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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Weitere Straßen</title>
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		<updated>2026-10-07T13:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;* [[Doberan (Bad)]]&lt;br /&gt;
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Datei:Dob2076.jpg|Am Kammerhof um1925&lt;br /&gt;
Datei:Dob2989.jpg|Drümpel 1995&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Straßen und Wege]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kamp_und_Severinstra%C3%9Fe&amp;diff=156961</id>
		<title>Kamp und Severinstraße</title>
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		<updated>2026-10-07T12:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;* [[Doberan (Bad)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Bad Doberaner Kamp — Kleinod im Herzen der Stadt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Dr. H. Rehwaldt -  Ostsee-Zeitung, Juni 1991 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Einst Weidefläche und Ort  der Michaelismärkte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Stammt der Name für die Grünanlage schon aus der Zeit der Mönche? &lt;br /&gt;
* Was wäre Bad Doberan ohne seinen Kamp? Lobenswert das in jüngster Zeit auffallende Bemühen der Stadtverwaltung, dieser herrlichen Grünanlage die ihr gebührende Pflege angedeihen zu lassen. &lt;br /&gt;
* Der Name der zentralen Grünanlage unserer Kreisstadt kann verschieden erklärt werden. So gab es in der westslawischen Sprache, die vom 6. bis 14. Jahrhundert in unserem Gebiet gesprochen wurde, ein Wort „kampa&amp;quot; mit der Bedeutung „erhöhte Stelle im Sumpfland&amp;quot; oder „mit Gebüsch bestandene Insel&amp;quot;. Dieses Wort paßt genau für das Kamp-Gelände. &lt;br /&gt;
* Es war nämlich, wie alte Ortspläne nachweisen, von Sumpfstellen und kleinen Wasserflächen (Ziegelteichen) umgeben. Eine ähnliche Bedeutung, „erhöhter Grashügel&amp;quot;, hat auch das niederdeutsche Wort „Brink&amp;quot;, das bis ins 18. Jahrhundert für den Platz verwendet wurde. &lt;br /&gt;
* Die zweite Erklärung des Namens bezieht sich auf das aus dem Lateinischen stammende Wort „Campus&amp;quot; (Feld). So könnten die Zisterziensermönche den freien Platz außerhalb der Klostermauer bezeichnet haben. Möglich wäre auch, daß die Mönche und die Bewohner des Fleckens das alte slawische Wort „kampa&amp;quot; und das lateinische Wort „campus&amp;quot; miteinander verschmolzen haben.&lt;br /&gt;
* Als im Jahre 1557 der Besitz des aufgehobenen Klosters unter den Herzogen Albrecht und Ulrich geteilt wurde, heißt es in der Urkunde: „Der Platz aber fürm hause Dobberan der Bring genant solle omb Zier ond sonsten omb allerlei beqwemlichkeit willen, ongetheilt, ond nicht anders als ein Brinck von beiden Fürsten gebraucht werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Der Kamp war offensichtlich damals eine Art „Zier&amp;quot;, eine Anlage mit Weideflächen. (Vielleicht auch mit Bäumen?) Er sollte als Ganzes erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
* Auch in den folgenden Jahrhunderten wurde der Kamp landwirtschaftlich genutzt. In einer amtlichen Instruktion von 1702 heißt es, daß „der große Platz vorm Flecken&amp;quot; künftigen Herbst mit Leinsamen besät werden solle. &lt;br /&gt;
* Der Flachsanbau war zu jener Zeit weit verbreitet. Noch am Ende des 18. Jahrhunderts war der Kamp, wie Pastor Röper berichtet, eine von Wegen willkürlich durchkreuzte Weidefläche. &lt;br /&gt;
* Allerdings stellte er schon damals eine Art Zentrum des Ortes dar, denn den Markt gab es noch nicht. &lt;br /&gt;
* Auf dem Kamp fanden alljährlich die Michaelismärkte statt (am 29. September). und immerhin zwei Gasthöfe, der Lindenhof auf der Nordseite (Kulturhaus) und der heutige „Ochse&amp;quot; auf der Westseite boten ihre Dienste an.&lt;br /&gt;
* Auf der Ostseite existierte nur ein einziges Gebäude, der sogenannte „Hopfenhof&#039;, der die Brauerei des Fleckens versorgte. &lt;br /&gt;
* Zur zentralen Promenade des neu gegründeten Badeortes wurde der Kamp 1795 von Ludwigsluster Gärtnern umgestaltet. Seine Lindengänge sind also schon zweihundert Jahre alt. Man sieht ihnen die Jahre jedoch nicht an, da sie bereits in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts radikal zurückgeschnitten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Bad Doberaner Kamp-Kleinod im Herzen der Stadt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(Ostsee-Zeitung, Oktober 1991 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Buerdanz und Lichterglanz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nicht nur als Einkaufszentrum hatte der Kamp im vorigen Jahrhundert seine Bedeutung, sondern vor allem als Ort der Geselligkeit und des Sportes.&lt;br /&gt;
* In den Anfangsjahren war das Vogelschießen beliebt: An einer 86 Fuß hohen Stange hing an einem Seil ein hölzener mit Blei ausgegossener Vogel. Mit ihm warf man aus einer Entfernung von 40 Schritten nach einer Scheibe, die am unteren Ende der Stange befestigt war. Wenn der eiserne Schnabel des Vogels die Scheibenmitte traf, löste sich ein Pistolenschuß.&lt;br /&gt;
* Auch Federball und andere Ballspiele waren auf dem Kamp erlaubt. Außerdem gab es verschiedene Reiterspiele, unter anderem das französische &amp;quot;Caroussel&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Mitunter fanden militärische Manöver statt, die aber nicht ernst genommen wurden. Die Infanterie rekrutierte sich aus Rostockern, die Kavallerie aus herzoglichen Husaren und Bauern der Umgebung.&lt;br /&gt;
* Von der ersten Illumination wird 1807 berichtet, sie wurde zur Feier der Rückkehr von Friedrich Franz I. aus dem Altonaer Exil veranstaltet. Dieses Fest wurde fortan am 10. August zu einer dauernden Einrichtung und seit 1823, der Gründung der Rennbahn, oft mit dem „Buerdanz&amp;quot; am 3. Renntag verbunden.&lt;br /&gt;
* Die östliche Rasenfläche war stets für die „schwarzen&amp;quot; (nach ihrer Tracht so benannten) Bauern aus dem Häger Ort, die westliche Fläche für die Bauern westlich von Doberan bestimmt. &lt;br /&gt;
* Bier und Branntwein gab es genügend (z. T. auf herzogliche Kosten), auch Volks- und Kinderbelustigungen wie Ferkelgreifen, Würfelspiele und Kasperletheater.&lt;br /&gt;
* Über die Illumination selbst finden wir in einem bisher unveröffentlichten Bericht eines Zeitgenossen einige Anregungen für unsere Kur- und Stadtverwaltung: „Die Promenaden des Kamps sind dann mit Lampenpfählen ausgestattet, die Neuen Gänge mit illuminierten Laubbarrieren umstellt; alle Säulen der Kamp-Gebäude mit Lampen umwunden; die Dächer mit Lampen umkränzt; die Galerie des Musiktempels glänzt als Lampendiadem; die Säulenzwischenräume sind mit illuminierten Laubgittern gefüllt.&lt;br /&gt;
* Vor dem Musiktempel erhebt sich ein Obelisk oder Säule mit transparentem Wappen und Inschrift; in der Feme gegenüber flimmert als Contrapunkt ein zweiter Obelisk. Die Rasenstücke sind mit laubumwundenen Lampenbogen umzogen, von bunten Papierleuchten farbig umdämmert; alle Fenster der Privathäuser erstrahlen, das Flammenmeer ist übergossen über den Fontaineplatz (Alexandrinenplatz), wo der Schwan im Lampenkranz plätschert; am Ende des mit Lampenbogen und transparenten Sinnbildern verherrlichten Gartens glänzt das Erbgroßherzogliche Palais (die Lessing-Schule) in einsamer, stiller, aber reicher Herrlichkeit.&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Die traditionelle Art der Beleuchtung wurde lange beibehalten. Die „Lampen&amp;quot; waren kleine flache Stearin- oder Wachskerzen in Blechschalen. Die „Laubgitter&amp;quot; bestanden aus Holz. Zu elektrischer Beleuchtung ging man erst nach 1945 über.&lt;br /&gt;
* Aus Anlaß des 75. Gründungsjubiläums der Stadt hatte man 1954 den Kamp mit bunten Lämpchen illuminiert. Damals sah man auf der Galerie des Weißen Pavillons auch noch das farbige transparente Wappen der Stadt.&lt;br /&gt;
* Ein paar Jahre später machte man noch einmal einen Versuch in traditioneller Art mit Wachslichtern auf Holzgestellen, was allerdings eine ziemlich verräucherte Angelegenheit war.&lt;br /&gt;
* Die Holzgestelle und auch das Wappen sind leider verlorengegangen oder zerstört worden, nicht einmal für das Museum wurde etwas gesichert.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alles zu billigen Preisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Handel und Wandel auf dem Kamp um das Jahr 1800&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Dr. H. Rehwaldt -  Ostsee-Zeitung, September 1991 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schon in den ersten Jahren des Seebades wurde der Kamp, als kleine Parkanlage mit Lindenpromenaden umgestaltet, zum beliebtesten Kommunikationszentrum. &lt;br /&gt;
* Es gab ein Restaurantzelt, ein Zelt für die „Harmonie* (die Musiker des Schweriner Hoftheaters), neun Kaufmannsboutiquen, von denen sechs rot und grün angestrichen waren, außerdem eine Boutique mit Konditoreiwaren und Getränken.&lt;br /&gt;
* Auch neben dem Logierhaus (Kurhaus)waren an der Stelle des Salongebäudes (Landratsamtes) zunächst hölzerne Putz- und Schmuckbuden aufgestellt Das Restaurantzelt wich 1809 dem &amp;quot;Trichter“, zwei Jahre später wurde von Severin der Weiße Pavillon errichtet, der meist als Lesetempel oder Badebibliothek genutzt wurde.&lt;br /&gt;
* Die Boutiquen wurden noch viele Jahre betrieben. Zwei von ihnen wurden 1824 als Mineralwasser-Trinkhallen eingerichtet.&lt;br /&gt;
* Über das Angebot der Kaufleute gibt eine Rostocker Zeitung vom August 1819 Auskunft; es sei um die Hälfte gekürzt in der Originalschreibweise wiedergegeben: „C. F. Dannenberg aus Berlin, unter den Linden Nr. 49 gegenwärtig im Doberaner Bade, empfiehlt sich mit einem so eben erhaltenen ganz neu assortirten Galanterie- und Modewaarenlager, bestehend in Hüthe, Aufsätze, gestickte und Kantenhauben, Strohhüthe; aller Art Stickereien, als: Kragentücher, KleiderBesätze, HandManschetten, Diademe und Guirlanden, Straußfedern, baumwollene, seidene Herren- und Damen Strümpfe, Aller Arten Handschuhe. BronceWaaren, als: Leuchter, Tischklingeln und Gardinen Rosetten in allen Größen, feines Pariser Porcellan, bestehend in Kaffee- und TheeServicen, Bouillons-, Kaffee- und KinderTassen etc. Parfumerien, als: Eau de Lavande, Ambre, feine Pomaden und Riechwasser in Cartons, dergleichen in Flaschen und Kruken, ächtes Eau de Cologne aus der berühmten Fabrik von Jean Maria Farina in Cöln. Gehäkeltes und TapisserieSachen, als: Arbeitsbeutel, Leibbänder, Börsen, Tabackstaschen etc. Bijouterien, als: Ringe, Ohrringe, Theesiebe, CigarroSpitzen, Zahnstocher. MaroquinWaaren, als: Brieftaschen, Notirbücher, CigarreBüchsen, NadelEtuis und ganz feine Notirbücher in Moire und Metallique, mit Silber und Bronce beschlagen. Schminke aller Art. StahlWaaren, als: Scheeren, Sporen und Reitpeitschen, Damenlocken, Lockenkämme, Flechten und alle Arten Haargarnirungen, fertige Damenröcke, Ballkleider. Sämtliche Waaren zu den billigsten Preisen. Meine Boutique ist auf dem Kamp Nr. 7 “&lt;br /&gt;
[[Datei:A200.JPG|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein leichtes Gebäude in Trichterform auf dem Kamp &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Andreas Baumgart -  Ostsee-Zeitung, Juni 1995 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&lt;br /&gt;
* Bad Doberan. Der Rote Pavillon auf dem Kamp wird am kommenden Donnerstag wiedereröffnet. Aus diesem Anlaß veröffentlicht OZ in lockerer Reihenfolge Beiträge zu seiner Geschichte. Heute lesen Sie den ersten Teil. &lt;br /&gt;
* Von 1808 bis 1809 wurde der Rote Pavillon als Erfrischungslokal erbaut. Hinter diesen nüchternen Zahlen verbirgt sich eine einzigartige architektonische Leistung, die sich aufgrund eines gesellschaftlichen Umfeldes entwickeln konnte. Die notwendige gesellschaftliche Voraussetzung war die Gründung des ersten Seebades Deutschlands 1793 in Heiligendamm durch das herzogliche Haus. Da die herzogliche Familie selbst jeden Sommer hier anwesend war, zog sie den mecklenburgischen Adel und gutbetuchte Bürger nach Doberan. Es wurden herzogliche Wohnhäuser, Pensionen, Speise-und Tanzsäle, Parkanlagen und sonstige Einrichtungen geschaffen, die der Erholung und der Geselligkeit dienten.&lt;br /&gt;
* Der Kamp in Bad Doberan wurde kurz nach 1800 gärtnerisch angelegt. Hier standen das sogenannte Logierhauszelt und ein weiteres leichtes Zelt eines „Restaurateurs&amp;quot;. Beide Zelte waren im Laufe der Zeit unansehnlich geworden, und so erfahren wir aus einem Brief des Herzogs von Mecklenburg vom 29. März 1808 an den damaligen Kammerdirektor Brüning zu Doberan die Idee zur Erbauung des Roten Pavillons.&lt;br /&gt;
* Herzog Friedrich Franz schreibt darin: „Das sogenannte Logierhaus-Zelt ist, wie Ihnen bekannt, nicht mehr zu gebrauchen. (. . .) Da nun aber auch das Zelt des Restaurateurs in der Folge den Kamp nicht zur Zierde dienen würde, so bin ich auf den Gedanken gekommen, mitten auf dem Kamp ein leichtes Gebäude in der Form eines Trichters ausführen zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Architekt des Pavillons war der bedeutende Baumeister Carl Theodor Severin. Schon am 3. April 1808 lagen durch ihn gefertigte Material- und Kostenanschläge vor. In einem Schreiben an Kammerdirektor Brüning bedauert Severin, erst am 17. Mai 1808 mit der Errichtung begonnen zu haben. Dazu ist es wichtig zu wissen, daß Mecklenburg seinerzeit von napoleonischen Truppen besetzt war und sich die Beschaffung von Baumaterial äußerst schwierig gestaltete.&lt;br /&gt;
* Der Einfluß von chinesischen Gestaltungselementen am Pavillon ging vermutlich ebenfalls vom Herzog aus. Aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen dürfte ihm das Chinesische Teehaus im Park von Sanssouci bekannt gewesen sein. &lt;br /&gt;
* Etwa 50 Jahre zuvor hatte die Begeisterung für alles Ostasiatisch-Exotische ihren Höhepunkt erreicht. Zu dieser Zeit wurde im Stil des Rokoko gebaut, der das sinnenfrohe und höfische Leben in Architektur umzusetzen vermochte. Auch die durch Fernreisen bekannt gewordenen Pagoden Ostasiens vermittelten diesen leichten und spielerischen Eindruck. Dabei war jedoch niemals ein Nachbau im Sinne einer Kopie erwünscht. Vielmehr wurde versucht, typisch ostasiatische Elemente in europäische Neubauten einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein leichtes Gebäude in Trichterform auf dem Kamp(Fortsetzung)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von ANDREAS BAUMGART -  Ostsee-Zeitung, Juni 1995 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Europaweit begeisterten sich die Menschen für alles ostasiatisch-exotische. Als Ergebnis stehen die Chinoiserien genannten Bauwerke, die auch und gerade hinsichtlich ihrer Nutzung diesen Zeitgeist verdeutlichen. Berühmte Beispiele sind das Schloß Pillnitz bei Dresden und das Chinesische Teehaus in Potsdam Sanssouci. Insbesondere auch in England und Frankreich wurden solche Chinoiserien errichtet. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein waren englische und französische Lebensweisen für die deutschen Herrschaftshäuser nachahmenswert. &lt;br /&gt;
* Dies hat sich auch in der Übernahme von Architektur geäußert. So verwundert es nicht, daß der mecklenburgische Herzog für den Sommersitz in Doberan den chinesischen Geschmack am Pavillon verwirklicht sehen wollte. &lt;br /&gt;
* Dies bot sich aufgrund der Nutzung und des gesellschaftlichen Treibens auf dem Kamp geradezu an. Daß nun der ostasiatische Stil sich mit dem an sich kühlen und ursprünglich strengen Baustil des Klassizismus mischt, ist der Tatsache geschuldet, daß auch in Doberan mit dem Amtsantritt von Landbaumeister C. Th. Severin sich der klassizistische Baustil durchsetzt. Als Ergebnis steht die äußerst seltene Vermischung des Ostasiatischen mit dem klassizistischen Stil Nordeuropas. &lt;br /&gt;
* Gleichzeitig war diese Verschmelzung die in der Architekturgeschichte bislang letzte Chinoiserie. Inzwischen war im übrigen Europa die Begeisterung für diese Gestaltungsidee längst abgeklungen.&lt;br /&gt;
* In Doberan selbst hat es sogar eine anderenorts nie da gewesene Häufung dieser Architektur gegeben. So wurde 1813 ebenfalls auf dem Kamp der Weiße Pavillon fertiggestellt, und auf dem Tempelberg existierte ein weiterer Pavillon. &lt;br /&gt;
* Einen Pavillon ließ der Herzog auch im Schloßgarten von Schwerin errichten, der jedoch später umgebaut wurde. Anläßlich der gründlichen Instandsetzung des Roten Pavillons in den Jahren 1994/95 wurden Farbfassungsuntersuchungen durchgeführt, die nun die Wiederherstellung der ursprünglichen Farbigkeit von 1809 ermöglicht haben. Hierbei wird deutlich, daß der exotisch-asiatische Charakter sich auch im Farbklang fortsetzt. Hierbei stehen ein sehr warmtoniges Rot der Säulen, das Schwarz der Unterzüge und ockerfarbene Wandflächen sowie einzelne vergoldete Schmuckelemente in einem großen Farbkontrast zueinander, wobei dennoch oder gerade deshalb die beabsichtigte Exotik in einem harmonischen Gesamtgefüge aufgeht. Der Innenraum war in einem hellen kräftigen Grünton gestrichen, wobei die Fenster- und Türgewände sowie ein Fries unterhalb der Decke illusionistisch aufgemalt wurden. Hier ist das an den Unterzügen des Säulenumganges vorhandene Schmuckband nachgemalt worden. Unterhalb der Fenster wurden Füllungen aufgemalt. Es bleibt einer späteren Generation überlassen, hier die originale Ausmalung wiederherzustellen. &lt;br /&gt;
* Der nun ganz in Weiß gehaltene Raum wird für Ausstellungen durch den Bad Doberaner Kunstverein genutzt. Am 8. Juni findet die Wiedereröffnung des Roten Pavillons statt. &lt;br /&gt;
* Möglich wurde die vorbildliche denkmalgerechte Instandsetzung durch eine Spende des Osnabrücker Verlegers Fromm, mit Hilfe von Fördermitteln des Landes und des Landkreises sowie eigener Mittel der Stadt Bad Doberan. Dank gilt auch der betreuenden Architektin Carla Strebe sowie den Firmen, insbesondere der Makra Bau GmbH, die das Dach mit Holzschindeln neu eindeckte und das Fachwerk instand setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pflege für die Kamp-Linden&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die mehr als 230 Jahre alten Bäume werden beschnitten / Doberaner Kamp wird umgestaltet, OZ, 12.3.2019 von Anja Levien - Ostsee-Zeitung, März 2019 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan) )&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Bad Doberan. Mehr als 230 Jahre sind die Linden auf dem Kamp in Bad Doberan alt. Seitdem bilden sie eine Allee um den Platz, über den schon die Herzöge gingen. Doch weil die Kronen zu hoch sind, zu schwer werden und die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen muss, finden bis Ende April Pflegearbeiten an den Bäumen statt. So radikal wie im Jahr 2000, als die Bäume gekappt, also bis auf den Stamm beschnitten wurden, soll es dieses Jahr aber nicht zugehen. Der Baum werde so beschnitten, „dass er eine eigene Krone bilden kann&amp;quot;, erläutert Wolf-Peter Polzin von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock. Heißt, einige sogenannte Ständer, also besonders dicke Äste, die vom Stamm abgehen, werden entfernt, so dass pro Baum etwa fünf erhalten bleiben. Zudem würden die Bäume ausgelichtet.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2000 sei diese Form der Pflege nicht möglich gewesen. „Die Kronen waren so schwer, dass sie runter mussten und zum Teil gab es faule Stellen in den Ästen. Das war eine extrem schwierige Situation&amp;quot;, sagt Wolf-Peter Polzin. Auch Bad Doberans Bauamtsleiter Norbert Sass erinnert sich noch daran. „Das war radikal. Dieses Mal wird es nicht so dramatisch.&amp;quot; Pflegemaßnahmen alle zehn bis 20 Jahre Die Bäume müssten immer wieder gekürzt werden, weil sie sonst zu schwer werden. Alle zehn bis 20 Jahre stände das an. &lt;br /&gt;
* Zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Denkmalschutz und der Ortsgruppe Bad Doberan des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wurde geprüft, welches die beste Pflegemaßnahme sei. Ein Beschnitt im Frühjahr sei besser als im Herbst. „Die Schnittwunden heilen schneller&amp;quot;, sagt Polzin. Im Herbst gehe der Baum in die Winterruhe. &lt;br /&gt;
* „Die Bäume stehen sehr eng. Sie werden immer mehr nach oben wachsen als in die Breite&amp;quot;, sagt Polzin. „Sie wurden so dicht gesetzt, um Wandelgänge über den Kamp zu errichten&amp;quot;, ergänzt Carsten Großmann, Vorsitzender der BUND-Ortsgruppe, die mit der Stadt an einem Alleenkonzept arbeitet. Geht es nach der Denkmalschutzbehörde, müssten die Linden erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Kamp&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 209 Bäume sind auf dem Kamp gepflanzt, davon 132 Linden, die eine Allee um die Parkanlage bilden.&lt;br /&gt;
* Der Kamp wurde um 1800 angelegt, der weiße Pavillon wurde als Musikpavillon erbaut, wird heute gastronomisch genutzt. Im Roten Pavillon sind Ausstellungen zu sehen. Bevor er zur Parkanlage wurde, diente die Fläche als Viehweide. &lt;br /&gt;
* Mit dem Bau des Salongebäudes (heute Kreisverwaltung) und des Kurhauses (heute Hotel) wurde der Platz umgestaltet.&lt;br /&gt;
* Der Kamp sei ein intensiv genutzter Raum mit starker Bodenverdichtung. „Für 230 Jahre stehen die Linden gut da&amp;quot;, sagt Polzin. Nicht nur Baumpflegemaßnahmen stehen auf dem Kamp an. Die Grünfläche soll neu gestaltet werden. Die Pläne dazu werden heute Abend um 18.15 Uhr im Bauausschuss vorgestellt. „Auf Basis der denkmalrechtlichen Zielstellung und zukünftigen Nutzung soll der Kamp erneuert und neu gestaltet werden&amp;quot;, sagt Norbert Sass. Die Wege seien bei bestimmten Wetterlagen kaum noch nutzbar, Trampelpfade seien entstanden, einige Bäume stehen jetzt mitten im Weg.&lt;br /&gt;
* „Wir wollen Bereiche definieren&amp;quot; sagt Norbert Sass. Dabei gehe es um Veranstaltungen, eine neue Bühnenanlage, Spielbereiche und die Aufenthaltsqualität. Vor dem Weißen Pavillon soll ein Brunnen mit Wasserspiel entstehen, für den Kamp ein Lichtkonzept umgesetzt werden. Zudem soll es Blühbereiche geben, ähnlich wie in einem Garten. Die Lücken, die zum Teil in der Lindenallee entstanden sind, sollen wieder bepflanzt werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch der Palaisgarten wird umgestaltet&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nicht nur der Kamp, dessen Umgestaltung über die Städtebauförderung finanziell unterstützt wird, wird angegangen. Im Bauausschuss werden auch die Pläne für den Palaisgarten vorgestellt, der Kamp und Klosterareal miteinander verbindet. Die Grünfläche wurde zuletzt in den 1990er Jahren saniert. Das Landschaftsarchitekturbüro Henschel hatte sich den Zustand des Geländes, die Wege, Ausstattung, Bepflanzung und Beleuchtung angeschaut und einen Vorentwurf für die Sanierung im Juni 2018 vorgestellt. So sollen Wege besser abgegrenzt, Bänke fest installiert und Lampen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Roter Pavillon&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(von Hans-Joachim Marquardt - Ostsee-Zeitung, Mai 1984 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Das I-Tüpfelchen in der Bilanz am Wahltag&lt;br /&gt;
* Unsere „Galerie auf dem Kamp&lt;br /&gt;
* Reich und vielfältig ist unsere Bilanz der vergangenen fünf Jahre.&lt;br /&gt;
*  Die OZ-Lokalredaktion hat in den vergangenen Wochen dazu eine Fülle von Beispielen bringen können.&lt;br /&gt;
*  Nachzutragen ist die jüngste Errungenschaft unserer Kreisstadt: Am 1 Mai konnte der Rote Pavillon auf dem Kamp seiner neuen Bestimmung als Galerie übergeben und die erste Ausstellung mit Grafik, Malerei, Bildhauerei und Kunsthandwerk von Künstlern unseres Kreises eröffnet werden.&lt;br /&gt;
* In ihrem Namen dankte Renata Ahrens in herzlichen Worten für diese Möglichkeit, daß nunmehr die Künstler mit ihren Anliegen noch stärker an die Öffentlichkeit kommen. Viele Bürger machten schon Gebrauch davon. &lt;br /&gt;
* Der Pavillon ist täglich (außer montags) von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr mit dieser 1 Ausstellung bis Ende Juni geöffnet.&lt;br /&gt;
* Und ganz bestimmt werden sich auch am morgigen Wahltag viele Besucher an den interessanten Werken erfreuen und feststellen: Ein Besuch in unserer neuen Galerie lohnt sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob650.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eröffnung der „Galerie auf dem Kamp&amp;quot; in Bad Doberan am 1. Mai in Anwesenheit des I. Sekretärs der SED-Kreisleitung, Ernst Jahnel, des Vorsitzenden des Rates des Kreises, Rolf Dietze, und vieler weiterer Persönlichkeiten und Künstler unseres Kreises. Fotos: Marquardt&lt;br /&gt;
[[Datei:M225.PNG|500px|zentriert|1984]]&lt;br /&gt;
[[Datei:M229.PNG|500px|zentriert|1984]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bleiglasfenster bereits 1987 im Großen Palais entdeckt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Michael Richter -  Ostsee-Zeitung, November 1992 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Friedrich Franz I. noch ohne Hosen und Säbel&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Bad Doberan. Ein Bleiglasfenster mit dem lebensgroßen Abbild von Mecklenburg-Schwerins erstem Großherzog Friedrich Franz (1756 bis 1837) wird derzeit von Harald Garbe, Direktor des Stadtmuseums „ Möckelhaus&amp;quot; restauriert.&lt;br /&gt;
* „Es ist wahrscheinlich die einzige Abbildung des Großherzogs auf Bleiglas, die im Kreis existiert&amp;quot;, vermutet der Restaurateur. Er wolle das Kunstwerk sehenswert machen und gleichzeitig für eine umfangreiche Restaurierung vorbereiten.&lt;br /&gt;
* Garbe schätzt, daß das Werk um 1880 entstanden ist und daß ein Ölgemälde als Vorlage diente.&lt;br /&gt;
* Das Bleiglasfenster stellt Friedrich Franz in Gala-Uniform mit Degen und Schärpe dar, ein Orden ziert seine Brust.&lt;br /&gt;
* Den Auftrag zur Anfertigung des Kunstwerkes habe sicher einer seiner Nachfahren gegeben, so Garbe.&lt;br /&gt;
* Gefunden wurde das Bleiglasfenster bereits 1987 bei Malerarbeiten an der südöstlichen Giebelfront des Großherzoglichen Palais. Hinter einem Fensterladen entdeckten Bauarbeiter das beschädigte Kunstwerk. Dann war es jahrelang in einem Hofgebäude des Stadtmuseums eingelagert.&lt;br /&gt;
* „Es hing zum einen am Geld, und zum anderen gab es auch kein Interesse, das Fenster wieder auf Vordermann zu bringen&amp;quot;, weiß Garbe. Jetzt kam Geld von der unteren Denkmalbehörde des Kreises und einen Teil der Restauration finanziert das Stadtmuseum.&lt;br /&gt;
* Das Fenster besteht aus rechteckigen und quadratischen Bleiverglasungen. Im unteren Teil fehlen vier Rechtecke, wahrscheinlich wurden sie mit Luftgewehrkugeln herausgeschossen: Die Hose und der Säbel fehlen dadurch zu einem beträchtlichen Teil. „Das ist ein Problem&amp;quot;, sagt der Restaurator. Doch Garbe ist zuversichtlich. &lt;br /&gt;
* Behutsam löst er die mit Klebeband über die Jahre gesicherten Bruchstücke. Akribisch entfernt er die Mörtelkleckse vom Glas, gleicht Farbtöne am Hals und an der rechten Hand von Friedrich Franz aus. &lt;br /&gt;
* Im oberen Teil des Kunstwerkes ist ein Porträt mit Silberlot aufgemalt. Über die Identität des Dargestellten gibt es noch keine Vermutungen. Der Kopf ist links und rechts von zwei Greifen eingeschlossen.&lt;br /&gt;
* Am linken Rand des Fensters, unterhalb des Porträts, ist eine Szene am Strand dargestellt: Ein Badegast steht mit einem Tuch verhüllt am Wasser - ein Badekarren, ein Schwimmender und im Hintergrund ein Schiff sind zu erkennen. „ Den Gegenpart auf der rechten Seite stellt wahrscheinlich eine Szene mit dem Steffenshägener Hirten aus der Sage vom heiligen Blut dar&amp;quot;, vermutet Garbe.&lt;br /&gt;
* Wer das Werk gefertigt hat, ist bisher unklar. Eines schließt Garbe jedoch aus: „Möckel hätte sein Signum hinterlassen.&amp;quot; Bis zur 200- Jahr-Feier von Heiligendamm soll Friedrich Franz aufgemöbelt und die Dokumentation seiner Entdeckung erstellt sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob658.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palaisgarten.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salongebäude&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Goldener Glanz im alten Saal&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Saal des Rates des Kreises wurde wieder übergeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Dr. Klaus Havemann -  Ostsee-Zeitung, März 1984 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Nach einjähriger Arbeit zeigt sich nun der Saal des Rates des Kreises im alten Glanz.&lt;br /&gt;
* Am 31 März nahmen Mitglieder des Sekretariats der Kreisleitung der SED, Abgeordnete des Kreistages und die an der Restaurierung beteiligten Handwerker auf dem neuen, geschmackvollen Gestühl Platz.&lt;br /&gt;
* In einer festlichen Veranstaltung übergab Genosse Rolf Dietze, Vorsitzender des Rates des Kreises Bad Doberan, den Saal wieder seiner Bestimmung. Die Restaurierung so betonte Genosse Dietze in seiner Ansprache, ist eine weitere mit Erfolg gelöste Aufgabe bei der planmäßigen Pflege und Erhaltung der Baudenkmale unserer Stadt. &lt;br /&gt;
* Genosse Dietze verwies darauf, daß der Saal, in dem sich früher die Feudalherren Mecklenburgs tummelten, heute den Werktätigen für die Beratungen des Kreistages und für festliche Veranstaltungen zur Verfügung steht. &lt;br /&gt;
* Mit der sorgfältigen Restaurierung wird auch die Leistung der Handwerker gewürdigt, die vor rund 180 Jahren nach Plänen von Carl Theodor Severin diesen Saal erbauten. Heute verschönert er unser Leben, seine Fertigstellung ist ein würdiger Beitrag zu den Kommunalwahren im  Mai 1984.&lt;br /&gt;
* Etwa eine viertel Million Mark stellte unser Staat dafür zur Verfügung.&lt;br /&gt;
* Genosse Dietze dankte den Handwerkern, die im letzten Jahr die Restaurierung durchführten: Peter Ruschke, Horst Kothke und Dieter Folgmann von der PGH Farbe und Glas Bad Doberan, Maurermeister Wolfgang Busch, Kunsthandwerker Gustav Schnippering Tapeziermeister Franz Sengebusch und Tischlermeister Wilfried Stern. * * Ihre Arbeit wurde mit Auszeichnungen und Ehrenurkunden gewürdigt.&lt;br /&gt;
* Der Dank galt auch dem Restaurator Walter Bleisch aus Hagenow, der die Restaurierung fachkundig leitete.&lt;br /&gt;
* Die Aufgabe war nicht einfach, viele ungewohnte Arbeiten mußten durchgeführt werden. Manche Aufgabe flößt schon durch ihren Umfang Respekt  ein. So waren z. B. die Arkanthusblätter, ein Element der vielförmigen Stuckdekoration, teilweise zu erneuern, mit Blattsilber zu belegen und mit Goldlack zu überziehen.&lt;br /&gt;
* Die Feierstunde, die von Künstlern des Volkstheaters Rostock umrahmt wurde, klang mit einem herzlichen Beifall aus, welcher derer erfolgreichen Restaurierung und den Gestaltern des Abends gleichermaßen galt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Doberan Z35.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob1717.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doberan R Bild Gläfke.PNG|500px|zentriert|thumb|Lindenhof/Chor mit Candidat Glävecke links ? 1833]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doberan Z22.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;*Logierhaus/Kurhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüne Jalousien verzierten das Logierhaus am Kamp&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Peter Gerds -  Ostsee-Zeitung, April 1995 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&lt;br /&gt;
* Bad Doberan. Der Palais- und Wohnhausbau in Bad Doberan nahm nach der Gründung des Seebades Heiligendamm einen beträchtlichen Aufschwung. Die ersten Gesellschaftsgebäude von dem Baukondukteur Johann Christoph Heinrich von Seydewitz waren das Logierhaus, ein Hotel aus dem Jahre 1793, das Amtshaus sowie Wohnhäuser rings um den Kamp.&lt;br /&gt;
* Der Chronist J. C. F. Wundemann beschrieb in dem Buch „ Meklenburg in Hinsicht auf Kultur, Kunst und Geschmack&amp;quot; recht ausführlich das Logierhaus: „Das Gebäude ist von Holz und grau angestrichen; übrigens ganz einfach und ohne Verzierung. An der Vorderseite sind alle Geschosse von außen mit grün angestrichenen Jalousien versehen, welche die Ansicht dieses Gebäudes sehr heben, und übrigens wider die Strahlen der Sonne zur großen Bequemlichkeit dienen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Wundemann erläuterte dann das Innere des Hauses mit einem Tanz- und einem Speisesaal sowie dem Saal, der „dem Spielgotte gewidmet ist&amp;quot;. Im Tanzsaal bot ein auf hölzernen Säulen ruhender Chor Platz für ein Orchester. Hier versammelten sich zum Speisen und Vergnügen bis zu 200 Damen und Herren. &lt;br /&gt;
* Im Sommer 1799 gab es eine höchst interessante Begebenheit. Vor Warnemünde war eine russische Fregatte vor Anker gegangen, die einen Teil der kostbaren Aussteuer der Großfürstin Helena Paulowna aus Sankt Petersburg überbrachte. Eine große Gesellschaft aus Schwerin und Doberan besichtigte das Schiff.&lt;br /&gt;
* Danach ging es für viele Gäste zurück zum Logierhaus nach Doberan. Wundemann bemerkte zu dem Haus weiter: „Die obern Geschosse sind gänzlich zu Logis für Fremde eingerichtet, und die Zimmer mit allem, was zum Bedürfniß und zur Bequemlichkeit der Gäste gehört, sehr wohl versehen.&amp;quot; Ein Jahr später kam der Erbprinz Friedrich Ludwig von Mecklenburg-Schwerin zum ersten Mal mit seiner jungen Gemahlin Helena Paulowna nach Doberan. Sie erregte wegen ihrer Schönheit allgemeine Bewunderung.&lt;br /&gt;
* Die Zahl der Gäste aus Europa nahm zu, so waren hier Dänen, Schweden, Engländer, Russen, Holländer, Ungarn, Franzosen und Italiener begeistert von Doberan und Heiligendamm. Das damals berühmte „Journal des Luxus und der Moden&amp;quot; würdigte das erste Seebad in höchsten Tönen. &lt;br /&gt;
* Um das Logierhaus zu entlasten, wurde durch den Nachfolger von Seydewitz, den Baumeister Carl Theodor Severin, 1802 das Salongebäude errichtet; heute Sitz der Kreisverwaltung. Das war aber nach der Zeit, als Wundemanns Buch erschien.&lt;br /&gt;
* Der Chronist erwähnte auf dem Kamp ein geräumiges Zelt, daß den Scheibenschützen als Aufenthaltsort diente oder auch zu einer Tasse Tee einlud. „Das Scheibenschießen geschieht hier vermittelst eines, an einer 86 Fuß hohen, oben mit einer gebogenen Stahlfeder versehenen Stange mit einem lange Reife befestigten Vogels aus Holz, der mit Bley gefüllt ist.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Doberan Z13.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A201.JPG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marschall Vorwärts  sprengte die Bank.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Vor 175 Jahren weilte Blücher in Doberan&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Dr. Helge Rewaldt -  Ostsee-Zeitung, Oktober 1991 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gebhard Leberecht Blücher als gebürtiger Rostocker hat Mecklenburg stets als sein Vaterland angesehen. Mit besonderer Freude nahm er deshalb im Jahre 1816 eine Einladung von Friedrich Franz I. zu einer Kur in Doberan an.&lt;br /&gt;
* Dieser Besuch versprach noch positive Nebeneffekte: Viele Neugierige, die den Helden der Freiheitskriege einmal ganz aus der Nähe sehen wollten, würden den Badebetrieb beleben, und auch das Image des Großherzogs würde gewinnen.&lt;br /&gt;
* Über Blüchers Besuch heißt es in einem bisher ungedruckten Text eines Zeitgenossen: „Am 7ten August wurden Se. Durchlaucht, der Fürst Blücher von Wahlstadt, von Sr. Königlichen Hoheit, dem Großherzog, sehr huldreich mit Umarmung empfangen und im Palais aufgenommen.&lt;br /&gt;
* Am 8ten brannten zu Ehren des Fürsten Blücher auf dem Kamp über 12 000 Lampen, und mehrere Transparente verherrlichten dessen Siege, Wappen etc. &lt;br /&gt;
[[Datei:Dob656.PNG|200px|zentriert]]&lt;br /&gt;
* Die Witterung war sehr günstig. Im Schauspielhaus wurde zuerst „Mecklenburg“ (ein Festspiel für Blücher), dann „Die beiden Schildwachen“ gegeben. Herr Capellmeister Schuppanzigh aus Wien gab mehrere Concerte.&lt;br /&gt;
* Der Fürst von Wahlstadt, an Wagen und Gewinnen gewöhnt, fand Vergnügen am Hasardspiel und hatte am I9ten August die Freude, die Bank zu sprengen. Am 1ten September reisten Se. Durchlaucht wieder ab.&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Für 1817 war eine Wiederholung des Kuraufenthaltes geplant, woraus jedoch nichts wurde. In seiner ungeschminkten Art und in seiner unnachahmlichen Rechtschreibung begründet Blücher seine Absage in einem Brief an den Großherzog: &lt;br /&gt;
* „Sie sind so unbegrentz gnädig, daß ich in dieser Stunde abreiste, um Ihnen den allergehorsamsten und inigsten Danck persöhlig dahrzubringen, wen nicht unzubeseittigende Hindernisse mich hir zurückhielten. ich habe Güter gekauft und verkauft, welche gerade jetzt von mich übergeben und übernomen werden, dazu habe ich ein großen Bau angefangen, der zur Ernte vollendet sein muß, kurtz, mein Geschick verurteilt mich, dieses Jahr ein Mist-Vincke zu sein. Mit meinem Denken bin ich vihl bey Ihnen in Doberan, und die libevolle Ahrt, womit Sie, gnedigster Herr, die hübschen jungen Dames zu gewinnen wissen, steht mich lebhaft vor Augen. &lt;br /&gt;
* Meine Frau und noch immer kranke Schwigertochter, die trostloß sind, daß auß unserer Reiße nach Doberan nichts werden kann, habe ich in Karlsbad gelassen, in diesem Bade bin ich 22 Tage gewesen und habe vihl Wasser verschluckt, aber sie krigen mich da nicht wider; nachdehm ich in Doberan Empfenger so viller Gutte und Wolwollen des besten Fürsten geworden , sind mich alle Bähder zuwider.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob922.jpg|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Altes Kurhaus in neuem Glanz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;( Ostsee-Zeitung, April 1987 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ein neues, altes Kleinod der Kreisstadt Bad Doberan ist seit einigen Tagen am Kamp wieder Anziehungspunkt für Einwohner und Gäste.&lt;br /&gt;
* Der von 1793 bis 1796 durch den Baumeister Johann Christoph Heinrich von Seydewitz erbaute Fachwerkbau diente schon seinerzeit als Logierhaus und ist nun als attraktives Hotel nach dreijähriger Rekonstruktion wiedererstanden. Die Hülle des denkmalgeschützten Gebäudes, die mit Akribie und handwerklichem Können originalgetreu wiederhergestellt wurde, birgt jetzt ein modernes Innenleben, in dem bis zu 90 Hotelgäste Quartier finden. Restaurant und Bar bieten insgesamt 88 Besuchern Platz, und auch im Jagdkeller mit 28 und der Mokkabar mit 24 Plätzen kann man sich in die gastronomische Obhut der überwiegend jungen Mitarbeiter begeben.&lt;br /&gt;
* Großen Anteil daran, daß das Haus schön wie nie zuvor wieder Gäste empfangen kann, haben die Werktätigen der ZBO Kröpelin, deren Haupttechnologe Egon Krüger mitverantwortlich war für das gesamte Baugeschehen. &lt;br /&gt;
*Viele Künstler des Kreises gestalteten die Einrichtung mit. Wünschen wir Hotelleiter Reinhard Faick und seinen 90 Mitarbeitern allzeit zufriedene Gäste.OZ/A. Weser Fotos: OZ, H. Klonowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erbe des Kurhauses kehrte jetzt in sein Geburtshaus zurück&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;( Ostsee-Zeitung, September 1991 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bald auch mit Biedermeier-Sofa und französischen Tapeten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Doberaner können sich noch gut an die umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten des Kurhauses erinnern.&lt;br /&gt;
*  Erst wenige Jahre her, soll dieses altehrwürdige Gebäude nun bereits wieder neuen Schliff erhalten. „Das Haus befindet sich zwar in einem sehr guten baulichen Zustand, aber für westliche Ansprüche nicht ausreichend&amp;quot;, meint dazu der Besitzer und juristischer Geschäftsführer, Dr. Horst Metz. &lt;br /&gt;
* Der Jurist aus den Altbundesländern, der seit zwei Jahren im Marketingbereich tätig ist, nennt sich seit 1. September Doberaner Bürger. Und er hat ein gutes Recht dazu; Erblickte er doch 1949 im Doberaner Kurhaus das Licht der Welt. Der Vater, Werner Metz, war seit 1946 Besitzer des Kurhauses, wurde aber innerhalb der „Aktion Rose&amp;quot; enteignet.&lt;br /&gt;
* In diesem Jahr nun, genau am 1. Juni, ging das Haus an die Erbengemeinschaft zurück. Die beiden Söhne einigten sich gütlich und teilten die Erbengemeinschaft. Grundstücke und ein Ausgleich gingen an Klaus Metz. Dr. Horst Metz übernahm das Hotel.&lt;br /&gt;
* „Ich möchte das Haus sanieren und es dann den Mitarbeitern zur Verfügung stellen.&amp;quot; Bis dahin wird eine westdeutsche Privatinvestorengruppe jedenfalls eine Menge hineinstecken in das alte Gemäuer.&lt;br /&gt;
* Das Hotel wird am 1. November schließen und - man höre und staune - am 31. Dezember wieder eröffnen. Dann soll es in den Farben blau/weiß erstrahlen.&lt;br /&gt;
* Drei Doberaner Bauunternehmer! werden das Gebäude im Stil des 18. Jahrhunderts umbauen, als Teil einer Romantik-Hotelkette.&lt;br /&gt;
* Daß dies auch alles rechtens geschieht, dafür soll Klaus Henke aus Börgerende sorgen - ein Profi in Sachen Projektierung und Denkmalpflege unseres Kreises.&lt;br /&gt;
* Vorgesehen ist, die Terrasse wieder aufzumauern und den Mittelteil wieder zu verglasen. Parkett, französische Stiltapeten und ein Biedermeier-Sofa sind nur einige Beispiele, wie das Haus nach der Rekonstruktion seine Gäste begrüßen wird. &lt;br /&gt;
* 55 Zimmer mit 80 Betten werden im Hotel zur Verfügung stehen. In zwei Restaurants sollen so manche Gaumenfreuden serviert werden. Der Shop wird sich in ein französich-italienisches Bistro verwandeln und die jetzige Rezeption in eine Cafe-Konditorei.&lt;br /&gt;
* „Damit möchte ich die Tradition des Vaters fortsetzen, der im Hotel eine eigene Konditorei betrieb&amp;quot;, bemerkt dazu Dr. Metz.&lt;br /&gt;
* Während das Bistro vor allem für eilige Gäste gedacht sei, solle in den jetzigen Jagdkeller mehr privater Charakter Einzug halten. An eine Vinothek, die nicht ständig geöffnet hat, mit Weinseminaren ist gedacht.&lt;br /&gt;
* Die gastronomische Geschäftsführung des Kurhauses hat Christine Pothmann übernommen, eine Gastronomin, die seit einigen Jahren Hotelerfahrung gesammelt hat. Auch 50 Mitarbeiter des Hauses werden weiter beschäftigt.&lt;br /&gt;
* In Zukunft ist in einer zweiten Investitionsstufe auch an eine Erweiterung  im Hofgelände gedacht.&lt;br /&gt;
* Es wird sich also viel tun im Doberaner Kurhaus. Schon jetzt ist Dr. Metz mit der Auslastung recht zufrieden. „60 bis 70 Prozent der Gäste sind Geschäftsreisende. Dazu noch viele Kulturtouristen&amp;quot;, bemerkt er. Sicherlich wird das Hotel im nächsten Jahr dann noch mehr Gäste zählen können.&lt;br /&gt;
* In der Zwischenzeit wird das Mobilar zu günstigen Preisen an Sozialschwache verkauft. Der Nachlaß aus dem Shop soll Tschernobylkindem zugute kommen. Auch das soll nicht unerwähnt bleiben(Renate Peter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach nur neun Wochen Bauzeit öffnet das Kurhaus-Hotel am Kamp ab morgen wieder seine Pforten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;(von Werner Geske - Ostsee-Zeitung, April 1992 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Aschenputtel verwandelte sich in eine Schöne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* BAD DOBERAN. „Ostern wollen wir wieder öffnen!&amp;quot;, dieser Wunsch, den Dr. Horst Metz, Besitzer des Kurhaus-Hotels seit Sommer 1991, bei Baubeginn am 5. Februar &#039;92 äußerte, geht nun in Erfüllung. Nach nur zweieinhalb Monaten zeigt sich jetzt der Seydewitz-Bau am Kamp außen und innen wie neu.&lt;br /&gt;
* Noch zu DDR-Zeiten wurde er mit großem Aufwand und auf Drängen einer Bürgerinitiative vor dem völligen Verfall gerettet. Nun machte sich unter marktwirtschaftlichen Bedingungen eine architektonische, funktionale und niveaumäßige Aufwertung des Hauses im Rahmen des von Baumeister Severin geschaffenen Ensembles erforderlich.&lt;br /&gt;
* „Wir wollen auch künftig dem Ruf, erstes Haus am Platze zu sein, gerecht werden. Deshalb war dieser schnelle, doch denkmalpflegerisch äußerst verantwortungsvoll durchgeführte Umbau notwendig.&lt;br /&gt;
* Drei Sterne für ein solches Haus werden eben nicht verschenkt&amp;quot;, betont Dr. Metz. 300 000 DM hat er deshalb allein für denkmalpflegerische Aufgaben am Gebäude verwandt. Und Metz unterstreicht, daß dabei in allen Fragen Einvernehmen mit den Verantwortlichen für Denkmalschutz von Stadt und Kreis bestand.&lt;br /&gt;
* Verwunderung löste die Rekonstruktion dennoch bei manchem Doberaner aus. Der ungewohnte weiße Anstrich des Hauses, der das Fachwerk kaum noch erkennen läßt, sorgt wohl mit für den meisten Gesprächsstoff.&lt;br /&gt;
* Dr. Frank Mohr, Chef eines Architekturbüros in Rostock, das für die denkmalpflegerische Gestaltung mit verantwortlich zeichnete, gibt Erläuterungen: „Das Haus trägt sowohl barocke, wie auch klassizistische Züge. An beide Stilrichtungen wäre anzuknüpfen möglich gewesen.&amp;quot; Im Dreigestirn Palais, Salongebäude und Logierhaus entschied man sich bewußt für den von Severin bevorzugten Klassizismus. Deshalb auch die, trotz farblicher Nuancen, einheitlich weiß gestaltete Fassadenfront unter Zurückdrängung des in unserer Region untypischen Fachwerks.&lt;br /&gt;
* Nachdem ursprünglich das längst abgerissene Theater den baulichen Komplex abgerundet hatte, war die architektonische Aufwertung des einstigen Logierhauses, nach Auffassung Dr. Mohrs, überfällig. Dazu zählte ebenso, daß die unpassenden Zutaten der Rekonstruktion von Mitte der 80er Jahre wieder verschwanden. Abschied von Feldsteinwand am Giebel, Terrassentüren und Terrasse mit Brüstung und Überdachung. Sünden der Vergangenheit, die sich relativ schnell beseitigen ließen. &lt;br /&gt;
* Problematischer gestaltete sich dagegen die Umgestaltung des Inneren.  Klaus Henke, Geschäftsführer der Bad Doberaner Hanseprojekt GmbH, dessen Unternehmen für Entwurf, Planung und Bauüberwachung verantwortlich zeichnete, erläutert Grundgedanken des Umbaus: „Dem Wunsch des Auftraggebers, auch bei der Innengestaltung an klassizistische Traditionen anzuknüpfen, folgten wir ebenso wie dem Verlangen, den Bau auf modernen Hotelbetrieb umzurüsten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Dazu mußten vor allem die Hotelzimmer, die Gaststättenräume und der Küchentrakt sowohl funktional als auch vom Niveau vollständig erneuert werden.  Allerdings bereitete dabei der Mittelteil des Hauses, der beim Umbau 1984 bis 1987 als massiver Betonkörper entstand, etliche konstruktive Probleme.&lt;br /&gt;
* Dennoch benötigte die Bad Doberaner Hanseprojekt nur sieben Wochen von der Aufgabenstellung durch die Dr. Metz Kurhaus KG bis zur Einholung der Angebote von Baubetrieben. Neun weitere Wochen vergingen, in denen unter der Generalauftragnehmerschaft der Baugesellschaft Wismar gemeinsam mit Subunternehmen, vorrangig aus der Stadt und dem Kreis Bad Doberan, das Werk vollendet wurde.&lt;br /&gt;
* Kein Wunder, daß Dr. Metz des Lobes voll ist über die Arbeit der an dieser 3-Millionen-DM-Investition Beteiligten. &lt;br /&gt;
* Dabei galt das Augenmerk besonders der Erweiterung der Gästezimmer auf 53, dem Einbau neuer Sanitär-, Elektro- und Lüftungstechnik. Um mehr Platz für höheren Komfort zu gewinnen, wurde z. B. das Dachgeschoß, das vorher Personalräume beherbergte, für Hotelzimmer erschlossen. Die für ein Hotel normalerweise untragbaren Gemeinschaftsduschen auf den einzelnen Etagen verschwanden. Der so gewonnene Platz wurde für neue Zimmer genutzt, in denen Dusche und Toilette zum normalen Standard gehören.&lt;br /&gt;
* Doch nicht nur in den geschmackvoll, natürlich im klassizistischen Stil eingerichteten Zimmern und Appartements soll sich ab Karfreitag der Gast wohlfühlen. * Im Erdgeschoß des Kurhaus-Hotels erwarten den anspruchsvollen Gast nunmehr die gediegen eingerichteten Gaststätten „Severin&amp;quot; und „Seydewitz&amp;quot;. Hommage an Doberans bedeutende Baumeister.&lt;br /&gt;
* Aus dem grauen Aschenputtel am Kamp nur neun Wochen Bauzeit öffnet das Kurhaus-Hotel am Kamp wie es der Hanseprojekt Chef kürzlich formulierte, ist nun ein Schmuckstück geworden. Denn dazu steht auch der Architekt Klaus Henke: Bad Doberan kann nur vom höheren Niveau leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hotel in Bad Doberan feiert 225 Jahre&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;* Hotel Friedrich Franz Palais wird seit 2017 renoviert und saniert! Zwei Säle und insgesamt 80 Zimmer sollen entstehen(von Anja Levien - Ostsee-Zeitung, Januar 2020 - Zeitungsregestensammlung Carl Christian Schmidt/Archiv Münsterverwaltung Bad Doberan))&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bad Doberan. Einen Schritt in die Vergangenheit machen die Gäste des Hotels Friedrich Franz Palais, wenn sie es betreten. Antike Möbel stehen in vier neu hergerichteten Salons im Erdgeschoss, Kronleuchter hängen von den Decken, das Foyer ziert ein neuer Kamin. In der ersten Etage sind die Zimmer renoviert, jedes mit anderen historischen Möbeln ausgestattet, im zweiten Stockwerk sind die Bauarbeiten noch im Gange.&lt;br /&gt;
* Seit Rolf Elgeti das Großherzogliche Logierhaus aus dem Jahr 1795 2017 gekauft hat, wird es saniert und renoviert-bei laufendem Betrieb. Dafür verantwortlich ist Dr. Heinz-Jürgen Beuter.&lt;br /&gt;
* Er kennt das Hotel, war hier von 2010 bis 2013 bereits Chef. Als Rolf Elgeti das Hotel vom bisherigen Eigentümer Germania Epe AG kaufte, holte er sich den Hotelentwickler ins Boot. Beuter war auch für die Entwicklung des Prinzenpalais in Bad Doberan zuständig. Sein Ziel für das Hotel Friedrich Franz Palais: vier Sterne. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu Gast beim Großherzog&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* „Das ist hier ein historisches Ensemble, das erste Hotel an der Ostseeküste. Wenn es wiederhergestellt ist, soll es seinen eigenen Anreiz auf die Gäste ausüben. Der Gast soll das Gefühl haben, er ist beim Großherzog zu Gast&amp;quot;, sagt Heinz-Jürgen Beuter.&lt;br /&gt;
* Großherzog Friedrich Franz I. ließ das Logierhaus 1795/96 erbauen, 1796 gastierte der erste Badegast. Nach der Sanierung des Haupthauses und der beiden historischen Seitenflügel, die derzeit nicht genutzt werden, soll das Hotel 80 Zimmer zählen, darunter 20 Suiten. „Die Suiten sind thematisch ausgerichtet nach den Kindern des Großherzoges&amp;quot;, erläutert HeinzJürgen Beuter. So entspricht eine der Tochter Charlotte Friederike als dänische Erbprinzessin und ist mit originalen Möbeln aus dem dänischen Königshaus eingerichtet.&lt;br /&gt;
* „Wir wollen die Historie nachempfinden&amp;quot;, sagt Heinz-Jürgen Beuter, stellt aber auch klar, dass der Gast auf Modernität nicht verzichten muss. „Klar gibt es ein modernes Bad und einen Fernseher, aber das Zimmer ist mit antiken Möbeln ausgestattet.&amp;quot; Schrank, Sekretär, Spiegel- alles seien Unikate. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bäder wurden saniert&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Seit 2017 ist im Hotel schon einiges passiert. Das gesamte Rohrleitungssystem sei erneuert, die Bäder modernisiert, Treppenhäuser als Fluchtwege eingebaut worden. Die meisten Zimmer sind bereits mit neuen Möbeln ausgestattet. Im Erdgeschoss wurden die Salons geschaffen und die drei Gasträume ausgebaut.&lt;br /&gt;
* Es ist der dritte Winter, in dem umgebaut wird. Zwei Jahre, schätzt Heinz-Jürgen Beuter ein, wird es noch dauern, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Unter anderem soll das Logierhaus noch neue Fenster bekommen und die beiden Flügel - die Fachwerkhäuser zu beiden Seiten des Hotels - ausgebaut werden. Mit dem Südflügel soll es in diesem Jahr losgehen, noch fehlt die Baugenehmigung. Hier sollen nicht nur Zimmer entstehen, sondern auch ein großer Saal. Ein Saal für 150 Gäste ist geplant.&lt;br /&gt;
* In einem Anbau auf dem Hof ist ein weiterer Saal für 150 Gäste geplant, im nördlichen Fachwerkhaus mit den sechs Gewölben im Keller soll eine „Vinotheca&amp;quot; entstehen. Die Gebäude sollen mit einem Wandelgang aus Glas verbunden werden, kündigt Heinz-Jürgen Beuter an.&lt;br /&gt;
* Das 225-jährige Bestehen soll in diesem Jahr gefeiert werden. „Wir feiern uns selbst, aber auch mit den Doberanern.&amp;quot; Die Veranstaltungen sollen über Bad Doberans Grenzen hinaus ausstrahlen. „Wir wollen dokumentieren, es lohnt sich, nach Bad Doberan zu kommen.&amp;quot; So sind Konzerte und Feiern im Festsaal der Kreisverwaltung geplant, auf dem Kamp soll es am 9. Mai ein Oldtimertreffen geben, am 12. Juni Spielmannszüge aus der Region auf dem Kamp spielen, am 4. Juli hier die Chöre singen und am25.Juli ein weißes Picknick veranstaltet werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Logierhaus&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 1795/96 wurde das Logierhaus an der heutigen August-Bebel-Straße in Bad Doberan für die Gäste des Großherzogs Friedrich Franz I. erbaut, der mit Heiligendamm das erste deutsche Seebad schuf. Der repräsentative spätbarocker Fachwerkbau wurde nach dem Entwurf von Johann Christoph Heinrich von Seydewitz erbaut. Im 19. Jahrhundert war das Logierhaus Treffpunkt des Hochadels und Sitz der Doberaner Spielbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;*Lindenhof&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen und Wege]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Markt,_Baumstra%C3%9Fe,_Neue_Reihe&amp;diff=156960</id>
		<title>Markt, Baumstraße, Neue Reihe</title>
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		<updated>2026-10-07T12:51:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Doberan (Bad)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Meyersche Haus am Neuen Markt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Aus der Heimatgeschichte, (OZ, 10.10.1987):&lt;br /&gt;
* Im Jahre 1855 erschien von A. Gebhart ein „Album von Doberan&amp;quot;, das 27 kolorierte Lithographien von Doberan, Althof und Heiligendainm enthält.&lt;br /&gt;
* Eine der Ansichten zeigt uns den Neuen Markt, der etwa 1825 sein bis heute im wesentlichen unverändertes Aussehen erhalten hatte.&lt;br /&gt;
* Im Hintergrund des belebten Platzes erkennen wir als originellen architektonischen Abschluß des Ensembles klassizistische Bürgerhäuser das Meyersche Haus (Neuer Markt 8).&lt;br /&gt;
* Rechts mündet die Neue Reihe (heute Heinrich-KlöckingStraße), links die Schlagbaumstraße (benannt nach dem Schlagbaum an der Kröpeliner Chaussee, der Grenze des Amtes Doberan), die heutige Baumstraße.&lt;br /&gt;
* Bei der Gestaltung der stilvollen Fassade, spürt man den Einfluß Severins.&lt;br /&gt;
* Weniger gelungen ist der Anbau zur Baumstraße hin. Das Haus wurde 1802 von der Witwe des „vormaligen Ziegeleimeisters Lohrenz&amp;quot; errichtet. &lt;br /&gt;
* 1818 geht es in den Besitz des Schuhmachermeisters Reinhart über, der 1839 an den Kaufmann J. H. Meyer verkauft.&lt;br /&gt;
* Er hinterläßt die Büdnerei 1847 seiner Frau Sophie, geb. Fulda.&lt;br /&gt;
* Sie nimmt einige bauliche Veränderungen vor. So wird das Nebengebäude in der Neuen Reihe, das als Pferdestall gedient hatte, für Wohnzwecke umgebaut.&lt;br /&gt;
* 1882 erbt der Sohn, Theodor Meyer , das Haus, 1909 wird dessen Sohn Carl als Besitzer anerkannt(Dr. H. Rehwaldt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob652.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bauzeit dauerte über fünf Jahre&#039;&#039;&#039;(Das Bäckerhaus in der Baumstraße)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewegte Geschichte eines Doberaner Altstadthauses(OZ, Mai 1991)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Ein „allhier am Brunnen gelegenes Wohnhaus&amp;quot; erbaute sich Büdner Bruhn 1818 - 1823.&lt;br /&gt;
* Die lange Bauzeit spricht nicht gerade für übermäßige Finanzkraft, und tatsächlich hatte sich Bruhn so in Schulden gestürzt, daß die Büdnerei 1834 öffentlich versteigert wird.&lt;br /&gt;
* Sie ist in sehr gutem Zustand und enthält fünf Wohnungen.&lt;br /&gt;
* Allerdings gibt es noch Ärger mit der Nachbarin, der Witwe Barten, verläuft doch die Grundstücksgrenze mitten durch den Schweinestall. Die Koben stehen auf dem Nachbargrundstück.&lt;br /&gt;
* Irgendwie wird das Problem schließlich gelöst, denn Arbeitsmann Jürß aus Hohenfelde erwirbt die Büdnerei für 1000 Taler. 1862 verkauft er zu einem günstigen Preis an Schneidermeister Masch, wofür ihm eine Leibrente und auf Lebenszeit eine Wohnung im Haus zugesichert wird.&lt;br /&gt;
* 1878 verkauft Masch an den Schiffszimmergesellen Grünberg aus Rostock. Der baut auf der Hofseite eine Nagelschmiede an, die aber wohl nicht sehr lange bestanden hat. &lt;br /&gt;
* Nach erneutem Besitzwechsel 1882, 1884 und 1887 erwirbt 1890 Hermann Klevesahl aus Kröpelin das Anwesen mitsamt einer Kuh und dem gesamten Vorrat an Heu, Stroh und Dung. Er richtet eine Bäckerei ein.&lt;br /&gt;
* 1905 werden Haus und Grundstück dann für 19 000 Mark an Karl Kuhlmann aus Schwerin veräußert.&lt;br /&gt;
* Das Bäckereiinventarium, die Ladeneinrichtung, ein Pferd und zwei Brotwagen (einspännige Kastenwagen, mit denen täglich Brot und Brötchen nach Heiligendamm und in einige umliegende Dörfer gefahren wurden) werden zusätzlich mit 2000 Mark bewertet.&lt;br /&gt;
* Interessant ist eine Zusatzklausel des Kaufvertrages, in der sich der Verkäufer verpflichtet, innerhalb von zehn Jahren in Doberan und in der Umgebung von 10 Meilen weder eine Bäckerei noch einen Handel mit Backwaren zu betreiben. Bei Zuwiderhandlung droht eine Vertragsstrafe von 5000 Mark. Es ist anzunehmen, daß Klevesahl sich an den Vertrag gehalten hat. &lt;br /&gt;
* Kuhlmann, inzwischen zum Hofbäckermeister aufgestiegen, stirbt 1919. Seine Witwe, die den Betrieb weiterführt, läßt 1928 ein Ladenfenster und 1930 einen neuen Backofen einbauen.&lt;br /&gt;
* Ihr Sohn Wilhelm übernimmt die Bäckerei 1939. Er sorgt für einige Verbesserungen der nicht mehr zeitgemäßen hygienischen Verhältnisse. Aber erst 1947 wird ein WC eingebaut. Ein Brotwagen fährt immer noch - fast bis zum Ende des Krieges.&lt;br /&gt;
* Weil man die Bäckerei 1953 enteignen will, wird Kuhlmann unter einer falschen Anschuldigung inhaftiert, dann aber doch freigelassen, da der sogenannte „Neue Kurs&amp;quot;, der einige der schlimmsten Übergriffe gegen Gewerbetreibende und Geschäftsleute korrigieren soll, ausgerufen wurde.&lt;br /&gt;
* So bleibt die Bäckerei im Besitz von Kuhlmann, der sie aus Altersgründen 1962 verkauft(Rehwaldt)&lt;br /&gt;
 [[Datei:Dob655.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
*Das Haus in der Baumstraße 17 um das Jahr 1910. Auch in den letzten drei Jahrzehnten wechselten hier die Besitzer oder Pächter. Über 18 Jahre lang wurde die Bäckerei von Bäckermeister Zimmermann als Pächter betrieben. Neuerliche bauliche Veränderungen an dem Altstadtgebäude werden gegenwärtig von dessen derzeitigem Eigentümer vorgenommen. Repro. Rehwaldt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei neuer Gestaltung in Bad Doberan ist auch an den Bach gedacht worden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Wasser für den Markt fließt vom Kellerswald(von WERNER GESKE OZ, 1.12.1992)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bad Doberan. Gespannt warten die Kreisstädter auf den Auftakt der Bauarbeiten am Marktplatz, der schon für November angekündigt war.&lt;br /&gt;
* Noch findet sich allerdings außer einer Tafel nichts, was auf das umfangreiche Vorhaben hinweist. Ungeachtet dessen, sorgt es bereits für viel Gesprächsstoff bei den Bürgern der Stadt. Besonderes Ein Blick vom Kamp zum Marktplatz, wie er sich dem Betrachter in den frühen zwanziger Jahren bot.&lt;br /&gt;
* Interesse findet die Absicht der Projektanten, den zentralen Ort durch ein fließendes Gewässer zu verschönern.&lt;br /&gt;
* Um Genaueres zu erfahren, sprach die OSTSEE-ZEITUNG mit dem Rostocker Architekten Andreas Webersinke, dessen Büro für die Neugestaltung des Platzes verantwortlich zeichnet. &lt;br /&gt;
* Ein Bach, der auf den Markt fließen soll, erregt dabei die besondere Neugier. Woher kommt das Gewässer? Wo fließt es entlang? Gab es dort solch Bächlein bereits in früheren Zeiten?&lt;br /&gt;
* Fragen über Fragen, seitdem die OZ über das Projekt berichtete.&lt;br /&gt;
* Ehe Webersinke auf diese antwortet, kommt er ins Schwärmen: „ Bad Doberan ist ein Juwel in unserer Küstenlandschaft. Hier verbindet sich der Reiz der Landschaft mit der architektonischen Schönheit des Ortes. An dieser Stelle zu bauen, ist eine besondere Verpflichtung.&amp;quot; Ihr will er mit seinem Team gerecht werden. Bevor es an die Arbeit ging, tauchte er deshalb tief ein in die Archive, versuchte zu ergründen, wie es früher dort aussah, wo sich heute der Marktplatz befindet. &lt;br /&gt;
* Bei ihren Recherchen fanden Webersinke und seine Leute bestätigt, was sie vermutet hatten.&lt;br /&gt;
* Auch über diesen Ort zog sich einst ein Wasserlauf, der seinen Ursprung im westlich gelegenen Höhenzug hatte.&lt;br /&gt;
* Vor rund 150 Jahren ließen ihn die damaligen Stadtväter in Zusammenhang mit der architektonischen Gestaltung der Marktnordseite unter die Erde verbannen. Hier fließt er in Rohrleitungen noch heute.&lt;br /&gt;
* Für den Bach, der künftig neben Pflasterung und Bäumen zur Zierde des Marktes gehören soll, ist jedoch daran gedacht, Wasser aus einem Schacht in der Nähe des Friedhofs zu holen.&lt;br /&gt;
* Noch um die Jahrhundertwende fand sich an dieser Stelle ein Teich. „ Seit Jahrzehnten läuft das klare, saubere Wasser einfach in die Kanalisation ab. Es bietet sich direkt für die Nutzung als künstlicher Bach an&amp;quot;, meint Andreas Webersinke. Auch deshalb wäre diese Quelle günstig, weil Trinkwasser bei den heutigen Preisen die Stadt teuer zu stehen käme.&lt;br /&gt;
* Doch das Wasser soll nicht wie in Vorzeiten den gesamten Markt überqueren. Nur zwischen dem Otto-Versand und der Fleischerei Kuha plätschert das muntere Bächlein in hoffentlich absehbarer Zeit.&lt;br /&gt;
* Auf Kaskaden, Hindernisse oder kleine Wasserfälle verzichteten die Architekten in ihrer Planung. Das Wasser soll auf den rund 80 Metern ruhig dahinfließen und so auch dem Betrachter Gelegenheit geben, sich zu entspannen.&lt;br /&gt;
* Webersinke denkt voraus: „Auf den Freiflächen vor den Häusern wird man sitzen können und auch am Wasser Freude finden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Doch &#039;noch wird einiges davon von den Höhen des Kellerswaldes rinnen müssen, bis die Doberaner und ihre Gäste am Bächlein ihr helle Freude haben können. „  * Es kann passieren, daß die 75 cm breite Rinne fertig ist, doch kein Naß darin läuft&amp;quot;, dämpft der Architekt zu große Vorfreude. Erst müßten noch der Bereich Kastanienstraße, Baumstraße und Lettowsberg rekonstruiert werden, ehe das Wasser strömen könne.&lt;br /&gt;
* Daß bis dahin nicht allzu viel Zeit vergeht, hofft auch er. Schließlich ist der Bach auf dem Markt auch für ihn der Clou. „Vielleicht&amp;quot;, so spekuliert er, „wird die ausgepflasterte, mit Naturstein eingefaßte Betonrinne eines Tages doch noch weiter auf die Mitte des Markt gezogen. Es ließ sich damit allerhand Attraktives gestalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob662.PNG|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob1475.PNG|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2078.png|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Sandersche Haus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2463.png|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2465.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2255.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2466.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A204.JPG|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2468.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2469.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
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Datei:Dob473.PNG|Markt 19.Jh.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Straßen und Wege]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Markt,_Baumstra%C3%9Fe,_Neue_Reihe&amp;diff=156959</id>
		<title>Markt, Baumstraße, Neue Reihe</title>
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		<updated>2026-10-07T12:50:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das Meyersche Haus am Neuen Markt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Aus der Heimatgeschichte, (OZ, 10.10.1987):&lt;br /&gt;
* Im Jahre 1855 erschien von A. Gebhart ein „Album von Doberan&amp;quot;, das 27 kolorierte Lithographien von Doberan, Althof und Heiligendainm enthält.&lt;br /&gt;
* Eine der Ansichten zeigt uns den Neuen Markt, der etwa 1825 sein bis heute im wesentlichen unverändertes Aussehen erhalten hatte.&lt;br /&gt;
* Im Hintergrund des belebten Platzes erkennen wir als originellen architektonischen Abschluß des Ensembles klassizistische Bürgerhäuser das Meyersche Haus (Neuer Markt 8).&lt;br /&gt;
* Rechts mündet die Neue Reihe (heute Heinrich-KlöckingStraße), links die Schlagbaumstraße (benannt nach dem Schlagbaum an der Kröpeliner Chaussee, der Grenze des Amtes Doberan), die heutige Baumstraße.&lt;br /&gt;
* Bei der Gestaltung der stilvollen Fassade, spürt man den Einfluß Severins.&lt;br /&gt;
* Weniger gelungen ist der Anbau zur Baumstraße hin. Das Haus wurde 1802 von der Witwe des „vormaligen Ziegeleimeisters Lohrenz&amp;quot; errichtet. &lt;br /&gt;
* 1818 geht es in den Besitz des Schuhmachermeisters Reinhart über, der 1839 an den Kaufmann J. H. Meyer verkauft.&lt;br /&gt;
* Er hinterläßt die Büdnerei 1847 seiner Frau Sophie, geb. Fulda.&lt;br /&gt;
* Sie nimmt einige bauliche Veränderungen vor. So wird das Nebengebäude in der Neuen Reihe, das als Pferdestall gedient hatte, für Wohnzwecke umgebaut.&lt;br /&gt;
* 1882 erbt der Sohn, Theodor Meyer , das Haus, 1909 wird dessen Sohn Carl als Besitzer anerkannt(Dr. H. Rehwaldt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob652.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bauzeit dauerte über fünf Jahre&#039;&#039;&#039;(Das Bäckerhaus in der Baumstraße)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewegte Geschichte eines Doberaner Altstadthauses(OZ, Mai 1991)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Ein „allhier am Brunnen gelegenes Wohnhaus&amp;quot; erbaute sich Büdner Bruhn 1818 - 1823.&lt;br /&gt;
* Die lange Bauzeit spricht nicht gerade für übermäßige Finanzkraft, und tatsächlich hatte sich Bruhn so in Schulden gestürzt, daß die Büdnerei 1834 öffentlich versteigert wird.&lt;br /&gt;
* Sie ist in sehr gutem Zustand und enthält fünf Wohnungen.&lt;br /&gt;
* Allerdings gibt es noch Ärger mit der Nachbarin, der Witwe Barten, verläuft doch die Grundstücksgrenze mitten durch den Schweinestall. Die Koben stehen auf dem Nachbargrundstück.&lt;br /&gt;
* Irgendwie wird das Problem schließlich gelöst, denn Arbeitsmann Jürß aus Hohenfelde erwirbt die Büdnerei für 1000 Taler. 1862 verkauft er zu einem günstigen Preis an Schneidermeister Masch, wofür ihm eine Leibrente und auf Lebenszeit eine Wohnung im Haus zugesichert wird.&lt;br /&gt;
* 1878 verkauft Masch an den Schiffszimmergesellen Grünberg aus Rostock. Der baut auf der Hofseite eine Nagelschmiede an, die aber wohl nicht sehr lange bestanden hat. &lt;br /&gt;
* Nach erneutem Besitzwechsel 1882, 1884 und 1887 erwirbt 1890 Hermann Klevesahl aus Kröpelin das Anwesen mitsamt einer Kuh und dem gesamten Vorrat an Heu, Stroh und Dung. Er richtet eine Bäckerei ein.&lt;br /&gt;
* 1905 werden Haus und Grundstück dann für 19 000 Mark an Karl Kuhlmann aus Schwerin veräußert.&lt;br /&gt;
* Das Bäckereiinventarium, die Ladeneinrichtung, ein Pferd und zwei Brotwagen (einspännige Kastenwagen, mit denen täglich Brot und Brötchen nach Heiligendamm und in einige umliegende Dörfer gefahren wurden) werden zusätzlich mit 2000 Mark bewertet.&lt;br /&gt;
* Interessant ist eine Zusatzklausel des Kaufvertrages, in der sich der Verkäufer verpflichtet, innerhalb von zehn Jahren in Doberan und in der Umgebung von 10 Meilen weder eine Bäckerei noch einen Handel mit Backwaren zu betreiben. Bei Zuwiderhandlung droht eine Vertragsstrafe von 5000 Mark. Es ist anzunehmen, daß Klevesahl sich an den Vertrag gehalten hat. &lt;br /&gt;
* Kuhlmann, inzwischen zum Hofbäckermeister aufgestiegen, stirbt 1919. Seine Witwe, die den Betrieb weiterführt, läßt 1928 ein Ladenfenster und 1930 einen neuen Backofen einbauen.&lt;br /&gt;
* Ihr Sohn Wilhelm übernimmt die Bäckerei 1939. Er sorgt für einige Verbesserungen der nicht mehr zeitgemäßen hygienischen Verhältnisse. Aber erst 1947 wird ein WC eingebaut. Ein Brotwagen fährt immer noch - fast bis zum Ende des Krieges.&lt;br /&gt;
* Weil man die Bäckerei 1953 enteignen will, wird Kuhlmann unter einer falschen Anschuldigung inhaftiert, dann aber doch freigelassen, da der sogenannte „Neue Kurs&amp;quot;, der einige der schlimmsten Übergriffe gegen Gewerbetreibende und Geschäftsleute korrigieren soll, ausgerufen wurde.&lt;br /&gt;
* So bleibt die Bäckerei im Besitz von Kuhlmann, der sie aus Altersgründen 1962 verkauft(Rehwaldt)&lt;br /&gt;
 [[Datei:Dob655.PNG|500px|zentriert]]&lt;br /&gt;
*Das Haus in der Baumstraße 17 um das Jahr 1910. Auch in den letzten drei Jahrzehnten wechselten hier die Besitzer oder Pächter. Über 18 Jahre lang wurde die Bäckerei von Bäckermeister Zimmermann als Pächter betrieben. Neuerliche bauliche Veränderungen an dem Altstadtgebäude werden gegenwärtig von dessen derzeitigem Eigentümer vorgenommen. Repro. Rehwaldt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei neuer Gestaltung in Bad Doberan ist auch an den Bach gedacht worden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Wasser für den Markt fließt vom Kellerswald(von WERNER GESKE OZ, 1.12.1992)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Bad Doberan. Gespannt warten die Kreisstädter auf den Auftakt der Bauarbeiten am Marktplatz, der schon für November angekündigt war.&lt;br /&gt;
* Noch findet sich allerdings außer einer Tafel nichts, was auf das umfangreiche Vorhaben hinweist. Ungeachtet dessen, sorgt es bereits für viel Gesprächsstoff bei den Bürgern der Stadt. Besonderes Ein Blick vom Kamp zum Marktplatz, wie er sich dem Betrachter in den frühen zwanziger Jahren bot.&lt;br /&gt;
* Interesse findet die Absicht der Projektanten, den zentralen Ort durch ein fließendes Gewässer zu verschönern.&lt;br /&gt;
* Um Genaueres zu erfahren, sprach die OSTSEE-ZEITUNG mit dem Rostocker Architekten Andreas Webersinke, dessen Büro für die Neugestaltung des Platzes verantwortlich zeichnet. &lt;br /&gt;
* Ein Bach, der auf den Markt fließen soll, erregt dabei die besondere Neugier. Woher kommt das Gewässer? Wo fließt es entlang? Gab es dort solch Bächlein bereits in früheren Zeiten?&lt;br /&gt;
* Fragen über Fragen, seitdem die OZ über das Projekt berichtete.&lt;br /&gt;
* Ehe Webersinke auf diese antwortet, kommt er ins Schwärmen: „ Bad Doberan ist ein Juwel in unserer Küstenlandschaft. Hier verbindet sich der Reiz der Landschaft mit der architektonischen Schönheit des Ortes. An dieser Stelle zu bauen, ist eine besondere Verpflichtung.&amp;quot; Ihr will er mit seinem Team gerecht werden. Bevor es an die Arbeit ging, tauchte er deshalb tief ein in die Archive, versuchte zu ergründen, wie es früher dort aussah, wo sich heute der Marktplatz befindet. &lt;br /&gt;
* Bei ihren Recherchen fanden Webersinke und seine Leute bestätigt, was sie vermutet hatten.&lt;br /&gt;
* Auch über diesen Ort zog sich einst ein Wasserlauf, der seinen Ursprung im westlich gelegenen Höhenzug hatte.&lt;br /&gt;
* Vor rund 150 Jahren ließen ihn die damaligen Stadtväter in Zusammenhang mit der architektonischen Gestaltung der Marktnordseite unter die Erde verbannen. Hier fließt er in Rohrleitungen noch heute.&lt;br /&gt;
* Für den Bach, der künftig neben Pflasterung und Bäumen zur Zierde des Marktes gehören soll, ist jedoch daran gedacht, Wasser aus einem Schacht in der Nähe des Friedhofs zu holen.&lt;br /&gt;
* Noch um die Jahrhundertwende fand sich an dieser Stelle ein Teich. „ Seit Jahrzehnten läuft das klare, saubere Wasser einfach in die Kanalisation ab. Es bietet sich direkt für die Nutzung als künstlicher Bach an&amp;quot;, meint Andreas Webersinke. Auch deshalb wäre diese Quelle günstig, weil Trinkwasser bei den heutigen Preisen die Stadt teuer zu stehen käme.&lt;br /&gt;
* Doch das Wasser soll nicht wie in Vorzeiten den gesamten Markt überqueren. Nur zwischen dem Otto-Versand und der Fleischerei Kuha plätschert das muntere Bächlein in hoffentlich absehbarer Zeit.&lt;br /&gt;
* Auf Kaskaden, Hindernisse oder kleine Wasserfälle verzichteten die Architekten in ihrer Planung. Das Wasser soll auf den rund 80 Metern ruhig dahinfließen und so auch dem Betrachter Gelegenheit geben, sich zu entspannen.&lt;br /&gt;
* Webersinke denkt voraus: „Auf den Freiflächen vor den Häusern wird man sitzen können und auch am Wasser Freude finden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Doch &#039;noch wird einiges davon von den Höhen des Kellerswaldes rinnen müssen, bis die Doberaner und ihre Gäste am Bächlein ihr helle Freude haben können. „  * Es kann passieren, daß die 75 cm breite Rinne fertig ist, doch kein Naß darin läuft&amp;quot;, dämpft der Architekt zu große Vorfreude. Erst müßten noch der Bereich Kastanienstraße, Baumstraße und Lettowsberg rekonstruiert werden, ehe das Wasser strömen könne.&lt;br /&gt;
* Daß bis dahin nicht allzu viel Zeit vergeht, hofft auch er. Schließlich ist der Bach auf dem Markt auch für ihn der Clou. „Vielleicht&amp;quot;, so spekuliert er, „wird die ausgepflasterte, mit Naturstein eingefaßte Betonrinne eines Tages doch noch weiter auf die Mitte des Markt gezogen. Es ließ sich damit allerhand Attraktives gestalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob662.PNG|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob1475.PNG|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2078.png|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Sandersche Haus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2463.png|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2465.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2255.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2466.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A204.JPG|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2468.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2469.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2464.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dob2256.jpg|700px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Dob473.PNG|Markt 19.Jh.&lt;br /&gt;
Datei:Dob1391.jpg&lt;br /&gt;
Datei:D17.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Dob1616.PNG&lt;br /&gt;
Datei:A16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:A17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Dob2005.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dob156.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Dob919.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Dob313.jpeg|&lt;br /&gt;
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Datei:Dob2161.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen und Wege]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lieper_Winkel&amp;diff=156958</id>
		<title>Lieper Winkel</title>
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		<updated>2026-10-07T12:46:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einführung ==&lt;br /&gt;
Der Lieper Winkel ist eine von [[Peenestrom]], [[Peenestrom#Achterwasser|Achterwasser]] und Krienker See umgebene Halbinsel auf der [[Insel Usedom]]. Durch seine jahrhundertelange Abgeschiedenheit und enge verwandtschaftlichen Beziehungen innerhalb der Dörfer bildeten sich eine regionale Tradition mit Eigenheiten in Kultur, Sprache, Tracht heraus die bis ins 20.Jahrhundert überlebten. So wurden noch bis Mitte des 20.Jahrhunderts   [[Hausmarken_Pommern#Hausmarken_Lieper_Winkel-Insel_Usedom | Hausmarken im Lieper Winkel]] von Fischern genutzt. Im Museum [http://www.heimathof-lieper-winkel.de/ Heimathof Lieper Winkel] werden diese Besonderheiten ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kirchenbuch [[Liepe]] ab dem Jahr 1700 werden 50% aller Einträge von nur 5 Familiennamen belegt, der häufigste Name Resch/Räsch macht alleine 17% aller Einträge aus.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute umfasst der Lieper Winkel die Gemeinde &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; mit seinen Ortsteilen [[Rankwitz]], [[Grüssow]], [[Krienke#Krienke|Krienke]], [[Liepe]], [[Quilitz]], [[Reestow]], [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]] und [[Warthe#Warthe|Warthe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im späten Mittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1025 wurde ein Schatz von hunderten, vorwiegend arabischen Silbermünzen und Hacksilber beim heutigen [[Quilitz]] vergraben, die 1914 beim Beackern von einem Bauern gefunden wurden: [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Quilitz#Silberschatz_von_Quilitz  Silberschatz von Quilitz]. Aufgrund von Umfang und der Herkunft der Münzen wird ein Händler als originaler Besitzer vermutet. Der angrenzende Peenestrom war bis Mitte des 18.Jahrhunderts der Hauptwasserweg aus der Ostsee in das Haff / nach Stettin und zur Oder. Der Originalschatz ist seit 1945 verschollen, eine Replik ist im [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/  Heimathof Lieper Winkel] ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1187 taucht der Lieper Winkel erstmals in einer Urkunde auf. Über viele Jahrhunderte gehörten die meisten Dörfer zum [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Pudagla|Kloster Pudagla]], das das geistliche und wirtschaftliche Leben der Region prägte. Eine Ausnahme bildeten [[Krienke#Krienke|Krienke]] und [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]], die dem Rittergut der Familien von [[Insel Usedom#Familien der Insel|Lepel]] und von Borcke unterstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/JF4BknwONLQ&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vortrag Der Lieper Winkel im Mittelalter - Ein Schatz, gefälschte Urkunden und eine 600-Jahr-Feier (Vortrag von André Leichsenring und Dr.Tünde Beatrix Karnitscher)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Älteste Einwohner ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Lassanschen Wasserordnung 1544 wurden erstmals Einwohner genannt: Achim Köster, Hinrich Knip, Achim Prütze (Priwitz) aus Rankwitz, Mathis Reiske (Räsch) und Hermann Köster (70 Jahre alt) aus Quilitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Schwedischer Herrschaft (1648 - 1720) ==&lt;br /&gt;
* 1693 Schwedische Landesaufnahme mit Beschreibung aller Dörfer des Lieper Winkels &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchaeologie/Fund-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2024-03-ein-kleiner-muenzschatz-aus-dem-dreissigjaehrigen-krieg/ Münzschatz aus der Zeit um 1630] wurde 2023 auf einem Feld in Grüssow gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1693 Rankwitz.jpg|thumb|1693 Lieper Winkel Urzeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:2025 Schwedenzeit Relikte Rankwitz 01.jpg||thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/12/2025_Schwedenzeit_Relikte_Rankwitz.pdf |[[Medium:2025 Schwedenzeit Relikte Rankwitz.pdf|Relikte der Schwedenzeit, Vortrag 2025 von André Leichsenring (46 Folien)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Preußen (ab 1720) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel vor 300 Jahren Titel.JPG||thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/Vortrag_Lieper_Winkel_vor_300_Jahren.pdf |[[Medium:Vortrag Lieper Winkel vor 300 Jahren.pdf|Vortrag Lieper Winkel vor 300 Jahre: Ortsbeschreibungen, Bevölkerung, Landkarten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserreich 1871-1918 ==&lt;br /&gt;
Ein Meilenstein war der &#039;&#039;&#039;Straßenbau&#039;&#039;&#039; Warthe bis Usedomer Chaussee im Jahr 1898. Die anderen Dörfer blieben nur über Sandwege verbunden und die Bewohner nutzten meist Boote, um nach [[Lassan]] zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;: Die Bildung war viele Jahre dezentral organisiert: In Liepe bestand bis 1857 eine Küsterschule, später entstanden staatliche Schulen auch in Warthe (1858–1973), Rankwitz (1893–1974) und [[Suckow im Lieper Winkel]] (bis 1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die &#039;&#039;&#039;Feuerwehren&#039;&#039;&#039;, gegründet 1903 in [[Liepe]], [[Rankwitz]] und [[Warthe]], spielten eine wichtige Rolle. Überliefert ist ihr Einsatz bei Großbränden, etwa 1911 in Warthe, 1935 in Rankwitz und 1931 beim Gutshausbrand in [[Krienke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Reich 1933-1945 ==&lt;br /&gt;
Anhand der Zentral- und Gaukartei im US National Archives lassen sich knapp über 100 Mitglieder der NSDAP im Lieper Winkel recherchieren. Die ersten Mitglieder sind 1929 ermittelbar, bis zum Machtantritt mindestens 30. Fast alle unter 30 Jahren alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1.9.1930 gab es eine eigene NSDAP Ortsgruppe Liepe, die den Lieper Winkel umfasste (davor Ortsgruppe Usedom-Stadt). Eine der zwei Gaststätten in Liepe warb damit, das &amp;quot;Stammlokal&amp;quot; der NS-Ortsgruppe zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung gab es unmittelbar 12 Eintritte in die NSDAP vor dem Aufnahmestopp Mai 1933. Nach dem Ende des Aufnahme-Stopps gab es 1937 viele Eintritte, nun aber der Großteil über 30 Jahre alt. Hauptsächlich traten nun Selbstständige, Bauern und Lehrer ein. 1939 waren fast alle Bürgermeister und Gemeinderäte Parteimitglieder. Es waren nur 2 Frauen als Mitglied zu ermitteln. Für die Anzahl der Mitglieder in einzelnen Orten siehe Abschnitt &amp;quot;Ortschroniken des Lieper Winkels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR ==&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch der Roten Armee 1945 begann eine neue Ära. Neue Bürgermeister wurden eingesetzt, Gemeindevertretungen organisiert, und die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge aus Wollin und Hinterpommern wurde bewältigt. Das Gut in Krienke wurde in 24 Siedlungsstellen aufgeteilt, das Schloss teilweise als Baumaterial abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR-Zeit entstanden LPGs und FPGs, die die bäuerliche und fischereiliche Einzelwirtschaft beendeten. Gleichzeitig wurden neue kommunale Einrichtungen geschaffen, etwa die &#039;&#039;&#039;Ernte-Kita&#039;&#039;&#039; in Rankwitz (ab 1959) und die &#039;&#039;&#039;Gemeindeschwesternstation&#039;&#039;&#039; in Liepe (ab 1976). Die Gemeinden übernahmen nun auch Aufgaben in Kultur und Freizeitgestaltung. Mit dem &#039;&#039;&#039;Zusammenschluss zur Gemeinde Rankwitz 1974&#039;&#039;&#039; wurde die ehemalige Schule in Rankwitz zum zentralen Gemeindebüro umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Geschichte ==&lt;br /&gt;
siehe Chroniken der einzelnen Ortteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschroniken des Lieper Winkels ===&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Rankwitz|Fortlaufende Ortschronik des Ortsteils Rankwitz]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Grüssow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Krienke#Krienke|Krienke]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Liepe]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Quilitz]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Reestow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Warthe#Warthe|Warthe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen und Chroniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* :Usedom-Wolliner Blätter: Heft 6: Warnke, H. (Hrsg.): &#039;&#039;&#039;Der Lieper Winkel auf Usedom.&#039;&#039;&#039;- 92 Seiten, 64 Abb., Ostklüne 2004, Preis: 5,00 EUR, ISBN 3-937040-09-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/usedom/usedom-wolliner-blaetter-no7.html Usedom Wolliner Blätter 7: Familienforschung auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[Medium:Lieper Winkel epubli.pdf|Lieper Winkel 78 Seiten Verlag epubli - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Leichsenring - Häuserchronik Rankwitz.png||thumb|150px|Häuserchronik von Rankwitz - Historie, Ansichten und Bewohner der Höfe seit 1693&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung auf Usedom - Vortrag 2016 für Verein Pommerscher Greif e.V.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlen im Lieper Winkel ==&lt;br /&gt;
Plakate der Sonderausstellung 2025 des Heimatvereins Lieper Winkel e.V., erarbeitet von André Leichsenring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot;center &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen Lieper Winkel&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Mühlen.jpg|Rankwitz-Mühle auf dem Jungfernberg&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Rankwitz Mühle.jpg|Rankwitz-Braunsche Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Rankwitz-Priebs.png|Rankwitz-Priebssche Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Warteh Mühle.jpg|Mühle Warthe&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Liepe Mühle.jpg|Mühle Liepe&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Krienke.png|Mühle Krienke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039; Rankwitz Reste der Braunschen Windmühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 6.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mühlen auf Usedom siehe [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Windm.C3.BChlen_auf_Usedom Windmühle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieper Winkel Tracht ==&lt;br /&gt;
Ein spezifisches Trachtengebiet im Lieper Winkel wurde 1837 von Wilhelm Meinhold und 1863 von W.F.Gadebusch beschrieben. Nur in den abgelegenen Regionen Mönchgut auf der Insel Rügen und dem Lieper Winkel auf der Insel Usedom blieb diese Tradition und Tracht bis in die zweite Hälfte des 19.Jahrhunderts erhalten. Die in Museen in Stettin und Swinemünde erhaltenen Stücke gingen 1945 verloren. Im Jahr 1948 wurde auf dem Dachboden des Hauses Peeneweg 13 in Warthe eine vollständig erhaltene Frauentracht aus der Zeit um 1850 gefunden und ist heute im Museum Wolgast ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Lieper Winkel Tracht&amp;quot; steht vermutlich mit der Mönchguter Tracht in enger Verbindung, als Trachten noch in einem Gebiet vom Darß über Hiddensee bis zum Lieper Winkel getragen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1955 gab es in [[Warthe#Warthe|Warthe]] eine Trachtengruppe die vom Original nachgestaltete Frauentracht trug. Die Männer- und Kindertracht war jedoch frei nach der damaligen Mode gestaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 besteht mit den &amp;quot;Lieper Winkelschen Danzlüh&amp;quot; wieder eine Trachtengruppe mit Volkstänzen, deren Tracht auch nur frei nach dem Original-Vorbild gestaltet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Museum Heimathof Lieper Winkel in [[Rankwitz]] sind Röcke und Kappen derTracht ausgestellt. Details [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/seite/231413/die-lieper-winkel-tracht.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.heimathof-lieper-winkel.de/ Heimatverein mit Aktivitäten]&lt;br /&gt;
* [http://www.rankwitz-im-lieper-winkel.de/historisches.html Geschichte des Lieper Winkels]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/seite/231417/geschichte.html Historische Ereignisse im Lieper Winkel]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/frame.html?frame=usedom_forschung/index.html Familienforschung im Lieper Winkel]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-benz-morgenitz/ Pfarramt für Liepe]&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-mv.de/benz-morgenitz Verwaltung Kirche Morgenitz]&lt;br /&gt;
* [[Insel_Usedom Kirchen#Liepe_Kirche| Kirche Liepe]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Meinhold,_Karl Karl Meinhold geb. in Liepe  (Wikisource)]&lt;br /&gt;
* [[Insel_Usedom Kirchen#Morgenitz_Kirche| Kirche Morgenitz]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Morgenitz Kirche Morgenitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Liepe_(Usedom) Kirche Liepe im Lieper Winkel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos bei YouTube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit dem Rad im Lieper Winkel – Usedom   2008&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=GUL9AkGTzjU Mit dem Rad im Lieper Winkel 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lieper_Winkel&amp;diff=156957</id>
		<title>Lieper Winkel</title>
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		<updated>2026-10-07T12:42:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Veröffentlichungen und Chroniken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einführung ==&lt;br /&gt;
Der Lieper Winkel ist eine von [[Peenestrom]], Achterwasser und Krienker See umgebene Halbinsel auf der [[Insel Usedom]]. Durch seine jahrhundertelange Abgeschiedenheit und enge verwandtschaftlichen Beziehungen innerhalb der Dörfer bildeten sich eine regionale Tradition mit Eigenheiten in Kultur, Sprache, Tracht heraus die bis ins 20.Jahrhundert überlebten. So wurden noch bis Mitte des 20.Jahrhunderts   [[Hausmarken_Pommern#Hausmarken_Lieper_Winkel-Insel_Usedom | Hausmarken im Lieper Winkel]] von Fischern genutzt. Im Museum [http://www.heimathof-lieper-winkel.de/ Heimathof Lieper Winkel] werden diese Besonderheiten ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kirchenbuch [[Liepe]] ab dem Jahr 1700 werden 50% aller Einträge von nur 5 Familiennamen belegt, der häufigste Name Resch/Räsch macht alleine 17% aller Einträge aus.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute umfasst der Lieper Winkel die Gemeinde &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; mit seinen Ortsteilen [[Rankwitz]], [[Grüssow]], [[Krienke#Krienke|Krienke]], [[Liepe]], [[Quilitz]], [[Reestow]], [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]] und [[Warthe#Warthe|Warthe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im späten Mittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1025 wurde ein Schatz von hunderten, vorwiegend arabischen Silbermünzen und Hacksilber beim heutigen [[Quilitz]] vergraben, die 1914 beim Beackern von einem Bauern gefunden wurden: [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Quilitz#Silberschatz_von_Quilitz  Silberschatz von Quilitz]. Aufgrund von Umfang und der Herkunft der Münzen wird ein Händler als originaler Besitzer vermutet. Der angrenzende Peenestrom war bis Mitte des 18.Jahrhunderts der Hauptwasserweg aus der Ostsee in das Haff / nach Stettin und zur Oder. Der Originalschatz ist seit 1945 verschollen, eine Replik ist im [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/  Heimathof Lieper Winkel] ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1187 taucht der Lieper Winkel erstmals in einer Urkunde auf. Über viele Jahrhunderte gehörten die meisten Dörfer zum [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Pudagla|Kloster Pudagla]], das das geistliche und wirtschaftliche Leben der Region prägte. Eine Ausnahme bildeten [[Krienke#Krienke|Krienke]] und [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]], die dem Rittergut der Familien von [[Insel Usedom#Familien der Insel|Lepel]] und von Borcke unterstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/JF4BknwONLQ&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vortrag Der Lieper Winkel im Mittelalter - Ein Schatz, gefälschte Urkunden und eine 600-Jahr-Feier (Vortrag von André Leichsenring und Dr.Tünde Beatrix Karnitscher)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Älteste Einwohner ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Lassanschen Wasserordnung 1544 wurden erstmals Einwohner genannt: Achim Köster, Hinrich Knip, Achim Prütze (Priwitz) aus Rankwitz, Mathis Reiske (Räsch) und Hermann Köster (70 Jahre alt) aus Quilitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Schwedischer Herrschaft (1648 - 1720) ==&lt;br /&gt;
* 1693 Schwedische Landesaufnahme mit Beschreibung aller Dörfer des Lieper Winkels &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchaeologie/Fund-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2024-03-ein-kleiner-muenzschatz-aus-dem-dreissigjaehrigen-krieg/ Münzschatz aus der Zeit um 1630] wurde 2023 auf einem Feld in Grüssow gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1693 Rankwitz.jpg|thumb|1693 Lieper Winkel Urzeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:2025 Schwedenzeit Relikte Rankwitz 01.jpg||thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/12/2025_Schwedenzeit_Relikte_Rankwitz.pdf |[[Medium:2025 Schwedenzeit Relikte Rankwitz.pdf|Relikte der Schwedenzeit, Vortrag 2025 von André Leichsenring (46 Folien)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Preußen (ab 1720) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel vor 300 Jahren Titel.JPG||thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/Vortrag_Lieper_Winkel_vor_300_Jahren.pdf |[[Medium:Vortrag Lieper Winkel vor 300 Jahren.pdf|Vortrag Lieper Winkel vor 300 Jahre: Ortsbeschreibungen, Bevölkerung, Landkarten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserreich 1871-1918 ==&lt;br /&gt;
