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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-07T19:17:38Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschroniken_von_M%C3%B6lschow,_Bannemin_und_Zecherin_bei_Wolgast&amp;diff=145707</id>
		<title>Fortlaufende Ortschroniken von Mölschow, Bannemin und Zecherin bei Wolgast</title>
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		<updated>2026-04-07T06:53:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Mölschow in der Zeitung ab 1997 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Mölschow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Mölschow&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Mölschow]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von Mölschow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Mahlzow - Fähre - ist später zur Stadt [[Wolgast]] gekommen.  Mahlzow 1309 Ersterwähnung - als [[Krummin]]er Klostergut bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mölschow Bannemin und Zecherin bei Wolgast im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mölschow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1282&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - Bogislav IV. verleiht der Stadt Wolgast das Lübische Recht. Wolgast erhielt auf Usedom Land südlich “bis zum See Molcekowe”. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1410&#039;&#039;&#039; Ritter Henning von Waldborg schenkt den Nonnen von Krummin 20 Hufen aus Mölschow, zum Genuss seiner im Kloster lebenden Schwestern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1465&#039;&#039;&#039; löst das [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Kloster Krummin]] das verpfändete Mölschow für 100 Mark ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1488&#039;&#039;&#039; bestimmte Bogislav X., dass zu den Einkünften der Vogtei Wolgast je eine Ackerhufe aus [[Loddin]] und Mölschow gelegt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1523&#039;&#039;&#039; weist Bogislav X. dem Kloster Krummin für Dienste, die die Klosterbauern ihm in Mölschow geleistet hatten, jährlich eine Last Roggen aus dem Amte Wolgast, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bannemin===&lt;br /&gt;
[[Datei:2003 Bannemin Geschichte.jpg|thumb|300px|rechts|2003 UK Geschichte Bannemin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung – werden 4 Teile von Bandemin dem Kloster Crummin zugesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1386&#039;&#039;&#039; verkaufen drei Söhne des verstorbenen Heinrich Kölner (von Köller) in Lassan ihren Anteil an den Dörfern Bandemin und Zymetze an das Kloster Krummin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zecherin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1267&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - Das Kloster Krummin  erhält vom Herzog die Bede das Hundekorn, den Wagendienst und die Rauchhühner  aus Rebeddenhagen (Rappenhagen bei Greifswald) und Secheryn (Zecherin, Wolgaster Ort). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1480&#039;&#039;&#039; Die Nonne Brigitte Ryke verschreibt dem Kloster Krummin 330 Mark Kapital (28 Mark Zinsen) aus Ziemitz, 9 Mark Pacht aus Zecherin und 100 Mark bar zur Stiftung einer Vikarie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mölschow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Mölschow zusammen mit den angrenzenden Dörfern, die hierauf folgen, nämlich Secherin, Malschow, Sauzin, Ziemitz und Bannemin, gehören jetzt zur Zeit den Erben des seligen Feldherren Wrangel. Von Beginn an sollen diese unter das Amt Wolgast gtehört haben und fürstliche Domäne gewesen sein. Aber die Fürsten in Pommern sollen ihre Rechte auf diese Güter einem Adelsmann, Wulfrath benannt, übertragen haben. Nach ihm ist es eine Zeit im Besitz vom Oberst Radke gewesen, welcher es endlöich an seine Exellens selig, Feldherrn Wrangel verkauft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben ihren Kirchgang in Krummin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. der Verwalter, 2. Michael Krüger, Kossat, 3. Ties Knuth, Kossat, 4. Georg Möller, Kossat, 5. Hans Burfleüt, Kossat, Einlieger: 6. Gärtnermeiste, 7. Clas Gran, Schneider, 8. Leineweber, 9. Der Schafhirte, 10. Der Kuhhirte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bannemin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf ist in einem Kreis mit den anderen vorbenannten Dörfern Üsedoms belegen, samt gehört unter selbige Herrschaft wie Mölschow, worunter es dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bericht der Bauern soll eine jeden Bauern Land in diesem Dorf für 2 Hakenhufen gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher sollen hier 7 Vollbauern gewohnt haben. Was sonst die Grenzen mit dessen nächstlirgrnden Dörfern betrifft, so ist zu wissen, daß auf der westlichen und nördlichen Seite, wo Mölschow angrenzt, ein Stückist, wo sie selber die Grenze nicht wissen. Auf der östlichen Seite grenzt Sitz, ohne einen Grenzzwist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wieder auf der nördlichen Seite, wo Krumin zustößt, sind einige Streitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben ihren Kirchgang in Krummin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Petter Vit, Schulze, 2. Ertmann Holtz, 3. Andreas Greck, 4. Georg Skröder, Krüger. Jeder hat 2 Hakenhufen. Einlieger: 5. Marten Bamberg, Müller 6. Jacob Meyer, Kuhhirte, 7. Fontin Poul samt einer Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zecherin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Und die Bauern haben immer Dienst getan - Sächerin zu Mölschow. In früheren Zeiten sind in Sächerin 5 Bauernhöfe gewesen. Aber jetzt sind hier eine zeitlang nur 4 mit Bewohnern besetzt gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Casper Janik Schulze, 2. Jochom Leverentz Bauer, 3. Prttrer Dusin, 4. Diese Hofstelle ist seit letzter Fastnacht ohne Bewohner, 5. Michael Strömberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mölschow ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; 5 Meilen von Uesedom nordwestwärts, eine halbe Viertelmeile von der Peene, an einem See, in welchen die Peene durch einen Graben fließet, hat außer einem Vorwerke 6 Halbbauern, 6 Büdner, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. In einer Entfernung von anderthalb Meilen von hier gegen Norden lag an dem Ausflusse der Peene in die Ostsee die Peenemünder-Schanze, welche 1763 rasiret wurde. Jetzt steht daselbst nur das königliche Zoll- und Licenthaus, und eine Baracke nebst einem Wachhause. Vor der gewesenen Schanze von hier aus lieget das Dorf Peenemünde und die Holländerei Gaatz, welche zwar beide der Stadt Wolgast gehören, aber unter königlicher Preußischer Hoheit stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  Vorwerk hat 1699 Morgen 4 Ruthen. Der Acker, welcher in 3 Schläge eingeteilt ist, ist durchgängig von ziemlicher Güte. Die Wiesen bringen sämtlich gutes und gedeiliches Futter, welches das Vieh gerne frißt, weil es etwas salzig ist. Unter denselben sind insonderbeit die bei Zecherin belegene Hofkoppel, die Radewiese und die Wiese längs des Ackers die vorzüglichsten, zumahl da sie nicht so sehr , als der so genannte Stawen und de Fittling, öftern Ueberschwemmungen ausgesetzet sind. Die Weide ist hier ebenfalls besonders gedeilich und gut. Das Vorwerksvieh wird beständig in der so genannten Holzkoppel gehütet, in welcher sehr gutes Gras wächset, so daß das Vieh zu allen Zeiten als fettes Vieh zu gebrauchen ist. Die Schäferei hat Abtriften auf die Banneminschen und Zecherinschen Felder, und außerdem die ansehnliche Hütung, welche sich längst der hohen Heide befindet. Die Dienste verrichten die Einwohner der Dörfer Bannemin, Zecherin und Mölschow, an welche so wie an die Peenemündsche Heide das Vorwerk gränzet. Die Fischerei wird in dem großen Mölschowschen See, und in den auf dem Felde belegenen Pfülen getrieben. Zu diesem Vorwerke gehöret der dicht an der Heide gelegene so genannte Hammelstall für die Schafe. Bei demselben befindet sich auch ein Büdnerhaus, wovon 2 Rthlr. Grundgeld an das Amt bezahlet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; Königliches Amts-Vorwerk, bildet mit dem dabei befindlichen Dorf eine Gemeinde, nach Krummin eingepfarrt. 6 Halbbauernhöfe, davon ist ein Hof parzelliert, 1 Schule, 19 Büdner. Vorwerk und Dorf haben 29 Wohnhäuser mit 222 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1786 geboren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius August Leopold Friedrich von der Heyden, &#039;&#039;&#039;Julius von Heyden&#039;&#039;&#039;, Emerentius Scävola (Pseudonym) &#039;&#039;&#039;Schriftsteller, Lyriker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: * 31. Januar 1786 in &#039;&#039;&#039;Mölschow auf Usedom&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: † März 1867 in Melochwitz (Schlesien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bannemin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  5 Meilen von Swienemünde westwärts, und 5 Meilen von Uesedom nordwärts, auf der Landstraße von Uesedom nach Swinemünde nach Wolgast, hat 6 Bauern, 13 Büdner, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; Windmühle vorhanden ([[Wilhelm Meinhold]] Reisebilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; Bauerndorf mit 6 Bauern, 35 Büdner, 1 Mühle, nach Crummin eingepfarrt, 40 Wohnhäuser, 295 Einwohner, 1 Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zecherin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  5 Meilen von Uesedom nordwestwärts an der Peene, hat 5 Bauern, 4 Büdner, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Bauerndorf im Wolgasterort, an der Peene bei Wolgast gelegen und nach Crummin eingepfarrt, hat 5 Bauern und 9 Büdner. Nach der Eigentumsverleihung haben die Bauern das Drittel ihres Landes abgetreten, welches teils mit der Domäne Mölschow vereinigt, teils veräußert ist. Das Dorf enthält 18 Wohnhäuser mit 111 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bannemin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Bahnanschluss - Bannemin-Mölschow erhält Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1915&#039;&#039;&#039; Gründung der Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mölschow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039; am 13. Mai Großbrand im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039; leben hier 148 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1929 Brand Mölschow.jpg|1929 Brand in Mölschow&lt;br /&gt;
Datei:1929 Mölschow Brand.jpg|1929 Bericht und Aufruf zur Spende&lt;br /&gt;
Datei:1929 Wolgaster Anzeiger 1.jpg|Rückschau&lt;br /&gt;
Datei:1929 Wolgaster Anzeiger 2.jpg|Abschrift&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bannemin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin-Arbeitsdienstlager.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bannemin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehört seit &#039;&#039;&#039;01.07.1950&#039;&#039;&#039; zur Gemeinde Mölschow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühle Bannemin&#039;&#039;&#039;  schon um 1700 erwähnt - 1967 durch Sturm umgerissen und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Hof zur Mühle.JPG|Bauernhof zur Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühlenstandort.JPG|ehemaliger Mühlenstandort&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühle OZ.jpg| Mühe Okt. 1967 durch Sturm gefallen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zecherin===&lt;br /&gt;
[[Datei:1974 Großbrand Zecherin.jpg|thumb|200px|rechts|1974 Großbrand in Zecherin b. Wolgast]]&lt;br /&gt;
Gehört seit &#039;&#039;&#039;01.07.1950&#039;&#039;&#039; zur Gemeinde Mölschow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.08.&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; brannten in der Dorfmitte viele Häuser nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bannemin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Neues Gerätehaus der Feuerwehr - 1960 - 1998 Wehrleiter Lehrer Heinz Schmidt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; Wehrführer Eckhard Kunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Verwaltung Amt an der Peenemündung, vorher Amt Usedom Nord&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2012&#039;&#039;&#039; Fahrradweg zwischen Bannemin und Trassenheide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin FF und Trafo.JPG|Feuierwehr Bannemin mit Trafo als FF&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Haltestelle.JPG|Bahngebäude wurde verkauft &lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Mölschow.JPG|nur noch Haltestelle&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Kunsthandwerk.JPG|Kunsthandwerk am Radweg&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Töpferei.JPG|Werbung Töpferei&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Keramik.JPG|Garten der Künstler&lt;br /&gt;
Datei:Banneminer Krug.jpg|Gaststätte Banneminer Krug&lt;br /&gt;
Datei:Banneminer Krug Hof.jpg|Gaststätte Banneminer Krug&lt;br /&gt;
Datei:Metallbetrien Bannemin.JPG|Handwerk mit rostfreiem Stahl&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Friedhof.JPG|Bannemin Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin 2024 a.jpg|2024 an der B111 a&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin 2024 b.jpg|2024 an der B111 b&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mölschow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991&#039;&#039;&#039; der Gutshof wird zur Arbeitsbeschaffungsmaßnahne für Arbeitslose ausgebaut (Kulturhof Mölschow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991 bis 2004&#039;&#039;&#039; ist Adolf Zacharias Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2003&#039;&#039;&#039; Teil des Gutshofes wird Jugendhandwerkerhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039; im Jugendhandwerkerhof werden 18 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; der Teil Landwirtschft des Kulturhofes wird verkauft - auf dem Grundstück eröffnet der &amp;quot;Saurierpark&amp;quot; mit Modellen von Dinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Bürgermeister wird Paul Kreismer. Vorher war Roland Meyer 15 Jahre lang Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mölschow in der Zeitung ab 1997====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Mölschow 1.jpg|1997 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1997 Mölschow 2.jpg| 1997 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Mölschow fest.jpg| 1998 Fest&lt;br /&gt;
Datei:1999 Mölschow Konsum.jpg|1999 Konsum&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mölschow 1.jpg|2000 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2000 Mölschow 2.jpg| 2000 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kücken Brand.jpg|2001 Brand&lt;br /&gt;
Datei:2001 Kücken Brand Bild.jpg| 2001 Brand&lt;br /&gt;
Datei:2001 Mölschow Schule.jpg| 2001 Schule&lt;br /&gt;
Datei:2002 Mölschow Einwohner.jpg|2002 Einwohner&lt;br /&gt;
Datei:2002 Mölschow Friedhof.jpg|2002 Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:2003 Mölschow Pferde.jpg|2003 Pferde&lt;br /&gt;
Datei:2003 Mölschow Pferde 1.jpg| 2003 Pferde&lt;br /&gt;
Datei:2004 Bürgermeister.jpg|2004 Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2004 Bürgermeister UK.jpg|2004 Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2007 Fest 725.jpg|2007 Fest 725 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2007 Mölschow Dorf.jpg|2007&lt;br /&gt;
Datei:2007 Mölschow Dorffest.jpg|2007&lt;br /&gt;
Datei:2007 Mölschow Fest.jpg|2007&lt;br /&gt;
Datei:2007 Mölschow Umzug.jpg|2007&lt;br /&gt;
Datei:2007 Mölschow Geschichte.jpg|2007 Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2007 Wilfried Grosse.jpg| Wilfried Grosse&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mölschow Gutsanlage.jpg|2008 Modell Gutsanlage&lt;br /&gt;
Datei:2009 Bürger zu Krummin.jpg|2009 Bürger zu Krummin&lt;br /&gt;
Datei:2010 Tausch Vertrag.jpg|2010 Tausch&lt;br /&gt;
Datei:2010Tausch Krummin.jpg|2010 Tausch&lt;br /&gt;
Datei:2009 Gemeinde.jpg|2009 Gemeinde&lt;br /&gt;
Datei:2010 Annemarie Klinger.jpg|2010 Annemarie Klinger&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gemeinde 1.jpg|2010 Gemeinde Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gemeinde 2.jpg|2010 Gemeinde Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2010 Haus alt.jpg|2010 altes Haus&lt;br /&gt;
Datei:2010 Kläranlage.jpg|2010 Kläranlage&lt;br /&gt;
Datei:2012 Eisenbahn.jpg|2012 Modelleisenbahn&lt;br /&gt;
Datei:2012 Erdgas Anschluss.jpg|2012 Erdgasanschluss&lt;br /&gt;
Datei:2013 Mölschow 1.jpg|2013 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2013 Mölschow 2.jpg|2013 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2013 Mölschow 3.jpg|2013 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2013 Mölschow 4.jpg|2013 Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2013 Mölschow 4 a.jpg|2013 Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2013 Trabbi.jpg|2013 Trabant&lt;br /&gt;
Datei:2014 Mölschow Wählergemeinschaft.jpg|2014 Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
Datei:2014 Kommunalwahl.jpg|2014 Kommunalwahl&lt;br /&gt;
Datei:2014 Rind 1.jpg|2014 Rind Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2014 Rind 2.jpg|2014 Rind Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2015 Rinderzucht 1.jpg|2015 Rinderzucht Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2015 Rinderzucht 2.jpg| 2015 Rinderzucht Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2014 Stall.jpg|2014 Stall&lt;br /&gt;
Datei:2014 Straße.jpg|2014 Straße&lt;br /&gt;
Datei:2015 Roland Meyer.jpg| 2015 Roland Meyer&lt;br /&gt;
Datei:2015 Dorffest.jpg|2015 Dorffest&lt;br /&gt;
Datei:2015 Technik alt.jpg|2015 Wasser- und Bodenverband&lt;br /&gt;
Datei:2016 Mölschow Bulle.jpg|2016 Bulle Preis&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Bannemin Schmidt .jpg|2022 Feuerwehr Bannemin&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Bannemin.jpg|2022 Feuerwehr Bannemin, Heinz Schmidt&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow 2024 Schule 1.jpg|Schule 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow 2024 Schule 2.jpg|Schule 2024 b&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow Destille 2024.jpg|2024 Destille&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 01-April Ostseezeitung   von Henrik Nitzsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mal Fischer, mal Kapitän: So meistert der Mölschower Enrico Lüdcke zwei Berufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Enrico Lüdcke das weiße Hemd aus dem Schrank nimmt, ist das mehr als nur ein Kleidungswechsel. Es ist ein Rollenwechsel und der Beginn seiner Zeit als Kapitän auf der „Johannes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht es nicht auf einen Kutter, sondern auf ein Fahrgastschiff. Ein Gefühl, das auch nach 22 Jahren nicht verblasst. „Da ist wieder dieses Kribbeln“, sagt der 46-Jährige. Seine Lebensgefährtin Nicole Howarka kennt diesen Moment: „Ich sehe dann das Leuchten in seinen Augen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüdcke lebt in Mölschow, doch seine Geschichte beginnt am Wasser. Aufgewachsen ist er in Kamminke, sein Vater war Fischer. Der Weg war früh vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit neun bin ich schon mit ihm rausgefahren“, erinnert er sich. Damals ging es auf dem zwölf Meter langen Kutter hinaus aufs Haff und den Greifswalder Bodden. Die Verbindung zur See war geknüpft.&lt;br /&gt;
Statt Latzhose mit weißem Hemd zur Arbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute pendelt Lüdcke zwischen zwei Berufen: 14 Tage arbeitet er als Fischer, 14 Tage als Schiffsführer. Für die Fischerei steht er zwischen drei und fünf Uhr morgens auf, kämpft mit Wind, Wetter, Netzen und mit immer kleineren Fangquoten. „Die Arbeit ist körperlich hart“, sagt er nüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den anderen 14 Tagen ist er Schiffsführer. Dann tauscht er die blaue Latzhose gegen das weiße Hemd mit Schulterstücken und vier goldenen Streifen – Zeichen eines Kapitäns. Die Ausbildung dafür absolvierte er in Sassnitz.&lt;br /&gt;
Am häufigsten steuert er die „Johannes“, ein 21 Meter langes Fahrgastschiff mit 240 PS der Ückeritzer Personenschifffahrt von Hartmut Wolf. Bis zu 140 Passagiere bringt er über die Gewässer, mal von Zinnowitz, mal von Stagnieß. Von Karlshagen fährt er zudem zu Seebestattungen hinaus.&lt;br /&gt;
Kapitän hat Verantwortung für viele Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Fahrgastschifffahrt ist etwas ganz anderes. Hier trägst du die Verantwortung für viele Menschen“, sagt der Insulaner. Genau dieses Wechselspiel macht für ihn den Reiz aus: „Einerseits die körperliche Arbeit als Fischer, andererseits die konzentrierte Verantwortung auf der Brücke.“&lt;br /&gt;
Wenn sich die „Johannes“ nach der Winterpause wieder in Bewegung setzt, ist das für den kräftigen Insulaner jedes Mal ein besonderer Moment. Die letzte Fahrt liegt Monate zurück, sie endete im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
Meckern über Wetter und Preise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steuert er das Schiff übers Achterwasser und begegnet Menschen an Bord, die begeistert sind von der Natur abseits der trubeligen Seebäder. „Manche meckern aber auch übers Wetter und die Preise“, sagt er mit einem Schmunzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag gehört die Zeit seiner Familie – Strandspaziergänge, Fahrradtouren, gemeinsame Stunden abseits der Arbeit. Aber im Urlaub auf einem Fahrgastschiff kann Lüdcke seine Kapitänsrolle nicht ganz ablegen: „Ich beobachte genau das An- und Ablegen und wie der Käpt’n mit dem Wind spielt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zecherin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; Dorfstraße wird erneuert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zecherin b. Wolgast 2009====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin w 20.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zecherin in der Zeitung ab 1999====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Zecherin.jpg|1999 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:2001 Fischer Pantermehl.jpg|2001 Fischer Pantermehl&lt;br /&gt;
Datei:2006 Reinhold Kracht.jpg|2006 Reinhold Kracht&lt;br /&gt;
Datei:2007 Gewerbe Zecherin.jpg|2007 Gewerbe&lt;br /&gt;
Datei:2007 Hafen Ausbau.jpg|2007 Hafen Ausbau&lt;br /&gt;
Datei:2007 Planung Hafen.jpg|2007 Planung Hafen&lt;br /&gt;
Datei:2007 Zecherin Abwasser.jpg|2007 Abwasser&lt;br /&gt;
Datei:2008 Planung.jpg|2008 Planung&lt;br /&gt;
Datei:2008 Bootsbau.jpg|2008 Bootsbau&lt;br /&gt;
Datei:2009 Bootsbauer.jpg|2009 Bootsbauer&lt;br /&gt;
Datei:2010 Schneemassen.jpg|2010 Schneemassen&lt;br /&gt;
Datei:2010 Zecherin w 1.jpg|2010 Zecherin Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2010 zecherin w 2.jpg|2010 Zecherin Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2010 Zecherin w 3.jpg|2010 Zecherin Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2013 Straßenbau.jpg|2013 Straßenbau&lt;br /&gt;
Datei:2014 Straße fertig.jpg|2014 Straße fertig&lt;br /&gt;
Datei:Zecherin b Wolgast Musiktalent.jpg|2023 Musiktalent aus Zecherin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Gutshaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde es für Arbeitslose eine Beschäftigungswerkstatt mit Verkauf. Als die Arbeitslosigkeit weniger wurde, wurde es für andere Projekte genutzt: z.B. Unterkunft Jugendliche unbegleitete Flüchtlinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kunst HandwerkerHof BQG.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:BQG 1.jpg |Prospekt&lt;br /&gt;
Datei:BQG 2.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:BQG 3.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:BQG 4.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:BQG 5.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:BQG 6.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:1997 BQG.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:1997 BQG Eröffnung 1.jpg|1997 Eröffnung Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1997 BQG Eröffnung 2.jpg|1997 Eröffnung Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 BQG 1.jpg|1999 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 BQG 2.jpg|1999 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 BQG Landwirtschaft.jpg|1999 Landwirtschaft&lt;br /&gt;
Datei:2002 BQG Solar.jpg|2002 Solar&lt;br /&gt;
Datei:2004 BQG 1.jpg|2004 BQG Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 BQG 2.jpg| 2004 Teil 2|&lt;br /&gt;
Datei:2005 BQG Land 1.jpg|2005&lt;br /&gt;
Datei:2005 BQG Land 2.jpg|2005&lt;br /&gt;
Datei:2007 Mölschow Gutshaus.jpg|2007 Gutshaus&lt;br /&gt;
Datei:2008 BQG Eintritt.jpg|2008 Eintrittskarte&lt;br /&gt;
Datei:2009 BQG Ausstellung.jpg|2009 Ausstellung&lt;br /&gt;
Datei:2015 Flüchtlinge.jpg|2015 Flüchtlinge&lt;br /&gt;
Datei:2015 Liquidation 1.jpg|2015 Liquidation Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2015 Liquidation 2.jpg|2015 Liquidation Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 BQG 1.jpg|2016 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 BQG 2.jpg|2016 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 BQG 3.jpg|2016 Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2016 BQG 4.jpg|2016 Teil 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Bestimmung Destille===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Webseite: * [https://www.usedomdestillerie.de der Destillerie] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Produktpalette umfasst  Gin, Whisky und Rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Jörn allerdings war der Fall schnell klar: Eine eigene Destillerie – etwas mit den eigenen Händen machen, das er bisher immer nur aus der Anschauung kannte – würde das alles locker toppen: &lt;br /&gt;
:„Meinen zahlreiche Reisen durch Schottland und anderen fernen Ländern, verbunden mit den Besichtigungen von großen und kleinen Destillerien, habe ich es zu verdanken, dass es zu einer Verbindung von Leidenschaft und Neuanfang, zu meinem heutigen Lebenstraum kam. Mit dem unerschütterlichen Bewusstsein, wagemutig aber brennend vor Leidenschaft von meiner Vision fing ich an, am Traum meiner eigenen Destillerie zu basteln.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Gutshaus in Mölschow war ein Glücksfall. Im eigentlichen Sinne, weil es ein wunderschönes Ambiente für die USEDOM-Destillerie bietet. Aber auch sonst, denn die zufällig im Internet entdeckte Ausschreibung der Gemeinde, welche für das Ensemble nach Jahren des Leerstands eine möglichst glanzvolle Zukunft suchte, ist gar nicht anders als ein glücklicher Zufall zu nennen.&lt;br /&gt;
Jörn kaufte das um 1910 errichtete, klassisch und schlicht anmutende Gutshaus, nachdem der Gemeinderat sich vom Konzept genauso begeistert zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow Gut.JPG|Gutshaus&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mölschow Gutshaus 1.jpg|2022 Destille Caféteria 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Mölschow Gutshaus 2.jpg|2022 Destille Caféteria 2&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow 1.jpg|Café&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow 4.JPG|Café&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow 2.jpg|Arbeitsraum&lt;br /&gt;
Datei:Mölschow 3.JPG|Verkaufsflaschen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Mölschow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Mölschower Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zempin_-_Ortschronik/en&amp;diff=145549</id>
		<title>Zempin - Ortschronik/en</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zempin_-_Ortschronik/en&amp;diff=145549"/>
		<updated>2026-04-05T12:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 1936 Bau der Flak-Unteroffiziersschule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zempin&lt;br /&gt;
 | zeit = 1571 fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] &amp;amp; [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Zempin&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Ortschronik des Seebades ZEMPIN auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik von [[Zempin]] übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Form der Insel Usedom hat sich in vielen Jahrtausenden verändert und wird sich auch weiter durch die Einflüsse der Natur wandeln. Der Ort Zempin ist an einer Stelle der Insel Usedom entstanden, die zu der jüngsten Bodenbildung gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am heutigen „&#039;&#039;Lüttenort&#039;&#039;“ zwischen [[Koserow]] und Zempin war lange Zeit ein Durchbruch. Manchmal verstopfte die Natur durch „Zuwachsen“ diesen Ausfluss der Peene, später halfen die Menschen, diesen Durchgang zu verbauen. Der letzte Durchbruch erfolgte im Jahre &#039;&#039;&#039;1913&#039;&#039;&#039;. Es ist bis heute eine „&#039;&#039;Schwachstelle&#039;&#039;“ geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Durch diese Überflutungen und Dünenbildung konnte sich auch keine kräftige Muttererde in dieser Gegend bilden und so siedelten sich erst sehr spät, im Verhältnis zu anderen Gebieten der Insel, auf diesem sandigen Boden die Menschen an. Sie lebten von wenigen Tieren, dem Ertrag des kargen Bodens und dem Fischfang. Ohne die Möglichkeit des Fischfanges hätten die Menschen an dieser Stelle nicht überleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::So steht auch der erste Schriftzug „Zempin“ in Verbindung mit dem Fischfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ersterwähnung Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ersterwähnung neue Urkunde====&lt;br /&gt;
[[Datei:1547 Wasserordnung.png|thumb|250px|rechts|Urkunde - &amp;quot;Waßer = Ordnung der Lassanschen Fieserey&amp;quot; von 1547]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Ersterwähnung 1547 - Schriftzug.jpg|thumb|250px|rechts|Schriftzug Zempin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Ersterwähnung 1547-Seite.jpg|thumb|250px|Seiten aus der Waßer = Ordnung, mit 2 maliger Erwähnung von Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1547&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:André Leichsenring fand im Oktober 2025 eine ältere Wasserordnung im digitalen Archiv des Staatsarchiv Stettin, damit ist Zempin nachweislich 24 Jahre älter als bisher bekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Über diesen Link kann man auf das digitale Onlinearchiv des &#039;&#039;&#039;Staatsarchiv Stettin&#039;&#039;&#039; zugreifen und die Lassansche Wasserordnung von 1547 finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.szukajwarchiwach.gov.pl/en/jednostka/-/jednostka/7906949?_Jednostka_resetCur=false&amp;amp;_Jednostka_delta=40 &amp;quot;Waßer = Ordnung der Lassanschen Fieserey&amp;quot; von 1547]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung der Chronistin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]: &amp;quot;Da ich meinte, es könnten ja noch ältere Wasserordnungen vorhanden sein, durchforstete Herr André Leichsenring das Buch &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Das pommersche Bergwerk&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Haik Thomas Porada, Thomas Helms Verlag, ISBN: 978-3-940207-48-7,  in dem er sich mit den Erträgen der Fischerei für die Greifenherzöge beschäftigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;S.57&#039;&#039;&#039; Kap. 3.1.2. Ordnungen seit der Hauptlandesteilungen von 1532/41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;quot;Kann man die Fischereiordnungen von 1495 und die Aufzeichnungen landesherrlicher Einnahmen aus der Fischerei unter Herzog Bogislaw X. noch als Teil seiner Bestrebungen zur Neuorganisation der Verwaltung in seinem Herzogtum ansehen, so ist die Haffordnung von 1541, mit ihren Vorläufer, z.B. für die sog. Usedomschen Kiepereien von 1535 und unmittelbaren Nachfolgern, z.B. für das Achterwasser von 1544/47, eine Folge sowohl der im Zuge der Reformation in Pommernvorgenommenen Säkularisation der Feldklöster und Stifte als auch der Hauptlandesteilung von 1532/41.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;S.61&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;quot;Nachdem 1541 das Achterwasser allein dem Wolgaster Herzog zugesprochen worden war, wurde auch hier eine Neufassung des Rechts notwendig. Allerdings zog sich dieser Prozeß noch einige Jahre hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Inhaltlich hat man sich schließlich stark an die Haffordnung von 1541 angelehnt, was schon ein Blick in die Gliederung verdeutlicht....Im Zeitraum zwischen 1532 und 1747 hatten sich schließlich die Besitzrechte im Umfeld gründlich verändert. Die Säkularisation der beiden Klöster Krummin und Pudagla hatten das landesherrliche Interesse an diesem Gewässer erheblich steigen lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;S.102&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;quot;Der Neuregelungsbedarf für die Fischerei auf dem Peenestrom und dem Achterwasser, der seinen Niederschlag in der Wasserordnung der Lassanschen Kieperei von 1547 fand, entstand z.B. nicht zuletzt durch den Heimfall einer Reihe adliger Lehen, zu denen auch Mitfischberechtigungen gehörten, an die Landesherrschaft.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung von André Leichsenring: nachfolgender Abschnitt über Aussterben der von Lepel auf Krienke 1527 und 1545 der Köller in Vorwerk/Lassan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Aus den Abschnitten entnehme ich, dass 1544/47 die wirklich erste Lassansche Wasserordnung entstand. In der erwähnten Usedomschen Kieperei von 1535 sind nur Orte im Usedomer Winkel aufgezählt. Im Buch ist auch die genannte Haffordnung von 1541 abgedruckt, aber auch dort werden nur Orte rund um das Haff erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Also eine gute Chance, dass wirklich Zempin erstmalig 1547 erwähnt wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es regierte 1547 der &#039;&#039;&#039;Greifenherzog Philipp I.&#039;&#039;&#039; in Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1571 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;ZEMPIN&#039;&#039;&#039; - Erwähnung in der [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf Lassansche Wasserordnung] durch [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzog] Ernst Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am &#039;&#039;&#039;04. Juli 1571&#039;&#039;&#039; wird vom &#039;&#039;&#039;Pommernherzog Ernst Ludwig&#039;&#039;&#039; eine Verordnung bekannt gegeben, welche Abgaben an den Hof, dem Schloss zu Wolgast, aus dem Fischfang des Achterwassers alle Anlieger zu bringen haben. Da das Achterwasser damals die Bezeichnung Lassansches Wasser hatte, wird diese Ordnung „Lassansche Wasserordnung“ genannt. [https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf  Zempin Ersterwähnung Texte pdf] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Herzog Ernst Ludwig&#039;&#039;&#039; lebte von &#039;&#039;&#039;1545 bis 1592&#039;&#039;&#039;. Er ist der dritte Sohn von &#039;&#039;&#039;Philipp I.&#039;&#039;&#039; und regierte nach dem ersten Sohn, &#039;&#039;&#039;Johann Friedrich&#039;&#039;&#039;, in der Zeit von &#039;&#039;&#039;1569&#039;&#039;&#039; bis zu seinem Tode im Jahre &#039;&#039;&#039;1592&#039;&#039;&#039;. Trotz der Anordnungen seines Vaters &#039;&#039;&#039;Philipp I.&#039;&#039;&#039; waren die Fischereiverhältnisse vielfach ungeklärt. Es gab lange Prozesse mit den Orten [[Krummin]], Neeberg und Ziemitz. Erst &#039;&#039;&#039;Herzog Ernst Ludwig&#039;&#039;&#039; bestimmte mit dieser Ordnung welcher und wieviel Fisch, je nach Fangart, abzuliefern waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Urkunde Beginn.jpg | Urkunde Lassansche Wasserordnung&lt;br /&gt;
Datei:Schriftzug Urkunde Name.jpg | Auszug mit Name Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Name.jpg | Schriftzug Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So wird z.B. festgelegt, dass vom Wintergarn (Eisfischerei) jeder dritte Fisch dem Landesfürsten zu geben ist. Außerdem gehört jeder Herrenfisch, das sind Stör, Lachs, Wels und Karpfen und der Vorfisch, das ist der beste Fisch nach den Herrenfischen, dem Fürsten. Der Kieper (Fischmeister) erhält den nächstbesten Fisch. Er hat vorher alle Herrenfische und den Vorfisch herauszunehmen und erst dann ist das Drittel abzumessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Außerdem wird bestimmt, dass niemand, bevor nicht das Drittel abgegeben wurde, Fische gegen Geschenke wie Bier oder Brot wegzugeben hat. Bei Nichtbefolgen wird er bestraft! Es ist aber jedem Garnmeister freigestellt, seinem Nachbar, dessen Garn (Netz) nichts gefangen hat, sieben oder acht Fische zum Essen für seine Familie zu leihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fisch Stör.jpg|Stör&lt;br /&gt;
Datei:Fisch Lachs.jpg|Lachs&lt;br /&gt;
Datei:Fisch Wels.jpg|Wels&lt;br /&gt;
Datei:Fisch Karpfen.jpg|Karpfen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Verordnung sind auch Schonzeiten für die Fische und bestimmte Fangarten festgelegt. So z.B. darf mit dem Sommergarn gefischt werden, sobald das Eis weg ist, aber nur bis Michaelis (&#039;&#039;&#039;29. September&#039;&#039;&#039;), damit es keinen Schaden gibt oder die Fische erschreckt werden. Jedoch soll niemand, außer die Lassanschen, während der Laichzeit fischen. Wer mit dem Sommergarn fischt, der soll dem Herzog in der Zeit von Lichtmess (&#039;&#039;&#039;2. Februar&#039;&#039;&#039;), oder sobald kein Eis mehr ist, bis Urbani (&#039;&#039;&#039;25. Mai&#039;&#039;&#039;) jeden dritten Fisch geben. Von Urbani bis Michaelis ist die Pacht von anderthalb Gulden von jedem Sommergarn zu entrichten. Aber immer ist der Stör, Lachs, Wels und Karpfen abzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bleinetze sind nur von Lichtmess bis Gregori (&#039;&#039;&#039;23. April&#039;&#039;&#039;) zugelassen und der dritte Fisch ist der fürstlichen Küche zu entrichten. Mit dem Stroh- oder Spongarn darf nur von Lichtmess bis Michaelis gefischt werden. Aber während der Schonzeit (von Gregori bis ungefähr Pfingsten) zu fischen, ist verboten. Außerdem dürfen Stroh- oder Spongarne nicht getrieben, sondern vor dem Anker allein aufgezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Danach folgen Mengenangeben für die Anklamer, für die vom Gnitz, die [[Mellenthin]]er und Umgebung. Für jedes Garn ist ein Gulden zu entrichten, außerdem soll eine entsprechende Anzahl von fürstlichen Kähnen, die 20 Tonnen (Fässer) fassen, mit gemeinen Speisefischen gefüllt werden. Danach wird bestimmt, dass die Fischer von [[Lassan]], [[Liepe]]r Winkel, vom Lande Usedom und [[Pudagla]], wenn sie denn mit dem Strohgarn fischen, und nur zur vorgeschriebenen Zeit, außer der Geldpacht, auch noch eine gewisse Anzahl von Kähnen voller Speisefische für die fürstliche Küche zu liefern haben. Die [[Ückeritz]]er, [[Loddin]]er, [[Koserow]]er, [[Zempin]]er und Damerower sollen, außer der Geldpacht, zusammen zwei Kähne mit Speisefischen entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Danach werden die Zeiten und Abgaben für die Reusen festgelegt. Die vom Haff sollen für jedes Boot einen Gulden Pacht und ein Schock (60 Stück) Brassen (Bleie) und eine Tonne (ein Fass) Plötze abgeben. Die anderen, wie z.B. Neppermin, Devichow, Ückeritz, Loddin, Koserow, Damerow, &#039;&#039;&#039;Zempin&#039;&#039;&#039;, Netzelkow usw. geben zur Geldpacht von jedem Boot noch eine Tonne Brassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Aalrepe oder Aaltowe gebraucht man von Lichtmeß bis Michaelis. Die [[Anklam]]schen, so sie Aal fischen, sollen ½ Gulden pro Jahr geben und von jeder Reise einen Achtenteil Aal abgeben. Die anderen Bauersleute sollen neben dem ½ Gulden von jeder Aalrep eine Tonne Aal pro Jahr geben.&lt;br /&gt;
:Driftnetze und Aalstechen werden gänzlich verboten! Wer ohne Brief und Erlaubnis fischt, wird bestraft!&lt;br /&gt;
:Damit auch niemand sich mit Unwissenheit entschuldigen möchte, wurde angeordnet, dass diese Ordnung jedes Quartal in den Kirchen von der Kanzel vorzulesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser, in Greifswald im Vorpommerschen Landesarchiv liegenden Urkunde ist nachweislich der Ortsname &#039;&#039;&#039;ZEMPIN&#039;&#039;&#039; niedergeschrieben worden. Aus dem Inhalt der Verordnung erkennt man, dass die Bewohner von Zempin vom Fischfang und der Landwirtschaft lebten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier sind nur die Abgaben für die Fischerei aufgeführt. Es gab aber auch noch Abgaben für Grund und Boden, welcher in Zempin herrschaftliches Eigentum war. Erst nach 1851 konnte in Zempin das gepachtete Land von den Bauern für die 18 ½ fache Pacht gekauft werden. Sie konnten auch eine kleine Fläche Wald kaufen, da sie früher immer die Schweine im Eichenwald gemästet hatten. Das Fischen in der Ostsee war früher für jeden frei von Abgaben, aber die Boote und Geräte waren zu dieser Zeit nicht entsprechend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Noch heute w4ird in Zempiner Familien gesagt, wenn ein schöner großer Fisch auf den Tisch kommt: „ Heut´ gibt es Herrenfisch!“ Daraus kann man schlussfolgern, dass trotz Anordnung und Vorlesen von der Kanzel, nicht jeder Herrenfisch in Wolgast landete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1618 &lt;br /&gt;
:auf der Pommernkarte von E. Lubin mit Sempin bezeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=400px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1693 Zempin 1.jpg|1693 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Karte von 1693.jpg|1693 Zempin/Sempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Schwedenzeit]] ausführlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1693&lt;br /&gt;
:Vermessung und Beschreibung des Ortes Zempin durch die Schweden. Fünf Familien wohnen in Zempin. „Ohne die Fische des Achterwassers wäre es fast elendig mit ihnen bestellt“ schreiben die Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Dorf gehört unter das Amt Krummin, wohin es seinen Dienst leisten muß, ist ungefähr 2 Meilen östlich von Wolgast gelegen. Früher sollen hier 6 Bauern und 2 Kossaten gewohnt haben, deren Hufenzahl man von den gegenwärtigen Bewohnern nicht erfahren konnte. Der Schulze im Dorf besitzt für seinen Dienst [Acker] für 2 Scheffel Aussaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1693 Zempin Häuser.jpg |thumb|300px|rechts|1693 Zempin Häuser mit Nr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Dorf untersteht mit seinem Kirchgang Koserow. Was sonst die Grenzen angeht, so hat es im Norden das große Salzmeer, Die Strand, wie sie es hier nennen, und zum Süden hin das Acterwater. Außerdem haben sie keine feste Grenze im Wald, weil alles unter das Amt gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einwohner: &lt;br /&gt;
:::1. Petter Sucker, Schulze&lt;br /&gt;
:::2. Michel Remell, Bauer&lt;br /&gt;
:::3. Petter Been, Bauer&lt;br /&gt;
:::4. Hans Beens Witwe&lt;br /&gt;
:::5. Jean Wichelm, Viehhirte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1668&lt;br /&gt;
:Anna Reeßen geb. Maaken aus Zempin, die Resische genannt, wird in Mölschow als Hexe verbrannt. (Thema für den Roman vom Meinhold „Die Bernsteinhexe“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1711&lt;br /&gt;
:Zempin wird in der [[medium:Renovirte_Haff_und_Wasserordnung_1711.pdf|&amp;quot;&#039;&#039;Renovirte Haff und Wasserordnung von 1711&#039;&#039;&amp;quot; (pdf)]] erwähnt. Zwei verschiedene Schreibweisen &amp;quot;&#039;&#039;Zempin&#039;&#039;&amp;quot;  und &amp;quot;&#039;&#039;Zempihn&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1777 &lt;br /&gt;
:Zempin wird im im XI.Teil des [https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5c/B%C3%BCsching_Magazin_1777.pdf &amp;quot;Magazin für die Historie und Geographie&amp;quot; (pdf)] von &#039;&#039;&#039;D. Anton Friedrich Büsching&#039;&#039;&#039; erwähnt. Auf 23 Seiten wird in diesem &amp;quot;Magazin&amp;quot; die [[Insel Usedom]] und Wollin vorgestellt. &#039;&#039;&#039;Jul. Frid. von Keffenbrink&#039;&#039;&#039; ist der Verfasser. Eine Karte, welche vermutlich bereits vor &#039;&#039;&#039;1777&#039;&#039;&#039; gezeichnet wurde, ist ebenfalls zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;400px&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; mode=nolines&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom-Wollin Büsching Magazin 1777.jpg|https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5c/B%C3%BCsching_Magazin_1777.pdf pdf |Ausschnitt aus Magazin&lt;br /&gt;
Datei:Büsching Karte Ausschnitt.jpg | Ausschnitt aus Büsching-Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1779&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ludwig Wilhelm Brüggemann&#039;&#039;&#039; beschreibt Zempin in „Ausführliche Beschreibungen des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern Teil 1“ auf Seite 253:&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;3 1/2 Meilen von Swinemünde nordwestwärts, und 1 1/2 Meilen von der Schwedischen Stadt Wolgast gegen Osten, liegt gegen Norden 1/8 Meile von der Ostsee, und gegen Westen dicht an dem Achterwasser, hat 4 Bauern, 4 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Coserow in der Usedomschen Synode eingepfarret.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
:Auf Seite 254 dokumentiert &#039;&#039;&#039;Brüggemann&#039;&#039;&#039;, dass die Bauern Fronarbeit leisten mussten und die Zempiner müssen in Krummin arbeiten:&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Das Vorwerk Crummin hat 1047 Morgen 5 Ruthen. Der Acker liegt in 3 Schlägen von dem Acker des Predigers und der Bauern abgesondert, und ist von ziemlicher Güte. Die Wiesen sind sämtlich einschnittig und mittelmäßig. Das Vorwerk hat mit dem Dorfe längst des kleinen Strummins eine gemeinschaftliche Weide, welche aber sehr tief ist. Die Dienste werden von 2 Bauern aus Krummin, 7 Bauern aus Neberg, 2 Bauern aus Bannemin, und 4 Bauern aus Zempin verrichtet.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
:Im Heimatheft Nr. 2 Seite 14 ist genauer beschrieben, welchen Umfang diese Fronarbeit im Jahre &#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; unter den Schweden hatte. Aber die Einführung dieser zusätzlichen Arbeit bestand schon sehr lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Zempin gehörte zum Begriff Wolgaster Ort&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Die genaue Bezeichnung für einen Teil der [[Insel Usedom]] „Wolgaster Ort“ hat &#039;&#039;&#039;1779 Brüggemann&#039;&#039;&#039; festgehalten:&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Crummin hat eine zur Usedomschen Synode gehörige Mutterkirche, zu welcher die Dörfer Neberg, Mahlzow, Zecherin, Mölschow, Bannemin, Zinnowitz, Sauzin, das Vorwerk Ziemitz, und die ½ Meile von hier entfernte Wolgastische Fähre diesseits der Peene, woselbst die Ueberfahrt mit einem Prahm nach Wolgast ist, inngleichen der so genannte Hammelstall (heute Trassenheide) bei Mölschow, eingepfarret sind. Die sämtlichen zu diesem Kirchspiele gehörigen Oerter, und die Dörfer Zempin, Coserow, Loddin und das Vorwerk Damerow, werden der Wolgastische Ort genannt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Dieser Begriff ergab sich aus der Zeit, da die Insel zwei namentliche Teile hatte: Buckow, Buchenort, unterstand der Burg Wolgast (der Teil, den &#039;&#039;&#039;Brüggemann&#039;&#039;&#039; hier bezeichnet als Wolgaster Ort) und Wanzlow unterstand der Burg Uznam, Usedom, beginnend östlich von [[Loddin]] mit dem Ort [[Ückeritz]] (aus dem Slawischen für Grenzort). Heute wird der Begriff Wolgaster Ort nur noch für den südlichen Teil der [[Insel Usedom]] von der B111 aus von Mahlzow bis Bannemin verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1756&lt;br /&gt;
:Der Schneider &#039;&#039;&#039;Michael Hellert&#039;&#039;&#039; unterrichtet die Zempiner Kinder im späteren Armenhaus - heute Dorfstraße 1. &#039;&#039;Siehe weiter unter:&#039;&#039;[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Schule_Zempin  Schule Zempin] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1820&lt;br /&gt;
:Große Heringsfänge in der [[Ostsee]] – Errichtung  der Salzhütten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1829&lt;br /&gt;
:Als im Rentamt &#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; die Fischerkolonie Hammelstall (&#039;&#039;&#039;1821&#039;&#039;&#039; gegründet) mit sechs Hausstellen erweitert werden sollte, verloren Bannemin wie Mölschow, Zempin und Zinnowitz selbst das Hütungsrecht für die Schweinemast in der Zinnowitzer Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;1847 Flurkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1847 Karte Bauer Heiden 1.jpg|1847 für Bauer Heiden von Wilrich&lt;br /&gt;
Datei:1847 Karte Bauer Heiden 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1847 Karte Bauer Heiden 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Wilrich. Feldmark Zempin. 1847.jpg|Katasterkarte Zempin 1847 von Wilrich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Amtsrat &#039;&#039;&#039;Gadebusch&#039;&#039;&#039; beschreibt in der Chronik der [[Insel Usedom]] [[Zempin]] als Bauern- und Fischerdorf am Achterwasser (4 Bauern, 13 Büdner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1860&lt;br /&gt;
:13 Boote treiben Fischfang, davon 5 auf dem Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1865 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Beschreibung Dr. Heinrich Berghaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Zempin, unter dem Rentamt Swinemünde stehendes Bauern- und Fischer-Dorf, auf der Landenge zwischen Hauptmasse der Insel und dem Wolgaster Ort, südlich ans Achterwasser, nördlich an die Ostsee gränzend, auf Höhen und Niederungen belegen, 3 1/2 Meile nordwestlich von der Kreisstadt entfernt, und nach [[Koserow]] eingepfarrt, hat 4 Bauernhöfe, wovon einer zerstückt ist, und 14 Büdner nebst Schule, überhaupt 30 Wohnhäuser mit 235 Einwohnern. Die Feldmark, die zum größten Theil versandet ist, hat ein Areal von 712 Mg. 8 Ruth., davon sind 288. 107 Ackerland, worauf man Kartoffeln und Runkelrüben zum Viehfutter erbaut 104. 87 einschnittige Wiesen, die theils be-, teihls entwässert werden müssen, 302. 91 Hütung, 2. 36 Gärten, in denen man blos den eignen Hausbedarf erzielt, 0. 176 Hof- und Baustellen und 13. 51 Wege und Unland. Viehbestand: 16 Pferde, 70 Rinder, 57 Schafe, 3 Ziegen und 44 Schweine. Von Federvieh werden nur Hühner für den Hausbedarf gezogen. Bei dem kärglichen Ertrage des Ackers bildet die Fischerei gleichsam die Hauptnahrungsquelle, 24 Familien leben vom Fischfang. Sie halten 8 Boote auf der Ostsee und 5 auf dem Achterwasser. Torf, Lehm und Merkel sind die auf der Feldmark vorkommenden Mineral-Erzeugnisse, die auch ausgebeutet werden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1872&lt;br /&gt;
:Am &#039;&#039;&#039;12.–13. November&#039;&#039;&#039; schwerste Sturmflut bis heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1865&lt;br /&gt;
:Waldhalle von Kapitän &#039;&#039;&#039;Schohl&#039;&#039;&#039; als Restaurant und Café (heute Standort Waldhaus/ Waldstraße) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:Am &#039;&#039;&#039;6. Januar&#039;&#039;&#039; großer Fang mit dem Wintergarn im Achterwasser - als Dank schenkten die Fischer der Koserower Kirche einen Leuchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Zempin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1907&lt;br /&gt;
:Zempiner Salzhütten in Richtung Ostseestrand, Aufnahme vom Juli 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Salzhütten Juli 1907.jpg|250px|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1908&lt;br /&gt;
:Beitritt der Gemeinde Zempin zum Deutschen Bäderverband (&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; schon 617 Urlauber, &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;: über 50.000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1908 Gäste kommen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit dem Zug von Berlin bis Karnin. Umsteigen in den Dampfer und über Peenestrom und Achterwasser im Hafen von Zinnowitz ankommen. Dort steht der Reisewagen mit Pferden bereit, um sie nach Zempin zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung [[Benutzer:HildeStockmann|Stockmann]] und [[Benutzer:DirkHerrmann|Herrmann]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zinnowitz Achterwasser Dampferanlegestelle.jpg|1908 Zinnowitz Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1908 Meierei Zinnowitz Reisewagen.jpg|1908 Zinnowitz Meierei Reisewagen&lt;br /&gt;
Datei:1908 Achterwasser.jpg|1908 Zempin am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1908 Waldst v B111 aus.jpg|1908 von der B111 aus&lt;br /&gt;
Datei:1908 Waldstr 2 Villen.jpg|1908 Villen&lt;br /&gt;
Datei:1908 Villa Waldesblick.jpg|1908 Villa Waldesblick&lt;br /&gt;
Datei:1908 Villa R Knuth.jpg|1908 Villa R. Knuth&lt;br /&gt;
Datei:1908 Waldhalle Pferd.jpg|1908 Waldhalle&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Waldstr Vermieter.jpg|1908 Zempiner&lt;br /&gt;
Datei:1908 Waldstr Urlauber Gäste.jpg|1908 Gäste&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Weg zum Strand.jpg|1908 Weg zum Strand&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Salzhütten.jpg|1908 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Salzhütten2.jpg|1908 Salzhütten und Urlauber&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Strand Blick Zinnowitz.jpg|1908 Blick nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Strand Fischernetze.jpg|1908 Fischernetze&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Strand Strandhotel.jpg|1908 Strandhotel&lt;br /&gt;
Datei:1908 Zempin Sztand Badehaus.jpg|1908 Badehaus&lt;br /&gt;
Datei:1908 Gruppe 1.jpg|1908&lt;br /&gt;
Datei:1908 Kinder 1.jpg|1908&lt;br /&gt;
Datei:1908 Kinder 2.jpg|1908&lt;br /&gt;
Datei:1908 Personen 3.jpg|1908&lt;br /&gt;
Datei:1908 Strand Familie.jpg|1908 Familie&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1911&lt;br /&gt;
:Am &#039;&#039;&#039;1. Juni&#039;&#039;&#039; erhält Zempin Bahnanschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;29.-30. Dezember&#039;&#039;&#039; - schwere Sturmflut – bisher letzter Durchbruch der schmalsten Stelle zwischen Zempin und Koserow  (&#039;&#039;&#039;1995, 2006, 2017&#039;&#039;&#039; weitere schwere Sturmfluten – großer Schaden) siehe auch unter: [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Inselclub_Usedom_ca.1923_-_Auszug_Zempin.pdf |[[medium:Inselclub_Usedom_ca.1923_-_Auszug_Zempin.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zempin – besonders genaue Angaben zu Sturmflutschäden - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Reiseführer ca 1931 Titel.jpg|Reiseführer ca. 1931&lt;br /&gt;
Datei:Reiseführer ca 1931 Zempin 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Reiseführer ca 1931 Zempin 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Reiseführer ca 1931 Zempin 3.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1919 Zempiner Gäste fotografieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 8.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 5.jpg|Koserow Streckelberg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 6.jpg|Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1919 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1927 Familie Speiermann aus Berlin in Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1927 Achterwasser Räucherei.jpg|Achterwasser und Räucherei&lt;br /&gt;
Datei:1927 Grüneck Waldstr.jpg|Villa Grüneck, Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:1927 Zickenbarch.jpg|Zickenbarch und links Anbau Tanzsaal &lt;br /&gt;
Datei:1927 Speiermann Berlin.jpg|Famili Speiermann&lt;br /&gt;
Datei:1927 Zempin.jpg|1927 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1927 Zempin Fischerboote.jpg|1927 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1927 Fischer Strand.jpg|1927 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1927 Zempin Strand.jpg|1927 Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1927 Gäste in Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1927 1.jpg|Gaststätte Fischerstraße (heute Pension Achterwasser)&lt;br /&gt;
Datei:1927 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1927 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1927 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1927 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1927 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1927 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1929 Zempiner Gäste fotografieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung [[Benutzer:HildeStockmann|Stockmann]] und [[Benutzer:DirkHerrmann|Herrmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1929 002 Familie ruht.jpg|1929 Familie&lt;br /&gt;
Datei:1929 003 Strandfischer.jpg|1929 Strandfischer Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1929 004 Strand Frauen abpflücken.jpg|1929 Fische abpflücken&lt;br /&gt;
Datei:1929 005 Salzhütten Zempin Frauen.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 006 Salzhütten Zempin.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 007 Krumme Kiefer Personen.jpg|1929 Krumme Kiefer&lt;br /&gt;
Datei:1929 008 Krumme Kiefer Blick Strandhotel.jpg| Besonderer Windflüchter&lt;br /&gt;
Datei:1929 009 Strand Zempin.jpg|1929 Strand Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1929 010 Weg zum Strandhotel.jpg|1929 Weg zum Strandhotel&lt;br /&gt;
Datei:1929 011 Salzhütten Zempin Person.jpg|1929 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:1929 012 Fischerstrand Zempin.jpg|1929 Fischerstrand&lt;br /&gt;
Datei:1929 013 Fischerstrand Boote.jpg|1929 Boote&lt;br /&gt;
Datei:1929 014 Fischerstrand Anlandung.jpg|1929 Anlandung&lt;br /&gt;
Datei:1929 015 Fam Strandkorb Badehaus.jpg|1929 Strandkorb Badehaus Fotograf&lt;br /&gt;
Datei:1929 016 Achterwasser Häuser.jpg|1929 am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1929 017 Hängematte Frauen.jpg|1929&lt;br /&gt;
Datei:1929 018 Buhnen kurz Personen.jpg|1929 kurze Buhnen&lt;br /&gt;
Datei:1929 019 Strand Flugzeug.jpg|1929 Flugzeug&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Urlauber Herr Dr. Friedrich Prüfer aus Döbeln, dichtet und sendet Grüße mit einer Ansichtskarte an seinen Turnverein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Turnergruß 1929.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1920er Zempin Kinderfest.jpg|Kinderfest in Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1930 Errichtung der Seebrücke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930 &lt;br /&gt;
:entstand die Zempiner Seebrücke. Sie war 150 m lang und von den &#039;&#039;&#039;Gebrüdern Wittmis&#039;&#039;&#039; aus Göhren (Insel Rügen) erbaut worden. Sie waren Eigner mehrerer kleiner Dampfer. So gab es Tagesfahrten über die Ostsee oder Kaffee- und Mondscheinfahrten mit Blasmusik ab der Seebrücke Zempin. &lt;br /&gt;
:Eine Urlauberin schrieb auf ihrer Ansichtskarte vom 15.08.1941 vom Vermissen der Seebrücke. &amp;quot;Diese sei dem strengen Winter 1940 zum Opfer gefallen.&amp;quot; Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke nicht mehr benötigt, zumal der Bereich dann auch in die militärische Sperrzone fiel. Somit erfolgte während der Kriegsjahre auch keine Reparatur oder Wiederaufbau der Seebrücke.&lt;br /&gt;
:Es sind uns keine bildlichen Aufnahmen der Seebrücke von 1940 oder später von den Resten der Seebrücke bekannt. Alle Fotos und Ansichtskarten wurden früher aufgenommen. Damit besaß Zempin nur von 1930 bis Winter 1940 eine Seebrücke. Ein Neubau war in DDR-Zeiten verboten und bis in die heutige Zeit nicht erfolgt. Über den Nutzen einer neuen Seebrücke in Zempin lässt sich streiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1930 Fahrplan1.jpg|Fahrplan 1930 der Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:1930 Fahrplan2.jpg|Fahrplan 1930 Anschlüsse&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Seebrücke Musikpavillon.jpg |Tafel Seebrücke und Musikpavillion&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Landebrücke 1933.jpg|1933&lt;br /&gt;
Datei:Pk220.JPG |1934&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücke Zempin.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:Pk041.JPG | 1935&lt;br /&gt;
Datei:Pk224.JPG | 1935&lt;br /&gt;
Datei:Pk229.JPG |&lt;br /&gt;
Datei:1936 Seebrücke Zempin.jpg |1936&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Foto-Seebrücke mit Boot Hertha-1936.jpg|Boot Hertha an der Seebrücke 1936&lt;br /&gt;
Datei:Pk230.JPG |1937&lt;br /&gt;
Datei:Steilküste Zempin 1937 Seebrücke.jpg |1937&lt;br /&gt;
Datei:Seebrücke Fischer.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:1938 Seebrücke Zempin.jpg |1938&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Seeebrücke 1-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Seeebrücke 2-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Seeebrücke 3-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Seeebrücke 4-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Seebrücke 5.jpg |1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Seebrücke 2.jpg |1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Seebrücke 3.jpg |1938&lt;br /&gt;
Datei:01 Strand Seebrücke.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:1949 Seebrücke.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:Pk014.JPG |&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1930 &amp;quot;Graf Zeppelin&amp;quot; über Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftschiff LZ 127 &amp;quot;Graf Zeppelin&amp;quot; über Zempin gesichtet. Das Datum dieser Bildaufnahme ist dem Chronisten leider nicht bekannt. Es existieren von dem Zeppelin auch aus anderen Seebädern Aufnahmem, die zeigen, wie er von Ost nach West in Strandnähe entlang der Insel Usedom fuhr. Dort wird der 23.06.1930 als Aufnahmedatum genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dazu gibt es vom Zeppelin-Museum die Auskunft:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Das Fahrtverzeichnis des Luftschiffes LZ 127 „Graf Zeppelin“ vermerkt für den 23. Juni 1930 eine Ostseefahrt:&lt;br /&gt;
*Fahrt Nr. 78: 23.6.1930: Start in Berlin-Staaken, 9.19 Uhr – Landung in Berlin-Staaken, 17.14 Uhr, 827 gefahrene km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fahrtbericht mit der detaillierten Fahrtroute zu dieser Fahrt existiert leider nicht mehr. Es gibt hier im Archiv jedoch ein Manuskript eines Zeppelin-Forschers, der für seine Zusammenstellung der Fahrten des LZ 127 auch andere Quellen ausgewertet hat, wie z.B. zeitgenössische Zeitungsberichte und Amtsblätter des Reichspostministeriums. Für die Fahrt Nr. 78 vermerkt er als Fahrtroute: Stettin - Baltische Küste - Insel Rügen. Es ist also davon auszugehen, dass das Luftschiff an diesem Tag auch über die Insel Usedom gekommen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Zeppelin LZ127 Graf Zeppelin 23.06.1930.jpg|Aufnahme von der heutigen Kreuzung B111 in Richtung Strand&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Graf Zeppelin und neue Seebrücke.jpg|Aufnahme am Strand zusammen mit der neu erbauten Seebrücke/-steg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schwein schlachten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Eva Schmidt&#039;&#039;&#039; geb. &#039;&#039;&#039;Krüger *1930 †2021&#039;&#039;&#039;, Zempin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ca.&#039;&#039;&#039;1930 - 1945&#039;&#039;&#039; wurde auch in jedem Haushalt ein Schwein gefüttert und geschlachtet. Wenn das Schlachtfest bevorstand wurden der Schlächter, meistens mein Onkel und der Fleischbeschauer, bestellt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Der Brühtrog und eine stabile Leiter standen bereit. Wurde das Schwein aus dem Stall geholt, mussten die Kinder ins Haus. Wir durften nicht sehen, wenn das Schwein getötet wurde und das Blut aus der Einstichwunde floss. Erst als ich zwölf Jahre war, musste ich vor dem Schwein das Blut rühren. Ich fühle noch heute, wie mir das heiße Blut über meine Hand lief.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Am ersten Abend, nachdem das Fleisch abgekühlt war, wurde es von meinem Onkel zerlegt. Zuvor hatte der Fleischbeschauer das Schwein freigegeben und es konnte zum Verzehr zubereitet werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Am ersten Abend&#039;&#039;&#039; gab es Kottelet, Bratscheiben und Leber. &#039;&#039;&#039;Am zweiten Tag&#039;&#039;&#039; freuten wir uns auf Mörbraten, Schmalzstullen mit Leberwurst. &#039;&#039;&#039;Am dritten Tag&#039;&#039;&#039; wurde dann die Blutwurst, Sülze und Tolatsch gekocht. Das übrige Fleisch und die Schinken kamen ins Salzfass. &#039;&#039;&#039;Nach 6 Wochen&#039;&#039;&#039; wurden die Speckseiten und der Schinken geräuchert. Von dem Pökelfleisch kochte die Mutter schmackhafte Gerichte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1933 Vorladung des Malers Hugo Scheele====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Scheele.2C_Hugo &#039;&#039;&#039;Hugo Scheele&#039;&#039;&#039;] wurde wegen der Unterstützung der Besitzerin des Inselhofes, Frau &#039;&#039;&#039;Lührsen&#039;&#039;&#039;, nach Stettin vorgeladen. Auch sein Haus in der Waldstraße in Zempin wurde durchsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1933 Juni.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1933 Aug 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1933 Aug 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1934 Feb.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1933 Briefpapier mit Werbung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brief Mann 1933.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Brief Mann 1933 a.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1934 Urlauber fotografieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1934 Achterwasser.jpg| am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1934 Fischerfamilie Aalschüre ordnen.jpg|Aalschnüre werden geordnet&lt;br /&gt;
Datei:1934 Strandkorb.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1934 Seebrücke mit Boot.jpg|Seebrücke Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1934 Seebrücke Badende.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1934 Ostsee Fischerstrand.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1934 Fischer Netze Urlauber.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1934 Boot Segel.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1934 Boot Paddel.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1935 Urlauber fotografieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1935 Fischerfrauen Molle.jpg|Fischerfrauen ordnen Aalangeln&lt;br /&gt;
Datei:1935 Haus Achterwasser a.jpg|heute Fischerstraße Pension Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1935 Scheune Umzug.jpg|1935 Umzug Scheune abgerissen Platz FF&lt;br /&gt;
Datei:1935 Umzug FF.jpg|1935 Umzug kleines Gebäude Feuerwehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1935 Franzosen Studentenlager im Inselhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Artikel -  Abelein, Manfred. Die Kulturpolitik des Deutschen Reiches, Wiesbaden 2013, S.134&lt;br /&gt;
:Es soll ein Französischer Minister zu Besuch gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1935 Inselhof Franzosen.jpg|Bericht von 1935 &lt;br /&gt;
Datei:Inselhof m Rand.jpg|Postkarte vom Künstler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Haacken.2C_Frans Haacken Frans]&lt;br /&gt;
Datei:Rück Graphikkarte Inselhof randlos.jpg|Stempel des Lagers auf Rückseite der Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1936 Bau der Flak-Unteroffiziersschule====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenem%C3%BCnde-West Zempin gehörte zu Peenemünde-West bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Areal der heutigen Seestraße wurde von der Wehrmacht 11 ha Waldfläche vermessen und abgeholzt. Dort wurde &#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039; die Flak-Unteroffiziersschule [[Zempin - Historische Post- und Ansichtskarten#Flak-Unteroffiziersschule|(Siehe Ansichtskarten!)]] / [[Zempin Straßen Wege Häuser#Bilder Flak Schule Zempin|(Siehe Fotos!)]] errichtet.&lt;br /&gt;
:Stationiert war die Marine-Flakschule VIII Lehrgruppe &amp;quot;Schwere Landflak&amp;quot; und später die II. Abteilung der Marine-Flakschule sowie das Marine-Artillerie-Versuchs-Kommando Zempin. Ab dem 30.06.1943 wurde Zempin Standort des Artillerieversuchskommando Flak (A.V.K. Flak).&lt;br /&gt;
