<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.ortschroniken-mv.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=HildeStockmann</id>
	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.ortschroniken-mv.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=HildeStockmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/HildeStockmann"/>
	<updated>2026-08-22T09:03:45Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.6</generator>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Usedom_Stadt&amp;diff=154935</id>
		<title>Usedom Stadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Usedom_Stadt&amp;diff=154935"/>
		<updated>2026-08-20T11:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Information zu Usedom Stadt und Ortsteilen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Usedom Stadt&lt;br /&gt;
 | plz = 17406&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Usedom-Süd&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 1747 (2018)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.8731&lt;br /&gt;
 | lon = 13.9202&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}Der Ort liegt im Südosten der [[Insel Usedom]] am [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See]. Zur Stadt gehören die Ortsteile: Gellenthin, Gneventhin, Karnin, Kölpin, Mönchow, Ostklüne, Paske, Vossberg, Welzin, Westklüne, Wilhelmsfelde, Wilhelmshof und Zecherin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.8733&amp;amp;mlon=13.9197#map=14/53.8733/13.9197 Breite: 53.8731 Länge: 13.9202]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.898348808288576%2C53.86594102200411%2C13.944268226623537%2C53.882361504088664&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.8741520689694%2C13.921308517456055&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.8742&amp;amp;amp;mlon=13.9213#map=15/53.8742/13.9213&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Stadt Usedom anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Usedomer Winkel ===&lt;br /&gt;
Die meisten Dörfer, die zur Stadt Usedom gehören im Südwestzipfel der [[Insel Usedom]], nennt man auch den Usedomer Winkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2014 Usedomer Winkel 1.jpg|2014 Usedomer Winkel Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2014 Usedomer Winkel 2.jpg|2014 Usedomer Winkel Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1953 Usedom Kreuz.jpg|thumb|250px|rechts|Schlossberg mit Kreuz]]&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt ging später auch auf die Insel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]] etwa * 1060  + 1139. Der Bischof taufte &#039;&#039;&#039;1128&#039;&#039;&#039; die Slawen auf dem Schlossberg in Usedom. Auch genannt: „Apostel der Pommern“. Seit 1928 Gedenkstätte auf dem Schlossberg (800 Jahrfeier der Taufen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schlossberg_(Usedom) Schlossberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadt Usedom gehört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtswyck&#039;&#039;&#039; Standort des einstigen wendischen Usedom.  &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Amts-Wiecke, eine Vorstadt von Uesedom, liegt vor dem Peenethore ostwärts, und hat 5 Coßäthen, welche in die Marienkirche zu Uesedom inder Uesedomschen Synode eingepfarret sind.   &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; - Dorf mit 5 Kossäthen, 2 Mühlen, östlich von Usedom und dorthin eingepfarrt. 7 Wohnhäuser, 47 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bauhof&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Das Vorwerk Bauhof nahe der Stadt Uesedom nordostwärts, hat 23 Morgen 122 Ruthen, und ist in die Marienkirche zu Uesedom in der Uesedomschen Synode eingeschlossen. Die Aussaat ist allezeit gleich, weil mehr als etwa 2 bis 3 Scheffel Roggen, und 3 Scheffel Gerste nicht gesäet werden können. Auf dem so genannten Jürgensee stehet dem Pächter die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu. Die Dienste verrichten die auf der Amtswiecke wohnenden 5 Coßäthen. Contribution wird nicht gegeben. Nahe bei diesem Vorwerke liegt ein Berg, auf welchem ehemals ein Lustschloss gestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halbinsel der Insel Usedom auf der die Stadt mit ihren Ortsteilen liegt, wird auch &#039;&#039;&#039;Usedomer Winkel&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen der Stadt Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Stadt Usedom.PNG|thumb|250px|rechts| Wappen der Stadt Usedom]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasonierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Silber ein seitlich gekehrter blauer Spangenhelm mit goldener Helmkrone und natürlichem Pfauenstoß. Auf dem Schild ein vorwärts gekehrter, golden gekrönter blauer Spangenhelm mit blau-silbernen Decken und einem von zwei blau-silbernen Fähnchen eingeschlossenen natürlichen Pfauenstoß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen und die Flagge wurde von dem Weimarer Michael Zapfe neu gestaltet. Es wurde am 24. November 1997 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 145 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Flagge&#039;&#039;&#039; wurde am 13. Februar 1998 durch das Ministerium des Innern genehmigt. &lt;br /&gt;
Die Flagge ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Blau, Weiß und Blau gestreift. Die blauen Streifen nehmen je ein Fünftel, der weiße Streifen nimmt drei Fünftel der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des weißen Streifens liegt das Vollwappen der Stadt, das zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt. Die Länge der Flagge verhält sich zur Höhe wie 5:3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1720 bis ca. 1930 war der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Störgreif&amp;quot;&#039;&#039;&#039; das Wappen für die Stadt. Entstehung siehe Pommernherzöge um 1500.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Stadt Usedom Kaffewerbung.jpg|Wappen bei Kaffewerbung&lt;br /&gt;
Datei:2005 Rathaus Wappen Störgreif.jpg|Wappen im Rathaus - Störgreif&lt;br /&gt;
Datei:2005 Rathaus Wappen.jpg|Wappen Rathausfenster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zum Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Usedom ist die älteste Stadt auf Usedom und heute die einzige auf dem Gebiet des deutschen Teiles der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Werbung ca. 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 02.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 01.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 04.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Stadt Usedom im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos bei YouTube===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=VBQmTCIr2pQ  Stadt Usedom Luftaufnahme bei YouTube 2022]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=nseOEMnnhtU  Karnin Hubbrücke Luftaufnahme bei YouTube&lt;br /&gt;
 2023]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Stadtbilder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|1615 Stralsunder Bilderhandschrift&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt 1618 Lubinsche Karte.jpg|1618 Lubinsche Karte [[Lubinsche Karte|(weitere Hinweise hier!)]]&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-1652-Merian.jpg|1652 Merian&lt;br /&gt;
Datei:1894 Usedom Lubin.jpg|1894 Centralblatt der Bauverwaltung&lt;br /&gt;
Datei:1894 Usedom Merian.jpg|1894 Centralblatt der Bauverwaltung&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Kupferstich.jpg|Kupferstich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Historische Postkarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1899 Usedom.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899 Usedom Schule.jpg|1899 Schule&lt;br /&gt;
Datei:1900 Usedom 3er.jpg|1900 &lt;br /&gt;
Datei:1902 Usedom Kirche.jpg|1902 Kirche &lt;br /&gt;
Datei:1903 Usedom Kirche.jpg|1903 Kirche&lt;br /&gt;
Datei:1903 Usedom Litho.jpg|1903 Litho&lt;br /&gt;
Datei:1903 Usedom Markt.jpg|1903 Markt&lt;br /&gt;
Datei:Usedom AK Molkerei 1907.jpg|1907 Molkerei&lt;br /&gt;
Datei:1909 Usedom.jpg|1909&lt;br /&gt;
Datei:1911 Usedom Anklamer Tor.jpg|1911 Anklamer Tor&lt;br /&gt;
Datei:1913 Usedom Bahnhofstr.jpg|1913 Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Anklamer Str.jpg|1930 Anklamer Straße&lt;br /&gt;
Datei:1938 Usedom.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1942 Usedom Rosenstr.jpg|1942 Rosenstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Historische Postkarten nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1953 Usedom Kreuz.jpg|1953 Schlossberg &lt;br /&gt;
Datei:1958 Usedom Schule.jpg|1958 Schule&lt;br /&gt;
Datei:1959 Usedom Fischerei.jpg|1959 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:1959 Usedom Hotel.jpg|1959 Hotel&lt;br /&gt;
Datei:1963 Usedom Peenestr.jpg|1963 Peenestraße&lt;br /&gt;
Datei:1963 Usedom Wässerring.jpg|1963 Wässerring&lt;br /&gt;
Datei:1968 Usedomer See.jpg|1968 Usedomer See&lt;br /&gt;
Datei:1970 Usedom Peenestr.jpg|1970 Peenestraße&lt;br /&gt;
Datei:1973 Usedom 3er.jpg|1973&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik/en von der Stadt Usedom und seinen 13 Ortsteilen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik der Stadt Usedom und seinen 13 dazugehörenden Ortsteilen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Welzin chronik 2015.pdf|Welzin 1287 bis 2015]] - pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung der Stadt Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Usedom Stadt und Ortsteilen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/USEDOMJO63XU Usedom Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Stadt) Usedom Stadt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.amtusedom.de/?page_id=13 Stadt Usedom beim Amt Usedom-Süd]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Usedom Stadt Kirche|Kirche Usedom Stadt]]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtinfo-usedom.de/ Stadtinfo Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-usedom-cam.de/ Info über Gewerbe Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/usedom/ Ortsfamilienbuch Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
* [[medium:Einwohnerverzeichnis1939.pdf|1939 alle Einwohner der Insel Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[medium:1939 Einwohner Usedom.pdf|1939 Einwohner=Verzeichnis - &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/namelist.php?cem=8444&amp;amp;lang=de Grabsteine Friedhof Usedom]&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler Insel Usedom|Künstler und Personen, die in Pommern und auf der Insel Usedom gewirkt haben]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Lexikon 2 Usedom 2020.pdf|Lexikon Usedom Ersterwähnungen - Verlag epubli - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/ Sammlung über die Insel Usedom und Wollin]&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/familienforschung.html Verein Pommerscher Greif Orts- und Famlienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Buch: Usedom Geschichte und Geschichten - 700 Jahre Stadt Usedom, 1998, Verlag Störr, Ostklüne  ISBN 3-9805627-5-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter&#039;&#039;&#039;: Heft 2: Littmann, H.-R., (Hrsg.): Das &#039;&#039;&#039;Dorf Paske&#039;&#039;&#039; bei Usedom – Chronik eines kleinen Dorfes bis 1920.- 20 Seiten, 2 Abb., Ostklüne 2002, Preis: 2,00 EUR ISBN 3-937040-01-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 3: Patzschke, E.: 40 Jahre &#039;&#039;&#039;Medizinalgeschichte in der Stadt Usedom&#039;&#039;&#039;.- 30 Seiten, 22 Abb., Ostklüne 2002, Preis: 2,00 EUR; ISBN 3-937040-02-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter&#039;&#039;&#039;: Heft 9: Störr, M. (Hrsg.): Beiträge zur &#039;&#039;&#039;Geschichte der Schulen der Stadt Usedom&#039;&#039;&#039; und Umgebung.- Beiträge von: Burkhardt, R.(†); Czekalski, S.; Fredrich, I &amp;amp; O., 80 Seiten, 22 Abb., Ostklüne 2006, Preis 5,00 EUR; ISBN - 3-937040-13-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos auf YouTube==&lt;br /&gt;
;Auf Usedom, in Usedom und um Usedom herum. Eine erlebnisreiche Fahrradtour&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=OP_bxyoSXa8 Fahrradtour um Usedom herum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto von Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Wolgast&amp;diff=154934</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Wolgast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Wolgast&amp;diff=154934"/>
		<updated>2026-08-20T11:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wolgast ab 2023 - */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Wolgast&lt;br /&gt;
 | zeit =fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Wolgast ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Stadt Wolgast==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 1954 Cisa 128.JPG|thumb|200px|rechts|Hugo Scheele – CISA]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom#Scheele.2C Hugo|Hugo Scheele - Künstler der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Scheele Texte Wolgast.pdf|Hugo Scheele - Gedichte aus der Vergangenheit der Stadt Wolgast]] - pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Ursprung des Namens „W o l g a s t“&lt;br /&gt;
::* Die Cisa bei Wolgast&lt;br /&gt;
::* Der Prophet Bernhard&lt;br /&gt;
::* Wolgast’s Hühner und Enten auf großer Fahrt&lt;br /&gt;
::* Der Papago&lt;br /&gt;
::* Der Schild Gerovits&lt;br /&gt;
::* Barovit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahlzow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Die Bauern haben immer Dienst getan. Sächerin zu Mölschow und Malsow zum Ackerhof Simitz. In Malsow sind vormals 4 Bauernhöfe gewesen, auf zweien von diesen sitzen jetzt zwei Bauern. Von dem Acker der zu dem 3. Hof gehört, hat der vornehmste von den Fährmännern eionen Teil nächst der Fähre, gesondert von dem Acker der anderen liegen, diesen Acker , den er für den Dienst bei der Fähre ohne Pachtzahlung nutzt. Auf dem 4. Hof ist kein fester Bewohner, außer was die herrschaft davon morgenweise an den beiden geringeren Fährmänner vermieten kann, welche es am meisten begehren, wenn die Herrschaft für jeden Morgen 1 Rthl bekommt. Sie haben ihren Kirchgang in Krumin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 6.1 Hans Swank, 7.2. Martin Floryn, 8.3. Der Fährmann. 9.4 Hans Swin und 10.5. Jochom Dagen sind Unterfährleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1758 aus Militäraufzeichnungen .jpg|1758 Militäraufzeichnung Stadtansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 1715–1720: Während des Großen Nordischen Krieges war Wolgast zeitweise von den Dänen bzw. Preußen besetzt, bevor es wieder an Schweden zurückfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  5 Meilen von Swienemünde gegen Westen, und eben so weit von Uesedom gegen Norden, an der Peene, hat 4 Bauern, welche mit den, bei der nicht weit von hier entfernten Wolgastischen Fähre, diesseits der Peene wohnenden 4 Fährleuten und 3 Büdnern zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Bauerndorf hart an der Peene, nach Krummin eingepfarrt, 4 Bauernhöfe, 1 Müller, 10 Büdner, 1 Schule. Ein Bauernhof ist unter die übrigen 3 Höfe verteilt, 17 Wohnhäuser, 132 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast alt Hafen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|1923 Inselclub&lt;br /&gt;
Datei:1923 Wolgast.jpg|1923 Beschreibung Wolgast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 1.jpg|1934 Unglück 1 &lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 2.jpg|1934 Unglück 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kreis 1979 Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b2/Wolgast_Kreis_1979_Daten.pdf  |[[medium:Wolgast Kreis 1979 Daten.pdf|Kreis Wolgast – Entwicklung von 1949 bis 1979 - Betriebe, Bildung, Kunst usw. – 38 Seiten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 a.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 b.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 c.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wolgast in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast 2008 - 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Stadtbrand Dänenzeit.jpg|2008 StadtbrandDänenzeit&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wogast Hoffman Blumen 100.jpg|2008 Hoffman Blumen 100&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Hoffmann.jpg| 2008 Hoffman Blumen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Werft 60 Jahre.jpg|2008 Werft 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenewerft Geburtstag.jpg|2008 &amp;amp;0 Jahre Werft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Schule Geschichte.jpg|2008 Schule &lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Peenemünder Schmuck.jpg|2008 Museum [[Peenemünde]]r Goldschmuck&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Haus Kreuzung.jpg|2008 Haus an der Kreuzung verkauft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Ockelsches Haus.jpg|2008 Ockelsches Haus&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Schlossinsel Grabung.jpg|2016 Schlossinsel Grabung&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 1.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 2.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 a.jpg|2021 3. Buch erschienen a&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 b.jpg|2021 3. Buch erschienen b&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 1.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 2.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Gewerbe Bluhm 50 Jahre.jpg|2022 Bluhm Raumausstatter 50 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Wolgast Jugend 30.jpg|2022 FF Jugend Wolgast 30 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 1.jpg|Reitverein 60 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 2.jpg|Reitverein 60 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 1.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 2.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 1.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 2.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 1.jpg|2022 Reiseführer 1 ISBN 978-3-7520-0658-2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 2.jpg|2022 Reiseführer 2 auch eISBN 978-3-7520-0217-1 &lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter.jpg|2022 Bürgermeister Schröter&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 1.jpg|2022 Luxus Yacht 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 2.jpg|2022 Luxus Yacht 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast ab 2023 - ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Braunsche Mühle 2023.jpg|Braunsche Mühle 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgas FF Dübner 50 2023.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast FF Dübner 50 2023 a.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast.jpg|2023 Bürger werden ausgezeichnet&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Postkarten.jpg|2023 Postkarten Sammler&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 1.jpg|2023 Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 2.jpg|2023 Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre.jpg|900 Jahre Ersterwähnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Breite Straße Bauarbeiten.jpg|2023 Bauarbeiten Breite Straße&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 a.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 b.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 a.jpg|Feier 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 b.jpg|Feier 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 1.jpg|2023 Anker jetzt Café 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 2.jpg|2023 Anker jetzt Café 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Café Biedenweg.jpg|2023 Café Biedenweg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 1.jpg|2023 Mühle brennt 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 2.jpg|2023 Mühle brennt 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 3.jpg|2023 Mühle brennt 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 1.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 2.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 1.jpg|2023 Dr. Kärst 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 2.jpg|2023 Dr. Kärst 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 1.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 2.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Bürgermeister Kanehl 2023.jpg|2023 Bürgermeister Kanehl&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Glocken St. Jürgen und Friedhof 2023.jpg|2023 Glocken neu St. Jürgen und Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 1.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 2.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Rathaus 2024.jpg|2024 Rathaus Gebäude renovieren&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Programm 900 Jahre 2024.jpg|2024 - Programm 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 1.jpg|2024 Flusskreuzer 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 2.jpg|2024 Flusskreuzer 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Ottojahr.jpg|2024 Ottojahr Veranstaltungen&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 1.jpg|Café Biedenweg 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 2.jpg|Café Biedenweg 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Plegeheim St Jürgen 2024.jpg|2024 Pflegeheim&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 a.jpg|2024 Kirchplatzschule 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 b.jpg|2024 Kirchplatzschule 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 a.jpg|2024 Tierpark 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 b.jpg|2024 Tierpark 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Vortrag.jpg| Vortrag 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 1.jpg|2024 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 2.jpg|2024 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Fischmarkt Gaststätte Spritzenhaus 1879.jpg|Fischmarkt ehem. Spritzenhaus von 1879 &lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 a.jpg|2024 Peenewerft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 b.jpg|2024 Peenewerft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 a.jpg|2024 Auftrag Werft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 b.jpg|2024 Auftrag Werft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brndstiftung 1.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brandstiftung 2.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 1.jpg|2024 - 900 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 2.jpg|2024 - 900 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 3.jpg|2024 - 900 Jahre 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 1.jpg|2026 Anlagen Fotos U. Spohler&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 5.jpg|2026&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. April  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolgast Bahnhofstraße.jpg|thumb|200px|rechts|Wolgast Bahnhofstraße]]&lt;br /&gt;
:Seltenes Angebot: Villa in Wolgast samt Luftschutzbunker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus an der Bahnhofstraße steht für 254.000 Euro zum Verkauf / Unterirdischer Schutzkeller ist noch intakt und begehbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast wird für eine außergewöhnliche Immobilie aktuell ein neuer Eigentümer gesucht. Die Rede ist von der &#039;&#039;&#039;1924/1925 im Jugendstil&#039;&#039;&#039; errichteten Wohnvilla in der Bahnhofstraße 90, die außer einigem interessanten Originaldekor eine Besonderheit zu bieten hat: Während des Zweiten Weltkrieges ließ der damalige Eigentümer zum Schutz seiner Familie auf seinem Grundstück in der Gartenböschung einen Luftschutzbunker anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach knapp 100 Jahren ist die mit zwei Aus- bzw. Eingängen ausgestattete unterirdische Anlage intakt und begehbar. Wer durch eine der beiden Holztüren die steilen Stufen in den Betonstollen hinabsteigt, gelangt in zwei hintereinander angeordnete, langgezogene Räume. Der Zweck der Anlage bestand darin, unter der gegen Druckwellen wirkenden, halbrunden Betondecke etwaige Bombardements möglichst schadlos zu überstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„War eingerichtet wie ein Wohnzimmer“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine inzwischen verstorbene Augenzeugin, die seinerzeit mit der Tochter des Hausbesitzers befreundet war, berichtete vor einigen Jahren, dass der Bunker zur Zeit des Krieges „wie ein kleines, langes Wohnzimmer“ eingerichtet gewesen sei. Aus Abenteuerlust hätten sie und ihre Freundin hier aufregende Stunden verbracht.&lt;br /&gt;
Heute ist der kleine Luftschutzbau leer, ja nahezu besenrein. Nur etwas Baumaterial ist hier unten eingelagert. Früher offenbar vorhandene Schleusentüren sind in der Zwischenzeit verschwunden. Auch die hölzernen Pforten sind offensichtlich nicht original.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die teilunterkellerte Villa mit der ursprünglichen Adresse Bahnhofstraße 31 II vom einst bekannten Wolgaster Bauunternehmer Max Sußmann für einen Ingenieur namens Ferck. Im Wolgaster Adressbuch von 1929 wird als Eigentümer dann bereits der Major a. D. Siegfried Campe genannt, der mindestens bis 1937 in dem hübschen Anwesen gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Sicht des Greifswalder Immobilienmaklers Christian Fehlhaber, der für das Objekt in Wolgast einen Käufer sucht, handelt es sich um ein außergewöhnliches Anwesen. „Die Immobilie hat Charme. Und wer das mag, ist auch bereit, das nötige Geld für Pflege und Erhalt aufzuwenden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei verweist der Makler unter anderem auf Drachen nachempfundene Wasserspeier an zwei Dachrinnen, die halbrunden Fassadenspiegel, die originalen Türeinfassungen im Gebäudeinnern und die sehenswerte Fensterverglasung des Anbaus.&lt;br /&gt;
Der Kaufpreis für das über drei Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 240 Quadratmetern verfügende Vermietungsobjekt beträgt 254.000 Euro – inklusive Luftschutzkeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
:;Vor 20 Jahren verbrannte ein Wolgaster Wahrzeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni 2006 wurde großer Homeyer-Speicher Raub der Flammen / Bis heute ist Platz unbebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war heute vor 20 Jahren: Der 6. Juni 2006 ging als ein schwarzer Tag in die Wolgaster Geschichte ein. Gegen 23.38 Uhr teilten Einwohner der Polizei mit, dass der historische Homeyer-Speicher am Stadthafen in Flammen steht. Ein nahes Kinderheim musste evakuiert werden.&lt;br /&gt;
Wenige Stunden später war der größte Fachwerkspeicher Norddeutschlands nur noch Schutt und Asche und Wolgast um ein Wahrzeichen ärmer. Denn: Der 1835 vom Wolgaster Kaufmann Wilhelm Homeyer finanzierte, 80 Meter lange und 18 Meter breite Koloss aus Eichenholz und Backstein stellte nicht nur ein einmaliges bautechnisches Denkmal dar. Das Gebäude – der Schaden wurde auf 1,5 Millionen Euro geschätzt – verkörperte gleichsam ein Stück Identität der Wolgaster, war es doch Ausdruck einer Zeit, in der die Stadt am Peenestrom mit einem der wichtigsten Getreidehäfen an der Ostsee gesegnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei ging sofort von Brandstiftung aus und es dauerte keine 24 Stunden, da war der Täter gefasst. Ein Wolgaster Feuerwehrmann gestand die Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärger über den neuen Lebenspartner seiner Ex-Freundin, so gab er später an, sei der Grund für sein Handeln gewesen. Und wie sich herausstellte, war er sogar selbst als Truppmann an der Bekämpfung des Feuers beteiligt gewesen. Umgehend wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen und der Beschuldigte kam in U-Haft. Weitere Brände in Wolgast wurden ihm zur Last gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 stand der Täter in Stralsund vor dem Landgericht und einen Monat später erging das Urteil: fünf Jahre und viereinhalb Monate Haft wegen Brandstiftung in drei Fällen, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Zunächst folgte aber eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Der Gerichtspsychiater hatte dem Täter eine krankhafte Persönlichkeitsstörung und ein erhöhtes Aggressionspotenzial bescheinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute präsentiert sich der Standort des einst so stolzen Speichers als leerer Platz. Vage Pläne, hier ein Parkhaus zu errichten oder den Speicher nach historischem Vorbild wieder aufzubauen, wurden nie umgesetzt. „Aktuell gibt es keine Pläne für das Areal“, sagt Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer macht die Vorpommersche Landesbühne auf dem Terrain mit den Wolgaster Hafenfestspielen Station. Vom 20. Juni bis zum 22. August wird jeweils mittwochs, donnerstags und samstags um 19.30 Uhr das Stück „Frittenblues auf Usedom“ gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. August  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
:;Breite Straße in Wolgast wird Ende September freigegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren und vier Monaten endet die Dauerbaustelle auf der wichtigen Usedom-Zufahrt&lt;br /&gt;
Endlich Endspurt bei der Fertigstellung der Breiten Straße, einer wichtigen Zufahrt zur [[Insel Usedom]] aus Richtung [[Lubmin]], Wusterhusen sowie Freest und [[Kröslin]]. Die Kanalbauarbeiten des Zweckverbandes Wasser und Abwasser Wolgast in der Tiefe sind nun abgeschlossen, die Straße ist über die kompletten 800 Meter Länge wieder geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Deckschichten Asphalt wurden in dieser Woche aufgebracht. Der Einbau der Asphaltdeckschicht als letzte Tragschicht ist für die 37. Kalenderwoche zwischen 7. und 11. September vorgesehen. Bis Ende September soll die Landesstraße 262 in diesem Bereich dann nach drei Jahren und vier Monaten Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kann der grundhafte Ausbau der Straße tatsächlich zum angegebenen Termin Ende September fertig werden? Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter (parteilos) rechnet fest damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mir ist auch kein anderes Datum bekannt“, sagt er. Schröter hatte noch im Frühjahr versucht, den Fertigstellungstermin auf Juni und damit vor Beginn der Hochsaison zu drücken. Doch laut Landesstraßenbauamt ließ sich dieses Ziel nicht realisieren. So bleibt es tatsächlich beim Fertigstellungstermin bis zum 30. September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn, die Anwohner sowie die in der Straße ansässigen Gewerbetreibenden wird es höchste Zeit, dass diese wichtige Landesstraße wieder in beide Richtungen durchgängig befahrbar ist.&lt;br /&gt;
„Es ist schon eine erhebliche Belastung für unsere Kunden, aber insbesondere für unsere Monteure, immer große Umwege zu fahren“, so Raik Plückhahn, Geschäftsführer von Antennen Elektronik Plückhahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt aber auch, dass die Zusammenarbeit von Eurovia als Hauptauftragnehmer mit den Anwohnern immer gut funktioniert hat. „Dass sie Bauabschnitt für Bauabschnitt nach Fertigstellung für den Anwohner- und Lieferverkehr offen gelassen haben, zeigt den guten Willen. Sie hätten die Straße auch durchgehend komplett gesperrt lassen können“, so Plückhahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bislang wurden rund 1000 Meter Energiekabel verlegt und etwa 1400 Tonnen Asphalt eingebaut. Dazu kommen hunderte Meter an Wasser-, Abwasser- und Regenwasserleitungen, die ebenfalls erneuert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte und damit letzte Bauabschnitt wurde im vergangenen Oktober begonnen. „Die extreme Belastung und Überlastung während der über drei Jahre dauernden Bauzeit durch den Abkürzungsverkehr in den engen Gassen der historischen Altstadt hat bereits gravierende Schäden an Straßen und Gebäuden verursacht“, so der Bürgermeister. Auch die Bau- und die Hufelandstraße als Umleitungsstrecke haben während der langen Bauzeit Schäden davongetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raik Plückhahn verweist in diesem Zusammenhang noch auf einen Grund, warum oftmals bei Stau versucht wurde und wird, durch die Altstadt auf die Insel Usedom zu gelangen: „Wer als Navigationshilfe Google Maps verwendet, wird automatisch über die Baustraße und die Wilhelmstraße Richtung Insel Usedom geleitet. Trotz mehrerer Hinweise hat sich das während der ganzen Bauzeit nicht geändert“, weiß er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun soll nach drei Jahren und vier Monaten bald Schluss mit langen Umwegen sein. „Wir hoffen natürlich, dass die grundhaft ausgebaute Straße dann nicht gleich wieder aufgerissen wird, weil womöglich was vergessen wurde einzubauen“, sagt der AEP-Chef. Ursprünglich sollte die Straße bereits Ende 2024 fertig sein. Dann traten Baubehinderungen auf, die nicht vorhersehbar waren, und für die Verständnis aufgebracht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Im Nachbarland Polen in Swinemünde wurden in dieser Zeit drei wichtige Straßen komplett neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgehungsstraße über den Peenestrom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fähren und Brücken Usedom#Straßenbrücke Umgehung Wolgast|Straßenbrücke Umgehung Stadt Wolgast über den Peenestrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnugen Bau 1.jpg|2022 Mahlzow Ferienwohnungen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnung Bau 2.jpg |Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnungen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow keine Ferienwohnungen.jpg |Datei:2022 Mahlzow keine FEWO&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 1.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 2.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pritzier in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgast#Pritzier Pritzier bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/hohendorf/Ortsfamilienbuch Ortsfamilienbuch auch Pritzier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Jahresende 2011 war Pritzier ein Ortsteil von Hohendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte.jpg| Dorfcharakter soll erhalten werden&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte 2.jpg| Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsteile der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Hohendorf (Wolgast)]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss in Wolgast===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wolgast Schloss Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Wolgaster Schloss - der [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wolgaster Schloss bei youtube digital&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=svTwrAoMg7k Wolgaster Schloss 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Y66UCjq-0p4  2025 Schloss Wolgast]&lt;br /&gt;
:Einst Residenz der Pommernherzöge – heute ein Bodendenkmal: Das Schloss Wolgast war und ist ein Bauwerk von landesgeschichtlicher Bedeutung. Historiker und Bürger kämpfen für archäologische Grabungen, bevor ein Investor ein Hotel auf der Schlossinsel errichtet. MV1 geht der Frage nach: Wird hier unser Kulturerbe für Generationen überbaut und versiegelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1128 – Otto von Bamberg – Bericht – Burg Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüsse sind Verkehrswege (Peene, Bodden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1282 – Wolgast erhält Lübisches Stadtrecht&lt;br /&gt;
		Wolgast war vor dieser Zeit schon Herzogssitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1295 – Teilung des Herzogtums in Wolgast und Stettin&lt;br /&gt;
		Aber auch als Nebenresidenz genutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1298 war die Burg nach Vorbildern der Fürstenburgen umgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 15 Jahrhdt. Mittelalter – Wolgast Blütezeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474 / 78  Bogislaw X. regierte ganz Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 – lässt er den langgestreckten Bau mit Treppenturm errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 – Teilung in Stettin und Wolgast – andere Landteilung – &lt;br /&gt;
(Vor- und Hinterpommern bekommen Gestalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 - Philipp I. modernisiert und erneuert die Burg, da Heirat mit Maria von Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1547 – Philipp I. baut das Schloss zu einer modernen Festung aus.&lt;br /&gt;
		Innenhof erhält schlossähnlichen Charakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1554 – [https://de.wikipedia.org/wiki/Cro%C3%BF-Teppich Croy Teppich] als Ausstattung – weitere 50 Teppiche gehörten zur Ausgestaltung des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557 – Brand durch Unachtsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563 – unter Ernst Ludwig / Sohn Philipp I. wird es wieder instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1577 – Ernst Ludwig –  errichtet das „neue Haus“ für den mittelalterlichen Nordflügel,&lt;br /&gt;
lässt Wasserleitung legen, - Vorbereitung auf die Hochzeit mit &lt;br /&gt;
Sophie Hedwig von Braunschweig&lt;br /&gt;
		Wappenstein über dem Eingang des neuen Hauses angebracht&lt;br /&gt;
		Heute in der Aula Uni Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Philipp Julius / Sohn v. Ernst Ludwig verschönert das Schloss mit Säulengang und kunstvollen Portalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – stirbt Philipp Julius ohne männliche Nachkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – Bogislaw XIV. Stettin übernimmt den Wolgaster Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit beginnt der Niedergang Wolgasts – auch 30jähr. Krieg in Pommern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 – Dänen erobern das Schloss – Kaiserliche Verbände verjagen die Dänen,&lt;br /&gt;
aber sie besetzen und plündern und große Teile der Stadt werden &lt;br /&gt;
niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1630 – Gustav II. Adolf greift in den Krieg ein – Landung in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1632 – 6. November fällt Gustav II Adolf bei Lützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633 – in der Schlosskirche wird der Leichnam Juni / Juli &lt;br /&gt;
4 Wochen feierlich aufgebahrt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemälde zur Abholung von Gustav II. Adolf aus dem Schloss von Hellquist – Besitz der Königin von Schweden – Ausstellung 2007 in Wolgast &lt;br /&gt;
Kopie von Axel Schöngrün in der Petri – Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 – Plan vom Schloss – 5 Bastionen, Zugbrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1675 – Beschuss durch die Brandenburger – Pulverturm explodierte und &lt;br /&gt;
Schlosskapelle zerstört. – Danach erster Abbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1711 – Sächsischer Oberstleutnant Wageneck baut Kupferhaube des Bogislaw-&lt;br /&gt;
turmes ab – für sein Schloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1713 – Abbrennen der Stadt auf Befehl des Zaren als Vergeltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 – Bewilligung von 10.000 Stück Seinen zum Wiederaufbau der Petrikirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 – Treppenstufen herausgerissen – Turm fällt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1739 – fällt Schlossinsel an die Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798 – Baumaterial kann abgetragen werden zum Bau von Häusern in der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 – die Preußen übernehmen Wolgast von den Schweden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 ist das Schloss dem Erdboden gleich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – Hohmeier kauft die Reste und baut Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Natursteine vom Schloss finden wir noch als Fundament der Schule – gegenüber dem Eingang der Petrikirche, in Wirtschaftsgebäuden in Wrangelsburg (auf Wrangels Befehl!) und in Krebsow (Wirtschaftsgebäude) und im Kirchturm von Kröslin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Info zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge#Wolgaster_Schloss Wolgaster Schloss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Modell 2.JPG|Modell von Wolgast mit Schlossinsel - Ausstellung 2015 in der Stadt Usedom - Polnische Leihgabe&lt;br /&gt;
Datei:16.Jahrhundert Wolgast Schloss alt.jpg|16. Jahrhundert &lt;br /&gt;
Datei:1532 Südansicht Wolgast Schloss.jpg|1532 Südansicht&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Stadt Stralsunder Bilder.jpg|aus der Stralsunder Bilderhandschrift vor dem 30jährigen Krieg&lt;br /&gt;
Datei:1676 Schloss Wolgast Plan.jpg|1676 Plan Schloss Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:1711 Schloss Zeichnung Ruine.jpg|1711 begann der Abriss&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Ruine Ende 18. Jahrhundert.jpg|Ruine des Schlosses Ende des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Datei:Caspar David Friedrich - Schlossruine von Wolgast - 1813.jpg|1813 von Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
Datei:010 Schloss Wolgast - Greifengeschlecht.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf  |[[medium:Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf| Wolgaster Schloss und die Greifenherzöge pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:041 Croy Teppich.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Croy_Teppich.pdf  |[[medium:Croy Teppich.pdf|Der Croy Teppich – 48 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 1.jpg|2016 Grabung Funde 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 2.jpg|2016 Grabung Funde 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Museum.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum digital&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 1.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 2.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Phillip Otto Runge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 in Wolgast geboren 1810 in Hamburg gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bedeutender Maler der Frühromantik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Otto_Runge Philipp Otto Runge bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:009 a Runge - Maler.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/73/009_a_Runge_-_Maler.pdf  |[[medium:009_a_Runge_-_Maler.pdf|Maler Phillip Runge - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2022 Runge und Weimar.jpg|2022 Verbindung Runge nach Weimar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NDR 2026  - 19.03&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie feiert Wolgast &#039;&#039;&#039;Philipp Otto Runge&#039;&#039;&#039;? Er wurde in Wolgast am 23. Juli 1777 geboren und zählt zu den bedeutenden Malern der Frühromantik. Sein Geburtshaus in Wolgast ist ein Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schreiten die Vorbereitungen für den &#039;&#039;&#039;Rungesommer 2027&#039;&#039;&#039; voran. Es gibt nun einen Projektleiter für die Planung der Feierlichkeiten rund um den 250. Geburtstag des Malers und Dichters Phillipp Otto Runge, der in Wolgast geboren wurde. Aus Berlin ist dazu Fabian Olbrich nach Wolgast gekommen. Er ist Literaturwissenschaftler, Verleger und Kurator und möchte mit der Wolgaster Kulturgesellschaft, die das Rungejahr für die Stadt plant, viele Ideen umsetzen. Als Bücherfreund hätte Fabian Olbrich seinen Zugang zu Runge über das Märchen vom &amp;quot;Machandelbaum&amp;quot; und dem &amp;quot;Fischer und siner Fru&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/rungesommer-im-aufwind-neuer-projektleiter-und-neue-foerderung,mvregiogreifswald-3114.html Philipp Otto Runge 2027 - 250. Geburtstag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Schöngrün===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Maler Schöngrün Wolgast.jpg|2022 Maler Schöngrün Ausstellung ISBN 978-3-00-072830-3&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schöngrün Ausstellung.jpg| Ausstellung Eröffnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 a.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 b.jpg|2022&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Petri Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Petri-Kirche_(Wolgast) St Petri Kirche Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 1.jpg|2016 Kirche Wolgast 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 2.jpg|2016 Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Petri Kirche Figuren.jpg|2022 Figuren vom Mönchower Altar&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Altar 2024.jpg|Mönchower Figuren 2024&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Bamberger Erzbischöfe 2024.jpg|2024 Bischöfe aus Bamberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Gertrud====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(Wolgast) Gertrudenkapelle bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ev. Kirchengemeinde Wolgast 2022:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gertrudenkaplle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
St. Gertrud wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt als Teil einer Herberge erbaut, in der Reisende nach der Schließung der Stadttore übernachten konnten. Nach einer Legende soll der zwölfeckige Zentralbau eine Nachbildung des Grabeskirche in Jerusalem darstellen, die Herzog Wartislaw IX. als Pilger besucht hatte. Zwar kann eine Pilgerreise des Herzogs Wartislaws IX. (1400–1457) nicht belegt, aber doch für die Jahre 1418/1419 vermutet werden, und so ist die anschließende Stiftung eines Gertrudenhospitals in seiner Residenzstadt Wolgast naheliegend. Gertrudenkapellen waren in ganz Norddeutschland verbreitet, von dieser Bauart ist St. Gertrud in Wolgast die letzte auf deutschem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit dem 18. Jahrhundert diente sie als Friedhofskapelle.&lt;br /&gt;
Seit der Friedhof und die Kapelle 1975 in städtisches Eigentum übergingen, wurde die Kapelle nur noch sporadisch für Andachten, Trauerfeiern und Konzerte genutzt. Um dem immer deutlicher zutage tretenden Verfall zu begegnen, wurden 1996 Dach und Dachreiter, der Innenraum musste jedoch noch warten. 2003 gründete sich dann ein Förderverein, der das große Ziel, die Kapelle grundlegend zu sanieren, beharrlich verfolgte. Durch Fördergelder und die Hilfe der Stadt konnten diese Arbeiten schließlich auch begonnen und im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
Seitdem wird die Kapelle ehrenamtlich an 2 Tagen in der Woche (von Mai - Oktober) für Besucher geöffnet, steht für die Nutzung als Trauerhalle wieder zur Verfügung und soll zukünftig in den Sommermonaten auch regelmäßig als kultureller Veranstaltungsort genutzt werden.&lt;br /&gt;
Interessenten melden sich in der Wolgast-Information (Tel: 0 38 36/60 01 18) oder im Museum (Tel: 0 38 36/20 30 41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 1.jpg|2002 April&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 2.jpg|um die Kapelle ist ein Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 6.jpg|Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden Kapelle.jpg|2016 St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St Gertrud 1.jpg|Spende Leutheusser von Quistorp 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St. Gertrud 2.jpg|Teil 2 Familie für Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Gertrud Verein.jpg|2023 Verein hilft St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 1.jpg|2023 St. Gertrud Glocke 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 2.jpg|2023 St. Gertrud 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Glockemstuhl.jpg|Glockenstuhl neu 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Jürgen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1940&#039;&#039;&#039; als Gefangenlager diente, &lt;br /&gt;
im &#039;&#039;&#039;30jährigen Krieg Magazin&#039;&#039;&#039; war &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1710&#039;&#039;&#039; war es Pestkrankenhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Norbert Illmann . 100 Jahre Herz Jesu Kirche Wolgast 2010 S. 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Juni wurde die St. Jürgen Kapelle durch Brandstiftung stark zerstört. Sie wird wieder in Ordnung gebracht und soll als Winterkirche und ein &#039;&#039;&#039;Begegnungszentrum der Generationen&#039;&#039;&#039; errichtet werden soll.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Pastor Sebastian Gabriel in der OZ am 11.01.2022: Es ist vorgesehen den im Zuge der Generalsanierung in den 1950er-Jahren links neben dem Haupteingang entstandenen Anbau abzutragen und stattdessen ein modernes Gebäudeelement für ca. 30 Personen zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;St. Jürgen im April 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Anbau 2024.jpg|2024 Anbau geplant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herz Jesu Kirche Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herz-Jesu-Kirche_(Wolgast) Herz Jesu Kirche Wolgast kath.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mormonen in Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Kirche Mormonen.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 1.jpg|Jubiläum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 2.jpg|Jubiläum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holzhäuser Fertigung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 1.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 2.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Holzhäuser Wolgast.jpg|2021 Forscher Hans-Ulrich Bauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgebäude in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;OZ 13.05.2024&lt;br /&gt;
Das Postamt am Platz der Jugend wurde &#039;&#039;&#039;1884 errichtet&#039;&#039;&#039;. 15 Jahre später wurde das Haus an die Kaiserliche Reichspost verkauft. Bis zu 500 Beschäftigte zählte das Post- und Fernmeldeamt in Wolgast zur DDR-Zeit. Der Niedergang des traditionellen Standorts vollzog sich schleichend nach der Wende. Im Jahr 2006 kam von der Oberpostdirektion in Berlin dann das endgültige Aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tatsächlich kommen noch heute vereinzelt Leute ins Postel, die bei uns ein Paket abgeben wollen“, erzählt Postel-Chefin Henriette Ziermann. Die schickt sie dann einmal über die Ampelkreuzung, denn dort können nun Briefe und Pakete abgeschickt werden.&lt;br /&gt;
;Im Mai 2014&lt;br /&gt;
öffnete dann in den Räumen das heutige Hotel mit 12 Themenzimmern und mehreren Ferienwohnungen – auch für größere Gruppen. Im Postel werden dieses Jahr also zwei Jubiläen gefeiert: Das einstige Postgebäude wird 140 Jahre alt und das Hotel darin existiert genau 10 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;nach der Wende als &amp;quot;Postel&amp;quot; - Hotel umgenutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Postkarte Alte Post.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 1.jpg| Fotos von 2002&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 2.jpg| Greif&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 3.jpg|hier war früher ein Briefkasten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium.jpg|2001 Gymnasium am Lustwall in Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium Sporthalle.jpg|2001 Turnhalle des Gymnasiums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolgast - Schule&#039;&#039;&#039; am Lustwall hatte zu DDR-Zeiten bis 1991 den Namen EOS „Artur Becker“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.02.2025 - Schulleiter Karl-Uwe Roggow wechselt ins Staatliche Schulamt nach Greifsawld. Er war Fachlehrer für Mathematik, Chemie und Religion. Er übernahm das Amt am 01.08.2010 von Christoph Racky (Quelle OZ vom 04.02.2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Werft Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 1.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 2.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 a.jpg|Werft Zukunft 1 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 b.jpg|Werft Zukunft 2 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 c.jpg|Werft Zukunft 3 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026. 03.März  Ostseezeitung  &#039;&#039;von Stefanie Ploch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Peene-Werft Wolgast gehört jetzt offiziell zu Rheinmetall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor&lt;br /&gt;
Die Peene-Werft in Wolgast ist Teil eines milliardenschweren Rüstungsdeals geworden: Der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall hat die Marinewerftengruppe Naval Vessels Lürssen (NVL) vollständig übernommen – und damit auch den traditionsreichen Standort am Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor. Zuvor gehörte die Peene-Werft der Bremer Lürssen-Gruppe, die sich künftig auf den Bau von Yachten konzentrieren will. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Peene-Werft ist einer von bundesweit vier NVL-Standorten – neben Bremen, Wilhelmshaven und zwei Werften in Hamburg, die nun übernommen werden. In MV gilt der Betrieb als wichtiger industrieller Arbeitgeber mit maritimer Tradition. Hier entstehen unter anderem Fregatten und zwei neue Flottendienste für die Deutsche Marine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das börsennotierte Unternehmen Rheinmetall kündigt an, das Geschäft mit Marineschiffen deutlich ausbauen zu wollen. Firmenchef Armin Papperger spricht von einem „leistungsfähigen Komplettanbieter für hochmoderne Überwasserschiffe“ und davon, dass Rheinmetall künftig zu Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum präsent sein werde. Hintergrund des Wachstums sind steigende Verteidigungsausgaben vieler europäischer Staaten. Insbesondere die Deutsche Marine investiert in neue Schiffe und Modernisierung. Rheinmetall sieht daher gute Marktchancen – auch international.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18.April  Ostseezeitung  von Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Das Spezialschiff soll künftig eine wichtige Rolle für die Marine spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Peene-Werft in &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; ist ein weiterer wichtiger Schritt für ein Großprojekt der Marine gefallen: Mit dem ersten Stahlschnitt hat die Fertigung des dritten und letzten &#039;&#039;&#039;Flottendienstbootes der Klasse 424&#039;&#039;&#039; begonnen. Wie es in einer Mitteilung der Rheinmetall AG heißt, sei das sogar früher geschehen als ursprünglich geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter der Bundeswehr und des Unternehmens Rheinmetall begleiteten den symbolischen Auftakt am Donnerstag (16. April). Für die Werft in Wolgast bedeute der vorgezogene Baustart nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch ein Signal in einer sich wandelnden sicherheitspolitischen Lage, hieß es vonseiten des Unternehmens&lt;br /&gt;
„Geschwindigkeit ist heute ein sicherheitsrelevanter Faktor“, erklärte Tim Wagner, Chef der Rheinmetall-Division Naval Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Peene-Werft baut drei dieser Spezialschiffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rund 130 Meter langen Spezialschiffe sollen künftig der Deutschen Marine und dem Cyber- und Informationsraum dienen. Ihre Aufgabe: die seegestützte Informationsgewinnung. Dafür werden die Einheiten mit moderner Sensorik ausgestattet und gelten als wichtiger Baustein für die zukünftige Ausrichtung der Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt entstehen drei Schiffe dieser neuen Generation, die die bisherigen Einheiten der OSTE-Klasse ersetzen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Peene-Werft unterstreicht das Projekt ihre Bedeutung als Standort für militärischen Schiffbau. Wann das letzte Flottendienstboot fertiggestellt wird, ist noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühlen in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fotos 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unternehmer in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 0.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 1.jpg|Brennerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 2.jpg|Brennerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Kalkofen Lebbin.jpg| Wolgast Unternehmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur über Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiseführer &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; Herzogstadt und Tor zur Insel Usedom mit Amt am Peenestrom von Reiner Sörries ISBN 978-3-7520-0658-2,  eISBN 978-3-7520-0217-1, 2022 Reichert Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Bekehrung_von_Wolgast Bekehrung  von Wolgast bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Wolgaster Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lieper_Winkel&amp;diff=154933</id>
		<title>Lieper Winkel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lieper_Winkel&amp;diff=154933"/>
		<updated>2026-08-20T09:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einführung ==&lt;br /&gt;
Der Lieper Winkel ist eine von [[Peenestrom]], Achterwasser und Krienker See umgebene Halbinsel auf der [[Insel Usedom]]. Durch seine jahrhundertelange Abgeschiedenheit und enge verwandtschaftlichen Beziehungen innerhalb der Dörfer bildeten sich eine regionale Tradition mit Eigenheiten in Kultur, Sprache, Tracht heraus die bis ins 20.Jahrhundert überlebten. So wurden noch bis Mitte des 20.Jahrhunderts   [[Hausmarken_Pommern#Hausmarken_Lieper_Winkel-Insel_Usedom | Hausmarken im Lieper Winkel]] von Fischern genutzt. Im Museum [http://www.heimathof-lieper-winkel.de/ Heimathof Lieper Winkel] werden diese Besonderheiten ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kirchenbuch [[Liepe]] ab dem Jahr 1700 werden 50% aller Einträge von nur 5 Familiennamen belegt, der häufigste Name Resch/Räsch macht alleine 17% aller Einträge aus.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute umfasst der Lieper Winkel die Gemeinde &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; mit seinen Ortsteilen [[Rankwitz]], [[Grüssow]], [[Krienke#Krienke|Krienke]], [[Liepe]], [[Quilitz]], [[Reestow]], [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]] und [[Warthe#Warthe|Warthe]] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im späten Mittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1025 wurde ein Schatz von hunderten, vorwiegend arabischen Silbermünzen und Hacksilber beim heutigen [[Quilitz]] vergraben, die 1914 beim Beackern von einem Bauern gefunden wurden: [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Quilitz#Silberschatz_von_Quilitz  Silberschatz von Quilitz]. Aufgrund von Umfang und der Herkunft der Münzen wird ein Händler als originaler Besitzer vermutet. Der angrenzende Peenestrom war bis Mitte des 18.Jahrhunderts der Hauptwasserweg aus der Ostsee in das Haff / nach Stettin und zur Oder. Der Originalschatz ist seit 1945 verschollen, eine Replik ist im [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/  Heimathof Lieper Winkel] ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1187 taucht der Lieper Winkel erstmals in einer Urkunde auf. Über viele Jahrhunderte gehörten die meisten Dörfer zum [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Pudagla|Kloster Pudagla]], das das geistliche und wirtschaftliche Leben der Region prägte. Eine Ausnahme bildeten [[Krienke#Krienke|Krienke]] und [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]], die dem Rittergut der Familien von [[Insel Usedom#Familien der Insel|Lepel]] und von Borcke unterstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/JF4BknwONLQ&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vortrag Der Lieper Winkel im Mittelalter - Ein Schatz, gefälschte Urkunden und eine 600-Jahr-Feier (Vortrag von André Leichsenring und Dr.Tünde Beatrix Karnitscher)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Älteste Einwohner ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Lassanschen Wasserordnung 1544 wurden erstmals Einwohner genannt: Achim Köster, Hinrich Knip, Achim Prütze (Priwitz) aus Rankwitz, Mathis Reiske (Räsch) und Hermann Köster (70 Jahre alt) aus Quilitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Schwedischer Herrschaft (1648 - 1720) ==&lt;br /&gt;
* 1693 Schwedische Landesaufnahme mit Beschreibung aller Dörfer des Lieper Winkels &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchaeologie/Fund-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2024-03-ein-kleiner-muenzschatz-aus-dem-dreissigjaehrigen-krieg/ Münzschatz aus der Zeit um 1630] wurde 2023 auf einem Feld in Grüssow gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1693 Rankwitz.jpg|thumb|1693 Lieper Winkel Urzeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:2025 Schwedenzeit Relikte Rankwitz 01.jpg||thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/12/2025_Schwedenzeit_Relikte_Rankwitz.pdf |[[Medium:2025 Schwedenzeit Relikte Rankwitz.pdf|Relikte der Schwedenzeit, Vortrag 2025 von André Leichsenring (46 Folien)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Preußen (ab 1720) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel vor 300 Jahren Titel.JPG||thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/Vortrag_Lieper_Winkel_vor_300_Jahren.pdf |[[Medium:Vortrag Lieper Winkel vor 300 Jahren.pdf|Vortrag Lieper Winkel vor 300 Jahre: Ortsbeschreibungen, Bevölkerung, Landkarten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserreich 1871-1918 ==&lt;br /&gt;
Ein Meilenstein war der &#039;&#039;&#039;Straßenbau&#039;&#039;&#039; Warthe bis Usedomer Chaussee im Jahr 1898. Die anderen Dörfer blieben nur über Sandwege verbunden und die Bewohner nutzten meist Boote, um nach [[Lassan]] zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;: Die Bildung war viele Jahre dezentral organisiert: In Liepe bestand bis 1857 eine Küsterschule, später entstanden staatliche Schulen auch in Warthe (1858–1973), Rankwitz (1893–1974) und [[Suckow im Lieper Winkel]] (bis 1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die &#039;&#039;&#039;Feuerwehren&#039;&#039;&#039;, gegründet 1903 in [[Liepe]], [[Rankwitz]] und [[Warthe]], spielten eine wichtige Rolle. Überliefert ist ihr Einsatz bei Großbränden, etwa 1911 in Warthe, 1935 in Rankwitz und 1931 beim Gutshausbrand in [[Krienke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drittes Reich 1933-1945 ==&lt;br /&gt;
Anhand der Zentral- und Gaukartei im US National Archives lassen sich knapp über 100 Mitglieder der NSDAP im Lieper Winkel recherchieren. Die ersten Mitglieder sind 1929 ermittelbar, bis zum Machtantritt mindestens 30. Fast alle unter 30 Jahren alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1.9.1930 gab es eine eigene NSDAP Ortsgruppe Liepe, die den Lieper Winkel umfasste (davor Ortsgruppe Usedom-Stadt). Eine der zwei Gaststätten in Liepe warb damit, das &amp;quot;Stammlokal&amp;quot; der NS-Ortsgruppe zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung gab es unmittelbar 12 Eintritte in die NSDAP vor dem Aufnahmestopp Mai 1933. Nach dem Ende des Aufnahme-Stopps gab es 1937 viele Eintritte, nun aber der Großteil über 30 Jahre alt. Hauptsächlich traten nun Selbstständige, Bauern und Lehrer ein. 1939 waren fast alle Bürgermeister und Gemeinderäte Parteimitglieder. Es waren nur 2 Frauen als Mitglied zu ermitteln. Für die Anzahl der Mitglieder in einzelnen Orten siehe Abschnitt &amp;quot;Ortschroniken des Lieper Winkels&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR ==&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch der Roten Armee 1945 begann eine neue Ära. Neue Bürgermeister wurden eingesetzt, Gemeindevertretungen organisiert, und die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge aus Wollin und Hinterpommern wurde bewältigt. Das Gut in Krienke wurde in 24 Siedlungsstellen aufgeteilt, das Schloss teilweise als Baumaterial abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR-Zeit entstanden LPGs und FPGs, die die bäuerliche und fischereiliche Einzelwirtschaft beendeten. Gleichzeitig wurden neue kommunale Einrichtungen geschaffen, etwa die &#039;&#039;&#039;Ernte-Kita&#039;&#039;&#039; in Rankwitz (ab 1959) und die &#039;&#039;&#039;Gemeindeschwesternstation&#039;&#039;&#039; in Liepe (ab 1976). Die Gemeinden übernahmen nun auch Aufgaben in Kultur und Freizeitgestaltung. Mit dem &#039;&#039;&#039;Zusammenschluss zur Gemeinde Rankwitz 1974&#039;&#039;&#039; wurde die ehemalige Schule in Rankwitz zum zentralen Gemeindebüro umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Geschichte ==&lt;br /&gt;
siehe Chroniken der einzelnen Ortteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschroniken des Lieper Winkels ===&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Rankwitz|Fortlaufende Ortschronik des Ortsteils Rankwitz]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Grüssow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Krienke#Krienke|Krienke]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Liepe]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Quilitz]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Reestow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Suckow im Lieper Winkel|Suckow]]&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Ortschronik [[Warthe#Warthe|Warthe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen und Chroniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* :Usedom-Wolliner Blätter: Heft 6: Warnke, H. (Hrsg.): &#039;&#039;&#039;Der Lieper Winkel auf Usedom.&#039;&#039;&#039;- 92 Seiten, 64 Abb., Ostklüne 2004, Preis: 5,00 EUR, ISBN 3-937040-09-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/usedom/usedom-wolliner-blaetter-no7.html Usedom Wolliner Blätter 7: Familienforschung auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[Medium:Lieper Winkel epubli.pdf|Lieper Winkel 78 Seiten Verlag epubli - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Leichsenring - Häuserchronik Rankwitz.png||thumb|150px|Häuserchronik von Rankwitz - Historie, Ansichten und Bewohner der Höfe seit 1693&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung auf Usedom - Vortrag 2026 für Verein Pommerscher Greif e.V.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlen im Lieper Winkel ==&lt;br /&gt;
Plakate der Sonderausstellung 2025 des Heimatvereins Lieper Winkel e.V., erarbeitet von André Leichsenring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot;center &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen Lieper Winkel&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Mühlen.jpg|Rankwitz-Mühle auf dem Jungfernberg&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Rankwitz Mühle.jpg|Rankwitz-Braunsche Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Rankwitz-Priebs.png|Rankwitz-Priebssche Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Warteh Mühle.jpg|Mühle Warthe&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Liepe Mühle.jpg|Mühle Liepe&lt;br /&gt;
Datei:Mühle Krienke.png|Mühle Krienke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039; Rankwitz Reste der Braunschen Windmühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Mühlrad 6.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Mühlen auf Usedom siehe [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Windm.C3.BChlen_auf_Usedom Windmühle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieper Winkel Tracht ==&lt;br /&gt;
Ein spezifisches Trachtengebiet im Lieper Winkel wurde 1837 von Wilhelm Meinhold und 1863 von W.F.Gadebusch beschrieben. Nur in den abgelegenen Regionen Mönchgut auf der Insel Rügen und dem Lieper Winkel auf der Insel Usedom blieb diese Tradition und Tracht bis in die zweite Hälfte des 19.Jahrhunderts erhalten. Die in Museen in Stettin und Swinemünde erhaltenen Stücke gingen 1945 verloren. Im Jahr 1948 wurde auf dem Dachboden des Hauses Peeneweg 13 in Warthe eine vollständig erhaltene Frauentracht aus der Zeit um 1850 gefunden und ist heute im Museum Wolgast ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Lieper Winkel Tracht&amp;quot; steht vermutlich mit der Mönchguter Tracht in enger Verbindung, als Trachten noch in einem Gebiet vom Darß über Hiddensee bis zum Lieper Winkel getragen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1955 gab es in [[Warthe#Warthe|Warthe]] eine Trachtengruppe die vom Original nachgestaltete Frauentracht trug. Die Männer- und Kindertracht war jedoch frei nach der damaligen Mode gestaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 besteht mit den &amp;quot;Lieper Winkelschen Danzlüh&amp;quot; wieder eine Trachtengruppe mit Volkstänzen, deren Tracht auch nur frei nach dem Original-Vorbild gestaltet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Museum Heimathof Lieper Winkel in [[Rankwitz]] sind Röcke und Kappen derTracht ausgestellt. Details [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/seite/231413/die-lieper-winkel-tracht.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.heimathof-lieper-winkel.de/ Heimatverein mit Aktivitäten]&lt;br /&gt;
* [http://www.rankwitz-im-lieper-winkel.de/historisches.html Geschichte des Lieper Winkels]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimathof-lieper-winkel.de/seite/231417/geschichte.html Historische Ereignisse im Lieper Winkel]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/frame.html?frame=usedom_forschung/index.html Familienforschung im Lieper Winkel]&lt;br /&gt;
* [https://kirche-auf-usedom.de/pfarraemter/ev-pfarramt-benz-morgenitz/ Pfarramt für Liepe]&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-mv.de/benz-morgenitz Verwaltung Kirche Morgenitz]&lt;br /&gt;
* [[Insel_Usedom Kirchen#Liepe_Kirche| Kirche Liepe]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Meinhold,_Karl Karl Meinhold geb. in Liepe  (Wikisource)]&lt;br /&gt;
* [[Insel_Usedom Kirchen#Morgenitz_Kirche| Kirche Morgenitz]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Morgenitz Kirche Morgenitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Liepe_(Usedom) Kirche Liepe im Lieper Winkel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos bei YouTube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit dem Rad im Lieper Winkel – Usedom   2008&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=GUL9AkGTzjU Mit dem Rad im Lieper Winkel 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154900</id>
		<title>Lubmin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154900"/>
		<updated>2026-08-19T10:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Lubmin&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream#Nord_Stream_2 Nord-Stream 2 bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream Nord Stream bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Lubmin LNG Lubmin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Deutsche_Ostsee LNG Lubmin Betreiber Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lubmin erreicht die &#039;&#039;&#039;Nord-Stream-Pipeline&#039;&#039;&#039;, auch Ostseepipeline genannt, von der Ostsee aus Russland kommend das Festland. Die Gasleitung transportiert seit dem 6. August 2011 russisches Erdgas vom Erdgasfeld Juschno-Russkoje nach Deutschland. Die Gesamtlänge der Pipeline beträgt etwa 1224 km. An der Stelle der früheren Ortschaft Freesendorf befindet sich jetzt die Anlande- und Verteilstelle der Nordstream, von hier gehen zwei Hauptleitungstränge nach Süden (Sachsen) und Westen (NRW). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ersten Leitung wurde die &#039;&#039;&#039;zweite Leitung&#039;&#039;&#039; gebaut und brachte politische Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02.Juni   Ostseezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues zur Nord-Stream-Sprengung&lt;br /&gt;
In einem Hafen in MV nahmen die Saboteure der Pipeline Taucher und Minen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte in MV haben offenbar eine besondere Rolle gespielt, um die &#039;&#039;&#039;Sprengung der Nord-Stream-Leitungen&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;September 2022&#039;&#039;&#039; vorzubereiten und umzusetzen. Nach neuen Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes ist das Ausmaß noch größer als bislang gedacht. Wie Investigativjournalist Bojan Pancevski, Europapolitik-Chef des Wall Street Journals, nun aus Ermittlerkreisen zitiert, fand eine entscheidende Aktion im Greifswalder Bodden, in einem Hafen zwischen Greifswald und der Insel Usedom, statt. Die mutmaßlich ukrainische Besatzung des Segelschiffs „Andromeda“ machte dort kurz vor den entscheidenden Tauchgängen zur Sprengung fest, wie Satellitendaten des deutschen Ermittlerteams beweisen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crew soll in dem Hafen, dessen genauen Standort die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgibt, einen zusätzlichen Taucher und Minen aufgenommen haben, die über den Landweg kamen. Zuvor sei die Stimmung in der Besatzung schlecht gewesen, da bei schwierigen Bedingungen (Sturm und Wellengang) Sprengstoff verloren gegangen sei und in einem ersten Versuch nicht alle Minen an den Röhren in &#039;&#039;&#039;80 Metern Tiefe&#039;&#039;&#039; angebracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zwischenhalt im Greifswalder Bodden habe die siebenköpfige Crew die Mission erfüllen können. Ein Teil der Besatzung hatte die „Andromeda“ zuvor im Rostocker Hafen „Hohe Düne“ gemietet und von dort aus nach Wiek auf Rügen gesteuert, wo weitere Taucher an Bord gingen. Eine wichtige Rolle spielte laut Ermittlern auch ein Blitzer in Lietzow auf Rügen, wo ein Taucher in eine Radarfalle fuhr. Das Bild war Grundlage für viele weitere Ermittlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mukran_(Sassnitz)]] Mukran Hafen Anlandung LNG - Leitung nach [[Lubmin]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher festnehmen&lt;br /&gt;
:;Internet Gmx Aktualisiert am 19.08.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann soll laut Bundesanwaltschaft als ausgebildeter Taucher an den Tauchgängen in der Ostsee beteiligt gewesen sein, bei denen die Sprengsätze an den Gasleitungen platziert wurden. Für den Transport nutzten er und seine Mittäter demzufolge eine Segeljacht, die aus Rostock startete. Mithilfe gefälschter Ausweispapiere soll diese über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schiff soll die Gruppe größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm transportiert haben. Dort hätten sie auf dem Meeresgrund Sprengsätze mit Zeitzündern an den Gasleitungen angebracht.&lt;br /&gt;
Mehrere Sprengungen in der Nähe der dänischen Ostseeinsel Bornholm hatten die beiden Nord-Stream-Pipelines im September 2022 so sehr beschädigt, dass kein Gas mehr durchgeleitet werden konnte. Beide Leitungen waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Durch Nord Stream 1 floss vorher russisches Erdgas nach Deutschland, Russland hatte die Gaslieferungen bereits kurz zuvor gestoppt. Nord Stream 2 war noch nie in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli veröffentlichte sie Einzelheiten aus der Anklage. Demnach gehen die deutschen Ermittler davon aus, dass die Pläne für die Anschläge im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2025 25.11. OZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lubmin bei Greifswald:&#039;&#039;&#039; 25 Firmenchefs aus Vorpommern haben einen Masterplan für den Standort entwickelt, der 2000 neue Arbeitsplätze und die Umsetzung großer Vorhaben vor allem im Bereich der grünen Energie verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oft fehlen den Investoren die Partner, um den letzten Schritt zu gehen. Wenn wir ein Bündnis zur Unterstützung haben, sind die Chancen viel besser“, meint einer der Masterplan-Initiatoren, Gerold Jürgens, der mehrere Firmen in Lubmin besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet nahe dem alten Atomkraftwerk planen verschiedene Unternehmen große Investitionen wie Wasserstoff-Hubs, Gaskraftwerke, Offshore-Energiespeicher oder Wasserentsalzungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 24. Februar Ostseezeitung  Gas in die Ukraine===&lt;br /&gt;
::von Helmut Reuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Terminal auf Rügen liefert Gas in die Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen von Mukran wird das LNG regasifiziert und über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ukraine wird erstmals über das LNG-Terminal auf Rügen mit Gas versorgt, das zuvor als Flüssigerdgas (LNG) mit Tankern angeliefert wurde. Im Hafen von Mukran wird das aus den USA stammende LNG regasifiziert und anschließend über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht, wie der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naftogaz-Chef Sergii Koretskyi unterstrich die Bedeutung der Gaslieferung. „Dieser Winter ist der schwierigste seit Kriegsbeginn aufgrund des konstanten Beschusses auf die Gasinfrastruktur und des extrem kalten Wetters.“ Die neue Partnerschaft öffne für das laufende Jahr eine neue verlässliche Importroute für die Ukraine. Die Vereinbarung sei der erste Schritt für eine langfristige Partnerschaft, betonte Koretskyi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ regasifizierte laut Regas von November bis Januar mit 12,9 Terrawattstunden (TWh) &#039;&#039;&#039;die größte Gasmenge aller schwimmenden LNG-Terminals in Europa.&#039;&#039;&#039; Mit 4,4 TWh sei über das Terminal auf Rügen im Januar zudem erneut die größte Gasmenge aller deutschen LNG-Terminals in das deutsche Fernleitungsnetz eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feuerwehr 125 Jahre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01. Juni  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Lubminer Wehr feiert neues Gerätehaus&lt;br /&gt;
Ehrenamtler sind über den Fünf-Millionen-Neubau mit besten Bedingungen total happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Schmuckstück geworden, das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin an der Einfahrt zum Wohngebiet „Am Teufelstein“. Die offizielle Einweihung am 30. Mai wurde deshalb gleich mit dem &#039;&#039;&#039;125-jährigen Bestehen&#039;&#039;&#039; der Wehr im Seebad am Bodden gefeiert – und zwar zünftig mit Umzug und Fahrzeugparade durch den Ort.&lt;br /&gt;
Wehrführer Michael Hecht und seinem Stellvertreter Stefan Fellechner war die Freude anzusehen: Endlich haben die ehrenamtlichen Retter moderne sanitäre Anlagen, zeitgemäße Schulungsräume, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen. „Auch an eine Möglichkeit zum Sporttreiben für alle Kameradinnen und Kameraden wurde gedacht“, freut sich Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Umzug vornweg in historischer Uniform: Fred Liebenow, ehemaliger Wehrführer, Gründungsmitglied des seit 2007 existierenden Feuerwehrvereins. Als „Vereinselektriker“ war auf ihn immer Verlass, egal, ob Stromkasten, Beleuchtung oder andere Technik, die nicht wollte. „Es hat meistens nicht lange gedauert, bis alles wieder lief“, erinnert er sich an so manches behobene Problem. Dafür wurde ihm gedankt. Er freute sich – genau wie die vier weiteren Geehrten Annette Tabel, Dittrich Gülzow, Jugendwart Karsten Mäder und Theresia Krause – sichtlich über die Wertschätzung. „Rund fünf Millionen Euro flossen in den Neubau, viel Geld für unsere Gemeinde. Doch jeder Cent ist gut angelegt, denn das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Bürgermeister Axel Vogt bei der Schlüsselübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landkreis kamen für die sieben Stellplätze im Neubau 440.000 Euro, damit die hochmoderne Technik sicher untergestellt ist. Denn die Aufgaben der Feuerwehr wachsen, nicht nur wegen steigender Urlauberzahlen im Seebad, sondern auch mit Blick auf die Entwicklung im Industriegebiet Lubminer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;103 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählt die Freiwillige Feuerwehr Lubmin – davon 45 Aktive und 40 in der Jugendfeuerwehr. Der Förderverein hat 70 Mitglieder. „Wir haben pro Jahr um die 40 Einsätze, und wir genießen im Seebad, aber auch im Amtsbereich hohes Ansehen“, so Wehrführer Michael Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb kamen zum Gratulieren neben vielen alteingesessenen Lubminern auch die Mädchen und Jungen der ILL-Kita „Hoppetosse“. Ihr Dankeschön-Programm empfanden viele der Feuerwehrmitglieder als i-Tüpfelchen dieser gelungenen 125-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lubmin feiert doppeltes Jubiläum===&lt;br /&gt;
:;2026  24. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; feiert sein &#039;&#039;&#039;140-jähriges Bestehen&#039;&#039;&#039;, gleichzeitig blickt die Heimvolkshochschule auf &#039;&#039;&#039;35 Jahre Bildungsarbeit&#039;&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Anlass verwandeln sich vom 24. bis 26. Juli Kurpark, Seebrücke und Heimvolkshochschule in eine Festmeile mit Musik, Unterhaltung und Angeboten für die ganze Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubminer Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeuschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im Wossidlo-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Lubminer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154899</id>
		<title>Lubmin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154899"/>
		<updated>2026-08-19T10:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Lubmin&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream#Nord_Stream_2 Nord-Stream 2 bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream Nord Stream bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Lubmin LNG Lubmin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Deutsche_Ostsee LNG Lubmin Betreiber Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lubmin erreicht die &#039;&#039;&#039;Nord-Stream-Pipeline&#039;&#039;&#039;, auch Ostseepipeline genannt, von der Ostsee aus Russland kommend das Festland. Die Gasleitung transportiert seit dem 6. August 2011 russisches Erdgas vom Erdgasfeld Juschno-Russkoje nach Deutschland. Die Gesamtlänge der Pipeline beträgt etwa 1224 km. An der Stelle der früheren Ortschaft Freesendorf befindet sich jetzt die Anlande- und Verteilstelle der Nordstream, von hier gehen zwei Hauptleitungstränge nach Süden (Sachsen) und Westen (NRW). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ersten Leitung wurde die &#039;&#039;&#039;zweite Leitung&#039;&#039;&#039; gebaut und brachte politische Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02.Juni   Ostseezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues zur Nord-Stream-Sprengung&lt;br /&gt;
In einem Hafen in MV nahmen die Saboteure der Pipeline Taucher und Minen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte in MV haben offenbar eine besondere Rolle gespielt, um die &#039;&#039;&#039;Sprengung der Nord-Stream-Leitungen&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;September 2022&#039;&#039;&#039; vorzubereiten und umzusetzen. Nach neuen Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes ist das Ausmaß noch größer als bislang gedacht. Wie Investigativjournalist Bojan Pancevski, Europapolitik-Chef des Wall Street Journals, nun aus Ermittlerkreisen zitiert, fand eine entscheidende Aktion im Greifswalder Bodden, in einem Hafen zwischen Greifswald und der Insel Usedom, statt. Die mutmaßlich ukrainische Besatzung des Segelschiffs „Andromeda“ machte dort kurz vor den entscheidenden Tauchgängen zur Sprengung fest, wie Satellitendaten des deutschen Ermittlerteams beweisen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crew soll in dem Hafen, dessen genauen Standort die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgibt, einen zusätzlichen Taucher und Minen aufgenommen haben, die über den Landweg kamen. Zuvor sei die Stimmung in der Besatzung schlecht gewesen, da bei schwierigen Bedingungen (Sturm und Wellengang) Sprengstoff verloren gegangen sei und in einem ersten Versuch nicht alle Minen an den Röhren in &#039;&#039;&#039;80 Metern Tiefe&#039;&#039;&#039; angebracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zwischenhalt im Greifswalder Bodden habe die siebenköpfige Crew die Mission erfüllen können. Ein Teil der Besatzung hatte die „Andromeda“ zuvor im Rostocker Hafen „Hohe Düne“ gemietet und von dort aus nach Wiek auf Rügen gesteuert, wo weitere Taucher an Bord gingen. Eine wichtige Rolle spielte laut Ermittlern auch ein Blitzer in Lietzow auf Rügen, wo ein Taucher in eine Radarfalle fuhr. Das Bild war Grundlage für viele weitere Ermittlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mukran_(Sassnitz)]] Mukran Hafen Anlandung LNG - Leitung nach [[Lubmin]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher festnehmen&lt;br /&gt;
:;Internet Gmx Aktualisiert am 19.08.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann soll laut Bundesanwaltschaft als ausgebildeter Taucher an den Tauchgängen in der Ostsee beteiligt gewesen sein, bei denen die Sprengsätze an den Gasleitungen platziert wurden. Für den Transport nutzten er und seine Mittäter demzufolge eine Segeljacht, die aus Rostock startete. Mithilfe gefälschter Ausweispapiere soll diese über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schiff soll die Gruppe größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm transportiert haben. Dort hätten sie auf dem Meeresgrund Sprengsätze mit Zeitzündern an den Gasleitungen angebracht.&lt;br /&gt;
Mehrere Sprengungen in der Nähe der dänischen Ostseeinsel Bornholm hatten die beiden Nord-Stream-Pipelines im September 2022 so sehr beschädigt, dass kein Gas mehr durchgeleitet werden konnte. Beide Leitungen waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Durch Nord Stream 1 floss vorher russisches Erdgas nach Deutschland, Russland hatte die Gaslieferungen bereits kurz zuvor gestoppt. Nord Stream 2 war noch nie in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli veröffentlichte sie Einzelheiten aus der Anklage. Demnach gehen die deutschen Ermittler davon aus, dass die Pläne für die Anschläge im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2025 25.11. OZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lubmin bei Greifswald:&#039;&#039;&#039; 25 Firmenchefs aus Vorpommern haben einen Masterplan für den Standort entwickelt, der 2000 neue Arbeitsplätze und die Umsetzung großer Vorhaben vor allem im Bereich der grünen Energie verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oft fehlen den Investoren die Partner, um den letzten Schritt zu gehen. Wenn wir ein Bündnis zur Unterstützung haben, sind die Chancen viel besser“, meint einer der Masterplan-Initiatoren, Gerold Jürgens, der mehrere Firmen in Lubmin besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet nahe dem alten Atomkraftwerk planen verschiedene Unternehmen große Investitionen wie Wasserstoff-Hubs, Gaskraftwerke, Offshore-Energiespeicher oder Wasserentsalzungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 24. Februar Ostseezeitung  Gas in die Ukraine===&lt;br /&gt;
::von Helmut Reuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Terminal auf Rügen liefert Gas in die Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen von Mukran wird das LNG regasifiziert und über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ukraine wird erstmals über das LNG-Terminal auf Rügen mit Gas versorgt, das zuvor als Flüssigerdgas (LNG) mit Tankern angeliefert wurde. Im Hafen von Mukran wird das aus den USA stammende LNG regasifiziert und anschließend über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht, wie der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naftogaz-Chef Sergii Koretskyi unterstrich die Bedeutung der Gaslieferung. „Dieser Winter ist der schwierigste seit Kriegsbeginn aufgrund des konstanten Beschusses auf die Gasinfrastruktur und des extrem kalten Wetters.“ Die neue Partnerschaft öffne für das laufende Jahr eine neue verlässliche Importroute für die Ukraine. Die Vereinbarung sei der erste Schritt für eine langfristige Partnerschaft, betonte Koretskyi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ regasifizierte laut Regas von November bis Januar mit 12,9 Terrawattstunden (TWh) &#039;&#039;&#039;die größte Gasmenge aller schwimmenden LNG-Terminals in Europa.&#039;&#039;&#039; Mit 4,4 TWh sei über das Terminal auf Rügen im Januar zudem erneut die größte Gasmenge aller deutschen LNG-Terminals in das deutsche Fernleitungsnetz eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feuerwehr 125 Jahre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01. Juni  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Lubminer Wehr feiert neues Gerätehaus&lt;br /&gt;
Ehrenamtler sind über den Fünf-Millionen-Neubau mit besten Bedingungen total happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Schmuckstück geworden, das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin an der Einfahrt zum Wohngebiet „Am Teufelstein“. Die offizielle Einweihung am 30. Mai wurde deshalb gleich mit dem &#039;&#039;&#039;125-jährigen Bestehen&#039;&#039;&#039; der Wehr im Seebad am Bodden gefeiert – und zwar zünftig mit Umzug und Fahrzeugparade durch den Ort.&lt;br /&gt;
Wehrführer Michael Hecht und seinem Stellvertreter Stefan Fellechner war die Freude anzusehen: Endlich haben die ehrenamtlichen Retter moderne sanitäre Anlagen, zeitgemäße Schulungsräume, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen. „Auch an eine Möglichkeit zum Sporttreiben für alle Kameradinnen und Kameraden wurde gedacht“, freut sich Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Umzug vornweg in historischer Uniform: Fred Liebenow, ehemaliger Wehrführer, Gründungsmitglied des seit 2007 existierenden Feuerwehrvereins. Als „Vereinselektriker“ war auf ihn immer Verlass, egal, ob Stromkasten, Beleuchtung oder andere Technik, die nicht wollte. „Es hat meistens nicht lange gedauert, bis alles wieder lief“, erinnert er sich an so manches behobene Problem. Dafür wurde ihm gedankt. Er freute sich – genau wie die vier weiteren Geehrten Annette Tabel, Dittrich Gülzow, Jugendwart Karsten Mäder und Theresia Krause – sichtlich über die Wertschätzung. „Rund fünf Millionen Euro flossen in den Neubau, viel Geld für unsere Gemeinde. Doch jeder Cent ist gut angelegt, denn das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Bürgermeister Axel Vogt bei der Schlüsselübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landkreis kamen für die sieben Stellplätze im Neubau 440.000 Euro, damit die hochmoderne Technik sicher untergestellt ist. Denn die Aufgaben der Feuerwehr wachsen, nicht nur wegen steigender Urlauberzahlen im Seebad, sondern auch mit Blick auf die Entwicklung im Industriegebiet Lubminer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;103 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählt die Freiwillige Feuerwehr Lubmin – davon 45 Aktive und 40 in der Jugendfeuerwehr. Der Förderverein hat 70 Mitglieder. „Wir haben pro Jahr um die 40 Einsätze, und wir genießen im Seebad, aber auch im Amtsbereich hohes Ansehen“, so Wehrführer Michael Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb kamen zum Gratulieren neben vielen alteingesessenen Lubminern auch die Mädchen und Jungen der ILL-Kita „Hoppetosse“. Ihr Dankeschön-Programm empfanden viele der Feuerwehrmitglieder als i-Tüpfelchen dieser gelungenen 125-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lubmin feiert doppeltes Jubiläum===&lt;br /&gt;
:;2026  24. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; feiert sein &#039;&#039;&#039;140-jähriges Bestehen&#039;&#039;&#039;, gleichzeitig blickt die Heimvolkshochschule auf &#039;&#039;&#039;35 Jahre Bildungsarbeit&#039;&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Anlass verwandeln sich vom 24. bis 26. Juli Kurpark, Seebrücke und Heimvolkshochschule in eine Festmeile mit Musik, Unterhaltung und Angeboten für die ganze Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubminer Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeuschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im Wossidlo-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Lubminer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154898</id>
		<title>Lubmin - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubmin_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154898"/>
		<updated>2026-08-19T10:47:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Lubmin&lt;br /&gt;
 | zeit = 1875-1960; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream#Nord_Stream_2 Nord-Stream 2 bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream Nord Stream bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Lubmin LNG Lubmin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/LNG-Terminal_Deutsche_Ostsee LNG Lubmin Betreiber Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ab 2021 Nord-Stream 2 und LNG===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lubmin erreicht die &#039;&#039;&#039;Nord-Stream-Pipeline&#039;&#039;&#039;, auch Ostseepipeline genannt, von der Ostsee aus Russland kommend das Festland. Die Gasleitung transportiert seit dem 6. August 2011 russisches Erdgas vom Erdgasfeld Juschno-Russkoje nach Deutschland. Die Gesamtlänge der Pipeline beträgt etwa 1224 km. An der Stelle der früheren Ortschaft Freesendorf befindet sich jetzt die Anlande- und Verteilstelle der Nordstream, von hier gehen zwei Hauptleitungstränge nach Süden (Sachsen) und Westen (NRW). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der ersten Leitung wurde die &#039;&#039;&#039;zweite Leitung&#039;&#039;&#039; gebaut und brachte politische Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02.Juni   Ostseezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues zur Nord-Stream-Sprengung&lt;br /&gt;
In einem Hafen in MV nahmen die Saboteure der Pipeline Taucher und Minen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte in MV haben offenbar eine besondere Rolle gespielt, um die &#039;&#039;&#039;Sprengung der Nord-Stream-Leitungen&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;September 2022&#039;&#039;&#039; vorzubereiten und umzusetzen. Nach neuen Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes ist das Ausmaß noch größer als bislang gedacht. Wie Investigativjournalist Bojan Pancevski, Europapolitik-Chef des Wall Street Journals, nun aus Ermittlerkreisen zitiert, fand eine entscheidende Aktion im Greifswalder Bodden, in einem Hafen zwischen Greifswald und der Insel Usedom, statt. Die mutmaßlich ukrainische Besatzung des Segelschiffs „Andromeda“ machte dort kurz vor den entscheidenden Tauchgängen zur Sprengung fest, wie Satellitendaten des deutschen Ermittlerteams beweisen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crew soll in dem Hafen, dessen genauen Standort die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgibt, einen zusätzlichen Taucher und Minen aufgenommen haben, die über den Landweg kamen. Zuvor sei die Stimmung in der Besatzung schlecht gewesen, da bei schwierigen Bedingungen (Sturm und Wellengang) Sprengstoff verloren gegangen sei und in einem ersten Versuch nicht alle Minen an den Röhren in &#039;&#039;&#039;80 Metern Tiefe&#039;&#039;&#039; angebracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zwischenhalt im Greifswalder Bodden habe die siebenköpfige Crew die Mission erfüllen können. Ein Teil der Besatzung hatte die „Andromeda“ zuvor im Rostocker Hafen „Hohe Düne“ gemietet und von dort aus nach Wiek auf Rügen gesteuert, wo weitere Taucher an Bord gingen. Eine wichtige Rolle spielte laut Ermittlern auch ein Blitzer in Lietzow auf Rügen, wo ein Taucher in eine Radarfalle fuhr. Das Bild war Grundlage für viele weitere Ermittlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mukran_(Sassnitz)]] Mukran Hafen Anlandung LNG - Leitung nach [[Lubmin]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher festnehmen&lt;br /&gt;
:;Internet Gmx Aktualisiert am 19.08.2026, 12:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann soll laut Bundesanwaltschaft als ausgebildeter Taucher an den Tauchgängen in der Ostsee beteiligt gewesen sein, bei denen die Sprengsätze an den Gasleitungen platziert wurden. Für den Transport nutzten er und seine Mittäter demzufolge eine Segeljacht, die aus Rostock startete. Mithilfe gefälschter Ausweispapiere soll diese über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen angemietet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Schiff soll die Gruppe größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm transportiert haben. Dort hätten sie auf dem Meeresgrund Sprengsätze mit Zeitzündern an den Gasleitungen angebracht.&lt;br /&gt;
Mehrere Sprengungen in der Nähe der dänischen Ostseeinsel Bornholm hatten die beiden Nord-Stream-Pipelines im September 2022 so sehr beschädigt, dass kein Gas mehr durchgeleitet werden konnte. Beide Leitungen waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Durch Nord Stream 1 floss vorher russisches Erdgas nach Deutschland, Russland hatte die Gaslieferungen bereits kurz zuvor gestoppt. Nord Stream 2 war noch nie in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli veröffentlichte sie Einzelheiten aus der Anklage. Demnach gehen die deutschen Ermittler davon aus, dass die Pläne für die Anschläge im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2025 25.11. OZ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::von Alexander Loew&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lubmin bei Greifswald:&#039;&#039;&#039; 25 Firmenchefs aus Vorpommern haben einen Masterplan für den Standort entwickelt, der 2000 neue Arbeitsplätze und die Umsetzung großer Vorhaben vor allem im Bereich der grünen Energie verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oft fehlen den Investoren die Partner, um den letzten Schritt zu gehen. Wenn wir ein Bündnis zur Unterstützung haben, sind die Chancen viel besser“, meint einer der Masterplan-Initiatoren, Gerold Jürgens, der mehrere Firmen in Lubmin besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet nahe dem alten Atomkraftwerk planen verschiedene Unternehmen große Investitionen wie Wasserstoff-Hubs, Gaskraftwerke, Offshore-Energiespeicher oder Wasserentsalzungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 24. Februar Ostseezeitung  Gas in die Ukraine===&lt;br /&gt;
::von Helmut Reuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Terminal auf Rügen liefert Gas in die Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen von Mukran wird das LNG regasifiziert und über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ukraine wird erstmals über das LNG-Terminal auf Rügen mit Gas versorgt, das zuvor als Flüssigerdgas (LNG) mit Tankern angeliefert wurde. Im Hafen von Mukran wird das aus den USA stammende LNG regasifiziert und anschließend über eine Pipeline durch Polen in die Ukraine gebracht, wie der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz mitteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naftogaz-Chef Sergii Koretskyi unterstrich die Bedeutung der Gaslieferung. „Dieser Winter ist der schwierigste seit Kriegsbeginn aufgrund des konstanten Beschusses auf die Gasinfrastruktur und des extrem kalten Wetters.“ Die neue Partnerschaft öffne für das laufende Jahr eine neue verlässliche Importroute für die Ukraine. Die Vereinbarung sei der erste Schritt für eine langfristige Partnerschaft, betonte Koretskyi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ regasifizierte laut Regas von November bis Januar mit 12,9 Terrawattstunden (TWh) &#039;&#039;&#039;die größte Gasmenge aller schwimmenden LNG-Terminals in Europa.&#039;&#039;&#039; Mit 4,4 TWh sei über das Terminal auf Rügen im Januar zudem erneut die größte Gasmenge aller deutschen LNG-Terminals in das deutsche Fernleitungsnetz eingespeist worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feuerwehr 125 Jahre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01. Juni  Ostseezeitung von Cornelia Meerkatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Lubminer Wehr feiert neues Gerätehaus&lt;br /&gt;
Ehrenamtler sind über den Fünf-Millionen-Neubau mit besten Bedingungen total happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Schmuckstück geworden, das neue Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin an der Einfahrt zum Wohngebiet „Am Teufelstein“. Die offizielle Einweihung am 30. Mai wurde deshalb gleich mit dem &#039;&#039;&#039;125-jährigen Bestehen&#039;&#039;&#039; der Wehr im Seebad am Bodden gefeiert – und zwar zünftig mit Umzug und Fahrzeugparade durch den Ort.&lt;br /&gt;
Wehrführer Michael Hecht und seinem Stellvertreter Stefan Fellechner war die Freude anzusehen: Endlich haben die ehrenamtlichen Retter moderne sanitäre Anlagen, zeitgemäße Schulungsräume, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen. „Auch an eine Möglichkeit zum Sporttreiben für alle Kameradinnen und Kameraden wurde gedacht“, freut sich Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Umzug vornweg in historischer Uniform: Fred Liebenow, ehemaliger Wehrführer, Gründungsmitglied des seit 2007 existierenden Feuerwehrvereins. Als „Vereinselektriker“ war auf ihn immer Verlass, egal, ob Stromkasten, Beleuchtung oder andere Technik, die nicht wollte. „Es hat meistens nicht lange gedauert, bis alles wieder lief“, erinnert er sich an so manches behobene Problem. Dafür wurde ihm gedankt. Er freute sich – genau wie die vier weiteren Geehrten Annette Tabel, Dittrich Gülzow, Jugendwart Karsten Mäder und Theresia Krause – sichtlich über die Wertschätzung. „Rund fünf Millionen Euro flossen in den Neubau, viel Geld für unsere Gemeinde. Doch jeder Cent ist gut angelegt, denn das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Bürgermeister Axel Vogt bei der Schlüsselübergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landkreis kamen für die sieben Stellplätze im Neubau 440.000 Euro, damit die hochmoderne Technik sicher untergestellt ist. Denn die Aufgaben der Feuerwehr wachsen, nicht nur wegen steigender Urlauberzahlen im Seebad, sondern auch mit Blick auf die Entwicklung im Industriegebiet Lubminer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;103 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählt die Freiwillige Feuerwehr Lubmin – davon 45 Aktive und 40 in der Jugendfeuerwehr. Der Förderverein hat 70 Mitglieder. „Wir haben pro Jahr um die 40 Einsätze, und wir genießen im Seebad, aber auch im Amtsbereich hohes Ansehen“, so Wehrführer Michael Hecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb kamen zum Gratulieren neben vielen alteingesessenen Lubminern auch die Mädchen und Jungen der ILL-Kita „Hoppetosse“. Ihr Dankeschön-Programm empfanden viele der Feuerwehrmitglieder als i-Tüpfelchen dieser gelungenen 125-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lubmin feiert doppeltes Jubiläum===&lt;br /&gt;
:;2026  24. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Seebad&#039;&#039;&#039; feiert sein &#039;&#039;&#039;140-jähriges Bestehen&#039;&#039;&#039;, gleichzeitig blickt die Heimvolkshochschule auf &#039;&#039;&#039;35 Jahre Bildungsarbeit&#039;&#039;&#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Anlass verwandeln sich vom 24. bis 26. Juli Kurpark, Seebrücke und Heimvolkshochschule in eine Festmeile mit Musik, Unterhaltung und Angeboten für die ganze Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lubminer Geschicht up platt (Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist wohl das einzige Bundesland, das bereits in seiner Verfassung der plattdeuschen Sprache einen besonderen Schutz und besondere Pflege angedeihen läst. Daß es sogar offizielle Amtssprache ist, kann man nicht nur in der plattdeutschen Version der * [[Verfassung von Mecklenburg-Vorpommen]] nachlesen, sondern in einer Vielzahl von Orten und Regionen hören und lesen. Plattdeutsches aus den Regionen sollte auch im volkskundlichen Kapitel der Orte festgehalten und bewahrt werden.&lt;br /&gt;
;Anregung: Im Wossidlo-Archiv kann fast jeder mecklenburgische Ortschronist etwas zur niederdeutschen Volkskunde seines Ortes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Lubmin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Lubminer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154860</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154860"/>
		<updated>2026-08-18T17:02:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Lotsen vom Greifswalder Bodden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotsen vom Greifswalder Bodden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 20.Mai  Ostseezeitung von Ulrike Sebert&lt;br /&gt;
:;Die Lotsen vom Greifswalder Bodden haben es ihr angetan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margot Mandelkow&#039;&#039;&#039; hat die Mönchguter Geschichte umfassend erforscht und ist Expertin für das Lotsenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Claus Isebarth&#039;&#039;&#039; hat vor knapp 400 Jahren alles begonnen. Er war der erste urkundlich erwähnte Lotse vom Mönchgut auf Rügen, wie Margot Mandelkow zu erzählen weiß. Sie kann noch mehr berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow sitzt vor einem großen Aktenordner in der Veranda ihres Hauses in Klein Zicker auf Rügen. Aus allen Fenstern hat die pensionierte Lehrerin einen freien Blick auf den Greifswalder Bodden. Sie gilt als Expertin der Mönchguter Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anfragen – ob aus Übersee oder aus der Region – sie landen am Ende bei ihr in der Dörpstrat. Erst kürzlich war sie wieder in Recherchefragen unterwegs, da sie Post aus Frankreich erhielt. Ein Mann forschte schon seit Jahren nach seinen Familienwurzeln in Thiessow, dessen Vorfahren als Lotsen gefahren sind. Deshalb hat sie den Ordner aus dem Pfarrarchiv in Groß Zicker geholt. Darin hat sie alles gesammelt. Fotos, alte Seekarten, Patente, Zeugnisse, Dokumente aus Stadt- und Landesarchiven und Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gewässer ist flach und uneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vieles habe ich aus Familienbesitz“, sagt Margot Mandelkow. „Wenn die Kinder später etwas gefunden haben. Aber es gab auch schon eine alte, dicke Chronik zum Mönchguter Lotsenwesen. Ein wissenschaftliches Zeitdokument“. 2009 hat sie aus all diesen Dokumenten eine sehr informative Broschüre verfasst und zum Thema schon viele Vorträge gehalten. „Die Gewässer hier rund um die Insel sind sehr flach und uneben. Früher hat es mal Landverbindungen gegeben, die durch [[Sturmfluten an der Ostseeküste|Sturmfluten]] zerstört wurden. Das Besondere hier im Bodden sind Fahrrinnen“, erklärt sie anhand der Seekarte, die bei ihr im Haus hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Steilufer mit vorgelagerten Geröllstränden und verborgene Steinpackungen gleich unter der Wasseroberfläche machen den Greifswalder Bodden zusätzlich zu einem sehr anspruchsvollen und gefährlichen Gewässer, besonders bei Sturm. Viele Schiffe sind im Laufe der Jahrhunderte vor den Küsten gestrandet oder schwer verunglückt. Und Kaufleute machten sich Sorgen um ihre Fracht.&lt;br /&gt;
Deshalb brauchte man schon in früheren Zeiten ortskundige Begleiter, zum Beispiel Fischer oder zurückgekehrte Seeleute. &#039;&#039;&#039;„Von der Kaufmannschaft privat um 1600 gegründet, wurde das Begleiten von Schiffen 1792 von der Landesregierung Schwedisch-Vorpommern übernommen“,&#039;&#039;&#039; sagt Margot Mandelkow. Doch bis dahin war es ein langer, beschwerlicher Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik gibt wertvolle Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste urkundlich erwähnte Lotse hieß Claus Isebarth, der 1632 aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückkehrte und in Thiessow seine Kate wieder aufbauen wollte. Gegen Erlassung der Hofdienste bot er an, [[Ostsee#Seezeichen|Seezeichen]] auszulegen und Schiffe zu begleiten. In dieser Zeit entwickelte sich das Lotsenwesen auf dem Mönchgut, wobei es Stationen in Göhren, Lobbe, Thiessow und Klein Zicker gab mit insgesamt zehn Lotsen, die noch anderer Arbeit nachgingen, wie der Chronik zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stationen wurden Zeichen ausgetauscht, um Schiffe zu informieren, welcher Lotse an Bord kommt. Das konnte alles sehr lange dauern. Besonders der Rückweg war für die Männer oft eine Herausforderung, denn sie mussten manchmal tagelang zu Fuß aus [[Wolgast]], [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] oder [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] nach Hause laufen. Deshalb brauchte man etliche ortskundige Leute. Auch bei Sturm, um das Lotsenboot zu rudern oder zu segeln. „Der Sold war gering“, erzählt Margot Mandelkow weiter. „Auf Schiffen der Kaufmannschaft bekamen sie mehr Geld“. Das brachte Probleme mit sich. Zur Absicherung der zu begleitenden Schiffe wurden die Lotsen &#039;&#039;&#039;1792 als „beeidete Königliche Lotsen“&#039;&#039;&#039; angestellt und erfuhren in dieser Position mehr Aufsicht und Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lotsenturm bietet grandiose Aussicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow blättert wieder durch den dicken Ordner. „Sie mussten Prüfungen absolvieren und Fahrenszeiten nachweisen. Erhielten Zeugnisse, Uniformen und endlich 1859 auch ein Pensionsgeld“, sagt sie. Ein Lotsenkommandeur wurde 1840 benannt und man entschied sich &#039;&#039;&#039;1897 für Thiessow als alleinige Lotsenstation mit 24 Mann Besatzung.&#039;&#039;&#039; Vom Lotsenturm aus kann man noch heute weit nach allen Himmelsrichtungen schauen. Wurde ein Schiff gesichtet, betätigte der Lotse auf dem Turm ein Geläut, um die Diensthabenden zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier haben wir ein Foto, da sieht man so ein Geläut. Die standen an verschiedenen Stellen im Ort“, erklärt Margot Mandelkow. „Und natürlich gab es auch Signalmasten mit bestimmten Seezeichen für die anfahrenden Schiffe. In Göhren haben wir 2009 an historischer Stelle wieder einen aufgebaut“. Für weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis setzte man später einen Lotsendampfer ein, um Schiffe sicher aus dem Greifswalder Bodden zur [[Ostsee]] zu geleiten und andersherum. Auch das Telegrafieren, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, war ein Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihr Mann Erwin war im Lotsenboot unterwegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchguter Kulturlandschaft in ihrer Geschichte zu bewahren, wurde für Margot Mandelkow zur Passion. Sie wirkt im Gespräch wach und lebendig, benennt Jahreszahlen aus dem Gedächtnis, auch zu anderen Themen, fährt noch Auto und nimmt rege an Diskussionen und Veranstaltungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich wurde ich nach der Wende genötigt, den Vorsitz des Fördervereins der Mönchguter Museen zu übernehmen“, erinnert sie sich. „Die Museumsgründerin, Ruth Bahls, sagte damals zu mir: ‚Der, der das Glück hat, hier Lehrer zu sein, hat auch die Pflicht, für Mönchgut da zu sein‛“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrer Heimat in Hinterpommern vertrieben, strandete sie mit einem Flüchtlingszug in Samtens und lernte 1953 ihren Mann, Erwin Mandelkow, kennen, mit dem sie bis 2017 zusammenleben konnte. So kam sie 1956 nach Klein Zicker und unterrichtete Generationen von Kindern in der Schule in Gager. Und seitdem ist sie natürlich auch mit der Geschichte und den Geschichten des Mönchgutes verbunden. Dass ihr Mann als Schiffsführer bis 1990 auf einem Lotsenboot vor der Küste unterwegs war, hat ihr Interesse am Thema bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis 2000 war die Lotsenstation Thiessow aktiv und wurde dann nach [[Kröslin|Freest]] verlegt. Für den Einsatz der Lotsen im Greifswalder Bodden ist heute die Lotsenstation [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] zuständig,&#039;&#039;&#039; die rund um die Uhr bewacht ist. Die Daten eines Schiffes, Tiefgang und Ankunftszeit müssen rechtzeitig übermittelt werden, um auf Witterungsverhältnisse adäquat reagieren zu können oder ob ein Lotse benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Amtssprache ist heute Englisch“, sagt Margot Mandelkow und klappt den dicken Ordner zu. In wenigen Tagen feiert die Ehrenbürgerin der Gemeinde Mönchgut ihren &#039;&#039;&#039;90. Geburtstag.&#039;&#039;&#039; Es ist anzunehmen, dass dann in ihrer Veranda viele Gratulanten und Freunde sitzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 3a.jpg|Die „Obere Lotsen-Wache“ von Thiessow um 1900&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 1a.jpg|Ein Lotse auf Wache in Thiessow&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 2a.jpg|Direkt neben dem Lotsenturm von Thiessow befand sich die Lotsenglocke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154859</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154859"/>
		<updated>2026-08-18T17:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Lotsen vom Greifswalder Bodden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotsen vom Greifswalder Bodden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 20.Mai  Ostseezeitung von Ulrike Sebert&lt;br /&gt;
:;Die Lotsen vom Greifswalder Bodden haben es ihr angetan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margot Mandelkow&#039;&#039;&#039; hat die Mönchguter Geschichte umfassend erforscht und ist Expertin für das Lotsenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Claus Isebarth&#039;&#039;&#039; hat vor knapp 400 Jahren alles begonnen. Er war der erste urkundlich erwähnte Lotse vom Mönchgut auf Rügen, wie Margot Mandelkow zu erzählen weiß. Sie kann noch mehr berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow sitzt vor einem großen Aktenordner in der Veranda ihres Hauses in Klein Zicker auf Rügen. Aus allen Fenstern hat die pensionierte Lehrerin einen freien Blick auf den Greifswalder Bodden. Sie gilt als Expertin der Mönchguter Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anfragen – ob aus Übersee oder aus der Region – sie landen am Ende bei ihr in der Dörpstrat. Erst kürzlich war sie wieder in Recherchefragen unterwegs, da sie Post aus Frankreich erhielt. Ein Mann forschte schon seit Jahren nach seinen Familienwurzeln in Thiessow, dessen Vorfahren als Lotsen gefahren sind. Deshalb hat sie den Ordner aus dem Pfarrarchiv in Groß Zicker geholt. Darin hat sie alles gesammelt. Fotos, alte Seekarten, Patente, Zeugnisse, Dokumente aus Stadt- und Landesarchiven und Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gewässer ist flach und uneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vieles habe ich aus Familienbesitz“, sagt Margot Mandelkow. „Wenn die Kinder später etwas gefunden haben. Aber es gab auch schon eine alte, dicke Chronik zum Mönchguter Lotsenwesen. Ein wissenschaftliches Zeitdokument“. 2009 hat sie aus all diesen Dokumenten eine sehr informative Broschüre verfasst und zum Thema schon viele Vorträge gehalten. „Die Gewässer hier rund um die Insel sind sehr flach und uneben. Früher hat es mal Landverbindungen gegeben, die durch [[Sturmfluten]] zerstört wurden. Das Besondere hier im Bodden sind Fahrrinnen“, erklärt sie anhand der Seekarte, die bei ihr im Haus hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Steilufer mit vorgelagerten Geröllstränden und verborgene Steinpackungen gleich unter der Wasseroberfläche machen den Greifswalder Bodden zusätzlich zu einem sehr anspruchsvollen und gefährlichen Gewässer, besonders bei Sturm. Viele Schiffe sind im Laufe der Jahrhunderte vor den Küsten gestrandet oder schwer verunglückt. Und Kaufleute machten sich Sorgen um ihre Fracht.&lt;br /&gt;
Deshalb brauchte man schon in früheren Zeiten ortskundige Begleiter, zum Beispiel Fischer oder zurückgekehrte Seeleute. &#039;&#039;&#039;„Von der Kaufmannschaft privat um 1600 gegründet, wurde das Begleiten von Schiffen 1792 von der Landesregierung Schwedisch-Vorpommern übernommen“,&#039;&#039;&#039; sagt Margot Mandelkow. Doch bis dahin war es ein langer, beschwerlicher Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik gibt wertvolle Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste urkundlich erwähnte Lotse hieß Claus Isebarth, der 1632 aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückkehrte und in Thiessow seine Kate wieder aufbauen wollte. Gegen Erlassung der Hofdienste bot er an, [[Ostsee#Seezeichen|Seezeichen]] auszulegen und Schiffe zu begleiten. In dieser Zeit entwickelte sich das Lotsenwesen auf dem Mönchgut, wobei es Stationen in Göhren, Lobbe, Thiessow und Klein Zicker gab mit insgesamt zehn Lotsen, die noch anderer Arbeit nachgingen, wie der Chronik zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stationen wurden Zeichen ausgetauscht, um Schiffe zu informieren, welcher Lotse an Bord kommt. Das konnte alles sehr lange dauern. Besonders der Rückweg war für die Männer oft eine Herausforderung, denn sie mussten manchmal tagelang zu Fuß aus [[Wolgast]], [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] oder [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] nach Hause laufen. Deshalb brauchte man etliche ortskundige Leute. Auch bei Sturm, um das Lotsenboot zu rudern oder zu segeln. „Der Sold war gering“, erzählt Margot Mandelkow weiter. „Auf Schiffen der Kaufmannschaft bekamen sie mehr Geld“. Das brachte Probleme mit sich. Zur Absicherung der zu begleitenden Schiffe wurden die Lotsen &#039;&#039;&#039;1792 als „beeidete Königliche Lotsen“&#039;&#039;&#039; angestellt und erfuhren in dieser Position mehr Aufsicht und Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lotsenturm bietet grandiose Aussicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow blättert wieder durch den dicken Ordner. „Sie mussten Prüfungen absolvieren und Fahrenszeiten nachweisen. Erhielten Zeugnisse, Uniformen und endlich 1859 auch ein Pensionsgeld“, sagt sie. Ein Lotsenkommandeur wurde 1840 benannt und man entschied sich &#039;&#039;&#039;1897 für Thiessow als alleinige Lotsenstation mit 24 Mann Besatzung.&#039;&#039;&#039; Vom Lotsenturm aus kann man noch heute weit nach allen Himmelsrichtungen schauen. Wurde ein Schiff gesichtet, betätigte der Lotse auf dem Turm ein Geläut, um die Diensthabenden zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier haben wir ein Foto, da sieht man so ein Geläut. Die standen an verschiedenen Stellen im Ort“, erklärt Margot Mandelkow. „Und natürlich gab es auch Signalmasten mit bestimmten Seezeichen für die anfahrenden Schiffe. In Göhren haben wir 2009 an historischer Stelle wieder einen aufgebaut“. Für weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis setzte man später einen Lotsendampfer ein, um Schiffe sicher aus dem Greifswalder Bodden zur [[Ostsee]] zu geleiten und andersherum. Auch das Telegrafieren, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, war ein Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihr Mann Erwin war im Lotsenboot unterwegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchguter Kulturlandschaft in ihrer Geschichte zu bewahren, wurde für Margot Mandelkow zur Passion. Sie wirkt im Gespräch wach und lebendig, benennt Jahreszahlen aus dem Gedächtnis, auch zu anderen Themen, fährt noch Auto und nimmt rege an Diskussionen und Veranstaltungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich wurde ich nach der Wende genötigt, den Vorsitz des Fördervereins der Mönchguter Museen zu übernehmen“, erinnert sie sich. „Die Museumsgründerin, Ruth Bahls, sagte damals zu mir: ‚Der, der das Glück hat, hier Lehrer zu sein, hat auch die Pflicht, für Mönchgut da zu sein‛“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrer Heimat in Hinterpommern vertrieben, strandete sie mit einem Flüchtlingszug in Samtens und lernte 1953 ihren Mann, Erwin Mandelkow, kennen, mit dem sie bis 2017 zusammenleben konnte. So kam sie 1956 nach Klein Zicker und unterrichtete Generationen von Kindern in der Schule in Gager. Und seitdem ist sie natürlich auch mit der Geschichte und den Geschichten des Mönchgutes verbunden. Dass ihr Mann als Schiffsführer bis 1990 auf einem Lotsenboot vor der Küste unterwegs war, hat ihr Interesse am Thema bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis 2000 war die Lotsenstation Thiessow aktiv und wurde dann nach [[Kröslin|Freest]] verlegt. Für den Einsatz der Lotsen im Greifswalder Bodden ist heute die Lotsenstation [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] zuständig,&#039;&#039;&#039; die rund um die Uhr bewacht ist. Die Daten eines Schiffes, Tiefgang und Ankunftszeit müssen rechtzeitig übermittelt werden, um auf Witterungsverhältnisse adäquat reagieren zu können oder ob ein Lotse benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Amtssprache ist heute Englisch“, sagt Margot Mandelkow und klappt den dicken Ordner zu. In wenigen Tagen feiert die Ehrenbürgerin der Gemeinde Mönchgut ihren &#039;&#039;&#039;90. Geburtstag.&#039;&#039;&#039; Es ist anzunehmen, dass dann in ihrer Veranda viele Gratulanten und Freunde sitzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 3a.jpg|Die „Obere Lotsen-Wache“ von Thiessow um 1900&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 1a.jpg|Ein Lotse auf Wache in Thiessow&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 2a.jpg|Direkt neben dem Lotsenturm von Thiessow befand sich die Lotsenglocke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154858</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154858"/>
		<updated>2026-08-18T16:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Lotsen vom Greifswalder Bodden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotsen vom Greifswalder Bodden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 20.Mai  Ostseezeitung von Ulrike Sebert&lt;br /&gt;
:;Die Lotsen vom Greifswalder Bodden haben es ihr angetan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margot Mandelkow&#039;&#039;&#039; hat die Mönchguter Geschichte umfassend erforscht und ist Expertin für das Lotsenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Claus Isebarth&#039;&#039;&#039; hat vor knapp 400 Jahren alles begonnen. Er war der erste urkundlich erwähnte Lotse vom Mönchgut auf Rügen, wie Margot Mandelkow zu erzählen weiß. Sie kann noch mehr berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow sitzt vor einem großen Aktenordner in der Veranda ihres Hauses in Klein Zicker auf Rügen. Aus allen Fenstern hat die pensionierte Lehrerin einen freien Blick auf den Greifswalder Bodden. Sie gilt als Expertin der Mönchguter Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anfragen – ob aus Übersee oder aus der Region – sie landen am Ende bei ihr in der Dörpstrat. Erst kürzlich war sie wieder in Recherchefragen unterwegs, da sie Post aus Frankreich erhielt. Ein Mann forschte schon seit Jahren nach seinen Familienwurzeln in Thiessow, dessen Vorfahren als Lotsen gefahren sind. Deshalb hat sie den Ordner aus dem Pfarrarchiv in Groß Zicker geholt. Darin hat sie alles gesammelt. Fotos, alte Seekarten, Patente, Zeugnisse, Dokumente aus Stadt- und Landesarchiven und Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gewässer ist flach und uneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vieles habe ich aus Familienbesitz“, sagt Margot Mandelkow. „Wenn die Kinder später etwas gefunden haben. Aber es gab auch schon eine alte, dicke Chronik zum Mönchguter Lotsenwesen. Ein wissenschaftliches Zeitdokument“. 2009 hat sie aus all diesen Dokumenten eine sehr informative Broschüre verfasst und zum Thema schon viele Vorträge gehalten. „Die Gewässer hier rund um die Insel sind sehr flach und uneben. Früher hat es mal Landverbindungen gegeben, die durch Sturmfluten zerstört wurden. Das Besondere hier im Bodden sind Fahrrinnen“, erklärt sie anhand der Seekarte, die bei ihr im Haus hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Steilufer mit vorgelagerten Geröllstränden und verborgene Steinpackungen gleich unter der Wasseroberfläche machen den Greifswalder Bodden zusätzlich zu einem sehr anspruchsvollen und gefährlichen Gewässer, besonders bei Sturm. Viele Schiffe sind im Laufe der Jahrhunderte vor den Küsten gestrandet oder schwer verunglückt. Und Kaufleute machten sich Sorgen um ihre Fracht.&lt;br /&gt;
Deshalb brauchte man schon in früheren Zeiten ortskundige Begleiter, zum Beispiel Fischer oder zurückgekehrte Seeleute. &#039;&#039;&#039;„Von der Kaufmannschaft privat um 1600 gegründet, wurde das Begleiten von Schiffen 1792 von der Landesregierung Schwedisch-Vorpommern übernommen“,&#039;&#039;&#039; sagt Margot Mandelkow. Doch bis dahin war es ein langer, beschwerlicher Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik gibt wertvolle Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste urkundlich erwähnte Lotse hieß Claus Isebarth, der 1632 aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückkehrte und in Thiessow seine Kate wieder aufbauen wollte. Gegen Erlassung der Hofdienste bot er an, [[Ostsee#Seezeichen|Seezeichen]] auszulegen und Schiffe zu begleiten. In dieser Zeit entwickelte sich das Lotsenwesen auf dem Mönchgut, wobei es Stationen in Göhren, Lobbe, Thiessow und Klein Zicker gab mit insgesamt zehn Lotsen, die noch anderer Arbeit nachgingen, wie der Chronik zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stationen wurden Zeichen ausgetauscht, um Schiffe zu informieren, welcher Lotse an Bord kommt. Das konnte alles sehr lange dauern. Besonders der Rückweg war für die Männer oft eine Herausforderung, denn sie mussten manchmal tagelang zu Fuß aus [[Wolgast]], [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] oder [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] nach Hause laufen. Deshalb brauchte man etliche ortskundige Leute. Auch bei Sturm, um das Lotsenboot zu rudern oder zu segeln. „Der Sold war gering“, erzählt Margot Mandelkow weiter. „Auf Schiffen der Kaufmannschaft bekamen sie mehr Geld“. Das brachte Probleme mit sich. Zur Absicherung der zu begleitenden Schiffe wurden die Lotsen &#039;&#039;&#039;1792 als „beeidete Königliche Lotsen“&#039;&#039;&#039; angestellt und erfuhren in dieser Position mehr Aufsicht und Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lotsenturm bietet grandiose Aussicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow blättert wieder durch den dicken Ordner. „Sie mussten Prüfungen absolvieren und Fahrenszeiten nachweisen. Erhielten Zeugnisse, Uniformen und endlich 1859 auch ein Pensionsgeld“, sagt sie. Ein Lotsenkommandeur wurde 1840 benannt und man entschied sich &#039;&#039;&#039;1897 für Thiessow als alleinige Lotsenstation mit 24 Mann Besatzung.&#039;&#039;&#039; Vom Lotsenturm aus kann man noch heute weit nach allen Himmelsrichtungen schauen. Wurde ein Schiff gesichtet, betätigte der Lotse auf dem Turm ein Geläut, um die Diensthabenden zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier haben wir ein Foto, da sieht man so ein Geläut. Die standen an verschiedenen Stellen im Ort“, erklärt Margot Mandelkow. „Und natürlich gab es auch Signalmasten mit bestimmten Seezeichen für die anfahrenden Schiffe. In Göhren haben wir 2009 an historischer Stelle wieder einen aufgebaut“. Für weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis setzte man später einen Lotsendampfer ein, um Schiffe sicher aus dem Greifswalder Bodden zur [[Ostsee]] zu geleiten und andersherum. Auch das Telegrafieren, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, war ein Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihr Mann Erwin war im Lotsenboot unterwegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchguter Kulturlandschaft in ihrer Geschichte zu bewahren, wurde für Margot Mandelkow zur Passion. Sie wirkt im Gespräch wach und lebendig, benennt Jahreszahlen aus dem Gedächtnis, auch zu anderen Themen, fährt noch Auto und nimmt rege an Diskussionen und Veranstaltungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich wurde ich nach der Wende genötigt, den Vorsitz des Fördervereins der Mönchguter Museen zu übernehmen“, erinnert sie sich. „Die Museumsgründerin, Ruth Bahls, sagte damals zu mir: ‚Der, der das Glück hat, hier Lehrer zu sein, hat auch die Pflicht, für Mönchgut da zu sein‛“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrer Heimat in Hinterpommern vertrieben, strandete sie mit einem Flüchtlingszug in Samtens und lernte 1953 ihren Mann, Erwin Mandelkow, kennen, mit dem sie bis 2017 zusammenleben konnte. So kam sie 1956 nach Klein Zicker und unterrichtete Generationen von Kindern in der Schule in Gager. Und seitdem ist sie natürlich auch mit der Geschichte und den Geschichten des Mönchgutes verbunden. Dass ihr Mann als Schiffsführer bis 1990 auf einem Lotsenboot vor der Küste unterwegs war, hat ihr Interesse am Thema bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis 2000 war die Lotsenstation Thiessow aktiv und wurde dann nach [[Kröslin|Freest]] verlegt. Für den Einsatz der Lotsen im Greifswalder Bodden ist heute die Lotsenstation [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] zuständig,&#039;&#039;&#039; die rund um die Uhr bewacht ist. Die Daten eines Schiffes, Tiefgang und Ankunftszeit müssen rechtzeitig übermittelt werden, um auf Witterungsverhältnisse adäquat reagieren zu können oder ob ein Lotse benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Amtssprache ist heute Englisch“, sagt Margot Mandelkow und klappt den dicken Ordner zu. In wenigen Tagen feiert die Ehrenbürgerin der Gemeinde Mönchgut ihren &#039;&#039;&#039;90. Geburtstag.&#039;&#039;&#039; Es ist anzunehmen, dass dann in ihrer Veranda viele Gratulanten und Freunde sitzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 3a.jpg|Die „Obere Lotsen-Wache“ von Thiessow um 1900&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 1a.jpg|Ein Lotse auf Wache in Thiessow&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 2a.jpg|Direkt neben dem Lotsenturm von Thiessow befand sich die Lotsenglocke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154857</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154857"/>
		<updated>2026-08-18T16:56:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Lotsen vom Greifswalder Bodden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotsen vom Greifswalder Bodden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 20.Mai  Ostseezeitung von Ulrike Sebert&lt;br /&gt;
:;Die Lotsen vom Greifswalder Bodden haben es ihr angetan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margot Mandelkow&#039;&#039;&#039; hat die Mönchguter Geschichte umfassend erforscht und ist Expertin für das Lotsenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Claus Isebarth&#039;&#039;&#039; hat vor knapp 400 Jahren alles begonnen. Er war der erste urkundlich erwähnte Lotse vom Mönchgut auf Rügen, wie Margot Mandelkow zu erzählen weiß. Sie kann noch mehr berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow sitzt vor einem großen Aktenordner in der Veranda ihres Hauses in Klein Zicker auf Rügen. Aus allen Fenstern hat die pensionierte Lehrerin einen freien Blick auf den Greifswalder Bodden. Sie gilt als Expertin der Mönchguter Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anfragen – ob aus Übersee oder aus der Region – sie landen am Ende bei ihr in der Dörpstrat. Erst kürzlich war sie wieder in Recherchefragen unterwegs, da sie Post aus Frankreich erhielt. Ein Mann forschte schon seit Jahren nach seinen Familienwurzeln in Thiessow, dessen Vorfahren als Lotsen gefahren sind. Deshalb hat sie den Ordner aus dem Pfarrarchiv in Groß Zicker geholt. Darin hat sie alles gesammelt. Fotos, alte Seekarten, Patente, Zeugnisse, Dokumente aus Stadt- und Landesarchiven und Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gewässer ist flach und uneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vieles habe ich aus Familienbesitz“, sagt Margot Mandelkow. „Wenn die Kinder später etwas gefunden haben. Aber es gab auch schon eine alte, dicke Chronik zum Mönchguter Lotsenwesen. Ein wissenschaftliches Zeitdokument“. 2009 hat sie aus all diesen Dokumenten eine sehr informative Broschüre verfasst und zum Thema schon viele Vorträge gehalten. „Die Gewässer hier rund um die Insel sind sehr flach und uneben. Früher hat es mal Landverbindungen gegeben, die durch Sturmfluten zerstört wurden. Das Besondere hier im Bodden sind Fahrrinnen“, erklärt sie anhand der Seekarte, die bei ihr im Haus hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Steilufer mit vorgelagerten Geröllstränden und verborgene Steinpackungen gleich unter der Wasseroberfläche machen den Greifswalder Bodden zusätzlich zu einem sehr anspruchsvollen und gefährlichen Gewässer, besonders bei Sturm. Viele Schiffe sind im Laufe der Jahrhunderte vor den Küsten gestrandet oder schwer verunglückt. Und Kaufleute machten sich Sorgen um ihre Fracht.&lt;br /&gt;
Deshalb brauchte man schon in früheren Zeiten ortskundige Begleiter, zum Beispiel Fischer oder zurückgekehrte Seeleute. &#039;&#039;&#039;„Von der Kaufmannschaft privat um 1600 gegründet, wurde das Begleiten von Schiffen 1792 von der Landesregierung Schwedisch-Vorpommern übernommen“,&#039;&#039;&#039; sagt Margot Mandelkow. Doch bis dahin war es ein langer, beschwerlicher Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik gibt wertvolle Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste urkundlich erwähnte Lotse hieß Claus Isebarth, der 1632 aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückkehrte und in Thiessow seine Kate wieder aufbauen wollte. Gegen Erlassung der Hofdienste bot er an, [[Ostsee#Seezeichen|Seezeichen]] auszulegen und Schiffe zu begleiten. In dieser Zeit entwickelte sich das Lotsenwesen auf dem Mönchgut, wobei es Stationen in Göhren, Lobbe, Thiessow und Klein Zicker gab mit insgesamt zehn Lotsen, die noch anderer Arbeit nachgingen, wie der Chronik zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stationen wurden Zeichen ausgetauscht, um Schiffe zu informieren, welcher Lotse an Bord kommt. Das konnte alles sehr lange dauern. Besonders der Rückweg war für die Männer oft eine Herausforderung, denn sie mussten manchmal tagelang zu Fuß aus [[Wolgast]], [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] oder [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] nach Hause laufen. Deshalb brauchte man etliche ortskundige Leute. Auch bei Sturm, um das Lotsenboot zu rudern oder zu segeln. „Der Sold war gering“, erzählt Margot Mandelkow weiter. „Auf Schiffen der Kaufmannschaft bekamen sie mehr Geld“. Das brachte Probleme mit sich. Zur Absicherung der zu begleitenden Schiffe wurden die Lotsen &#039;&#039;&#039;1792 als „beeidete Königliche Lotsen“&#039;&#039;&#039; angestellt und erfuhren in dieser Position mehr Aufsicht und Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lotsenturm bietet grandiose Aussicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow blättert wieder durch den dicken Ordner. „Sie mussten Prüfungen absolvieren und Fahrenszeiten nachweisen. Erhielten Zeugnisse, Uniformen und endlich 1859 auch ein Pensionsgeld“, sagt sie. Ein Lotsenkommandeur wurde 1840 benannt und man entschied sich &#039;&#039;&#039;1897 für Thiessow als alleinige Lotsenstation mit 24 Mann Besatzung.&#039;&#039;&#039; Vom Lotsenturm aus kann man noch heute weit nach allen Himmelsrichtungen schauen. Wurde ein Schiff gesichtet, betätigte der Lotse auf dem Turm ein Geläut, um die Diensthabenden zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier haben wir ein Foto, da sieht man so ein Geläut. Die standen an verschiedenen Stellen im Ort“, erklärt Margot Mandelkow. „Und natürlich gab es auch Signalmasten mit bestimmten Seezeichen für die anfahrenden Schiffe. In Göhren haben wir 2009 an historischer Stelle wieder einen aufgebaut“. Für weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis setzte man später einen Lotsendampfer ein, um Schiffe sicher aus dem Greifswalder Bodden zur [[Ostsee]] zu geleiten und andersherum. Auch das Telegrafieren, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, war ein Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihr Mann Erwin war im Lotsenboot unterwegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchguter Kulturlandschaft in ihrer Geschichte zu bewahren, wurde für Margot Mandelkow zur Passion. Sie wirkt im Gespräch wach und lebendig, benennt Jahreszahlen aus dem Gedächtnis, auch zu anderen Themen, fährt noch Auto und nimmt rege an Diskussionen und Veranstaltungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich wurde ich nach der Wende genötigt, den Vorsitz des Fördervereins der Mönchguter Museen zu übernehmen“, erinnert sie sich. „Die Museumsgründerin, Ruth Bahls, sagte damals zu mir: ‚Der, der das Glück hat, hier Lehrer zu sein, hat auch die Pflicht, für Mönchgut da zu sein‛“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrer Heimat in Hinterpommern vertrieben, strandete sie mit einem Flüchtlingszug in Samtens und lernte 1953 ihren Mann, Erwin Mandelkow, kennen, mit dem sie bis 2017 zusammenleben konnte. So kam sie 1956 nach Klein Zicker und unterrichtete Generationen von Kindern in der Schule in Gager. Und seitdem ist sie natürlich auch mit der Geschichte und den Geschichten des Mönchgutes verbunden. Dass ihr Mann als Schiffsführer bis 1990 auf einem Lotsenboot vor der Küste unterwegs war, hat ihr Interesse am Thema bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis 2000 war die Lotsenstation Thiessow aktiv und wurde dann nach [[Freest]] verlegt. Für den Einsatz der Lotsen im Greifswalder Bodden ist heute die Lotsenstation [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] zuständig,&#039;&#039;&#039; die rund um die Uhr bewacht ist. Die Daten eines Schiffes, Tiefgang und Ankunftszeit müssen rechtzeitig übermittelt werden, um auf Witterungsverhältnisse adäquat reagieren zu können oder ob ein Lotse benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Amtssprache ist heute Englisch“, sagt Margot Mandelkow und klappt den dicken Ordner zu. In wenigen Tagen feiert die Ehrenbürgerin der Gemeinde Mönchgut ihren &#039;&#039;&#039;90. Geburtstag.&#039;&#039;&#039; Es ist anzunehmen, dass dann in ihrer Veranda viele Gratulanten und Freunde sitzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 3a.jpg|Die „Obere Lotsen-Wache“ von Thiessow um 1900&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 1a.jpg|Ein Lotse auf Wache in Thiessow&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 2a.jpg|Direkt neben dem Lotsenturm von Thiessow befand sich die Lotsenglocke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154856</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154856"/>
		<updated>2026-08-18T14:28:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Lotsen vom Greifswalder Bodden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotsen vom Greifswalder Bodden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 20.Mai  Ostseezeitung von Ulrike Sebert&lt;br /&gt;
:;Die Lotsen vom Greifswalder Bodden haben es ihr angetan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margot Mandelkow&#039;&#039;&#039; hat die Mönchguter Geschichte umfassend erforscht und ist Expertin für das Lotsenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Claus Isebarth&#039;&#039;&#039; hat vor knapp 400 Jahren alles begonnen. Er war der erste urkundlich erwähnte Lotse vom Mönchgut auf Rügen, wie Margot Mandelkow zu erzählen weiß. Sie kann noch mehr berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow sitzt vor einem großen Aktenordner in der Veranda ihres Hauses in Klein Zicker auf Rügen. Aus allen Fenstern hat die pensionierte Lehrerin einen freien Blick auf den Greifswalder Bodden. Sie gilt als Expertin der Mönchguter Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anfragen – ob aus Übersee oder aus der Region – sie landen am Ende bei ihr in der Dörpstrat. Erst kürzlich war sie wieder in Recherchefragen unterwegs, da sie Post aus Frankreich erhielt. Ein Mann forschte schon seit Jahren nach seinen Familienwurzeln in Thiessow, dessen Vorfahren als Lotsen gefahren sind. Deshalb hat sie den Ordner aus dem Pfarrarchiv in Groß Zicker geholt. Darin hat sie alles gesammelt. Fotos, alte Seekarten, Patente, Zeugnisse, Dokumente aus Stadt- und Landesarchiven und Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gewässer ist flach und uneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vieles habe ich aus Familienbesitz“, sagt Margot Mandelkow. „Wenn die Kinder später etwas gefunden haben. Aber es gab auch schon eine alte, dicke Chronik zum Mönchguter Lotsenwesen. Ein wissenschaftliches Zeitdokument“. 2009 hat sie aus all diesen Dokumenten eine sehr informative Broschüre verfasst und zum Thema schon viele Vorträge gehalten. „Die Gewässer hier rund um die Insel sind sehr flach und uneben. Früher hat es mal Landverbindungen gegeben, die durch Sturmfluten zerstört wurden. Das Besondere hier im Bodden sind Fahrrinnen“, erklärt sie anhand der Seekarte, die bei ihr im Haus hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Steilufer mit vorgelagerten Geröllstränden und verborgene Steinpackungen gleich unter der Wasseroberfläche machen den Greifswalder Bodden zusätzlich zu einem sehr anspruchsvollen und gefährlichen Gewässer, besonders bei Sturm. Viele Schiffe sind im Laufe der Jahrhunderte vor den Küsten gestrandet oder schwer verunglückt. Und Kaufleute machten sich Sorgen um ihre Fracht.&lt;br /&gt;
Deshalb brauchte man schon in früheren Zeiten ortskundige Begleiter, zum Beispiel Fischer oder zurückgekehrte Seeleute. &#039;&#039;&#039;„Von der Kaufmannschaft privat um 1600 gegründet, wurde das Begleiten von Schiffen 1792 von der Landesregierung Schwedisch-Vorpommern übernommen“,&#039;&#039;&#039; sagt Margot Mandelkow. Doch bis dahin war es ein langer, beschwerlicher Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik gibt wertvolle Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste urkundlich erwähnte Lotse hieß Claus Isebarth, der 1632 aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückkehrte und in Thiessow seine Kate wieder aufbauen wollte. Gegen Erlassung der Hofdienste bot er an, Seezeichen auszulegen und Schiffe zu begleiten. In dieser Zeit entwickelte sich das Lotsenwesen auf dem Mönchgut, wobei es Stationen in Göhren, Lobbe, Thiessow und Klein Zicker gab mit insgesamt zehn Lotsen, die noch anderer Arbeit nachgingen, wie der Chronik zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stationen wurden Zeichen ausgetauscht, um Schiffe zu informieren, welcher Lotse an Bord kommt. Das konnte alles sehr lange dauern. Besonders der Rückweg war für die Männer oft eine Herausforderung, denn sie mussten manchmal tagelang zu Fuß aus Wolgast, Stralsund oder Greifswald nach Hause laufen. Deshalb brauchte man etliche ortskundige Leute. Auch bei Sturm, um das Lotsenboot zu rudern oder zu segeln. „Der Sold war gering“, erzählt Margot Mandelkow weiter. „Auf Schiffen der Kaufmannschaft bekamen sie mehr Geld“. Das brachte Probleme mit sich. Zur Absicherung der zu begleitenden Schiffe wurden die Lotsen &#039;&#039;&#039;1792 als „beeidete Königliche Lotsen“&#039;&#039;&#039; angestellt und erfuhren in dieser Position mehr Aufsicht und Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lotsenturm bietet grandiose Aussicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow blättert wieder durch den dicken Ordner. „Sie mussten Prüfungen absolvieren und Fahrenszeiten nachweisen. Erhielten Zeugnisse, Uniformen und endlich 1859 auch ein Pensionsgeld“, sagt sie. Ein Lotsenkommandeur wurde 1840 benannt und man entschied sich &#039;&#039;&#039;1897 für Thiessow als alleinige Lotsenstation mit 24 Mann Besatzung.&#039;&#039;&#039; Vom Lotsenturm aus kann man noch heute weit nach allen Himmelsrichtungen schauen. Wurde ein Schiff gesichtet, betätigte der Lotse auf dem Turm ein Geläut, um die Diensthabenden zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier haben wir ein Foto, da sieht man so ein Geläut. Die standen an verschiedenen Stellen im Ort“, erklärt Margot Mandelkow. „Und natürlich gab es auch Signalmasten mit bestimmten Seezeichen für die anfahrenden Schiffe. In Göhren haben wir 2009 an historischer Stelle wieder einen aufgebaut“. Für weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis setzte man später einen Lotsendampfer ein, um Schiffe sicher aus dem Greifswalder Bodden zur Ostsee zu geleiten und andersherum. Auch das Telegrafieren, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, war ein Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihr Mann Erwin war im Lotsenboot unterwegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchguter Kulturlandschaft in ihrer Geschichte zu bewahren, wurde für Margot Mandelkow zur Passion. Sie wirkt im Gespräch wach und lebendig, benennt Jahreszahlen aus dem Gedächtnis, auch zu anderen Themen, fährt noch Auto und nimmt rege an Diskussionen und Veranstaltungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich wurde ich nach der Wende genötigt, den Vorsitz des Fördervereins der Mönchguter Museen zu übernehmen“, erinnert sie sich. „Die Museumsgründerin, Ruth Bahls, sagte damals zu mir: ‚Der, der das Glück hat, hier Lehrer zu sein, hat auch die Pflicht, für Mönchgut da zu sein‛“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrer Heimat in Hinterpommern vertrieben, strandete sie mit einem Flüchtlingszug in Samtens und lernte 1953 ihren Mann, Erwin Mandelkow, kennen, mit dem sie bis 2017 zusammenleben konnte. So kam sie 1956 nach Klein Zicker und unterrichtete Generationen von Kindern in der Schule in Gager. Und seitdem ist sie natürlich auch mit der Geschichte und den Geschichten des Mönchgutes verbunden. Dass ihr Mann als Schiffsführer bis 1990 auf einem Lotsenboot vor der Küste unterwegs war, hat ihr Interesse am Thema bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis 2000 war die Lotsenstation Thiessow aktiv und wurde dann nach Freest verlegt. Für den Einsatz der Lotsen im Greifswalder Bodden ist heute die Lotsenstation Stralsund zuständig,&#039;&#039;&#039; die rund um die Uhr bewacht ist. Die Daten eines Schiffes, Tiefgang und Ankunftszeit müssen rechtzeitig übermittelt werden, um auf Witterungsverhältnisse adäquat reagieren zu können oder ob ein Lotse benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Amtssprache ist heute Englisch“, sagt Margot Mandelkow und klappt den dicken Ordner zu. In wenigen Tagen feiert die Ehrenbürgerin der Gemeinde Mönchgut ihren &#039;&#039;&#039;90. Geburtstag.&#039;&#039;&#039; Es ist anzunehmen, dass dann in ihrer Veranda viele Gratulanten und Freunde sitzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 3a.jpg|Die „Obere Lotsen-Wache“ von Thiessow um 1900&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 1a.jpg|Ein Lotse auf Wache in Thiessow&lt;br /&gt;
Datei:Lotse Rügen 2a.jpg|Direkt neben dem Lotsenturm von Thiessow befand sich die Lotsenglocke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lotse_R%C3%BCgen_3a.jpg&amp;diff=154855</id>
		<title>Datei:Lotse Rügen 3a.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lotse_R%C3%BCgen_3a.jpg&amp;diff=154855"/>
		<updated>2026-08-18T14:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Archiv Margot Mandelkow&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Archiv Margot Mandelkow&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD-alt-100}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lotse_R%C3%BCgen_2a.jpg&amp;diff=154854</id>
		<title>Datei:Lotse Rügen 2a.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lotse_R%C3%BCgen_2a.jpg&amp;diff=154854"/>
		<updated>2026-08-18T14:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Archiv Margot Mandelkow&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Archiv Margot Mandelkow&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD-alt-100}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lotse_R%C3%BCgen_1a.jpg&amp;diff=154853</id>
		<title>Datei:Lotse Rügen 1a.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Lotse_R%C3%BCgen_1a.jpg&amp;diff=154853"/>