Ein Meilenstein war der &#039;&#039;&#039;Straßenbau&#039;&#039;&#039; Warthe bis Usedomer Chaussee im Jahr 1898. Die anderen Dörfer blieben nur über Sandwege verbunden und die Bewohner nutzten meist Boote, um nach [[Lassan]] zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;: Die Bildung war viele Jahre dezentral organisiert: In Liepe bestand bis 1857 eine Küsterschule, später entstanden staatliche Schulen auch in Warthe (1858–1973), Rankwitz (1893–1974) und [[Suckow im Lieper Winkel]] (bis 1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die &#039;&#039;&#039;Feuerwehren&#039;&#039;&#039;, gegründet 1903 in [[Liepe]], [[Rankwitz]] und [[Warthe]], spielten eine wichtige Rolle. Überliefert ist ihr Einsatz bei Großbränden, etwa 1911 in Warthe, 1935 in Rankwitz und 1931 beim Gutshausbrand in [[Krienke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Reich 1933-1945 ==&lt;br /&gt;
Anhand der Zentral- und Gaukartei im US National Archives lassen sich knapp über 100 Mitglieder der NSDAP im Lieper Winkel recherchieren. Die ersten Mitglieder sind 1929 ermittelbar, bis zum Machtantritt mindestens 30. Fast alle unter 30 Jahren alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1.9.1930 gab es eine eigene NSDAP Ortsgruppe Liepe, die den Lieper Winkel umfasste (davor Ortsgruppe Usedom-Stadt). Eine der zwei Gaststätten in Liepe warb damit, das &amp;quot;Stammlokal&amp;quot; der NS-Ortsgruppe zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung gab es unmittelbar 12 Eintritte in die NSDAP vor dem Aufnahmestopp Mai 1933. Nach dem Ende des Aufnahme-Stopps gab es 1937 viele Eintritte, nun aber der Großteil über 30 Jahre alt. Hauptsächlich traten nun Selbstständige, Bauern und Lehrer ein. 1939 waren fast alle Bürgermeister und Gemeinderäte Parteimitglieder. Es waren nur 2 Frauen als Mitglied zu ermitteln. Für die Anzahl der Mitglieder in einzelnen Orten siehe Abschnitt &amp;quot;Ortschroniken des Lieper Winkels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR ==&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch der Roten Armee 1945 begann eine neue Ära. Neue Bürgermeister wurden eingesetzt, Gemeindevertretungen organisiert, und die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge aus Wollin und Hinterpommern wurde bewältigt. Das Gut in Krienke wurde in 24 Siedlungsstellen aufgeteilt, das Schloss teilweise als Baumaterial abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR-Zeit entstanden LPGs und FPGs, die die bäuerliche und fischereiliche Einzelwirtschaft beendeten. Gleichzeitig wurden neue kommunale Einrichtungen geschaffen, etwa die &#039;&#039;&#039;Ernte-Kita&#039;&#039;&#039; in Rankwitz (ab 1959) und die &#039;&#039;&#039;Gemeindeschwesternstation&#039;&#039;&#039; in Liepe (ab 1976). Die Gemeinden übernahmen nun auch Aufgaben in Kultur und Freizeitgestaltung. Mit dem &#039;&#039;&#039;Zusammenschluss zur Gemeinde Rankwitz 1974&#039;&#039;&#039; wurde die ehemalige Schule in Rankwitz zum zentralen Gemeindebüro umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Geschichte ==&lt;br /&gt;
siehe Chroniken der einzelnen Ortteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschroniken des Lieper Winkels ===&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Rankwitz|Fortlaufende Ortschronik des Ortsteils Rankwitz]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Grüssow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Krienke#Krienke|Krienke]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Liepe]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Quilitz]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Reestow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Warthe#Warthe|Warthe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen und Chroniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* :Usedom-Wolliner Blätter: Heft 6: Warnke, H. (Hrsg.): &#039;&#039;&#039;Der Lieper Winkel auf Usedom.&#039;&#039;&#039;- 92 Seiten, 64 Abb., Ostklüne 2004, Preis: 5,00 EUR, ISBN 3-937040-09-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/usedom/usedom-wolliner-blaetter-no7.html Usedom Wolliner Blätter 7: Familienforschung auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[Medium:Lieper Winkel epubli.pdf|Lieper Winkel 78 Seiten Verlag epubli - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Leichsenring - Häuserchronik Rankwitz.png||thumb|150px|Häuserchronik von Rankwitz - Historie, Ansichten und Bewohner der Höfe seit 1693&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung auf Usedom - Vortrag 2016 für Verein Pommerscher Greif e.V.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlen im Lieper Winkel ==&lt;br /&gt;
Plakate der Sonderausstellung 2025 des Heimatvereins Lieper Winkel e.V., erarbeitet von André Leichsenring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot;center &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen Lieper Winkel&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Mühlen.jpg|Rankwitz-Mühle auf dem Jungfernberg&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Rankwitz Mühle.jpg|Rankwitz-Braunsche Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Rankwitz-Priebs.png|Rankwitz-Priebssche Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Warteh Mühle.jpg|Mühle Warthe&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Liepe Mühle.jpg|Mühle Liepe&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Krienke.png|Mühle Krienke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039; Rankwitz Reste der Braunschen Windmühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 6.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mühlen auf Usedom siehe [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Windm.C3.BChlen_auf_Usedom Windmühle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieper Winkel Tracht ==&lt;br /&gt;
Ein spezifisches Trachtengebiet im Lieper Winkel wurde 1837 von Wilhelm Meinhold und 1863 von W.F.Gadebusch beschrieben. Nur in den abgelegenen Regionen Mönchgut auf der Insel Rügen und dem Lieper Winkel auf der Insel Usedom blieb diese Tradition und Tracht bis in die zweite Hälfte des 19.Jahrhunderts erhalten. Die in Museen in Stettin und Swinemünde erhaltenen Stücke gingen 1945 verloren. Im Jahr 1948 wurde auf dem Dachboden des Hauses Peeneweg 13 in Warthe eine vollständig erhaltene Frauentracht aus der Zeit um 1850 gefunden und ist heute im Museum Wolgast ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Lieper Winkel Tracht&amp;quot; steht vermutlich mit der Mönchguter Tracht in enger Verbindung, als Trachten noch in einem Gebiet vom Darß über Hiddensee bis zum Lieper Winkel getragen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1955 gab es in [[Warthe#Warthe|Warthe]] eine Trachtengruppe die vom Original nachgestaltete Frauentracht trug. Die Männer- und Kindertracht war jedoch frei nach der damaligen Mode gestaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 besteht mit den &amp;quot;Lieper Winkelschen Danzlüh&amp;quot; wieder eine Trachtengruppe mit Volkstänzen, deren Tracht auch nur frei nach dem Original-Vorbild gestaltet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Museum Heimathof Lieper Winkel in [[Rankwitz]] sind Röcke und Kappen derTracht ausgestellt. Details [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/seite/231413/die-lieper-winkel-tracht.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.heimathof-lieper-winkel.de/ Heimatverein mit Aktivitäten]&lt;br /&gt;
* [http://www.rankwitz-im-lieper-winkel.de/historisches.html Geschichte des Lieper Winkels]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/seite/231417/geschichte.html Historische Ereignisse im Lieper Winkel]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/frame.html?frame=usedom_forschung/index.html Familienforschung im Lieper Winkel]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-benz-morgenitz/ Pfarramt für Liepe]&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-mv.de/benz-morgenitz Verwaltung Kirche Morgenitz]&lt;br /&gt;
* [[Insel_Usedom Kirchen#Liepe_Kirche| Kirche Liepe]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Meinhold,_Karl Karl Meinhold geb. in Liepe  (Wikisource)]&lt;br /&gt;
* [[Insel_Usedom Kirchen#Morgenitz_Kirche| Kirche Morgenitz]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Morgenitz Kirche Morgenitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Liepe_(Usedom) Kirche Liepe im Lieper Winkel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos bei YouTube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit dem Rad im Lieper Winkel – Usedom   2008&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=GUL9AkGTzjU Mit dem Rad im Lieper Winkel 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Borg&amp;diff=156950</id>
		<title>Borg</title>
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		<updated>2026-10-07T06:52:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Benutzer:Windfluechtermv|Wilfried Steinmüller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Borg &lt;br /&gt;
 | plz = 18311&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen &lt;br /&gt;
 | einwohner = in Ribnitz-Damgarten aufgegangen &lt;br /&gt;
 | lat= 54.2311 | lon = 12.3848 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Borg liegt an der Bundesstraße 105, 1km westlich von [[Ribnitz-Damgarten|Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.2325&amp;amp;mlon=12.3873#map=15/54.2325/12.3873 Breite: 54.2325 Länge: 12.3873] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364382743835451%2C54.22434947839052%2C12.410302162170412%2C54.24062894143594&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.23249001254674%2C12.38734245300293&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.2325&amp;amp;amp;mlon=12.3873#map=15/54.2325/12.3873&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Borg anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; 1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 425 &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Borg&#039;&#039;&#039; bei Ribnitz, westlich von der Stadt, unfern der Rostocker Chaussee. Borg war längere Zeit das einzige städtische Gut, welches nicht in Erbpacht verkauft, sondern auf Zeit verpachtet war. Mitte der (18)80er Jahre erfolgte nun die Parcellierung und Vererbpachtung diese Kämmereigutes. Dasselbe, welches 270,3 ha umfaßt, wurde eingetheilt in 1 Erbpachthof (136,6 ha) und 10 Büdnereien (84,3 ha), außerdem in Eigenthumsstücke, Reservate, Wege etc. (49,4 ha).&lt;br /&gt;
Borg, das 1855 nur 34 Einwohner zählte, hat jetzt deren 71.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Borg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Borg nach der Direktorialvermessung von Fischer 1756.jpg|Borg nach der Direktorialvermessung von Fischer 1756 (aus Krambeer)&lt;br /&gt;
Datei:Borg nach der Vermessung Wilsonns 1777.jpg|Borg nach der Vermessung Wilsons 1777 (nach Krambeer)&lt;br /&gt;
Datei:Borg in der Wiebeking Karte 1786.jpg|Borg in der Wiebeking Karte 1786&lt;br /&gt;
Datei:Borg und Altheide in der Schmettau-Karte 1788.jpg|Borg und Altheide in der Schmettau-Karte 1788&lt;br /&gt;
Datei:Borg in der preußischen Landesaufnahme Forstschreibungsstand 1927.jpg|Borg in der preußischen Landesaufnahme Forstschreibungsstand 1927&lt;br /&gt;
Datei:Zu Borg in der preußischen Landesaufnahme Fortschreibungsstand 1927.jpg|Zu Borg in der preußischen Landesaufnahme Fortschreibungsstand 1927&lt;br /&gt;
Datei:OCH LUBI B105 Borg Altheide Ribnitzer Binnensee 2006.jpg|Luftbild Blick von Südwesten über Borg und Körkwitz zum Ribnitzer Binnensee (Foto W. Steinmüller) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Borg==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Borg (Autor Wilfried Steinmüller)|Aktuell fortlaufende Chronik von Borg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Borg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/BORORGJO64EF Borg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Borg_(Ribnitz-Damgarten) Borg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mail: [mailto:windfluechterMV@gmail.de windfluechterMV@gmail.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Borg&amp;diff=156949</id>
		<title>Borg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Borg&amp;diff=156949"/>
		<updated>2026-10-07T06:51:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Ortschronik/en von Borg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Benutzer:Windfluechtermv|Wilfried Steinmüller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Borg &lt;br /&gt;
 | plz = 18311&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten &lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen &lt;br /&gt;
 | einwohner = für 2015 keine Angaben, in Ribnitz-Damgarten aufgegangen &lt;br /&gt;
 | lat= 54.2311 | lon = 12.3848 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Dorf Borg liegt an der Bundesstraße 105, 1km westlich von [[Ribnitz-Damgarten|Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.2325&amp;amp;mlon=12.3873#map=15/54.2325/12.3873 Breite: 54.2325 Länge: 12.3873] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.364382743835451%2C54.22434947839052%2C12.410302162170412%2C54.24062894143594&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.23249001254674%2C12.38734245300293&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.2325&amp;amp;amp;mlon=12.3873#map=15/54.2325/12.3873&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Borg anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; 1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 425 &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Borg&#039;&#039;&#039; bei Ribnitz, westlich von der Stadt, unfern der Rostocker Chaussee. Borg war längere Zeit das einzige städtische Gut, welches nicht in Erbpacht verkauft, sondern auf Zeit verpachtet war. Mitte der (18)80er Jahre erfolgte nun die Parcellierung und Vererbpachtung diese Kämmereigutes. Dasselbe, welches 270,3 ha umfaßt, wurde eingetheilt in 1 Erbpachthof (136,6 ha) und 10 Büdnereien (84,3 ha), außerdem in Eigenthumsstücke, Reservate, Wege etc. (49,4 ha).&lt;br /&gt;
Borg, das 1855 nur 34 Einwohner zählte, hat jetzt deren 71.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Borg im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Borg nach der Direktorialvermessung von Fischer 1756.jpg|Borg nach der Direktorialvermessung von Fischer 1756 (aus Krambeer)&lt;br /&gt;
Datei:Borg nach der Vermessung Wilsonns 1777.jpg|Borg nach der Vermessung Wilsons 1777 (nach Krambeer)&lt;br /&gt;
Datei:Borg in der Wiebeking Karte 1786.jpg|Borg in der Wiebeking Karte 1786&lt;br /&gt;
Datei:Borg und Altheide in der Schmettau-Karte 1788.jpg|Borg und Altheide in der Schmettau-Karte 1788&lt;br /&gt;
Datei:Borg in der preußischen Landesaufnahme Forstschreibungsstand 1927.jpg|Borg in der preußischen Landesaufnahme Forstschreibungsstand 1927&lt;br /&gt;
Datei:Zu Borg in der preußischen Landesaufnahme Fortschreibungsstand 1927.jpg|Zu Borg in der preußischen Landesaufnahme Fortschreibungsstand 1927&lt;br /&gt;
Datei:OCH LUBI B105 Borg Altheide Ribnitzer Binnensee 2006.jpg|Luftbild Blick von Südwesten über Borg und Körkwitz zum Ribnitzer Binnensee (Foto W. Steinmüller) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Borg==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Borg (Autor Wilfried Steinmüller)|Aktuell fortlaufende Chronik von Borg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Borg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/BORORGJO64EF Borg in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Borg_(Ribnitz-Damgarten) Borg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mail: [mailto:windfluechterMV@gmail.de windfluechterMV@gmail.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Greifswalder_Oie_-_Ortschronik&amp;diff=156933</id>
		<title>Greifswalder Oie - Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Greifswalder_Oie_-_Ortschronik&amp;diff=156933"/>
		<updated>2026-10-05T19:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 21. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
 | zeit = ab 1282 fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Ute Spohler / [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Benutzer:DirkHerrmann Dirk Herrmann]&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Greifswalder Oie / Zeittafel&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Einleitende Erläuterung==&lt;br /&gt;
1550m lang und 540m breit, 54 Hektar groß, höchste Erhebung 17m. Die Insel gehört zur Gemeinde [[Kröslin]], ist 12 km von Peenemünde und 18 km von Zinnowitz entfernt. Sie liegt in der Pommerschen Bucht und ist in der letzten Eiszeit entstanden. Beim Abschmelzen der Gletscher vor rund 14.500 Jahren blieb die Oie auf dem östlichen Vorsprung der Boddenrandschwelle, dem Rest eines Endmoränenrückens, als Insel erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Kanzow beschreibt &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; die Pflanze &amp;quot;Remaß&amp;quot;, heiliges Schlangenlauch, wilden Knoblauch (&#039;&#039;Allium ursinum&#039;&#039;) Bärlauch auf der Insel. Sie ist heute immer noch vorhanden.&lt;br /&gt;
Blüthgen beschreibt die Stechpalme (&#039;&#039;Ilex aquifolium&#039;&#039;) oder auch Hülsbusch, auf der Insel, als nördlichstes Vorkommen dieser Pflanze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturschutzgebiet:&lt;br /&gt;
Daher täglich nur 50 Gäste mit Ausflugsdampfer von Peenemünde / Freest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die altnordische Geschichte erzählt, daß sich in der Nähe der heutigen Oie noch ein anderes, zur Zeit der großen Überschwemmungen von den Wellen verschlungenes Eiland mit dem Namen Schwetza oder Svätza befand. Es könnte die Insel unter dem Namen Sväldur oder Svälter-Oe gewesen sein, bei der um &#039;&#039;&#039;1000&#039;&#039;&#039; nach Christi eine große Seeschlacht zwischen dem norwegischen König Olaf Triggwason und einer schwedischen Flotte stattgefunden haben soll. Svälter könnte im Laufe der Zeit in Svätza oder Schwetza umgeschrieben worden sein. Es ist durchaus wahrscheinlich, daß sich diese Schreibweise auf eine kleine Insel bezieht, wovon heute noch der Rest als Oier Riff erhalten blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Name der Insel &amp;quot;&#039;&#039;Swante Wostrossna&amp;quot;, &amp;quot;Szwante Wusterhusen&#039;&#039;&amp;quot; oder &amp;quot;&#039;&#039;Swante Wustrow&#039;&#039;&amp;quot; stammt aus dem Slawischen (svjatoi-heilig) und bedeutet &amp;quot;&#039;&#039;Heilige Insel&#039;&#039;&amp;quot; und geht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Es wird vermutet, daß sich auf dem Eiland zur Slawenzeit, 600 bis 1200 unserer Zeitrechnung, ein ähnliches Heiligtum befunden haben könnte, wie in Arkona oder Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sage berichtet, daß während einer gewaltigen Sturmflut - der Allerheiligenflut von &#039;&#039;&#039;1304&#039;&#039;&#039; - (verschiedene Quellen datieren dieses Jahr zwischen 1302 und 1320) der südliche Teil der Halbinsel Mönchgut von den Wogen des Meeres verschlungen worden sei. &lt;br /&gt;
Zwei Kirchdörfer, Ruden und Carven, gingen demnach dabei unter. Es entstand das &amp;quot;&#039;&#039;Neue Tief&#039;&#039;&amp;quot; , das erstmalig &#039;&#039;&#039;1360&#039;&#039;&#039; als &amp;quot;&#039;&#039;Dat Nige Deep&#039;&#039;&amp;quot; bezeichnet wurde. Den Rest dieser Landschaft könnten heute die beiden Inseln Ruden und Greifswalder Oie bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Ostseeslawen im 12. Jahrhundert während der feudalen Ostexpansion gegen dänische, polnische und deutsche Feudalherren und Kreuzritter eine Niederlage hinnehmen mussten, bzw. das Christentum annahmen, gelangte die Insel in den Besitz der Pommernherzöge. Diese nutzten das Eiland als fürstliche Weidewiese für ihre Pferde. Die deutschen Einwanderer gaben ihr den Namen &amp;quot;&#039;&#039;Swante Wusterhusen&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologische Zeittafel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitepoche bis 17.Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1282&amp;lt;/big&amp;gt;	&lt;br /&gt;
:Im Jahr 1282 übergab &#039;&#039;&#039;Bogislaw IV.&#039;&#039;&#039; in Form einer Schenkung die Oie &amp;quot;zu ewigen 	Zeiten&amp;quot; an die Stadt Wolgast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1291&amp;lt;/big&amp;gt; 	&lt;br /&gt;
:Diese Ewigkeit währte bis &#039;&#039;&#039;1291&#039;&#039;&#039;, als die Insel wegen Geldmangel von demselben Pommernherzog an die Hansestadt Greifswald veräußert wurde. Die Stadt Greifswald vergab die Oie jährlich an zwei bis drei Pächter, unter anderem an die seit &#039;&#039;&#039;1278&#039;&#039;&#039; erwähnte Stuterei, dem &amp;quot;&#039;&#039;Stutingeshof&#039;&#039;&amp;quot;, um sie abermals als städtische Pferdewiese zu nutzen. Die Pferde liefen frei herum und wurden im Winter mit Heu versorgt oder nach Greifswald gebracht. Zu der Zeit bekam das Eiland den bis heute erhaltenen Namen - &#039;&#039;&#039;Greifswalder Oie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1491&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Nicolaus Cusanus&#039;&#039;&#039; stellt die Küste von Pommern verzerrt da, ohne Inseln Oie und 	Ruden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1527&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Im Jahre &#039;&#039;&#039;1527&#039;&#039;&#039; wurde die Oie an den Greifswalder Ratsherrn &#039;&#039;&#039;Henning Oldhaver&#039;&#039;&#039; verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1541&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
:Der pommersche Chronist &#039;&#039;&#039;Thomas Kantzow&#039;&#039;&#039; berichtete in seiner Chronik, die er &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; in Wolgast verfasste, dass die Greifswalder Oie unbewohnt sei. Es befände sich darauf nur Wald und eine Kapelle, in die sich die Fischer nach der Herings- und Störfischerei im Frühjahr und Herbst begaben. Dort wurden Messen gehalten und das heilige Evangelium gepredigt. Diese Kapelle soll noch &#039;&#039;&#039;1550&#039;&#039;&#039; gestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1550&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
:Darstellung der Oie in der Cosmographey des &#039;&#039;&#039;Sebastian Müller&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1584&amp;lt;/big&amp;gt; :als Ohe, insula Gripswaldensium angegeben. Die Insel ist bewaldet, noch ohne Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1595&amp;lt;/big&amp;gt; :Karte &#039;&#039;&#039;Mercators&#039;&#039;&#039;: Oie an der Stelle der Peenemündung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===17. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1608&amp;lt;/big&amp;gt; :Rügenkarte mit verzerrten Inselumrissen von &#039;&#039;&#039;Lubinus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1618&amp;lt;/big&amp;gt; :Pommernkarte von &#039;&#039;&#039;Eilhard Lübben (Lubinus)&#039;&#039;&#039;: Gryphiswaldische Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1694&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Länge des Oier Riffes wurde &#039;&#039;&#039;1694&#039;&#039;&#039; noch mit 580 Meter als landfeste Fortsetzung des Strandsaumes gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1648&amp;lt;/big&amp;gt; :Nach dem Dreißigjährigen Krieg &#039;&#039;&#039;(1618-1648)&#039;&#039;&#039; verpachtete die Stadt Greifswald ihre Oie für 1000 Reichstaler an den schwedischen Feldherrn &#039;&#039;&#039;Carl Gustav Wrangel&#039;&#039;&#039; &amp;quot;auf Lebenszeit&amp;quot;. Er richtete sich dort &#039;&#039;&#039;1670&#039;&#039;&#039; ein Jagdrevier ein. Die Pferde wurden von der 	Insel genommen. &#039;&#039;&#039;Wrangel&#039;&#039;&#039; ließ die mittlerweile zwei oder drei ansässigen Pächter durch die Stadt Greifswald aufs Festland umsiedeln. Er behielt nur einen dort, der auf das Wild aufpassen sollte, das der Feldherr für die Jagd aussetzen ließ. Jedoch ging der Wildbestand nach und nach ein. So wurden später wieder Bauern angesiedelt. Sie lebten von Fischfang und Landwirtschaft, auch Seegras wurde gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1667&amp;lt;/big&amp;gt; :27 Bewohner auf der Insel, Pächter &#039;&#039;&#039;Jacom Bartelt, Martin Foale, Christian Karchen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1668&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Stadt Greifswald nimmt eine Anleihe von 1000 Reichsthaler bei 	Generalgouverneur &#039;&#039;&#039;Carl Gustav Wrangel&#039;&#039;&#039;, Oie wird auf Lebenzeit verpachtet, bäuerliche Nutzung beendet, Pächter wurden auf das Festland umgesiedelt, nur ein Wächter für das Wild sollte bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1670&amp;lt;/big&amp;gt; :&#039;&#039;&#039;Wrangel&#039;&#039;&#039; lässt Wild aussetzen. Aussetzungsversuch scheiterte, es wurden wieder 	Bauern angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1692 bis 1698&amp;lt;/big&amp;gt; :schwedische Landvermessung, Oie hat drei Gehöfte, 53,7 ha Oberland genutzt mit 30 Stck. Rindvieh, 50 Schafen, 40 Schweinen, 100 Gänsen, 6 Pferde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1700&amp;lt;/big&amp;gt; :Während des Nordischen Krieges &#039;&#039;&#039;(1700-1721)&#039;&#039;&#039; verwüsteten eine dreihundertköpfige dänische Einquartierung 14 Tage lang die Holzungen der Insel. Jeder der drei Pächter hatte für eine Kompanie -100 Soldaten-, für Speise, Trank und Quartier aufzukommen. Nach dem Abzug der Truppen waren die Bauern um ihren bescheidenen Wohlstand gebracht. Viehställe und Vorratskammern waren leer und verwüstet, die Bauern um die Früchte ihrer Arbeit betrogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1727&amp;lt;/big&amp;gt; :für die Peenmünder Fischer wurden 2 Hütten errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1749&amp;lt;/big&amp;gt; :erfolgte die Wiedereinlösung der Insel durch die Stadt Greifswald von den Erben Wrangels. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; gab es auf der Insel drei Wohnhäuser, einen Kate, acht Scheunen und Ställe, drei Backöfen, ein Packhaus und eine Netzbude. Seit &#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; waren die Gebäude Eigentum der Bauern. Es lebten hier die Familien von &#039;&#039;&#039;Claus Lockenvitz, Martin Vahl und Emanuel Bartels&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1767&amp;lt;/big&amp;gt; :27 Bewohner auf der Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1801&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Bauern erhielten &#039;&#039;&#039;1801&#039;&#039;&#039; den Auftrag 40 Ruten (15 Meter) Schutzmauer zu 	setzen. Größere Abtragungen waren besonders in Wintern mit hohem Eisgang zu beobachten. Bei solchen Flächenveränderungen soll die Oie zwischen &#039;&#039;&#039;1690 bis 1728&#039;&#039;&#039; fast ein Viertel ihrer Fläche verloren haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1805&amp;lt;/big&amp;gt; :Es gibt die Sage von einem Bettler auf der Oie etwa um &#039;&#039;&#039;1805&#039;&#039;&#039;. In einen kalten Winter lief ein Bettler über das Eis zur Oie. Er betete und sang vor den Türen der Oiebewohner und wurde von ihnen reichlich bewirtet und beschenkt. So hatten sie das 	Wort Gottes noch nie verkündet bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1819&amp;lt;/big&amp;gt; :26 Bewohner auf der Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1820&amp;lt;/big&amp;gt; :Die ansässigen Pächter holzten den üppigen Wald ab, so dass sich die Stadt gezwungen sah, dem Einhalt zu gebieten. Sie ordnete &#039;&#039;&#039;1820 und 1822&#039;&#039;&#039; an, Dornenhecken als Windschutz zu pflanzen. Gemeinsam benutzen die drei Pächter für die Fischeinsalzerei eine Salzhütte und auch eine Windmühle. Trinkwasser kann aus etwa 17 Metern Tiefe gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1822&amp;lt;/big&amp;gt; :9 Morgen Dornbusch wurden gerodet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1827&amp;lt;/big&amp;gt; :Aufforderung der Königlichen Regierung an die Stadt Greifswald, das Land für die Errichtung eine Leuchtbake bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1832&amp;lt;/big&amp;gt; :Eine Leuchtbake wurde errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1841&amp;lt;/big&amp;gt; :Im Jahr &#039;&#039;&#039;1841&#039;&#039;&#039; sogar 162 Ruten Schutzmauer (610 Meter) fertiggestellt. Im gleichem Jahr veranlagten die Ratsherren, daß die Bauern oberhalb der Riffkante, um die gesamte Insel, eine etwa 12 Meter breite Dornenhecke pflanzen mussten. Die Hecke sollte die Ackerflächen gegen Austrocknung und Bodenerosion schützen. Jedoch Wind und Uferabstürze machten dieses Werk weitgehend zunichte, so dass bald resignierend davon abgegangen wurde. Reste dieser Dornenhecke sind heute noch an der Südostseite der Insel und in der Nähe des Leuchtturmes zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1843&amp;lt;/big&amp;gt; :50.000 Austern aus Dänemark wurden ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1853-1855&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Leuchtturm wird errichtet. Am &#039;&#039;&#039;24. August 1853&#039;&#039;&#039; legte König &#039;&#039;&#039;Friedrich Wilhelm IV.&#039;&#039;&#039; persönlich den Grundstein dafür auf der Insel. Bei der Einweihung geruhte auch Seine Majestät der preußische König &#039;&#039;&#039;Friedrich Wilhelm IV.&#039;&#039;&#039; zu erscheinen. Wie die Chronik berichtet, beschwerte sich Majestät sich über den Fliegendreck auf dem Herrscherbild, das er in einer Bauernstube erblickte und schickte alsbald ein goldgeramtes Herrscherbild auf die Oie, dass in dem Bauernhaus noch lange in Ehren gehalten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2,80m hohen Linsensystem mit 900mm Brennweite, das um &#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; von der Firma Weule aus Goslar geliefert wurde.  Blitz von 0,2 Sec alle 3,8 Sec., der Leuchtturm ist 38,6m hoch, das Leuchtfeuer befindet sich 48,5m über dem Meeresspiegel, Reichweite 26 Seemeilen, Leuchtfeuer dreht links herum, 152 (176) Stufen.&lt;br /&gt;
:Erbauer des Leuchtturmes auf der Oie, die Herren &#039;&#039;&#039;Wasserbauinspektor Khün, Regierungs- und Baurat Spielhagen&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Geheime Oberbaurat Severin&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1855&amp;lt;/big&amp;gt; :Am 1. Oktober 1855 konnte das Leuchtfeuer zunächst mit Rüböl entzündet werden, später wurde Petroleum verwendet. Die Leuchtturmwärter &#039;&#039;&#039;Jürgen Stoldt und Rathsack&#039;&#039;&#039; sorgten für den Betrieb des Leuchtturms. Leuchtbakenwärter &#039;&#039;&#039;Daniel Potenberg&#039;&#039;&#039; war kurz vor der Fertigstellung verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1858&amp;lt;/big&amp;gt; :befinden sich 38 Bewohner auf der Oie, nur noch das Mittelstück der Bewaldung ist erhalten, 3 Fischerboote sind nebenerwerblich am Fischfang beteiligt, der Lachs- und Störfang scheint nicht unerheblich gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1863&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Schulunterricht fand in Kröslin statt. Ab &#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; unterrichtete kurzzeitig ein Lehrer direkt auf der Insel. Schon &#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; wurde dieser Versuch wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1864&amp;lt;/big&amp;gt; :gibt es 41 Bewohner auf der Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1865&amp;lt;/big&amp;gt; :Eines der drei Bauernhäuser brannte &#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; durch Blitzschlag ab und entstand daraufhin als Tannenfachwerk neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1869&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Hohlweg zum Plateau wird erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1872&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Hohlweg fiel der Sturmflut zum Opfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1873 bis 1877&amp;lt;/big&amp;gt; :erfolgte der Bau eines Fischereinothafens an der Südwestspitze mit 3m 	Tiefgang. Der Passagierdampfer &amp;quot;&#039;&#039;Otto&#039;&#039;&amp;quot; beförderte Gäste von Wolgast zur Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1874&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Senat der Stadt Greifswald lehnt ein Angebot der preußischen Regierung zum Kauf der Oie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1879&amp;lt;/big&amp;gt; :Im Jahr &#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; gab der Bauer &#039;&#039;&#039;Potenberg&#039;&#039;&#039; die Pachtung seiner Ackerflächen, aufgrund des hohen Alters auf. Die Stadt bestimmte, dass die beiden anderen Pächter &#039;&#039;&#039;Lüder und Vahl&#039;&#039;&#039;, dessen Scheune, Ställe und Acker ohne Pachtzinserhöhung mit nutzen durften. Später übernahm die Stadt Greifswald die Gehöfte für 33 000 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es sollten 30-40 Fischer auf der Insel angesiedelt werden, doch es meldeten sich nur 	wenige Interessenten. Die Waldweide wird für die ansässigen Bauern bedingt freigegeben. Gemeinsame Nutzung der Salzhütte und einer Windmühle durch die ansässigen Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1880&amp;lt;/big&amp;gt; :Zweimal wurden Ratten eingeschleppt. Während sich &#039;&#039;&#039;1880&#039;&#039;&#039; eine regelrechte Rattenplage entwickelte, bis eine Seuche die Nager dahinraffte, wurden &#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; alle neun eingeschleppten Ratten erschlagen. Abordnung eines Gendarmen wegen ständiger Reibereien zwischen den Bauern und den Fischern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1881&amp;lt;/big&amp;gt; :Mit der Gründung einer Rettungsstation wurde &#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; am Schutzhafen ein Rettungsbootschuppen mit einer Schienenablaufbahn errichtet. Dies entsprach der 	gewachsenen Bedeutung der Oie für die Schifffahrt und für die Fischerei. Das dort 	stationierte Rettungsboot war 7,5 Meter lang und 2,45 Meter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1883&amp;lt;/big&amp;gt; :Mittlerweile kam die Stadt durch die Erfordernisse der modernen Seeschifffahrt, dem damit verbundenen Bau und Unterhaltung des Leuchtturms sowie der notwendigen Betreibung einer Rettungsstation in immer ärgere finanzielle Bedrängnis. Deshalb verkaufte die Stadt das Eiland im Jahr &#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039; für 52 000 Mark an den preußischen Staat. Dieser übernahm auch die beiden verbliebenen Pächter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1884&amp;lt;/big&amp;gt; :Als &#039;&#039;&#039;1884&#039;&#039;&#039; ein zweiter Schuppen am gepflasterten Aufgang zum Oberland entstand, wurde ein Raketenapparat mit einem Wagen übernommen. Mit ihm konnten die 	Rettungsmänner eine Leinenverbindung von Land aus mit einem gestrandeten Schiff 	herstellen und so die Rettungsmaßnahmen mittels einer Hosenboje einleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1885&amp;lt;/big&amp;gt; :Von Thießow auf Rügen über den Ruden entstand &#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; eine Telefonverbindung, die die Abgeschiedenheit von der Außenwelt etwas minderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1889&amp;lt;/big&amp;gt; :Auf private Initiative der dänische Gräfin &#039;&#039;&#039;Adeline Schimmelmann-Lindenburg&#039;&#039;&#039; hin wurde ein Seemannsheim gegründet, weil die Fischer, die auf der Insel Unterschlupf suchen mussten, sich nicht mit den Inselbewohnern vertrugen. Hier konnten sie nun preiswert übernachten und essen. Dieses Seemannsheim war jedoch nur bis &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; in 	Betrieb. Später eröffnete aber der Berliner Verein &amp;quot;&#039;&#039;Seemannsheim&#039;&#039;&amp;quot; im ehemaligen 	Vahlschen Gutshause dieses Heim wieder neu. Die Fischer überstanden nun die Sturmtage unter einem Dach und in einer mustergültigen Ordnung. Pächter des Hauses war die &#039;&#039;&#039;Familie Pilgrim&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1890&amp;lt;/big&amp;gt; :Am &#039;&#039;&#039;3. Oktober 1890&#039;&#039;&#039; erfolgte für die Rettungsmannschaft der erste Einsatz. Sie brachten ein Segelboot mit zwei Personen in Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1893 bis 1913&amp;lt;/big&amp;gt; :die Uferschutzmauer (Steinwall) am Westteil der Insel wurde errichtet. Die Steine wurden von der Insel Rügen geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1897&amp;lt;/big&amp;gt; :Ein zweites steinernes Wärterhaus wird auf dem Leuchtfeuergehöft gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===20. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1900&amp;lt;/big&amp;gt; :Um die Jahrhundertwende, legten sich zweimal wöchentlich Touristendampfer auf Reede unweit der Insel. Segelboote brachten die Gäste an Land. Die Oie avancierte zu 	einem attraktiven Ziel des Fremdenverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Regen Touristenbetrieb garantierte die &amp;quot;&#039;&#039;Stettiner Dampfschifffahrtsgesellschaft J.F. Bräunlich&#039;&#039;&amp;quot;, die die Insel zeitweilig gepachtet haben soll. Nach dem I. Weltkrieg gab es Schifffahrtsverbindungen zu den bekannten Usedomer Seebädern und nach Saßnitz. Der Ausflugsdampfer &amp;quot;&#039;&#039;Carl Feuerloh&#039;&#039;&amp;quot; fuhr von der Insel Usedom zur Oie, er gehörte zur Bräunlich Reederei.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1902&amp;lt;/big&amp;gt; :26 Bewohner auf der Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1903&amp;lt;/big&amp;gt; :Im Jahr &#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; wurde das zehnriemige Rettungsboot, unter dem Vormann &#039;&#039;&#039;Vahl&#039;&#039;&#039;, auf den Namen &amp;quot;&#039;&#039;Kommerzienrath Lobeck&#039;&#039;&amp;quot; getauft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1905&amp;lt;/big&amp;gt; :26 Bewohner auf der Oie, Vormann des Rettungsboote Herr &#039;&#039;&#039;Rothbart&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aussetzung von Hasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1907&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Rettungs-Bootsstation wurde &#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; aufgelöst. Die Rettungsgeräte kamen nach Bremen, der Schuppen stand frei zum Verkauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1908&amp;lt;/big&amp;gt; :Ab &#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; bestand nur noch eine Raketenstation der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in einem neuerbauten Raketenschuppen, die bis &#039;&#039;&#039;1937&#039;&#039;&#039; besetzt gewesen sein soll. Danach kam die von Freiwilligen bemannte Rettungsstation zum Erliegen und es gab lange Jahrzehnte keine Aktivitäten des Seenotrettungsdienstes auf der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1910&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Bockwindmühle des Gemeindevorstehers &#039;&#039;&#039;Vahl&#039;&#039;&#039; wurde im &#039;&#039;&#039;November 1919&#039;&#039;&#039; demontiert und durch eine hölzerne Bake ersetzt. In der Nähe des Seemannsheims stand wohl schon vor &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; eine Bockwindmühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1911&amp;lt;/big&amp;gt; :Hinter dem einen Wärterhaus befindet sich der Petroleumkeller und das &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; errichtete Maschinenhaus der Luftnebelsignalanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1913 bis 1914&amp;lt;/big&amp;gt; :erfolgte ein Umbau des Turmkopfes, Einsatz eines Apparates aus 	Fresnelschen Linsen mit Petroleumglühlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1921&amp;lt;/big&amp;gt; :21 Bewohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1922&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Familie &#039;&#039;&#039;Halliger&#039;&#039;&#039; übernahm als Domänenpächter den Inselhof. &#039;&#039;&#039;Käthe Halliger, geb. Müller&#039;&#039;&#039; (1896-1961) und &#039;&#039;&#039;Friedrich Halliger&#039;&#039;&#039; (1891-1948). Er wurde zu einem Restaurant und Gasthof umgebaut. Der Zustrom von Touristen nahm zu. Von 	Rügen und Usedom kamen Boote mit Gästen, die hier Kaffee und Kuchen bekamen, einige mieteten sich auch in die Ferienzimmer ein. &#039;&#039;&#039;Fritz Halliger&#039;&#039;&#039; wurde auch &#039;&#039;&#039;&amp;quot;König der Oie&amp;quot;&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1924&amp;lt;/big&amp;gt; :Von &#039;&#039;&#039;1924 bis 1938&#039;&#039;&#039; stellte der ehemalige Freester Fischer &#039;&#039;&#039;Karl Knepel&#039;&#039;&#039; den	Postbootsverkehr zur Insel sicher. Als damals einziger Postsegler versorgte er die 	Bewohner des Rudens und der Oie regelmäßig zweimal wöchentlich mit Post, Paketen und Lebensmitteln. Am Mast wehte offiziell die Reichspostflagge. Er brachte auch Brot und Getränke für die Gasthäuser mit. Im Herbst und Winter segelte er stets am Sonnabend zur Insel. Es gab mindestens 2 Briefkästen auf der Oie (am Seemannsheim und am Inselhof) aber keine Poststelle. Es gab auf den Postkarten und Briefen Werbestempel mit der Aufschrift &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Insel Oie-Seemannsheim&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Insel Oie-Helgoland der Ostsee&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und ähnliche. Bei schlechtem Wetter brachten größere Dampfer wie die &amp;quot;Arkona&amp;quot; die Post oder ein Flugzeug warf sie ab. Manchmal wurden im Winter auch Pferdeschlitten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den zwanziger und dreißiger Jahren setzte man Hasen, Igel und Eichhörnchen aus. 	Anfangs vermehrten sie sich stark, später wurden sie Opfer von Krankheiten. Die 	letzten Hasen sollen während der Kriegswirren verschwunden sein. Auch der Versuch 	Rebhühner und Fasane anzusiedeln, schlug fehl. Zur Zeit der Raketenerprobungen 	wurden noch zahlreiche Fasane, Hasen und Wildkaninchen gejagt und erlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1925&amp;lt;/big&amp;gt; :21 Bewohner auf der Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1926&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Ernte wurde durch eine Massenvermehrung der Ährenmaus vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1927&amp;lt;/big&amp;gt; :Maulwurf und Igel werden ausgesetzt, aber finden hier keine Lebensbedingungen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1928&amp;lt;/big&amp;gt; :Das ehemalige Potenbergsche Bauernhaus wurde &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; zu einer, damals modernen, dreistöckigen Pension, dem &amp;quot;Inselhof&amp;quot;, umgebaut. Es hatte 14 Gästezimmer. In den 	dreißiger Jahren waren dort im Sommer täglich mehr als 20 Gäste untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Arbeitsdampfer &amp;quot;&#039;&#039;Kiseritzi&#039;&#039;&amp;quot; lief oft die Oie an, er kontrollierte die See-Betonnung und führte Reparaturen an der Mole aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1929 bis 1937&amp;lt;/big&amp;gt; :besuchte der Ornithologe &#039;&#039;&#039;Walter Banzhaf&#039;&#039;&#039; mehrmals die Oie und unterhielt hier eine Forschungsstation. Auch Bienen- und Schneckenforscher nutzten die Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auch Schauspielerin &#039;&#039;&#039;Asta Nielsen&#039;&#039;&#039;, der Schriftsteller &#039;&#039;&#039;Thomas Mann&#039;&#039;&#039;, der Maler &#039;&#039;&#039;Fritz Wildhagen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(1878-1956)&#039;&#039;&#039; besuchten die Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Fritz Halliger&#039;&#039;&#039; engagierte einen Hauslehrer für die Oie-Kinder, zuerst kam &#039;&#039;&#039;Karl Krull&#039;&#039;&#039; (SPD-Vorstand, aus Greifswald), er wurde am &#039;&#039;&#039;19. Juli 1932&#039;&#039;&#039; in einem Arbeiterkinder-Ferienlager bei Negast erschossen. Danach kamen noch &#039;&#039;&#039;Lehrer Tiemann, Lehrer Behn und Fräulein Kolbe&#039;&#039;&#039;. Die Kinder der Leuchtturmwärter &#039;&#039;&#039;Oskar Thoms&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Werner und Hannes Darm&#039;&#039;&#039; besuchten den Unterricht im Inselhof mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1932&amp;lt;/big&amp;gt; :vom &#039;&#039;&#039;15. August bis zum 15. Dezember 1932&#039;&#039;&#039; drehte die Ufa den Spielfilm &amp;quot;&#039;&#039;FP1 	antwortet nicht&#039;&#039;&amp;quot; teilweise auf der Oie. Eine Erich Pommer-Produktion. Hauptdarsteller: &#039;&#039;&#039;Hans Albers, Sybille Schmitz, Paul Hartmann und Peter Lorré&#039;&#039;&#039;. Der 	Film wurde gleichzeitig in deutscher, englischer und französischer Version gedreht, Der Franzose &#039;&#039;&#039;Charles Boyer&#039;&#039;&#039; war der Titelheld der französischen Version, der Schauspieler 	&#039;&#039;&#039;Conradt Veidt&#039;&#039;&#039; der für die englische Version. Regie &#039;&#039;&#039;Karl Hartl&#039;&#039;&#039;, nach einem Roman von &#039;&#039;&#039;Kurt Siodmak&#039;&#039;&#039;. Der Dampfer &amp;quot;&#039;&#039;Ernst-Moritz-Arndt&#039;&#039;&amp;quot; brachte das Filmteam täglich von Göhren auf Rügen zur Insel Oie. Kleindarsteller kamen aus Baabe und Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auch Raketenforscher &#039;&#039;&#039;Johannes Winkler&#039;&#039;&#039; suchte hier ein Versuchsgelände für sein Flüssigkeitsrakete HW2, seine Rakete konnte gegen Entgeld besichtigt werden, sie 	stand hinter dem Inselhof. Zu einem Start kam es jedoch nicht, weil man fürchtete, 	dass der Leuchtturm beschädigt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Gregor Gokunow&#039;&#039;&#039; ein Russe, war nach dem ersten Weltkrieg auf die Insel gekommen und versorgte die Kühe und soll dort begraben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Max Gruel&#039;&#039;&#039; war Vorarbeiter bei &#039;&#039;&#039;Halligers&#039;&#039;&#039;, er heiratete das Hausmädchen Erna. Es gab etwa 25 Kühe auf der Insel, Milch und Butter wurden zum Eigenverbrauch und für die Gäste produziert. Wurst wurde ebenfalls selbst gemacht. Zum Schlachten kam Schlachter Buggendahl aus Wolgast. Die Verarbeitung nahmen die Oiebewohner aber selbst vor. Ferkel aus eigener Zucht wurden auf das Festland verkauft. Die landwirtschaftlichen Flächen wurden mit Weizen, Hafer, Roggen und Gerste bestellt. Das Korn wurde auf der Insel gedroschen. Halligers hatten auch Gänse, Tauben, Puten, Kaninchen und Hühner. Die Eier wurden im Keller gelagert und Wasserglas eingelegt, um im Sommer für die Bäckerei genug zu haben. Außerdem wurde ein großer Obstgarten bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1934&amp;lt;/big&amp;gt; :2 Eichhörnchen auf der Oie ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1935&amp;lt;/big&amp;gt; :Die ornithologischen Daten wurden an die Vogelwarte Rossitten gemeldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Lotte Tredup&#039;&#039;&#039;, die Tochter des Leuchtturmwärters betreute das Inselmuseum, wenn Gäste 	kamen. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; zählte sie 2247 Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1937&amp;lt;/big&amp;gt; :Im Eiswinter &#039;&#039;&#039;1936/37&#039;&#039;&#039; war die Oie drei Wochen lang von der Außenwelt abgeschnitten. Ein Flugzeug warf dann Lebensmittel und die Post ab. Leuchtturm- Maschinenmeister Tredup erwähnt. Koks für die Zentralheizung des Inselhofes wurde von Kapitän Bollnow mit dem Kohledampfer &amp;quot;&#039;&#039;Jaromir&#039;&#039;&amp;quot; aus Stralsund gebracht.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
:Auch Bernsteinschmuck wurde in den Wintermonaten gebastelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1937&#039;&#039;&#039; galt die Oie als militärisches Sperrgebiet. Nun richtete sich die Deutsche 	Wehrmacht auf der Insel ein. Es entstand im Zusammenhang mit der Peenemünder 	Raketenforschung um &#039;&#039;&#039;Wernher von Braun&#039;&#039;&#039; eine Abschuss- und Beobachtungsstation.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
:Der Hafen wurde ausgebaggert, Bunker, Startrampen und Leiteinrichtungen gebaut. Die wenigen Einwohner konnten auf der Insel verbleiben. Jedoch war die Gastwirtschaft für Besucher passé. Hier nahm die Schießleitung für Erprobungen, unter ihnen Wernher von Braun, Quartier. Es fanden zahlreiche Erprobungen und 	Raketenversuche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am &#039;&#039;&#039;4. Dezember 1937&#039;&#039;&#039; startete vom Braunschen Raketenprogramm die erste Rakete vom Typ Aggregat-3 zu einem Senkrechtstart. Es waren fast 120 Akademiker und Ingenieure versammelt. Später &#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; folgte deren Versuchsnachfolgerin, die A-5, solange die Raketenprüfstände in Peenemünde noch nicht fertiggebaut waren. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1944&#039;&#039;&#039; starteten auch Raketen vom Typ A-4 zu Senkrechtstarts bis zur Erlangung ihrer Gipfelhöhe. Ihr Verhalten in großen Höhen wurde mit Filmkameras dokumentarisch festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ebenfalls führten die Peenemünder Wissenschaftler Tests für die Flugabwehrrakete 	&amp;quot;&#039;&#039;Wasserfall&#039;&#039;&amp;quot; auf der Insel durch. Der erste geglückte Start dieser 3,5 Tonnen schweren 	und 7,84 Meter langen Rakete gelang am &#039;&#039;&#039;29. Februar 1944&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auch andere Defensivwaffen wie die Flügelrakete &amp;quot;&#039;&#039;Enzian&#039;&#039;&amp;quot; wurden auf der Oie 	erprobt. Die letzten Tests fanden noch im Januar &#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Familien Halliger und Pilgrim verließen die Oie. Der Berliner &#039;&#039;&#039;Erich Henk&#039;&#039;&#039; und 	seine Familie übernahmen den Inselhof und das Seemannsheim. Er wurde &#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; verhaftet und kam nach Fünfeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von den damaligen Verunstaltungen der Landschaft zeugen heute noch ein zugemauerter Bunker im Nordteil der Insel, Reste des Beobachtungsbunkers in der Mitte des Wäldchens und die vom Hafen bis zur Inselmitte führende Betonstraße, die überhaupt nicht in die Landschaft passen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1938&amp;lt;/big&amp;gt; :elektrischer Betrieb des Leuchtfeuers, Dieselaggregat für Strom, 2.000 Watt starke Glühbirne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während eines strengen Eiswinters im II. Weltkrieg soll sich ein Wildschwein auf die 	Insel verirrt haben. Es wurde von dem damaligen Pächter erlegt. Über die zugefrorene 	Ostsee bestand in der Vergangenheit die Möglichkeit, dass vereinzelt auch Hasen, 	Rehe und Füchse zur Oie gelangen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1939&amp;lt;/big&amp;gt; :Erfolgten Strandaufspülungen im Hafenbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1945&amp;lt;/big&amp;gt; :quartierte sich die Rote Armee in der Beobachtungsstation ein. Die strenge Absperrung blieb. Sie demontierten neben den, um Peenemünde befindlichen 	Raketenanlagen auch die auf der Greifswalder Oie oder sprengten sie. Die Zugänge zu den unterirdischen Bunkern wurden zugemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1949&amp;lt;/big&amp;gt; :19 Bewohner auf der Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1950&amp;lt;/big&amp;gt; :Am &#039;&#039;&#039;1. Januar 1950&#039;&#039;&#039; gab es noch 19 Bewohner. Sechs gehörten zum Leuchtturm und 	zur Signalstation. Im &amp;quot;&#039;&#039;Seemannsheim&#039;&#039;&amp;quot; arbeiteten drei. Den &amp;quot;&#039;&#039;Inselhof&#039;&#039;&amp;quot; bewirtschafteten fünf Familienmitglieder und fünf Betriebsarbeiter, die dort in Lohn und Brot standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1951&amp;lt;/big&amp;gt; :Bis zum Sommer &#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; hielt sich noch der letzte Pächter der Domäne Greifswalder Oie, die Familie des Herrn &#039;&#039;&#039;Erich Henk&#039;&#039;&#039;, auf der Insel auf. Bis Anfang der 50er brachte der &amp;quot;&#039;&#039;Oiekönig&#039;&#039;&amp;quot;, wie Henk auf dem Festland genannt wurde, Milch, Getreide und Gänse mit seinem Kutter zur Abgabe nach Wolgast und Kröslin. Da er im Jahr &#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; seine beiden Zugochsen schlachtete, wurde ihm ein Wirtschaftsvergehen angehängt. Er kam in das ehemalige KZ Fünfeichen, seine Familie wurde zwangsumgesiedelt, Haus und Hof beschlagnahmt. Das verbliebene Hab und Gut gelangte mit der Wolgaster Eisenbahnfähre &amp;quot;&#039;&#039;Stralsund&#039;&#039;&amp;quot; von der Oie nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anfang der 50er Jahre bewirtschaftete das Volksgut Wolgast noch die Wiesen und 	Weiden. Das geerntete Heu fand in den Futterstellen auf dem Festland hungrige Mäuler. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
:Das Friedrich-Löffler-Institut für Tierseuchen auf der Insel Riems betrieb von &#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; bis &#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; auf der Oie eine Außenstelle und Quarantänestation für ihre Forschungen. Die Laborantinnen wohnten im Inselhof und in den dahinter liegenden Baracken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1952&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Betrieb und die Unterhaltung des Leuchtturmes obliegen dem 	Seehydrographischen Dienst der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1957&amp;lt;/big&amp;gt; :Die 1. Flottille der Seestreitkräfte aus Peenemünde stationierte auf dem Eiland &#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; eine Küstenbeobachtungsstation. Die Oie war ab sofort für den Publikumsverkehr passé und als Sperrgebiet deklariert. Später übernahm eine Technische 	Beobachtungskompanie der &amp;quot;&#039;&#039;Grenzbrigade/ Küste&#039;&#039;&amp;quot; (1.TBK) mit 	Radarüberwachungsanlagen die Aufgabe der See- und Luftraumbeobachtung.  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
:Bau eines Unterkunftsgebäudes und eines Signalturmes. Beides, ein so genanntes 	Standardhaus und der Turm, wurde in Wolgast durch eine Holzbau-Firma konstruiert und gebaut. Diese Produkte entstammten einer Bauserie, welche als Reparationsleistung für die Sowjetunion entwickelt worden war. Die Signalstellen waren in der Regel von 5 bis 7 Mann besetzt. Der Personalbestand trug noch Polizeidienstgrade: die Leiter meist den Dienstgrad Meister, der Wachleiter, als Stellvertreter des Leiters, konnte Oberwachtmeister sein und die 3 bis 5 Signalgasten waren als Wachtmeister eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1958&amp;lt;/big&amp;gt; :Am &#039;&#039;&#039;8. Januar 1958&#039;&#039;&#039; lief der griechische Frachter &amp;quot;&#039;&#039;Archon Gabriel&#039;&#039;&amp;quot; auf das Oier Riff. Er wurde von dem Marineschlepper &amp;quot;&#039;&#039;Wismar&#039;&#039;&amp;quot; (ex Lossen) während eines 	mehrtägigen Bergemanövers abgeborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Durch Witterungseinflüsse stürzte das, als Lehmkate gebaute, &amp;quot;&#039;&#039;Seemannsheim&#039;&#039;&amp;quot; ein und wurde Anfang der 60er Jahre abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1965&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Radarüberwachungsanlage wurde modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1968&amp;lt;/big&amp;gt; :Es gab einen Brand im Maschinenraum der Funkmessstation der 6. Grenzbrigade Küste der Grenztruppen der DDR auf der Greifswalder Oie am &#039;&#039;&#039;7.2.1968&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1970&amp;lt;/big&amp;gt; :Seit den 70er Jahren etablierte sich auch eine Einheit der Luftstreitkräfte/ Luftverteidigung der NVA. Sie stellten die Luftraumüberwachung und die Radarkontrolle des Flugbetriebes, während des Diensthabenden Systems von Jagdflugzeugen des Flugplatzes in Peenemünde, sicher. In den Garagen, die am Nordteil der Insel zu sehen sind, befanden sich dafür die Einsatzfahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Munitionslager diente als Außenstelle des Versorgungslagers VL Wolgast. Hier 	befand sich in den Räumen des ehemaligen Tierseuchenforschungsinstitutes die darin 	ausgelagerte Munition, vor allem Flak- und Ari-Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1974&amp;lt;/big&amp;gt; :Am &#039;&#039;&#039;7. Mai 1974&#039;&#039;&#039; gab die Deutschen Post der DDR ein Briefmarke im Wert von 40 Pfennig in der Serie Leuchttürme, Leit-, Leucht- und Molenfeuer heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1977&amp;lt;/big&amp;gt; :Eine Herde Ponys wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039; vom Rostocker Zoo zur Beweidung ausgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1978&amp;lt;/big&amp;gt; :Als letzter der „&#039;&#039;Leuchtfeuermaschinisten&#039;&#039;&amp;quot; verließ &#039;&#039;&#039;Heinz Mai&#039;&#039;&#039; mit seiner Familie &#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; die Greifswalder Oie, womit die über 130-jährige Geschichte der Leuchtfeuerwärter auf der Insel endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1979&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Hafen der Oie konnte im Eiswinter zeitweise nicht angelaufen werden, die Versorgung erfolgte mit Hubschraubern vom &#039;&#039;&#039;16. Februar&#039;&#039;&#039; bis zum &#039;&#039;&#039;17. März&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am &#039;&#039;&#039;15. Februar&#039;&#039;&#039; kam es zu einer Explosion des Kessels 1 im Heizhaus, der Maat Kolle 	wurde schwer verletzt, kam mit dem Hubschrauber in das Marine Lazarett nach Stralsund, wo er am &#039;&#039;&#039;21. Februar&#039;&#039;&#039; verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1986&amp;lt;/big&amp;gt; :Im &#039;&#039;&#039;Oktober 1986&#039;&#039;&#039; kam das Minensuch- und Räumschiff &amp;quot;&#039;&#039;Schönebeck&#039;&#039;&amp;quot; der 	Volksmarine wegen navigatorischer Unzulänglichkeiten auf dem sich südlich der Oie 	befindlichen sogenannten Ellenbogen fest. Ohne größeren Schaden wurde es durch einen Schlepper aus dieser prekären Situation befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1987&amp;lt;/big&amp;gt; :Am &#039;&#039;&#039;1. Juli&#039;&#039;&#039; wurde die Nebelsignalanlage abgeschaltet und demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1990&amp;lt;/big&amp;gt; :Als Naturschutzgebiet &amp;quot;&#039;&#039;Helgoland der Ostsee&#039;&#039;&amp;quot; im &#039;&#039;&#039;Oktober 1990&#039;&#039;&#039; deklariert, sollte natürlich der Naturschutz mit einer abgestimmten Bewirtschaftung im Vordergrund stehen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund übernimmt die Aufsicht über das Leuchtfeuer auf der Oie, die technische Betreuung der Bauhof der Gemeinde Karlshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein belgischer Unternehmer wollte die Insel erwerben und sie als Totenschrein für 	&amp;quot;&#039;&#039;auserwählte Sterbliche&#039;&#039;&amp;quot; einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1991&amp;lt;/big&amp;gt; :Die letzten Angehörigen der bewaffneten Einheit der &amp;quot;&#039;&#039;Grenzbrigade/Küste&#039;&#039;&amp;quot; erhielten im &#039;&#039;&#039;Februar 1991&#039;&#039;&#039; von ihrer vorgesetzten Stelle den Befehl, dass sie innerhalb von drei Tagen ihre persönlichen Sachen zusammenpacken sollten. Ein Hubschrauber stände dann zum Abtransport bereit. Sämtliche genutzten Gebäude wurden in einem einwandfreien, ordentlichen und sauberen Zustand verschlossen. Alle Anlagen waren 	noch funktionsfähig aber abgeschaltet. Die Insel war von &#039;&#039;&#039;1938 bis 1991&#039;&#039;&#039; militärisches 	Sperrgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vandalen zerstörten in der Folgezeit die vorhandenen Anlagen und Gebäude, und richteten großen Schaden an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ab &#039;&#039;&#039;1.Januar 1991&#039;&#039;&#039; stationierte die DGzRS den, vom ehemaligen DDR-	Seenotrettungsdienst übernommenen, Seenotrettungskreuzer &amp;quot;&#039;&#039;Stoltera&#039;&#039;&amp;quot; auf der Insel.	Bis &#039;&#039;&#039;Juni 1991&#039;&#039;&#039; konnten mit ihm alle gestellten Rettungseinsätze erfüllt werden. Er diente noch bis &#039;&#039;&#039;Juni 1992&#039;&#039;&#039; als Wohnschiff für die Rettungsmänner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;Juni 1991&#039;&#039;&#039; hat der Seenotkreuzer &amp;quot;&#039;&#039;Hans Lüken&#039;&#039;&amp;quot; mit seinem Tochterboot &amp;quot;&#039;&#039;Abelius&#039;&#039;&amp;quot; im Hafen seinen Liegeplatz. Er wurde von Langeoog, einer ostfriesischen Insel, zur Verstärkung des Seenotrettungsdienstes auf die Oie verlegt. Die &amp;quot;&#039;&#039;Hans Lüken&#039;&#039;&amp;quot; ist 18,9 Meter lang, 4,3 Meter breit und hat einen Tiefgang von 1,4 Meter. Bei einer 	Wasserverdrängung von 35 Tonnen schaut das Einpropellerboot mit einer Leistung von 830 PS eine Geschwindigkeit von 16 Knoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für die Kommunikation der DGzRS wurde am &#039;&#039;&#039;20.September 1991&#039;&#039;&#039; auf der Greifswalder Oie eine Relaisstation für ein neues UKW-Funknetz eingerichtet. Dieses SARCOM-System (Search and Rescue Communication) verbindet alle 48 Rettungsstationen von der deutschen Nordseeküste bis zur Insel Usedom miteinander. Ebenso können die Rettungsfahrzeuge der DGzRS mit denen der polnischen 	Rettungsstation in Swinemünde gut zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schon seit den zwanziger Jahren befand sich zeitweilig eine Bienenforschungsstation auf der Oie. Der VEB Forschungsstelle für Bienenwirtschaft betrieb auf der Insel eine Körstation zur Königinnenzucht. Auch heute hat die Bienenbelegstelle des Forschungsinstituts Neuenhagen ihre Bienenkästen aufgestellt. Die Insel ist ein ideales Biotop zur Bienenköniginnenzüchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1993&amp;lt;/big&amp;gt; :Seit &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; betreut der &#039;&#039;&#039;Verein Jordsand&#039;&#039;&#039; die Insel. Der Verein führt seit &#039;&#039;&#039;1. August 1993&#039;&#039;&#039; in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Hiddensee an etwa 20.000 Vögeln und 166 	Vogelarten pro Jahr Beringungsaktionen zur wissenschaftlichen Erforschung des Vogelzuges durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1994&amp;lt;/big&amp;gt; :kaufte das Land M-V die Oie vom Bundesvermögensamt für 2,5 Millionen DM. 	&#039;&#039;&#039;Wolfgang Göttel&#039;&#039;&#039; ist als Jordsand-Mitarbeiter auf der Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Insgesamt hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund dafür gesorgt, dass in den 	Jahren &#039;&#039;&#039;1994 bis 1996&#039;&#039;&#039; für die Instandhaltung des Leuchtturmes 2,6 Millionen DM ausgegeben wurden.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; haben die Siebenschläfer die Insel erobert. Sieben Paare wurden illegal auf der Insel ausgesetzt. Mausähnliches nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche. Sie stehen unter Naturschutz, haben sich stark vermehrt, fressen Nüsse, Vogeleier und 	Jungvögel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1995&amp;lt;/big&amp;gt; :Umbau der Lichtquelle des Leuchtturms, der alte Lampentyp ist nicht mehr verfügbar. Einbau einer Entladungslampe von Typ HRJ-T 2000 W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel ist seit dem &#039;&#039;&#039;20. Februar 1995&#039;&#039;&#039; Naturschutzgebiet. Es dürfen täglich nur 50 	Besucher auf die Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;1999&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Ponys werden von der Insel geholt und gegen Schafe ausgetauscht. Erst 	Heidschnucken, später rauhwollige Pommernschafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2001&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Verein Jordsand und die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft M-V enthüllen den Gedenkstein für &#039;&#039;&#039;Dr. Walter Banzhaf&#039;&#039;&#039;, die Forschungsstation wird nach ihm benannt. Anwesend waren u.a., der Geschäftsführer des &#039;&#039;&#039;Vereins Jordsand, Uwe Schneider, 	Umweltminister M-V Wolfgang Methling&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2003&amp;lt;/big&amp;gt; :DGzRS-Seenotkreuzer „&#039;&#039;Fritz Behrens&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2004&amp;lt;/big&amp;gt; :Der Leuchtturm der Oie ist auf einer 45-Cent-Briefmarke in der Serie Leuchttürme abgebildet, die von der Deutschen Post AG am &#039;&#039;&#039;8. Juli 2004&#039;&#039;&#039; ausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2009&amp;lt;/big&amp;gt; :Die Oie gilt als einer der sonnigsten Orte in der BRD. Im Jahr &#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; war gemäß der Wetterbilanz des Deutschen Wetterdienstes die Insel mit 1997 Sonnenstunden der sonnenreichste Ort Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2014&amp;lt;/big&amp;gt; :Im Juli:  Die Stadt Putbus gibt bekannt, dass &#039;&#039;&#039;Rose-Marie Halliger&#039;&#039;&#039;, die Tochter des &amp;quot;&#039;&#039;Königs der Oie&#039;&#039;&amp;quot; gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2016&amp;lt;/big&amp;gt; :Am &#039;&#039;&#039;15. Dezember 2016&#039;&#039;&#039; wurden auf der Oie bei fast spiegelglatter See 63 Kegelrobben in Inselnähe gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 3-köpfige Besatzung des Seenotrettungskreuzers &amp;quot;&#039;&#039;Eugen&#039;&#039;&amp;quot; ist hier stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2017&amp;lt;/big&amp;gt; :Über 100 rauhwollige Pommersche Landschafe sind nun auf der Insel. Tausende von 	Kormoranen bevölkern die Insel. &#039;&#039;&#039;Stella Klasan&#039;&#039;&#039; ist hauptamtliche Leiterin der 	Biologischen Station des Vereins Jordsand „&#039;&#039;Zum Schutz der Seevögel und der Natur&#039;&#039;&amp;quot; auf der Oie. Jährlich werden durch die Helfer des Vereins Jordsand etwa 25 000 (vorrangig Sing-Vögel) mit speziellen Netzen gefangen, beringt, vermessen und wieder freigelassen. Das ist ein europäischer Spitzenwert. Jugendliche absolvieren hier ihr freiwilliges ökologisches Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der neue Seenotrettungskreuzer &amp;quot;&#039;&#039;BERTHOLD BEITZ&#039;&#039;&amp;quot; kommt 2017 auf die Oie. Die &amp;quot;&#039;&#039;BERTHOLD BEITZ&#039;&#039;&amp;quot; wurde am &#039;&#039;&#039;15. Dezember 2017&#039;&#039;&#039; im Museumshafen von Greifswald getauft. Das im Heck mitgeführte Arbeitsboot heißt &amp;quot;&#039;&#039;ELSE&#039;&#039;&amp;quot;. Benannt ist das auf der Fassmer-Werft gebaute Spezialschiff nach &#039;&#039;&#039;Bertold Beitz&#039;&#039;&#039;. Der Industriemanager war langjähriger Kuratoriumsvorsitzender der Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die den Neubau maßgeblich finanziert hat. Mit der See fühlte sich Berthold Beitz zeitlebens eng verbunden. Der Seenotrettungskreuzer sichert das Heimatrevier seines Namengebers ab. Das kleine, sehr wendige Arbeitsboot erhielt den Namen nach Berthold Beitz&#039; Ehefrau ELSE. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Seenotrettungskreuzer &amp;quot;&#039;&#039;Eugen&#039;&#039;&amp;quot; (Baujahr 2009) wird nach Norderney verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;big&amp;gt;2026&amp;lt;/big&amp;gt; :Ostseezeitung 13.02.2026 von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee#Wetter Ostseeküste|Wetter Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Kleine Insel vor [[Insel Usedom|Usedom]] von dickem Eispanzer umgeben / Noch wochenlang wird kein Schiff anlegen können - Eisschicht 60 Zentimeter dick – keine Chance für Eisbrecher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Und während ganz MV über das abgeschnittene und nun wieder erreichbare Hiddensee sprach, wurde der Eispanzer rund um die Greifswalder Oie immer dicker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Er ist aktuell 40 bis 60 Zentimeter dick, da kommt auch kein Eisbrecher mehr durch“, berichtet Johanna Schaab. Die drei jungen Naturschützer sind also tatsächlich gefangen im Eis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch noch sei ausreichend Essen da. „Wir haben auch viel tiefgefroren und zum Glück gibt es einen eigenen Brunnen für Trinkwasser“, erzählt Wieland. Heizung und Stromversorgung seien stabil und würden durch einen Dieselgenerator erzeugt, für den genug Kraftstoff vorrätig sei. Die ebenfalls vorhandenen Solarmodule erzeugen derzeit kaum Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Trio kümmert sich konzentriert um seine Naturschutzarbeit. Vögel zählen oder die 100 Rauwolligen Pommerschen Landschafe füttern, die auf der Insel heimisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 450 Kegelrobben, die sonst rund um die Insel auf Felsen sitzen, haben sich hingegen komplett verzogen. Im Winterschlaf befinden sich die etwa 800 Siebenschläfer, die sich auf der Oie ausgebreitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05. Oktober  Ostseezeitung von Marcus Taschke&lt;br /&gt;
:;Wissenswertes über die Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Fünf Fakten&#039;&#039;&#039; über die kleine Insel, die nicht jeder kennt / Bis zu 800 Nester von Kormoranen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 39 Meter hohe Leuchtturm ist das Wahrzeichen der kleinen Ostseeinsel Greifswalder Oie. Besucher, die mit der Fähre „Seeadler“ von Freest oder Peenemünde zu dem Naturschutzgebiet auf hoher See übersetzen, nehmen während des zweistündigen Landgangs oft direkten Kurs auf das Seezeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es gibt noch mehr zu entdecken. Die OZ war vor wenigen Tagen zu Gast bei den Seenotrettern, die auf der Insel stationiert sind. In Gesprächen mit ihnen, aber auch mit Naturschützern vor Ort sind interessante Fakten über die Greifswalder Oie zur Sprache gekommen, die bestimmt nicht jeder kennt. Eine kleine Übersicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Paradies für Kormorane&lt;br /&gt;
Schon bei der Anfahrt sind sie nicht zu übersehen: Unzählige Kormorane trocknen auf dem großen Schutzwall vor dem Hafen ihr Gefieder im Wind und in der Sonne. Laut einer Mitarbeiterin des Vereins „Jordsand“, der auf der Insel eine Beringungsstation betreibt, gibt es bis zu 800 Nester auf der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besucher, die durch den Wald zum Kliff spazieren, können diese dabei gut erkennen. Allerdings fällt auch etwas anderes (negativ) auf. Je dichter die Steilküste kommt, desto penetranter wird der Gestank nach Kormoran-Kot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser ist auch sichtbar: Überall auf den angrenzenden Holundersträuchern und anderen Büschen ist ein weißer Überzug zu erkennen. Dort sieht es dann fast so aus, als hätte es geschneit.&lt;br /&gt;
Wie aggressiv die Ausscheidungen sind, lässt sich auch an den Bäumen erkennen, auf denen die Nester sind. Diese haben kaum noch Blätter und gehen irgendwann komplett ein. Grund hierfür ist der hohe Anteil an Ammoniak und Harnsäure im Kot. Die „Jordsand“-Mitarbeiter nehmen das allerdings gelassen. „Das wächst alles wieder nach.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2. Das Notstromaggregat&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick ist für Laien nicht erkennbar, welchen Zweck der grüne Anhänger am Haus der Seenotretter erfüllen soll. Auf jeden Fall macht das Gefährt einen ohrenbetäubenden Lärm, sobald es eingeschaltet wird. „Das ist unser Notstromaggregat aus den 1950er-Jahren“, erklärt Maschinist Marco Klossek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mal wieder wird das Überbleibsel der NVA (Nationale Volksarmee) der DDR in Betrieb genommen, um es nicht komplett einrosten zu lassen. Dessen Zweck ist klar: Wenn eine Störung im Maschinenhaus auftritt, kann das Aggregat die Versorgung des Hauses übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Bindenkreuzschnabel&lt;br /&gt;
Abgesehen von den Kormoranen tummeln sich noch andere Vogelarten auf der Insel. Aufgrund ihrer exponierten Lage ist sie ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel. Laut „Jordsand“-Mitarbeitern tauchen mitunter Piepmätze auf, die hier sonst nicht heimisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist der Bindenkreuzschnabel, der sonst in Nordamerika und dem nördlichen Skandinavien vorkommt. Auffallend sind das knallrote Gefieder der Männchen und das gelbe der Weibchen. Das Auftreten auf der Greifswalder Oie ist zudem untypisch, da der Schnabel des Singvogels auf Lärchenzapfen spezialisiert ist, es auf der Insel aber eher Laubbäume gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Schafe statt Ponys&lt;br /&gt;
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, irgendwo auf der Insel ein Schaf zu sehen. Die Tiere halten die Flächen offen, die sich linkerhand des Gehwegs zum Leuchtturm erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe haben bis vor etwa 20 Jahren allerdings Shetlandponys übernommen. Der Betreuungsaufwand für die Tiere wurde allerdings zu hoch, sodass die wolligen Vierbeiner auf die Insel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Viel Technik&lt;br /&gt;
Wer länger auf der Insel leben möchte, zum Beispiel als Seenotretter, sollte handwerklich geschickt sein und über ein gutes technisches Verständnis verfügen. „Wir können nicht einfach einen Elektriker herbestellen, wenn etwas ausfällt“, verdeutlicht Marco Klossek. Ölfilter, Schaltkreise, Einspritzdüsen: Über all das wacht der Maschinist auf der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasselbe gilt für den Seenotrettungskreuzer „Berthold Beitz“, der für Einsätze und die Überfahrt genutzt wird. Zur Antriebsanlage gehören drei Motoren, die es ebenfalls zu kontrollieren und zu warten gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso erstaunlich: das Ruderhaus mit der modernen elektrischen Seekarte, dem Echolot und weiteren Bedienelementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel Technik braucht es allerdings auch: &#039;&#039;&#039;Ungefähr 45 Mal pro Jahr müssen die Seenotretter bei Wind und Wetter ausrücken,&#039;&#039;&#039; um anderen Hilfe zu leisten – auch nachts und an Feiertagen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=156932</id>
		<title>Lubmin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=156932"/>
		<updated>2026-10-05T19:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* ;2026 05.Oktober  Ostseezeitung von Marcus Taschke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Lubmin&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream#Nord_Stream_2 Nord-Stream 2 bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream Nord Stream bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Lubmin LNG Lubmin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Deutsche_Ostsee LNG Lubmin Betreiber Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lubmin erreicht die &#039;&#039;&#039;Nord-Stream-Pipeline&#039;&#039;&#039;, auch Ostseepipeline genannt, von der Ostsee aus Russland kommend das Festland. Die Gasleitung transportiert seit dem 6. August 2011 russisches Erdgas vom Erdgasfeld Juschno-Russkoje nach Deutschland. Die Gesamtlänge der Pipeline beträgt etwa 1224 km. An der Stelle der früheren Ortschaft Freesendorf befindet sich jetzt die Anlande- und Verteilstelle der Nordstream, von hier gehen zwei Hauptleitungstränge nach Süden (Sachsen) und Westen (NRW). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ersten Leitung wurde die &#039;&#039;&#039;zweite Leitung&#039;&#039;&#039; gebaut und brachte politische Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02.Juni   Ostseezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues zur Nord-Stream-Sprengung&lt;br /&gt;
In einem Hafen in MV nahmen die Saboteure der Pipeline Taucher und Minen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte in MV haben offenbar eine besondere Rolle gespielt, um die &#039;&#039;&#039;Sprengung der Nord-Stream-Leitungen&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;September 2022&#039;&#039;&#039; vorzubereiten und umzusetzen. Nach neuen Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes ist das Ausmaß noch größer als bislang gedacht. Wie Investigativjournalist Bojan Pancevski, Europapolitik-Chef des Wall Street Journals, nun aus Ermittlerkreisen zitiert, fand eine entscheidende Aktion im Greifswalder Bodden, in einem Hafen zwischen Greifswald und der Insel Usedom, statt. Die mutmaßlich ukrainische Besatzung des Segelschiffs „Andromeda“ machte dort kurz vor den entscheidenden Tauchgängen zur Sprengung fest, wie Satellitendaten des deutschen Ermittlerteams beweisen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crew soll in dem Hafen, dessen genauen Standort die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgibt, einen zusätzlichen Taucher und Minen aufgenommen haben, die über den Landweg kamen. Zuvor sei die Stimmung in der Besatzung schlecht gewesen, da bei schwierigen Bedingungen (Sturm und Wellengang) Sprengstoff verloren gegangen sei und in einem ersten Versuch nicht alle Minen an den Röhren in &#039;&#039;&#039;80 Metern Tiefe&#039;&#039;&#039; angebracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zwischenhalt im Greifswalder Bodden habe die siebenköpfige Crew die Mission erfüllen können. Ein Teil der Besatzung hatte die „Andromeda“ zuvor im Rostocker Hafen „Hohe Düne“ gemietet und von dort aus nach Wiek auf Rügen gesteuert, wo weitere Taucher an Bord gingen. Eine wichtige Rolle spielte laut Ermittlern auch ein Blitzer in Lietzow auf Rügen, wo ein Taucher in eine Radarfalle fuhr. Das Bild war Grundlage für viele weitere Ermittlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mukran_(Sassnitz)]] Mukran Hafen Anlandung LNG - Leitung nach [[Lubmin]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher festnehmen&lt;br /&gt;
:;Internet Gmx Aktualisiert am 19.08.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann soll laut Bundesanwaltschaft als ausgebildeter Taucher an den Tauchgängen in der Ostsee beteiligt gewesen sein, bei denen die Sprengsätze an den Gasleitungen platziert wurden. Für den Transport nutzten er und seine Mittäter demzufolge eine Segeljacht, die aus Rostock startete. Mithilfe gefälschter Ausweispapiere soll diese über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schiff soll die Gruppe größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm transportiert haben. Dort hätten sie auf dem Meeresgrund Sprengsätze mit Zeitzündern an den Gasleitungen angebracht.&lt;br /&gt;
Mehrere Sprengungen in der Nähe der dänischen Ostseeinsel Bornholm hatten die beiden Nord-Stream-Pipelines im September 2022 so sehr beschädigt, dass kein Gas mehr durchgeleitet werden konnte. Beide Leitungen waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Durch Nord Stream 1 floss vorher russisches Erdgas nach Deutschland, Russland hatte die Gaslieferungen bereits kurz zuvor gestoppt. Nord Stream 2 war noch nie in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli veröffentlichte sie Einzelheiten aus der Anklage. Demnach gehen die deutschen Ermittler davon aus, dass die Pläne für die Anschläge im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2025 25.11. OZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lubmin bei Greifswald:&#039;&#039;&#039; 25 Firmenchefs aus Vorpommern haben einen Masterplan für den Standort entwickelt, der 2000 neue Arbeitsplätze und die Umsetzung großer Vorhaben vor allem im Bereich der grünen Energie verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oft fehlen den Investoren die Partner, um den letzten Schritt zu gehen. Wenn wir ein Bündnis zur Unterstützung haben, sind die Chancen viel besser“, meint einer der Masterplan-Initiatoren, Gerold Jürgens, der mehrere Firmen in Lubmin besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet nahe dem alten Atomkraftwerk planen verschiedene Unternehmen große Investitionen wie Wasserstoff-Hubs, Gaskraftwerke, Offshore-Energiespeicher oder Wasserentsalzungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 24. Februar Ostseezeitung  Gas in die Ukraine===&lt;br /&gt;
::von Helmut Reuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Terminal auf Rügen liefert Gas in die Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen von Mukran wird das LNG regasifiziert und über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ukraine wird erstmals über das LNG-Terminal auf Rügen mit Gas versorgt, das zuvor als Flüssigerdgas (LNG) mit Tankern angeliefert wurde. Im Hafen von Mukran wird das aus den USA stammende LNG regasifiziert und anschließend über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht, wie der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naftogaz-Chef Sergii Koretskyi unterstrich die Bedeutung der Gaslieferung. „Dieser Winter ist der schwierigste seit Kriegsbeginn aufgrund des konstanten Beschusses auf die Gasinfrastruktur und des extrem kalten Wetters.“ Die neue Partnerschaft öffne für das laufende Jahr eine neue verlässliche Importroute für die Ukraine. Die Vereinbarung sei der erste Schritt für eine langfristige Partnerschaft, betonte Koretskyi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ regasifizierte laut Regas von November bis Januar mit 12,9 Terrawattstunden (TWh) &#039;&#039;&#039;die größte Gasmenge aller schwimmenden LNG-Terminals in Europa.&#039;&#039;&#039; Mit 4,4 TWh sei über das Terminal auf Rügen im Januar zudem erneut die größte Gasmenge aller deutschen LNG-Terminals in das deutsche Fernleitungsnetz eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026  17 . September  Ostseezeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LNG-Terminal auf Rügen - Binz verliert Rechtsstreit&lt;br /&gt;
:Das LNG-Terminal auf Rügen darf weiter betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Binz ist mit ihrer Klage gegen die Genehmigung des Terminals für Flüssigerdgas (LNG) auf Rügen gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig wies die Klage als unzulässig zurück. Schutzobjekte wie kommunale Einrichtungen liegen weit außerhalb des ermittelten Sicherheitsabstandes, begründete der 7. Senats seine Entscheidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Genehmigung zum Betrieb des Terminals hat die Gemeinde Binz, welche in Sichtweite des Terminals liegt, geklagt. Sie sah die Sicherheit nicht gewährleistet. Vor mehr als zwei Jahren hatte das Gericht bereits Eilanträge gegen die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hatte den Aufbau von LNG-Terminals an Nord- und Ostsee nach dem russischen Angriff auf die Ukraine forciert, um unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu werden. Das staatliche Umweltamt Vorpommern hatte trotz massiver Widerstände auf der Insel und Bedenken von Umweltschutzverbänden im April 2024 den Regelbetrieb des Terminals genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Monate später lief das Terminal, für das extra eine Pipeline vom Festland durchs Meer nach Mukran auf Rügen verlegt wurde, im Regelbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===;2026 05.Oktober  Ostseezeitung von Marcus Taschke===&lt;br /&gt;
:;Lubmin - Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Jens Meincke nach einer Summe fragt, bekommt im Nu eine Antwort. 63 Millionen Euro hier, 170 Millionen Euro dort. Es sind hohe Beträge, die er im Blick hat, und die von jetzt ansässigen Firmen in den Industriepark in Lubmin bei Greifswald investiert werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser soll sich in ein modernes Zentrum für die &#039;&#039;&#039;Wasserstoffgewinnung&#039;&#039;&#039; entwickeln und dabei helfen, weitere Unternehmen in der Region anzusiedeln. Bis zu 2000 neue Jobs seien denkbar, formulieren die Macher ehrgeizig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Meincke, geschäftsführender Gesellschafter der Finanzberatung „Ecovis“ in Stralsund, gehört zum Aufsichtsrat der „Infrastrukturgenossenschaft Lubmin eG“ (IGL), deren Gründung er vor anderthalb Jahren maßgeblich mit vorangetrieben hat. Das Ziel ist unter anderem, den Industriestandort zu vermarkten und Investoren zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht aber auch darum, gerechte Rahmenbedingungen zu schaffen. Firmen, die sich an der Wasserstoffproduktion beteiligen, brauchen Zugang zu Wasser. Die Genossenschaft verhindert, dass das erste Unternehmen die besten Voraussetzungen bekommt und die anderen möglicherweise leer ausgehen“, verdeutlicht der 62-Jährige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sicherung von Immobilien spielt für die Genossenschaft eine wichtige Rolle. Sie wirkt darauf hin, dass sich niemand ein Objekt sichert und dieses später zu einem überteuerten Preis veräußert. Inzwischen gebe es etwa zehn Mitglieder in der Infrastrukturgenossenschaft Lubmin eG.&lt;br /&gt;
„Zwei davon haben bereits 75.000 Euro investiert, viele andere haben sich eine Mitgliedschaft gesichert“, berichtet Jens Meincke. Der große Vorteil einer Genossenschaft liege darin, dass die Förderquote für angestrebte Großprojekte zwischen 60 und 70 Prozent liege. Das ist deutlich höher als bei einer GmbH beispielsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Mitglieder dasselbe Stimmrecht haben und auf Augenhöhe kommunizieren können, um alle Aktivitäten, wie die Verteilung der Netze oder zukünftige Meereswasserentsalzungsanlagen, zu bündeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anlagen werden benötigt, um kein Grundwasser nutzen zu müssen. Denn für die Elektrolyse – so heißt der Vorgang der Wasserstoffgewinnung – werden enorme Mengen an Wasser und Strom benötigt.&lt;br /&gt;
Für den Strom ist ein neues Umspannwerk mit 110 Kilovolt geplant. „Dieses kostet etwa 70 Millionen Euro. Eine Firma errichtet das Umspannwerk für den Landkreis Vorpommern-Greifswald, der dann Eigentümer der Anlage ist“, erklärt Jens Meincke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landrat Michael Sack (CDU) hat dafür eine Machbarkeitsstudie initiiert, für die zahlreiche Bewerbungen eingegangen sind. Diese Studie sowie der Nachweis, dass es potenzielle Abnehmer für den Strom gibt, sind wiederum Voraussetzungen für das Abrufen von Fördermitteln. 63 Millionen Euro liegen hierfür in Schwerin bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Sack hatte zuletzt bei mehreren Gelegenheiten betont, wie wichtig der Industriepark für die Region ist. „Jetzt bricht eine entscheidende Phase für die Energiemärkte der Zukunft an und es muss uns gelingen, Lubmin hier national und international zu positionieren.“ Wichtig sei, das kleine Zeitfenster zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Meincke kennt sich daher nicht nur mit den hohen Summen, die für das Großprojekt nötig sind, aus, sondern auch mit den Fristen, die eingehalten werden müssen. So muss eine Firma, die Wasserstoff produzieren will, bereits im Frühjahr kommenden Jahres nachweisen, künftig unter anderem ausreichende Mengen an Wasser und Strom zur Verfügung zu haben und die gewonnene Energie anschließend auch absetzen zu können. Erst dann kann der Betrieb Fördermittel in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut voran geht es indes mit der Meerwasserentsalzungsanlage. Zwei Container sollen in den kommenden Monaten im Probebetrieb errichtet werden, die je nach Bedarf um weitere aufgestockt werden können. Auch eine Werkfeuerwehr für den Industriepark gibt es bereits, die Bedingung ist, um künftige Baugenehmigungen zu beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Uns ist wichtig, dass die produzierte Energie aus der Elektrolyse später nicht irgendwo nach Süddeutschland geleitet wird, sondern unserer Region zugutekommt. Wir brauchen Wasserstoff als kohlenstoffdioxidfreie Energie für künftige Firmenansiedlungen“, betont Jens Meincke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verein und Feuerwehr gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Verein Industrieparkentwicklung“ ist ein Zusammenschluss von etwa 40 Unternehmen am Standort. Dessen Präsident ist Michael Schneider. Ziel ist unter anderem, die Interessen der Firmen zu bündeln und mit einer Stimme zu sprechen. Für den Standort hat sich eine Werkfeuerwehr gegründet, die seit August offiziell anerkannt ist. Nötig wird sie unter anderem, weil auf dem Gelände Firmen sowohl mit Gas als auch mit Erdöl zu tun haben. Das erfordert zukünftig eine hohe Spezialisierung, da sich noch neue Ansiedlungen ergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuerwehr 125 Jahre==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01. Juni  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Lubminer Wehr feiert neues Gerätehaus&lt;br /&gt;
Ehrenamtler sind über den Fünf-Millionen-Neubau mit besten Bedingungen total happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Schmuckstück geworden, das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin an der Einfahrt zum Wohngebiet „Am Teufelstein“. Die offizielle Einweihung am 30. Mai wurde deshalb gleich mit dem &#039;&#039;&#039;125-jährigen Bestehen&#039;&#039;&#039; der Wehr im Seebad am Bodden gefeiert – und zwar zünftig mit Umzug und Fahrzeugparade durch den Ort.&lt;br /&gt;
Wehrführer Michael Hecht und seinem Stellvertreter Stefan Fellechner war die Freude anzusehen: Endlich haben die ehrenamtlichen Retter moderne sanitäre Anlagen, zeitgemäße Schulungsräume, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen. „Auch an eine Möglichkeit zum Sporttreiben für alle Kameradinnen und Kameraden wurde gedacht“, freut sich Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Umzug vornweg in historischer Uniform: Fred Liebenow, ehemaliger Wehrführer, Gründungsmitglied des seit 2007 existierenden Feuerwehrvereins. Als „Vereinselektriker“ war auf ihn immer Verlass, egal, ob Stromkasten, Beleuchtung oder andere Technik, die nicht wollte. „Es hat meistens nicht lange gedauert, bis alles wieder lief“, erinnert er sich an so manches behobene Problem. Dafür wurde ihm gedankt. Er freute sich – genau wie die vier weiteren Geehrten Annette Tabel, Dittrich Gülzow, Jugendwart Karsten Mäder und Theresia Krause – sichtlich über die Wertschätzung. „Rund fünf Millionen Euro flossen in den Neubau, viel Geld für unsere Gemeinde. Doch jeder Cent ist gut angelegt, denn das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Bürgermeister Axel Vogt bei der Schlüsselübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landkreis kamen für die sieben Stellplätze im Neubau 440.000 Euro, damit die hochmoderne Technik sicher untergestellt ist. Denn die Aufgaben der Feuerwehr wachsen, nicht nur wegen steigender Urlauberzahlen im Seebad, sondern auch mit Blick auf die Entwicklung im Industriegebiet Lubminer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;103 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählt die Freiwillige Feuerwehr Lubmin – davon 45 Aktive und 40 in der Jugendfeuerwehr. Der Förderverein hat 70 Mitglieder. „Wir haben pro Jahr um die 40 Einsätze, und wir genießen im Seebad, aber auch im Amtsbereich hohes Ansehen“, so Wehrführer Michael Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb kamen zum Gratulieren neben vielen alteingesessenen Lubminern auch die Mädchen und Jungen der ILL-Kita „Hoppetosse“. Ihr Dankeschön-Programm empfanden viele der Feuerwehrmitglieder als i-Tüpfelchen dieser gelungenen 125-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubmin feiert doppeltes Jubiläum==&lt;br /&gt;
:;2026  24. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; feiert sein &#039;&#039;&#039;140-jähriges Bestehen&#039;&#039;&#039;, gleichzeitig blickt die Heimvolkshochschule auf &#039;&#039;&#039;35 Jahre Bildungsarbeit&#039;&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Anlass verwandeln sich vom 24. bis 26. Juli Kurpark, Seebrücke und Heimvolkshochschule in eine Festmeile mit Musik, Unterhaltung und Angeboten für die ganze Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubminer Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeuschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im Wossidlo-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Lubminer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=156931</id>
		<title>Lubmin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=156931"/>