:(Anmerkung: Die Flakschule war eine Abteilung der Marine und hatte mit dem im Jahr 1943 in Zempin stationierten [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#1943_Flakregiment_155_.28W.29_in_Zempin_stationiert Flakregiment 155 (W)], welches für die Erprobung der V1 zuständig war, nichts zu tun.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 338.jpg|Flak-Unteroffiziersschule&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Flakschule-1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Flakschule-2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Flakschule-3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Flakschule-4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Flakschule-5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Flakschule-Ansichtskarte.jpg|Ansichtskarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempiner Nußstangen - Produktion/Verkauf====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nußstange.jpg|süße beliebte Ostsee-Nußstange&lt;br /&gt;
Datei:Amtsspeigel 6 1999 Nusstangen 1.jpg|1999 Nr. 6 im Amtsspeigel 1&lt;br /&gt;
Datei:Amtsspeigel 6 1999 Nussstangen 2.jpg|1999 Nr. 6 im Amtsspeigel 2&lt;br /&gt;
Datei:Nußstangen Kind 1.jpg|Friederike Labahn mit der nachgearbeiteten Nußstange&lt;br /&gt;
Datei:Nußstangen Mannschaft extra.jpg|Nußstangen Mannschaft Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Nußstangen Mannschaft Namen.jpg|Namen der Mannschaft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1938 Gäste in Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fotos: Fam. &#039;&#039;&#039;Tirsch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1938 Frau und Kuh.jpg|Blick zum Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1938 Zickenberg 1.jpg|Pferdewagen&lt;br /&gt;
Datei:1938 Zickenberg 5.jpg|Zickenbarch&lt;br /&gt;
Datei:1938 Händler.jpg|Händler&lt;br /&gt;
Datei:1938 Sauch mit Urlauber 2.jpg|Fam. Sauck mit Gästen&lt;br /&gt;
Datei:1938 Sauck mit Urlaubern.jpg|Fam. Sauck mit Gästen&lt;br /&gt;
Datei:1938 Sauck.jpg|Ehepaar Sauck&lt;br /&gt;
Datei:1938 Strandzugang.jpg|1938 Strandzugang&lt;br /&gt;
Datei:1938 Boot 1.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Boot 2.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Düne.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fischer 1.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fischer 2.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Fischer Netzgestell.jpg|Gestell zum Netze trocknen&lt;br /&gt;
Datei:1938 Kind 1.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Kind 2.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Kind 3.jpg|1938&lt;br /&gt;
Datei:1938 Seebrücke 2.jpg|1938 Seebrücke&lt;br /&gt;
Datei:1938 Seebrücke 3.jpg|1938 Seebrücke&lt;br /&gt;
Datei:1938 Seebrücke 5.jpg|1938 Seebrücke&lt;br /&gt;
Datei:1938 Strand 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1938 Strand 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1938 Strand 3.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1938 Strand 4.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1938 Strand 6.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1938 Strandgesellschaft.jpg|1938 Strandgesellschaft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pflichtjahr====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Eva Schmidt&#039;&#039;&#039; geb. &#039;&#039;&#039;Krüger&#039;&#039;&#039;, die Familie hatte 6 Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Wir gehörten nun zu den kinderreichen Familien. Meiner Mutter wurde das Mutterkreuz verliehen. Diese Medaille habe ich aber bei meiner Mutter nie gesehen. Vom Arbeitsamt wurde uns nun ein Pflichtjahrmädel zugeteilt. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Alle weiblichen Schulabgänger mussten ein &#039;&#039;&#039;Land- oder Pflichtjahr&#039;&#039;&#039; absolvieren. Die Jungen begannen ihre Lehre und nach Beendigung mussten sie dann zum &#039;&#039;&#039;Arbeitsdienst&#039;&#039;&#039;. Meistens kamen sie dann schon zum Militär und erhielten militärische Ausbildung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriegszeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Eva Schmidt&#039;&#039;&#039; geb. &#039;&#039;&#039;Krüger&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Feste und Feiern wurden immer zu Höhepunkten. Mit wenigen Mitteln und Geldausgaben wurden die Tage begangen. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Wir erinnern uns noch oft an die Zeit, als wir mit der Mutter Pilze suchen gingen oder Holz und Kienäpfel sammelten. Bei &#039;&#039;&#039;Stromsperren&#039;&#039;&#039; saßen wir um das Ofenloch und sahen den knisternden Kienäpfeln zu. Wir sangen bekannte Lieder oder hörten Geschichten. In der Ofenröhre brutzelten die Bratäpfel oder wir rösteten darin die gesammelten Bucheckern.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Kam dann der Strom wieder, wurden die Kleinen ins Bett gebracht. Die Großen mussten bügeln und die Wäsche ausbessern. Unsere Mutter saß dann an der Nähmaschine, nähte neue Sachen oder besserte alte aus. An die Maschine durften wir nicht. Sie hatte Befürchtungen, dass was kaputt gehen könnte.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Jeden Abend um 22 Uhr wurde im Radio der &#039;&#039;&#039;Bombereinflug&#039;&#039;&#039; abgehört. Wurde der nordische Raum genannt, gingen die Großen gar nicht erst ins Bett, dann warteten wir auf Fliegeralarm. Gingen die &#039;&#039;&#039;Sirenen&#039;&#039;&#039; kannte jede ihre Aufgabe und nach kurzer Zeit fanden sich alle im Hauskeller ein. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Der Großvaterblieb meistens in seiner Wohnung. Er hat nie darüber gesprochen. Einmal war mein Vater auf Urlaub. In der Nacht gab es Alarm. Er holte uns alle in die Ehebetten und sagte: „Wenn es uns treffen soll, sind wir gleich alle weg.“ Er hatte Recht, hätte eine Luftmine unser Haus getroffen, wären wir auch im Keller nicht sicher gewesen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Unser Haus war zum größten Teil mit Soldaten belegt. Alle Zimmer bekamen Kanonenöfen und Feldbetten. Es wurde die Fahrbereitschaft eingerichtet. Wenn nachts nun Fliegeralarm war, wurden die Autos aus der Gefahrenzone gebracht. Dann nahmen uns die Soldaten öfters mit. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Man rechnete schon mit einem Angriff auf die Abschussrampen oder auf die Flakkaserne.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Einen Angriff auf &#039;&#039;&#039;Peenemünde&#039;&#039;&#039; hatten wir ja völlig überrascht erlebt. Wir sahen nachts am Himmel die leuchtenden Tannenbäume (grüne Leuchtkörper wurden am Zielort abgeworfen, die dann die Form eines Tannenbaumes annahmen) stehen und flüchteten in den Keller.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Die Soldaten im Haus beruhigten uns und gaben uns Anweisungen zum Verhalten. Am nächsten Tag hörten wir die schlimmsten Nachrichten. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Es gab viele Tote, darunter auch meine Freundin Emmi. Der Bunker in dem sie war wurde von einer Luftmine getroffen und alle Insassen wurden getötet. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Mein Schulfreund Bringfried war in seinem Bunker zwei Tage verschüttet, bevor sie gefunden wurden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Um uns vor weiteren Angriffen zu schützen, baute uns unser Opa auf unserem Acker einen Splittergraben. Im Keller war die Sicherheit nicht gegeben. Bei Fliegeralarm versammelten sich dann alle Hausbewohner in dem Bunker oder wir fuhren mit den Soldaten aus dem Ort Richtung Koserow - Kölpinsee.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; An einem Tag suchten wir bei Fliegeralarm wieder unseren Bunker auf. Tante Frieda kam schnell mit dem Fahrrad von zu Hause. Sie hatte ein ungutes Gefühl und wollte nicht alleine in ihrem Haus bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; Wir hörten schon die Flugzeuge und sahen die silbernen Flugzeuge über uns hinwegfliegen, denn es war am Mittag und es war sonnenklar. Alle verhielten sich ruhig, als auf einmal unsere Flak anfing zu schießen. Einige Flugzeuge drehten ab und ließen ihre &#039;&#039;&#039;Bombenlast auf die Flakkaserne&#039;&#039;&#039; fallen. Es krachte und durch den Luftdruck wackelte der Bunker und der Sand rieselte durch die Ritzen, aber die Balken hielten stand. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Als wir aus dem Bunker kamen, roch die Luft nach Verbrannten. Wir erhielten die Nachricht, dass der östliche Teil des Ortes (Zempin) von einigen Bombern getroffen wurde. Zwei Menschen wurden getötet und einige Häuser teil- oder ganz beschädigt. Tante Frieda Haus hatte einige Risse bekommen und sämtliche Fensterscheiben waren zerstört. Der Sand lag auf sämtlichen Gegenstränden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1940 Gäste im Inselhof und am Strand====&lt;br /&gt;
: - Fotos &#039;&#039;&#039;Hans Schäfer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof 1.jpg|1940 Inselhof Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof 2.jpg|1940 Inselhof Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof 3.jpg|1940 Inselhof Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof 4.jpg|1940 Inselhof Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (7).jpg|1940 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (3).jpg|1940 Salzhütten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (2).jpg|1940 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (12).jpg|1940 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (8).jpg|1940 Zempin Windschutzwand Netze abpflücken&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (9).jpg|1940 Zempin Badehaus in Richtung Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (10).jpg|1940 Zempin Boote ohne Aufbauten&lt;br /&gt;
Datei:Zempin (11).jpg|1940 Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tataren während des Krieges zur Erholung im Inselhof====&lt;br /&gt;
[[Datei:Tataren_zur_Erholung_w%C3%A4hrend_des_2_Weltkrieges_im_Inselhof.jpg|thumb|250px|rechts|Tataren im Inselhof Zempin Foto privat]]&lt;br /&gt;
;12.05.2024 per E-Mail&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich arbeite für das Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan Studien (ICATAT). Ich arbeite an der Biographie von Musa Dschalil. Er war Tatare, Rotarmist, &amp;quot;Überläufer&amp;quot; und &amp;quot;Widerstandskämpfer&amp;quot; innerhalb der Wehrmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er hatte einen Erholungsaufenthalt im Inselhof in Zempin, zusammen mit anderen Tataren und Baschkiren. Diese Erholungsaufenthalte fanden regelmäßig statt. Meine Frage zielt dahin, ob Sie noch Überlieferungen dazu kennen oder haben. Es gab noch 2 weitere solcher Erholungsheime auf Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anbei sende ich Ihnen ein Foto von dem Aufenthalt. Vielleicht können Sie mir ja weiterhelfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr. phil. Stephan Theilig&lt;br /&gt;
:Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderlandverschickung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: &amp;quot;Kinderlandverschickung in Pommern&amp;quot; - Peter Lindemann - Thomas Helms Verlag ISBN 978-3-9357449-75-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin KLV Hubertus.jpg |thumb|350px|rechts|Haus Hubertus mit den vielen Kindern]]&lt;br /&gt;
:Während des Zweiten Weltkrieges wurden Erholungseinrichtungen für die Kinderlandverschickung, beginnend &#039;&#039;&#039;1940&#039;&#039;&#039; und verstärkt zwischen &#039;&#039;&#039;1943 bis 1945&#039;&#039;&#039;, genutzt. Die Kinder wurden klassenweise zur Erholung in die Seebäder der Inseln Usedom und Rügen geschickt. &lt;br /&gt;
:Mitgereiste Lehrerinnen und reaktivierte ältere Lehrer führten den Unterricht durch. Die außerschulische Betreuung übernahmen HJ (Hitlerjugend) und BDM (Bund Deutscher Mädel).&lt;br /&gt;
:Die Lagermannschaftsführer waren oft noch keine 20 Jahre alt. Sie mussten auch die Versorgung mit Lebensmitteln und die Freizeitgestaltung organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Kinder sollten besonders aus Industriegebieten und den Städten, die bombardiert wurden, für mehrere Monate in eine ruhigere Umgebung. Es war freiwillig, aber der Gruppenzwang war oft sehr stark. Der Vater war im Krieg, die Mutter weit weg, die Geschwister in anderen Orten. Kinder von 10-14 Jahren hatten oft großes Heimweh und wer sollte die vielen Kinder trösten? Keiner wollte gehänselt werden, musste sich stark zeigen und weinte abends in sein Kopfkissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin KLV Klasse.jpg |thumb|350px|rechts|Kinder mit Betreuer und Lehrerin]]&lt;br /&gt;
:In Zempin waren Kinder einer Schulklasse aus Pinneberg in der Pension HUBERTUS einquartiert. Nach der Wende kam Frau &#039;&#039;&#039;Inge Versmann&#039;&#039;&#039; aus Pinneberg, die als Kind einige Monate mit ihrer Lehrerin Frau &#039;&#039;&#039;Ziebold&#039;&#039;&#039; in dieser Pension verbracht hatte. Sie übergab Frau &#039;&#039;&#039;Ursula Wengrzin&#039;&#039;&#039; Bilder aus dieser Zeit. Es wurde viel im Gespräch zwischen den Beiden in Erinnerungen gekramt. So sprachen sie auch über die Helferinnen und dass eine Gräfin von Schwerin die Kinder mitbetreut hatte. Daraufhin versuchte &#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; Frau &#039;&#039;&#039;Wengrzin&#039;&#039;&#039; die nette Gräfin aus Schmuggerow von damals zu finden. Über die Ostseezeitung erhielt sie die Adresse des Vaters, &#039;&#039;&#039;Manfred Graf von Schwerin&#039;&#039;&#039; in Bielefeld, der über 100-Jährige gab den Brief weiter an seine Tochter, &#039;&#039;&#039;Rose Irene Meyer zu Schwabedissen, geb. Gräfin von Schwerin&#039;&#039;&#039;, in Achern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese antwortete umgehend und erinnerte sich an diese Zeit: &#039;&#039;„ … In meinem Gedächtnis ist deutlich das Bild Ihrer Mutter, aber auch anderer Frauen, wie sie kochten und die unendlichen Mengen Wäsche wuschen. Damals schätze man ja die Arbeit noch nicht richtig ein – aber es muss schon enorm gewesen sein. Und was ich damals auch nicht richtig verstanden habe: wie schwer muss es für die Eltern der Kinder gewesen sein, sich von ihnen zu trennen. Wie viele Eltern mögen gedacht haben: lieber zusammen sterben als Waisen zurücklassen. Sicher war es auch ganz gut, dass wir Helferinnen unbeschwert an unsere Aufgaben gingen, anders hätte man das ja gar nicht leisten können. Aber wenn man bedenkt, wie sorgsam vorgebildet heute Betreuer von Jugendgruppen sein müssen. ….&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Von mir ist zu erzählen, dass ich die Schule fertig gemacht habe, dann RAD (Reichsarbeitsdienst), danach habe ich angefangen zu studieren, aber dann kam &#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; und wir mussten als Gutsbesitzer fort – teils geflüchtet, andere ausgewiesen.&lt;br /&gt;
:Ich habe dann einen Arzt geheiratet, der heute noch arbeitet mit 79 Jahren, wir haben 7 Kinder, die alle verheiratet sind und 27 Enkel. Da ist genug Leben. Aber meine Erinnerungen an die Zeit in Zempin die pflege ich ganz still und für mich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Zempin wurden auch in der Waldstraße die Villa KAGEMANN, das Haus ELISABETH, Villa VINETA und in der Strandstraße das Haus BADER mit Kindern hauptsächlich in den Sommermonaten belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hubertus KLV 1938.jpg|1938 Kinderlandverschickung KLV Hubertus&lt;br /&gt;
Datei:Hubertus KLV Brief .jpg| 2017 Erinnerungen - Grüße von der Insel Helgoland&lt;br /&gt;
Datei:Hubertus KLV Stempel.jpg|KLV Lager Hubertus - Stempel mit Lager Nr.&lt;br /&gt;
Datei:Zempin KLV Villa Vineta.jpg|KLV Lager Villa Vineta Stempel&lt;br /&gt;
Datei:Klv_1942_zempin_Datum.jpg|KLV 1942 Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Klv-1942 zempin1.jpg|1942 &lt;br /&gt;
Datei:Klv-1942 zempin2.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:Klv 1942 zempin4-1.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:Klv-1942 zempin3.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:Klv-1942 zempin5.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:Klv-1942 zempin6.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:Klv-1942 zempin7.jpg|1942&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1943 Flak-Regiment 155 (W) in Zempin stationiert====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um die neue &amp;quot;[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Fl.C3.BCgelbombe_V1 Wunderwaffe V1]&amp;quot; weiterhin zu erproben und Bedienmannschaften auszubilden, wurde am &#039;&#039;&#039;13.08.1943&#039;&#039;&#039; das Lehr- und Erprobungskommando Wachtel für die V1 unter Leitung des &#039;&#039;&#039;Oberst Max Wachtel&#039;&#039;&#039; in Zempin aufgestellt. Im Bereich des heutigen Zeltplatzes in Richtung Zinnowitz wurden dazu 3 Feldstellungen, Richthäuser und Lagerhäuser errichtet. Für den Transport der Waffen und Güter wurde ein umfangreiches Straßennetz aus Beton vom Bahnhof Zempin bis zur Reichsstraße 111 (B111) und in den Zempiner Wald verlegt. Das sich ursprünglich dort befindliche Lokal [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Historische_Post-_und_Ansichtskarten#Restaurant_.2F_Aussichtsturm_Gartenberg &amp;quot;&#039;&#039;Gartenberg&#039;&#039;&amp;quot;] wurde wegen den Baumaßnahmen abgebaut. Der Wald war für die Zempiner Einwohner nicht mehr zugängig. In der Waldstraße wurde der Wald von einem Sicherheitszaun begrenzt.&lt;br /&gt;
:Die Aktivitäten des Flagregiment 155 (W) wurden am &#039;&#039;&#039;03.06.1944&#039;&#039;&#039; offiziell beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=120px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Feldpost 1943.jpg|Feldpost Lehr- und Erprobungskommando Wachtel 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1943 Zempin wird militärisches Sperrgebiet====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zugangsmarken Speergebiet Pennemünde.jpeg|Zugangsmarken Sperrgebiet Foto privat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nacht vom 17. zum 18. August 1943 erfolgt der Fliegerangriff auf Peenemünde. Im Verlauf der Sicherungsmaßnahmen für Peenemünde wird der Norden der Insel Usedom zwischen Wolgast, Peenemünde und Lüttenort (an der schmalsten Stelle der Insel zwischen Zempin und Koserow) zum Sperrgebiet erklärt, für Ein- u. Ausreise gelten besondere Ausweise. &lt;br /&gt;
:Zugang zu diesem Gebiet hatten nur berechtigte Personen. Darunter zählten die Einwohner der sich darin befindlichen Orte, Angestellte der Heeresversuchsanstalt, sowie militärisches Personal. Für Fremde gab es keine Möglichkeit das Sperrgebiet ohne Sondergenehmigung zu betreten.&lt;br /&gt;
:Reisende mit dem Zug in Richtung Wolgast ohne Sondergenehmigung wurden ab den eigens dafür eingerichteten Haltepunkt am Lüttenort in ihren Zugabteilen eingeschlossen. Erst in Wolgast wurden die Türen wieder geöffnet. Aus Wolgast in Richtung Koserow kommend, folgte das gleiche Spiel. Angeblich soll auch der Künstler &#039;&#039;&#039;[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Niemeyer-Holstein.2C_Otto Otto Niemeyer-Holstein]&#039;&#039;&#039;, welcher in Lüttenort wohnhaft war, zeitweise für die Kontrolle der Berechtigungen und Abschluß der Abteile zuständig gewesen sein.&lt;br /&gt;
:Von diesem &amp;quot;Bahnhof&amp;quot; / Haltepunkt gibt es bisher keine bekannten Bildaufnahmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 1945 Aufenthalts-Ausweis.jpg|350px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin 1945 Aufenthalts-Ausweis Rück.jpg|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufenthaltsausweis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;1944&lt;br /&gt;
:Bomben fallen auf Zempin, Tote sind zu beklagen. Gedenkstein auf dem Friedhof für die Opfer des II. Weltkrieges und für die unbekannten  Minenopfer an der schmalsten Stelle der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Bombenkrater.jpg|500px|center]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;16.07.1944&#039;&#039;&#039; Bombeneinschläge in Zempin&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriegsende 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bericht des 17-jährigen Gerhard Wolf====&lt;br /&gt;
:* 06.05.1928 in Großolbersdorf &amp;amp;#8224; 10.09.1998 in Zschopau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;„... Ich musste in Tutow am 2. Osterfeiertag, den 03.04.1945, Pferde beschlagen. Die anderen Soldaten waren im Kino. Nur die Wache war noch im Objekt. Wir waren auf dem Weg nach Bannemin auf Usedom. In Bannemin habe ich nachts einen hellen Feuerstrahl aufsteigen sehen, und eine rote „Kugel“ flog danach in Richtung Westen. Ich wusste damals nicht, was es war. Es waren V-Raketen, die in Peenemünde abgeschossen wurden, Hitlers Geheimwaffen. ::Hier waren wir einige Tage stationiert. Von Bannemin aus habe ich die Sprengung der Brücke zwischen Wolgast und Usedom miterlebt. Mein Klassenkamerad Karl Weber (Paulus Karl genannt) soll als Pionier bei dieser Sprengung dabei gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Er hatte vom 25.-28.04.1945 eine Brücke zur Sprengung über die Ziese mit vorbereitet.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;Davor war ich in Bannemin und auch in Krummin, wo ich erstmals Gefechte mit den Russen auf dem Achterwasser erlebt habe. Danach wurden wir über Trassenheide nach Peenemünde an die äußerste Westspitze der Insel Usedom verlegt. Auf dem gegenüberliegenden Festland waren schon die Russen zu hören. Es wurde für uns kritisch. Wir waren eingekesselt. Schnell ging es zurück nach Trassenheide. Wir übernachteten in einer Scheune. Früh liefen wir weiter nach Zinnowitz. Wir rannten in Zinnowitz einen Berg hoch, rechts unterhalb lagen Tennisplätze. Auf der Anhöhe war eine Flakstellung. Dort gab es am Vormittag einen Fliegerangriff. Gegen 14 Uhr kamen uns zwei Obergefreite am Strand entgegen gelaufen. Sie fragten uns, wo wir hin wollten und riefen: „Die Russen sind auf der Insel. Kommt, wir müssen abhauen!“ Diese beiden Obergefreiten, ein 16jähriger Soldat und ich rannten zum Strand in die &#039;&#039;&#039;Nähe von Zempin. Fischerboote lagen dort auf Rollen&#039;&#039;&#039;. Wir schoben ein Boot ins Wasser und ruderten mit letzter Kraft auf das offene Meer. Dabei wurden wir noch von eigenen Leuten bemerkt und auch sofort beschossen, die Kugeln aber klatschten vor uns ins Wasser.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039; Wir sind mit großer Anstrengung bis zur [[Greifswalder Oie]] gerudert. Dort waren deutsche Soldaten ebenfalls dabei zu fliehen. Mit einem Motorboot sind wir mit denen in See gestochen. Auf See wurden wir dann von einem deutschen Schiff aufgenommen, das mit Flüchtlingen aus dem Osten kam. ...“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auch wenn es noch viele Umwege gab, bis der 17-Jährige wieder in seinem Heimatort am 31.05.1945 wohlbehalten ankam, so erzählte er später alles seinem Sohn. Dieser erkundigte sich in den letzten Jahren, ob wir in Zempin noch feststellen könnten, &#039;&#039;&#039;wem das Boot gehört hatte.&#039;&#039;&#039; Gern hätte er sich &#039;&#039;&#039;bedankt, dass seinem Vater die Flucht mit dem Boot gelungen war&#039;&#039;&#039;. Leider war das nicht mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_Lebensl%C3%A4ufe#Sch.C3.BCtt.2C_Erwin Erwin Schütt] beschreibt, dass Boote am Kriegsende nicht mehr zu finden waren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das letzte Boot - 1945 Soldatenbericht====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Das letzte Boot Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/01/Das_letzte_Boot_1945_Soldatenbericht.pdf |[[medium:Das letzte Boot 1945 Soldatenbericht.pdf  |Das letzte Boot - Bericht eines Soldaten - Zempin- Swinemünde pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Das letzte Boot Erwin Billing.jpg|Erwin Billing an die Gemeinde Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Das letzte Boot Erwin Billing Antwort.jpg|Antwort an Erwin Billing&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brücke b111alt.jpg|thumb|250px|rechts|Eisenbahnbrücke gebaut 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahnbrücke Zinnowitz Zempin B111.jpg|thumb|250px|rechts|Brücke nach 1945 Blick von Zinnowitz nach Zempin Foto privat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Eva Schmidt geb. Krüger (geb. 1930):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;i&amp;gt;&amp;quot;In Peenemünde begann die Demontage der V-Waffen. Alle arbeitsfähigen Leute hatten sich zu melden. Wir wurden in Kolonnen eingeteilt. Ich kam erst zur der Truppe, die die Zinnowitzer Brücke (Eisenbahnbrücke zwischen Zinnowitz und Zempin) aufbauen sollten. Wir mussten immer 4 Frauen die Bahnschwellen transportieren, die die Männer dann aufsetzten, um erst einmal eine provisorische Brücke zu errichten. Es war nass und kalt, dazu fehlte die passende Bekleidung und auch Schuhwerk. Mein Onkel Walter gab mir ein Paar Stiefel von seinem Sohn Heinz. Sie waren viel zu groß, aber mit ein Paar Socken hatte ich warme Füße. ::Die Schwellen waren von der Feuchtigkeit durchzogen und sehr schwer, aber wir mussten es ja packen. Als dann die ersten Züge über die Brücke rollten, wurden wir nach Peenemünde beordert. Später wurde die Holzbrücke durch eine Betonbrücke ersetzt, die heute noch in Betrieb ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::In Peenemünde wurden wir jeden Morgen einer Kolonne zugeteilt. Entweder kamen wir in die Waschküche und mussten Soldatenwäsche waschen oder wir mussten das Krankenrevier reinigen. ::Ein Soldat bewachte uns und sicherte nun so Übergriffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Manchmal blieben wir auch bei der Kolonne, dann mussten wir Kabel freilegen und aufrollen auf große Kabelrollen, die Arbeit war schon schwer, aber am schwersten war das Verladen von Bahnschienen. Ein Aufseher überwachte uns und trieb zur Eile an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Mittags gab es immer ein Kochgeschirr voll Kohlsuppe oder Hirsebrei, dazu einen Kanten Brot. Den nahm ich oft für meine Geschwister mit nach Hause.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948 &lt;br /&gt;
:Gründung der Genossenschaft werktätiger Fischer (FWG), daraus 1960 Gründung der Fischerei – Produktions – Genossenschaft (FPG) „Gold des Meeres“ besteht bis 1992. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Haushaltsplan Gemeinde Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; -  36.000 &amp;amp;#x211B;&amp;amp;#x2133;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1949&#039;&#039;&#039; -  34.400 DM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausstellung &amp;quot;Die Fünfziger Jahre&amp;quot; in Zempin / Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufnahmen hat der Zempiner Peter Schröder (*1942) in seiner Jugendzeit aufgenommen. :Die Jugendlichen waren in einer Arbeitsgemeinschaft &amp;quot;Junge Fotografen&amp;quot;. Im Jahr 2004 wurden diese Bilder in einer Ausstellung in &amp;quot;Uns olle Schaul&amp;quot; Zempin gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:001 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:002 7.Klasse55.JPG&lt;br /&gt;
Datei:003.jpg&lt;br /&gt;
Datei:004.jpg&lt;br /&gt;
Datei:005.jpg&lt;br /&gt;
Datei:006.jpg&lt;br /&gt;
Datei:007.jpg&lt;br /&gt;
Datei:008.jpg&lt;br /&gt;
Datei:009.jpg&lt;br /&gt;
Datei:010.jpg&lt;br /&gt;
Datei:011.jpg&lt;br /&gt;
Datei:012.jpg&lt;br /&gt;
Datei:013.jpg&lt;br /&gt;
Datei:014.jpg&lt;br /&gt;
Datei:015.jpg&lt;br /&gt;
Datei:016.jpg&lt;br /&gt;
Datei:017.jpg&lt;br /&gt;
Datei:018.JPG&lt;br /&gt;
Datei:019.jpg&lt;br /&gt;
Datei:020.jpg&lt;br /&gt;
Datei:021.jpg&lt;br /&gt;
Datei:023.jpg&lt;br /&gt;
Datei:024.jpg&lt;br /&gt;
Datei:025.jpg&lt;br /&gt;
Datei:026 Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:027.jpg&lt;br /&gt;
Datei:028.jpg&lt;br /&gt;
Datei:033.jpg&lt;br /&gt;
Datei:034.jpg&lt;br /&gt;
Datei:040 Flundernetze.jpg&lt;br /&gt;
Datei:041 Heringspflücken.jpg&lt;br /&gt;
Datei:042.jpg&lt;br /&gt;
Datei:043.jpg&lt;br /&gt;
Datei:044.jpg&lt;br /&gt;
Datei:045 HS1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:046.jpg&lt;br /&gt;
Datei:050.jpg&lt;br /&gt;
Datei:051.jpg&lt;br /&gt;
Datei:052.jpg&lt;br /&gt;
Datei:053.jpg&lt;br /&gt;
Datei:055 zem 015.jpg&lt;br /&gt;
Datei:030.jpg|Wolgast Kutter und Speicher&lt;br /&gt;
Datei:031.jpg|Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:032.jpg|Wolgast Fähre und Werft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1951 Gäste fotografieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem002.jpg|1951 Peenestraße große Weide&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem003.jpg|1951 Peenestraße vom Achterwasser aus&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem004.jpg|1951 Zickenberg (Zickenbarch)&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem005.jpg|1951 Fischer am Strand&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem006.jpg|1951 hohe Düne&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem007.jpg|1951 Boote Netze trocknen&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem008.jpg|1951 Vorbereitung zum Abpflücken der Heringe&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem009.jpg|1951 Heringe im Netz&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem010.jpg|1951 Boot geklinkert&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem011.jpg|1951 Heringe von Bord tragen&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zem012.jpg|1951 Buhne doppelreihig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1951 Gäste aus Jena===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1951 Peenestr.jpg|1951 Peenestraße&lt;br /&gt;
Datei:1951 Peenestr 21.jpg| Nr. 21&lt;br /&gt;
Datei:1951 Peenestr Baum.jpg|Weide am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1951 Zickenberg.jpg|1951 Zickenbarch&lt;br /&gt;
Datei:1951 Achterw Kind Boot.jpg|1951 Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:1951 Achterwasser.jpg|1951&lt;br /&gt;
Datei:1951 Burgenbau.jpg|1951 Ostseestrand&lt;br /&gt;
Datei:1951 Fischer Segel.jpg|1951 Fischer&lt;br /&gt;
Datei:1951 Fischerboot.jpg|1951 Spritsegel (Spreitzsegel)&lt;br /&gt;
Datei:1951 Gäste.jpg|Gäste &lt;br /&gt;
Datei:1951 Gäste im Boot.jpg|ZEM 20&lt;br /&gt;
Datei:1951 Gästefahrt.jpg| Fischer segeln Gäste&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1953 [https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_Rose &amp;quot;Aktion Rose&amp;quot;] an der Ostsee=== &lt;br /&gt;
:Enteigung der Pensionen und Hotels - man versuchte Wirtschaftsvergehen nachzuweisen. In Zempin Familie Schröder - Besitzer des &#039;&#039;&#039;Waldhauses&#039;&#039;&#039; wurden vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{| class=&amp;quot;wikitable sortable center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Betriebsferienheime unter Leitung des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) entstanden in Zempin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Betriebsferienheime - Seestraße !! Betriebsferienheime im Ort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walzwerk Burg || Konsum Berlin – Fischerstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wälzlagerwerk Fraureuth || Reichsbahndirektion – Pommernhaus Waldstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Magdeburger Armaturenwerke || Getreidewerke Angermünde, (Inselhof)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Melioration Cottbus || Elektromotorenwerke Thurm, (Inselhof)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Handwerkskammer Gera || Hochschule für Staat und Recht Babelsberg (Inselhof)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tierzucht Neubrandenburg || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Armaturenwerke Halle || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heilstätten Zschadraß ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuckerfabrik Jarmen ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knäckewerke Burg ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kreiskrankenhaus Oschatz ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1956&lt;br /&gt;
:Entstehung des [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Campingplatz_Zempin Zempin Campingplatzes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1963 Reisebüro Gäste&lt;br /&gt;
:Neben der Vermietung über den FDGB gab es auch noch eine kleine Anzahl von Gästen, die über das REISEBÜRO vermittelt und betreut wurden. In Zempin war auch eine Betreuungsstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1963 Reisebüro DER Umschlag.jpg |&amp;lt;center&amp;gt;Umschlag für Papiere&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1963 Reisebüro DER Zempin 1.jpg |&amp;lt;Center&amp;gt;1963&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1963 Reisebüro DER Zempin 2.jpg |&amp;lt;center&amp;gt;Versicherungsschein&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1963 DER Befragung vorn.jpg |&amp;lt;center&amp;gt;Befragung Vorderseite&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1963 DER Befragung hinten.jpg |&amp;lt;center&amp;gt;Befragung Rückseite&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reisebüro Zempin 1.JPG|&amp;lt;center&amp;gt;Schild am Haus der Beauftragten in Zempin&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1967 Kinderkrippe eröffnet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kinderkrippe 1967.jpg|1967 Kinderkrippe Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Kinderkrippe 1967 Text.jpg|1967 Kinderkrippe Namen&lt;br /&gt;
Datei:Kinderkrippe Zempin Eröffnung 1967 a.jpg|1967 Kinderkrippe Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Kinderkrippe Zempin Eröffnung 1967 Text.jpg|1967 Kinderkrippe Namen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1967 Haushaltsplan, Bautätigkeit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=250px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1967 Volkswirtschaftplan Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2d/1967_Volkswirtschaftsplan_Zempin.pdf |[[medium:1967_Volkswirtschaftsplan_Zempin.pdf|1967 Volkswirtschaftsplan Zempin pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1967 Wohnraum Norm.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/20/1967_Wohnraum_Belegungsnormen.pdf |[[medium:1967_Wohnraum_Belegungsnormen.pdf|1967 Wohnraum Norm für Personen pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1945 -1977 Bautätigkeit in Zempin.jpg|1945 - 1977 Bautätigkeit in Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===FDGB Urlauber===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:aus Leipzig im &amp;quot;Ernst Kamieth&amp;quot; in der Waldstraße. Die Betriebe vergaben diese Urlaubsplätze über die Gewerkschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1973 Kurtaxe-bezahlt.jpg|1973 Kurtaxe&lt;br /&gt;
Datei:1973 Urlaubsscheckheft.jpg|1973 Urlaubs-&amp;lt;br&amp;gt;scheckheft&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1973 Wetter.jpg|1973 Sommer-&amp;lt;br&amp;gt;wetter&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1973 Achterwasser Zempin.jpg|1973 Achterwasser Foto privat&lt;br /&gt;
Datei:1973 Dorfstraße Zempin.jpg|1973 Dorfstraße 1 Foto privat&lt;br /&gt;
Datei:1973 Zempin.jpg|1973 Fewo, Antenne Foto privat&lt;br /&gt;
Datei:1973 Strand FKK Zempin.jpg|1973 FKK Strand Foto privat&lt;br /&gt;
Datei:1986 Ferienscheck.jpg|1986 Ferienscheck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1982 Zempiner FKK Strand im &amp;quot;&#039;&#039;Baden Ohne&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Baden Ohne DDR 1982-Bild1.jpeg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Baden Ohne DDR 1982-Bild2.jpeg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Kanalisation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1986&lt;br /&gt;
:Baubeginn der Kanalisation. Alles wurde außerhalb der Straße geplant, da eine Herstellung der Straße nach dem Bau aufgrund von Mangel an Baustoffen nicht möglich war. Da es keine Pumpen gab, wurde die Kanalisation mit normalem Gefälle gebaut. Dabei kam man auf bis zu 4 m Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostseezeitung Mai 1989===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bericht über Zempin zum 40. Jahrestag der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Mai 1989.jpg|Bericht über Zempin - einzelne Bericht rechts&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Mai 1989 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Mai 1989 b.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Mai 1989 c.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Mai 1989 d.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Mai 1989 e.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fischereigenossenschaft - Erläuterungen vom Fischer Konrad Tiefert=== &lt;br /&gt;
[[Datei:1949 FPG Zempin .jpg|thumb|200px|rechts|1949 FPG Zempin Verarbeitung Foto privat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1949 FPG Belegschaft Verarbeitung.jpg|thumb|200px|rechts|1. Mai 1949 Belegschaft Verarbeitung Foto privat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fisch 01.jpg|thumb|200px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/63/Zempin_Fisch_Genossenschaft_Wert_01.07.1990.pdf|[[medium:Zempin_Fisch_Genossenschaft_Wert_01.07.1990.pdf|Fischgenossenschaft Zempin Währungsumstellung auf DM Juli 1990 Genossenschaft i.G. - pdf]]]]&lt;br /&gt;
:Auszug aus dem Artikel „Fischerdorf Zempin“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;i&amp;gt;Vom damaligen Staat, der DDR, gefördert, kam es 1948 zur Gründung einer Genossenschaft GmbH. Die Fischer der Orte Zinnowitz, Zempin, Koserow, Loddin, Kölpinsee und Ückeritz schlossen sich zu dieser Vereinigung zusammen. Sitz wurde Zempin. Einige Räume einer ehemaligen Fabrik für Zuckerstangen (Nussstangen) wurden als Grundlage genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Da es kurz danach zu einer Geldentwertung kam, war die Finanzgrundlage sehr schlecht. Ein sehr tüchtiger Geschäftsführer brachte trotz aller Hindernisse diese GmbH auf die Beine. ::Ein Fischverarbeitungsbetrieb entwickelte sich. Es sollte gesalzen, geräuchert und mariniert werden. Einige Männer, vor allem aber Frauen, wurden als Arbeitskräfte eingestellt. Mit günstigen Bankkrediten und guter Organisation ließ sich schon etwas machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Grundgedanke bei der Gründung dieser Genossenschaft war, den Fisch vom Erzeuger so billig wie möglich an den Verbraucher zu bringen. Ein ausgearbeitetes Statut legte die Pflichten und Rechte der Mitglieder fest. Das eingerichtete Büro übernahm die Schreibarbeiten und die Netz- und Materialbestellung. Zum Anfang wurden die Betriebe, die Netze herstellten, direkt angeschrieben. Die Belieferung war aber nicht ausreichend. Dann kam es zu einer Fischerei-Material-Ausleihe und Beschaffungsstation in Karlshagen, die die Belieferung an die Genossenschaften übernahm. Aber nach wie vor musste alles genau auf die einzelnen Fischer verteilt werden. Noch waren es Baumwollnetze, Sisal- und Hanfsimme. Doch dann kamen Netze und Simme aus Dederon (Name von DDRon = Nylon) auf, die Netze waren aber nicht knotenfest. Die Fischer waren davon nicht begeistert. Außerdem waren die Fänge nicht höher als auf Baumwollnetzen. Nach vielen Verhandlungen und Versuchen mit den Herstellern wurden die Netze knotenfester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Sollbeauflagung des einzelnen Fischers wurde erhöht, sein Verdienst wurde besser. Aber es brachte auch mehr Arbeit für die Frauen, durch das Auspulen (Auspflücken der einzelnen Fische aus den Maschen der Netze) aus den feinen Netzen. Es mussten oft Hilfskräfte, meist Frauen, hinzugezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Es wurde eine Ablieferungsstelle eingerichtet, wo der Fisch hingefahren wurde. Die Genossenschaft hatte dazu Pferd und Wagen für Zempin angeschafft. Es gab ziemlich oft Schwierigkeiten mit dem Weitertransport. Die Tische zum Abpflücken standen zu der Zeit unterhalb der Dünen, wo die Fischerfrauen arbeiten mussten, auch bei schlechtem Wetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der erste Geschäftsführer war bei Nacht und Nebel nach Westdeutschland verschwunden, ein neuer kam, ein kluger Mann, aber leider dem Alkohol zugetan. Vorstand und Vorsitzender waren Fischer, ebenso im Aufsichtsrat. In gemeinsamen Sitzungen wurden die anfallenden Probleme durchgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Als kulturelle Veranstaltungen gab es Fischerfeste mit Tanz und einigen Darbietungen. Zu den großen Fischereikonferenzen vom damaligen Bezirk Rostock, wurden einige Fischerkollegen delegiert. Der Verarbeitungsbetrieb wurde weiter ausgebaut und arbeitete vielfach mit Bankkrediten. Die Frauen arbeiteten in Stundenlohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Langsam hatte sich alles weiter entwickelt, auch einige neue Motoren und Maschinen wurden angeschafft, neue Boote gebaut. Aber das genügte den übergeordneten Stellen noch nicht, denn die Produktionsmittel blieben Privateigentum der Fischer. Ziel war es, alle Boote usw. in Genossenschaftseigentum zu übernehmen. Viel wurde geredet, diskutiert und gestritten. Einige Fischer von Kölpinsee ließen sich überzeugen. So kam es im Januar 1960 dort in Kölpinsee zur Gründung einer F.P.G. (Fischerei Produktions-Genossenschaft). Der Staat wollte diese Entwicklung besonders fördern. Die Zempiner Fischer standen diesem Vorhaben anfangs ziemlich ablehnend gegenüber. Nach etlichen Diskussionen kam es nach drei Monaten zum Beitritt der Zempiner und der anderen Fischerkollegen der ehemaligen F.W.G. zur neuen FPG. Sie bekam den schönen Namen „Gold des Meeres“, auf Vorschlag des Fischerkollegen Paul Will. Ein neues Statut regelte auch hier die Pflichten und Rechte der Mitglieder. Die Frauen des Betriebes und auch Fischerfrauen konnten Mitglied werden. Diese FPG entwickelte sich durch die staatliche Förderung sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Es begann eine Zeit sehr guten Verdienstes für den Fischer. In jährlich stattfindenden Vollversammlungen musste die Arbeit des Vorstandes bestätigt werden. Vieles sollte nun verändert werden, sollte Erleichterungen in der Arbeit mit sich bringen, für die Fischer und auch für die Frauen. Abpflückzelte wurden entwickelt und gebaut und die Abpflücker konnten nun in einem gedeckten Raum arbeiten, auch eine Heizung gab es dazu. Elektrowinden zum Aufziehen der Boote wurden gekauft und aufgestellt, was eine große Erleichterung für den Fischer mit sich brachte. Auch konnte der Fang auf neu angeschaffte Wagen mit vier gummibereiften Rädern geladen werden und auf die Düne, in die dort nun aufgestellten Zelte zum Abpflücken der Fische gezogen werden. Die Netze wurden ganz auf Monofilgarn umgestellt. Die Sollbeauflagung der FPG wurde wieder höher und damit auch der Verdienst. Die Aufkaufpreise waren inzwischen schon erhöht worden. Aber die Umstellung brachte große Kosten mit sich, auch waren die Monofilnetze und das Tauwerk nicht billig. Um diese Gelder aufzufangen und diese Entwicklung weiter zu fördern, kam es zu der sogenannten Warenrückvergütung. Das heißt, der Staat übernahm auf Grund der Fangerlöse und der Sollerfüllung die dazu anfallenden Kosten, auch die Reparatur von Booten. Da die Aufkaufpreise stabil blieben, hatten die Fischer bei gutem Fang auch guten Verdienst. So etwas hatte es in der Vergangenheit nie gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Verarbeitungsbetrieb wurde im Laufe der Weiterentwicklung auf Leistungslohn für die dort arbeitenden Frauen und Männer umgestellt, was zu einem besseren Verdienst führte.&lt;br /&gt;
::Der einzelne Fischer selbst bekam auf Beschluss einer Vollversammlung nun 50% seines Fangerlöses monatlich ausgezahlt. Der restliche Teil wurde nach Abzug aller Kosten mit der Jahresendabrechnung im Februar des nächsten Jahres ausgezahlt. Die Fischerfrauen, die nicht im Verarbeitungsbetrieb beschäftigt waren, konnten Mitglied werden. Ein Teil des Fangerlöses des Mannes wurde auf sie als Lohn verrechnet. So waren sie versichert und konnten im Alter mit einer Rente rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach dem Statut wurden Fonds gebildet und Gelder darin eingezahlt. So gab es einen Kultur-, Sozial- und Hilfsfond. Auch ein Prämienfond wurde gebildet, um besondere Leistungen mit Auszeichnungen zu würdigen. Für den Sterbefall wurde eine Summe festgelegt. Aus dem Kulturfond wurden nun die jetzt gewünschten Reisen finanziert. Diese Reisen waren sehr beliebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der erste gewählte Vorsitzende, ein Fischer aus Kölpinsee, trat zurück, ein neuer musste gewählt werden. Ein Betriebsangehöriger, der als Schlosser gearbeitet hatte, wurde gewählt. Er übernahm, als der amtierende Geschäftsführer krank wurde, auch noch die Geschäftsführung. Er sorgte vor allem für Verbesserungen im Verarbeitungsbetrieb, wo meistens Frauen arbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Auch in der Räucherei wurden Verbesserungen oder Arbeitserleichterungen durchgeführt. Alte Kühlwagen der Reichsbahn und neu gebaute Kühlräume dienten als Bevorratungsraum für Rohware. In den gemeinsamen Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat wurde über die Weiterentwicklung beraten und diskutiert. Es gab immer wieder Probleme. Das erste Ziel war, die Boote in FPG-Eigentum zu übernehmen. Einige Boote wurden schon als genossenschaftseigene gebaut und kamen in Betrieb. Den Nutzern wurde eine Nutzungsgebühr berechnet. Da einige Boote generalüberholt werden mussten, waren die Eigner bereit, sie an die FPG abzugeben. Nach einigen Jahren war die Warenrückvergütung beendet. Der Staat trug die Kosten nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Das aus Brettern bestehende Erfassungsgebäude wurde etwas erweitert, massiv und in gemeinsamer Arbeit errichtet und am Ausgang mit einer Hebebühne versehen. In dieser Zeit als FPG konnte der Fischfang voll durchgeführt werden, alle Fangsorten (Fischarten) wurden erfasst und auch gut bezahlt. Die FPG konnte Erfassungsgelder pro Tonne (t) berechnen. Ob Frühjahrshering oder der im Herbst manchmal etwas kleinere Hering – alles konnte abgeliefert werden bei stabilen Preisen. Nur für den Transport fehlten die Kühlwagen. Schwierigkeiten entstanden allerdings beim Konsumfisch (Plötz, Blei, Barsch usw.), der nicht mehr gut absetzbar war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
::Die Boote waren alle, auch in den anderen Ortschaften, mit Dieselmotoren versehen. Der benötigte Brennstoff wurde durch die FPG beschafft. &lt;br /&gt;
::Über eine Telefonverbindung am Strand mussten die Boote bei einer Grenzsicherungsstelle vor jeder Ausfahrt ab- und zurückgemeldet werden.&lt;br /&gt;
::Langjährig tätige Frauen der Verarbeitung und Fischer wurden auch auf zentralen Veranstaltungen der Seeverkehrswirtschaft in Rostock-Warnemünde mit Medaillen geehrt und ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Im Achterwasser wurde mit Hilfe der Genossenschaft von einigen Fischern die Reusenfischerei neu aufgebaut. Der Fischreichtum, auch an Aalfang im Achterwasser, ließ aber merklich nach. In dieser Zeit hatte sich die FPG gut entwickelt. Die Fischer und auch die Frauen in der Verarbeitung hatten einen guten und gesicherten Verdienst. Auch als Ganzes gesehen hatte die FPG eine stabile Finanzlage. So lief das alles über die Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Es kam der Zusammenschluss beider Teile Deutschlands. Zwei ganz verschiedene Wirtschaftsformen mussten zusammengeführt werden. Was wird nun werden? fragten sich viele Fischer. Vor allem die Älteren erinnerten sich an die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, der Weimarer Republik mit ihren freien Wirtschaftsformen, den Preisschwankungen für den gefangenen Fisch und den Zwischenhandel. Viele Nachwuchsfischer waren nicht vorhanden. Es durfte in der damaligen DDR niemand, auch nicht der eigene Sohn, zum Fang mitgenommen werden. So war wenig Interesse dafür da. Einige zu der Zeit junge Fischer hatten eine Lehrzeit mit einer Abschlussprüfung. Trotzdem durften sie die Fischerei nur auf der See ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Anfangs ging alles seinen alten Gang, doch langsam kam es anders. Schwierigkeiten traten auf, für den Fischer und auch für den Betrieb.&lt;br /&gt;
::Westdeutsche Firmen kauften Fisch auf. Gingen sie in Konkurs, bekam der Fischer kein Geld. Auch die alten Aufkaufbetriebe, wie Wolgast, waren davon betroffen. Die Fischereiaufsicht wurde erneuert, das Bundesdeutsche Fischereigesetz angewendet, neue Anordnungen durchgeführt. Rentner durften an Firmen nichts mehr liefern, bekamen nur geringe Menge an Fanggeräten frei (begrenzte Mengen der Netze und Angeln von der staatlichen Fischereiaufsicht gepachtet). Die finanziellen Abgaben und Versicherungsbeiträge wurden neu berechnet und waren hoch. Ging so ein Aufkaufbetrieb in Konkurs, war der Fischer davon mit betroffen, er hatte dann kein Geld, um seinen Verpflichtungen nachzukommen.&lt;br /&gt;
::Da die Schwierigkeiten für den Verarbeitungsbetrieb immer größer wurden, wurde die FPG auf Beschluss ihrer Mitglieder aufgelöst. Ein Teil der erarbeiteten Gelder wurde an die Mitglieder ausgezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Rentner waren schon kurz nach der Wende aus der FPG entlassen worden. &lt;br /&gt;
::Einige Fischer der See- und Binnengewässer haben sich zu einer Erzeugergemeinschaft zusammengeschlossen, um so auftretenden Schwierigkeiten entgegentreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Im Jahre 2010 haben sich in Zempin besonders die Fischer ihr Einkommen gesichert, die als Familienbetrieb die gefangenen und gekauften Fische verarbeiten und selbst vermarkten.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Aus der Rede von Konrad Tiefert im Jahre 1985 zum Jubiläum „25 Jahre FPG“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039; „… im Gründungsjahr 1960 war ein Ergebnis von 355,5 Tonnen (t) Frischfisch, davon 95,3 t Hering, 70 t Konsumfisch und der Rest waren Flundern, Dorsch, Edelfisch u.a. sie wurden von 73 Fischern gefangen.  .. 1970 waren es 807,5 t davon 670 t Hering, 1980 konnten 1252 t Fisch angelandet werden, davon 1073,6 t Hering und 133,9 t Konsumfisch mit 44 aktiven Fischern.  …   in den letzten Jahren wurde die Hälfte der Boote in Genossenschaftseigentum überführt. …“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;1.&#039;&#039;&#039; Die Deutsche Mark wurde am 21. Juni 1948 in den drei westlichen Teilen Deutschlands (Trizone) und drei Tage später auch in den drei Westsektoren Berlins durch die Währungsreform 1948 eingeführt und löste die Reichsmark als gesetzliche Währungseinheit ab.&lt;br /&gt;
::Vom 24. bis zum 28. Juni fand in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und Ost-Berlin eine eigene Währungsreform statt. Am 24. Juli 1948 wurde die Deutsche Mark von der Deutschen Notenbank (DDR) eingeführt. Die Reichsmark wurde teilweise 1:10 abgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;2.&#039;&#039;&#039; Die Verteilung des Frischfisches und der Fertigprodukte wurde in der DDR nach Plan von der übergeordneten Stelle für die Lieferung in die 15 Bezirke aufgeteilt. Jeder Bezirk hatte ein großes Kühllager, das war für die FPG der Vertragspartner. Die weitere Verteilung übernahm dieses volkseigene Zwischenlager. Diese Struktur ist nach der Wende vollkommen aufgelöst worden.&lt;br /&gt;
::Neue Firmen mussten sich erst als Zwischenhändler bilden. Für Werbung und Vertreib war kein Wissen und keine Ansprechpartner vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FPG Zempin.jpg|FPG Zempin&lt;br /&gt;
Datei:01 Braten.jpg|Braten von Fischen&lt;br /&gt;
Datei:02 Sprotten aufstecken.jpg|Sprotten aufstecken zum Räuchern&lt;br /&gt;
Datei:03 Marinaden.jpg| Marinaden herstellen&lt;br /&gt;
Datei:04 Fisch putzen.jpg|Fische putzen&lt;br /&gt;
Datei:05 Räucherofen.jpg|Räucherofen mit Sprotten&lt;br /&gt;
Datei:06 Fischgenossenschaft.jpg|Gelände der FPG Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schilfrohr schneiden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Rohr darf nur einjährig zum Dachdecken sein. Es darf nur bis zum Frühjahr geschnitten werden, wenn die Zugvögel zurückkommen. Nach dem Schneiden wurden die Reste des Rohres, krummes und zu kleines Rohr, abgebrannt. Die Sage vom Drak (Drachen) könnte auf das Abbrennen zurückzuführen sein. Siehe auch [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Zempiner_Heimathefte_Nr._2 Zempiner Heimathefte Nr. 2]  - Rohrdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1980 Rohr schneiden 1.jpg|1980&lt;br /&gt;
Datei:1980 Rohr schneiden 2.jpg|1981&lt;br /&gt;
Datei:1980 Rohr schneiden 3.jpg|1981&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Seit der Wende darf nicht mehr abgebrannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeit der Gemeinde Zempin 1990 - 1994===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dank den Gemeindevertretern für die geleistete Arbeit vom Juni 1990 bis Juni 1994. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zempin: Der Anfang war voller Erwartung der Bürger, wie die neue Zeit in Zempin sich vollziehen wird. Es war noch DDR-Zeit und DDR Gesetze, wenn auch die Modrow-Regierung viele neue Gesetze erlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es fanden sich Bürgerinnen und Bürger, die die neue Zeit gestalten wollten, als Laien, aber mit viel Willenskraft. Als die Kandidaten, die u.a. von der Feuerwehr, von der Volksolidarität, vom Konsum, der PDS (Nachfolge der SED), der FDP und Einzelbewerber von den Einwohnern gewählt waren, stand die Frage, wer macht den Bürgermeister. Die Empfehlung lautete: ehrenamtlich, da Zempin nur 860 Einwohner hat. Ich als Älteste der Abgeordneten, stellte mich erst einmal für die sofort zu erledigenden Geschäfte zur Verfügung. Als aber die Gemeinde zum Verkauf der Eigenheimgrundstücke einen geheim gewählten Bürgermeister unbedingt benötigte, ergab die Wahl, dass ich zum Bürgermeister ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;11 Abgeordnete&#039;&#039;&#039; stürzten sich in die kaum zu bewältigenden Aufgaben und wurden spöttisch im Dorf „Elferrat“ genannt. Ich selbst hatte mich zur Verfügung gestellt, um den Ort in seiner Ursprünglichkeit zu bewahren und architektonisch gut zu gestalten. Aber zu dieser Aufgabe kamen wir am Anfang nicht. Probleme entstanden, an die wir vor der Einheit Deutschlands nie gedacht hätten: Müllplatz muss geschlossen werden, Kinderkrippe ist nicht mehr finanziell zu halten, Kindergarten muss als Tagesstätte für Kleinstkinder und aber auch für Hortkinder funktionieren, die Angestellten der Gemeinde müssen bezahlt werden, die Heizung (geschüttete schlechte Braunkohle) in der Schule fällt auseinander usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Täglich kamen Stapel der kopierten Schreiben (volle Nutzung der neuen Technik) von der Kreisverwaltung, was alles zu beachten ist, es blieb kaum Zeit diese zu lesen, geschweige denn umzusetzen, eine Anleitung gab es auch nicht.&lt;br /&gt;
:Wir, die wir verändern wollten, mussten schweren Herzens Kündigungen aussprechen. Mindestens wöchentlich einmal und fast immer waren wir beschlussfähig! Wie viel Freizeit wurde geopfert, um die Gemeinde, ein Wirtschaftsbetrieb, in Ordnung zu halten und zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vieles hatten wir 11 uns schneller vorgestellt und gewünscht, dass es geschehe. So, lag uns der „Inselhof“ mit seinen Ferienhäusern am Herzen, aber die 3 Gebäudeeigentümer und die 5 Grundstücke mit z.T. Rückführungsansprüchen, Rechtstreit zwischen den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg usw. haben uns 4 Jahre beschäftigt.&lt;br /&gt;
:Auch über die Seestraße mit den Hotels, das wichtige Gewerbe für den Ort, wären lange Artikel zu schreiben, von der Zuordnung zum Bundesvermögensamt bis zur „Bewirtschaftung“ der MAW-Gebäude, welches bis heute vom Eigentümer MAW AG nicht ordnungsgemäß verkauft ist und der Eigentümer sich nicht um sein Eigentum kümmert und die Handwerker des Ortes noch heute nicht ihre Rechnungen bezahlt bekommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für alle 11 war das Wichtigste der Weiterbau der Kanalisation, Voraussetzung für die Entwicklung des Tourismus. Dafür waren wir bereit Kredite aufzunehmen, was wir auch taten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach der schweren Geburt des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Insel Usedom haben wir dann die Schulden übergeben können. Wir haben uns entschlossen einen Teil der Einnahmen in die Hansegas GmbH zu stecken, um für die Zukunft der Gemeinde Einnahmen zu sichern. Auch die Verwaltung des Campingplatzes hat uns nächtelang nicht schlafen lassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Usedm Mitte Titel.jpg|thumb|150px|rechts|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/23/1998_Amt_Usedom-Mitte.pdf |[[medium:1998_Amt_Usedom-Mitte.pdf|1998 Amt Insel Usedom-Mitte - pdf]]]]&lt;br /&gt;
:Die Gründung des Amtes „Insel Usedom-Mitte“ haben wir kräftig und schnellentschlossen voran gebracht und sind zufrieden, dass die Amtsverwaltung unter der sehr guten Arbeit vom Amtsvorsteher Peter Biedenweg und der leitenden Verwaltungsangestellten Frau Griep unseren Erwartungen entspricht und die Bürger ein gute Betreuung erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nicht zu vergessen ist, dass wir unsere Partnergemeinde - Klein Nordende - an unserer Seite hatten, die Gemeindevertretung mit ihrem Bürgermeister Herrn Günter Hell hat uns moralisch und tatkräftig unterstützt, wenn wir arg in Nöten waren. Besonders der Erhalt und Ausbau der Feuerwehr ist für unsere Gemeinde ein großer Gewinn.  Klein Nordende zeigt uns wie Vereine das Leben bereichern, da ist für die nächsten Jahre noch viel zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für alle Gemeindevertreter stand immer das Gemeinwohl im Vordergrund, es gab kein Parteiengerangel, es gab kein persönliches Vorteildenken, es gab eine sehr gute Zusammenarbeit und ich möchte allen Gemeindevertretern  für die mit mir zusammen geleistete Arbeit recht herzlich danken und wünsche, dass alles was angeschoben und vorgearbeitet ist, in den nächsten Jahren seine Früchte für das Wohl der Gemeinde Zempin tragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Zempin, den 11.06.1994, Hilde Stockmann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====MItteilungen Notizen für die Bürger 1992-1993====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[medium:1992_-_1993_Mitteilungen_Zempin.pdf| Mitteilungen an die Zempiner Bürger - Wurfsendungen an die Zempiner Haushalte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1995 Eigentum der Gemeinde:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* 1 Fremdenverkehrsamt&lt;br /&gt;
:* 1 Grundschule (1.-4.Klasse) mit 122 Schülern aus Zempin und Koserow&lt;br /&gt;
:* 1 Kindertagesstätte (0-10 Jahre) mit 43 Kindern&lt;br /&gt;
:* 1 Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Gemeinde ist Mitglied im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Zweckverband Wasserversorgung/Abwasserbehandlung Insel Usedom&lt;br /&gt;
:* Wasser- und Bodenverband Insel Usedom&lt;br /&gt;
:* Kommunaler Arbeitgeberverband&lt;br /&gt;
:* Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Trassenheide GmbH&lt;br /&gt;
:* Wohnen und Leben im Alter e.V.&lt;br /&gt;
:* Camping am Dünengelände Zempin GmbH (40%)&lt;br /&gt;
:* Hansegas GmbH&lt;br /&gt;
:* Fremdenverkehrsverband &amp;quot;Insel Usedom&amp;quot; e.V. (ab 1995)&lt;br /&gt;
:* Freundeskreis Otto Niemeyer-Holstein, Lüttenort e.V. (ab 1995)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neubauten und Gewerbe nach der Wende===&lt;br /&gt;
:Es war in dieser Zeit schwer, ohne Kapital und Erfahrung des &amp;quot;Kapitalismus&amp;quot;, Neubauten zu planen und Gewerbe in Zempin zu gründen. Die Arbeitsstellen des Konsum und HO, der Betriebsferienheime, des Kernkraftwerkes und der Peenewerft in Wolgast waren verschwunden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Gewerbe BRAUN.jpg|thumb|200px|rechts|Schlüsseldienst BRAUN]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Gewerbe GROTH.jpg|thumb|200px|rechts|Fliesenhandel GROTH]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Gewerbe Zempin.jpg| thumb|200px|rechts|2019 Steuerbüro Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fam. Peter Schröder, Rieckstraße Neubau &lt;br /&gt;
* 1995/96 Cafe´ Eichhorst, Fischerstraße Neubau &lt;br /&gt;
* 1993 Heim Frieden, ab 1991 Gaststätte Meeresblick bis Ende 1996 - Betreiber Sabine Rohner &lt;br /&gt;
* Getränke-Shop, Harloff, Am Walde (Kiosk) 1990/91 dann Tausch mit Lembke&lt;br /&gt;
* Waldstr. Imbiß Regina Hennig, Strandstraße/Oberförsterweg &lt;br /&gt;
* Lothar Schichlein übernimmt Lebensmittelladen des Vaters&lt;br /&gt;
* 1992 Fischgaststätte &amp;quot;Fischer un sin Fru&amp;quot; Friedhelm Schmidt, Waldstraße &lt;br /&gt;
* 1991/1992 Waldhaus - Disco &amp;quot;Pharao&amp;quot; 1991/1993 gepachtet von Herrn .... Waldhaus Abriß -Mai 1996 &lt;br /&gt;
* Eiscafe Iris - Hilbert 1990 -1995, vorher Ute und Alfred Hennig (Ausreise), Abriß Mai 1996 &lt;br /&gt;
* Sattler Robert Mohr 1982 bis 1994, &lt;br /&gt;
* Hauptstraße Autopavillon Witte 1991, Hauptstraße (gebrauchte Autos) &lt;br /&gt;
* Autoverkauf Andreas Tiefertz, Waldstraße bis Hauptstr. (gebrauchte Autos 1991 bis 1994) &lt;br /&gt;
* Sicherheitsfachgeschäft Heinz Baum 1991/93 ab 1993 selbständig der vorherige Angestellte Norbert Braun, Hauptstr. 8 als Schlüsseldienst. &lt;br /&gt;
* Textilwaren Anita Grempler, Strandstraße 1992  Konsum, Textilwaren &lt;br /&gt;
* Blumen Gunter Walter - zur Miete im Haus Grempler 1991 bis 1995 (zu DDR Zeiten Lotto-Laden) &lt;br /&gt;
* Mode-Shop 1992 bis Juni 1996 Inhaber Jan Zerbe, Strandstraße (zu DDR Zeiten Friseur PGH) &lt;br /&gt;
* Malerbetrieb Horst Ruhberg seit 1991, Fischerstzraße im Eigenheim ab 01.04.1991 &lt;br /&gt;
* MR Dr. Harold Schneider, Facharzt für Allgemeinmedizin, Fischerstraße 1 (ehem. Kinderkrippe- Umzug in den Kindergarten)&lt;br /&gt;
* Nicky´s Pommernstube 1990 Petra Kosing, Hauptstraße (entstanden aus dem Nebengebäude) &lt;br /&gt;
* Kagemanns Getränkeshop, Hauptstr. 1992 bis 1993. &lt;br /&gt;
* Fliesenhandel Karsten Groth Hauptstraße 17 im Eigenheim seit 1.12.95 (vorher angestellt bei Fliesen-Schriever 4.4.92 bis 31.12.92 dann Fliesen-Salewski 1.1.93 bis 30.11.95 als Auslieferungslager) Neubau in Richtung Bahnhof, Bahnhofsstr. Eröffnung 07.Februar 1997 bis Ende 2020. Mit eingezogen Dachdecker Dietrich , vorher in Zinnowitz. &lt;br /&gt;
* Pension zum Achterwasser, Uwe Fux, Fischerstraße seit 1992 (vorher Betriebsferienheim Konsum Berlin) &lt;br /&gt;
* Heimelektronik, Eberhard Hauff, Hauptstraße 9 im Wohnhaus &lt;br /&gt;
* Ab 1.1.93 Uschi Schichlein - Quelleversand im Nebengebäude des Lebensmittelladen, Strandstr. seit 1993 &lt;br /&gt;
* Dr Dümchen, Zahnarzt, keine Praxis, Zu den Karlsbergen, Neubau 1994 &lt;br /&gt;
* Dr. Schade, Zu den Karlsbergen Neubau 1995 Kasch, &lt;br /&gt;
* Feldstraße Neubau 1995/96 Bleil, Strandstr., &lt;br /&gt;
* Neubau Blockhaus 1995 (Fr. Bleil Enkelkind von Fr. Schult) &lt;br /&gt;
* Werner Schön, Peenestraße, Zickenberg Umbau und Anbau &lt;br /&gt;
* 1994 Fam. Heinz, hinter Laabs, Peenestraße Neubau 1996 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990 Währungsreform&lt;br /&gt;
:Am 01. Juli 1990 wurde die Ost Mark in die DM getauscht. Jeder bekam ein Starterpäckchen (Bargeld gestückelt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1990 DM Umtausch 1 Juli OZ.jpg|1. Juli 1990 DM kommt&lt;br /&gt;
Datei:1990 Währungsreform DM holen.jpg|Poststelle an der Kreuzung gibt die DM aus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992 - 1993&lt;br /&gt;
:Erste Mitteilungsblätter nach der Wende der Gemeinde Zempin, die die Probleme aufzeigen. &lt;br /&gt;
:* [[medium:1992 - 1993 Mitteilungen Zempin.pdf|1992 - 1993 Mitteilungen Zempin - Mitteilungsblätter - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992 &lt;br /&gt;
:Radwegebau auf dem Deich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1992 Radweg Zempin Koserow.jpg|1992 Radwegebau auf dem Deich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1993&lt;br /&gt;
:Am 15. Mai wird die [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_Partnerschaft_mit_Klein_Nordende#Partnerschaft Partnerschaft] mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_Nordende Gemeinde Klein Nordende] / Kreis Pinneberg feierlich unterzeichnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1996 Staatliche Anerkennung als Seebad===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Berichte über Zempiner Probleme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 Zempin 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1996 Zempin 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1996 Zempin 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1996 Zempin 3.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1996 Zempin 4.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:1996 Zempin 5.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1998 Wappenbrief erhalten===&lt;br /&gt;
:MVP Nr. 0156 - siehe auch: [[Zempin - Ortschronik/en#Entwicklung des Zempiner Wappens| Entwicklung des Wappens von Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin_Wappen_farbig_400.jpg|Wappen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1996 Kita Zempin Wappenübergabe.jpg|1996 Wappenbrief Übergabe in der Kita Foto privat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2000&lt;br /&gt;
:Im Schulgebäude ist seit Juli kein Schulunterricht mehr, erste Ausstellungen – Vereinshaus „Uns olle Schaul“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2005&lt;br /&gt;
:Gründung des Vereinsverbund der Gemeinden Zempin, [[Koserow]], [[Loddin]] und [[Ückeritz]] unter dem (Werbe-) Namen [https://bernsteinbaeder-usedom.de/ &amp;quot;Usedomer Bernsteinbäder&amp;quot;]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos Sammlung Stockmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinbäder logo.jpg|Logo Bernsteinbäder &lt;br /&gt;
Datei:2008 Bernsteinprinzessin.jpg| 2008 Bernsteinprinzessin&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zempin 100 Jahre Seebad.jpg|2008 - 100 Jahre Seebad&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zempin B Plan.jpg|2008 B-Plan&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zempin Ausstellung Alte Schule.jpg|2008 Ausstellung alte Schule&lt;br /&gt;
Datei:2008 Hafen Zempin.jpg|2008 Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zempin Bernsteinprinzessin.jpg|2008 Bernsteinprinzessin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2009&lt;br /&gt;
:Ein neuer Kindergarten in der Fischerstraße mit dem Saal für Veranstaltungen „&#039;&#039;Dörps-Treff&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Kurpromenade und Kurplatz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:13.Juli - Neuer Fischereistandort am Strand errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2012 Zempin Beschreibung in der Wasserzeitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wasserzeitung Nov 2012 a.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Nov 2012 Teil 1&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wasserzeitung Nov 2012 b.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Nov 2012 Teil 2&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wasserzeitung Nov 2012 c.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Nov 2012 Teil 3&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wasserzeitung Nov 2012 d.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Nov 2012 Teil 4&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2013&lt;br /&gt;
:Zinnowitz verkauft eine Gesamtfläche von 200.260 m² im Bereich des [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Campingplatz_Zempin Campingplatzes Zempin] an die Gemeinde Zempin für 450.000 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Zempin 1958 - 2016 Rückblick eines Gastes.pdf|Rückblick auf das Seebad Zempin eines Gastes von 1958 - 2016, Rudolf Scholze – Moritzburg / Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2019 - 2021===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2020&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en#Kaufhalle - Einkaufsmarkt| Kaufhalle - Thurow (Edeka) Frischemarkt wird geschlossen ]]&lt;br /&gt;
             &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zempin Saison Ende.jpg|2016 Saisonende Feier&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerfest.jpg|2019 Fischerfest&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerfest 1.jpg|2019 Fischerfest&lt;br /&gt;
Datei:2019 Fischerfest 2.jpg|2019 Fischerfest&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zempin Unfall 1.jpg|2019 Unfall 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zempin Unfall 2.jpg|2019 Unfall 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Unfall Zempin.jpg|2019 Unfall&lt;br /&gt;
Datei:2019 Frieden Abriss.jpg|2019 Frieden Abriss&lt;br /&gt;
Datei:2019 Frieden entzwei.jpg|2019 Friede Abriss&lt;br /&gt;
Datei:2019 Campingplatz Zempin.jpg|2019 Zempin Campingplatz&lt;br /&gt;
Datei:2019 Mädchen vermisst.jpg|2019 vermisst&lt;br /&gt;
Datei:2019 Vereinsfest.jpg|2019 Zempin Vereinsfest&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2019 Funkturm.JPG|2019 Funkturm am Wasserwerk&lt;br /&gt;