		<updated>2026-08-18T14:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Archiv Margot Mandelkow&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Archiv Margot Mandelkow&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-PD-alt-100}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154852</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154852"/>
		<updated>2026-08-18T13:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Lotsen vom Greifswalder Bodden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotsen vom Greifswalder Bodden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 20.Mai  Ostseezeitung von Ulrike Sebert&lt;br /&gt;
:;Die Lotsen vom Greifswalder Bodden haben es ihr angetan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margot Mandelkow&#039;&#039;&#039; hat die Mönchguter Geschichte umfassend erforscht und ist Expertin für das Lotsenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Claus Isebarth&#039;&#039;&#039; hat vor knapp 400 Jahren alles begonnen. Er war der erste urkundlich erwähnte Lotse vom Mönchgut auf Rügen, wie Margot Mandelkow zu erzählen weiß. Sie kann noch mehr berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow sitzt vor einem großen Aktenordner in der Veranda ihres Hauses in Klein Zicker auf Rügen. Aus allen Fenstern hat die pensionierte Lehrerin einen freien Blick auf den Greifswalder Bodden. Sie gilt als Expertin der Mönchguter Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anfragen – ob aus Übersee oder aus der Region – sie landen am Ende bei ihr in der Dörpstrat. Erst kürzlich war sie wieder in Recherchefragen unterwegs, da sie Post aus Frankreich erhielt. Ein Mann forschte schon seit Jahren nach seinen Familienwurzeln in Thiessow, dessen Vorfahren als Lotsen gefahren sind. Deshalb hat sie den Ordner aus dem Pfarrarchiv in Groß Zicker geholt. Darin hat sie alles gesammelt. Fotos, alte Seekarten, Patente, Zeugnisse, Dokumente aus Stadt- und Landesarchiven und Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gewässer ist flach und uneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vieles habe ich aus Familienbesitz“, sagt Margot Mandelkow. „Wenn die Kinder später etwas gefunden haben. Aber es gab auch schon eine alte, dicke Chronik zum Mönchguter Lotsenwesen. Ein wissenschaftliches Zeitdokument“. 2009 hat sie aus all diesen Dokumenten eine sehr informative Broschüre verfasst und zum Thema schon viele Vorträge gehalten. „Die Gewässer hier rund um die Insel sind sehr flach und uneben. Früher hat es mal Landverbindungen gegeben, die durch Sturmfluten zerstört wurden. Das Besondere hier im Bodden sind Fahrrinnen“, erklärt sie anhand der Seekarte, die bei ihr im Haus hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Steilufer mit vorgelagerten Geröllstränden und verborgene Steinpackungen gleich unter der Wasseroberfläche machen den Greifswalder Bodden zusätzlich zu einem sehr anspruchsvollen und gefährlichen Gewässer, besonders bei Sturm. Viele Schiffe sind im Laufe der Jahrhunderte vor den Küsten gestrandet oder schwer verunglückt. Und Kaufleute machten sich Sorgen um ihre Fracht.&lt;br /&gt;
Deshalb brauchte man schon in früheren Zeiten ortskundige Begleiter, zum Beispiel Fischer oder zurückgekehrte Seeleute. &#039;&#039;&#039;„Von der Kaufmannschaft privat um 1600 gegründet, wurde das Begleiten von Schiffen 1792 von der Landesregierung Schwedisch-Vorpommern übernommen“,&#039;&#039;&#039; sagt Margot Mandelkow. Doch bis dahin war es ein langer, beschwerlicher Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik gibt wertvolle Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste urkundlich erwähnte Lotse hieß Claus Isebarth, der 1632 aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückkehrte und in Thiessow seine Kate wieder aufbauen wollte. Gegen Erlassung der Hofdienste bot er an, Seezeichen auszulegen und Schiffe zu begleiten. In dieser Zeit entwickelte sich das Lotsenwesen auf dem Mönchgut, wobei es Stationen in Göhren, Lobbe, Thiessow und Klein Zicker gab mit insgesamt zehn Lotsen, die noch anderer Arbeit nachgingen, wie der Chronik zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stationen wurden Zeichen ausgetauscht, um Schiffe zu informieren, welcher Lotse an Bord kommt. Das konnte alles sehr lange dauern. Besonders der Rückweg war für die Männer oft eine Herausforderung, denn sie mussten manchmal tagelang zu Fuß aus Wolgast, Stralsund oder Greifswald nach Hause laufen. Deshalb brauchte man etliche ortskundige Leute. Auch bei Sturm, um das Lotsenboot zu rudern oder zu segeln. „Der Sold war gering“, erzählt Margot Mandelkow weiter. „Auf Schiffen der Kaufmannschaft bekamen sie mehr Geld“. Das brachte Probleme mit sich. Zur Absicherung der zu begleitenden Schiffe wurden die Lotsen &#039;&#039;&#039;1792 als „beeidete Königliche Lotsen“&#039;&#039;&#039; angestellt und erfuhren in dieser Position mehr Aufsicht und Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lotsenturm bietet grandiose Aussicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow blättert wieder durch den dicken Ordner. „Sie mussten Prüfungen absolvieren und Fahrenszeiten nachweisen. Erhielten Zeugnisse, Uniformen und endlich 1859 auch ein Pensionsgeld“, sagt sie. Ein Lotsenkommandeur wurde 1840 benannt und man entschied sich &#039;&#039;&#039;1897 für Thiessow als alleinige Lotsenstation mit 24 Mann Besatzung.&#039;&#039;&#039; Vom Lotsenturm aus kann man noch heute weit nach allen Himmelsrichtungen schauen. Wurde ein Schiff gesichtet, betätigte der Lotse auf dem Turm ein Geläut, um die Diensthabenden zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier haben wir ein Foto, da sieht man so ein Geläut. Die standen an verschiedenen Stellen im Ort“, erklärt Margot Mandelkow. „Und natürlich gab es auch Signalmasten mit bestimmten Seezeichen für die anfahrenden Schiffe. In Göhren haben wir 2009 an historischer Stelle wieder einen aufgebaut“. Für weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis setzte man später einen Lotsendampfer ein, um Schiffe sicher aus dem Greifswalder Bodden zur Ostsee zu geleiten und andersherum. Auch das Telegrafieren, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, war ein Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihr Mann Erwin war im Lotsenboot unterwegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchguter Kulturlandschaft in ihrer Geschichte zu bewahren, wurde für Margot Mandelkow zur Passion. Sie wirkt im Gespräch wach und lebendig, benennt Jahreszahlen aus dem Gedächtnis, auch zu anderen Themen, fährt noch Auto und nimmt rege an Diskussionen und Veranstaltungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich wurde ich nach der Wende genötigt, den Vorsitz des Fördervereins der Mönchguter Museen zu übernehmen“, erinnert sie sich. „Die Museumsgründerin, Ruth Bahls, sagte damals zu mir: ‚Der, der das Glück hat, hier Lehrer zu sein, hat auch die Pflicht, für Mönchgut da zu sein‛“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrer Heimat in Hinterpommern vertrieben, strandete sie mit einem Flüchtlingszug in Samtens und lernte 1953 ihren Mann, Erwin Mandelkow, kennen, mit dem sie bis 2017 zusammenleben konnte. So kam sie 1956 nach Klein Zicker und unterrichtete Generationen von Kindern in der Schule in Gager. Und seitdem ist sie natürlich auch mit der Geschichte und den Geschichten des Mönchgutes verbunden. Dass ihr Mann als Schiffsführer bis 1990 auf einem Lotsenboot vor der Küste unterwegs war, hat ihr Interesse am Thema bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis 2000 war die Lotsenstation Thiessow aktiv und wurde dann nach Freest verlegt. Für den Einsatz der Lotsen im Greifswalder Bodden ist heute die Lotsenstation Stralsund zuständig,&#039;&#039;&#039; die rund um die Uhr bewacht ist. Die Daten eines Schiffes, Tiefgang und Ankunftszeit müssen rechtzeitig übermittelt werden, um auf Witterungsverhältnisse adäquat reagieren zu können oder ob ein Lotse benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Amtssprache ist heute Englisch“, sagt Margot Mandelkow und klappt den dicken Ordner zu. In wenigen Tagen feiert die Ehrenbürgerin der Gemeinde Mönchgut ihren &#039;&#039;&#039;90. Geburtstag.&#039;&#039;&#039; Es ist anzunehmen, dass dann in ihrer Veranda viele Gratulanten und Freunde sitzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154851</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154851"/>
		<updated>2026-08-18T13:22:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Fischerei auf Rügen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lotsen vom Greifswalder Bodden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 20.Mai  Ostseezeitung von Ulrike Sebert&lt;br /&gt;
:;Die Lotsen vom Greifswalder Bodden haben es ihr angetan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow hat die Mönchguter Geschichte umfassend erforscht und ist Expertin für das Lotsenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Claus Isebarth hat vor knapp 400 Jahren alles begonnen. Er war der erste urkundlich erwähnte Lotse vom Mönchgut auf Rügen, wie Margot Mandelkow zu erzählen weiß. Sie kann noch mehr berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow sitzt vor einem großen Aktenordner in der Veranda ihres Hauses in Klein Zicker auf Rügen. Aus allen Fenstern hat die pensionierte Lehrerin einen freien Blick auf den Greifswalder Bodden. Sie gilt als Expertin der Mönchguter Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anfragen – ob aus Übersee oder aus der Region – sie landen am Ende bei ihr in der Dörpstrat. Erst kürzlich war sie wieder in Recherchefragen unterwegs, da sie Post aus Frankreich erhielt. Ein Mann forschte schon seit Jahren nach seinen Familienwurzeln in Thiessow, dessen Vorfahren als Lotsen gefahren sind. Deshalb hat sie den Ordner aus dem Pfarrarchiv in Groß Zicker geholt. Darin hat sie alles gesammelt. Fotos, alte Seekarten, Patente, Zeugnisse, Dokumente aus Stadt- und Landesarchiven und Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gewässer ist flach und uneben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vieles habe ich aus Familienbesitz“, sagt Margot Mandelkow. „Wenn die Kinder später etwas gefunden haben. Aber es gab auch schon eine alte, dicke Chronik zum Mönchguter Lotsenwesen. Ein wissenschaftliches Zeitdokument“. 2009 hat sie aus all diesen Dokumenten eine sehr informative Broschüre verfasst und zum Thema schon viele Vorträge gehalten. „Die Gewässer hier rund um die Insel sind sehr flach und uneben. Früher hat es mal Landverbindungen gegeben, die durch Sturmfluten zerstört wurden. Das Besondere hier im Bodden sind Fahrrinnen“, erklärt sie anhand der Seekarte, die bei ihr im Haus hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährliche Steilufer mit vorgelagerten Geröllstränden und verborgene Steinpackungen gleich unter der Wasseroberfläche machen den Greifswalder Bodden zusätzlich zu einem sehr anspruchsvollen und gefährlichen Gewässer, besonders bei Sturm. Viele Schiffe sind im Laufe der Jahrhunderte vor den Küsten gestrandet oder schwer verunglückt. Und Kaufleute machten sich Sorgen um ihre Fracht.&lt;br /&gt;
Deshalb brauchte man schon in früheren Zeiten ortskundige Begleiter, zum Beispiel Fischer oder zurückgekehrte Seeleute. „Von der Kaufmannschaft privat um 1600 gegründet, wurde das Begleiten von Schiffen 1792 von der Landesregierung Schwedisch-Vorpommern übernommen“, sagt Margot Mandelkow. Doch bis dahin war es ein langer, beschwerlicher Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik gibt wertvolle Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste urkundlich erwähnte Lotse hieß Claus Isebarth, der 1632 aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückkehrte und in Thiessow seine Kate wieder aufbauen wollte. Gegen Erlassung der Hofdienste bot er an, Seezeichen auszulegen und Schiffe zu begleiten. In dieser Zeit entwickelte sich das Lotsenwesen auf dem Mönchgut, wobei es Stationen in Göhren, Lobbe, Thiessow und Klein Zicker gab mit insgesamt zehn Lotsen, die noch anderer Arbeit nachgingen, wie der Chronik zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stationen wurden Zeichen ausgetauscht, um Schiffe zu informieren, welcher Lotse an Bord kommt. Das konnte alles sehr lange dauern. Besonders der Rückweg war für die Männer oft eine Herausforderung, denn sie mussten manchmal tagelang zu Fuß aus Wolgast, Stralsund oder Greifswald nach Hause laufen. Deshalb brauchte man etliche ortskundige Leute. Auch bei Sturm, um das Lotsenboot zu rudern oder zu segeln. „Der Sold war gering“, erzählt Margot Mandelkow weiter. „Auf Schiffen der Kaufmannschaft bekamen sie mehr Geld“. Das brachte Probleme mit sich. Zur Absicherung der zu begleitenden Schiffe wurden die Lotsen 1792 als „beeidete Königliche Lotsen“ angestellt und erfuhren in dieser Position mehr Aufsicht und Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lotsenturm bietet grandiose Aussicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Mandelkow blättert wieder durch den dicken Ordner. „Sie mussten Prüfungen absolvieren und Fahrenszeiten nachweisen. Erhielten Zeugnisse, Uniformen und endlich 1859 auch ein Pensionsgeld“, sagt sie. Ein Lotsenkommandeur wurde 1840 benannt und man entschied sich 1897 für Thiessow als alleinige Lotsenstation mit 24 Mann Besatzung. Vom Lotsenturm aus kann man noch heute weit nach allen Himmelsrichtungen schauen. Wurde ein Schiff gesichtet, betätigte der Lotse auf dem Turm ein Geläut, um die Diensthabenden zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier haben wir ein Foto, da sieht man so ein Geläut. Die standen an verschiedenen Stellen im Ort“, erklärt Margot Mandelkow. „Und natürlich gab es auch Signalmasten mit bestimmten Seezeichen für die anfahrenden Schiffe. In Göhren haben wir 2009 an historischer Stelle wieder einen aufgebaut“. Für weitere Arbeitserleichterung und Zeitersparnis setzte man später einen Lotsendampfer ein, um Schiffe sicher aus dem Greifswalder Bodden zur Ostsee zu geleiten und andersherum. Auch das Telegrafieren, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde, war ein Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihr Mann Erwin war im Lotsenboot unterwegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchguter Kulturlandschaft in ihrer Geschichte zu bewahren, wurde für Margot Mandelkow zur Passion. Sie wirkt im Gespräch wach und lebendig, benennt Jahreszahlen aus dem Gedächtnis, auch zu anderen Themen, fährt noch Auto und nimmt rege an Diskussionen und Veranstaltungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eigentlich wurde ich nach der Wende genötigt, den Vorsitz des Fördervereins der Mönchguter Museen zu übernehmen“, erinnert sie sich. „Die Museumsgründerin, Ruth Bahls, sagte damals zu mir: ‚Der, der das Glück hat, hier Lehrer zu sein, hat auch die Pflicht, für Mönchgut da zu sein‛“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrer Heimat in Hinterpommern vertrieben, strandete sie mit einem Flüchtlingszug in Samtens und lernte 1953 ihren Mann, Erwin Mandelkow, kennen, mit dem sie bis 2017 zusammenleben konnte. So kam sie 1956 nach Klein Zicker und unterrichtete Generationen von Kindern in der Schule in Gager. Und seitdem ist sie natürlich auch mit der Geschichte und den Geschichten des Mönchgutes verbunden. Dass ihr Mann als Schiffsführer bis 1990 auf einem Lotsenboot vor der Küste unterwegs war, hat ihr Interesse am Thema bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2000 war die Lotsenstation Thiessow aktiv und wurde dann nach Freest verlegt. Für den Einsatz der Lotsen im Greifswalder Bodden ist heute die Lotsenstation Stralsund zuständig, die rund um die Uhr bewacht ist. Die Daten eines Schiffes, Tiefgang und Ankunftszeit müssen rechtzeitig übermittelt werden, um auf Witterungsverhältnisse adäquat reagieren zu können oder ob ein Lotse benötigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Amtssprache ist heute Englisch“, sagt Margot Mandelkow und klappt den dicken Ordner zu. In wenigen Tagen feiert die Ehrenbürgerin der Gemeinde Mönchgut ihren 90. Geburtstag. Es ist anzunehmen, dass dann in ihrer Veranda viele Gratulanten und Freunde sitzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154850</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154850"/>
		<updated>2026-08-18T07:44:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (ab 1720)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus [[Swinemünde]] erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Hier schliefen sogar Hollywood-Stars&lt;br /&gt;
125 Jahre lang diente das eindrucksvolle Gebäude mit Meerblick als Wellness-Hotel und empfing unter seinen Gästen auch den ein oder anderen Prominenten. &#039;&#039;&#039;Das „Palace“&#039;&#039;&#039; war eines der wenigen verbliebenen 5-Sterne-Hotels auf Usedom. Überregionale Bekanntheit erlangte das „Palace“, als dort im Jahr 2009 eine Filmcrew um Regisseur Roman Polanski und Schauspieler wie Pierce Brosnan, Kim Cattrall oder Ewan McGregor wochenlang wohnte, um den Film „Ghostwriter“ auf Usedom zu drehen. Am 30. November vergangenen Jahres ist das berühmte Hotel an der Promenade geschlossen worden, seitdem werden die Innenräume umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011, 2013===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen Gaststätte.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen.JPG|2013 Sportboote&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen 01.JPG|2013 abends&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 13. April Ostseezeitung von &#039;&#039;Hannes Ewert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Kulturhaus Zinnowitz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
wurde von 1953 bis 1957 erbaut und hatte zu DDR-Zeiten besondere Bedeutung für den Ort. Tausende Urlauber und Einheimische feierten hier gemeinsam und erlebten Veranstaltungen. Es gab einen Theatersaal, ein Tanzcafé, eine Bibliothek und einen Speisesaal mit Großküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der monumentalen Anlage – ein sogenannter symmetrischer Fünfflügelbau mit Haupthaus – bestand aus zwei- und dreigeschossigen verputzten Gebäuden. Nach dem Ende der DDR verfiel das Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau zur Wohnanlage seit dem Jahr 2017 werden dem Ensemble zwei komplett neue Flügel im Bauhausstil hinzugefügt. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wird kernsaniert. Insgesamt sollen hier 86 Luxusapartments entstehen, die an private Interessenten verkauft werden. Diese können die Immobilien entweder selbst nutzen oder vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. August  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Kulturhaus in Zinnowitz: Dächer nun alle dicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nachrichten vom Zinnowitzer Kulturhaus: Das Millionenbauprojekt im Herzen des Ostseebades erhält neuen Schwung. In dieser Woche wurde der letzte der drei Kräne vor dem Haus abgebaut. Mehr als fünf Jahre lang prägten die Arbeitsgeräte das Ortsbild der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Steffen Sendler, Geschäftsführer von „Sendler &amp;amp; Company“ aus Berlin, berichtet, ist die Sanierung auf einem guten Weg. Der Diplom-Architekt steuert das Projekt im Auftrag des internationalen Investors sowie des für die Umsetzung verantwortlichen Entwicklers und ist für die Bauleitung bei Paket- und Einzelvergaben zuständig. Im Herbst 2025 gab es einen Investorenwechsel.&lt;br /&gt;
Die in London ansässige Fidera Group, ein auf Unternehmen in Krisensituationen spezialisierter Finanzinvestor, will das Projekt retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr begannen Dachdecker von der Insel Rügen damit, Dächer, Dachterrassen und Balkone abzudichten. Diese Arbeiten sind in allen Gebäuden nahezu abgeschlossen. „Unser Ziel ist es, dass bis zum Winter ein Großteil der Fenster verbaut ist, damit der Innenausbau weitergehen kann“, so Steffen Sendler. Sowohl die Arbeiter als auch das Material brauchen Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen befinden sich im engen Austausch mit der Denkmalbehörde. Die Herausforderung ist, dass das Hauptgebäude unter Denkmalschutz steht, sich die baulichen Anforderungen in den vergangenen Jahren jedoch stark verändert haben. „Eine solche Sanierung besteht aus vielen Kompromissen“, erklärt Sendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neubau an der Nordseite (Dannweg) soll das Wärmeverbundsystem an die Wand montiert, anschließend das Gebäude verputzt werden. Ebenso ist noch in diesem Jahr die Herrichtung einer Musterwohnung geplant, damit sich potenzielle Käufer ein besseres Bild machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Altbau ist alles komplexer. Zunächst müssen die Ziegel vorbereitet werden, damit anschließend Putz aufgetragen werden kann. Dieser soll in Abstimmung mit der Denkmalbehörde die ursprüngliche Farbe erhalten – grau-braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen Sendler hat noch eine gute Nachricht im Gepäck: Wenn die Arbeiten auf der Baustelle mit dieser Geschwindigkeit weitergehen, soll das Projekt Ende 2027 abgeschlossen sein. „Erst werden die Nebengebäude fertig und dann die Hauptgebäude“, erklärt er. Insgesamt entstehen 86 Luxuswohnungen, rund die Hälfte ist bereits verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zinnowitzer sind skeptisch: Die Arbeiten auf einer der größten Baustellen in Vorpommern gerieten bislang immer wieder ins Stocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154849</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154849"/>
		<updated>2026-08-18T07:43:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (ab 1720)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus [[Swinemünde]] erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Hier schliefen sogar Hollywood-Stars&lt;br /&gt;
125 Jahre lang diente das eindrucksvolle Gebäude mit Meerblick als Wellness-Hotel und empfing unter seinen Gästen auch den ein oder anderen Prominenten. &#039;&#039;&#039;Das „Palace“&#039;&#039;&#039; war eines der wenigen verbliebenen 5-Sterne-Hotels auf Usedom. Überregionale Bekanntheit erlangte das „Palace“, als dort im Jahr 2009 eine Filmcrew um Regisseur Roman Polanski und Schauspieler wie Pierce Brosnan, Kim Cattrall oder Ewan McGregor wochenlang wohnte, um den Film „Ghostwriter“ auf Usedom zu drehen. Am 30. November vergangenen Jahres ist das berühmte Hotel an der Promenade geschlossen worden, seitdem werden die Innenräume umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011, 2013===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen Gaststätte.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen.JPG|2013 Sportboote&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen 01.JPG|2013 abends&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 13. April Ostseezeitung von &#039;&#039;Hannes Ewert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Kulturhaus Zinnowitz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
wurde von 1953 bis 1957 erbaut und hatte zu DDR-Zeiten besondere Bedeutung für den Ort. Tausende Urlauber und Einheimische feierten hier gemeinsam und erlebten Veranstaltungen. Es gab einen Theatersaal, ein Tanzcafé, eine Bibliothek und einen Speisesaal mit Großküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der monumentalen Anlage – ein sogenannter symmetrischer Fünfflügelbau mit Haupthaus – bestand aus zwei- und dreigeschossigen verputzten Gebäuden. Nach dem Ende der DDR verfiel das Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau zur Wohnanlage seit dem Jahr 2017 werden dem Ensemble zwei komplett neue Flügel im Bauhausstil hinzugefügt. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wird kernsaniert. Insgesamt sollen hier 86 Luxusapartments entstehen, die an private Interessenten verkauft werden. Diese können die Immobilien entweder selbst nutzen oder vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. August  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Kulturhaus in Zinnowitz: Dächer nun alle dicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nachrichten vom Zinnowitzer Kulturhaus: Das Millionenbauprojekt im Herzen des Ostseebades erhält neuen Schwung. In dieser Woche wurde der letzte der drei Kräne vor dem Haus abgebaut. Mehr als fünf Jahre lang prägten die Arbeitsgeräte das Ortsbild der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Steffen Sendler, Geschäftsführer von „Sendler &amp;amp; Company“ aus Berlin, berichtet, ist die Sanierung auf einem guten Weg. Der Diplom-Architekt steuert das Projekt im Auftrag des internationalen Investors sowie des für die Umsetzung verantwortlichen Entwicklers und ist für die Bauleitung bei Paket- und Einzelvergaben zuständig. Im Herbst 2025 gab es einen Investorenwechsel.&lt;br /&gt;
Die in London ansässige Fidera Group, ein auf Unternehmen in Krisensituationen spezialisierter Finanzinvestor, will das Projekt retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr begannen Dachdecker von der Insel Rügen damit, Dächer, Dachterrassen und Balkone abzudichten. Diese Arbeiten sind in allen Gebäuden nahezu abgeschlossen. „Unser Ziel ist es, dass bis zum Winter ein Großteil der Fenster verbaut ist, damit der Innenausbau weitergehen kann“, so Steffen Sendler. Sowohl die Arbeiter als auch das Material brauchen Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen befinden sich im engen Austausch mit der Denkmalbehörde. Die Herausforderung ist, dass das Hauptgebäude unter Denkmalschutz steht, sich die baulichen Anforderungen in den vergangenen Jahren jedoch stark verändert haben. „Eine solche Sanierung besteht aus vielen Kompromissen“, erklärt Sendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neubau an der Nordseite (Dannweg) soll das Wärmeverbundsystem an die Wand montiert, anschließend das Gebäude verputzt werden. Ebenso ist noch in diesem Jahr die Herrichtung einer Musterwohnung geplant, damit sich potenzielle Käufer ein besseres Bild machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Altbau ist alles komplexer. Zunächst müssen die Ziegel vorbereitet werden, damit anschließend Putz aufgetragen werden kann. Dieser soll in Abstimmung mit der Denkmalbehörde die ursprüngliche Farbe erhalten – grau-braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen Sendler hat noch eine gute Nachricht im Gepäck: Wenn die Arbeiten auf der Baustelle mit dieser Geschwindigkeit weitergehen, soll das Projekt Ende 2027 abgeschlossen sein. „Erst werden die Nebengebäude fertig und dann die Hauptgebäude“, erklärt er. Insgesamt entstehen 86 Luxuswohnungen, rund die Hälfte ist bereits verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zinnowitzer sind skeptisch: Die Arbeiten auf einer der größten Baustellen in Vorpommern gerieten bislang immer wieder ins Stocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154848</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154848"/>
		<updated>2026-08-18T07:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus [[Swinemünde]] erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Hier schliefen sogar Hollywood-Stars&lt;br /&gt;
125 Jahre lang diente das eindrucksvolle Gebäude mit Meerblick als Wellness-Hotel und empfing unter seinen Gästen auch den ein oder anderen Prominenten. &#039;&#039;&#039;Das „Palace“&#039;&#039;&#039; war eines der wenigen verbliebenen 5-Sterne-Hotels auf Usedom. Überregionale Bekanntheit erlangte das „Palace“, als dort im Jahr 2009 eine Filmcrew um Regisseur Roman Polanski und Schauspieler wie Pierce Brosnan, Kim Cattrall oder Ewan McGregor wochenlang wohnte, um den Film „Ghostwriter“ auf Usedom zu drehen. Am 30. November vergangenen Jahres ist das berühmte Hotel an der Promenade geschlossen worden, seitdem werden die Innenräume umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011, 2013===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen Gaststätte.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen.JPG|2013 Sportboote&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen 01.JPG|2013 abends&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 13. April Ostseezeitung von &#039;&#039;Hannes Ewert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Kulturhaus Zinnowitz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
wurde von 1953 bis 1957 erbaut und hatte zu DDR-Zeiten besondere Bedeutung für den Ort. Tausende Urlauber und Einheimische feierten hier gemeinsam und erlebten Veranstaltungen. Es gab einen Theatersaal, ein Tanzcafé, eine Bibliothek und einen Speisesaal mit Großküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der monumentalen Anlage – ein sogenannter symmetrischer Fünfflügelbau mit Haupthaus – bestand aus zwei- und dreigeschossigen verputzten Gebäuden. Nach dem Ende der DDR verfiel das Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau zur Wohnanlage seit dem Jahr 2017 werden dem Ensemble zwei komplett neue Flügel im Bauhausstil hinzugefügt. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wird kernsaniert. Insgesamt sollen hier 86 Luxusapartments entstehen, die an private Interessenten verkauft werden. Diese können die Immobilien entweder selbst nutzen oder vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. August  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Kulturhaus in Zinnowitz: Dächer nun alle dicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nachrichten vom Zinnowitzer Kulturhaus: Das Millionenbauprojekt im Herzen des Ostseebades erhält neuen Schwung. In dieser Woche wurde der letzte der drei Kräne vor dem Haus abgebaut. Mehr als fünf Jahre lang prägten die Arbeitsgeräte das Ortsbild der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Steffen Sendler, Geschäftsführer von „Sendler &amp;amp; Company“ aus Berlin, berichtet, ist die Sanierung auf einem guten Weg. Der Diplom-Architekt steuert das Projekt im Auftrag des internationalen Investors sowie des für die Umsetzung verantwortlichen Entwicklers und ist für die Bauleitung bei Paket- und Einzelvergaben zuständig. Im Herbst 2025 gab es einen Investorenwechsel.&lt;br /&gt;
Die in London ansässige Fidera Group, ein auf Unternehmen in Krisensituationen spezialisierter Finanzinvestor, will das Projekt retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr begannen Dachdecker von der Insel Rügen damit, Dächer, Dachterrassen und Balkone abzudichten. Diese Arbeiten sind in allen Gebäuden nahezu abgeschlossen. „Unser Ziel ist es, dass bis zum Winter ein Großteil der Fenster verbaut ist, damit der Innenausbau weitergehen kann“, so Steffen Sendler. Sowohl die Arbeiter als auch das Material brauchen Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen befinden sich im engen Austausch mit der Denkmalbehörde. Die Herausforderung ist, dass das Hauptgebäude unter Denkmalschutz steht, sich die baulichen Anforderungen in den vergangenen Jahren jedoch stark verändert haben. „Eine solche Sanierung besteht aus vielen Kompromissen“, erklärt Sendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neubau an der Nordseite (Dannweg) soll das Wärmeverbundsystem an die Wand montiert, anschließend das Gebäude verputzt werden. Ebenso ist noch in diesem Jahr die Herrichtung einer Musterwohnung geplant, damit sich potenzielle Käufer ein besseres Bild machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Altbau ist alles komplexer. Zunächst müssen die Ziegel vorbereitet werden, damit anschließend Putz aufgetragen werden kann. Dieser soll in Abstimmung mit der Denkmalbehörde die ursprüngliche Farbe erhalten – grau-braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen Sendler hat noch eine gute Nachricht im Gepäck: Wenn die Arbeiten auf der Baustelle mit dieser Geschwindigkeit weitergehen, soll das Projekt Ende 2027 abgeschlossen sein. „Erst werden die Nebengebäude fertig und dann die Hauptgebäude“, erklärt er. Insgesamt entstehen 86 Luxuswohnungen, rund die Hälfte ist bereits verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zinnowitzer sind skeptisch: Die Arbeiten auf einer der größten Baustellen in Vorpommern gerieten bislang immer wieder ins Stocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Denkmale_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=154847</id>
		<title>Denkmale der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Denkmale_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=154847"/>
		<updated>2026-08-18T06:27:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Gedenken für Güstrower-Feuerwehrkameraden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vortrag Denkmale Güstrow.jpg|thumb|250px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d2/G%C3%BCstrow_Heimat_Denkmale.pdf|[[medium:G%C3%BCstrow_Heimat_Denkmale.pdf|Vortrag Denkmale Güstrow pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|Studie über Denkmale 128 Seiten pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrengrabstätten in Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage Güstrow - Bilder, Hinweise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::„Ein Ort, an dem Kulturdenkmale verfallen,&lt;br /&gt;
:::ist wie ein Mensch, der sein Gedächtnis verliert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motto zum Tag des offenen Denkmals am 12. September 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer Studie über Denkmale und andere bildnerische Werke in Güstrow möchten wir auf einige Zeit-Zeugnisse in unserer Heimatstadt aufmerksam machen, deren Erhaltung als Kulturgut, sowohl aus stadtgeschichtlicher als auch aus persönlicher Sicht, von Bedeutung für Güstrows Einwohner und Besucher sein sollten. Als gebürtige Güstrower sind wir an der Erhaltung möglichst aller Zeugnisse unserer Stadtgeschichte interessiert. Die Denkmalliste des Landkreises Güstrow enthält allein über 500 schützenswerte Gebäude und Gebäudekomplexe. Die Bewahrung dieser Kulturgüter ist nicht nur eine finanzielle Angelegenheit, die die örtlichen Verwaltungen zu regeln haben, sondern sie betrifft auch sehr oft private Eigentümer und die Allgemeinheit. Wir möchten mit dieser Studie sowohl die Geschichte einiger Denkmale und ihrer Erbauer in Erinnerung rufen als auch auf Ereignisse aufmerksam machen, die den Verlust oder die Beschädigung einzelner Kunstwerke zur Folge hatten. Wir fanden auch schützenswerte bildnerische Werke, die bisher nicht durch die Aufnahme in die Denkmalliste staatlich geschützt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern ist auch wegen seiner 25000 Denkmale ein interessantes Besucherziel. Alle Denkmale sind nicht nur durch natürlichen Verfall gefährdet, sondern sind leider auch durch Vandalismus und Unachtsamkeit stets in großer Gefahr, für immer verloren zu gehen. Die Liebe zur Heimat schließt die Bewahrung der Denkmale in ihren unterschiedlichsten Formen mit ein. Die kleinen und großen Kunstwerke, die unsere Güstrower Vorfahren uns „vererbt“ haben, gilt es sowohl im eigenen Interesse als auch für künftige Generationen zu erhalten. Mit der gesellschaftlichen Veränderung geht auch eine veränderte Bewertung der Denkmale einher. In der Regel gab es zu Denkmalen immer unterschiedliche Ansichten. Die Beseitigung von „unliebsamen“ Denkmalen ist jedoch nicht der richtige Weg, um sich mit Fehlentwicklungen der eigenen Vergangenheit auseinander zu setzen. Solche Denkmale können hingegen hilfreich sein beim Nachdenken und Beurteilen der gesellschaftlichen Entwicklung. Insofern können sie den jeweiligen Betrachter auch zur Kritik, zur Selbstkritik und zum Bedauern zeitgeschichtlicher Entwicklungen herausfordern.&lt;br /&gt;
Im § 1 des Denkmalschutzgesetzes von Mecklenburg-Vorpommern steht geschrieben: &lt;br /&gt;
Die Aufgabe des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege ist, die Denkmale als Quellen der Geschichte und Tradition zu schützen, zu pflegen, wissenschaftlich zu erforschen und auf eine sinnvolle Nutzung hinzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Ohne einen pfleglichen Umgang mit seinen Kulturstätten verliert Güstrow nicht nur seine Geschichte, sondern auch sein schönes Angesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Anfertigung dieser Studie fanden wir bereitwillige Unterstützung durch &#039;&#039;&#039;Frau Soltwedel&#039;&#039;&#039; (Archiv der Stadt Güstrow „Heinrich Benox“), Frau &#039;&#039;&#039;Diekow-Plassa&#039;&#039;&#039; (Museum der Stadt Güstrow) und &#039;&#039;&#039;Frau Heidler&#039;&#039;&#039; (Historische Bibliothek des Museums der Stadt Güstrow). Viele auskunftsbereite Güstrower Bürger zeigten Interesse an unserem Vorhaben und beeinflussten durch Gespräche unser Quellenstudium und unsere Aufzeichnungen. Wir danken &#039;&#039;&#039;Propst Helwig und Küster Steinhagen&#039;&#039;&#039; (Domkirche), &#039;&#039;&#039;Pastor Ortmann und Küsterin Tschritter&#039;&#039;&#039; (Pfarrkirche), weiteren Mitarbeitern und Helfern in verschiedenen Einrichtungen und vielen Privatpersonen. Bei einer Lesung anlässlich der Landeskulturtage 2006 konnten wir unsere Studie einem Kreis interessierter Güstrower erstmals öffentlich vorstellen. Wir hatten Gelegenheit in persönlichen Gesprächen beim Landrat und beim Bürgermeister unsere Studie zu übergeben und empfingen hierfür anerkennende Worte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hielten wir Vorträge mit interessanten Diskussionen im Kreis der Güstrower Denkmalschützer. Bei Herrn Kowalzik (SVZ), dem wir unserer Studie übergaben, fanden wir dadurch Anerkennung, dass er über unserer Arbeit im „Güstrower Anzeiger“ berichtete. Dies führte zu zahlreichen interessanten und hilfreichen Anrufen von Güstrower Bürgern bei uns. Für das Interesse an unserer Arbeit möchten wir allen herzlich danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien (DK) und Gernot Moeller (GM),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkmale der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte|Bilder chronologisch geordnet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkmale Güstrows==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Denkmale chronologisch - Bilder und Erklärungen, Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Borwin-Brunnen, Pferdemarkt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Borwin Brunnen Pferdemarkt.jpg|Borwin Brunnen &lt;br /&gt;
Datei:Borwin Brunnen 2003 Silvester.jpg|2003 Silvester&lt;br /&gt;
Datei:Borwin Brunnen Reparatur.jpg|Reparatur&lt;br /&gt;
Datei:Borwin Brunnen 2017 Silvester.jpg|2017 Silvester Schaden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekrönungsfigur des Brunnens wurde zur Erinnerung an den &#039;&#039;&#039;Stadtgründer Heinrich Borwin II.&#039;&#039;&#039;, Fürst des Landes Rostock und Werle, der seinen Sitz nach Güstrow verlegt hatte, aus Sandstein gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1889&#039;&#039;&#039; errichtet aus Anlass der Fertigstellung der Güstrower Wasserleitung. Das Denkmal (Standbild) fertigte der Bildhauer Richard Thiele aus Hamburg, ein Lehrer von Ernst Barlach, an. Es stellt den Stadtgründer mit der Urkunde zur Stadtgründung in seiner rechten Hand dar, während er sich mit der linken Hand auf einen Schild stützt, auf dem der Rostocker Greif dargestellt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Säule und die Schale arbeitete der &#039;&#039;&#039;Bildhauer Cuwio&#039;&#039;&#039; aus Lübeck. Die noch erforderlichen Steinmetzarbeiten führte die Firma Scheinpflug aus Waren aus. An der Brüstung des unteren Wasserbeckens befindet sich der Werle’sche Stierkopf und das Güstrower Stadtwappen. In erhabenen Buchstaben zeigt der Unterbau aus Sandstein die lateinische Inschrift, welche in der Übersetzung lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;“Sowohl unsere Zeitgenossen als unsere Nachfolger späterer Zeiten sollen wissen, dass wir dem Wunsche unserer Bürger von Güstrow mit freundlichem Wohlwollen entgegenkommend, denselben das Schwerinische Stadtrecht, welches unser Vater ihnen verliehen hatte, bestätigen.“ &lt;br /&gt;
Unter dieser Urkunde ist hinzugefügt: &lt;br /&gt;
;„Zur Erinnerung an Heinrich Borwin II., Fürst zu Mecklenburg, dem Stifter der Stadt, ist nach Vollendung der Wasserwerke dieser Brunnen errichtet im Jahre 1889.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittel in Höhe von 12.000 M wurden seinerzeit einem Fonds zur Verschönerung der Stadt entnommen. Der Entwurf stammt von Baurat Georg Daniel. Der Baumeister Georg Daniel wurde 1829 in Rehna geboren und war als Architekt und Denkmalpfleger in Schwerin tätig. Der Brunnen war viele Jahre defekt. Eine Renovierung zu DDR-Zeiten führte zu einer zeitweiligen Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Brunnens.&lt;br /&gt;
1999 erfolgte eine weitere Renovierung mit Städtebaufördermitteln, Spenden der Volks- und Raiffeisenbank und anderer Spender, die die Funktionsfähigkeit dann dauerhaft wiederherstellte. In der Silvesternacht 2003/2004 wurde ein Teil des Denkmals durch randalierende Güstrower Jugendliche erheblich beschädigt. Die Reparatur kostete damals ca. 40000 €, welche z.T. mit Spendenmittel der Güstrower Einwohner für das Denkmal abgedeckt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neuerliche Anschlag in der Silvesternacht 2017/2018 wird weit darüber liegende Kosten verursachen. Diese sinnlose Beschädigung ist auch eine Tat, die sich gegen die sich gerade entwickelnde Tradition eines Güstrower Brunnenfestes richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das großherzogliche mecklenburgische Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Mecklenburg 1.jpg|Wappen Mecklenburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das großherzogliche mecklenburgische Wappen in einfacher Gestaltung war ein Stierkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vollständige Wappen bestand aus sechs Feldern und einem Mittelschild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erinnert an die sieben Landesteile, aus denen im Laufe der Geschichte 1348 Herzogtümer bzw. ab &#039;&#039;&#039;1815&#039;&#039;&#039; die beiden Großherzogtümer hervorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Felder hatten folgende Bedeutung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1. Herzogtum Mecklenburg: Auf goldenem Grund ein schwarzer Stierkopf mit aufgerissenem Maul und ausgestreckter roter Zunge. Auf dem Kopf trägt er silberne Hörner und eine goldene Lilienkrone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2. Herrschaft Rostock: Auf blauem Grund ein goldener Greif mit ausgestreckter Zunge und aufgehobener rechten Vorderklaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:3. Fürstentum Schwerin: Ein quer geteiltes Feld; in der oberen blauen Hälfte befindet sich ein goldener Greif, in der unteren silbernen Hälfte ein grünes Viereck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:4. Fürstentum Ratzeburg: Auf rotem Grunde befindet sich ein silbernes Kreuz mit goldener Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:5. Herrschaft Stargard: Auf rotem Grunde ein silberner weiblicher Arm mit goldenem Ring zwischen Daumen und Zeigefinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:6. Fürstentum Wenden: Auf goldenem Grund ein schrägliegender Stierkopf mit silbernen Hörnern und goldener Lilienkrone, aber mit geschlossenem Maul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:7. Grafschaft Schwerin: Der quer geteilte Mittelschild; die obere Hälfte ist rot, die untere golden. Das großherzoglich mecklenburgische Wappen wurde links von einem Stier und rechts von einem Greif gehalten und war mit einer Königskrone geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz führte Wappen und Titel mit dem Großherzog von Mecklenburg-Schwerin gemeinschaftlich. Der Titel beider Großherzöge lautete: „Großherzog von Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Schwerin und Ratzeburg, Graf zu Schwerin, der Lande Rostock und Stargard Herr“ Die Landesfarben Mecklenburgs waren früher blau, gelb, rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappen wurden zum Teil mit allegorischen Darstellungen versehen, um Begriffe gleichnishaft zu veranschaulichen.&lt;br /&gt;
Als Sinnbilder für die Rechtssprechung befinden sich am Güstrower Gerichtsgebäude neben dem Wappen zum Beispiel Darstellungen mit Spiegel, Waage und Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Bilder aus der mecklenburgischen Geschichte und Sagenwelt… Dr. R. Wagner, 1914, Verlag A. Stein’s Verlagbuchhandlung Potsdam&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brunnen in Bülower-Burg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brunnen Stein.jpg| Thomas Nugent 1766&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein am Brunnen in Bülower-Burg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übersetzung der Inschrift auf dem Findling lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Brunnen ist sehr schön Thomas Nugent London 1766 - Wir bauten 1964 G. W. 97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem englischen Gelehrten und Historiker Thomas Nugent war die mecklenburgische Geschichte bereits aus Studien bekannt, als er &#039;&#039;&#039;1766&#039;&#039;&#039; die Heimat der englischen Königin  Charlotte bereiste. Diese war am 19.05.1744 als Sophie Charlotte, Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz, in Mirow geboren. 1761 wurde sie durch die Heirat mit König Georg III. als Königin Charlotte Königin von Großbritannien und Irland und Kurfürstin (später Königin) von Hannover. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Verbindung interessierten sich die Briten für die beiden mecklenburgischen Herzogtümer. Mehrere Monate bereiste Thomas Nugent die beiden Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt sich unter anderem in Wismar, Ludwigslust, Schwerin, Rostock, Doberan, Güstrow, Bützow, Waren, Neustrelitz, Mirow und Neubrandenburg sowie in vielen kleinen Orten auf. Ein Ausflug zu Fuß führte ihn auch von Güstrow über Bülower-Burg nach Bülow. Er schrieb hierüber in „Reisen durch Deutschland und vorzüglich durch Mecklenburg“ in seinen 1781/82 in deutscher Fassung veröffentlichten Reisebriefen, zuletzt herausgegeben von Sabine Bock und 1998 im Schweriner Verlag Thomas Helms erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Auf halbem Wege trafen wir auf einen angenehmen Lustort, der Brunnen genannt, der von einer vortrefflichen und sehr gesunden Quelle, die in dieser Gegend entspringt, den Namen haben soll. Inzwischen wird dieser Ort doch nur vorzüglich um des schönen Weins willen, den man hier haben kann, besucht, und auch wegen der vortrefflichen Alleen und Spaziergänge, die hier dicht, an einem angenehmen See liegen“.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war der Güstrower Günther Woese, der den vor Ort gefundenen Findling &#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; bemeißelte. Aus eigener Verbundenheit mit dem „Brunnen“ und in inhaltlicher Übereinstimmung mit den damals ca. 230 Jahre alten Empfindungen des Engländers, wählte er seinen Text „Brunnen is most beautiful“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufstellung des Denkmals erfolgte durch weitere interessierte Anwohner, hauptsächlich durch Paul Metz und Manfred Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Denkmal für Carl Philipp Emanuel Bach===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bach Entwurf 1783.jpg|Entwurf des Denkmals 1783&lt;br /&gt;
Datei:Bach C.P.E. Gemälde.jpg|Gemälde C.P.E. Bach&lt;br /&gt;
Datei:Bach Schauspielhaus Berlin.jpg|Büste im Schauspielhaus berlin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Denkmal für Carl Philipp Emanuel Bach im Güstrower Rathaus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Recherchen in der historischen Bibliothek unseres Museums wurden wir auf einen Schriftwechsel aufmerksam, der 1925 zwischen den Herren Heinrich Miesner aus Flensburg und Friedrich Schult aus Güstrow geführt wurde. Herr Miesner schrieb an seiner Dissertation und war als cand. phil. und Gymnasialmusiklehrer an der Klärung folgenden Sachverhaltes interessiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miesner war beim Lesen der vom preußischen Finanzminister Bitter 1868 veröffentlichten Biographie über C.P.E. Bach, auf eine Quellenangabe im „Magazin für Musik“ (Jahrgang 1, 1783, Seite 556 – 557, Herausgeber war Professor Carl Friedrich Carsten in Kiel) gestoßen, in der von der &#039;&#039;&#039;Enthüllung eines Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Denkmals im Güstrower Rathaus, anlässlich des Konzertes der Güstrowschen musikalischen Societät, am 04.03.1773 die Rede war&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist zu lesen: „Am 4ten März dieses Jahres, stiftetet die Güstrowsche musikalische Societät dem Vater unserer deutschen Musiker, Herrn Carl P. E. Bach, an dem am 4ten Februar neu erbauten Orchester, ein Denkmal, von dem ich Ihnen eine Zeichnung hierbey sende. Das Publikum, welches zu einem Concert eingeladen war, ward nicht wenig überrascht da ihm sogleich beym Eintreten im Saal, dieser Gegenstand ins Auge fiel.“ Bei der musikalischen Societät handelte es sich um eine Vereinigung Güstrower Musiker und musizierender Bürger, dessen Orchester seit dem 03.10.1781 Konzerte im Rathaussaal gab. Das Orchester wurde von dem in Güstrow als Organist an der Pfarrkirche tätigen Johann, Carl, Christian Fischer geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miesners erste Anfragen an den Rat der Stadt vom 07.09.1925 lauteten: „Hat dort solches Denkmal gestanden? Steht es noch?“ Ein in Güstrow angebrachter Bearbeitungsvermerk auf dem Original lautete „Es liegt wohl Ortsverwechselung vor (Unterschrift)…, weiterer Vermerk ist nicht lesbar). Die schriftliche Antwort des Rates der Stadt Güstrow hierauf fanden wir in dem von Heinrich Miesner 1929 geschriebenen Buch „Philipp Emanuel Bach in Hamburg – Beiträge zu seiner Biografie und zur Musikgeschichte seiner Zeit“, Neudruck Dr. Martin Sändig oHG., Wiesbaden 1969. Dort auf der Seite 48 steht: „Auf eine Anfrage beim Rate der Stadt Güstrow erhielt ich zur Antwort (09.09.25), daß dort von einem Denkmal Ph. E. Bach nichts bekannt sei. („Güstrau“ ist die alte Schreibweise für Güstrow).“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miessner schrieb dennoch am 18.09.1925 eine weitere Karte an Friedrich Schult und nannte noch einmal genau die Quellen seiner Informationen über das Bach-Denkmal in Güstrow. Friedrich Schult benannte in seinem Antwortbrief vom 24.09.1925 an H. Miesner ebenfalls mehrere Schriftquellen zum Vergleichen, in denen von diesem Konzert berichtet wurde (am 04.03. 1783; vergl. Mecklenburgische Nachrichten, Fragen und Anzeigen, Schwerin, 1783, 9. Stück, und das „Magazin für Musik“, 1783, S. 557). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war jedoch immer noch nicht bewiesen, ob es am 04.03.1783 zur Enthüllung eines Denkmals für Carl Philipp Emanuel Bach im Güstrower Rathaus gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach Kenntnis von Friedrich Schult von diesem Denkmal „keine noch so bescheidene Spur erhalten geblieben ist“, interessierten wir uns weiter für diesen nach unserem Verständnis immer noch ungeklärten Sachverhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst übergaben wir den Schriftwechsel Miesner – Schult an Frau Johanna Schult, der Schwiegertochter von Friedrich Schult, die diesen noch einmal vollständig und somit zweifelsfrei für uns transkribierte und uns später noch einen kurzen unveröffentlichten Text von Friedrich Schult über Johann, Carl, Christian Fischer mit einem einzigen Satz zu dem von Fischer enthüllte Denkmal übergab. Hierfür danken wir ihr herzlich. Dieser Satz lautete “Es ist kaum bekannt, dass auf sein Betreiben im Güstrower Rathause das erste Denkmal Carl, Philipp, Emanuel Bachs geweiht wurde (am 4.März 1783; vergl. Mecklenburgische Nachrichten, Fragen und Anzeigen, Schwerin, 1783, 9. Stück, und das Magazin für Musik, 1783, S. 557) ein Denkmal, von dem sich keine noch so bescheidene Spur erhalten hat.“ – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Fernleihe beschaffte uns unsere Güstrower Bibliothek den Mikrofilm „Mecklenburgische Nachrichten“ von der Universitätsbibliothek Rostock und die veröffentlichte Dissertation Heinrich Miesners über C.P.E. Bach (H. Miesner: Philipp Emanuel Bach in Hamburg. Leipzig 1929, Ndr. Wiesbaden 1969) aus Wolfenbüttel. Den Mitarbeiterinnen der Güstrower Uwe Johnson Bibliothek gilt für ihre hilfreiche Unterstützung unser besonderer Dank. Wir bemühten uns ohne Erfolg um die Unterstützung des gebürtigen Güstrower Erich Wolfgang Krüger, heute Professor an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar im Fach Violine und Mitwirkender in verschiedenen Kammerorchestern, die die Werke von C.P.E. Bach international zu Gehör brachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fanden im Internet Beiträge zur Bach-Forschung des Bach-Archivs Leipzig und setzten uns mit Dr. Wolfram Ensslin in Verbindung, der an einem Forschungsprojekt Bach-Repertorium arbeitet, um von dort Auskunft zum Quellenmaterial bzw. Kopien von den Originaltexten zu erhalten. Wir wollten nicht die aneinander gefügten Zitate mehrerer Autoren verwenden, sondern eine Kopie des „Magazin für Musik“ aus dem Jahre 1783 direkt betrachten. Inzwischen erhielten wir die gewünschte Kopie aus dem Bach-Archiv per E-Mail. Schließlich konnten wir noch in Erfahrung bringen, dass unter der Bezeichnung „Carl Philipp Emanuel Bach: Dokumente zu Leben und Wirken aus der zeitgenössischen Presse 1767 – 1790“ eine Arbeit von Barbara Wiermann von der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy“ Leipzig existiert, in der eine Abbildung des Güstrower Bachdenkmals enthalten sein soll. – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Telefongespräch erklärte uns die Autorin, dass es sich bei dem Güstrower Denkmal um eine Zeichnung des Denkmals (möglicherweise um einen Entwurf?) für ein C.P.E. Bach Denkmal handele, welches wahrscheinlich aber nie zur Ausführung gekommen sei. Eine Kopie der Zeichnung Fischers, wie sie seinerzeit im Magazin für Musik erschien, wurde uns zugesandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Herrn Doktor Ensslin vom Bach-Archiv und Frau Barbara Wiermann für ihre hilfreiche Unterstützung zur Klärung der offenen Fragen um das Bachdenkmal in Güstrow. Wir haben lange und intensiv nach einem Denkmal gesucht, welches nach Aussage von verschiedenen achtenswerten Personen, ja teilweise „Experten“, am 04.03.1783 im Güstrower Rathaus enthüllt worden ist bzw. enthüllt worden sein soll bzw. die Angabe Güstrow vermutlich eine Ortsverwechselung sei bzw. vielleicht auch nur sinnbildlich im Rahmen des tatsächlich stattgefundenen Konzertes eine Ehrung für C.P.E. Bachs „dem Vater der deutschen Musiker“ erfolgt sei. Wenn wir auch keine dieser vielen widersprüchlichen Ansichten zu unserer eigenen gemacht haben, so haben wir sie doch alle beachtet und können nun dank unserer Beharrlichkeit und den heutigen Möglichkeiten der Kommunikation und des Gedankenaustausches die Fragen des Herrn Heinrich Miesner an den Rat der Stadt&lt;br /&gt;
Güstrow aus dem Jahre 1925, „Hat dort solches Denkmal gestanden? Steht es noch?“ endgültig befriedigend beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für uns als erwiesen, dass am 04.03.1783 anlässlich eines Konzertes der Güstrower musikalischen Societät im Güstrower Rathaus ein C.P.E. Bach-Denkmal enthüllt wurde. Das Denkmal war nach unseren Erkenntnissen nicht nur eine Zeichnung, sondern eine gegenständliche Darstellung, möglicherweise ein erster modellierter Entwurf von Johann, Carl, Christian Fischer, der persönlich diese Nachricht von der Enthüllung des Denkmals auch an das „Magazin für Musik“ übersandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein endgültiges künstlerisch gestaltetes Denkmal zur Ehrung C.P.E. Bachs durch einen namentlich bekannten Künstler im Güstrower Rathaus oder an anderem Orte in Güstrow fanden wir keine Anhaltspunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Güstrower Denkmal nach den Vorstellungen von Johann, Carl, Christian Fischer einmal aussehen sollte, zeigt die nachstehende Zeichnung, die Teil seiner Nachricht an das „Magazin für Musik“ 1883 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meilensteine auf Güstrower Gebiet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Postmeilenstein Gutow.jpg|Postmeilenstein in Gutow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vor dem Haus 1 in Gutow steht ein &amp;quot;Postmeilenstein&amp;quot;, &lt;br /&gt;
dessen noch erkennbare aber nicht mehr lesbare Inschrift nicht wie üblich in Richtung der Landstraße I. Ordnung weist, sondern, um mehr als &#039;&#039;&#039;90 Grad im Uhrzeigersinn verdreht&#039;&#039;&#039;, nach Osten zeigt. Dies wird nur einem aufmerksamen Beobachter auffallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Bewohner des Hauses konnten wir erfahren, dass der Meilenstein einst bei der Verlegung der Gasleitung innerhalb der Ortslage im Wege stand. Um die Leitung gerade verlegen zu können, wurde der Postmeilenstein zeitweilig von seinem Standort entfernt und nach der Verlegung des Gasrohres auf seinen früheren Platz, nun jedoch oberhalb der Gasleitung, zurückgestellt. Offensichtlich hatten die Leute, die sich an dem Stein zu schaffen machten, keine Ahnung von dessen Bedeutung für den Postverkehr früherer Jahre und beachteten die Lesbarkeit der Inschrift für vorbeifahrende Gespannführer nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1813 die Franzosen Mecklenburg verlassen mussten, wollte Mecklenburg auch keine preußische Post mehr dulden. 1815 beauftragte der Landesherr Friedrich Franz I. den Ludwigslust er Artilleriehauptmann J. C. H. von Seydewitz mit den Vermessungsarbeiten für Post- und Frachtstraßen zwischen Städten und Orten des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin. In dessen Bekanntmachung vom &#039;&#039;&#039;30. August 1816 heißt es:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Auf aller höchsten Befehl von mir gemessene Entfernungen Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinscher Städte und Örter, die Meile zu 22713,198 Pariser gleich 25236,887 Mecklenburgischen Landmesserfüßen gerechnet. (Eine Postmeile betrug 7,5 km). 1824 fanden erste Verhandlungen zur Errichtung von Kunststraßen (Chausseen) im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin in Ludwigslust statt. Im Zuge der Straßenbauarbeiten erfolgte auch die Aufstellung von Meilensteinen in 7,5 Km Entfernung voneinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den preußischen Steinen, die rechts der Straßen stehen, befinden sich die Steine in Mecklenburg an der linken Straßenseite. Hieraus lässt sich schließen, dass der in Gutow (noch) vorhandene Postmeilenstein der erste Meilenstein an der Poststraße von Güstrow nach Goldberg ist. Als der höchste und schönste Meilenstein seiner Art in Mecklenburg präsentiert sich der auf „Geheiß“ des Großherzogs 1830 errichtete Obelisk an der B 5 in Ludwigslust, dieser diente lange Zeit als Nullpunkt bei den Vermessungsarbeiten in Mecklenburg-Schwerin. Üblicherweise begann die Straßenvermessung auf dem Marktplatz, den es in Ludwigslust jedoch nicht gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auf diesen Beitrag reagierte mit nachstehender wesentlicher Ergänzung, Herr Olaf Grell, Forschungsgruppe Meilensteine e. V., die wir hier vollständig wiedergeben und uns für die detaillierten Ausführungen bedanken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; Es ist richtig, dass umgangssprachlich von &#039;&#039;&#039;Postmeilensteinen&#039;&#039;&#039; die Rede ist. Allerdings wurden Postmeilensteine nur bis etwa 1806 aufgestellt. Wie der Name sagt, erfolgte die Aufstellung der Meilensteine durch die jeweiligen Postverwaltungen (z. B. in Sachsen und Preußen). Die wohl berühmtesten und prächtigsten Postmeilensteine sind die kursächsischen Postmeilensäulen des 18.Jahrhunderts. Auch deshalb hat sich der Begriff wohl eingeprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1815 änderten sich die Zuständigkeiten und Meilensteine wurden jetzt nur noch im Zusammenhang mit dem Bau neuer Kunststraßen (Chausseen) aufgestellt. Dies geschah nicht mehr durch die Post, sondern durch die jeweiligen Straßenbauverwaltungen (oder in Mecklenburg auch durch private Chausseebau-Aktiengesellschaften). Deshalb spricht man ab 1815 nur noch von Chausseemeilensteinen. In den mecklenburgischen Herzogtümern wurden nachweislich Meilensteine erst ab etwa 1824 aufgestellt. Somit fallen diese also in die Epoche des Chausseebaus und sie sind damit keine Postmeilensteine mehr, sondern Chausseemeilensteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; In Mecklenburg-Schwerin und auch in Mecklenburg-Strelitz galt in der Zeit der Meilensteinsetzung die preußische Meile als Entfernungsmaß (1 Meile = 7,53248 km). Insofern wurden die Meilensteine ursprünglich alle in diesem Entfernungsmaß aufgestellt. In Mecklenburg-Schwerin stellte man aber auch zusätzlich noch Halbmeilensteine auf. Damit standen alle halbe Meile an den Chausseen Meilensteine in der Folge&lt;br /&gt;
(Nullpunkt)-Halbmeilenstein-Ganzmeilenstein-Halbmeilenstein-Ganzmeilenstein usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3.&#039;&#039;&#039; Ob die Meilensteine an der linken oder rechten Straßenseite aufgestellt wurden, hat nicht mit &amp;quot;Preußen&amp;quot; oder &amp;quot;Mecklenburg&amp;quot; zu tun. Dies war nur eine rein pragmatische Festlegung, die abhängig von der konstruktiven Gestaltung der Chaussee war. Normalerweise bestand die Chaussee aus zwei Fahrbahnteilen, einem Winterweg (der speziell befestigt oder gepflastert war) und einem Sommerweg (der aus Sandbestand). Gemäß den Anweisungen zum Chausseebau sollten die Meilensteine auf der Seite des Sommerweges aufgestellt werden. Ob der Sommerweg nun rechts oder links angelegt wurde, hing mit den örtlichen Gegebenheiten zusammen. Nur zwei Beispiele: an der Chaussee von Ludwigslust nach Lauenburg (Nullpunkt in Ludwigslust) stehen die Meilensteine noch heute an den originalen Standorten an der linken Straßenseite. An der Chaussee von Ludwigslust nach Schwerin (Nullpunkt in Ludwigslust) und von Schwerin nach Güstrow (Nullpunkt in Schwerin) dagegen befinden sich die originalen Standorte der Meilensteine an der rechten Straßenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4.&#039;&#039;&#039; Im Zusammenhang mit der Einführung des metrischen Systems in Deutschland gab es Veränderungen an den Meilensteinen. Die Einführung wurde im Norddeutschen Bund per Gesetz zum 01.01.1872 festgelegt (u. a. wurde erst hier die Meile zu 7,500 km festgelegt) und der vorgezogene Gebrauch bereits zum 01.01.1870 zugelassen. Wiederum per Gesetz wurde die Meile zum 01.01.1874 abgeschafft. Diese Regelungen hatten zur Folge, dass u.a. die Meilensteine von der bisherigen Meile zu 7,53248 km auf die Meile zu 7,500 km versetzt wurden. In Mecklenburg-Schwerin wurden danach aber die meisten Meilensteine auf Abstände von 5 Kilometern umgesetzt. Nur an wenigen Straßen blieben sie am originalen Standort erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Nullpunkt&#039;&#039;&#039; ist nicht üblicherweise auf dem Markt. Außerdem wechselten die Nullpunkte im Laufe der Zeit öfter. Für Mecklenburg gibt es für die Zeit des Chausseebaus zwei wichtige Nullpunkte: einmal in Ludwigslust der sogenannte Hauptmeilenstein vor dem Grabower Tor und für Mecklenburg-Strelitz ein Nullstein in der Mitte des Marktes in Neustrelitz. Weitere Nullpunkte konnten Stadttore, Postämter, Schlosstürme oder Denkmale sein. Im Zusammenhang mit den Veränderungen (Neuvermessungen) bei der Einführung des metrischen Systems wurden die Nullpunkte vielfach an wichtige Straßenkreuzungen/-abzweigungen verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu vorgenannten Themen gibt es eine schöne Buchveröffentlichung: Wolf Karge/Dieter Greßmann: „Planen, Pflastern, Asphaltieren … 150 Jahre Straßenbauverwaltung in Mecklenburg-Vorpommern“, VSVI Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Meilenstein in Gutow markiert heute die Position &amp;quot;5 km von Güstrow&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Als Bezugspunkt dürfte hier tatsächlich die Ecke Markt/Gleviner Straße in Güstrow dienen. Der Stein wurde also nach Einführung des metrischen Systems nach 1872 hierher versetzt. &#039;&#039;(Olaf Grell , Forschungsgruppe Meilensteine e.V.)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzstein am Parumer See===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grenzstein Parumer See.PNG|Grenzstein am Parumer See&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grenzsteine im Umland Güstrows&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein unmittelbar am &#039;&#039;&#039;Ostufer des Parumer Sees&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;kein Gedenkstein&#039;&#039;&#039; zur Erinnerung an das Unglück, sondern sehr wahrscheinlich ein &#039;&#039;&#039;Grenzstein&#039;&#039;&#039;, der die frühere westliche Stadtgrenze Güstrows markiert. Ähnliche Grenzsteine befinden sich in der Nähe des Grenzweges ab Schabernack in Richtung Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Unglück&lt;br /&gt;
Der 83-jährige frühere Güstrower Bürger und spätere Gesandte des Deutschen Kaisers in Madrid, Lissabon und Bern, Hofrat Rudolf Sprenger, beendete Ende Dezember 1926 in Wabern bei Bern seine Aufzeichnungen von Erinnerungen an seine Vaterstadt Güstrow, die im 1. Halbjahr 1927 in 121 Ausgaben des „Güstrower Anzeiger“ als Fortsetzungen, zunächst unter dem Titel „Aus Güstrows Vergangenheit“, und ab der 48. Folge als „Lebenserinnerungen eines alten Güstrowers“ veröffentlicht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 32. und 33. Fortsetzung im „Güstrower Anzeiger“ vom 29. und 30.03.1927 schildert er den tragischen Verlauf einer „Kahnfahrt auf dem Brunnensee“ zu Pfingsten (?) 1856 (?). “Es war Brauch, dass am Pfingstmorgen vor Sonnenaufgang die Dienstmädchen und jungen Leute in die Umgegend der Stadt auszogen um „Maien“, d.h. grüne Birkenzweige und Flaschen mit fließendem Wasser, das noch nicht von der Sonne beschienen war nach Hause zu bringen. Dieses Wasser sollte sich das ganze Jahr frisch erhalten und zu allen möglichen abergläubischen Gebräuchen Verwendung finden, besonders gerne benutzte man es zum Taufen von Kindern. Bessere Dienstboten zogen nachmittags mit Ihren Schätzen auf einen der Vergnügungsplätze, die im Umkreis der Stadt lagen. … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Brunnen“ lag an der Schweriner Chaussee, etwa eine halbe Meile von Güstrow. Unterhalb des Wirtschaftsgebäudes dehnte sich ein ziemlich großer See aus, an dessen Ufer zwei alte Fischerkähne lagen. Junge Burschen luden ihre Mädchen zu einer Seefahrt ein. Um die Boote sicherer zu machen, band man sie mit Stangen aneinander und bald waren sie mit jungem Volk besetzt. Die Fahrt begann mit fröhlichem Gesang, der aber bald in herzzerreißendem Geschrei ausklang. Man hatte im Übermute angefangen, die überfüllten Kähne von einer Seite auf die andere zu neigen, um die ängstlichen jungen Mädchen zu necken. Dadurch hatten sich die Verbindungsstangen gelockert und waren zerbrochen, und ein Kahn kippte über und alle Insassen fielen ins Wasser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu retten, klammerten sich die Ertrinkenden an den zweiten Kahn, den sie dadurch auch zum Umschlagen brachten. Einige 30 Personen waren von einem Augenblick zum andern in Todesangst versetzt und da die meisten des Schwimmens unkundig waren, ertranken nach verzweifelten Todeskämpfen nicht weniger als 16, meist blühende junge Mädchen. … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach einigen Tagen konnten alle Leichen geborgen und in die Stadt gebracht werden, wo sie feierlich in einem gemeinsamen Grabe bestattet wurden.“ Sprenger selbst erinnerte sich daran, dass er als 13-Jähriger einer der ersten gewesen sei, die diese Nachricht vom Unglücksort nach Güstrow überbracht hätten und eine Bedienstete aus dem elterlichen Haushalt unter den tödlichen Verunglückten gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Anmerkung der Autoren:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Wilhelm Mastaler&#039;&#039;&#039; benennt als das Datum des Unglücks den 10.06.1855, anlässlich des alljährlichen sommerlichen Brunnenfestes, -Quelle: „Eine Güstrower Stadtkunde“ Schriftenreihe des Archivs der Stadt Güstrow Nr.1, Herausgeber Stadt Güstrow 1996-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Angelika Schmiegelow Powell&#039;&#039;&#039; erwähnt in ihrem Buch „Güstrow im 20. Jahrhundert“ einen Brieftext des Schumachermeisters Hassebring, der damals an seinen Sohn schrieb, dass am 2. Sonntag nach Pfingsten bei einer Vergnügungsfahrt im Jahre 1855 das Unglück geschehen sei.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Daten decken sich und lassen die Vermutung zu, dass die Angabe des Herr Rudolf Sprenger, bezüglich des Datums des Unglücks falsch ist. (Zwischen dem Ereignis und seinen Aufzeichnungen vergingen immerhin ca. 70 Jahre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Namen der verunglückten Jugendlichen fanden wir in einer Kopie des Sterbebuches der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 11. oder 12. Juni 1855&#039;&#039;&#039; sind dort nacheinander 13 Todesfälle von Jugendlichen eingetragen, die nicht, wie üblich, von einer Totenfrau gemeldet wurden. Diese 13 Jugendlichen stammten alle aus ärmlichen Güstrower Verhältnissen. Sechs tödlich verunglückte Jungen waren Lehrlinge oder Handlanger bei verschiedenen Handwerkern. Die ertrunkenen 5 Mädchen waren zumeist Hausmädchen. Zwei Kinder gehörten einer Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauerfeier für alle Ertrunkenen wurde in der Pfarrkirche vor den 16 Särgen vom&lt;br /&gt;
Kirchenrat Loescher, unter Beteiligung aller Güstrower Pastoren, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güstrower nahmen sehr zahlreich am Trauergottesdienst für die Verunglückten teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;„Güstrower Zeitung“ vom 11.06.1855&#039;&#039;&#039; ff wurde sehr umfangreich und detailliert über das Unglück berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier fanden wir auch die restlichen Namen von zwei Verunglückten die nicht aus Güstrow stammten und die Namen der an einer Spendenaktion beteiligten Güstrower Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spendenaktion wurde nach einem Aufruf der Güstrower Herren A. Vermehren, A. Türk, Fr. Löscher und&lt;br /&gt;
I. Tarnow durch den Kaufmann Strade und den Maler Weihnacht organisiert und öffentlich Rechenschaft über die Verwendung der eingegangenen milden Gaben gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ausgabe der „Güstrower Zeitung“ vom 14.06.1855 konnten wir entnehmen, dass die Verunglückten in einer gemeinsamen Gruft auf dem Friedhof an der Rostocker Straße beerdigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Begräbnisplatz auf den Friedhof ist nicht bekannt, da die Beerdigungen von 1855 nur unvollständig in den Unterlagen nachweislich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Elisabethstein in den Güstrower Heidbergen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Elisabeth Stein 1.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Elisabeth Stein 2.PNG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gedenkstein steht seit &#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039; in den Güstrower Heidbergen. Er erinnert an die Bepflanzung dieses einst unfruchtbaren Heidelandes auf Veranlassung der ersten Ehefrau Elisabeth, des Herzogs Ulrich III. zu Mecklenburg, im Jahre &#039;&#039;&#039;1573.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth war einst als Prinzessin von Dänemark an den Güstrower Hof gekommen. Die Bepflanzung erfolgte durch Schüler der Güstrower Domschule. Die Umgebung des Gedenksteins wurde durch den Förderverein Güstrow e. V. vor Jahren würdig hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marie-Elisabeth-Stein im Primer, Wald westlich von Güstrow ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Marie-Elisabeth Stein Primer.jpg|Marie-Elisabeth-Stein 1891&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Zufall entdeckten wir vor einigen Jahren beim Lesen in der Broschüre „Der Primer –&lt;br /&gt;
Betrachtungen zu seiner Geschichte“, (Herausgeber: Förderverein Region Güstrow e. V.,&lt;br /&gt;
1997, nach Recherchen von Gertrud Gust und Manfred Ullerich) auf einer Karte vom Primer den Vermerk &#039;&#039;&#039;„Elisabethstein“.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe unserer Recherchen befragten wir nun den Güstrowers Jochen Peters, einen Sachkundigen für Flurnamen in Güstrows Umgebung. Dieser erinnerte sich an Unterlagen des Stadtschreibers Heinrich Benox über eine Befahrung des Primers durch Forstleute zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Dadurch fanden wir mit Hilfe von Frau Soltwedel die entsprechende Schrift, sie heißt: &#039;&#039;&#039;„Führer auf dem Ausflug der XXVII. Versammlung des Vereins Mecklenburgischer Forstwirthe am 12. Juli 1902 durch die Güstrower Stadtforsten - Mit Übersichtskarte“&#039;&#039;&#039; die vom Oberförster Kohlmeyer im Juni 1902 erarbeitet und in der Rathsbuchdruckerei C. Michaal in Güstrow gedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 19 fanden wir unter der in der Karte mit ESt markierten Stelle folgende Angabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„An der Schneise befindet sich der Marie–Elisabethstein, eine Erinnerung an das in Güstrow im Jahre 1891 in Gegenwart der Großherzogin Marie und Tochter abgehaltene Musikfest.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung der Autoren: die Tochter von Marie hieß Elisabeth(!).)&lt;br /&gt;
Wir erkannten erst durch diesen Text, dass sich die Eintragung auf dem Stein nicht auf eine einzelne Person, sondern auf zwei Namen von weiblichen Mitgliedern der großherzoglichen Mecklenburg - Schwerinschen Familie bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein wurde zur Erinnerung an das vom &#039;&#039;&#039;24. bis 26. Mai 1891&#039;&#039;&#039; in Güstrow in Anwesenheit der Großherzogin Marie und deren Tochter Herzogin Elisabeth durchgeführte &amp;quot;XI. Mecklenburgische Musikfeste&amp;quot; nachträglich errichtet. Die beiden Damen besuchten am Vormittag des 26.05.1891 bei einem Ausflug in den Primerwald. (Großherzogin Marie Karoline Auguste von Schwarzburg-Rudolstadt (1850-1922) war die dritte Ehefrau des Großherzogs Friedrich Franz II. (1823-1883), und Elisabeth (1869-1955) das erstgeborene Kind aus dieser Ehe, die 1868 geschlossen wurde. Elisabeth heiratete 1896 Großherzog Friedrich August von Oldenburg. Großherzogin Marie war die Repräsentantin der großherzoglichen Familie bei diesem Fest. Der amtierende Großherzog Friedrich Franz der III. war ein Halbbruder von Marie aus erster Ehe und wegen seines chronischen Asthma- und Herzleidens fast immer im südlichen Ausland. Marie verstarb am 22. April 1922 in Den Haag, wo sie sich zu den Feierlichkeiten zum 46. Geburtstag ihres Sohnes Heinrich aufhielt. Heinrich war das vierte Kind aus ihrer Ehe mit Friedrich Franz II. und Gemahl der Königin Wilhelmina der Niederlande. Marie war die Urgroßmutter der derzeitigen Königin Beatrix der Niederlande (* 1938). Großherzogin Marie hatte die Repräsentationsaufgaben der großherzoglichen Familie bei diesem Fest vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ehemalige Gebäude des Kaiserreiches und des Großherzogtums===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gebäude Gymnasium.PNG|ehem. Großherzogliches Gymnasium, Goetheplatz&lt;br /&gt;
Datei:Gebäude Landesgericht.PNG|ehem Großherzogliches Landesgericht, Franz-Parr-Platz (früher Schlossplatz)&lt;br /&gt;
Datei:Gebäude Landratsamt.PNG|ehem. Großherzogliches Landratsamt, Klosterhof&lt;br /&gt;
Datei:Gebäude Oberpostamt.PNG|Kaiserliches Oberpostamt, Pferdemarkt 56, errichtet 1896, die Stadt bezahlte 30.000 RM, bevor der Reichstag den Bau des Gebäudes beschloss&lt;br /&gt;
Datei:Gebäude Postamt Telegrafenamt.PNG|ehem. Großherzogliches Postamt, Telegrafenamt, Domstraße 6&lt;br /&gt;
Datei:Gebäude Schloss.PNG|Schloss und ehem. Großherzogliches Landarbeitshaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinsitz im Primerwald===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Steinsitz 1910.PNG|1910 Steinsitz&lt;br /&gt;
Datei:Steinsitz 2006.PNG|2006 Steinsitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Steinsitz ist ein aus großen Steinen angelegter Rastplatz im Primerwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er liegt auf halben Weg zwischen Primerburg und dem früheren beliebten Ausflugslokal „Övelgönne“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße, die von der Glasewitzer Chaussee, rechts abzweigend, durch Primerburg bis in den Primerwald führt, heißt seit Februar 2001 „Zum Steinsitz“. Ein Verein mit dem Namen „Musbuck“, bestehend aus Güstrower Handwerksmeistern, Kaufmännern und Gastwirten traf sich hier alljährlich am 27. Dezember, um eine Flasche Hochprozentigen zu leeren und eine neue Flasche für das nächste Jahr zu vergraben. (gelesen bei Ulrich Schirow, „Güstrow 1860-1845“. Edition Temmen, Bremen 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brinckman Brunnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brunnen Brinckman 1917.JPG|Brickman Brunnen 1917&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 7.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 8.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 9.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 10.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brinckman Brunnen 11.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen &#039;&#039;&#039;‚Fuchs und Igel’&#039;&#039;&#039; steht seit dem &#039;&#039;&#039;3. Juli 1908&#039;&#039;&#039; an der damaligen Bleicherstraße unterhalb des Pferdemarktes. Er wurde zu Ehren von John Brinckman errichtet, welcher die 1854 erschienene Novelle vom ‚Voss un Schwinegel’ schrieb. &lt;br /&gt;
Der niederdeutsche Erzähler und Lyriker wurde 1814 in Rostock geboren und starb 1870 in Güstrow. 1849 erhielt er eine Anstellung am Güstrower Realgymnasium. Sein Wohnhaus ließ er sich 1860 in der Hansenstraße errichten. John Brinckmans ältester Sohn stiftete den Brunnen. Den Auftrag erhielt 1908 der Plauer Bildhauer Wilhelm Wandschneider. Auf der Granitstele befindet sich ein Portraitmedaillon des Dichters. Die Brunnenfiguren Fuchs und Igel sind aus Bronze gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Geschichte des Brickman Brunnens - pdf - 45 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wandgemälde im Restaurant Ratskeller===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus Gemälde 1.PNG|Ratskeller - Blick zum Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus Gemälde 2.PNG| Blick auf Landesdenkmal und Schloss&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus Gemälde 3.PNG| Blick von der Bahnlinie auf die Stadt (Nachbildung eines früheren Ölgemäldes)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wandgemälde im Restaurant „Ratskeller“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant „Ratskeller“ besteht an dieser Stelle auf dem Markt &#039;&#039;&#039;seit 1915&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Zeit wurden die Räumlichkeiten des ehemaligen „Ratskellers“ im Rathaus anderweitig genutzt und der heutige „Ratskeller“ wurde damals außerhalb des Rathauses eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass erklärt, weshalb der „Ratskeller“ sich in Güstrow nicht im Rathaus, sondern in dessen Nachbarschaft befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich sind auch seit 1915 die drei &#039;&#039;&#039;nicht signierten Wandgemälde&#039;&#039;&#039; in der Gaststätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurden von einem unbekannten Maler mit Ölfarben auf Leinen gefertigt und sind direkt mit der Wand verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine vergleichbare Ansicht vom Rathaus von der Malerin Marie Hader, die möglicherweise als Vorlage genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werkenachweis von Marie Hager gibt es keinen Hinweis auf die Wandmalerei in Güstrow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Bilder sind noch im Original erhalten, während das dritte Bild nach einer, dem ursprünglichen Bilde ähnlichen Postkartenansicht, vor wenigen Jahren von dem &#039;&#039;&#039;Rostocker Maler Kamper&#039;&#039;&#039; neu geschaffen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des dritten Bildes, das eine Stadtansicht mit Blick aus Richtung Eisenbahnlinie zeigt, befinden sich die Reste des früheren Wandbildes, welches nicht restauriert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wandbilder Bahnhofsgaststätte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wandbild Bahnhof Restaurant 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Wandbild Bahnhof Restaurant 2.jpg|nordwestliche Ansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wandbilder in der Gaststätte des Güstrower Bahnhofs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den beiden Bildern sind Ansichten der Stadt Güstrow in Trivialkunst mit den repräsentativsten Bauten der Stadt (von links nach rechts: alter Wasserturm, Post, Pfarrkirche, Schloss, Dom, neuer Wasserturm) dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt, wer diese  Bilder gemalt hat. Der Maler hat die Bilder aber mit Sicherheit &#039;&#039;&#039;nach 1928&#039;&#039;&#039; hergestellt, da das rechts auf der Gesamtansicht dargestellte höchste Bauwerk offensichtlich der neue Wasserturm sein soll, welcher erst 1928 fertiggestellt wurde. &lt;br /&gt;
;Diese Ansicht zeigt Güstrow aus der nordwestlichen Perspektive.&lt;br /&gt;
Die auf dem anderem Bild dargestellte Ansicht des Schlosses zeigt einen Blick aus südwestlicher Richtung. &lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Dezember 2016&#039;&#039;&#039; haben unabhängig voneinander mehrere Personen eine Signatur am unteren rechten Bildrand der Gesamtansicht als Hoffmann Berger &#039;40 oder Hoffmann Bergen &#039;40 deuten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fallschirmspringerin Ella Tauer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest Werbung 1.PNG|Werbung&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest Werbung 2.PNG|Trumpf mit Flugzeug&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein für die tödlich verunglückte Fallschirmspringerin Ella Tauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 08.07.1928&#039;&#039;&#039; zwischen 16.30 und 17.00 Uhr stürzte die Fallschirmspringerin Ella Martha Tauer aus Gera (Reuß) beim &#039;&#039;&#039;1. Volks- und Werbeflugtag&#039;&#039;&#039; in Güstrow M-V aus ca. 450 m Höhe ab und verunglückte auf der Feldmark zwischen dem Ortsausgang Güstrow, links vom Parumer Weg, in einem Kornfeld tödlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Ortskundige bezeichneten den genaueren Ort, auf dem später ein Gedenkstein errichtet wurde, mit geringfügigen Abweichungen, als Glockenblumenberg bzw. Schlüsselblumenwiese. Die Flurkarten weisen für den Bereich als die Gemarkung „Das hohe Rad“ aus. Die Fallschirmspringerin wurde am 08.03.1897 in Leipzig geboren und war 31 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die tödlich Verunglückte hat es noch bis in die 1970er Jahre einen ca. 60 cm hohen und 40 cm breiten Gedenkstein in der Feldmark gegeben, der heute leider nicht mehr auffindbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dessen Verbleib können nur Vermutungen angestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitzeuge gab die Inschrift nach seiner Erinnerung wie folgt an: Ella Tauer Fallschirmpilotin 1897 - 1928 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Vorbericht zur Flugschau in der Mecklenburgische Tageszeitung (Güstrow) vom 05.07. 1928 wurden verschiedene Flugattraktionen angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Güstrower Anzeiger“ 06.07.1927&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flugschau wurde damals von dem Flugbetrieb Meisterknecht aus Halle (Saale) veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Recherchen bei Flieger- und Fallschirmclubs in Gera, Leipzig, Halle (Saale) und Merseburg sowie beim Deutschen Schokoladenmuseum in Köln, um weiteres über die Fallschirmspringerin zu erfahren, waren nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Nachfolger des Schokoladenherstellers &#039;&#039;&#039;„TRUMPF“&#039;&#039;&#039;, der Ludwig Schokolade GmbH &amp;amp; Co. KG aus 51469 Bergisch Gladbach konnten wir in Erfahrung bringen, dass 1924 erstmalig ein TRUMPF-Flugzeug über den Städten Deutschlands kleine Fallschirme mit Schokolade abwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hätte keinen Flugtag in Deutschland gegeben, an dem sich nicht die Kunstflieger der TRUMPF-Werke beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem konkreten Vorkommnissen in Güstrow lägen jedoch keine Informationen bei „Trumpf“ vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedenken für Güstrower-Feuerwehrkameraden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Feuerwehr Denkmal 1931.jpg|1931 Denkmal für FF Kameraden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ort des Gedenkens für Feuerwehrkameraden&lt;br /&gt;
;Denkmal im ehemaligen Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Denkmal wurde einst im &#039;&#039;&#039;Jahre 1931&#039;&#039;&#039; auf Veranlassung des damaligen Stadtbaudirektors Richter zum Gedächtnis der Stadt Güstrow an die verstorbenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow in dem damaligen Spritzenhaus in der Baustraße 3-5 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der eingelassenen Nische wurde das noch heute vorhandene, &#039;&#039;&#039;in Leder gebundene, mit den Namen der verstorbenen Kameraden&#039;&#039;&#039; versehene, Ehrenbuch in einer hölzernen Schatulle aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegs- und DDR-Zeit erfolgten keine Eintragungen von Namen der verstorbenen Kameraden in dieses Buch. Es wurde lange verborgen und sorgsam aufbewahrt. Nun gehört es zu den vielen geschichtsträchtigen Archivalien der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow. Als die Feuerwehr aus den Räumen auszog, fand das Denkmal keine Beachtung mehr und wurde durch die Verlegung von Rohrleitungen in unmittelbarer Nähe erheblich verunstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionsbewusste Feuerwehrmänner haben vor der Aufgabe des Standortes in der Baustraße 3-5 und dem Umbau der Geräträume das Denkmal um 1999 fotografiert und bautechnisch erfassen lassen, so dass eine Wiedererrichtung an einem geeigneten Standort vorgenommen werden könnte. Der Wiederaufbau wird vom Vorstand des Feuerwehrvereins Barlachstadt Güstrow e. V. beabsichtigt. Ein Wiederaufbau war bin Jahesmtte 2026 noch nicht erfolgt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Dorfgeiger===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Dorfgeiger Museum.jpg|Dorfgeiger Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dorfgeiger Quittung.jpg|Dorfgeiger Quittung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Barlach-Figur    &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Dorfgeiger&amp;quot;&#039;&#039;&#039; geschaffen 1913/1914,&lt;br /&gt;
hat ursprünglich je einmal in Gips und Holz gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002, kehrte die hölzerne Figur des &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; als „sensationelle Neuerwerbung“ von der Presse verkündet, aus Amerika nach Deutschland zurück. Diese Rückkehr des &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot;-Originals in den Hamburger Jenisch-Park, in dem sich das Barlachhaus der Reemtsma-Stiftung befindet, ist sehr wertvoll und erfreut alle Barlach-Verehrer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in 7-facher Ausführung erstellten Bronze-Güsse (H 500, B 202, T 280) des Dorfgeigers erfolgten auf Grundlage von zwei Aufträgen Barlachs bei der Gießerei Noack in Berlin. (1. Auftrag 3 Skulpturen und 2. Auftrag 4 Skulpturen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste Gussauftrag für &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; aus Bronze durch Barlach erfolgte nach dem Verkauf des hölzernen Dorfgeigers an den Kunsthändler Cassierer 1929.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierdurch war die finanzielle Voraussetzung für die Gussaufträge an die Fa. Noack geschaffen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschenk eines bronzenen &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; an die Stadt Güstrow erfolgte &#039;&#039;&#039;1931&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Skulptur wurde durch Bernhard A. Böhmer, Kunsthändler und Freund Barlachs, in dessen Auftrag am 30.07.1931 an den &#039;&#039;&#039;Rat der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039; in Person des Bürgermeiste Dr. Heydemann als Geschenk Barlachs an Güstrow übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister Dr. Heydemann bedankte sich damals sehr herzlich schriftlich bei dem selbstlosen Spender E. Barlach für das Geschenk an die Stadt Güstrow. &lt;br /&gt;
Auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Dr. Heydemanns hatte der Rat der Stadt 1930 den Beschluss gefasst, den Birkenweg am &lt;br /&gt;
Inselseekanal als Ernst-Barlach-Weg um zu benennen.&lt;br /&gt;
In einem Brief an den Bürgermeister Dr. Heydemann bedankte sich Barlach für die beabsichtigte Ehrung, lehnte sie jedoch dauerhaft ab, da sie nicht seinem Wesen entspräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Skulptur &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; fand zunächst einen repräsentativen Platz im Rathaus.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936 wurde der Güstrower Rechtsanwalt Dr. Blauert durch den neuen NS-Ober-Bürgermeister  Lemm beauftragt, den Verkauf der Bronzeplastik zu organisieren. Die Barlach-Bronze (&amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot;), für die sich sein Vorgänger im Amt des Bürgermeisters sehr herzlich schriftlich bei Barlach bedankt hatte, wurde von Lemm als &amp;quot;Scheusal&amp;quot; bezeichnet, das er loswerden wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erzielte Betrag solle für die Herrichtung der &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; dem &amp;quot;Tempel deutschen Blutes&amp;quot; -(ehemals Gertrudenkapelle) Verwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem erzielte Betrag von 350 RM wurden nur 300 RM nachweislich dem Konto der Ahnenhalle zugeführt.(Siehe Bemerkung Friedrich &amp;quot;Lutten&amp;quot; Schult weiterunten ???).&lt;br /&gt;
Der Verkauf erfolgte an eine Güstrower (Dr. K) &lt;br /&gt;
Dieser Vorgang ist hinsichtlich des erzielten Preises bei der Stadt Güstrow eindeutig dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Barlach-Werke-Verzeichnis von Friedrich Ernst Schult wird der erzielte Preis dennoch mit 300,00 RM angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käufer (Dr. K......h) war das Mitglied einer bekannten Güstrower Familie. &amp;quot;Der Dorfgeiger&amp;quot; befand sich noch vor ca. 10 Jahren im Besitz der Familie, die einst in Süddeutschland am Rhein wohnt(e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Güstrow wurde am 30.08.1937 die dritte „Ahnenhalle“ Mecklenburgs als „Tempel deutschen Blutes“ durch die Güstrower Nationalsozialisten errichtet. Die frühere Gertrudenkapelle, erbaut 1430, die dafür von Güstrower Handwerkern hergerichtet wurde, war zuvor für 20000 RM durch die Stadt Güstrow von der Pfarrkirche gekauft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Missachtung Barlachs durch den damaligen Oberbürgermeister Lemm muss den Künstler sehr beleidigt haben, umso mehr befriedigt heute die Tatsache, dass Güstrow zur Ehrung des Bildhauers den Namen „Barlachstadt“ führt und in der ehemaligen „Ahnenhalle“, die nun wieder Kapelle St. Gertruden heißt und der Barlach-Stiftung in Güstrow gehört. Barlach hatte sich immer gewünscht in diesem Gebäude seine Kunstwerke zu zeigen zu können.&lt;br /&gt;
Seine Lebensgefährtin, Marga Böhmer, hat einige Jahre in diesem Haus gewohnt.&lt;br /&gt;
Heute werden Barlachs Werke in dem Hause würdig durch die Barlach-Stiftung präsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Güstrow, das Güstrower Theater und ein Gymnasium tragen den Namen Ernst Barlachs.&lt;br /&gt;
Auch der nach 1945 in Barlachweg umbenannte beliebte Spazierweg (Birkenweg) am Inselseekanal in Richtung Barlach-Atelier erinnert an den Künstler. Der Weg sollte bereits ab 1930 (60. Geburtstag Barlachs) auf Vorschlag des Bürgermeisters Heydemann nach einem Beschluss des Rates der Stadt den Namen Ernst Barlachs erhalten. Barlach bat freundlichst und dauerhaft, dieses zu unterlassen, da es nicht seinem Wesen entspräche.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barlachstadt Güstrow sollte weiterhin ein reges Interesse am Verbleib der Plastik „Der Dorfgeiger“ zeigen, die 1931 als ein Geschenk des Künstlers an die Stadt durch dessen Oberbürgermeister im Jahre 1935 verschachert wurde. &lt;br /&gt;
Auch ein möglicher Rückkauf der Plastik für die Barlach-Stiftung sollte durch die Stadt unterstützt werden, um damit die aufrichtige Wertschätzung für Barlach und dessen Schaffen in der heutigen Zeit zu bekunden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mutter Erde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mutter Erde 1.PNG|Modell&lt;br /&gt;
Datei:Mutter Erde 2.PNG|Gedtruden-Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Mutter Erde 3.PNG|Gedtruden-Friedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht heute auf dem Güstrower Gertrudenfriedhof, wo sich auch die Barlach&lt;br /&gt;
Gedenkstätte befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Grabmal wurde &#039;&#039;&#039;1920 von Ernst Barlach&#039;&#039;&#039; in seiner Güstrower Werkstatt in einem ehemaligen Pferdestall in der früheren Schützenstr 30 (heute „Zu den Wiesen“) als Auftragswerk für den Stettiner Holzhändler Biesel im Maßstab 1:2 gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hamburger Künstler Friedrich Bursch führte es &#039;&#039;&#039;1921 in Kirchheimer Muschelkalk&#039;&#039;&#039; aus. Danach fand es seinen Platz auf dem &#039;&#039;&#039;Friedhof in Stettin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal wurde &#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039; durch Bernhardt Blaschke, dem damaligen Leiter der Güstrower Barlachgedenkstätte (Gertrudenkapelle), auf dem Stettiner (Szczeciner) Friedhof im beschädigten Zustand entdeckt. Da sich in Güstrow noch glücklicherweise das Werkmodell des beschädigten Kopfes befand, sollte nach seinen Vorstellungen eine Restaurierung des Grabmals mit Hilfe der DDR ermöglicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1964&#039;&#039;&#039; überreichte der Generalkonservator der Volksrepublik Polen dem Kulturministerium der DDR überraschend das Denkmal mit einer „Schenkungsurkunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; angebrachte Sockelinschrift lautete:&lt;br /&gt;
„Der Deutschen Demokratischen Republik im Jahre 1964 von der Volksrepublik Polen übergeben und 1967 restauriert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maria Himmelfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche| Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der &#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039; in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtwappen aus Eisenguss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen vom Wehr - Stadtmuseum.jpg|Wappen vom Wehr im Stadtmuseum&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Wehr.jpg| Wehr in Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Kaehler Haus Domstr.jpg|Wappen am Kaehler Haus &lt;br /&gt;
Datei:Wappen Barlach Haus.jpg|Wappen am Barlach Haus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einstiegen Wehr am Mühlentor befand sich noch nach dessen Rückbau eine Darstellung des „alten“ Güstrower Stadtwappens aus Eisenguss. &lt;br /&gt;
Der Entwurf aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt von dem Güstrower &#039;&#039;&#039;Fabrikanten Johann, Heinrich, Daniel Kaehler&#039;&#039;&#039;. Dass nach seinem Entwurf mindestens vier Reliefs mit großer Wahrscheinlichkeit in den 1930er Jahren im van-Tongel-Stahlwerk Güstrow gegossen wurden, wird von den Autoren vermutet. Ein Auftraggeber ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Fördervereins Region Güstrow e. V. wurde der „Bau einer Freischleuse mit Brücke in Güstrow“ durch ein „Arbeitsbeschaffungsprogramm“ 1933-1934 ausgeführt.&lt;br /&gt;
Hierzu wurden der Güstrower Baufirma Martens 16 Arbeitslose (Unterstützungsempfänger der Krisenfürsorge und der öffentlichen Fürsorge) zugewiesen. In der Zeit vom 01.09.1933 bis 31.03.1934 wurden die Arbeiten ausgeführt.&lt;br /&gt;
Das Wappenbild existierte nach vorhandenen Fotos viermal an Standorten in Güstrow.&lt;br /&gt;
Das Wappen von der Brücke befindet sich heute im Güstrower Museum. Vermutlich wurde es bei einem versuchten Diebstahl an der linken unteren Ecke beschädigt.&lt;br /&gt;
Auf der äußeren Brückenwand zur Unterwasserseite wurde zur Zierde ein gegossenes Güstrower Stadtwappen laut Rechnung vom 25.04.1934 von der Güstrower Baufirma Martens befestigt.&lt;br /&gt;
Weitere Standorte von gleichartigen Wappen in Güstrow sind bzw. waren außerdem,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;das letzte Kaehler’sche Wohnhaus in der Domstraße, das Barlach-Atelierhaus und das kleine Wohnhaus von van Tongel in der Grabenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abformung des Kaehler’schen Originals befindet sich im Museum der Stadt Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Exemplar von dem Hause van Tongel ist verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtwappen Eingangstür zur Kongresshalle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtwappen Holz.jpg|Eingangstür Kongresshalle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwappen im Oberlicht der Eingangstür zur Kongresshalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Holzarbeit wurde von dem Güstrower &#039;&#039;&#039;Bildhauer Oskar Schumann&#039;&#039;&#039; entworfen und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aus Eichenholz&#039;&#039;&#039; gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Ähnlichkeit mit den gusseisernen „Wappen von Güstrow“ von Heinrich Johann&lt;br /&gt;
Kaehler lässt vermuten, dass Oskar Schumann dessen Entwurf möglicherweise als&lt;br /&gt;
Vorlage für seine 1935 geschaffene Holzarbeit des „Wappen von Güstrow“ im Oberlicht der&lt;br /&gt;
mittleren Eingangstür der Kongresshalle wählte bzw. entsprechende Vorgaben von der&lt;br /&gt;
Stadt hierfür erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sämann und mähender Bauer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sämann Güstrow.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mähender Bauer Güstrow.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildhauerarbeiten von &#039;&#039;&#039;Prof. Wilhelm Wandschneider aus Plau&#039;&#039;&#039;. Beide Reliefs wurden wahrscheinlich erst nach der eigentlichen Eröffnung der Ausstellungshalle (Kongresshalle) links bzw. rechts der Bühne platziert. (MTZ v. 16.04.1935)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motive dieser inzwischen leider verloren gegangenen Reliefs sind heute noch als Bronzeplastiken vor dem ehemaligen Kino in Plau zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Anfertigung der Modelle für die Reliefs im Plauer Atelier Wandschneiders, im Auftrage der Stadt Güstrow, erfolgte, wurden die handwerklichen Arbeiten aus Eichenholz vom Bildhauer Hermann Engel ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung der Kongresshalle wurde zunächst nur das eichene Relief eines großen Hoheitsadlers, dass oberhalb der Bühne angeordnet war, fertig. Die Anbringung der beiden hölzernen Flachreliefs aus Eichenholz erfolgte 1936. Wandschneiders &amp;quot;Mähender Bauer&amp;quot; und &amp;quot;Sämann&amp;quot; gehörten zu den wenigen bronzenen Großplastiken in Mecklenburg, die ihre von der NS-Kulturpolitik vorgesehene Funktion, ideologische Inhalte in den öffentlichen Raum zu transportieren, erfüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden &#039;&#039;&#039;überlebensgroßen Bronzefiguren&#039;&#039;&#039; wurden ursprünglich im Freigelände der NS-Gauschule Schwerin aufgestellt. Heute stehen die beiden Bronzefiguren vor dem ehemaligen Kino in Plau am See.  &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Bei Renovierungs- und Reparaturarbeiten in der Güstrower Kongresshalle in den 1970er Jahren wurden die aus Eichenholz gefertigten 3,50 m hohen Reliefs „Sämann“ und „Mähender Bauer“ stark beschädigt und schließlich in der Heizungsanlage der Halle &amp;quot;entsorgt&amp;quot;. Der mit der Handhabung der Sense vertraute Betrachter wird an der Figur des &amp;quot;Mähenden Bauern&amp;quot; eine falsche Beinstellung bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wandbilder in der Cafeteria des heutigen Landkreishauses===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sämann Wandbild.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wandbild Fischer Aalstecher.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder stellen Personen aus der ländlichen Bevölkerung in historischen mecklenburgischen Trachten dar. Von ihnen werden Tätigkeiten in der Landwirtschaft ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wandbilder wurden mit der Errichtung des Gebäudes als Sitz der nationalsozialistischen Landesbauernschaft Mecklenburgs im Jahre &#039;&#039;&#039;1936 von dem Güstrower Architekten Adolf Kegebein&#039;&#039;&#039; auf den schmalen Wandflächen zwischen den Fenstern geschaffen. (Vgl. Katalog Bildende Kunst in Mecklenburg 1900 – 1945, S. 169, Hrg. Heidrun Lorenzen und Volker Probst im Auftrag der Hansestadt Rostock und der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Verlag Hinstorff, 1. Auflage 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Nutzung des Gebäudes als „Militär-Hospital“ durch die Sowjetarmee waren die Bilder übermalt worden. Bei Renovierungs- und Umbauarbeiten des Gebäudes zum Sitz der Kreisverwaltung wurden die Wandmalereien von dem Restaurator Fred Kluth wiederhergestellt. Teile der Wandbilder konnten erhalten werden, wobei die Beschädigungen an den oberen Teilen wohl nicht umgangen werden konnten. Oberhalb der Köpfe der Figuren wurden Träger eingezogen. Vielleicht ist eine Restaurierung bei besserer finanzieller Lage später einmal möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmückende Details in und an Güstrower Gebäuden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hausschmuck 1.PNG|Metallarbeit - Kongresshalle&lt;br /&gt;
Datei:Hausschmuck 2.PNG|Tafel Spender Altenheim, Jüdischer Großspender, überstand Nazizeit&lt;br /&gt;
Datei:Hausschmuck 3.PNG|Treppengländer Fritz-Reute-Schule&lt;br /&gt;
Datei:Hausschmuck 4.PNG|Treppengeländer Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
Datei:Hausschmuck 5.PNG| Gemälde Kreishandwerkerschaft&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 1.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 2.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 3.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 4.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 5.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 6.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 7.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 8.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 9.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 10.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 11.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 12.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 13.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 14.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 15.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 16.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 17.PNG&lt;br /&gt;
Datei:Häuser Güstrow 18.PNG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wandbild in der Turnhalle der jetzigen Fritz-Reuter-Schule Güstrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Turnhalle Güstrow 1.jpg| Turnhalle Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
Datei:Turnhalle Güstrow 2.jpg|Scrafitto Mädchen&lt;br /&gt;
Datei:Turnhalle Güstrow 3.jpg| Scrafitto Jungen&lt;br /&gt;
Datei:Turnhalle Güstrow 4.jpg|Signatur Fuchs&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der beiden Wände links- und rechtsseitig des bühnenähnlich ausgeführten Sportgeräteraumes der Turnhalle mit jugendstilähnlichen Motiven, ist eine Arbeit des &#039;&#039;&#039;Bildhauers und Malers Erwin Fuchs aus dem Jahre 1937&#039;&#039;&#039;. Er wurde 1908 in Stettin geboren und erhielt dort an der Kunstgewerbeschule eine Ausbildung. Von 1935 bis 1947 lebten er und seine Familie in Güstrow (Glasewitzer-Burg). Sein Atelier befand sich in der Schnoienstraße / Ecke Flethstaken. E. Fuchs entwickelte sich überwiegend autodidaktisch auf verschiedensten Gebieten der Malerei und Grafik weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkommen von Erwin Fuchs haben seinen künstlerischen Nachlass teilweise dem Museum der Stadt Güstrow, einschließlich eines Verzeichnisses der im Familienbesitz verblieben Werke des Künstlers, übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung auf der linken Seite zeigt fünf um einen Baum tanzende Mädchen. Auf der rechten Seite sind vier ballspielende Jungen zu sehen. Die Wandbilder sind in den Putz hinein modelliert und gemalt (Grafitto) worden. Der unregelmäßig geformte Untergrund ist heute in einem Braunton gestaltet.&lt;br /&gt;
Der Raum wird nicht nur als Sportraum, sondern auch für andere Schulveranstaltungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jüdischer Friedhof in Güstrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trauerhalle Juden Güstrow.PNG|Jüdische Trauerhalle Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Jüdischer Friedhof Güstrow.PNG|Jüdischer Friedhof heute&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstätte Jüdischer Friedhof in Güstrow, Neukruger Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Judenkirchhof der israelischen Gemeinde in Güstrow wurde schon im 19.&lt;br /&gt;
Jahrhundert benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Friedhofsgelände umfasste vor 1945 einen Teil der Heinrich – Borwin-Straße bis zum Suckower Graben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beerdigungen sollen hier noch bis Anfang der 1930er Jahre stattgefunden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauerhalle wurde in der &#039;&#039;&#039;Reichskristallnacht vom 09.11. zum 10.11.1938 angesteckt&#039;&#039;&#039; und danach vollständig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_wichtige_Einrichtungen#Synagoge_im_Kr.C3.B6nchenhagen siehe auch Synagoge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bodenreform 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bodenreform 1945.jpg| 1945 Bodenreform&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein zur Erinnerung an die Bodenreform im Kreis Güstrow, in Bredentin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein wurde 10 Jahre nach der 1945 durchgeführten Bodenreform im Jahre 1955 zur Erinnerung an dieses Ereignis errichtet und trägt die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Jahre demokratische Bodenreform 1945 – 1955 Junkerland in Bauernhand übergeben von Landrat Bernhard Quandt - Superintendenten Sibrand Siegert 16.9.1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedenkstein Arbeiterjugendbewegung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1954 Arbeitejugend1.jpg|1954 Arbeiterjugend&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein von 1954 für die Kämpfer der Arbeiterjugendbewegung in Mühl-Rosin, Heidberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift auf dem Gedenkstein, der in der Wendezeit 1989/1990 von bisher Unbekannten zerstört wurde, trug die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhm und Ehre den mutigen Kämpfern der deutschen Arbeiterbewegung gegen Faschismus und Krieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewidmet anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der deutschen Arbeiterjugendbewegung Güstrow, den 10. Oktober 1954 Kreisverband der Freien Deutschen Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein markierte den Standort einer Blockhütte, die von der Sozialistischen Arbeiterjugend und vom Kommunistischen Jugendverband für Treffs genutzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blockhaus wurde 1933 von den Nationalsozialisten zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Denkmal für die drei Kämpfer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kämpfer 3 soz.jpg| Drei Kämpfer gegen Krieg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;gegen Imperialismus und Krieg für Sozialismus und Frieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Walter Griesbach&#039;&#039;&#039; war ein Antifaschist und ab 1935 Mitglied der illegalen Inlandleitung der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Willi Schröder&#039;&#039;&#039; war Mitbegründer der KPD in Mecklenburg, 1944 im KZ Sachsenhausen an einer Blutvergiftung verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Johanna Beutin&#039;&#039;&#039;, mecklenburgische Widerstandkämpferin gegen Faschismus, erhängte sich 1935 in einer Gefängniszelle im Zuchthaus Bützow - Dreibergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedenktafel für Karl-Alfred Gedowsky===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gedosky 1952.jpg|Karl-Alfred Gedowsky 1952&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenktafel für Karl-Alfred Gedowsky (geb. 31.01.1927, hingerichtet 26.03.1952)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Zeichen der Erinnerung an den ehemaligen &#039;&#039;&#039;Schüler der Güstrower John Brinckman Oberschule&#039;&#039;&#039; (heute Gymnasium) befindet sich &#039;&#039;&#039;seit 2003&#039;&#039;&#039; rechts vom Eingang an der Ostseite des Gebäudes auf dem Domplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 21-jährige Karl-Alfred Gedowsky machte 1948 an der Brinckman-Oberschule das Abitur. Er studierte Deutsch und Sport an der Rostocker Universität und legte 1950 das Lehrerexamen ab. 1951 wurde er mit fünf weiteren Studenten wegen angeblicher Spionage verhaftet und zunächst in Bautzen inhaftiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Leiter“ der Gruppe wurde er angeklagt und in Schwerin vor einem Militärtribunal zum Tode verurteilt. Am &#039;&#039;&#039;26.03.1952&#039;&#039;&#039; wurde er in Moskau hingerichtet. Auf Antrag des Verbandes ehemaliger Rostocker Studenten wurde Karl-Alfred Gedowsky im Februar 2003 vom Generalstaatsanwalt in Russland rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tafel an der Kirche 1954===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche schwedischer Cristen 1954.PNG|1954 mit Hilfe schwedischer Christen errichtet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Walkmühlenstraße 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Holztafel an dem bescheidenen Haus Nr. 24 in der Walkmühlenstraße erklärt, dass das „Häuschen“ &#039;&#039;&#039;1954 an dieser Stelle mit Spendenmitteln schwedischer Christen&#039;&#039;&#039; errichtet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es diente den im westlichen Güstrow lebenden Mitgliedern der &#039;&#039;&#039;Domgemeinde&#039;&#039;&#039; als christlicher Versammlungsort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Giebel des Hauses war früher ein hölzernes Kreuz angebracht. Eine Glocke hat es an dieser Stelle nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glasmalerei von Erwin Fuchs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glasmalerei Brunnen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Glasmalerei Brunnen 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;in der Landesgehörlosenschule Güstrow, Plauer Chaussee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; schuf der schon durch andere Arbeiten mit Güstrow verbundene Künstler &#039;&#039;&#039;Erwin Fuchs&#039;&#039;&#039; im Schulteil des Gebäudekomplexes der damaligen Landesgehörlosenschule Glasmalereien mit davor angeordneten kleinen Springbrunnen aus. (Trinkbrunnen auf zwei Etagen im Schulteil des Gebäudekomplexes) &lt;br /&gt;
Die Brunnen waren seit dem Abriss des einstigen Schulgebäudes nicht mehr sichtbar.&lt;br /&gt;
Der Denkmalschutz veranlasste die gesicherte Aufbewahrung mit der Schulleitung in einem geeigneten Raum des Gebäudekomplexes. (Stand 2022. Auskunft der damaligen Schulleiterin Frau Fischer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Initiative von Güstrower Denkmalschützern gelang 2026,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(nach ca. 20 Jahren der Unsichtbarkeit !!!)&#039;&#039;&#039;, anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Einrichtung, durch eine Vielzahl von Spenden und fachkundigen Kräften der Güstrower Glaserei Schuld und &amp;quot;hauseigenen&amp;quot; Helfern die Wiederaufstellung der denkmalgeschützten Brunnenmotive, des zeitweilig in Güstrow lebenden Künstlers &#039;&#039;&#039;Erwin Fuchs&#039;&#039;&#039;, auf dem Flur vor der Aula des Schulgebäudes. &lt;br /&gt;
Hierfür danken besonders herzlich die Chronisten des Teams (&#039;&#039;&#039;BRD&#039;&#039;&#039;) = &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;irgit Schaub, &#039;&#039;&#039;R&#039;&#039;&#039;ainer Schirmann und &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ieter Kölpien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mosaik Wandbild - Landesgehörlosenschule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mosaik Kopetz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mosaik Kopetz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mosaik Kopetz 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mosaik Kopetz 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Mosaik Kopetz 5.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mosaik Wandbild im Eingangsbereich der Landesgehörlosenschule in Güstrow, Plauer Chaussee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Foyer des Hauptgebäudes befindet sich ein großes Wandbild aus Mosaiksteinchen, das von der &#039;&#039;&#039;Malerin und Grafikerin Vera Kopetz&#039;&#039;&#039; entworfen wurde. Diese Malerin und Grafikerin aus Schwerin, entwarf dieses bunte Mosaik in der Gehörlosenschule als Szene einer Schulaufnahme an (Höhe 173 cm, Breite 345 cm). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Herstellung des Mosaiks erfolgte 1956. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neuesten Erkenntnissen aus dem Jahre 2016 durch Mosaikkünstler der Firma &amp;quot;Heinrich Jungebloedt Mosaiken&amp;quot; aus Schulzendorf bei Berlin. &lt;br /&gt;
Diese Erkenntnis ergibt sich nach der Erforschung des Nachlasses durch Klaus Schädel aus Eichwalde bei Berlin. Dunkelrote und braune, meist quadratische Natursteinchen (Smalten) bilden den Hintergrund. Die acht Personen sind deutlich und lebensnahe dargestellt. Die Gesichter sind gut zu erkennen. Das Mosaik befindet sich in einem guten Zustand (2016). Fußboden und Wände der Halle sind mit hellbraunem Marmor ausgelegt, mit dem auch ein erhabener Rahmen das Mosaik umrandet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mosaikbilder im Ernst-Barlach-Theater===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kopetz Theater.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Kopetz Theater 2.PNG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mosaikbilder im Ernst-Barlach-Theater der Stadt Güstrow, Franz-Parr-Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Güstrower Theater wurde 1828&#039;&#039;&#039; seiner Bestimmung übergeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Demmler-Bau hat zwei Mosaikbilder, die von der der &#039;&#039;&#039;Künstlerin Vera Kopetz&#039;&#039;&#039; entworfen wurden und von Mosaikkünstlern der Firma &amp;quot;Heinrich Jungebloedt Mosaiken&amp;quot; hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befinden sich seit &#039;&#039;&#039;1957 im Güstrower Ernst-Barlach Theater&#039;&#039;&#039; Güstrow links und rechts der Vorbühne des Theaters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren stellen die Kunstrichtungen „Schauspiel“ (Thalia) und „Tanz“ (Terpsychore) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der mittleren Treppe an der Decke befindet sich eine von Vera Kopetz ausgeührte Malerei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mosaike an den vier Säulen im Foyer sind wahrscheinlich auch von der Fa. &amp;quot;Heinrich Jungebloedt Mosaiken &amp;quot; ausgeführt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mosaikarbeiten und die Malereien wurden während des Umbaus des Theaters &#039;&#039;&#039;zwischen 1955 und 1957&#039;&#039;&#039; ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinerne Reliefs===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Jastram 1a.jpg|Tänzer, Jastram&lt;br /&gt;
Datei:Jastram 2.PNG|Musiker, Jastram&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;zum Thema „Bildung und Kultur“ an der Fach-Hochschule für öffentliche Verwaltung, Rechtspflege und Polizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Eingangsbereiches des Kultur- und Wirtschaftsgebäudes der ehemaligen&lt;br /&gt;
Pädagogischen Hochschule (heute Festsaal FHfÖVRP) befinden sich jeweils an der nordöstlichen – bzw. südwestlichen Seite ca. 6,90 m hohe und 2,60 m breite steinerne Backstein-Reliefs des &#039;&#039;&#039;Bildhauers Jo Jastram.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten wurden durch den Künstler im Jahre &#039;&#039;&#039;1956/1957 ausgeführt&#039;&#039;&#039;. Links des Eingangsgebäudes sind &#039;&#039;&#039;Volkstänzer&#039;&#039;&#039; und rechts &#039;&#039;&#039;Musiker&#039;&#039;&#039; dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten am Gebäude gerieten um 1957 wegen finanzieller Probleme ins Stocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Jo Jastram für die Vorbereitung der Arbeiten kein atelierähnlicher Raum zur Verfügung stand, diente nach der Erinnerung des Künstlers, der rohbaufertige Festsaal des Kultur –und Wirtschaftsgebäudes als Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zwei großen im späteren Festsaal aufgestellten Gestellen formte der Künstler im Winter 1956/1957 zunächst die Reliefs, die danach in handliche und brennfähige Teile zerschnitten wurden, um sie nach dem Brennen zu dem endgültigen Kunstwerk an den beiden Außenwänden zusammenzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tanzendes Paar===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tanzendes Paar.jpg|tanzendes Paar Neubaugebiet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das tanzendes Paar in der Südstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik von &#039;&#039;&#039;A. Wittig&#039;&#039;&#039; wurde im ersten Güstrower Neubaugebiet der &#039;&#039;&#039;1960-er Jahre&#039;&#039;&#039; errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese Zeit voller Optimismus war, strahlten die jugendlichen Tänzer Frohsinn und Jugendfreude aus. Das junge Paar tanzt schon nahezu 50 Jahre und ist immer noch voller Schwung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenfries der Handwerkerschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Handwerker 1.jpg| Tischler Glaser&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Handwerker 2.jpg|Klempner Schornsteinfeger Fleischer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flur der Kongresshalle hing noch in 1950-er Jahren oberhalb der&lt;br /&gt;
Eingangstüren zur eigentlichen Halle ein Wappenfries mit Symbolen der Handwerkerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Innungsmeister des Güstrower Tischlerhandwerks, Herr Dieter Anders,&lt;br /&gt;
erinnerte sich nach Befragung daran, dass die Innungswappen bei Renovierungsarbeiten&lt;br /&gt;
von der Wand in der Kongresshalle entfernt wurden und anscheinend entsorgt werden&lt;br /&gt;
sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater habe diese Wappen geborgen und in der eigenen Tischlerei aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
Diese wurden dann später im Saal des „Hauses des Handwerks“ aufgehängt. &lt;br /&gt;
Dort verblieben sie bis zur Umwidmung des Restaurants zu einer griechischen Nationalitätengaststätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hängen 20 Wappen mit Initialen der Handwerkerinnungen im &#039;&#039;&#039;Saal der Güstrower&lt;br /&gt;
Kreishandwerkerschaft&#039;&#039;&#039; im gleichen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lenin Denkmal Kaserne Primerwald===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lenin Denkmal.jpg|Lenin Denkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lenin-Denkmal in der ehemaligen sowjetischen Garnison Primerwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde &#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; anlässlich des 50. Jahrestages der Oktoberrevolution in Russland auf dem Gelände der sowjetischen Garnison in Güstrow – Primerwald errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lenin-Denkmal wurde durch den Rat des Kreises und Betriebe der Stadt Güstrow als Geschenk übergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende stand der Gedenkstein noch in dem einstigen Ehrenhain. Die Lenin-Büste war entfernt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände ist bis heute weiterhin für die Öffentlichkeit unzugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal trug damals die folgende Inschrift in kyrillischer Schrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lenin lebte, &lt;br /&gt;
Lenin lebt,&lt;br /&gt;
Lenin wird leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich Schult, Nachlassverwalter Barlachs===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leben und Tod Barlach.jpg|Ehrengrab Friedrich Schult, Bronze von Barlach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ehrengrab der Stadt Güstrow für Friedrich Schult, &lt;br /&gt;
(genannt „Lütten Schult“) auf dem Güstrower Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Schult verstarb am 23.06.1978. Das Grab des Freundes und Nachlassverwalters Ernst Barlachs ziert ein Barlach-Relief aus Bronze (1917), es stellt auf drei Bildern „Tod und Leben“ dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gerhard-Papke-Brunnen - Mosaik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brunnen Gü HföVPR 5.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mosaik-Brunnen von Heinrich Jungebloedt (1874 - 1976) in der FHföVPR in der Goldberge Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudekomplexes &#039;&#039;&#039;1959&#039;&#039;&#039; wurde im damaligen Pädagogischen Institut ein Pausen-Bereich errichtet, in dem der Mosaik-Brunnen einen zentralen Platz einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen wurde in dem rundlichen Teil des Gebäudes nicht etwa erst später eingepasst, sondern der Brunnen ist erkennbar das architektonisch bestimmende Element des Bauwerkes zwischen dem Verwaltungsteil und den Hörsälen und Klassenräumen der pädagogischen Einrichtung gewesen und geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen bestimmte die Gestaltung des Bereiches, der durch die vollständige Verglasung und breiten Holzrahmen eine beeindruckende Wirkung von Sonnenlicht, Schatten und plätscherndem Wasser in dem Raum erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brunnenschale hat einen Durchmesser von ca. 300 cm und steht auf einer runden Platte, die ca. 12 cm hoch ist und einen Durchmesser von ca. 400 cm hat. Der obere Rand der Brunnenschale ist ca. 25 cm breit und wie auch die äußere Schale und die Grundplatte aus Beton. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Der als Mosaik ausgeführte innere Teil der Brunnenschale mit einem Durchmesse von ca. 250 cm ist zum größten Teil mit türkisfarbenen, unterschiedlichsten Keramikscherben (!) ausgelegt. Mehr oder wenig breite Streifen andersfarbiger, darunter auffällig auch goldfarbene, aus eckigen Materialien gefertigt, durchlaufen gerade, in einem nicht strengen Muster den Boden der Brunnenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen, der von dem seinerzeit bekanntesten deutschen Mosaizisten Heinrich Jungebloedt aus Schulzendorf bei Berlin gestaltet wurde, enthält keine Signatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Brunnens ist eine kleine Stele mit einem Messingschild angeordnet auf dem die &#039;&#039;&#039;Bezeichnung „Gerhard-Papke-Brunnen“&#039;&#039;&#039; geschrieben steht. &lt;br /&gt;
Herr Gerhard Papke hatte sich langjährig (schon zu DDR-Zeiten und auch nach der Wende) um die unter Denkmalschutz stehende größte Güstrower Liegenschaft verdient gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archimedes - auf dem Markt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archimedes Güstrow 2.PNG| Archimedes auf dem Markt&lt;br /&gt;
Datei:Archimedes Güstrow 1.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bronzeplastik Archimedes, auf dem Markt zu Güstrow, gegenüber vom Hotel „Stadt Güstrow“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum 750-jährigen Stadtjubiläum 1978&#039;&#039;&#039; wurde der Markt umgestaltet. Diese Plastik Archimedes entstand 1976 als Auftragswerk für den Universitätscampus Würzburg. 1977/78 hat der Künstler noch vier weitere nicht identische Varianten von „Archimedes“ geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine davon steht &#039;&#039;&#039;seit 1978 auf dem Markt zu Güstrow&#039;&#039;&#039; an der Nordseite der Pfarrkirche Sankt Marien. Archimedes, der berühmte Gelehrte der Antike, der 212 v.u.Z. lebte, ist bekannt für seine Leistungen auf den Gebieten Astronomie, Geometrie, Arithmetik und Mechanik. Die Bronzeplastik verkörpert einen nachdenklichen Archimedes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Freude der Güstrower und ihrer Besucher wurden Ende Juni 2006 notwendige Reparaturarbeiten am Sockel ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marktbrunnen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Marktbrunnen 1978.jpg|1978 Marktbrunnen&lt;br /&gt;
Datei:Marktbrunnen-Klosterhof.jpg|2023 Marktbrunnen - Klosterhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Der Brunnen ist eine Arbeit des Magdeburger Metallgestalter Josef Bzdok. &lt;br /&gt;
Er ist &#039;&#039;&#039;1978 zur 750-Jahrfeier&#039;&#039;&#039; Güstrows errichtet worden. Die Architektur des Brunnens sollte sich in das Stadtbild als belebendes Element einfügen. In der Ruhestellung, also ohne sprudelndes Wasser, sollte er eine stilisierte Pflanze darstellen. &lt;br /&gt;
Er ist 3,0 m hoch und der Durchmesser des Brunnenbeckens betrug 4,5 m. &lt;br /&gt;
Der Brunnen war das moderne Schmuckelement im altstädtischen Ensemble, das durch die klassizistische Fassade des Rathauses geprägt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen benötigte zum Betrieb stündlich eine Wassermenge zwischen 70-80 Kubikmeter, die aus dem Trinkwassernetz bereitgestellt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen technischer Mängel wurde der Brunnen &#039;&#039;&#039;1992 demontiert&#039;&#039;&#039; und zum Stadtbauhof in die Lange Stege verbracht, wo er noch 2020 stand. Inzwischen hat er einen sehr geeigneten Standort in der Ruhezone des linken Bereiches der Wohnanlage in der Armesünderstraße gefunden. Er ist dort jedoch nicht mehr als funktionierender Brunnen errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tierstele auf dem Markt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tierstele Markt.jpg|Tierstele - Bär, Fischotter u.a.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Tierstele auf der Nordseite des Marktes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 2 m hohe steinerne Stele von Lothar Rechtarcek wurde &#039;&#039;&#039;1976&#039;&#039;&#039; aufgestellt. Sie zeigt Tiere&lt;br /&gt;
Europas, wie z. B. Bär und Fischotter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holzplastik in der Sportgaststätte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Holzplastik Sportgaststätte.jpg|Holzplastik in der Sportgaststätte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holzplastik in der Sportgaststätte des VfL Grün - Gold Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Holzarbeit wurden wir durch eine Güstrowerin aufmerksam gemacht, die diese &#039;&#039;&#039;1989 in dem Ausstellungsraum&#039;&#039;&#039; gesehen hatte. Nach unserer Kenntnis hatten die damals stadtbekannten &#039;&#039;&#039;Firmeninhaber Werner Bruchhäuser&#039;&#039;&#039; und Sohn Axel, das Gebäude in dem sich die Holzplastik befindet, als soziale und kulturelle Einrichtung (Kantine) für die Beschäftigten, sowie mit einem Ausstellungsraum für Polstermöbel ihres Betriebes errichtet und genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung der Räume konnte teilweise auch durch die Sportler der damaligen „BSG Einheit“ erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben nach den beiden Künstlern, &#039;&#039;&#039;Leni Menge&#039;&#039;&#039; (inzwischen Schamal) und &#039;&#039;&#039;Ernst Löber&#039;&#039;&#039;, deren Namen deutlich in die Holzplastik eingearbeitet wurden, gesucht und dabei folgende Erkenntnisse gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leni Schamal und Ernst Löber sind Geschwister und 1938 bzw. 1935 geboren&#039;&#039;&#039; und entstammen einer Ahrenshooper Künstlerfamilie. Der Vater war Bildhauer und die Mutter Malerin. Währen sich Leni der künstlerischen Gestaltung mit Hölzern widmete, entwickelte Ernst eine Behandlungstechnik der Hölzer mit Feuer, wobei die Asche schließlich von dem angebrannten Holz abgebürstet und dieses anschließend poliert wurde. Die Idee, so eine Arbeit in seinem Möbelausstellungsraum durch die Künstler gestalten zu lassen, hatte Werner Bruchhäuser bei einem Besuch in Ahrenshoop, wo er eine Holzplastik der beiden Künstler im damaligen Reisebüro entdeckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Verbindung zwischen der Natur und dem Tischlerhandwerk wurde durch Baumscheiben, Bohlen und Teile einer Hobelbank aus dem Bruchhäuser‘schen Unternehmen von den Künstlern allegorisch dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Löber erzählte uns, dass seine Eltern und Geschwister stets eine große Verehrung für das Werk Ernst Barlachs hegten und es für seine Schwester und ihn eine ehrenvolle Aufgabe war, die Holzarbeit für die Fa. Bruchhäuser und Sohn KG, damals in Güstrow ausführen zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ernst Löber zitierte für uns Ernst Barlach: „Zur Kunst gehören zwei, einer, der sie macht, und einer der sie braucht.“ Wir bekamen bei unseren Recherchen heraus, dass die Plastik von den beiden Künstlern Leni Menge und Ernst Löber teilweise vor Ort hergestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedenkstein für Willi Schröder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Willi Schröder Stein.PNG|Willi Schröder Stein&lt;br /&gt;
Datei:Ernst Lintz Stein.PNG|1. Verwendung des Steines&lt;br /&gt;
Datei:Willi Schröder Beweis.PNG|Beweis der 2fachen Verwendung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein für Willi Schröder auf dem Nachtigallenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein am Weg zwischen Gymnasium und Hansenstraße&lt;br /&gt;
erinnert an Willi Schröder, einen Antifaschisten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der am 09.02.1897 in Schorrentin bei Neukalen geboren wurde und am 27.10.1944 im&lt;br /&gt;
Konzentrationslager Sachsenhausen starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Land- und Hafenarbeiters besuchte die Schule in Rostock, als Soldat des I.&lt;br /&gt;
Weltkrieges verwundet; beteiligte sich an der Novemberrevolution 1918;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglied der USPD; wurde um 1924 zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt;&lt;br /&gt;
baute nach seiner Entlassung in Mecklenburg den Rotfrontkämpferbund&lt;br /&gt;
auf; als Mitglied der KPD 1929 - 1933 im Kampf gegen den erstarkenden Hitlerfaschismus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1929 und 1932 Mitglied des Landtages&#039;&#039;&#039; von Mecklenburg-Schwerin; war einer der&lt;br /&gt;
Vorsitzenden des sechsten Landtages; von 1927 - 1933 im Rostocker Stadtparlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit führend bei der Organisation des Widerstandes gegen die Nazidiktatur; 1933 verhaftet&lt;br /&gt;
und 1935 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt; nach Haft in Bützow-Dreibergen ab 1937 bis&lt;br /&gt;
zu seinem Tod im KZ Sachsenhausen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der FDJ Grundorganisation der EOS „John Brinckman“ wurde 1969 der Name „Willi Schröder“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unsere Studien zu Denkmalen führten uns zu der Erkenntnis, dass derselbe Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ursprünglich die &#039;&#039;&#039;Inschrift Ernst Lintz 1868 – 1909 trug&#039;&#039;&#039;. Der Stein wurde&lt;br /&gt;
zunächst anlässlich des Todes von Ernst Lintz, der damit als verdienstvolles Mitglied der Güstrower Schützenzunft geehrt wurde, vor der Südseite des damaligen Schützenhauses aufgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahresdaten benannten, nach Informationen des Urenkels des Geehrten,&lt;br /&gt;
Herrn Christian Lintz aus Celle, den Zeitraum der Zugehörigkeit des Hof-&lt;br /&gt;
Maurermeisters zur Güstrower Schützenzunft von 1441. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Lintz war auch Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Güstrow und Vorsitzender des&lt;br /&gt;
Landesfeuerwehrverbandes sowie Bruder der Güstrower Freimaurer-Loge „Phoebus Apollo“. Diese Bruderschaft bestellte 1880 einen Bechstein-Flügel für das Logenhaus, der&lt;br /&gt;
1884 ausgeliefert wurde und 120 Jahre im gleichen Raum stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Zeitraum von 2004 bis 2005 ermöglichte sein Urenkel, Christian Lintz aus Celle, die Reparatur des Flügels durch das Piano-Haus Kunze aus Alt Meteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir konnten durch Befragung eines Anwohners erfahren, dass der Stein nach dessen&lt;br /&gt;
Erinnerung zuletzt ohne Sockel unbeachtet in der Nähe seines Gartengrundstückes am&lt;br /&gt;
östlichen Rand des damaligen Schützenplatzes lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorthin war er nach unserer Erkenntnis nach vorherigen achtlosen Umsetzungen von der GST geräumt worden. &lt;br /&gt;
Von dort war der Stein im Sommer 1978 von Mitgliedern der Patenbrigade aus der Schlosserei&lt;br /&gt;
im Düngerstreuerbau des VEB Landmaschinenbaus, im Rahmen der Patenschaftsarbeit&lt;br /&gt;
mit einer 10. Klasse (10N1 oder 10S) der Oberschule, zum Nachtigallenberg in die Nähe&lt;br /&gt;
des jetzigen Spielplatzes, transportiert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Patenklasse hatte die Jahresaufgabe, eine Ehrung für Willi Schröder, dessen Namen die FDJ-Grundorganisation der EOS seit 1969 trug, mit der Errichtung eines Gedenksteins vor der Schule zum 25-jährigen Bestehen der Schule vorzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 01.07.1978 wurde der Gedenkstein&#039;&#039;&#039; im Rahmen der Festwoche zum 750. Stadt- und zum 25. Schuljubiläum vor der Schule eingeweiht. Die Festrede hielt Dr. Klaus Sorgenicht, der nach dem Krieg der erste Bürgermeister Güstrows war. &lt;br /&gt;
1978 war Dr. Sorgenicht Mitglied des Staatsrates und Leiter der Abteilung&lt;br /&gt;
Staats- und Rechtsfragen des Zentralkomitees (ZK) der Sozialistischen Einheitspartei&lt;br /&gt;
Deutschlands (SED).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein könnte zunächst für einen Findling gehalten worden sein, weil die alte Widmung&lt;br /&gt;
auf dem sicherlich stark verschmutzten Stein erst nach dessen gründlicher Reinigung&lt;br /&gt;
bemerkt, ignoriert und entfernt wurde. &lt;br /&gt;
Diese Vorgehensweise widerspricht den Grundsätzen im Umgang mit Zeugnissen der Zeitgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorschlag: Für Ernst Lintz sollten Schützenverein und Freiwillige Feuerwehr wieder eine&lt;br /&gt;
Gedenktafel am Schützenhaus oder an dem ehemaligen Spritzenhaus errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedenkstein Artur Becker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stein Artur Becker 1.PNG|Artur Becker&lt;br /&gt;
Datei:Stein Artur Becker 2.PNG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein für Artur Becker stand zunächst rechts unter der Platane, neben der einstmaligen Artur-Becker-Schule in der Hafenstraße. &lt;br /&gt;
Dann wurde er vor das Schulgebäude der Grundschule am Hasenberge in die Hamburger Straße versetzt, weil diese Schule bis zur Wende den Namen Artur- Becker-Schule führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift auf dem Gedenkstein wurde einst von Güstrower Steinmetzen des VEB Stadtwirtschaft eingemeißelt und ist inzwischen mutwillig beschädigt worden und dadurch nahezu unleserlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein ist in dieser Form kein Gedenkstein mehr. Warum wird das Andenken an Artur Becker nicht aufrechterhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Erinnerung:&lt;br /&gt;
Artur Becker (* 12. Mai 1905 in Remscheid; † 16. Mai 1938 in Burgos, Spanien) war ein Funktionär des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat als Jugendlicher 1919 der Freien Sozialistischen Jugend, 1920 dem Kommunistischen Jugendverband und 1922 der Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) bei. In der Zeit der Besetzung des Ruhrgebietes war er am aktiven Widerstand&lt;br /&gt;
beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1926 war er als Politiker tätig, zunächst als Leiter der kommunistischen Jugend am Niederrhein (1926 bis 1928), ab 1928 als Mitglied des Exekutivkomitees der Kommunistischen Jugendinternationale, vom September 1930 bis 31. März 1933 als (jüngstes) Mitglied des Deutschen Reichstages (für den Wahlkreis Düsseldorf-West) und 1931 bis 1932 als Vorsitzender des Zentralkomitees des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands. Mit der Verfolgung der politischen Gegner durch die Nationalsozialisten war er 1933 zur Emigration gezwungen. Er floh nach Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später organisierte er den Kampf für die Spanische Republik. Ab August 1937 nahm er an den bewaffneten Kämpfen teil, ab Frühjahr 1938 als Politkommissar des Thälmann-Bataillons der Internationalen Brigaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1938 geriet er verwundet in&lt;br /&gt;
Gefangenschaft der Franco-Truppen. Nach mehrwöchigen Verhören wurde er am 16. Mai 1938 im Zuchthaus Burgos erschossen. Wahrscheinlich war er von den eigenen Leuten denunziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(vgl. Walter Janka „Spuren eines Lebens“. 170 ff.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus erfuhr Artur Becker in der DDR umfassende Ehrungen. Nach ihm wurden Straßen und Schulen benannt. Die Jugendorganisation Freie Deutsche Jugend verlieh seit 1960 die Artur-Becker-Medaille in Gold, Silber und Bronze für hervorragende Leistungen im sozialistischen Jugendverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der DDR wurden nach Artur Becker benannte Objekte und Straßen weitgehend umbenannt. &#039;&#039;(Quelle Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tafel für Dr. Georg Benjamin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Benjamin.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein für Dr. Georg Benjamin vor der ehemaligen Medizinischen Fachschule in der Gustav-Adolf-Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medizinische Fachschule am Güstrower Krankenhaus erhielt am &#039;&#039;&#039;12.09.1979&#039;&#039;&#039; den Namen „Dr. Georg Benjamin“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem zunächst begonnenen Mathematikstudium wurde er Soldat des 1. Weltkrieges. 1918 setzte er sein Studium als Medizinstudent fort und trat 1920 der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Promotion zum Doktor der Medizin. Der kommunistische deutsche Arzt jüdischer Herkunft war bis 1931 Schul- und Säuglinsfürsorgearzt und Kommunalpolitiker der KPD in Berlin. &lt;br /&gt;
Nach mehreren Verhaftungen und Zuchthausaufenthalt wurde er am &#039;&#039;&#039;26.08.1944 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel wurde nach der Wende von Unbekannten „entsorgt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hain mit Gedenkstein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hain Gedenkstein Südstadt.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Thälmann-Dimitroff-Hain, Südstadt III. Bauabschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Hain und die beiden benachbarten Schulen, die einmal die Namen &#039;&#039;&#039;Ernst Thälmanns&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Georgi Dimitroffs&#039;&#039;&#039; trugen, waren dem Andenken an diese beiden Arbeiterführer gewidmet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal blieb erhalten, während die beiden Schulen zu einer Schule vereinigt wurden, die nun die Bezeichnung 5. Regionalschule trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden früheren Namengeber waren Antifaschisten und vertraten die Interessen der Arbeiterklasse. Thälmann war Kriegsgegner und wurde 1919 zum ersten Vorsitzenden der USPD in Hamburg gewählt. Von 1919 bis 1933 ist er Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. 1921 wird er in den Vorstand der Kommunistischen Partei in Hamburg gewählt. Von 1924 bis 1933 ist Thälmann Mitglied des Reichstages. Von 1925 bis 1933 ist Thälmann Vorsitzender der KPD. 1933 wird er verhaftet und des Hochverrats angeklagt. Von 1933 bis 1937 sitzt er im Gefängnis Moabit ein. Obwohl der Prozess gegen Thälmann eingestellt wurde, wird er weiter bis 1944 in verschiedenen Gefängnissen in Schutzhaft festgehalten. 1944 werden auch seine Tochter und seine Frau verhaftet und in das KZ Ravensbrück eingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. August 1944 wird Ernst Thälmann in der Nacht in Buchenwald erschossen. Seine Leiche wird sofort im Krematorium verbrannt. Wenige Wochen später behauptet die nationalsozialistische Propaganda, Thälmann wäre bei einem Bombenangriff am 24. August ums Leben gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde in der DDR die Jugendorganisation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Junge Pioniere&amp;quot;&#039;&#039;&#039; für Kinder gegründet und erhielt zur Ehrung seines Vermächtnisses den Namen Pionierorganisation Ernst Thälmann.&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1933 stand das Reichstagsgebäude in Berlin in Flammen. Die Nazis behaupteten sofort, die Kommunisten hätten den Brand als Signal für den „Kommunistischen Aufstand“ gelegt. Noch in derselben Nacht verhafteten die Nazis nach vorbereiteten Listen zehntausende aufrechte Demokraten, Antifaschisten, Sozialdemokraten und Kommunisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. März 1933 verhafteten sie auch Dimitroff unter dem Vorwand, er sei an der Brandstiftung beteiligt gewesen. „Im Namen des Volkes“ hatten die Nazis Dimitroff gefesselt und vors Gericht gezerrt. Nach monatelangem Prozess mussten die Nazis Dimitroff, unter dem Druck stürmischer Demonstrationen auf der ganzen Welt, freilassen. Die Schlussrede Dimitroffs im Prozess war nicht nur eine Anklagerede gegen die Nazis, sie war auch ein leidenschaftlicher Aufruf zum Kampf für die Einheit der Arbeiterklasse gegen Faschismus und Krieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946 wurde Dimitroff&#039;&#039;&#039; zum Ministerpräsidenten der Volksrepublik Bulgarien gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tod, am 2. Juli 1949, aus. Die Namen der beiden Schulen wurden nach der Wende geändert. Der Hain mit einem Gedenkstein blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedenktafeln am Gasthaus in Bölkow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1927 Tafel Treff KPD.jpg|1927 Treff der KPD&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenktafeln am Gasthaus in Bölkow und in der Bülower Str. in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tafel erinnerte von 1987 bis zur Wende an die Durchführung&lt;br /&gt;
des 1. Lehrgangs der Bezirksleitung Mecklenburg, der Kommunistischen Partei&lt;br /&gt;
Deutschlands, vom 07. bis 13.08.1927. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmer oder Lehrer des Lehrgangs waren u. a.&lt;br /&gt;
Bernhard Quandt, Ernst Bruhns, Willi Schröder, Hermann Schult, Else Warczycek,&lt;br /&gt;
Gustav Sobottka, Hermann Duncker, Heinrich Rau, Ernst Goldenbaum.&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde diese Tafel entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Opfern der Gewalt 1949 – 1989===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Stasiopfer 1.PNG|Stasiopfer 1984&lt;br /&gt;
Datei:Stasiopfer 2.PNG|Stasiopfer 1984&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein „Den Opfern der Gewalt 1949 – 1989“, in der Neukruger Str.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 21.12.1984&#039;&#039;&#039; wurden die beiden Güstrower Bürger&lt;br /&gt;
:                              &#039;&#039;&#039;U. Siatkowski,&#039;&#039;&#039; geb. 02.09.1954, gest. 22.12.1984&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
:                             &#039;&#039;&#039;W. D. Runge,&#039;&#039;&#039; geb. 24.08.1954, gest. 24.12.1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch einen Offizier der Staatssicherheit (Wachmann Funk) angeschossen und verstarben an diesen Schussverletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen und anderen Opfern zur Erinnerung wurde &#039;&#039;&#039;am 21.12.1989&#039;&#039;&#039; dieser Gedenkstein unter großer Anteilnahme der Güstrower Bevölkerung errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ermittlungsverfahren gegen den Verantwortlichen wurde aus Mangel an Tatverdacht durch die DDR-Behörden eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; verurteilt das Landgericht Berlin die ehemaligen DDR-Militärstaatsanwälte „Im Namen des Volkes“ zu Bewährungsstrafen von 6 bzw. 18 Monaten Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Linde zur Einheit 1990===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Linde 1990.jpg|Linde zur Einheit 1990&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Linde auf dem Franz-Parr-Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an das Ereignis der deutschen Einheit am 03.10.1990 wurde diese Linde von Bürgermeister Lothar Fila aus Güstrow und seinem Amtskollegen Oberbürgermeister Manfred Scherrer aus der &#039;&#039;&#039;Partnerstadt Neuwied&#039;&#039;&#039; gepflanzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Neuwied und Güstrow bestand &#039;&#039;&#039;seit dem 01.03.1989&#039;&#039;&#039; eine deutsch- deutsche Städtepartnerschaft, deren Fortführung nach der Vereinigung mit einem Nachvertrag vom 09.05.1992 durch die Bürgermeister Fila und Scherrer im Namen ihrer Städte bestätigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem Ort der Erinnerung befindet sich &#039;&#039;&#039;kein Hinweis&#039;&#039;&#039; auf die symbolische Pflanzung „des Baumes der deutschen Einheit und Partnerschaft zwischen Neuwied und Güstrow“ &#039;&#039;(siehe chronologische Dokumentation 10 Jahre Städtepartnerschaft Güstrow–Neuwied)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Barlach-Stele, Distelberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barlach Stele.jpg|Barlach Stele&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zum Andenken an den bekannten Bildhauer Ernst Barlach schuf der Bildhauerkollege Klaus Freytag eine Stele für den Bereich des Wohngebietes Distelberg, die 1996 an der Einmündung der Ahornpromenade in die Niklotstraße aufgestellt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wahrhaftiges, gehauen aus sprödem Sandstein“, titelte die Schweriner Volkszeitung vom 01.02.1996 dieses Ereignis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Freytag wurde 1951 in Gräfenthal/Thüringen geboren und erlernte von 1968 bis 1972 in Meißen den Beruf des Porzellanmodelleurs. Es folgte ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Fach Plastik. Seit 1977 in Dresden freischaffend tätig, ab 1980 &amp;quot;Mecklenburger“.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Der Zustand des Platzes, an dem dies &amp;quot;Denkmal&amp;quot; steht und das &amp;quot;Denkmal&amp;quot; selbst, stellen m. E. in keiner Weise eine Würdigung Barlachs dar. Nachdem das von dem Güstrower Bildkünstler Spitzer geschaffene Denkmal Barlachs an geeigneter Stelle, in der unmittelbaren Nachbarschaft des Theaters errichte wurde.&lt;br /&gt;