		<updated>2026-10-05T19:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* ;2026 05.Oktober  Ostseezeitung von Marcus Taschke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Lubmin&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream#Nord_Stream_2 Nord-Stream 2 bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream Nord Stream bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Lubmin LNG Lubmin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Deutsche_Ostsee LNG Lubmin Betreiber Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lubmin erreicht die &#039;&#039;&#039;Nord-Stream-Pipeline&#039;&#039;&#039;, auch Ostseepipeline genannt, von der Ostsee aus Russland kommend das Festland. Die Gasleitung transportiert seit dem 6. August 2011 russisches Erdgas vom Erdgasfeld Juschno-Russkoje nach Deutschland. Die Gesamtlänge der Pipeline beträgt etwa 1224 km. An der Stelle der früheren Ortschaft Freesendorf befindet sich jetzt die Anlande- und Verteilstelle der Nordstream, von hier gehen zwei Hauptleitungstränge nach Süden (Sachsen) und Westen (NRW). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ersten Leitung wurde die &#039;&#039;&#039;zweite Leitung&#039;&#039;&#039; gebaut und brachte politische Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02.Juni   Ostseezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues zur Nord-Stream-Sprengung&lt;br /&gt;
In einem Hafen in MV nahmen die Saboteure der Pipeline Taucher und Minen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte in MV haben offenbar eine besondere Rolle gespielt, um die &#039;&#039;&#039;Sprengung der Nord-Stream-Leitungen&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;September 2022&#039;&#039;&#039; vorzubereiten und umzusetzen. Nach neuen Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes ist das Ausmaß noch größer als bislang gedacht. Wie Investigativjournalist Bojan Pancevski, Europapolitik-Chef des Wall Street Journals, nun aus Ermittlerkreisen zitiert, fand eine entscheidende Aktion im Greifswalder Bodden, in einem Hafen zwischen Greifswald und der Insel Usedom, statt. Die mutmaßlich ukrainische Besatzung des Segelschiffs „Andromeda“ machte dort kurz vor den entscheidenden Tauchgängen zur Sprengung fest, wie Satellitendaten des deutschen Ermittlerteams beweisen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crew soll in dem Hafen, dessen genauen Standort die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgibt, einen zusätzlichen Taucher und Minen aufgenommen haben, die über den Landweg kamen. Zuvor sei die Stimmung in der Besatzung schlecht gewesen, da bei schwierigen Bedingungen (Sturm und Wellengang) Sprengstoff verloren gegangen sei und in einem ersten Versuch nicht alle Minen an den Röhren in &#039;&#039;&#039;80 Metern Tiefe&#039;&#039;&#039; angebracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zwischenhalt im Greifswalder Bodden habe die siebenköpfige Crew die Mission erfüllen können. Ein Teil der Besatzung hatte die „Andromeda“ zuvor im Rostocker Hafen „Hohe Düne“ gemietet und von dort aus nach Wiek auf Rügen gesteuert, wo weitere Taucher an Bord gingen. Eine wichtige Rolle spielte laut Ermittlern auch ein Blitzer in Lietzow auf Rügen, wo ein Taucher in eine Radarfalle fuhr. Das Bild war Grundlage für viele weitere Ermittlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mukran_(Sassnitz)]] Mukran Hafen Anlandung LNG - Leitung nach [[Lubmin]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher festnehmen&lt;br /&gt;
:;Internet Gmx Aktualisiert am 19.08.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann soll laut Bundesanwaltschaft als ausgebildeter Taucher an den Tauchgängen in der Ostsee beteiligt gewesen sein, bei denen die Sprengsätze an den Gasleitungen platziert wurden. Für den Transport nutzten er und seine Mittäter demzufolge eine Segeljacht, die aus Rostock startete. Mithilfe gefälschter Ausweispapiere soll diese über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schiff soll die Gruppe größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm transportiert haben. Dort hätten sie auf dem Meeresgrund Sprengsätze mit Zeitzündern an den Gasleitungen angebracht.&lt;br /&gt;
Mehrere Sprengungen in der Nähe der dänischen Ostseeinsel Bornholm hatten die beiden Nord-Stream-Pipelines im September 2022 so sehr beschädigt, dass kein Gas mehr durchgeleitet werden konnte. Beide Leitungen waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Durch Nord Stream 1 floss vorher russisches Erdgas nach Deutschland, Russland hatte die Gaslieferungen bereits kurz zuvor gestoppt. Nord Stream 2 war noch nie in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli veröffentlichte sie Einzelheiten aus der Anklage. Demnach gehen die deutschen Ermittler davon aus, dass die Pläne für die Anschläge im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2025 25.11. OZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lubmin bei Greifswald:&#039;&#039;&#039; 25 Firmenchefs aus Vorpommern haben einen Masterplan für den Standort entwickelt, der 2000 neue Arbeitsplätze und die Umsetzung großer Vorhaben vor allem im Bereich der grünen Energie verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oft fehlen den Investoren die Partner, um den letzten Schritt zu gehen. Wenn wir ein Bündnis zur Unterstützung haben, sind die Chancen viel besser“, meint einer der Masterplan-Initiatoren, Gerold Jürgens, der mehrere Firmen in Lubmin besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet nahe dem alten Atomkraftwerk planen verschiedene Unternehmen große Investitionen wie Wasserstoff-Hubs, Gaskraftwerke, Offshore-Energiespeicher oder Wasserentsalzungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 24. Februar Ostseezeitung  Gas in die Ukraine===&lt;br /&gt;
::von Helmut Reuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Terminal auf Rügen liefert Gas in die Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen von Mukran wird das LNG regasifiziert und über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ukraine wird erstmals über das LNG-Terminal auf Rügen mit Gas versorgt, das zuvor als Flüssigerdgas (LNG) mit Tankern angeliefert wurde. Im Hafen von Mukran wird das aus den USA stammende LNG regasifiziert und anschließend über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht, wie der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naftogaz-Chef Sergii Koretskyi unterstrich die Bedeutung der Gaslieferung. „Dieser Winter ist der schwierigste seit Kriegsbeginn aufgrund des konstanten Beschusses auf die Gasinfrastruktur und des extrem kalten Wetters.“ Die neue Partnerschaft öffne für das laufende Jahr eine neue verlässliche Importroute für die Ukraine. Die Vereinbarung sei der erste Schritt für eine langfristige Partnerschaft, betonte Koretskyi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ regasifizierte laut Regas von November bis Januar mit 12,9 Terrawattstunden (TWh) &#039;&#039;&#039;die größte Gasmenge aller schwimmenden LNG-Terminals in Europa.&#039;&#039;&#039; Mit 4,4 TWh sei über das Terminal auf Rügen im Januar zudem erneut die größte Gasmenge aller deutschen LNG-Terminals in das deutsche Fernleitungsnetz eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026  17 . September  Ostseezeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LNG-Terminal auf Rügen - Binz verliert Rechtsstreit&lt;br /&gt;
:Das LNG-Terminal auf Rügen darf weiter betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Binz ist mit ihrer Klage gegen die Genehmigung des Terminals für Flüssigerdgas (LNG) auf Rügen gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig wies die Klage als unzulässig zurück. Schutzobjekte wie kommunale Einrichtungen liegen weit außerhalb des ermittelten Sicherheitsabstandes, begründete der 7. Senats seine Entscheidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Genehmigung zum Betrieb des Terminals hat die Gemeinde Binz, welche in Sichtweite des Terminals liegt, geklagt. Sie sah die Sicherheit nicht gewährleistet. Vor mehr als zwei Jahren hatte das Gericht bereits Eilanträge gegen die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hatte den Aufbau von LNG-Terminals an Nord- und Ostsee nach dem russischen Angriff auf die Ukraine forciert, um unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu werden. Das staatliche Umweltamt Vorpommern hatte trotz massiver Widerstände auf der Insel und Bedenken von Umweltschutzverbänden im April 2024 den Regelbetrieb des Terminals genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Monate später lief das Terminal, für das extra eine Pipeline vom Festland durchs Meer nach Mukran auf Rügen verlegt wurde, im Regelbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===;2026 05.Oktober  Ostseezeitung von Marcus Taschke===&lt;br /&gt;
:;Lubmin - Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Jens Meincke nach einer Summe fragt, bekommt im Nu eine Antwort. 63 Millionen Euro hier, 170 Millionen Euro dort. Es sind hohe Beträge, die er im Blick hat, und die von jetzt ansässigen Firmen in den Industriepark in Lubmin bei Greifswald investiert werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser soll sich in ein modernes Zentrum für die Wasserstoffgewinnung entwickeln und dabei helfen, weitere Unternehmen in der Region anzusiedeln. Bis zu 2000 neue Jobs seien denkbar, formulieren die Macher ehrgeizig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Meincke, geschäftsführender Gesellschafter der Finanzberatung „Ecovis“ in Stralsund, gehört zum Aufsichtsrat der „Infrastrukturgenossenschaft Lubmin eG“ (IGL), deren Gründung er vor anderthalb Jahren maßgeblich mit vorangetrieben hat. Das Ziel ist unter anderem, den Industriestandort zu vermarkten und Investoren zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht aber auch darum, gerechte Rahmenbedingungen zu schaffen. Firmen, die sich an der Wasserstoffproduktion beteiligen, brauchen Zugang zu Wasser. Die Genossenschaft verhindert, dass das erste Unternehmen die besten Voraussetzungen bekommt und die anderen möglicherweise leer ausgehen“, verdeutlicht der 62-Jährige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sicherung von Immobilien spielt für die Genossenschaft eine wichtige Rolle. Sie wirkt darauf hin, dass sich niemand ein Objekt sichert und dieses später zu einem überteuerten Preis veräußert. Inzwischen gebe es etwa zehn Mitglieder in der Infrastrukturgenossenschaft Lubmin eG.&lt;br /&gt;
„Zwei davon haben bereits 75.000 Euro investiert, viele andere haben sich eine Mitgliedschaft gesichert“, berichtet Jens Meincke. Der große Vorteil einer Genossenschaft liege darin, dass die Förderquote für angestrebte Großprojekte zwischen 60 und 70 Prozent liege. Das ist deutlich höher als bei einer GmbH beispielsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Mitglieder dasselbe Stimmrecht haben und auf Augenhöhe kommunizieren können, um alle Aktivitäten, wie die Verteilung der Netze oder zukünftige Meereswasserentsalzungsanlagen, zu bündeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anlagen werden benötigt, um kein Grundwasser nutzen zu müssen. Denn für die Elektrolyse – so heißt der Vorgang der Wasserstoffgewinnung – werden enorme Mengen an Wasser und Strom benötigt.&lt;br /&gt;
Für den Strom ist ein neues Umspannwerk mit 110 Kilovolt geplant. „Dieses kostet etwa 70 Millionen Euro. Eine Firma errichtet das Umspannwerk für den Landkreis Vorpommern-Greifswald, der dann Eigentümer der Anlage ist“, erklärt Jens Meincke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landrat Michael Sack (CDU) hat dafür eine Machbarkeitsstudie initiiert, für die zahlreiche Bewerbungen eingegangen sind. Diese Studie sowie der Nachweis, dass es potenzielle Abnehmer für den Strom gibt, sind wiederum Voraussetzungen für das Abrufen von Fördermitteln. 63 Millionen Euro liegen hierfür in Schwerin bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Sack hatte zuletzt bei mehreren Gelegenheiten betont, wie wichtig der Industriepark für die Region ist. „Jetzt bricht eine entscheidende Phase für die Energiemärkte der Zukunft an und es muss uns gelingen, Lubmin hier national und international zu positionieren.“ Wichtig sei, das kleine Zeitfenster zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Meincke kennt sich daher nicht nur mit den hohen Summen, die für das Großprojekt nötig sind, aus, sondern auch mit den Fristen, die eingehalten werden müssen. So muss eine Firma, die Wasserstoff produzieren will, bereits im Frühjahr kommenden Jahres nachweisen, künftig unter anderem ausreichende Mengen an Wasser und Strom zur Verfügung zu haben und die gewonnene Energie anschließend auch absetzen zu können. Erst dann kann der Betrieb Fördermittel in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut voran geht es indes mit der Meerwasserentsalzungsanlage. Zwei Container sollen in den kommenden Monaten im Probebetrieb errichtet werden, die je nach Bedarf um weitere aufgestockt werden können. Auch eine Werkfeuerwehr für den Industriepark gibt es bereits, die Bedingung ist, um künftige Baugenehmigungen zu beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Uns ist wichtig, dass die produzierte Energie aus der Elektrolyse später nicht irgendwo nach Süddeutschland geleitet wird, sondern unserer Region zugutekommt. Wir brauchen Wasserstoff als kohlenstoffdioxidfreie Energie für künftige Firmenansiedlungen“, betont Jens Meincke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verein und Feuerwehr gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Verein Industrieparkentwicklung“ ist ein Zusammenschluss von etwa 40 Unternehmen am Standort. Dessen Präsident ist Michael Schneider. Ziel ist unter anderem, die Interessen der Firmen zu bündeln und mit einer Stimme zu sprechen. Für den Standort hat sich eine Werkfeuerwehr gegründet, die seit August offiziell anerkannt ist. Nötig wird sie unter anderem, weil auf dem Gelände Firmen sowohl mit Gas als auch mit Erdöl zu tun haben. Das erfordert zukünftig eine hohe Spezialisierung, da sich noch neue Ansiedlungen ergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuerwehr 125 Jahre==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01. Juni  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Lubminer Wehr feiert neues Gerätehaus&lt;br /&gt;
Ehrenamtler sind über den Fünf-Millionen-Neubau mit besten Bedingungen total happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Schmuckstück geworden, das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin an der Einfahrt zum Wohngebiet „Am Teufelstein“. Die offizielle Einweihung am 30. Mai wurde deshalb gleich mit dem &#039;&#039;&#039;125-jährigen Bestehen&#039;&#039;&#039; der Wehr im Seebad am Bodden gefeiert – und zwar zünftig mit Umzug und Fahrzeugparade durch den Ort.&lt;br /&gt;
Wehrführer Michael Hecht und seinem Stellvertreter Stefan Fellechner war die Freude anzusehen: Endlich haben die ehrenamtlichen Retter moderne sanitäre Anlagen, zeitgemäße Schulungsräume, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen. „Auch an eine Möglichkeit zum Sporttreiben für alle Kameradinnen und Kameraden wurde gedacht“, freut sich Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Umzug vornweg in historischer Uniform: Fred Liebenow, ehemaliger Wehrführer, Gründungsmitglied des seit 2007 existierenden Feuerwehrvereins. Als „Vereinselektriker“ war auf ihn immer Verlass, egal, ob Stromkasten, Beleuchtung oder andere Technik, die nicht wollte. „Es hat meistens nicht lange gedauert, bis alles wieder lief“, erinnert er sich an so manches behobene Problem. Dafür wurde ihm gedankt. Er freute sich – genau wie die vier weiteren Geehrten Annette Tabel, Dittrich Gülzow, Jugendwart Karsten Mäder und Theresia Krause – sichtlich über die Wertschätzung. „Rund fünf Millionen Euro flossen in den Neubau, viel Geld für unsere Gemeinde. Doch jeder Cent ist gut angelegt, denn das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Bürgermeister Axel Vogt bei der Schlüsselübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landkreis kamen für die sieben Stellplätze im Neubau 440.000 Euro, damit die hochmoderne Technik sicher untergestellt ist. Denn die Aufgaben der Feuerwehr wachsen, nicht nur wegen steigender Urlauberzahlen im Seebad, sondern auch mit Blick auf die Entwicklung im Industriegebiet Lubminer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;103 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählt die Freiwillige Feuerwehr Lubmin – davon 45 Aktive und 40 in der Jugendfeuerwehr. Der Förderverein hat 70 Mitglieder. „Wir haben pro Jahr um die 40 Einsätze, und wir genießen im Seebad, aber auch im Amtsbereich hohes Ansehen“, so Wehrführer Michael Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb kamen zum Gratulieren neben vielen alteingesessenen Lubminern auch die Mädchen und Jungen der ILL-Kita „Hoppetosse“. Ihr Dankeschön-Programm empfanden viele der Feuerwehrmitglieder als i-Tüpfelchen dieser gelungenen 125-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubmin feiert doppeltes Jubiläum==&lt;br /&gt;
:;2026  24. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; feiert sein &#039;&#039;&#039;140-jähriges Bestehen&#039;&#039;&#039;, gleichzeitig blickt die Heimvolkshochschule auf &#039;&#039;&#039;35 Jahre Bildungsarbeit&#039;&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Anlass verwandeln sich vom 24. bis 26. Juli Kurpark, Seebrücke und Heimvolkshochschule in eine Festmeile mit Musik, Unterhaltung und Angeboten für die ganze Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubminer Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeuschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im Wossidlo-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Lubminer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=156930</id>
		<title>Lubmin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=156930"/>
		<updated>2026-10-05T19:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 2026  17 . September  Ostseezeitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Lubmin&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream#Nord_Stream_2 Nord-Stream 2 bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream Nord Stream bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Lubmin LNG Lubmin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Deutsche_Ostsee LNG Lubmin Betreiber Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lubmin erreicht die &#039;&#039;&#039;Nord-Stream-Pipeline&#039;&#039;&#039;, auch Ostseepipeline genannt, von der Ostsee aus Russland kommend das Festland. Die Gasleitung transportiert seit dem 6. August 2011 russisches Erdgas vom Erdgasfeld Juschno-Russkoje nach Deutschland. Die Gesamtlänge der Pipeline beträgt etwa 1224 km. An der Stelle der früheren Ortschaft Freesendorf befindet sich jetzt die Anlande- und Verteilstelle der Nordstream, von hier gehen zwei Hauptleitungstränge nach Süden (Sachsen) und Westen (NRW). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ersten Leitung wurde die &#039;&#039;&#039;zweite Leitung&#039;&#039;&#039; gebaut und brachte politische Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02.Juni   Ostseezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues zur Nord-Stream-Sprengung&lt;br /&gt;
In einem Hafen in MV nahmen die Saboteure der Pipeline Taucher und Minen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte in MV haben offenbar eine besondere Rolle gespielt, um die &#039;&#039;&#039;Sprengung der Nord-Stream-Leitungen&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;September 2022&#039;&#039;&#039; vorzubereiten und umzusetzen. Nach neuen Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes ist das Ausmaß noch größer als bislang gedacht. Wie Investigativjournalist Bojan Pancevski, Europapolitik-Chef des Wall Street Journals, nun aus Ermittlerkreisen zitiert, fand eine entscheidende Aktion im Greifswalder Bodden, in einem Hafen zwischen Greifswald und der Insel Usedom, statt. Die mutmaßlich ukrainische Besatzung des Segelschiffs „Andromeda“ machte dort kurz vor den entscheidenden Tauchgängen zur Sprengung fest, wie Satellitendaten des deutschen Ermittlerteams beweisen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crew soll in dem Hafen, dessen genauen Standort die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgibt, einen zusätzlichen Taucher und Minen aufgenommen haben, die über den Landweg kamen. Zuvor sei die Stimmung in der Besatzung schlecht gewesen, da bei schwierigen Bedingungen (Sturm und Wellengang) Sprengstoff verloren gegangen sei und in einem ersten Versuch nicht alle Minen an den Röhren in &#039;&#039;&#039;80 Metern Tiefe&#039;&#039;&#039; angebracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zwischenhalt im Greifswalder Bodden habe die siebenköpfige Crew die Mission erfüllen können. Ein Teil der Besatzung hatte die „Andromeda“ zuvor im Rostocker Hafen „Hohe Düne“ gemietet und von dort aus nach Wiek auf Rügen gesteuert, wo weitere Taucher an Bord gingen. Eine wichtige Rolle spielte laut Ermittlern auch ein Blitzer in Lietzow auf Rügen, wo ein Taucher in eine Radarfalle fuhr. Das Bild war Grundlage für viele weitere Ermittlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mukran_(Sassnitz)]] Mukran Hafen Anlandung LNG - Leitung nach [[Lubmin]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher festnehmen&lt;br /&gt;
:;Internet Gmx Aktualisiert am 19.08.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann soll laut Bundesanwaltschaft als ausgebildeter Taucher an den Tauchgängen in der Ostsee beteiligt gewesen sein, bei denen die Sprengsätze an den Gasleitungen platziert wurden. Für den Transport nutzten er und seine Mittäter demzufolge eine Segeljacht, die aus Rostock startete. Mithilfe gefälschter Ausweispapiere soll diese über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schiff soll die Gruppe größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm transportiert haben. Dort hätten sie auf dem Meeresgrund Sprengsätze mit Zeitzündern an den Gasleitungen angebracht.&lt;br /&gt;
Mehrere Sprengungen in der Nähe der dänischen Ostseeinsel Bornholm hatten die beiden Nord-Stream-Pipelines im September 2022 so sehr beschädigt, dass kein Gas mehr durchgeleitet werden konnte. Beide Leitungen waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Durch Nord Stream 1 floss vorher russisches Erdgas nach Deutschland, Russland hatte die Gaslieferungen bereits kurz zuvor gestoppt. Nord Stream 2 war noch nie in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli veröffentlichte sie Einzelheiten aus der Anklage. Demnach gehen die deutschen Ermittler davon aus, dass die Pläne für die Anschläge im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2025 25.11. OZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lubmin bei Greifswald:&#039;&#039;&#039; 25 Firmenchefs aus Vorpommern haben einen Masterplan für den Standort entwickelt, der 2000 neue Arbeitsplätze und die Umsetzung großer Vorhaben vor allem im Bereich der grünen Energie verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oft fehlen den Investoren die Partner, um den letzten Schritt zu gehen. Wenn wir ein Bündnis zur Unterstützung haben, sind die Chancen viel besser“, meint einer der Masterplan-Initiatoren, Gerold Jürgens, der mehrere Firmen in Lubmin besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet nahe dem alten Atomkraftwerk planen verschiedene Unternehmen große Investitionen wie Wasserstoff-Hubs, Gaskraftwerke, Offshore-Energiespeicher oder Wasserentsalzungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 24. Februar Ostseezeitung  Gas in die Ukraine===&lt;br /&gt;
::von Helmut Reuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Terminal auf Rügen liefert Gas in die Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen von Mukran wird das LNG regasifiziert und über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ukraine wird erstmals über das LNG-Terminal auf Rügen mit Gas versorgt, das zuvor als Flüssigerdgas (LNG) mit Tankern angeliefert wurde. Im Hafen von Mukran wird das aus den USA stammende LNG regasifiziert und anschließend über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht, wie der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naftogaz-Chef Sergii Koretskyi unterstrich die Bedeutung der Gaslieferung. „Dieser Winter ist der schwierigste seit Kriegsbeginn aufgrund des konstanten Beschusses auf die Gasinfrastruktur und des extrem kalten Wetters.“ Die neue Partnerschaft öffne für das laufende Jahr eine neue verlässliche Importroute für die Ukraine. Die Vereinbarung sei der erste Schritt für eine langfristige Partnerschaft, betonte Koretskyi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ regasifizierte laut Regas von November bis Januar mit 12,9 Terrawattstunden (TWh) &#039;&#039;&#039;die größte Gasmenge aller schwimmenden LNG-Terminals in Europa.&#039;&#039;&#039; Mit 4,4 TWh sei über das Terminal auf Rügen im Januar zudem erneut die größte Gasmenge aller deutschen LNG-Terminals in das deutsche Fernleitungsnetz eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026  17 . September  Ostseezeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LNG-Terminal auf Rügen - Binz verliert Rechtsstreit&lt;br /&gt;
:Das LNG-Terminal auf Rügen darf weiter betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Binz ist mit ihrer Klage gegen die Genehmigung des Terminals für Flüssigerdgas (LNG) auf Rügen gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig wies die Klage als unzulässig zurück. Schutzobjekte wie kommunale Einrichtungen liegen weit außerhalb des ermittelten Sicherheitsabstandes, begründete der 7. Senats seine Entscheidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Genehmigung zum Betrieb des Terminals hat die Gemeinde Binz, welche in Sichtweite des Terminals liegt, geklagt. Sie sah die Sicherheit nicht gewährleistet. Vor mehr als zwei Jahren hatte das Gericht bereits Eilanträge gegen die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hatte den Aufbau von LNG-Terminals an Nord- und Ostsee nach dem russischen Angriff auf die Ukraine forciert, um unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu werden. Das staatliche Umweltamt Vorpommern hatte trotz massiver Widerstände auf der Insel und Bedenken von Umweltschutzverbänden im April 2024 den Regelbetrieb des Terminals genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Monate später lief das Terminal, für das extra eine Pipeline vom Festland durchs Meer nach Mukran auf Rügen verlegt wurde, im Regelbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===;2026 05.Oktober  Ostseezeitung von Marcus Taschke===&lt;br /&gt;
:;Lubmin: Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Jens Meincke nach einer Summe fragt, bekommt im Nu eine Antwort. 63 Millionen Euro hier, 170 Millionen Euro dort. Es sind hohe Beträge, die er im Blick hat, und die von jetzt ansässigen Firmen in den Industriepark in Lubmin bei Greifswald investiert werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser soll sich in ein modernes Zentrum für die Wasserstoffgewinnung entwickeln und dabei helfen, weitere Unternehmen in der Region anzusiedeln. Bis zu 2000 neue Jobs seien denkbar, formulieren die Macher ehrgeizig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Meincke, geschäftsführender Gesellschafter der Finanzberatung „Ecovis“ in Stralsund, gehört zum Aufsichtsrat der „Infrastrukturgenossenschaft Lubmin eG“ (IGL), deren Gründung er vor anderthalb Jahren maßgeblich mit vorangetrieben hat. Das Ziel ist unter anderem, den Industriestandort zu vermarkten und Investoren zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht aber auch darum, gerechte Rahmenbedingungen zu schaffen. Firmen, die sich an der Wasserstoffproduktion beteiligen, brauchen Zugang zu Wasser. Die Genossenschaft verhindert, dass das erste Unternehmen die besten Voraussetzungen bekommt und die anderen möglicherweise leer ausgehen“, verdeutlicht der 62-Jährige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sicherung von Immobilien spielt für die Genossenschaft eine wichtige Rolle. Sie wirkt darauf hin, dass sich niemand ein Objekt sichert und dieses später zu einem überteuerten Preis veräußert. Inzwischen gebe es etwa zehn Mitglieder in der Infrastrukturgenossenschaft Lubmin eG.&lt;br /&gt;
„Zwei davon haben bereits 75.000 Euro investiert, viele andere haben sich eine Mitgliedschaft gesichert“, berichtet Jens Meincke. Der große Vorteil einer Genossenschaft liege darin, dass die Förderquote für angestrebte Großprojekte zwischen 60 und 70 Prozent liege. Das ist deutlich höher als bei einer GmbH beispielsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Mitglieder dasselbe Stimmrecht haben und auf Augenhöhe kommunizieren können, um alle Aktivitäten, wie die Verteilung der Netze oder zukünftige Meereswasserentsalzungsanlagen, zu bündeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anlagen werden benötigt, um kein Grundwasser nutzen zu müssen. Denn für die Elektrolyse – so heißt der Vorgang der Wasserstoffgewinnung – werden enorme Mengen an Wasser und Strom benötigt.&lt;br /&gt;
Für den Strom ist ein neues Umspannwerk mit 110 Kilovolt geplant. „Dieses kostet etwa 70 Millionen Euro. Eine Firma errichtet das Umspannwerk für den Landkreis Vorpommern-Greifswald, der dann Eigentümer der Anlage ist“, erklärt Jens Meincke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landrat Michael Sack (CDU) hat dafür eine Machbarkeitsstudie initiiert, für die zahlreiche Bewerbungen eingegangen sind. Diese Studie sowie der Nachweis, dass es potenzielle Abnehmer für den Strom gibt, sind wiederum Voraussetzungen für das Abrufen von Fördermitteln. 63 Millionen Euro liegen hierfür in Schwerin bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Sack hatte zuletzt bei mehreren Gelegenheiten betont, wie wichtig der Industriepark für die Region ist. „Jetzt bricht eine entscheidende Phase für die Energiemärkte der Zukunft an und es muss uns gelingen, Lubmin hier national und international zu positionieren.“ Wichtig sei, das kleine Zeitfenster zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Meincke kennt sich daher nicht nur mit den hohen Summen, die für das Großprojekt nötig sind, aus, sondern auch mit den Fristen, die eingehalten werden müssen. So muss eine Firma, die Wasserstoff produzieren will, bereits im Frühjahr kommenden Jahres nachweisen, künftig unter anderem ausreichende Mengen an Wasser und Strom zur Verfügung zu haben und die gewonnene Energie anschließend auch absetzen zu können. Erst dann kann der Betrieb Fördermittel in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut voran geht es indes mit der Meerwasserentsalzungsanlage. Zwei Container sollen in den kommenden Monaten im Probebetrieb errichtet werden, die je nach Bedarf um weitere aufgestockt werden können. Auch eine Werkfeuerwehr für den Industriepark gibt es bereits, die Bedingung ist, um künftige Baugenehmigungen zu beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Uns ist wichtig, dass die produzierte Energie aus der Elektrolyse später nicht irgendwo nach Süddeutschland geleitet wird, sondern unserer Region zugutekommt. Wir brauchen Wasserstoff als kohlenstoffdioxidfreie Energie für künftige Firmenansiedlungen“, betont Jens Meincke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verein und Feuerwehr gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Verein Industrieparkentwicklung“ ist ein Zusammenschluss von etwa 40 Unternehmen am Standort. Dessen Präsident ist Michael Schneider. Ziel ist unter anderem, die Interessen der Firmen zu bündeln und mit einer Stimme zu sprechen. Für den Standort hat sich eine Werkfeuerwehr gegründet, die seit August offiziell anerkannt ist. Nötig wird sie unter anderem, weil auf dem Gelände Firmen sowohl mit Gas als auch mit Erdöl zu tun haben. Das erfordert zukünftig eine hohe Spezialisierung, da sich noch neue Ansiedlungen ergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuerwehr 125 Jahre==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01. Juni  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Lubminer Wehr feiert neues Gerätehaus&lt;br /&gt;
Ehrenamtler sind über den Fünf-Millionen-Neubau mit besten Bedingungen total happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Schmuckstück geworden, das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin an der Einfahrt zum Wohngebiet „Am Teufelstein“. Die offizielle Einweihung am 30. Mai wurde deshalb gleich mit dem &#039;&#039;&#039;125-jährigen Bestehen&#039;&#039;&#039; der Wehr im Seebad am Bodden gefeiert – und zwar zünftig mit Umzug und Fahrzeugparade durch den Ort.&lt;br /&gt;
Wehrführer Michael Hecht und seinem Stellvertreter Stefan Fellechner war die Freude anzusehen: Endlich haben die ehrenamtlichen Retter moderne sanitäre Anlagen, zeitgemäße Schulungsräume, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen. „Auch an eine Möglichkeit zum Sporttreiben für alle Kameradinnen und Kameraden wurde gedacht“, freut sich Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Umzug vornweg in historischer Uniform: Fred Liebenow, ehemaliger Wehrführer, Gründungsmitglied des seit 2007 existierenden Feuerwehrvereins. Als „Vereinselektriker“ war auf ihn immer Verlass, egal, ob Stromkasten, Beleuchtung oder andere Technik, die nicht wollte. „Es hat meistens nicht lange gedauert, bis alles wieder lief“, erinnert er sich an so manches behobene Problem. Dafür wurde ihm gedankt. Er freute sich – genau wie die vier weiteren Geehrten Annette Tabel, Dittrich Gülzow, Jugendwart Karsten Mäder und Theresia Krause – sichtlich über die Wertschätzung. „Rund fünf Millionen Euro flossen in den Neubau, viel Geld für unsere Gemeinde. Doch jeder Cent ist gut angelegt, denn das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Bürgermeister Axel Vogt bei der Schlüsselübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landkreis kamen für die sieben Stellplätze im Neubau 440.000 Euro, damit die hochmoderne Technik sicher untergestellt ist. Denn die Aufgaben der Feuerwehr wachsen, nicht nur wegen steigender Urlauberzahlen im Seebad, sondern auch mit Blick auf die Entwicklung im Industriegebiet Lubminer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;103 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählt die Freiwillige Feuerwehr Lubmin – davon 45 Aktive und 40 in der Jugendfeuerwehr. Der Förderverein hat 70 Mitglieder. „Wir haben pro Jahr um die 40 Einsätze, und wir genießen im Seebad, aber auch im Amtsbereich hohes Ansehen“, so Wehrführer Michael Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb kamen zum Gratulieren neben vielen alteingesessenen Lubminern auch die Mädchen und Jungen der ILL-Kita „Hoppetosse“. Ihr Dankeschön-Programm empfanden viele der Feuerwehrmitglieder als i-Tüpfelchen dieser gelungenen 125-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubmin feiert doppeltes Jubiläum==&lt;br /&gt;
:;2026  24. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; feiert sein &#039;&#039;&#039;140-jähriges Bestehen&#039;&#039;&#039;, gleichzeitig blickt die Heimvolkshochschule auf &#039;&#039;&#039;35 Jahre Bildungsarbeit&#039;&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Anlass verwandeln sich vom 24. bis 26. Juli Kurpark, Seebrücke und Heimvolkshochschule in eine Festmeile mit Musik, Unterhaltung und Angeboten für die ganze Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubminer Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeuschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im Wossidlo-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Lubminer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156894</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Stolpe an der Peene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156894"/>
		<updated>2026-10-01T19:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Stolpe (an der Peene)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Dorfes Stolpe an der Peene&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Stolpe/ Peene==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stolpe im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Oktober  Ostseezeitung von Lukas Fürstenberg&lt;br /&gt;
:;Forscherin erhält Preis für Lebenswerk&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Regine Kahmann&#039;&#039;&#039; aus Stolpe an der Peene wird ausgezeichnet / Ihre Forschung könnte weltweit Ernten schützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Regine_Kahmann Regine Kahmann bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Leben hat sie der Forschung gewidmet. Regine Kahmann (77) aus der kleinen Gemeinde Stolpe an der Peene ist seit ihrem 23. Lebensjahr in der eigenständigen biologischen Forschung tätig. Für ihr wissenschaftliches Lebenswerk, die Forschung zum Maisbeulenbrand, wurde sie nun mit der &#039;&#039;&#039;Cothenius-Medaille ausgezeichnet&#039;&#039;&#039;. „Es ist eine unglaubliche Auszeichnung. Da holt man erstmal tief Luft“, erklärt Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auszeichnung geht zurück auf den Arzt Christian Andreas Cothenios und wird für herausragende wissenschaftliche Lebenswerke verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und mein Lebenswerk war schon verdammt lang“, sagt sie schmunzelnd. Laut Kahmann bildete diese Forschung ihren Lebenstraum, den sie realisieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau dieser könnte jedoch weitreichende Folgen für die Landwirtschaft haben, denn die Ustilago maydis – wie der Pilz heißt – befällt Maispflanzen überall auf der Welt und sorgt für verminderte Ernten und Qualität. Durch die Forschung Kahmanns konnte ein neues Pflanzenschutzmittel entwickelt werden, was die Struktur des Pilzbefalls stört und diesen verhindern kann. Aktuell würde laut Anne Vaegler, der Geschäftsführerin des Bauernverbandes Ostvorpommern, in der Region jedoch keine Gefahr vom Maisbeulenbrand ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Mais in unserer Region ist sehr gesund. Maisbeulenbrand war in den vergangenen Jahren eigentlich nur selten bis kaum ein Thema“, so Vaegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Forschung Kahmanns lässt sich noch auf weitere Felder der Landwirtschaft übertragen. „Das Faszinierende ist, dass wir dann festgestellt haben, dass dieses neuartige Mittel nicht nur auf Maisbeulenbrand, sondern auch auf Rostpilze wirkt“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese seien landwirtschaftlich ein viel größeres Problem und würden sowohl Bohnen als auch viele Getreidearten befallen. „Rostpilze sind mit die übelsten Schädlinge, die es in der Landwirtschaft gibt“, so die Forscherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer umfassenden wissenschaftlichen Leistung im Sinne der Landwirtschaft, teilt sie die Liebe zur Natur. Ihr Lieblingsort, sei ihr Wohnort: Stolpe an der Peene. „Ich habe vor fünf Jahren hier ein altes Haus gekauft und saniert. Diesen Ort habe ich gefunden und hier bleibe ich“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach der Wende sei die 77-Jährige nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen und habe sich in die Region verliebt. „Hier kann ich herkommen, tief durchatmen und mich wohlfühlen“, so Kahmann. Zuvor hat sie mehrere Jahre auf [[Insel Usedom|Usedom]] gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Stolpe an der Peene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster===&lt;br /&gt;
1153 Benediktiner, ab 1304 Zisterzienser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wartislaw-Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Gutshaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schmiede===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nordkurier  Matthias Diekhoff  30.08.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOLPE AN DER PEENE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
Stolper Schmiede soll am 8. Oktober 2022 öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amboss ist schon wieder drin und nach und nach sollen auch die restlichen Werkzeuge und Maschinen wieder in die historische Schmiede in Stolpe an der Peene einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nähert sich eine umfangreiche Sanierung dem Ende, die ihren Anfang vor fast zweieinhalb Jahren genommen hatte, nachdem im Frühjahr 2020 Gelder aus dem Topf des Leader-Programms zugesagt wurden. Den entsprechenden Antrag hatte der Besitzer des Gutshauses Stolpe, Kurt Stürken, gestellt.&lt;br /&gt;
Schmiedefeuer soll in neuer Esse brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit wurde unter anderem das Dach mit den alten Ziegeln neu eingedeckt. Direkt darunter ist eine Gesellenstube entstanden, die vom Werkstattraum über eine eiserne Wendeltreppe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Boden wurde eingebracht und mit einer Holzpflasterung versehen. Die Elektrik wurde erneuert und nicht zuletzt hat die Schmiede eine neue Esse bekommen, in der künftig die Schmiedefeuer brennen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun noch an größeren Arbeiten ansteht, ist die Montage der Transmission, also einem System von Rädern, Wellen und Riemen, mit denen die Kraft von einem Motor auf verschiedene Maschinen übertragen wird. Zudem sind Pflasterarbeiten an der Schmiede geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Falk, Bürgermeister in Stolpe an der Peene, ist jedoch zuversichtlich, dass die allermeisten Arbeiten in den nächsten Wochen abgeschlossen werden können und die Schmiede am 8. Oktober eröffnet werden könnte. Landwirtschaftsminister Till Backhaus habe sein Kommen bereits zugesagt und ein entsprechendes Rahmenprogramm werde es mit Sicherheit auch geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rätselhafter Fund bei Arbeitseinsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fachfirmen, die an der Sanierung beteiligt sind, legen in ihrer Freizeit auch immer wieder Mitglieder eines Freundeskreises mit Hand an, der sich um die alte Schmiede gebildet hat. Bei den Arbeitseinsätzen sind den Enthusiasten nun zwei Feldsteine aufgefallen, die mit rätselhaften, zumeist runden, Vertiefungen nahezu übersät sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Zweck und Funktion die beiden Steine hatten, die ursprünglich wohl unter der Laube platziert waren, ist allerdings noch unklar. Nachfragen bei Archäologen haben zumindest die Vermutung hervorgebracht, dass die Steine dazu gedient haben könnten, andere Geräte wie zum Beispiel einen Dengelamboss darauf zu fixieren.&lt;br /&gt;
Auch gibt es die These, dass die beiden Steine ursprünglich aus dem Kloster Stolpe stammen und ihre Funktion gar nichts mit der Schmiede zu tun hat. Auf jeden Fall sollen die Steine geschützt aufbewahrt und weiter untersucht werden, sind sich die Schmiede-Freunde einig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Geschicht von Kloster Stolp up platt (Fritz Reuter sien Urgeschicht von Mekelborg beginnt to Kloster Stolp)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit seinem Einführungs-Kapitel zu seiner &amp;quot;Urgschicht von Mecklenburg&amp;quot; hat Fritz Reuter dem Ort Stolpe an der Peene einen besonderen Platz in der niederdeutschen Literatur eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:nachfolgend als Ausschnitt der Beginn der &amp;quot;Urgeschicht...&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;quot;De Sak was so: &lt;br /&gt;
:Ick stah Anno domini 1860 tau Kloster Stolp bi Anklam in den Goren un kik mit den Herrn Entspekter Knitschky äwer den Gorentun in sinen Weitenslag &#039;rinne. &lt;br /&gt;
:– »De kann morgen ok all runner«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Sei sünd woll ungesund«, seggt hei tau mi – dit is nämlich de gebildte Utdruck för unklauk &lt;br /&gt;
:-, de Halm is jo noch gräun.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »dor is Liebig un Stöckhart un John un Johnstone un Johnson...« &lt;br /&gt;
:– »De Kirls hewwen gaud reden«, seggt hei tau mi, »de bruken den ollen tagen Weiten nich tau döschen.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »ick müggt Sei bidden...« &lt;br /&gt;
:– »Bidden S&#039; mi üm gor nicks«, seggt hei tau mi un snitt mi de Red&#039; af, denn&#039;t is en oll ihrwürdig Herkamen, dat en por richtige gebildte Landlüd&#039; sick meindag&#039; nich utreden laten. &lt;br /&gt;
:»Dat weit der Deuwel...«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei tau mi, »dat weit der Deuwel, allens, wat nich lesen un beden kann, fuscht up Stun&#039;ns in unsern Kram.«&lt;br /&gt;
:Dat was mi denn doch en beten tau stripig. »Herr«, segg ick tau em, »nich lesen un beden känen? Fuschen? &lt;br /&gt;
:– Ik weit nich«, segg ick tau em un richt&#039;t mi en Tollener drei höger, »wat Sei dat vergeten hewwen, dat ick Sei mal mit buckledderne Büxen in Grabowhäw&#039; besöcht heww &lt;br /&gt;
:– ick weit nich« – un hirbi klemmt ick mi minen Handstock achterwarts as &#039;ne Stütt unner&#039;n Liw&#039; un läd mi rüggäwer as en düchtigen Schriwer, de Flaß weiden lett -, &lt;br /&gt;
:»ick weit nich, wat Sei vergeten hewwen, dat Sei mit en utgelihrten Ökonomiker tau dauhn hewwen?« &lt;br /&gt;
:– »Ok noch!« seggt hei tau mi, »dat fehlt mi grad&#039;.« &lt;br /&gt;
:– Äwersten mine Würd&#039; un vör allen de Hollung, de ick annamen hadd, hadden em doch all en beten vör den Kopp stött, un ick fot nu up&#039;t Frisch en beten nah. &lt;br /&gt;
:»Herr«, segg ick tau em, »wenn Sei Johnstonen un Johnsonen nich gellen laten willen, Hilgendörpen tau Lütten-Tetzlewen möten Sei gellen laten, un de seggt...&lt;br /&gt;
:« – »Bliwen S&#039; mi mit Hilgendörpen un sin säben Släg&#039; un drei Saaten von den Liw&#039;«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wat?« segg ick tau em un tramps&#039; mit den Faut vör em up – bumm! seggt dat unner mi -, &lt;br /&gt;
:»Hilgendörp is en sihr gauden Fründ von mi.« &lt;br /&gt;
: »Ih wat Hilgendörp!« seggt hei tau mi un trampst ok vör mi up – bumm! seggt dat unner em. &lt;br /&gt;
:– »Dunner nich enmal!« segg ick, »wat &#039;s dit?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei un lacht so recht venynschen, »Sei sünd so&#039;n oll klauk Küken un weiten allens, willen ok en utgelihrten Ökonomiker sin, un nu weiten S&#039; nich mal, dat Stolp en Kloster west is un dat dat hir unner uns all holl un boll is. &lt;br /&gt;
:Hir geiht jo de unnerirdsche Gang unner de Peen dörch nah Wolfraths Hof.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd ick öwer in de letzte Tid Lischen un Maschen so dull studiert, dat mi de Kopp von Steinkisten un Kegelgräwer un unnerirdsche Wissenschaften, Pfahlbauten un Antiquitäten brummte, so dull, dat ick tau dat Aquarium in den zotologischen Goren tau Hamborg blot noch ümmer »Antiquarium« seggen ded un minen sihr gauden Fründ Hilgendörp un sine säben Släg&#039; un drei Saaten ganz verget.&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick tau em, »hir möt wat gescheihn.« &lt;br /&gt;
:– »Minentwegen«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wi möten hir grawen.« &lt;br /&gt;
:– »Den Deuwel ok!« seggt hei, »wi krigen&#039;t mit Mamsell tau dauhn, hir hett sei grad&#039; ehren Frühkohl plant&#039;t, un ick müggt nich mit den deilen, de sick doran vergrep. &lt;br /&gt;
:– Sei is woll en sihr ruhiges un kumplettes Frugenstimmer, äwer wat hastig.«&lt;br /&gt;
:So was&#039;t denn nu Abendbrodtid worden un wi eten; äwer mi lagg de unnerirdsche Gang in den Kopp. &lt;br /&gt;
:– As Mamsell nu mit den schönsten Apptit ehr Fisch un Tüften tau Bost slahn hadd un nu so gottgefällig, de Hän&#039;n äwer ehre leiwe Mag&#039;, dor satt, dat ick ehr woll en minschenfründlich Gemäut tautrugen kunn, fädelt ick de Sak fin mit allgemeine Redensorten von de Wissenschaften in. &lt;br /&gt;
:Sei hujahnte dortau; ick müßt ehr also neger kamen, &lt;br /&gt;
:ick läd also de Wissenschaft in de ein Wachtschal un den Kohl in de anner. &lt;br /&gt;
:Nu würd sei hellhürig, un as ick dorvon reden würd, »daß ein gebildetes Frauenzimmer selbst den schönsten Frühkohl der Wissenschaft zum Opfer bringen müßte«, kek sei mi an, as wull sei fragen, wat dat ehren Kohl gellen süll; un as ick dat tauletzt nich mihr hehlen kunn, sprung sei up, lep nah de Dör un rep: &lt;br /&gt;
:»De Irste, de sick an minen Kohl vergrippt, kann sick up wat gefaßt maken.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd min oll leiw Fründ Fritz Peiters sine Mamsell äwer tau Wihnachten en Lehnstaul uprichten laten, dat sei doch ehre Bequemlichkeit hewwen süll; :de Discher hadd ok so&#039;n Gestell bugt, hadd äwer de Mamsell ehre Verhältnissen nich richtig utmeten, un nu hackt ehr dit Ding achter fast, &lt;br /&gt;
:un sei sach, von uns tau anseihn, grademang ut as en Küken, wat achter noch de Eierschell up hett. &lt;br /&gt;
:– In de Dör ströpte sei sick äwer de Eierschell af un rep wütig taurügg: »De Kohl!« &lt;br /&gt;
:– »De Wissenschaft, Mamselling!« rep ick. &lt;br /&gt;
:– »De Kohl!« rep sei, un weg was sei; de unschüllige Lehnstaul stunn in de Dör.&lt;br /&gt;
:De Herr Entspekter lachte, un as hei sach, dat ick mi argerte, lachte hei noch düller, säd äwer:&lt;br /&gt;
:»Laten S&#039; man, desen Sünndag reis&#039;t sei ut, un denn gahn wi an&#039;t Geschäft; ick krig&#039; dor sülwen Lust tau.« -&lt;br /&gt;
:De Sünndag kamm, un as Mamsell von den Hof was, stunnen wi beiden in den Goren, de Herr Entspekter mit &#039;ne Schüpp un ick mit &#039;ne Bick. &lt;br /&gt;
:– »So, nu kann&#039;t losgahn!« Un&#039;t gung ok los. Wo flogen de Kohlköpp rechtsch un linksch! Un as wi nu in dese Ort dat Flag klor hadden, grep ick nah de Schüpp un fung mit alle Macht an tau grawen. &lt;br /&gt;
:Ick hadd an jennen Dag en hellschen Gift up de Arbeit, wat süs min Mod&#039; gor nich is, denn grad&#039; von minentwegen is ok de Arbeit nich upbröcht worden; :un&#039;t wohrte denn ok nich lang&#039;, dunn was&#039;t all mit den Gift, denn ick bün wat vüllig un kam licht ut de Pust, un de Herr Entspekter kamm an de Reih. &lt;br /&gt;
:– As hei en beten grawen hadd, höll hei ok Pust un frog: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n wi uns nich leiwerst en por Daglöhners kamen laten?« &lt;br /&gt;
:– »Bewohr uns!« segg ick, »&#039;t kann jo sin, dat wi wat finnen.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei, »dacht heww ick ok all doran.« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei sick dacht?« frag ick. &lt;br /&gt;
:–«Ih«, seggt hei, »ick dacht mi so&#039;n gadlichen Pott mit verschimmelte Drüddels, mit en beten Gollenring&#039;warks mang. &lt;br /&gt;
:Hewwen Sei sick denn nicks dacht?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dacht heww ick mi ok wat. &lt;br /&gt;
:Ick dacht mi en gaud Oxenhöwt Win, wo de Bän&#039;n un de Stäw&#039; all verfult an sünd.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, lacht hei hell up, »denn hewwen Sei sick wat Dämlichs dacht, denn ward Ehr Win ok woll bi Weg&#039; lang utlopen sin.« &lt;br /&gt;
:– »Lachen S&#039; nich so gel«, segg ick, »so wat möt einer kennen. &lt;br /&gt;
:Nah de unnerirdschen Wissenschaften nah schütt de Win mit de Tid &#039;ne Bork von Winstein an, un wenn denn de Stäw&#039; verfulen, seihn S&#039;, denn liggt dat Oxenhöwt dor as en weik kaktes Ei, buten hart un binnen dünn, un wat de Dödder von dit Ei is &lt;br /&gt;
:– hüren S&#039; mal -, dat&#039;s en Tüg...!« &lt;br /&gt;
:– »Is woll hellsches Tüg?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Ja. &lt;br /&gt;
:– Wo vel Sluck Käm drinken Sei woll up den Dag?« &lt;br /&gt;
:– »Twei, un in&#039;t fett Virteljohr känen&#039;t woll drei warden.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, segg ick, »denn bruken S&#039; von desen Win, de hir unnen liggt, knapp en halwen.«&lt;br /&gt;
:Wi gungen irst linksch nah de Peen tau en langen Gang entlanke, wi funnen dor äwer nicks, un wohrt nich lang&#039;, dunn was de Welt mit Bred&#039; taunagelt, un wi müßten ümkihren &lt;br /&gt;
:– wi gungen also rechtsch un funnen ok nicks; äwer as wi an&#039;t En&#039;n kemen, stödden wi up &#039;ne Dör, de stark mit Isen beslagen was. &lt;br /&gt;
:– »Wenn hir äwerall wat tau finnen is«, segg ick, denn is hir wat tau finnen, denn ick heww dat nich allein von vernünftige Lüd&#039; hürt, ne, ick heww ok in de Romanenbäuker lesen, dat de ollen Mönken sick ümmer so&#039;n Provatkeller hollen hewwen. &lt;br /&gt;
:Dauhn S&#039; mi den Gefallen, hallen S&#039; de Bick.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat deit hei denn ok, un wi klemmen de Bick achter dat Slott un wrangen nu los. &lt;br /&gt;
:Mit en Mal breckt dat oll rustige Slott, de Dör flüggt up un stött uns uns&#039; Licht üm, dat wi dor in de stickendüstere Nacht stahn. &lt;br /&gt;
:– »Herr du meines Lebens!« röppt de Herr Entspekter un fött mi an, »ick heww wat seihn!« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei seihn?« frag&#039; ick. &lt;br /&gt;
:– »Wat&#039;t eigentlich is, weit ick ok noch nich; äwer wat Gruglichs was&#039;t.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dorup möten Sei sick bi uns&#039; Geschäft gefaßt maken. &lt;br /&gt;
:Äwer wi sünd uns&#039;re twei, un dauhn kann uns dat nicks. Maken S&#039; man wedder Licht an.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Ick will dor nicks mihr mit tau dauhn hewwen«, seggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Na, denn täuwen S&#039; man&#039;, segg ick un grawwel an de Ird rümmer nah dat Licht, un as ick dat funnen heww, treck ick em de Strikhölter ut de Westentasch, un wil ick nicks anners heww, strik ick sei up sinen Puckel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knapp hadd ick dat Licht in&#039;t Brennen, dunn fäuhl ick an den Herrn Entspekter sin Hand, dat hei in den ganzen Liw&#039; den Bewer hett, un as ick tau Höchten kek, fung ick ok an tau bewern. &lt;br /&gt;
:Kein von uns sprök en Wurd, denn so wat Gruglichs hadden wi beid&#039; noch meindag&#039; nich seihn. &lt;br /&gt;
:– Dicht vör uns satt en Minschengeriww up en Staul un hadd den Kopp in de Hand leggt, as wenn ein deip in Gedanken sitt, un in de anner Hand hadd dat &#039;ne Schriwfedder. &lt;br /&gt;
:– Wi stunnen nu dor un grugten uns. &lt;br /&gt;
:– Mitdewil gaww mi äwer de Schriwfedder Maud, un ick segg: &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick, »fürchten S&#039; sick nich vör em, denn as ick seih, ward dat woll en unglücklichen Mitkolleg von mi sin, de sick so bi Lütten dod schrewen hett, un de Ort is tamm, de deiht keinen wat. &lt;br /&gt;
:– Kamen S&#039; mit!« Un dormit gah ick in de Dör herin; hei kek üm de Eck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ick stunn nu in &#039;ne virkantig Kamer, un as ick mi en beten ümkek, sach ick &#039;ne Ked&#039; von de Wand &#039;runhängen; in de ein Eck stunn en ollen Waterkraus un in de anner &#039;ne Ort von steinerne Britsch. &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, rep ick, denn ick fäuhlt mi hir glik tau Hus, »kamen S&#039; man drist herin! &lt;br /&gt;
:Denn dit is nicks wider as en richtig Prisong, un mit de Ort Lusthüser weit ick ganz genau Bescheid.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, hei kamm ok &#039;rin; äwer hei schuddert sick. &lt;br /&gt;
:– Ick för min Part was nu ganz drist worden un set&#039;t dat Licht up den Disch un kek dat Späuk äwer de Schuller. &lt;br /&gt;
:Ja, &#039;t was richtig: hei was en Mitkolleg von mi, denn vör em lagg en Bauk mit schrewen Schriwwt, un en Tintfatt stunn vör em up den Disch; de Tint was äwer indrögt. &lt;br /&gt;
:Wil dat ick nu olle Mönkenschriwwt gaud lesen kann, so les&#039; ick denn lud&#039; von dat letzte Bladd, wat hei schrewen hett, as hir folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Dit is min Letzt. &lt;br /&gt;
:– Wecker Christenminsch dit Bauk find&#039;t, de kann&#039;t behollen un kann drup nahseggen, denn wohr is allens. &lt;br /&gt;
:Bet up Noah&#039;n kann ick mit Lichtigkeit minen eigen Stammbom nahwisen, denn ick bün von Geburt en meckelnbörsch Eddelmann, un wat vijr minen Öllervader Noah passiert is, hett sick bet up Adam &#039;ruppe in mine Fomili von Mund tau Mund erhollen. &lt;br /&gt;
:Wegen mine velen Sün&#039;n bün ick in dit Kloster gahn, heww äwer den ollen Adam noch nich ganz afströpt hatt, heww mi ok einmal ganz von den Düwel blennen laten un den Möller sin Dochter küßt. &lt;br /&gt;
:Is dat &#039;rute kamen un hett mi Pater Abt hir lewig bi Water un Brod inmuren laten, hett äwer Gnad&#039; vör Recht ergahn laten un hett mi Licht un Schriwtüg verstat&#039;t, dat ick dit wohrhaftige Bauk taum gauden En&#039;n führen künn. &lt;br /&gt;
:– Nu will&#039;t äwer nich länger. Ora pro nobis!«   &#039;&#039;(&amp;quot;betet für uns&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Himmlischer Vater!« raup ick, »dit is en Fund...«, un dormit will ick mi an dat Bauk maken, äwer de Herr Entspekter Knitschky föllt mi, blaß as de Dod, in den Arm un röppt: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n Sei uns unglücklich maken? Will&#039;n Sei en Doden in sin Rauh stüren? &lt;br /&gt;
:– Ick bidd Sei üm Gott&#039;s willen! Sei sünd in&#039;n Stan&#039;n un stöten den seligen Eddelmann von sinen Staul.&lt;br /&gt;
:« Na, dat föll mi jo nu gor nich in; ick prekademus denn also mit em twei lang, twei breit: &lt;br /&gt;
:ick wull jo blot den Titel von dat Bauk seihn; un as hei mi dorin denn endlich nahgiwwt, slag ick dat irste Bladd üm un les&#039; dor in düdliche Flaktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Urgeschicht von Meckelnborg&lt;br /&gt;
:Von Erschaffung der Welt an bet up Sr. Durchlauchten den Herrn Herzog Niklot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick un nem dat Bauk von den Disch un stek dat fast unner minen linken Arm, &lt;br /&gt;
:»Sei känen nu Ehr Hawknechts kamen laten un mi binnen laten; &lt;br /&gt;
:Sei känen ok den Smidt kamen laten un mi hir an de Ked&#039; smeden laten; &lt;br /&gt;
:Sei könen ok Ehren Murergesellen kamen laten un mi hir mit den seligen Eddelmann tausamen inmuren laten; &lt;br /&gt;
:äwer dat Bauk gew ick nich wedder &#039;rut.« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir snurrig!« seggt hei un set&#039;t sick ogenschinlich up de Achterbeinen. &lt;br /&gt;
:– »Herr«, segg ick, un dorbi würd ick falsch, un wenn ick falsch ward, red&#039; ick hochdütsch as jeder anner gebildte Meckelnbörger, &lt;br /&gt;
:»Herr, wissen Sie, daß kein Staat, kein Volk der Welt eine solche Urkunde aufzuweisen hat, &lt;br /&gt;
:und Sie wollen unserm Vaterlande in Ihrer dämlichen abergläubigen Gespensterfurcht diesen Ruhm rauben? &lt;br /&gt;
:Herr, wissen Sie, daß die Geschichte des größten Reiches der Welt, Rußlands, erst 900 Jahre nach Christi Geburt anhebt und noch dazu dann erst in höchst schattenhaften Umrissen?« &lt;br /&gt;
:Un dorbi smet ick em einen binah kusakschen Blick in dat Gesicht, &lt;br /&gt;
:un as ick sach, dat de sin Wirkung ded, höll ick Hochdütsch nich mihr för nödig un föll in&#039;t Pladdütsch; &lt;br /&gt;
:äwer mit Nahdruck: »Herr, weiten Sei, dat de Geschicht von Belligen irst mit Anno 1833 anfängt?« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir der Deuwel!« seggt hei. &lt;br /&gt;
:Nu hadd ick em, un still un ruhig gung ick ut de Dör. &lt;br /&gt;
:Hei folgt mi, stödd mi äwer an un wis&#039;t up den seligen Eddelmann: &lt;br /&gt;
:»Wo ward dat äwer mit em?« &lt;br /&gt;
:– »Möt christlich begrawen warden«, segg ick, »denn dat beten Küssen kann em in de Ort nich schaden.« &lt;br /&gt;
:– »Äwer de Gräwniskosten?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Wenn Peiters as Pächter von Stolp sei nich betahlen will«, segg ick, »denn betahl ick sei.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dormit klattern wi denn de Ledder wedder tau Höchten un klemmen uns dörch dat Lock, &lt;br /&gt;
:un as wi nu so wedder unner den schönen blagen Hewen stahn un en deipen Drunk frische Luft dauhn, föllt den Herrn Entspekter Mamselling ehr Frühkohl in de Ogen, taum wenigsten dat Flag, wo hei stahn hadd, un hei röppt: &lt;br /&gt;
:»Na, ditmal un nich wedder! Schöne Pött un schöne Oxenhöwt hewwen wi funnen! Un tau verdenken steiht dat Mamsell gor nich, dat sei dull ward upbegähren, wenn sei ehren schönen frischen Kohl rungeniert un dorför dit oll verschimmelte Bauk süht. &lt;br /&gt;
:– Ick holl för&#039;t best, Sei maken, dat sei von den Hof kamen. Bet an de Schassee will ick Sei führen laten, un dor känen Sei sick in en Grawen setten un so lang&#039; in Ehr Bauk lesen, bet de Post kümmt. Dat is dat einzigste Middel, mit Mamsell uttaukemen, denn wenn Sei weg sünd, kann ick de Schuld ganz up Sei schuwen.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat geschach, un wohrt nich lang&#039;, dunn satt ick achter Medow in den Schasseegrawen un las de Urgeschicht von Meckelnborg. &lt;br /&gt;
:Wo lang&#039; ick so seten heww, weit ick nich; mit em Mal kamm mi dat so vör, as wenn achter mi wat rummelt, &lt;br /&gt;
:ick kik tau Höcht: Herrgott, de Post! &lt;br /&gt;
:Äwer up en Raudener vir mi all vörbi un in&#039;n forschen Draww; ick also tau Höcht un ok in&#039;n forschen Draww. &lt;br /&gt;
:So jagen wi denn beid&#039;, de Postiljon up acht un ick up twei Beinen, nah den Wegeziner Kraug hendalen. &lt;br /&gt;
:»Gott gew«, segg ick bi mi, »dat de Kirl Döst kriggt, wenn hei dat Kraugschild süht«, denn ick bün wat vüllig, un de Pust was all. ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuar dat denn mit de Geschicht von uns Welt bi Fritzing Reuter kamen det läst ji an besten in sin Bauk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Dorf und Kloster Stolpe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stolper Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156893</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Stolpe an der Peene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156893"/>
		<updated>2026-10-01T19:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Stolpe (an der Peene)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Dorfes Stolpe an der Peene&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Stolpe/ Peene==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stolpe im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Oktober  Ostseezeitung von Lukas Fürstenberg&lt;br /&gt;
:;Forscherin erhält Preis für Lebenswerk&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Regine Kahmann&#039;&#039;&#039; aus Stolpe an der Peene wird ausgezeichnet / Ihre Forschung könnte weltweit Ernten schützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Leben hat sie der Forschung gewidmet. Regine Kahmann (77) aus der kleinen Gemeinde Stolpe an der Peene ist seit ihrem 23. Lebensjahr in der eigenständigen biologischen Forschung tätig. Für ihr wissenschaftliches Lebenswerk, die Forschung zum Maisbeulenbrand, wurde sie nun mit der &#039;&#039;&#039;Cothenius-Medaille ausgezeichnet&#039;&#039;&#039;. „Es ist eine unglaubliche Auszeichnung. Da holt man erstmal tief Luft“, erklärt Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auszeichnung geht zurück auf den Arzt Christian Andreas Cothenios und wird für herausragende wissenschaftliche Lebenswerke verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und mein Lebenswerk war schon verdammt lang“, sagt sie schmunzelnd. Laut Kahmann bildete diese Forschung ihren Lebenstraum, den sie realisieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau dieser könnte jedoch weitreichende Folgen für die Landwirtschaft haben, denn die Ustilago maydis – wie der Pilz heißt – befällt Maispflanzen überall auf der Welt und sorgt für verminderte Ernten und Qualität. Durch die Forschung Kahmanns konnte ein neues Pflanzenschutzmittel entwickelt werden, was die Struktur des Pilzbefalls stört und diesen verhindern kann. Aktuell würde laut Anne Vaegler, der Geschäftsführerin des Bauernverbandes Ostvorpommern, in der Region jedoch keine Gefahr vom Maisbeulenbrand ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Mais in unserer Region ist sehr gesund. Maisbeulenbrand war in den vergangenen Jahren eigentlich nur selten bis kaum ein Thema“, so Vaegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Forschung Kahmanns lässt sich noch auf weitere Felder der Landwirtschaft übertragen. „Das Faszinierende ist, dass wir dann festgestellt haben, dass dieses neuartige Mittel nicht nur auf Maisbeulenbrand, sondern auch auf Rostpilze wirkt“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese seien landwirtschaftlich ein viel größeres Problem und würden sowohl Bohnen als auch viele Getreidearten befallen. „Rostpilze sind mit die übelsten Schädlinge, die es in der Landwirtschaft gibt“, so die Forscherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer umfassenden wissenschaftlichen Leistung im Sinne der Landwirtschaft, teilt sie die Liebe zur Natur. Ihr Lieblingsort, sei ihr Wohnort: Stolpe an der Peene. „Ich habe vor fünf Jahren hier ein altes Haus gekauft und saniert. Diesen Ort habe ich gefunden und hier bleibe ich“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach der Wende sei die 77-Jährige nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen und habe sich in die Region verliebt. „Hier kann ich herkommen, tief durchatmen und mich wohlfühlen“, so Kahmann. Zuvor hat sie mehrere Jahre auf [[Insel Usedom|Usedom]] gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Stolpe an der Peene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster===&lt;br /&gt;
1153 Benediktiner, ab 1304 Zisterzienser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wartislaw-Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Gutshaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schmiede===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nordkurier  Matthias Diekhoff  30.08.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOLPE AN DER PEENE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
Stolper Schmiede soll am 8. Oktober 2022 öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amboss ist schon wieder drin und nach und nach sollen auch die restlichen Werkzeuge und Maschinen wieder in die historische Schmiede in Stolpe an der Peene einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nähert sich eine umfangreiche Sanierung dem Ende, die ihren Anfang vor fast zweieinhalb Jahren genommen hatte, nachdem im Frühjahr 2020 Gelder aus dem Topf des Leader-Programms zugesagt wurden. Den entsprechenden Antrag hatte der Besitzer des Gutshauses Stolpe, Kurt Stürken, gestellt.&lt;br /&gt;
Schmiedefeuer soll in neuer Esse brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit wurde unter anderem das Dach mit den alten Ziegeln neu eingedeckt. Direkt darunter ist eine Gesellenstube entstanden, die vom Werkstattraum über eine eiserne Wendeltreppe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Boden wurde eingebracht und mit einer Holzpflasterung versehen. Die Elektrik wurde erneuert und nicht zuletzt hat die Schmiede eine neue Esse bekommen, in der künftig die Schmiedefeuer brennen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun noch an größeren Arbeiten ansteht, ist die Montage der Transmission, also einem System von Rädern, Wellen und Riemen, mit denen die Kraft von einem Motor auf verschiedene Maschinen übertragen wird. Zudem sind Pflasterarbeiten an der Schmiede geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Falk, Bürgermeister in Stolpe an der Peene, ist jedoch zuversichtlich, dass die allermeisten Arbeiten in den nächsten Wochen abgeschlossen werden können und die Schmiede am 8. Oktober eröffnet werden könnte. Landwirtschaftsminister Till Backhaus habe sein Kommen bereits zugesagt und ein entsprechendes Rahmenprogramm werde es mit Sicherheit auch geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rätselhafter Fund bei Arbeitseinsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fachfirmen, die an der Sanierung beteiligt sind, legen in ihrer Freizeit auch immer wieder Mitglieder eines Freundeskreises mit Hand an, der sich um die alte Schmiede gebildet hat. Bei den Arbeitseinsätzen sind den Enthusiasten nun zwei Feldsteine aufgefallen, die mit rätselhaften, zumeist runden, Vertiefungen nahezu übersät sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Zweck und Funktion die beiden Steine hatten, die ursprünglich wohl unter der Laube platziert waren, ist allerdings noch unklar. Nachfragen bei Archäologen haben zumindest die Vermutung hervorgebracht, dass die Steine dazu gedient haben könnten, andere Geräte wie zum Beispiel einen Dengelamboss darauf zu fixieren.&lt;br /&gt;
Auch gibt es die These, dass die beiden Steine ursprünglich aus dem Kloster Stolpe stammen und ihre Funktion gar nichts mit der Schmiede zu tun hat. Auf jeden Fall sollen die Steine geschützt aufbewahrt und weiter untersucht werden, sind sich die Schmiede-Freunde einig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Geschicht von Kloster Stolp up platt (Fritz Reuter sien Urgeschicht von Mekelborg beginnt to Kloster Stolp)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit seinem Einführungs-Kapitel zu seiner &amp;quot;Urgschicht von Mecklenburg&amp;quot; hat Fritz Reuter dem Ort Stolpe an der Peene einen besonderen Platz in der niederdeutschen Literatur eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:nachfolgend als Ausschnitt der Beginn der &amp;quot;Urgeschicht...&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;quot;De Sak was so: &lt;br /&gt;
:Ick stah Anno domini 1860 tau Kloster Stolp bi Anklam in den Goren un kik mit den Herrn Entspekter Knitschky äwer den Gorentun in sinen Weitenslag &#039;rinne. &lt;br /&gt;
:– »De kann morgen ok all runner«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Sei sünd woll ungesund«, seggt hei tau mi – dit is nämlich de gebildte Utdruck för unklauk &lt;br /&gt;
:-, de Halm is jo noch gräun.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »dor is Liebig un Stöckhart un John un Johnstone un Johnson...« &lt;br /&gt;
:– »De Kirls hewwen gaud reden«, seggt hei tau mi, »de bruken den ollen tagen Weiten nich tau döschen.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »ick müggt Sei bidden...« &lt;br /&gt;
:– »Bidden S&#039; mi üm gor nicks«, seggt hei tau mi un snitt mi de Red&#039; af, denn&#039;t is en oll ihrwürdig Herkamen, dat en por richtige gebildte Landlüd&#039; sick meindag&#039; nich utreden laten. &lt;br /&gt;
:»Dat weit der Deuwel...«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei tau mi, »dat weit der Deuwel, allens, wat nich lesen un beden kann, fuscht up Stun&#039;ns in unsern Kram.«&lt;br /&gt;
:Dat was mi denn doch en beten tau stripig. »Herr«, segg ick tau em, »nich lesen un beden känen? Fuschen? &lt;br /&gt;
:– Ik weit nich«, segg ick tau em un richt&#039;t mi en Tollener drei höger, »wat Sei dat vergeten hewwen, dat ick Sei mal mit buckledderne Büxen in Grabowhäw&#039; besöcht heww &lt;br /&gt;
:– ick weit nich« – un hirbi klemmt ick mi minen Handstock achterwarts as &#039;ne Stütt unner&#039;n Liw&#039; un läd mi rüggäwer as en düchtigen Schriwer, de Flaß weiden lett -, &lt;br /&gt;
:»ick weit nich, wat Sei vergeten hewwen, dat Sei mit en utgelihrten Ökonomiker tau dauhn hewwen?« &lt;br /&gt;
:– »Ok noch!« seggt hei tau mi, »dat fehlt mi grad&#039;.« &lt;br /&gt;
:– Äwersten mine Würd&#039; un vör allen de Hollung, de ick annamen hadd, hadden em doch all en beten vör den Kopp stött, un ick fot nu up&#039;t Frisch en beten nah. &lt;br /&gt;
:»Herr«, segg ick tau em, »wenn Sei Johnstonen un Johnsonen nich gellen laten willen, Hilgendörpen tau Lütten-Tetzlewen möten Sei gellen laten, un de seggt...&lt;br /&gt;
:« – »Bliwen S&#039; mi mit Hilgendörpen un sin säben Släg&#039; un drei Saaten von den Liw&#039;«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wat?« segg ick tau em un tramps&#039; mit den Faut vör em up – bumm! seggt dat unner mi -, &lt;br /&gt;
:»Hilgendörp is en sihr gauden Fründ von mi.« &lt;br /&gt;
: »Ih wat Hilgendörp!« seggt hei tau mi un trampst ok vör mi up – bumm! seggt dat unner em. &lt;br /&gt;
:– »Dunner nich enmal!« segg ick, »wat &#039;s dit?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei un lacht so recht venynschen, »Sei sünd so&#039;n oll klauk Küken un weiten allens, willen ok en utgelihrten Ökonomiker sin, un nu weiten S&#039; nich mal, dat Stolp en Kloster west is un dat dat hir unner uns all holl un boll is. &lt;br /&gt;
:Hir geiht jo de unnerirdsche Gang unner de Peen dörch nah Wolfraths Hof.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd ick öwer in de letzte Tid Lischen un Maschen so dull studiert, dat mi de Kopp von Steinkisten un Kegelgräwer un unnerirdsche Wissenschaften, Pfahlbauten un Antiquitäten brummte, so dull, dat ick tau dat Aquarium in den zotologischen Goren tau Hamborg blot noch ümmer »Antiquarium« seggen ded un minen sihr gauden Fründ Hilgendörp un sine säben Släg&#039; un drei Saaten ganz verget.&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick tau em, »hir möt wat gescheihn.« &lt;br /&gt;
:– »Minentwegen«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wi möten hir grawen.« &lt;br /&gt;
:– »Den Deuwel ok!« seggt hei, »wi krigen&#039;t mit Mamsell tau dauhn, hir hett sei grad&#039; ehren Frühkohl plant&#039;t, un ick müggt nich mit den deilen, de sick doran vergrep. &lt;br /&gt;
:– Sei is woll en sihr ruhiges un kumplettes Frugenstimmer, äwer wat hastig.«&lt;br /&gt;
:So was&#039;t denn nu Abendbrodtid worden un wi eten; äwer mi lagg de unnerirdsche Gang in den Kopp. &lt;br /&gt;
:– As Mamsell nu mit den schönsten Apptit ehr Fisch un Tüften tau Bost slahn hadd un nu so gottgefällig, de Hän&#039;n äwer ehre leiwe Mag&#039;, dor satt, dat ick ehr woll en minschenfründlich Gemäut tautrugen kunn, fädelt ick de Sak fin mit allgemeine Redensorten von de Wissenschaften in. &lt;br /&gt;
:Sei hujahnte dortau; ick müßt ehr also neger kamen, &lt;br /&gt;
:ick läd also de Wissenschaft in de ein Wachtschal un den Kohl in de anner. &lt;br /&gt;
:Nu würd sei hellhürig, un as ick dorvon reden würd, »daß ein gebildetes Frauenzimmer selbst den schönsten Frühkohl der Wissenschaft zum Opfer bringen müßte«, kek sei mi an, as wull sei fragen, wat dat ehren Kohl gellen süll; un as ick dat tauletzt nich mihr hehlen kunn, sprung sei up, lep nah de Dör un rep: &lt;br /&gt;
:»De Irste, de sick an minen Kohl vergrippt, kann sick up wat gefaßt maken.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd min oll leiw Fründ Fritz Peiters sine Mamsell äwer tau Wihnachten en Lehnstaul uprichten laten, dat sei doch ehre Bequemlichkeit hewwen süll; :de Discher hadd ok so&#039;n Gestell bugt, hadd äwer de Mamsell ehre Verhältnissen nich richtig utmeten, un nu hackt ehr dit Ding achter fast, &lt;br /&gt;
:un sei sach, von uns tau anseihn, grademang ut as en Küken, wat achter noch de Eierschell up hett. &lt;br /&gt;
:– In de Dör ströpte sei sick äwer de Eierschell af un rep wütig taurügg: »De Kohl!« &lt;br /&gt;
:– »De Wissenschaft, Mamselling!« rep ick. &lt;br /&gt;
:– »De Kohl!« rep sei, un weg was sei; de unschüllige Lehnstaul stunn in de Dör.&lt;br /&gt;
:De Herr Entspekter lachte, un as hei sach, dat ick mi argerte, lachte hei noch düller, säd äwer:&lt;br /&gt;
:»Laten S&#039; man, desen Sünndag reis&#039;t sei ut, un denn gahn wi an&#039;t Geschäft; ick krig&#039; dor sülwen Lust tau.« -&lt;br /&gt;
:De Sünndag kamm, un as Mamsell von den Hof was, stunnen wi beiden in den Goren, de Herr Entspekter mit &#039;ne Schüpp un ick mit &#039;ne Bick. &lt;br /&gt;
:– »So, nu kann&#039;t losgahn!« Un&#039;t gung ok los. Wo flogen de Kohlköpp rechtsch un linksch! Un as wi nu in dese Ort dat Flag klor hadden, grep ick nah de Schüpp un fung mit alle Macht an tau grawen. &lt;br /&gt;
:Ick hadd an jennen Dag en hellschen Gift up de Arbeit, wat süs min Mod&#039; gor nich is, denn grad&#039; von minentwegen is ok de Arbeit nich upbröcht worden; :un&#039;t wohrte denn ok nich lang&#039;, dunn was&#039;t all mit den Gift, denn ick bün wat vüllig un kam licht ut de Pust, un de Herr Entspekter kamm an de Reih. &lt;br /&gt;
:– As hei en beten grawen hadd, höll hei ok Pust un frog: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n wi uns nich leiwerst en por Daglöhners kamen laten?« &lt;br /&gt;
:– »Bewohr uns!« segg ick, »&#039;t kann jo sin, dat wi wat finnen.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei, »dacht heww ick ok all doran.« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei sick dacht?« frag ick. &lt;br /&gt;
:–«Ih«, seggt hei, »ick dacht mi so&#039;n gadlichen Pott mit verschimmelte Drüddels, mit en beten Gollenring&#039;warks mang. &lt;br /&gt;
:Hewwen Sei sick denn nicks dacht?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dacht heww ick mi ok wat. &lt;br /&gt;
:Ick dacht mi en gaud Oxenhöwt Win, wo de Bän&#039;n un de Stäw&#039; all verfult an sünd.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, lacht hei hell up, »denn hewwen Sei sick wat Dämlichs dacht, denn ward Ehr Win ok woll bi Weg&#039; lang utlopen sin.« &lt;br /&gt;
:– »Lachen S&#039; nich so gel«, segg ick, »so wat möt einer kennen. &lt;br /&gt;
:Nah de unnerirdschen Wissenschaften nah schütt de Win mit de Tid &#039;ne Bork von Winstein an, un wenn denn de Stäw&#039; verfulen, seihn S&#039;, denn liggt dat Oxenhöwt dor as en weik kaktes Ei, buten hart un binnen dünn, un wat de Dödder von dit Ei is &lt;br /&gt;
:– hüren S&#039; mal -, dat&#039;s en Tüg...!« &lt;br /&gt;
:– »Is woll hellsches Tüg?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Ja. &lt;br /&gt;
:– Wo vel Sluck Käm drinken Sei woll up den Dag?« &lt;br /&gt;
:– »Twei, un in&#039;t fett Virteljohr känen&#039;t woll drei warden.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, segg ick, »denn bruken S&#039; von desen Win, de hir unnen liggt, knapp en halwen.«&lt;br /&gt;
:Wi gungen irst linksch nah de Peen tau en langen Gang entlanke, wi funnen dor äwer nicks, un wohrt nich lang&#039;, dunn was de Welt mit Bred&#039; taunagelt, un wi müßten ümkihren &lt;br /&gt;
:– wi gungen also rechtsch un funnen ok nicks; äwer as wi an&#039;t En&#039;n kemen, stödden wi up &#039;ne Dör, de stark mit Isen beslagen was. &lt;br /&gt;
:– »Wenn hir äwerall wat tau finnen is«, segg ick, denn is hir wat tau finnen, denn ick heww dat nich allein von vernünftige Lüd&#039; hürt, ne, ick heww ok in de Romanenbäuker lesen, dat de ollen Mönken sick ümmer so&#039;n Provatkeller hollen hewwen. &lt;br /&gt;
:Dauhn S&#039; mi den Gefallen, hallen S&#039; de Bick.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat deit hei denn ok, un wi klemmen de Bick achter dat Slott un wrangen nu los. &lt;br /&gt;
:Mit en Mal breckt dat oll rustige Slott, de Dör flüggt up un stött uns uns&#039; Licht üm, dat wi dor in de stickendüstere Nacht stahn. &lt;br /&gt;
:– »Herr du meines Lebens!« röppt de Herr Entspekter un fött mi an, »ick heww wat seihn!« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei seihn?« frag&#039; ick. &lt;br /&gt;
:– »Wat&#039;t eigentlich is, weit ick ok noch nich; äwer wat Gruglichs was&#039;t.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dorup möten Sei sick bi uns&#039; Geschäft gefaßt maken. &lt;br /&gt;
:Äwer wi sünd uns&#039;re twei, un dauhn kann uns dat nicks. Maken S&#039; man wedder Licht an.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Ick will dor nicks mihr mit tau dauhn hewwen«, seggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Na, denn täuwen S&#039; man&#039;, segg ick un grawwel an de Ird rümmer nah dat Licht, un as ick dat funnen heww, treck ick em de Strikhölter ut de Westentasch, un wil ick nicks anners heww, strik ick sei up sinen Puckel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knapp hadd ick dat Licht in&#039;t Brennen, dunn fäuhl ick an den Herrn Entspekter sin Hand, dat hei in den ganzen Liw&#039; den Bewer hett, un as ick tau Höchten kek, fung ick ok an tau bewern. &lt;br /&gt;
:Kein von uns sprök en Wurd, denn so wat Gruglichs hadden wi beid&#039; noch meindag&#039; nich seihn. &lt;br /&gt;
:– Dicht vör uns satt en Minschengeriww up en Staul un hadd den Kopp in de Hand leggt, as wenn ein deip in Gedanken sitt, un in de anner Hand hadd dat &#039;ne Schriwfedder. &lt;br /&gt;
:– Wi stunnen nu dor un grugten uns. &lt;br /&gt;
:– Mitdewil gaww mi äwer de Schriwfedder Maud, un ick segg: &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick, »fürchten S&#039; sick nich vör em, denn as ick seih, ward dat woll en unglücklichen Mitkolleg von mi sin, de sick so bi Lütten dod schrewen hett, un de Ort is tamm, de deiht keinen wat. &lt;br /&gt;
:– Kamen S&#039; mit!« Un dormit gah ick in de Dör herin; hei kek üm de Eck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ick stunn nu in &#039;ne virkantig Kamer, un as ick mi en beten ümkek, sach ick &#039;ne Ked&#039; von de Wand &#039;runhängen; in de ein Eck stunn en ollen Waterkraus un in de anner &#039;ne Ort von steinerne Britsch. &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, rep ick, denn ick fäuhlt mi hir glik tau Hus, »kamen S&#039; man drist herin! &lt;br /&gt;
:Denn dit is nicks wider as en richtig Prisong, un mit de Ort Lusthüser weit ick ganz genau Bescheid.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, hei kamm ok &#039;rin; äwer hei schuddert sick. &lt;br /&gt;
:– Ick för min Part was nu ganz drist worden un set&#039;t dat Licht up den Disch un kek dat Späuk äwer de Schuller. &lt;br /&gt;
:Ja, &#039;t was richtig: hei was en Mitkolleg von mi, denn vör em lagg en Bauk mit schrewen Schriwwt, un en Tintfatt stunn vör em up den Disch; de Tint was äwer indrögt. &lt;br /&gt;
:Wil dat ick nu olle Mönkenschriwwt gaud lesen kann, so les&#039; ick denn lud&#039; von dat letzte Bladd, wat hei schrewen hett, as hir folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Dit is min Letzt. &lt;br /&gt;
:– Wecker Christenminsch dit Bauk find&#039;t, de kann&#039;t behollen un kann drup nahseggen, denn wohr is allens. &lt;br /&gt;
:Bet up Noah&#039;n kann ick mit Lichtigkeit minen eigen Stammbom nahwisen, denn ick bün von Geburt en meckelnbörsch Eddelmann, un wat vijr minen Öllervader Noah passiert is, hett sick bet up Adam &#039;ruppe in mine Fomili von Mund tau Mund erhollen. &lt;br /&gt;
:Wegen mine velen Sün&#039;n bün ick in dit Kloster gahn, heww äwer den ollen Adam noch nich ganz afströpt hatt, heww mi ok einmal ganz von den Düwel blennen laten un den Möller sin Dochter küßt. &lt;br /&gt;
:Is dat &#039;rute kamen un hett mi Pater Abt hir lewig bi Water un Brod inmuren laten, hett äwer Gnad&#039; vör Recht ergahn laten un hett mi Licht un Schriwtüg verstat&#039;t, dat ick dit wohrhaftige Bauk taum gauden En&#039;n führen künn. &lt;br /&gt;
:– Nu will&#039;t äwer nich länger. Ora pro nobis!«   &#039;&#039;(&amp;quot;betet für uns&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Himmlischer Vater!« raup ick, »dit is en Fund...«, un dormit will ick mi an dat Bauk maken, äwer de Herr Entspekter Knitschky föllt mi, blaß as de Dod, in den Arm un röppt: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n Sei uns unglücklich maken? Will&#039;n Sei en Doden in sin Rauh stüren? &lt;br /&gt;
:– Ick bidd Sei üm Gott&#039;s willen! Sei sünd in&#039;n Stan&#039;n un stöten den seligen Eddelmann von sinen Staul.&lt;br /&gt;
:« Na, dat föll mi jo nu gor nich in; ick prekademus denn also mit em twei lang, twei breit: &lt;br /&gt;
:ick wull jo blot den Titel von dat Bauk seihn; un as hei mi dorin denn endlich nahgiwwt, slag ick dat irste Bladd üm un les&#039; dor in düdliche Flaktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Urgeschicht von Meckelnborg&lt;br /&gt;
:Von Erschaffung der Welt an bet up Sr. Durchlauchten den Herrn Herzog Niklot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick un nem dat Bauk von den Disch un stek dat fast unner minen linken Arm, &lt;br /&gt;
:»Sei känen nu Ehr Hawknechts kamen laten un mi binnen laten; &lt;br /&gt;
:Sei känen ok den Smidt kamen laten un mi hir an de Ked&#039; smeden laten; &lt;br /&gt;
:Sei könen ok Ehren Murergesellen kamen laten un mi hir mit den seligen Eddelmann tausamen inmuren laten; &lt;br /&gt;
:äwer dat Bauk gew ick nich wedder &#039;rut.« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir snurrig!« seggt hei un set&#039;t sick ogenschinlich up de Achterbeinen. &lt;br /&gt;
:– »Herr«, segg ick, un dorbi würd ick falsch, un wenn ick falsch ward, red&#039; ick hochdütsch as jeder anner gebildte Meckelnbörger, &lt;br /&gt;
:»Herr, wissen Sie, daß kein Staat, kein Volk der Welt eine solche Urkunde aufzuweisen hat, &lt;br /&gt;
:und Sie wollen unserm Vaterlande in Ihrer dämlichen abergläubigen Gespensterfurcht diesen Ruhm rauben? &lt;br /&gt;
:Herr, wissen Sie, daß die Geschichte des größten Reiches der Welt, Rußlands, erst 900 Jahre nach Christi Geburt anhebt und noch dazu dann erst in höchst schattenhaften Umrissen?« &lt;br /&gt;
:Un dorbi smet ick em einen binah kusakschen Blick in dat Gesicht, &lt;br /&gt;
:un as ick sach, dat de sin Wirkung ded, höll ick Hochdütsch nich mihr för nödig un föll in&#039;t Pladdütsch; &lt;br /&gt;
:äwer mit Nahdruck: »Herr, weiten Sei, dat de Geschicht von Belligen irst mit Anno 1833 anfängt?« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir der Deuwel!« seggt hei. &lt;br /&gt;
:Nu hadd ick em, un still un ruhig gung ick ut de Dör. &lt;br /&gt;
:Hei folgt mi, stödd mi äwer an un wis&#039;t up den seligen Eddelmann: &lt;br /&gt;
:»Wo ward dat äwer mit em?« &lt;br /&gt;
:– »Möt christlich begrawen warden«, segg ick, »denn dat beten Küssen kann em in de Ort nich schaden.« &lt;br /&gt;
:– »Äwer de Gräwniskosten?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Wenn Peiters as Pächter von Stolp sei nich betahlen will«, segg ick, »denn betahl ick sei.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dormit klattern wi denn de Ledder wedder tau Höchten un klemmen uns dörch dat Lock, &lt;br /&gt;
:un as wi nu so wedder unner den schönen blagen Hewen stahn un en deipen Drunk frische Luft dauhn, föllt den Herrn Entspekter Mamselling ehr Frühkohl in de Ogen, taum wenigsten dat Flag, wo hei stahn hadd, un hei röppt: &lt;br /&gt;
:»Na, ditmal un nich wedder! Schöne Pött un schöne Oxenhöwt hewwen wi funnen! Un tau verdenken steiht dat Mamsell gor nich, dat sei dull ward upbegähren, wenn sei ehren schönen frischen Kohl rungeniert un dorför dit oll verschimmelte Bauk süht. &lt;br /&gt;
:– Ick holl för&#039;t best, Sei maken, dat sei von den Hof kamen. Bet an de Schassee will ick Sei führen laten, un dor känen Sei sick in en Grawen setten un so lang&#039; in Ehr Bauk lesen, bet de Post kümmt. Dat is dat einzigste Middel, mit Mamsell uttaukemen, denn wenn Sei weg sünd, kann ick de Schuld ganz up Sei schuwen.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat geschach, un wohrt nich lang&#039;, dunn satt ick achter Medow in den Schasseegrawen un las de Urgeschicht von Meckelnborg. &lt;br /&gt;
:Wo lang&#039; ick so seten heww, weit ick nich; mit em Mal kamm mi dat so vör, as wenn achter mi wat rummelt, &lt;br /&gt;
:ick kik tau Höcht: Herrgott, de Post! &lt;br /&gt;
:Äwer up en Raudener vir mi all vörbi un in&#039;n forschen Draww; ick also tau Höcht un ok in&#039;n forschen Draww. &lt;br /&gt;
:So jagen wi denn beid&#039;, de Postiljon up acht un ick up twei Beinen, nah den Wegeziner Kraug hendalen. &lt;br /&gt;
:»Gott gew«, segg ick bi mi, »dat de Kirl Döst kriggt, wenn hei dat Kraugschild süht«, denn ick bün wat vüllig, un de Pust was all. ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuar dat denn mit de Geschicht von uns Welt bi Fritzing Reuter kamen det läst ji an besten in sin Bauk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Dorf und Kloster Stolpe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stolper Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156892</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Stolpe an der Peene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156892"/>
		<updated>2026-10-01T19:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Stolpe (an der Peene)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Dorfes Stolpe an der Peene&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Stolpe/ Peene==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stolpe im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
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==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
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==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Oktober  Ostseezeitung von Lukas Fürstenberg&lt;br /&gt;
:;Forscherin erhält Preis für Lebenswerk&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Regine Kahmann&#039;&#039;&#039; aus Stolpe an der Peene wird ausgezeichnet / Ihre Forschung könnte weltweit Ernten schützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Leben hat sie der Forschung gewidmet. Regine Kahmann (77) aus der kleinen Gemeinde Stolpe an der Peene ist seit ihrem 23. Lebensjahr in der eigenständigen biologischen Forschung tätig. Für ihr wissenschaftliches Lebenswerk, die Forschung zum Maisbeulenbrand, wurde sie nun mit der &#039;&#039;&#039;Cothenius-Medaille ausgezeichnet&#039;&#039;&#039;. „Es ist eine unglaubliche Auszeichnung. Da holt man erstmal tief Luft“, erklärt Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auszeichnung geht zurück auf den Arzt Christian Andreas Cothenios und wird für herausragende wissenschaftliche Lebenswerke verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und mein Lebenswerk war schon verdammt lang“, sagt sie schmunzelnd. Laut Kahmann bildete diese Forschung ihren Lebenstraum, den sie realisieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau dieser könnte jedoch weitreichende Folgen für die Landwirtschaft haben, denn die Ustilago maydis – wie der Pilz heißt – befällt Maispflanzen überall auf der Welt und sorgt für verminderte Ernten und Qualität. Durch die Forschung Kahmanns konnte ein neues Pflanzenschutzmittel entwickelt werden, was die Struktur des Pilzbefalls stört und diesen verhindern kann. Aktuell würde laut Anne Vaegler, der Geschäftsführerin des Bauernverbandes Ostvorpommern, in der Region jedoch keine Gefahr vom Maisbeulenbrand ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Mais in unserer Region ist sehr gesund. Maisbeulenbrand war in den vergangenen Jahren eigentlich nur selten bis kaum ein Thema“, so Vaegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Forschung Kahmanns lässt sich noch auf weitere Felder der Landwirtschaft übertragen. „Das Faszinierende ist, dass wir dann festgestellt haben, dass dieses neuartige Mittel nicht nur auf Maisbeulenbrand, sondern auch auf Rostpilze wirkt“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese seien landwirtschaftlich ein viel größeres Problem und würden sowohl Bohnen als auch viele Getreidearten befallen. „Rostpilze sind mit die übelsten Schädlinge, die es in der Landwirtschaft gibt“, so die Forscherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer umfassenden wissenschaftlichen Leistung im Sinne der Landwirtschaft, teilt sie die Liebe zur Natur. Ihr Lieblingsort, sei ihr Wohnort: Stolpe an der Peene. „Ich habe vor fünf Jahren hier ein altes Haus gekauft und saniert. Diesen Ort habe ich gefunden und hier bleibe ich“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach der Wende sei die 77-Jährige nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen und habe sich in die Region verliebt. „Hier kann ich herkommen, tief durchatmen und mich wohlfühlen“, so Kahmann. Zuvor hat sie mehrere Jahre auf Usedom gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Stolpe an der Peene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster===&lt;br /&gt;
1153 Benediktiner, ab 1304 Zisterzienser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wartislaw-Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Gutshaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schmiede===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nordkurier  Matthias Diekhoff  30.08.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOLPE AN DER PEENE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
Stolper Schmiede soll am 8. Oktober 2022 öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amboss ist schon wieder drin und nach und nach sollen auch die restlichen Werkzeuge und Maschinen wieder in die historische Schmiede in Stolpe an der Peene einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nähert sich eine umfangreiche Sanierung dem Ende, die ihren Anfang vor fast zweieinhalb Jahren genommen hatte, nachdem im Frühjahr 2020 Gelder aus dem Topf des Leader-Programms zugesagt wurden. Den entsprechenden Antrag hatte der Besitzer des Gutshauses Stolpe, Kurt Stürken, gestellt.&lt;br /&gt;
Schmiedefeuer soll in neuer Esse brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit wurde unter anderem das Dach mit den alten Ziegeln neu eingedeckt. Direkt darunter ist eine Gesellenstube entstanden, die vom Werkstattraum über eine eiserne Wendeltreppe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Boden wurde eingebracht und mit einer Holzpflasterung versehen. Die Elektrik wurde erneuert und nicht zuletzt hat die Schmiede eine neue Esse bekommen, in der künftig die Schmiedefeuer brennen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun noch an größeren Arbeiten ansteht, ist die Montage der Transmission, also einem System von Rädern, Wellen und Riemen, mit denen die Kraft von einem Motor auf verschiedene Maschinen übertragen wird. Zudem sind Pflasterarbeiten an der Schmiede geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Falk, Bürgermeister in Stolpe an der Peene, ist jedoch zuversichtlich, dass die allermeisten Arbeiten in den nächsten Wochen abgeschlossen werden können und die Schmiede am 8. Oktober eröffnet werden könnte. Landwirtschaftsminister Till Backhaus habe sein Kommen bereits zugesagt und ein entsprechendes Rahmenprogramm werde es mit Sicherheit auch geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rätselhafter Fund bei Arbeitseinsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fachfirmen, die an der Sanierung beteiligt sind, legen in ihrer Freizeit auch immer wieder Mitglieder eines Freundeskreises mit Hand an, der sich um die alte Schmiede gebildet hat. Bei den Arbeitseinsätzen sind den Enthusiasten nun zwei Feldsteine aufgefallen, die mit rätselhaften, zumeist runden, Vertiefungen nahezu übersät sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Zweck und Funktion die beiden Steine hatten, die ursprünglich wohl unter der Laube platziert waren, ist allerdings noch unklar. Nachfragen bei Archäologen haben zumindest die Vermutung hervorgebracht, dass die Steine dazu gedient haben könnten, andere Geräte wie zum Beispiel einen Dengelamboss darauf zu fixieren.&lt;br /&gt;