Datei:2019 Straßenmeisteri 1.jpg|2019 Straßenmeisterei 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Straßenmeisteri 2.jpg|2019 Straßenmeisterei 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Advent Zempin.jpg|2019 Advent&lt;br /&gt;
Datei:2021 Kaufhalle .jpg |OZ 07.01.2021&lt;br /&gt;
Datei:2020 Nov Wochenmarkt.jpg|2020 Nov Kleiner Wochenmarkt&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Kaufhalle 1.jpg |OZ 07.01.2021&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Kaufhalle 2.jpg |OZ 07.01.2021&lt;br /&gt;
Datei:2020 Straßenmeisterei Zempin 1.jpg|2020 Straßenmeisterei Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 Straßenmeisterei Zempin 2.jpg|2020 Straßenmeisterei Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wasserleitung erneuern in Zempin.jpg|2021 Wasserleitung Erneuerung&lt;br /&gt;
Datei:Deich Erlebnisweg Zempin.jpg|2021 Planung Deich mit Weg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Waldstr Meeresrauschen 1.jpg|Zempin Waldstr Villa 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Waldstr Meeresrauschen 2.jpg| Zempin Waldstr Villa 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2020 / 2021 &lt;br /&gt;
:Lichtinstallationen schmücken zur Weihnachtszeit die Promenaden der Seebäder auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Weihnachtsengel 2020.jpg|Weihnachtsengel auf Zempiner Kurplatz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Weihnachststerne 2021.jpg| Weihnachtssterne&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=Lr2JXoU_tmk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2020 - 2022 Coronajahre===&lt;br /&gt;
:;Zeitungsberichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2018 Spanische Grippe.jpg|1918 Spanische Grippe&lt;br /&gt;
Datei:2020 März Corona.jpg|2020 März&lt;br /&gt;
Datei:2020 März Corona Kontrolle.jpg|2020 März Kontrollen&lt;br /&gt;
Datei:2020 März Corona Beerdigung.jpg|2020 März &lt;br /&gt;
Datei:2020 Mai Corona.jpg|2020 Mai Corona&lt;br /&gt;
Datei:2020 Juni Corona.jpg|2020 Juni &lt;br /&gt;
Datei:2020 Juli Corona.jpg|2020 Juli&lt;br /&gt;
Datei:2020 11 19 Corona 1.jpg|Pandemie im Pflegeheim Zempin 19. Nov. 2020 Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2020 11 19 Corona 2.jpg|Pandemie im Pflegeheim Zempin 19.Nov.2020 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2020 11 23 Corona.jpg|OZ am 23. Nov. 2020&lt;br /&gt;
Datei:2020 11 24 Corona.jpg|OZ am 24. Nov. 2020&lt;br /&gt;
Datei:2020 08. 12. Corona Insel Usedom.jpg|2020 Dezember&lt;br /&gt;
Datei:2021 Fisch Corona.jpg|Fischverkauf in Coronazeiten&lt;br /&gt;
Datei:OZ am 17. Dez. 2020.jpg|OZ am 12. Dez. 2020&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jan 07 Corona.jpg|OZ am 07.01.2021&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Masken Bezug 1.jpg|Rentner bekommen Masken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Masken Bezug 2.jpg|Berechtigungsscheine Masken&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Impfen.jpg|2021 Impfen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Kirche.jpg|2021 Kirche &lt;br /&gt;
Datei:2021 Feb Corona.jpg|2021 02. Februar&lt;br /&gt;
Datei:2021 Feb Corona Kreis.jpg|2021 Maßnahmen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Feb Corona Mutation.jpg|Mutation&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Koserow.jpg| Impfstation Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Test Koserow.jpg|Testen in Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2021 Feb Corona Pudagla.jpg|Februar Kita&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona März.jpg|2021 Stand März &lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Pflegeheim Zempin 1.jpg|2021 Usedom gesperrt Teil1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Pflegeheim Zempin 2.jpg|2021 Usedom gesperrt Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona 100 Jahre.jpg|100 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona impfen.jpg|Impfen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Ostern 1.jpg|2021 Ostern Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona Ostern 2.jpg|2021 Ostern Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 April Corona.jpg|2021 April Ausgangssperre&lt;br /&gt;
Datei:2021 April 4 Wochen Corona.jpg|2021 vier Wochen dicht&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona impfen Koserow.jpg|Koserow impfen&lt;br /&gt;
Datei:2021 06 16 Corona.jpg|2021 Juni Maßnahmen weniger&lt;br /&gt;
Datei:2021 Juli Corona.jpg|2021 Juli&lt;br /&gt;
Datei:2021 August Corona.jpg|August alle sollen geimpft werden&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Gehweg B111.jpg|2021 September Gehweg B111&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Straßenmeisterei 1.jpg|2021 Straßenmeisterei Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Straßenmeisterei 2.jpg|2021 Straßenmeisterei Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Verein Zempin Groß und Klein.jpg|2021 Verein Groß und Klein&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona 1.jpg|2021 4. Welle Maßnahmen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Corona 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Makt 1.jpg|2021 Einkaufsmarkt Abriss 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Markt 2.jpg|2021 Einkaufsmarkt Abriss 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Dez 17 Corona.jpg|2021 Dez Booster ist 3. Impfung&lt;br /&gt;
Datei:2021 Dez Corona.jpg|2021 Jahresende Vorschriften&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Corona.jpg|2022 Einzelhandel Maske&lt;br /&gt;
Datei:2022 März Corona Vorschriften 1.jpg|Lockerungen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 März Corona Vorschriften 2.jpg|Lockerungen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Corona MV April 1.jpg|Corona MV 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Corona MV April 2.jpg|Corona MV 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 April Corona MV.jpg|2022 Lockerung Corona&lt;br /&gt;
Datei:2022 Corona Herbst 1.jpg|2022 Herbst Corona 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Corona Herbst 2.jpg|2022 Herbst Corona 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Feb Corona Ende.jpg|2023 Feb keine Masken mehr&lt;br /&gt;
Datei:2023 März Corona Ende.jpg|2023 März Corona Ende &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Mecklenburg-Vorpommern darf die Gastronomie ab Pfingstsonntag (23. Mai 2021) wieder öffnen - außen und innen. Der Tourismus im Bundesland wird am 7. Juni für Einwohner des Bundeslandes und ab 14. Juni für Gäste aus den anderen Bundesländern geöffnet. &#039;&#039;&amp;quot;Ab sofort könne gebucht werden&amp;quot; &#039;&#039;, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2021 Jubiläum - 450 Jahre Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin.jpg |Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|&#039;&#039;&#039;Zempin 450 Jahre&#039;&#039;&#039; - pdf - ISBN:978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin 0.jpg|Usedom aktuell &lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin 1.jpg|Beitrag zum Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fest Zempin.jpg|Festveranstaltung auf dem Schulhof - erst 2022 wegen Corona&lt;br /&gt;
Datei:2022 Fest 450 .jpeg| Ostsee Zeitung 08.08.2022&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Wir senden ein großes &#039;&#039;&#039;DANKESCHÖN&#039;&#039;&#039; an alle Teilnehmer, die gestern (06.08.2022) beim Sommerfest der Vereine mit uns gemeinsam 450+1 Jahre Zempiner Geschichte aufleben lassen haben. Wir sind unglaublich glücklich und stolz darauf, was das kleinste Seebad Usedoms in kürzester Zeit auf die Beine gestellt hat. Dies funktioniert nur mit ganz viel Begeisterung, Enthusiasmus und Spaß an der Sache. Danke dafür!&#039;&#039; -   &#039;&#039;&#039;Seebad Zempin&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichtlicher Ablauf==== &lt;br /&gt;
:auf Tafeln in &#039;&#039;&amp;quot;Uns olle Schaul&#039;&#039;&amp;quot; in Zempin - von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 1a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 2a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 3a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 4a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 5a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 6a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 7a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 8a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 9a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 10a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 11a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 12b.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 13a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 14a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 15a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 16a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 18a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 17a.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====In &amp;quot;Uns olle Schaul&amp;quot;====&lt;br /&gt;
:Ausstellung im Vortragsraum - die Tafeln zur Ansicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:03 Ansicht Laden.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Blick zum Laden.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Blick zum Ausgang.JPG&lt;br /&gt;
Datei:05 Laden.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Großfoto Ausstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Grossfoto Ausstellung.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (1).JPG|Dorfkern&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (2).JPG|Schulhäuser&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (4).JPG|Strand&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (5).JPG|Musikpavillion&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (7).JPG|Eisenbahn&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (8).JPG|B111 / Kreuzung&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (12).jpg|115 Jahre FF&lt;br /&gt;
Datei:2021 Großfoto Achterwasser.jpg|Achterwasser Luftbilder 1935 - 2019&lt;br /&gt;
Datei:2021 Jubiläum (11).jpg|Fahnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_Gro%C3%9Ffotos_Wanderausstellung_Bernsteinb%C3%A4der Weitere Fotos der Outdoor Ausstellungen:]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====450+1 Jahre Zempin - Fest der Vereine auf dem Schulhof 2022====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zempiner Einwohner stellen mit passenden Kostümen die Zempiner Vergangenheit nach. &lt;br /&gt;
:Bürgermeister Schön moderiert die Veranstaltung. &lt;br /&gt;
* Fotos © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=160px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 451 Herzog Müller.jpg|Greifenherzog&lt;br /&gt;
Datei:02 451 Schweden.jpg|Schwedenkönig&lt;br /&gt;
Datei:03 451 Preußen Karl Albert.jpg|Preußen&lt;br /&gt;
Datei:06 451 W Schön.jpg|Werner Schön, Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:07 451 Ansagerin.jpg|Gitti Ansagerin&lt;br /&gt;
Datei:06 451 Aufstellung.jpg|bald sind sie auch dran&lt;br /&gt;
Datei:04 451 Fischer u Kind.jpg|Fischer und Kind&lt;br /&gt;
Datei:05 451 Schulkinder 2.jpg|Schulkinder&lt;br /&gt;
Datei:09 451 Badeort.jpg|Badegäste&lt;br /&gt;
Datei:451 Achterwasser A.jpg|Bewohner&lt;br /&gt;
Datei:451 Bauer Paar.jpg|Bauernpaar&lt;br /&gt;
Datei:451 Bauern.jpg|Bauern&lt;br /&gt;
Datei:451 Kulz.jpg|Fr. Kulz FVA&lt;br /&gt;
Datei:451 FF.jpg|FF Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempin in der Zeitung ab 2022===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Planung FVA 1.jpg|2022 Feb. Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Feb Planung FVA 2.jpg|2022 Feb. Planung 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zempin Gemeindebeschlüsse.jpg|2022 Baumaßnahmen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zempin Flohmarkt.jpg|2022 Flohmarkt&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Geschichte Modenschau 2022.jpg|2022 Vorbereitung Modenschau Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2023 Neujahrsempfang Zempin 1.jpg|2023 Jan. Neujahrsempfang 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Neujahrsempfang Zempin 2.jpg|2023 Jan. Neujahrsempfang 2 mit Klein Nordende&lt;br /&gt;
Datei:2023 Zempin FF und Stellvertreterin Bürgermeister.jpg|2023 Feuerwehr wird gewürdigt, Anke Gießmann Stellvertreterin &lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 Deichweg Zaun 1.jpg|2023 Zaun Deichweg 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 Deichweg Zaun 2.jpg|2023 Zaun Deichweg 2&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 Einkaufsmarkt 1.jpg|2023 Einkaufsmarkt Plan 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 Einkaufsmarkt 2.jpg|2023 Einkaufsmarkt Plan 2&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 Nazi .jpg|2023 Polizei Nazi in Zempin?&lt;br /&gt;
Datei:2024 Bäcker Zempin Kölpinsee 1.jpg|2024 Bäcker 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Bäcker Zempin Kölpinsee 2.jpg|2024 Bäcker 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2022 Zempin Zahlen Tourismus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zahlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;:     977 - davon 535 Frauen und 442 Männer&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Nebenwohnsitz&#039;&#039;&#039;: 315 Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Betten&#039;&#039;&#039; zur Vermietung: 3262&lt;br /&gt;
::davon Hotel            385&lt;br /&gt;
::davon Pensionen         74&lt;br /&gt;
:: davon Camping         472&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Vermieter&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
::davon Zempiner        139&lt;br /&gt;
::davon Zweitwohnung   263&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 01.jpg|das FVA stellt diese Zahlen vor&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 02.jpg|Gäste in den Seebädern der Insel&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 05.jpg|Gäste aus den Bundesländern&lt;br /&gt;
Datei:Neujahrsempf. 2023 06.jpg|ausländiche Gäste in Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2023 Zempin Zahlen Tourismus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zem 2024 Tourismus 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zem 2024 Tourismus 2.jpg|Gästezahlen&lt;br /&gt;
Datei:Zem 2024 Tourismus 3.jpg|Betten Vermieter&lt;br /&gt;
Datei:Zem 2024 Tourismus 4.jpg|UsedonCard&lt;br /&gt;
Datei:Zem 2024 Tourismus 5.jpg|Neu entstanden&lt;br /&gt;
Datei:Zem 2024 Tourismus 6.jpg|Plan für 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2024 Zempin bekommt eine neue Wasserpumpe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Pumpe 1.jpg|gebaut von der SUB-Schwedt GmbH&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Pumpe 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Pümpe 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Pumpe 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Pumpe Bürgermeister Werner Schön 2024.jpeg|2024 Werner Schön Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-neue Pumpe-2024-Ortsname.jpg|Schriftzug aus Lassanscher Wasserordnung übernommen  © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-neue Pumpe-2024-historischer Slogan.jpg|Werbespruch ursprünglich auf Badeprospekten aus den 1930er Jahren © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtige Themen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ersterwähnung 1571===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf| Lassansche Wasserordnung - pdf]]&lt;br /&gt;
:Abgaben und Schutzmaßnahmen für die Fische vom Herzog Ernst Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Achterwasser wurde fürüher auch das Lassansche Wasser genannt. Die Verordnung betrifft den Peenestrom, Krumminer Wieck und das Achterwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1769 &lt;br /&gt;
:von Dähnert in gedruckter Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wasserordnung Dähnert Titel.JPG|Titelblatt &lt;br /&gt;
Datei:Wasserordnung 1571 S. 624.JPG|Seite 624&lt;br /&gt;
Datei:Wasserordnung 1571 S. 625.JPG|Seite 625&lt;br /&gt;
Datei:Wasserordnung 1571 S. 626.JPG|Seite 626&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Denkmale für Opfer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Stein an der Waldstraße für die Opfer des &#039;&#039;&#039;1. Weltkrieges.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:wurde das Denkmal von durchziehenden Russen beschossen und umgestoßen. Die Einschusslöcher sind heute noch zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach der Wende wurde es restauriert. Am Volkstrauertag werden hier Blumen niedergelegt.&lt;br /&gt;
:Als der Gedenkstein aufgestellt wurde, waren die Bäume in der Umgebung noch sehr klein. :Heute rätselt man, warum das Denkmal an dieser Stelle aufgestellt wurde. Einige Zempiner meinten, so konnte man das Denkmal vom vielbesuchten Pommernhaus aus sehen und auf das Andenken der Gefallenen trinken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:;1914&lt;br /&gt;
:&amp;lt;big&amp;gt;Karl Tiefert&lt;br /&gt;
:Friedrich Leppin&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:;1915&lt;br /&gt;
:&amp;lt;big&amp;gt;Friedrich Schütt&lt;br /&gt;
:Wilhelm Nack&lt;br /&gt;
:Reinhold Knuth&lt;br /&gt;
:Hermann Molz&lt;br /&gt;
:Max Leppin&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:;1916&lt;br /&gt;
:&amp;lt;big&amp;gt;Albert Leppin&lt;br /&gt;
:Karl Awe&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:;1917&lt;br /&gt;
:&amp;lt;big&amp;gt;Otto Lüder&lt;br /&gt;
:Hermann Lüder&lt;br /&gt;
:Wilhelm Florin&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:;1918&lt;br /&gt;
:&amp;lt;big&amp;gt;Albert Kollhoff&lt;br /&gt;
:Ewald Held&lt;br /&gt;
:Willi Tiefert&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Minenopfer===&lt;br /&gt;
Die Kriegsvorbereitungen für den zweiten Weltkrieg verwandelte die Insel Usedom in eine riesige Kaserne. In Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz quartierten sich Ingenieure, Techniker und Soldaten ein, die in Peenemünde die geheimnisvollen V- Waffen produzierten. Der Strand zwischen Zempin und Koserow wurde vermint, um die Insel im Falle der Gefahr in zwei Teile sprengen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Jahre 1950 verwehrten hier Stacheldrahtverhaue den Durchgang. In Zempin wurden Betonrollbahnen und unterirdische Bunker gebaut. Was das Jahr 1945 an Leid, Not und Angst über die Menschen brachte, wird kein Usedomer jemals vergessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbruch des Faschismus hinterließ auf Usedom tiefe Spuren. Die Festlandsanbindung der Insel Usedom war komplett unterbrochen, was schwerwiegende wirtschaftliche und versorgungstechnische Probleme über Jahre nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begannen Kriegsgefangene und Freiwillige, unter der Regie der Roten Armee, die Minen zu räumen, vorallem auf der Straße und unter den Gleisen der nahen Bahnstrecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zum Gedenken aller Opfer des zweiten Weltkrieges wurde am 08.05.1995 auf dem Friedhof in Zempin ein Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;50 Jahre&lt;br /&gt;
:nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, am 8. Mai 1995, wurde auf dem Friedhof der Gemeinde Zempin ein Denkmal eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:ZUM GEDENKEN&lt;br /&gt;
:DER OPFER&lt;br /&gt;
:DES 2. WELTKRIEGES&lt;br /&gt;
:HIER RUHEN&lt;br /&gt;
:5 UNBEKANNTE SOLDATEN&lt;br /&gt;
:AUS DEM MINENFELD&lt;br /&gt;
:ZWISCHEN&lt;br /&gt;
:ZEMPIN UND KOSEROW&lt;br /&gt;
:WIR EHREN DIE TOTEN&lt;br /&gt;
:UND&lt;br /&gt;
:MAHNEN ZUM FRIEDEN&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Kriegerdenkmal 1 Weltkrieg.JPG|Denkmal für Soldaten des 1. Weltkrieges an der Waldstraße neben dem Parkplatz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1 WK Inschrift.jpg|Inschrift 1. Weltkrieg, Einschüsse durch Russen 1945&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Denkmal 1 Weltkrieg.jpg|1. Weltkrieg Namen&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz 5 unbekannte Soldaten.jpg|Für 5 unbekannte Soldaten, die im Minenfeld zwischen Zempin und Koserow starben&lt;br /&gt;
Datei:Zempin unbekannte Soldaten Inschrift.jpg|Das einfache Holzkreuz mit der Inschrift wurde nach der Wende gestohlen. An gleicher Stelle wurde der Stein gesetzt&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2 WK Stein.jpg|Für die Opfer des 2. Weltkrieges zum Gedenken auf dem Friedhof Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur über Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zempiner Heimathefte erschienen im Eigenverlag (leider ohne ISBN) Als PDF ansehen - am rechten Rand auf Bild klicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempiner Heimathefte Nr. 1==== &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Heft 1.jpg|80px|thumb|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/04/Zempiner_Heimathefte_1_OCR.pdf|[[medium:Zempiner_Heimathefte_1_OCR.pdf|Heft Nr. 1 pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Geschichte, Geschichten, Bilder, Dokumente, 74 Seiten, mit zahlreichen Farbfotos - Printausgabe 8,00  EUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;
:Zempiner Geschichte in Zahlen; Ersterwähnung des Ortes; Was bedeutet der Name Zempin; Das Wappen von Zempin; Die Schule bis 1928; Anfang vom Inselhof; Fischerei mit dem Wintergarn; Wege-, Straßen- und Flurnamen in Zempin; Die Entwicklung des Seebades; Die Salzhütten; Die Hexe von Zempin; Rentensicherung per Notarvertrag; Zempiner Glocken – Geschichte; Das Blüsen – eine frühere Art zu Fischen; Hugo Scheele – Lebensweg; Der Wal; Aus dem Leben eines Zempiner Fischerjungen; Zeitsplitter-Episoden&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempiner Heimathefte Nr. 2====&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Heft 2.jpg|80px|thumb|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/60/Zempiner_Heimathefte_2_OCR_Seiten_geornet.pdf|[[medium:Zempiner_Heimathefte_2_OCR_Seiten_geornet.pdf|Heft Nr. 2 pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Geschichte, Geschichten, Bilder, Dokumente, auf 95 Seiten mit 120 Bildern  - Printausgabe 8,00  EUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;
:Die Schwedenzeit; Sturmfluten; Entwicklung der Fischerei; Bootsmodelle von Konrad Tiefert; Hering und seine Namen; Das Waldhaus; Der Bahnhof; Kriegsende – Reise der Zempiner Mütter; Rosa Kühn; Rohrdächer; Lehrer Ferdinand Biesenack; Erinnerungen eines dankbaren Schülers; Denkmale; Friedhof; Silberölweide Zempin; Hausschlachtung – Schwein; Statistik; Ostseeperle Zempin; Zeitsplitter-Episoden&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempiner Heimathefte Nr. 3====&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Titel Heft 3.jpg|80px|thumb|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5d/Zempiner_Heimathefte_3_OCR.pdf|[[medium:Zempiner_Heimathefte_3_OCR.pdf|Heft Nr. 3 pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Geschichte, Geschichten, Bilder, Dokumente, 75 Seiten, 135 Bilder - Printausgabe 8,00  EUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;
:Woher kommen die Einwohner; Wie wir Zempiner wurden; Die Flundernfischerei; Die Flunder; Dr. Wernher von Braun im Inselhof; Dr. Wernher von Braun Biographie; Kriegsende 1945 in Zempin; Die Entwicklung zum Seebad in Reiseprospekten; Zempiner Türme; Kurt-Heinz Sieger; Zempiner Eiche; Wetteraufzeichnungen; Das Urhuhn von Zempin; Zeitsplitter-Episoden&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempiner Heimathefte Nr. 4====&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Heft 4.jpg|80px|thumb|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/94/Zempiner_Heimathefte_4_OCR.pdf|[[medium:Zempiner_Heimathefte_4_OCR.pdf|Heft Nr. 4 pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Geschichte, Geschichten, Bilder, Dokumente, 77 Seiten mit zahlreichen Farbfotos - Printausgabe 9,00  EUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;
:Entwicklung des Gewerbes in Zempin; Zempiner Lehrer: Schüleraufsätze 1965 und 1981; Seestraße und ihre Geschichte; Dorfschulze – Bürgermeister; Fischräuchereien in Zempin: Die Stranddistel; Hugo Scheele 50. Todestag; Fischereigenossenschaft; Gefährliches Küstenleben, Kinderlandverschickung; Kriegsende 1945; Zempiner Vereine; Bildung des Antennenvereins; Zeitsplitter - Episoden&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempiner Heimathefte Nr. 5====&lt;br /&gt;
[[Datei:Titel 5 vorn.jpg|80px|thumb|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Zempiner_Heimathefte_5_OCR.pdf|[[medium:Zempiner_Heimathefte_5_OCR.pdf|Heft Nr. 5 pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Geschichte, Geschichten, Bilder, Dokumente, 79 Seiten mit zahlreichen Farbfotos - Printausgabe 12,00  EUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;
:Zempiner Lebensgeschichten; Usedom unvergessene Heimat; Zempin - neue Heimat; Die Entwicklung der Aalfischerei, FKK in Zempin; Lehrer Dunkel - Erziehung zur Natur; Holunder; Weihnachten und der Krieg; FI 103 (V1) und Zempin; Hermann Heinz Wille; Zempin und Otto Niemeyer-Holstein; Frühling und Blumen in der Ostsee; Familie Darm; Von den Anfängen der Seebäder in der Inselmitte; Zempiner Geschichte in Zahlen; Ergänzungen und Berichtigungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexe von Zempin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernsteinhexe Scheele.jpg|thumb|300px|rechts|Bild |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe von Hugo Scheele - Buch Hintergründe - pdf]]]]&lt;br /&gt;
:Kenntnis über eine Hexenverbrennung einer Zempinerin im Jahre &#039;&#039;&#039;1668&#039;&#039;&#039; erhalten wir aus dem Buch vom Chronisten der Insel Usedom, [[Insel Usedom#Robert Burkhardt Leben|Robert Burkhardt]],: Bilder aus der Geschichte der evangelischen Kirchen auf Usedom, Swinemünde 1911. Auf Seite 106 schreibt er von einem Zettel im Krumminer Kirchenarchiv mit folgenden Inhalt:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Am 10.p.Trinitatis (26.Juli) 1668 wurde die Rose´sche, Zauberei halber, von Zempin nach Mölschow geholet, daselbst oft von mir besuchet, zuletzt, wie sie gebrannt worden, habe ich freiwillig dem Pastor in Coserow zugeredet, daß er sie kommunizieren und absolvieren möchte, ist aber sonst gegen Art und Herkommen. Weil es anstatt der Leichenpredigt, soll es von dem Pastor, in dessen Kirchspiel es vorgeht und der Exekution vorsteht, auch von dem Pastor loci verrichtet werden.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Zeitalter der Hexenverfolgung begann in Europa um 1430 und endete um 1780. Wie eine Epidemie verbreitete sich diese Art der Todesstrafe wegen „Schadenszauber, bösem Willen oder dem Pakt mit dem Teufel“. Die Insel Usedom wurde nach dem 30jährigem Krieg von 1648 bis 1720 durch die Schweden verwaltet. Die Geschichte vermerkt, in den Jahren 1668 bis 1676 sei in Schweden eine Hexenpanik ausgebrochen. &lt;br /&gt;
:Wie konnte es hier auf der Insel Usedom zu solch einem Urteil kommen? Ausgangs des Dreißigjährigen Krieges waren viele Höfe und Hütten zerstört und geplündert, die Bevölkerung verwildert und in Rohheit versunken. Die Nachkriegszeit brachte viele ungelöste Probleme, Mangel an Brotgetreide durch Wetterunbilden und schwere Krankheiten bei Mensch und Tier.&lt;br /&gt;
:Verdächtigte Personen haben im Dorf oft eine lange Verdachtskarriere hinter sich. Nachbarn sammeln Beobachtungen über Jahrzehnte, oft über ganze Familien.&lt;br /&gt;
:So wird unerklärliches, unerwartetes Unglück, plötzlich auftretende unheilbare Krankheiten und negative Gefühle, wie Neid, Hass oder Angst, zum Ausgangspunkt der Verdächtigung.&lt;br /&gt;
:[[Wilhelm Meinhold]] (1797 – 1851) in [[Insel Usedom#Netzelkow Kirche|Netzelkow]] auf der Insel Usedom geboren, war Pastor von 1821 bis 1827 in Koserow und dann bis 1844 Pastor in [[Insel Usedom#Krummin Kirche|Krummin]]. So ist es zu erklären, dass er den Zettel im Kirchenarchiv gelesen hat und diese Nachricht ihn angeregt hat über die Zeit und Umstände nachzudenken, um dann den Roman „Die Bernsteinhexe“ zu schreiben.&lt;br /&gt;
:Doch am Ende des Romans wird das Mädchen nicht dem Feuer übergeben, sondern gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1668 aber wird Anna Reeßen, geborne Maaken, Jochim Reeßen Eheweib, aus Zempin, dem Feuer übergeben. Wie so oft hat ein Mensch, der als Hexe bezichtigt wurde in seiner Qual einen weiteren Menschen verdächtigt. So war es oft eine Kette von Hinrichtungen. So war es auch bei der Reeschen. &lt;br /&gt;
:Aus dem Schriftverkehr vom 05. Mai 1668 von Caspar Andreas Lepel vom Gnitz an die Juristenfakultät in Greifswald erfahren wir den Grund und wer die „Resische“ beschuldigt. :Darin schreibt er: „ Marie Zimdal, Peter Dortigmarke Wittwe (gen. Dortigmarksche), hat u.a. den Töchtern Lepels [Jungfrauen] einen Geist - &#039;&#039;ins leib gewiesen, undt sie alßo jämmerlich quelen lassen -, &#039;&#039;unter Tortur&#039;&#039; - gleichwohl aber soviel bekannt, das ein ander weib die Ree[s´]sche genant, solches in ihren nahmen gethan -.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Aus weiterem Schriftverkehr geht hervor, dass die Folter immer mehr verschärft wurde ..&#039;&#039;scharffe frage vorgenommen worden&#039;&#039;... danach hat sie ausgesagt, dass sie einen ...&#039;&#039;teufel habe, so Michael heiße und denselbst hat sie von der Teelschen gekriegt&#039;&#039;.... nach einer Bedenkzeit hat sie dies alles widerrufen und gesagt, dass sie unschuldig sei. :Nach weiteren Torturen wird sie als   ..&#039;&#039;hartneckig ..und halstarrig&#039;&#039; ...bezeichnet.&lt;br /&gt;
:Am 08. August 1668 mußte Anna Reeßen in Mölschow den Feuertod erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Einsicht in die Akten und die Auszüge verdanken wir Herrn Ivo Asmus, Uni Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[medium:Zempin_Hexe_1668_Uni_Greifswald.pdf| Akten in der Uni Greifswald zum Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Die Bernsteinhexe Maria Schweidler 1841/42 Wilhelm Meinhold - digitales Manuskript]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.youtube.com/watch?v=ZPj7M0sznNg &amp;quot;Geschichten &amp;amp; Sagen&amp;quot; über Usedom - Torsten-Michael Stahl - TMS Video 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf| Buch Bernsteinhexe mit Erklärungen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[medium:Hexenprozesse_Pommern.pdf| Zeitung Demmin zu Hexenprozessen]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [[medium:Aus_pommerschen_Hexenprozessakten_Haas_1896.pdf| Pommersche Hexenprozessakten 1896 - A. Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schule Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Zempin - Schulchroniken der Schule zu Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schulgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Haus 1.jpg |thumb|300px|rechts|Wohnung des Schneiders, 1693 war es das Hirtenhaus, später das Armenhaus]]&lt;br /&gt;
====1. Haus - heute Dorfstraße 1====&lt;br /&gt;
:bis 1832 wurden in dem Gebäude die Dorfkinder vom Schneidermeister unterrichtet. Das Haus wurde später zum Armenhaus der Gemeinde.&lt;br /&gt;
:Der erste namentlich bekannte Lehrer in Zempin war 1783 der Schneider Michael Heller. 1787 wird das Gehalt des Lehrers erhöht, er hat freie Wohnung und kann sein Vieh kostenlos auf den Gemeindewiesen weiden lassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Schule Haus 2.jpg |thumb|300px|rechts|Wohnung für die Familie des Lehrers und ein Klassenraum]]&lt;br /&gt;
====2. Haus - heute Fischerstraße 12====&lt;br /&gt;
:wurde 1833 gebaut mit einer Dienstwohnung für den Lehrer. Der erste Bewohner war Lehrer Dinse, der bis zu seinem Tode 1877 hier unterrichtete. Er war vorher Schreiber beim Landratsamt in Swinemünde. &lt;br /&gt;
:Die Ortsschulinspektion war seit Gründung der Schule bis 1918 in den Händen der Pastoren des Kirchspiels Koserow. Die Pastoren, so schreibt [[Wilhelm Meinhold]] 1836 (Pastor und Verfasser der Bernsteinhexe), bilden die Lehrer monatlich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1928 wurde das Haus von der Gemeinde an den Gastwirt Paul Häfke verkauft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Haus3.jpg |thumb|300px|rechts|1928 - rechts 2 Wohnungen für Lehrerfamilien, links die 2 Klassenräume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3. Haus - heute Fischerstraße 11 / Vereinshaus „Uns olle Schaul“====&lt;br /&gt;
:Am 13. August 1928 wurde diese Schule in Gegenwart des Landrates, des Schulrates Wernicke und des Lehrers Ernst Lüdke eingeweiht. Erbaut vom Bauunternehmer O. Jahnke, Zinnowitz. &lt;br /&gt;
:Das Gebäude hat 2 Klassenräume. Ein Raum für die 1.-4. Klasse und ein Raum für die 5.- 8. Klasse. Nebenan entstanden zwei Wohnungen für die Lehrerfamilien, sogar mit Wasserleitung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Schule.jpg|thumb|300px|rechts|Schule Zempin Geschichte]]&lt;br /&gt;
:Später wurden die Räume der Wohnungen zu Unterrichtsräumen und eine Baracke im Hofraum mit Klassenzimmern, so dass jeder Jahrgang getrennt unterrichtet wurde. 1977 wurde der Dachraum über den Klassenräumen für die Schulspeisung mit einer eigenen Küche ausgebaut. Auch der „Hort“ - heute Ganztagsschule und Arbeitsgemeinschaften hatten hier ihre Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu DDR - Zeiten war es dadurch möglich, im Sommer, Kinderferienlager in den Schulräumen für Betriebe durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einige Jahrgänge bis zur 10. Klasse wurden in Zinnowitz unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zeitweilig hatte die Schule eine gemeinsame Verwaltung mit der Schule Koserow. Die letzten Jahre bis zum Sommer 2000 war es der Lernort für Grundschüler aus Koserow und Zempin.&lt;br /&gt;
:Im Sommer 2000 wurde in Koserow die Grundschule für die Bernsteinbäder eingerichtet. Alle Kinder fahren mit der UBB zur Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ab Dezember 2000 begann der Heimatverein Zempin e.V. Ausstellungen aufzubauen.&lt;br /&gt;
:Das Haus steht allen Vereinen für Zusammenkünfte zur Verfügung und im Sommer feiern die Freiwillige Feuerwehr und Zempiner Vereine unter den Linden ihre Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ständige Ausstellungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Fischerei mit Bootsmodellen des Fischers Konrad Tiefert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Schichleins Laden voller Erinnerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schülerzahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* 1851 - 35&lt;br /&gt;
::* 1897 - 79&lt;br /&gt;
::* 1910 - 70&lt;br /&gt;
::* 1913 - 91&lt;br /&gt;
::* 1994 - 107&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehrer in Zempin====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg|thumb|200px|rechts |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Geschichte der Schule, Lehrer, Schulbilder, Konfirmation, Hochzeiten pdf - ISBN  978-3-7467-4418-6 - pdf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1938 Schule Zempin BDM.jpg|thumb|200px|rechts|1938 Schülerinnen Zempin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Schule seitlich Kinder.jpg|thumb|200px|rechts|Zempin Schulgebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aus der Kirchenchronik Koserow:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1831&lt;br /&gt;
:Lehrer Johann Christoph BOLWIG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1834&lt;br /&gt;
:Bau eines neuen Schulhauses, das alte Hirtenhaus, in welchem sich das Schulzimmer befand, war höchst baufällig. Zu Michaelis zog Lehrer BOLWIG ein und unterrichtet dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1838&lt;br /&gt;
:am 1.April , 46 Jahre alt, starb Lehrer BOLWIG an Lungenentzündung. Er hatte als Steuermann gedient und verschiedene Seereisen gemacht. Von den 8 Bewerbern wurde Schneider Dinse aus Lütow angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1838&lt;br /&gt;
:am 01.11. beginnt Joachim Friedrich Wilhelm Samuel DINSE – geb. am 10.06.1813 in Netzelkow. Er betreibt das Schneiderhandwerk als Nebengeschäft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1897&lt;br /&gt;
:Lehrer WENZEL versetzt in Bezirk Köslin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1897&lt;br /&gt;
:am 01.07. beginnt Otto LÜBKE aus Mistroy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:ab 01.04. Lehrer RAMM aus Liepe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1902&lt;br /&gt;
:Das Stallgebäude der Schule Zempin wurde mit Kredit massiv untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1903&lt;br /&gt;
:Lehrer RAMM wurde versetzt nach ... . An seine Stelle trat STREHLOW aus Stettin, der dann nach Cammin ging. Der gewählte Lehrer Wilhelm BALLMANN, bisher in Luisenhof, trat am 3. September sein Amt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:Der Lehrer Ballmann mit seinen vielen Kinder klagt über die völlig unzureichenden Wohnungsverhältnisse. Die Räume zugig und ungesund. Der Klassenraum für die mehr als 80 Kinder ist zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Lehrer Ballmann geht nach Linde in d. M. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:am 1. Juli beginnt der Lehrer Wilhelm NACK aus Hagenow i. Meckl., er zieht in den Krieg als Unteroffizier und fällt am 15. Juli 1915 in Russland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1915&lt;br /&gt;
:am 1. Oktober wurde Lehrer Ernst LÜDKE angestellt. Er ist durch einen Autounfall mit den Nerven zerrüttet. Er hat Ende März geheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ergänzung:&lt;br /&gt;
[[Datei:1952 Schulung Lehrer.jpeg|thumb|200px|rechts|1952 Lehrer Bisenack Schulung]]&lt;br /&gt;
:Otto Dunkel, Gerhard Schmidt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1946 - 1957 Ferdinand Biesenack&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knobus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1964 - 1977 Werner Winkler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gisela Pozorski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ursula Zade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bärbel Herzfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1991 Angelika Kröning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zeitweilig hatte die Schule eine gemeinsame Verwaltung mit der Schule Koserow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Lehrer Wilhelm Ballmann=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballmann Familie 1917.jpg |thumb|300px|rechts|Familie Ballmann 1917]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiefertafel Griffel Schwamm.jpg|thumb|200px|rechts|Schiefertafel, Griffel, Schwamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tintenfass Federhalter.jpg|thumb|200px|rechts|Tintenfass, Federhalter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tintenfass.jpg|thumb|200px|rechts|Tintenfass]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Füllfederhalter.jpg|thumb|200px|rechts|Füllfederhalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Lehrer Wilhelm Ballmann unterrichtete vom 01.09.1903 bis zum Osterfest 1914 die Kinder in Zempin. Er war am 26.01.1868 in Dobberpful in Pommern bei Stettin geboren und starb am 22.11.1950 in Altentreptow Kreis Demmin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau Wegener, geb. Wodrich, die 1909 geboren war, konnte sich noch an den Lehrer erinnern und hat auf den Schulbildern auch noch die Zwillinge des Lehrers erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Durch eine Reisegruppe, die in der Residenz Waldhaus wohnte, bekam ich im Frühjahr 2001 schriftlichen Kontakt mit der 93 jährigen Tochter des Lehrers, Erna Stabenow, geborene Ballmann. So haben wir für unsere Chronik wichtige Angaben und Fotos über diesen Lehrer erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Familie Ballmann zog mit 4 Kindern nach Zempin. Sie kam von Luisenhof Kreis Anklam. &lt;br /&gt;
:Sie wohnten im Schulhaus, heute Fischerstraße 12. In diesem Haus wurden 1905 die Zwillingsjungen Gottfried und Helmut und 1907 das Mädchen Erna geboren. Sieben Kinder hatte nun der Lehrer, der nicht viel verdiente, und nur durch eine kleine Landwirtschaft war das Überleben möglich. Er selbst sagte von sich: „Ich bin Lehrer mit Kleinbauernhof oder Kleinbauer mit Lehrbefähigung“. Diese Äußerung stammt aus einem Buch seiner Enkeltochter, die weiterhin schreibt: &amp;quot;...Lehrer Ballmann war eine Autorität in der Schule und im Dorf, er war sein Leben lang kaisertreu und gottesfürchtig, wie man es von einem Lehrer seiner Zeit verlangte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es kam die große Sturmflut am 30. Dezember 1913! Die schmalste Stelle der Insel, heute Museum Otto Niemeyer-Holstein, gab es nicht mehr, das Ostseewasser ergoss sich in das Achterwasser und dieses stieg gewaltig an, so dass das Wasser bis weit in den Ort stand. Es dauerte lange, bis die Fluten wieder abzogen und es war vieles verwüstet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau Emma Ballmann bekam solche Angst um die Kinder und die Zukunft, dass sie ihren Mann bat, sich doch eine andere Stelle zu suchen, in einen anderen Ort zu ziehen, weiter weg von der Küste. Und der Lehrer zog mit der Familie zu Ostern 1914 nach Linde bei Bahn, Kreis Greifenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von den zwei Mädchen und vier Jungen der Ballmanns wurden ein Mädchen und drei Jungen wieder Lehrer, auch bei den Enkelkindern wurde der Lehrerberuf wieder gewählt. Der jüngste Sohn der Ballmanns ist in Stalingrad gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erna, die Lehrerin wurde, heiratete einen Lehrer! Er hatte einen sehr schweren Lebensweg, von zwei Weltkriegen gezeichnet und starb in Fünfeichen bei Neubrandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 8.September besuchte mich Frau Erna Stabenow mit ihren zwei Töchtern und Schwiegersohn in Zempin. Sie freute sich, dass man sich noch ihres Vaters in Zempin erinnert. Auf den Tafeln des Naturlehrpfades ist der Name Ballmann vermerkt. Auch liegen noch Originalhandschriften vom Lehrer Wilhelm Ballmann im Archiv, die Handschrift erkannte die Tochter sofort. Lehrer Ballmann hat auch die erste Schulchronik verfasst, auf die die späteren Lehrer aufgebaut haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schule in Zempin bis 1928====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war in den früheren Jahre möglich, die Knaben vom Pastor unterrichten zu lassen. Aber auch noch in Zempiner Urkunden um 1850 können meist nur die Männer ihren Namen schreiben, während die Frauen als Unterschrift drei Kreuze zeichnen, die von einer Person, die schreiben kann, bestätigt werden. Später sollten in allen Orten Schulen eingerichtet werden.&lt;br /&gt;
:Die Entwicklung der Schulgebäude in unserem Ort ist noch deutlich sichtbar, da alle drei Gebäude, in denen unterrichtet wurde, noch vorhanden sind und nebeneinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das erste Schulhaus ist das rohrgedeckte kleine Haus Nr. 1 der Dorfstraße. &#039;&#039;&#039;1762&#039;&#039;&#039; wird erwähnt, dass die Orte Loddin, Zecherin und Zempin eine Schulhalterstelle haben. Im General-Schulregelement von 1763, welches Friedrich II. erließ, steht geschrieben, warum die Kinder zu unterrichten sind: „....eine vernünftige und christliche Unterweisung der Jugend zu Gottesfurcht und anderen nützlichen Dingen als besten Grund des wahren Wohlseins des Staates  ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der erste Lehrer muss nicht lange in Zempin geblieben sein, denn &#039;&#039;&#039;1783&#039;&#039;&#039; erachtet es die preußische Regierung für notwendig, nochmals eine Schulhalterstelle einzurichten. Der Schneider Michael Hellert wird beauftragt, die Zempiner Kinder zu unterrichten. Es wird berichtet, dass von vier Schulkindern drei unordentlich sind, damit ist gemeint, dass die Eltern nicht das jährliche Schulholz zum Heizen liefern. Vier Kinder gehen überhaupt nicht in die Schule. Der Lehrer hat sich beschwert und ein Schriftstück besagt, dass das Gehalt erhöht wird, er sein Vieh kostenlos auf den Gemeindewiesen weiden lassen kann und die Wohnung mietfrei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Vor dem Jahre 1832&#039;&#039;&#039;, so ist uns bekannt, war Lehrer Bollwig tätig. Sein Beruf war Steuermann. &#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde ein größeres Haus auf dem anschließenden Gemeindeacker als Schule mit Lehrerwohnung gebaut - heute Fischerstr. 12. Es war ein Fachwerkhaus mit Rohrdach. Ein großer Klassenraum nahm alle Kinder auf. Das kleine alte Schulhaus wurde zum Armenhaus, wie uns die Schulchronik berichtet. In dem neuen Schulhaus unterrichtete nun der ehemalige Schreiber des Landratsamtes von Swinemünde, Wilhelm Dinse. Er hat die Kinder bis zu seinem Tode im Jahre 1877 unterrichtet. Er vertrat, laut einer Urkunde, auch bei Erbangelegenheiten die sieben Zempiner Kinder des Bauern Heinrich Lüder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus den Schriften um 1836 von Wilhelm Meinhold erfahren wir, dass monatlich durch den Pastor die Lehrer weitergebildet wurden.&lt;br /&gt;
:Nach dem Tod von Wilhelm Dinse unterrichtet bis &#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039; Lehrer Böttcher die Zempiner Kinder. Er fand später in Nerdin bei Anklam in der Dunkelheit in einem Torfloch den Tod. :Danach lehrte drei Jahre Lehrer Suckow, der nach Zinnowitz versetzt wurde. Dann kam Lehrer Redepennig und dieser wurde 1888 in die Provinz Posen versetzt. Nun unterrichtete Lehrer Wenzel viele Jahre die Kinder, bis er 1897 nach Schilde ging. Jeweils nur drei Jahre blieben Lehrer Lübke und Otto Ramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Jahr wurden die Kinder vom Schulamtskanditaten Strelow unterrichtet,  bevor Lehrer Wilhelm Ballmann (*1868 – +1950) am &#039;&#039;&#039;1. September 1903&#039;&#039;&#039; mit der Familie in das Schulhaus einzog. Er kam aus Luisenhof, Kreis Anklam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rahmen kaiser.jpg|650px|center|Schulbild Zempin 1909 mit besonderem Rahmen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;Dieses Schulbild von 1909 der Schule Zempin zeigt eine besondere Umrahmung.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;Im oberen Bildrand ist dargestellt die kaiserliche Familie. In der Mitte WILHELM II. (* 1859 + 1941), König von Preußen und deutscher Kaiser von 1888 bis 1918 und die Kaiserin AUGUSTE VICTORIA.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;Links ist das Abbild von WILHELM, Kronprinz des Deutschen Reiches und ganz rechts das Abbild von CECILIE, Kronprinzessin des Deutschen Reiches.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;Am linken Bildrand ist dargestellt FRIEDRICH WILHELM, Kurfürst von Brandenburg (* 1620 + 1688), er regierte von 1640 bis 1688, auch genannt der große Kurfürst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;Am rechten Rand ist dargestellt FRIEDRICH II. (* 1712 + 1786), auch Friedrich der Große genannt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;Auf dem unteren Rand links ist zu sehen WILHELM I. (*1797 +1888), König von Preußen von 1861 bis 1888 und deutscher Kaiser von 1871 bis 1888 und rechts ist das Bild von FRIEDRICH III. (*1831 +1888), König von Preußen und deutscher Kaiser 1888 (99 Tage).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1909 ohne rahmen.jpg| 1909 Schulbild Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Nack.jpg| Gedenkstein 1. Weltkrieg Name Nack&lt;br /&gt;
Datei:Schule Zeichung Lüdke.jpg| Schulgebäude Zempin - Zeichnung des Lehrers Lüdke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als am &#039;&#039;&#039;30. Dezember 1913&#039;&#039;&#039; eine große Sturmflut über die Insel Usedom herein brach, bat Frau Ballmann ihren Mann inständig, doch die Insel zu verlassen, solche Angst um die Familie hatte sie befallen. Das Achterwasser hatte sich bis in die Mitte des heutigen Ortes hineingewagt und an der Ostseeseite viele Meter Land mitgerissen. Der Zempiner Fischhändler Friedrich Wegner konnte sich nur knapp selbst aus den Fluten retten, als er an der schmalsten Stelle bei Damerow, von Koserow kommend, mit Pferd und Wagen versuchte, Zempin zu erreichen.&lt;br /&gt;
:So zog die Familie Ballmann zu Ostern 1914, es war Einschulungszeit, von Zempin weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein junger lediger Lehrer, Wilhelm Nack, übernahm die Tätigkeit in der Schule, doch im August des Jahres brach der Erste Weltkrieg aus und der Lehrer musste an die Ostfront, wo er im Jahre 1915 fiel. Sein Name steht auf dem Kriegerdenkmal nahe des Parkplatzes an der Waldstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie aus der weitergeführten Schulchronik des Lehrers Ernst Lüdke (in Zempin von 1916 – 1932) zu erfahren ist, war das Schulgebäude recht marode. Aber allgemeine Bestrebungen der Regierung führten auf der Insel Usedom zu Neubauten von Schulen. So wurden die Gemeindevertreter gezwungen, Kredit aufzunehmen, um ein neues Schulhaus zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am &#039;&#039;&#039;13. August 1928&#039;&#039;&#039; wurde es eingeweiht. Es entstand neben dem alten Schulhaus. So stehen drei Gebäude nebeneinander, die als Schulen gedient haben. &#039;&#039;&#039;Am 19. Juli 2000 war der letzte Schultag&#039;&#039;&#039; in diesem Gebäude für die Grundschüler aus Zempin und Koserow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für die Grundschüler der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Bernsteinbäder&amp;quot;&#039;&#039;&#039; wurde neben der Kirche Koserow eine Grundschule eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [https://www.epubli.de/shop/buch/76793 Buch Schulbilder Konfirmation Hochzeiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dokumente Schule Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulchronik Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/06/Zempin_Schulchronik_Ballmann_.pdf |[[medium:Zempin Schulchronik Ballmann .pdf|Schulchronik vom Lehrer Ballmann - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schule Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0a/Zempin_Sch%C3%BClerverzeichnis_1892-1911.pdf |[[medium:Zempin Schülerverzeichnis 1892-1911.pdf|Zempin Schülerverzeichnis 1892-1911 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Stundenplan Sommer.jpg|Stundenplan Sommer&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Stundenplan Winter.jpg|Stundenplan Winter&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Polizeiverordnung 1860.jpg|Polizeiverordnung 1860&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erziehung 1948====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2000 KInder in Zempin 1.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;1948 Erziehung 1&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2000 KInder in Zempin 2.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;1948 Erziehung 2&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kindergarten Kinderkrippe Geschichte===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pohl Rosemarie 87 Jahre.jpg|thumb|200px|rechts|Frau Pohl – Leiterin des Kindergartens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2009 Präsentation Kita.jpg|thumb|200px|rechts|2009 Kita Eröffnung von S.Michalski pdf |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1c/2009_Pr%C3%A4sentation_Kita_%281%29.pdf |[[medium:2009_Pr%C3%A4sentation_Kita_%281%29.pdf|2009 Kita Eröffnung von S.Michalski - pdf]]]]&lt;br /&gt;
;2009 Kindergarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Nachkriegszeit dienten verschiedene Zempiner Gebäude als Kindergarten. &lt;br /&gt;
:Im Jahr &#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; am 07. Oktober wurde das Gebäude Typ &#039;&#039;&#039;„Erntekindergarten“&#039;&#039;&#039; eingeweiht. &lt;br /&gt;
:Später wurde noch eine Krippe errichtet am Bahnübergang. &lt;br /&gt;
:Nach der Wende wurde die Krippe mit dem Kindergarten zusammen-gelegt und das Gebäude der &#039;&#039;&#039;Krippe zum Ärztehaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
:Da der Kindergarten zu groß für die wenigen Kinder war und die technischen Anlagen verschlissen, kämpften die Gemeindevertreter für einen neuen Kindergarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; auf dem Schulgelände, auf dem eine Baracke für Kinderferienlager und Klassenräume stand, wurde die Kita mit einem Anbau für eine vielseitig nutzbare Gemeindearbeit mit Sozialtrakt und Sportgräten aufgebaut, genannt &#039;&#039;&#039;„Dörps-Treff“&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Verein &#039;&#039;&#039;„Zempiner Rangen“&#039;&#039;&#039; bewirtschaftet das gemeindeeigene Gebäude. Durch einen Küchentrakt sind die Räume vielseitig nutzbar. Sportgruppen, Neujahrsempfänge und weitere Veranstaltungen werden hier durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bahnhof von Zempin===&lt;br /&gt;
:Die erste deutsche Dampfbahn fuhr 1835. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt Wolgast erhielt einen Eisenbahnanschluss an die Strecke Berlin - Stralsund von Züssow aus im Jahre 1863. So konnte man von Zempin aus mit dem Pferdewagen bis nach Mahlzow fahren, dort mit der Fähre über den Peenestrom setzen und dann am Bahnhof Wolgast-Hafen in den Zug steigen. Um 1900 gab es für Reisende in die Seebäder der Insel Usedom über Wolgast schon den günstigen Bädertarif, wobei sie für die Übersetzung auf die Insel selbst zu sorgen hatten.&lt;br /&gt;
;1876 &lt;br /&gt;
:verkehrte die Bahn von Ducherow über Karnin bis Swinemünde. Eine Verlängerung bis Heringsdorf entstand 1894, aber erst 1911 ist eine Verlängerung bis Wolgaster Fähre möglich. &lt;br /&gt;
:Die Heringsdorfer wollten nicht, dass die rauchenden Dampfloks durch das schon recht mondäne Seebad fuhren. Nach langen Verhandlungen fuhr deshalb die Bahn um den Präsidentenberg herum und Heringsdorf erhielt einen Sackbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So konnten ab 1876 die Besucher aus Richtung Berlin, die nach Zempin und Zinnowitz wollten, mit der Bahn auf die Insel Usedom bis Karnin fahren, dort in ein Dampfschiff umsteigen und über den Peenestrom und das Achterwasser im Hafen Störlanke (Zinnowitz) ankommen. Hier wurden sie mit dem Pferdewagen abgeholt.&lt;br /&gt;
:Nachdem die Seebrücken an der Ostseeküste (Zinnowitz 1909) gebaut waren, konnte die Anreise auch mit einem Dampfschiff von Stettin aus über Swinemünde zu den Seebrücken erfolgen. Vorher war es auch möglich: Die Gäste wurden „ausgebootet“, d.h. die Dampfer ankerten in der See und die Gäste mussten in kleine Boote umsteigen und wurden dann an den Strand gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Am 1. Juni 1911&lt;br /&gt;
:war also auch Zempin an das Netz der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/F%C3%A4hren_und_Br%C3%BCcken_Usedom#Entwicklung_der_Eisenbahn_auf_Usedom Eisenbahn] angebunden. Gleichzeitig mit den Gleisanlagen wurden die Bahnhöfe erbaut. Das Gebäude in Zempin war ein spiegelgleicher Bau des Bahnhofes von Ückeritz. Die Veranda der Bahnhofsgasstätte wurde etwas später errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Am 1. Dezember 1911 &lt;br /&gt;
:begann der erste Bahnhofsvorsteher, Karl Schichlein sen., geboren 1874, seinen Dienst in Zempin. Er kam mit Frau und vier Kindern aus Torgelow. Sie wohnten in der Dienstwohnung im Bahnhof, 1914 wurde hier das fünfte Kind, Tochter Hildegard, geboren. Im Jahre 1923 bezog die Familie ihr neues eigenes Haus in der Strandstraße 7. Danach ging Karl Schichlein sen. in Pension.&lt;br /&gt;
:Wie wir aus der Schulchronik wissen, war der Bahnhofsvorsteher Karl Schichlein eine angesehene Person. 1926 wurde  er Gemeindevertreter und 1928 / 29 Gemeindevorsteher der Gemeinde Zempin. Er starb 1945 in Zempin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einer der nächsten Bahnhofsvorsteher war Herr Grimm. &lt;br /&gt;
:Senta Wodrich, geb. 1920, berichtete, dass ihr Vater, Alfred Wodrich, geb. 1893, als Fahrdienstleiter bei der Bahn beschäftigt war. Manchmal ging Senta am Sonntag Vormittag mit dem Vater zum Bahnhofsgebäude, wo sie Kirchensendungen im Radio hörten.&lt;br /&gt;
:Sie ging auch mit dem Vater zu den Signalen, um die Petroleumlampen zu füllen. Später arbeitete  sie selbst einige Jahre bei der Bahn. So wusste sie, dass der Maler Otto Niemeyer-Holstein oft zum Bahnhof kam, um Auskunft über den Fahrplan zu erhalten. Er malte auch ein Bild von Alfred Wodrich in der Bahnhofsuniform.&lt;br /&gt;
:Mündlich wurde übermittelt, dass der Fahrdienstleiter Alfred Wodrich der Einzige war, den man mit der heute noch erhaltenen Zempiner Schützenfahne von 1914 mit der Bahn bis nach Köln senden konnte, um die Fahne im Kölner Dom weihen zu lassen. Obwohl es verwundert, da der Kölner Dom katholisch ist und wir zum evangelischen Kirchspiel Koserow gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Gästezahlen &lt;br /&gt;
:auf der gesamten Insel Usedom stiegen mit dem Ausbau der Bahn. Die Gäste wurden von den Vermietern am Bahnhof empfangen, das Gepäck wurde mit dem Handkarren zur Unterkunft gebracht.&lt;br /&gt;
:Da auch unangemeldete Gäste kamen, warteten immer einige Vermieter am Bahnsteig oder am Gartenzaun nach der Zugankunft, um ihre Zimmer anzubieten.&lt;br /&gt;
:Aber es kamen nicht nur Personenzüge, sondern auch Güterzüge. Sie brachten Baumaterial, Kohle usw. Auch die Fischer profitierten von der Bahn. So konnten sie die am Morgen gefangenen Fische über Mittag in den Fischräuchereien des Ortes räuchern lassen. Diese wurden dann in Kisten in Waggons verladen und nach Berlin zur großen Markthalle versandt. :Am nächsten Morgen in aller Frühe stand dort die Ware zum Verkauf. Dadurch konnten in Zempin mehrere Fischräuchereien existieren.&lt;br /&gt;
:Ein nennenswertes Ereignis für den Zempiner Bahnhof geschah im April 1933. Ein ausrangierter, acht Tonnen schwerer S-Bahn Wagen ohne Räder traf für den Künstler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom#Niemeyer-Holstein.2C_Otto Otto Niemeyer-Holstein] ein. Für 60 Reichsmark hatte er ihn im Jahre 1932 in Berlin erstanden. &lt;br /&gt;
:Achim Roscher schreibt in seinem Buch Lüttenort: „...wo er mit Hilfe Einheimischer in einer abenteuerlichen Aktion auf das Grundstück transportiert wurde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es hat Tage gedauert, ständiges Umsetzen der Hölzer, pro Tag kam man ca. 70 m voran. Aber nach Tagen und Ärger mit der Polizei, da das Ungetüm die einzige schmale Inselstraße verengte, kam das Kommando: zurück zum Bahnhof, wir dürfen doch den Waggon am Grundstück herunterziehen. Etwa 20 Personen aus Zempin und Koserow, darunter viele Fischer, halfen bei dem Transport. Noch heute steht der S-Bahnwagen auf dem Grundstück und ist von zwei Seiten eingemauert. Es war die erste Behausung für den Künstler und seine Frau.&lt;br /&gt;
:An dieser schmalen Stelle wurde ab 1939 das Sperrgebiet Peenemünde West auf Straße und Schiene eingerichtet. Durchreisende zwischen der geschaffenen Haltestelle „Lüttenort“ und Wolgast-Hafen mussten in extra gekennzeichnete Waggons einsteigen und die Waggons wurden zwischen diesen Bahnhöfen verschlossen. Nur Einwohner oder Personen mit besonderem Ausweis durften sich in dem Gebiet aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Strecke Heringsdorf – Wolgaster-Fähre ist eingleisig. An einigen Stellen wurden Ausweichstellen geschaffen, so auch im Bahnhofsbereich Zempin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Bahnhof Zempin wurde während des II. Weltkrieges mit einem zusätzlichen Gleisstück und einer Rampe versehen. Das war erforderlich, um die V1 – Flügelbomben, die zu je drei Stück in einem Güterwaggon verladen waren, hier zu entladen. Sie wurden dann mit LKW auf den Betonbahnen zu den drei Abschussstellen in den Küstenwald zwischen Zempin und Zinnowitz transportiert. Dazu wurde extra ein Betonweg direkt vom Bahnhof zur Straße B 111 geschaffen. Die Ladung kam aus dem Süden Deutschlands. Es kamen viele Waggons, teilweise bis zu 90 Stück V 1, für Industrie- und Transporterprobungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Zeit des zweiten Weltkrieges wurde auch die Schranke an der heutigen Fischerstraße ständig geschlossen und die Straße aufgerissen, um eine Durchfahrt zu verhindern.&lt;br /&gt;
:Im Juli 1944 wurde der Bahnhof durch Bomben zerstört. Erst am 1. Mai 1954 konnte ein Richtfest für den Neubau gefeiert werden, der jedoch viel einfacher in Form und Gestaltung ausfiel. In dieser Zeit wurde der Bahnübergang wieder geöffnet. In dem Bahnhofsgebäude gab es wieder eine Gaststätte und Wohnungen. Auf der Gleisseite standen die Handkurbeln zum Öffnen und Schließen der Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Grundriss.jpg|1909 Plan - Blatt 1&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Riss.jpg|1909 Plan - Blatt 2&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin alt zeichnung.jpg|1909 Plan - Blatt 3&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Straße .JPG|1911 Straßenseite&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Strassenseite 2.JPG|1911 Straßenseite&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Gleisseite.JPG|1911 Gleisseite&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Lock.jpg |Zempin Bahnhof 1911&lt;br /&gt;
Datei:1911 Zempin.jpg|1911 Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Vorsteher Gruppe.jpg| Bahnhof Zempin Vorsteher, Mitte Karl Schichlein sen., rechts stehend Alfred Wodrich&lt;br /&gt;
Datei:Personen alterBahnhof.jpg|Zempin Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:Personen alterBahnhof Text.jpg|Personen&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin Gastraum.jpg| Zempin Bahnhof Gastwirtschaft&lt;br /&gt;
Datei:Frauen Gäste abholen.jpg | Gäste werden erwartet&lt;br /&gt;
Datei:Zug durch Zempin.jpg| Im Hintergrund der Küstenschutzwald&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Foto-Bahnhof-1935.jpg|Rückansicht 1935&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Bahnhof Zeichnung 1939.jpg|1939&lt;br /&gt;
Datei:1940 Zempin.jpg| ca. 1940 Bahnsteige&lt;br /&gt;
Datei:Zempin - Bahnhof um ca 1942.jpg|ca. 1942&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof zerstört1944.jpg |Zempin Bahnhof 1944 Bomben zerstörten den Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:Richtfest1Mai1954.jpg | Zempin Bahnhof 1. Mai 1954 Richtfest&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof 1961.jpg | Zempin Bahnhof 1961&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof Zempin DDR.jpg|Kalenderblatt DDR&lt;br /&gt;
Datei:1970 Fahrkarte Zempin - Wolgaster Fähre.jpg|1970 Zempin nach Wolgaster Fähre&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof 1987 Zempin.jpg| Zempin Bahnhof 1987&lt;br /&gt;
Datei:1989 MIke a.jpg|1989&lt;br /&gt;
Datei:Zemp 1999.jpg| Neue Wagen 1999 - Ferkeltaxe&lt;br /&gt;
Datei:1999 Modelleinsenbahn Sept..jpg|1999 Sept. Zeitschrift Modelleisenbahn&lt;br /&gt;
Datei:1999 Modelleisenbahn Sept. 2.jpg|1999 Sept. Zeitschrift Modelleisenbahn&lt;br /&gt;
Datei:2000 Zempin Handbetrib.jpg|2000 Handbetrieb&lt;br /&gt;
Datei:2006 Bahnhof Vorplatz 1.jpg|2006 Vorplatz Gestaltung 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 Bahnhof Vorplatz 2.jpg|2006 Vorplatz Gestaltung 2&lt;br /&gt;
Datei:Nebengebaeude 01.jpg|2008 Nebengebäude&lt;br /&gt;
Datei:Nebengebaeude 02.jpg|2008 Nebengebäude&lt;br /&gt;
Datei:Nebengebaeude 03.jpg|2008 Nebengebäude&lt;br /&gt;
Datei:Nebengebaeude 04.jpg|2008 Nebengebäude&lt;br /&gt;
Datei:Zempin UBB.JPG| Usedomer Bäderbahn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/WmmqwBn9YgA&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dezember 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da zu Kriegsende die Brücken, auch die Eisenbahnbrücke von Karnin, zur Insel Usedom gesprengt wurden, gab es keine Eisenbahnverbindung zum Festland mehr. Auch die Gleisanlagen wurden teilweise abgebaut und als Reparationen nach Russland geschafft. So gab es auf der Insel durch die Grenzziehung zwischen Polen und Deutschland nur noch eine Gleisverbindung zwischen Ahlbeck und Wolgaster-Fähre. Die Inselbahn fuhr nun immer nur hin und zurück. :Zeitweilig war diese Strecke auch unterbrochen, da die Betonbrücke zwischen Zinnowitz und Zempin über die B111 am Kriegsende gesprengt wurde. Die Fahrgäste mussten diese Stelle zu Fuß überwinden. Zu dieser Zeit fuhren manchmal aber nur drei Züge in der Woche. Diese Brücke mussten von Russen verpflichtete Frauen mit Holzbalkenstapeln und Stahlträgern wieder notdürftig erbauen. Später wurde sie als Stahlbau errichtet und 1998 nach einem Unfall mit einem Bagger erneuert.&lt;br /&gt;
:Fähren kamen wieder zum Einsatz. So in  Wolgast die Eisenbahnfähre für jeweils drei Güterwaggons. Es ist die Fähre, die 1890 gebaut, heute als Museumsstück im Wolgaster Hafen steht. Ehemals hatte sie Stralsund mit der Insel Rügen verbunden. Diese Fähre für Güterwaggons war bis November 1990 im Einsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Viele Güterwaggons wurden in Zempin auch zur Zeit der Fischereigenossenschaft be- und entladen. Frostfisch, Räucherholz, Verpackungsmaterial, Fischkisten usw. wurden mit der Bahn transportiert.&lt;br /&gt;
:Die zerstörten Wolgaster und Zecheriner Straßenbrücken wurden 1950 und 1957 wieder aufgebaut. Die Gästezahlen und der Verkehr mit der Eisenbahn stiegen wieder an. Die Ankommenden aus Richtung Züssow verließen in Wolgast am Bahnhof Hafen die Bahn und mussten ca. 1 km über die Peenebrücke laufen, um wieder in den Zug steigen zu können, der die Insel nicht verlassen konnte. Mit den Aufbau des FDGB -Feriendienstes (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) entstanden auch viele Kinderferienlager auf der Insel Usedom, sodass im Sommer Fernzüge zur Ostsee in den Fahrplan aufgenommen wurden. Bis 1955 waren es täglich 5 Zugpaare, dies steigerte sich bis 1984 auf täglich 10 Zugpaare. Alle Reisenden mussten weiterhin die Peenebrücke in Wolgast zu Fuß überqueren, um zum Anschlusszug zu kommen. &lt;br /&gt;
:Diese Situation wurde erst im Mai 2000 geändert. &lt;br /&gt;
:Der Zug konnte nun erstmals die Insel über die neu errichtete breite Peene-Klappbrücke, die mit einem Gleis versehen war, in Richtung Züssow verlassen. Jetzt war die Insel wieder per Schiene mit dem Festland verbunden. Aber auch Fernzüge fuhren seit  dem Jahre 2000 wieder bis Heringsdorf. Im Jahre 1993 wurden türkisfarbene Triebwagen auf die Insel gebracht, im Volkmund „Ferkeltaxe“ genannt. In der Werbung der UBB (Usedomer Bäderbahn) finden wir deshalb das kleine Schweinchen.&lt;br /&gt;
:Die  UBB fuhr seit  dem Sommerfahrplan 1998 im 30-Minuten-Takt und im Winter im Stundentakt in beiden Richtungen. &lt;br /&gt;
:Die Modernisierung ging mit großen Schritten weiter. Die zwei Zempiner Schrankenanlagen, die noch bis 1998 mit der Hand gekurbelt wurden, erhielten im November 2001 modernste automatische Halbschranken. Die fast 100 jährige Stellwerkstechnik im Bahnhofsgebäude wurde durch Relaistechnik vom Koserower Bahnhof aus abgelöst und ist nun museumsreif. Seit  dieser Zeit waren im Bahnhofsgebäude Zempin keine Beschäftigten mehr nötig. Im Sommer 2007 richtet die UBB wieder Schalterstunden in Zempin ein, da das vielfältige Fahrkartenangebot (Kombi-Tickets, Tageskarten) zusätzlichen Verkauf und Information für die Reisenden erforderte. Seit dem Jahr 2002 fahren durchgehende Züge bis Stralsund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Neue moderne Dieseltriebwagen mit der blauen Welle bemalt, mit Fahrradabteil und Toiletten an Bord wurden für viele Urlauber eine Alternative zum Stau auf der Straße im PKW. Die Fahrgastzahlen stiegen stetig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die UBB Bahnsteige, Beleuchtung und das Gebäude in Zempin äußerlich saniert hatte, konnte auch die Gemeinde Zempin den Vorplatz mit Pflasterung, Beleuchtung, Parkplätzen und Toilette neu gestalten. Im September 2006 wurde dies mit einem Straßenfest gefeiert.&lt;br /&gt;
:An die Gründungszeit erinnern noch das ursprüngliche Kopfsteinpflaster und die mächtigen Kastanien, die bei der Erbauung des Bahnhofes gepflanzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vermesser Eisenbahnbau 1907====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Schreiben von &#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; des Herrn Kraefft, Kgl. Landmesser, erfahren wir etwas, wie er arbeiten musste, wie er in Zempin untergebracht war und wie die Preise waren. Wegen der Arbeitsumstände bittet er um Zuwendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Vermesser 1907 a.jpg|Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:Vermesser 1907 b.jpg|Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:Vermesser 1907 c.jpg|Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:Vermesser 1907 d.jpg|Seite 4&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Bahn Bau 1910.jpg| Hermann Lewerenz aus Zempin als junger Eisenbahnbauern unter den Abgebildeten (1910)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Abschrift des Originals:&lt;br /&gt;
