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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom_Kirchen&amp;diff=148363</id>
		<title>Insel Usedom Kirchen</title>
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		<updated>2026-05-23T13:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Stolpe Kirche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Klöster und Kirchen der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://www.xn--klstermv-o4a.de/ Klöster MV]&lt;br /&gt;
* [https://klosterwelt-pommern.de/ Klosterwelt Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Kirchen Burkhardt.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/39/Kirchen_auf_Usedom_1911_kl.pdf|[[medium:Kirchen_auf_Usedom_1911_kl.pdf|1911 Kirchen der Insel Usedom von Robert Burkhardt pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zu den Usedomer Kirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1978 Metz.jpg|1978 Brigitte Metz&lt;br /&gt;
Datei:2009 Metz Kirchen.jpg|2009 Brigitte Metz, 3. Auflage ISBN 3-937040-23-4&lt;br /&gt;
Datei:1988 Kirchen a.jpg|1958 10x15 cm &lt;br /&gt;
Datei:1988 Kirchen b.jpg|1958 innen&lt;br /&gt;
Datei:1994 Peda Nr 119.jpg|1994 ISBN 3-930102-24-2&lt;br /&gt;
Datei:1994 Peda Nr 129.jpg|1994 ISBN 3-930102-34-X und Netzelkow&lt;br /&gt;
Datei:1988 Benz 01.jpg|1988 Faltblatt ISBN 3-7492-0304-0&lt;br /&gt;
Datei:1988 Benz 02.jpg|1988 Benz -2&lt;br /&gt;
Datei:1988 Benz 03.jpg|1988 Benz - 3&lt;br /&gt;
Datei:1988 Benz 04.jpg|1988 Benz - 4&lt;br /&gt;
Datei:1988 Benz 05.jpg|1988 Benz - 5&lt;br /&gt;
Datei:1988 Benz 06.jpg|1988 Benz - 6&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitungsartikel der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2017 Strandkörbe und Kirche 1.jpg|2017 Strandkörbe mit Pastoren 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Strandkörbe und Kirche 2.jpg|2017 Strandkörbe mit Pastoren 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Pastoren Pieritz u Kiene .jpg|2019 neue Pastoren &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Klöster auf Usedom.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d7/Kl%C3%B6ster_auf_Usedom_Vortrag.pdf  |vom Beginn der Klöster bis zur Auflösung pdf 74 Folien&lt;br /&gt;
Datei:Buchtite Grobel.jpg |Buchtitel Kloster Grobe&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kirche Neuordnung Usedom.jpg|2008 Verwaltung Neuordnung&lt;br /&gt;
Datei:2016 Kirche u Tourismus.jpg|2016 Kirchen der Insel und Tourismus&lt;br /&gt;
Datei:2021 Kloster Grobe.jpg|2021 Schild für Kloster Grobe neu&lt;br /&gt;
Datei:Info Schild Standort Kloster Grobe.jpg|Info Tafel am Standort des Klosters Grobe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Kloster Grobe Münzen.jpg|2021 Münzfunde beim Kloster Grobe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kloster Grobe===&lt;br /&gt;
[[Datei:Info Schild Standort Kloster Grobe.jpg|thumb|200px|Tafel Kloster Grobe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchen der Insel Titel.jpg|thumb|200px|rechts|Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e1/Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf|[[medium:Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf|Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Grobe Kloster Grobe bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10030702?page=5 Grobe - Zietlow - Buch]&lt;br /&gt;
* [https://www.xn--klstermv-o4a.de/ Klöster in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kloster Grobe &#039;&#039;&#039;vor 1155&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Prämonstratenser auf der [[Insel Usedom]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründer: Herzog Ratibor I. (*um 1124 + 1156), Bruder von Wartislaw, und seine Frau, die polnische Prinzessin Pribislawa (*um 1126 * nach 1156. Sie wurden im Kloster Grobe bestattet. Die Grabplatte befindet sich heute in der &#039;&#039;&#039;Marienkirche der Stadt Usedom&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kloster gehörte die Klosterkirche &#039;&#039;&#039;&amp;quot;St. Marien und St. Godehard&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Sie zerfiel als der Klostersitz verlegt wurde.&lt;br /&gt;
1421 wurde diese Kapelle dort neu errichtet, da sie Begräbnisstätte von Mitgliedern des Herzogshauses war. Nach der Reformation keine Erwähnung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweilig hatte der Bischof von Pommern hier seinen Sitz. (1155-1175)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 1309 wurde das Kloster nach [[Pudagla]] auf der Insel Usedom verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adalbert erster Bischof&#039;&#039;&#039; - 1140 Weihe in Rom. Er residierte bis 1161. Zeitweise Verlegung des Bischofsitzes von Cammin in das Kloster Grobe, wegen ständiger Kriege mit den Dänen. Das Bistum war Rom direkt unterstellt.&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Adalbert_(Bischof_der_Pommern) Bischof Adalbert bei Wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 und 2010 wurden auf dem Flurstück &amp;quot;Pristerkamp&amp;quot; Stichgrabungen durchgeführt, die die Anlage bestätigen. Diese Gräben wurden wieder zugeschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Kirchen der Insel Usedom.pdf|Kirchen der Insel Usedom - pdf]]  Verlag epubli  ISBN: 978-3-7375-4112-1&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Grobe bei Wikipedia Kloster Grobe]&lt;br /&gt;
* Eduard Georg Heinrich Zietlow: Das Prämonstratenser-Kloster auf der Insel Usedom von seiner Gründung um das Jahr 1150 bis zu seiner Auflösung im Jahr 1535.  Teil I, Anklam 1858  ([http://books.google.de/books?id=cDIusDdXMO4C&amp;amp;printsec=frontcover Online]); Teil II, Anklam 1859 ([http://books.google.de/books?id=LpwHw7ZZZssC&amp;amp;pg=PA1 Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kloster Grobe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|&#039;&#039;Hugo Scheele&#039;&#039;]] &lt;br /&gt;
:Prämonstratenser schufen Grobe &lt;br /&gt;
:Als erstes Kloster in dem Inselland, &lt;br /&gt;
:Die Chronik spricht mit hohem Lobe &lt;br /&gt;
:Von ihrer segensreichen Hand. &lt;br /&gt;
:Sie zauberten aus Bruch und Mooren &lt;br /&gt;
:Mit großem Fleiß ein Paradies,&lt;br /&gt;
:Sodass sie diesseits schon erkoren &lt;br /&gt;
:Was man für´s Jenseits sonst verhieß. &lt;br /&gt;
:Die Mönche, Kerle wie von Eisen, &lt;br /&gt;
:Sie führten tapfer Pflug und Schwert&lt;br /&gt;
:Uns ihre Taten uns beweisen,  &lt;br /&gt;
:dass sie der großen Kirche wert. &lt;br /&gt;
:Denn nicht im Müßiggang erschlafft, &lt;br /&gt;
:Wie später die Kapuzen &lt;br /&gt;
:War diese Männer Willenskraft &lt;br /&gt;
:Der Insel einst von Nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kloster Pudagla===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1308/09 &#039;&#039;&#039;  von Grobe an den Schmollensee nach [[Pudagla]] ins Innere der Insel Usedom verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039;   14  Priester und 5 Laienbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1533&#039;&#039;&#039;  wurde durch die pommerschen Herzöge das Inventar des Klosters aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1535 &#039;&#039;&#039; im Zuge der evangelischen Reformation aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Verwendung der Gebäude siehe &#039;&#039;&#039;[[Schloss Pudagla]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Goldene Rosen - Wallfahrtsort====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Pudagla.jpg |thumb|150px|rechts| Wappen von Pudagla]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Rose - Herzog Wartislaw VIII.  erhält 1406 nach der Reise ins Heilige Land in Rom eine goldene Rose vom Papst Urban VI. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Rose – nach überstandener  Pest des Herzogs  Pilgerreise nach Rom – Papst Gregor XII. verehrte ihm eine Rose aus Gold Balsam und Muskus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Rose vom Bischof Magnus / Cammin „Wer am Sonntag Lätare und in der darauf-folgenden Woche  die Kapelle der Jungfrau Maria zu Pudagla besucht , erhält Ablass auf 40 Tage“. Kapelle soll auf dem Marienberg in Usedom gestanden haben.&lt;br /&gt;
Ein wundertätiges  Bild der heiligen Mechthild in Zitz – Kapelle „Himmelskönigin Maria“– &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt Heinrich des Kloster Pudagla zerbricht die Rosen um 1430 und entfernt das Bild, um gegen den Aberglauben vorzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kloster [[Krummin]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Krummin Kloster Krummin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://klosterregister.de/   Klosterregister Pommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.histsem.uni-kiel.de/de/das-institut-1/abteilungen/regionalgeschichte-mit-schwerpunkt-schleswig-holstein/projekte/pommersches-klosterbuch Klosterbuch Pommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.xn--klstermv-o4a.de/ Klöster in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Kloster der Zisterzienserinnen und Kirche St. Michael in Krummin auf Usedom, Karla Bilang, 2008  ISBN: 978-3-00-023843-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon eine Kirche erbaut bevor ein Kloster gebaut wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1278 von Barnim I.&#039;&#039;&#039; erhält Ritter Johann Voß das Patronat über die von ihm erbaute Kirche in Crummin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1290 von Bogislav IV&#039;&#039;&#039;. erhalten die Söhne: Friedrich, Konrad und Heinrich das Patronatsrecht über Crummin - Nachweis der Familien später in Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zisterzienser - Nonnenkloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mutterkloster Stettin - Tochterkloster in Wollin (gegr. 1288) – weiters Tochterkloster in Crummin&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21.05.1302&#039;&#039;&#039; – Wolliner Kloster wird Eigentümer im Lande „Buckow“ (Teil der heutigen Insel Usedom) und erhält das Patronatsrecht über die Kirche Crummin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kloster war für die Versorgung von Töchtern und Witwen des Adels. Nonne brachte Rente aus der Familie mit. Die Priesterlichen Ämter mussten von Männern ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ausstellung 700 Jahre Kloster - im Freien südlich der Kirche 2009====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos sind leider nicht immer scharf, aber wertvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wollin.jpg|Kloster in Wollin war das Mutterkloster&lt;br /&gt;
Datei:Zisters01.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Zisters5.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Zisters4.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Zisters3.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Zisters2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Zisters1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Kloster2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Ersterwähnung2.jpg|Ersterwähnung&lt;br /&gt;
Datei:Kloster1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:UrkundeKloster2.jpg|Urkunde Gründung Kloster&lt;br /&gt;
Datei:AlltagimKloster.jpg|Alltag im Kloster&lt;br /&gt;
Datei:Klausur.jpg|Klausur&lt;br /&gt;
Datei:Altar2.jpg|der Altar&lt;br /&gt;
Datei:Altaralt1.jpg|der Rest der Schnitzfiguren sind in Stettin im Museum&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Kelch.jpg|Kelch Geschichte, heute Museum Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:Reformation Badegäste.jpg|Reformation - Badegäste&lt;br /&gt;
Datei:DDRZeit (2).jpg|DDR Zeiten&lt;br /&gt;
Datei:Dorfkirche.jpg|Dorfkirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kelch Krummin Geschichte====&lt;br /&gt;
[[Datei:Kelch.jpg|thumb|150px|Kelch des Klosters Krummin – im Museum Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vortrag 02.04.2008 – Landesmuseum Greifswald&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kelch kleiner Stempel – Adler – ca. nach 1805 von Preußen – für nicht zu versteuerndes genutztes Eigentum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im den Stiel 2 Reihen von Buchstaben – noch nicht entschlüsselt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterer Fuß mit Draht – eingefasste Emaillearbeiten – sollen grün gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiel – Knoten – Fassungen von Edelsteinen – Steine nicht mehr vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gravur unter dem Kelchfuß: St. Nikodemus (nicht in Pommern verehrt, keine Kirche, keine Verehrung bekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evtl. eine Kriegsbeute aus dem Süden (Ungarn usw.) im 17. oder 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster schriftlicher Nachweis eines vorhandenen Kelches – bis jetzt – Visitationen noch nicht gesichtet.&lt;br /&gt;
* 1870 Kelch nach Berlin zum Gutachter geschickt – &lt;br /&gt;
* 1915 – im Museum Stettin&lt;br /&gt;
* später ausgelagert nach Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor Bartels bemühte sich um Rückgabe an die Kirche Krummin, sein Nachfolger ist erfolgreich. – Zur Sicherung nur noch im Tresor – deshalb besser im Museum Greifswald!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/exponate/abendmahlskelch-aus-dem-zisterzienserinnenkloster-krummin-usedom/ Virtuele Landesmuseum MV - Kelch aus Krummin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evangelische Kirchen der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zeichnungen der Kirchen aus der Chronik von Usedom von R. Burkhardt 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Benz.jpg| Benz&lt;br /&gt;
Datei:Koserow.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Krummin.jpg|Krummin&lt;br /&gt;
Datei:Liepe.jpg|Liepe&lt;br /&gt;
Datei:Mellenthin.jpg|Mellenthin&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz.jpg|Morgenitz&lt;br /&gt;
Datei:Netzelkow.jpg|Netzelkow&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Marien.jpg|Usedom Marien&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt.jpg|Usdom Stadt&lt;br /&gt;
Datei:Zirchow.jpg|Zirchow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zeichnungen Kirchen Insel Usedom von Clemens Kolkwitz, Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kollkwitz Kirchen Insel Usedom 1.jpg|Zeichnungen Kolkwitz&lt;br /&gt;
Datei:Kollkwitz Kirchen Insel Usedom 2.jpg| Zeichnungen Kolkwitz&lt;br /&gt;
Datei:Kollkwitz Kirchen Insel Usedom 3.jpg| Zeichnungen Kolkwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://kirche-auf-usedom.de/ Ev. und Kath. Kirchengemeinden auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Orgelbauer der Usedomer Kirchen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüneberg&#039;&#039;&#039; – Orgeln – Orgelbauwerkstatt, Stettin über 700 Orgeln in Norddeutschland gebaut. Gründer August Wilhelm Grüneberg geb. 1787 in Stettin. Der Sohn Barnim (+1907) gründete 1854 den Betrieb neu, seine Söhne Felix und Georg führen eine neue größere Werkstatt in Finkenwalde weiter. Usedomer Orgeln: Liepe – St. Johannes nach 1850; Stolpe 1871; Stadt Usedom Marienkirche 1892; Morgenitz 1894; Koserow 1897;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck Insel Usedom Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ort [[Ahlbeck Insel Usedom]] hatte seinen &#039;&#039;&#039;Kirchgang:&#039;&#039;&#039; seit 1792 zur Kirche [[Swinemünde]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1890 zur Kirche Heringsdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 12. Juli Grundsteinlegung der Ahlbecker Kirche wurde nach den Plänen von  Regierungsbaumeister Werner aus Berlin geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895  29. August Einweihung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1951  eigene Pfarrstelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Johann Christian Koch&#039;&#039; *1818  + 1894 Lehrer, Kantor, Chorgründer&lt;br /&gt;
sammelte jahrelang für einen Kirchenbau Juni 2002 wurde ein zentraler Platz nach ihm benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild links vom Altar: Weihnachtsbild von Moggy - -  BIld rechts: „Handreichung in der Not“ von H.Iser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ölgemälde sind aus Spenden kurz nach der Einweihung der Kirche im Altarraum aufgehangen worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1970 wurde die Kirche renoviert und die schon beschädigten Gemälde entfernt.&lt;br /&gt;
Mit Spenden wurden die Gemälde restauriert und im Herbst 1998 wieder an alter Stelle aufgehangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 Pastor Klaus-Peter Weinhold geht in Rente &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostseezeitung 29.03.2025 von Henrik Nitzsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller guten Dinge sind drei, doch für Ahlbecks Pastor Klaus-Peter Weinhold wird es ein drittes Mal nicht geben. Erst kam er offiziell, dann sprang er ein und wurde jetzt endgültig verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich sollte ein paar Gottesdienste übernehmen, es wurden knapp 16 Monate“, sagt der 71-Jährige, dessen kirchliche Ära auf Usedom eigentlich schon 2019 beendet war. Bis dahin hatte er sechs Jahre die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Ahlbeck-Zirchow inne, ehe Henning Kiene übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Kiene aber im Dezember 2023 die Insel verließ, ereilte Weinhold in Hildesheim der Anruf mit der Bitte um Hilfe. „Gerade zu Weihnachten muss die Kirche doch präsent sein“, sagt der großgewachsene Mann. Er zog wieder ins Pfarramt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun der Auszug – „am 15. April übernimmt der Dresdner Pfarrer Stephan Siegmund“, sagt Weinhold. Wieder ein Abschied, der ihm schwerfällt. Denn er ist längst auf Usedom angekommen. „Das ist auf einer Insel gar nicht so leicht. Alle kennen sich. Anfangs gab es schon ein Abtasten“, sagt Weinhold, der heute den Vorpommer so charakterisiert: „Wenn er dich einmal akzeptiert hat, ist er sehr verlässlich.“&lt;br /&gt;
Dass der Pastor bei seinem Amtsantritt auf Usedom von Mallorca, der Deutschen liebsten spanischen Insel, kam, passt zu dem Weltenbummler Weinhold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat nämlich die größten Sportarenen der Welt gesehen, Athleten in ihren emotionalsten Momenten begleitet und olympische Geschichte hautnah miterlebt – und das gleich sieben Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Peter Weinhold war von 1990 bis 2005 Sportpfarrer bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Barcelona, Lillehammer, Sydney oder Athen, in jedem olympischen Dorf gibt es ein religiöses Zentrum.&lt;br /&gt;
„Zu festen Zeiten war ich dort, ansonsten bin ich auch zu den Wettkämpfen gefahren“, sagt Weinhold, der Skilegende Markus Wasmeier tröstete, weil der die Abfahrt verpatzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hängengeblieben sind Gespräche mit den Eisschnellläuferinnen Gunda Niemann-Stirnemann und Claudia Pechstein oder mit der Schwimmerin Franziska van Almsick. „Ich wollte den Sportlern den Druck nehmen. Schließlich kommen 99 Prozent der Olympioniken zum Verlieren“, sagt Weinhold, der weiß, wovon er spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war viele Jahre in der Volleyball-Bundesliga aktiv und trug 56 Mal das Trikot der bundesdeutschen Auswahl.&lt;br /&gt;
Was kommt jetzt? Kein Ruhestand. Für vier Monate wird Weinhold Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde in einer kleinen spanischen Gemeinde nahe Valencia. „Es ist doch schön, wenn man noch gefragt ist.“&lt;br /&gt;
Auch wenn für ihn das Kapitel Usedom beruflich abgehakt ist, der studierte Theologe kommt sicher wieder – in Ahlbeck hat er sich nämlich für ein Jahr eine kleine Ferienwohnung gemietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ahlbecker_Kirche bei Wikipedia Kirche Ahlbeck]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-ahlbeck-zirchow/ Pfarramt Ahlbeck-Zirchow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck 1978 Kirche.jpg|1978 Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Schenkung.jpg|Schenkung des Grundstückes&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck 2016.jpg|2016 Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Altar.JPG|Altar mit Gemälden&lt;br /&gt;
Datei:Kantor Koch.JPG|Bild des Kantors Koch an der Empore&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Gedenktafel Koch.JPG|Gedenktafel für Kantor Johann Koch&lt;br /&gt;
Datei:2002 Koch - Platz Ahlbeck.jpg|2002 Name Koch-Platz&lt;br /&gt;
Datei:2002 Koch Ehrung .jpg|2002 Koch-Platz&lt;br /&gt;
Datei:2008 Ahlbeck Kantor.jpg|2008 Kantor&lt;br /&gt;
Datei:2008 Ahlbeck Pastor 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2008 Ahlbeck Pastor 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2021 Sept Ahlbeck.jpg|2021 Pastor Ohm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin Seebad Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bansin Waldkirche&#039;&#039; - &lt;br /&gt;
Baumeister war Architekt Ostermaier. Er hat den Plan der Kirche nach dem Vorbild der altlutherischen Kirche in [[Swinemünde]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einweihung:  12. Februar 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bansin Dorf – gehörte vorher zur Kirche  Benz   &lt;br /&gt;
1897 eigenes Amtsdorf gegründet&lt;br /&gt;
1939 eigener Kirchenbau, ab 1927 eigenständig, aber von Benz betreut, 1958 eigenes Pfarramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kirche gehören die Orte:&lt;br /&gt;
Bansin Dorf, Bansin Bad, Sallenthin und Neu-Sallenthin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Altarkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Pastor Alexander Neumann&#039;&#039; Er war hier von 1975-1995  Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat es in den Jahren 1979 – 1981 für Bansin geschnitzt und am 12.04.1981 geweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Winterkirche hat er ein Triptychon geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Orgel&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war vorher in einer Hamburger Schul-Aula  ist ca. von  1907, Sanierung 2007&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glocken:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1939 waren 3 Bronzeglocken geweiht. 1942 mussten 2 Glocken abgeliefert werden. 1956 wurden als Ersatz 2 Gußeisenglocken angeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/kirchen/evangelische-kirche-bansin/ Kirche Bansin]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-heringsdorf-bansin/ Pfarramt Heringsdorf-Bansin]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Bansin bei Wikipedia Kirche Bansin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Kirche 1954.jpg|1954 Postkarte1&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Altar 1955.jpg|1955 Altar Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Kirche innen.jpg|Bansin Kirche innen&lt;br /&gt;
Datei:Fenster Kirche Bansin.jpg| Fenster Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Kirche.jpg|Kirche Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Kreuz neu.jpg|Kreuz geschnizt vom Pastor Neumann&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Kreuz Text.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Hinweis Kirche.JPG|Wegweiser im Wald&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bansin Waldkirche 80 Jahre.jpg|2019 Kirche 80 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2019 - 80 Jahre Bansin.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Benz Usedom Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benz Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kirche St. Petri -  Ersterwähnung 1229&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 30jähr. Krieg Bänke zerstört – als Pferdestall benutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1663 – große Renovierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740 – Zahl der Wetterfahne – Turm heutige Gestalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 – wurde der Chor zum heutigen Altarraum umgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Renovierung – Tonnengewölbe eingebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – eine Glocke trägt diese Jahreszahl und hat die Kriege überlebt, 1959  zweite Glocke gegossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 - Orgel von Kaltschmidt, Stettin eingebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 – Orgel Reparatur durch Grüneberg, Stettin, 1967 und 1978 überholt und erweitert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875  - wurde der Turm repariert  und Kronenleuchter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892  - Neubau Benzer Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911  - Turm abgetragen und auf erste Etage neu errichtet im alten Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938  - Bansin eigene Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972  - Eingliederung von Balm in Benz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 /92 saniert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kassettendecke&#039;&#039; 1911 mit  148 verschiedenen Sternen (nur 2 sind gleich) und 64 Rosen  vom Stettiner Kirchenmaler Adolf Dittmer bemalt  2019 erneuert.&lt;br /&gt;
6 Figuren aus dem mittelalterlichen Altarschrein waren erhalten: Petrus, Johannes der Täufer, Johannes der Jüngere, Elisabeth von Thüringen und Katharina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johannes der Jüngere wurde am 27. April 2014 gestohlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Altarbild&#039;&#039; ist eine Kopie von v. Dycks Beweinung Christi  -1909 vom Berliner Museum geschenkt – als Gegenleistung für den Verkauf des mittelalterlichen Altarbildes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Grabplatte des Jakob Küssow&#039;&#039; war ursprünglich in der Mitte der Kirche, heute an der Nordwand&lt;br /&gt;
Text auf der Grabplatte: Der edle, gestrenge und ehrenfeste Jakob  Küssow , gewesener fürstlicher pommerscher Rat, zwölf Jahre lang Hofmarschall und Hauptmann auf Wolgast danach Hauptmann auf Usedom und Pudagla geworden, zu Megow erbgesessn, ist im Kloster Pudagla anno 1586 den 4. November selig entschlafen. Ihm Gott und uns allen am jüngsten Tage eine fröhliche Auferstehung verleihen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sarg der Catharina Appelmann&#039;&#039; geb. Reenskiöld, Frau des schwedischen Gouverneurs.&lt;br /&gt;
Sie starb am 08.07.1671 im Wochenbett nach der Geburt des 3. Kindes.  1711 beim Einfall der Moskowiter wurde er geplündert und danach vom Pastor vergraben.&lt;br /&gt;
1906 fand man bei Grabungen in Benz diesen Sarg und gab ihn in das Heimatmuseum [[Swinemünde]] – nach 1945 verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Feininger&#039;&#039; zeichnete die Benzer Kirche mehrfach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Benz_und_den_Ortsteilen#Die_Kirche_St._Petri_in_Benz St. Petri Benz] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Benz bei Wikipedia Kirche Benz]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-benz-morgenitz/ Pfarramt Benz-Morgenitz]&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/benz/ Ortsfamilienbuch der Kirche Benz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Benz 1.jpg|Kirche Benz&lt;br /&gt;
Datei:Benz Sterne.jpg|Sterne gerettet&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Benz innen.jpg|Innenansicht der Kirche Benz&lt;br /&gt;
Datei:Benz Liste.jpg|Daten aus der Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Benz Kirche Text.JPG|Für die Gäste Erklärungen&lt;br /&gt;
Datei:Benz Kirche.jpg|Kirche Benz auf Usedom &lt;br /&gt;
Datei:2008 Benz Glocke.jpg|2008 Glocke Benz&lt;br /&gt;
Datei:Neppermin Gebäude Kirche.jpg|2015 Gebäude für Gottesdienst in Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Neppermin zum Kirchspiel Benz.jpg|2015 Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Neppermin Kirchsaal.jpg|Neppermin Gemeinderaum &lt;br /&gt;
Datei:2019 Sterne neu.jpg|2019 Sterne erneuert&lt;br /&gt;
Datei:2022 Benz Kirche Johannes neu 1.jpg|2022 Johannes neu 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Benz Kirche Johannes neu 2.jpg|2022 Johannes neu 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Benz Martin Bartels 1.jpg|2022 Ehrung Martin Bartels 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Benz Martin Bartels 2.jpg|2022 Ehrung Martin Bartels 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Amtsbote Bartels Benz.jpg| Amtsbote 2000 Pastor Bartels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Garz (Usedom) Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Garz (Usedom)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche ist der Maria Magdalena geweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1231 Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mauern mit Findlingen und Backsteinen&lt;br /&gt;
[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)#Die_Kirche Die Kirche] hatte einen &#039;&#039;hölzernen Glockenturm&#039;&#039;, der im 19. Jahrhundert baufällig war – man lagerte die Glocken auf dem Dachboden – bis sich die Deckenbalken bogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer &#039;&#039;Glockenstuhl&#039;&#039; vor der Kirche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Innengestaltung&#039;&#039; ist aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Entgelt durften die Fischer die Netze für das große Wintergarn auf dem Kirchenboden lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Garz_(Usedom) bei Wikipedia Kirche Garz auf Usedom]&lt;br /&gt;
* [http://kirche-auf-usedom.de/kirchen/evangelische-kirche-garz/ Kirchgemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Garz Usedom Giebel.JPG|Garz Usedom Giebel der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Garz Usedom Eingang.JPG|Garz Usedom Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Garz Usedom Glocken.JPG|Garz Usedom Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:Garz Usedom innen.JPG|Garz Usedom innen&lt;br /&gt;
Datei:Garz Usedom Totenbretter.JPG|Garz Usedom Totenbrettchen für Kinder&lt;br /&gt;
Datei:Garz Usedom Votiv.JPG|Garz Usedom Votivschiff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1890 zu Benz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1831 Predigtort  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 Kirchenbau.  Wurde nach den Plänen von Ludwig Persius erbaut, ein Schüler K.F. Schinkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1890 eigenständig dann für die Orte: Heringsdorf, Neukrug, Gothen und Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 erweitert um zwei Seitenschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Martin-Luther-Holzfigur&#039;&#039; im Chor wurde von Flüchtlingen aus der Swinemünder Christuskirche, hierher gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_im_Walde bei Wikipedia Kirche Heringsdorf]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-heringsdorf-bansin/ Pfarramt Heringsdorf-Bansin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche 1956.jpg|1956 Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:Heringsdorf Vorhalle.jpg|Kirche Heringsdorf Vorhalle&lt;br /&gt;
Datei:Heringsdorf Kirche.jpg|Kirche Heringsdorf Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Innenraum Altar.jpg|Heringsdorf Blick zum Altar&lt;br /&gt;
Datei:Innenraum Orgel.jpg|Heringsdorf Blick zur Orgel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsdorf Kirchgemeinde.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsdorf Kirche 1.jpg|2008 Pastorenfamilie 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsdorf Kirche 2.jpg|2008 Pastorenfamilie 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagen gehört zur Kirchgemeinde Krummin-Karlshagen-Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829 wurde der Ort gegründet. Da der Weg zur Kirche nach Krummin sehr weit war, baute man im Wald eine Kanzel auf einem freien Platz. &lt;br /&gt;
Im Winter nutzte man das Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02.  Juli 1912 wurde die Kirche geweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. April 1926 Orgelweihe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01. August 1943 brannte sie durch Bomben aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06. August 1952 Kirchenneubau geweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 Glockenstuhl erneuert (Glocken 432 kg + 267 kg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2012&#039;&#039;&#039; 100 Jahre Kirche in Karlshagen - Friedrich-Wilhelm Stolze, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Heimmatgeschichte Karlshagen e.V. ISBN 978-3-931897-28-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Karlshagen bei Wikipedia Kirche Karlshagen]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-krummin-karlshagen-zinnowitz/ Pfarramt Krummin-Karlshagen-Zinnowitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Karlshagen 1912.jpg|Kirche Karlshagen 1912 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Kirche 1944.JPG|Kirche nach Bombenangriff 1944&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Karlshagen.jpg|Kirche Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Kirche innen.JPG|Saalkirche innen&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Taufschale.JPG|Karlshagen Taufschale&lt;br /&gt;
Datei:Nagelkreuz.jpg|Nagelkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Nagelkreuz Schild.JPG|Nagelkreuz Hinweis&lt;br /&gt;
Datei:OZ Oktber 09 2015.jpg|OZ 2015 Neuer Glockenstuhl - alter Stahlglockenstuhl war mit dem Mauerwerk verbunden.&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Winter.JPG|Kirche Karlshagen im Winter&lt;br /&gt;
Datei:2012 Kirche Fest 1.jpg|2012 Festschrift&lt;br /&gt;
Datei:2012 Kirche Fest 2.jpg|2012 100 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2012 Kirche Fest 3.jpg|100 Jahre Innenseite&lt;br /&gt;
Datei:2012 Kirche Fest 4.jpg|100 Jahre&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow Kirche==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Verlag epubli]]  ISBN: 978-3-750250-60-4&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Koserow Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/53/Kirche_Koserow_epubli.pdf|[[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Geschichte - pdf - 66 Folien]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ersterwähnung 1347&#039;&#039; - Pfarrer Albertus aus Cuzerowe war Gast im Kloster Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingepfarrte Ortschaften und Siedlungen: Koserow, Damerow, Loddin, Kölpinsee, Kölpin bis 17 Jh., Stubbenfelde, Stagnieß, Wilhelmshöhe, Teufelsinsel, Ückeritz, Neu Pudagla, Zempin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche steht mitten im alten Dorfkern der rohrgedeckten Häuser, 1831 wird die Kirche renoviert. 1845 wird der Chor an der Nordseite ganz neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Spätmittelalterliche Portal&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein hoher Turm – kein Seezeichen – oder Orientierungspunkt vom Achterwasser aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – Erneuerung des Kirchgiebels, bis dahin war der Westgiebel der Kirche nur in Holzlattenwerk gekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 zwei Kirchenöfen werden aus Zinnowitz beschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 acht bleiverglaste Kirchenfenster können endlich angeschafft werden. Zwei stilwidrige Fenster an der Ostwand des Altarraumes werden vermauert – das Vinetakreuz hängt dort. Altar neu aufgemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977- in den schwierigen Zeiten der DDR, wurde die Kirche renoviert. Sie erhielt auch neue Dachziegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vinetakreuz&#039;&#039; - Es soll von Fischern  aus der Ostsee geborgen  worden sein, wann ist nicht überliefert. – Da die Sage das untergegangene Vineta in der See vor dem Streckelberg vermutet, spricht der Volksmund vom Vineta-Kreuz.&lt;br /&gt;
Nach Untersuchungen ist es eine schwedische Schnitzarbeit aus dem 15. Jahrhundert. Für die kleine Kirche scheint das Kreuz sehr groß. Vermutlich ist es oben und unten einmal gekürzt worden. So ist es wahrscheinlich, dass es nicht für Koserow angefertigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hatte schon verschiedene Plätze in der Kirche. Vor 80 Jahren hing es an der Südseite, vor 40 Jahren über dem Altar und seit den 70er Jahren an seinem heutigen Platz. Die Restauratorin Anja Gundermann kommt zu folgender Feststellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Korpus ist möglicherweise über 600 Jahre alt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- vier Bemalungen sind zu finden, nur die dritte aus dem 18. Jahrhundert ist von höherer Qualität und fast vollständig erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christus hatte einst eine geschnitzte Dornenkrone, die verloren gegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;Votivschiff&#039;&#039; des Ückeritzer Fischer J. Labahn im Jahre 1823 als Dank für die Rettung aus Seenot. (Achterwasser?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 2009 wurde das restaurierte Schiff im Gottesdienst feierlich begrüßt mit dem Adventslied (Ankunft): Es kommt ein Schiff geladen bis an sein höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 82 jährige Gerhard Frankenstein  aus Stade, seine Frau Ilse und Siegfried Greinke aus Büchen haben das Schiff  kostenlos restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Orgel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Seit 1871 sammelte man für eine Orgel. 1897 am 26. Juli wird sie geweiht. Orgelbaumeister GRÜNBERG, Stettin, fertigte sie für 2709 Mark an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus der Chronik:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1925 – Im Weltkrieg waren die Orgelprospektpfeifen abgeliefert worden. Sie sah kläglich aus und hatte ihre Klangfülle verloren.  Die Firma GRÜNBERG hat die neuen Pfeifen gesetzt, die Orgel gereinigt und gestimmt. 1941 erhält die Orgel ein elektrisches Gebläse. 1977 – Firma SCHUSTER, Zittau, erweitert und überholt die Orgel. Sie hat heute 4 Register im Pedal und 7 Register im Manual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Taufschale&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sie stammt aus der Zeit um 1650. Es ist eine Messing-treibarbeit. Adam und Eva reichen sich den Apfel als Symbol der Sünde, der Trennung von Gott. Der Lebensbaum in der Mitte bildet mit den Armen das Kreuz als Zeichen der Versöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Altarschrein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Robert Burkhardt  beschreibt 1910 in der Chronik der insel Usedom den Altarschrein. Er wurde um 1500 in der Werkstatt des Hochaltars der Stralsunder Nikolaikirche gefertigt.&lt;br /&gt;
Bei der Renovierung im Jahre 1897 hatte man auf der Rückseite des Altarscheins Reste alter Gemälde entdeckt, die vorderen Figuren hatte ein „Stubenmaler sinnlos überpinselt“ – er wurde im September 1903 zur Restaurierung nach Berlin gegeben. 1906 kam er zurück „So konnte der Schrein unmöglich aufgestellt werden. Wir schraubten die neuen Bildtafeln ab und haben sie provisorisch an den Seiten des Altarschreins lose angebracht.“ So steht es in der Kirchenchronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche Koserow auf der Insel Usedom |Kirche Koserow ausführlich]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Koserow bei Wikipedia Kirche Koserow]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-koserow/ Pfarramt Koserow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1958 iAltar Koserow.jpg|Kirche Altar 1958&lt;br /&gt;
Datei:Altar Koserow 2018.jpg|Kirche Koserow Altar&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche.JPG|Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Konzert.jpg|Kirche Koserow Konzert&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Winter.jpg|Kirche Koserow Winter &lt;br /&gt;
Datei:Vinetakreuz.jpg|Kirche Koserow Vinetakreuz &lt;br /&gt;
Datei:2022 Koserow Kirche 1.jpg|2022 Kirche Koserow 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Koserow Kirche 2.jpg|2022 Kirche Koserow 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kirche Dach erneuern.jpg|2022 Kirche Koserow Dachstuhl erneuern&lt;br /&gt;
Datei:2022 Koserow Kirche Dach 1.jpg|Dachstuhl Okt. 22 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Koserow Kirche Dach 2.jpg|Dachstuhl Okt. 22 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Barbara Tiefert 2023 Orgel 1.jpg|2023 Barbara Tiefert Orgel 1&lt;br /&gt;
Datei:Barbara Tiefert 2023 Orgel 2.jpg|2023 Barbara Tiefert Orgel 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Koserow Pastor.jpg|2023 Pastor Erben&lt;br /&gt;
Datei:Erben Anzeigen.jpg|Anzeigen für Pastor Erben&lt;br /&gt;
Datei:2023 Erben Margarete 1.jpg|Margarete Erben&lt;br /&gt;
Datei:2023 Erben Margarete 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Koserow Kirche Sanierung.jpg|2023 Kirche wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Krummin Kirche====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kirche St. Michael&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krummin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krummin gehört zur Kirchgemeinde Krummin-Karlshagen-Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Dorfkirche war schon dem MICHAEL geweiht – Verbindung zum Kloster Michelsberg / Bamberg  zum Otto von Bamberg sind hier zu sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Dorfkirche wird  ca. 1450 zur Klosterkirche umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 danach wurde der Chorraum errichtet - Nach 1648 festgestellt: Kanzel und Bänke verbrannt, kein Dach, hölzerner Turm von 3 Glocken nur noch 1 Glocke vorhanden. (aus [[Wilhelm Meinhold]] humoristischen Reisebilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1734 modernisiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 Umbau  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – 62 neugotischer Turm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Klosterkirche bis zur Reformation&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1534 Klöster Pommerns werden aufgehoben&lt;br /&gt;