Auch gibt es die These, dass die beiden Steine ursprünglich aus dem Kloster Stolpe stammen und ihre Funktion gar nichts mit der Schmiede zu tun hat. Auf jeden Fall sollen die Steine geschützt aufbewahrt und weiter untersucht werden, sind sich die Schmiede-Freunde einig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Geschicht von Kloster Stolp up platt (Fritz Reuter sien Urgeschicht von Mekelborg beginnt to Kloster Stolp)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit seinem Einführungs-Kapitel zu seiner &amp;quot;Urgschicht von Mecklenburg&amp;quot; hat Fritz Reuter dem Ort Stolpe an der Peene einen besonderen Platz in der niederdeutschen Literatur eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:nachfolgend als Ausschnitt der Beginn der &amp;quot;Urgeschicht...&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;quot;De Sak was so: &lt;br /&gt;
:Ick stah Anno domini 1860 tau Kloster Stolp bi Anklam in den Goren un kik mit den Herrn Entspekter Knitschky äwer den Gorentun in sinen Weitenslag &#039;rinne. &lt;br /&gt;
:– »De kann morgen ok all runner«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Sei sünd woll ungesund«, seggt hei tau mi – dit is nämlich de gebildte Utdruck för unklauk &lt;br /&gt;
:-, de Halm is jo noch gräun.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »dor is Liebig un Stöckhart un John un Johnstone un Johnson...« &lt;br /&gt;
:– »De Kirls hewwen gaud reden«, seggt hei tau mi, »de bruken den ollen tagen Weiten nich tau döschen.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »ick müggt Sei bidden...« &lt;br /&gt;
:– »Bidden S&#039; mi üm gor nicks«, seggt hei tau mi un snitt mi de Red&#039; af, denn&#039;t is en oll ihrwürdig Herkamen, dat en por richtige gebildte Landlüd&#039; sick meindag&#039; nich utreden laten. &lt;br /&gt;
:»Dat weit der Deuwel...«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei tau mi, »dat weit der Deuwel, allens, wat nich lesen un beden kann, fuscht up Stun&#039;ns in unsern Kram.«&lt;br /&gt;
:Dat was mi denn doch en beten tau stripig. »Herr«, segg ick tau em, »nich lesen un beden känen? Fuschen? &lt;br /&gt;
:– Ik weit nich«, segg ick tau em un richt&#039;t mi en Tollener drei höger, »wat Sei dat vergeten hewwen, dat ick Sei mal mit buckledderne Büxen in Grabowhäw&#039; besöcht heww &lt;br /&gt;
:– ick weit nich« – un hirbi klemmt ick mi minen Handstock achterwarts as &#039;ne Stütt unner&#039;n Liw&#039; un läd mi rüggäwer as en düchtigen Schriwer, de Flaß weiden lett -, &lt;br /&gt;
:»ick weit nich, wat Sei vergeten hewwen, dat Sei mit en utgelihrten Ökonomiker tau dauhn hewwen?« &lt;br /&gt;
:– »Ok noch!« seggt hei tau mi, »dat fehlt mi grad&#039;.« &lt;br /&gt;
:– Äwersten mine Würd&#039; un vör allen de Hollung, de ick annamen hadd, hadden em doch all en beten vör den Kopp stött, un ick fot nu up&#039;t Frisch en beten nah. &lt;br /&gt;
:»Herr«, segg ick tau em, »wenn Sei Johnstonen un Johnsonen nich gellen laten willen, Hilgendörpen tau Lütten-Tetzlewen möten Sei gellen laten, un de seggt...&lt;br /&gt;
:« – »Bliwen S&#039; mi mit Hilgendörpen un sin säben Släg&#039; un drei Saaten von den Liw&#039;«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wat?« segg ick tau em un tramps&#039; mit den Faut vör em up – bumm! seggt dat unner mi -, &lt;br /&gt;
:»Hilgendörp is en sihr gauden Fründ von mi.« &lt;br /&gt;
: »Ih wat Hilgendörp!« seggt hei tau mi un trampst ok vör mi up – bumm! seggt dat unner em. &lt;br /&gt;
:– »Dunner nich enmal!« segg ick, »wat &#039;s dit?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei un lacht so recht venynschen, »Sei sünd so&#039;n oll klauk Küken un weiten allens, willen ok en utgelihrten Ökonomiker sin, un nu weiten S&#039; nich mal, dat Stolp en Kloster west is un dat dat hir unner uns all holl un boll is. &lt;br /&gt;
:Hir geiht jo de unnerirdsche Gang unner de Peen dörch nah Wolfraths Hof.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd ick öwer in de letzte Tid Lischen un Maschen so dull studiert, dat mi de Kopp von Steinkisten un Kegelgräwer un unnerirdsche Wissenschaften, Pfahlbauten un Antiquitäten brummte, so dull, dat ick tau dat Aquarium in den zotologischen Goren tau Hamborg blot noch ümmer »Antiquarium« seggen ded un minen sihr gauden Fründ Hilgendörp un sine säben Släg&#039; un drei Saaten ganz verget.&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick tau em, »hir möt wat gescheihn.« &lt;br /&gt;
:– »Minentwegen«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wi möten hir grawen.« &lt;br /&gt;
:– »Den Deuwel ok!« seggt hei, »wi krigen&#039;t mit Mamsell tau dauhn, hir hett sei grad&#039; ehren Frühkohl plant&#039;t, un ick müggt nich mit den deilen, de sick doran vergrep. &lt;br /&gt;
:– Sei is woll en sihr ruhiges un kumplettes Frugenstimmer, äwer wat hastig.«&lt;br /&gt;
:So was&#039;t denn nu Abendbrodtid worden un wi eten; äwer mi lagg de unnerirdsche Gang in den Kopp. &lt;br /&gt;
:– As Mamsell nu mit den schönsten Apptit ehr Fisch un Tüften tau Bost slahn hadd un nu so gottgefällig, de Hän&#039;n äwer ehre leiwe Mag&#039;, dor satt, dat ick ehr woll en minschenfründlich Gemäut tautrugen kunn, fädelt ick de Sak fin mit allgemeine Redensorten von de Wissenschaften in. &lt;br /&gt;
:Sei hujahnte dortau; ick müßt ehr also neger kamen, &lt;br /&gt;
:ick läd also de Wissenschaft in de ein Wachtschal un den Kohl in de anner. &lt;br /&gt;
:Nu würd sei hellhürig, un as ick dorvon reden würd, »daß ein gebildetes Frauenzimmer selbst den schönsten Frühkohl der Wissenschaft zum Opfer bringen müßte«, kek sei mi an, as wull sei fragen, wat dat ehren Kohl gellen süll; un as ick dat tauletzt nich mihr hehlen kunn, sprung sei up, lep nah de Dör un rep: &lt;br /&gt;
:»De Irste, de sick an minen Kohl vergrippt, kann sick up wat gefaßt maken.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd min oll leiw Fründ Fritz Peiters sine Mamsell äwer tau Wihnachten en Lehnstaul uprichten laten, dat sei doch ehre Bequemlichkeit hewwen süll; :de Discher hadd ok so&#039;n Gestell bugt, hadd äwer de Mamsell ehre Verhältnissen nich richtig utmeten, un nu hackt ehr dit Ding achter fast, &lt;br /&gt;
:un sei sach, von uns tau anseihn, grademang ut as en Küken, wat achter noch de Eierschell up hett. &lt;br /&gt;
:– In de Dör ströpte sei sick äwer de Eierschell af un rep wütig taurügg: »De Kohl!« &lt;br /&gt;
:– »De Wissenschaft, Mamselling!« rep ick. &lt;br /&gt;
:– »De Kohl!« rep sei, un weg was sei; de unschüllige Lehnstaul stunn in de Dör.&lt;br /&gt;
:De Herr Entspekter lachte, un as hei sach, dat ick mi argerte, lachte hei noch düller, säd äwer:&lt;br /&gt;
:»Laten S&#039; man, desen Sünndag reis&#039;t sei ut, un denn gahn wi an&#039;t Geschäft; ick krig&#039; dor sülwen Lust tau.« -&lt;br /&gt;
:De Sünndag kamm, un as Mamsell von den Hof was, stunnen wi beiden in den Goren, de Herr Entspekter mit &#039;ne Schüpp un ick mit &#039;ne Bick. &lt;br /&gt;
:– »So, nu kann&#039;t losgahn!« Un&#039;t gung ok los. Wo flogen de Kohlköpp rechtsch un linksch! Un as wi nu in dese Ort dat Flag klor hadden, grep ick nah de Schüpp un fung mit alle Macht an tau grawen. &lt;br /&gt;
:Ick hadd an jennen Dag en hellschen Gift up de Arbeit, wat süs min Mod&#039; gor nich is, denn grad&#039; von minentwegen is ok de Arbeit nich upbröcht worden; :un&#039;t wohrte denn ok nich lang&#039;, dunn was&#039;t all mit den Gift, denn ick bün wat vüllig un kam licht ut de Pust, un de Herr Entspekter kamm an de Reih. &lt;br /&gt;
:– As hei en beten grawen hadd, höll hei ok Pust un frog: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n wi uns nich leiwerst en por Daglöhners kamen laten?« &lt;br /&gt;
:– »Bewohr uns!« segg ick, »&#039;t kann jo sin, dat wi wat finnen.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei, »dacht heww ick ok all doran.« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei sick dacht?« frag ick. &lt;br /&gt;
:–«Ih«, seggt hei, »ick dacht mi so&#039;n gadlichen Pott mit verschimmelte Drüddels, mit en beten Gollenring&#039;warks mang. &lt;br /&gt;
:Hewwen Sei sick denn nicks dacht?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dacht heww ick mi ok wat. &lt;br /&gt;
:Ick dacht mi en gaud Oxenhöwt Win, wo de Bän&#039;n un de Stäw&#039; all verfult an sünd.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, lacht hei hell up, »denn hewwen Sei sick wat Dämlichs dacht, denn ward Ehr Win ok woll bi Weg&#039; lang utlopen sin.« &lt;br /&gt;
:– »Lachen S&#039; nich so gel«, segg ick, »so wat möt einer kennen. &lt;br /&gt;
:Nah de unnerirdschen Wissenschaften nah schütt de Win mit de Tid &#039;ne Bork von Winstein an, un wenn denn de Stäw&#039; verfulen, seihn S&#039;, denn liggt dat Oxenhöwt dor as en weik kaktes Ei, buten hart un binnen dünn, un wat de Dödder von dit Ei is &lt;br /&gt;
:– hüren S&#039; mal -, dat&#039;s en Tüg...!« &lt;br /&gt;
:– »Is woll hellsches Tüg?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Ja. &lt;br /&gt;
:– Wo vel Sluck Käm drinken Sei woll up den Dag?« &lt;br /&gt;
:– »Twei, un in&#039;t fett Virteljohr känen&#039;t woll drei warden.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, segg ick, »denn bruken S&#039; von desen Win, de hir unnen liggt, knapp en halwen.«&lt;br /&gt;
:Wi gungen irst linksch nah de Peen tau en langen Gang entlanke, wi funnen dor äwer nicks, un wohrt nich lang&#039;, dunn was de Welt mit Bred&#039; taunagelt, un wi müßten ümkihren &lt;br /&gt;
:– wi gungen also rechtsch un funnen ok nicks; äwer as wi an&#039;t En&#039;n kemen, stödden wi up &#039;ne Dör, de stark mit Isen beslagen was. &lt;br /&gt;
:– »Wenn hir äwerall wat tau finnen is«, segg ick, denn is hir wat tau finnen, denn ick heww dat nich allein von vernünftige Lüd&#039; hürt, ne, ick heww ok in de Romanenbäuker lesen, dat de ollen Mönken sick ümmer so&#039;n Provatkeller hollen hewwen. &lt;br /&gt;
:Dauhn S&#039; mi den Gefallen, hallen S&#039; de Bick.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat deit hei denn ok, un wi klemmen de Bick achter dat Slott un wrangen nu los. &lt;br /&gt;
:Mit en Mal breckt dat oll rustige Slott, de Dör flüggt up un stött uns uns&#039; Licht üm, dat wi dor in de stickendüstere Nacht stahn. &lt;br /&gt;
:– »Herr du meines Lebens!« röppt de Herr Entspekter un fött mi an, »ick heww wat seihn!« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei seihn?« frag&#039; ick. &lt;br /&gt;
:– »Wat&#039;t eigentlich is, weit ick ok noch nich; äwer wat Gruglichs was&#039;t.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dorup möten Sei sick bi uns&#039; Geschäft gefaßt maken. &lt;br /&gt;
:Äwer wi sünd uns&#039;re twei, un dauhn kann uns dat nicks. Maken S&#039; man wedder Licht an.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Ick will dor nicks mihr mit tau dauhn hewwen«, seggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Na, denn täuwen S&#039; man&#039;, segg ick un grawwel an de Ird rümmer nah dat Licht, un as ick dat funnen heww, treck ick em de Strikhölter ut de Westentasch, un wil ick nicks anners heww, strik ick sei up sinen Puckel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knapp hadd ick dat Licht in&#039;t Brennen, dunn fäuhl ick an den Herrn Entspekter sin Hand, dat hei in den ganzen Liw&#039; den Bewer hett, un as ick tau Höchten kek, fung ick ok an tau bewern. &lt;br /&gt;
:Kein von uns sprök en Wurd, denn so wat Gruglichs hadden wi beid&#039; noch meindag&#039; nich seihn. &lt;br /&gt;
:– Dicht vör uns satt en Minschengeriww up en Staul un hadd den Kopp in de Hand leggt, as wenn ein deip in Gedanken sitt, un in de anner Hand hadd dat &#039;ne Schriwfedder. &lt;br /&gt;
:– Wi stunnen nu dor un grugten uns. &lt;br /&gt;
:– Mitdewil gaww mi äwer de Schriwfedder Maud, un ick segg: &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick, »fürchten S&#039; sick nich vör em, denn as ick seih, ward dat woll en unglücklichen Mitkolleg von mi sin, de sick so bi Lütten dod schrewen hett, un de Ort is tamm, de deiht keinen wat. &lt;br /&gt;
:– Kamen S&#039; mit!« Un dormit gah ick in de Dör herin; hei kek üm de Eck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ick stunn nu in &#039;ne virkantig Kamer, un as ick mi en beten ümkek, sach ick &#039;ne Ked&#039; von de Wand &#039;runhängen; in de ein Eck stunn en ollen Waterkraus un in de anner &#039;ne Ort von steinerne Britsch. &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, rep ick, denn ick fäuhlt mi hir glik tau Hus, »kamen S&#039; man drist herin! &lt;br /&gt;
:Denn dit is nicks wider as en richtig Prisong, un mit de Ort Lusthüser weit ick ganz genau Bescheid.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, hei kamm ok &#039;rin; äwer hei schuddert sick. &lt;br /&gt;
:– Ick för min Part was nu ganz drist worden un set&#039;t dat Licht up den Disch un kek dat Späuk äwer de Schuller. &lt;br /&gt;
:Ja, &#039;t was richtig: hei was en Mitkolleg von mi, denn vör em lagg en Bauk mit schrewen Schriwwt, un en Tintfatt stunn vör em up den Disch; de Tint was äwer indrögt. &lt;br /&gt;
:Wil dat ick nu olle Mönkenschriwwt gaud lesen kann, so les&#039; ick denn lud&#039; von dat letzte Bladd, wat hei schrewen hett, as hir folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Dit is min Letzt. &lt;br /&gt;
:– Wecker Christenminsch dit Bauk find&#039;t, de kann&#039;t behollen un kann drup nahseggen, denn wohr is allens. &lt;br /&gt;
:Bet up Noah&#039;n kann ick mit Lichtigkeit minen eigen Stammbom nahwisen, denn ick bün von Geburt en meckelnbörsch Eddelmann, un wat vijr minen Öllervader Noah passiert is, hett sick bet up Adam &#039;ruppe in mine Fomili von Mund tau Mund erhollen. &lt;br /&gt;
:Wegen mine velen Sün&#039;n bün ick in dit Kloster gahn, heww äwer den ollen Adam noch nich ganz afströpt hatt, heww mi ok einmal ganz von den Düwel blennen laten un den Möller sin Dochter küßt. &lt;br /&gt;
:Is dat &#039;rute kamen un hett mi Pater Abt hir lewig bi Water un Brod inmuren laten, hett äwer Gnad&#039; vör Recht ergahn laten un hett mi Licht un Schriwtüg verstat&#039;t, dat ick dit wohrhaftige Bauk taum gauden En&#039;n führen künn. &lt;br /&gt;
:– Nu will&#039;t äwer nich länger. Ora pro nobis!«   &#039;&#039;(&amp;quot;betet für uns&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Himmlischer Vater!« raup ick, »dit is en Fund...«, un dormit will ick mi an dat Bauk maken, äwer de Herr Entspekter Knitschky föllt mi, blaß as de Dod, in den Arm un röppt: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n Sei uns unglücklich maken? Will&#039;n Sei en Doden in sin Rauh stüren? &lt;br /&gt;
:– Ick bidd Sei üm Gott&#039;s willen! Sei sünd in&#039;n Stan&#039;n un stöten den seligen Eddelmann von sinen Staul.&lt;br /&gt;
:« Na, dat föll mi jo nu gor nich in; ick prekademus denn also mit em twei lang, twei breit: &lt;br /&gt;
:ick wull jo blot den Titel von dat Bauk seihn; un as hei mi dorin denn endlich nahgiwwt, slag ick dat irste Bladd üm un les&#039; dor in düdliche Flaktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Urgeschicht von Meckelnborg&lt;br /&gt;
:Von Erschaffung der Welt an bet up Sr. Durchlauchten den Herrn Herzog Niklot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick un nem dat Bauk von den Disch un stek dat fast unner minen linken Arm, &lt;br /&gt;
:»Sei känen nu Ehr Hawknechts kamen laten un mi binnen laten; &lt;br /&gt;
:Sei känen ok den Smidt kamen laten un mi hir an de Ked&#039; smeden laten; &lt;br /&gt;
:Sei könen ok Ehren Murergesellen kamen laten un mi hir mit den seligen Eddelmann tausamen inmuren laten; &lt;br /&gt;
:äwer dat Bauk gew ick nich wedder &#039;rut.« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir snurrig!« seggt hei un set&#039;t sick ogenschinlich up de Achterbeinen. &lt;br /&gt;
:– »Herr«, segg ick, un dorbi würd ick falsch, un wenn ick falsch ward, red&#039; ick hochdütsch as jeder anner gebildte Meckelnbörger, &lt;br /&gt;
:»Herr, wissen Sie, daß kein Staat, kein Volk der Welt eine solche Urkunde aufzuweisen hat, &lt;br /&gt;
:und Sie wollen unserm Vaterlande in Ihrer dämlichen abergläubigen Gespensterfurcht diesen Ruhm rauben? &lt;br /&gt;
:Herr, wissen Sie, daß die Geschichte des größten Reiches der Welt, Rußlands, erst 900 Jahre nach Christi Geburt anhebt und noch dazu dann erst in höchst schattenhaften Umrissen?« &lt;br /&gt;
:Un dorbi smet ick em einen binah kusakschen Blick in dat Gesicht, &lt;br /&gt;
:un as ick sach, dat de sin Wirkung ded, höll ick Hochdütsch nich mihr för nödig un föll in&#039;t Pladdütsch; &lt;br /&gt;
:äwer mit Nahdruck: »Herr, weiten Sei, dat de Geschicht von Belligen irst mit Anno 1833 anfängt?« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir der Deuwel!« seggt hei. &lt;br /&gt;
:Nu hadd ick em, un still un ruhig gung ick ut de Dör. &lt;br /&gt;
:Hei folgt mi, stödd mi äwer an un wis&#039;t up den seligen Eddelmann: &lt;br /&gt;
:»Wo ward dat äwer mit em?« &lt;br /&gt;
:– »Möt christlich begrawen warden«, segg ick, »denn dat beten Küssen kann em in de Ort nich schaden.« &lt;br /&gt;
:– »Äwer de Gräwniskosten?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Wenn Peiters as Pächter von Stolp sei nich betahlen will«, segg ick, »denn betahl ick sei.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dormit klattern wi denn de Ledder wedder tau Höchten un klemmen uns dörch dat Lock, &lt;br /&gt;
:un as wi nu so wedder unner den schönen blagen Hewen stahn un en deipen Drunk frische Luft dauhn, föllt den Herrn Entspekter Mamselling ehr Frühkohl in de Ogen, taum wenigsten dat Flag, wo hei stahn hadd, un hei röppt: &lt;br /&gt;
:»Na, ditmal un nich wedder! Schöne Pött un schöne Oxenhöwt hewwen wi funnen! Un tau verdenken steiht dat Mamsell gor nich, dat sei dull ward upbegähren, wenn sei ehren schönen frischen Kohl rungeniert un dorför dit oll verschimmelte Bauk süht. &lt;br /&gt;
:– Ick holl för&#039;t best, Sei maken, dat sei von den Hof kamen. Bet an de Schassee will ick Sei führen laten, un dor känen Sei sick in en Grawen setten un so lang&#039; in Ehr Bauk lesen, bet de Post kümmt. Dat is dat einzigste Middel, mit Mamsell uttaukemen, denn wenn Sei weg sünd, kann ick de Schuld ganz up Sei schuwen.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat geschach, un wohrt nich lang&#039;, dunn satt ick achter Medow in den Schasseegrawen un las de Urgeschicht von Meckelnborg. &lt;br /&gt;
:Wo lang&#039; ick so seten heww, weit ick nich; mit em Mal kamm mi dat so vör, as wenn achter mi wat rummelt, &lt;br /&gt;
:ick kik tau Höcht: Herrgott, de Post! &lt;br /&gt;
:Äwer up en Raudener vir mi all vörbi un in&#039;n forschen Draww; ick also tau Höcht un ok in&#039;n forschen Draww. &lt;br /&gt;
:So jagen wi denn beid&#039;, de Postiljon up acht un ick up twei Beinen, nah den Wegeziner Kraug hendalen. &lt;br /&gt;
:»Gott gew«, segg ick bi mi, »dat de Kirl Döst kriggt, wenn hei dat Kraugschild süht«, denn ick bün wat vüllig, un de Pust was all. ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuar dat denn mit de Geschicht von uns Welt bi Fritzing Reuter kamen det läst ji an besten in sin Bauk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Dorf und Kloster Stolpe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stolper Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156891</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Stolpe an der Peene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=156891"/>
		<updated>2026-10-01T19:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Stolpe (an der Peene)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Dorfes Stolpe an der Peene&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Stolpe/ Peene==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stolpe im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Oktober  Ostseezeitung von Lukas Fürstenberg&lt;br /&gt;
:;Forscherin erhält Preis für Lebenswerk&lt;br /&gt;
:Regine Kahmann aus Stolpe an der Peene wird ausgezeichnet / Ihre Forschung könnte weltweit Ernten schützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Leben hat sie der Forschung gewidmet. Regine Kahmann (77) aus der kleinen Gemeinde Stolpe an der Peene ist seit ihrem 23. Lebensjahr in der eigenständigen biologischen Forschung tätig. Für ihr wissenschaftliches Lebenswerk, die Forschung zum Maisbeulenbrand, wurde sie nun mit der &#039;&#039;&#039;Cothenius-Medaille ausgezeichnet&#039;&#039;&#039;. „Es ist eine unglaubliche Auszeichnung. Da holt man erstmal tief Luft“, erklärt Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auszeichnung geht zurück auf den Arzt Christian Andreas Cothenios und wird für herausragende wissenschaftliche Lebenswerke verliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und mein Lebenswerk war schon verdammt lang“, sagt sie schmunzelnd. Laut Kahmann bildete diese Forschung ihren Lebenstraum, den sie realisieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau dieser könnte jedoch weitreichende Folgen für die Landwirtschaft haben, denn die Ustilago maydis – wie der Pilz heißt – befällt Maispflanzen überall auf der Welt und sorgt für verminderte Ernten und Qualität. Durch die Forschung Kahmanns konnte ein neues Pflanzenschutzmittel entwickelt werden, was die Struktur des Pilzbefalls stört und diesen verhindern kann. Aktuell würde laut Anne Vaegler, der Geschäftsführerin des Bauernverbandes Ostvorpommern, in der Region jedoch keine Gefahr vom Maisbeulenbrand ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Mais in unserer Region ist sehr gesund. Maisbeulenbrand war in den vergangenen Jahren eigentlich nur selten bis kaum ein Thema“, so Vaegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Forschung Kahmanns lässt sich noch auf weitere Felder der Landwirtschaft übertragen. „Das Faszinierende ist, dass wir dann festgestellt haben, dass dieses neuartige Mittel nicht nur auf Maisbeulenbrand, sondern auch auf Rostpilze wirkt“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese seien landwirtschaftlich ein viel größeres Problem und würden sowohl Bohnen als auch viele Getreidearten befallen. „Rostpilze sind mit die übelsten Schädlinge, die es in der Landwirtschaft gibt“, so die Forscherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer umfassenden wissenschaftlichen Leistung im Sinne der Landwirtschaft, teilt sie die Liebe zur Natur. Ihr Lieblingsort, sei ihr Wohnort: Stolpe an der Peene. „Ich habe vor fünf Jahren hier ein altes Haus gekauft und saniert. Diesen Ort habe ich gefunden und hier bleibe ich“, so Kahmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach der Wende sei die 77-Jährige nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen und habe sich in die Region verliebt. „Hier kann ich herkommen, tief durchatmen und mich wohlfühlen“, so Kahmann. Zuvor hat sie mehrere Jahre auf Usedom gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Stolpe an der Peene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster===&lt;br /&gt;
1153 Benediktiner, ab 1304 Zisterzienser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wartislaw-Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Gutshaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schmiede===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nordkurier  Matthias Diekhoff  30.08.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOLPE AN DER PEENE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
Stolper Schmiede soll am 8. Oktober 2022 öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amboss ist schon wieder drin und nach und nach sollen auch die restlichen Werkzeuge und Maschinen wieder in die historische Schmiede in Stolpe an der Peene einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nähert sich eine umfangreiche Sanierung dem Ende, die ihren Anfang vor fast zweieinhalb Jahren genommen hatte, nachdem im Frühjahr 2020 Gelder aus dem Topf des Leader-Programms zugesagt wurden. Den entsprechenden Antrag hatte der Besitzer des Gutshauses Stolpe, Kurt Stürken, gestellt.&lt;br /&gt;
Schmiedefeuer soll in neuer Esse brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit wurde unter anderem das Dach mit den alten Ziegeln neu eingedeckt. Direkt darunter ist eine Gesellenstube entstanden, die vom Werkstattraum über eine eiserne Wendeltreppe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Boden wurde eingebracht und mit einer Holzpflasterung versehen. Die Elektrik wurde erneuert und nicht zuletzt hat die Schmiede eine neue Esse bekommen, in der künftig die Schmiedefeuer brennen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun noch an größeren Arbeiten ansteht, ist die Montage der Transmission, also einem System von Rädern, Wellen und Riemen, mit denen die Kraft von einem Motor auf verschiedene Maschinen übertragen wird. Zudem sind Pflasterarbeiten an der Schmiede geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Falk, Bürgermeister in Stolpe an der Peene, ist jedoch zuversichtlich, dass die allermeisten Arbeiten in den nächsten Wochen abgeschlossen werden können und die Schmiede am 8. Oktober eröffnet werden könnte. Landwirtschaftsminister Till Backhaus habe sein Kommen bereits zugesagt und ein entsprechendes Rahmenprogramm werde es mit Sicherheit auch geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rätselhafter Fund bei Arbeitseinsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fachfirmen, die an der Sanierung beteiligt sind, legen in ihrer Freizeit auch immer wieder Mitglieder eines Freundeskreises mit Hand an, der sich um die alte Schmiede gebildet hat. Bei den Arbeitseinsätzen sind den Enthusiasten nun zwei Feldsteine aufgefallen, die mit rätselhaften, zumeist runden, Vertiefungen nahezu übersät sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Zweck und Funktion die beiden Steine hatten, die ursprünglich wohl unter der Laube platziert waren, ist allerdings noch unklar. Nachfragen bei Archäologen haben zumindest die Vermutung hervorgebracht, dass die Steine dazu gedient haben könnten, andere Geräte wie zum Beispiel einen Dengelamboss darauf zu fixieren.&lt;br /&gt;
Auch gibt es die These, dass die beiden Steine ursprünglich aus dem Kloster Stolpe stammen und ihre Funktion gar nichts mit der Schmiede zu tun hat. Auf jeden Fall sollen die Steine geschützt aufbewahrt und weiter untersucht werden, sind sich die Schmiede-Freunde einig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Geschicht von Kloster Stolp up platt (Fritz Reuter sien Urgeschicht von Mekelborg beginnt to Kloster Stolp)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit seinem Einführungs-Kapitel zu seiner &amp;quot;Urgschicht von Mecklenburg&amp;quot; hat Fritz Reuter dem Ort Stolpe an der Peene einen besonderen Platz in der niederdeutschen Literatur eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:nachfolgend als Ausschnitt der Beginn der &amp;quot;Urgeschicht...&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;quot;De Sak was so: &lt;br /&gt;
:Ick stah Anno domini 1860 tau Kloster Stolp bi Anklam in den Goren un kik mit den Herrn Entspekter Knitschky äwer den Gorentun in sinen Weitenslag &#039;rinne. &lt;br /&gt;
:– »De kann morgen ok all runner«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Sei sünd woll ungesund«, seggt hei tau mi – dit is nämlich de gebildte Utdruck för unklauk &lt;br /&gt;
:-, de Halm is jo noch gräun.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »dor is Liebig un Stöckhart un John un Johnstone un Johnson...« &lt;br /&gt;
:– »De Kirls hewwen gaud reden«, seggt hei tau mi, »de bruken den ollen tagen Weiten nich tau döschen.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »ick müggt Sei bidden...« &lt;br /&gt;
:– »Bidden S&#039; mi üm gor nicks«, seggt hei tau mi un snitt mi de Red&#039; af, denn&#039;t is en oll ihrwürdig Herkamen, dat en por richtige gebildte Landlüd&#039; sick meindag&#039; nich utreden laten. &lt;br /&gt;
:»Dat weit der Deuwel...«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei tau mi, »dat weit der Deuwel, allens, wat nich lesen un beden kann, fuscht up Stun&#039;ns in unsern Kram.«&lt;br /&gt;
:Dat was mi denn doch en beten tau stripig. »Herr«, segg ick tau em, »nich lesen un beden känen? Fuschen? &lt;br /&gt;
:– Ik weit nich«, segg ick tau em un richt&#039;t mi en Tollener drei höger, »wat Sei dat vergeten hewwen, dat ick Sei mal mit buckledderne Büxen in Grabowhäw&#039; besöcht heww &lt;br /&gt;
:– ick weit nich« – un hirbi klemmt ick mi minen Handstock achterwarts as &#039;ne Stütt unner&#039;n Liw&#039; un läd mi rüggäwer as en düchtigen Schriwer, de Flaß weiden lett -, &lt;br /&gt;
:»ick weit nich, wat Sei vergeten hewwen, dat Sei mit en utgelihrten Ökonomiker tau dauhn hewwen?« &lt;br /&gt;
:– »Ok noch!« seggt hei tau mi, »dat fehlt mi grad&#039;.« &lt;br /&gt;
:– Äwersten mine Würd&#039; un vör allen de Hollung, de ick annamen hadd, hadden em doch all en beten vör den Kopp stött, un ick fot nu up&#039;t Frisch en beten nah. &lt;br /&gt;
:»Herr«, segg ick tau em, »wenn Sei Johnstonen un Johnsonen nich gellen laten willen, Hilgendörpen tau Lütten-Tetzlewen möten Sei gellen laten, un de seggt...&lt;br /&gt;
:« – »Bliwen S&#039; mi mit Hilgendörpen un sin säben Släg&#039; un drei Saaten von den Liw&#039;«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wat?« segg ick tau em un tramps&#039; mit den Faut vör em up – bumm! seggt dat unner mi -, &lt;br /&gt;
:»Hilgendörp is en sihr gauden Fründ von mi.« &lt;br /&gt;
: »Ih wat Hilgendörp!« seggt hei tau mi un trampst ok vör mi up – bumm! seggt dat unner em. &lt;br /&gt;
:– »Dunner nich enmal!« segg ick, »wat &#039;s dit?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei un lacht so recht venynschen, »Sei sünd so&#039;n oll klauk Küken un weiten allens, willen ok en utgelihrten Ökonomiker sin, un nu weiten S&#039; nich mal, dat Stolp en Kloster west is un dat dat hir unner uns all holl un boll is. &lt;br /&gt;
:Hir geiht jo de unnerirdsche Gang unner de Peen dörch nah Wolfraths Hof.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd ick öwer in de letzte Tid Lischen un Maschen so dull studiert, dat mi de Kopp von Steinkisten un Kegelgräwer un unnerirdsche Wissenschaften, Pfahlbauten un Antiquitäten brummte, so dull, dat ick tau dat Aquarium in den zotologischen Goren tau Hamborg blot noch ümmer »Antiquarium« seggen ded un minen sihr gauden Fründ Hilgendörp un sine säben Släg&#039; un drei Saaten ganz verget.&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick tau em, »hir möt wat gescheihn.« &lt;br /&gt;
:– »Minentwegen«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wi möten hir grawen.« &lt;br /&gt;
:– »Den Deuwel ok!« seggt hei, »wi krigen&#039;t mit Mamsell tau dauhn, hir hett sei grad&#039; ehren Frühkohl plant&#039;t, un ick müggt nich mit den deilen, de sick doran vergrep. &lt;br /&gt;
:– Sei is woll en sihr ruhiges un kumplettes Frugenstimmer, äwer wat hastig.«&lt;br /&gt;
:So was&#039;t denn nu Abendbrodtid worden un wi eten; äwer mi lagg de unnerirdsche Gang in den Kopp. &lt;br /&gt;
:– As Mamsell nu mit den schönsten Apptit ehr Fisch un Tüften tau Bost slahn hadd un nu so gottgefällig, de Hän&#039;n äwer ehre leiwe Mag&#039;, dor satt, dat ick ehr woll en minschenfründlich Gemäut tautrugen kunn, fädelt ick de Sak fin mit allgemeine Redensorten von de Wissenschaften in. &lt;br /&gt;
:Sei hujahnte dortau; ick müßt ehr also neger kamen, &lt;br /&gt;
:ick läd also de Wissenschaft in de ein Wachtschal un den Kohl in de anner. &lt;br /&gt;
:Nu würd sei hellhürig, un as ick dorvon reden würd, »daß ein gebildetes Frauenzimmer selbst den schönsten Frühkohl der Wissenschaft zum Opfer bringen müßte«, kek sei mi an, as wull sei fragen, wat dat ehren Kohl gellen süll; un as ick dat tauletzt nich mihr hehlen kunn, sprung sei up, lep nah de Dör un rep: &lt;br /&gt;
:»De Irste, de sick an minen Kohl vergrippt, kann sick up wat gefaßt maken.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd min oll leiw Fründ Fritz Peiters sine Mamsell äwer tau Wihnachten en Lehnstaul uprichten laten, dat sei doch ehre Bequemlichkeit hewwen süll; :de Discher hadd ok so&#039;n Gestell bugt, hadd äwer de Mamsell ehre Verhältnissen nich richtig utmeten, un nu hackt ehr dit Ding achter fast, &lt;br /&gt;
:un sei sach, von uns tau anseihn, grademang ut as en Küken, wat achter noch de Eierschell up hett. &lt;br /&gt;
:– In de Dör ströpte sei sick äwer de Eierschell af un rep wütig taurügg: »De Kohl!« &lt;br /&gt;
:– »De Wissenschaft, Mamselling!« rep ick. &lt;br /&gt;
:– »De Kohl!« rep sei, un weg was sei; de unschüllige Lehnstaul stunn in de Dör.&lt;br /&gt;
:De Herr Entspekter lachte, un as hei sach, dat ick mi argerte, lachte hei noch düller, säd äwer:&lt;br /&gt;
:»Laten S&#039; man, desen Sünndag reis&#039;t sei ut, un denn gahn wi an&#039;t Geschäft; ick krig&#039; dor sülwen Lust tau.« -&lt;br /&gt;
:De Sünndag kamm, un as Mamsell von den Hof was, stunnen wi beiden in den Goren, de Herr Entspekter mit &#039;ne Schüpp un ick mit &#039;ne Bick. &lt;br /&gt;
:– »So, nu kann&#039;t losgahn!« Un&#039;t gung ok los. Wo flogen de Kohlköpp rechtsch un linksch! Un as wi nu in dese Ort dat Flag klor hadden, grep ick nah de Schüpp un fung mit alle Macht an tau grawen. &lt;br /&gt;
:Ick hadd an jennen Dag en hellschen Gift up de Arbeit, wat süs min Mod&#039; gor nich is, denn grad&#039; von minentwegen is ok de Arbeit nich upbröcht worden; :un&#039;t wohrte denn ok nich lang&#039;, dunn was&#039;t all mit den Gift, denn ick bün wat vüllig un kam licht ut de Pust, un de Herr Entspekter kamm an de Reih. &lt;br /&gt;
:– As hei en beten grawen hadd, höll hei ok Pust un frog: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n wi uns nich leiwerst en por Daglöhners kamen laten?« &lt;br /&gt;
:– »Bewohr uns!« segg ick, »&#039;t kann jo sin, dat wi wat finnen.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei, »dacht heww ick ok all doran.« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei sick dacht?« frag ick. &lt;br /&gt;
:–«Ih«, seggt hei, »ick dacht mi so&#039;n gadlichen Pott mit verschimmelte Drüddels, mit en beten Gollenring&#039;warks mang. &lt;br /&gt;
:Hewwen Sei sick denn nicks dacht?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dacht heww ick mi ok wat. &lt;br /&gt;
:Ick dacht mi en gaud Oxenhöwt Win, wo de Bän&#039;n un de Stäw&#039; all verfult an sünd.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, lacht hei hell up, »denn hewwen Sei sick wat Dämlichs dacht, denn ward Ehr Win ok woll bi Weg&#039; lang utlopen sin.« &lt;br /&gt;
:– »Lachen S&#039; nich so gel«, segg ick, »so wat möt einer kennen. &lt;br /&gt;
:Nah de unnerirdschen Wissenschaften nah schütt de Win mit de Tid &#039;ne Bork von Winstein an, un wenn denn de Stäw&#039; verfulen, seihn S&#039;, denn liggt dat Oxenhöwt dor as en weik kaktes Ei, buten hart un binnen dünn, un wat de Dödder von dit Ei is &lt;br /&gt;
:– hüren S&#039; mal -, dat&#039;s en Tüg...!« &lt;br /&gt;
:– »Is woll hellsches Tüg?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Ja. &lt;br /&gt;
:– Wo vel Sluck Käm drinken Sei woll up den Dag?« &lt;br /&gt;
:– »Twei, un in&#039;t fett Virteljohr känen&#039;t woll drei warden.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, segg ick, »denn bruken S&#039; von desen Win, de hir unnen liggt, knapp en halwen.«&lt;br /&gt;
:Wi gungen irst linksch nah de Peen tau en langen Gang entlanke, wi funnen dor äwer nicks, un wohrt nich lang&#039;, dunn was de Welt mit Bred&#039; taunagelt, un wi müßten ümkihren &lt;br /&gt;
:– wi gungen also rechtsch un funnen ok nicks; äwer as wi an&#039;t En&#039;n kemen, stödden wi up &#039;ne Dör, de stark mit Isen beslagen was. &lt;br /&gt;
:– »Wenn hir äwerall wat tau finnen is«, segg ick, denn is hir wat tau finnen, denn ick heww dat nich allein von vernünftige Lüd&#039; hürt, ne, ick heww ok in de Romanenbäuker lesen, dat de ollen Mönken sick ümmer so&#039;n Provatkeller hollen hewwen. &lt;br /&gt;
:Dauhn S&#039; mi den Gefallen, hallen S&#039; de Bick.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat deit hei denn ok, un wi klemmen de Bick achter dat Slott un wrangen nu los. &lt;br /&gt;
:Mit en Mal breckt dat oll rustige Slott, de Dör flüggt up un stött uns uns&#039; Licht üm, dat wi dor in de stickendüstere Nacht stahn. &lt;br /&gt;
:– »Herr du meines Lebens!« röppt de Herr Entspekter un fött mi an, »ick heww wat seihn!« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei seihn?« frag&#039; ick. &lt;br /&gt;
:– »Wat&#039;t eigentlich is, weit ick ok noch nich; äwer wat Gruglichs was&#039;t.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dorup möten Sei sick bi uns&#039; Geschäft gefaßt maken. &lt;br /&gt;
:Äwer wi sünd uns&#039;re twei, un dauhn kann uns dat nicks. Maken S&#039; man wedder Licht an.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Ick will dor nicks mihr mit tau dauhn hewwen«, seggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Na, denn täuwen S&#039; man&#039;, segg ick un grawwel an de Ird rümmer nah dat Licht, un as ick dat funnen heww, treck ick em de Strikhölter ut de Westentasch, un wil ick nicks anners heww, strik ick sei up sinen Puckel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knapp hadd ick dat Licht in&#039;t Brennen, dunn fäuhl ick an den Herrn Entspekter sin Hand, dat hei in den ganzen Liw&#039; den Bewer hett, un as ick tau Höchten kek, fung ick ok an tau bewern. &lt;br /&gt;
:Kein von uns sprök en Wurd, denn so wat Gruglichs hadden wi beid&#039; noch meindag&#039; nich seihn. &lt;br /&gt;
:– Dicht vör uns satt en Minschengeriww up en Staul un hadd den Kopp in de Hand leggt, as wenn ein deip in Gedanken sitt, un in de anner Hand hadd dat &#039;ne Schriwfedder. &lt;br /&gt;
:– Wi stunnen nu dor un grugten uns. &lt;br /&gt;
:– Mitdewil gaww mi äwer de Schriwfedder Maud, un ick segg: &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick, »fürchten S&#039; sick nich vör em, denn as ick seih, ward dat woll en unglücklichen Mitkolleg von mi sin, de sick so bi Lütten dod schrewen hett, un de Ort is tamm, de deiht keinen wat. &lt;br /&gt;
:– Kamen S&#039; mit!« Un dormit gah ick in de Dör herin; hei kek üm de Eck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ick stunn nu in &#039;ne virkantig Kamer, un as ick mi en beten ümkek, sach ick &#039;ne Ked&#039; von de Wand &#039;runhängen; in de ein Eck stunn en ollen Waterkraus un in de anner &#039;ne Ort von steinerne Britsch. &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, rep ick, denn ick fäuhlt mi hir glik tau Hus, »kamen S&#039; man drist herin! &lt;br /&gt;
:Denn dit is nicks wider as en richtig Prisong, un mit de Ort Lusthüser weit ick ganz genau Bescheid.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, hei kamm ok &#039;rin; äwer hei schuddert sick. &lt;br /&gt;
:– Ick för min Part was nu ganz drist worden un set&#039;t dat Licht up den Disch un kek dat Späuk äwer de Schuller. &lt;br /&gt;
:Ja, &#039;t was richtig: hei was en Mitkolleg von mi, denn vör em lagg en Bauk mit schrewen Schriwwt, un en Tintfatt stunn vör em up den Disch; de Tint was äwer indrögt. &lt;br /&gt;
:Wil dat ick nu olle Mönkenschriwwt gaud lesen kann, so les&#039; ick denn lud&#039; von dat letzte Bladd, wat hei schrewen hett, as hir folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Dit is min Letzt. &lt;br /&gt;
:– Wecker Christenminsch dit Bauk find&#039;t, de kann&#039;t behollen un kann drup nahseggen, denn wohr is allens. &lt;br /&gt;
:Bet up Noah&#039;n kann ick mit Lichtigkeit minen eigen Stammbom nahwisen, denn ick bün von Geburt en meckelnbörsch Eddelmann, un wat vijr minen Öllervader Noah passiert is, hett sick bet up Adam &#039;ruppe in mine Fomili von Mund tau Mund erhollen. &lt;br /&gt;
:Wegen mine velen Sün&#039;n bün ick in dit Kloster gahn, heww äwer den ollen Adam noch nich ganz afströpt hatt, heww mi ok einmal ganz von den Düwel blennen laten un den Möller sin Dochter küßt. &lt;br /&gt;
:Is dat &#039;rute kamen un hett mi Pater Abt hir lewig bi Water un Brod inmuren laten, hett äwer Gnad&#039; vör Recht ergahn laten un hett mi Licht un Schriwtüg verstat&#039;t, dat ick dit wohrhaftige Bauk taum gauden En&#039;n führen künn. &lt;br /&gt;
:– Nu will&#039;t äwer nich länger. Ora pro nobis!«   &#039;&#039;(&amp;quot;betet für uns&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Himmlischer Vater!« raup ick, »dit is en Fund...«, un dormit will ick mi an dat Bauk maken, äwer de Herr Entspekter Knitschky föllt mi, blaß as de Dod, in den Arm un röppt: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n Sei uns unglücklich maken? Will&#039;n Sei en Doden in sin Rauh stüren? &lt;br /&gt;
:– Ick bidd Sei üm Gott&#039;s willen! Sei sünd in&#039;n Stan&#039;n un stöten den seligen Eddelmann von sinen Staul.&lt;br /&gt;
:« Na, dat föll mi jo nu gor nich in; ick prekademus denn also mit em twei lang, twei breit: &lt;br /&gt;
:ick wull jo blot den Titel von dat Bauk seihn; un as hei mi dorin denn endlich nahgiwwt, slag ick dat irste Bladd üm un les&#039; dor in düdliche Flaktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Urgeschicht von Meckelnborg&lt;br /&gt;
:Von Erschaffung der Welt an bet up Sr. Durchlauchten den Herrn Herzog Niklot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick un nem dat Bauk von den Disch un stek dat fast unner minen linken Arm, &lt;br /&gt;
:»Sei känen nu Ehr Hawknechts kamen laten un mi binnen laten; &lt;br /&gt;
:Sei känen ok den Smidt kamen laten un mi hir an de Ked&#039; smeden laten; &lt;br /&gt;
:Sei könen ok Ehren Murergesellen kamen laten un mi hir mit den seligen Eddelmann tausamen inmuren laten; &lt;br /&gt;
:äwer dat Bauk gew ick nich wedder &#039;rut.« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir snurrig!« seggt hei un set&#039;t sick ogenschinlich up de Achterbeinen. &lt;br /&gt;
:– »Herr«, segg ick, un dorbi würd ick falsch, un wenn ick falsch ward, red&#039; ick hochdütsch as jeder anner gebildte Meckelnbörger, &lt;br /&gt;
:»Herr, wissen Sie, daß kein Staat, kein Volk der Welt eine solche Urkunde aufzuweisen hat, &lt;br /&gt;
:und Sie wollen unserm Vaterlande in Ihrer dämlichen abergläubigen Gespensterfurcht diesen Ruhm rauben? &lt;br /&gt;
:Herr, wissen Sie, daß die Geschichte des größten Reiches der Welt, Rußlands, erst 900 Jahre nach Christi Geburt anhebt und noch dazu dann erst in höchst schattenhaften Umrissen?« &lt;br /&gt;
:Un dorbi smet ick em einen binah kusakschen Blick in dat Gesicht, &lt;br /&gt;
:un as ick sach, dat de sin Wirkung ded, höll ick Hochdütsch nich mihr för nödig un föll in&#039;t Pladdütsch; &lt;br /&gt;
:äwer mit Nahdruck: »Herr, weiten Sei, dat de Geschicht von Belligen irst mit Anno 1833 anfängt?« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir der Deuwel!« seggt hei. &lt;br /&gt;
:Nu hadd ick em, un still un ruhig gung ick ut de Dör. &lt;br /&gt;
:Hei folgt mi, stödd mi äwer an un wis&#039;t up den seligen Eddelmann: &lt;br /&gt;
:»Wo ward dat äwer mit em?« &lt;br /&gt;
:– »Möt christlich begrawen warden«, segg ick, »denn dat beten Küssen kann em in de Ort nich schaden.« &lt;br /&gt;
:– »Äwer de Gräwniskosten?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Wenn Peiters as Pächter von Stolp sei nich betahlen will«, segg ick, »denn betahl ick sei.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dormit klattern wi denn de Ledder wedder tau Höchten un klemmen uns dörch dat Lock, &lt;br /&gt;
:un as wi nu so wedder unner den schönen blagen Hewen stahn un en deipen Drunk frische Luft dauhn, föllt den Herrn Entspekter Mamselling ehr Frühkohl in de Ogen, taum wenigsten dat Flag, wo hei stahn hadd, un hei röppt: &lt;br /&gt;
:»Na, ditmal un nich wedder! Schöne Pött un schöne Oxenhöwt hewwen wi funnen! Un tau verdenken steiht dat Mamsell gor nich, dat sei dull ward upbegähren, wenn sei ehren schönen frischen Kohl rungeniert un dorför dit oll verschimmelte Bauk süht. &lt;br /&gt;
:– Ick holl för&#039;t best, Sei maken, dat sei von den Hof kamen. Bet an de Schassee will ick Sei führen laten, un dor känen Sei sick in en Grawen setten un so lang&#039; in Ehr Bauk lesen, bet de Post kümmt. Dat is dat einzigste Middel, mit Mamsell uttaukemen, denn wenn Sei weg sünd, kann ick de Schuld ganz up Sei schuwen.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat geschach, un wohrt nich lang&#039;, dunn satt ick achter Medow in den Schasseegrawen un las de Urgeschicht von Meckelnborg. &lt;br /&gt;
:Wo lang&#039; ick so seten heww, weit ick nich; mit em Mal kamm mi dat so vör, as wenn achter mi wat rummelt, &lt;br /&gt;
:ick kik tau Höcht: Herrgott, de Post! &lt;br /&gt;
:Äwer up en Raudener vir mi all vörbi un in&#039;n forschen Draww; ick also tau Höcht un ok in&#039;n forschen Draww. &lt;br /&gt;
:So jagen wi denn beid&#039;, de Postiljon up acht un ick up twei Beinen, nah den Wegeziner Kraug hendalen. &lt;br /&gt;
:»Gott gew«, segg ick bi mi, »dat de Kirl Döst kriggt, wenn hei dat Kraugschild süht«, denn ick bün wat vüllig, un de Pust was all. ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuar dat denn mit de Geschicht von uns Welt bi Fritzing Reuter kamen det läst ji an besten in sin Bauk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Dorf und Kloster Stolpe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stolper Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156890</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156890"/>
		<updated>2026-10-01T09:16:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* OZ Zeitung ab 2022 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, [[Stint]], Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin Dorf]]     48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
:;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01. Oktober  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;MV - Nur noch ein Hecht pro Tag und Angler erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An Mecklenburg-Vorpommerns Küste dürfen Angler ab sofort nur noch einen Hecht pro Tag mitnehmen statt drei. Das Mindestmaß steigt von 50 auf 60 Zentimeter. Auch für Meerforellen und Barsche gelten neue Limits – das steckt dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Angeln von Hechten an Mecklenburg-Vorpommerns Küste gelten neue Regeln. Petrijünger dürfen demnach in Küstengewässern nur noch einen Hecht pro Angeltag und Angler angeln und mitnehmen, statt drei wie bisher. Zudem wurde das Mindestmaß von 50 auf 60 Zentimeter angehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Hand geangelte oder lebend per Reuse gefangene Hechte dürfen nur bis zu einer Länge von 90 Zentimetern mitgenommen werden. „Damit sollen insbesondere große und für die Fortpflanzung wichtige Tiere besser geschützt werden“, teilte das Schweriner Umweltministerium mit.&lt;br /&gt;
Den umfassenden Änderungen beim Hecht seien seit 2019 wissenschaftliche Untersuchungen der Bestände in den Boddengewässern vorangegangen. Zuvor hätten Angler bereits seit 2014 über rückläufige Fänge berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mindestmaß für Meerforellen steigt den Angaben zufolge von bislang 45 auf 48 Zentimeter. Für Barsche wird in der Freizeitfischerei erstmals ein Tagesfanglimit von 15 Fischen je Person eingeführt. Die Regeln seien Teil der fünften Änderung der Küstenfischereiverordnung. Diese diene dem Management wichtiger Fischbestände und stärke zugleich den Schutz empfindlicher Arten wie Kegelrobben und anderer Meeressäuger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür erhalte die obere Fischereibehörde zusätzliche Möglichkeiten, bei Bedarf räumlich und zeitlich begrenzte Vorgaben für die Fischerei zu erlassen und Anforderungen an Fanggeräte festzulegen. Hintergrund seien unter anderem die gehäuften Totfunde von Kegelrobben im Jahr 2024.&lt;br /&gt;
„Die vielen toten Kegelrobben haben uns gezeigt, dass wir im Ernstfall schneller und gezielter handeln können müssen“, erklärte Umweltminister Till Backhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehe nicht um pauschale Verbote. „Wir wollen dort eingreifen können, wo und solange es zum Schutz empfindlicher Arten tatsächlich erforderlich ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land hatte bereits veranlasst, dass &#039;&#039;&#039;bestimmte Reusen&#039;&#039;&#039; an der gesamten Küste nur noch mit &#039;&#039;&#039;Robbenschutzvorrichtungen&#039;&#039;&#039; aufgestellt und betrieben werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156888</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156888"/>
		<updated>2026-09-30T23:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.)=== &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156887</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156887"/>
		<updated>2026-09-30T23:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.)=== &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#Umspannwerk Güstrow|Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156886</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156886"/>
		<updated>2026-09-30T23:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.)=== &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156885</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156885"/>
		<updated>2026-09-30T23:23:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.)=== &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156884</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156884"/>
		<updated>2026-09-30T23:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156883</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156883"/>
		<updated>2026-09-30T23:12:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156882</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156882"/>
		<updated>2026-09-30T23:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 8.Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156881</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156881"/>
		<updated>2026-09-30T23:01:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 7. Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==8.Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156880</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156880"/>
		<updated>2026-09-30T22:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 7.4 Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==7. Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.3 Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.4 Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.5 Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.6 Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.7 Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.8 Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.9 Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==8.Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156879</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156879"/>
		<updated>2026-09-30T22:54:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 7.4 Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==7. Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.3 Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.4 Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.5 Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.6 Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.7 Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.8 Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.9 Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==8.Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156878</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156878"/>
		<updated>2026-09-30T22:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==7. Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.3 Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.4 Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung HansenStraße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.5 Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.6 Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.7 Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.8 Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.9 Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==8.Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156877</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=156877"/>
		<updated>2026-09-30T22:49:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Änderung 156876 von DieterKölpien (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien und Gernot Moeller und ab 2026 auch Rainer Schirmann ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1 Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Stadtsiegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==7. Bildergalerien von Güstrow und einigen Nachbarorten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.1 Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.2 Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Anlage.jpg|Anlage 2026 im Ort Zepelin OT von Bützow&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin 1910 Gedenstein.jpg|Graf Zeppelin Gedenkstein 2026&lt;br /&gt;
Datei:Zeppelin Schild Bronze.jpg|Bronzeschild&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.3 Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.4 Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.5 Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.6 Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.7 Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) Bildersammlung von Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Bockhorst&amp;quot; kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bedeutet „Siedlung beim Buchengehölz“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.8 Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7.9 Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==8.Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9.Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie) und Vereine (z.B. Amateurfunk-Gruppe,Sportvereine und andere Vereinigungen.) &lt;br /&gt;
:* [[Güstrow: Wichtige Einrichtungen Umspannwerk Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Pudagla&amp;diff=156874</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Pudagla</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Pudagla&amp;diff=156874"/>
		<updated>2026-09-30T20:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Pudagla&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}Fortlaufende Ortschronik des Ortes &#039;&#039;&#039;Pudagla&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]]. Ca. 1309 zog das Kloster von [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Grobe]] nach [[Pudagla]]. 1574 Schloss als Witwensitz erbaut. Amtsverwaltung auch der [[Schwedenzeit|Schweden]] und Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pudagla im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:2001 Kameke.jpg|thumb|150px|rechts|2001 Hinweis auf Camic/Kameke und Konker Berg]]&lt;br /&gt;
Pudagla (Putglow – put Glowe – unter dem Berge) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1263: wird Camic erwähnt. 1307 verkaufte Peter von Kamik das Dorf an das Kloster Pudagla. Das Dorf wird in den Ort Pudagla aufgegangen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1273: Ersterwähnung - wird von Barnim I. dem Kloster Grobe geschenkt, einschließlich einer Mühlenstelle an der heutigen Bäcke. [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1278: erhält das Kloster jährlich zwei Mark aus der herzoglichen Fischereikasse. von Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1307: gestattet Bogislav IV. die Verlegung des Klosters nach Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1308: vom Bischof Heinrich von Kammin und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1310: vom Papst Clemens V. genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1309: Kloster aus Grobe bei Usedom hier errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1355: war die Klosterkapelle im Bau. (Heute nicht mehr vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1534: Auflösung des Klosters, Land zur herzoglichen Domäne geschlagen und bis 1808 von den Bauern der Amtsdörfer bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1535: am 30.09. Abt Gerhard Zarte bekam eine Entschädigung von 300 Rheinischen Gulden bei der Abdankung durch die Reformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1574: wurde das Schloss - Hauptgebäude erbaut als Witwensitz der Herzogin Marie von Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1693: Pudaglas Amtsschloß oder -hof, welches in den katholischen Zeiten ein Kloster gewesen ist, zugleich mit dem ganzen Pudaglaer Amt, hat vor einiger Zeit Herr Schloßhauptmann von Borck für 4400 Rthl arrediert. Jetzt gehen die Leute vom Pudaglaer Hof nach Benz zur Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezeichnung der Häuser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1. ist das Schloß, 2. die kleine Kapelle, 3. Der Krug wo der Heidereiter Wentland wohnt, 4. Scheune, 5 Brauhaus, 6. Brunnen, 7. der Viehhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Pudaglas Hof grenzt im Süden an die Amtsdörfer Bentz und Neppermin, im Westen stößt die Bucht Achterwasser in dessen Gemarkung hinein. Im Norden liegt das Amtsdorf Ukritz mit selbiger Bucht, und dann erstreckt sich der Amtswald ganz bis zum Salzmeer. Zum Osten hin von der Salzsee wird der Amtswald ganz in Banzin und Sellin einberechnet bis zum See Smoll, der zum Hof gehört, und zuletzt das Amtsdorf Stoben runter nach Bentz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1714: * [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/ef/Pudagla_steuern_1714.pdf Steuern erhoben vom Amt Pudagla für einige Orte auf Usedom] - Zusammenstellung André Leichsenring&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (ab 1720)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1742: wurden die ersten Kartoffeln durch die Dorfschulzen in den Amtsdörfern zum Anbau verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1779: der Sitz des königlichen Beamten und Generalpächters des Amtes Pudagla, 2 Meilen von Uesedom gegen Norden, lieget an dem Achterwasser und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Schmollensee Schmollensee], und hat ein Schloß, welches der Herzog Ernst Ludewig 1574 für seine Frau Mutter, die verwitwete Fürstinn Maria, zu einem Leibgedinge erbauen ließ, und in welchem jetzt der Beamte wohnet, 3 Büdner, 2 Colonistenfamilien, 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 1 Krug an der Landstraße über welchen diejenigen, welche von Uesedom, Swienemünde und Wolgast kommen, oder dahin reisen wollen, ihren Weg nehmen müssen, und ist zu Benz in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Das hiesige ritterfreie Vorwerk hat 1786 Morgen 124 Ruthen. Der Teil des Ackers bis an die Schäferei heißt das Binnenfeld, und derjenige Teil, welcher jenseits der Schäferei liegt, das Sandfeld. Jedes ist wiederum in 3 Felder abgeteilt, von welchem jährlich so wohl in dem Binnen- als in dem sandfelde ein Feld mit Winter- und ein Feld mit Sommerkorn besäet wird, das 3te aber brache lieget. Der Acker träget guten Roggen und gute Gerste, und die Wiesen sind ebenfalls ziemlich gut. Die Weide hat das Vorwerk in den bei Pudagla befindlichen Brüchen, welche weitläufig, jedoch auch zugleich sehr tief sind. Die Dienste werden von den Dorfschaften Benz, Neppermin, Stoben, Sellin, Qulitz und Rankwitz geleistet. Die Fischerei hat das Vorwerk in den Schmollen- Schwarzen- Paskenseen, und in dem so genannten großen Bache. Pudagla war ehemals ein berühmtes Augustinerkloster, und wurde nach der Reformation zu einem Amte gemacht. Auf die von Klostergebäuden übrig gebliebenen Mauern ist nachher das Brau- und Brandweinbrennerhaus gesetzet worden. Auch sind noch Ueberbleibsel einer hieselbst gewesenen Kapelle vorhanden, welche ohngefähr seit 50 Jahren zerstöret worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1779: Jacob Schmidt, Müllermeister, kauft die Mühle und Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1794: wird ein Wolfsjäger angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1824: Verlegung der Verwaltung nach Swinemünde. Zum Amtsbereich gehörten 48 Dörfer, 14 Vorwerke, 10 Windmühlen und eine Ziegelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858: Königliches Amts-Vorwerk und Dorf nebst ehem. Oberförsterei, am [https://de.wikipedia.org/wiki/Schmollensee Schmollensee] und Achterwasser belegen und nach Benz eingepfarrt, hat außer dem herrschaftlichen Hofe nebst Branntweinbrennerei 1 Müller, 1 Krüger und 6 Büdner. Die Zahl der Wohnhäuser beträgt 18 mit 178 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935: Gründung der Feuerwehr, erster Spritzenmeister Fritz Otto Bohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1937: Mühle Pudagla beendet die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom#Windmühlen auf Usedom|Windmühlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1971: Gerätehaus für die FF gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Mühle Pudagla.jpg|thumb|200px|rechts|Mühlenfest 2021 in Pudagla]]&lt;br /&gt;
;1997: am 23.04. wird die Mühle zur Sanierung demontiert. und am 25.10. Einweihung. Ein Jahr später wird der Mahlgang eingebaut. Sie kann jetzt wieder Mehl mahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011: Firma CEP baut einen Bohrturm auf zur Suche nach Erdöl. Ist auch fündig, aber der Ölpreis ist so gesunken, dass nicht gefördert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2018: die Haltestelle Schmollensee wird von der UBB (Usedom Bäderbahn) zweigleisig ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2021: Der Heimatverein Summyn 1990 e.V. bewirbt sich im Kreiswettbewerb &amp;quot;Unser Dorf hat Zukunft&amp;quot; und konkurriert mit 8 Gemeinden aus dem Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pudagla Angelteiche.jpg|2008 Angelteiche&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pudagla Schloss.jpg|2008 Schloss Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pudagla Mühle.jpg|2026 Mühle Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pudagla.jpg|2016 Schmurr&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Chronik 2022 a.jpg|2022 Pudagla Chronik Druck a?&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Chronik 2022 b.jpg|2022 Pudagla Chronik Druck b?&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Flügel neu 1.jpg|2023 Mühle bekommt neue Flügel 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Flügel neu 2.jpg|2023 Mühle bekommt neue Flügel 2&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla FF Möhring.jpg|2023 FF Möhring&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 13. April  Ostseezeitung  von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
[[Datei:Bürgermeister Fischer.png|thumb|200px|rechts|Bürgermeister Fred Fischer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bürgermeister Pudagla.png|thumb|200px|rechts|Bürgermeister Fred Fischer]]&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;Bürgermeister Fred Fischer&#039;&#039;&#039; leitete seit 1994 die Geschicke der Gemeinde Pudagla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fred Fischer verliert Pudagla nicht nur seinen langjährigen Bürgermeister, die Gemeinde verliert einen ihrer prägendsten Köpfe. Ende März ist der 70-Jährige verstorben. Mehr als drei Jahrzehnte lang hatte er die Geschicke des Ortes auf der Insel Usedom gelenkt, seit 1994 stand er an der Spitze – mit einer Mischung aus Beharrlichkeit, Weitsicht und unerschütterlichem Einsatz für „sein“ Pudagla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit ihm sprach, spürte schnell: Hier kämpft einer für seine Gemeinde. Einer, der sich nicht scheute, anzuecken. Er hörte zu, mischte sich ein, hakte nach und scheute sich nicht, auch unbequeme Themen offen anzusprechen – immer mit dem Ziel, das Beste für die Menschen vor Ort zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Er hat immer für seine Bürger gekämpft“, sagt sein langjähriger Weggefährte Karl-Heinz Schröder, Bürgermeister der Gemeinde Benz. Der Verlust treffe viele tief, er genoss hohes Ansehen bei Kollegen. Schröder beschreibt Fischer als sehr konsequenten Bürgermeister, der das Wohl seiner Gemeinde vorangebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit außergewöhnlichem Engagement, unermüdlichem Einsatz und großer persönlicher Hingabe widmete er sich den Belangen der Bürgerinnen und Bürger“, würdigt ihn auch das Amt Usedom Süd in einem Nachruf. „Er war ein verlässlicher Partner, ein geschätzter Kollege und ein Mensch, auf den man sich jederzeit verlassen konnte.“&lt;br /&gt;
Sein Wirken ist bis heute im Ortsbild sichtbar. Wo einst die Einwohnerzahlen stagnierten oder sogar zurückgingen, setzte unter seiner Führung eine Trendwende ein. Neue Häuser entstanden, junge Familien fanden ein Zuhause, die Gemeinde wuchs wieder. Besonders stolz war Fischer auf den Moment, als im vergangenen Jahr der 500. Einwohner begrüßt werden konnte – ein Meilenstein nach Jahren des Ringens um Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende sind in Pudagla 70 Eigenheime entstanden, sagte er vor wenigen Monaten der OZ gegenüber. Ein besonders mutiger Schritt war 2016 der Kauf eines Wohnblocks mit mehr als 70 Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde nutzte ihr Vorkaufsrecht, nahm dafür einen Kredit in Millionenhöhe auf und setzte damit ein klares Zeichen gegen Spekulation und für sozialen Zusammenhalt. Eine Entscheidung, auf die Fischer stets stolz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sanierung des Schlosses trug seine Handschrift. Was lange als schwieriges Projekt galt, wurde unter seiner Führung Stück für Stück vorangebracht. Bis auf den Bereich der künftigen Bücherei und des Ausstellungsraums ist das Schloss im Inneren durchsaniert. Für das Jahr 2026 ist die Fassadensanierung geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kommenden Monaten steht Pudagla vor einer wichtigen Entscheidung: Ein neuer Bürgermeister muss gewählt werden. Amtsleiter René Bergmann hofft, dass die Wahl zusammen mit der Landtagswahl am 20. September durchgeführt werden kann. Bis dahin übernimmt Vize-Bürgermeister Hartmut Poeck die Amtsgeschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 22.September  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Poeck bleibt Bürgermeister von Pudagla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64-Jähriger erhält 78,1 Prozent der Stimmen / Poeck will Arbeit seines verstorbenen Vorgängers Fred Fischer fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hartmut Poeck&#039;&#039;&#039; bleibt Bürgermeister von Pudagla. Bei der außerplanmäßigen Wahl am Sonntag setzte sich der 64-Jährige von der Bürgerrunde Pudagla deutlich gegen die parteilose Janine Kiphaut durch. Poeck erhielt 292 Stimmen und damit 78,1 Prozent. Auf Kiphaut entfielen 82 Stimmen (21,9 Prozent). Die Pflegehelferin gehört ebenfalls der Gemeindevertretung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl war notwendig geworden, nachdem der langjährige &#039;&#039;&#039;Bürgermeister Fred Fischer&#039;&#039;&#039; im März im Alter von 70 Jahren gestorben war. Fischer, ebenfalls Mitglied der Bürgerrunde Pudagla, hatte das Amt seit 1994 ausgeübt. Poeck war sein Stellvertreter und hatte die Amtsgeschäfte nach dessen Tod übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den deutlichen Wahlausgang kommentiert Poeck so: „Die Leute setzen Vertrauen in mich, dass ich die Arbeit von Fred Fischer fortführe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauunternehmer und Wehrführer engagiert sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik. Als Politiker sehe er sich allerdings nicht: „Ich will mich in der Gemeinde einbringen.“ Große Vorhaben könne sich die kleine Gemeinde zunächst nicht leisten, sagt Poeck. Zuletzt wurde ein neues Feuerwehrfahrzeug angeschafft. Trotz einer Förderung durch den Landkreis musste die Gemeinde dafür noch 335.000 Euro aus eigenen Mitteln aufbringen. Poeck setzt deshalb auf realistische Ziele. Ein Schwerpunkt bleibt für ihn das Pudaglaer Schloss. Für die leer stehende Gaststätte sucht die Gemeinde weiterhin einen Betreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Zuzug beschäftigt den neuen und alten Bürgermeister. Im Juni 2025 überschritt Pudagla erstmals die Marke von 500 Einwohnern. Diesen Trend möchte die Gemeinde nach Möglichkeit fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
===Das Kloster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.xn--klstermv-o4a.de/ Klöster in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Pudagla|Kloster Pudagla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Pudagla|Schloss Pudagla - auf den Fundamenten des Klosters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kloster 1 Pudagla.jpg|Glück und Ende des Klosters Pudagla von R. Burkhardt 1&lt;br /&gt;
Datei:Kloster 2 Pudagla.jpg|Glück und Ende des Klosters Pudagla von R. Burkhardt 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühle===&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom#Windmühlen auf Usedom|Windmühlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Videos bei Youtube - Windmühle Pudagla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=93kfvNOLmog Mühle 2012]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=OK0clCuW6Js Mühle 2016]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=PCP12EkBHyI Mühle 2019]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=wYKgaqsEBjo Mühle 2023]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Mb4_EiEhCpw Mühle 2025]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Glaubensberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 6.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neu Pudagla Försterei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Neu Pudagla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz Ortschronik nach Jahreszahlen#Bildergalerie Försterei, Waldkabinet, Gesteinsgarten|Försterei Gesteinsgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Pudagla==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teufelstein bei Pudagla===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Teufelsstein oder Riesenstein ist ein Findling im [[Peenestrom#Achterwasser|Achterwasser]] westlich von Pudagla im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der als Geotop ausgewiesene Stein befindet sich auf der Scharbank des Achterwassers rund 200 Meter westlich des Konker Berges. Die Entfernung zu dessen Kliff beträgt rund 100 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Findling ist 4,0 Meter lang, 3,8 Meter breit und 2,7 Meter hoch, wovon durchschnittlich 1,2 Meter unterhalb des Wasserspiegels liegen. Der Umfang beträgt 10 Meter. Das Volumen wurde zu 22 Kubikmeter berechnet. Er besteht aus Granit mit blauem Quarz und wurde während der Weichseleiszeit durch Gletscher aus Småland nach Vorpommern gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Sage nach wollte der Teufel oder ein Riese den Bau des Klosters Pudagla verhindern, indem er den Stein zum Kloster warf. Der Stein entglitt ihm jedoch aus den Fingern, prallte gegen den Konker Berg und rollte ins Wasser.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Teufelstein Pudagla 1.JPG |Blick zum Teufelstein&lt;br /&gt;
Datei:Teufelstein Pudagla 2.JPG |Teufelstein bei Pudagla&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Pudaglaer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=K%C3%BCnstler_Insel_Usedom&amp;diff=156820</id>
		<title>Künstler Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=K%C3%BCnstler_Insel_Usedom&amp;diff=156820"/>
		<updated>2026-09-29T19:57:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Kandt-Horn Susanne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Soweit die Künstler auf der [[Insel Usedom]] gewirkt haben, werde ich die Dokumente hier sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://kunstpavillon-ostseebad-heringsdorf.de/kuenstler/ Usdomer Kunstverein e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuelle Mitteilungen==&lt;br /&gt;
;Kataloge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1968 Künstler.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/18/1968_Katalog_Junge_K%C3%BCnstler.pdf |[[medium:1968_Katalog_Junge_K%C3%BCnstler.pdf|1986 Katalog Junge Künstler Bezirk Rostock in Greifswald - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1986 Künstler Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/f1/1986_K%C3%BCnstler_Kreis_Wolgast.pdf |[[medium:1986_K%C3%BCnstler_Kreis_Wolgast.pdf|Heringsdorf Bildende Künstler Kreis Wolgast - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1994 Kunst 1.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5e/1994_K%C3%BCnstler_auf_Usedom.pdf |[[medium:1994_K%C3%BCnstler_auf_Usedom.pdf|1994 Katalog Künstler auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mitteilungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Ausstellung Usedomer Künstler.jpg|2003 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2012 Güstrow 1.jpg|2012 Ausstellung in Güstrow 1&lt;br /&gt;
Datei:2012 Güstrow 2.jpg|2012 Ausstellung in Güstrow 2&lt;br /&gt;
Datei:2017 Kunstauktion.jpg| 2017 Kunstauktion&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kunst Offen Herzel.jpg|2019 Kunst offen&lt;br /&gt;
Datei:2020 Kunstpavillion Corona 1.jpg|2020 Heringsdorf Kunstpavillon Corona 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Kunstpavillion Corona 2.jpg|2020 Heringsdorf Kunstpavillon  Corona 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Künstler 1.jpg|2021 Ausstellung in Stadt Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Künstler 2.jpg|2021 Ausstellung in Stadt Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Usedom Ausstellung.jpg|2021 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2021 Galerist Usedom - aus 1.jpg|2021 Galerie Schluss 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Galerist Usedom - aus 2.jpg|2021 Galerie Schluss 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kunstsalon Koserow 1.jpg|2022 Kunst Versteigerung Koserow 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kunstsalon Koserow 2.jpg|2022 Kunst Versteigerung Koserow 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Manigk Wegehaupt 1.jpg|Manigk Wegehaupt 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Manigk Wegehaupt 2.jpg|Manigk Wegehaupt 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Künstler Usedom 1.jpg|2022 Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Künstler Usedom 2.jpg|2022 Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Kleine Kunst 1.jpg|2023 Kleine Kunstwerke im Automat 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Kleine Kunst 2.jpg|2023 Kleine Kunstwerke im Automat 2&lt;br /&gt;
Datei:Kunst Auktion regional 2023 a.jpg|2023 Auktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Kunst Auktion regional 2023 b.jpg|2023 Auktion 2&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 2023 Heringsdorf.jpg|2023 Heringsdorf Ausstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OZ 10. Mai 2021&#039;&#039;&#039; [[Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schablonendrucke“ im Kunstpavillon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Pochoir“&#039;&#039;&#039; heißt die Ausstellung mit Schablonendrucken von Birger Jesch, Oskar Manigk, Matthias Wegehaupt und Lutz Wohlrab sowie Plastiken von Jürgen Kümmel &#039;&#039;Von Dietmar Pühler&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsdorf.&#039;&#039;&#039; Seit Sonnabend ist im Heringsdorfer Kunstpavillon die Ausstellung „Pochoir“ zu sehen. Anstelle der geplanten Vernissage wird der Usedomer Kunstverein e.V. am Samstag, den 12. Juni, eine Finissage durchführen. Aufgrund der aktuellen Corona-Landesverordnung bleibt der Kunstpavillon vorerst geschlossen. Bis dahin können sich Kunstinteressierte einen ersten Eindruck von der Ausstellung mit einem Blick durch die Fenster verschaffen. Die Öffnung erfolgt dann unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pochoir“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „Schablone“. Der Begriff steht wie das englische „Stencil“ auch für die Schablonenkunst, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur Kolorierung von Bildern beim Buchdruck verwendet wurde. Heute werden Pochoirs vor allem in der Street-Art-Szene verwendet. Deren bekanntester Vertreter ist Banksy, bei dem nach wie vor unklar ist, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch hier auf Usedom beheimatete Künstler verwenden den Schablonendruck, dem nun im Kunstpavillon eine eigene Ausstellung gewidmet ist. So hat der in Ückeritz lebende Maler &#039;&#039;&#039;Oskar Manigk&#039;&#039;&#039; schon immer gern Schablonen verwendet. Sie sind Zitate und Zeichen, die in seinen skurrilen Bildwelten Eingang finden. Auch der ebenfalls in Ückeritz lebende Matthias Wegehaupt bedient sich gelegentlich der Schablonen. Sie bieten ihm die Möglichkeit, ein figürliches Zeichen innerhalb des Bildes zu vervielfältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Greifswald geborene und in Berlin lebende &#039;&#039;&#039;Lutz Wohlrab&#039;&#039;&#039; stellt die Vorlagen für seine Pochoirs auf dem Fotokopierer her. Er ist vor allem dadurch bekannt geworden, dass er seit 1985 an vielen internationalen Mail Art-(„Postkunst“)-Ausstellungen beteiligt ist. 1994 gab er das Standardwerk Mail Art-Szene DDR mit heraus. 2007 folgte ein Mail Artisten-Lexikon im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls sehr aktiv in der Mail Art-Szene der DDR war &#039;&#039;&#039;Birger Jesch&#039;&#039;&#039;. Seine Pochoir-Arbeiten folgen konzeptionellen Gedanken. Er fertigt Schablonen nach Passfotos, die er auf Zeitungsseiten aus beiden Teilen Deutschlands aufträgt. In seiner neuen Serie Wassermann benutzt der gelernte Maler mit Vorliebe Musterwalzen, von denen er einen großen Fundus besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schablonenkunst der besonderen Art steht der Buddenhagener Bildhauer &#039;&#039;&#039;Jürgen Kümmel&#039;&#039;&#039;. Er verwendet seit vielen Jahren selbstentwickelte Schablonen und überträgt diese auf das Eichenholz. So entsteht schon beim Zeichnen eine spannungsvolle rhythmische Gliederung. Kümmel formt, durchbricht und reduziert dann seine plastischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung „Pochoir“ mit Arbeiten von &#039;&#039;&#039;Oskar Manigk&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Matthias Wegehaupt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Lutz Wohlrab&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Birger Jesch&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Jürgen Kümmel&#039;&#039;&#039; ist bis zum 13. Juni 2021 zu sehen. Der Heringsdorfer Kunstpavillon ist mittwochs bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.Juni 2026  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Der Pommersche Künstlerbund e.V. feiert in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Anlass präsentiert der Verein in [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] drei Jubiläumsausstellungen - eine davon in der Kleinen Rathausgalerie. Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 11. Juni, um 18 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 7. August wird in der Rathausgalerie ein repräsentativer Querschnitt von Arbeiten der Vereinsmitglieder gezeigt. Präsentiert werden unterschiedliche künstlerische Positionen, Stilrichtungen und Techniken, die die Vielfalt des Künstlerbundes widerspiegeln. Ergänzend sind vom 1. bis 30. Juni bildhauerische Arbeiten und Objekte im Schaufenster des Stadthauses zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim „Langen Abend der Galerien“ am Freitag, dem 12. Juni, stehen Mitglieder des Pommerschen Künstlerbundes ab 19 Uhr für Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Künstlerbund wurde 1916 in Stettin gegründet&#039;&#039;&#039; und 1979 in Düsseldorf wiederbelebt. Seit 1996 ist er in Greifswald angesiedelt. Bis heute verbindet der Verein Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen, Stilrichtungen und Gattungen – von Malerei über Grafik und Fotografie bis hin zur Bildhauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen, die in Pommern und auf Usedom gewirkt haben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pommern Geschichte Zeitungen]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Personen Pommern I.jpg|link= https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3f/Personen_Pommern_I.pdf |[[medium:Personen_Pommern_I.pdf|Personen, die in Pommern und auf Usedom gewirkt haben Teil I - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Personen Pommern II.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/f0/Personen_Pommern_II.pdf |[[medium:Personen_Pommern_II.pdf|Personen, die in Pommern und auf Usdom gewirkt haben Teil II - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Künstler der Insel Usedom.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/ff/K%C3%BCnstler_der_Insel_Usedom.pdf  |[[Medium:Künstler der Insel Usedom.pdf|Maler der Insel Usedom – 49 Folien pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler, die auf Usedom gewirkt haben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Becker, Ursula===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kam aus Berlin zur Erholung auf die insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Fischer 2005.jpg|2005 Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Am Achterwasser1998.jpg|1998 Am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Ausbau Weg Zempin 2005.jpg|2005 Weg zum Ausbau Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Ausbau Zempin1998.jpg|1998 Ausbau Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Boote Achterwasser 1998.jpg|1998 Boote am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Inselweg bei Gothen 2005.jpg|2005 Inselweg bei Gothen&lt;br /&gt;
Datei:Morgenstimmung Usedom 1998.jpg|1998 Morgenstimmung Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Ostsee 2005.jpg|2005 Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:Peenestraße Zempin 1998.jpg|1998 Peenestraße Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten Zempin1998.jpg|1998 Salzhütten Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Streckelberg Koserow 1998.jpg|1998 Streckelberg Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Weidenweg Gothen Usedom 2005.jpg|2005 Weidenweg Gothen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Krümmimg Zempin Frühling 2005.jpg|2005 Zempin Frühling Krümming&lt;br /&gt;
Datei:Stransabgang 1998.jpg|1998 Strandabgang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brucke, Eberhard und Wolfgang===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eberhard Brucke * 21.02.1943 in Leipzig; † 02.05.1977 in Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimatverein Zempin e.V.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns wurden 46 Zempiner Zeitdokumente der &#039;&#039;&#039;Jahre 1962 bis 1970&#039;&#039;&#039; in Form von Kopien von Aquarellen überreicht. Es sind acht Arbeiten von Wolfgang Brucke und 38 Arbeiten des Bruders Eberhard Brucke. Die Brüder sind in Leipzig geboren, Eberhard im Jahre 1943. Im Alter von 14 Jahren wurde bei ihm die schlimme Krankheit – progressive Muskeldystrophie (Muskelschwund) diagnostziert. Er begann sein Leben sehr aktiv zu gestalten, intensiv zu leben. So beschäftigte er sich auch mit der Aquarellmalerei als Autodidakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahre 1962 bis 1970 verbrachte er jährlich mit Familie und Freunden auf dem Zeltplatz Zempin seinen Urlaub.&lt;br /&gt;
Auf Usedom entstanden ca. 100 Kunstwerke. Seine Mutter schrieb auf die Rückseite eines Aquarells:“Er fuhr vormittags mit seinem Behindertenfahrzeug los und am Nachmittag war wieder ein Aquarell von Zempin fertig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer dieser Freunde, der ihn oft zu den „Malstellen“ begleitete, kam als Urlauber im Sommer 2005, während eines Ausstellungsbesuches in „Uns olle Schaul“ und erzählte mir von diesen Werken und vom Leben dieses behinderten Mannes. Mich interessierten diese Ansichten von Zempin, vor teilweise über 40 Jahren, ich hätte sie gern gesehen, aber die Originale waren in Leipzig. Wir beratschlagten und als ich hörte, dass die Werke nicht größer als A4 sind, kam ich auf die Idee, diese zu scannen und per CD mal nach Zempin zu senden, dann könnten wir überlegen, wie wir diese Aquarelle hier bekannt machen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nun hat sich der Freund des 1977 verstorbenen Eberhard Brucke, Herr Josef Goralski aus Leipzig, die Fleißarbeit vorgenommen, die 46 Werke zu scannen und zu katalogisieren. Als ich Mitte November das erste Mal diese CD öffnete, war ich mehr als erstaunt, welche Beobachtungsgabe, welche Freude über die Landschaft mir entgegenstrahlte. Mitte Dezember erhielten wir noch saubere Drucke aller Zempiner Werke und möchten hier den Lebenslauf, das Selbstbildnis (Kreide) und einige Kostproben, zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatverein Zempin e.V. dank ganz herzlich Herrn Josef Goralski, dem Bewahrer dieser Werke und dafür, dass wir diese Werke weiter bekannt machen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brucke1.jpg|Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:Brucke2.jpg|Weg zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Brucke3.jpg|Zinnowitz , Alte Strandstraße&lt;br /&gt;
Datei:Brucke4.jpg|Zur Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:Brucke5.jpg|Fischerstrand&lt;br /&gt;
Datei:Brucke6.jpg|Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Brucke7.jpg|Achterwasserweg&lt;br /&gt;
Datei:Brucke8.jpg|Kapelle Zempin in der Feldstraße&lt;br /&gt;
Datei:Brucke9.jpg|Zinnowitz Störlanke&lt;br /&gt;
Datei:Brucke10.jpg|Blick zum Ausbau Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Brucke11.jpg|Häuser der Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:Brucke12.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Brucke13.jpg|Blick zum Achterasser&lt;br /&gt;
Datei:Brucke14.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Brucke15.jpg|Fischerboote im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Brucke16.jpg|Selbstbildnis Eberhard, Pastell&lt;br /&gt;
Datei:Brucke17.jpg|Küste mit Buhnen&lt;br /&gt;
Datei:Brucke18.jpg|Fischerstraße am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Brucke19.jpg|Fischerstraße zur Feuerwehr&lt;br /&gt;
Datei:Brucke20.jpg|Kurplatz Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Brucke21.jpg|Zinnowitz, Hafen, Schuppen des Bootsbauer Bollow&lt;br /&gt;
Datei:Brucke22.jpg|Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Brucke23.jpg|Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Brucke24.jpg|Hafen Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Brucke25.jpg|Spotboothafen Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Brucke26.jpg|Rohrdächer&lt;br /&gt;
Datei:Brucke27.jpg|Große Pappeln&lt;br /&gt;
Datei:Brucke28.jpg|Zwischen den Buhnen&lt;br /&gt;
Datei:Brucke29.jpg|Fischerstraße Bahnschranken&lt;br /&gt;
Datei:Brucke30.jpg|Achterwasser Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Brucke31.jpg|Zinnowitz Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Brucke32.jpg|Dorfende&lt;br /&gt;
Datei:Brucke33.jpg|Große Pappelreihe - Krümming&lt;br /&gt;
Datei:Brucke34.jpg|Fischerbude&lt;br /&gt;
Datei:Brucke35.jpg|Deich Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Brucke36.jpg|Zelten&lt;br /&gt;
Datei:Brucke37.jpg|Zelten an der See&lt;br /&gt;
Datei:1966 Brucke38.jpg|Kapelle in Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Brucke39.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Brucke40.jpg|Salzhütten am Meer&lt;br /&gt;
Datei:Brucke41.jpg|Zempin, Hauptstraße - Strandstraße&lt;br /&gt;
Datei:Brucke42.jpg|Waldstraße - Fußweg&lt;br /&gt;
Datei:Brucke43.jpg|Zum Zickenbarch&lt;br /&gt;
Datei:Brucke44.jpg|Kuhwiese&lt;br /&gt;
Datei:Brucke45.jpg|Achterwasserdeich&lt;br /&gt;
Datei:Brucke46.jpg|Fischerei am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Eberhard Brucke.jpg|Eberhard Brucke Lebensweg&lt;br /&gt;
Datei:Mutter Brucke Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/13/Mutter_Brucke.pdf  |[[medium:Mutter_Brucke.pdf|Mutter Bruckes Referat - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Butz, Ilona===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Butz Ilona 2023.jpg|2023 Butz, Ilona in Ückeritz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Corswant, Elsa von===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Elsa_von_Corswant Elsa von Corswant bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Elsa von Corswant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 18. Januar 1875 in [[Krummin]]; † 1957 auf Gotland, Schweden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Name Elsa Friederike Anna Emilie von Corswant war eine deutsche Malerin und erste Künstlerin der [[Insel Usedom]]. Ihr Werk ist der impressionistisch geprägten Freilichtmalerei zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum in [[Swinemünde]] wurde durch Bomben 1945 zerstört. Heft über das Heimatmuseum: Usedom-Wolliner Blätter Nr.1 von 2002, Verlag Störr, Ostklüne ISBN 3-937040-005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Malerin Ankauf Heimatmuseum.JPG |1932 Museum Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Malerin von Corswandt.JPG |1932 Gemälde für Heimatmuseum&lt;br /&gt;
Datei:Corswant Haus Krummin.jpg |Haus in Krummin&lt;br /&gt;
Datei:Elsa Corswant.jpg |Elsa von Corswant&lt;br /&gt;
Datei:Corswant Selbst.jpg |Selbstportrait&lt;br /&gt;
Datei:Corswant .jpg |Bild im Heimatmuseum Swinemünde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Curio, Sabine===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sabine Curio]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Curio Sabine Curio bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.sabine-curio.de/ Homepage der Künstlerin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 29.06.1950 in Ahlbeck auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Curio Biographie.jpg|1997 Kalender&lt;br /&gt;
Datei:Curio Stolpe auf Usedom.jpg|1997 Kalender&lt;br /&gt;
Datei:2008 Sabine Curio.jpg|2008 Curio&lt;br /&gt;
Datei:2008 Curio Ausstellung.jpg|2008 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2020 Sabine Curio 1.jpg|2020 Sabine Curio 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 sabine Curio 2.jpg|2020 Sabine Curio 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dannegger, Astrid===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Astrid_Dannegger Astrid Dannegger bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.astriddannegger.de/vita.htm Astrid Dannegger]&lt;br /&gt;
* [[Astrid Dannegger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1940 Müllrose, Keramikerein, seit 1990 in Morgenitz Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Dannegger 1.jpg|Dannegger Keramikerin 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Dannegger 2.jpg|Dannegger Keramikerin 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Dannegger 3.jpg|Dannegger Keramikerin 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dittrich, Heike===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;lebt in Bansin auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:geb. 1970 in Leipzig&lt;br /&gt;
:bis Juli 2021 in Erfurt in Thüringen gelebt&lt;br /&gt;
:als Kind besuchte ich ich das Offene Studio in Erfurt Nord unter der Leitung von Albert Habermann und zeichnete und malte dort&lt;br /&gt;
:2003-2009 Aktzeichnen im Kunsthaus Erfurt,  angeleitet von dem Erfurter Künstler Egon Zimpel (dieser war früher öfter in den Semestersommerferien bei Otto Niemeyer Hollstein auf Lüttenort, malte bei ihm und wohnte dort )&lt;br /&gt;
:Studium Sozialwesen und anschließende Beratungstätigkeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen in einem Erfurter  Verein, nebenberuflich künstlerisch tätig&lt;br /&gt;
:ab 2011 freiberufliche Malerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:in meiner Freiberuflichkeit bot und biete ich verschiedene Kurse zum Intuitiven Malen an, vorwiegend in der Natur (im Wald, am See oder am Meer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.dittrich-art.de/ Webseite der Künstlerin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zu meinen Bildern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- ich male vorwiegend mit Aquarellfarben und widme mich der Intuitiven Malerei, der unkonkreten z.T. auch surealistischen malerischen Darstellung&lt;br /&gt;
:- oft male ich direkt in der Natur am Strand, im Wald,...&lt;br /&gt;
:- ich verbinde die Malerei zum Teil mit einem Naturmaterialiendruck (Federdruck, Drucke mit Wurzeln, Hölzern, Seegrasalgen ...)&lt;br /&gt;