:;An die Königliche Eisenbahn-Direktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Stettin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::auf dem Dienstwege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Zempin, den 1. Juni 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;i&amp;gt;Zum Gesuch des Landmesser Kraefft um Erhöhung der Bauschvergütung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Auf das Schreiben der Herren Vorstander des Technischen Büro vom 27. Mai mache folgende Angaben zur Begründung meines Gesuches um Erhöhung der Bauschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Vorarbeiten für die Eisenbahn von Heringsdorf nach Wolgasterfähre berühren durchweg Ortschaften die sämtliche Lebensmittel vom Festland her beziehen müssen, d.h. Heringsdorf und Wolgast sind die letzten Eisenbahn-Stationen und von diesen beiden Orten muss sämtlicher Proviant mit Wagen herbeigeschafft werden. Ausserdem sind die Orte Badeorte  und im Sommer von Fremden stark besucht. Naturgemäss wollen die Bewohner hieriger Gegend von den Gästen leben und schrauben daher die Preise enorm in die Höhe. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::In meinem derzeitigen Aufenthaltsorte habe ich mich genötigt gesehen, wenn anders ich nachher nicht in einer Dachkammer vielleicht ebenso teuer Unterkunft finden will, ein Zimmer bis August für den Preis von monatlich  40 M zu mieten. Wegen der Verpflegung habe ich den für hiesige Gegend geringen Preis von 3,- M den Tag vereinbart und zwar nur deshalb weil ich in Aussicht stellte bis August zu bleiben.-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Arbeit an sich bringt es mit sich, dass an ein Mittag machen nicht zu denken ist. Die volle Arbeitszeit ohne Essen auszuhalten ist jedoch nicht möglich. Stullen werden in jetziger Jahreszeit zu trocken und daher ungeniessbar man muss also noch fremde Gasthäuser für Speise und Trank aufsuchen. Die Preise sind etwa folgende: Stullen mit Wurst,  Schinken ca. 30 - 60  Pf. Rührei mit Schinken 1,00 M. Warme Speisen entsprechend teurer und schon nicht mehr erschwingbar.&lt;br /&gt;
::Selter mit Conac 50 Pf. , Berliner Weise 25 S , heller Schultheiss 20 - 30 Pf. , Pilsener Münchener 35 - 50 Pf., , Tee, Kakao, Portion Kaffee 60 Pf. mit Gebäck 1,00 M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Selter mit leichtem Weißwein könnte als Luxus angerechen werden und will ich nicht weiter erwähnen, gestatte mir es aber  dochwohl vorzüglicher Erfrischungsmittel im heißen Sommer hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ferner wären zu den ständigen Ausgaben Miete und Pension zu rechnen die sogenannten Trinkgelder. Auch Rasieren, Haarschneiden und Bäder zu entsprechend höheren Preisen als in der Stadt seien hier erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Um die zum Teil weiten Wege zurückzulegen  ist Fahrwerk öfter notwendig.&lt;br /&gt;
::Zuletzt wäre wohl ganz besonders auf die vollständig doppelte Kleidung die ein Landmesser der dauernd draussen tätig ist, braucht, hinzuweisen und ist es durchaus nicht durchführbar, wie vielfach die Meinung herrscht, alte, d.h. für die Stadt nicht mehr brauchbare  Sachen auf dem Felde zu verwenden, da sie gegen die plötzlich eintretenden Unbilden der Witterung nicht schützen und sind lange Stiefel, Joppen, Regenmantel, Wetterkragen, Kapuzen, Lodenhut, Handschuhe und auch dickes Unterzeug ständiger Begleiter. ::Regen und Staub aber sorgen dafür dass alle dies Sachen nicht zu lange halten, wenigstens werden sie bald unsauber und müssen erneuert werden. Rund 20 M brauche ich wohl monatlich dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Dass für ein öfterer Umziehen gute dauerhafte Koffer angeschafft werden müssen, möge hiermit ebenfalls erwähnt sein. -&lt;br /&gt;
::Mit Vorstehendem glaube ich eine Übersicht über meine Auslagen gegeben zu haben. Rechnungen mit zusenden war nicht möglich, da von mir stets bar gezahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Zum Schluss erlaube ich mir nochmals die Bitte für eine Erhöhung der Bauschale beim Herrn Minister geneigtest eintreten zu wollen &lt;br /&gt;
:::Kraefft&lt;br /&gt;
:::Kgl. Landmesser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dorfschulze===&lt;br /&gt;
;1751&lt;br /&gt;
:hat    Friedrich  der  Zweite    eine  &amp;quot;&#039;&#039;Erneuerte  und  verbesserte  Dorf-Ordnung  des  Königreichs  Preussen&#039;&#039;&amp;quot;  herausgegeben,  wo  die  Aufgaben  eines  Dorf-Schulzen  beschrieben  sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;lt;big&amp;gt;1.&amp;lt;/big&amp;gt; Sie  haben  den  Bauern  alle Königlichen- und  Amtsbefehle bekannt  zu  machen  und  alle  Schriftstücke  zu  verwahren,  die  ihnen  zugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;lt;big&amp;gt;2.&amp;lt;/big&amp;gt; Die  von  den  Bauern verlangten  Scharwerkdienste  bekannt  zu  machen  und  sie  zu  den  Diensten  anzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;lt;big&amp;gt;3.&amp;lt;/big&amp;gt; Die  Sachen,  welche  in  der  Gemeinde wegen  Pfändung,  Haltung  der  Gehege,  Bewahrung  der  Feuerstellen,  Stege  und  Wege und  was  sonst  zur Nachbarschaft  gehört,  sofort  zu  besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;lt;big&amp;gt;4.&amp;lt;/big&amp;gt; Über  dasjenige,  was  unten  in  dieser  Dorf-Ordnung weiter  vorgeschrieben  ist,  gebührend  zu  halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;lt;big&amp;gt;5.&amp;lt;/big&amp;gt; Die  Wiederbesetzung  der  etwa  noch  wüsten Dorf-Hufen  oder Höfe auf  alle  Weise  zu  befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;lt;big&amp;gt;6.&amp;lt;/big&amp;gt; Die  auf königl. Pässe verordneten  Abfuhren,  Wolfsjagden und  andere  gewöhnliche Dienste  richtig  zu  bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::&amp;lt;big&amp;gt;7.&amp;lt;/big&amp;gt; Dem  Beamten  von  der Bauernwirtschaft  zuverlässige  Nachrichten zu  geben und  die  üblen Wirte  anzuzeigen, auch  sich  überall dergestalt treu  und  fleißig  zu  bezeigen, wie  es  einem  geleisteten Schulzen-Eide  gemäß  ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:001 Bürgermeister Schichlein sen.jpg |thumb|100px|rechts|Bürgermeister Schichlein sen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:002 Bürgermeister Mahrholz Frau.jpg |thumb|100px|rechts|Bürgermeister Mahrholz und Frau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:005 Bürgermeister Bast.jpg|thumb|100px|rechts|Bürgermeister Bast]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Diese  Aufgaben  werden  noch  in  allen  Einzelheiten  beschrieben, u.a. heißt  es,  die  Dorfschulzen hätten alle Jahre  längstens  um  Michaeli  (29.Sept.)  bei  den  Bauern  und  Dorf-Einwohnern die  Viehställe  zu untersuchen.  Sie  sollen  besonders  bei  den  bekannten schlechten  Wirten öfters  visitieren  und  nachsehen, ob  mit  dem  Futter gut  gewirtschaftet  wird  und  auch  dafür  sorgen,  daß  - je nach  Größe  des  Dorfes – ein,  zwei  oder  mehr  gute  Hengste gehalten  werden,  daß  bei  jedem  Hofe  Obstgärten  angelegt  sind, daß  die  Bauern  Bienenzucht  und  Hopfenanbau  betreiben,  ihre  Äcker  rechtzeitig  bestellt  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Außerdem  sollen  die  Bauern  zum  Lein-  und  Hanfsäen,  zum  Flachs-  und  Wollspinnen  angetrieben  werden.&lt;br /&gt;
:Die  Schulzen  sind  verpflichtet,  auf  defekte  Brücken,  Stege  und  Wege  zu  achten,  deren  Reparatur  anzuordnen  und  die  Widerspenstigen  zur  gebührenden  Strafe  anzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der  Dorf-Schulze    war  zweifellos  das  Instrument  der  Obrigkeit,  von  der  untertänigen  Bauernschaft  den  Tribut  einzufordern,  der  ihr  aufgrund  der  herrschenden  Rechtsordnung  zustand,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei  Verstößen  dagegen  hatte  die  Obrigkeit  auch  Strafen  bereit,  z.B.  das  „&#039;&#039;Am-Pranger-Stehen&#039;&#039;“  oder  das  Tragen  des  „&#039;&#039;Spanischen Mantels&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Der  Schulze  musste  aber  auch  der  Gefahrenabwehr dienen. Er  war  aufgefordert,  zusammen  mit  dem  Dorfältesten,  Dorfgeschworenen  oder  anderen  priviligierten  Bewohnern  von  Zeit  zu  Zeit  (alle 2 -3 Wochen)   unvermutete  Visitationen  bei  jeden  Wirt vorzunehmen,  um  zu  überprüfen,  wie  mit  den  Gefahrenquellen umgegangen  wird,  aus  denen  Brände  entstehen  können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dazu  hatte  die  Obrigkeit  mehrere  Verbote  ausgesprochen,  u.a.  das  Rauchen  von  Tabak  (?),  das  Dreschen  bei  offnem  Licht  in  der  Scheune,  ungedroschenes  Getreide  oder  Holz  neben  dem  Ofen  zu  lagern,  der  Umgang  mit  glühender  Asche,  das  Backen  außerhalb  von Backhäusern, das  Fegen  von  Schornsteinen  und  Kaminen,  das  Vorhandensein von  Feuerhaken, Feuereimern  und  Feuerleitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:Schulzenknüppel.jpg|thumb|200px|links|Bekanntmachungen im Ort früher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:004 Machals Hans Bürgerm.jpg|thumb|100px|rechts|Bürgermeister Machals ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:006 Bürgermeister Glosch.jpg|thumb|100px|rechts|Bürgermeister Glosch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:007 Stockmann Schön.jpg|thumb|100px|rechts|Bürgermeister Übergabe Stockmann an Schön]]&lt;br /&gt;
[[Datei:008 Schön Werner 2010.jpg|thumb|100px|rechts|Bürgermeister Werner Schön]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Bezeichnung als SCHULZE für den &#039;&#039;&#039;Ort Zempin&#039;&#039;&#039; finden wir in den Aufzeichnungen der schwedischen Vermesser von &#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schulze war vom „&#039;&#039;Besitzer, Herrschenden&#039;&#039;“ beauftragt. Die Einsetzung, Aufgaben und Bezeichnungen änderten sich später. So wurde der Dorfschulze auch Dorfältester oder Gemeindevorsteher genannt. Heute nennen wir die Person mit den entsprechenden Aufgaben und Befugnissen Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine Dorf-Schulzen-Ordnung der Schweden aus dem Jahr 1800 für Vorpommern, dessen Teil nicht unter preußischer Herrschaft stand, zeigt uns, welche Anforderungen an den Schulzen gestellt wurden. Sie soll hier in Auszügen genannt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Es sollte einer der verständigsten und redlichsten Bauern, welcher wenigstens etwas Schreiben, auch Geschriebenes lesen kann, sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Der Schulze ist der erste Mann im Dorfe, dessen Einwohner, wenn er amtshalber etwas ankündigt, ihm Achtung und Folgsamkeit erweisen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Den der Bauerschaft etwa erteilten Königl. Pacht-Contract, das Inventarium, auch die Quittungsbücher und sonstige, die gemeine Dorfschaft angehende Papiere, muss der Schulze stets in einem eigens dazu anzuschaffenden Schrank sorgfältig und reinlich bei sich aufbewahren ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* wird sämtlichen Schulzen in den Strand- und Fischerdörfern aufgegeben, ernstlich darüber zu wachen, dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::1.) die Netze die ihnen vom Königl. Amt mitzuteilende Maße nicht überschreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::2.) daß die verbotene Fischzeit genau beobachtet, auch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::3.) die gefangene junge Fischbrut sofort wieder ins Wasser geworfen, und nicht wie bisher geschehen zu anderen Zwecken, besonders zur Fütterung der Schweine, verwandt werden. :::Die Schulzen werden dem Fischmeister bei jeder Visitation hiermit verantwortlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oft wurde dieses Amt auch an die gleiche Familie vergeben. Für Schreibarbeiten wurde oft der Lehrer herangezogen. So war es auch &#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; in Zempin, als der Schulze Johann Heinrich STEFFEN das Amt übernahm, nicht aber schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgermeister===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Frühjahr &#039;&#039;&#039;1915&#039;&#039;&#039; hatte Gemeindevorsteher Heinrich Lüder sein Amt niedergelegt, weil er seine Wirtschaft als alter Mann alleine besorgen musste, sein Sohn war im Felde und die Brotmarkenausgabe mit Listenführung und sonstige Kriegsarbeiten des Gemeindeoberhauptes machte ihm zu viel Arbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gemeinde wählte sich den Eigenbüdner und Fischer Wilhelm Heyden zum Gemeindevorsteher. &lt;br /&gt;
:Er hatte sich nicht für ein neues Schulgebäude eingesetzt. 1926 übernahm der 73-jährige Bauer Lüder die Gemeindegeschäfte. Er ließ sich vom Lehrer Ernst Lüdke unterstützen. Der benutzte die Gelegenheit, den arg vernachlässigten Schulneubau mit List zu fördern. Es gelang ihm, mit Krediten der Gemeinde, den Neubau vom Bauunternehmer Jahnke aus Zinnowitz zu planen und 1928 auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Hier folgt eine Zusammenstellung der Personen, die sich für den Ort Zempin verantwortlich zeichneten und zeichnen, soweit die Unterlagen zu finden waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Zempin Bürgermeister 1945-1990.pdf|Bürgermeister von 1945 bis zur Wende von Wolfgang Haff mit näheren Umständen wie sie zu ihrem Posten kamen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{| class=&amp;quot;wikitable center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zeitraum !! Name !! Beruf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1693 || Sucker, Peter || Bauer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1716 || Scheil, Johan || Bauer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1781 || Steffen, Johann || Bauer, am 15.12. verstorben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1793 || Steffen, J.F. || unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1798 || Steffen, Heinrich (Hinrich) || unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1836 || Steffen, Johann Heinrich || unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vor 1864 || Lüder, Martin || Bauer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1887 || Erdmann, Johann Heinrich || unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1906 - 1915 || Lüder II, Heinrich || Bauer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1915 - 1926 || Heyden, Wilhelm || Eigenbüdner und Fischer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926 || Lüder || Bauer, 73 Jahre alt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926 - 1927 || Kagemann, Otto || unbekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927 - 1928 || Wossowski || Schneider &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1928 || Schichlein, Karl ||  Bahnhofsvorsteher in Zempin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929 - 1938 || Mahrholz, Robert || Bankfachmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1938 - 1940 || Mann, Ernst || unbekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1940 - 1945 || Bürgermeister Kumm || Verwaltung durch den Ort Zinnowitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945 || Steffen, Johann || Gemeindediener &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Schätzchen, Karl || unbekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 || Orlowski, Albert || Bahnhofswirt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Schlorf, Bruno || Milchverkäufer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 - 1954 || Bast, Walter || Bauarbeiter &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - 1961 || Machals, Hans || unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 - 1963 || Seeck, Erhard || unbekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 - 1990 || Glosch, Reinhard || Motorenschlosser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 - 2004 || Stockmann, Hilde || Schneiderin, Modegestalterin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab 2004 || Schön, Werner || Dreher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschriften, Stempel, Siegel und Mitarbeiter der Gemeinde Zempin:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:009 Unterschrift Wossowski.jpg|Wossowski&lt;br /&gt;
Datei:010 Unterschrift Schichlein.jpg|Schichlein&lt;br /&gt;
Datei:011 Unterschrift Bast Ziegen.jpg|Bast-Aufteilung Ziegen&lt;br /&gt;
Datei:025 Unterschrift Bast.jpg|Bast&lt;br /&gt;
Datei:026 Siegel 1948 Zempin.jpg|Siegel 1948&lt;br /&gt;
Datei:027 Unterschrift Glosch.jpg|Glosch&lt;br /&gt;
Datei:028 Siegel DDR.jpg|Siegel DDR&lt;br /&gt;
Datei:029 Stempel DDR klein.jpg|Stempel klein DDR&lt;br /&gt;
Datei:030 Stempel 1990.jpg|Stempel 1990&lt;br /&gt;
Datei:031 Stempel Ostvorpommern Greif.jpg|Siegel Kreis Ostvorpommern&lt;br /&gt;
Datei:032 Siegel.jpg|Siegel mit Wappen von Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1961 Sozialistische Dorf Titel.jpg|1961 Titelblatt der Gemeinde Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1989 Zempin Planung Titel.jpg|1989 Titelblatt für Gemeindebeschlüsse&lt;br /&gt;
Datei:DDR Klebemarken für Verwaltungseinnahmen.jpg|DDR Klebemarken Kommunalverwaltung&lt;br /&gt;
Datei:1960 Gemeinde Zempin.jpg|1960 Verwaltung&lt;br /&gt;
Datei:1970 Gemeinde Zempin.jpg|1970 Verwaltung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinde Zempin Ausflug u. Ehrenamtler.jpg|thumb|600px|center|1 Glosch, Rainer  2 Richter, Richard  3 Richter, Friedchen (Büro)  4 Hietel, Erika (Strandfunk)  5 Müller, Dora  6 Behn, Helga (Büro)  7. Weber, Johanna (Reinigung Schule)  8 Makowka, Paula (Küche)  9 Schmidt, Erika (Küche)  10 Kühnel (Arbeiter)  11 Ströde (Arbeiter)  12 Frau Ströde  13 Knuth, Editha  14 Knuth, Erich  15 Piehl, Karl  16 Frau Grabow (Bücherei)  17 Herr Nowak  18 Nowak, Annemarie (Finanzen)  19 Reeh, Gustav (Schiedskommission)  20 Schmidt, Helmut (Schiedskommission)  21 Müller, Dora  22 Glosch, Liesel (Gemeindeschwester)  23 Knape, Adele (Reinigung) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlen Kommune====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verwaltung der Gemeinde Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Um 1600&lt;br /&gt;
:Der Dorfschulze, als Gericht, entscheidet mit zwei Schöffen aus dem Dorf nach alter Väter Sitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1693&lt;br /&gt;
:Peter Sucker, Schulze - steht in den Schwedenmatrikel - Der Schulze im Dorf besitzt für seinen Dienst Acker für 2 Scheffel Aussaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1715&lt;br /&gt;
:Der Herr von Lepel aus Netzelkow war Landrat der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1716&lt;br /&gt;
:Johan Scheil, Schulze, Bauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:im Mai ist ein Schreiben an den Schulzen Johann Heinrich Steffen, Zempin gerichtet, er kann nicht schreiben, sein Pflegesohn ist Martin Lüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:Juni - dieser Pflegesohn Martin Lüder wird Schulze, er kann schreiben. Seine Frau ist Christine Marie Doßin aus Loddin. Am 9.4.1864 wird vom ehem. Schulzen geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Dorfschulze Heinrich Lüder II veranlaßt die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1915&lt;br /&gt;
:Der Gemeindevorsteher Heinrich Lüder legte im Frühjahr sein Amt nieder, weil er seine Wirtschaft als alter Mann alleine besorgen mußte, sein Sohn war im Felde und die Brotmarkenausgabe mit Listenführung und sonstige Kriegsarbeiten der Gemeinde machte ihm zu viel Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1915&lt;br /&gt;
:Wilhelm Heyden - Eigenbüdner und Fischer wird zum Gemeindevorsteher gewählt. Er wird ab 26.11.1926 durch den Landrat beurlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1926&lt;br /&gt;
:Schöffe Lüder, ein 73 jähriger Bauer übernimmt die Gemeindegeschäfte. Später übernahm O.Kagemann die Gemeindevorstehergeschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;29.11.1927&lt;br /&gt;
:Gemeindevorstand Wossowski - Unterschrift auf Schuldschein der Witwe von Franz Krüger, Ottilie.&lt;br /&gt;
:Im April 1928 verstarb er an den Folgen eines Unfalls. Die Geschäfte übernimmt Schöffe Kagemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.02.1928&lt;br /&gt;
:i.V.Gemeindevorstand Kagemann - Unterschrift auf Schuldschein der Witwe von Franz Krüger, Ottilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;10.05.1928&lt;br /&gt;
:Gemeindevorsteher Karl Schichlein - Unterschrift wie oben. Gemeindevertreter sind auch Ernst Krüger, Paul Häfke, Graumann und Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1929&lt;br /&gt;
:im Herbst sind Gemeindevertreterwahlen. Gemeindevorsteher wurde Robert Mahrholz. Gemeindevertreter auch Lehrer Lüdke. Lehrer Lüdke wurde zum ersten Schöffen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:Bürgermeister Robert Mahrholz - er war Bankfachmann  (Prokurist) - wohnte Strandstraße 15, verkauft an Frau Schuldt, ging später nach Berlin zurück und wurde dort ausgebombt. Er siedelte während des Krieges in Richtung Osten und beim Einmarsch der Russen nahm er sich mit seiner Frau das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1938&lt;br /&gt;
:Bürgermeister Mann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Zusammenlegung mit Zinnowitz bis 1945. Mit leeren Kassen wieder selbständig. Bürgermeister Kumm (Zinnowitz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;15.09.1946&lt;br /&gt;
:Gemeindewahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;20.10.1946&lt;br /&gt;
:Kreistagswahlen - Kreis Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;12.April 1947&lt;br /&gt;
:Der Bürgermeister Albert Orlowski, er hatte die Bahnhofswirtschaft in Zempin und er wohnte vorher in Erickshof, wird seines Amtes enthoben und die Dienstwohnung gekündigt.&lt;br /&gt;
:Auf Grund eines Beschlußes der Ortsgruppe der SED Zempin, die sich auf den Beschluß des Parteischiedsgericht vom 09.12.1946 beruft. Es wird der stellvertretende Bürgermeister Herr Wilhelm Heyden eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;05.07.1947&lt;br /&gt;
:Abgeordnete: &lt;br /&gt;
:::{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Partei !! Funktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dinse, Wilhelm || SED || Vorsitzender&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schätzchen, Karl || SED || Gem. Rat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schätzchen, Gotthard || SED || stellv. Vorsitzender&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Buchholz, Fritz || SED || stellv. Schriftführer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ruhberg, Erich || SED || Gem. Rat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ströde, Otto || SED || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schmelzer, Peter || SED || Schriftführer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Florin, Ernst || SED || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trenkel, Hans || CDU || ab 06.09.47 Annemarie Meinke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heyden, Wilhelm || CDU || stellv. Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koch, Hilde || CDU || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lüder, Heinrich || CDU || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;07.07.1947&lt;br /&gt;
:Walter Bast  SED als Bürgermeister vorgeschlagen und von der Kommandantur bestätigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;15.10.1950&lt;br /&gt;
:Gemeindewahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::gewählt wurden:&lt;br /&gt;
:::{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Partei / Organisation !! Funktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ferdinand Biesenack || SED || Alterspräsident&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erich Ruhberg || SED || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Herath || SED || 1. Vorsitzender der Gemeinde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gerhard Schack || SED || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karl Dachner || SED || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hermann Thyck || SED || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Karl Schätzchen || SED || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wilhelm Heyden || CDU || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hilde Koch || CDU || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Otto Guse || CDU || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ilse Bohne || NDP || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lieselotte Doege || NDP || stellv. Schriftführerin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Johannes Becker || FDGB || stellv. Vorsitzender&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Hennig || FDGB || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gotthard Schätzchen || VdgB || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eva-Maria Sonntag || DFD || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Inge Schmelzer || FDJ || Schriftführerein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Durchschnittsalter 40,5 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;12.04.1952&lt;br /&gt;
:Durch Ortswechsel kommen in die Gemeindevertreung&lt;br /&gt;
::* für Johannes Becker  - Heinz Teubner   FDGB&lt;br /&gt;
::* als Schriftführer wurde  Richard Richter gewählt, Stellvertreterin Frl. Doege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;28.05.1952&lt;br /&gt;
:Durch das Ausscheiden kommen in die Gemeindevertretung:&lt;br /&gt;
::* Für Inge Schmelzer - Lieselotte Diews  FDJ&lt;br /&gt;
::* Für Eva Sonntag    - Lydia Brandt      DFD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1960 -1963&lt;br /&gt;
:Bürgermeister Seeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;22.03.1970&lt;br /&gt;
:Wahl zur Gemeindevertretung, Wahl zum Kreistag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 662, &lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 657&lt;br /&gt;
::* Wahlbeteiligung 99,24 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;14.11.1971&lt;br /&gt;
:Wahl der Volkskammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* 723 Wahlberechtigte lt. Einwohnerkartei&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 645  =  99,53 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;19.05.1974&lt;br /&gt;
:Wahl zu den Kreistagen, Stadtverordnetenversammlung, Gemeindevertretungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 671&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 668  =  99,54 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;17.10.1976&lt;br /&gt;
:Wahlen zur Volkskammer und zu den Bezirkstagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 585&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 584  =  99,83 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;20.05.1979&lt;br /&gt;
:Wahlen zum Kreistag und Gemeindevertretung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 649&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 643  =   99,07 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;14.06.1981&lt;br /&gt;
:Wahlen zur Volkskammer und zu den Bezirkstagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 652&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 649  =  99,53 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;06.05.1984&lt;br /&gt;
:Wahl Örtliche Volksvertretung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 665&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 661  =  99,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;08.06.1986&lt;br /&gt;
:Wahl Volkskammer und Bezirkstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 633&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 629  =  99,4 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;07.05.1989&lt;br /&gt;
:Wahl Örtliche Volksvertretung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Wahlberechtigte 678&lt;br /&gt;
::* Abgegebene Stimmen 662  =  97,7 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;bis 1990 &lt;br /&gt;
:Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Reinhard Glosch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Geboren am 01.01.1930. Seine Frau Liesel war viele Jahre als Gemeindeschwester in Zempin tätig. Sie ist sehr beliebt und war Tag und Nacht für die Bürger tätig. Die Tochter Susanne wurde 1959 und der Sohn Mathias 1961 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Am 25. Mai 1990&lt;br /&gt;
:gewählte Gemeindevertreter, ab 15.06.1990 tätig:&lt;br /&gt;
:::{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Geb.datum !! Partei / Organisation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ursula Schichlein || 14.12.1951 || CDU&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sabine Schmidt || 23.06.1948 || FDP, parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Susanne Dethloff || 15.08.1951 || Volkssolidarität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Inge Ott || 22.03.1949 || FDP, parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Makowka || 25.04.1940 || PDS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckhard Hauß || 25.04.1943 || Anglerverband&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedhelm Schmidt || 14.05.1955 || Anglerverband&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gudrun Walter || 26.11.1942 || FDP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christian Georgi || 16.04.1953 || FDP, parteilos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Schön || 23.11.1954 || Feuerwehr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hilde Stockmann || 14.11.1938 || Einzelkandidat&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:1990 Bürgermeister Übergabe.jpeg|thumb|200px|1990 Übergabe Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::::;Zum Bürgermeister wurde gewählt: &lt;br /&gt;
:::::::* Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
:::::::* Eckhard Hauß, 1. Stellvertreter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::::Es wurde ohne Ausschüsse gearbeitet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Zu den Wahlen 1994 wurden Wählergemeinschaften gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Satzung WG Zempin 1.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Satzung S 1&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Satzung WG 2.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Satzung S 2&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wählergemeinschaft.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Zempin 2 x WG&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wahlen Ergebnis.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Ergebnis Insel Usedom&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wahlen 1.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;1994 Programm 1&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wahlen 2.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;1994 Programm 2&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wahlen Programm 1.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Wurfsendung S 1&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wahlen Programm 2.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Wurfsendung S 2&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wahlen Programm 3.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Wurfsendung S 3&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Wahlen Programm 4.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;Wurfsendung S 4&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Am 12. Juni 1994&lt;br /&gt;
:wurden gewählt:&lt;br /&gt;
:::{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Partei / Organisation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hilde Stockmann || Wählergemeinschaft Zempin (WG)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Schütt || WG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Schön || WG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jens Hornemann || WG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kurt Schön || WG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dirk Janisch || WG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gudrun Walter || FDP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horst Ruhberg || FDP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holm Bohrer || Wählergemeinschaft &amp;quot;Unser Zempin&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Als Bürgermeister wurde gewählt:       &lt;br /&gt;
:::;* Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
:::* Hans Schütt, 1. Stellvertreter                      &lt;br /&gt;
:::* Gudrun Walter, 2. Stellvertreter                  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Es arbeitet jetzt:&lt;br /&gt;
::* ein Bauausschuß (5 Gemeindevertreter, 4 Bürger) unter Leitung von Frau Stockmann&lt;br /&gt;
::* ein Sozialauschuß (3 Gemeindevertreter, 2 Bürger) unter Leitung von Hans Schütt&lt;br /&gt;
::* ein Finanzausschuß (5 Gemeindevertreter) unter Leitung von Herrn Jens Hornemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1994 Stockmann Bürgermeister.jpg|Stockmann 2. Wahlperiode&lt;br /&gt;
Datei:1999 Wahlen 1.jpg|1999 Wurfsendung S 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Wahlen 2.jpg|1999 Wurfsendung S 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 Wahlen 3.jpg|1999 Wurfsendung S 3&lt;br /&gt;
Datei:1999 Wahlen 4.jpg|1999 Wurfsendung S 4&lt;br /&gt;
Datei:Gemeindevertreter 1999.jpg|1999 Gemeindevertreter&lt;br /&gt;
Datei:Gemeindevertreter 1999 text.jpg|1999 Namen&lt;br /&gt;
Datei:2004 Wahlen 1.jpg|2004 Wurfsendung S 1&lt;br /&gt;
Datei:2004 Wahlen 2.jpg|2004 Wurfsendung S 2&lt;br /&gt;
Datei:2004 Wahlen 3.jpg|2004 Wurfsendung S 3&lt;br /&gt;
Datei:2004 Wahlen 4.jpg|2004 Wurfsendung S 4&lt;br /&gt;
Datei:2009 Wahlen Zempin 1.jpg|2009 Wurfsendung S 1&lt;br /&gt;
Datei:2009 Wahlen 2.jpg|2009 Wurfsendung S 2&lt;br /&gt;
Datei:2009 Wahlen 3.jpg|2009 Wurfsendung S 3&lt;br /&gt;
Datei:2009 Wahlen 4.jpg|2009 Wurfsendung S 4&lt;br /&gt;
Datei:2014 Wahlen Programm 1.jpg|2014 Wurfsendung S 1&lt;br /&gt;
Datei:2014 Wahlen Programm 2.jpg|2014 Wurfsendung S 2&lt;br /&gt;
Datei:2014 Wahlen Programm 3.jpg|2014 Wurfsendung S 3&lt;br /&gt;
Datei:2014 Wahlen Programm 4.jpg|2014 Wurfsendung S 4&lt;br /&gt;
Datei:Zempin2014 Gemeindevertreter.jpg|2014 Gemeindevertretung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Gemeindevertretung 2014 Juni.jpg|2014 Gemeindevertretung Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Wahl 2014.JPG|2014 Wahlergebnis&lt;br /&gt;
Datei:2019 Gemeindevertretung.jpg|2019 Gemeindevertretung Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wahlen ab 2024=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wahl 2024 a.jpg|2024 Kommunalwahl neue Wählergemeinschaft 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wahl 2024 b.jpg|2024 Kommunalwahl neue Wählergemeinschaft 2&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wahl 2024 c.jpg|2024 Kommunalwahl neue Wählergemeinschaft 3&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wahl 2024 WGZ 1 .jpg|WGZ 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wahl 2024 WGZ 2 .jpg|WGZ 2&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wahl 2024 WGZ 3 .jpg|WGZ 3&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wahl 2024 WGZ 4 .jpg|WGZ 4&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2024 Kommunalwahl.png|2024 Ergebnis Kommunalwahl&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2024 Bürgermeisterwahl.png|Ergebnis Bürgermeister 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Gemeindevertretung 2024-1152x1536.jpg|thumb|150px|Bild v.o.l.n.u.r. Sebastian Schütt, Jan Kaeding, Matthias Priewe, Steffi Bluhm, Hans Schütt, Anne Blume, Anke Gießmann, Werner Schön, Robert Reimer {Quelle: Website Amt Usedom}]]&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Gemeindevertretung Zempin haben sich am 22.07.2024 konstituiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herr Werner Schön als Bürgermeister,&lt;br /&gt;
:Frau Anne Blume 1. Stellvertreterin,&lt;br /&gt;
:Frau Steffi Bluhm 2. Stellvertreterin,&lt;br /&gt;
:Herr Hans Schütt,&lt;br /&gt;
:Frau Anke Gießmann,&lt;br /&gt;
:Herr Jan Kaeding,&lt;br /&gt;
:Herr Matthias Priewe,&lt;br /&gt;
:Herr Robert Reimer,&lt;br /&gt;
:Herr Sebastian Schütt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verwaltung der Kommune====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Verwaltung ab 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1825 Neuordnung der Kreise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel Usedom und die Insel Wollin werden zum Kreis Usedom - Wollin  mit der Kreisstadt Swinemünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1. Landrat dieser Zeit war Karl Ludwig von Flemming mit einem Kreistag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1842 bis 1.7.1882&lt;br /&gt;
:ist Landrat Ludwig Hermann Ferno (Rittergutsbesitzer auf Ostklüne, er wurde 1895 in Ostklüne begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1874&lt;br /&gt;
:Die neue Kreisordnung wird angenommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Rittergutsbesitzer sind nicht mehr geborene Kreistagsmitglieder. - Die Ortsschulzen werden von den Bauern gewählt und verwalten ihren Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:Regierungsbezirk Stettin, Kreis Usedom-Wollin, Kreisstadt Swinemünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem 2. Weltkrieg (Beschluß der Potsdamer Konferenz) wurden ca. 90 km² der Insel Usedom mit der Stadt Swinemünde zu Polen geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel Usedom wurde vorerst durch Ahlbeck verwaltet und liegt in der sowjetisch besetzten Zone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;07.10.1949&lt;br /&gt;
:die Insel gehört zur DDR, Land Mecklenburg, Kreis Usedom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;01.10.1952&lt;br /&gt;
:Deutscher Teil der Insel Usedom und ein Teil vom Festland werden zum Kreis Wolgast mit der Kreisstadt Wolgast und gehört zum Bezirk Rostock (entlang der Küste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;18.03.1990&lt;br /&gt;
:Erste freie Wahlen der Volkskammer - die &amp;quot;Modrow- Regierung&amp;quot; entsteht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;25.05.1990&lt;br /&gt;
:Erste freie Kommunalwahlen in Zempin - Da es noch keine neuen Parteien gibt, können Kandidaten von allen Gemeinschaften, Vereinen oder Einzelkandidaten aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;03.10.1990&lt;br /&gt;
:Einheit Deutschlands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;14.10.1990&lt;br /&gt;
:Wahlen zur Länderbildung Mecklenburg-Vorpommern mit der Landeshauptstadt Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;15.04.1991&lt;br /&gt;
:Gründung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_Insel_Usedom-Mitte Amtes &amp;quot;Insel Usedom Mitte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
:Gemeinsame Verwaltung der Gemeinden Ückeritz, Loddin, Koserow und Zempin. Jede Gemeinde hat eine eigene gewählte Gemeindevertretung und einen eigenen Haushalt. Durch Umlagen wird das Amt finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;01.07.1994&lt;br /&gt;
:Kreisreform - Kreise werden zusammengelegt. Aus dem Kreis Wolgast, Kreis Anklam und Landkreis Greifswald wird der Kreis Ostvorpommern mit der Kreisstadt Anklam.&lt;br /&gt;
:Erster Landrat des Kreis Ostvorpommern ist Herbert Kautz (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2010 Kommunen Ost 20 Jahre.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;2010 Kommunen 20 Jahre nach der Wende&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Amtsvorsteherin.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;1997 Amtsvorsteherin - Amt Usedom-Mitte&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Amtsvorsteherin.jpg|&amp;lt;center&amp;gt;1999 Wahl Amtsvorsteherin&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gemeindehaus - Verwaltung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;widths=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gemeinde 1961 .jpg|Haus durch Funkenflug der Bahn abgebrannt. War vor 1945 von Familie Frodin gekauft. Kaufvertrag war durch die Kriegszeit nicht im Grundbuch eingetragen und dadurch nach 20 Jahre ungültig.&lt;br /&gt;
Datei:Kinderkrippe Zempin Eröffnung 1967 a.jpg| Reste wurden beseitigt. 1967 wurde auf dem Grundstück eine Kinderkrippe errichtet. Nach der Wende als Arztpraxis von der Gemeinde vermietet.&lt;br /&gt;
Datei:Gemeindehau 1999.jpg|In den 1950iger Jahren wurde das Gemeindehaus gebaut - oben Wohnung für Bürgermeister. Büro auch für Kurverwaltung.&lt;br /&gt;
Datei:Gemeindehaus 2004.jpg|2004 Umbau und Erweiterung des Hauses&lt;br /&gt;
Datei:Gemeindehaus 2012.jpg|2012 Fremdenverkehrsamt mit Büro des Bürgermeisters&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Fremdenverkehrsamt Dezember.jpg|2018 Dezember - Weihnachtlich geschmückt &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bürgermeister Lebensläufe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Walter Bast=====&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Heringsdorf.jpg|thumb|150px|rechts|Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Partei.jpg|thumb|150px|rechts|Partei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Tochter.jpg|thumb|150px|rechts|2006 Tochter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bürgermeister vom &#039;&#039;&#039;7.07.1947 - 30.09.1954&#039;&#039;&#039; in Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er wurde am 22. Januar 1909 in Swinemünde geboren. Er wuchs mit 4 Schwestern und 3 Brüdern auf. Sein Vater war Schweizer, seine Mutter stammte aus Ahlbeck, sie war eine Fischerstochter, eine geborene Saldsieder. Durch die Arbeit des Vaters zog die Familie Bast in Hinterpommern von Gutshof zu Gutshof. So wechselte Walter Bast, als jüngster der Familie, oft 2 mal im Jahr die Schule. Die Lehrer mochten den aufgeweckten Jungen, hätten ihn gern in der Klasse behalten. Auch eine Lehre wollte ihm der letzte Lehrer gern vermitteln, aber die Eltern hatten kein Geld für eine Ausbildung, denn es mußte noch Lehrgeld gezahlt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:1924 zog die Familie auf die Insel Usedom, auf den Gnitz. Walter Bast wurde Landarbeiter.&lt;br /&gt;
:Im Herbst 1926 erhielt er Arbeit als Pferdeknecht in der Domäne Mölschow, 1927 zog er als Bauarbeiter nach Zempin und Zinnowitz. Mit 18 Jahre trat er der Baugewerkschaft bei und wurde in den Vorstand gewählt als Schriftführer. In Zempin bestand zu dieser Zeit eine starke SPD - Parteigruppe. Im Herbst 1929 trat er dieser Partei bei und bekleidet dort die Stellen als Schriftführer und Kassierer. Im Herbst 1933 starb seine Mutter. 1934 heiratet er eine Frau aus Swinemünde und in diesem Jahr legte er beim Roten Kreuz als Sanitäter die Abschlußprüfung ab. Diese Prüfung und die Arbeit im Rettungswesen hatten in seinem späteren Leben großen Einfluß auf seinen Weg. Die Nationalsozialisten wollten dem SPD - Mann eine Falle stellen, denn die SPD war verboten worden. Man versuchte ihn der Nichtabrechnung der Mitgliederkasse zu bezichtigen. Aber er, der schon immer ein sehr ordentlicher und gewissenhafter Mensch war, konnte alles belegen und somit hatten sie keinen Grund ihn zu verhaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Mitglied des Roten Kreuzes wurde er von 1937 bis 1939 in den Sommermonaten in Zempin Bademeister. Im Winter fand er Arbeit in Peenemünde. Ab 1939 wurden in Peenemünde mehr Sanitäter gebraucht. Zwischen den vielen Arbeitern gab es oft auch Schlägereien, deshalb der vermehrte Bedarf.&lt;br /&gt;
:[[Datei:1965 Anfang Bürgermeister Bast.jpg|thumb|250px|links|Nachkriegszeit Bast als Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 02. November 1942 wurde er zur Sanitätskompanie des Afrikakorps eingezogen, Frau und Tochter blieben in Zempin. Schon im Mai 1943 geriet er in Tunis in englische Gefangenschaft und kam nach Oran. Dann kam es zu einer Übernahme in die amerikanische Gefangenschaft. Verladen auf Schiffen wurden die Gefangenen nach Amerika geschafft. Nach 3 Wochen auf See wurden sie vom Hafen Norfolk aus 2 Tage und 2 Nächte nach Kansas gefahren. In dem Gefangenen-Lazarett arbeitet er als Masseur. Gleichzeitig erlernte er in Kursen die englische Sprache. Im Herbst 1945 wird das Gefangenenlager aufgelöst und mit weiteren 25 Sanitätern wird er nach Nebraska gebracht. Dort hat er als aktiver Sanitäter bis Januar 1946 gearbeitet. Mit dem Zug ging es nach Oakland und dort auf ein Schiff mit vielen ehem. Gefangenen. Die Fahrt ging über den Pazifik durch den Panamakanal nach England - Liverpool. :Ein Jahr verging noch, bis er in Hull abreisen konnte und so kam er am 20.März 1947  mit dem Seesack in Zempin an.&lt;br /&gt;
:[[Datei:1999 Walter Bast.jpg|thumb|150px|links|1999 Walter Bast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:2005 Walter Bast.jpg|thumb|250px|links|2005 Walter Bast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was für ein Anfang? Bei Bombenangriffen auf die Flakstellungen in Zempin kamen Frauen und Kinder in einem Bunker neben dem Dünensteig in Zempin ums Leben. Seine Tochter im Alter von 7 Jahren befand sich darunter. Seine Frau wurde als einzige Überlebende aus dem Bunker gerettet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie sagte ihm, daß man schon auf ihn warte, der Bürgermeisterposten sei zu besetzen.&lt;br /&gt;
:Die gewählten Gemeindevertreter wählten Walter Bast zum Bürgermeister. Am 7. Juli 1947 trat er sein Amt an. In der russischen Kommandantur, die sein Amt bestätigten, fragte man ihn, wie er sich seine Arbeit vorstelle und er sagte: &amp;quot;Wie die Arbeit des Bürgermeisters ist, weiß ich nicht genau, aber wie dem Menschen gegenüber des Schreibtisches zumute ist, daß weiß ich&amp;quot;. 1948 wird die Tochter Ines in Zempin geboren. Der Anfang nach dem Krieg war sehr schwer. Es war kein Geld in der Gemeindekasse, mit den ersten Kureinnahmen konnten die Angestellten bezahlt werden, für die Bezahlung des Bürgermeisters reichte es noch nicht. Er dachte an sich zuletzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sein Grundsatz war, ich kann nicht einseitige Politik als Bürgermeister machen. Ich muß mit allen sprechen und arbeiten. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht allen erst einmal zuzuhören. Das Leben hatte ihn geschult, er hat auch viel gelesen, besonders Bücher über die Deutsche Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei der Kreisverwaltung, die damals noch in Ahlbeck war,  hatte zu Beginn seiner Tätigkeit die Gemeinde Zempin keinen guten Ruf. Kein Mitarbeiter der Kreisverwaltung wollte bei Versammlungen in Zempin Unterstützung geben, da es auch oft mit den Fischern zu Handgemengen kam. Nach einem halben Jahr hatte es Walter Bast geschafft, die Gemeinde vom letzten auf den ersten Platz im Kreis zu bringen. Er kannte die Einwohner und konnte die Leistung einschätzen, so wußte er, daß zum Beispiel der Bauer Mähl sich hart gequält hatte, um sein Soll zu erfüllen und daß es bei diesem Bauer keine Sollerhöhung geben kann. So hat er seine Bürger auch gegenüber der Obrigkeit zu schützen versucht. Er wußte dann aber auch, wenn es ernst wird, stehen die Bürger von Zempin hinter ihrem Bürgermeister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In seiner Amtszeit wurden die Rotdornbäume gepflanzt, der Musikpavillon neu errichtet und die 3 Seen in den Straßen Zempins beseitigt (Feuerwehr/Kuhstraße, Litfaßsäule und bei Erich Knuth/B111). Viel Kampf mit der Reichsbahn und der Landesregierung kostete es, daß die Durchfahrt / Schranke an der Fischerstraße, die während des Krieges 1942 geschlossen wurde, wieder geöffnet wurde. Von der Litfaßsäule bis zur Eisenbahn mußte viel Sand und Unkraut entfernt werden, Bombentrichter gefüllt werden und neu gepflastert werden. Am 1. Mai wurde dann feierlich die Straße wieder passierbar. Auch den Wiederaufbau des Bahnhofes erreichte Walter Bast, trotz 3-maliger Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Walter Bast war bis 1954 Bürgermeister in Zempin. Er wäre gern noch geblieben, aber die SED brauchte in Ahlbeck einen Bürgermeister und dort hat er als Bürgermeister bis 1969 gearbeitet. Aufgrund der Arbeit zog er dann nach Ahlbeck, dem Heimatort seiner Mutter und Großeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zempin hat er aber nie aus den Augen verloren, auch heute mit 87 Jahren, weilt er oft in Zempin bei seiner Tochter, die wieder in ihren Heimatort zurückgekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er starb am 17.11.2006 in Zempin im Pflegeheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Reinhard Glosch=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hatte das Amt vom &#039;&#039;&#039;15.04.1964&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; zur Wendezeit &#039;&#039;&#039;17.04.1990&#039;&#039;&#039; inne. Doch war er zu diesem Zeitpunkt schwer erkrankt und der Stellvertreter übte das Amt des Bürgermeisters aus. Somit erfolgte die Übergabe ohne Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glosch 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Glosch 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:1990 Übergabe.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hilde Stockmann=====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Abschied Bürgermeister Kurverwaltung 2025.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Abschied aus Zempin]]&lt;br /&gt;
Bürgermeisterin &#039;&#039;&#039;Mai 1990 bis 2004&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Geschichte Zempins war sie die erste Frau, die diese Aufgabe übernahm.  &lt;br /&gt;
:Hilde Teichmann wurde am 14.11.1938 in Pegau (Sachsen) geboren und wuchs in Böhlen bei Leipzig auf. Der Vater war Werkzeugdreher im Braunkohlenkombinat. Die Mutter stammte aus Oberfranken. Sie wuchs mit einem ein Jahr älteren Bruder auf. Der Bruder aus erster Ehe ist 13 Jahre älter und mußte im 2. Weltkrieg an die Front. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1944 &lt;br /&gt;
:wird Hilde eingeschult. Sie ist eine fleißige und aufmerksame Schülerin. Die letzten Kriegstage erlebt sie sehr bewußt mit. Das Haus ihrer Familie wird ausgebombt, doch alle sind zum Glück am Leben. Nach der 8-Klassen Schule will sie aus der Not heraus lieber Schneiderin werden, als zur Oberschule zu gehen. In Leipzig erlernt sie den Beruf der Damenmaßschneiderin. Nach der 3-jährigen Lehre besucht sie 4 Jahre lang die Modefachschule in Berlin. Sie wird Modegestalterin und arbeitet zuerst in Brandenburg in einem Knabenkonfektionsbetrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1962&lt;br /&gt;
:heiratet sie den Schiffbauingenieur Ulf Stockmann. Im Jahr 1964 erhalten sie eine Wohnung in Wolgast, wo ihr Mann Arbeit gefunden hat. Sie arbeitet bis 1973 in Greifswald in den Kleiderwerken, die Herrenmäntel herstellen. Durch die Entwurfsarbeit kommt sie in den kaufmännischen Bereich und wird später Kaufmännische Leiterin des volkseigenen Betriebes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973 &lt;br /&gt;
:wechselt sie nach Wolgast in den Großhandelsbetrieb für Waren des täglichen Bedarfs, als Fachdirektor für Genußmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1977&lt;br /&gt;
:zieht sie mit ihrem Mann nach Zempin. Sie haben den ehemaligen Bauernhof von Rudolf Reimer, vormals Mähl, im Ausbau gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:ergibt sich Arbeit in der Fischgenossenschaft &amp;quot;Gold des Meeres&amp;quot; in Zempin als Materialeinkäufer und -verwalter. Erst jetzt wird sie mit den Einwohnern des Ortes bekannt, da sie so abseits wohnten und zuvor außerhalb arbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:in der Wendezeit erklärt sie sich bereit, an einer Neugestaltung der politischen Landschaft mitzuarbeiten. Als parteiloser Einzelkandidat geht sie ins Rennen, nachdem sich abzeichnete, dass bis zu diesem Zeitpunkt nur PDS (Nachfolgepartei der SED) Mitglieder sich als Kandidaten aufstellten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ihre Vorstellungen - Aufbau eines schönen Ortes - muss sie weit zurückstellen. Es müssen erst schwerwiegende unbequeme Probleme wie Müllplatz, Entlassungen von Erziehern der Kinderkrippe usw. geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jedoch kann dann langsam mit der Ortsplanung begonnen werden. 1994 erfolgen die nächsten Kommunalwahlen, unter den Bedingungen der entstandenen Demokratie. Sie erhält als Mitglied einer Wählergemeinschaft, mit Abstand, die meisten Stimmen und stellt sich auch weiterhin dieser nicht leichten Aufgabe. Die neue Kommunalverfassung sieht nun nur noch 9 Vertreter für die Größe der Gemeinde Zempin vor. Bisher waren es 11 Vertreter. Mit 200 DM &amp;quot;&#039;&#039;Entschädigung&#039;&#039;&amp;quot; begann es 1990, nun gibt es schon 1000 DM pro Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Auch nach der Amtsübergabe bleibt sie dem Ort Zempin als Ortschronistin und Mitglied des Zempiner Heimatvereins weiterhin verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Werner Schön=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bürgermeister &#039;&#039;&#039;seit 2004&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Werner Schön wurde am 23.11.1954 als Sohn des Zempiner Schuhmachers Willi Schön in Heringsdorf geboren.&lt;br /&gt;
:Er erlernte den Beruf des Drehers und arbeitete viele Jahre im VEB Vostra in Trassenheide. :Auch nach der Wende arbeitet er in dem nun privatisierten Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schon mit 16 Jahre trat er in die Freiwillige Feuerwehr Zempin ein. Er absolvierte alle entsprechenden Lehrgänge und ist ab 2000 Wehrführer der Zempiner FF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1979&lt;br /&gt;
:heiratete er und hat eine Tochter und drei Enkelsöhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990 &lt;br /&gt;
:war er bereit für die Neugestaltung des Ortes. Er wurde gewählt und ist bis heute (2022) ein Mitglied der Gemeindevertretung und seit 2004 ehrenamtlich als Bürgermeister tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freiwillige Feuerwehr Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Geschichte der FF Zempin ist in beiden Heften bis zum Jahr 2006, dem 100. Geburtstag nachzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1996 FF Zempin.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/66/1996_FF_Zempin_90_Jahre.pdf |[[medium:1996_FF_Zempin_90_Jahre.pdf|90 Jahre - PDF]]&lt;br /&gt;
Datei:2006 FF Zempin 100 Jahre Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/36/2006_FF_100_Jahre.pdf |[[medium:2006_FF_100_Jahre.pdf|100 Jahre - PDF]]&lt;br /&gt;
Datei:1935 Scheune Umzug.jpg|1935&lt;br /&gt;
Datei:1935 Umzug FF.jpg|1935 kleines Gebäude FF&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Feuerwehrfest 1995 (1).jpg|Feuerwehrfest mit Umzug 1995&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Feuerwehrfest 1995 (7).jpg|1995&lt;br /&gt;
Datei:2001 FF Straßenbau.jpg|2001 FF Straßenbau Parkplätze&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Zempin 1.jpg|2022 FF Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 FF Zempin 2.jpg|2022 FF Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolfgang Hauff.jpg|2022 Wolfgang Hauff&lt;br /&gt;
Datei:Wolfgang Hauff Nachruf Zempin.jpg|Nachruf Hauff Gemeinde + FF&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 FF Blitzschlag.jpg|2023 Einsatz Blitzschlag&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taufe des neuen Feuerwehrauto auf den Namen &amp;quot;Hertha&amp;quot; im Jahre 1998====&lt;br /&gt;
* Fotos von Angelika Gutsche von der Ostsee-Zeitung&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Taufe Löschfahrzeug 1998 (6).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Taufe Löschfahrzeug 1998 (3).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Taufe Löschfahrzeug 1998 (4).jpg|Taufe auf den Namen &amp;quot;Hertha&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Taufe Löschfahrzeug 1998 (1).jpg|Bürgermeisterin [[Benutzer :HildeStockmann|Hilde Stockmann]] hält eine Rede&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Taufe Löschfahrzeug 1998 (2).jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Taufe Löschfahrzeug 1998 (7).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lothar Lewerenz - ehem. Wehrführer: * 04.01.1938  † 31.01.2022&lt;br /&gt;
;Wolfgang Hauff - ehem. Wehrführer:  * 02.03.1935  † 12.12.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flurkarte Zempin von 1910===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Karten befinden sich im Besitz des Vereins Historische Gesellschaft Zinnowitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken! Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 01.JPG|&#039;&#039;&#039;Transkription:&amp;quot; Dieser Plan wird hiermit förmlich fest gestellt. Zempin den 22.September 1910. Der Gemeindevorsteher Lüder&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 38.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 39.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 40.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 41.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 42.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 43.JPG|&#039;&#039;&#039;Transkription: &amp;quot;Vorliegender Bauflucht-Linienplan ist von hiesiger Gemeindevertretung geprüft und für richtig befunden, wurde in der Zeit vom 1. Juli bis 1. August zu jedermanns Einsicht ausgelegt und wurde in dieser Zeit kein Widerspruch gegen diesen Plan erhoben. Zempin, den 31.August 1910, der Gemeindevorsteher Lüder&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 44.JPG|&#039;&#039;&#039;Transkription:&amp;quot;Dem vorliegenden Straßen-und Baufluchtlinienplan wirdt nach Maßgabe des Gesetzes vom 2. Juli 1875 die polizeiliche Zustimmung ertheilt. Zinnowitz, den 28. Juni 1910, der Amtsvorsteher Sternberg&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 45.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 46.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 61.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 62.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 63.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 64.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 65.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 66.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 67.JPG&lt;br /&gt;
Datei:1910 Flurplan Zem 68.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung des Zempiner Wappens===&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 2 1963.jpg|Logo um 1963&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 1 Aufnäher.jpg|Aufnäher mit Logo&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Wimpel mit altem Logo.jpg|Wimpel mit Logo. Beidseitig bestickt. &lt;br /&gt;
Datei:Wappen 3 Schiebebild 1982.jpg|Logo 1982&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Wimpel-altes Logo.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Logo2.jpg|Aufnäher&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Logo4.jpg|Aufnäher&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Logo3.jpg|Aufnäher&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Logo5.jpg|Abziehbild&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 4 1989 Logo auf Planungsdokument.jpg|Planungs-&amp;lt;br&amp;gt;dokument 1989&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 5 1992 Wappen Logo.jpg|Logo 1992&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 6 1993 Wappen Logo s-w.jpg|Wappenvorschlag Skizze 1993&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Logo 1994.jpg|Logo 1994 auf Ansichtskarte&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 7 1996 Wappen Logo.jpg|Wappenvorschlag 1995&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Logo 1995 als Freester Fischerteppich.jpeg|Original Freester Fischerteppich mit Zempiner Logo 1995&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 8 0046Wappen schwarz weiß.jpg|Zempiner Wappen s/w 1996&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 8a Fisch gold.jpg|Zempiner Wappenfisch 1996&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Wappen farbig 400.jpg|aktuelles eingetragenes Wappen 1996&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 10 1996 Wappenübergabe Dr. Rudolph Kita Zempin.jpg|Wappenübergabe durch Herrn Dr. Rudolph 1996&lt;br /&gt;
Datei:Wappen 11 0045Wappen Slogen.jpg|Seebad Zempin Slogan mit Wappen&lt;br /&gt;
Datei:Hauptstr 26 Werbung Wappen.jpg|Zempiner Wappen gut sichtbar aus Zinnowitz (B111) kommend&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Blasonierung zum Wappen der Gemeinde Seebad Zempin:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;Das Wappen ist durch einen Wellenschnitt geteilt von Blau und Silber, oben übereinander zwei goldene Sprotten, die untere nach links gewendet, unten ein blauer Zwillingsbalken.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden Fische stehen jeweils für die Ostsee und das Achterwasser, da Zempin direkt an beide Gewässer grenzt. Die goldene Farbe der Fische wurde gewählt, da sich in Zempin viele Fischräuschereien befanden und auch heute noch Fische vor Ort geräuchert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Farbcodes des Wappens: &lt;br /&gt;
::* Blau: HKS 49  RAL 5015&lt;br /&gt;
::* Gelb: HKS   5  RAL 1003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Graphiker Mathias Zapfe aus Weimar hat dieses Wappen gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Wappen wurde 1998 unter der Nummer 0156 in die Wappenrolle des Landes eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung des Badewesens in Zempin===&lt;br /&gt;
:Nachdem das Badewesen mit zahlenden Gästen bereits in mehreren Küstenorten auf der [[Insel Usedom]] Einzug gehalten hat, war es nur eine Frage der Zeit bis auch in Zempin die Möglichkeit der Einwohner genutzt wurde, Urlauber zu empfangen. In folgender Tabelle lässt sich der Wachstum der Anzahl der jährlichen Badegäste gut erkennen. Vor 1904 gibt es keine genauen Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anzahl der Badegäste pro Jahr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; !! Gäste !! &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; !! Gäste !! &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; !! Gäste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; ||  617 || &#039;&#039;&#039;1915&#039;&#039;&#039; || 551 || &#039;&#039;&#039;1926&#039;&#039;&#039; || 2684 || &#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; || 1830&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; ||  667 || &#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; || 735 || &#039;&#039;&#039;1927&#039;&#039;&#039; || 1985 ||... &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1906&#039;&#039;&#039; ||  744 || &#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; || 750 || &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; || 2943 || &#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; || 4400&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; ||  753 || &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; || 835 || &#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039; || 3016 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; ||  948 || &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; || 1287 || &#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039; || 3034 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; || 1081 || &#039;&#039;&#039;1920&#039;&#039;&#039; || 1165 || &#039;&#039;&#039;1931&#039;&#039;&#039; || 2922 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; || 1138 || &#039;&#039;&#039;1921&#039;&#039;&#039; || 1720 || &#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039; || 2937&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; || 1546 || &#039;&#039;&#039;1922&#039;&#039;&#039; || 1721 ||... ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039; || 1603 || &#039;&#039;&#039;1923&#039;&#039;&#039; || 2483 || &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; || 3880&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1913&#039;&#039;&#039; || 1893 || &#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039; || 2677 ||... ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1914&#039;&#039;&#039; || 1615 || &#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; || 2843 ||... ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Entwicklung des Badewesen bis 1932 Graphik.jpg|x350px|center]]&lt;br /&gt;
Quelle der Zahlen: &#039;&#039;Die Insel Usedom - Ein Heimatbuch und Reiseführer - Peter August Rolfs - 1933&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Statistik-Urlauber 1954-1998.jpg|x450px|center]] &lt;br /&gt;
Zählung durch die Gemeinde Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werbung und Prospekte vom Seebad Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An der Werbung kann man erkennen, wie sich der Bäderbetrieb entwickelte, wie beschwerlich die Anreise zu Beginn war und welche Preise zu zahlen waren. Im Jahr 1927 wurde das erste eigene Prospekt von Zempin erstellt und herausgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erwähnung des Seebades Zempin====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:1887.jpg |1887&lt;br /&gt;
Datei:1895 - 01.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5a/1895_B%C3%A4der_Auszug.pdf |[[medium:1895_B%C3%A4der_Auszug.pdf|1895 Bäder Auszug - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1901 Bericht.jpg |1901&lt;br /&gt;
Datei:1902 - 1903.jpg |1902 - 1903&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 01.jpg |1903 Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 02.jpg |1903 Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 03.jpg |1903 Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 04.jpg |1903 Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 05 Pflanzen.jpg |1903 Pflanzen&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 06 Fische.jpg |1903 Fische&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 07 2. Auflage.jpg |1903 2. Auflage&lt;br /&gt;
Datei:1903 Z - 08 2. Auflage.jpg |1903 2. Auflage&lt;br /&gt;
Datei:1904 - 1905 G 01.jpg |1904 - 1905 Grieben&lt;br /&gt;
Datei:1904 - 1905 G 02.jpg |1904 - 1905 Grieben&lt;br /&gt;
Datei:1905 Z Fahrten Preise.jpg |1905 Zinnowitz Fahrten Preise&lt;br /&gt;
Datei:1906 -1907 G 01.jpg |1906 - 1907 Grieben&lt;br /&gt;
Datei:1906 -1907 G 02.jpg |1906 - 1907 Grieben&lt;br /&gt;
Datei:1908 - 001.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b2/1908_Ostseeb%C3%A4der_Auszug.pdf |[[medium:1908_Ostseeb%C3%A4der_Auszug.pdf|1908 Zempin verzeichnet - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1909 Verband.jpg |1909 Verband&lt;br /&gt;
Datei:1910 Meyers.jpg |1910 Meyers&lt;br /&gt;
Datei:1923 - 01.jpg |1923&lt;br /&gt;
Datei:1923 - 02.jpg |1923&lt;br /&gt;
Datei:1923 - 03.jpg |1923&lt;br /&gt;
Datei:1924 Meyers.jpg |1924 Meyers                                     &lt;br /&gt;
Datei:1934 Ostsee 01.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/13/1934_Ostsee_Auszug.pdf |[[medium:1934_Ostsee_Auszug.pdf|1934 Ostseebäder Auszug - pdf]] &lt;br /&gt;
Datei:1934 Usedom Wollin 01.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/87/1934_Usedom_Wollin_Auszug.pdf |[[medium:1934_Usedom_Wollin_Auszug.pdf|1934 Usedom-Wollin Auszug - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1935 Gästeliste 1.jpg|1935 &lt;br /&gt;
Datei:1935 Gästeliste 2.jpg|1935&lt;br /&gt;
Datei:1938 Gewebe.jpg|1938 gewebt&lt;br /&gt;
Datei:1947 Vermieter vorn.jpg|1947 Faltblatt&lt;br /&gt;
Datei:1947 Vermieter Zempin.jpg|1947 Faltblatt&lt;br /&gt;
Datei:1970 Reisebuch 1.jpg|1970-1&lt;br /&gt;
Datei:1970 Reisebuch 2.jpg|1970-2&lt;br /&gt;
Datei:1970 Reisebuch 3.jpg|1970-3&lt;br /&gt;
Datei:1973 Bäderbuch 1.jpg|1973-1&lt;br /&gt;
Datei:1973 Bäderbuch 2.jpg|1973-2&lt;br /&gt;
Datei:1973 Bäderbuch 3.jpg|1973-3&lt;br /&gt;
Datei:1984 Bäderbuch 1.jpg|1984-1&lt;br /&gt;
Datei:1984 Bäderbuch 2.jpg|1984-2&lt;br /&gt;
Datei:1984 Bäderbuch 3.jpg|1984-3&lt;br /&gt;
Datei:1984 Bäderbuch 4.jpg|1984-4&lt;br /&gt;
Datei:1990 Zempin Urlaub.jpg|1990&lt;br /&gt;
Datei:1992 Wanderführer 1.jpg|1992-1&lt;br /&gt;
Datei:1992 Wanderführer 2.jpg|1992-2&lt;br /&gt;
Datei:1992 Wanderführer 3.jpg|1992-3&lt;br /&gt;
Datei:1992 Wanderführer 4.jpg|1992-4&lt;br /&gt;
Datei:1993 Zempin Reisen.jpg|1993&lt;br /&gt;