1563 Kloster Crummin wird aufgehoben.  8 Nonnen können bleiben, es sind: Priorin Sophia Köllers, Anna Lepels, Catharina Bötzow, Anna vom Rade, Gertrud Köllers, Ilsabe Lepels, Anna Lepels, Ilse Lepels des Jakob Plumkow Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Krummin war Kirche für die Orte&#039;&#039;: Krummin, Bannemin, Mahlzow, Mölschow, Neeberg, Sauzin, Wolgaster Fähre, Zecherin bei Wolgast, Ziemitz, Zinnowitz (Zitz) bis 1927, Trassenheide (Hammelstall) bis 1901, Karlshagen (Hammelstall Schiede) bis 1901,Peenemünder Schanze bis 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurden die 10 Rundfenster mit  modernen Motiven des Stralsunder  Künstlers Hermann Lindner  geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Michael-Kirche_(Krummin) Kirche Krummin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/kirchen/evangelische-kirche-krummin/ Kirchgemeinde Krummin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das reitende Evangelium von Krummin&#039;&#039;&#039; - Pastor Karl Böttiger&lt;br /&gt;
Ein Stückchen Familien-, Orts-, Zeit-, Kirchen- und Weltgeschichte aus Anlass der Eröffnung einer Ausstellung von Kohlezeichnungen, Dokumenten und Briefen aus dem Jahr 1929 in der Kirche zu Krummin am 03. Juli 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Das_reitende_evangelium_von_krummin_pastor_karl_boettiger.pdf| 1929 Das reitende Evangelium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Krummin.jpg|Kirche Krummin&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Krummin süd.jpg|Krummin Südseite&lt;br /&gt;
Datei:Wappen v Corswandt.jpg|Wappen der Familie von Corswandt&lt;br /&gt;
Datei:Kelch.jpg|Kelch aus der Klosterzeit, heute in Greifswald Museum&lt;br /&gt;
Datei:Fenster Krummin.jpg|Fenster 1993 von Hermann Lindner&lt;br /&gt;
Datei:Karl Böttiger Krummin Pastor.jpg|Pastor Karl Böttiger mit Familie&lt;br /&gt;
Datei:Krummin-Klosterkirche Pastoren.jpeg|Äbtissien und Pastoren in Krummin&lt;br /&gt;
Datei:2008 Krummin Geschichte Buch.jpg|Kloster Buch Geschichte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liepe Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liepe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kirche St. Johannes&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
zum Kirchspiel gehören die Orte: [[Grüssow]], [[Krienke]], [[Liepe]], [[Quilitz]], [[Reestow]] und [[Warthe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1216 wird in einer Urkunde für das Kloster Grobe eine Kirche im [[Lieper Winkel]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die älteste Dorfkirche der [[Insel Usedom]] und eine der ältesten Dorfkirchen Pommerns. Mit Feld- und Backsteinen gemischt gemauert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wandmalerei&#039;&#039; 15./16. Jahrh. Kreuzigung Christi, Auferweckung Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glocken&#039;&#039; von 1850 und 1955 - Glockenstuhl: 1860 und 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jetzige Bau steht auf den Fundamenten eines Gebäudes aus dem 15. Jahrhundert. 1792 stürzte das Dach ein – nach dem Gottesdienst! Georg Wilhelm Meinhold, Vater des Dichters [[Wilhelm Meinhold]], war von 1813 bis zu seinem Tode 1828 Pfarrer in Liepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kanzelaltar&#039;&#039; (protestantisch), Beichtstube, Gestühl von 1735 – 1772&lt;br /&gt;
2010 wurde der verlorene Aufsatz des Kanzelaltar ohne alte Vorlage von  Peter Makolies und &lt;br /&gt;
Werner Schmurr ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Orgel:&#039;&#039; Grüneberg/Stettin ca. nach 1850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-benz-morgenitz/ Verwaltung Lirche Liepe]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Liepe_(Usedom) Kirche Kirche Liepe im Lieper Winkel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Liepe Kirche.JPG|Liepe - Insel Usedom Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Liepe Kirche Eingang.jpg|Liepe Eingangstür zur Kirche &lt;br /&gt;
Datei:Liepe 2005.jpg|Liepe Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:Liepe Linden Kirche.JPG|alte Linden säumen den Weg zur Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Liepe Kanzelaltar.JPG|Kanzelaltar aus der evang. Zeit&lt;br /&gt;
Datei:Liepe Weihekreuz.jpg|Weihekreuz aus der kath. Zeit&lt;br /&gt;
Datei:2008 Liepe Kirche Geschenk.jpg|2008 Geschenk&lt;br /&gt;
Datei:2008 Liepe Kirche Johannes Stein.jpg|Johannes Stein&lt;br /&gt;
Datei:2008 Liepe Kirche.jpg|2008 Johannes Stein&lt;br /&gt;
Datei:2016 Liepe 800 Jahe Glocken 1.jpg|2016 800 Jahre Kirche Liepe 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Liepe 800 Jahre Glocken 2.jpg|2016 800 Jahre Kirche Liepe 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Liepe 800 Jahre.jpg|800 Jahre Liepe &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OZ 01.08.2025&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Instandsetzung der &#039;&#039;&#039;Pfarrscheune in Liepe&#039;&#039;&#039; auf der Insel Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 20.000 Euro bereit. Diese Förderung sei möglich dank zahlreicher zweckgebundener Spenden, teilte die Stiftung am Mittwoch in Bonn mit. Der um 1900 entstandene, freistehende Fachwerkbau ist eingeschossig und hat ein Spitzdach. Die Wände sind durch Sichtfachwerk strukturiert - mit teils verputztem, teils unverputztem rotem Backstein. Der Pfarrhof in Liepe ist laut Stiftung ein größtenteils noch vollständig erhaltenes, beispielhaftes Pfarrhofensemble mit Hauptgebäude, Nebengelass und Pfarrgarten. Gebaut worden sei mit regionalen Materialien und Gestaltungsbesonderheiten, die an den Türblättern, Kastenfenstern, der Innenbemalung und den Fußbodenfliesen als kaum überformt erkennbar seien, hieß es. Deshalb sei die Anlage orts-, bau- und kunstgeschichtlich ein Beispiel für einen Profanbau der norddeutschen Kulturlandschaft mit ortsbildprägendem Zeugniswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mellenthin Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mellenthin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin Meyen Kirche.jpg|thumb|250px|rechts|Familie Meyen Gruft Kirche Mellenthin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1323&#039;&#039;&#039; – Priester Wulfardus genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südportal – alter Mahlstein als Weihwasserbecken eingebaut&lt;br /&gt;
Backsteinkirche – Chorraum aus Feldsteinen&lt;br /&gt;
Renaissanceportal am Eingang zum Kirchhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 14.Jahrhunderts war die Mellenthiner Kapelle der St. Paulskitrche in Usedom unterstellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glocke&#039;&#039; von &#039;&#039;&#039;1664&#039;&#039;&#039; Stifter Landgraf von Hessen und seine Gemahlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Orgelempore&#039;&#039; aus dem Mittelalter &lt;br /&gt;
aus dem 17./18.Jh. sind Altar, Kanzel und das Kastengestühl&lt;br /&gt;
Malerei am Gestühl von 1691&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1775&#039;&#039;&#039; wurde der Innenraum ausgebessert und das obere Turmgeschoss und Turmhelm aufgesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Altar von 1755,&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kreuzgewölbe&#039;&#039;&#039; mit mittelalterlicher Deckenmalerei -  &#039;&#039;&#039;1930 entdeckt&#039;&#039;&#039; und freigelegt&lt;br /&gt;
1930 Erneuerung des Kirchendaches und der Friedhofsmauer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grabplatte an der Wand befestigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nur zum Teil erhaltene Inschrift lautet:&lt;br /&gt;
Anno 1594 den 12. Juli ist der edle und ehrenfeste Rüdiger von Neuenkirchen, auf Mellenthin und Vorwerk erbgesessen, seines Alters 63 Jahre, in Gott entschlafen und liegt allhier neben der edlen und vieltugendsamen Ilsabe von Eickstädt, seiner Ehefrau begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grabplatte hat die Menschen zu &#039;&#039;&#039;Sagen&#039;&#039;&#039; inspiriert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Raub der Nonne durch einen unterirdischen Gang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Bernsteinhexe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ritter mit der goldenen Kette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dorfkirche_Mellenthin bei Wikipedia Kirche Mellenthin]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-benz-morgenitz/ Pfarramt Mellenthin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fresken Erklärung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellenthin Kirche – &#039;&#039;&#039;mittelalterliche Fresken&#039;&#039;&#039; -  in den vier Gewölbesegmenten über dem Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über der Altarwand:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Christus mit Schwert und Lilie als Weltenrichter in der Mandorla thronend, neben sich Maria und Johannes, als erste Selige ihren Gräbern entsteigend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Nordfeld:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Kaum mehr zu erahnen, Verkündigung, Geburt, Christus mit Abraham, Salomo und David. Gegenüber der Hölle feuriger Schlund; der Engel des Gerichts treibt eine Schar verzweifelt Klagender zurück, Kröten kriechen an ihnen empor, feurige Höllengestalten legen sie in Ketten. &lt;br /&gt;
Nicht minder krass im Westfeld Martyrium und Verklärung des Hl. Erasmus: Während Folterknechte die Gedärme des geschundenen am Boden liegenden Heiligen noch fein säuberlich auf eine Spindel drehen, entschweben darüber schon zwei Engel mit seiner Seele gen Himmel. (Aus: Eine Bilderreise Usedom – Wächter /Teufel 1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mellenthin Kirche 2011.jpg|Mellenthin Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Mellenthin Gruppe.jpg|Mellenthin Besucher&lt;br /&gt;
Datei:Mellenthin Kreuzgewölbe.jpg|Kreuzgewölbe mit Fresken&lt;br /&gt;
Datei:Mellenthin Empore.jpg|Mellenthin Empore Restaurierung&lt;br /&gt;
Datei:Eichen Kirche 2001.jpg|Mächtige Eichen an der Kirchenmauer&lt;br /&gt;
Datei:2000 Text Mellenthin.jpg|2000 Geschichte der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:2000 Text Mellenthin 1.jpg| 2000 Abschrift der Tafel&lt;br /&gt;
Datei:2020 Text Mellenthin.jpg| 2020 Geschichte der Kirche &lt;br /&gt;
Datei:2000 Mellenthin 1.jpg|2000 Blumen am Gestühl von 1691&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mellenthin 2.jpg| 2000&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mellenthin 3.jpg| 2000&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mellenthin 4.jpg| 2000&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mellenthin Grabblatte.jpg| 2000 Grabplatte Neuenkirchen&lt;br /&gt;
Datei:2009 Mellenthin Kirche innen.jpg| 2009 Mellenthiner Kirche&lt;br /&gt;
Datei:2009 Mellenthin Kirche Bilder.jpg|2009 Kreuzigung, Jüngstes Gericht&lt;br /&gt;
Datei:2010 Mellenthin Altar.JPG|2010 Mellenthin Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Rettung der Kunstwerke =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999.jpg| 1999 Restaurierung beginnt&lt;br /&gt;
Datei:2001 Deckengemälde.jpg| 2001 Arbeit an den Deckengemälden&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirchenmauer.jpg|2001 Kirchenmauer&lt;br /&gt;
Datei:2001.jpg|2001 Fortschritt der Restaurierung&lt;br /&gt;
Datei:2003 OZ Teil 1.jpg| 2003 OZ Mellenthin Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2003 OZ Teil 2.jpg| 2003 OZ Mellenthin Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2003 UK Teil 1.jpg| 2003 UK Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2003 UK Teil 2.jpg| 2003 UK Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 fertig.jpg| 2004 Abschluss der Arbeiten&lt;br /&gt;
Datei:2013 Stifter 1.jpg| 2013 Stifter Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2013 Stifter 2.jpg| 2013 Stifter Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönchow Kirche====&lt;br /&gt;
Minichow - von Mönchen gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1168 – Ersterwähnung – eine der ältesten deutschen Ansiedlungen Pommerns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalterliche Kirche – &lt;br /&gt;
Ende des 16. Jahrhunderts weitgehend erneuert.&lt;br /&gt;
Freilegung bemerkenswerter Bemalungen des 17. Jahrhunderts an Decke, Empore, Gestühl, Kanzel und Altar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Orgelempore&#039;&#039; mit 8 Heiligenbildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glocke&#039;&#039; 1754 in Stettin gegossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Christoph Hirte aus Usedom malte 1769 diese Blumen des Kastensgestühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzturm 1817 durch Sturm zerstört  – 1827-1828 Fachwerkturm erbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tor vom Kunstschmied Langhoff - Stolpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf dem Friedhof&#039;&#039;  Mönchow (gegenüber der Kirche) Mausoleum  der Familie des Bauern Carl Dannenfeld&lt;br /&gt;
aus Gneventhin - neobarocker Backsteinbau von 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dorfkirche_M%C3%B6nchow bei Wikipedia Kirche Mönchow]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-usedom-stolpe-moenchow/ Pfarramt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1998 Mönchow Kirche.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow kirche.jpg|Mönchow Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Fachwerkturm.jpg|Mönchow Fachwerkturm&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow innen.jpg|Mönchow innen&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Blume.jpg|Mönchow Malerei Kastengestühl&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow 1942.jpg|Mönchow Soldat besucht Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Daten.jpg|Mönchow - Bewohner erhalten die Kirche&lt;br /&gt;
Datei:1963 Turm Mönchow 1.jpg|1963 Mönchow&lt;br /&gt;
Datei:1963 Turm Mönchow 2.jpg|1963 Mönchow&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz Kirche Mönchow.jpg|Foto Pastor Metz, Kunstschmied Langhoff&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Glocke.jpg|Glocke 1754&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Leuchter 2000.jpg|Messingleuchter&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Leuchter Gustav Adolf 2000.jpg|Figur soll Gustav Adolf darstellen&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Orgel 2000.jpg|Mönchow Orgel&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Kirche Tor.jpg|Mönchow Tor vom Kunstschmied Langhoff, Stolpe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kirche Mönchow Berichte=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen Mönchow Stolpe Usedom T1.jpg|ca. 1995 Mönchow Stolpe&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen Mönchow Stolpe Usedom T2.jpg| ca. 1995 Usedom Stadt&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Kirche Text.jpg|Kirche Mönchow&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Daten a.jpg|Kirche Mönchow&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mönchow Kirche.jpg|2000 Kirche Mönchow&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mönchow Kirche a.jpg|2000 Kirche Mönchow&lt;br /&gt;
Datei:2002 Mönchow Kirche 1.jpg|2002 Mönchow Kirche Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2002 Mönchow Kirche 2.jpg|2002 Mönchow Kirche Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2005 Mölschow Kirche 1.jpg|2005 Mönchow Kirche Teil1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Mölschow Kirche 2.jpg|2005 Mönchow Kirche Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mönchow Mausoleum.jpg|2008 Mausoleum&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Altar.jpg|Mönchow Altar&lt;br /&gt;
Datei:Faltblatt 3 Mönchow Kirche .jpg|Faltblatt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Petri Kirche Figuren.jpg| Figuren vom Mönchower Altar&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Altar 2024.jpg|Figuren in Wolgast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Morgenitz Kirche====&lt;br /&gt;
Zum Kirchspiel gehören die Orte Krienke, Morgenitz und Suckow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1318 Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 14.Jahrhunderts war die Morgenitzer Kapelle der St. Paulskirche in Usedom unterstellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1423 eigene Pfarrei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1764 stürzte das Dach nach einem Sturm ein – hatte einen Holzglockenturm - der Wetterhahn ist in der Kirche zu sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glockenstuhl&#039;&#039; jetzt freistehend  mit 2 Glocken (Bronze und Stahl ) vor dem Glockenstuhl - Denkmal für die Gefallenen - 16 Pferde zogen den Findling vom Gothensee hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wurde die Holztonnendecke eingebaut, um Platz für die Orgel zu schaffen.&lt;br /&gt;
Im Inneren barocke Ausstattung – von Peter Christoph Hirte (*1725) aus Usedom  gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 Grüneberg Orgel eingebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei mittelalterliche Holzfiguren, evtl. vom älteren Altar - einer, der Paulus,  - über 200 Jahre alt wurde im Oktober 2013 gestohlen. 2018 durch neue Figur ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Totenbrettchen&#039;&#039; in der Kirche:&lt;br /&gt;
Sitte bis Ende 18. Jahrhundert - Wenn unverheiratete Mädchen starben, wurde ein Brettchen mit Namen und Daten mit Brautkrone, die zuvor auf dem Sarg war, geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Morgenitz, im Außenbereich der Kirche, liegen von Pastor Wilhelm Hörstel (+1945) gesammelte Mahlsteine der Stein- und Bronzezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch Heimatschriftsteller – seit 1919 Pastor in Morgenitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Prunksarg&#039;&#039; in der Gruft unter dem Altar - &lt;br /&gt;
von 1699 kupferner Prunksarg des in schwedischen Diensten stehenden Obrist Paul Weediger von Borcke.&lt;br /&gt;
Die Reste der Gebeine seiner schwedischen  Frau Sophie Juliane geb. von Rehnschild wurden auch dem Sarg beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obrist Paul Weediger von Borcke war zu Lebzeiten von der schwedischen Königin Christine mit dem Gut Krienke belehnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Aus der Schwedenzeit| Frau von Borcke war Schwester der Frau von Appelmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-benz-morgenitz/ Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Morgenitz bei Wikipedia Kirche Morgenitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Kirche.jpg|Morgenitz Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Eingang Kirchhof.jpg|Eingang zum Kirchhof&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Glockenstuhl.jpg|Glockemstuhl&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Glocke.jpeg|alte Glocke Morgenitz&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Glocken.jpg|2015 Glockenstuhl mit Glocken&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Altar.jpg|Morgenitz Altar&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Gruft Sarg.jpg|Morgenitz Gruft&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Text 1.jpg|Morgenitz Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Text 2.jpg|MMorgenitz Geschiochte 2&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Hörstel.jpg|Morgenitz Grabstein des Pastors&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Pfarrhaus.jpg|Morgenitz Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift der handschriftlichen Morgenitz Geschichte, die in der Kirche angebracht war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Morgenitzer Kirche&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1270 kam Morgenitz in den Besitz des Prämonstratenserklosters Usedom (ab 1308 Pudagla). 1308 Bau einer Kapelle. Ob das Portal in der Nordwand ein Rest dieser Kapelle ist, bleibt zweifelhaft. Die jetzige Kirche stammt aus dem 15. Jhd. Besonders schön ist der Westgiebel. Große Fenster in der Ostwand wurden 1702 durch schweren Sturm herausgerissen, die Öffnungen später zugemauert. 1747 wird das Dach durch einen Wirbelsturm abgedeckt, das neue Dach stürzte schon 1764 ein, zerschlägt die flache Decke des Kirchenraumes und reist die obere Hälfte des Ostgiebels mit herab. Damals wurden Emporen, Kanzel und Altar, Taufstein, Kronenleuchter, Gestühl und alles altes Holzschnitzwerk, „wovon sehr viel vorhanden war“ darunter mehrere Votivschiffe zerschmettert. Der Wiederaufbau erfolgte 1771. Aus diesem Jahre stammt auch der barocke Altaraufsatz, dessen Gemälde, das Abendmahl, die Auferstehung und die Himmelfahrt und – seitlich – die Apostel Petrus und Paulus darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die beiden allein erhaltenen mittelalterlichen Schnitzfiguren fanden im Altaraufsatz ihren Platz. Die Ausmalung der Kirche wurde 1777 dem Usedomer Maler Christoph Peter Hirt übertragen. Er malte auch die Bilder der Evangelisten an der Kanzel, die Altarbilder und die Blumen am Gestühl. Die Totenbretter (18.Jahd.) an den Wänden der Kirche dienten der Aufbewahrung der Braut- oder Sterbekronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Altar befindet sich eine Gruft mit Kreuzgewölbe darin der kupferne Prunksarg des schwedischen Obristen Paul Weediger von Borcke (gest.: 1699). Das zinnerne Kruzifix und weiterer Zinnschmuck gehörte ursprünglich zum Sarg der Frau des Obristen: Sophie Juliane geb. von Rehnschiöld (gest. 1715). In der Sakristei befindet sich ein Grabstein aus dem Jahre 1654. 1854 wurde die Orgel eingebaut, die flache Balkendecke musste dem Tonnengewölbe weichen. Nachdem die Kirche zuletzt 1933 renoviert worden war, wurde die jüngste Renovierung 1977 vorgenommen. Die erforderlichen Mittel brachte die Gemeinde selber auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem alten Kirchhof wurde bis 1876 beerdigt. Hier ist eine umfangreiche Sammlung von Mahlsteinen und anderen interessanten Steinen (auch aus Hünengräbern) zu sehen. Ein solcher Hünengrabstein trägt vor der Kirche den Taufstein aus dem 13. Jhd. Der große Findling vor dem Glockenstuhl wurde mit 16 Pferden und Flaschenzügen vom Gothensee herbeigeschafft. An der Ostwand der Kirche eine Grabplatte aus schwedischem Kalkstein. Der Glockenstuhl wurde 1820 errichtet und 1928 erneuert. Vom hölzernen Turm blieb nur der schmiedeeiserne Hahn von 1736.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Netzelkow Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Marien&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1229 wird ein Pfarrer Philippus vom Gnez erwähnt. Die Kirche war dem heiligen Michael geweiht. Diese Kirche hat nur ca. 100 Jahre bestanden. &lt;br /&gt;
Die Marienkirche wird auf dem gleichen Grund stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. und 15.Jahrhundert errichtet, 2 Glocken (älteste auf Usedom) mit Wappen der Familie Lepel&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kleine Glocke&#039;&#039; 1942 abgeholt zum Einschmelzen - 1950 in Hamburg auf dem [[Glockenfriedhof]] wiedergefunden und nach Netzelkow geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  heute turmlos – 1934 wurden Fundamente eines Turmes im Westen freigelegt, der aus viel Holz bestand. Ostgiebel 15. Jahrhundert, kleinste Kirche der Insel Usedom, Weihwasserbecken – Mahlstein eingemauert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche war für die Orte: Netzelkow, Neuendorf, Lütow, Insel Görmitz und für Tzys, so hieß Zinnowitz bis 1751 - ab ca. 1975  von Zinnowitz  betreut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781  erhielt sie einen Anbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 - 1879 wurde sie, nach einem Brand im Jahre 1860, völlig neu gestaltet. Holzdecke eingebaut und Giebelbekrönung aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Taufstein&#039;&#039; aus dem 14. Jahrhundert (einzig erhaltener auf Usedom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chorapsis, Sakristei und Leichenhalle wurden erst im 19. Jahrhundert angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 stiftete Maria von Lepel die &#039;&#039;Glasmalereien&#039;&#039; der Fenster: links Paulus (Buch, Schwert), rechts Petrus (Schlüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 zur Kirche Zinnowitz (Tochter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurden die mittelalterlichen Glocken durch Spenden saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Wilhelm Meinhold]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer, Schriftsteller (Bernsteinhexe) geb. 27.02.1797 in Netzelkow gest. 30.11.1851 in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche Netzelkow Grabmal aus Holz für Christian Carl von Lepel gest. 1747. Familie Lepel seit 1367 auf dem Gnitz nachweisbar&lt;br /&gt;
ein Rittergeschlecht aus Niedersachsen seit 1236 in Mecklenburg seit 1251 bei Lassan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 Dach neu wieder mit &amp;quot;Biberschwänzen&amp;quot; eingedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* PEDA-Kunstführer Nr. 129/1994 ISBN 3-930102-34X für Zinnowitz und Netzelkow&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-krummin-karlshagen-zinnowitz/ Pfarramt]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Marien-Kirche_(Netzelkow) Kirche Netzelkow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Netzelkow Kirche.jpg|Netzelkow Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Netzelkow Glockenstuhl.jpg|Netzelkow Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:Netzelkow innen.jpg|Netzelkow Kirche innen&lt;br /&gt;
Datei:Taufbecken14 Jahrh.jpg|Netzelkow Taufbecken 14. Jahrh.&lt;br /&gt;
Datei:Netzelkow Mahlstein.jpg|Steinzeitlicher Mahlstein als Weihwasserbecken&lt;br /&gt;
Datei:Netzelkow Lepel Grabmahl.jpg|Netzelkow - Grabmahl Lepel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Netzelkow Kirche.jpg|2008 Kirche Netzelkow&lt;br /&gt;
Datei:2020 Netzelkow 1.jpeg|2020 OZ Sanierung Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Netzelkow 2.jpg|2020 OZ Sanierung Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Peenemünde Friedhofskapelle====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde gehörte zum Kirchspiel Kröslin. Während der Schwedenzeit (1654 - 1721) gehörte der Ort zum Kirchspiel Krummin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Friedhofskapelle - Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 von Friedrich Kräger errichtete achteckige Friedhofskapelle wurde 1993 getreuer Nachbau und ist Gedächtniskapelle  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 Errichtung des &#039;&#039;Gedenksteines&#039;&#039; für Gustav II. Adolf mit der Inschrift. „Verzage nicht, Du Häuflein klein“.&lt;br /&gt;
Der Stein stand bis 1945 am Uferrand der Peene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Glockenstuhl&#039;&#039;l mit neuer Glocke im Jahre 1993 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1939 gehörte der Ort Peenemünde zum Kirchspiel Kröslin ( Festland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedhof rings um die Kapelle wird noch heute benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapelle_Peenem%C3%BCnde bei Wikipedia Gedenkkapelle]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-krummin-karlshagen-zinnowitz/ Pfarramt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Kapelle.jpg|Peenemünde Kapelle&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Glocken.jpg|Penemünde Kapelle mit Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Friedhof.jpg|Peenemünde Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde innen.jpg|Peenemünde innen&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Schild.JPG|Peenemünde Schild&lt;br /&gt;
Datei:Stein Gustav Adolf.jpg|Peenemünde - Gedenkstein für Gustav Adolf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stolpe Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stolpe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1218 schon ein Priester genannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 brannte die Kirche durch Blitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 Kirche neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Kirchturm erneuert – untere Teil ummantelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 eine mittelalterliche Glocke für den Krieg abgeliefert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 – Kirchturm saniert, mit Kupfer eingedeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 Hauptdach neu eingedeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patronatsloge rechts für die Familie von Schwerin, Schlossbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 – Orgel B. Grünberg, Stettin mit Rokokoprospekt (gebraucht von Krummin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 -  Orgel ausgeraubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 repariert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/stolpe/ Ortsfamilienbuch Stolpe auf Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Stolpe_auf_Usedom bei Wikipedia Kirche Stolpe auf Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-usedom-stolpe-moenchow/ Pfarramt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Usedom.jpg|Stolpe Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Usedom Kirche.jpg|Stolpe Usedom Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Usedom Eingang.jpg|Stolpe Usedom Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Usedom innen.jpg|Stolpe Usedom innen&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Usedom Altar.jpg|Stolpe Usedom Altar&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Usedom Orgel.jpg|Stolpe Usedom Orgel&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen Mönchow Stolpe Usedom T1.jpg|Bescheibung Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen Mönchow Stolpe Usedom T2.jpg|Bescheibung Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Faltblatt 2 Stolpe Kirche.jpg|Faltblatt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Usedom Stadt Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Usedom Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2020 1 Bischof Otto.jpg|thumb|200px|rechts|OZ 2020 Bischof Otto]]&lt;br /&gt;
1337 - Ersterwähnung der Marienkirche (3. Kirche der Stadt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1475 - Neubau nach dem großen Stadtbrand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 – Holzpfeiler und Balkendecke werden restauriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gab es 5 Kirchen oder Kapellen in der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paulusglocke von 1639 im Turm der Marienkirche erinnert an die erste Kirche von Usedom St. Paulus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 – 1893 Restauration  nach Plänen von Ludwig Böttger – Chor, Turmoberteil, und Innengestaltung – neugotisch (Historismus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altarschranken von 1743 Wappen der Stifter: Leutnant von Massow und seiner Frau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenster „Auferstehung“ in der Usedomer Kirche - hergestellt - Königliches Institut für Glasmalerei, Berlin  1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 / 1893 Restauration Chor, Turmoberteil und Innengestaltung – neugotisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabplatte des Herzogspaares Ratibor und Pritislawa  Gründer des Kloster Grobe an der Wand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Kirchenglocken, davon eine aus dem Jahre 1639, gehören zum Ältesten was noch von der Innenausstattung vorhanden ist. Die Grüneberg Orgel stammt aus dem Jahre 1892.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bischof Otto von Bamberg&#039;&#039; - Apostel der Pommern - &lt;br /&gt;
2013  wurde  die Holzstatue  vom 76-jährigen Günter Roßburg aus Gneventhin  der Marienkirche übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/usedom/ Ortsfamilienbuch der Kirch Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Marien-Kirche_(Usedom)bei Wikipedia Kirche Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-usedom-stolpe-moenchow/ Pfarramt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche um 1880.jpg|Stadt Usedom St. Marien um 1880&lt;br /&gt;
Datei:1894 Kirche Stadt Usedom.jpg|Stadt Usedom 1894 Umbau Dokument&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Kirche.JPG|Stadt Usedom - mächtige Mauern&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Nebeneingang.JPG|Stadt Usedom Nebeneingang&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt innen.jpg|Sankt Marien innen&lt;br /&gt;
Datei:Bischof Otto in Stadt Usedom.jpg|Otto von Bamberg - Apostel der Pommern&lt;br /&gt;
Datei:Faltblatt 1 Usedom Stadt.jpg|Faltblatt&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pastor Schulze Usedom Stadt.jpg|2016 Pastor Schulze Abschied&lt;br /&gt;
Datei:2019 Marienkirche Wein.jpg|2019 Wein der Marienkirche&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Pastor 2024 .jpg|Pastor Tiede 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinnowitz gehört zur Kirchgemeinde Krummin-Karlshagen-Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsteinlegung 15. Juli 1894 Einweihung 16. Juli 1895 – Kosten: 66000 Mark seit 1869 Geld gesammelt und Spenden erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsname: bis ca 1650 : Tzys bis 1749 : Zitz dann: Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1927 zur Kirche Krummin gehörend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche im neugotischen Stil (Historismus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orgel erbaut von Dinse, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* PEDA-Kunstführer Nr. 129/1994 ISBN 3-930102-34X für Zinnowitz und Netzelkow&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Zinnowitz bei Wikuipedia Kirche Zinnowitz]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-krummin-karlshagen-zinnowitz/ Pfarramt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Postkarte.jpg|Zinnowitz Kirche Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz.JPG|Zinnowitz Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kirche.jpg|Zinnowitz Kirche&lt;br /&gt;
Datei:1958 Zinnowitz Orgel.jpg|Zinnowitz 1958 Orgel&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Altar.jpg|Zinnowitz Altar&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz-Jesus.jpg|Zinnowitz Figur über dem Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Pfarrer 2010.jpg|2010 Pfarrer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pastorin Heinke Zinnowitz.jpg|2022 Pastorin Heinke Verabschiedung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zirchow Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zirchow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St Jakobus - Schutzheiliger der Handwerker&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Simon Kirche Zirchow.jpg|thumb|200px|rechts|2022 Pastor Simon]]&lt;br /&gt;
1319 Ersterwähnung,&lt;br /&gt;
gehört zu den ältesten Bauwerken der Insel, steht erhoben auf einem Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1468 aus der Hand des Klosters Stolp / Peene an das Kloster Pudagla.&lt;br /&gt;
Diese Orte gehören zum Kirchspiel: Bossin, Dargen, Görke, Kachlin und Neverow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wände aus Feldsteinen sind mehr als einen Meter stark. Kirche war in Kriegszeiten Fluchtburg für Mensch und Vieh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glockenstuhl ist technisch ein besonderer Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reste mittelalterlichen Wandmalereien wurden im Jahre 2000 freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 Orgel von Kaltschmidt aus Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Altarkreuz aus dem 15. Jahrhundert wurde im Nov. 1996 gestohlen. Im Februar 1997 war das Kreuz wieder da. Der Pastor i.R. Otto Simon hatte mit Einwohnern eindringlich gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1996 Jahres wurde der Opferstock  mit ca. 200 Mark geraubt. 1969 wurde zwei wertvolle Silberleuchter und 1988 die ledergebundene  Altarbibel von 1756 entwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Simon (1929 - 2022) - Pastor von 1960 bis 1994 in Zirchow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Feininger&#039;&#039; zeichnete die Zirchower Kirche sieben mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/zirchow/ Ortsfamilienbuch der Kirche Zirchow]&lt;br /&gt;
* [https://www.brooklynmuseum.org/opencollection/objects/1116 Brooklyn Museum: Feininger Zirchow V]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Jacobus-Kirche_(Zirchow) bei Wikipedia Kirche Zirchow]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-ahlbeck-zirchow/ Pfarramt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zirchow 1900 AK.jpg|1900 Postkarte1&lt;br /&gt;
Datei:Zirchow Kirche.jpg|Kirche Zirchow&lt;br /&gt;
Datei:Zirchow Seiteneingang.jpg|Seiteneingang Zirchow Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Zirchow Kirche innen.JPG|Zirchow Kirche innen&lt;br /&gt;
Datei:Zirchow Votivschiff.jpg|Votivschiff&lt;br /&gt;
Datei:Zirchow Kriegsopfer.jpg|Tafel Opfer Weltkrieg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Zirchow Kirche.jpg|2023 Kirche des Jahres Nr. 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Katholische Kirchen der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/kath-pfarramt-heringsdorf-zinnowitz/ Pfarramt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der katholischen Pfarrer Alfons Maria Wachsmann, Pfarrer der Pfarrei St. Otto Usedom-Anklam-Greifswald, wurde 1943 von der Gestapo verhaftet und 1944 in Brandenburg-Görden hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ostseezeitung 28.01.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarreien Zusammenschluss Greifswald, Usedom und Anklam - sechs Kirchen gehören dazu: Greifswald, Wolgast, Zinnowitz, Heringsdorf, Anklam und Gützkow. Der Name der Pfarrei: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;St. Otto&amp;quot;&#039;&#039;&#039; nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bamberg Bischof von Bamberg Wikipedia], der die ersten Slawen hier taufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Otto Heim Zinnowitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern|Erklärung warum Otto-Heim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; als katholisches Kinderheim gegründet, nachdem eine Wohltäterin 90.000 Goldmark mit der Auflage gespendet hatte, an der Ostsee ein Erholungsheim für Kinder zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marienschwester leiteten das Heim von 1947 bis 1999 und waren noch bis 2004 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute &amp;quot;St, Otto-Heim  - Zinnowitz - Begegnungsstätte für Jung und Alt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 3 Tafeln.jpg|Otto Heim Zinnowitz - Triptychon – Relief geschaffen 1978 vom Kunstformer Erhard John aus modernen Materialien&lt;br /&gt;
Datei:Otto Heim Kirche.jpg|Otto Heim Zinnowitz Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ottoheim.jpg|Anlage Otto Heim&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Ottoheiminnen.jpg|Schlafsaal für Kinder im Otto Heim&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kath Kirche Zinnowitz.jpg|2008 Erstkommunion&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.st-otto-zinnowitz.de/ Homepage St. Otto Heim Zinnowitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stella Maris Heringsdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon &#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039; wurde von der Caritas ein Kinderheim hier errichtet. Auch zu DDR-Zeiten  war es ein Altersheim.&lt;br /&gt;
Heute ist es Alten- und Pflegeheim und eine Ferienwohnanlage des Deutschen Katholischen Blindenwerkes .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Kirche wurde  2000 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altartisch, Tabernakel, Taufstein und Lesepult sind aus Kiefersfelder Marmor gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:StellaMaris4.jpg|Hinweis für „Stella Maris“&lt;br /&gt;
Datei:StellaMaris2.jpg|Innenraum neue Kirche&lt;br /&gt;
Datei:StellaMaris3.jpg|Altar neue Kirche&lt;br /&gt;
Datei:StellaMaris1.jpg| moderne Architektur&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katholiken auf der Insel Usedom ca. 800 - Evangelische Christen ca.  9000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buch:&#039;&#039;&#039; Verlag epubli [https://www.epubli.de/shop/buch/Kirchen-der-Insel-Usedom-Hilde-Stockmann-9783737541121/47442 Kirchen der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Brigitte Metz (1933-2013) Vorstellung der 3. erweiterten Auflage des Buches &amp;quot;Kirchen auf Usedom&amp;quot; im Mai 2009 in der Usedomer Marienkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klöster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=148355</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=148355"/>
		<updated>2026-05-23T08:06:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühgeschichte von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Kloster Eldena]] entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/Loitz_2024_Bericht.pdf Bericht 2024 über die Innenstadt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Juni  Usedomkurier&lt;br /&gt;
:;Bronzeskulptur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_Hedwig_von_Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel Sophia-Hedwig bei Wikipedia] [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &#039;&#039;&#039;Gattin&#039;&#039;&#039; vom Greifenherzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast (1545–1592), die Pommernherzogin, die über Jahrzehnte ihren Witwensitz in Loitz hatte erinnert ab sofort eine rund zweihundert Kilogramm schwere Bronzeskulptur, in Auftrag gegeben von dem ihren Namen tragenden örtlichen Winzerverein, mitfinanziert durch zahlreiche Spenden und Fördermittel, geschaffen von der Berliner Künstlerin Claudia Weidenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frau hat der Stadt weitaus mehr in ihrem Wirken hinterlassen, ist vielen Einwohner der Region bekannt - außerhalb Vorpommerns jedoch nur wenigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelte es sich bei der aus Hessen stammenden früheren Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel um eine für damalige Verhältnisse sehr selbstbestimmte, gebildete und aufgeklärte Frau, deren stärkste Waffen Frömmigkeit, Kunstsinn und die Suche nach Ausgleich darstellten, wie Gerd Albrecht aus Barth von der Historischen Kommission für Pommern bei der Einweihung erläuterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loitzer sind die Ersten, die dieser Fürstin ein derartiges Denkmal setzten, denn selbst Bilder von ihr sind Mangelware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich werde diese Skulptur auch der Bedeutung ihrer Stadt gerecht, die wegen der strategisch günstigen Lage am Flussübergang einst zwischen den Mecklenburgern, Vorpommern, Dänen und Ruganern sehr umkämpft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sophia Hedwig (1561 - 1631)&#039;&#039;&#039; übernahm 1593 nach dem frühen Tod ihres Mannes samt ihrer Kinder das Leibgedinge Loitz und dort bis auf eine kurze Unterbrechung bis zu ihrem Lebensende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastorin Friederike Grube erinnerte an ihre Barmherzigkeit und Mildtätigkeit, die Förderung der Kultur und die Unterstützung der Kirchengemeinde, der sie eine wertvolle Bibliothek und einen prachtvollen Erweiterungsbau von St. Marien hinterließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Augenmerk auf eine Frau zu lenken, die den Weinbau in der Region, insbesondere durch die Anpflanzung von Weinbergen in der Nähe von Loitz, förderte&lt;br /&gt;