:- ich male auch bei Vollmond, in seinem besonderen LichtSchein&lt;br /&gt;
:- einige MeeresLandschaftsbilder sind reine Strukturbilder mit linearen, teils Ton in Ton, farblichen Abfolgen&lt;br /&gt;
:- einige Bilder entstanden als sinnlich bewegte Momentaufnahmen direkt am Strand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 7.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 8.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 9.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 10.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dietrich 12.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Engelhardt, Ludwig===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Engelhardt Engelhardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Stolpe und Gummlin#Engelhardt Bildhauer in Gummlin| Engelhardt in Gummlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 18. August 1924 in Saalfeld/Saale; † 21. Januar 2001 auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein deutscher Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feininger, Lyonel Charles Adrian===&lt;br /&gt;
* [[Lyonel Feininger]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lyonel_Feininger Feininger bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* * 17. Juli 1871 in New York; † 13. Januar 1956 in New York &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Feininger Radtour kann man mit dem Buch &amp;quot;Papileo auf Usedom&amp;quot; (ISBN: 978-3-00-027062-8) unternehmen. Von 1908 an bis 1921 entstanden viele Werke mit den Motiven der Insel Usedom. Lyonel Feiniger war mit dem Rad und Malutesilien unterwegs. &#039;&#039;&#039;45 Standorte,&#039;&#039;&#039; an denen der Künstler gearbeitet hat, wurden durch in Bodenplatten eingelassenen Bronzeplatten mit der Blickrichtung des Künstlers zum Motiv im Boden verankert. In dem Buch sind die Werke zu den Standorten verzeichnet. Auch blau-weiße Straßenschilder weisen den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Buch Feininger Usedom.jpg|Buch erschienen 2009&lt;br /&gt;
Datei:Feininger Bodenplatte Nr 8 Mühle.jpg| Bodenplatte Benz Nr. 7&lt;br /&gt;
Datei:Feininger Bodenplatte 8.jpg|Bodenplatte aus Bronze&lt;br /&gt;
Datei:Feininger Straßenschild.jpg| Straßen - Hinweisschilder der Radtour&lt;br /&gt;
Datei:Feininger Daten.jpg|Feininger Daten und Aufenthalte auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Feininger Neppermin.jpg|2004 Feininger in Benz und Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:2004 Feininger Zirchow 2.jpg|2004 Feininger Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Feininger Zirchow 1.jpg|2004 Feininger Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feininger Enkel.jpg|2019 Enkel v. Feininger&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feininger.jpg|2019 nach Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feininger in Greifswald.jpg|2019 Museum Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:2021 Feininger 150 a.jpg|2021 Feininger 150 Jahre Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Feininger 150 b.jpg|2021 Feininger 150 Jahre Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Feininger 150 c.jpg|2021 Feininger 150 Jahre Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Feiniger Galerien.jpg|2021 Galerien und Fahrradtouren&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feininger Enkel.jpg|2022 Feininger Enkel Deutscher&lt;br /&gt;
Datei:2023 Feininger Quedlinburg.jpg|2023 Feininger in Quedlinburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 25.August mdr&lt;br /&gt;
:;Der Bauhaus-Code – Revolution des Alltags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dessau wurde der neue Bauhaus Schulkomplex im Dezember 1926 eingeweiht und&lt;br /&gt;
4 Wohngebäude im Bauhaus Stil errichtet. In ihnen wohnte der Direktor Walter Gropius und die „Formmeister“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter Wassily Kandinsky, Paul Klee und &#039;&#039;&#039;Lyonel Feininger&#039;&#039;&#039; (1871 – 1956) mit ihren Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feininger war damals schon ein berühmter Maler Grafiker und Karikaturist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Theodore Lux Feininger (1910-2011) war später einer der jüngsten Bauhausschüler&lt;br /&gt;
1926 mit 16 Jahren begann er sein Studium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad (*1959) ist der Sohn von Theodore Lux und Enkel von Lyonel Feininger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sein Großvater kam er in den Vereinigten Staaten zur Welt.&lt;br /&gt;
Heute lebt er mit seiner zweiten Frau in Dessau und Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garcia y Más, José===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Garc%C3%ADa_y_M%C3%A1s José Garcia y Más bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:José Garcia y Más.jpg|thumb|150px|rechts| José Garcia y Más]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1945 geb. in Santa Cruz de la Palma, Kanarische Inseln, Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium an der &amp;quot;Escuela de Bellas Artes&amp;quot; in Santa Cruz de Tenerife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1970 ständig in Berlin (West) lebend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich Aufenthalte &lt;br /&gt;
in Schweden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1974 deutsche Staatsangehörigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 bis 1980 Studium der Versorgungstechnik an der Technischen&lt;br /&gt;
Fachhochschule Berlin und Abschluß als grad. Ingenieur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 freier Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2003 Umzug auf die&lt;br /&gt;
Ostseeinsel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 Miglied des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Öffentliche Sammlungen:&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Historisches Museum, Berlin www.dhm.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Museum des MacLaurin Trust, Rozelle/Ayr (Schottland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn&lt;br /&gt;
Ausstellungen (Auswahl):&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 DIN-Galerie, Berlin: Gedanken zur &lt;br /&gt;
Europa-Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 Spanisches Kulturinstitut, München: Gedanken zu Europa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 Ladengalerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 Prater am Prenzlauer Berg, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 Ladengalerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 Galleri DEC, Hørsholm (Dänemark)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 Ladengalerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz (Österreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 Beitrag zum 200. Todestag von Robert Burns, Ayr (Schottland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Erotik-Museum, Berlin: Hommage an die Schöne Neue Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Ladengalerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 Galerie Rutzmoser, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Galerie Rutzmoser, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002-2003 Bau des Hauses und Ateliers in Bansin-Dorf (Insel Usedom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Maritim Hotel &amp;quot;Kaiserhof&amp;quot;, Seebad Heringsdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Amt &amp;quot;Am Schmollensee&amp;quot;, Seebad Bansin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2017 José Garcia 1.jpg|2017 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 José Garcia 2.jpg|2017 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Garcia 1.jpg|2023 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Garcia 2.jpg|2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Göldner, Kerstin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 2026 Alexander Sgonina, Kerstin Göldner.jpg|thumb|200px|rechts| Alexander Sgonina, Kerstin Göldner 2026 Foto: Petra Schönhöfer]]&lt;br /&gt;
Malerin seit 2020 in Zempin mit [[Künstler Insel Usedom#Sgonina, Alexander|Alexander Sgonia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* geboren 1953 in Berlin&lt;br /&gt;
:- lebt und arbeitet in Zempin (Insel Usedom) und Berlin&lt;br /&gt;
:- seit der Kindheit ist die Ostseelandschaft gegenwärtig,&lt;br /&gt;
:- da die Familien beider Eltern dort leben&lt;br /&gt;
:- 2003 Arbeitsaufenthalt in Paris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kerstingoeldner.de/ Kerstin Goeldner Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haacken, Frans===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselhof m Rand.jpg |thumb|200px|rechts| Linolschnitt von Haacken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haacken.jpg |thumb|200px|rechts| Frans Haacken Graphiker (1911 - 1979)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselhof 1935.jpg |thumb|200px|rechts|1935 Haacken mit Schifferklavier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rück Graphikkarte Inselhof randlos.jpg |thumb|200px|rechts|Französisches Ferienlager 1935]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haacken Buch.JPG|thumb|200px|rechts|Illustration Buch Haacken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Frans_Haacken Frans Haacken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:PM_Haacken.pdf| PM Haacken - pdf -]] Buch über den Künstler Haacken&lt;br /&gt;
* [[Zempin Stra%C3%9Fen Wege H%C3%A4user#Inselhof|Inselhof Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 07. Januar 1911 in Aachen; † 1. Januar 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich [[Frans Haacken|Franz Wilhelm Peter Maria Haacken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte seine ersten Erfolge bei der Gestaltung von Plakaten und Programmheften für Theater und Oper in Berlin. Daneben entstanden zahlreiche Kinderbuchillustrationen. Später hat er für Film und Fernsehen gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Aachen unter Anton Wendling und Hans Schwippert. Künstler. Zeichentrickfilmer (Bildungsfilme für RWU und FWU, Werbung, 1. längerer Zeichentrickfilm nach 1945 - &amp;quot;Das Spatzenfest&amp;quot; (1948), Graphiker, Gestalter von Plakaten und Programmheften für Theater und Oper in Berlin in den 1950ern (Berliner Ensemble bei Brecht, Metropol-Theater, Staatsoper, Deutsches Theater, Volksbühne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchillustrator für viele Bücher des Felguth Verlags, Aufbau-Verlags, Alfred Holz, Parabel, Georg Bitter, u.a. &amp;quot;Husch. Das gute Gespenst&amp;quot; (Felguth, 1948), Scholtis &amp;quot;Die Fahnenflucht&amp;quot; (Chronos, 1948), Brecht &amp;quot;Der verwundete Sokrates&amp;quot; (Kinderbuchverlag, 1949), Brecht &amp;quot;Kalendergeschichten&amp;quot; (Aufbau, 1954), Feuchtwanger &amp;quot;PEP&amp;quot; (Aufbau, 1955), Kantorowicz &amp;quot;Meine Kleider&amp;quot; (Aufbau, 1957), &amp;quot;Peter und der Wolf&amp;quot; (Alfred Holz, 1958), &amp;quot;Alice im Wunderland&amp;quot; (Alfred Holz, 1967). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftsteller: &amp;quot;Das Loch in der Hose&amp;quot; (Kinderbuchverlag, 1951), &amp;quot;Die turnende Tante und andere Pinneberger Geschichten&amp;quot; (Stalling, 1968), &amp;quot;Eine Kuh aus Pinneberg&amp;quot; (Parabel, 1972), &amp;quot;Pflaumenmus tut&#039;s auch&amp;quot; (Broschek, 1972), &amp;quot;Der violette Studienrat&amp;quot; (Bitter, 1972), &amp;quot;Django&amp;quot; (Otto Maier Ravensburg, 1979). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebte seit 1936 in Berlin, ab 1960 in der Nähe von Hamburg (erst Wedel, dann Pinneberg) und ab 1972 in Uitwellingerga/Niederlande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweise von Till Schröder 2012:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till Schröder: Frans Haacken. Zeichner zwischen 3 Welten. Berlin: Gretanton-Verlag 2012, ISBN 978-3-00-040470-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Vielen Dank für ihre Hilfe! Anbei der Scan des besagten Artikels von 1935. Haacken ist der junge Mann mit dem Schifferklavier. Links neben ihm könnte Gerd Jedermann sein, später Professor für Malerie an der Hochschule der Künste in Berlin (1960er). Haacken muss mindestens einmal auf dem Inselhof gewesen sein, da er von dort die Aufnahme in die Reichskulturkammer, Abteilung Gebrauchsgrafik, beantragte (&#039;&#039;&#039;im Antrag vom August 1935 steht Zempin als Wohnort&#039;&#039;&#039;). Ab Anfang 1936 dann in Berlin lebend. Er war wohl aber als Student öfter an der Ostsee (so im Zeitraum 1930-35) mit seiner Swing-Jazz Band &amp;quot;Die Intellectuellen&amp;quot;, manchmal nannten sie sich auch &amp;quot;The Intellectuals&amp;quot;. Vielleicht hilft das ja noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin über jeden Hinweis dankbar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit herzlichem Gruss,&lt;br /&gt;
Till Schröder&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere Hinweise von Till Schröder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Aachen unter Anton Wendling und Hans Schwippert. Künstler. Zeichentrickfilmer (Bildungsfilme für RWU und FWU, Werbung, 1. längerer Zeichentrickfilm nach 1945 - &amp;quot;Das Spatzenfest&amp;quot; (1948), Sendung mit der Maus), Graphiker, Gestalter von Plakaten und Programmheften für Theater und Oper in Berlin in den 1950ern (Berliner Ensemble bei Brecht, Metropol-Theater, Staatsoper, Deutsches Theater, Volksbühne).&lt;br /&gt;
Buchillustrator für viele Bücher des Felguth Verlags, Aufbau-Verlags, Alfred Holz, Parabel, Georg Bitter, u.a. &amp;quot;Husch. Das gute Gespenst&amp;quot; (Felguth, 1948), Scholtis &amp;quot;Die Fahnenflucht&amp;quot; (Chronos, 1948), Brecht &amp;quot;Der verwundete Sokrates&amp;quot; (Kinderbuchverlag, 1949), Brecht &amp;quot;Kalendergeschichten&amp;quot; (Aufbau, 1954), Feuchtwanger &amp;quot;PEP&amp;quot; (Aufbau, 1955), Kantorowicz &amp;quot;Meine Kleider&amp;quot; (Aufbau, 1957), &amp;quot;Peter und der Wolf&amp;quot; (Alfred Holz, 1958), &amp;quot;Alice im Wunderland&amp;quot; (Alfred Holz, 1967). &lt;br /&gt;
Schriftsteller: &amp;quot;Das Loch in der Hose&amp;quot; (Kinderbuchverlag, 1951), &amp;quot;Die turnende Tante und andere Pinneberger Geschichten&amp;quot; (Stalling, 1968), &amp;quot;Eine Kuh aus Pinneberg&amp;quot; (Parabel, 1972), &amp;quot;Pflaumenmus tut&#039;s auch&amp;quot; (Broschek, 1972), &amp;quot;Der violette Studienrat&amp;quot; (Bitter, 1972), &amp;quot;Django&amp;quot; (Otto Maier Ravensburg, 1979). &lt;br /&gt;
Lebte seit 1936 in Berlin, ab 1960 in der Nähe von Hamburg (erst Wedel, dann Pinneberg) und ab 1972 in Uitwellingerga/Niederlande.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung telefonisch am 27.03.2012: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Eine Kuh aus Pinneberg&amp;quot; (Parabel, 1972), die Kuh in dem Buch sieht genau so aus, wie auf der Karte vom Inselhof. HAACKEN hat diese bestimmt angefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haase-Jastrow, Kurt===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Haase-Jastrow Kurt Haase-Jastrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 01. Juni 1885 in Jastrow, Westpreußen; † 17. Mai 1958 in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War ein deutscher Interieur-, Landschafts-, Porträt- und Stilllebenmaler.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kurt Haase-Jastrow starb 1958 im Alter von 72 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem Luisenstädtischen Friedhof in Berlin-Kreuzberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haase-Jastrow hat 1929, zusammen mit der Familie RIESS, Herr Riess war zu der Zeit Deutschlanddirektor der Schallplattenfabrik ELECTROLA, seinen Sommerurlaub in Zempin verbracht. Zu Riess ist anzumerken dass er mit seiner englichen Frau im Jahr 1930 nach England emigriert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gibt es wohl in und um Zempin wohl Spuren die Haase-Jastrow, bzw Herr Riess, hinterlassen haben?&#039;&#039; Fragte 2020 Thomas Heinrich. Antwort: &#039;&#039;Es gibt ein Wochenendgrundstück am östlichen Ende der Dorfstraße, dass einer Familie Haase? gehört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haase-Jastrow hat wohl oft in Zempin Urlaub gemacht und gemalt. Ich habe „Seestücke“ aus den Jahren 1910 bis 1945 gefunden. Das würde ja zu dem Wochenendgrundstück, was übrigens viel schöner klingt als FeWo, passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kurt-haase-jastrow-boote-am-strand-von-zempin.jpg | um 1945 - 65 x 85&lt;br /&gt;
Datei:Kurt-haase-jastrow-fischerboote-am-strand.jpg | um 1910 - 25,3 x 30,5&lt;br /&gt;
Datei:Kurt-haase-jastrow-boote-am-strand.jpg |1910 - 34 x 48,5&lt;br /&gt;
Datei:Jastrow Buhne 1.jpg |um 1950 - 25,7 x 33,2&lt;br /&gt;
Datei:Jastrow 3 Boote Abend 1.jpg |1940 - 1949 - 61 x 77&lt;br /&gt;
Datei:Jastrow - Herr Riess.jpg |Herr Riess&lt;br /&gt;
Datei:Jastrow Haus 2.jpg |1906 - 50 x 71&lt;br /&gt;
Datei:Jastrow Hiddensee 2.jpg |Hiddensee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herzel, Harald===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webseite: [https://www.harald-herzel.de/ Harald Herzel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1941 in Witzschdorf/Erzgebirge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matrose der Volksmarine der DDR, Bootsmann; Kunstpädagogikstudium; Tätigkeit als Kunsterzieher und im Kulturbereich; Fachschuldozent am ehem. Institut für Lehrerbildung in Potsdam; seit 1991 Dozent im Lehramtsstudiengang Kunst an der Universität Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personalausstellungen in Zehdenick, Gransee, Oranienburg, Heringsdorf, Leinefelde, Heiligenstadt, Potsdam und Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellungsbeteiligung u.a. 1992 in Düsseldorf, 1993 in Wolfenbüttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personalausstellungen 1999 im Landtag Potsdam, „Traum und Trauma – 1981–1999“ sowie „Märkische und Usedomer Landschaften“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2003 Sommerpleinairs mit Studenten und mit Eintritt in das Rentenalter privat im Ferienatelier „Kurt-Heinz Sieger“ in Zempin auf Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Herzel A.JPG |Herzel Zempiner Motiv&lt;br /&gt;
Datei:Herzel B.JPG | Herzel Zempiner Motiv&lt;br /&gt;
Datei:Herzel D.JPG | Herzel Zempiner Motiv&lt;br /&gt;
Datei:2016 Herzel Lassan 1.jpg|2016 Ausstellung in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2016 Herzel Lassan 2.jpg|2016 Info Kultur Lassan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===John, Joachim===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_John Joachim John bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Joachim John]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:John Joachim Selbstbildnis.JPG|thumb|150px|rechts|Selbstbildnis Joachim John]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ONH Joachim John 1961 Öl.jpg|thumb|150px|rechts|1961 Joachim John gemalt von ONH]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Strand - John.JPG|thumb|200px|rechts|Zempin Strand von J. John]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 John, Joachim.jpg|thumb|200px|rechts|2012 Ausstellung bei ONH]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 John, Joachim 2.jpg|thumb|200px|rechts| 2012 Ausstellung Teil 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 20. Januar 1933 in Tetschen, Tschechoslowakei; † 26. März 2018 in Neu Frauenmark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein deutscher Maler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johns Familie musste 1945 Böhmen verlassen, es folgte der Schulbesuch in Köthen. Die Eltern zogen 1948 nach Zerbst, wo der Vater 1951 nach einer Auseinandersetzung mit dem Bürgermeister mit der Familie aus der DDR nach Westdeutschland flüchtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim John kehrte nach kurzer Zeit in die DDR zurück und lebte bei seiner Großmutter in Zerbst. Nach dem Abitur 1952 folgte eine Ausbildung zum Chemiewerker. Nachdem 1953 eine Ausreise nach Westdeutschland zur Beerdigung des Vaters durch die Behörden versagt wurde, verließen John und die Großmutter illegal die DDR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John lebte ein Jahr lang von Hilfs- und Gelegenheitsarbeiten bei seiner Mutter in Kleve, kehrte aber 1954 wieder in die DDR zurück. Er lebte dann in Dresden-Loschwitz, arbeitete am Staatlichen Operettenhaus als Requisiteur und absolvierte ein viermonatiges Studium an der Theaterhochschule Leipzig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 begann er ein Studium der Kunsterziehung am Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 brach John das Studium ab und zog nach &#039;&#039;&#039;[[Zempin]]&#039;&#039;&#039; auf die [[Insel Usedom]]. Fritz Cremer vermittelte ihm 1961 eine Teilnahme an der Ausstellung „Junge Künstler – Malerei“ in der Akademie der Künste Berlin, wo er 1963 Meisterschüler bei Hans Theo Richter wurde. Im Frühjahr 1965 hatte er seine erste Ausstellung im Kunstkabinett des Instituts für Lehrerweiterbildung in Berlin-Weißensee. Bei einer dreimonatigen Studienreise durch die Sowjetunion besuchte John die großen Museen in Moskau und Leningrad und reiste durch den Kaukasus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1966 lebte Joachim John als freischaffender Künstler in Berlin. 1977 zog er nach Frauenmark bei Schwerin. 1982 erhielt er eine Studienreise durch Kolumbien, wurde 1986 Mitglied der Akademie der Künste der DDR und übernahm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 eine Gastprofessur am Fachbereich Visuelle Kommunikation an der Gesamthochschule Kassel. John war von 1991 bis 1993 Sekretär der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste zu Berlin (Ost) und Mitglied des von Heiner Müller berufenen Zwanziger-Gremiums, welches den Vereinigungsprozess der beiden Berliner Akademien der Künste gestaltete.&lt;br /&gt;
Joachim John ist Mitglied der vereinigten Akademie der Künste in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Werkverzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ausstellungen (Auswahl):&lt;br /&gt;
:1965 Kunstkabinett, Berlin&lt;br /&gt;
:1974 Galerie am Sachsenplatz, Leipzig (mit Harald Metzkes und Dieter Goltzsche)&lt;br /&gt;
:1975 Pfarrkirche, Altenkirchen&lt;br /&gt;
:1976 Galerie Arkade, Berlin&lt;br /&gt;
:1979 Galerie am Dom, Schwerin&lt;br /&gt;
:1980 Galerie am Steinweg, Suhl&lt;br /&gt;
:1981 Museum Neustrelitz&lt;br /&gt;
:Staudenhofgalerie, Potsdam&lt;br /&gt;
:Zentrum für bildende Kunst, Neubrandenburg&lt;br /&gt;
:1985 Museum Tallin/Estland&lt;br /&gt;
:1988 Galerie der Akademie der Künste zu Berlin am Robert-Koch-Platz&lt;br /&gt;
:1989 Schwedenspeicher-Museum, Stade (mit Werner Stötzer)&lt;br /&gt;
:Staatliches Museum, Schwerin&lt;br /&gt;
:Museum Schloß Burgk&lt;br /&gt;
:1991/92 Käthe Kollwitz Museum, Köln (mit Sabine Grzimek und Dieter Goltzsche), danach Tournee nach Wesel, Meerbusch und Kamp-Lintfort&lt;br /&gt;
:1992 Galerie des Kulturbundes, Erfurt&lt;br /&gt;
:1993 Steingraeber Galerie, Bayreuth&lt;br /&gt;
:1998 Kulturspeicher im Schloß Oldenburg&lt;br /&gt;
:2001 Inselgalerie, Berlin (mit Christine Stäps)&lt;br /&gt;
:2003 Staatliche Kunstsammlungen Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus, Schwerin&lt;br /&gt;
:Galerie parterre, Berlin&lt;br /&gt;
:2006 Kurt Tucholsky Literaturmuseum, Rheinsberg&lt;br /&gt;
:2009 Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier, Halle (Saale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Literatur (Auswahl): &lt;br /&gt;
:Joachim John. Zeichnungen und Radierungen. Hg. Kulturspeicher im Schloss Oldenburg 1998 &lt;br /&gt;
:Joachim John, Etüden. Schwerin 1998&lt;br /&gt;
:Joachim John, Der Stubenreiter. Neubrandenburg 2000&lt;br /&gt;
:Joachim John. Nach vorne fliehen. Briefe und Radierungen 1989 bis 2001. Hg. Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin 2003&lt;br /&gt;
:Joachim John, Karol durch den Dornwald ging.&lt;br /&gt;
:Schwerin 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hörspiele für den Rundfunk, inszeniert von Joachim Staritz:&lt;br /&gt;
:Tschock!, MDR, 1999&lt;br /&gt;
:Düsterfisch, ORB/SFB, 2000&lt;br /&gt;
:Flieg auf, ORB/SFB, 2000&lt;br /&gt;
:Fare well, ORB/SFB, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auszeichnungen und Preise&lt;br /&gt;
:1978-1986 mehrere Preise für Graphikarbeiten&lt;br /&gt;
:1980 Fritz-Reuter-Preis 1. Klasse für Kunst und Literatur der DDR&lt;br /&gt;
:1985 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR &lt;br /&gt;
:1993 Ehrengast des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Villa Massimo, Rom&lt;br /&gt;
:1996 Helen-Abbott-Förderpreis (mit Sabine Curio)&lt;br /&gt;
:1998 Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kahlau, Heinz===&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kahlau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Kahlau Heinz Kahlau bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Stolpe und Gummlin#Heinz Kahlau.2C Lyriker in Gummlin| Heinz Kahlau in Gummlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 06. Februar 1931 in Drewitz, Kreis Teltow; † 6. April 2012 in Greifswald-Klinik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kahlau gehörte zu den bekanntesten Lyrikern der DDR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Meisterschüler von Bertolt Brecht an der Akademie der Künste in Berlin und veröffentlichte 1954 seinen ersten Gedichtband. Kahlau schrieb auch Dramen, Prosa und Lieder, arbeitete als Funk- und Filmautor. Besonders populär waren seine Liebesgedichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1971 erschienene Band &amp;quot;Du&amp;quot; (Aufbau-Verlag) avancierte zu einem literarischen Hit und erlebte zahlreiche Nachauflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie hatte seit 2006 auf der Insel Usedom in Gummlin gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kandt, Manfred===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 16. Mai 1922 in Danzig; † 19. Juli 1992 in Rostock - war ein deutscher Maler, Bildhauer und Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kandt Manfred Kandt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bekanntschaft mit Otto Manigk besuchte er diesen in Ückeritz auf Usedom, wo er sich in den Jahren 1952 und 1953 ein Haus baute. 1954 heiratete er die Malerin Susanne Kandt-Horn und zog mit ihr nach Ückeritz. Dort gehörten sie einer Künstlergruppe um Manigk, Herbert Wegehaupt und Otto Niemeyer-Holstein an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1950 gehörte er dem Bezirksvorstand Rostock des Verbandes Bildender Künstler der DDR (VBK) an. Ab 1968 war er Mitglied der Zentralen Arbeitsgruppe BDA/VBK für Architektur und Bildende Kunst der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1969 Heft 20 Jahre DDR - Wolgast.jpg |aus dem Heft 20 Jahre DDR, Kreis Wolgast - Wandgemälde Kandt in Berlin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kandt-Horn Susanne===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren als Anna Susanne Nebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 03. Oktober 1914 in Eisenach; † 11. Juni 1996 in [[Ückeritz]], war eine deutsche Malerin und Grafikerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Kandt-Horn Susanne Kandt-Horn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehörte mit ihrem Mann, dem Maler Manfred Kandt, ab 1954 zu dem eigenständigen Kreis der Usedomer Maler um Otto Manigk, Otto Niemeyer-Holstein und Herbert Wegehaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012 Güstrow 1.jpg|Frauen mit Kindern und Taube&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 29. September  Ostseezeitung von Michael Meyer&lt;br /&gt;
:;Rostocker Kunsthalle zeigt 150 Werke von Susanne Kandt-Horn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder haben oft einen feinen Witz. Sie sind politisch, nah am Menschen und von äußerst handwerklicher Feinfertigkeit, hoher Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rostocker Kunsthalle zeigt bis 21. Februar 2027 in der Ausstellung „Eines Tages …&amp;quot; mehr als 150 Werke der Malerin Susanne Kandt-Horn (1914-1996). „Zu sehen sind Gemälde, Grafiken und Gobelins aus dem Zeitraum ihrer Übersiedlung 1954 nach Ückeritz auf Usedom bis hin zu den letzten Werken aus den 1990er-Jahren“, schreibt die Kunsthalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne Kandt-Horn gehörte zum Usedomer Malerkreis. Nach den Ausstellungen zu Inge Jastram und Christin Wilcken 2024 und Kate Diehn-Bitt 2025 findet die von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und OSPA Stiftung geförderte Reihe „Wahrnehmung weiblicher Kunstpositionen in der DDR“ hier ihren Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunsthallendirektor Jörg-Uwe Neumann sagte bei der Vernissage: „Ich bin ganz begeistert von dieser Ausstellung und von dem, was unsere Antje Schunke da oben geleistet hat. Sie werden überrascht sein, wenn Sie durch die Ausstellung gehen.“ Die Kuratorin führt die Besucher in ihrer Hängung auf einen Lehrpfad des Lebens dieser Künstlerin, der Entwicklungen, Brüche, Veränderungen im Werk und in der Person trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sehen sind frühe Arbeiten, die sich an den Vorgaben der Formsprache der 50er-Jahre orientieren. Der erste Bruch kam nach dem Mauerbau 1961 und der Kulturpolitischen Vorgabe des Politbüros des ZK der SED 1963, worin Ulbricht von Künstlern der DDR die strikte Orientierung am Sozialistischen Realismus eingefordert hatte. Zwei Zäsuren die nicht spurlos an dieser politischen Künstlerin vorübergehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schön zu sehen in dem Bild „Liebeslied“ von 1968. Kandt-Horn zeigt die Schauspielerin Eva-Maria Hagen (1934-2022) und den Liedermacher Wolf Biermann (89) als Liebespaar eng umschlungen. Hagen ist figürlich an den ZK-Forderungen gemalt, Biermann kubistisch an Picasso angelehnt. In der Umarmung schimmert das Figürliche der Geliebten in den Kubismus des Dissidenten durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In „Konfrontation oder Adam und Eva 82“ (1981) reitet Kandt-Horn malerisch durch die Epochen und die Menschheitsgeschichte von Adam und Eva bis zu den Raketen der Neuzeit. Überall lauern der Tod, das Böse, die Gier. Und trotzdem hat das Gemälde Leichtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem für die Ausstellung namensgebenden Gemälde „Eines Tages werden die Menschen wie Brüder leben“ (1974) lässt sie Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, wie Louis Armstrong, Miriam Makeba, Fidel Castro, Pablo Neruda, Pablo Picasso, Martin Luther King neben sich und ihrem Hund Harras auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In „Merkwürdige Zusammenkunft oder Napoleon war nicht geladen“ (1982) trifft ebenjener Feldherr auf die Geistesgrößen des Humanismus, Goethe, Schiller, Martin Luther, Martin Luther King, Bertolt Brecht und den Kommunistenführer Lenin. Wer gehört nicht dazu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandt-Horn hat Zeitgenossen, wie Willy Sitte oder Jo und Inge Jastram, porträtiert. Ein berührendes Bild ist das Porträt „Gitta und Hermann M.“ (1976). Es zeigt den Rostocker Kunsthistoriker Dr. Hermann Meuche und dessen Frau Gitta Meuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 86-Jährige war über Jahrzehnte Fachredakteurin der OZ für Kunst und hat 1991 für die OZ die Kunstbörse erfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel sei es gewesen, den Künstlern aus der DDR, denen nach der Wende jeglicher Boden weggebrochen ist, Bühne und Einnahmen zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstbörse hat in insgesamt 31 Auktionen mehr als 400 Künstler begleitet und gefördert.&lt;br /&gt;
Gitta Meuche hat das Porträt der Kunsthalle zur Verfügung gestellt. Und sagt: „Unser Chefredakteur hatte damals zehn Künstler pro Auktion vorgeschlagen. Aber ich mag keine geraden Zahlen. Da habe ich ,13’ gesagt.“ Eine davon ist Susanne Kandt-Horn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klohß, Hans===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Wiener Vorort als Sohn eines anhaltinischen Kaufmanns geboren, absolvierte Hans Klohß das Berliner Sophiengymnasium und wurde 1897 an der Preußischen Akademie der Künste aufgenommen. Mit zeichnerischem Talent gesegnet, wusste er schon zeitig, dass er Maler wird; gegen den Rat seiner von Kaufleuten, Ärzten und Pädagogen geprägten Familie. Seit 1899 arbeitete er selbstständig, ließ sich 1901 bis 1903 in der Gegend um Glindow (bei Werder) von der Landschaft inspirieren. Später wurde er Meisterschüler bei Eugen Bracht, einem renommierten Landschafts- und Historienmaler. Der hatte Kurse unter anderem auch im heutigen Burg Stargard durchgeführt, wo Hans Klohß vermutlich auf die eiszeitlich, von Wasser, Wald und Hügeln geprägte Landschaft auch der Uckermark aufmerksam wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Charlotte heiratete er 1905. In Fürstenwerder kam 1906 Sohn Heinrich zur Welt; bald darauf Tochter Johanna. Als Taufpaten sind im Kirchenbuch Angehörige des Schlossermeisters Wendt und des Tischlermeisters Eilmann zu finden. Für Henning Ihlenfeldt ein Zeichen, dass die junge Familie mit den Nachbarn näher verbunden war. Dennoch verließ sie das Städtchen an der Grenze zu Mecklenburg. Ob materielle Not – im kleinen Fürstenwerder war nicht viel zu verdienen – oder der fehlende Austausch mit anderen Künstlern 1909 zum Umzug nach Burg Stargard und 1913 für kurze Zeit nach Goldberg in Mecklenburg führten? Sicher ist, dass für Hans Klohß Potsdam bis zu seinem Tod 1954 Heimat war. Nach Kunstausstellungen in Berlin, München und Dresden wurde er von Kritikern hochgelobt. Die Vornehmheit seines Kolorits, die aparte Wahl seiner Motive seien immer wieder gerühmt worden, hielt die kunstinteressierte Marianne Herberg (1894-1965), eine Potsdamer Lehrerin, die die Familie gut kannte, in Erinnerungen fest. Zugeständnisse an den Zeitgeschmack habe er nie gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank ihm blieben Häuser erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Klohß wurde so etwas wie das künstlerische Gedächtnis Potsdams. Wolfram Herrmann weiß, dass der Urgroßvater ab 1940 aus materieller Not im Bauamt der Stadt arbeitete. Er habe Entscheidungen beeinflusst, die viele Denkmalbauten erhalten halfen. Selbst als er nach den Bombenangriffen Unwiederbringliches vernichtet sah, versuchte er auf den Trümmern zu arbeiten, heißt es in der eingangs erwähnten Gedenkschrift. Auch darum erhielt er nach dem Krieg eine staatliche Ehrenrente in Anerkennung für sein unermüdliches künstlerisches Bewahren der Veränderungen. Der Urenkel bedauert, dass es noch immer kein Werkverzeichnis gibt. Er findet es faszinierend, wie viel von Hans Klohß bis in die Gegenwart ausstrahlt. „Für den aufmerksamen Betrachter ist sein Leben eine besondere Inspiration“, findet er.&lt;br /&gt;
An seiner früh erkannten Bestimmung, als Maler Chronist seiner Zeit zu sein, habe Klohß unbeirrt festgehalten trotz oft schwierigster Umstände, von wirtschaftlicher Not über Kriege bis hin zu gesundheitlicher Einschränkung. Leider fehlen persönliche Aufzeichnungen oder zeitgenössische Berichte über die vielschichtige Persönlichkeit von Hans Klohß. „Und doch. Es sind nicht nur seine Bilder, die von ihm bleiben. Sondern auch der Geist eines Mannes, der unbeirrt seinem Stern folgt. Was auch immer geschieht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Krümming 1925 Klohss.jpg|Zempin 1925 Krümmimg - Dorfstraße in Richtung Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Hans Klohss Maler.jpg|Hans Klohß&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kolkwitz, Clemens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 19.11.1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertvolle Motive für eine &#039;&#039;&#039;Postkartenmappe mit Federzeichnungen&#039;&#039;&#039; hatte die Gemeinde Zempin zu ihrem besonderen Festjahr 1996 bei dem Kantor und Maler Clemens Kolkwitz in Wolgast bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1949 in Berlin geborene Diplomarchitekt konnte sich während der DDR Zeit in Greifswald mit der Art der „Neubauten“ nicht anfreunden. So machte er aus seinem Hobby, der Musik, seinen zweiten Beruf und studierte in Greifswald an der Kirchenmusikschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 lebt und arbeitet er in Wolgast. Er war Kantor in Wolgast und ist nun Kantor für Koserow und Benz. Aber da für ihn nun Zeichnen ein Ausgleich zur Musik ist, können wir auf seinen Werken viele Gebäude und Landschaften der Umgebung in verschiedenen Techniken betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Zeichnungen sind auf vielen Veröffentlichungen von Presse und Kirche zu sehen. Im Jahr 2000 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kolkwitz 1983 Wolgast.jpg|1983 Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Kolkwitz 1983 Wolgast Hafen.jpg|1983 Wolgast Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Kolkwitz 1983 Wolgast Hafen Kreishaus.jpg|1983 Wolgast Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
Datei:Kolkwitz 1983 Wolgast Kirche.jpg|1983 Wolgast Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Kolkwitz 1985 Wolgast Museum.jpg|1985 Wolgast Museum&lt;br /&gt;
Datei:Kolkwitz Koserow Vineta Apotheke.jpg|Koserow Vineta Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:2017 Kollkwitz Ausstellung.jpg|2017 Ausstellung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihn wurden die Ansichten Zempins des Jahres 1996 festgehalten und er hat auch das Logo für die Festtage entworfen. [[Zempin]] feierte in diesem Jahr 425 Jahre der Ersterwähnung durch den [[Greifenherz%C3%B6ge| Greifenherzog]] Ernst Ludwig und 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996 Zempin feiert 425 Jahre der Ersterwähnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dazu hat Clemens Kolkwitz diese Motive gezeichnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Deckblatt.jpg|Deckblatt&lt;br /&gt;
Datei:02a Musikpavillion.jpg| Musikpavillon&lt;br /&gt;
Datei:03a Feuerwehr.jpg|Feuerwehr&lt;br /&gt;
Datei:04 Waldstraße.jpg|Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:05 Salzhütten.jpg|Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:06 Peenestraße.jpg|Peenenstraße&lt;br /&gt;
Datei:07 Fischerstrand.jpg|Fischerstrand&lt;br /&gt;
Datei:08 Fischräucherei.jpg|Fischräucherei&lt;br /&gt;
Datei:09 Boote Achterwasser.jpg|Achterwasse&lt;br /&gt;
Datei:1996 Zeichnung .jpg| Logo 425 Jahre Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Kolkwitz 425 FF +Zempin.jpg| Logo 425 Jahre Zempin farbig&lt;br /&gt;
Datei:Boot Zempin Litho.jpg| Litho Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geburtstag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;65 Jahre  Clemens Kolkwitz&#039;&#039;&#039;  Kantor und Künstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Liebe Gäste, Freunde und Mitstreiter, Helfer und Kritiker, Sponsoren und natürlich Nachkommen (Kinder seid Ihr ja nicht mehr!)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolkwitz Orgel Koserow.jpg|thumb|200px|rechts|2019 Clemens Kolkwitz an der Orgel in Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kantatenchor in Benz.jpg|thumb|200px|rechts| Kantatenchor, Leitung Kolkwitz, in Benz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lieber Clemens!&lt;br /&gt;
65 Jahre sollten eigentlich reichen für einen verdienten Ruhestand. Aber – was? Clemens ist schon 65? Ich glaube, Du kommst wie alle Rentner erst einmal in den Unruhestand. Große und kleine Chöre warten weiter auf Dich, die Orgel, die Blasinstrumente, der Flügel, Deine Band, die Solisten, der Zeichenstift, die Druckplatten, Dein Garten, die Ostsee, die Berge, das Fahrrad, und da fehlt sicher noch einiges, denn Du bist noch Musiklehrer, Musikschüler und ein liebevoller Vater, der seine Kinder nicht nur zur Musik geführt hat, sondern stolz auf ihre Leistungen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Leben hatte Höhen und Tiefen. Du bist immer wieder mit Deinem Glauben, mit Deinem Optimismus, Deinem Humor und Deiner ansteckenden Liebe zur Musik, in Deinen wenigen Ruhestunden, beim Zeichnen in der Natur und seit einigen Jahren glücklicherweise auch Urlaubsreisen fest und unerschütterlich ins Leben zurückgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich warst Du einmal Architekt und man merkt heute noch, dass Du ein sehr bodenständiger und erfindungsreicher  Handwerker bist. Wie kämen wir sonst als Chor zur Geltung, wenn Du nicht für jede Gelegenheit passende Podeste bauen würdest.&lt;br /&gt;
Dein erster Beruf konnte Dich beim Abriss der Greifwalder Innenstadt nicht mehr befriedigen, und so studiertest Du 4 Jahre Kirchenmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 kamst Du nach Wolgast. Du übernahmst einen ganz kleinen Kirchenchor aber auch eine ganz große Orgel. In kurzer Zeit bestimmtest Du das Musikleben in Wolgast. 60 Laiensänger wurden von Dir zu einem fast professionellen Chor geführt (obwohl Du Dir das in Deiner Bescheidenheit und Einfachheit nicht gerne sagen lässt). Du gründetest den Wolgaster Orgelsommer. Kinderchor, Posaunenchor und Flötenchor bereicherten das Muskleben und –erleben. Es wurden Orchester und Solisten gewonnen. Großer Höhepunkt waren Veranstaltungen mit anderen Musikkörpern: Hildesheimer Gospel-Voices, eine Patenschaft mit Sölvesburg und die ständige Begleitung durch die Danziger Philharmonie gaben Dir sicher den Mut zu immer anspruchsvoller Musik zu greifen und sie zum Klingen zu bringen. Haydn, Händel. Mozart, der große Johann-Sebastian-Bach, aber auch kleinere Werke von Puccini, Vivaldi, Saint-Saëns, Herzogenberg, Schütz, Mendelsohn-Bartholdy hielten in Wolgast Einzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Höhepunkt war das Mozart-Requiem mit der Demminer Kantorei. Gemeinsam sangen140 Sänger, und es spielte ein 40-köpfiges Orchester vor 500 Zuhörern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 kam dann ein völliger Neubeginn: Du übernahmst 2 kleine Kirchenchöre. Es kamen Stimmen aus dem alten Wolgaster Chor dazu und Dein unermüdlicher Wille brachte 2004 den Usedomer Kantatenchor zum Klingen. 10 Jahre später hat wieder ein Chor mit 60 Sängern aus der näheren und sogar weiteren Umgebung ein ganz großes Werk aufgeführt: Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Wieder Lernen, wieder große Probenarbeit mit Energie, Lachen, mit Pleiten, Pech und Pannen. Die Erhabenheit der Musik, die Ehrfurcht vor den Leistungen der Komponisten haben auch uns Sänger ergriffen. Dazu kommen kleine Chöre in Wolgast, Ziethen, Zinnowitz. Es müssen Musikstücke ausgesucht und abgestimmt werden; es werden Sponsoren gesucht, alles muss organisiert werden, Noten, Plakate, Probenräume, Einordnen in andere Musikveranstaltungen, bis zu den Festen, die wir wie heute gerne feiern.&lt;br /&gt;
Lieber Clemens! Ich habe jetzt nur von der Musik gesprochen. Du hast auch noch den Zeichenstift und die Wäschemangeldruckpresse und jeder, der Dich kennt, hat mindestens eines von Deinen kleinen liebenswerten Werken zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze Liebe schenkst Du Deinen Kindern, denen Du auch unter schwierigen Umständen ein guter Vater bist. Alle lieben die Musik und 3 von ihnen sind nun sogar beruflich mit ihr verbunden, ob als Countertenor, als Pianistin oder als Mitspieler in einer Band. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen Dir alles Gute für die nächsten hoffentlich gesunden Jahre.&lt;br /&gt;
Fang aber ein bisschen an, Arbeit zu verteilen. Zuerst tut das ein bisschen weh, weil angesprochene nicht immer „Hurra“ schreien. Überwinde Deine Bescheidenheit und Rücksichtnahme und fordere sie heraus, wie Du das kannst mit Deiner Hartnäckigkeit, wenn es um den Chorklang beim Musizieren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clemens, Du lebest: Hoch – Hoch – Hoch!&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vieles miterlebt, Text ausgearbeitet&#039;&#039;&#039; und am 22.11.2014 mit viel Beifall im Glaskasten vorgetragen: von  &#039;&#039;&#039;Barbara Neubüser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kopetz, Vera===&lt;br /&gt;
[[Datei:Präsentation Vera Kopetz Original.jpg|thumb|250px|rechts|Vera Kopetz Vortrag pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b0/Pr%C3%A4sentation_Vera_Kopetz_Original.pdf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom - Malerin Kopetz.jpg|thumb|250px|rechts|2023 Vera Kopetz vor 25 Jahren verstorben in Ückeritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vera Kopetz]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Kopetz Vera Kopetz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Vera Kopetz| Vera Kopetz in Güstrow bei Ortschroniken M-V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.vera-kopetz.de/ Private Seite Vera Kopetz mit vielen Werken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 26.02.1910 St. Petersburg    † 06.02.1998 Ückeritz auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war eine deutsche Malerin und Grafikerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während wiederholter Sommeraufenthalte auf der [[Insel Usedom]] ab 1956 fand sie Anschluss an den dortigen Künstlerkreis um Otto Niemeyer-Holstein und andere, nahm 1968 ihren Zweitwohnsitz in [[Ückeritz]] auf Usedom und siedelte 1978 endgültig dorthin über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bericht im Amtsspeigel 2005:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vera Kopetz geb. Adler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 95. Geburtstag von Vera Kopetz soll uns Anlass sein, dieser besonderen Künstlerin, die so viele Jahre auf unserer Insel gelebt hat, zu gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war ein Mensch, der durch die erlebten beiden Weltkriege und die Auswirkung auf ihre Familie sehr geprägt wurde. Sie hatte einen deutschen Vater, der ein bekannter Prof. für Ethnologie war und eine russische Mutter, die seit ihrer Geburt kränkelte. Als Kind ist Vera im Reichtum aufgewachsen, aber durch den Ausbruch des I. Weltkrieges hatte die Mutter mit ihren drei Mädchen sieben Jahre lang keinen Kontakt zu ihrem Mann. Damit erhielten sie auch keine finanziellen Zuwendungen, der soziale Absturz war schwer zu verkraften. Die Mutter starb 1933 in Berlin und im gleichen Jahr kam ihr Vater nach Sibirien in die Verbannung, nach 1939 erhielt Vera kein Lebenszeichen mehr von ihrem Vater. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren versucht sie auf eigenen Beinen zu stehen, durch Heimarbeit ist es ihr möglich die Staatliche Zeichenschule in Weimar zu besuchen. In Berlin arbeitet sie später als Retuscheuse in einem Fotolabor, hier macht sie ein Abendstudium für angewandte Kunst. &lt;br /&gt;
Doch der Weg zur Kunst ging große Umwege. Sie schreibt in einem Brief: „ Nachdem ich die Schule absolvierte, musste ich auf eine Ausbildung verzichten, weil die Krankheit meiner heißgeliebten Mutter meine Anwesenheit erforderte.  .....   Dann die allzu frühe Ehe, der Krieg und die Geburt beider Kinder während des Krieges. Erst nach meiner Scheidung 1947 habe ich mich endgültig der Kunst widmen können.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebte viele Jahre in Schwerin und kam bei gemeinsamen Ausstellungen mit den „Usedomer Künstlern“ in Kontakt. Erst waren es Sommeraufenthalt, doch 1978 zog sie für immer nach Ückeritz. In der Waldstraße hatte sie viele Künstler als gute Nachbarn. Sie war, wie Professor Bernd Lichtenau zur Ausstellungseröffnung 2003 schilderte, eine sehr bescheidene, warmherzige Frau, die eine große Faszination ausstrahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom hat sie bewusst gewählt, die Ruhe und die Inseleindrücke mit Meer und Wald haben ihre Schaffenskraft gestärkt, aber die Insellandschaft war nie so der Inhalt ihrer Werke, wie bei den anderen „Usedomer Malern“. Der Gedankenaustausch mit den Künstlern war ihr wichtig. Sie hat in verschieden künstlerische Techniken gearbeitet, wie Malerei, Druckgraphik, Zeichnungen, Collagen, Bildhauerei (figürliche Kleinplastiken aus gebranntem und ungebranntem Ton). Besondere Fertigkeiten und ausdrucksstarke Blätter gestaltet sie in mehrfarbigen Siebdrucken. Bis zu 23 Farben verwendete sie bei den Handdrucken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ausstellungen, 1998, im Todesjahr der Künstlerin, in Heringsdorf und 2003 im Wolgaster Museum zeigten eine eigenständige und unverwechselbare Handschrift. Diese Ausstellungen wurden sehr unterstützt von ihren Söhnen Michael und Christoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1910 	am 26.02. geb. in St. Petersburg&lt;br /&gt;
:1914	Kindheit in Lausanne / Schweiz&lt;br /&gt;
:1922	Umzug nach Weimar&lt;br /&gt;
:1928 	in Berlin wohnhaft. Anstellung als Retuscheurin. Abendkurse in der Reimann-Schule für angewandte Kunst&lt;br /&gt;
:1930 	Heirat mit dem Fotografen Edmund Kopetz – (zwei Söhne 1941, 1942)&lt;br /&gt;
:1944 	in Berlin ausgebombt, Umzug nach Neubrandenburg&lt;br /&gt;
:1945 – 1946 Beginn der künstlerischen Arbeit in Schwerin. Erste Ausstellung in Schwerin&lt;br /&gt;
:1947 	Trennung von ihrem Mann und den beiden Kindern&lt;br /&gt;
:1948 	Ausstellungen in Güstrow und Rostock&lt;br /&gt;
:1948 	Aufnahme in den Verband Bildender Künstler und Bekanntschaft mit den Usedomer Malern&lt;br /&gt;
:1956 	Erste Arbeiten mit Siebdrucken&lt;br /&gt;
:1956 	Sommeraufenthalte auf der Insel Usedom. Kontakte zu dem ansässigen Künstlerkreis werden erweitert.&lt;br /&gt;
:1956 	Fritz-Reuter Kunstpreis&lt;br /&gt;
:1968 	Zweitwohnsitz in Ückeritz / Usedom&lt;br /&gt;
:1978 	Übersiedlung nach Ückeritz, Aufgabe der Wohnung in Schwerin.&lt;br /&gt;
:1986 	Hans-Grundig Medaille des VBK&lt;br /&gt;
:1990 	Anlässlich des 80. Geburtstages große Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin.&lt;br /&gt;
:1998 	am 06.02, in Ückeritz gestorben. Auf dem Waldfriedhof Ückeritz beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literaturhinweis: Jürgen Lüder gen. Lühr – Die Würde des Lebendigen – Usedomer Maler des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieter Kölpien und Gernot Moeller aus Güstrow:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin Michael Kopetz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine „Kopetz-Ausstellung“ in Güstrow durchzuführen. Am 02.10.2015 wurde die Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis Marga Böhmer überreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über diese Ausstellung schrieb die Ostseezeitung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Güstrow Die Idee zu dieser Ausstellung ging von zwei Heimatforschern aus: Gernot Moeller und Dieter Kölpien hatten in Güstrow Spuren der Künstlerin Vera Kopetz (1910-1998) entdeckt. Kopetz hatte ein Mosaik für die Güstrower Gehörlosenschule geschaffen, an der Innengestaltung des Ernst-Barlach-Theaters mitgewirkt, auch an der Restaurierung des Güstrower Schlosses in den 1960er Jahren.&lt;br /&gt;
Dahinter steht ein interessantes Gesamtwerk von Vera Kopetz – davon ist in der Wollhalle Güstrow jetzt einiges zu sehen. 43 Gemälde sowie Siebdrucke, neun Collagen und acht Plastiken. „Das sind sämtlich Leihgaben aus Privatbesitz“, erklärt Kuratorin Iris Brüdgam. Nun kann der Besucher in Güstrow Werke aus allen Schaffensperioden sehen, vom Frühwerk der Künstlerin aus den 1930er Jahren bis zum Jahr 1997, in den die Gemälde immer abstrakter wurden.&lt;br /&gt;
Hinter diesen Werken verbirgt sich auch ein bewegtes Leben: Vera Kopetz wurde 1910 in Sankt Petersburg geboren und gelangte über viele Umwege im Zweiten Weltkrieg erst in die Schweiz und dann nach Deutschland. Der Lebensweg führte Vera Kopetz aus dem zerbombten Berlin nach Schwerin und schließlich nach Usedom, wo ein Großteil ihres Werks entstand. Dort verstarb die Künstlerin 1998. Die Ausstellung ist vom 3. Oktober 2015 bis zum 31. Januar 2016 in der Wollhalle Güstrow zu sehen, geöffnet ist sie täglich von 11 bis 17 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Köpp, Volker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 03.April 1953 Usedom Stadt † 13.Februar 2026 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::1959-69  Schulbesuch in Seebad Ahlbeck - wuchs in Ahlbeck auf&lt;br /&gt;
::1969-71  Forstarbeiterlehre in Güstrow&lt;br /&gt;
::1972-73  Wehrdienst Peenemünde u. Garz&lt;br /&gt;
::1973-76  Theaterrequisiteur in Cottbus u. Abendstudium der H. f. B. K. Dresden&lt;br /&gt;
::1976-81   Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden - Lehrer Siegfried Klotz &lt;br /&gt;
::1981-89  freiberufliche Tätigkeit als Maler/Grafiker und Galerist (Minigalerie) in Ahlbeck&lt;br /&gt;
::1989	   Ausreise über Prag&lt;br /&gt;
::1990-93  Werbegrafiker und Dozent in Osnabrück&lt;br /&gt;
::1993-2000 Rückkehr nach Seebad Ahlbeck u. ständige Ausstellung im Galerie-Café &amp;quot;MÖVE&amp;quot;&lt;br /&gt;
::2002	   Ankauf eines alten Fischerkatens u.&lt;br /&gt;
::2004	   Eröffnung der Galerie Köpp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Weggefährte Torsten Priem, stellvertretender Vorsitzende des Usedomer Kunstvereins, schrieb in der OZ am 19.02.2026:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Volker Köpp&#039;&#039;&#039; blieb seiner Heimat stets verbunden. Sein künstlerisches Schaffen hat das Bild der [[Insel Usedom]] mitgeprägt und wird weit über seinen Tod hinaus Bestand haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.galerie-koepp.de/volker-koepp-malerei-grafik-radierung-biographie.html Köpp Biographie Webseite]&lt;br /&gt;
* [http://www.galerie-koepp.de/volker-koepp-malerei-grafik-radierung-bilder.html Köpp Bilder Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Köpp 1.png&lt;br /&gt;
Datei:Köpp 2.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krabbe, Norbert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Krabbe 1.jpg |2021 Krabbe Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Krabbe 2.jpg |2021 Krabbe Ausstellung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  09. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Neue Ausstellung in Koserow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Koserower Kunstsalon zeigt vom 11. Juli bis 22. August die Ausstellung „Natural Flow“ des Künstlers &#039;&#039;&#039;Norbert Krabbe&#039;&#039;&#039;. Der 1951 geborene Maler lebt und arbeitet seit mehr als 20 Jahren in Koserow und präsentiert in der Schau neue Werke seines lyrisch-meditativen Malstils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kühn, Rosa===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kühn, Rosa.jpg|thumb|150px|rechts|Rosa Kühn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frühling.jpg|thumb|150px|rechts|Frühling Kacheln Rosa Kühn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosa Kühn Plakette für Auszeichnung.jpg|thumb|150px|rechts|Rosa Kühn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosa Kühn 1987 Plakette.jpg|thumb|150px|rechts|Rosa Kühn 1987]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Rosa Kühn Katalog Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Rosa_K%C3%BChn_1998_Museum_Wolgast.pdf |[[medium:Rosa_K%C3%BChn_1998_Museum_Wolgast.pdf|1998 Ausstellungskatalog - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_K%C3%BChn Rosa Kühn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* * 28. Mai 1928 in Grünberg, Provinz Niederschlesien gest. Mai 2026 in Bansin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rosa Kühn]] zum 80. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malerin Rosa Kühn feierte am 28. Mai 2008 ihren 80. Geburtstag. &lt;br /&gt;
Sie wurde in Grünberg (Schlesien) geboren. &lt;br /&gt;
Ihre erste Personalausstellung fand anlässlich ihres 50. Geburtstages im Kunstpavillon in Heringsdorf statt. Zu ihrem 70. Geburtstag wurde zur Ausstellung im Museum Wolgast ein erster Katalog herausgegeben; zum 75. Geburtstag gab es zu den vielen Gemeinschaftsausstellungen eine Ausstellung von Aquarellen gemeinsam mit Werken der Keramikerin Barbara Löffler aus Ramelow bei Friedland im Heringsdorfer Kunstpavillon.&lt;br /&gt;
Über 50 Jahre lebte und arbeitete Rosa Kühn in [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin Zempin]. &lt;br /&gt;
In diesem Heimatheft wollen wir sie ehren und etwas über ihre Werke, ihr Leben und ihre Lebenseinstellung berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosa Kühn ist sehr bescheiden und wünscht kein „Aufhebens“. So schrieb sie an den Heimatverein Zempin, dass sie zu ihrem besonderen Geburtstag, wie bei den vergangenen und auch künftigen Geburtstagen nicht da sei und diese  Feier umgehe. Es sei halt so eine Grille von ihr; wir sollten es akzeptieren, dann wäre sie von Herzen dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater von Rosa Kühn war Fleischermeister und hatte in Grünberg / Schlesien eine kleine Konservenfabrik mit „Kühns Würstchen“ aufgebaut. Die Mutter war Tochter eines Bäckermeisters. &lt;br /&gt;
Gemeinsam mit zwei Schwestern wuchs Rosa in behüteten Verhältnissen auf. Die Töchter erhielten eine gute Bildung und musische Erziehung. Schon mit sieben Jahren unterstützen die Eltern Rosas malerische Begabung, sie erhielt eine Staffelei. &lt;br /&gt;
Nach dem II. Weltkrieg und der Flucht der Eltern fand sich die Familie in Berlin wieder. 1947 begann Rosa Kühn mit dem Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg bei Professor Max Drebus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war fasziniert von den ausgestellten Aquarellen Otto Niemeyer-Holsteins (ONH) in der Buchhandlung Wolff in Berlin-Friedenau und lernte ihn auch persönlich kennen. Er sollte ihr Lehrer sein, entschied sie 1948 nach einigen Wochen Sommeraufenthalt in Lüttenort. &lt;br /&gt;
Im März des folgenden Jahres zog sie nach Lüttenort, an die schmalste Stelle der Insel Usedom zwischen Zempin und Koserow. In der bescheidenen Unterkunft und den improvisierten Verhältnissen bei Otto Niemeyer-Holstein und seiner Frau lernte sie in den Jahren von 1948 bis 1952 das einfache Leben kennen. Dort war sie zunächst zahlende Schülerin, aber auch Mädchen für alles, um von der Malerei vom „Käpt´n“, wie der Maler genannt wurde, zu lernen. Sie schlief neben dem Ziegenstall, hütete das Schaf, fütterte die Hühner, melkte die Ziege und half beim Segeln auf dem „Orion“, mit dem Gästetouren durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
In den Diskussionen über Kunst zwischen dem Ückeritzer Maler Otto Manigk und ONH lernte sie die für sie wichtige Sicht und Einstellung zur Kunst. &lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Malerei verband diese drei Menschen, sondern auch die Musik. Fast 25 Jahre lang, bis zum Tod von Otto Manigk, musizierte das Trio regelmäßig an jedem Freitag. Rosa Kühn spielte Klavier, Otto Manigk 1. Violine und ONH 2. Violine. Sie liebten Bach, Händel und alte italienische Komponisten. Das Anwesen von ONH war ein anregender Treffpunkt für junge und alte Künstler.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1952 zog Rosa Kühn nach Zempin, in den Inselhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Zeitbericht finden wir in dem Buch „Die Insel Usedom“ von Hermann Heinz Wille, erschienen im Jahre 1953:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„.... Auf Usedom sind eine ganze Reihe bildender Künstler ansässig und heimisch geworden, die in ihren Bildern den Zauber der Küstenlandschaft schildern. In dem kleinen romantischen, auf keiner Karte zu findenden, Lüttenort bei Koserow lebt und schafft Otto Niemeyer-Holstein. In dem hellen, freundlichen Gästeraum des Inselhofes Zempin, der ein beliebter Treffpunkt der Kulturschaffenden ist, sind mehrere seiner in gedämpften Farbtönen gehaltenen großflächigen Bilder ausgestellt. Daneben hängen einige Aquarelle von Rosa Kühn, die in einem Seitenteil des Inselhofes ihre bescheidenen Arbeitsräume eingerichtet hat. So gleichen die Räume des Inselhofes einer improvisierten Kunstausstellung, in der die Künstler der Umgebung ihre Werke ausstellen. Die kleine Schau zeigt eine große Wirkung; denn die Begegnung mit der Landschaft im Kunstwerk vermittelt uns selbst ein inniges Verhältnis zur Natur.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1954 zog Rosa Kühn in ein Wohnhaus an der Hauptstraße in Zempin, das ONH aus dem Transformatorenhaus der Zempiner Flak - Schule umgebaut hatte. Wegen der Form nannte er es „Torrino“, das Türmchen. So blieb sie viele Jahre seine Mieterin. (Vom Nachmieter in Turino geändert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Verband „Bildender Künstler“ wurde sie im Jahre 1952 aufgenommen.&lt;br /&gt;
Die Lebensgemeinschaft mit Otto Manigk seit 1960 und die Geburt des gemeinsamen Sohnes Antonio im Jahre 1961 bedeutete für  beide Künstler Anregung und  belebende Schaffenskraft. &lt;br /&gt;
Durch Unterstützung ihrer Eltern konnten sie Reisen u.a. nach München, Paris, Moskau und Leningrad unternehmen und die Werke der alten und neuen Meister der Malerei und der  bildenden Kunst auf sich wirken lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatlichen Bildankäufe konnten den Lebensunterhalt jedoch nicht decken. Rosa Kühn hatte wohl zu wenige sozialistische Inhalte in ihren Werken. So begann sie ab 1966 mit der Keramikmalerei. Es fiel ihr nicht leicht, sich mit dem neuen Material vertraut zu machen. Sie hatte nur einen kleinen Brennofen und das Ergebnis ihrer Versuche ergab, dass sie Platten bis zu einer Größe von 17 x 27,5 cm brennen konnte. &lt;br /&gt;
Sie entwarf ihre Motive, teilte diese in die Plattengröße und bemalte und brannte sie einzeln unter einfachsten technischen Bedingungen. In dieser Art der Wandgestaltung erreichte sie eine hohe künstlerische Fertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20 verschiedenen Arbeiten für öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder usw. zeigten sich belebende  Farbigkeit, Poesie und Menschlichkeit. Diese Arbeiten entstanden mit einem hohen körperlichen Aufwand, sodass für andere künstlerische Techniken wenig Kraft blieb.&lt;br /&gt;
In Zempin können wir die vier Tafeln der Jahreszeiten in „Uns olle Schaul“ bewundern. Im Kindergarten und in der Arztpraxis, ehemals die Kinderkrippe, werden die kindgerechten Arbeiten liebevoll geachtet. Die Arbeiten in der Zinnowitzer Schwimmhalle fielen leider dem Umbau zum Opfer. Der Fotograf Jürgen Grempler aus Zempin konnte auf seinen Bildern  sehr viele Werke festhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Otto Manigks im Jahre 1972 hatte Rosa Kühn vorübergehend den schöpferischen Schwung genommen. Doch tapfer arbeitet sie weiter, auch um den Lebensunterhalt für sich und den Sohn zu erwirtschaften. Nachdem sie im Jahre 1982 in der Rieckstraße in Zempin ihr neues Wohnhaus mit Atelier beziehen konnte, begann eine neue wirkungsvolle Phase der Aquarellmalerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde sie Mitglied im Künstlerbund MV. &lt;br /&gt;
Als Rosa Kühn im Jahre 1995 eine Zwischenbilanz zog, hatte sie ca. 250 Ölgemälde und 500 Aquarelle geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thema für den Katalog zur Ausstellung 1998 hatte  Prof. Dr. Bernfried Lichtnau den Titel gewählt: Rosa Kühn - eine vitale Usedomer Malerin.&lt;br /&gt;
So ist sie auch den Zempinern als bescheidener, willensstarker und vitaler Mensch bekannt, oft mit dem Fahrrad durch den Ort radelnd. &lt;br /&gt;
2005 zog sie nach Bansin in eine Anlage für betreutes Wohnen. Dort  fühlt sie sich recht wohl. Von der lieb gewordenen zweiten Heimat, der Insel Usedom, entstehen weitere stimmungsvolle Aquarelle.&lt;br /&gt;
In ihrem  Zempiner Haus wohnt jetzt ihr Sohn Antonio, Musikdozent in Greifswald, mit seiner Lebensgefährtin und Sohn Johann. im Sommer geht es im Garten oft recht fröhlich zu, denn Jana Sonneberg hat ein Puppentheater eingerichtet, das sich großer Beliebtheit erfreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen Rosa Kühn weiterhin Gesundheit und viel Schaffenskraft, damit sie uns noch viele erstaunliche Werke schaffen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achim Roscher – Otto Niemeyer-Holstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellungskatalog 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostsee Zeitung – Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Kühn 1.JPG|1999&lt;br /&gt;
Datei:1999 Kühn 2.JPG|1999 Rosa Kühn mit Jana Sonnenberg&lt;br /&gt;
Datei:1999 Kühn 3.JPG|1999 Rosa Kühn Museum Wolgast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16. Mai  Ostseezeitung von Torsten Priem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Malerin Rosa Kühn gestorben / Usedomer Kunstverein nimmt Abschied&lt;br /&gt;
:;„Sie konnte das Licht Usedoms wie keine Zweite einfangen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vergangenen Woche ist die Malerin Rosa Kühn kurz vor ihrem 98. Geburtstag gestorben. Geboren am 28. Mai 1928 in Grünberg/Zilona Góra in Niederschlesien, zeigte sie schon früh künstlerische Begabung. Die Familie förderte dieses Talent und bereits als Kind erhielt Rosa Kühn eine Staffelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vertreibung aus ihrer Heimat führte ihr Weg nach Berlin, wo sie 1947 das Studium der Malerei bei Max Debus aufnahm. Prägend für ihre Entwicklung wurde die Begegnung mit Otto Niemeyer-Holstein. 1949 zog Rosa Kühn nach Lüttenort auf Usedom, um ihr Studium bei ihm fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1952 arbeitete sie freischaffend in [[Zempin]], später auch in Bansin, und wurde zu einer der wichtigsten Vertreterinnen der Usedomer Malerei. Insbesondere Otto Manigk, der 1932 nach dem Tod Johann Walter-Kuraus dessen Malschule fortführte und früh dessen Vorstellungen von Malerei mit auf die Insel Usedom brachte, war neben Otto Niemeyer-Holstein ein wichtiger Impulsgeber für die Kunst Rosa Kühns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Werk ist stark von Landschaft, Licht und Atmosphäre geprägt, aber auch ausdrucksstarke Porträts und Selbstbildnisse zeichnen dieses aus. Ein weiterer Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens lag in der Keramik. So entstanden beispielsweise zahlreiche keramische Wandbilder für den öffentlichen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Ölgemälden sind es aber insbesondere stimmungsvolle Aquarelle, die das Werk der Malerin auszeichnen. Diese sind vom Licht der Insel Usedom geprägt, das Rosa Kühn wie keine Zweite einzufangen vermochte, und zeugen von großer künstlerischer Hingabe und Perfektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosa Kühn war eine Malerin von großer Sensibilität. Ihre Bilder verdeutlichen eine genaue Beobachtungsgabe und ein tiefes Gespür für die Natur. Ihr Tod hinterlässt eine große Lücke, doch ihr Werk bleibt als stilles, kraftvolles Zeugnis ihres Schaffens. Das Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Ausstellung „Unverhülltes“, die anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Usedomer Kunstvereins gezeigt wird, ist auch Rosa Kühn mit einem Ölgemälde vertreten. Seit 1970 waren ihre Bilder immer wieder in Einzel- und Gruppenausstellungen im Kunstpavillon an der Heringsdorfer Promenade zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rosa Kühn Werke====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R K Fischer Zempin.JPG|Zempiner Fischer&lt;br /&gt;
Datei:R K 01 fischerei strandbild1.jpg|Strandfischerei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:R K 03 Fischerei.jpg&lt;br /&gt;
Datei:R K 04 Fischerei.jpg&lt;br /&gt;
Datei:R K 05 Fischerei.jpg&lt;br /&gt;
Datei:R K 2012 Strand Zempin .jpg|2012 Versteigerung&lt;br /&gt;
Datei:R K Jahreszeiten 1.JPG|Jahreszeiten Schule Zempin Wandkeramik&lt;br /&gt;
Datei:R K Jahreszeiten 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:R K Jahreszeiten 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:R K Jahreszeiten 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:R K Jahreszeiten 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:R K 01 Frühling.jpg|Jahreszeiten Schule Zempin&lt;br /&gt;
Datei:R K 02 Sommer.jpg&lt;br /&gt;
Datei:R K 03 Herbst.jpg&lt;br /&gt;
Datei:R K 04 Winter.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langhoff, Ernst-Wilhelm - Kunstschmied===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wohnt und arbeitet in [[Stolpe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ;Er hat das Kunstwerk in der [[Zempin Friedhof und Grabsteine#Friedhofskapelle|Friedhofskapelle]] [[Zempin]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Langhoff Kunstschmied.jpg|Schmieden Kurse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ludwig, Rolf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Ludwig Rolf Ludwig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Rolf Ludwig.2C Schauspieler| Näheres bei Stoben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Schauspieler und hatte ein kleines Häuschen in Stoben. Er ist in Benz auf dem Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Makolies, Peter===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Makolies Peter Makolies bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 21. November 1936 in Königsberg (Preußen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Makolies ist ein deutscher Bildhauer. Er wohnt und arbeitet in Dresden und in [[Warthe]] im [[Lieper Winkel]] der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200pxx&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Makolies Peter.jpg |2002&lt;br /&gt;
Datei:2004 Makolies.jpg |2004&lt;br /&gt;
Datei:2005 Aug Makolies.jpg |2005&lt;br /&gt;
Datei:2016 Makolies.jpg |2016&lt;br /&gt;
Datei:2021 Makolies 85 a.jpg|2021 85 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Makolies 85 b.jpg|2021 85 Jahre 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maletzke, Helmut===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Maletzke Helmut Maletzke bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 08. Oktober 1920 in Neustettin; † 15. Oktober 2017 in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein deutscher Maler, Grafiker und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Maletzke war Mitglied im Pommerschen Künstlerbund wie auch Hugo Scheele. Zur Ausstellungseröffnung 1994 &amp;quot;Hugo Scheele&amp;quot; in Zempin, war Helmut Maletzke anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Helmut Maletzke 1.jpg|2019 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Helmut Maletzke 2.jpg|2019 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Manigk, Oskar===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Manigk Oskar Manigk bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 29. April 1934 in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oskar Manigk ist ein deutscher Maler. Er lebt und arbeitet in Ückeritz auf Usedom und in Berlin.&lt;br /&gt;
Er ist der Sohn von &#039;&#039;&#039;Otto Manigk&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Oskar Manigk.jpg|2008 Oskar Manigk&lt;br /&gt;
Datei:Manigk Oskar 80.jpg|2014 Oskar Manigk 80 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:Oskar Manik Mai 2014.jpg|2014 Oskar Manigk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;OZ 19.07.2024&lt;br /&gt;
[[Datei:Oskar Manigk 90.jpg|thumb|200px|rechts|Oskar Manigk 90 Jahre]]&lt;br /&gt;
;Ausstellungen zu Oskar Manigk&lt;br /&gt;
;Veranstaltungen im Land würdigen zum 90. Geburtstag Schaffen des Malers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Von Thorsten Czarkowski&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zinnowitz - Mit zwei Ausstellungen wird der 90. Geburtstag von Oskar Manigk begangen. Unter dem Titel „Forever young – Oskar Manigk zum 90. Geburtstag“ ist Malerei und Zeichnung bis 8. September in der Galerie „Refugium – Kunst am Meer“ (Dünenstraße 34) in Zinnowitz zu sehen. Die Galerie bietet eine Soloschau, die Leinwandgemälde und Arbeiten auf Papier und Pappe zeigt. Die Ausstellung wird begleitet von Künstlerfilmen, Konzerten und Führungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Galerie Hubert Schwarz in Greifswald (Steinbecker Straße 33-34) zeigt bis 24. August „Oskar Manigk – Malerei und Zeichnung“. Zur Ausstellungseröffnung wurde als Neuerscheinung das Buch „Post von Oskar – Oskar Manigk – Mail Art &amp;amp; Künstlerpostkarten“ veröffentlicht.&lt;br /&gt;
Oskar Manigk wurde 1934 als Sohn des Malers Otto Manigk in Berlin geboren, wuchs in Ückeritz auf Usedom auf. Er absolvierte eine Tischlerlehre, bevor er als Gasthörer 1956/57 die Kunsthochschule Berlin-Weißensee besuchte. Danach arbeitete er als freier Künstler. Einem großen Publikum bekannt wurde Manigk nach der Wende von 1989/90. 1993 erhielt er den Caspar-David-Friedrich-Kunstpreis und 2005 den Kulturpreis des Landes M-V für sein Lebenswerk. Oskar Manigk lebt und arbeitet auf Usedom und in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manigk, Otto====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Manigk Otto Manigk bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 09. Februar 1902 in Breslau; † 19. August 1972 in [[Ückeritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manigk, Henriette====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Henriette&#039;&#039;&#039; ist die Tochter von Oskar Manigk und die Enkeltochter von Otto Manigk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Henriette_Manigk Henriette Manigk bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch Jette genannt * 30. April 1968 auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Max, Wolfgang===&lt;br /&gt;
[[Datei:MAX-Ausstellung 01.3.jpg|thumb|200px|rechts]]&lt;br /&gt;
* * 1950 in [[Zempin]]  † 22.12.2023&lt;br /&gt;
* [[Zempin Stra%C3%9Fen Wege H%C3%A4user#Peenestra.C3.9Fe 7 |Atelier und Wohnung in der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; - Ausstellung in Zempin in &amp;quot;Uns olle Schaul&amp;quot;, dem Vereinshaus in der alten Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Land und Meer in vielen Farben&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Bilder, die ich von Wolfgang Max sah, rief bei mir augenblicklich schöne  Kindheitserinnerungen hervor: der alte Räucherofen am Ende der Peenestraße, wo wir als Kinder häufig spielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich darauf mein Kaufinteresse bekundete, war mir leider jemand zuvorgekommen – ein früherer Zempiner, der zu der Zeit schon in Berlin lebte.&lt;br /&gt;
Ich gönnte es ihm von Herzen; mir war ja das Originalmotiv geblieben, auch wenn diese Bucht inzwischen längst zuwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugendlicher bei einem Besuch im Atelier des Malers Otto Niemeyer-Holstein vom Malvirus infiziert, wurde das Malen für W. M. zur Leidenschaft. Auch wenn ihm eine professionelle Ausbildung verwehrt blieb, widmete er sich der Malerei mehr und mehr neben  seiner beruflichen Tätigkeit als Werkzeugmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst in der Nähe des Achterwassers aufgewachsen, waren seine ersten Motive überwiegend die Natur zu allen Jahreszeiten, die beiden Gewässer die Zempin säumen, die Fischerei und zunehmend auch Porträts. Neben der anfangs überwiegend gegenständlichen Malerei experimentierte er später auch mit anderen Malstilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende seines Berufslebens gehörten auch die Kettensäge sowie weitere Holzbearbeitungswerkzeuge in sein Betätigungsfeld. Dabei entstanden und entstehen überwiegend maritime Skulpturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Bildern ist in den meisten Fällen eine optimistische Farbigkeit und Ausstrahlung eigen, ebenso die unverkennbare Heimatliebe. Das Spektrum dieser Ausstellung gibt dies in bester Weise wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die beiden Figuren, die seit vielen Jahren die Besucher in „Uns olle Schaul“ am Hauseingang begrüßen, zeigen dies, ebenso das freundliche Wandbild auf dem Hof, das jüngst entstand. Vielen Zempinern ist noch die lustige … Malerei als Dekoration des alljährlichen Zempiner Karnevals bis 1989 in guter Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren richtete W. M. in seinem Elternhaus  am Zickenberg seine eigenen Ausstellungsräume ein, in denen er gemeinsam mit seiner Ehefrau Helga gern interessierte Besucher begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr dürfen wir, die Mitglieder des Heimatvereins, in den Sommermonaten die Gastgeberrolle übernehmen und einige Werke in unseren Räumen präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Edda&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rundsicht Zempin Schule kl.jpg|Vereinshaus &amp;quot;Uns olle Schaul&amp;quot;, Vortragsraum und Ausstellungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Max 01.JPG &lt;br /&gt;
Datei:Max 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 07.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 19.JPG|Netzelkow&lt;br /&gt;
Datei:Wolfgang MAX Vineta.JPG|Vineta&lt;br /&gt;
Datei:Max 44.JPG|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Max Fische.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 17.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Max 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 31.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 33.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 32.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 34.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 35.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 36.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 37.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 38.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 39.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 40.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 41.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 42.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Max 43.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Holzfiguren von Wolfgang Max====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Figur 03 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Figur 03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Figur 04 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Figur 04 b.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Figur 05 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Figur 05.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Max a 001.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Figur 02 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Figur 02.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 002.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 003.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 004.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 006.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 007.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 009.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 016.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max a 017.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max Kombi 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max Kombi 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Max Kombi 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Vitrine Holzfiguren Holzplastiken.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Figurengruppe auf dem Pumpenplatz bei der Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;155px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische ganz.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Fische unten.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Fischauge 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Fischauge 2.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2016 Wandbild Schulhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schulhof Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Schulhof 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wandbild Wolfgang arbeitet.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolfgang fleißig.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wandbild links.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wandbild rechts.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wolfgang zufrieden.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zwischen den Linden.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meyer, Reinhard===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Meyer_(Maler) Reinhard Meyer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 23. Mai 1951 in [[Wolgast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Meyer ist ein deutscher Maler und lebt in [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Reinhard Meyer Zinnowitz 1.jpg|2019 Meyer 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Reinhard Meyer Zinnowitz 2.jpg|2019 Meyer 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Reinhard Meyer Zinnowitz 3.jpg|2019 Meyer 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Münnich, Hans===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1892 Chemnitz - 1970 Chemnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Münnich, genannt Hans Ahlbeck oder Münnich Senior DDR, studierte in Dresden wohnhaft auch in Chemnitz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ölgemälde „Zempin - Insel Usedom&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breite: 30cm Höhe: 60cm ohne Rahmen , Signiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Münich Zempin Salzhütten 1954.png|1954 Öl auf Malkarton&lt;br /&gt;
Datei:Münnich Zempin.png|Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
Datei:Hans Münnich Ostseestrand Zempin.jpg|Ostseestrand Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Hans Münnich Ostseestrand Zempin Rück.jpg|Ostseestrand Zempin Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Hans Münnich 1 Front.jpg|Münnich - Zempin 80 x 94 cm&lt;br /&gt;
Datei:Hans Münnich 1 Rück.jpg|Münnich - Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ölgemälde &amp;quot;Achterwasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breite: 35cm Höhe: 50cm ohne Rahmen, Signiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser 6.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niemeyer-Holstein, Otto===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Niemeyer-Holstein Otto Niemeyer-Holstein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.atelier-otto-niemeyer-holstein.de/ Atelier Lüttenort]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 11. Mai 1896 in Kiel; † 20. Februar 1984 in [[Koserow]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1914 bis 1915	im Krieg an der Front – Schockerlebnis&lt;br /&gt;
:1917 Genesungsaufenthalt in der Schweiz, wird mit Künstlern bekannt, kurze Studienzeiten in Kassel&lt;br /&gt;
:1926 bis 1933 zieht nach Berlin, erste Ausstellung in einer Gruppe Asconaer Malern&lt;br /&gt;
:1933 bis 1945 zieht sich zurück und richtet sich in von ihm nach seinem kleinen Boot benannten „Lüttenort“ ein. Unternimmt mit dem Segelboot Reisen nach Skandinavien.&lt;br /&gt;
:1945 Ausstellungen an der Akademie der Künste&lt;br /&gt;
:1955 Studienreisen nach Bulgarien, Rumänien, Italien und dem Tessin.&lt;br /&gt;
:1964 Verleihung des Titels Professor &lt;br /&gt;
:1969 Mitglied der Akademie der Künste der DDR&lt;br /&gt;
:1974 Nationalpreis&lt;br /&gt;
:1984 am 20.Februar in „Lüttenort“ gestorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1986 am 11.Mai wird seinem Wunsch entsprechend, Lüttenort als Museum eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bis 1959 hat ONH auch Zeichenunterricht in der Schule [[Zempin]] gegeben (lt. Schüler Hitel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; aus dem Buch ONH - Lebensbild von Roscher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war ONH Usedoms Entdeckung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1931 – Frühjahr mit dem Boot von der Havel – zur Oder – Stettiner Haff und in die Peene-Gewässer – Holzhafen Stagnieß – Pension „Seerose“ Kölpinsee – empfohlen von Manigks &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1932 – Frühjahr – Krumminer Wieck auf dem Gnitz – fensterloser Schuppen rohrgedeckt, war der Unterstand für das Segelboot der Söhne des Barons von Lepel. Ende des Sommers beheizbares Zimmer beim Fischer Willi Dinse. Annelise Niemeyer kam am Wochenende aus Berlin (war noch berufstätig). &lt;br /&gt;
:1933 ab März wohnte er auch bei den Lepels im Verwalterhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ablage am Ryck (heute Museum)– 400 qm erst gepachtet, dann gekauft – für den S-Bahn Wagen, der am 1. April 1933 – über nach Zempin zur Ablage gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eisenbahwaggon Typ für ONH Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Heft Karniner Streckenpost Nr. 4 2003&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Waggon Vorläufer der S-Bahn Berlin aus Versuchsreihe Baureihe ET/EB 169 (A-F) gebaut 1922, 1933/34 ausgemustert. Waggon ONH zweiachsiger Beiwagen vom Zug „E“ gebaut von WUMAG in Görlitz. Ist 10,3 m lang, je drei Außenschiebetüren sowie je 6 Fenster und bot 32 Sitzplätze. Dieser Waggon hatte Längssitze. (Erste Schlafmöglichkeiten für ONH.)&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1937 ONH 1.jpg|1937 Artikel&lt;br /&gt;
Datei:1937 ONH 2.jpg|über ONH 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 ONH 3.jpg| über ONH 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 ONH 4.jpg| über ONH 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 ONH 5.jpg| über ONH 4&lt;br /&gt;
Datei:ONH Signatur.jpg |Signatur&lt;br /&gt;
Datei:Orion Plakat.jpg |Plakat für Segeltouren&lt;br /&gt;
Datei:Orion PK.jpg |Postkarte mit Orion&lt;br /&gt;
Datei:1984 ONH Todesanzeige.jpg|1984 Todesanzeige ONH&lt;br /&gt;
Datei:ONH 1984 zum Tod .jpg|1984 zum Tod von ONH&lt;br /&gt;
Datei:ONH Waggon innen.JPG |2012 Waggon innen&lt;br /&gt;
Datei:Luftbild Lüttenort.jpg |Lage an der schmalsten Stelle der Insel (Ryck/Rieck)&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Adrion WrackKogge 1955.JPG|1955 Wrack an der schmalsten Stelle der Insel - Teile später im Garten von ONH&lt;br /&gt;
Datei:Garten Spannten.jpg|Spannten des Wracks - es war kein musealer Wert&lt;br /&gt;
Datei:Museum ONH Schröder 2001.jpg |2001 Besuch vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Sohn von ONH&lt;br /&gt;
Datei:ONH Benz Grab farbig.jpg |Benz auf Usedom, Grabstelle von ONH auf dem Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:2008 Niemeyer 1.jpg|2008 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Niemeyer 2.jpg|2008 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 ONH Ausstellung.jpg|2008 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:ONH 01.jpg&lt;br /&gt;
Datei:ONH 02.jpg&lt;br /&gt;
Datei:ONH 03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:ONH 04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 ONH Ausstellung.jpg|2023 April - neue Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:Lu ttenort-Niemeyer-RNZ KULTUR HD 47.jpg| von Matthias Roth in der in der Rhein Neckar Zeitung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11.März Ostseezeitung&lt;br /&gt;
;Jubiläum im Holstein-Atelier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2026 ist ein besonderes Jahr für das Atelier Otto Niemeyer-Holstein in Lüttenort: Der neue &#039;&#039;&#039;Galerieanbau feiert 25-jähriges Bestehen&#039;&#039;&#039;. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot lädt das Atelier im Laufe des Jubiläumsjahres zu einer Vielzahl von Ausstellungen, Konzerten und Führungen durch Haus und Garten des Künstlers ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Atelier ist ein kultureller Anziehungspunkt für Künstler sowie Besucher von nah und fern. In seiner Einmaligkeit trägt es dem Wirken Niemeyer-Holsteins im Besonderen sowie der Förderung von Kunst und Kultur im Allgemeinen auf vielfältige Weise Rechnung. Jede bzw. jeder ist herzlich willkommen, das interessante und vielfältige Programm in 2026 zu entdecken“, sagt Landrat Michael Sack (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein wurde im ehemaligen Atelier des Künstlers eingerichtet, der für seine expressionistischen Werke bekannt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude, das gleichzeitig als Wohn- und Arbeitsraum des Künstlers diente, bietet einen einzigartigen Einblick in sein kreatives Leben und Schaffen. Der im Jahr 2000 gebaute und noch von Otto Niemeyer-Holstein geplante Galerieanbau erweitert das Gedenkatelier auf besondere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Niemeyer, Günter====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2013 besuchte Günter Niemeyer, Sohn von ONH aus der Schweiz, mit seiner Frau Rita die Zempiner Schule.&lt;br /&gt;
Er war hier einige Jahre zur Schule gegangen und freute sich die Räume wiederzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch er liebt die Kunst und sande uns Bilder von seinen Kunstwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150px&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013 Besuch Zempin Schule.jpg|2013 Günter Niemeyer&lt;br /&gt;
Datei:Günter Niemeyer 2013 in Zempin Schule.JPG|2013 Günter vor der alten Schule&lt;br /&gt;
Datei:2013 G. Niemeyer und Frau Rita.JPG|mit Frau Rita in den Ausstellungsräumen&lt;br /&gt;
Datei:Schule Zempin 1934 - 1935 geb Zahl.jpg|Zempin Schüler geb. 1934-1935, vorn rechts Günter N.&lt;br /&gt;
Datei:Schule Zempin Namen 1934 1935 geb Zahl.jpg|Zempin Namen zu 1934-1935&lt;br /&gt;
Datei:OrionEukalyptus 2011.jpg|2011 Orion Eukalyptus von G.Niemeyer&lt;br /&gt;
Datei:Ostsee 2013 two plates.jpg|2013 Ostsee von G.Niemeyer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sailer, Wulff===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Wulff Sailer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1936 Jena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in Weimar studierte er Kunsterziehung in Greifswald. Von 1959 bis 1969 arbeitete er als freier Maler und Grafiker in [[Zempin]]/Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Berliner Akademie der Künste war er von 1969 bis 1971 Meisterschüler bei Hans Theo Richter. Ab 1971 lehrte Sailer an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin, von 1976 bis 1981 war er zudem Gastdozent an der Kunsthochschule Weißensee. Nach 1991 wirkte er als Kunstprofessor in Kassel und an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 arbeitet er freiberuflich als Maler und Grafiker in Berlin. Sailers Bilder befinden sich in zahlreichen Museen, u.a. in Berlin, Schwerin, Rostock, Greifswald und Frankfurt/Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ostsee Zeitung 24.10.2015&#039;&#039;&#039;  von Jan-Peter Schröder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Der alte Niemeyer, der sie schon als Studenten wie junge Kollegen behandelt hatte, vermittelte ihnen (ihm und Freund Joachim John) eine halbverfallene Fischräucherei in Zempin, die sie bezogen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück für Stück ausbauten und jahrelang bewohnten. „Das war ein entscheidender Ort“, erzählte Sailer. „Wir haben da gemalt - die Fischer am Strand, reizende Nackedeis - und sogar das eine oder andere Blatt verkauft. Später kamen Berliner Künstlerfreunde gern dahin - Manfred Böttcher, Harald Metzges, Dieter Goltzsche. Auch Wolf Biermann war oft Gast in der Räucherei. …“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nutzen die Kinder der beiden Künstler das Gebäude als Ferienhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012 Sailer, Wulff.jpg|2012 Ausstellung bei ONH&lt;br /&gt;
Datei:2012 Sailer, Wulff 2.jpg|2012 Ausstellung Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2015 Sailer 1.jpg|OZ 2015 a&lt;br /&gt;
Datei:2015 Sailer 2.jpg|OZ 2015 b&lt;br /&gt;
Datei:2015 Sailer 3.jpg|OZ 2015 c&lt;br /&gt;
Datei:Fischräucherei 2008.jpg|ehm. Fischräucherei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Sailer 2.jpg|Strand&lt;br /&gt;