(Anmerkungen von Dieter Kölpien (Frühjahr 2019, ergänzt 2024):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gebürtiger Güstrower möchte ich mich an dieser Stelle auch zu der öffentlichen Diskussion einer Umgestaltung des Marktes unter Einbeziehung einer Barlach-Skulptur äußern. Wir haben in der Barlachstadt Güstrow zwei museale Einrichtungen und das Ernst-Barlach-Theater und seinen &amp;quot;Schwebenden&amp;quot; im Dom, diese Stätten würdigen in hervorragender Weise das Andenken an den Künstler Ernst Barlach. Diese historisch gewachsenen Einrichtungen werden durch die Barlach-Stiftung, den Landkreis und die Kirche mit höchstem Sachverstand durch qualifizierte Mitarbeiter geführt. Barlach kann auf diese Weise nicht geehrt werden und hätte einer Entscheidung in dieser Form widersprochen.&lt;br /&gt;
Diese ablehnende Haltung hat sich bei mir durch eine intensive Beschäftigung mit Barlachs Leben in Güstrow herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung:&lt;br /&gt;
Barlach lebte ab 1910 gemeinsam mit seiner Mutter und seinem Sohn zurückgezogen in Güstrow. Der Künstler kümmerte sich um seine Kunstwerke und mied die Öffentlichkeit. Das Verhältnis zu den Güstrowern war distanziert. Dennoch war er der Stadtverwaltung gegenüber in irgendeiner Weise dankbar und schenkte der Stadt die Kleinplastik “Dorfgeiger“, die Bernhard A. Böhmer am 30.07.1931 an den damaligen Bürgermeister Dr. Heydemann überreichte. Dr. Heydemann bedankte sich schriftlich mit großer Herzlichkeit für das selbstlose Geschenk. Es fand einen repräsentativen Platz im Rathaus.&lt;br /&gt;
Der Rat der Stadt Güstrow hatte zuvor 1930(!) den Beschluss gefasst, den Birkenweg am Inselsee-Kanal als Ernst-Barlach-Weg umzubenennen. Für die beabsichtigte Ehrung bedankte sich Barlach in einem Brief, lehnte dieses Vorhaben jedoch dauerhaft ab,&lt;br /&gt;
weil es nicht seinem Wesen entsprach. &lt;br /&gt;
Der spätere NS-Bürgermeister Lemm ließ das Barlach-Geschenk „Dorfgeiger“ für wenig Geld verschachern und buchte den Erlös zugunsten der als &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; umgestalteten Gertrudenkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriege setzte sich die Stadt über Barlachs Meinung bezüglich der Umbenennung des Birkenweges in Barlachweg hinweg und nagm die Umbenennung vor und der Weg wurde zum Barlach-Weg umgewidmet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität Rostock bot Barlach die Ehrendoktorwürde an, er bedankte sich und schlug diese aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wage zu behaupten, dass der bescheidene Barlach es auch abgelehnt hätte, Ehrenbürger der Stadt Güstrow zu werden und auch einer Namensgebung Barlachstadt Güstrow nicht zugestimmt hätte.&lt;br /&gt;
Dieser Künstler war nicht eitel und wünschte sich in aller Bescheidenheit kreativ arbeiten zu können. &lt;br /&gt;
Seine ablehnenden Reaktionen auf zuvor beabsichtigte öffentliche Ehrungen lassen diesen Schluss zu. &lt;br /&gt;
Barlach wollte in Ruhe und Zurückgezogenheit in Güstrow leben und arbeiten, dass sollte aus Barlachs Sicht dauerhaft respektiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Bürgermeister der Barlachstadt Güstrow, die Güstrower Barlach-Stadtvertreter und die Barlach-Stiftung in Güstrow, müssen gemeinsam handeln, um den Makel der beschämenden Entscheidung des einstigen NS-Öber-Bürgermeisters Lemm zu tilgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam sollten die benannten Personen und Gremien dafür sorgen, dass Barlachs Geschenk &amp;quot;Dorfgeiger° an die Stadt Güstrow   wieder im Rathaus sichtbar wird. Schaden an der Person EWrst Barlach bFehler zu auf zu versuchen. Der „Dorfgeiger“ könnte dann wieder an seinem alten, von Barlach akzeptierten Standort aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses wäre mit Sicherheit nicht nur eine bedeutende historische Geste der heutigen Stadtvertreter und des amtierenden Bürgermeisters  dwrenerster Stelle des Bürgermeisters. eine wünschenswert Entschuldigung gegenüber Barlach, sondern auh eine von Barlach geschätzte Ehrung des heute  amtierenden Bürgermeisters der Barlachstadt.. (&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung der Güstrower Stadtvertretung zur Aufstellung, der von dem Bildkünstler Spitzer geschaffenen und der Barlachstadt geschenkten bronzenen Barlach-Statue auf dem Franz-Parr-Platz, in unmittelbarer Nähe des Ernst-Barlach-Theaters, ist nach den Ausführungen des Güstrower Bürgermeisters Arne Schult, anlässlich der Einweihung des Denkmals, auch als eine Form der Wiedergutmachung Güstrows für die erlittene Schmähungen Ernst Barlachs in Güstrow während der Nazizeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Städtepartnerschaft Güstrow Kronshagen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Partnerschaft Güstrow.jpg|Denkmal für Partnerschaft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stein zur Erinnerung an die Städtepartnerschaft Güstrow Kronshagen, errichtet 23.06.2007 im Rosengarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 23.06.2007 soll der Gedenkstein im Rosengarten (in der Nähe der Fußgängerampelanlage) an die seit 15 Jahren bestehende lebendige Städtepartnerschaft zwischen Kronshagen (Schleswig-Holstein) und Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der &#039;&#039;&#039;Partnerschaftsvertrag 1992&#039;&#039;&#039; unterschrieben wurde, steckten sich die Beteiligten das Ziel, dass sich die Menschen in Ost und West näherkommen sollten. Heute bestehen vielfältige Beziehungen zwischen Kirchen und Vereinen beider Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Skulptur hinter dem Bürgerhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Skulptur Bürgerhaus.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Skulptur im Park hinter dem Bürgerhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler &#039;&#039;&#039;Peter Lewandowski&#039;&#039;&#039; lebt in der Nähe von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Travertinskulptur (Mutter mit Kind?) wurde &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; im Park des Güstrower Bürgerhauses errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Konfrontation zwischen belebter und unbelebter Natur, wie sie sich im bildhauerischen Akt offenbart, die Metamorphose des Steines in Figur und umgekehrt, ist eines der großen Themen des Bildhauers Lewandowski. Zunehmende Abstraktion steigert die Universalität der Aussage und die Entdeckung des Winkelschleifers als Arbeitsinstrument - wodurch die Arbeit für Künstler und Stein gefährlicher und brisanter wird - führt zu ihrer Radikalisierung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(aus: „Die Steine“ von Regina Erbentraut)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3 Figuren vor dem Museum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:3 Figuren vorm Museum.jpg|3 Figuren vorm Museum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Figuren vor dem Museum, Güstrow, Franz-Parr-Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 3 Figuren aus Sandstein sind &#039;&#039;&#039;1993 als Auftragswerk von Erika Wolf&#039;&#039;&#039; für die&lt;br /&gt;
Güstrower Nordstadt entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Aufstellung erfolgte erst 2000&#039;&#039;&#039; am heutigen Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Morgens lagen sie umgestürzt auf dem Boden. Weshalb dieses geistlose&lt;br /&gt;
absichtliche Zerstörungswerk?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stier von Güstrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stier Sockel.jpg|Stier Kreisverkehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Stier von Güstrow, Kreisverkehr Güstrow-Bauhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bronzeskulptur von Michael Mohns, „Stier zu Güstrow“, wurde mit der Einrichtung des Kreisverkehrs in Güstrow-Bauhof im &#039;&#039;&#039;Frühjahr 2000&#039;&#039;&#039; aufgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1955 in Berlin geborene &#039;&#039;&#039;Bildhauer Michael Mohns&#039;&#039;&#039; erhielt seine künstlerische Ausbildung von 1981 bis 1984 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und ist seitdem als Bildhauer tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt in Tarnow bei Bützow und ist zurzeit Vorsitzender des Künstlerverbandes Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur wurde von den an der Entwicklung und Bebauung des Wohngebietes am südwestlichen Teil Güstrows beteiligten Firmen als Auftragswerk (50.000 DM) gestiftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifter-Firmen: CKS Wohnungs- und Gewerbebau GmbH, Güstrower Baugesellschaft mbH, Strüwing – Bau- und Immobilien GmbH, Ingenieurbüro KULTA GmbH, Jahnke und Schuller GmbH, Deutsche Bau- und Grundstücks-AG.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stier wurde schon mehrfach von Kunstrowdies mit Farbe beschmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Würfel aus Beton – Verkehrsinsel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Würfel Kreisverkehr.jpg|Würfel Kreisverkehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auf Stahlstützen ruhender Würfel aus Beton, Verkehrsinsel Südstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf von dem Schüler Henry Bernardt -&#039;&#039;&#039;Schülerwettbewerb 2002/2003-&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Denkmal für die Totgeborenen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Todgeboren.PNG||2004 für Totgeborene&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit befindet sich auf dem Friedhof eine Grabstätte, auf der tote Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm bestattet werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Grabanlagen, die als Schmetterlingsgräber bezeichnet werden, sind ein noch recht neuer Teil der Begräbniskultur. Die Sensibilität für dieses Thema ist gerade erst erwacht. Von den Schmetterlingen wurde der Name für diese Grabstellen entlehnt, weil die zarten Falter in vielem an früh gestorbene Kinder erinnern. Schmetterlinge sind Inbegriff für Anmut und Schönheit und vermitteln Lebensfreude. So schön sie sind, so schnell sind sie auch wieder davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu spät haben oft die Eltern nach einer Früh- oder Fehlgeburt daran gedacht: Was passiert mit meinem Kind? Wo ist es? Die Grünfläche mit der Stele in der Mitte können nun die Eltern als Gedenkort nutzen. &#039;&#039;&#039;Im Jahre 2004 wurde die Grabstätte eingerichtet und geweiht.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde von dem Bildhauer &#039;&#039;&#039;Günter Kaden&#039;&#039;&#039; aus Wendischhagen in Mecklenburg geschaffen. Kaden wurde 1941 in Leipzig geboren, erlernte den Beruf des Steinmetzers und arbeitete zunächst bei einem Bildhauermeister. Nach Abitur und Studium an der Kunsthochschule Giebichenstein Halle/Saale bei den Professoren G. Lichtenfeld und W. Sitte absolvierte er 1972 als Diplom-Bildhauer. Von 1972 bis 1975 war er künstlerischer Leiter der Restaurierungsarbeiten an der gotischen St-Moritz-Kirche in Halle/Saale. Seit 1973 arbeitete Kaden in Projektgruppen für architekturbezogene Kunst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 lebt er in Wendischhagen und arbeitet freiberuflich als Bildhauer. Der Künstler erläuterte uns seine Skulptur persönlich: “Der Verlust eines geliebten Menschen ist immer schmerzlich. Wenn aber ein Kind, noch bevor es das Licht der Welt erblickt hat, stirbt, ist die Trauer umso größer. Ich versuche mit meinem Kunstwerk den schützenden Raum des ungeborenen Lebens darzustellen. Die Form des hellgrünen Steines könnte die Bewegung von Händen darstellen oder den weiblichen Uterus symbolisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Labyrinth&#039;&#039;&#039; ist seit Jahrtausenden ein christliches Symbol für den Wandel, für Werden und Vergehen. Berühmt ist z. B. das Labyrinth als Fußbodenmosaik in der Kathedrale von Chartres. Die hellen lichten Farben stehen für die Unschuld des Kindes und das Labyrinth für das Werden und Vergehen des Lebens und für die Unverletzlichkeit und Unsterblichkeit der Seele. Diese Gewissheit könnte Trauernden Trost spenden und neue Hoffnung geben.“ &#039;&#039;(Günter Kaden)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Affengruppe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Affengruppe, Südstadt III. Bauabschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betonplastik „Die Affen“ wurde von dem &#039;&#039;&#039;Künstler H. Stierling&#039;&#039;&#039; geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plastik fand in erster Linie das Interesse der Kinder und diente als Spielgerät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Plastik gibt es in mehreren Städten - z. B. auch in den Erfurter Parkanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Affengruppe.jpg|Affengruppe Spielgerät&lt;br /&gt;
Datei:Guestrow-1986-F-suedstadt-affen.jpg|Affengruppe - ursprünglicher Aufstellort Südstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synagoge im Krönchenhagen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erinnerung an die Zerstörung der jüdischen Synagoge im Krönchenhagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem &#039;&#039;&#039;18.08.2006&#039;&#039;&#039; erinnert eine Inschrift im Gehweg der Straße „Krönchenhagen“ an&lt;br /&gt;
den Standort der ehemaligen jüdischen Synagoge in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jüdische Versammlungs- und Gotteshaus für Gebet, Schriftstudium und Unterweisung&lt;br /&gt;
der Gemeindemitglieder war am &#039;&#039;&#039;28.08.1829 eingeweiht&#039;&#039;&#039; worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch gibt es diese Versammlungsräume, der Tradition nach, seit der Zerstörung des&lt;br /&gt;
Tempels in Jerusalem und der dann folgenden Babylonischen Gefangenschaft des&lt;br /&gt;
jüdischen Volkes 586 - 539 vor Christi. Synagogen dienen nicht nur zum jüdischen&lt;br /&gt;
Gottesdienst, sondern auch für Gemeindeveranstaltungen, Erwachsenenbildung und als&lt;br /&gt;
Hebräischschule für schulpflichtige Kinder. &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 24.04.1938&#039;&#039;&#039; gehörten der jüdischen mecklenburgischen Landesgemeinde &#039;&#039;&#039;44 Güstrower Juden&#039;&#039;&#039; an. Die Synagoge wurde in der Nacht vom 09. zum 10.11.1938 in Brand&lt;br /&gt;
gesetzt und staatlich gebilligt abgebrannt und zerstört. Die Feuerwehr schützte die&lt;br /&gt;
angrenzenden Gebäude, deren Einwohner vor der Brandstiftung an der Synagoge gewarnt&lt;br /&gt;
und zum Schutz ihrer Häuser aufgefordert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synagoge selbst wurde nicht gelöscht. Gleichzeitig gab es Brandstiftungen an der Trauerhalle auf dem jüdischen Friedhof und an einem jüdischen Geschäftshaus in der Baustraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standorte früherer jüdischer Synagogen waren auf dem heutigen Klosterhof (1300) und Ecke&lt;br /&gt;
Baustraße/Armesünderstraße (1766) (Nähe ehemaliger Stadtbauhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 10.07.42&#039;&#039;&#039; wurden die letzten Juden aus Güstrow in Vernichtungslager abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.01.1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 27.01.2003 wird in Deutschland nach einer Erklärung des Bundespräsidenten&lt;br /&gt;
Herzog an die Opfer des Nationalsozialismus mit einem „Tag des Gedenkens“ erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_wichtige_Einrichtungen#J.C3.BCdischer_Friedhof_in_G.C3.BCstrow siehe auch jüdischer Friedhof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Synagoge im Krönchenhagen.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ginkgo - Lebenshilfe e. V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ginkgo auf dem Gelände der Lebenshilfe e. V. in der Güstrower Nordstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des &#039;&#039;&#039;50-jährigen Bestehens&#039;&#039;&#039; freundschaftlicher Beziehungen zwischen den evangelischen Kirchgemeinden der Laudategemeinde Garching bei München und der Pfarrgemeinde Güstrow, Pfarre Gerd-Oemke-Haus, in Güstrow Dettmannsdorf, wurde der Güstrower Gemeinde ein Ginkgo geschenkt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der &#039;&#039;&#039;am 14.10.2006 auf dem Gelände der Lebenshilfe e. V&#039;&#039;&#039;. gemeinsam von Galchinger und Güstrower Gemeindeangehörigen gepflanzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Garching bei München mit den Stadtteilen Dirnismaning, Hochbrück und Forschungsinstitute, liegt im Norden des Landkreises München und gehört zum Regierungsbezirk Oberbayern. Das Stadtgebiet grenzt im Süden an die Landeshauptstadt München, im Westen an die Gemeinde Oberschleißheim, im Norden an die Gemeinde Eching(Landkreis Freising) und im Osten an die Gemeinde Ismaning. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baum stammt ursprünglich aus Ostasien, wo er auch wegen seiner Samen oder als Tempelbaum kultiviert wird. Er wurde von holländischen Seefahrern aus Japan nach Europa gebracht und wird hier seit 1730 n. Chr. als Zierbaum gepflanzt. Sanftheit, Weichheit, Harmonie, Langlebigkeit, Widerstandfähigkeit, Anpassungsfähigkeit führten zu seiner inzwischen weltweiten Beliebtheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur modernen Mythenbildung hat auch wesentlich die Geschichte des Tempelbaumes in Hiroshima beigetragen, der bei der Atombombenexplosion in Flammen aufging, aber im selben Jahr wieder austrieb und weiterlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lebenshilfe 1.PNG|Ginko für 50 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:Lebenshilfe 2.PNG|Ginko Lebenshilfe e.V.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stele für Uwe Johnson===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stele für den Schriftsteller Uwe Johnson auf dem Domplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 20.07.2007&#039;&#039;&#039; wurde die Stele des &#039;&#039;&#039;Schriftstellers Uwe Johnson&#039;&#039;&#039; (* 20.07.1934 in Cammin, Pommern;&lt;br /&gt;
† vermutlich in der Nacht vom 23. zum 24.02.1984 in Sheerness on Sea, auf der Themse-Insel Sheppey, in Kent, England. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnson besuchte von &#039;&#039;&#039;1948 bis 1952 die Oberschule in Güstrow&#039;&#039;&#039; und legte hier die Abiturprüfung ab. Es folgte ein Germanistikstudium in Rostock und Leipzig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine bekanntesten Werke sind “Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953“, „Mutmaßungen über Jakob“ und das 4-bändige Hauptwerk „Jahrestage“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stele wurde anlässlich seines &#039;&#039;&#039;73. Geburtstages&#039;&#039;&#039; von dem Bürgermeister Arne Schuldt und dem Vorsitzenden des Kunst- und Altertumsvereins, Prof. Jan Harff, in Anwesenheit des Schöpfers des Denkmals, Wieland Förster, zahlreicher Güstrower Bürger und Prominenter aus Kultur und Politik, enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Johnson.jpg|Uwe Johson&lt;br /&gt;
Datei:Johnson Fest.jpg|2007 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Johnson Figur.jpg|2007 Johnson&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuere Kunstwerke in Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bildhauer-Symposium 2009, neue Kunstwerke in Güstrow sind entstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem &#039;&#039;&#039;Motto „Wasser“&#039;&#039;&#039; arbeiteten im Juni 2009 sechs durch eine Jury ausgewählte Künstler auf dem Gertrudenfriedhof an unterschiedlichsten Kunstwerken, die nun in Abstimmung zwischen Künstlern und Stadtvertretern im öffentlichen Raum unserer Stadt als Dauerleihgaben Aufstellungsorte fanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung kam durch das Zusammenwirken von Kunst- und Altertumsverein Güstrow e. V. und Ernst Barlachstiftung unter Einbeziehung des Kinder-Jugend-Kunsthauses Güstrow e. V. zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2009 Kunst 1.jpg|Aquarium - Klaus Großkopf&lt;br /&gt;
Datei:2009 Kunst 2.jpg|Großes Fließen - Jan Witte Kropius&lt;br /&gt;
Datei:2009 Kunst 3.jpg|Perlmuschel - Günter Kaden   &lt;br /&gt;
Datei:2009 Kunst 4.jpg|Die Welle - Valeriu Ciumscu&lt;br /&gt;
Datei:2009 Kunst Mühle.PNG|Alte Mühle - Thomas Lehningk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hageböcker Mauer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Roland von Armin Rieder an der Stadtmauer in der Nähe der Hagböcker Straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Existenz dieses Denkmals von &#039;&#039;&#039;Armin Rieder&#039;&#039;&#039; in der engen Straße Hageböcker Mauer, ist mir erst im Jahre 2021 durch einen Beitrag im Güstrower Jahrbuch 2022 bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Roland an der Mauer.jpg|Roland an der Hageböcker Mauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkmale für die Opfer der Kriege==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befreiungskrieg gegen Napoleon 1813 - 1815 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtet nach einem Entwurf des Schweriner Oberhofbaurates Hermann Willebrand, dem auch die Bauleitung übertragen wurde. Die Reliefs und weiblichen Allegorien wurden von dem aus Güstrow stammenden Carl Georg Ludwig Wiese geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundsteinlegung erfolgte am 27.03.1863 und die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Denkmals am 12.07.1865&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den vier Ecken des Sockels dargestellten gusseiserne Figuren (Allegorien) verkörpern &#039;&#039;&#039;Frieden, Krieg, Sieg und Trauer&#039;&#039;&#039;. Die Platten und Figuren sind Kupferreliefs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;“Nach fünfzig Jahren das dankbare Vaterland.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Den Kämpfern Mecklenburgs aus den Jahren 1813-1815.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben sind Porträts Friedrich Franz I. u. II. angebracht. Auf der Spitze steht eine Kanone. Das Denkmal ist 15 m hoch und die Säule aus Gusseisen war seinerzeit die zweithöchste in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine Beteiligung seines aus Neustrelitz stammenden Fachkollegen Albert Wolff (14.11.1814 - 20.07.1892), wurde in Hofrats Willebrands Aufzeichnungen nicht erwähnt, sie wird durch dessen Nachkommen, Prof. Dr. Hermann Willebrand, ausgeschlossen. (Quelle: Mecklenburg - Zeitschrift für Mecklenburg-Vorpommern 48.Jahrg. Nr. 5 und 6 2006 -Aufsatz von Prof. Dr. Hermann Willebrand- „Güstrow-Ausgangspunkt der nationalen Erhebung in Mecklenburg“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bis 2006 wurde immer der Bildhauer Albert Wolff (1814-1892) als der Planer des Denkmals genannt. Von ihm stammen das Bronzerelief mit dem Einzug der siegreichen Truppen 1871, am Sockel der Siegessäule in Berlin. In Ludwigslust steht eine von ihm gefertigte Statue des Großherzogs Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin, für Hannover schuf er das eiserne Reiterstandbild des Königs Ernst August, das 1861 vor dem Bahnhof errichtet wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wegen akuter Einsturzgefahr wurde eine Restaurierung im April 1987 begonnen und am 08.10.1994 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Jahre war das seinerzeit zweitgrößte Eisengussdenkmal Deutschlands nicht an dem Platz zu sehen, an dem es 1865 durch eine Initiative Güstrower Bürger und durch eine Geldsammlung unter Teilnehmern der Befreiungskriege und deren Angehörigen in Vorbereitung auf das 50-jährige Jubiläum errichtet und eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jahrelange, geduldige, fachgerechte Arbeit konnten die beiden Restauratoren, der Berliner Wolfgang Gummelt und Wolfgang Ziesemer von der Güstrower Denkmalpflege GmbH, erfolgreich mit dem Erhalt dieses bedeutenden Denkmals mecklenburgischer Geschichte vollenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Kompliziertheit der Arbeiten wurde Anfang Oktober 1994 von Herrn Christian Menzel in einem Artikel in der SVZ sehr ausführlich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Befreiungskrieg 2.PNG|Landesdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Befreiungskrieg 1.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch-Französischern Krieg 1870-1871===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Denkmal 1870-1871, gefallenen Güstrower Bürger, an &#039;&#039;&#039;drei Standorten&#039;&#039;&#039; am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Denkmal &lt;br /&gt;
Auf der Wallanlage (auf dem heutigen Schulhof des Gymnasiums) wurde eine &#039;&#039;&#039;Eiche zur Erinnerung&#039;&#039;&#039; an den Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt. Ein davor gesetzter Gedenkstein trägt die Inschrift „Siegeseiche 1871“. Es ist das zuerst errichtete Güstrower Denkmal zur Erinnerung an den Krieg zwischen Deutschen und Franzosen, in dem 40080 Deutsche und 80000 Franzosen den Tod fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2. Denkmal&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf von Oberbaurat Daniel errichtete der Bildhauers Alexander Calandrelli dieses Denkmal mit der „Germania“. &#039;&#039;&#039;Es wurde 02.09.1876 enthüllt.&#039;&#039;&#039; Calandrelli war auch am Relieffries des „Roten Rathauses“ und an den Bronzereliefs der Siegessäule in Berlin beteilig. Die Herstellung der Fliesen erfolgte in der Tonwarenfabrik  Ernst March in Berlin-Charlottenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal musste 1910 wegen Baufälligkeit abgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Güstrower Volksmund wurde das Denkmal „Kachelofen“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Denkmal&lt;br /&gt;
Auf dem Wall wurde noch &#039;&#039;&#039;1910 ein neues Denkmal&#039;&#039;&#039; errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf für das letzte Denkmal stammt von dem Plauer Bildhauer Prof. Wilhelm Wandschneider. Die Herstellung der Bronzeskulptur „Kniender Krieger“ erfolgte in einer Gießerei in Lauchhammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 02.09.1910 enthüllt&#039;&#039;&#039;, stellte das Denkmal einen Ersatz für das zuvor baufällig gewordene Denkmal („Germania“) für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von 1945 bis 1990&#039;&#039;&#039; blieb das Denkmal auf dem Gelände des sowjetischen Militär-Hospitals für die Blicke der Güstrower und deren Besucher verborgen. Das Denkmal war 45 Jahre hinter einer „Mauer“ versteckt und ist zum Glück &#039;&#039;&#039;unbeschädigt erhalten geblieben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ein baugleiches Denkmal ist in Saarlouis vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ein verkleinertes Denkmal gleicher Bauart steht in Crivitz (M-V)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1871 Denkmal 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1871 Denkmal 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1871 Denkmal 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1871 Denkmal 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gräberfeld - Opfer des I. Weltkrieges====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1 Weltkrieg Anlage.jpg|Gräberfeld Güstrow 1. Weltkrieg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gräberfeld mit Denkmal für die Opfer des I. Weltkrieges auf dem Güstrower Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal für die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften wurde auf dem Gräberfeld der Gefallenen und an den Kriegsfolgen Verstorbenen des I. Weltkrieges &#039;&#039;&#039;um 2001&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf 11 kleinen Kreuzen&#039;&#039;&#039; sind die Namen der hier bestatteten &#039;&#039;&#039;30 Toten des 1. Weltkrieges&#039;&#039;&#039; verewigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auch 20 unbekannte&#039;&#039;&#039; verstorbene Soldaten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein großes schlichtes hölzernes Kreuz sind noch erhalten gebliebene Grabsteine im Halbkreis angeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich findet an diesem Mahnmal eine gemeinsame Ehrung durch Landkreis, Stadt, Soldaten des Standortes und Angehörige für die Opfer statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schwebender====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Grundriss.PNG|Dom Grundriss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrower Ehrenmal für im I. Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwebender&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Daten und Fakten&#039;&#039;&#039; zum „Güstrower Ehrenmal“ für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde- recherchiert, zusammengestellt und gespendet als Dokumentation für die Domgemeinde Güstrow, aus Anlass der postumen Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Ernst Barlach durch die Barlachstadt Güstrow am 1. Oktober 2010 von Dieter Kölpien, Gernot Moeller, Raimund Schmidt und Gerhard Schmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1926&#039;&#039;&#039; Im Zusammenhang mit der Siebenhundertjahrfeier des Domes (1926) planten die Dompastoren ein Ehrenmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges zu errichten, von der Verwirklichung dieser Idee riet Barlach ab. - &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Frühjahr 1927&#039;&#039;&#039; war ein Bronzeguss, der in der Berliner Gießerei Hermann Noack entstand, fertig.&lt;br /&gt;
Der „Schwebende&amp;quot; ist eines der bekanntesten Werke des Güstrower Bildhauers Ernst Barlach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde am &#039;&#039;&#039;29.05.1927 geweiht&#039;&#039;&#039; und erhielt einen von Ernst Barlach gewählten Ehrenplatz im Dom. Barlach schenkte dieses Werk der Güstrower Domgemeinde, er nahm für seine künstlerische Arbeit kein Honorar. Der Guss kostete 5500 RM und wurde durch den Verkauf einzelner Kunstgegenstände aus dem Dombesitz und durch 10 größere Spenden aus der Güstrower Bevölkerung beglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Jahre hing der Schwebende im Güstrower Dom. Am &#039;&#039;&#039;23.08.1937&#039;&#039;&#039; wurde der Engel als &#039;&#039;&#039;„entartete Kunst“&#039;&#039;&#039; und als eines der letzten öffentlich aufgestellten Ehrenmale Barlachs aus dem Dom zu Güstrow entfernt. Den Auftrag dazu hatte der Oberkirchenrat Schwerin, gegen den Willen der Güstrower Kirchenleitung und der Bevölkerung, erteilt. Der Engel wurde durch die Güstrower Fa. Pierstorf abgehängt und unbeschädigt, sorgfältig in einer Kiste verpackt. Der Bronzeguss wurde nach Schwerin in das Stephanusstift gebracht und landete schließlich in der Garage des Landesbischofs, der bestrebt war, das Werk Barlachs vor der Zerstörung zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis März 1941&#039;&#039;&#039; wurde die Bronzeplastik in der Garage des Landesbischofs Schultz aufbewahrt und dann, auf Veranlassung der NSDAP-Kreisleitung entwendet und der Fa. Sommerkamp in Schwerin zur Verschrottung übergeben. Eine kurze Quittung der Fa. Sommerkamp bestätigte, …eine Bronzefigur im Gewicht von 250 kg zum Zwecke der Einschmelzung erhalten zu haben. Heil Hitler!“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisleiter der NSDAP in Schwerin dankte dem Landesbischof und Parteigenossen in einem persönlichen Schreiben für die nachträgliche Metallspende des deutschen Volkes und stellte eine Spendenbescheinigung aus, womit der Diebstahl legalisiert werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Zeit lebte der Schöpfer des Denkmals nicht mehr, er war am 24.10.1938 in Rostock verstorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Februar 1939&#039;&#039;&#039; hatten in Berlin mutige Barlachfreunde im Geheimen einen Zweitguss unter Verwendung des erhalten gebliebenen Werkmodells (Gipsmodell), das 1944 durch Kriegseinwirkungen zerstört wurde, bei der Fa. Noack herstellen lassen und diesen bei einem Kunstfreund, dem Maler und Bauern Hugo Körtzinger auf dessen Hof in Schnega in der Lüneburger Heide verborgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Plastik erhielt zum Schutz den Decknamen „Frau Kollstrow II“. &#039;&#039;&#039;1944&#039;&#039;&#039; wurde der aus dem Güstrower Dom entfernte Erstguss zu Rüstungszwecken eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg sprach sich in der Kunstszene herum, dass bei Körtzinger der zweite Guss existierte. Der Kölner Museumsdirektor Leopold Reidemeister wollte ihn schon 1948 gerne für eine Ausstellung nach Köln holen. Körtzinger aber reagierte nicht auf die Anfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst 1951&#039;&#039;&#039; wurde der Engel den Kölnern zum Kauf für rund 10000 Mark angeboten. Das Geld sollte auch reichen für einen Drittguss für Güstrow. Reichmeister sorgte dann dafür, dass der Zweitguss des Engels in die Antoniterkirche (Schildengasse) nach Köln kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; erfolgte ein Drittguss nach Abformung von dem einst in Berlin geheim angefertigten und lange verborgen gehaltenen Kölner Zweitgusses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) Geschichte des Schwebenden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Denkmal im ehemaligen Kriegsgefangenenlager====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:;Großer Bockhorst bei Güstrow von 1914 – 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihung eines Denkmals für die hier im Lager verstorbenen Kameraden erfolgte zum &#039;&#039;&#039;20.04.1918&#039;&#039;&#039; durch Kriegsgefangene des Gefangenenlagers in Anwesenheit deutscher Militärs und ausländischen Abordnungen aus den Ländern der Gefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material für die Anfertigung des Denkmals (Bremer Kalkstein) wurde von den Kriegsgefangenen selbst ausgewählt und von ihnen bezahlt.&lt;br /&gt;
In dem Lager in der Nähe Güstrows, lebten ab 1914 zeitweilig 25 000 Kriegsgefangene.&lt;br /&gt;
Güstrow hatte zu dieser Zeit 19 000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Kriegsgefangenenlagers erfolgte &#039;&#039;&#039;1921&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Es wurde danach noch einige Jahre für die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Gebieten Elsass und Oberschlesien genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1920er Jahre wurden die Baracken, soweit noch nutzbar, nach und nach verkauft. Die weitaus meisten sollen als Brennholz weiter verwertet worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gräber des Lagerfriedhofes blieben wohl in jenen Jahren weitgehend ungepflegt, so dass sich dichterer Bewuchs ausbreiten konnte. Lediglich das Areal um das Denkmal wurde besser gepflegt. Irgendwann nach 1940 wurde auch die Inschrift auf dem Obelisken durch eine weiße Fassung hervorgehoben und zugleich um das Jahr des Kriegsendes 1918 ergänzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang wurde wohl auch das gesamte Denkmal instandgesetzt. Mindestens bis 1945 soll es weitgehend unverändert geblieben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nunmehr 100 Jahren (2018) sind noch Reste des Denkmals am alten Standort („Franzosenfriedhof“) erhalten, obwohl dieses Gebiet nahezu 50 Jahre als Übungsgelände und Schießplatz der Sowjetarmee diente.&lt;br /&gt;
Seit 2021 bemüht sich der Kultur- und Altertumsverein um die Erhaltung der Reste des Denkmals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere und aktuelle Ansichten von dem Denkmal des Gefangenenlagers Großer Bockhorst für Gefangene des I. Weltkrieges  (1918-1921)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Gefangene 1. Weltkrieg 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Gefangene 1. Weltkrieg 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Gefangene 1. Weltkrieg 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Gefangene 1. Weltkrieg 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Gefangene 1. Weltkrieg 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Gefangene 1. Weltkrieg 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Gefangene 1. Weltkrieg 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:;Geschichte - Kriegsgefangenen-Stammlager&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Großer Bockhorst bei Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flurstück Großer Bockhorst bei Güstrow hat eine wechselvolle Geschichte. Mit den folgenden Beiträgen möchte ich auf die unterschiedliche Nutzung des Flurstückes östlich der Stadt aufmerksam machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu leite ich die Besucher dieser Seite mit zahlreichen Links auf die sorgfältig und detailliert gestaltete Güstrower WEB-Seiten von Wilhelm Mastaler (http://www.wilhelm-mastaler.de) und Thomas Pilz (http://www.guestrow-history.de) um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von 1914 - 1918&#039;&#039;&#039; existierte hier ein riesiges Kriegsgefangenenlager (Stammlager in dem 25000 Gefangene gleichzeitig untergebracht werden konnten. Die Gesamtzahl der in Güstrow internierten Gefangenen betrug 67000. (Insgesamt wurden im Ersten Weltkrieg 8 Millionen Menschen gefangen genommen. Davon 2,5 Millionen in Deutschland.)&lt;br /&gt;
Nach dem I. Weltkrieg (etwa ab 1920) wurden in dem Barackenlager Flüchtlinge/Umsiedler aus dem Elsass und aus Schlesien untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von 1930 -1945&#039;&#039;&#039; wurde das Gelände als Flugplatz genutzt. Nach dem Ende des II. Weltkrieges war es Übungsgelände der Sowjetarmee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab 1949&#039;&#039;&#039; teilweise Segelflugplatz der Gesellschaft für Sport und Technik, Agrarfliegerstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1989&#039;&#039;&#039; - Segelflugplatz und Schießplatz von Vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gefallene des Holsteinischen Feldartillerieregiments Nr. 24====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Denkmal für die im I. Weltkrieg 1914 –1918 gefallenen 451 Soldaten des seinerzeit in Güstrow stationierten Holsteinischen Feldartillerieregiments Nr. 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Herstellung durch den Rostocker Bildhauer &#039;&#039;&#039;Paul Wallat&#039;&#039;&#039; (geb. 01.06.1879 in Rostock, gest. 24.11.1966 in Sonderburg, Dänemark), am &#039;&#039;&#039;11.05.1923&#039;&#039;&#039; auf dem Rostocker Platz enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; bei der Anlage eines Feuerlöschteiches entfernt. Die Reliefplatte soll im Stadtmuseum Güstrow eingelagert worden sein, wurde dort jedoch nach 1945 nicht wieder aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Wallat ist auch Schöpfer des Rostocker John-Brinckman-Brunnens, der am 26.07.1914 ursprünglich auf dem Rostocker Schröderplatz errichtet wurde und 1935 seinen Standort am Vögenteichplatz erhielt. Ab 1974 steht der Brunnen in Rostocker Stadtteil Brinckmansdorf  (Benennung des Stadtteil erfolgte 1923) am &amp;quot;Weißen Kreuz&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
Der Rostocker Brinckman-Brunnen wurde durch eine Sammlung Rostocker Bürger 2008 restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Holstein 24 a.jpg|Heldendenkstein&lt;br /&gt;
Datei:Holstein 24 b.jpg|Modell&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Denkmal der gefallenen Mitglieder der Pfarrgemeinde Güstrow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Denkmal Pfarrkirche 1 Weltkrieg.jpg|Denkmal in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkmal der gefallenen Mitglieder der Pfarrgemeinde Güstrow - 1914/1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenrat der Pfarrkirche plante, angeregt durch die erfolgte Errichtung des Denkmals für die im I. Weltkrieg gefallenen Gemeindemitglieder der Domkirche (1927 „Schwebender“ von Ernst Barlach), ebenfalls für die Gefallenen der Pfarrgemeinde ein Denkmal in der Pfarrkirche zu errichten. Über die Form des Denkmals wurde umfassend beraten. Der Kirchenrat stimmte schließlich auch darüber ab, ob man den Vorschlag des &#039;&#039;&#039;Zeichenlehrers und Kirchenratsmitgliedes Zierow&#039;&#039;&#039; folgen sollte, den in Güstrow lebenden Bildhauer Ernst Barlach zur Mitwirkung zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich bei einer Abstimmung der Kirchenrat mit 9:5 Stimmen dafür aussprach, wurde Barlach nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Bildhauer Kurt Kluge (* 29.04.1886 + 26.07.1940) schuf 1931&#039;&#039;&#039; das Gefallenendenkmal als Bronzerelief mit der Bezeichnung „Krieger“. Es ist links des Altars angebracht. Die Gestalt des Kriegers soll das erlebte Leid und die Sehnsucht nach der Auferstehung zeigen. Kluge besuchte die Kunstschule in seiner Geburtsstadt Dresden, wurde 1916 als Soldat des I. Weltkrieges schwer verletzt. In Leipzig gründete er später eine Eisengießerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine umfassende künstlerische Begabung schuf er Aquarelle, Holzschnitte Lithographien und Radierungen, außerdem betätigte er sich erfolgreich als Schriftsteller und Dichter. Als bildender Künstler erhielt er 1921 eine Professur für den Lehrstuhl Erzplastik in Berlin. Er hat sich in seiner künstlerischen Arbeit nicht gegen eine Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten entschieden. Bei einem durch das Propagandaministerium organisierten Frontbesuch im Jahre 1940 erlitt er einen Herzschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer des Kapp-Putsches 1920====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kapp Putsch 2.PNG|Tafel Original&lt;br /&gt;
Datei:Kapp Putsch 1.PNG|Tafel Rathaus heute&lt;br /&gt;
Datei:Kapp Putsch 3.PNG|Stein Friedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenktafel für die Güstrower Opfer des &#039;&#039;&#039;Kapp-Putsches vom 17.03.1920&#039;&#039;&#039; an der Ostseite des Güstrower Rathaus und Gedenkstein auf dem Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfertigung R. Lange 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel, die anlässlich des 50. Jahrestages der Niederschlagung des Kapp-Putsches am 18.03.&#039;&#039;&#039;1970 eingeweiht&#039;&#039;&#039; wurde, erinnert an das brutale Vorgehen des in Güstrow stationierten Militärs gegen die auf dem Markt demonstrierenden Güstrower Arbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe auf der Erinnerungstafel ist inzwischen verblasst, die Namen der Opfer sind kaum noch lesbar. Leider ist hier bei der sorgfältigen Restaurierung des Rathauses nach der Wende nicht gedacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal bedarf dringend einer Renovierung.&lt;br /&gt;
Die zum Denkmal gehörende Aufhängemöglichkeit für einen Kranz ist hingegen sorgfältig entfernt worden. Warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::&#039;&#039;&#039;„Ruhm und Ehre diesen Kämpfern gegen die Reaktion“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bewahrung des Andenkens an die Opfer des Kapp-Putsches sollte die Inschrift bald wieder lesbar hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Güstrower Militär getöteten neun Demonstranten und Gegner des Kapp-Putsches wurden in einem &#039;&#039;&#039;Gemeinschaftsgrab auf dem Güstrower Friedhof&#039;&#039;&#039; beigesetzt. Auf der Grabstätte erinnert ein schlichter Gedenkstein an die ermordeten Güstrower Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Granitblock wurde 1920 im Anschluss an eine Demonstration der Güstrower Arbeiter gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Er trägt die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::Ihr seid gefallen für Freiheit und Recht&lt;br /&gt;
::::::am 17. März 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gedenkstätte für nach 1945 in Güstrow verstorbene sowjetische Soldaten und zivile Bürger====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1945 Ehrenmal Güstrow.jpg|1945 Ehrenmal Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1945 Ehrenmal 1.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ehrenmal, Friedhof und Gedenkstätte für nach 1945 in Güstrow verstorbene sowjetische Soldaten und zivile Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; wurde an der Plauer Chaussee in Güstrow ein als sowjetisches Ehrenmal als Friedhof und Gedenkstätte für hier nach 1945 verstorbene sowjetische Soldaten und Zivilisten errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor in der Innenstadt am Wall Bestattete wurden hierher umgebettet. Die nach einem Entwurf des Güstrower &#039;&#039;&#039;Architekten Hans Schreiber&#039;&#039;&#039; errichtete Anlage wurde 1962/1963, wie aus der Bauakte zum sowjetischen Ehrenmal des Güstrower Stadtarchivs hervorgeht, von dem Güstrower &#039;&#039;&#039;Architekten Martin Eggert&#039;&#039;&#039; um- und neu gestaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußere Ansehen der Gedenk- und Begräbnisstätte wurde auch danach mehrfach umgestaltet. Die Anlage wurde zu DDR-Zeiten von Schülern und Lehrlingen der angrenzenden Gehörlosenschule gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Obelisk vor der Ehrenhalle trägt die &#039;&#039;&#039;Inschrift „Großer Vaterländischer Krieg 1941 – 1945“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auf dem &#039;&#039;&#039;Friedhof&#039;&#039;&#039; haben 545 sowjetische Soldaten und Offiziere ihre Ruhestätte gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1990 fanden an diesem Denkmal alljährlich, jeweils am 08.05. (Tag der Befreiung) und am 07.11. (Tag der Oktoberrevolution) große organisierte Kranzniederlegungen statt. Auch Soldaten der Bundeswehr und Jugendliche der Kriegsgräberfürsorge haben hier in der Vergangenheit schon Gräberpflege durchgeführt. Heute ist die Barlach- und Kreisstadt Güstrow, als Träger des Friedhofes, mit dessen Unterhaltung betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof sind 181 Soldaten und 155 Zivilisten beerdigt. Anlässlich der 75. Wiederkehr des Tages der Befreiung am 08.05.2020 wurde am 09.05.2020 eine Gedenkveranstaltung durchgeführt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Veranstaltung wurde von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BDA) organisiert. Dieser Tag wurde in der ehemaligen Sowjetunion und wird im heutigen Russland als Tag des Sieges begangen. An der Veranstaltung nahmen ca. 70 Personen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Güstrow wurden die Kriegshandlungen mit der kampflosen Einnahme Güstrows durch die Rote Armee am 02.05.1945 beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortungsvolle, mutige zivile Personen hatten dieses durch die Herstellung von persönlichen Kontakten zu Truppenführern der Roten Armee ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur detaillierten Analyse der Umstände der kampflosen Einnahme Güstrows durch die sowjetische Rote Armee und der großen Anzahl von ca. 500 Selbsttötungen erteilte die Stadtvertretung um 2017 einen Forschungsauftrag an Historiker der Universität Rostock. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Forschungen durch die Universität sind abgeschlossen und sollen dem Bürgermeister überreicht werden und den Güstrowern im Sommer 2020 zur Kenntnis gelangen. Ein Forschungsbericht der der Stadt ca. 60 000 € kostete, ist von vielen als wertlose Ausgabe bezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grabdenkmal Ehepaar Böhmer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Böhmer Grabmahl.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Böhmer Schlafendes Paar v Barlach.jpg|Bronze von Barlach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grabdenkmal des Ehepaares Böhmer auf dem Friedhof Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kunsthändler Bernhard A. Böhmer und seine zweite Frau Hella Böhmer waren Freunde Ernst Barlachs. Sie haben sich in einer für sie ausweglos erscheinenden Situation am 03.05.1945 in Güstrow das Leben genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabplatte ziert das kleine &#039;&#039;&#039;Barlach-Relief „Schlafendes Paar“&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabplatte aus Sandstein zeigt 2006 einen Riss von der oberen rechten Seite bis in die Mitte des Denkmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Denkmal für die Opfer des II. Weltkrieges====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1945 Opfer Friedhof.jpg|Denkmal II. Weltkrieg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gräberfeld mit Denkmal für die Opfer des II. Weltkrieges auf dem Güstrower Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt Güstrow nicht durch unmittelbare Kriegseinwirkungen zerstört wurde gab es in&lt;br /&gt;
Güstrow zahlreiche militärische und zivile Kriegsopfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen und den nicht heimgekehrten Toten des II. Weltkrieges wird mit diesem Denkmal gedacht.&lt;br /&gt;
Das Gräberfeld wurde nach &#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; mit dem Denkmal würdig gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gräberfeld für zivile Opfer des Zweiten Weltkrieges====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1945 Tode 1.PNG&lt;br /&gt;
Datei:1945 Tode 2.PNG&lt;br /&gt;
Datei:1945 Tode 3.PNG&lt;br /&gt;
Datei:1945 Tode 4.PNG&lt;br /&gt;
Datei:1945 Tode 5.PNG&lt;br /&gt;
Datei:1945 Tode 6.PNG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gräberfeld für zivile Opfer des Zweiten Weltkrieges auf dem Friedhof Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer schlichten Tafel auf der an der Nordseite des Friedhofs gelegenen Grabanlage können wir lesen:&lt;br /&gt;
Diese Steine erinnern an ein &#039;&#039;&#039;Massengrab, in dem 493 Menschen&#039;&#039;&#039; aus und in Güstrow ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges, im Mai 1945, haben sich diese Güstrower Bürger unter dem Druck der nahenden Ostfront und dem grausigen Ende des Dritten Reiches in Panik und Verzweiflung selbst getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen &#039;&#039;&#039;Opfern sind 263 durch Namen, Geburtstag und Sterbedatum bekannt&#039;&#039;&#039;, die weiteren &#039;&#039;&#039;230 wurden durch Zeitzeugen identifiziert&#039;&#039;&#039;. Neun Soldaten sind auf dem Glasewitzer Feld beerdigt, zehn weitere Soldaten wurden tot am Bahnhof aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Schicksal dieser Toten mahnt die Lebenden vor den Schrecken des Krieges, der Angst der Seelen und dem sinnlosen Verlust des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;„Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen.“&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;(George Santayana, 1863-1952, Philosoph)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ev. Lutherischer Kirchenkreis Güstrow. Friedhofsverwaltung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es folgt nachstehender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Jahre 2008&#039;&#039;&#039; gab uns eine Güstrower Bürgerin Hinweise auf ein vergessenes und verdrängtes Massengrab. Mit der Errichtung dieser Kriegsgräberstätte soll das besondere Schicksal dieser Menschen vor dem Vergessen bewahrt und ein nachhaltiger Beitrag zur dauerhaften Erinnerung an die Opfer der Kriege geleistet werden. Diese Stätte soll dazu dienen, das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt für die nachkommenden Generationen zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Januar 1945 kamen aus dem Osten Deutschlands Flüchtlingstrecks durch Güstrow. Die Ostfront rückte immer näher. Die Flüchtlinge hatten in Hast und Panik ihren Besitz und ihre Heimat verlassen und wollten nun zu Angehörigen in Richtung Westen. Sie berichteten von schlimmen Erlebnissen wie Erschießungen, Tieffliegerangriffen, Vergewaltigungen und Verschleppung von Kindern. Die faschistische Diktatur war am Ende und viele wussten nicht, wie es weitergehen sollte. Dennoch wurden Jugendliche mit Durchhalteparolen zum Volkssturm einberufen, um die Diktatur weiter aufrecht zu erhalten. Die Geschichte einzelner Schicksale macht besonders betroffen: Der Friedhofsverwalter fand in der Hosentasche eines Erschlagenen, der bis zur Unkenntlichkeit entstellt war, ein Taschentuch mit Initialen. So konnte er am Abend der Familie mitteilen, dass der Ehemann nicht mehr nach Hause kommen kann. In einer Apotheke konnten die Güstrower Arsen oder Zyankali bekommen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Familien versammelten sich, nahmen Gift ein und starben gemeinsam. Andere entschieden sich, nach Vergewaltigungen aus dem Leben zu scheiden. Ein Familienvater erschoss seine Eltern, die Ehefrau und die Kinder. Da er nur eine Jagdflinte besaß, bat er den Nachbarn, ihn zu erschießen. Zwei Tage später erschoss dieser Nachbar seine Familie und sich. Einige banden sich Steine um und gingen in den Sumpfsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem 13-jährigen Sohn einer Familie hielten die Steine nicht und er konnte schwimmen. So wartete dieser 13-jährige bis alle seine Familienmitglieder untergegangen waren und meldete den Tod bei Pastor Siegert. Zusammen holten sie die Toten mit einem Karren vom See und brachten sie zum Friedhof. Jede Familie hat ein besonderes Schicksal und hinter jedem Familienmitglied verbergen sich furchtbare Erinnerungen. Jeder Tote hat in diesem Massengrab nur 35 cm Platz. Welche Angst, Zukunftslosigkeit, Sinnlosigkeit, Rechtlosigkeit waren der Hintergrund für dieses Handeln? Eine Antwort ist nicht zu finden. Der 8. Mai 1945 war das Ende des 2.Weltkrieges und das Ende einer menschenverachtenden, mörderischen Diktatur. Am Ende eines Krieges gibt es keine Sieger, doch dieser Tag ist für viele zum Tag der Befreiung geworden. In der sowjetischen Besatzungszone folgte nun eine kommunistische Diktatur. Die Menschenverachtung ging weiter, indem das Schicksal Güstrower Bürger, die in diesem Massengrab ihre letzte Ruhestätte fanden, nicht beachtet, verdrängt und verschwiegen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir denken an diese Menschen und erinnern an sie, damit diese seelische Not, Angst und Ausweglosigkeit nicht wieder geschehen können. Die geschilderten Ereignisse trugen sich 1945 zu. &lt;br /&gt;
;Heute, im Jahre 2010 und 65 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges, gibt es in Deutschland keinen Krieg! Dafür dürfen wir dankbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achim Dugge&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ev. - Luth. Landeskirche Mecklenburgs - Kirchenkreis Güstrow - Güstrow 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Anmerkungen von Dieter Kölpien zur Anzahl der Selbsttötungen im Jahre 1945 in Güstrow  (Stand 22.10.2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl von 493 Toten (Angabe auf Gedenktafel an der Grabstätte zur Erinnerung an Selbsttötungen auf dem Güstrower Friedhof) ist nach meinem gegenwärtigen Kenntnissen nicht vollständig dokumentiert. Ich habe diesen Sachverhalt bei meinen früheren Recherchen zur Stadtgeschichte hinsichtlich des Quellenmaterials nicht infrage gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin seinerzeit davon ausgegangen, dass hierzu eine exakte Dokumentation bei der Friedhofsverwaltung, in Trägerschaft der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs -Kirchenkreis Güstrow- vorliegt. Diese Annahme war m. E. gerechtfertigt, weil der Text von 2010 auf der Erläuterungstafel an der Gedenkstätte sowohl von Herrn Dugge als auch von der damals zuständigen Kirchenleitung unterzeichnet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschämt mich heute auf irgendeine Weise, dass ich damals diesbezüglich exakte Angaben schuldig blieb. Ich habe mich daher nun bemüht, meinen persönlichen Wissenstand zu ergänzen und dazu das an der Grabanlage öffentlich verwendete Zahlenmaterial zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
Der neue Beschluss der Stadtvertretung zur wissenschaftlichen Untersuchung der kampflosen Einnahme der Stadt Güstrow am 02.05.1945 durch die Rote Armee ist die Grundlage für meine diesbezüglichen Aktivitäten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Mein Kenntnisstand ist inzwischen folgender:&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Selbsttötungen wurde nach Recherchen von Herrn Dugge bis zum Volkstrauertag 2010, dem Zeitpunkt der Errichtung der Gedenksteine auf dem Gräberfeld, ermittelt. Da Herr Dugge 2017 verstarb, konnte er zur Existenz seiner Aufzeichnungen durch mich nicht mehr befragt werden. Das Material seiner Recherchen war zunächst nicht auffindbar. Von dem Vorgang der Übergabe eines PC durch Herrn Dugge an die Pfarrkirche erfuhr ich bei Nachforschungen vom Friedhofsverwalter Herrn Holger Büttner Anfang Mai 2018. Dass sich auf dem PC möglicherweise Rechercheergebnisse befinden könnten, erschien mir sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
Der damalige Küster der Pfarrgemeinde, Herr Domenic Scholz, hat mir die  Übernahme eines PC von Herrn Dugge auf Nachfrage bestätigt und mich auf meine Bitte hin eingeladen, Anfang Juni 2018 den Inhalt des Dugge-PC gemeinsam mit ihm in Augenschein zu nehmen. Ich hoffte dadurch, schlüssige Erkenntnisse zu den Studien des Herrn Dugge zu erhalten, die die Anzahl der von ihn benannten 493 Selbsttötungen im Mai 1945 belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist mir der diesbezügliche Inhalt des Dugge-PC’s bekannt.&lt;br /&gt;
Er enthält u. a. von Herrn Dugge erstellte Namenslisten aus den Sterberegistern der beiden evangelischen Kirchgemeinden Güstrows, die im Wesentlichen die Selbsttötungen in der von ihn benannten Höhe enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Text-Auszug eines ursprünglichen umfassenderen Textes seiner Nachforschungen ist auf der Gedenktafel auf dem Güstrower Friedhof nachzulesen. Zu diesem Sachverhalt ist einem Brief des Herrn Dugge an einen Glaubensbruder ein Hinweis zu entnehmen. Der Brief befand sich ebenfalls auf dem Dugge-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 243 Personen sind detaillierte Angaben durch Dugge ermittelt worden.&lt;br /&gt;
Die Namen sind auf Grabsteinen, die ihnen zum Gedenken, nach der Wende am Volkstrauertag 2010 errichtet wurden, in alphabetischer Folge eingeschrieben worden. Sie sind durch eine geringe Anzahl von Namen ergänzt worden, die nicht in den Sterbelisten erfasst waren aber Herrn Dugge bekannt wurden. &lt;br /&gt;
Ich kann die Angaben von Herr Dugge, bezüglich der Anzahl namentlich erfassten Selbsttötungen Güstrower Einwohner bestätigen und möchte feststellen, dass er sehr gewissenhaft im Rahmen seiner Tätigkeit als kirchlich gebundenes Mitglied des Friedhofsausschusses gewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bestätigung der Gesamtzahl von 493 Selbsttötungen ist auf Grundlage der von Herrn Dugge verwendeten, mir bekannt gewordenen, Unterlagen jedoch nicht möglich. Er nutzte im Wesentlichen die von mir benannten kirchlichen Quellen für seine Angaben.&lt;br /&gt;
Nachweise über Beerdigungen auf dem Güstrower Friedhof in den Jahren 1943 bis 1945 sind bei der Friedhofsverwaltung nicht vorhanden, wie der Friedhofsverwalter Herrn Holger Büttner am 03.05.2018 bestätigte. Eine Erklärung hierfür gibt es derzeit nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl, der in Güstrow durch das Standesamt im Jahre 1945 erfassten Todesfälle beträgt 3355 Personen und lag erheblich über den durchschnittlichen Todesfällen für Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben beruhen auf Unterlagen des Standesamtes Güstrow, die ich am 04.05.2018 durch das Stadtarchiv Güstrow fernmündlich erfragte. Diese amtliche Quelle ist von Herrn Dugge nach meinem Recherchen nicht genutzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die standesamtlichen Aufzeichnungen sind nach meinen Kenntnissen gegenwärtig Gegenstand von&lt;br /&gt;
Untersuchungen durch den Historiker Dr. Sens (Uni. Rostock). Seine hierbei gewonnenen Erkenntnisse sind mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer des Widerstandes gegen den Faschismus====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Opfer Faschismus.jpg|Opfer Faschismus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ehrenmal für die Opfer des Widerstandes gegen den Faschismus auf dem Friedhof Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf: Martin Eggert, Ausführung: R. Lange 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das am 12.09.1960&#039;&#039;&#039;, am Tag der Opfer des Faschismus, eingeweihte Ehrenmal ist Güstrower antifaschistischen Widerstandskämpfern gewidmet. Zu den Namen die im Bogen eingeschlagen sind, gehören u. a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hanna Beutin, Heinrich Beutin, Fritz Jennewein, Hans Warscycek, Willi Fitzer, Hans Kleist, Walter Griesbach, Paul Urbas, Emma Warnke, Paul Malachinski, Franz Goppelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Architekt Eggert lebte seit 1915 in Güstrow und wurde später Senator und Stadtbaudirektor der Stadt. Auf Grund seiner nazifeindlichen Einstellung wurde er 1938 als Geschäftsführer der Wohnungsbaugenossenschaft „Neue Heimat“ entlassen und 1942 zu 18 Monaten Gefängnis durch das Landgericht Rostock verurteilt. &lt;br /&gt;
Das Denkmal war stark verwittert und musste durch einen Bauzaun gesichert werden. Nach Untersuchungen des Architekturbüros Neuendorf Architekten im Jahre 2003 wurden umfangreiche Bau- und Renovierungsmaßnahmen am Denkmal erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung und Bauleitung lag in der Verantwortung des o.g. Architekturbüros während die Baumaßnahmen von Unternehmen der Region Güstrow ausgeführt wurden. &lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss der Arbeiten wurde das Ehrenmal anlässlich des 61. Jahrestages der Beendigung des II. Weltkrieges wieder seiner Bestimmung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Denkmal für Liselotte Herrmann====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Liselotte Herrmann.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Denkmal für Liselotte Herrmann vor der ehemaligen Pädagogischen Hochschule, heute FHföVRP in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertigstellung &#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039; nach einem Entwurf von Horst Bastian, Hochschullehrer in Güstrow, späterer Leiter der Ernst-Barlach-Gedenkstätte Güstrow. Herstellung: Platte vom Plattenwerk, Maurerarbeiten: Fa. Feine - Rainer Benox -, Metallarbeiten: Sektion Polytechnik der PH sowie Haushandwerker - Helmut Krüger und Gustav Walther -. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Denkmals erfolgte am 02.09.1972&#039;&#039;&#039; anlässlich der Investitur und Namensgebung der Pädagogischen Hochschule „Liselotte Herrmann“ Güstrow in Anwesenheit der Ministerin für Volksbildung Margot Honecker und des Minister für Wissenschaft und Hochschulwesen Prof. Dr. Böhme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liselotte Herrmann trat 1928 in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands ein. Weil sie im November 1931 in die Kommunistische Partei Deutschlands eingetreten war, wird sie im Juli 1933 von der Berliner Universität verwiesen. Wegen aktiver politischer Tätigkeit verurteilt der „Volksgerichtshof” Liselotte Herrmann 1937 wegen „Landesverrats und Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Hinrichtung erfolgte 1938 in Plötzensee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde ursprünglich vor der Pädagogischen Hochschule errichtet und ist weiterhin an diesem Standort vorhanden. Dieses Denkmal, wie auch der gesamte Backsteinbau-Komplex der 1928 fertiggestellten Lehrerbildungsanstalt (LBA), sowie die in den 1950er Jahren und später erfolgten Erweiterungsbauten des Institutes für Lehrerbildung (IfL) bzw. der Pädagogischen Hochschule (PH), stehen seit 1982 unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschleppte des Faschismus====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Verschleppte Faschismus.jpg|Verschleppte 1939 - 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Denkmal für die vom Faschismus Verschleppten auf dem Güstrower Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehrenmal ist eine Stele zum ehrenden Gedenken an die vom Faschismus in der Zeit von &#039;&#039;&#039;1939 bis 1945 Verschleppten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faschisten verschleppten tausende Menschen aus den von ihnen okkupierten und besetzten Gebieten nach Deutschland. Hier mussten sie vor allem in der Rüstungsindustrie, unter harten unmenschlichen Bedingungen, oft bis zum Tode arbeiten. &lt;br /&gt;
Am 01.04.1945 waren 3415 verschleppte Ausländer in Güstrow registriert. Allen diesen Menschen ist dieses Denkmal gewidmet. Die Inschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;EHRENDES GEDENKEN DEN HIER RUHENDEN VOM FASCHISMUS VERSCHLEPPTEN 1939 -1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Opfer stalinistischer Willkür===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stalinistische Willkür.PNG|Stein Stalinistischer Willkür&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenkstein für die Opfer stalinistischer Willkür&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Kastanie vor dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis am Schlossberg erinnert seit 1996 ein schlichter Findling an die Opfer stalinistischer Willkür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Weg zum ehemaligen Güstrower Gefängnis begann für viele Bürger &#039;&#039;&#039;zwischen 1945 und 1989&#039;&#039;&#039; eine leidvolle Zeit.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1946 waren im Güstrower Gefängnis 83 Personen&#039;&#039;&#039; aus dem damaligen Mecklenburg wegen angeblicher antisowjetischer Untergrundaktivitäten zu regelmäßig zehn Jahren Arbeitslager verurteilt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wenigen Ausnahmen waren dies Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Fünf wurden zum Tode verurteilt und in Güstrow erschossen (SVZ vom 30./31.1 0. 2018). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verurteilten wurden 1993 von der russischen Generalstaatsanwaltschaft rehabilitiert. &lt;br /&gt;
:Die Schüler &#039;&#039;&#039;Klaus Frehse&#039;&#039;&#039; (1927-1952), &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Köhn&#039;&#039;&#039; (1928 – unbekannt in Aue verschollen), &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Manfred Kofahl&#039;&#039;&#039; (1928 – 1952), &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ohland Ohde&#039;&#039;&#039; (1927-1949), &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Fritz Reppin&#039;&#039;&#039; (1928-1948), &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Günter Biel&#039;&#039;&#039; (1929 – 1948) und &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Joachim Rebs&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Güstrow und wurden in der Nacht vom 20. zum 21.05.46 im Spritzenhaus in der Baustraße von einem sowjetischen Militärkommando verhaftet. Zuvor waren bereits &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Karl Garbe&#039;&#039;&#039; (1924 – 1948) und &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Werner Waßmann&#039;&#039;&#039; (1928 – 1950) verhaftet worden. &lt;br /&gt;
:Alle genannten wurden gemeinsam mit &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Willy Mense&#039;&#039;&#039; (1925 – 1948) am 11.09.46 von einem Sowjetischen Militärtribunal im Namen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken wegen „illegaler Gruppenbildung“ zu langen Haftstrafen verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Joachim Rebs&#039;&#039;&#039; überlebte als einziger, er wurde am 31.03.1995 vom Obersten Militärstaatsanwalt in Moskau rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Landgericht Güstrow verurteilt im Namen des Volkes am 13.12.1951 den Schüler&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Winfried Werwath&#039;&#039;&#039; wegen Verstoßes gegen Art. 6 der Verfassung zu 10 Jahren Haft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güstrower Stadtvertretung beschloss die würdevolle Herrichtung des Gedenkortes mit einer Umfriedung und der regelmäßigen Pflege des Ortes durch den Bauhof der Stadt Güstrow (SVZ 30./31.10. 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos zu Denkmalen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]]  - alle Videos über Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=09qd_gJy7EA&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=SL6jP7QFP5I&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Evj8WwFpJOk&amp;amp;t=10s&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=154814</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Stolpe an der Peene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Stolpe_an_der_Peene&amp;diff=154814"/>
		<updated>2026-08-17T15:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Stolpe (an der Peene)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Dorfes Stolpe an der Peene&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Stolpe/ Peene==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stolpe im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schweden (1648 bis 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Stolpe an der Peene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster===&lt;br /&gt;
1153 Benediktiner, ab 1304 Zisterzienser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wartislaw-Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Gutshaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fähre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schmiede===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nordkurier  Matthias Diekhoff  30.08.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
STOLPE AN DER PEENE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
Stolper Schmiede soll am 8. Oktober 2022 öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des historischen Gebäudes nähert sich ihrem Ende. Einige Arbeiten sind jedoch noch zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amboss ist schon wieder drin und nach und nach sollen auch die restlichen Werkzeuge und Maschinen wieder in die historische Schmiede in Stolpe an der Peene einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nähert sich eine umfangreiche Sanierung dem Ende, die ihren Anfang vor fast zweieinhalb Jahren genommen hatte, nachdem im Frühjahr 2020 Gelder aus dem Topf des Leader-Programms zugesagt wurden. Den entsprechenden Antrag hatte der Besitzer des Gutshauses Stolpe, Kurt Stürken, gestellt.&lt;br /&gt;
Schmiedefeuer soll in neuer Esse brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit wurde unter anderem das Dach mit den alten Ziegeln neu eingedeckt. Direkt darunter ist eine Gesellenstube entstanden, die vom Werkstattraum über eine eiserne Wendeltreppe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Boden wurde eingebracht und mit einer Holzpflasterung versehen. Die Elektrik wurde erneuert und nicht zuletzt hat die Schmiede eine neue Esse bekommen, in der künftig die Schmiedefeuer brennen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun noch an größeren Arbeiten ansteht, ist die Montage der Transmission, also einem System von Rädern, Wellen und Riemen, mit denen die Kraft von einem Motor auf verschiedene Maschinen übertragen wird. Zudem sind Pflasterarbeiten an der Schmiede geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Falk, Bürgermeister in Stolpe an der Peene, ist jedoch zuversichtlich, dass die allermeisten Arbeiten in den nächsten Wochen abgeschlossen werden können und die Schmiede am 8. Oktober eröffnet werden könnte. Landwirtschaftsminister Till Backhaus habe sein Kommen bereits zugesagt und ein entsprechendes Rahmenprogramm werde es mit Sicherheit auch geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rätselhafter Fund bei Arbeitseinsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fachfirmen, die an der Sanierung beteiligt sind, legen in ihrer Freizeit auch immer wieder Mitglieder eines Freundeskreises mit Hand an, der sich um die alte Schmiede gebildet hat. Bei den Arbeitseinsätzen sind den Enthusiasten nun zwei Feldsteine aufgefallen, die mit rätselhaften, zumeist runden, Vertiefungen nahezu übersät sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Zweck und Funktion die beiden Steine hatten, die ursprünglich wohl unter der Laube platziert waren, ist allerdings noch unklar. Nachfragen bei Archäologen haben zumindest die Vermutung hervorgebracht, dass die Steine dazu gedient haben könnten, andere Geräte wie zum Beispiel einen Dengelamboss darauf zu fixieren.&lt;br /&gt;
Auch gibt es die These, dass die beiden Steine ursprünglich aus dem Kloster Stolpe stammen und ihre Funktion gar nichts mit der Schmiede zu tun hat. Auf jeden Fall sollen die Steine geschützt aufbewahrt und weiter untersucht werden, sind sich die Schmiede-Freunde einig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==To de Geschicht von Kloster Stolp up platt (Fritz Reuter sien Urgeschicht von Mekelborg beginnt to Kloster Stolp)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mit seinem Einführungs-Kapitel zu seiner &amp;quot;Urgschicht von Mecklenburg&amp;quot; hat Fritz Reuter dem Ort Stolpe an der Peene einen besonderen Platz in der niederdeutschen Literatur eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:nachfolgend als Ausschnitt der Beginn der &amp;quot;Urgeschicht...&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;quot;De Sak was so: &lt;br /&gt;
:Ick stah Anno domini 1860 tau Kloster Stolp bi Anklam in den Goren un kik mit den Herrn Entspekter Knitschky äwer den Gorentun in sinen Weitenslag &#039;rinne. &lt;br /&gt;
:– »De kann morgen ok all runner«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Sei sünd woll ungesund«, seggt hei tau mi – dit is nämlich de gebildte Utdruck för unklauk &lt;br /&gt;
:-, de Halm is jo noch gräun.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »dor is Liebig un Stöckhart un John un Johnstone un Johnson...« &lt;br /&gt;
:– »De Kirls hewwen gaud reden«, seggt hei tau mi, »de bruken den ollen tagen Weiten nich tau döschen.« &lt;br /&gt;
:– »Herr Entspekter«, segg ick tau em, »ick müggt Sei bidden...« &lt;br /&gt;
:– »Bidden S&#039; mi üm gor nicks«, seggt hei tau mi un snitt mi de Red&#039; af, denn&#039;t is en oll ihrwürdig Herkamen, dat en por richtige gebildte Landlüd&#039; sick meindag&#039; nich utreden laten. &lt;br /&gt;
:»Dat weit der Deuwel...«, segg ick tau em. &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei tau mi, »dat weit der Deuwel, allens, wat nich lesen un beden kann, fuscht up Stun&#039;ns in unsern Kram.«&lt;br /&gt;
:Dat was mi denn doch en beten tau stripig. »Herr«, segg ick tau em, »nich lesen un beden känen? Fuschen? &lt;br /&gt;
:– Ik weit nich«, segg ick tau em un richt&#039;t mi en Tollener drei höger, »wat Sei dat vergeten hewwen, dat ick Sei mal mit buckledderne Büxen in Grabowhäw&#039; besöcht heww &lt;br /&gt;
:– ick weit nich« – un hirbi klemmt ick mi minen Handstock achterwarts as &#039;ne Stütt unner&#039;n Liw&#039; un läd mi rüggäwer as en düchtigen Schriwer, de Flaß weiden lett -, &lt;br /&gt;
:»ick weit nich, wat Sei vergeten hewwen, dat Sei mit en utgelihrten Ökonomiker tau dauhn hewwen?« &lt;br /&gt;
:– »Ok noch!« seggt hei tau mi, »dat fehlt mi grad&#039;.« &lt;br /&gt;
:– Äwersten mine Würd&#039; un vör allen de Hollung, de ick annamen hadd, hadden em doch all en beten vör den Kopp stött, un ick fot nu up&#039;t Frisch en beten nah. &lt;br /&gt;
:»Herr«, segg ick tau em, »wenn Sei Johnstonen un Johnsonen nich gellen laten willen, Hilgendörpen tau Lütten-Tetzlewen möten Sei gellen laten, un de seggt...&lt;br /&gt;
:« – »Bliwen S&#039; mi mit Hilgendörpen un sin säben Släg&#039; un drei Saaten von den Liw&#039;«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wat?« segg ick tau em un tramps&#039; mit den Faut vör em up – bumm! seggt dat unner mi -, &lt;br /&gt;
:»Hilgendörp is en sihr gauden Fründ von mi.« &lt;br /&gt;
: »Ih wat Hilgendörp!« seggt hei tau mi un trampst ok vör mi up – bumm! seggt dat unner em. &lt;br /&gt;
:– »Dunner nich enmal!« segg ick, »wat &#039;s dit?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei un lacht so recht venynschen, »Sei sünd so&#039;n oll klauk Küken un weiten allens, willen ok en utgelihrten Ökonomiker sin, un nu weiten S&#039; nich mal, dat Stolp en Kloster west is un dat dat hir unner uns all holl un boll is. &lt;br /&gt;
:Hir geiht jo de unnerirdsche Gang unner de Peen dörch nah Wolfraths Hof.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd ick öwer in de letzte Tid Lischen un Maschen so dull studiert, dat mi de Kopp von Steinkisten un Kegelgräwer un unnerirdsche Wissenschaften, Pfahlbauten un Antiquitäten brummte, so dull, dat ick tau dat Aquarium in den zotologischen Goren tau Hamborg blot noch ümmer »Antiquarium« seggen ded un minen sihr gauden Fründ Hilgendörp un sine säben Släg&#039; un drei Saaten ganz verget.&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick tau em, »hir möt wat gescheihn.« &lt;br /&gt;
:– »Minentwegen«, seggt hei tau mi. &lt;br /&gt;
:– »Wi möten hir grawen.« &lt;br /&gt;
:– »Den Deuwel ok!« seggt hei, »wi krigen&#039;t mit Mamsell tau dauhn, hir hett sei grad&#039; ehren Frühkohl plant&#039;t, un ick müggt nich mit den deilen, de sick doran vergrep. &lt;br /&gt;
:– Sei is woll en sihr ruhiges un kumplettes Frugenstimmer, äwer wat hastig.«&lt;br /&gt;
:So was&#039;t denn nu Abendbrodtid worden un wi eten; äwer mi lagg de unnerirdsche Gang in den Kopp. &lt;br /&gt;
:– As Mamsell nu mit den schönsten Apptit ehr Fisch un Tüften tau Bost slahn hadd un nu so gottgefällig, de Hän&#039;n äwer ehre leiwe Mag&#039;, dor satt, dat ick ehr woll en minschenfründlich Gemäut tautrugen kunn, fädelt ick de Sak fin mit allgemeine Redensorten von de Wissenschaften in. &lt;br /&gt;
:Sei hujahnte dortau; ick müßt ehr also neger kamen, &lt;br /&gt;
:ick läd also de Wissenschaft in de ein Wachtschal un den Kohl in de anner. &lt;br /&gt;
:Nu würd sei hellhürig, un as ick dorvon reden würd, »daß ein gebildetes Frauenzimmer selbst den schönsten Frühkohl der Wissenschaft zum Opfer bringen müßte«, kek sei mi an, as wull sei fragen, wat dat ehren Kohl gellen süll; un as ick dat tauletzt nich mihr hehlen kunn, sprung sei up, lep nah de Dör un rep: &lt;br /&gt;
:»De Irste, de sick an minen Kohl vergrippt, kann sick up wat gefaßt maken.« &lt;br /&gt;
:– Nu hadd min oll leiw Fründ Fritz Peiters sine Mamsell äwer tau Wihnachten en Lehnstaul uprichten laten, dat sei doch ehre Bequemlichkeit hewwen süll; :de Discher hadd ok so&#039;n Gestell bugt, hadd äwer de Mamsell ehre Verhältnissen nich richtig utmeten, un nu hackt ehr dit Ding achter fast, &lt;br /&gt;
:un sei sach, von uns tau anseihn, grademang ut as en Küken, wat achter noch de Eierschell up hett. &lt;br /&gt;
:– In de Dör ströpte sei sick äwer de Eierschell af un rep wütig taurügg: »De Kohl!« &lt;br /&gt;
:– »De Wissenschaft, Mamselling!« rep ick. &lt;br /&gt;
:– »De Kohl!« rep sei, un weg was sei; de unschüllige Lehnstaul stunn in de Dör.&lt;br /&gt;
:De Herr Entspekter lachte, un as hei sach, dat ick mi argerte, lachte hei noch düller, säd äwer:&lt;br /&gt;
:»Laten S&#039; man, desen Sünndag reis&#039;t sei ut, un denn gahn wi an&#039;t Geschäft; ick krig&#039; dor sülwen Lust tau.« -&lt;br /&gt;
:De Sünndag kamm, un as Mamsell von den Hof was, stunnen wi beiden in den Goren, de Herr Entspekter mit &#039;ne Schüpp un ick mit &#039;ne Bick. &lt;br /&gt;
:– »So, nu kann&#039;t losgahn!« Un&#039;t gung ok los. Wo flogen de Kohlköpp rechtsch un linksch! Un as wi nu in dese Ort dat Flag klor hadden, grep ick nah de Schüpp un fung mit alle Macht an tau grawen. &lt;br /&gt;
:Ick hadd an jennen Dag en hellschen Gift up de Arbeit, wat süs min Mod&#039; gor nich is, denn grad&#039; von minentwegen is ok de Arbeit nich upbröcht worden; :un&#039;t wohrte denn ok nich lang&#039;, dunn was&#039;t all mit den Gift, denn ick bün wat vüllig un kam licht ut de Pust, un de Herr Entspekter kamm an de Reih. &lt;br /&gt;
:– As hei en beten grawen hadd, höll hei ok Pust un frog: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n wi uns nich leiwerst en por Daglöhners kamen laten?« &lt;br /&gt;
:– »Bewohr uns!« segg ick, »&#039;t kann jo sin, dat wi wat finnen.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, seggt hei, »dacht heww ick ok all doran.« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei sick dacht?« frag ick. &lt;br /&gt;
:–«Ih«, seggt hei, »ick dacht mi so&#039;n gadlichen Pott mit verschimmelte Drüddels, mit en beten Gollenring&#039;warks mang. &lt;br /&gt;
:Hewwen Sei sick denn nicks dacht?« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dacht heww ick mi ok wat. &lt;br /&gt;
:Ick dacht mi en gaud Oxenhöwt Win, wo de Bän&#039;n un de Stäw&#039; all verfult an sünd.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, lacht hei hell up, »denn hewwen Sei sick wat Dämlichs dacht, denn ward Ehr Win ok woll bi Weg&#039; lang utlopen sin.« &lt;br /&gt;
:– »Lachen S&#039; nich so gel«, segg ick, »so wat möt einer kennen. &lt;br /&gt;
:Nah de unnerirdschen Wissenschaften nah schütt de Win mit de Tid &#039;ne Bork von Winstein an, un wenn denn de Stäw&#039; verfulen, seihn S&#039;, denn liggt dat Oxenhöwt dor as en weik kaktes Ei, buten hart un binnen dünn, un wat de Dödder von dit Ei is &lt;br /&gt;
:– hüren S&#039; mal -, dat&#039;s en Tüg...!« &lt;br /&gt;
:– »Is woll hellsches Tüg?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Ja. &lt;br /&gt;
:– Wo vel Sluck Käm drinken Sei woll up den Dag?« &lt;br /&gt;
:– »Twei, un in&#039;t fett Virteljohr känen&#039;t woll drei warden.« &lt;br /&gt;
:– »Na«, segg ick, »denn bruken S&#039; von desen Win, de hir unnen liggt, knapp en halwen.«&lt;br /&gt;
:Wi gungen irst linksch nah de Peen tau en langen Gang entlanke, wi funnen dor äwer nicks, un wohrt nich lang&#039;, dunn was de Welt mit Bred&#039; taunagelt, un wi müßten ümkihren &lt;br /&gt;
:– wi gungen also rechtsch un funnen ok nicks; äwer as wi an&#039;t En&#039;n kemen, stödden wi up &#039;ne Dör, de stark mit Isen beslagen was. &lt;br /&gt;
:– »Wenn hir äwerall wat tau finnen is«, segg ick, denn is hir wat tau finnen, denn ick heww dat nich allein von vernünftige Lüd&#039; hürt, ne, ick heww ok in de Romanenbäuker lesen, dat de ollen Mönken sick ümmer so&#039;n Provatkeller hollen hewwen. &lt;br /&gt;
:Dauhn S&#039; mi den Gefallen, hallen S&#039; de Bick.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat deit hei denn ok, un wi klemmen de Bick achter dat Slott un wrangen nu los. &lt;br /&gt;
:Mit en Mal breckt dat oll rustige Slott, de Dör flüggt up un stött uns uns&#039; Licht üm, dat wi dor in de stickendüstere Nacht stahn. &lt;br /&gt;
:– »Herr du meines Lebens!« röppt de Herr Entspekter un fött mi an, »ick heww wat seihn!« &lt;br /&gt;
:– »Wat hewwen Sei seihn?« frag&#039; ick. &lt;br /&gt;
:– »Wat&#039;t eigentlich is, weit ick ok noch nich; äwer wat Gruglichs was&#039;t.« &lt;br /&gt;
:– »Ja«, segg ick, »dorup möten Sei sick bi uns&#039; Geschäft gefaßt maken. &lt;br /&gt;
:Äwer wi sünd uns&#039;re twei, un dauhn kann uns dat nicks. Maken S&#039; man wedder Licht an.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Ick will dor nicks mihr mit tau dauhn hewwen«, seggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Na, denn täuwen S&#039; man&#039;, segg ick un grawwel an de Ird rümmer nah dat Licht, un as ick dat funnen heww, treck ick em de Strikhölter ut de Westentasch, un wil ick nicks anners heww, strik ick sei up sinen Puckel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knapp hadd ick dat Licht in&#039;t Brennen, dunn fäuhl ick an den Herrn Entspekter sin Hand, dat hei in den ganzen Liw&#039; den Bewer hett, un as ick tau Höchten kek, fung ick ok an tau bewern. &lt;br /&gt;
:Kein von uns sprök en Wurd, denn so wat Gruglichs hadden wi beid&#039; noch meindag&#039; nich seihn. &lt;br /&gt;
:– Dicht vör uns satt en Minschengeriww up en Staul un hadd den Kopp in de Hand leggt, as wenn ein deip in Gedanken sitt, un in de anner Hand hadd dat &#039;ne Schriwfedder. &lt;br /&gt;
:– Wi stunnen nu dor un grugten uns. &lt;br /&gt;
:– Mitdewil gaww mi äwer de Schriwfedder Maud, un ick segg: &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick, »fürchten S&#039; sick nich vör em, denn as ick seih, ward dat woll en unglücklichen Mitkolleg von mi sin, de sick so bi Lütten dod schrewen hett, un de Ort is tamm, de deiht keinen wat. &lt;br /&gt;
:– Kamen S&#039; mit!« Un dormit gah ick in de Dör herin; hei kek üm de Eck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ick stunn nu in &#039;ne virkantig Kamer, un as ick mi en beten ümkek, sach ick &#039;ne Ked&#039; von de Wand &#039;runhängen; in de ein Eck stunn en ollen Waterkraus un in de anner &#039;ne Ort von steinerne Britsch. &lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, rep ick, denn ick fäuhlt mi hir glik tau Hus, »kamen S&#039; man drist herin! &lt;br /&gt;
:Denn dit is nicks wider as en richtig Prisong, un mit de Ort Lusthüser weit ick ganz genau Bescheid.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, hei kamm ok &#039;rin; äwer hei schuddert sick. &lt;br /&gt;
:– Ick för min Part was nu ganz drist worden un set&#039;t dat Licht up den Disch un kek dat Späuk äwer de Schuller. &lt;br /&gt;
:Ja, &#039;t was richtig: hei was en Mitkolleg von mi, denn vör em lagg en Bauk mit schrewen Schriwwt, un en Tintfatt stunn vör em up den Disch; de Tint was äwer indrögt. &lt;br /&gt;
:Wil dat ick nu olle Mönkenschriwwt gaud lesen kann, so les&#039; ick denn lud&#039; von dat letzte Bladd, wat hei schrewen hett, as hir folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Dit is min Letzt. &lt;br /&gt;
:– Wecker Christenminsch dit Bauk find&#039;t, de kann&#039;t behollen un kann drup nahseggen, denn wohr is allens. &lt;br /&gt;
:Bet up Noah&#039;n kann ick mit Lichtigkeit minen eigen Stammbom nahwisen, denn ick bün von Geburt en meckelnbörsch Eddelmann, un wat vijr minen Öllervader Noah passiert is, hett sick bet up Adam &#039;ruppe in mine Fomili von Mund tau Mund erhollen. &lt;br /&gt;
:Wegen mine velen Sün&#039;n bün ick in dit Kloster gahn, heww äwer den ollen Adam noch nich ganz afströpt hatt, heww mi ok einmal ganz von den Düwel blennen laten un den Möller sin Dochter küßt. &lt;br /&gt;
:Is dat &#039;rute kamen un hett mi Pater Abt hir lewig bi Water un Brod inmuren laten, hett äwer Gnad&#039; vör Recht ergahn laten un hett mi Licht un Schriwtüg verstat&#039;t, dat ick dit wohrhaftige Bauk taum gauden En&#039;n führen künn. &lt;br /&gt;
:– Nu will&#039;t äwer nich länger. Ora pro nobis!«   &#039;&#039;(&amp;quot;betet für uns&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Himmlischer Vater!« raup ick, »dit is en Fund...«, un dormit will ick mi an dat Bauk maken, äwer de Herr Entspekter Knitschky föllt mi, blaß as de Dod, in den Arm un röppt: &lt;br /&gt;
:»Will&#039;n Sei uns unglücklich maken? Will&#039;n Sei en Doden in sin Rauh stüren? &lt;br /&gt;
:– Ick bidd Sei üm Gott&#039;s willen! Sei sünd in&#039;n Stan&#039;n un stöten den seligen Eddelmann von sinen Staul.&lt;br /&gt;
:« Na, dat föll mi jo nu gor nich in; ick prekademus denn also mit em twei lang, twei breit: &lt;br /&gt;
:ick wull jo blot den Titel von dat Bauk seihn; un as hei mi dorin denn endlich nahgiwwt, slag ick dat irste Bladd üm un les&#039; dor in düdliche Flaktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Urgeschicht von Meckelnborg&lt;br /&gt;
:Von Erschaffung der Welt an bet up Sr. Durchlauchten den Herrn Herzog Niklot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Herr Entspekter«, segg ick un nem dat Bauk von den Disch un stek dat fast unner minen linken Arm, &lt;br /&gt;
:»Sei känen nu Ehr Hawknechts kamen laten un mi binnen laten; &lt;br /&gt;
:Sei känen ok den Smidt kamen laten un mi hir an de Ked&#039; smeden laten; &lt;br /&gt;
:Sei könen ok Ehren Murergesellen kamen laten un mi hir mit den seligen Eddelmann tausamen inmuren laten; &lt;br /&gt;
:äwer dat Bauk gew ick nich wedder &#039;rut.« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir snurrig!« seggt hei un set&#039;t sick ogenschinlich up de Achterbeinen. &lt;br /&gt;
:– »Herr«, segg ick, un dorbi würd ick falsch, un wenn ick falsch ward, red&#039; ick hochdütsch as jeder anner gebildte Meckelnbörger, &lt;br /&gt;
:»Herr, wissen Sie, daß kein Staat, kein Volk der Welt eine solche Urkunde aufzuweisen hat, &lt;br /&gt;
:und Sie wollen unserm Vaterlande in Ihrer dämlichen abergläubigen Gespensterfurcht diesen Ruhm rauben? &lt;br /&gt;
:Herr, wissen Sie, daß die Geschichte des größten Reiches der Welt, Rußlands, erst 900 Jahre nach Christi Geburt anhebt und noch dazu dann erst in höchst schattenhaften Umrissen?« &lt;br /&gt;
:Un dorbi smet ick em einen binah kusakschen Blick in dat Gesicht, &lt;br /&gt;
:un as ick sach, dat de sin Wirkung ded, höll ick Hochdütsch nich mihr för nödig un föll in&#039;t Pladdütsch; &lt;br /&gt;
:äwer mit Nahdruck: »Herr, weiten Sei, dat de Geschicht von Belligen irst mit Anno 1833 anfängt?« &lt;br /&gt;
:– »Dat wir der Deuwel!« seggt hei. &lt;br /&gt;
:Nu hadd ick em, un still un ruhig gung ick ut de Dör. &lt;br /&gt;
:Hei folgt mi, stödd mi äwer an un wis&#039;t up den seligen Eddelmann: &lt;br /&gt;
:»Wo ward dat äwer mit em?« &lt;br /&gt;
:– »Möt christlich begrawen warden«, segg ick, »denn dat beten Küssen kann em in de Ort nich schaden.« &lt;br /&gt;
:– »Äwer de Gräwniskosten?« fröggt hei. &lt;br /&gt;
:– »Wenn Peiters as Pächter von Stolp sei nich betahlen will«, segg ick, »denn betahl ick sei.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dormit klattern wi denn de Ledder wedder tau Höchten un klemmen uns dörch dat Lock, &lt;br /&gt;
:un as wi nu so wedder unner den schönen blagen Hewen stahn un en deipen Drunk frische Luft dauhn, föllt den Herrn Entspekter Mamselling ehr Frühkohl in de Ogen, taum wenigsten dat Flag, wo hei stahn hadd, un hei röppt: &lt;br /&gt;
:»Na, ditmal un nich wedder! Schöne Pött un schöne Oxenhöwt hewwen wi funnen! Un tau verdenken steiht dat Mamsell gor nich, dat sei dull ward upbegähren, wenn sei ehren schönen frischen Kohl rungeniert un dorför dit oll verschimmelte Bauk süht. &lt;br /&gt;
:– Ick holl för&#039;t best, Sei maken, dat sei von den Hof kamen. Bet an de Schassee will ick Sei führen laten, un dor känen Sei sick in en Grawen setten un so lang&#039; in Ehr Bauk lesen, bet de Post kümmt. Dat is dat einzigste Middel, mit Mamsell uttaukemen, denn wenn Sei weg sünd, kann ick de Schuld ganz up Sei schuwen.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Na, dat geschach, un wohrt nich lang&#039;, dunn satt ick achter Medow in den Schasseegrawen un las de Urgeschicht von Meckelnborg. &lt;br /&gt;
:Wo lang&#039; ick so seten heww, weit ick nich; mit em Mal kamm mi dat so vör, as wenn achter mi wat rummelt, &lt;br /&gt;
:ick kik tau Höcht: Herrgott, de Post! &lt;br /&gt;
:Äwer up en Raudener vir mi all vörbi un in&#039;n forschen Draww; ick also tau Höcht un ok in&#039;n forschen Draww. &lt;br /&gt;
:So jagen wi denn beid&#039;, de Postiljon up acht un ick up twei Beinen, nah den Wegeziner Kraug hendalen. &lt;br /&gt;
:»Gott gew«, segg ick bi mi, »dat de Kirl Döst kriggt, wenn hei dat Kraugschild süht«, denn ick bün wat vüllig, un de Pust was all. ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuar dat denn mit de Geschicht von uns Welt bi Fritzing Reuter kamen det läst ji an besten in sin Bauk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Dorf und Kloster Stolpe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stolper Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Wolgast&amp;diff=154808</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik Wolgast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_Wolgast&amp;diff=154808"/>
		<updated>2026-08-17T08:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Wolgast&lt;br /&gt;
 | zeit =fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Wolgast ...&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Stadt Wolgast==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 1954 Cisa 128.JPG|thumb|200px|rechts|Hugo Scheele – CISA]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom#Scheele.2C Hugo|Hugo Scheele - Künstler der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Scheele Texte Wolgast.pdf|Hugo Scheele - Gedichte aus der Vergangenheit der Stadt Wolgast]] - pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Ursprung des Namens „W o l g a s t“&lt;br /&gt;
::* Die Cisa bei Wolgast&lt;br /&gt;
::* Der Prophet Bernhard&lt;br /&gt;
::* Wolgast’s Hühner und Enten auf großer Fahrt&lt;br /&gt;
::* Der Papago&lt;br /&gt;
::* Der Schild Gerovits&lt;br /&gt;
::* Barovit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahlzow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Die Bauern haben immer Dienst getan. Sächerin zu Mölschow und Malsow zum Ackerhof Simitz. In Malsow sind vormals 4 Bauernhöfe gewesen, auf zweien von diesen sitzen jetzt zwei Bauern. Von dem Acker der zu dem 3. Hof gehört, hat der vornehmste von den Fährmännern eionen Teil nächst der Fähre, gesondert von dem Acker der anderen liegen, diesen Acker , den er für den Dienst bei der Fähre ohne Pachtzahlung nutzt. Auf dem 4. Hof ist kein fester Bewohner, außer was die herrschaft davon morgenweise an den beiden geringeren Fährmänner vermieten kann, welche es am meisten begehren, wenn die Herrschaft für jeden Morgen 1 Rthl bekommt. Sie haben ihren Kirchgang in Krumin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 6.1 Hans Swank, 7.2. Martin Floryn, 8.3. Der Fährmann. 9.4 Hans Swin und 10.5. Jochom Dagen sind Unterfährleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1758 aus Militäraufzeichnungen .jpg|1758 Militäraufzeichnung Stadtansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 1715–1720: Während des Großen Nordischen Krieges war Wolgast zeitweise von den Dänen bzw. Preußen besetzt, bevor es wieder an Schweden zurückfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  5 Meilen von Swienemünde gegen Westen, und eben so weit von Uesedom gegen Norden, an der Peene, hat 4 Bauern, welche mit den, bei der nicht weit von hier entfernten Wolgastischen Fähre, diesseits der Peene wohnenden 4 Fährleuten und 3 Büdnern zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Bauerndorf hart an der Peene, nach Krummin eingepfarrt, 4 Bauernhöfe, 1 Müller, 10 Büdner, 1 Schule. Ein Bauernhof ist unter die übrigen 3 Höfe verteilt, 17 Wohnhäuser, 132 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast alt Hafen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|1923 Inselclub&lt;br /&gt;
Datei:1923 Wolgast.jpg|1923 Beschreibung Wolgast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 1.jpg|1934 Unglück 1 &lt;br /&gt;
Datei:1934 Unglück 2.jpg|1934 Unglück 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kreis 1979 Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b2/Wolgast_Kreis_1979_Daten.pdf  |[[medium:Wolgast Kreis 1979 Daten.pdf|Kreis Wolgast – Entwicklung von 1949 bis 1979 - Betriebe, Bildung, Kunst usw. – 38 Seiten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 a.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 b.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 725 Jahre 1982 c.jpg|1982 Wolgast 725 Jahre 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wolgast in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast 2008 - 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Stadtbrand Dänenzeit.jpg|2008 StadtbrandDänenzeit&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wogast Hoffman Blumen 100.jpg|2008 Hoffman Blumen 100&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Hoffmann.jpg| 2008 Hoffman Blumen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Werft 60 Jahre.jpg|2008 Werft 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Peenewerft Geburtstag.jpg|2008 &amp;amp;0 Jahre Werft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Schule Geschichte.jpg|2008 Schule &lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Peenemünder Schmuck.jpg|2008 Museum [[Peenemünde]]r Goldschmuck&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Haus Kreuzung.jpg|2008 Haus an der Kreuzung verkauft&lt;br /&gt;
Datei:2008 Wolgast Ockelsches Haus.jpg|2008 Ockelsches Haus&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Schlossinsel Grabung.jpg|2016 Schlossinsel Grabung&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 1.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast ehem Mädchenschule 2.jpg|2016 ehem. Mädchenschule 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 a.jpg|2021 3. Buch erschienen a&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Buch 3 b.jpg|2021 3. Buch erschienen b&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 1.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Kleemann-Haus 2.jpg|2021 Kleemann-Haus Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Gewerbe Bluhm 50 Jahre.jpg|2022 Bluhm Raumausstatter 50 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Wolgast Jugend 30.jpg|2022 FF Jugend Wolgast 30 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 1.jpg|Reitverein 60 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Reitverein 60 Jahre Wolgast 2.jpg|Reitverein 60 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 1.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter Wolgast 2.jpg|2022 Bürgermeister Schröter 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 1.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Mühle 2.jpg|2022 Wendorfsche Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 1.jpg|2022 Reiseführer 1 ISBN 978-3-7520-0658-2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Reiseführer 2.jpg|2022 Reiseführer 2 auch eISBN 978-3-7520-0217-1 &lt;br /&gt;
Datei:2022 Bürgermeister Schröter.jpg|2022 Bürgermeister Schröter&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 1.jpg|2022 Luxus Yacht 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Peenewerft Luxus-Yacht 2.jpg|2022 Luxus Yacht 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wolgast ab 2023 - ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Braunsche Mühle 2023.jpg|Braunsche Mühle 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgas FF Dübner 50 2023.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast FF Dübner 50 2023 a.jpg|FF Dübner 50 Jahre Feuerwehr 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast.jpg|2023 Bürger werden ausgezeichnet&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Postkarten.jpg|2023 Postkarten Sammler&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 1.jpg|2023 Mühle 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mühle Wolgast 2.jpg|2023 Mühle 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre.jpg|900 Jahre Ersterwähnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Breite Straße Bauarbeiten.jpg|2023 Bauarbeiten Breite Straße&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 a.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 b.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 a.jpg|Feier 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft feiert 75 b.jpg|Feier 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 1.jpg|2023 Anker jetzt Café 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Anker 2.jpg|2023 Anker jetzt Café 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Café Biedenweg.jpg|2023 Café Biedenweg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 1.jpg|2023 Mühle brennt 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 2.jpg|2023 Mühle brennt 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Mühle brennt 3.jpg|2023 Mühle brennt 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 1.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Wendorfsche Mühle 2.jpg|2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 1.jpg|2023 Dr. Kärst 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Dr. Kärst 2.jpg|2023 Dr. Kärst 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 1.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 Armenhaus 2.jpg|Wolgast 2023 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Bürgermeister Kanehl 2023.jpg|2023 Bürgermeister Kanehl&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Glocken St. Jürgen und Friedhof 2023.jpg|2023 Glocken neu St. Jürgen und Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 1.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Ersterwähnung 900 Jahre 2.jpg|2023 Wolgast 900 Ersterwähnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Rathaus 2024.jpg|2024 Rathaus Gebäude renovieren&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Programm 900 Jahre 2024.jpg|2024 - Programm 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 1.jpg|2024 Flusskreuzer 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Flusskreuzer 2.jpg|2024 Flusskreuzer 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Ottojahr.jpg|2024 Ottojahr Veranstaltungen&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 1.jpg|Café Biedenweg 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Café 2024 2.jpg|Café Biedenweg 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Plegeheim St Jürgen 2024.jpg|2024 Pflegeheim&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 a.jpg|2024 Kirchplatzschule 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schule 2024 b.jpg|2024 Kirchplatzschule 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 a.jpg|2024 Tierpark 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Tierpark 2024 b.jpg|2024 Tierpark 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Vortrag.jpg| Vortrag 900 Jahre Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 1.jpg|2024 Armenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Armenhaus Wohnungen 2.jpg|2024 Armenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Fischmarkt Gaststätte Spritzenhaus 1879.jpg|Fischmarkt ehem. Spritzenhaus von 1879 &lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 a.jpg|2024 Peenewerft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Peenewerft 2024 b.jpg|2024 Peenewerft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 a.jpg|2024 Auftrag Werft 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft Auftrag 2024 b.jpg|2024 Auftrag Werft 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brndstiftung 1.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle Brandstiftung 2.jpg|2024 Mühle Brandstiftung 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 1.jpg|2024 - 900 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 2.jpg|2024 - 900 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 900 Jahre 3.jpg|2024 - 900 Jahre 3&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 1.jpg|2026 Anlagen Fotos U. Spohler&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Anlagen 5.jpg|2026&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. April  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolgast Bahnhofstraße.jpg|thumb|200px|rechts|Wolgast Bahnhofstraße]]&lt;br /&gt;
:Seltenes Angebot: Villa in Wolgast samt Luftschutzbunker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus an der Bahnhofstraße steht für 254.000 Euro zum Verkauf / Unterirdischer Schutzkeller ist noch intakt und begehbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast wird für eine außergewöhnliche Immobilie aktuell ein neuer Eigentümer gesucht. Die Rede ist von der &#039;&#039;&#039;1924/1925 im Jugendstil&#039;&#039;&#039; errichteten Wohnvilla in der Bahnhofstraße 90, die außer einigem interessanten Originaldekor eine Besonderheit zu bieten hat: Während des Zweiten Weltkrieges ließ der damalige Eigentümer zum Schutz seiner Familie auf seinem Grundstück in der Gartenböschung einen Luftschutzbunker anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach knapp 100 Jahren ist die mit zwei Aus- bzw. Eingängen ausgestattete unterirdische Anlage intakt und begehbar. Wer durch eine der beiden Holztüren die steilen Stufen in den Betonstollen hinabsteigt, gelangt in zwei hintereinander angeordnete, langgezogene Räume. Der Zweck der Anlage bestand darin, unter der gegen Druckwellen wirkenden, halbrunden Betondecke etwaige Bombardements möglichst schadlos zu überstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„War eingerichtet wie ein Wohnzimmer“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine inzwischen verstorbene Augenzeugin, die seinerzeit mit der Tochter des Hausbesitzers befreundet war, berichtete vor einigen Jahren, dass der Bunker zur Zeit des Krieges „wie ein kleines, langes Wohnzimmer“ eingerichtet gewesen sei. Aus Abenteuerlust hätten sie und ihre Freundin hier aufregende Stunden verbracht.&lt;br /&gt;
Heute ist der kleine Luftschutzbau leer, ja nahezu besenrein. Nur etwas Baumaterial ist hier unten eingelagert. Früher offenbar vorhandene Schleusentüren sind in der Zwischenzeit verschwunden. Auch die hölzernen Pforten sind offensichtlich nicht original.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die teilunterkellerte Villa mit der ursprünglichen Adresse Bahnhofstraße 31 II vom einst bekannten Wolgaster Bauunternehmer Max Sußmann für einen Ingenieur namens Ferck. Im Wolgaster Adressbuch von 1929 wird als Eigentümer dann bereits der Major a. D. Siegfried Campe genannt, der mindestens bis 1937 in dem hübschen Anwesen gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus Sicht des Greifswalder Immobilienmaklers Christian Fehlhaber, der für das Objekt in Wolgast einen Käufer sucht, handelt es sich um ein außergewöhnliches Anwesen. „Die Immobilie hat Charme. Und wer das mag, ist auch bereit, das nötige Geld für Pflege und Erhalt aufzuwenden“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei verweist der Makler unter anderem auf Drachen nachempfundene Wasserspeier an zwei Dachrinnen, die halbrunden Fassadenspiegel, die originalen Türeinfassungen im Gebäudeinnern und die sehenswerte Fensterverglasung des Anbaus.&lt;br /&gt;
Der Kaufpreis für das über drei Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 240 Quadratmetern verfügende Vermietungsobjekt beträgt 254.000 Euro – inklusive Luftschutzkeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Tom Schröter&lt;br /&gt;
:;Vor 20 Jahren verbrannte ein Wolgaster Wahrzeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni 2006 wurde großer Homeyer-Speicher Raub der Flammen / Bis heute ist Platz unbebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war heute vor 20 Jahren: Der 6. Juni 2006 ging als ein schwarzer Tag in die Wolgaster Geschichte ein. Gegen 23.38 Uhr teilten Einwohner der Polizei mit, dass der historische Homeyer-Speicher am Stadthafen in Flammen steht. Ein nahes Kinderheim musste evakuiert werden.&lt;br /&gt;
Wenige Stunden später war der größte Fachwerkspeicher Norddeutschlands nur noch Schutt und Asche und Wolgast um ein Wahrzeichen ärmer. Denn: Der 1835 vom Wolgaster Kaufmann Wilhelm Homeyer finanzierte, 80 Meter lange und 18 Meter breite Koloss aus Eichenholz und Backstein stellte nicht nur ein einmaliges bautechnisches Denkmal dar. Das Gebäude – der Schaden wurde auf 1,5 Millionen Euro geschätzt – verkörperte gleichsam ein Stück Identität der Wolgaster, war es doch Ausdruck einer Zeit, in der die Stadt am Peenestrom mit einem der wichtigsten Getreidehäfen an der Ostsee gesegnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei ging sofort von Brandstiftung aus und es dauerte keine 24 Stunden, da war der Täter gefasst. Ein Wolgaster Feuerwehrmann gestand die Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärger über den neuen Lebenspartner seiner Ex-Freundin, so gab er später an, sei der Grund für sein Handeln gewesen. Und wie sich herausstellte, war er sogar selbst als Truppmann an der Bekämpfung des Feuers beteiligt gewesen. Umgehend wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen und der Beschuldigte kam in U-Haft. Weitere Brände in Wolgast wurden ihm zur Last gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2007 stand der Täter in Stralsund vor dem Landgericht und einen Monat später erging das Urteil: fünf Jahre und viereinhalb Monate Haft wegen Brandstiftung in drei Fällen, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Zunächst folgte aber eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Der Gerichtspsychiater hatte dem Täter eine krankhafte Persönlichkeitsstörung und ein erhöhtes Aggressionspotenzial bescheinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute präsentiert sich der Standort des einst so stolzen Speichers als leerer Platz. Vage Pläne, hier ein Parkhaus zu errichten oder den Speicher nach historischem Vorbild wieder aufzubauen, wurden nie umgesetzt. „Aktuell gibt es keine Pläne für das Areal“, sagt Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer macht die Vorpommersche Landesbühne auf dem Terrain mit den Wolgaster Hafenfestspielen Station. Vom 20. Juni bis zum 22. August wird jeweils mittwochs, donnerstags und samstags um 19.30 Uhr das Stück „Frittenblues auf Usedom“ gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgehungsstraße über den Peenestrom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fähren und Brücken Usedom#Straßenbrücke Umgehung Wolgast|Straßenbrücke Umgehung Stadt Wolgast über den Peenestrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mahlzow in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnugen Bau 1.jpg|2022 Mahlzow Ferienwohnungen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnung Bau 2.jpg |Datei:2022 Mahlzow Ferienwohnungen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mahlzow keine Ferienwohnungen.jpg |Datei:2022 Mahlzow keine FEWO&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 1.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Mahlzow Torten 2.jpg|2023 Manuela Galiotto Torten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pritzier in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgast#Pritzier Pritzier bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://ortsfamilienbuecher.de/hohendorf/Ortsfamilienbuch Ortsfamilienbuch auch Pritzier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Jahresende 2011 war Pritzier ein Ortsteil von Hohendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte.jpg| Dorfcharakter soll erhalten werden&lt;br /&gt;
Datei:2022 Pritzier Dorfmitte 2.jpg| Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsteile der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Hohendorf (Wolgast)]]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss in Wolgast===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wolgast Schloss Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Wolgaster Schloss - der [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wolgaster Schloss bei youtube digital&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=svTwrAoMg7k Wolgaster Schloss 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Y66UCjq-0p4  2025 Schloss Wolgast]&lt;br /&gt;
:Einst Residenz der Pommernherzöge – heute ein Bodendenkmal: Das Schloss Wolgast war und ist ein Bauwerk von landesgeschichtlicher Bedeutung. Historiker und Bürger kämpfen für archäologische Grabungen, bevor ein Investor ein Hotel auf der Schlossinsel errichtet. MV1 geht der Frage nach: Wird hier unser Kulturerbe für Generationen überbaut und versiegelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1128 – Otto von Bamberg – Bericht – Burg Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüsse sind Verkehrswege (Peene, Bodden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1282 – Wolgast erhält Lübisches Stadtrecht&lt;br /&gt;
		Wolgast war vor dieser Zeit schon Herzogssitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1295 – Teilung des Herzogtums in Wolgast und Stettin&lt;br /&gt;
		Aber auch als Nebenresidenz genutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1298 war die Burg nach Vorbildern der Fürstenburgen umgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im 15 Jahrhdt. Mittelalter – Wolgast Blütezeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474 / 78  Bogislaw X. regierte ganz Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 – lässt er den langgestreckten Bau mit Treppenturm errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 – Teilung in Stettin und Wolgast – andere Landteilung – &lt;br /&gt;
(Vor- und Hinterpommern bekommen Gestalt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 - Philipp I. modernisiert und erneuert die Burg, da Heirat mit Maria von Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1547 – Philipp I. baut das Schloss zu einer modernen Festung aus.&lt;br /&gt;
		Innenhof erhält schlossähnlichen Charakter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1554 – [https://de.wikipedia.org/wiki/Cro%C3%BF-Teppich Croy Teppich] als Ausstattung – weitere 50 Teppiche gehörten zur Ausgestaltung des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557 – Brand durch Unachtsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563 – unter Ernst Ludwig / Sohn Philipp I. wird es wieder instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1577 – Ernst Ludwig –  errichtet das „neue Haus“ für den mittelalterlichen Nordflügel,&lt;br /&gt;
lässt Wasserleitung legen, - Vorbereitung auf die Hochzeit mit &lt;br /&gt;
Sophie Hedwig von Braunschweig&lt;br /&gt;
		Wappenstein über dem Eingang des neuen Hauses angebracht&lt;br /&gt;
		Heute in der Aula Uni Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Philipp Julius / Sohn v. Ernst Ludwig verschönert das Schloss mit Säulengang und kunstvollen Portalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – stirbt Philipp Julius ohne männliche Nachkommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625 – Bogislaw XIV. Stettin übernimmt den Wolgaster Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit beginnt der Niedergang Wolgasts – auch 30jähr. Krieg in Pommern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 – Dänen erobern das Schloss – Kaiserliche Verbände verjagen die Dänen,&lt;br /&gt;
aber sie besetzen und plündern und große Teile der Stadt werden &lt;br /&gt;
niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1630 – Gustav II. Adolf greift in den Krieg ein – Landung in Peenemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1632 – 6. November fällt Gustav II Adolf bei Lützen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633 – in der Schlosskirche wird der Leichnam Juni / Juli &lt;br /&gt;
4 Wochen feierlich aufgebahrt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemälde zur Abholung von Gustav II. Adolf aus dem Schloss von Hellquist – Besitz der Königin von Schweden – Ausstellung 2007 in Wolgast &lt;br /&gt;
Kopie von Axel Schöngrün in der Petri – Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 – Plan vom Schloss – 5 Bastionen, Zugbrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1675 – Beschuss durch die Brandenburger – Pulverturm explodierte und &lt;br /&gt;
Schlosskapelle zerstört. – Danach erster Abbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1711 – Sächsischer Oberstleutnant Wageneck baut Kupferhaube des Bogislaw-&lt;br /&gt;
turmes ab – für sein Schloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1713 – Abbrennen der Stadt auf Befehl des Zaren als Vergeltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1725 – Bewilligung von 10.000 Stück Seinen zum Wiederaufbau der Petrikirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 – Treppenstufen herausgerissen – Turm fällt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1739 – fällt Schlossinsel an die Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798 – Baumaterial kann abgetragen werden zum Bau von Häusern in der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 – die Preußen übernehmen Wolgast von den Schweden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 ist das Schloss dem Erdboden gleich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 – Hohmeier kauft die Reste und baut Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Natursteine vom Schloss finden wir noch als Fundament der Schule – gegenüber dem Eingang der Petrikirche, in Wirtschaftsgebäuden in Wrangelsburg (auf Wrangels Befehl!) und in Krebsow (Wirtschaftsgebäude) und im Kirchturm von Kröslin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Info zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge#Wolgaster_Schloss Wolgaster Schloss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Modell 2.JPG|Modell von Wolgast mit Schlossinsel - Ausstellung 2015 in der Stadt Usedom - Polnische Leihgabe&lt;br /&gt;
Datei:16.Jahrhundert Wolgast Schloss alt.jpg|16. Jahrhundert &lt;br /&gt;
Datei:1532 Südansicht Wolgast Schloss.jpg|1532 Südansicht&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Stadt Stralsunder Bilder.jpg|aus der Stralsunder Bilderhandschrift vor dem 30jährigen Krieg&lt;br /&gt;
Datei:1676 Schloss Wolgast Plan.jpg|1676 Plan Schloss Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:1711 Schloss Zeichnung Ruine.jpg|1711 begann der Abriss&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schloss Ruine Ende 18. Jahrhundert.jpg|Ruine des Schlosses Ende des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Datei:Caspar David Friedrich - Schlossruine von Wolgast - 1813.jpg|1813 von Caspar David Friedrich&lt;br /&gt;
Datei:010 Schloss Wolgast - Greifengeschlecht.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf  |[[medium:Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf| Wolgaster Schloss und die Greifenherzöge pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:041 Croy Teppich.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Croy_Teppich.pdf  |[[medium:Croy Teppich.pdf|Der Croy Teppich – 48 Folien]]&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 1.jpg|2016 Grabung Funde 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Grabung Funde 2.jpg|2016 Grabung Funde 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Museum.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum digital&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 1.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schloss Wolgast digital 2.jpg|2022 Wolgaster Schloss Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Phillip Otto Runge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 in Wolgast geboren 1810 in Hamburg gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bedeutender Maler der Frühromantik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Otto_Runge Philipp Otto Runge bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:009 a Runge - Maler.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/73/009_a_Runge_-_Maler.pdf  |[[medium:009_a_Runge_-_Maler.pdf|Maler Phillip Runge - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2022 Runge und Weimar.jpg|2022 Verbindung Runge nach Weimar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;NDR 2026  - 19.03&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie feiert Wolgast &#039;&#039;&#039;Philipp Otto Runge&#039;&#039;&#039;? Er wurde in Wolgast am 23. Juli 1777 geboren und zählt zu den bedeutenden Malern der Frühromantik. Sein Geburtshaus in Wolgast ist ein Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) schreiten die Vorbereitungen für den &#039;&#039;&#039;Rungesommer 2027&#039;&#039;&#039; voran. Es gibt nun einen Projektleiter für die Planung der Feierlichkeiten rund um den 250. Geburtstag des Malers und Dichters Phillipp Otto Runge, der in Wolgast geboren wurde. Aus Berlin ist dazu Fabian Olbrich nach Wolgast gekommen. Er ist Literaturwissenschaftler, Verleger und Kurator und möchte mit der Wolgaster Kulturgesellschaft, die das Rungejahr für die Stadt plant, viele Ideen umsetzen. Als Bücherfreund hätte Fabian Olbrich seinen Zugang zu Runge über das Märchen vom &amp;quot;Machandelbaum&amp;quot; und dem &amp;quot;Fischer und siner Fru&amp;quot; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/rungesommer-im-aufwind-neuer-projektleiter-und-neue-foerderung,mvregiogreifswald-3114.html Philipp Otto Runge 2027 - 250. Geburtstag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maler Schöngrün===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Maler Schöngrün Wolgast.jpg|2022 Maler Schöngrün Ausstellung ISBN 978-3-00-072830-3&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schöngrün Ausstellung.jpg| Ausstellung Eröffnung&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 a.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Schöngrün Ausstellung 2022 b.jpg|2022&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen der Stadt Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Petri Kirche====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Petri-Kirche_(Wolgast) St Petri Kirche Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 1.jpg|2016 Kirche Wolgast 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Wolgast Kirche 2.jpg|2016 Kirche Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Petri Kirche Figuren.jpg|2022 Figuren vom Mönchower Altar&lt;br /&gt;
Datei:Mönchow Altar 2024.jpg|Mönchower Figuren 2024&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Bamberger Erzbischöfe 2024.jpg|2024 Bischöfe aus Bamberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Gertrud====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(Wolgast) Gertrudenkapelle bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ev. Kirchengemeinde Wolgast 2022:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gertrudenkaplle&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
St. Gertrud wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt als Teil einer Herberge erbaut, in der Reisende nach der Schließung der Stadttore übernachten konnten. Nach einer Legende soll der zwölfeckige Zentralbau eine Nachbildung des Grabeskirche in Jerusalem darstellen, die Herzog Wartislaw IX. als Pilger besucht hatte. Zwar kann eine Pilgerreise des Herzogs Wartislaws IX. (1400–1457) nicht belegt, aber doch für die Jahre 1418/1419 vermutet werden, und so ist die anschließende Stiftung eines Gertrudenhospitals in seiner Residenzstadt Wolgast naheliegend. Gertrudenkapellen waren in ganz Norddeutschland verbreitet, von dieser Bauart ist St. Gertrud in Wolgast die letzte auf deutschem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit dem 18. Jahrhundert diente sie als Friedhofskapelle.&lt;br /&gt;
Seit der Friedhof und die Kapelle 1975 in städtisches Eigentum übergingen, wurde die Kapelle nur noch sporadisch für Andachten, Trauerfeiern und Konzerte genutzt. Um dem immer deutlicher zutage tretenden Verfall zu begegnen, wurden 1996 Dach und Dachreiter, der Innenraum musste jedoch noch warten. 2003 gründete sich dann ein Förderverein, der das große Ziel, die Kapelle grundlegend zu sanieren, beharrlich verfolgte. Durch Fördergelder und die Hilfe der Stadt konnten diese Arbeiten schließlich auch begonnen und im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
Seitdem wird die Kapelle ehrenamtlich an 2 Tagen in der Woche (von Mai - Oktober) für Besucher geöffnet, steht für die Nutzung als Trauerhalle wieder zur Verfügung und soll zukünftig in den Sommermonaten auch regelmäßig als kultureller Veranstaltungsort genutzt werden.&lt;br /&gt;
Interessenten melden sich in der Wolgast-Information (Tel: 0 38 36/60 01 18) oder im Museum (Tel: 0 38 36/20 30 41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 1.jpg|2002 April&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 2.jpg|um die Kapelle ist ein Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden 6.jpg|Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Getruden Kapelle.jpg|2016 St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St Gertrud 1.jpg|Spende Leutheusser von Quistorp 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast St. Gertrud 2.jpg|Teil 2 Familie für Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:2023 Wolgast Gertrud Verein.jpg|2023 Verein hilft St. Gertrud&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 1.jpg|2023 St. Gertrud Glocke 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2023 St. Gertrud Glocke 2.jpg|2023 St. Gertrud 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Glockemstuhl.jpg|Glockenstuhl neu 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====St. Jürgen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1940&#039;&#039;&#039; als Gefangenlager diente, &lt;br /&gt;
im &#039;&#039;&#039;30jährigen Krieg Magazin&#039;&#039;&#039; war &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1710&#039;&#039;&#039; war es Pestkrankenhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Norbert Illmann . 100 Jahre Herz Jesu Kirche Wolgast 2010 S. 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Juni wurde die St. Jürgen Kapelle durch Brandstiftung stark zerstört. Sie wird wieder in Ordnung gebracht und soll als Winterkirche und ein &#039;&#039;&#039;Begegnungszentrum der Generationen&#039;&#039;&#039; errichtet werden soll.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Pastor Sebastian Gabriel in der OZ am 11.01.2022: Es ist vorgesehen den im Zuge der Generalsanierung in den 1950er-Jahren links neben dem Haupteingang entstandenen Anbau abzutragen und stattdessen ein modernes Gebäudeelement für ca. 30 Personen zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;St. Jürgen im April 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgst St Jürgen 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast St Jürgen Anbau 2024.jpg|2024 Anbau geplant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herz Jesu Kirche Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herz-Jesu-Kirche_(Wolgast) Herz Jesu Kirche Wolgast kath.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mormonen in Wolgast====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Kirche Mormonen.jpg|2022&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 1.jpg|Jubiläum 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mormonen Wolgast 2.jpg|Jubiläum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holzhäuser Fertigung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 1.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wolgast Holzhäuser 2.jpg|2021 Wolgaster Holzhäuser 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Holzhäuser Wolgast.jpg|2021 Forscher Hans-Ulrich Bauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgebäude in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;OZ 13.05.2024&lt;br /&gt;
Das Postamt am Platz der Jugend wurde &#039;&#039;&#039;1884 errichtet&#039;&#039;&#039;. 15 Jahre später wurde das Haus an die Kaiserliche Reichspost verkauft. Bis zu 500 Beschäftigte zählte das Post- und Fernmeldeamt in Wolgast zur DDR-Zeit. Der Niedergang des traditionellen Standorts vollzog sich schleichend nach der Wende. Im Jahr 2006 kam von der Oberpostdirektion in Berlin dann das endgültige Aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tatsächlich kommen noch heute vereinzelt Leute ins Postel, die bei uns ein Paket abgeben wollen“, erzählt Postel-Chefin Henriette Ziermann. Die schickt sie dann einmal über die Ampelkreuzung, denn dort können nun Briefe und Pakete abgeschickt werden.&lt;br /&gt;
;Im Mai 2014&lt;br /&gt;
öffnete dann in den Räumen das heutige Hotel mit 12 Themenzimmern und mehreren Ferienwohnungen – auch für größere Gruppen. Im Postel werden dieses Jahr also zwei Jubiläen gefeiert: Das einstige Postgebäude wird 140 Jahre alt und das Hotel darin existiert genau 10 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;nach der Wende als &amp;quot;Postel&amp;quot; - Hotel umgenutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Postkarte Alte Post.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 1.jpg| Fotos von 2002&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 2.jpg| Greif&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Post 3.jpg|hier war früher ein Briefkasten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium.jpg|2001 Gymnasium am Lustwall in Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Gymnasium Sporthalle.jpg|2001 Turnhalle des Gymnasiums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolgast - Schule&#039;&#039;&#039; am Lustwall hatte zu DDR-Zeiten bis 1991 den Namen EOS „Artur Becker“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.02.2025 - Schulleiter Karl-Uwe Roggow wechselt ins Staatliche Schulamt nach Greifsawld. Er war Fachlehrer für Mathematik, Chemie und Religion. Er übernahm das Amt am 01.08.2010 von Christoph Racky (Quelle OZ vom 04.02.2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Werft Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 1.jpg|Werft 75 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 75 Jahre 2.jpg|Werft 75 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 a.jpg|Werft Zukunft 1 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 b.jpg|Werft Zukunft 2 2023&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Werft 2023 c.jpg|Werft Zukunft 3 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026. 03.März  Ostseezeitung  &#039;&#039;von Stefanie Ploch&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Peene-Werft Wolgast gehört jetzt offiziell zu Rheinmetall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor&lt;br /&gt;
Die Peene-Werft in Wolgast ist Teil eines milliardenschweren Rüstungsdeals geworden: Der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall hat die Marinewerftengruppe Naval Vessels Lürssen (NVL) vollständig übernommen – und damit auch den traditionsreichen Standort am Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Rüstungskonzerns liegen inzwischen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vor. Zuvor gehörte die Peene-Werft der Bremer Lürssen-Gruppe, die sich künftig auf den Bau von Yachten konzentrieren will. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Peene-Werft ist einer von bundesweit vier NVL-Standorten – neben Bremen, Wilhelmshaven und zwei Werften in Hamburg, die nun übernommen werden. In MV gilt der Betrieb als wichtiger industrieller Arbeitgeber mit maritimer Tradition. Hier entstehen unter anderem Fregatten und zwei neue Flottendienste für die Deutsche Marine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das börsennotierte Unternehmen Rheinmetall kündigt an, das Geschäft mit Marineschiffen deutlich ausbauen zu wollen. Firmenchef Armin Papperger spricht von einem „leistungsfähigen Komplettanbieter für hochmoderne Überwasserschiffe“ und davon, dass Rheinmetall künftig zu Land, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum präsent sein werde. Hintergrund des Wachstums sind steigende Verteidigungsausgaben vieler europäischer Staaten. Insbesondere die Deutsche Marine investiert in neue Schiffe und Modernisierung. Rheinmetall sieht daher gute Marktchancen – auch international.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18.April  Ostseezeitung  von Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Das Spezialschiff soll künftig eine wichtige Rolle für die Marine spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Peene-Werft in &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; ist ein weiterer wichtiger Schritt für ein Großprojekt der Marine gefallen: Mit dem ersten Stahlschnitt hat die Fertigung des dritten und letzten &#039;&#039;&#039;Flottendienstbootes der Klasse 424&#039;&#039;&#039; begonnen. Wie es in einer Mitteilung der Rheinmetall AG heißt, sei das sogar früher geschehen als ursprünglich geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter der Bundeswehr und des Unternehmens Rheinmetall begleiteten den symbolischen Auftakt am Donnerstag (16. April). Für die Werft in Wolgast bedeute der vorgezogene Baustart nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch ein Signal in einer sich wandelnden sicherheitspolitischen Lage, hieß es vonseiten des Unternehmens&lt;br /&gt;
„Geschwindigkeit ist heute ein sicherheitsrelevanter Faktor“, erklärte Tim Wagner, Chef der Rheinmetall-Division Naval Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Peene-Werft baut drei dieser Spezialschiffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rund 130 Meter langen Spezialschiffe sollen künftig der Deutschen Marine und dem Cyber- und Informationsraum dienen. Ihre Aufgabe: die seegestützte Informationsgewinnung. Dafür werden die Einheiten mit moderner Sensorik ausgestattet und gelten als wichtiger Baustein für die zukünftige Ausrichtung der Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt entstehen drei Schiffe dieser neuen Generation, die die bisherigen Einheiten der OSTE-Klasse ersetzen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Peene-Werft unterstreicht das Projekt ihre Bedeutung als Standort für militärischen Schiffbau. Wann das letzte Flottendienstboot fertiggestellt wird, ist noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühlen in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fotos 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Mühle 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unternehmer in Wolgast===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 0.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 1.jpg|Brennerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brennerei 2.jpg|Brennerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Kalkofen Lebbin.jpg| Wolgast Unternehmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur über Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiseführer &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; Herzogstadt und Tor zur Insel Usedom mit Amt am Peenestrom von Reiner Sörries ISBN 978-3-7520-0658-2,  eISBN 978-3-7520-0217-1, 2022 Reichert Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Wolgast==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Bekehrung_von_Wolgast Bekehrung  von Wolgast bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Wolgaster Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154807</id>
		<title>Gützkow - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154807"/>
		<updated>2026-08-17T08:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Gützkow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2024&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Gützkow&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Gützkow (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gützkow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schweden (1648 - 1915)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen (ab 1915)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ab 2024 Gützkow in der Zeitung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed  heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow 1.jpg|Gützkow kath. Kirche 2024 (Fotos: Henning Stallmeyer)&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow.jpg|Pfarrer Frank Hoffmann, Kirchenvorstand der katholischen St. Otto Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 April&lt;br /&gt;
Zwei Häuser auf einem großen parkähnlichen Grundstück stehen zum Verkauf, und das für weniger als 200.000 Euro. Dem Besitzer sind die &#039;&#039;&#039;Gläubigen weggestorben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wohnen im Haus Gottes:&#039;&#039;&#039; In Gützkow ist das jetzt möglich. Die &#039;&#039;&#039;Katholische Kirche&#039;&#039;&#039; bietet eine Kirche samt dazugehörigen Pfarrhaus zum Verkauf an. Sechs Zimmer, Küche und Bad erwarten den neuen Besitzer. Beichtstuhl und Sakristei in der neugotischen Kirche gibt es obendrein. Das an einen Park erinnernde Grundstück, auf dem beide Immobilien stehen, wird per Erbpacht angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch warum verkauft die katholische Kirche ihre Liegenschaften? Die Antwort fällt ernüchternd aus: &amp;quot;Weil sie nicht mehr gebraucht wird&amp;quot;, sagt Probst Frank Hoffmann, der als Vorsitzender des Kirchenvorstands der St. Otto Gemeinde, den Verkauf mitbeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;20.04.2024 &lt;br /&gt;
findet von 9:30 Uhr – 16:30 Uhr eine Fachtagung für Regionalhistoriker, Ortschronisten und Ortschronistinnen in Gützkow statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Thema der Tagung: &#039;&#039;&#039;„Die Missionsreisen Ottos von Bamberg 1124/25 und 1128 nach Pommern und ihre Auswirkungen auf die Region Vorpommern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Tagungsort: 17506 Gützkow, „Bürgerhaus auf dem Hasenberg“, Zum Hasenberg 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12.01.  OZ&lt;br /&gt;
Gützkow blickt seinem &#039;&#039;&#039;900. Stadtjubiläum&#039;&#039;&#039; entgegen. Für &#039;&#039;&#039;2028&#039;&#039;&#039; laufen bereits erste Vorbereitungen.&lt;br /&gt;
Der runde Geburtstag ist zugleich ein Kirchenjubiläum, denn Bischof [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern|Otto von Bamberg]] weihte &#039;&#039;&#039;1128&#039;&#039;&#039; die Gützkower Kirche ein. Aus diesem Grund werden Stadt und Kirche bei den Vorbereitungen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Gützkow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Gützkower Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154806</id>
		<title>Gützkow - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154806"/>
		<updated>2026-08-17T07:59:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Gützkow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Gützkow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2024&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Gützkow&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Gützkow (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gützkow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schweden (1648 - 1915)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen (ab 1915)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ab 2024 Gützkow in der Zeitung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed  heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow 1.jpg|Gützkow kath. Kirche 2024 (Fotos: Henning Stallmeyer)&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow.jpg|Pfarrer Frank Hoffmann, Kirchenvorstand der katholischen St. Otto Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 April&lt;br /&gt;
Zwei Häuser auf einem großen parkähnlichen Grundstück stehen zum Verkauf, und das für weniger als 200.000 Euro. Dem Besitzer sind die &#039;&#039;&#039;Gläubigen weggestorben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wohnen im Haus Gottes:&#039;&#039;&#039; In Gützkow ist das jetzt möglich. Die &#039;&#039;&#039;Katholische Kirche&#039;&#039;&#039; bietet eine Kirche samt dazugehörigen Pfarrhaus zum Verkauf an. Sechs Zimmer, Küche und Bad erwarten den neuen Besitzer. Beichtstuhl und Sakristei in der neugotischen Kirche gibt es obendrein. Das an einen Park erinnernde Grundstück, auf dem beide Immobilien stehen, wird per Erbpacht angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch warum verkauft die katholische Kirche ihre Liegenschaften? Die Antwort fällt ernüchternd aus: &amp;quot;Weil sie nicht mehr gebraucht wird&amp;quot;, sagt Probst Frank Hoffmann, der als Vorsitzender des Kirchenvorstands der St. Otto Gemeinde, den Verkauf mitbeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;20.04.2024 &lt;br /&gt;
findet von 9:30 Uhr – 16:30 Uhr eine Fachtagung für Regionalhistoriker, Ortschronisten und Ortschronistinnen in Gützkow statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Thema der Tagung: &#039;&#039;&#039;„Die Missionsreisen Ottos von Bamberg 1124/25 und 1128 nach Pommern und ihre Auswirkungen auf die Region Vorpommern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Tagungsort: 17506 Gützkow, „Bürgerhaus auf dem Hasenberg“, Zum Hasenberg 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12.01.  OZ&lt;br /&gt;
Gützkow blickt seinem &#039;&#039;&#039;900. Stadtjubiläum&#039;&#039;&#039; entgegen. Für &#039;&#039;&#039;2028&#039;&#039;&#039; laufen bereits erste Vorbereitungen.&lt;br /&gt;
Der runde Geburtstag ist zugleich ein Kirchenjubiläum, denn Bischof [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern|Otto von Bamberg]] weihte &#039;&#039;&#039;1128&#039;&#039;&#039; die Gützkower Kirche ein. Aus diesem Grund werden Stadt und Kirche bei den Vorbereitungen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Gützkow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Gützkower Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154805</id>
		<title>Gützkow - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154805"/>
		<updated>2026-08-17T07:59:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Gützkow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2024&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Gützkow&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Gützkow (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gützkow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schweden (1648 - 1915)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen (ab 1915)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ab 2024 Gützkow in der Zeitung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed  heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow 1.jpg|Gützkow kath. Kirche 2024 (Fotos: Henning Stallmeyer)&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow.jpg|Pfarrer Frank Hoffmann, Kirchenvorstand der katholischen St. Otto Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 April&lt;br /&gt;
Zwei Häuser auf einem großen parkähnlichen Grundstück stehen zum Verkauf, und das für weniger als 200.000 Euro. Dem Besitzer sind die &#039;&#039;&#039;Gläubigen weggestorben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wohnen im Haus Gottes:&#039;&#039;&#039; In Gützkow ist das jetzt möglich. Die &#039;&#039;&#039;Katholische Kirche&#039;&#039;&#039; bietet eine Kirche samt dazugehörigen Pfarrhaus zum Verkauf an. Sechs Zimmer, Küche und Bad erwarten den neuen Besitzer. Beichtstuhl und Sakristei in der neugotischen Kirche gibt es obendrein. Das an einen Park erinnernde Grundstück, auf dem beide Immobilien stehen, wird per Erbpacht angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch warum verkauft die katholische Kirche ihre Liegenschaften? Die Antwort fällt ernüchternd aus: &amp;quot;Weil sie nicht mehr gebraucht wird&amp;quot;, sagt Probst Frank Hoffmann, der als Vorsitzender des Kirchenvorstands der St. Otto Gemeinde, den Verkauf mitbeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;20.04.2024 &lt;br /&gt;
findet von 9:30 Uhr – 16:30 Uhr eine Fachtagung für Regionalhistoriker, Ortschronisten und Ortschronistinnen in Gützkow statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Thema der Tagung: &#039;&#039;&#039;„Die Missionsreisen Ottos von Bamberg 1124/25 und 1128 nach Pommern und ihre Auswirkungen auf die Region Vorpommern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Tagungsort: 17506 Gützkow, „Bürgerhaus auf dem Hasenberg“, Zum Hasenberg 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12.01.  OZ&lt;br /&gt;
Gützkow blickt seinem &#039;&#039;&#039;900. Stadtjubiläum&#039;&#039;&#039; entgegen. Für &#039;&#039;&#039;2028&#039;&#039;&#039; laufen bereits erste Vorbereitungen.&lt;br /&gt;
Der runde Geburtstag ist zugleich ein Kirchenjubiläum, denn Bischof [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern|Otto von Bamberg]] weihte &#039;&#039;&#039;1128&#039;&#039;&#039; die Gützkower Kirche ein. Aus diesem Grund werden Stadt und Kirche bei den Vorbereitungen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Gützkow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Gützkower Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154804</id>
		<title>Gützkow - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCtzkow_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154804"/>
		<updated>2026-08-17T07:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Gützkow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2024&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Gützkow&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte von Gützkow (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gützkow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schweden (1648 - 1915)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen (ab 1915)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ab 2024 Gützkow in der Zeitung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed  heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow 1.jpg|Gützkow kath. Kirche 2024 (Fotos: Henning Stallmeyer)&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Gützkow.jpg|Pfarrer Frank Hoffmann, Kirchenvorstand der katholischen St. Otto Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 April&lt;br /&gt;
Zwei Häuser auf einem großen parkähnlichen Grundstück stehen zum Verkauf, und das für weniger als 200.000 Euro. Dem Besitzer sind die &#039;&#039;&#039;Gläubigen weggestorben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wohnen im Haus Gottes:&#039;&#039;&#039; In Gützkow ist das jetzt möglich. Die &#039;&#039;&#039;Katholische Kirche&#039;&#039;&#039; bietet eine Kirche samt dazugehörigen Pfarrhaus zum Verkauf an. Sechs Zimmer, Küche und Bad erwarten den neuen Besitzer. Beichtstuhl und Sakristei in der neugotischen Kirche gibt es obendrein. Das an einen Park erinnernde Grundstück, auf dem beide Immobilien stehen, wird per Erbpacht angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch warum verkauft die katholische Kirche ihre Liegenschaften? Die Antwort fällt ernüchternd aus: &amp;quot;Weil sie nicht mehr gebraucht wird&amp;quot;, sagt Probst Frank Hoffmann, der als Vorsitzender des Kirchenvorstands der St. Otto Gemeinde, den Verkauf mitbeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;20.04.2024 &lt;br /&gt;
findet von 9:30 Uhr – 16:30 Uhr eine Fachtagung für Regionalhistoriker, Ortschronisten und Ortschronistinnen in Gützkow statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Thema der Tagung: &#039;&#039;&#039;„Die Missionsreisen Ottos von Bamberg 1124/25 und 1128 nach Pommern und ihre Auswirkungen auf die Region Vorpommern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Tagungsort: 17506 Gützkow, „Bürgerhaus auf dem Hasenberg“, Zum Hasenberg 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12.01.  OZ&lt;br /&gt;
Gützkow blickt seinem &#039;&#039;&#039;900. Stadtjubiläum&#039;&#039;&#039; entgegen. Für &#039;&#039;&#039;2028&#039;&#039;&#039; laufen bereits erste Vorbereitungen.&lt;br /&gt;
Der runde Geburtstag ist zugleich ein Kirchenjubiläum, denn Bischof [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern|Otto von Bamberg]] weihte &#039;&#039;&#039;1128&#039;&#039;&#039; die Gützkower Kirche ein. Aus diesem Grund werden Stadt und Kirche bei den Vorbereitungen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Gützkow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Gützkower Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154803</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=154803"/>
		<updated>2026-08-17T07:52:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Kulturhaus Umbau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus [[Swinemünde]] erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Hier schliefen sogar Hollywood-Stars&lt;br /&gt;