Eine Tafel am Rande liefert jede Menge Informationen über die einstige Fürstin, der die Loitzer nun ein Denkmal gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhielt 1242 lübisches Recht.&lt;br /&gt;
:Die Anlage weist die Form eines Ovals mit zwei Längs- und zwei Querstraßen auf.&lt;br /&gt;
:Nach 1325 wurden die Stadtmauer und die vier Tore errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Loitzer Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das 1315 erstmals erwähnte Schloß erhielt im 16. Jahrhundet seine Renaissanceformen.&lt;br /&gt;
:1654 wurde es teilweise abgebrochen und 1701 bei einem großen Stadtbrand zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Loitz_Pommernherzogin_Denkmal_2024.pdf|Loitz Pommerherzogin 2024 Denkmal pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche und ihre Gemeinde in Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die ältesten Teile der Marienkirche entstammen dem 13. Jahrhundert, um 1600 wurde die Kirche erweitert und mit einem neuen Turm versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 1.jpg|Pastor Gienke 1 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 2.jpg|Pastor Gienke 2 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 1.jpg|2023 neue Pastorin 1&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 2.jpg|2023 neue Pastorin 2&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 3.jpg|2023 neue Pastorin 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Loitzer Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
:Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
:1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel&lt;br /&gt;
:1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft&lt;br /&gt;
:1947 Geographie-, Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium in Greifswald&lt;br /&gt;
:1959 Promotion in Greifswald&lt;br /&gt;
:1948 Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
:1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
:1976 stellvertretender Direktor für Forschung&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700«&#039;&#039;&#039; (Diss., 1959)&lt;br /&gt;
:mit Peter Krägenow »Regionalführer Mecklenburg, Vorpommern« (1991)&lt;br /&gt;
:mit Rolf Meincke (oder Reinke?) »Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde« (1992)&lt;br /&gt;
seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709. Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«&lt;br /&gt;
:verfasste für den »Historischen und geographischen Atlas von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«, &#039;&#039;&#039;»Wandlungen im ländlichen Siedlungs- und Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen«&#039;&#039;&#039; (1962), &#039;&#039;&#039;»Loitz. Ein Beitragzur Geographie der Stadt Loitz«&#039;&#039;&#039; (1967) und »Dreißig Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes«&#039;&#039;&#039; (1963)&lt;br /&gt;
und &#039;&#039;&#039;»Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische Skizze«&#039;&#039;&#039; (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald«&lt;br /&gt;
:»Das Geographische Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und »100 Jahre geographische Lehre und Forschung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998 hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai 2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-Möller)&lt;br /&gt;
:Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Studium der Theologie in Berlin, Promotion, &lt;br /&gt;
:Assistent bei Adolf von Harnack, &lt;br /&gt;
:Pastor in Wanne-Eickel, &lt;br /&gt;
:Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, &lt;br /&gt;
:den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), &lt;br /&gt;
:1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, &lt;br /&gt;
:trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
:Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Pastoren, &lt;br /&gt;
:Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), &lt;br /&gt;
:Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
:1823-1827 Gymnasium in Lübeck&lt;br /&gt;
:1827-1829 Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock&lt;br /&gt;
:1830 Promotion in Rostock&lt;br /&gt;
:1827 Mitglied der Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der Arminia Rostock&lt;br /&gt;
:1831 Advokat und Notar beim Oberappellationsgericht Greifswald&lt;br /&gt;
:1833 Stadtrichter sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in Loitz&lt;br /&gt;
:1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen Verbindungen amtsenthoben und verurteilt&lt;br /&gt;
:durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im Gerichtsbezirk Greifswald&lt;br /&gt;
:eröffnete 1838 in Stettin in Rechtsanwaltbüro und Notariat&lt;br /&gt;
:1856 Justizrat&lt;br /&gt;
:1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung&lt;br /&gt;
:»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage)&lt;br /&gt;
:Lehrer in Gützkow und Anklam&lt;br /&gt;
:1870 Lehrer und Kantor in Loitz&lt;br /&gt;
:Ruhestand in Anklam und Demmin&lt;br /&gt;
:»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben. Die Tafeln mit Orten berühmter Schlachten wurden in den 1950er Jahren von den Findlingen, die entlang des Weges zum Kriegerdenkmal aufgestellt sind, entfernt. Den Eingang zum Park markieren zwei Findlinge mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1914 und 1918. &lt;br /&gt;
Im Park sind weitere Kriegsdenkmäler aufgestellt worden: für die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg und im zweiten Weltkrieg, auch für sowjetische Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Loitzer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=148354</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=148354"/>
		<updated>2026-05-23T08:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühgeschichte von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Kloster Eldena]] entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/Loitz_2024_Bericht.pdf Bericht 2024 über die Innenstadt] [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Juni  Usedomkurier&lt;br /&gt;
:;Bronzeskulptur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_Hedwig_von_Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel Sophia-Hedwig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &#039;&#039;&#039;Gattin&#039;&#039;&#039; vom Greifenherzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast (1545–1592), die Pommernherzogin, die über Jahrzehnte ihren Witwensitz in Loitz hatte erinnert ab sofort eine rund zweihundert Kilogramm schwere Bronzeskulptur, in Auftrag gegeben von dem ihren Namen tragenden örtlichen Winzerverein, mitfinanziert durch zahlreiche Spenden und Fördermittel, geschaffen von der Berliner Künstlerin Claudia Weidenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frau hat der Stadt weitaus mehr in ihrem Wirken hinterlassen, ist vielen Einwohner der Region bekannt - außerhalb Vorpommerns jedoch nur wenigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelte es sich bei der aus Hessen stammenden früheren Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel um eine für damalige Verhältnisse sehr selbstbestimmte, gebildete und aufgeklärte Frau, deren stärkste Waffen Frömmigkeit, Kunstsinn und die Suche nach Ausgleich darstellten, wie Gerd Albrecht aus Barth von der Historischen Kommission für Pommern bei der Einweihung erläuterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loitzer sind die Ersten, die dieser Fürstin ein derartiges Denkmal setzten, denn selbst Bilder von ihr sind Mangelware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich werde diese Skulptur auch der Bedeutung ihrer Stadt gerecht, die wegen der strategisch günstigen Lage am Flussübergang einst zwischen den Mecklenburgern, Vorpommern, Dänen und Ruganern sehr umkämpft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sophia Hedwig (1561 - 1631)&#039;&#039;&#039; übernahm 1593 nach dem frühen Tod ihres Mannes samt ihrer Kinder das Leibgedinge Loitz und dort bis auf eine kurze Unterbrechung bis zu ihrem Lebensende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastorin Friederike Grube erinnerte an ihre Barmherzigkeit und Mildtätigkeit, die Förderung der Kultur und die Unterstützung der Kirchengemeinde, der sie eine wertvolle Bibliothek und einen prachtvollen Erweiterungsbau von St. Marien hinterließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Augenmerk auf eine Frau zu lenken, die den Weinbau in der Region, insbesondere durch die Anpflanzung von Weinbergen in der Nähe von Loitz, förderte&lt;br /&gt;
Eine Tafel am Rande liefert jede Menge Informationen über die einstige Fürstin, der die Loitzer nun ein Denkmal gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhielt 1242 lübisches Recht.&lt;br /&gt;
:Die Anlage weist die Form eines Ovals mit zwei Längs- und zwei Querstraßen auf.&lt;br /&gt;
:Nach 1325 wurden die Stadtmauer und die vier Tore errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Loitzer Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das 1315 erstmals erwähnte Schloß erhielt im 16. Jahrhundet seine Renaissanceformen.&lt;br /&gt;
:1654 wurde es teilweise abgebrochen und 1701 bei einem großen Stadtbrand zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Loitz_Pommernherzogin_Denkmal_2024.pdf|Loitz Pommerherzogin 2024 Denkmal pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche und ihre Gemeinde in Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die ältesten Teile der Marienkirche entstammen dem 13. Jahrhundert, um 1600 wurde die Kirche erweitert und mit einem neuen Turm versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 1.jpg|Pastor Gienke 1 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 2.jpg|Pastor Gienke 2 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 1.jpg|2023 neue Pastorin 1&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 2.jpg|2023 neue Pastorin 2&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 3.jpg|2023 neue Pastorin 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Loitzer Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
:Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
:1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel&lt;br /&gt;
:1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft&lt;br /&gt;
:1947 Geographie-, Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium in Greifswald&lt;br /&gt;
:1959 Promotion in Greifswald&lt;br /&gt;
:1948 Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
:1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
:1976 stellvertretender Direktor für Forschung&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700«&#039;&#039;&#039; (Diss., 1959)&lt;br /&gt;
:mit Peter Krägenow »Regionalführer Mecklenburg, Vorpommern« (1991)&lt;br /&gt;
:mit Rolf Meincke (oder Reinke?) »Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde« (1992)&lt;br /&gt;
seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709. Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«&lt;br /&gt;
:verfasste für den »Historischen und geographischen Atlas von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«, &#039;&#039;&#039;»Wandlungen im ländlichen Siedlungs- und Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen«&#039;&#039;&#039; (1962), &#039;&#039;&#039;»Loitz. Ein Beitragzur Geographie der Stadt Loitz«&#039;&#039;&#039; (1967) und »Dreißig Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes«&#039;&#039;&#039; (1963)&lt;br /&gt;
und &#039;&#039;&#039;»Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische Skizze«&#039;&#039;&#039; (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald«&lt;br /&gt;
:»Das Geographische Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und »100 Jahre geographische Lehre und Forschung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998 hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai 2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-Möller)&lt;br /&gt;
:Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Studium der Theologie in Berlin, Promotion, &lt;br /&gt;
:Assistent bei Adolf von Harnack, &lt;br /&gt;
:Pastor in Wanne-Eickel, &lt;br /&gt;
:Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, &lt;br /&gt;
:den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), &lt;br /&gt;
:1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, &lt;br /&gt;
:trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
:Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Pastoren, &lt;br /&gt;
:Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), &lt;br /&gt;
:Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
:1823-1827 Gymnasium in Lübeck&lt;br /&gt;
:1827-1829 Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock&lt;br /&gt;
:1830 Promotion in Rostock&lt;br /&gt;
:1827 Mitglied der Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der Arminia Rostock&lt;br /&gt;
:1831 Advokat und Notar beim Oberappellationsgericht Greifswald&lt;br /&gt;
:1833 Stadtrichter sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in Loitz&lt;br /&gt;
:1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen Verbindungen amtsenthoben und verurteilt&lt;br /&gt;
:durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im Gerichtsbezirk Greifswald&lt;br /&gt;
:eröffnete 1838 in Stettin in Rechtsanwaltbüro und Notariat&lt;br /&gt;
:1856 Justizrat&lt;br /&gt;
:1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung&lt;br /&gt;
:»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage)&lt;br /&gt;
:Lehrer in Gützkow und Anklam&lt;br /&gt;
:1870 Lehrer und Kantor in Loitz&lt;br /&gt;
:Ruhestand in Anklam und Demmin&lt;br /&gt;
:»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben. Die Tafeln mit Orten berühmter Schlachten wurden in den 1950er Jahren von den Findlingen, die entlang des Weges zum Kriegerdenkmal aufgestellt sind, entfernt. Den Eingang zum Park markieren zwei Findlinge mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1914 und 1918. &lt;br /&gt;
Im Park sind weitere Kriegsdenkmäler aufgestellt worden: für die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg und im zweiten Weltkrieg, auch für sowjetische Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Loitzer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Greifenherz%C3%B6ge&amp;diff=148353</id>
		<title>Greifenherzöge</title>
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		<updated>2026-05-23T08:02:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Information zum Greifen - Geschlecht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einiges aus meiner Sammlung der Greifenherzöge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greifen war die Bezeichnung der Dynastie der Herzöge von [[Pommern Geschichte Zeitungen|Pommern]]. Sie leitet sich von dem Wappentier ab, einem aufrecht schreitenden Greifen, der erstmals in den 1190er Jahren auf einem Siegel Herzog Kasimirs I. nachweisbar ist. Bei den Untersuchungen der Denkmalpflege von 2014 wegen der Restaurierung der einzigartigen Ausmalungen der Kirche in Behrenhoff (Kreis Vorpommern-Greifswald) wurden diese in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pommern ist der GREIF ein Wappentier und Symbol bis heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zusammensetzung des stärksten Tieres der Luft, dem Adler und dem stärksten Tier der Erde dem Löwen. Diese Sybol war später auf dem Schild der Ritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen farbe.JPG|thumb|250px|rechts|Wappen der Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf weitere Erklärungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Pommerns Wappen Pommern bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Greifenherzog Franz I a.jpg|Franz I. Beerdigung Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Greifenherzog Franz I b.jpg|Franz I. Beerdigung Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Greif.jpg|Wappen Greif&lt;br /&gt;
Datei:010 Schloss Wolgast - Greifengeschlecht.jpg |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf |[[medium:Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf|Wolgaster Schloss und die Greifenherzöge - pdf - 60 Seiten]]&lt;br /&gt;
Datei:Siegel1214 Bogislaw II.jpg|Siegel 1214 Bogislaw II.&lt;br /&gt;
Datei:Siegel1302 Otto I.jpg|Siegel 1302 Otto I.&lt;br /&gt;
Datei:Ernst Ludwig Relief.jpg|Ernst Ludwig Relief - Uni Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:Bogislaw Goldmünze.jpg|Goldmünze Bogislaw&lt;br /&gt;
Datei:Kapelle Särge Greifen.jpg|Särge der Greifen - Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Herzogsgruft.JPG|Herzogsgruft Wolgast in der Petrikirche&lt;br /&gt;
Datei:2021 Greifen Hochzeiten 1.jpg|2021 Greifen - Hochzeiten Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Greifen Hochzeiten 2.jpg|2021 Greifen - Hochzeiten Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Clara von Braunschweig-Lüneburg 1.jpg|2022 Clara von Braunschweig-L. 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Clara von Braunschweig-Lüneburg 2.jpg|2022 Clara von Braunschweig-L. 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifenherzöge Teilung 1.jpg|2022 Teilungen der Ländereien 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifenherzöge Teilung 2.jpg|2022 Teilungen der Ländereien 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greif modern 1.jpg|2022 moderner Greif für Werbung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greif modern 2.jpg|2022 moderner Greif für Werbung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Greif in Pommern.pdf|2014 Greif in Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wolgaster Schloss==&lt;br /&gt;
Das [[Wolgast]]er Schloss war mit über 50 Wandteppichen ausgestattet, die man teilweise auch mit auf Reisen zu den anderen Herrschersitze nahm.&lt;br /&gt;
Der wertvollste, der Croy-Teppich wurde von Ernst Bogislaw von Croy der Uni [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] vermacht. Er befindet sich heute im Greifswalder Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; wurde er zum nationalen Kulturgut erklärt.&lt;br /&gt;
Er wurde in die Liste des national wertvollen Kulturguts eingetragen. In dieses Verzeichnis werden Kulturgüter aufgenommen, die für das kulturelle Verständnis und die Identität Deutschlands von besonders herausragender Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rund 31 Quadratmeter große Teppich wurde um &#039;&#039;&#039;1554&#039;&#039;&#039; im Auftrag des Herzogs Philipps I. von Pommern vom Teppichwirker Peter Heymans geschaffen. Die Vorlagen der Porträts des sächsischen Fürstenhauses stammten aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Jüngeren. Nach dem Tod Annas von Pommern im Jahr 1660, der letzten Angehörigen des Greifenhauses, stiftete ihr Sohn Ernst Bogislaw von Croy den Teppich und weiteren Besitz seiner Mutter der Universität Greifswald. Zum Gedenken an Anna und die Pommernherzöge wurde der Teppich alle zehn Jahre der Öffentlichkeit präsentiert. Erst seit 2005 ist das Prunkstück dauerhaft im Pommerschen Landesmuseum Greifswalkd ausgestellt und ist nicht nur ein bedeutendes Zeugnis der Reformationszeit, sondern repräsentiert damit auch einen wichtigen Teil der pommerschen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgebildet sind Philipp I. mit seiner Familie des pommerschen Fürstenhauses sowie die Familie seiner Gemahlin Maria aus dem kursächsischen Fürstenhaus anlässlich ihrer Hochzeit. Die Predigt zu diesem Anlass hatte Luther gehalten, der auch unter den insgesamt 23 auf dem Teppich dargestellten Personen zu finden ist – zentral auf der Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Film „Der Croy-Teppich wird lebendig“: [https://youtu.be/e7zHFkfVQhY Croy Teppich]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:041 Croy Teppich.jpg |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Croy_Teppich.pdf  |[[medium:Croy_Teppich.pdf|Der Croy Teppich pdf 48 Seiten]]&lt;br /&gt;
Datei:2008 Vortrag Bugenhagen.jpg|Vortrag Bugenhagen, der auch auf dem Teppich abgebildet ist&lt;br /&gt;
Datei:2019 Schloss Wolgast Teppich.jpg|2019 Schloss Wolgast Teppich&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Teppich 1.jpg|2021 Croy Fest 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Teppich 2.jpg|2021 Croy Fest 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Fest Greifswald.jpg|2021 Croy Fest Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Film 1.jpg|2022 Wolgast Schloss Film 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Film 2.jpg|2022 Wolgast Schloss Film 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zum Greifen - Geschlecht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifen Greifen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ratibor_I. Ratibor I. bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Greifen Stammliste der Greifen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/04/Greif_in_Pommern.pdf Greif in Pommern]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Pommern#Pommern-Stettin_und_Pommern-Wolgast Pommern Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cro%C3%BF-Teppich Croy-Teppich bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ueckerm%C3%BCnde Schloss Ueckermünde]&lt;br /&gt;
:* [[Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
* [https://www.univerlag-leipzig.de/catalog/bookstore/article/2294-Herzog_Bogislaw_XIII_von_Pommern Herzog Bogislaw XIII. von Pommern]&lt;br /&gt;
* [[Pommern Geschichte Zeitungen]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Loitz_Pommernherzogin_Denkmal_2024.pdf|Loitz Pommernherzogin Denkmal 2024]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_Hedwig_von_Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel Sophia-Hedwig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch unter [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zwischenablage_Schloss_Ludwigsburg_Gemeinde_Loissin Ludwigsburg Gemeinde Loisin]&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Herzog Philipps Trauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1536 ließ Herzog Philipp I. von Pommern sich Fräulein Maria, Tochter des Herzogs Johann von Sachsen, ehelich beilegen. Die Trauung geschah zu Torgau, und zwar durch den theuren Mann Doctor Martin Luther. Dabei trug es sich zu, daß bei der Umwechselung der Trauringe einer von diesen dem Doctor aus der Hand glitt und auf die Erde fiel. Darüber bewegte er sich und sah eine ganze Weile still vor sich hin, dann sprach er mit lauter Stimme die Worte: Teufel, es gehet dich nichts an! – Etliche meinen, es habe hierdurch angedeutet werden sollen, daß die Ehe des Herzogs mehrere Jahre lang ohne Erben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Micrälius, Alt. Pommerl. I. S. 350.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Das_Aussterben_der_Herz%C3%B6ge_von_Pommern Das Aussterben der Herzöge bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ueckermünder Heide Barnimskreuz 1.jpg|Barnimskreuz in der Ueckermünder Heide&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann#Vorträge - Folien mit PowerPoint|Vorträge - PowerPoint -Folien über die Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=148352</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=148352"/>
		<updated>2026-05-23T08:00:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühgeschichte von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Kloster Eldena]] entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/Loitz_2024_Bericht.pdf Bericht 2024 über die Innenstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Juni  Usedomkurier&lt;br /&gt;
:;Bronzeskulptur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_Hedwig_von_Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel Sophia-Hedwig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &#039;&#039;&#039;Gattin&#039;&#039;&#039; vom Greifenherzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast (1545–1592), die Pommernherzogin, die über Jahrzehnte ihren Witwensitz in Loitz hatte erinnert ab sofort eine rund zweihundert Kilogramm schwere Bronzeskulptur, in Auftrag gegeben von dem ihren Namen tragenden örtlichen Winzerverein, mitfinanziert durch zahlreiche Spenden und Fördermittel, geschaffen von der Berliner Künstlerin Claudia Weidenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frau hat der Stadt weitaus mehr in ihrem Wirken hinterlassen, ist vielen Einwohner der Region bekannt - außerhalb Vorpommerns jedoch nur wenigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelte es sich bei der aus Hessen stammenden früheren Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel um eine für damalige Verhältnisse sehr selbstbestimmte, gebildete und aufgeklärte Frau, deren stärkste Waffen Frömmigkeit, Kunstsinn und die Suche nach Ausgleich darstellten, wie Gerd Albrecht aus Barth von der Historischen Kommission für Pommern bei der Einweihung erläuterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loitzer sind die Ersten, die dieser Fürstin ein derartiges Denkmal setzten, denn selbst Bilder von ihr sind Mangelware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich werde diese Skulptur auch der Bedeutung ihrer Stadt gerecht, die wegen der strategisch günstigen Lage am Flussübergang einst zwischen den Mecklenburgern, Vorpommern, Dänen und Ruganern sehr umkämpft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sophia Hedwig (1561 - 1631)&#039;&#039;&#039; übernahm 1593 nach dem frühen Tod ihres Mannes samt ihrer Kinder das Leibgedinge Loitz und dort bis auf eine kurze Unterbrechung bis zu ihrem Lebensende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastorin Friederike Grube erinnerte an ihre Barmherzigkeit und Mildtätigkeit, die Förderung der Kultur und die Unterstützung der Kirchengemeinde, der sie eine wertvolle Bibliothek und einen prachtvollen Erweiterungsbau von St. Marien hinterließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Augenmerk auf eine Frau zu lenken, die den Weinbau in der Region, insbesondere durch die Anpflanzung von Weinbergen in der Nähe von Loitz, förderte&lt;br /&gt;
Eine Tafel am Rande liefert jede Menge Informationen über die einstige Fürstin, der die Loitzer nun ein Denkmal gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhielt 1242 lübisches Recht.&lt;br /&gt;
:Die Anlage weist die Form eines Ovals mit zwei Längs- und zwei Querstraßen auf.&lt;br /&gt;
:Nach 1325 wurden die Stadtmauer und die vier Tore errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Loitzer Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das 1315 erstmals erwähnte Schloß erhielt im 16. Jahrhundet seine Renaissanceformen.&lt;br /&gt;
:1654 wurde es teilweise abgebrochen und 1701 bei einem großen Stadtbrand zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Loitz_Pommernherzogin_Denkmal_2024.pdf|Loitz Pommerherzogin 2024 Denkmal pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche und ihre Gemeinde in Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die ältesten Teile der Marienkirche entstammen dem 13. Jahrhundert, um 1600 wurde die Kirche erweitert und mit einem neuen Turm versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 1.jpg|Pastor Gienke 1 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 2.jpg|Pastor Gienke 2 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 1.jpg|2023 neue Pastorin 1&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 2.jpg|2023 neue Pastorin 2&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 3.jpg|2023 neue Pastorin 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Loitzer Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
:Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
:1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel&lt;br /&gt;
:1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft&lt;br /&gt;
:1947 Geographie-, Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium in Greifswald&lt;br /&gt;
:1959 Promotion in Greifswald&lt;br /&gt;
:1948 Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
:1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
:1976 stellvertretender Direktor für Forschung&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700«&#039;&#039;&#039; (Diss., 1959)&lt;br /&gt;
:mit Peter Krägenow »Regionalführer Mecklenburg, Vorpommern« (1991)&lt;br /&gt;
:mit Rolf Meincke (oder Reinke?) »Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde« (1992)&lt;br /&gt;
seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709. Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«&lt;br /&gt;
:verfasste für den »Historischen und geographischen Atlas von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«, &#039;&#039;&#039;»Wandlungen im ländlichen Siedlungs- und Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen«&#039;&#039;&#039; (1962), &#039;&#039;&#039;»Loitz. Ein Beitragzur Geographie der Stadt Loitz«&#039;&#039;&#039; (1967) und »Dreißig Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes«&#039;&#039;&#039; (1963)&lt;br /&gt;
und &#039;&#039;&#039;»Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische Skizze«&#039;&#039;&#039; (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald«&lt;br /&gt;
:»Das Geographische Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und »100 Jahre geographische Lehre und Forschung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998 hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai 2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-Möller)&lt;br /&gt;
:Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Studium der Theologie in Berlin, Promotion, &lt;br /&gt;
:Assistent bei Adolf von Harnack, &lt;br /&gt;
:Pastor in Wanne-Eickel, &lt;br /&gt;
:Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, &lt;br /&gt;
:den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), &lt;br /&gt;
:1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, &lt;br /&gt;
:trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
:Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Pastoren, &lt;br /&gt;
:Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), &lt;br /&gt;
:Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
:1823-1827 Gymnasium in Lübeck&lt;br /&gt;
:1827-1829 Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock&lt;br /&gt;
:1830 Promotion in Rostock&lt;br /&gt;
:1827 Mitglied der Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der Arminia Rostock&lt;br /&gt;
:1831 Advokat und Notar beim Oberappellationsgericht Greifswald&lt;br /&gt;
:1833 Stadtrichter sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in Loitz&lt;br /&gt;
:1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen Verbindungen amtsenthoben und verurteilt&lt;br /&gt;
:durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im Gerichtsbezirk Greifswald&lt;br /&gt;
:eröffnete 1838 in Stettin in Rechtsanwaltbüro und Notariat&lt;br /&gt;
:1856 Justizrat&lt;br /&gt;
:1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung&lt;br /&gt;
:»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage)&lt;br /&gt;
:Lehrer in Gützkow und Anklam&lt;br /&gt;
:1870 Lehrer und Kantor in Loitz&lt;br /&gt;
:Ruhestand in Anklam und Demmin&lt;br /&gt;
:»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben. Die Tafeln mit Orten berühmter Schlachten wurden in den 1950er Jahren von den Findlingen, die entlang des Weges zum Kriegerdenkmal aufgestellt sind, entfernt. Den Eingang zum Park markieren zwei Findlinge mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1914 und 1918. &lt;br /&gt;
Im Park sind weitere Kriegsdenkmäler aufgestellt worden: für die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg und im zweiten Weltkrieg, auch für sowjetische Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Loitzer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=148351</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2026-05-23T07:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühgeschichte von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Kloster Eldena]] entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/Loitz_2024_Bericht.pdf Bericht 2024 über die Innenstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Juni  Usedomkurier&lt;br /&gt;
:;Bronzeskulptur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die &#039;&#039;&#039;Gattin&#039;&#039;&#039; vom Greifenherzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast (1545–1592), die Pommernherzogin, die über Jahrzehnte ihren Witwensitz in Loitz hatte erinnert ab sofort eine rund zweihundert Kilogramm schwere Bronzeskulptur, in Auftrag gegeben von dem ihren Namen tragenden örtlichen Winzerverein, mitfinanziert durch zahlreiche Spenden und Fördermittel, geschaffen von der Berliner Künstlerin Claudia Weidenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frau hat der Stadt weitaus mehr in ihrem Wirken hinterlassen, ist vielen Einwohner der Region bekannt - außerhalb Vorpommerns jedoch nur wenigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelte es sich bei der aus Hessen stammenden früheren Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel um eine für damalige Verhältnisse sehr selbstbestimmte, gebildete und aufgeklärte Frau, deren stärkste Waffen Frömmigkeit, Kunstsinn und die Suche nach Ausgleich darstellten, wie Gerd Albrecht aus Barth von der Historischen Kommission für Pommern bei der Einweihung erläuterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loitzer sind die Ersten, die dieser Fürstin ein derartiges Denkmal setzten, denn selbst Bilder von ihr sind Mangelware.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich werde diese Skulptur auch der Bedeutung ihrer Stadt gerecht, die wegen der strategisch günstigen Lage am Flussübergang einst zwischen den Mecklenburgern, Vorpommern, Dänen und Ruganern sehr umkämpft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sophia Hedwig (1561 - 1631)&#039;&#039;&#039; übernahm 1593 nach dem frühen Tod ihres Mannes samt ihrer Kinder das Leibgedinge Loitz und dort bis auf eine kurze Unterbrechung bis zu ihrem Lebensende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastorin Friederike Grube erinnerte an ihre Barmherzigkeit und Mildtätigkeit, die Förderung der Kultur und die Unterstützung der Kirchengemeinde, der sie eine wertvolle Bibliothek und einen prachtvollen Erweiterungsbau von St. Marien hinterließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Augenmerk auf eine Frau zu lenken, die den Weinbau in der Region, insbesondere durch die Anpflanzung von Weinbergen in der Nähe von Loitz, förderte&lt;br /&gt;
Eine Tafel am Rande liefert jede Menge Informationen über die einstige Fürstin, der die Loitzer nun ein Denkmal gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhielt 1242 lübisches Recht.&lt;br /&gt;
:Die Anlage weist die Form eines Ovals mit zwei Längs- und zwei Querstraßen auf.&lt;br /&gt;
:Nach 1325 wurden die Stadtmauer und die vier Tore errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Loitzer Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das 1315 erstmals erwähnte Schloß erhielt im 16. Jahrhundet seine Renaissanceformen.&lt;br /&gt;
:1654 wurde es teilweise abgebrochen und 1701 bei einem großen Stadtbrand zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Loitz_Pommernherzogin_Denkmal_2024.pdf|Loitz Pommerherzogin 2024 Denkmal pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche und ihre Gemeinde in Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die ältesten Teile der Marienkirche entstammen dem 13. Jahrhundert, um 1600 wurde die Kirche erweitert und mit einem neuen Turm versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 1.jpg|Pastor Gienke 1 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-Abschied Pastor GIENKE 2.jpg|Pastor Gienke 2 Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 1.jpg|2023 neue Pastorin 1&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 2.jpg|2023 neue Pastorin 2&lt;br /&gt;
Datei:Loitz - Grube-Einführung 2023 3.jpg|2023 neue Pastorin 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Loitzer Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
:Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
:1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel&lt;br /&gt;
:1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft&lt;br /&gt;
:1947 Geographie-, Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium in Greifswald&lt;br /&gt;
:1959 Promotion in Greifswald&lt;br /&gt;
:1948 Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
:1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
:1976 stellvertretender Direktor für Forschung&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700«&#039;&#039;&#039; (Diss., 1959)&lt;br /&gt;
:mit Peter Krägenow »Regionalführer Mecklenburg, Vorpommern« (1991)&lt;br /&gt;
:mit Rolf Meincke (oder Reinke?) »Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde« (1992)&lt;br /&gt;
seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709. Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«&lt;br /&gt;
:verfasste für den »Historischen und geographischen Atlas von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«, &#039;&#039;&#039;»Wandlungen im ländlichen Siedlungs- und Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen«&#039;&#039;&#039; (1962), &#039;&#039;&#039;»Loitz. Ein Beitragzur Geographie der Stadt Loitz«&#039;&#039;&#039; (1967) und »Dreißig Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes«&#039;&#039;&#039; (1963)&lt;br /&gt;
und &#039;&#039;&#039;»Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische Skizze«&#039;&#039;&#039; (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald«&lt;br /&gt;
:»Das Geographische Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und »100 Jahre geographische Lehre und Forschung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998 hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai 2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-Möller)&lt;br /&gt;
:Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Studium der Theologie in Berlin, Promotion, &lt;br /&gt;
:Assistent bei Adolf von Harnack, &lt;br /&gt;
:Pastor in Wanne-Eickel, &lt;br /&gt;
:Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, &lt;br /&gt;
:den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), &lt;br /&gt;
:1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, &lt;br /&gt;
:trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
:Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Pastoren, &lt;br /&gt;
:Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), &lt;br /&gt;
:Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
:1823-1827 Gymnasium in Lübeck&lt;br /&gt;
:1827-1829 Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock&lt;br /&gt;
:1830 Promotion in Rostock&lt;br /&gt;
:1827 Mitglied der Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der Arminia Rostock&lt;br /&gt;
:1831 Advokat und Notar beim Oberappellationsgericht Greifswald&lt;br /&gt;
:1833 Stadtrichter sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in Loitz&lt;br /&gt;
:1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen Verbindungen amtsenthoben und verurteilt&lt;br /&gt;
:durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im Gerichtsbezirk Greifswald&lt;br /&gt;
:eröffnete 1838 in Stettin in Rechtsanwaltbüro und Notariat&lt;br /&gt;
:1856 Justizrat&lt;br /&gt;
:1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung&lt;br /&gt;
:»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage)&lt;br /&gt;
:Lehrer in Gützkow und Anklam&lt;br /&gt;
:1870 Lehrer und Kantor in Loitz&lt;br /&gt;
:Ruhestand in Anklam und Demmin&lt;br /&gt;
:»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben. Die Tafeln mit Orten berühmter Schlachten wurden in den 1950er Jahren von den Findlingen, die entlang des Weges zum Kriegerdenkmal aufgestellt sind, entfernt. Den Eingang zum Park markieren zwei Findlinge mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1914 und 1918. &lt;br /&gt;
Im Park sind weitere Kriegsdenkmäler aufgestellt worden: für die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg und im zweiten Weltkrieg, auch für sowjetische Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Loitzer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Mecklenburg-Vorpommern&amp;diff=148350</id>
		<title>Mecklenburg-Vorpommern</title>
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		<updated>2026-05-22T19:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Gutshäuser in MV */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hier legen wir ab, was unser ganzes Land betrifft.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Handbibliothek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.xn--klstermv-o4a.de/ Klöster MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berichte über unser Land==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archäologische Funde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zur Ur- und Frühgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hünengräber und Steinsetzungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaprode]] [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaprode - Fortlaufende Ortschronik#Silberfund 2018|Silberfund bei Schaprode von 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archäologischer Fund 2023 a.jpg|2023 Archäologische Funde a&lt;br /&gt;