Datei:Sailer 1.jpg|Signiert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schacht, Karen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Karen_Schacht Karen Schacht bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geboren 1900 in  Niederlößnitz gestorben 1988 in Kassel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karen Schacht gehört zu den wichtigsten Vertretern der Walter-Kurau-Schule. Sie nahm zunächst 1928 ein Malstudium an der privaten Malschule von Hans Hofmann (1880 - 1966) in München auf. Auf dessen Empfehlung begab sie sich 1929 nach Berlin in die Malschule von Johannes Walter-Kurau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier lernte sie [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Manigk.2C_Otto Otto Manigk] kennen. Nach dem Tode Walter-Kuraus 1932 hielt sie sich immer häufiger auf der Insel Usedom auf, ab 1939 lebte sie im eigenen Atelierhaus in Ückeritz, Waldstraße 26. Hier konnte sie sich den Forderungen und Nachstellungen der Naziherrschaft weitgehend entziehen, die ihr Werk als entartet deklarierte. - Ihre Bilder wirken trotz des zumeist kleinen Formats durch den Verzicht abbildhafter Kleinteiligkeit monumental. Gleichzeitig erreicht sie durch ihre geheimnisvolle und unwirkliche Farbgebung eine tiefe Poesie. Die Kühnheit der Darstellung bei stetigem Primat der Komposition gegenüber Aspekten der unbedingten Wirklichkeitstreue sichert ihr innerhalb der Landschaftsmalerei des 20. Jahrhunderts einen bedeutenden Platz zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Häuser in blühenden Gärten II“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öl auf Leinwand auf Pappe, Werkverzeichnis-Nr. 278 (Ingrid von der Dollen), um 1948, Maße: 26x35 cm, Rahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheele, Hugo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Hugo Scheele Sammlung der Gedichte.pdf|Gedichte von Hugo Scheele Sammlung]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Scheele Gedichte Tabelle.pdf|Scheele Gedichte Tabelle]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Scheele Hugo Scheele bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* * 15. Juni 1881 in Arnsberg; † 10. September 1960 in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Scheele Maler.jpg|thumb|150px|Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Kunstausstellung Scheele.jpg|thumb|150px|Landfrau von Usedom III. Kunstausstellung 1953 in Dresden - (seine Frau)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Gedichte Scheele.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/4e/Hugo_Scheele_Sammlung_der_Gedichte.pdf|[[medium:Hugo_Scheele_Sammlung_der_Gedichte.pdf|Sammlung der Gedichte von Hugo Scheele - pdf ]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hugo Scheele]] wurde am 15. Juni 1881 in Arnsberg im Sauerland als Sohn des Rechtsanwalts Carl Scheele und seiner Ehefrau Elisabeth Scheele geb. Seneca geboren. Er besuchte das Gymnasium in Arnsberg und studierte zunächst Humanistische Medizin in Leipzig. Er brachte es bis zum Physikum und danach bat er seinen Vater, ihn doch als Maler ausbilden zu lassen. Er durfte in Leipzig die Zeichenschule besuchen und musste parallel dazu die Handelshochschule absolvieren, da ihm sein Vater nach seinem Ableben ein größeres Vermögen hinterlassen wollte. Sein Vater war inzwischen von Arnsberg an das Reichsgericht nach Leipzig berufen worden, wo er als Kaiserlicher Geheimer Justizrat 1908 seinen Abschied nahm und nach Königstein im Taunus übersiedelte. Von Leipzig aus ging Hugo Scheele nach Düsseldorf und arbeitet unter Professor Grünwald und Professor Gebhardt. Von dort ging er nach Weimar, wo er Meisterschüler bei Professor Olde, Ludwig von Hoffmann und Professor Thed war. Am 1. Oktober 1905 lernte er Rosel Müller kennen und verlobte sich am 21. Juli 1906 mit ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch Angaben zur Familie: Vater Carl Scheele wurde am 13.07.1850 geboren und verstarb am 09.09.1920. Mutter Elisabeth, geb. Seneca, am 04.04.1854 geboren und gestorben am 15.01.1915. Hugo Scheele hatte noch einen Bruder und eine Schwester. Hugo Scheeles Großvater war der Geheime Justizrat Eduard Scheele, geb. am 05.02.1815 in Arnsberg, verstorben am 23.08.1902 in Ahaus, der mit Bertha, geb. d´Hauterive, geb. am 21.11.1821, verheiratet war. Der Urgroßvater von Hugo Scheele war Christoph Scheele, geb. am 08.05.1788, der Mühlenbesitzer in Arnsberg und mit Eva Bönner verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studienreisen führten Hugo Scheele nach Paris und Florenz. Seinen Studienabschluss erlangte er in Paris. Noch vor dem Ersten Weltkrieg malte er in Griechenland. Während des Krieges diente er als Gardefüsilier bei den „Maikäfern“ in Berlin, später als Kurier auf dem Balkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 heiratete er Rosel Müller. Es waren zunächst gesundheitliche Gründe, die Scheele an die Ostsee zogen. Er fühlte sich jedoch auf der Insel Usedom bald recht heimisch und kaufte 1923, von dem Rest des ihm nach der Inflation verbliebenen Vermögens, in [[Zempin]] das Haus BALTICA in der Waldstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als freischaffender Künstler lebte er vom Verkauf seiner Bilder. Einige wurden von Museen angekauft. Er war Mitglied des Pommerschen Künstlerbundes, der 1916 in Stettin gegründet wurde. Um gemeinsam mit seiner Frau nach dem Zweiten Weltkrieg überleben zu können, malte und zeichnete er kleinere Formate und Ansichtskarten, die sich besser verkaufen ließen. Nach Kriegsende malte er kurze Zeit auf Wunsch der Sowjets Porträts von Soldaten und aktuellen Politikern. Das Malen der Schönheiten der Insel Usedom, Natur und Menschen bei ihrer Arbeit, bildeten seinen Lebensinhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sandte 3 Arbeiten zur III. Deutschen Kunstausstellung der DDR 1953 in Dresden. Das Gemälde „Landfrau von Usedom“ wurde ausgestellt und angekauft. Leider ist es nicht mehr auffindbar, da es an eine LPG gegeben wurde und es existiert nur eine s/w Aufnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haus BALTICA hatte er auch Ausstellungsräume geschaffen. Er konnte seine Einstellung und sein Lebensbild nicht ändern und passte sich auch nicht an. Seine Frau berichtete von einer Berliner Kunstausstellung, wo er sich äußern sollte, und er soll gesagt haben: „Meine Damen und Herren, diese Malerei hat nichts mit Kunst zu tun und von Politik verstehe ich nichts“ und er verließ den Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat Graphiken, Ölgemälde und Aquarelle, besonders des Lebens, der Landschaft auf der Insel Usedom und deren Geschichte angefertigt - heute ein wertvoller Schatz für die Chronik. Mit den „Usedomer“ Künstlern hatte er losen Kontakt, wurde aber in diese Gemeinschaft nicht aufgenommen.&lt;br /&gt;
Gern hat er auch gedichtet. Über die geschichtliche Entwicklung, die Pflanzen und Tiere der Insel Usedom stellte er 1936 einen Band mit 10 Linolschnitten zusammen. 2004 konnte der Heimatverein einen Nachdruck dieses Werkes „SINGSCHWAN ÜBER USEDOM“ mit Zustimmung der Nichte von Frau Rosel Scheele, Ursula Bräuer, mit einem Vorwort herausgeben. Seine Lebensweisheit und sein Humor lassen uns oft beim Lesen der Gedichte schmunzeln. So steht uns auch noch ein Tonband mit der Stimme des Dichters zur Verfügung, auf welchem er Teile des unvollendeten Werkes „DER DRAK VON USEDOM“ vorstellt. Dieser Band sollte ebenfalls mit Linolschnitten versehen werden und Sagen und Märchen der Insel Usedom zum Inhalt haben. Dieses Werk erschließt uns des Künstlers reiche Phantasie. Der Heimatverein Zempin e.V. arbeitet daran, dieses unvollendete Werk auf einer DVD festzuhalten und mit Erklärungen und Werken des Künstlers zu ergänzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Universitätsklinikum Greifswald starb er am 10.September 1960 an einer Embolie nach einer OP. Beerdigt wurde er in Eisenach in der Familiengrabstätte seiner Frau, unmittelbar neben dem Grabmal für den Niederdeutschen Mundartdichter Fritz Reuter. Bald danach zog seine Frau Rosel nach Münster und verstarb dort im Jahre 1977.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fast 40 Jahre hat er in [[Zempin]] gelebt und in seinem Werk finden wir viele typische Merkmale des kleinen Fischerortes Zempin und auch der Insel Usedom in Wort und Bild wieder. Sein Lebensmotto hat er wohl in seinem Gedicht zur „Krummen Kiefer“ in Zempin festgehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;font size=&amp;quot;+1&amp;quot; face=&amp;quot;Lucida Calligraphy&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheele 1960 krumme Kiefer.jpg|thumb|300px|Krumme Kiefer von Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Sturmwind geknickt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leb ich gebückt –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch strebend zum Licht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergeb ich mich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/font&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bücher mit Werken von Hugo Scheele====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Drak Heft Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/Drak_Heft_alles.pdf |[[medium:Drak_Heft_alles.pdf|Der Drak von Usedom erzählt pdf - ISBN  978-3-7450-4361-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Natur Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7e/Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf |[[medium:Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf|Natur Usedom in Gedichten und Werken von Scheele pdf  - ISBN  978-3-7375-3959-3]]&lt;br /&gt;
Datei:Scheele Köpfe Titel epubli.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7b/Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf |[[medium:Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf|Personen, die die Weltgeschichte bewegten - Scheele pdf - ISBN  978-3-7450-6875-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Singschwan Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/db/Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf |[[medium:Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf|Singschwan über Usedom Gedichte über Geschichte, Fauna und Flora der Insel Usedom pdf - ISBN 978-3-748517-80-1]] &lt;br /&gt;
Datei:Frau des Malers Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf |[[medium:Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf|Die Frau des Malers - Rosel Scheele - das Leben mit Hugo Scheele pdf - 94 Seite - ISBN 978-3-7467-2224-5]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der unvollendete Drak (Drache) des Künstlers Hugo Scheele gab Anlass für diese Zusammenstellung von Gedichten und Werken des Künstlers: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=_crninHetr8&amp;amp;t=403s&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Scheele Leben - vom [https://www.koserower-kunstsalon.de/kuenstler Kunstsalon Koserow]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HUGO SCHEELE (1881 ARNSBERG/WESTFALEN – 1960 GREIFSWALD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Scheele gehörte in den 1920er Jahren zu den ersten Künstlern, die sich dauerhaft auf der Insel Usedom niederließen. Durch seine Mitgliedschaft im Pommerschen Künstlerbund stand er mit vielen namhaften Künstlern seiner Zeit in engem Kontakt. Mit seinem in fast vier Jahrzehnten in Zempin und der näheren Umgebung geschaffenen künstlerischen Werk hat er einen bedeutenden Beitrag zur Heimatkunst der Region Pommern geleistet und kann auch den Ruf eines malenden Chronisten für sich in Anspruch nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit seinen Illustrationen des Alltagslebens der Fischer trifft er bis auf den heutigen Tag den Nerv vieler Betrachter. Auf unverwechselbare Art und Weise gelingt es ihm hier, die Einmaligkeit der Region und seiner Menschen in eigenständigen Bildfindungen einzufangen und in eine zeitlos gültige Form zu bringen. So simpel diese Arbeiten auf den ersten Blick anmuten, sind sie doch die Essenz eines vieljährigen Beobachtens der Lebensumstände der einfachen Inselbewohner im Umfeld des Künstlers. Sie spiegeln bis heute sicher auch die arkadische Sehnsucht vieler Betrachter nach Beständigkeit und gewachsenen Strukturen wider - einem Dasein, das nicht auf rücksichtsloser Zerstörung der Umwelt, sondern auf ein Leben im Einklang mit der Natur gründet. Diesem Traum setzt er in seinen Werken auf überaus liebenswerte Art und Weise ein vielgestaltiges Denkmal. Der gewonnene Formenkanon wird in zahlreichen Modulationen in immer neue Zusammenhänge gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Scheele stammte aus einem gutbürgerlichen Elternhaus. Er war ein universell gebildeter und weit herumgekommener Mann, bevor er 1921 den Entschluss fasste, sich mit seiner Frau auf Usedom niederzulassen. An ein früheres Medizinstudium schloss sich zunächst ein betriebswirtschaftliches Studium an, das Hugo Scheele ermöglichen sollte, die elterlichen Besitztümer ordnungsgemäß zu verwalten. Erst dann gestattete sein gestrenger Vater die Aufnahme eines Kunststudiums. Dieses absolvierte Hugo Scheele an den hochangesehenen Kunstschulen in Weimar und Düsseldorf. Anschließende Studienreisen führten ihn durch ganz Deutschland und Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Scheele beherrschte die verschiedensten Techniken von der Druckgrafik über die Zeichnung, das Aquarell bis hin zur großformatigen Ölmalerei virtuos. Neben der Landschafts- und Vedutenmalerei nahmen auch Stillleben und Portraits breiten Raum in seinem Schaffen ein. Philosophische und naturwissenschaftliche Neigungen und Interessen spiegeln sich ebenfalls in der Vielfalt seiner Werke wider. Neben der Bildenden Kunst widmete er sich wiederholt der Dichtkunst. Sein 1935 herausgegebener „Singschwan über Usedom“ ist eine Hommage an den liebgewonnenen Landstrich, seine Geschichte und seine Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht in den 1920er Jahren noch die Ölmalerei im Vordergrund, begegnen uns ab den 30er Jahren zunehmend stimmungsvolle Aquarelle mit Landschaftsdarstellungen der Insel Usedom. In den 40er Jahren entstehen die ersten Motive, die Alltagsszenen der Fischer behandeln. Die an Cartoons und Comics erinnernden Motive und Bildfolgen, die teilweise bis hin zur Karikatur reichen sind von so großer Stimmigkeit, dass man meint, nicht einen Strich weglassen zu können, ohne sie eines Großteils ihrer Wirkung zu berauben. Auch die Beschäftigung mit Illustrationen zu Märchen und Sagen kündet vom Streben des Künstlers um eine in der Region verankerte Identität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schaffen Hugo Scheeles, das den Intentionen und Kunstvorstellungen der Verantwortlichen weder im Dritten Reich, noch während der sozialistischen Formalismusdebatte entsprach, geriet nach seinem Tode schnell in Vergessenheit. Erst rund 50 Jahre nach seinem Tode erinnerten sich Heimatforscher und Kunsthistoriker seiner und konnten das Lebenswerk Stück für Stück rekonstruieren. Das Auffinden von Teilen seines Nachlasses in Schleswig-Holstein und Österreich ermöglicht nun die bisher größte Ausstellung seines Schaffens an ihrem Entstehungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr zu Leben und Werk des Künstlers erfahren Sie in der Monografie „Hugo Scheele – Ein Künstlerleben auf Usedom“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sgonina, Alexander===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 2026 Alexander Sgonina, Kerstin Göldner.jpg|thumb|200px|rechts| Alexander Sgonina, Kerstin Göldner 2026 Foto: Petra Schönhöfer]]&lt;br /&gt;
geb. Willi Alexander Godenrath -  * 1943 in Berlin - ist ein deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
: und lebt in Berlin und seit 2020 in [[Zempin]] in der Peenestraße mit [[Künstler Insel Usedom#Göldner, Kerstin|Göldner, Kerstin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sgonina hatte 1986 in der Berliner Galerie Mitte seine erste Einzelausstellung und in der Folge eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich verwende unterschiedlichste Dinge und Materialien. Drähte, Dachpappen, Bleche, Latten, Papier, Beton, Natursteine usw.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://alexandersgonina.de seine Webseite]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Sgonina Sgonina bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sieger, Kurt-Heinz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Heinz_Sieger Kurt-Heinz Sieger bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20200927024531/http://www.ferienatelier.de/vita02.html ehemalige Seite des ferienateliers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kurt-Heinz Sieger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 17.4.1917 in Görlitz; † 25.3.2002 in Zempin&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurt-Heinz Sieger.jpg|thumb|200px|rechts|Kurt-Heinz Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sieger Badende.jpg|thumb|200px|rechts|Badende , Pastell, K.-H. Sieger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zempiner hatten es kaum gemerkt, dass ein Maleratelier 1980 in der Hexenheide entstand. Erst als Ausstellungen mit dem Namen Kurt-Heinz Sieger angekündigt wurden, fragte man sich, wo er denn wohnt.&lt;br /&gt;
Der Maler hatte sich mit seiner Frau zwischen Zempin und Zinnowitz, auf einem ehemaligen Wochenendgrundstück von der Öffentlichkeit zurückgezogen. Er kam aus Frankfurt (Oder) und war 63 Jahre alt.&lt;br /&gt;
Seine, in den letzten Jahren auf Usedom geschaffenen, sehr bekannt gewordenen Pastelle sind dadurch entstanden, dass seine Erkrankung der Nerven, die Mitte der achtziger Jahre begann, das Arbeiten mit Öl an der Staffelei nicht mehr zuließ. So begann er mit Pastellkreide zu malen. Es war für ihn eine neue Herausforderung, mit diesem Material zu arbeiten. Er hat wunderbare Werke geschaffen, die er über viele Arbeitsstadien hinweg, in einer lockeren Struktur mit großer Leuchtkraft der Farben und mit einer gleichzeitigen Durchsichtigkeit, aufgebaut hat. Solange er die Kreide noch halten konnte, malte er in seinem Atelier in der Hexenheide, wo er im Jahre 2002 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sein geschaffenes Werk ist viel umfangreicher und hatte besonders den Menschen, den Akt, zum Thema. Um diese Werke zu verstehen, muss man auch etwas über sein Leben wissen. Von den bittertraurigen Bildern einer Kindheit im Waisenhaus und bei Pflegeeltern, an bis zu 17 Stellen schrieb er in sein Tagebuch. Er malte auf Zeitungsrändern und aufgerissenen Briefumschlägen. Erst als 14jähriger erhielt er, nach einer Wanderung durch das Riesengebirge, erste Anerkennung für über zwanzig angefertigte Landschaftszeichnungen.&lt;br /&gt;
So konnte er bei einem Dekorationsmaler in die Lehre gehen und lernte auch Schrift und Stuckdecken zu gestalten. Auch an Restaurierungsarbeiten in Görlitzer Kirchen durfte er teilnehmen.&lt;br /&gt;
Doch der Krieg kam und er musste zum Arbeits- und Wehrdienst. In diese Zeit fällt 1940 die Ferntrauung und nach der Kriegsgefangenschaft zieht er nach Königshain zu seiner Frau. Drei Kinder werden in dieser Beziehung geboren. Neben seiner Arbeit als Dekorationsmaler beschäftigt er sich autodidaktisch mit der Tafelmalerei. 1947 begann er an der Fachschule für angewandte Kunst in Leipzig ein Studium, musste es aber abbrechen, um seine Familie zu ernähren.&lt;br /&gt;
Nach einer Ausstellung im Jahre 1950 in Pirna wird er zum Studium an die Dresdner Kunsthochschule delegiert. Er war schon 33 Jahre alt. Nach fünf Jahren schließt er diese mit der Diplomarbeit, ein Gemälde der Familie des Hausmeisters der Dresdner Hochschule, ab. &lt;br /&gt;
Danach arbeitet er als Fassadengestalter in einem Aufbaustab von Wohnhäusern in Hoyerswerda. Es entstehen etwa sechzig baugebundene Arbeiten in Sgraffito, Glas, Mosaik und Silikat. Nach Cottbus zog er 1960 und arbeitete freischaffend. Einer kurzen zweiten Ehe folgte eine dritte, aus dieser Verbindung stammen zwei Kinder. In Cottbus förderte er die Laienarbeit und in der Hochschule für Bauwesen von 1964 – 65 war er Lehrbeauftragter. Die Stadt Cottbus würdigte seine Leistungen durch Auszeichnungen mit dem Carl-Blechen-Preis.&lt;br /&gt;
Ein Ortswechsel folgte 1972 nach Frankfurt (Oder). Dort war er freischaffend tätig und seine Werke fanden Anerkennung und wurden von Stadt und Museum angekauft. Er wurde 1977 mit dem Kleist-Preis der Stadt geehrt. Seine vierte Frau Brigitte geb. Lau heiratete er 1976.&lt;br /&gt;
In seiner Frankfurter Zeit gelang es ihm, sich teilweise von den thematischen Vorgaben der staatlich Auftragsmalerei zu lösen. So gewann er größere künstlerische Freiheit als zuvor in Cottbus oder Hoyerswerda. Die Höhepunkte seines künstlerischen Erfolges waren Einzelausstellungen in Frankfurt (Oder), Dresden, Cottbus, Fürstenwalde, Zinnowitz und Wolgast, Ausstellungen in Polen und Bulgarien, sowie die Beteiligung an einigen Kunstausstellungen der DDR, die seit 1945 in Dresden stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 siedelte Kurt-Heinz Sieger nach Usedom über, wo er sich in Zempin ein Haus mit angrenzendem Atelier errichtete und sich mit seiner Frau vom öffentlichen Leben völlig zurückzog. Kontakte zu der auf Usedom ansässigen Künstlergeneration unterblieben fast völlig. Frau Franka Keil, die Leiterin des Museums Lüttenort auf Usedom, beschreibt Sieger als einen sehr zurückgezogen lebenden Menschen, der auch im Hinblick auf sein künstlerisches Werk eher ein Einzelgänger war. In seiner selbstgewählten Isolation wandte er sich noch einmal seinem liebsten Sujet zu, dem Akt. Eine umfangreiche Gruppe von kleinformatigen Tafelbildern in Mischtechnik entstand, in denen er seine Beobachtung und Studien der Menschen am FKK-Strand umsetzte. Zum ersten Mal fühlte er sich frei von Zwängen und die Serie ging ihm gut von der Hand, wie sonst eigentlich nur das Zeichnen.&lt;br /&gt;
Sieger fühlte sich künstlerisch frei.&lt;br /&gt;
Am 25.März 2002 starb er in der Hexenheide und wurde auf dem Zempiner Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
In das Atelier ist heute wieder Leben eingekehrt. Frau Brigitte Sieger stellt Staffelei, alle Utensilien und das Flair der Umgebung des Malers Kurt-Heinz Sieger für junge Menschen zur Verfügung. In den letzten Jahren waren es besonders Potsdamer Studenten, die das „Ferienatelier“ nutzten. Ausstellungen in „Uns olle Schaul“ in Zempin zeigten, wie sich die jungen Menschen den landschaftlich schönen Ort künstlerisch erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sieger, Kurt-Heinz Selbstporträt Pastellkreide.jpg| Selbstporträt Pastellkreide&lt;br /&gt;
Datei:Sieger Original an Hauff vorn.jpg|Original vorn&lt;br /&gt;
Datei:Sieger Original an Hauff rück.jpg|Original rück&lt;br /&gt;
Datei:Sieger Bilder weg 1.jpg|2022 Sieger Bilder gestohlen 1&lt;br /&gt;
Datei:Sieger Bilder weg 2.jpeg|2022 Sieger Bilder gestohlen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurt Heinz Sieger 85. Geburtstag====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Malers im Seebad [[Zempin]] auf Usedom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 22 Jahren hat sich der Künstler, mit seiner Frau Brigitte, ganz am Rande des Gemeindegebietes, in der Hexenheide, ein zu Hause und ein großzügiges Atelier geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom hat mit dem Badebetrieb nach 1900 viele Künstler, besonders Maler, angelockt. Das Licht, die Farben, die abwechslungsreiche Landschaft, die Ungezwungenheit der Menschen am Strand und nicht zu vergessen die Fischer mit ihren Booten und Netzen inspirierten die Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]], an der Waldkante, siedelten sich die ersten „Usedomer Maler“ an, aber auch in anderen Inselorten, so in Zempin seit 1921 durch den Maler Hugo Scheele, wurden einige Maler sesshaft. Oft haben sie vorher Studienaufenthalte oder Ferien verbracht, um sich dann ganz der Insel zuzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe warum sich der Künstler Kurt–Heinz Sieger hierher zurückgezogen hat, wurde in den einführenden Worten zur Ausstellung am 03.09.1999 in der Sparkasse in Wolgast von seiner Frau Brigitte vorgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurt-Heinz Sieger 95 Jahre====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Cassen Jan Harms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KURT-HEINZ SIEGER   * 1917 Görlitz    † 2002  Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;In diesen Tagen wäre er &#039;&#039;&#039;95 Jahre alt&#039;&#039;&#039; geworden. Sein letzter Wohnsitz war&lt;br /&gt;
seit 1980 das Seebad Zempin. Sein Atelier- und Wohnhaus steht außerhalb&lt;br /&gt;
des Ortes in der Hexenheide. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom hat mit dem Badebetrieb nach 1900 viele Künstler, besonders Maler, angelockt. Das Licht, die Farben, die abwechslungsreiche Landschaft, die Ungezwungenheit der Menschen am Strand und nicht zu vergessen die Fischer mit ihren Booten und Netzen inspirierten die Künstler. Und hier waren sie fern des Getriebes der Großstädte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieger arbeitete vielseitig, von baugebundener Kunst, über Ölmalerei,&lt;br /&gt;
Tempera, bis Kohle und Kreide reicht seine Spannweite. Besonders hat er&lt;br /&gt;
sich mit dem Menschen beschäftigt. Seine Kindheit und Jugend, die er&lt;br /&gt;
fast ausschließlich in Heimen und einer guten Handvoll von&lt;br /&gt;
Pflegefamilien verbrachte, hat deutliche Spuren in seinen Bildern&lt;br /&gt;
hinterlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle seiner Gestalten stehen scheinbar beziehungslos&lt;br /&gt;
nebeneinander, seine Farbskala bewegt sich fast ausschließlich im&lt;br /&gt;
gedeckten Bereich, die großen Flächen aber sind stark differenziert&lt;br /&gt;
gemalt. Seine großen Vorbilder Cézanne und Hans von Marées sind&lt;br /&gt;
allenthalben zu spüren, Picassos Einfluss ist nicht zu übersehen. Erst&lt;br /&gt;
in seinem Spätwerk tauchen Ideen Francis Bacons auf, in diesem&lt;br /&gt;
britischen Vorbild scheint er den idealen Ideengeber seiner Empfindungen&lt;br /&gt;
gesehen zu haben und das drückt er auch in kräftigeren Farben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbindung zu den „Usedomer Malern“ konnte er einerseits durch&lt;br /&gt;
seine späte Übersiedlung auf die Insel nicht mehr herstellen, zum&lt;br /&gt;
anderen aber ist er der Geselligkeit und dem intensiven&lt;br /&gt;
Gedankenaustausch dieser illustren Gesellschaft sehr fern gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späteren Jahren entdeckte er für sich Pastellkreide und luftige&lt;br /&gt;
Motive – nicht zuletzt auch ein Zugeständnis an den Publikumsgeschmack.&lt;br /&gt;
Hierzu fand er – neben den vielen Akt- und Strandbildern – reichlich&lt;br /&gt;
Motive auf der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Transparenz und Leichtigkeit der Kreide war für ihn die&lt;br /&gt;
Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Prachtkleides der Natur am besten&lt;br /&gt;
nachzuempfinden. Die Weite der vorpommerschen Landschaft mit dem hohen&lt;br /&gt;
Himmel, dem Wasser, sowie die Bewegung durch die stetigen Winde, ziehen&lt;br /&gt;
sich durch all diese Blätter.&lt;br /&gt;
Siegers Werke entstanden langsam, sie wuchsen und veränderten sich über&lt;br /&gt;
viele Arbeitsstadien hinweg. Diese Pastelle sind in einer lockeren&lt;br /&gt;
Struktur, die Farben dominieren in großer Leuchtkraft und in der&lt;br /&gt;
gleichzeitigen Durchsichtigkeit aller Erscheinungen. Dieser Künstler ist&lt;br /&gt;
ein bescheidener Helfer, der uns die kleinen und manche großen Freuden&lt;br /&gt;
entdecken lässt, an denen wir zu oft stumpf und achtlos vorübergehen,&lt;br /&gt;
einer, der unseren Augen Lust und unseren Herzen Kraft spendet.“ &lt;br /&gt;
(Dieter Schmidt und Brigitte Sieger in einem Ausstellungstext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre 2003 öffnet seine Frau, Brigitte Sieger, das Atelier als&lt;br /&gt;
Ferienatelier für Gruppen junger Studenten, die ihre Produkte schon in&lt;br /&gt;
Zempin und Lassan ausstellten. Damit bleibt die Wirkungsstätte und der&lt;br /&gt;
Schöpfergeist des Künstlers lebendig.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonnenberg, Jana===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://theater-randfigur.de/ Theater Randfigur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1978 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebildete Schauspielerin an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist sie freie Schauspielerin und Figurenspielerin. Sie ist Mitglied im Landesverband freier Theater M-V und Mitglied des Verbandes &amp;quot;Deutscher Puppentheater&amp;quot; e.V.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 begann sie auf  dem Grundstück in Zempin in der Rieckstraße, wo sie mit ihrem Mann Antonio Kühn und dem Sohn Johann lebt, ein Puppentheater einzurichten. Sie begann erst unter dem Namen Puppenbühne Sonnenberg - dann Hoftheater. Da sie die Anzahl der Stücke und die Spielstätten erweitern konnte, hat sie das Hoftheater 2012 aufgegeben. Aber auf den Bühnen der Usedomer Seebäder kann man ihre phantasievollen Stücke erleben - zur Freude von Kindern und Erwachsenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erarbeitet sich die Stücke und Figuren selbst. Da es nun nicht nur Bühnenstücke für Kinder sind, die sie aufführt, hat sie ihr Theater nun &#039;&#039;&#039;THEATER RANDFIGUR&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie vereinigt Schauspiel und Puppenspiel - als ganz besondere Mischform. Termine der Vorstellungen - auch in der weiteren Umgebung - finden Sie auf ihrer Homepage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonnenberg Preis.jpg|2012 Preis erhalten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Theater Randfigur.jpg|2019&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schröder, Anette===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Anette_Schr%C3%B6der Anette Schröder bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steiner, Walter===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Steiner_(Geologe) Walter Steiner bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiner Selbstbildnis.jpg|thumb|200px|rechts|Steiner Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiner Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Steiner: Zempin Achterwasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1935 Böhmisch-Leipa, heute Ceska Lipa; † 2012 Weimar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutscher Geologe, Stadthistoriker und Grafiker. 1953-1958 Studium der Geologie und Paläontologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1958-60 Tätigkeit an der Staatlichen Geologischen Kommission in Halle, Blankenburg und Stendal. 1960-91 Mitarbeiter an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar. 1964 Promotion, 1972 Habilitation. 1991-2000 Direktor des Stadtmuseums Weimar, des Deutschen Bienenmuseums Oberweimar und der Kunsthalle Weimar. 1992-2000 Honorarprofessur für Geologie an der Bauhaus-Universität Weimar. Parallel autodidaktisch Beschäftigung mit Malerei und Grafik.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stöwer, Willi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Willy_St%C3%B6wer Willi Stöwer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Willy Stöwer * 22. Mai 1864 in [[Wolgast]]; † 31. Mai 1931 in Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war ein deutscher Marinemaler der Kaiserzeit. Hat auch Bilder seiner Heimat Wolgast und der Insel Usedom gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein netter Bildband Auf an die See , erschienen 1900, wurde digitalisiert:&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1832100030/1/-/ Stöwer &amp;quot;Auf an die See&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Stöwer Wolgast 1.jpg|Echter Stöwer wieder in der Heimat 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Stöwer Wolgast 2.jpg|Echter Stöwer wieder in der Heimat 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stöwer für Wolgast 1.jpg|2022 Stöwer für Wolgast 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stöwer für Wolgast 2.jpg|2022 Stöwer für Wolgast 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trodler, Eberhard===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  * 1942 Königsberg/ Neumark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 Malerlehre und Arbeit im väterlichen Betrieb. 1965-68 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm. 1968-81 Arbeit als Ingenieur für Farbgestaltung in Berlin und Potsdam - Währenddessen autodidaktische Entwicklung zur Malerei unter Anregung des Malers Otto Niemeyer-Holstein sowie des Werkes von Curt Querner - 1982 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR - seitdem freischaffend - Seit 1982 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen bundesweit sowie im europäischen Ausland -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Motive von Zempin und den Fischern Willi Florin und Hans Schätzchen stellte er in der Villa Irmgard in Heringsdorf im Herbst 2005 aus. Er lebt in Stahnsdorf bei Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Achterwasser.jpg |Hafen Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:04 Weide Achterwasser.jpg |Weide am Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:05 Willi Florin.jpg |Fischer Willi Florin&lt;br /&gt;
Datei:02 Fischeputzen gr.jpg| Fische putzen&lt;br /&gt;
Datei:03 Schätzchen Hans.jpg| Fischer Hans Schätzchen&lt;br /&gt;
Datei:OZ S 14- 02 04 2012.JPG|2012 April OZ&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wegehaupt, Herbert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Wegehaupt Herbert Wegehaupt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 08. April 1905 in Crone; † 28. September 1959 in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein deutscher Maler, Holzschneider und Kunsterzieher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken - 100. Geburtstag &lt;br /&gt;
Herbert Wegehaupt – Ein Usedomer Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Am 8. April des Jahres 1905 wurde er in Crone an der Brahe, heute Koronowo an der Brda (Polen) geboren. &lt;br /&gt;
Seit 1930 lernte er die Insel Usedom durch seinen Freund und Maler Otto Manigk kennen und so wurde für diese Familien Usedom zum Sommerferienort, zu Beginn des II. Weltkrieges sogar der erste Wohnsitz. Schon im Jahre 1929 hatte er die Schwester von Otto Manigk, Luise, geheiratet. Bis 1949 wurde Ückeritz sein Heimatort. Als dann der Maler Otto Niemeyer-Holstein seinen Wohnsitz auf der Insel Usedom nahm, begann der Kreis, den wir heute die „Usedomer Maler“ nennen. &lt;br /&gt;
Jürgen Lühr schreibt in seinem Buch über die Usedomer Maler:  „... Otto Manigk, der Meister der Walter-Kurau-Schule, Herbert Wegehaupt der ehemalige Dessauer Bauhausschüler und Otto Niemeyer-Holstein, der Landschaftsmaler aus Kiel, um diese Drei gruppierten sich die anderen Künstler....“&lt;br /&gt;
Durch seine Berufung am 1.April 1949 als Professor an das Institut für Kunsterziehung der Universität Greifswald, hat er den Wohnsitz Ückeritz verlassen. Viele seiner Schüler haben durch ihn die Insel Usedom als weiteres Arbeitsgebiet ausgesucht. Die Verbindung nach Ückeritz ist nie abgerissen und heute wohnt und arbeitet als Künstler sein Sohn Matthias in Ückeritz.&lt;br /&gt;
1953 wurde leider durch einen Brand im Ückeritzer Haus ein großer Teil seiner Werke vernichtet.&lt;br /&gt;
Nach schwerer Krankheit verstarb Herbert Wegehaupt am 28.09.1959 in Greifswald.&lt;br /&gt;
In dem 1998 erschienen Buch „Die Würde des Lebendigen“ schreibt Jürgen Lühr: „ ... Zu Lebzeiten verhinderten Bescheidenheit und Zurückhaltung eigene Ausstellungen. Es ging ihm um Arbeit, nicht um Selbstdarstellung. Heute wird seine Bedeutung als Maler zunehmend sichtbar.&lt;br /&gt;
Herbert Wegehaupt schreibt in einem Brief: „...Mir scheint dass die Liebe zur Kunst, zum Leben (wer die Kunst lieben lernt, lernt das Leben lieben – und umgekehrt) die Kraft ist, die das Herz stark macht und den Geist weit, die ein weites schönes Ziel für das Leben zu stecken vermag....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wegehaupt, Matthias====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Wegehaupt Matthias Wegehaupt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 1938 in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein deutscher Maler und Schriftsteller, der in Ückeritz auf der Insel Usedom lebt. &lt;br /&gt;
Sohn des Künstlers Herbert Wegehaupt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wegehaupt Matthias 2010.jpg| 2010 &lt;br /&gt;
Datei:2016 Matthias Wegehaupt.jpg|2016&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wegehaupt Matthias.jpg|2016 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2017 Wegehaupt 1.jpg|2017 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Wegehaupt 2.jpg|2017 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Matthias Wegehaupt 1.jpg |2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Matthias Wegehaupt 2.jpg |2021 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Womacka, Walter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Womacka Walter Womacka bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * 22. Dezember 1925 in Horní Jiřetín, Tschechoslowakei; † 18. September 2010 in Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein deutscher Maler, Grafiker und Gestalter zahlreicher architekturgebundener Arbeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hatte ein Haus in Loddin, wo er sich oft aufhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Womaka Seerose Kölpinse Leben.JPG|Leben von Womaka in der Seerose Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Womacka 27.11.2020 a.jpg | Walter Womacka OZ 27.11.2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Womacke 27.11.2020 b.jpg| Walter Womacka OZ 27.11.2020 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zu Usedomer Künstler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norbert Krabbe - Wenn das Gelb das Grau aufbricht - Malerei - Colagen - Zeichnungen, 2011 Koserower Kunstsalon&lt;br /&gt;
* Ernst Heilemann - Der &amp;quot;Zille von Bansin&amp;quot; Verag IGEL, Usedom ISBN 978-3-9810371-6-6&lt;br /&gt;
* Die Würde des Lebendigen - Usedomer Malerei des 20. Jahrhuderst - Jürgen Lüder gen. Lühr, ISBN 3-932545-19-2&lt;br /&gt;
* ROSA KÜHN -Aquarelle und Zeichnungen, Museum Wolgast 2009&lt;br /&gt;
* Lyonel Feininger, Stiftung Pommern, Kiel, Graphische Sammlung, Bestandkatalog, 1991&lt;br /&gt;
* DIE USEDOMER MALER - Landschaft 1933 - 1995, Ingrid von der Dollen, 1996, ISBN 3-9803567-3-6&lt;br /&gt;
* Bube John, Joachim John, ISBN 978-3-360-01961-5&lt;br /&gt;
* Otto Manigk - 1902 -1972 Malerei, Staatliches Museum Schwerin, 2001, ISBN 3-86106-070-1&lt;br /&gt;
* Herbert Wegehaupt - Schauend lauschen, zum 100. Geburtstag, Stiftung Pommersches Landesmuseum, ISBN 3-9806294-4-9&lt;br /&gt;
* Lüttenort - Das Bilder-Leben und Bild-Erleben des Malers Otto Niemeyer-Holstein nach seinen Erzählen wiedergegeb von Achim Roscher, 1989, ISBN 3-373-00237-0&lt;br /&gt;
* Mein TABU, 1996 ONH zum 100. Geburtstag, ISBN 3-00-000644-3&lt;br /&gt;
* Lüttenort, Geschichten aus dem Leben Otto Niemeyer-Holsteins, von Achim Roscher, 2. Auflage 2009, ISBN 978-3-7466-2251-4&lt;br /&gt;
* Otto Niemeyer-Holstein - Lebensbild mit Landschaft und Figuren, Achim Roscher, 2001, ISBN 3-7466-1737-5&lt;br /&gt;
* Otto Niemeyer-Holstein - Handzeichnungen, 2003, &lt;br /&gt;
* USEDOM als Künstlerinsel, Bernfied Lichtnau, 1993, ISBN 3-88132-251-5&lt;br /&gt;
* Künstler auf Usedom, 1994, Ausstellungskatalog,  &amp;quot;Die Libelle auf der Welle&amp;quot; Heringsdorf&lt;br /&gt;
* Kurt Heinz Sieger - Malerei Grafik, 1997, Ausstellung Wolgast&lt;br /&gt;
* Odysseus, Stationen eines Wegs - Radierungen von Susanne Kandt-Horn, Gedichte von Rainer Luce, 1994, ISBN 3-928704-07-9&lt;br /&gt;
* Manfred Kandt - Malerei Zeichnungen baugebundene Kunst, 1982, Kunsthalle Rostock&lt;br /&gt;
* Poesie - Fremdenverkehrsverband &amp;quot;Insel Usedom&amp;quot; e.V.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kunst braucht Gunst&amp;quot; Williy Stöwer, Marinemaler und Illustrator der Kaiserzeit, 2000, ISBN 3-934865-11-9&lt;br /&gt;
* Wolfgang Frankenstein - Malerei und Grafik, 1978, VEB Verlag der Kunst Dresden (hatte Wochenendhaus in Zempin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156805</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156805"/>
		<updated>2026-09-28T14:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wie schläft eigentlich ein Wal? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, [[Stint]], Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin Dorf]]     48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
:;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156804</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
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		<updated>2026-09-28T14:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1934 Fischer Anzahl */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, [[Stint]], Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin Dorf]]     48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156803</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156803"/>
		<updated>2026-09-28T14:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1934 Fischer Anzahl */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, [[Stint]], Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin Dorf]]    48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156802</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
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		<updated>2026-09-28T14:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1934 Fischer Anzahl */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, [[Stint]], Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin Dorf]] 48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156801</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156801"/>
		<updated>2026-09-28T14:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1934 Fischer Anzahl */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, [[Stint]], Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin Dorf]]	        48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156800</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=156800"/>
		<updated>2026-09-28T13:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1934 Fischer Anzahl */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, [[Stint]], Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin]]	        48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Wolgast&amp;diff=156799</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Wolgast</title>
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		<updated>2026-09-28T07:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wolgast ab 2023 - */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Wolgast&lt;br /&gt;
 | zeit =fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Wolgast ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Stadt Wolgast==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 1954 Cisa 128.JPG|thumb|200px|rechts|Hugo Scheele – CISA]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom#Scheele.2C Hugo|Hugo Scheele - Künstler der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Scheele Texte Wolgast.pdf|Hugo Scheele - Gedichte aus der Vergangenheit der Stadt Wolgast]] - pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Ursprung des Namens „W o l g a s t“&lt;br /&gt;
::* Die Cisa bei Wolgast&lt;br /&gt;
::* Der Prophet Bernhard&lt;br /&gt;
::* Wolgast’s Hühner und Enten auf großer Fahrt&lt;br /&gt;
::* Der Papago&lt;br /&gt;
::* Der Schild Gerovits&lt;br /&gt;
::* Barovit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahlzow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Die Bauern haben immer Dienst getan. Sächerin zu Mölschow und Malsow zum Ackerhof Simitz. In Malsow sind vormals 4 Bauernhöfe gewesen, auf zweien von diesen sitzen jetzt zwei Bauern. Von dem Acker der zu dem 3. Hof gehört, hat der vornehmste von den Fährmännern eionen Teil nächst der Fähre, gesondert von dem Acker der anderen liegen, diesen Acker , den er für den Dienst bei der Fähre ohne Pachtzahlung nutzt. Auf dem 4. Hof ist kein fester Bewohner, außer was die herrschaft davon morgenweise an den beiden geringeren Fährmänner vermieten kann, welche es am meisten begehren, wenn die Herrschaft für jeden Morgen 1 Rthl bekommt. Sie haben ihren Kirchgang in Krumin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 6.1 Hans Swank, 7.2. Martin Floryn, 8.3. Der Fährmann. 9.4 Hans Swin und 10.5. Jochom Dagen sind Unterfährleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1758 aus Militäraufzeichnungen .jpg|1758 Militäraufzeichnung Stadtansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 1715–1720: Während des Großen Nordischen Krieges war Wolgast zeitweise von den Dänen bzw. Preußen besetzt, bevor es wieder an Schweden zurückfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  5 Meilen von Swienemünde gegen Westen, und eben so weit von Uesedom gegen Norden, an der Peene, hat 4 Bauern, welche mit den, bei der nicht weit von hier entfernten Wolgastischen Fähre, diesseits der Peene wohnenden 4 Fährleuten und 3 Büdnern zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Bauerndorf hart an der Peene, nach Krummin eingepfarrt, 4 Bauernhöfe, 1 Müller, 10 Büdner, 1 Schule. Ein Bauernhof ist unter die übrigen 3 Höfe verteilt, 17 Wohnhäuser, 132 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast alt Hafen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|1923 Inselclub&lt;br /&gt;
Datei:1923 Wolgast.jpg|1923 Beschreibung Wolgast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Wolgast/Adressbuch_1937?fbclid=IwY2xjawT-J2NwZG9mBWV4dG4DYWVtAjEwAGJyaWQRMUZ0cXRpdFlaR1gzeHNxYlJzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEefHLe7VlezvlPZZxaD6U9YZeABC9YkuwIs7m1tKnQDX06EJ4PacdAV4YTkyY_aem_V6QO5NfNFRPV6wjIDLdwgg Adressbuch Wolgast 1937]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 1.jpg|1934 Unglück 1 &lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 2.jpg|1934 Unglück 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kreis 1979 Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b2/Wolgast_Kreis_1979_Daten.pdf  |[[medium:Wolgast Kreis 1979 Daten.pdf|Kreis Wolgast – Entwicklung von 1949 bis 1979 - Betriebe, Bildung, Kunst usw. – 38 Seiten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 a.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 b.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 c.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wolgast in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast 2008 - 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Stadtbrand Dänenzeit.jpg|2008 StadtbrandDänenzeit&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wogast Hoffman Blumen 100.jpg|2008 Hoffman Blumen 100&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Hoffmann.jpg| 2008 Hoffman Blumen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Werft 60 Jahre.jpg|2008 Werft 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenewerft Geburtstag.jpg|2008 &amp;amp;0 Jahre Werft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Schule Geschichte.jpg|2008 Schule &lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Peenemünder Schmuck.jpg|2008 Museum [[Peenemünde]]r Goldschmuck&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Haus Kreuzung.jpg|2008 Haus an der Kreuzung verkauft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Ockelsches Haus.jpg|2008 Ockelsches Haus&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Schlossinsel Grabung.jpg|2016 Schlossinsel Grabung&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 1.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 2.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 a.jpg|2021 3. Buch erschienen a&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 b.jpg|2021 3. Buch erschienen b&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 1.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 2.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Gewerbe Bluhm 50 Jahre.jpg|2022 Bluhm Raumausstatter 50 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Wolgast Jugend 30.jpg|2022 FF Jugend Wolgast 30 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 1.jpg|Reitverein 60 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 2.jpg|Reitverein 60 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 1.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 2.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 1.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 2.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 1.jpg|2022 Reiseführer 1 ISBN 978-3-7520-0658-2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 2.jpg|2022 Reiseführer 2 auch eISBN 978-3-7520-0217-1 &lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter.jpg|2022 Bürgermeister Schröter&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 1.jpg|2022 Luxus Yacht 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 2.jpg|2022 Luxus Yacht 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast ab 2023 - ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Braunsche Mühle 2023.jpg|Braunsche Mühle 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgas FF Dübner 50 2023.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast FF Dübner 50 2023 a.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast.jpg|2023 Bürger werden ausgezeichnet&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Postkarten.jpg|2023 Postkarten Sammler&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 1.jpg|2023 Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 2.jpg|2023 Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre.jpg|900 Jahre Ersterwähnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Breite Straße Bauarbeiten.jpg|2023 Bauarbeiten Breite Straße&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 a.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 b.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 a.jpg|Feier 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 b.jpg|Feier 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 1.jpg|2023 Anker jetzt Café 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 2.jpg|2023 Anker jetzt Café 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Café Biedenweg.jpg|2023 Café Biedenweg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 1.jpg|2023 Mühle brennt 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 2.jpg|2023 Mühle brennt 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 3.jpg|2023 Mühle brennt 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 1.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 2.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 1.jpg|2023 Dr. Kärst 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 2.jpg|2023 Dr. Kärst 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 1.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 2.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Bürgermeister Kanehl 2023.jpg|2023 Bürgermeister Kanehl&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Glocken St. Jürgen und Friedhof 2023.jpg|2023 Glocken neu St. Jürgen und Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 1.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 2.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Rathaus 2024.jpg|2024 Rathaus Gebäude renovieren&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Programm 900 Jahre 2024.jpg|2024 - Programm 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 1.jpg|2024 Flusskreuzer 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 2.jpg|2024 Flusskreuzer 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Ottojahr.jpg|2024 Ottojahr Veranstaltungen&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 1.jpg|Café Biedenweg 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 2.jpg|Café Biedenweg 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Plegeheim St Jürgen 2024.jpg|2024 Pflegeheim&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 a.jpg|2024 Kirchplatzschule 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 b.jpg|2024 Kirchplatzschule 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 a.jpg|2024 Tierpark 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 b.jpg|2024 Tierpark 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Vortrag.jpg| Vortrag 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 1.jpg|2024 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 2.jpg|2024 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Fischmarkt Gaststätte Spritzenhaus 1879.jpg|Fischmarkt ehem. Spritzenhaus von 1879 &lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 a.jpg|2024 Peenewerft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 b.jpg|2024 Peenewerft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 a.jpg|2024 Auftrag Werft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 b.jpg|2024 Auftrag Werft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brndstiftung 1.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brandstiftung 2.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 1.jpg|2024 - 900 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 2.jpg|2024 - 900 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 3.jpg|2024 - 900 Jahre 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 1.jpg|2026 Anlagen Fotos U. Spohler&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 5.jpg|2026&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. April  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolgast Bahnhofstraße.jpg|thumb|200px|rechts|Wolgast Bahnhofstraße]]&lt;br /&gt;
:Seltenes Angebot: Villa in Wolgast samt Luftschutzbunker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus an der Bahnhofstraße steht für 254.000 Euro zum Verkauf / Unterirdischer Schutzkeller ist noch intakt und begehbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast wird für eine außergewöhnliche Immobilie aktuell ein neuer Eigentümer gesucht. Die Rede ist von der &#039;&#039;&#039;1924/1925 im Jugendstil&#039;&#039;&#039; errichteten Wohnvilla in der Bahnhofstraße 90, die außer einigem interessanten Originaldekor eine Besonderheit zu bieten hat: Während des Zweiten Weltkrieges ließ der damalige Eigentümer zum Schutz seiner Familie auf seinem Grundstück in der Gartenböschung einen Luftschutzbunker anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach knapp 100 Jahren ist die mit zwei Aus- bzw. Eingängen ausgestattete unterirdische Anlage intakt und begehbar. Wer durch eine der beiden Holztüren die steilen Stufen in den Betonstollen hinabsteigt, gelangt in zwei hintereinander angeordnete, langgezogene Räume. Der Zweck der Anlage bestand darin, unter der gegen Druckwellen wirkenden, halbrunden Betondecke etwaige Bombardements möglichst schadlos zu überstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„War eingerichtet wie ein Wohnzimmer“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine inzwischen verstorbene Augenzeugin, die seinerzeit mit der Tochter des Hausbesitzers befreundet war, berichtete vor einigen Jahren, dass der Bunker zur Zeit des Krieges „wie ein kleines, langes Wohnzimmer“ eingerichtet gewesen sei. Aus Abenteuerlust hätten sie und ihre Freundin hier aufregende Stunden verbracht.&lt;br /&gt;
Heute ist der kleine Luftschutzbau leer, ja nahezu besenrein. Nur etwas Baumaterial ist hier unten eingelagert. Früher offenbar vorhandene Schleusentüren sind in der Zwischenzeit verschwunden. Auch die hölzernen Pforten sind offensichtlich nicht original.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die teilunterkellerte Villa mit der ursprünglichen Adresse Bahnhofstraße 31 II vom einst bekannten Wolgaster Bauunternehmer Max Sußmann für einen Ingenieur namens Ferck. Im Wolgaster Adressbuch von 1929 wird als Eigentümer dann bereits der Major a. D. Siegfried Campe genannt, der mindestens bis 1937 in dem hübschen Anwesen gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Sicht des Greifswalder Immobilienmaklers Christian Fehlhaber, der für das Objekt in Wolgast einen Käufer sucht, handelt es sich um ein außergewöhnliches Anwesen. „Die Immobilie hat Charme. Und wer das mag, ist auch bereit, das nötige Geld für Pflege und Erhalt aufzuwenden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei verweist der Makler unter anderem auf Drachen nachempfundene Wasserspeier an zwei Dachrinnen, die halbrunden Fassadenspiegel, die originalen Türeinfassungen im Gebäudeinnern und die sehenswerte Fensterverglasung des Anbaus.&lt;br /&gt;
Der Kaufpreis für das über drei Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 240 Quadratmetern verfügende Vermietungsobjekt beträgt 254.000 Euro – inklusive Luftschutzkeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
:;Vor 20 Jahren verbrannte ein Wolgaster Wahrzeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni 2006 wurde großer Homeyer-Speicher Raub der Flammen / Bis heute ist Platz unbebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war heute vor 20 Jahren: Der 6. Juni 2006 ging als ein schwarzer Tag in die Wolgaster Geschichte ein. Gegen 23.38 Uhr teilten Einwohner der Polizei mit, dass der historische Homeyer-Speicher am Stadthafen in Flammen steht. Ein nahes Kinderheim musste evakuiert werden.&lt;br /&gt;
Wenige Stunden später war der größte Fachwerkspeicher Norddeutschlands nur noch Schutt und Asche und Wolgast um ein Wahrzeichen ärmer. Denn: Der 1835 vom Wolgaster Kaufmann Wilhelm Homeyer finanzierte, 80 Meter lange und 18 Meter breite Koloss aus Eichenholz und Backstein stellte nicht nur ein einmaliges bautechnisches Denkmal dar. Das Gebäude – der Schaden wurde auf 1,5 Millionen Euro geschätzt – verkörperte gleichsam ein Stück Identität der Wolgaster, war es doch Ausdruck einer Zeit, in der die Stadt am Peenestrom mit einem der wichtigsten Getreidehäfen an der Ostsee gesegnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei ging sofort von Brandstiftung aus und es dauerte keine 24 Stunden, da war der Täter gefasst. Ein Wolgaster Feuerwehrmann gestand die Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärger über den neuen Lebenspartner seiner Ex-Freundin, so gab er später an, sei der Grund für sein Handeln gewesen. Und wie sich herausstellte, war er sogar selbst als Truppmann an der Bekämpfung des Feuers beteiligt gewesen. Umgehend wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen und der Beschuldigte kam in U-Haft. Weitere Brände in Wolgast wurden ihm zur Last gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 stand der Täter in Stralsund vor dem Landgericht und einen Monat später erging das Urteil: fünf Jahre und viereinhalb Monate Haft wegen Brandstiftung in drei Fällen, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Zunächst folgte aber eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Der Gerichtspsychiater hatte dem Täter eine krankhafte Persönlichkeitsstörung und ein erhöhtes Aggressionspotenzial bescheinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute präsentiert sich der Standort des einst so stolzen Speichers als leerer Platz. Vage Pläne, hier ein Parkhaus zu errichten oder den Speicher nach historischem Vorbild wieder aufzubauen, wurden nie umgesetzt. „Aktuell gibt es keine Pläne für das Areal“, sagt Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer macht die Vorpommersche Landesbühne auf dem Terrain mit den Wolgaster Hafenfestspielen Station. Vom 20. Juni bis zum 22. August wird jeweils mittwochs, donnerstags und samstags um 19.30 Uhr das Stück „Frittenblues auf Usedom“ gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. August  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;Breite Straße in Wolgast wird Ende September freigegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren und vier Monaten endet die Dauerbaustelle auf der wichtigen Usedom-Zufahrt&lt;br /&gt;
Endlich Endspurt bei der Fertigstellung der Breiten Straße, einer wichtigen Zufahrt zur [[Insel Usedom]] aus Richtung [[Lubmin]], Wusterhusen sowie Freest und [[Kröslin]]. Die Kanalbauarbeiten des Zweckverbandes Wasser und Abwasser Wolgast in der Tiefe sind nun abgeschlossen, die Straße ist über die kompletten 800 Meter Länge wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Deckschichten Asphalt wurden in dieser Woche aufgebracht. Der Einbau der Asphaltdeckschicht als letzte Tragschicht ist für die 37. Kalenderwoche zwischen 7. und 11. September vorgesehen. Bis Ende September soll die Landesstraße 262 in diesem Bereich dann nach drei Jahren und vier Monaten Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kann der grundhafte Ausbau der Straße tatsächlich zum angegebenen Termin Ende September fertig werden? Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter (parteilos) rechnet fest damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mir ist auch kein anderes Datum bekannt“, sagt er. Schröter hatte noch im Frühjahr versucht, den Fertigstellungstermin auf Juni und damit vor Beginn der Hochsaison zu drücken. Doch laut Landesstraßenbauamt ließ sich dieses Ziel nicht realisieren. So bleibt es tatsächlich beim Fertigstellungstermin bis zum 30. September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn, die Anwohner sowie die in der Straße ansässigen Gewerbetreibenden wird es höchste Zeit, dass diese wichtige Landesstraße wieder in beide Richtungen durchgängig befahrbar ist.&lt;br /&gt;
„Es ist schon eine erhebliche Belastung für unsere Kunden, aber insbesondere für unsere Monteure, immer große Umwege zu fahren“, so Raik Plückhahn, Geschäftsführer von Antennen Elektronik Plückhahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt aber auch, dass die Zusammenarbeit von Eurovia als Hauptauftragnehmer mit den Anwohnern immer gut funktioniert hat. „Dass sie Bauabschnitt für Bauabschnitt nach Fertigstellung für den Anwohner- und Lieferverkehr offen gelassen haben, zeigt den guten Willen. Sie hätten die Straße auch durchgehend komplett gesperrt lassen können“, so Plückhahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bislang wurden rund 1000 Meter Energiekabel verlegt und etwa 1400 Tonnen Asphalt eingebaut. Dazu kommen hunderte Meter an Wasser-, Abwasser- und Regenwasserleitungen, die ebenfalls erneuert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte und damit letzte Bauabschnitt wurde im vergangenen Oktober begonnen. „Die extreme Belastung und Überlastung während der über drei Jahre dauernden Bauzeit durch den Abkürzungsverkehr in den engen Gassen der historischen Altstadt hat bereits gravierende Schäden an Straßen und Gebäuden verursacht“, so der Bürgermeister. Auch die Bau- und die Hufelandstraße als Umleitungsstrecke haben während der langen Bauzeit Schäden davongetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raik Plückhahn verweist in diesem Zusammenhang noch auf einen Grund, warum oftmals bei Stau versucht wurde und wird, durch die Altstadt auf die Insel Usedom zu gelangen: „Wer als Navigationshilfe Google Maps verwendet, wird automatisch über die Baustraße und die Wilhelmstraße Richtung Insel Usedom geleitet. Trotz mehrerer Hinweise hat sich das während der ganzen Bauzeit nicht geändert“, weiß er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun soll nach drei Jahren und vier Monaten bald Schluss mit langen Umwegen sein. „Wir hoffen natürlich, dass die grundhaft ausgebaute Straße dann nicht gleich wieder aufgerissen wird, weil womöglich was vergessen wurde einzubauen“, sagt der AEP-Chef. Ursprünglich sollte die Straße bereits Ende 2024 fertig sein. Dann traten Baubehinderungen auf, die nicht vorhersehbar waren, und für die Verständnis aufgebracht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Im Nachbarland Polen in Swinemünde wurden in dieser Zeit drei wichtige Straßen komplett neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 26. August  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;Wolgaster Feuerwehr feiert 145-jähriges Bestehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Große Party samt Festumzug am Sonnabend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiwillige Feuerwehr Wolgast feiert am Sonnabend, dem 29. August 2026, ihr 145-jähriges Bestehen. Der Feuerwehrförderverein lädt mit Unterstützung der Wolgaster Wohnungswirtschaft GmbH und der Stadt Wolgast herzlich zum Feiern und Genießen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festumzug mit dem Schalmeienorchester Rossow beginnt um 11 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Heberleinschule. Die Route führt dann entlang der Heberleinstraße in die Saarstraße und von dort über die Chausseestraße in die Hufelandstraße bis zum Festgelände direkt vor der Stadthalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. September  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;„Blaues Wunder“ erstrahlt zum Jubiläum in bunten Farben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll ein imposantes Fest werden – das 30. Jubiläum der [[Fähren und Brücken Usedom#Wolgaster Brücke mit Eisenbahn|Peenebrücke]] am 26. September von 14 bis 22 Uhr. Aus diesem Anlass ist eine große Veranstaltung samt Lichtshow geplant, die auf der Schlossinsel am Stadthafen stattfindet – also direkt am „Blauen Wunder“, wie die Brücke liebevoll genannt wird. Organisiert wird das Ganze von der Stadt Wolgast und ihrer Kulturgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feierlichkeiten beginnen am 26. September um 14 Uhr an der Amazonenbrücke auf Schlossinselseite. Dort wird eine 2,30 Meter hohe Metallskulptur eingeweiht, die auf Initiative des Philipp-Otto-Rungeklubs entstand. Sie stellt das Liebespaar Pauline und Philipp Otto Runge dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee für das Kunstwerk stammt von Prof. Arnd Joachim Garth, Vorstandsvorsitzender des Rungeklubs, und der Korbflechterin Anja Müller. Künftig können dann Liebespaare ihr Schloss an der von der Kunstschmiede Grimm in Greifswald gefertigten Skulptur „Wir zwei” anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des Kanuvereins gibt es ein buntes Programm und verschiedene kulinarische Angebote. 15 Uhr treten die ASB Tanzmäuse auf, 16 Uhr folgt eine Zaubershow. Um 17 Uhr wird die Peenebrücken-Fotoausstellung eröffnet und ab 18.30 Uhr erklingt Musik mit dem Voice &amp;amp; Sound Collective Stettin/Greifswald. 20 Uhr folgen die Festreden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhepunkt wird um 20.45 Uhr eine große Lichtshow mit Musik an der geöffneten Peenebrücke sein. Dutzende beleuchtete Schiffe werden dazu die Brücke passieren. Die Idee der Lichterfahrt hatten die Wolgaster Benny Fleischer und Christoph Ast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zehn große geschmückte Fahrgastschiffe werden dabei sein, allerdings sind sie schon ausgebucht. Wir versuchen deshalb, noch ein weiteres Fahrgastschiff zu organisieren, das Gäste aufnehmen kann“, sagt Benny Fleischer. Auch viele private Schiffe werden an der Lichtfahrt teilnehmen.&lt;br /&gt;
Alle Teilnehmer der Lichterfahrt treffen sich um 18 Uhr im Hafen von Peenemünde. Von dort startet der Schiffskorso um 19.30 Uhr, um dann 20.45 Uhr die geöffnete Brücke zu passieren. „Es wird großartig aussehen, wir freuen uns schon riesig“, gesteht Benny Fleischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lichterfahrt, so ist sein Ziel, soll eine jährliche Tradition werden. „In vielen Städten mit Wasseranbindung gibt es diese Lichterfahrten, in Wolgast bisher noch nicht. Das wollen wir ändern. Wir meinen, es wäre ein tolles Event für unsere Stadt“, so die beiden Organisatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 28. September  Ostseezeitung von  Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;Breite Straße in Wolgast wird am Mittwoch freigegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 16 Uhr verschwinden letzte Absperrungen – Verkehr Richtung Usedom und Greifswald kann wieder rollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich wieder freie Fahrt in einer wichtigen Verkehrsader der Stadt: Am Mittwoch, den 30. September, wird nachmittags die Breite Straße in Wolgast wieder für den Verkehr in Richtung Insel Usedom und Greifswald freigegeben. Gegen 16 Uhr werden die letzten Absperrungen beiseite geräumt, dann kann der Verkehr rollen. Die Wolgaster wurden dabei auf eine harte Probe gestellt, die Bauzeit betrug insgesamt drei Jahre und vier Monate. Ursprünglich sollte die Bauzeit eineinhalb Jahre dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim grundhaften Ausbau der wichtigen Wolgaster Verkehrsader kam es wegen der komplizierten Leitungs- und Bodenverhältnisse immer wieder zu Verzögerungen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mehrfach wurden Leitungen entdeckt, die in keinem Plan eingezeichnet waren. Künftig gibt es exakte Lagepläne. Der Ausbau der Breiten Straße war eine Gemeinschaftsaufgabe des Straßenbauamtes Neustrelitz, des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Festland Wolgast und der Stadt Wolgast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Land hat in den Straßenbau rund zwei Millionen Euro investiert, die Kosten des Zweckverbandes liegen bei 2,4 Millionen Euro. Die Stadt hat den Gehwegbau beidseits der Straße finanziert, Kosten rund 730.000 Euro. 510.000 Euro davon waren Fördermittel. Damit liegen die Gesamtkosten für den grundhaften Ausbau der Breiten Straße bei etwa 5,13 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgehungsstraße über den Peenestrom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fähren und Brücken Usedom#Straßenbrücke Umgehung Wolgast|Straßenbrücke Umgehung Stadt Wolgast über den Peenestrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnugen Bau 1.jpg|2022 Mahlzow Ferienwohnungen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnung Bau 2.jpg |Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnungen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow keine Ferienwohnungen.jpg |Datei:2022 Mahlzow keine FEWO&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 1.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 2.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pritzier in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgast#Pritzier Pritzier bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/hohendorf/Ortsfamilienbuch Ortsfamilienbuch auch Pritzier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Jahresende 2011 war Pritzier ein Ortsteil von Hohendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte.jpg| Dorfcharakter soll erhalten werden&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte 2.jpg| Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsteile der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Hohendorf (Wolgast)]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss in Wolgast===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wolgast Schloss Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Wolgaster Schloss - der [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wolgaster Schloss bei youtube digital&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=svTwrAoMg7k Wolgaster Schloss 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Y66UCjq-0p4  2025 Schloss Wolgast]&lt;br /&gt;
:Einst Residenz der Pommernherzöge – heute ein Bodendenkmal: Das Schloss Wolgast war und ist ein Bauwerk von landesgeschichtlicher Bedeutung. Historiker und Bürger kämpfen für archäologische Grabungen, bevor ein Investor ein Hotel auf der Schlossinsel errichtet. MV1 geht der Frage nach: Wird hier unser Kulturerbe für Generationen überbaut und versiegelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1128 – Otto von Bamberg – Bericht – Burg Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüsse sind Verkehrswege (Peene, Bodden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1282 – Wolgast erhält Lübisches Stadtrecht&lt;br /&gt;
		Wolgast war vor dieser Zeit schon Herzogssitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1295 – Teilung des Herzogtums in Wolgast und Stettin&lt;br /&gt;
		Aber auch als Nebenresidenz genutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1298 war die Burg nach Vorbildern der Fürstenburgen umgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 15 Jahrhdt. Mittelalter – Wolgast Blütezeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474 / 78  Bogislaw X. regierte ganz Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 – lässt er den langgestreckten Bau mit Treppenturm errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 – Teilung in Stettin und Wolgast – andere Landteilung – &lt;br /&gt;
(Vor- und Hinterpommern bekommen Gestalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 - Philipp I. modernisiert und erneuert die Burg, da Heirat mit Maria von Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1547 – Philipp I. baut das Schloss zu einer modernen Festung aus.&lt;br /&gt;
		Innenhof erhält schlossähnlichen Charakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1554 – [https://de.wikipedia.org/wiki/Cro%C3%BF-Teppich Croy Teppich] als Ausstattung – weitere 50 Teppiche gehörten zur Ausgestaltung des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557 – Brand durch Unachtsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563 – unter Ernst Ludwig / Sohn Philipp I. wird es wieder instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1577 – Ernst Ludwig –  errichtet das „neue Haus“ für den mittelalterlichen Nordflügel,&lt;br /&gt;
lässt Wasserleitung legen, - Vorbereitung auf die Hochzeit mit &lt;br /&gt;
Sophie Hedwig von Braunschweig&lt;br /&gt;
		Wappenstein über dem Eingang des neuen Hauses angebracht&lt;br /&gt;
		Heute in der Aula Uni Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Philipp Julius / Sohn v. Ernst Ludwig verschönert das Schloss mit Säulengang und kunstvollen Portalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – stirbt Philipp Julius ohne männliche Nachkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – Bogislaw XIV. Stettin übernimmt den Wolgaster Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit beginnt der Niedergang Wolgasts – auch 30jähr. Krieg in Pommern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 – Dänen erobern das Schloss – Kaiserliche Verbände verjagen die Dänen,&lt;br /&gt;
aber sie besetzen und plündern und große Teile der Stadt werden &lt;br /&gt;
niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1630 – Gustav II. Adolf greift in den Krieg ein – Landung in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1632 – 6. November fällt Gustav II Adolf bei Lützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633 – in der Schlosskirche wird der Leichnam Juni / Juli &lt;br /&gt;
4 Wochen feierlich aufgebahrt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemälde zur Abholung von Gustav II. Adolf aus dem Schloss von Hellquist – Besitz der Königin von Schweden – Ausstellung 2007 in Wolgast &lt;br /&gt;
Kopie von Axel Schöngrün in der Petri – Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 – Plan vom Schloss – 5 Bastionen, Zugbrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1675 – Beschuss durch die Brandenburger – Pulverturm explodierte und &lt;br /&gt;
Schlosskapelle zerstört. – Danach erster Abbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1711 – Sächsischer Oberstleutnant Wageneck baut Kupferhaube des Bogislaw-&lt;br /&gt;
turmes ab – für sein Schloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1713 – Abbrennen der Stadt auf Befehl des Zaren als Vergeltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 – Bewilligung von 10.000 Stück Seinen zum Wiederaufbau der Petrikirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 – Treppenstufen herausgerissen – Turm fällt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1739 – fällt Schlossinsel an die Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798 – Baumaterial kann abgetragen werden zum Bau von Häusern in der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 – die Preußen übernehmen Wolgast von den Schweden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 ist das Schloss dem Erdboden gleich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – Hohmeier kauft die Reste und baut Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Natursteine vom Schloss finden wir noch als Fundament der Schule – gegenüber dem Eingang der Petrikirche, in Wirtschaftsgebäuden in Wrangelsburg (auf Wrangels Befehl!) und in Krebsow (Wirtschaftsgebäude) und im Kirchturm von Kröslin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Info zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge#Wolgaster_Schloss Wolgaster Schloss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Modell 2.JPG|Modell von Wolgast mit Schlossinsel - Ausstellung 2015 in der Stadt Usedom - Polnische Leihgabe&lt;br /&gt;
Datei:16.Jahrhundert Wolgast Schloss alt.jpg|16. Jahrhundert &lt;br /&gt;
Datei:1532 Südansicht Wolgast Schloss.jpg|1532 Südansicht&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Stadt Stralsunder Bilder.jpg|aus der Stralsunder Bilderhandschrift vor dem 30jährigen Krieg&lt;br /&gt;
Datei:1676 Schloss Wolgast Plan.jpg|1676 Plan Schloss Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:1711 Schloss Zeichnung Ruine.jpg|1711 begann der Abriss&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Ruine Ende 18. Jahrhundert.jpg|Ruine des Schlosses Ende des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Datei:Caspar David Friedrich - Schlossruine von Wolgast - 1813.jpg|1813 von Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
Datei:010 Schloss Wolgast - Greifengeschlecht.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf  |[[medium:Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf| Wolgaster Schloss und die Greifenherzöge pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:041 Croy Teppich.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Croy_Teppich.pdf  |[[medium:Croy Teppich.pdf|Der Croy Teppich – 48 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 1.jpg|2016 Grabung Funde 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 2.jpg|2016 Grabung Funde 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Museum.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum digital&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 1.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 2.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Phillip Otto Runge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 in Wolgast geboren 1810 in Hamburg gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bedeutender Maler der Frühromantik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Otto_Runge Philipp Otto Runge bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:009 a Runge - Maler.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/73/009_a_Runge_-_Maler.pdf  |[[medium:009_a_Runge_-_Maler.pdf|Maler Phillip Runge - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2022 Runge und Weimar.jpg|2022 Verbindung Runge nach Weimar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NDR 2026  - 19.03&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie feiert Wolgast &#039;&#039;&#039;Philipp Otto Runge&#039;&#039;&#039;? Er wurde in Wolgast am 23. Juli 1777 geboren und zählt zu den bedeutenden Malern der Frühromantik. Sein Geburtshaus in Wolgast ist ein Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schreiten die Vorbereitungen für den &#039;&#039;&#039;Rungesommer 2027&#039;&#039;&#039; voran. Es gibt nun einen Projektleiter für die Planung der Feierlichkeiten rund um den 250. Geburtstag des Malers und Dichters Phillipp Otto Runge, der in Wolgast geboren wurde. Aus Berlin ist dazu Fabian Olbrich nach Wolgast gekommen. Er ist Literaturwissenschaftler, Verleger und Kurator und möchte mit der Wolgaster Kulturgesellschaft, die das Rungejahr für die Stadt plant, viele Ideen umsetzen. Als Bücherfreund hätte Fabian Olbrich seinen Zugang zu Runge über das Märchen vom &amp;quot;Machandelbaum&amp;quot; und dem &amp;quot;Fischer und siner Fru&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/rungesommer-im-aufwind-neuer-projektleiter-und-neue-foerderung,mvregiogreifswald-3114.html Philipp Otto Runge 2027 - 250. Geburtstag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Schöngrün===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Maler Schöngrün Wolgast.jpg|2022 Maler Schöngrün Ausstellung ISBN 978-3-00-072830-3&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schöngrün Ausstellung.jpg| Ausstellung Eröffnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 a.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 b.jpg|2022&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Petri Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Petri-Kirche_(Wolgast) St Petri Kirche Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 1.jpg|2016 Kirche Wolgast 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 2.jpg|2016 Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Petri Kirche Figuren.jpg|2022 Figuren vom Mönchower Altar&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Altar 2024.jpg|Mönchower Figuren 2024&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Bamberger Erzbischöfe 2024.jpg|2024 Bischöfe aus Bamberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Gertrud====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(Wolgast) Gertrudenkapelle bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ev. Kirchengemeinde Wolgast 2022:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gertrudenkaplle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
St. Gertrud wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt als Teil einer Herberge erbaut, in der Reisende nach der Schließung der Stadttore übernachten konnten. Nach einer Legende soll der zwölfeckige Zentralbau eine Nachbildung des Grabeskirche in Jerusalem darstellen, die Herzog Wartislaw IX. als Pilger besucht hatte. Zwar kann eine Pilgerreise des Herzogs Wartislaws IX. (1400–1457) nicht belegt, aber doch für die Jahre 1418/1419 vermutet werden, und so ist die anschließende Stiftung eines Gertrudenhospitals in seiner Residenzstadt Wolgast naheliegend. Gertrudenkapellen waren in ganz Norddeutschland verbreitet, von dieser Bauart ist St. Gertrud in Wolgast die letzte auf deutschem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit dem 18. Jahrhundert diente sie als Friedhofskapelle.&lt;br /&gt;
Seit der Friedhof und die Kapelle 1975 in städtisches Eigentum übergingen, wurde die Kapelle nur noch sporadisch für Andachten, Trauerfeiern und Konzerte genutzt. Um dem immer deutlicher zutage tretenden Verfall zu begegnen, wurden 1996 Dach und Dachreiter, der Innenraum musste jedoch noch warten. 2003 gründete sich dann ein Förderverein, der das große Ziel, die Kapelle grundlegend zu sanieren, beharrlich verfolgte. Durch Fördergelder und die Hilfe der Stadt konnten diese Arbeiten schließlich auch begonnen und im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
Seitdem wird die Kapelle ehrenamtlich an 2 Tagen in der Woche (von Mai - Oktober) für Besucher geöffnet, steht für die Nutzung als Trauerhalle wieder zur Verfügung und soll zukünftig in den Sommermonaten auch regelmäßig als kultureller Veranstaltungsort genutzt werden.&lt;br /&gt;
Interessenten melden sich in der Wolgast-Information (Tel: 0 38 36/60 01 18) oder im Museum (Tel: 0 38 36/20 30 41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 1.jpg|2002 April&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 2.jpg|um die Kapelle ist ein Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 6.jpg|Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden Kapelle.jpg|2016 St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St Gertrud 1.jpg|Spende Leutheusser von Quistorp 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St. Gertrud 2.jpg|Teil 2 Familie für Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Gertrud Verein.jpg|2023 Verein hilft St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 1.jpg|2023 St. Gertrud Glocke 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 2.jpg|2023 St. Gertrud 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Glockemstuhl.jpg|Glockenstuhl neu 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Jürgen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1940&#039;&#039;&#039; als Gefangenlager diente, &lt;br /&gt;
im &#039;&#039;&#039;30jährigen Krieg Magazin&#039;&#039;&#039; war &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1710&#039;&#039;&#039; war es Pestkrankenhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Norbert Illmann . 100 Jahre Herz Jesu Kirche Wolgast 2010 S. 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Juni wurde die St. Jürgen Kapelle durch Brandstiftung stark zerstört. Sie wird wieder in Ordnung gebracht und soll als Winterkirche und ein &#039;&#039;&#039;Begegnungszentrum der Generationen&#039;&#039;&#039; errichtet werden soll.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Pastor Sebastian Gabriel in der OZ am 11.01.2022: Es ist vorgesehen den im Zuge der Generalsanierung in den 1950er-Jahren links neben dem Haupteingang entstandenen Anbau abzutragen und stattdessen ein modernes Gebäudeelement für ca. 30 Personen zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;St. Jürgen im April 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Anbau 2024.jpg|2024 Anbau geplant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herz Jesu Kirche Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herz-Jesu-Kirche_(Wolgast) Herz Jesu Kirche Wolgast kath.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mormonen in Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Kirche Mormonen.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 1.jpg|Jubiläum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 2.jpg|Jubiläum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holzhäuser Fertigung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 1.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 2.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Holzhäuser Wolgast.jpg|2021 Forscher Hans-Ulrich Bauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgebäude in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;OZ 13.05.2024&lt;br /&gt;
Das Postamt am Platz der Jugend wurde &#039;&#039;&#039;1884 errichtet&#039;&#039;&#039;. 15 Jahre später wurde das Haus an die Kaiserliche Reichspost verkauft. Bis zu 500 Beschäftigte zählte das Post- und Fernmeldeamt in Wolgast zur DDR-Zeit. Der Niedergang des traditionellen Standorts vollzog sich schleichend nach der Wende. Im Jahr 2006 kam von der Oberpostdirektion in Berlin dann das endgültige Aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tatsächlich kommen noch heute vereinzelt Leute ins Postel, die bei uns ein Paket abgeben wollen“, erzählt Postel-Chefin Henriette Ziermann. Die schickt sie dann einmal über die Ampelkreuzung, denn dort können nun Briefe und Pakete abgeschickt werden.&lt;br /&gt;
;Im Mai 2014&lt;br /&gt;
öffnete dann in den Räumen das heutige Hotel mit 12 Themenzimmern und mehreren Ferienwohnungen – auch für größere Gruppen. Im Postel werden dieses Jahr also zwei Jubiläen gefeiert: Das einstige Postgebäude wird 140 Jahre alt und das Hotel darin existiert genau 10 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;nach der Wende als &amp;quot;Postel&amp;quot; - Hotel umgenutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Postkarte Alte Post.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 1.jpg| Fotos von 2002&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 2.jpg| Greif&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 3.jpg|hier war früher ein Briefkasten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium.jpg|2001 Gymnasium am Lustwall in Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium Sporthalle.jpg|2001 Turnhalle des Gymnasiums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolgast - Schule&#039;&#039;&#039; am Lustwall hatte zu DDR-Zeiten bis 1991 den Namen EOS „Artur Becker“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.02.2025 - Schulleiter Karl-Uwe Roggow wechselt ins Staatliche Schulamt nach Greifsawld. Er war Fachlehrer für Mathematik, Chemie und Religion. Er übernahm das Amt am 01.08.2010 von Christoph Racky (Quelle OZ vom 04.02.2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Werft Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 1.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 2.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 a.jpg|Werft Zukunft 1 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 b.jpg|Werft Zukunft 2 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 c.jpg|Werft Zukunft 3 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026. 03.März  Ostseezeitung  &#039;&#039;von Stefanie Ploch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Peene-Werft Wolgast gehört jetzt offiziell zu Rheinmetall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor&lt;br /&gt;
Die Peene-Werft in Wolgast ist Teil eines milliardenschweren Rüstungsdeals geworden: Der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall hat die Marinewerftengruppe Naval Vessels Lürssen (NVL) vollständig übernommen – und damit auch den traditionsreichen Standort am Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor. Zuvor gehörte die Peene-Werft der Bremer Lürssen-Gruppe, die sich künftig auf den Bau von Yachten konzentrieren will. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Peene-Werft ist einer von bundesweit vier NVL-Standorten – neben Bremen, Wilhelmshaven und zwei Werften in Hamburg, die nun übernommen werden. In MV gilt der Betrieb als wichtiger industrieller Arbeitgeber mit maritimer Tradition. Hier entstehen unter anderem Fregatten und zwei neue Flottendienste für die Deutsche Marine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das börsennotierte Unternehmen Rheinmetall kündigt an, das Geschäft mit Marineschiffen deutlich ausbauen zu wollen. Firmenchef Armin Papperger spricht von einem „leistungsfähigen Komplettanbieter für hochmoderne Überwasserschiffe“ und davon, dass Rheinmetall künftig zu Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum präsent sein werde. Hintergrund des Wachstums sind steigende Verteidigungsausgaben vieler europäischer Staaten. Insbesondere die Deutsche Marine investiert in neue Schiffe und Modernisierung. Rheinmetall sieht daher gute Marktchancen – auch international.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18.April  Ostseezeitung  von Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Das Spezialschiff soll künftig eine wichtige Rolle für die Marine spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Peene-Werft in &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; ist ein weiterer wichtiger Schritt für ein Großprojekt der Marine gefallen: Mit dem ersten Stahlschnitt hat die Fertigung des dritten und letzten &#039;&#039;&#039;Flottendienstbootes der Klasse 424&#039;&#039;&#039; begonnen. Wie es in einer Mitteilung der Rheinmetall AG heißt, sei das sogar früher geschehen als ursprünglich geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter der Bundeswehr und des Unternehmens Rheinmetall begleiteten den symbolischen Auftakt am Donnerstag (16. April). Für die Werft in Wolgast bedeute der vorgezogene Baustart nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch ein Signal in einer sich wandelnden sicherheitspolitischen Lage, hieß es vonseiten des Unternehmens&lt;br /&gt;
„Geschwindigkeit ist heute ein sicherheitsrelevanter Faktor“, erklärte Tim Wagner, Chef der Rheinmetall-Division Naval Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Peene-Werft baut drei dieser Spezialschiffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rund 130 Meter langen Spezialschiffe sollen künftig der Deutschen Marine und dem Cyber- und Informationsraum dienen. Ihre Aufgabe: die seegestützte Informationsgewinnung. Dafür werden die Einheiten mit moderner Sensorik ausgestattet und gelten als wichtiger Baustein für die zukünftige Ausrichtung der Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt entstehen drei Schiffe dieser neuen Generation, die die bisherigen Einheiten der OSTE-Klasse ersetzen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Peene-Werft unterstreicht das Projekt ihre Bedeutung als Standort für militärischen Schiffbau. Wann das letzte Flottendienstboot fertiggestellt wird, ist noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühlen in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fotos 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unternehmer in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 0.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 1.jpg|Brennerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 2.jpg|Brennerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Kalkofen Lebbin.jpg| Wolgast Unternehmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur über Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiseführer &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; Herzogstadt und Tor zur Insel Usedom mit Amt am Peenestrom von Reiner Sörries ISBN 978-3-7520-0658-2,  eISBN 978-3-7520-0217-1, 2022 Reichert Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Bekehrung_von_Wolgast Bekehrung  von Wolgast bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Wolgaster Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Wolgast&amp;diff=156798</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Wolgast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Wolgast&amp;diff=156798"/>
		<updated>2026-09-28T07:06:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wolgast ab 2023 - */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Wolgast&lt;br /&gt;
 | zeit =fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Wolgast ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Stadt Wolgast==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 1954 Cisa 128.JPG|thumb|200px|rechts|Hugo Scheele – CISA]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom#Scheele.2C Hugo|Hugo Scheele - Künstler der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Scheele Texte Wolgast.pdf|Hugo Scheele - Gedichte aus der Vergangenheit der Stadt Wolgast]] - pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Ursprung des Namens „W o l g a s t“&lt;br /&gt;