125 Jahre lang diente das eindrucksvolle Gebäude mit Meerblick als Wellness-Hotel und empfing unter seinen Gästen auch den ein oder anderen Prominenten. &#039;&#039;&#039;Das „Palace“&#039;&#039;&#039; war eines der wenigen verbliebenen 5-Sterne-Hotels auf Usedom. Überregionale Bekanntheit erlangte das „Palace“, als dort im Jahr 2009 eine Filmcrew um Regisseur Roman Polanski und Schauspieler wie Pierce Brosnan, Kim Cattrall oder Ewan McGregor wochenlang wohnte, um den Film „Ghostwriter“ auf Usedom zu drehen. Am 30. November vergangenen Jahres ist das berühmte Hotel an der Promenade geschlossen worden, seitdem werden die Innenräume umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011, 2013===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen Gaststätte.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen.JPG|2013 Sportboote&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Zinnowitz Hafen 01.JPG|2013 abends&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 13. April Ostseezeitung von &#039;&#039;Hannes Ewert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Kulturhaus Zinnowitz&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
wurde von 1953 bis 1957 erbaut und hatte zu DDR-Zeiten besondere Bedeutung für den Ort. Tausende Urlauber und Einheimische feierten hier gemeinsam und erlebten Veranstaltungen. Es gab einen Theatersaal, ein Tanzcafé, eine Bibliothek und einen Speisesaal mit Großküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der monumentalen Anlage – ein sogenannter symmetrischer Fünfflügelbau mit Haupthaus – bestand aus zwei- und dreigeschossigen verputzten Gebäuden. Nach dem Ende der DDR verfiel das Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau zur Wohnanlage seit dem Jahr 2017 werden dem Ensemble zwei komplett neue Flügel im Bauhausstil hinzugefügt. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wird kernsaniert. Insgesamt sollen hier 86 Luxusapartments entstehen, die an private Interessenten verkauft werden. Diese können die Immobilien entweder selbst nutzen oder vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. August  Ostseezeitung von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
:;Kulturhaus in Zinnowitz: Dächer nun alle dicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nachrichten vom Zinnowitzer Kulturhaus: Das Millionenbauprojekt im Herzen des Ostseebades erhält neuen Schwung. In dieser Woche wurde der letzte der drei Kräne vor dem Haus abgebaut. Mehr als fünf Jahre lang prägten die Arbeitsgeräte das Ortsbild der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Steffen Sendler, Geschäftsführer von „Sendler &amp;amp; Company“ aus Berlin, berichtet, ist die Sanierung auf einem guten Weg. Der Diplom-Architekt steuert das Projekt im Auftrag des internationalen Investors sowie des für die Umsetzung verantwortlichen Entwicklers und ist für die Bauleitung bei Paket- und Einzelvergaben zuständig. Im Herbst 2025 gab es einen Investorenwechsel.&lt;br /&gt;
Die in London ansässige Fidera Group, ein auf Unternehmen in Krisensituationen spezialisierter Finanzinvestor, will das Projekt retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr begannen Dachdecker von der Insel Rügen damit, Dächer, Dachterrassen und Balkone abzudichten. Diese Arbeiten sind in allen Gebäuden nahezu abgeschlossen. „Unser Ziel ist es, dass bis zum Winter ein Großteil der Fenster verbaut ist, damit der Innenausbau weitergehen kann“, so Steffen Sendler. Sowohl die Arbeiter als auch das Material brauchen Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen befinden sich im engen Austausch mit der Denkmalbehörde. Die Herausforderung ist, dass das Hauptgebäude unter Denkmalschutz steht, sich die baulichen Anforderungen in den vergangenen Jahren jedoch stark verändert haben. „Eine solche Sanierung besteht aus vielen Kompromissen“, erklärt Sendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Neubau an der Nordseite (Dannweg) soll das Wärmeverbundsystem an die Wand montiert, anschließend das Gebäude verputzt werden. Ebenso ist noch in diesem Jahr die Herrichtung einer Musterwohnung geplant, damit sich potenzielle Käufer ein besseres Bild machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Altbau ist alles komplexer. Zunächst müssen die Ziegel vorbereitet werden, damit anschließend Putz aufgetragen werden kann. Dieser soll in Abstimmung mit der Denkmalbehörde die ursprüngliche Farbe erhalten – grau-braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen Sendler hat noch eine gute Nachricht im Gepäck: Wenn die Arbeiten auf der Baustelle mit dieser Geschwindigkeit weitergehen, soll das Projekt Ende 2027 abgeschlossen sein. „Erst werden die Nebengebäude fertig und dann die Hauptgebäude“, erklärt er. Insgesamt entstehen 86 Luxuswohnungen, rund die Hälfte ist bereits verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zinnowitzer sind skeptisch: Die Arbeiten auf einer der größten Baustellen in Vorpommern gerieten bislang immer wieder ins Stocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=154802</id>
		<title>Fortlaufende Chronik der Hansestadt Stralsund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=154802"/>
		<updated>2026-08-17T07:42:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Hansestadt Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Stralsunds Geschichte Stralsunds bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsunder Chronologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Frühgeschichte von Stralsund===&lt;br /&gt;
;1168&lt;br /&gt;
:Kapitulation des letzten slawischen Zentraltempels auf dem Rügener Kap Arkona. In den darauffolgenden Jahren begannen deutsche Bauern, Kaufleute und Handwerker sich in den unterworfenen slawischen Gebeiten anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1234&lt;br /&gt;
:31. Oktober -Fürst Witzlaw I. von Rügen verleiht Stralsund das lübische Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1240&lt;br /&gt;
:25.Februar - Fürst Witzlaw I. stellt eine weitere Urkunde über die Stadt aus. In ihr wird erstmals der Name &amp;quot;Stralesund&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249&lt;br /&gt;
: - Eine Lübecker Flotte überfällt und zerstört Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1251&lt;br /&gt;
: - Erste Erwähnung des Dominikanerklosters St. Katharinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1254&lt;br /&gt;
: - Mönche des Franziskanerordens gründen mit Erlaubnis des Fürsten Jaromar II. das Kloster St. Johannis. Es gehört zu den ältesten Bauwerken Stralsunds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Stralsund (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)===&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1710/1711&lt;br /&gt;
: - Die Pest sucht Stralsund heim * [[Hansestadt Stralsund/Die Pest von 1710|Informationssystem zur Pest von 1710/11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen (ab 1815) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik in Stralsund (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Dritten Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR in Stralsund (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 1.jpg|2022 Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 2.jpg|2022 Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund - Sankt-Jürgen-Friedhof.jpg|St. Jürgen Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 1.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 1&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 2.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marksteine in der Geschichte der Stadt Stalsund:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Jahrhundert - &amp;quot;Stralow&amp;quot; bei Saxo Grammaticus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1234 Herkunft und erste Erwähnung von Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Stralsunder Klöster=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das St. Johannis Kloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Katharinenkoster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeistkloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1259 (ab) Stralsund als Mitglied der Hanse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1259 Der wendische Städtebund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1271 (bis) Stralsund und Schadegard====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1313 Die Schlacht im Hainholz während des [https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Markgrafenkrieg Markgrafenkrieges]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Artushof in Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. &lt;br /&gt;
:Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. &lt;br /&gt;
:Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. &lt;br /&gt;
:Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. &lt;br /&gt;
:Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. &lt;br /&gt;
:Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. &lt;br /&gt;
:Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. &lt;br /&gt;
:In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
;Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: &lt;br /&gt;
:In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. &lt;br /&gt;
:Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. &lt;br /&gt;
:Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. &lt;br /&gt;
:Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. &lt;br /&gt;
:Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. &lt;br /&gt;
:Dieß waren [https://de.wikipedia.org/wiki/Erik_VI._(D%C3%A4nemark) Erik VI. Menved], König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. &lt;br /&gt;
:Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. &lt;br /&gt;
:Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. &lt;br /&gt;
:Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. &lt;br /&gt;
:In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. &lt;br /&gt;
:Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1370 Der Friede von Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1628 Die Wallensteinsche Belagerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1653 - 1815 Die Schwedenzeit in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1714 Schwedenkönig Karl  XII. und der &amp;quot;Ritt von Bender&amp;quot;====&lt;br /&gt;
* [[https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltritt_Karls_XII._von_Pite%C8%99ti_nach_Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1765 Der Fall Maria Flint====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1809 Schill in Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1873-1876 Stralsund und der Goldschatz von Hiddensee===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1944 Bombenangriff auf Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1991 Das Passagierschiff &amp;quot;Fritz Heckert&amp;quot; wird verschrottet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2002 Stralsund wird UNESCO-Weltkulturerbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2002 Die Stralsunder Einbäume====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stralsund - Stadt der Backsteingotik und Orgelschätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Johanniskloster und die Pieta====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeist-Kloster und die Kanonenkugeln====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsund - die Brücke zur Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fährverbindung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1936/37 - der Rügendamm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2007 - die Hängebrücke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer war wer in Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stralsunder Kunstschaffende&#039;&#039;&#039; im 19. und 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorina Kasten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Edition Pommern ISBN 978-3-939680-81-9 (9783939680819), 168 Seiten mit zahlr. Abbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:€ 19,95 (D) Broschur, Größe 21 cm x 21 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Stralsund und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Artushof in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
:Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. Dieß waren Erich der Fünfte, König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der todte Rathsherr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1379 war in der Stadt Stralsund ein großer Aufruhr der Bürgerschaft gegen den Rath. Als dieser nämlich gemeinen Anliegens und Schulden halber von der Bürgerschaft Steuern forderte, so jagten ihn die Stralsunder aus der Stadt hinaus. Des Handels aber nahm sich Herzog Wartislav VI. an, und bezwang die Bürger und befahl ihnen, den Rath wieder einzusetzen. Unterdeß war einer von den Rathsherren, Namens Done, gestorben. Als daher nun der gesammte Rath in seinen Ehrenstand feierlich wieder eingesetzt wurde, da nahmen den todten Rathsherrn Done seine Freunde und setzten ihn in seinen Rathsstuhl, gleichwie sich die Lebenden hinsetzten, damit anzuzeigen, daß er ohne Recht und Ursache wäre vertrieben, und aller seiner Ehre wieder theilhaftig worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. 269.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Priesteraufruhr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt Stralsund war in früheren Zeiten ein Gebrauch, daß, wenn eine Leiche aus dem Hause getragen wurde, dem Todten keine Vigilien durften gesungen, sondern diese nur heimlich im Hause mußten gesagt werden. Dieser Gebrauch hatte folgenden Grund: Im Jahre 1407 machte der Rath der Stadt Stralsund die Ordnung, daß die damals überaus großen Begräbnißkosten sollten ermäßigt werden, zu welchem Ende er denn auch neue kupferne Pfennige schlagen ließ, die wohl dreimal geringer waren als die alten. Als nun solche schlechte Pfennige häufig auf den Altar zum Opfer kamen, da wollte der oberste Pfarrherr, mit Namen Curt Bonov, so adligen Geblütes und ein Licentiatus und ein hochfahrender Mann war, dieselben nicht annehmen, und er beklagte sich wegen Schmälerung der geistlichen Gerechtsame bei dem Rathe. Es ward ihm aber zur Antwort, es stände ja in eines Jeden Gefallen, was und wieviel er geben wolle, und man müsse die Bürgerschaft mit den vielen Opfern nicht überhäufen. Darüber wurde der Zank sehr groß, bis der Kirchherr in seinem Hochmuth und Zorne aus der Stadt ritt, und denen von Stralsund entsagte, worauf er Viele aus seiner Freundschaft vom Adel aufbrachte, und damit am Tage Hieronymi des Jahres 1407 mit drei Fähnlein und dreihundert gerüsteten Pferden vor die Stadt zog. Diese umschloß er, und er verheerte mit Feuer und Schwert alle Dörfer und Höfe, die um die Stadt lagen, und was er an Bürgern draußen fand, dem hieb er Hände und Füße ab und ließ sie liegen. Und als er nichts mehr vor der Stadt zu thun sah, stieg er vom Pferde, und tanzte in voller Rüstung, den Sundischen zum Spotte.&lt;br /&gt;
:Als der Kirchherr also hausete, da stellten sich seine drei Unterpfarrer, die in der Stadt geblieben waren, auf den Markt und spotteten der Bürger, und sagten von dem Feuer, das man von allen Seiten aus den brennenden Dörfern und Höfen aufsteigen sah: Sehet, das sind die Seelenlichter, die Euch Euer Kirchherr anzündet; dazu müßt Ihr noch opfern! Darüber ergrimmte das Volk, und sie jagten die sämmtlichen Pfaffen der Stadt in ein Haus, pfählten dieses zu, und wollten sie darin verbrennen. Dem widersetzte sich aber der Rath, den Leuten mit weinenden Augen vorstellend, daß ja nicht alle diese Priester Schuld an dem Unglücke der Stadt hätten. Anfangs hörte darauf Niemand, in die Länge aber wirkte es so viel, daß sie nur die drei spottenden Unterpfarrer behielten, die andern aber, deren über hundert waren, los ließen. Jene drei schleppten sie auf den Markt, wo sie ein großes Feuer anmachten; in dieses warfen sie dieselben, und verbrannten sie zu weißer Asche, ausrufend: Zu Brand habt Ihr Lust gehabt, nun habt Ihr Brand bekommen!&lt;br /&gt;
:Für solchen Frevelmuth erging es den Sundischen sehr schlecht. Denn der Sache nahm sich der Bischof von Schwerin an; der bewirkte, daß der Papst zu Rom die Stadt Stralsund in den Bann that, in welchem sie zu ihrem großen Schaden über 7, oder wie Andere wollen, über 20 Jahre verblieben ist. Als sie sich endlich aus demselben auslöseten, mußten sie zur Strafe, nebst Erlegung einer großen Summe Geldes, ein neues Gewölbe in dem Dome zu Schwerin bauen, und daran schreiben lassen, daß sie das hätten bauen müssen um ihrer Missethaten willen. Und dann wurde ihnen zur Strafe angesetzt, daß zu ewigen Zeiten kein Bischof von Schwerin in der Stadt sollte Messe lesen, und daß keinem Todten die Vigilien sollten gesungen, sondern nur heimlich im Hause gesprochen werden, wie oben gesagt ist. Solche Strafe hat gedauert, bis daß Doctor Martin Luther eine andere Ordnung gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Kantzow, Pomerania, I. S. 439-444.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 274. 275.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Katzenritter zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war in früheren Zeiten in vielen Städten gebräuchlich, daß zu Fastnachten der Rath den Bürgern ein öffentliches Schauspiel zum Besten geben mußte. So gab zu einer Zeit, es war im Jahre 1414, der Rath der Stadt Stralsund seinen Bürgern auf Fastnacht ein gar ergötzliches Spiel, welches man das Katzenbeißen nannte. Es wurde nämlich an dem Pranger, der auf dem alten Markte, jetzt der Hauptmarkt, stand, eine Katze angebunden; mit dieser mußte sich ein Mensch, wie man sagt, ohne alle Wehr und Waffen, beißen und streiten, welchem Kampfe der gesammte Rath und Bürgerschaft zusahen, und vieles Ergötzen daran hatten. Da der Mensch zuletzt die Katze todt gebissen hatte, schlug ihn Herr Johann Külpen zum Katzenritter. Dieser Herr Johann Külpen war ein Bürgermeister zum Sunde, und selbst ein Ritter; der konnte selbst Zehnt aus seinem Hause wehrhaft reiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, herausgegeben von Mohnike und Zober, S. 177.&lt;br /&gt;
:Baltische Studien, dritter Jahrgang, erstes Heft, S. 231-234.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kampf der Blinden in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem Jahre nachher, als der Katzenritter die Katze todt gebissen, also im Jahre 1415, gab der Rath zu Stralsund der Bürgerschaft zu Fastnachten ein Schauspiel, welches fast noch ergötzlicher war, als jenes. Er ließ nämlich auf dem alten Markte alle Blinden aus der Stadt zusammenkommen. Die bekamen jeder eine Keule, und dann wurde ein Schwein in ihre Mitte gebracht, das sie mit den Keulen todtschlagen sollten. Rund um sie her waren Planken gezogen, daß ihnen das Schwein nicht entlaufen konnte. Da gab es denn einen gewaltigen, aber für das versammelte Volk sehr vergnüglichen Spektakel. Denn anstatt das Thier zu treffen, schlugen die blinden Menschen mit ihren Keulen auf einander los, daß sie Löcher und Beulen davontrugen. Anfangs ließen sie sich dadurch in ihrem Eifer nicht stören; auf die Dauer wurden sie aber doch zaghaftig, und nun fühlten sie zuerst vorsichtig mit der Keule hin, wo das Schwein stände, bevor sie zuschlugen. Da tödteten sie es denn zuletzt.&lt;br /&gt;
:Ein so lachendes Fastnachtsfest hatte man in Stralsund noch nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 8. 9.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Dänholm bei Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nahe bei der Stadt Stralsund, rechts wenn man von der Stadt nach Altefähr auf Rügen schifft, liegt ein kleines, lustiges Eiland, der Dänholm geheißen. Diesen Namen hat es vor ungefähr 500 Jahren erhalten. Damals waren zu einer Zeit die Dänen mit einer großen Anzahl von Schiffen des Nachts auf dieses Eiland gekommen, um von da aus unversehens die Stadt zu überfallen. Sie waren zwar von einigen Schiffern gesehen worden, und diese machten auch gleich dem Rath Anzeige von der Ankunft des Feindes. Allein die Stadt hatte zu damaliger Zeit kein einziges Schiff zu Hause, als nur die kleinen Fischerböte. Die muthigen Stralsunder verzagten darum aber nicht, sondern sprangen rasch in die kleinen Böte hinein, um dem Feinde zuvorzukommen, und ihn zu verjagen, ehe er noch die Stadt angegriffen hätte. Das hatten die Dänen nicht erwartet. Sie lagen ruhig auf der kleinen Insel und rathschlagten, wie sie am besten die Stadt überfallen möchten, da wurden sie auf einmal selbst überfallen. Allein sie wehrten sich doch tapfer, und weil sie große, wohlausgerüstete Fahrzeuge hatten, die Stralsunder aber nur in den kleinen Fischerböten waren, so mußten die Letzteren am Ende weichen, und sie flohen nach der Stadt zurück. An dem Wasser aber standen die Weiber und Kinder aus der Stadt, und wie die die Ihrigen fliehen sahen, da schalten sie dieselben, und schrieen sie zornig an, und ermahnten sie, sich besser zu wehren. Darüber schämten sich die Bürger denn, und sie sind wieder umgekehrt, und haben in ihrer Verzweiflung den Dänen so tapfer zugesetzt, daß kaum drei oder vier Schiffe davon gekommen sind. Von da an hat die Insel der Dänholm geheißen. Zum Andenken dieses Sieges wird noch alljährlich in Stralsund ein großes Fest gefeiert, an welchem die Bürger, festlich geschmückt, mit fliegenden Fahnen und unter freudigem Kanonendonner den Dänholm umschiffen. Es werden dazu aber nur Fischerboote genommen, weil diese den Sieg gewonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Karl Lappe, Pommerbuch, S. 23, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Landvogt Barnekow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Mitte des funfzehnten Jahrhunderts lebte in der Stadt Stralsund, welche sich gerade damals, wieder durch ihre Widersetzlichkeit gegen ihren Landesfürsten auszeichnete, ein Bürgermeister, Namens Otto Fuge, ein eben so unruhiger, als herrschsüchtiger und gewaltthätiger Mann. Die Stadt hatte, in Folge mannigfacher Unruhen, kaum dem Herzoge von Neuem gehuldigt, als er es schon wieder unternahm, sie gegen denselben aufzuwiegeln. Er schrieb zu dem Ende einen Landtag nach Stralsund aus, wozu er Abgeordnete aus den übrigen Städten und die Eingesessenen vom Adel des Landes entbot.&lt;br /&gt;
:Als der Herzog Wartislav IX. von diesem Landtage erfuhr, befahl er seinem Rathe, dem Landvogt auf Rügen, Raven Barnekow, sich nach Stralsund zu begeben, um das Betragen der zusammenberufenen Stände zu beobachten, und zu sehen, was Otto Fuge werde beschließen lassen. Die Versammlung der Abgeordneten fand statt auf dem offnen Markte, wo sich große Haufen von Menschen zusammengefunden hatten. Unter diesen war auch der Landvogt Barnekow. Als Alle beisammen waren, hielt der Bürgermeister eine Anrede an sie, und erklärte laut und vor mehr denn tausend Menschen den Herzog Wartislav für einen Landesverräther, dem man nicht ferner gehorchen könne.&lt;br /&gt;
:Da trat Raven Barnekow unerschrocken vor den Bürgermeister hin, und strafte ihn Lügen mit eben so lauter Stimme, indem er demselben vorwarf, daß er selbst ein Verräther sey an seinem Herrn und an seinem Lande.&lt;br /&gt;
:Der Bürgermeister gerieth durch eine solche kühne und öffentliche Beschimpfung in eine unbeschreibliche Wuth. Er ließ sofort den Landvogt sammt dessen Secretair und Notar in Haft nehmen, und klagte sie bei dem Gerichte der Stadt an als Spione und Verräther. Das Gericht, abhängig eben so sehr von dem strengen und mächtigen Bürgermeister, als von der Stimmung des aufgeregten Volkes, gab der Anklage Statt, und verurtheilte den Herzoglichen Landvogt, trotz aller seiner Protestationen, zu dem Tode durchs Rad. Der unglückliche Barnekow wurde darauf zuerst an ein Pferd gebunden und durch alle Straßen der Stadt geschleift. An jeder Straßenecke ließ der Bürgermeister ausrufen: Dieser sey ein Verräther der Stadt und sein Herr mit ihm! Dem widersprach aber jedesmal der Landvogt, indem er mit dem festen Muthe, der ihn bis zum letzten Augenblicke nicht verließ, entgegen erklärte: der Bürgermeister Otto Fuge sey ein Lügner und selbst der Verräther. Danach wurde er nebst seinem Secretär, welcher Heinricus hieß, und seinem Notar, Namens Wannemer, gerädert, und sein Leichnam wurde auf das Rad geflochten. Dies geschah im Jahre 1453. Seine Gebeine blieben mehrere Jahre auf dem Rade.&lt;br /&gt;
:Otto Fuge, nachdem er sich ganz von seinem Herrn losgesagt hatte, führte unterdeß ein höchst grausames und empörendes Regiment in der Stadt, so daß die Stralsunder es nicht ferner ertragen konnten und ihn, nach manchen Streitigkeiten, mit seinen Anhängern aus der Stadt vertrieben. Er entfloh nach Dänemark, wo er bis an seinen Tod ein unstätes und flüchtiges Leben hat führen müssen. Die Stadt unterwarf sich darauf wieder ihrem rechtmäßigen Herrn.&lt;br /&gt;
:Es wurden jetzt auch die Gebeine des hingerichteten Landvogts vom Rade abgenommen und nach Greifswald gebracht, wo sie in der St. Nicolaikirche beigesetzt wurden.&lt;br /&gt;
:So weit wird diese Geschichte von allen Pommerschen Chronisten und Geschichtschreibern übereinstimmend erzählt. Diesem hat die Sage durch den Mund des Volkes Folgendes hinzugesetzt:&lt;br /&gt;
:Nachdem die Stadt Stralsund sich dem Herzoge unterworfen hatte, machte dieser ihr auf Bitten der Söhne des Landvogts, zur Bedingung, daß die Gebeine des Hingerichteten durch die Bürger der Stadt von Stralsund nach Greifswald feierlich sollten getragen werden. Dabei soll er ihnen ferner befohlen haben, daß sie nur einmal, nämlich auf der Hälfte des Weges in dem Dorfe Rheinberg, stille halten durften. So ist es denn auch geschehen. Ueber sechshundert Stralsunder Bürger haben den Sarg mit den Gebeinen getragen; nur in Rheinberg haben sie sich ausruhen dürfen, dann haben sie weiter getragen in einem Zuge, bis an die Neuenkircher Brücke vor Greifswald. Hier haben andere Leichenträger den Sarg in Empfang genommen, und ihn mit großen Feierlichkeiten in die Nicolaikirche getragen. Dabei erzählt man sich, daß in demselben Augenblicke, als an der Neuenkircher Brücke der Sarg von der Bahre abgenommen ist, die Stralsunder noch die ganze Bahre mit blanken Gulden haben bedecken müssen, so viele deren aufgehäuft darauf haben liegen können. Auch das hatte ihnen der Herzog zur Bedingung gemacht. An den beiden Stellen, wo die Leiche in Rheinberg und vor der Neuenkircher Brücke niedergesetzt war, wurden zum Andenken Steine aufgerichtet. Diese sieht man dort noch; sie stehen dicht an der Chaussee von Greifswald nach Stralsund.&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Büttel und die grauen Mönche zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1516 starb zu Stralsund ein Büttel, Namens Matthias. Er war ein großer Mann mit einer absonderlich großen Nase, wie man unter vielen hundert Menschen kaum eine wiederfindet. Er war aber auch ein sehr gottesfürchtiger und frommer Mann, weshalb er ein gutes Gerücht unter den Bürgern hatte und mit ihnen zu Bier saß, und ihm Niemand etwas dagegen sagte. Als er zum Sterben kam, sandte er zu den Mönchen im grauen Kloster, um ihm die Beichte zu hören und die letzte Oelung zu geben. Es kam auch der Guardian des Klosters selbst zu ihm, benamet Johann Wrede, aus Lübeck gebürtig, und reichte ihm die Sacramente, worauf er am anderen Tage starb.&lt;br /&gt;
:Weil er nun Zeit seines Lebens ein so gottesfürchtiger Mann gewesen, und jedermann ihm zugethan war, so sollte er ein ehrliches Grab bekommen, ob es gleich der Büttel war. Allein dagegen wehrten sich die Geistlichen der Stadt; die drei Capellane der drei Stadtkirchspiele traten zusammen bei dem Offizial, Herrn Johann Tagge, und dieser befahl darauf, daß man die Leiche auf keinem geweiheten Kirchhofe begraben solle, damit der Büttel, so wie er im Leben mit den anderen Christen keine Gemeinschaft durch die Sacramente gehabt habe, so auch im Tode keine Gemeinschaft mit einem Christen haben solle. So wollten sie ihn nur auf ungeweihetem, offenem Felde begraben.&lt;br /&gt;
:Das that Vielen leid, die ihn gern in geweiheter Erde gesehen hätten. Sie wußten aber nicht, wie sie zu ihrem Wunsche gelangen sollten. Da kamen auf einmal des Nachmittags um zwei Uhr zur Vesper die grauen Mönche in die Büttelei. Sie kamen mit allen ihren Brüdern, und zogen ihm eine graue Kappe an, so wie sie selbst trugen, und holten ihn also nach ihrem Kloster. Sie sangen ihm vor und trugen ein Kreuz vor ihm her, wie bei jeder anderen christlichen Leiche. Vier Laienbrüder trugen ihn, und viel Volks folgte. Also trugen sie ihn in ihren Kreuzgang, allda begruben sie ihn, wie Einen von ihren Brüdern. So vermessen waren damals die grauen Mönche. Nach dem Verbote des Offizials fragten sie nichts, und sie erwiderten darauf: Wer ihr Kleid anziehe, der werde selig und nicht verdammt, das habe Franziscus von Gott gewonnen; - »vam Duvel, wert se menen,« setzt der evangelische Chronikant hinzu, dem diese Sage entnommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vergleiche Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 221. 222.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel in der Nicolaikirche in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1528 lebte zu Stralsund eine Magd, so vom bösen Geiste besessen war. Sie war bisher immer eine stille und ordentliche Person gewesen; auf einmal aber, da sie eines Tages in der Küchen Kessel und Grapen von der Wand nehmen wollte, selbige zu scheuern, warf sie die herab auf die Erde, sah sehr gräulich, und rief mit lauter Stimme: Ich will heraus! Man vermerkte darauf die Gelegenheit, daß sie vom Teufel besessen wäre. Ihre Mutter nahm sie derohalben zu sich, und sie wurde etliche Male auf einem Schlitten in die St. Nicolauskirche geführt, den bösen Geist von ihr auszutreiben. Wann die Predigt beendigt war, ward er beschworen. Da befand es sich denn aus seiner Bekenntniß, daß die Mutter der Magd einmal auf dem Markte einen frischen sauren Käse gekauft, den sie in den Schrank gesetzt hatte. Die Magd war in Abwesenheit ihrer Mutter an den Schrank gekommen, und hatte von dem Käse ein gut Theil gegessen. Als nun nachher die Mutter das gesehen, hat sie demjenigen, der bei dem Käse gewesen, den bösen Geist in den Leib geflucht. Von Stund&#039; an hat dieser in der Magd hausgehalten.&lt;br /&gt;
:Nun war es sonderbar, daß die Magd seither zum heiligen Abendmahl gegangen war. Als man den Teufel hierüber befragte, hat er zur Antwort gegeben: Es liege wohl manchmal ein Schalk unter der Brücke und lasse einen frommen Mann über sich hingehen; während die Magd das Abendmahl genossen, habe er ihr unter der Zungen gesessen.&lt;br /&gt;
:Selbiger böser Geist konnte lange Zeit nicht aus der Magd herausgebannt werden. Denn obzwar er viel von dem Prediger beschworen wurde, auch männiglich in der Kirche auf die Knie gefallen und fleißig und andächtig gebetet, so hat er doch mit dem Austreiben nichts als Spott und Kurzweil getrieben. So hat er oft gesagt: Ja, er wolle weichen, er müsse auch wohl räumen; aber er hat allerlei gefordert ihm zu erlauben, daß er es mitnehmen dürfe; wann ihm dann nun das Eine abgeschlagen wurde, so hatte er gleich das Andere bei der Hand. Es stand Einer in der Kirchen, der den Hut aufbehalten hatte; da forderte er von dem Prediger, daß er den Hut dem Menschen vom Kopfe nehmen und mit sich führen dürfe. Aber der Prediger trug mit Recht Sorge, wenn er ihm den Hut gestattet, so hätten mit dem Hute auch Haut und Haar davongehen müssen. Letztlich aber, als er vermerkte, daß seine Zeit verflossen, und unser Herr Gott das Gebet der Leute gnädiglich erhöret, forderte er spöttisch eine Scheibe aus dem Fenster über der Thurmuhr. Die wurde ihm verstattet, und nun sah man alsbald, wie mit einem großen Klange die Raute sich aus dem Fenster gelöset, und mit dem Teufel davon geflogen ist. Nach der Zeit hat man nichts Böses weiter bei der Magd verspüret, welche auf einem Dorfe einen Mann bekommen, von dem sie viele Kinder gezeuget.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gastrow Lebensbeschreibung, Th. I. S. 71-74.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 111&lt;br /&gt;
  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Blutregen in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 16ten Junius des Jahres 1597 fiel in und bei der Stadt Stralsund über Nacht ein starker Blutregen. Man fand am anderen Morgen, besonders in etlichen Gärten vor dem Frankenthore, die Bäume, Kräuter, Laub und Gras mit dicken Blutstropfen bedeckt, und da wo kein Gras gestanden, die Erde mit Blut besprengt und gefärbt. Auch ein Bettkissen, welches über Nacht in einem Garten liegen geblieben war, fand man voller Blutstropfen, und als man die auswaschen wollte, zertheilten sie sich in kleine Kreuze, so aus dem Zeuge nicht herausgingen. Das Merkwürdigste aber war, daß die Fischer aus dem Grunde des Wassers Steine heraufzogen, auf denen Blutstropfen waren, die also nicht einmal von dem Wasser, darin sie gelegen, hatten können abgespült werden.&lt;br /&gt;
:Am 3. Juli desselben Jahres regnete es abermal Blut in Stralsund.&lt;br /&gt;
Zum Glück hat man keine Bedeutung dieser schrecklichen Zeichen verspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. IV. S. 98.&lt;br /&gt;
:Wahrhafftige erschreckliche newe Zeitung und Geschichte, so sich ausser und in der Stadt Stralsundt dieses jetztlauffendenden 97. Jahres der minderzall zugetragen und begeben. Als das es zu unterschiedlichen malen Blut und Schwefel geregnet, auch Fewer vom Himmel auff St. Marien Kirche daselbst gefallen etc. :Gryphißwaldt, gedruckt durch Augustin Ferber, Anno M.D.XCVII.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stralsunder Ratskutscher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im 16. Jahrhundert war es üblich,daß sich die Bürgermeister, unter deren Leitung die Bauausführungen am Rathaus standen an diesem Gebäude mit ihren Wappen verewigten. &lt;br /&gt;
:In der Zeit leistete sich die Stadt eigene Kutscher. &lt;br /&gt;
:Ein solcher Stadtkutscher beförderte eines Tages einen Ratsherrn zum deutschen Kaiser nach Wien. Dort angekommen, hatte er genug Zeit, die Stadt besser kennen zu lernen. &lt;br /&gt;
:Er beobachete wie ARtillerisen sich umsonst bemühten, mit 18 Pferden ein Geschütz direkt auf den Berg hinauf zu befördern. &lt;br /&gt;
:Er schloß eine Wette ab, das er es mit seinen vier Pferden schaffen würde. &lt;br /&gt;
:Dies gelang ihm, indem er auf der einen Seite des Geschützwagens ein kleineres Rad aufzog und das Geschütz in Windungen um den Berg herumzog. &lt;br /&gt;
:Die Wette war gewonnen. &lt;br /&gt;
:Diese Geschichte sprach sich bis zum Kaiser herum, der den Stadtkutscher zum kaiserlichen Leibkutscher ernennen wollte. &lt;br /&gt;
:Der jedoch lehnte mit der Begründung ab, lieber 24 als nur einem Herrn zu dienen. &lt;br /&gt;
:Ein einzelner Dienstherr könne eben schneller entlassen als viele. &lt;br /&gt;
:Zur Erinnerung an den Stadtkutscher wurde nun dessen vom Kaiser verliehenes Wappen, der Pferdekopf mit dem goldenen Geschirr im Rathausdurchgang angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WEH ÜBER POMMERLAND!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im Jahre 1624, da ward in Lüften eine seltsame Stimme gehört, die rief: Weh! weh über Pommerland! Weissagende Vögel erschienen, schneeweiß, von Farbe, nicht größer wie Schwalben, und wurden von mehreren Leuten gesehen und gehört. So vernahm eines Leinewebers Frau auf dem Wege von Kolbatz nach Selov eine warnende Vogelstimme. Und das Weh über Pommerland hat nicht auf sich warten lassen, der bereits damals entbrannte Dreißigjährige Krieg brachte des Wehs genug und mehr als zuviel. Mit hunderttausend Mann zog Wallenstein nach Stralsund und schwur, er wolle und müsse diese Stadt und Festung gewinnen, und wenn sie mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Und obschon er sie damals nicht gewann, so ward doch das Land ringsumher verderbt in Grund und Boden, und späterhin, im Jahre 1678, wurde Stralsund in einem andern Kriege innerhalb achtzehn Stunden durch Bomben entzündet, eingeäschert und erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wallensteins Weinglas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Friedländer, nachdem er mit seinen großen Heeren das ganze nördliche Deutschland überzogen hatte, und das Glück ihm überall günstig gewesen war, faßte, wie männiglich bekannt, in seinem Uebermuthe den Plan, sich an der Ostsee ein eignes Reich zu stiften, in welchem er, unabhängig von Kaiser und Reich, als König regieren wollte. Dazu war ihm ganz besonders daran gelegen, die mächtige und reiche Stadt Stralsund zu besitzen. Er verlangte daher zuerst hinterlistiger Weise von der Stadt, daß sie Soldaten von ihm einnehmen solle. Das verweigerten die Stralsunder, und der Herzog zog nun mit einer großen Kriegesmacht vor die Stadt, um sie mit Gewalt einzunehmen. Er schwur in seinem Zorne, daß von der Stadt Stralsund nichts übrig bleiben solle, und wenn es ihm auch hunderttausend Mann und sein eignes Leben kosten solle, und er müsse sie haben, wenn sie auch mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Mit solchen Schwüren kam er am 27. Juni 1628 vor der Stadt an. Er legte sein Hauptquartier in das Hainholz, und ließ noch denselben Tag Sturm laufen. Allein die Stralsunder hatten Hülfe von den Dänen und Schweden bekommen, und wehrten sich so tapfer, daß die Kaiserlichen nichts ausrichten konnten. Auf einen Tag verloren sie 500 Mann, und auf einen andern sogar 1500. Da wurde der Herzog immer zorniger, und er verschwor sich, daß er den König von Schweden mit Ruthen aus dem deutschen Reiche jagen wolle, und wenn er die Stadt bekomme, so wolle er des Kindes im Mutterleibe nicht schonen.&lt;br /&gt;
:In solchen Schwüren saß er eines Tages in seinem Gezelte, welches im Hainholze unter einer Eiche errichtet war. Um ihn saßen seine Generale und Offiziere, und er hatte gerade ein Glas mit Wein in der Hand, und wollte dasselbe zum Munde führen; da kam auf einmal eine Paßkugel aus der Stadt, die das Glas traf, und es ihm vor dem Munde in tausend Stücke zerschlug. Das ist ihm ein Zeichen gewesen, daß er hier solle zu Schanden werden, und daß er gegen Stralsund seine Drohungen nicht ausführen könne. Er brach daher sein Lager straks auf, und zog nach Mecklenburg zurück, nachdem er 12,000 Mann vor der Stadt verloren hatte.&lt;br /&gt;
:Die Eiche, unter welcher das Zelt des Herzogs gestanden, und unter welchem ihm Jenes passirt, steht noch, und es liegt jetzt zum Andenken der Begebenheit ein Stein an der Stelle. Auf diesem wird alljährlich am 24. Julius, als an welchem Tage der Friedländer abzog, und die Stralsunder das Wallensteinsfest feiern, lustig und fröhlich von den jungen Bürgern und Jungfrauen der Stadt getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:K. Lappe, Pommerbuch, S. 39 bis 41, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel auf dem Tanzboden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es hatte sich seit langen Zeiten der Teufel in leibhafter Gestalt auf der Erde nicht wieder sehen lassen; die Leute sagen, weil er desto mehr unter anderen Gestalten umhergehe. Vor einigen Tagen hat man ihn aber doch wieder einmal ordentlich als Teufel erblickt. Es war nämlich vor einigen Wochen, im März des Jahres 1839, als ein Bauernmädchen, die des Morgens zum heiligen Abendmahle gewesen war, desselbigen Abends auf einen Tanzboden in der Nähe von Stralsund ging, und dort anfing zu tanzen, ohne der heiligen Handlung vom Morgen her noch eingedenk zu seyn. Da kam auf einmal ein Fremder zu ihr, der sie zum Tanz aufforderte, und wie sie dem zusagte und mit ihm tanzte, da konnte sie nicht wieder zum Aufhören kommen; denn der Fremde riß sie mit sich herum, daß ihr das Hören und Sehen verging, und ihr zuletzt das Blut aus Mund und Nase stürzte. Die Musikanten am Spieltische hatten schon lange bemerkt, daß es mit dem unheimlichen Tänzer nicht richtig sey, denn sie sahen deutlich den Pferdefuß, mit dem er herumsprang. Aber sie wagten vor Angst nichts zu sagen. Als jedoch das Mädchen am Ende todt hinfiel, und nun auf einmal der Tänzer ohne alle Spur verschwunden war, da erkannten Alle, daß sie den Teufel, der sich sein Opfer geholt, einmal wieder in seiner leibhaften Gestalt mit dem Pferdefuße gesehen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsunder Sundine v. 3. April 1839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pathengeschenk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gegend von Stralsund lebte einstmals eine fromme Frau. Als die eines Abends gerade in der Postille las, klopfte es an ihre Thür, und es trat ein ganz kleines Fräuchen herein. Das war eine Kindtaufbitterin der Unterirdischen, und ladete die fromme Frau zur Kindtaufe ein. Diese erstaunte zwar darüber, sagte aber endlich zu, und das fremde Weiblein versprach darauf, sie abzuholen. Nach ein paar Tagen kam die Unterirdische wieder und holte die Frau ab. Sie führte diese aber nicht aus dem Hause, sondern durch die Hofthüre in ihren eigenen Kuhstall, und dort ging sie mit ihr eine Treppe hinab, welche die Frau vorher noch nie gesehen hatte. So kamen sie in ein schönes Gemach, wo viele Unterirdische waren, und die Kindtaufe gehalten wurde. Als diese vorbei war, gaben alle die unterirdischen Frauen der Kindbetterin ein Pathengeld. Daran hatte die fromme Frau aber nicht gedacht, und sie hatte nichts bei sich. Sie wollte sich darüber sehr entschuldigen, aber die Unterirdischen sagten ihr, das schade nichts; sie baten sie dagegen, daß sie doch den Kuhstall verlegen möge, indem die Jauche ihnen gerade auf ihren Tisch komme. Das versprach die Frau, und sie waren darüber sehr froh. Die Frau hat auch ihr Versprechen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die arme reiche Frau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor vielen Jahren lebte in der Stadt Stralsund ein Kaufmann und Rathsverwandter, Namens Wolf Wolflamm. Derselbe war so reich, daß man seines Gleichen an der See nicht gefunden hat. Aber er war auch hochmüthig und verschwenderisch, also daß er eine Schaubank von Silber hielt, und an seinem Brauttage von seinem Hause bis zur Kirche das feinste englische Tuch auf die Straße legen ließ, und darauf zur Kirche ging. Besonders aber hat sein Weib sich herlich gehalten, und weit mehr als ihrem Stande gemäß. Dafür traf sie der Zorn des Himmels. Denn nachdem ihr Mann Wolf Wolflamm in seinem Reichthum gar zu übermüthig und trotzig geworden und deshalben in einem Streit von Einem von Zaum auf dem Kirchhofe zu Bergen in Rügen erschlagen war, wurde sie so zerrsam und liederlich und ergab sich aller Art der Verschwendung und Völlerei, daß sie Alles durchbrachte, bis auf eine silberne Schale. Diese hat sie nicht verkaufen wollen, damit sie doch etwas von ihrem vorigen Glanze und Vermögen behielte. Mit dieser Schale hat sie zuletzt müssen betteln gehen, bis sie in dem größten Elend und Armuth verstarb. Bei dem Betteln hat sie die Worte im Gebrauch gehabt: Man solle der armen reichen Frau doch um Gotteswillen ein Stück Brod geben. Darum hat sie solchen Namen erhalten. Sie soll gewohnt haben bei dem alten Markte, in dem Hause, da vor vielen Jahren noch der gemalte Gang an das Haus gebaut war. Man sagt auch von ihr, daß sie nur das feinste und weichste Rigaische Flachs auf dem heimlichen Gemache gebraucht habe. Wie sie nun in ihr großes Elend gerathen war, da hat sie einstmals ihre frühere Dienstmagd um Gotteswillen angerufen, sie möge ihr Leinentuch zu einem Hemde schenken, indem sie ein solches nicht mehr auf dem Leibe gehabt. Die Magd hat ihr dasselbe auch gebracht, dabei aber gesagt: Sehet Frau, das Garn, davon dieses Leinen gemacht, habe ich von dem Flachs aufgehoben, das Ihr so sündhaft auf dem Gemache zu brauchen pflegtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Th. Kantzow, Pomerania, I. S. 451.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 276.&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. II. S. 82.&lt;br /&gt;
:Sastrow Lebensbeschreibung, I. S. 104.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Straßenbeleuchtung in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straßen der Stadt Stralsund, die doch zum großen Theil finster und enge genug sind, wurden in früheren Zeiten auch an den dunkelsten Abenden nicht erleuchtet, und das Schlimmste war, daß die Leute, wenn sie des Abends ausgingen, auch nicht einmal Laternen mitnahmen. Solches Unwesen wollte der Prinz von Hessenstein, als derselbe General-Gouverneur von Stralsund geworden war, nicht ferner dulden. In Gutem konnte er nichts ausrichten; er befahl daher, daß Jeder, der nach Sonnenuntergange auf die Straße gehe, eine Laterne bei sich tragen solle, wenn es auch heller Mondschein sey; wer dem Befehle zuwider handele, solle auf die Wache gebracht werden. Die Stralsunder wollen aber schon seit uralten Zeiten sich nur von ihrem Rathe befehlen lassen, und weil der General sich an diesen nicht gewandt hatte, so war der Erfolg, daß zwar alle Leute mit Laternen gingen, aber kein Licht darin hatten. Nun befahl der General, man solle mit Laternen gehen, und auch ein Licht darin haben. Auch dies geschah pünktlich, aber es hatte Keiner das Licht angezündet. Der erzürnte Fürst befahl darauf, daß man auch das Licht in der Laterne anzünden solle. Aber jetzt trugen die Leute ihre Laternen unter den Mänteln, oder sie steckten Lichterchen an, so klein, wie Johanniswürmchen, oder sie trieben sonst allerlei Spott, bis sich zuletzt der Rath ins Mittel legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zöllners Reise durch Pommern und Rügen, S. 192. 193.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Apolonia Stralsund Nikolai.jpg|200px|rechts|thumb| Apollonia mit Zange und Zahn in der Nikolaikirche Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Apollonia und der Apollonienmarkt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von Herkunft, Leben und Tod der hl. Apollonia von Alexandria gibt es verschiedene Versionen; alle aber sind sich darin einig, daß sie im 3. Jahrhundert das Martyrium erlitt, im Verlaufe dessen ihr alle Zähne ausgerissen oder ausgeschlagen wurden. Das hat sie zur Patronin aller an Zahnschmerzen Leidenden und der Zahnärzte gemacht. Bilder und Statuen der hl. Apollonia zeigen eine Zange, die meist auch noch einen Zahn hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:9. Februar Apollonientag&lt;br /&gt;
:Pommersche Bauernregel&lt;br /&gt;
:Ist&#039;s an Apollonia feucht,der Winter sehr spät entweicht.&lt;br /&gt;
:Februar-Tau bringt Nachtfrost im Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Appollonia Heilsbronn Münster - 11000 Jungfrauen-Altar 02(1).jpg |250px|rechts|thumb|Das Martyrium der heiligen ApolloniaAusschnitt Jungfrauen-Altar im Heilsbronner Münster Autor: Wolfgang Sauber]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Plattdütsch Riemels ut Stralsund==&lt;br /&gt;
;De Meßfuhr&lt;br /&gt;
:Nah Stralsund kem eis´n Reisender ut Berlin.&lt;br /&gt;
:Nu sünd dei Berliner an sick all backsig un de reisenden Koplüd hebben dei Grotnäsigkeit noch extra in Pacht nahmen.&lt;br /&gt;
:So ok in dissen Fall, hei wull nah den Artus-Hoff an´n ollen Markt, da wur de Hiringsbänniger upstäds sik doröwer uphöll, dat an´n Bahnhoff keen Autos wiren un dat hei nu mit ´ne Kutsch führen süll.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Na&amp;quot;, säd hei toletzt un in Brass, to´n Droschkenkutscher, &amp;quot;dann muß ich eben mit ´ner Mistfuhre vorlieb nehmen!&amp;quot; un dormit steeg hei in´n Wagen rinner.&lt;br /&gt;
:Dei Kutscher nehm nu in Rauh sin Pierd dei Deck af, leggt sei tosamen un up´n Kutschbuck, klabastert sachting sülwst rup un bliwt dor baben sitten, ahn dat hei´n Wurd seggt.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Heda Kutscher!&amp;quot; schriegt dor de Fohrgast luud: &amp;quot;Wat soll denn dat heißen?! Warum fahren Sie denn mit ihrer ollen Kracke nich los?2&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Je Herr&amp;quot; wir dei Antwurd, &amp;quot;Sei hwebben mi ja noch gornich seggt, wur ick de Meßfuhr afladen sall.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Nach Otto Walter aus &amp;quot;Dor lach ik öwer&amp;quot; 1927)&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stralsunder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:per Mail:  windfluechterMV@gmail.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=154801</id>
		<title>Fortlaufende Chronik der Hansestadt Stralsund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=154801"/>
		<updated>2026-08-17T07:41:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Unter Preußen ab 1815 Stralsund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Hansestadt Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Stralsunds Geschichte Stralsunds bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsunder Chronologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Frühgeschichte von Stralsund===&lt;br /&gt;
;1168&lt;br /&gt;
:Kapitulation des letzten slawischen Zentraltempels auf dem Rügener Kap Arkona. In den darauffolgenden Jahren begannen deutsche Bauern, Kaufleute und Handwerker sich in den unterworfenen slawischen Gebeiten anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1234&lt;br /&gt;
:31. Oktober -Fürst Witzlaw I. von Rügen verleiht Stralsund das lübische Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1240&lt;br /&gt;
:25.Februar - Fürst Witzlaw I. stellt eine weitere Urkunde über die Stadt aus. In ihr wird erstmals der Name &amp;quot;Stralesund&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249&lt;br /&gt;
: - Eine Lübecker Flotte überfällt und zerstört Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1251&lt;br /&gt;
: - Erste Erwähnung des Dominikanerklosters St. Katharinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1254&lt;br /&gt;
: - Mönche des Franziskanerordens gründen mit Erlaubnis des Fürsten Jaromar II. das Kloster St. Johannis. Es gehört zu den ältesten Bauwerken Stralsunds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Stralsund (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)===&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1710/1711&lt;br /&gt;
: - Die Pest sucht Stralsund heim * [[Hansestadt Stralsund/Die Pest von 1710|Informationssystem zur Pest von 1710/11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen ab 1815 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik in Stralsund (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Dritten Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR in Stralsund (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 1.jpg|2022 Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 2.jpg|2022 Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund - Sankt-Jürgen-Friedhof.jpg|St. Jürgen Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 1.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 1&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 2.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marksteine in der Geschichte der Stadt Stalsund:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Jahrhundert - &amp;quot;Stralow&amp;quot; bei Saxo Grammaticus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1234 Herkunft und erste Erwähnung von Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Stralsunder Klöster=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das St. Johannis Kloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Katharinenkoster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeistkloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1259 (ab) Stralsund als Mitglied der Hanse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1259 Der wendische Städtebund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1271 (bis) Stralsund und Schadegard====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1313 Die Schlacht im Hainholz während des [https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Markgrafenkrieg Markgrafenkrieges]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Artushof in Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. &lt;br /&gt;
:Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. &lt;br /&gt;
:Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. &lt;br /&gt;
:Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. &lt;br /&gt;
:Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. &lt;br /&gt;
:Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. &lt;br /&gt;
:Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. &lt;br /&gt;
:In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
;Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: &lt;br /&gt;
:In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. &lt;br /&gt;
:Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. &lt;br /&gt;
:Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. &lt;br /&gt;
:Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. &lt;br /&gt;
:Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. &lt;br /&gt;
:Dieß waren [https://de.wikipedia.org/wiki/Erik_VI._(D%C3%A4nemark) Erik VI. Menved], König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. &lt;br /&gt;
:Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. &lt;br /&gt;
:Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. &lt;br /&gt;
:Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. &lt;br /&gt;
:In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. &lt;br /&gt;
:Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1370 Der Friede von Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1628 Die Wallensteinsche Belagerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1653 - 1815 Die Schwedenzeit in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1714 Schwedenkönig Karl  XII. und der &amp;quot;Ritt von Bender&amp;quot;====&lt;br /&gt;
* [[https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltritt_Karls_XII._von_Pite%C8%99ti_nach_Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1765 Der Fall Maria Flint====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1809 Schill in Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1873-1876 Stralsund und der Goldschatz von Hiddensee===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1944 Bombenangriff auf Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1991 Das Passagierschiff &amp;quot;Fritz Heckert&amp;quot; wird verschrottet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2002 Stralsund wird UNESCO-Weltkulturerbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2002 Die Stralsunder Einbäume====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stralsund - Stadt der Backsteingotik und Orgelschätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Johanniskloster und die Pieta====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeist-Kloster und die Kanonenkugeln====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsund - die Brücke zur Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fährverbindung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1936/37 - der Rügendamm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2007 - die Hängebrücke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer war wer in Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stralsunder Kunstschaffende&#039;&#039;&#039; im 19. und 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorina Kasten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Edition Pommern ISBN 978-3-939680-81-9 (9783939680819), 168 Seiten mit zahlr. Abbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:€ 19,95 (D) Broschur, Größe 21 cm x 21 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Stralsund und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Artushof in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
:Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. Dieß waren Erich der Fünfte, König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der todte Rathsherr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1379 war in der Stadt Stralsund ein großer Aufruhr der Bürgerschaft gegen den Rath. Als dieser nämlich gemeinen Anliegens und Schulden halber von der Bürgerschaft Steuern forderte, so jagten ihn die Stralsunder aus der Stadt hinaus. Des Handels aber nahm sich Herzog Wartislav VI. an, und bezwang die Bürger und befahl ihnen, den Rath wieder einzusetzen. Unterdeß war einer von den Rathsherren, Namens Done, gestorben. Als daher nun der gesammte Rath in seinen Ehrenstand feierlich wieder eingesetzt wurde, da nahmen den todten Rathsherrn Done seine Freunde und setzten ihn in seinen Rathsstuhl, gleichwie sich die Lebenden hinsetzten, damit anzuzeigen, daß er ohne Recht und Ursache wäre vertrieben, und aller seiner Ehre wieder theilhaftig worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. 269.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Priesteraufruhr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt Stralsund war in früheren Zeiten ein Gebrauch, daß, wenn eine Leiche aus dem Hause getragen wurde, dem Todten keine Vigilien durften gesungen, sondern diese nur heimlich im Hause mußten gesagt werden. Dieser Gebrauch hatte folgenden Grund: Im Jahre 1407 machte der Rath der Stadt Stralsund die Ordnung, daß die damals überaus großen Begräbnißkosten sollten ermäßigt werden, zu welchem Ende er denn auch neue kupferne Pfennige schlagen ließ, die wohl dreimal geringer waren als die alten. Als nun solche schlechte Pfennige häufig auf den Altar zum Opfer kamen, da wollte der oberste Pfarrherr, mit Namen Curt Bonov, so adligen Geblütes und ein Licentiatus und ein hochfahrender Mann war, dieselben nicht annehmen, und er beklagte sich wegen Schmälerung der geistlichen Gerechtsame bei dem Rathe. Es ward ihm aber zur Antwort, es stände ja in eines Jeden Gefallen, was und wieviel er geben wolle, und man müsse die Bürgerschaft mit den vielen Opfern nicht überhäufen. Darüber wurde der Zank sehr groß, bis der Kirchherr in seinem Hochmuth und Zorne aus der Stadt ritt, und denen von Stralsund entsagte, worauf er Viele aus seiner Freundschaft vom Adel aufbrachte, und damit am Tage Hieronymi des Jahres 1407 mit drei Fähnlein und dreihundert gerüsteten Pferden vor die Stadt zog. Diese umschloß er, und er verheerte mit Feuer und Schwert alle Dörfer und Höfe, die um die Stadt lagen, und was er an Bürgern draußen fand, dem hieb er Hände und Füße ab und ließ sie liegen. Und als er nichts mehr vor der Stadt zu thun sah, stieg er vom Pferde, und tanzte in voller Rüstung, den Sundischen zum Spotte.&lt;br /&gt;
:Als der Kirchherr also hausete, da stellten sich seine drei Unterpfarrer, die in der Stadt geblieben waren, auf den Markt und spotteten der Bürger, und sagten von dem Feuer, das man von allen Seiten aus den brennenden Dörfern und Höfen aufsteigen sah: Sehet, das sind die Seelenlichter, die Euch Euer Kirchherr anzündet; dazu müßt Ihr noch opfern! Darüber ergrimmte das Volk, und sie jagten die sämmtlichen Pfaffen der Stadt in ein Haus, pfählten dieses zu, und wollten sie darin verbrennen. Dem widersetzte sich aber der Rath, den Leuten mit weinenden Augen vorstellend, daß ja nicht alle diese Priester Schuld an dem Unglücke der Stadt hätten. Anfangs hörte darauf Niemand, in die Länge aber wirkte es so viel, daß sie nur die drei spottenden Unterpfarrer behielten, die andern aber, deren über hundert waren, los ließen. Jene drei schleppten sie auf den Markt, wo sie ein großes Feuer anmachten; in dieses warfen sie dieselben, und verbrannten sie zu weißer Asche, ausrufend: Zu Brand habt Ihr Lust gehabt, nun habt Ihr Brand bekommen!&lt;br /&gt;
:Für solchen Frevelmuth erging es den Sundischen sehr schlecht. Denn der Sache nahm sich der Bischof von Schwerin an; der bewirkte, daß der Papst zu Rom die Stadt Stralsund in den Bann that, in welchem sie zu ihrem großen Schaden über 7, oder wie Andere wollen, über 20 Jahre verblieben ist. Als sie sich endlich aus demselben auslöseten, mußten sie zur Strafe, nebst Erlegung einer großen Summe Geldes, ein neues Gewölbe in dem Dome zu Schwerin bauen, und daran schreiben lassen, daß sie das hätten bauen müssen um ihrer Missethaten willen. Und dann wurde ihnen zur Strafe angesetzt, daß zu ewigen Zeiten kein Bischof von Schwerin in der Stadt sollte Messe lesen, und daß keinem Todten die Vigilien sollten gesungen, sondern nur heimlich im Hause gesprochen werden, wie oben gesagt ist. Solche Strafe hat gedauert, bis daß Doctor Martin Luther eine andere Ordnung gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Kantzow, Pomerania, I. S. 439-444.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 274. 275.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Katzenritter zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war in früheren Zeiten in vielen Städten gebräuchlich, daß zu Fastnachten der Rath den Bürgern ein öffentliches Schauspiel zum Besten geben mußte. So gab zu einer Zeit, es war im Jahre 1414, der Rath der Stadt Stralsund seinen Bürgern auf Fastnacht ein gar ergötzliches Spiel, welches man das Katzenbeißen nannte. Es wurde nämlich an dem Pranger, der auf dem alten Markte, jetzt der Hauptmarkt, stand, eine Katze angebunden; mit dieser mußte sich ein Mensch, wie man sagt, ohne alle Wehr und Waffen, beißen und streiten, welchem Kampfe der gesammte Rath und Bürgerschaft zusahen, und vieles Ergötzen daran hatten. Da der Mensch zuletzt die Katze todt gebissen hatte, schlug ihn Herr Johann Külpen zum Katzenritter. Dieser Herr Johann Külpen war ein Bürgermeister zum Sunde, und selbst ein Ritter; der konnte selbst Zehnt aus seinem Hause wehrhaft reiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, herausgegeben von Mohnike und Zober, S. 177.&lt;br /&gt;
:Baltische Studien, dritter Jahrgang, erstes Heft, S. 231-234.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kampf der Blinden in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem Jahre nachher, als der Katzenritter die Katze todt gebissen, also im Jahre 1415, gab der Rath zu Stralsund der Bürgerschaft zu Fastnachten ein Schauspiel, welches fast noch ergötzlicher war, als jenes. Er ließ nämlich auf dem alten Markte alle Blinden aus der Stadt zusammenkommen. Die bekamen jeder eine Keule, und dann wurde ein Schwein in ihre Mitte gebracht, das sie mit den Keulen todtschlagen sollten. Rund um sie her waren Planken gezogen, daß ihnen das Schwein nicht entlaufen konnte. Da gab es denn einen gewaltigen, aber für das versammelte Volk sehr vergnüglichen Spektakel. Denn anstatt das Thier zu treffen, schlugen die blinden Menschen mit ihren Keulen auf einander los, daß sie Löcher und Beulen davontrugen. Anfangs ließen sie sich dadurch in ihrem Eifer nicht stören; auf die Dauer wurden sie aber doch zaghaftig, und nun fühlten sie zuerst vorsichtig mit der Keule hin, wo das Schwein stände, bevor sie zuschlugen. Da tödteten sie es denn zuletzt.&lt;br /&gt;
:Ein so lachendes Fastnachtsfest hatte man in Stralsund noch nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 8. 9.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Dänholm bei Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nahe bei der Stadt Stralsund, rechts wenn man von der Stadt nach Altefähr auf Rügen schifft, liegt ein kleines, lustiges Eiland, der Dänholm geheißen. Diesen Namen hat es vor ungefähr 500 Jahren erhalten. Damals waren zu einer Zeit die Dänen mit einer großen Anzahl von Schiffen des Nachts auf dieses Eiland gekommen, um von da aus unversehens die Stadt zu überfallen. Sie waren zwar von einigen Schiffern gesehen worden, und diese machten auch gleich dem Rath Anzeige von der Ankunft des Feindes. Allein die Stadt hatte zu damaliger Zeit kein einziges Schiff zu Hause, als nur die kleinen Fischerböte. Die muthigen Stralsunder verzagten darum aber nicht, sondern sprangen rasch in die kleinen Böte hinein, um dem Feinde zuvorzukommen, und ihn zu verjagen, ehe er noch die Stadt angegriffen hätte. Das hatten die Dänen nicht erwartet. Sie lagen ruhig auf der kleinen Insel und rathschlagten, wie sie am besten die Stadt überfallen möchten, da wurden sie auf einmal selbst überfallen. Allein sie wehrten sich doch tapfer, und weil sie große, wohlausgerüstete Fahrzeuge hatten, die Stralsunder aber nur in den kleinen Fischerböten waren, so mußten die Letzteren am Ende weichen, und sie flohen nach der Stadt zurück. An dem Wasser aber standen die Weiber und Kinder aus der Stadt, und wie die die Ihrigen fliehen sahen, da schalten sie dieselben, und schrieen sie zornig an, und ermahnten sie, sich besser zu wehren. Darüber schämten sich die Bürger denn, und sie sind wieder umgekehrt, und haben in ihrer Verzweiflung den Dänen so tapfer zugesetzt, daß kaum drei oder vier Schiffe davon gekommen sind. Von da an hat die Insel der Dänholm geheißen. Zum Andenken dieses Sieges wird noch alljährlich in Stralsund ein großes Fest gefeiert, an welchem die Bürger, festlich geschmückt, mit fliegenden Fahnen und unter freudigem Kanonendonner den Dänholm umschiffen. Es werden dazu aber nur Fischerboote genommen, weil diese den Sieg gewonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Karl Lappe, Pommerbuch, S. 23, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Landvogt Barnekow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Mitte des funfzehnten Jahrhunderts lebte in der Stadt Stralsund, welche sich gerade damals, wieder durch ihre Widersetzlichkeit gegen ihren Landesfürsten auszeichnete, ein Bürgermeister, Namens Otto Fuge, ein eben so unruhiger, als herrschsüchtiger und gewaltthätiger Mann. Die Stadt hatte, in Folge mannigfacher Unruhen, kaum dem Herzoge von Neuem gehuldigt, als er es schon wieder unternahm, sie gegen denselben aufzuwiegeln. Er schrieb zu dem Ende einen Landtag nach Stralsund aus, wozu er Abgeordnete aus den übrigen Städten und die Eingesessenen vom Adel des Landes entbot.&lt;br /&gt;
:Als der Herzog Wartislav IX. von diesem Landtage erfuhr, befahl er seinem Rathe, dem Landvogt auf Rügen, Raven Barnekow, sich nach Stralsund zu begeben, um das Betragen der zusammenberufenen Stände zu beobachten, und zu sehen, was Otto Fuge werde beschließen lassen. Die Versammlung der Abgeordneten fand statt auf dem offnen Markte, wo sich große Haufen von Menschen zusammengefunden hatten. Unter diesen war auch der Landvogt Barnekow. Als Alle beisammen waren, hielt der Bürgermeister eine Anrede an sie, und erklärte laut und vor mehr denn tausend Menschen den Herzog Wartislav für einen Landesverräther, dem man nicht ferner gehorchen könne.&lt;br /&gt;
:Da trat Raven Barnekow unerschrocken vor den Bürgermeister hin, und strafte ihn Lügen mit eben so lauter Stimme, indem er demselben vorwarf, daß er selbst ein Verräther sey an seinem Herrn und an seinem Lande.&lt;br /&gt;
:Der Bürgermeister gerieth durch eine solche kühne und öffentliche Beschimpfung in eine unbeschreibliche Wuth. Er ließ sofort den Landvogt sammt dessen Secretair und Notar in Haft nehmen, und klagte sie bei dem Gerichte der Stadt an als Spione und Verräther. Das Gericht, abhängig eben so sehr von dem strengen und mächtigen Bürgermeister, als von der Stimmung des aufgeregten Volkes, gab der Anklage Statt, und verurtheilte den Herzoglichen Landvogt, trotz aller seiner Protestationen, zu dem Tode durchs Rad. Der unglückliche Barnekow wurde darauf zuerst an ein Pferd gebunden und durch alle Straßen der Stadt geschleift. An jeder Straßenecke ließ der Bürgermeister ausrufen: Dieser sey ein Verräther der Stadt und sein Herr mit ihm! Dem widersprach aber jedesmal der Landvogt, indem er mit dem festen Muthe, der ihn bis zum letzten Augenblicke nicht verließ, entgegen erklärte: der Bürgermeister Otto Fuge sey ein Lügner und selbst der Verräther. Danach wurde er nebst seinem Secretär, welcher Heinricus hieß, und seinem Notar, Namens Wannemer, gerädert, und sein Leichnam wurde auf das Rad geflochten. Dies geschah im Jahre 1453. Seine Gebeine blieben mehrere Jahre auf dem Rade.&lt;br /&gt;
:Otto Fuge, nachdem er sich ganz von seinem Herrn losgesagt hatte, führte unterdeß ein höchst grausames und empörendes Regiment in der Stadt, so daß die Stralsunder es nicht ferner ertragen konnten und ihn, nach manchen Streitigkeiten, mit seinen Anhängern aus der Stadt vertrieben. Er entfloh nach Dänemark, wo er bis an seinen Tod ein unstätes und flüchtiges Leben hat führen müssen. Die Stadt unterwarf sich darauf wieder ihrem rechtmäßigen Herrn.&lt;br /&gt;
:Es wurden jetzt auch die Gebeine des hingerichteten Landvogts vom Rade abgenommen und nach Greifswald gebracht, wo sie in der St. Nicolaikirche beigesetzt wurden.&lt;br /&gt;
:So weit wird diese Geschichte von allen Pommerschen Chronisten und Geschichtschreibern übereinstimmend erzählt. Diesem hat die Sage durch den Mund des Volkes Folgendes hinzugesetzt:&lt;br /&gt;
:Nachdem die Stadt Stralsund sich dem Herzoge unterworfen hatte, machte dieser ihr auf Bitten der Söhne des Landvogts, zur Bedingung, daß die Gebeine des Hingerichteten durch die Bürger der Stadt von Stralsund nach Greifswald feierlich sollten getragen werden. Dabei soll er ihnen ferner befohlen haben, daß sie nur einmal, nämlich auf der Hälfte des Weges in dem Dorfe Rheinberg, stille halten durften. So ist es denn auch geschehen. Ueber sechshundert Stralsunder Bürger haben den Sarg mit den Gebeinen getragen; nur in Rheinberg haben sie sich ausruhen dürfen, dann haben sie weiter getragen in einem Zuge, bis an die Neuenkircher Brücke vor Greifswald. Hier haben andere Leichenträger den Sarg in Empfang genommen, und ihn mit großen Feierlichkeiten in die Nicolaikirche getragen. Dabei erzählt man sich, daß in demselben Augenblicke, als an der Neuenkircher Brücke der Sarg von der Bahre abgenommen ist, die Stralsunder noch die ganze Bahre mit blanken Gulden haben bedecken müssen, so viele deren aufgehäuft darauf haben liegen können. Auch das hatte ihnen der Herzog zur Bedingung gemacht. An den beiden Stellen, wo die Leiche in Rheinberg und vor der Neuenkircher Brücke niedergesetzt war, wurden zum Andenken Steine aufgerichtet. Diese sieht man dort noch; sie stehen dicht an der Chaussee von Greifswald nach Stralsund.&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Büttel und die grauen Mönche zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1516 starb zu Stralsund ein Büttel, Namens Matthias. Er war ein großer Mann mit einer absonderlich großen Nase, wie man unter vielen hundert Menschen kaum eine wiederfindet. Er war aber auch ein sehr gottesfürchtiger und frommer Mann, weshalb er ein gutes Gerücht unter den Bürgern hatte und mit ihnen zu Bier saß, und ihm Niemand etwas dagegen sagte. Als er zum Sterben kam, sandte er zu den Mönchen im grauen Kloster, um ihm die Beichte zu hören und die letzte Oelung zu geben. Es kam auch der Guardian des Klosters selbst zu ihm, benamet Johann Wrede, aus Lübeck gebürtig, und reichte ihm die Sacramente, worauf er am anderen Tage starb.&lt;br /&gt;
:Weil er nun Zeit seines Lebens ein so gottesfürchtiger Mann gewesen, und jedermann ihm zugethan war, so sollte er ein ehrliches Grab bekommen, ob es gleich der Büttel war. Allein dagegen wehrten sich die Geistlichen der Stadt; die drei Capellane der drei Stadtkirchspiele traten zusammen bei dem Offizial, Herrn Johann Tagge, und dieser befahl darauf, daß man die Leiche auf keinem geweiheten Kirchhofe begraben solle, damit der Büttel, so wie er im Leben mit den anderen Christen keine Gemeinschaft durch die Sacramente gehabt habe, so auch im Tode keine Gemeinschaft mit einem Christen haben solle. So wollten sie ihn nur auf ungeweihetem, offenem Felde begraben.&lt;br /&gt;
:Das that Vielen leid, die ihn gern in geweiheter Erde gesehen hätten. Sie wußten aber nicht, wie sie zu ihrem Wunsche gelangen sollten. Da kamen auf einmal des Nachmittags um zwei Uhr zur Vesper die grauen Mönche in die Büttelei. Sie kamen mit allen ihren Brüdern, und zogen ihm eine graue Kappe an, so wie sie selbst trugen, und holten ihn also nach ihrem Kloster. Sie sangen ihm vor und trugen ein Kreuz vor ihm her, wie bei jeder anderen christlichen Leiche. Vier Laienbrüder trugen ihn, und viel Volks folgte. Also trugen sie ihn in ihren Kreuzgang, allda begruben sie ihn, wie Einen von ihren Brüdern. So vermessen waren damals die grauen Mönche. Nach dem Verbote des Offizials fragten sie nichts, und sie erwiderten darauf: Wer ihr Kleid anziehe, der werde selig und nicht verdammt, das habe Franziscus von Gott gewonnen; - »vam Duvel, wert se menen,« setzt der evangelische Chronikant hinzu, dem diese Sage entnommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vergleiche Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 221. 222.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel in der Nicolaikirche in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1528 lebte zu Stralsund eine Magd, so vom bösen Geiste besessen war. Sie war bisher immer eine stille und ordentliche Person gewesen; auf einmal aber, da sie eines Tages in der Küchen Kessel und Grapen von der Wand nehmen wollte, selbige zu scheuern, warf sie die herab auf die Erde, sah sehr gräulich, und rief mit lauter Stimme: Ich will heraus! Man vermerkte darauf die Gelegenheit, daß sie vom Teufel besessen wäre. Ihre Mutter nahm sie derohalben zu sich, und sie wurde etliche Male auf einem Schlitten in die St. Nicolauskirche geführt, den bösen Geist von ihr auszutreiben. Wann die Predigt beendigt war, ward er beschworen. Da befand es sich denn aus seiner Bekenntniß, daß die Mutter der Magd einmal auf dem Markte einen frischen sauren Käse gekauft, den sie in den Schrank gesetzt hatte. Die Magd war in Abwesenheit ihrer Mutter an den Schrank gekommen, und hatte von dem Käse ein gut Theil gegessen. Als nun nachher die Mutter das gesehen, hat sie demjenigen, der bei dem Käse gewesen, den bösen Geist in den Leib geflucht. Von Stund&#039; an hat dieser in der Magd hausgehalten.&lt;br /&gt;
:Nun war es sonderbar, daß die Magd seither zum heiligen Abendmahl gegangen war. Als man den Teufel hierüber befragte, hat er zur Antwort gegeben: Es liege wohl manchmal ein Schalk unter der Brücke und lasse einen frommen Mann über sich hingehen; während die Magd das Abendmahl genossen, habe er ihr unter der Zungen gesessen.&lt;br /&gt;
:Selbiger böser Geist konnte lange Zeit nicht aus der Magd herausgebannt werden. Denn obzwar er viel von dem Prediger beschworen wurde, auch männiglich in der Kirche auf die Knie gefallen und fleißig und andächtig gebetet, so hat er doch mit dem Austreiben nichts als Spott und Kurzweil getrieben. So hat er oft gesagt: Ja, er wolle weichen, er müsse auch wohl räumen; aber er hat allerlei gefordert ihm zu erlauben, daß er es mitnehmen dürfe; wann ihm dann nun das Eine abgeschlagen wurde, so hatte er gleich das Andere bei der Hand. Es stand Einer in der Kirchen, der den Hut aufbehalten hatte; da forderte er von dem Prediger, daß er den Hut dem Menschen vom Kopfe nehmen und mit sich führen dürfe. Aber der Prediger trug mit Recht Sorge, wenn er ihm den Hut gestattet, so hätten mit dem Hute auch Haut und Haar davongehen müssen. Letztlich aber, als er vermerkte, daß seine Zeit verflossen, und unser Herr Gott das Gebet der Leute gnädiglich erhöret, forderte er spöttisch eine Scheibe aus dem Fenster über der Thurmuhr. Die wurde ihm verstattet, und nun sah man alsbald, wie mit einem großen Klange die Raute sich aus dem Fenster gelöset, und mit dem Teufel davon geflogen ist. Nach der Zeit hat man nichts Böses weiter bei der Magd verspüret, welche auf einem Dorfe einen Mann bekommen, von dem sie viele Kinder gezeuget.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gastrow Lebensbeschreibung, Th. I. S. 71-74.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 111&lt;br /&gt;
  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Blutregen in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 16ten Junius des Jahres 1597 fiel in und bei der Stadt Stralsund über Nacht ein starker Blutregen. Man fand am anderen Morgen, besonders in etlichen Gärten vor dem Frankenthore, die Bäume, Kräuter, Laub und Gras mit dicken Blutstropfen bedeckt, und da wo kein Gras gestanden, die Erde mit Blut besprengt und gefärbt. Auch ein Bettkissen, welches über Nacht in einem Garten liegen geblieben war, fand man voller Blutstropfen, und als man die auswaschen wollte, zertheilten sie sich in kleine Kreuze, so aus dem Zeuge nicht herausgingen. Das Merkwürdigste aber war, daß die Fischer aus dem Grunde des Wassers Steine heraufzogen, auf denen Blutstropfen waren, die also nicht einmal von dem Wasser, darin sie gelegen, hatten können abgespült werden.&lt;br /&gt;
:Am 3. Juli desselben Jahres regnete es abermal Blut in Stralsund.&lt;br /&gt;
Zum Glück hat man keine Bedeutung dieser schrecklichen Zeichen verspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. IV. S. 98.&lt;br /&gt;
:Wahrhafftige erschreckliche newe Zeitung und Geschichte, so sich ausser und in der Stadt Stralsundt dieses jetztlauffendenden 97. Jahres der minderzall zugetragen und begeben. Als das es zu unterschiedlichen malen Blut und Schwefel geregnet, auch Fewer vom Himmel auff St. Marien Kirche daselbst gefallen etc. :Gryphißwaldt, gedruckt durch Augustin Ferber, Anno M.D.XCVII.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stralsunder Ratskutscher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im 16. Jahrhundert war es üblich,daß sich die Bürgermeister, unter deren Leitung die Bauausführungen am Rathaus standen an diesem Gebäude mit ihren Wappen verewigten. &lt;br /&gt;
:In der Zeit leistete sich die Stadt eigene Kutscher. &lt;br /&gt;
:Ein solcher Stadtkutscher beförderte eines Tages einen Ratsherrn zum deutschen Kaiser nach Wien. Dort angekommen, hatte er genug Zeit, die Stadt besser kennen zu lernen. &lt;br /&gt;
:Er beobachete wie ARtillerisen sich umsonst bemühten, mit 18 Pferden ein Geschütz direkt auf den Berg hinauf zu befördern. &lt;br /&gt;
:Er schloß eine Wette ab, das er es mit seinen vier Pferden schaffen würde. &lt;br /&gt;
:Dies gelang ihm, indem er auf der einen Seite des Geschützwagens ein kleineres Rad aufzog und das Geschütz in Windungen um den Berg herumzog. &lt;br /&gt;
:Die Wette war gewonnen. &lt;br /&gt;
:Diese Geschichte sprach sich bis zum Kaiser herum, der den Stadtkutscher zum kaiserlichen Leibkutscher ernennen wollte. &lt;br /&gt;
:Der jedoch lehnte mit der Begründung ab, lieber 24 als nur einem Herrn zu dienen. &lt;br /&gt;
:Ein einzelner Dienstherr könne eben schneller entlassen als viele. &lt;br /&gt;
:Zur Erinnerung an den Stadtkutscher wurde nun dessen vom Kaiser verliehenes Wappen, der Pferdekopf mit dem goldenen Geschirr im Rathausdurchgang angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WEH ÜBER POMMERLAND!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im Jahre 1624, da ward in Lüften eine seltsame Stimme gehört, die rief: Weh! weh über Pommerland! Weissagende Vögel erschienen, schneeweiß, von Farbe, nicht größer wie Schwalben, und wurden von mehreren Leuten gesehen und gehört. So vernahm eines Leinewebers Frau auf dem Wege von Kolbatz nach Selov eine warnende Vogelstimme. Und das Weh über Pommerland hat nicht auf sich warten lassen, der bereits damals entbrannte Dreißigjährige Krieg brachte des Wehs genug und mehr als zuviel. Mit hunderttausend Mann zog Wallenstein nach Stralsund und schwur, er wolle und müsse diese Stadt und Festung gewinnen, und wenn sie mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Und obschon er sie damals nicht gewann, so ward doch das Land ringsumher verderbt in Grund und Boden, und späterhin, im Jahre 1678, wurde Stralsund in einem andern Kriege innerhalb achtzehn Stunden durch Bomben entzündet, eingeäschert und erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wallensteins Weinglas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Friedländer, nachdem er mit seinen großen Heeren das ganze nördliche Deutschland überzogen hatte, und das Glück ihm überall günstig gewesen war, faßte, wie männiglich bekannt, in seinem Uebermuthe den Plan, sich an der Ostsee ein eignes Reich zu stiften, in welchem er, unabhängig von Kaiser und Reich, als König regieren wollte. Dazu war ihm ganz besonders daran gelegen, die mächtige und reiche Stadt Stralsund zu besitzen. Er verlangte daher zuerst hinterlistiger Weise von der Stadt, daß sie Soldaten von ihm einnehmen solle. Das verweigerten die Stralsunder, und der Herzog zog nun mit einer großen Kriegesmacht vor die Stadt, um sie mit Gewalt einzunehmen. Er schwur in seinem Zorne, daß von der Stadt Stralsund nichts übrig bleiben solle, und wenn es ihm auch hunderttausend Mann und sein eignes Leben kosten solle, und er müsse sie haben, wenn sie auch mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Mit solchen Schwüren kam er am 27. Juni 1628 vor der Stadt an. Er legte sein Hauptquartier in das Hainholz, und ließ noch denselben Tag Sturm laufen. Allein die Stralsunder hatten Hülfe von den Dänen und Schweden bekommen, und wehrten sich so tapfer, daß die Kaiserlichen nichts ausrichten konnten. Auf einen Tag verloren sie 500 Mann, und auf einen andern sogar 1500. Da wurde der Herzog immer zorniger, und er verschwor sich, daß er den König von Schweden mit Ruthen aus dem deutschen Reiche jagen wolle, und wenn er die Stadt bekomme, so wolle er des Kindes im Mutterleibe nicht schonen.&lt;br /&gt;
:In solchen Schwüren saß er eines Tages in seinem Gezelte, welches im Hainholze unter einer Eiche errichtet war. Um ihn saßen seine Generale und Offiziere, und er hatte gerade ein Glas mit Wein in der Hand, und wollte dasselbe zum Munde führen; da kam auf einmal eine Paßkugel aus der Stadt, die das Glas traf, und es ihm vor dem Munde in tausend Stücke zerschlug. Das ist ihm ein Zeichen gewesen, daß er hier solle zu Schanden werden, und daß er gegen Stralsund seine Drohungen nicht ausführen könne. Er brach daher sein Lager straks auf, und zog nach Mecklenburg zurück, nachdem er 12,000 Mann vor der Stadt verloren hatte.&lt;br /&gt;
:Die Eiche, unter welcher das Zelt des Herzogs gestanden, und unter welchem ihm Jenes passirt, steht noch, und es liegt jetzt zum Andenken der Begebenheit ein Stein an der Stelle. Auf diesem wird alljährlich am 24. Julius, als an welchem Tage der Friedländer abzog, und die Stralsunder das Wallensteinsfest feiern, lustig und fröhlich von den jungen Bürgern und Jungfrauen der Stadt getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:K. Lappe, Pommerbuch, S. 39 bis 41, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel auf dem Tanzboden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es hatte sich seit langen Zeiten der Teufel in leibhafter Gestalt auf der Erde nicht wieder sehen lassen; die Leute sagen, weil er desto mehr unter anderen Gestalten umhergehe. Vor einigen Tagen hat man ihn aber doch wieder einmal ordentlich als Teufel erblickt. Es war nämlich vor einigen Wochen, im März des Jahres 1839, als ein Bauernmädchen, die des Morgens zum heiligen Abendmahle gewesen war, desselbigen Abends auf einen Tanzboden in der Nähe von Stralsund ging, und dort anfing zu tanzen, ohne der heiligen Handlung vom Morgen her noch eingedenk zu seyn. Da kam auf einmal ein Fremder zu ihr, der sie zum Tanz aufforderte, und wie sie dem zusagte und mit ihm tanzte, da konnte sie nicht wieder zum Aufhören kommen; denn der Fremde riß sie mit sich herum, daß ihr das Hören und Sehen verging, und ihr zuletzt das Blut aus Mund und Nase stürzte. Die Musikanten am Spieltische hatten schon lange bemerkt, daß es mit dem unheimlichen Tänzer nicht richtig sey, denn sie sahen deutlich den Pferdefuß, mit dem er herumsprang. Aber sie wagten vor Angst nichts zu sagen. Als jedoch das Mädchen am Ende todt hinfiel, und nun auf einmal der Tänzer ohne alle Spur verschwunden war, da erkannten Alle, daß sie den Teufel, der sich sein Opfer geholt, einmal wieder in seiner leibhaften Gestalt mit dem Pferdefuße gesehen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsunder Sundine v. 3. April 1839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pathengeschenk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gegend von Stralsund lebte einstmals eine fromme Frau. Als die eines Abends gerade in der Postille las, klopfte es an ihre Thür, und es trat ein ganz kleines Fräuchen herein. Das war eine Kindtaufbitterin der Unterirdischen, und ladete die fromme Frau zur Kindtaufe ein. Diese erstaunte zwar darüber, sagte aber endlich zu, und das fremde Weiblein versprach darauf, sie abzuholen. Nach ein paar Tagen kam die Unterirdische wieder und holte die Frau ab. Sie führte diese aber nicht aus dem Hause, sondern durch die Hofthüre in ihren eigenen Kuhstall, und dort ging sie mit ihr eine Treppe hinab, welche die Frau vorher noch nie gesehen hatte. So kamen sie in ein schönes Gemach, wo viele Unterirdische waren, und die Kindtaufe gehalten wurde. Als diese vorbei war, gaben alle die unterirdischen Frauen der Kindbetterin ein Pathengeld. Daran hatte die fromme Frau aber nicht gedacht, und sie hatte nichts bei sich. Sie wollte sich darüber sehr entschuldigen, aber die Unterirdischen sagten ihr, das schade nichts; sie baten sie dagegen, daß sie doch den Kuhstall verlegen möge, indem die Jauche ihnen gerade auf ihren Tisch komme. Das versprach die Frau, und sie waren darüber sehr froh. Die Frau hat auch ihr Versprechen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die arme reiche Frau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor vielen Jahren lebte in der Stadt Stralsund ein Kaufmann und Rathsverwandter, Namens Wolf Wolflamm. Derselbe war so reich, daß man seines Gleichen an der See nicht gefunden hat. Aber er war auch hochmüthig und verschwenderisch, also daß er eine Schaubank von Silber hielt, und an seinem Brauttage von seinem Hause bis zur Kirche das feinste englische Tuch auf die Straße legen ließ, und darauf zur Kirche ging. Besonders aber hat sein Weib sich herlich gehalten, und weit mehr als ihrem Stande gemäß. Dafür traf sie der Zorn des Himmels. Denn nachdem ihr Mann Wolf Wolflamm in seinem Reichthum gar zu übermüthig und trotzig geworden und deshalben in einem Streit von Einem von Zaum auf dem Kirchhofe zu Bergen in Rügen erschlagen war, wurde sie so zerrsam und liederlich und ergab sich aller Art der Verschwendung und Völlerei, daß sie Alles durchbrachte, bis auf eine silberne Schale. Diese hat sie nicht verkaufen wollen, damit sie doch etwas von ihrem vorigen Glanze und Vermögen behielte. Mit dieser Schale hat sie zuletzt müssen betteln gehen, bis sie in dem größten Elend und Armuth verstarb. Bei dem Betteln hat sie die Worte im Gebrauch gehabt: Man solle der armen reichen Frau doch um Gotteswillen ein Stück Brod geben. Darum hat sie solchen Namen erhalten. Sie soll gewohnt haben bei dem alten Markte, in dem Hause, da vor vielen Jahren noch der gemalte Gang an das Haus gebaut war. Man sagt auch von ihr, daß sie nur das feinste und weichste Rigaische Flachs auf dem heimlichen Gemache gebraucht habe. Wie sie nun in ihr großes Elend gerathen war, da hat sie einstmals ihre frühere Dienstmagd um Gotteswillen angerufen, sie möge ihr Leinentuch zu einem Hemde schenken, indem sie ein solches nicht mehr auf dem Leibe gehabt. Die Magd hat ihr dasselbe auch gebracht, dabei aber gesagt: Sehet Frau, das Garn, davon dieses Leinen gemacht, habe ich von dem Flachs aufgehoben, das Ihr so sündhaft auf dem Gemache zu brauchen pflegtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Th. Kantzow, Pomerania, I. S. 451.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 276.&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. II. S. 82.&lt;br /&gt;
:Sastrow Lebensbeschreibung, I. S. 104.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Straßenbeleuchtung in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straßen der Stadt Stralsund, die doch zum großen Theil finster und enge genug sind, wurden in früheren Zeiten auch an den dunkelsten Abenden nicht erleuchtet, und das Schlimmste war, daß die Leute, wenn sie des Abends ausgingen, auch nicht einmal Laternen mitnahmen. Solches Unwesen wollte der Prinz von Hessenstein, als derselbe General-Gouverneur von Stralsund geworden war, nicht ferner dulden. In Gutem konnte er nichts ausrichten; er befahl daher, daß Jeder, der nach Sonnenuntergange auf die Straße gehe, eine Laterne bei sich tragen solle, wenn es auch heller Mondschein sey; wer dem Befehle zuwider handele, solle auf die Wache gebracht werden. Die Stralsunder wollen aber schon seit uralten Zeiten sich nur von ihrem Rathe befehlen lassen, und weil der General sich an diesen nicht gewandt hatte, so war der Erfolg, daß zwar alle Leute mit Laternen gingen, aber kein Licht darin hatten. Nun befahl der General, man solle mit Laternen gehen, und auch ein Licht darin haben. Auch dies geschah pünktlich, aber es hatte Keiner das Licht angezündet. Der erzürnte Fürst befahl darauf, daß man auch das Licht in der Laterne anzünden solle. Aber jetzt trugen die Leute ihre Laternen unter den Mänteln, oder sie steckten Lichterchen an, so klein, wie Johanniswürmchen, oder sie trieben sonst allerlei Spott, bis sich zuletzt der Rath ins Mittel legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zöllners Reise durch Pommern und Rügen, S. 192. 193.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Apolonia Stralsund Nikolai.jpg|200px|rechts|thumb| Apollonia mit Zange und Zahn in der Nikolaikirche Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Apollonia und der Apollonienmarkt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von Herkunft, Leben und Tod der hl. Apollonia von Alexandria gibt es verschiedene Versionen; alle aber sind sich darin einig, daß sie im 3. Jahrhundert das Martyrium erlitt, im Verlaufe dessen ihr alle Zähne ausgerissen oder ausgeschlagen wurden. Das hat sie zur Patronin aller an Zahnschmerzen Leidenden und der Zahnärzte gemacht. Bilder und Statuen der hl. Apollonia zeigen eine Zange, die meist auch noch einen Zahn hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:9. Februar Apollonientag&lt;br /&gt;
:Pommersche Bauernregel&lt;br /&gt;
:Ist&#039;s an Apollonia feucht,der Winter sehr spät entweicht.&lt;br /&gt;
:Februar-Tau bringt Nachtfrost im Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Appollonia Heilsbronn Münster - 11000 Jungfrauen-Altar 02(1).jpg |250px|rechts|thumb|Das Martyrium der heiligen ApolloniaAusschnitt Jungfrauen-Altar im Heilsbronner Münster Autor: Wolfgang Sauber]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Plattdütsch Riemels ut Stralsund==&lt;br /&gt;
;De Meßfuhr&lt;br /&gt;
:Nah Stralsund kem eis´n Reisender ut Berlin.&lt;br /&gt;
:Nu sünd dei Berliner an sick all backsig un de reisenden Koplüd hebben dei Grotnäsigkeit noch extra in Pacht nahmen.&lt;br /&gt;
:So ok in dissen Fall, hei wull nah den Artus-Hoff an´n ollen Markt, da wur de Hiringsbänniger upstäds sik doröwer uphöll, dat an´n Bahnhoff keen Autos wiren un dat hei nu mit ´ne Kutsch führen süll.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Na&amp;quot;, säd hei toletzt un in Brass, to´n Droschkenkutscher, &amp;quot;dann muß ich eben mit ´ner Mistfuhre vorlieb nehmen!&amp;quot; un dormit steeg hei in´n Wagen rinner.&lt;br /&gt;
:Dei Kutscher nehm nu in Rauh sin Pierd dei Deck af, leggt sei tosamen un up´n Kutschbuck, klabastert sachting sülwst rup un bliwt dor baben sitten, ahn dat hei´n Wurd seggt.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Heda Kutscher!&amp;quot; schriegt dor de Fohrgast luud: &amp;quot;Wat soll denn dat heißen?! Warum fahren Sie denn mit ihrer ollen Kracke nich los?2&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Je Herr&amp;quot; wir dei Antwurd, &amp;quot;Sei hwebben mi ja noch gornich seggt, wur ick de Meßfuhr afladen sall.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Nach Otto Walter aus &amp;quot;Dor lach ik öwer&amp;quot; 1927)&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stralsunder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:per Mail:  windfluechterMV@gmail.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=154800</id>
		<title>Fortlaufende Chronik der Hansestadt Stralsund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_der_Hansestadt_Stralsund&amp;diff=154800"/>
		<updated>2026-08-17T07:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2021&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Hansestadt Stralsund&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte der Hansestadt Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Stralsunds Geschichte Stralsunds bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsunder Chronologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Frühgeschichte von Stralsund===&lt;br /&gt;
;1168&lt;br /&gt;
:Kapitulation des letzten slawischen Zentraltempels auf dem Rügener Kap Arkona. In den darauffolgenden Jahren begannen deutsche Bauern, Kaufleute und Handwerker sich in den unterworfenen slawischen Gebeiten anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1234&lt;br /&gt;
:31. Oktober -Fürst Witzlaw I. von Rügen verleiht Stralsund das lübische Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1240&lt;br /&gt;
:25.Februar - Fürst Witzlaw I. stellt eine weitere Urkunde über die Stadt aus. In ihr wird erstmals der Name &amp;quot;Stralesund&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249&lt;br /&gt;
: - Eine Lübecker Flotte überfällt und zerstört Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1251&lt;br /&gt;
: - Erste Erwähnung des Dominikanerklosters St. Katharinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1254&lt;br /&gt;
: - Mönche des Franziskanerordens gründen mit Erlaubnis des Fürsten Jaromar II. das Kloster St. Johannis. Es gehört zu den ältesten Bauwerken Stralsunds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Stralsund (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)===&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1710/1711&lt;br /&gt;
: - Die Pest sucht Stralsund heim * [[Hansestadt Stralsund/Die Pest von 1710|Informationssystem zur Pest von 1710/11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen ab 1815 Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik in Stralsund (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stralsund im Dritten Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR in Stralsund (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 1.jpg|2022 Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Stralsund Dänholm 2.jpg|2022 Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund - Sankt-Jürgen-Friedhof.jpg|St. Jürgen Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 1.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 1&lt;br /&gt;
Datei:Stralsund 2024 Harry Hardenberg 2.jpg|2024 Fotograf Hardenberg 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marksteine in der Geschichte der Stadt Stalsund:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Jahrhundert - &amp;quot;Stralow&amp;quot; bei Saxo Grammaticus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1234 Herkunft und erste Erwähnung von Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Stralsunder Klöster=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das St. Johannis Kloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Katharinenkoster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeistkloster====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1259 (ab) Stralsund als Mitglied der Hanse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1259 Der wendische Städtebund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1271 (bis) Stralsund und Schadegard====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1313 Die Schlacht im Hainholz während des [https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Markgrafenkrieg Markgrafenkrieges]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Artushof in Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. &lt;br /&gt;
:Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. &lt;br /&gt;
:Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. &lt;br /&gt;
:Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. &lt;br /&gt;
:Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. &lt;br /&gt;
:Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. &lt;br /&gt;
:Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. &lt;br /&gt;
:In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
;Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: &lt;br /&gt;
:In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. &lt;br /&gt;
:Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. &lt;br /&gt;
:Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. &lt;br /&gt;
:Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. &lt;br /&gt;
:Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. &lt;br /&gt;
:Dieß waren [https://de.wikipedia.org/wiki/Erik_VI._(D%C3%A4nemark) Erik VI. Menved], König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. &lt;br /&gt;
:Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. &lt;br /&gt;
:Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. &lt;br /&gt;
:Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. &lt;br /&gt;
:In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. &lt;br /&gt;
:Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1370 Der Friede von Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1628 Die Wallensteinsche Belagerung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1653 - 1815 Die Schwedenzeit in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1714 Schwedenkönig Karl  XII. und der &amp;quot;Ritt von Bender&amp;quot;====&lt;br /&gt;
* [[https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltritt_Karls_XII._von_Pite%C8%99ti_nach_Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1765 Der Fall Maria Flint====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1809 Schill in Stralsund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1873-1876 Stralsund und der Goldschatz von Hiddensee===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1944 Bombenangriff auf Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1991 Das Passagierschiff &amp;quot;Fritz Heckert&amp;quot; wird verschrottet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2002 Stralsund wird UNESCO-Weltkulturerbe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2002 Die Stralsunder Einbäume====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stralsund - Stadt der Backsteingotik und Orgelschätze====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Johanniskloster und die Pieta====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Heilgeist-Kloster und die Kanonenkugeln====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stralsund - die Brücke zur Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fährverbindung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1936/37 - der Rügendamm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2007 - die Hängebrücke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer war wer in Stralsund==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stralsunder Kunstschaffende&#039;&#039;&#039; im 19. und 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorina Kasten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Edition Pommern ISBN 978-3-939680-81-9 (9783939680819), 168 Seiten mit zahlr. Abbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:€ 19,95 (D) Broschur, Größe 21 cm x 21 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Stralsund und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Artushof in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In mehreren angesehenen Städten, besonders an der Ostsee, findet man herrliche Gebäude, welche den Namen Artushof führen. Der berühmteste ist der am langen Markte zu Danzig. Wer je in der schönen Stadt Danzig gewesen ist, der wird unter allen ihren Herrlichkeiten gewiß auch ihres schönen Artushofes nicht vergessen. Der Name dieser Gebäude soll herkommen von dem König Artus; man weiß aber nicht, ob von dem Artus, der um das Jahr 509 nach Christi Geburt König von England war, oder ob von dem Artus, der um das Jahr 630 in Schweden regierte. Einer von diesen beiden Königen soll nun aber auch über die sämmtlichen Vandalischen Völker geherrscht, und ein so gutes Andenken unter ihnen zurückgelassen haben, daß sie bei besonderen Gelegenheiten ihm zu Ehren Häuser erbauten, in denen sie zu ihren Ergötzlichkeiten zusammenkamen, und die sie nach seinem Namen nannten.&lt;br /&gt;
:Ein solcher Artushof ist auch vor Zeiten in der Stadt Stralsund gewesen. Er hat nahe am alten Markte gestanden, hinter der jetzigen Hauptwache. Es versammelten sich darin der Magistrat und die Compagnien der Stadt zu ihren alljährlichen Amtsschmausereien. In dem großen Brande, der die Stadt betraf, ist er zu Grunde gegangen, und es ist nachher ein Arresthaus an dessen Stelle gebauet.&lt;br /&gt;
:Dieser Artushof ist auf folgende Weise entstanden: In den früheren Zeiten waren die Fürsten von Rügen zugleich Schutzherrn der Stadt Stralsund. Der letzte Fürst in Rügen war Witzlav der vierte. Dieser hatte so viel Streitigkeiten mit der Stadt, daß er sie nicht anders als ein Geschwür in seinem Lande zu nennen pflegte. Er lag fortwährend mit ihr im Streit wegen ihrer alten Privilegien, die sie, wie er behauptete, nicht rechtmäßig von seinen Vorfahren sollte erhalten haben. Um sie endlich einmal ganz zu bezwingen, rief er im Jahre 1316 einen großen Haufen von Bundesgenossen gegen sie zu Hülfe. Dieß waren Erich der Fünfte, König von Dänemark, Herzog Woldemar von Schleswig, Graf Adolph von Schaumburg, Herzog Albrecht von Braunschweig, Heinrich der Löwe von Mecklenburg, Pribislaus Herr der Wenden, Graf Gunzelin von Wittenberg, Graf Günther von Ruppin, die Grafen Gerhard und Johann von Holstein, der Graf Heinrich von Schwerin, und der Herzog Erich von Niedersachsen. Alle diese Herren zogen mit zahlreichen Mannschaften gegen die Stadt Stralsund, und belagerten sie zu Wasser und zu Lande. Die Stralsunder hatten keinen anderen Bundesgenossen, als den Herrn Stoislav von Puttbus. Allein sie wehrten und hielten sich so tapfer, daß die Belagerer nichts gegen sie ausrichten konnten, und zuletzt, nachdem die Stralsunder ihnen auch ihre Schiffe verbrannt hatten, unverrichteter Sache und mit großem Verluste abziehen mußten.&lt;br /&gt;
:Während dieser Belagerung nun machten die Stralsunder einmal am Tage St. Antoni, welches war der erste März, einen Ausfall nach dem vor der Stadt belegenen Hainholze hin. In diesem Holze lag mit seinen Leuten der Herzog Erich von Sachsen, ein gar kecker Herr, der den Stralsundern zum Possen allerlei Muthwillen zu treiben pflegte, und sich besonders durch eine schwere goldene Kette auszeichnete, welche so lang war, daß er sie dreimal um seinen Leib winden konnte. Denselben Herzog Erich bekamen die Stralsunder bei diesem Ausfall gefangen, und weil er sie so arg verhöhnt hatte, so banden sie ihn zur Schmach an seine eigene goldene Kette, und führten ihn so in die Stadt hinein. Allda hielten sie ihn drei Jahre lang gefangen, bis er sich mit 16,000 Mark feinen Silbers ranzionirte.&lt;br /&gt;
:Von diesem Gelde, von welchem indeß der Herzog Wartislav von Pommern und der Markgraf von Brandenburg einen Theil mitbekamen, und von der goldenen Kette des Herzogs Erich haben darauf die Stralsunder ihren Artushof erbauet, und zugleich ihr schönes Rathhaus, das noch jetzt, obgleich aus schlechten Fenstern sehend, eine Hauptzierde der alten Stadt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 248. 249.&lt;br /&gt;
:Gesterding, Pommersches Magazin, IV. S. 90-93.&lt;br /&gt;
:Altes und Neues Pommerland, von Christian Schöttchen, S. 155. 156.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der todte Rathsherr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1379 war in der Stadt Stralsund ein großer Aufruhr der Bürgerschaft gegen den Rath. Als dieser nämlich gemeinen Anliegens und Schulden halber von der Bürgerschaft Steuern forderte, so jagten ihn die Stralsunder aus der Stadt hinaus. Des Handels aber nahm sich Herzog Wartislav VI. an, und bezwang die Bürger und befahl ihnen, den Rath wieder einzusetzen. Unterdeß war einer von den Rathsherren, Namens Done, gestorben. Als daher nun der gesammte Rath in seinen Ehrenstand feierlich wieder eingesetzt wurde, da nahmen den todten Rathsherrn Done seine Freunde und setzten ihn in seinen Rathsstuhl, gleichwie sich die Lebenden hinsetzten, damit anzuzeigen, daß er ohne Recht und Ursache wäre vertrieben, und aller seiner Ehre wieder theilhaftig worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. 269.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Priesteraufruhr in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt Stralsund war in früheren Zeiten ein Gebrauch, daß, wenn eine Leiche aus dem Hause getragen wurde, dem Todten keine Vigilien durften gesungen, sondern diese nur heimlich im Hause mußten gesagt werden. Dieser Gebrauch hatte folgenden Grund: Im Jahre 1407 machte der Rath der Stadt Stralsund die Ordnung, daß die damals überaus großen Begräbnißkosten sollten ermäßigt werden, zu welchem Ende er denn auch neue kupferne Pfennige schlagen ließ, die wohl dreimal geringer waren als die alten. Als nun solche schlechte Pfennige häufig auf den Altar zum Opfer kamen, da wollte der oberste Pfarrherr, mit Namen Curt Bonov, so adligen Geblütes und ein Licentiatus und ein hochfahrender Mann war, dieselben nicht annehmen, und er beklagte sich wegen Schmälerung der geistlichen Gerechtsame bei dem Rathe. Es ward ihm aber zur Antwort, es stände ja in eines Jeden Gefallen, was und wieviel er geben wolle, und man müsse die Bürgerschaft mit den vielen Opfern nicht überhäufen. Darüber wurde der Zank sehr groß, bis der Kirchherr in seinem Hochmuth und Zorne aus der Stadt ritt, und denen von Stralsund entsagte, worauf er Viele aus seiner Freundschaft vom Adel aufbrachte, und damit am Tage Hieronymi des Jahres 1407 mit drei Fähnlein und dreihundert gerüsteten Pferden vor die Stadt zog. Diese umschloß er, und er verheerte mit Feuer und Schwert alle Dörfer und Höfe, die um die Stadt lagen, und was er an Bürgern draußen fand, dem hieb er Hände und Füße ab und ließ sie liegen. Und als er nichts mehr vor der Stadt zu thun sah, stieg er vom Pferde, und tanzte in voller Rüstung, den Sundischen zum Spotte.&lt;br /&gt;
:Als der Kirchherr also hausete, da stellten sich seine drei Unterpfarrer, die in der Stadt geblieben waren, auf den Markt und spotteten der Bürger, und sagten von dem Feuer, das man von allen Seiten aus den brennenden Dörfern und Höfen aufsteigen sah: Sehet, das sind die Seelenlichter, die Euch Euer Kirchherr anzündet; dazu müßt Ihr noch opfern! Darüber ergrimmte das Volk, und sie jagten die sämmtlichen Pfaffen der Stadt in ein Haus, pfählten dieses zu, und wollten sie darin verbrennen. Dem widersetzte sich aber der Rath, den Leuten mit weinenden Augen vorstellend, daß ja nicht alle diese Priester Schuld an dem Unglücke der Stadt hätten. Anfangs hörte darauf Niemand, in die Länge aber wirkte es so viel, daß sie nur die drei spottenden Unterpfarrer behielten, die andern aber, deren über hundert waren, los ließen. Jene drei schleppten sie auf den Markt, wo sie ein großes Feuer anmachten; in dieses warfen sie dieselben, und verbrannten sie zu weißer Asche, ausrufend: Zu Brand habt Ihr Lust gehabt, nun habt Ihr Brand bekommen!&lt;br /&gt;
:Für solchen Frevelmuth erging es den Sundischen sehr schlecht. Denn der Sache nahm sich der Bischof von Schwerin an; der bewirkte, daß der Papst zu Rom die Stadt Stralsund in den Bann that, in welchem sie zu ihrem großen Schaden über 7, oder wie Andere wollen, über 20 Jahre verblieben ist. Als sie sich endlich aus demselben auslöseten, mußten sie zur Strafe, nebst Erlegung einer großen Summe Geldes, ein neues Gewölbe in dem Dome zu Schwerin bauen, und daran schreiben lassen, daß sie das hätten bauen müssen um ihrer Missethaten willen. Und dann wurde ihnen zur Strafe angesetzt, daß zu ewigen Zeiten kein Bischof von Schwerin in der Stadt sollte Messe lesen, und daß keinem Todten die Vigilien sollten gesungen, sondern nur heimlich im Hause gesprochen werden, wie oben gesagt ist. Solche Strafe hat gedauert, bis daß Doctor Martin Luther eine andere Ordnung gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Kantzow, Pomerania, I. S. 439-444.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 274. 275.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Katzenritter zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war in früheren Zeiten in vielen Städten gebräuchlich, daß zu Fastnachten der Rath den Bürgern ein öffentliches Schauspiel zum Besten geben mußte. So gab zu einer Zeit, es war im Jahre 1414, der Rath der Stadt Stralsund seinen Bürgern auf Fastnacht ein gar ergötzliches Spiel, welches man das Katzenbeißen nannte. Es wurde nämlich an dem Pranger, der auf dem alten Markte, jetzt der Hauptmarkt, stand, eine Katze angebunden; mit dieser mußte sich ein Mensch, wie man sagt, ohne alle Wehr und Waffen, beißen und streiten, welchem Kampfe der gesammte Rath und Bürgerschaft zusahen, und vieles Ergötzen daran hatten. Da der Mensch zuletzt die Katze todt gebissen hatte, schlug ihn Herr Johann Külpen zum Katzenritter. Dieser Herr Johann Külpen war ein Bürgermeister zum Sunde, und selbst ein Ritter; der konnte selbst Zehnt aus seinem Hause wehrhaft reiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, herausgegeben von Mohnike und Zober, S. 177.&lt;br /&gt;
:Baltische Studien, dritter Jahrgang, erstes Heft, S. 231-234.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kampf der Blinden in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem Jahre nachher, als der Katzenritter die Katze todt gebissen, also im Jahre 1415, gab der Rath zu Stralsund der Bürgerschaft zu Fastnachten ein Schauspiel, welches fast noch ergötzlicher war, als jenes. Er ließ nämlich auf dem alten Markte alle Blinden aus der Stadt zusammenkommen. Die bekamen jeder eine Keule, und dann wurde ein Schwein in ihre Mitte gebracht, das sie mit den Keulen todtschlagen sollten. Rund um sie her waren Planken gezogen, daß ihnen das Schwein nicht entlaufen konnte. Da gab es denn einen gewaltigen, aber für das versammelte Volk sehr vergnüglichen Spektakel. Denn anstatt das Thier zu treffen, schlugen die blinden Menschen mit ihren Keulen auf einander los, daß sie Löcher und Beulen davontrugen. Anfangs ließen sie sich dadurch in ihrem Eifer nicht stören; auf die Dauer wurden sie aber doch zaghaftig, und nun fühlten sie zuerst vorsichtig mit der Keule hin, wo das Schwein stände, bevor sie zuschlugen. Da tödteten sie es denn zuletzt.&lt;br /&gt;
:Ein so lachendes Fastnachtsfest hatte man in Stralsund noch nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 8. 9.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Dänholm bei Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nahe bei der Stadt Stralsund, rechts wenn man von der Stadt nach Altefähr auf Rügen schifft, liegt ein kleines, lustiges Eiland, der Dänholm geheißen. Diesen Namen hat es vor ungefähr 500 Jahren erhalten. Damals waren zu einer Zeit die Dänen mit einer großen Anzahl von Schiffen des Nachts auf dieses Eiland gekommen, um von da aus unversehens die Stadt zu überfallen. Sie waren zwar von einigen Schiffern gesehen worden, und diese machten auch gleich dem Rath Anzeige von der Ankunft des Feindes. Allein die Stadt hatte zu damaliger Zeit kein einziges Schiff zu Hause, als nur die kleinen Fischerböte. Die muthigen Stralsunder verzagten darum aber nicht, sondern sprangen rasch in die kleinen Böte hinein, um dem Feinde zuvorzukommen, und ihn zu verjagen, ehe er noch die Stadt angegriffen hätte. Das hatten die Dänen nicht erwartet. Sie lagen ruhig auf der kleinen Insel und rathschlagten, wie sie am besten die Stadt überfallen möchten, da wurden sie auf einmal selbst überfallen. Allein sie wehrten sich doch tapfer, und weil sie große, wohlausgerüstete Fahrzeuge hatten, die Stralsunder aber nur in den kleinen Fischerböten waren, so mußten die Letzteren am Ende weichen, und sie flohen nach der Stadt zurück. An dem Wasser aber standen die Weiber und Kinder aus der Stadt, und wie die die Ihrigen fliehen sahen, da schalten sie dieselben, und schrieen sie zornig an, und ermahnten sie, sich besser zu wehren. Darüber schämten sich die Bürger denn, und sie sind wieder umgekehrt, und haben in ihrer Verzweiflung den Dänen so tapfer zugesetzt, daß kaum drei oder vier Schiffe davon gekommen sind. Von da an hat die Insel der Dänholm geheißen. Zum Andenken dieses Sieges wird noch alljährlich in Stralsund ein großes Fest gefeiert, an welchem die Bürger, festlich geschmückt, mit fliegenden Fahnen und unter freudigem Kanonendonner den Dänholm umschiffen. Es werden dazu aber nur Fischerboote genommen, weil diese den Sieg gewonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Karl Lappe, Pommerbuch, S. 23, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Landvogt Barnekow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Mitte des funfzehnten Jahrhunderts lebte in der Stadt Stralsund, welche sich gerade damals, wieder durch ihre Widersetzlichkeit gegen ihren Landesfürsten auszeichnete, ein Bürgermeister, Namens Otto Fuge, ein eben so unruhiger, als herrschsüchtiger und gewaltthätiger Mann. Die Stadt hatte, in Folge mannigfacher Unruhen, kaum dem Herzoge von Neuem gehuldigt, als er es schon wieder unternahm, sie gegen denselben aufzuwiegeln. Er schrieb zu dem Ende einen Landtag nach Stralsund aus, wozu er Abgeordnete aus den übrigen Städten und die Eingesessenen vom Adel des Landes entbot.&lt;br /&gt;
:Als der Herzog Wartislav IX. von diesem Landtage erfuhr, befahl er seinem Rathe, dem Landvogt auf Rügen, Raven Barnekow, sich nach Stralsund zu begeben, um das Betragen der zusammenberufenen Stände zu beobachten, und zu sehen, was Otto Fuge werde beschließen lassen. Die Versammlung der Abgeordneten fand statt auf dem offnen Markte, wo sich große Haufen von Menschen zusammengefunden hatten. Unter diesen war auch der Landvogt Barnekow. Als Alle beisammen waren, hielt der Bürgermeister eine Anrede an sie, und erklärte laut und vor mehr denn tausend Menschen den Herzog Wartislav für einen Landesverräther, dem man nicht ferner gehorchen könne.&lt;br /&gt;
:Da trat Raven Barnekow unerschrocken vor den Bürgermeister hin, und strafte ihn Lügen mit eben so lauter Stimme, indem er demselben vorwarf, daß er selbst ein Verräther sey an seinem Herrn und an seinem Lande.&lt;br /&gt;
:Der Bürgermeister gerieth durch eine solche kühne und öffentliche Beschimpfung in eine unbeschreibliche Wuth. Er ließ sofort den Landvogt sammt dessen Secretair und Notar in Haft nehmen, und klagte sie bei dem Gerichte der Stadt an als Spione und Verräther. Das Gericht, abhängig eben so sehr von dem strengen und mächtigen Bürgermeister, als von der Stimmung des aufgeregten Volkes, gab der Anklage Statt, und verurtheilte den Herzoglichen Landvogt, trotz aller seiner Protestationen, zu dem Tode durchs Rad. Der unglückliche Barnekow wurde darauf zuerst an ein Pferd gebunden und durch alle Straßen der Stadt geschleift. An jeder Straßenecke ließ der Bürgermeister ausrufen: Dieser sey ein Verräther der Stadt und sein Herr mit ihm! Dem widersprach aber jedesmal der Landvogt, indem er mit dem festen Muthe, der ihn bis zum letzten Augenblicke nicht verließ, entgegen erklärte: der Bürgermeister Otto Fuge sey ein Lügner und selbst der Verräther. Danach wurde er nebst seinem Secretär, welcher Heinricus hieß, und seinem Notar, Namens Wannemer, gerädert, und sein Leichnam wurde auf das Rad geflochten. Dies geschah im Jahre 1453. Seine Gebeine blieben mehrere Jahre auf dem Rade.&lt;br /&gt;
:Otto Fuge, nachdem er sich ganz von seinem Herrn losgesagt hatte, führte unterdeß ein höchst grausames und empörendes Regiment in der Stadt, so daß die Stralsunder es nicht ferner ertragen konnten und ihn, nach manchen Streitigkeiten, mit seinen Anhängern aus der Stadt vertrieben. Er entfloh nach Dänemark, wo er bis an seinen Tod ein unstätes und flüchtiges Leben hat führen müssen. Die Stadt unterwarf sich darauf wieder ihrem rechtmäßigen Herrn.&lt;br /&gt;
:Es wurden jetzt auch die Gebeine des hingerichteten Landvogts vom Rade abgenommen und nach Greifswald gebracht, wo sie in der St. Nicolaikirche beigesetzt wurden.&lt;br /&gt;
:So weit wird diese Geschichte von allen Pommerschen Chronisten und Geschichtschreibern übereinstimmend erzählt. Diesem hat die Sage durch den Mund des Volkes Folgendes hinzugesetzt:&lt;br /&gt;
:Nachdem die Stadt Stralsund sich dem Herzoge unterworfen hatte, machte dieser ihr auf Bitten der Söhne des Landvogts, zur Bedingung, daß die Gebeine des Hingerichteten durch die Bürger der Stadt von Stralsund nach Greifswald feierlich sollten getragen werden. Dabei soll er ihnen ferner befohlen haben, daß sie nur einmal, nämlich auf der Hälfte des Weges in dem Dorfe Rheinberg, stille halten durften. So ist es denn auch geschehen. Ueber sechshundert Stralsunder Bürger haben den Sarg mit den Gebeinen getragen; nur in Rheinberg haben sie sich ausruhen dürfen, dann haben sie weiter getragen in einem Zuge, bis an die Neuenkircher Brücke vor Greifswald. Hier haben andere Leichenträger den Sarg in Empfang genommen, und ihn mit großen Feierlichkeiten in die Nicolaikirche getragen. Dabei erzählt man sich, daß in demselben Augenblicke, als an der Neuenkircher Brücke der Sarg von der Bahre abgenommen ist, die Stralsunder noch die ganze Bahre mit blanken Gulden haben bedecken müssen, so viele deren aufgehäuft darauf haben liegen können. Auch das hatte ihnen der Herzog zur Bedingung gemacht. An den beiden Stellen, wo die Leiche in Rheinberg und vor der Neuenkircher Brücke niedergesetzt war, wurden zum Andenken Steine aufgerichtet. Diese sieht man dort noch; sie stehen dicht an der Chaussee von Greifswald nach Stralsund.&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Büttel und die grauen Mönche zu Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1516 starb zu Stralsund ein Büttel, Namens Matthias. Er war ein großer Mann mit einer absonderlich großen Nase, wie man unter vielen hundert Menschen kaum eine wiederfindet. Er war aber auch ein sehr gottesfürchtiger und frommer Mann, weshalb er ein gutes Gerücht unter den Bürgern hatte und mit ihnen zu Bier saß, und ihm Niemand etwas dagegen sagte. Als er zum Sterben kam, sandte er zu den Mönchen im grauen Kloster, um ihm die Beichte zu hören und die letzte Oelung zu geben. Es kam auch der Guardian des Klosters selbst zu ihm, benamet Johann Wrede, aus Lübeck gebürtig, und reichte ihm die Sacramente, worauf er am anderen Tage starb.&lt;br /&gt;
:Weil er nun Zeit seines Lebens ein so gottesfürchtiger Mann gewesen, und jedermann ihm zugethan war, so sollte er ein ehrliches Grab bekommen, ob es gleich der Büttel war. Allein dagegen wehrten sich die Geistlichen der Stadt; die drei Capellane der drei Stadtkirchspiele traten zusammen bei dem Offizial, Herrn Johann Tagge, und dieser befahl darauf, daß man die Leiche auf keinem geweiheten Kirchhofe begraben solle, damit der Büttel, so wie er im Leben mit den anderen Christen keine Gemeinschaft durch die Sacramente gehabt habe, so auch im Tode keine Gemeinschaft mit einem Christen haben solle. So wollten sie ihn nur auf ungeweihetem, offenem Felde begraben.&lt;br /&gt;
:Das that Vielen leid, die ihn gern in geweiheter Erde gesehen hätten. Sie wußten aber nicht, wie sie zu ihrem Wunsche gelangen sollten. Da kamen auf einmal des Nachmittags um zwei Uhr zur Vesper die grauen Mönche in die Büttelei. Sie kamen mit allen ihren Brüdern, und zogen ihm eine graue Kappe an, so wie sie selbst trugen, und holten ihn also nach ihrem Kloster. Sie sangen ihm vor und trugen ein Kreuz vor ihm her, wie bei jeder anderen christlichen Leiche. Vier Laienbrüder trugen ihn, und viel Volks folgte. Also trugen sie ihn in ihren Kreuzgang, allda begruben sie ihn, wie Einen von ihren Brüdern. So vermessen waren damals die grauen Mönche. Nach dem Verbote des Offizials fragten sie nichts, und sie erwiderten darauf: Wer ihr Kleid anziehe, der werde selig und nicht verdammt, das habe Franziscus von Gott gewonnen; - »vam Duvel, wert se menen,« setzt der evangelische Chronikant hinzu, dem diese Sage entnommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vergleiche Stralsundische Chroniken, von Mohnike und Zober, S. 221. 222.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel in der Nicolaikirche in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1528 lebte zu Stralsund eine Magd, so vom bösen Geiste besessen war. Sie war bisher immer eine stille und ordentliche Person gewesen; auf einmal aber, da sie eines Tages in der Küchen Kessel und Grapen von der Wand nehmen wollte, selbige zu scheuern, warf sie die herab auf die Erde, sah sehr gräulich, und rief mit lauter Stimme: Ich will heraus! Man vermerkte darauf die Gelegenheit, daß sie vom Teufel besessen wäre. Ihre Mutter nahm sie derohalben zu sich, und sie wurde etliche Male auf einem Schlitten in die St. Nicolauskirche geführt, den bösen Geist von ihr auszutreiben. Wann die Predigt beendigt war, ward er beschworen. Da befand es sich denn aus seiner Bekenntniß, daß die Mutter der Magd einmal auf dem Markte einen frischen sauren Käse gekauft, den sie in den Schrank gesetzt hatte. Die Magd war in Abwesenheit ihrer Mutter an den Schrank gekommen, und hatte von dem Käse ein gut Theil gegessen. Als nun nachher die Mutter das gesehen, hat sie demjenigen, der bei dem Käse gewesen, den bösen Geist in den Leib geflucht. Von Stund&#039; an hat dieser in der Magd hausgehalten.&lt;br /&gt;
:Nun war es sonderbar, daß die Magd seither zum heiligen Abendmahl gegangen war. Als man den Teufel hierüber befragte, hat er zur Antwort gegeben: Es liege wohl manchmal ein Schalk unter der Brücke und lasse einen frommen Mann über sich hingehen; während die Magd das Abendmahl genossen, habe er ihr unter der Zungen gesessen.&lt;br /&gt;
:Selbiger böser Geist konnte lange Zeit nicht aus der Magd herausgebannt werden. Denn obzwar er viel von dem Prediger beschworen wurde, auch männiglich in der Kirche auf die Knie gefallen und fleißig und andächtig gebetet, so hat er doch mit dem Austreiben nichts als Spott und Kurzweil getrieben. So hat er oft gesagt: Ja, er wolle weichen, er müsse auch wohl räumen; aber er hat allerlei gefordert ihm zu erlauben, daß er es mitnehmen dürfe; wann ihm dann nun das Eine abgeschlagen wurde, so hatte er gleich das Andere bei der Hand. Es stand Einer in der Kirchen, der den Hut aufbehalten hatte; da forderte er von dem Prediger, daß er den Hut dem Menschen vom Kopfe nehmen und mit sich führen dürfe. Aber der Prediger trug mit Recht Sorge, wenn er ihm den Hut gestattet, so hätten mit dem Hute auch Haut und Haar davongehen müssen. Letztlich aber, als er vermerkte, daß seine Zeit verflossen, und unser Herr Gott das Gebet der Leute gnädiglich erhöret, forderte er spöttisch eine Scheibe aus dem Fenster über der Thurmuhr. Die wurde ihm verstattet, und nun sah man alsbald, wie mit einem großen Klange die Raute sich aus dem Fenster gelöset, und mit dem Teufel davon geflogen ist. Nach der Zeit hat man nichts Böses weiter bei der Magd verspüret, welche auf einem Dorfe einen Mann bekommen, von dem sie viele Kinder gezeuget.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gastrow Lebensbeschreibung, Th. I. S. 71-74.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 111&lt;br /&gt;
  	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Blutregen in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 16ten Junius des Jahres 1597 fiel in und bei der Stadt Stralsund über Nacht ein starker Blutregen. Man fand am anderen Morgen, besonders in etlichen Gärten vor dem Frankenthore, die Bäume, Kräuter, Laub und Gras mit dicken Blutstropfen bedeckt, und da wo kein Gras gestanden, die Erde mit Blut besprengt und gefärbt. Auch ein Bettkissen, welches über Nacht in einem Garten liegen geblieben war, fand man voller Blutstropfen, und als man die auswaschen wollte, zertheilten sie sich in kleine Kreuze, so aus dem Zeuge nicht herausgingen. Das Merkwürdigste aber war, daß die Fischer aus dem Grunde des Wassers Steine heraufzogen, auf denen Blutstropfen waren, die also nicht einmal von dem Wasser, darin sie gelegen, hatten können abgespült werden.&lt;br /&gt;
:Am 3. Juli desselben Jahres regnete es abermal Blut in Stralsund.&lt;br /&gt;
Zum Glück hat man keine Bedeutung dieser schrecklichen Zeichen verspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. IV. S. 98.&lt;br /&gt;
:Wahrhafftige erschreckliche newe Zeitung und Geschichte, so sich ausser und in der Stadt Stralsundt dieses jetztlauffendenden 97. Jahres der minderzall zugetragen und begeben. Als das es zu unterschiedlichen malen Blut und Schwefel geregnet, auch Fewer vom Himmel auff St. Marien Kirche daselbst gefallen etc. :Gryphißwaldt, gedruckt durch Augustin Ferber, Anno M.D.XCVII.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 112&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stralsunder Ratskutscher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im 16. Jahrhundert war es üblich,daß sich die Bürgermeister, unter deren Leitung die Bauausführungen am Rathaus standen an diesem Gebäude mit ihren Wappen verewigten. &lt;br /&gt;
:In der Zeit leistete sich die Stadt eigene Kutscher. &lt;br /&gt;
:Ein solcher Stadtkutscher beförderte eines Tages einen Ratsherrn zum deutschen Kaiser nach Wien. Dort angekommen, hatte er genug Zeit, die Stadt besser kennen zu lernen. &lt;br /&gt;
:Er beobachete wie ARtillerisen sich umsonst bemühten, mit 18 Pferden ein Geschütz direkt auf den Berg hinauf zu befördern. &lt;br /&gt;
:Er schloß eine Wette ab, das er es mit seinen vier Pferden schaffen würde. &lt;br /&gt;
:Dies gelang ihm, indem er auf der einen Seite des Geschützwagens ein kleineres Rad aufzog und das Geschütz in Windungen um den Berg herumzog. &lt;br /&gt;
:Die Wette war gewonnen. &lt;br /&gt;
:Diese Geschichte sprach sich bis zum Kaiser herum, der den Stadtkutscher zum kaiserlichen Leibkutscher ernennen wollte. &lt;br /&gt;
:Der jedoch lehnte mit der Begründung ab, lieber 24 als nur einem Herrn zu dienen. &lt;br /&gt;
:Ein einzelner Dienstherr könne eben schneller entlassen als viele. &lt;br /&gt;
:Zur Erinnerung an den Stadtkutscher wurde nun dessen vom Kaiser verliehenes Wappen, der Pferdekopf mit dem goldenen Geschirr im Rathausdurchgang angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===WEH ÜBER POMMERLAND!===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im Jahre 1624, da ward in Lüften eine seltsame Stimme gehört, die rief: Weh! weh über Pommerland! Weissagende Vögel erschienen, schneeweiß, von Farbe, nicht größer wie Schwalben, und wurden von mehreren Leuten gesehen und gehört. So vernahm eines Leinewebers Frau auf dem Wege von Kolbatz nach Selov eine warnende Vogelstimme. Und das Weh über Pommerland hat nicht auf sich warten lassen, der bereits damals entbrannte Dreißigjährige Krieg brachte des Wehs genug und mehr als zuviel. Mit hunderttausend Mann zog Wallenstein nach Stralsund und schwur, er wolle und müsse diese Stadt und Festung gewinnen, und wenn sie mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Und obschon er sie damals nicht gewann, so ward doch das Land ringsumher verderbt in Grund und Boden, und späterhin, im Jahre 1678, wurde Stralsund in einem andern Kriege innerhalb achtzehn Stunden durch Bomben entzündet, eingeäschert und erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wallensteins Weinglas===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Friedländer, nachdem er mit seinen großen Heeren das ganze nördliche Deutschland überzogen hatte, und das Glück ihm überall günstig gewesen war, faßte, wie männiglich bekannt, in seinem Uebermuthe den Plan, sich an der Ostsee ein eignes Reich zu stiften, in welchem er, unabhängig von Kaiser und Reich, als König regieren wollte. Dazu war ihm ganz besonders daran gelegen, die mächtige und reiche Stadt Stralsund zu besitzen. Er verlangte daher zuerst hinterlistiger Weise von der Stadt, daß sie Soldaten von ihm einnehmen solle. Das verweigerten die Stralsunder, und der Herzog zog nun mit einer großen Kriegesmacht vor die Stadt, um sie mit Gewalt einzunehmen. Er schwur in seinem Zorne, daß von der Stadt Stralsund nichts übrig bleiben solle, und wenn es ihm auch hunderttausend Mann und sein eignes Leben kosten solle, und er müsse sie haben, wenn sie auch mit Ketten an den Himmel geschlossen wäre. Mit solchen Schwüren kam er am 27. Juni 1628 vor der Stadt an. Er legte sein Hauptquartier in das Hainholz, und ließ noch denselben Tag Sturm laufen. Allein die Stralsunder hatten Hülfe von den Dänen und Schweden bekommen, und wehrten sich so tapfer, daß die Kaiserlichen nichts ausrichten konnten. Auf einen Tag verloren sie 500 Mann, und auf einen andern sogar 1500. Da wurde der Herzog immer zorniger, und er verschwor sich, daß er den König von Schweden mit Ruthen aus dem deutschen Reiche jagen wolle, und wenn er die Stadt bekomme, so wolle er des Kindes im Mutterleibe nicht schonen.&lt;br /&gt;
:In solchen Schwüren saß er eines Tages in seinem Gezelte, welches im Hainholze unter einer Eiche errichtet war. Um ihn saßen seine Generale und Offiziere, und er hatte gerade ein Glas mit Wein in der Hand, und wollte dasselbe zum Munde führen; da kam auf einmal eine Paßkugel aus der Stadt, die das Glas traf, und es ihm vor dem Munde in tausend Stücke zerschlug. Das ist ihm ein Zeichen gewesen, daß er hier solle zu Schanden werden, und daß er gegen Stralsund seine Drohungen nicht ausführen könne. Er brach daher sein Lager straks auf, und zog nach Mecklenburg zurück, nachdem er 12,000 Mann vor der Stadt verloren hatte.&lt;br /&gt;
:Die Eiche, unter welcher das Zelt des Herzogs gestanden, und unter welchem ihm Jenes passirt, steht noch, und es liegt jetzt zum Andenken der Begebenheit ein Stein an der Stelle. Auf diesem wird alljährlich am 24. Julius, als an welchem Tage der Friedländer abzog, und die Stralsunder das Wallensteinsfest feiern, lustig und fröhlich von den jungen Bürgern und Jungfrauen der Stadt getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:K. Lappe, Pommerbuch, S. 39 bis 41, und mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Teufel auf dem Tanzboden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es hatte sich seit langen Zeiten der Teufel in leibhafter Gestalt auf der Erde nicht wieder sehen lassen; die Leute sagen, weil er desto mehr unter anderen Gestalten umhergehe. Vor einigen Tagen hat man ihn aber doch wieder einmal ordentlich als Teufel erblickt. Es war nämlich vor einigen Wochen, im März des Jahres 1839, als ein Bauernmädchen, die des Morgens zum heiligen Abendmahle gewesen war, desselbigen Abends auf einen Tanzboden in der Nähe von Stralsund ging, und dort anfing zu tanzen, ohne der heiligen Handlung vom Morgen her noch eingedenk zu seyn. Da kam auf einmal ein Fremder zu ihr, der sie zum Tanz aufforderte, und wie sie dem zusagte und mit ihm tanzte, da konnte sie nicht wieder zum Aufhören kommen; denn der Fremde riß sie mit sich herum, daß ihr das Hören und Sehen verging, und ihr zuletzt das Blut aus Mund und Nase stürzte. Die Musikanten am Spieltische hatten schon lange bemerkt, daß es mit dem unheimlichen Tänzer nicht richtig sey, denn sie sahen deutlich den Pferdefuß, mit dem er herumsprang. Aber sie wagten vor Angst nichts zu sagen. Als jedoch das Mädchen am Ende todt hinfiel, und nun auf einmal der Tänzer ohne alle Spur verschwunden war, da erkannten Alle, daß sie den Teufel, der sich sein Opfer geholt, einmal wieder in seiner leibhaften Gestalt mit dem Pferdefuße gesehen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vgl. Stralsunder Sundine v. 3. April 1839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Pathengeschenk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gegend von Stralsund lebte einstmals eine fromme Frau. Als die eines Abends gerade in der Postille las, klopfte es an ihre Thür, und es trat ein ganz kleines Fräuchen herein. Das war eine Kindtaufbitterin der Unterirdischen, und ladete die fromme Frau zur Kindtaufe ein. Diese erstaunte zwar darüber, sagte aber endlich zu, und das fremde Weiblein versprach darauf, sie abzuholen. Nach ein paar Tagen kam die Unterirdische wieder und holte die Frau ab. Sie führte diese aber nicht aus dem Hause, sondern durch die Hofthüre in ihren eigenen Kuhstall, und dort ging sie mit ihr eine Treppe hinab, welche die Frau vorher noch nie gesehen hatte. So kamen sie in ein schönes Gemach, wo viele Unterirdische waren, und die Kindtaufe gehalten wurde. Als diese vorbei war, gaben alle die unterirdischen Frauen der Kindbetterin ein Pathengeld. Daran hatte die fromme Frau aber nicht gedacht, und sie hatte nichts bei sich. Sie wollte sich darüber sehr entschuldigen, aber die Unterirdischen sagten ihr, das schade nichts; sie baten sie dagegen, daß sie doch den Kuhstall verlegen möge, indem die Jauche ihnen gerade auf ihren Tisch komme. Das versprach die Frau, und sie waren darüber sehr froh. Die Frau hat auch ihr Versprechen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mündlich.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die arme reiche Frau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor vielen Jahren lebte in der Stadt Stralsund ein Kaufmann und Rathsverwandter, Namens Wolf Wolflamm. Derselbe war so reich, daß man seines Gleichen an der See nicht gefunden hat. Aber er war auch hochmüthig und verschwenderisch, also daß er eine Schaubank von Silber hielt, und an seinem Brauttage von seinem Hause bis zur Kirche das feinste englische Tuch auf die Straße legen ließ, und darauf zur Kirche ging. Besonders aber hat sein Weib sich herlich gehalten, und weit mehr als ihrem Stande gemäß. Dafür traf sie der Zorn des Himmels. Denn nachdem ihr Mann Wolf Wolflamm in seinem Reichthum gar zu übermüthig und trotzig geworden und deshalben in einem Streit von Einem von Zaum auf dem Kirchhofe zu Bergen in Rügen erschlagen war, wurde sie so zerrsam und liederlich und ergab sich aller Art der Verschwendung und Völlerei, daß sie Alles durchbrachte, bis auf eine silberne Schale. Diese hat sie nicht verkaufen wollen, damit sie doch etwas von ihrem vorigen Glanze und Vermögen behielte. Mit dieser Schale hat sie zuletzt müssen betteln gehen, bis sie in dem größten Elend und Armuth verstarb. Bei dem Betteln hat sie die Worte im Gebrauch gehabt: Man solle der armen reichen Frau doch um Gotteswillen ein Stück Brod geben. Darum hat sie solchen Namen erhalten. Sie soll gewohnt haben bei dem alten Markte, in dem Hause, da vor vielen Jahren noch der gemalte Gang an das Haus gebaut war. Man sagt auch von ihr, daß sie nur das feinste und weichste Rigaische Flachs auf dem heimlichen Gemache gebraucht habe. Wie sie nun in ihr großes Elend gerathen war, da hat sie einstmals ihre frühere Dienstmagd um Gotteswillen angerufen, sie möge ihr Leinentuch zu einem Hemde schenken, indem sie ein solches nicht mehr auf dem Leibe gehabt. Die Magd hat ihr dasselbe auch gebracht, dabei aber gesagt: Sehet Frau, das Garn, davon dieses Leinen gemacht, habe ich von dem Flachs aufgehoben, das Ihr so sündhaft auf dem Gemache zu brauchen pflegtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Th. Kantzow, Pomerania, I. S. 451.&lt;br /&gt;
:Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 276.&lt;br /&gt;
:Cramer, Gr. Pomm. Kirch. Chron. II. S. 82.&lt;br /&gt;
:Sastrow Lebensbeschreibung, I. S. 104.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Straßenbeleuchtung in Stralsund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straßen der Stadt Stralsund, die doch zum großen Theil finster und enge genug sind, wurden in früheren Zeiten auch an den dunkelsten Abenden nicht erleuchtet, und das Schlimmste war, daß die Leute, wenn sie des Abends ausgingen, auch nicht einmal Laternen mitnahmen. Solches Unwesen wollte der Prinz von Hessenstein, als derselbe General-Gouverneur von Stralsund geworden war, nicht ferner dulden. In Gutem konnte er nichts ausrichten; er befahl daher, daß Jeder, der nach Sonnenuntergange auf die Straße gehe, eine Laterne bei sich tragen solle, wenn es auch heller Mondschein sey; wer dem Befehle zuwider handele, solle auf die Wache gebracht werden. Die Stralsunder wollen aber schon seit uralten Zeiten sich nur von ihrem Rathe befehlen lassen, und weil der General sich an diesen nicht gewandt hatte, so war der Erfolg, daß zwar alle Leute mit Laternen gingen, aber kein Licht darin hatten. Nun befahl der General, man solle mit Laternen gehen, und auch ein Licht darin haben. Auch dies geschah pünktlich, aber es hatte Keiner das Licht angezündet. Der erzürnte Fürst befahl darauf, daß man auch das Licht in der Laterne anzünden solle. Aber jetzt trugen die Leute ihre Laternen unter den Mänteln, oder sie steckten Lichterchen an, so klein, wie Johanniswürmchen, oder sie trieben sonst allerlei Spott, bis sich zuletzt der Rath ins Mittel legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zöllners Reise durch Pommern und Rügen, S. 192. 193.&lt;br /&gt;
:Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Apolonia Stralsund Nikolai.jpg|200px|rechts|thumb| Apollonia mit Zange und Zahn in der Nikolaikirche Stralsund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Apollonia und der Apollonienmarkt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von Herkunft, Leben und Tod der hl. Apollonia von Alexandria gibt es verschiedene Versionen; alle aber sind sich darin einig, daß sie im 3. Jahrhundert das Martyrium erlitt, im Verlaufe dessen ihr alle Zähne ausgerissen oder ausgeschlagen wurden. Das hat sie zur Patronin aller an Zahnschmerzen Leidenden und der Zahnärzte gemacht. Bilder und Statuen der hl. Apollonia zeigen eine Zange, die meist auch noch einen Zahn hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:9. Februar Apollonientag&lt;br /&gt;
:Pommersche Bauernregel&lt;br /&gt;
:Ist&#039;s an Apollonia feucht,der Winter sehr spät entweicht.&lt;br /&gt;
:Februar-Tau bringt Nachtfrost im Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Appollonia Heilsbronn Münster - 11000 Jungfrauen-Altar 02(1).jpg |250px|rechts|thumb|Das Martyrium der heiligen ApolloniaAusschnitt Jungfrauen-Altar im Heilsbronner Münster Autor: Wolfgang Sauber]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Plattdütsch Riemels ut Stralsund==&lt;br /&gt;
;De Meßfuhr&lt;br /&gt;
:Nah Stralsund kem eis´n Reisender ut Berlin.&lt;br /&gt;
:Nu sünd dei Berliner an sick all backsig un de reisenden Koplüd hebben dei Grotnäsigkeit noch extra in Pacht nahmen.&lt;br /&gt;
:So ok in dissen Fall, hei wull nah den Artus-Hoff an´n ollen Markt, da wur de Hiringsbänniger upstäds sik doröwer uphöll, dat an´n Bahnhoff keen Autos wiren un dat hei nu mit ´ne Kutsch führen süll.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Na&amp;quot;, säd hei toletzt un in Brass, to´n Droschkenkutscher, &amp;quot;dann muß ich eben mit ´ner Mistfuhre vorlieb nehmen!&amp;quot; un dormit steeg hei in´n Wagen rinner.&lt;br /&gt;
:Dei Kutscher nehm nu in Rauh sin Pierd dei Deck af, leggt sei tosamen un up´n Kutschbuck, klabastert sachting sülwst rup un bliwt dor baben sitten, ahn dat hei´n Wurd seggt.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Heda Kutscher!&amp;quot; schriegt dor de Fohrgast luud: &amp;quot;Wat soll denn dat heißen?! Warum fahren Sie denn mit ihrer ollen Kracke nich los?2&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Je Herr&amp;quot; wir dei Antwurd, &amp;quot;Sei hwebben mi ja noch gornich seggt, wur ick de Meßfuhr afladen sall.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Nach Otto Walter aus &amp;quot;Dor lach ik öwer&amp;quot; 1927)&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Plattdeutsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Stralsunder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
:per Mail:  windfluechterMV@gmail.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Greifswald_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154799</id>
		<title>Greifswald - Fortlaufende Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Greifswald_-_Fortlaufende_Ortschronik&amp;diff=154799"/>
		<updated>2026-08-17T07:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Hansestadt Greifswald&lt;br /&gt;
 | zeit = &lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2024&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Hansestadt Greifswald&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}==Die Geschichte der Stadt Greifswald (Chronologie)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===... im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)===&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1818 Greifswald Einwohner.jpg|thumb|200px|rechts|1818 Einwohner Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kloster Eldena==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Eldena_(Vorpommern) Kloster Eldena bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aufnahmen 2001, 2007 und 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 0.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 7.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald Eldena 1.JPG|2007&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald Eldena 2.JPG|2007&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald Eldena 3.JPG|2007&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 8 2013.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 9 2013.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:Eldena 10 2013.JPG|2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kloster des Monats Juni 2026 - Klosterruine Eldena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/kloster-des-monats-juni-klosterruine-eldena/ Kloster des Monats 2026]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienkirche Greifswald==&lt;br /&gt;
;Tag des Denkmals 1998 - Turmbesteigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1998 Greifswald von Marienkirche 1.jpg|1998 Greifswald von Marienkirche&lt;br /&gt;
Datei:1998 Greifswald von Marienkirche 2.jpg|1998 Greifswald von Marienkirche&lt;br /&gt;
Datei:1998 Greifswald von Marienkirche 3.jpg|1998 Greifswald von Marienkirche&lt;br /&gt;
Datei:1998 Marienkirche Glocke.jpg|1998 Marienkirche Glocke&lt;br /&gt;
Datei:1998 Marienkirche Greifswald Glockenstuhl.jpg|1998 Marienkirche Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:1998 Marienkirche Greifswald Transportrad.jpg|1998 Marienkirche Transportrad&lt;br /&gt;
Datei:1998 Marienkirche Greifswald.jpg|1998 Marienkirche Greifswald&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Nikolai==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald CDF Kirche Fenster 1.jpg|2024 neue Fenster 1&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald CDF Kirche Fenster 2.jpg|2024 neue Fenster 2&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald St Nikolai Kapelle 2024.jpg|2024 Kapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medigreif GmbH==&lt;br /&gt;
;2026 27. Juni  Ostsezeitung von Alexander Loew&lt;br /&gt;
:;Hotel, Schule, Klinik: Medigreif-Chef will noch drei Groß-Projekte umsetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswald/Heringsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast zehn Hektar groß ist das Gelände der Medigreif GmbH in Greifswald. Herzstück der Anlage sind die Parkklinik, eine der fünf Reha-Einrichtungen des Unternehmens, die Seniorenresidenz und der Bildungscampus mit Berufsfachschule, Gymnasium und Internat. Etliche Arztpraxen sind auch Mieter am Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde das Areal an der Pappelallee vor dem Zweiten Weltkrieg als Lazarett der Luftwaffe. Und heute kennt sich hier niemand so gut aus wie Prof. Dr. Dietmar Enderlein (83). Er war schon der Chef, als am Standort zu DDR-Zeiten die militärmedizinische Sektion an der Universität Greifswald untergebracht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enderlein kaufte die komplette Liegenschaft nach der Wende und schuf dort ein Gesundheitsimperium. Das Büro des Professors befindet sich in einem Außenflügel der Anlage. „Es sollte nur ein Provisorium während eines Umbaus sein. Aber letztlich war es praktisch, hierzubleiben“, sagt der Medigreif-Chef. Ein Gespräch über die Gesundheitsbranche und die nächsten Ziele des Unternehmens mit 600 Mitarbeitern beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Herr Professor, der Gesundheitssektor steht unter Spardruck. Wie kommt die Medigreif-Gruppe damit zurecht?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Dietmar Enderlein: Deutlich besser, als man vielleicht erwartet. Unsere Bilanzen sind hervorragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie schaffen Sie das in der aktuellen Situation – trotz Sparmaßnahmen der Krankenkassen oder allgemein steigender Personal- und Betriebskosten?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir gut wirtschaften. Wir haben keinen Sanierungsstau, sind im Gesundheits- und auch im Bildungssektor breit aufgestellt. In unseren Rehakliniken stellen wir modernste Technik bereit. Wir haben auch keine Probleme mit Fachkräften, weil wir sie selbst ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;In Ihrer Berufsfachschule ...&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… die wir jetzt noch vergrößern. Es entsteht ein Erweiterungsbau für 4,5 Millionen Euro, der uns erlaubt, in der Nachwuchsentwicklung weiter zu wachsen. Wir können damit künftig zum Beispiel noch mehr Physio- und Ergotherapeuten ausbilden. Schon jetzt haben wir 1100 Schüler, die in mittleren medizinischen Berufen ausgebildet werden. Das ist ein großes Reservoir für uns, um Stellen zu besetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Auch in Spitzenpositionen konnten Sie in jüngerer Vergangenheit spektakuläre Neuzugänge verpflichten.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir sind sehr froh, dass wir zum Beispiel Dr. Stefan Rudolph (ehemaliger Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, d. Red.) gewinnen konnten, der sich um das Management unserer drei Rehakliniken in Heringsdorf auf Usedom kümmert. Mit Prof. Peter Hinz haben wir einen Spitzenchirurgen von der Uni-Medizin für unsere Greifswalder Klinik bekommen. Es ist mir sehr wichtig, an Schlüsselpositionen gute Leute zu haben, zumal ich nicht mehr ewig als Vorstandsvorsitzender arbeiten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie lange wollen Sie es machen?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich 85 bin. Für diese zwei Jahre habe ich mir drei große Ziele vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Welche?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Neubau für unsere Berufsschule in Greifswald ist das vor allem die Eröffnung unseres Ayurveda-Hotels in Bansin im Spätherbst, wo Gäste ihre Selbstheilungskräfte aktivieren werden. Ein drittes Vorhaben, das ich noch umsetzen möchte, ist der Aufbau einer Verbundbehandlung, für die wir Angebote aus zwei Kliniken zusammenführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Worum geht es bei dem Projekt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir möchten eine Struktur aufbauen, in der wir uns um die Therapie von psychosomatischen Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen in Familien kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Planen Sie dafür auch einen Neubau?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, wir möchten das innerhalb einer unserer drei Rehakliniken auf Usedom organisieren, indem wir dort eine neue Einheit, organisatorisch fast wie eine neue Klinik, schaffen. Psychosomatische Erkrankungen sind ein Problem unserer Zeit, da viele Menschen nicht mehr zur Ruhe kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Was ist mit Ihren Plänen geworden für einen großen Wohn- und Gesundheitspark in Heringsdorf, den die Gemeinde nach langem Anlauf ablehnte?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für mich durch. Ich weiß bis heute nicht, warum sie sich dagegen entschieden haben. Heringsdorf und die ganze Insel hätten nur Vorteile gehabt, von dem Ärztehaus und den vielen Wohnungen, die entstanden wären. Noch läuft meine Schadensersatzklage vor dem Oberverwaltungsgericht über 1,2 Millionen Euro, da wir bereits viel investiert hatten. Das Gelände gehört immer noch uns. Vielleicht werden wir einen Teil davon zum Parkplatz machen – und dann weitersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind als konsequent bekannt. Zum Beispiel gilt an jedem Medigreif-Standort Rauch- und Alkoholverbot. Wer das nicht beachtet, fliegt raus. Warum diese Regel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das für mich große Geißeln der Menschheit sind. Krankheiten, die damit in Zusammenhang stehen, kosten das Gesundheitssystem Milliarden. Rauchen wird aber nicht verboten, weil es dem Staat auch Milliarden an Steuereinnahmen bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wenn Sie nun konkret das Ende Ihrer Berufslaufbahn benennen, wie denken Sie dann heute über die Anfänge?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren kurios. Vor allem der Start für Medigreif nach der Wende. Da ich das Ende der DDR und der militärmedizinischen Sektion kommen sah, habe ich früh überlegt, was aus dem Standort werden könnte, und meine Privatisierungspläne entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dann in den Tagen nach der Deutschen Einheit persönlich zum damaligen Finanzminister Theo Waigel nach Bonn gefahren, um ein Kaufangebot für das Gelände zu machen. Der Bund wollte zunächst 30 Millionen D Mark – was für mich unmöglich war –, dann 15 Millionen D-Mark. Bei der dritten Schätzung von elf Millionen D-Mark habe ich mit pochendem Herzen zugegriffen, einen Kredit aufgenommen – und die Erfolgsgeschichte begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv der Nordkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Freitag, 6. Oktober 2023 Nordkirche eröffnet Archivstelle in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 10. Oktober 2023 kann das Archivgut der früheren Pommerschen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Evangelischen Kirche&#039;&#039;&#039; in einer neu eingerichteten Außenstelle in Greifswald&lt;br /&gt;
eingesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenstelle im Haus Karl-Marx-Platz 16 werde&lt;br /&gt;
grundsätzlich zweimal pro Monat jeweils dienstags von 10 bis 17 Uhr und&lt;br /&gt;
mittwochs von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein, teilte ein Sprecher der Nordkirche mit.&lt;br /&gt;
Die genauen Termine stünden unter nordkirche.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Archiv der einstigen Pommerschen Kirche umfasst zum allergrößten Teil&lt;br /&gt;
Unterlagen ab 1945. Insgesamt sind rund 6500 Akten verzeichnet, allein 5600&lt;br /&gt;
zum Konsistorium. Das gewünschte Archivmaterial wird online oder per Anfrage&lt;br /&gt;
ausgewählt, anschließend online ein Lesetermin in der Außenstelle vereinbart.&lt;br /&gt;
Die Akten können in der Außenstelle Greifswald nur in Papierform genutzt&lt;br /&gt;
werden. Sie werden je nach Bestellung von Schwerin nach Greifswald verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Juden in Greifswald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.juden-in-mecklenburg.de/ Juden in Mecklenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifswald Juden 1.jpg|mit App durch Greifswald 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifswald Juden 2.jpg|mit App durch Greifswald 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. März  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
;Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der älteste jüdische Friedhof Vorpommerns&#039;&#039;&#039; ist Gegenstand eines Buches, das am 24. März im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald vorgestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In „Der Friedhof von Niederhof“, so sein Titel, sind erstmals die erhaltenen Grabsteine und ihre Inschriften erfasst, übersetzt und kommentiert. Ergänzt werden sie durch Biografien der bestatteten Personen. Eine Quellenedition von Dokumenten zur Geschichte des Friedhofs komplettiert den Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorangestellt wird eine historische Einordnung des jüdischen Friedhofs von Niederhof. Ab 1757 zog eine kleine Gruppe von Juden ins schwedisch-pommersche Stralsund. Das war der Ausgangspunkt für die späteren jüdischen Ansiedlungen in den schwedisch-pommerschen Städten. Der Friedhof wurde bis 1850 genutzt und überdauerte die Zeit des Nationalsozialismus. &#039;&#039;&#039;Er gehört zu den ältesten noch existierenden jüdischen Friedhöfen an der südlichen Ostseeküste.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler in Greifswald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Caspar David Friedrich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_David_Friedrich Caspar David Friedrich bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen#Künstler der Insel Rügen|Künstler Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Denkmal in Greifswald - eigene Fotos 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Greifswald 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald CDF 2015.JPG|2015 &lt;br /&gt;
Datei:2010 Greifswald 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2010 Greifswald 1.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freimaurer in Greifswald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  25.April  Ostseezeitung von Florian Hoese&lt;br /&gt;
:;Im Tempel der Freimaurer - Rituale sind streng geheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sagenumwobene Bund ist auch in Greifswald aktiv / An diesem Samstag (25.04.2026) können sich Besucher die Loge ansehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der abgedunkelte Raum ist in Weiß und Gold gehalten. Die Möbel sind mit einem edlen, dunkelblauen Stoff überzogen. An der Stirnseite steht der große Stuhl des „Meisters“. Die Bänke der „Brüder“ ragen ein Stück aus der Wand hervor. Ein bisschen wirkt es hier wie im Innern eines Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich handelt es sich um den Tempel der Greifswalder Freimaurer. Was viele nicht wissen: Der jahrhundertealte ethische Bund ist auch in der Hansestadt vertreten – mit 18 Mitgliedern. Die Loge, das „Heiligste“ der Freimaurer, ist in einem unscheinbaren Flachbau im Gewerbegebiet Gorzberg untergebracht, auch wenn der Greifswalder Bund mit historischem Bezug zur Klosterruine „Eldena“ heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise darf in den Tempel außer den Freimaurern niemand rein, betont der Chef der Greifswalder Loge, Bernd Gusko. Am Samstag (25. April) ist aber alles anders: Dann öffnen die Freimaurer ihre Türen, um neue Mitglieder zu gewinnen und in der Stadt bekannter zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernd Gusko kommt in der Loge eine besondere Rolle zu. „Seit drei Jahren bin ich hier der Meister“, verdeutlicht der 69-Jährige. „Ich bin damit der erste, der den Tempel betritt, doch was ich dort tue, weiß niemand.“&lt;br /&gt;
Die Rituale der Freimaurer sind das größte Geheimnis der weltweiten Organisation. Sie sind zwar kein Geheimbund, gelten aber als sagenumwobener „Bund mit Geheimnissen“, der weltweit agiert. Gegründet wurde die Organisation 1717 in England, um für humanitäre Werte einzutreten. Heute gelten sie als weltumspannende Organisation, die auf Werten wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz fußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der Wiege der Gemeinschaft alles pompös und glamourös wirkt, wie der bekannte Tempel in London – die Freemasons’ Hall in der Great Queen Street – ist in Greifswald alles viel geerdeter. Neben dem Zeremonienzimmer gibt es noch einen Gemeinschaftsraum, wo die Mitglieder regelmäßig mit Gästen debattieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrales Element der Freimaurer ist es, dass sie sich über gesellschaftliche Themen unterhalten. Das Gespräch soll dabei absolut frei ablaufen: „Jeder darf alles sagen“, erläutert der Meister. Allerdings müsse auch die Gegenrede der anderen ertragen werden. „Es ist unsere Aufgabe, unser Wissen stetig zu erweitern, um die Gespräche führen zu können“, erläutert Gusko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grundsätzliche Freimaurer-Prinzip der Geheimhaltung wird auch in Greifswald hochgehalten. Es stammt aus der Vergangenheit, als sich der Bund vor Gegnern schützen musste. Welche Riten im Tempel vorgenommen werden, verrät Gusko beispielsweise nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer in Greifswald verstehen sich als einen Zusammenschluss von Menschen mit der Liebe zum freien Denken. Ihnen ist wichtig, dass es in der Organisation flache Hierarchien gibt: „Wir sprechen uns mit Bruder und dem Vornamen an“, so der Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer donnerstags findet im Besprechungsraum ein Austausch statt. In der Zeit von 19 bis etwa 21 Uhr treffen sich die „Brüder“ mit Interessierten, die einen Einblick in die Gemeinschaft bekommen wollen. „Hier können auch Frauen dabei sein, die bislang keine Mitglieder werden dürfen“, sagt Gusko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aktuelle politische Debatten werden geführt. So gebe es einen Bruder, der AfD wählt. Darüber werde diskutiert, das Mitglied wegen seiner politischen Haltung aber nicht anders behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei auch diese Offenheit, die Gusko vor elf Jahren dazu animierte, dem Bund beizutreten. Doch wie wird man eigentlich zum Freimaurer? Der Meister selbst wurde von einem Geschäftspartner angeworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vor der offiziellen Aufnahme ist es üblich, dass die Ehefrau eines neuen Bruders befragt wird, ob ihr Mann Mitglied werden darf“, erklärt Gusko. Seine damalige Frau stimmte zu. „Ich habe das aber auch schon anders gehört“, meint er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Tradition ist der Meister für Neuerungen offen. Er kann sich vorstellen, die Greifswalder Freimaurer auch für Frauen zu öffnen: „Ich werde mich mal bei der Großloge informieren.“ Gemischte Logen sind in Deutschland zwar selten, aber möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Natürlich müssten die Brüder dem zustimmen, aber mir gefällt die Idee“, sagt Gusko. Dafür gäbe es am Tag der offenen Tür eine Gelegenheit: „Wenn am Samstag Frauen kommen, die sich für eine Aufnahme interessieren, können wir gerne darüber sprechen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er Freimaurer wird, muss ein Kandidat etwa ein Dreivierteljahr zu den Donnerstagsrunden kommen und Bereitschaft zeigen, sich in der Gemeinschaft zu integrieren. Um vollständig aufgenommen zu werden, gibt es ein etwa 90-minütiges Aufnahmeritual: „Was da passiert, ist aber auch absolut geheim“, sagt der Großmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teleskop==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald Teleskop 1.jpg|2022 Teleskop 1&lt;br /&gt;
Datei:Greifswald Teleskop 2.jpg|2022 Teleskop 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gewächshäuser==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifswald Gewächshäuser.jpg|2022 Gewächshäuser neu&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==110 Jahre Papierhaus Hartmann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 110 Jahre Papierhaus 1.jpg|2022 Greifswald 110 Jahre Papierhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 110 Jahre Papierhaus 2.jpg|2022 Greifswald 110 Jahre Papierhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. Juli   Ostsezeitung von Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
:;115 Jahre Papierhaus in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 35 Jahren begann in Greifswald ein neues Kapitel des Einzelhandels. Mit der Eröffnung der ersten privaten Geschäfte nach der Wiedervereinigung kehrte unternehmerisches Leben in die Innenstadt zurück. Zu den Pionieren gehörte das Papierhaus Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erste Greifswalder Investorin nach der Wiedervereinigung war meine Mutter Annette Fock“, erzählt Martin Fock (65). Er führt gemeinsam mit seiner Schwester Annemarie (54) seit 2018 die Geschäfte des vor 115 Jahren gegründeten Papierhauses Hartmann in der Brüggstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Handel in der DDR veränderte sich vor dreieinhalb Jahrzehnten grundlegend und verändert sich weiter. Heute läuft nichts mehr ohne einen guten Internetauftritt. Die Plattform Instagram wird heutzutage natürlich ebenfalls genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sind inzwischen auch auf Tik Tok präsent“, erzählt Monique Hoffmann, die für die Präsenz des Papierhauses in den sozialen Medien zuständig ist. Das allein wird nicht reichen. Damit die Innenstadt weiter so vielfältig bleibt und anziehend ist, müsse zudem besser zusammengearbeitet werden, ist Geschäftsführer Martin Fock überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter Annette, damals mit Wohnsitz in Westberlin, hatte das Geschäft am 15. Juni 1991 zurückgekauft. Es war 1975 im Vorfeld der Umgestaltung der Greifswalder Innenstadt in der DDR enteignet worden und befand sich damals in der Knopfstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enteignung des danach abgerissenen Hauses gab es eine Entschädigung. Das Geld kam auf ein Sperrkonto. Mark der DDR konnte die Familie nur auf Antrag abheben. Für Annette Focks Kinder hatte das einen materiellen Vorteil: „Meine schönsten Urlaube waren die an der Ostsee“, erzählt Tochter Annemarie Fock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jeder erwachsene Westler musste pro Tag 25 DM tauschen, Kinder die Hälfte. Zuzüglich des Guthabens auf dem Sperrkonto war damit bei DDR-Preisen mehr als genug Geld zum Ausgeben vorhanden. „Es gab kein Limit für Einkäufe“, erinnert sich Annemarie Fock, die gegenwärtig im Hauptjob die Digitalisierung Berlins vorantreibt. Die Tagesgeschäfte in Greifswald führt ihr Bruder Martin. „Unsere Mutter hoffte immer, dass die Mauer fällt, die Familie hatte das Papierhaus stets im Blick“, erinnert sich der Jurist Walter Fock, der seine Mutter nach dem Kauf unterstützte. Das Papierhaus eröffnete zwei Wochen früher als andere privatisierte Geschäfte Greifswalds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Papierhaus Hartmann punktet bis heute mit guter Beratung und einem breiten Angebot. Zu diesem gehört der Digitaldruck. Gerade erschien die in der Brüggstraße entstandene Festschrift zum 125. Geburtstag der Greifswalder Zahnklinik. Verfasser ist ein Freund der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist und bleibt für das Papierhaus die Beratung für Schulranzen. „Ich habe meinem Enkel August einen geschenkt“, erzählt Martin Fock. Der Junge wollte einen mit Polizeimotiven, aber gemeinsam mit seiner Mutter konnte er in Richtung Weltraummotive umgelenkt werden. Ein wichtiges Argument für August: Im Papierhaus ist Opa der Chef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Greifswald==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Greifswalder Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronistenkontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154791</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154791"/>
		<updated>2026-08-14T16:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Kirchen der Insel Rügen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154790</id>
		<title>Insel Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_R%C3%BCgen&amp;diff=154790"/>
		<updated>2026-08-14T16:41:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Kirchen der Insel Rügen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schiebebild Aufkleber DDR.jpg|thumb|200px|rechts|Schiebebild - ins Wasser tauchen und dann auf einen Gegenstand schieben - wie Abziehbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Wappen.JPG|thumb|200px|rechts| Das Wappen des Fürstentums Rügen zeigt einen aufsteigenden zweischwänzigen schwarzen Löwen über einem Staffelgiebel. Es entspricht im Wesentlichen dem Wappen des ehemaligen Landkreises Rügen. Im neunfeldigen pommerschen Wappen befindet es sich im mittleren Feld. Der rügische Löwe ist noch in den Wappen der Städte und Gemeinden Bergen auf Rügen, Binz und Prohn zu finden. [[Greifenherzöge]]]]&lt;br /&gt;
Rügen ist die größte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Tor“ zur Insel Rügen ist Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detailreiche &#039;&#039;&#039;handgezeichnete Karte der Insel Rügen um 1700&#039;&#039;&#039; aus der Stabi Berlin&lt;br /&gt;
[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1926863356&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001 digital.staatsbibliothek-berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882 Breite: 54.4641 Länge: 13.3882] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.653503417968752%2C54.20422330473222%2C14.122924804687502%2C54.72224087008555&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.46405173471901%2C13.388214111328125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.4641&amp;amp;amp;mlon=13.3882#map=10/54.4641/13.3882&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von der Insel Rügen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaftsteile der Insel Rügen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen 6x Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rügen Breege Kleinformat.jpg|thumb|200px|rechts|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ &amp;quot;Rügen - Perle der Ostsee&amp;quot; A Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Muttland====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Muttland Muttland bei Wikipedia]]&lt;br /&gt;
::* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
::* [[Garz (Rügen)]]&lt;br /&gt;
::* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
::* [[Ralswiek]]&lt;br /&gt;
::* [[Schaprode]]&lt;br /&gt;
::* [[Swantow]]&lt;br /&gt;
::* [[Zirkow]], [[Zwischenablage Zirkow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Mönchgut====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchgut Mönchgut bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=NoBwQt6Lixk&amp;amp;t=46s Mönchguter Tracht bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Granitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Granitz Granitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jasmund====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jasmund Jasmund bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
::* [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wittow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wittow Wittow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Schwarbe]]&lt;br /&gt;
::* [[Wiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Putgarten und Kap Arkona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügener Heimatforschung Arbeitsdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf| Arndt 1803 Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf|&amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861]]&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;| Rügens Zuckerhüte]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gut_Neparmitz Gut Neparmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Die Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen.pdf|Lotsen vom Greifswalder Bodden und Rügen]]  &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:02 Pommern Charkter.JPG|Charakterbeschriebung der Rügener&lt;br /&gt;
Datei:Eiszeit Rügen.jpg|Eiszeit formte Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 1.jpg|2008 Feuersteine 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 2.jpg|2008 Feuersteine 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 3.jpg|2008 Feuersteine 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Feuersteine 4.jpg|2008 Feuersteine 4&lt;br /&gt;
Datei:2002 Rügen Größe.jpg|2002 Größe der Insel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Retter Rügen 1945.jpg|1945 er rettete Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Heimatkalender Rügen 1908.jpg|1908 Heimatkalender Rügen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 1.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Neparmitz Herrenhaus 2.jpg|2022 Neparmitz Gemeinde Poseritz Herrenhaus 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 1.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mukran Seezeichen Denkmal 2.jpg|2022 Seezeichen Mukran Denkmal 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Bergen Rugardt.jpg|2023 Rugardt 1877 erbaut&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023 a.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Euro-Münze 2023.jpg|2023 Euro Münze&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglück 1912 Seebrücke Binz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://blog.pommerscher-greif.de/audiodateien-zum-das-seebrueckenunglueck-von-binz-1912/ 1912 Unglück - Blog Pommerscher Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 Ostsee Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragödie&lt;br /&gt;
;Seebrückeneinsturz vor 110 Jahren auf Rügen mit 17 Toten: „Ich musste Ertrinkende abschütteln“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neue Erkenntnisse vom Brückeneinsturz in Binz: Viele Todesopfer, aber auch die Gründung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren die Folgen. Eine neue Ausstellung hat die Identitäten der Opfer zusammengetragen, viele kamen aus Greifswald. Der Enkel eines Überlebenden erzählt von dramatischen Erlebnissen seines Opas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.07.2022 - 19,46 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;Binz. 110 Jahre nach dem dramatischen Seebrücken-Unglück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Binz präsentiert eine neue Ausstellung die Identität der Opfer. 16 der 17 Menschen, die infolge des Einsturzes der Seebrücke am 28. Juli 1912 starben, habe man anhand historischer Zeitungsberichte identifizieren können, sagte Initiator Arndt Schmitz. Er brachte vor einem Jahr den Stein ins Rollen, nachdem er Aufzeichnungen seines Großvaters auf dem Dachboden entdeckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 1000 Menschen standen vor 110 Jahren auf der mehr als 500 Meter langen Seebrücke, als der Brückenkopf unter der Last zusammenbrach und fast 100 Menschen in die Ostsee stürzten. Viele ertranken, andere starben später. Viel ist über das Ereignis an diesem Sonntag im Sommer 1912 nicht bekannt. Betroffene behielten ihre Erinnerungen für sich, vertrauten sich nur wenigen Personen an. So beruht das Unglück von der Binzer Seebrücke bis heute auf Fakten und einer Handvoll Augenzeugenberichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie auch&lt;br /&gt;
•	Binz auf Rügen: Jahrestag des Seebrücken-Unglücks - Ausstellung identifiziert Opfer&lt;br /&gt;
•	Neue Pläne für Golfplatz in Binz auf Rügen: Investoren melden Interesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Erlebnisse drei Jahrzehnte später aufgeschrieben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitz’ Großvater Karl Saß war ein Überlebender des Unglücks. Als er als 22-Jähriger auf der Seebrücke auf den Dampfer für die Rückfahrt wartete, passierte das Unglück. Das Erlebte brachte er drei Jahrzehnte später zu Papier. Als er 1976 mit 86 Jahren starb, landete sein Nachlass auf dem Dachboden seines Kindes. Lange lagen die Aufzeichnungen dort – bis die Corona-Pandemie kam und er 2020 den Dachboden entrümpelte. „Dabei stieß mein Vater auf die Tagebucheintragungen meines Opas“, sagt Arndt Schmitz (53).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 28. Juli 1912 brach ein Teil der Seebrücke von Binz auf Rügen ein.&#039;&#039;&#039; 17 Menschen ertranken. Das Unglück war der Auslöser für die Gründung der DLRG 1913.&lt;br /&gt;
© Quelle: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschrieb detailliert, wie er und unzählige weitere Menschen gerettet werden und das sichere Ufer wieder erreichen konnten. „Ich musste Ertrinkende abschütteln, die sich an mich klammerten. Ich tauchte auf und schöpfte Luft, sank wieder runter und kam wieder hoch“, stand dort etwa geschrieben. Oder: „Da ich schwimmen konnte, gab ich meinen Rettungsring an einen Schwächeren ab, kam mit ein paar Stößen aus dem inneren Gewimmel heraus und schwamm an ein Segelboot heran, in das ich mich hineinziehen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Opfer identifiziert&lt;br /&gt;
Die Idee des Enkels: Anhand dieser Beschreibungen eine Dauerausstellung ins Ostseebad zu bringen, die auf dieses Ereignis aufmerksam macht. Als Partner hatte er dafür die Mitglieder des Fördervereins Museum Ostseebad Binz gewinnen können. Mithilfe der Landesbibliothek MV sowie des Vereins Pommerscher Greif, der sich auf Familien- und Ortsgeschichtsforschung spezialisiert hat, konnte er neue Fakten für eine Ausstellung gewinnen. Er hatte zum Beispiel sämtliche Ausgaben der Stettiner Neueste Nachrichten sowie der Greifswalder Zeitung vorliegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Marikke Behrens von der Kurverwaltung (v.l.) sowie Arndt und Anna Schmitz legten im Juli 2021 Blumen am Gedenkstein an der Seebrücke nieder.&lt;br /&gt;
© Quelle: Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Opfer des Unglücks tauchte bisher immer namentlich auf: Gemeindediener und Schutzmann Päper aus Binz. „Das war die Aufsichtsperson, stand am Brückenkopf und sollte den Passagierverkehr beim Anlegen regeln. Er ist bei der Ausübung seines Dienstes gestorben“, so Arndt Schmitz. Mehr war lange über die anderen Toten nicht bekannt. Bis er kürzlich einen Zeitungsartikel fand, in dem elf der 17 Toten aufgelistet waren – damals fand in der Berichterstattung Datenschutz noch keine Rolle. „In den darauffolgenden Tagen tauchten weitere Artikel von Personen auf, die damals ins Wasser stürzten und Tage danach an Lungenentzündungen gestorben sind. Somit konnten wir 16 der 17 Opfer ihre Identität wiedergeben“, sagt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Nummer 17 bleibt ein Mysterium“&lt;br /&gt;
Ein Großteil kam aus Greifswald. Diese Leute standen am Brückenkopf, wollten mit dem Dampfer zurück in ihre Heimatstadt fahren. Andere kamen unter anderem aus Bergen, Radeberg oder Steglitz. „Doch aller Bemühungen zum Trotz konnten wir Nummer 17 nicht ausfindig machen. Nummer 17 bleibt ein Mysterium.“ Er fand in den Artikeln auch ein Interview seines Großonkels Otto Saß, der mit seinem Opa damals in Binz war und einer Zeitung danach ein Interview gab. Auch, dass nach der Tragödie lange nach einem Schuldigen gesucht wurde. „Der Prozess verlief im Sande, ein Schuldiger wurde nicht gefunden.“ Die Aufzeichnungen hatte die Mutter von Arndt Schmitz auf Band gesprochen. Mithilfe eines QR-Codes kann man demnächst die Schilderungen von Karl Saß auch in digitaler Form hören. Alle Ergebnisse seiner Forschungsarbeit sind im Museum in Binz (Bahnhofstraße 56) ausgestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Touristen laufen auf der Seebrücke des Seebades Binz. Vor genau 110 Jahren – am 28. Juli 1912 – brach der Landungssteg der Binzer Seebrücke zusammen und riss bis zu 100 Menschen ins Meer, 17 starben.&lt;br /&gt;
© Quelle: Stefan Sauer/Dpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Unglück war ausschlaggebend dafür, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zu gründen. Seit 1913 existiert sie. Robert Beinert, Vizepräsident der DLRG MV, kam zur Ausstellungseröffnung und betonte, dass heutzutage immer noch zu viele Menschen nicht schwimmen können. Kein Wunder: „In den vergangenen 17 Jahren haben 80 Schwimmbäder zugemacht. Es ist dauerhaft also gar nicht sichergestellt, dass jedes Kind schwimmen lernt“, sagt er. Es gebe zwar immer mal wieder Leuchtturmprojekte, aber es sei nicht gesichert, dass es die breite Masse lernen wird, würden nicht Eltern und Großeltern mit den Kindern schwimmen lernen. „In Binz haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, aber wir benötigen mehr Leute, die sich ehrenamtlich als Rettungsschwimmer engagieren“, sagt er.&lt;br /&gt;
Von Mathias Otto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Binz 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Binz 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inseln rund um Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Insel Alt-Rügen, Insel Beuchel, Fährinsel, Insel Heuwiese, [[Insel Hiddensee]], Insel Liebnitz, Insel Putlitz, Insel Öhe, Insel Tollow, Insel Ummanz, Insel Urkevitz, Insel Vilm und Ostervilm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Vilm 1902.jpg|Insel Vim 1902&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 1.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Slawen Rügen Namen 2.jpg|1998 Insel Liebitz Slawische Namen 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 1.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 2.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Vogelinsel Beuchel 3.jpg|1998 Vogelinsel Beuchel 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostervilm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostervilm Ostervilm bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 12. August  Ostseezeitung von Conrad von Meding&lt;br /&gt;
:;Ehemalige DDR-Militärinsel verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreativunternehmer Daniel Pflieger aus Hannover hat die ehemalige Magnetisierungsstation Ostervilm vor Deutschlands größter Insel gekauft. Sein Plan: Aus dem heruntergekommenen Militär-Eiland will er ein Schmuckstück machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bröckeliger Beton auf 600 Holzpfählen, übersät mit dem Kot von Seevögeln: Das ist die Realität der künstlichen Ostseeinsel Ostervilm vor Rügen. Seit wenigen Wochen ist sie gewissermaßen eine Hannoveranerin. Der Kreativunternehmer Daniel Pflieger hat sie vollständig gekauft und überführt sie jetzt in eine Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eden Island - Ostervilm soll Kreativparadies werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel: 1000 Menschen sollen Genossenschaftsanteile zu je 999 Euro zeichnen und dann gemeinschaftlich das ungewöhnliche Projekt entwickeln. Eine erste mit KI-Unterstützung erarbeitete Computersimulation zeigt, wie die Insel aussehen könnte. „Genau so wird sie ganz sicher nie aussehen – aber das Bild zeigt, wie ungewöhnlich man denken kann“, sagt Pflieger. Die nur etwa 700 Quadratmeter große Insel mit dem Namen Ostervilm ist eine ehemalige Entmagnetisierungsstation der DDR-Marine im flachen Boddenmeer. Dort wurden Schiffe vor den Gefahren magnetischer Seeminen geschützt. Technik- und Aufenthaltsräume sind noch vorhanden, aber in einem schlimmen Zustand.&lt;br /&gt;
Der Bund hat die Immobilie schon vor längerer Zeit verkauft. Ein erster Käufer hatte sich jahrelang nicht gekümmert, seinen Erben dann aber versprochen, ihnen das unfertige Projekt nicht zu hinterlassen. Bei einer Versteigerung im Frühsommer hatte dann ein Bauunternehmer aus Österreich bei 60.000 Euro den Zuschlag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Genossenschaft gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Termins hatte er mit Pflieger per Handschlag vereinbart, das Projekt gemeinschaftlich anzugehen. Dann aber hat er offenbar festgestellt, wie wenig die Insel zum normalen Geschäft eines Bauunternehmers passt. Am 16. Juli war Notartermin in Hannover, seitdem gehört die Insel zunächst zu Pfliegers Geocache-Firma Geheimpunkt. Und nun bald der Genossenschaft. Eden Island heißt das Projekt. Die Genossenschaft ist am Montag, 3. August, in Hannover formal gegründet worden. Es gebe schon 333 reservierte Anteile, frohlockt Pflieger. Ein Drittel ist also schon zusammen. Nun muss aber zunächst der Genossenschaftsverband die Prüfung freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geplant ist ein analoges Tonstudio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber gebe es viele Unterstützungsangebote. „Jeden Tag rufen Leute an und haben Ideen, was sie beitragen können“, schwärmt Pflieger. Auch Pfliegers Ideen für die Insel haben wieder mit Kreativität und Musik zu tun. Derzeit im Fokus: ein analoges Tonstudio mit Technikbausteinen aus den Siebzigerjahren und dazu Künstlerwohnungen. „Die Abgeschiedenheit und der Weitblick dort sind tolle Voraussetzungen, um Musik aufzunehmen und gute Kulturprojekte zu entwickeln“, sagt Pflieger. Aber vielleicht wird auch was anderes draus. Am Ende entscheiden 999 Genossinnen und Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wo stellt man überhaupt einen Bauantrag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hürden sind aber noch zu nehmen, bevor überhaupt saniert und gebaut werden kann. Muss man einen Bauantrag stellen? „Eigentlich weiß niemand wirklich, was überhaupt formal die nächsten Schritte sind“, sagt Pflieger. Das zuständige Seeamt interessiert sich nicht groß fürs Baurecht. „Auf Seekarten ist Ostervilm nur als unbeleuchtetes Hindernis verzeichnet“, lächelt Pflieger. Für eine Baugenehmigung müsste es eine zuständige Kommune geben, bei der man einen Bauantrag einreichen kann. Dafür aber müsste die Insel erst einmal „interkommunalisiert“, also einer Gemeinde zugeordnet werden. „Aufgrund meines Naturells würde ich persönlich den anarchistischen Weg bevorzugen“, sagt Pflieger, „aber das Vorgehen wollen wir vorher natürlich genau abstimmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unterstützung angeboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schifffsanlagenbauer hat sich vergangene Woche gemeldet und Unterstützung angeboten. Ein Ingenieurbüro, das eigentlich Hafenanlagen und Autobahnbrücken baut, hat Interesse an einer Weiterentwicklung der Pläne gezeigt. „Es ist schön zu sehen, wie dieses Projekt viele unterschiedliche Menschen fasziniert und Fachdisziplinen zusammenbringt“, sagt Pflieger. Der 42-Jährige betreibt in Hannover eine Geocaching-Firma, bei der Privatleute und Gruppen Geheimnissuchen im öffentlichen Raum buchen können. Außerdem macht er immer mal wieder mit ungewöhnlichen Ideen von sich reden. So legte er in Hannovers Westen in einem Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung augenzwinkernd einen Nutria-Zoo an, was ihm anfangs viel Ärger mit den Behörden einbrachte, dann aber ein gutes Ende fand. Außerdem erarbeitete er das Projekt „Guter Turm“. Mit einem großen Unterstützerkreis entwarf er Konzepte zur Rettung des alten Fernsehturms hinter dem Hauptbahnhof Hannover. Das Projekt damals scheiterte allerdings, der hannoversche Unternehmer Oliver Blume bekam den Zuschlag. Und jetzt eben eine Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[%22Die_r%C3%BCgenschen_Vitten%22 |Vitten - Vitte - Erklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kloster Bergen.pdf|Kloster Bergen Geschichte pdf]] Johann Jakob Grümbke&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[%22Die Klosterkirche auf R%C3%BCgen%22 J.F.L%C3%B6ffler|Klosterkirche in Bergen auf Rügen 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf| Haas_Urkundliches_Material_zur_Geschichte_der_Kirche_in_Bergen_auf_Rügen_1893_.pdf]] Alfred Haas 1893 „Urkundliches Material zur Geschichte der Kirche in Bergen auf Rügen&amp;quot; Baltische Studien Bd 43 S.61 - 116&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kirchen_auf_R%C3%BCgen#Liste_der_Kirchen Liste der Kirchen auf Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Meine Fotos aus Mecklenburg-Vorpommern (fotopa)#Kirchen|Kirchen auf Rügen– Sammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Vitt_R%C3%BCgen_Kapelle.pdf| Kirchenführer Kapelle Vitt ohne Daten - Die Ufergottesedienste und die Kapelle in Vitt - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Laurentius-Kirche_(Zudar) Kirche auf Zudar bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/hohendorf/ Ortsfamilienbuch der Kirche Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Boettger_als_Bote_des_Evangeliums.pdf |Pastor Boettger auf Rügen und Vorpommern - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 1.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zudar Wallfahrt 2.jpg|Wallfahrt zum Zudar 1372 Unglück 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Vilmnitz Kirche Gruft von Putbus.jpg|1997 Kirche Vilmnitz Gruft der Familie von Putbus&lt;br /&gt;
Datei:Rügen - Restaurierte Särge.jpg|2022 zwei Särge restauriert&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kirche Bobbin.jpg|2001 Kirche Bobbin - älteste Kirche der Insel Rügen&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Uferkapelle Vitt.jpg|2022 Vitt &lt;br /&gt;
Datei:Waase Kirche.jpg|2022 Waase Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung unterstützt Kirche auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Restaurierung von Bleiglasfenstern der St.-Jakob-Kirche im vorpommerschen Kasnevitz bei Putbus (Insel Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 15.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn mitteilte, sind die Arbeiten wichtig, da es bereits Korrosionsschäden an den Halte- und Windeisen der Fenster gibt. 2023 hatte die Stiftung die evangelische Kirchengemeinde bereits mit 20.000 Euro unterstützt. &#039;&#039;&#039;Die St.-Jakob-Kirche in Kasnevitz&#039;&#039;&#039; zählt den Angaben zufolge zu den &#039;&#039;&#039;ältesten Kirchen Rügens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Altenkirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen Pfarrkirche Rügen.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) Kirche 1.jpg|2023 Kirche des Jahres&lt;br /&gt;
Datei:Altenkirchen (Rügen) 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlosskirche Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Infotafel in der Schloßkirche Putbus &lt;br /&gt;
(Stand 10.03.2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Geistlichen der Kirchengemeinde Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839-1843 - BRESINA, August Adolph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844-1851 - FREIHEIT, Bernhard Friedrich Gottlieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852-1868 - CYRUS, Joachim Karl Christian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868-1871 - KOTELMANN, Luis - Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872-1881 - WILHELM, Gotthard Emil Theodor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882-1891 - ELERT, Georg Franz Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893-1909 - TRILLER, Arthur Georg Theophil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909-1953 - DAERR, Theodor Johannes Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1963 - HILDEBRANDT, Albert Paul Wilhelm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1992 - MEINHOF, Friedrich-Karl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993-1997 - RISTOW, Achim - Dr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2008 - STEMMLER, Martin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008-2012 - MORKEL geb. KEUSGEN, Bettina (danach in Koserow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013-2016 - WINKLER, Bodo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017- - MARLOW geb. SCHMIDT, Marie-Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Rappin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Rügen Kirche Rappin.JPG| thumb|200px|rechts|Wappen Kirche Rappin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Andreas-Kirche_(Rappin) Kirche Rappin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Andreas-Kirche&#039;&#039;&#039; zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei dem Wappen an der Kanzel mit Rauten unten in der Teilung um das Wappen der Familie &#039;&#039;&#039;von Norman&#039;&#039;&#039;,. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere mit den Schrägbalken in der Teilung um das der Familie &#039;&#039;&#039;von Quatze&#039;&#039;&#039;. Adam Arend von Norman auf Helle (Ksp. Rappin) ca. 1680- 1700 – &lt;br /&gt;
war verheiratet mit Anna Margarethe von Quatze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Quatze ist im Mannesstamme ausgestorben. Der letzte war der schwedische Major Heinrich Balthasar von Quatze * 1684 + 1747 ist in Bergen bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlösser Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Spyker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Schloss Spyker.jpg|2005 Schloss Spyker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 19. Juni - Ostseezeitung von uwe driest&lt;br /&gt;
:;Rügens ältestes Schloss findet keinen Käufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Hälfte des Verkehrswerts von 2.840.000 Euro hätte ein Interessent bieten müssen, damit das Gericht den Zuschlag hätte erteilen können. Zwar war ein Rügener Hotelier zur Auktion im Stralsunder Amtsgericht gekommen, er konnte sich aber nicht zum Gebot entschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominik von Boettinger, der 82-jährige Architekt hatte das Schloss 2006 erworben und vor vier Jahren wieder verkauft. Käufer war die Berliner KBB 1 Investitionsgesellschaft um Immobilien-Mogul Klaus Breckner. „Die haben in einer Art Crowdfunding versucht, das Geld zusammenzubekommen, aber am Ende hat es nicht gereicht“, so von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Berliner Gesellschaft handele es sich um in der Branche bekannte Hasardeure mit Verbindungen in einschlägige osteuropäische Milieus, hieß es hinter vorgehaltener Hand nach der Auktion. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass – für Versteigerungen unüblich – ein Wachdienst die Teilnehmer der Auktion durchsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Berliner Dominik von Boettinger nicht auszahlten, ließ der seine Forderung von zwei Millionen Euro in das Grundbuch eintragen. So hielten es auch die ehemaligen Mitarbeiter des Schlosshotels, die zuletzt kein Gehalt erhalten hatten. Sie gingen vor Gericht, bekamen Recht, aber noch immer kein Geld. Hauptgläubigerin blieb die Bank mit einer Forderung von rund fünf Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dominik von Boettinger ist das Schloss noch immer Herzensangelegenheit. Der Architekt lebt heute im Hamburger Schanzenviertel und auf Lanzarote. Seine Familie habe aber vor dem Krieg ein Gut jenseits der Oder in der Nähe von Frankfurt besessen und seine Mutter lebte später auf Rügen. „Ich habe das Schlosshotel gemeinsam mit meiner verstorbenen Frau 16 Jahre lang mit viel Mühe und Herzblut geführt“, sagt er. Dabei habe er sogar eine Geheimtreppe und einen verdeckten Tunnel entdeckt. „Wir haben viele große Feiern ausgerichtet und sogar einen Hubschrauber-Landeplatz für Hochzeitspaare geschaffen.“ Die hintere Hälfte des Schlosses habe er saniert, die vordere müsse ein neuer Eigentümer noch in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schloss gehören auch der große Park und eine weitere Veranstaltungsfläche. Von Boettinger gehören noch immer die angrenzenden Flächen mit 1500 Quadratmetern Bauland. Dafür liegen bereits Genehmigungen vor wie auch für eine kleine Hochzeitskapelle. Um das Schlosshotel wirtschaftlich betreiben zu können, würde ein neuer Eigentümer wohl beides besitzen müssen, um weitere Kapazitäten zu schaffen, meint von Boettinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Granitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Granitz 2022.JPG|2022 Schloss Granitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Putbus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Putbus Schloss Putbus bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Putbus Rügen 3.jpg| Geschichte Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Fischerhäuser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut&lt;br /&gt;
;Denkmal des Monats März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich auf der Insel Rügen liegt die Halbinsel Mönchgut (niederdeutsch Mönnichgaud). Sie hat ihren Namen noch im Mittelalter durch die Zugehörigkeit zum [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Kloster Eldena|Greifswalder Kloster Eldena]] erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein lebten die dortigen Bewohner vorwiegend vom Fischfang. Glücklicherweise haben sich dort einige sehr alte historische Fischerhäuser erhalten, die noch aus der Zeit um 1700 stammen. Es handelt sich um niedrige niederdeutsche Hallenhäuser, sog. Zweiständerhäuser unter einem hoch aufgerichteten, aus Rohr gedeckten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Volksmund wird diese hohe, spitz auslaufende Dachform gern auch Zuckerhut aufgrund der lange gebräuchlichen Verkaufsart des Zuckers als Kegel genannt. So z.B. das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker (1719/20) aus Fachwerk, das Bauernhaus Dorfstraße 23 in Middelhagen – hier aus Backsteinmauerwerk überkommen - oder das sog. Rauchhaus (niederdeutsch Rookhus) in Göhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2026-03-rookhus-in-goehren/ Beschreibung und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kleinbahn auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgensche_Kleinbahn Kleinbahn auf Rügen - Rasender Roland bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 1.jpg|Kleinbahn Entwicklung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Kleinbahn 2.jpg|Kleinbahn Entwicklung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Künstler der Insel Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifswald - Fortlaufende Ortschronik#Caspar David Friedrich|Caspar David Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2002 Büchsel Malerin Altefähr.jpg|2002 Malerin Büchsel - Altefähr&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 1.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Friedrich Bronze Jastram 2.jpg|2024 Bronze von Jastram - Caspar David Friedrich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forscher und Personen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/R%C3%BCgen (W%C3%BCstung)| Geburtsort von Baltzer von Platen, dem Erbauer des Götakanals in Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| Persönlichkeiten auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 AK Müggenhall.jpg|Postkartenlager in Müggenhall&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 1.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Virchow Rügen Sammler 2.jpg|Virchow Sammler auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 1.jpg|2022 Forschung auf Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Forscher Rügen 2.jpg|2022 Forschung auf Rügen 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 1.jpg|Gingst Komponist 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Person 2023 2.jpg|Gingst Komponist 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rügendamm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 1.jpg|1996 Rügendamm 1&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 2.jpg|1996 Rügendamm 2&lt;br /&gt;
Datei:1996 Rügendamm 3.jpg|1996 Rügendamm 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 1.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen Verbindung alt 2.jpg|2004 alte Verbindung Rügen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brückenbau 2004 - 2007==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brückenbau Beginn.jpg|2004 Brückenbau Beginn&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 1.jpg|2004 Brücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Beginn 2.jpg|2004 Brücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Brücke Rügen neu.jpg|2004 Brücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 1.jpg|2007 Brücke fertig 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 2.jpg|2007 Brücke fertig 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Brücke neu 3.jpg|2007 Brücke fertig 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rasender Roland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Preise Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
Datei:1999 Bahn Fahrplan.jpg|1999 Rasender Roland Fahrplan&lt;br /&gt;
Datei:Rasender Roland Rügen.jpg|1999 Rasender Roland&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten Andenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930 Rügen Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Fischerhütten.jpg|Königsstuhl mit Fischerhütten&lt;br /&gt;
Datei:Stubbenkammer Rügen.jpg|Stubbenbkammer&lt;br /&gt;
Datei:Sagard Rügen Am Bach.jpg|Sagard – Am Bach&lt;br /&gt;
Datei:Sassnitz Schloss Dwasiden.jpg| Schloss Dwasiden&lt;br /&gt;
Datei:1939 Saßnitz.jpg|1939 Saßnitz&lt;br /&gt;
Datei:1958 Wissower Klinken.jpg|1958 Wissower Klinken&lt;br /&gt;
Datei:1959 Vitt Blick nach Kap Arkona.jpg|1959 Vitt - Blick nach Kap Arkona&lt;br /&gt;
Datei:1962 Kreideküste.jpg|1962&lt;br /&gt;
Datei:1965 Sellin (Rügen).jpg|1965 Sellin&lt;br /&gt;
Datei:1968 5er Rügen.jpg|1968&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Granitz.jpg|Schgloss Granitz&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung am Königsstuhl.jpg|2004 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2004 Ausstellung Rückseite.jpg|2004 Ausstellung Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parken - Königstuhl 1.jpg|Fahrt vom Parkplatz 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Fahrt Parrken Rückseite.jpg|Fahrt vom Parkplatz 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Königsstuhl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Königsstuhl Skywalk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2022 Königsstuhl Plattformbau 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 1.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Königsstuhl Ende 2.jpg|Abschied bis zur Neueröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 1.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 1 &lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 2.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Königsstuhl Bau 3.jpg|Baufortschritt Okt 2022 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 1.jpg|Skywalk 2023 Jan 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Skywalk Königsstuhl 2.jpg|Skywalk 2023 Jan 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 1.jpg|2023 April vor der Eröffnung 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Rügen Königsstuhl 2.jpg|2023 April vor der Eröffnung 2&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 1.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
Datei:Rügen Königsstuhl Preis 2.jpg|2023 Preis für Konstruktion 1&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2025 - 400.000 Besucher spazierten über den Skywalk  lt. NDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bundespräsident ehrt Rügens „Mr. Skywalk“&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Martin Hurtienne erhält Verdienstorden&#039;&#039;&#039; / Engagement für Denkmäler und Begegnungsstätten auf der Insel&lt;br /&gt;
Putbus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfreude ist spürbar: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16. April im Ozeaneum in Stralsund den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht, wird auch Martin Hurtienne aus Putbus geehrt. Für den Unternehmer von der Insel Rügen kommt diese Nachricht überraschend – und sie wirkt bei ihm nach.&lt;br /&gt;
„Ich habe den Brief bekommen und den Text zweimal, dreimal gelesen“, erzählt Martin Hurtienne. Erst allmählich sei ihm klar geworden, was die Auszeichnung bedeutet. „Ich konnte es kaum glauben. Das ist ein Moment, in dem ich mich sehr geehrt fühle.“ Gleichzeitig bleibe ein Gefühl von Zurückhaltung: „Man denkt auch: Gibt es nicht andere, die es noch mehr verdient haben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bescheidenheit passt zu einem Mann, der auf Rügen seit Jahren viel bewegt, ohne großes Aufheben darum zu machen. Als Bauunternehmer ist Martin Hurtienne an bedeutenden Projekten beteiligt, doch sein Engagement reicht weit darüber hinaus.&lt;br /&gt;
Besonders am Herzen liegt ihm das architektonische Erbe seiner Heimat. Historische Orte bewahren, neu beleben und für die Menschen zugänglich machen – das ist sein Antrieb.&lt;br /&gt;
So wurden unter seiner Mitwirkung die Preußensäulen erhalten, die historische Schmiede in Lauterbach wiederhergestellt und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut.&lt;br /&gt;
„Er hat nicht nur organisiert, sondern auch selbst mit angepackt“, betont Cerstin Gammelin, Sprecherin des Bundespräsidenten. Gerade diese Verbindung aus Idee und handwerklichem Einsatz mache sein Wirken besonders. Das Dorfgemeinschaftshaus Kasnevitz steht beispielhaft für diesen Ansatz. Heute wird es für Sport, Lesungen oder gesellige Abende genutzt. Ein Ort, der bewusst abseits touristischer Hotspots entstanden ist – für die Menschen vor Ort.&lt;br /&gt;
Hurtienne sieht darin eine Chance durch die bevorstehende Ehrung: „Das Projekt kommt noch einmal in einem anderen Rahmen in die Öffentlichkeit.“ Auch größere Vorhaben zeigen seine Handschrift. So war er maßgeblich am Bau des &#039;&#039;&#039;Skywalks über den Kreidefelsen&#039;&#039;&#039; beteiligt, der Besucher lenkt und zugleich die Natur schützt.&lt;br /&gt;
Für den Mann aus Putbus ist das kein Widerspruch, sondern ein Prinzip: Nutzung und Bewahrung sollen zusammen gedacht werden. Nach der Ordensverleihung plant Hurtienne, den Moment zu teilen. „Ich werde meine Mitstreiter einladen und vielleicht zusammen feiern“, sagt er. Denn für ihn ist klar: Viele Projekte wären ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürdigt wird mit dem Verdienstorden ein Engagement, das über Jahre gewachsen ist. „Mit seiner Schaffenskraft und seinem unermüdlichen Einsatz hat sich Martin Hurtienne in herausragender Weise um das kulturelle und architektonische Erbe seiner Heimat verdient gemacht“, erklärt Sprecherin Gammelin. Es gehe um Leistungen, die mit großem persönlichem Einsatz und oft im Hintergrund erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese Arbeit nun im Rahmen der „Ortszeit Deutschland“ – Verlegung des Amtssitzes des Bundespräsidenten nach Stralsund – sichtbar wird, ist kein Zufall. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gezielt in Regionen abseits der Metropolen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu danken. Martin Hurtienne steht damit stellvertretend für viele, die ihre Heimat prägen, ohne im Rampenlicht zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn selbst bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Die Auszeichnung sei eine große Ehre, sagt er – aber auch Ansporn. Oder, wie er es formuliert: „Es ist supercool und aufregend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2004 Königsstuhl Kreideküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgener_Kreide Rügener Kreide bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 1.jpg|Königsstuhl&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 2.jpg|Viktoria Aussicht&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 3 Okt 2004.jpg|Kreideküste&lt;br /&gt;
Datei:2004 Rügen 4.jpg|Blick über Kreide zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 005 Königstuhl.JPG|2005&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 004Kreideküste.JPG|2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010 Blick auf den Königsstuhl===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Rügen 015.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissower Klinken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 1.jpg|2005 Wissower Klinken 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wissower Klinken 2.jpg|2005 Wissower Klinken 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prora - Wahnsinnsbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Prora Großbau Prora bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Feb Prora.jpg|1999 Feb. Prora&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 1.jpg|1999 Dez. Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Dez Prora 2.jpg|1999 Dez. Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 1.jpg|2004 Kauf Prora 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Kauf Prora 2.jpg|2004 Kauf Prora 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 1.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 3.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 4.jpg|2004&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 1.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2008 2.jpg|2008&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora Rest 1.jpg|2022 Prora Restruine 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora rest 2.jpg|2022 Prora Restruine 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 1.jpg| NVA Ausstellung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Prora NVA Ausstellung 2.jpg| NVA Ausstellung 2&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V a.jpg|2024 Block V a&lt;br /&gt;
Datei:Prora 2024 Block V b.jpg|2024 Block V b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Zeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 1.jpg|Bunker Kap Arkona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bunker DDR 2.jpg|Bunker Kap Arkona 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zur Insel Rügen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen Insel Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/gingst/ Ortsfamilienbuch Gingst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://ofb.genealogy.net/waase/ Ortsfamilienbuch Waase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://grabsteine.genealogy.net/cemlist.php?l=13&amp;amp;lang=de Grabstein viele Orte auf Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Volkskunde Rügen, Haas 1920 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Arkona im Jahre 1168&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Granitz auf Rügen&amp;quot;]] - Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1924_sassnitz.pdf |Saßnitz 1924 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die rügenschen Vitten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügens &amp;quot;Zuckerhüte&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839915536/1/-/ Das Ostseebad Thiessow und seine Umgebung 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rügen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Mai  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Luxuriöse Ferienanlage für Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellin Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses mit 108 Appartements fertiggestellt&lt;br /&gt;
Nach fünf Jahren Bauzeit hat die Vela Hotels AG eines der größten Tourismus-Projekte auf Rügen offiziell eröffnet: „The Shoreline” an der Selliner Seebrücke. Die neue Ferien- und Wohnimmobilie mit 108 luxuriösen Apartments in erster Reihe zur Ostsee hat die Ventis Immobilien AG aus Berlin gebaut als Nachfolgebau des 2020 abgerissenen Kurhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant und der 600 Quadratmeter große Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunen sowie die Außenanlagen der früheren Ostsee-Terrassen sind aber noch nicht ganz vollendet und sollen in Kürze fertiggestellt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Mitarbeiter sind in der neuen Lifestyle-Ferienanlage in Top-Lage beschäftigt. Ein Haus, das die komplette Hotelstruktur vorhält, ist „The Shoreline” aber nicht. Es sind sogenannte Service-Apartments, die mit hochwertiger Küche, Kamin, Sauna und Terrasse ausgestattet sind. Die Apartments sind sowohl für die touristische Nutzung als auch für Eigennutzer konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Neubau-Komplex von Ventis am Selliner Hochufer gehört eine weitere Luxusimmobilie mit 15 Eigentumswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunale Verwaltung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Rügen ist seit 2011 Teil des Landkreises Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kommunale Verwaltung der Insel Rügen ist in 7 Ämter gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amt Nord-Rügen, Amt West-Rügen, Amt Bergen auf Rügen, Stadt Sassnitz, Gemeinde Ostseebad Binz, Stadt Putbus und Amt Mönchgut-Granitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Insel Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Alfred Haas * 8. Juli 1860 in Bergen auf Rügen; † 27. Juli 1950 Bergen; vollständiger Name Alfred Moritz Wilhelm Gottlieb Haas war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Gymnasiallehrer. Er gilt als der bedeutendste Sagensammler Vorpommerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auch auf den Seiten dieser Ortschroniken sind sehr viele Hinweise auf sein Wirken. Geben Sie Haas in die Suchmaske ein, um weitere Hinweise zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alfred Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorpommerns K%C3%BCsten und Seeb%C3%A4der von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912 |Vorpommerns Küsten und Seebäder von Dr. Max Friederichsen Greifswald 1912]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Rügen die Perle der Ostsee&amp;quot; Albert G. Krüger 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf| Slawische Kultstätten auf der Insel Rüger - Haas 1918 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Prof. Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf|Haas 1920 volkskunde-ruegen.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:R%C3%BCgen_sch_pommersche_Geschichten.pdf | Rügen´sch-Pommersche Geschichten von Otto Fock 1861 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1918_kultorte-r%C3%BCgen.pdf | 1918  Slawische Kultstätten von Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[R%C3%BCgens %22Zuckerh%C3%BCte%22|Häuser in der Bauweise „Zuckerhut“ von Karl Baumgarten 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Pers%C3%B6nlichkeiten in und um Bergen auf R%C3%BCgen| „Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Rügen sch pommersche Geschichten.pdf  ]] &amp;quot;Rügensch-pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten&amp;quot; Otto Fock 1861&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rügens Wetterchronik&#039;&#039;&#039; - ISBN 978-3-00-059756-5, 19,90 Euro Bestellungen über: Verlag der rügendruck gmbh Telefon 038301 / 8 06-16, verlag@ruegen-druck.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur gesammelt Insel Rügen vom Pommerschen Greif====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/forschung/ortsforschung/ortschroniken/ Ortschroniken Sammlung Greif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen Familienforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Altes und Neues Rügen&lt;br /&gt;
:Ernst Henrich Wackenroder Verlag Jacob Löffler, Greifswald u. Stralsund 1732&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nöthige Erläuterung des Alten und Neuen Rügens&lt;br /&gt;
:Johann David Fabarius Verlag Jacob Löffler, Greifswald und Stralsund 1738&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neue und genaue geographisch, statistisch, historische Darstellungen von der Insel und dem Fürstenthume Rügen&lt;br /&gt;
:Johann Jacob Grümbke, Berlin 1819&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Kunstdenkmale des Kreises Rügen&lt;br /&gt;
:Walter Ohle, Seemann Verlag 1963; Nachdruck Steinbecker Verlag Rose Greifswald 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Kirchdorf Altefähr, Nach älteren Quellen neu bearbeitet&lt;br /&gt;
:Ettenburg, A. – Rüg. Kr. u. Anzeigenbl. 28. Jg. Nr.56, 58, 60, 62, u. 63, Putbus 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Saßnitz – Zur Geschichte von Saßnitz&lt;br /&gt;
:Max Koch, Selbstverlag 1934&lt;br /&gt;
:350 Jahre Stadt Bergen 1613-1963&lt;br /&gt;
:Studien zur Geschichte der Stadt aus Anlaß ihres Jubiläums am 30.Juni 1963&lt;br /&gt;
:von E. Hildebrandt, Rat der Stadt Bergen 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Droysen, C. F. – Herausgegeben v. Erich Unmack, Rüg. Heimatkal. Jg. 22-24, 1930-32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bergen – 375 Jahre Stadt Bergen&lt;br /&gt;
:Peter Herfert, Rat der Stadt Bergen 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:Steurich, E. – Bergen, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
:gesammelt und herausgegeben von Prof. Dr. Alfred Haas, als Beilage zum “Anzeiger für die Stadt Bergen und die Insel Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Entwicklung des Dorfes Dranske auf der Insel Rügen&lt;br /&gt;
:Carl Lenz, Berichte zur deutschen Landeskunde 24. Bd. 1960 H. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die alte Stadt Garz auf Rügen 1319-1994&lt;br /&gt;
:Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren&lt;br /&gt;
:herausgegeben vom Heimatverband Garz e. V. 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliche Nachrichten über das Kirchspiel Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr.69, 72, 82, 84, 88, 91, 97, 108 u. 114 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Das Rittergut Grabow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 2. Jg. Nr.236, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gobbin, Dummertevitz, Bisemitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Jg. Nr. 52 Beilage 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Juliusruh&lt;br /&gt;
:v. d. Lancken – Wakenitz – Rüg. Heimatkal. Nr. 25, 1933 Chronik von Juliusruh&lt;br /&gt;
:Lietzow, Max – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 53. Jg. Nr.93, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ketelshagen&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr.146 Beilage 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koldevitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 32. Nr. 121, 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Schicksale des Rittergutes Liddow&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Ztg. 9. Jh. Nr. 208, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mursewiek&lt;br /&gt;
:Dr. A. Haas – Pomm. Monatsbl. 44. Jhg., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Über das Kirchspiel Neuenkirchen&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 31. Jg. Nr. 101, 104, 107, 110 u.115, 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pansevitz&lt;br /&gt;
:Oberltn. von Maltzahn, Rüg. Heimatkal. 17. Jhg. 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über Patzig&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 30. Jg. Nr. 151 u.152, Beilage 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zur Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 33. Jg. Nr. 6, 10, 12, 16, u.19 Beilagen 1894&lt;br /&gt;
:Hückstedt, E. – Strals. Zeitung Nr. 93 Nr. 1 Beilagen 1893 u.1894&lt;br /&gt;
:Chronik des Kirchspiels Poseritz&lt;br /&gt;
:Scharf, G., Putbus 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichte des Rittergutes Ruschvitz&lt;br /&gt;
:A. Haas – in Rüg. Kreis- und Anzeigenblatt 37. Jg. Nr. 276 Beilage 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Badeort Saßnitz auf Rügen 1824-1924&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas Saßnitz,1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 65, 67-69, 71.u.73, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches über die Ortschaften des Kirchspiels Schaprode&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 38. Jg. Nr. 67, 73, 79, 83, 89, 99 u.101, 1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Swantow&lt;br /&gt;
:Glaeser, H. – Rüg. Heimatkal. Nr.24 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortschronik von Thiessow&lt;br /&gt;
:Dumrath, W. – Manuskript, Thiessow 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Udars&lt;br /&gt;
:A. Haas -Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 36. Jg. Nr.43, 1897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Ortschaft Wall bei Gingst&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Post 8. Jg. Nr. 303, 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wiek auf Wittow&lt;br /&gt;
:Prof. Dr. Alfred Haas, aus Rügenscher Heimatkalender 28. Jhg., 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronik des Dorfes und des Kirchspiels Wiek&lt;br /&gt;
:Käning, G.- Wiek,1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chronick v. Wittow&lt;br /&gt;
:Watzdorf, A. L. v. – Dresden 1931, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Handschr. Von der Halbinsel und dem Pastorate Zudar&lt;br /&gt;
:A. Haas – Rüg. Kr. u. Anz. Bl. 29. Jg. Nr. 3, 5, 7, u.9, 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Insel Rügen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Rgenschesagenu00haas%281%29.pdf| Rügensche Sagen und Märchen von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haas 1932 sagen-rügen.pdf &amp;quot;Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen&amp;quot;. Weltkreis Bd. 3 H. 1, 1-3 (Sonderdruck)| Haas 1932 Sagen-Rügen.pdf]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Aus dem Geheimbuche des alten Dorfschmiedes&amp;quot;]] von Haas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1920_volkskunde-ruegen.pdf| Haas 1920 Volkskunde - Hexen - Aberglauben - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1932_sagen-r%C3%BCgen.pdf| Die zeitliche Aufeinanderfolge der rügenschen Volkssagen 1932 Alfred Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Temme,+Jodocus+Deodatus+Hubertus/Sagen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen/Die+Volkssagen+von+Pommern+und+R%C3%BCgen J. D. H. Temme Die Volkssagen von Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sagen von Rügen.jpg|Sagen Rügen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erschien eine Beilage im Demminer Tageblatt &amp;quot;Am Pommerscnen Herd&amp;quot; mit dem Artikel über &amp;quot;Was uns die wendischen Ortsnamen von Rügen berichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitung Nr 33 1922-1.jpg|1922 Nr. 33 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:33 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 33 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-1.jpg|1922 Nr.34 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:34 1922-2 Pommerscher Herd Demminer Zeitung.jpg|1922 Nr. 34 Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Hertha Quelle neu.jpg|1999 Hertha Quelle neu erschlossen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Rügener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteinfelder nahe [[Mukran (Sassnitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuerstenfelder 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Feuersteinfelder 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
Jeder der Daten zur gesamten Insel Rügen hat, kann diese gern hier eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154789</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154789"/>
		<updated>2026-08-14T07:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wale ab 2026 entdeckt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, Stint, Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin]]	        48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  29. Juli Ostseezeitung von Heiko Hoffmann&lt;br /&gt;
:;Buckelwal taucht in der Wismarbucht auf&lt;br /&gt;
Behörden wollen dem Tier störungsarmen Rückweg in tiefere Gewässer ermöglichen / Fall erinnert an „Timmy“, der im März vor Poel strandete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der am Montag (27. Juli) in Wismar gesichtete Buckelwal derzeit schwimmt, ist aktuell offen. „Die Wasserschutzpolizei hat keine weiteren Erkenntnisse“, so Petra Kieckhöfer, Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, am Dienstagmorgen. Das letzte Mal sei der etwa acht Meter lange Buckelwal am Montag gegen 11 Uhr in der Wismarbucht gesehen worden. Boote und Besatzung der Wasserschutzpolizei würden im Rahmen der normalen Tätigkeit den Wal in Augenschein nehmen, wenn er denn zu sehen sein sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal wurde am Montag zunächst gegen 9 Uhr im Wismarer Westhafen gesehen. Er spritzte Fontänen, tauchte ab und schwamm dann wenige Meter weiter bei den Booten der Marina im Westhafen. Das Umweltministerium hatte erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen wirkt der Wal vital.“ Die Haut ist etwas heller als normalerweise. Das könne von einem Pilzbefall oder vom Ostseewasser kommen. Dort ist der Salzgehalt zu niedrig für Buckelwale, weshalb sie hier nicht heimisch sind. Bei dem Wal könnte es sich um den Meeresbewohner handeln, der zuletzt in Schleswig-Holstein unterwegs war. Er wurde zuerst in der Kieler Förde gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag (24. Juli) berichteten mehrere Augenzeugen davon, ihn in der Flensburger Förde gesehen zu haben. Der Fall erinnert an den Buckelwal, der Ende März vor der Insel Poel gestrandet ist. Auch der war wenige Wochen zuvor im Wismarer Hafen aufgetaucht. Dorthin schwamm das Tier von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Vor Timmendorf war es gestrandet. Nach einer Rettungsaktion folgte ein Irrweg durch die Ostsee. Das Tier steckte mehrfach fest – vor der Insel Walfisch, nahe der Wismarer Seebrücke und schließlich in der Kirchsee vor der Insel Poel.&lt;br /&gt;
Dort gab es eine spektakuläre Rettungsaktion einer privaten Initiative. Der Wal wurde in die Nordsee geschleppt und dort freigelassen. Wenige Tage später wurde der Buckelwal tot vor Dänemark angespült. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am Montag gesichteten Buckelwal in Wismar teilten die Behörden mit, dass dem Tier ein störungsarmer Rückweg in tiefere Gewässer ermöglicht und eine Strandung oder andere Gefährdungen des Tieres verhindert werden sollen. „Die Wasserschutzpolizei richtet ihr Augenmerk außerdem darauf, eine Gefährdung des Schiffsverkehrs und des Sportbootverkehrs auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung vom Umweltministerium. Daher bittet die Wasserschutzpolizei darum, den Kontakt mit dem Tier zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154788</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154788"/>
		<updated>2026-08-14T07:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1545 Wal bei Greifswald */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, Stint, Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin]]	        48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wale ab 2026 entdeckt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154787</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154787"/>
		<updated>2026-08-14T07:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1545 Wal bei Greifswald */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, Stint, Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin]]	        48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
:;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154786</id>
		<title>Fischerei Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fischerei_Insel_Usedom&amp;diff=154786"/>
		<updated>2026-08-14T07:40:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1545 Wal bei Greifswald */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Postkarten mit Fischmotiven==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderte verdienten sich die Menschen auf der [[Insel Usedom]] ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Tourismus um 1900 bekam die Ansichtskarte großen Wert und mit den Grüßen wollten die Gäste zeigen, dass noch viele Fische an der Ostseeküste zu haben sind. Geräucherte Fische wurden dann auch in die Heimat der Gäste geliefert - oft eingepackt in frische Blätter vom Rhabarber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPK003.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK004.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK005.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK006.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK007.JPG|1909&lt;br /&gt;
Datei:FPK008.JPG&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck 1908.jpg|1908 Ahlbeck &lt;br /&gt;
Datei:FPK Heringsdorf 1910.jpg|1910 Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:FPK Koserow.jpg| Koserow&lt;br /&gt;
Datei:FPK Zempin 1929.jpg|1929 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 661(n).jpg|Zempin in Flunder&lt;br /&gt;
Datei:FPK Ückeritz 1930.jpg|1930 Ückeritz &lt;br /&gt;
Datei:FPK Ahlbeck Heringsdorf 1963.jpg|1963 Ahlbeck Heringsdorf &lt;br /&gt;
Datei:Verpackung Versand 1.JPG|Versandkarton für Räucherfisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationstafeln um den Balmer See==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See| über verschiedene Fanggeräte und Fischarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Fischen auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Tiefert Buch.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf|[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer Konrad Tiefert geboren am 23.05.1919 in Calbe an der Saale ist in eine [[Zempin]]er Fischerfamilie hineingeboren. Aufmerksam lauscht er den Erzählungen seiner Vorfahren und schreibt im hohen Alter Artikel um Artikel, welche er mit Zeichnungen ergänzt. Am 22.04.2009 kurz vor seinem 90.Geburtstag starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangmethoden, die heute nicht mehr verwendet werden, Auswirkungen von Krieg und Wiederaufbau in seinem Leben auf der [[Insel Usedom]] erzählt er lebendig. Lesen Sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Buch Konrad Tiefert: ISBN: 978-3-7375-4476-4  A4, 145 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C Erwin| siehe auch Bericht Erwin Schütt]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischfang Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c6/Fischfang_Usedom.pdf |Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf|[[medium:Fischfang_Usedom.pdf|Fischfang im Achterwasser und an der Küste - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Achterwasser Vortrag Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/28/Achterwasser_Vortrag.pdf  |Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf|[[medium:Achterwasser_Vortrag.pdf|Das Achterwasser und seine Bedeutung - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin1.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Kurz-Geschichte Zempin2.jpg|Zempin Kurz-Geschichte Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 1.jpg|2023 Dietrich Gildenhaar&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 2.jpg|Strandfischer Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 3.jpg|Ahlbeck Bansin Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 4.jpg|auch DDR Geschichte &lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 5.jpg|der Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Gildenhaar 6.jpg|auf Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aus der Geschichte der Fischerei==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 schreibt [[Wilhelm Meinhold]] über die Insel Usedom: „Die Seefischerei, welche sich fast nur auf Heringsfang beschränkt und jährlich gegen 6000 Tonnen Ertrags liefert, könnte jedoch eine größere Ausdehnung gewinnen und sich namentlich auf den Lachs- und Seehundsfang erstrecken, wenn die niedere Volksmasse teils nicht zu arm, teils nicht zu träge wäre, um die erforderlichen Gerätschaften zu beschaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin]]: 1860 triebe 24 Familien mit 13 Booten Fischfang, davon 5 Boote auf dem Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen die Übervorteilung durch die Fischhändler zu wehren, gründeten die Fischer bereits vor 1900 die erste Fischerei-Wirtschaftsgenossenschaft. Eine der bekanntesten Genossenschaften der Fischer aus fünf Orten angehörten und eine eigene Räucherei unterhielten befand sich in Zempin. Für die Badegäste wurden Schilder am Strand aufgestellt auf denen stand: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Der Fischer leidet große Not, eßt mehr Fisch, dann hat er Brot!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auch mit der Post Räucherfisch und Frischfisch zum Versand gebracht. Der Fisch wurde zum Frischhalten in Rhabarberblätter eingewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüsen eine frühere Art zu fischen==&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Hering.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei Hering]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei Menge.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Menge gefangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Fischerei.jpg|thumb|200px|rechts|1900 Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei Meister 1895 Bansin.jpg|thumb|200px|rechts|1895 Zeugnis von Innung]]&lt;br /&gt;
Hermann Heinz Wille schrieb 1953 in dem Buch „Die Insel Usedom“, welches mit Zeichnungen von Otto Manigk versehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... in Zempin traf ich im Vorjahr den 83-jährigen Fischer Julius Walter, besuchte ihn in seinem Häuschen, dort, wo die ältesten Häuser des Dorfes stehen. Viel sprach er auch dieses Mal nicht, aber ich merkte, dass in ihm noch ein großes Stück Vergangenheit lebendig war. Während wir draußen vor dem Hause saßen und der Blick des Alten nachdenklich über das Achterwasser strich, begann sich seine Zunge zu lösen und die weite Wasserfläche vor uns belebte sich unter seinen Worten auf merkwürdige Weise. Nun endlich erzählte Julius Walter von den „ollen Tiden“ als er und seinesgleichen beim Schein des Kienfeuers, das im Vorderteil des Bootes loderte, mit den langen Fischspeeren die geblendeten Fische stachen. Ein Boot lag dicht neben dem anderen - ein Bild, das südlicheren Breiten zu entstammen schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautlos glitt von Zinnowitz her eine Lichterkette übers Wasser, dann noch eine zweite. Doch es waren nicht die Boote der Zempiner, die zum „Blüsen“ ausliefen, sondern lampiongeschmückte Motorschiffe mit lachenden Menschen an Bord... “&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren fragte ich jüngere Fischer, ob sie schon von dieser Fangart, dem Blüsen gehört hätten, und ob sie mir diese näher beschreiben könnten. Sie antworteten mir, dass das nicht sein kann. Wer weiß, was dies für Märchen seien. Dass es solche Art der Fischerei gibt, war vorstellbar, aber auf dem Achterwasser? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fand ich das Buch „Das Seebad Coserow auf Usedom“ von C.H.F. Koch verlegt im Jahre 1867. Über diesen Pädagogen und Heimatschriftsteller hat Dr. Franz Jeschek im Amtsspiegel Nr. 1 und 2 des Jahre 1996 berichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Buch enthielt eine genauere Beschreibung des Blüsens, aber auch den Hinweis, dass es schon zu dieser Zeit eine verbotene Fangart war.&lt;br /&gt;
Carl Koch schrieb es bereits 1864 (lt. Vorwort) und er beschreibt diese Fangart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.... Die interessanteste Sportfischerei aber ist wohl das Blüsen, wobei die Fische in der Nacht durch Flammenschein hereingelockt und dann geblendet mit Speeren getödtet werden. Auf eisernen, am Vordersteven der Boote angebrachten Rosten wird das Feuer unterhalten und gewährt in stillen Sommernächten ein herrliches Bild auf den Gewässern des Rycks, des Achterwassers und des Kölpinsees, wo ungeachtet des polizeilichen Verbots doch noch hin und wieder geblüset wird. Der stille ruhige Wasserspiegel, der flackernde Feuerschein, das rohrumkränzte Ufer, die dunklen Waldungen im Hintergrunde, welche um so schwärzer erscheinen, als die Flammen nur die unmittelbar nahen Gegenstände grell beleuchten, die wildaussehenden Gestalten, welche die knisternde Gluth umstehen mit ihren riesengroßen gespenstigen Schlagschatten auf der beleuchteten rothgoldig glitzernden Wasserfluth, das alles gibt der nächtlichen Scene etwas ungemein Malerisches. Die Fische, welche durch den magischen Lichtschein der helllodernden Brände angelockt werden, haben für die unzeitige Neugier mit dem kalten Tode zu büßen, der sie von der kräftig gezielten Stoßlanze des lauernden Feindes trifft.....“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Pommersche Wassersagen“ von A. Haas aus dem Jahr 1923 werden sagenhafte Lichtererscheinungen aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Fischerei stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht geschrieben:&lt;br /&gt;
Blüsen heißt - ein qualmendes Feuer unterhalten. Bluse-Torm hieß früher ein Leuchtturm, der zur Erleichterung der Schifffahrt in Wiek bei Greifswald errichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aale blüsen“ bezeichnet eine besondere Art, Aale zur Nachtzeit zu fangen mittels eines auf dem Hinterteil des Fischerbootes unterhaltenes Feuers, dessen Schein die Aale anlockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Lichtererscheinungen nennt man an der Ostseeküste die Blüse, den Blüser, den Wilden Blüsner oder der Blindblüser.&lt;br /&gt;
So soll an der Mönchguter Küste Rügens bei stürmischer Witterung der Wilde Blüsner beobachtet worden sein, der von seiner eigenen Mutter verwünscht worden sein soll, da er Tag und Nacht auf Aalblüsen ging und seine Wirtschaft vernachlässigte. In Wustrow erscheint der ewige Blüser, es soll ein Fischer sein, der an einem Karfreitag zum Aalblüsen ausgefahren sei und zur Strafe dafür ewig blüsen muss.&lt;br /&gt;
Bis jetzt konnte ich keine Zeichnung oder Foto erhalten, um etwas über die Größe des angebrachten eisernen Korbes zu erfahren. Der Zempiner Fischer Konrad Tiefert wusste auch nur, dass diese Art der Fischerei verboten war. Er hat solche Fischerei nicht erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagen Geschichten und Legenden aus Ribnitz und Umgebung#Der Bl.C3.BCser bei Ribnitz |Blüser aus Ribnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei Kirchspiel [[Koserow]]==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Fischerei 1822 03.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8d/Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|[[medium:Fischerei_1822_Burkhardt.pdf|Fischerei Swinemündung um 1822 – Vorschlag zur Erweiterung - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ab 1833 Aufzeichnungen der Pastoren - Auszug - Fischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 – diese war früher ergiebiger, fängt jetzt aber an immer mehr zu versiegen. Für das Wall Heringe (80 Stück) wurden jetzt nur 3 Th. Bezahlt, wozu noch kommt, dass der Fang nur sehr mittelmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 – Der Heringsfang dieses Jahr war zwar sehr ergiebig, die Preise fielen indessen, wegen der bedeutenden Einfuhr vom Auslande her, so sehr, dass die hiesigen Fischer nur 2 oder1 ½ Silbergroschen für das Wall bekommen konnten. &lt;br /&gt;
Einige Packer (für Salzhering) stellten ihr Geschäft ganz ein, die armen Fischer wussten kaum, wo sie mit dem Heringen bleiben sollen. Einige Fischer fingen selbst an zu packen, obwohl ihnen das nicht so recht gelingen wollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1835 – Der Heringsfang war ziemlich ergiebig. Die Preise bleiben niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 – Die Heringspreise waren um ein geringeres höher als im vorigen Jahr, der Fang aber nicht sehr ergiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 – Die Heringsfischerei wurde im Sommer mit glücklichen Erfolg betrieben und auch die Preise waren so, dass die Fischer gut dabei bestehen konnten. Im Herbst wurde dagegen nur wenig Hering gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – der Pfarrer hat bei der landrätlichen Behörde Beschwerde eingereicht, weil die Fischer am Strand an Sonn- und Festtagsmorgen arbeiten. Das Setzen der Netze am Sonnabend Nachmittag ist bei Strafe untersagt worden.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang im Frühjahr begann ungewöhnlich zeitig, zum Teil schon im Februar. Der Hechtfang war im ganzen wenig ergiebig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1844 Es wird noch am Sonntag gefischt, auch Feldarbeiten werden verrichtet.&lt;br /&gt;
Der Heringsfang war etwas schwach, aber besonders niedrig die Preise: pro Wall ca. 2 ½ Thl.  Die Handelsleute dagegen zahlten 6 Thl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 – der Heringsfang war im ganzen schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 – Der Heringsfang war im Frühjahr überaus lohnend, der Herbstfang brachte wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 – Der Heringsfang war im Frühjahr ziemlich gut, doch fand sich keine Gelegenheit ihn grün zu verkaufen, da der von den Händlern gebotenen Preis, 3 Gr. pro .. , den Fischern zu niedrig dünkte, es wurde daher alles gepackt und der Preis der leeren Tonne stieg auf 1 Taler 10 Gr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – Der Heringsfang war in diesem Frühjahr sehr schlecht, Dazu kam dass ungeheure Scharen Dorsche sich einfanden, den Hering noch an den Netzen teils zerfleischten, teils weggerissen und an den Netzen ungeheuren Schaden anrichteten, so dass manche Fischer ihr Gewerbe aufgeben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 – Der Fischfang war sehr schwach, zumal es den Fischern verboten war auf die Ostsee hinauszufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 - Der Fischfang war im ganzen recht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 – Das Stellen der Netze in der Ostsee an den Sonnabend Nachmittagen ist ein noch nicht abgestellter Krebsschaden. Wenn die Fischer am Sonntag in den Morgenstunden die Netze herausholen, die Fische an Land bringen und dort gleich an die Händler verkaufen, so sind sie zu ermüdet und können am Gottesdienst nicht mehr teilnehmen, auch wird der Sonntag dadurch namentlich durch das Verhandeln und Heimbringen des Fanges entheiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – am 06.Januar machten die [[Zempin]]er einen großen Fischzug im Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 – 19.April, durch den Sturm wurden sämtliche Fischerboote vernichtet. Pastor Uhlig: Die Fischer sind wegen des sie hart getroffenen Verlustes wohl zu bedauern, aber es trifft sie damit auch die Strafe der Saumseligkeit. Wären sie nicht zu faul, so würden sie die Boote den Winter über nicht am Strand oder den Packhütten lassen, sondern auf den Dorfplatz herauf schaffen. Mit Hilfe der Regierung und des vaterländischen Frauenvereins wurde ihnen die Beschaffung neuer, freilich wesentlich kleinerer Boote ermöglicht. Auch Badegäste veranstalteten Unterhaltungsabende für die geschädigten Fischer, den Betrag von 273 M wurden dem Pastor übergeben, der je nach Schaden verteilte. Bedankt aber hat sich keiner! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 – 30.-31.12  durch die schwere Sturmflut erlitten wieder die Fischer sämtlicher Orte schweren Schaden an Booten und Netzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei mit dem Wintergarn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Krumminer_Wiek Krumminer Wiek bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Usedom-Wolliner Blätter:&#039;&#039;&#039; Heft 13: Stockmann, H.: &#039;&#039;&#039;Das Wintergarn im Achterwasser&#039;&#039;&#039;.- 32 Seiten, 30 Abb., Ostklüne 2007, Preis: 3,00 EUR; ISBN 3-937040-19-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ;Auch &#039;&#039;&#039;Eisfischerei&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Garnfischerei&#039;&#039;&#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Wintergarn Titel.jpg |thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d9/2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:2009_Grosses_Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Das große Wintergarn - Eisfischerei - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl007.JPG|thumb|200px|rechts|der Riecke Stein in der Krumminer Wieck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl008.jpg|thumb|200px|rechts|Schriftzeichen auf dem Stein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl017.JPG|thumb|200px|rechts|untehalb des Weißen Berges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wintergarn Eisfischerei.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Wintergarn_Eisfischerei.pdf|[[medium:Wintergarn_Eisfischerei.pdf|Eisfischerei 72 Folien - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|200px|rechts|Achterwasser mit Markierungen für Züge mit dem Netz unterm Eis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fische sind gesunder Bestandteil der Nahrung des Menschen. Die Besiedlung einer Insel ist auch immer mit der Möglichkeit der Fischerei verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefischt wird zu jeder Jahreszeit. [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] beschreibt in seiner Chronik der Insel Usedom, die sich auf viele Originaldokumente stützt, eine Schlittenfahrt von Stettin übers Haff, Peene und Achterwasser nach Wolgast aus dem Jahre 1600. Man erkennt, welchen Fischreichtum damals diese Gewässer bargen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz sagte der Herzog zu seinem Schwager, dem Kurfürsten von Brandenburg: „Gelt Vetter, das eine Pommern ist mehr wert als 10 Marken, und will ich´s heut noch Ew. Liebden zeigen, dass mein Land mitten im Winter ergiebiger ist als Euer Land mitten im Herbst.“ Einen Schulzen aus Ziegenort (am Stettiner Haff) fragte dann der Herzog: „ Wat hebbet Ji?“ „Wi hebben Bleye.“ „Schümert Ji?“ (scheffelt es) „Ja wat wullen wi nicht. De Mäters (Die Säcke am Ende des Netzes) sind drög vull, wie hebben 70 Schümers. Ji könnet Ju eenen Schümer to Nachtkost mitnehmen.“ (Ein Schümer = 12 Scheffel, ca. 10 Tonnen, Der Begriff Schümer ist heute die Bezeichnung für einen Kescher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Achterwasser rief der Herzog: „Lieber Schwager, nun kommt mein zweites Vorratskämmerlein!“ Worauf man auch wieder Garn (Netz) an Garn liegen sah. Und man hat allda mehr Fischwerk wie auf der ganzen Reise gesehen und viel Volk, so aus der ganzen Insel zusammengelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern für die Insel Usedom von 1692 - 1709 notierten die schwedischen Vermesser: Wintergarn ist die vornehmste Fischerei und hat ihren Namen daher, dass man diese nur in der Winterzeit, wenn das Eis stark ist, pflegt. Dieses Wintergarn ist doch ziemlich groß. Weil jetzt dieses Wintergarn so groß ist, werden für jedes 8 Personen benötigt, wenn es gezogen und gebraucht wird. Weil einer es nicht vermag, eines zu halten (besitzen), deswegen wird das Wintergarn auch in 8 Teile geteilt, so dass die Einwohner hier im Ort nach ihrer Lage und Vermögen am Wintergarn mit jedem anderen teilhaftig sind, entweder zu 1/8, 1/4  oder zu 1/2  Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst haben die Insel Gormis (Görmitz) und Freileute in Netzelkow ein Wintergarn zusammen, so dass es hier auf dem Gnetzerland (Gnitz) drei ganze Wintergarne gibt. Aber hier am Ort auf der Üsedomer Seite sind zusammen 11 Wintergarne, wie mir gesagt wurde, mit welchen hier in der Peen, im Acterwatter und in der Wyck gefischt wird, denn auf der anderen Seite im Wolgaster District sind keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn kann über den Tag nur einmal gezogen werden und der Kieper (Fischmeister) ist in der Zeit immer mit 4 Leuten zugegen und überwacht, wenn das Garn gezogen wird, welche sofort alle Fische an die Leute des Ortes verkaufen, die auch in großen Mengen dorthin kommen.&lt;br /&gt;
Und der 3. Teil des Geldes wird für die Krone als Pacht gehalten. Und die zwei anderen Drittel werden an die Interessenten (Besitzer) des Wintergarnes gegeben. Und so fällt immer der dritte Teil der Krone zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwurfstellen haben Namen. An der äußersten Spitze vom Gnitzer Land, genannt Witterberg ist 1. Malyn (Mellesee), 2. Grotsten (Großer Stein), 3. Foßberg, 4. Penagkuse, 5. Flederberg (Fliederberg), 6. Howedün (Hohe Düne).&lt;br /&gt;
Die in der Peen gezogen werden, werden Stromzüge genannt. (Peenestrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung der Orte Loddin und Ückeritz ist vermerkt, dass jeder Ort ein Wintergarn hat und jeder dritte Fisch an das Amt Pudagla geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1769 im Februar=== &lt;br /&gt;
war ein besonders großer Fang mit dem Wintergarn, den mehrere Chronisten beschreiben. So Carl Heller in der Chronik der Stadt Wolgast im Jahre 1832, wobei dieser noch Zeitzeugen befragen konnte. Wilhelm Meinhold beschreibt im Jahre 1837 diesen Fang in seinen Humoristischen Reisebildern der Insel Usedom und Hermann Heinz Wille beschreibt 1983 diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heller schreibt: Der Fischfang war so bedeutend und selten, dass der damalige Besitzer des Gnitzes, der Obrist-Wachtmeister von Lepel auf Neuendorf auf einen nahe dem Wasser liegenden Stein (genannt: Der Riecke Stein), von einem Schweden, dem Tischler Eroberg in Seckeritz, nachfolgende Inschrift in Stein hauen ließ. Dieser Stein, der ungefähr 6 Fuß über der Erde hervorragt und eine Breite von 5 Fuß hat, hat die Inschrift auf der platten nach dem Wasser hin gekehrten Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift wurde verschieden notiert. Sie ist sehr verwittert, aber nach eingehender Untersuchung ist heute noch zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GOTT ZU EHREN&lt;br /&gt;
 ZU FEB 1769&lt;br /&gt;
 IST BEY DIESEN GROSEN STEIN 76&lt;br /&gt;
 BEY DEN FOSBERG 42&lt;br /&gt;
 BEY DER MALISEN 27 SCHYMER BLEY&lt;br /&gt;
 IN EINER STUNDE GEFANGEN&lt;br /&gt;
  DER SCHYMER VOR 15 REIX VORKOFT&lt;br /&gt;
 WORDEN GOTT GEBE VERNER&lt;br /&gt;
 SEINEN SEGEN&lt;br /&gt;
 JOA FRED VON LEPEL&lt;br /&gt;
 KÖ. PR MAJOR&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wintergarn wurde aus Flachs selbst hergestellt. So besaßen auch Bauern ein Teil des Garnes. Nachdem der Faden gesponnen war, wurden die Netze „gestrickt“. Mit selbstgefertigten Netznadeln aus Holz, Kleische genannt, wurden die Maschen geknotet. Das gesamte Netz wurde wie eine Ringwade unter dem Eis gezogen. So war jeder Flügel etwa 1000 Meter lang und das Netz hatte eine Tiefe von 5 – 6 Meter. In der größten Entfernung wurden die zwei Flügel etwa 300 Meter auseinander in eine Richtung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft, die zu einem Wintergarn gehörte, entsprechend des Besitzes des Garnes, ernannte den erfahrensten Fischer als Garnmeister. Dieser prüfte die Qualität des Eises, legte den Ort fest, wo der Zug durchgeführt werden sollte und nannte dann den Termin, an welchem Tag gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am Vortag begannen die Vorbereitungen unter Anteilnahme vieler Bewohner. Die großen Löcher für den Eingang und den Ausgang wurden geschlagen. Die Löcher wurden mit Strohbündel markiert. Die Schlitten, hochbeladen mit den Teilen des Netzes, wurden bereitgestellt und über Kopf in das Einlassloch über Nacht gelegt, damit das Netz nicht über Nacht zusammenfriert. Am nächsten Tag wurden die Schlitten ohne Netze herausgeholt. Kleine Löcher wurden in Abständen ins Eis gehauen. Von Loch zu Loch wurde eine lange Stange, an die ein Tau befestigt war, unterm Eis gezogen. An dem Tau wurde dann das Netz an der oberen Kante (Obersimm) nachgezogen. Die Schlitten wurden mit Winden bestückt, in entsprechender Entfernung mit Holzankern gesichert, in Stellung gebracht. Die schwere Arbeit des Tauziehens wurde durch die Winden erleichtert.&lt;br /&gt;
Das Netz wurde am Fangtag Stück für Stück unter das Eis gezogen, das nächste Achtel angestückt usw. bis es aus dem Eisloch am Ende der Strecke wieder herausgezogen wurde. Kam der Sack in Sicht, wurden die Fische ausgekeschert und aufs Eis geworfen. Aber auch hier passte erst der Fischmeister auf, wie viel gefangen wurde. Wilhelm Meinhold beschreibt das Volksfest, was bei einem größeren Fang die Menschen erfasste. Auch das Vorgehen der „Napper“ (Fischdiebe) und die Freude der Fänger werden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit hatte sich im Fischerdorf Zempin auf Usedom erhalten. Es gab fünf Mannschaften – (Besitzer eines Wintergarnes) – mit unterschiedlichen Anteilen. Jede Mannschaft wurde nach einem Tier benannt. So gab es die Mannschaften Hahn, Ziege, Schaf, Schwein und Esel. Solche Bezeichnungen weisen auf lange Traditionen hin, die eventuell noch aus der Slawenzeit stammen könnten und eine große Verbundenheit zur Natur bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Fischer am 6. Januar 1900===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht solch großer Fang wie 1769, aber trotzdem einen recht bedeutenden, hatten die Zempiner Fischer am 6. Januar 1900 auf dem Achterwasser. Der Fang mit dem Garn „Hahn“ brachte an einem Tag 550 Zentner meist Bleie (Brachsen). In den ersten Tagen erhielten die Fischer 20 in den letzten Tagen 18 Mark. pro Zentner bezahlt (Wolgaster Anzeiger vom 22. Januar 1900). Die Enkel wissen noch von den Erzählungen, wie die ganze Familie staunte, als die „Goldfüchse“, wie die 20 Mark Stücke damals genannt wurden, auf dem Tisch, der sonst armen Einwohner, geklimpert haben. Aus Dankbarkeit stifteten die Zempiner Fischer ihrer Kirche in Koserow einen prachtvollen Kronenleuchter, der heute noch im Eingangsbereich der Kirche hängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz09011900 a.jpg|Wolgaster Anzeiger 09.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz1900 b.jpg|Wolgaster Anzeiger 1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz25011900 c.jpg|Wolgaster Anzeiger 25.01.1900&lt;br /&gt;
Datei:WolgAnz01031900 d.jpg|Wolgaster Anzeiger 01.03.1900&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Leuchter Kirche.jpg|Leuchter in der Kirche Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Kirche Leuchter Anhänger.jpg|Silberner Anhänger am Leuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Achterwasser wurde bis ca. 1960 mit dem Wintergarn gefischt. Diese Netze wurden wegen des enormen Platzbedarfes in den Tanzsälen zurechtgemacht und geflickt. Die Vorbereitungen zu dieser Art des Fischens waren doch recht mühsam, aber auch sehr gesellig.&lt;br /&gt;
Nun begannen bereits die Baumwollnetze, später die Kunststoffnetze, die traditionellen Netze ins Abseits zu drängen. Durch den Baumwollimport wurde immer weniger Flachs angebaut und verarbeitet. Die alten Bestände verfaulten in den Schuppen. Um Platz zu schaffen für anderes Gerät, wurden die Reste der alten Flachsnetze verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnung des letzten Garnfischers, Konrad Tiefert, nennt 29 Stellen im Achterwasser, wo ein Zug mit dem Wintergarn begonnen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird auf bzw. unter dem Eis gefischt. Jedoch fischt jeder für sich allein und stellt nur kleine Netze unter das Eis. Mit moderner Technik ist die Arbeit leichter geworden und die vereinte Hilfe der Gemeinschaft wird nicht mehr benötigt. Eine Tradition, die über Jahrhunderte das winterliche Dorfleben bereicherte, ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur: Usedom-Wolliner Heft Nr. 13, Das Wintergarn im Achterwasser, Hilde Stockmann, ISBN 3-937040-19-6 Verlag Störr (siehe rechter Rand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Zeitung ca 1925 vom Lehrer Dunkel, Zempin: [[Medium:Eisfischerei 1934 Zeitung.pdf|Eisfischerei 1934 Zeitung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/KYJgWdiK8BE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisfischerei heute===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr in großer Gemeinschaft unter dem Eis gefischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Fischer stellt nur eine Reihe Netze unter das Eis - das Netz steht dann wie ein Maschendrahtzaun (wie Heringsfischerei). Das Netz wird nur zum Ernten herausgezogen und danach gleich wieder unter das Eis zurück gezogen. So kann man täglich nachsehen ob Fische im Netz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0127.jpg|Eisloch Ausgang&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0035.jpg|Fische ernten&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0040.jpg|Zander und Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0057.jpg|Eis trägt den Trabant, Kettensäge zum Eisschneiden&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0058.jpg|Blei bleibt für die Vögel liegen&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0059.jpg|Eisloch wird markiert&lt;br /&gt;
Datei:Eis 0060.jpg|Fisch ist küchenfertig, Kisten auf Schlitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzhütten==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wraken Erklärung.jpg|thumb|200px|rechts|Braken - Wraken - Beschauen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hering 1850 Heimatblätter.JPG|thumb|200px|rechts|Gadebusch 1850 Heringsfang pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/be/1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|[[medium:1850_Heringsfang_1930_Heimatbl%C3%A4tter.pdf|Gadebusch 1850 Heringsfang - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzh%C3%BCtte Salzhütten bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin stehen an der Ostsee, am Fischerstrand, kleine fensterlose windschiefe Hütten, aneinandergereiht, mit Rohr gedeckt und schon am Zerfallen.&lt;br /&gt;
Einige der Hütten sind als Fachwerk errichtet und mit Lehm ausgefüllt. An einer Hütte kann man noch die Jahreszahl 1882 erkennen, die im Lehm eingekratzt wurde. Andere wurden später nur aus Holz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl heute nur noch Arbeitsmaterialien der Fischer, hauptsächlich Netze, in ihnen aufbewahrt werden, nennt man sie Salzhütten. Wie kommt es zu diesem Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1815 bis 1845 kamen riesige Heringsschwärme an die Küste der Insel Usedom zum Laichen (Februar bis Mai). Die Städte hatten sich durch die Industrialisierung erweitert und die Menschen mussten ernährt werden. Die Möglichkeit, den Hering einzusalzen, in Holzfässern zu transportieren und aufzubewahren, erkannte der Staat und unterstützte das Einsalzen durch Abgabe von steuerfreiem Steinsalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salz, auch ausländisches, kam per Schiff über Stettin, Swinemünde oder aus Lüneburg über die Salzstraße zur Insel Usedom. Die Zollverwaltung kontrollierte die Abgabe, und jeder Fischer hatte seine Einkäufe in ein Salzbuch beim Kaufmann in Swinemünde einzutragen. Das Salz durfte nicht für andere Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
1822 wurde die „Swinemünder Brakanstalt“ als staatliche Aufsicht gegründet. Diese war bis 1895 tätig. Der Heringsfang war dann nicht mehr ergiebig. Das Wort braken oder wraken bedeutet beschauen. Die Angestellten der Brakanstalt begutachteten die in Holzfässer in Salz gepackten Heringe, schlossen die Fässer und stempelten diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zempin, am Ende des Möwenweges in Richtung Koserow, wurden die ersten Hütten für das Einschließen von Salz gebaut. Der damalige Weg der Fischer zu ihren Booten ging vom Achterwasser über die Fischerstraße, den Dünensteig und dann quer über den heute bebauten Platz der Seestraße bis zum Ende des Möwenweges. Auf alten Karten ist dieser Weg als öffentlicher Weg ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum finden wir dann 1882 neue Hütten an der heutigen Stelle? Die verheerenden Sturmfluten 1872 und 1874 hatten die ersten Salzhütten verschlungen. Viele Boote waren zerschlagen, die Küste sah furchtbar aus. An der neuen Stelle war es zu dieser Zeit einfacher, mit den Booten ins Wasser zu kommen. Doch die Küste wurde und wird weiter abgetragen. Auf der Postkarte von 1915 sehen wir eine lange Reihe von Salzhütten in Zempin. Doch heute stehen nur noch die, die am weitesten vom Wasser entfernt standen, die restlichen hat das Meer sich geholt. Man rechnet an unserer Küste durchschnittlich mit einem Verlust an Land von 90 cm pro Jahr. Die Hütten sind Eigentum der Fischer, das Land auf dem sie stehen gehört ihnen nicht. Eigentümer dafür war die staatliche Forstwirtschaft und nach der Wende wurde die Gemeinde Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der Salzhütten wurden 2011 entfernt. Der Kurplatz wurde auf dem Grundstück gebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Salzhütten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte 1882.jpg|1882 im Lehm - neuer Standort nach der Sturmflut 1872&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1915.JPG|1915&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1935.JPG|1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Salzhütten-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1940.JPG|1940&lt;br /&gt;
Datei:Hütten 1954.JPG|1954&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütten 1998.jpg|1998&lt;br /&gt;
Datei:Hütten Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
Datei:Salzhütte Nov 2006.JPG|2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Missenhals=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ . auf der Küste von Usedom bei einem Orte names Missenhals, wo eine Waldstelle in der Berggegend der Pudaglaschen Forst noch jetzt im Munde des Volks mit der Benennung: „Hünen-Schloss“ bezeichnet wird, ohne dass sich Trümmer oder sonstige Anzeichen einer ehemaligen Burg vorfinden.“ aus Heimatblätter &lt;br /&gt;
Auf einer Karte von 1867 im Heft Coserow von Koch als Heringspackerei eingezeichnet.&lt;br /&gt;
Erklärung Salzhütten Koserow: „ Salzhütten befanden sich  . . in Missenhals (Selliner Bootstelle) zwischen Ückeritz und Bansin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1867 Coserow Koch.jpg|1867 Koserow Reise Koch&lt;br /&gt;
Datei:1867 Salzhütten Packereien.jpg|1867 Herings-Packereien rot&lt;br /&gt;
Datei:Missenhals.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzhütten Text Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Preußischen Staat galten Salzheringe als Hauptnahrungsmittel und wichtiges Exportgut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Deshalb belieferte der Staat die Fischer mit steuerfreiem Salz aus seinen Salinen. Er kontrollierte zudem durch speziell geschulte Beamte die bestimmungsgerechte Lagerung und Verwendung dieses ansonsten hoch versteuerten Salzes sowie Güte, Sortierung und Kennzeichnung der eingesalzenen Heringe in unter staatlicher Kontrolle stehenden Salzhütten und Heringspackereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsalzung in Holzfässern musste direkt nach dem Fang in unmittelbarer Strandnähe nach strengen amtlichen Vorschriften erfolgen: Ein Hering, der in Holzfässer gepackt und eingesalzen werden sollte, durfte keine Nacht „außer dem Salze gewesen sein und muß an dem Tage, an welchem er gefangen wurde, gesalzen werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Heringspackerei wurden die hölzernen Tonnen dann durch königlich bestallte Aufseher gebrakt oder gewrakt (niederdeutsch für Überprüfen, Klassifizieren, Sortieren und Aussondern oder Abwraken nicht mehr verwendbarer Waren) und mit eingebrannten Kennzeichen versehen und amtlich verschlossen. Tonnen mit große Heringen bepackt, erhielten beispielsweise zwei, solche mit kleinen nur einen Preußenadler eingebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberaufsicht auf die Heringsfischerei und Salzerei führte auf der Insel Usedom und Wollin der Ober-Zoll-Inspektor zu Swinemünde. Auch in Zinnowitz stand eine solche Salzhütte etwa dort, wo sich heute die Volksbank befindet.&lt;br /&gt;
Nach Aufkommen der Konservendosen und des billigen Steinsalzes wurde die staatlich kontrollierten Salzhütten nach 1890 nicht mehr benötigt. Sie wurden zu Arbeits- und Lagerräumen der Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hering und seine Namen bei der Verarbeitung==&lt;br /&gt;
(lat. Clupea harengus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfischer Körbe.jpg |thumb|386px|rechts| Heringsfischer mit Körben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FWG Logo.jpg |thumb|250px|rechts|Fischwirtschafts- Genossenschaft]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Heringsfilet Etikett.jpg |thumb|250px|rechts|Etikett für Gläser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Heringe.jpg|thumb|200px|rechts|Heringe Probleme 2021]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr zur Laichzeit kommt der Hering in den Greifswalder Bodden und dann wandert er östlich entlang der Usedomer Küste. Auch im Herbst sind noch kleine Konzentrationen von Heringen zu verzeichnen. Heringe werden vor der Küste in Stellnetzen gefangen.&lt;br /&gt;
Der Hering ist ein Planktonfresser, seine Feinde sind die Seevögel und im Wasser der Dorsch, die Makrele und andere Raubfische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgenährte Heringe sind für den Menschen sehr gesund. Sie enthaltenkostbare Omega 3-Fettsäuren. Diese schützen Herz und Gefäße des Menschen, beugen Arterienverkalkung vor und wirken Cholesterin senkend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurden die gefangenen Mengen an Heringen in WALL angegeben. &lt;br /&gt;
1 WALL  = 80 Stück Heringe = ca. 5 – 8 kg&lt;br /&gt;
1 Tonne (Fass) hatte ca. 1500 Stück Salzheringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grüner Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er frisch aus dem Wasser kommt und keine weitere Verarbeitung erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brathering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
kann man frisch aus der Pfanne zu Brat- oder Stampfkartoffeln essen, nachdem er ausgenommen ohne Kopf, gesalzen, in Mehl gewälzt und in heißem Öl gebraten wurde.&lt;br /&gt;
Nach dem Braten wird er auch eingelegt in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner. So ist er einige Zeit haltbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Salzheringe&#039;&#039;&#039; - Speck mit Oogen (Augen)&lt;br /&gt;
sind Fettheringe, besonders im Herbst gefangen, die stark gesalzen sind und vor der Verarbeitung gewässert, ausgenommen und enthäutet werden müssen. Dann filetiert man die Heringe. Es gibt viele Zubereitungsarten, um schmackhafte Gerichte oder Brotbelag daraus zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Salzheringe hergestellt:&lt;br /&gt;
Das Konservieren mit Hilfe von Kochsalz ist möglich, weil die meisten Mikroorganismen bei höheren Salzkonzentrationen keine Lebens- und Vermehrungsmöglichkeiten haben.&lt;br /&gt;
Zum Einsalzen gibt es zwei althergebrachte Methoden, einmal das „Einbetten“ der Lebensmittel in trockenes Salz und zum anderen das Einlegen in Salzlake (Salzlauge).&lt;br /&gt;
Die Heringe werden erst mit etwas Salz lose in einem Gefäß gemischt. Nach ein bis zwei Tagen werden die Heringe einzeln mit der Hand „abgestreift“, d.h. die Flüssigkeit und evtl. Blut wird vom Fisch entfernt. Danach wird er schichtweise in Fässer gelegt, den Bauch nach oben und über jeder Lage reichlich trockenes Salz gestreut. Den Abschluss muss immer Salz bilden. Nach einer Reifezeit von ca. sechs Wochen im kühlen Raum, es muss ständig kontrolliert werden, ob die sich bildende Salzlake den Fisch vollständig bedecket, sonst muss sie ergänzt werden, ist der &#039;&#039;&#039;SALZHERING&#039;&#039;&#039; fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachshering&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn der Salzhering gewässert und dann geräuchert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matjes -&lt;br /&gt;
filets sind ohne Haut und werden aus jungen Heringen, die noch nicht gelaicht haben hergestellt. Sie werden nur mild gesalzen, deshalb ist die Haltbarkeit begrenzt. Sie werden gern zu Salaten und ähnlichen Gerichten verarbeitet, wie der Salzhering. &lt;br /&gt;
Der Name kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Mägdleinshering. Er wurde nicht an der Usedomer Küste hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bückling&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird der Hering genannt, wenn er im Ganzen warm geräuchert wurde. Er wird aber auch ausgenommen, ohne Kopf oder als geräuchertes Filet angeboten. Frischer Bückling sollte eine golden glänzende Haut und festes Fleisch haben.&lt;br /&gt;
Seinen Namen bekam er durch den Erfinder, den Holländer Johann Böckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Räucherrollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Heringsfilets oder Makrelenfilets, die mit Gewürzen gerollt, mit Holzstäbchen befestigt und geräuchert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heringsfilet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
mit Haut wird eingefroren angeboten oder es wird in Essig- Salzlake einige Zeit gelegt, um zu reifen (garen). Diese Filets werden dann weiterverarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marinierter Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
die garen Filets werden in einer Marinade aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt und Gewürzkörner eingelegt. &lt;br /&gt;
So werden Fischbrötchen damit belegt oder andere Gerichte daraus bereitet.&lt;br /&gt;
Die garen Heringsfilets können auch in Sahne mit Gewürzen eingelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rollmöpse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
werden aus in Salz-Essigsud gegarten Heringsfilets gefertigt. Sie werden gefüllt mit Gewürzgurke, Zwiebel, Salz, Pfeffer- und Senfkörnern, gerollt und mit Holzstäbchen in Form gehalten und in Essigmarinade eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tafelhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wird er genannt, wenn er ausgenommen ohne Kopf und Gräte im Ganzen, aber mit Schwanz, wie Heringsfilets gegart und wie marinierter Hering eingelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bismarck-Hering&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Dieser Hering ist im Ganzen entgrätet und ohne Schwanz und Kopf in Essigmarinade.&lt;br /&gt;
Er bekam seinen Namen nachdem ein Stralsunder Händler dem Reichskanzler ein Fässchen geschickt hatte und sich dieser bedankte. Daraufhin bat der Händler den Heringen seinen Namen zu geben und Otto von Bismarck soll eingewilligt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Delikateßhering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
wurde der Bismarck-Hering in der DDR genannt, da der Reichsgründer als „reaktionär“ galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Hering&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangzeiten Odermündung.jpg|thumb|250px|rechts|Fangzeiten und Fanggeräte in der Odermündung]]&lt;br /&gt;
vom Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele], der von 1921 bis zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinem Tode 1960 in Zempin gelebt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Hering ist, so steht´s im Brehm,&lt;br /&gt;
 Ein Fisch, dem Gaumen angenehm.&lt;br /&gt;
 Der lebt in Nord- und Ostsee tief&lt;br /&gt;
 In Scharen, das heißt kollektiv,&lt;br /&gt;
 Bringt ihn der Fischer tot an Land,&lt;br /&gt;
 So wird der Hering grün genannt,&lt;br /&gt;
 Als Matjes wird er hoch verehrt,&lt;br /&gt;
 Wenn seine Unschuld unversehrt;&lt;br /&gt;
 Schwimmt er in einer scharfen Soße,&lt;br /&gt;
 So nennt man mariniert die Chose. –&lt;br /&gt;
 Doch der, der in den Rauchfang kam,&lt;br /&gt;
 Verändert plötzlich Art und Nam´,&lt;br /&gt;
 Der Hering geht ins Räucherhaus,&lt;br /&gt;
 Als Bückling kommt er wieder raus.&lt;br /&gt;
 Denn dieses Tier ist anonym&lt;br /&gt;
 Lebt unter einem Pseudonym.&lt;br /&gt;
 So populär er ist an Land,&lt;br /&gt;
 Mir scheint er riesig int´ressant.&lt;br /&gt;
 Schon das macht ihn bei mir beliebt,&lt;br /&gt;
 Daß er die Auster einst geliebt. –&lt;br /&gt;
 Zuletzt hört ich vom Hering sagen,&lt;br /&gt;
 Daß er die Kater soll verjagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 1.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Hering Zoll Geschichte 2.jpg |2019 Geschichte Hering mit Zoll belegen Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aalfischerei Entwicklung== &lt;br /&gt;
[[Datei:Aal-Schema 01.JPG|thumb|200px|rechts|Aalfangmethoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalschema 02.jpg|thumb|200px|rechts|Grundangel Arbeitsgänge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töwerziehen 02.JPG|thumb|200px|rechts|Töwer (Anstecker) fangen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundangel (Klamm).JPG|thumb|200px|rechts|Grundangel legen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aalstechen.jpg|thumb|200px|rechts|Aalstechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aalangelei über die Jahrhunderte in Zempin&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
vom Fischer Konrad Tiefert (1919 – 2009) – aufgeschrieben 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://youtu.be/sDvsm2fjGdI Aalfischerei 1990 bei YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aalfang hat immer einen besonderen Platz in der Fischerei in Zempin eingenommen. Ein sehr beliebter Speisefisch, der sich auf vielerlei Art zubereiten lässt. Vor allem wird er viel geräuchert. (Siehe Heft Nr. 4, S. 27) So begehrt und beliebt der Aal als Nahrungsmittel auch ist, so schwierig war und ist er jedoch zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat sich da schon etwas einfallen lassen. Wenn man mal zurück schaut ins vorige Jahrhundert, so sieht man, wie sich die Fangmethoden und Möglichkeiten weiterentwickelt haben.&lt;br /&gt;
Gefangen wurde der Aal mit GROSSREUSEN (Kumm) um [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen], im Bodden und bei Hiddensee, mit AALKÖRBEN im Peenestrom und den Nebengewässern, mit BÜGELREUSEN mit einer Eingangshöhe bis zu zwei Meter im Peenestrom und im Achterwasser und mit GRUNDANGELSCHNÜREN vor der Küste Usedoms, im Achterwasser und im Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fangarten wurden von der Fischereiaufsicht durch Gesetz verboten, da viele kleine Aale tödlich verletzt wurden. Zum Beispiel das Aalstechen und auch das Aalsegeln Dabei wurden die eisernen Fangeräte vom stehenden oder langsam fahrenden Boot mit der Hand geführt.&lt;br /&gt;
In Zempin und in den Nachbarorten wurde der Fang mit Bügelreuse und Grundangel durchgeführt. Für den Einsatz dieser Geräte musste und muss man im Achterwasser und Peenestrom an den Staat Pacht zahlen, auch wurde die Menge der einzusetzenden Geräte begrenzt, der Fang in der See war frei.&lt;br /&gt;
Die Aalangelei mit den Langschnüren (Grundangelschnüren) ist sehr schwierig und mit vielen Arbeitsstunden verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorigen Jahrhundert gab es nur Hanfschüre und unverzinkte Angeln (Haken). Nach jedem Fangeinsatz musste die Schnur mit den Angeln getrocknet und gebürstet werden. Dazu wurden die Angeln in einen sogenannten Klammstock gehakt, wo man Schnur und Haken getrennt einhaken konnte. Nach dem Trocknen wurde sie wieder in Kästen, den sogenannten Mollen umgesetzt, klar zu neuem Einsatz. Es mussten alle Hände der Familie tätig sein, um diese Aalangeln zum Auslegen wieder klar zu machen. Zum Auslegen wurden kleine, nicht sehr breite Boote, die sogenannten Heuer verwendet. Die Besatzung mit meistens drei Mann. Einer musste rudern und die anderen den Köderfisch aufhaken. Diese Boote waren mit Segel, Fock (Vorsegel) und Riemen zum Rudern bei Windstille ausgerüstet. (Siehe Heft Nr. 2, S. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Köderfisch wurde im Achterwasser vor allem Gründling, Ükelei auch Laich genannt, Stint, Kaulbarsch und ab und an kleiner Plötz verwendet. Diese genannten Fische gab es damals in großen Mengen und sie wurden mit besonders gefertigten Zeesen, den Grieps, gefangen.&lt;br /&gt;
In der See und in den Küstengewässern wurde als Köderfisch Tobs, ein kleiner Sandfisch, auch Krabben und kleiner Hering verwendet. Der Köderfisch Tobs (Tobias) trat ebenfalls in Mengen auf und wurde anfangs mit einem Sackgeschirr mit Zugleinen über die Sandbänke ran an Land gezogen. Er wurde auch zeitweise in Kästen gehältert. &lt;br /&gt;
Als Köder wurden auch Tauwürmer (Regenwürmer 9-30 cm lang) verwendet, die nachts bei Laternenschein im Garten oder auf feuchten Wiesen gesammelt wurden. &lt;br /&gt;
Wie schon gesagt, wurden zum Auslegen der Langschnüre die sogenannten Heuer verwendet, da größere Boote schwerer zu rudern waren. Bei günstigem Wetter wurde die Angel auch ausgesegelt. Übernachtet wurde oft im Boot, wobei das Segel als Regenschutz diente. War man in der Nähe der Insel [[Greifswalder Oie]] wurde dort übernachtet. Später gab es dort durch eine Stiftung ein Seemannsheim. Rund um die Greifswalder Oie waren beliebte Fangstellen, wo gute Ergebnisse erzielt wurden. (Siehe Heft Nr. 3, S. 21)&lt;br /&gt;
Der Fang wurde von den Fischhändlern aufgekauft und weiter verkauft, auch an die Räuchereien. Der allmählich anlaufende Bäderverkehr um die Jahrhundertwende wirkte sich da vorteilhaft aus. Die Aalangelei wurde immer nur von einem Teil der Fischer von Zempin ausgeübt. Nach dem ersten Weltkrieg kamen die Kleinmotoren (Benzin 5-6 PS) auf. Man war nun beweglicher, eine Erleichterung für die Fischer. Leider liefen diese Motoren nicht langsam und hatten keine Kupplung. Erst die Dieselmotoren brachten da eine Wende. Die Boote konnten nun breiter sein und etwas größer, denn die Grundschnüre brauchten nun nicht mehr ausgerudert werden. Auch das Einholen konnte mit dem Motor erfolgen.&lt;br /&gt;
Die Schnüre wurden allmählich von Flachs auf Baumwolle umgerüstet und mit verzinkten Angeln (Haken). Das Material konnte man bei den Seilereien in den Hafenstädten Wolgast und Swinemünde kaufen. Doch auch die Baumwollschnüre mussten - wie vorher - getrocknet und imprägniert werden. Viele verschiedene Imprägnierungsmittel wurden ausprobiert. Durch die große Beweglichkeit konnte das Fanggebiet erheblich erweitert werden und damit erhöhten sich die Fänge. Der Verdienst im Sommer wurde besser und manche Schulden vom Winter konnten beglichen werden.&lt;br /&gt;
Sorgen machte nun aber oft der Köderfisch Tobias, Tobs genannt, den es bei ungünstiger Wetterlage nicht mehr so reichlich gab. In den Herbstmonaten gab es auf den Grundangeln mit Tobsbestich nicht nur Aal, sondern oft auch erhebliche Mengen (150 kg und mehr), an Zander und Dorsch der ebenfalls gut im Preis stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beifisch auf den Grundangeln gab es auch Hornfisch, Barsch, Flundern, Dorsch und Steinbutt, manchmal auch Hecht. Im ersten Weltkrieg konnte der Fang nicht so intensiv durchgeführt werden. Danach war die Not groß, die Nachfrage nach Fisch stieg. Es kam zur Zwangsablieferung in allen Fischarten, auch im Aalfang. Ein neues Angelboot kostete in den 30iger Jahre ca. 6000 Mark. Dazu kam dann noch der Dieselmotor. Der Brennstoff war zu dieser Zeit sehr niedrig im Preis.&lt;br /&gt;
Im Achterwaser wurden ebenfalls Grundangeln ausgelegt. Während der Schonzeit von Barsch und Blei konnte die sogenannte „Schonzeitangeln“ gepachtet werden. Eine Vergünstigung vom Staat. War die Zeit um, musste man, wenn man im Achterwasser bleiben wollte, volle Jahrespacht zahlen oder man musste zum Strand wechseln. Die meisten Aalfischer von Zempin fuhren dann durch den Peenestrom über Wolgast zum Strand von Zempin.&lt;br /&gt;
Die Reusenfischerei mit Bügelreusen hatte in Zempin keine Bedeutung. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von einigen Fischern durch die damalige F.W.G. (Fischwirtschaftsgenossenschaft 1), die von den Fischern gegründet war, mit Versuchsreusen aus Perlon (Nylon) vom Staat gefördert, neu aufgebaut. (Siehe Heft Nr. 2, S. 30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aalangelei im Strand kam nun eine Umstellung von Baumwollschnüren auf Perlon. Eine Arbeitserleichterung für die Fischer, denn nun brauchten die Schnüre nicht mehr getrocknet werden, sonder wurden gleich umgesetzt in Mollen, klar zu neuem Einsatz. Zum Angeln mit Schnüren wurden in den 30iger Jahren verzinkte norwegische Angeln (Angelhaken) in verschiedenen Größen verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg, die DDR führte aber aus Devisenmangel keine norwegischen Angeln ein, entstand so eine Mangellage. Die F.W.G. Zempin übernahm anfangs die Beschaffung von Schnüren, Netzen und Fischereimaterial aller Art. Später übernahm die neu gegründete Ausleihstation Karlshagen diese Beschaffung.&lt;br /&gt;
Die F.W.G. bekam als Ganzes ein Soll (Plan) zugeteilt in allen Fischarten, auch im Aal. Dieses Soll wurde auf die aktiven Fischer aufgeteilt und sollte gebracht werden. Beim Aal entstanden oft Schwierigkeiten, denn die Stellen, wo er manchmal ankam, waren nicht immer w e i ß (Schwarzhandel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelei im Achterwasser ging stark zurück aus Mangel an Köderfisch. Die Reusenfischerei im Peenestrom nahm zu und damit die Zuwanderung an Aal ab. Der Köderfisch Gründling konnte kaum noch in größeren Mengen angetroffen werden. Durch den Einsatz von Köderzeesen in der See, erst aus Baumwolle und später aus Perlon, wurde der Fang vom Köderfisch Tobs erleichtert und sicherer. War durch Witterung vor der Zempiner Küste kein Köderfisch zu fangen, konnte nun dieser an der Greifswalder Oie, am Steg (einem flachen Streifen zwischen der [[Insel Ruden]] und der [[Greifswalder Oie]]), am Peenemünder Haken oder vor Göhren gefangen werden. Oft waren gute Ergebnisse in den erweiterten Fanggebieten zu verzeichnen. 50 kg und mehr waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F.W.G. hatte auch die Erfassung im Aalfang. Dort wurde Buch geführt, wie weit jeder Fischer sein Soll erfüllt hatte. Bei Übererfüllung gab es Prämien, die immer höher wurden nach der Höhe der Übererfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Rentner, die noch Aal brachten, bekamen eine Prämie. Nach vielen Streitereien kam es 1960 zum Beitritt der Zempiner Fischer zu einer in Kölpinsee gegründeten FPG (Fischerei Produktions Genossenschaft). Sie nannte sich FPG „Gold des Meeres“ mit Sitz in Zempin. Diese Genossenschaften wurden vom Staat stark gefördert, um auf dem Weg zum Sozialismus vorranzukommen, wie es hieß. Die Aalangelei wurde aber von dieser Entwicklung kaum beeinflusst. Die Motoren waren inzwischen weiterentwickelt und auch stärker, mit mehr PS. Die Boote waren breiter und seetüchtiger. Ein neugebautes Strandboot kostete ca. 30 – 40 Tausend Mark. Durch die Umstellung auf Kunstfaser – Monofil usw. wurden die Kosten der Fischer sehr hoch und es kam zu der sogenannten Warenrückvergütung, wo der Staat die Kosten, bei gutem Fang des Fischers, übernahm. Auch war es das Ziel die Boote nach und nach in genossenschaftliches Eigentum zu übernehmen. Durch die Errichtung von Sperrgebieten vor dem Peenemünder Haken für die Armee, wurde das Einsatzgebiet der Aalangelei etwas verkleinert, aber gerade dort gab es bei entsprechender Witterung gute Ergebnisse. Auch bei Übungen der Marine der DDR vor der Zempiner und Usedomer Küste musste der Fang kurzzeitig eingestellt werden.&lt;br /&gt;
Der Aalfang mit Langschnüren erstreckte sich aber immer nur über die Sommermonate bis Oktober oder Anfang November. Sobald die Nachtfröste einsetzten gab es den Köderfisch Tobs nicht mehr. Es konnte dann noch mit Ükelei aus dem Achterwasser nach Zander und mit Krabben nach Flundern mit Aalangelschnüren gefangen werden, was von einigen Zempiner Fischern auch gemacht wurde. Die anderen Angler gingen zurück zum Achterwasser und dort auf Netzfischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur staatlichen Fischereiaufsicht ist noch zu sagen: Im Achterwasser und Peenestrom war vom Staat ein Aufsichtsbeamter (seit Jahrhunderten als „Kieper“ bezeichnet - vom Wort Kiepe) eingesetzt mit Sitz in Loddin (jetzt in Rankwitz). Am Außenstrand musste jedes auslaufende Boot bei der Grenzdienststelle der DDR abgemeldet und nach der Rückkehr zurück gemeldet werden. Dazu waren entlang der Küste Masten mit Leitungen und Telefonen angebracht. Außerdem musste ein Fahrtenbuch geführt werden. Kontrollen vom Zoll fanden auch statt. Zum Fahren über die drei Meilengrenze gab es Sonderausweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergessen darf nicht werden die Anschaffung und der Einsatz der elektrischen Seilwinden während der FPG Zeit. Es war eine große Arbeitserleichterung für die Fischer. Mit Vierradwagen konnte nun der Fang, vor allem Hering, aber auch die Mollen mit den Schnüren vom Boot aus zur Düne hochgezogen werden. Vor allem war es nun möglich die Boote aus dem Wasser und wieder hineinzuziehen, allerdings mit Blöcken und Drahtseilen. Die Arbeitsstellen der Frauen verlagerten sich deshalb vom offenen Strand in die Hütten auf oder hinter den Dünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas über die Frauen der Zempiner Aalangler. Sie hatten die schwere Aufgabe, neben vielen Pflichten als Hausfrau und Mutter, manche hatte noch etwas Landwirtschaft und Vieh zu versorgen, die Langschnurangel wieder einsatzklar zu machen. Oft waren die Schnüre aufgedreht und unklar und erforderten Stunden an Arbeit, um eine Molle für den Wiedereinsatz fertig zu machen. Waren die Mollen mit den Schnüren mit nach Hause genommen worden und wieder klar, wurden sie wieder zum Strand gebracht in die Hütte. 5-6 Mollen wurden meistens mit einer Karre (Einradkarre) transportiert. Manches junges Mädchen hatte, wenn es all diese Umstände kannte, lange überlegt einen jungen Fischer zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung beider Teile Deutschlands veränderte sich die Technik des Aalfangs in Zempin wenig. Es kamen etwas mehr Reusen und Aalkorbketten hinzu mit unbeständigem Erfolg. Es gab wieder norwegische Angeln (Haken). Die Zahl der aktiven Fischer ging stark zurück, die FPG wurde 1992 aufgelöst. Die veränderte Wirtschaftsführung mit ihren Preisschwankungen macht den Küstenfischern, auch den Aalanglern, stark zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Aal aber ist und bleibt ein beliebter Speisefisch.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Ostseezeitung 20. Mai 2000:&lt;br /&gt;
„1949 registrierten die Ämter im Kreis 650 Fischer, von denen 80 Prozent in Fischverwertungsgenossenschaften und Fischwirtschaftsgenossenschaften (FWG) zusammengeschlossen waren, so in Karlshagen (1946), Zempin, Rankwitz, Usedom Stadt (1949) und Ahlbeck (1948).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 02. Mai  Ostseezeitung von Lea Albert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aale angeln ab September 2026 verboten Schonzeit zum Artenschutz gilt in der Ostsee bis 15. März 2027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter Aale soll von Anfang September bis Ende Februar 2027 ein umfassendes Aalfangverbot für die Fischerei in den deutschen Gewässern in der Nordsee und angrenzenden Brackgewässern gelten. Das legte das Bundesagrarministerium in Abstimmung mit den Küsten-Bundesländern als nächste Schonzeit fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ostsee gilt demnach eine EU-weit einheitliche Schonzeit vom 15. September 2026 bis 15. März 2027. Damit werden sowohl für die Nord- als auch die Ostsee die Schonzeitregelungen aus den letzten zwei Jahren fortgesetzt.&lt;br /&gt;
„Beim Aal geht es um mehr als Artenschutz – es geht um die wirtschaftliche Stabilität unserer Regionen. Deshalb ist die Schonzeit richtig und notwendig. Wir schützen damit nicht nur den Aal, sondern sichern Einkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fang über die Verarbeitung bis hin zur Gastronomie“, erklärte Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU). Auch in Binnengewässern bestehe Verbesserungsbedarf beim Schutz des Aals. Diese Aufgabe komme den Bundesländern im Rahmen ihrer sogenannten Aalbewirtschaftungspläne zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Minister betonte: „Aalschutz endet nicht an der Küste. Deshalb arbeitet auf Bitten der Agrarministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe an ressortübergreifenden Fragen des Aalmanagements.“ Demnach sollen unter anderem Empfehlungen für einen besseren Aalschutz an Wasserkraftanlagen und anderen technischen Anlagen entwickelt werden.&lt;br /&gt;
Die Freizeitfischerei auf Aal bleibt laut Ministerium nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern weiterhin vollständig verboten. Das EU-Recht lässt aber Ausnahmen während der Hauptwanderzeit zu. In Deutschland ist daher der August 2026 von der Schonzeit in der Nordsee ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2026 wird auf EU-Ebene der Rahmen für zukünftige Fischereimaßnahmen zum Schutz des Aals neu festgelegt. National werden laut Bundesagrarministerium aktuell die Aalbewirtschaftungspläne der Länder überarbeitet.&lt;br /&gt;
Der Erhaltungszustand des Europäischen Aals ist seit Jahren kritisch. Die Ursachen hierfür sind neben der Fischerei auch andere Faktoren wie der Verlust und die Verschlechterung von Lebensräumen sowie Querverbauungen – wie Wehre und Staudämme – von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/sDvsm2fjGdI&amp;lt;/Youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::::: Das ist ein Lehrfilm wie viel Arbeit die Aalfischerei mit Grundangeln macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flunderfischerei in [[Zempin]] in der Vergangenheit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernfang Ahlbeck AK.jpg| thumb|200px|rechts| um 1900 Ahlbeck Flundernetze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Florin 1.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer Florin Boot.jpg| thumb|200px|rechts| Zempin Fischer Florin mit Flundern im Netz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florin Zempin.jpg| thumb|200px|rechts| Fischer Florin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flunder Frauen Netze.jpg| thumb|200px|rechts| Frauen helfen am Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flundernetze leeren.jpg| thumb|200px|rechts|Netze leeren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbutt.jpg|thumb|200px|rechts|Steinbutt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeschrieben vom Fischer Konrad Tiefert  im Jahr 2000, im 81. Lebensjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von Flundern hört, denkt man gleich an die See. Die Flunder wird gern gekauft und gegessen. Flundern wurden viel geräuchert, gebraten und auch gekocht. Sie sind ein schmackhaftes Nahrungsmittel des Meeres. Die Flunder ist ein Plattfisch, der an der Küste der Ostsee aufwächst, auf dem Meeresgrund lebt und sich im Sand einwühlt. Aber sie kann auch große Wanderungen unternehmen. Sie ist ein Fisch, der viele Jahre wachsen muss, bis er das Mindestmaß zum Verkaufen erreicht. Da die Flunder auf dem Grund lebt, ist sie den Ablagerungen der Wasserverschmutzung ausgesetzt und leidet dadurch besonders an Sauerstoffmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat eine rauhe braune Oberhaut, die man zum Braten abziehen kann und an der Unterseite ist sie meist weiß. Die Farbe passt sich aber auch der Umgebung an. Dieser Fisch wird mit Grundschleppnetzen, Reusen, Angeln und Netzen gefangen. Man erkennt, dass der Flunder auf allerlei Art nachgestellt wurde und wird. Die flachen Gewässer der Pommerschen Bucht (an den Flussmündungen der Ostsee) sind bevorzugtes Nachwuchsgebiet der Flunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der eingeführten Schonzeit (Fangverbot im Frühjahr), werden immer weniger Flundern gefangen. &lt;br /&gt;
Wo liegen die Ursachen? Ein Grund mag der intensive Fang mit größeren Booten und moderneren Fanggeräten sein, dazu der Sauerstoffmangel durch Verschmutzung der Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fischerdorf Zempin, wo einstmals so an die 40 Fischer tätig waren, hat die Flundernfischerei mit Netzen zeitweise für den Verdienst der Fischer eine hohe Bedeutung gehabt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn man einmal die Fischerei in diesem Ort nach den überlieferten Aussagen der Älteren betrachtet, erkennt man, dass der Flunderfang einen bedeutenden Platz in der gesamten Fischerei eingenommen hat. Die Netze waren einfache Blattnetze mit Ober- und Untersimm. Am Untersimm wurde Blei angebracht oder anderes Material zur Beschwerung. Die Netze waren anfangs aus Hanfgarnen, später aus Baumwolle und dann aus Kunstfasern. Die Netze hatten eine Maschenweite von 54 bis 60 mm. Um ein schnelles Faulen der Netze zu verhindern wurden diese mit Kienteer und Petroleum eingerieben (imprägniert). Jeder Fischer hatte früher nur wenige Netze, da sie von der Familie, meist im Winter, selbst geknüpft wurden. Wenn bei Sturm die Netze verloren gingen, war es ein großes Unheil für die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes gebrauchte Netz musste sorgfältig getrocknet werden. Sie wurden auf dafür angefertigte Stellagen, auch Rüstung genannt, gehangen. Das Obersimm dieser Netze hatte als Schwimmer Kork. Aber es durfte nicht zu viel sein, damit das Netz bis auf den Grund fallen konnte. Die untere Beschwerung hatte ein Gewicht so um 5 – 6 Pfund. Das Netz sollte auch etwas zusammenfallen, damit sich die Flunder darin einwickeln konnte.&lt;br /&gt;
In einem Boot fischten meistens drei Mann, jeder stellte eine bestimmte Menge an Netzen, die dann in der Länge nacheinander zusammengebunden wurden. Da die Netze damals so 40 bis 50 Meter lang waren, ergab sich eine stattliche Länge. An den Enden dieser Längen war ein Anker, ein Draggen, mit einer Leine zur Wasseroberfläche und diese war mit einem Schweeken verbunden, der meistens 1,50 m hoch war und zwei Wimpel hatte, oft schwarz, um den Standort der Netze zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit wurden auf reinem Grund in der Nähe großer Steinstellen die Netze ausgesetzt. Im Allgemeinen wurde morgens gehoben und der Fang an Land gebracht. Lag der Fangplatz weiter entfernt, wurden gleich wieder neue Netze ausgesetzt, um ein nochmaliges Rausfahren zu vermeiden. Der Fang wurde, wenn es das Wetter erlaubte, zum Teil schon während der Heimfahrt aus den Netzen gepuhlt, denn im Sommer lagen die Fangplätze meistens weiter entfernt. Die Boote waren seetüchtige Segelboote und wenn Windstille war, musste gerudert werden. Die Boote wurden auch zum Heringsfang verwendet. Die Fangmengen an Flundern waren sehr unterschiedlich, konnten aber durchaus einige hundert Kilo betragen. An Land halfen die Frauen, die Flundern aus den Netzen zu pflücken. Oft war im Netz Dorsch, auch mal Zander oder Barsch und Plötz dabei.&lt;br /&gt;
Die Händler kauften diesen Fisch auf und brachten ihn zum Verbraucher. Viele Händler hatten Pferdewagen und fuhren zum Verkauf über Land und auch bis nach Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte Anfang des 20.Jahrhunderts noch keine festen Straßen. Das alte Dorf lag am Achterwasser. Von der Rieckstraße (vorher Kuhstraße) ging der Weg durch die Wiesen nach Koserow. All diese Wege waren ausgefahren (tiefe Leisen) und daneben war ein Trampelpfad. Der Weg zum Strand, dem Arbeitsplatz der Fischer, führte durch die Fischerstraße in den heutigen Dünensteig und dann auf der Anhöhe durch die heute bebauten Grundstücke bis zum Ende des Möwenweges in Richtung Koserow. Erst nach der großen Sturmflut 1872 wurde die Anlandestelle verlegt und neue Salzhütten am heutigen Standort errichtet. Diese Hütten aus Fachwerk mit Lehm und Schilfdach gebaut, dienten nach der großen Zeit der gesalzenen Heringe für die Aufbewahrung der Fischereigeräte. Die heute noch stehenden Hütten, sind ein kleiner Rest. Es waren einmal viel mehr, denn Zempin hatte in der Vergangenheit immer so 30 – 40 Bürger, die zum größten Teil von der Fischerei lebten. Es gab auch Notzeiten durch ungünstige Witterung. Aber mit Hilfe der Viehhaltung und etwas Landwirtschaft kam man zurecht. Es gab nur wenig nicht bestelltes Land im Dorf. Die Menschen dieser Zeit waren nicht sehr anspruchsvoll. Zempin umfasste anfangs nur das alte Dorf am Achterwasser. Der Dorfkrug war damals das Haus von Laabs (heute Peenestraße 2), gegenüber vom Zickenberg. Es gab kein elektrisches Licht und die Eisenbahn fuhr erst ab 1911. Beim Schein der Petroleumlampen wurden Netze gestrickt und man saß in der Dämmerung oft zusammen und klönte. So manche Spukgeschichte wird da wohl entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Badebetrieb anlief, vor allem im Nachbarort Zinnowitz, wurde der Absatz besser, denn die Menschen, die hierherkamen, wollten gern frischen Seefisch essen. Räucherflundern waren sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der morgens zeitig angelandete Fang an Flundern wurde meistens schon am Nachmittag, auch in Zinnowitz, als Räucherfisch angeboten.&lt;br /&gt;
Durch Sturm hatte man oft Tang und Muscheln in den Netzen. Man brauchte viel Zeit, um diese Netze zu säubern. Die Boote waren seetüchtig und konnten schon mal einen Sturm durchstehen. Vor allem später, als in den Booten Motore eingebaut waren, konnte man die Insel Oie anlaufen und auch dort Schutz suchen. Auf private Initiative wurde auf der Insel Oie 1889 ein Seemannsheim gegründet, welches später von einem Berliner Verein übernommen wurde. Die Fischer hatten nun bei Sturmtagen nicht nur einen schützenden Hafen, sondern auch ein Dach überm Kopf. Am 26. Juli 1932, als das Reichs – Marineschulschiff, der Segler Niobe, in der Ostsee kenterte und sank und 69 Seeleute den Tod fanden, waren auch Zempiner Flundernfischer auf See, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
Um 1900 fing auch Zempin an, sich als Badeort zu entwickeln. Am Wald wurden Villen gebaut. Ein Badestrand entstand an der Westseite der Fischanlandestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Erste Weltkrieg begann, wurden viele Fischer zur Marine eingezogen. Die Anlandungen von Fisch, auch Flundern, gingen zurück. So bekam der Fischnachwuchs eine Schonzeit. Nach Beendigung des Krieges wurde wieder voll gefischt, anfangs nur mit Segelbooten, auch nach Flundern.&lt;br /&gt;
Dann kamen die Motore auf, erst waren es Benzinmotore. Die gesamte Fischerei erhielt dadurch neuen Auftrieb. Nun konnten auch weiter entfernte Fangstellen, die ergiebiger waren, aufgesucht werden. Manche Stellen lagen weit oberhalb der Insel Greifswalder Oie und brachten guten Fang. Das Benzin war zu dieser Zeit recht billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles hatte sich verändert. Die Netze, das eigentliche Netzzeug, konnte bei Netzfabriken bestellt werden. Seilereien lieferten Seile für das Ober- und Untersimm. Zur Beschwerung des Untersimm konnte man Bleiplatten kaufen.&lt;br /&gt;
In Zempin fischten im Sommer aber nur ein Teil der Fischer nach Flundern, so 7 bis 8 Boote. Die Aalangelei der anderen Fischer benötigte zu dieser Zeit noch viele Hilfskräfte und die hatte nicht jeder. Der Verdienst war ganz gut, der Badebetrieb mit immer mehr Gästen entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Veränderungen um 1930 brachten auch Veränderungen in der Fischerei mit sich. Mit der Bildung einer Genossenschaft mit Sitz in Swinemünde, der Kreisstadt, wurden die starken Preisschwankungen, auch für Flundern, beendet und die Preise, die der Fischer erhalten sollte, festgesetzt. Dann kam der Zweite Weltkrieg. Da es wenig Nachwuchs in der Fischerei gab, wurde die Fischerei auch nach Flundern durch die „Alten“ weiter geführt, die meisten Fischer waren zu alt für den Wehrdienst. In einigen Booten waren inzwischen Diesel- und Glühkopfrohölmotore eingebaut worden, die sich gut bewährten. Die wenigen jungen Fischer wurden zur Marine eingezogen.&lt;br /&gt;
Vor und im Krieg wurde rationiert, alles gab es auf Zuteilung, auch die Materialien für die Fischerei, wie Schürzen, Hosen, Jacken, Stiefel usw. Der Badebetrieb ging anfangs noch weiter, wurde dann aber eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hatte eine kleine Seebrücke und Badehäuser (-anstalten) auf dem Strand.&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges musste vieles der Fischerei-Gerätschaften repariert oder erneuert werden. Die Netze waren verbraucht, es waren ja noch Baumwollnetze. Der Neuanfang hatte viele Schwierigkeiten. Es kam zur Pflichtablieferung der Fische unter russischer Aufsicht. Der Flundernnachwuchs hatte sich gut erholt durch die Kriegsjahre. Es gab nun auch im Herbst von Mitte Oktober bis Mitte November eine Fangzeit und zwar dicht unter Land und diese Fänge brachten einige Jahre für die Fischer einen guten Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1950 wurde die Fangmenge weniger und so suchten einige Fischer im Juni weiter entfernte Fangstellen auf. Zuerst waren es gute Fangmengen und die weite Fahrt lohnte sich, doch dann waren die Flundern an den Netzen alle tot, sahen gelblich aus und konnten nicht verwendet werden. Ob es Sauerstoffmangel oder Wasserverschmutzung war, ist nicht festgestellt worden. Nach weiteren Versuchen wurde die Flundernfischerei eingestellt und die Fischer mussten sich auf die Angelei umstellen. Es kam die Zeit der Perlonnetze, die anfangs nicht knotenfest waren. Später stellten sich manchmal Flundern im Sommer oder Spätsommer dicht vor der Küste ein. Die Flundern kann man aber auch mit Angeln fangen und zwar mit Krabben. Diese kleinen Krabben werden mit der Zeese auf den Sandbänken dicht am Ufer gefangen. Sie werden auf den Angelhaken der Aalgrundschnüre aufgehakt und in Mollen mit Sand dicht nebeneinander gelegt. So vorbereitet, werden sie auf den Fangstellen ausgeworfen. Die Flunder beißt schnell an und die Angeln können bald wieder gehoben werden. Einige der Kollegen, der später gegründeten Genossenschaft aus Kölpinsee, haben diese Angelei nach Flundern einige Zeit im Spätherbst durchgeführt und gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Rückgang der Anzahl der Fischer ist auch der Fang von Flundern mit der Angel sehr zurückgegangen und hat kaum noch Bedeutung für die Küstenfischerei vom Strand aus.&lt;br /&gt;