Datei:Archäologischer Fund 2023 b.jpg|2023 Archäologische Funde b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fund 2023 6000 Silbermünzen bei Lanken-Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Münzfund 2023 a.jpg|2023 Lancken-Granitz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Münzfund 2023 b.jpg|2023 Lancken-Granitz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bund Deutscher Forstwirte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dokumente zur Gründung des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern im &amp;quot;Bund Deutscher Forstwirte&amp;quot; im April 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fläche von MV - Bauland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauland in Vorpommern  OZ 31.12.2024 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Bauland auszuweisen, braucht es Fläche, Äcker und Wiesen klassischerweise. Schauen wir uns die aktuellen Zahlen an, dann hat der Kreis Vorpommern-Greifswald eine &#039;&#039;&#039;Bodenfläche von 394.566 Hektar,&#039;&#039;&#039; die wie folgt genutzt wurde: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;20.340&#039;&#039;&#039; Hektar werden in der Flächennutzungsstatistik als Siedlungsfläche geführt. Weitere &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;12.042&#039;&#039;&#039; Hektar fallen in die Rubrik ‚’Verkehr’’. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alles, was ansonsten grün oder sonstwie bewachsen ist oder landwirtschaftlich genutzt wird, heißt der Ober-Begriff Vegetation’. Darunter fallen &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;337.355&#039;&#039;&#039; Hektar oder 85,50 Prozent der Fläche des Kreises Vorpommern-Greifswald. So gesehen wäre also noch Fläche da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gutshäuser in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 15. April  Ostseezeitung  von Ines Sommer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bildband über Gutshäuser in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stralsunder Ilka Zander, Jörg Matuschat und Andre Kobsch waren für ihr zwölftes Buch in Mecklenburg unterwegs&lt;br /&gt;
Als nach der Wende andere die große Reiselust packte, machten sich Ilka Zander und Jörg Matuschat aus Stralsund auf den Weg, ihre Heimat Mecklenburg-Vorpommern zu erkunden. Vor allem hatten es ihnen die einzigartige Landschaft und die zahlreichen &#039;&#039;&#039;Guts- und Herrenhäuser&#039;&#039;&#039; angetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatten den Wunsch, diese einzigartige Kulturlandschaft zu dokumentieren und zu erforschen. Unter anderem haben sie die Internetseite &#039;&#039;&#039;www.gutshaeuser&#039;&#039;&#039;.de erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf wurde auch der Stralsunder Philokartist Andre Kobsch aufmerksam, der unter anderem historische Ansichtskarten und Fotos von Guts- und Herrenhäusern sowie von Burgen in Mecklenburg-Vorpommern sammelt.&lt;br /&gt;
In einer Reihe von bislang elf Bildbänden stellt das Trio sehr unterschiedliche Häuser mit historischen und aktuellen Fotografien sowie mit kurzen Texten zu deren Bau- und Kulturgeschichte vor. Dabei behandeln zwei Bände die Häuser auf der [[Insel Rügen]], vier Bücher die Region Vorpommern und sechs weitere beziehen sich auf Mecklenburg.&lt;br /&gt;
In dem soeben veröffentlichten zwölften Buch geht die Reise zu den Gutshäusern, Schlössern und Burgen in Mecklenburg. Das Belvedere in Broda ließ Marie von Mecklenburg-Strelitz auf einer Anhöhe errichten, von der man einen bezaubernden Blick über den Tollensesee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Postkarten und Fotos zeigen unter anderem Gebäude, die heute nicht mehr existieren. Dazu zählen Bassow, Hühnerland, Miekenhagen, Pokrent, Toddin, Schlieffenberg und schließlich Kambs, das erst 2024 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schwasdorf und Ramelow sowie dem Herrenhaus Johannstorf, das erst 2025 durch einen Brand fast vollständig vernichtet wurde, sind auch Ruinen vertreten. Die meisten Häuser sind jedoch gut in Schuss – manche waren vor wenigen Jahren noch Sorgenkinder, sind nun aber saniert und bewohnt. Andere laden als Hotels und Gästehäuser ein, wie in Daschow, Kaarz, Klink, Ludorf, Tüschow und Ulrichshusen. Aus historischer Sicht fungierten die Gutshäuser jedoch als Mittelpunkt landwirtschaftlicher Betriebe. Davon zeugt das seit 1963 bestehende Agrarmuseum in Alt Schwerin, in das neben historischen landwirtschaftlichen Geräten und Bauten auch das Herrenhaus eingebunden ist.&lt;br /&gt;
Etwas skurril mutet heutzutage Mestlin an, das die DDR-Regierung zu einem sozialistischen Musterdorf mit entsprechender Architektur ausbauen ließ. Das ehemalige Gutshaus ist jedoch verwaist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jedes Gut hat seine eigene, ganz besondere Geschichte. Das betrifft sowohl das Haus als auch seine Erbauer und Bewohner. Und doch ist sie auch typisch für unsere Region. Anhand der Bildbände können sich die Leser einen Einblick in einen Teil unserer Kulturgeschichte verschaffen und können sich das Ganze dann auch noch live vor Ort ansehen, mit dem Buch in der Hand als Reiseführer“, sagt Andre Kobsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Bildbände sind im Buchhandel oder unter ilka.zander@t-online.de bzw. Mobil unter 0170 5922482 erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühlen in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  23. Mai  Ostseezeitung &lt;br /&gt;
:;Mühlen online im Überblick&lt;br /&gt;
In einer Gesamtübersicht sind ab Montag &#039;&#039;&#039;alle 220 Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; aufgelistet. Das Verzeichnis wird nach dreijähriger Recherchearbeit durch den Mühlenverein MV zum Deutschen Mühlentag auch online abrufbar sein, wie das Kulturministerium mitteilte. Unter &#039;&#039;&#039;www.muehlenarchiv-mv.de&#039;&#039;&#039; gebe es zu den jeweiligen Mühlen zahlreiche Informationen. Etwa zum genauen Standort, dem Alter, dem jeweiligen Typ, zum Bauzustand, zu dem Zustand der technischen Einrichtungen und zu Abbildungen der jeweiligen Mühle. Das Kulturministerium habe das Vorhaben mit 150.000 Euro aus dem Strategiefonds gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geburten in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  23.April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Geburtenzahl in MV auf historischem Tief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wenige Babys hatte Mecklenburg-Vorpommern noch nie seit den 1960er Jahren. Was sind die Gründe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Geburten in Mecklenburg-Vorpommern ist &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; auf einen historisch niedrigen Wert gesunken. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Amtes erblickten &#039;&#039;&#039;8385 Babys&#039;&#039;&#039; im Nordosten das Licht der Welt. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Datenerfassung 1960. Die niedrigste Geburtenzahl vor 2025 war &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; registriert worden – damals wurden &#039;&#039;&#039;8934 Babys&#039;&#039;&#039; geboren. Dies ging als Nachwende-Geburtenknick in die Geschichte ein. Als Gründe galten die wirtschaftliche Unsicherheit und die Abwanderung – vor allem junger Frauen – in großer Zahl. Der Geburtenknick hatte Folgen. So gab es plötzlich zu viele Lehrer. Viele von ihnen konnten nur noch in Teilzeit arbeiten. So sollten Entlassungen vermieden werden. Nach dem massiven Geburtenknick zu Beginn bis Mitte der 1990er Jahre stiegen die Zahlen wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Funde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=148313</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=148313"/>
		<updated>2026-05-22T08:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus [[Swinemünde]] erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Hier schliefen sogar Hollywood-Stars&lt;br /&gt;
125 Jahre lang diente das eindrucksvolle Gebäude mit Meerblick als Wellness-Hotel und empfing unter seinen Gästen auch den ein oder anderen Prominenten. &#039;&#039;&#039;Das „Palace“&#039;&#039;&#039; war eines der wenigen verbliebenen 5-Sterne-Hotels auf Usedom. Überregionale Bekanntheit erlangte das „Palace“, als dort im Jahr 2009 eine Filmcrew um Regisseur Roman Polanski und Schauspieler wie Pierce Brosnan, Kim Cattrall oder Ewan McGregor wochenlang wohnte, um den Film „Ghostwriter“ auf Usedom zu drehen. Am 30. November vergangenen Jahres ist das berühmte Hotel an der Promenade geschlossen worden, seitdem werden die Innenräume umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011, 2013===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen Gaststätte.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen.JPG|2013 Sportboote&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen 01.JPG|2013 abends&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 13. April Ostseezeitung von &#039;&#039;Hannes Ewert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Kulturhaus Zinnowitz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
wurde von 1953 bis 1957 erbaut und hatte zu DDR-Zeiten besondere Bedeutung für den Ort. Tausende Urlauber und Einheimische feierten hier gemeinsam und erlebten Veranstaltungen. Es gab einen Theatersaal, ein Tanzcafé, eine Bibliothek und einen Speisesaal mit Großküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der monumentalen Anlage – ein sogenannter symmetrischer Fünfflügelbau mit Haupthaus – bestand aus zwei- und dreigeschossigen verputzten Gebäuden. Nach dem Ende der DDR verfiel das Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau zur Wohnanlage seit dem Jahr 2017 werden dem Ensemble zwei komplett neue Flügel im Bauhausstil hinzugefügt. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wird kernsaniert. Insgesamt sollen hier 86 Luxusapartments entstehen, die an private Interessenten verkauft werden. Diese können die Immobilien entweder selbst nutzen oder vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=148312</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=148312"/>
		<updated>2026-05-22T08:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus [[Swinemünde]] erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Hier schliefen sogar Hollywood-Stars&lt;br /&gt;
125 Jahre lang diente das eindrucksvolle Gebäude mit Meerblick als Wellness-Hotel und empfing unter seinen Gästen auch den ein oder anderen Prominenten. &#039;&#039;&#039;Das „Palace“&#039;&#039;&#039; war eines der wenigen verbliebenen 5-Sterne-Hotels auf Usedom. Überregionale Bekanntheit erlangte das „Palace“, als dort im Jahr 2009 eine Filmcrew um Regisseur Roman Polanski und Schauspieler wie Pierce Brosnan, Kim Cattrall oder Ewan McGregor wochenlang wohnte, um den Film „Ghostwriter“ auf Usedom zu drehen. Am 30. November vergangenen Jahres ist das berühmte Hotel an der Promenade geschlossen worden, seitdem werden die Innenräume umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen Gaststätte.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen.JPG|2013 Sportboote&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen 01.JPG|2013 abends&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 13. April Ostseezeitung von &#039;&#039;Hannes Ewert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Kulturhaus Zinnowitz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
wurde von 1953 bis 1957 erbaut und hatte zu DDR-Zeiten besondere Bedeutung für den Ort. Tausende Urlauber und Einheimische feierten hier gemeinsam und erlebten Veranstaltungen. Es gab einen Theatersaal, ein Tanzcafé, eine Bibliothek und einen Speisesaal mit Großküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der monumentalen Anlage – ein sogenannter symmetrischer Fünfflügelbau mit Haupthaus – bestand aus zwei- und dreigeschossigen verputzten Gebäuden. Nach dem Ende der DDR verfiel das Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau zur Wohnanlage seit dem Jahr 2017 werden dem Ensemble zwei komplett neue Flügel im Bauhausstil hinzugefügt. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wird kernsaniert. Insgesamt sollen hier 86 Luxusapartments entstehen, die an private Interessenten verkauft werden. Diese können die Immobilien entweder selbst nutzen oder vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:2013_Zinnowitz_Hafen_01.JPG&amp;diff=148311</id>
		<title>Datei:2013 Zinnowitz Hafen 01.JPG</title>
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		<updated>2026-05-22T08:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<updated>2026-05-22T08:09:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<updated>2026-05-22T08:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Hiddensee&amp;diff=148308</id>
		<title>Insel Hiddensee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Hiddensee&amp;diff=148308"/>
		<updated>2026-05-22T08:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Insel Hiddensee&lt;br /&gt;
 | plz =  18565&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt West Rügen&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = 992 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.5685&lt;br /&gt;
 | lon = 13.1047&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}Die Insel Hiddensee liegt westlich der &lt;br /&gt;
[[Insel Rügen]]. Seit 1939 sind die Ortsteile Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf eine Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=11/54.5201/13.1857  Breite: 54.5201 Länge: 13.1857] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.728347778320314%2C54.40494411601502%2C13.46305847167969%2C54.663506633123&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.534430113946634%2C13.095703125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.5344&amp;amp;amp;mlon=13.0957#map=11/54.5344/13.0957&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte der Insel Hiddensee anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Hiddensee ist nach Größe der deutschen Inseln an 14. Stelle mit 16,7 km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen der Gemeinde Insel Hiddensee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Insel Hiddensee.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen der Gemeinde Hiddensee]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Blasonierung&#039;&#039;&#039;: „Gespalten von Blau und Gold; rechts ein nach links gewendetes goldenes Seepferdchen; links eine blaue Hausmarke, bestehend aus Sparrenkopfschaft, Mittelkreuzsprosse und erhöhter Mittelkreuzsprosse sowie einer vorderen Fußabstrebe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Flanke hat einen hellblauen Hintergrund mit einem gelben Seepferdchen (Silhouette der Insel), die rechte Flanke hat einen gelben Hintergrund, auf dem eine für Hiddensee typische Hausmarke in Hellblau erscheint. Die Farbgebung Blau-Gelb dokumentiert die Zugehörigkeit zum schwedischen Königreich zwischen 1648 und 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flagge der Gemeinde Insel Hiddensee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch den Weimarer Heraldiker Michael Zapfe gestaltete Wappen wurde am 29. Januar 1998 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 141 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zum Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1159: landeten die Dänen während ihres ersten Pommernfeldzuges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1296: schenkten Witzlaw II. , Fürst von Rügen und seine Söhne  die Insel dem Kloster Neuenkamp zur Errichtung einer eigenen Zisterzienserabtei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1536: fiel der Klosterbesitz an die pommerschen Herzöge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1835: erwarb sie das Stralsunder Kloster zum Heiligen Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1872: nach einer Sturmflut wurde der Goldschmuck aus der Wikingerzeit gefunden. Heute im Stralsunder Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888: Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hiddensee im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrt nach Hiddensee 2005 und 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013 Hiddensee Leuchttzrm weit.JPG|2013 Leuchtturm vom Wasser&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kirche Kloster.jpg|Kloster - Kirche&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kirche Decke.jpg|Kirche Decke&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kirche Kloster Taufengel.jpg|Kirche Taufengel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kirche Kloster G. Hauptmann Stein.jpg|Kloster Stein G. Hauptmann&lt;br /&gt;
Datei:2013 Hiddensee Kloster G Hauptmann Grab.JPG|2013 Kloster Grab G.Hauptmann&lt;br /&gt;
Datei:2005 Kirche Friedhof.JPG|Kirche Kloster &lt;br /&gt;
Datei:2008 Neuendorf Hafen.jpg|Neuendorf Hafen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Neuendorf Hafen Ost.jpg|Neuendorf Hafen Ost&lt;br /&gt;
Datei:2008 Neuendorf Einfahrt.jpg|Neuendorf Einfahrt&lt;br /&gt;
Datei:2008 Neuendorf Fischereihafen.jpg|Neuendorf Fischereihafen&lt;br /&gt;
Datei:2005 Seglerhafen.JPG|Seglerhafen&lt;br /&gt;
Datei:2005 Kloster Hafen.JPG|Kloster Hafen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kloster Hafen.jpg|Kloster Hafen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Hiddensee.jpg|Hiddensee&lt;br /&gt;
Datei:2008 Hiddensee Wegweiser.jpg|Wegweiser&lt;br /&gt;
Datei:2008 Hiddensee Wegweiser 2.jpg|Wegweiser&lt;br /&gt;
Datei:2008 Hiddensee Strand.jpg|Strand&lt;br /&gt;
Datei:2005 Blick nach Süd.JPG|Blick nach Süd&lt;br /&gt;
Datei:2005 Blck zum Bessin u Rügen.JPG|Blick zum Bessin und Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 zum Leuchtturm.JPG|zum Leuchtturm&lt;br /&gt;
Datei:2005 Leuchtturm.JPG|Blick vom Leuchtturm&lt;br /&gt;
Datei:2008 Weg zum Leuchtturm.JPG|Weg zum Leuchtturm&lt;br /&gt;
Datei:2008 Hiddensee Leuchtturm.jpg|Insel mit Leuchtturm&lt;br /&gt;
Datei:2005 Rückfahrt nach Rügen.JPG|zurück nach Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Hiddenseeschmuck.jpg|Hiddenseeschmuck&lt;br /&gt;
Datei:Hiddensee Text.jpg|Werbung der Reederei&lt;br /&gt;
Datei:Hiddensee Leuchtturm 2024.jpg|2024 Leuchtturm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hotel zur Ostsee 1.jpg| Hotel zur Ostsee Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hotel zur Ostsee 2.jpg| Hotel zur Ostsee Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hotel zur Ostsee 3.jpg| Hotel zur Ostsee Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Schiffsunglücke Hiddensee.jpg|2023 Buch Schiffsunglücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Schiffsunglücke Hiddensee 2.jpg|2023 Buch Schiffsunglücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Vitte Puppenspieler 1.jpg|2023 Puppenspieler 1 25 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2023 Vitte Puppenspieler 2.jpg|2023 Puppenspieler 2&lt;br /&gt;
Datei:Hiddensee 2023 Wettermann 25 Jahre 1.jpg|2023 Wettermann Kreibohm 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Hiddensee 2023 Wettermann 25 Jahre 2.jpg|2023 Wettermann Kreibohm 25 Jahre 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hiddensee - Ortschronik/en ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hiddensee - Fortlaufende Ortschronik ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Insel Hiddensee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1896 Alfred Haas [[&amp;quot;Die Insel Hiddensee&amp;quot;]]   Königliche Regierungsdruckerei Stralsund 57 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Insel_Hiddensee Kommunal - Gemeinde bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hiddensee Insel Hiddensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Hiddensee Kloster Hiddensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/INSSEEJO64NN Insel Hiddensee in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gern kann Jeder seine Kenntnisse hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:2013_Hiddensee_Kloster_G_Hauptmann_Grab.JPG&amp;diff=148307</id>
		<title>Datei:2013 Hiddensee Kloster G Hauptmann Grab.JPG</title>
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		<updated>2026-05-22T07:59:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<updated>2026-05-22T07:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Schaprode&amp;diff=148305</id>
		<title>Schaprode</title>
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		<updated>2026-05-22T07:55:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Bilder der Kirche Schaprode 2008 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Schaprode&lt;br /&gt;
 | plz =  18569&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = West-Rügen&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = 432&lt;br /&gt;
 | lat= 54.5138&lt;br /&gt;
 | lon = 13.1663&lt;br /&gt;
}}==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.5138&amp;amp;mlon=13.1663#map=15/54.5138/13.1663 Breite: 54.5138 Länge: 13.1663] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.143339157104492%2C54.50576083393922%2C13.189258575439455%2C54.52190421899495&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.51383332396655%2C13.166298866271973&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.5138&amp;amp;amp;mlon=13.1663#map=15/54.5138/13.1663&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Schaprode anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Bedeutend für die Gemeinde und der ganzen [[Insel Rügen]] ist der Hafen von Schaprode, über den der Hauptfährverkehr mit der [[Insel Hiddensee]] abläuft. Der Hafen stellt für Touristen und Einwohner die einzige ganzjährige Möglichkeit zum Erreichen der Insel dar; dies wird von Fahrgastschiffen und Taxibooten ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Schaprode==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaprode Wappen.png|thumb|250px|rechts| Wappen von Schaprode]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Blasonierung:&#039;&#039; „Unter einem grünen Schildhaupt, darin zwei abgewendet liegende und mit den Halmen schräggekreuzte goldene Weizenähren, gespalten und fünfmal von Silber und Blau gegengeteilt; auf dem Spalt ein goldener Anker.“&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Sagarder Gerhard Koggelmann gestaltet. Es wurde am 9. November 1999 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 197 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder der Kirche Schaprode===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schaprode Kirche 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Schaprode Kirche 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Schaprode Kirche 3.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Schaprode Kirche 4.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2013 Schaprode Kirche1.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:2023 Schaprode Kirche 2.JPG|2013 Kanzel&lt;br /&gt;
Datei:2013 Schaprode Kirche 3.JPG|2013 Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schaprode - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In  &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0B0B61&amp;gt;blauer Schrift&amp;lt;/span&amp;gt;  erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In In &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;roter Schrift&amp;lt;/span&amp;gt; gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaprode - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Schaprode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Schaprode==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/SCHODEJO64OM in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schaprode Schaprode bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Johannes-Kirche_(Schaprode) St. Johannes Kirche Schaprode bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-westruegen.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=227182 Verwaltung Gemeinde Schaprode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:2013_Schaprode_Kirche_3.JPG&amp;diff=148304</id>
		<title>Datei:2013 Schaprode Kirche 3.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:2013_Schaprode_Kirche_3.JPG&amp;diff=148304"/>
		<updated>2026-05-22T07:51:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:2023_Schaprode_Kirche_2.JPG&amp;diff=148303</id>
		<title>Datei:2023 Schaprode Kirche 2.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:2023_Schaprode_Kirche_2.JPG&amp;diff=148303"/>
		<updated>2026-05-22T07:50:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:2013_Schaprode_Kirche1.JPG&amp;diff=148302</id>
		<title>Datei:2013 Schaprode Kirche1.JPG</title>
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		<updated>2026-05-22T07:49:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: eigenes Foto&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
eigenes Foto&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{subst:Mehrlizenzdateien|Datei-CC-by-nc-sa/3.0/de|Datei-CC-by-nc-sa/3.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148271</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148271"/>
		<updated>2026-05-21T14:03:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
[[Ahrenshoop]] | [[Boltenhagen]] | [[Diedrichshagen]] | [[Dierhagen]] | [[Graal-Müritz]] | [[Heiligendamm]] | [[Hohe Düne]] | [[Zwischenablage Insel Poel|Insel Poel]] | [[Kühlungsborn]] | [[Markgrafenheide]] | [[Nienhagen, Ostseebad|Nienhagen]] | [[Rerik]] | [[Warnemünde]] | [[Wustrow (Ostseebad)|Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck Insel Usedom|Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin Seebad|Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz auf Rügen|Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148270</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148270"/>
		<updated>2026-05-21T14:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
[[Ahrenshoop]] | [[Boltenhagen]] | [[Diedrichshagen]] | [[Dierhagen]] | [[Graal-Müritz]] | [[Heiligendamm]] | [[Hohe Düne]] | [[Zwischenablage Insel Poel|Insel Poel]] | [[Kühlungsborn]] | [[Markgrafenheide]] | [[Nienhagen]] | [[Rerik]] | [[Warnemünde]] | [[Wustrow (Ostseebad)|Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck Insel Usedom|Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin Seebad|Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz auf Rügen|Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148269</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148269"/>
		<updated>2026-05-21T13:57:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
[[Ahrenshoop]] | [[Boltenhagen]] | [[Diedrichshagen]] | [[Dierhagen]] | [[Graal-Müritz]] | [[Heiligendamm]] | [[Hohe Düne]] | [[Zwischenablage Insel Poel|Insel Poel]] | [[Kühlungsborn]] | [[Markgrafenheide]] | [[Nienhagen]] | [[Rerik]] | [[Warnemünde]] | [[Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck Insel Usedom|Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin Seebad|Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz auf Rügen|Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148268</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148268"/>
		<updated>2026-05-21T13:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
[[Ahrenshoop]] | [[Boltenhagen]] | [[Diedrichshagen]] | [[Dierhagen]] | [[Graal-Müritz]] | [[Heiligendamm]] | [[Hohe Düne]] | [[Zwischenablage Insel Poel|Insel Poel]] | [[Kühlungsborn]] | [[Markgrafenheide]] | [[Nienhagen]] | [[Rerik]] | [[Warnemünde]] | [[Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck Insel Usedom|Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz auf Rügen|Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148267</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148267"/>
		<updated>2026-05-21T13:56:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
[[Ahrenshoop]] | [[Boltenhagen]] | [[Diedrichshagen]] | [[Dierhagen]] | [[Graal-Müritz]] | [[Heiligendamm]] | [[Hohe Düne]] | [[Zwischenablage Insel Poel|Insel Poel]] | [[Kühlungsborn]] | [[Markgrafenheide]] | [[Nienhagen]] | [[Rerik]] | [[Warnemünde]] | [[Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz auf Rügen|Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148266</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148266"/>
		<updated>2026-05-21T13:55:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
[[Ahrenshoop]] | [[Boltenhagen]] | [[Diedrichshagen]] | [[Dierhagen]] | [[Graal-Müritz]] | [[Heiligendamm]] | [[Hohe Düne]] | [[Zwischenablage Insel Poel|Insel Poel]] | [[Kühlungsborn]] | [[Markgrafenheide]] | [[Nienhagen]] | [[Rerik]] | [[Warnemünde]] | [[Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148265</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
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		<updated>2026-05-21T13:53:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
[[Ahrenshoop]] | [[Boltenhagen]] | [[Diedrichshagen]] | [[Dierhagen]] | [[Graal-Müritz]] | [[Heiligendamm]] | [[Hohe Düne]] | [[Insel Poel]] | [[Kühlungsborn]] | [[Markgrafenheide]] | [[Nienhagen]] | [[Rerik]] | [[Warnemünde]] | [[Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148264</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
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		<updated>2026-05-21T13:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
Ahrenshoop | Boltenhagen | Diedrichshagen | Dierhagen | Graal-Müritz | Heiligendamm | Hohe Düne | Insel Poel | Kühlungsborn | Markgrafenheide | Nienhagen | Rerik | Warnemünde | Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
[[Ahlbeck]] | [[Baabe]] | [[Bansin]] | [[Binz]] | [[Breege]] | [[Göhren]] | [[Heringsdorf]] | [[Insel Hiddensee]] | [[Karlshagen]] | [[Koserow]] | [[Lauterbach]] | [[Loddin]] | [[Lubmin]] | [[Prerow]] | [[Sassnitz]] | [[Sellin]] | [[Thiessow]] | [[Trassenheide]] | [[Ueckermünde]] | [[Ückeritz]] | [[Zempin]] | [[Zingst]] | [[Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148263</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
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		<updated>2026-05-21T13:43:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
Ahrenshoop | Boltenhagen | Diedrichshagen | Dierhagen | Graal-Müritz | Heiligendamm | Hohe Düne | Insel Poel | Kühlungsborn | Markgrafenheide | Nienhagen | Rerik | Warnemünde | Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
Ahlbeck | Baabe | Bansin | Binz | Breege | Göhren | Heringsdorf | Insel Hiddensee | Karlshagen | Koserow | Lauterbach | Loddin | Lubmin | Prerow | Sassnitz | Sellin | Thiessow | Trassenheide | Ueckermünde | Ückeritz | Zempin | Zingst | Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148262</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
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		<updated>2026-05-21T13:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
 Ahrenshoop | Boltenhagen | Diedrichshagen | Dierhagen | Graal-Müritz | Heiligendamm | Hohe Düne | Insel Poel | Kühlungsborn | Markgrafenheide | Nienhagen | Rerik | Warnemünde | Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
 Ahlbeck | Baabe | Bansin | Binz | Breege | Göhren | Heringsdorf | Insel Hiddensee | Karlshagen | Koserow | Lauterbach | Loddin | Lubmin | Prerow | Sassnitz | Sellin | Thiessow | Trassenheide | Ueckermünde | Ückeritz | Zempin | Zingst | Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148261</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148261"/>
		<updated>2026-05-21T13:40:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148260</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
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		<updated>2026-05-21T13:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Geschichte der Seebäder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Seebäder&lt;br /&gt;
: lt. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Mecklenburg:&lt;br /&gt;
 Ahrenshoop | Boltenhagen | Diedrichshagen | Dierhagen | Graal-Müritz | Heiligendamm | Hohe Düne | Insel Poel | Kühlungsborn | Markgrafenheide | Nienhagen | Rerik | Warnemünde | Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorpommern: &lt;br /&gt;
 Ahlbeck | Baabe | Bansin | Binz | Breege | Göhren | Heringsdorf | Insel Hiddensee | Karlshagen | Koserow | Lauterbach | Loddin | Lubmin | Prerow | Sassnitz | Sellin | Thiessow | Trassenheide | Ueckermünde | Ückeritz | Zempin | Zingst | Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148259</id>
		<title>Ostseebäder Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ostseeb%C3%A4der_Geschichte&amp;diff=148259"/>
		<updated>2026-05-21T13:32:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Strandkorb Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themen die weiterführen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke Seebrücken bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912|Seebäder 1912]]&lt;br /&gt;
* [[%22Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)%22 J%C3%BCrgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage %3F 3. verbesserte Auflage 2016|2016 Ostseebad Wustrow gestern und heute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0e/Seebr%C3%BCcken_Usedom.pdf  |[[medium:Seebrücken Usedom.pdf|Geschichte der Seebrücken der Insel Usedom – 160 Folien - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Ausbooten 1906.jpg | thumb|200px|rechts|1906 Zinnowitz Ausbooten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Seesteg.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Seesteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Plattform.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Plattform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke Dampfer.jpg | thumb|200px|rechts|Ahlbeck Dampfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Kaiserbollwerk 1912.jpg | thumb|200px|rechts|Swinemünde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swinemünde Konzertpavillon.jpg| thumb|200px|rechts|Swinemünde Konzertpavillon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf Seebrücke See.jpg | thumb|200px|rechts|Heringsdorf - Blick auf Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Brücke.jpg| thumb|200px|rechts|Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koserow Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Koserow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kölpinsee 1.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:020 Seebrücke Loddin.jpg| thumb|200px|rechts|Kölpinsee - Loddin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seebrücke Zempin mit Urlaubern.jpg| thumb|200px|rechts|Seebrücke Zempin mit Urlaubern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Seebrücke 2.jpg| thumb|200px|rechts|1938 Zempin Seebrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 1928.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1959 Zinnowitz Reste Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1959 Reste Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 1905 Bansin Seebrücke.jpg| thumb|200px|rechts|1905 Bansin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom mini.jpg|thumb|200px|rechts|Usedom mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Muschel.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Muschel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Löffel versilbert.jpg|thumb|200px|rechts|Ahlbeck Löffelversilbert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Greif Tasse.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Greif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Zylinter.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Tasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Tasse Landschft.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dose Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Ostseebad Zempin Dose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muschel Schiff.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Muscheln Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kompass Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Kompass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6b/Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_.pdf|ca. 1923 Beschreibung der Ostseebäder im Wolgaster Ort auf Usedom pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebad – Entwicklung – &lt;br /&gt;
England (Brighton) - Vorbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Heiligendamm]] 1793 erstes deutsches Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Seebrücke auf der Insel Wollin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885 Misdroy&#039;&#039;&#039; auf Wunsch des Kaisers – Nach Kronprinz auch den Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kaiser Friedrich-Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher Anlandung der Schiffe an der „Laatziger Ablage“ als Binnenhafen ausgebaut&lt;br /&gt;
Brücke 1906 auf 360 m verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die anderen Seebäder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiffsanleger und Flaniermeile&lt;br /&gt;
Geschäfte, Gaststätten, Gepäckabfertigung, (man brachte Federbetten und Hausrat mit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkartenverkauf, Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptportal in der Mitte der Promenade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebrücken werden zu Prestigeobjekte für die Seebäder. Beliebter Aufenthaltsort der Gäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seebäderverkehr entwickelt sich – Stettin - Swinemünde Schiffsanleger werden gebraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seestege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Seebrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise mit den Schiffen wird zu den größten Urlaubserlebnissen.&lt;br /&gt;
Aus einem Heringsdorfer Badeprospekt ist folgende Beschreibung zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„ Die Reise bis Stettin per Bahn und von da mit den herrlichen Schnelldampfern zählt zu den interessantesten Schiffahrten unseres Vaterlandes. Das Leben in dem mächtig aufstrebenden Stettiner Hafen hat für den Binnenländer einen gewaltigen Reiz. Das Schiff passiert die großen Schiffswerften. Nach einstündiger Fahrt treten die Ufer zurück und es öffnet sich das weite Becken des Stettiner Haffs. Durch die Kaiserfahrt gelangt man nach knapp dreistündiger Reise nach Swinemünde und durch die Molen in die offene See. Am Strand zur Linken zeigen sich zunächst die hellschimmernden Häuser Ahlbecks, nordwestlich davon, aus dem Waldesgrün hervorlugend, bietet sich das liebliche Heringsdorf den Blicken dar.&lt;br /&gt;
Der Dampfer legt an der Kaiser-Wilhelm-Brücke an, so daß die Reisenden, ohne ein schwankendes Boot benutzen zu müssen, das Land erreichen. Das große Gepäck wird direkt zur Gepäckabfertigung , die sich links am Ausgang der Brücke befindet, befördert und kann sofort auf die dort haltenden Droschken verladen oder später abgeholt werden....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Voraussetzungen für Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 - Reichsgründung&lt;br /&gt;
- Französische Kriegskontributionen&lt;br /&gt;
- „Gründerjahre“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II. übernahm 1888 den Thron.&lt;br /&gt;
- gute wirtschaftliche Entwicklung&lt;br /&gt;
- Zeit zum Vergnügen und Erholung&lt;br /&gt;
- Flotten andere Länder besuchen Swinemünde&lt;br /&gt;
- erste Seebrücken voller schaulustiger und promenierender Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anlegen der Dampfer werden Seebrücken errichtet. Bevor die Seebrücken vorhanden waren, wurden die Gäste &amp;quot;ausgebootet&amp;quot;. Das heißt umsteigen in kleinere Boote, um an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 1.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücken Geschichte 2.jpg|2022 Seebrücken Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücken Ostsee Länge.jpg |2014 Seebrücken&lt;br /&gt;
Datei:2016 Heringsdorf Seebrücke.jpg |2016 Seebrücke Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024.jpg|2024 Prerow &lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 a.jpg|2024 Prerow 1&lt;br /&gt;
Datei:Prerow Seebrücke 2024 b.jpg|2024 Prerow 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1890 beginnt ein Bauboom&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]] und Insel Wollin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gästezahlen steigen - Einwohnerzahlen steigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fischerei geht zurück – Tourismus steigt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Straßenbau folgt die Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:&amp;lt;br&amp;gt;	&lt;br /&gt;
*Anklam - Züssow - Stralsund&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Züssow – Wolgast&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Eisenbahn: 	&lt;br /&gt;
*Ducherow – Karnin – Usedom – Swinemünde (eingleisig)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; Strecke zweigleisig&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; Eisenbahn:	&lt;br /&gt;
*Swinemünde – [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Umsteigen in Karnin - mit Dampfschiff zum Anleger nach [[Zinnowitz]] – Achterwasser &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserweg aber noch bequem. Mit Dampf betriebene Schiffe – „Kronprinzessin Elisabeth“ 1826-1846 jährlich 3000 Passagiere!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stettin hat sich gut entwickelt – zweitgrößter Hafen – nach Hamburg. Drittgrößte deutsche Hafenstadt Swinemünde – Militärhafen und Seedienst nach Ostpreußen&lt;br /&gt;
1829 Molenbau abgeschlossen – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leichterhafen – geleichtert fahren nach Stettin (wegen Tiefgang)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Leuchtturm [[Greifswalder Oie]] erbaut&lt;br /&gt;
1859 – Leuchtturm Ostswine erbaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875-1889 Bau der „Kaiserfahrt“ (12 km Kanal – 10 m Tiefgang) – kürzere Fahrzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865 – Gründung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Kiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1882 Gruppe in [[Zinnowitz]] aufgebaut&lt;br /&gt;
*1893 Gruppe in [[Heringsdorf]] aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bäderschiffe – Lebensader der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reedereien sorgen für Anlegesteg – um mehr Passagiere zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – entsteht die Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – entsteht der Stettin-Swinemünder Dampfschifffahrtsverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reederei Bräunlich – Stettin lässt Schiffe bauen:&lt;br /&gt;
Für Passagiere, aber auch Fracht und Schleppdampfer zur Auslastung.&lt;br /&gt;
Unter den Namen: &#039;&#039;Divenow, Princen Royal Viktoria, Misdroy, Wolliner Greif, Wilhelm, Haff, Falke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stettiner Dampfergesellschaft stellt - &#039;&#039;ODIN&#039;&#039; 1902 und &#039;&#039;HERTA&#039;&#039; 1905 in Dienst, da die Gästezahlen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 – Die Insel- und Hallig Reederei – jetzt „Adler“ übernimmt Seebrückenverkehr von den Brücken: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Material der Seebrücken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 baut Misdroy / Insel Wollin drei hölzerne Badeanstalten (Misdroy ist großer Holzumschlag und -handelsplatz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holz als erster Baustoff – Erkenntnisse durch Erfahrung, wie gebaut werden muss.&lt;br /&gt;