Datei:1994 Ostvorpommern Usedom.jpg|1994 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eigene Zempiner Prospekte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed  heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1927 Prospekt Zempin.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/60/1927_Zempin_Prospekt.pdf |[[medium:1927_Zempin_Prospekt.pdf|1927 erstes eigenes Prospekt - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Prospekt 1928.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/10/Zempin-Prospekt_1928.pdf |[[medium:Zempin-Prospekt 1928.pdf|1928 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Prospekt 1929 Zempin Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d3/1929_Prospekt_Zempin.pdf |[[medium:1929 Prospekt Zempin.pdf|1929 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1931 p00.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/d3/1931_Zempin_Prospekt_Scheele.pdf |[[medium:1931_Zempin_Prospekt_Scheele.pdf|1931 Umschlag Gestaltung Hugo Scheele - pdf]] &lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1932 Titel Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1b/Zempin_1932_Scheele_Prospekt.pdf  |[[medium:Zempin 1932 Scheele Prospekt.pdf| 1932 Hugo Scheele Prospekt Titel und Gedicht]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Prospekt-1933-1.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Zempin-Prospekt-1933.pdf |[[medium:Zempin-Prospekt-1933.pdf|1933 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1934 Zempin 01.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/3a/1934_Zempin_Prospekt.pdf |[[medium:1934_Zempin_Prospekt.pdf|1934 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Prospekt-1935-1.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5b/Zempin-Prospekt-1935.pdf |[[medium:Zempin-Prospekt-1935.pdf|1935 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1936 Zempin Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8c/1936_Zempin.pdf |[[medium:1936_Zempin.pdf|1936 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Prospekt-1937-1.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/32/Zempin-Prospekt-1937.pdf |[[medium:Zempin-Prospekt-1937.pdf|1937 Zemin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1938 Zempin Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/65/1938_Zempin.pdf |[[medium:1938_Zempin.pdf|1938 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1939 Zempin.jpg|1939 Zempin|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/87/1939_Zempin_Prospekt.pdf |[[medium:1939_Zempin_Prospekt.pdf|1939 Zempin - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen 1940 und 1989 erschienen keine eigenen Zempiner Prospekte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seebad nach der Wende====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Durch die &#039;&#039;&#039;Wende&#039;&#039;&#039; wurde der Tourismus quasi umgekrempelt. Die Werbung musste an die neuen Begebenheiten angepasst werden, da private Vermietung und Hotelgewerbe neu organisiert wurde. Diese Entwicklung erkennt man deutlich an den Prospekten. Darin sieht man auch, wie die Ausstattungen und Umbauten der Ferienwohnungen vorangingen. Neue Hotels und Gewerbebetriebe warben jetzt für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die schwarz/weißen Verzeichnisse von 1993-1999 bekamen, wie abgebildet, lose farbige Umschläge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Durch die zunehmende Verbreitung des &#039;&#039;&#039;Internets&#039;&#039;&#039; bildet die heutige Werbung der Gemeinde nicht mehr die gesamte Vermietung des Ortes ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1992 Falt-Prospekt Zempin.jpg |1992 Faltblatt 1&lt;br /&gt;
Datei:1992 Falt-Prospekt Zempin innen.jpg |1992 Faltblatt 2&lt;br /&gt;
Datei:1993 Prospekt Umschlag.jpg |1993 Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:1993 Prospekt innen 1.jpg |1993 innen&lt;br /&gt;
Datei:1993 Gastgeber.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/cb/1993_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:1993_Zempin_Gastgeber.pdf|1993 Gastgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1993 Prospekt innen 2.jpg |1993 innen&lt;br /&gt;
Datei:1993 Prospekt Umschlag Rückseite.jpg |1993 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:1994 Zempin Gastgeber.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/30/1994_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:1994_Zempin_Gastgeber.pdf|1994 Gastgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1995 Zempin Gastgeber.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/dd/1995_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:1995_Zempin_Gastgeber.pdf|1995 Gatgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1996 Gastgeber.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e9/1996_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:1996_Zempin_Gastgeber.pdf|1996 Gastgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1997 Umschlag vorn.jpg |1997 Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:1997 innen 1.jpg |1997 innen 1&lt;br /&gt;
Datei:1997 Gastgeber.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/4c/1997_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:1997_Zempin_Gastgeber.pdf|1997 Gastgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1997 innen 2.jpg |1997 innen 2&lt;br /&gt;
Datei:1997 Umschlag rück.jpg |1997 Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:1997 Zempin Faltblatt 1.jpg|1997 Faltblatt 1&lt;br /&gt;
Datei:1997 Zempin Faltblatt 2.jpg|1997 Faltblatt 2&lt;br /&gt;
Datei:1998 Zempin Gastgeber.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/41/1998_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:1998_Zempin_Gastgeber.pdf|1998 Gastgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1999 Zempin Gastgeber.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/bd/1999_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:1999_Zempin_Gastgeber.pdf|1999 Gastgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2000 Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7f/2000_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:2000_Zempin_Gastgeber.pdf|2000 Gastgeber 2000 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2001 Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/2001_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:2001_Zempin_Gastgeber.pdf|2001 ab diesem Zeitpunkt Auskopplung aus Insel Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2002 Prospekt .jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a5/2002_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:2002_Zempin_Gastgeber.pdf|2002 Gastgeber - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2003 Prospekt Zempin.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5a/2003_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:2003_Zempin_Gastgeber.pdf|2003 Motiv Scheele - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2004 Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8f/2004_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:2004_Zempin_Gastgeber.pdf|2004 Motiv Scheele - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2005 Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/48/2005_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:2005_Zempin_Gastgeber.pdf|2005 Motiv Scheele - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2006 Prospekt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/6c/2006_Zempin_Gastgeber.pdf |[[medium:2006_Zempin_Gastgeber.pdf|2006 Motiv Scheele - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2015 Gästeinfo Zempin.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/2015_Zempin_G%C3%A4steinfo.pdf |[[medium:2015_Zempin_G%C3%A4steinfo.pdf|2015 Gästeinfo - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2016 Plan Zempin Info 1.jpg|2016 Plan für Gäste 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Plan Zempin Info 2.jpg|2016 Plan für Gäste info&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gästeinfo Zempin.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/06/2021_G%C3%A4steinformation_Zempin.pdf |[[medium:2021_G%C3%A4steinformation_Zempin.pdf|2021 Gästeinfo - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Musikpavillon - Kurmuschel Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourismus begann im Fischerdorf Zempin &#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; mit dem Bau in der heutigen Waldstraße der „Zempiner Waldhalle“  durch Friedrich SCHOHL, ein Kapitän aus Wolgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Postkarte um 1900 steht am Gebäude - Restaurant &amp;amp; Cafe und es wird genannt „Zempiner Waldhalle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; wurde Zempin im Prospekt der Deutschen Ostseebäder erstmals genannt.&lt;br /&gt;
Um als „Seebad“ Kurtaxe nehmen zu können, mussten Badestege und Badehäuser für Damen und Herren mit 75 m Abstand auf den Strand genehmigt und gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterhaltung der Gäste wurde vertraglich für den ganzen Sommer eine Kapelle verpflichtet. Die Familien nahmen hier Unterkünfte und die Kinder gingen in Zempin in die Schule.&lt;br /&gt;
Diese Musiker spielten in den Tanzsälen in der Waldstraße und bei schönem Wetter in Strandnähe in einem Musikpavillon.&lt;br /&gt;
Fotos aus den 1920er Jahren zeigen ein recht offenes aus Holz gestaltetes Gebäude mit Rohr gedeckt. Die Masten auf dem Kurplatz tragen die Stromleitungen mit Kugelleuchten und sie erhellten den Platz am Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Waldgebiet gehörte während des Krieges für die Erprobung und Ausbildung an V1 Waffen zu „Peenemünde West“ und wurde eingezäunt. Der Musikpavillon verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die V1 wurden Betonbahnen verlegt - „Zempin ist mit Betonbahnen wie mit Spinnenbeinen durchzogen“ schreibt Hermann Heinz Wille in seinen Wanderheften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Bürgermeister Walter Bast wurde &#039;&#039;&#039;1952&#039;&#039;&#039; ein Musikpavillon mit einem hölzernen Resonanzboden errichtet. Die Zuhörer saßen erst in Liegestühlen, später auf Bänken. Auch die Zempiner Schüler bereicherten das „Kulturprogramm“ durch Musizieren und Sportvorführungen.&lt;br /&gt;
Die Ostsee nagt mit mehreren Sturmfluten an unserer Küste und so stand der Pavillon &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; am Abgrund. Nach dieser Sturmflut musste der Pavillon abgerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Fördermittel konnte &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; mit dem Bau eines achteckigen Pavillons begonnen werden. Dieser ist eine Stahlkonstruktion. Davor eine runde Tanzfläche mit Granit belegt. Die „Ückeritzer Dörpkapell“ gab das erste Konzert im Mai 2000 in diesem Pavillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; wurden der neue Kurplatz mit Bühne und Promenade am Hauptzugang zum Strand eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 01 Kurplatz vor 1945.jpg| vor 1945&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 02 Kurplatz 1. 1934.jpg|1934&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 03 Konzertplatz.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 04 Kurplatz 1..jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 01 Musikpavillon 1951 Errichtung.jpg|1951&lt;br /&gt;
Datei:004.jpg|Zempin Sportgruppe|Schüler Sportgruppe&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 03 Musikpavillon Konzert 1952 Liegestühle 1.jpg|1952 Liegestühle&lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 208.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 05 1995 Pavillion.JPG|1995 nach der Sturmflut&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Musikpavillon2000.jpg|2000&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2015 Bänke zusätzlich.jpg|2015 mehr Bänke&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2016 Tanzgruppe Lieper Winkel.JPG|2016 Tanzgruppe – Lieper Winkel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inselhof am Achterwasser===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Inselhof.jpg|Tafel Geschichte des Inselhofes&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Foto-Inselhof-1936.jpg|1936&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof m Rand.jpg |Linolschnitt v. Haacken&lt;br /&gt;
Datei:Haacken.jpg |Frans Haacken Graphiker (1911 - 1979)&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof 1935.jpg |1935&lt;br /&gt;
Datei:Rück Graphikkarte Inselhof randlos.jpg |Deutsch - Franz. Studentenlager&lt;br /&gt;
Datei:ZaunvomWasser.jpg |vom Wasser aus&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof Liegestühle.jpg |&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Inselhof1-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Inselhof2-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Inselhof3-ca.1938.jpg|ca.1938&lt;br /&gt;
Datei:Tiere1941.jpg | |1941 Streichelzoo&lt;br /&gt;
Datei:Luftbild.jpg |1938&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof Terrasse.jpg |Terrasse&lt;br /&gt;
Datei:4erBild1961.jpg |1961&lt;br /&gt;
Datei:Inselhof Scheune.jpg |mit Scheune&lt;br /&gt;
Datei:2016 Vineta Inselhof.JPG |2016 Inselhof VINETA&lt;br /&gt;
Datei:2011 Inselhof Vineta.jpg|2011 Speisekarte&lt;br /&gt;
Datei:2011 Inselhof Vineta Speisekarte.jpg|2011 Speisekarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Text der Infotafel am Inselhof VINETA (2018):====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;i&amp;gt;Die ersten schriftlichen Nachweise eines eigenen Landwirtes auf diesem Grundstück am Achterwasser in Zempin finden wir im Jahre 1882. Eingetragen im Grundbuch ist Albert Holtz. :Bis 1929 bleibt diese Bauernstelle in der Familie. Erst nach der Weltwirtschaftskrise kommt es in verschiedene Hände. Der Besitzer Andreas Schmidt betreibt ca. 1932 einen kleinen Ausschank und bietet einfache Speisen an.&lt;br /&gt;
:In Berlin versuchen im Jahr 1932 junge Menschen, neue Existenzen aufzubauen. Eine Werkgemeinschaft gründet sich, die biologischen Gartenbau, Landwirtschaft und Kunsthandwerk gleichzeitig betreiben will. Sie suchen eine Gegend, wo sie auch Absatz für ihre Produkte haben. Gretel Lührsen, in Berlin wohnend, die mit dem Maler Otto Niemeyer-Holstein bekannt war, wurde durch ihn auf Zempin und den alten, vernachlässigten Bauernhof am Achterwasser aufmerksam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Zempin Inselhof.jpg|thumb|250px|rechts|2018 Tafel Geschichte pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ac/G05-Inselhof.pdf |[[medium:G05-Inselhof.pdf|2018 - Tafel - Geschichte des Inselhof - pdf]]]]&lt;br /&gt;
:Die Werkgemeinschaft pachtete die Grundstücke mit dem Hof und gab ihm den Namen „Inselhof“. Zur Werkgemeinschaft gehörten Mitglieder der Familie Lührsen. Gretel war ein Gründungsmitglied, ihr Bruder Hannes, der Architektur in Berlin studierte, plante die Umgestaltung des Hofes. Etwas später kam die Mutter, Witwe Mathilde geb. vom Hirsch, aus dem Dithmarschen stammend und brachte große Kenntnisse der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung mit. Die Kinder Reimer und Thelse zogen mit nach Zempin. Die Werkgemeinschaft wollte den Hof kaufen, aber ein neues Gesetz war erlassen, dass nur „landwirtschaftsfähige“ Personen einen Hof übernehmen dürfen. Daraufhin löste sich die Werkgemeinschaft auf und zurück blieben nur Mutter Mathilde und die beiden jüngsten Kinder und ein Berg Schulden. Reimer wurde in einem landwirtschaftlichen Betrieb ausgebildet und konnte somit Besitzer werden, bis zur Volljährigkeit übernahm seine Mutter die Vormundschaft. Nun half Bruder Hannes tatkräftiger. Mit Freunden und Werbung wurde das Konzept der Werkgemeinschaft verwirklicht und es ging auf!&lt;br /&gt;
:Tourismus, Landwirtschaft und Kunstgewerbe mit Hilfe von Studenten. Erdbeeren pflücken, am Strand baden, Material zum Basteln sammeln. Diese Produkte wurden dann in der „Bunten Stube“ verkauft. In der Gaststätte wurde selbstgebackene Erdbeertorte mit Schlagsahne zum Markenzeichen. Auch ein Streichelzoo, Reitpferde, Pensionszimmer und Tanzabende zogen Gäste an. Zempin gehörte im Zweiten Weltkrieg mit zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenem%C3%BCnde-West Sperrbezirk Peenemünde West] und zu dieser Zeit wurde der Gasthof Ausflugziel der „Peenemünder“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine genaue Beschreibung des Lebens zu dieser Zeit im „Inselhof“ findet man im Roman von Ruth Kraft „Insel ohne Leuchtfeuer“. Dabei wird der Inselhof zum Boddenhus.&lt;br /&gt;
:Wernher von Braun war mit der Familie Lührsen befreundet und zog nach der Bombardierung von Peenemünde für einige Zeit in den Inselhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der verwundete Reimer Lührsen wird zum Kriegsende von den Russen nach Fünfeichen bei Neubrandenburg gebracht. Eine weitere Spur war nicht zu finden. &lt;br /&gt;
:Hannes Lührsen, der als Architekt in Peenemünde gearbeitet hatte, heiratet und geht mit Wernher von Braun in die USA.&lt;br /&gt;
:Mathilde L. verlässt, nachdem sie das „Soll“ für die Ablieferung nicht schafft, die Heimat in Richtung Westen und verpachtet das Grundstück.&lt;br /&gt;
:In den siebziger Jahren bauten die Betriebe Elektromotorenwerke Thurm (Sachsen), das Getreidekombinat Angermünde und die Hochschule für Staat und Recht in Babelsberg die Ferienhäuser. Sie bauten eine neue große Gaststätte, die öffentlich vom KONSUM betrieben wurde.&lt;br /&gt;
:Nach der Wende wurde die Anlage geschlossen bis zur Regelung der verschiedenen Grundstücke für die neuen Eigentümer.&lt;br /&gt;
:Die Inselhof GmbH eröffnete 1996 die Anlage. Die Bettenhäuser der Hochschule wurden durch den Verein Sozialwerk e.V., welcher dem Finanzministerium des Landes Brandenburg untersteht, verwaltet.&lt;br /&gt;
:Durch die Insolvenz der Inselhof GmbH kam die Anlage 2010 zur Inselhof VINETA GmbH. Die Erweiterung der Terrassen und das besondere Flair für Hochzeiten ist für Zempin ein Erlebnispunkt am Achterwasser geworden.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Information zu den Kosten, gefunden auf einer Ansichtskarte:&lt;br /&gt;
: Eine Frau Sommereisen schreibt am 24.06.1934 nach Berlin, mit dem Hinweis bis 01.07. kostet das Zimmer pro Nacht und Person 1,25 bis 1,50 RM. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2020 Inselhof Vineta 1.jpg|2020 Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2020 Inselhof Vineta 2.jpg|2020 Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2020 Inselhof Vineta 3.jpg|2020 Werbung&lt;br /&gt;
Datei:2020 Inselhof Vineta 4.jpg|2020 Werbung &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:nach dem damaligen Kenntnisstand zur Einweihung des &amp;quot;&#039;&#039;Inselhofes&#039;&#039;&amp;quot; nach der Wende:&lt;br /&gt;
[[Datei:1932 Zeichnung Lageplan 1.jpg|thumb|200px|rechts|1932 Inselhof Lageplan Hannes Lührsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1932 Lageplan Inselhof Grundstücke.jpg|thumb|200px|rechts|1932 Grundstücke ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lührsen Inselhof Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Lührsen Zempin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lührsen Familie - Inselhof Zempin.jpg|thumb|200px|rechts|Familie Lührsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfstraße Bunker für Inselhof Lage.jpg|thumb|200px|rechts|Lage ds Bunkers für den Inselhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1943 Sterbeurkunde Thelse Lührsen.jpg|thumb|150px|rechts|Thelse Sterbeurkunde, Mutter vom Hirsch]]&lt;br /&gt;
::&amp;lt;i&amp;gt;Der Inselhof war ein Bauernhof am Achterwasser und wurde später zur Gastwirtschaft zum Achterwasser. 1928 schaffte die tüchtige Ostfriesin Mathilde Lührsen geb. vom Hirsch eine gut gehende Gastwirtschaft und nannte ihn Inselhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Werksstudenten der Berliner Universitäten verbrachten im Sommer hier ihre Ferien und einen Teil des Tages arbeiteten sie. Die Studentinnen lernten neben den Arbeiten in der Hauswirtschaft, das Spinnen von Wolle und das Weben. Die Studenten arbeiteten im Stall und auf den Feldern, fertigten kunstgewerbliche Dinge aus Holz, Bernstein und anderem Material an. In der Bunten Stube wurden diese Arbeiten ausgestellt und zum Verkauf angeboten. In Berlin war der Inselhof gut bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::In den dreißiger Jahren kamen Nobelkarossen zum Inselhof, von einem Liebesnest wurde im Dorf gemunkelt. Von tollen nächtelangen Feiern mit Servierdamen, in Tüll gekleidet, war die Rede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ende der dreißiger Jahre kam aus Peenemünde [https://de.wikipedia.org/wiki/Wernher_von_Braun &#039;&#039;&#039;Wernher von Braun&#039;&#039;&#039;] mit seinem ::Gefolge, um im Inselhof zu speisen und zu feiern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::In den siebziger Jahren haben sich der Betrieb Elektromotorenwerke Thurm (Sachsen), das Getreidekombinat Angermünde und die Hochschule für Staat und Recht Babelsberg zusammen- getan und die Ferienhäuser gebaut. Der alte Inselhof wurde abgerissen und eine große Halle mit Küche für die Versorgung der Betriebsurlauber gebaut. Bewirtschaftet wurde die Gaststätte vom KONSUM. Von 1990 bis 1996 wurden nur ein Teil der Betten vermietet, die Gaststätte war geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Juni 1996 - eine GmbH mit jungen Geschäftsführern aus Zempin hat es geschafft, die verschiedenen Eigentumsverhältnisse des Grund und Bodens und der Gebäude zu vereinigen und führt dies als FERIENPARK INSELHOF mit Ferienwohnungen, Zimmern und Gaststätte. Die Gemeinde Zempin wünscht dem Team viel Erfolg und zufriedene Gäste. &amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zempin, den 09.06.1996, Stockmann Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Inselhof Zempin Flurstück 278, Flur 1&lt;br /&gt;
:das Grundbuch weist folgende Eigentümer aus:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* 1882  Holtz, Albert - Landwirt &lt;br /&gt;
::* 1929  Pick, Hedwig geb. Labs - Hausbesitzerin in Gollnow &lt;br /&gt;
::* 1931  Schmidt, Andreas - Landwirt &lt;br /&gt;
::* 1938  Lührsen, Reimer - Landwirt &lt;br /&gt;
::* 1947  Land Mecklenburg, Hauptverwaltung Landeseigene Betriebe in Schwerin &lt;br /&gt;
::* 1948  Eigentum des Volkes &lt;br /&gt;
::* 1951  Rechtsträger Mecklenburgische Grundstücksgesellschaft mbH zu Schwerin Rat der Gemeinde Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Geschichte des Inselhofes Zempin==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem 1933 erschienen Heimatbuch und Reiseführer - Insel Usedom - steht geschrieben: ::Unmittelbar am Achterwasser in Zempin liegt das idyllische Ausflugslokal &#039;&#039;&amp;quot;Der Inselhof&#039;&#039;&amp;quot; Der &amp;quot;&#039;&#039;Inselhof&#039;&#039;&amp;quot;, ehemals ein Bauernhof, wurde später zu einer ländlichen Gastwirtschaft erweitert. Hier wurde der Einkehrende mit einfacher aber gesunder Hausmannskost bewirtet..... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der erste Name des Gasthofes war &amp;quot;&#039;&#039;Gastwirtschaft zum Achterwasser&#039;&#039;&amp;quot;. Im Grundbuch finden wir 1882 die Eintragung - Besitzer: Albert Holtz, Landwirt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1929 folgt die Eintragung Hedwig Pick, geb. Labs, Hausbesitzerin in Gollnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1931 übernimmt Landwirt Andreas Schmidt das Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Danach finden wir den Eintrag 1938 Reimer Lührsen, Landwirt. Die Familie Lührsen führte dann den Bauernhof mit der Gaststätte. Die kunstgewerblichen Arbeiten leitet Frau Lührsen selbst an. Freund des Hauses war Wernher von Braun und so traf man sich hier zu Festen und Geschäftsessen. Auf Grund des Kriegsendes ging die Familie Lührsen, wie auch Wernher von Braun in die USA. Die Grundstücke wurden lt. Erlaß der russischen Besatzer enteignet (1945-1949). Die Geschwister der Familie Lührsen, die in den USA geboren und groß wurden, hörten die Eltern und Freunde über die schöne Insel Usedom und ihren Besitz in Zempin liebevoll erzählen. Das Herz der Eltern hing bis an ihr Lebensende am Inselhof. Als die Tochter erwachsen war, kam sie nach Deutschland, heiratete und zog nach Krehfeld. Der Bruder blieb in den USA. Die Erben versuchten das Eigentum wiederzuerhalten. Doch die Gesetze nach der Wende lassen dies nicht zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Alfons Müller pachtete von 1945 an die Landwirtschaft mit der Gaststätte vom Landratsamt des Kreises Usedom in Bansin für damals 800,- RM. In der Vereinbarung vom 20.11.1945 steht, dass der Vertrag gelöst werden kann, wenn Reimer Lührsen aus der Kriegsgefangenschaft zurückkommt und den Wunsch haben sollte, den Hof selbst zu bewirtschaften. Ab 1954 hat Alfons Müller immer größere Schwierigkeiten das geforderte Soll abzuliefern. 1956 gibt es ein Gerichtsverfahren der Gemeinde gegen den Pächter. Daraus ergibt sich, dass ab 01.06.1956 die Gastwirtschaft an die Konsum - Genossenschaft Zinnowitz (Wohnhaus mit Küche, Lokal und Wirtschaftsanbau, Nebengebäude, Toilette, Garten und Liegewiese am Achterwasser) für 1600,- DM verpachtet wurde. In den siebziger Jahren haben sich der Betrieb Elektromotorenwerke Thurm (Sachsen), das Getreidekombinat Angermünde und die Hochschule für Staat und Recht Babelsberg zusammengetan und die Ferienhäuser gebaut. :Der alte Inselhof wurde abgerissen und eine große Halle mit Küche für die Versorgung der Betriebsurlauber gebaut. Bewirtschaftete wurde die Gaststätte vom KONSUM. Von 1990 bis Mai 1996 wurde ein Teil der Betten vermietet, die Gaststätte war geschlossen. Am 9.Juni 1996 konnten die jungen Zempiner Geschäftsführer der Inselhof GmbH die Neueröffnung feiern. Sie haben es geschafft, die komplizierten Eigentumsverhältnisse des Grund und Bodens und der Gebäude zu lösen, und diese zu vereinigen. Sie führen den Ferienpark Inselhof mit Ferienwohnungen, Zimmern und Gaststätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1998 Geschichte beschrieben von Hannes Lührsen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni 1998 besuchten die Kinder von Hannes Lührsen aus den USA Zempin. In einer Runde mit Senioren, die den Vater noch kannten, kam es zu interessanten Gesprächen. Der Grund auf die Insel Usedom zu kommen war zu erfahren, ob sie die Grundstücke mit dem Inselhof zurückbekommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da aber der Hof auf den jüngsten Sohn Reimer Lührsen (da er eine landwirtschaftliche Lehre gemacht hatte) im Grundbuch stand, der in der Wehrmacht gedient hatte, gab es keine Möglichkeit. Wobei Reimer nach Ende des Krieges nach &amp;quot;Fünfeichen&amp;quot; bei Neubrandenburg verschleppt wurde und es keinen Hinweis seines Lebensende gibt. Ein Lehrer aus Zempin, der ihn dort gesehen hatte und wieder nach Zempin zurück kam, berichtete dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wir, die Gemeinde Zempin, haben über Neubrandenburg und das Rote Kreuz 1999 gesucht, aber nur negative Antworten erhalten. Reimer war verheiratet und hatte eine Tochter, aber mehr Angaben konnten wir nicht finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Thelse Lührsen hatte uneheliche Zwillinge bekommen, die sie weggegeben hat. Sie ist an Brustentzündung und Gram darüber verstorben. 1980 hat das Staatliche Notariat Wolgast die Erben der Familie Lührsen öffentlich gesucht und nicht gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1998 Gespräche mit Lührsen Kinder.jpg|1998 Gespräche&lt;br /&gt;
Datei:1998 Kinder v Hannes Lührsen in Zempin.jpg|1998 Lührsen in Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Leben Hannes 1.jpg|Leben Familie Lührsen 1&lt;br /&gt;
Datei:Leben Hannes 2.jpg| Leben Familie Lührsen 2&lt;br /&gt;
Datei:Leben Hannes 3.jpg| Leben Familie Lührsen 3&lt;br /&gt;
Datei:Leben Hannes 4.jpg| Leben Familie Lührsen 4&lt;br /&gt;
Datei:Leben Hannes 5.jpg| Leben Familie Lührsen 5&lt;br /&gt;
Datei:Leben Hannes 6.jpg| Leben Familie Lührsen 6&lt;br /&gt;
Datei:Leben Hannes 7.jpg| Leben Familie Lührsen 7&lt;br /&gt;
Datei:Lührsen USA.jpg| Thomas Lührsen USA&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1935 Inselhof Zempin====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine Chronik über einen Ort, eine Familie oder ein Gebäude ist nie richtig fertig. Um eine Chronik zu erstellen steht am Anfang das Sammeln von Schriftstücken, Bildern und Erzählungen. Oft kommt einem der Zufall zu Hilfe, wie unser Beispiel zeigt.&lt;br /&gt;
:2003 erhielten wir einen Aufsatz einer Schülerin des Bismarck – Oberlyzeums zu Berlin – Steglitz aus dem Jahre 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diesen Aufsatz und Fotos sandte uns Herr Helmut Friedrich, da er im vergangenen Sommer wieder mal im Inselhof Zempin verweilte und Erinnerungen geweckt wurden, ein.&lt;br /&gt;
:Er teilte uns den Namen der Schreiberin  - Ursula Radtke – mit, die 1920 geboren wurde und soll bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hoflage.jpg|1935&lt;br /&gt;
Datei:Liegestuehle.jpg|1935&lt;br /&gt;
Datei:Abiturienten Inselhof.jpg|Berliner Abiturenten&lt;br /&gt;
Datei:Bootssteg.jpg|Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Frau Lührsen Sohnrechts.jpg|Frau Lührsen - Sohn rechts&lt;br /&gt;
Datei:Rohrdach Essen.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Spruch Hauswand.jpg|Hauswand Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:1935 Aufsatz 1.jpg|1935 Aufsatz 1&lt;br /&gt;
Datei:1935 Aufsatz 2.jpg|1935 Aufsatz 2&lt;br /&gt;
Datei:1935 Aufsatz 3.jpg|1935 Aufsatz 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1940 Pflichtjahr im Inselhof====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Christa Graf geb. Frey 1924 - 2016 berichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;i&amp;gt;Ich konnte dann, auf Nachfrage bei Frau Lührsen, auf dem Inselhof Zempin anfangen. Habe gleich, nachdem ich arbeitsfähig geschrieben war dort angefangen. Es war wohl der 15. April 1940. Mit dem Berufsleben fing es gleich gut an. Auf dem Inselhof war es für mich wieder eine Umstellung, aber auch diese habe ich gepackt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Christa Graf.jpg|thumb|200px|rechts|Christa Graf geb. Frey]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christa harkt.jpg|thumb|200px|rechts|Christa harkt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schild Inselhof.jpg|thumb|200px|rechts|Schild an der Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um sieben Uhr begann die Arbeitszeit. Das erste war ganz streng: ein Kopftuch und eine Schürze umbinden. Anschließend gab es mit der ganzen Familie an einem großen Tisch im „Mehrzweckzimmer“ Frühstück. Es waren noch zwei junge Burschen, sicher Studenten, dort. Bei Tisch wurde auch gleich die Arbeit eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Meine erste Beschäftigung morgens war dann 30 Hühner im Stall greifen. Frau Lührsen hat sie getastet, ob sie ein Ei legen werden. Wurde ein Ei erwartet, musste das Huhn im Stall bleiben, sonst konnte es ins Freie. Mittags ging das gleiche Spiel wieder los. Ansonsten gab es immer Arbeit, so bei der Essenvorbereitung für sieben bis acht Personen oder Unkraut zupfen und die Beete in Ordnung halten, mittags die Küche sauber machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sommer habe ich mit noch einem Mädchen, etwa 10 Jahre alt, das ganze Kaffeegeschirr von der Gaststätte abgewaschen. Nachmittags war im Inselhof immer großes Kaffeegeschäft. Wenn Zeit war, habe ich auch der Tochter Thelse beim Kuchenbacken geholfen. Es gab nur Hausgebackenes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Harken hat mir schon immer Spaß gemacht und so habe ich oft die ganze Fläche von der Kaffeeterrasse, wo kleine Tische mit je vier Liegestühle standen mit hübschen karierten Tischdecken, säuberlich geharkt. Die ganze Familie Lührsen hat sich darüber gefreut und ich bekam oft ein Lob. Wie ja geschrieben steht, kamen auch die „Peenemünder“ zum Kaffee. So kannte ich dann schon vom Sehen: Wernher von Braun, Riedel, Dornberger usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 15. September 1940 endete dann mein Pflichtjahr. Frau Lührsen gab mir ein gutes Abschlusszeugnis und betonte darin, dass sie mich mit doppelten Gehalt löhnen könnte, weil ich ihr eine große Hilfe in schweren Kriegszeiten war. Ich bekam im Monat 20 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sommer 1941 fragte mal Frau Lührsen, ob ich sonntags nicht im Kaffeegarten helfen möchte. Natürlich habe ich zugesagt und so war ich sonntags Nachmittag auch noch beschäftigt. War doch ein fleißiges Kind! Es hat mir Spaß gemacht. Wir trugen halbe Schürzen in rot, grün, blau usw., je nachdem, wie sie zu unseren Kleidern passten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es gab hausgebackenen Kuchen (auf Marken), Malzkaffee, auch Likör und kalte Ente (Zitronenbowle). Ich glaube ich bekam außer dem Trinkgeld etwa drei Mark, keinen Lohn. Aber ich arbeite gern und lernte auch viele Leute kennen. Jedenfalls war ich beliebt und wurde in Peenemünde angesprochen, die mich im Inselhof gesehen hatten. Um 18 Uhr war Feierabend für mich, musste ja am nächsten Morgen wieder zur Arbeit. Am Wochenende musste ich auch meine Sachen (Pullover, Röcke, Strümpfe – bunte Wäsche) waschen und in Ordnung halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach Saisonende bat mich Frau Lührsen doch auch im Winter sonnabends oder sonntags zu kommen, wenn die „Peenemünder“ kamen. Meistens waren es 3 – 4 Personen der Leitung. Oft auch &#039;&#039;&#039;Wernher von Braun&#039;&#039;&#039;. Die Herren saßen dann im Wohnraum von Frau Lührsen an einem kleinen Tisch und ließen sich Kaffee und selbstgebackenen Kuchen (oft Käsetorte) schmecken. :Ich bediente sie und musste Kaffee ein- und nachschenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie oft habe ich Wernher von Braun gefragt, ob ich noch nachschenken darf!!  Sie unterhielten sich ganz locker und lachten viel. Ich saß etwas abseits am Ofen mit der hübschen Schürze und durfte nebenbei Hannes Socken (ältester Sohn des Hauses) stopfen. Frau Lührsen arbeitete am Schreibtisch, es war richtig familiär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Wohnzimmer war ca. 15 qm groß. Inventar: 1 großer Esstisch mit sechs Stühlen, 1 Schreibtisch mit Stuhl und der besagte kleine Tisch mit vier Stühlen. Alles war im rustikalen Stil, außer dem Schreibtisch. Eigentlich war es immer ein Tag am Wochenende. Die Herren kamen so gegen 16 Uhr und blieben etwa zwei Stunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Inselhof Ruth Kraft und Wernher von Braun====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schriftstellerin Ruth Kraft hat in ihrem Buch &amp;quot;&#039;&#039;Insel ohne Leuchtfeuer&#039;&#039;&amp;quot; den Inselhof als &amp;quot;Boddenhaus&amp;quot; beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[medium:Ruth_kraft_01_Inselhof.pdf|Ruth Kraft Inselhof (pdf)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Schreiben von 2011 schreibt Ruth Kraft über den Inselhof: Wernher von Brauns &amp;quot;&#039;&#039;Zufluchtsoase&#039;&#039;&amp;quot; und dass auch Magnus von Braun im Inselhof war. Auch bestätigt sie, dass nach dem Bombenangriff auf Peenemünde Wernher von Braun eine Zeit im Inselhof Zempin gewohnt hat. Auch besaß er ein kleines Flugzeug &amp;quot;&#039;&#039;Fieseler Storch&#039;&#039;&amp;quot;, mit dem er auf der Greifswalder Oie landete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Zempin wurde erzählt, dass er damit auch zum Inselhof gekommen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Kraft Ruth Kraft (1920 - 2015) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wernher_von_Braun Wernher von Braun bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1960 Insel ohne Leuchtfeuer 1.jpg|1960  &lt;br /&gt;
Datei:1960 Insel ohne Leuchtfeuer 2.jpg|1960 S.108&lt;br /&gt;
Datei:1960 Insel ohne Leuchtfeuer 3.jpg|1960 S.110&lt;br /&gt;
Datei:1960 Insel ohne Leuchtfeuer 4.jpg|1960 S.112&lt;br /&gt;
Datei:1997 Ruth Kraft Inselhof Segelboot V Braun.jpg|1997 Inselhof und Segelboot von Braun&lt;br /&gt;
Datei:2000 Ruth Kraft.jpg|2000 80. Geburtag&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wernher von Braun Inselhof Foto.JPG|Foto wurde 2000 vom Verein im Inselhof aufgehangen&lt;br /&gt;
Datei:Wernher von Braun Text Foto.JPG|Text vom Foto&lt;br /&gt;
Datei:Wernher von Braun Boot.JPG|2000 auch im Boot mit der Biographie&lt;br /&gt;
Datei:Wernher von Braun Text.JPG|und entsprechenden Text&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dr. Wernher von Braun Biographie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Inselhof am Achterwasser wurden zum Andenken an die Besuche von Wernher von Braun ein Portrait und ein Foto beim Segeln mit näheren Angaben über sein Leben vom Alabama Space und Rocket Center angebracht, welche im September 2000 vom Förderverein Peenemünde und von ehemaligen Peenemündern übergeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Darauf steht geschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::Den Inselhof Zempin&lt;br /&gt;
::::::besuchte Dr. Wernher von Braun&lt;br /&gt;
::::::mit Freunden und Mitarbeitern&lt;br /&gt;
::::::aus Peenemünde nach Segeltouren&lt;br /&gt;
::::::auf dem Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Biographie (gekürzt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wernher von Braun wurde am 23. März 1912 in Wirsitz, Provinz Posen, als Sohn von Magnus Freiherr von Braun, und seiner Frau Emmy geb. von Quistorp, geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1930 legte er sein Abitur an der Hermann-Lietz-Schule in Spiekeroog ab. Anschließend studierte er Maschinenbau an den Technischen Hochschulen in Berlin und Zürich und promovierte im Jahre 1934 an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin zum Doktor der Philosophie, Fachrichtung Physik, mit einer Dissertation über „Konstruktive, theoretische und experimentelle Beiträge zu dem Problem der Flüssigkeitsraketen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bereits im Jahre 1930 schloss er sich dem Verein für Raumschifffahrt an und begann sich mit den Ideen und Plänen zur Verwirklichung der Raumfahrt zu beschäftigen. Während seines Studiums in Berlin beteiligte er sich in seiner Freizeit an praktischen Versuchen zur Entwicklung von Flüssigkeitsraketen, die zunächst unter der Leitung von Professor Hermann Oberth und anschließend unter der seines Assistenten, Dipl. – Ing. Rudolf Nebel, auf dem „Raketenflugplatz Berlin“ durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
:1932 wurde Wernher von Braun Leiter der Raketenversuchsstelle des Heereswaffenamtes in Kummersdorf und 1937 technischer Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde. Unter seiner Leitung fand die Entwicklung und Erprobung des Aggregates A4, der ersten modernen Großrakete statt, die unter der Bezeichnung V2 zum militärischen Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit über 100 seiner engsten Mitarbeiter siedelte er im September 1945 in die USA über und war zunächst in Fort Bliss, Texas, und ab 1950 im Redstone Arsenal in Huntsville, Alabama, im Auftrag der amerikanischen Armee mit Projekten zur Erforschung der höheren Atmosphäre sowie der Entwicklung ballistischer Raketen (Redstone, Jupiter, Juno und Pershing) beschäftigt. Im Januar 1958 gelang der von ihm geleiteten Entwicklungsgruppe der Start des ersten künstlichen Planeten - Pionier IV. Auch für die ersten Weltraumflüge der amerikanischen Astronauten Shepard und Grissom, deren Mercury-Kapseln in ballistische Flugbahnen gebracht wurden, kam die in Huntsville entwickelte Redstone-Rakete zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1960 wurde Wernher von Braun zum Direktor des neu gegründeten George C. Marshall Space Flight Center der National Aeronautics and Space Administration in Huntsville ernannt. Er leitete dort die Entwicklung der Saturn-Trägerraketen für das Apollo-Mondlandeprojekt der Vereinigten Staaten. Mit dem von einer Saturn V gestarteten Apollo II-Raumschiff führten die Astronauten Armstrong und Aldrin am 20. Juli 1969 die erste bemannte Landung auf dem Mond durch. Unter der Leitung von Wernher von Braun wurde außerdem im Marshall Space Flight Center mit der Entwicklung des Skylab begonnen, einer Raumstation, in der 1974 drei Besatzungen amerikanischer Astronauten langfristige Experimente im Weltraum sowie intensive Sonnenforschung und Erdbeobachtungen durchführten. Ferner begann in den endsechziger Jahren in Huntsville die Ausarbeitung von Plänen für einen wiederverwendbaren Raumtransporter, die zur Entwicklung des Space Shuttle führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im März 1970 wurde Wernher von Braun als Direktor für Zukunftsplanung der Nationalen Aeronautics and Space Administration nach Washington, D.C. berufen und war dort bis zu seinem Ausscheiden aus der NASA im Juni 1972 für die Planung und Koordinierung der zivilen Zukunftsprojekte der amerikanischen Raumfahrt verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juli 1972 übernahm Wernher von Braun die Position des Direktors für technische Entwicklung der Fa. Fairchild Industries, Germantown, Maryland, in der er sich vornehmlich mit dem Einsatz von Satelliten für Kommunikation und andere Verwendungszwecke beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Infolge anhaltender schwerer Erkrankung trat er im Januar 1977 in den Ruhestand. Er starb am 16. Juni 1977.&lt;br /&gt;
:Für seine Verdienste um die Raumfahrt und das amerikanische Raketen- und Raumfahrtprogramm wurden Wernher von Braun zahlreiche hohe Auszeichnungen und die Ehrendoktorwürden einer großen Reihe amerikanischer Universitäten und Hochschulen sowie seiner früheren Alma Mater in Berlin zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wernher von Braun, der im Jahre 1947 Maria von Quistorp in Deutschland heiratete und anschließend mit ihr in den Vereinigten Staaten lebte, hat drei Kinder, Iris, Margrit und Peter, die alle in den USA geboren wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wernher von Braun 01.04.2012 Karlshagen - 100. Geburtstag====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vortrag von Axel Kopsch (führender deutscher Weltraumexperte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er erklärte:&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Die Voraussetzung für solche Ingenieursleistungen sind die gute deutsche Schulbildung in allen Bereichen - bis zur Lehrausbildung. Viele Nobelpreise zu dieser Zeit, Menge der Energie in Deutschland auf Weltniveau.&lt;br /&gt;
::Nach einem Buch von Oberth - der für die Rakete die Aufhebung der Gravitation in mathematischen Formeln zusammenfasste - merkte der Oberschüler Wernher von Braun, dass er mehr lernen muss.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Finanzielle Zuschüsse gab es erst ab ca. 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Peenemünde ist die WIEGE (wie ein Baby, das noch erzogen werden muss, aber alles dazu da ist) der Raumfahrttechnik - Das A4 war voll funktionsfähig und „felderprobt“. Die Allierten hatten alles bis zur Betriebsanleitung übernommen und mit deutschen Wissenschaftlern weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Braun erhielt 1955 die Staatsangehörigkeit der USA. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::1960 hat er das Bundesverdienstkreuz erhalten, da er Deutschland gut im Ausland vertrete.&lt;br /&gt;
::Ca. 1950 haben britische Wissenschaftler ihm die Mitgliedschaft angetragen - obwohl Raketen auf England Tode gefordert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Deutsche Wissenschaftler wurden durch die Russen mit Familien aus Thüringen nach Baikonur gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Heute weltweit Weiterentwicklung für zivile und militärische Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Sputnik der Russen - Schock für USA - aber friedlicher Aspekt - heute bis zur Raumstation global - friedlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Oberth - Die Rakete zu den Planetenräumen. 1923. (Nachdruck: Michaels-Verlag, 1984, ISBN 3-89539-700-8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Inselhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013 Hochzeit Inselhof.jpg|2013 &lt;br /&gt;
Datei:Hochzeitspavillion.jpg|2013 &lt;br /&gt;
Datei:Brautkleider Ball 2013.JPG|Einladung &lt;br /&gt;
Datei:2014 Vineta Zinnowitz 1.JPG|Werbung in Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:2014 Zinnowitz Vineta 2.JPG|Werbung bei den Vineta Hotels&lt;br /&gt;
Datei:2016 Werbung Kreuzung.jpg|2016 Zempin Ampelkreuzung&lt;br /&gt;
Datei:Webung B111.JPG| an der B111&lt;br /&gt;
Datei:Elfe 1.jpg|Kunstwerk gehört zum Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:2017 Eissegel Wettbewerb.jpg|2017 Februar Eissegeln vorm Inselhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flügelbombe V1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fieseler_Fi_103 Fieseler Fi 103 (V1)] und Zempin bei Wikipedia&lt;br /&gt;
* [https://museum-peenemuende.de/zeitreise/vergeltungswaffen/ Museum Peenemünde Zeitreise Vergeltungswaffen]&lt;br /&gt;
* [https://peenemuende-west.de/geschichte/fieseler-fi-103 Peenemünde West Geschichte der Fi103 - V1]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Schnarke Albrecht Schnarke bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
::Kommandeur des Artillerie-Versuchskommandos der Kriegsmarine (Zempin), von Mai 1944 bis Kriegsende,&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Conrad_Mecke Karl-Conrad Mecke bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
::Von September 1943 bis Mai 1944 war er Kommandeur des Artillerie-Versuchskommandos in Zempin. &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Crossbow Verlegung nach Frankreich bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
::Im Herbst 1943 wurde die Verlegung eines deutschen Sonderverbands, des Flak-Regiments 155 (W) von Zempin nach Nordfrankreich festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Gerät war das erste unbemannte und sprengstoffbeladene Flugzeug der Welt. Sie wurde ab 1942 auf der Insel Usedom bei Peenemünde und Zempin getestet und zur Serienreife gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juli 1943 wurde das Lehr- und Versuchskommando Wachtel für die V1 unter Leitung des Oberst Max Wachtel aufgestellt.&lt;br /&gt;
:Im Meßhaus der Kriegsmarine, am Strand von Zempin, war in einem flachen Ziegelsteinbau der Stab des Flakregiments 155 (W) untergebracht. Täglich wurden 6 Stück V1 in Peenemünde und Zempin zur Einweisung und Erprobung benötigt. &lt;br /&gt;
:Diese Flugbombe hatte während der Entwicklung verschiedene Bezeichnungen: Fi 103 – nach dem Entwicklungswerk FIESELER, dann eine Tarnname – KIRSCHKERN, FZG 76 – Flakzielgerät - Bezeichnung durch das Versuchskommando Wachtel, MAIKÄFER Tarnname ab 21.04.1944 an der Front Nordfrankreich/Belgien, V1 – Vergeltungswaffe Nr. 1 – nach dem ersten Einsatz im Juni 1944 nach London, so genannt von Goebbels im Rundfunk und DUDELSÄCKE von den Engländern so benannt wegen des brummenden Fluggeräuches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Erprobung der Flugbomben und der Startrampen unter Einsatzbedingungen sowie die Ausbildung des Bedienungspersonals erfolgte mit den sogenannten „Walter-Schleudern“. In den Feldstellungen I und II , die zwischen den Orten Zinnowitz und Zempin errichtet wurden.&lt;br /&gt;
:Ob die unvollständige Feldstellung III nahe Zinnowitz genutzt wurde ist nicht nachgewiesen. &lt;br /&gt;
:Von der Herstellungsfirma im Süden, 16oo km entfernt, kamen die zerlegten Waffen  – drei Stück in einem Bahnwaggon – Flügel und Ruder gesondert verpackt, auf dem Bahnhof Zempin an. :Hier war eine Gleisanlage mit Entladerampe errichtet worden. Von dieser Rampe wurden Betonbahnen gebaut, um die Teile besser in die Feldstellungen transportieren zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bahnhofstraße wurde zusätzlich direkt an die heutige B111 angeschlossen.&lt;br /&gt;
:Auch die weiteren Wege im Wald und die Haupteingänge erhielten Betonbelag. Diese sind 2 Meter breit. Viele Teilstücke der Wege werden heute noch genutzt, z.B. als Radwanderweg.&lt;br /&gt;
:Der erste Abschuss in Zempin erfolgte am 20.09.1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Betonbahnen im Wald – &lt;br /&gt;
:Die vielen mit Beton befestigten Wege in Zempin, besonders im Küstenwald, sind um 1942 entstanden mit der Errichtung der Abschussrampen für die V1. Hermann Heinz Wille schreibt 1953: „ &#039;&#039;…Das kleine Zempin, mit den wie Spinnenbeinen in alle Richtungen verlaufenden Betonrollbahnen&#039;&#039; …“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Durch die Straßenbaumaßnahmen im Ort ab 2006, so am Bahnhof, der Kurpromenade und der Weg  zum Campingplatz, musste der Beton weichen. Der Radwanderweg führt noch teilweise über dieses Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Walter-Schleuder&lt;br /&gt;
:Eine Walter-Schleuder, aus dem Einsatzort Pas de Calais, welche die Geschosse vor allem auf London gerichtet hatte, wurde von den britischen Truppen erbeutet. Die 48 m lange und ca. 6 m breite Abschussrampe, bestehend aus acht Teilen, kam später ins Luftfahrtmuseum Twenthe in den Niederlanden. Von diesem Museum hat das Peenemünder Museum das Exponat erworben und im März 2006 kam es in Peenemünde an. Die dazugehörigen Stelzen wurden von einer Wolgaster Firma nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Vorbereitung und Bedienung jeder Abschussrampe wurden ca. 40 Personen benötigt. So wurden die Soldaten z.B. in errichteten Baracken in der Dorfstraße untergebracht. Einige Soldaten waren für die Erprobung eingesetzt, andere wurden nur ausgebildet, um dann nach Frankreich geschickt zu werden, um dort diese Waffe auf Großbritannien, Belgien und die Niederlande abzuschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Angaben aus „&#039;&#039;Trümmer einer vergangenen Zeit in Zempin&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Technische Daten - V1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startgeschwindigkeit || 350 – 400 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 600 km/h   (580 – 775)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flughöhe (nach Einstellung) || 500 – 2000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite (nach Einstellung) || 250 km (maximal 375)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtgewicht || 2 – 2,2 t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nutzlast || 1 t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sprengstoffgewicht (ohne Hülle) || 900 kg (830 – 900)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kraftstoff (nach Reichweite) || 520 kg / 600 l (maximal 690)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Druckluft || 2 x 75 l / 150 bar&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
::{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Technische Daten - Schleuder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 45 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigung || 6° bzw. 1m pro 12m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserstoffperoxid || 70 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaliumpermanganat || 6 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Druckluft 2 Flaschen || 250 bar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schleuderzwir || 1 sec&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Druck auf Kolben || 50 bar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kolbenkraft || 40 t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung Schleuder || 25.000 PS; entspricht ca. 20.000 kW&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Literatur:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Hermann Heinz Wille&#039;&#039;&#039; – &amp;quot;&#039;&#039;Usedom&#039;&#039;&amp;quot; 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Martin Kaule&#039;&#039;&#039; – &amp;quot;&#039;&#039;Ostseeküste 1933-1945&#039;&#039;&amp;quot;; Ch. LinksVerlag, Berlin 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Harald Tresp und Sven Grempler&#039;&#039;&#039; – &amp;quot;&#039;&#039;Trümmer einer vergangenen Zeit in Zempin&#039;&#039;&amp;quot; -  Herausgeber Gemeinde Zempin  im November 2000&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Rainer Lüdemann&#039;&#039;&#039; - Spurensuche auf Usedom - Zwischen Zempin und der ehemaligen Erprobungsstelle der Luftwaffe bei Peenemünde - ISBN 978-3-7584-8958-7 Verlag epubli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Film&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=5EEZuXQyA-E&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[https://www.youtube.com/watch?v=5EEZuXQyA-E| Geheime Kommandosache - Lehrfilm zur V1]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bilder&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:V1 Waggon 3 stück.jpg |V1 Waggon mit 3 Stück&lt;br /&gt;
Datei:V 1 gerollt.jpg |mit speziellen Wagen zum Startplatz gerollt&lt;br /&gt;
Datei:V1 Museum.jpg |Museum Peenemünde V1&lt;br /&gt;
Datei:V1 Rampe Peenemünde.jpg |Teile der Rampe &lt;br /&gt;
Datei:V1 Kolben Peenemünde.jpg |Kolben zieht V1 während des Starts&lt;br /&gt;
Datei:Peenemünde Freifläche.jpg |Museum Peenemünde mit V1 und V2&lt;br /&gt;
Datei:Abschussrampe V1 Ruine Zempin.jpeg|Reste einer V1 Abschussrampe zwischen Zempin und Zinnowitz 2018&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriegsende===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wanderung der Mütter====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siehe auch [[medium:Zempiner_Heimathefte_2_OCR.pdf| Zempiner Heimathefte 2 pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eva Schmidt geb. Krüger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;i&amp;gt;Es erging der Befehl, dass alle kinderreichen Familien und alte Leute von der Insel gebracht werden sollten. Wir hatten vier Tage Zeit uns vorzubereiten. Unsere Mutter nähte jedem von uns einen Rucksack, der Größe angepasst und packte die notwendigsten Sachen ein. Am &#039;&#039;&#039;07. April 1945&#039;&#039;&#039; ging es vom Zempiner Bahnhof los. In Güterwagen wurden wir abtransportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Stadt Usedom war unser erster Halt. Wir hörten schon den Kanonendonner. Keiner wusste wohin wir evakuiert werden sollten. Unsere Mutter besorgte sich vom Bahnhof Brennmaterial, von der Lok die Kohlen. Sie heizte mit einem Kanonenofen den Waggon und kochte aus allen Zutaten, die jeder gab, eine warme Suppe. Es schmeckt uns allen und es bekam den Namen „Quer durch den Garten“. &lt;br /&gt;
:Unser Zug setzte sich plötzlich in Bewegung und es ging in Richtung Stralsund. Das Ziel war unbekannt. Die Strecke nach Flensburg war durch Bomben zerstört. Nun ging es Richtung Rügen. Verpflegen mussten wir uns selbst. Es wurden nur Getränke herausgegeben. In Bergen sahen wir die vielen Verwundeten, die aus der Gefahrenzone in die Lazarette gebracht wurden. Unsere Fahrt endete dann in Putbus in einer Sporthalle. Jeder musste sehen, wo er etwas Essbares erwischen konnte. Im Freien stellten die Frauen ein Dreibein auf und jeder konnte sich was zubereiten, wenn er was hatte. Mittags bekamen wir aus einer Volksküche ein warmes Essen. Es bestand meistens aus Kohl, Erbsen und Rote Beete Eintopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die &#039;&#039;&#039;Zempiner Familien&#039;&#039;&#039; Florin, Behn, Piehl, Krüger, Köpnick, Berthold, Hauff, Bartsch, Kell, Schütt, Bräunlich und Neumann hielten zusammen und teilten ihre wenigen Habseligkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einige wurden noch in Wohnhäusern untergebracht. Wir kamen zu dem Ortsbauernführer. Der besaß ein schönes großes Haus. Wir bekamen ein Zimmer. Er war nicht gerade begeistert eine große Familie mit 6 Kindern aufzunehmen. Er bemerkte bald, dass wir gut erzogen waren und uns anständig benahmen. Er gab uns Milch und Kartoffeln und wir konnten uns einmal sattessen. Wir freundeten uns mit den Kindern der Nachbarn an und brachten so manches Essbare mit nach Hause. Wir klauten die Saatkartoffeln vom Feld, stahlen Möhren und Rüben, die als Viehfutter dienen sollten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Im Radio hörten wir die schrecklichen Nachrichten von der näher rückenden Front. Wir dachten an den Großvater, der ganz alleine im Haus geblieben war und partout nicht mit wollte. Die Russen beschossen schon Swinemünde, als meine Mutter fragte: „ Frau Stets will morgen mit dem Fahrrad zur Insel Usedom fahren und Proviant holen, willst du mit?“ Unser Fahrrad hatten wir noch gerettet und es leistet uns gute Dienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früh am Morgen fuhren wir los, über Altefähr und Rügendamm. Die Truppenverschiebungen waren im vollen Gange und wir kamen nur langsam vorwärts. Alle strebten westwärts. Keiner wollte in die Hände der Russen fallen. Zwischen Stralsund und Greifswald ruhten wir uns einige Stunden aus. Dann ging es Richtung Zempin weiter. Vom Großvater wurde ich freudig empfangen. Meine Tanten und Onkels begrüßten mich und verwöhnten mich mit Eierkuchen und gebratenem Fisch. Unsere Frisöse machte mir meine erste Dauerwelle und ich fühlte mich nun recht erwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwei Tage wollten wir uns ausruhen, dann wollten wir unsere Fahrt wieder antreten. Mein Fahrrad war beladen mit Kartoffeln, Mehl, Eier, Schmalz, Brot und mein Onkel Richard hatte extra Bücklinge geräuchert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als wir wieder nach 2 Tagen in Putbus ankamen, war die Freude groß. Alle konnten sich sattessen, alle waren glücklich, dass wir unbeschadet wieder angekommen waren. Das Gefühl hat mich schon gefreut und für die ganze Strapaze entschädigt.&lt;br /&gt;
:Den Einmarsch der Russen erlebten wir in Putbus. Die Besetzung der Insel Rügen stand bevor. Der Bürgermeister, so erzählte man, soll mit den Sowjets verhandelt haben und die Insel wurde kampflos übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Panzer rollten in die Stadt. Wir versteckten uns vor den Russen. Aber ich kann sagen, dass keine Frau vergewaltigt wurde, wenn sie es nicht freiwillig wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Amtshandlung des Kommandanten von Putbus war, den Ortsbauernführer, der ein Nazi war, aus seinem Haus zu werfen. Leider mussten wir auch ausziehen, denn in dem Haus wurde die Kommandantur eingerichtet.&lt;br /&gt;
:In diesem Durcheinander wussten wir nicht wo wir hin sollten. Da nahm uns Frau Piehl mit in ihre Zimmer. Sie hatte zwei bewohnbare Zimmer zugewiesen bekommen. Nun wohnten wir mit 10 Personen bei Frau Piehl. Am Tage hielten wir uns sowieso draußen auf und nachts fand jeder ein Schlafplätzchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wir kannten keine Belästigungen durch die Russen.&lt;br /&gt;
:In der Mitte der Stadt auf dem Marktplatz hatte sich eine Feldbäckerei der Russen eingerichtet. Sie versorgte die Truppen mit frischem Brot. Meine Geschwister Rosi, Renate und Bärbel gingen oft dorthin und kamen oft mit einem Stück Brot nach Hause.&lt;br /&gt;
:Meine Schwester Lilo und ich versuchten beim Bauern in der Umgebung unser Glück. Manchmal bekamen wir eine Mahlzeit Kartoffeln, oder wir klauten sie uns. Denn Hunger tat weh und Tauschsachen hatten wir keine. Beim Auszug aus dem Haus gaben uns die Russen unser Fahrrad nicht mit. Sie fuhren damit durch den Park und freuten sich über ihre Künste. Wir wollten es wieder zurück haben, aber die lachten nur und sagten „nichts verstehen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So schlugen wir uns bis Juni 1945 durch. Von der Stadt Putbus wurde ein Appell erlassen, dass alle Flüchtlinge von der Insel Usedom von Lauterbach nach Haus gebracht werden sollten. Wir transportierten unsere wenigen Habseligkeiten nach Lauterbach auf einen Schleppkahn. Das Auslaufen der Schiffe verzögerte sich aber von Tag zu Tag. Wir mussten immer wieder nach Putbus zurück. :Nur 2 Frauen mussten Wache halten und für das Gepäck aufpassen. Im Rumpf des Schiffes waren auch alte Leute, die schlecht aus- und einsteigen konnten. Die blieben auch nachts im Kahn. Jeden Abend um 8 Uhr mussten wir an Bord sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eines Abends hatten wir uns verspätet, es wurde schon dunkel, da kam eine Kutsche mit russischen Soldaten vorbei. Sie wollten nach Lauterbach ins Quartier. Sie nahmen uns mit bis zu ihrer Dienststelle, gaben uns Essen und wir sollten Schnaps trinken. Uns war die Sache nicht geheuer und als wir allein waren, nahmen wir Reißaus. Wir sprangen über die Hecke und liefen zum Hafen. Der Bootsführer erwartete uns schon. Wir sprangen in den Kahn und er legte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als man bemerkte, dass wir abgehauen waren, verfolgten sie uns und verlangten vom Schiffer, dass er wieder anlegen sollte. Er widersetzte sich der Anordnung und bewahrte uns vor dem Schlimmsten. :Er hielt uns eine gepfefferte Strafpredigt und wir versprachen Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am Morgen versorgten wir die Alten. Der Bootsführer half uns. Er kochte warme Getränke, es war wohl Tee. Wir holten Wasser, damit sie sich waschen konnten. Eine alte Oma klagte über Bauchschmerzen. Sie hatte 3 Tage keinen Stuhlgang gehabt. Sie kam doch nicht alleine aus dem Kahn und sie genierte sich jemanden zu fragen. Ich besorgte einen Eimer, setzte sie in einer Ecke und erlöste die alte Dame von ihren Schmerzen. Sie bedankte sich immer wieder und sagte: „Du bist ein hilfsbereiter Mensch. Ich wünsche dir, dass es dir im Leben immer gut geht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Manchmal kommen mir die Worte in den Sinn und ich denke über eine gut Tat nach. Leider erhielten wir keine Auslaufgenehmigung. Die Ostsee war vermint und die Gefahr zu groß. Wir mussten unser Gepäck wieder ausladen. Mit einigen Familien wurde über den Rückmarsch zu Fuß beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unsere Sachen, die wir nicht mitnehmen konnten, stellten wir bei einer Familie unter. Vieles an Kindersachen war schon als Tauschware umgesetzt worden, sonst wären wir wohl verhungert. Viele Frauen haben ihre Eheringe versetzt um ein paar Lebensmittel zu kriegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Mit dem Notwendigsten versehen machten wir uns auf den Weg. Alle bekamen wieder ihre Rucksäcke  aufgeschnallt und die beiden Kleinsten kamen in den Kinderwagen. Auf dem Rügendamm verloren wir ein Rad vom Kinderwagen. Ein russischer Soldat half uns und montierte das Rad wieder an. So schafften wir es bis Stralsund. Um uns ein bisschen Erleichterung zu erschaffen, hängte ich meine Tasche mit Lebensmittel und Ausweisen an ein Pferdefuhrwerk. Die Pferde zogen und ich kam nicht so schnell hinterher. Wir verfolgten das Gefährt noch eine Weile, bis uns eine Frau aufhielt und uns am Weitergehen hindern wollte. Sie hatte beobachtet, dass alle arbeitsfähigen Menschen eingesammelt würden, um uns nach Russland zu transportieren. Wie bedankten uns und liefen schnell wieder zu unserem Treck. Wir liefen bis zum Abend. Wir waren alle müde. Ein Junge fragte: „Wo schlafen wir heute?“. Meine Mutter antwortete: „Wir schlafen bei Mutter Grün.“ „Wie weit ist es noch?“ „Wir sind schon da!“ Es war eine warme Frühlingsnacht und in Decken gehüllt schliefen wir ein. Am nächsten Morgen, alle hatten ein Bissen gegessen, ging es weiter und wir kommen in Katzow bei Wolgast an. Dort hatte jemand Verwandte und sie bat für uns um Nachtquartier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Bauer hatte Bedenken, so viele Frauen in seine Scheune zu lassen, aber er willigte ein. Die Mutter kochte noch eine Suppe, die Milch hatte der Bauer uns geschenkt, dann kletterten die jungen Mädchen ganz hinten in die Scheune, die Mütter blieben mit den kleinen Kindern im vorderen Teil der Scheune. Sie wollten uns vor den Russen beschützen. Hier hatten die Russen anders gehaust. Vergewaltigungen, Plünderungen und Erschießungen waren an der Tageordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Nacht verlief aber ruhig und wir konnten am anderen Morgen unsere Wanderung fortsetzen. Mein Vater hatte sich Zivilkleidung besorgt und sich von Kiel durchgeschlagen. Er war schon 2 Tage früher zu Hause und kam uns bis Zinnowitz entgegen. Der Buschfunk hatte uns angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unser Opa empfing uns freudig und wir waren froh, dass er alles so gut überstanden  hatte. Sein Rad wurde ihm geklaut, aber sonst ging es ihm gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In vielen Häusern war alles zerschlagen, Schränke leergeräumt. Überall lagen Reste von Soldatenkleidung, Munition und Unrat.&lt;br /&gt;
:Der Hausarzt Dr. Büge hatte sich das Leben genommen. Er, seine Frau und die Hausangestellte wollten nicht in die Hände der Russen fallen. Unsere Nachbarin wurde mit ihrem Hund erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem wir alles verarbeitet hatten, ging die Fahrt noch einmal los. Wir mussten doch unsere übrigen Sachen holen. Manchmal hatten wir Glück und wurden auf eine Fuhrwerk mitgenommen. Es fuhren streckenweise auch schon Züge oder Lastwagen. Die meiste Zeit ging es aber auf Schusters Rappen. Aber auch die längste und schwerste Straße nimmt mal ein Ende und wir landeten alle wohlbehalten mit dem letzten Gepäck wieder zu Hause an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unser Großvater hatte nach Kriegsende von den Wehrmachtsbeständen Tische, Stühle, Schränke, Decken, und Bettwäsche organisiert. Das Besteck und das Geschirr mussten wir schnell verschwinden lassen, dort waren überall Hakenkreuze eingraviert.&lt;br /&gt;
:Unser Vater wurde vom provisorischen Bürgermeister als Hilfspolizist eingesetzt. Er musste für Wohnraum sorgen. Aus Hinterpommern und dem Sudentenland siedelten die Leute um. Er musste auch die Radios aus den Wohnungen holen. Aber dazu war er nicht mehr bereit. Er sagte, er wolle sich wieder der Fischerei widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unser Haus wurde auch mit Flüchtlingen belegt. Wo vorher die Soldaten hausten, mussten nun die Umsiedler wohnen. Viele die Verwandte im Westen hatten, zogen gleich weiter. Wir hatten zu der Zeit in unserem Haus sechs Familien. Alle Menschen waren bemüht sich jeden Tag etwas Essbares zu besorgen. Klauen und Hamstern war an der Tagesordnung.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seestraße und ihre Geschichte===&lt;br /&gt;
;Bis 1935&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:war an dieser Stelle ein durchgehender Waldstreifen und die Gegend ist auf der Flurkarte mit „Grabow“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
:Der Name Grabow wird abgeleitet vom altslawischen „grabu“ – Hainbuche, somit Buchendorf oder Hainbuchenort. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
:Das Areal von ca. 11 ha wurde von der Wehrmacht vermessen und 1936 abgeholzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das ganze Dorf holte sich das Holz. Es wurde eine Unteroffiziersschule gebaut. Die Transformatorenstation wurde gegenüber an der Inselstraße errichtet. Es ist heute das Haus Hauptstr. Nr. 21 A -  „&#039;&#039;Turino&#039;&#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Häuser der Ausbildungsstätte waren im Stil dieser Zeit massiv gebaut, mit kleinen Schmuckelementen und Fensterläden. Es war alles eingezäunt und am Eingang gemauerte Pfeiler.&lt;br /&gt;
:Für die Offiziersmesse hatte auch Otto Niemeyer-Holstein ein Wandgemälde gefertigt. Der Entwurf befindet sich im Archiv des Museums Lüttenort.&lt;br /&gt;
:Ein eigener Poststempel der Ausbildungsstätte lautet: Marineflugabwehr- und Küstenartillerieschule Swinemünde. &lt;br /&gt;
:Diese Schule war dienstlich nicht mit den Abteilungen für die Abschussrampen der V1 im Ort verbunden.&lt;br /&gt;
:Die am 16.07.1944 durch Bombenangriffe britischer Bomber zerstörten Gebäude, wobei mehrere junge Menschen ihr Leben ließen, wurden teilweise wieder instandgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Mai 1945&lt;br /&gt;
:beim Einmarsch der Roten Armee, wurden die Häuser und Anlagen gesprengt. Diese Trümmerstelle wurde von den Einheimischen nur „der Platz“ genannt. Aus den Trümmern wurde alles, :was nicht niet- und nagelfest war, weggeschleppt. Viele Häuser des Ortes, die schon sehr alt und als Fachwerk errichtet waren, wurden Stück für Stück mit diesem Material ausgemauert. Zaunspfähle aus Beton standen nun auch im Dorf. Aber auch Restbestände an Wäsche und Lebensmitteln wurden gehamstert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Um 1950&lt;br /&gt;
:begannen &amp;quot;&#039;&#039;Zeltler&#039;&#039;&amp;quot; sich im Sommer am Rande dieses Platzes auszubreiten. Die Jugend des Ortes wurde motiviert, einen Sportplatz zu errichten und sie räumten dabei sehr fleißig auf, doch ihr Sportplatz wurde 1953 nicht weiter gebaut. In Gemeindeprotokollen wird die Einebnung der geräumten Stelle bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) &lt;br /&gt;
:konnte nicht allen Menschen einen Urlaubsplatz bieten, und so begannen die volkseigenen Betriebe ab ca. 1960 für ihre Kollegen Hütten aufzustellen. So dicht an der Ostsee war „der &#039;&#039;&#039;Platz&#039;&#039;&#039;“ sehr begehrt. Oft waren sie erst nur als Kinderferienlager konzipiert.&lt;br /&gt;
:Nach und nach siedelten auf dem Trümmerfeld folgende Betriebe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Handwerkskammer des Bezirkes Gera&lt;br /&gt;
::* VEB Wälzlagerwerke Fraureuth&lt;br /&gt;
::* VEB Zuckerfabrik „Fritz Reuter“ Anklam, Betrieb Zuckerfabrik Jarmen &lt;br /&gt;
::* VEB Melioration Cottbus &lt;br /&gt;
::* Krankenhaus Oschatz&lt;br /&gt;
::* MAW VEB Magdeburger Armaturenwerke „Karl Marx“ - Armaturenkombinat &lt;br /&gt;
::* VEB Armaturenwerke Halle&lt;br /&gt;
::* Heilstätten Zschadras&lt;br /&gt;
::* VEB Burger Knäcke-Werke&lt;br /&gt;
::* VEB Walzwerk Burg&lt;br /&gt;