So ist der ausschließliche Flundernfang stark zurückgegangen. Aber in der Ostsee gibt es noch Flundern und auch Steinbutten und sie werden gern gekauft und gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischfanggeräte des Achterwassers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jonacker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Haushaltsauflösung des Fischers Karl Tiefert in Zempin wurde auch der „JONACKER“ nach vielen Jahren ans Licht gebracht. Auf der Wiese ausgebreitet betrachtete und fotografierte ich dieses Winternetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es daliegt, zeigt es, dass dieses Netz nicht sehr tief ist. Die Schwimmer sind aus Kiefernholz geschnitzt. Einige Teile waren neu, andere aus einem gebrauchtem Netz eingearbeitet. Wir sehen einen Buttknüppel und den Steert.&lt;br /&gt;
So fragte ich den heute 86 jährigen Fischer Konrad Tiefert, den Cousin von Karl Tiefert und jahrelanger Fischerkollege, was er zu diesem Netz weiß. Er erklärte mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fotografierte Netz ist nur die Hälfte. Den anderen Flügel dazu hatte einst der Fischer Hermann Krüger aus der Feldstraße. Konrad Tiefert hatte als Kind einmal bei den Loddinern gesehen, wie so ein Netz gezogen wurde. Es wird unter dem Eis vom Achterwasser auf den Schilfgürtel zu mit den beiden Flügeln gezogen. Die Fischer hatten sich zur Unterstützung zum Ziehen ein Zuggeschirr umgeschnallt, ähnlich wie ein Hund, der einen Wagen zieht. Nur im Gegensatz dazu, liefen sie rückwärts, unter die Stiefel hatten sie eiserne Eissporen geschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgänge waren ähnlich wie beim großen Wintergarn – große Löcher in das Eis schlagen für den Einlass und den Ausgang. Der Weg der beiden vereinigten Tücher wurde mit kleinen Löchern vorbereitet und mit Stangen und Tauwerk unter dem Eis in Ringwadenart, nur von Menschen ohne Winden, gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher das Wort JONACKER kommt und ob es so geschrieben wird, konnte ich nicht ergründen. Konrad Tiefert meint, vielleicht vom Wort Joch – Das Joch ziehen, tragen – von den Tieren, die mit dem Nacken ziehen. Es waren 6 bis 8 Personen nötig, die dieses Netz zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß noch etwas über diese Art zu fischen? Wer hat Fotos oder Zeichnungen, die eine Erklärung geben können? Hinweise bitte an den Heimatverein Zempin e.V. Tel.: 03837736951 oder rohrspatz@gmx.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hilde Stockmann Juli 2005&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gadebusch 1850:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… kleine Sommergarne sogenannte Joniken welche aus einem Sacke, 2 Klafter lang und zwei Flügeln, 16 - 18 Klafter und ½ bis 1 Klafter tief bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia: Als Längenmaß geht das Klafter auf die Spanne zwischen den ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes zurück und wurde traditionell mit 6 Fuß definiert, entsprach also etwa 1,80 m. In Österreich betrug seine Länge zum Beispiel 1,8965 m, in Preußen 1,88 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zoll = 12 Linien ≈ 24,380 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bleinetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;für die Nachtfischerei&lt;br /&gt;
Es ist ein WARP- oder WURFNETZ ohne Untersimm. Es wird beim Auswerfen etwas auseinandergezogen und muss von selbst auf den Grund abfallen. Es wird durch POPPEN (Schwimmer aus Leisch, eine Binsenart) an der Oberfläche gehalten. Das Netz hat viel &amp;quot;Lose&amp;quot;, in dem sich der Blei einwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Auswurf musste das Netz &amp;quot;abgestrichen&amp;quot; werden. Dies wurde oft in der großen Stube des Fischers durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Staknetz===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zugnetz Wolgast.jpg||thumb|200px|rechts|Zugnetz in Richtung Schilfkante]]&lt;br /&gt;
Mit diesem Netz zu fischen wurde im gesamten Odermündungsgebiet betrieben. Es ist ein &#039;&#039;&#039;Dreiwandnetz&#039;&#039;&#039; mit viel Schwimmern und viel Bleibeschwerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer langen Rute wurden diese Netze V-förmig ins Schilf geschoben. In den kalten Jahreszeiten war oft viel Fisch im Schilf und der Fang war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Mengen Weißfisch, auch Barsch und Hecht, wurden gestakt. Für die Hechte hatte das Netz eine größere Maschenweite. In den Moorecken wurde auch mal Schlei damit gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Schilfränder stark verschmutzt wurden und der Kleinfisch. wie Plötz, nicht mehr abgesetzt werden konnte, wurde diese Fischerei eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1934 Fischer Anzahl==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 Anzahl Fischer.jpg|thumb|200px|rechts|1934 Anzahl der Fischer der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischerei 1934 s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1934 Fischerei Ausschnitt s w.jpg|thumb|200px|rechts|1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; Anzahl Fischer Insel Usedom am Strand, Peenstrom und Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gefangen wurden folgende Arten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aal, Sprott, Fluder, Scholle, Kliesche, Steinbutt, Lachs, Zander, Barsch, Hecht, Blei, Plötze, Güster, Stint, Kaulbarsch, Quappe, Ückelei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Peenemünde]]	57&lt;br /&gt;
 [[Karlshagen]]	88&lt;br /&gt;
 [[Trassenheide]]	36&lt;br /&gt;
 [[Zinnowitz]]	17&lt;br /&gt;
 [[Zempin]]	        58&lt;br /&gt;
 [[Koserow]]         26&lt;br /&gt;
 Stubbenfelde	 3&lt;br /&gt;
 [[Ückeritz]]	64&lt;br /&gt;
 [[Bansin]]	        48&lt;br /&gt;
 Neuhof	        20&lt;br /&gt;
 [[Heringsdorf]]	21&lt;br /&gt;
 Ahlbeck        256&lt;br /&gt;
 Swinemünde     407&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Wolgast 15&lt;br /&gt;
 Mahzow	        20&lt;br /&gt;
 Wolgasterfähre	 6&lt;br /&gt;
 Neeberg         26&lt;br /&gt;
 [[Krummin]]          4&lt;br /&gt;
 [[Lütow]]	        10&lt;br /&gt;
 Neuendorf	 4&lt;br /&gt;
 [[Loddin]]	        37&lt;br /&gt;
 [[Pudagla]]          2&lt;br /&gt;
 Balm	        28&lt;br /&gt;
 Neppermin	33&lt;br /&gt;
 Grüssow 	10&lt;br /&gt;
 [[Liepe]]	        15&lt;br /&gt;
 Warthe	        50&lt;br /&gt;
 Reestow         11&lt;br /&gt;
 Quilitz         13&lt;br /&gt;
 [[Rankwitz]]	56&lt;br /&gt;
 Morgenitz	 3&lt;br /&gt;
 Suckow          10&lt;br /&gt;
 Usedom          47&lt;br /&gt;
 Paske	         9&lt;br /&gt;
 Zecherin b. Usedom 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Das Achterwasser und seine_Randgebiete|Achterwasser – Randgebiete – Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei im [https://de.wikipedia.org/wiki/Achterwasser Achterwasser], der Krumminer Wieck und am Peenestrom ist seit Jahrhunderten zur Ernährung der Bewohner nötig, da der Boden sehr sandig ist und wenig Ertrag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird die &#039;&#039;&#039;Stille Fischerei&#039;&#039;&#039; ausgeführt: Reusen, Stellnetze und Aalangeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0044.jpg|Reuse Krumminer Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0041.jpg|Leitwerk Reuse&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0042.jpg|Degen offen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0094.jpg|Steert wird geleert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0096.jpg|Heimfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0112.jpg|im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0055.jpg|Achterwasser Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0080.jpg|Fischerboot geteert&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0085.jpg|Einfahrt Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0086.jpg|Hafen mit alter Eiche&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0113.jpg|Hans Schätzchen mit Zander&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0132.jpg|Nachwuchs lernt&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0119.jpg|Reusenbau&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0115.jpg|Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Reus 0121.jpg|Segel verstauen&lt;br /&gt;
Datei:0122.jpg| Auswertung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischräuchereien in [[Zempin]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|thumb|386px|rechts|Tafel vor der alten Räucherei am Ende der Peenestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin.jpg|thumb|386px|rechts|1911 Postkarte von Zempin nach Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherware Versand Berlin Rück.jpg|thumb|386px|rechts|Mitteilung , dass Räucherfisch zum Versand kommt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raücherflunder Scheele.jpg|thumb|200px|rechts|Klage der Räucherflunder – [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo Hugo Scheele]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappen der Gemeinde Zempin sind zwei Fische zu sehen, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand. Das Besondere aber ist ihre Farbe im Wappen: Gold. Damit wird die goldene Farbe der geräucherten Fische symbolisiert.&lt;br /&gt;
Das „Heißräuchern“ der Fische ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das „Kalträuchern“ wird im Allgemeinen für Schinken und Wurst angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißräuchern ist ein Prozess, bei dem in wenigen Stunden roher Fisch bei 70° bis 100° gegart wird. Dann folgt durch kurze oder längerfristige Einwirkung von Rauch aus der unvollständigen Verbrennung von Holzscheiten, Sägespänen oder Sägemehl die eigentliche Konservierung. Der Rauch ist ein aus über 300 Komponenten zusammengesetztes Aerosol. Die Oberfläche der Fische wird sozusagen mit einem Ruß-Harzgemisch versiegelt. Gleichzeitig wirkt dieser Siegellack antibakteriell. Besonders das Buchenholz enthält sehr viele antibakterielle Teerverbindungen. So behandelte Lebensmittel sind dennoch nur wenige Tage haltbar und für den baldigen Verzehr gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisch gefangene Fisch wird ausgenommen und gut gesäubert. Ausnahmen bilden teilweise Hering und Sprotten, die nicht ausgenommen werden. Manche Fischarten werden kurze Zeit in eine Salzlake gelegt, andere Fischarten werden erst nach dem Räuchern mit Salz bestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das richtige Aufstecken auf Spieße ist wichtig, damit die Fische beim Garen nicht herunterfallen. Diese Arbeit wurde oft nur von Frauen ausgeführt. Bei Sprotten ist das Auffädeln durch die Kiemen eine mühsame Arbeit und erfordert viel Erfahrung. Beim Aal ist es üblich, ihn kurz zu brühen, damit er sich im Bauchraum öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgt der Trockenvorgang. Dafür braucht man einen luftigen, vor Fliegen sicheren Ort oder der Räucherofen wird erst mit geringer Wärme betrieben. Die Tastprobe zeigt an, ob der Fisch trocken ist, wenn der Daumen nicht mehr am Fisch kleben bleibt. Die Fischhaut sollte gut abtrocknen, damit der fertige Fisch nachher besser aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgt die Garzeit im Räucherofen, die je nach Fischart eine bestimmte Temperatur und Zeitdauer erfordert. Der Rauch erzeugt bei geschlossenem Ofen die entsprechende Farbe und Geschmack. Dieser richtet sich nach der Holzart, die man als Stücke und Späne verwendet. Beliebt ist es, Fische mit Buche zu räuchern, Eichenholz bringt ein strengeres Aroma. Jede Räucherei hat ihr eigenes Rezept, welches „Gewürz“ sie auf die Glut legt. Beliebt ist auch die Zugabe von Erle oder Wacholder (Knirk), ob als Beeren, Reisig oder Nadeln.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Abkühlen des geräucherten Fisches für die Haltbarkeit. Er sollte kühl gelagert, aber bei Zimmertemperatur gegessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste und beliebteste Räucherfisch ist der Räucher- oder Spickaal (spicken = räuchern).&lt;br /&gt;
Das Gedicht von Hugo Scheele aus der Sammlung „Singschwan über Usedom“ von 1936 erzählt uns einiges über diesen Fisch. Der Aal wandert allerdings zum Laichen nicht in den Stillen Ozean, sondern in die Sargassosee im Atlantik östlich Floridas und südlich der Bermuda-Inseln.&lt;br /&gt;
Die Sargassosee ist der Ort, wo sich die Amerikanischen Aale und die Europäischen Aale treffen und laichen. Von hier aus starten die Jungtiere (Weidenblattlarven - Leptocephalus) zu ihrer langen Reise in die Flüsse und Seen der jeweiligen Kontinente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Ostseeküste ist auch für die Räucherflunder bekannt, wie im Heft Nr. 3 beschrieben wird. Der Hering ändert nach dem Räuchern sogar seinen Namen und wird zum Bückling.&lt;br /&gt;
Aber auch die Sprotte hat ihre Liebhaber.&lt;br /&gt;
Als die Sprottenfischerei in Zempin aufkam, wurden im Oktober mit ganz engen (kleinen Maschenweiten) Baumwollnetzen Sprotten gefangen. &lt;br /&gt;
Die Sprotten haben den Fischern zwischen den Jahren 1920 und 1930 guten Verdienst gebracht. Es wurden so viele gefangen, dass die Frauen durch das Aufstecken von Sprotten in den Räuchereien Arbeit hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Post und Bahn (seit 1911) wurden Räucherfische zum Versand gebracht. So standen die morgens gefangenen Fische schon am nächsten Morgen ab 3 Uhr in den Markthallen in Stettin und Berlin zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 werden in der Statistik für Zempin 6 Fischräuchereien verzeichnet:&lt;br /&gt;
Die Räucherei der Familie VOß war die älteste, es folgten die Räuchereien von Heinrich TIEFERT, Walter BERG, Max KRÜGER, Willi KRÜGER und Otto SCHÜTT&lt;br /&gt;
1939 nennt das Einwohnerverzeichnis nur noch 5 Fischräuchereien: Herbert FLORIN, Ernst KRÜGER, Willi KRÜGER, Otto SCHÜTT und Heinrich TIEFER. Die Räucherei von Willi Krüger wurde extra am Ende der Peenestraße gebaut, damit die Seebad-Gäste nicht durch den Räuchergeruch gestört wurden. Der Räucherturm ist noch heute charakteristisch für das hinter dem Deich liegende Sommerhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR Zeiten war das private  Räuchern von Aal verboten, da die Aale für den Export vorgesehen waren. In der Fischereigenossenschaft wurden große Mengen Räucherfisch mit den „Altonaer Öfen“ hergestellt. Die zum Versand kommenden Mengen an Fisch waren nach Plan für alle 15 Bezirke der DDR aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute räuchert der Fischer mit seiner Familie selbst und verkauft auch die Ware, wie es zum Beispiel die Familie SCHÄTZCHEN in der Fischerstraße und die Familie SCHMIDT in der Waldstraße tun. An der Hauptstraße hat sich der Sohn von Elisabeth RUSSOW eine Existenz aufgebaut. Auch wird Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Thurow aus Freest am Strandkiosk verkauft. Viele Einheimische räuchern Fisch gern mal für den Eigenbedarf und für ihre Gäste nach eigenen Rezepten. Ein gemeinsames „Räucherfischessen“ im Garten ist eine bleibende Erinnerung für die &lt;br /&gt;
Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder FWG Verarbeitung Zempin ca. 1956===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin 1.jpg|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956 im Hintergrund - Altonaer Öfen -&lt;br /&gt;
Datei:FWG Zempin.JPG|Zempin Fischgenossenschft ca. 1956&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherei 1 Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempinb Räucherei Sprotten aufstecken.jpg|Zempin Sprotten aufstecken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin am Räucherofen Sprotten.jpg|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Räucherofen Sprotten.JPG|Zempin Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische einlegen 1 Marinaden.jpg|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:ZempinFische einlegen Marinaden.JPG|Marinaden einlegen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen 1.jpg|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fische ausnehmen.JPG|Fische ausnehmen&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei 1.jpg|Fischbraterei&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischbraterei.JPG|Fischbraterei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Versand von Räucherfisch&lt;br /&gt;
[[Datei:1911 Räucherfisch Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|1911 Versand von Räucherfisch nach Berlin]]&lt;br /&gt;
Da die Eisenbahn in Zempin im Juni 1911 den Anschluss an Berlin hatte, konnte auch verderbliche Ware schneller versendet werden. Die Rückseite der Postkarte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststempel ZEMPIN auf USEDOM&lt;br /&gt;
;25.8.11&lt;br /&gt;
An Frau Regierungsrat F. Maronn Wilmersdorf bei Berlin Maasanischestr. 16.  II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Franziska!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sende Die heute Nachm. Um 5 Uhr ein Paket, enthalten einige Flundern und Aale, ganz frisch,heute Morgen gefangen und wünsche guten Appetit. Das Paket muß morgen Sonntag Vormittag in Deine Hände gelangen. Gehe jetzt nach der Räucherei am Achterwasser u. besorge Paket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Gruß Dein Karl M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wenn auf Heft Nr. verwiesen wird, so sind das die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin#Zempiner_Heimathefte &amp;quot;Zempiner Heimathefte&amp;quot; Nr. 1-5 (ohne ISBN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/shop/konrad-tiefert-leben-und-fischen-auf-usedom-9783737544764 Leben und Fischen auf Usedom]  ISBN 978-3-7375-4476-4 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Boote der Fischerei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bootsmodelle Konrad Tiefert Verlag epubli ISBN: 978-3-7418-5338-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Quatz&#039;&#039;&#039; – Quatzner: Die Quatz ist ein Boot welches im gesamten Schiffsmittelraum einen Fischbehälter mit durchlöcherten Boden zum Lebendtransport von Fischen aufwies. Die Quatzner, Führer des Bootes, übernahmen von den Fischerbooten die lebende Ware und brachten sie zum Verkauf in die Häfen. Sie waren reine Kauffahrer. Das Wort „quatschnass“ hat diesen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Museum Stralsund Boote Zempiner Nachbau Heuer.pdf |Meer und Museum Stralsund Band 24 Nachbau des Zempiner Heuers - pdf]] - Kleine Fischereifahrzeuge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer knüpfen statt fischen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kr%C3%B6slin_-_Fortlaufende_Ortschronik_und_den_Ortsteilen#Freester_Fischerteppiche Freest Ort des Namens für die Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Gestaltung und traditionell handwerkliche Fertigung der Vorpommerschen Fischerteppiche| Vorpommerschen Fischerteppiche - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 1.jpg|1920 wenige Fische Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Not 1920 2.jpg|1920 wenige Fische Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 1.jpg|2019 Freester Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Freester Teppich 2.jpg|2019 Freester Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 1.jpg|2016 Teppiche 1 Gründerin Heimatmuseum Freest&lt;br /&gt;
Datei:2016 Freester Teppich 2.jpg|2016 Teppiche 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Fresster Teppich Jubiläum.jpg|2020 Freester Teppich Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:Freest Fischerteppich 1965 .jpg|1965 Rostocker Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 1.jpg|1966 großer Teppich 1&lt;br /&gt;
Datei:1966 Freest Teppich groß 2.jpg|1966 großer Teppich 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Freest Teppich Grabow.jpg|2023 Teppiche Kulturerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pommersche_Fischerteppiche Pommersche Fischerteppiche bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Stundl Rudolf Stundl bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fotobuch über die Freester Fischerteppiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Freester_Teppiche_Ornamente.pdf|Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung, Ornamente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://fischerteppich.wordpress.com/kontakt/ Sammlung der Motive der Fischerteppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wale und Delfine in der Ostsee==&lt;br /&gt;
* [[Koserow Ortschronik#Wal strandet 1363|Koserow 1363 strandet Wal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wale Wale bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Walfisch_(Insel) Insel Walfisch bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 16.Mai Ostseezeitung  von Michael Meyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Wal&#039;&#039;&#039; hat die Menschheit schon immer mythologisch inspiriert. Seit der Bibel. Im 1. Buch Moses steht: &#039;&#039;&#039;„Und Gott schuf große Walfische.“&#039;&#039;&#039; Sie stehen für göttliche Allmacht. Im Matthäus-Evangelium wird Jona vom Wal verschluckt: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ungeheuer Wal hat Jona, der von Menschen ins Meer geworfen wurde, aber verschluckt, um ihn vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Menschheit durch Erkenntnis vor dem Untergang gerettet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seit Jahrhunderten sterben verirrte Wale in der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten verirren sich vor allem junge Wale in die Ostsee, weil sie Heringsschwärmen folgen. Die meisten sterben, weil die Lebensbedingungen nicht passen: zu wenig Salz, zu warm, zu wenig Nahrung. Buckelwale sind die häufigsten Touris. Warum? Unbekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wale sind sogar schon &#039;&#039;&#039;in Flüssen gesichtet&#039;&#039;&#039; worden: ein Beluga 2022 in der Seine, ein Pottwal 2020 in der Elbe und 1984 bei Bremerhaven in der Weser. 1966 ist ein Beluga den Rhein bis Bonn hochgeschwommen.&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man polemisch fragen: Warum ist „Timmy“ eigentlich nach Poel geschwommen? Vielleicht wegen der &#039;&#039;&#039;Insel Walfisch.&#039;&#039;&#039; Das würde zu der menschlichen Ableitung führen: Da biegt man einmal im Leben falsch rechts ab und die Lebensleistung ist dahin, das Leben in dutt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen suchen in Walrettung ihr Seelenheil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte aber auch wissenschaftlich ableiten. Aber anstatt die richtigen Fragen zu stellen, suchen wir in der Rettung eines einzelnen Wals unser Seelenheil. Dabei sterben jedes Jahr 300.000 Wale und Delfine in den Weltmeeren: als Beifang in Netzen, bei Schiffskollisionen, durch den Walfang vor Norwegen oder Japan, durch Plastikmüll. Das wird mit „Timmys“ Abtauchen wieder vergessen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1825 Wal bei Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Meeresmuseum in [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]]&lt;br /&gt;
:Hängt ein riesiges Finnwal-Skelett (~15 m) in der Ausstellung&lt;br /&gt;
:Der Wal strandete schon 1825 bei [[Insel Rügen|Rügen]] und wurde später präpariert&lt;br /&gt;
:Eines der bekanntesten Walskelette an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1894 Wal vor Ahlbeck===&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Wal Ahlbeck.jpg|thumb|350px|rechts| Wal gestrandet 1894 in Ahlbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Ungeheuer an der Seebrücke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Episode der Historie des Ortes steht mit der Seebrücke in Verbindung. Im Oktober 1894 dürfte die Aussichtsplattform der meistbesuchteste Punkt am Strand gewesen sein, denn etwas Unglaubliches hatte sich ereignet. Es war der 17. des Monats, als die am Strand arbeitenden Fischer in der See „ein großes Etwas bemerkten“. Schnell sprach sich die Kunde herum und im Nu strömten die Bewohner herbei. Die Vermutungen gingen vom „ Wrack bis zum Strandgut“. Und so mancher äußerte, dass es sich nur um ein Ungeheuer handeln könne. Jedenfalls bewegte sich der unbekannte Gegenstand und verursachte mächtige Schaumkronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11 Fischer fassten sich ein Herz, denn wer wollte schon als Angsthase dastehen und bestiegen ihre Boote. Da Einigkeit bekanntlich stark macht, ruderten sie kräftig, aber dennoch vorsichtig. Und siehe, dass Ungeheuer entpuppte sich als mächtiger Fisch. So einen „Fang“ konnte man bisher noch nicht aufweisen. Gemeindevorsteher Ernst Krüger feuerte vorsichtshalber Schüsse auf das Tier ab, dann banden die Utpadels und Schwalbchs Taue um die Schwanzflosse und schleppten es an den Strand.  Nach eingiebiger Begutachtung erwies sich der „Fisch“ als Schnabelwal von 7 Meter Länge und einem geschätzten Gewicht von 72 Zentnern. Der Wal wurde nun auf den Hof des Fleischermeisters Blum (Kaiserstraße) transportiert, wo er endgültig das Leben aushauchte. „Daraus lässt sich bestimmt Kapital schlagen“ meinten die Ahlbecker Fischer, brachten per Boot den wal am nächsten Tag zum Großen Markt nach Swinemünde und ließen jeden Schaulustigen 30 Pfennige Besichtigungsgeld bezahlen. Schaulustige soll es sehr viele gegeben haben. Als das Volk genug gestaunt hatte, verkauften die schlauen Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren. Diese wiederum traten nun eine Deutschlandreise an, und überall zahlten die Zuschauer. In Berlin präparierten man den seltenen Fang, sicher nur oberflächlich, denn in Leipzig endete das Tier wegen des penetranten Geruchs beim Abdecker. Den Nichtküstenbewohnern sei hiermit versichert, dass es sich bei dem Geschilderten nicht um Aufschneiderei handelt, sondern das Geschehnis seinen Niederschlag in der Ahlbecker Ortschronik fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Seebrücken“ Dietrich Gildenhaar, 1993 Verlag Axel Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1913 Karlshagener Wal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heimatverein Karlshagen Homepage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder verirren sich Wale in der Ostsee. So auch geschehen im Juli 1913 vor der Küste des Inselnordens von Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagener Fischer beobachteten etwa 14 Tage lang zwei Wale, die sich den Fischerbooten näherten und sie auf ihrer Fahrt ohne Scheu begleiteten. Dabei wurde auch der Greifswalder Bodden von den Tieren durchschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzer des Strandhotels Karlshagen A. Neste erschoss einen Wal am 22. Juli 1913 in der Nähe der Greifswalder Oie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Karlshagener Fischhändler und Räuchereibesitzer Herrmann Schukar aufgekauft, wurde der Wal in Karlshagen und den umliegenden Orten für 20 Pfennig pro Person zur Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinerzeit sehr bekannte Walforscher Willy Kükenthal, (geb.04.08.1861, gest.22.08.1922),&lt;br /&gt;
Professor für Zoologie an der Schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität Breslau und Leiter des  Zoologischen Museums zu Breslau, kaufte das erlegte Tier und führte eine Artenbestimmung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein noch junges Weibchen der sehr seltenen Sowerbys Wale (Mesoplodon bidens). Es hatte eine Länge von 3,80 m, einen Umfang von 2 m und ein Gewicht von 450 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung des umfangreichen Materials von Professor Kükenthal befindet sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Universität Wroclaw (Breslau), aber es ist nicht der komplette Nachlass der zoologischen Sammlung des Forschers vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum gibt es ein Skelett eines Wals (Bidens), kann aber wegen fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal - Berichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Karlshagen Wal.jpg | Angelandeter Wal in Karlshagen&lt;br /&gt;
Datei:Wal Marien Greifswald.jpg |Greifswald Malerei an der Kirchenwand St. Marien Originalgröße&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 a.jpg|2021 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 1 b.jpg|2021 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 2.jpg|2021 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 4.jpg|2021 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale 5.jpg|2021 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wale Teil 6.jpg|2021 Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:Walknochen Marien Köln.jpg |Walknochen in der Marienkirche in Köln&lt;br /&gt;
Datei:2021-06-17 14-38-00 7672.jpg|2018 Delfin bei Bansin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nordkurier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Pommern Wale fingen &lt;br /&gt;
Wolgast  28.01.2019 von Hartwig K. Neuwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig ignorieren Norwegen, Japan und Island das weltweite Walfangverbot und riskieren damit das Aussterben der imposanten Tiere. Dass sich im 19. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Wolgast&#039;&#039;&#039; am Walfang beteiligte, ist indes kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 17. Jahrhundert betrieben vor allem die Amerikaner intensiven Walfang bei Grönland und in der Südsee. Der aus den Tieren hergestellte „Amerikanische Südseetran“ wurde nach Europa exportiert. Man nutzte ihn als Lampenöl und Schmiermittel, aber auch als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen und Seifen. Neben Bremen gehörte Stettin seit 1840 zu den wichtigsten Umschlagplätzen für Waltran in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enormen Gewinne, die der Verkauf des Trans erbrachte, weckten Begehrlichkeiten bei hiesigen Kaufleuten. Zu den preußischen Hafenstädten, die eigene Fangexpeditionen planten, gehörte neben Danzig und Stettin auch Wolgast.&lt;br /&gt;
Dort gründeten Kaufleute die Aktiengesellschaft „Verein zur Südsee-Fischerei“. Mit deren Hilfe sollte das Anlagenkapital von 150.000 Talern aufgebracht werden. Geplant war, eine Fangflotte von drei Schiffen auf einheimischen Werften zu bauen. Bereits im Mai 1843 wurden die Pläne für das Projekt bei den staatlichen Stellen eingereicht. Damit verbunden war die Bitte um Förderung. Als „patriotisches Unternehmen“ bezeichnet, „welches von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region und die Hebung der Schifffahrt wäre“, wurde es im Oktober 1843 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau des besonderen Schiffes ging schnell voran&lt;br /&gt;
Mit einer Prämie beteiligte sich der Staat an den Baukosten. Gleichzeitig sicherte man dem Unternehmen Steuer- und Zollvergünstigungen zu. Die Presse würdigte den geplanten Walfang als „ein Werk von hoher Wichtigkeit für den Staat mit positiven Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft der Region“. Dank des eifrigen Werbens waren 1844 bereits 52 000 Taler als Aktien gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schien die Finanzierung gesichert, und der Bau des ersten „gekupferten Barkschiffes“ konnte beginnen. Den Auftrag erhielt die Werft des Wolgaster Schiffzimmermeisters Erich. Schon am 18. November 1844, nach nur fünf Monaten Bauzeit, erfolgte der Stapellauf des ersten Wolgaster Walfangschiffes. Nach der früh verstorbenen Tochter des Kommerzienrates Homeyer wurde es auf den Namen „Rica“ getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrüstung des Schiffes bereitete Probleme. Anders als bei Handelsschiffen war die Ausstattung für alle absolutes Neuland. Anfangs hatte man keine Vorstellungen über Menge und Art der einzulagernden Vorräte – ein Walfangschiff war meist mehrere Jahre unterwegs. Aufwendige Erkundigungen mussten eingeholt werden.&lt;br /&gt;
Wale wurden von Samoa bis Kamtschatka verfolgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Schwierigkeiten wurden im Mai 1845 mit der Verkupferung der Bark die Arbeiten abgeschlossen. Auch die Mannschaft war komplett: Kapitän war der gebürtige Wolgaster C. A. Darmer, Steuermann H. W. Bartels aus Wolgast und Schiffarzt der Greifswalder Dr. Siegeris. 25 Matrosen gehörten zur Crew. Um die fehlenden Erfahrungen zu mildern, sollten an der amerikanischen Küste später einige Harpuniers und Bootsleute aus dem Walfängermileu angeheuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1845 stach die „Rica“ in See und erreichte zwei Monate danach den Hafen von New Bedford nordöstlich von New York. Dieser Ort galt damals als wichtigster Standort des amerikanischen Walfangs. Dort vervollständigte die Besatzung der „Rica“ ihre Ausrüstung und nahm einige erfahrene Walfänger an Bord. Anschließend kreuzte die Bark in Richtung Süden. Nach der Überquerung des Äquators im Oktober umsegelte sie das Kap der Guten Hoffnung.&lt;br /&gt;
Am 10. Februar dann der erste Jagderfolg: Zwei Pottwale wurden laut Logbuch gefangen, Anfang März wurde ein dritter Wal erbeutet. Bedingt durch die Wanderung der Wale änderte die „Rica“ ständig ihren Kurs. Obwohl das Schiff von den Samoa-Inseln bis nach Kamtschatka die Meeressäuger verfolgte, erbeutete die Besatzung in der Folgezeit nur noch sechs weitere Wale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Harte Arbeit an Bord bei großer Hitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren nicht allein die schlechten Fangergebnisse, die die Mannschaft enttäuschten. Die Entbehrungen während der Tour und das Fehlen jeglicher Kontakte zur Heimat wirkten sich negativ aus. Für die Matrosen der „Rica“, die vorher auf Handelsschiffen gefahren waren, war die Arbeit hart und ungewohnt. Etliche Mitglieder der Mannschaft desertierten oder ließen sich auf anderen Schiffen anwerben.&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt verließ in Peru das Boot, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Als die „Rica“ nach drei Jahren wieder in Wolgast anlegte, befanden sich nur noch drei Mitglieder der alten Besatzung an Bord.&lt;br /&gt;
Gegenüber der zeitaufwendigen, oft langweiligen Suche barg die Jagd viele Gefahren. Von kleinen Ruderbooten aus wurden die Wale harpuniert. Nur selten tödlich getroffen, kämpften die verwundeten Tiere um ihr Leben. Das war höchst gefährlich für die Besatzungen der Beiboote. Unfälle mit schweren Verletzungen oder getöteten Matrosen waren keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wal bezwungen, begann die Arbeit an Bord. Das Tier wurde zerlegt, entspeckt und aus dem zerkleinerten Speck wurde der begehrte Tran ausgekocht. Das Kochen erfolgte in großen kupfernen Gefäßen, die an Deck des Schiffes eingemauert waren. Da die mit ausgelassenem Walspeck beheizten Öfen eine große Hitze entwickelten, wurden sie ständig mit Wasser gekühlt. Zum Schluss wurde der Tran in Holzfässer gefüllt.&lt;br /&gt;
Kosten der Wolgaster Walfangexpedition überstiegen die Einnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren auf See kehrte die „Rica“ 1848 in die Heimat zurück. Obwohl die Wolgaster das Schiff begrüßten, war man über das Ergebnis der Expedition enttäuscht. Nur neun Wale waren erlegt worden. Sie erbrachten rund 1700 Tonnen Tran. Außerdem hatten die Walfänger 12 000 Pfund Barten an Bord. Aus dem hornigen Oberhautgebilde vom Gaumen der Bartenwale stellte man Fischbein her – für Spazierstöcke, Stricknadeln, Messergriffe und für Korsettstäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: die erste Wolgaster Walfangexpedition war ein Misserfolg. In der Abschlussrechnung für die Aktionäre wurden die Kosten mit 35 000 Talern benannt, die Einnahmen auf 41 500 Taler geschätzt. Da dies in keiner Hinsicht den Erwartungen entsprach, gab es Forderungen den „Verein zur Südsee-Fischerei“ aufzulösen. Das wurde jedoch abgelehnt. Etliche der Aktionäre blieben optimistisch und verlangten, die Aktivitäten fortzusetzen.&lt;br /&gt;
Obwohl der Verein weiter bestand, wurden der Walfang und der Bau eines zweiten Schiffes bald aufgegeben. Die „Rica“ aber bekam eine neue Aufgabe. Noch weitere sechs Jahre fuhr sie unter dem Kommando ihres bisherigen Kapitäns Darmer als Frachtensegler über die Meere. 1854 übernahm Kapitän Knuth das Schiff und transportierte Waren über den Ozean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst als die Dampfschifffahrt den Seglern ernsthafte Konkurrenz bot, erfüllte die „Rica“ weiter ihre Aufgaben. Erst 1863 endete die wechselvolle Geschichte des Schiffes. Naturgewalten ausgeliefert, strandete es während eines Sturmes an der Westküste Schwedens. Die Mannschaft wurde gerettet, die „Rica“ selber als Wrack aber aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2026 Wal bei der Insel Poel===&lt;br /&gt;
* [[medium:Wal Poel Insel Ende.pdf|Zusammenstellung der Nachrichten zum Wal 2026 in der Ostsee pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 05.März   Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen der Hansestadt Wismar am Dienstag (3. März) verfolgten viele, wie ein junger Finnwal gerettet wurde. Das Tier hatte sich in der Ostsee in einem etwa 50 Meter langen Stellnetz verfangen und war in den Hafen geschwommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwa zwölf Meter lange Jungtier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklicherweise war es den Feuerwehrleuten im Mehrzweckboot „Walfisch“ schon gelungen, das etwa 50 Meter lange Netz, das auch die Schwanzflosse einschnürte, zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist ein Bartenwal, und im Gegensatz zu Zahnwalen haben die kein Echolot, um sich zu orientieren, und ihre Augen sind auch nicht besonders gut“, erklärte Lisa Klemens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  16. April  Ostseezeitung  von Mario Kuska und Ann-Christin Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Backhaus gibt sein Okay: Nun doch Rettungsaktion für den Wal&lt;br /&gt;
:Das bei Wismar gestrandete Tier soll lebend abtransportiert werden / Erste Details zeichnen ein spektakuläres Vorhaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltminister Till Backhaus (SPD) gab am Mittwoch für den Rettungsversuch einer &#039;&#039;&#039;privaten Initiative&#039;&#039;&#039; grünes Licht. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Die Aktion soll sofort gestartet werden. Am Mittwochnachmittag waren bereits Taucher im Wasser, die Kontakt zu dem Tier aufnahmen und es beruhigten. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Detail soll die Bergung dann so ablaufen: Erst soll der Wal leicht unterspült werden und ein Luftkissen das Tier sukzessive anheben. „Das ist alles minimalinvasiv und tierschonend“, sagt Backhaus. Dann steht Schritt zwei an. Eine Plane, die zwischen zwei sogenannten Pontons platziert werde, soll unter den Wal gezogen werden. Der Meeressäuger ist zwölf Meter lang. Wie lang das ganze Unterfangen dauern wird, konnte am Mittwoch noch nicht genau gesagt werden. Klar ist, dass schon am Donnerstag, 16. April, mit der Unterspülung begonnen werden soll. Mittels Pontons und Plane wird ein Schlepper den Koloss erst in die Fahrrinne der Ostsee, dann in die Nordsee und später in den Atlantik ziehen. Der Transport soll dann am Freitag vonstattengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung liege dabei komplett bei den Initiatoren. „Wir dulden dieses Vorhaben“, sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die vor allem in der Trabrennszene bekannt ist. Die „Retter“ finanzieren das Projekt komplett. Backhaus und sein Ministerium seien von Kosten befreit, erklärte der Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01.Juni  Ostseezeitung von  Julia Wäschenbach&lt;br /&gt;
:;Verwesender Buckelwal in Dänemark an Land gezogen / Obduktion soll Donnerstag erfolgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner erfolgreichen Bergung auf der dänischen Insel Anholt soll der Kadaver des Buckelwals, der im März vor der Insel Poel gestrandet war, am kommenden Donnerstag untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verstehe nicht, wieso die Deutschen so ein Aufheben um diesen Wal machen“, sagte die Dänin Susanna der Deutschen Presse-Agentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung von Patricia Bartos&lt;br /&gt;
:;Obduktion beendet: Buckelwal ist ein Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Wochen wurde das tote Tier vor der dänischen Insel Anholt angespült. Experten haben es untersucht. Die Überreste sollen abtransportiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wochen machte der Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend (4. Juni) beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist jetzt: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.&lt;br /&gt;
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;
Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wild lebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1545 Wal bei Greifswald===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wal Marien Greifswald.jpg|thumb|250px|rechts|Zeichnung an der Wand in der Marienkirche Greifswald]]&lt;br /&gt;
;2026 04.Mai   Ostseezeitung von  Eckhard Oberdörfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Greifswalder Wal war vor 500 Jahren berühmt&lt;br /&gt;
:Nahe der Ryckmündung strandete das Tier und wurde von örtlichen Fischern getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne Internet und Fernsehen: Die Strandung eines Wals am 30. März 1545 nahe der Ryckmündung bei Greifswald erregte zwar anders als heute bei Buckelwal „Timmy“ vor Poel kein weltweites Interesse, aber großes Aufsehen in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es in der Greifswalder Marienkirche eine europaweit einmalige Malerei. Es ist die Darstellung eines 1545 in Eldena gestrandeten Schwertwals (Orca). Fragmente einer zweiten Darstellung wurden 2019 in St. Nikolai entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei große Unterschiede gab es aber: Es gab kein Mitleid mit dem Säugetier, das im Greifswalder Bodden festsaß. Die damals in Wieck ansässigen Fischer und Bauern erschlugen den Meeressäuger, nachdem er nicht den Weg zurück in die See gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens wussten die Zeitgenossen nicht, was für ein Tier sich in die Dänische Wiek verirrt hatte. Sie hielten den Schwertwal für einen „ungeheuer großen Fisch“. So steht es auch in dem überlieferten, zeitgenössischen Gedicht eines Greifswalder Professors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens galten Wale als Übermittler schlechter Nachrichten. So glaubten die Menschen, dass die großen Meeressäuger Zeichen eines herannahenden Unglücks seien. Im Fall des Greifswalder Wals brachten spätere Chronisten dessen Auftauchen mit dem Tod des Kirchenreformators Martin Luther 1546 in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der verwesende Kadaver des Wals in der Dänischen Wiek nach einiger Zeit stank, wurden dessen Eingeweide entfernt. Der Körper wurde laut Überlieferung erst nach Greifswald und dann in die Herzogstadt Wolgast gebracht und ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, hat Johann von Zitzewitz, Kanzler am pommerschen Herzoghof, den Orca gezeichnet. Seine Darstellung schickte er an Sebastian Münster, berichtet der Chronist Bartholomäus Sastrow. Münster verfasste die Cosmographia, die erste wissenschaftliche Weltbeschreibung in deutscher Sprache, die 1544 erstmals erschien. Münster hat zudem auf einem Holzschnitt einen Wal dargestellt, der einen Menschen verschlingt. Die Darstellung des Kanzlers von Zitzewitz soll außerdem der in Zürich lebende Conrad Gessner erhalten und 1558 für sein Tierbuch mit der ersten wissenschaftlichen Beschreibung eines Wals genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 14.August  Ostseezeitung von  Iris Leithold und Philipp Schulz&lt;br /&gt;
;Toter Wal im Greifswalder Bodden entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund haben das Tier untersucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Greifswalder Bodden ist ein toter Wal entdeckt worden. „Um 8.16 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass ein lebloser Wal im Greifswalder Bodden treibt“, teilte Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund habe später den Tod des Tieres festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wal ist nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums rund sieben Meter lang. Er trieb auf dem Rücken in der Nähe der Fahrrinne. Laut dem Museum handelt es sich um einen Buckelwal.&lt;br /&gt;
Das Tier wurde am Donnerstag von einem Behördenschiff zur kleinen Insel Dänholm (Stralsund) geschleppt. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, werde es am Freitag obduziert, so die Sprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aus der Sektion des Tieres erhoffen wir uns mehr zu erfahren, woran solche hier nicht heimischen Tiere in unseren Gewässern sterben und vielleicht, warum sie überhaupt in das für sie nicht geeignete, teils sogar lebensfeindliche Umfeld einschwimmen“, sagte Backhaus. Laut dem Minister gibt es Hinweise, dass sich die Buckelwalpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren erholt hat. „Mehr Tiere bedeuten aber offenbar auch mehr Irrläufer, die in die Ostsee einschwimmen.“ Die Sprecherin der Landeswasserschutzpolizei, Petra Kieckhöfer, bestätigte, dass Beamte wegen eines toten Wals gerade im Einsatz seien. Gemeinsam mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sichere man den Verkehr und schränke die Gefahr durch das Tier ein. Der Einsatz findet im Bereich des Greifswalder Boddens östlich des Ortes Grabow auf der Insel Rügen statt – das Einsatzrevier der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie schläft eigentlich ein Wal?===&lt;br /&gt;
;2026 31. Juli  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschende haben Pottwale beim Schlafen beobachtet. Man wusste schon, dass die riesigen Meerestiere auf verschiedene Arten dösen. Eine Position schien besonders eigenartig: Die Pottwale schlummern dabei nahe der Wasseroberfläche. Mit dem Kopf nach oben stehen sie senkrecht im Wasser wie riesige Korken. Eigentlich müssten sie dabei auch wie Korken an die Oberfläche ploppen. Sie haben jedoch einen Trick, das zu vermeiden: Sie blubbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf stoßen die Tiere Blasen aus. So wird Luft aus der Lunge abgelassen, die sonst für Auftrieb sorgen würde. Sie machen das auch, wenn sie in der Tiefe schlafen. Aber nahe der Oberfläche blubbern sie viel häufiger, fanden die Forschenden heraus. Das liegt daran, dass der Luftdruck in der Lunge je nach Wassertiefe verschieden ist und für unterschiedlich viel Auftrieb sorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DDR Auszeichnungen für die Fischer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Auszeichnungen wurden auch an die Arbeitskräfte in der Verarbeitung und deren Verwaltung vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:M 001 Aktivist 1964.jpg|1964 Aktivist&lt;br /&gt;
Datei:M 002 Aktivist Rück.jpg|1964 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:M 003 Medaille Verdienst Vorn.jpg|Verdienst Medaille&lt;br /&gt;
Datei:M 004 Medaille Verdienst Rück.jpg|Verdienst Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischerei heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung bis 2021===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 1.jpg|2008 Heringsfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Heringsfang 2.jpg|2008 Heringsfang 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Fischer Schätzchen.jpg|2016 Fischer Schätzchen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2016 Fisch Preise.jpg|2016 Preise&lt;br /&gt;
Datei:2017 Fische Quoten EU.jpg|2017 Fisch Quoten?&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 1.jpg|2018 März Fischerei 1&lt;br /&gt;
Datei:2018 März Fischerei 2.jpg|2018 März Fischerei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringswoche Usedom.jpg|2019 Heringswochen auf Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2019 Feb Heringswochen.jpg|2019 Heringswochen Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fangquoten.jpg|2019 Fangquoten&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerei Menge.jpg|2019 Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 1.jpg|2019 Heringe 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Heringe Wieck GW 2.jpg|2019 Heringe 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischverkauf online.jpg|2019 Verkauf online&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zander.jpg|2019 Zander&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischer Hilfe.jpg|2019 Hilfe&lt;br /&gt;
Datei:2019 Broschüre Fischerei.jpg|2019 Broschüre&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Sept 2020.jpg| Probleme der Fischerei September 2020&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 1.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Warthe Fischer 2.jpg| Warthe, Insel Usedom - Fischerei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 1.jpg|2020 Fischer Lauterbach 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Fischer Lauterbach 2.jpg|2020Fischer Lauterbach 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 1.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei Probleme 2.jpg|2021 Fischerei Probleme Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Heringe a.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 1 Heringe&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer heringe b.jpg|2021 Zempiner Fischer Teil 2 immer weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben Fischerei Schaden.jpg|2021 Robben Schaden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Abwracken Fischer.jpg|2021 Juni Fischer sollen abwracken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 1.jpg|2021 Immer weniger Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Fischer weniger 2.jpg|2021 Immer weniger Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 1.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juni Warthe Fischer 2.jpg|2021 Warthe nicht mehr Ostsee 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 1.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Zukunft 2.jpg|Zukunft der Fischerei - Freest Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 1.jpg|Robben gegen Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Robben fressen Fisch 2.jpg|Robben gegen Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 1.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 2.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischfang in Ostsee 3.jpg|Fischfang Hering - Dorsch 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Quoten für 2022.jpg|Quoten für 2022&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischerei 2022.jpg|Fischerei am Ende?&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 1.jpg|2021 Fischer kämpfen 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischer Zukunft 2.jpg|2021 Fischer kämpfen 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Aale Meerforellen aussetzen.jpg|Aale Meerforellen aussetzen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 1.jpg|2021 Fischer geben auf 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Freest Fischerei 2.jpg|2021 Fischer geben auf 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===OZ Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 1.jpg|2022 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Kegelrobbe 2.jpg|2022 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Anzahl.jpg|2022 Anzahl Fischer sinkt&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 1.jpg|2022 Feb Fischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 2.jpg|2022 Feb Fischerei Usedom 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Fischer Usedom 3.jpg|2022 feb Fischerei Usedom 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 1.jpg|2022 Freest Fischer 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Freest Fischer Kosten 2.jpg|2022 Freest Fischer 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 a.jpg|2000 Fischerei nach 1945 a&lt;br /&gt;
Datei:2000 Fischerei nach 1945 b.jpg|2000 Fischerei nach 1945 b&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom a.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 1 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2003 Genossenschaften Usedom b.jpg|2003 Bildung Genossenschaften 2 nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:2022 Hilfe für Fischer.jpg|2022 Hilfe für Fischer&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 1.jpg|2022 Fischer Ausbildung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Ausbildung 2.jpg|2022 Fischer Ausbildung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 1.jpg|Fische Mikroplastik 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fische Mikroplasik 2.jpg|Fische Mikroplastik 2&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 a.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fangquote 2023 b.jpg|Fangquote 2023&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck 2.jpg|Fischer trotz schwieriger Lage&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischerei Zukunft Ahlbeck.jpg| Ahlbeck Fischerfamilie&lt;br /&gt;
Datei:2022 Nov Fischer Zuschuss.jpg|Bund gibt Zuschuss&lt;br /&gt;
Datei:2022 Aalfang weniger.jpg|2022 Aalfang Quoten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 1.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fischer Stralsund 2.jpg|2022 Fischer Stralsund Dänholm 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 1.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baudisch Zempin letzter Fischer 2.jpg|2023 letzter Strandfischer Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Hering Situation.jpg|2023 April - erholt sich der Hering?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 1.jpg|2023 Kegelrobbe 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kegelrobben 2.jpg|2023 Kegelrobbe 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Baltische Störe eigesetzt.jpg|2023 Baltische Störe eingesetzt&lt;br /&gt;
Datei:2024 Fangquote stop.jpg|2024 Fangquoten?&lt;br /&gt;
Datei:Fische Probleme 2023.jpg|2023 Fische Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Rügen 2023 Fischverarbeitung.jpg|2023 Fischverarbeitung auf Rügen eingestellt&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Fang-Quoten 2024.jpg|Fang-Quoten 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Nordost 2023 Nov.jpg|Fischerei in Nordost 2023&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran - siehe Abschnitt  Kormoran - Feinde der Fischer?&lt;br /&gt;
Datei:2023 Ostseefischerei Zukunft.jpg|2023 Zukunft der Ostseefischerei?&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 1.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischer Baudisch 2.jpg|2024 Zempin - letzter Fischer am Strand 2&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei 2024 Förderung.jpg|2024 Förderung Fischerei&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 1.jpg|2024 Dorsch Zustand 1&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 2.jpg|2024 Dorsch Zustand 2&lt;br /&gt;
Datei:Dorsch 2024 Zustand 3.jpg|2024 Dorsch Zustand 3&lt;br /&gt;
Datei:Fischer Hilfe 2024.jpg|Hilfe für Fischer 2024&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 a.jpg|für den Tourismus 1&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Bansin Tourismus 2024 b.jpg|für den Tourismus 2&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 a.jpg|Ostsee Zustand 1 2024&lt;br /&gt;
Datei:Ostseefische 2024 b.jpg|Ostsee Zustand 2 2024&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fischerei 2024 .jpg|Zempin - Fischerhütten am Strand 2024 Okt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024 Aale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fangverbot zum Schutz von Aalen OZ 17.04.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz bedrohter &#039;&#039;&#039;Aale&#039;&#039;&#039; greifen von September an Schonzeiten für die Fischerei vor den deutschen Meeresküsten. Für die &#039;&#039;&#039;Ostsee&#039;&#039;&#039; gilt ein EU-weites Fangverbot vom 15. September bis zum 15. März und vom 1. September bis 28. Februar in der &#039;&#039;&#039;Nordsee&#039;&#039;&#039;, wie das Bundesagrarministerium mitteilte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller sagte, angesichts des dramatisch geringen Bestands sei es höchste Zeit zu handeln. Die Schonzeit trage dazu bei, dass sich Aale auf die lange Wanderung in ihr Laichgebiet, die Sargasso-See bei Florida, machen können. Aalfischerei sichere zudem vielerorts Einkommen – von der Fischerei bis zum Tourismus. Die Freizeitfischerei auf Aale bleibe nach EU-Recht in allen Meeresgewässern und angrenzenden Brackgewässern bis 31. Dezember vollständig verboten, erläuterte das Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2025 Okt.&lt;br /&gt;
:Kleine Hochsee- und Küstenfischerei in MV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 ging die Anzahl der Betriebe der sogenannten Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei in MV stark zurück. 2024 gab es noch 147 Fischereibetriebe im Haupt- und 132 im Nebenerwerb – etwa zwei Drittel weniger als 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wichtigen Arten &#039;&#039;&#039;Dorsch und Hering&#039;&#039;&#039; im westlichen Teil der Ostsee ändert sich die Quote im kommenden Jahr nicht, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt.&lt;br /&gt;
So dürfen die deutschen Fischer weiter 435 Tonnen Hering in der westlichen Ostsee – der Küste vor MV und Schleswig-Holstein – fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  11. April Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Herausforderungen für die &#039;&#039;&#039;Heringsfischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saison hat spät begonnen / Netze bleiben teilweise leer / Hohe Kraftstoffpreise wirken sich aus&lt;br /&gt;
Rostock/Freest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heringswanderung lockt derzeit Angler an die Kaikanten an der Ostsee. Petrijünger holen etwa im Rostocker Stadthafen seit Tagen den beliebten saisonalen Speisefisch aus dem Wasser. Mit ihrem speziellen Fanggerät mit mehreren Haken – dem sogenannten Paternoster – ziehen sie dabei teils mehrere Heringe auf einmal heraus.&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Thünen-Instituts für Ostseefischerei hat der zurückliegende frühe und vergleichsweise kalte und lange Winter dafür gesorgt, dass die Heringe später als in den Vorjahren einwandern. Vor Ostern habe man aber bereits reichlich Laichaktivität beobachtet, erklärt Institutsleiter Christopher Zimmermann, vor allem im Strelasund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Fischer in Vorpommern hatte das Eis Folgen. „Wir hatten natürlich mit dieser langen Frostperiode zu tun, sodass der Greifswalder Bodden eigentlich über Wochen komplett zugefroren war und kein Fischer rausfahren konnte“, sagt Stefan Thurow, Geschäftsführender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Peenemündung Freest (Vorpommern-Greifswald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte März hätte sich das geändert. „Normalerweise beginnt die Heringssaison schon teilweise Mitte Januar. Also fehlten uns gut zwei Monate Zeit.“ Wegen der geringen erlaubten Fangmengen versuchten Fischer eigentlich, die Saison zu strecken und Stück für Stück ihren Hering abzusetzen. „Nicht wie vor 15 Jahren, dass da immer alles auf einmal gefangen worden ist und mit Lkw nach Dänemark gefahren worden ist.“ Diese Streckung habe dieses Mal nicht stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganz große Problem, was wir im Bodden haben, sind &#039;&#039;&#039;Kegelrobben&#039;&#039;&#039;“, sagt Thurow. Bevor diese wieder verstärkt dort auftraten, habe man die Stellnetze am Abend ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt. Das sei wegen der Robben unmöglich. &#039;&#039;&#039;„Weil die die Netze finden und leerfressen.“&#039;&#039;&#039; Deshalb seien die Fischer dazu übergegangen, die Netze auszubringen, sich in der Nähe aufzuhalten, um die Robben fernzuhalten und dann nach ein paar Stunden die Netze wieder einzuholen. Auch das sei nicht mehr möglich. „Mittlerweile haben die Robben sämtliche Scheu verloren vor irgendwelchen Booten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hätten die Fischer den Eindruck, dass bislang nicht so viele Heringe in den Greifswalder Bodden eingewandert seien, der als wichtigstes Laichgebiet gilt. Hinzu kämen die hohen Kraftstoffpreise. „Deswegen werden die Fischer die Stilllegezeiten jetzt auch in Anspruch nehmen, weil eben die Kraftstoffpreise sich verdoppelt haben für die Schiffe.“ Bei solchen Kosten fahre man nicht raus, um wahrscheinlich vergeblich nach Hering zu suchen, erklärt Thurow. „Was die Kraftstoffpreise für Auswirkungen für die Fischerei haben, wissen wir noch nicht. Aber es wird gewaltig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor der Mecklenburger Küste gab es zuletzt weniger Hering, sagt Oliver Greve, Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht. „Es war schlechter als in den vergangenen Jahren.“ Die Fischer würden aber auch nicht „die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“. Wegen der geringen erlaubten Fangmengen falle der Rückgang nicht so sehr ins Gewicht. Ohnehin gebe es nur noch zwei aktive Fischer in der Wismarbucht. Die hohen Kraftstoffpreise betreffen sie laut Greve natürlich auch. Dass weniger Hering angelandet worden sei, merke laut Thurow auch der Verarbeitungsbetrieb der Genossenschaft. Man habe nur ungefähr die Hälfte des eigentlich bestellten küchenfertigen Herings produzieren können. „Es ist tatsächlich eine Katastrophe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals als sogenannte &#039;&#039;&#039;Brotfische&#039;&#039;&#039; für das Auskommen der Fischer wichtige Arten stehen in der Ostsee unter Druck. Gründe dafür sind etwa der Klimawandel, Überfischung und Nährstoffeinträge. Hering darf an der deutschen Ostseeküste deshalb schon länger nur im begrenzten Umfang gefischt und angelandet werden. Dabei dürfen nur kleinere Kutter und passive Fangmethoden wie Stellnetze zum Einsatz kommen, nicht aber große Kutter und Schleppnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermann und sein Team nehmen bis Juni wöchentlich Proben, um die Entwicklung des Heringsnachwuchses zu beobachten. „Wir konnten ja zeigen, dass spätere und wärmere Winter die Hauptursache für die schlechte Nachwuchsproduktion unseres Herings der westlichen Ostsee sind“, erklärt der Experte. Demnach laichen Heringe unter derartigen Bedingungen zu früh, die Eier entwickeln sich zu schnell, und am Ende treten hungrige Larven auf, bevor geeignete Nahrung für sie vorhanden ist. Ein früh eintretender und kalter Winter könnte einen einzelnen guten Jahrgang hervorbringen – so die Hoffnung. „Wir werden leider erst im Herbst die notwendigen Zahlen haben, um abschätzen zu können, ob 2026 einen guten Heringsjahrgang hervorgebracht hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 17. Juli  Ostseezeitung  von Helena Dolderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburg-Vorpommern#Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns|Küstenfischerei - Immaterielles Kulturerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Unesco ehrt Küstenfischerei&lt;br /&gt;
::Die Auflistung als Kulturerbe soll die Tradition vor allem sichtbarer machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern MVs ist als neues immaterielles Kulturerbe feierlich gewürdigt worden. Bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin überreichte der Vorsitzende des Fachkomitees Immaterielles Kulturerbe, Benjamin Jörissen, der Trägergruppe die Urkunde. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) nannte die Küstenfischerei „ein Stück Heimat“ und „charaktergebend“ für das Land. Die Aufnahme in das Verzeichnis sei eine große Würdigung. „Es macht einfach sichtbar, dass das mehr ist als Business“, sagte Martin vor der Verleihung. Die Fischerei gehöre zur kulturellen Identität des Landes und müsse als lebendige Tradition bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenfischerei steht seit Jahren unter erheblichem Druck. Dem Schweriner Umweltministerium zufolge gab es kurz nach 1990 noch 1400 Küstenfischer im Land, heute seien es rund 150 im Haupterwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 30. Juli  Ostseezeitung von Anne Ziebarth&lt;br /&gt;
:;Stilllegungsprämien laufen aus: Neue Hilfen für Fischer gefordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Auslaufen der Unterstützung Ende 2026 soll der Bund einspringen&lt;br /&gt;
Mit dem Auslaufen der EU-finanzierten Stilllegungsprämien Ende 2026 steht die Ostseefischerei vor einer neuen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fordern deshalb gemeinsam Unterstützung vom Bund, um den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
„Die zeitweilige Stilllegung war nie als Dauerlösung gedacht“, erklärt Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Eigentlich hätten sich die Bestände von Dorsch und Hering in dieser Zeit erholen sollen. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Einschätzungen sei das jedoch nicht eingetreten. Zusätzliche Fangmöglichkeiten seien deshalb kurzfristig nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 20,7 Millionen Euro an Stilllegungsprämien ausgezahlt. Für das laufende Jahr stehen noch einmal rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2026 läuft das Förderinstrument jedoch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backhaus sieht deshalb die wirtschaftliche Zukunft vieler Küstenfischereibetriebe in Gefahr.&lt;br /&gt;
„Nicht die Fischbestände sind vom Aussterben bedroht, sondern vielerorts die wirtschaftliche Existenz der Betriebe“, sagt der Minister. Viele Fischer müssten sich künftig zusätzliche Einkommensquellen erschließen – etwa durch Direktvermarktung, Verarbeitung, touristische Angebote oder eine Mitarbeit in Forschung und Umweltmonitoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere älteren Betriebsinhabern einen freiwilligen Ausstieg zu ermöglichen, wollen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beim Bund eine sogenannte Kapazitätsmaßnahme beantragen. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Jahre 2027 und 2028, mit denen Fischereibetriebe ihre Boote freiwillig außer Betrieb nehmen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich das Land für eine erneute wissenschaftliche Bewertung des westlichen Heringsbestandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige Stilllegungsförderung könne weder Mecklenburg-Vorpommern noch die Küstenländer allein finanzieren, betont Backhaus. Dafür seien Bund und Europäische Union weiterhin unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort können Betriebe außerdem beim Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Anträge auf Unterstützungsleistungen für die vorübergehende Einstellung der Heringsfischerei im Jahr 2026 stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kormorane - Feinde der Fischer?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6qtNiDUV12o Kormorane fischen im Achterwasser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leinenfischer.jpg |Kormoran mit Halsring zum Fischen&lt;br /&gt;
Datei:Kormoran mit Aal.jpg |1999 Komoran kämft mit Aal&lt;br /&gt;
Datei:1997 Schiff Brutplatz.jpg |1997 Brutplätze auf ehem. Bombenzielen in der Ostsee bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Kormorane am Schmollensee.jpg |Kormoransiedlung am Schmollensee - abgestorbene Bäume&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 1.jpg|2019 Kormoran 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 2.jpg|2019 Kormoran 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 3.jpg|2019 Kormoran 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kormoran 4.jpg|2019 Kormoran 4&lt;br /&gt;
Datei:Fischerei Dorsch Kormoran 2023.jpg|2023 Dorsch Kormoran?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Hinweise==&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Zempin Ersterwähnung Texte] 1571 Lassansche Wasserordnung über die Ablieferung von Fisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1829_Ostseefischerei.pdf| Buch - pdf - 1829 Ostseefischerei, 108 Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://databases.eucc-d.de/files/documents/00000253_Artikel5_Schabelon.pdf Artikel – Fischerei und deren natürlichen Grundlagen in der westlichen Odermündungsregion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Die Ostseefischerei H. Henking 1929, unukum Verlag 2011&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stettiner_Haff Stettiner Haff bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fische Ostsee.jpg|1861 Bericht  &lt;br /&gt;
Datei:Regio001.jpg|1901 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:Regio002.jpg|1901 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:Regio003.jpg|1901 Fischereizeitung 3&lt;br /&gt;
Datei:Regio004.jpg|1901 Fischereizeitung 4&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio06.jpg|1908 Fischereizeitung 1&lt;br /&gt;
Datei:1908 Fischereizeitung Regio07.jpg|1908 Fischereizeitung 2&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-1.jpg|1925 Nr 24 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:24 1925-2.jpg|1925 N5. 24 Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 Die Bewahrung und Nutzung der Zeesboote in der Mecklenburg-Vorpommerschen Boddenlandschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/zeesboote Unesco Zeesboote]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;2019 - NDR 111 registrierte Zeesboote - Bodstedt jährliche Segeltegatta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.braune-segel.de braune Segel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetz MVP Fischerei Kennzeichnung Verbote Maschenweiten Schonzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs 2006 Fischerei Vorschriften in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafeln zur Fischerei am Balmer See - Ausbuchtung des Achterwassers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Benz und den Ortsteilen#Tafeln um den Balmer See |Tafeln um den Balmer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 18. Juli Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Bildband würdigt letzte Ostseefischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ostseefischer stehen im Mittelpunkt des Bildbands &#039;&#039;&#039;„Seesucht. Portraits (fast) aller Ostseefischer“&#039;&#039;&#039;, der jetzt in einer Neuauflage im Rostocker &#039;&#039;&#039;Hinstorff Verlag&#039;&#039;&#039; erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mehr als 270 Seiten dokumentieren die Fotografen Franz Bischof und Jan Kuchenbecker den vom Aussterben bedrohten Berufsstand mit 282 Porträts, historischen Aufnahmen und Hintergrundtexten.&lt;br /&gt;
Zu den porträtierten Fischern gehört auch Eric Fisch aus Karlshagen, der die Fischereitradition auf Usedom repräsentiert. Die Autoren waren monatelang zwischen Flensburg und dem Stettiner Haff unterwegs, um Fischer und ihre Geschichten festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anspruchsvolles Vorhaben, wie sie im Vorwort erzählen – norddeutsche Fischer sind von Natur aus nicht besonders gesprächig. Der Band ist für 38 Euro erhältlich &#039;&#039;&#039;(ISBN 978-3-356-02613-9).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Störe wieder da===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Störe hier ausgestorben waren, wurden in Polen und in der DDR gekennzeichnete Störe eingesetzt. Die Fischer meldeten dann, wie groß der Fisch war und wo sie ihn gefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Zinnowitz am Achterwasser liegt in der Bucht Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stör Biedenweg 1995.jpg|1995 Alfred Biedenweg aus Loddin &lt;br /&gt;
Datei:Stör OZ ausgesezt 2005.jpg|2005 Störe ausgesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Baltische Störe 2024.jpg|Baltische Störe 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Heft über die Insel Oie wird berichtet, dass viele Störe gefangen wurden und zur Pachtbegleichung abgeliefert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas_1931_Greifswalder-oie.pdf| Heft: A. Haas 1931 Geschichte der Insel Greifswalder Oie - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  18. Juli  Ostseezeitung von  Klaus Amberger&lt;br /&gt;
:;Minister entlässt „lebende Fossilien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Strand von Hohe Düne hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus einjährige Baltische Störe ins Meer entlassen. Die Fische kommen aus Europas einziger Zuchtstation. Der Nordosten spielt eine Schlüsselrolle bei ihrer Wiederansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ein Jahr alt, etwa 50 Zentimeter lang und im Schnitt 1,2 Kilogramm schwer: 40 Baltische Störe wurden am 13. Juli am Strand von Hohe Düne, auf der östlichen Seite von Warnemünde, ausgesetzt. Imposante Tiere, die keine Schuppen, aber eine dicke, zähe Haut besitzen und als lebende Fossilien bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besitzen fünf Reihen von spitz zulaufenden Knochenplatten, eine auf dem Rücken, zwei an den Seiten und zwei an den Bauchseiten – die Fische erinnern ein wenig an die Zeit der Saurier.&lt;br /&gt;
Auch der Landwirtschaftsminister von MV, Till Backhaus (SPD), ist fasziniert: „Störe gab es schon vor 200 bis 250 Millionen Jahren, das muss man sich mal vorstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit zwei Jahrzehnten werden die Ostsee und das Oder-Einzugsgebiet regelmäßig mit Stören besetzt. „Wir haben festgestellt, dass die Fische gut zurechtkommen und erstaunliche Zuwachsraten haben“, sagt Christin Höhne, Biologin von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Fernziel sei es, Störe auch wieder befischen zu können. „Aber noch sind Störe eine der am meisten gefährdeten Artengruppen der Welt.“ Auch der Baltische Stör ist streng geschützt und darf nicht gefangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Forschungsanlage in Born auf dem Darß&#039;&#039;&#039; werden die Larven der Störe erbrütet. „Es ist momentan die einzige zuverlässige Zuchtstation für Baltische Störe in Europa“, sagt Christin Höhne. Seit 2010 wurden in Born mehr als 13 Millionen Stör-Larven erbrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mehr als 4,5 Millionen Störe wurden in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland ausgesetzt“, berichtet Minister Backhaus. Zusammen mit den Partnern im Ostseeraum sollen es mehr als sieben Millionen Tiere gewesen sein. Der größte Teil der Nachzucht stammt aus Born.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ostseeanrainer greifen auf die sogenannten Besatztiere der Borner Anlage zurück, wo 38 Laichtiere leben, darunter zehn Weibchen. „Wir brauchen so viele Tiere, damit es eine ausreichende genetische Diversifizierung gibt“, sagt die Wissenschaftlerin. Drei Mitarbeiter wurden für das Projekt angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht auch darum, die Gewässer für Fische wieder durchgängig zu machen“, sagt der Präsident des Landesanglerverbandes MV (LAV), Bernd Dickau. Noch gebe es zu viele Hindernisse, etwa durch Wehre oder andere Bauten, für die Wanderfische, die im Süßwasser laichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;So werden Störe überwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 ausgesetzten Störe sind markiert. An der Rückenflosse ist eine kleine röhrenförmige Plastikmarkierung (Floy-Tag) mit aufgedruckter Nummer befestigt. „Es gibt bei anderen Tieren auch Telemetrie-Sender oder Satellitensender“, erläutert Christin Höhne. Die Markierung ist im Rahmen eines Tierversuchsantrags genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ein Fischer einen Stör im Netz hat, dann übermittelt er uns die Nummer und setzt den Stör lebend zurück. Das klappt meist sehr gut.“ Müssen Badegäste eigentlich Sorge vor einer Begegnung mit einem Stör haben? Immerhin können ausgewachsene Tiere mehr als drei Meter lang und weit über 100 Kilogramm schwer werden. – „Nein, der Stör saugt sich seine Nahrung vom Boden der Gewässer in seinen Mund und ist sehr friedlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fische Besonderheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stint]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2003 Buchpreis Butt.jpg|Butt als Buchpreis&lt;br /&gt;
Datei:2008 Petermännchen giftig.jpg| Petermännchen giftig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zuchtfische in MV===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schnäpel 2016.jpg|2016 Schnäpel&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 1.jpg|2021 Fischzucht in MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fischzucht MV 2.jpg|2021 Fischzucht in MV 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum und Aberglaube==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Fischer an der Ostseeküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gegenden, wo sich mehrere Fischer ansiedelten entstanden verschiedene lokale Gewohnheiten und es wurden verschieden Aberglauben gepflegt und abgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer waren bemüht das Fangglück zu verbessern, oft durch gute Beobachtung oder durch Überlieferung uralten Jagdzaubers. So war die Ansicht im Binnenlande und an der Weichsel, dass es sich lohne nachts mit Laternen zu fischen, weil das Licht die Fische anlockte. Bei Beendigung des Angelns übriggeblieben Würmer ins Wasser zu schütten, da sich die Fische an dieser Stelle sammelten und der morgige Fang erfolgreicher sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseeküste war man der Meinung, dass die Fischschwärme von Leitfischen geführt würden, so dass es einen HERINGSKÖNIG gäbe. In Nikolaiken hieß der Leitfisch der Stinte STINTHENGST und ein riesiger Holzfisch, buntbemalt schaukelt auf dem Wasser mit einer Krone auf dem Kopf und wurde am Brückenpfeiler mit einer Kette angeschlossen, um den Ort den Fischreichtum zu erhalten. Eine Krone trägt auch der Stör des Wappens von Pillau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kurischen Haff hielt man das Tierkreiszeichen der Fische für ein Glückszeichen, die Zeichen Krebs, Skorpion, Widder und Steinbock waren Unglückszeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei der Anfertigung der Netze war in manchen Gegenden Einiges zu beachten. In Labagien galten 44 Tage als günstig zum Herrichten der Netze. In Ostpreußen meinte man, am günstigsten sei die Zeit des Sternzeichens der Fische oder bei Beginn des Neumondes ein Netz zu stricken. An der mittleren Weichsel meinten die Fischer es muss ein roter Faden mit in das Netz eingestrickt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostpreußen glaubte man beim Fischen nicht pfeifen zu dürfen, auch sollte man dem Fischer, der zum Fang ausfuhr oder zum Boot ging , nichts nachrufen, vor allem aber gar nicht etwa Glück wünschen! In Fischhausen war es üblich, falls ein Fischer etwas vergessen hatte, sollte ein anderer den Gegenstand holen. Am Kurischen Haff glaubte man, dass das Fangglück sich erhöht, wenn man an diesem Tag nichts verborgte. In Agilla wurde nach dem Weggang des Fischers zum Fang die Stube nicht ausgefegt, sonst zerreisen die Netze. Bei Tilsit musste man nach dem Abladen des Netzkarren diesen umkippen, der Fischkorb wurde vor dem ersten Zug ins Wasser getaucht. In Lötzen glaubte man es sei gut, hungrig zum Angeln zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielerorts in Ost- und Westpreußen brachte es angeblich Glück, dem ersten Fisch des Fanges die Schwanzflosse abzubeißen. An anderen Orten wurde der erste oder ein kleiner Fisch bespuckt und ins Wasser zurückgeworfen, wobei man ihm nachrief, er solle Glück bringen. In anderen Orten war dieses Schicksal dem größten Fisch des Fanges zugedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schlauer Bursche wurde der in geschlossener Schar ziehende Blei (Brachsen) bezeichnet, denn hatte ein Fisch ein Loch im Netz entdecket, folgten ihm schnell alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westpreußischen Strand sollte man beim Ziehen der Leinen nicht in die Hände spucken. Am Samlandstrand meinte man es bringe Glück, wenn die Fischer nach dem Sturm, der sie an der Ausfahrt gehindert hatte, die Frauen mit Wasser besprengten, nachdem sie bei besserem Wetter vom ersten Fang zurückkehrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden dachten die Fischer, dass Fangglück sei von den Gegenständen in ihren Gesprächen abhängig. Ungünstig sei von flüchtendem Wild, wie Hasen, Rehen und Hirschen zu sprechen, günstig wäre es von großen Viehherden oder von Langholz zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es am Kurischen Haff noch Fischer, die am Heck des Kahnes ein Bildnis des slawischen zweigesichtigen Windgottes angebracht hatten, um bei schlechtem Wetter um Beistand zu bitten. Auch war der Aberglaube, wenn sich auf dem Haff eine Wasserhose durch Wind gebildet hat, muss man ein Beil auf diese schleudern, denn dahinter verberge sich der Teufel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf unserer Insel Usedom gibt es ungeschriebene Gesetze die um die Fischerei herum lange Traditionen haben und die von Ort zu Ort verschieden sind. Wer von solchen Begebenheiten kann mir berichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis – Ückeritzer Fischer:&lt;br /&gt;
- Netze nicht mit der Schere schneiden, nur mit dem Messer.&lt;br /&gt;
- Wenn die Netze ausgebreitet werden, aufgehangen auf Stützen, zum Trocknen oder Ausbessern, darf man auf keinen Fall unter den Netze durchgehen, das bringt Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Buch: Götter, Mythen..... von der Insel [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_R%C3%BCgen Rügen] von Ingrid Schmidt,  2. Auflage Hinstorff 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 88  ... Als Mittel gegen die Kraft der bösen Wassergeister streuten die Fischer vor der ersten Ausfahrt etwas Salz auf die Netze, um damit den Hexen die Augen zu versalzen. Auf Mönchgut knüpften die Fischer kleine Holzstückchen mit glückbringenden Symbolen oder christlichen Namen in die Netzkehlen ein, um während des Fanges keinen Schaden zu erleiden. Auf Hiddensee hielt man es für wirksam, dreimal schweigend „dörch dei Prog (Netze) to krupen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S 100  .. Der Johannistag galt früher bei den Fischern als ein Opfertag. Man glaubte, dass an diesem Tag das Meer einen Menschen verschlingt, ein Opfer fordert: Wenn ein Fischer bei der Arbeit ins Wasser fiel, so half man ihm nicht heraus, weil angenommen wurde, dass er das auserkorene Opfer sei. Hierin ist wohl die Erinnerung an einen früheren Opferbrauch erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fischer-Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der Seejungfer, die am Haff, und besonders am Papenwasser den Fischern bei ihrer Arbeit zusieht, und ihnen Glück bringt, ist schon in den Sagen erzählt. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vor Ostern, vor Pfingsten und vor Himmelfahrt muß man von des Abends bis zum Morgen die ganze Nacht durch arbeiten; denn niemals ist der Fischfang gesegneter. (Auffallend ist es, daß die Fischer in diesen Nächten wirklich ungewöhnlich viel fangen.) –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fischer darf nie sagen, wie viel er gefangen hat, sonst hat er kein Glück mehr. Soll er ja eine Antwort geben, so muß er immer weniger sagen, ungefähr nur die Hälfte von seinem wirklichen Fange. –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zempin - Ortschronik/en#Gl.C3.BCcksbringer|Glücksbringer Kreuzknochen vom Hecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=154785</id>
		<title>Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=154785"/>
		<updated>2026-08-14T07:36:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wetter der Insel Usedom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Insel Usedom liegt im [[Oder]]delta und war Jahrhunderte von der [[Fischerei Insel Usedom| Fischwirtschaft]] geprägt. Sie ist die 2. größte Insel Deutschlands.&lt;br /&gt;
Ab 1824 bekam die Kreisstadt [[Swinemünde]] als erster Ort der Insel den Titel [[Ostseebäder Geschichte|&amp;quot;Seebad&amp;quot;]]. Das ist der Beginn des Tourismus auf der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|thumb|400px|rechts|Wanderkarte vor 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom Entstehunng Teile1 s-w.jpg|thumb|400px|rechts|aus dem Buch von [[Insel Usedom#Wille, Hermann Heinz|Heinz Wille]] - Die Insel Usedom - 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lied Usedom Noten Text.jpg|thumb|250px|rechts|Usedom - Lied]]&lt;br /&gt;
==Insel Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom grenze.png |thumb|200px|rechts| Form der Insel Usedom mit Grenze zu Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Gedicht von [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Hugo Scheele]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Stückchen Land, vom Wasser eingekreist, man geographisch eine Insel heißt;&lt;br /&gt;
:So liegt auch unsere kleine Welt da, gebettet in dem Oderdelta.&lt;br /&gt;
:Die Peene greift im weiten Bogen um diese Insel langgezogen,&lt;br /&gt;
:Die Swine, Haff und Meer, wie jeder weiß, vollenden dann den Wasserkreis.&lt;br /&gt;
:Die Dünenkette an der Ostsee Rand war einst Moräne, wie bekannt,&lt;br /&gt;
:Als noch ein Gletscher war dies Binnenmeer, geschoben aus dem Nordland her.&lt;br /&gt;
:So schuf die Flut sich selbst den Wall, an dem sich bricht der Wogen Schwall.&lt;br /&gt;
:Der flachen Dünen lange Reihe erhält im Streckelberg die Weihe,&lt;br /&gt;
:Es brandet hier zu uns´ren Füßen und Schwedens Küste scheint zu grüßen&lt;br /&gt;
:Doch zwischen See und Inselland zieht sich der Wald als grünes Band,&lt;br /&gt;
:Und schütz vor Wind und Sturmgebraus der Insulaner Hof und Haus.&lt;br /&gt;
:Dem Bauer, der den Roggen säet , das Saatgut aus der Hand nicht weht. - &lt;br /&gt;
:Droht auch das Meer die Insel zu verschlingen, es wird ihm nimmermehr gelingen,&lt;br /&gt;
:Der Geist, der einstmals sprach „Es werde“ wird schützen auch dies Fleckchen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Überblick.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/eb/Usedom_%C3%9Cberblick_pdf.pdf |[[medium:Usedom_Überblick_pdf.pdf|Kurzer Überblick - Insel Usedom - 92 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2017 Usedom Handkarte.jpg|Zeichnung 2017 Jana Ninnemann Usedom Agentur Karte von der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Geologie.jpg|Insel Usedom Geologie - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Rechtslage der Meeresräume.jpg| Rechtslage der Meeresräume - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2005 Oder alter Fluss.jpg|Oderfluß vor 10000 Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geographische Lage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.226165771484377%2C53.76657243186167%2C14.695587158203127%2C54.290080089394316&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.02955339563478%2C13.96087646484375&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0296&amp;amp;amp;mlon=13.9609#map=10/54.0292/13.9609&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte der Insel Usedom anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Name Usedom===&lt;br /&gt;
Die Insel war erst in zwei Herrschaftsbereiche geteilt und hatte diese Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur [[Wolgast]]er Burg gehörten (Pfarreien [[Krummin]] und [[Netzelkow Insel Usedom]]). Grenzort [[Ückeritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039;  - der östliche Teil der Insel, der unter der Burg Uznam (Usedom) stand. Ersterwähnung 946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wanzlow_und_Bukow Erklärungen bei Wikipedia für Buckow und Wanzlow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging der Namen der Stadt &#039;&#039;&#039;Usedom&#039;&#039;&#039; auf die ganze Insel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Usedoms Taufe - &#039;&#039;Gedicht von Hugo Scheele&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein frommer Mann, vom Papst gesandt, besuchte einst dies Inselland,&lt;br /&gt;
:Damit er konn´t in Rom erzählen, wo noch im Norden Kirchen fehlen&lt;br /&gt;
:Und ob die junge Christenheit sich übt in echter Frömmigkeit.-&lt;br /&gt;
:Nach einem Wandertage heiß, saß müd´er in der Fischer Kreis,&lt;br /&gt;
:Am kühlen Seewind sich erlabend, an einem warmen Sommerabend.&lt;br /&gt;
:Der Ostsee leichten Wellentanz versilberte des Mondes Glanz,&lt;br /&gt;
:Und glitzernd spiegelt´ sich im Meer ein unermesslich´ Sternenheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fremde, der von Rom erzählte, meint, dass auch hier die Kirche fehlte,&lt;br /&gt;
:Und sprach von Domen, stolzen Bauten, die Hörer sich am Barte kraulten,&lt;br /&gt;
:Dieweil sie dachten an´s bezahlen der wunderschönen Kathedralen.-&lt;br /&gt;
:Der ält´ste Fischer trat hervor, wies in den Himmel hoch empor&lt;br /&gt;
:Und sprach zum frommen Pilgersmann: „Seht Euch die Wölbung droben an,&lt;br /&gt;
:Geht dann zum großen Papst in Rom und sagt, dat wäre use Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel ward, als dies bekannt, von da an Usedom genannt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1990 Ahlbeck Steinzeit Insel Usedom Funde.jpg|Steinzeit - Funde auf Usedom (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Inseln Liste deutscher Inseln bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Pudagla_steuern_1714.pdf|1714 Steuerliste des Amtes Pudagla - Einwohner, Tiere, Erzeugnisse - pdf]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Usedom/Adressbuch_1939 Insel Usedom 1939 Einwohner bei wiki.genealogy]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Einwohnerverzeichnis1939.pdf 1939 alle Einwohner der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/95/1939_Einwohner_Usedom.pdf 1939 Einwohner=Verzeichnis &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
:::Die kleinen Ortshistorien zu jeder Siedlung  stammen von [[Robert Burkhardt]] und basieren auf dessen Auswertung von Steuerakten und den damaligen Kirchenbuchverkartungen.&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgaster_Ort Halbinsel der Insel Usedom - Wolgaster Ort]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Sagen]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Ruden]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom Künstler und Personen, die in Pommern und auf der Insel Usedom gewirkt haben]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf Lexikon Usedom Ersterwähnungen Verlag epubli pdf]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/ Sammlung über die Insel Usedom und Wollin]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/familienforschung.html Verein Pommerscher Greif Orts- und Famlienforschung]&lt;br /&gt;
* [https://usedom.de/webcam Webcams der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
:Albrecht, Alois, Buske, Norbert	- Bischof Otto von Bamberg 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Braune, Gustav			- Führer durch die Ostseebäder &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Beschreibung Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Brüggeman 1779|Brüggemann 1779 - Der Usedomsche Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wilhelm_Br%C3%BCggemann Brüggemann bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Supplement Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1841_Beschreibung_Charakter%2C_Hochzeiten_Sprache.pdf | 1841 Eduard Benrmann: Beschreibung Charakter, Hochzeiten, Sprache, Kleidung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Burkhardt, Robert		- Chronik der Insel Usedom &#039;&#039;&#039;1909 - 1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10012981.html Gadebusch Wilhelm Friedrich - Chronik der Insel Usedom, &#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; , darin Ortschafts-Verzeichnis &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Landesaufnahme_von_Vorpommern Die schwedische Landesaufnahme] von Vorpommern Band 1 Insel Usedom  1995, ISBN 3-930066-12-2, Verlag Axel Dietrich Beschreibung &#039;&#039;&#039;1692 - 1702&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin: Preußisches Statistisches Landesamt, 1932., S. 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fischer, Fritz - Dreizner, Walter - Usedom Petermännchen-Verlag Schwerin 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Haas Prof. Dr. A.              - Usedom-Wolliner Sagen, Verlag Arthur Schuster 1924, Zweite Auflage [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%27%27%27Mehr_%C3%BCber_Alfred_Haas%27%27%27 Mehr über Haas]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hoogeweg, Dr. H			- Die Stifter und Klöster der Pro. Pommern, Band II 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Husen, Dr. Martin               - Von Zerstörern und Schnellbooten, GRIN Verlag/book on demand - OZ vom 31.08.2020, Insel Usedom S 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Niemeyer, Manfred		- Ortsnamenskunde Greifswald 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niekammer Landwirtschaftliche Güter 1939 Kreis Usedom-Wollin|Niekammer - Landwirtschaftliche Güter, 1939 Auszug Usedom-Wollin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schleinert, Dirk                - Die Geschichte der Insel Usedom, 2005 Hinstorff Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Usedom-Wolliner Blätter,        - Verlag Störr, Hefte 1-16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Freiwilligen Feuerwehren der Insel Usedom und Wollin 1932===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/fullscreen/PPN1831175568/1/ Freiwillige Feuerwehren - 50 Jahre Jubiläum Swinemünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronisten der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burkhardt, Robert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Foto.jpg |thumb|150px|rechts| Chronist Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Burkhardt.jpg |thumb|150px|rechts| Grab in Ückeritz von Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Urkunde Tod 1954.jpg| thumb|150px|rechts| 1954 Urkunde Tod]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom-Wolliner Blätter 7 Titel.jpg|thumb|150px|rechts|2004 Heft zum 50. Todestag von R. Burkhardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Burkhardt Robert Burkhardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Hannes_Burkhardt.pdf| Leben und Werke Robert Burkhardt von Hellmut Hannes - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Leben_Burkhardt_Usedomkurier_2004.pdf| 2004 Bericht Leben im Usedomkurier - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; 02/2014 des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;[[Robert Burkhardt]] – Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (1874 – 1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 2004 möchten wir unseren - Heimatforscher - , so steht es auf dem Gedenkstein auf dem Grab in Ückeritz aus Anlass des 50. Todestages und des 130. Geburtstages ehren. Die Gemeinde Ückeritz hat im Jahre 1982 ihm zu Ehren diesen Stein setzten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Max Burkhardt wurde am 02.10.1874 geboren und ist aufgewachsen in Rutha bei Lobeda in Thüringen. Verstorben ist er am 15.03.1954 in Ückeritz und ist dort auf dem herrlich gelegenen Friedhof, mit dem Blick auf das Achterwasser begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer etwas mehr über die Geschichte der Insel Usedom wissen möchte, wird bei der Suche nach entsprechender Literatur auf Robert Burkhardt stoßen. Er hat unter anderem die letzte zusammenfassende Chronik über die Insel Usedom in III  Teilen in den Jahren 1909 bis 1912 geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr. [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Hannes.2C_Hellmut Hellmut Hannes] hat 1992 in den Baltischen Studien erstmals einen Überblick über das Leben und die Werke von Robert Burkhardt gegeben. Er überschrieb seinen Artikel - Leben und Werk des Chronisten des Odermündungsgebietes - . Denn Robert Burkhardt hat nicht nur die umfassende Chronik über die Insel Usedom geschrieben, sondern auch große Chroniken über den Hafen, die Stadt und das Seebad [[Swinemünde]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Über 40 größere und kleinere Arbeiten konnte Dr. Hellmut Hannes auflisten und noch sind nicht alle erfasst. Durch den II. Weltkrieg sind einige Werke verlorengegangen, andere sind nur im Original in Privatbesitz vorhanden und deshalb nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt war aber nicht Historiker, sondern Lehrer aus Leidenschaft. Schon sein Großvater war Lehrer und er durfte als Vorschulkind am Unterricht teilnehmen, so dass er gleich in die zweite Klasse eingeschult werden konnte. So erzählte es mir in den vergangenen Tagen seine Schwiegertochter, Frau Hilde Burkhardt geb. Ermel, eine geborene Koserowerin. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes, Dietrich Burkhardt, er war viele Jahre Lehrer in Bansin, im Jahre 1997 von Mannheim wieder nach Koserow in ihr Elternhaus gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt unterrichtete schon mit 16 Jahren und legte 1897 die 2. Lehrerprüfung ab, die ihm die Berechtigung gab in anderen Ländern zu unterrichten. Im Sommer 1900 ging er als Mittelschullehrer nach Bergen auf Rügen. Das ist die erste Begegnung mit Pommern, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Dazu kam, dass er dort seine Frau Martha geb. Lübky kennen lernte und am 08.10.1903 in Bergen heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er wechselte die Stellen. So war er auch ab 1902 Lehrer in der höheren Mädchenschule in Wolgast, bis er im Oktober 1903 zum Rektor der Schulen der Stadt Usedom berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wurde er mit 30 Jahren heimisch. Mit Unterbrechung durch den I. Weltkrieg blieb er bis 1924 in der Stadt Usedom in seiner Stellung als Rektor. Dann übernahm er, wiederum als Rektor, die Knaben- und Berufsschule in der Kreisstadt [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er gehörte keiner Partei an und vertrat eine konservative Haltung, so wurde er 1934 vorzeitig aus dem Schuldienst entlassen.&lt;br /&gt;
:Doch seine bis dahin veröffentlichten Arbeiten über die Heimatgeschichte wusste der Magistrat der Stadt [[Swinemünde]] zu schätzen und bestellte ihn zum Leiter des Stadtarchives.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So hatte er die Möglichkeit viele Dokumente zu sichten und zu verarbeiten. Seine Arbeiten beruhen auf gründlichem Studium der Originale, eine Arbeit, die auch schwerwiegende Fehler der vorangegangenen Chronikschreiber belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem II. Weltkrieg musste die Familie [[Swinemünde]] verlassen, blieb aber auf der Insel Usedom. Eine kurze Zeit wohnte sie in Koserow, wo Robert Burkhardt auch ein Jahr Schulleiter in Koserow war. Danach wohnte er mit seiner Familie in Ückeritz. In der Nachkriegszeit half er mit das Schulsystem wieder aufzubauen und anzuleiten. Er war für den Schulbezirk Ahlbeck – Bansin – Ückeritz zuständig. Trotz eines 1946 erlittenen Schlaganfalles arbeitete er weiter. 1948 trat er endgültig in den Ruhestand. Aber weiterhin arbeitet er an historischen Werken. Seine Frau hielt handschriftlich seine Diktate fest. So entstand noch im Herbst des Jahres 1952 mit Unterstützung des Direktors der Ückeritzer Schule, Oberstudienrat Rudolf Roloff, das Werk: „Das Seebad Ückeritz im Spiegel der Geschichte“. Es ist noch nicht veröffentlicht, es wurde nur als Arbeitsmaterial für den Heimatverein des Ortes abgeschrieben. Selbst in der Bibliographie Robert Burkhardts von Dr. Hellmut Hannes ist die Chronik nicht enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1953 konnte Robert Burkhardt noch die Goldene Hochzeit mit den Familien seiner beiden Söhne feiern. (er heiratete am 08.10.1903 in Bergen auf Rügen)&lt;br /&gt;
:Am 15.03.1954 verstarb er in Ückeritz in seiner letzten Wohnung in der Villa „Tannenheim“. :Seine Frau verstarb im Jahre 1969, sein Sohn Prof. Dr. Jürgen Burkhardt im Jahre 1991 und sein Sohn Dietrich im Jahre 1997. Sie wurden dem Grab des Vaters in Ückeritz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ich bin auch kein Pommer, sondern bin in Sachsen im Braunkohlegebiet aufgewachsen, habe vor 40 Jahren die Insel kennen und lieben gelernt. Die Werke Robert Burkhardts, die leider nach 1945 selten veröffentlicht wurden, haben mich bei der geschichtlichen Erkundung begleitet. Immer wieder habe ich mir beim Lesen vorgestellt, wie fleißig er beim Studium gewesen sein muss, um all diese Fakten, die er den Originalunterlagen entnommen hat, zu ordnen – ... und das ohne Computer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu seinem umfangreichen Werk werden in den nächsten Ausgaben weitere Hinweise folgen. :Herzlichen Dank Frau H. Burkhardt und Herrn Oberstudienrat Rudolf Roloff für die Gespräche und die zur Verfügung gestellten Fotos.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1902 r burkhardt frau.jpg|1903 R. Burkhardt und Frau&lt;br /&gt;
Datei:1915 r burkhardt.jpg|1915 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:1938 r Burkhardt Heimatmuseum.jpg|1939 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Paar.jpg&lt;br /&gt;
Datei:GoldnesPaar.jpg|Goldenes Paar&lt;br /&gt;
Datei:Oma lübky burkhardt fam.jpg|Familie Burkhardt - sitzend: Helene Lübky mit Enkel Dietrich, hinter ihr Onkel Hans Lewerenz, rechts daneben Robert Burkhardt, neben ihm seine Frau Martha, ganz rechts Sohn Jürgen&lt;br /&gt;
Datei:R Burkhardt.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Originale Burkhardt.jpg|Burkhardt-Schriften vom Archiv Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:LIEPE NO Burkhardt Schrift.JPG|Kirchenbuch Liepe Schrift Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Karteikarten RB Usedom.jpg|Karteikarten angelegt von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Famlie Museum 2001.jpg|2001 Bericht über Familie und Museum Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 1.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 2.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:Mohr Mörder 1926.jpg|1926 - Mörder von Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Hannes Burkhardt Literatur.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/48/Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf |[[medium:Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf|Hellmut Hannes Zusammenstellung - Arbeiten von Robert Burkhardt - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 Festveranstaltung in Ückeritz: v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 1.jpg|2004 - Hilde Burkhardt, Rudolf Roloff Schuldirektor Ückeritz, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burkhardt, Robert - Werke====&lt;br /&gt;
[[Datei:1Glück König Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/34/Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf |[[medium:Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf|Glück und Ende des Königs von Swinemünde 1931 von Robert Burkhardt - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;:Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Robert Max Burkhardt - Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (geb. 02.10.1874 Rutha (bei Jena)  –  gest.15.03.1954 Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anlässlich des 50. Todestages hatten die Gemeindevertretung und der Heimatverein des Seebades Ückeritz in das Haus des Gastes eingeladen, um das Leben und Wirken Robert Burkhardts zu würdigen.&lt;br /&gt;
:An dieser festlichen Veranstaltung  nahmen die Schwiegertochter, Hilde Burkhardt und die Enkelin, Renate Korb teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039; erschien zum &#039;&#039;&#039;50. Todestages von Robert Burkhardt&#039;&#039;&#039; in den &amp;quot;Usedom-Wolliner Blätter 7&amp;quot; eine umfangreiche Dokumentation über sein Leben und Schaffen. Verlag Störr, Ostklüne ISBN: 3-9337040-08-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was hat Robert Burkhardt geschaffen, was uns heute noch bewegt? Weshalb erinnern wir in Dankbarkeit an seine geschaffenen Werke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Lehrer und Rektor u.a. in Wolgast, Stadt Usedom, Stadt [[Swinemünde]] und Koserow. Eine intensive, interessante Arbeit mit den Schülern hat sein Leben bestimmt. Noch heute erinnern sich einige seiner Schüler der Nachkriegszeit, wie lebendig er die Unterrichtsstunden gehalten hat, obwohl er nicht mehr der Jüngste war. Er selbst saß tagelang über den Büchern und Dokumenten u.a. in den Archiven in Stettin, Berlin, Wolgast und Greifswald. Seine Söhne kannten ihn nur mit Büchern in den Händen und stets eifrig Notizen machend. &lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 1.jpg|thumb|150px|rechts|Bibliographie 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 2.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 3.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Dr. Helmut Hannes&#039;&#039;&#039; hat im Jahre 1992 in den Baltischen Studien (NF Bd. 78) erstmals zusammenhängend das Leben und Werk dieses besonderen Menschen gewürdigt. Er konnte auf Aufzeichnungen und Mitteilungen der Söhne Prof. Dr. Jürgen Burkhardt und Realschullehrer i.R. Dietrich Burkhardt aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Das Schaffen des Chronisten des Odermündungsgebietes&#039;&#039;&#039;, so der Untertitel von Dr. Helmut Hannes, ist so vielfältig, dass uns die Gliederung der Bibliographie einen Einblick gewährt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;#Große Chroniken&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Einzelbetrachtungen&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Romane und Erzählungen&lt;br /&gt;
;#Festschriften zu Jubiläen und sonstigen Anlässen, z.B.: [https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8f/Burkhardt_Br%C3%BCcke.pdf  Festschrift zur &#039;&#039;&#039;Einweihung der Bäderbrücke&#039;&#039;&#039; Zecherin bei Usedom]&lt;br /&gt;
;#Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken&lt;br /&gt;
;#Verschiedenes&lt;br /&gt;
;#Unveröffentlichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heute möchte ich nur die Anlässe, die unter 4. Festschriften fallen, aufzählen, worüber Robert Burkhardt spezielle sehr umfangreiche und geschichtlich genau recherchierte Schriften angefertigt hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1909 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_-_Zeittafel_von_Zinnowitz#Zinnowitz_feiert_den_600._Jahrestag 600 jährigen Bestehen von Zinnowitz] (Zitz) 73 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 auf 163 Seiten eine Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum des vaterländischen Frauenvereins für den Kreis Usedom-Wollin ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:100 Jahre See- und Solbad Swinemünde im Jahre 1924 – eine Festschrift – 48 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Feier des 150jährigen Bestehens der Schützengilde zu Swinemünde im Jahre 1925,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Zum sichern Hafen&#039;&#039;“ Swinemünde, 75 jähriges Bestehen der Johannisloge im Jahre 1926 – 42 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der alten Zecheriner Brücke - Einweihung der Usedomer Bäderbrücke am 22.05.1931 – 32 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Jahrhundert Stadtsparkasse Swinemünde – 1936 – 72 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Burkhardt - Schiksalstage der Insel Usedom.pdf|R. Burkhardt – Schiksalsjahre der Insel Usedom pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So zeigen im Heft „&#039;&#039;&#039;Zinnowitz - Geschichtliches aus 6 Jahrhunderten&#039;&#039;&#039;“ von 1909 allein die Literaturnachweise am Ende unterteilt nach handschriftlichen und gedruckten Quellen, welche Studien Robert Burkhardt betrieben hat. Er war immer bemüht die ältesten Quellen zu finden und genau zu übermitteln, deshalb sind seine Werke heute so wertvoll für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zur Einweihung der Usedomer Bäderbrücke beschreibt Robert Burkhardt die Bedeutung der Zecheriner Fähre seit 800 Jahren mit wertvollen Hinweisen auf geschichtliche Zusammenhänge. In vielen Festschriften finden Familienforscher dabei zufällig auch wichtige Hinweise auf ihre Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leider sind all diese Festschriften nur selten noch aus zweiter Hand zu haben oder man leiht sie, soweit vorhanden, aus dem Landesmuseum in Greifswald aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Eingeweide Usedoms====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zum 600 jährigem Bestehen des Ortes Zinnowitz im Jahre 1909 von Robert Burkhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er schreibt: ...“&#039;&#039;So bildet der Untergrund unserer Insel ein mächtiges Kreidelager, an manchen Stellen 40 – 100 m stark, doch teilweise in beträchtlicher Tiefe. Auch blaue und schwarze Tonschichten werden regelmäßig erbohrt; selbst an Braunkohle fehlt es der Insel nicht. Bei Bohrungen in [[Swinemünde]] ergab sich folgendes Schema, das in ganzen auch auf Zinnowitz zutreffen dürfte:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bohrung Usedom.jpg|thumb|250px|rechts|Gedicht von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
::{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
| 1 – 46m ||| Schwemmland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 – 101m || weiße Kreide und Feuerstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 101 – 139m || Grünsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 139 – 168m || Kreidemergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 168 – 175m || sehr feiner Glaukonitsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 176 – 200m || schwarzer fetter Ton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 200 – 224m || schwarzer Mergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 224 – 251m || Grünsand mit Braunkohleteilchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 251 – 259m || weißer Sand mit Kohle, solehaltig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 259m - || dunkler fetter Sand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gadebusch, Thomas Heinrich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heinrich_Gadebusch Gadebusch bei Wikipedia]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hannes, Hellmut===&lt;br /&gt;
: * 03.03.1925 in [[Swinemünde]],  † 04.09.2023 in Beedenbostel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Hannes Hellmut Hannes bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Hannes_Burkhardt.pdf Robert Burkhardt Leben und Werk von Hellmut Hannes]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck vom letzten Neuenkirchen pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hellmut Hannes - Notizen Telefongespräch 07.03.2004 - Hilde Stockmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Schulfreund von den Söhnen Robert Burkhardts und in Swinemüde geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Grab in Ückeritz für R.B. war eingeebnet und er hat sich mit der Kirche Koserow und der Gemeinde dafür eingesetzt, dass ein neuer Grabstein aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hellmut Hannes hat 1982 in den Baltischen Studien über die &#039;&#039;&#039;Dorfkirchen der Insel Usedom&#039;&#039;&#039; geschrieben. Auch über die verschwundenen &#039;&#039;&#039;Figuren der Kirche Krummin&#039;&#039;&#039; hat er einen Artikel verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes 1977 Grab 2004 Burkhardt.jpg|Hellmut Hannes 1977 am Grab von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Robert Burkhardt 1977 1984.jpg|Burkhardt Grabsteine 1977 + 1984&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 in Ückeritz v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 AK Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|AK 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 OZ Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|OZ 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schleinert, Dirk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Schleinert Dirk Schleinert bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: &#039;&#039;&#039;Die Geschichte der Insel Usedom&#039;&#039;&#039;, Verlag HINSTORF 2005, ISBN 3-356-01081-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1966 geb. in Greifswald, Studium Geschichte, Skandinavistik und Archivwissenschaft in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wille, Hermann Heinz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Heinz_Wille Hermann Heinz Wille bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Heinz Wille.jpg| thumb|150px|rechts|Hermann Heinz Wille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 außen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Wanderheft in vielen Auflagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 innen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Widmung mit Unterschrift 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;*&#039;&#039; 01.06.1923 in Chemnitz&lt;br /&gt;
:† 07.03.2002 in Limbach-Oberfrohna &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hermann Heinz Wille besuchte die Volksschule, wurde Maschinenschlosser, Technischer Zeichner und Konstrukteur. 1942 wurde er zum Militär eingezogen, 1945 desertierte er. Nach dem Krieg arbeitete er als Bibliothekar, Leiter einer Kreisvolkshochschule und Redakteur für den Kinder- und Jugendfunk am Sender Leipzig. Es folgten Erstveröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichten, Hörspielen sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Seit 1948 freiberuflich, war er Mitglied im Schutzverband Deutscher Autoren bzw. im Deutschen Schriftstellerverband, seit 1990 im VS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wille schrieb neben historischen und naturwissenschaftlichen Sachbüchern auch historisch-biographische Romane sowie Landschaftsmonographien u. a. über das Erzgebirge, das Vogtland und seine Heimatstadt Chemnitz. Er war zudem als Herausgeber tätig. Sein Gesamtwerk umfasst 40 Titel, in mehrere Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von 2,5 Mio. Exemplaren. Allein sein bekanntestes Werk, der Stülpner-Roman „Der grüne Rebell“, erlebte 14 Auflagen mit insgesamt 500.000 Exemplaren. Das literarische Schaffen Hermann Heinz Willes wurde mehrmals mit staatlichen Auszeichnungen gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Usedom (1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bäderinsel Usedom (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin - Veränderungen der Auflagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da der Schriftsteller Wille in seinem Buch „&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039;“ 1953, welches 1999 einen Nachdruck erfuhr, mit viel Hintergrundwissen auch über Zempin berichtete, suchte ich die Verbindung, um noch unveröffentlichtes Material zu erhalten. Er antwortete ausführlich und berichtete, dass er von Zinnowitz aus oft in Zempin war. Leider fühlte er sich nicht mehr in der Lage sein umfangreiches Archiv durchzusehen. Er schickte eine Erstauflage des Wanderheftes mit einer Widmung: &lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Mit guten Wünschen für Frau Stockmann und das Wohlergehen der Gemeinde Zempin - H.H. Wille 09.09.99“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schriftsteller hat 1954, nach dem Krieg, neben vielen anderen Veröffentlichungen, die Tradition der „Reisebücher“ der Insel Usedom fortgesetzt. Diese Beschreibungen der touristischen Gegend legte aber verstärktes Augenmerk auf die nun sozialistischen Veränderungen. Diese kleinen Hefte erschienen bis 1975 in 14 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für das Seebad Zempin bis hin zum Museum von Otto Niemeyer-Holstein habe ich über die Erscheinungsjahre des Wanderheftes die Veränderungen zusammengestellt. Die Entwicklungsschritte des Ortes und die Sichtweite aus der Zeit kann man recht gut erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wanderung Zinnowitz - Zempin &lt;br /&gt;
;1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… „Die Promenade der Völkerfreundschaft“ (ab Haus „Wald und See“) mündet in einen sandigen Dünenweg nach Zempin. Auf unserem Weg berühren wir den „Dänengrund“. Eine tiefe Mulde in den rechts liegenden Braundünen. Er erinnert an die Landung dänischer Truppen im Dreißigjährigen Krieg. Der Sage nach soll sich hier auch der kühne Seepirat Klaus Störtebeker aufgehalten haben. Unmittelbar hinter dem „Dänengrund“  geht der Dünenweg in eine breite betonierte Promenade über, die als ehemalige Munitionsrollbahn ebenso wie die weitverzweigten Befestigungswerke an die unheilvollen Jahre des 2. Weltkrieges gemahnt. :Damals bildete Zempin den Standort starker Küstenschutz-Batterien und die Versuchs-Abschussbasis von V-Waffen. Am FDGB-Ferienheim „Frieden“ vorbei, dem Mittelpunkt des Zempiner Badeverkehrs, führt der Promenadenweg in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb. In den Dünen stehen noch die Reste alter malerischer Heringspackhäuser und Salzhütten, in denen die Fischer in früheren Zeiten das vom Staat gelieferte Salz aufbewahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Südteil des Ortes mit seinen sauberen schilfgedeckten Häusern liegt unmittelbar am Achterwasser. Besonders anmutig gelegen ist der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen. Am Achterwasser entlang führt ein Uferpfad ostwärts zum Ryck, einem kleinen, von der Natur geschaffenen Hafen. Hier, wo bis ins 13. Jahrhundert die Ostsee mit dem Achterwasser verbunden war, hat die Insel ihre schmalste Stelle (330 m), die mehr als einmal von Sturmfluten durchbrochen wurde. An jene unheilvollen Zeiten erinnert rechts der von Zempin nach Koserow führenden Straße (bei Kilometerstein 25,7) eine schlichte Holztafel mit der Inschrift: „Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zum Weiterwandern kehren wir in den Wald zurück. Am Flurstein T85/83/86 biegt ein Waldweg nach rechts ab; er durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern und geht dann zwischen der niedrigen Vordüne und dem schurgeraden Seedeich bis Koserow. Der Strand ist hier durch Buhnen gegen die Angriffe des Meeres gesichert. Ein schmaler Querpfad zweigt nach rechts ab über Deich und Straße (Kilometerstein 26,4) zum Ryck und dem Gehöft „Lüttenort“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zurück in den Wald! Am Flurstein T 85/83/86 biegt nach rechts der „Oberförsterweg“ ab. Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. &lt;br /&gt;
:Wir durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern. Kurz vor den niedrigen Vordünen und dem schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeich sind wir gezwungen, zum Strand abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1960 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. Rechts des Weges ist ein großes Kinderferienlager eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 streicht er:&lt;br /&gt;
:der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Rechts des Weges sind mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betriebe eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:bis Koserow führenden Seedeich nötigt uns ein Schild „Naturschutzgebiet“ zum Strande abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1964 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Am neuangelegten Konzertplatz und dem FDGB Ferienheim „Frieden“ …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Kilometerstein 26,4) zum Rieck und dem Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1965 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Besonders anmutig gelegen ist die KONSUM-Gaststätte „Inselhof“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1966 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des bekannten Malers Professor Malers Otto Niemeyer-Holstein, 1965 Präsident der „Biennale der Ostseeländer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1972 streicht er:&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“ Kehren wir – an der HO-Gaststätte „Waldhaus“ vorbei – in den Wald zurück! Hinter dem Zeitungskiosk (Flurstein T 85/83/86) biegt nach rechts der Oberförsterweg ab, der hinter der Seestraße in den Möwenweg übergeht. Zu beiden Seiten dieser Wege befinden sich mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betrieb und moderne Bungalows. Etwa 100 Meter nach Beginn des schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeiches biegt der Weg nach links zum FKK-Strand ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Auf halbem Weg quert er einen plattenbelegten Stranddurchgang, der nach rechts (über Deich und Straße) zum Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein und von dort aus zum Forstferienheim Damerow mit seiner attraktiven Forstgaststätte und Bungalowsiedlung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Insel Usedom Kirchen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen| Klöster, Kirchen der Insel Usedom und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten mit Landkarten der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901&lt;br /&gt;
Datei:1906 Oderdelda.jpg|1906&lt;br /&gt;
Datei:1910 Usedom Süd.jpg|1910&lt;br /&gt;
Datei:1918 Usedom Nord.jpg|1918&lt;br /&gt;
Datei:1920 Wolgast Gnitz.jpg|1920&lt;br /&gt;
Datei:1929 Swinemündung farbig.jpg|1929&lt;br /&gt;
Datei:1930 Swinemündung.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1932 Ahlbeck Heringsdorf Vogel farbig.jpg|1932&lt;br /&gt;
Datei:1936 Usedom Wollin.jpg|1936&lt;br /&gt;
Datei:1940 Ostseeküste.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1940 Usedom Wollin.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1941 Usedom Wollin.jpg|1941&lt;br /&gt;
Datei:1955 Usedom Wald.jpg|1955&lt;br /&gt;
Datei:1960 Usedom.jpg|1960&lt;br /&gt;
Datei:1961 Küste.jpg|1961&lt;br /&gt;
Datei:1982 Aufkleber.jpg|1982&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten Leporello der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
* Historisches Ansichtskartenleporello der Insel Usedom, Verlag Julius Simonsen, Oldenburg in Holstein, um ca. 1935; (worauf sich die 10 im Einband bezieht ist nicht eindeutig, da es sich um mehr als 10 Karten handelt - Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-1-Hülle.jpg|Insel Usedom Leporello / Einband&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-2-Swinemünde.jpg|Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-3-Swinemünde2.jpg|Swinemünde - Osternothhafen&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-4-Ahlbeck.jpg|Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-5-Heringsdorf.jpg|Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-6-Bansin.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-7-Ückeritz.jpg|Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-8-Kölpinsee.jpg|Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-9-Koserow.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-10-Zempin.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-11-Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-12-Trassenheide.jpg|Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-13-Karlshagen-Trassenheide Kopie.jpg|Karlshagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familien der Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbäume von Familien zusammengetragen aus Kirchenbüchern der Insel für &#039;&#039;&#039;angemeldete Personen&#039;&#039;&#039; [[OCH:Stammbäume Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bork, von===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;   Crienke, Suckow und Gumzin sind nach dem zu Stettin am Sonntage Trinitas 1527 ausgefertigten Lehnbriefe der Herzöge Jürgen und Barnim, alte Lehne der von Bork, welche die nachgesessenen Söhne des Hauptmanns Erdmann Curt von Bork besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Borcke von&#039;&#039;&#039; Georg Friedrich auf [[Krienke]] – geb. 1611, Studium in Wittenberg und Leipzig, 1635 vom letzten Herzog zum Referendar am [[Wolgast]]er Hofgericht ernannt, 1646 unter den Schweden Hofsgerichtsrat, 1652 nach Wismar, 1656 zum Hofgerichtspräsident berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte pommersche Geschlecht der Familie Borcke bildete in Hinterpommern einen abgerundeten Kreis mit mehreren Städten, unter anderem Labes, Regenwalde, Strahmel und Wangerin. Seit dem 12. Jahrhundert gehörten Dorf und Gut Stargordt einem Zweig der Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hatte die Familie auch Besitztümer in der Neumark und Vorpommern. Die Universitätsbibliothek Greifswald hat jetzt das komplette 5bändige Werk von Georg Sello: &amp;quot;Geschichtsquellen des burg- und schlossgesessenen Geschlechts von Borcke &amp;quot; digital zur Verfügung gestellt: [http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/toc/PPN781830729/1/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Informationen bietet auch die Webseite der Familie: [http://www.borcke.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koch - Lehrer und Kantor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2021_KOCH_Bilder.pdf|  Verwandtschaft der Familien KOCH auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian KOCH, Kantor, &#039;&#039;&#039; * &#039;&#039;&#039; Stolpe (Usedom) 08.08.&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;+&#039;&#039;&#039; Ahlbeck 01.06.&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; - Heirat 1848 Caroline Krüger Quellen: St. Amt Ahlbeck Urkunden Nr. 17 / 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann KOCH  &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; als junger Lehrer nach Ahlbeck gekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; gründet Gesangsverein - Kochsche Chor gab es bis in die 1930jiger Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Mitbegründer „Komitee zur Erbauung eine evangelischen Gotteshauses“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039;  auch Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ am 01.06.1894 in Ahlbeck - 1894 Juli Grundsteinlegung  - 22.07.1895 Einweihung der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kantor Koch.JPG|Bild des Kantors Koch an der Empore&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Gedenktafel Koch.JPG|Gedenktafel für Kantor Johann Koch&lt;br /&gt;
Datei:Grabsteine Koch in Ahlbeck.jpg|Grabsteine Koch Kantor und Frau an Ahlbeck-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Koch&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; im Schulhaus in Koserow geboren, sein Vater war Lehrer und Kantor in Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stettin besuchte er das Lehrerseminar und begann 1858 in [[Swinemünde]] mit der Unterrichtung der Schüler. Ab 1861 unterrichtete er in Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Kehlkopfleiden musste er den Unterricht aufgeben und widmete sich regionalhistorischen und pädagogischen Studien.&lt;br /&gt;
Er arbeitet als Hauslehrer in Vorpommern,  z.B. 1872 Jargenow bei Greifswald)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Koserow kehrte er 1890 zurück und starb &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; im Alter von 83 Jahren in seinem Geburtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Schriften von 1863 beschäftigen sich mit preußischen Gedenktagen: Schulfeier zum Geburtstage Wilhelm I. (22.03.), Gedenkfeier zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10. 1863)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; das Buch „Das Seebad Coserow“ (ab 1904 wird es Koserow geschrieben), dass 1867 in Berlin veröffentlicht wurde &lt;br /&gt;
Ab 1865 schreibt er Beiträge für das Pommersche Schulblatt (Ducherow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;  „Düne und Meer - Eine  Federzeichnung aus dem Seebade Coserow auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871&#039;&#039;&#039;  „Das Ostseebad Zinnowitz - Bilder aus dem Natur- und Volksleben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; erscheint das Werk „Strand und See - Naturansichten und Lebensbilder aus dem Seebade und Fischerdorfe Ahlbeck auf Usedom und dessen Umgebung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; „Zwei Schreckenstage  - Nachrichten über die Sturmflut an der deutschen Ostseeküste am 12. Und 13. November 1872, sowie über die den Geschädigten gewordene Hilfeleistung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; Deutsche Schulfibel in zwei Teilen - in Leipzig herausgegeben. Sie war mit Bildern namhafter Künstler versehen wurde in mindestens 5 Auflagen, besonders in Sachsen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; „Strandperlen“ Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; „Vineta, die von Meereswellen verschlungene Wendenstadt in Prosa und Poesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Deutsche Schulfibel.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Seebad Coserow.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Lehrer Koserow 1.jpg|Koch, Koserow Lehrer&lt;br /&gt;
Datei:Koch Stammbaum 1.jpg| Verwandtschaft zwischen Koserow und Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Koch.JPG|Tafel Gemeinde Koserow, erarbeitet von F.Jeschek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lepel, von===&lt;br /&gt;
Rittergeschlecht seit 1367 auf dem Gnitz nachweisbar. Ein Rittergeschlecht aus Niedersachsen. Seit 1236 in Mecklenburg und seit 1251 bei [[Lassan ]] sesshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lepel_(Adelsgeschlecht) Familie Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Bruno von Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCtzkow#Schlossberg_2001 von Lepel auch in Gützkow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Lepel Netzelkow an Grabtumba.jpg|Wappen von Lepel auf Grabtumba in [[Netzelkow Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 1.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 2.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 1.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 2.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Geschichte.jpg| Familie von Lepel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Lepel Treff Neuendorf.jpg|2008 Familientreff Neuendorf&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mai von Lepel.jpg|2008 von Lepel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuenkirchen, von ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Familie hatte ihr Zentrum in [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Mellenthin Mellenthin] auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Christoph_von_Neuenkirchen_.281567-1641.29 Leben von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Mellenthin#Familie von Neuenkirchen|aus dem Leben der Familie von Neuenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck des letzten Neuenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerin, von===&lt;br /&gt;
Der Stammvater der Schwerine ist Bernhard, Vogt von Schwerin (1178 – 1217) Sein jüngerer Sohn Daniel ist Begründer der Pommerschen und dessen ältester Sohn Gerhard Stifter der sogen. Usedomschen Linie, die 1543 erlosch, zweigte sich 1321 die Stolper Linie ab. Daniel von Schwerin hatte drei Söhne: Gerhard, Oldag und Werner. Gerhard (1251 – 1308) besaß auf der Insel die Güter Stolpe, (Ost-)Klüne und einen Teil von Kachlin; dazu kamen die Klosterlehen Katschow und Redomi (ein Teil des jetzigen Dewichow). Oldag war Besitzer der Klostergüter Cutzow, Luteborg und Görke sowie des anderen Cachliner Anteils. Werners Güter lagen in Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin_(Adelsgeschlecht)#Namenstr%C3%A4ger_(chronologisch) Familie von Schwerin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Urkunden 01.jpg|Kloster Pudagla Streit mit der Familie von Schwerin&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 292.jpg| S 292&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 293.jpg| S293&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 294.jpg| S 294&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 295.jpg|S 295&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usedom ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts von der Insel Usedom, dass seit dem 14. Jahrhundert auf der Insel Rügen ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht) von Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wartislaw===&lt;br /&gt;
später der „Bekenner“ genannt. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzog], erster erblicher Greifenherzog der Linie Vorpommern, wurde zwischen 1136 und 1148 ermordet. Er selbst trat schon vor 1124 zum christlichen Glauben über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kannte kein größeres Vergnügen als von Pudagla aus Bären, Wölfe und Hirsche zu jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Alth%C3%B6fer_Geschichte_chronologisch#Woizlawa_.28.E2.80.A0_1172.2C_beigesetzt_in_Althof.29 Tochter von Wartislaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Windmühlen auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlen auf Usedom Titel.jpg|thumb|200px|rechts |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/00/M%C3%BChlen_auf_Usedom.pdf  |[[medium:Mühlen auf Usedom.pdf|Geschichte der Mühlen auf der Insel Usedom – 76 Folien – pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779 Windmühlen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bannenmin:&#039;&#039;&#039; - Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Sauzin, Zecherin, Mahlzow (heute OT Stadt Wolgast) mit der Wolgastischen Fähre, Bannemin, Neberg, Crummin, Mölschow, Zinnowitz, des Vorwerks Ziemitz und des Fort Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Caseburg:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Caseburg, Fuhlensee und Woitzig zu Zwangsmahlgästen. Bei Caseburg ist auch eine Windschneidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catschow:&#039;&#039;&#039; - An Mahlgästen sind zu derselben die Einwohner der Dörfer Retzow, Catschow, Görke, Gummelin, Pretenow, Bansin, Sallentin und der Vorwerke Cachlin und Labömitz gelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coserow:&#039;&#039;&#039; - Deren Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Coserow, Zempin, Ueckeritz und Loddin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Garz:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Neverow, Boßin, Caminke, Garz, Corschwant, Zirchow, Ahlbeck königlichen Anteils, Ulrichshorst, und des Vorwerks Cutzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liepe:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Rankwitz, Quilitz, Restow, Liepe, Grüssow und Warth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mönchow:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Mönchow, Zecherin, Carnin, Gellentin und Gnewentin zu Zwangsmahlgästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pudagla:&#039;&#039;&#039; - auf welcher die Einwohner der Dörfer Benz, Stoben, Sellin, Neppermin, und des Vorwerks Pudagla mit der daselbst befindlichen Brau- und Brantweinbrennerei zu mahlen verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Uesedom Stadt&#039;&#039;&#039; hat 2 Windmühlen, die Zwangsmahlgäste derselben sind die Einwohner der Dörfer Welzin, Morgenitz, der Amtswiecke, und des Vorwerks Wilhelmshof mit der dabei befindlichen Ziegelei Westklüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Usedomer Mühlen - Zeugnisse der Geschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung - Trogmühlen - Mahlsteine - Wassermühlen - Windmühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trogmühle Morgenitz Kirche.JPG|Trogmühle Morgenitz aus der Stein- und Bronzezeit&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Trogmühle.jpg|Morgenitz an der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck ZeichnungWassermühle.jpg|Ahlbeck Wassermühle&lt;br /&gt;
Datei:Glück zu Logo.jpg|Gruß der Müller&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühle OZ.jpg| Bannemin Mühe 1967 durch Sturm gefallen&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Bergmühle.jpg|Bansin Bergmühle&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle AK.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle 1925 - 1995.jpg|Bansin 1925 - 1995&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Windmühle Plan.jpg|Bansin Plan&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Brand Mühle.jpg|Bansin &lt;br /&gt;
Datei:Benz Erdholländer1997.jpg||Benz Erdholländer&lt;br /&gt;
Datei:Benz Schindeln.jpg|2002 Benz neue Schindeln&lt;br /&gt;
Datei:Benz Mühle AK.jpg|Benz&lt;br /&gt;
Datei:2016 Benz Mühle.jpg| 2016 Mühle Benz&lt;br /&gt;
Datei:Kamminke 1963 Mühle.JPG|1963 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:2003 Kamminke Ruine.jpg|2003 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 01 2009.JPG|2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 02.JPG| 2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:1926 Karnin Genz Mühle.jpg|1926 Karnin Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Mühle AK.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2006 Mühle Kutzow.jpg|2006 Kutzow&lt;br /&gt;
Datei:1998 Neppermin Mühlen.jpg|1998 Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Bockwindmühle 1996.jpg|1996 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Transport.jpg| 1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 1997neu.jpg|1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla alte Welle.jpg|Pudagla alte Welle&lt;br /&gt;
Datei:Schild Pudagla Mühle.jpg|Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Backhaus.jpg|Pudagla Backhaus&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Flügel 2018.jpg|2018 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs.jpg|[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Rankwitz#SBZ_und_DDR_.281945-1990.29 Rankwitz Mühle Priebs]&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs1.jpg|Rankwitz Mühle Priebs&lt;br /&gt;
Datei:1967 Trassneheide Mühle.jpg|1967 Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:1980 Trassenheide VEB Carl Zeiss Jena.jpg|1980 Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Inselmühle.jpg|Usedom Stadt &lt;br /&gt;
Datei:Warthe Thimian.jpg|Warthe Fam. Thimian&lt;br /&gt;
Datei:Muehle Zempin.jpg|Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Erdholländer Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz mit Kirche.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle im Sandweg.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Greifswalder Oie Mühle.jpg|Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Rad groß.jpg |1997Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Schaufeln.jpg |Kachlin Schaufeln&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Windrad.jpg |2004 Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mühlen Usedom Buch.jpg|2008 Mühlen Buch&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen im Lieper Winkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Lieper_Winkel#M.C3.BChlen_im_Lieper_Winkel|Sonderausstellung 2025 im Museum Heimathof]] zu Mühlen in &#039;&#039;&#039;Liepe&#039;&#039;&#039; , &#039;&#039;&#039;Krienke&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Warthe&#039;&#039;&#039;, und &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* enthält Historie, Fotos und alle Müller der 6 ehemaligen Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehrer der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Artikel_-_Die_Lehrerschaft_auf_der_Insel_Usedom.pdf|Die Lehrerschaft auf der Insel Usedom 1888 - 1932 nach Orten - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Amtliches_Schulblatt_Rgbz.Stettin_Usedom.pdf|Schulblatt Regierungsbezirk Stettin - Usedom ursprünglich Exel - entsprechend zusammenfügen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Lehrer_Kirchspiel_Koserow.pdf| Lehrer im Kirchspiel Koserow - nach dem Kirchenbuch 1829 - 1945 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschulung 2023===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ostseezeitung&lt;br /&gt;
von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
25.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fast 400 Mädchen und Jungen kommen in die Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagvormittag wird in der Region rund um Usedom, [[Wolgast]], [[Lassan]] und [[Kröslin]] gefeiert.&lt;br /&gt;
[[Zinnowitz]]/[[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schultüten sind gepackt, der Rucksack steht bereit und die Füller bis zum Anschlag gefüllt: Für knapp 400 Mädchen und Jungen beginnt mit dem Schulbeginn am Montagmorgen der Ernst des Lebens. Auch für die Familien ändert sich der Tagesablauf. Zwischen Lassan, Kröslin, Wolgast und der Insel Usedom werden &#039;&#039;&#039;382 Mädchen und Jungen&#039;&#039;&#039; am Samstagvormittag eingeschult. Hier steigen die Einschulungsfeiern. In der &#039;&#039;&#039;Grundschule Zinnowitz&#039;&#039;&#039; wird am Samstagvormittag um 10 und 11 Uhr in zwei Durchgängen der Schulbeginn gefeiert. 32 Schüler der 1. Klasse besuchen dort ab Montag die Schule. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Heringsdorf&#039;&#039;&#039; sind in diesem Schuljahr sogar vier 1. Klassen am Start. 73 Jungen und Mädchen werden in der Schule begrüßt. Ab 9 Uhr wird dort im Stundentakt eine neue Klasse begrüßt.&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;&#039;Grundschule in Lassan&#039;&#039;&#039; öffnen am Samstag 22 Kinder ihre Schultüten und besichtigen ihre Klassenräume. Im Grundschulteil der Heine-Schule in &#039;&#039;&#039;Karlshagen&#039;&#039;&#039; begrüßt Schulleiterin Gabriele Reißmann am Samstagvormittag 42 Kinder. Die feierliche Stunde findet im Haus des Gastes um 10 und 11 Uhr statt.&lt;br /&gt;
Die Grundschule in der &#039;&#039;&#039;Wolgaster Baustraße&#039;&#039;&#039; hat in diesem Jahr vier 1. Klassen. Von 8 bis 11 Uhr finden die Feierstunden stündlich in der Aula des Schulgebäudes statt. 92 Schüler kommen dort in die Schule. Die 34 Mädchen und Jungen der &#039;&#039;&#039;Heberlein-Grundschule&#039;&#039;&#039; werden um 8.30 Uhr und um 10 Uhr willkommen geheißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 ABC-Schützen der &#039;&#039;&#039;evangelischen Schule in Wolgast&#039;&#039;&#039; starten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wolgaster Petri-Kirche in das Schulleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Vineta-Grundschule in Koserow&#039;&#039;&#039; starten am Montag 31 Kinder in den Schulalltag. Am Samstag findet dort um 10 Uhr die Einschulung statt. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Kröslin&#039;&#039;&#039; gehen ab Montag 14 Erstklässler zur Schule. Ihre Feierstunde findet am Samstag um 9.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Kröslin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Stadt Usedom&#039;&#039;&#039; sind ab Samstag 31 Erstklässler mit ihren Familien bei der Einschulung um 8.30 und 10.30 Uhr in der Aula dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die fünf neuen Erstklässer der &#039;&#039;&#039;Evangelischen Schule in Benz&#039;&#039;&#039; wird es am Samstag um 10 Uhr einen Einschulungsgottesdienst im Ort geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausmarken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hausmarken Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wetter der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eiszeit]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee#Wetter Ostseeküste|Wetter an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wetter 2008 Usedom.jpg| 2008 Sonnenstunden&lt;br /&gt;
Datei:Siebenschläfer Wetter.jpg| Siebenschläfer&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 1.jpg|2017 Sturm Schäden 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 2.jpg|2017 Sturm Schäden 2&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 3.jpg|2017 Sturm Schäden 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogische Forschung auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung - Vortrag für Verein Pommerscher Greif 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Via Regia in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerwege Norden.JPG|Wege in Norddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg.JPG|Weg am Haff entlang&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerzeichen.jpg|Zeichen des Pilgerweges&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pilger Litauer.jpg|2008 Pilger aus Litauen&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 1.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 1.JPG|Stationen im Norden&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Wolgast.jpg|Wolgaster Kreuzweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radwege über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Radfernweg_Berlin%E2%80%93Usedom Radfernweg Berlin-Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Radwege.jpg|2008 Radwege&lt;br /&gt;
Datei:2022 Ostseeküsten-Radweg.jpg|2022 Küstenradweg Teil&lt;br /&gt;
Datei:12 Werbung Radweg.jpg&lt;br /&gt;
Datei:01 Rad .JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Rad.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:05 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Rad.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bombenangriffe auf Pommern 1940 - 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bombenangriffe 1940 - 1945.jpg |2021 Bombenangriffe auf Pommern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzziehung nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen in Greifswald und Schwerin am 20. und 21 September 1945 schlugen die Polen vor, im Gebiet Alt-Warp zugunsten Deutschlands und im Gebiet Stolzenburg und Böck sowie zwischen Marienhof und der Oder zugunsten Polens zu korrigieren. Dabei übersahen die Polen, dass sie den Wasseranschluss von [[Swinemünde]] übersehen hatten. Fünf Jahre mussten sie das Trinkwasser an Wolgast bezahlen. Im Januar 1951 wurden zwischen Polen und der DDR neue Grenzberichtigungen verhandelt. Das Trinkwasserreservoir viel an Polen. Die DDR erhielt ein Ausgleich in Richtung Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Minen beseitigen nach 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsvorbereitungen für den zweiten Weltkrieg verwandelte die Insel Usedom in eine riesige Kaserne. In Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz quartierten sich Ingenieure, Techniker und Soldaten ein, die in Peenemünde die geheimnisvollen V- Waffen produzierten. Der Strand zwischen Zempin und Koserow wurde vermint, um die Insel im Falle der Gefahr in zwei Teile sprengen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Jahre 1950 verwehrten hier Stacheldrahtverhaue den Durchgang. In Zempin wurden Betonrollbahnen und unterirdische Bunker gebaut. Was das Jahr 1945 an Leid, Not und Angst über die Menschen brachte, wird kein Usedomer jemals vergessen. Der Zusammenbruch des Faschismus hinterließ auf Usedom tiefe Spuren. Die Festlandsanbindung der Insel Usedom war komplett unterbrochen, was schwerwiegende wirtschaftliche und versorgungstechnische Probleme über Jahre nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begannen Kriegsgefangene und Freiwillige, unter der Regie der Roten Armee, die Minen zu räumen, vorallem auf der Straße und unter den Gleisen der nahen Bahnstrecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken aller Opfer des zweiten Weltkrieges wurde am 08.05.1995 auf dem Friedhof in Zempin ein Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug H. Wille „Die Insel Usedom”:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als der &#039;&#039;&#039;Soldat Ruhberg am 9. Mai 1945&#039;&#039;&#039; nach Zempin zurück kehrte, hörte er, daß in den Wiesen tote Soldaten lägen.&lt;br /&gt;