Es entstehen „Wunder aus Holz“, es sind bautechnische Meisterleistungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 – schwerste [[Sturmfluten an der Ostseeküste| Sturmflut]] im 19. Jahrhundert.&#039;&#039;&#039; Danach entstanden bessere und größere Badeanstalten auf den Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke in Swinemünde wurde neuer Schiffsanleger errichtet – Erster aus &#039;&#039;&#039;Beton&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1913 schwere Sturmflut&#039;&#039;&#039; – großer Schaden – daraufhin Abriss der gesamten Anlage in Misdroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisgang beschädigt die Brücken – kalte Winter an der [[Ostsee]] in den Jahren 1923, 1928 und 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der II. Weltkrieg bringt große Einschnitte – Schiffe werden zu Kriegsdiensten eingezogen. Obwohl die Anlagen nicht bombardiert oder gesprengt werden, zerfallen sie, weil sie nicht gepflegt werden.&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges von den Seebrücken noch Rückzug der Wehrmacht mit Schiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten anfangs keine finanziellen Möglichkeiten zum Wiederaufbau, nach dem Mauerbau 1961 politisch nicht mehr gewollt, da im Grenzbereich der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nach der Einheit Deutschlands 1990 – Wiedererstehen der Seebrücken&#039;&#039;&#039; an der Ostseeküste, besonders der Inseln Usedom und Rügen, mit Förderprogramm des Landes für den Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1994 - 53 Millionen DM Fördermittel durch das Land MV-P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Brücken nur bis Windstärke 4 anfahrbar, anfällig bei starkem Wellengang und Eis. Ausnahme die Heringsdorfer Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte der Seebäder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Geschichte der deutschen Seebäder: Ostsee 2012 bei youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y9Ve4wVMNC4 Geschichte der Seebäder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3b/Bernsteinb%C3%A4der_zur_Schwedenzeit.pdf  |[[medium:Bernsteinbäder zur Schwedenzeit.pdf|Bernsteinbäder zur Schwedenzeit Aufzeichnungen Landkarten – 121 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Badewesen Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Badewesen_Entwicklung_Usedom.pdf |[[Medium:Badewesen Entwicklung Usedom.pdf|Entwicklung des Badewesens auf Usedom pdf - 129 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:Seebäder Geschichte 1990 Neuer Ahlbecker Badeanzeiger.jpg|Geschichte der Anfänge der Seebäder - (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
Datei:Unterkünfte Pommern 1939.jpg|Unterkünfte 1939 für Pommern ISBN 978-3-941135-33&lt;br /&gt;
Datei:1950 - 1969 Urlauber Insel Usedom Kreis Wolgast.jpg |1950 - 1969 Urlauberzahlen Kreis Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Kurtaxe.jpg|ab 2023 April einheitliche Kurtaxe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebäder auf Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; erste Badedirektion auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; eine 84m lange Strandhalle aus Holz mit Türmchen errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat den Hafen – braucht keinen Schiffsanleger - Seebrücke ist nur Prestigeobjekt – 100m Bootsanleger für Segler und kleine Motorboote.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; geweiht mit 2 größeren Türmen als Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäste: &lt;br /&gt;
*1890 –  4.933 &lt;br /&gt;
*1905 - 32.928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; neben der alten Seebrücke neuen Schiffsanleger errichtet – erster aus Beton&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Anlegen der „Adler“ Schiffe im Stadthafen mit politischen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Ahlbeck Seebrücke Ahlbeck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seebrückengebäude – einzige historische Bauwerk dieser Art an der Ostseeküste von MVP erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1852&#039;&#039;&#039; Erste Badegäste – Kinder des Gutspächters Holtz aus [[Stolpe]] / Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; Ahlbeck wird eine Gemeinde (königlich und adlig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Erster Seesteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Aussichtsplattform (1882 erbaut) wird abgelöst durch eine Seebrücke mit Aufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896-1898&#039;&#039;&#039; 29.05. (Pfingsten) Einweihung ersten 4 hölzernen Türme, die auf die Plattform aufgebracht wurden. Später wurde diese mit einem 300 m langer Landesteg erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; amtliche Benennung als „Seebad Ahlbeck“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; – 100 Jahre Feierlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurant – hatte 2 gegenüberliegende Aufbauten. Der westliche Teil hatte den Ausschank und einen „Keller“ Holzkasten als Getränke – Lagerung. Der östliche Teil bildete eine große Freilichtbühne (nach vorn geöffnet und überdacht). Beiderseits Umkleideräume für die Künstler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Freifläche standen Tische und Stühle. Die Abgrenzung geschah mit den vier quadratischen Türmen. Es war noch kein Schiffsanleger! Wahrscheinlich wurden die Gäste mit kleineren Booten vom und an das Schiff gebracht (ausbooten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein seitlicher Bootsanleger wurde angebaut, später ein 200–300m langer Anleger. Mit der Zeit erfolgten weitere Umbauten, erst mit Plane überdacht, dann ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; ein verbindendes festes Dach. Grünlich gestrichener 250m Landungssteg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; vom Eis zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; der Saal auf der Seebrücke wird wiedereröffnet, Tanzveranstaltungen, Amateursängerwettstreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039; an Rekonstruktion, Stahlträger, Beton, Erneuerung des Unterbaues – DENKMALSCHUTZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; gesamte Aufbauten erneuert. Für Loriots Film (ca. 1990) „Papa ante portas“ wurde es weiß gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde von der Gemeinde ein Pächter für die Brücke gesucht – Pachtvertrag für 25 Jahre mit „Tom Dooley“ aus Bosten, USA – Er hat nichts verändert, Ärger mit der Gemeinde, Gemeinde baut selbst den neuen Bootsanleger mit Fördermitteln des Landes.&lt;br /&gt;
Der Streit kam in die Medien, brachte am Ende Werbung für Ahlbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Eröffnung 10.07. neuer Landungssteg – 280m lang, 3m breit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heringsdorf====&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsdorf 1922.jpg|thumb|200px|rechts|1922]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Heringsdorf Seebrücke Heringsdorf bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039; ein rechteckiges Bauwerk aus Holz ohne Aufbauten – für kleinere Boote, die die Personen zum Dampfer brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1879&#039;&#039;&#039; Seebad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für Brücke, zu Baubeginn vom Kaiser schon den Namen erhalten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erbaut und war bis 1946 erhalten – „Kaiser Wilhelm Brücke“ mit Gesamtlänge 500m. &lt;br /&gt;
Die Eingangszone lag auf dem Strand. Vor dem Anleger wurden Wellenbrecher eingerammt.&lt;br /&gt;
Nach der Eingangszone befand sich noch ein hallenartigen Bau für die Abfertigung der Passagiere. Der Eingangsbereich war kunstvoll mit Holzblenden und Türmen verziert.&lt;br /&gt;
Es gab Abo – Karten zum Betreten der Brücke für den Sommer für 2 Mark oder zum einmaligen Betreten von 10 Pfennig. Boote hatten 4, 6 oder 10 Mark Anlegegebühr je nach Größe zu zahlen. &lt;br /&gt;
Beim Ein- oder Ausladen musste pro 50kg - 10 Pfg. bezahlt werden, außer Passagiergepäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; im Sommer brachen Brückenteile unter der Last der Wartenden ein – einige stürzten ins Meer, aber alle kamen mit dem Schrecken davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; ein seitlicher Anbau zum Anlegen von Motorbooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; im Mai brach durch einen Kurzschluss in der Wohnung des Brückenwärters ein Feuer aus. Die rechte Seite des Holzbauwerkes mit dem Musikpavillon brannte ab. Die Anlegestelle war nicht nutzbar und musste schnell repariert werden – bis zum Saisonbeginn am 20. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; Schaden am Brückenkopf und Restaurant durch Lagerfeuer russischer Wachsoldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; Brandstiftung vernichtete prachtvollen Reste der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; Pfingsten neue Brücke eingeweiht 508m lang – 50 m östlich von der alten Brücke entfernt. Für 27 Millionen DM ohne Fördermittel – durch private Investition von Beac Immobilien-Gesellschaft errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22 Geschäfte, 19 Ferienwohnungen, Kino &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Brückenkopf Gasstätte, Windschutzscheiben auf dem Brückensteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Umbau der Mittelplattform - weitere Geschäfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; verkauft an einen Fond deutscher Versicherungsgesellschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt auch prachtvollste Seebrücke der Ostseeküste und ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung – Seehafen am Kopfende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bansin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bansin_Seebad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897&#039;&#039;&#039; Ortsteil als &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; selbständige Gemeinde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brücke sehr hoch über dem Wasser – in der Mitte zwei Teilstücke als Brücke mit Bogen ausgebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; am 11.03. neue Brücke Einweihung 285 m lang – an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seeheilbad&#039;&#039;&#039; erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ückeritz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; erste Badegäste, einfacher Anleger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; auf den Fotos noch keine Brücke &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Loddin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%B6lpinsee Gemeinde Loddin auf Usedom|Loddin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1270&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung Kölpinsee (seit 1910 Ortsteil von Loddin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; erste Häuser entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Seebrücke gebaut&#039;&#039;&#039; als einfacher Anleger ohne Aufbauten nach 1945 erfolgte kein Neubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel Seebad Loddin mit den OT Kölpinsee und Stubbenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst einfacher Anleger &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Umgestaltung der Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941/42&#039;&#039;&#039; Seebrücke durch Eis und Seegang zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Neue Seebrücke eingeweiht – 261m lang, 2,50m breit, Wassertiefe am Brückenkopf 3,50m. Für Rettungsschwimmer ein Turm angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019/2020&#039;&#039;&#039; Abriss der alten baufälligen Seebrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Einweihung der neuen Seebrücke. Sie ist 280 m lang, 3,50 m breit, ruht auf 67 Gründungspfählen und an ihrem Ende befindet sich eine Veranstaltungsplattform und ein 8m hoher Glockenturm (Vinetaglocke). Die Brücke verläuft in drei Bögen und nicht gerade. Kosten über 7 Millionen €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Seebrücke streckt sich wellenförmig in die Ostsee. Am Ende der Seebrücke gibt es eine große Plattform mit einer Bühne und Bänke für Zuschauer, die für Veranstaltungen genutzt wird. Ein Glockenturm, der an das untergegangene Vineta, welches Ostern auftauchen kann, erinnern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg| thumb|200px|rechts|2008 - 100 Jahre Seebad]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; bis 1945 Seebrücke - einfacher Anleger ohne Aufbauten erbaut von den Gebrüdern Wittmiß aus Göhren / Insel Rügen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren Eigner mehrere kleinere Dampfer. 1934 Seebrücke auf der Titelseite der Werbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Titel &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Karlshagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; als Fischerkolonie gegründet – Erholungsort seit 1997 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837&#039;&#039;&#039; Namensgebung nach Karl Triest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; erste Badegäste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seesteg 100m lang und 2,50m breit nach dem II. Weltkrieg nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Oktober Titel „Erholungsort“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2001&#039;&#039;&#039; Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Trassenheide====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am 15.03. Anerkennung staatlicher Erholungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; im Oktober Titel Seebad erhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zinnowitz====&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampfer Achterwasser Gäste Zinnowitz.jpg | thumb|200px|rechts|Zinnowitz Achterwasser Ankunft der Gäste]]&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seebr%C3%BCcke_Zinnowitz Seebrücke Zinnowitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; Badeerlaubnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039; Landungsbrücke in der Störlanke am Achterwasser (heute „Flicka“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; Seebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; verkauft der Fiskus Forstbestand in Strandnähe – Baumöglichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; Verlängerung auf 500m – „Vineta – Brücke“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - 14.05 Grundsteinlegung für neue Brücke – 315 m lang –„Vineta – Brücke“ aus Beton – Stahlkonstruktion mit Holzbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgte mit Dampfer oder Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dampfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lassan.&#039;&#039;&#039; So berichtete die „Stralsundische Zeitung“ vom 5. Mai &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; gleich von zwei verschiedenen Verkehrsmitteln in einem Beitrag. „Der Dampfer ,Fortschritt’, der Usedomer Dampfschifffahrt=Gesellschaft gehörig, hat jetzt wieder seine regelmäßigen Fahrten zwischen &#039;&#039;&#039;Stettin und dem Badeorte Zinnowitz&#039;&#039;&#039; aufgenommen. Am Donnerstag jeder Woche bietet er auch für die Bewohner Lassans und Umgebung eine bequeme Verbindung mit Zinnowitz und Usedom, da er an diesem Tage Morgens 9 Uhr, am hiesigen Bollwerk anlegt und Abends 6 Uhr hierher und nach Usedom zurückkehrt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiffslinien über die [[Ostsee]] im Jahr 1926====&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 1.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffareisen 2.jpg|1926 Schiffsreisen&lt;br /&gt;
Datei:1926 Schiffsreisen 3.jpg|1926 Seekrankheit&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebäder-Verkehr-Stettin.jpg|Blechschild Dampfer Plan&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dampfer auf Ostseelinien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Freia.jpg| Salon-Schnelldampfer FREIA&lt;br /&gt;
Datei:Frem.jpg|Dampfer FREM&lt;br /&gt;
Datei:Frigga.jpg|Ostseedampfer FRIGGA&lt;br /&gt;
Datei:Hansestadt Danzig.jpg| M. S. Hansestadt DANZIG&lt;br /&gt;
Datei:Hertha.jpg| Salon-Schnelldampfer HERTHA&lt;br /&gt;
Datei:Nixe.jpg| Salon-Schnelldampfer NIXE&lt;br /&gt;
Datei:Odin.jpg| Salon-Schnelldampfer ODIN [https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/A4/241/Odin.pdf?m=1349772011&amp;amp; INFLA-Berlin Bericht pdf]&lt;br /&gt;
Datei:Preussen.jpg|Dampfer PREUSSEN&lt;br /&gt;
Datei:Rugard.jpg|Salon-Schnelldampfer RUGARD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interessante Informationen sind auch unter [https://igel-usedom.de/baederdampfer/die-braeunlich-reederei.html Die Braeunlich Reederei] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fahrpläne 1930, 1937 u. 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1 Beilage Koserow.jpg|1930 a&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2 Beilage Koserow.jpg|1930 b&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1930 Fahrplan 1&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1930 Fahrplan 2&lt;br /&gt;
Datei:1930 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1930 Fahrplan 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 1.jpg|1937 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 2.jpg|1937 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 3.jpg|1937 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:1937 Dampfer Fahrplan 4.jpg|1937 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Dampfer Usedom.jpg|2008 Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fahrplan Dampfer Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2c/1938_Dampfer_Fahrplan_Ostsee.pdf  |[[medium:1938 Dampfer Fahrplan Ostsee.pdf|1938 Ostseebäder Fahrplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisenbahn - Straßen - Luftfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Usedomer Bäderbahn bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom#Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom|Eisenbahn Entwicklung auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Straßen Bahnen Usedom-Wollin.jpg|Geschichte der Infrastruktur Kreis Usedom-Wollin bis 1900&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahn Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c0/Eisenbahn_Usedom.pdf |[[medium:Eisenbahn_Usedom.pdf|Entwicklung der Eisenbahn auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Karte Berlin Usedom.jpg|Verbindungen Berlin - Inseln Usedom und Wollin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Luftfahrt Geschichte Ostsee.jpg|2022 Luftfahrt Geschichte Ostseeinseln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen sind unter: [[F%C3%A4hren und Br%C3%BCcken Usedom |„Fähren und Brücken Usedom“]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiseangebote===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Kölpinsee-Fahrplan 1950.jpg|Fahrt nach Kölpinsee 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur Entwicklung bis 1912===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns_K%C3%BCsten_und_Seeb%C3%A4der_von_Dr._Max_Friederichsen_Greifswald_1912|1912 Beschreibung der Küste und Seebäder in Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anfänge des Badewesens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Ort eine Genehmigung erhielt ein Seebad zu eröffnen, musste sie oder die Betreiber als erste Investition ein Badehaus auf dem Strand errichten. Oft wurden diese Häuser, die auf Pfählen aus Holz errichtet wurden, Opfer von Stürmen. So berichtet der Lehrer Carl Koch, Koserow, dass die 1851 erbauten Badehütten bis auf den letzten Stumpf fortgerissen wurden und viele der Mut verließ weiter für ein Seebad zu wirken. Aber in allen Seebädern entlang unserer Küste fanden sich Menschen, die sich immer wieder dafür einsetzten, um eine neue Erwerbsquelle zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man errichtete weit getrennt voneinander das Damen- und das Herrenbad, vorher gab es die Badekarren. Jahre später gab es dann das Familienbad. Die Entwicklung ging weiter. Es kamen dann die Badehütten, die Strandkörbe und heute die zusammenfaltbaren Strandmuscheln, um seinen Badeplatz zu dokumentieren, es sich bequem zu machen und die Sachen abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Badeleben am Strand können wir uns nicht anders als so frei und ungezwungen vorstellen, wie wir es heute kennen. Aber wie war es vor über hundert Jahren in der Anfangszeit des Badebetriebes? Eine ansprechende Beschreibung liefert uns der Lehrer Carl Koch aus Koserow, der das &#039;&#039;&#039;„Seebad Coserow“&#039;&#039;&#039; in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„...Die Badeplätze sind durch eine entsprechende Entfernung, so wie es der Anstand erheischt, getrennt, und um Unglücksfälle, die durch zu weites Hineingehen in die See entstehen könnten, zu verhüten, mit Pfählen ausgeprickt, zugleich für Schwächliche noch Stricke zum Halten angebracht. In den von Brettern errichteten, verschließbaren Badehütten, die Vormittags, während der gewöhnlichen Badestunden geöffnet stehen, kleidet man sich aus und an. Ein kleiner Sitz, Tisch und Spiegel, ein Stiefelknecht, eine Waschwanne und ein Riechel zum Aufhängen der Kleider sind das Geräthe dieser kleinen Gebäude. Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermiethen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und jedenfalls am billigsten wird man dabei fortkommen, wenn man sich die Badewäsche selber hält, die aus einem weiten wollenen Bademantel und einigen groben Handtüchern besteht, deren raues Gewebe die wohlthätige Reaction sehr befördert. Manche erfahrene Hydropathen bringen auch große leinene Tücher mit, die nicht wenig zum Comfort des Bades beitragen. Der Bademantel, gefertigt aus groben Flanell, ohne Aermel, den man sich nach dem Auskleiden und wenn man aus dem Wasser kommt, überwirft, muß so weit und faltig sein, daß er vorne weit übergeschlagen werden kann. Am Hals muß er mit einem großen Knopfe, nicht mit Bändern zugemacht werden können. In Ermangelung eines Bademantels bedient man sich statt dessen auch wohl eines leinen Lakens. Das Baden in Kleidern ist durchaus schädlich, vermindert den Wellenschlag, verhindert ein schnelles Abtrocknen und Ankleiden und giebt sehr leicht zu Erkältungen Anlaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewiß geschieht kein Verstoß gegen die Sittlichkeit, wenn Männer von Männern, Frauen von Frauen beim Baden, wo jeder mit sich selbst und den Wellen zu beschäftigt ist, als daß er nach Anderen zu schauen Zeit und Lust hätte, Kopf und Schultern zu sehen bekommen, denn der übrige Körper ist vom Wasser bedeckt. Es hat weit mehr Annehmlichkeiten, sich frei und ungehindert in dem Ocean bewegen zu können, und die züchtigsten Frauen haben bald nachdem sie andere Damen auf diese Weise baden sahen, keinen Anstoß darin gefunden, sich ganz entkleidet der See hinzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein buntes Leben und Treiben entfaltet sich in den Vormittagsstunden auf den Badeplätzen. Hier wird eine junge Anfängerin von der Badefrau in die See getragen und trotz ihres ängstlichen Hilferufens unbarmherzig geduckt. Ehe sie die Zeit hat sich von dem verschluckten Salzwasser zu erholen und das in der Nase befindliche Wasser auszuschnaufen, kommt schon eine zweite Welle und eine dritte. Man bedaure sie nicht, denn der erste Schreck ist vielleicht überwunden, und morgen wird sie dann kaum die Badezeit abwarten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erbärmlich schreiende Kind beklage man nicht, welches die Badefrau am Arm fasst und durch freundliches Zureden der salzigen See entgegenführt. Es schlägt mit Händen und Füßen um sich und will zur Mutter zurück, die am Ufer steht und von da aus die ganze wichtige Operation leitet; vergebens, denn der Arzt hat es befohlen.  ..... Dort sieht man einen munteren Kreis junger Mädchen in übersprudelnder Lebenslust Nixen und Tritonentänze aufführen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benutzung des Badeapparates und seine Bequemlichkeiten, für die Dienste des Bademeisters oder der Badefrau zahlt man an die Badekasse für ein einzelnes Bad den mäßigen Preis von 1 ½ Sgr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will indeß Jemand die Badeanstalt nicht benutzen und wohlfeiler und einfacher baden, der steckt sich ein Handtuch in die Tasche, geht etwas weiter, östlich am Strande hinaus, benutzt den Strand als Toilettenzimmer und zahlt dafür – nichts.“&lt;br /&gt;
Diese Art hat sich, wie wir sehen dann durchgesetzt. Die Ansichtskarten zeigen leider nur die äußere Ansicht der Badehäuser. So ein Badehaus war aber auch immer ein beliebter Fotohintergrund. Es gibt unzähliger Erinnerungsfotos auf den Treppen der Badehäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Büchlein ist vieles festgehalten, was sonst längst in Vergessenheit geraten wäre. So werden Verbindungen gesucht und dargelegt, wie Kulthandlungen aus der vorchristlichen Zeit in der christlichen Zeit Wandlungen unterworfen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ ..Im Heidentum brachten die Menschen eine Gabe dem Gewässer freiwillig dar. Als die Franken im Jahre 539 den Po überschritten, opferten sie dem Wasser dieses Flusses die Weiber und Kinder der Kriegsgefangenen. Die Alemannen brachten an den Strudeln der Flüsse Pferdeopfer dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz pflegt man noch heute den Seen, Brunnen und Quellen an bestimmten Tagen Brot, Früchte und Blumen darzubringen. In ähnlicher Weise pflegen die Badegäste im Seebad Kolberg noch bis in die neuere Zeit hinein beim ersten und letzten Bad Blumen ins Meer zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder boten am Ufer zu diesem Zwecke kleine Sträußchen feil. In Swinemünde pflegten früher die in der See badenden Frauen, wenn sie das letzte Bad genommen hatten, einen Kranz ins Meer zu werfen; nahm die See ihn mit fort, so war das ein Beweis, dass das Leiden nicht wiederkehrte.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amtsspeigel 03/2004&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strandkorb Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vermietung von Strandkörben konnten sich die Einwohner etwas dazuverdienen. Erst waren es nur Zelthütten mit einem Sitzbrett oft aus Schilfrohr, später mit Stoff verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab es den aus Korb geflochtenen Einsitzer oder auch Stehkorb genannt. Dann kam der Zweisitzer aus Weide geflochten und oft waren es kleine Kunstwerke. Weiter entwickelt wurde er mit der klappbaren Haube und Fußstützen. Das Korbgeflecht wurde später aus Holz und Kunststoffgeflecht ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Strandkörbe Entwicklung.jpg|Entwicklung vom Strandzelt zum Strandkorb - klappbar&lt;br /&gt;
Datei:2016 Strandkorb Erfinder.jpg|2016 Erfinder des Strandkorbes&lt;br /&gt;
Datei:Behn Helga Strandkorb b.jpg|Standkorb - Stehkorb&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|Strandkorb verziert&lt;br /&gt;
Datei:Vermieter Strandkörbe.jpg|Fischer verdienen sich etwas dazu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 14. September  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Strandkorbpreise für 2025: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden erhöhen die Pacht für die Vermieter / Mehrkosten werden wohl auf Urlauber umgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von Strandkörben kostet auf Usedom derzeit durchschnittlich &#039;&#039;&#039;12 Euro pro Tag&#039;&#039;&#039;. Doch das soll sich im kommenden Jahr auf Usedom ändern, denn einige Gemeinden drehen an der Preisschraube und verlangen von ihren Vermietern eine höhere Pacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl deutlichste Erhöhung werden Strandkorbvermieter ab 2025 in [[Zinnowitz]] zu spüren bekommen. 100 Euro netto müssen die Vermieter pro Saison und Strandkorb an die Gemeinde abführen. Derzeit haben die Anbieter noch sehr unterschiedliche Verträge. Manche zahlen nur ein Fünftel dessen, was im nächsten Jahr fällig wird. Diese Zeiten sind vorbei. Hintergrund der Gebührenerhöhung ist eine Ausschreibung aller Flächen, um Rechtssicherheit zu haben. Der Eigenbetrieb orientierte sich an vergleichbaren Destinationen an der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Ausschreibung klafft an einem Strandaufgang Richtung [[Zempin]] für das kommende Jahr noch eine Lücke. „Wir hatten dafür keine Bewerber“, erklärt Eigenbetriebsleiter Carsten Nichelmann. Eigentlich wären im Bereich vor dem Fischerstrand 51 Körbe vorgesehen. Da diese Zahl für die Vermietung nicht wirtschaftlich ist, soll die Zahl auf 75 Körbe erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde [[Koserow]] ist es für Vermieter etwas günstiger als in Zempin. Dort kostet der Strandkorb 37 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gewerblich oder privat genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Strandkorbvermieter in Kölpinsee zahlt für einen gewerblich genutzten Strandkorb in der Zeit von Mai bis Oktober 50 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Gemeinden nehmen von den Strandkorbvermietern eine geringere Pacht. In [[Karlshagen]] waren es in diesem Jahr noch 25 Euro für einen Zweisitzer und 30 Euro netto für einen Dreisitzer. Die Gemeinde diskutiert aber gerade, ob sie auch hier die Gebühren erhöht. In der Nachbargemeinde [[Trassenheide]] werden pro Saison 37 Euro für einen Zweisitzer und 40 Euro für einen Dreisitzer fällig. Privatpersonen zahlen 50 Euro pro Saison, um ihren Korb für den Eigenbedarf aufzustellen. In Zempin werden 50 Euro pro Strandkorb fällig, egal ob gewerblich vermietet oder privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ückeritz]] gibt es zwei Strandkorbvermieter. „Ab der kommenden Saison nehmen wir 29 Euro pro Strandkorb in der Saison“, sagt Corinna Schmidt, Leiterin der Kurverwaltung. In Heringsdorf werden ab der kommenden Saison 80 Euro netto pro Saison für einen gewerblich vermieteten Strandkorb fällig. Bisher gab es zwei Zonen für die gewerbliche Vermietung. Je nach Standort waren 55 oder 60 Euro fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strandkorbvermieter in Zinnowitz sind von dieser finanziellen Mehrbelastung natürlich nicht begeistert, können aber nichts dagegen tun. „Das war alternativlos, sonst hätten wir uns nicht bewerben müssen“, sagt Vermieter Mayk Borchardt. Im Vergleich zu anderen Gemeinden findet er die Pacht zu hoch. Am Ende wird der Gast die Erhöhung zahlen. Eine Kalkulation kann er noch nicht vorlegen. Aber er schätzt, dass die Tagespacht bei etwa 14 Euro liegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Saison am Strand war in seinen Augen zufriedenstellend. „Gefühlt wie vor Corona“, sagt Borchardt. Dienstleistungen wie Strandkorbvermietung seien nach wie vor gefragt. Sorgen bereitet ihm allerdings die Personalsituation am Strand. „Die Vermieter brauchen Rentner oder Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen. Wichtig ist, dass sie im Sommer bei gutem Wetter verfügbar sind. Es wird nicht einfacher, solche Zuverdiener zu finden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rettungsschwimmer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbe Rettungsschwimmer.jpg|thumb|150px|rechts|Dieter Schwalbe Rettungsschwimmer in Zempin berichtet]]&lt;br /&gt;
der Lehrer Carl Koch aus [[Koserow]], der das „Seebad Coserow“ in seinen Anfängen in seinem Buch aus dem Jahre &#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039; schildert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bademeister im Herrenbade und die Badefrau im Damenbade haben die Bedienung zu verrichten, die Badewäsche zu trocknen und aufzubewahren, solchen aber, die nicht damit versehen sind, Wäsche gegen eine mäßige Taxe zu vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Walter_Bast &#039;&#039;&#039;Walter Bast&#039;&#039;&#039;] (* 1909 + 2006) war von &#039;&#039;&#039;1937 bis 1939 Bademeister&#039;&#039;&#039; am Zempiner Strand&lt;br /&gt;
Aus seinem Lebenslauf: 1934 legte er beim Roten Kreuz die Prüfung zum Sanitäter ab. Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin im Sommer als Bademeister angestellt. Von 1947-1954 war er Bürgermeister der Gemeinde [[Zempin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Bild A: Heinz Kleinschmidt - inks: &#039;&#039;&#039;Heinz Kleinschmidt&#039;&#039;&#039; (Berlin) war 30 Jahre lang leitender Schwimmmeister in Zempin mit &#039;&#039;&#039;Wolfgang Eckert&#039;&#039;&#039; (Dresden) rechts: Rettungsschwimmer (1965- 1970) in Zempin, davor hockend: Günter Kleinschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Rettungsschwimmer haben vielen Kindern das Schwimmen beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 1 Zempin.jpg|1966 Badeordnung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 2.jpg|1966 &lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 3.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1966 Badeordnung 4.jpg|1966&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regel 1 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:1967 Regeln 2 Faltblatt.jpg|1967&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Kleinschmidt 1.jpg|A: Heinz Kleinschmidt&lt;br /&gt;
Datei:Rettungsschwimmer Turm.jpg|Turm Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen Stufen.jpg|Schwimmabzeichen &lt;br /&gt;
Datei:Schwimmabzeichen DDR.jpg|Schwimmabzeichen&lt;br /&gt;
Datei:1977 Rettungsschwimmer Zweckverband.jpg|1977 Zweckverband Rettung&lt;br /&gt;
Datei:1958 Rettungsturm.jpg|1958 Rettungsturm&lt;br /&gt;
Datei:Junger Sanitäter Armbinde.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rotes Kreuz DDr Armbinde.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:Wasserrettungsdienst DDR.jpg|DDR&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rettungsschwimmer .jpg|1996&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Leistung.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 DLRG Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sturmschaden Rettungsturm.jpg|1997 Sturmschaden&lt;br /&gt;
Datei:DLRG Strand.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Rtetungsturm 2019.jpg|2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Rettung Zempin.JPG|2020 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Tafel Strandzugang Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Rettungsschwimmer.jpg|2022 Rettungsschwimmer Horst Brand, Zempiner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badeorte Usedom heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gästezahlen 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|2022 Gäste auf Usedom ohne Fewo&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2023 Modellregion Insel Usedom ab 01.04.2023====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;März 2023 - Aktion verschoben&#039;&#039;&#039; - nur gemeinsame Kurkarte der Seebäder - 2,70 € pro Erwachsener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Gästecard Usedom inklusive Bus &amp;amp; Bahn&lt;br /&gt;
:•Schließt alle Buslinien der UBB(Ausnahme Wolgast-Greifswald) ein.Mo-Fr ab 9 Uhr &amp;amp; Wochenende/Feiertag ganztags gültig&lt;br /&gt;
:•Bahnen der DB Regio AG zwischen Swinemünde und Züssow&amp;amp; zwischen Zinnowitz und Peenemünde&lt;br /&gt;
:•Fahrradmitnahme &amp;amp; Hunde sind nicht inkludiert&lt;br /&gt;
:•Für Übernachtungsgäste, Tagesgäste, Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 11.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 12.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 13.jpg| storniert - keine Bahnkarte dazu&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 14.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 1.jpg|Kurtaxe 2023 für Seebäder der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kurtaxe Insel Usedom 2.jpg|Kurtaxe 2023 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920–1935===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstellung zu Juden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung mit Daten von Michael Wildt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Juden_Ostseeb%C3%A4der.pdf|Antisemitimus 1920 - 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 1.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Juden Usedom 2.jpg|2022 Heringsdorf Geschichte Juden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leuchttürme / Leuchtfeuer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Seezeichenwesen in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung der Seefahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Küsten – Sandbänken, Riffen Hafeneinfahrten engen Fahrstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher: Kirchturmspitzen, Bergkuppen, auch Bäume&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit 1982 internationale Regelungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;SEEZEICHEN sind durch FORM und FARBE eindeutig zu unterscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LICHTSIGNALE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;RADARWORTBAKEN (mit Morsecode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN – NACHTSEEZEICHEN und NEBELSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TAGSEEZEICHEN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchttürme, &lt;br /&gt;
:rot gestrichenen Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:feste Seezeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NACHTSEEZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leuchtfeuer, &lt;br /&gt;
:Feuerschiffe, &lt;br /&gt;
:Leuchtbojen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NEBELZEICHEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebelhorn (von Bord eines Schiffes oder stationär an einem Hindernis)&lt;br /&gt;
Nebelboje mit Lichtsignallaterne bei Nebel – wird bei Konvoifahrt von einem Schiff &lt;br /&gt;
ausgesetzt, damit das nachfolgende nicht auffährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LEUCHTTÜRME&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelmeerraum schon vor Christus Seehandel und auch Leuchtfeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Leuchttürme Ostsee.jpg | Übersicht der Leuchttürme von 2007&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Rostock Leuchttürme 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Basdorf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung für die Schiffe wurde 1878 abseits der Küste auf dem &#039;&#039;&#039;Bastorfer Berg&#039;&#039;&#039; ein weithin sichtbarer Leuchtturm erbaut. In dem Wappen versinnbildlichen Hügel und Leuchtturm das Wahrzeichen der Gemeinde, den etwa siebzig Meter über dem Meeresspiegel stehenden Leuchtturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Greifswalder Oie====&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Hiddensee.JPG|thumb|250px|rechts|Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Siehe [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Insel Hiddensee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leuchtturm - Dornbusch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888  Leuchtturm am 19.11. leuchtet er das erste Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Poel stehen zwei Leuchttürme in Timmendorf und Gollwitz. In Gollwitz steht zudem ein Leitfeuer. Alle Leuchtfeuer dienen der Navigation bei der Einsteuerung nach Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gollwitz stand ab 1929 ein Eisengitterturm. 1953 wurde er durch einen 7,6 Meter hohen Stahlbetonturm etwa einen Kilometer westlich des Ortes an der Poeler Nordküste ersetzt. 1956 wurde dort ein Richtfeuer für das Große Tief installiert, das man 1996 durch ein als Präzisionssektorenfeuer ausgeführtes Leitfeuer ersetzte. Es ist ein Gleichtaktfeuer (Iso/Glt. 4 Sekunden) mit schmalen weißen, roten und grünen Sektoren und einer Tragweite von 8,1 bis 6,5 Seemeilen.[41]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich im gleichen Turm befindliche Leitfeuer leuchtet seit 1996 auf einem 23 Meter hohen Gitterstahlmast, der etwas westlich des Gebäudes am Strand steht. Es erreicht für den weißen, roten und grünen Sektor Tragweiten von 7,7 bis 6,1 Seemeilen und zeigt ein alle fünf Sekunden unterbrochenes Feuer (Oc/Ubr. 5 sec).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Info Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Swinemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Swinemünde]] – Leuchtturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 – am Kopf des Ostpackwerkes (Vorgänger der Ostmole) Leuchtbude aus Brettern und Spiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 stranden bei Sturm 10 Segelschiffe vor der Einfahrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – Beginn des Molenbaues (beide Seiten) – östliche Seite ca, 1500 m ins Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 – darauf eine 12 m hohe Laternenbake – 5 oder 6 Hohlspiegeln mit je einer Lichtquelle im Halbkreis. Lampen wurden mit Rüb- oder Rapsöl betrieben. – Sichtweite ca. 15 km!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Beginn des Bau eines achteckigen Leuchtturmes am Ostufer der Swine unter Leitung des Berliner Oberbaurat Severin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.12.1857 – Probebetrieb,  1.1.1859 – Inbetriebnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhe: fast 70 m,  Durchmesser ca. 7 m,  Wandstärke – 1 ½ Meter,  &lt;br /&gt;
Leuchtweite ca. 40 km!  Kosten: 60.000 Taler&lt;br /&gt;
300 Stufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben mit Rapsöl – nur unbewegliche Lampe!&lt;br /&gt;
Flammenhöhe und Docht mussten überwacht werden – Docht nachstellen (wie bei Petroleumlampen), täglich mussten 16 kg Öl hinaufgeschafft werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gürtellinse – Durchmesser fast 2 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westmole – 1020 m  - Mühlenbake 1873 / 74 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbauten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 / 03 neu ummauert mit hartgebrannten Steinen – wird rund!&lt;br /&gt;
Unterbrochenes Feuer – 4 Sek. brennen – 1 Sek. dunkel – &lt;br /&gt;
durch Einbau von Blenden – Drehung durch Mechanik, wie an einer Pendeluhr. Seil lief in der Mitte des Turmes in ganzer Länge – für eine Nacht – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 elektrischer Anschluss – Glühbirne (4200 W) mit Ersatzbirne in Kipprichtung und Motor für Umdrehungen der Blenden eingearbeitet. Technisierung lässt den Beruf des Leuchtturmwärters wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 durch Bomben nur beschädigt. 1959 Bauschäden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 vollständige Instandsetzung – hohe Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 1.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 2.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:2018 Leuchtturm Swinemünde 3.jpg|2018 Leuchtturm Swinemünde 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Swinemünde Leuchtturm.jpg|2ß23 Leuchtturmwärterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kap Arkona====&lt;br /&gt;