::* VEB Tierzucht Neubrandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Betriebe waren auch verpflichtet, der Gemeinde eine Gegenleistung zu erbringen. So wurde u.a. die Abwasserplanung für den Ort erstellt, das Pumpwerk an der B 111 und die Klärteiche auf den Wiesen zum Achterwasser errichtet. Auch die eigene Zempiner Wasserversorgung wurde von den Betrieben aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Arbeiter und Betreuer für den Aufbau und die Durchführung des gewerkschaftlichen Urlauberquartiers mussten die Betriebe aus ihrer Region stellen und auch versuchen, für sie Unterkünfte zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Frühjahr kam oft ein „Aufbaustab“ von Mitarbeitern der Betriebe und richtete alles für die Betriebskinder oder Beschäftigten und deren Urlaub her. Im Herbst kam dann wieder solch ein „Stab“ und machte alles winterfest.&lt;br /&gt;
:Die Urlauber waren so wie die FDGB-Urlauber für 13 Nächte hier in Vollverpflegung. Da die Versorgung oft sehr schwer zu beschaffen war, hatte z.B. das Walzwerk Burg nur für die Lagerung von Flaschenbier ein extra Gebäude gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Einwohnerzahl stieg deshalb auch auf über 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Flak Gebäude.jpg| Flak Gebäude&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Flak Schule Stempel.jpg| Stempel der Schule&lt;br /&gt;
Datei:Zempin FLAK Eingangsschild.jpg| Logo am Eingang der Flak Schule&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zempin Flak .jpg|2021 Dokumente FLAK&lt;br /&gt;
Datei:Zempin PK349.JPG| Seestraße Ferienheime&lt;br /&gt;
Datei:Zempin AK maw speisesaal.jpg| Speisesaal für mehrere Ferienhäuser abgerissen, Ferienwohnungen &lt;br /&gt;
Datei:Zempin Knäcke Kopfbogen.jpg| Kopfbogen des Betriebes&lt;br /&gt;
Datei:Zempin MAW Kopfbogen.jpg|Kopfbogen des Betriebes&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Pflegeheim.jpg| Pflegeheim „Am Ostseestrand“|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b8/Anfang_Pflegeheim_Zempin.pdf |[[medium:Anfang_Pflegeheim_Zempin.pdf|Pflegeheim „Am Ostseestrand“ pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pflegeheim Zempin 1.jpg|2016 Pflegeheim zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pflegeheim Zempin 2.jpg|2016 Pflegeheim zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Pflegeheim Beirat.jpg|2019 Pflegeheim Zempin - Beirat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach der Wende wurden die Betriebe in Privatbesitz übertragen. Je nach Stellung der Betriebe war dafür die Treuhand oder das Land zuständig.  Grund und Boden, der einst der Wehrmacht gehörte, wurde über das Bundesvermögensamt verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So wurde aus dem Betriebsheim des VEB Wälzlagerwerke Fraureuth das &#039;&#039;&#039;HOTEL WIKINGER&#039;&#039;&#039;. Auf dem Gelände der Handwerkskammer des Bezirkes Gera wurde das „Haus am Ostseestrand“, das &#039;&#039;&#039;PFLEGEHEIM SEEBAD ZEMPIN GmbH,&#039;&#039;&#039; neu errichtet. Die Handwerkskammer wollte ein neues großes Haus erbauen, aber durch die Wendezeit blieb es unvollendet stehen. Erst nach 10 Jahren kam ein Weiterverkauf zustande. Da waren die Mauerwerke nicht mehr zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ferienheim des VEB Zuckerfabrik „&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;“ Anklam, Betriebsteil Zuckerfabrik Jarmen, wurde an die &#039;&#039;&#039;Steuerberaterin Anke NEBERT&#039;&#039;&#039; verkauft, die außer dem Bürogebäude  auch Ferienwohnungen im GÄSTEHAUS STÖRTEBEKER daraus entstehen ließ. Das Ferienheim des VEB Melioration Cottbus kaufte die Familie Diethard SCHMIDT aus Zempin und der Sohn führt heute den GASTHOF SEEADLER, Pension und Restaurant, weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das große Haus des Kombinates MAW VEB Magdeburger Armaturenwerke „Karl Marx“ ist heute das &#039;&#039;&#039;Appartementhaus  SÜDWIND&#039;&#039;&#039;. Der Teil des Kombinates des VEB Armaturenwerke Halle ist heute das &#039;&#039;&#039;OSTSEEHOTEL ZEMPIN&#039;&#039;&#039;. Gemeinsam hatten diese Betriebe einen großen Speisesaal mit Großküche und Versorgung errichtet. Dort konnten auch andere Betriebe ihre Urlauber zur Versorgung anmelden. Dieses Gebäude war auf den Fundamenten eines Hauses aus der Zeit der Wehrmacht errichtet. Es wurde bis auf diese Mauern abgerissen und die Wohnanlage DÜNENECK zum Verkauf einzelner Ferienwohnungen erbaut.&lt;br /&gt;
:Die kleinen Bungalows, die die Heilstätten Zschadras für ihre Urlauber am Anfang der Seestraße gebaut hatten, wurden zu Gunsten eines Parkplatzes abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Areal des VEB Burger Knäcke-Werke (dicht an der Ostsee) erwarb Frau Karin Baudisch-Martin aus Zempin. Sie baute diese Anlage zur Ferienanlage &#039;&#039;&#039;STRANDIDYLL&#039;&#039;&#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die &#039;&#039;&#039;PENSION DÜNENHAUS&#039;&#039;&#039; war das Ferienheim des VEB Tierzucht Neubrandenburg und hat den Eingang im Oberförsterweg, es liegt aber auf dem Gelände der ehemaligen Flakschule. Frau Barbara Gehrke führt dieses Haus. &lt;br /&gt;
:Das Geländes des Kinderferienlagers VEB Walzwerk Burg wurde, nachdem es im alten Stil verpachtete war und mehrfachen Eigentümerwechsel überstand, in eine Wohnanlage OSTSEEPARK umgebaut. Die Erdgeschosswohnungen sind stufenlos erreichbar und wurden alters- und behindertenfreundlich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Campingplatz Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1999 - Vereinbarung&lt;br /&gt;
:zwischen der Gemeinde Seebad Zempin und der Camping am Dünengelände GmbH und dem  Eigentümer der Flurstücke 26 und 27, Flur 2 Gemarkung Zempin. Die Gemeinde Zempin, als Eigentümer des Grundstückes Gemarkung Zempin, Flur 2 Flurstück 23/55, gestattet es, mit Zustimmung des Pächters des genannten Grundstückes, der Camping am Dünengelände GmbH, das Flurstück an der südlichen Seite zur Überfahrt für die Eigentümer, Handwerker, Ver- und Entsorgungsfahrzeuge und Übernachtungsgäste der Flurstücke 26 und 27, Flur 2, Gemarkung Zempin, zu benutzen. Folgende Voraussetzungen sind vom Eigentümer der Flurstücke 26 und 27 zu schaffen: An den westlichen und östlichen Seiten sind elektrische Schranken mit elektronischem Öffnungssystem anzubringen und zu warten, um nur den berechtigten Personen die Durchfahrt zu gestatten. Vor der Durchfahrt sind Hinweisschilder anzubringen, daß Rücksicht auf die Gäste des Campingplatzese zu nehmen ist - Schritttempo. Das Überfahrtsrecht gilt 5 Jahre, ab Anbringung der Schranken und es werden weitere 5 Jahre Option vereinbart. In diese Zeit ist die Prüfung und Realisierung einer parallelen Wegführung auf dem Flurstück 11/1 mit diesem Eigentümer zu klären. Bei Nichteinhaltung ist eine sofortige Kündigung zum 31.12. des Jahres möglich. Für das Überfahrtrecht ist ein Betrag von 200 DM pro Jahr als Benutzungsgebühr an die Camping GmbH zu entrichten, um den Weg in Ordnung zu halten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Zempin, den 07.07.1999  &#039;&#039;&#039;Gemeinde Zempin&#039;&#039;&#039;, Camping am Eigentümer 26 und 27 Dünengelände GmbH  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Klaus-Dieter Wendlandt aus Greifswald hat nach der Wende als Miteigentümer der GmbH den Campingplatz modern aufgebaut und als Geschäftsführer verwaltet. Er verstarb im November 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahr 2013 verkauft Zinnowitz eine Gesamtfläche von 200.260 m² im Bereich des Campingplatzes Zempin an die Gemeinde Zempin für 450.000 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.amtusedom.de/ortsrecht/bm_zempin/bekanntmachung-20130318-zempin.pdf Vereinbarung Gebietstausch mit Zinnowitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1962 Winkelmann1.jpg |1962&lt;br /&gt;
Datei:1962 Campingküche.jpg |1962 Campingküche&lt;br /&gt;
Datei:1970.jpg |1970&lt;br /&gt;
Datei:1971.jpg |1971&lt;br /&gt;
Datei:1980 Eingangsbereich.jpg |1980&lt;br /&gt;
Datei:1985.jpg |1985&lt;br /&gt;
Datei:1988.jpg |1988&lt;br /&gt;
Datei:1992 Gutachten.jpg |1992&lt;br /&gt;
Datei:1993 Lageplan.jpg |1993 Lageplan&lt;br /&gt;
Datei:1993 Prospekt.jpg |1993&lt;br /&gt;
Datei:2000 Werbung.jpg |2000&lt;br /&gt;
Datei:2003 erste Reihe.jpg |2003 erste Reihe&lt;br /&gt;
Datei:2003 Hinweise.jpg |2003&lt;br /&gt;
Datei:2003 Lageplan.jpg |2003&lt;br /&gt;
Datei:2003 Preise.jpg |2003&lt;br /&gt;
Datei:2003 Prospekt.jpg |2003&lt;br /&gt;
Datei:2003 Spelunke.jpg |2003 Gaststätte&lt;br /&gt;
Datei:2018 Campingplatz Zempin.JPG|2018 PLätze mit Blick auf den Strand&lt;br /&gt;
Datei:Zeltplatz 2021.jpg | 2021 Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Zeltplatz 2021-2.jpg | 2021 Reception&lt;br /&gt;
Datei:Zeltplatz 2021 Lageplan.jpg | Lageplan 2021&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wendlandt Camping Zempin.jpg|Geschäftsführer und Miteigentümer Campingplatz Zempin&lt;br /&gt;
Datei:2021 Wendlandt a.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserleitungsbau in Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserleitung Zempin Bau.jpg|thumb|600px|center|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wasserwerk Zempin in der Dorfstraße mit dem Vorratsbehälter. Die Tiefbrunnen liegen weiter westlich am Waldrand. Der Zweckverbad Wasser - Abwasser der Insel Usedom betreut diese Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Wasserwerk Zempin.jpg|1997&lt;br /&gt;
Datei:2003 Wasserwerk.jpg|2003&lt;br /&gt;
Datei:2003 Wasserwerk Dorfstraße.jpg|2003&lt;br /&gt;
Datei:2013 Wasserwerk Zempin 1.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:2013 Wasserwerk Zempin 2.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:2013 Wasserwerk Zempin 3.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:2013 Wasserwerk Zempin 4.JPG|2013&lt;br /&gt;
Datei:2015 Wasserwerk Zempin 5.JPG|2015&lt;br /&gt;
Datei:2018 Wasserwerk zempin 6.JPG|2018&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Vereine===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Wort Verein bezeichnet dem Wortstamm nach etwas vereinen, etwas zusammen bringen. Ein Verein ist eine freiwillige und auf Dauer angelegte Vereinigung von natürlichen oder juristischen Personen zur Verfolgung eines oder mehrere Zwecke. Das Aufblühen des modernen Vereinswesens ist eng mit der Zeit der Industrialisierung verknüpft.&lt;br /&gt;
:In der DDR gab es spätestens seit dem Jahre 1976, mit der Ablösung des BGB durch das Zivilgesetzbuch der DDR, außer Sportvereinen offiziell keine Vereine mehr. Unter dem Kulturbund der DDR (kulturelle Massenorganisation) konnten sich Personen zu vorgegebenen Zwecken zusammenfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gemäß des Grundgesetzes der Bundesrepublik haben „alle Deutschen […] das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden.“ Somit ist das Recht auf Vereinsgründung ein bürgerliches Grundrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Gründung eines Vereins müssen sich sieben Personen finden, die sich für einen bestimmten Zweck eine Satzung geben. Die Mitgliederzahl kann im Bestand jedoch wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für das Zusammenleben in einem Ort ist es gut, wenn sich Menschen finden, die sich besondere ehrenamtliche Aufgaben übernehmen, ob kulturell, sozial oder zu anderen Zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Zempin ist der erste nachweisliche Verein 1874 gegründet worden. Nach der Wende haben sich wieder mehrere Vereine gebildet. Die Menschen mussten erst wieder lernen ohne inhaltliche oder personelle Kontrolle sich zu versammeln.&lt;br /&gt;
:Heute kann die Gemeinde Zempin stolz auf das vielfältig gestaltete Leben der Bürger sein.&lt;br /&gt;
:Auf der Homepage des Seebades Zempin, www.seebad-zempin.de, sind auch die Vereine vertreten und zeigen etwas aus ihren gemeinsamen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempiner Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schützengilde 1914.jpg|1914 Schützengilde Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Vereinsfahne Schützen.jpg|Versteck der Fahne bis zur Wende Haus Elfriede Waldstraße bei Karl Tiefert&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schützenfahne Geschichte 1.jpg|Schützenfahne Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schützenfahne Geschichte 2.jpg|Schützenfahne Geschichte 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1874&lt;br /&gt;
:wurde die SCHÜTZENGILDE (Schützenverein) gegründet. Der erste Vorsitzende war der Bauer Lüder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899&lt;br /&gt;
:gründete sich der GESANGSVEREIN  „Eintracht“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1916&lt;br /&gt;
:wurde der KRIEGERVEREIN gegründet. Der erste Vorsitzende war der Postmeister Krebs. Es vereinten sich besonders die Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:etwa, führte der THEATERVEREIN „Frohsinn“ plattdeutsche, volkstümliche Stücke für die Gäste und Bewohner auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1922&lt;br /&gt;
:etwa, zeigte auch der TURNVEREIN was er alles kann.&lt;br /&gt;
:auf dem Bild unten - hintere Reihe v.l. ?, Herbert Florin, Willi Florin, Richard Walter, Gerhard Wieck, ?,&lt;br /&gt;
vorn Mitte mit Ball: Fritz Wieck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1952&lt;br /&gt;
:etwa, trainierte die KUNSTKRAFT - Sportgruppe unter der Leitung von Heini Döge im Waldhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1964&lt;br /&gt;
:am 24. April begann der ANGEL- und SPORTBOOTVERBAND am Ryck seine Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1965&lt;br /&gt;
:entstand der ZEMPINER KARNEVAL - bis 1989 gab es jedes Jahr drei tolle Tage und auch im Sommer ein Neptunfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1976 Karneval Zempin.JPG|1976 Karneval&lt;br /&gt;
Datei:1984 Zempin Festtage.JPG|1984 Festtage&lt;br /&gt;
Datei:1985 Zempin Festtage.JPG|1985 Festtage&lt;br /&gt;
Datei:1987 Karneval Zempin 1.jpg|1987&lt;br /&gt;
Datei:1987 Karneval Zempin 2.jpg|1987 Rückblick&lt;br /&gt;
Datei:1987 Karneval Zempin 3.jpg|1987&lt;br /&gt;
Datei:1987 Karneval Zempin 4.jpg|Themen nach Jahrgängen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1983&lt;br /&gt;
:sind die Anfänge der Kleingartensparte, die 1990 den Namen GARTENVEREIN „Am Rieck“ Zempin e.V. erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1988&lt;br /&gt;
:ist die Gründung der Großgemeinschafts-Antennenanlage, die nach der Wende ANTENNENGEMEINSCHAFT Zempin e.V. heißt. Es ist der zahlenmäßig größte Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Verein gründete sich zu DDR Zeiten, um Fernsehen der West-Sender zu empfangen. Kabel wurden in Eigenleistung mit viel Eifer vergraben. Zum Jahresende 2022 löst sich der Verein auf, da die Kabel veraltet und Ehrenamtliche nicht mehr die Reparaturen leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1991&lt;br /&gt;
:am 28.Februar gründet sich der FREMDENVERKEHRSVEREIN er löste sich im November 2002 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:entsteht der SIEDLERVERBAND Zempin e.V. Er vereinigt die Interessen der Wochenendhausbesitzer im Küstenwald und Möwenweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1994&lt;br /&gt;
:gibt es am Achterwasser den ANGEL- und WASSERSPORTVEREIN Inselhof e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1995&lt;br /&gt;
:am 20. April gründet sich der [https://www.zempin-usedom-heimat.de/ HEIMATVEREIN Zempin e.V.] Im Dezember 2000 wurde in &amp;quot;Uns olle Schaul&amp;quot;, dem Vereinshaus Ausstellungen aufgebaut. Ein kleines Museum mit Bootsmodellen und der alte Kaufmannsladen der Familie Schichlein wurde dort wieder aufgestellt.&lt;br /&gt;
: 2026 wird der Verein aus dem Register gelöscht - beantragt durch Überalterung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatmuseum_Zempin Heimatmuseum Zempin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1995&lt;br /&gt;
:ab 20. Juni kümmert sich der ELTERNVEREIN „Zempiner Rangen“ e.V. um die Kindertagesstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:am 16. März haben die Schützen des Ortes mit den Seebädern Koserow, Loddin und Ückeritz einen AMTSSCHÜTZENVEREIN Vineta gegründet. Vorsitzender: Wolfgang Hauff, Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2000&lt;br /&gt;
:die Ortsgruppe der VOLKSSOLIDARITÄT e.V. Zempin wird nach langer Pause wiederbelebt und sorgt sich besonders um die Senioren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2007&lt;br /&gt;
:DE DANZHEUNER üben Tänze ein, die zur Freude der Gäste und Bewohner bei Veranstaltungen gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Abzeichen Turner.jpg | Abzeichen der Turner&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Turner.jpg|Turnverein Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Kassenwart.jpg | Anstecker Kassenwart&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schützenfahne vorn.jpg |Schützenfahne von vorn&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schützenfahne.jpg |Schützenfahne hinten&lt;br /&gt;
Datei:Umzug Vereine.jpg | Dorfumzug&lt;br /&gt;
Datei:Schützenkoenig.jpg | Schützenkönig&lt;br /&gt;
Datei:Wolgaster Anzeiger 1925.jpg | im Wolgaster Anzeiger 1925&lt;br /&gt;
Datei:Programm Kriegerv.jpg | Programm Kriegerverein&lt;br /&gt;
Datei:Theaterprogramm.jpg | Theaterprogramm&lt;br /&gt;
Datei:Verein1.jpg | Turnverein nach 1945&lt;br /&gt;
Datei:Wasser Inselhof.JPG | Verein nach 1990&lt;br /&gt;
Datei:Heimat.JPG | Mitglieder des Heimatvereins&lt;br /&gt;
Datei:Plakat Ausstellungen.jpg|Plakat von Ole Dunkel für den Heimatverein Zempin e.V.&lt;br /&gt;
Datei:2018 Werbung Heimatverein 1.jpg|ab 2018 Faltblatt&lt;br /&gt;
Datei:2018 Werbung Heimatverein 2.jpg|des Heimatvereins Ausstellungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Schützenverein Hauff.jpg|2022 Schützenverein Wolfgang Hauff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung des Gewerbes in Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im Jahre 1693 &lt;br /&gt;
:erfassten die Schweden systematisch die ganze Insel Usedom. Die kleine Ansiedlung Zempin kann vier Bauern und einen Viehhirten verzeichnen, alle waren Selbstversorger. Werkzeuge oder Haushaltsgegenstände, die man nicht anfertigen konnte, holte man sich aus der Stadt. Die nächste Stadt Lassan war über das Achterwasser zu erreichen. Boote hatte man zum Fischen und als Transportmittel.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Zur Stadt Wolgast, die zu dieser Zeit bis 1815 schwedisch war, konnte man nur mit einer Fähre über den Peenestrom kommen.&lt;br /&gt;
:Swinemünde war nach 1765 als Hafen soweit entwickelt, dass ein Magistrat eingesetzt wurde und der Ort sich als Stadt entwickelte. Swinemünde wurde 1819 Kreisstadt für die Insel Usedom und Wollin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Kirchenbuch erfahren wir, dass im Jahre 1756 in Zempin der Schneider und Lehrer Michael HELLERT heiratet. Es sind weitere Lehrer bekannt, 1838 wird ein Schneider, Wilhelm DINSE aus Lütow, als Lehrer in Zempin angestellt, die Schneiderei betreibt er dann im Nebengewerbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von einem Dorfgasthof in Zempin berichten die Zinnowitzer Reiseführer im Jahre 1887. Der beginnende Badebetrieb in Zinnowitz hat seine Auswirkungen bis nach Zempin. Die Zinnowitzer Gäste wandern nach Zempin und können in der 1865 errichteten Waldhalle des ehemaligen Kapitäns Friedrich SCHOHL einkehren. Er bietet auch Gästebetten an, die preiswerter sind als die im Nachbarort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Werbung vom Jahre 1902 bietet er Konserven, Butter, Aufschnitt und Käse an und wir finden den Hinweis, dass Schlächter und Bäcker täglich aus Zinnowitz kommen und frische Ware anbieten. Die schnelle Entwicklung zum Badeort lässt weitere Gewerbetreibende investieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910 &lt;br /&gt;
:eröffnet das Strandhotel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1902 &lt;br /&gt;
:wird das Haus, heute Strandstraße 2, erbaut mit Wohnung und Verkaufsladen. 1915 kauft dieses Haus das Ehepaar Robert und Minna NEUMANN. Sie waren schon erfahrene Geschäftsleute, die aus Wolgast nach Zempin zogen. Das Geschäft wird durch die Tochter, verheiratete GREMPLER, weitergeführt, das Haus ist noch heute in Familienbesitz. Dort konnte man Andenken und benötigte Reiseartikel kaufen. Zu DDR-Zeiten bewirtschaftet der KONSUM das Geschäft mit Textilien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nebenan kaufen 1905 Ida und Paul WIECK, der gelernte Fleischer, das Gebäude und richteten einen Lebensmittelladen ein. Im anderen Teil des Gebäudes, der „Villa Merkur“, vermietet die Familie Zimmer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1923 &lt;br /&gt;
:kann man in Zempin schon in Konditorei und Café DAWEZYNSKI, dem späteren Pommernhaus, einkehren und ein Tänzchen wagen. Geworben wird damit, dass nun Kaufleute, Bäcker und Fleischer im Ort sind. Auch sei frisches Gemüse und gute Milch täglich zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Bauer Richard WALTER erkennt, dass nun in Zinnowitz Gemüse und Blumen für die Hotels gebraucht werden und stellt sich um, er wird Gärtner. Die Gäste und Bewohner benutzen gern das neue Transportmittel, die Eisenbahn. Selbst die Kirche richtet sich mit dem Beginn des Gottesdienstes nach dem Fahrplan. Die Wartezeiten vergehen ab 1927 durch die Bahnhofswirtschaft mit dem Gastwirt Gottfried SUHR viel gemütlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Kind von drei Jahren kommt Karl SCHICHLEIN mit seinen Eltern nach Zempin, da der Vater an der neuen Strecke Bahnhofsvorsteher wurde. Er lernt Kaufmann, obwohl es schon die Kaufleute BOLDT im Dorf, WIECK und NEUMANN an der Hauptstraße gab. Da die Einwohner- und Gästezahl gestiegen war, hat Schichlein 1928 den Mut, einen Laden in der Strandstraße zu eröffnen. Da der Kaufmann im Haus wohnt, geht man auch mal abends „hintenherum“, um Bier oder Schnaps zu holen. Er wiederum holt die frischen Eier aus dem Stall von seinen Hühnern. :Bis 1996 ist der Laden geöffnet, der in den letzten Jahren von seiner Tochter und Schwiegertochter betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Tankstelle, Garagen, Autopflege, Werkstätten und Geschäfte jeder Art werden in Zempin 1933 im Reiseführer angepriesen. Das Gepäck der Gäste wird zum Bahnhof transportiert. So kann sich der Dienstmann Hermann SCHÜTT etwas verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine neue Einnahmequelle ist die Vermietung von Strandkörben. Von Jahr zu Jahr spart man die Einnahmen, um noch mehr Körbe anzuschaffen. Der Badegast bekommt die schwere Arbeit des Einwinterns kaum zu sehen: Die schweren Strandkörbe müssen ins Winterquartier transportiert, gestapelt und repariert werden. Die Fischer bieten den Gästen auch Touren auf die Ostsee an. Ruderboote konnten später am Strand vermietet werden. Zu DDR-Zeiten dürfen allerdings diese Ruderboote nicht mehr am Strand stehen, um die „Republikflucht“ zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wilhelm KRACHT bietet seine Fleisch- und Wurstwaren im Katalog von 1934 an und betont, dass er einen „elektrischen Betrieb“ hat. Ein Schuhmacher wird im Ort gebraucht, als erster kommt Fritz STEFFEN, später Willi SCHÖN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Versorgung mit frischen Backwaren für die Gäste in den Pensionen und Zimmern der Einwohnern war ein gutes Geschäft, so dass die Bäckerei GEHRMANN an der Hauptstraße vom Bäcker Erich HAUFF weiter geführt wird und in der heutigen Fischerstraße ist der Bäcker Walter DÖRING recht fleißig. Familie GRAUMANN, gegenüber vom Laden Paul Wiecks, verkauft frisches Gemüse und Obst. Emmi SCHLORF hat im Sommer am Strandzugang eine kleine Milchhalle. Der Schneider Karl WODRICH näht die meisten Stücke wie Hosen, Jacken und auch Segel für die Zempiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gästezahlen steigen zu DDR-Zeiten stark an. Es gab bis zu 400 „Außenbetten“ (d.h. die Gäste schlafen bei Einwohnern und werden zentral versorgt). Aber auch durch den größer werdenden Zeltplatz und die Betriebsferienheime für Kinder und Arbeiter wird es mit der Versorgung immer schwieriger. Die Betriebe lagern auch einige Dinge wie z.B. Bier waggonweise ein, damit ihre Urlauber gut versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So wird 1977 von den Betrieben, die ihre Urlauber in Zempin untergebracht haben, eine Kaufhalle gebaut. Diese wird dann dem KONSUM übergeben. Nach der Wende kauft Frau Marlies THUROW das Grundstück und bewirtschaftet es als „Frischemarkt“ mit einem reichhaltigen Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Senta Wodrich (1920-2002) berichtete mit fast 80 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;i&amp;gt;„Der einzige Friseur im Ort war Walter Hitel, manchmal hat er auch einem alten Einwohner einen Zahn gezogen. Im Nebenhaus war unsere alte Post bei Graumanns. Gegenüber war unser Bäckermeister Hauff, die beliebteste Verkäuferin war seine Frau Hede. Sie nahm die Kuchenbleche von Zempinern entgegen zum Abbacken. Auch in der Straße war unsere beliebteste Verkaufsstelle, weil dort Auguste Wieck liebevoll die Kunden bediente. Dann an der Ecke war das Textilgeschäft Neumann, die Tochter Neumann hat es weiter geführt. Weiter an der Hauptstraße entlang war das Haus Danzig, dort wohnte der Bahnhofsgastwirt Suhr. Es gab nur einen Schneidermeister im Dorf, mein Großvater Karl Wodrich. Er hat so manchen Hochzeitsanzug genäht und dabei nächtelang gesungen. Er war aber auch Gräberschuber (Grabstellen ausheben). Beim Kaufmann Boldt im Dorf war ein Tanzsaal. Einmal im Jahr war dort Tanz wie in ollen Zeiten. Auf einer Seite saßen die Mädchen und gegenüber die Jungmänner. Auch meine Eltern haben sich dort in Liebe zusammengefunden.„&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Konrad Tiefert (1919 – 2009) schrieb in seinen Lebenserinnerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;i&amp;gt;„14 Jahre war er jetzt ….es waren schlechte Aussichten auf Verdienst für einen jungen Menschen. …. Er war zwar kräftig, aber in der Fischerei voll seinen Mann zu stehen, das konnte er noch nicht. So verdingte er sich beim Bäckermeister Hauff in Zempin zum Semmeln ausfahren. Er musste morgens um 5 Uhr da sein. Ein Rad, mit vorn einem großen Korb, stand zur Verfügung und wurde vollgepackt mit Tüten und Beuteln mit den bestellten Semmeln. Ein Mädchen aus dem Dorf half die Bestellungen vom Vortag auf die Tüten zu schreiben und die Semmeln einzutüten. Es musste alles schnell gehen, damit die Leute ihre Semmeln zum Frühstück hatten. Das Brot wurde am Vormittag mit einem Handwagen ausgefahren. Die Frau Hauff war eine nette freundliche Frau und bediente im Bäckerladen. Konrad war mal mit Kuchen für ein Hotel in Koserow an einen Baum gefahren und musste es ihr beichten. Sie blieb aber trotzdem nett und hat ihn nicht mit großen Vorwürfen bedacht.&amp;quot;&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kühe B111.jpg | Hauptstraße 1930, links Laden Paul Wieck, daneben Bäckerei Hauff&lt;br /&gt;
Datei:Neumann.JPG | Geschäft und Wohnung von Robert Neumann&lt;br /&gt;
Datei:Wieck Merkur.jpg |Laden und Villa Merkur von Paul Wieck&lt;br /&gt;
Datei:Wieck Tüte.jpg |Werbetüte aus Papier&lt;br /&gt;
Datei:Laden Gründung.jpg |Laden von Karl Schichlein zur Gründung&lt;br /&gt;
Datei:Laden Schichlein.jpg |Herr und Frau Schichlein vor dem Laden 1980&lt;br /&gt;
Datei:Urkunde DDR Schichlein.jpg | Kommissionär der HO 1962&lt;br /&gt;
Datei:Museum.jpg | Ladeneinrichtung von Schichlein heute in den Ausstellungsräumen der alten Schule in Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1934 Tanken.jpg |  Werbung 1934&lt;br /&gt;
Datei:1934 Friseur.jpg | Friseur 1934&lt;br /&gt;
Datei:1934 Werbung.jpg | Gewerbe in Zempin 1934&lt;br /&gt;
Datei:Kracht.jpg | Fleischerei&lt;br /&gt;
Datei:1934 Inselhof.jpg |  Werbung 1934 für den Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:Strandkorb Vermieter.jpg | Zempiner Strandkorbvermieter&lt;br /&gt;
Datei:Graumanns Hauptsr Gemüse.jpg | Familie Graumann, dahinter Verkaufstand und Werbeschild&lt;br /&gt;
Datei:Döring Bäcker2.jpg | Familie Döring vor ihrem Laden in der heutigen Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle 02 05 1975.jpg|2. Mai 1975 Eröffnung der Kaufhalle in Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Frischemarkt 2010.jpg | Frischemarkt 2010&lt;br /&gt;
Datei:2016 Steuerberater Zempin.jpg|2016 Steuerberater, Seestraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaufhalle - Einkaufsmarkt====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975 &lt;br /&gt;
:Bau und Eröffnung der Kaufhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Bau 1.jpg|1975 Bau der Kaufhalle&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Bau 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Bau 3.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Bau 4.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Bau 6.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Zeitung.jpg|1975  1. Mai Eröffnung&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Zempin 1989.mp4|[[Medium:Kaufhalle Zempin 1989.mp4|Kaufhalle 1989 Videoausschnitt]]&lt;br /&gt;
Datei:1990 Kaufhalle.jpg|1990 Konsum - Kaufhalle © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Eröffnung Postagentur (1).jpg|Eröffnung der Postagentur&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Eröffnung Postagentur (2).jpg|Eröffnung der Postagentur&lt;br /&gt;
Datei:1998 Kaufhalle Personaleingang Fischerstr.jpg|1998 Einkaufsmarkt Personaleingang Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Kaufhalle 1.JPG|2007&lt;br /&gt;
Datei:Kaufhalle Telefonzelle.jpg|2010 Frischemarkt Thurow - Telefonzelle&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Thurow Juli 2020.jpg|2020 August - Schlange stehen, dank Corona, auch vor der Tür &lt;br /&gt;
Datei:2020 Schließung Kaufhalle.JPG|2020 - Schließung Frau Thurow in Rente - Halle verkauft&lt;br /&gt;
Datei:2020 Hilfe Kaufhalle.jpg|2020 Hilfe der Gemeinde für altere Bürger&lt;br /&gt;
Datei:2020 Lottoannahme.jpg|Hinweis Lottoannahme&lt;br /&gt;
Datei:Frischemarkt geschlossen 2021.jpg|2021 geschlossen © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
Datei:2022 B-Plan für Einkaufsmarkt gültig.jpg|2022 B-Plan gültig&lt;br /&gt;
Datei:2022 März Entwurf Einkaufsmarkt Wohnungen 1.jpg|2022 Entwurf Einkaufsmarkt Zempin 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 März Entwurf Einkaufsmarkt 2.jpg|2022 Entwurf Einkaufsmarkt Zempin 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kaufhalle Mai 1.jpg|2023 Mai - Abriss&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kaufhalle Mai 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kaufhalle Mai 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2023 Kaufhalle Mai 5.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach der Wende verkaufte die Treuhand das Gebäude mit Grundstück an Frau Thurow, die einen Edeka Frischemarkt darin errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Poststelle wurde nach der Schließung des Frischemarkts &#039;&#039;&#039;2020&#039;&#039;&#039; von der Bäckerei und Café EICHHORST in der Fischerstraße übernommen - zusätzlich werden vor Ort Getränke, einige Lebensmittel und Zeitschriften verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;2020&#039;&#039;&#039; - Samstags von 8 - 12 Uhr findet Verkauf direkt vom Händler auf dem Schulhof statt - Bäckerei, Fleischerei, Gemüse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2022&#039;&#039;&#039; findet der kleine Markt auf dem Schulhof nicht mehr statt. Einzige Einkaufsmöglichkeit für einige Lebensmittel bleibt weiterhin nur der örtliche Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen - Verbindung mit Zempin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burghardt, Max Prof.====&lt;br /&gt;
:[[Datei:Max Burghardt Person.jpg|thumb|120px|links|Prof. Max Burghardt]]&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Burghardt Max Burghardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Buch: Max Burghardt, Aufbau-Verlag 1976 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:geb. 1893 in Wickendorf bei Schwerin &amp;amp;#8224; 1977 in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Seine Urne befand sich auf dem Sozialistenfriedhof in Berlin-Lichtenberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach der Wende hat Frau Marianne Burghardt die Urne nach Zempin auf den Friedhof gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für die Schule Zempin hat er nach Kriegsende Musikinstrumente gesponsert. Er hat die Ortsgruppe der Volksolidarität unterstützt und für das Krankenhaus in Koserow 10.000 DM für die Dacheindeckung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed  heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1982 Burghardt.jpg|Namensgebung&lt;br /&gt;
Datei:1986 aus Wolgastbuch.jpg |[https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/41/1986_Max_Burghardt.pdf |[[medium:1986_Max_Burghardt.pdf| 1986 Max Burghardt Wolgastbuch - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:1999 De Amtsspeigel Burghardt.jpg| 1999 aus &amp;quot;De Amtsspeigel&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:1999 Marianne Burghardt.jpg|1999 Marianne Burghardt&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Burghardt Zempin.JPG|Grabstein auf dem Friedhof Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schwenzen, Per====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Per_Schwenzen Per Schwenzen bei Wikipedia] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte Grundstück in Zempin in der Dorfstraße - Flur 1, 390 war auf Emmi Schwenzen geb. Rudolph bis 1954 eingetragen, Berlin Charlottenburg, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Schwenzen, * 3. Februar 1899 in Moss, Norwegen; † 4. November 1984 in Pullach&lt;br /&gt;
war ein norwegischer Kabarettist und Drehbuchautor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwenzen kam nach dem Ersten Weltkrieg nach Berlin. Dort wurde er in den 1920er Jahren als Conférencier, Kabarettist und Kabarett-Autor bekannt. Zu seinen Wirkungsstätten gehörten das Café Größenwahn, das Kabarett der Komiker und die Wilde Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des Nationalsozialismus schrieb er – oft im Team mit anderen Autoren – Filmdrehbücher für Krimis und Komödien (wie 13 Stühle mit Heinz Rühmann und Hans Moser). Daneben verfasste er Bühnenstücke und übersetzte Werke norwegischer Autoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg konnte er seine Arbeit als Drehbuchautor problemlos fortsetzen. Einer seiner größten Erfolge wurde 1955 Ich denke oft an Piroschka mit Liselotte Pulver in der Hauptrolle. Mehrere seiner Drehbücher waren speziell auf Hans Albers zugeschnitten. Einige Filmstorys wurden auch zu Romanen umgearbeitet, für die Schwenzen als Mitautor verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war Per Schwenzen als Musical-Librettist und (vor allem in den 1970er Jahren) als Hörspielautor tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist der Film 1955 - Ich denke oft an Piroschka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schwenzen Per Drehbuch 1.jpg|Gitarren der Liebe 1&lt;br /&gt;
Datei:Schwenzen Per Drehbuch 2.jpg|Gitarren der Liebe 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soehring, Frau Dr. - Arzt====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Soehring 2001 a.jpg|Frau Dr. Soehring Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Soehring 2001 b.jpg| Frau Dr. Soehring Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Soehring 1946 Ausweise.jpg| 1946 Frau Dr. Soehring Ausweise&lt;br /&gt;
Datei:Soehring Versicherung 1.jpg|Versicherung Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Soehring Versicherung 2.jpg|Versicherung Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Soehring Arzt roter Stoff weiße Stickerei.jpg| Roter Stoff mit weißer Stickerei - Arzt&lt;br /&gt;
Datei:Soehring Bescheinigung Siegel SPD Ortsgruppe Zempin.jpg|Bescheinigungen Siegel SED Ortsgruppe Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tiemens Johannes====&lt;br /&gt;
[[Datei:2020 Johann Tiemens.jpg|thumb|140px|rechts|Johannes Tiemens]]&lt;br /&gt;
:Er kam nach der Wende nach Zempin und fand Gefallen an den Villen in der Waldstraße. Diese Häuser sind eine verkleinerte [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur &amp;quot;Bäderarchitektur&amp;quot;]. Teilweise waren zu DDR Zeiten Wohnungen daraus entstanden oder der FDGB hatte die Häuser angemietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er kommt aus Hamburg und hatte eine Erbschaft von einem Onkel gemacht, der einen Mühlenbetrieb hatte. Er schaute sich alte Postkarten an und versuchte den alten Glanz der Häuser wiederherzustellen. Es ist ihm gelungen. Die Gemeinde Zempin ist ihm sehr dankbar, dass er diese schöne Straße am Küstenwald hat wieder erstrahlen lassen. Heute sind diese Villen eine Augenweite.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wieck, Barbara====&lt;br /&gt;
:[https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Wieck Barbara Wieck bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; *&#039;&#039; 26. Februar 1951 in Koserow, wurde in Zempin groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie ist eine deutsche Leichtathletin und &#039;&#039;&#039;Olympiateilnehmerin&#039;&#039;&#039; 1968 in Mexiko, die – für die DDR startend – in den 1960er Jahren eine erfolgreiche 800-Meter-Läuferin war. &lt;br /&gt;
:Ihr größter Erfolg ist der Sieg bei den Europäischen Hallenspielen 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barbara Wieck.jpg |Titel der Zeitschrift &amp;quot;Neues Leben&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:1969 Barba Wieck 1.jpg |1969 Artikel im Heft Wolgast 20 Jahre DDR Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1969 Barbara Wieck 2.jpg |1969 Artikel im Heft Wolgast 20 Jahre DDR Teil 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krumme Kiefer von Zempin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Beim Sammeln von Ansichtskarten kam mir diese interessante Karte von Zempin in die Hände und die Gedanken kreisten um den Baum.&lt;br /&gt;
:Ja, da ist er noch, aber fast zugeweht oder zugeschaufelt? Dicker ist er auch geworden in den vielen Jahren. Wie alt mag er sein? Welche Stürme und Sturmfluten hat er schon überlebt, ein Windflüchter, wie man in der Schule gelernt hat, aber so krumm? Hat ihn jemand als kleines Pflänzchen getreten, vielleicht ein Pferd?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Viele Jahre war er als „Seltenheit“ bestaunt, wie die Ansichtskarten zeigen. Der Zempiner Maler [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Hugo_Scheele HUGO SCHEELE] hat ihn mehrmals dokumentiert, als Federzeichnung, als Linolschnitt und in Gedichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Einen starken Charakter hat er der Kiefer zugeschrieben mit einem großen Lebenswillen, wohl auch gedacht als Leitbild für die Menschen. Die Gedichte und Kunstwerke von Hugo Scheele zeigen, wie sehr er sich mit der Insel Usedom, ihrer Geschichte, ihrer Natur und ihren Menschen beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Gelände war verändert worden, als die V1 Rampen gebaut wurden. Dadurch war die Form des Baumes nicht gleich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die krumme Kiefer ist heute wieder eingezäunt, aber da sie nicht mehr so frei steht, fällt sie vielen Einwohner und Gästen gar nicht auf. Sie steht neben dem alten Kurpavillon am Ostende des Campingplatzes. Auch Hinweistafeln des Orts- und Naturlehrpfades und Bänke stehen um sie herum. So kann man dort verweilen und Zwiesprache halten mit dem durch Wind und Wetter geprägten Baum.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:* geschrieben 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und 2020 ist nun alles verändert, die Ruine des FDGB-Heim Frieden ehem. Strandhotel wurde abgerissen. Der Platz um die &amp;quot;&#039;&#039;Krumme Kiefer&#039;&#039;&amp;quot; ist eingeebnet. Neue Info-Tafeln sind schon bereit zur Anbringung, die Kiefernreste werden wohl entfernt werden müssen. Bilder erinnern an den so tapferen Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2021&lt;br /&gt;
:die Kiefernreste stehen weiterhin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2022&lt;br /&gt;
:die Windungen der Kiefer sind nicht mehr zu sehen und der Rest wird als Schaukel genutzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Hugo Scheele Sammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom#Scheele.2C Hugo|Hugo Scheele Künstler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Krumme kiefer scheele.jpg|Hugo Scheele Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:1929 007 Krumme Kiefer Personen.jpg|1929 Krumme Kiefer&lt;br /&gt;
Datei:Deckel Ausschnitt s-w.jpg|1936 Titel einer Mappe - Scheele&lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 111.jpg|1939 Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 112.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:Krumme Kiefer Zempin.JPG|2018 Blick zur See&lt;br /&gt;
Datei:2018 Rest krumme Kiefer.jpg|2018 gestützt&lt;br /&gt;
Datei:Zempin krumme Kiefer 2022.jpg|2022&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alte Eiche am Achterwasser===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Umfang von 4,30 m weist auf ein Alter von ca. 400 Jahren hin. Wie viele Generationen haben im Schatten des Baumes gesessen, gespielt, aufs Achterwasser geschaut, dabei sich gefragt, ob die Männer vom Fang wieder gesund nach Hause kommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer hat sie gepflanzt? War es ein Zeichen einer Eigentumsgrenze? Hat diesen Baum eine Familie gepflanzt zum Andenken an einen Verstorbenen? Oder hatte nur ein Eichelhäher ein Nahrungsdepot angelegt?&lt;br /&gt;
:Die Eiche ist immer ein Richtzeichen für die Fischer auf dem Wasser, nach denen sie Ihre Netze setzen oder bei Dämmerung sich orientieren zur Heimfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unsere Eiche ist eine &#039;&#039;&#039;Stieleiche&#039;&#039;&#039; (Quercus robur), auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt. Solch eine Eiche kann 500 bis 1000 Jahre alt werden. Die Eichen haben kräftige Pfahlwurzeln und sind damit äußerst sturmfest. So kennen wir die Sprichwörter: Je größer die Stürme, desto fester wurzelt die Eiche – oder: Aus alten Eichen lässt sich viel Holz schlagen. &lt;br /&gt;
:Im Jahre 1989 wurde die Stieleiche zum Baum des Jahres ernannt.&lt;br /&gt;
:Das feste Holz der Eiche diente zum Hausbau (Fachwerk) und zum Bootsbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Eigenschaften der Eiche finden in Deutschland seit langer Zeit Anerkennung durch die Übernahme in die Symbolik.&lt;br /&gt;
:„Eichenlaub“ symbolisiert militärische Rang- und Ehrenzeichen und auf vielen deutschen Münzen war das Eichenblatt geprägt: Goldmark, Reichsmark, Mark der DDR und Deutsche Mark. :Bei den deutschen Euromünzen sind die Rückseiten des 1 ct, 2 ct und 5 ct Stück mit Eichenblättern und Eicheln verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:003 Stieleiche.jpg|Stieleiche&lt;br /&gt;
Datei:Eiche Zempin Zeitung.jpg|Eiche umarmen - siehe auch [[Zempin Lebensl%C3%A4ufe#L.C3.BCderh.C3.B6fe in Zempin|Weide in Zempin]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wald umgab schon früher die wenigen Siedlungen und bearbeiteten Felder in unserer Gegend. :So war zwischen Zempin und Zinnowitz ein heiliger Hain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gadebusch schreibt in seiner Chronik des Jahres 1863: „&#039;&#039;Im Jahre 1128, als Otto von Bamberg von der Burg Usedom nach Wolgast ziehen wollte, um die Menschen zu taufen begab sich folgendes:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Ein heidnischer Priester, als Gott Borowitt verkleidet, erschien in der Dämmerung vorüberziehenden Landsleuten in dem geheiligten Haine beym Zitz (später genannt Zinnowitz) im Lande Usedom und stieß schreckliche Drohungen gegen die Wolgaster aus, sofern sie den fremden Gott annehmen würden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Schwedischen Landesbeschreibung von 1693 wird um die kleine Siedlung Zempin der viele Wald beschrieben und so ist eine Fläche nördlich als Mischwald aus Eichen und Kiefern beschrieben und dass entlang des Achterwassers in westliche Richtung das Eskhold liegt, ein Bruch aus Eichen und Eschen (heute Flurbezeichnung eines Teiles als Eschholz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es steht weiter geschrieben: &#039;&#039;„Der Eichenwald ist meistens wegen seiner Mast zu schätzen, weil er knorrig und kurz ist, aber wenn die Jahre kommen, trägt er ziemlich üppige Mast. :Deshalb ist es für die Einwohner sehr beschwerlich, daß sie da entweder dem Amtsherren soviel geben, wie er begehrt, oder sie müssen ihre Schweine vom Hof fortjagen, weil die Eichen so nahe an deren Ackerfeldern stehen, daß sie diese unmöglich von dort fernhalten können.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für die Eichelmast der Schweine hatten die Einwohner also Steuern an den Amtsherren (Sitz im Schloss Pudagla) zu leisten. &lt;br /&gt;
:Aus dieser Zeit stammt auch der Spruch: &#039;&#039;Auf den Eichen wächst der beste Schinken&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aber unserem Wald ging es durch die Kriegszeiten oft recht schlecht.&lt;br /&gt;
:Die Insel Usedom war ab 1720 zu Preußen gekommen. Die Peene war die Grenze zwischen Schweden und Preußen bis 1815.&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zur 600 Jahrfeier des Seebades Zinnowitz beschreibt Robert Burkhardt folgenden Vorfall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Im Frühjahr 1758 waren die Preußischen Truppen tief in Schwedisch-Pommern eingedrungen und hatten dort Steuern und Abgaben erhoben; nun rächten sich die Schweden dadurch, dass sie die Zinnowitzer und Pudaglaer Forsten (es ist der gesamte Küstenwald, als königliches Eigentum gemeint) niederhauen und das Holz für eigene Rechnung verkaufen ließen. Sie gaben sogar der Stadt Wolgast die Erlaubnis, sich freies Bau- und Brennholz aus den preußischen Forsten zu holen. Die Bürger nahmen das Danaergeschenk (Geschenk des Unglücks) an und zogen mit Ross und Wagen nach Zinnowitz, so dass in kurzer Zeit der schöne Eichenwald zugrunde gerichtet war. Der Heidereiter (Förster), der seiner beschworenen Pflicht gemäß das königliche Eigentum retten wollte, wurde halbtot geschlagen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu diesem Zeitpunkt war unsere Eiche ca. 100 Jahre alt. Wurde sie gerettet, weil sie im Ort und nicht im Küstenwald stand? Haben die Einwohner ihre Eiche beschützt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Eicheln haben aber nicht nur als Futter für die Schweine gedient, sondern auch in Notzeiten als Nahrung für die Menschen. Im Gedächtnis bei älteren Einwohnern sind die schweren Nachkriegsjahre des I. und II. Weltkrieges, wo man sich auch des Nährwertes der Eicheln entsann und sie verarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dazu müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden im Wasser allmählich von den wasserlöslichen Gerbstoffen befreit werden. Danach können sie, z.B. als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz (Muckefuck) verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unsere Eiche ist heute ein „Solitärbaum“, also etwas Besonderes. Eine beeindruckende Erscheinung, und wir sollten sie mit Achtung und Ehrfurcht betrachten und alles tun, damit noch viele Zempiner Generationen sich an diesem Baum erfreuen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:001 pk093.JPG|Ansichtskarte&lt;br /&gt;
Datei:002 Eiche Frühling.jpg|Frühling&lt;br /&gt;
Datei:Blätter Eiche Zempin.JPG|Blätter&lt;br /&gt;
Datei:005 Eiche grün.JPG|Eiche Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Eiche vom Wasser.jpg|Herbst &lt;br /&gt;
Datei:Eiche Zempin ohne Blätter.JPG|mächtige Erscheinung&lt;br /&gt;
Datei:Eiche Rinde.JPG|Eichenrinde&lt;br /&gt;
Datei:Eiche im Winter.JPG|Winter&lt;br /&gt;
Datei:2004 Nov Eiche Hafenbecken.jpg|2004 Nov. Eiche und Hafenbecken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hafen in Zempin am Achterwasser===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die ersten Bewohner von Zempin siedelten am Achterwasser. So konnten sie das Jahr über Fische fangen, um vom karken sandigen Boden überhaupt überleben zu können. Mit dem Boot konnten sie auch andere Orte über den Peenestrom erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst waren es nur Fischerboote. Später kamen auch kleine Sportboote mit Segel dazu. Nach der Wende ist der eingezäunte Hafen ein Sportboothafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Hafen ist ein beliebtes Fotomotiv für Zempin und die Insel Usedom geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1995 Hafen Zempin.jpg|1995 Hafen Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1998 Nylon Netze Hintergrund Wochenendhaus Schön Hof.jpg|1998 Nylonnetze Wochenendhaus Schön, später abgerissen.&lt;br /&gt;
Datei:1998 Schild noch DDR - alle Häfen mussten eingezeäunt sein.jpg|1998 Schild aus DDR-Zeiten. Wegen der Außengrenznähe mussten alle Häfen eingezäunt sein.&lt;br /&gt;
Datei:2000 Hafen Zempin.jpg|2000&lt;br /&gt;
Datei:2002 Hafennutzung 1.jpg|2002 Bestätigung Hafennutzung 1&lt;br /&gt;
Datei:2002 Hafennutzung 2.jpg|2002 Bestätigung Hafennutzung 2&lt;br /&gt;
Datei:2002 Hafennutzung 3.jpg|2002 Bestätigung Hafennutzung 3&lt;br /&gt;
Datei:2002 Feb Hochwasser.jpg|2002 Feb. Hochwasser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner &amp;quot;Kleine Hefte&amp;quot; Rezepte und Wanderwege===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Heft 1 Deckel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/47/Zempiner_Fischrezepte_1.pdf |[[medium:Zempiner_Fischrezepte_1.pdf|Fischrezepte Nr. 1 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Heft2 Deckel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/de/Zempiner_Fischrezepte_2.pdf |[[medium:Zempiner_Fischrezepte_2.pdf|Fischrezepte Nr. 2 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Heft 3 Deckel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempiner_Backrezepte_3.pdf |[[medium:Zempiner_Backrezepte_3.pdf|Backrezepte Nr. 3 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Heft 4 Deckel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Zempiner_R%2B%C3%B1ucherheft_4.pdf |[[medium:Zempiner_R%2B%C3%B1ucherheft_4.pdf|Räucherheft Nr. 4 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Heft 5 Nachauflage vorn.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c5/Zempiner_Wanderungen_5.pdf |[[medium:Zempiner_Wanderungen_5.pdf|Wanderungen Nr. 5 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Heft 6 Deckblatt.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/27/Zempiner_Kuchen-_und_Brotrezepte_6.pdf |[[medium:Zempiner_Kuchen-_und_Brotrezepte_6.pdf|Kuchen und Brot Nr. 6 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Wanderwege===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Zempin#Orts- und Naturlehrpfad Tafeln| Orts- und Naturlehrpfad Tafeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.alltrails.com/de/explore/map/alt-zempiner-weg-gruner-fisch?referrer=gpsies Grüner Fisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.alltrails.com/explore/map/grosser-rundweg-zempin-blauer-fisch?referrer=gpsies Blauer Fisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.alltrails.com/explore/map/seebadweg-zempin-roter-fisch?referrer=gpsies Roter Fisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin Orte finden mit GPS====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.geocaching.com/geocache/GC1MHDG_zempin-angelhafen Zempin Angelhafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.geocaching.com/geocache/GCZ4Z8_altes-fischerdorf-usedom Altes Fischerdorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.geocaching.com/geocache/GC2J3HE_uns-olle-schaul Alte Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.geocaching.com/geocache/GC1D1XJ_die-verschwundene-windmuhle Verschwundene Windmühle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://www.geocaching.com/geocache/GCN5GM_usedom-raketenspuren-3 Raketenspuren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sport und Pioniertreffen in der DDR===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;135px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1952 Pioniertreffen 1.jpg|1952 Porzellan Dresden&lt;br /&gt;
Datei:1952 Pioniertreffen 2.jpg|1952 Pioniertreffen &lt;br /&gt;
Datei:Sportabzeichen Anstecker groß.jpg|Anstecker groß&lt;br /&gt;
Datei:Sportabzeichen Anstecker klein.jpg|A. klein&lt;br /&gt;
Datei:Sportabzeichen DDR.jpg|1959&lt;br /&gt;
Datei:Sportabzeichen DDR Aufnäher.jpg|1959&lt;br /&gt;
Datei:Sportabzeichen Leistungsnachweis.jpg|1959&lt;br /&gt;
Datei:Sportabzeichen Leistungsnachweis 2.jpg|1959&lt;br /&gt;
Datei:Sportabzeichen Urkunde.jpg|1959&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unglücke auf dem Wasser und dem Eis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sprottenfischerei - Ostsee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bericht Erwin Schütt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Bei der Fischerei 1921 kam unerwartet ein orkanartiger Südweststurm auf. Nur 2 Boote aus Zempin waren auf Sprottenfang. Mit 3-fach gerefften Segel und ständigen Kreuzen gelang es total durchnässt, durchgefroren und erschöpft die Küste von Kölpinsee zu erreichen und zu Fuß nach Zempin zu laufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Das andere Zempiner Boot der Familie Tiefert mit Vater, Tochter und 2 Söhnen wurde nie mehr gefunden. Auf dem Friedhof in Zempin steht rechts ganz hinten dazu eine Gedenkstätte mit den Namen der verunglückten Fischer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Eine ganze Familie hatte bei der Fischerei ihre Angehörigen verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Auch ein Onkel meines Vaters, der auf große Fahrt gegangen und im Winter auf Urlaub war, brach ins Eis ein und ertrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Unglück auf dem Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 01.05.1993 ertranken auf dem Achterwasser 3 junge Männer: Uwe Stanke (verheiratet, lebte getrennt von Frau und Kind), Jürgen Piehl, ledig und Jürgen Witzke, ledig. Diese drei hatten wohl getrunken und wollten Fische aus den Reusen zum Essen holen. Das tatsächlich Geschehen konnte später nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im August 1993 fuhr bei stürmischer See Herr Heini Sauck in Stiefelhosen und mit einer Urlauberfamilie auf das Achterwasser. Nach Angabe des geretteten Kindes und der Frau ist der Motor ausgegangen, das Boot stellte sich quer und schlug um. Der etwa 9jährige Junge und die Frau schwammen, nachdem ihnen ihr Mann gut zugeredet hatte, dass sie das Ufer gut erreichen können, in der Nähe vom Ausbau an Land. Der junge Vater war Tänzer und konnte gut schwimmen, trotzdem wurden beide Männer tot geborgen. Vielleicht wollte er Heini Sauck retten, aber wenn die Stiefelhosen voller Wasser sind, wirken sie wie Blei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siehe auch Kirchenchronik Koserow: [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kirche_Koserow_auf_der_Insel_Usedom#Ungl.C3.BCcke Unglücke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zempin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Herbst 1999 bat ich Frau Senta Wodrich, zu dieser Zeit war sie 79 Jahre alt und lebte im Altersheim in Wolgast, sie möchte mir doch etwas über Zempin aufschreiben. Im Sommer 2002 ist sie in Wolgast verstorben. Hier ein Auszug aus ihren vielen Schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===über die Bräuche im Ort:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;i&amp;gt; „.....Nun möchte ich ihnen mitteilen, dass in unserer Familie und auch im ganzen Dorf an den alten Bräuchen , so wie früher, so wie es die Alten gehalten haben, festgehalten wurde. ::Weihnachten in der Familie, Ostern lustiges Ostereiersuchen und Spaziergänge, vormittags zur Kirche. Pfingsten wurden unsere Häuser mit Maisträuchern geschmückt, abends war Tanz, manchmal war auch Ummarsch mit der Dorfkapelle. &lt;br /&gt;
::Zu unseren Geburtstagsfeiern in der Familie wurden die Verwandten eingeladen, wie es auch heute noch Brauch ist und ich möchte ihnen nur sagen, dass Weihnachten immer das schönste Fest der Liebe war und noch ist, wie ich es hier bei uns im Heim erlebe. &lt;br /&gt;
::Vor Weihnachten wird der Schuh rausgestellt, bei uns Kindern klopfte der Weihnachtsmann ans Fenster vor Weihnachten , ob wir auch schön artig waren und es wurden einige gewünschte Spielsachen schon im Fenster gezeigt. Heiligabend mussten wir uns ins Zimmer zurückziehen, bis der Baum ausgeschmückt war, dann durften wir reinkommen, dann kam der Weihnachtsmann. Es wurde gebetet und gesungen, alte liebe Weihnachtslieder, dann wurden die Geschenke verteilt, ein jeder musste ein Gedicht aufsagen, dann wurde gemeinsam gegessen, Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen, wir Kinder haben noch etwas gespielt mit unseren Geschenken, dann fielen uns die Augen zu und wir haben geträumt in unseren Bettchen.&lt;br /&gt;
::Sylvester gab es Karpfen, Karfreitag Eierkuchen und wir gingen zur Kirche. Später als wir größer waren, haben wir uns das Krippenspiel zu Weihnachten angesehen. Ich singe heute hier noch die alten Weihnachtslieder und bringe damit etwas Freude in unsere Gemeinschaft....“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitsplitter - Episoden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Postangestellter Unterschlagung Stralsunder Zeitung 1924.JPG|thumb|180px|rechts|Postangestellter Unterschlagung 1924]]&lt;br /&gt;
;Otto Niemeyer-Holstein wird ca. 1940 besucht&lt;br /&gt;
:Einige Jugendliche hatten im Haus „&#039;&#039;Elisabeth&#039;&#039;“ in Zempin eine christliche Freizeit verbracht. Gemeinsam mit Pastor K. wanderten sie zum Grundstück Lüttenort. Der Maler Otto Niemeyer-Holstein war nicht zu sehen und zu hören. Die Mädchen sangen mit dem Pastor ein Lied und da sich nichts rührte, noch ein zweites. Dann wanderten sie wieder nach Zempin.&lt;br /&gt;
:Abends trafen sie ONH. Er fragte:&#039;&#039;„Warum habt ihr denn noch ein zweites Lied gesungen – ich saß doch nackend in der (Regen) Tonne! und konnte nicht raus&#039;&#039;“. Das Gelächter war langanhaltend auf beiden Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eine Zempinerin in München===&lt;br /&gt;
:Als ich vor Jahren noch bei der Bahn beschäftigt war, vor der Wende, besuchte ich meine Tochter in München. Da hatte ich ein schönes Erlebnis:&lt;br /&gt;
:Meine Tochter arbeitete in München in der Landesbibliothek. Nun hatte ich den Wunsch, auch mal das so viel besungene Hofbräuhaus kennenzulernen. Meine Tochter meinte, es ist nicht mehr das berühmte weltbekannte Hofbräuhaus. Aber ich wollte das Gebäude kennenlernen. Stellen Sie sich vor, dort spielte eine Damenkapelle, ja woher sollte ich denn eine Damenkapelle kennen? Glauben Sie mir, meine ganzen Jungmädchen-Erinnerungen wurden wach. Ich blieb neben der Kapelle stehen, denn das Lied erklang: „Vor der Kaserne vor dem großen Tor / steht eine Laterne …“ Ja, genauso habe ich gestanden, als mein Verlobter Wache schob, bevor er an die Front kam. Aus vollem Hals habe ich dieses Lied mitgesungen, denn meine Gedanken waren ganz dabei,   „vor der Kaserne bleib ich steh´n,/ wie einst  Lili Marlen“. Inzwischen hatte sich meine Tochter zu mir gestellt und hakte mich unter, denn es erklang mein Heimatlied, was ich schon immer auf Plattdeutsch gesungen hatte: „Wo die Ostseewellen trecken an den Strand..“ Der Saal wurde immer voller, es kamen immer mehr Leute herein, alle jubelten uns zu, Leute an den Tischen erhoben ihre Gläser. In München, die verstanden doch kein Plattdeutsch, aber ich habe es so laut und deutlich gesungen: ..“wo die Wellen rauschen /  wild im Sturmgebrus, dor is mine Heimat, dor bin ik tu Hus.“ Ein Mann hatte für uns große Platten zum Abendbrot auftragen lassen und hat für uns Getränke bestellt. Später haben wir uns davongeschlichen und draußen tüchtig gelacht – Das war mein Erlebnis in München!&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Auszug ist aus einer Niederschrift von der 79jährigen Senta Wodrich. Nachdem sie viele Seiten mit der Hand geschrieben hatte, berichtet sie: &#039;&#039; „Es hat mir viel Mühe gekostet und auch Freude gemacht, meine Schrift hat auch nachgelassen, wenn ich abgespannt war. Ich habe es so von mir gegeben, wie und was noch in mir ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auto bekommt neue Farbe===&lt;br /&gt;
:Stolz waren wir nach etwa 8 Jahren Anmeldefrist während der DDR-Zeit, dass wir einen neuen Schiguli – später die Marke LADA bekommen konnten. Wir holten das Auto in Neubrandenburg ab. Es gab keine große Farbauswahl, wir nahmen einen dunkelblauen. Das Auto wurde extra „hohlraumkonserviert“, dafür fuhren wir nach Stralsund. Diese komische klebrige Masse wurde in alle Hohlräume gespritzt und sollte das Rosten von innen unterbinden. Bei warmem Wetter wollte aber die Masse wieder aus den Löchern heraus und an den Türen usw. klebte es dann unangenehm.&lt;br /&gt;
:Aber wir waren stolz und froh, dass wir das Auto hatten. Eine Hängerkupplung war das erste, was man brauchte und einen Anhänger. Zum „Besorgen“ von Material war man auf sich gestellt, denn es gab fast keine privaten Fuhrunternehmer. Das Auto tat gute Dienste, aber es rosteten die Kotflügel und ... , so wurde es nach langer Wartezeit in der Zinnowitzer Werkstatt repariert. Aber nun brauchte es auch einen neuen Lack. Monatelang stand es auf dem Hof der Werkstatt. Wir bemerkten, es stand nicht mehr auf dem Hof, also könnte es schon bearbeitet worden sein. Dann fragten wir persönlich nach, denn Telefon hatten nur Wenige: &amp;lt;i&amp;gt;„Wann können wir unser lackiertes Auto abholen?“ „Sofort, dort steht es doch!“ „Wo?“ „Na das Rote, sehen Sie nicht!“ „Wir hatten doch ein blaues Auto.“ „Wir hatten nur einen Kübel roten Lack“.&amp;lt;/i&amp;gt; Wir holten tief Luft, bezahlten unser feuerwehrrotes Auto und fuhren es noch viele Jahre, bis die Wende kam und wir uns ein neues Auto ohne „&#039;&#039;Fußlüftung&#039;&#039;“ (der Boden war schon durchgerostet) in gewünschter Farbe kaufen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anregung für Bootsmodelle===&lt;br /&gt;
:Als ich Konrad Tiefert beim Bau seiner Fischerei - Bootsmodelle im September 2001 fotografierte, sagte er mir, dass er viel Wissen vom Bootsbauer Albert Bollow aus Zinnowitz hat. Der hatte die meisten der Zempiner Boote gebaut und repariert. Während der Arbeit, wenn die Fischer vorbeisahen, hat er ihnen alles eingehend erklärt. Bootsbaumeister Albert Bollow, der am Achterwasser an der Störlanke seine Werkstatt hatte, war auch berechtigt Lehrlinge auszubilden. Wenn die Zempiner Fischerfeste feierten, wurde auch Albert Bolow mit seiner Frau eingeladen, er tanzte gern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freiwillige Feuerwehr===&lt;br /&gt;
:Die erste Begegnung zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Zempin und der FF Klein Nordende war am 1. Juli 1990 in Klein Nordende. Die Gemeinde feierte den 100. Geburtstag der Gründung der Feuerwehr. Der Zempiner Wehrführer, Wolfgang Hauff, überbrachte mit weiteren Kameraden Geschenke und Glückwünsche mit wohlgesetzten Worten. Jeder Zempiner kennt ihn und weiß, dass man ihm zum Karneval und anderen Gelegenheiten gern zuhört. Er hielt dort also, zu dieser Zeit als noch „Unbekannter“, eine Rede. Der Bürgermeister von Klein Nordende, Günter Hell, meinte danach: „&#039;&#039;Grot is er nich, aber snacken kann er!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Und da Wolfgang Hauff viel Humor hat und auch über sich selbst lachen kann, hier noch eine Begebenheit:&lt;br /&gt;
:Nach 26 Jahren als Wehrführer wird er im Januar 2000 feierlich verabschiedet. Zu den Worten der Ehrungen gibt es von den Kameraden und Freunden reichlich Beifall und alle stehen auf. Er will sich bedanken und beginnt mit den Worten: „&#039;&#039;Nehmt bitte Platz, damit ich zu sehen bin!&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erfahrung – Aberglaube in der Fischerei===&lt;br /&gt;
:Zum Pfingsten wird ein grüner Schmuck aus frischem Birkengrün oder Flieder an der Mastspitze befestigt. Man hofft, dass dadurch der Blitz nicht ins Boot einschlägt.&lt;br /&gt;
:Auch setzt man am Karfreitag und am Pfingstsonntag keine Netze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner verloren 1829 Hütungsrechte===&lt;br /&gt;
:Als im Rentamt 1829 die Fischerkolonie Hammelstall (1821 gegründet und seit 1908 in Trassenheide umbenannt) mit sechs Hausstellen erweitert werden sollte, verloren Bannemin wie auch Mölschow, Zempin und Zinnowitz selbst das Hütungsrecht für die Schweinemast im Zinnowitzer Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die beste Räucherin===&lt;br /&gt;
:Minna (Wilhelmine) Wodrich wohnte auf dem Zickenberg, heute Peenestraße 4. Dieses Haus hatte einen offenen Kamin, in dem man bis zum Himmel sehen konnte. In diesem Kamin, Wiem genannt, stieg Minna auf die Leiter, drehte und sortierte die Schinken und Würste vieler Leute aus dem Dorf. Sie konnte das Räuchern am allerbesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feuerwehr - Spritzenhaus===&lt;br /&gt;
:An dem ersten Haus, das im Jahre 1906 für die Spritze auf dem Leiterwagen errichtet war, wurde danach ein Arresthaus angebaut. Zu der Zeit war es üblich, wenn der Polizist einen Straftäter ermittelt hatte oder Order bekommen hatte, jemanden festzusetzen, diesen in das Arresthaus einzuschließen.&lt;br /&gt;
:Da aber wenige Spitzbuben im Ort waren, wurde das Arresthaus auch an Wanderburschen (Handwerkswanderburschen) vermietet. Für 10 Pfennige konnten sie den Schlüssel beim Kaufmann holen und hatten ein Dach über dem Kopf und eine Pritsche. Aber eine Wasserpumpe oder Toilette waren nicht vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sturmflut 1913===&lt;br /&gt;
:Der Vater von Frau Elisbeth Franz (*1914 - +1991), Herr Wegner, kam mit Pferden und Wagen von Koserow und wollte nach Hause, nach Zempin. An der schmalsten Stelle der Insel war plötzlich ein Durchbruch der Ostsee in das Achterwasser. Er dachte: So tief kann es nicht sein, mit dem Wagen komme ich durch. Die Strömung war so stark, dass Pferde und Wagen hinweggerissen wurden. Er konnte sich gerade noch schwimmend retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kaufmann Boldt&lt;br /&gt;
:zeitweilig auch Spritzenmeister in Zempin, hatte im Sommer, außer seinem Laden gegenüber der Feuerwehr, eine kleine Verkaufsstelle auf dem Weg zum Strand (später Souvenir- und Lottoladen - mittlerweile geschlossen und zur FeWo umgebaut). Es gab dort Lebensmittel und Naschereien. Bei gutem Wetter röstete er den Kaffee vor dem kleinen Laden in einer blanken Röstmaschine, die mit Holzkohle beheizt wurde. Der Greifer der Maschine wendete stetig die Kaffeebohnen, dabei stieg ein herrlicher Duft durch Zempin. Im Laden gingen die Kinderaugen besonders nach links, dort stand ein Regal gefüllt mit Feodora - Schokolade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flugzeug im Achterwasser===&lt;br /&gt;
:Ca. 1944 ist eine Ju 52? ins Achterwasser südlich der Linie Zempin und Eingang des Rieck gestürzt. Da wir nicht wissen, ob noch Tote in dem versunkenen Flugzeug sind, suchten wir nach Informationen. Rudolf Kernchen? war zu dieser Zeit bei Verwandten auf dem Görmitz und soll zwei Personen auf den Tragflächen stehend gesehen haben. Sie sind dann hingerudert, aber es waren keine Personen mehr da. Das Leitwerk soll noch lange zu sehen gewesen sein, da das Wasser nicht tief ist. Es ist dann aber langsam versunken. In der Karte für die Garnfischerei hat Konrad Tiefert diese Stelle eingezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit===&lt;br /&gt;
:Herr Gabel wollte nach dem Krieg aus der Baracke, die zur V1-Abschussstelle Zempin gehörte, an der Stelle am Oberförsterweg, wo heute der Imbiss am Radweg steht, Steine für Reparaturarbeiten gewinnen. Er begann am Schornstein unten Steine herauszuschlagen, dabei fiel der Schornstein um und er wurde darunter tödlich begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Otto Guses Hund===&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1962 war im FDGB Heim „Frieden” in Zempin am Strand (ehem.Strandhotel) Otto Guse Hausmeister. Es war eine Zeit der Mangelwirtschaft in der DDR. Ernst Hackenschmidt erinnerte sich: Der Hund von Otto Guse war im Umfeld des Heimes beim Spaziergang in ein Loch gefallen, in welchem sich Betonstücke befanden. Um den Hund zu befreien, räumten Erich Hackenschmidt und Otto Guse die großen Brocken beiseite und sie fanden einen Eingang zu einem unterirdischen Bunker. Mit Lampen bewaffnet, tasteten sie sich voran und fanden Erstaunliches: Gestapeltes Geschirr, Teller, Tassen, Schüsseln und Kannen, alles unversehrt. Sie waren auf das Wirtschaftslager der V1-Stellung gestoßen. Freudestrahlend brachten sie das Geschirr zum Ferienheim, denn sie hatten nur noch angeschlagenes Geschirr. :Der Hund bekam für seinen Fund ein extra großes Stück Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbeugende Brandschutzkontrolle===&lt;br /&gt;
:Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurden zu DDR-Zeiten Kontrollen in den Wohnungen durchgeführt, um Brände zu vermeiden.&lt;br /&gt;
:Bei Senta Wodrich, einer armen Frau in der Peenestraße, fehlte die untere eiserne Ofentür. Als der Kamerad fragte, warum sie denn keine Ofentür hätte, antwortete sie: „Ich wollte sie wieder einsetzen lassen, aber ich finde die 50 Mark nicht, die ich in ein Buch gelegt habe.“&lt;br /&gt;
:Der Kamerad schaut in die Kammer nebenan, es sind keine Dielen mehr drin. Er fragt, wo die Dielen denn seien? Ich hatte nicht genug Feuerholz, da habe ich die Dielen nach und nach verheizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DDR-Ausweis===&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1999 fand eine Kommunalwahl statt. Neun Jahre nach der Einheit Deutschlands kamen Anna und Erich Reich (86 und 85 Jahre alt) in das Wahllokal, öffneten eine kleine Lacktasche und entnahmen dieser zwei schöne blaue DDR-Ausweise, um sich als rechtmäßige Wähler auszuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfingsbrauch===&lt;br /&gt;
:Zum Pfingsfest wurde alles mit Birkenreisig geschmückt. In der Wohnung Bilder, Spiegel, Gegenstände; in Vasen und Kannen auch vor der Tür. Einen Strauß hob man über das Jahr auf - in Papier gewickelt, sollte er gegen Blitzschlag helfen. Das Aufheben eines kleinen Straußes ist noch heute bei einigen Familien Tradition. Die Fischer- und Angelboote werden auch jetzt noch bei Ausfahrten zu Pfingsten mit Birkenzweigen geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ende des Jahres===&lt;br /&gt;
:Im Ort gibt es eine Redensart zum Jahresende: “...das Jahr wird abgebacken“, das heißt, es gibt zu Silvester eine gebackene Speise: Pfannkuchen, Eierkuchen oder Ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hannes Lührsen===&lt;br /&gt;
:Herr Sündermann, Leiter der Forstbehörde Neu Pudagla, erzählte mir im Februar 2004: Er war mit dem PKW in den USA auch in Huntsville. Vorher hatte er bemerkt, dass die Auf- und Abfahrten zu den Autobahnen nicht gut einzulenken und unübersichtliche waren. In der Gegend um Huntsville war das ganz anders, es fuhr sich so gut wie in Deutschland. Darauf sagte ihm jemand: “&#039;&#039;Dass ist doch kein Wunder, dass hat doch der Zempiner gebaut!”&#039;&#039; Danach kann es nur Hannes Lührsen vom Inselhof gewesen sein, er war Architekt und mit Wernher von Braun in die USA gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rezept===&lt;br /&gt;
:För die, die hundert Jahr ölt warden wullen:&lt;br /&gt;
:Den Kopp holt kolt, de Feut hol warm,&lt;br /&gt;
:un schloch die nich so vull denn Darm,&lt;br /&gt;
:de Achterdör lot open ston, &lt;br /&gt;
:denn brukt bi die kein Doktor komm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wölfe===&lt;br /&gt;
:Über die harten Winter des 17. und 18. Jahrhunderts wird berichtet, dass Fischer und Bauern auf Wolfsjagd gehen: „&#039;&#039;...um hinter Damerow das Netz zu stellen, maßen die Insel dorten wunderlich schmal ist und der Wulf das Wasser scheut...“&#039;&#039; Im Jahre 1734 waren die Wölfe so zahlreich, dass der Amtmann in Pudagla einen besonderen Wolfsjäger anstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaufmann Paul Wieck stellt eine Diebin===&lt;br /&gt;
:In seinem Laden waren alle Waren dicht gedrängt aufgereiht. Es gab alles, was ein Haushalt in Zempin brauchte.&lt;br /&gt;
:Auf dem Ladentisch in einer Schale lagen auch lose Würstchen. Paul Wieck bemerkte, dass sie immer weniger wurden, obwohl keiner Würstchen gekauft hatte. Er dachte nach und wollte den Dieb fangen. Beim nächsten Einkauf einer Frau aus dem Ort war es um sie geschehen! Als sie ein Würstchen schnell wegnahm, trudelten alle Würstchen, die nun mit einem dünnen Faden verbunden waren, über den Ladentisch, die Zempinerin war entlarvt! Von nun an fehlten keine Würstchen mehr.&lt;br /&gt;
:In der Nachkriegszeit war es schwierig, die Regale zu füllen. Aber Paul Wieck wies die Verkäuferin stets an, wenn er eine Lücke sah: &#039;&#039;„Da gehört noch Hundekuchen hin“&#039;&#039;. Er meinte, es soll noch eine Packung Knäckebrot dahin gestellt werden, dies gab es reichlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schneider Wodrich===&lt;br /&gt;
:Er nähte, was gebraucht wurde, vom Sonntagsrock bis zum Segel. Er saß mit der Nickelbrille auf der Nase in seiner kleinen Stube auf dem Zickenberg und nähte bei einer kleinen Lampe. Ilse H. wurde als Kind zu ihm geschickt, um eine neue Joppe für ihren Vater zu bestellen. :Vorsorglich hatte die Mutter ihr eine kleine Flasche Alkohol mitgegeben. Nachdem sie ihre Bestellung geäußert hatte, fragte er sie auch prompt: &#039;&#039;„Haste mir auch nen Lütten mitgebracht?“&#039;&#039; Bevor er einen Schluck aus der Flasche nahm, hat er den Korken an der Glasflasche gerieben, bis es quietschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er nähte nach Augenmaß, hatte keine Schnittmuster oder Vorlagen, aber alle im Ort waren mit seiner Schneiderkunst zufrieden. Er nähte auch aus Flanell warme Unterhosen für die Fischer. Sie waren blau / weiß gestreift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die schwere Fischerei===&lt;br /&gt;
:Bei der Strandfischerei ohne Hafen ist die schwerste Arbeit die Boote in und aus dem Wasser auf den Strand zu bringen. Mehrere Fischer bewegten stets ein Boot, jeder half jedem. Der Fischer August Michaelis hat sich dabei so angestrengt, dass Lungenblasen geplatzt sind. Er musste bis zu seinem Tode elendig leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Redensart===&lt;br /&gt;
:Wenn es jemanden im Ort gesundheitlich nicht gut ging und man glaubte, dass er sterben wird, so sagte man: &#039;&#039; „Der hört wohl den Kuckuck auch nicht mehr“.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weckerersatz===&lt;br /&gt;
:In den Häusern des Ortes gab es schon Uhren, aber für einen Wecker war kein Geld vorhanden. Aber der Wille macht es möglich. Wenn man sich ins Bett legte und um sechs aufsehen wollte, so sprach man vor sich hin:&#039;&#039; „Liebe gute Seele wecke mich um sechs&#039;&#039;“. :Dabei klopfte man sechs mal mit dem großen Zeh oder mit dem Fuß an das Fußende des Bettgestelles. Das hilft auch heute noch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lehrzeit des Kunstmalers ONH===&lt;br /&gt;
:Ein Zempiner Fischer wurde von Otto Niemeyer-Holstein gemalt. Nach Besichtigung des gefertigten Werkes durch den Fischer, der sich darauf nicht erkannte, sagte er zu ONH: &#039;&#039; „Da musst Du aber noch viel lernen!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwere Nachkriegszeit===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebensmittelkarte Kartoffen.jpg|thumb|180px|rechts|1959 Kartoffelkarte]]&lt;br /&gt;
:Es gab Lebensmittelkarten und Punktkarten. Mit den Punktkarten konnte man Textilien, Schuhe und ähnliches kaufen, wenn es entsprechend aufgerufen (bekannt gemacht) war. Viele Flüchtlingskinder hatten nichts zum Spielen und auch einheimische Kinder hatten wenig Spielzeug. So wurde 1946 / 47 im Ort zur Spielzeugsammlung aufgerufen. In der Schule wurden die gesammelten Dinge von ehrenamtlichen Helfern gesäubert, gestrichen, repariert und auf Hochglanz gebracht. Für die Puppen wurden neue Puppenkleider genäht und gestrickt. Dieses Spielzeug wurde im „Waldhaus“ ausgestellt und jedes bedürftige Kind konnte ein Los ziehen. :So gab es viele strahlende Kinderaugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwei Glas Bier===&lt;br /&gt;
:Der Gemeindearbeiter Julius Martin war für alle Arbeiten in der Gemeinde zuständig, auch für die Arbeiten auf dem Friedhof. Zur Karnevalszeit ging es im Waldhaus immer hoch her. Er stellte sich mit an die Theke und verlangte zwei Glas Bier. Der Wirt fragt verwundert: &#039;&#039; „Wieso gleich zwei?“&#039;&#039; Julius Martin schlägt das Tuch zurück, welches er über der Schulter trägt und sagt: &#039;&#039;„Na für meinen Freund auch ein Bier!&#039;&#039;“ Der erstaunte Wirt erblickt einen echten Totenschädel, den Julius Walter beim Grabschaufeln gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wirkung von West- und Ostwind in Zempin===&lt;br /&gt;
:In Zempin gab es zu dieser Zeit keine Kanalisation. Aus dem Bericht des Bürgermeisters zur Badesaison 1965:&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;... Ein weiteres Problem ist die Müll- und Fäkalienabfuhr. Der Schwerpunkt dabei sind die Fäkalien, und zwar nicht so sehr die Abfuhr, als vielmehr ein geeigneter Schüttplatz. :Das Territorium unserer Gemeinde ist an sich recht klein und gestattet nur ein Ausweichen nach Osten oder Westen. Die Fäkalien wurden im vorigem Jahr sämtlich an der Westseite in unmittelbarer Nähe der Zufahrt zum Zeltplatz geschüttet. Das war nicht zu verantworten. Ein Stück weiter östlich belästigte der Gestank bei Westwind die Anlieger, also das war nicht länger tragbar. Der am Ostausgang in Richtung Koserow mit viel Mühe ausgesuchte Platz, belästigt nun wiederum bei Ostwind die Anlieger. Es erhebt sich nun die Frage, wie soll es im nächsten Jahr werden? ...“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neugierde===&lt;br /&gt;
:Ein Fischer fährt mit dem Fahrrad durch das Dorf, auf dem Gepäckträger einen vollen Sack. Fragt der Nachbar:&#039;&#039; „Was hast Du denn da hinten im Sack?“&#039;&#039; Da kam die trockne Antwort: „&#039;&#039;Wenn´s jeder sehen sollte, brauchte ich es nicht in den Sack zu stecken“.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bekanntmachung===&lt;br /&gt;
:Bis es die Schulpflicht gab, also die Einwohner lesen lernten, wurden die auferlegten Steuern und Abgaben der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzöge] der Bevölkerung von der Kanzel verkündet. Es geschah dies etwa aller drei Monate, besonders wenn sich Abgabetermine, wie der „Michaelis“ Tag – Knechtwechsel – nahte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswanderer===&lt;br /&gt;
:1868 am 12. August wanderte Friedrich Johann Joachim BEHN, geb. am 24. August 1862 in Zempin, also mit 4 Jahren mit seinen Eltern und Geschwistern in die USA aus. Der Vater war Martin Peter Heinrich BEHN geb. 1828 in Zempin und die Mutter Christine Dorothea Friederike WALTER geb. 1826 in Neuwarp, sie hatten am 11. November 1851 in Koserow geheiratet. Sie fuhren mit dem Schiff HAMMONIA von Hamburg nach New York. Am 25. August kamen sie an und landeten dann in Chicago im Bundesstaat Illinois. Im Hotelgeschäft konnte später Joachim BEHN arbeiten, sein Sohn Walter wurde Arzt und dessen Tochter wurde Lehrerin. Noch heute treffen sich bis zu 40 Familienmitglieder des Joachim BEHN in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schiffahrtsregel===&lt;br /&gt;
:Positionslichter - Regel: &lt;br /&gt;
:::Sieht ROT  ROT  ist keine Not&lt;br /&gt;
:::Hat ROT  GRÜN gesehen, musst du aus dem Wege gehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Schlüssel===&lt;br /&gt;
:Horst Wodrich erinnerte sich an seine Oma Karstädt, die auf dem Zickenberg wohnte. Bis zur Gaststätte und zum Kaufmann Boldt, heute das Haus „Achterwasser“, war es nicht weit. :Deshalb nahm sie zum Einkaufen auch keinen Korb oder Beutel mit. Sie trug stets eine bis zu den Knöcheln reichende Schürze über dem Rock, die hinten mit einer Schleife gebunden wurde. Die beiden Ecken der Schürze fasste sie mit einer Hand und dahinein kamen die gekauften Dinge, aber auch der Haustürschlüssel.&lt;br /&gt;
:Wenn es manchmal schon schummrig war, wurden ihr die drei Steine, die, wie es auch heute noch üblich ist, zum Schutz gegen die Verbreiterung der Fahrwege durch die Fuhrwerke hingelegt werden, zum Verhängnis. Sie stolperte und alles lag verstreut. Wenn sie den Schlüssel nicht wieder finden konnte, so ging sie in der Nachbarschaft von Haus zu Haus, sammelte die von außen steckenden Schlüssel ein, um zu probieren, welcher ihre Tür öffnen konnte, was dann auch gelang, denn Sicherheitsschlüssel gab es noch nicht. Am nächsten Tag brachte sie die Schlüssel wieder zu den Nachbarn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eissägen===&lt;br /&gt;
:Die Fischer verdienten sich im Winter Geld durch das in Blöcke gesägte Eis des Achterwassers. Dies wurde für die Kühlung von Bier und Speisen gebraucht. Die Gaststätten lagerten sich das Eis in sogenannten Eis- oder Bierkellern ein. Für den Inselhof war der Eiskeller auf dem heutigen Grundstück Dorfstraße 15. Am Waldhaus war in der Strandstraße ein zweistöckiges Haus als Bier- und Eiskeller gebaut. Diese Art der Kühlung wurde noch nach dem II. Weltkrieg angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dreschplatz===&lt;br /&gt;
:Ein Dreschkasten zum Dreschen des Getreides stand auf dem Dorfplatz, heute Feuerwehr. Die kleineren Bauern und Büttner halfen sich gegenseitig beim Dreschen. Es wurde vorher eine Reihenfolge festgelegt, wer wann dreschen durfte.&lt;br /&gt;
:Ein Göbelplatz war am Achterwasser, heute Fischerstraße, gegenüber dem Heydenhof, heute Ferienhof Schön. Die Pferde gingen im Kreis, um eine Dreschmaschine anzutreiben. Der Straßenverlauf auf der Flurkarte zeigt dies deutlich als öffentlichen Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polizist Egon Knuth===&lt;br /&gt;
:Nach 1945 war Egon Knuth, geb. 1913, für den Ort als Polizist eingestellt. Er hatte keine Uniform und trug deshalb eine rote Armbinde. Sein wichtigster Arbeitsgegenstand war die Trompete. So blies er, wenn er meinte, Diebe oder Russen seien auf Streifzug, mächtig in seine Trompete. Diese Töne lockten sogleich die Einwohner auf die Straße, um nach allen Seiten nach Verdächtigen zu schauen. Einmal kam eine Gruppe Russen auf Fahrrädern durch den Ort, Egon blies auf seiner Trompete, alle Russen ließen die Fahrräder fallen und schrien „Volkssturm“ – vor dem sie Angst hatten - und rannten weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aus Protokollen der Gemeindevertreter===&lt;br /&gt;
:01.08.1947 – 200 Kurgäste haben sich angemeldet, 72 halten sich augenblicklich in Zempin auf.&lt;br /&gt;
:In Zempin befinden sich zur Zeit 390 Umsiedler. Es ist hierbei besonders bedauerlich, dass gerade Zempin fast ausschließlich unterstützungsbedürftige Umsiedler aufnehmen musste. Die Finanzlage der Gemeinde ist derart schlecht, dass es nicht möglich war, die Juli – Unterstützung auszuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===17.11.1947===&lt;br /&gt;
:Der Landwirt Mähl teilte mit, dass er eine Sterke (Färse) in Lassan gegen 100 Zentner Kartoffeln tauschen kann, er hat noch 272 Zentner Kartoffeln abzuliefern. Sein Partner will sich nur noch eine Bescheinigung seines Bürgermeisters beschaffen. Wegen des Transportes haben die Abgeordneten Zweifel. Ein Abgeordneter setzt sich telefonisch mit der Wasserschutzpolizei in Verbindung, welche mitteilt, dass diese Ladung auf dem Wasser beschlagnahmt wird, wenn nicht eine Bescheinigung des Greifswalder Landrates vorliegt. Die Freigabe wird nicht erteilt, da Greifswald erst 71 % seines Kartoffelsolls erfüllt hat. Hierauf wird beschlossen Möglichkeiten auszuschöpfen, die Kartoffeln doch auf dem Wasserwege nach Zempin zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helene Weigel in Zempin===&lt;br /&gt;
:Das Haus Oberförsterweg Nr. 4 gehörte bei der Erbauung der Schauspielerin Inge Keller, Berlin. Sie war die Freundin von Eduard von Schnitzler, auch genannt der rote Baron, der durch seine Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“ bekannt war. Dann kaufte dieses Haus Familie Bork aus Berlin.&lt;br /&gt;
:In diesem Haus war auch öfter die Schauspielerin und Frau von Berthold Brecht, Helene Weigel zu Besuch. Sie trug immer recht einfache Kleidung, einen dunklen langen Wollrock und eine kragenlose dunkle schmucklose Jacke. &lt;br /&gt;
:Als Helene Weigel in den Laden von Paul Wieck einkaufen kam, er kannte sie nicht, gab er den Verkäuferinnen leise Anweisung, diese Frau nicht aus den Augen zu lassen. Er vermutete auf Grund ihres Äußeren, dass sie sehr arm sei und etwas stehlen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glück!!===&lt;br /&gt;
:Am Heiligabend rief Lotto-Lothar (Schichlein) Familie Dethloff an, sie könnten noch die fertigen Fotos abholen. Susanne meinte zu ihrem Manfred, da nimm doch gleich noch ein Los, denn sie hatte die Tage vorher schon mal 10 DM gewonnen. Manfred holte die Bilder und nahm, wie befohlen, ein Los für 1,- DM. Staunend öffnete er es langsam und sprach zu Uschi Schichlein: „Hol eine Flasche Sekt!“&lt;br /&gt;
:Er hatte 1000 DM gewonnen und legte den Beleg unter den Tannenbaum, denn die Auszahlung dauerte einige Tage. Die Familie hatte nun ein besonderes Fest zu feiern und viele freuten sich mit Ihnen. (vor 2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Festtagsbräuche in Zempin===&lt;br /&gt;
:Senta Wodrich * 1920 Zempin + 2002 Wolgast – aufgeschrieben im Jahr 1999 im Wolgaster Altenheim&lt;br /&gt;
:&amp;lt;i&amp;gt;„In unserer Familie und im Dorf wurde an den Bräuchen, so wie es die Alten gehalten haben, festgehalten. Weihnachten feierte man in der Familie, Ostern war lustiges Ostereiersuchen und Spaziergänge, Pfingsten wurden unsere Häuser mit Maigrün (Birkengrün) geschmückt , vormittags ging es an den Feiertagen in die Kirche und abends war Tanz. :Manchmal war auch ein Ummarsch mit der Dorfkapelle. Am Silvestertag gab es zu Mittag Karpfen und am Karfreitag nach dem Kirchgang gab es Eierkuchen.&lt;br /&gt;
:Weihnachten war immer das schönste Fest. Zu Nikolaus wird der Schuh vor die Tür gestellt und vor Weihnachten klopfte der Weihnachtsmann schon mal für die Kinder ans Fenster und fragte, ob wir auch schön artig waren und es wurden schon einige gewünschte Spielsachen gezeigt. Am Heiligabend mussten wir uns ins Zimmer zurückziehen bis der Baum geschmückt war. Dann durften wir reinkommen und dann kam der Weihnachtsmann. Es wurde gebetet und gesungen, alte liebe Weihnachtslieder. Nachdem jeder ein Gedicht aufgesagt hatte bekam er sein Geschenk und danach wurde gemeinsam gegessen. Es gab Kartoffelsalat mit Würstchen. Wir Kinder haben dann noch etwas mit unseren Geschenken gespielt bis uns die Augen zugefallen sind und haben geträumt in unseren Bettchen. Als wir größer waren haben wir uns das Krippenspiel in der Kirche in Koserow angesehen.“&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hechtknochen Glücksbringer.jpg|thumb|250px|rechts|Hechtknochen vom Kopf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hechtknochen vom Kopf.jpg|thumb|250px|rechts|Glücksbringer in der Geldbörse]]&lt;br /&gt;
===Glücksbringer===&lt;br /&gt;
:Ein Kreuzknochen aus dem Kopf des Hechtes als Glücksbringer haben Zempiner in der Geldbörse. Die sechs „Krüger“ Mädchen aus einer Zempiner Fischerfamilie bewahren diese Tradition bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Karpfenschuppen vom Weihnachts- oder Silvesteressen werden auch ins Portemonnaie getan, damit das Geld nicht ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempiner Mühle===&lt;br /&gt;
:Auf der Höhe, dem Gartenberg, stand eine Windmühle, eine Holländer Mühle mit Steert ohne steuerndes Windrad, die von der Familie Karl Sauck bis ca. 1915 betrieben wurde. Sie wurde später zerlegt und verkauft. Der Bauer Fritz Lüder, der im Jahre 1896 geboren wurde, erzählte, dass er als Kind mit anderen Kindern dem Müller half, die Mühle am großen Schwengel (Steert) in den Wind zu drehen.&lt;br /&gt;
:Die heute tiefere Fläche östlich des Gartenberges war bis 1981 ein kleiner Berg mit einzelnen Kiefern, die meisten von ihnen in der Form als Windflüchter, der Berg wurde ca. 1980 abgetragen, um den Deich am Achterwasser zu erhöhen. Da kein Mutterboden wieder aufgetragen wurde, entstand hier ein Magerrasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Milchablieferung nach 1945===&lt;br /&gt;
[[Datei:MIlchkannen Zempin.jpg|thumb|250px|rechts|Rampe für Milchkannen]]&lt;br /&gt;
:Die Milch der Kühe wurde in eigene 20 Liter-Kannen abgefüllt und musste nach Zinnowitz gebracht werden zur Molkerei Zimmermann.&lt;br /&gt;
:Abwechselnd fuhren die Landwirte die Kannen mit dem Pferdewagen nach Zinnowitz. Wer ein Pferd hatte fuhr einen Tag für alle und wer zwei Pferde hatte brachte an zwei Tagen die Milch nach Zinnowitz. Es gab dann auch Lieferscheine mit auf dem Rückweg. Die Molkerei hatte nun zwei Milchlieferanten aus Zempin, die Hermann Knuth hießen. Um sie zu unterscheiden benannte sie die Lieferanten in KNUTH zu Wasser und KNUTH zu Lande. Der Lieferant Knuth „zu Wasser“ fischte zusätzlich zur kleinen Landwirtschaft - er wohnte in dem Haus heute Fischerstraße 8 (Michael Knuth).&lt;br /&gt;
:Später wurde eine Rampe an der Bundesstr. aufgebaut etwa heute am westlichen Ortseingangsschild und die Milch wurde von der Molkerei Bansin von dort abgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deichbau am Achterwasser===&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1954 war ein schweres Hochwasser am Achterwasser. Daraufhin wurde begonnen einen Deich um das Achterwasser zu bauen.&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden Gehöften vom Ausbau Zempin (Dorfstraße 12 und 13) wurde eine Lorenbahn mit einer kleinen Diesellock auf Schienen verlegt. Am Achterwasser wurde sie dann nach Ost oder West weiterverlegt, je nach Baufortschritt. Nachdem die Fläche des Deichfußes festgelegt war, stachen die Arbeiter die Grasnarbe aus und legten sie beiseite, diese wurde dann später an den Seiten des Deiches wieder angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Sand für den Bau wurde nördlich der Gehöfte bis zur den Bahnschienen entnommen. Die Grundstücke gehörten zu den Gehöften. Die Eigentümer wurden weder gefragt noch entschädigt. :Die Grundstücke wurden auch nicht wieder eingeebnet. Die Loren wurden von Arbeitern mit Schaufeln beladen. Viele Menschen hatten dabei Arbeit gefunden und verhältnismäßig gut verdient. Für die Jugendlichen war es eine Freizeitbeschäftigung die Loren (ohne Zugmaschine) zum Achterwasser rollen zu lassen und mitzufahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichte - Geschichten - Freundschaft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mich erreichte am 06.04.2020 eine E-Mail von einer Frau Karin, die heute 64 Jahre alt ist. Sie meinte auf unsere Homepage würde eine Tatsache in Zempin nicht ausreichend dokumentiert werden und sie würde gern etwas dazu beisteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie äußerte, dass &#039;&#039;&#039;Berichte über die Kinderferienlager&#039;&#039;&#039; fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ihr Leben ist dadurch sehr bereichert worden, dass sie als 14 jährige in Zempin im Kinderferienlager des MAW - Armaturenwerke Halle in der heutigen Seestraße so ein wunderbares Sommerlager verbracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin_Straßen_Wege_Häuser#Seestra.C3.9Fe| Seestraße in Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ausschlaggeben war ein sportlicher Wettbewerb am 01.08.1970 zwischen zwei Mädchenmannschaften des Armaturenwerk Halle und des Wälzlagerwerkes Fraureuth auf dem Sportplatz - (Dieser war von der Zempiner Dorfjugend durch Aufbauarbeit in der Seestraße aus dem Trümmerfeld geschaffen worden).&lt;br /&gt;
:Jede kleine Mannschaft hatte einen Kapitän. Diese beiden Mädchen waren 14 Jahre alt und nur 5 Tage Altersunterschied trennte sie. Nach den Wettbewerben gab es nachmittags Milchkaffee mit Kuchen und diese beiden Mädchen Karin und Ilona saßen dabei nebeneinander und plauderten angeregt. Sie stellten fest, dass jede noch eine 1,5 Jahre jüngere Schwester hat und weitere Gemeinsamkeiten. Adressen wurden ausgetauscht. Zur Abschlussfeier der Fraureuther waren auch die Kinder aus Halle eingeladen. Dabei spielte Ilona mit ihrer Schwester einen Sketsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Kinder aus Halle hatten Tage später ihre Abreise vorbereitet und da führte Karin mit ihrer Schwester diesen Sketsch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Drei Jahre lang folgte ein vielseitiger Briefwechsel, dann traf man sich und die Sympathie war so groß, dass man sich immer mal wieder traf, mal bei der Einen oder der Anderen. Obwohl mehr als 500 km Entfernung sie trennte.&lt;br /&gt;
:Beide haben studiert, geheiratet, jede hat zwei Kinder großgezogen. Nie ist der Kontakt abgebrochen, auch bei einem Auslandsstudium und nach der Wende.&lt;br /&gt;
:Zu runden Geburtstagen trifft man sich auch mit den Männern. Durch gegenseitige Geschenke zu diesen Anlässen von Fotosammlungen oder Gedichten über ihre Freundschaft wird das Band immer fester geknüpft. Und Zempin ist dabei immer wieder das Thema.&lt;br /&gt;
:So war Karin 2006 mit ihrem Mann in Zempin und fotografierte die Plätze der Kindheit während eines Ferienlagers. Aber leider war nichts mehr wie es war und Fotos aus den 70iger Jahren hatte sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So konnte ich ihr Bilder senden, die ich vor Jahren bei ebay ersteigert hatte. Es war ein Fotoalbum einer Krankenschwester aus Halle, die in den gleichen Baracken 1965 Urlaub im Betriebsferienheim verbrachte.&lt;br /&gt;
:Im August 2020 - zum 50jährigen Kennenlernen in Zempin - hat Ilonas Mann für beide Ehepaare schon Zimmer im Wikinger gebucht. Hoffen wir, dass es bis dahin möglich sein wird, dass sie auf die Insel reisen dürfen und wir uns treffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es hat geklappt und sie wohnten in der Seestraße und konnten sich das kleine Museum in der Fischerstraß0e ansehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1965 Ferienlager Baracken.jpg|1965 Baracken Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1965 Ferienlager.jpg|1965&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Bartnik Nov. 2018.JPG|2018 Ilona und Karin&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Bartnik 1973.JPG|1973&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Gestern heute 2020.jpg|2020 beim Treffen in &amp;quot;Uns olle Schaul&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprüche auf platt==&lt;br /&gt;
gesammelt vom Lehrer Dunkel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dunkel Spruch Dreikönigstag 6 Januar.JPG| Spruch zum 06. Januar&lt;br /&gt;
Datei:Dunkel Spruch 3 Fasnacht.JPG| Spruch zur Fastnacht&lt;br /&gt;
Datei:Dunkel Spruch 2 Ostern.JPG|Spruch für Ostern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zempiner Feldmark und Stellen im Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flurkarte mit Namen von Feldmarken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Flurkarte Zempin West.jpg|thumb|350px|rechts|Flurkarte von 2019 Zempin West]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [https://flurnamenbuch-vorpommern.germanistik.uni-greifswald.de/?page_id=50&amp;amp;ort=Use/Zm#top Zempiner Flurnamen im Flurnamenbuch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Achterwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Wort achtern bedeutet hinten, also das Hinterwasser. Es ist eine Ausbuchtung des Peenestromes. Im Mittelalter hieß es auch das Lassansche Wasser - siehe die Fischereiverordnung von 1571. [[medium:1571_Zempin_Ersterw%C3%A4hnung_Texte.pdf|Zempin Ersterwähnung (Texte pdf)]] , da die Stadt Lassan eine große Bedeutung hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Achterwasser und seine Randgebiete===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Achterwasser Nr.jpg|thumb|350px|rechts|Bezeichnungen des Achterwassers nach Nr]]&lt;br /&gt;
von Konrad Tiefert 18.04.2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufzeichnungen beruhen auf Überlieferungen vom Großvater, Vater und eigenen Erfahrungen. Sie sind sicherlich nicht vollständig, zumal von den Fischern der umliegenden Ortschaften manche Stellen, auch Reusenstellen, anders bezeichnet werden und wurden. Da die Zahl der Fischer stark zurückgeht, werden auch die Bezeichnungen der einzelnen Rand- und Schargebiete langsam verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Achterwasser ist eine Ausbuchtung des Peenestromes und somit des Odermündungsgebietes. Rundum mit Schilf bewachsen bietet es vielen Tieren ein Existenzgebiet. Nach der Überlieferung einstmals sehr fischreich, ist der Reichtum durch Verschmutzung, Überfischung und Absperren der Zugänge durch Reusen und Netze an seinen Eingängen und auf dem Peenestrom stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zuwanderung vom Haff und Bodden ist aber sehr wichtig für das Achterwasser. Befischt wurde es immer und zu allen Zeiten. Viele Familien in den rundum angesiedelten Dörfern haben damit ihren Lebensunterhalt verdient. Es sind darin fast alle Binnenfischarten vertreten. Blei, Zander, Hecht, Barsch, Plätz und Aal sind so die Hauptarten. Aber durch Wanderung gibt es auch mal Lachs, Flundern, Aalquappen auch Rutten genannt und im Herbst, wenn das Wasser ausgekühlt ist, den Schnäpel. Auch eingesetzte Karpfen und Regenbogenforellen haben gute Aufwuchsmöglichkeiten, vermehren sich aber selbst nicht im Achterwasser. Auch Hering tritt im Frühjahr manchmal auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Befischt wurde und wird das Achterwasser von Fischern der umliegenden Dörfern mit Netzen, Reusen und Aalgrundangeln. In der Vergangenheit wurde es, von den Zempinern und Loddinern im Winter bei entsprechender Eisdicke, noch mit dem Großgarn befischt, wo es dann ab und zu zu Großfängen kam, mit vielen hundert Kilo Fisch. Die Hauptmasse dieser Fänge war meistens Blei, auch Plätz und Kleinfisch. Diese Sorten waren aber im Laufe der Entwicklung im Handel nicht mehr absetzbar und so wurde die Wintergarnfischerei eingestellt, zumal sie mit viel Aufwand und schwerer Arbeit verbunden war. Es gab im Winter aber auch noch ein Kleingarn, den sogenannten Jonaker. Er wurde auf die Art eines Großgarns an die Randgebiete herangezogen, allerdings nicht mit Winden. Es gab meisten Kleinfisch und auch Hecht. Diese Fischereiart wurde ebenfalls eingestellt. Nur die Bleinetzfischerei unter Eis hat sich noch lange gehalten und wird auch heute noch von einigen der restlichen Fischer durchgeführt. Um den Fisch in der Laichzeit zu schonen wurde eine Schonzeit im Frühjahr eingeführt mit einem Schonrevier in der südlichen Ausbuchtung des Achterwassers. Diese Schonzeit mit ihren Bestimmungen wurde und wird von der Fischereiaufsicht überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schnäpel hat neuerdings eine Schonzeit im Herbst. Dieser Fisch ist ein reiner Wanderfisch, der in die kalten Haffgewässer und auch Achterwasser kommt um zu laichen. :Sobald die Wassertemperatur wieder zunimmt, verschwindet er wieder. Die Schonzeit hat nur einen Sinn, wenn auch die anderen Haffanlieger, wie z.B. Polen, sie auch durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die für das Achterwasser zugelassenen Fischer müssen für die Fanggeräte an den Staat eine Pacht bezahlen, die für ein Jahr gilt, sie wird von der Fischereiaufsicht eingezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Wassertiefen sind sehr unterschiedlich 3 bis 3,5 Meter, aber auch Stellen mit größerer Wassertiefe 6 bis 7 Meter. Die Scharstellen und die Ränder sind meistens bedeutend flacher. :Einer der flachsten Schare ist das Hohe Schar, zwischen der Ortschaft Lütow auf dem Gnitz und Warthe. Auf vielen Scharstellen wächst Schwängelkraut und liegen große Steine. Für Schiffe mit Schwert können sie schon eine Gefahr sein. Die Gebiete des Achterwassers, vor allem die Randgebiet, haben fast alle eine Bezeichnung, einen Namen. Die Bezeichnungen gehen wohl noch auf die Wendenzeit zurück und haben sich über die Jahrhunderte, wenn auch etwas verändert, erhalten. Aus den hier wohnenden Wenden und den zugewanderten Menschen aus dem Westen ist durch Vermischung der jetzige pommersche Menschenschlag entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sicher waren die hier wohnenden Wenden mit dem Meer und den Gewässern vertraut. Sie haben sich sicherlich gegenseitig mit ihren Erfahrungen vertraut gemacht, vor allem in der Fischerei. Durch Kriege, Krankheiten (z.B. Pest) waren viele Gebiete nach der Überlieferung nur noch sehr schwach besiedelt. Viele Namen der Orte und auch Familiennamen erinnern noch heute an diese vergangenen Zeiten. Die Siedler brachten ihre niederdeutsche Sprache mit, die sich langsam durchsetzte und das Wendische verdrängte. So wurden viele Bezeichnungen verändert. Die Namensendungen mit tz, ow, in usw. erinnern noch daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden großen Ausbuchtungen des Achterwassers, die nördliche und die südliche haben selbst noch kleine Buchten gebildet. Sie sind bevorzugte Laichgebiete für Blei und Hecht und durften in der Schonzeit nicht befischt werden. Sie waren vom Staat auch meistens in Sonderverpachtung. So eine Bucht ist das Rieck (Ryck) östlich von Zempin. Ein nach den Aussagen der damaligen Fischer nur ein 2 Meter tiefes Gebiet. An seiner Ostseite lag das kleine Dorf Damerow. Durch die großen Sturmfluten 1872 und 1874 wurde das Dorf zerstört und die Bucht ausgewühlt, so dass sie heute Wassertiefen von 4 bis 5 Meter hat, mit einem moorigen Grund. Die Kraft der Sturmfluten muss sehr groß gewesen sein, denn noch vor dem Eingang zum Rieck hat man wohl an die hundert Meter entfernt noch 3 bis 4 Meter Wassertiefe. Doch dann kommt eine flache Stelle quer davor, so daß eine Ausfahrt für tiefer gehende Schiffe nicht möglich ist. Von den Fischern wurde diese Stelle mit „Trünnel“ (1) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An der Westseite vom Eingang zum Rieck wurde der von den Wasserfluten mitgeführte Sand aufgespült und dieses Gebiet von einigen hundert Metern Breite sehr flach. Es erstreckt sich nach Süden weit hinaus und wird dann allmählich tiefer. Die Fischer nennen diese Gebiet „Jagen“ (2). Die Ostseite vom Eingang zum Rieck nennt sich: „Vor dem Preisterkamp“ (3) (Kloster!?Priesterland). Wahrscheinlich hat die Kirche hier was zu sagen gehabt. Es ist eine gute Reusenstelle. Dann kommt: „Vor der Barkenschonung“ (4) (Birken) und als nächstes eine flache Ausbuchtung, die Berliner Wieck (5). Warum diese Bucht so heißt? Wahrscheinlich eine Wortveränderung. Von dieser Bucht ab, erstreckt sich ein Schargebiet weit nach Westen. :Nach Süden ist ein Randschar welches Skandenhorst (6) genannt wird. Hier liegen große Steine und es ist für Boote ratsam, bei niedrigem Wasserstand des Achterwassers, dieses Gebiet mit Vorsicht zu befahren. Der davor liegende Moorgrund wird mit &amp;quot;tiefer Wilz&amp;quot; (7) bezeichnet. Dann kommt die Koserower Anfahrt (8), die zu einem kleinen Hafen ausgebaut wurde. Das Schargebiet längs der Küste ist nicht breit und hat unterschiedliche Wassertiefen. Der Schwanenbrink (9) ist da mit drin, eine kleine Insel auf der oft Schwäne ihr Nest gebaut haben. Rundum ist es flach. Nach Süden ist davor ein tiefer Moorgrund, von Fischern mit „tiefe Glams“ (10) bezeichnet. Das Randgebiet nördlich von Loddin nannte man: „Vor der Ochsentrift“ (11), hier liegen auch Steine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Loddin&#039;&#039;&#039; ist ein altes Fischerdorf mit einer Vergangenheit, wo die Fischerei und auch die Landwirtschaft eine große Rolle gespielt hat. Das Loddiner Höft ist eine Erhebung am Wasser, die man vom Achterwasser weit sieht. Es liegen dort viele Steine, auch größere. Von hier liegt in Richtung SW, getrennt durch Moor vom Höft ein Schar, das „Wussow“ (12) genannt wird und von tiefem Moorgrund umgeben ist. An der Südseite vom Loddiner Höft geht es am Voßberg vorbei zur Loddiner Mell, eine kleine Ausbuchtung. Danach sieht man das Dorf &#039;&#039;&#039;Ückeritz&#039;&#039;&#039;, auch eine alte Siedlung mit einem kleinen Hafen. Die Beek ist eine Verbindung vom Achterwasser zum Schmollensee. Einen kleinen Hafen gibt es noch vor Stagnieß. Die nächste Erhebung ist der Konker Berg (17m). Auf dem vorgelagerten Schar liegt ein großer Stein (Teufelstein - sagenumwoben). Dann kommt der Rauhe Berg. Das davor liegende Moorgebiet ist sehr tief und wird „Diepen“ (13) genannt. Am Südende ist der Eingang zum Nepperminer See. Rechts, wenn man einfährt geht es zum Balmer See. Das nach Norden zu liegende Gebiet wird „Schäpermoor“ (14) genannt. Von hier bis zum Eingang zum Krienker See erstreckt sich ein großes Schargebiet, der sogenannte „Steinort“ (15) mit dem „Gieglitzer Steinbrink&#039;“ (16). In dieses große Schargebiet ist ein Moorloch eingeschlossen, dass nach Norden durch eine Steinräne, die sich „flanken Kiel“ (17) nennt begrenzt wird. :Östlich von dieser Steinräne bis zum Rand-Schar vom Konker Berg und dem Eingang zum Diepen oder Tiefen liegt ein festes Gebiet, dass mit „Schwemm Schar“ (18) bezeichnet wurde. Im Südteil dieses Steinortes wurde im Frühjahr das Laichschonrevier eingerichtet, was nicht befischt werden durfte. Die westliche Grenzmarkierung vom Krienker See ist südlich von der kleinen Ortschaft &#039;&#039;&#039;Grüssow&#039;&#039;&#039; und wird „Probitz“ (19) genannt. Nach Norden zu liegen auf dem Schar vor Grüssow große Steine, ebenso am Grüssower Ort. Einige Scharstellen erstrecken sich weit nach Osten in die Moorgebiete hinein. Von hier nach Norden zu ist ein Schargebiet, dass von den Fischern mit „Bullenbrink“ (20) bezeichnet wird. Das Landrandgebiet nach Westen nennt sich die Ballitz, es stehen dort einige Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieses ganze Wassergebiet sind in dem Schar einige Moorstellen und Rinnen eingelagert, aber ansonsten keine großen Wassertiefen. Das ganze wird „Sandort“ (21) genannt und erstreckt sich weit nach Norden und wird durch eine Tonne markiert. (Das Fahrwasser ist heute nicht mehr betonnt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach Westen hat dieses Schar einige Ausläufer und schwingt sich dann im Süden herum zum Warther Haken und wird „Remm“ (22) genannt. Vom Warther Haken, auf dem auch Steine liegen, geht ein Moorgebiet bis an das „Hohe Schar“. Diese flache Schar ist wie ein Riegel dem Achterwasser vorgelagert und von Booten mit Schwert nicht befahrbar. Es grenzt an seiner Südseite an den Peenestrom und zieht sich dann vor dem Dorf &#039;&#039;&#039;Lütow&#039;&#039;&#039; längs bis zur &amp;quot;Dingnitz&amp;quot; (23), einer kleinen moorigen Ausbuchtung nördlich von Lütow. Allerdings ist das Hohe Schar hier nicht so flach. Der südliche Teil wird von Moor begrenzt, in dem ein langgestrecktes Schar eingelagert ist, das &amp;quot;Burger-Schar&amp;quot; (24). Das Randgebiet von Land aus ist &#039;&#039;&#039;Möwenort&#039;&#039;&#039;, die Südspitze von der &#039;&#039;&#039;Halbinsel Gnitz&#039;&#039;&#039;. Dann kommt bis Lütow was „Kornitz“ (25) genannt wird. Hier geht Moor bis zum Schilf. Ein kleines festes Gebiet vor Lütow wird „Wolhinsche“ (26) bezeichnet. Dann kommt, wie schon beschrieben die Dingnitz. :Von da an wird das Randschar wieder sehr schmal. Man nannte es &#039;&#039;Koppelort&#039;&#039; (27) und endet am Kanal vor der Twelen. Die Twelen war ein ehemaliger Durchgang zwischen dem Gnitz mit der Ortschaft &#039;&#039;&#039;Netzelkow&#039;&#039;&#039; und dem Vorwerk und Insel Görmitz. Der Durchgang hatte meist Moorgrund. Das Randschar an der Südseite der Insel wird „Timmernschar“ (28) oder wie von Loddiner Fischern mit „Zögenstall“ (28) bezeichnet. Es hat an seiner westlichen Seite einen großen Stein, der allerdings nicht oder nur sehr selten, bei sehr kleinem Wasserstand sichtbar ist. An der Südseite ist Moor, diese wird wieder begrenzt von einem Schar, das „Mühlenschar“ (29). Dieses ist umgeben von Moor mit einer Spitze nach Südwesten. Die Südstrecke der Insel Görmitz nennt sich „Hauben Horn“ (30). Dieser Name ist auch in der Karte eingezeichnet. Dann kommt eine Bucht, die „Warnitz“ (31) mit dem Warnitzer Ort. Hier erstreckt sich das Randschar wieder weiter nach Osten. Nördlich davon ist noch eine Steinstelle mit großen Steinen und Kraut und einem Tonuntergrund. Er nannte sich &amp;quot;Tannenberg in den Eichen&amp;quot; (32) nach drei jetzt nicht mehr vorhandenen Eichen vom Görmitz, die in diesem Tannenberg vom Gnitz sein mussten, wollte man diese Steinstelle befischen. Von hier in Richtung NO beginnt ein langes Schar, welches an beiden Seiten Moor hat. Es ist der „Hohe Ort“ (33). An seiner NW-Seite verläuft ein Moorstrich fast bis an die Insel. Dort wo heute der Deich die Insel erreicht beginnt eine Steinstelle mit großen Steinen, der „Kesselort“ (34) mit Richtung NNO und geht dann über in das nördliche „Görmitzer Riff“ (35). Die Westseite ist ein Moorgebiet und war der nördliche Eingang vom Tweelen. Es nennt sich der „Scheiwe“ (36), nach einem Wintergarnzug, der dort schief gezogen werden musste, wollte man den Steinen zu beiden Seiten aus dem Wege gehen. &lt;br /&gt;
:Durch die Tweelen lief zeitweise eine starke Strömung und diese hat sicherlich zur Reinigung des Achterwassers beigetragen. An der Gnitzer Seite ist wieder fester Grund und das Schar heißt “Breisinahl“ (37) auf hochdeutsch: Es hat Steine. Es erstreckt sich bis zur „Deiperie“ (38), auf hochdeutsch wohl Tieferei, einer kleinen Bucht. Danach wird der feste Grund schmal und geht so bis zur „Gnitzer Mell“ (39) auch Mellsee, eine größere moorige Ausbuchtung. Kurz vor deren Eingang etwas östlich ist noch eine Steinstelle. Es ist der „Banden-Ort“ (40). An der Nordseite von dem Eingang zur Mell stand in der Vergangenheit ein großer Binsenkamp, der aber restlos eingegangen ist. Nun beginnt wieder ein breites Randschar. Es nennt sich in der Breite „Faulen-Hörn“ (41). Dann kommt vor dem „Grenzstein“ (42), weil hier die Begrenzung des Gebietes des Rittergutes derer von Lepel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ”Störlanker Ort“ (43) ist sehr flach und die Ecke zum Eingang der Störlanke. Der Name ist wahrscheinlich eine Erinnerung an die Zeit, wo es im Achterwasser noch Störe gab. Die Bucht selbst war meistens vom Staat sonderverpachtet. Heute dient sie den Sportseglern als Hafen. Vom Nordeingang beginnt wieder ein Randschar. Es ist teilweise mit viel Kraut bewachsen und erstreckt sich in Richtung Osten. Eine Rundausbuchtung wird „Otterloch“ (44) genannt. Nach unterschiedlichen Wassertiefen kommt ein Gebiet das „Breites Flach“ (45) genannt wird und daran anschließend das „Sandloch” (46). Dieses große Wasserrandgebiet bis zum Inselhof hat festen Untergrund und ist stellenweise mit Schwengelkraut bewachsen. Es erstreckt sich weit nach Süden und wird im Westen von einem Moorgrund begrenzt, der „Rönne“ (47). Das Ganze wird mit „Zempiner Ort“ (48) bezeichnet. An seiner Ostseite, vom Inselhof aus gesehen in Richtung Süd, befindet sich ein größeres Moorloch, die “Reek” (49). Die Anfahrt bei dem ehemaligen Bauernhof „Heiden“, heute Kurt Schön, wurde zu einem kleinen Hafen ausgebaut. &lt;br /&gt;
:Es gab in der Vergangenheit drei Anlandestellen: Bei Heiden, bei Tiefert (Ecke Peenestr. heute Behn) und bei dem damaligen Fischer Walter. Die letztere Anlandestelle ist weitgehend verlandet. Östlich davon ist noch eine kleine Bucht unterhalb des mit „Jagen“ (2) bezeichneten Gebietes und heißt &amp;quot;Vor den Gaststücken&amp;quot; (50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das wären so ungefähr alle Randgebiete (Wasser) des Achterwassers, wo die Namen noch bekannt sind. Sicherlich sind manche Bezeichnungen verschwunden oder vollkommen verändert. :In dem großen moorigem Innenteil des Achterwassers sind aber auch einige tiefere Schare vorhanden. Die „Wussow“ (12) vor dem Loddiner Höft wurde schon erwähnt. Dem Sandort (46) in ungefähr Richtung NO mit Abstand vorgelagert, aber ganz vom Moor umgeben, befindet sich das „Große Jungfern Schar“ (51), weiter nördlich ungefähr auf der Hälfte zwischen Görmitz und Loddin das „Kleine Jungfern Schar“ (52). Ebenso auf ungefähr halben Weg von Koserow zum schon beschriebenen „Hohen Ort“ (33) ist eine feste Stelle, die mit „Kwuell“ (53) bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Westlich vom Sandort ist ebenfalls noch ein nicht sehr großes Schar, ganz vom Moor umgeben, das „Zanderschar“ (54). Vom Tweelen aus gesehen in nördlicher Richtung mit loser Verbindung zum Breisnal (37) liegt das „Schwenn-Schar“ (55). An seiner Westseite schiebt sich von Norden ein Moorloch hinein. Es wird auf Plattdeutsch mit „Achter dem Schwennen“ (56) bezeichnet. Die Ostseite wird von Moorgrund begrenzt. In seiner Mitte nur flach, ist es an seiner Nordseite recht tief. Mit Abstand von dem Randgebiet vor dem „Grenzstein“ (42) und dem „Störlanker Ort“ (43) liegt noch ein Schar. Das „Mittel-Schar“ (57). Es hat kaum Steine und wird vom Moor umschlossen. Im Osten ist es die schon genannte &amp;quot;Rönne&amp;quot; (47) oder Rinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vor dem Südteil, von dem schon beschriebenen „Jagen“ (2), an der Westseite vom Rieckausgang, gibt es ein großes Gebiet, das mit „Bollgrund“ (58) bezeichnet wird. So wie Holl und Boll aus dem Plattdeutschen, man könnte auch Hohlgrund sagen. Der Grund hat eine harte Kruste an der Oberfläche und man kann mit einer Stange stellenweise durchstoßen und darunter ist dann Moor. Wann einmal dieses Gebiet entstanden ist weiß man nicht. Manche sagen es ist ebenfalls durch die Sturmflut 1872 entstanden. Der Grund ist sonst glatt ohne Steine und Muscheln. An seiner Westseite soll nach der Überlieferung so etwas wie ein Stubben liegen und musste bei der Eisgarnfischerei beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von dort, wo dieser Bollgrund zu Ende ist, in südlicher Richtung, liegt ein Flugzeugwrack. :Es ist dort 1945 bei Ende des Krieges nach Augenzeugen aus südlicher Richtung kommend, abgestürzt. Es soll anfangs, nach den Aussagen der Fischer, noch mit dem hinteren Teil, dem Leitwerk, zu sehen gewesen sein, ist dann aber ganz untergegangen. Leichen hat man nie gefunden und es ist anzunehmen, dass die Gebeine des Piloten oder vielleicht auch von zwei Personen noch darin sind, das weiß niemand. Die Augenzeugen waren ältere Fischer, die nicht mehr leben. Die Wassertiefe beträgt dort so um 4 Meter. Es ist dort weicher Moorgrund, in dem das Wrack bestimmt teilweise eingesunken ist. Mit den modernen Geräten müsste es bald gefunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Achterwasser wurde befischt mit Netzen verschiedener Maschenweiten und mit Angeln, mit Reusen, vor allem Bügelreusen. Im Sommer fischte man mit den Sommergarnen, diese sind aber alle nicht mehr in Betrieb, weil Kleinfisch kaum absetzbar ist. Für den Fischnachwuchs ist das sehr gut, da mit dieser Garnfischerei auch viel Nachwuchsfisch vernichtet wurde. In der damaligen Zeit, vor dem Ersten Weltkrieg, war der Absatz der Fänge aus dem Achterwasser nicht sehr gut und es kamen Segelschiffe, sogenannte Polten auf, auch Quatzen genannt, mit großem Fischbehälter mit Wasserdurchlauf. Diese Segler kauften den Fisch direkt beim Fischer auf und brachten ihn lebend zum Großhandel nach Stettin, diese Stadt war damals schon eine Großstadt. Auch in Zempin waren einige dieser Polten beheimatet. Junge Fischersöhne sind darauf als Schiffsjunge gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Achterwasser ist bei Sturm nicht ungefährlich. Es entwickeln sich starke Böen mit kurzen Brechseen, was vielen Menschen das Leben gekostet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ansonsten sind die Landrandgebiete sehr reizvoll und sind es wert, dass man sie mit offenen Augen betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Straßennamen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Muehle.jpg|thumb|250px|rechts|Zempiner Mühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Detailreiche Informationen, sowie zahlreiche zusätzliche Fotos/Bilder, sind auch unter [[Zempin Straßen Wege Häuser]] zu entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wege, Straßen- und Flurnamen in Zempin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Ort wurde &#039;&#039;&#039;1571&#039;&#039;&#039; erstmals erwähnt. Lange Zeit hatte er sehr wenig Einwohner. Der Boden war zu sandig, um mehr Menschen zu ernähren. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; schreiben die schwedischen Vermesser über die Bewohner des Ortes: &#039;&#039;„...und wenn sie nicht die Fische des Achterwassers hätten, so wäre es fast elendig mit ihnen bestellt&#039;&#039;.“ Zu dieser Zeit bestanden drei Bauernhöfe im Ort. &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; sind es vier, 14 Büdner und insgesamt 225 Einwohner. &lt;br /&gt;
:Bis dahin brauchte man keine Straßennamen. Jeder kannte Jeden, viele waren verwandt. Man bekam höchstens Post bei Sterbefällen, Testamentsangelegenheiten oder Gerichtsverhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das änderte sich mit der beginnenden Entwicklung des Badebetriebes auf der Insel Usedom. &#039;&#039;&#039;Zinnowitz&#039;&#039;&#039;, der Nachbarort, hatte &#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; die Erlaubnis erhalten, eine Badestelle einzurichten. Um &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; begann dann die rege Bautätigkeit und dazu wurden viele Handwerker gebraucht. So kamen besonders aus Berlin Maurer und Tischler, die auch in dem kleinen Ort Zempin einen Wohnraum suchten und später ihre Familien nachkommen ließen. Aber auch hier wurden kleine Hotels und Pensionen gebaut. Die Gebäude bekamen einen Namen, wie z.B. Sylvana, Waldfrieden, Eden und Daheim. So konnten die Gäste sich besser zurechtfinden. &#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; finden wir im Werbeprospekt 121 Vermieter, aber keinen Straßennamen! Erst &#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; werden Vermieter mit Straßenbezeichnung genannt. &#039;&#039;&#039;Peenestraße, Dorfstraße, Promenade und a.d. Chaussee.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; kommt noch die &#039;&#039;&#039;Strandstraße&#039;&#039;&#039; hinzu. Die Villen der heutigen Waldstraße nennen sich noch „&#039;&#039;direkt am Walde gelegen&#039;&#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1937&lt;br /&gt;
:finden wir in den Prospekten zusätzlich zu den bereits genannten Straßen: &#039;&#039;&#039;Waldstraße, Chausseestraße, Feldweg, Bahnhofstraße und Kuhstraße&#039;&#039;&#039;. Für das Jahr &#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; ist auf einer Karte des Ortes nur die Chaussee verzeichnet, aber nun ist es die &#039;&#039;&#039;Hauptstraße&#039;&#039;&#039;. :Außerdem haben sich einige Straßenbezeichnungen geändert, da die Villen nun in anderen Straßen stehen. Es ist noch die Pennstraße verzeichnet, aber das ist wohl ein Schreibfehler für Peenestraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nach 1951 &lt;br /&gt;
:verschickt die Kurverwaltung Faltblätter mit dem Slogan: &#039;&#039;Der Meeresstrand, das Waldesgrün – Dein Ferienort, das ist Zempin!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Darin findet man das erste Mal den Hinweis auf die &#039;&#039;&#039;Stalinstraße.&#039;&#039;&#039; Doch nach einiger Zeit ist es um den Ruhm von Stalin geschehen und das Sitzungsprotokoll der Ratsmitglieder verzeichnet im &#039;&#039;&#039;Januar 1962&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;„..der Volksvertretung zu empfehlen, die Stalinstraße in &#039;&#039;&#039;Leninstraße&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Kuhstraße&#039;&#039;&#039; in Triftstraße oder Straße zum Rieck umzubenennen&#039;&#039;.“ Sie wurde die &#039;&#039;&#039;Rieckstraße&#039;&#039;&#039;. Einige Birken wurden in dieser Straße angepflanzt, heute stehen nur noch zwei davon, und so sprach man auch von der Birkenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In einer Aufstellung des Jahres &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039; der Wohnungsneubauten nach &#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; finden wir die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Friedhofsweg&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Oberförsterweg&#039;&#039;&#039; als neue Straßenbezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Wald entstanden seit &#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039; weitere Wochenendhäuser, nicht nur am Oberförsterweg, sondern auch weiter in Richtung Strand mit der Bezeichnung Kieferngrund. Die Verbindung zum Strand zwischen Hauptstraße und Kieferngrund in Verlängerung der Fischerstraße wurde der &#039;&#039;&#039;Dünensteig&#039;&#039;&#039;. Eine Verbindung zwischen Oberförsterweg und Kieferngrund ist der &#039;&#039;&#039;Finkenweg&#039;&#039;&#039;. Auf dem Trümmergelände der Flakschule aus dem Zweiten Weltkrieg, den Einheimische immer noch den „Platz“ nennen, entstanden nach und nach Betriebsferienheime in Strandnähe und die Werktätigen erholten sich nun in der &#039;&#039;&#039;Seestraße.&#039;&#039;&#039; Wochenendhäuser entstanden parallel zum Strand bis zur Flakstellung im &#039;&#039;&#039;Möwenweg&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:0086 Hansestraße Stein.jpg|thumb|200px|rechts|Findling bei den Bauarbeiten der Hansestraße gefunden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenheide Bezeichnung Schild.jpg|thumb|200px|rechts|Hexenheide Bezeichnung am Mast]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieckstraße Schild.jpg|thumb|200px|rechts|Rieckstraße vorher Kuhstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seestraße Schild.jpg|thumb|200px|rechts|Seestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldstraße Strandstraße Schilder.jpg|thumb|200px|rechts|Waldstraße Ecke Strandstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Hansestraße&#039;&#039;&#039; ist seit Fertigstellung der ersten Neubauten in dieser Straße im Jahre &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; bekannt, aber erst im Januar 1980 gab es eine Mitteilung an die Volkspolizei, Paß- und Meldewesen in Wolgast. Die Eigenheime zwischen Waldstraße und Hauptstraße erhielten 1980 die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Am Walde&#039;&#039;&#039;. Mit der Errichtung der Unterkünfte für die Rettungsschwimmer vor dem Campingplatz gab es die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Campingweg&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Tag der Deutschen Einheit 1990 wurde die Leninstraße, nach Befragung der Bürger, in &#039;&#039;&#039;Fischerstraße&#039;&#039;&#039; umbenannt, da viele Fischer in dieser Straße wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am &#039;&#039;&#039;1. Juli 1994&#039;&#039;&#039; wurde der Friedhofsweg auf Wunsch der Anlieger, die weitere Ferienwohnungen bauen wollten, umbenannt in: &#039;&#039;&#039;Zu den Karlsbergen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Hafen.jpg|thumb|200px|rechts|kleine Straße Am Hafen]]&lt;br /&gt;
* Eine kleine Siedlung entstand in den Jahre 1997–2000 zwischen der Fischerstraße und dem Inselhof. In Abstimmung mit den neuen Eigentümern wurde die Straße &#039;&#039;&#039;Am Hafen&#039;&#039;&#039; benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es wurde begonnen, zwischen der Straße Zu den Karlsbergen und der Dorfstraße zu bauen. :Da unsere Partnergemeinde bereits einen Zempiner Weg hatte, ergab sich durch diese neue Straße die Möglichkeit, der gewachsenen guten Partnerschaft ein Denkmal zu setzen und seit &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; gibt es den &#039;&#039;&#039;Klein Nordender Weg&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Folgende Erklärungen und Notizen zu den Straßen sind bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Chaussee, die heutige B111, im Ort Zempin bekam in den Jahren 1885 bis 1887 ihre erste Befestigung durch Einsatz von Mitteln des Kreises Usedom-Wollin. &lt;br /&gt;
:Aus der Schulchronik wissen wir, dass die Promenade ein großer Teil der heutigen Fischerstraße war. So steht 1917 geschrieben: „Etwa ein Drittel aller Kinder kommen aus Neu-Zempin, das am Walde gelegen, etwa 10 Minuten vom Schulhaus entfernt ist. Da die sogenannte &#039;&#039;&#039;„Promenade“&#039;&#039;&#039; aus Lehm ausgeführt ist, ist dieser Schulweg für diese Kinder bei Regenwetter fast unpassierbar.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die ältesten Bauernhöfe Heiden (Heyden) und Lüder liegen am Achterwasser auf einer Erhöhung zum Schutz vor dem Hochwasser. Die Kühe trieben sie zu den saftigen Wiesen am Rieck über den Weg von der Ecke Dorfstraße / Fischerstraße zur Rieckstraße über den Platz, auf dem die Feuerwehr steht. Deshalb bekam sie den Namen Kuhstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
* In einem Reiseführer für Zinnowitz des Jahres 1887 sind im Wald zwischen Zinnowitz und Zempin ein Neuer &#039;&#039;&#039;Pflanzgarten&#039;&#039;&#039;, Versuchspflanzung ausländischer Holzarten und in der Nähe des heutigen Campingweges ein weiterer Pflanzgarten verzeichnet. Daraus ergab sich die Landschafts- und Flurbezeichnung Gartenberg und der Name des ehemaligen Ausflugslokales &#039;&#039;&#039;„Gartenberg“&#039;&#039;&#039;. Heute ist die Bezeichnung meist nur für den südlich der B 111 liegenden Teil bekannt, auf dem Wochenendhäuser stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Peenestraße hatte auch in der ersten Zeit der Benennung den Namen &#039;&#039;&#039;Am Achterwasser&#039;&#039;&#039;. Da das Achterwasser eine Bucht der Peene ist, wird es in der Umgangssprache auch nur als „de Peen“ bezeichnet. Ein Teil der Peenestraße wird auch &#039;&#039;&#039;„Zickenberg&amp;quot;&#039;&#039;&#039; genannt. Auf dem „Berg“ stehen die Büdnerhäuser aneinander gebaut. Parallel zu den Häusern, gegenüber der Eingänge, steht die Reihe der Ställchen. Dazwischen ist öffentliche Straße. Die kleinen Ställe waren nur für Schafe, Ziegen oder Schweine. Das Heu und Stroh wurde über der Wohnung auf dem Dachboden gelagert. Die Viehzählung 1932 in Zempin ergab: 32 Pferde, 86 Rinder, 3 Schafe, 205 Schweine und 50 Ziegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;&#039;Dünensteig&#039;&#039;&#039; folgt im ersten Drittel von der B111 aus dem ehemaligen Weg zu den Salzhütten, die bei der großen Sturmflut 1872 hinweggespült wurden. Der Weg zu diesen ging quer über das ehemalige Trümmergelände, über den Möwenweg bis zum heutigen Imbissstand. Die Salzhütten wurden danach an anderer Stelle, dem heutigen Standort, wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Teil der &#039;&#039;&#039;Bahnhofstraße&#039;&#039;&#039;, der von der B111 bis zum Bahnhofsgebäude führt, entstand erst mit den Abschussrampen der V1 in Zempin. Die V1 kamen mit Eisenbahnwaggons und wurden dann mit LKWs über die Betonwege durch Zempin gefahren. Den ursprünglichen Teil der Straße erkennt man an der Natursteinpflasterung. Früher wurde auch ein Teil der Fischerstraße als Bahnhofstraße bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;30.04.1950 Gemeindevertreter beschließen&lt;br /&gt;
* .. die Bahnhofstraße und den größten Teil der Dorfstraße, insgesamt jetzt die gerade Straße von der Chaussee bis zum Achterwasser bei Wilhelm Heyden in &#039;&#039;&#039;Stalinstraße&#039;&#039;&#039; zu benennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Bahnhofstraße von der B111 bis zur Einmündung in die Fischerstraße erhielt im Jahre 2006 eine neue Gestaltung mit Fußweg, Parkplätzen und mit Warte- und Toilettenhäuschen.&lt;br /&gt;
:Der Bahnübergang an der Fischerstraße war im Zweiten Weltkrieg von 1942 an gesperrt. Das Pflaster war herausgerissen, um ihn unbefahrbar zu machen. Von der Einmündung der Strandstraße bis zu den Schranken musste deshalb später der Wildwuchs auf der Straße beseitigt werden, wurden Bombentrichter gefüllt und neues Pflaster wieder aufgelegt. Am 1. Mai 1951 wurde der Übergang feierlich eröffnet. Zu dieser Zeit wurden auch an den Straßen die Rotdornbäume gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die vielen mit Beton befestigten Wege in Zempin, besonders im Küstenwald, sind um 1942 mit der Errichtung der Abschussrampen für die V1 entstanden. Hermann Heinz Wille, der viele Usedom Bücher verfasste, schrieb 1953 „... das kleine Zempin, mit den wie Spinnenbeinen in alle Richtungen verlaufenden Betonrollbahnen, ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als im Jahr 2000 die Hansestraße erweitert wurde und die ersten Straßenbaumaßnahmen begannen, staunten ältere Einwohner und meinten, nun wird der &#039;&#039;&#039;Mühlweg&#039;&#039;&#039; wieder sichtbar. Tatsache ist, dass die Erweiterung der Bebauung auf einen schon früher genutzten öffentlichen Weg gelegt wurde und in verlängerter westlicher Richtung die Bockwindmühle gestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Dorfstraße war einst, bevor die Badeorte entstanden, die Hauptverbindung vom Ortskern Zempin zum Ortskern Zinnowitz. Deshalb stehen auch die großen Bäume an dem Weg. Von den Einheimischen wird dieser Weg die &#039;&#039;&#039;Krümming&#039;&#039;&#039; genannt. Als die Baugenehmigung im Februar 1878 für den zweiten Lüderhof, weit außerhalb des Ortes, an dieser Straße nach Zinnowitz erteilt wurde und einige Jahre später der dritte Hof daneben entstand, erhielt es die Bezeichnung  &#039;&#039;&#039;Ausbau&#039;&#039;&#039; in Zempin, heute Dorfstraße 12 und 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Stichstraße der Peenestraße, heute Nr. 8, 9 und 10 wird als die Jazz, hochdeutsch die Gasse, bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:1104 Stein Hexenheide.jpg|thumb|200px|rechts|Hexenheide Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Hexenheide&#039;&#039;&#039; ist eigentlich eine Flurbezeichnung. Doch ein Häuschen oder eine Hütte gab es schon länger dort. Nach dem Krieg kamen noch einige Wochenendhäuser dazu. Im Jahre 1668 wurde eine Hexe aus Zempin in Mölschow verbrannt. Ob sie in dieser Gegend gewohnt hat, wissen wir nicht. Es ist aber auch möglich, dass hier noch ein Hinweis auf den slawischen Glauben besteht. In alten Schriften heißt es, dass ein heiliger Hain in dieser Gegend war, in dem man den Porevit, den fünfgesichtigen Lichtgott, verehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Friedhofskapelle wurde 1929 erbaut, vor dieser Zeit wurden die Toten in Koserow auf dem Friedhof bestattet. Der Straßenname &#039;&#039;&#039;Friedhofsweg&#039;&#039;&#039; entstand mit der Errichtung von Gebäuden an diesem Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wie kam es zu dem Namen &#039;&#039;&#039;Zu den Karlsbergen&#039;&#039;&#039;? In dem Gebiet südlich der Eisenbahnlinie und westlich der Strandstraße sind natürliche mit Strandhafer bewachsene Dünen von 2 – 5 Meter Höhe zu finden. Durch die weiter vordringende Bebauung werden sie glattgeschoben. Mündlich hat sich auch der Begriff Karsberge oder Karfberge erhalten. Karf wird auch der Strandhafer hier genannt. Bei Nachforschungen in den Grundbüchern wurden die Flurstücke in der Spalte „Bezeichnung der Lage“ mit - bei den Karlsbergen – benannt. Auf diese Grundbücher bezogen sich die Gemeindevertreter bei der Beschlussfassung zum Straßennamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Planer für die Naturpromenade benötigte einen Namen für den Weg zu den Salzhütten. So sagte die damalige Bürgermeisterin Frau Stockmann, am 9. Oktober 2001, dann nennen wir ihn doch Salzhüttenweg. Noch steht kein Gebäude an diesem Weg, aber im Flächennutzungsplan wurde eine Bauzone eingezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 4. März 2002 kam unsere Postfrau, Margitta Eichhorst, und fragte, wie der Weg von der B111 gegenüber der Häuschen der Hexenheide heißt, der zum Übergang der Eisenbahn Lüdersgrund verläuft, er muss einen Namen haben, sonst darf sie diesen nicht mehr befahren. So haben wir überlegt und ihn Zum Ausbau genannt. Den Begriff &#039;&#039;&#039;Lüdersgrund&#039;&#039;&#039; hat die Eisenbahn geprägt und in ihren Papieren festgehalten, da zur Zeit des Bauens der Bahnlinie in den zwei Bauerngehöften nur die Familien Lüder wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im September 1992 überraschte uns unsere Partnergemeinde Klein Nordende aus dem Kreis Pinnenberg mit 44 neuen Straßenschildern und dazugehörigen Pfosten. Nach den ersten Eindrücken, die die Vertreter der Partnergemeinde nach der Wende vom Seebad Zempin gewonnen hatten, wollten sie helfen, das Aussehen des vielbesuchten Seebades zu verbessern. Schnell wurden die alten Schilder der verschiedenen Epochen ausgewechselt. Die Gemeinde Zempin dankte den umsichtigen Sponsoren recht herzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ergänzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2011 Herbst - Beschluss der Gemeindevertretung. Der Ausbau der neuen Promenade in Zempin, beginnend bei der Waldstraße - östlich des Parkplatzes - bis zur Ostsee, wo die Salzhütten standen, erhält den Straßennamen &#039;&#039;&#039;Promenadenweg&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gemeindevertretung beschließt die Zufahrt zum Campingplatz, welche erneuert wird, &#039;&#039;&#039;Bernsteinweg&#039;&#039;&#039; zu nennen. Einweihung des Bernsteinweges am 11.06.2012. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2012 Herbst - Eine neue Straßenbezeichnung. Der Weg neben dem Schuhstübchen zum ehemaligen Kindergarten heißt &#039;&#039;&#039;Stichlingsweg&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beschluss der Gemeindevertretung im März 2014 - Der Teil der Dorfstraße, der südlich von der Dorfstraße zum Inselhof führt, den Straßennamen &#039;&#039;&#039;Am Achterwasser&#039;&#039;&#039; umzubenennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kita Eröffnung 2009 - 2015 Namensgebung der Mehrzweckhalle - auch Mufu - Multifunktionshalle genannt, heißt jetzt &#039;&#039;&#039;„Dörps Treff“&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
:[[Datei:Störtebekerweg.jpg|thumb|200px|links|der neue Störtebekerweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2017 - Nördlich der Bahnstrecke von der Strandstraße zur Hansestraße ist die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Störtebekerweg&#039;&#039;&#039;, da Neubauten den Garagenplatz wandelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2019 Amtsblatt Nr. 4, S 42 Widmungsverfügung - Öffentlicher Weg für Fußgänger und Radfahrer Promenadenweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Flurnamen in der Gemarkung Zempin sind:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dänengrund&lt;br /&gt;
: “&#039;&#039;Während Wallenstein 1628 noch Stralsund belagerte, landete der König Christian IV. von Dänemark mit 22 Kompanien Infanterie und sechs Schwadronen Reiterei beim Dänengrund östlich des Ortes Zinnowitz, warf die feindliche Kavallerie in kurzem Gefecht aus Zinnowitz heraus und begann die Belagerung der Peenemünder Schanze...“&#039;&#039; (Robert Burkhard 1909)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eschholz&lt;br /&gt;
:liegt südlich der Bahn zwischen Zempin und Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pöhle&lt;br /&gt;
:liegt gegenüber, nördlich der Bahnlinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Brandmoor&lt;br /&gt;
:schließt nördlich an die Hexenheide an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Woschenfeld, Karfwiesen und Karffeld&lt;br /&gt;
:liegen zwischen dem Dorf und dem Ausbau / Dorfstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Griepow&lt;br /&gt;
:ist das Waldgebiet, etwa heute Seestraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zempin - Straßennamen in anderen Orten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In &#039;&#039;&#039;Zinnowitz&#039;&#039;&#039; gibt einen &#039;&#039;&#039;Zempiner Weg&#039;&#039;&#039; im südöstlichen Gebiet des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In &#039;&#039;&#039;Berlin-Heiligensee&#039;&#039;&#039; gibt es seit 1940 einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tze_in_Berlin-Heiligensee &#039;&#039;&#039;Zempiner Steig&#039;&#039;&#039;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=145500</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
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		<updated>2026-04-04T15:50:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus Swinemünde erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:;Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=145499</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Zinnowitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Zinnowitz&amp;diff=145499"/>