Mit einem Fischer ging er hinaus, um sie begraben zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Schritten wurde Ruhberg von einer explodierenden Mine in die Luft geschleudert, die ihm das rechte Bein zerschmetterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde den Inselbewohnern offenbar, welch grausames Ende ihnen die Faschisten zugedacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Koserow und Zempin an der schmalsten Stelle der Insel Usedom breitete sich ein endloses Minenfeld!&lt;br /&gt;
Tausende Minen waren heimtückisch im Sand verscharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beseitigung der furchtbaren Hinterlassenschaft durch ein sowjetisches Minenräumkommando verloren 19 Menschen, davon 5 Sowjetische Soldaten ihr Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brief von &#039;&#039;&#039;Curt Galke&#039;&#039;&#039;, ein Minensucher, nach einem Besuch in Zempin im Jahre 1993 mit Bildern und Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder sind aus dem Jahre 1949 - Mitarbeiter des Brandenburger Tauch- Spreng- und Schrottunternehmen.&lt;br /&gt;
Mit einem x ist Alfred Kindeleit * 06.04.1928 + 17.05.1949 &lt;br /&gt;
Mit XX ist Curt Galke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Minen räumen.jpg|Minen Räumen bei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Brief.jpg |1993 Brief Galke nach Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 1.jpg |Galke Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 2.jpg |Galke Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 3.jpg |Galke Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher.jpg |Minensucher&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 a.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 b.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 c.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1949 Maidemo.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Mai 1949.jpg| Demo 1. Mai 1949|&lt;br /&gt;
Datei:Grab Minenopfer 1993 gestohlen.jpg |1993 Grabstätte in Zempin- Kreuz wurde gestohlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift des Kreuzes welches gestohlen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier ruhen in Frieden 5 unbekannte Soldaten. Gefunden im Juli 1949 im Minenfeld Zempin.&lt;br /&gt;
Gott und Den dises Los getroffenen weiß, daß manche heiße Tränen um Euch fließt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Grabstelle, liegen auch 3 Minensucher, auch Alfred Kindeleit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz 5 unbekannte Soldaten.jpg|Das Holz-Kreuz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin unbekannte Soldaten Inschrift.jpg|Inschrift&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2 WK Stein.jpg|1995 gesezter Stein durch die Gemeinde Zempin an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1949 Minen.jpg |1949 Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1970 Brigadetagebuch.jpg |1970 ein Brigadetagebuch &lt;br /&gt;
Datei:1994 Bericht Minensucher.jpg |1994 Minensucher Leben&lt;br /&gt;
Datei:1994 Minen suchen bei Zempin.jpg |1994 Minensucher Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Zempin Forschung.jpg |Fragen zu den Minensuchern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Zempin - Ortschronik/en#Minenopfer|Beseitigung der Minen an der schmalsten Stelle der Insel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen Gewässernamen==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Deiche Achterwasser.jpg|thumb|200px|rechts|Deiche um das Achterwasser]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achterwasser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1267&#039;&#039;&#039; in einer Urkunde mare recem, „Meer jüngeren Ursprungs“ genannt. Vom Wort „achtern“: hinten - Hinterwasser. Zeitweise auch in Urkunden Lassansches Wasser genannt. Ausbuchtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenestrom Peenestromes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bresitz&#039;&#039;&#039; (Birkenort) 1177 Ersterwähnung – Bogislav schenkt das Dorf dem Kloster, 1267 letzte Erwähnung des Ortes – wahrscheinlich jetzt Wilhelmshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur Wolgaster Burg gehörten (Pfarreien Crummin und Netzelkow). Grenzort Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cämmerer See&#039;&#039;&#039; bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gothensee&#039;&#039;&#039; - 1779 Gotmersee, 1858 Gothner See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jürgensee&#039;&#039;&#039; 1779 steht dem Pächter des Vorwerkes Bauhof die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peene&#039;&#039;&#039; – die Quelle liegt in der Nähe von Gnoien bei Boddin. Sie mündet bei Anklam in den Peenestrom. Der Peenestrom mündet bei Peenemünde in den Greifswalder Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stagniß&#039;&#039;&#039; Försterei  - Neu Pudagala - aber auch heute Bezeichnung auch für den Stichkananl bei der Försterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tonnen&#039;&#039;&#039; ..Fahrrinnen im Peenestrom wurden früher mit verankerten, geteerten, dichten und leeren Holzfässern gekennzeichnet. Der Begriff hat sich auf die heutigen schwimmenden Seezeichen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vineta&#039;&#039;&#039; (Julin = Jumne = [https://de.wikipedia.org/wiki/Jomsburg Jomsburg]) 965 n.Ch. erstmals erwähnt von Ibrahim ibn Jakub, 1070 nach Ch. aufgeschrieben von Adam von Bremen. Beschreibung einer großen Stadt an der Oder deren Bewohner noch Heiden seien, aber recht reich. Da später die Stadt nicht mehr auffindbar war und es an der Ostsee große Sturmfluten waren, glaubte man, dass die Stadt in der Ostsee untergegeangen sei. Viele Sagen entstanden um diese reiche Stadt.&lt;br /&gt;
Ab 1952 Ausgrabungen in der Sadt Wollin, die eine große Besiedlung zur Wikingerzeit zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039; früher die Bezeichnung für den östliche Teil der Insel - Grenze war Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wocknin&#039;&#039;&#039; 1388 wurde in Wocknin am Strande bei Ückeritz für Wanderer und Schiffbrüchige ein Krug vom Kloster Pudagla eingerichtet. (Heute noch Wokninsee - Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zerninsee&#039;&#039;&#039; wurde 1938 unter Naturschutz gestellt. 1963 wurde der Naturschutz aufgehoben und 1995 wieder unter Naturschutz gestellt. Der See ist verlandet und nur noch eine &amp;quot;Zerninsenke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Naturschutzgebiete auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Kormorane tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Kormorane tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Werder Schafe tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Insel Werder Schafe tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Insel_Usedom&#039;&#039;&#039;Naturpark&#039;&#039;&#039;], dieser beinhaltet folgende &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiete&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Peenemünder Haken, Struck u. Ruden . . 1870 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Peenem%C3%BCnder_Haken,_Struck_und_Ruden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Großer Wotig. . . . . . . . .  . .203 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Gro%C3%9Fer_Wotig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Südspitze der Halbinsel Gnitz . . . . .  61 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Wockninsee . . . . . . . . . . . . . . . 49 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Wockninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mümmelkenmoor . . . . . . . . . . . . .   6 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCmmelkensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Gothensee und Thurbruch . . . . . . . . 800 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gothensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Halbinsel Cosim . . . . . . . . . . . . .85 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Halbinsel_Cosim bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Böhmke und Werder . . . . . . . . 118 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Inseln_B%C3%B6hmke_und_Werder bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Golm   . . . . . . . . . . .  .. . . . . 25 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Görmitz . . . . . . . . . . . . . 165 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mellentiner Os. . . . . . . . . . . . .  60 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Mellenthiner_Os bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Kleiner Krebssee . . . . . . . . . . . . 45 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Kleiner_Krebssee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Zerninsenke . . . . . . . . . . . . . . 375 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Zerninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Streckelberg . . . . . . . . . . . . . . 34 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Streckelsberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Naturpark Usedom Schild.jpg|Naturpark Schild in Zempin am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:2021 Grundwasser Insel Usedom.jpg |2021 Grundwasser + Wölfe&lt;br /&gt;
Datei:Oser.jpg|2021 Erklärung für Os wie bei Mellenthiner Os&lt;br /&gt;
Datei:2010 Streckelsberg Naturschutz Tafel 1.JPG|2010 Streckelsberg Tafel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Straeckesberg 2.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Streckelsberg 3.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:Streckelsberg Naturlehrpfad.jpg| 2021 Naturlehrpfad Streckelberg (auch Streckelsberg&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kreuzotter Peenemünde.jpg|2008 Kreuzotter Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:FFH 01.jpg|FFH Gebiete 1&lt;br /&gt;
Datei:FFH 02.jpg|FFH Gebiete 2&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 1.jpg|2023 a&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 2.jpg|2023 b&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 3.jpg|2023 c&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 4.jpg|2023 d&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 1 2024.jpg|2024 Gothensee 1 Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 2 2024.jpg|2024 Gothensee 2 Probleme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  09.Juli  Ostseezeitung von Henrik Nitzsche&lt;br /&gt;
:;Millionentunnel für Fischotter auf Usedom im Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich geht es jedoch nicht um mehr Asphalt für den Autoverkehr, sondern um ein ungewöhnliches Bauwerk unter der Fahrbahn – einen rund zehn Meter breiten Tunnel für Fischotter.&lt;br /&gt;
Am Mellengraben wird eine Unterführung gebaut, die künftig Fischottern eine sichere Querung der B111 ermöglichen soll. Damit das Bauwerk die notwendige Höhe erreicht, wird die Bundesstraße auf einer Länge von rund 500 Metern um bis zu 1,64 Meter angehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baukosten belaufen sich nach Angaben des Landesamts für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern auf rund 4,5 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ottertunnel ist Teil der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für die geplante Ortsumgehung Wolgast inklusive der neuen Peenebrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort in der Gemeinde Loddin gilt als besonders sensibel. Laut Landesamt-Sprecher Andrè Horn wurden zwischen Kölpinsee, Mellenbucht und Achterwasser in den vergangenen Jahren mehr als 13 verkehrsbedingte Totfunde von Fischottern dokumentiert – darunter auch weibliche Tiere, die für den Erhalt der Population besonders wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrer ist derzeit eine Umleitung über Kölpinsee und Ückeritz ausgeschildert, um eine Trennung vom Baustellen- und Radverkehr zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten am Mellengraben haben Anfang Juni begonnen. Nach Fertigstellung der Umfahrung im September soll diese den Verkehr aufnehmen. Anschließend startet der eigentliche Bau der Unterführung. Die Verkehrsfreigabe ist für Herbst 2027 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wockninsee===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Winter.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Tafel.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee Tafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wockninsee Eichen ersetzen Japanische Lärche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OZ 20.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ückeritz.&lt;br /&gt;
Das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Wockninsee in der Nähe von [[Ückeritz]] ist ein beliebter Anlaufpunkt für Naturfreunde. Es gibt einen ausgeschilderten Rundweg mit vielen Tafeln, die Flora und Fauna des Gebietes erklären. Doch zuletzt wurden die Sorgen um das Naturschutzgebiet immer größer - niedriger Wasserstand und Zersetzung des Torfkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat die Landesforstanstalt Geld in die Hand genommen, um das Naturschutzgebiet Wockninsee zu renaturieren. „Mit dem Einbau einer Sohlgleite ist ein weiterer Schritt zur Renaturierung des Naturschutzgebietes Wockninsee erfolgt“, sagt Falk Jagszent, Moorexperte bei der Landesforstanstalt MV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sohlgleite - so nennen Fachleute eine Staustufe - soll künftig dafür Sorge tragen, dass das Regenwasser länger im Naturschutzgebiet Wockninsee gehalten wird. Denn beim Wockninsee handelt es sich um einen verlandenden Strandsee, der einst Teil der Ostsee war und nun nur über Regenwasser gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit der Erhöhung des Wasserstandes hoffen wir, das Moor zu erhalten und den Prozess der Zersetzung des Torfkörpers zu stoppen. Im Idealfall pegelt sich der Wasserstand so ein, dass sogar neuer Torf entsteht, der dann als Langzeit-Kohlenstoffspeicher einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“ so der Moorexperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur im Wasser greifen die Maßnahmen, auch außerhalb stehen die weiteren Schritte fest. Dazu Felix Adolphi, Leiter des zuständigen Forstamtes [[Neu Pudagla]]: „Neben der Verbesserung des Wasserhaushaltes werden wir durch einen Waldumbau auch die Artenzusammensetzung im Naturschutzgebiet verbessern und damit naturnäher gestalten.“ So soll im Herbst ein Bestand von Sitkafichten komplett entnommen und ein Bestand Japanischer Lärche stark aufgelichtet werden. Beide Baumarten sind nicht heimisch und passen nicht zu diesem Naturraum, so Adolphi. Stattdessen werden im kommenden Jahr Eichen und Erlen gepflanzt. „Damit setzen wir langfristig auf Baumarten, die im Moor und dessen Randbereichen von Natur aus vorkommen und in Teilen zu hudewaldähnlichen (vormaliger (Ur-)Wald d.R.) Strukturen erzogen werden können, wie sie sich nördlich im Naturschutzgebiet anschließen“, sagt der Forstamtsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böhmke und Werder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke Werder.jpg|2022 Böhmke u. Werder&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 1.jpg|2022 Böhmke Möwen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 2.jpg|2022 Böhmke Möwen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 3.jpg|2022 Böhmke Möwen 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulrich Dunkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dunkel (*1910 Karlshagen, + 1994 Hamburg) begann nach seiner Schulzeit seine Arbeit als Journalist und Schriftsteller in [[Swinemünde]]. Dort erschien ca. &#039;&#039;&#039;1932 sein erstes Buch: Ruheloses Volk&#039;&#039;&#039; - Vom Vogelleben auf den Inseln Usedom und Wollin im Verlag Fritzsche. Er widmete dieses Buch seinen Eltern. Insbesondere als Ornithologe hat er auf Usedom und im Oderraum bis 1945 gewirkt. Bekannt ist sein Bemühen mit Paul Robien um das Naturschutzgebiet Zerninsee-Senke. Ulrich Dunkel ist dem Thema Natur und Leben immer treu geblieben und hat eine Vielzahl Publikationen und Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. Er starb 1994 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisnaturschutzbeauftragte Claus Schönert schreibt am 22.07.1997 in der Ostsee-Zeitung: „Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Ruden Ruden] ist mit 1870 Hektar nicht nur das größte der Insel Usedom, sonder auch das älteste. Schon 1925 erhielt es den Schutzstatus. Der Ornithologe Ulrich Dunkel hat zur Unterschutzstellung, Erforschung und Publikation des Gebietes beigetragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Natur Dunkel Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf |[[medium:Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf|Ruheloses Volk, Dunkel, Naturschutzgebiet Peenemünde 1930 pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrich1916.jpg|Dunkel, Ulrich 1916&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichElternKarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich mit Eltern&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichOskarCarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich&lt;br /&gt;
Datei:2016 Naturschutz Peenemüder Haken.jpg|2016 Grenze Peenemünder Haken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Info vom Zweckverband in Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Einwohner Kreis Wolgast .jpg|2007 Einwohner weniger im Kreis OVP&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zweckverband Wasser Abwasser Baurbeiten.jpg |2022 Bauarbeiten Trinkwasser- u. Abwasserleitungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 1.jpg|2022 Einwohner Vergleich 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 2.jpg|2022 Einwohner Vergleich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Ostseezeitung 2023 Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 a.jpg|Betriebe Daten 1&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 b.jpg|Betriebe Daten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungsblätter für die Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinden, die vom Amt Usedom Süd verwaltet werden, kommt monatlich eine Bürgerzeitung mit amtlichen Mitteilungen kostenlos ins Haus. Auch in älteren Ausgaben kann man stöbern. Für die [https://bernsteinbaeder-usedom.de/ Bernsteinbäder] (Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz] gab es vom November 1993 mit der Nr. 1 das Mitteilungsbalatt &amp;quot;De Amtsspeigel&amp;quot; vom gleichen Verlag bis 2004 zur Gründung des Amtes Usedom Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wittich.de/produkte/zeitungen/objekt/nr/3469 Usedomer Amtblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt für Amt Usedom-Süd.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt Impressum.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlen Ergebnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Landtagswahl Wahlkreis 30.jpg|2016 Landtagswahl Wahlkreis 30&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bürgermeister.jpg|2019 Wahl der Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 1.jpg|2019 Wahlen 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 2.jpg|2019 Wahlen 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 1.jpg|2019 Wahlen Insel 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 2.jpg|2019 Wahlen Insel 2&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Bürgermeister 2024.jpg|2024 vor der Wahl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bernstein Funde Probleme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein Bernstein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinzimmer Bernsteinzimmer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee#Bernstein der Ostsee|Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernstein brennt: daher sein Name vom niederdeutschen bernen = &#039;&#039;&#039;brennen&#039;&#039;&#039;; &lt;br /&gt;
älter Agtstein (oberdeutsch aiten = brennen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus steinzeitlichen Großsteingräbern wie auf Rügen zeigen die frühe Verarbeitung zu Schmuck oder Kultgegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Altertum erahnte man seine Herkunft als „SAFT“ von Bäumen, später zählte man ihn zu den Edelsteinen.&lt;br /&gt;
Bernstein wurde Handels- und Statusobjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renaissance und Barock waren die Blütezeit des Bernstein – Kunsthandwerkes: Schmuck, edle Gebrauchsgegenstände, Interieur wie das legendäre Bernsteinzimmer wurden aus ihm gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin war er schon seit der Antike bekannt – so als „ziehendes“ Mittel , durch Auflegen gegen Schmerzen vieler Art, zum Räuchern oder als Riechstein gegen Pest oder um Kindern das Zahnen zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bernstein – Baltischer Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Elektron  - Sonnenglanz nannten ihn die Griechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Succinum  - Saftstein nannten ihn die Römer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;78 %   Kohlenstoff&lt;br /&gt;
;10 %   Wasserstoff&lt;br /&gt;
;11 %   Sauerstoff&lt;br /&gt;
;  1 %   Zellsäfte mit Schwefel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor  35 – 55 Millionen Jahren – &lt;br /&gt;
Bernsteinwälder – Kiefernart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harz kommt unter Luftabschluss oder in Wasser oder wassergesättigten Gesteinsschichten – &lt;br /&gt;
Gelangt durch geologische Umlagerung in die so genannte „Blaue Erde“ in Braunkohlensanden oder eiszeitlichen Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde schon 3500 bis 1700 vor Christus nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik Karlshagen: &lt;br /&gt;
Auf der Karte eingezeichnet in Richtung Peenemündung eine Bernsteingrube 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch 1693 Bernsteingrube in &#039;&#039;&#039;Neverow&#039;&#039;&#039; aus Schwedenmatrikel 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom.jpg |Bernsteinaufkauf&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 1.jpg|Bernsteinfunde Verpachtung&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 2.jpg|1823 Preis&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 1895 Bernsteingrube.jpg|1895 Bernsteingrube bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinkreuz Usedom.jpg|Ausgrabung Stadt Usedom Fund&lt;br /&gt;
Datei:Kind Zahnkette.jpg|Werbung heute&lt;br /&gt;
Datei:AK Bernstein.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 1.jpg|2016 Bernstein Preis 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 2.jpg|2016 Bernstein Preis 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bernstein Swinemünde.jpg|2019 Fund in Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2021 Bernstein Tunnelbohrung.jpg|2021 Bernstein beim Tunnelbau?&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Inkluse Gecko.jpg|Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 1.jpg|2022 Bernstein 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 2.jpg|2022 Bernstein 2&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 1.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 1&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 2.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 2&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 a.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 b.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wikipedia - Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Bäderbahn - UBB] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_Gesteinsgarten Gesteinsgarten [[Neu Pudagla]]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz Görmitz]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz Gnitz Halbinsel der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Lepel, Bruno]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht)  Insel Rügen Usedom Familienname (Adelsgeschlecht)]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See bei der Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen Geschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZPj7M0sznNg &amp;quot;Geschichten &amp;amp; Sagen&amp;quot; über Usedom - Torsten-Michael Stahl - TMS Video 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe.JPG|Bernsteinhexe ca. 1925 - Lichte Porzellan / Thüringen&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf|Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:2020 Märchensammler.jpg|2020 Märchensammler - Vater vom Welziner Käser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele &#039;&#039;&#039;Sagen über Pommern&#039;&#039;&#039;, Rügen und Usedom - Wollin sammelte &#039;&#039;&#039;Alfred Haas&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[%27%27%27Mehr %C3%BCber Alfred Haas%27%27%27| Mehr über Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf|Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas Wassersagen.pdf|Haas Wassersagen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/books/edition/R%C3%BCgensche_Sagen_und_M%C3%A4rchen/W7tZAAAAMAAJ?hl=de| Pommersche Sagen, 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sagen Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der erste Lepel in Pommern.====&lt;br /&gt;
:[[#Lepel, von]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im dreizehnten Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung, als ein großes christliches Heer nach Pommern kam, um die Wenden aus dem Lande zu vertreiben. In demselben befand sich ein junger Rittersmann, Lepel geheißen. Derselbe wurde in einer blutigen Schlacht, die an dem Peenestrome, in der Gegend von Rubkow bis nach Lassahn hin gefochten wurde, schwer verwundet, so daß die Seinigen ihn auf dem Schlachtfelde liegen ließen. Als er aber für todt da lag, wurde er von einem Wenden gefunden, der noch Leben in ihm verspürte, sich seiner erbarmte, und ihn nach einer benachbarten Burg brachte. Dort war ein Edelfräulein, die nahm sich des Ritters an, pflegte ihn und heilte seine Wunden. Und als er wieder gesund und rüstig war, da heirathete er sie, und blieb bei ihr. Also kamen die Lepels zuerst nach Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Greifswalder wöchentlicher Anzeiger für 1818, Nr. 31.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Familie von Lepel.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Pommern besteht ein altes adliges Geschlecht: von Lepel, welches schon im dreizehnten Jahrhunderte soll in das Land gekommen sein. Dasselbe führt in seinem Wappen [98] eine Jungfrau, die eine Krone aus neun halben Löffeln trägt. Man erzählt darüber und über den Ursprung des Adels dieser Familie Folgendes: Vor Zeiten lebte zu Wien ein Zimmermann, Namens Joachim Lepel. Der wurde bei Aufbringung einer großen Thurmglocke, wobei er half, durch die Unvorsichtigkeit seiner Gehülfen getödtet, indem der Klöppel oder Knepel der Glocke auf ihn fiel. Da er nun aber eine Wittwe und neun Söhne hinterließ, und sein Lebenlang ein treuer und tüchtiger Handwerksmann gewesen war, so nahm sich der Kaiser nicht nur seiner hinterlassenen Familie an, und versorgte alle seine neun Söhne in seinen Diensten, sondern er erhob sie auch in den Adelstand, und gab ihnen das beschriebene Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesterding, Pommersches Museum, I. S. 241.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die beiden Störe und die geizigen Mönche zu Grobe====&lt;br /&gt;
[[Datei:08 Singschwan Fischzug Pudagla.jpg|thumb|250px|rechts|Fischzug Linolschnitt aus „Singschwan über Usedom“ von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Lande Usedom lag ehedem ein großes Kloster zu GROBE, welches vom Herzog Ratibor und seiner Gemahlin Pribislawa, einer Tochter des Herzogs Bolislaw von Polen, gestiftet worden war. Die Bauern der Umgebung wussten in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts von diesem Kloster Folgendes zu erzählen:&lt;br /&gt;
:Alle Jahre sollen aus dem frischen Haff zwei Störe vor das Kloster ge-kommen sein und sich den Mönchen daselbst einen von den beiden Stören genommen, während der andere wieder fortgeschwommen ist, um im nächsten Jahr in Begleitung eines zweiten zurückzukehren. So haben die Mönche alle Jahre immer einen Stör gehabt, bis sie zuletzt aus Geiz alle beide Störe einfingen. Seitdem sind keine Störe mehr nach GROBE gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alfred Haas 1924, Kantzow (+1542) – Chronik von Pommern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie das Achterwasser entstand====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie bekannt aus alten Sagen&lt;br /&gt;
:schuf der Herr die Welt in sieben Tagen.&lt;br /&gt;
:Dann ruhte er sich erstmal aus&lt;br /&gt;
:und hielt darauf den Vesperschmaus.&lt;br /&gt;
:Dann stieg er auf den höchsten Berg&lt;br /&gt;
:und sah sich an sein Tagewerk.&lt;br /&gt;
:Er schaute nach Osten und nach Westen,&lt;br /&gt;
:da war auch alles nach dem Besten,&lt;br /&gt;
:er schaute nach dem Süden und nach Norden,&lt;br /&gt;
:da wär er bald vor Schreck gestorben.&lt;br /&gt;
:Da sind noch ganz tiefe Rinnen,&lt;br /&gt;
:die können nicht bleiben, doch was beginnen.&lt;br /&gt;
:So rief er seine Englein her,&lt;br /&gt;
:es waren tausend und noch mehr:&lt;br /&gt;
:„Seht diese Rinne hier auf Erden,&lt;br /&gt;
:die muss sofort zu einem Flusse werden!“&lt;br /&gt;
:Die Engel hoben ihre Röcke an&lt;br /&gt;
:und fingen gleich zu pinkeln an.&lt;br /&gt;
:Da es waren eine Million,&lt;br /&gt;
:entstand sogleich der Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unten wurd es nass und immer nasser:&lt;br /&gt;
:und so entstand das Achterwasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unbekannt - aus Ückeritz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=OgHtdyh4cMg Insel Usedom 2025 guter Überblick bei Youtube]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube|Insel Usedom in Videos über Natur, Fischerei, Kultur usw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher Themen Insel Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nordlichtverlag.de/ Nordlichtverlag Karlshagen Dr. Rainer Höll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erschienen beim Verlag [https://www.epubli.com/ epubli] - Autorin Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf |[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert pdf ISBN  978-3-7418-5338-8]]&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[medium:Lieper_Winkel_epubli.pdf|Lieper Winkel pdf ISBN 978-3-7418-2093-9]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Koserow Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/53/Kirche_Koserow_epubli.pdf |[[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Geschichte pdf ISBN  978-3-750250-60-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Sturmfluten 2020 Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0a/Sturmfluten_2020.pdf |[[medium:Sturmfluten_2020.pdf|Sturmfluten auf Usedoms pdf - wie entstehen sie und Schäden - ISBN 978-3-753124-67-4]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre pdf ISBN:978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern ISBN: 978-3-757526-45-0]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen der Insel Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e1/Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |[[medium:Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder pdf ISBN  978-3-7375-4112-1]]&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg||link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Geschichte der Schule, Lehrer, Schulbilder, Konfirmation, Hochzeiten pdf - ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Tiefert Buch.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf |[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom pdf ISBN  978-3-7375-4476-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Drak Heft Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/Drak_Heft_alles.pdf |[[medium:Drak_Heft_alles.pdf|Der Drak von Usedom erzählt pdf - ISBN  978-3-7450-4361-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Natur Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7e/Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf |[[medium:Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf|Natur Usedom in Gedichten und Werken von Scheele pdf  - ISBN  978-3-7375-3959-3]]&lt;br /&gt;
Datei:Scheele Köpfe Titel epubli.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7b/Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf |[[medium:Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf|Personen, die die Weltgeschichte bewegten - Scheele pdf - ISBN  978-3-7450-6875-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Singschwan Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/db/Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf |[[medium:Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf|Singschwan über Usedom Gedichte über Geschichte, Fauna und Flora der Insel Usedom pdf - ISBN 978-3-748517-80-1]] &lt;br /&gt;
Datei:Frau des Malers Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf |[[medium:Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf|Die Frau des Malers - Rosel Scheele - das Leben mit Hugo Scheele pdf - ISBN 978-3-7467-2224-5]]    &lt;br /&gt;
Datei:Lexikon Titel 2.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf |[[medium:Lexikon_2_Usedom_2020.pdf|Orte und Personen, Jahreszahlen der Ersterwähnungen, Familiennamen in der Schwedischen Landesaufnahme 1692 - 1709 ISBN 978-3-753110-50-9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fotobücher pdf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorträge [[Benutzer:HildeStockmann| Hilde Stockmann]] habe ich mit PowerPoint erstellt. Die einzelnen Folien habe ich dann in einem Fotobuch zusammengestellt. Die Firma hat dann diese Bücher in PDF zur Verfügung gestellt. Die Bilder herrschen deshalb vor und der Text ist mimimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Klöster auf Usedom Vortrag.pdf|Klöster auf Usedom Vortrag]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2011 Zempin Bilder.pdf| Seebad Zempin in Bildern]] &lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Gnitz.pdf| Usedom - Halbinsel Gnitz - Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Achterland.pdf| Usedomer Kirchen im Achterland]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Ostseestrand.pdf| Usdomer Kirchen am Ostseestrand]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Lieper Winkel.pdf| Lieper Winkel - Insel Usdom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Muehlen.pdf | Muehlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifswalder Oie.pdf| Insel Greifswalder Oie im Greifswalder Bodden]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifenherzoege Schloss Wolgst.pdf| Die GREIFEN und das Wolgaster Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Zinnowitz 700Jahre.pdf| 700 Jahre Zinnowitz Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Personen.pdf| Personen wirkten auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Freester Teppiche Ornamente.pdf| Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen und Ausstellungen==&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/ Landesmuseum digital]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahnenforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=154784</id>
		<title>Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=154784"/>
		<updated>2026-08-14T07:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Videos über die Insel Usedom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Insel Usedom liegt im [[Oder]]delta und war Jahrhunderte von der [[Fischerei Insel Usedom| Fischwirtschaft]] geprägt. Sie ist die 2. größte Insel Deutschlands.&lt;br /&gt;
Ab 1824 bekam die Kreisstadt [[Swinemünde]] als erster Ort der Insel den Titel [[Ostseebäder Geschichte|&amp;quot;Seebad&amp;quot;]]. Das ist der Beginn des Tourismus auf der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|thumb|400px|rechts|Wanderkarte vor 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom Entstehunng Teile1 s-w.jpg|thumb|400px|rechts|aus dem Buch von [[Insel Usedom#Wille, Hermann Heinz|Heinz Wille]] - Die Insel Usedom - 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lied Usedom Noten Text.jpg|thumb|250px|rechts|Usedom - Lied]]&lt;br /&gt;
==Insel Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom grenze.png |thumb|200px|rechts| Form der Insel Usedom mit Grenze zu Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Gedicht von [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Hugo Scheele]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Stückchen Land, vom Wasser eingekreist, man geographisch eine Insel heißt;&lt;br /&gt;
:So liegt auch unsere kleine Welt da, gebettet in dem Oderdelta.&lt;br /&gt;
:Die Peene greift im weiten Bogen um diese Insel langgezogen,&lt;br /&gt;
:Die Swine, Haff und Meer, wie jeder weiß, vollenden dann den Wasserkreis.&lt;br /&gt;
:Die Dünenkette an der Ostsee Rand war einst Moräne, wie bekannt,&lt;br /&gt;
:Als noch ein Gletscher war dies Binnenmeer, geschoben aus dem Nordland her.&lt;br /&gt;
:So schuf die Flut sich selbst den Wall, an dem sich bricht der Wogen Schwall.&lt;br /&gt;
:Der flachen Dünen lange Reihe erhält im Streckelberg die Weihe,&lt;br /&gt;
:Es brandet hier zu uns´ren Füßen und Schwedens Küste scheint zu grüßen&lt;br /&gt;
:Doch zwischen See und Inselland zieht sich der Wald als grünes Band,&lt;br /&gt;
:Und schütz vor Wind und Sturmgebraus der Insulaner Hof und Haus.&lt;br /&gt;
:Dem Bauer, der den Roggen säet , das Saatgut aus der Hand nicht weht. - &lt;br /&gt;
:Droht auch das Meer die Insel zu verschlingen, es wird ihm nimmermehr gelingen,&lt;br /&gt;
:Der Geist, der einstmals sprach „Es werde“ wird schützen auch dies Fleckchen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Überblick.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/eb/Usedom_%C3%9Cberblick_pdf.pdf |[[medium:Usedom_Überblick_pdf.pdf|Kurzer Überblick - Insel Usedom - 92 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2017 Usedom Handkarte.jpg|Zeichnung 2017 Jana Ninnemann Usedom Agentur Karte von der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Geologie.jpg|Insel Usedom Geologie - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Rechtslage der Meeresräume.jpg| Rechtslage der Meeresräume - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2005 Oder alter Fluss.jpg|Oderfluß vor 10000 Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geographische Lage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.226165771484377%2C53.76657243186167%2C14.695587158203127%2C54.290080089394316&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.02955339563478%2C13.96087646484375&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0296&amp;amp;amp;mlon=13.9609#map=10/54.0292/13.9609&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte der Insel Usedom anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Name Usedom===&lt;br /&gt;
Die Insel war erst in zwei Herrschaftsbereiche geteilt und hatte diese Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur [[Wolgast]]er Burg gehörten (Pfarreien [[Krummin]] und [[Netzelkow Insel Usedom]]). Grenzort [[Ückeritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039;  - der östliche Teil der Insel, der unter der Burg Uznam (Usedom) stand. Ersterwähnung 946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wanzlow_und_Bukow Erklärungen bei Wikipedia für Buckow und Wanzlow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging der Namen der Stadt &#039;&#039;&#039;Usedom&#039;&#039;&#039; auf die ganze Insel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Usedoms Taufe - &#039;&#039;Gedicht von Hugo Scheele&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein frommer Mann, vom Papst gesandt, besuchte einst dies Inselland,&lt;br /&gt;
:Damit er konn´t in Rom erzählen, wo noch im Norden Kirchen fehlen&lt;br /&gt;
:Und ob die junge Christenheit sich übt in echter Frömmigkeit.-&lt;br /&gt;
:Nach einem Wandertage heiß, saß müd´er in der Fischer Kreis,&lt;br /&gt;
:Am kühlen Seewind sich erlabend, an einem warmen Sommerabend.&lt;br /&gt;
:Der Ostsee leichten Wellentanz versilberte des Mondes Glanz,&lt;br /&gt;
:Und glitzernd spiegelt´ sich im Meer ein unermesslich´ Sternenheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fremde, der von Rom erzählte, meint, dass auch hier die Kirche fehlte,&lt;br /&gt;
:Und sprach von Domen, stolzen Bauten, die Hörer sich am Barte kraulten,&lt;br /&gt;
:Dieweil sie dachten an´s bezahlen der wunderschönen Kathedralen.-&lt;br /&gt;
:Der ält´ste Fischer trat hervor, wies in den Himmel hoch empor&lt;br /&gt;
:Und sprach zum frommen Pilgersmann: „Seht Euch die Wölbung droben an,&lt;br /&gt;
:Geht dann zum großen Papst in Rom und sagt, dat wäre use Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel ward, als dies bekannt, von da an Usedom genannt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1990 Ahlbeck Steinzeit Insel Usedom Funde.jpg|Steinzeit - Funde auf Usedom (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Inseln Liste deutscher Inseln bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Pudagla_steuern_1714.pdf|1714 Steuerliste des Amtes Pudagla - Einwohner, Tiere, Erzeugnisse - pdf]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Usedom/Adressbuch_1939 Insel Usedom 1939 Einwohner bei wiki.genealogy]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Einwohnerverzeichnis1939.pdf 1939 alle Einwohner der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/95/1939_Einwohner_Usedom.pdf 1939 Einwohner=Verzeichnis &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
:::Die kleinen Ortshistorien zu jeder Siedlung  stammen von [[Robert Burkhardt]] und basieren auf dessen Auswertung von Steuerakten und den damaligen Kirchenbuchverkartungen.&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgaster_Ort Halbinsel der Insel Usedom - Wolgaster Ort]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Sagen]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Ruden]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom Künstler und Personen, die in Pommern und auf der Insel Usedom gewirkt haben]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf Lexikon Usedom Ersterwähnungen Verlag epubli pdf]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/ Sammlung über die Insel Usedom und Wollin]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/familienforschung.html Verein Pommerscher Greif Orts- und Famlienforschung]&lt;br /&gt;
* [https://usedom.de/webcam Webcams der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
:Albrecht, Alois, Buske, Norbert	- Bischof Otto von Bamberg 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Braune, Gustav			- Führer durch die Ostseebäder &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Beschreibung Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Brüggeman 1779|Brüggemann 1779 - Der Usedomsche Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wilhelm_Br%C3%BCggemann Brüggemann bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Supplement Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1841_Beschreibung_Charakter%2C_Hochzeiten_Sprache.pdf | 1841 Eduard Benrmann: Beschreibung Charakter, Hochzeiten, Sprache, Kleidung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Burkhardt, Robert		- Chronik der Insel Usedom &#039;&#039;&#039;1909 - 1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10012981.html Gadebusch Wilhelm Friedrich - Chronik der Insel Usedom, &#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; , darin Ortschafts-Verzeichnis &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Landesaufnahme_von_Vorpommern Die schwedische Landesaufnahme] von Vorpommern Band 1 Insel Usedom  1995, ISBN 3-930066-12-2, Verlag Axel Dietrich Beschreibung &#039;&#039;&#039;1692 - 1702&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin: Preußisches Statistisches Landesamt, 1932., S. 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fischer, Fritz - Dreizner, Walter - Usedom Petermännchen-Verlag Schwerin 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Haas Prof. Dr. A.              - Usedom-Wolliner Sagen, Verlag Arthur Schuster 1924, Zweite Auflage [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%27%27%27Mehr_%C3%BCber_Alfred_Haas%27%27%27 Mehr über Haas]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hoogeweg, Dr. H			- Die Stifter und Klöster der Pro. Pommern, Band II 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Husen, Dr. Martin               - Von Zerstörern und Schnellbooten, GRIN Verlag/book on demand - OZ vom 31.08.2020, Insel Usedom S 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Niemeyer, Manfred		- Ortsnamenskunde Greifswald 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niekammer Landwirtschaftliche Güter 1939 Kreis Usedom-Wollin|Niekammer - Landwirtschaftliche Güter, 1939 Auszug Usedom-Wollin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schleinert, Dirk                - Die Geschichte der Insel Usedom, 2005 Hinstorff Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Usedom-Wolliner Blätter,        - Verlag Störr, Hefte 1-16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Freiwilligen Feuerwehren der Insel Usedom und Wollin 1932===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/fullscreen/PPN1831175568/1/ Freiwillige Feuerwehren - 50 Jahre Jubiläum Swinemünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronisten der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burkhardt, Robert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Foto.jpg |thumb|150px|rechts| Chronist Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Burkhardt.jpg |thumb|150px|rechts| Grab in Ückeritz von Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Urkunde Tod 1954.jpg| thumb|150px|rechts| 1954 Urkunde Tod]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom-Wolliner Blätter 7 Titel.jpg|thumb|150px|rechts|2004 Heft zum 50. Todestag von R. Burkhardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Burkhardt Robert Burkhardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Hannes_Burkhardt.pdf| Leben und Werke Robert Burkhardt von Hellmut Hannes - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Leben_Burkhardt_Usedomkurier_2004.pdf| 2004 Bericht Leben im Usedomkurier - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; 02/2014 des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;[[Robert Burkhardt]] – Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (1874 – 1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 2004 möchten wir unseren - Heimatforscher - , so steht es auf dem Gedenkstein auf dem Grab in Ückeritz aus Anlass des 50. Todestages und des 130. Geburtstages ehren. Die Gemeinde Ückeritz hat im Jahre 1982 ihm zu Ehren diesen Stein setzten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Max Burkhardt wurde am 02.10.1874 geboren und ist aufgewachsen in Rutha bei Lobeda in Thüringen. Verstorben ist er am 15.03.1954 in Ückeritz und ist dort auf dem herrlich gelegenen Friedhof, mit dem Blick auf das Achterwasser begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer etwas mehr über die Geschichte der Insel Usedom wissen möchte, wird bei der Suche nach entsprechender Literatur auf Robert Burkhardt stoßen. Er hat unter anderem die letzte zusammenfassende Chronik über die Insel Usedom in III  Teilen in den Jahren 1909 bis 1912 geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr. [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Hannes.2C_Hellmut Hellmut Hannes] hat 1992 in den Baltischen Studien erstmals einen Überblick über das Leben und die Werke von Robert Burkhardt gegeben. Er überschrieb seinen Artikel - Leben und Werk des Chronisten des Odermündungsgebietes - . Denn Robert Burkhardt hat nicht nur die umfassende Chronik über die Insel Usedom geschrieben, sondern auch große Chroniken über den Hafen, die Stadt und das Seebad [[Swinemünde]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Über 40 größere und kleinere Arbeiten konnte Dr. Hellmut Hannes auflisten und noch sind nicht alle erfasst. Durch den II. Weltkrieg sind einige Werke verlorengegangen, andere sind nur im Original in Privatbesitz vorhanden und deshalb nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt war aber nicht Historiker, sondern Lehrer aus Leidenschaft. Schon sein Großvater war Lehrer und er durfte als Vorschulkind am Unterricht teilnehmen, so dass er gleich in die zweite Klasse eingeschult werden konnte. So erzählte es mir in den vergangenen Tagen seine Schwiegertochter, Frau Hilde Burkhardt geb. Ermel, eine geborene Koserowerin. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes, Dietrich Burkhardt, er war viele Jahre Lehrer in Bansin, im Jahre 1997 von Mannheim wieder nach Koserow in ihr Elternhaus gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt unterrichtete schon mit 16 Jahren und legte 1897 die 2. Lehrerprüfung ab, die ihm die Berechtigung gab in anderen Ländern zu unterrichten. Im Sommer 1900 ging er als Mittelschullehrer nach Bergen auf Rügen. Das ist die erste Begegnung mit Pommern, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Dazu kam, dass er dort seine Frau Martha geb. Lübky kennen lernte und am 08.10.1903 in Bergen heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er wechselte die Stellen. So war er auch ab 1902 Lehrer in der höheren Mädchenschule in Wolgast, bis er im Oktober 1903 zum Rektor der Schulen der Stadt Usedom berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wurde er mit 30 Jahren heimisch. Mit Unterbrechung durch den I. Weltkrieg blieb er bis 1924 in der Stadt Usedom in seiner Stellung als Rektor. Dann übernahm er, wiederum als Rektor, die Knaben- und Berufsschule in der Kreisstadt [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er gehörte keiner Partei an und vertrat eine konservative Haltung, so wurde er 1934 vorzeitig aus dem Schuldienst entlassen.&lt;br /&gt;
:Doch seine bis dahin veröffentlichten Arbeiten über die Heimatgeschichte wusste der Magistrat der Stadt [[Swinemünde]] zu schätzen und bestellte ihn zum Leiter des Stadtarchives.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So hatte er die Möglichkeit viele Dokumente zu sichten und zu verarbeiten. Seine Arbeiten beruhen auf gründlichem Studium der Originale, eine Arbeit, die auch schwerwiegende Fehler der vorangegangenen Chronikschreiber belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem II. Weltkrieg musste die Familie [[Swinemünde]] verlassen, blieb aber auf der Insel Usedom. Eine kurze Zeit wohnte sie in Koserow, wo Robert Burkhardt auch ein Jahr Schulleiter in Koserow war. Danach wohnte er mit seiner Familie in Ückeritz. In der Nachkriegszeit half er mit das Schulsystem wieder aufzubauen und anzuleiten. Er war für den Schulbezirk Ahlbeck – Bansin – Ückeritz zuständig. Trotz eines 1946 erlittenen Schlaganfalles arbeitete er weiter. 1948 trat er endgültig in den Ruhestand. Aber weiterhin arbeitet er an historischen Werken. Seine Frau hielt handschriftlich seine Diktate fest. So entstand noch im Herbst des Jahres 1952 mit Unterstützung des Direktors der Ückeritzer Schule, Oberstudienrat Rudolf Roloff, das Werk: „Das Seebad Ückeritz im Spiegel der Geschichte“. Es ist noch nicht veröffentlicht, es wurde nur als Arbeitsmaterial für den Heimatverein des Ortes abgeschrieben. Selbst in der Bibliographie Robert Burkhardts von Dr. Hellmut Hannes ist die Chronik nicht enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1953 konnte Robert Burkhardt noch die Goldene Hochzeit mit den Familien seiner beiden Söhne feiern. (er heiratete am 08.10.1903 in Bergen auf Rügen)&lt;br /&gt;
:Am 15.03.1954 verstarb er in Ückeritz in seiner letzten Wohnung in der Villa „Tannenheim“. :Seine Frau verstarb im Jahre 1969, sein Sohn Prof. Dr. Jürgen Burkhardt im Jahre 1991 und sein Sohn Dietrich im Jahre 1997. Sie wurden dem Grab des Vaters in Ückeritz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ich bin auch kein Pommer, sondern bin in Sachsen im Braunkohlegebiet aufgewachsen, habe vor 40 Jahren die Insel kennen und lieben gelernt. Die Werke Robert Burkhardts, die leider nach 1945 selten veröffentlicht wurden, haben mich bei der geschichtlichen Erkundung begleitet. Immer wieder habe ich mir beim Lesen vorgestellt, wie fleißig er beim Studium gewesen sein muss, um all diese Fakten, die er den Originalunterlagen entnommen hat, zu ordnen – ... und das ohne Computer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu seinem umfangreichen Werk werden in den nächsten Ausgaben weitere Hinweise folgen. :Herzlichen Dank Frau H. Burkhardt und Herrn Oberstudienrat Rudolf Roloff für die Gespräche und die zur Verfügung gestellten Fotos.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1902 r burkhardt frau.jpg|1903 R. Burkhardt und Frau&lt;br /&gt;
Datei:1915 r burkhardt.jpg|1915 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:1938 r Burkhardt Heimatmuseum.jpg|1939 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Paar.jpg&lt;br /&gt;
Datei:GoldnesPaar.jpg|Goldenes Paar&lt;br /&gt;
Datei:Oma lübky burkhardt fam.jpg|Familie Burkhardt - sitzend: Helene Lübky mit Enkel Dietrich, hinter ihr Onkel Hans Lewerenz, rechts daneben Robert Burkhardt, neben ihm seine Frau Martha, ganz rechts Sohn Jürgen&lt;br /&gt;
Datei:R Burkhardt.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Originale Burkhardt.jpg|Burkhardt-Schriften vom Archiv Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:LIEPE NO Burkhardt Schrift.JPG|Kirchenbuch Liepe Schrift Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Karteikarten RB Usedom.jpg|Karteikarten angelegt von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Famlie Museum 2001.jpg|2001 Bericht über Familie und Museum Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 1.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 2.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:Mohr Mörder 1926.jpg|1926 - Mörder von Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Hannes Burkhardt Literatur.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/48/Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf |[[medium:Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf|Hellmut Hannes Zusammenstellung - Arbeiten von Robert Burkhardt - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 Festveranstaltung in Ückeritz: v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 1.jpg|2004 - Hilde Burkhardt, Rudolf Roloff Schuldirektor Ückeritz, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burkhardt, Robert - Werke====&lt;br /&gt;
[[Datei:1Glück König Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/34/Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf |[[medium:Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf|Glück und Ende des Königs von Swinemünde 1931 von Robert Burkhardt - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;:Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Robert Max Burkhardt - Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (geb. 02.10.1874 Rutha (bei Jena)  –  gest.15.03.1954 Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anlässlich des 50. Todestages hatten die Gemeindevertretung und der Heimatverein des Seebades Ückeritz in das Haus des Gastes eingeladen, um das Leben und Wirken Robert Burkhardts zu würdigen.&lt;br /&gt;
:An dieser festlichen Veranstaltung  nahmen die Schwiegertochter, Hilde Burkhardt und die Enkelin, Renate Korb teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039; erschien zum &#039;&#039;&#039;50. Todestages von Robert Burkhardt&#039;&#039;&#039; in den &amp;quot;Usedom-Wolliner Blätter 7&amp;quot; eine umfangreiche Dokumentation über sein Leben und Schaffen. Verlag Störr, Ostklüne ISBN: 3-9337040-08-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was hat Robert Burkhardt geschaffen, was uns heute noch bewegt? Weshalb erinnern wir in Dankbarkeit an seine geschaffenen Werke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Lehrer und Rektor u.a. in Wolgast, Stadt Usedom, Stadt [[Swinemünde]] und Koserow. Eine intensive, interessante Arbeit mit den Schülern hat sein Leben bestimmt. Noch heute erinnern sich einige seiner Schüler der Nachkriegszeit, wie lebendig er die Unterrichtsstunden gehalten hat, obwohl er nicht mehr der Jüngste war. Er selbst saß tagelang über den Büchern und Dokumenten u.a. in den Archiven in Stettin, Berlin, Wolgast und Greifswald. Seine Söhne kannten ihn nur mit Büchern in den Händen und stets eifrig Notizen machend. &lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 1.jpg|thumb|150px|rechts|Bibliographie 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 2.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 3.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Dr. Helmut Hannes&#039;&#039;&#039; hat im Jahre 1992 in den Baltischen Studien (NF Bd. 78) erstmals zusammenhängend das Leben und Werk dieses besonderen Menschen gewürdigt. Er konnte auf Aufzeichnungen und Mitteilungen der Söhne Prof. Dr. Jürgen Burkhardt und Realschullehrer i.R. Dietrich Burkhardt aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Das Schaffen des Chronisten des Odermündungsgebietes&#039;&#039;&#039;, so der Untertitel von Dr. Helmut Hannes, ist so vielfältig, dass uns die Gliederung der Bibliographie einen Einblick gewährt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;#Große Chroniken&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Einzelbetrachtungen&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Romane und Erzählungen&lt;br /&gt;
;#Festschriften zu Jubiläen und sonstigen Anlässen, z.B.: [https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8f/Burkhardt_Br%C3%BCcke.pdf  Festschrift zur &#039;&#039;&#039;Einweihung der Bäderbrücke&#039;&#039;&#039; Zecherin bei Usedom]&lt;br /&gt;
;#Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken&lt;br /&gt;
;#Verschiedenes&lt;br /&gt;
;#Unveröffentlichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heute möchte ich nur die Anlässe, die unter 4. Festschriften fallen, aufzählen, worüber Robert Burkhardt spezielle sehr umfangreiche und geschichtlich genau recherchierte Schriften angefertigt hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1909 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_-_Zeittafel_von_Zinnowitz#Zinnowitz_feiert_den_600._Jahrestag 600 jährigen Bestehen von Zinnowitz] (Zitz) 73 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 auf 163 Seiten eine Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum des vaterländischen Frauenvereins für den Kreis Usedom-Wollin ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:100 Jahre See- und Solbad Swinemünde im Jahre 1924 – eine Festschrift – 48 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Feier des 150jährigen Bestehens der Schützengilde zu Swinemünde im Jahre 1925,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Zum sichern Hafen&#039;&#039;“ Swinemünde, 75 jähriges Bestehen der Johannisloge im Jahre 1926 – 42 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der alten Zecheriner Brücke - Einweihung der Usedomer Bäderbrücke am 22.05.1931 – 32 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Jahrhundert Stadtsparkasse Swinemünde – 1936 – 72 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Burkhardt - Schiksalstage der Insel Usedom.pdf|R. Burkhardt – Schiksalsjahre der Insel Usedom pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So zeigen im Heft „&#039;&#039;&#039;Zinnowitz - Geschichtliches aus 6 Jahrhunderten&#039;&#039;&#039;“ von 1909 allein die Literaturnachweise am Ende unterteilt nach handschriftlichen und gedruckten Quellen, welche Studien Robert Burkhardt betrieben hat. Er war immer bemüht die ältesten Quellen zu finden und genau zu übermitteln, deshalb sind seine Werke heute so wertvoll für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zur Einweihung der Usedomer Bäderbrücke beschreibt Robert Burkhardt die Bedeutung der Zecheriner Fähre seit 800 Jahren mit wertvollen Hinweisen auf geschichtliche Zusammenhänge. In vielen Festschriften finden Familienforscher dabei zufällig auch wichtige Hinweise auf ihre Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leider sind all diese Festschriften nur selten noch aus zweiter Hand zu haben oder man leiht sie, soweit vorhanden, aus dem Landesmuseum in Greifswald aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Eingeweide Usedoms====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zum 600 jährigem Bestehen des Ortes Zinnowitz im Jahre 1909 von Robert Burkhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er schreibt: ...“&#039;&#039;So bildet der Untergrund unserer Insel ein mächtiges Kreidelager, an manchen Stellen 40 – 100 m stark, doch teilweise in beträchtlicher Tiefe. Auch blaue und schwarze Tonschichten werden regelmäßig erbohrt; selbst an Braunkohle fehlt es der Insel nicht. Bei Bohrungen in [[Swinemünde]] ergab sich folgendes Schema, das in ganzen auch auf Zinnowitz zutreffen dürfte:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bohrung Usedom.jpg|thumb|250px|rechts|Gedicht von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
::{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
| 1 – 46m ||| Schwemmland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 – 101m || weiße Kreide und Feuerstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 101 – 139m || Grünsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 139 – 168m || Kreidemergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 168 – 175m || sehr feiner Glaukonitsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 176 – 200m || schwarzer fetter Ton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 200 – 224m || schwarzer Mergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 224 – 251m || Grünsand mit Braunkohleteilchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 251 – 259m || weißer Sand mit Kohle, solehaltig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 259m - || dunkler fetter Sand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gadebusch, Thomas Heinrich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heinrich_Gadebusch Gadebusch bei Wikipedia]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hannes, Hellmut===&lt;br /&gt;
: * 03.03.1925 in [[Swinemünde]],  † 04.09.2023 in Beedenbostel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Hannes Hellmut Hannes bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Hannes_Burkhardt.pdf Robert Burkhardt Leben und Werk von Hellmut Hannes]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck vom letzten Neuenkirchen pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hellmut Hannes - Notizen Telefongespräch 07.03.2004 - Hilde Stockmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Schulfreund von den Söhnen Robert Burkhardts und in Swinemüde geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Grab in Ückeritz für R.B. war eingeebnet und er hat sich mit der Kirche Koserow und der Gemeinde dafür eingesetzt, dass ein neuer Grabstein aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hellmut Hannes hat 1982 in den Baltischen Studien über die &#039;&#039;&#039;Dorfkirchen der Insel Usedom&#039;&#039;&#039; geschrieben. Auch über die verschwundenen &#039;&#039;&#039;Figuren der Kirche Krummin&#039;&#039;&#039; hat er einen Artikel verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes 1977 Grab 2004 Burkhardt.jpg|Hellmut Hannes 1977 am Grab von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Robert Burkhardt 1977 1984.jpg|Burkhardt Grabsteine 1977 + 1984&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 in Ückeritz v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 AK Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|AK 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 OZ Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|OZ 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schleinert, Dirk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Schleinert Dirk Schleinert bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: &#039;&#039;&#039;Die Geschichte der Insel Usedom&#039;&#039;&#039;, Verlag HINSTORF 2005, ISBN 3-356-01081-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1966 geb. in Greifswald, Studium Geschichte, Skandinavistik und Archivwissenschaft in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wille, Hermann Heinz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Heinz_Wille Hermann Heinz Wille bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Heinz Wille.jpg| thumb|150px|rechts|Hermann Heinz Wille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 außen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Wanderheft in vielen Auflagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 innen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Widmung mit Unterschrift 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;*&#039;&#039; 01.06.1923 in Chemnitz&lt;br /&gt;
:† 07.03.2002 in Limbach-Oberfrohna &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hermann Heinz Wille besuchte die Volksschule, wurde Maschinenschlosser, Technischer Zeichner und Konstrukteur. 1942 wurde er zum Militär eingezogen, 1945 desertierte er. Nach dem Krieg arbeitete er als Bibliothekar, Leiter einer Kreisvolkshochschule und Redakteur für den Kinder- und Jugendfunk am Sender Leipzig. Es folgten Erstveröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichten, Hörspielen sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Seit 1948 freiberuflich, war er Mitglied im Schutzverband Deutscher Autoren bzw. im Deutschen Schriftstellerverband, seit 1990 im VS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wille schrieb neben historischen und naturwissenschaftlichen Sachbüchern auch historisch-biographische Romane sowie Landschaftsmonographien u. a. über das Erzgebirge, das Vogtland und seine Heimatstadt Chemnitz. Er war zudem als Herausgeber tätig. Sein Gesamtwerk umfasst 40 Titel, in mehrere Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von 2,5 Mio. Exemplaren. Allein sein bekanntestes Werk, der Stülpner-Roman „Der grüne Rebell“, erlebte 14 Auflagen mit insgesamt 500.000 Exemplaren. Das literarische Schaffen Hermann Heinz Willes wurde mehrmals mit staatlichen Auszeichnungen gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Usedom (1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bäderinsel Usedom (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin - Veränderungen der Auflagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da der Schriftsteller Wille in seinem Buch „&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039;“ 1953, welches 1999 einen Nachdruck erfuhr, mit viel Hintergrundwissen auch über Zempin berichtete, suchte ich die Verbindung, um noch unveröffentlichtes Material zu erhalten. Er antwortete ausführlich und berichtete, dass er von Zinnowitz aus oft in Zempin war. Leider fühlte er sich nicht mehr in der Lage sein umfangreiches Archiv durchzusehen. Er schickte eine Erstauflage des Wanderheftes mit einer Widmung: &lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Mit guten Wünschen für Frau Stockmann und das Wohlergehen der Gemeinde Zempin - H.H. Wille 09.09.99“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schriftsteller hat 1954, nach dem Krieg, neben vielen anderen Veröffentlichungen, die Tradition der „Reisebücher“ der Insel Usedom fortgesetzt. Diese Beschreibungen der touristischen Gegend legte aber verstärktes Augenmerk auf die nun sozialistischen Veränderungen. Diese kleinen Hefte erschienen bis 1975 in 14 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für das Seebad Zempin bis hin zum Museum von Otto Niemeyer-Holstein habe ich über die Erscheinungsjahre des Wanderheftes die Veränderungen zusammengestellt. Die Entwicklungsschritte des Ortes und die Sichtweite aus der Zeit kann man recht gut erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wanderung Zinnowitz - Zempin &lt;br /&gt;
;1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… „Die Promenade der Völkerfreundschaft“ (ab Haus „Wald und See“) mündet in einen sandigen Dünenweg nach Zempin. Auf unserem Weg berühren wir den „Dänengrund“. Eine tiefe Mulde in den rechts liegenden Braundünen. Er erinnert an die Landung dänischer Truppen im Dreißigjährigen Krieg. Der Sage nach soll sich hier auch der kühne Seepirat Klaus Störtebeker aufgehalten haben. Unmittelbar hinter dem „Dänengrund“  geht der Dünenweg in eine breite betonierte Promenade über, die als ehemalige Munitionsrollbahn ebenso wie die weitverzweigten Befestigungswerke an die unheilvollen Jahre des 2. Weltkrieges gemahnt. :Damals bildete Zempin den Standort starker Küstenschutz-Batterien und die Versuchs-Abschussbasis von V-Waffen. Am FDGB-Ferienheim „Frieden“ vorbei, dem Mittelpunkt des Zempiner Badeverkehrs, führt der Promenadenweg in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb. In den Dünen stehen noch die Reste alter malerischer Heringspackhäuser und Salzhütten, in denen die Fischer in früheren Zeiten das vom Staat gelieferte Salz aufbewahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Südteil des Ortes mit seinen sauberen schilfgedeckten Häusern liegt unmittelbar am Achterwasser. Besonders anmutig gelegen ist der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen. Am Achterwasser entlang führt ein Uferpfad ostwärts zum Ryck, einem kleinen, von der Natur geschaffenen Hafen. Hier, wo bis ins 13. Jahrhundert die Ostsee mit dem Achterwasser verbunden war, hat die Insel ihre schmalste Stelle (330 m), die mehr als einmal von Sturmfluten durchbrochen wurde. An jene unheilvollen Zeiten erinnert rechts der von Zempin nach Koserow führenden Straße (bei Kilometerstein 25,7) eine schlichte Holztafel mit der Inschrift: „Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zum Weiterwandern kehren wir in den Wald zurück. Am Flurstein T85/83/86 biegt ein Waldweg nach rechts ab; er durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern und geht dann zwischen der niedrigen Vordüne und dem schurgeraden Seedeich bis Koserow. Der Strand ist hier durch Buhnen gegen die Angriffe des Meeres gesichert. Ein schmaler Querpfad zweigt nach rechts ab über Deich und Straße (Kilometerstein 26,4) zum Ryck und dem Gehöft „Lüttenort“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zurück in den Wald! Am Flurstein T 85/83/86 biegt nach rechts der „Oberförsterweg“ ab. Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. &lt;br /&gt;
:Wir durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern. Kurz vor den niedrigen Vordünen und dem schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeich sind wir gezwungen, zum Strand abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1960 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. Rechts des Weges ist ein großes Kinderferienlager eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 streicht er:&lt;br /&gt;
:der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Rechts des Weges sind mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betriebe eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:bis Koserow führenden Seedeich nötigt uns ein Schild „Naturschutzgebiet“ zum Strande abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1964 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Am neuangelegten Konzertplatz und dem FDGB Ferienheim „Frieden“ …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Kilometerstein 26,4) zum Rieck und dem Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1965 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Besonders anmutig gelegen ist die KONSUM-Gaststätte „Inselhof“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1966 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des bekannten Malers Professor Malers Otto Niemeyer-Holstein, 1965 Präsident der „Biennale der Ostseeländer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1972 streicht er:&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“ Kehren wir – an der HO-Gaststätte „Waldhaus“ vorbei – in den Wald zurück! Hinter dem Zeitungskiosk (Flurstein T 85/83/86) biegt nach rechts der Oberförsterweg ab, der hinter der Seestraße in den Möwenweg übergeht. Zu beiden Seiten dieser Wege befinden sich mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betrieb und moderne Bungalows. Etwa 100 Meter nach Beginn des schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeiches biegt der Weg nach links zum FKK-Strand ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Auf halbem Weg quert er einen plattenbelegten Stranddurchgang, der nach rechts (über Deich und Straße) zum Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein und von dort aus zum Forstferienheim Damerow mit seiner attraktiven Forstgaststätte und Bungalowsiedlung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Insel Usedom Kirchen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen| Klöster, Kirchen der Insel Usedom und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten mit Landkarten der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901&lt;br /&gt;
Datei:1906 Oderdelda.jpg|1906&lt;br /&gt;
Datei:1910 Usedom Süd.jpg|1910&lt;br /&gt;
Datei:1918 Usedom Nord.jpg|1918&lt;br /&gt;
Datei:1920 Wolgast Gnitz.jpg|1920&lt;br /&gt;
Datei:1929 Swinemündung farbig.jpg|1929&lt;br /&gt;
Datei:1930 Swinemündung.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1932 Ahlbeck Heringsdorf Vogel farbig.jpg|1932&lt;br /&gt;
Datei:1936 Usedom Wollin.jpg|1936&lt;br /&gt;
Datei:1940 Ostseeküste.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1940 Usedom Wollin.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1941 Usedom Wollin.jpg|1941&lt;br /&gt;
Datei:1955 Usedom Wald.jpg|1955&lt;br /&gt;
Datei:1960 Usedom.jpg|1960&lt;br /&gt;
Datei:1961 Küste.jpg|1961&lt;br /&gt;
Datei:1982 Aufkleber.jpg|1982&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten Leporello der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
* Historisches Ansichtskartenleporello der Insel Usedom, Verlag Julius Simonsen, Oldenburg in Holstein, um ca. 1935; (worauf sich die 10 im Einband bezieht ist nicht eindeutig, da es sich um mehr als 10 Karten handelt - Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-1-Hülle.jpg|Insel Usedom Leporello / Einband&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-2-Swinemünde.jpg|Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-3-Swinemünde2.jpg|Swinemünde - Osternothhafen&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-4-Ahlbeck.jpg|Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-5-Heringsdorf.jpg|Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-6-Bansin.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-7-Ückeritz.jpg|Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-8-Kölpinsee.jpg|Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-9-Koserow.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-10-Zempin.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-11-Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-12-Trassenheide.jpg|Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-13-Karlshagen-Trassenheide Kopie.jpg|Karlshagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familien der Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbäume von Familien zusammengetragen aus Kirchenbüchern der Insel für &#039;&#039;&#039;angemeldete Personen&#039;&#039;&#039; [[OCH:Stammbäume Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bork, von===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;   Crienke, Suckow und Gumzin sind nach dem zu Stettin am Sonntage Trinitas 1527 ausgefertigten Lehnbriefe der Herzöge Jürgen und Barnim, alte Lehne der von Bork, welche die nachgesessenen Söhne des Hauptmanns Erdmann Curt von Bork besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Borcke von&#039;&#039;&#039; Georg Friedrich auf [[Krienke]] – geb. 1611, Studium in Wittenberg und Leipzig, 1635 vom letzten Herzog zum Referendar am [[Wolgast]]er Hofgericht ernannt, 1646 unter den Schweden Hofsgerichtsrat, 1652 nach Wismar, 1656 zum Hofgerichtspräsident berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte pommersche Geschlecht der Familie Borcke bildete in Hinterpommern einen abgerundeten Kreis mit mehreren Städten, unter anderem Labes, Regenwalde, Strahmel und Wangerin. Seit dem 12. Jahrhundert gehörten Dorf und Gut Stargordt einem Zweig der Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hatte die Familie auch Besitztümer in der Neumark und Vorpommern. Die Universitätsbibliothek Greifswald hat jetzt das komplette 5bändige Werk von Georg Sello: &amp;quot;Geschichtsquellen des burg- und schlossgesessenen Geschlechts von Borcke &amp;quot; digital zur Verfügung gestellt: [http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/toc/PPN781830729/1/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Informationen bietet auch die Webseite der Familie: [http://www.borcke.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koch - Lehrer und Kantor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2021_KOCH_Bilder.pdf|  Verwandtschaft der Familien KOCH auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian KOCH, Kantor, &#039;&#039;&#039; * &#039;&#039;&#039; Stolpe (Usedom) 08.08.&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;+&#039;&#039;&#039; Ahlbeck 01.06.&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; - Heirat 1848 Caroline Krüger Quellen: St. Amt Ahlbeck Urkunden Nr. 17 / 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann KOCH  &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; als junger Lehrer nach Ahlbeck gekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; gründet Gesangsverein - Kochsche Chor gab es bis in die 1930jiger Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Mitbegründer „Komitee zur Erbauung eine evangelischen Gotteshauses“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039;  auch Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ am 01.06.1894 in Ahlbeck - 1894 Juli Grundsteinlegung  - 22.07.1895 Einweihung der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kantor Koch.JPG|Bild des Kantors Koch an der Empore&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Gedenktafel Koch.JPG|Gedenktafel für Kantor Johann Koch&lt;br /&gt;
Datei:Grabsteine Koch in Ahlbeck.jpg|Grabsteine Koch Kantor und Frau an Ahlbeck-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Koch&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; im Schulhaus in Koserow geboren, sein Vater war Lehrer und Kantor in Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stettin besuchte er das Lehrerseminar und begann 1858 in [[Swinemünde]] mit der Unterrichtung der Schüler. Ab 1861 unterrichtete er in Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Kehlkopfleiden musste er den Unterricht aufgeben und widmete sich regionalhistorischen und pädagogischen Studien.&lt;br /&gt;
Er arbeitet als Hauslehrer in Vorpommern,  z.B. 1872 Jargenow bei Greifswald)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Koserow kehrte er 1890 zurück und starb &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; im Alter von 83 Jahren in seinem Geburtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Schriften von 1863 beschäftigen sich mit preußischen Gedenktagen: Schulfeier zum Geburtstage Wilhelm I. (22.03.), Gedenkfeier zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10. 1863)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; das Buch „Das Seebad Coserow“ (ab 1904 wird es Koserow geschrieben), dass 1867 in Berlin veröffentlicht wurde &lt;br /&gt;
Ab 1865 schreibt er Beiträge für das Pommersche Schulblatt (Ducherow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;  „Düne und Meer - Eine  Federzeichnung aus dem Seebade Coserow auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871&#039;&#039;&#039;  „Das Ostseebad Zinnowitz - Bilder aus dem Natur- und Volksleben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; erscheint das Werk „Strand und See - Naturansichten und Lebensbilder aus dem Seebade und Fischerdorfe Ahlbeck auf Usedom und dessen Umgebung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; „Zwei Schreckenstage  - Nachrichten über die Sturmflut an der deutschen Ostseeküste am 12. Und 13. November 1872, sowie über die den Geschädigten gewordene Hilfeleistung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; Deutsche Schulfibel in zwei Teilen - in Leipzig herausgegeben. Sie war mit Bildern namhafter Künstler versehen wurde in mindestens 5 Auflagen, besonders in Sachsen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; „Strandperlen“ Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; „Vineta, die von Meereswellen verschlungene Wendenstadt in Prosa und Poesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Deutsche Schulfibel.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Seebad Coserow.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Lehrer Koserow 1.jpg|Koch, Koserow Lehrer&lt;br /&gt;
Datei:Koch Stammbaum 1.jpg| Verwandtschaft zwischen Koserow und Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Koch.JPG|Tafel Gemeinde Koserow, erarbeitet von F.Jeschek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lepel, von===&lt;br /&gt;
Rittergeschlecht seit 1367 auf dem Gnitz nachweisbar. Ein Rittergeschlecht aus Niedersachsen. Seit 1236 in Mecklenburg und seit 1251 bei [[Lassan ]] sesshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lepel_(Adelsgeschlecht) Familie Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Bruno von Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCtzkow#Schlossberg_2001 von Lepel auch in Gützkow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Lepel Netzelkow an Grabtumba.jpg|Wappen von Lepel auf Grabtumba in [[Netzelkow Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 1.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 2.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 1.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 2.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Geschichte.jpg| Familie von Lepel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Lepel Treff Neuendorf.jpg|2008 Familientreff Neuendorf&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mai von Lepel.jpg|2008 von Lepel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuenkirchen, von ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Familie hatte ihr Zentrum in [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Mellenthin Mellenthin] auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Christoph_von_Neuenkirchen_.281567-1641.29 Leben von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Mellenthin#Familie von Neuenkirchen|aus dem Leben der Familie von Neuenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck des letzten Neuenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerin, von===&lt;br /&gt;
Der Stammvater der Schwerine ist Bernhard, Vogt von Schwerin (1178 – 1217) Sein jüngerer Sohn Daniel ist Begründer der Pommerschen und dessen ältester Sohn Gerhard Stifter der sogen. Usedomschen Linie, die 1543 erlosch, zweigte sich 1321 die Stolper Linie ab. Daniel von Schwerin hatte drei Söhne: Gerhard, Oldag und Werner. Gerhard (1251 – 1308) besaß auf der Insel die Güter Stolpe, (Ost-)Klüne und einen Teil von Kachlin; dazu kamen die Klosterlehen Katschow und Redomi (ein Teil des jetzigen Dewichow). Oldag war Besitzer der Klostergüter Cutzow, Luteborg und Görke sowie des anderen Cachliner Anteils. Werners Güter lagen in Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin_(Adelsgeschlecht)#Namenstr%C3%A4ger_(chronologisch) Familie von Schwerin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Urkunden 01.jpg|Kloster Pudagla Streit mit der Familie von Schwerin&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 292.jpg| S 292&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 293.jpg| S293&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 294.jpg| S 294&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 295.jpg|S 295&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usedom ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts von der Insel Usedom, dass seit dem 14. Jahrhundert auf der Insel Rügen ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht) von Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wartislaw===&lt;br /&gt;
später der „Bekenner“ genannt. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzog], erster erblicher Greifenherzog der Linie Vorpommern, wurde zwischen 1136 und 1148 ermordet. Er selbst trat schon vor 1124 zum christlichen Glauben über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kannte kein größeres Vergnügen als von Pudagla aus Bären, Wölfe und Hirsche zu jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Alth%C3%B6fer_Geschichte_chronologisch#Woizlawa_.28.E2.80.A0_1172.2C_beigesetzt_in_Althof.29 Tochter von Wartislaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Windmühlen auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlen auf Usedom Titel.jpg|thumb|200px|rechts |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/00/M%C3%BChlen_auf_Usedom.pdf  |[[medium:Mühlen auf Usedom.pdf|Geschichte der Mühlen auf der Insel Usedom – 76 Folien – pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779 Windmühlen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bannenmin:&#039;&#039;&#039; - Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Sauzin, Zecherin, Mahlzow (heute OT Stadt Wolgast) mit der Wolgastischen Fähre, Bannemin, Neberg, Crummin, Mölschow, Zinnowitz, des Vorwerks Ziemitz und des Fort Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Caseburg:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Caseburg, Fuhlensee und Woitzig zu Zwangsmahlgästen. Bei Caseburg ist auch eine Windschneidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catschow:&#039;&#039;&#039; - An Mahlgästen sind zu derselben die Einwohner der Dörfer Retzow, Catschow, Görke, Gummelin, Pretenow, Bansin, Sallentin und der Vorwerke Cachlin und Labömitz gelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coserow:&#039;&#039;&#039; - Deren Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Coserow, Zempin, Ueckeritz und Loddin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Garz:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Neverow, Boßin, Caminke, Garz, Corschwant, Zirchow, Ahlbeck königlichen Anteils, Ulrichshorst, und des Vorwerks Cutzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liepe:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Rankwitz, Quilitz, Restow, Liepe, Grüssow und Warth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mönchow:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Mönchow, Zecherin, Carnin, Gellentin und Gnewentin zu Zwangsmahlgästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pudagla:&#039;&#039;&#039; - auf welcher die Einwohner der Dörfer Benz, Stoben, Sellin, Neppermin, und des Vorwerks Pudagla mit der daselbst befindlichen Brau- und Brantweinbrennerei zu mahlen verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Uesedom Stadt&#039;&#039;&#039; hat 2 Windmühlen, die Zwangsmahlgäste derselben sind die Einwohner der Dörfer Welzin, Morgenitz, der Amtswiecke, und des Vorwerks Wilhelmshof mit der dabei befindlichen Ziegelei Westklüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Usedomer Mühlen - Zeugnisse der Geschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung - Trogmühlen - Mahlsteine - Wassermühlen - Windmühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trogmühle Morgenitz Kirche.JPG|Trogmühle Morgenitz aus der Stein- und Bronzezeit&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Trogmühle.jpg|Morgenitz an der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck ZeichnungWassermühle.jpg|Ahlbeck Wassermühle&lt;br /&gt;
Datei:Glück zu Logo.jpg|Gruß der Müller&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühle OZ.jpg| Bannemin Mühe 1967 durch Sturm gefallen&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Bergmühle.jpg|Bansin Bergmühle&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle AK.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle 1925 - 1995.jpg|Bansin 1925 - 1995&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Windmühle Plan.jpg|Bansin Plan&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Brand Mühle.jpg|Bansin &lt;br /&gt;
Datei:Benz Erdholländer1997.jpg||Benz Erdholländer&lt;br /&gt;
Datei:Benz Schindeln.jpg|2002 Benz neue Schindeln&lt;br /&gt;
Datei:Benz Mühle AK.jpg|Benz&lt;br /&gt;
Datei:2016 Benz Mühle.jpg| 2016 Mühle Benz&lt;br /&gt;
Datei:Kamminke 1963 Mühle.JPG|1963 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:2003 Kamminke Ruine.jpg|2003 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 01 2009.JPG|2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 02.JPG| 2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:1926 Karnin Genz Mühle.jpg|1926 Karnin Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Mühle AK.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2006 Mühle Kutzow.jpg|2006 Kutzow&lt;br /&gt;
Datei:1998 Neppermin Mühlen.jpg|1998 Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Bockwindmühle 1996.jpg|1996 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Transport.jpg| 1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 1997neu.jpg|1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla alte Welle.jpg|Pudagla alte Welle&lt;br /&gt;
Datei:Schild Pudagla Mühle.jpg|Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Backhaus.jpg|Pudagla Backhaus&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Flügel 2018.jpg|2018 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs.jpg|[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Rankwitz#SBZ_und_DDR_.281945-1990.29 Rankwitz Mühle Priebs]&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs1.jpg|Rankwitz Mühle Priebs&lt;br /&gt;
Datei:1967 Trassneheide Mühle.jpg|1967 Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:1980 Trassenheide VEB Carl Zeiss Jena.jpg|1980 Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Inselmühle.jpg|Usedom Stadt &lt;br /&gt;
Datei:Warthe Thimian.jpg|Warthe Fam. Thimian&lt;br /&gt;
Datei:Muehle Zempin.jpg|Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Erdholländer Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz mit Kirche.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle im Sandweg.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Greifswalder Oie Mühle.jpg|Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Rad groß.jpg |1997Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Schaufeln.jpg |Kachlin Schaufeln&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Windrad.jpg |2004 Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mühlen Usedom Buch.jpg|2008 Mühlen Buch&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen im Lieper Winkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Lieper_Winkel#M.C3.BChlen_im_Lieper_Winkel|Sonderausstellung 2025 im Museum Heimathof]] zu Mühlen in &#039;&#039;&#039;Liepe&#039;&#039;&#039; , &#039;&#039;&#039;Krienke&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Warthe&#039;&#039;&#039;, und &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* enthält Historie, Fotos und alle Müller der 6 ehemaligen Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehrer der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Artikel_-_Die_Lehrerschaft_auf_der_Insel_Usedom.pdf|Die Lehrerschaft auf der Insel Usedom 1888 - 1932 nach Orten - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Amtliches_Schulblatt_Rgbz.Stettin_Usedom.pdf|Schulblatt Regierungsbezirk Stettin - Usedom ursprünglich Exel - entsprechend zusammenfügen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Lehrer_Kirchspiel_Koserow.pdf| Lehrer im Kirchspiel Koserow - nach dem Kirchenbuch 1829 - 1945 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschulung 2023===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ostseezeitung&lt;br /&gt;
von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
25.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fast 400 Mädchen und Jungen kommen in die Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagvormittag wird in der Region rund um Usedom, [[Wolgast]], [[Lassan]] und [[Kröslin]] gefeiert.&lt;br /&gt;
[[Zinnowitz]]/[[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schultüten sind gepackt, der Rucksack steht bereit und die Füller bis zum Anschlag gefüllt: Für knapp 400 Mädchen und Jungen beginnt mit dem Schulbeginn am Montagmorgen der Ernst des Lebens. Auch für die Familien ändert sich der Tagesablauf. Zwischen Lassan, Kröslin, Wolgast und der Insel Usedom werden &#039;&#039;&#039;382 Mädchen und Jungen&#039;&#039;&#039; am Samstagvormittag eingeschult. Hier steigen die Einschulungsfeiern. In der &#039;&#039;&#039;Grundschule Zinnowitz&#039;&#039;&#039; wird am Samstagvormittag um 10 und 11 Uhr in zwei Durchgängen der Schulbeginn gefeiert. 32 Schüler der 1. Klasse besuchen dort ab Montag die Schule. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Heringsdorf&#039;&#039;&#039; sind in diesem Schuljahr sogar vier 1. Klassen am Start. 73 Jungen und Mädchen werden in der Schule begrüßt. Ab 9 Uhr wird dort im Stundentakt eine neue Klasse begrüßt.&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;&#039;Grundschule in Lassan&#039;&#039;&#039; öffnen am Samstag 22 Kinder ihre Schultüten und besichtigen ihre Klassenräume. Im Grundschulteil der Heine-Schule in &#039;&#039;&#039;Karlshagen&#039;&#039;&#039; begrüßt Schulleiterin Gabriele Reißmann am Samstagvormittag 42 Kinder. Die feierliche Stunde findet im Haus des Gastes um 10 und 11 Uhr statt.&lt;br /&gt;
Die Grundschule in der &#039;&#039;&#039;Wolgaster Baustraße&#039;&#039;&#039; hat in diesem Jahr vier 1. Klassen. Von 8 bis 11 Uhr finden die Feierstunden stündlich in der Aula des Schulgebäudes statt. 92 Schüler kommen dort in die Schule. Die 34 Mädchen und Jungen der &#039;&#039;&#039;Heberlein-Grundschule&#039;&#039;&#039; werden um 8.30 Uhr und um 10 Uhr willkommen geheißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 ABC-Schützen der &#039;&#039;&#039;evangelischen Schule in Wolgast&#039;&#039;&#039; starten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wolgaster Petri-Kirche in das Schulleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Vineta-Grundschule in Koserow&#039;&#039;&#039; starten am Montag 31 Kinder in den Schulalltag. Am Samstag findet dort um 10 Uhr die Einschulung statt. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Kröslin&#039;&#039;&#039; gehen ab Montag 14 Erstklässler zur Schule. Ihre Feierstunde findet am Samstag um 9.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Kröslin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Stadt Usedom&#039;&#039;&#039; sind ab Samstag 31 Erstklässler mit ihren Familien bei der Einschulung um 8.30 und 10.30 Uhr in der Aula dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die fünf neuen Erstklässer der &#039;&#039;&#039;Evangelischen Schule in Benz&#039;&#039;&#039; wird es am Samstag um 10 Uhr einen Einschulungsgottesdienst im Ort geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausmarken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hausmarken Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wetter der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eiszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wetter 2008 Usedom.jpg| 2008 Sonnenstunden&lt;br /&gt;
Datei:Siebenschläfer Wetter.jpg| Siebenschläfer&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 1.jpg|2017 Sturm Schäden 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 2.jpg|2017 Sturm Schäden 2&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 3.jpg|2017 Sturm Schäden 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogische Forschung auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung - Vortrag für Verein Pommerscher Greif 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Via Regia in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerwege Norden.JPG|Wege in Norddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg.JPG|Weg am Haff entlang&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerzeichen.jpg|Zeichen des Pilgerweges&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pilger Litauer.jpg|2008 Pilger aus Litauen&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 1.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 1.JPG|Stationen im Norden&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Wolgast.jpg|Wolgaster Kreuzweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radwege über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Radfernweg_Berlin%E2%80%93Usedom Radfernweg Berlin-Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Radwege.jpg|2008 Radwege&lt;br /&gt;
Datei:2022 Ostseeküsten-Radweg.jpg|2022 Küstenradweg Teil&lt;br /&gt;
Datei:12 Werbung Radweg.jpg&lt;br /&gt;
Datei:01 Rad .JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Rad.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:05 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Rad.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bombenangriffe auf Pommern 1940 - 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bombenangriffe 1940 - 1945.jpg |2021 Bombenangriffe auf Pommern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzziehung nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen in Greifswald und Schwerin am 20. und 21 September 1945 schlugen die Polen vor, im Gebiet Alt-Warp zugunsten Deutschlands und im Gebiet Stolzenburg und Böck sowie zwischen Marienhof und der Oder zugunsten Polens zu korrigieren. Dabei übersahen die Polen, dass sie den Wasseranschluss von [[Swinemünde]] übersehen hatten. Fünf Jahre mussten sie das Trinkwasser an Wolgast bezahlen. Im Januar 1951 wurden zwischen Polen und der DDR neue Grenzberichtigungen verhandelt. Das Trinkwasserreservoir viel an Polen. Die DDR erhielt ein Ausgleich in Richtung Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Minen beseitigen nach 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsvorbereitungen für den zweiten Weltkrieg verwandelte die Insel Usedom in eine riesige Kaserne. In Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz quartierten sich Ingenieure, Techniker und Soldaten ein, die in Peenemünde die geheimnisvollen V- Waffen produzierten. Der Strand zwischen Zempin und Koserow wurde vermint, um die Insel im Falle der Gefahr in zwei Teile sprengen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Jahre 1950 verwehrten hier Stacheldrahtverhaue den Durchgang. In Zempin wurden Betonrollbahnen und unterirdische Bunker gebaut. Was das Jahr 1945 an Leid, Not und Angst über die Menschen brachte, wird kein Usedomer jemals vergessen. Der Zusammenbruch des Faschismus hinterließ auf Usedom tiefe Spuren. Die Festlandsanbindung der Insel Usedom war komplett unterbrochen, was schwerwiegende wirtschaftliche und versorgungstechnische Probleme über Jahre nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begannen Kriegsgefangene und Freiwillige, unter der Regie der Roten Armee, die Minen zu räumen, vorallem auf der Straße und unter den Gleisen der nahen Bahnstrecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken aller Opfer des zweiten Weltkrieges wurde am 08.05.1995 auf dem Friedhof in Zempin ein Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug H. Wille „Die Insel Usedom”:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als der &#039;&#039;&#039;Soldat Ruhberg am 9. Mai 1945&#039;&#039;&#039; nach Zempin zurück kehrte, hörte er, daß in den Wiesen tote Soldaten lägen.&lt;br /&gt;
Mit einem Fischer ging er hinaus, um sie begraben zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Schritten wurde Ruhberg von einer explodierenden Mine in die Luft geschleudert, die ihm das rechte Bein zerschmetterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde den Inselbewohnern offenbar, welch grausames Ende ihnen die Faschisten zugedacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Koserow und Zempin an der schmalsten Stelle der Insel Usedom breitete sich ein endloses Minenfeld!&lt;br /&gt;
Tausende Minen waren heimtückisch im Sand verscharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beseitigung der furchtbaren Hinterlassenschaft durch ein sowjetisches Minenräumkommando verloren 19 Menschen, davon 5 Sowjetische Soldaten ihr Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brief von &#039;&#039;&#039;Curt Galke&#039;&#039;&#039;, ein Minensucher, nach einem Besuch in Zempin im Jahre 1993 mit Bildern und Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder sind aus dem Jahre 1949 - Mitarbeiter des Brandenburger Tauch- Spreng- und Schrottunternehmen.&lt;br /&gt;
Mit einem x ist Alfred Kindeleit * 06.04.1928 + 17.05.1949 &lt;br /&gt;
Mit XX ist Curt Galke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Minen räumen.jpg|Minen Räumen bei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Brief.jpg |1993 Brief Galke nach Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 1.jpg |Galke Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 2.jpg |Galke Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 3.jpg |Galke Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher.jpg |Minensucher&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 a.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 b.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 c.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1949 Maidemo.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Mai 1949.jpg| Demo 1. Mai 1949|&lt;br /&gt;
Datei:Grab Minenopfer 1993 gestohlen.jpg |1993 Grabstätte in Zempin- Kreuz wurde gestohlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift des Kreuzes welches gestohlen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier ruhen in Frieden 5 unbekannte Soldaten. Gefunden im Juli 1949 im Minenfeld Zempin.&lt;br /&gt;
Gott und Den dises Los getroffenen weiß, daß manche heiße Tränen um Euch fließt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Grabstelle, liegen auch 3 Minensucher, auch Alfred Kindeleit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz 5 unbekannte Soldaten.jpg|Das Holz-Kreuz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin unbekannte Soldaten Inschrift.jpg|Inschrift&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2 WK Stein.jpg|1995 gesezter Stein durch die Gemeinde Zempin an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1949 Minen.jpg |1949 Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1970 Brigadetagebuch.jpg |1970 ein Brigadetagebuch &lt;br /&gt;
Datei:1994 Bericht Minensucher.jpg |1994 Minensucher Leben&lt;br /&gt;
Datei:1994 Minen suchen bei Zempin.jpg |1994 Minensucher Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Zempin Forschung.jpg |Fragen zu den Minensuchern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Zempin - Ortschronik/en#Minenopfer|Beseitigung der Minen an der schmalsten Stelle der Insel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen Gewässernamen==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Deiche Achterwasser.jpg|thumb|200px|rechts|Deiche um das Achterwasser]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achterwasser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1267&#039;&#039;&#039; in einer Urkunde mare recem, „Meer jüngeren Ursprungs“ genannt. Vom Wort „achtern“: hinten - Hinterwasser. Zeitweise auch in Urkunden Lassansches Wasser genannt. Ausbuchtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenestrom Peenestromes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bresitz&#039;&#039;&#039; (Birkenort) 1177 Ersterwähnung – Bogislav schenkt das Dorf dem Kloster, 1267 letzte Erwähnung des Ortes – wahrscheinlich jetzt Wilhelmshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur Wolgaster Burg gehörten (Pfarreien Crummin und Netzelkow). Grenzort Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cämmerer See&#039;&#039;&#039; bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gothensee&#039;&#039;&#039; - 1779 Gotmersee, 1858 Gothner See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jürgensee&#039;&#039;&#039; 1779 steht dem Pächter des Vorwerkes Bauhof die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peene&#039;&#039;&#039; – die Quelle liegt in der Nähe von Gnoien bei Boddin. Sie mündet bei Anklam in den Peenestrom. Der Peenestrom mündet bei Peenemünde in den Greifswalder Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stagniß&#039;&#039;&#039; Försterei  - Neu Pudagala - aber auch heute Bezeichnung auch für den Stichkananl bei der Försterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tonnen&#039;&#039;&#039; ..Fahrrinnen im Peenestrom wurden früher mit verankerten, geteerten, dichten und leeren Holzfässern gekennzeichnet. Der Begriff hat sich auf die heutigen schwimmenden Seezeichen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vineta&#039;&#039;&#039; (Julin = Jumne = [https://de.wikipedia.org/wiki/Jomsburg Jomsburg]) 965 n.Ch. erstmals erwähnt von Ibrahim ibn Jakub, 1070 nach Ch. aufgeschrieben von Adam von Bremen. Beschreibung einer großen Stadt an der Oder deren Bewohner noch Heiden seien, aber recht reich. Da später die Stadt nicht mehr auffindbar war und es an der Ostsee große Sturmfluten waren, glaubte man, dass die Stadt in der Ostsee untergegeangen sei. Viele Sagen entstanden um diese reiche Stadt.&lt;br /&gt;
Ab 1952 Ausgrabungen in der Sadt Wollin, die eine große Besiedlung zur Wikingerzeit zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039; früher die Bezeichnung für den östliche Teil der Insel - Grenze war Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wocknin&#039;&#039;&#039; 1388 wurde in Wocknin am Strande bei Ückeritz für Wanderer und Schiffbrüchige ein Krug vom Kloster Pudagla eingerichtet. (Heute noch Wokninsee - Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zerninsee&#039;&#039;&#039; wurde 1938 unter Naturschutz gestellt. 1963 wurde der Naturschutz aufgehoben und 1995 wieder unter Naturschutz gestellt. Der See ist verlandet und nur noch eine &amp;quot;Zerninsenke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Naturschutzgebiete auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Kormorane tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Kormorane tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Werder Schafe tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Insel Werder Schafe tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Insel_Usedom&#039;&#039;&#039;Naturpark&#039;&#039;&#039;], dieser beinhaltet folgende &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiete&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Peenemünder Haken, Struck u. Ruden . . 1870 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Peenem%C3%BCnder_Haken,_Struck_und_Ruden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Großer Wotig. . . . . . . . .  . .203 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Gro%C3%9Fer_Wotig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Südspitze der Halbinsel Gnitz . . . . .  61 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Wockninsee . . . . . . . . . . . . . . . 49 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Wockninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mümmelkenmoor . . . . . . . . . . . . .   6 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCmmelkensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Gothensee und Thurbruch . . . . . . . . 800 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gothensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Halbinsel Cosim . . . . . . . . . . . . .85 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Halbinsel_Cosim bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Böhmke und Werder . . . . . . . . 118 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Inseln_B%C3%B6hmke_und_Werder bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Golm   . . . . . . . . . . .  .. . . . . 25 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Görmitz . . . . . . . . . . . . . 165 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mellentiner Os. . . . . . . . . . . . .  60 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Mellenthiner_Os bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Kleiner Krebssee . . . . . . . . . . . . 45 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Kleiner_Krebssee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Zerninsenke . . . . . . . . . . . . . . 375 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Zerninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Streckelberg . . . . . . . . . . . . . . 34 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Streckelsberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Naturpark Usedom Schild.jpg|Naturpark Schild in Zempin am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:2021 Grundwasser Insel Usedom.jpg |2021 Grundwasser + Wölfe&lt;br /&gt;
Datei:Oser.jpg|2021 Erklärung für Os wie bei Mellenthiner Os&lt;br /&gt;
Datei:2010 Streckelsberg Naturschutz Tafel 1.JPG|2010 Streckelsberg Tafel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Straeckesberg 2.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Streckelsberg 3.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:Streckelsberg Naturlehrpfad.jpg| 2021 Naturlehrpfad Streckelberg (auch Streckelsberg&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kreuzotter Peenemünde.jpg|2008 Kreuzotter Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:FFH 01.jpg|FFH Gebiete 1&lt;br /&gt;
Datei:FFH 02.jpg|FFH Gebiete 2&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 1.jpg|2023 a&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 2.jpg|2023 b&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 3.jpg|2023 c&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 4.jpg|2023 d&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 1 2024.jpg|2024 Gothensee 1 Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 2 2024.jpg|2024 Gothensee 2 Probleme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026  09.Juli  Ostseezeitung von Henrik Nitzsche&lt;br /&gt;
:;Millionentunnel für Fischotter auf Usedom im Bau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich geht es jedoch nicht um mehr Asphalt für den Autoverkehr, sondern um ein ungewöhnliches Bauwerk unter der Fahrbahn – einen rund zehn Meter breiten Tunnel für Fischotter.&lt;br /&gt;
Am Mellengraben wird eine Unterführung gebaut, die künftig Fischottern eine sichere Querung der B111 ermöglichen soll. Damit das Bauwerk die notwendige Höhe erreicht, wird die Bundesstraße auf einer Länge von rund 500 Metern um bis zu 1,64 Meter angehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baukosten belaufen sich nach Angaben des Landesamts für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern auf rund 4,5 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ottertunnel ist Teil der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für die geplante Ortsumgehung Wolgast inklusive der neuen Peenebrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort in der Gemeinde Loddin gilt als besonders sensibel. Laut Landesamt-Sprecher Andrè Horn wurden zwischen Kölpinsee, Mellenbucht und Achterwasser in den vergangenen Jahren mehr als 13 verkehrsbedingte Totfunde von Fischottern dokumentiert – darunter auch weibliche Tiere, die für den Erhalt der Population besonders wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrer ist derzeit eine Umleitung über Kölpinsee und Ückeritz ausgeschildert, um eine Trennung vom Baustellen- und Radverkehr zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten am Mellengraben haben Anfang Juni begonnen. Nach Fertigstellung der Umfahrung im September soll diese den Verkehr aufnehmen. Anschließend startet der eigentliche Bau der Unterführung. Die Verkehrsfreigabe ist für Herbst 2027 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wockninsee===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Winter.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Tafel.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee Tafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wockninsee Eichen ersetzen Japanische Lärche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OZ 20.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ückeritz.&lt;br /&gt;
Das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Wockninsee in der Nähe von [[Ückeritz]] ist ein beliebter Anlaufpunkt für Naturfreunde. Es gibt einen ausgeschilderten Rundweg mit vielen Tafeln, die Flora und Fauna des Gebietes erklären. Doch zuletzt wurden die Sorgen um das Naturschutzgebiet immer größer - niedriger Wasserstand und Zersetzung des Torfkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat die Landesforstanstalt Geld in die Hand genommen, um das Naturschutzgebiet Wockninsee zu renaturieren. „Mit dem Einbau einer Sohlgleite ist ein weiterer Schritt zur Renaturierung des Naturschutzgebietes Wockninsee erfolgt“, sagt Falk Jagszent, Moorexperte bei der Landesforstanstalt MV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sohlgleite - so nennen Fachleute eine Staustufe - soll künftig dafür Sorge tragen, dass das Regenwasser länger im Naturschutzgebiet Wockninsee gehalten wird. Denn beim Wockninsee handelt es sich um einen verlandenden Strandsee, der einst Teil der Ostsee war und nun nur über Regenwasser gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit der Erhöhung des Wasserstandes hoffen wir, das Moor zu erhalten und den Prozess der Zersetzung des Torfkörpers zu stoppen. Im Idealfall pegelt sich der Wasserstand so ein, dass sogar neuer Torf entsteht, der dann als Langzeit-Kohlenstoffspeicher einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“ so der Moorexperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur im Wasser greifen die Maßnahmen, auch außerhalb stehen die weiteren Schritte fest. Dazu Felix Adolphi, Leiter des zuständigen Forstamtes [[Neu Pudagla]]: „Neben der Verbesserung des Wasserhaushaltes werden wir durch einen Waldumbau auch die Artenzusammensetzung im Naturschutzgebiet verbessern und damit naturnäher gestalten.“ So soll im Herbst ein Bestand von Sitkafichten komplett entnommen und ein Bestand Japanischer Lärche stark aufgelichtet werden. Beide Baumarten sind nicht heimisch und passen nicht zu diesem Naturraum, so Adolphi. Stattdessen werden im kommenden Jahr Eichen und Erlen gepflanzt. „Damit setzen wir langfristig auf Baumarten, die im Moor und dessen Randbereichen von Natur aus vorkommen und in Teilen zu hudewaldähnlichen (vormaliger (Ur-)Wald d.R.) Strukturen erzogen werden können, wie sie sich nördlich im Naturschutzgebiet anschließen“, sagt der Forstamtsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böhmke und Werder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke Werder.jpg|2022 Böhmke u. Werder&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 1.jpg|2022 Böhmke Möwen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 2.jpg|2022 Böhmke Möwen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 3.jpg|2022 Böhmke Möwen 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulrich Dunkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dunkel (*1910 Karlshagen, + 1994 Hamburg) begann nach seiner Schulzeit seine Arbeit als Journalist und Schriftsteller in [[Swinemünde]]. Dort erschien ca. &#039;&#039;&#039;1932 sein erstes Buch: Ruheloses Volk&#039;&#039;&#039; - Vom Vogelleben auf den Inseln Usedom und Wollin im Verlag Fritzsche. Er widmete dieses Buch seinen Eltern. Insbesondere als Ornithologe hat er auf Usedom und im Oderraum bis 1945 gewirkt. Bekannt ist sein Bemühen mit Paul Robien um das Naturschutzgebiet Zerninsee-Senke. Ulrich Dunkel ist dem Thema Natur und Leben immer treu geblieben und hat eine Vielzahl Publikationen und Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. Er starb 1994 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisnaturschutzbeauftragte Claus Schönert schreibt am 22.07.1997 in der Ostsee-Zeitung: „Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Ruden Ruden] ist mit 1870 Hektar nicht nur das größte der Insel Usedom, sonder auch das älteste. Schon 1925 erhielt es den Schutzstatus. Der Ornithologe Ulrich Dunkel hat zur Unterschutzstellung, Erforschung und Publikation des Gebietes beigetragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Natur Dunkel Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf |[[medium:Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf|Ruheloses Volk, Dunkel, Naturschutzgebiet Peenemünde 1930 pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrich1916.jpg|Dunkel, Ulrich 1916&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichElternKarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich mit Eltern&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichOskarCarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich&lt;br /&gt;
Datei:2016 Naturschutz Peenemüder Haken.jpg|2016 Grenze Peenemünder Haken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Info vom Zweckverband in Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Einwohner Kreis Wolgast .jpg|2007 Einwohner weniger im Kreis OVP&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zweckverband Wasser Abwasser Baurbeiten.jpg |2022 Bauarbeiten Trinkwasser- u. Abwasserleitungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 1.jpg|2022 Einwohner Vergleich 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 2.jpg|2022 Einwohner Vergleich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Ostseezeitung 2023 Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 a.jpg|Betriebe Daten 1&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 b.jpg|Betriebe Daten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungsblätter für die Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinden, die vom Amt Usedom Süd verwaltet werden, kommt monatlich eine Bürgerzeitung mit amtlichen Mitteilungen kostenlos ins Haus. Auch in älteren Ausgaben kann man stöbern. Für die [https://bernsteinbaeder-usedom.de/ Bernsteinbäder] (Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz] gab es vom November 1993 mit der Nr. 1 das Mitteilungsbalatt &amp;quot;De Amtsspeigel&amp;quot; vom gleichen Verlag bis 2004 zur Gründung des Amtes Usedom Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wittich.de/produkte/zeitungen/objekt/nr/3469 Usedomer Amtblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt für Amt Usedom-Süd.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt Impressum.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlen Ergebnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Landtagswahl Wahlkreis 30.jpg|2016 Landtagswahl Wahlkreis 30&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bürgermeister.jpg|2019 Wahl der Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 1.jpg|2019 Wahlen 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 2.jpg|2019 Wahlen 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 1.jpg|2019 Wahlen Insel 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 2.jpg|2019 Wahlen Insel 2&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Bürgermeister 2024.jpg|2024 vor der Wahl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bernstein Funde Probleme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein Bernstein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinzimmer Bernsteinzimmer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee#Bernstein der Ostsee|Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernstein brennt: daher sein Name vom niederdeutschen bernen = &#039;&#039;&#039;brennen&#039;&#039;&#039;; &lt;br /&gt;
älter Agtstein (oberdeutsch aiten = brennen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus steinzeitlichen Großsteingräbern wie auf Rügen zeigen die frühe Verarbeitung zu Schmuck oder Kultgegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Altertum erahnte man seine Herkunft als „SAFT“ von Bäumen, später zählte man ihn zu den Edelsteinen.&lt;br /&gt;
Bernstein wurde Handels- und Statusobjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renaissance und Barock waren die Blütezeit des Bernstein – Kunsthandwerkes: Schmuck, edle Gebrauchsgegenstände, Interieur wie das legendäre Bernsteinzimmer wurden aus ihm gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin war er schon seit der Antike bekannt – so als „ziehendes“ Mittel , durch Auflegen gegen Schmerzen vieler Art, zum Räuchern oder als Riechstein gegen Pest oder um Kindern das Zahnen zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bernstein – Baltischer Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Elektron  - Sonnenglanz nannten ihn die Griechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Succinum  - Saftstein nannten ihn die Römer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;78 %   Kohlenstoff&lt;br /&gt;
;10 %   Wasserstoff&lt;br /&gt;
;11 %   Sauerstoff&lt;br /&gt;
;  1 %   Zellsäfte mit Schwefel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor  35 – 55 Millionen Jahren – &lt;br /&gt;
Bernsteinwälder – Kiefernart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harz kommt unter Luftabschluss oder in Wasser oder wassergesättigten Gesteinsschichten – &lt;br /&gt;
Gelangt durch geologische Umlagerung in die so genannte „Blaue Erde“ in Braunkohlensanden oder eiszeitlichen Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde schon 3500 bis 1700 vor Christus nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik Karlshagen: &lt;br /&gt;
Auf der Karte eingezeichnet in Richtung Peenemündung eine Bernsteingrube 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch 1693 Bernsteingrube in &#039;&#039;&#039;Neverow&#039;&#039;&#039; aus Schwedenmatrikel 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom.jpg |Bernsteinaufkauf&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 1.jpg|Bernsteinfunde Verpachtung&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 2.jpg|1823 Preis&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 1895 Bernsteingrube.jpg|1895 Bernsteingrube bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinkreuz Usedom.jpg|Ausgrabung Stadt Usedom Fund&lt;br /&gt;
Datei:Kind Zahnkette.jpg|Werbung heute&lt;br /&gt;
Datei:AK Bernstein.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 1.jpg|2016 Bernstein Preis 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 2.jpg|2016 Bernstein Preis 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bernstein Swinemünde.jpg|2019 Fund in Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2021 Bernstein Tunnelbohrung.jpg|2021 Bernstein beim Tunnelbau?&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Inkluse Gecko.jpg|Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 1.jpg|2022 Bernstein 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 2.jpg|2022 Bernstein 2&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 1.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 1&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 2.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 2&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 a.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 b.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wikipedia - Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Bäderbahn - UBB] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_Gesteinsgarten Gesteinsgarten [[Neu Pudagla]]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz Görmitz]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz Gnitz Halbinsel der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Lepel, Bruno]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht)  Insel Rügen Usedom Familienname (Adelsgeschlecht)]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See bei der Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen Geschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZPj7M0sznNg &amp;quot;Geschichten &amp;amp; Sagen&amp;quot; über Usedom - Torsten-Michael Stahl - TMS Video 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe.JPG|Bernsteinhexe ca. 1925 - Lichte Porzellan / Thüringen&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf|Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:2020 Märchensammler.jpg|2020 Märchensammler - Vater vom Welziner Käser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele &#039;&#039;&#039;Sagen über Pommern&#039;&#039;&#039;, Rügen und Usedom - Wollin sammelte &#039;&#039;&#039;Alfred Haas&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[%27%27%27Mehr %C3%BCber Alfred Haas%27%27%27| Mehr über Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf|Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas Wassersagen.pdf|Haas Wassersagen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/books/edition/R%C3%BCgensche_Sagen_und_M%C3%A4rchen/W7tZAAAAMAAJ?hl=de| Pommersche Sagen, 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sagen Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der erste Lepel in Pommern.====&lt;br /&gt;
:[[#Lepel, von]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im dreizehnten Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung, als ein großes christliches Heer nach Pommern kam, um die Wenden aus dem Lande zu vertreiben. In demselben befand sich ein junger Rittersmann, Lepel geheißen. Derselbe wurde in einer blutigen Schlacht, die an dem Peenestrome, in der Gegend von Rubkow bis nach Lassahn hin gefochten wurde, schwer verwundet, so daß die Seinigen ihn auf dem Schlachtfelde liegen ließen. Als er aber für todt da lag, wurde er von einem Wenden gefunden, der noch Leben in ihm verspürte, sich seiner erbarmte, und ihn nach einer benachbarten Burg brachte. Dort war ein Edelfräulein, die nahm sich des Ritters an, pflegte ihn und heilte seine Wunden. Und als er wieder gesund und rüstig war, da heirathete er sie, und blieb bei ihr. Also kamen die Lepels zuerst nach Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Greifswalder wöchentlicher Anzeiger für 1818, Nr. 31.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Familie von Lepel.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Pommern besteht ein altes adliges Geschlecht: von Lepel, welches schon im dreizehnten Jahrhunderte soll in das Land gekommen sein. Dasselbe führt in seinem Wappen [98] eine Jungfrau, die eine Krone aus neun halben Löffeln trägt. Man erzählt darüber und über den Ursprung des Adels dieser Familie Folgendes: Vor Zeiten lebte zu Wien ein Zimmermann, Namens Joachim Lepel. Der wurde bei Aufbringung einer großen Thurmglocke, wobei er half, durch die Unvorsichtigkeit seiner Gehülfen getödtet, indem der Klöppel oder Knepel der Glocke auf ihn fiel. Da er nun aber eine Wittwe und neun Söhne hinterließ, und sein Lebenlang ein treuer und tüchtiger Handwerksmann gewesen war, so nahm sich der Kaiser nicht nur seiner hinterlassenen Familie an, und versorgte alle seine neun Söhne in seinen Diensten, sondern er erhob sie auch in den Adelstand, und gab ihnen das beschriebene Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesterding, Pommersches Museum, I. S. 241.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die beiden Störe und die geizigen Mönche zu Grobe====&lt;br /&gt;
[[Datei:08 Singschwan Fischzug Pudagla.jpg|thumb|250px|rechts|Fischzug Linolschnitt aus „Singschwan über Usedom“ von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Lande Usedom lag ehedem ein großes Kloster zu GROBE, welches vom Herzog Ratibor und seiner Gemahlin Pribislawa, einer Tochter des Herzogs Bolislaw von Polen, gestiftet worden war. Die Bauern der Umgebung wussten in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts von diesem Kloster Folgendes zu erzählen:&lt;br /&gt;
:Alle Jahre sollen aus dem frischen Haff zwei Störe vor das Kloster ge-kommen sein und sich den Mönchen daselbst einen von den beiden Stören genommen, während der andere wieder fortgeschwommen ist, um im nächsten Jahr in Begleitung eines zweiten zurückzukehren. So haben die Mönche alle Jahre immer einen Stör gehabt, bis sie zuletzt aus Geiz alle beide Störe einfingen. Seitdem sind keine Störe mehr nach GROBE gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alfred Haas 1924, Kantzow (+1542) – Chronik von Pommern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie das Achterwasser entstand====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie bekannt aus alten Sagen&lt;br /&gt;
:schuf der Herr die Welt in sieben Tagen.&lt;br /&gt;
:Dann ruhte er sich erstmal aus&lt;br /&gt;
:und hielt darauf den Vesperschmaus.&lt;br /&gt;
:Dann stieg er auf den höchsten Berg&lt;br /&gt;
:und sah sich an sein Tagewerk.&lt;br /&gt;
:Er schaute nach Osten und nach Westen,&lt;br /&gt;
:da war auch alles nach dem Besten,&lt;br /&gt;
:er schaute nach dem Süden und nach Norden,&lt;br /&gt;
:da wär er bald vor Schreck gestorben.&lt;br /&gt;
:Da sind noch ganz tiefe Rinnen,&lt;br /&gt;
:die können nicht bleiben, doch was beginnen.&lt;br /&gt;
:So rief er seine Englein her,&lt;br /&gt;
:es waren tausend und noch mehr:&lt;br /&gt;
:„Seht diese Rinne hier auf Erden,&lt;br /&gt;
:die muss sofort zu einem Flusse werden!“&lt;br /&gt;
:Die Engel hoben ihre Röcke an&lt;br /&gt;
:und fingen gleich zu pinkeln an.&lt;br /&gt;
:Da es waren eine Million,&lt;br /&gt;
:entstand sogleich der Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unten wurd es nass und immer nasser:&lt;br /&gt;
:und so entstand das Achterwasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unbekannt - aus Ückeritz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=OgHtdyh4cMg Insel Usedom 2025 guter Überblick bei Youtube]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube|Insel Usedom in Videos über Natur, Fischerei, Kultur usw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher Themen Insel Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nordlichtverlag.de/ Nordlichtverlag Karlshagen Dr. Rainer Höll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erschienen beim Verlag [https://www.epubli.com/ epubli] - Autorin Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf |[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert pdf ISBN  978-3-7418-5338-8]]&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[medium:Lieper_Winkel_epubli.pdf|Lieper Winkel pdf ISBN 978-3-7418-2093-9]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Koserow Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/53/Kirche_Koserow_epubli.pdf |[[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Geschichte pdf ISBN  978-3-750250-60-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Sturmfluten 2020 Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0a/Sturmfluten_2020.pdf |[[medium:Sturmfluten_2020.pdf|Sturmfluten auf Usedoms pdf - wie entstehen sie und Schäden - ISBN 978-3-753124-67-4]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre pdf ISBN:978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern ISBN: 978-3-757526-45-0]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen der Insel Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e1/Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |[[medium:Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder pdf ISBN  978-3-7375-4112-1]]&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg||link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Geschichte der Schule, Lehrer, Schulbilder, Konfirmation, Hochzeiten pdf - ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Tiefert Buch.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf |[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom pdf ISBN  978-3-7375-4476-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Drak Heft Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/Drak_Heft_alles.pdf |[[medium:Drak_Heft_alles.pdf|Der Drak von Usedom erzählt pdf - ISBN  978-3-7450-4361-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Natur Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7e/Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf |[[medium:Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf|Natur Usedom in Gedichten und Werken von Scheele pdf  - ISBN  978-3-7375-3959-3]]&lt;br /&gt;
Datei:Scheele Köpfe Titel epubli.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7b/Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf |[[medium:Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf|Personen, die die Weltgeschichte bewegten - Scheele pdf - ISBN  978-3-7450-6875-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Singschwan Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/db/Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf |[[medium:Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf|Singschwan über Usedom Gedichte über Geschichte, Fauna und Flora der Insel Usedom pdf - ISBN 978-3-748517-80-1]] &lt;br /&gt;
Datei:Frau des Malers Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf |[[medium:Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf|Die Frau des Malers - Rosel Scheele - das Leben mit Hugo Scheele pdf - ISBN 978-3-7467-2224-5]]    &lt;br /&gt;
Datei:Lexikon Titel 2.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf |[[medium:Lexikon_2_Usedom_2020.pdf|Orte und Personen, Jahreszahlen der Ersterwähnungen, Familiennamen in der Schwedischen Landesaufnahme 1692 - 1709 ISBN 978-3-753110-50-9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fotobücher pdf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorträge [[Benutzer:HildeStockmann| Hilde Stockmann]] habe ich mit PowerPoint erstellt. Die einzelnen Folien habe ich dann in einem Fotobuch zusammengestellt. Die Firma hat dann diese Bücher in PDF zur Verfügung gestellt. Die Bilder herrschen deshalb vor und der Text ist mimimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Klöster auf Usedom Vortrag.pdf|Klöster auf Usedom Vortrag]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2011 Zempin Bilder.pdf| Seebad Zempin in Bildern]] &lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Gnitz.pdf| Usedom - Halbinsel Gnitz - Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Achterland.pdf| Usedomer Kirchen im Achterland]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Ostseestrand.pdf| Usdomer Kirchen am Ostseestrand]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Lieper Winkel.pdf| Lieper Winkel - Insel Usdom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Muehlen.pdf | Muehlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifswalder Oie.pdf| Insel Greifswalder Oie im Greifswalder Bodden]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifenherzoege Schloss Wolgst.pdf| Die GREIFEN und das Wolgaster Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Zinnowitz 700Jahre.pdf| 700 Jahre Zinnowitz Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Personen.pdf| Personen wirkten auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Freester Teppiche Ornamente.pdf| Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen und Ausstellungen==&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/ Landesmuseum digital]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahnenforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gothen&amp;diff=154726</id>
		<title>Gothen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gothen&amp;diff=154726"/>
		<updated>2026-08-13T16:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Heringsdorf&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Heringsdorf&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gothen ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gothen im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
Gothen (Gothim) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1342&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung – Eigentum des Rudolf von Nienkerken. [[Insel Usedom#Familien der Insel|Neuenkirchen Familie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1400&#039;&#039;&#039; erwarb Pudagla hier ein Gut mit Hof und sämtlichem Inventar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1409&#039;&#039;&#039; gab Abt Heinrich diesen Hof an den Bauern Kersten Voß ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1417&#039;&#039;&#039; ist Gothen Besitz des Vogtes von Torgelow – Hans von Neuenkirchen. Grenzstreitigkeiten mit dem Kloster Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1417&#039;&#039;&#039; Streit über die Grenze zwischen [[Bansin Dorf]], dem Kloster [[Pudagla]] und Gothen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1423&#039;&#039;&#039; Eigentümer ist Johann von Neuenkirchen – Vogt von [[Wolgast]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1435&#039;&#039;&#039; wird der Bauer Michel Moytzke erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Adelsdorf ist auf der Insel Usedom belegen innerhalb Neuhoffs Grenzen, neben dem See Goten und an der Korsvanser Grenze und es gehört unter Neuhoff und liegt zur Bentzer Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Frans Danike, Bauer, 2. Joachim Helke, Bauer, 3. Nicolaus Danke, Heidereiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 Auf der Grenze zwischen Kourswntzund diesem Dorf ist vor 4 Jahren eine Wassermühle angelegt worden. Der Name des Mülklers ist Michael Agner. Nicht weit von der Mühle hat hier auch ein Teebrenner ein Haus gebaut, der Ulrik Alman heißt. Auch ein Fischer der Andreas Larson heißt, hat nahe am See ein Haus gebaut. Diese haben alle noch ihre Freijahre. Die Aalfischerei in der Ahlbeck war bei der vorigen Vermessung umstritten. Jetzt wird sie für Gothen genutzt, und der Schütze (Heidereiter) hat sie in Pacht und gibt dafür 80 Mandel Aal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (1720 - 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ein zu den Mellentinschen Gütern gehöriges Dorf, 2 ½ Meilen von Uesedom nordostwärts, und 1 ½ Meilen von Swienemünde gegen Westen, an dem Gothmersee, hat 2 Bauern, 1 Coßäthen, 1 Försterhaus, 6 Feuerstellen, Fischerei in dem Strande der Ostsee und in dem Gothmersee, ein Eichen- Buchen- Fichten- und Ellernheide, ist zu Benz in der Uesedomschen Synode eingepfarret, und ist ein Allodialgut, welches der Kriegesrath Peter Ernst von Meyenn besitzet. (Siehe Mellentin)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (1813 bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1817&#039;&#039;&#039; Georg Bernhard von Bülow und sein Bruder Ernst Gottfried erwarben ein Teil des in Konkurs geratenen Rittergutes Mellenthin für 4500 Taler. Darin waren das Rittergut Gothen dem Dorf Neuhof und Fischerkolonie Neukrug und dem Fischerdorf Ahlbeck (adliger Teil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1856&#039;&#039;&#039; Herr von Bülow stirbt (Gründer des Seebades Heringsdorf) Gothen mit dem Gothensee geht an Hermann Weichbrodt. Er versucht mit Hilfe von Windkraft und Dampfpumpen den Gothensee zu entwässern, um Grasland zu erhalten - 1859 gelungen, später wieder ein See. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Rittergut und Dorf mit einer Mühle und 5 Büdnerstellen am See gleichen Namens, nach Benz eingepfarrt. Die Forst begreift 1500 Morgen, wovon unter den früheren Besitzern ein beträchtlicher Teil abgeholzt und verkauft oder in Acker umgewandelt wurde. Anzahl der Wohnhäuser 10, der Einwohner 100.&lt;br /&gt;
Gothen macht nebst Neuhof, Neukrug, Heringsdorf und Ahlbeck adlichen Anteils des Dominium Gothen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; ab dieser Zeit gehört Gothen und Neuhof zur Gemeinde Heringsdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1931&#039;&#039;&#039; Gothen hat 90 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Einweihung des Schwimmschöpfwerkes in Gothen - Ziel Melioration des Thurbruchs (600 ha) Grünland für Rinderhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039; Das Gutshaus wurde abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; ab 01.01. zur Gemeinde Heringsdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Straße von Heringsdorf nach Gothen wird saniert und der Landweg Gothen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gothen in der Zeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Giothen 12 12 Gründung.JPG|Gothen Gründung&lt;br /&gt;
Datei:Gothen Postkarte Wappen.jpg|Gothen altes Wappen von der Insel gesamt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Störche Single.jpg|2004 Störche&lt;br /&gt;
Datei:2004 Storch Cafe.jpg|2004 Café Storch&lt;br /&gt;
Datei:2005 Gothen 1.jpg|2005 Gothen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2005 Gothen 2.jpg|2005 Gothen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2005 Kriegsende .jpg|2005 Kriegsende&lt;br /&gt;
Datei:2005 Wasserverband.jpg|2005 Wasserverband&lt;br /&gt;
Datei:2007 Gothen 1.jpg|2007 Gothen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Gothen 2.jpg|2007 Gothen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2007 Straßen.jpg|2007 Straßen&lt;br /&gt;
Datei:2009 Arbeitsdienst 1.jpg|2009 Arbeitsdienst Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2009 Arbeitsdienst 2.jpg|2009 Arbeitsdienst Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gothern 1.jpg|2010 Gothen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gothen 2.jpg|2010 Gothen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gothen 3.jpg|2010 Gothen Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gothen 4.jpg|2010 Gothen Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pantonius.jpg|2016 Pantenius&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pantenius 2.jpg|2016 Pantenius&lt;br /&gt;
Datei:2022 Gothen 680 Jahre.jpg|2022 Gothen 680 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2023 Gothen Eggebrecht.jpg|2023 Eggebrecht Storchenvater&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gothen Gothen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/GOTHENJO73BW Gothen in gov.genealogy.net]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Althagen&amp;diff=154725</id>
		<title>Althagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Althagen&amp;diff=154725"/>
		<updated>2026-08-13T16:51:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;:Althagen war bis zum 31.3.1992 ein Ortsteil von [[Wustrow (Ostseebad)|Wustrow]] und wurde dann Ortsteil des pommerschen [[Ahrenshoop]].&lt;br /&gt;
:Althagen ist der nördlichste Punkt Mecklenburgs.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Althagen&amp;diff=154724</id>
		<title>Althagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Althagen&amp;diff=154724"/>
		<updated>2026-08-13T16:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;:Althagen war bis zum 31.3.1992 ein Ortsteil von Wustrow und wurde dann Ortsteil des pommerschen [[Ahrenshoop]].&lt;br /&gt;
:Althagen ist der nördlichste Punkt Mecklenburgs.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=154719</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Garz (Usedom)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=154719"/>
		<updated>2026-08-13T14:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte von Garz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abgeschrieben von Dokumenten, die 2009 in der Kirche Garz ausgestellt waren&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vita eines Prüfeninger Mönches wir über eine Segelfahrt von Bischof Otto I. von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise (1124) nach Pommern berichtet. Von Stettin fuhr er übers Haff in die kleine Stadt Griditz (im dt. Burg oder Burgwall) und dann weiter nach Liubin (heute Lebin) am selben Tag, deuten auf unser Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Otto I. bei diesem Besuch einheimische Heiden taufte oder sogar eine Kirche gründete ist nicht eindeutig belegt, aber stark zu vermuten. Demnach könnte Garz das älteste Kirchdorf der Insel sein und viel älter als es Urkunden belegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten urkundlichen Hinweis auf unser Dorf gibt es im Jahre &#039;&#039;&#039;1231&#039;&#039;&#039;, wo ein Parochianus Petrus aus Gardist (Garz) mit seiner Unterschrift ein amtliches Schreiben beglaubigt. 11 Jahre später &#039;&#039;&#039;(1242)&#039;&#039;&#039; bezeugt eine Kaufurkunde den Verkauf der beiden Dörfer Gardis und Kasibour, von den slawischen Besitzern Sabic und Rozsuar, an das damals noch pommersche Kloster Dargun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Burgwalls der einstigen bronzezeitlichen Fluchtburg auf dem Golmberg, zeugen sogar von einer über 2700-jährigen Geschichte der Besiedlung und Nutzung des Garzer Gebietes durch Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1124&#039;&#039;&#039; besuchte Bischof Otto von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise in Pommern Gridiz (im deutschen: „kleine Burg“). Vermutlich handelte es sich dabei um das heutige Dorf Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1242&#039;&#039;&#039; wird urkundlich belegt, dass die slawischen Besitzer Sabik und Rozsvar, das Dorf Gardis an das Kloster Dargun verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1450&#039;&#039;&#039; wurde die heutige Kirche gebaut.&lt;br /&gt;