: [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Leuchtturm Kap Arkona.jpg|2019 Leuchtturm Kap Arkona&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Warnemünde====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtturm Warnemünde&amp;quot; Hans Joachim Luttermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lassan&amp;diff=148258</id>
		<title>Lassan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lassan&amp;diff=148258"/>
		<updated>2026-05-21T13:22:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Kurztext zum Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Lassan&lt;br /&gt;
 | plz = 17440&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt am Peenestrom&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 1,510 (2018)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.9458642&lt;br /&gt;
 | lon = 13.8424502&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Lassan ist eine der kleinsten Städte, vor der [[Insel Usedom]] am [[Peenestrom]] gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/53.9493/13.8387 Breite: 53.9493 Länge: 13.8387]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.803462982177734%2C53.93289810883661%2C13.895301818847658%2C53.965680038540555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.94929229466323%2C13.849382400512695&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.9493&amp;amp;amp;mlon=13.8494#map=14/53.9493/13.8494&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Lassan anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch ausfüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen von Lassan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lassan Wappen.jpg| thumb|250px|rechts| Wappen von Lassan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasonierung: „In Blau ein silberner Fisch, kreisförmig begleitet oben von drei und unten von vier sechsstrahligen goldenen Sternen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1972 von dem Lassaner Albert Püschel gestaltet und 1996 vom Designbüro Schönherr &amp;amp; Maciejewski aus Anklam neu gezeichnet. Es wurde unter der Nr. 112 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zum Ort ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lassan Jordan.jpg|2007 Herr Jordan Heimatverein&lt;br /&gt;
Datei:2016 Herzel Lassan 1.jpg|2016 Ausstellung in der Kirche &lt;br /&gt;
Datei:2016 Herzel Lassan 2.jpg|2016 Kultur in der Stadt&lt;br /&gt;
Datei:2021 Lassan 1.jpg|2021 Streifzug durch Lassan 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Lassan 2.jpg|2021 Streifzug durch Lassan 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Lassan Schule 1.jpg|2021 Lassan Schule Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Lassan Schule 2.jpg|2021 Lassan Schule Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Lassan Schützenhaus.jpg|Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:2022 Obstbäume pflanzen 1.jpg|2022 Obstbäume pflanzen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Obstbäume pflanzen 2.jpg|2022 Obstbäume pflanzen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Lassan Kultur.jpg|2022 Kulturarbeit in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2022 Lassan Museum.jpg|2022 Lassan Museum Wassermühle&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schützenhaus 1.jpg|2022 Schützenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schützenhaus 2.jpg|2022 Schützenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Lassan Schützenhaus 1.jpg|2022 Einweihung Schützenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Lassan Schützenhaus 2.jpg|2022 Einweihung Schützenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Lassan Biermann.jpg|2022 Biermann Lied über Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2023 Lassan Bäcker 1.jpg|2023 aus für Bäcker Lassan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Lassan Bäcker 2.jpg|2023 aus für Bäcker Lassan 2&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 2023 Hafen 1.jpg|Hafen Lassan 1&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 2023 Hafen 2.jpg|Hafen Lassan 2&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 2023 Boot Berta 1.jpg|2023 Segler Berta 1&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 2023 Boot Berta 2.jpg|2023 Segler Berta 2&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Hafen Imbiss 2024.jpg|2024 am Hafen Imbiss&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Juni 2024 a.jpg|2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Juni 2024 b.jpg|2024 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nordkurier  2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Friedhof soll dem Vergessen entrissen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei ehemalige Lassaner engagieren sich für den &#039;&#039;&#039;jüdischen Friedhof&#039;&#039;&#039; in Lassan. Ausgelöst wurde ihr Interesse durch einen seltsamen Fund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrzehntelang lag der Stein eher unbeachtet im Garten der Lassaner Familie Fromm. Dabei hat er eine Besonderheit. Der Stein ist offensichtlich das Fragment eines Grabsteins und auf beiden Seiten mit Inschriften versehen. Auf der einen Seite in deutscher Sprache, auf der anderen in Hebräisch. Sehr wahrscheinlich stammt er vom jüdischen Friedhof in Lassan. Dort nämlich hat ihn der Vater von Günter Fromm vor einigen Jahrzehnten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Günter Fromm, der seit den 70er Jahren in Eisenhüttenstadt lebt, nun wieder an das Fragment erinnert hat, liegt an einem anderen ehemaligen Lassaner. Auch Dr. Franz-Albert Tröster war in den 50er Jahren am Stadtrand von Lassan auf einen Stein mit seltsamen Schriftzeichen gestoßen. Auch dabei handelte es sich um das Fragment eines Grabsteines vom jüdischen Friedhof. Der Begräbnisplatz an der Verlängerung der Lassaner Gartenstraße selbst ist eine zugewucherte Parzelle und als solcher nicht mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz-Albert Tröster aber hat sich vorgenommen, die Existenz des jüdischen Friedhofes wieder in das Bewusstsein der Lassaner zurückzuholen, berichtet der pensionierte Mediziner, der heute in Stralsund lebt. Inzwischen hat er als autodidaktisch tätiger Bildhauer sogar schon einen Gedenkstein für die Begräbnisstätte geschaffen.&lt;br /&gt;
Bei der Arbeit daran habe er sich wiederum gefragt, wer wohl auf dem Friedhof bestattet wurde. Nach seinen Recherchen haben auch jüdische Bürger das Leben in der Stadt am Peenestrom wenigstens über 200 Jahre lang mit geprägt. Urkundlich belegt ist im Jahr 1698 ein Kaufmann namens Salomon Marcus. Und mit der Familie Jacobi hätten um 1921 die letzten Juden Lassan in Richtung Berlin verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse seiner Forschungen hat er im vergangenen Jahr bei einem Vortrag der Öffentlichkeit präsentiert und eine Broschüre mit dem Titel „Wider das Vergessen“ erstellt. Nach deren Erscheinen habe sich dann Günter Fromm bei ihm gemeldet, der sein Fragment gerne bei der Wiederherrichtung des jüdischen Friedhofs zur Verfügung stellen würde, berichtet Franz-Albert Tröster. Bereits zuvor hatte Günter Fromm zwei Straßenschilder für die Judengasse in Lassan gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto des Fragments habe er dann einer Judaistin und Spezialistin für jüdische Grabsteinkultur vorgelegt, berichtet Franz-Albert Tröster. Die Übertragung der Schrift hab sich zwar als sehr schwierig erwiesen, aber er könne das Fragment wahrscheinlich einer auf dem Friedhof bestatteten Person zuordnen. Als nicht gerade einfach entpuppten sich allerdings auch die Eigentumsverhältnisse der Begräbnisstätte. Diese befinde sich aktuell nämlich in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Bemühungen sei es dennoch nach wie vor, den Friedhof wieder herzurichten und auch den von ihm geschaffenen und im Lassaner Rathaus eingelagerten Gedenkstein dort aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst arbeite aktuell gemeinsam mit Dr. Tim Peppel an einer Dokumentation mit dem Arbeitstitel „Lassan-Spuren jüdischen Lebens in einer kleinen Stadt“, die sich noch umfassender mit dem Schicksal der einst in Lassan lebenden Jüdinnen und Juden befasst. So konnten inzwischen die biografischen Daten von bisher fünf auf dem Friedhof bestatteten Personen ermittelt werden, berichtet Franz-Albert Tröster. Die weiteren Recherchen zur Thematik seien nahezu abgeschlossen, sodass die Publikation wohl im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Fromm hat zwei Straßenschilder für die &#039;&#039;&#039;Judengasse&#039;&#039;&#039; in Lassan gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fragment eines Grabsteins trägt auf einer Seite hebräische Schriftzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der autodidaktische Bildhauer Franz-Albert Tröster hat bereits einen &#039;&#039;&#039;Gedenkstein&#039;&#039;&#039; für den jüdischen Friedhof in Lassan geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_document_0000026960 Jüdisches Leben in Lassan mit Dokumenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1852: 5 Juden bei 2.368 Einwohnern&lt;br /&gt;
:1861: 6 Juden bei 2.540 Einwohnern&lt;br /&gt;
:1865: 7 Juden bei 2.594 Einwohnern&lt;br /&gt;
:1885: 8 Juden&lt;br /&gt;
:1905: 5 Juden&lt;br /&gt;
:1910: 5 Juden lt. Volkszählung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lassan in der Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  21. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Lassan erinnert an Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erinnerungen, Gesprächen und historischen Einblicken widmet sich eine Veranstaltung am 21. Mai im Lassaner Schützenhaus der Stadtgeschichte der 1950er- und 1960er-Jahre. Unter dem Titel „Lassaner Mosaik – Stadtgeschichte selbst erzählt“ sind Bürger eingeladen, persönliche Geschichten, Fotos und Erinnerungen beizusteuern. Beginn ist um 19 Uhr, bereits ab 18 Uhr kann die neue Dauerausstellung „Lassaner Mosaik – Hinter offenen Türen“ besucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historiker Christoph Wunnicke führt in die Zeit nach der DDR-Gründung ein. Thematisiert werden unter anderem die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften, das Sturmhochwasser von 1957 und das Leben im damaligen Alltag. Die Ausstellung mit Zeitzeugenporträts und Interviews erhält nun dauerhaft Platz im Schützenhaus. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lassan im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lassan-AK-Gesellschaftshaus 1909.jpg|Gesellschaftshaus 1909&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lassan im Jahr 2001===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Arbeiten der Lassaner Tischler sind weit über die Stadt hinaus bekannt, deshalb eine kleine Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Tür 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Tür 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Tür 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Tür 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Tür 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassan Tür 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lassaner Mühle-2024.jpg|Wassermühle Lassan 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik/en von Lassan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[750 Jahre Stadt Lassan (1274-2024)]]&lt;br /&gt;
* [[Lassan fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Lassan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Lassan ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/LASSA1JO63WW Lassan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lassan Lassan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/lassan/ Ortsfamilienbuch Lassan]&lt;br /&gt;
* [https://www.museum-lassaner-muehle.de/ Webseite der Lassaner Mühle - Heimatverein]&lt;br /&gt;
* [https://edition-pommern.com/lassan-ein-ort-viele-augen/? Lassan ein Ort viele Augen?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Lassaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Flurnamen Vorpommern.jpg|Flurnamen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kümmert sich aktuell um die Informationen zum Ort und führt die Chronik?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Peenem%C3%BCnde&amp;diff=148253</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Peenemünde</title>
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		<updated>2026-05-21T08:43:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Bildergalerie Ausstellungsgelände 2015 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Peenemünde&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche des Ortes [[Peenemünde]] auf der [[Insel Usedom]] ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Peenemünde im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1282 Ersterwähnung&#039;&#039;&#039; - Bogislav IV. verleiht der Stadt Wolgast das Lübische Recht. Auf dieser Urkunde erhält Wolgast Peenemünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1306&#039;&#039;&#039; erhält Wolgast von Bogislav IV. die Wiese Peenemünde und den großen Woitik (Inselwiese bei Peenemünde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1630&#039;&#039;&#039; Landung des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf – Eintritt in den Dreißigjährigen Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Vermessung durch die Schweden: 33 Familien werden genannt (9 Bauern, 10 Kossäthen). 1721 nach dem Nordischen Krieg wird Peenmünde preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Peenemünde gehört zur Zeit unter die Stadt Wolgast, welches ungefähr vor 150 Jahren von den Fürsten hier in Pommern gekauft haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner haben ihren Kirchgang im Greslyn [Kröslin] das gegenüber auf der anderen Seite des Flusses liegt. Einwohner: Es sind 33 Personen aufgeführt, darunter Bauern, Kossaten, Einlieger, Vogt und Krüger, Holländer und Der Constabel auf der Schanze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krug trinken sie brav und wenn kein Bier da ist, sitzen sie den halben Tag dort , bis von der Stadt die Biertonne kommt. Dann geht es wieder lustig zu. Obwohl der Bauer kein Brot zu Hause hat, er doch am Abend einen Kümmel haben muss, wenn er sich danach nur wohl fühlt.&lt;br /&gt;
Die Schiffer konsumieren auch genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde Jagd: Jagen wenn die Wolgaster Ratsherren Hochzeit oder Begräbnis halten, dann dürfen sich auch die Jäger bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1672&#039;&#039;&#039; der Voigt heißt Johann Brehm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schwedens Königin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Königin Christine von Schweden&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Königin Christine.jpg|thumb|200px|rechts|Königin Christine von Schweden]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_(Schweden) Königin Christina bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 30jährige Krieg brachte mit der Landung von König Gustav Adolf am 14. Juni 1630 in Peenemünde die Schweden auf unsere Insel. Am 6. November 1632 ist der König Gustav Adolf bei Lützen im Kampf gefallen. Im Schloss Wolgast wird am 15.Juni 1633 für den aus Wittenberg eingetroffenen Leichnam eine große Trauerfeier veranstaltet - unmittelbar danach wird unter Glockengeläut und Kanonendonner der silberne Sarg auf das Schiff gebracht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08. Dezember 1626 war Christine als einziges Kind des Königs von Schweden Gustav II Adolf in Stockholm geboren. Die Mutter Marie Eleonore, Markgräfin von Brandenburg, ist eine Tante des Kurfürsten von Brandenburg - Friedrich Wilhelm.  Mit sechs Jahren im März 1633 bestieg Christine den Thron und regierte mit dem Vormund, dem schwedischen Reichskanzler, Axel Oxenstierna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren wurde Königin Christine am 07. Dezember 1644 gekrönt und konnte ohne Vormund entscheiden.   Christine war sehr gebildete, sprach sieben Sprachen, und war sehr aufgeschlossen für Kunst und Wissenschaft.  Sie strebte nach der Thronbesteigung [[Datei:Gedenktafel Christina Innsbrucke Hofkirche.jpg|thumb|200px|rechts|Innsbruck Hofkirche]] einen Friedensvertrag an. Der älteste Sohn des schwedischen Kanzlers, Johann Oxenstierna leitete die Verhandlungen in Westfalen für die Schweden. Im Oktober 1648 kommt es zum Westfälischen Frieden, der 30jährige Krieg wurde beendet. Die Schweden erhalten damit das Recht weiter auf der Insel Usedom zu bleiben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Reichskanzler Axel Oxenstierna ließ sich bereits 1643 mit dem Amt Pudagla, dem Gut in Kaseburg und dem seit 1642 herrenlosen großen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Wasserschloss_Mellenthin Mellenthiner] Besitzungen belehnen. Gegen 1652 trat er das Amt Pudagla wahrscheinlich wieder ab. Königin Christine, die sich nicht verheiratet hat, ernennt ihren Vetter Karl X. Gustav von Pfalz-Zweibrücken zum schwedischen Thronfolger (1649).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1649 erließ sie ein Verbot sämtlicher Hexenprozesse im schwedischen Königreich. Trotzdem flammten diese wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1654 unterschreibt Christine in einer feierlichen Reichsversammlung in Upsala, dass sie die Krone freiwillig abgibt. Sie erhält als Besitz die Städte und Schlösser Wolgast und Norköping. Außerdem erhält sie die Einkünfte aus den Provinzen Pommern und Mecklenburg. Das Amt Pudagla bildete von 1654 bis 1689 (Christines Tod) einen Teil der Güter, die der Exkönigin Christine zur Nutznießung gegeben wurden. Danach kam das Amt Pudagla wieder in die Verwaltung des Staates.  Die Exkönigin Christine reiste mit großem Gefolge über Hamburg, Münster, Antwerpen, Brüssel nach Innsbruck. Am Hofe des Erzherzogs Karl Ferdinand wird sie aufgenommen und tritt zum katholischen Glauben über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schweden, die im 30jährigen Krieg zur Verteidigung des evangelischen Glaubens gekämpft haben, ein schwerer Schicksalsschlag. Sie wird als Katholikin vom Papst empfangen und wohnt in Rom. Am 23. Dezember 1655 segnete der Papst Alexander VII. Christine von Schweden. Nur noch einmal reiste sie nach Schweden, nach dem Tod des Königs - Karl X. Gustav. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gern würde sie wieder Königin sein, aber der schwedische Rat entscheidet sich für den Sohn des Königs als Nachfolger.  Sie bleibt in Italien und stirbt am 19. April 1689. Ihr Grabdenkmal ist im Petersdom im rechten Seitenschiff zu Rom.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzungen Mellenthin erbte 1654 Johann Oxenstierna, schwedischer Reichsgraf, ältester Sohn des Kanzlers. Johann Oxenstierna war Präsident des Obergerichts in Wismar. Er starb bereits 1657. Seine Witwe Margarete de Brahe verheiratet sich mit dem Landgrafen Friedrich zu HessenHomburg und brachte diesem Mellenthin als Mitgift. Das Leben dieses Landgrafen war es, der Heinrich von Kleist zu dem Drama anregte: &amp;quot;Prinz Friedrich von Homburg&amp;quot;. Der Einfluss der Krone Schwedens wirkte sich somit direkt auf das Amt Pudagla, der Verwaltung der meisten Orte der Insel Usedom, und das Schloss Mellenthin aus.  Bis zum Stockholmer Frieden 1720 blieb die Insel Usedom in schwedischer Hand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2013  Hilde Stockmann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  Kämmereidorf Peenemünde gehört der Schwedisch-Pommerschen Stadt Wolgast. Es hat 9 Vollbauern, 9 Halbbauern, 4 Cosäthen, 1 Forsthaus , welches auch das Herrenhaus genannt wird, und den Krug hält, 49 Feuerstellen, eine Holzwärterwohnung zwischen der königlichen und städtischen Holzung, die Peenemünderscheide genannt, Fischerei in der Peene, wie auch in dem so genannten Kerpin und Schwarzensee, Holzung welche in Eichen, Fichten und Brüchern bestehet, und ist zu der Kirche in dem Schwedisch-Pommerschen Dorfe Cröslin eingepfarret. Zu dem Dorfe gehören noch 2 Holländereien, die große und kleine Gaatz genannt, von welchem die erstere von einem Holländer, und die letztere von einem Einlieger bewohnet wird.  1876 Erbauung der Peenmünder Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Kämmerei – Dorf und Vorwerk der Stadt Wolgast, liegt auf der Nordwestspitze der Insel am Ausfluss der Peene in die Ostsee und ist nach Cröslin in Neuvorpommern eingepfarrt. Das Dorf hat 18 Bauer- und 4 Kossäthenhöfe nebst 14 Büdnerstellen mit 82 Wohngebäuden und 549 Einwohnern. Das gesamte Areal aus Sand- und Moorboden bestehend, begreift 6564 Morgen, wovon bei der Gemeinheits- Teilung von der Stadt Wolgast ein Teil zu einem Vorwerk geschlagen, außerdem wird von derselben besessen die Waldung von 2039 Mg. Nebst der Holländerei Gaatz unweit Peenemünde. Eine dort am Strom befindliche alte Schanze wird noch unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1822&#039;&#039;&#039; Einwohner: 291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872&#039;&#039;&#039; schwerste Sturmflut (erstmals Nachweis der Höhe des Wassers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Friedhofskapelle wird gebaut. Sie übersteht die Wehrmachtszeit und ist heute Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Fund des Peenemünder Goldschatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; Errichtung des Naturschutzgebietes „Peenemünder Haken, Struck und [[Insel Ruden]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; Errichtung des Gedenksteines für Gustav II. Adolf mit der Inschrift. „Verzage nicht, Du Häuflein klein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1282 bis 1936 war der Grund und Boden im Besitz der Stadt Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039; Beschluss der Errichtung der Luftwaffen- und Heeresversuchsanstalt. Aussiedlung der Einwohner. 1942 am 3. Oktober erster Start des Aggregates 4, später V 2, - Geburtsstunde der Weltraumfahrt – Beginn einer neuen Waffentechnologie. 1943 am 18. August Bombardierung Peenemündes – über 700 Opfer. 1945 am 4.Mai besetzt die Rote Armee kampflos das Peenemünder Betriebsgelände. Beginn der Demontage. 1948 Sprengung der restlichen Anlagen, Wiederherstellung des Flugplatzes für sowjetische Marineflieger. 1951 Haupthafen Peenemünde wird Basis für die Seepolizei der DDR. 1956 Bildung der Flottenbasis Ost der Seestreitkräfte der DDR. 1958 Luftstreitkräfte der NVA übernehemen die Nutzung des Flugplatzes. 1960 Hafen wird Hauptbasisierungspunkt für die 1. Flottille der Volksmarine der DDR. 1961 Übernahme des Flugplatzese durch das Jagdfliegergeschwader 9 der Luftstreitkräfte der NVA. 1989 Letzter Flugdienst des Jagdfliegergeschwaders 9 in Peenemünde. Öffnung des Sperrgebietes, ca. 820 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1937&#039;&#039;&#039; Werkbahn Peenemünde wird eröffnet - Anschluss von Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; am 01.04. landet das erste Flugzeug auf der neuen Rollbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939&#039;&#039;&#039; im November der Überschallkanal ist fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Kohlestaubkraftwerk wird ans E-Netz geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; am 03.10. gelungener Start der Rakete A4 vom Prüfstand VII. Sie fliegt 190 km weit und über 84 km hoch bis an den Rand des Weltalls. Damit begann das Zeitalter der Raumfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; vom 17. auf den 18. Oktober Bombenagriff auf Peenemünde ca. 700 Tote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 08.02. gelingt einem sowjetischen Kriegsgefangenen mit 9 weiteren Häftlingen die Flucht mit einem deutschen Bombenflugzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 04.05. sowjetische Soldaten erreichen Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948 bis 1958&#039;&#039;&#039; sowjetische Militärflieger stationiert in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; Seepolizei der DDR im Haupthafen von Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; die NVA der DDR übernimmt den Luftwaffenstützpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1956&#039;&#039;&#039; Seestreitkräfte der DDR - Flottenbasis in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039; am 16.05. Jagdgeschwader 9, Heinrich Rau, der Luftstreitkräfte der DDR wird nach Peenemünde verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; Ende des Flugdienstes der NVA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; Einwohner: 830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Ende der Militärzeit in Peenemünde - Öffnung für Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Übernahme der NVA durch die Bundeswehr. Auflösung des Jagdfliegergeschwaders 9, Betreibung des Haupthafens als Marinestützpunktkommando Peenemünde der Bundeswehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; am 28.07. wird der Förderverein Peenemünde e.V. gegründet. Sammeln und bewahren von historischen Dingen durch Bewohner der Insel und Interessierten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991&#039;&#039;&#039; Eröffnung des Historisch-Technischen Informationszentrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Rekonstruktion der Peenemünder Kapelle als Mahnmahl und Gedenkstätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Schließung des Marinestützpunktkommandos Peenemünde. Öffnung des Hafens für die Öffentlichkeit nach über 60 Jahren Militärpräsenz, ca. 500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; ein sowjetische U-Boot wird durch Private im Hafen befestigt (Museum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Phänomenta - Technische Erlebnisse -  wird eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Christian Mühldorfer-Voigt wird Museumschef - er löst Dirk Zache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; eine &amp;quot;Walterschleuder&amp;quot; (Rampe für die V1) erhält das Museum, sie wird aus den Niederlanden aus Twente geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; Bürgerinitiative gegen den Deichrückbau gegründet. (Deichrückbau - Ausglaichsmaßnahme für die Bauten in Lubmin) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2013&#039;&#039;&#039; Das Museum erhält die Auszeichnung  &amp;quot;Europa Nostra Award&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sechs Milionen Besucher wurden seit Eröffnung im Museum gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Lech Walesa Polen 2024.jpg|Lech Walesa Pole zu Besuch 2024&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Finanzen 2024.jpg|Museum Finanzen 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie durch Peenemünde zwischen 1997 und 2001==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: privat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Hinweis Peenemünde.jpg| 1997 Hinweisschild auf Bauteile von Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:1997 Prüfstand 11.jpg|1997 Ruinen des Prüfstandes 11 am Peeneufer&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sauerstoffwerk.jpg| 1997 Ruine Sauerstoffwerk&lt;br /&gt;
Datei:1999 März Peenemünde Sperre.jpg|1999 am Ostseestrand - Sperrgeiet&lt;br /&gt;
Datei:1999 März Peenemünde Sperre Schild.jpg|1999 Erklärung warum gesperrt.&lt;br /&gt;
Datei:2000 Startplatz Rakete Stein.jpg| 2000 Gedenkstein am Startplatz für V2&lt;br /&gt;
Datei:2001 Alte Wache.jpg|2001 Alte Wache wird anders genutzt &lt;br /&gt;
Datei:2001 Alte Wache Werbung.jpg| 2001 Werbung für Nutzung&lt;br /&gt;
Datei:2001 Matrosen Plastik.jpg| 2001 diese steht Plastik vor der Alten Wache&lt;br /&gt;
Datei:OZ 2002 Plastik Peenemünde.jpg|2002 Ostseezeitung&lt;br /&gt;
Datei:OZ 2002 Plastik Hinweis.jpg| 2002 Hinweise auf Künstler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie Peenemünde Nord==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aufnahmen 2004 H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2004 Nordhafen 3.jpg|2004 Noirdhafen&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie Ausstellungsgelände 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 04.JPG|A4 Rakete Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 05.JPG|Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 06.JPG|Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 13.JPG|Kraftwerk mit Verwaltungsgebäude - Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 12.JPG|Verladerampe für Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 10.JPG|Zur Aussichtsplattform&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 01.JPG|Aufzug&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 07.JPG|Schiffe abgestellt&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 08.JPG|Schiff Werbung&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 09.JPG|Blick auf Rakete und Bahn&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 11.JPG|Blick auf Gelände&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 14.JPG|Ausstellung S-Bahn&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 17.JPG|V1 Original&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 19.JPG|V1 Original auf Rampe&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 15.JPG|Tafel V1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 16.JPG|Tafel V1 -2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 18.JPG|Tafel V1 -3&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 02.JPG|Rampe V1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Flügelbombe V1|V1 in Zempin – Inselmitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Peenemünde in der Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Bürgermeister.jpg|2008 Bürgermeister Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Rampe V1.jpg|2008 Rampe für V1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Schleuder.jpg|2008 Schleuder für V1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Flucht mit Flieger gedenken.jpg|2020 Flucht mit Flieger Gedenken&lt;br /&gt;
Datei:2022 Jagdfliegergeschwader DDR 1.jpg|MiG Flieger DDR 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Jagdfliegergeschwader DDR 2.jpg|MiG Flieger DDR 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Dorfladen 1.jpeg|2022 Dorfladen im FF-Gebäude 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Dorfladen 2.jpeg|2022 Dorfladen im FF-Gebäude 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Sauerstoffwerk Ruine 1.jpeg|2022 Ruine Sauerstoffwerk 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Sauerstoffwerk Ruine 2.jpeg.jpeg|2022 Ruine Sauerstoffwerk 2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Hafengalerie 1.jpg|Museum Hafengalerie 1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Hafengalerie 2.jpg|Museum Hafengalerie 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Museum 1.jpg|2022 Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Museum 2.jpg|2022 Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Gestaltung Pläne 1 .jpg|2023 Pläne Gestaltung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Gestaltung Pläne 2 .jpg|2023 Pläne Gestaltung 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Museum Geld.jpg|2023 Museum erhält Geld&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2024 Häuser a.jpg|2024 Neubauten 1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2024 Häuser b.jpg|2024 Neubauten 2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Schurig 50.jpg|Goldene Hochzeit Schurig 2024&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Gedenktafeln 2024.jpg|2024 Gedenktafeln &lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Wasserwerk 2024.jpg|2024 Wasserwerk-Wohnungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Ausstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1282 Ersterwähnung&#039;&#039;&#039; - Bogislav IV. verleiht der Stadt Wolgast das Lübische Recht. Auf dieser Urkunde erhält Wolgast Peenemünde. 1306 erhält Wolgast von Bogislav IV. die Wiese Peenemünde und den großen Woitik (Inselwiese bei Peenemünde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder [https://de.wikipedia.org/wiki/Erst%C3%BCrmung_der_Peenem%C3%BCnder_Schanze Schanze]=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1400&#039;&#039;&#039; Zoll und Lotsenstation, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1628&#039;&#039;&#039; auf Weisung Wallensteins wird die Schanze mit Erdwällen sternenförmig ausgebaut und mit kaiserlichen Soldaten besetzt, für 20 Tage besetzt der Dänenkönig Christian IV. die Schanze und plündert von hier aus Wolgast aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1630&#039;&#039;&#039; nimmt ohne Gegenwehr der Schwedenkönig Gustav II. Adolf die Schanze in Besitz. Durch Kriege wechselnde Besetzungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1715&#039;&#039;&#039; Penemünder-Schantz, Peenamünder-Schantze, Penemünde, Lat. Penemunda, Penae Ostium, ein Schloß, liegt in dem Winckel &lt;br /&gt;
::auf der Insel Usedom, wo der Fluß Pene in die Ost-See fällt. Im Jahr 1715 den 22 August wurde sie von den Nordischen Alliirten &lt;br /&gt;
::mit Sturm erobert, und die Schwedische Besatzung von 300 Mann bis auf 90 Personen niedergemachet, ist auch im Frieden 1720 dem &lt;br /&gt;
::König von Preussen überlassen worden. (Wikisource)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1721&#039;&#039;&#039; nach Friedensschluss besetzt Preußen die Schanze mit 120 Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1757&#039;&#039;&#039; nach baulichen Veränderungen toben im Siebenjährigen Krieg die letzten und schwersten Kämpfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1759&#039;&#039;&#039; wird auf Befehl Friedrich des Großen geschliffen, sie bleibt Lotsen und Zollstation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau der Schanze während des Deutsch-Dänischen Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; letzte militärische Besatzung während des Deutsch – Französischen Krieges. 1903 Einstellung des Zoll- und Lotsenwesens, die Schanze wird weiter zu privaten Wohnzwecken genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039; wird die Schanze in einem Prospekt als Pension und Besichtigungsobjekt beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; sind nur noch wenige Reste zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildergalerie Historische Karten Peenemünder Schanze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Schanze1.jpg|Peenemünder Schanze&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünder Schanze 1637.JPG| Peenemünder Schanze 1637&lt;br /&gt;
Datei:Schanze4 1657.jpg| Peenemünder Schanze 1657&lt;br /&gt;
Datei:Schanze5 1668.jpg| Peenemünder Schanze1668&lt;br /&gt;
Datei:Schanze7 1700.jpg| Peenemünder Schanze 1700&lt;br /&gt;
Datei:Schanze6 1717.jpg| Peenemünder Schanze 1717&lt;br /&gt;
Datei:Peenemüne Schanze 1730.jpg|Peenemünder Schanze 1730&lt;br /&gt;
Datei:Schanze81 1757.jpg| Peenemünder Schanze 1757&lt;br /&gt;
Datei:Schanze21 1759.jpg| Peenemünder Schanze 1759&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Schanze 1757.jpg|Peenemnünder Schanze 1757&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Peenemünder Schanze aus der Chronik von 1982:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &#039;&#039;&#039;1628&#039;&#039;&#039; scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Oberst HEBRON, Gesandter des Kaisers FERDINANT II., läßt in Peenemünde eine Schanze bauen und mit kaiserlichen Soldaten besetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WALLENSTEIN läßt beiderseits der Peene, der Swine und der Divenow starke Schanzen anlegen zum Schutz vor Dänemark und Schweden.&lt;br /&gt;
Ende Juli 1628 bemächtigt sich CHRISTIAN IV., König von Dänemark, des Rudens und befestigt ihn. Jetzt hatte er die Peenemündung und den Hauptschiffahrtsweg nach Wolgast unter Kontrolle. Die Einnahme der Peenemünder Schanze war nur eine Frage der Zeit, die Besetzung der gegenüberliegenden Schanze auf dem Dänholm ergab sich ohne Kampf. Damit war der Weg nach Wolgast frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CHRISTIAN IV. forderte bereits am 2. August 1628 vom Herzog BOGISLAW Verproviantierung und einen Tag später freien Einzug nach Wolgast. &lt;br /&gt;
Wieder legte sich BOGISLAW nicht fest und öffnete dem Dänenkönig die Tore. Zwanzig Tage später &amp;quot;eroberte&amp;quot; WALLENSTEIN Wolgast zurück. Wenn auch von Eroberung im Sinne des Wortes nicht die Rede sein kann, die Dänen flüchteten &amp;quot;Hals über Kopf&amp;quot;, so glich doch Wolgast nach der Wallensteinschen Wiederbesetzung einer geplünderten und geschändeten Stadt. Zu allem Unglück hatten die Dänen vor ihrem Rückzug auch noch Feuer in die Stadt gelegt.&lt;br /&gt;
WALLENSTEIN, der vermutete, daß Wolgast einen Geheimpackt mit den Dänen hatte, verdoppelte die Zahl der Einquartierungen und ließ die Peenemünder Schanze verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß hier vorrangig Bauern zur Fron gepreßt wurden, liegt auf der Hand.&lt;br /&gt;
1630 mußte Usedom wöchentlich 10 Ochsen zur Peenemünder Schanze liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun WALLENSTEIN die Dänen und wieder die Kaiserlichen die Bevölkerung ausgepreßt hatten, erschien am 24. Juni 1630 GUSTAV ADOLF II. mit seiner Flotte am Nordperd. Ein schweres Gewitter hatte die Schiffe weit zerstreut. Trotzdem wurden 600 Artilleristen, 10.052 Mann Fußvolk und 2.950 Reiter angelandet. Kleinere Schiffe liefen bis in den Kölpinsee, um ihre Fracht zu entladen. Von hier aus, dem Nordwestteil der Insel Usedom, begann GUSTAV ADOLF II. seinen Feldzug gegen die Liega.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienstleistungen, welche die Peenemünder gegenüber der Schanzenbesatzung bringen mußten, waren meist Wasser,- Holz- und Personentransporte sowie Botendienste. Zu manchen Diensten wurden alle Einwohner zugleich herangezogen. Oft blieb die eigene Arbeit liegen, und das sowieso schon schwere Los verschlimmerte sich noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 7- jährigen Krieges wurde die Peenemünder Schanze von den Preußen eingenommen. Mit glühenden Kugeln wurden der Pulverturm und 4 Häuser in Brand geschossen. Die schwedische Besatzung ergab sich am 13. März &#039;&#039;&#039;1758&#039;&#039;&#039;. Ihre Stärke betrug &lt;br /&gt;
8 Offiziere und 179 Gemeine sowie 25 Kanonen, einige Mörser und viele Kriegsvorräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweden versuchten von Rügen aus mit Kanonenbooten die Schanze bei Nacht zu überrumpeln. Die Sturmleitern waren schon angelegt. Die Wachsamkeit des preußischen Hauptmanns von REIBNITZ vereitelte den Erfolg des Unternehmens. Die Schweden mußten sich mit erheblichen Verlusten zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1835&#039;&#039;&#039; wird das Vorwerk Peenemünde errichtet. Für eine Pacht von 800 Talern kann der Pächter 75 Kühe und 420 Schafe halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Peenemünder Schanze wird im Deutsch-Französischen Krieg zum letzten Male besetzt. Eine Kompanie Landwehrsoldaten, eine Batterie Artilleristen und eine Abteilung des 5. Husarenregiments haben die Aufgabe, die Peenemündung freizuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===die Bauernhöfe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peenemünderscheide  1779&#039;&#039;&#039;   Peenemünde - eine Holzwärterwohnung zwischen der königlichen und städtischen Holzung, die Peenemünderscheide genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Wobser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peenemünderscheide&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der korrekte Name lautet meines Erachtens „Grenzhaus am Scheideweg“, oder „Grenzhaus an der Peenemünder Scheide“; spätere Bezeichnungen nach dem Brand und Neubau sind: „Forsthaus Scheide“ und „Försterei Karlshagen“. Das Haus, damals aus zwei Wohnungen bestehend, wurde 1741 gebaut. Erster Bewohner war Gideon NITZ, vereidigt vom Magistrat der Stadt Wolgast am 30.11.1742. Er hatte bis 1748 den Posten eines Holz- und Waldwärters (Aufsichtsbeamter) inne. NITZ war Heidereiter ABT in Peenemünde unterstellt, musste dort einmal wöchentlich erscheinen, Bericht erstatten.. &lt;br /&gt;
In der Nacht zum 28. Mai 1896 war ein schweres Gewitter, ein Blitz schlug in das Forsthaus am Scheideweg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WOLGASTER ANZEIGER, Mai 1896: Auf der städtischen Försterei Scheide bei Carlshagen wurde das Wohnhaus in Schutt und Asche gelegt. Die Hausinsassen haben nur das nackte Leben gerettet. Das ganze Mobiliar, sogar die Jagdhunde, welche im Haus lagen sind verbrannt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WOLGASTER ANZEIGER, 18. Juni 1896: Der Neubau eines Forsthauses auf der Carlshagener Scheide ist notwendig. Für das abgebrannte Haus ist eine Versicherungssumme von 4.270 Mark gezahlt worden. Der Kostenanschlag für das neue Haus: 11.383 Mark. Ein Zuschuss von 7.112 Mark ist erforderlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde gehörte bis 1939 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Die_Christophorus_Kirche Kirchspiel Kröslin] (Festland). Die Fahrt dorthin war mit dem Boot über den Peenestrom. Nach dem Bau der Kirche Karlshagen kam Peenemünde zu diesem Kirchspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Peenemünde Friedhofskapelle|Peenemünder Friedhofskapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Kröslin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kröslin Kirche 1.jpg|2019 Kröslin Kirche 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kröslin Kirche 2.jpg|2019 Kröslin Kirche 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schule Peenemünde.jpg|thumb|200px|rechts|1901 Alte Schule in Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sturmfluten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Sturmfluten 2020.pdf|Sturmfluten auf Usedom Verlag epubli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872&#039;&#039;&#039; -  Im Kreis Usedom Wollin gingen an &#039;&#039;&#039;Spenden ein:  23.223  Taler&#039;&#039;&#039;, daran kann man erkennen wie groß der Schaden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entschädigungen&#039;&#039;&#039; z.B.: in Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swinemünde  1.181,  Peenemünde 5.730, Karlshagen 2.268, Hammelstall 990, Zinnowitz 1.456, Damerow 7.699,  Zempin 	695, Koserow 710&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; -  Im Kreis Usedom Wollin gingen an &#039;&#039;&#039;Spenden ein: 15.000  Mark&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entschädigungen&#039;&#039;&#039; z.B.: in Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde 2.291 für 94 Personen, Karlshagen 345 für 41 Personen, Zempin 1.126 für 30 Personen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder Goldschatz===&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%22Arkona,_Rethra,_Vineta_:_Ortsuntersuchungen_und_Ausgrabungen%22_Carl_Schuchhardt_-_Zweite,_verbesserte_und_vermehrte_Auflage._-_Berlin_:_Hans_Schoetz_%26_Co siehe auch Carl Schuchhardt 1926]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldringe.jpg|thumb|200px|rechts|Peenemünder Goldschatz von 1905]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; wurden beim Pflanzen von Bäumen in PEENEMÜNDE Goldringe gefunden. Die Goldringe von PEENEMÜNDE, auch als PEENEMÜNDER Goldschatz bekannt, wurden in den Jahren 1905 und 1908 an der Nordspitze der Insel Usedom entdeckt. Der Fund besteht aus insgesamt sieben vollständigen Goldringen und einem halben, unterhalb des Mittelstücks durchgerissenen Ring. Die Ringe werden auf die Zeit zwischen 1000 und 1100 datiert und den Goldschmiedearbeiten der Wikinger zugeordnet.&lt;br /&gt;