::* Die Cisa bei Wolgast&lt;br /&gt;
::* Der Prophet Bernhard&lt;br /&gt;
::* Wolgast’s Hühner und Enten auf großer Fahrt&lt;br /&gt;
::* Der Papago&lt;br /&gt;
::* Der Schild Gerovits&lt;br /&gt;
::* Barovit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahlzow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Die Bauern haben immer Dienst getan. Sächerin zu Mölschow und Malsow zum Ackerhof Simitz. In Malsow sind vormals 4 Bauernhöfe gewesen, auf zweien von diesen sitzen jetzt zwei Bauern. Von dem Acker der zu dem 3. Hof gehört, hat der vornehmste von den Fährmännern eionen Teil nächst der Fähre, gesondert von dem Acker der anderen liegen, diesen Acker , den er für den Dienst bei der Fähre ohne Pachtzahlung nutzt. Auf dem 4. Hof ist kein fester Bewohner, außer was die herrschaft davon morgenweise an den beiden geringeren Fährmänner vermieten kann, welche es am meisten begehren, wenn die Herrschaft für jeden Morgen 1 Rthl bekommt. Sie haben ihren Kirchgang in Krumin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 6.1 Hans Swank, 7.2. Martin Floryn, 8.3. Der Fährmann. 9.4 Hans Swin und 10.5. Jochom Dagen sind Unterfährleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1758 aus Militäraufzeichnungen .jpg|1758 Militäraufzeichnung Stadtansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 1715–1720: Während des Großen Nordischen Krieges war Wolgast zeitweise von den Dänen bzw. Preußen besetzt, bevor es wieder an Schweden zurückfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  5 Meilen von Swienemünde gegen Westen, und eben so weit von Uesedom gegen Norden, an der Peene, hat 4 Bauern, welche mit den, bei der nicht weit von hier entfernten Wolgastischen Fähre, diesseits der Peene wohnenden 4 Fährleuten und 3 Büdnern zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Bauerndorf hart an der Peene, nach Krummin eingepfarrt, 4 Bauernhöfe, 1 Müller, 10 Büdner, 1 Schule. Ein Bauernhof ist unter die übrigen 3 Höfe verteilt, 17 Wohnhäuser, 132 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast alt Hafen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|1923 Inselclub&lt;br /&gt;
Datei:1923 Wolgast.jpg|1923 Beschreibung Wolgast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Wolgast/Adressbuch_1937?fbclid=IwY2xjawT-J2NwZG9mBWV4dG4DYWVtAjEwAGJyaWQRMUZ0cXRpdFlaR1gzeHNxYlJzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEefHLe7VlezvlPZZxaD6U9YZeABC9YkuwIs7m1tKnQDX06EJ4PacdAV4YTkyY_aem_V6QO5NfNFRPV6wjIDLdwgg Adressbuch Wolgast 1937]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 1.jpg|1934 Unglück 1 &lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 2.jpg|1934 Unglück 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kreis 1979 Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b2/Wolgast_Kreis_1979_Daten.pdf  |[[medium:Wolgast Kreis 1979 Daten.pdf|Kreis Wolgast – Entwicklung von 1949 bis 1979 - Betriebe, Bildung, Kunst usw. – 38 Seiten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 a.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 b.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 c.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wolgast in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast 2008 - 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Stadtbrand Dänenzeit.jpg|2008 StadtbrandDänenzeit&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wogast Hoffman Blumen 100.jpg|2008 Hoffman Blumen 100&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Hoffmann.jpg| 2008 Hoffman Blumen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Werft 60 Jahre.jpg|2008 Werft 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenewerft Geburtstag.jpg|2008 &amp;amp;0 Jahre Werft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Schule Geschichte.jpg|2008 Schule &lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Peenemünder Schmuck.jpg|2008 Museum [[Peenemünde]]r Goldschmuck&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Haus Kreuzung.jpg|2008 Haus an der Kreuzung verkauft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Ockelsches Haus.jpg|2008 Ockelsches Haus&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Schlossinsel Grabung.jpg|2016 Schlossinsel Grabung&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 1.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 2.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 a.jpg|2021 3. Buch erschienen a&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 b.jpg|2021 3. Buch erschienen b&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 1.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 2.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Gewerbe Bluhm 50 Jahre.jpg|2022 Bluhm Raumausstatter 50 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Wolgast Jugend 30.jpg|2022 FF Jugend Wolgast 30 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 1.jpg|Reitverein 60 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 2.jpg|Reitverein 60 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 1.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 2.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 1.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 2.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 1.jpg|2022 Reiseführer 1 ISBN 978-3-7520-0658-2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 2.jpg|2022 Reiseführer 2 auch eISBN 978-3-7520-0217-1 &lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter.jpg|2022 Bürgermeister Schröter&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 1.jpg|2022 Luxus Yacht 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 2.jpg|2022 Luxus Yacht 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast ab 2023 - ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Braunsche Mühle 2023.jpg|Braunsche Mühle 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgas FF Dübner 50 2023.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast FF Dübner 50 2023 a.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast.jpg|2023 Bürger werden ausgezeichnet&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Postkarten.jpg|2023 Postkarten Sammler&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 1.jpg|2023 Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 2.jpg|2023 Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre.jpg|900 Jahre Ersterwähnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Breite Straße Bauarbeiten.jpg|2023 Bauarbeiten Breite Straße&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 a.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 b.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 a.jpg|Feier 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 b.jpg|Feier 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 1.jpg|2023 Anker jetzt Café 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 2.jpg|2023 Anker jetzt Café 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Café Biedenweg.jpg|2023 Café Biedenweg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 1.jpg|2023 Mühle brennt 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 2.jpg|2023 Mühle brennt 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 3.jpg|2023 Mühle brennt 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 1.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 2.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 1.jpg|2023 Dr. Kärst 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 2.jpg|2023 Dr. Kärst 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 1.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 2.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Bürgermeister Kanehl 2023.jpg|2023 Bürgermeister Kanehl&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Glocken St. Jürgen und Friedhof 2023.jpg|2023 Glocken neu St. Jürgen und Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 1.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 2.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Rathaus 2024.jpg|2024 Rathaus Gebäude renovieren&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Programm 900 Jahre 2024.jpg|2024 - Programm 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 1.jpg|2024 Flusskreuzer 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 2.jpg|2024 Flusskreuzer 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Ottojahr.jpg|2024 Ottojahr Veranstaltungen&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 1.jpg|Café Biedenweg 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 2.jpg|Café Biedenweg 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Plegeheim St Jürgen 2024.jpg|2024 Pflegeheim&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 a.jpg|2024 Kirchplatzschule 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 b.jpg|2024 Kirchplatzschule 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 a.jpg|2024 Tierpark 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 b.jpg|2024 Tierpark 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Vortrag.jpg| Vortrag 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 1.jpg|2024 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 2.jpg|2024 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Fischmarkt Gaststätte Spritzenhaus 1879.jpg|Fischmarkt ehem. Spritzenhaus von 1879 &lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 a.jpg|2024 Peenewerft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 b.jpg|2024 Peenewerft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 a.jpg|2024 Auftrag Werft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 b.jpg|2024 Auftrag Werft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brndstiftung 1.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brandstiftung 2.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 1.jpg|2024 - 900 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 2.jpg|2024 - 900 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 3.jpg|2024 - 900 Jahre 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 1.jpg|2026 Anlagen Fotos U. Spohler&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 5.jpg|2026&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. April  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolgast Bahnhofstraße.jpg|thumb|200px|rechts|Wolgast Bahnhofstraße]]&lt;br /&gt;
:Seltenes Angebot: Villa in Wolgast samt Luftschutzbunker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus an der Bahnhofstraße steht für 254.000 Euro zum Verkauf / Unterirdischer Schutzkeller ist noch intakt und begehbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast wird für eine außergewöhnliche Immobilie aktuell ein neuer Eigentümer gesucht. Die Rede ist von der &#039;&#039;&#039;1924/1925 im Jugendstil&#039;&#039;&#039; errichteten Wohnvilla in der Bahnhofstraße 90, die außer einigem interessanten Originaldekor eine Besonderheit zu bieten hat: Während des Zweiten Weltkrieges ließ der damalige Eigentümer zum Schutz seiner Familie auf seinem Grundstück in der Gartenböschung einen Luftschutzbunker anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach knapp 100 Jahren ist die mit zwei Aus- bzw. Eingängen ausgestattete unterirdische Anlage intakt und begehbar. Wer durch eine der beiden Holztüren die steilen Stufen in den Betonstollen hinabsteigt, gelangt in zwei hintereinander angeordnete, langgezogene Räume. Der Zweck der Anlage bestand darin, unter der gegen Druckwellen wirkenden, halbrunden Betondecke etwaige Bombardements möglichst schadlos zu überstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„War eingerichtet wie ein Wohnzimmer“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine inzwischen verstorbene Augenzeugin, die seinerzeit mit der Tochter des Hausbesitzers befreundet war, berichtete vor einigen Jahren, dass der Bunker zur Zeit des Krieges „wie ein kleines, langes Wohnzimmer“ eingerichtet gewesen sei. Aus Abenteuerlust hätten sie und ihre Freundin hier aufregende Stunden verbracht.&lt;br /&gt;
Heute ist der kleine Luftschutzbau leer, ja nahezu besenrein. Nur etwas Baumaterial ist hier unten eingelagert. Früher offenbar vorhandene Schleusentüren sind in der Zwischenzeit verschwunden. Auch die hölzernen Pforten sind offensichtlich nicht original.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die teilunterkellerte Villa mit der ursprünglichen Adresse Bahnhofstraße 31 II vom einst bekannten Wolgaster Bauunternehmer Max Sußmann für einen Ingenieur namens Ferck. Im Wolgaster Adressbuch von 1929 wird als Eigentümer dann bereits der Major a. D. Siegfried Campe genannt, der mindestens bis 1937 in dem hübschen Anwesen gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Sicht des Greifswalder Immobilienmaklers Christian Fehlhaber, der für das Objekt in Wolgast einen Käufer sucht, handelt es sich um ein außergewöhnliches Anwesen. „Die Immobilie hat Charme. Und wer das mag, ist auch bereit, das nötige Geld für Pflege und Erhalt aufzuwenden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei verweist der Makler unter anderem auf Drachen nachempfundene Wasserspeier an zwei Dachrinnen, die halbrunden Fassadenspiegel, die originalen Türeinfassungen im Gebäudeinnern und die sehenswerte Fensterverglasung des Anbaus.&lt;br /&gt;
Der Kaufpreis für das über drei Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 240 Quadratmetern verfügende Vermietungsobjekt beträgt 254.000 Euro – inklusive Luftschutzkeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
:;Vor 20 Jahren verbrannte ein Wolgaster Wahrzeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni 2006 wurde großer Homeyer-Speicher Raub der Flammen / Bis heute ist Platz unbebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war heute vor 20 Jahren: Der 6. Juni 2006 ging als ein schwarzer Tag in die Wolgaster Geschichte ein. Gegen 23.38 Uhr teilten Einwohner der Polizei mit, dass der historische Homeyer-Speicher am Stadthafen in Flammen steht. Ein nahes Kinderheim musste evakuiert werden.&lt;br /&gt;
Wenige Stunden später war der größte Fachwerkspeicher Norddeutschlands nur noch Schutt und Asche und Wolgast um ein Wahrzeichen ärmer. Denn: Der 1835 vom Wolgaster Kaufmann Wilhelm Homeyer finanzierte, 80 Meter lange und 18 Meter breite Koloss aus Eichenholz und Backstein stellte nicht nur ein einmaliges bautechnisches Denkmal dar. Das Gebäude – der Schaden wurde auf 1,5 Millionen Euro geschätzt – verkörperte gleichsam ein Stück Identität der Wolgaster, war es doch Ausdruck einer Zeit, in der die Stadt am Peenestrom mit einem der wichtigsten Getreidehäfen an der Ostsee gesegnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei ging sofort von Brandstiftung aus und es dauerte keine 24 Stunden, da war der Täter gefasst. Ein Wolgaster Feuerwehrmann gestand die Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärger über den neuen Lebenspartner seiner Ex-Freundin, so gab er später an, sei der Grund für sein Handeln gewesen. Und wie sich herausstellte, war er sogar selbst als Truppmann an der Bekämpfung des Feuers beteiligt gewesen. Umgehend wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen und der Beschuldigte kam in U-Haft. Weitere Brände in Wolgast wurden ihm zur Last gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 stand der Täter in Stralsund vor dem Landgericht und einen Monat später erging das Urteil: fünf Jahre und viereinhalb Monate Haft wegen Brandstiftung in drei Fällen, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Zunächst folgte aber eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Der Gerichtspsychiater hatte dem Täter eine krankhafte Persönlichkeitsstörung und ein erhöhtes Aggressionspotenzial bescheinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute präsentiert sich der Standort des einst so stolzen Speichers als leerer Platz. Vage Pläne, hier ein Parkhaus zu errichten oder den Speicher nach historischem Vorbild wieder aufzubauen, wurden nie umgesetzt. „Aktuell gibt es keine Pläne für das Areal“, sagt Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer macht die Vorpommersche Landesbühne auf dem Terrain mit den Wolgaster Hafenfestspielen Station. Vom 20. Juni bis zum 22. August wird jeweils mittwochs, donnerstags und samstags um 19.30 Uhr das Stück „Frittenblues auf Usedom“ gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. August  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;Breite Straße in Wolgast wird Ende September freigegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren und vier Monaten endet die Dauerbaustelle auf der wichtigen Usedom-Zufahrt&lt;br /&gt;
Endlich Endspurt bei der Fertigstellung der Breiten Straße, einer wichtigen Zufahrt zur [[Insel Usedom]] aus Richtung [[Lubmin]], Wusterhusen sowie Freest und [[Kröslin]]. Die Kanalbauarbeiten des Zweckverbandes Wasser und Abwasser Wolgast in der Tiefe sind nun abgeschlossen, die Straße ist über die kompletten 800 Meter Länge wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Deckschichten Asphalt wurden in dieser Woche aufgebracht. Der Einbau der Asphaltdeckschicht als letzte Tragschicht ist für die 37. Kalenderwoche zwischen 7. und 11. September vorgesehen. Bis Ende September soll die Landesstraße 262 in diesem Bereich dann nach drei Jahren und vier Monaten Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kann der grundhafte Ausbau der Straße tatsächlich zum angegebenen Termin Ende September fertig werden? Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter (parteilos) rechnet fest damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mir ist auch kein anderes Datum bekannt“, sagt er. Schröter hatte noch im Frühjahr versucht, den Fertigstellungstermin auf Juni und damit vor Beginn der Hochsaison zu drücken. Doch laut Landesstraßenbauamt ließ sich dieses Ziel nicht realisieren. So bleibt es tatsächlich beim Fertigstellungstermin bis zum 30. September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn, die Anwohner sowie die in der Straße ansässigen Gewerbetreibenden wird es höchste Zeit, dass diese wichtige Landesstraße wieder in beide Richtungen durchgängig befahrbar ist.&lt;br /&gt;
„Es ist schon eine erhebliche Belastung für unsere Kunden, aber insbesondere für unsere Monteure, immer große Umwege zu fahren“, so Raik Plückhahn, Geschäftsführer von Antennen Elektronik Plückhahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt aber auch, dass die Zusammenarbeit von Eurovia als Hauptauftragnehmer mit den Anwohnern immer gut funktioniert hat. „Dass sie Bauabschnitt für Bauabschnitt nach Fertigstellung für den Anwohner- und Lieferverkehr offen gelassen haben, zeigt den guten Willen. Sie hätten die Straße auch durchgehend komplett gesperrt lassen können“, so Plückhahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bislang wurden rund 1000 Meter Energiekabel verlegt und etwa 1400 Tonnen Asphalt eingebaut. Dazu kommen hunderte Meter an Wasser-, Abwasser- und Regenwasserleitungen, die ebenfalls erneuert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte und damit letzte Bauabschnitt wurde im vergangenen Oktober begonnen. „Die extreme Belastung und Überlastung während der über drei Jahre dauernden Bauzeit durch den Abkürzungsverkehr in den engen Gassen der historischen Altstadt hat bereits gravierende Schäden an Straßen und Gebäuden verursacht“, so der Bürgermeister. Auch die Bau- und die Hufelandstraße als Umleitungsstrecke haben während der langen Bauzeit Schäden davongetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raik Plückhahn verweist in diesem Zusammenhang noch auf einen Grund, warum oftmals bei Stau versucht wurde und wird, durch die Altstadt auf die Insel Usedom zu gelangen: „Wer als Navigationshilfe Google Maps verwendet, wird automatisch über die Baustraße und die Wilhelmstraße Richtung Insel Usedom geleitet. Trotz mehrerer Hinweise hat sich das während der ganzen Bauzeit nicht geändert“, weiß er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun soll nach drei Jahren und vier Monaten bald Schluss mit langen Umwegen sein. „Wir hoffen natürlich, dass die grundhaft ausgebaute Straße dann nicht gleich wieder aufgerissen wird, weil womöglich was vergessen wurde einzubauen“, sagt der AEP-Chef. Ursprünglich sollte die Straße bereits Ende 2024 fertig sein. Dann traten Baubehinderungen auf, die nicht vorhersehbar waren, und für die Verständnis aufgebracht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Im Nachbarland Polen in Swinemünde wurden in dieser Zeit drei wichtige Straßen komplett neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 26. August  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;Wolgaster Feuerwehr feiert 145-jähriges Bestehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Große Party samt Festumzug am Sonnabend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiwillige Feuerwehr Wolgast feiert am Sonnabend, dem 29. August 2026, ihr 145-jähriges Bestehen. Der Feuerwehrförderverein lädt mit Unterstützung der Wolgaster Wohnungswirtschaft GmbH und der Stadt Wolgast herzlich zum Feiern und Genießen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Festumzug mit dem Schalmeienorchester Rossow beginnt um 11 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Heberleinschule. Die Route führt dann entlang der Heberleinstraße in die Saarstraße und von dort über die Chausseestraße in die Hufelandstraße bis zum Festgelände direkt vor der Stadthalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. September  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;„Blaues Wunder“ erstrahlt zum Jubiläum in bunten Farben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll ein imposantes Fest werden – das 30. Jubiläum der [[Fähren und Brücken Usedom#Wolgaster Brücke mit Eisenbahn|Peenebrücke]] am 26. September von 14 bis 22 Uhr. Aus diesem Anlass ist eine große Veranstaltung samt Lichtshow geplant, die auf der Schlossinsel am Stadthafen stattfindet – also direkt am „Blauen Wunder“, wie die Brücke liebevoll genannt wird. Organisiert wird das Ganze von der Stadt Wolgast und ihrer Kulturgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feierlichkeiten beginnen am 26. September um 14 Uhr an der Amazonenbrücke auf Schlossinselseite. Dort wird eine 2,30 Meter hohe Metallskulptur eingeweiht, die auf Initiative des Philipp-Otto-Rungeklubs entstand. Sie stellt das Liebespaar Pauline und Philipp Otto Runge dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee für das Kunstwerk stammt von Prof. Arnd Joachim Garth, Vorstandsvorsitzender des Rungeklubs, und der Korbflechterin Anja Müller. Künftig können dann Liebespaare ihr Schloss an der von der Kunstschmiede Grimm in Greifswald gefertigten Skulptur „Wir zwei” anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des Kanuvereins gibt es ein buntes Programm und verschiedene kulinarische Angebote. 15 Uhr treten die ASB Tanzmäuse auf, 16 Uhr folgt eine Zaubershow. Um 17 Uhr wird die Peenebrücken-Fotoausstellung eröffnet und ab 18.30 Uhr erklingt Musik mit dem Voice &amp;amp; Sound Collective Stettin/Greifswald. 20 Uhr folgen die Festreden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhepunkt wird um 20.45 Uhr eine große Lichtshow mit Musik an der geöffneten Peenebrücke sein. Dutzende beleuchtete Schiffe werden dazu die Brücke passieren. Die Idee der Lichterfahrt hatten die Wolgaster Benny Fleischer und Christoph Ast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zehn große geschmückte Fahrgastschiffe werden dabei sein, allerdings sind sie schon ausgebucht. Wir versuchen deshalb, noch ein weiteres Fahrgastschiff zu organisieren, das Gäste aufnehmen kann“, sagt Benny Fleischer. Auch viele private Schiffe werden an der Lichtfahrt teilnehmen.&lt;br /&gt;
Alle Teilnehmer der Lichterfahrt treffen sich um 18 Uhr im Hafen von Peenemünde. Von dort startet der Schiffskorso um 19.30 Uhr, um dann 20.45 Uhr die geöffnete Brücke zu passieren. „Es wird großartig aussehen, wir freuen uns schon riesig“, gesteht Benny Fleischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lichterfahrt, so ist sein Ziel, soll eine jährliche Tradition werden. „In vielen Städten mit Wasseranbindung gibt es diese Lichterfahrten, in Wolgast bisher noch nicht. Das wollen wir ändern. Wir meinen, es wäre ein tolles Event für unsere Stadt“, so die beiden Organisatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 28. September  Ostseezeitung von  Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;Breite Straße in Wolgast wird am Mittwoch freigegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 16 Uhr verschwinden letzte Absperrungen – Verkehr Richtung Usedom und Greifswald kann wieder rollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich wieder freie Fahrt in einer wichtigen Verkehrsader der Stadt: Am Mittwoch, den 30. September, wird nachmittags die Breite Straße in Wolgast wieder für den Verkehr in Richtung Insel Usedom und Greifswald freigegeben. Gegen 16 Uhr werden die letzten Absperrungen beiseite geräumt, dann kann der Verkehr rollen. Die Wolgaster wurden dabei auf eine harte Probe gestellt, die Bauzeit betrug insgesamt drei Jahre und vier Monate. Ursprünglich sollte die Bauzeit eineinhalb Jahre dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim grundhaften Ausbau der wichtigen Wolgaster Verkehrsader kam es wegen der komplizierten Leitungs- und Bodenverhältnisse immer wieder zu Verzögerungen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mehrfach wurden Leitungen entdeckt, die in keinem Plan eingezeichnet waren. Künftig gibt es exakte Lagepläne. Der Ausbau der Breiten Straße war eine Gemeinschaftsaufgabe des Straßenbauamtes Neustrelitz, des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Festland Wolgast und der Stadt Wolgast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Land hat in den Straßenbau rund zwei Millionen Euro investiert, die Kosten des Zweckverbandes liegen bei 2,4 Millionen Euro. Die Stadt hat den Gehwegbau beidseits der Straße finanziert, Kosten: rund 730.000 Euro. 510.000 Euro davon waren Fördermittel. Damit liegen die Gesamtkosten für den grundhaften Ausbau der Breiten Straße bei etwa 5,13 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgehungsstraße über den Peenestrom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fähren und Brücken Usedom#Straßenbrücke Umgehung Wolgast|Straßenbrücke Umgehung Stadt Wolgast über den Peenestrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnugen Bau 1.jpg|2022 Mahlzow Ferienwohnungen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnung Bau 2.jpg |Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnungen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow keine Ferienwohnungen.jpg |Datei:2022 Mahlzow keine FEWO&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 1.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 2.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pritzier in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgast#Pritzier Pritzier bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/hohendorf/Ortsfamilienbuch Ortsfamilienbuch auch Pritzier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Jahresende 2011 war Pritzier ein Ortsteil von Hohendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte.jpg| Dorfcharakter soll erhalten werden&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte 2.jpg| Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsteile der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Hohendorf (Wolgast)]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss in Wolgast===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wolgast Schloss Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Wolgaster Schloss - der [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wolgaster Schloss bei youtube digital&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=svTwrAoMg7k Wolgaster Schloss 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Y66UCjq-0p4  2025 Schloss Wolgast]&lt;br /&gt;
:Einst Residenz der Pommernherzöge – heute ein Bodendenkmal: Das Schloss Wolgast war und ist ein Bauwerk von landesgeschichtlicher Bedeutung. Historiker und Bürger kämpfen für archäologische Grabungen, bevor ein Investor ein Hotel auf der Schlossinsel errichtet. MV1 geht der Frage nach: Wird hier unser Kulturerbe für Generationen überbaut und versiegelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1128 – Otto von Bamberg – Bericht – Burg Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüsse sind Verkehrswege (Peene, Bodden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1282 – Wolgast erhält Lübisches Stadtrecht&lt;br /&gt;
		Wolgast war vor dieser Zeit schon Herzogssitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1295 – Teilung des Herzogtums in Wolgast und Stettin&lt;br /&gt;
		Aber auch als Nebenresidenz genutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1298 war die Burg nach Vorbildern der Fürstenburgen umgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 15 Jahrhdt. Mittelalter – Wolgast Blütezeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474 / 78  Bogislaw X. regierte ganz Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 – lässt er den langgestreckten Bau mit Treppenturm errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 – Teilung in Stettin und Wolgast – andere Landteilung – &lt;br /&gt;
(Vor- und Hinterpommern bekommen Gestalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 - Philipp I. modernisiert und erneuert die Burg, da Heirat mit Maria von Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1547 – Philipp I. baut das Schloss zu einer modernen Festung aus.&lt;br /&gt;
		Innenhof erhält schlossähnlichen Charakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1554 – [https://de.wikipedia.org/wiki/Cro%C3%BF-Teppich Croy Teppich] als Ausstattung – weitere 50 Teppiche gehörten zur Ausgestaltung des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557 – Brand durch Unachtsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563 – unter Ernst Ludwig / Sohn Philipp I. wird es wieder instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1577 – Ernst Ludwig –  errichtet das „neue Haus“ für den mittelalterlichen Nordflügel,&lt;br /&gt;
lässt Wasserleitung legen, - Vorbereitung auf die Hochzeit mit &lt;br /&gt;
Sophie Hedwig von Braunschweig&lt;br /&gt;
		Wappenstein über dem Eingang des neuen Hauses angebracht&lt;br /&gt;
		Heute in der Aula Uni Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Philipp Julius / Sohn v. Ernst Ludwig verschönert das Schloss mit Säulengang und kunstvollen Portalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – stirbt Philipp Julius ohne männliche Nachkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – Bogislaw XIV. Stettin übernimmt den Wolgaster Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit beginnt der Niedergang Wolgasts – auch 30jähr. Krieg in Pommern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 – Dänen erobern das Schloss – Kaiserliche Verbände verjagen die Dänen,&lt;br /&gt;
aber sie besetzen und plündern und große Teile der Stadt werden &lt;br /&gt;
niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1630 – Gustav II. Adolf greift in den Krieg ein – Landung in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1632 – 6. November fällt Gustav II Adolf bei Lützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633 – in der Schlosskirche wird der Leichnam Juni / Juli &lt;br /&gt;
4 Wochen feierlich aufgebahrt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemälde zur Abholung von Gustav II. Adolf aus dem Schloss von Hellquist – Besitz der Königin von Schweden – Ausstellung 2007 in Wolgast &lt;br /&gt;
Kopie von Axel Schöngrün in der Petri – Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 – Plan vom Schloss – 5 Bastionen, Zugbrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1675 – Beschuss durch die Brandenburger – Pulverturm explodierte und &lt;br /&gt;
Schlosskapelle zerstört. – Danach erster Abbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1711 – Sächsischer Oberstleutnant Wageneck baut Kupferhaube des Bogislaw-&lt;br /&gt;
turmes ab – für sein Schloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1713 – Abbrennen der Stadt auf Befehl des Zaren als Vergeltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 – Bewilligung von 10.000 Stück Seinen zum Wiederaufbau der Petrikirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 – Treppenstufen herausgerissen – Turm fällt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1739 – fällt Schlossinsel an die Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798 – Baumaterial kann abgetragen werden zum Bau von Häusern in der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 – die Preußen übernehmen Wolgast von den Schweden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 ist das Schloss dem Erdboden gleich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – Hohmeier kauft die Reste und baut Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Natursteine vom Schloss finden wir noch als Fundament der Schule – gegenüber dem Eingang der Petrikirche, in Wirtschaftsgebäuden in Wrangelsburg (auf Wrangels Befehl!) und in Krebsow (Wirtschaftsgebäude) und im Kirchturm von Kröslin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Info zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge#Wolgaster_Schloss Wolgaster Schloss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Modell 2.JPG|Modell von Wolgast mit Schlossinsel - Ausstellung 2015 in der Stadt Usedom - Polnische Leihgabe&lt;br /&gt;
Datei:16.Jahrhundert Wolgast Schloss alt.jpg|16. Jahrhundert &lt;br /&gt;
Datei:1532 Südansicht Wolgast Schloss.jpg|1532 Südansicht&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Stadt Stralsunder Bilder.jpg|aus der Stralsunder Bilderhandschrift vor dem 30jährigen Krieg&lt;br /&gt;
Datei:1676 Schloss Wolgast Plan.jpg|1676 Plan Schloss Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:1711 Schloss Zeichnung Ruine.jpg|1711 begann der Abriss&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Ruine Ende 18. Jahrhundert.jpg|Ruine des Schlosses Ende des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Datei:Caspar David Friedrich - Schlossruine von Wolgast - 1813.jpg|1813 von Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
Datei:010 Schloss Wolgast - Greifengeschlecht.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf  |[[medium:Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf| Wolgaster Schloss und die Greifenherzöge pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:041 Croy Teppich.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Croy_Teppich.pdf  |[[medium:Croy Teppich.pdf|Der Croy Teppich – 48 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 1.jpg|2016 Grabung Funde 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 2.jpg|2016 Grabung Funde 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Museum.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum digital&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 1.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 2.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Phillip Otto Runge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 in Wolgast geboren 1810 in Hamburg gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bedeutender Maler der Frühromantik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Otto_Runge Philipp Otto Runge bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:009 a Runge - Maler.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/73/009_a_Runge_-_Maler.pdf  |[[medium:009_a_Runge_-_Maler.pdf|Maler Phillip Runge - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2022 Runge und Weimar.jpg|2022 Verbindung Runge nach Weimar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NDR 2026  - 19.03&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie feiert Wolgast &#039;&#039;&#039;Philipp Otto Runge&#039;&#039;&#039;? Er wurde in Wolgast am 23. Juli 1777 geboren und zählt zu den bedeutenden Malern der Frühromantik. Sein Geburtshaus in Wolgast ist ein Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schreiten die Vorbereitungen für den &#039;&#039;&#039;Rungesommer 2027&#039;&#039;&#039; voran. Es gibt nun einen Projektleiter für die Planung der Feierlichkeiten rund um den 250. Geburtstag des Malers und Dichters Phillipp Otto Runge, der in Wolgast geboren wurde. Aus Berlin ist dazu Fabian Olbrich nach Wolgast gekommen. Er ist Literaturwissenschaftler, Verleger und Kurator und möchte mit der Wolgaster Kulturgesellschaft, die das Rungejahr für die Stadt plant, viele Ideen umsetzen. Als Bücherfreund hätte Fabian Olbrich seinen Zugang zu Runge über das Märchen vom &amp;quot;Machandelbaum&amp;quot; und dem &amp;quot;Fischer und siner Fru&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/rungesommer-im-aufwind-neuer-projektleiter-und-neue-foerderung,mvregiogreifswald-3114.html Philipp Otto Runge 2027 - 250. Geburtstag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Schöngrün===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Maler Schöngrün Wolgast.jpg|2022 Maler Schöngrün Ausstellung ISBN 978-3-00-072830-3&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schöngrün Ausstellung.jpg| Ausstellung Eröffnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 a.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 b.jpg|2022&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Petri Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Petri-Kirche_(Wolgast) St Petri Kirche Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 1.jpg|2016 Kirche Wolgast 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 2.jpg|2016 Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Petri Kirche Figuren.jpg|2022 Figuren vom Mönchower Altar&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Altar 2024.jpg|Mönchower Figuren 2024&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Bamberger Erzbischöfe 2024.jpg|2024 Bischöfe aus Bamberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Gertrud====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(Wolgast) Gertrudenkapelle bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ev. Kirchengemeinde Wolgast 2022:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gertrudenkaplle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
St. Gertrud wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt als Teil einer Herberge erbaut, in der Reisende nach der Schließung der Stadttore übernachten konnten. Nach einer Legende soll der zwölfeckige Zentralbau eine Nachbildung des Grabeskirche in Jerusalem darstellen, die Herzog Wartislaw IX. als Pilger besucht hatte. Zwar kann eine Pilgerreise des Herzogs Wartislaws IX. (1400–1457) nicht belegt, aber doch für die Jahre 1418/1419 vermutet werden, und so ist die anschließende Stiftung eines Gertrudenhospitals in seiner Residenzstadt Wolgast naheliegend. Gertrudenkapellen waren in ganz Norddeutschland verbreitet, von dieser Bauart ist St. Gertrud in Wolgast die letzte auf deutschem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit dem 18. Jahrhundert diente sie als Friedhofskapelle.&lt;br /&gt;
Seit der Friedhof und die Kapelle 1975 in städtisches Eigentum übergingen, wurde die Kapelle nur noch sporadisch für Andachten, Trauerfeiern und Konzerte genutzt. Um dem immer deutlicher zutage tretenden Verfall zu begegnen, wurden 1996 Dach und Dachreiter, der Innenraum musste jedoch noch warten. 2003 gründete sich dann ein Förderverein, der das große Ziel, die Kapelle grundlegend zu sanieren, beharrlich verfolgte. Durch Fördergelder und die Hilfe der Stadt konnten diese Arbeiten schließlich auch begonnen und im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
Seitdem wird die Kapelle ehrenamtlich an 2 Tagen in der Woche (von Mai - Oktober) für Besucher geöffnet, steht für die Nutzung als Trauerhalle wieder zur Verfügung und soll zukünftig in den Sommermonaten auch regelmäßig als kultureller Veranstaltungsort genutzt werden.&lt;br /&gt;
Interessenten melden sich in der Wolgast-Information (Tel: 0 38 36/60 01 18) oder im Museum (Tel: 0 38 36/20 30 41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 1.jpg|2002 April&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 2.jpg|um die Kapelle ist ein Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 6.jpg|Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden Kapelle.jpg|2016 St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St Gertrud 1.jpg|Spende Leutheusser von Quistorp 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St. Gertrud 2.jpg|Teil 2 Familie für Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Gertrud Verein.jpg|2023 Verein hilft St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 1.jpg|2023 St. Gertrud Glocke 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 2.jpg|2023 St. Gertrud 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Glockemstuhl.jpg|Glockenstuhl neu 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Jürgen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1940&#039;&#039;&#039; als Gefangenlager diente, &lt;br /&gt;
im &#039;&#039;&#039;30jährigen Krieg Magazin&#039;&#039;&#039; war &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1710&#039;&#039;&#039; war es Pestkrankenhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Norbert Illmann . 100 Jahre Herz Jesu Kirche Wolgast 2010 S. 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Juni wurde die St. Jürgen Kapelle durch Brandstiftung stark zerstört. Sie wird wieder in Ordnung gebracht und soll als Winterkirche und ein &#039;&#039;&#039;Begegnungszentrum der Generationen&#039;&#039;&#039; errichtet werden soll.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Pastor Sebastian Gabriel in der OZ am 11.01.2022: Es ist vorgesehen den im Zuge der Generalsanierung in den 1950er-Jahren links neben dem Haupteingang entstandenen Anbau abzutragen und stattdessen ein modernes Gebäudeelement für ca. 30 Personen zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;St. Jürgen im April 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Anbau 2024.jpg|2024 Anbau geplant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herz Jesu Kirche Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herz-Jesu-Kirche_(Wolgast) Herz Jesu Kirche Wolgast kath.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mormonen in Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Kirche Mormonen.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 1.jpg|Jubiläum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 2.jpg|Jubiläum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holzhäuser Fertigung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 1.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 2.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Holzhäuser Wolgast.jpg|2021 Forscher Hans-Ulrich Bauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgebäude in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;OZ 13.05.2024&lt;br /&gt;
Das Postamt am Platz der Jugend wurde &#039;&#039;&#039;1884 errichtet&#039;&#039;&#039;. 15 Jahre später wurde das Haus an die Kaiserliche Reichspost verkauft. Bis zu 500 Beschäftigte zählte das Post- und Fernmeldeamt in Wolgast zur DDR-Zeit. Der Niedergang des traditionellen Standorts vollzog sich schleichend nach der Wende. Im Jahr 2006 kam von der Oberpostdirektion in Berlin dann das endgültige Aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tatsächlich kommen noch heute vereinzelt Leute ins Postel, die bei uns ein Paket abgeben wollen“, erzählt Postel-Chefin Henriette Ziermann. Die schickt sie dann einmal über die Ampelkreuzung, denn dort können nun Briefe und Pakete abgeschickt werden.&lt;br /&gt;
;Im Mai 2014&lt;br /&gt;
öffnete dann in den Räumen das heutige Hotel mit 12 Themenzimmern und mehreren Ferienwohnungen – auch für größere Gruppen. Im Postel werden dieses Jahr also zwei Jubiläen gefeiert: Das einstige Postgebäude wird 140 Jahre alt und das Hotel darin existiert genau 10 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;nach der Wende als &amp;quot;Postel&amp;quot; - Hotel umgenutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Postkarte Alte Post.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 1.jpg| Fotos von 2002&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 2.jpg| Greif&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 3.jpg|hier war früher ein Briefkasten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium.jpg|2001 Gymnasium am Lustwall in Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium Sporthalle.jpg|2001 Turnhalle des Gymnasiums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolgast - Schule&#039;&#039;&#039; am Lustwall hatte zu DDR-Zeiten bis 1991 den Namen EOS „Artur Becker“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.02.2025 - Schulleiter Karl-Uwe Roggow wechselt ins Staatliche Schulamt nach Greifsawld. Er war Fachlehrer für Mathematik, Chemie und Religion. Er übernahm das Amt am 01.08.2010 von Christoph Racky (Quelle OZ vom 04.02.2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Werft Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 1.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 2.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 a.jpg|Werft Zukunft 1 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 b.jpg|Werft Zukunft 2 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 c.jpg|Werft Zukunft 3 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026. 03.März  Ostseezeitung  &#039;&#039;von Stefanie Ploch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Peene-Werft Wolgast gehört jetzt offiziell zu Rheinmetall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor&lt;br /&gt;
Die Peene-Werft in Wolgast ist Teil eines milliardenschweren Rüstungsdeals geworden: Der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall hat die Marinewerftengruppe Naval Vessels Lürssen (NVL) vollständig übernommen – und damit auch den traditionsreichen Standort am Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor. Zuvor gehörte die Peene-Werft der Bremer Lürssen-Gruppe, die sich künftig auf den Bau von Yachten konzentrieren will. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Peene-Werft ist einer von bundesweit vier NVL-Standorten – neben Bremen, Wilhelmshaven und zwei Werften in Hamburg, die nun übernommen werden. In MV gilt der Betrieb als wichtiger industrieller Arbeitgeber mit maritimer Tradition. Hier entstehen unter anderem Fregatten und zwei neue Flottendienste für die Deutsche Marine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das börsennotierte Unternehmen Rheinmetall kündigt an, das Geschäft mit Marineschiffen deutlich ausbauen zu wollen. Firmenchef Armin Papperger spricht von einem „leistungsfähigen Komplettanbieter für hochmoderne Überwasserschiffe“ und davon, dass Rheinmetall künftig zu Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum präsent sein werde. Hintergrund des Wachstums sind steigende Verteidigungsausgaben vieler europäischer Staaten. Insbesondere die Deutsche Marine investiert in neue Schiffe und Modernisierung. Rheinmetall sieht daher gute Marktchancen – auch international.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18.April  Ostseezeitung  von Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Das Spezialschiff soll künftig eine wichtige Rolle für die Marine spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Peene-Werft in &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; ist ein weiterer wichtiger Schritt für ein Großprojekt der Marine gefallen: Mit dem ersten Stahlschnitt hat die Fertigung des dritten und letzten &#039;&#039;&#039;Flottendienstbootes der Klasse 424&#039;&#039;&#039; begonnen. Wie es in einer Mitteilung der Rheinmetall AG heißt, sei das sogar früher geschehen als ursprünglich geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter der Bundeswehr und des Unternehmens Rheinmetall begleiteten den symbolischen Auftakt am Donnerstag (16. April). Für die Werft in Wolgast bedeute der vorgezogene Baustart nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch ein Signal in einer sich wandelnden sicherheitspolitischen Lage, hieß es vonseiten des Unternehmens&lt;br /&gt;
„Geschwindigkeit ist heute ein sicherheitsrelevanter Faktor“, erklärte Tim Wagner, Chef der Rheinmetall-Division Naval Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Peene-Werft baut drei dieser Spezialschiffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rund 130 Meter langen Spezialschiffe sollen künftig der Deutschen Marine und dem Cyber- und Informationsraum dienen. Ihre Aufgabe: die seegestützte Informationsgewinnung. Dafür werden die Einheiten mit moderner Sensorik ausgestattet und gelten als wichtiger Baustein für die zukünftige Ausrichtung der Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt entstehen drei Schiffe dieser neuen Generation, die die bisherigen Einheiten der OSTE-Klasse ersetzen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Peene-Werft unterstreicht das Projekt ihre Bedeutung als Standort für militärischen Schiffbau. Wann das letzte Flottendienstboot fertiggestellt wird, ist noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühlen in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fotos 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unternehmer in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 0.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 1.jpg|Brennerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 2.jpg|Brennerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Kalkofen Lebbin.jpg| Wolgast Unternehmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur über Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiseführer &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; Herzogstadt und Tor zur Insel Usedom mit Amt am Peenestrom von Reiner Sörries ISBN 978-3-7520-0658-2,  eISBN 978-3-7520-0217-1, 2022 Reichert Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Bekehrung_von_Wolgast Bekehrung  von Wolgast bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Wolgaster Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=156797</id>
		<title>Fortlaufende Chronik der Hansestadt Stralsund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=156797"/>
		<updated>2026-09-28T07:02:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Hansestadt Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Stralsunds Geschichte Stralsunds bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsunder Chronologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Frühgeschichte von Stralsund===&lt;br /&gt;
;1168&lt;br /&gt;
:Kapitulation des letzten slawischen Zentraltempels auf dem Rügener Kap Arkona. In den darauffolgenden Jahren begannen deutsche Bauern, Kaufleute und Handwerker sich in den unterworfenen slawischen Gebeiten anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1234&lt;br /&gt;
:31. Oktober -Fürst Witzlaw I. von Rügen verleiht Stralsund das lübische Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1240&lt;br /&gt;
:25.Februar - Fürst Witzlaw I. stellt eine weitere Urkunde über die Stadt aus. In ihr wird erstmals der Name &amp;quot;Stralesund&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249&lt;br /&gt;
: - Eine Lübecker Flotte überfällt und zerstört Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1251&lt;br /&gt;
: - Erste Erwähnung des Dominikanerklosters St. Katharinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1254&lt;br /&gt;
: - Mönche des Franziskanerordens gründen mit Erlaubnis des Fürsten Jaromar II. das Kloster St. Johannis. Es gehört zu den ältesten Bauwerken Stralsunds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Stralsund (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)===&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stralsund wurde &#039;&#039;&#039;1720&#039;&#039;&#039; Regierungshauptstadt für &#039;&#039;&#039;Schwedisch-Vorpommern&#039;&#039;&#039;. Als steinerne Zeugnisse dieser Zeit bestimmen noch heute viele barocke Giebelhäuser das Stadtbild. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts wurde es zunehmend auch um traufständige, teilweise palaisartig gestaltete Wohn- und Verwaltungsgebäude bereichert. In die Schwedenzeit Stralsunds fällt auch die Bildung von Manufakturen und Fabriken, zu deren bedeutendsten die Fayencemanufaktur (1755) und die weltbekannte Spielkarten-Fabrique (1765) zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1710/1711&lt;br /&gt;
: - Die Pest sucht Stralsund heim * [[Hansestadt Stralsund/Die Pest von 1710|Informationssystem zur Pest von 1710/11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen (ab 1815) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik in Stralsund (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Dritten Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR in Stralsund (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 1.jpg|2022 Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 2.jpg|2022 Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund - Sankt-Jürgen-Friedhof.jpg|St. Jürgen Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 1.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 1&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 2.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 23. September  Ostseezeitung von Wenke Büssow-Krämer&lt;br /&gt;
:;„Wir haben die schönste Altstadt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stralsunds Denkmalpfleger &#039;&#039;&#039;Gunnar Möller&#039;&#039;&#039; geht in den Ruhestand. Er hat die Entwicklung der Stadt 35 Jahre begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo andere Menschen nur eine Baugrube sehen, hat Gunnar Möller Geschichte(n) vor Augen. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt der 65-Jährige, der seit 35 Jahren für den Denkmalschutz in der Stralsunder Altstadt verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Schüler hat er in seiner Freizeit Ausgrabungen begleitet. Dieses Engagement hat es ihm dann auch ermöglicht, einen der wenigen Studienplätze der Ur- und Frühgeschichte zu ergattern. Anschließend war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit ein Glückstreffer, als die Wendezeit plötzlich ganz andere Perspektiven bot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich sollte ich 1992 meine Dissertation abschließen. 1991 wurde aber die Abteilung in Stralsund aufgebaut und ich habe zugegriffen. Ich bin immer froh über diese Entscheidung gewesen“, sagt Gunnar Möller. Nach der Wende bis heute hat er die Entwicklung der Altstadt zum Schmuckstück begleitet. „Ich habe noch gesehen, in welch erbärmlichem Zustand die Altstadt war. Ich habe Wohnverhältnisse gesehen, wie in der Dritten Welt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei galt die Stralsunder Altstadt schon ab 1962 als Flächendenkmal. „Man hat zunächst in den 50er Jahren viel Schutt beseitigt und auch mit Lückenschließungen begonnen. Aber letztlich war es zu teuer und die Stadt verfiel in den 70er Jahren zusehends. Für die 90er Jahre war viel Abriss geplant. Dies hat die Wende zum Glück verhindert. Das Welterbe hätten wir uns sonst abschminken können“, so der Denkmalpfleger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Den Anstrengungen durch Förderung von Bund, Land, Stadt bis zu den Einzelbauherren ist es zu verdanken, dass wir jetzt die schönste Altstadt haben“, betont Gunnar Möller. „Ich bin froh, dass ich diesen Job hatte und daran mitwirken konnte, in dieser Stadt mit einer Geschichte, die ihresgleichen sucht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stralsunder Altstadt ist für ihn wohl eines der am besten erforschten Gebiete. Die Ergebnisse sind in unzähligen Dokumenten und Schriften, wie Fassaden-, Keller- oder Dachkataster, festgehalten. Außerdem verfügt die Hansestadt über eine der umfangreichsten historischen Tapetensammlungen. „Es bleiben immer noch viele Fragen offen, aber ich habe mich bemüht, viele zu beantworten. Zum Beispiel die nach der Kirche St. Peter und Paul, die am Alten Markt Ecke Frankenstraße angeordnet werden kann“, nennt er ein Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den größten Objekten, die er mit begleitet hat, gehören die Arbeiten am Frankenhof, dem Quartier 17, dem Katharinenkloster oder auch die Entdeckung der historischen unterirdischen Geheimgänge von den einstigen Bastionen in die Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man 35 Jahre lang die Entwicklung der Stadt begleitet hat, lässt man dies nicht von einem auf den anderen Tag liegen. „Was ich noch zu Ende bringen will, ist die Gorch Fock. Hier will ich auch noch den Innenausbau als zweiten Bauabschnitt begleiten“, sagt Gunnar Möller. „Das dem Kollegen oder Nachfolger zu übergeben, der bisher nicht eingebunden war, ist schwierig. Das würde ich dann gerne noch abschließen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört auch die Großbaustelle des Stralsund-Museums. Auch wenn für den Dezember eine Teilöffnung in der Weihnachtszeit vorgesehen ist, verschob sich hier erneut die Wiedereröffnung. Derzeit geht man davon aus, dass das komplette Haus im März seine Wiedereröffnung feiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für Gunnar Möller stand das Museum in den vergangenen Jahren in der Prioritätenliste ganz oben. „Das größte Ausstellungsobjekt ist hier das Haus selbst. Das möchten wir bis Ostern endgültig übergeben“, sagt der Denkmalpfleger. So wird er noch einige Zeit den Blick auf die Denkmale in der Stralsunder Altstadt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 24. September Ostseezeitung von Wenke Büssow-Krämer&lt;br /&gt;
:;Die Stralsunder Friedenskirche am Voigdehäger Weg soll verkauft werden. Sie wurde 1950/51 als Notkirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch ein Angebot findet sich nicht alle Tage: Die Stralsunder Friedenskirche steht zum Verkauf. Die Kirche bietet ihr einstiges Gotteshaus über die Webseite kirchengrundstuecke.de zum Verkauf an. Eine Summe von 120.000 Euro bildet Verhandlungsbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1951 fanden die Gemeindemitglieder in der Friedenskirche am Voigdehäger Weg Zuflucht. Doch am 28. Juni läutete hier die Glocke zum letzten Gottesdienst – die Kirche wurde entwidmet.&lt;br /&gt;
Rund 1000 Kirchen und Kapellen zählen zu den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern. Der Erhalt der Gebäude ist auch eine finanzielle Mammutaufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Entwidmungen und die anschließende Umnutzung oder der Verkauf von Kirchen sind daher auch eine absolute Ausnahme und sind, wenn es dazu kommt, meist das Ergebnis langwieriger und oft schmerzhafter Entscheidungsprozesse“, teilt Sebastian Kühl, Sprecher des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe und Entwidmung von Kirchen oder Kapellen ist ein im Kirchengesetz klar geregelter Prozess. „In der Begründung des Entwidmungsbeschlusses ist detailliert darzulegen, warum die Kirche auf Dauer nicht mehr benötigt wird. Hierbei sind folgende Grundsätze zu beachten: In einer Kirchengemeinde müssen Kirchen in ausreichender Zahl verbleiben und die künftige Nutzung des Gebäudes darf kirchlichen Interessen nicht zuwiderlaufen“, erklärt Sebastian Kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut des Kirchenkreissprechers habe die Kirchengemeinde Heilgeist-Voigdehagen Stralsund vor allem folgende Beweggründe für die Entwidmung geltend gemacht: „Bei der denkmalgeschützten Friedenskirche handelt es sich zwar um ein Zeugnis der jüngeren deutschen Geschichte, das aktive Leben der Kirchengemeinde hat sich aber längst in andere Gemeindegebiete hineinentwickelt und verlagert.“ Zudem wolle die Gemeinde ihre finanziellen und personellen Ressourcen lieber in Standorte investieren, die Aufbau und Wachstum ermöglichen, erklärt er weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Menschen in der Stralsunder Friedenskirche in den vergangenen 75 Jahren getauft wurden, geheiratet haben oder den Gottesdienst besucht haben, ist nicht belegt. Bis zum 28. Juni fand hier noch einmal im Monat der Gottesdienst statt. In den kalten Wintermonaten hat man diesen in dem abgetrennten Gemeinderaum – der Winterkirche – abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Interessent soll sich die Friedenskirche bereits angesehen haben. Wie das einstige Gotteshaus jedoch genutzt werden kann, ist nicht gesichert festgelegt. „Zu solchen Vorhaben können wir noch keine Aussage treffen, bevor uns diese vorliegen“, heißt es aus der Stadtverwaltung auf Anfrage. Eine angedachte Nutzung als Wohnraum oder Gewerbeimmobilie muss daher zunächst abgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Friedenskirche in Stralsund handelt es sich um eine Bartning-Notkirche. Der &#039;&#039;&#039;Architekt Otto Bartning&#039;&#039;&#039; entwickelte in der Nachkriegszeit verschiedene Grundentwürfe für „Notkirchen“, die nach den Kriegszerstörungen den Menschen wieder ausreichend gottesdienstliche Räume zur Verfügung stellen sollten. Dabei bedeutet der Begriff „Notkirche“ jedoch nicht, dass diese nur für den vorübergehenden Gebrauch bestimmt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bombenangriff auf Stralsund am 6. Oktober 1944 wurde auch die Jakobikirche stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch als Ersatz dafür wurde die Friedenskirche in der Frankensiedlung errichtet, die am &#039;&#039;&#039;22. Juli 1951 eingeweiht&#039;&#039;&#039; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenmauern sind aus den Abbruchziegeln Stralsunder Kriegsruinen errichtet. 1952 gründete sich hier eine eigene Gemeinde. 2001 schloss diese sich mit der Gemeinde Voigdehagen zusammen. Seit 2009 fungierte man als Kirchengemeinde Heilgeist/Frieden/Voigdehagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marksteine in der Geschichte der Stadt Stalsund:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Jahrhundert - &amp;quot;Stralow&amp;quot; bei Saxo Grammaticus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1234 Herkunft und erste Erwähnung von Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Stralsunder Klöster=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das St. Johannis Kloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Katharinenkoster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeistkloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1259 (ab) Stralsund als Mitglied der Hanse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1259 Der wendische Städtebund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1271 (bis) Stralsund und Schadegard====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1313 Die Schlacht im Hainholz während des [https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Markgrafenkrieg Markgrafenkrieges]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Artushof in Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. &lt;br /&gt;
:Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. &lt;br /&gt;
:Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. &lt;br /&gt;
:Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. &lt;br /&gt;
:Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. &lt;br /&gt;
:Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. &lt;br /&gt;
:Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. &lt;br /&gt;
:In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
;Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: &lt;br /&gt;
:In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. &lt;br /&gt;
:Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. &lt;br /&gt;
:Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. &lt;br /&gt;
:Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. &lt;br /&gt;
:Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. &lt;br /&gt;
:Dieß waren [https://de.wikipedia.org/wiki/Erik_VI._(D%C3%A4nemark) Erik VI. Menved], König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. &lt;br /&gt;
:Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. &lt;br /&gt;
:Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. &lt;br /&gt;
:Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. &lt;br /&gt;
:In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. &lt;br /&gt;
:Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1370 Der Friede von Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1628 Die Wallensteinsche Belagerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1653 - 1815 Die Schwedenzeit in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1714 Schwedenkönig Karl  XII. und der &amp;quot;Ritt von Bender&amp;quot;====&lt;br /&gt;
* [[https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltritt_Karls_XII._von_Pite%C8%99ti_nach_Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1765 Der Fall Maria Flint====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1809 Schill in Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1873-1876 Stralsund und der Goldschatz von Hiddensee===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1944 Bombenangriff auf Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1991 Das Passagierschiff &amp;quot;Fritz Heckert&amp;quot; wird verschrottet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2002 Stralsund wird UNESCO-Weltkulturerbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2002 Die Stralsunder Einbäume====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stralsund - Stadt der Backsteingotik und Orgelschätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Johanniskloster und die Pieta====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeist-Kloster und die Kanonenkugeln====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsund - die Brücke zur Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fährverbindung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1936/37 - der Rügendamm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2007 - die Hängebrücke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer war wer in Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stralsunder Kunstschaffende&#039;&#039;&#039; im 19. und 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorina Kasten&lt;br /&gt;
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:Edition Pommern ISBN 978-3-939680-81-9 (9783939680819), 168 Seiten mit zahlr. Abbildungen&lt;br /&gt;
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==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Stralsund und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Artushof in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
:Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. Dieß waren Erich der Fünfte, König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der todte Rathsherr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1379 war in der Stadt Stralsund ein großer Aufruhr der Bürgerschaft gegen den Rath. Als dieser nämlich gemeinen Anliegens und Schulden halber von der Bürgerschaft Steuern forderte, so jagten ihn die Stralsunder aus der Stadt hinaus. Des Handels aber nahm sich Herzog Wartislav VI. an, und bezwang die Bürger und befahl ihnen, den Rath wieder einzusetzen. Unterdeß war einer von den Rathsherren, Namens Done, gestorben. Als daher nun der gesammte Rath in seinen Ehrenstand feierlich wieder eingesetzt wurde, da nahmen den todten Rathsherrn Done seine Freunde und setzten ihn in seinen Rathsstuhl, gleichwie sich die Lebenden hinsetzten, damit anzuzeigen, daß er ohne Recht und Ursache wäre vertrieben, und aller seiner Ehre wieder theilhaftig worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. 269.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Priesteraufruhr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt Stralsund war in früheren Zeiten ein Gebrauch, daß, wenn eine Leiche aus dem Hause getragen wurde, dem Todten keine Vigilien durften gesungen, sondern diese nur heimlich im Hause mußten gesagt werden. Dieser Gebrauch hatte folgenden Grund: Im Jahre 1407 machte der Rath der Stadt Stralsund die Ordnung, daß die damals überaus großen Begräbnißkosten sollten ermäßigt werden, zu welchem Ende er denn auch neue kupferne Pfennige schlagen ließ, die wohl dreimal geringer waren als die alten. Als nun solche schlechte Pfennige häufig auf den Altar zum Opfer kamen, da wollte der oberste Pfarrherr, mit Namen Curt Bonov, so adligen Geblütes und ein Licentiatus und ein hochfahrender Mann war, dieselben nicht annehmen, und er beklagte sich wegen Schmälerung der geistlichen Gerechtsame bei dem Rathe. Es ward ihm aber zur Antwort, es stände ja in eines Jeden Gefallen, was und wieviel er geben wolle, und man müsse die Bürgerschaft mit den vielen Opfern nicht überhäufen. Darüber wurde der Zank sehr groß, bis der Kirchherr in seinem Hochmuth und Zorne aus der Stadt ritt, und denen von Stralsund entsagte, worauf er Viele aus seiner Freundschaft vom Adel aufbrachte, und damit am Tage Hieronymi des Jahres 1407 mit drei Fähnlein und dreihundert gerüsteten Pferden vor die Stadt zog. Diese umschloß er, und er verheerte mit Feuer und Schwert alle Dörfer und Höfe, die um die Stadt lagen, und was er an Bürgern draußen fand, dem hieb er Hände und Füße ab und ließ sie liegen. Und als er nichts mehr vor der Stadt zu thun sah, stieg er vom Pferde, und tanzte in voller Rüstung, den Sundischen zum Spotte.&lt;br /&gt;
:Als der Kirchherr also hausete, da stellten sich seine drei Unterpfarrer, die in der Stadt geblieben waren, auf den Markt und spotteten der Bürger, und sagten von dem Feuer, das man von allen Seiten aus den brennenden Dörfern und Höfen aufsteigen sah: Sehet, das sind die Seelenlichter, die Euch Euer Kirchherr anzündet; dazu müßt Ihr noch opfern! Darüber ergrimmte das Volk, und sie jagten die sämmtlichen Pfaffen der Stadt in ein Haus, pfählten dieses zu, und wollten sie darin verbrennen. Dem widersetzte sich aber der Rath, den Leuten mit weinenden Augen vorstellend, daß ja nicht alle diese Priester Schuld an dem Unglücke der Stadt hätten. Anfangs hörte darauf Niemand, in die Länge aber wirkte es so viel, daß sie nur die drei spottenden Unterpfarrer behielten, die andern aber, deren über hundert waren, los ließen. Jene drei schleppten sie auf den Markt, wo sie ein großes Feuer anmachten; in dieses warfen sie dieselben, und verbrannten sie zu weißer Asche, ausrufend: Zu Brand habt Ihr Lust gehabt, nun habt Ihr Brand bekommen!&lt;br /&gt;
:Für solchen Frevelmuth erging es den Sundischen sehr schlecht. Denn der Sache nahm sich der Bischof von Schwerin an; der bewirkte, daß der Papst zu Rom die Stadt Stralsund in den Bann that, in welchem sie zu ihrem großen Schaden über 7, oder wie Andere wollen, über 20 Jahre verblieben ist. Als sie sich endlich aus demselben auslöseten, mußten sie zur Strafe, nebst Erlegung einer großen Summe Geldes, ein neues Gewölbe in dem Dome zu Schwerin bauen, und daran schreiben lassen, daß sie das hätten bauen müssen um ihrer Missethaten willen. Und dann wurde ihnen zur Strafe angesetzt, daß zu ewigen Zeiten kein Bischof von Schwerin in der Stadt sollte Messe lesen, und daß keinem Todten die Vigilien sollten gesungen, sondern nur heimlich im Hause gesprochen werden, wie oben gesagt ist. Solche Strafe hat gedauert, bis daß Doctor Martin Luther eine andere Ordnung gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Kantzow, Pomerania, I. S. 439-444.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 274. 275.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Katzenritter zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war in früheren Zeiten in vielen Städten gebräuchlich, daß zu Fastnachten der Rath den Bürgern ein öffentliches Schauspiel zum Besten geben mußte. So gab zu einer Zeit, es war im Jahre 1414, der Rath der Stadt Stralsund seinen Bürgern auf Fastnacht ein gar ergötzliches Spiel, welches man das Katzenbeißen nannte. Es wurde nämlich an dem Pranger, der auf dem alten Markte, jetzt der Hauptmarkt, stand, eine Katze angebunden; mit dieser mußte sich ein Mensch, wie man sagt, ohne alle Wehr und Waffen, beißen und streiten, welchem Kampfe der gesammte Rath und Bürgerschaft zusahen, und vieles Ergötzen daran hatten. Da der Mensch zuletzt die Katze todt gebissen hatte, schlug ihn Herr Johann Külpen zum Katzenritter. Dieser Herr Johann Külpen war ein Bürgermeister zum Sunde, und selbst ein Ritter; der konnte selbst Zehnt aus seinem Hause wehrhaft reiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, herausgegeben von Mohnike und Zober, S. 177.&lt;br /&gt;
:Baltische Studien, dritter Jahrgang, erstes Heft, S. 231-234.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kampf der Blinden in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem Jahre nachher, als der Katzenritter die Katze todt gebissen, also im Jahre 1415, gab der Rath zu Stralsund der Bürgerschaft zu Fastnachten ein Schauspiel, welches fast noch ergötzlicher war, als jenes. Er ließ nämlich auf dem alten Markte alle Blinden aus der Stadt zusammenkommen. Die bekamen jeder eine Keule, und dann wurde ein Schwein in ihre Mitte gebracht, das sie mit den Keulen todtschlagen sollten. Rund um sie her waren Planken gezogen, daß ihnen das Schwein nicht entlaufen konnte. Da gab es denn einen gewaltigen, aber für das versammelte Volk sehr vergnüglichen Spektakel. Denn anstatt das Thier zu treffen, schlugen die blinden Menschen mit ihren Keulen auf einander los, daß sie Löcher und Beulen davontrugen. Anfangs ließen sie sich dadurch in ihrem Eifer nicht stören; auf die Dauer wurden sie aber doch zaghaftig, und nun fühlten sie zuerst vorsichtig mit der Keule hin, wo das Schwein stände, bevor sie zuschlugen. Da tödteten sie es denn zuletzt.&lt;br /&gt;
:Ein so lachendes Fastnachtsfest hatte man in Stralsund noch nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 8. 9.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Dänholm bei Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nahe bei der Stadt Stralsund, rechts wenn man von der Stadt nach Altefähr auf Rügen schifft, liegt ein kleines, lustiges Eiland, der Dänholm geheißen. Diesen Namen hat es vor ungefähr 500 Jahren erhalten. Damals waren zu einer Zeit die Dänen mit einer großen Anzahl von Schiffen des Nachts auf dieses Eiland gekommen, um von da aus unversehens die Stadt zu überfallen. Sie waren zwar von einigen Schiffern gesehen worden, und diese machten auch gleich dem Rath Anzeige von der Ankunft des Feindes. Allein die Stadt hatte zu damaliger Zeit kein einziges Schiff zu Hause, als nur die kleinen Fischerböte. Die muthigen Stralsunder verzagten darum aber nicht, sondern sprangen rasch in die kleinen Böte hinein, um dem Feinde zuvorzukommen, und ihn zu verjagen, ehe er noch die Stadt angegriffen hätte. Das hatten die Dänen nicht erwartet. Sie lagen ruhig auf der kleinen Insel und rathschlagten, wie sie am besten die Stadt überfallen möchten, da wurden sie auf einmal selbst überfallen. Allein sie wehrten sich doch tapfer, und weil sie große, wohlausgerüstete Fahrzeuge hatten, die Stralsunder aber nur in den kleinen Fischerböten waren, so mußten die Letzteren am Ende weichen, und sie flohen nach der Stadt zurück. An dem Wasser aber standen die Weiber und Kinder aus der Stadt, und wie die die Ihrigen fliehen sahen, da schalten sie dieselben, und schrieen sie zornig an, und ermahnten sie, sich besser zu wehren. Darüber schämten sich die Bürger denn, und sie sind wieder umgekehrt, und haben in ihrer Verzweiflung den Dänen so tapfer zugesetzt, daß kaum drei oder vier Schiffe davon gekommen sind. Von da an hat die Insel der Dänholm geheißen. Zum Andenken dieses Sieges wird noch alljährlich in Stralsund ein großes Fest gefeiert, an welchem die Bürger, festlich geschmückt, mit fliegenden Fahnen und unter freudigem Kanonendonner den Dänholm umschiffen. Es werden dazu aber nur Fischerboote genommen, weil diese den Sieg gewonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Karl Lappe, Pommerbuch, S. 23, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Landvogt Barnekow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Mitte des funfzehnten Jahrhunderts lebte in der Stadt Stralsund, welche sich gerade damals, wieder durch ihre Widersetzlichkeit gegen ihren Landesfürsten auszeichnete, ein Bürgermeister, Namens Otto Fuge, ein eben so unruhiger, als herrschsüchtiger und gewaltthätiger Mann. Die Stadt hatte, in Folge mannigfacher Unruhen, kaum dem Herzoge von Neuem gehuldigt, als er es schon wieder unternahm, sie gegen denselben aufzuwiegeln. Er schrieb zu dem Ende einen Landtag nach Stralsund aus, wozu er Abgeordnete aus den übrigen Städten und die Eingesessenen vom Adel des Landes entbot.&lt;br /&gt;
:Als der Herzog Wartislav IX. von diesem Landtage erfuhr, befahl er seinem Rathe, dem Landvogt auf Rügen, Raven Barnekow, sich nach Stralsund zu begeben, um das Betragen der zusammenberufenen Stände zu beobachten, und zu sehen, was Otto Fuge werde beschließen lassen. Die Versammlung der Abgeordneten fand statt auf dem offnen Markte, wo sich große Haufen von Menschen zusammengefunden hatten. Unter diesen war auch der Landvogt Barnekow. Als Alle beisammen waren, hielt der Bürgermeister eine Anrede an sie, und erklärte laut und vor mehr denn tausend Menschen den Herzog Wartislav für einen Landesverräther, dem man nicht ferner gehorchen könne.&lt;br /&gt;
:Da trat Raven Barnekow unerschrocken vor den Bürgermeister hin, und strafte ihn Lügen mit eben so lauter Stimme, indem er demselben vorwarf, daß er selbst ein Verräther sey an seinem Herrn und an seinem Lande.&lt;br /&gt;
:Der Bürgermeister gerieth durch eine solche kühne und öffentliche Beschimpfung in eine unbeschreibliche Wuth. Er ließ sofort den Landvogt sammt dessen Secretair und Notar in Haft nehmen, und klagte sie bei dem Gerichte der Stadt an als Spione und Verräther. Das Gericht, abhängig eben so sehr von dem strengen und mächtigen Bürgermeister, als von der Stimmung des aufgeregten Volkes, gab der Anklage Statt, und verurtheilte den Herzoglichen Landvogt, trotz aller seiner Protestationen, zu dem Tode durchs Rad. Der unglückliche Barnekow wurde darauf zuerst an ein Pferd gebunden und durch alle Straßen der Stadt geschleift. An jeder Straßenecke ließ der Bürgermeister ausrufen: Dieser sey ein Verräther der Stadt und sein Herr mit ihm! Dem widersprach aber jedesmal der Landvogt, indem er mit dem festen Muthe, der ihn bis zum letzten Augenblicke nicht verließ, entgegen erklärte: der Bürgermeister Otto Fuge sey ein Lügner und selbst der Verräther. Danach wurde er nebst seinem Secretär, welcher Heinricus hieß, und seinem Notar, Namens Wannemer, gerädert, und sein Leichnam wurde auf das Rad geflochten. Dies geschah im Jahre 1453. Seine Gebeine blieben mehrere Jahre auf dem Rade.&lt;br /&gt;
:Otto Fuge, nachdem er sich ganz von seinem Herrn losgesagt hatte, führte unterdeß ein höchst grausames und empörendes Regiment in der Stadt, so daß die Stralsunder es nicht ferner ertragen konnten und ihn, nach manchen Streitigkeiten, mit seinen Anhängern aus der Stadt vertrieben. Er entfloh nach Dänemark, wo er bis an seinen Tod ein unstätes und flüchtiges Leben hat führen müssen. Die Stadt unterwarf sich darauf wieder ihrem rechtmäßigen Herrn.&lt;br /&gt;
:Es wurden jetzt auch die Gebeine des hingerichteten Landvogts vom Rade abgenommen und nach Greifswald gebracht, wo sie in der St. Nicolaikirche beigesetzt wurden.&lt;br /&gt;
:So weit wird diese Geschichte von allen Pommerschen Chronisten und Geschichtschreibern übereinstimmend erzählt. Diesem hat die Sage durch den Mund des Volkes Folgendes hinzugesetzt:&lt;br /&gt;
:Nachdem die Stadt Stralsund sich dem Herzoge unterworfen hatte, machte dieser ihr auf Bitten der Söhne des Landvogts, zur Bedingung, daß die Gebeine des Hingerichteten durch die Bürger der Stadt von Stralsund nach Greifswald feierlich sollten getragen werden. Dabei soll er ihnen ferner befohlen haben, daß sie nur einmal, nämlich auf der Hälfte des Weges in dem Dorfe Rheinberg, stille halten durften. So ist es denn auch geschehen. Ueber sechshundert Stralsunder Bürger haben den Sarg mit den Gebeinen getragen; nur in Rheinberg haben sie sich ausruhen dürfen, dann haben sie weiter getragen in einem Zuge, bis an die Neuenkircher Brücke vor Greifswald. Hier haben andere Leichenträger den Sarg in Empfang genommen, und ihn mit großen Feierlichkeiten in die Nicolaikirche getragen. Dabei erzählt man sich, daß in demselben Augenblicke, als an der Neuenkircher Brücke der Sarg von der Bahre abgenommen ist, die Stralsunder noch die ganze Bahre mit blanken Gulden haben bedecken müssen, so viele deren aufgehäuft darauf haben liegen können. Auch das hatte ihnen der Herzog zur Bedingung gemacht. An den beiden Stellen, wo die Leiche in Rheinberg und vor der Neuenkircher Brücke niedergesetzt war, wurden zum Andenken Steine aufgerichtet. Diese sieht man dort noch; sie stehen dicht an der Chaussee von Greifswald nach Stralsund.&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Büttel und die grauen Mönche zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1516 starb zu Stralsund ein Büttel, Namens Matthias. Er war ein großer Mann mit einer absonderlich großen Nase, wie man unter vielen hundert Menschen kaum eine wiederfindet. Er war aber auch ein sehr gottesfürchtiger und frommer Mann, weshalb er ein gutes Gerücht unter den Bürgern hatte und mit ihnen zu Bier saß, und ihm Niemand etwas dagegen sagte. Als er zum Sterben kam, sandte er zu den Mönchen im grauen Kloster, um ihm die Beichte zu hören und die letzte Oelung zu geben. Es kam auch der Guardian des Klosters selbst zu ihm, benamet Johann Wrede, aus Lübeck gebürtig, und reichte ihm die Sacramente, worauf er am anderen Tage starb.&lt;br /&gt;
:Weil er nun Zeit seines Lebens ein so gottesfürchtiger Mann gewesen, und jedermann ihm zugethan war, so sollte er ein ehrliches Grab bekommen, ob es gleich der Büttel war. Allein dagegen wehrten sich die Geistlichen der Stadt; die drei Capellane der drei Stadtkirchspiele traten zusammen bei dem Offizial, Herrn Johann Tagge, und dieser befahl darauf, daß man die Leiche auf keinem geweiheten Kirchhofe begraben solle, damit der Büttel, so wie er im Leben mit den anderen Christen keine Gemeinschaft durch die Sacramente gehabt habe, so auch im Tode keine Gemeinschaft mit einem Christen haben solle. So wollten sie ihn nur auf ungeweihetem, offenem Felde begraben.&lt;br /&gt;
:Das that Vielen leid, die ihn gern in geweiheter Erde gesehen hätten. Sie wußten aber nicht, wie sie zu ihrem Wunsche gelangen sollten. Da kamen auf einmal des Nachmittags um zwei Uhr zur Vesper die grauen Mönche in die Büttelei. Sie kamen mit allen ihren Brüdern, und zogen ihm eine graue Kappe an, so wie sie selbst trugen, und holten ihn also nach ihrem Kloster. Sie sangen ihm vor und trugen ein Kreuz vor ihm her, wie bei jeder anderen christlichen Leiche. Vier Laienbrüder trugen ihn, und viel Volks folgte. Also trugen sie ihn in ihren Kreuzgang, allda begruben sie ihn, wie Einen von ihren Brüdern. So vermessen waren damals die grauen Mönche. Nach dem Verbote des Offizials fragten sie nichts, und sie erwiderten darauf: Wer ihr Kleid anziehe, der werde selig und nicht verdammt, das habe Franziscus von Gott gewonnen; - »vam Duvel, wert se menen,« setzt der evangelische Chronikant hinzu, dem diese Sage entnommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vergleiche Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 221. 222.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel in der Nicolaikirche in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1528 lebte zu Stralsund eine Magd, so vom bösen Geiste besessen war. Sie war bisher immer eine stille und ordentliche Person gewesen; auf einmal aber, da sie eines Tages in der Küchen Kessel und Grapen von der Wand nehmen wollte, selbige zu scheuern, warf sie die herab auf die Erde, sah sehr gräulich, und rief mit lauter Stimme: Ich will heraus! Man vermerkte darauf die Gelegenheit, daß sie vom Teufel besessen wäre. Ihre Mutter nahm sie derohalben zu sich, und sie wurde etliche Male auf einem Schlitten in die St. Nicolauskirche geführt, den bösen Geist von ihr auszutreiben. Wann die Predigt beendigt war, ward er beschworen. Da befand es sich denn aus seiner Bekenntniß, daß die Mutter der Magd einmal auf dem Markte einen frischen sauren Käse gekauft, den sie in den Schrank gesetzt hatte. Die Magd war in Abwesenheit ihrer Mutter an den Schrank gekommen, und hatte von dem Käse ein gut Theil gegessen. Als nun nachher die Mutter das gesehen, hat sie demjenigen, der bei dem Käse gewesen, den bösen Geist in den Leib geflucht. Von Stund&#039; an hat dieser in der Magd hausgehalten.&lt;br /&gt;
:Nun war es sonderbar, daß die Magd seither zum heiligen Abendmahl gegangen war. Als man den Teufel hierüber befragte, hat er zur Antwort gegeben: Es liege wohl manchmal ein Schalk unter der Brücke und lasse einen frommen Mann über sich hingehen; während die Magd das Abendmahl genossen, habe er ihr unter der Zungen gesessen.&lt;br /&gt;
:Selbiger böser Geist konnte lange Zeit nicht aus der Magd herausgebannt werden. Denn obzwar er viel von dem Prediger beschworen wurde, auch männiglich in der Kirche auf die Knie gefallen und fleißig und andächtig gebetet, so hat er doch mit dem Austreiben nichts als Spott und Kurzweil getrieben. So hat er oft gesagt: Ja, er wolle weichen, er müsse auch wohl räumen; aber er hat allerlei gefordert ihm zu erlauben, daß er es mitnehmen dürfe; wann ihm dann nun das Eine abgeschlagen wurde, so hatte er gleich das Andere bei der Hand. Es stand Einer in der Kirchen, der den Hut aufbehalten hatte; da forderte er von dem Prediger, daß er den Hut dem Menschen vom Kopfe nehmen und mit sich führen dürfe. Aber der Prediger trug mit Recht Sorge, wenn er ihm den Hut gestattet, so hätten mit dem Hute auch Haut und Haar davongehen müssen. Letztlich aber, als er vermerkte, daß seine Zeit verflossen, und unser Herr Gott das Gebet der Leute gnädiglich erhöret, forderte er spöttisch eine Scheibe aus dem Fenster über der Thurmuhr. Die wurde ihm verstattet, und nun sah man alsbald, wie mit einem großen Klange die Raute sich aus dem Fenster gelöset, und mit dem Teufel davon geflogen ist. Nach der Zeit hat man nichts Böses weiter bei der Magd verspüret, welche auf einem Dorfe einen Mann bekommen, von dem sie viele Kinder gezeuget.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gastrow Lebensbeschreibung, Th. I. S. 71-74.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 111&lt;br /&gt;
  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Blutregen in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 16ten Junius des Jahres 1597 fiel in und bei der Stadt Stralsund über Nacht ein starker Blutregen. Man fand am anderen Morgen, besonders in etlichen Gärten vor dem Frankenthore, die Bäume, Kräuter, Laub und Gras mit dicken Blutstropfen bedeckt, und da wo kein Gras gestanden, die Erde mit Blut besprengt und gefärbt. Auch ein Bettkissen, welches über Nacht in einem Garten liegen geblieben war, fand man voller Blutstropfen, und als man die auswaschen wollte, zertheilten sie sich in kleine Kreuze, so aus dem Zeuge nicht herausgingen. Das Merkwürdigste aber war, daß die Fischer aus dem Grunde des Wassers Steine heraufzogen, auf denen Blutstropfen waren, die also nicht einmal von dem Wasser, darin sie gelegen, hatten können abgespült werden.&lt;br /&gt;
:Am 3. Juli desselben Jahres regnete es abermal Blut in Stralsund.&lt;br /&gt;
Zum Glück hat man keine Bedeutung dieser schrecklichen Zeichen verspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. IV. S. 98.&lt;br /&gt;
:Wahrhafftige erschreckliche newe Zeitung und Geschichte, so sich ausser und in der Stadt Stralsundt dieses jetztlauffendenden 97. Jahres der minderzall zugetragen und begeben. Als das es zu unterschiedlichen malen Blut und Schwefel geregnet, auch Fewer vom Himmel auff St. Marien Kirche daselbst gefallen etc. :Gryphißwaldt, gedruckt durch Augustin Ferber, Anno M.D.XCVII.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stralsunder Ratskutscher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im 16. Jahrhundert war es üblich,daß sich die Bürgermeister, unter deren Leitung die Bauausführungen am Rathaus standen an diesem Gebäude mit ihren Wappen verewigten. &lt;br /&gt;
:In der Zeit leistete sich die Stadt eigene Kutscher. &lt;br /&gt;
:Ein solcher Stadtkutscher beförderte eines Tages einen Ratsherrn zum deutschen Kaiser nach Wien. Dort angekommen, hatte er genug Zeit, die Stadt besser kennen zu lernen. &lt;br /&gt;
:Er beobachete wie ARtillerisen sich umsonst bemühten, mit 18 Pferden ein Geschütz direkt auf den Berg hinauf zu befördern. &lt;br /&gt;
:Er schloß eine Wette ab, das er es mit seinen vier Pferden schaffen würde. &lt;br /&gt;
:Dies gelang ihm, indem er auf der einen Seite des Geschützwagens ein kleineres Rad aufzog und das Geschütz in Windungen um den Berg herumzog. &lt;br /&gt;
:Die Wette war gewonnen. &lt;br /&gt;
:Diese Geschichte sprach sich bis zum Kaiser herum, der den Stadtkutscher zum kaiserlichen Leibkutscher ernennen wollte. &lt;br /&gt;
:Der jedoch lehnte mit der Begründung ab, lieber 24 als nur einem Herrn zu dienen. &lt;br /&gt;
:Ein einzelner Dienstherr könne eben schneller entlassen als viele. &lt;br /&gt;
:Zur Erinnerung an den Stadtkutscher wurde nun dessen vom Kaiser verliehenes Wappen, der Pferdekopf mit dem goldenen Geschirr im Rathausdurchgang angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WEH ÜBER POMMERLAND!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im Jahre 1624, da ward in Lüften eine seltsame Stimme gehört, die rief: Weh! weh über Pommerland! Weissagende Vögel erschienen, schneeweiß, von Farbe, nicht größer wie Schwalben, und wurden von mehreren Leuten gesehen und gehört. So vernahm eines Leinewebers Frau auf dem Wege von Kolbatz nach Selov eine warnende Vogelstimme. Und das Weh über Pommerland hat nicht auf sich warten lassen, der bereits damals entbrannte Dreißigjährige Krieg brachte des Wehs genug und mehr als zuviel. Mit hunderttausend Mann zog Wallenstein nach Stralsund und schwur, er wolle und müsse diese Stadt und Festung gewinnen, und wenn sie mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Und obschon er sie damals nicht gewann, so ward doch das Land ringsumher verderbt in Grund und Boden, und späterhin, im Jahre 1678, wurde Stralsund in einem andern Kriege innerhalb achtzehn Stunden durch Bomben entzündet, eingeäschert und erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wallensteins Weinglas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Friedländer, nachdem er mit seinen großen Heeren das ganze nördliche Deutschland überzogen hatte, und das Glück ihm überall günstig gewesen war, faßte, wie männiglich bekannt, in seinem Uebermuthe den Plan, sich an der Ostsee ein eignes Reich zu stiften, in welchem er, unabhängig von Kaiser und Reich, als König regieren wollte. Dazu war ihm ganz besonders daran gelegen, die mächtige und reiche Stadt Stralsund zu besitzen. Er verlangte daher zuerst hinterlistiger Weise von der Stadt, daß sie Soldaten von ihm einnehmen solle. Das verweigerten die Stralsunder, und der Herzog zog nun mit einer großen Kriegesmacht vor die Stadt, um sie mit Gewalt einzunehmen. Er schwur in seinem Zorne, daß von der Stadt Stralsund nichts übrig bleiben solle, und wenn es ihm auch hunderttausend Mann und sein eignes Leben kosten solle, und er müsse sie haben, wenn sie auch mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Mit solchen Schwüren kam er am 27. Juni 1628 vor der Stadt an. Er legte sein Hauptquartier in das Hainholz, und ließ noch denselben Tag Sturm laufen. Allein die Stralsunder hatten Hülfe von den Dänen und Schweden bekommen, und wehrten sich so tapfer, daß die Kaiserlichen nichts ausrichten konnten. Auf einen Tag verloren sie 500 Mann, und auf einen andern sogar 1500. Da wurde der Herzog immer zorniger, und er verschwor sich, daß er den König von Schweden mit Ruthen aus dem deutschen Reiche jagen wolle, und wenn er die Stadt bekomme, so wolle er des Kindes im Mutterleibe nicht schonen.&lt;br /&gt;
:In solchen Schwüren saß er eines Tages in seinem Gezelte, welches im Hainholze unter einer Eiche errichtet war. Um ihn saßen seine Generale und Offiziere, und er hatte gerade ein Glas mit Wein in der Hand, und wollte dasselbe zum Munde führen; da kam auf einmal eine Paßkugel aus der Stadt, die das Glas traf, und es ihm vor dem Munde in tausend Stücke zerschlug. Das ist ihm ein Zeichen gewesen, daß er hier solle zu Schanden werden, und daß er gegen Stralsund seine Drohungen nicht ausführen könne. Er brach daher sein Lager straks auf, und zog nach Mecklenburg zurück, nachdem er 12,000 Mann vor der Stadt verloren hatte.&lt;br /&gt;