Wegen einer vielbereisten Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) wurde die Kirche durch eine Gilde (Bruderschaft) als eine Art Nachtlager und Asylheim für Reisende eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1602&#039;&#039;&#039;  eine Windmühle wird erwähnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1. Petter Schütt ist Schulze, 2. Hans Pardell und 3. Jochom Pervetz sind Vollbauern und haben ein jeder gleichviel Land zu bewirtschaften. 4. Jocom Knut ist ein Müller, wie gesagt wird, der fast so viel Land wie ein Bauer hat. %. Michel Gottas ist ein Kossat und hat Land von 2 Kossatenhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Amtsgut Gartz ist auf dem Lande Ysedom im Amt Pudagla belegen und liegt auf der Inselseite zum Frischen Haff. Dessen Land ist sehr bergig und sandig. Auf allen Seiten des Dorfes liegen hohe Berge mit Eichen- und Kiefernwald drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Grenzen gehen im Süden mit dem Frischen Haff zusammen, zum Osten mit dem Amtsdorf Camminken, zum Norden mit der Kronheide und Korswantz, zum Westen mit Cirkow, Kutzow und Newerow. Kirche gibt es im Dorf, mit einem Turmdrauf, doch deren Pastor wohnt in Zirkow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Zeiten haben 9 Bauern hier im dem Dorf gewohnt und 2 Kossaten, deren Höfe liegen wüst und unbebaut, von den Bauern 6 Stück und eine Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Für Wolfsnetze wird von jedem wie in den anderen Amtsdörfern jährlich Hanf und Geld gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenserwerb und Unterhalt haben die Bauern in Gartz teils von ihrem Acker, wovon sie mit der Zeit etwas verkaufen können, teils auch mit ihrem Vieh, von dem sie einen schönen Haufen haben und jährlich davon verkaufen, teils auch von ihren Fischen, welche sie wohl meistens für ihren Hausgebrauch bedürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (1720 - 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1781&#039;&#039;&#039; starben an „Roter Ruhr“ 33 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 Der Glockemturm ist baufällig. Die Glocken extra gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1800&#039;&#039;&#039; entwickelte sich Garz vom Fischerdorf zu einem Arbeiter und Eigentümerdorf.&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte der Garzer Familien (etwa 60) lebten um 1925 von einer Arbeitsstelle in [[Swinemünde]]. Auch die Bauern und Landwirte hatten ihre Kunden hauptsächlich in [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (1813 bis 1871)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken 1864 - 1871.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1864-1871]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1856&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl vor der Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1866&#039;&#039;&#039; Choleraepidemie kostet viele Menschenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Chinakämpfer.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an 1913 Chinakämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel 1914-1918.jpg |thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1914-1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; - große Glocke muss für den Krieg abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; im I. Weltkrieg kamen 18 Garzer Einwohner ums Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; August Lempke, Kirchenältester spendet eine neue Glocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; Bau des Fliegerhorstes in Garz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Windmühle wurde abgerissen, störte den Flugbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; In der Senke auf dem Berg Golm wird ein Friedhof für Marinesoldaten und ein Teil des Friedhofes für andere Waffengattungen angeklegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Die kleine Glocke muss für Kriegszwecke abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; im 2. Weltkrieg blieben 29 Männer und Jugendliche auf den Schlachtfeldern. Weitere 10  Einwohner starben nach Ende des Krieges durch Gewalt oder Suizid. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 am 12. März&#039;&#039;&#039; wird [[Swinemünde]] von 671 Flugzeugen mit 1609 Bomben angegriffen. Da sehr viele Flüchtlinge vom Osten bis nach Swinemünde gekommen waren, können die Toten nur geschätzt werden (ca. 20.000), die dann in Massengräbern auf dem Golm begraben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 4. Mai 1945&#039;&#039;&#039; wurde Garz durch sowjetische Flugzeuge bombardiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 - 1992&#039;&#039;&#039; Flugplatz von Roter Armee genutzt, bis 1984 auch mit Panzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; Errichtung einer Maschinen Ausleihstation MAS im Kanonanschuppen.Der Schuppen stammte noch aus der Zeit der Garnison Swinemünde auf dem Exerzierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; wird die Plastik &amp;quot;Frierende Faru im Soldatenmantel&amp;quot; vom Bildhauer Leptin aus Bansin aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1960&#039;&#039;&#039; Gründung der LPG und MTS (Maschinen-Traktoren-Station)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Teilnutzung des Flughafen durch die &amp;quot;Interflug&amp;quot; - Fluggesellschaft der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; Bildhauer Wolfgang Eckhard aus Rostock gestaltet den Rundbau auf dem Friedhof Golm mit der Inschrift &amp;quot;Das nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint&amp;quot; (Johannes R. Becher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Zivile Nutzung des Flughafens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; am 01.03. geht die Kriegsgräberanlage in die Trägerschaft des Volksbundes Deutscher Kriegsgäberfürsorge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Neue Glocke durch Spenden eingeweiht, Glockemgießerei Bachert, Karlsruhe Inschrift: &amp;quot;Sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe.&amp;quot; (Worte von Theodor Heuss)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Verwaltung : Amt Useedom-Süd, vorher: Amt Ahlbeck-Stettiner Haff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; Grenze nach Polen geöffnet - erst nur für Fußgänger, Radfahrer und Reisebussse, ab 2007 auch PKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; Fluggäste im Jahr: 33.291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; Neues Ferienhausgebiet entsteht zwischen Zirchow und Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garz in der Zeitung ab 1991===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1991 Erinnerungen.jpg| 1991 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:1991 Garz Kirche.jpg|1991 Kirche Garz&lt;br /&gt;
Datei:1991 Wolgaster Anzeiger.jpg|1991&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 1.jpg|1998 Teiil 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 2.jpg|1998 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz a.jpg|1999 Garz Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz b.jpg|1999 Garz teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Garz Totenbrettchen.jpg|2000 Totenbrettchen|&lt;br /&gt;
Datei:2000 Tafel Kirche Kriegsende.jpg|2000 Tafel Kriegsende&lt;br /&gt;
Datei:2001 Garz Linde.jpg|2001 Linde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2001 Grenze .jpg|2001 Grenze Polen&lt;br /&gt;
Datei:2001 Nov OZ.jpg|2001&lt;br /&gt;
Datei:2001 Votivschiff Garz.jpg|2001 Votivschiff&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Erinnerungen.jpg|2003 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Goldene H.jpg|2003 Goldene Hochzeit&lt;br /&gt;
Datei:2004 Gemeinde Garz.jpg|2004 Gemeinde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2005 Glocke.jpg|2005 neue Glocke&lt;br /&gt;
Datei:2005 Pilgerweg.jpg|2005 Pilgerweg&lt;br /&gt;
Datei:2007 775 u FF 100.jpg|2007 Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:2007 Festumzug.jpg|2007 Festumzug&lt;br /&gt;
Datei:2007 FF 100.jpg|2007 FF wird 100&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenze.jpg|2007 Grenze&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenzöffnung.jpg|2007 Grenzöffnung&lt;br /&gt;
Datei:2007 Schwestern.jpg|2007 Schwestern&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 1.jpg|2008 Fliegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 2.jpg|2008 Fliegen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Usedom.jpg|2008 Flugzeuge Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 4.jpg|2008 Fliegen Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 5.jpg|2008 Fliegen Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Flugplatz .jpg|2008 Garz Flugplatz Kunstflieger Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 8.jpg|2008 Fliegen Teil 8&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 9.jpg|Fliegen Teil 9&lt;br /&gt;
Datei:2008 Flugverkehr Usedom.jpg|2008 Flugverkehr Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Wasserwerk.jpg|2008 Wasserwerk Garz&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Bauen.jpg|2009 Bauten&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Riemer.jpg|2009 Riemer&lt;br /&gt;
Datei:2009 Zerninsee-Senke.jpg|2009 Zerninsee-Senke&lt;br /&gt;
Datei:2010 FF Garz.jpg|2010 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 1.jpg|2011 Einwohner Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 2.jpg|2011 Einwohner Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz FF.jpg|2011 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Renz FF.jpg|2011 Renz FF&lt;br /&gt;
Datei:2012 Neumann 95 .jpg|2012 Neumann 95&lt;br /&gt;
Datei:2013 Garz Brand.jpg|2013 Brand in Garz&lt;br /&gt;
Datei:2023 Heringsdorf Flughafen.jpg|2023 Flughafen&lt;br /&gt;
Datei:Garz Wahl 2024.jpg| 2024 Wahl für EU&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 25.März Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Garz glänzt mit Gastfreundschaft  von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorf auf Usedom führt bundesweites Ranking an / Viele Ferienunterkünfte sorgen für Top-Bewertungen&lt;br /&gt;
Von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde Garz auf der Insel Usedom steht überraschend im bundesweiten Rampenlicht: Laut aktuellen Auswertungen der Reiseplattform Booking.com ist der &#039;&#039;&#039;Ort der gastfreundlichste in ganz Deutschland.&#039;&#039;&#039; Grundlage dafür sind mehr als 370 Millionen verifizierte Gästebewertungen aus aller Welt.&lt;br /&gt;
An die Spitze in Deutschland hat es das kleine Garz mit rund &#039;&#039;&#039;300 Einwohnern&#039;&#039;&#039; geschafft. Wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den sogenannten Traveller Review Awards werden unter anderem Unterkünfte ausgezeichnet, die sich laut Gästebewertungen durch besondere Herzlichkeit und Servicequalität hervortun. Entscheidend für Rankings von Orten oder Regionen ist nicht die absolute Zahl der guten Bewertungen, sondern der Anteil ausgezeichneter Unterkünfte im Verhältnis zum gesamten Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb profitieren kleinere Orte wie Garz besonders: Wenn es dort viele gut bewertete Ferienwohnungen oder Pensionen gibt, kann der Anteil der prämierten Unterkünfte schnell sehr hoch sein. Deswegen sind auch andere kleine Urlaubsregionen wie Fuhlendorf in der Nähe von Barth oder Pellworm in Schleswig-Holstein vorn mit dabei. Laut dem Ranking ist übrigens Montepulciano in Italien die urlauberfreundlichste Stadt der Welt – eine Kleinstadt mit rund 14.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahren ist in Garz und Zirchow eines der größten Ferienhausgebiete auf Usedom gebaut worden. Hunderte neue Wohneinheiten – darunter einige Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, aber auch viele Ferienimmobilien – sind dort entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Garz sind aktuell etwa &#039;&#039;&#039;110 bis 120 Unterkünfte&#039;&#039;&#039; auf Booking.com gelistet. Ein großer Teil davon – rund 50 Einheiten – gehört direkt zur Ferienanlage „Oase am Haff“. Überdies werden von der „Oase am Haff“ als Mietvermittler auch Ferienunterkünfte anderer Bauträger und Eigentümer betreut, „sodass wir insgesamt rund 80 Objekte in der Vermietung im Ort Garz haben“, erklärt Stefan Koch, vom Management der Ferienanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfreulich ist für ihn, dass von den 80 betreuten Unterkünften rund 60 Prozent mit einem Traveller Award ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese hohe Quote ist nicht nur eine großartige Anerkennung für unseren Standort, sondern auch für die Qualität unserer täglichen Arbeit. Sie spiegelt die Zufriedenheit und Wertschätzung wider, die wir regelmäßig von unseren Gästen erfahren“, betonen auch Renate und Gerd-Peter Irkens, die die „Oase am Haff“ gegründet und aufgebaut haben – und auch noch selbst vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Ort überhaupt in die Wertung aufgenommen wird, müssen mindestens 50 ausgezeichnete Unterkünfte an dem Reiseziel vorhanden sein. Entscheidend ist anschließend der Anteil dieser prämierten Betriebe im Verhältnis zum gesamten Unterkunftsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dokumenten, die 2009 in der Kirche ausgestellt waren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich die erste [[Insel Usedom Kirchen#Garz (Usedom) Kirche|Garzer Kirche]] befand ist nicht mehr bekannt. Oft waren die ersten Inselkirchen schilfgedeckte Holzkirchen, die von den Mönchen des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Klosters Grobe]] (bei Usedom) gebaut wurden. Die Mönche gingen in die Dörfer und gründeten die ersten christlichen Kirchgemeinden auf der Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige Garzer Kirche stammt zum größten Teil aus dem 15. Jh., ist durch viele spätere Veränderungen aber ein Bauwerk der letzten Jahrhunderte. Ein Feldsteinbogen hinter dem Altar, das Altarfundament aus Feldsteinen und Teile der Grundmauern könnten sogar schon aus dem 12. Oder 13. Jh. Stammen. Giebelblenden im Stil der Spätromanik  [[Datei:Gedenken 1939 - 1945.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1939-1945]]bis Gotik, eine entfernter Anbau an der Nordseite, die zugemauerten kleinen Fenster und der ehemalige Eingang an der Südseite, machen es fast unmöglich das einstige Aussehen der Kirche nachzuempfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hölzerner Glockenturm wurde im 18. Jh. Wegen Baufälligkeit entfernt. Aus Geldmangel wurde 1854 vor der Kirche ein freistehender Glockenstuhl errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Grundmauern des Vorgängerbaues baute die „Elenden Gilde“ (eine Bruderschaft) die Kirche um 1450 wieder auf und richtet hier eine Art Asylheim ein. Bedingt durch die vielbereiste Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) suchten hier Reisende und Händler Schutz und Nachtlager, bevor sie am nächsten Tag über den Fluss Swine mit Fährkähnen auf die Insel Wollin übersetzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz Orgelbauer.jpg|thumb|200px|rechts|Garz Orgelbauer]]&lt;br /&gt;
Die Innenausstattung des 18.Jh. hatte sicherlich einmal eine farbenfrohe Bemalung. Der jetzige Altar ersetzte einen Schnitzaltar (Katharinenaltar), der vermutlich im 30-jährigen Krieg von den Schweden geraubt oder zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Sakramentniesche stammt schon aus dem 16. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kirchenschiffsmodelle (Votivschiffe) erinnern an die Nähe zur Seefahrt ([[Swinemünde]r Hafen). Beim großen Schiff (anno 1770) handelt es sich um eine preußische Fregatte. Die Initialen F.R. weisen auf den Preußenkönig Friedrich II. hin. Das kleine Schiff wird etwas jünger (um 1825) sein. Der genaue Ursprung dieser Schiffe ist nicht bekannt. In der Ostseeregion wurden den Kirchen von Seeleuten gebaute Votivschiffe gestiftet. Sie dienten zur Erinnerung an gefährliche Fahrten oder sie zeigten Gott dadurch ihren Dank für ihre Errettung aus Seenot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel mit ihren aus Platzmangel nach vorne und zur Seite gekrümmten Holzbässen  wurde 1856 von der Orgelbaufirma Kaltschmidt aus Stettin eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenbrettchen und Holztafeln erinnern an Krankheit, Schicksalsschläge und Kriege der letzten Jahrhunderte. Auf ihnen stehen zum Teil Namen von ehemaligen Garzern, deren Enkel und Urenkel heute im Dorf leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenboden wurde in alten Zeiten von den Fischern des Dorfes zum Trocknen und Aufbewahren der Fischernetze genutzt. Darum gibt es auch kein Gewölbe und das Dach verläuft auffällig steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um den Kirchhof aus lose aufeinander gestapelten Feldsteinen bestehende Mauer wurde bereits 1575 erwähnt. Sie war zur Stabilität mit Moos (Mosch) bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der auf dem Kirchhof stehenden Linde gehören zu einem Baum, der nach Einschätzung eines Baumkundlers vor ca. 700 Jahren gepflanzt wurde. Die Linde hatte vor dem Sturmschaden 1992 einen Umfang von 8,50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm] und seine Umgebung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 entstand diese Ausstellung der seit 2006 aufgelösten Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e.V. in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Zirchow. In der Ausstellung sind wichtige geschichtliche Fakten und Bildmaterial zusammengetragen worden. Sie gibt Einblicke in die Wechselhafte, durch Krieg und Elend gezeichnete Geschichte des Golms und der umliegenden Dörfer. Die Anfänge und die Entwicklung des Weltbades Swinemünde bis hin zum Bombenangriff 1945, sowie die Gründe für die Trennung der Stadt von Deutschland nach dem Kriege werden dargestellt.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht aber der Golm als Mahnmal für tausende Kriegstote. Heute ist der Golm eine würdige und besinnliche Gedenkstätte und zum großen Teil auch Begräbnisstätte für die mehr als 20000 Kriegstoten des Swinemünder Gebietes.&lt;br /&gt;
Die Autoren stützten sich dabei auf Chronisten, Geschichtsbücher, Lexika, Zeitzeugen, Heimatbücher und Archivmaterial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel Unterstützung kam von den Bewohnern der umliegenden Orte. Und von ehemaligen Swinemündern. Mit Bildmaterial, Infos und Hinweisen trugen sie zum Gelingen dieser Ausstellung bei, die mittlerweile in den Besitz der Jugendbegegnungsstätte Kamminke gegeben wurde. Die Ausstellung wird ihnen hier in der Garzer Dorfkirche vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Kühlcke (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um den Golm und Garz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sagen vom Golm&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Usedom-Wolliner Sagen, Haas 1924 S 54 f&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gollen auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Frau auf dem Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwünschte Frau im Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milchmädchen soll die Prinzessin im Golm erlösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landmann soll für die Prinzessin Purpur kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin im Golm erscheint mehreren jungen Leuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin als Hirschkuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Prinzessin erlöst werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;172. Der Gollen auf Usedom.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Usedom, nicht weit von dem Dorfe Caminke am Haff liegt ein Berg, der Gollen oder Gollenberg geheißen, der in ganz Pommern wegen der schönen Aussicht bekannt ist, die man auf seiner Spitze hat. Der ist auf folgende Weise entstanden: In alten Zeiten lebte auf der Insel Usedom ein Fürst, der nur eine einzige Tochter und viele Schätze hatte. Er war sehr geizig, und wollte daher, um von den Schätzen nichts zu missen, bei seinen Lebzeiten die Prinzessin nicht verheirathen, wies vielmehr alle Freier zurück. Als er nun aber endlich starb, da war die Prinzessin schon in die Jahre gekommen, und eben so häßlich geworden, wie sie früher schön gewesen war. Deshalb wartete sie auch vergebens, daß sich noch ein Freier melden werde. Zuletzt erschien indeß ein mächtiger Zauberer, der wollte sie freien. Aber weil er grundhäßlich war, so gab sie ihm einen Korb. Darüber ergrimmte der Zauberer, und er verwandelte das Schloß, in welchem sie wohnte, in einen Berg, und bannte sie mit ihren Schätzen auf ewige Zeiten in denselben. Dabei sprach er die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do ligt dat Gollen (Gold),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schall mi wol över hollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bet stumm&#039;n betern Frieger kümmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ub&#039;n Hansdag, &#039;n rein Sundagskind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg, der also entstanden war, erhielt von da an den Namen, den er noch führt, und die verwünschte Prinzessin muß seitdem im Innern desselben bei ihren Schätzen sitzen und die hüten. Alle Jahre auf den Johannistag kommt sie heraus, um zu sehen, ob der stumme Freier, das reine Sonntagskind, sie noch nicht freien und erlösen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hat man sie noch im Jahre 1822 gesehen. Am Johannistage solchen Jahres spielten einige Kinder aus dem benachbarten Dorfe am Gollenberge, als sie auf einmal von diesem herabkam, und auf die Kinder zuging. Die Kinder liefen aber schreiend davon. Da sah man sie langsam und trauernd zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte.&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 172&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Garzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerninsee-Senke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war früher es ein See, in dem die Garzer auch gefischt haben. Nun ist der See verlandet und es ist ein Moorgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Golm===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ur- und frühgeschichtliche Besiedlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm (Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Das Relief der heutigen Odermündung entstand erst durch die sogenannte Weichseleiszeit, als ein letzter Gletschervorstoß dieses Gebiet formte.&lt;br /&gt;
Der Rückzug der Vereisung erfolgte vor 14000 bis 15000 Jahren. Durch Hebungen und Senkungen des Bodens erhielt die Ostsee ihre heutige Form und die Verbindung zur Nordsee.&lt;br /&gt;
Noch vor 3000 Jahren war der Golm ständig von Ostseewasser und Oder umspült. In 1000 Jahren verlandete die Odermündung und viele Inseln entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1860&#039;&#039;&#039; bei Aufforstungsarbeiten erste Bodenfunde – eine 13 cm lange, sehr sauber gearbeitete Felsgesteinsaxt und in der Nähe eine kleine sechs Zentimeter hohe, gehenkelte Tasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039; wurde erstmals von einem Burgwall auf dem Golm berichtet. (slawischen Ursprungs lt. Burkhardt) Er erwähnte auch jungbronzezeitliche Urnengräber auf dem Golm, die Lage ist nicht mehr bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Golm gehört zum Gemeindegebiet des Ortes Garz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1584&#039;&#039;&#039; älteste Reisebeschreibung durch den hessischen Pfarrer M. Johann RHENAN. Er suchte nach Bodenschätzen (Salz und Erze) : ...daß gebirge  Gollen [Golm] ..Durchzogen undt besehen, Aber weniger denn nichts befunden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; schwedische Landesmatrikel: ..ein von Eichen und Buchen bestandener Berg des Amtsdorfes Garz beschrieben und aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1821&#039;&#039;&#039; Sohn des „Königs von [[Swinemünde]]“, Krause regt den Bau einer Säule auf dem Golm an und unterstützt den Bau. (für Oktoberfeuer, für Gedenken Völkerschlacht bei Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; Halle mit Säulen errichtet auf dem Golm. 1863 Abriß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Straße zum Golm gebaut, es ist die erste befestigte Straße von [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Quelle&#039;&#039;&#039; auf dem Golm wird Luisenquelle genannt, da Luise von Preußen für die Straße gespendet hat.&lt;br /&gt;
Die Quellen am Nordhang des Golms wurden bis zum Zweiten Weltkrieg von einer Swinemünder Firma zur Mineralwasser-Produktion genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; Ein einfaches Gebäude mit Aussichtsturm wird errichtet. Genannt „Onkel Thoms Hütte, nach dem Betreiber Thoms. Ab Himmelfahrt begann die Saison auf dem Golm. Der Esel bringt Bier auf den Berg, Ponywagen bringen das Trinkwasser. Schieß- und Würfelbuden, Aussichtsturm aus Holz, Fernrohr und Schaukel sind vorhanden.&lt;br /&gt;
Bis Ende des Sommers 1944 war Onkel Thoms Hütte geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876 am 15. Mai&#039;&#039;&#039; wird die Eisenbahnstrecke bis [[Swinemünde]] eingleisig fertig. Gleisbett und Brücken schon für 2. Gleis errichtet. – und ist 1908 bereits zweigleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Sommer 1880&#039;&#039;&#039; hält der Zug einmal vormittags und einmal nachmittags an der Blockhaltestelle 22 – Golm für die Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935 – 1937&#039;&#039;&#039; wird der Fliegerhorst Garz als militärische Anlage gebaut.&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegsjahren werden auf dem Golm Schützengräben ausgehoben und Baracken für ca. 200 Soldaten errichtet.&lt;br /&gt;
Seit dem Sommer 1943 werden auf dem Golm verunglückte Soldaten von U-Booten, des Fliegerhorstes und im Swinemünder Lazarett gestorbene Soldaten beigesetzt.&lt;br /&gt;
Auch Tote der Flüchtlingstrecks, die wochenlang unterhalb des Golms entlang zogen, wurden dann hier bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;den Mittagsstunden des 12. März&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; kam es zu einem amerikanischen Bombenangriff auf die Stadt Swinemünde, in der sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Flüchtlingsströmen mehr als 100.000 Menschen aufhielten. Rund 20.000 von ihnen verloren bei diesem Angriff ihr Leben. Nahezu alle Opfer wurden anonym in Massengräbern auf dem Golm bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1967&#039;&#039;&#039; ist der Golm mit seiner unmittelbaren Umgebung ein Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
Die Umgebung des Golm ist durch einen ausgedehnten Buchenwald mit entsprechender Flora und Fauna geprägt. So wurden am Golm und seiner Umgebung unter anderem Bruten von Wanderfalken, Seeadlern, Wespenbussarden, Wiedehopfen und Raufußkauz nachgewiesen. &lt;br /&gt;
Nach 1990 wurde darüber hinaus der Uhu wieder angesiedelt. Zu den hier zu findenden Pflanzen zählen unter anderem der Waldschwingel, das Christophskraut und die Zwiebeltragende Zahnwurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; wurde der Rostocker Bildhauer Wolfgang Eckardt mit dem Bau eines „Mahnmals gegen Krieg und Faschismus“ beauftragt. Seinen Vorschlägen folgend wurden die vier bis dahin getrennten Friedhöfe durch entsprechende Rasenflächen gestalterisch vereinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zentraler Stelle auf dem Berg entstand bis &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ein zweigeteilter Ringbau aus Beton von mehreren Metern Durchmesser. Dieser ist begehbar und trägt an den Innenseiten der Betonmauern die Inschriften „DREIUNDZWANZIGTAUSEND TOTE DES ZWEITEN WELTKRIEGES MAHNEN“ sowie „DASS NIE EINE MUTTER MEHR IHREN SOHN BEWEINT“. Auf ein geplantes Relief wurde, sowohl aus finanziellen als auch aus künstlerischen Gründen, verzichtet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Leptien Bildhauer.jpg|thumb|200px|rechts|Bildhauer Leptien]]&lt;br /&gt;
Es wurde die vom Bansiner Bildhauer Rudolf Leptien 1952 geschaffene Plastik „Die Frierende Frau im Soldatenmantel“ nicht aufgestellt, da er 1959 nach West-Berlin flüchtete. Erst &lt;br /&gt;
1984 erfolgte die Aufstellung der auf seinem ehemaligen Grundstück gefundenen Figur. (Episoden Zempin Herr Fritz Heinz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Golm – Skulptur von Rudolf Leptien (1907-1977)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die „Frau im Soldatenmantel“ wurde von Fritz Heinz, jetzt in Zempin wohnend, aus eigenem Entschluss 1984 auf dem Golm aufgestellt.&lt;br /&gt;
Fritz Heinz, Brief vom 9. Oktober 2002: „Diese Skulptur habe ich persönlich im Herbst 1984 in einer &amp;gt;Nacht- und Nebelaktion&amp;lt; aufgestellt, nachdem ich mich mit der Geschichte des Golm vertraut gemacht habe. Ich erfuhr von dieser Skulptur, holte sie mit Kran und LKW, nicht ganz legal, von einem Grundstück in Bansin und stellte sie auf dem Golm auf. Nur wenige waren in diese Aktion eingeweiht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: Kriegsgräberstätte Golm Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ISBN 3-935749-26-0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; wird die Verantwortung für Pflege und Erhaltung der Gemeinde Kamminke übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992, am 12. März,&#039;&#039;&#039; wurde die Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e. V. gegründet. Ziel des Vereins ist der Einsatz für die Erhaltung und würdige Gestaltung des Kriegsopferfriedhofes Pastor Simon und Frau besonders aktiv!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Träger der Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab 1995&#039;&#039;&#039; wurde die Gestaltung des Geländes durch zusätzliche Elemente ergänzt. So wurden um den Rundbau verschiedene Kreuze aus Granit und Holz sowie Bronzetafeln mit den bekannten Namen von hier beerdigten Toten aufgestellt. Darüber hinaus wurde ein Schaukasten am Beginn des Aufgangs zur Gedenkstätte sowie ein Informationsgebäude mit Informationen zur Geschichte des Ortes errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 13. März 2005&#039;&#039;&#039; erfolgte die Eröffnung einer, vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der ehemaligen Kamminker Dorfschule eingerichteten, internationalen [http://www.jbs-golm.de Jugendbegegnungsstätte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 26. August 2010&#039;&#039;&#039; musste der Volksbund die Namenstafeln auf dem Golm angesichts mehrerer Diebstähle entfernen lassen. Hier können Sie alle Tafeln, wie sie zuvor auf dem Golm installiert waren, noch einmal einsehen.[http://www.jbs-golm.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_von_Garz_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154718</id>
		<title>Fortlaufende Chronik von Garz auf Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_von_Garz_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154718"/>
		<updated>2026-08-13T14:22:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Garz (Rügen)&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Garz/ Rügen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Garz/ Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung der Stadt Garz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garz gleich Charentza?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die slawische Burg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Garzer Burgwall Ansicht 1868 Stahlstich.jpg|Garzer Burgwall Ansicht 1868 Stahlstich&lt;br /&gt;
Datei:Garzer Burgwall Plan 1868 Stahlstich.jpg|Garzer Burgwall Plan 1868 Stahlstich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung fördert Rügener Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Mauerwerkssanierung der evangelischen St.-Petri-Kirche in Garz (Landkreis Vorpommern-Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 10.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der symbolische Fördervertrag wurde am Donnerstag an Pastor Dietmar Mahnke übergeben, wie die Stiftung in Bonn mitteilte. Bei der Stadtkirche handele es sich um einen spätgotischen Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert, hieß es. Die Fördermittel seinen bestimmt für die Mauerwerkssanierung der Strebepfeiler, der Rollschicht des Chor- und Nordgiebels und der Fialtürme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ernst Moritz Arndt Gedenkstätte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Diabetikerheim für Kinder in Garz auf Rügen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Garz Rügen Diabetikerheim oj.jpg|Garz Rügen Diabetikerheim ca 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Garzer==&lt;br /&gt;
===Arndt, Ernst Moritz -Historiker, Dichter, Publizist, Parlamentarier===&lt;br /&gt;
:geb. 26.12.1769 Groß Schoritz  gest. 29.1.1860 Bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Ludwig Nicolaus A., Leibeigener, später Gutspächter&lt;br /&gt;
:Bruder: Friedrich Carl A., Jurist, Bürgermeister&lt;br /&gt;
:Sein Vater befreite sich aus der Leibeigenschaft und wurde Gutspächter auf Dumsevitz (Rügen);&lt;br /&gt;
:1787-1789 Gelehrtenschule in Stralsund&lt;br /&gt;
:1789-1794 Studium der Theologie, Geschichte, Erd- und Völkerkunde, Sprachen sowie Naturwissenschaften in Greifswald und Jena&lt;br /&gt;
:1794-1798 Hauslehrer bei Ludwig Gotthard Kosegarten&lt;br /&gt;
:1798/99 Bildungsreise nach Jena, Bayreuth, Österreich, Ungarn, Italien und Frankreich&lt;br /&gt;
:1800 Habilitation in Greifswald und Privatdozent für Geschichte und Philosophie in Greifswald, &lt;br /&gt;
:1801 Heirat mit Charlotte Quistorp, der Tochter des Greifswalder Universitätsprofessors Johann Quistorp (starb noch im gleichen Jahr bei der Geburt ihres Sohnes Karl Moritz)&lt;br /&gt;
:ab 1806 außerordentlicher Professor&lt;br /&gt;
:kämpfte um die Aufhebung der Leibeigenschaft in Schwedisch-Pommern und für die Befreiung von der Fremdherrschaft&lt;br /&gt;
:floh 1806 vor den französischen Truppen nach Schweden&lt;br /&gt;
:dort in der Gesetzeskommission und Redakteur beim »Nordischen Kontrolleur«&lt;br /&gt;
:erarbeitete eine Verordnung über die Errichtung einer Landwehr in Schwedisch- Pommern&lt;br /&gt;
:1809-1811 wieder in Greifswald&lt;br /&gt;
:1812-1816 Privatsekretär bei Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein in St. Petersburg&lt;br /&gt;
:1815/16 Herausgeber der politischen Zeitschrift »Der Wächter«&lt;br /&gt;
:1816/17 in Vorpommern und Stralsund&lt;br /&gt;
:1816 Fahrt mit Schleiermacher über die Insel Rügen&lt;br /&gt;
:1817 Heirat mit dessen Schwester Anna Marie Louise (gen. Nanna); 1818 ordentlicher Professor der Neueren Geschichte in Bonn&lt;br /&gt;
:als Demagoge verfolgt und 1820 vom Dienst suspendiert&lt;br /&gt;
:1840 rehabilitiert&lt;br /&gt;
:1841 Rektor der Universität Bonn&lt;br /&gt;
:1848/49 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (fraktionslos, Provinz Rheinland/Solingen) Alterspräsident und Mitglied der Kaiserdeputation&lt;br /&gt;
:1849-1854 wieder Professor in Bonn&lt;br /&gt;
:»Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen« (1803, Reprint, 2007); »Fragmente einer Menschenbildung«&lt;br /&gt;
:(1803) Reisetagebücher »Reise durch Schweden im Jahre 1804« (1806)&lt;br /&gt;
:»Geist der Zeit« (4 Bde., 1807-1818)&lt;br /&gt;
:»Über künftige ständische Verfassungen in Deutschland« (1814)&lt;br /&gt;
:»Mährchen und Jugenderinnerungen« (2 Bde., 1818, 1843)&lt;br /&gt;
:»Schwedische Geschichte unter Gustav III. und Gustav IV. Adolf« (1839)&lt;br /&gt;
:»Erinnerungen aus dem äußeren Leben« (1840)&lt;br /&gt;
:»Versuch einer vergleichenden Völkergeschichte« (1843)&lt;br /&gt;
:»Ein Lebensbild in Briefen« (1898)&lt;br /&gt;
:»Ausgewählte Werke« (16 Bde., 1908)&lt;br /&gt;
:Flugblätter, Kampfschriften, Lieder und Gedichte; die Universität Greifswald trägt seit 1933 seinen Namen&lt;br /&gt;
:die 1992 gegründete Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft gibt die »Schriftenreihe der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft« heraus&lt;br /&gt;
:Gedenkzimmer im Wohn- und Sterbehaus in Bonn&lt;br /&gt;
:Ausstellung im Geburtshaus in Groß Schoritz (Rügen) und Porträtrelief am Giebel des Hauses&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1927 Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Ernst-Moritz-Arndt-Turm (Hermann Eggert) auf Rugard&lt;br /&gt;
:Denkmal in Bonn (Bernhard Afinger) und eine Kopie des Standbildes in Stettin&lt;br /&gt;
:Hermenbüste (Hans Latt ) im Viktoriapark Berlin&lt;br /&gt;
:Arndt-Büste (Albert Manthe) im Hof des Katharinenklosters Stralsund; Grabstätte auf dem Alten Friedhof in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mehr über Ernst Moritz Arndt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böttger, Magnus - Theologe===&lt;br /&gt;
:geb. 11.6.1813 Niepars  gest. 28.2.1881 Wolkwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1833-1836 Theologiestudium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Vorpommern und auf Rügen; &#039;&#039;&#039;1844 Rektor und Diakon in Garz; gründete hier einen Enthaltsamkeitsverein; 1848 Gründer eines Vereins der Freunde der Inneren Mission in Neuvorpommern und Rügen und Herausgeber von dessen »Bote für Neuvorpommern und Rügen« (1848-1881)&#039;&#039;&#039;; 1853&lt;br /&gt;
Diakon in Wieck (Rügen); 1856 Pastor in Horst; 1867&lt;br /&gt;
in Wolkwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dycke, Moritz (Carl Ulrich) von(eigentl.: Diek) - Soldat, Gutsbesitzer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 29.10.1737 Rosengarten (Garz/Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 17.3.1822 Losentitz begr. Zudar&lt;br /&gt;
:Vater: Johann Diek, Landwirt, Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Sein Vater war Verwalter im Dienst des Grafen Moritz&lt;br /&gt;
Ulrich I. von Putbus; kaufte das Gut Losentitz auf&lt;br /&gt;
Rügen; 1755 Offizier im Husaren-Regiment, wo&lt;br /&gt;
auch sein Freund Gebhard Leberecht von Blücher&lt;br /&gt;
diente; 1758 Kornett im Husaren-Regiment des&lt;br /&gt;
Grafen Friedrich Ulrich zu Putbus, danach mit seinem&lt;br /&gt;
Bruder bei der alliierten Armee beim Herzog von&lt;br /&gt;
Braunschweig; 1763 Rittmeister an der Greifswalder&lt;br /&gt;
Garnison der blauen Husaren; Studium der Physik&lt;br /&gt;
und Geschichte in Greifswald; 1756-1762 Militärdienst&lt;br /&gt;
im Siebenjährigen Krieg; Rittmeister in Greifswald,&lt;br /&gt;
nebenbei Besuch von Universitätsvorlesungen;&lt;br /&gt;
Teilnahme am Russlandfeldzug; 1769 als von Dycke&lt;br /&gt;
im deutschen Reichsadelsstand; 1772 mit seinem&lt;br /&gt;
Regiment in Schweden; gab seinen Militärdienst auf,&lt;br /&gt;
als 1792 König Gustav III. von Schweden ermordet&lt;br /&gt;
wurde, und kehrte 1793 nach Rügen zurück;&lt;br /&gt;
bewirtschaftete das väterliche Gut Losentitz; ließ&lt;br /&gt;
im Gutspark 131 Baumarten pflanzen (1794-1800);&lt;br /&gt;
hinterließ in seinem Testament Losentitz, Kransevitz&lt;br /&gt;
und Rövershagen als Fideikommiss; ließ zwölf&lt;br /&gt;
Webstühle aufstellen und eine Weberei betreiben;&lt;br /&gt;
verbesserte die Arbeits- und Wohnbedingungen auf&lt;br /&gt;
seinem Gut; ließ ein Armenhaus erbauen und eine&lt;br /&gt;
Schule einrichten; seine aufklärerische Gesinnung&lt;br /&gt;
führte zu Reformen auf seinem Gut; zerlegte die&lt;br /&gt;
Gutsfeldmark in Einzelhöfe und überließ den Bauern&lt;br /&gt;
Gebäude und Geräte; nahm das Gut Rappenhagen&lt;br /&gt;
in Pacht; mit dem Präpositus von Gingst, Johann&lt;br /&gt;
Gottlieb Picht, befreundet, der 1773 seine&lt;br /&gt;
Leibeigenen freigelassen sowie ein Weberamt und&lt;br /&gt;
eine Schule eingerichtet hatte; mit der Entlassung aus&lt;br /&gt;
der Gutsuntertänigkeit folgte er 1803 dem Beispiel&lt;br /&gt;
seines Freundes; »Wie beträgt sich eine vernünftige&lt;br /&gt;
Bauer- und Einlieger-Frau?« (1806); mit Ernst&lt;br /&gt;
Moritz Arndt befreundet, der ihn im »Versuch einer&lt;br /&gt;
Geschichte der Leibeigenschaft« (1803) würdigte;&lt;br /&gt;
die von ihm aufgezeichneten »Begebenheiten&lt;br /&gt;
meines Lebens« (1819) sind in den von Erich Gülzow&lt;br /&gt;
herausgegebenen »Lebenserinnerungen des Generals&lt;br /&gt;
von Dycke (1737-1822)« in »Baltische Studien«&lt;br /&gt;
(1937) enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hellwig, Johann Christian Ludwig - Mathematiker, Naturwissenschaftler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 8.11.1743 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 10.9.1831 Braunschweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1763 Studium der Mathematik und&lt;br /&gt;
Naturwissenschaften in Frankfurt (Oder);&lt;br /&gt;
Reisebegleiter Prinz Wilhelm Adolfs von Braunschweig&lt;br /&gt;
nach Russland; 1770 Mathematiklehrer am&lt;br /&gt;
Martineum und am Katharineum in Braunschweig;&lt;br /&gt;
1773 Promotion in Helmstedt; 1790 Professor in&lt;br /&gt;
Helmstedt; 1802 Hofrat; 1803-1831 Professor&lt;br /&gt;
der Mathematik und Naturwissenschaften am&lt;br /&gt;
Collegium Carolinum Helmstedt; Lehrer von Karl&lt;br /&gt;
Wilhelm Illiger, Carl Friedrich Gauß und Johann&lt;br /&gt;
Centurius von Hoffmannsegg; auch Entomologe und&lt;br /&gt;
Mineraloge; Stifter des Sterbekassen-Instituts und&lt;br /&gt;
der braunschweigischen allgemeinen Witwenkasse;&lt;br /&gt;
Erfinder eines Strategiespieles; »Anfangsgründe&lt;br /&gt;
der allgemeinen Mathematik und der Arithmetik«&lt;br /&gt;
(1777); »Versuch eines auf das Schachspiel&lt;br /&gt;
gebauten taktischen Spiels« (2 Bde.; 1780-1782);&lt;br /&gt;
»Tabellarische Uebersicht der Ordnungen, Familien&lt;br /&gt;
und Gattungen der Säugthiere« (1819); sein Sohn&lt;br /&gt;
Friedrich wurde als preußischer Offizier in den&lt;br /&gt;
Befreiungskriegen 1813-1815 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Katsch, Gerhardt (Alexander Ferdinand) - Mediziner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:geb. 14.5.1887 Berlin gest. 7.3.1961 Greifswald begr. Berlin (Alter St.-Matthäus-Friedhof)&lt;br /&gt;
:Vater: Hermann K., Maler, Schriftsteller&lt;br /&gt;
Hugenottengymnasium Berlin; 1905 Biologiestudium&lt;br /&gt;
an der Sorbonne; 1906 Medizinstudium in Berlin;&lt;br /&gt;
1911 Staatsexamen und 1912 Promotion in Berlin;&lt;br /&gt;
1914 Bataillons-, dann Assistenzarzt in Altona,&lt;br /&gt;
Oberarzt in Marburg und Frankfurt (Main); 1928-&lt;br /&gt;
1957 Professor der Medizin und Direktor der&lt;br /&gt;
Medizinischen Klinik und Poliklinik in Greifswald;&lt;br /&gt;
1945 Dekan der Medizinischen Fakultät, 1954-&lt;br /&gt;
1957 Rektor der Universität; &#039;&#039;&#039;1930 Gründer und Leiter des Diabetikerheims für Kinder in Garz auf Rügen, der damals bedeutendsten Diabetesanstalt Europas&#039;&#039;&#039;; seit 1937 Ausbau&lt;br /&gt;
von Schloss Karlsburg bei Greifswald zu einem&lt;br /&gt;
Forschungs- und Behandlungsinstitut für Diabetiker&lt;br /&gt;
und Leiter der Einrichtung; 1942-1945 Feldarzt;&lt;br /&gt;
1945 an der kampflosen Übergabe Greifswalds&lt;br /&gt;
beteiligt; 1932 Mitglied (1955 Ehrenmitglied) der&lt;br /&gt;
Nordwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin;&lt;br /&gt;
1947 Vorsitzender der Wissenschaftlichen Gesellschaft&lt;br /&gt;
für Innere Medizin; 1953 Mitglied der Akademie der&lt;br /&gt;
Wissenschaften der DDR; 1953 Ehrenpräsident des&lt;br /&gt;
Deutschen Diabetikerbundes; 1953 Vorsitzender&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für Innere Medizin; 1955 Mitglied&lt;br /&gt;
der Deutschen Akademie der Naturforscher&lt;br /&gt;
Leopoldina; 1952 Ehrenbürger von Greifswald und&lt;br /&gt;
Nationalpreis der DDR; 1953 Ehrensenator und&lt;br /&gt;
1957 Dr. h. c. der Universität Greifswald; 1961&lt;br /&gt;
wurde das Institut für Diabetes in Karlsburg nach&lt;br /&gt;
ihm benannt; Büste in der Medizinischen Klinik&lt;br /&gt;
des Universitätsklinikums Greifswald; »Beitrag&lt;br /&gt;
zum Studium der Magenmotilität« (Diss., 1912);&lt;br /&gt;
»Wegweiser für Zuckerkranke« (1936; 4. Aufl.,&lt;br /&gt;
1951); »Aceton bis Zucker. Nachschlagebuch für&lt;br /&gt;
Zuckerkranke« (1954; 6. Aufl., 1970); »Medizin&lt;br /&gt;
und Universitas. Rede bei Übernahme des Rektorats&lt;br /&gt;
am 28. Januar 1955« (1955); »Festansprache des&lt;br /&gt;
Rektors bei der Jubiläumsfeier der Universität am&lt;br /&gt;
16. Oktober 1956« (1956); »Der therapeutische&lt;br /&gt;
Imperativ des Arztes« (1958); Herausgeber von »Das&lt;br /&gt;
500jährige Jubiläum der Universität Greifswald 1956«&lt;br /&gt;
(1959); » »Greifswalder Tagebuch 1946-47« (2007);&lt;br /&gt;
»Tagebuchaufzeichnungen 1914 und 1949« (2008);&lt;br /&gt;
Gerhardt-Katsch-Ehrung 1987. Vorträge auf der&lt;br /&gt;
gemeinsamen Festveranstaltung der Medizinischen&lt;br /&gt;
Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald&lt;br /&gt;
und des Wissenschaftlichen Rates des Zentralinstituts&lt;br /&gt;
für Diabetes &amp;gt;Gerhardt Katsch&amp;lt; Karlsburg am 15. Mai&lt;br /&gt;
1987« (1988); Grabstätte auf der Erbbegräbnisstätte&lt;br /&gt;
der Familie in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koelpin, Alexander Bernhard - Mediziner, Botaniker===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 31.8.1739 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 18.11.1801 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
:Vater: Jürgen Abraham K., Bauer, Krämer&lt;br /&gt;
1742 Umzug nach Greifswald; Ratsschule Greifswald;&lt;br /&gt;
1757 Theologiestudium in Greifswald, 1759 in&lt;br /&gt;
Göttingen; Medizinstudium in Berlin und Greifswald,&lt;br /&gt;
1764 Promotion und Habilitation in Greifswald;&lt;br /&gt;
1770 Adjunkt der Medizinischen Fakultät, Professor&lt;br /&gt;
der Botanik und Direktor des Botanischen Gartens&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1772 Professor am Akademischen&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stettin und Stadtphysikus;&lt;br /&gt;
Vorsitzender des Medizinal-Kollegiums; »De Structura&lt;br /&gt;
Mammarum Sexus Sequioris« (Diss., 1764);&lt;br /&gt;
»Florae gryphicae supplementum herbationibus&lt;br /&gt;
accommodatum« (1769); »Medicinisch-praktische&lt;br /&gt;
Bemerkungen über den Gebrauch der sibirischen&lt;br /&gt;
Schneerose in Gichtkrankheiten« (1779).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oom, Friedrich - Jurist, Bürgermeister, Parlamentarier===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 6.6.1793 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 9.11.1849 Barth&lt;br /&gt;
:Vater: Bürgermeister&lt;br /&gt;
Von Privatlehrern unterrichtet; 1810 Jurastudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; Prüfung zum Notar und Adjunkt beim&lt;br /&gt;
Tribunal in Greifswald; 1815-1849 gelehrtes Mitglied&lt;br /&gt;
des Rates in Barth; 1835-1849 Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Barth; Abgeordneter der Pommerschen Kommunalund&lt;br /&gt;
Provinziallandtage und der Vereinigten Landtage&lt;br /&gt;
in Berlin; nahm wiederholt an den Verhandlungen&lt;br /&gt;
über die allgemeinen Landesangelegenheiten teil;&lt;br /&gt;
legte Anfang 1849 seine städtischen Ämter nieder&lt;br /&gt;
und übernahm das Amt eines Einzelrichters für&lt;br /&gt;
Barth und umliegende Landschaft als Mitglied&lt;br /&gt;
des Königlichen Kreisgerichts in Stralsund; »Das&lt;br /&gt;
alte Barth in kirchlicher Rücksicht« in »Baltische&lt;br /&gt;
Studien« (1832); &#039;&#039;&#039;»Geschichte der Stadt Barth«&#039;&#039;&#039; im&lt;br /&gt;
»Barther Wochenblatt«; &#039;&#039;&#039;»Chronik der Stadt Barth«&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(1851, postum); weitere Studien zur pommerschen&lt;br /&gt;
Geschichte blieben ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pakulla, Maria - Pädagogin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:geb. 18.2.1925 in Böhmen gest. 11.10.2006 Dumsevitz&lt;br /&gt;
:Kam 1945 nach Rügen; Studium am Diesterweg-&lt;br /&gt;
Institut für Lehrerbildung in Putbus; Lehrerin an&lt;br /&gt;
verschiedenen Schulen auf Rügen und viele Jahre in&lt;br /&gt;
Rostock; nach frühzeitiger Invalidisierung ab 1979&lt;br /&gt;
wieder auf Rügen; setzte sich für die Erhaltung des&lt;br /&gt;
Erbes von Ernst Moritz Arndt ein; &#039;&#039;&#039;1992 Gründerin der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft; Mitglied des Rügenschen Kunstvereins und des Heimatverbandes Garz&#039;&#039;&#039;, Hauptpreis der Kulturstiftung; Schinkelpreis;&lt;br /&gt;
Aufsätze in Tageszeitungen, im »Rügener&lt;br /&gt;
Heimatkalender«, der »Pommerschen Zeitung« und&lt;br /&gt;
den »Heften der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft«&lt;br /&gt;
(1992-1997); Herausgeberin der Erinnerungen Arndts&lt;br /&gt;
an Schoritz und Dumsevitz (Rügen) »Sei auch du mir&lt;br /&gt;
gegrüßt o Schoritz« (2001); lebte in Dumsevitz und&lt;br /&gt;
starb im Krankenhaus in Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pistorius, (Henriette) Charlotte (Helene) (geb.: Pritzbuer) - Dichterin===&lt;br /&gt;
:geb. 5.11.1777 Reinkenhagen &#039;&#039;&#039;gest. 14.9.1850 Garz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Theodor Pritzbuer, Theologe&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1787 in Garz (Rügen), wo ihr Vater Pastor war&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
1797 Heirat mit Johann Philipp P. (1767-1823), einem&lt;br /&gt;
Sohn von Hermann Andreas P.; nahm nach dem Tod&lt;br /&gt;
ihres Schwiegervaters 1798 auch ihren Schwager&lt;br /&gt;
Christian P. in ihr Haus auf, wo er bis zu seinem Tod&lt;br /&gt;
1823 lebte; 1825/26 Haushaltshilfe des verwitweten&lt;br /&gt;
Karl Schildener in Greifswald; &#039;&#039;&#039;kehrte nach Garz&lt;br /&gt;
zurück und widmete sich wohltätigen Zwecken;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Freundschaft und Briefwechsel mit Ernst Moritz Arndt,&lt;br /&gt;
der ihr mehrere Gedichte widmete; Briefwechsel mit&lt;br /&gt;
Ehrenfried von Willich; Freundschaft mit Charlotte von&lt;br /&gt;
Kathen; lernte Schleiermacher bei dessen Besuchen&lt;br /&gt;
auf Rügen kennen; hinterließ Briefe, Tagebücher und&lt;br /&gt;
Gedichte; &#039;&#039;&#039;2000 Gedenktafel auf dem Friedhof in Garz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pistorius, Christian (Brandanus Hermann) - Gelehrter, Übersetzer===&lt;br /&gt;
:geb. 12.5.1763 Poseritz &#039;&#039;&#039;gest. 9.11.1823 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Hermann Andreas P., Theologe, Philosoph, Schriftsteller,&lt;br /&gt;
Übersetzer&lt;br /&gt;
Von seinem Vater und von Hauslehrern unterrichtet;&lt;br /&gt;
lebte bis zum Tod des Vaters 1798 in dessen&lt;br /&gt;
Haushalt, zog dann zu seinem Bruder Johann Philipp&lt;br /&gt;
(1767-1823), der Pastor in Garz war; Privatgelehrter;&lt;br /&gt;
schrieb Abhandlungen über theologische&lt;br /&gt;
Gegenstände; Übersetzungen aus dem Englischen&lt;br /&gt;
und Französischen: Charles de Brosses’ »Ueber&lt;br /&gt;
den Dienst der Fetischengötter oder Vergleichung&lt;br /&gt;
der alten Religion Egyptens mit der heutigen&lt;br /&gt;
Religion Nigritiens« (1785; Übers. aus dem Franz.),&lt;br /&gt;
James Belshams »Versuche über Gegenstände&lt;br /&gt;
der Philosophie, Theologie, Litteratur und Politik«&lt;br /&gt;
(1798; Übers. aus dem Engl.) und James Rileys&lt;br /&gt;
»Gefangenschaft und Reise in Afrika« (1817; Übers.&lt;br /&gt;
aus dem Engl.); Herausgeber von »Abendzeitvertreib&lt;br /&gt;
in unterhaltenden Schilderungen aus dem wirklichen&lt;br /&gt;
Leben und vermischten Aufsätzen als Ersatz der&lt;br /&gt;
Romanen-Lektüre« (1807).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Platen, Gottlieb Wilhelm Christian - Soldat===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 15.4.1765 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 20.2.1819 Königsberg (Ostpreußen; Kaliningrad/Russland)&lt;br /&gt;
:1784 in Sanssouci von Friedrich II. zum Kürassier-&lt;br /&gt;
Offizier im Regiment Garde du Corps ernannt;&lt;br /&gt;
1807 Major; seit 1810 beim Litauischen Dragoner-&lt;br /&gt;
Regiment; für seine kühnen Attacken in den&lt;br /&gt;
Befreiungskriegen bekannt; Eisernes Kreuz für die&lt;br /&gt;
Schlacht an der Katzbach als der »tolle Platen«;&lt;br /&gt;
Teilnehmer am Gefecht von Wartenberg und&lt;br /&gt;
an der Schlacht bei Leipzig; 1816 Abschied als&lt;br /&gt;
Generalmajor; lebte dann in Königsberg; Orden Pour&lt;br /&gt;
le Mérite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pritzbuer, Samuel Theodor Friedrich - Theologe===&lt;br /&gt;
:geb. 1731 Neubrandenburg &#039;&#039;&#039;gest. 14.8.1819 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Kaufmann&lt;br /&gt;
Stadtschule in Neubrandenburg und Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1751 Theologiestudium in Rostock&lt;br /&gt;
und Greifswald; Hauslehrer; 1757-1787 Pastor in&lt;br /&gt;
Reinkenhagen; &#039;&#039;&#039;1787-1819 Pfarrer in Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
enge Beziehung zu Ernst Moritz Arndt, der mehrfach&lt;br /&gt;
im Garzer Pfarrhaus zu Gast war; Briefwechsel seiner&lt;br /&gt;
Tochter Charlotte mit Arndt; 1806 Propst; 1817&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; 1819 Königlich&lt;br /&gt;
preußischer Superintendent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosen, Karl von - Kunstwissenschaftler, Dichter===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 31.7.1827 Rosengarten (Garz/Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 3.3.1898 Stralsund&lt;br /&gt;
:Vater: Soldat, Kammerherr&lt;br /&gt;
Kunsthistoriker und -sammler in Stralsund;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;»Rügensche Lieder«&#039;&#039;&#039; (1863); &#039;&#039;&#039;»Der Fensterschmuck der Wallfahrtskirche zu Kentz in Neu-Vorpommern.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Festschrift zur Jubelfeier 50jähriger Vereinigung&lt;br /&gt;
Neu-Vorpommerns und Rügens mit dem Preußischen&lt;br /&gt;
Staate« (1865); &#039;&#039;&#039;»Die St. Marienkirche in Barth. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ihre Erneuerung, ihre Alterthümer und ihre heiligen&lt;br /&gt;
Gefässe. Kunstgeschichtliche Studien« (1867);&lt;br /&gt;
»Dänemarks Einfluß auf die frühste christliche Architektur des Fürstenthums Rügen – der Insel und des Festlandes« (1872)&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;»Beiträge zur rügisch-pommerschen Kunstgeschichte«&#039;&#039;&#039; (1872);&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;»Vom baltischen Strande. Rügisch-pommersche Lebensbilder«&#039;&#039;&#039; (1876); &#039;&#039;&#039;»Das Altarwerk der Kirche von Ummanz«&#039;&#039;&#039; in »Baltische Studien« (1858); &#039;&#039;&#039;»Die metallne Grabplatte des Bürgermeisters Albert Hövener in der St. Nikolaikirche zu Stralsund«&#039;&#039;&#039; in&lt;br /&gt;
»Hansische Geschichtsblätter« (1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schack von Staffeldt, Adolph (Wilhelm) - Dichter===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 28.3.1777 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 26.12.1826 Schleswig&lt;br /&gt;
Militärische Ausbildung in Kopenhagen; Leutnant;&lt;br /&gt;
1791-1793 Jurastudium in Göttingen; 1795-1800&lt;br /&gt;
Reise durch Deutschland, Italien, Frankreich, Holland&lt;br /&gt;
und die Schweiz; 1801 Assessor im Ökonomie- und&lt;br /&gt;
Kommerz-Kollegium; später Kammerherr der Königin&lt;br /&gt;
Marie von Dänemark; 1810 Amtmann in Cismar&lt;br /&gt;
(Holstein); 1813 in Gottorf; 1814 Oberdirektor in&lt;br /&gt;
Schleswig; dänischer Dichter; »Samlede Digte«&lt;br /&gt;
(2 Bde.; 1843); »Digteren Adolf Vilhelm Schack&lt;br /&gt;
Staffeldt. Et biografisk Udkast« (1851; von Christian&lt;br /&gt;
Molbech).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schuchhardt, Carl - Archäologe===&lt;br /&gt;
:geb. 6.8.1859 Hannover gest. 7.12.1943 Arolsen (Westfalen)&lt;br /&gt;
:Vater: Ludolf S., Kupferstecher&lt;br /&gt;
Schulen in Hannover und Vegesack; Studium der&lt;br /&gt;
Neueren Sprachen, der Klassischen Philologie&lt;br /&gt;
und Archäologie in Leipzig, Heidelberg und&lt;br /&gt;
Göttingen; 1882 Promotion; 1884 Hauslehrer in&lt;br /&gt;
der Fürstenfamilie Bibesco in Rumänien; 1886/87&lt;br /&gt;
Reise durch Kleinasien und bei den Ausgrabungen&lt;br /&gt;
in Pergamon beteiligt; 1888 Direktor des Kestner-&lt;br /&gt;
Museums in Hannover; 1908-1925 Direktor&lt;br /&gt;
der Prähistorischen Abteilung des Museums für&lt;br /&gt;
Völkerkunde in Berlin und Generalinspektor für die&lt;br /&gt;
Ausgrabungen in Preußen; Mitglied der Königlichen&lt;br /&gt;
Akademie der Wissenschaften Berlin und der&lt;br /&gt;
Zentraldirektion des Archäologischen Instituts&lt;br /&gt;
des Deutschen Reiches; 1921 Ausgrabung der&lt;br /&gt;
Tempelburg Arkona (Rügen); 1922 Rethra-Grabung&lt;br /&gt;
auf dem Schlossberg am Breiten Luzin (bei Feldberg)&lt;br /&gt;
unter Beteiligung von Walter Karbe; &#039;&#039;&#039;1928 Grabung slawischer Heiligtümer auf der Burg Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
1907 Mitglied des Vereins für mecklenburgische&lt;br /&gt;
Geschichte und Altertumskunde; 1929 Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Mecklenburg-Strelitzer Vereins für Geschichte und&lt;br /&gt;
Heimatkunde; 1909 Begründer der »Prähistorischen&lt;br /&gt;
Zeitschrift«; »Schliemanns Ausgrabungen in Troja,&lt;br /&gt;
Tiryns, Mykenä …« (1890); »Arkona, Rethra, Vineta«&lt;br /&gt;
(1926); »Vorgeschichte in Deutschland« (1928);&lt;br /&gt;
»Der Entdecker von Pergamon. Carl Humann«&lt;br /&gt;
(1930); »Die Burg im Wandel der Weltgeschichte«&lt;br /&gt;
(1931); »Alteuropa, Kulturen-Rassen-Völker« (1935);&lt;br /&gt;
»Deutsche Vor- und Frühgeschichte in Bildern«&lt;br /&gt;
(1936); »Aus Leben und Arbeit« (1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sleker, Johann (auch: Slekerus, Schleker) - Theologe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 1583 Garz (Pommern)&#039;&#039;&#039; gest. 24.9.1629 Stralsund&lt;br /&gt;
1606 immatrikuliert in Rostock; 1607 Magister&lt;br /&gt;
und in die Philosophische Fakultät aufgenommen;&lt;br /&gt;
1608 rätlicher ordentlicher Professor der Physik&lt;br /&gt;
und Metaphysik; 1613/14 und 1616/17 Dekan der&lt;br /&gt;
Philosophischen Fakultät; 1617/18 Rektor; 1618&lt;br /&gt;
Archidiakon, 1621 Pastor an der Nikolaikirche&lt;br /&gt;
Stralsund; veröffentlichte einige katechetische&lt;br /&gt;
Schriften; Präses bei zahlreichen Promotionen;&lt;br /&gt;
»Invitat ad introductionem Johannis Laurenbergii&lt;br /&gt;
Poeseos Professoris, Rostock 1618«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wiedemann, Ernst - Pädagoge, Organist, Heimatforscher===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 22.12.1883 Garz (Rügen) gest. 6.8.1958 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Pädagoge, Kantor&lt;br /&gt;
1899-1901 Präparandenanstalt in Tribsees, 1901-&lt;br /&gt;
1904 Lehrerseminar Franzburg, Lehrer in Richtenberg&lt;br /&gt;
und Wolfshagen (bei Velgast), 1905/06 Einjährig-&lt;br /&gt;
Freiwilliger in Stralsund, Lehrer in Sundische&lt;br /&gt;
Wiese, Canit (bei Semlow) und 1908 Sehlen, 1909&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrer und Kantor in Garz; 1914-1918 Kriegsdienst (Lazarettinspektor); gründete einen Gemischten Chor und eine Volksbücherei, 1929 Gründer und Leiter des Heimatmuseums Garz, (1928 im Schulhaus, 1937 Ernst-Moritz-Arndt-Museum in einem Neubau), 1935-1938 Kreisnaturschutzbeauftragter Kreis Rügen, »Kirchengeschichte der Insel Rügen« (1933), »25 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Museum zu Garz 1929-1954. Das Heimatmuseum der Insel Rügen« (1954), mit Wolfgang Rudolph »Unser Rügen« (1956); »Die Leibeigenschaft« in »Uns’ Muttland« (1958).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeeck, (Louis) Eduard (Christian) - Kaufmann===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 9.2.1860 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 19.4.1921 Greifswald&lt;br /&gt;
:Vater: Handwerker&lt;br /&gt;
:Bruder: Gustav Z., Kaufmann&lt;br /&gt;
Eröffnete mit 24 Jahren ein Wäsche- und&lt;br /&gt;
Kurzwarengeschäft in Stralsund, das er bald mit&lt;br /&gt;
einer Herren-, Damen- und Kinderkonfektion zum&lt;br /&gt;
Modehaus erweiterte; Warenhäuser Zeeck gab&lt;br /&gt;
es auch in Rostock, Kolberg, Stolp, Wolgast und&lt;br /&gt;
Dessau; nach seinem Tod übernahm Richard Seitz als&lt;br /&gt;
Gesellschafter das Geschäft; das Modehaus Zeeck in&lt;br /&gt;
Stralsund wurde 1944 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeeck, Gustav - Kaufmann===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 6.6.1868 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 31.12.1921 Rostock&lt;br /&gt;
:Vater: Handwerker&lt;br /&gt;
:Bruder: (Louis) Eduard (Christian) Z., Kaufmann&lt;br /&gt;
Gründete 1896 in Rostock ein&lt;br /&gt;
Manufakturwarengeschäft mit sieben Angestellten,&lt;br /&gt;
das er weiter ausbaute (1930 750 Angestellte);&lt;br /&gt;
gründete eine Betriebskrankenkasse, eine&lt;br /&gt;
Unterstützungskasse für junge Angestellte und zahlte&lt;br /&gt;
eine Betriebsrente; gründete 1914 ein Kaufhaus in&lt;br /&gt;
Kolberg mit Filiale in Naugard, 1920 ein Kaufhaus&lt;br /&gt;
in Stolp (Pommern) mit Filiale in Rügenwalde, 1925&lt;br /&gt;
eine Filiale in Warnemünde, 1926 ein Teppichhaus&lt;br /&gt;
in Rostock und 1927 das Kaufhaus Gustav Zeeck&lt;br /&gt;
in Schneidemühl; seine Cousins gründeten ein&lt;br /&gt;
Textilgeschäft in Prenzlau; sein Sohn Erich übernahm&lt;br /&gt;
1930 die Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zimmer, Gustav Otto - Jurist===&lt;br /&gt;
:geb. 6.2.1870 Schwedt (Oder) &#039;&#039;&#039;gest. 12.4.1927 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Kaufmann&lt;br /&gt;
Gymnasium; Jurastudium in Marburg und Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau); 1890 Mitglied der Burschenschaft&lt;br /&gt;
Alemannia Marburg, 1891 der Franconia Freiburg;&lt;br /&gt;
bestand 1895 die erste juristische Prüfung in Berlin&lt;br /&gt;
nicht; Einjährig-Freiwilliger in Frankfurt (Main);&lt;br /&gt;
1897-1903 Angestellter im Buchhandel und in&lt;br /&gt;
Zeitungsredaktionen in Leipzig, Wiesbaden, Hannover,&lt;br /&gt;
Dresden und Heidelberg; 1903 Jurastudium in Berlin,&lt;br /&gt;
1904-1907 in Greifswald; 1909 Referendarprüfung&lt;br /&gt;
in Stettin; 1909 Dienstantritt beim Amtsgericht&lt;br /&gt;
Greifswald; 1911 auf eigenen Wunsch Entlassung aus&lt;br /&gt;
dem Staatsdienst, um sich der Kommunalpolitik zu&lt;br /&gt;
widmen; 1911-1914 Tätigkeit in städtischen Büros in&lt;br /&gt;
Greifswald, Jarmen, Stralsund und Pölitz; &#039;&#039;&#039;1912-1924 Bürgermeister in Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Garz/ Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Garz/ Rügen und Umgebung==&lt;br /&gt;
===Prinzessin Swanvithe.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadt Garz auf Rügen befindet sich ein See, neben welchem früher ein Schloß der heidnischen Könige gestanden hat. Als dieses Schloß vor vielen Jahren von den Christen genommen und zerstört ist, hat darin ein alter Heidenkönig gelebt, der ist sehr reich gewesen, und so geizig, daß er immer bei seinen Schätzen von Gold und Edelsteinen gelegen hat, die er in einem großen Saale tief unter dem Schlosse aufgehäuft hatte. Darin wühlte er Tag und Nacht umher, und als das Schloß von den Christen zerstört wurde, da lag er auch darin verschüttet, so daß er eines elenden Hungertodes sterben mußte. Darauf, weil seine Seele von dem irdischen Gute nicht scheiden konnte, wurde er in einen schwarzen Hund verwandelt, der nun immerwährend die Goldhaufen bewachen muß. Zuweilen sieht man ihn auch in seiner menschlichen Gestalt, mit Helm und Panzer angethan, auf einem Schimmel über die Stadt und über den See reiten; manchmal hat er dabei anstatt des Helmes eine goldene Krone auf. Andere haben ihn auch wohl in der Nacht im Garzer Holze an dem Wege nach Poseritz gesehen, wie er mit einer schwarzen Pudelmütze auf dem Kopfe und einem weißen Stocke in der Hand herumwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie nun dieser alte Heidenköig erlöset werden kann, das mag folgende Geschichte erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahre nachher begab es sich, daß in Bergen ein König von Rügen wohnte, der eine schöne Tochter hatte, Swanvithe geheißen. Zu der kamen viele fremde Prinzen, um sie zu freien. Sie wollte aber keinen von ihnen, als den Prinzen Peter von Dänemark, der ein feiner und stattlicher Mann war, und ihr ausnehmend wohl gefiel. Der wurde also ihr verlobter Bräutigam, und es sollte bald die Hochzeit seyn. Hierüber ärgerte sich sehr ein polnischer Prinz, der auch zu ihren Freiern gehörte, und weil er von tückischem, boshaftem Gemüthe war, so streute er glaubhaft unter die Leute aus, die Prinzessin führe ein unzüchtiges Leben und habe manche Nacht bei ihm zugebracht. Das wußte er so glaublich zu machen, daß Alle ihm traueten, und es reisete nun ein Freier nach dem andern fort, und auch der Prinz von Dänemark wollte nichts mehr von der Verlobung wissen. Die Geschichte kam zuletzt an den König, und er glaubte sie wie die Andern, und gerieth darüber so in Zorn, daß er die Prinzessin schlug und ihr Haar zerriß, und sie in einen finstern Thurm einsperren ließ, damit er sie nimmer wieder vor Augen bekäme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Thurme saß die Prinzessin wohl über drei Jahre, und sie grämte und mühete sich vergebens, wie sie ihrem Vater ihre Unschuld beweisen solle. Da fiel ihr zuletzt die Geschichte mit dem alten Heidenkönige ein, und wie derselbe erlöset werden könne. Dies soll nämlich geschehen können, wenn eine reine Jungfrau den Muth hat, in der Johannisnacht zwischen zwölf und ein Uhr nackt und einsam den Schloßwall an dem Garzer See zu ersteigen, und darauf rückwärts so lange hin und her zu gehen, bis sie gerade auf die Stelle trifft, unter der bei der Zerstörung des Schlosses die Thür und die Treppe zu der Schatzkammer des alten Königs verschüttet sind. Sie wird dann hinuntergleiten, aber ohne Schaden zu besorgen, und nun kann sie so viel Gold und Edelsteine nehmen, als sie tragen kann, und damit bei Sonnenaufgang wieder zurückgehen. Was sie nicht selbst tragen kann, wird ihr der alte König nachtragen, also daß sie zeitlebens Geld und Gut genug haben wird. Sie darf sich aber die ganze Zeit über kein einziges Mal umsehen, und sie darf kein einziges Wort sprechen, sonst gelingt es ihr nicht, und sie kommt elendiglich um. Eben so ergeht es ihr, wenn sie keine keusche Jungfrau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fiel der Prinzessin Swanvithe in ihrem einsamen Gefängnisse ein, und sie gedachte, das Wagestück zu unternehmen, um so ihrem Vater und der ganzen Welt zu beweisen, daß sie rein und unschuldig sey, und daß der schlechte Pole sie belogen habe. Sie ließ daher ihr Vorhaben dem Könige anzeigen, und bat ihn um Erlaubniß, dasselbe auszuführen. Das wurde ihr gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nun einige Zeit nachher die Johannisnacht kam, da ging die Prinzessin allein von Bergen nach Garz; und wie es vom Garzer Kirchthurm Mitternacht schlug, so that sie ihre Kleider von sich, und betrat den Schloßwall, auf dem sie nun rückwärts auf und ab schritt, mit einer Johannisruthe, die sie mitgenommen hatte, die Erde berührend. Nicht lange war sie so geschritten, da that sich die Erde auf, und sie glitt sanft und langsam tief hinunter, bis in einen großen Saal, in dem über tausend Lichter brannten, so daß es darin heller war, als am klarsten Mittage. Die Wände des Saals waren von Marmor und Diamantenspiegeln, und der ganze Saal voll großer Haufen von Silber, Gold und Edelsteinen. Hinten in einer Ecke saß der König, der alle diese Schätze bewachte; es war ein kleines, graues Männchen, das ihr zuwinkte, um ihr Muth einzusprechen. Sie aber fürchtete sich nicht, und begrüßte den König nur leise mit der Hand. Da erschienen auf einmal eine große Menge herrlich gekleideter Diener und Dienerinnen. Die füllten alle ihre Hände und Kleider mit Gold und Edelsteinen, und also that auch die Prinzessin. Und wie sie genug hatte, da trat sie ihren Rückweg an, und alle die Diener und Dienerinnen folgten ihr. Wie sie so nun schon viele Stufen heraufgestiegen war, so ward ihr auf einmal bange, ob jene mit den Schätzen ihr auch wohl folgen würden und sie wandte sich um, nach ihnen zu sehen. Aber das war ihr großes Unglück: denn auf einmal verwandelte sich der alte König in einen großen schwarzen Hund, der mit feurigem Rachen und glühenden Augen auf sie zusprang, und wie sie nun weiter vor Angst und Entsetzen laut ausrief: O Herr je! da schlug auf einmal die Thür über ihr mit lautem Knalle zu, und die Treppe versank, und sie fiel in den großen Saal hinein, in dem die Lichter plötzlich verlöschten. Darin sitzt sie nun schon viele hundert Jahre lang, und muß dem alten Heidenkönige helfen, seine Schätze zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann nur erlöset werden, wenn ein reiner Junggesell es wagt, in der Johannisnacht auf dieselbe Weise, wie sie es that, auf den Garzer Schloßwall zu gehen, und in die Schatzkammer hinabzufallen. Er muß sich dann dreimal vor ihr neigen, und ihr einen Kuß geben, und sie still an der Hand herausführen. Sprechen darf er dabei kein Wort. Wer sie so herausbringt, der wird ihr Gemahl werden, und so viel Schätze erwerben, daß er sich ein ganzes Königreich kaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen schon Viele dieses Wagestück versucht haben; aber es ist noch Keiner zurückgekommen. Man sagt, der alte schwarze Hund sey so schrecklich, daß Alle, die ihn sehen, vor Entsetzen laut schreien müssen, und dann ist Alles vorbei. Zuletzt soll noch vor dreißig oder vierzig Jahren ein Schuhmachergesell hier verschwunden seyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E.M. Arndt, Märchen und Jugenderinnerungen, I. S. 10-29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Garzer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_von_Garz_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154717</id>
		<title>Fortlaufende Chronik von Garz auf Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_von_Garz_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154717"/>
		<updated>2026-08-13T14:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Garz (Rügen)&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Garz/ Rügen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Garz/ Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (1720 - 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung der Stadt Garz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garz gleich Charentza?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die slawische Burg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Slawische Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Garzer Burgwall Ansicht 1868 Stahlstich.jpg|Garzer Burgwall Ansicht 1868 Stahlstich&lt;br /&gt;
Datei:Garzer Burgwall Plan 1868 Stahlstich.jpg|Garzer Burgwall Plan 1868 Stahlstich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 06. Juni  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Stiftung fördert Rügener Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Mauerwerkssanierung der evangelischen St.-Petri-Kirche in Garz (Landkreis Vorpommern-Rügen) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 10.000 Euro bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der symbolische Fördervertrag wurde am Donnerstag an Pastor Dietmar Mahnke übergeben, wie die Stiftung in Bonn mitteilte. Bei der Stadtkirche handele es sich um einen spätgotischen Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert, hieß es. Die Fördermittel seinen bestimmt für die Mauerwerkssanierung der Strebepfeiler, der Rollschicht des Chor- und Nordgiebels und der Fialtürme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ernst Moritz Arndt Gedenkstätte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Diabetikerheim für Kinder in Garz auf Rügen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Garz Rügen Diabetikerheim oj.jpg|Garz Rügen Diabetikerheim ca 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutende Garzer==&lt;br /&gt;
===Arndt, Ernst Moritz -Historiker, Dichter, Publizist, Parlamentarier===&lt;br /&gt;
:geb. 26.12.1769 Groß Schoritz  gest. 29.1.1860 Bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vater: Ludwig Nicolaus A., Leibeigener, später Gutspächter&lt;br /&gt;
:Bruder: Friedrich Carl A., Jurist, Bürgermeister&lt;br /&gt;
:Sein Vater befreite sich aus der Leibeigenschaft und wurde Gutspächter auf Dumsevitz (Rügen);&lt;br /&gt;
:1787-1789 Gelehrtenschule in Stralsund&lt;br /&gt;
:1789-1794 Studium der Theologie, Geschichte, Erd- und Völkerkunde, Sprachen sowie Naturwissenschaften in Greifswald und Jena&lt;br /&gt;
:1794-1798 Hauslehrer bei Ludwig Gotthard Kosegarten&lt;br /&gt;
:1798/99 Bildungsreise nach Jena, Bayreuth, Österreich, Ungarn, Italien und Frankreich&lt;br /&gt;
:1800 Habilitation in Greifswald und Privatdozent für Geschichte und Philosophie in Greifswald, &lt;br /&gt;
:1801 Heirat mit Charlotte Quistorp, der Tochter des Greifswalder Universitätsprofessors Johann Quistorp (starb noch im gleichen Jahr bei der Geburt ihres Sohnes Karl Moritz)&lt;br /&gt;
:ab 1806 außerordentlicher Professor&lt;br /&gt;
:kämpfte um die Aufhebung der Leibeigenschaft in Schwedisch-Pommern und für die Befreiung von der Fremdherrschaft&lt;br /&gt;
:floh 1806 vor den französischen Truppen nach Schweden&lt;br /&gt;
:dort in der Gesetzeskommission und Redakteur beim »Nordischen Kontrolleur«&lt;br /&gt;
:erarbeitete eine Verordnung über die Errichtung einer Landwehr in Schwedisch- Pommern&lt;br /&gt;
:1809-1811 wieder in Greifswald&lt;br /&gt;
:1812-1816 Privatsekretär bei Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein in St. Petersburg&lt;br /&gt;
:1815/16 Herausgeber der politischen Zeitschrift »Der Wächter«&lt;br /&gt;
:1816/17 in Vorpommern und Stralsund&lt;br /&gt;
:1816 Fahrt mit Schleiermacher über die Insel Rügen&lt;br /&gt;
:1817 Heirat mit dessen Schwester Anna Marie Louise (gen. Nanna); 1818 ordentlicher Professor der Neueren Geschichte in Bonn&lt;br /&gt;
:als Demagoge verfolgt und 1820 vom Dienst suspendiert&lt;br /&gt;
:1840 rehabilitiert&lt;br /&gt;
:1841 Rektor der Universität Bonn&lt;br /&gt;
:1848/49 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (fraktionslos, Provinz Rheinland/Solingen) Alterspräsident und Mitglied der Kaiserdeputation&lt;br /&gt;
:1849-1854 wieder Professor in Bonn&lt;br /&gt;
:»Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen« (1803, Reprint, 2007); »Fragmente einer Menschenbildung«&lt;br /&gt;
:(1803) Reisetagebücher »Reise durch Schweden im Jahre 1804« (1806)&lt;br /&gt;
:»Geist der Zeit« (4 Bde., 1807-1818)&lt;br /&gt;
:»Über künftige ständische Verfassungen in Deutschland« (1814)&lt;br /&gt;
:»Mährchen und Jugenderinnerungen« (2 Bde., 1818, 1843)&lt;br /&gt;
:»Schwedische Geschichte unter Gustav III. und Gustav IV. Adolf« (1839)&lt;br /&gt;
:»Erinnerungen aus dem äußeren Leben« (1840)&lt;br /&gt;
:»Versuch einer vergleichenden Völkergeschichte« (1843)&lt;br /&gt;
:»Ein Lebensbild in Briefen« (1898)&lt;br /&gt;
:»Ausgewählte Werke« (16 Bde., 1908)&lt;br /&gt;
:Flugblätter, Kampfschriften, Lieder und Gedichte; die Universität Greifswald trägt seit 1933 seinen Namen&lt;br /&gt;
:die 1992 gegründete Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft gibt die »Schriftenreihe der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft« heraus&lt;br /&gt;
:Gedenkzimmer im Wohn- und Sterbehaus in Bonn&lt;br /&gt;
:Ausstellung im Geburtshaus in Groß Schoritz (Rügen) und Porträtrelief am Giebel des Hauses&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1927 Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Ernst-Moritz-Arndt-Turm (Hermann Eggert) auf Rugard&lt;br /&gt;
:Denkmal in Bonn (Bernhard Afinger) und eine Kopie des Standbildes in Stettin&lt;br /&gt;
:Hermenbüste (Hans Latt ) im Viktoriapark Berlin&lt;br /&gt;
:Arndt-Büste (Albert Manthe) im Hof des Katharinenklosters Stralsund; Grabstätte auf dem Alten Friedhof in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mehr über Ernst Moritz Arndt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böttger, Magnus - Theologe===&lt;br /&gt;
:geb. 11.6.1813 Niepars  gest. 28.2.1881 Wolkwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1833-1836 Theologiestudium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Vorpommern und auf Rügen; &#039;&#039;&#039;1844 Rektor und Diakon in Garz; gründete hier einen Enthaltsamkeitsverein; 1848 Gründer eines Vereins der Freunde der Inneren Mission in Neuvorpommern und Rügen und Herausgeber von dessen »Bote für Neuvorpommern und Rügen« (1848-1881)&#039;&#039;&#039;; 1853&lt;br /&gt;
Diakon in Wieck (Rügen); 1856 Pastor in Horst; 1867&lt;br /&gt;
in Wolkwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dycke, Moritz (Carl Ulrich) von(eigentl.: Diek) - Soldat, Gutsbesitzer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 29.10.1737 Rosengarten (Garz/Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 17.3.1822 Losentitz begr. Zudar&lt;br /&gt;
:Vater: Johann Diek, Landwirt, Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Sein Vater war Verwalter im Dienst des Grafen Moritz&lt;br /&gt;
Ulrich I. von Putbus; kaufte das Gut Losentitz auf&lt;br /&gt;
Rügen; 1755 Offizier im Husaren-Regiment, wo&lt;br /&gt;
auch sein Freund Gebhard Leberecht von Blücher&lt;br /&gt;
diente; 1758 Kornett im Husaren-Regiment des&lt;br /&gt;
Grafen Friedrich Ulrich zu Putbus, danach mit seinem&lt;br /&gt;
Bruder bei der alliierten Armee beim Herzog von&lt;br /&gt;
Braunschweig; 1763 Rittmeister an der Greifswalder&lt;br /&gt;
Garnison der blauen Husaren; Studium der Physik&lt;br /&gt;
und Geschichte in Greifswald; 1756-1762 Militärdienst&lt;br /&gt;
im Siebenjährigen Krieg; Rittmeister in Greifswald,&lt;br /&gt;
nebenbei Besuch von Universitätsvorlesungen;&lt;br /&gt;
Teilnahme am Russlandfeldzug; 1769 als von Dycke&lt;br /&gt;
im deutschen Reichsadelsstand; 1772 mit seinem&lt;br /&gt;
Regiment in Schweden; gab seinen Militärdienst auf,&lt;br /&gt;
als 1792 König Gustav III. von Schweden ermordet&lt;br /&gt;
wurde, und kehrte 1793 nach Rügen zurück;&lt;br /&gt;
bewirtschaftete das väterliche Gut Losentitz; ließ&lt;br /&gt;
im Gutspark 131 Baumarten pflanzen (1794-1800);&lt;br /&gt;
hinterließ in seinem Testament Losentitz, Kransevitz&lt;br /&gt;
und Rövershagen als Fideikommiss; ließ zwölf&lt;br /&gt;
Webstühle aufstellen und eine Weberei betreiben;&lt;br /&gt;
verbesserte die Arbeits- und Wohnbedingungen auf&lt;br /&gt;
seinem Gut; ließ ein Armenhaus erbauen und eine&lt;br /&gt;
Schule einrichten; seine aufklärerische Gesinnung&lt;br /&gt;
führte zu Reformen auf seinem Gut; zerlegte die&lt;br /&gt;
Gutsfeldmark in Einzelhöfe und überließ den Bauern&lt;br /&gt;
Gebäude und Geräte; nahm das Gut Rappenhagen&lt;br /&gt;
in Pacht; mit dem Präpositus von Gingst, Johann&lt;br /&gt;
Gottlieb Picht, befreundet, der 1773 seine&lt;br /&gt;
Leibeigenen freigelassen sowie ein Weberamt und&lt;br /&gt;
eine Schule eingerichtet hatte; mit der Entlassung aus&lt;br /&gt;
der Gutsuntertänigkeit folgte er 1803 dem Beispiel&lt;br /&gt;
seines Freundes; »Wie beträgt sich eine vernünftige&lt;br /&gt;
Bauer- und Einlieger-Frau?« (1806); mit Ernst&lt;br /&gt;
Moritz Arndt befreundet, der ihn im »Versuch einer&lt;br /&gt;
Geschichte der Leibeigenschaft« (1803) würdigte;&lt;br /&gt;
die von ihm aufgezeichneten »Begebenheiten&lt;br /&gt;
meines Lebens« (1819) sind in den von Erich Gülzow&lt;br /&gt;
herausgegebenen »Lebenserinnerungen des Generals&lt;br /&gt;
von Dycke (1737-1822)« in »Baltische Studien«&lt;br /&gt;
(1937) enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hellwig, Johann Christian Ludwig - Mathematiker, Naturwissenschaftler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 8.11.1743 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 10.9.1831 Braunschweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1763 Studium der Mathematik und&lt;br /&gt;
Naturwissenschaften in Frankfurt (Oder);&lt;br /&gt;
Reisebegleiter Prinz Wilhelm Adolfs von Braunschweig&lt;br /&gt;
nach Russland; 1770 Mathematiklehrer am&lt;br /&gt;
Martineum und am Katharineum in Braunschweig;&lt;br /&gt;
1773 Promotion in Helmstedt; 1790 Professor in&lt;br /&gt;
Helmstedt; 1802 Hofrat; 1803-1831 Professor&lt;br /&gt;
der Mathematik und Naturwissenschaften am&lt;br /&gt;
Collegium Carolinum Helmstedt; Lehrer von Karl&lt;br /&gt;
Wilhelm Illiger, Carl Friedrich Gauß und Johann&lt;br /&gt;
Centurius von Hoffmannsegg; auch Entomologe und&lt;br /&gt;
Mineraloge; Stifter des Sterbekassen-Instituts und&lt;br /&gt;
der braunschweigischen allgemeinen Witwenkasse;&lt;br /&gt;
Erfinder eines Strategiespieles; »Anfangsgründe&lt;br /&gt;
der allgemeinen Mathematik und der Arithmetik«&lt;br /&gt;
(1777); »Versuch eines auf das Schachspiel&lt;br /&gt;
gebauten taktischen Spiels« (2 Bde.; 1780-1782);&lt;br /&gt;
»Tabellarische Uebersicht der Ordnungen, Familien&lt;br /&gt;
und Gattungen der Säugthiere« (1819); sein Sohn&lt;br /&gt;
Friedrich wurde als preußischer Offizier in den&lt;br /&gt;
Befreiungskriegen 1813-1815 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Katsch, Gerhardt (Alexander Ferdinand) - Mediziner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:geb. 14.5.1887 Berlin gest. 7.3.1961 Greifswald begr. Berlin (Alter St.-Matthäus-Friedhof)&lt;br /&gt;
:Vater: Hermann K., Maler, Schriftsteller&lt;br /&gt;
Hugenottengymnasium Berlin; 1905 Biologiestudium&lt;br /&gt;
an der Sorbonne; 1906 Medizinstudium in Berlin;&lt;br /&gt;
1911 Staatsexamen und 1912 Promotion in Berlin;&lt;br /&gt;
1914 Bataillons-, dann Assistenzarzt in Altona,&lt;br /&gt;
Oberarzt in Marburg und Frankfurt (Main); 1928-&lt;br /&gt;
1957 Professor der Medizin und Direktor der&lt;br /&gt;
Medizinischen Klinik und Poliklinik in Greifswald;&lt;br /&gt;
1945 Dekan der Medizinischen Fakultät, 1954-&lt;br /&gt;
1957 Rektor der Universität; &#039;&#039;&#039;1930 Gründer und Leiter des Diabetikerheims für Kinder in Garz auf Rügen, der damals bedeutendsten Diabetesanstalt Europas&#039;&#039;&#039;; seit 1937 Ausbau&lt;br /&gt;
von Schloss Karlsburg bei Greifswald zu einem&lt;br /&gt;
Forschungs- und Behandlungsinstitut für Diabetiker&lt;br /&gt;
und Leiter der Einrichtung; 1942-1945 Feldarzt;&lt;br /&gt;
1945 an der kampflosen Übergabe Greifswalds&lt;br /&gt;
beteiligt; 1932 Mitglied (1955 Ehrenmitglied) der&lt;br /&gt;
Nordwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin;&lt;br /&gt;
1947 Vorsitzender der Wissenschaftlichen Gesellschaft&lt;br /&gt;
für Innere Medizin; 1953 Mitglied der Akademie der&lt;br /&gt;
Wissenschaften der DDR; 1953 Ehrenpräsident des&lt;br /&gt;
Deutschen Diabetikerbundes; 1953 Vorsitzender&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für Innere Medizin; 1955 Mitglied&lt;br /&gt;
der Deutschen Akademie der Naturforscher&lt;br /&gt;
Leopoldina; 1952 Ehrenbürger von Greifswald und&lt;br /&gt;
Nationalpreis der DDR; 1953 Ehrensenator und&lt;br /&gt;
1957 Dr. h. c. der Universität Greifswald; 1961&lt;br /&gt;
wurde das Institut für Diabetes in Karlsburg nach&lt;br /&gt;
ihm benannt; Büste in der Medizinischen Klinik&lt;br /&gt;
des Universitätsklinikums Greifswald; »Beitrag&lt;br /&gt;
zum Studium der Magenmotilität« (Diss., 1912);&lt;br /&gt;
»Wegweiser für Zuckerkranke« (1936; 4. Aufl.,&lt;br /&gt;
1951); »Aceton bis Zucker. Nachschlagebuch für&lt;br /&gt;
Zuckerkranke« (1954; 6. Aufl., 1970); »Medizin&lt;br /&gt;
und Universitas. Rede bei Übernahme des Rektorats&lt;br /&gt;
am 28. Januar 1955« (1955); »Festansprache des&lt;br /&gt;
Rektors bei der Jubiläumsfeier der Universität am&lt;br /&gt;
16. Oktober 1956« (1956); »Der therapeutische&lt;br /&gt;
Imperativ des Arztes« (1958); Herausgeber von »Das&lt;br /&gt;
500jährige Jubiläum der Universität Greifswald 1956«&lt;br /&gt;
(1959); » »Greifswalder Tagebuch 1946-47« (2007);&lt;br /&gt;
»Tagebuchaufzeichnungen 1914 und 1949« (2008);&lt;br /&gt;
Gerhardt-Katsch-Ehrung 1987. Vorträge auf der&lt;br /&gt;
gemeinsamen Festveranstaltung der Medizinischen&lt;br /&gt;
Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald&lt;br /&gt;
und des Wissenschaftlichen Rates des Zentralinstituts&lt;br /&gt;
für Diabetes &amp;gt;Gerhardt Katsch&amp;lt; Karlsburg am 15. Mai&lt;br /&gt;
1987« (1988); Grabstätte auf der Erbbegräbnisstätte&lt;br /&gt;
der Familie in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koelpin, Alexander Bernhard - Mediziner, Botaniker===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 31.8.1739 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 18.11.1801 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
:Vater: Jürgen Abraham K., Bauer, Krämer&lt;br /&gt;
1742 Umzug nach Greifswald; Ratsschule Greifswald;&lt;br /&gt;
1757 Theologiestudium in Greifswald, 1759 in&lt;br /&gt;
Göttingen; Medizinstudium in Berlin und Greifswald,&lt;br /&gt;
1764 Promotion und Habilitation in Greifswald;&lt;br /&gt;
1770 Adjunkt der Medizinischen Fakultät, Professor&lt;br /&gt;
der Botanik und Direktor des Botanischen Gartens&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1772 Professor am Akademischen&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stettin und Stadtphysikus;&lt;br /&gt;
Vorsitzender des Medizinal-Kollegiums; »De Structura&lt;br /&gt;
Mammarum Sexus Sequioris« (Diss., 1764);&lt;br /&gt;
»Florae gryphicae supplementum herbationibus&lt;br /&gt;
accommodatum« (1769); »Medicinisch-praktische&lt;br /&gt;
Bemerkungen über den Gebrauch der sibirischen&lt;br /&gt;
Schneerose in Gichtkrankheiten« (1779).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oom, Friedrich - Jurist, Bürgermeister, Parlamentarier===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 6.6.1793 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 9.11.1849 Barth&lt;br /&gt;
:Vater: Bürgermeister&lt;br /&gt;
Von Privatlehrern unterrichtet; 1810 Jurastudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; Prüfung zum Notar und Adjunkt beim&lt;br /&gt;
Tribunal in Greifswald; 1815-1849 gelehrtes Mitglied&lt;br /&gt;
des Rates in Barth; 1835-1849 Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Barth; Abgeordneter der Pommerschen Kommunalund&lt;br /&gt;
Provinziallandtage und der Vereinigten Landtage&lt;br /&gt;
in Berlin; nahm wiederholt an den Verhandlungen&lt;br /&gt;
über die allgemeinen Landesangelegenheiten teil;&lt;br /&gt;
legte Anfang 1849 seine städtischen Ämter nieder&lt;br /&gt;
und übernahm das Amt eines Einzelrichters für&lt;br /&gt;
Barth und umliegende Landschaft als Mitglied&lt;br /&gt;
des Königlichen Kreisgerichts in Stralsund; »Das&lt;br /&gt;
alte Barth in kirchlicher Rücksicht« in »Baltische&lt;br /&gt;
Studien« (1832); &#039;&#039;&#039;»Geschichte der Stadt Barth«&#039;&#039;&#039; im&lt;br /&gt;
»Barther Wochenblatt«; &#039;&#039;&#039;»Chronik der Stadt Barth«&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(1851, postum); weitere Studien zur pommerschen&lt;br /&gt;
Geschichte blieben ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pakulla, Maria - Pädagogin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:geb. 18.2.1925 in Böhmen gest. 11.10.2006 Dumsevitz&lt;br /&gt;
:Kam 1945 nach Rügen; Studium am Diesterweg-&lt;br /&gt;
Institut für Lehrerbildung in Putbus; Lehrerin an&lt;br /&gt;
verschiedenen Schulen auf Rügen und viele Jahre in&lt;br /&gt;
Rostock; nach frühzeitiger Invalidisierung ab 1979&lt;br /&gt;
wieder auf Rügen; setzte sich für die Erhaltung des&lt;br /&gt;
Erbes von Ernst Moritz Arndt ein; &#039;&#039;&#039;1992 Gründerin der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft; Mitglied des Rügenschen Kunstvereins und des Heimatverbandes Garz&#039;&#039;&#039;, Hauptpreis der Kulturstiftung; Schinkelpreis;&lt;br /&gt;
Aufsätze in Tageszeitungen, im »Rügener&lt;br /&gt;
Heimatkalender«, der »Pommerschen Zeitung« und&lt;br /&gt;
den »Heften der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft«&lt;br /&gt;
(1992-1997); Herausgeberin der Erinnerungen Arndts&lt;br /&gt;
an Schoritz und Dumsevitz (Rügen) »Sei auch du mir&lt;br /&gt;
gegrüßt o Schoritz« (2001); lebte in Dumsevitz und&lt;br /&gt;
starb im Krankenhaus in Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pistorius, (Henriette) Charlotte (Helene) (geb.: Pritzbuer) - Dichterin===&lt;br /&gt;
:geb. 5.11.1777 Reinkenhagen &#039;&#039;&#039;gest. 14.9.1850 Garz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Theodor Pritzbuer, Theologe&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1787 in Garz (Rügen), wo ihr Vater Pastor war&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
1797 Heirat mit Johann Philipp P. (1767-1823), einem&lt;br /&gt;
Sohn von Hermann Andreas P.; nahm nach dem Tod&lt;br /&gt;
ihres Schwiegervaters 1798 auch ihren Schwager&lt;br /&gt;
Christian P. in ihr Haus auf, wo er bis zu seinem Tod&lt;br /&gt;
1823 lebte; 1825/26 Haushaltshilfe des verwitweten&lt;br /&gt;
Karl Schildener in Greifswald; &#039;&#039;&#039;kehrte nach Garz&lt;br /&gt;
zurück und widmete sich wohltätigen Zwecken;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Freundschaft und Briefwechsel mit Ernst Moritz Arndt,&lt;br /&gt;
der ihr mehrere Gedichte widmete; Briefwechsel mit&lt;br /&gt;
Ehrenfried von Willich; Freundschaft mit Charlotte von&lt;br /&gt;
Kathen; lernte Schleiermacher bei dessen Besuchen&lt;br /&gt;
auf Rügen kennen; hinterließ Briefe, Tagebücher und&lt;br /&gt;
Gedichte; &#039;&#039;&#039;2000 Gedenktafel auf dem Friedhof in Garz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pistorius, Christian (Brandanus Hermann) - Gelehrter, Übersetzer===&lt;br /&gt;
:geb. 12.5.1763 Poseritz &#039;&#039;&#039;gest. 9.11.1823 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Hermann Andreas P., Theologe, Philosoph, Schriftsteller,&lt;br /&gt;
Übersetzer&lt;br /&gt;
Von seinem Vater und von Hauslehrern unterrichtet;&lt;br /&gt;
lebte bis zum Tod des Vaters 1798 in dessen&lt;br /&gt;
Haushalt, zog dann zu seinem Bruder Johann Philipp&lt;br /&gt;
(1767-1823), der Pastor in Garz war; Privatgelehrter;&lt;br /&gt;
schrieb Abhandlungen über theologische&lt;br /&gt;
Gegenstände; Übersetzungen aus dem Englischen&lt;br /&gt;
und Französischen: Charles de Brosses’ »Ueber&lt;br /&gt;
den Dienst der Fetischengötter oder Vergleichung&lt;br /&gt;
der alten Religion Egyptens mit der heutigen&lt;br /&gt;
Religion Nigritiens« (1785; Übers. aus dem Franz.),&lt;br /&gt;
James Belshams »Versuche über Gegenstände&lt;br /&gt;
der Philosophie, Theologie, Litteratur und Politik«&lt;br /&gt;
(1798; Übers. aus dem Engl.) und James Rileys&lt;br /&gt;
»Gefangenschaft und Reise in Afrika« (1817; Übers.&lt;br /&gt;
aus dem Engl.); Herausgeber von »Abendzeitvertreib&lt;br /&gt;
in unterhaltenden Schilderungen aus dem wirklichen&lt;br /&gt;
Leben und vermischten Aufsätzen als Ersatz der&lt;br /&gt;
Romanen-Lektüre« (1807).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Platen, Gottlieb Wilhelm Christian - Soldat===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 15.4.1765 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 20.2.1819 Königsberg (Ostpreußen; Kaliningrad/Russland)&lt;br /&gt;
:1784 in Sanssouci von Friedrich II. zum Kürassier-&lt;br /&gt;
Offizier im Regiment Garde du Corps ernannt;&lt;br /&gt;
1807 Major; seit 1810 beim Litauischen Dragoner-&lt;br /&gt;
Regiment; für seine kühnen Attacken in den&lt;br /&gt;
Befreiungskriegen bekannt; Eisernes Kreuz für die&lt;br /&gt;
Schlacht an der Katzbach als der »tolle Platen«;&lt;br /&gt;
Teilnehmer am Gefecht von Wartenberg und&lt;br /&gt;
an der Schlacht bei Leipzig; 1816 Abschied als&lt;br /&gt;
Generalmajor; lebte dann in Königsberg; Orden Pour&lt;br /&gt;
le Mérite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pritzbuer, Samuel Theodor Friedrich - Theologe===&lt;br /&gt;
:geb. 1731 Neubrandenburg &#039;&#039;&#039;gest. 14.8.1819 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Kaufmann&lt;br /&gt;
Stadtschule in Neubrandenburg und Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1751 Theologiestudium in Rostock&lt;br /&gt;
und Greifswald; Hauslehrer; 1757-1787 Pastor in&lt;br /&gt;
Reinkenhagen; &#039;&#039;&#039;1787-1819 Pfarrer in Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
enge Beziehung zu Ernst Moritz Arndt, der mehrfach&lt;br /&gt;
im Garzer Pfarrhaus zu Gast war; Briefwechsel seiner&lt;br /&gt;
Tochter Charlotte mit Arndt; 1806 Propst; 1817&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; 1819 Königlich&lt;br /&gt;
preußischer Superintendent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rosen, Karl von - Kunstwissenschaftler, Dichter===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 31.7.1827 Rosengarten (Garz/Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 3.3.1898 Stralsund&lt;br /&gt;
:Vater: Soldat, Kammerherr&lt;br /&gt;
Kunsthistoriker und -sammler in Stralsund;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;»Rügensche Lieder«&#039;&#039;&#039; (1863); &#039;&#039;&#039;»Der Fensterschmuck der Wallfahrtskirche zu Kentz in Neu-Vorpommern.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine Festschrift zur Jubelfeier 50jähriger Vereinigung&lt;br /&gt;
Neu-Vorpommerns und Rügens mit dem Preußischen&lt;br /&gt;
Staate« (1865); &#039;&#039;&#039;»Die St. Marienkirche in Barth. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ihre Erneuerung, ihre Alterthümer und ihre heiligen&lt;br /&gt;
Gefässe. Kunstgeschichtliche Studien« (1867);&lt;br /&gt;
»Dänemarks Einfluß auf die frühste christliche Architektur des Fürstenthums Rügen – der Insel und des Festlandes« (1872)&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;»Beiträge zur rügisch-pommerschen Kunstgeschichte«&#039;&#039;&#039; (1872);&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;»Vom baltischen Strande. Rügisch-pommersche Lebensbilder«&#039;&#039;&#039; (1876); &#039;&#039;&#039;»Das Altarwerk der Kirche von Ummanz«&#039;&#039;&#039; in »Baltische Studien« (1858); &#039;&#039;&#039;»Die metallne Grabplatte des Bürgermeisters Albert Hövener in der St. Nikolaikirche zu Stralsund«&#039;&#039;&#039; in&lt;br /&gt;
»Hansische Geschichtsblätter« (1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schack von Staffeldt, Adolph (Wilhelm) - Dichter===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 28.3.1777 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 26.12.1826 Schleswig&lt;br /&gt;
Militärische Ausbildung in Kopenhagen; Leutnant;&lt;br /&gt;
1791-1793 Jurastudium in Göttingen; 1795-1800&lt;br /&gt;
Reise durch Deutschland, Italien, Frankreich, Holland&lt;br /&gt;
und die Schweiz; 1801 Assessor im Ökonomie- und&lt;br /&gt;
Kommerz-Kollegium; später Kammerherr der Königin&lt;br /&gt;
Marie von Dänemark; 1810 Amtmann in Cismar&lt;br /&gt;
(Holstein); 1813 in Gottorf; 1814 Oberdirektor in&lt;br /&gt;
Schleswig; dänischer Dichter; »Samlede Digte«&lt;br /&gt;
(2 Bde.; 1843); »Digteren Adolf Vilhelm Schack&lt;br /&gt;
Staffeldt. Et biografisk Udkast« (1851; von Christian&lt;br /&gt;
Molbech).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schuchhardt, Carl - Archäologe===&lt;br /&gt;
:geb. 6.8.1859 Hannover gest. 7.12.1943 Arolsen (Westfalen)&lt;br /&gt;
:Vater: Ludolf S., Kupferstecher&lt;br /&gt;
Schulen in Hannover und Vegesack; Studium der&lt;br /&gt;
Neueren Sprachen, der Klassischen Philologie&lt;br /&gt;
und Archäologie in Leipzig, Heidelberg und&lt;br /&gt;
Göttingen; 1882 Promotion; 1884 Hauslehrer in&lt;br /&gt;
der Fürstenfamilie Bibesco in Rumänien; 1886/87&lt;br /&gt;
Reise durch Kleinasien und bei den Ausgrabungen&lt;br /&gt;
in Pergamon beteiligt; 1888 Direktor des Kestner-&lt;br /&gt;
Museums in Hannover; 1908-1925 Direktor&lt;br /&gt;
der Prähistorischen Abteilung des Museums für&lt;br /&gt;
Völkerkunde in Berlin und Generalinspektor für die&lt;br /&gt;
Ausgrabungen in Preußen; Mitglied der Königlichen&lt;br /&gt;
Akademie der Wissenschaften Berlin und der&lt;br /&gt;
Zentraldirektion des Archäologischen Instituts&lt;br /&gt;
des Deutschen Reiches; 1921 Ausgrabung der&lt;br /&gt;
Tempelburg Arkona (Rügen); 1922 Rethra-Grabung&lt;br /&gt;
auf dem Schlossberg am Breiten Luzin (bei Feldberg)&lt;br /&gt;
unter Beteiligung von Walter Karbe; &#039;&#039;&#039;1928 Grabung slawischer Heiligtümer auf der Burg Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
1907 Mitglied des Vereins für mecklenburgische&lt;br /&gt;
Geschichte und Altertumskunde; 1929 Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Mecklenburg-Strelitzer Vereins für Geschichte und&lt;br /&gt;
Heimatkunde; 1909 Begründer der »Prähistorischen&lt;br /&gt;
Zeitschrift«; »Schliemanns Ausgrabungen in Troja,&lt;br /&gt;
Tiryns, Mykenä …« (1890); »Arkona, Rethra, Vineta«&lt;br /&gt;
(1926); »Vorgeschichte in Deutschland« (1928);&lt;br /&gt;
»Der Entdecker von Pergamon. Carl Humann«&lt;br /&gt;
(1930); »Die Burg im Wandel der Weltgeschichte«&lt;br /&gt;
(1931); »Alteuropa, Kulturen-Rassen-Völker« (1935);&lt;br /&gt;
»Deutsche Vor- und Frühgeschichte in Bildern«&lt;br /&gt;
(1936); »Aus Leben und Arbeit« (1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sleker, Johann (auch: Slekerus, Schleker) - Theologe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 1583 Garz (Pommern)&#039;&#039;&#039; gest. 24.9.1629 Stralsund&lt;br /&gt;
1606 immatrikuliert in Rostock; 1607 Magister&lt;br /&gt;
und in die Philosophische Fakultät aufgenommen;&lt;br /&gt;
1608 rätlicher ordentlicher Professor der Physik&lt;br /&gt;
und Metaphysik; 1613/14 und 1616/17 Dekan der&lt;br /&gt;
Philosophischen Fakultät; 1617/18 Rektor; 1618&lt;br /&gt;
Archidiakon, 1621 Pastor an der Nikolaikirche&lt;br /&gt;
Stralsund; veröffentlichte einige katechetische&lt;br /&gt;
Schriften; Präses bei zahlreichen Promotionen;&lt;br /&gt;
»Invitat ad introductionem Johannis Laurenbergii&lt;br /&gt;
Poeseos Professoris, Rostock 1618«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wiedemann, Ernst - Pädagoge, Organist, Heimatforscher===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 22.12.1883 Garz (Rügen) gest. 6.8.1958 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Pädagoge, Kantor&lt;br /&gt;
1899-1901 Präparandenanstalt in Tribsees, 1901-&lt;br /&gt;
1904 Lehrerseminar Franzburg, Lehrer in Richtenberg&lt;br /&gt;
und Wolfshagen (bei Velgast), 1905/06 Einjährig-&lt;br /&gt;
Freiwilliger in Stralsund, Lehrer in Sundische&lt;br /&gt;
Wiese, Canit (bei Semlow) und 1908 Sehlen, 1909&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrer und Kantor in Garz; 1914-1918 Kriegsdienst (Lazarettinspektor); gründete einen Gemischten Chor und eine Volksbücherei, 1929 Gründer und Leiter des Heimatmuseums Garz, (1928 im Schulhaus, 1937 Ernst-Moritz-Arndt-Museum in einem Neubau), 1935-1938 Kreisnaturschutzbeauftragter Kreis Rügen, »Kirchengeschichte der Insel Rügen« (1933), »25 Jahre Ernst-Moritz-Arndt-Museum zu Garz 1929-1954. Das Heimatmuseum der Insel Rügen« (1954), mit Wolfgang Rudolph »Unser Rügen« (1956); »Die Leibeigenschaft« in »Uns’ Muttland« (1958).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeeck, (Louis) Eduard (Christian) - Kaufmann===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 9.2.1860 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 19.4.1921 Greifswald&lt;br /&gt;
:Vater: Handwerker&lt;br /&gt;
:Bruder: Gustav Z., Kaufmann&lt;br /&gt;
Eröffnete mit 24 Jahren ein Wäsche- und&lt;br /&gt;
Kurzwarengeschäft in Stralsund, das er bald mit&lt;br /&gt;
einer Herren-, Damen- und Kinderkonfektion zum&lt;br /&gt;
Modehaus erweiterte; Warenhäuser Zeeck gab&lt;br /&gt;
es auch in Rostock, Kolberg, Stolp, Wolgast und&lt;br /&gt;
Dessau; nach seinem Tod übernahm Richard Seitz als&lt;br /&gt;
Gesellschafter das Geschäft; das Modehaus Zeeck in&lt;br /&gt;
Stralsund wurde 1944 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeeck, Gustav - Kaufmann===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;geb. 6.6.1868 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039; gest. 31.12.1921 Rostock&lt;br /&gt;
:Vater: Handwerker&lt;br /&gt;
:Bruder: (Louis) Eduard (Christian) Z., Kaufmann&lt;br /&gt;
Gründete 1896 in Rostock ein&lt;br /&gt;
Manufakturwarengeschäft mit sieben Angestellten,&lt;br /&gt;
das er weiter ausbaute (1930 750 Angestellte);&lt;br /&gt;
gründete eine Betriebskrankenkasse, eine&lt;br /&gt;
Unterstützungskasse für junge Angestellte und zahlte&lt;br /&gt;
eine Betriebsrente; gründete 1914 ein Kaufhaus in&lt;br /&gt;
Kolberg mit Filiale in Naugard, 1920 ein Kaufhaus&lt;br /&gt;
in Stolp (Pommern) mit Filiale in Rügenwalde, 1925&lt;br /&gt;
eine Filiale in Warnemünde, 1926 ein Teppichhaus&lt;br /&gt;
in Rostock und 1927 das Kaufhaus Gustav Zeeck&lt;br /&gt;
in Schneidemühl; seine Cousins gründeten ein&lt;br /&gt;
Textilgeschäft in Prenzlau; sein Sohn Erich übernahm&lt;br /&gt;
1930 die Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zimmer, Gustav Otto - Jurist===&lt;br /&gt;
:geb. 6.2.1870 Schwedt (Oder) &#039;&#039;&#039;gest. 12.4.1927 Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Vater: Kaufmann&lt;br /&gt;
Gymnasium; Jurastudium in Marburg und Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau); 1890 Mitglied der Burschenschaft&lt;br /&gt;
Alemannia Marburg, 1891 der Franconia Freiburg;&lt;br /&gt;
bestand 1895 die erste juristische Prüfung in Berlin&lt;br /&gt;
nicht; Einjährig-Freiwilliger in Frankfurt (Main);&lt;br /&gt;
1897-1903 Angestellter im Buchhandel und in&lt;br /&gt;
Zeitungsredaktionen in Leipzig, Wiesbaden, Hannover,&lt;br /&gt;
Dresden und Heidelberg; 1903 Jurastudium in Berlin,&lt;br /&gt;
1904-1907 in Greifswald; 1909 Referendarprüfung&lt;br /&gt;
in Stettin; 1909 Dienstantritt beim Amtsgericht&lt;br /&gt;
Greifswald; 1911 auf eigenen Wunsch Entlassung aus&lt;br /&gt;
dem Staatsdienst, um sich der Kommunalpolitik zu&lt;br /&gt;
widmen; 1911-1914 Tätigkeit in städtischen Büros in&lt;br /&gt;
Greifswald, Jarmen, Stralsund und Pölitz; &#039;&#039;&#039;1912-1924 Bürgermeister in Garz (Rügen)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Garz/ Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Garz/ Rügen und Umgebung==&lt;br /&gt;
===Prinzessin Swanvithe.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadt Garz auf Rügen befindet sich ein See, neben welchem früher ein Schloß der heidnischen Könige gestanden hat. Als dieses Schloß vor vielen Jahren von den Christen genommen und zerstört ist, hat darin ein alter Heidenkönig gelebt, der ist sehr reich gewesen, und so geizig, daß er immer bei seinen Schätzen von Gold und Edelsteinen gelegen hat, die er in einem großen Saale tief unter dem Schlosse aufgehäuft hatte. Darin wühlte er Tag und Nacht umher, und als das Schloß von den Christen zerstört wurde, da lag er auch darin verschüttet, so daß er eines elenden Hungertodes sterben mußte. Darauf, weil seine Seele von dem irdischen Gute nicht scheiden konnte, wurde er in einen schwarzen Hund verwandelt, der nun immerwährend die Goldhaufen bewachen muß. Zuweilen sieht man ihn auch in seiner menschlichen Gestalt, mit Helm und Panzer angethan, auf einem Schimmel über die Stadt und über den See reiten; manchmal hat er dabei anstatt des Helmes eine goldene Krone auf. Andere haben ihn auch wohl in der Nacht im Garzer Holze an dem Wege nach Poseritz gesehen, wie er mit einer schwarzen Pudelmütze auf dem Kopfe und einem weißen Stocke in der Hand herumwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie nun dieser alte Heidenköig erlöset werden kann, das mag folgende Geschichte erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahre nachher begab es sich, daß in Bergen ein König von Rügen wohnte, der eine schöne Tochter hatte, Swanvithe geheißen. Zu der kamen viele fremde Prinzen, um sie zu freien. Sie wollte aber keinen von ihnen, als den Prinzen Peter von Dänemark, der ein feiner und stattlicher Mann war, und ihr ausnehmend wohl gefiel. Der wurde also ihr verlobter Bräutigam, und es sollte bald die Hochzeit seyn. Hierüber ärgerte sich sehr ein polnischer Prinz, der auch zu ihren Freiern gehörte, und weil er von tückischem, boshaftem Gemüthe war, so streute er glaubhaft unter die Leute aus, die Prinzessin führe ein unzüchtiges Leben und habe manche Nacht bei ihm zugebracht. Das wußte er so glaublich zu machen, daß Alle ihm traueten, und es reisete nun ein Freier nach dem andern fort, und auch der Prinz von Dänemark wollte nichts mehr von der Verlobung wissen. Die Geschichte kam zuletzt an den König, und er glaubte sie wie die Andern, und gerieth darüber so in Zorn, daß er die Prinzessin schlug und ihr Haar zerriß, und sie in einen finstern Thurm einsperren ließ, damit er sie nimmer wieder vor Augen bekäme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Thurme saß die Prinzessin wohl über drei Jahre, und sie grämte und mühete sich vergebens, wie sie ihrem Vater ihre Unschuld beweisen solle. Da fiel ihr zuletzt die Geschichte mit dem alten Heidenkönige ein, und wie derselbe erlöset werden könne. Dies soll nämlich geschehen können, wenn eine reine Jungfrau den Muth hat, in der Johannisnacht zwischen zwölf und ein Uhr nackt und einsam den Schloßwall an dem Garzer See zu ersteigen, und darauf rückwärts so lange hin und her zu gehen, bis sie gerade auf die Stelle trifft, unter der bei der Zerstörung des Schlosses die Thür und die Treppe zu der Schatzkammer des alten Königs verschüttet sind. Sie wird dann hinuntergleiten, aber ohne Schaden zu besorgen, und nun kann sie so viel Gold und Edelsteine nehmen, als sie tragen kann, und damit bei Sonnenaufgang wieder zurückgehen. Was sie nicht selbst tragen kann, wird ihr der alte König nachtragen, also daß sie zeitlebens Geld und Gut genug haben wird. Sie darf sich aber die ganze Zeit über kein einziges Mal umsehen, und sie darf kein einziges Wort sprechen, sonst gelingt es ihr nicht, und sie kommt elendiglich um. Eben so ergeht es ihr, wenn sie keine keusche Jungfrau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses fiel der Prinzessin Swanvithe in ihrem einsamen Gefängnisse ein, und sie gedachte, das Wagestück zu unternehmen, um so ihrem Vater und der ganzen Welt zu beweisen, daß sie rein und unschuldig sey, und daß der schlechte Pole sie belogen habe. Sie ließ daher ihr Vorhaben dem Könige anzeigen, und bat ihn um Erlaubniß, dasselbe auszuführen. Das wurde ihr gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nun einige Zeit nachher die Johannisnacht kam, da ging die Prinzessin allein von Bergen nach Garz; und wie es vom Garzer Kirchthurm Mitternacht schlug, so that sie ihre Kleider von sich, und betrat den Schloßwall, auf dem sie nun rückwärts auf und ab schritt, mit einer Johannisruthe, die sie mitgenommen hatte, die Erde berührend. Nicht lange war sie so geschritten, da that sich die Erde auf, und sie glitt sanft und langsam tief hinunter, bis in einen großen Saal, in dem über tausend Lichter brannten, so daß es darin heller war, als am klarsten Mittage. Die Wände des Saals waren von Marmor und Diamantenspiegeln, und der ganze Saal voll großer Haufen von Silber, Gold und Edelsteinen. Hinten in einer Ecke saß der König, der alle diese Schätze bewachte; es war ein kleines, graues Männchen, das ihr zuwinkte, um ihr Muth einzusprechen. Sie aber fürchtete sich nicht, und begrüßte den König nur leise mit der Hand. Da erschienen auf einmal eine große Menge herrlich gekleideter Diener und Dienerinnen. Die füllten alle ihre Hände und Kleider mit Gold und Edelsteinen, und also that auch die Prinzessin. Und wie sie genug hatte, da trat sie ihren Rückweg an, und alle die Diener und Dienerinnen folgten ihr. Wie sie so nun schon viele Stufen heraufgestiegen war, so ward ihr auf einmal bange, ob jene mit den Schätzen ihr auch wohl folgen würden und sie wandte sich um, nach ihnen zu sehen. Aber das war ihr großes Unglück: denn auf einmal verwandelte sich der alte König in einen großen schwarzen Hund, der mit feurigem Rachen und glühenden Augen auf sie zusprang, und wie sie nun weiter vor Angst und Entsetzen laut ausrief: O Herr je! da schlug auf einmal die Thür über ihr mit lautem Knalle zu, und die Treppe versank, und sie fiel in den großen Saal hinein, in dem die Lichter plötzlich verlöschten. Darin sitzt sie nun schon viele hundert Jahre lang, und muß dem alten Heidenkönige helfen, seine Schätze zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann nur erlöset werden, wenn ein reiner Junggesell es wagt, in der Johannisnacht auf dieselbe Weise, wie sie es that, auf den Garzer Schloßwall zu gehen, und in die Schatzkammer hinabzufallen. Er muß sich dann dreimal vor ihr neigen, und ihr einen Kuß geben, und sie still an der Hand herausführen. Sprechen darf er dabei kein Wort. Wer sie so herausbringt, der wird ihr Gemahl werden, und so viel Schätze erwerben, daß er sich ein ganzes Königreich kaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen schon Viele dieses Wagestück versucht haben; aber es ist noch Keiner zurückgekommen. Man sagt, der alte schwarze Hund sey so schrecklich, daß Alle, die ihn sehen, vor Entsetzen laut schreien müssen, und dann ist Alles vorbei. Zuletzt soll noch vor dreißig oder vierzig Jahren ein Schuhmachergesell hier verschwunden seyn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E.M. Arndt, Märchen und Jugenderinnerungen, I. S. 10-29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Garzer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Garz_(R%C3%BCgen)&amp;diff=154716</id>
		<title>Garz (Rügen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Garz_(R%C3%BCgen)&amp;diff=154716"/>
		<updated>2026-08-13T14:17:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Garz/Rügen&lt;br /&gt;
 | plz = 18574&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = [https://de.wikipedia.org/wiki/Garz/R%C3%BCgen 2194 (2018)]&lt;br /&gt;
 | lat= 54.3006&lt;br /&gt;
 | lon = 13.3577&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}Garz liegt im Süden der [[Insel Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/search?query=garz%20R%C3%BCgen#map=12/54.3006/13.3577 Breite: 54.3006  Länge: 13.3577]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.259639739990234%2C54.287975927585606%2C13.44331741333008%2C54.352954886201545&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.32047823579761%2C13.351478576660156&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.3205&amp;amp;amp;mlon=13.3515#map=13/54.3205/13.3515&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Garz anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Garz==&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz-Rügen Wappen Wikipedia.PNG.PNG|rechts|200px|thumb|Wappen von Garz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1994 von dem Sagarder Gerhard Koggelmann neu gezeichnet und ist unter der Nr. 34 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Eine Burg mit drei Türmen und offenem Thor, auf dem mittleren Thurm eine Kirchenfahne mit einem Greif. &lt;br /&gt;
:- Im Secetsiegel die Fahne allein&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Beschreibung von Garz in &amp;quot;Die Städte der Provinz Pommern&amp;quot; von Dr. Gustav Kratz und Dr. Robert Klempin &#039;&#039;&#039;im Jahre 1865&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkung - Muß die Frühgeschichte von Garz umgeschrieben werden?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wir bemühen uns in diesem Portal alte Quellen zusammen zu tragen, zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
:Aktuell hinterfragen und diskutieren die Historiker gerade ob das bei Saxo Grammaticus und in der Knytlinga-Saga genannte Charentza der heutigen Stadt Garz entspricht. &lt;br /&gt;
:Sie stellen das aktuell fundiert in Zweifel.&lt;br /&gt;
:Wir hoffen, daß die weiteren Forschungen zur Frühgeschichte zu einem abschließenden Ergebnis kommen um zu sehen ob die Frühgeschichte von Garz umgeschrieben werden muß.&lt;br /&gt;
:Wir lassen an dieser Stelle die Richtigkeit dieser These zunächst dahingestellt und publizieren, bzw. zitieren die alten Quellen im Wortlaut ihrer jeweiligen Erscheinungszeit ohne sie zu verändern, machen aber auf die aktuellen Forschungen dazu aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus &amp;quot;Die Städte der Provinz Pommern - Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden&amp;quot; 1865 S.156-156===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;24. Garz auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Karentia, Charentz, Chartze, in der Knytlinga-Saga: Karenz, Gard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Ersterwähnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den bedeutenden Rügischen Burgwall Karentia (insignis vicus pacis tempore desertus, urbs), welcher die drei Götzenbilder Rujewid, Porevith und Porenut umschloß, eroberte König Waldemar von Dänemark in Jahre 1168 und zerstörte Götzenbilder. (Saxo Grammaticus, Histor. Dan. ed. Velschow. I. 840. sequ.)&lt;br /&gt;
:Späterhin war Charenz eine Burg der Rügischen Fürsten, die hier mehrere Urkunden ausstellen (Das castrum Garchen, 1207 Cod. Nr. 85), Gartsin (circ. 1241 Cod. Nr.83, castrum Ghart, gehört nicht hierher, sondern ist bei Greifswald zu suchen)&lt;br /&gt;
:Witzlaw I. erwähnt 1232 seine Capelle in Carenz (Cod. Nr. 196), 137 kommt ein Priester Alexander zu Charenz vor (Cod. Nr. 250).&lt;br /&gt;
:In dem Rügischen Hebungsregister von 1314 werden die Burg (castrum Gartz) (Slavicum Gartz) und ein Deutsches Dorf Garz (Teutonicum Gartz) unterschieden (Fabricius, Urkunden zur Geschichte des Fürstentums Rügen IV. 2. Nr.672, S.40/41)&lt;br /&gt;
:Slavicum Gartz ist das heutige Wendorf und kommt als Wentdorp zuerst in dem Roskilder Zehntregister aus der Zeit von 1316-1320 vor, Teutunicum Gartz, die Villa Ghartze mit 20 Hakenufen in dem genannten Zentregister (Dähnert, Pommersche Bibliothek IV.S.54/55), ist die spätere Stadt, die noch egenwärtig nach Wendorf eingepfarrt ist. Das Deutsche Dorf Garz wurde nämlich schon vor 1319 in eine Stadt, indem die neue, schon 1313 im Krchspiel Swantegur bestehende Stadt Ruyendal &lt;br /&gt;
:(Civitas Ruyendal 1313, Fabricius I.c.IV.2. Nr.661a, Gadebusch , Pommersche Sammlungen S.144, nova civitas im Hebungsregister von 1314, Fabricius I. c. IV. 2. Nr. 672. S. 39). Die Stadt führte im Siegel einen Greifen und darüber den Rügischen Helm (abgebildet bei Gadebusch I.c.), v. Schwartz, Geschichte der Pommersch-Rügischen Städte S. 593.&lt;br /&gt;
:Schon 1313 scheint eine Verlegung der Stadt Ruyendal beabsichtigt gewesen zu sein, wie die Ausdrücke der betreffenden Urkunde, Fabricius I. c. IV. 2. Nr. 661a: &amp;quot;sicivitas nostra dicta Ruyendal in opidum vel villam conversa fuerit, vel in alium locum translata fuerit) vermuthen lassen. Von Bock &amp;quot;Rügensch-Pommersche Geschichten II. G. 119, ist der ergang nicht ganz richtig aufgefaßt. &lt;br /&gt;
:Im Jahr 1319 wurden zum ersten mal die Bürger und Rathmannen der Stadt neuen Stadt Garz (concives et consules novae civitatis Gartz) genannt, und zwar bitten sie den Fürsten, er möge gestatten, daß sie die Pächte der 8 Hufen, mit denen die Stadt bewidmet worden (quibus civitas eorum est primus instaurate), ihrer großen Armuth wegen verpfänden dürfen(v.Schwar).&lt;br /&gt;
:Nach einer Aufzeichnung des alten Stadtbuchs von 1353 galt in Garz SCHWERINSCHES RECHT (Kosegarten, Pommersche und Rügische Geschichtsdenkmäler S.277).&lt;br /&gt;
:1377 bestätigte Herzog Wartislaw VI. die Privilegien der Stadt und versprach, sie nicht zu verpfänden, auch den Stadtvogt aus der Bürgerschaft zu bestellen (v.Schwartz I.c. S. 613,  Dähnert, Sammlung Pommerscher Landesurkunden. II. 464).).&lt;br /&gt;
:Das letztere Privilegium wurde ihr auch noch 15334 von Herzogen Georg i. und Barnim X. confirmirt (Dähnert, I.c. II. I.c. II. 465).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohnerzahl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1782  738 Einw. (kein Jude)&lt;br /&gt;
:1794  894 Einw.&lt;br /&gt;
:1801 1063 Einw.&lt;br /&gt;
:1816 1156 Einw. (9 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1831 1350 Einw. (keine Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1843 1645 Einw. (2 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1852 2157 Einw. (4 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1861 2123 Einw. (3 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau- und Kunstdenkmäler===&lt;br /&gt;
:Die Kirche im Gothischen Styl des 15. Jahrhunderts unbedeutend, Taufstein aus dem 13. Jahrhundert vor der Kirchenthür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgermeister===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johann Wendt 1707&lt;br /&gt;
:Christian Georg Jordan 1744&lt;br /&gt;
:Johann Hermann Wieland 1754-1765&lt;br /&gt;
:Johann Bernhard von Ackern 1778-1795&lt;br /&gt;
:Gustav Heinrich Dom 1793-1828&lt;br /&gt;
:(C.A. Langemak provisorisch 1828-1830)&lt;br /&gt;
:(C.G. Meukow provisorisch 1832-1840)&lt;br /&gt;
:H. Wagner 1844-1846&lt;br /&gt;
:(Schulz interimistisch 1856/1857)&lt;br /&gt;
:Westphal 1859-1861&lt;br /&gt;
:Carl Ernst Rudolf Sydow 1862-1864&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Garz im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik/en von Garz/Rügen ==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Chronik von Garz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverband Garz e.V.: &#039;&#039;Die alte Stadt Garz auf Rügen. Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren. 1319-1994&#039;&#039;, Heimatverband Garz, Garz 1994. [[https://lhwis.gbv.de/DB=2/SET=2/TTL=1/SHW?FRST=4 Link zur Landesbibliothek MV]]&lt;br /&gt;
* Heimatverband Garz e.V.: &#039;&#039;700 Jahre Stadt Garz, Rügen 1319-2019&#039;&#039;, Edition Pommern, Elmenhorst/Vorpommern 2019. [[https://lhwis.gbv.de/DB=2/SET=3/TTL=1/SHW?FRST=1 Link zur Landesbibliothek MV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung von Garz]]&lt;br /&gt;
* [[Digitalisierte Quellen zur frühen Geschichte Rügens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Garz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/GARARZJO64QH Garz/Rügen in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Garz/R%C3%BCgen Garz/Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://lhwis.gbv.de/DB=2/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Garz+R%C3%BCgen Garz/Rügen in der Landesbibliothek MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Bisher pflegt noch niemand die Chronik von Garz im Portal. Über Interessenten an der chronistischen Arbeit über Garz freuen wird uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: [mailto:windfluechterMV@gmail.com windfluechterMV@gmail.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Garz_(R%C3%BCgen)&amp;diff=154715</id>
		<title>Garz (Rügen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Garz_(R%C3%BCgen)&amp;diff=154715"/>
		<updated>2026-08-13T14:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Garz/Rügen&lt;br /&gt;
 | plz = 18574&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = [https://de.wikipedia.org/wiki/Garz/R%C3%BCgen 2194 (2018)]&lt;br /&gt;
 | lat= 54.3006&lt;br /&gt;
 | lon = 13.3577&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}Garz liegt im Süden der [[Insel Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/search?query=garz%20R%C3%BCgen#map=12/54.3006/13.3577 Breite: 54.3006  Länge: 13.3577]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.259639739990234%2C54.287975927585606%2C13.44331741333008%2C54.352954886201545&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.32047823579761%2C13.351478576660156&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.3205&amp;amp;amp;mlon=13.3515#map=13/54.3205/13.3515&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Garz anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Garz==&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz-Rügen Wappen Wikipedia.PNG.PNG|rechts|200px|thumb|Wappen von Garz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1994 von dem Sagarder Gerhard Koggelmann neu gezeichnet und ist unter der Nr. 34 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Eine Burg mit drei Türmen und offenem Thor, auf dem mittleren Thurm eine Kirchenfahne mit einem Greif. &lt;br /&gt;
:- Im Secetsiegel die Fahne allein&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Beschreibung von Garz in &amp;quot;Die Städte der Provinz Pommern&amp;quot; von Dr. Gustav Kratz und Dr. Robert Klempin &#039;&#039;&#039;im Jahre 1865&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Anmerkung&#039;&#039;&#039;: Muß die Frühgeschichte von Garz umgeschrieben werden?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wir bemühen uns in diesem Portal alte Quellen zusammen zu tragen, zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
:Aktuell hinterfragen und diskutieren die Historiker gerade ob das bei Saxo Grammaticus und in der Knytlinga-Saga genannte Charentza der heutigen Stadt Garz entspricht. &lt;br /&gt;
:Sie stellen das aktuell fundiert in Zweifel.&lt;br /&gt;
:Wir hoffen, daß die weiteren Forschungen zur Frühgeschichte zu einem abschließenden Ergebnis kommen um zu sehen ob die Frühgeschichte von Garz umgeschrieben werden muß.&lt;br /&gt;
:Wir lassen an dieser Stelle die Richtigkeit dieser These zunächst dahingestellt und publizieren, bzw. zitieren die alten Quellen im Wortlaut ihrer jeweiligen Erscheinungszeit ohne sie zu verändern, machen aber auf die aktuellen Forschungen dazu aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auszug aus &amp;quot;Die Städte der Provinz Pommern - Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden&amp;quot; 1865 S.156-156==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;24. Garz auf Rügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Karentia, Charentz, Chartze, in der Knytlinga-Saga: Karenz, Gard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Ersterwähnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den bedeutenden Rügischen Burgwall Karentia (insignis vicus pacis tempore desertus, urbs), welcher die drei Götzenbilder Rujewid, Porevith und Porenut umschloß, eroberte König Waldemar von Dänemark in Jahre 1168 und zerstörte Götzenbilder. (Saxo Grammaticus, Histor. Dan. ed. Velschow. I. 840. sequ.)&lt;br /&gt;
:Späterhin war Charenz eine Burg der Rügischen Fürsten, die hier mehrere Urkunden ausstellen (Das castrum Garchen, 1207 Cod. Nr. 85), Gartsin (circ. 1241 Cod. Nr.83, castrum Ghart, gehört nicht hierher, sondern ist bei Greifswald zu suchen)&lt;br /&gt;
:Witzlaw I. erwähnt 1232 seine Capelle in Carenz (Cod. Nr. 196), 137 kommt ein Priester Alexander zu Charenz vor (Cod. Nr. 250).&lt;br /&gt;
:In dem Rügischen Hebungsregister von 1314 werden die Burg (castrum Gartz) (Slavicum Gartz) und ein Deutsches Dorf Garz (Teutonicum Gartz) unterschieden (Fabricius, Urkunden zur Geschichte des Fürstentums Rügen IV. 2. Nr.672, S.40/41)&lt;br /&gt;
:Slavicum Gartz ist das heutige Wendorf und kommt als Wentdorp zuerst in dem Roskilder Zehntregister aus der Zeit von 1316-1320 vor, Teutunicum Gartz, die Villa Ghartze mit 20 Hakenufen in dem genannten Zentregister (Dähnert, Pommersche Bibliothek IV.S.54/55), ist die spätere Stadt, die noch egenwärtig nach Wendorf eingepfarrt ist. Das Deutsche Dorf Garz wurde nämlich schon vor 1319 in eine Stadt, indem die neue, schon 1313 im Krchspiel Swantegur bestehende Stadt Ruyendal &lt;br /&gt;
:(Civitas Ruyendal 1313, Fabricius I.c.IV.2. Nr.661a, Gadebusch , Pommersche Sammlungen S.144, nova civitas im Hebungsregister von 1314, Fabricius I. c. IV. 2. Nr. 672. S. 39). Die Stadt führte im Siegel einen Greifen und darüber den Rügischen Helm (abgebildet bei Gadebusch I.c.), v. Schwartz, Geschichte der Pommersch-Rügischen Städte S. 593.&lt;br /&gt;
:Schon 1313 scheint eine Verlegung der Stadt Ruyendal beabsichtigt gewesen zu sein, wie die Ausdrücke der betreffenden Urkunde, Fabricius I. c. IV. 2. Nr. 661a: &amp;quot;sicivitas nostra dicta Ruyendal in opidum vel villam conversa fuerit, vel in alium locum translata fuerit) vermuthen lassen. Von Bock &amp;quot;Rügensch-Pommersche Geschichten II. G. 119, ist der ergang nicht ganz richtig aufgefaßt. &lt;br /&gt;
:Im Jahr 1319 wurden zum ersten mal die Bürger und Rathmannen der Stadt neuen Stadt Garz (concives et consules novae civitatis Gartz) genannt, und zwar bitten sie den Fürsten, er möge gestatten, daß sie die Pächte der 8 Hufen, mit denen die Stadt bewidmet worden (quibus civitas eorum est primus instaurate), ihrer großen Armuth wegen verpfänden dürfen(v.Schwar).&lt;br /&gt;
:Nach einer Aufzeichnung des alten Stadtbuchs von 1353 galt in Garz SCHWERINSCHES RECHT (Kosegarten, Pommersche und Rügische Geschichtsdenkmäler S.277).&lt;br /&gt;
:1377 bestätigte Herzog Wartislaw VI. die Privilegien der Stadt und versprach, sie nicht zu verpfänden, auch den Stadtvogt aus der Bürgerschaft zu bestellen (v.Schwartz I.c. S. 613,  Dähnert, Sammlung Pommerscher Landesurkunden. II. 464).).&lt;br /&gt;
:Das letztere Privilegium wurde ihr auch noch 15334 von Herzogen Georg i. und Barnim X. confirmirt (Dähnert, I.c. II. I.c. II. 465).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einwohnerzahl==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1782  738 Einw. (kein Jude)&lt;br /&gt;
:1794  894 Einw.&lt;br /&gt;
:1801 1063 Einw.&lt;br /&gt;
:1816 1156 Einw. (9 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1831 1350 Einw. (keine Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1843 1645 Einw. (2 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1852 2157 Einw. (4 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
:1861 2123 Einw. (3 Katholiken, kein Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bau- und Kunstdenkmäler==&lt;br /&gt;
:Die Kirche im Gothischen Styl des 15. Jahrhunderts unbedeutend, Taufstein aus dem 13. Jahrhundert vor der Kirchenthür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johann Wendt 1707&lt;br /&gt;
:Christian Georg Jordan 1744&lt;br /&gt;
:Johann Hermann Wieland 1754-1765&lt;br /&gt;
:Johann Bernhard von Ackern 1778-1795&lt;br /&gt;
:Gustav Heinrich Dom 1793-1828&lt;br /&gt;
:(C.A. Langemak provisorisch 1828-1830)&lt;br /&gt;
:(C.G. Meukow provisorisch 1832-1840)&lt;br /&gt;
:H. Wagner 1844-1846&lt;br /&gt;
:(Schulz interimistisch 1856/1857)&lt;br /&gt;
:Westphal 1859-1861&lt;br /&gt;
:Carl Ernst Rudolf Sydow 1862-1864&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Garz im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ortschronik/en von Garz/Rügen =&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Chronik von Garz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverband Garz e.V.: &#039;&#039;Die alte Stadt Garz auf Rügen. Festschrift zur Ersterwähnung der Stadt vor 675 Jahren. 1319-1994&#039;&#039;, Heimatverband Garz, Garz 1994. [[https://lhwis.gbv.de/DB=2/SET=2/TTL=1/SHW?FRST=4 Link zur Landesbibliothek MV]]&lt;br /&gt;
* Heimatverband Garz e.V.: &#039;&#039;700 Jahre Stadt Garz, Rügen 1319-2019&#039;&#039;, Edition Pommern, Elmenhorst/Vorpommern 2019. [[https://lhwis.gbv.de/DB=2/SET=3/TTL=1/SHW?FRST=1 Link zur Landesbibliothek MV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung von Garz]]&lt;br /&gt;
* [[Digitalisierte Quellen zur frühen Geschichte Rügens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zu Garz =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/GARARZJO64QH Garz/Rügen in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Garz/R%C3%BCgen Garz/Rügen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://lhwis.gbv.de/DB=2/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Garz+R%C3%BCgen Garz/Rügen in der Landesbibliothek MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kontakte =&lt;br /&gt;
Bisher pflegt noch niemand die Chronik von Garz im Portal. Über Interessenten an der chronistischen Arbeit über Garz freuen wird uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: [mailto:schroeder@heimatverband-mv.de schroeder@heimatverband-mv.de] oder [mailto:windfluechterMV@gmail.com windfluechterMV@gmail.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Stadtchronik_von_Bergen_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154714</id>
		<title>Fortlaufende Stadtchronik von Bergen auf Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Stadtchronik_von_Bergen_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154714"/>
		<updated>2026-08-13T14:04:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Bergen auf Rügen &lt;br /&gt;
 | zeit = ab 12. Jahrhundert; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ...&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Bergen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergen 1615 Stralsunder Bilderhandschrift.JPG|250px|rechts|thumb|Bergen auf Rügen in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Entwicklung Bergens ist eng mit dem Rugard und mit der dorrtigen slawischen Burganlage verbunden, die zu den bdeutendsten Rügens zählte. Sie lag im Zentrum des Inselterritoriums, und von hier aus dürfte das Gebiet seinerzeit auch verwaltet worden sein. In unmittelbarer Nähe, fast im Schatten der Burg, entstand an frühgeschichtlichen Straßen eine dörfliche Siedlung, für die die Namen Gatmund, Gora (=Berg) und später &amp;quot;Bergh in Ruga&amp;quot;überliefert sind. Die Ansiedlung hatte wohl von Anfang an überörtliche Funktionen. Die Existenz eines Marktes, der fürstlichen Gerichtsstätte und eines Kruges lassen jedenfalls darauf schließen. Schon im 12. Jahrhundert wurde hier mit dem Bau der Marienkirche begonnen. Sie wird zuerst 1193 urkundlich genannt. In diesem Jahr begründete Fürst Jaromar I. auch das Zisterzienser-Nonnenkloster. Es wurde nach der Reformation (1539) in ein Stift für adlige Frauen umgewandelt. An Stelle des Gebäudes der Klsterpröpste ließ Herzog Philipp Julius von Pommern-Wolgast von 1605 bis 1611 sein Jadschloss erbauen. Zwei Jahre später (1613) erhilt der Flecken Bergendas Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 9.Jh&lt;br /&gt;
:befindet sich eine slawische Burg auf dem Rugard (&amp;quot;Rügenburg&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bergen im  Mittelalter (um 1100 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1168, vor&lt;br /&gt;
:Slawische Siedlung Gadmund, deren Markt im Bereich des heutigen Marktes liegt.&lt;br /&gt;
;1168&lt;br /&gt;
:Eroberung Rügens durch die Dänen&lt;br /&gt;
;1180&lt;br /&gt;
:Bau der Marienkirche&lt;br /&gt;
;1193&lt;br /&gt;
:Gründung des Zisterzienser-Nonnenklosters&lt;br /&gt;
;1232&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Kruges (&amp;quot;taberna in Gora&amp;quot;)&lt;br /&gt;
;1250&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung der Markt- und Gerichtsstätte (&amp;quot;forum principale&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Entwicklung einer Ackerbürger- und Handwerkersiedlung umd die Markt- und Gerichtsstätte und der Zugangsstraßen&lt;br /&gt;
;1314&lt;br /&gt;
:Bergen wird erstmals urkundlich erwähnt als &amp;quot;villa montis&amp;quot; (&amp;quot;Bergdorf&amp;quot;) zusammen mit der Fischersiedlung Gadmund&lt;br /&gt;
;1355&lt;br /&gt;
:Die Schuhmacher dürfen ein eigenes Gewerk gründen.&lt;br /&gt;
;1375 um&lt;br /&gt;
:Die christliche Kapelle auf dem Rugard wird abgebrochen. Die Kirchgemeinde erhält das Langschiff der Klosterkirche zugewiesen.&lt;br /&gt;
;1384&lt;br /&gt;
:Die Kürschner gründen ein eigenes Gewerk&lt;br /&gt;
;1404&lt;br /&gt;
:starb eine alte Frau mit Namen Galitz als letzte im Lande die die wendische Sprache beherrschte&lt;br /&gt;
;1408&lt;br /&gt;
:Die Gewandschneider gründen ein eigenes Gewerk&lt;br /&gt;
;1445&lt;br /&gt;
:Ein Stadtbrand zerstört u.a. das Kloster, Teile der Kirche sowie einen Großteil des Ortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
;1520&lt;br /&gt;
:Bergen hat 1800 Einwohner&lt;br /&gt;
;1535&lt;br /&gt;
:Das Kloster wird während der Reformation visitiert und&lt;br /&gt;
;1539&lt;br /&gt;
:mit andrn pommerschen Nonnenklöstern zur &amp;quot;Zuchtschule&amp;quot; und Versorgung für adlige Jungfrauen unter fürstliche Aufsicht gestellt. &lt;br /&gt;
;1538 und 1563&lt;br /&gt;
:weitere Stadtbrände zerstören Gebäude am Markt, entlang der Dammstraße und der Königstraße&lt;br /&gt;
;1600 um&lt;br /&gt;
:der Ort zählt rund 260 Häuser&lt;br /&gt;
;1605-1611&lt;br /&gt;
:Bau des herzoglichen Jagdschlosses an der Stelle des ehemaligen Propsteigebäudes&lt;br /&gt;
;1613&lt;br /&gt;
:Bergen erhält Stadtrecht&lt;br /&gt;
;1621&lt;br /&gt;
:Stadtbrand vernichtet 100 Häuser&lt;br /&gt;
;1637-1639&lt;br /&gt;
:die große Pestwelle grassiert auch in Bergen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1690&lt;br /&gt;
:Stadtbrand vernichtet 70 Häuser am Markt und in der Nähe der Kirche einschließlich des Rathauses&lt;br /&gt;
;Anfang 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
:Zerfall des Jagdschlosses&lt;br /&gt;
;1708&lt;br /&gt;
:Errichtung eines königlichen Amtshauses auf den Grundmauern des Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
;1732-38&lt;br /&gt;
:Bau der beiden Stiftsgebäude im Klosterhof&lt;br /&gt;
;1780&lt;br /&gt;
:Bergen hat 1.374 Einwohner&lt;br /&gt;
;Anfanh 19.Jh.&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Fischersiedlung Gadmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==unter Preußen (ab 1815)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Rügen wird preußisch&lt;br /&gt;
;1834&lt;br /&gt;
:Anlage des Waldgebietes Raddas&lt;br /&gt;
;1847&lt;br /&gt;
:Errichtung des Krankenhauses an der Calandstraße&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Abriß des Marktscharrens&lt;br /&gt;
;1852&lt;br /&gt;
:Bergen hat 3.665 Einwohner&lt;br /&gt;
;1861&lt;br /&gt;
:Errichtung des Spalding-Jacobschen-Jungfrauenklosters (Heute Rahaus)&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Errichtung desDammes bei Lietzow&lt;br /&gt;
;1868-69&lt;br /&gt;
:Bau der Kreisstraßen nach Jasmund und Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
;1883&lt;br /&gt;
:Fertigstellung des Bahnhofes in Bergen und der Bahnverbindung zwischen Altefähr und Bergen&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Bahnverbindung nach Sassnitz&lt;br /&gt;
;1891-92&lt;br /&gt;
:Bau des Postamtes auf dem zugeschütteten Marktpfuhl&lt;br /&gt;
;1896&lt;br /&gt;
:Kleinbahnverbindung nach Altenkirchen&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:Bergen hat 4005 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935&lt;br /&gt;
:Abriss der letzten der insgesamt 14 Mühlen in und um Bergen&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:Fertigstellung des Rügendammes&lt;br /&gt;
;um1940&lt;br /&gt;
:Bau der B196 über Karow nach Prora&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:Bergen hat 6.368 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:Bergen hat 6178 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Bergen auf Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jaromars-Burg und das Fürstentum Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster und die Kirche St. Marien===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Closter Bergen um 1640 Merian.jpg|250px|rechts|thumb|Das Kloster Bergen um 1640 (Merian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;quot;Die Klosterkirche auf Rügen&amp;quot; J.F.Löffler ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Klosterkirche auf Rügen&amp;quot; J.F.Löffler]] in Baltischen Studien Bd.29 1879 S. 77-114+Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schwedenzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Preußenzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Bergen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Bergen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Bergener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Stadtchronik_von_Bergen_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154713</id>
		<title>Fortlaufende Stadtchronik von Bergen auf Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Stadtchronik_von_Bergen_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154713"/>
		<updated>2026-08-13T14:02:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Bergen auf Rügen &lt;br /&gt;
 | zeit = ab 12. Jahrhundert; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ...&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Bergen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergen 1615 Stralsunder Bilderhandschrift.JPG|250px|rechts|thumb|Bergen auf Rügen in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Entwicklung Bergens ist eng mit dem Rugard und mit der dorrtigen slawischen Burganlage verbunden, die zu den bdeutendsten Rügens zählte. Sie lag im Zentrum des Inselterritoriums, und von hier aus dürfte das Gebiet seinerzeit auch verwaltet worden sein. In unmittelbarer Nähe, fast im Schatten der Burg, entstand an frühgeschichtlichen Straßen eine dörfliche Siedlung, für die die Namen Gatmund, Gora (=Berg) und später &amp;quot;Bergh in Ruga&amp;quot;überliefert sind. Die Ansiedlung hatte wohl von Anfang an überörtliche Funktionen. Die Existenz eines Marktes, der fürstlichen Gerichtsstätte und eines Kruges lassen jedenfalls darauf schließen. Schon im 12. Jahrhundert wurde hier mit dem Bau der Marienkirche begonnen. Sie wird zuerst 1193 urkundlich genannt. In diesem Jahr begründete Fürst Jaromar I. auch das Zisterzienser-Nonnenkloster. Es wurde nach der Reformation (1539) in ein Stift für adlige Frauen umgewandelt. An Stelle des Gebäudes der Klsterpröpste ließ Herzog Philipp Julius von Pommern-Wolgast von 1605 bis 1611 sein Jadschloss erbauen. Zwei Jahre später (1613) erhilt der Flecken Bergendas Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 9.Jh&lt;br /&gt;
:befindet sich eine slawische Burg auf dem Rugard (&amp;quot;Rügenburg&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bergen im  Mittelalter (um 1100 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1168, vor&lt;br /&gt;
:Slawische Siedlung Gadmund, deren Markt im Bereich des heutigen Marktes liegt.&lt;br /&gt;
;1168&lt;br /&gt;
:Eroberung Rügens durch die Dänen&lt;br /&gt;
;1180&lt;br /&gt;
:Bau der Marienkirche&lt;br /&gt;
;1193&lt;br /&gt;
:Gründung des Zisterzienser-Nonnenklosters&lt;br /&gt;
;1232&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Kruges (&amp;quot;taberna in Gora&amp;quot;)&lt;br /&gt;
;1250&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung der Markt- und Gerichtsstätte (&amp;quot;forum principale&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Entwicklung einer Ackerbürger- und Handwerkersiedlung umd die Markt- und Gerichtsstätte und der Zugangsstraßen&lt;br /&gt;
;1314&lt;br /&gt;
:Bergen wird erstmals urkundlich erwähnt als &amp;quot;villa montis&amp;quot; (&amp;quot;Bergdorf&amp;quot;) zusammen mit der Fischersiedlung Gadmund&lt;br /&gt;
;1355&lt;br /&gt;
:Die Schuhmacher dürfen ein eigenes Gewerk gründen.&lt;br /&gt;
;1375 um&lt;br /&gt;
:Die christliche Kapelle auf dem Rugard wird abgebrochen. Die Kirchgemeinde erhält das Langschiff der Klosterkirche zugewiesen.&lt;br /&gt;
;1384&lt;br /&gt;
:Die Kürschner gründen ein eigenes Gewerk&lt;br /&gt;
;1404&lt;br /&gt;
:starb eine alte Frau mit Namen Galitz als letzte im Lande die die wendische Sprache beherrschte&lt;br /&gt;
;1408&lt;br /&gt;
:Die Gewandschneider gründen ein eigenes Gewerk&lt;br /&gt;
;1445&lt;br /&gt;
:Ein Stadtbrand zerstört u.a. das Kloster, Teile der Kirche sowie einen Großteil des Ortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
;1520&lt;br /&gt;
:Bergen hat 1800 Einwohner&lt;br /&gt;
;1535&lt;br /&gt;
:Das Kloster wird während der Reformation visitiert und&lt;br /&gt;
;1539&lt;br /&gt;
:mit andrn pommerschen Nonnenklöstern zur &amp;quot;Zuchtschule&amp;quot; und Versorgung für adlige Jungfrauen unter fürstliche Aufsicht gestellt. &lt;br /&gt;
;1538 und 1563&lt;br /&gt;
:weitere Stadtbrände zerstören Gebäude am Markt, entlang der Dammstraße und der Königstraße&lt;br /&gt;
;1600 um&lt;br /&gt;
:der Ort zählt rund 260 Häuser&lt;br /&gt;
;1605-1611&lt;br /&gt;
:Bau des herzoglichen Jagdschlosses an der Stelle des ehemaligen Propsteigebäudes&lt;br /&gt;
;1613&lt;br /&gt;
:Bergen erhält Stadtrecht&lt;br /&gt;
;1621&lt;br /&gt;
:Stadtbrand vernichtet 100 Häuser&lt;br /&gt;
;1637-1639&lt;br /&gt;
:die große Pestwelle grassiert auch in Bergen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1815)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1690&lt;br /&gt;
:Stadtbrand vernichtet 70 Häuser am Markt und in der Nähe der Kirche einschließlich des Rathauses&lt;br /&gt;
;Anfang 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
:Zerfall des Jagdschlosses&lt;br /&gt;
;1708&lt;br /&gt;
:Errichtung eines königlichen Amtshauses auf den Grundmauern des Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
;1732-38&lt;br /&gt;
:Bau der beiden Stiftsgebäude im Klosterhof&lt;br /&gt;
;1780&lt;br /&gt;
:Bergen hat 1.374 Einwohner&lt;br /&gt;
;Anfanh 19.Jh.&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Fischersiedlung Gadmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Rügen wird preußisch&lt;br /&gt;
;1834&lt;br /&gt;
:Anlage des Waldgebietes Raddas&lt;br /&gt;
;1847&lt;br /&gt;
:Errichtung des Krankenhauses an der Calandstraße&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Abriß des Marktscharrens&lt;br /&gt;
;1852&lt;br /&gt;
:Bergen hat 3.665 Einwohner&lt;br /&gt;
;1861&lt;br /&gt;
:Errichtung des Spalding-Jacobschen-Jungfrauenklosters (Heute Rahaus)&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Errichtung desDammes bei Lietzow&lt;br /&gt;
;1868-69&lt;br /&gt;
:Bau der Kreisstraßen nach Jasmund und Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
;1883&lt;br /&gt;
:Fertigstellung des Bahnhofes in Bergen und der Bahnverbindung zwischen Altefähr und Bergen&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Bahnverbindung nach Sassnitz&lt;br /&gt;
;1891-92&lt;br /&gt;
:Bau des Postamtes auf dem zugeschütteten Marktpfuhl&lt;br /&gt;
;1896&lt;br /&gt;
:Kleinbahnverbindung nach Altenkirchen&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:Bergen hat 4005 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935&lt;br /&gt;
:Abriss der letzten der insgesamt 14 Mühlen in und um Bergen&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:Fertigstellung des Rügendammes&lt;br /&gt;
;um1940&lt;br /&gt;
:Bau der B196 über Karow nach Prora&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:Bergen hat 6.368 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:Bergen hat 6178 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Bergen auf Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jaromars-Burg und das Fürstentum Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster und die Kirche St. Marien===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Closter Bergen um 1640 Merian.jpg|250px|rechts|thumb|Das Kloster Bergen um 1640 (Merian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;quot;Die Klosterkirche auf Rügen&amp;quot; J.F.Löffler ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Klosterkirche auf Rügen&amp;quot; J.F.Löffler]] in Baltischen Studien Bd.29 1879 S. 77-114+Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schwedenzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Preußenzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Bergen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Bergen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Bergener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Stadtchronik_von_Bergen_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154712</id>
		<title>Fortlaufende Stadtchronik von Bergen auf Rügen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Stadtchronik_von_Bergen_auf_R%C3%BCgen&amp;diff=154712"/>
		<updated>2026-08-13T14:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Bergen auf Rügen &lt;br /&gt;
 | zeit = ab 12. Jahrhundert; fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ...&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = unveröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Bergen auf Rügen&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Bergen auf Rügen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergen 1615 Stralsunder Bilderhandschrift.JPG|250px|rechts|thumb|Bergen auf Rügen in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insel Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühe Entwicklung Bergens ist eng mit dem Rugard und mit der dorrtigen slawischen Burganlage verbunden, die zu den bdeutendsten Rügens zählte. Sie lag im Zentrum des Inselterritoriums, und von hier aus dürfte das Gebiet seinerzeit auch verwaltet worden sein. In unmittelbarer Nähe, fast im Schatten der Burg, entstand an frühgeschichtlichen Straßen eine dörfliche Siedlung, für die die Namen Gatmund, Gora (=Berg) und später &amp;quot;Bergh in Ruga&amp;quot;überliefert sind. Die Ansiedlung hatte wohl von Anfang an überörtliche Funktionen. Die Existenz eines Marktes, der fürstlichen Gerichtsstätte und eines Kruges lassen jedenfalls darauf schließen. Schon im 12. Jahrhundert wurde hier mit dem Bau der Marienkirche begonnen. Sie wird zuerst 1193 urkundlich genannt. In diesem Jahr begründete Fürst Jaromar I. auch das Zisterzienser-Nonnenkloster. Es wurde nach der Reformation (1539) in ein Stift für adlige Frauen umgewandelt. An Stelle des Gebäudes der Klsterpröpste ließ Herzog Philipp Julius von Pommern-Wolgast von 1605 bis 1611 sein Jadschloss erbauen. Zwei Jahre später (1613) erhilt der Flecken Bergendas Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 9.Jh&lt;br /&gt;
:befindet sich eine slawische Burg auf dem Rugard (&amp;quot;Rügenburg&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bergen im  Mittelalter (um 1100 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1168, vor&lt;br /&gt;
:Slawische Siedlung Gadmund, deren Markt im Bereich des heutigen Marktes liegt.&lt;br /&gt;
;1168&lt;br /&gt;
:Eroberung Rügens durch die Dänen&lt;br /&gt;
;1180&lt;br /&gt;
:Bau der Marienkirche&lt;br /&gt;
;1193&lt;br /&gt;
:Gründung des Zisterzienser-Nonnenklosters&lt;br /&gt;
;1232&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Kruges (&amp;quot;taberna in Gora&amp;quot;)&lt;br /&gt;
;1250&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung der Markt- und Gerichtsstätte (&amp;quot;forum principale&amp;quot;)&lt;br /&gt;
:Entwicklung einer Ackerbürger- und Handwerkersiedlung umd die Markt- und Gerichtsstätte und der Zugangsstraßen&lt;br /&gt;
;1314&lt;br /&gt;
:Bergen wird erstmals urkundlich erwähnt als &amp;quot;villa montis&amp;quot; (&amp;quot;Bergdorf&amp;quot;) zusammen mit der Fischersiedlung Gadmund&lt;br /&gt;
;1355&lt;br /&gt;
:Die Schuhmacher dürfen ein eigenes Gewerk gründen.&lt;br /&gt;
;1375 um&lt;br /&gt;
:Die christliche Kapelle auf dem Rugard wird abgebrochen. Die Kirchgemeinde erhält das Langschiff der Klosterkirche zugewiesen.&lt;br /&gt;
;1384&lt;br /&gt;
:Die Kürschner gründen ein eigenes Gewerk&lt;br /&gt;
;1404&lt;br /&gt;
:starb eine alte Frau mit Namen Galitz als letzte im Lande die die wendische Sprache beherrschte&lt;br /&gt;
;1408&lt;br /&gt;
:Die Gewandschneider gründen ein eigenes Gewerk&lt;br /&gt;
;1445&lt;br /&gt;
:Ein Stadtbrand zerstört u.a. das Kloster, Teile der Kirche sowie einen Großteil des Ortes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
;1520&lt;br /&gt;
:Bergen hat 1800 Einwohner&lt;br /&gt;
;1535&lt;br /&gt;
:Das Kloster wird während der Reformation visitiert und&lt;br /&gt;
;1539&lt;br /&gt;
:mit andrn pommerschen Nonnenklöstern zur &amp;quot;Zuchtschule&amp;quot; und Versorgung für adlige Jungfrauen unter fürstliche Aufsicht gestellt. &lt;br /&gt;
;1538 und 1563&lt;br /&gt;
:weitere Stadtbrände zerstören Gebäude am Markt, entlang der Dammstraße und der Königstraße&lt;br /&gt;
;1600 um&lt;br /&gt;
:der Ort zählt rund 260 Häuser&lt;br /&gt;
;1605-1611&lt;br /&gt;
:Bau des herzoglichen Jagdschlosses an der Stelle des ehemaligen Propsteigebäudes&lt;br /&gt;
;1613&lt;br /&gt;
:Bergen erhält Stadtrecht&lt;br /&gt;
;1621&lt;br /&gt;
:Stadtbrand vernichtet 100 Häuser&lt;br /&gt;
;1637-1639&lt;br /&gt;
:die große Pestwelle grassiert auch in Bergen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)==&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1690&lt;br /&gt;
:Stadtbrand vernichtet 70 Häuser am Markt und in der Nähe der Kirche einschließlich des Rathauses&lt;br /&gt;
;Anfang 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
:Zerfall des Jagdschlosses&lt;br /&gt;
;1708&lt;br /&gt;
:Errichtung eines königlichen Amtshauses auf den Grundmauern des Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
;1732-38&lt;br /&gt;
:Bau der beiden Stiftsgebäude im Klosterhof&lt;br /&gt;
;1780&lt;br /&gt;
:Bergen hat 1.374 Einwohner&lt;br /&gt;
;Anfanh 19.Jh.&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Fischersiedlung Gadmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Rügen wird preußisch&lt;br /&gt;
;1834&lt;br /&gt;
:Anlage des Waldgebietes Raddas&lt;br /&gt;
;1847&lt;br /&gt;
:Errichtung des Krankenhauses an der Calandstraße&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Abriß des Marktscharrens&lt;br /&gt;
;1852&lt;br /&gt;
:Bergen hat 3.665 Einwohner&lt;br /&gt;
;1861&lt;br /&gt;
:Errichtung des Spalding-Jacobschen-Jungfrauenklosters (Heute Rahaus)&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Errichtung desDammes bei Lietzow&lt;br /&gt;
;1868-69&lt;br /&gt;
:Bau der Kreisstraßen nach Jasmund und Putbus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
;1883&lt;br /&gt;
:Fertigstellung des Bahnhofes in Bergen und der Bahnverbindung zwischen Altefähr und Bergen&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Bahnverbindung nach Sassnitz&lt;br /&gt;
;1891-92&lt;br /&gt;
:Bau des Postamtes auf dem zugeschütteten Marktpfuhl&lt;br /&gt;
;1896&lt;br /&gt;
:Kleinbahnverbindung nach Altenkirchen&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:Bergen hat 4005 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935&lt;br /&gt;
:Abriss der letzten der insgesamt 14 Mühlen in und um Bergen&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:Fertigstellung des Rügendammes&lt;br /&gt;
;um1940&lt;br /&gt;
:Bau der B196 über Karow nach Prora&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:Bergen hat 6.368 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:Bergen hat 6178 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Bergen auf Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Jaromars-Burg und das Fürstentum Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Kloster und die Kirche St. Marien===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Closter Bergen um 1640 Merian.jpg|250px|rechts|thumb|Das Kloster Bergen um 1640 (Merian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;quot;Die Klosterkirche auf Rügen&amp;quot; J.F.Löffler ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Klosterkirche auf Rügen&amp;quot; J.F.Löffler]] in Baltischen Studien Bd.29 1879 S. 77-114+Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schwedenzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Preußenzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bemerkenswerte Persönlichkeiten in und um Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus Bergen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Bergen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Bergener Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
</feed>