Die Originale befinden sich im Kulturhistorischen Museum STRALSUND. Kopien sind im PEENEMÜNDER und WOLGASTER Museum zu sehen.&lt;br /&gt;
Die schwere Sturmflut vom 31.12. 1904 hatte wahrscheinlich schon einen Teil der zudeckenden Erdschicht weggespült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stralsunder Museum 2009:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Über eine neue Kopie des Goldschatzes von Peenemünde darf sich das Kulturhistorische Museum seit kurzem freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefertigt hat sie der Wolgaster Metallgestalter und Restaurator Wolfgang Hofmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus 7 ½ goldenen Armringen bestehende Schatz wurde im sogenannten „Jagen 79“ von Peenemünde, in den Jahren 1905 und 1908, von Waldarbeitern gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist neben dem Hiddenseer Goldschmuck und den Langendorfer Goldschalen einer der bedeutendsten Goldschätze, die sich im Stralsunder Museum befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zierlichen Goldreifen – vier in glatter, 3 ½ in gedrehter Form - sind vermutlich wikingischen Ursprungs und werden in die Zeit vor 970 n. Chr. eingeordnet. Vergleichbare Schmuckstücke sind in der Vergangenheit vor allem in Südschweden und Dänemark aufgetaucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Abformung in seiner Wolgaster Werkstatt, nutzte Wolfgang Hofmann, der zur Fachgruppe Restauratoren im Handwerk e.V. Am Europäischen Zentrum für Denkmalpflege Schloss Raesfeld gehört, die Möglichkeit, das Geschmeide erneut wissenschaftlich zu untersuchen und noch einmal eine genaue Gewichtsmessung durchzuführen. So bringen alle Teile zusammen 389,95 g auf die Waage und bestehen mit einer Dichte von 18,533 g/cm3 aus Naturgold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Peenemünder Goldschatz - Das Vermächtnis des Försters Schönherr (1825 - 1907)====&lt;br /&gt;
* [[Der Peenemünder Goldschatz - Das Vermächtnis des Försters Schönherr (1825 - 1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cämmerer See=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kraftwerk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2001 Kraftwer Daten.jpg|thumb|200px|rechts|Daten für das Kraftwerk Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die beiden Lindwürmer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Peenemünde]] auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor langen Jahren haben sich einmal in Pommern zwei gräuslich große Lindwürmer aufgehalten, welche von den Leuten auch Hasselwürmer genannt wurden. Einer davon hat seinen Sitz gehabt in dem Holze bei LASSAN, der andere in der PEENEMÜNDER HEIDE. Aus ihren großen Rachen und aus ihren Schwänzen haben sie Feuer und Schwefel gesprüht, und die ganze Gegend haben sie durch grausame Räubereien an Mensch und Vieh in Schrecken und Angst gehalten. Zuweilen hat es sich begeben, dass sie auf ihren Raubzügen einander begegneten; dann ist unter ihnen ein fürchterlicher Kampf entstanden, dass aus ihren Schwänzen ganze Feuerflammen geflogen sind und die Erde weit umher gezittert und gebebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem sie lange Zeit viel Unheil angerichtet, taten sich zuletzt die tapferen Männer der Gegend zusammen und zündeten eines Tages von allen Seiten das Schilf an, worin das Ungeheuer bei LASSAN verbor-gen lag und gerade seinen Mittagsschlaf hielt. Auf solche Weise gelang es ihnen, dasselbe zu vertilgen. Es erhob dabei aber ein so fürchterliches Geschrei, dass der andere Lindwurm auf der PEENEMÜNDER HEIDE es hörte und nun sofort unter großem Klage- und Angstgeschrei die Flucht ergriff. Er warf sich in die See, wo man sein Heulen in immer weiterer Entfernung hörte, bis es zuletzt ganz verschwand. Einige sagen, er sei nach Schweden hinüber geschwommen; andere meinten, er sei in der Ostsee umgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;Alfred Haas 1924 - Usedom-Wolliner Sagen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf |Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Anzünden und Abbrennen des Schilfes im zeitigen Frühjahr ist notwendig, wenn man das neue Schilf im Winter ernten will. So werden Reste vom Schneiden, Unkraut und unbrauchbares Schilf verbrannt, damit kräftiges, gerades und gesundes Schilfrohr wachsen kann. Diese Arbeit muss noch vor Ankunft der Brutzeit der Vögel erledigt sein. Das Schilfrohr ist wichtiges Material besonders zum Dachdecken. Auf der Insel Usedom sprechen wir deshalb von Rohrdächern, in anderen Gegenden nennt man das Material auch Reet, Reeth, Reth, Reith, Ried oder Riet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Scheele &#039;&#039;&#039;Hugo Scheele&#039;&#039;&#039; bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
:Der Maler und Dichter hat sich mit diesem Thema beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Drak von Usedom, Hilde Stockmann, Softcover  A5 hoch 40 Seiten ISBN  978-3-7450-4361-7   [https://www.epubli.de/shop/buch/64103 Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Drak Inhalt epubli.pdf |Drak Inhalt epubli.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/45638 Die sagenhafte Insel Usedom - Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Sagen Usedom epubli.pdf |Sagen Usedom epubli.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Peenemünder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cämmerer See=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gaatz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Die eine Holänderei, die Mölschow am nächsten liegt, besitzt und nutzt noch ein Holläder, dessen Name Jacob GERTZ. Aber die andere, die nächst dem Dorfe Peenemünde liegt, haben Peenemünder Einwohner wieder in Pachtgenommen, weil das dazugehörende Weideland fürderen Vieh sehr bequem liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  Zu dem Dorfe Peenemünde gehören noch 2 Holländereien, die &#039;&#039;&#039;große und kleine Gaatz&#039;&#039;&#039; genannt, von welchem die erstere von einem Holländer, und die letztere von einem Einlieger bewohnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Wobser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holländerei Gaatz wurde wahrscheinlich schon kurz nach &#039;&#039;&#039;1664&#039;&#039;&#039; errichtet. &lt;br /&gt;
Erste ausführliche Beschreibung des Dorfes Peenemünde mit umliegenden Ländereien findet man im Wolgaster Stadtkataster von 1664. Die Gaatz ist hier noch nicht erwähnt, auch aus der Zeit vor 1664 ist Nichts überliefert (die Wolgaster Stadtakten sind im Dreißigjährigen Krieg den Flammen zum Opfer gefallen)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder Schanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; lag an dem Ausflusse der Peene in die Ostsee die Peenemünder-Schanze, welche 1763 rasiret wurde. Jetzt steht daselbst nur das königliche Zoll- und Licenthaus, und eine Baracke nebst einem Wachhause. Vor der gewesenen Schanze von hier aus lieget das Dorf Peenemünde und die Holländerei Gaatz, welche zwar beide der Stadt Wolgast gehören, aber unter königlicher Preußischer Hoheit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Peenem%C3%BCnde&amp;diff=148252</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Peenemünde</title>
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		<updated>2026-05-21T08:42:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Bildergalerie Ausstellungsgelände 2015 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Peenemünde&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche des Ortes [[Peenemünde]] auf der [[Insel Usedom]] ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Peenemünde im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1282 Ersterwähnung&#039;&#039;&#039; - Bogislav IV. verleiht der Stadt Wolgast das Lübische Recht. Auf dieser Urkunde erhält Wolgast Peenemünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1306&#039;&#039;&#039; erhält Wolgast von Bogislav IV. die Wiese Peenemünde und den großen Woitik (Inselwiese bei Peenemünde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1630&#039;&#039;&#039; Landung des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf – Eintritt in den Dreißigjährigen Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Vermessung durch die Schweden: 33 Familien werden genannt (9 Bauern, 10 Kossäthen). 1721 nach dem Nordischen Krieg wird Peenmünde preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Peenemünde gehört zur Zeit unter die Stadt Wolgast, welches ungefähr vor 150 Jahren von den Fürsten hier in Pommern gekauft haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner haben ihren Kirchgang im Greslyn [Kröslin] das gegenüber auf der anderen Seite des Flusses liegt. Einwohner: Es sind 33 Personen aufgeführt, darunter Bauern, Kossaten, Einlieger, Vogt und Krüger, Holländer und Der Constabel auf der Schanze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krug trinken sie brav und wenn kein Bier da ist, sitzen sie den halben Tag dort , bis von der Stadt die Biertonne kommt. Dann geht es wieder lustig zu. Obwohl der Bauer kein Brot zu Hause hat, er doch am Abend einen Kümmel haben muss, wenn er sich danach nur wohl fühlt.&lt;br /&gt;
Die Schiffer konsumieren auch genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde Jagd: Jagen wenn die Wolgaster Ratsherren Hochzeit oder Begräbnis halten, dann dürfen sich auch die Jäger bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1672&#039;&#039;&#039; der Voigt heißt Johann Brehm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schwedens Königin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Königin Christine von Schweden&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Königin Christine.jpg|thumb|200px|rechts|Königin Christine von Schweden]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_(Schweden) Königin Christina bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 30jährige Krieg brachte mit der Landung von König Gustav Adolf am 14. Juni 1630 in Peenemünde die Schweden auf unsere Insel. Am 6. November 1632 ist der König Gustav Adolf bei Lützen im Kampf gefallen. Im Schloss Wolgast wird am 15.Juni 1633 für den aus Wittenberg eingetroffenen Leichnam eine große Trauerfeier veranstaltet - unmittelbar danach wird unter Glockengeläut und Kanonendonner der silberne Sarg auf das Schiff gebracht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08. Dezember 1626 war Christine als einziges Kind des Königs von Schweden Gustav II Adolf in Stockholm geboren. Die Mutter Marie Eleonore, Markgräfin von Brandenburg, ist eine Tante des Kurfürsten von Brandenburg - Friedrich Wilhelm.  Mit sechs Jahren im März 1633 bestieg Christine den Thron und regierte mit dem Vormund, dem schwedischen Reichskanzler, Axel Oxenstierna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren wurde Königin Christine am 07. Dezember 1644 gekrönt und konnte ohne Vormund entscheiden.   Christine war sehr gebildete, sprach sieben Sprachen, und war sehr aufgeschlossen für Kunst und Wissenschaft.  Sie strebte nach der Thronbesteigung [[Datei:Gedenktafel Christina Innsbrucke Hofkirche.jpg|thumb|200px|rechts|Innsbruck Hofkirche]] einen Friedensvertrag an. Der älteste Sohn des schwedischen Kanzlers, Johann Oxenstierna leitete die Verhandlungen in Westfalen für die Schweden. Im Oktober 1648 kommt es zum Westfälischen Frieden, der 30jährige Krieg wurde beendet. Die Schweden erhalten damit das Recht weiter auf der Insel Usedom zu bleiben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Reichskanzler Axel Oxenstierna ließ sich bereits 1643 mit dem Amt Pudagla, dem Gut in Kaseburg und dem seit 1642 herrenlosen großen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Wasserschloss_Mellenthin Mellenthiner] Besitzungen belehnen. Gegen 1652 trat er das Amt Pudagla wahrscheinlich wieder ab. Königin Christine, die sich nicht verheiratet hat, ernennt ihren Vetter Karl X. Gustav von Pfalz-Zweibrücken zum schwedischen Thronfolger (1649).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1649 erließ sie ein Verbot sämtlicher Hexenprozesse im schwedischen Königreich. Trotzdem flammten diese wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1654 unterschreibt Christine in einer feierlichen Reichsversammlung in Upsala, dass sie die Krone freiwillig abgibt. Sie erhält als Besitz die Städte und Schlösser Wolgast und Norköping. Außerdem erhält sie die Einkünfte aus den Provinzen Pommern und Mecklenburg. Das Amt Pudagla bildete von 1654 bis 1689 (Christines Tod) einen Teil der Güter, die der Exkönigin Christine zur Nutznießung gegeben wurden. Danach kam das Amt Pudagla wieder in die Verwaltung des Staates.  Die Exkönigin Christine reiste mit großem Gefolge über Hamburg, Münster, Antwerpen, Brüssel nach Innsbruck. Am Hofe des Erzherzogs Karl Ferdinand wird sie aufgenommen und tritt zum katholischen Glauben über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schweden, die im 30jährigen Krieg zur Verteidigung des evangelischen Glaubens gekämpft haben, ein schwerer Schicksalsschlag. Sie wird als Katholikin vom Papst empfangen und wohnt in Rom. Am 23. Dezember 1655 segnete der Papst Alexander VII. Christine von Schweden. Nur noch einmal reiste sie nach Schweden, nach dem Tod des Königs - Karl X. Gustav. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gern würde sie wieder Königin sein, aber der schwedische Rat entscheidet sich für den Sohn des Königs als Nachfolger.  Sie bleibt in Italien und stirbt am 19. April 1689. Ihr Grabdenkmal ist im Petersdom im rechten Seitenschiff zu Rom.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzungen Mellenthin erbte 1654 Johann Oxenstierna, schwedischer Reichsgraf, ältester Sohn des Kanzlers. Johann Oxenstierna war Präsident des Obergerichts in Wismar. Er starb bereits 1657. Seine Witwe Margarete de Brahe verheiratet sich mit dem Landgrafen Friedrich zu HessenHomburg und brachte diesem Mellenthin als Mitgift. Das Leben dieses Landgrafen war es, der Heinrich von Kleist zu dem Drama anregte: &amp;quot;Prinz Friedrich von Homburg&amp;quot;. Der Einfluss der Krone Schwedens wirkte sich somit direkt auf das Amt Pudagla, der Verwaltung der meisten Orte der Insel Usedom, und das Schloss Mellenthin aus.  Bis zum Stockholmer Frieden 1720 blieb die Insel Usedom in schwedischer Hand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2013  Hilde Stockmann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  Kämmereidorf Peenemünde gehört der Schwedisch-Pommerschen Stadt Wolgast. Es hat 9 Vollbauern, 9 Halbbauern, 4 Cosäthen, 1 Forsthaus , welches auch das Herrenhaus genannt wird, und den Krug hält, 49 Feuerstellen, eine Holzwärterwohnung zwischen der königlichen und städtischen Holzung, die Peenemünderscheide genannt, Fischerei in der Peene, wie auch in dem so genannten Kerpin und Schwarzensee, Holzung welche in Eichen, Fichten und Brüchern bestehet, und ist zu der Kirche in dem Schwedisch-Pommerschen Dorfe Cröslin eingepfarret. Zu dem Dorfe gehören noch 2 Holländereien, die große und kleine Gaatz genannt, von welchem die erstere von einem Holländer, und die letztere von einem Einlieger bewohnet wird.  1876 Erbauung der Peenmünder Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Kämmerei – Dorf und Vorwerk der Stadt Wolgast, liegt auf der Nordwestspitze der Insel am Ausfluss der Peene in die Ostsee und ist nach Cröslin in Neuvorpommern eingepfarrt. Das Dorf hat 18 Bauer- und 4 Kossäthenhöfe nebst 14 Büdnerstellen mit 82 Wohngebäuden und 549 Einwohnern. Das gesamte Areal aus Sand- und Moorboden bestehend, begreift 6564 Morgen, wovon bei der Gemeinheits- Teilung von der Stadt Wolgast ein Teil zu einem Vorwerk geschlagen, außerdem wird von derselben besessen die Waldung von 2039 Mg. Nebst der Holländerei Gaatz unweit Peenemünde. Eine dort am Strom befindliche alte Schanze wird noch unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1822&#039;&#039;&#039; Einwohner: 291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872&#039;&#039;&#039; schwerste Sturmflut (erstmals Nachweis der Höhe des Wassers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Friedhofskapelle wird gebaut. Sie übersteht die Wehrmachtszeit und ist heute Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Fund des Peenemünder Goldschatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; Errichtung des Naturschutzgebietes „Peenemünder Haken, Struck und [[Insel Ruden]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; Errichtung des Gedenksteines für Gustav II. Adolf mit der Inschrift. „Verzage nicht, Du Häuflein klein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1282 bis 1936 war der Grund und Boden im Besitz der Stadt Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039; Beschluss der Errichtung der Luftwaffen- und Heeresversuchsanstalt. Aussiedlung der Einwohner. 1942 am 3. Oktober erster Start des Aggregates 4, später V 2, - Geburtsstunde der Weltraumfahrt – Beginn einer neuen Waffentechnologie. 1943 am 18. August Bombardierung Peenemündes – über 700 Opfer. 1945 am 4.Mai besetzt die Rote Armee kampflos das Peenemünder Betriebsgelände. Beginn der Demontage. 1948 Sprengung der restlichen Anlagen, Wiederherstellung des Flugplatzes für sowjetische Marineflieger. 1951 Haupthafen Peenemünde wird Basis für die Seepolizei der DDR. 1956 Bildung der Flottenbasis Ost der Seestreitkräfte der DDR. 1958 Luftstreitkräfte der NVA übernehemen die Nutzung des Flugplatzes. 1960 Hafen wird Hauptbasisierungspunkt für die 1. Flottille der Volksmarine der DDR. 1961 Übernahme des Flugplatzese durch das Jagdfliegergeschwader 9 der Luftstreitkräfte der NVA. 1989 Letzter Flugdienst des Jagdfliegergeschwaders 9 in Peenemünde. Öffnung des Sperrgebietes, ca. 820 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1937&#039;&#039;&#039; Werkbahn Peenemünde wird eröffnet - Anschluss von Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; am 01.04. landet das erste Flugzeug auf der neuen Rollbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939&#039;&#039;&#039; im November der Überschallkanal ist fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Kohlestaubkraftwerk wird ans E-Netz geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; am 03.10. gelungener Start der Rakete A4 vom Prüfstand VII. Sie fliegt 190 km weit und über 84 km hoch bis an den Rand des Weltalls. Damit begann das Zeitalter der Raumfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; vom 17. auf den 18. Oktober Bombenagriff auf Peenemünde ca. 700 Tote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 08.02. gelingt einem sowjetischen Kriegsgefangenen mit 9 weiteren Häftlingen die Flucht mit einem deutschen Bombenflugzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 04.05. sowjetische Soldaten erreichen Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948 bis 1958&#039;&#039;&#039; sowjetische Militärflieger stationiert in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; Seepolizei der DDR im Haupthafen von Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; die NVA der DDR übernimmt den Luftwaffenstützpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1956&#039;&#039;&#039; Seestreitkräfte der DDR - Flottenbasis in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039; am 16.05. Jagdgeschwader 9, Heinrich Rau, der Luftstreitkräfte der DDR wird nach Peenemünde verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; Ende des Flugdienstes der NVA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; Einwohner: 830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Ende der Militärzeit in Peenemünde - Öffnung für Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Übernahme der NVA durch die Bundeswehr. Auflösung des Jagdfliegergeschwaders 9, Betreibung des Haupthafens als Marinestützpunktkommando Peenemünde der Bundeswehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; am 28.07. wird der Förderverein Peenemünde e.V. gegründet. Sammeln und bewahren von historischen Dingen durch Bewohner der Insel und Interessierten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991&#039;&#039;&#039; Eröffnung des Historisch-Technischen Informationszentrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Rekonstruktion der Peenemünder Kapelle als Mahnmahl und Gedenkstätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Schließung des Marinestützpunktkommandos Peenemünde. Öffnung des Hafens für die Öffentlichkeit nach über 60 Jahren Militärpräsenz, ca. 500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; ein sowjetische U-Boot wird durch Private im Hafen befestigt (Museum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Phänomenta - Technische Erlebnisse -  wird eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Christian Mühldorfer-Voigt wird Museumschef - er löst Dirk Zache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; eine &amp;quot;Walterschleuder&amp;quot; (Rampe für die V1) erhält das Museum, sie wird aus den Niederlanden aus Twente geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; Bürgerinitiative gegen den Deichrückbau gegründet. (Deichrückbau - Ausglaichsmaßnahme für die Bauten in Lubmin) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2013&#039;&#039;&#039; Das Museum erhält die Auszeichnung  &amp;quot;Europa Nostra Award&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sechs Milionen Besucher wurden seit Eröffnung im Museum gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Lech Walesa Polen 2024.jpg|Lech Walesa Pole zu Besuch 2024&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Finanzen 2024.jpg|Museum Finanzen 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie durch Peenemünde zwischen 1997 und 2001==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: privat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Hinweis Peenemünde.jpg| 1997 Hinweisschild auf Bauteile von Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:1997 Prüfstand 11.jpg|1997 Ruinen des Prüfstandes 11 am Peeneufer&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sauerstoffwerk.jpg| 1997 Ruine Sauerstoffwerk&lt;br /&gt;
Datei:1999 März Peenemünde Sperre.jpg|1999 am Ostseestrand - Sperrgeiet&lt;br /&gt;
Datei:1999 März Peenemünde Sperre Schild.jpg|1999 Erklärung warum gesperrt.&lt;br /&gt;
Datei:2000 Startplatz Rakete Stein.jpg| 2000 Gedenkstein am Startplatz für V2&lt;br /&gt;
Datei:2001 Alte Wache.jpg|2001 Alte Wache wird anders genutzt &lt;br /&gt;
Datei:2001 Alte Wache Werbung.jpg| 2001 Werbung für Nutzung&lt;br /&gt;
Datei:2001 Matrosen Plastik.jpg| 2001 diese steht Plastik vor der Alten Wache&lt;br /&gt;
Datei:OZ 2002 Plastik Peenemünde.jpg|2002 Ostseezeitung&lt;br /&gt;
Datei:OZ 2002 Plastik Hinweis.jpg| 2002 Hinweise auf Künstler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie Peenemünde Nord==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aufnahmen 2004 H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2004 Nordhafen 3.jpg|2004 Noirdhafen&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie Ausstellungsgelände 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 04.JPG|A4 Rakete Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 05.JPG|Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 06.JPG|Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 13.JPG|Kraftwerk mit Verwaltungsgebäude - Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 12.JPG|Verladerampe für Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 10.JPG|Zur Aussichtsplattform&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 01.JPG|Aufzug&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 07.JPG|Schiffe abgestellt&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 08.JPG|Schiff Werbung&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 09.JPG|Blick auf Rakete und Bahn&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 11.JPG|Blick auf Gelände&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 14.JPG|Ausstellung S-Bahn&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 17.JPG|V1 Original&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 19.JPG|V1 Original auf Rampe&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 15.JPG|Tafel V1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 16.JPG|Tafel V1 -2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 18.JPG|Tafel V1 -3&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 02.JPG|Rampe V1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Flügelbombe V1|V1 in Zempin – Inselmitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Peenemünde in der Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Bürgermeister.jpg|2008 Bürgermeister Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Rampe V1.jpg|2008 Rampe für V1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Schleuder.jpg|2008 Schleuder für V1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Flucht mit Flieger gedenken.jpg|2020 Flucht mit Flieger Gedenken&lt;br /&gt;
Datei:2022 Jagdfliegergeschwader DDR 1.jpg|MiG Flieger DDR 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Jagdfliegergeschwader DDR 2.jpg|MiG Flieger DDR 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Dorfladen 1.jpeg|2022 Dorfladen im FF-Gebäude 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Dorfladen 2.jpeg|2022 Dorfladen im FF-Gebäude 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Sauerstoffwerk Ruine 1.jpeg|2022 Ruine Sauerstoffwerk 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Sauerstoffwerk Ruine 2.jpeg.jpeg|2022 Ruine Sauerstoffwerk 2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Hafengalerie 1.jpg|Museum Hafengalerie 1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Hafengalerie 2.jpg|Museum Hafengalerie 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Museum 1.jpg|2022 Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Museum 2.jpg|2022 Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Gestaltung Pläne 1 .jpg|2023 Pläne Gestaltung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Gestaltung Pläne 2 .jpg|2023 Pläne Gestaltung 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Museum Geld.jpg|2023 Museum erhält Geld&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2024 Häuser a.jpg|2024 Neubauten 1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2024 Häuser b.jpg|2024 Neubauten 2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Schurig 50.jpg|Goldene Hochzeit Schurig 2024&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Gedenktafeln 2024.jpg|2024 Gedenktafeln &lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Wasserwerk 2024.jpg|2024 Wasserwerk-Wohnungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Ausstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1282 Ersterwähnung&#039;&#039;&#039; - Bogislav IV. verleiht der Stadt Wolgast das Lübische Recht. Auf dieser Urkunde erhält Wolgast Peenemünde. 1306 erhält Wolgast von Bogislav IV. die Wiese Peenemünde und den großen Woitik (Inselwiese bei Peenemünde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder [https://de.wikipedia.org/wiki/Erst%C3%BCrmung_der_Peenem%C3%BCnder_Schanze Schanze]=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1400&#039;&#039;&#039; Zoll und Lotsenstation, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1628&#039;&#039;&#039; auf Weisung Wallensteins wird die Schanze mit Erdwällen sternenförmig ausgebaut und mit kaiserlichen Soldaten besetzt, für 20 Tage besetzt der Dänenkönig Christian IV. die Schanze und plündert von hier aus Wolgast aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1630&#039;&#039;&#039; nimmt ohne Gegenwehr der Schwedenkönig Gustav II. Adolf die Schanze in Besitz. Durch Kriege wechselnde Besetzungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1715&#039;&#039;&#039; Penemünder-Schantz, Peenamünder-Schantze, Penemünde, Lat. Penemunda, Penae Ostium, ein Schloß, liegt in dem Winckel &lt;br /&gt;
::auf der Insel Usedom, wo der Fluß Pene in die Ost-See fällt. Im Jahr 1715 den 22 August wurde sie von den Nordischen Alliirten &lt;br /&gt;
::mit Sturm erobert, und die Schwedische Besatzung von 300 Mann bis auf 90 Personen niedergemachet, ist auch im Frieden 1720 dem &lt;br /&gt;
::König von Preussen überlassen worden. (Wikisource)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1721&#039;&#039;&#039; nach Friedensschluss besetzt Preußen die Schanze mit 120 Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1757&#039;&#039;&#039; nach baulichen Veränderungen toben im Siebenjährigen Krieg die letzten und schwersten Kämpfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1759&#039;&#039;&#039; wird auf Befehl Friedrich des Großen geschliffen, sie bleibt Lotsen und Zollstation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau der Schanze während des Deutsch-Dänischen Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; letzte militärische Besatzung während des Deutsch – Französischen Krieges. 1903 Einstellung des Zoll- und Lotsenwesens, die Schanze wird weiter zu privaten Wohnzwecken genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039; wird die Schanze in einem Prospekt als Pension und Besichtigungsobjekt beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; sind nur noch wenige Reste zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildergalerie Historische Karten Peenemünder Schanze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Schanze1.jpg|Peenemünder Schanze&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünder Schanze 1637.JPG| Peenemünder Schanze 1637&lt;br /&gt;
Datei:Schanze4 1657.jpg| Peenemünder Schanze 1657&lt;br /&gt;
Datei:Schanze5 1668.jpg| Peenemünder Schanze1668&lt;br /&gt;
Datei:Schanze7 1700.jpg| Peenemünder Schanze 1700&lt;br /&gt;
Datei:Schanze6 1717.jpg| Peenemünder Schanze 1717&lt;br /&gt;
Datei:Peenemüne Schanze 1730.jpg|Peenemünder Schanze 1730&lt;br /&gt;
Datei:Schanze81 1757.jpg| Peenemünder Schanze 1757&lt;br /&gt;
Datei:Schanze21 1759.jpg| Peenemünder Schanze 1759&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Schanze 1757.jpg|Peenemnünder Schanze 1757&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Peenemünder Schanze aus der Chronik von 1982:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &#039;&#039;&#039;1628&#039;&#039;&#039; scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Oberst HEBRON, Gesandter des Kaisers FERDINANT II., läßt in Peenemünde eine Schanze bauen und mit kaiserlichen Soldaten besetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WALLENSTEIN läßt beiderseits der Peene, der Swine und der Divenow starke Schanzen anlegen zum Schutz vor Dänemark und Schweden.&lt;br /&gt;
Ende Juli 1628 bemächtigt sich CHRISTIAN IV., König von Dänemark, des Rudens und befestigt ihn. Jetzt hatte er die Peenemündung und den Hauptschiffahrtsweg nach Wolgast unter Kontrolle. Die Einnahme der Peenemünder Schanze war nur eine Frage der Zeit, die Besetzung der gegenüberliegenden Schanze auf dem Dänholm ergab sich ohne Kampf. Damit war der Weg nach Wolgast frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CHRISTIAN IV. forderte bereits am 2. August 1628 vom Herzog BOGISLAW Verproviantierung und einen Tag später freien Einzug nach Wolgast. &lt;br /&gt;
Wieder legte sich BOGISLAW nicht fest und öffnete dem Dänenkönig die Tore. Zwanzig Tage später &amp;quot;eroberte&amp;quot; WALLENSTEIN Wolgast zurück. Wenn auch von Eroberung im Sinne des Wortes nicht die Rede sein kann, die Dänen flüchteten &amp;quot;Hals über Kopf&amp;quot;, so glich doch Wolgast nach der Wallensteinschen Wiederbesetzung einer geplünderten und geschändeten Stadt. Zu allem Unglück hatten die Dänen vor ihrem Rückzug auch noch Feuer in die Stadt gelegt.&lt;br /&gt;
WALLENSTEIN, der vermutete, daß Wolgast einen Geheimpackt mit den Dänen hatte, verdoppelte die Zahl der Einquartierungen und ließ die Peenemünder Schanze verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß hier vorrangig Bauern zur Fron gepreßt wurden, liegt auf der Hand.&lt;br /&gt;
1630 mußte Usedom wöchentlich 10 Ochsen zur Peenemünder Schanze liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun WALLENSTEIN die Dänen und wieder die Kaiserlichen die Bevölkerung ausgepreßt hatten, erschien am 24. Juni 1630 GUSTAV ADOLF II. mit seiner Flotte am Nordperd. Ein schweres Gewitter hatte die Schiffe weit zerstreut. Trotzdem wurden 600 Artilleristen, 10.052 Mann Fußvolk und 2.950 Reiter angelandet. Kleinere Schiffe liefen bis in den Kölpinsee, um ihre Fracht zu entladen. Von hier aus, dem Nordwestteil der Insel Usedom, begann GUSTAV ADOLF II. seinen Feldzug gegen die Liega.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienstleistungen, welche die Peenemünder gegenüber der Schanzenbesatzung bringen mußten, waren meist Wasser,- Holz- und Personentransporte sowie Botendienste. Zu manchen Diensten wurden alle Einwohner zugleich herangezogen. Oft blieb die eigene Arbeit liegen, und das sowieso schon schwere Los verschlimmerte sich noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 7- jährigen Krieges wurde die Peenemünder Schanze von den Preußen eingenommen. Mit glühenden Kugeln wurden der Pulverturm und 4 Häuser in Brand geschossen. Die schwedische Besatzung ergab sich am 13. März &#039;&#039;&#039;1758&#039;&#039;&#039;. Ihre Stärke betrug &lt;br /&gt;
8 Offiziere und 179 Gemeine sowie 25 Kanonen, einige Mörser und viele Kriegsvorräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweden versuchten von Rügen aus mit Kanonenbooten die Schanze bei Nacht zu überrumpeln. Die Sturmleitern waren schon angelegt. Die Wachsamkeit des preußischen Hauptmanns von REIBNITZ vereitelte den Erfolg des Unternehmens. Die Schweden mußten sich mit erheblichen Verlusten zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1835&#039;&#039;&#039; wird das Vorwerk Peenemünde errichtet. Für eine Pacht von 800 Talern kann der Pächter 75 Kühe und 420 Schafe halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Peenemünder Schanze wird im Deutsch-Französischen Krieg zum letzten Male besetzt. Eine Kompanie Landwehrsoldaten, eine Batterie Artilleristen und eine Abteilung des 5. Husarenregiments haben die Aufgabe, die Peenemündung freizuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===die Bauernhöfe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peenemünderscheide  1779&#039;&#039;&#039;   Peenemünde - eine Holzwärterwohnung zwischen der königlichen und städtischen Holzung, die Peenemünderscheide genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Wobser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peenemünderscheide&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der korrekte Name lautet meines Erachtens „Grenzhaus am Scheideweg“, oder „Grenzhaus an der Peenemünder Scheide“; spätere Bezeichnungen nach dem Brand und Neubau sind: „Forsthaus Scheide“ und „Försterei Karlshagen“. Das Haus, damals aus zwei Wohnungen bestehend, wurde 1741 gebaut. Erster Bewohner war Gideon NITZ, vereidigt vom Magistrat der Stadt Wolgast am 30.11.1742. Er hatte bis 1748 den Posten eines Holz- und Waldwärters (Aufsichtsbeamter) inne. NITZ war Heidereiter ABT in Peenemünde unterstellt, musste dort einmal wöchentlich erscheinen, Bericht erstatten.. &lt;br /&gt;
In der Nacht zum 28. Mai 1896 war ein schweres Gewitter, ein Blitz schlug in das Forsthaus am Scheideweg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WOLGASTER ANZEIGER, Mai 1896: Auf der städtischen Försterei Scheide bei Carlshagen wurde das Wohnhaus in Schutt und Asche gelegt. Die Hausinsassen haben nur das nackte Leben gerettet. Das ganze Mobiliar, sogar die Jagdhunde, welche im Haus lagen sind verbrannt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WOLGASTER ANZEIGER, 18. Juni 1896: Der Neubau eines Forsthauses auf der Carlshagener Scheide ist notwendig. Für das abgebrannte Haus ist eine Versicherungssumme von 4.270 Mark gezahlt worden. Der Kostenanschlag für das neue Haus: 11.383 Mark. Ein Zuschuss von 7.112 Mark ist erforderlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde gehörte bis 1939 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Die_Christophorus_Kirche Kirchspiel Kröslin] (Festland). Die Fahrt dorthin war mit dem Boot über den Peenestrom. Nach dem Bau der Kirche Karlshagen kam Peenemünde zu diesem Kirchspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Peenemünde Friedhofskapelle|Peenemünder Friedhofskapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Kröslin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kröslin Kirche 1.jpg|2019 Kröslin Kirche 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kröslin Kirche 2.jpg|2019 Kröslin Kirche 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schule Peenemünde.jpg|thumb|200px|rechts|1901 Alte Schule in Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sturmfluten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Sturmfluten 2020.pdf|Sturmfluten auf Usedom Verlag epubli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872&#039;&#039;&#039; -  Im Kreis Usedom Wollin gingen an &#039;&#039;&#039;Spenden ein:  23.223  Taler&#039;&#039;&#039;, daran kann man erkennen wie groß der Schaden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entschädigungen&#039;&#039;&#039; z.B.: in Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swinemünde  1.181,  Peenemünde 5.730, Karlshagen 2.268, Hammelstall 990, Zinnowitz 1.456, Damerow 7.699,  Zempin 	695, Koserow 710&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; -  Im Kreis Usedom Wollin gingen an &#039;&#039;&#039;Spenden ein: 15.000  Mark&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entschädigungen&#039;&#039;&#039; z.B.: in Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde 2.291 für 94 Personen, Karlshagen 345 für 41 Personen, Zempin 1.126 für 30 Personen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder Goldschatz===&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%22Arkona,_Rethra,_Vineta_:_Ortsuntersuchungen_und_Ausgrabungen%22_Carl_Schuchhardt_-_Zweite,_verbesserte_und_vermehrte_Auflage._-_Berlin_:_Hans_Schoetz_%26_Co siehe auch Carl Schuchhardt 1926]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldringe.jpg|thumb|200px|rechts|Peenemünder Goldschatz von 1905]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; wurden beim Pflanzen von Bäumen in PEENEMÜNDE Goldringe gefunden. Die Goldringe von PEENEMÜNDE, auch als PEENEMÜNDER Goldschatz bekannt, wurden in den Jahren 1905 und 1908 an der Nordspitze der Insel Usedom entdeckt. Der Fund besteht aus insgesamt sieben vollständigen Goldringen und einem halben, unterhalb des Mittelstücks durchgerissenen Ring. Die Ringe werden auf die Zeit zwischen 1000 und 1100 datiert und den Goldschmiedearbeiten der Wikinger zugeordnet.&lt;br /&gt;
Die Originale befinden sich im Kulturhistorischen Museum STRALSUND. Kopien sind im PEENEMÜNDER und WOLGASTER Museum zu sehen.&lt;br /&gt;
Die schwere Sturmflut vom 31.12. 1904 hatte wahrscheinlich schon einen Teil der zudeckenden Erdschicht weggespült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stralsunder Museum 2009:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Über eine neue Kopie des Goldschatzes von Peenemünde darf sich das Kulturhistorische Museum seit kurzem freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefertigt hat sie der Wolgaster Metallgestalter und Restaurator Wolfgang Hofmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus 7 ½ goldenen Armringen bestehende Schatz wurde im sogenannten „Jagen 79“ von Peenemünde, in den Jahren 1905 und 1908, von Waldarbeitern gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist neben dem Hiddenseer Goldschmuck und den Langendorfer Goldschalen einer der bedeutendsten Goldschätze, die sich im Stralsunder Museum befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zierlichen Goldreifen – vier in glatter, 3 ½ in gedrehter Form - sind vermutlich wikingischen Ursprungs und werden in die Zeit vor 970 n. Chr. eingeordnet. Vergleichbare Schmuckstücke sind in der Vergangenheit vor allem in Südschweden und Dänemark aufgetaucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Abformung in seiner Wolgaster Werkstatt, nutzte Wolfgang Hofmann, der zur Fachgruppe Restauratoren im Handwerk e.V. Am Europäischen Zentrum für Denkmalpflege Schloss Raesfeld gehört, die Möglichkeit, das Geschmeide erneut wissenschaftlich zu untersuchen und noch einmal eine genaue Gewichtsmessung durchzuführen. So bringen alle Teile zusammen 389,95 g auf die Waage und bestehen mit einer Dichte von 18,533 g/cm3 aus Naturgold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Peenemünder Goldschatz - Das Vermächtnis des Försters Schönherr (1825 - 1907)====&lt;br /&gt;