:Die Eiche, unter welcher das Zelt des Herzogs gestanden, und unter welchem ihm Jenes passirt, steht noch, und es liegt jetzt zum Andenken der Begebenheit ein Stein an der Stelle. Auf diesem wird alljährlich am 24. Julius, als an welchem Tage der Friedländer abzog, und die Stralsunder das Wallensteinsfest feiern, lustig und fröhlich von den jungen Bürgern und Jungfrauen der Stadt getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:K. Lappe, Pommerbuch, S. 39 bis 41, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel auf dem Tanzboden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es hatte sich seit langen Zeiten der Teufel in leibhafter Gestalt auf der Erde nicht wieder sehen lassen; die Leute sagen, weil er desto mehr unter anderen Gestalten umhergehe. Vor einigen Tagen hat man ihn aber doch wieder einmal ordentlich als Teufel erblickt. Es war nämlich vor einigen Wochen, im März des Jahres 1839, als ein Bauernmädchen, die des Morgens zum heiligen Abendmahle gewesen war, desselbigen Abends auf einen Tanzboden in der Nähe von Stralsund ging, und dort anfing zu tanzen, ohne der heiligen Handlung vom Morgen her noch eingedenk zu seyn. Da kam auf einmal ein Fremder zu ihr, der sie zum Tanz aufforderte, und wie sie dem zusagte und mit ihm tanzte, da konnte sie nicht wieder zum Aufhören kommen; denn der Fremde riß sie mit sich herum, daß ihr das Hören und Sehen verging, und ihr zuletzt das Blut aus Mund und Nase stürzte. Die Musikanten am Spieltische hatten schon lange bemerkt, daß es mit dem unheimlichen Tänzer nicht richtig sey, denn sie sahen deutlich den Pferdefuß, mit dem er herumsprang. Aber sie wagten vor Angst nichts zu sagen. Als jedoch das Mädchen am Ende todt hinfiel, und nun auf einmal der Tänzer ohne alle Spur verschwunden war, da erkannten Alle, daß sie den Teufel, der sich sein Opfer geholt, einmal wieder in seiner leibhaften Gestalt mit dem Pferdefuße gesehen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsunder Sundine v. 3. April 1839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pathengeschenk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gegend von Stralsund lebte einstmals eine fromme Frau. Als die eines Abends gerade in der Postille las, klopfte es an ihre Thür, und es trat ein ganz kleines Fräuchen herein. Das war eine Kindtaufbitterin der Unterirdischen, und ladete die fromme Frau zur Kindtaufe ein. Diese erstaunte zwar darüber, sagte aber endlich zu, und das fremde Weiblein versprach darauf, sie abzuholen. Nach ein paar Tagen kam die Unterirdische wieder und holte die Frau ab. Sie führte diese aber nicht aus dem Hause, sondern durch die Hofthüre in ihren eigenen Kuhstall, und dort ging sie mit ihr eine Treppe hinab, welche die Frau vorher noch nie gesehen hatte. So kamen sie in ein schönes Gemach, wo viele Unterirdische waren, und die Kindtaufe gehalten wurde. Als diese vorbei war, gaben alle die unterirdischen Frauen der Kindbetterin ein Pathengeld. Daran hatte die fromme Frau aber nicht gedacht, und sie hatte nichts bei sich. Sie wollte sich darüber sehr entschuldigen, aber die Unterirdischen sagten ihr, das schade nichts; sie baten sie dagegen, daß sie doch den Kuhstall verlegen möge, indem die Jauche ihnen gerade auf ihren Tisch komme. Das versprach die Frau, und sie waren darüber sehr froh. Die Frau hat auch ihr Versprechen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die arme reiche Frau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor vielen Jahren lebte in der Stadt Stralsund ein Kaufmann und Rathsverwandter, Namens Wolf Wolflamm. Derselbe war so reich, daß man seines Gleichen an der See nicht gefunden hat. Aber er war auch hochmüthig und verschwenderisch, also daß er eine Schaubank von Silber hielt, und an seinem Brauttage von seinem Hause bis zur Kirche das feinste englische Tuch auf die Straße legen ließ, und darauf zur Kirche ging. Besonders aber hat sein Weib sich herlich gehalten, und weit mehr als ihrem Stande gemäß. Dafür traf sie der Zorn des Himmels. Denn nachdem ihr Mann Wolf Wolflamm in seinem Reichthum gar zu übermüthig und trotzig geworden und deshalben in einem Streit von Einem von Zaum auf dem Kirchhofe zu Bergen in Rügen erschlagen war, wurde sie so zerrsam und liederlich und ergab sich aller Art der Verschwendung und Völlerei, daß sie Alles durchbrachte, bis auf eine silberne Schale. Diese hat sie nicht verkaufen wollen, damit sie doch etwas von ihrem vorigen Glanze und Vermögen behielte. Mit dieser Schale hat sie zuletzt müssen betteln gehen, bis sie in dem größten Elend und Armuth verstarb. Bei dem Betteln hat sie die Worte im Gebrauch gehabt: Man solle der armen reichen Frau doch um Gotteswillen ein Stück Brod geben. Darum hat sie solchen Namen erhalten. Sie soll gewohnt haben bei dem alten Markte, in dem Hause, da vor vielen Jahren noch der gemalte Gang an das Haus gebaut war. Man sagt auch von ihr, daß sie nur das feinste und weichste Rigaische Flachs auf dem heimlichen Gemache gebraucht habe. Wie sie nun in ihr großes Elend gerathen war, da hat sie einstmals ihre frühere Dienstmagd um Gotteswillen angerufen, sie möge ihr Leinentuch zu einem Hemde schenken, indem sie ein solches nicht mehr auf dem Leibe gehabt. Die Magd hat ihr dasselbe auch gebracht, dabei aber gesagt: Sehet Frau, das Garn, davon dieses Leinen gemacht, habe ich von dem Flachs aufgehoben, das Ihr so sündhaft auf dem Gemache zu brauchen pflegtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Th. Kantzow, Pomerania, I. S. 451.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 276.&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. II. S. 82.&lt;br /&gt;
:Sastrow Lebensbeschreibung, I. S. 104.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Straßenbeleuchtung in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straßen der Stadt Stralsund, die doch zum großen Theil finster und enge genug sind, wurden in früheren Zeiten auch an den dunkelsten Abenden nicht erleuchtet, und das Schlimmste war, daß die Leute, wenn sie des Abends ausgingen, auch nicht einmal Laternen mitnahmen. Solches Unwesen wollte der Prinz von Hessenstein, als derselbe General-Gouverneur von Stralsund geworden war, nicht ferner dulden. In Gutem konnte er nichts ausrichten; er befahl daher, daß Jeder, der nach Sonnenuntergange auf die Straße gehe, eine Laterne bei sich tragen solle, wenn es auch heller Mondschein sey; wer dem Befehle zuwider handele, solle auf die Wache gebracht werden. Die Stralsunder wollen aber schon seit uralten Zeiten sich nur von ihrem Rathe befehlen lassen, und weil der General sich an diesen nicht gewandt hatte, so war der Erfolg, daß zwar alle Leute mit Laternen gingen, aber kein Licht darin hatten. Nun befahl der General, man solle mit Laternen gehen, und auch ein Licht darin haben. Auch dies geschah pünktlich, aber es hatte Keiner das Licht angezündet. Der erzürnte Fürst befahl darauf, daß man auch das Licht in der Laterne anzünden solle. Aber jetzt trugen die Leute ihre Laternen unter den Mänteln, oder sie steckten Lichterchen an, so klein, wie Johanniswürmchen, oder sie trieben sonst allerlei Spott, bis sich zuletzt der Rath ins Mittel legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zöllners Reise durch Pommern und Rügen, S. 192. 193.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Apolonia Stralsund Nikolai.jpg|200px|rechts|thumb| Apollonia mit Zange und Zahn in der Nikolaikirche Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Apollonia und der Apollonienmarkt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von Herkunft, Leben und Tod der hl. Apollonia von Alexandria gibt es verschiedene Versionen; alle aber sind sich darin einig, daß sie im 3. Jahrhundert das Martyrium erlitt, im Verlaufe dessen ihr alle Zähne ausgerissen oder ausgeschlagen wurden. Das hat sie zur Patronin aller an Zahnschmerzen Leidenden und der Zahnärzte gemacht. Bilder und Statuen der hl. Apollonia zeigen eine Zange, die meist auch noch einen Zahn hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:9. Februar Apollonientag&lt;br /&gt;
:Pommersche Bauernregel&lt;br /&gt;
:Ist&#039;s an Apollonia feucht,der Winter sehr spät entweicht.&lt;br /&gt;
:Februar-Tau bringt Nachtfrost im Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Appollonia Heilsbronn Münster - 11000 Jungfrauen-Altar 02(1).jpg |250px|rechts|thumb|Das Martyrium der heiligen ApolloniaAusschnitt Jungfrauen-Altar im Heilsbronner Münster Autor: Wolfgang Sauber]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Plattdütsch Riemels ut Stralsund==&lt;br /&gt;
;De Meßfuhr&lt;br /&gt;
:Nah Stralsund kem eis´n Reisender ut Berlin.&lt;br /&gt;
:Nu sünd dei Berliner an sick all backsig un de reisenden Koplüd hebben dei Grotnäsigkeit noch extra in Pacht nahmen.&lt;br /&gt;
:So ok in dissen Fall, hei wull nah den Artus-Hoff an´n ollen Markt, da wur de Hiringsbänniger upstäds sik doröwer uphöll, dat an´n Bahnhoff keen Autos wiren un dat hei nu mit ´ne Kutsch führen süll.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Na&amp;quot;, säd hei toletzt un in Brass, to´n Droschkenkutscher, &amp;quot;dann muß ich eben mit ´ner Mistfuhre vorlieb nehmen!&amp;quot; un dormit steeg hei in´n Wagen rinner.&lt;br /&gt;
:Dei Kutscher nehm nu in Rauh sin Pierd dei Deck af, leggt sei tosamen un up´n Kutschbuck, klabastert sachting sülwst rup un bliwt dor baben sitten, ahn dat hei´n Wurd seggt.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Heda Kutscher!&amp;quot; schriegt dor de Fohrgast luud: &amp;quot;Wat soll denn dat heißen?! Warum fahren Sie denn mit ihrer ollen Kracke nich los?2&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Je Herr&amp;quot; wir dei Antwurd, &amp;quot;Sei hwebben mi ja noch gornich seggt, wur ick de Meßfuhr afladen sall.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Nach Otto Walter aus &amp;quot;Dor lach ik öwer&amp;quot; 1927)&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stralsunder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:per Mail:  windfluechterMV@gmail.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zwischenablage_Wismar&amp;diff=156796</id>
		<title>Zwischenablage Wismar</title>
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		<updated>2026-09-28T06:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wismar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die Zwischenablage wird genutzt, um selbst gefundene Bausteine zu parken, oder von anderen Chronisten zugearbeitete Bausteine zur Übermittlung hier einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wismar==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wismar Hansestadt Wismar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Johan_Axelsson_Oxenstierna Johan Axelsson Oxenstierna in Wismar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Stadtarchiv Wismar sind weitere Kirchenbücher veröffentlicht worden:&lt;br /&gt;
St. Nikolai [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/toc/PPN_STAHWI_cls_321871/1/LOG_0000/ St. Nikolai]&lt;br /&gt;
Grau Mönch Kloster [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/toc/PPN_STAHWI_cls_321873/ Grau Mönch Kloster]&lt;br /&gt;
Heilig Geist [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/toc/PPN_STAHWI_cls_321872/ Heilig Geist]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hansestadt Wismar liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns am südlichen Ende der durch die Insel Poel geschützten Wismarer Bucht. Sie ist die sechstgrößte Stadt und das größte der 18 Mittelzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wismar ist Kreisstadt des Landkreises Nordwestmecklenburg sowie Sitz der Hochschule Wismar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2010 Rundgang durch Wismar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar Schwedenkopf.JPG|Schwedenkopf&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar Schwedenkopf 2.JPG|Schwedenkopf&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar St Marien Text.JPG|St. Marien&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar St Marien Text 2.JPG|St. Marien&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 05.JPG|Wappenstein&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Wismar 18.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwedenzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als oberstes Gericht für die deutschen Provinzen wurde &#039;&#039;&#039;1653 in Wismar&#039;&#039;&#039; das sogenannte Tribunal eingerichtet, dessen Rechtsprechung dem deutschen Reichsrecht und den pommerschen Landesordnungen folgte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%B6ster_in_Vor-_und_Hinterpommern&amp;diff=156658</id>
		<title>Klöster in Vor- und Hinterpommern</title>
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		<updated>2026-09-26T11:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;:[[Klöster in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
:[[Klöster in Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%B6ster_in_Mecklenburg_und_Pommern&amp;diff=156657</id>
		<title>Klöster in Mecklenburg und Pommern</title>
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		<updated>2026-09-26T11:14:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Klöster in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Klöster in Vor- und Hinterpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<title>Klöster in Mecklenburg und Pommern</title>
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		<updated>2026-09-26T11:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klöster in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Klöster in Vor- und Hinterpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronologie_und_Geschichtsschreibung_der_Stadt_Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156655</id>
		<title>Fortlaufende Chronologie und Geschichtsschreibung der Stadt Ueckermünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronologie_und_Geschichtsschreibung_der_Stadt_Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156655"/>
		<updated>2026-09-26T11:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Ueckermünde&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2022&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Herkunft und erste Erwähnung von [[Ueckermünde]]=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Geschichte der Stadt Ueckermünde als Chronologie=&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Das Ueckermünder Gebiet in der Ur- und Frühgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ueckermünde im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1260 &lt;br /&gt;
:lassen sich Augustinermönche der Kongregation von St- Viktor in Paris in Ueckermünde nieder.&lt;br /&gt;
:Herzog Barnim I. stattet die Neugründung mit 60 Hufen in der Heide &amp;quot;Sidelowe&amp;quot; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1270&lt;br /&gt;
:Herzog Barnim verleiht dem Augustinerkloster das Patronat der Ueckermünder Pfarrkirche St. Nikolai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Das Kloster wird nach Gobelenhagen bei Pölitz verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1295&lt;br /&gt;
:Bei der pommerschen Landesteilungvon kamen Stadt und Schloß an die Stettiner Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;um 1300&lt;br /&gt;
:Herzog Otto nimmt den Augustinern das Patronat wieder weg und entschädigt das Kloster 1306 dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1473&lt;br /&gt;
:brennt Ueckermünde gänzlich nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1496&lt;br /&gt;
:-Im Stettiner Erbfolgestreit belagerte Kurfürst Friedrich II. im Bunde mit Mecklenburg Stadt und Schloß Ueckermünde 14 Tage lang vergeblich und zog eilends ab, als die Belagerten Entsatz aus Stralsund und Rügen erhielten.&lt;br /&gt;
:-Bogislaw X. erließ die jährliche Orböre (Grundrente) von 50 Mark gegen Abtretung des Dorfes Liepgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit in Ueckermünde (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1524&lt;br /&gt;
:wurde der Stadt das lübsche Recht bestätigt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1546&lt;br /&gt;
:Erbaute Philipp I. ein großes neues Schloß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1630&lt;br /&gt;
:Im 30jährigen Krieg wird Ueckermünde von den Kaiserlichen geplündert, danach von den Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637&lt;br /&gt;
:Wird die Stadt wieder von den Kaiserlichen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1638&lt;br /&gt;
:Die Schweden erstürmen die Stadt, die Schloßbesatzung kapituliert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Am Ende des 30jährigen Krieg haben nach der Notzeit durch Hunger und Pest von 328 Bürgern nur 8 Männer und sieben Witwen  den Krieg in Ueckermünde  überlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ueckermünde zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1695&lt;br /&gt;
:wurde die Zunftrolle der Schuhmacher erneuert. In der Folge auch die der Bäcker und Fleischer.&lt;br /&gt;
:Die Zahl der Brauberechtigten wurde auf acht bis zehn beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1706&lt;br /&gt;
:Während des Krieges  ergreift die Pest die Stadt&lt;br /&gt;
:vorübergehend hält sich Stanislaw Leszczynski auf seiner Flucht hier auf. Unmittelbar darauf nimmt Zar Peter der Große mit seinem Hofstaat Wohnung im Schloß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1715&lt;br /&gt;
:Ueckermünde unter preußischer Verwaltung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1720&lt;br /&gt;
:Im Frieden von Stockholm wird Ueckermünde  entgültig Preußen zugewiesen. König Friedrich Wilhelm I. wandte der Neuerwerbung seine besondere Fürsorge zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1752&lt;br /&gt;
:Der preußische König lässt auf dem Rochow die Kolonie Happenwalde anlegen, die Marienkirche nach Abriß neu errichten (1766 geweiht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1779&lt;br /&gt;
:zählte Ueckermünde 1311 Einwohner. Die Stadtbefestigung mit ihren vier Mauertürmen und zwei Toren war teilweise bereits verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1797&lt;br /&gt;
:folgte die Gründung der Vorpommerschen Landarmen-Anstalt zu Ueckermünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800&lt;br /&gt;
:Bau des Ueckerkanals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1831&lt;br /&gt;
:Die Stadt hat 2770 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1861&lt;br /&gt;
:Die Stadt hat 4372 Einwohner. Unter Ueckermünder Flagge fahren 57 Seeschiffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1871ab&lt;br /&gt;
:Dank der reichen Tonlager kommt es zum Aufblühen der Ziegelei-Industrie, auch die Eisen-Industrie war in Ueckermünde mit vier bis fünf Betrieben heimisch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1884&lt;br /&gt;
:die Stadt erhält Eisenbahnanschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:Nach der durchgeführten Volkszählung hat Ueckermünde 6252 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:lebten in Ueckermünde 8771 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermünde Straße der Befreier 1958.jpg|400px|thumb|rechts|Ueckermünde Straße der Befreier 1958 (sic. oder heißt es richtig &amp;quot;Befreiung&amp;quot;?) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 09. Juni   Ostseezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;In Ueckermünde ist der historische Kulturspeicher abgebrannt. Wahrscheinlich muss das Gebäude komplett neu aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte eines der fröhlichsten Wochenenden des Jahres werden, nun geht es als eines der traurigsten in die Geschichte von Ueckermünde ein: Ausgerechnet während der Haff-Sail, dem großen Volksfest der Stadt, ist der bekannte Kulturspeicher in der Innenstadt niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zum Sonntag hatte es dort gleich zwei Feuer gegeben. Der zweite Brand zerstörte das historische Fachwerk-Gebäude – &#039;&#039;&#039;erbaut von 1680 bis 1720&#039;&#039;&#039; – nach erster Einschätzung der Einsatzkräfte nahezu vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestürzung ist am Tag nach der Katastrophe deutlich spürbar. „Das ist eine Tragödie für die Stadt“, sagt Bürgermeister Jürgen Kliewe der OZ. Der Kulturspeicher sei Anfang der 2000er-Jahre liebevoll saniert worden. Betreiber und Eigentümer ist der Ueckermünder Kulturspeicherverein, der dort regelmäßig Lesungen, Vorträge, Konzerte, Ausstellungen oder politische Veranstaltungen organisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patrick Dahlemann (SPD), Chef der Schweriner Staatskanzlei, hat dort selbst an unzähligen politischen Foren teilgenommen, wie er sagt. „Ich bin schockiert“, betont der Politiker. Er sei selbst noch am Samstag in Ueckermünde beim Drachenboot-Rennen mitgefahren und habe die ausgelassene Stimmung in der Stadt genossen. „Und dann passiert so was!“&lt;br /&gt;
Nach Angaben der Polizei hatte es im Kulturspeicher einen ersten Brand am Sonnabend gegen 18.40 Uhr gegeben, den die Feuerwehr aber relativ schnell löschen konnte. Ursache dafür soll ein technischer Defekt an einem Töpferofen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor 2 Uhr am Sonntag kam es dann aber zu dem verheerenden Feuer, dessen Ursache noch unbekannt ist. Die Kripo ermittelt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist es am wahrscheinlichsten, das auch hier ein technischer Defekt ursächlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Schaden ist enorm. Einer ersten Expertenschätzung zufolge liegt er in Millionenhöhe“, berichtet der Bürgermeister. „Es sind ja Hunderttausende Liter Löschwasser ins Gebäude mit Lehmdecken und Lehmfachwerk geflossen. Ich befürchte, dass ein Wiederaufbau unmöglich ist und wir den Speicher neu bauen müssen“, so Jürgen Kliewe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angst teilt Katrin Starke, langjährige Vorsitzende des Kulturspeichervereins Ueckermünde. Der Brand sei eine Katastrophe. Der hintere Teil des Hauses sei nicht mehr zu retten. Was vom vorderen Bereich übrig bleibe, müsse man sehen, sagte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück im Unglück: Wenigstens kamen Menschen bei dem Großbrand kaum zu Schaden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten zwar leicht verletzt. Die Feuerwehr, die mit 70 Einsatzkräften und 15 Löschwagen vor Ort war, konnte aber ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Häuser verhindern. Einige Wohnungen mussten wegen der Rauchentwicklung evakuiert werden, die Bewohner konnten aber inzwischen zurückkehren, wie Bürgermeister Kliewe sagt: „In der Nacht haben wir ihnen den Bürgersaal als Unterschlupf zur Verfügung gestellt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wolle den Kulturspeicherverein nun bei Events unterstützen, die für die nähere Zukunft geplant sind, zum Beispiel mit Ausweich-Räumen. Auch Ferienwohnungen, die sich im Kulturspeicher befinden, wurden zerstört. Das Gebäude war am Sonntagabend laut Polizei immer noch einsturzgefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist alles sehr bitter und tut mir für den Verein sehr leid. Man wird das in den nächsten Tagen erst mal alles sortieren müssen“, sagt CDU-Bundestagsabgeordneter Philipp Amthor, der wie Dahlemann in der Region Ueckermünde aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SPD-Politiker begann noch am Wochenende damit, ein Spitzentreffen der Politik für den Wiederaufbau des historischen Gebäudes vorzubereiten: „Wir müssen jetzt in die Police schauen und sehen, was finanziell über die Versicherung möglich ist und in wieweit auch mit Fördermitteln geholfen werden kann“, so der Staatskanzlei-Chef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in den nächsten Tagen solle in Ueckermünde darüber gesprochen werden, wie eine Rettung des Kulturspeichers möglich sei. Neben Vereinsvertretern und Bürgermeister wollen an dem Treffen auch Dahlemann und Vorpommern-Greifswald-Landrat Michael Sack (CDU) teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Orte und historische Marksteine zur Geschichte von Ueckermünde:=&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermünde Ausschnitt aus Lubinus Karte 1615.jpg|thumb|500px|rechts|Ueckermünde Ausschnitt aus Lubinus Karte 1615]]&lt;br /&gt;
:Die günstige Entwicklung Ueckermündes als Stapelplatz für Korn und Wolle, die Haupterzeugnisse der fruchtbaren Uckermark, erregten den Neid der Stettiner, die 1312 von Herzog Otto I. das Privileg erhielten, das die Ausfuhr von Getreide zwischen Ueckermünde und Stettin nur nach Stettin gestattet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Herz der Stadt Ueckermünde - Slawenburg/ deutsche Burg/ Schloss/ Rathaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Neben der Stadt bestand die nunmehr deutsche Burg am Standort der slawischen Vorgängerburg fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im 12. /13. Jahrhundert schon erbaut, stand hier eine Burg, ein &amp;quot;festes Haus&amp;quot;. Es wurde sowohl als herzogliche Residenz wie auch für die Landeszusammenkünfte der pommerschen Edlen genutzt.&lt;br /&gt;
:Die Burg Ueckermünde war ein beliebter  Aufenthaltsort der Herzöge Bogislaw IV., Otto I. und Barnim III., die häufig dort urkundeten.&lt;br /&gt;
:Im Frieden von Vierraden (1284) setzte Bogislaw IV. Stadt und Schloss Ueckermünde zum Pfand für 4000 Mark Kriegsentschädigung, die in zwei Jahren an den Markgrafen zu zahlen waren.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Herzog Bogislaw X. (1454-1523)&#039;&#039;&#039; wohnte mit besonderer Vorliebe auf dem Schloss, zeitweise lebten zu Ueckermünde auch seine erste Gemahlin &#039;&#039;&#039;Margarethe von Brandenburg&#039;&#039;&#039; und die zweite Ehefrau Anna von Polen, die auch hier verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Herzog Philipp I. (1515-1560)&#039;&#039;&#039; ließ etwa 300 Jahre später, um 1546, dieses Gebäude zum prächtigen vierflügeligen Renaissance-Schloss umbauen. &lt;br /&gt;
:Im Südflügel wurden im ersten Geschoss der große Tanzsaal und in den beiden Etagen darüber die Gemächer des Herzogs und für die Herzogin eingerichtet. Die anderen Gebäudeflügel dienten mit ihren Räumlichkeiten zur Unterkunft der Dienerschaft und der Gäste, als Wohnung und Diensträume für die Bedienten des Amtes Ueckermünde sowie zum Marstall für die Pferde. An der Uecker, gegenüber der eigentlichen Schlossanlage, standen einige Schlossnebenbauten. Das Herzogsschloss war viel besucht, so dass zum Wirtschaftsbetrieb besondere Gebäude nötig waren. So bildeten etliche Pferde- und Viehställe zusammen einen Platz nordöstlich nach der Uecker hin. Davor stand das lange Kornhaus für die Vorräte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schlachthaus befand sich neben dem Torhaus und die fürstliche Schmiede lag mehr zum Fluss hin. Ein Brau- und das Waschhaus sowie ein Gärtnerhaus ergänzten das Bauensemble (am heutigen alten Bollwerk). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Direkt vor der flachbogigen Einfahrt zum Schlosshof stand eine große &amp;quot;Kiste&amp;quot;, mit schweren Steinkugeln gefüllt. Aus der Kiste wurden bei feindlichen Angriffen die Kanonengeschütze im Bergfried gefüttert. Rings um das Schloss herum, von der Uecker angefangen, zog sich ein breiter Wassergraben und dahinter eine etwa 8 m hohe Feldsteinmauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Betreten des Schlosshofes war nur durch ein zweistöckiges Torhaus möglich. Der obere Stock enthielt zusätzliche Wohn- und Schlafräume, durch den Gang im Erdgeschoss gelangten Freund oder Feind über eine Zugbrücke in das Schloss hinein. Bei feindlicher Belagerung konnte die Brücke, als eine Wippbrücke konstruiert, jederzeit hochgezogen werden. Nach 1720 wurden 3 Flügel vom Schloss abgetragen, so dass heute nur noch der Südteil mit dem Bergfried erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das &#039;&#039;&#039;Schloss an der Uecker&#039;&#039;&#039; ist das letzte erhaltene steinerne Zeugnis der pommerschen herzoglichen Baukunst auf deutschem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchliches Leben in Ueckermünde===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Ueckermünde.JPG|thumb|500px|rechts|Kirche von Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im 13. Jahrhundert existieren in Ueckermünde zwei Kirchen, St. Nikolai und St. Marien.&lt;br /&gt;
:Im späten Mittelalter war nicht mehr St. Nikolai, das verschwand, sondern St. Marien die Pfarrkirche von Ueckermünde.&lt;br /&gt;
:Warscheinlich ist das Verschwinden einer Kirche und der folgende Wechsel zu St. Marien in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Wegzug der Augustiner zu sehen.&lt;br /&gt;
:Der 1473 nach dem großen Brand errichtete spätgotische Bau der Marienkirche wurde 1753 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Ueckermünder Hafen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermünde Bollwerk und Hafen um 1930.jpg|thumb|500px|rechts|Ueckermünde Bollwerk und Hafen um 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermünde Hafen ca 1932.jpg|thumb|500px|rechts|Ueckermünde Hafen ca. 1932]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OCH Ueckermünde Hafen um 1968.jpg|thumb|500px|rechts|Ueckermünde Hafen um 1968]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtbefestigung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bereits im 13.Jahrhundert hatte Ueckermünde eine Mauerbefestigung mit zwei Toren, die im 18. Jahrhundert verfallen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schulen/ das Bildungswesen in Ueckermünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medizinische Einrichtungen in Ueckermünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Tierpark Ueckermünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ueckermünder Heide===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubinus Ueckermuender Heide um 1615.png|thumb|400px|rechts|Die Ueckermünder Heide Karte von Eilhard Lubinus 1615]]&lt;br /&gt;
;(Auszug aus &amp;quot;Pommern - Das Handbuch zum Reisen und Wandern im Pommernland&amp;quot; Martin Reepel, Stettin &#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039; S.59f)&lt;br /&gt;
:Die Ueckermünder Heide ist ein Waldgebiet zwischen [[Oder]] und Peene, Haffufer und Randow-Hochfläche, etwa 1550 qkm groß, davon zwei Drittel Hochwald mit acht staatlichen Oberförstereien. Das ganze einziemlich flaches, mit dem Sande und den Tonablagerungen des ehemaligen Haffstausees bedecktes Gelände, je nach Boden und Grundwasserstand mit Kiefernhochwald, Buchenmischwald, Bruch, Grünlandmooren und Hochmooren bewachsen. Eiben finden sich in mehreren Schutzbezirken, ebenso Elsbeeren,&lt;br /&gt;
:Zarow, Uecker und Randow entwässern das Gebiet in breiten Moortälern.&lt;br /&gt;
:Seit 200 Jahren erst finden erfolgreiche Kolonisierungen und Meliorationen im Anschluß an das Siedlungswerk Friedrich Wilhelms I. statt. (Amt Königs-Holland im Tal der Uecker)&lt;br /&gt;
:In Torgelow begründete Friedrich der Große eine Eisenindustrie (Raseneisenerz).&lt;br /&gt;
:Reiche Tonlager haben rings um Ueckermünde eine ausgedehnte Ziegelindustrie entstehen lassen.&lt;br /&gt;
:Torgelow führt im Sommer Blaubeeren aus (bis nach England).&lt;br /&gt;
:Die Heide ist auch reich an geschichtlichen Erinnerungen.&lt;br /&gt;
:Hier jagten die Pommernherzöge, kämpften mitr´ritterlichem Raubgesindel (Hasenburg in Torgelow), residierten auf Schloß Ueckermünde und waren Gäste adliger Herren (Schloß Vogelsang, Schloß Rothenklempenow).&lt;br /&gt;
:1806-1807 war die Heide  die Stätte eines ausgedehnten Franktireurkrieges gegen die napoeonischen Besatzer, dessen Führer in Neuwarp, Ziegenort und Stepenitz saßen.&lt;br /&gt;
:Noch heute ist die Heide ein unerschöpfliches Wandergebiet, einsam und reich an Wild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Ueckermünder Heide - größtes geschlossenes Waldgebiet Vorpommerns====&lt;br /&gt;
;Forstwirtschaft in Vorpommern (Stichworte)&lt;br /&gt;
:Größtes geschlossenes Waldgebiet Vorpommerns ist die Ueckermünder Heide (1550 qkm), bis ins 17. Jahrhundert Hauptjagdgebiet der pommerschen Herzöge. :Im 17. und 18. Jahrhundert herrschte in Folge von Waldweide und Übernutzung der Wälder, allgemeine Holznot.&lt;br /&gt;
:Ab 1720 begann sich lokal eine Forstwirtschaft unter dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. zu entwickeln.&lt;br /&gt;
:Deren besondere Umsetzung erfolgte mit der Schaffung des Amtes „[[Königsholland]]“.&lt;br /&gt;
:In der Ueckermünder Heide erfolgte die planmäßige Anpflanzung reiner Kiefernbestände und eine nachhaltige Bewirtschaftung.&lt;br /&gt;
:Ab 1775 gibt es erste Hinweise auf den Anbau nicht heimischer Baumarten im Raum Greifswald.&lt;br /&gt;
:Der landesweite Beginn der geregelten Forstwirtschaft lag im Jahre 1863 mit der endgültigen Abschaffung der Waldweide.&lt;br /&gt;
:1869 erfolgte die Gründung des Pommerschen Forstvereins.&lt;br /&gt;
:Ferdinand von Raesfeld, der „Wegbereiter des deutschen Waidwerkes“, wirkte 1890-1913 im Darß-Wald.&lt;br /&gt;
:1958 wurde das Rotwildforschungsgebiet Rothemühl bei Friedland eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auszug aus „Landskundlich-historisches Lexikon Mecklenburg-Vorpommern“ Hinstorff-Verlag 2007 Autor- Wilfried Steinmüller &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[&amp;quot;Die Ückermünder Heide&amp;quot; von Heinrich Kohlmann 1904 S.89ff Auszug aus &amp;quot;Pommern in Wort und Bild&amp;quot; F. Uecker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bedeutende Ueckermünder=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bedeutende Ueckermünder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Opfer von Krieg und Gewalt aus Ueckermünde=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Opfer von Krieg und Gewalt aus Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Volkskunde, Sagen, Geschichten und Legenden rund um Ueckermünde=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Ueckermünder Feldmark=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156654</id>
		<title>Ueckermünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156654"/>
		<updated>2026-09-26T11:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Suchen und Fragen zur Geschichte Ueckermünde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Stadt Ueckermünde liegt in [[Vorpommern]] am Süd-Ufer des [[Stettiner Haff]]s, an der Mündung der Uecker, im äußersten Osten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Ueckermünde&lt;br /&gt;
 | plz = 17373&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 8 457 (Stand 2021)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.7367 &lt;br /&gt;
 | lon = 14.0469&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7379&amp;amp;mlon=14.0441#map=13/53.7379/14.0441 Breite: 53.7379 Länge: 14.0441]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Informationen zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Status von Ueckermünde im Jahre 1865==&lt;br /&gt;
Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen : enthaltend Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Autor / Hrsg.: Berghaus, Heinrich Karl: &lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Ueckermünde&#039;&#039;&#039;(S.875-924)......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen von Ückermünde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Ueckermuende.png|thumb|200px|rechts| Wappen von Ückermünde]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Silber ein aufgerichteter golden bewehrter roter Greif. Auf dem Schild ein vorwärts gekehrter, rot-silbern bewulsteter blauer Helm mit goldenen Spangen, goldenen Beschlägen, goldenem Halskleinod, silbern-roten Decken und zwei goldenen Großbuchstaben „V“ nebeneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Ortsgründung von Ueckermünde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermünde-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|450px|rechts|thumb|Ueckermünde in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückermünde 1692.jpg|450px|rechts|thumb|Ueckermünde 1692]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheele-Hugo Blick-auf-Ueckermünde.jpg|450px|rechts|thumb|Dem Sohn unserer Stadt Kapitänleutnant Georg Schewe zur steten Erinnerung 1941 [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Maler Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ueckermünde entstand am Westufer der Uecker vor dessen Mündung in das Kleine Haff, 2km nördlich des Dorfes Rochow, des einstigen Mittelpunktes des schon 1136 genannten Landes Rochow, und trat wohl dessen Nachfolge an. Bereits 1168 urkundete Bischof Konrad I. von Pommern &amp;quot;super introitum fluminis Ucrensis&amp;quot; (über der Mündung des Flusses Uecker). Warscheinlich waren der 1187 und 1189 genannte Stefan de Ukera und seine Söhne Panten und Gneumer Burgmannen in Ueckermünde. Schon früh scheinen sich auch Deutsche dort niedergelassen zu haben. &lt;br /&gt;
:1223 wurde der Ort mit dem deutschen Namen Ueckermünde (&amp;quot;Ucramund&amp;quot;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
:Damals fand dort eine Versammlung der Edlen des ganzen Herzogtums statt.&lt;br /&gt;
:1242 schenkte  Herzog Barnim I. dem [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Kloster Grobe]] die Kirchen in Ueckermünde, eine Schenkung, die er allerdings später wiederrief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dass es damals dort nicht nur eine Kirche gab, weist aber darauf hin, dass dort möglicherweise eine slawische und eine deutsche Gemeinde nebeneinander bestanden.&lt;br /&gt;
:Mit der deutschen hat Herzog Barnim I. wohl um die Jahrhundertmitte die deutsche Stadt gegründet.&lt;br /&gt;
:Dabei hat er offenbar Besitzrechte unbekannter Herkunft verletzt, die der Bischof von Kammin an Ueckermünde hatte.&lt;br /&gt;
:1259 einigte er sich  darüber mit Bischof Hermann und nahm von ihm die Stadt zu Lehen.&lt;br /&gt;
:Eine Gründungsurkunde hat sich nicht erhalten.&lt;br /&gt;
:Später besaß Ueckermünde lübisches Recht.&lt;br /&gt;
:Erste erhaltene Urkunde des Rates stammt aus dem Jahre 1284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[ Datei:Ueckermunde 1 Siegel Magistrat.jpg|250px|links|thumb|Siegel der Stadt Ueckermünde 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermunde 2 Siegel Magistrat .jpg|250px|rechts|thumb|Siegel der Stadt Ueckermünde 2]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde Reklamemarken und Siegelmarken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ueckermünde im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fortlaufende Chronologie und Geschichtsschreibung==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Chronologie und Geschichtsschreibung der Stadt Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chroniken zu Ueckermünde== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zwischenablage Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besuch 2007 in der Stadt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das &#039;&#039;&#039;Haffmuseum im [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ueckerm%C3%BCnde Schloss&#039;&#039;&#039;] beherbergt eine Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte mit Funden und Gegenständen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Schloss Ueckermünde.JPG|Schloss Ückermünde&lt;br /&gt;
Datei:02 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:03 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
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Datei:05 Wappen 1960.JPG|1960 Wappen&lt;br /&gt;
Datei:06 Fischer Ückermünde.JPG|Fischer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ueckermünde von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:06 Klosterberg Üeckermünde.jpg|Ueckermünde Klosterberg&lt;br /&gt;
Datei:03 Schlossgasse Ückermünde Scheele.jpg|Ueckermünde Schlossgasse&lt;br /&gt;
Datei:01 Schloss Eingang Zeichnung Scheele.jpg|Schloss/Rathaus Eingang&lt;br /&gt;
Datei:02 Schloss Eingang Linolschnitt.JPG|Schloss Eingang Linolschnitt&lt;br /&gt;
Datei:04 Schloss farbig Scheele 1943.jpg|1943 Ueckermünde&lt;br /&gt;
Datei:05 Ueckermünde 1944 Scheele.jpg|1944 Ueckermünde&lt;br /&gt;
Datei:07 Ueckermünde 1941 Scheele.JPG|1941 Oelgemälde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ueckerm%C3%BCnde  Ueckermünde in Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/UECNDEJO73AR Ueckermünde-Seite im genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ueckermuende.de Internetseite der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839919663/1/-/ Buch von August Bartelt - Geschichte der Stadt Ückermünde 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839922133/1/-/ 1926-1936 – 10 Jahre Stadtgeschichte Ückermünde, August Bartelt 1938]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/ueckermuende_altkreis/ Ortsfamilienbuch Altkreis Ueckermünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Oder]]&lt;br /&gt;
* [[Stettiner Haff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontaktinformation=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Chroniken, zu weiteren chronistischen Arbeiten oder generell zur Stadtgeschichte von Ueckermünde sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Stark - [Mailto:ustark1957@aol.com ustark1957@aol.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156652</id>
		<title>Ueckermünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156652"/>
		<updated>2026-09-26T11:06:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Stadt Ueckermünde liegt in [[Vorpommern]] am Süd-Ufer des [[Stettiner Haff]]s, an der Mündung der Uecker, im äußersten Osten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Ueckermünde&lt;br /&gt;
 | plz = 17373&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 8 457 (Stand 2021)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.7367 &lt;br /&gt;
 | lon = 14.0469&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7379&amp;amp;mlon=14.0441#map=13/53.7379/14.0441 Breite: 53.7379 Länge: 14.0441]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.952293395996096%2C53.70493800404608%2C14.13597106933594%2C53.770833744864305&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.73789878870627%2C14.044132232666016&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7379&amp;amp;amp;mlon=14.0441#map=13/53.7379/14.0441&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Ueckermünde anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Informationen zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Status von Ueckermünde im Jahre 1865==&lt;br /&gt;
Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen : enthaltend Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Autor / Hrsg.: Berghaus, Heinrich Karl: &lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Ueckermünde&#039;&#039;&#039;(S.875-924)......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen von Ückermünde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Ueckermuende.png|thumb|200px|rechts| Wappen von Ückermünde]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Silber ein aufgerichteter golden bewehrter roter Greif. Auf dem Schild ein vorwärts gekehrter, rot-silbern bewulsteter blauer Helm mit goldenen Spangen, goldenen Beschlägen, goldenem Halskleinod, silbern-roten Decken und zwei goldenen Großbuchstaben „V“ nebeneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Ortsgründung von Ueckermünde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermünde-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|450px|rechts|thumb|Ueckermünde in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückermünde 1692.jpg|450px|rechts|thumb|Ueckermünde 1692]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheele-Hugo Blick-auf-Ueckermünde.jpg|450px|rechts|thumb|Dem Sohn unserer Stadt Kapitänleutnant Georg Schewe zur steten Erinnerung 1941 [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Maler Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ueckermünde entstand am Westufer der Uecker vor dessen Mündung in das Kleine Haff, 2km nördlich des Dorfes Rochow, des einstigen Mittelpunktes des schon 1136 genannten Landes Rochow, und trat wohl dessen Nachfolge an. Bereits 1168 urkundete Bischof Konrad I. von Pommern &amp;quot;super introitum fluminis Ucrensis&amp;quot; (über der Mündung des Flusses Uecker). Warscheinlich waren der 1187 und 1189 genannte Stefan de Ukera und seine Söhne Panten und Gneumer Burgmannen in Ueckermünde. Schon früh scheinen sich auch Deutsche dort niedergelassen zu haben. &lt;br /&gt;
:1223 wurde der Ort mit dem deutschen Namen Ueckermünde (&amp;quot;Ucramund&amp;quot;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
:Damals fand dort eine Versammlung der Edlen des ganzen Herzogtums statt.&lt;br /&gt;
:1242 schenkte  Herzog Barnim I. dem [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Kloster Grobe]] die Kirchen in Ueckermünde, eine Schenkung, die er allerdings später wiederrief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dass es damals dort nicht nur eine Kirche gab, weist aber darauf hin, dass dort möglicherweise eine slawische und eine deutsche Gemeinde nebeneinander bestanden.&lt;br /&gt;
:Mit der deutschen hat Herzog Barnim I. wohl um die Jahrhundertmitte die deutsche Stadt gegründet.&lt;br /&gt;
:Dabei hat er offenbar Besitzrechte unbekannter Herkunft verletzt, die der Bischof von Kammin an Ueckermünde hatte.&lt;br /&gt;
:1259 einigte er sich  darüber mit Bischof Hermann und nahm von ihm die Stadt zu Lehen.&lt;br /&gt;
:Eine Gründungsurkunde hat sich nicht erhalten.&lt;br /&gt;
:Später besaß Ueckermünde lübisches Recht.&lt;br /&gt;
:Erste erhaltene Urkunde des Rates stammt aus dem Jahre 1284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[ Datei:Ueckermunde 1 Siegel Magistrat.jpg|250px|links|thumb|Siegel der Stadt Ueckermünde 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermunde 2 Siegel Magistrat .jpg|250px|rechts|thumb|Siegel der Stadt Ueckermünde 2]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde Reklamemarken und Siegelmarken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ueckermünde im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fortlaufende Chronologie und Geschichtsschreibung==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Chronologie und Geschichtsschreibung der Stadt Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chroniken zu Ueckermünde== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zwischenablage Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besuch 2007 in der Stadt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das &#039;&#039;&#039;Haffmuseum im [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ueckerm%C3%BCnde Schloss&#039;&#039;&#039;] beherbergt eine Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte mit Funden und Gegenständen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Schloss Ueckermünde.JPG|Schloss Ückermünde&lt;br /&gt;
Datei:02 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:03 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:04 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:05 Wappen 1960.JPG|1960 Wappen&lt;br /&gt;
Datei:06 Fischer Ückermünde.JPG|Fischer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ueckermünde von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:06 Klosterberg Üeckermünde.jpg|Ueckermünde Klosterberg&lt;br /&gt;
Datei:03 Schlossgasse Ückermünde Scheele.jpg|Ueckermünde Schlossgasse&lt;br /&gt;
Datei:01 Schloss Eingang Zeichnung Scheele.jpg|Schloss/Rathaus Eingang&lt;br /&gt;
Datei:02 Schloss Eingang Linolschnitt.JPG|Schloss Eingang Linolschnitt&lt;br /&gt;
Datei:04 Schloss farbig Scheele 1943.jpg|1943 Ueckermünde&lt;br /&gt;
Datei:05 Ueckermünde 1944 Scheele.jpg|1944 Ueckermünde&lt;br /&gt;
Datei:07 Ueckermünde 1941 Scheele.JPG|1941 Oelgemälde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ueckerm%C3%BCnde  Ueckermünde in Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/UECNDEJO73AR Ueckermünde-Seite im genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ueckermuende.de Internetseite der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839919663/1/-/ Buch von August Bartelt - Geschichte der Stadt Ückermünde 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839922133/1/-/ 1926-1936 – 10 Jahre Stadtgeschichte Ückermünde, August Bartelt 1938]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/ueckermuende_altkreis/ Ortsfamilienbuch Altkreis Ueckermünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Oder]]&lt;br /&gt;
* [[Stettiner Haff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suchen und Fragen zur Geschichte Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontaktinformation=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Chroniken, zu weiteren chronistischen Arbeiten oder generell zur Stadtgeschichte von Ueckermünde sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Stark - [Mailto:ustark1957@aol.com ustark1957@aol.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156651</id>
		<title>Ueckermünde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde&amp;diff=156651"/>
		<updated>2026-09-26T11:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Die Stadt Ueckermünde liegt in [[Vorpommern]] am Süd-Ufer des [[Stettiner Haff]]s, an der Mündung der Uecker, im äußersten Osten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Ueckermünde&lt;br /&gt;
 | plz = 17373&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 8 457 (Stand 2021)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.7367 &lt;br /&gt;
 | lon = 14.0469&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7379&amp;amp;mlon=14.0441#map=13/53.7379/14.0441 Breite: 53.7379 Länge: 14.0441]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.952293395996096%2C53.70493800404608%2C14.13597106933594%2C53.770833744864305&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.73789878870627%2C14.044132232666016&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7379&amp;amp;amp;mlon=14.0441#map=13/53.7379/14.0441&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Ueckermünde anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Informationen zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Status von Ueckermünde im Jahre 1865==&lt;br /&gt;
Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen : enthaltend Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Autor / Hrsg.: Berghaus, Heinrich Karl: &lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Ueckermünde&#039;&#039;&#039;(S.875-924)......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen von Ückermünde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Ueckermuende.png|thumb|200px|rechts| Wappen von Ückermünde]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Silber ein aufgerichteter golden bewehrter roter Greif. Auf dem Schild ein vorwärts gekehrter, rot-silbern bewulsteter blauer Helm mit goldenen Spangen, goldenen Beschlägen, goldenem Halskleinod, silbern-roten Decken und zwei goldenen Großbuchstaben „V“ nebeneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Ortsgründung von Ueckermünde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermünde-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|450px|rechts|thumb|Ueckermünde in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückermünde 1692.jpg|450px|rechts|thumb|Ueckermünde 1692]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheele-Hugo Blick-auf-Ueckermünde.jpg|450px|rechts|thumb|Dem Sohn unserer Stadt Kapitänleutnant Georg Schewe zur steten Erinnerung 1941 [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Maler Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ueckermünde entstand am Westufer der Uecker vor dessen Mündung in das Kleine Haff, 2km nördlich des Dorfes Rochow, des einstigen Mittelpunktes des schon 1136 genannten Landes Rochow, und trat wohl dessen Nachfolge an. Bereits 1168 urkundete Bischof Konrad I. von Pommern &amp;quot;super introitum fluminis Ucrensis&amp;quot; (über der Mündung des Flusses Uecker). Warscheinlich waren der 1187 und 1189 genannte Stefan de Ukera und seine Söhne Panten und Gneumer Burgmannen in Ueckermünde. Schon früh scheinen sich auch Deutsche dort niedergelassen zu haben. &lt;br /&gt;
:1223 wurde der Ort mit dem deutschen Namen Ueckermünde (&amp;quot;Ucramund&amp;quot;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
:Damals fand dort eine Versammlung der Edlen des ganzen Herzogtums statt.&lt;br /&gt;
:1242 schenkte  Herzog Barnim I. dem [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Kloster Grobe]] die Kirchen in Ueckermünde, eine Schenkung, die er allerdings später wiederrief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dass es damals dort nicht nur eine Kirche gab, weist aber darauf hin, dass dort möglicherweise eine slawische und eine deutsche Gemeinde nebeneinander bestanden.&lt;br /&gt;
:Mit der deutschen hat Herzog Barnim I. wohl um die Jahrhundertmitte die deutsche Stadt gegründet.&lt;br /&gt;
:Dabei hat er offenbar Besitzrechte unbekannter Herkunft verletzt, die der Bischof von Kammin an Ueckermünde hatte.&lt;br /&gt;
:1259 einigte er sich  darüber mit Bischof Hermann und nahm von ihm die Stadt zu Lehen.&lt;br /&gt;
:Eine Gründungsurkunde hat sich nicht erhalten.&lt;br /&gt;
:Später besaß Ueckermünde lübisches Recht.&lt;br /&gt;
:Erste erhaltene Urkunde des Rates stammt aus dem Jahre 1284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[ Datei:Ueckermunde 1 Siegel Magistrat.jpg|250px|links|thumb|Siegel der Stadt Ueckermünde 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ueckermunde 2 Siegel Magistrat .jpg|250px|rechts|thumb|Siegel der Stadt Ueckermünde 2]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Ueckerm%C3%BCnde Reklamemarken und Siegelmarken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ueckermünde im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fortlaufende Chronologie und Geschichtsschreibung==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Chronologie und Geschichtsschreibung der Stadt Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chroniken zu Ueckermünde== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zwischenablage Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besuch 2007 in der Stadt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das &#039;&#039;&#039;Haffmuseum im [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ueckerm%C3%BCnde Schloss&#039;&#039;&#039;] beherbergt eine Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte mit Funden und Gegenständen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Schloss Ueckermünde.JPG|Schloss Ückermünde&lt;br /&gt;
Datei:02 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:03 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:04 Schloss Ueckermünde.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:05 Wappen 1960.JPG|1960 Wappen&lt;br /&gt;
Datei:06 Fischer Ückermünde.JPG|Fischer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ueckermünde von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:06 Klosterberg Üeckermünde.jpg|Ueckermünde Klosterberg&lt;br /&gt;
Datei:03 Schlossgasse Ückermünde Scheele.jpg|Ueckermünde Schlossgasse&lt;br /&gt;
Datei:01 Schloss Eingang Zeichnung Scheele.jpg|Schloss/Rathaus Eingang&lt;br /&gt;
Datei:02 Schloss Eingang Linolschnitt.JPG|Schloss Eingang Linolschnitt&lt;br /&gt;
Datei:04 Schloss farbig Scheele 1943.jpg|1943 Ueckermünde&lt;br /&gt;
Datei:05 Ueckermünde 1944 Scheele.jpg|1944 Ueckermünde&lt;br /&gt;
Datei:07 Ueckermünde 1941 Scheele.JPG|1941 Oelgemälde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ueckerm%C3%BCnde  Ueckermünde in Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/UECNDEJO73AR Ueckermünde-Seite im genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ueckermuende.de Internetseite der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839919663/1/-/ Buch von August Bartelt - Geschichte der Stadt Ückermünde 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839922133/1/-/ 1926-1936 – 10 Jahre Stadtgeschichte Ückermünde, August Bartelt 1938]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/ueckermuende_altkreis/ Ortsfamilienbuch Altkreis Ueckermünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Oder]]&lt;br /&gt;
* [[Stettiner Haff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suchen und Fragen zur Geschichte Ueckermünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kontaktinformation=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen Chroniken, zu weiteren chronistischen Arbeiten oder generell zur Stadtgeschichte von Ueckermünde sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Stark - [Mailto:ustark1957@aol.com ustark1957@aol.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Krummin&amp;diff=156631</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Krummin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Krummin&amp;diff=156631"/>
		<updated>2026-09-26T06:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Krummin in der Zeitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Krummin&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ortes Krummin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Krummin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Ortsteil Neeberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgaster Ort Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5e/Wolgaster_Ort.pdf |[[medium:Wolgaster Ort.pdf|Der Wogaster Ort – 114 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krummin und Neeberg im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlen auf Usedom Titel.jpg|thumb|200px|rechts|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/00/M%C3%BChlen_auf_Usedom.pdf  |[[medium:Mühlen auf Usedom.pdf|Geschichte der Mühlen auf der Insel Usedom – 76 Folien – pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krummin=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1230 Ersterwähnung&#039;&#039;&#039; - wurde der Kirche zu Bukow (Netzelkow) zugesprochen, die den Zehnten erhielt. Vor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1278&#039;&#039;&#039; hatte Barnim I. das Patronat an die Kirche von Krummin an den Ritter Johann Voß geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1290&#039;&#039;&#039; erhielten es die Söhne Heinrich, Friedrich und Konrad Voß übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1302&#039;&#039;&#039; erhält das Nonnekloster der Zisterzienser in Wollin das Eigentum über das Land Buckow und die Kirche zu Krummin zugesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1305 19.02.&#039;&#039;&#039; Bischof Heinrich von Kammin gewährt allen, die der Michaelskirche in Krummin Wohltaten erweisen einen 40 tägigen Ablass. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1305 19.03.&#039;&#039;&#039; vom Kloster Wollin erhält das [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Kloster Krummin]] alle Besitzungen im Lande Buckow. - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; wird diese Auseinandersetzung der Klöster bestätigt. Bei der Ausstattung auch eine &#039;&#039;&#039;Mühle erhalten (Wassermühle), erste urkundliche Erwähnung einer Mühle auf Usedom.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039; Äbtissin Jutta, Bogislavs IV. Tochter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1390&#039;&#039;&#039; ist Katharina Lepel, Äbtissin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1400&#039;&#039;&#039; ist Anna Cäcilie von Mansfeld Äbtissin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1434&#039;&#039;&#039; ist Gese Lepel Äbtissin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1442&#039;&#039;&#039; es werden geistliche Stiftungen (Vikarien) erwähnt von Hennig von Schwerin aus Sossow? und Hermann Lepel aus Neuendorf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1455&#039;&#039;&#039; erhielt die Klosterkirche im Auftrag des Papstes einen Indulgenzbrief, in dem den Gläubigen ein langer Ablaß für den Besuch des Gottesdienstes verheißen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1480&#039;&#039;&#039; wird die Nonne Brigitta Ryke als Spenderin erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1482&#039;&#039;&#039; verschreiben Hans Owstin und seine Frau geb. Köller eine Hufe Land in Ziemitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; Erteilung der Gerichtsbarkeit durch den Bischof von Kammin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1520&#039;&#039;&#039; bestand eine Vikarie des “heiligen Kreuzes“ denn Marten Swaven in Gützkow verkaufte an Marten Szwerow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1530 bis 1563&#039;&#039;&#039; Äbtissin Sophie Kolre (von Köller) unter welcher das Kloster aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Liste der Äbtissinen – Liste der Pfarrer in der Chronik der Insel Usedom [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Burkhardt.2C_Robert von R.Burkhardt]  S 110)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neeberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1230&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - kommt zur Kirche Bukow (mit dem Zehnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; als Neberghe unter den Krumminer Klostergütern aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1563&#039;&#039;&#039; Auflösung des Zisterzienserinnenklosters - St. Michael wird Pfarrkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1618 - 1648&#039;&#039;&#039; im 30jährigen Krieg Zerstörung der Klosteranlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1630&#039;&#039;&#039; Im Ort starben 43 Menschen an der Pest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krummin 1693 Text.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7d/1693_Krummin_Schwedenzeit.pdf|[[medium:1693_Krummin_Schwedenzeit.pdf|1693 Beschreibung des Ortes Krummin zur Karte durch die Schweden pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krummin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1652&#039;&#039;&#039; Der von Schweden geadelte Oberst Joachim von Radecke erhält als die Güter Krummin, Mölschow und das Dorf Loddin. Seine Wittwe mit ihren zwei Töchtern kämpfte nach dem Tod ihres Mannes um das Gut Loddin. Seine erste Frau und Tochter sterben 1655 in Krummin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Amtsdorf bei Die Peen oder Die Wike, ist im Osten ungefähr 1/2 Meile von Wolgast abgelegen. Der unten verzeichnete Pensionarius, de Winnig, hat samt den darunter gehörenden Amtsdörfern, wie Neberg, Sitz, Sempin und Koserow dafür 300 Rthl Pacht gegeben. In alten Zeiten soll hier ein Kloster gestanden haben, wovon am Seestrand noch Rudimentezu sehen sind, welches dieses Amt besessen hat. Aber nach dessen Ruin soll dieses Gut also an das Fürstenhaus gefallen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorf haben vor dieser Zeit 4 Bauern und 12 Kossaten gewohnt . Jeder Bauer hat 3 Hakenhufen gehabt, doch wieviel ein jeder von den Kossaten besessen hat, weiß man nicht. Hier ist die Amtskirche. worunter Neberg, Sitz, innerhalb des Amtes, samt Bannemin, Zimitz und Sauzin außerdem gehören. Bemerke, daß diese Kirche aus den Resten des alten Klosters gebaut sein soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrick Winnig, Pächter, 2. Johan Wittow, Pastor, 3. Hans Jamik, Halbbauer 2 1/8 Hakenhufen, 4. Michael Blankhals, 2 1/2 Hakenhufen. Einlieger: 5. Ertmann Smitt, 6. Jochom Krull, 7. Allis Joabt, der Krüger, 8. Baltasar Österik, der Schafhirte, Andreas Greek, Viehhirte, Jochom Schröder,9. Jacob Farber, 10. Michel Stropp, Küster, 11. Des seligen Pastor Johan Banlamps Wuitwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1675&#039;&#039;&#039; Carl Gustav Wrangel bekam Krummin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;100px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1693 Krummin 1.jpg|Matriekelkarte 1693 von den Schweden erarbeitet in Teilen&lt;br /&gt;
Datei:1693 Krummin 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1693 Krummin 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1693 Krummin 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1693 Krummin 5.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neeberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039;Dieses Dorf ist gleich bei Wolgast im Südosten belegen, direkt am Strand der Peen und hat von alters zum Amtsdorf Krummin gehört. Hier haben früher 4 volle Bauern und 2 Kossaten gewohnt. Die Vollbauern haben soviel Land wie einer von diesen gegenwärtig bewirtschaftet besessen, doch wieviel die Kossaten gehabt haben, weiß man nicht.Jetzt bewohnen das Dorf 5 Stück Einwohner. Die Bauern haben jeder 3 Hakenhufen und beide Halbbauern soviel zusammen wie ein Vollbauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zu vermerken, daß hier zweierlei Herrschaften darüber bestimmen, nämlich 1 1/2 Hakenhufen gehören zu Herrn Bläman, Fortifications-Kämmerer in Stockholm. Dieses Land soll er vom Seligen Oberst Radik gekauft haben, oder vielmehr hat er dieses als Pfand für eine Summe Geldes. Das andere Land gehört zusammen unter Krumin. Dieses Dorf gehört zu Krumins Kirche, wo der Pastor des Amtes wohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Grenzverlauf angeht, so grenzt es im Osten an Krummin ohne Strittigkeit, desgleichen an Mölschow im Norden und an Sauzin im Westen durch 4 Grenzsteine. Zum Süden hin ist das Acterwater, Die Wyk, genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Hans Lüder, Bauer, Schulze 3 Hakenhufen, 2. Christopher Grek 3 Hakenhufen, 3. Georgen Panter, 3 Hakenhufen, 4. Michel Knok und 5. Jochom Düns Halbbauern. Einlieger: 6. Jacob Österik, 7. Jochom Steckling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krummin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  1/2 Meile von Wolgast gegen Osten, 5 Meilen von Swienemünde gegen Westen, und und 5 Meilen von Uesedom gegen Norden an einem Wasser, welches die Crumminsche Wiecke genannt wird, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hat außer einem Vorwerke 1 Prediger, 1 Küster, 2 Bauern, 6 Büdner, 1 Predigerwitwenhaus, 1 Kirchenhaus, 1 Schmied, und eine zur Uesedomschen Synode gehörige Mutterkirche, zu welcher die Dörfer Neberg, Mahlzow, Zecherin, Mölschow, Bannemin, Zinnowitz, Sauzin, das Vorwerk Ziemitz, und die ½ Meile von hier entfernte Wolgastische Fähre diesseits der Peene, woselbst die Ueberfahrt mit einem Prahm nach Wolgast ist, inngleichen der so genannte Hammelstall bei Mölschow, eingepfarret sind. Die sämtlichen zu diesem Kirchspiele gehörigen Oerter, und die Dörfer Zempin, Coserow, Loddin und das Vorwerk Damerow, werden der Wolgastische Ort genannt. Ehemals war hier ein berühmtes Jungfrauenkloster, wovon aber nur noch die Kirche übrig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorwerk hat 1047 Morgen 5 Ruthen. Der Acker liegt in 3 Schlägen von dem Acker des Predigers und der Bauern abgesondert, und ist von ziemlicher Güte. Die Wiesen sind sämtlich einschnittig und mittelmäßig. Das Vorwerk hat mit dem Dorfe längst des kleinen Strummins eine gemeinschaftliche Weide, welche aber sehr tief ist. Die Dienste werden von 2 Bauern aus Krummin, 7 Bauern aus Neberg, 2 Bauern aus Bannemin, und 4 Bauern aus Zempin verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1827 - 1844&#039;&#039;&#039; Ist [[Wilhelm Meinhold]] Pastor in Krummin. Er war auch Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; Heinrich von Corswant erwirbt das Gut Krunmmin und baut es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Es erscheint W. Meinholds Buch: &amp;quot;Reisebilder der Insel Usedom&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1842&#039;&#039;&#039; Pfarrer W. Meinhold &amp;quot;Bernsteinhexe&amp;quot; wird gedruckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039; Pfarrer Zietlow schreibt die Geschichte des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Klosters Grobe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1856&#039;&#039;&#039; Kirche: Neogotischer Anbau und Turm. Patronatsloge und Familiengruft der Corswants&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; Kirchdorf, mit Rittergut in gleicher Lage, Mutterkirche mit Pfarre und Küsterei, 15 Büdnerstellen. 18 Wohnhäuser, 201 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Neue Orgel eingebaut von  Grüneberg, Stettin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neeberg===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neeberg Insel Usedom.jpg|thumb|250px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  5 Meilen von Swinemünde gegen Westen, 5 Meilen von Uesedom gegen Norden, und ¼ Meile vom Dorfe Crummin, an der so genannten Crumminschen Wiecke, hat 7 Bauern, 4 Büdner, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Bauerndorf an der Krumminer Wieck, nach Krummin eingepfarrt. Bestand vorher aus 7 Bauernhöfen, wovon ein Hof zum Gute Krummin geschlagen. 12 Büdnerstellen, 24 Wohnhäuser, 171 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; Otto Heinrich von Corswant läßt die Lindenallee anpflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1920&#039;&#039;&#039; Pfarrer Böttiger - Wiederentdeckung des Sippenaltars, dessen Reste heute im Museum Stettin zu sehen sind. Von 1919 bis 1933 war hier Pastor Carl Böttiger Pastor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1937&#039;&#039;&#039; Krumminer Altar kommt zur Restaurierung ins Landesmuseum Stettin, auch der vergoldete Kelch befindet sich dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krummin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; der goldene Kelch kommt wieder in Kirchenbesitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; 750-jähriges Jubiläum der Kirche S. Michael&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neeberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freiwillige Feuerwehr gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; neues Feuerwehrgebäude gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Naturhafen&#039;&#039;&#039; wurde in den 70er-Jahren ausgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bungalowsiedlung entstand zu DDR-Zeiten östlich der alten Neeberger Dorflage. In den 1970er-Jahren wurde die winzige Aushöhlung in der Krumminer Wiek für die Bewohner der Bungalowsiedlung zu einem &#039;&#039;&#039;kleinen Naturhafen&#039;&#039;&#039; ausgebaut. Doch erst der Garten- und Landschaftsbauer &#039;&#039;&#039;Stefan Wulff&#039;&#039;&#039; aus Zinnowitz, der in der Siedlung selbst einen Bungalow besitzt, hat mit seiner Gartenbaufirma das Hafenbecken sowie den kleinen Zufahrtskanal ins Achterwasser ausgehoben und das Gelände landschaftlich schön angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit gibt es die &#039;&#039;&#039;STEFANSHÖHE&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Die Kirche St. Michael wird renoviert und Neugestaltung der 10 runden Glasfenster der Kirche durch Hermann Lindner aus Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; 700jähriges Klosterjubiläum wir gefeiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Verwaltung: Amt am Peenestrom, Sitz in Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; 248 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krummin in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Krummin Kloster Bilang.jpg|Bilang Buch Kloster Krummin&lt;br /&gt;
Datei:2009 Bürger zu Krummin.jpg|2009 Bürger zu Krummin&lt;br /&gt;
Datei:2010 Tausch Vertrag.jpg| 2010 Tausch Vertrag&lt;br /&gt;
Datei:2010Tausch Krummin.jpg| 2010 Tausch&lt;br /&gt;
Datei:2023 Krummin Naschkatze 1.jpg|2023 Naschkatze 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Krummin Naschkatze 2.jpg|2023 Naschkatze 2&lt;br /&gt;
Datei:Krummin 2023 Zeesboot 1.jpg|2023 Zeesboot 1&lt;br /&gt;
Datei:Krummin 2023 Zeesboot 2.jpg|2023 Zeesboot 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  15. Mai  Ostseezeitung von Henrik Nitzsche&lt;br /&gt;
:;Neun Kriegstote auf Krumminer Friedhof entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennungsmarken bei zwei Verstorbenen gefunden / Volksbund schafft Orte des Gedenkens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun Tote, zwei Erkennungsmarken – auf dem Friedhof von Krummin auf Usedom hat Joachim Kozlowski erneut Hinweise auf das Kriegsjahr 1945 freigelegt. Im Zentrum der Anlage lag ein Sammelgrab mit sieben Männern. Die sterblichen Überreste waren stark zersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 54-jährige Kozlowski, der einzige hauptamtliche Umbetter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, vermutet, dass die Verstorbenen nach ihrem Tod längere Zeit ungeschützt im Freien lagen und erst später bestattet wurden. Die Spuren an den Knochen deuten auf natürliche Verwesungsprozesse sowie mögliche Tierverbisse hin.&lt;br /&gt;
Links und rechts dieses Grabes fanden sich zwei weitere Bestattungen, jeweils einzeln beigesetzt. Gerade diese beiden Einzelfunde könnten laut Kozlowski den entscheidenden Hinweis liefern: „Bei ihnen haben wir Erkennungsmarken der Wehrmacht entdeckt. Wir können sie über das Bundesarchiv zuordnen. Mehr ist im Moment aber nicht möglich“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Angehörige bedeutet das dennoch erstmals eine reale Spur nach rund 80 Jahren Ungewissheit. „Wir können der Trauer jetzt einen Ort geben“, so Kozlowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Männer nach Krummin kamen, bleibt vorerst offen. Kozlowski geht davon aus, dass es sich bei den sieben Toten im Sammelgrab um Gefallene oder Verstorbene handelt, die nach Kampfhandlungen eingesammelt und vor Ort bestattet wurden, vermutlich in den letzten Kriegstagen 1945. Eine genauere zeitliche Einordnung sei nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Krummin hat er jeden Toten einzeln hinsichtlich Alter, Größe, Verletzungen und Geschlecht untersucht. Die Gebeine wurden anschließend in kleinen schwarzen Pappsärgen an anderer Stelle auf dem Friedhof wieder bestattet. Damit ist in Krummin eine Kriegsgräberstätte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
;Von Krummin nach Schwerin&lt;br /&gt;
:;CDU-Landtagskandidatin Jeannette von Busse will Gemeinden mehr Spielraum bei ihrer Entwicklung geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeannette von Busse stieg mit gerade einmal 30 Jahren in die Kommunalpolitik ein. Heute, knapp 18 Jahre später, kandidiert sie im Wahlkreis 30 (Gemeinden auf Usedom und am Peenestrom) mit dem Parteibuch der CDU in der Hand für den Landtag in Schwerin. Ihr Ziel ist es, bei der Gestaltung der Zukunft ihrer Heimatregion mitzuwirken. Ihr Slogan: „Ihr Wahlkreis braucht eine starke Stimme in der Landeshauptstadt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 47-Jährige weiß, worauf es in der Kommunalpolitik ankommt. Schließlich war sie &#039;&#039;&#039;fünf Jahre lang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bürgermeisterin in ihrem Heimatdorf Krummin.&#039;&#039;&#039; „Hier geht es um die Belange der Bürger vor Ort“, sagt sie. Straßensanierungen, der Haushalt, Spielplätze und andere Investitionen stehen auf der Tagesordnung. „In der Politik, egal ob vor Ort oder im Land, muss man immer einen Schritt weiterdenken. Das ist das Spannende an diesem Beruf“, sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Paradebeispiele für die Entwicklung ihrer Kommune sind die Erschließung von Bebauungsplänen, um Familien eine Niederlassung zu ermöglichen. „Wir haben es in der Gemeinde geschafft, Wohnraum zu schaffen, indem wir eine ehemalige landwirtschaftlich genutzte Fläche in ein Wohngebiet umgewandelt haben“, sagt sie stolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Weg dorthin war jedoch nicht leicht. „Ich wünsche mir, dass die Landesregierung den Gemeinden mehr Spielraum gibt, damit sie ihre Entwicklung schneller vorantreiben können“, sagt sie. Oft verhindern viele übergeordnete Regeln und Vorschriften eine schnelle Weiterentwicklung. „Die Gemeindevertreter wissen, was vor Ort passiert, und haben somit das nötige Fingerspitzengefühl. Ihnen sollte mehr vertraut werden“, so von Busse, die von Haus aus Juristin ist und heute noch in Teilzeit als Juristin in einer Projektentwicklungsgesellschaft für erneuerbare Energien arbeitet.&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Arbeitszeit der CDU-Landtagskandidatin findet im Auto statt. Sie weiß daher, wie wichtig eine gute Infrastruktur im Land ist. „Ich kann mich noch an meine Jugendzeit erinnern. Damals wurde erzählt, dass die neue Wolgaster Brücke 2013 fertig sein soll“, sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großen Sorgenfalten auf der Stirn denkt sie deshalb an den Zustand der Zecheriner Brücke. „Die Planung solcher Bauten dauert viele Jahre. Das ist zu lange“, sagt sie. Die Südanbindung sollte ihrer Meinung nach von der Politik priorisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeannette von Busse ist der Region seit dem Kindesalter treu geblieben. „Ich habe immer an die Region geglaubt, und ich gönne es jedem, hier sein Leben aufzubauen. Dazu müssen jedoch die Rahmenbedingungen passen, wozu auch bezahlbare Grundstückspreise zählen“, sagt die zweifache Mutter, die mehr als sieben Jahre lang Bausenatorin von Greifswald war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Naschkatze Krummin 2016.JPG|thumb|200px|rechts|Naschkatze 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Naschkatze Krummin 2014.jpg|thumb|200px|rechts|Naschkatze 2014]]&lt;br /&gt;
;2026 26. September  Ostsezeitung von  Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Krumminer „Naschkatze“ schließt nach 23 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesine Mächling und Peter Jezek verabschieden sich aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Gartencafé / Am Sonntag öffnen sie ein letztes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Gastronomie zu betreiben, braucht es Ehrlichkeit, Humor und eine große Portion Durchhaltevermögen. Davon sind Gesine Mächling und ihr Lebensgefährte Peter Jezek überzeugt. Beide haben 23 Jahre lang die „Naschkatze“ in Krummin betrieben. Das Lokal war bei den Gästen – vor allem Radfahrern und anderen Ausflüglern – eine beliebte Anlaufstelle. Nun ist das gastronomische Kapitel in dem kleinen Ort vorbei. Am letzten Septemberwochenende öffnen sie ihre riesigen Pforten zum letzten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung, die „Naschkatze“ zu schließen, ist den beiden nicht leichtgefallen. Immerhin haben sie mehr als zwei Jahrzehnte lang viel Herzblut hineingesteckt. „Es geht gesundheitlich nicht mehr“, sagt die 63-jährige Gesine Mächling. Sie hat Probleme mit den Augen, und ihr Lebensgefährte ist mittlerweile 80 Jahre alt. „Wir wollen hier nicht mit dem Krankenwagen vor allen Leuten abgeholt werden“, sagt sie scherzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesine Mächling kam 2001 aus Sachsen auf die Insel Usedom und arbeitete dann in der Gastronomie. Doch sie kam schnell an ihre körperlichen Grenzen. Ihr Lebensgefährte Peter Jezek schlug vor, den eigenen Garten vor der Haustür zu nutzen, um selbst Gastronomie zu betreiben. Gesagt, getan.&lt;br /&gt;
Mit ein paar Stühlen, einem kleinen Wagen, einer Kaffeemaschine und ein paar Tischen fing alles an. Heute können in dem Garten locker 60 Personen Platz nehmen, es gibt auch einen großen Spielbereich für Kinder. Besonders stolz sind beide darauf, dass sie mit der Zeit langsam und stetig gewachsen sind – teilweise hatten sie bis zu sieben Kräfte, die sie in der Saison unterstützten. Am Ende standen sie oft zu zweit im Café. „Der Corona-Lockdown war ein Schlag für die Gastronomie. Dadurch ging sehr viel kaputt“, sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Arbeit gehörte auch, dass für sie die Nacht um 2:15 Uhr zu Ende war, da es dann zum Backen in den rund sieben Meter langen Wagen ging. Bis zu 25 verschiedene Kuchen wurden pro Tag produziert. Der Gradmesser dafür, wie viele Kuchen am nächsten Tag durch den Ofen geschoben wurden, war der Wetterbericht von Stefan Kreibohm am Vorabend im Nordmagazin. „Wenn gutes Wetter angesagt wurde, mussten mehr Kuchen her“, erklärt Mächling das Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu sieben Tage die Woche hatten die beiden ihre „Naschkatze“ zwischen April und Oktober geöffnet. Zwischenzeitlich hatten sie von morgens 10 Uhr bis abends 22 Uhr geöffnet. Stückweise wurden die Öffnungszeiten zurückgeschraubt, da es nicht mehr zu bewältigen war. „Unser Körper hat uns gezeigt, dass es nicht mehr geht“, sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt noch die täglich stundenlange Vorbereitung. „Wir haben dafür auf sehr viel verzichtet. Unter anderem darauf, abends ins Theater zu gehen, die Familie zu besuchen oder andere Dinge zu unternehmen. Dafür soll jetzt mehr Zeit sein“, sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschied fällt beiden schwer – vor allem von den vielen Stammgästen, die im Laufe der Jahre immer mehr geworden sind. „Wir haben mit unserer Arbeit Menschen zusammengebracht. Es haben sich richtige Freundschaften entwickelt“, erklärt Peter Jezek stolz. Und viele Gäste hätten im Laufe der Jahre zahlreiche Geschenke mitgebracht – besonders Katzen in allen denkbaren Formen und Farben, die jetzt an verschiedenen Orten im Garten stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sind die beiden auch darauf, dass sie nie auf fremdes Kapital angewiesen waren. „Wir haben immer dann investiert, wenn wir über eigenes Geld verfügten“, sagt sie. Die besten Ideen für neue Projekte kamen ihr beim Rasenmähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zukunft für die „Naschkatze” wird es jedoch nicht geben, denn die Verpachtung des Areals stand für die beiden nie zur Debatte. „Einerseits würde ich nur am Fenster stehen und gucken, ob alles in Ordnung ist, andererseits hätte ich Angst, dass jemand das Gartencafé wirtschaftlich an die Wand fährt“, sagt sie. Eine Alternative wäre, das Haus zu verkaufen und wegzuziehen. Und das wollen beide nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neeberg in der Zeitung ab 1998 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1998 Fischer Schulz.jpg|1998 Fischer Schulz&lt;br /&gt;
Datei:2000 Eiserne Hochzeit.jpg|2000 Eiserne Hochzeit&lt;br /&gt;
Datei:2000 Rohrdach neu.jpg|2000 Rohrdach neu&lt;br /&gt;
Datei:2002 Bautätigkeit.jpg|2002 Bautätigkeit&lt;br /&gt;
Datei:2003 FF Chronik.jpg|2003 FF Chronik&lt;br /&gt;
Datei:2003 Schätzchen.jpg|2003 Schätzchen&lt;br /&gt;
Datei:2005 Uwe Neumann FF 50 .jpg|2005 Uwe Neumann&lt;br /&gt;
Datei:2007 Fischer.jpg|2007 Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2007 Unglück.jpg|2007 Unglück&lt;br /&gt;
Datei:2007 Wussow.jpg|2007 Wussow&lt;br /&gt;
Datei:2008 FF 60.jpg|2008 FF ist 60&lt;br /&gt;
Datei:2008 FF Manschaft.jpg|2008 FF Manschaft&lt;br /&gt;
Datei:2009 FF Wahl.jpg|2009 FF Wahl&lt;br /&gt;
Datei:2010 Neeberg 1.jpg|2010 Neeberg Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2010 Neeberg 2.jpg|2010 Neeberg Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2010 Neeberg 3.jpg|2010 Neeberg Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2010 Neeberg 4.jpg|2010 Neeberg Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2010 Neeberg 5.jpg|2010 Neeberg Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2011 FF Amtsübergabe.jpg|2011 FF Amtsübergabe&lt;br /&gt;
Datei:2011 FF Ehrennadel.jpg|2011 FF Ehrennadel&lt;br /&gt;
Datei:2012 Fischer.jpg|2012 Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2013 FF Ende.jpg|2013 FF Ende&lt;br /&gt;
Datei:2013 FF Ende Bgm.jpg|2013 FF Ende, Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2013 Pilze.jpg|2013 Pilze&lt;br /&gt;
Datei:2014 Neeberg Bombe.jpg|2014 Bombe&lt;br /&gt;
Datei:2015 FF Amtswehrführer.jpg|2015 FF Amtswehrführer&lt;br /&gt;
Datei:Gaststätte 1.jpg|Werbung &lt;br /&gt;
Datei:Gaststätte 2.jpg|Werbung Rücks.&lt;br /&gt;
Datei:2009 Fischstübchen 1.jpg|2009 Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2009 Fischstübchen 2.jpg|2009 Werbung Rücks.&lt;br /&gt;
Datei:2009 Fisch Kasse.jpg|2009 Kassenbon&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg Bürgermeister 1.jpeg|2022 Bürgermeister Neeberg 1&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg Bürgermeister 2.jpeg.jpeg|2022 Bürgermeister Neeberg 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neeberg Wildladen Hofladen.jpg|Wildladen Hofladen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neeberg Stefanshöhe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stefanshöhe Neeberg 1.png|Neeberg Stefanshöhe&lt;br /&gt;
Datei:Stefanshöhe Neeberg 2.png|Neeberg Stefandhöhe Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg Stefanshöhe bild.jpg|Stefanshöhe Gipfelkreuz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster und Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.xn--klstermv-o4a.de/ Klöster in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch * [[Insel_Usedom Kirchen#Kloster_Krummin| weitere Info zum Kloster Krummin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Geschichte - Aushang in der Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Krummin Geschichte 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Krummin Geschichte 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Krummin Geschichte 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Krummin Geschichte 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tafel der Pastoren in der Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pastoren07.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Pastoren06.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Pastoren05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Pastoren08.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Pastoren09.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Pastoren10.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Pastor von 1974 - 2001 in Krummin.jpg|Pastor Berndt war in Krummin tätig von 1974 bis 2001&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Pastor Krummin=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Pastor Bartels Krummin.jpg|thumb|200px|rechts|Pastor Bartels]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedrich Bartels:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
:Ich kam 1936 in Greifswald als Sohn von Traugott und Charlotte Bartels zur Welt. &lt;br /&gt;
:Mein Vater war Pastor in Jarmen bevor er 1943 in Russland fiel. &lt;br /&gt;
:Meine Mutter stammte aus einer Arztfamilie. &lt;br /&gt;
:Ab 1942 besuchte ich die Grundschule in Jarmen. &lt;br /&gt;
:Im Jahr 1948 heiratete meine Mutter den Pfarrer Ulrich Brates und im Zuge dessen zog unsere Familie um nach Magdeburg. &lt;br /&gt;
:In Magdeburg besuchte ich von da an die Humboldt-Oberschule und machte im Anschluss mein Abitur. &lt;br /&gt;
:In den Jahren 1954 bis 1959 studierte ich Theologie in Jena und trat daraufhin mein Vikariat in Schafstädt an. &lt;br /&gt;
:Ab 1961 war ich als Studieninspektor beim Proseminar Naumburg beschäftigt und heiratete im gleichen Jahr Sabine (geb. Schatz). &lt;br /&gt;
:Von 1962 bis 1969 war ich Pfarrer an St. Marien in Weißenfels und anschließend bis 1974 Pastor in der Gemeinde Krummin/Karlshagen. &lt;br /&gt;
:Ab dem Jahre 1974 bis 2008 bekleidete ich das Amt des Pastors und Vorstehers des Pommerschen Diakonievereins Züssow e. V. &lt;br /&gt;
:Seit 2008 befinde ich mich im Ruhestand und widme meine Zeit der Aufarbeitung der pommerschen Diakoniegeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Gutshaus der Familie von Corswant===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Krummin 5.jpg| Gutshaus in Krummin&lt;br /&gt;
Datei:Krummin 1.jpg| AK Krummin Gutshaus&lt;br /&gt;
Datei:Krummin Ruine.jpg| Ruine um 1990&lt;br /&gt;
Datei:Krummin Ruine 1999.jpg| 1999 Ferienwohnungen entstehen im ehemaligen linken Flügel des Gutshauses&lt;br /&gt;
Datei:Gutshaus Teil.jpg| 2015 kleiner Rest des Gutshauses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Neeberg im Jahre 2000===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 1.jpg|Fischereisteg &lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 2.jpg|an der Krumminer Wiek&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 3.jpg|typische Hausform&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 4.jpg|Eingangsgestaltung&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 5 .jpg|Rohrdach&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 6.jpg|Wohnung in Scheune&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 7.jpg|Rohrdachdecker&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 8.jpg|bei der Arbeit&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 9.jpg|Fachwerkhaus und alte Bäume&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 10.jpg|Haus wird umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 11.jpg|Durchgangsstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos bei YouTube===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DSMy6khzGL0  Neeberg Luftaufnahme bei YouTube 2025]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Persönlichkeiten des Ortes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Malerin Elsa von Corswant====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malerin wurde &#039;&#039;&#039;1875&#039;&#039;&#039; in Krummin geboren und starb &#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; auf der Insel Gotland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom#Corswant, Elsa von|Elsa von Corswant bei OCH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Elsa_von_Corswant Die Malerin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Malerin Margret Schreiber-Gorny====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Galerie im Hühnerstall&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 hat die Künstlerin das Haus in Neeberg bezogen und weiter ausgebaut. Es ist ein Blickpunkt in dem kleinen Ort und der besondere Garten läd herzlich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 war die Galerie schon sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 13.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neeberg 15.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Galeri 1.jpg|1999&lt;br /&gt;
Datei:1999 Galerie 2.jpg|1999&lt;br /&gt;
Datei:1999 Galerie 3.jpg|1999&lt;br /&gt;
Datei:2001 Schreiber-G.jpg|2001&lt;br /&gt;
Datei:2001 Schreiber-Gorny.jpg|2001&lt;br /&gt;
Datei:2004 Galerie.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:2004 Galerie 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:2004 Galerie 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:2007 Galerie T 1.jpg|2007 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Galerie T 2.jpg|2007 teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2012 Galerie .jpg|2012&lt;br /&gt;
Datei:2012 Galerie 20.jpg|2012 Galerie 20 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2012 Galerie Ausstellung.jpg|2012&lt;br /&gt;
Datei:2012 Schreiber-Gorny 65 1.jpg|2012 65. Geburtstag&lt;br /&gt;
Datei:2012 Schreiber-Gorny 65 2.jpg|2012&lt;br /&gt;
Datei:Einladung 1.jpg|Einladung&lt;br /&gt;
Datei:Einladung 2.jpg|Einladung Rücks.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.pommerscher-kuenstlerbund.de/index.php/mitglieder-detail/margret-schreiber-gorny.html Künstlerin ist im Pommerschen Künstlerbund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erinnerungen eines Hundertjährigen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:100 jähriger 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:100 jähriger 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:100 jähriger 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:100 jähriger 4.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Krummin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Glocken zu Crummin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft geschieht es, daß Glocken, die versenkt sind, aus der Tiefe hervortauchen. Legt man dann ein Tuch oder dergleichen darauf, so sind sie gebannt und können nicht von der Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses Weise haben am Ostermorgen die Crumminer auf Usedom zwei Glocken bekommen; die dritte , nicht gebannte, hat, als sie fortging, gesummt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Anna, Susanna,&lt;br /&gt;
Kommt mit mi von danne!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat ihr die eine geantwortet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Margarete, Margarete,&lt;br /&gt;
Du weißt ja, ich kann nicht von dannen,&lt;br /&gt;
Ich bin ja behangen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachher ist Streit zwischen den Coserowern und Crumminern entstanden; jene haben die Glocken auch haben wollen und 32 Ochsen vorgespannt, haben sie aber nicht von der Stelle gebracht. Darauf haben die Crumminer sie mit sieben Ochsen weggeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Krumminer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Krummin gehört der &#039;&#039;&#039;Gazberg&#039;&#039;&#039;.  Auf dem Berg befindet sich der Friedhof. 2003 erst wurde eine Trauerhalle gebaut. Da Platz vorhanden ist, wurde ein neuer Friedhof mit eigenem Eingang angelegt. Die alten Grabsteine können Familiengeschichten erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den &#039;&#039;&#039;Glockensee&#039;&#039;&#039; nordwestlich von Krummin ist ein Verlandungsmoor ausgebildet, welches zum größten Teil durch ein Erlenbruch gekennzeichnet wird. Unter überwiegend sehr feuchten bis nassen, eutrophen Standortbedingungen stockt ein Sumpffarn-Erlenwald. Große Bereiche um den See werden auch von einem dichten Erlen-Grauweiden-Gebüsch eingenommen. Am Rande des Bruches ist ein Übergang zu Rasenschmielen-Erlenwald unter feuchten Bedingungen und weiter zu Springkraut-Erlenwald auf degradierten Torfen und Anmoorbereichen gegeben. Es gibt eine randliche Grabenentwässerung.&lt;br /&gt;
:Eine forstliche Nutzung ist direkt nicht erkennbar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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