* [[Der Peenemünder Goldschatz - Das Vermächtnis des Försters Schönherr (1825 - 1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cämmerer See=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kraftwerk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2001 Kraftwer Daten.jpg|thumb|200px|rechts|Daten für das Kraftwerk Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die beiden Lindwürmer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Peenemünde]] auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor langen Jahren haben sich einmal in Pommern zwei gräuslich große Lindwürmer aufgehalten, welche von den Leuten auch Hasselwürmer genannt wurden. Einer davon hat seinen Sitz gehabt in dem Holze bei LASSAN, der andere in der PEENEMÜNDER HEIDE. Aus ihren großen Rachen und aus ihren Schwänzen haben sie Feuer und Schwefel gesprüht, und die ganze Gegend haben sie durch grausame Räubereien an Mensch und Vieh in Schrecken und Angst gehalten. Zuweilen hat es sich begeben, dass sie auf ihren Raubzügen einander begegneten; dann ist unter ihnen ein fürchterlicher Kampf entstanden, dass aus ihren Schwänzen ganze Feuerflammen geflogen sind und die Erde weit umher gezittert und gebebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem sie lange Zeit viel Unheil angerichtet, taten sich zuletzt die tapferen Männer der Gegend zusammen und zündeten eines Tages von allen Seiten das Schilf an, worin das Ungeheuer bei LASSAN verbor-gen lag und gerade seinen Mittagsschlaf hielt. Auf solche Weise gelang es ihnen, dasselbe zu vertilgen. Es erhob dabei aber ein so fürchterliches Geschrei, dass der andere Lindwurm auf der PEENEMÜNDER HEIDE es hörte und nun sofort unter großem Klage- und Angstgeschrei die Flucht ergriff. Er warf sich in die See, wo man sein Heulen in immer weiterer Entfernung hörte, bis es zuletzt ganz verschwand. Einige sagen, er sei nach Schweden hinüber geschwommen; andere meinten, er sei in der Ostsee umgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;Alfred Haas 1924 - Usedom-Wolliner Sagen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf |Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Anzünden und Abbrennen des Schilfes im zeitigen Frühjahr ist notwendig, wenn man das neue Schilf im Winter ernten will. So werden Reste vom Schneiden, Unkraut und unbrauchbares Schilf verbrannt, damit kräftiges, gerades und gesundes Schilfrohr wachsen kann. Diese Arbeit muss noch vor Ankunft der Brutzeit der Vögel erledigt sein. Das Schilfrohr ist wichtiges Material besonders zum Dachdecken. Auf der Insel Usedom sprechen wir deshalb von Rohrdächern, in anderen Gegenden nennt man das Material auch Reet, Reeth, Reth, Reith, Ried oder Riet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Scheele &#039;&#039;&#039;Hugo Scheele&#039;&#039;&#039; bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
:Der Maler und Dichter hat sich mit diesem Thema beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Drak von Usedom, Hilde Stockmann, Softcover  A5 hoch 40 Seiten ISBN  978-3-7450-4361-7   [https://www.epubli.de/shop/buch/64103 Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Drak Inhalt epubli.pdf |Drak Inhalt epubli.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/45638 Die sagenhafte Insel Usedom - Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Sagen Usedom epubli.pdf |Sagen Usedom epubli.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Peenemünder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cämmerer See=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gaatz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Die eine Holänderei, die Mölschow am nächsten liegt, besitzt und nutzt noch ein Holläder, dessen Name Jacob GERTZ. Aber die andere, die nächst dem Dorfe Peenemünde liegt, haben Peenemünder Einwohner wieder in Pachtgenommen, weil das dazugehörende Weideland fürderen Vieh sehr bequem liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  Zu dem Dorfe Peenemünde gehören noch 2 Holländereien, die &#039;&#039;&#039;große und kleine Gaatz&#039;&#039;&#039; genannt, von welchem die erstere von einem Holländer, und die letztere von einem Einlieger bewohnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Wobser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holländerei Gaatz wurde wahrscheinlich schon kurz nach &#039;&#039;&#039;1664&#039;&#039;&#039; errichtet. &lt;br /&gt;
Erste ausführliche Beschreibung des Dorfes Peenemünde mit umliegenden Ländereien findet man im Wolgaster Stadtkataster von 1664. Die Gaatz ist hier noch nicht erwähnt, auch aus der Zeit vor 1664 ist Nichts überliefert (die Wolgaster Stadtakten sind im Dreißigjährigen Krieg den Flammen zum Opfer gefallen)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder Schanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; lag an dem Ausflusse der Peene in die Ostsee die Peenemünder-Schanze, welche 1763 rasiret wurde. Jetzt steht daselbst nur das königliche Zoll- und Licenthaus, und eine Baracke nebst einem Wachhause. Vor der gewesenen Schanze von hier aus lieget das Dorf Peenemünde und die Holländerei Gaatz, welche zwar beide der Stadt Wolgast gehören, aber unter königlicher Preußischer Hoheit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erarbeitet von [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Peenem%C3%BCnde&amp;diff=148251</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Peenemünde</title>
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		<updated>2026-05-21T08:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Bildergalerie Peenemünde Nord */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Peenemünde&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche des Ortes [[Peenemünde]] auf der [[Insel Usedom]] ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Peenemünde im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1282 Ersterwähnung&#039;&#039;&#039; - Bogislav IV. verleiht der Stadt Wolgast das Lübische Recht. Auf dieser Urkunde erhält Wolgast Peenemünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1306&#039;&#039;&#039; erhält Wolgast von Bogislav IV. die Wiese Peenemünde und den großen Woitik (Inselwiese bei Peenemünde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1630&#039;&#039;&#039; Landung des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf – Eintritt in den Dreißigjährigen Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Vermessung durch die Schweden: 33 Familien werden genannt (9 Bauern, 10 Kossäthen). 1721 nach dem Nordischen Krieg wird Peenmünde preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Peenemünde gehört zur Zeit unter die Stadt Wolgast, welches ungefähr vor 150 Jahren von den Fürsten hier in Pommern gekauft haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner haben ihren Kirchgang im Greslyn [Kröslin] das gegenüber auf der anderen Seite des Flusses liegt. Einwohner: Es sind 33 Personen aufgeführt, darunter Bauern, Kossaten, Einlieger, Vogt und Krüger, Holländer und Der Constabel auf der Schanze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krug trinken sie brav und wenn kein Bier da ist, sitzen sie den halben Tag dort , bis von der Stadt die Biertonne kommt. Dann geht es wieder lustig zu. Obwohl der Bauer kein Brot zu Hause hat, er doch am Abend einen Kümmel haben muss, wenn er sich danach nur wohl fühlt.&lt;br /&gt;
Die Schiffer konsumieren auch genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde Jagd: Jagen wenn die Wolgaster Ratsherren Hochzeit oder Begräbnis halten, dann dürfen sich auch die Jäger bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1672&#039;&#039;&#039; der Voigt heißt Johann Brehm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schwedens Königin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Königin Christine von Schweden&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Königin Christine.jpg|thumb|200px|rechts|Königin Christine von Schweden]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_(Schweden) Königin Christina bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 30jährige Krieg brachte mit der Landung von König Gustav Adolf am 14. Juni 1630 in Peenemünde die Schweden auf unsere Insel. Am 6. November 1632 ist der König Gustav Adolf bei Lützen im Kampf gefallen. Im Schloss Wolgast wird am 15.Juni 1633 für den aus Wittenberg eingetroffenen Leichnam eine große Trauerfeier veranstaltet - unmittelbar danach wird unter Glockengeläut und Kanonendonner der silberne Sarg auf das Schiff gebracht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08. Dezember 1626 war Christine als einziges Kind des Königs von Schweden Gustav II Adolf in Stockholm geboren. Die Mutter Marie Eleonore, Markgräfin von Brandenburg, ist eine Tante des Kurfürsten von Brandenburg - Friedrich Wilhelm.  Mit sechs Jahren im März 1633 bestieg Christine den Thron und regierte mit dem Vormund, dem schwedischen Reichskanzler, Axel Oxenstierna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren wurde Königin Christine am 07. Dezember 1644 gekrönt und konnte ohne Vormund entscheiden.   Christine war sehr gebildete, sprach sieben Sprachen, und war sehr aufgeschlossen für Kunst und Wissenschaft.  Sie strebte nach der Thronbesteigung [[Datei:Gedenktafel Christina Innsbrucke Hofkirche.jpg|thumb|200px|rechts|Innsbruck Hofkirche]] einen Friedensvertrag an. Der älteste Sohn des schwedischen Kanzlers, Johann Oxenstierna leitete die Verhandlungen in Westfalen für die Schweden. Im Oktober 1648 kommt es zum Westfälischen Frieden, der 30jährige Krieg wurde beendet. Die Schweden erhalten damit das Recht weiter auf der Insel Usedom zu bleiben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Reichskanzler Axel Oxenstierna ließ sich bereits 1643 mit dem Amt Pudagla, dem Gut in Kaseburg und dem seit 1642 herrenlosen großen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Wasserschloss_Mellenthin Mellenthiner] Besitzungen belehnen. Gegen 1652 trat er das Amt Pudagla wahrscheinlich wieder ab. Königin Christine, die sich nicht verheiratet hat, ernennt ihren Vetter Karl X. Gustav von Pfalz-Zweibrücken zum schwedischen Thronfolger (1649).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1649 erließ sie ein Verbot sämtlicher Hexenprozesse im schwedischen Königreich. Trotzdem flammten diese wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1654 unterschreibt Christine in einer feierlichen Reichsversammlung in Upsala, dass sie die Krone freiwillig abgibt. Sie erhält als Besitz die Städte und Schlösser Wolgast und Norköping. Außerdem erhält sie die Einkünfte aus den Provinzen Pommern und Mecklenburg. Das Amt Pudagla bildete von 1654 bis 1689 (Christines Tod) einen Teil der Güter, die der Exkönigin Christine zur Nutznießung gegeben wurden. Danach kam das Amt Pudagla wieder in die Verwaltung des Staates.  Die Exkönigin Christine reiste mit großem Gefolge über Hamburg, Münster, Antwerpen, Brüssel nach Innsbruck. Am Hofe des Erzherzogs Karl Ferdinand wird sie aufgenommen und tritt zum katholischen Glauben über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schweden, die im 30jährigen Krieg zur Verteidigung des evangelischen Glaubens gekämpft haben, ein schwerer Schicksalsschlag. Sie wird als Katholikin vom Papst empfangen und wohnt in Rom. Am 23. Dezember 1655 segnete der Papst Alexander VII. Christine von Schweden. Nur noch einmal reiste sie nach Schweden, nach dem Tod des Königs - Karl X. Gustav. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gern würde sie wieder Königin sein, aber der schwedische Rat entscheidet sich für den Sohn des Königs als Nachfolger.  Sie bleibt in Italien und stirbt am 19. April 1689. Ihr Grabdenkmal ist im Petersdom im rechten Seitenschiff zu Rom.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzungen Mellenthin erbte 1654 Johann Oxenstierna, schwedischer Reichsgraf, ältester Sohn des Kanzlers. Johann Oxenstierna war Präsident des Obergerichts in Wismar. Er starb bereits 1657. Seine Witwe Margarete de Brahe verheiratet sich mit dem Landgrafen Friedrich zu HessenHomburg und brachte diesem Mellenthin als Mitgift. Das Leben dieses Landgrafen war es, der Heinrich von Kleist zu dem Drama anregte: &amp;quot;Prinz Friedrich von Homburg&amp;quot;. Der Einfluss der Krone Schwedens wirkte sich somit direkt auf das Amt Pudagla, der Verwaltung der meisten Orte der Insel Usedom, und das Schloss Mellenthin aus.  Bis zum Stockholmer Frieden 1720 blieb die Insel Usedom in schwedischer Hand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2013  Hilde Stockmann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  Kämmereidorf Peenemünde gehört der Schwedisch-Pommerschen Stadt Wolgast. Es hat 9 Vollbauern, 9 Halbbauern, 4 Cosäthen, 1 Forsthaus , welches auch das Herrenhaus genannt wird, und den Krug hält, 49 Feuerstellen, eine Holzwärterwohnung zwischen der königlichen und städtischen Holzung, die Peenemünderscheide genannt, Fischerei in der Peene, wie auch in dem so genannten Kerpin und Schwarzensee, Holzung welche in Eichen, Fichten und Brüchern bestehet, und ist zu der Kirche in dem Schwedisch-Pommerschen Dorfe Cröslin eingepfarret. Zu dem Dorfe gehören noch 2 Holländereien, die große und kleine Gaatz genannt, von welchem die erstere von einem Holländer, und die letztere von einem Einlieger bewohnet wird.  1876 Erbauung der Peenmünder Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Kämmerei – Dorf und Vorwerk der Stadt Wolgast, liegt auf der Nordwestspitze der Insel am Ausfluss der Peene in die Ostsee und ist nach Cröslin in Neuvorpommern eingepfarrt. Das Dorf hat 18 Bauer- und 4 Kossäthenhöfe nebst 14 Büdnerstellen mit 82 Wohngebäuden und 549 Einwohnern. Das gesamte Areal aus Sand- und Moorboden bestehend, begreift 6564 Morgen, wovon bei der Gemeinheits- Teilung von der Stadt Wolgast ein Teil zu einem Vorwerk geschlagen, außerdem wird von derselben besessen die Waldung von 2039 Mg. Nebst der Holländerei Gaatz unweit Peenemünde. Eine dort am Strom befindliche alte Schanze wird noch unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1822&#039;&#039;&#039; Einwohner: 291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872&#039;&#039;&#039; schwerste Sturmflut (erstmals Nachweis der Höhe des Wassers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; Friedhofskapelle wird gebaut. Sie übersteht die Wehrmachtszeit und ist heute Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Fund des Peenemünder Goldschatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; Errichtung des Naturschutzgebietes „Peenemünder Haken, Struck und [[Insel Ruden]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; Errichtung des Gedenksteines für Gustav II. Adolf mit der Inschrift. „Verzage nicht, Du Häuflein klein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1282 bis 1936 war der Grund und Boden im Besitz der Stadt Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039; Beschluss der Errichtung der Luftwaffen- und Heeresversuchsanstalt. Aussiedlung der Einwohner. 1942 am 3. Oktober erster Start des Aggregates 4, später V 2, - Geburtsstunde der Weltraumfahrt – Beginn einer neuen Waffentechnologie. 1943 am 18. August Bombardierung Peenemündes – über 700 Opfer. 1945 am 4.Mai besetzt die Rote Armee kampflos das Peenemünder Betriebsgelände. Beginn der Demontage. 1948 Sprengung der restlichen Anlagen, Wiederherstellung des Flugplatzes für sowjetische Marineflieger. 1951 Haupthafen Peenemünde wird Basis für die Seepolizei der DDR. 1956 Bildung der Flottenbasis Ost der Seestreitkräfte der DDR. 1958 Luftstreitkräfte der NVA übernehemen die Nutzung des Flugplatzes. 1960 Hafen wird Hauptbasisierungspunkt für die 1. Flottille der Volksmarine der DDR. 1961 Übernahme des Flugplatzese durch das Jagdfliegergeschwader 9 der Luftstreitkräfte der NVA. 1989 Letzter Flugdienst des Jagdfliegergeschwaders 9 in Peenemünde. Öffnung des Sperrgebietes, ca. 820 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1937&#039;&#039;&#039; Werkbahn Peenemünde wird eröffnet - Anschluss von Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; am 01.04. landet das erste Flugzeug auf der neuen Rollbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939&#039;&#039;&#039; im November der Überschallkanal ist fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Kohlestaubkraftwerk wird ans E-Netz geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; am 03.10. gelungener Start der Rakete A4 vom Prüfstand VII. Sie fliegt 190 km weit und über 84 km hoch bis an den Rand des Weltalls. Damit begann das Zeitalter der Raumfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; vom 17. auf den 18. Oktober Bombenagriff auf Peenemünde ca. 700 Tote&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 08.02. gelingt einem sowjetischen Kriegsgefangenen mit 9 weiteren Häftlingen die Flucht mit einem deutschen Bombenflugzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 04.05. sowjetische Soldaten erreichen Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948 bis 1958&#039;&#039;&#039; sowjetische Militärflieger stationiert in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; Seepolizei der DDR im Haupthafen von Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; die NVA der DDR übernimmt den Luftwaffenstützpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1956&#039;&#039;&#039; Seestreitkräfte der DDR - Flottenbasis in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039; am 16.05. Jagdgeschwader 9, Heinrich Rau, der Luftstreitkräfte der DDR wird nach Peenemünde verlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; Ende des Flugdienstes der NVA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; Einwohner: 830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Ende der Militärzeit in Peenemünde - Öffnung für Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Übernahme der NVA durch die Bundeswehr. Auflösung des Jagdfliegergeschwaders 9, Betreibung des Haupthafens als Marinestützpunktkommando Peenemünde der Bundeswehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; am 28.07. wird der Förderverein Peenemünde e.V. gegründet. Sammeln und bewahren von historischen Dingen durch Bewohner der Insel und Interessierten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991&#039;&#039;&#039; Eröffnung des Historisch-Technischen Informationszentrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Rekonstruktion der Peenemünder Kapelle als Mahnmahl und Gedenkstätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Schließung des Marinestützpunktkommandos Peenemünde. Öffnung des Hafens für die Öffentlichkeit nach über 60 Jahren Militärpräsenz, ca. 500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; ein sowjetische U-Boot wird durch Private im Hafen befestigt (Museum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Phänomenta - Technische Erlebnisse -  wird eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Christian Mühldorfer-Voigt wird Museumschef - er löst Dirk Zache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; eine &amp;quot;Walterschleuder&amp;quot; (Rampe für die V1) erhält das Museum, sie wird aus den Niederlanden aus Twente geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; Bürgerinitiative gegen den Deichrückbau gegründet. (Deichrückbau - Ausglaichsmaßnahme für die Bauten in Lubmin) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2013&#039;&#039;&#039; Das Museum erhält die Auszeichnung  &amp;quot;Europa Nostra Award&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sechs Milionen Besucher wurden seit Eröffnung im Museum gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Lech Walesa Polen 2024.jpg|Lech Walesa Pole zu Besuch 2024&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Finanzen 2024.jpg|Museum Finanzen 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie durch Peenemünde zwischen 1997 und 2001==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: privat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Hinweis Peenemünde.jpg| 1997 Hinweisschild auf Bauteile von Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:1997 Prüfstand 11.jpg|1997 Ruinen des Prüfstandes 11 am Peeneufer&lt;br /&gt;
Datei:1997 Sauerstoffwerk.jpg| 1997 Ruine Sauerstoffwerk&lt;br /&gt;
Datei:1999 März Peenemünde Sperre.jpg|1999 am Ostseestrand - Sperrgeiet&lt;br /&gt;
Datei:1999 März Peenemünde Sperre Schild.jpg|1999 Erklärung warum gesperrt.&lt;br /&gt;
Datei:2000 Startplatz Rakete Stein.jpg| 2000 Gedenkstein am Startplatz für V2&lt;br /&gt;
Datei:2001 Alte Wache.jpg|2001 Alte Wache wird anders genutzt &lt;br /&gt;
Datei:2001 Alte Wache Werbung.jpg| 2001 Werbung für Nutzung&lt;br /&gt;
Datei:2001 Matrosen Plastik.jpg| 2001 diese steht Plastik vor der Alten Wache&lt;br /&gt;
Datei:OZ 2002 Plastik Peenemünde.jpg|2002 Ostseezeitung&lt;br /&gt;
Datei:OZ 2002 Plastik Hinweis.jpg| 2002 Hinweise auf Künstler&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie Peenemünde Nord==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aufnahmen 2004 H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2004 Nordhafen 3.jpg|2004 Noirdhafen&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Nordhafen 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie Ausstellungsgelände 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 04.JPG|A4 Rakete Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 05.JPG|Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 06.JPG|Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 13.JPG|Kraftwerk mit Verwaltungsgebäude - Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 12.JPG|Verladerampe für Kraftwerk&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 10.JPG|Zur Aussichtsplattform&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 01.JPG|Aufzug&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 07.JPG|Schiffe abgestellt&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 08.JPG|Schiff Werbung&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 09.JPG|Blick auf Rakete und Bahn&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 11.JPG|Blick auf Gelände&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 14.JPG|Ausstellung S-Bahn&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 17.JPG|V1 Original&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 19.JPG|V1 Original auf Rampe&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 15.JPG|Tafel V1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 16.JPG|Tafel V1 -2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 18.JPG|Tafel V1 -3&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 02.JPG|Rampe V1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Peenemünde in der Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Bürgermeister.jpg|2008 Bürgermeister Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Rampe V1.jpg|2008 Rampe für V1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenemünde Schleuder.jpg|2008 Schleuder für V1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Flucht mit Flieger gedenken.jpg|2020 Flucht mit Flieger Gedenken&lt;br /&gt;
Datei:2022 Jagdfliegergeschwader DDR 1.jpg|MiG Flieger DDR 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Jagdfliegergeschwader DDR 2.jpg|MiG Flieger DDR 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Dorfladen 1.jpeg|2022 Dorfladen im FF-Gebäude 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Dorfladen 2.jpeg|2022 Dorfladen im FF-Gebäude 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Sauerstoffwerk Ruine 1.jpeg|2022 Ruine Sauerstoffwerk 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Sauerstoffwerk Ruine 2.jpeg.jpeg|2022 Ruine Sauerstoffwerk 2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Hafengalerie 1.jpg|Museum Hafengalerie 1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Museum Hafengalerie 2.jpg|Museum Hafengalerie 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Museum 1.jpg|2022 Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenemünde Museum 2.jpg|2022 Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Gestaltung Pläne 1 .jpg|2023 Pläne Gestaltung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Gestaltung Pläne 2 .jpg|2023 Pläne Gestaltung 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Peenemünde Museum Geld.jpg|2023 Museum erhält Geld&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2024 Häuser a.jpg|2024 Neubauten 1&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde 2024 Häuser b.jpg|2024 Neubauten 2&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Schurig 50.jpg|Goldene Hochzeit Schurig 2024&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Gedenktafeln 2024.jpg|2024 Gedenktafeln &lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Wasserwerk 2024.jpg|2024 Wasserwerk-Wohnungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Ausstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1282 Ersterwähnung&#039;&#039;&#039; - Bogislav IV. verleiht der Stadt Wolgast das Lübische Recht. Auf dieser Urkunde erhält Wolgast Peenemünde. 1306 erhält Wolgast von Bogislav IV. die Wiese Peenemünde und den großen Woitik (Inselwiese bei Peenemünde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder [https://de.wikipedia.org/wiki/Erst%C3%BCrmung_der_Peenem%C3%BCnder_Schanze Schanze]=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1400&#039;&#039;&#039; Zoll und Lotsenstation, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1628&#039;&#039;&#039; auf Weisung Wallensteins wird die Schanze mit Erdwällen sternenförmig ausgebaut und mit kaiserlichen Soldaten besetzt, für 20 Tage besetzt der Dänenkönig Christian IV. die Schanze und plündert von hier aus Wolgast aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1630&#039;&#039;&#039; nimmt ohne Gegenwehr der Schwedenkönig Gustav II. Adolf die Schanze in Besitz. Durch Kriege wechselnde Besetzungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1715&#039;&#039;&#039; Penemünder-Schantz, Peenamünder-Schantze, Penemünde, Lat. Penemunda, Penae Ostium, ein Schloß, liegt in dem Winckel &lt;br /&gt;
::auf der Insel Usedom, wo der Fluß Pene in die Ost-See fällt. Im Jahr 1715 den 22 August wurde sie von den Nordischen Alliirten &lt;br /&gt;
::mit Sturm erobert, und die Schwedische Besatzung von 300 Mann bis auf 90 Personen niedergemachet, ist auch im Frieden 1720 dem &lt;br /&gt;
::König von Preussen überlassen worden. (Wikisource)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1721&#039;&#039;&#039; nach Friedensschluss besetzt Preußen die Schanze mit 120 Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1757&#039;&#039;&#039; nach baulichen Veränderungen toben im Siebenjährigen Krieg die letzten und schwersten Kämpfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1759&#039;&#039;&#039; wird auf Befehl Friedrich des Großen geschliffen, sie bleibt Lotsen und Zollstation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau der Schanze während des Deutsch-Dänischen Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; letzte militärische Besatzung während des Deutsch – Französischen Krieges. 1903 Einstellung des Zoll- und Lotsenwesens, die Schanze wird weiter zu privaten Wohnzwecken genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039; wird die Schanze in einem Prospekt als Pension und Besichtigungsobjekt beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; sind nur noch wenige Reste zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildergalerie Historische Karten Peenemünder Schanze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Schanze1.jpg|Peenemünder Schanze&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünder Schanze 1637.JPG| Peenemünder Schanze 1637&lt;br /&gt;
Datei:Schanze4 1657.jpg| Peenemünder Schanze 1657&lt;br /&gt;
Datei:Schanze5 1668.jpg| Peenemünder Schanze1668&lt;br /&gt;
Datei:Schanze7 1700.jpg| Peenemünder Schanze 1700&lt;br /&gt;
Datei:Schanze6 1717.jpg| Peenemünder Schanze 1717&lt;br /&gt;
Datei:Peenemüne Schanze 1730.jpg|Peenemünder Schanze 1730&lt;br /&gt;
Datei:Schanze81 1757.jpg| Peenemünder Schanze 1757&lt;br /&gt;
Datei:Schanze21 1759.jpg| Peenemünder Schanze 1759&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Schanze 1757.jpg|Peenemnünder Schanze 1757&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Peenemünder Schanze aus der Chronik von 1982:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &#039;&#039;&#039;1628&#039;&#039;&#039; scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Oberst HEBRON, Gesandter des Kaisers FERDINANT II., läßt in Peenemünde eine Schanze bauen und mit kaiserlichen Soldaten besetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WALLENSTEIN läßt beiderseits der Peene, der Swine und der Divenow starke Schanzen anlegen zum Schutz vor Dänemark und Schweden.&lt;br /&gt;
Ende Juli 1628 bemächtigt sich CHRISTIAN IV., König von Dänemark, des Rudens und befestigt ihn. Jetzt hatte er die Peenemündung und den Hauptschiffahrtsweg nach Wolgast unter Kontrolle. Die Einnahme der Peenemünder Schanze war nur eine Frage der Zeit, die Besetzung der gegenüberliegenden Schanze auf dem Dänholm ergab sich ohne Kampf. Damit war der Weg nach Wolgast frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CHRISTIAN IV. forderte bereits am 2. August 1628 vom Herzog BOGISLAW Verproviantierung und einen Tag später freien Einzug nach Wolgast. &lt;br /&gt;
Wieder legte sich BOGISLAW nicht fest und öffnete dem Dänenkönig die Tore. Zwanzig Tage später &amp;quot;eroberte&amp;quot; WALLENSTEIN Wolgast zurück. Wenn auch von Eroberung im Sinne des Wortes nicht die Rede sein kann, die Dänen flüchteten &amp;quot;Hals über Kopf&amp;quot;, so glich doch Wolgast nach der Wallensteinschen Wiederbesetzung einer geplünderten und geschändeten Stadt. Zu allem Unglück hatten die Dänen vor ihrem Rückzug auch noch Feuer in die Stadt gelegt.&lt;br /&gt;
WALLENSTEIN, der vermutete, daß Wolgast einen Geheimpackt mit den Dänen hatte, verdoppelte die Zahl der Einquartierungen und ließ die Peenemünder Schanze verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß hier vorrangig Bauern zur Fron gepreßt wurden, liegt auf der Hand.&lt;br /&gt;
1630 mußte Usedom wöchentlich 10 Ochsen zur Peenemünder Schanze liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun WALLENSTEIN die Dänen und wieder die Kaiserlichen die Bevölkerung ausgepreßt hatten, erschien am 24. Juni 1630 GUSTAV ADOLF II. mit seiner Flotte am Nordperd. Ein schweres Gewitter hatte die Schiffe weit zerstreut. Trotzdem wurden 600 Artilleristen, 10.052 Mann Fußvolk und 2.950 Reiter angelandet. Kleinere Schiffe liefen bis in den Kölpinsee, um ihre Fracht zu entladen. Von hier aus, dem Nordwestteil der Insel Usedom, begann GUSTAV ADOLF II. seinen Feldzug gegen die Liega.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienstleistungen, welche die Peenemünder gegenüber der Schanzenbesatzung bringen mußten, waren meist Wasser,- Holz- und Personentransporte sowie Botendienste. Zu manchen Diensten wurden alle Einwohner zugleich herangezogen. Oft blieb die eigene Arbeit liegen, und das sowieso schon schwere Los verschlimmerte sich noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 7- jährigen Krieges wurde die Peenemünder Schanze von den Preußen eingenommen. Mit glühenden Kugeln wurden der Pulverturm und 4 Häuser in Brand geschossen. Die schwedische Besatzung ergab sich am 13. März &#039;&#039;&#039;1758&#039;&#039;&#039;. Ihre Stärke betrug &lt;br /&gt;
8 Offiziere und 179 Gemeine sowie 25 Kanonen, einige Mörser und viele Kriegsvorräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweden versuchten von Rügen aus mit Kanonenbooten die Schanze bei Nacht zu überrumpeln. Die Sturmleitern waren schon angelegt. Die Wachsamkeit des preußischen Hauptmanns von REIBNITZ vereitelte den Erfolg des Unternehmens. Die Schweden mußten sich mit erheblichen Verlusten zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1835&#039;&#039;&#039; wird das Vorwerk Peenemünde errichtet. Für eine Pacht von 800 Talern kann der Pächter 75 Kühe und 420 Schafe halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Peenemünder Schanze wird im Deutsch-Französischen Krieg zum letzten Male besetzt. Eine Kompanie Landwehrsoldaten, eine Batterie Artilleristen und eine Abteilung des 5. Husarenregiments haben die Aufgabe, die Peenemündung freizuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===die Bauernhöfe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peenemünderscheide  1779&#039;&#039;&#039;   Peenemünde - eine Holzwärterwohnung zwischen der königlichen und städtischen Holzung, die Peenemünderscheide genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Wobser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peenemünderscheide&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der korrekte Name lautet meines Erachtens „Grenzhaus am Scheideweg“, oder „Grenzhaus an der Peenemünder Scheide“; spätere Bezeichnungen nach dem Brand und Neubau sind: „Forsthaus Scheide“ und „Försterei Karlshagen“. Das Haus, damals aus zwei Wohnungen bestehend, wurde 1741 gebaut. Erster Bewohner war Gideon NITZ, vereidigt vom Magistrat der Stadt Wolgast am 30.11.1742. Er hatte bis 1748 den Posten eines Holz- und Waldwärters (Aufsichtsbeamter) inne. NITZ war Heidereiter ABT in Peenemünde unterstellt, musste dort einmal wöchentlich erscheinen, Bericht erstatten.. &lt;br /&gt;
In der Nacht zum 28. Mai 1896 war ein schweres Gewitter, ein Blitz schlug in das Forsthaus am Scheideweg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WOLGASTER ANZEIGER, Mai 1896: Auf der städtischen Försterei Scheide bei Carlshagen wurde das Wohnhaus in Schutt und Asche gelegt. Die Hausinsassen haben nur das nackte Leben gerettet. Das ganze Mobiliar, sogar die Jagdhunde, welche im Haus lagen sind verbrannt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WOLGASTER ANZEIGER, 18. Juni 1896: Der Neubau eines Forsthauses auf der Carlshagener Scheide ist notwendig. Für das abgebrannte Haus ist eine Versicherungssumme von 4.270 Mark gezahlt worden. Der Kostenanschlag für das neue Haus: 11.383 Mark. Ein Zuschuss von 7.112 Mark ist erforderlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde gehörte bis 1939 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Die_Christophorus_Kirche Kirchspiel Kröslin] (Festland). Die Fahrt dorthin war mit dem Boot über den Peenestrom. Nach dem Bau der Kirche Karlshagen kam Peenemünde zu diesem Kirchspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Peenemünde Friedhofskapelle|Peenemünder Friedhofskapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Kröslin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kröslin Kirche 1.jpg|2019 Kröslin Kirche 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kröslin Kirche 2.jpg|2019 Kröslin Kirche 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schule Peenemünde.jpg|thumb|200px|rechts|1901 Alte Schule in Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sturmfluten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Sturmfluten 2020.pdf|Sturmfluten auf Usedom Verlag epubli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872&#039;&#039;&#039; -  Im Kreis Usedom Wollin gingen an &#039;&#039;&#039;Spenden ein:  23.223  Taler&#039;&#039;&#039;, daran kann man erkennen wie groß der Schaden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entschädigungen&#039;&#039;&#039; z.B.: in Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swinemünde  1.181,  Peenemünde 5.730, Karlshagen 2.268, Hammelstall 990, Zinnowitz 1.456, Damerow 7.699,  Zempin 	695, Koserow 710&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; -  Im Kreis Usedom Wollin gingen an &#039;&#039;&#039;Spenden ein: 15.000  Mark&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entschädigungen&#039;&#039;&#039; z.B.: in Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peenemünde 2.291 für 94 Personen, Karlshagen 345 für 41 Personen, Zempin 1.126 für 30 Personen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder Goldschatz===&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%22Arkona,_Rethra,_Vineta_:_Ortsuntersuchungen_und_Ausgrabungen%22_Carl_Schuchhardt_-_Zweite,_verbesserte_und_vermehrte_Auflage._-_Berlin_:_Hans_Schoetz_%26_Co siehe auch Carl Schuchhardt 1926]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldringe.jpg|thumb|200px|rechts|Peenemünder Goldschatz von 1905]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; wurden beim Pflanzen von Bäumen in PEENEMÜNDE Goldringe gefunden. Die Goldringe von PEENEMÜNDE, auch als PEENEMÜNDER Goldschatz bekannt, wurden in den Jahren 1905 und 1908 an der Nordspitze der Insel Usedom entdeckt. Der Fund besteht aus insgesamt sieben vollständigen Goldringen und einem halben, unterhalb des Mittelstücks durchgerissenen Ring. Die Ringe werden auf die Zeit zwischen 1000 und 1100 datiert und den Goldschmiedearbeiten der Wikinger zugeordnet.&lt;br /&gt;
Die Originale befinden sich im Kulturhistorischen Museum STRALSUND. Kopien sind im PEENEMÜNDER und WOLGASTER Museum zu sehen.&lt;br /&gt;
Die schwere Sturmflut vom 31.12. 1904 hatte wahrscheinlich schon einen Teil der zudeckenden Erdschicht weggespült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stralsunder Museum 2009:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Über eine neue Kopie des Goldschatzes von Peenemünde darf sich das Kulturhistorische Museum seit kurzem freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefertigt hat sie der Wolgaster Metallgestalter und Restaurator Wolfgang Hofmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus 7 ½ goldenen Armringen bestehende Schatz wurde im sogenannten „Jagen 79“ von Peenemünde, in den Jahren 1905 und 1908, von Waldarbeitern gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist neben dem Hiddenseer Goldschmuck und den Langendorfer Goldschalen einer der bedeutendsten Goldschätze, die sich im Stralsunder Museum befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zierlichen Goldreifen – vier in glatter, 3 ½ in gedrehter Form - sind vermutlich wikingischen Ursprungs und werden in die Zeit vor 970 n. Chr. eingeordnet. Vergleichbare Schmuckstücke sind in der Vergangenheit vor allem in Südschweden und Dänemark aufgetaucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Abformung in seiner Wolgaster Werkstatt, nutzte Wolfgang Hofmann, der zur Fachgruppe Restauratoren im Handwerk e.V. Am Europäischen Zentrum für Denkmalpflege Schloss Raesfeld gehört, die Möglichkeit, das Geschmeide erneut wissenschaftlich zu untersuchen und noch einmal eine genaue Gewichtsmessung durchzuführen. So bringen alle Teile zusammen 389,95 g auf die Waage und bestehen mit einer Dichte von 18,533 g/cm3 aus Naturgold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Peenemünder Goldschatz - Das Vermächtnis des Försters Schönherr (1825 - 1907)====&lt;br /&gt;
* [[Der Peenemünder Goldschatz - Das Vermächtnis des Försters Schönherr (1825 - 1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cämmerer See=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kraftwerk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2001 Kraftwer Daten.jpg|thumb|200px|rechts|Daten für das Kraftwerk Peenemünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Peenemünde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die beiden Lindwürmer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Peenemünde]] auf der [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor langen Jahren haben sich einmal in Pommern zwei gräuslich große Lindwürmer aufgehalten, welche von den Leuten auch Hasselwürmer genannt wurden. Einer davon hat seinen Sitz gehabt in dem Holze bei LASSAN, der andere in der PEENEMÜNDER HEIDE. Aus ihren großen Rachen und aus ihren Schwänzen haben sie Feuer und Schwefel gesprüht, und die ganze Gegend haben sie durch grausame Räubereien an Mensch und Vieh in Schrecken und Angst gehalten. Zuweilen hat es sich begeben, dass sie auf ihren Raubzügen einander begegneten; dann ist unter ihnen ein fürchterlicher Kampf entstanden, dass aus ihren Schwänzen ganze Feuerflammen geflogen sind und die Erde weit umher gezittert und gebebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem sie lange Zeit viel Unheil angerichtet, taten sich zuletzt die tapferen Männer der Gegend zusammen und zündeten eines Tages von allen Seiten das Schilf an, worin das Ungeheuer bei LASSAN verbor-gen lag und gerade seinen Mittagsschlaf hielt. Auf solche Weise gelang es ihnen, dasselbe zu vertilgen. Es erhob dabei aber ein so fürchterliches Geschrei, dass der andere Lindwurm auf der PEENEMÜNDER HEIDE es hörte und nun sofort unter großem Klage- und Angstgeschrei die Flucht ergriff. Er warf sich in die See, wo man sein Heulen in immer weiterer Entfernung hörte, bis es zuletzt ganz verschwand. Einige sagen, er sei nach Schweden hinüber geschwommen; andere meinten, er sei in der Ostsee umgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;Alfred Haas 1924 - Usedom-Wolliner Sagen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf |Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Anzünden und Abbrennen des Schilfes im zeitigen Frühjahr ist notwendig, wenn man das neue Schilf im Winter ernten will. So werden Reste vom Schneiden, Unkraut und unbrauchbares Schilf verbrannt, damit kräftiges, gerades und gesundes Schilfrohr wachsen kann. Diese Arbeit muss noch vor Ankunft der Brutzeit der Vögel erledigt sein. Das Schilfrohr ist wichtiges Material besonders zum Dachdecken. Auf der Insel Usedom sprechen wir deshalb von Rohrdächern, in anderen Gegenden nennt man das Material auch Reet, Reeth, Reth, Reith, Ried oder Riet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Scheele &#039;&#039;&#039;Hugo Scheele&#039;&#039;&#039; bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
:Der Maler und Dichter hat sich mit diesem Thema beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Drak von Usedom, Hilde Stockmann, Softcover  A5 hoch 40 Seiten ISBN  978-3-7450-4361-7   [https://www.epubli.de/shop/buch/64103 Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Drak Inhalt epubli.pdf |Drak Inhalt epubli.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/45638 Die sagenhafte Insel Usedom - Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Sagen Usedom epubli.pdf |Sagen Usedom epubli.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Peenemünder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cämmerer See=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gaatz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Die eine Holänderei, die Mölschow am nächsten liegt, besitzt und nutzt noch ein Holläder, dessen Name Jacob GERTZ. Aber die andere, die nächst dem Dorfe Peenemünde liegt, haben Peenemünder Einwohner wieder in Pachtgenommen, weil das dazugehörende Weideland fürderen Vieh sehr bequem liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  Zu dem Dorfe Peenemünde gehören noch 2 Holländereien, die &#039;&#039;&#039;große und kleine Gaatz&#039;&#039;&#039; genannt, von welchem die erstere von einem Holländer, und die letztere von einem Einlieger bewohnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Wobser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holländerei Gaatz wurde wahrscheinlich schon kurz nach &#039;&#039;&#039;1664&#039;&#039;&#039; errichtet. &lt;br /&gt;
Erste ausführliche Beschreibung des Dorfes Peenemünde mit umliegenden Ländereien findet man im Wolgaster Stadtkataster von 1664. Die Gaatz ist hier noch nicht erwähnt, auch aus der Zeit vor 1664 ist Nichts überliefert (die Wolgaster Stadtakten sind im Dreißigjährigen Krieg den Flammen zum Opfer gefallen)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünder Schanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; lag an dem Ausflusse der Peene in die Ostsee die Peenemünder-Schanze, welche 1763 rasiret wurde. Jetzt steht daselbst nur das königliche Zoll- und Licenthaus, und eine Baracke nebst einem Wachhause. Vor der gewesenen Schanze von hier aus lieget das Dorf Peenemünde und die Holländerei Gaatz, welche zwar beide der Stadt Wolgast gehören, aber unter königlicher Preußischer Hoheit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erarbeitet von [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
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