		<updated>2026-04-04T15:49:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte des Ostseebades Zinnowitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}* [[Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz]] (ausführlich erstellt vom Verein &amp;quot;Historische Gesellschaft zu Seebad Zinnowitz auf Usedom e.V.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier vorliegende Chronik wird von der Autorin [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]] zusammengetragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Zinnowitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:700 Jahre Zinnowitz Titel.JPG|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/92/Zinnowitz_700_Jahre.pdf |[[Medium:Zinnowitz 700 Jahre.pdf|700 Jahre Zinnowitz 57 Folien pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - als Besitz des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Krummin|Klosters Krummin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1496&#039;&#039;&#039; leihen die Kirchenvorsteher von Zinnowitz vom Kloster Krummin 50 Mark zu 8 % zur Ausbesserung ihrer Marienkapelle. Wahrscheinlich eine Wegekapelle in der Nähe der heutigen B111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1638&#039;&#039;&#039; wurde der Ort im 30jährigem Krieg stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieses Dorf Sitz gehört im Hinblick auf seinen Dienst wie Kirchgang zu Krummin. Dessen Grenzverlauf betreffend, so liegt dieser zwischen beiden Gewässern, näher zu dem großen Salzhaff und zum Süden gegen das Acterwater samt einem Graben zwischen Netzelkow und Neuendorf auf Gnitzerland. Im Osten hat es keine gewisse Grenze, auch nicht im Westen mit Krummin, sondern sie lassen ihr Vieh jeder zum anderen ohne Uneinigkeit gehen. Der Anlaß dazu ist, daß alles zum Amt gehört. Doch würde keinem von all den Amtsdörfern gestattet, ihr Vieh weiterzutreiben als im Umkreis, den die Karte ausweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Fridrik Birkholt, Heidereiter, 2. Hans Krans Witwe, 3. Jochom Stöffen, 4. Hans Schil, 5. Jöns Hing,  Einlieger: 6. Georgen Spiegelhagen, ein alter Heidereiter, Michel Will und Ernst Frömling, Viehhirte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039; aber in diesem Jahre wurden hier nach einer vorgenommenen Rodung, außer einem angelegten Vorwerke, 4 Häuser für 8 Familien erbauet, und die ehemaligen Einwohner anderweit versetzet. Die hier angesetzten 8 Colonisten haben keine steuerbare Hufen, sondern nur allein 4 Morgen an Gartenlande und 48 Morgen an Wiesen, von welchen ein jeder 90 Ruthen Gartenland und 6 Morgen an Wiesen erhalten hat, und dafür jährlich einen bestimmten Zins entrichtet. Diejenigen, welche von der Insel Uesedom nach Wolgast reisen, müssen den Weg über dieses Dorf nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1751&#039;&#039;&#039; erhielt die Siedlung den &#039;&#039;&#039;Namen Zinnowitz&#039;&#039;&#039; nach dem Geheimen Finanz-, Kriegs- und Domänenrat im Generadirektorium Friedrich II.:  &#039;&#039;&#039;Johann Christoph Zinnow (1710-1760)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  ehemals Zitz genannt, 4 Meilen von Uesedom gegen Norden, nicht weit von dem Achterwasser, hat 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 8 Colonistenfamilien , 6 Büdner, 1 Schulmeister, und ist zu Crummin in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Dieses Dorf lag ehemals in der Heide, und hatte 5 Coßäthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Vorwerk - eine Holländerei, welche 1749 angelegt worden, hat 1430 Morgen 164 Ruthen. Der Acker, und insonderheit das Zitzerfeld, ist sandig. Wiesen sind zwar der Morgenzahl nach in ziemlicher Menge vorhanden, sie sind aber torfig und bringen wenig Heu, welches jedoch gedeilich ist. Die Weide ist ziemlich gut. Die Dienste verrichten 6 Bauern aus Ueckeritz und 3 Bauern aus Coserow. Außer denselben dienen auch nunmehro die Colonisten zu Zinnowitz jeder wöchentlich einen Tag. Die Fischerei, welche nur wenig einbringt, hat der Pächter auf dem so genannten Stoerlacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811&#039;&#039;&#039; Senator Friedrich Wilhelm Krause aus Swinemünde erwirbt die Dömäne für 14.300 Taler (1800 Morgen Land) vom Preußischem Fiskus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039; Krause &amp;quot;König von Swinemünde&amp;quot; verkauft es an 29 Kolonisten für 18.000 Taler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; erhält der Ort die &amp;quot;Badeerlaubnis&amp;quot; vom Landrat am Strand der Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1854&#039;&#039;&#039; das Gasthaus un Hotel &amp;quot;Wigwam&amp;quot; wird gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Colonisten- und Fischerdorf, auch Badeort unweit der Ostsee, nach Crummin eingepfarrt, hat 32 Colonistenstellen, 13 Büdner und 1 Windmühle nebst Schule. Einige Colonistenstellen sind in größere Wirtschaften vereinigt. Wohnhäuser sind vorhanden 59 mit 356 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874 - 1876&#039;&#039;&#039; Straßenbau von Wolgaster Fähre nach Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; Kirchenweihe - Architekten Frank und Hoßfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; Neue Schule wird gebaut - Maurermeister Carl Sadewasse, Grundstückskauf vom Landwirt Fritz Graumann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; Tennisplatz wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; Seebrücke wird errichtet. 1909 auf 500 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1267&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; - Familienbad löst Damen- und Herrenbad ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; Eisenbahnanschlusss (Heringsdorf bis Wolgaster Fähre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; Katholisches &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot; des Bistums Berlin für Kinder - Betreuung Klosterschwestern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Otto Heim 100 Jahre.jpg|2016 100 Jahre &amp;quot;Otto-Heim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/9d/1923_Zinnowitz.pdf|[[medium:1923_Zinnowitz.pdf|ca. 1923 Beschreibung Zinnowitz pdf]]]]&lt;br /&gt;
1926 Eine Beschreibung des Ortes aus Sicht eines geborenen Zinnowitzer, dessen Vater Förster war. Er beschreibt die Anfänge des Vermietens und Bauens der ersten Villen. Auch erkennt er was nötig ist, um den Ort für die Gäste so zu gestalten, dass sie wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1926_Zinnowitz_von_Hegemeister_Schmidt.pdf| 1926 Zinnowitz vor 50 Jahren und jetzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Zinnowitz liegt im Gebiet Peenemünde - West und damit im Sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1946 Bollow Zinnowitz Bodenreform.jpg|thumb|200px|rechts|Urkunde Bodenreform 1946 Bollow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Seebrücke mit Tauchgondel 2010.JPG|thumb|200px|rechts|2010 Tauchgondel am Kopf der Seebrücke Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; am 07.05. erreichen die Russen Zinnowitz. Erster Bürgermeister: Hans Krabbenhöft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039; Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) leitet hier den Ferienbetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; 20.000 Urlauber werden gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; Aktion &amp;quot;Rose&amp;quot; Enteignung von Pensionen und Hotels. Die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT - übernimmt die Hotels zur Erholung der Arbeiter aus dem Zwickauer Gebiet, die URAN abbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1957&#039;&#039;&#039; Kulturhaus erbaut - 2020 privater Umbau zu Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1967&#039;&#039;&#039; Trainigsanlage für DDR Spitzensportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975 bis 1977&#039;&#039;&#039; Bau des Ferienheimes der IG WISMUT - &amp;quot;Roter Oktober&amp;quot; - nach der Wende Hotel BALTIC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; Meerwasserschwimmhalle öffnet auch für Einheimische - einziges Hallenbad der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; Seesteg &amp;quot;Vineta&amp;quot; wird gebaut. Fahrten in See sind wieder möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Theater &amp;quot;Blechbüchse&amp;quot; nach Umbau eröffnet. Bau war im Sommer Kinohalle und im Winter Lagerraum für Strandkörbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; Freilichtbühne für &amp;quot;Vineta - Festspeile&amp;quot; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Theater Akademie wird gegründet - Ausbildung von Schauspielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; Schwimmhalle gehört zu Hotel Balic und wird mit Außenbecken (Sole) und Saunen erweitert (Bernsteintherme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; der Meiereihof brennt ab - Standort B11 zum Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Tauchgondel am Kopf der Seebrücke eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; Festumzug 700 Jahre Zinnowitz - neue Promenad fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; Hafen am Achterwasser istausgebaut zum  Wasserwanderrastplatz für Segler und Motorboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; Kurverwaltungsgebäude wird erweitert (früher Warmbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; Sportschule nach Umbau wieder geöffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Firma Adrion 60.jpg|2008 Firma Adrion 60 Jahre&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Tee Villa.jpg|2008 Tee - Villa&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Villa Gruner.jpg| 2008 Villa Gruner&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 1.jpg| 2008 Tauchgondel 1&lt;br /&gt;
Datei:Tauchgondel 2.jpg|2008 Tauchgondel 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Rosenhof Zinnowitz.jpg|2008 Rosenhof&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 1.jpg|2008 Rosenhof 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Rosenhof 2.jpg|2008 Rosenhof 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Zinnowitz Post Umgebaut.jpg|2008 Alte Post umgebaut&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 1.jpg|2016 Hobby-Fotografen 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Fotografen 2.jpg|2016 Hobby-Fotografen 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Manthey.jpg|2016 Tischler Manthey&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Häuser Geschichte.jpg|2016 Häuser Geschichte&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 1.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre a&lt;br /&gt;
Datei:2019 Zinnowitz 710 Jahre 2.jpg|2019 Zinnowitz 710 Jahre b&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus Verkauf.jpeg|2022 Verkauf der Wohnungen Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 1.jpg|2023 Café Waldesruh 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Café Waldesruh 2.jpg|2023 Café Waldesruh 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 a.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen von 1990 bis 2024 a&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Gewerbe Tourismus 2024 b.jpg|Vermietung von Ferienwohnungen b&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 1.jpg|2024 Backwaren 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2024 Backwaren 2.jpg|2024 Backwaren 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 a.jpg|2024 Kläranlage erweitern 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kläranlage Ausbau 2024 b.jpg|2024 Kläranlage erweitern 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 a.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Hotel ohne KInder 2024 b.jpg|2024 Hotel ohne Kinder 2&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 1.jpg|2024 Asgard Lippmann 1&lt;br /&gt;
Datei:2024 Zinnowitz Asgard Lippmann 2.jpg|2024 Asgard Lippmann 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 a.jpg|2024 Kulturhaus 1&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Kulturhaus 2024 b.jpg|2024 Kulturhaus 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 04. April  Ostseezeitung&lt;br /&gt;
:Tag der offenen Tür im „Palace“ Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das traditionsreiche Gebäude an der Usedomer Strandpromenade zieht neues Leben ein: Im „Usedom Palace“ entstehen &#039;&#039;&#039;18 hochwertige Eigentumswohnungen.&#039;&#039;&#039; Interessierte können sich beim Tag der offenen Tür am 4. April von 10 bis 18 Uhr davon ein Bild machen. Hinter der Fassade werden die Wohnungen mit Größen &#039;&#039;&#039;zwischen 64 und 125 Quadratmetern&#039;&#039;&#039; umfassend saniert. Geplant sind moderne Ausstattungen mit natürlichen Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzt wird das Angebot durch einen Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Fitness sowie Concierge-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchen Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Zinnowitz Kirche|ev. Kirche Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#St. Otto Heim Zinnowitz|Kath. St. Otto-Heim Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Museum Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2021 befindet sich das Museum im Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Zinnowitz Eisenbahnmuseum neu.jpg|2016 Museum Eisenbahn im Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 1.jpg|2021 Zinnowitz Museum 25 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Zinnowitz Museum 2.jpg|2021 Zinnowitz Museum 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kuchenfrauen Wolgast 1910.jpg|Kuchenfrauen aus Wolgast ca. 1910?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser1964===&lt;br /&gt;
Das Bootshaus des Seglervereins Zinnowitz an der Störlanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufnahmen waren DIAs aus dem ca. 1964er Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer hatte auch dort seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus Winter.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Botshaus 1.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Bootshaus 2.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen 1.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Pfähle einspülen.jpg|Pfähle einspülen&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 0.jpg|Zuschauer&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 2.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 3.jpg|Regatta - Leitung&lt;br /&gt;
Datei:Regatta 4.jpg|Regatta&lt;br /&gt;
Datei:Reuse Bargwitz.jpg|Reuse Fischer Bargwitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zinnowitzer Hafen am Achterwasser 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Z.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:07 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Hafen Z.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Zinnowitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steinfurt-Heim Kinderheim===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 1.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurt Heim 2.jpg|2022 Jan. Steinfurt Heim Zukunft 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 1.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Steinfurth 2.jpg|2022 Feb Steinfurth Planung 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulturhaus Umbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus.jpg|2022 Kulturhaus Richtfest für Ferienwohnungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 1.jpg|2022 Dezember 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zinnowitz Kulturhaus 2.jpg|2022 Dezember 2&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz 2023 Kulturhaus Bau.jpg|2023 Baufortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Zinnowitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Zinnowitzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zissberg&#039;&#039;&#039; – Friedhof – erhöhte Stelle am Achterwasser – war eine Steinzeitliche Siedlung – der Ort ist dann später in die Ebene gewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Störlanke&#039;&#039;&#039; - östliche Bucht des Achterwassers - Hafen am Achterwasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fisch STÖR, den es mal reichlich gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Garz_(Usedom)&amp;diff=145331</id>
		<title>Garz (Usedom)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Garz_(Usedom)&amp;diff=145331"/>
		<updated>2026-04-01T15:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Alte Ansichten vom Golm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | plz = 17419&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Usedom-Süd&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 259 (2018)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.8811&lt;br /&gt;
 | lon = 14.1714&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}Der Ort liegt im Südosten der [[Insel Usedom]] und grenzt an Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [http://www.openstreetmap.org/#map=14/53.8811/14.1714 Breite: 53.8811 Länge: 14.1714]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=14.147515296936037%2C53.87305145207004%2C14.193434715270998%2C53.889469142717005&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.88126110325249%2C14.170475006103516&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.8813&amp;amp;amp;mlon=14.1705#map=15/53.8813/14.1705&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Garz (Usedom) anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Garz gehört auch der Berg [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) GOLM], der während des II. Weltkrieges zur Kriegsgräberstätte wurde. Garz hat eine ev. . - [[Insel Usedom Kirchen#Garz (Usedom) Kirche|Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen von Garz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Garz (2).jpg|thumb|200px|rechts| Wappen von Garz auf Usedom]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasonierung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Blau ein erhöhter goldener Dreiberg, belegt mit einem hersehenden, silbern gekrönten und schwarz behaarten Brustbild einer Frau, am Hals ein blauer Gewandsaum, silbern gesäumt und eine silberne Halskette mit Kleinod; auf dem Dreiberg ein silberner Wall nebst einer silbernen Burg mit drei spitzbedachten Türmen mit einem betagleuchteten Geschoss, der höhere und breitere mittlere Turm zudem mit offenem Tor, zwischen den Türmen eine gezinnte Mauer; überhöht von einem querrechten goldenen Bischofsstab.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Garzer Peter Graff gestaltet. Es wurde am 19. Juli 2006 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 305 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Bischofstab&#039;&#039;&#039; soll an [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern| Otto von Bamberg]] erinnern. Es ist nicht bewiesen, dass er in diesem Ort war, da es noch andere Orte gleichen Namens gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zum Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garz (Gardis – kleine Burg) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242: Ersterwähnung, wird von den Wenden Sabik und Rozsvar an das Kloster Dargun verkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1256: tritt das Kloster die Fischerei von Garz und Kaseburg an Barnim I. ab, der von jedem Fischer jährlich 6 Mark Pacht beansprucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1269: verkauft der Bischof von Kammin seinen Zehnten aus Garz und Kaseburg an das Kloster Dargun, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1282: muss das Kloster Dargun den Söhnen Sabriks: Barchil und Johannes Sabkevitz, die dem Verkauf von 1242 nicht zugestimmt hatten, noch 32 Mark als letzte Entschädigung bezahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1414: wird der Bauer Peter Krüger erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1779:  ¾ Meile von Swienemünde südwestwärts nahe am Haff, auf der Poststraße von Uesedom nach Swienemünde, hat 4 Bauern, 2 Coßäthen, 9 Büdner , und eine zu der Uesedomschen Synode gehörige Kirche, welche ein Filial von Zirchow ist, und zu welchem das Dorf Caminke eingepfarret ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858: ein Bauer- und Kirchdorf am Haff, Kirche ist Filial von Zirchow, Küsterei, Schule, 4 Bauernhöfe, 2 Kossäthenhöfe, 38 Büdner, 74 Wohnhäuser, 422 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garz: - Die &#039;&#039;&#039;Zwangsmahlgäste&#039;&#039;&#039; sind die Einwohner der Dörfer Neverow, Boßin, Caminke, Garz, Corschwant, Zirchow, Ahlbeck königlichen Anteils, Ulrichshorst, und des Vorwerks Cutzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Garz auf Usedom im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Postkarten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gemeindgebiet gehört der &#039;&#039;&#039;Golm&#039;&#039;&#039;. Er war der Hausberg der [[Swinemünde]]r. Ein Teil des Flugplatzes Zirchow liegt auf dem Gemeindebebiet Garz.&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm (Useom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Golm Litho.jpg |Golm ist Gemeindegebiet Garz&lt;br /&gt;
Datei:1901 Golm Prinzessin .jpg |Prinzessin soll im Golm eingeschlossen sein&lt;br /&gt;
Datei:1905 Golm.jpg |Der Berg erhebt sich aus der Flußmündung&lt;br /&gt;
Datei:1911 Golm Eisenbahn.gif |Eisenbahn hat eigene Haltestelle am Golm&lt;br /&gt;
Datei:1922 Garz Usedom.jpg |1922 Schulhaus und Geschäft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Ansichten vom Golm ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1821 W Schirmer Golm.jpg|1821 von W. Schirmer&lt;br /&gt;
Datei:1837 Rosmäsler Stahlsich Golm.jpg|1837 von Rosmäsler&lt;br /&gt;
Datei:1844 Pavillion Golm.jpg|1844 Pavillon Golm&lt;br /&gt;
Datei:Golm Onkel Thoms Hütte.jpg|Onkel Thoms Hütte auf dem Golm&lt;br /&gt;
Datei:Golm Aussichtsturm.jpg|Aussichtsturm auf dem Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Golm==&lt;br /&gt;
Der Berg Golm und die Gedenkstätte werden oft mit dem Ort [[Kamminke]] genannt aber er gehört zur Gemeinde &#039;&#039;&#039;Garz (Usedom).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Golm Insel Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a7/Golm_Insel_Usedom.pdf  |[[medium:Golm Insel Usedom.pdf|Geschichte des Berges Golm – 65 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gedenkstätte des Monats Dezember 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 erhielt der Bansiner Künstler und Barlach-Schüler Rudolf Leptien den Auftrag der sozialistischen Kulturbehörde, ein &#039;&#039;&#039;Kunstwerk für die Kriegsgräberstätte Golm&#039;&#039;&#039; zu schaffen. Mehrere Tausend Menschen sind auf dem Golm (Erhebung) bestattet, darunter viele Bombenopfer aus dem heute polnischen Swinemünde. Schon 1944 diente er unter der Bezeichnung Ehrenfriedhof Swinemünde-Golm als Friedhof für Soldaten, die im südlichen Ostseeraum und in den Lazaretten von Swinemünde gestorben waren. Leptien, der sich 1942 nach Bansin zurückzog, um keine Kunst mehr im Sinne der NS-Politik zu fertigen, erlebte die Gewalt und das Leid des Krieges auf der Insel Usedom. Diese Erfahrungen prägten ihn sein ganzes restliches Leben und spiegeln sich ebenfalls in seinem Kunstwerk wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leptien erschuf in den Jahren 1952 und 1953 eine Statue, die eine Frau im Soldatenmantel zeigt. Mit niedergeschlagenem Blick wirkt die Frau entkräftet und in sich gekehrt. „Die Frierende“ kann als Symbolfigur all jener Menschen gesehen werden, die aufgrund von Krieg und Gewalt gezwungen sind, auf der Flucht zu sein. Ein Zeichen der Hoffnung und Zukunft ist auf der Rückseite der Statue in Form emporwachsender Äste zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur durfte auf dem Golm jedoch nicht aufgestellt werden, weil die künstlerische Aussage nicht den ideologischen Vorstellungen der politischen Führung entsprach. Des Weiteren floh der Künstler mit seiner Frau nach Westberlin und war somit als „Republikflüchtling“ in der DDR gebrandmarkt. Beim Blick auf die Statue fällt auf, dass der Statue die Nase fehlt. Vermutlich soll Rudolf Leptien vor seiner Flucht die Nase der Statue abgeschlagen haben, um somit sein eigenes Werk unbrauchbar zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1984 fand die Figur aufgrund einer privaten Initiative ihren Platz auf dem Golm. Das Kunstwerk repräsentiert das Leid des Krieges und ist ein historisches Beispiel für die deutsch-deutsche Geschichte. 2005 eröffnete der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. eine Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte (JBS) in der Nähe der Kriegsgräberstätte Golm. In dieser Einrichtung bekommen Schulklassen und Erwachsenengruppen aus ganz Europa die Möglichkeit, mithilfe des Teams der JBS Golm sich intensiver mit der Geschichte der Kriegsgräber und Ortes auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Golm Insel Usedom 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Golm Insel Usedom 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gedenstein der Swinemünder.jpg|Gedenkstein der Swinemünder&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gräberfeld.JPG|Gräberfeld 2010&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gräberfeld 2.JPG|weite Parklandschaft&lt;br /&gt;
Datei:2010 Gräberfeld 3.JPG|Kreuze verteilt auf Gräberfeld&lt;br /&gt;
Datei:2010 Tafel 3 Sprachen.jpg|Tafel in drei Sprachen&lt;br /&gt;
Datei:2021 Golm 1.jpg|2021 März Gedenken Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Golm 2.jpg|2021 März Gedenken Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschienen ist das Buch: &#039;&#039;&#039;Die Kriegsgräber- und Gedenkstätte Golm und die Tragödie von [[Swinemünde]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ISBN 978-3-948624-03-3&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik/en von Garz (Usedom)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Garz (Usedom)]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Garz auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Garz auf Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/GARARZJO73CU Garz auf Usedom in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Garz_(Usedom) Garz bei Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Garz (Usedom) Kirche |Garz Kirche]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/95/1939_Einwohner_Usedom.pdf 1939 Einwohner=Verzeichnis &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto von Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<updated>2026-04-01T15:46:26Z</updated>

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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Postkarte über 100 Jahre alt&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<title>Ivenack</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Ivenack&lt;br /&gt;
 | plz = 17153&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Stavenhagen&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 809  2020&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7070826&lt;br /&gt;
 | lon = 12.9318664&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Kennt einer meiner Leser Ivenack, diese liebliche, der Ruhe geweihte Oase in dem rings von Mühe und Arbeit durchfurchten Lande,...&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; - Fritz Reuter in &#039;&#039;&amp;quot;Rei´s´nah Belligen&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt östlich der Stadt [[Stavenhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7114&amp;amp;mlon=12.9652#map=14/53.7114/12.9652 Breite: 53.7114 Länge: 12.9652] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.91923522949219%2C53.69487702805174%2C13.011074066162111%2C53.727845694454366&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.71136459075612%2C12.965154647827148&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7114&amp;amp;amp;mlon=12.9652#map=14/53.7114/12.9652&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Ivenack anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen von Ivenack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen von Ivenack.png|rechts|200px|thumb|Wappen von Ivenack]]&lt;br /&gt;
;„In Gold, belegt mit einem roten Schrägeck, darin ein silberner linksgewendeter Pferdekopf, eine grüne bewurzelte Eiche mit fünf grünen Früchten, eine rot-silberne in zwei Reihen geschachte erniedrigte Leiste überdeckend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Wappen wurde am 13. April 2017 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 362 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
:Wappenbegründung: Wegen der überregionalen Bedeutung und Bekanntheit der Ivenacker Eichen als Naturdenkmal, ist die Verwendung einer stilisierten Eiche als gemeine Figur im Wappen der Gemeinde gerechtfertigt. &lt;br /&gt;
:Als weitere Begründung für die Eiche im Wappen sei darauf verwiesen, dass die Ivenacker Eichen der Sage nach sieben verwunschene Nonnen sind, die, nachdem sie ein Gelübde gebrochen hatten, zur Strafe in Eichen verwandelt wurden. &lt;br /&gt;
:Erst nach tausend Jahren sollen die Eichen sukzessive absterben und damit die Nonnen erlöst werden (Albert Niederhöffer. Mecklenburg´s Volkssagen. Bremen, Rostock 1998). &lt;br /&gt;
:Als eigenes Symbol für das Kloster, das bis zur Säkularisation in der Mitte des 16. Jahrhunderts die Geschichte des Dorfes maßgebend bestimmte, steht im Wappen das Symbol der Zisterzienser, der Rot-Silber geschachte Balken, der im konkreten Fall jedoch schmaler und nur als Leiste ausgeführt wird. &lt;br /&gt;
:In der Diskussion um das Gemeindewappen wurde der Wunsch geäußert, den bekannten Hengst „Herodot“ auch im Wappen darzustellen. :„Herodot“ war ein bekannter Apfelschimmel aus dem Gestüt Ivenack, so berühmt, dass selbst Napoleon nach ihm suchen ließ, um ihn nach Frankreich zu bringen, worauf das Tier – allerdings vergeblich – in einer hohlen Eiche versteckt wurde. &lt;br /&gt;
:Nach den Napoleonischen Kriegen gelangte das Tier zurück nach Ivenack. &lt;br /&gt;
:Der im Schrägeck zu sehende silberne Pferdekopf soll zum einen auf den legendären Hengst anspielen, aber auch das traditionsreiche Gestüt in Ivenack repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zum Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 969-972 &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ivenack&#039;&#039;&#039; bei Stavenhagen, dreiviertel Meile nordöstlich von dieser Stadt am Ivenacker See, Patronat der Kirche in Borgfeld, Kirche, Schule, Schmiede, Wassermühle, Windmühle, Krug, Ziegelei und Dampfmolkerei&lt;br /&gt;
:Ivenack liegt im Bereich einer großen Niederung, die als Stavenhagener Torfniederung sich von der Stadt über die Eisenbahn nach Nordost hinwegsetzt und im Osten und im Osten unmittelbar bei Ivenack eine Ausweitung durch den Ivenacker See erhält.&lt;br /&gt;
:Der Name  - 1252 Iuenack - stammt aus dem Altslavischen und würde danach Ivenack etwa Weidenort zu bedeuten haben. &lt;br /&gt;
:Ivenack ist Wohnsitz des Fideicommißbesitzers und gehört zu den großartigsten und anmutigsten Landsitzen Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
:Früher, und zwar noch Anfangs dieses Jahrhunderts, war ein Gestüt außerordentlich berühmt und versorgte die preußische Cavallerie mit den besten Offiziers-Pferden. &lt;br /&gt;
:Die Umgebung trägt das Gepräge der reichsten Fruchtbarkeit und des üppigsten Baumwuchses. Nordöstlich in geringer Entfernung liegt der 63m hohe Gerichtsberg. &lt;br /&gt;
:Am Wege nach Basepohl in nordwestlicher Richtung  rechts die Rauhen Berge und der 61m hohe Lange Berg, links der berühmte Ivenacker Tiergarten. &lt;br /&gt;
:Ivenack hat seit alten Zeiten, nachweislich seit es Domanialamtssitz war, Fleckengerechtigkeit und eigene Jahrmärkte. Letztere haben schon längst aufgehört, die Fleckengerechtigkeit ging in Folge eines Prozesses Seitens der Landstände verloren. &lt;br /&gt;
:Seit 1844 wird Ivenack im Staatskalender nicht mehr als Flecken aufgeführt.&lt;br /&gt;
:Der sehr lang gestreckte Ort besteht aus eine breiten Hauptstraße, welche, zu beiden Seiten mit mehreren, zum Theil gleichförmigen Häusern besetzt, in fast gerader Richtung von Osten nach Westen verläuft und daneben aus einer rechtwinklich von hier nach dem See hinunter und weiter nach der in einem Tal belegenen &#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; führenden kleinen Nebenstraße, der sogenannten Wasserstraße. &lt;br /&gt;
:An dem durch steinerne Thorpfeiler begrenzten östlichen Eingange des Ortes liegt zunächst nordwärts am Wege der freundliche, schattige &#039;&#039;&#039;Gottesacker&#039;&#039;&#039;, etwas weiter an deselben Seite der Hauptstraße breitet sich der mit weitläufigen, massiven Wirtschaftsgebäuden besetzte &#039;&#039;&#039;Bauhof&#039;&#039;&#039; aus, in der Nähe desselben führt die Wasserstraße nach Süden zum See hinunter, über deren tief gelegene Häuser hinweg hat man einen reizenden Blick auf die baumreiche Umgebung der Wassermühle. Die Hauptstraße läuft weiterhin gegen die Mitte des Ortes, wo auf der rechten Seite das &#039;&#039;&#039;Pfarrhaus&#039;&#039;&#039;, der Gasthof und einige zum Schloß gehörige &#039;&#039;&#039;Offiziantenwohnungen&#039;&#039;&#039; zwischen freundlichen Gärten liegen, auf der linken Seite das &#039;&#039;&#039;Gewächshaus&#039;&#039;&#039; neben dem Eingang zum Schloßgarten sich befindet, und dann die diesen nach Norden begrenzende hohe Steinmauer bis zur &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; sich ausdehnt. &lt;br /&gt;
:Hier mündet die Hauptstraße in den mit Gartenanlagen gezierten großartigen &#039;&#039;&#039;Schloßplatz&#039;&#039;&#039; aus, von welchemdann rechts eine Kastaienallee neben dem &#039;&#039;&#039;Pferdestall&#039;&#039;&#039;, an dem &#039;&#039;&#039;Jägerhof&#039;&#039;&#039; vorbei in den Weg nach Basepohl in nordwestlicher Richtung, zunächst nach dem &#039;&#039;&#039;Thiergarten&#039;&#039;&#039; führt. &lt;br /&gt;
:Neben diesem beschattet eine der schönsten, großartigsten Lindenalleen den Weg. &lt;br /&gt;
:Am Schloßplatze steht, ziemlich der Hauptsraße gegnüber, in der Mitte das &#039;&#039;&#039;Schloß&#039;&#039;&#039;, in seinem älteren Teile noch von dem hier gegen Ende des 16. Jahrhunderts residierenden Prinzen Siegmund August - warscheinlich auf dem Grunde der alten Klostergebäude - erbaut, dasselbe hat zwei erst im Anfang des gegenwärtigen Jahrhunderts angebaute lange Flügel und zeigt einen einfachen Stil und das Gepräge großer Solidität, die Facade erscheint wegen des zu hohen Daches etwas gedrückt.&lt;br /&gt;
:Vom Schlosse aus gesehen zur Rechten steht diesem schräg gegenüber am Schloßplatz die von Gartenanlagen umgebene Kirche und zur Linken bildet auf der andern Seite der massive, im Halbbogen erbaute Pfedestall (der sogenannte Krummstall) einen nach dem Schloßplatz zu geöffneten, an beiden Seiten mit Pavillons abschließenden Halbzirkel, an welchen nach hinten zu das nahezu 29 m im Durchmesser haltende Reithaus sich anschließt.&lt;br /&gt;
:Die schön gelegene &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; stammt, was die Umfassungsmauer anbelangt, noch von dem alten Kloster, auch die Altarbrüstung wird aus der Klosterzeit stammen. Alles Andere in und an der Kirche, mit Ausnahme der beiden Glocken und eines Grabsteines (dem Klosterprobst Andreas Gielow gewidmet) ist neueren Datums. &lt;br /&gt;
:Das Deckengewölbe der Kirche soll im 30jährigen Kriege zerstört sein. &lt;br /&gt;
:Seit Ende des 30jährigen Krieges besitzt die Kirche eine Balkendecke. nur einige Spitzbogen an den Wänden, der nördliche Eingang in die Kirche selber und das demselben vorgebaute Thurmgebäude mit seinen Gewölben erinnern daran, daß die Kirche ursprünglich eine gothische war. &lt;br /&gt;
:Bei den verschiedenen Durchbauten (der letzte wurde 1869 vollendet) ist auf die Erhaltung dieses Stils keine Rücksicht genommen. :Der Thurm am Westende stammt aus dem Jahre 1786, ist aber beim Durchbau im Jahre 1868 und 1869 in seinem Aeußern sehr verändert. :An beiden Seiten des alten Thurmes liegen die beiden herrschaftlichen Erbbegräbnisgewölbe, beide mit Särgen angefüllt.&lt;br /&gt;
:Der am See liegende &#039;&#039;&#039;Schloßgarten&#039;&#039;&#039; zieht sich von der Kirche ostwärts bis gegen die Mitte des Ortes hin, hat einen herrlichen Baumgang von hohen Linden, durch welchen ein Fahrweg vom Schlosse nach dem südlichen Ende der Wasserstraße führt. &lt;br /&gt;
:Im Garten ist ein Schwanenteich, ein Gewächshaus und nahem am See in der Mitte der Lindenallee ein hübsches &#039;&#039;&#039;Gartenhaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
:Im See liegt dem Schloßgarten gegenüber nach Klockow zu eine hübsche &#039;&#039;&#039;Insel&#039;&#039;&#039;, mit einigen Pappeln und Obstbäumen bewachsen. &lt;br /&gt;
:Am weslichen Ende des Sees liegt in einiger Entfernung vom Schlosse der sehr beträchtliche, mit dem schönsten Laubholz, worunter einige sehr alte und ungemein große Eichen, bestandene &#039;&#039;&#039;Thiergarten&#039;&#039;&#039;, welcher viele Damhirsche und eine Thierwärterwohnung enthält. &lt;br /&gt;
:Von den &#039;&#039;&#039;Eichen&#039;&#039;&#039; sind vor einiger Zeit die hervorragendsten gemessen. &lt;br /&gt;
:Die kleinste von diesen hatte in der Mitte einen Umfang von 5,60 m, dann folgte eine mit dem Umfang von 6,70, drei mit 7,40-7,60 und zwei mit 8,60 m. Von den drei dicksten hat die in der Nähe des freien Platzes beim Thierwärter unten 12, in der Mitte 8,70, die zweite hat unten 13,50 und in der Mitte 9,50 m, die dickste unten 15, in der Mitte 10,20 m Umfang. Die zweite ist hohl, :Anfang der 70er Jahre ward gelegentlich eines Schülerausfluges festgestellt, daß in dieser Eiche dreißig 12-14jährige Knaben Raum fanden. &lt;br /&gt;
:Die dickste Eiche ist 34 m hoch und hat unter den Ästen noch 9 m Umfang. &lt;br /&gt;
:Stamm und Rinde sind bei ihr noch unverletzt. &lt;br /&gt;
:Ueber das Alter der Eichen hat eine, welche vor 30 Jahren gefällt werden mußte, ziemlich sichere Aufschlüsse gegeben. &lt;br /&gt;
:Nach den Jahresringen hatte jene Eiche ein Alter von 1200 Jahren und darüber. &lt;br /&gt;
:Das Alter der dicksten Eiche wird auf 12-1500 Jahre geschätzt.&lt;br /&gt;
:Durch den Thiergarten führt ein anmuthiger Fuß- und ein verschlossen gehaltener Fahrweg nach Stavenhagen. &lt;br /&gt;
:Zu erwähnen ist noch die alte &#039;&#039;&#039;Fasanerie&#039;&#039;&#039;, jetzt &#039;&#039;&#039;Ziegelei&#039;&#039;&#039; an enem Eichengehölz, eine viertel Meile von Ivenack.&lt;br /&gt;
:Das schön gelegene Ivenack mit seiner herrlichen Umgebung hat unter Anderem unserem Fritz Reuter, der es von Stavenhagen aus häufig besuchte, reiche Naturgenüsse geboten und Reuter war stets dankbar dafür. &lt;br /&gt;
:In seiner Vorrede zur &amp;quot;Reis nah Belligen&amp;quot; feiert er Ivenack wie folgt: &amp;quot;- kennt einer meiner Leser Ivenack, diese liebliche, der Ruhe geweihte Oase in dem rings von Mühe und Arbeit durchfurchten Lande, die, einer schlummernden Najade gleich, sich auf grünender Au und blumiger Wiese gelagert hat und ihr vom Laube tausendjähriger Eichen umkränztes Haupt in dem flüssien Silber des Sees spiegelt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;S.967/68 &#039;&#039;&#039;Amt Ivenack&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Dies Amt begreift den größten Teil der Besitzunen des vormaligen Cistercienser-Nonnenklosters Ivenack in sich. &lt;br /&gt;
:Gegründet unter pommerscher Herrschaft im Jahre 1252 durch die Brüder Reimbern und Raven v. Stove zu Stavenhagen, kam es 1283 sammt der Vogtei Stavenhagen und den Ländern Tüzen und Gotebende(Gädebehn) an die Fürsten von Wenden. &lt;br /&gt;
:Das Kloster wurde 1555 säcularisiert und in ein Domanialamt umgewandelt, das Herzog Sigismund August, gestorben 22.März 1592, als Appanage erhielt.&lt;br /&gt;
:Zu diesen Herzogs Zeiten wird das Kloster wenigstens teilweise abgebrochen und der vordere Teil des Schlosses erbaut sein. &lt;br /&gt;
:Ein Portalstein, der des Herzogs und seiner Gemahlin Wappen und Namen trägt, ist noch im Schlosse vorhanden. &lt;br /&gt;
:Nach dem Tode des Herzogs diente das Schloß den herzoglichen Beamten als Wohnsitz. &lt;br /&gt;
:1709 vertauschte Herzog Fiedrich Wilhelm das Domanialamt Ivenack gegen das ritterschaftliche Gut Bakendorf c.p. und ein Aversum von 17000 Thlr. an den Geh. Rat von Koppelow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ivenack im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack Top 1885.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie zu Ivenack==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansicht von Ivenack Stahlstich von Jeremias Gottheil um 1860.jpg|thumb|800px|zentriert|Ansicht von Ivenack,  Stahlstich von Jeremias Gottheil um 1860]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ivenacker Eichen 2001===&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 6.jpg|Wegweiser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ivenack - Ortschronik/en ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ivenack - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Ivenack im Schlie]]&lt;br /&gt;
* [[Ivenack in den mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Ivenack bei Pastor Wundemann]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Ivenack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Ivenack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/IVEACKJO63LR Ivenack in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ivenack Ivenack bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ivenack&amp;diff=145324</id>
		<title>Ivenack</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ivenack&amp;diff=145324"/>
		<updated>2026-03-31T18:15:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Kontakte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Ivenack&lt;br /&gt;
 | plz = 17153&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Stavenhagen&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 809  2020&lt;br /&gt;
 | lat= 53.7070826&lt;br /&gt;
 | lon = 12.9318664&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Kennt einer meiner Leser Ivenack, diese liebliche, der Ruhe geweihte Oase in dem rings von Mühe und Arbeit durchfurchten Lande,...&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; - Fritz Reuter in &#039;&#039;&amp;quot;Rei´s´nah Belligen&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt östlich der Stadt [[Stavenhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geographische Lage =&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7114&amp;amp;mlon=12.9652#map=14/53.7114/12.9652 Breite: 53.7114 Länge: 12.9652] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.91923522949219%2C53.69487702805174%2C13.011074066162111%2C53.727845694454366&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.71136459075612%2C12.965154647827148&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7114&amp;amp;amp;mlon=12.9652#map=14/53.7114/12.9652&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Ivenack anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einführende Information =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Das Wappen von Ivenack =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen von Ivenack.png|rechts|200px|thumb|Wappen von Ivenack]]&lt;br /&gt;
;„In Gold, belegt mit einem roten Schrägeck, darin ein silberner linksgewendeter Pferdekopf, eine grüne bewurzelte Eiche mit fünf grünen Früchten, eine rot-silberne in zwei Reihen geschachte erniedrigte Leiste überdeckend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Wappen wurde am 13. April 2017 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 362 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
:Wappenbegründung: Wegen der überregionalen Bedeutung und Bekanntheit der Ivenacker Eichen als Naturdenkmal, ist die Verwendung einer stilisierten Eiche als gemeine Figur im Wappen der Gemeinde gerechtfertigt. &lt;br /&gt;
:Als weitere Begründung für die Eiche im Wappen sei darauf verwiesen, dass die Ivenacker Eichen der Sage nach sieben verwunschene Nonnen sind, die, nachdem sie ein Gelübde gebrochen hatten, zur Strafe in Eichen verwandelt wurden. &lt;br /&gt;
:Erst nach tausend Jahren sollen die Eichen sukzessive absterben und damit die Nonnen erlöst werden (Albert Niederhöffer. Mecklenburg´s Volkssagen. Bremen, Rostock 1998). &lt;br /&gt;
:Als eigenes Symbol für das Kloster, das bis zur Säkularisation in der Mitte des 16. Jahrhunderts die Geschichte des Dorfes maßgebend bestimmte, steht im Wappen das Symbol der Zisterzienser, der Rot-Silber geschachte Balken, der im konkreten Fall jedoch schmaler und nur als Leiste ausgeführt wird. &lt;br /&gt;
:In der Diskussion um das Gemeindewappen wurde der Wunsch geäußert, den bekannten Hengst „Herodot“ auch im Wappen darzustellen. :„Herodot“ war ein bekannter Apfelschimmel aus dem Gestüt Ivenack, so berühmt, dass selbst Napoleon nach ihm suchen ließ, um ihn nach Frankreich zu bringen, worauf das Tier – allerdings vergeblich – in einer hohlen Eiche versteckt wurde. &lt;br /&gt;
:Nach den Napoleonischen Kriegen gelangte das Tier zurück nach Ivenack. &lt;br /&gt;
:Der im Schrägeck zu sehende silberne Pferdekopf soll zum einen auf den legendären Hengst anspielen, aber auch das traditionsreiche Gestüt in Ivenack repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kurztext zum Ort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 969-972 &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ivenack&#039;&#039;&#039; bei Stavenhagen, dreiviertel Meile nordöstlich von dieser Stadt am Ivenacker See, Patronat der Kirche in Borgfeld, Kirche, Schule, Schmiede, Wassermühle, Windmühle, Krug, Ziegelei und Dampfmolkerei&lt;br /&gt;
:Ivenack liegt im Bereich einer großen Niederung, die als Stavenhagener Torfniederung sich von der Stadt über die Eisenbahn nach Nordost hinwegsetzt und im Osten und im Osten unmittelbar bei Ivenack eine Ausweitung durch den Ivenacker See erhält.&lt;br /&gt;
:Der Name  - 1252 Iuenack - stammt aus dem Altslavischen und würde danach Ivenack etwa Weidenort zu bedeuten haben. &lt;br /&gt;
:Ivenack ist Wohnsitz des Fideicommißbesitzers und gehört zu den großartigsten und anmutigsten Landsitzen Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
:Früher, und zwar noch Anfangs dieses Jahrhunderts, war ein Gestüt außerordentlich berühmt und versorgte die preußische Cavallerie mit den besten Offiziers-Pferden. &lt;br /&gt;
:Die Umgebung trägt das Gepräge der reichsten Fruchtbarkeit und des üppigsten Baumwuchses. Nordöstlich in geringer Entfernung liegt der 63m hohe Gerichtsberg. &lt;br /&gt;
:Am Wege nach Basepohl in nordwestlicher Richtung  rechts die Rauhen Berge und der 61m hohe Lange Berg, links der berühmte Ivenacker Tiergarten. &lt;br /&gt;
:Ivenack hat seit alten Zeiten, nachweislich seit es Domanialamtssitz war, Fleckengerechtigkeit und eigene Jahrmärkte. Letztere haben schon längst aufgehört, die Fleckengerechtigkeit ging in Folge eines Prozesses Seitens der Landstände verloren. &lt;br /&gt;
:Seit 1844 wird Ivenack im Staatskalender nicht mehr als Flecken aufgeführt.&lt;br /&gt;
:Der sehr lang gestreckte Ort besteht aus eine breiten Hauptstraße, welche, zu beiden Seiten mit mehreren, zum Theil gleichförmigen Häusern besetzt, in fast gerader Richtung von Osten nach Westen verläuft und daneben aus einer rechtwinklich von hier nach dem See hinunter und weiter nach der in einem Tal belegenen &#039;&#039;&#039;Wassermühle&#039;&#039;&#039; führenden kleinen Nebenstraße, der sogenannten Wasserstraße. &lt;br /&gt;
:An dem durch steinerne Thorpfeiler begrenzten östlichen Eingange des Ortes liegt zunächst nordwärts am Wege der freundliche, schattige &#039;&#039;&#039;Gottesacker&#039;&#039;&#039;, etwas weiter an deselben Seite der Hauptstraße breitet sich der mit weitläufigen, massiven Wirtschaftsgebäuden besetzte &#039;&#039;&#039;Bauhof&#039;&#039;&#039; aus, in der Nähe desselben führt die Wasserstraße nach Süden zum See hinunter, über deren tief gelegene Häuser hinweg hat man einen reizenden Blick auf die baumreiche Umgebung der Wassermühle. Die Hauptstraße läuft weiterhin gegen die Mitte des Ortes, wo auf der rechten Seite das &#039;&#039;&#039;Pfarrhaus&#039;&#039;&#039;, der Gasthof und einige zum Schloß gehörige &#039;&#039;&#039;Offiziantenwohnungen&#039;&#039;&#039; zwischen freundlichen Gärten liegen, auf der linken Seite das &#039;&#039;&#039;Gewächshaus&#039;&#039;&#039; neben dem Eingang zum Schloßgarten sich befindet, und dann die diesen nach Norden begrenzende hohe Steinmauer bis zur &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; sich ausdehnt. &lt;br /&gt;
:Hier mündet die Hauptstraße in den mit Gartenanlagen gezierten großartigen &#039;&#039;&#039;Schloßplatz&#039;&#039;&#039; aus, von welchemdann rechts eine Kastaienallee neben dem &#039;&#039;&#039;Pferdestall&#039;&#039;&#039;, an dem &#039;&#039;&#039;Jägerhof&#039;&#039;&#039; vorbei in den Weg nach Basepohl in nordwestlicher Richtung, zunächst nach dem &#039;&#039;&#039;Thiergarten&#039;&#039;&#039; führt. &lt;br /&gt;
:Neben diesem beschattet eine der schönsten, großartigsten Lindenalleen den Weg. &lt;br /&gt;
:Am Schloßplatze steht, ziemlich der Hauptsraße gegnüber, in der Mitte das &#039;&#039;&#039;Schloß&#039;&#039;&#039;, in seinem älteren Teile noch von dem hier gegen Ende des 16. Jahrhunderts residierenden Prinzen Siegmund August - warscheinlich auf dem Grunde der alten Klostergebäude - erbaut, dasselbe hat zwei erst im Anfang des gegenwärtigen Jahrhunderts angebaute lange Flügel und zeigt einen einfachen Stil und das Gepräge großer Solidität, die Facade erscheint wegen des zu hohen Daches etwas gedrückt.&lt;br /&gt;
:Vom Schlosse aus gesehen zur Rechten steht diesem schräg gegenüber am Schloßplatz die von Gartenanlagen umgebene Kirche und zur Linken bildet auf der andern Seite der massive, im Halbbogen erbaute Pfedestall (der sogenannte Krummstall) einen nach dem Schloßplatz zu geöffneten, an beiden Seiten mit Pavillons abschließenden Halbzirkel, an welchen nach hinten zu das nahezu 29 m im Durchmesser haltende Reithaus sich anschließt.&lt;br /&gt;
:Die schön gelegene &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; stammt, was die Umfassungsmauer anbelangt, noch von dem alten Kloster, auch die Altarbrüstung wird aus der Klosterzeit stammen. Alles Andere in und an der Kirche, mit Ausnahme der beiden Glocken und eines Grabsteines (dem Klosterprobst Andreas Gielow gewidmet) ist neueren Datums. &lt;br /&gt;
:Das Deckengewölbe der Kirche soll im 30jährigen Kriege zerstört sein. &lt;br /&gt;
:Seit Ende des 30jährigen Krieges besitzt die Kirche eine Balkendecke. nur einige Spitzbogen an den Wänden, der nördliche Eingang in die Kirche selber und das demselben vorgebaute Thurmgebäude mit seinen Gewölben erinnern daran, daß die Kirche ursprünglich eine gothische war. &lt;br /&gt;
:Bei den verschiedenen Durchbauten (der letzte wurde 1869 vollendet) ist auf die Erhaltung dieses Stils keine Rücksicht genommen. :Der Thurm am Westende stammt aus dem Jahre 1786, ist aber beim Durchbau im Jahre 1868 und 1869 in seinem Aeußern sehr verändert. :An beiden Seiten des alten Thurmes liegen die beiden herrschaftlichen Erbbegräbnisgewölbe, beide mit Särgen angefüllt.&lt;br /&gt;
:Der am See liegende &#039;&#039;&#039;Schloßgarten&#039;&#039;&#039; zieht sich von der Kirche ostwärts bis gegen die Mitte des Ortes hin, hat einen herrlichen Baumgang von hohen Linden, durch welchen ein Fahrweg vom Schlosse nach dem südlichen Ende der Wasserstraße führt. &lt;br /&gt;
:Im Garten ist ein Schwanenteich, ein Gewächshaus und nahem am See in der Mitte der Lindenallee ein hübsches &#039;&#039;&#039;Gartenhaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
:Im See liegt dem Schloßgarten gegenüber nach Klockow zu eine hübsche &#039;&#039;&#039;Insel&#039;&#039;&#039;, mit einigen Pappeln und Obstbäumen bewachsen. &lt;br /&gt;
:Am weslichen Ende des Sees liegt in einiger Entfernung vom Schlosse der sehr beträchtliche, mit dem schönsten Laubholz, worunter einige sehr alte und ungemein große Eichen, bestandene &#039;&#039;&#039;Thiergarten&#039;&#039;&#039;, welcher viele Damhirsche und eine Thierwärterwohnung enthält. &lt;br /&gt;
:Von den &#039;&#039;&#039;Eichen&#039;&#039;&#039; sind vor einiger Zeit die hervorragendsten gemessen. &lt;br /&gt;
:Die kleinste von diesen hatte in der Mitte einen Umfang von 5,60 m, dann folgte eine mit dem Umfang von 6,70, drei mit 7,40-7,60 und zwei mit 8,60 m. Von den drei dicksten hat die in der Nähe des freien Platzes beim Thierwärter unten 12, in der Mitte 8,70, die zweite hat unten 13,50 und in der Mitte 9,50 m, die dickste unten 15, in der Mitte 10,20 m Umfang. Die zweite ist hohl, :Anfang der 70er Jahre ward gelegentlich eines Schülerausfluges festgestellt, daß in dieser Eiche dreißig 12-14jährige Knaben Raum fanden. &lt;br /&gt;
:Die dickste Eiche ist 34 m hoch und hat unter den Ästen noch 9 m Umfang. &lt;br /&gt;
:Stamm und Rinde sind bei ihr noch unverletzt. &lt;br /&gt;
:Ueber das Alter der Eichen hat eine, welche vor 30 Jahren gefällt werden mußte, ziemlich sichere Aufschlüsse gegeben. &lt;br /&gt;
:Nach den Jahresringen hatte jene Eiche ein Alter von 1200 Jahren und darüber. &lt;br /&gt;
:Das Alter der dicksten Eiche wird auf 12-1500 Jahre geschätzt.&lt;br /&gt;
:Durch den Thiergarten führt ein anmuthiger Fuß- und ein verschlossen gehaltener Fahrweg nach Stavenhagen. &lt;br /&gt;
:Zu erwähnen ist noch die alte &#039;&#039;&#039;Fasanerie&#039;&#039;&#039;, jetzt &#039;&#039;&#039;Ziegelei&#039;&#039;&#039; an enem Eichengehölz, eine viertel Meile von Ivenack.&lt;br /&gt;
:Das schön gelegene Ivenack mit seiner herrlichen Umgebung hat unter Anderem unserem Fritz Reuter, der es von Stavenhagen aus häufig besuchte, reiche Naturgenüsse geboten und Reuter war stets dankbar dafür. &lt;br /&gt;
:In seiner Vorrede zur &amp;quot;Reis nah Belligen&amp;quot; feiert er Ivenack wie folgt: &amp;quot;- kennt einer meiner Leser Ivenack, diese liebliche, der Ruhe geweihte Oase in dem rings von Mühe und Arbeit durchfurchten Lande, die, einer schlummernden Najade gleich, sich auf grünender Au und blumiger Wiese gelagert hat und ihr vom Laube tausendjähriger Eichen umkränztes Haupt in dem flüssien Silber des Sees spiegelt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;S.967/68 &#039;&#039;&#039;Amt Ivenack&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Dies Amt begreift den größten Teil der Besitzunen des vormaligen Cistercienser-Nonnenklosters Ivenack in sich. &lt;br /&gt;
:Gegründet unter pommerscher Herrschaft im Jahre 1252 durch die Brüder Reimbern und Raven v. Stove zu Stavenhagen, kam es 1283 sammt der Vogtei Stavenhagen und den Ländern Tüzen und Gotebende(Gädebehn) an die Fürsten von Wenden. &lt;br /&gt;
:Das Kloster wurde 1555 säcularisiert und in ein Domanialamt umgewandelt, das Herzog Sigismund August, gestorben 22.März 1592, als Appanage erhielt.&lt;br /&gt;
:Zu diesen Herzogs Zeiten wird das Kloster wenigstens teilweise abgebrochen und der vordere Teil des Schlosses erbaut sein. &lt;br /&gt;
:Ein Portalstein, der des Herzogs und seiner Gemahlin Wappen und Namen trägt, ist noch im Schlosse vorhanden. &lt;br /&gt;
:Nach dem Tode des Herzogs diente das Schloß den herzoglichen Beamten als Wohnsitz. &lt;br /&gt;
:1709 vertauschte Herzog Fiedrich Wilhelm das Domanialamt Ivenack gegen das ritterschaftliche Gut Bakendorf c.p. und ein Aversum von 17000 Thlr. an den Geh. Rat von Koppelow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ivenack im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack Top 1885.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie zu Ivenack=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansicht von Ivenack Stahlstich von Jeremias Gottheil um 1860.jpg|thumb|800px|zentriert|Ansicht von Ivenack,  Stahlstich von Jeremias Gottheil um 1860]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ivenacker Eichen 2001==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Ivenack 6.jpg|Wegweiser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ivenack - Ortschronik/en =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ivenack - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Ivenack im Schlie]]&lt;br /&gt;
* [[Ivenack in den mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Ivenack bei Pastor Wundemann]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Ivenack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zu Ivenack =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/IVEACKJO63LR Ivenack in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ivenack Ivenack bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Koserow_Ortschronik&amp;diff=145280</id>
		<title>Koserow Ortschronik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Koserow_Ortschronik&amp;diff=145280"/>
		<updated>2026-03-30T13:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Einigen wichtige Themen sind eigene Artikel gewidmet: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Koserow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Koserow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1347&#039;&#039;&#039; - Ersterwähnung Pfarrer Albertus aus KUZEROWE ([[Koserow]]) ist Gast im Kloster Pudagla. - [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Pudagla|Kloster Pudagla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Coserow, Cuzerowe – Amselort) Koserow war ein herzogliches Dorf. Der Pfarrer Albert aus Cuzerowe war Gast bei einer Feier in [[Pudagla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1618&#039;&#039;&#039; - vor dem 30jährigem Krieg wohnten hier 16 Bauern und nach 1648 nur noch 5 Bauernfamilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1693 Koserow 2.jpg |thumb|250px|rechts|1693 Koserow]]&lt;br /&gt;
===Unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; - * [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Landesaufnahme_von_Vorpommern Die schwedische Landesaufnahme] - Bestandsaufnahme und Vermessung des Ortes durch Andreas Jernström.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Es ist ungefähr 3 Meilen östlich von der Stadt Wolgast abgelegen, auf dem Üsedomer Land und ist von alters so gewesen, wie es jetzt ist, ein Amtsdorf zu Krummin. Auch haben hier 17 Bauern gewohnt, außer dem Priester, der in dieser Zeit keinen Acker hatte, sondern vom Amtsherren mit einer gewissen Summe Geldes und mit Korn entlohnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist eine Kirche, zu der 4 Dörfer gehören, nämlich Ückers, Laddin, Sempin und Damerow, welche alle in diese Kirche gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten stößt das Acterwater und im Nordosten die Salzsee hier herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwohner: 1. Jochom Volcher, Pastor 4 Hakenhufen. 2. Marten Ben, Schulze, 3 Hakenhufen, 3. Paul Sauchou, Bauer, 3 Hakenhufen, 4. Frantz Siwert, Krüger, 3 Hakenhufen, 5. Martin Stewens Witwe und Hans Buraws Witwe sind Einlieger, 6. Michel Silows Witwe, 7. Philip Stolle, Küster 8.= Kirche im Dorf.&lt;br /&gt;
[[Datei:1693 Koserow Häuser.jpg |thumb|250px|rechts|1693 Koserow Häuser mit Nr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  3 Meilen von [[Swinemünde]] nordwestwärts, und 2 Meilen von der Schwedischen Stadt Wolgast gegen Osten, nahe bei Damerow, auf der Landstraße von Uesedom und Swienemünde nach Wolgast, lieget gegen Norden an der [[Ostsee]], und gegen Abend an dem Achterwasser, hat 1 Prediger, 3 Bauern, 14 Büdner, 1 Küster, 1 Krüger, 1 Holzwärter, und eine zu der Uesedomschen Synode gehörige Mutterkirche, zu welcher die Dörfer Ueckeritz, [[Zempin]] und [[Loddin]], und die &#039;&#039;&#039;Holländerei Damerow&#039;&#039;&#039; eingepfarret sind. Die sämtlichen zu diesem Kirchspiele gehörigen Oerter sind nicht weit von dem so genannten Streckelberge, einem nordwärts belegenen sehr hohen und sandigen Berge, entfernet, welcher hier eine gute Schutzwehre wieder die Ausbrüche der Ostsee ist, welche sonst nicht ausbleiben würden. Der hiesige Prediger wird, nach einer Verordnung vom 20.Mai 1728, von dem ganzen Amte in Ansetzung der Kriegsabgaben übertragen, und dem Krüger ist die Befreiung von Contribution verschrieben worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818 - 1819&#039;&#039;&#039; der sandige Streckelberg wird vom Förster Schrödter aufgeforstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1820&#039;&#039;&#039; - Salzhütten werden für das steuerfreie Salz an der Ostseeküste errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einwohner:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039;= ca. 60, &#039;&#039;&#039;1743&#039;&#039;&#039;= 62, &#039;&#039;&#039;1755&#039;&#039;&#039;= 111, &#039;&#039;&#039;1775&#039;&#039;&#039;= 149, &#039;&#039;&#039;1805&#039;&#039;&#039;= 175, &#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039;= 277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039; - eine Badegenossenschaft wird gegründet: Lehrer Friedrich KOCH, Gastwirt Hermann BEYER, SCHOHL und MÖLHUSEN - jeder gab 10 Taler für Bauholz für die Badeanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1853&#039;&#039;&#039; - die Seebadeanstalt wird eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1853&#039;&#039;&#039; im Kirchspiel sterben 46 Menschen an Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1857&#039;&#039;&#039; ein [[Sturmfluten an der Ostseeküste|Sturmflut]] zerstört die Badeanstalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039;  Kirchdorf von Bauern und Fischern bewohnt, nahe der Ostsee belegen und im Süden vom Achterwasser bespühlt. Hat eine Mutterkirche nebst Pfarre und Küsterei, 3 Bauerhöfe, 1 Krug, 2 Windmühlen und 26 Büdnerstellen, 41 Wohnhäuser und 315 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1872 und 1874&#039;&#039;&#039; [[Sturmfluten an der Ostseeküste|schwerste Sturmflut]] - Höhe wurde erstmals vermessen. Vorwerk Damerow zerstört. Bewohner ziehen nach [[Koserow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; - eine Mauer am Fuße des Streckelberges wird errichtet. Diese wird in den nächsten Jahren nach jeder Sturmflut verlängert und ausgebessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; Gedenkstein für den Oberförster Schröder wird aufgestellt. Er hat den Streckeberg 1818/1819 erfolgreich mit Bäumen bepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904&#039;&#039;&#039; - die Schreibweise wird von COSEROW in KOSEROW geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904 bis 1914&#039;&#039;&#039; Häuser zwischen Hauptstraße und Streckelberg werden errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1908&#039;&#039;&#039; - Freiwillige Feuerwehr wird gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; - Bürgermeister ist Paul Kühne bis 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; - der Handwerkerverein wird gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039; - Bahnanschluss - Bahnhof gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039; - Badegäste im Ort: 3420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselclub Usedom ca.1923 Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/cb/1923_Koserow.pdf|[[medium:1923_Koserow.pdf|ca. 1923 Beschreibung von Koserow pdf]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1920&#039;&#039;&#039; - Seesteg wird gebaut, durch Eisgang während des Krieges zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; Ein hölzerner Seesteg wird in die [[Ostsee]] gebaut. 1942/43 durch Eis durch sehr kalten Winter zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1928&#039;&#039;&#039; Siemens Konzern baut ein Erholungsheim für seine Angestellten auf dem Steinberg. Zu DDR Zeiten Krankenhaus, dann Altersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1933&#039;&#039;&#039; Der Künstler [[Künstler Insel Usedom#Niemeyer-Holstein, Otto| Otto Niemeyer-Holstein]] siedelt zwischen [[Zempin]] und [[Koserow]] - später von ONH &amp;quot;Lüttenort&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039; der Meßturm auf dem Streckelsberg wird von Russen gesprengt, da militärische Einrichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039; erste [https://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Deutscher_Gewerkschaftsbund FDGB] (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) Urlauber sind da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1947 Koserow Flüchtlinge Waisenkinder.JPG|1947 Waisenkinder Flüchtlinge Zustand&lt;br /&gt;
Datei:1947 Waisenkinder Ausstellung Berlin Flucht Vertreibeung 2022.JPG|Waisenkinder – Ausstellung Berlin 2022 Flucht und Vertreibung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1956&#039;&#039;&#039; - Campingplatz entsteht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039; Der Streckelberg wird unter Naturschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039; Dialysezentrum eröffnet auh für Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; Der staatliche Forstbetrieb eröffnet eine Feriensiedlung in Damerow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039; - Künstler [https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Niemeyer-Holstein Otto Niemeyer-Holstein] ist in Lüttenort (Wohnplatz von Koserow) gestorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; - Fremdenverkehrsverein wird gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - Seebrücke (261 m)wird gebaut - &#039;&#039;&#039;2020&#039;&#039;&#039; Abriss, da Bauschäden - neue Seebrücke soll entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; - Staatlich anerkanntes Seebad - Gemeinde möchte den Namen Ostseebad führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995/98&#039;&#039;&#039; Brandungsmauer untehalb des Streckelberges wird erneuert und erweitert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; - schwere Sturmflut, viel Schaden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; - Titel &amp;quot;Staatlich anerkanntes Seebad&amp;quot; Koserow beantragt Ergänzung &amp;quot;Ostseebad&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039; - Fertigstellung der neuen Mauer am Fuße des Streckelberges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; - Kaufhaus Stolz wird eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; neu Kurdirektorin Nadine Specht verh. Riethorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2014 - 2015&#039;&#039;&#039; - Bau des Kreisverkehrs und  Straße parallel zur B111 zum Hotel Vineta Damerow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039; - Karls Erdbeer- und Erlebnishof eingeweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;  - neue Stahltreppe zum Strand errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; - Radweg auf dem Ostseedeich zwischen Koserow und Zempin wird mit Asphalt belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2020&#039;&#039;&#039; Abriss der Seebrücke - neue soll gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koserow Tafeln Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Tafeln der Gemeinde Koserow - erarbeitet von Dr. Franz Jeschek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 1347.JPG|1347-1850&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 1851.JPG|1851-1899&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 1900.JPG|1900-1920&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 1946.JPG|1946-1989&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 1990.JPG|1990-2007&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koserow in der Zeitung ab 2008===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Koserow FF 100 Teil 1.jpg|FF 100 Jahre 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Koserow FF 100 Teil 2.jpg|FF 100 Jahre 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Koserow FF 100 Teil 3.jpg|FF 100 Jahre 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Koserow FF 100 Teil 4.jpg|FF 100 Jahre 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Koserow Lebensgeschichte 2.jpg|2008 Lebensgeschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Koserow Lebensgeschichte.jpg|2008 Lebensgeschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Turnhalle Franka Dietzsch.jpg|2008 Sporthalle &amp;quot;Franka Dietzsch&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Koserow Knüppel 1.jpg|2016 Familie Knüppel Geschichte 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Koserow Knüppel 2.jpg|2016 Familie Knüppel Geschichte 2&lt;br /&gt;
Datei:2016 Koserow Knüppel 3.jpg|2016 Familie Knüppel Geschichte 3&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahl Amtsvorsteher Süd.jpg|2019 Wahl Amtsvorsteher Amt Süd&lt;br /&gt;
Datei:2019 Koserow Seebrücke neu.jpg|2019 Seebrücke Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow Kogge 1.jpg|2021 Hanse Kogge Entwicklung nach der Wende Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow Kogge 2.jpg|2021 Hanse Kogge Entwicklung nach der Wende Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Seebrücke Koserow 1.jpg|Abnahme Seebrücke 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Seebrücke Koserow 2.jpg|Abnahme Seebrücke 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Seebrücke Koserow 3.jpg|Abnahme Seebrücke 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow neue Seebrücke 1.jpg|Einweihung 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow neue Seebrücke 2.jpg|Einweihung 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow neue Seebrücke 3.jpg|Einweihung 3&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow Seebrücke.jpg|Seebrücke Koserow Daten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Werner Schanpp Orden 1.jpg|2022 Werner Schnapp Orden 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Werner Schapp Orden 2.jpg|2022 Werner Schnapp Orden 2&lt;br /&gt;
Datei:2023 Sadewasser Koserow.jpg|2023 Sadewasser - Fischer&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 2023 Seebrückenfest 1.jpg|2023 Seebrückenfest 1&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 2023 Seebrückenfest 2.jpg|2023 Seebrückenfest 2&lt;br /&gt;
Datei:Koserow 2024 Salzhütte.jpg|2024 Salzhütte Gaststätte&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Bürgermeister König 2024 a.jpg|Bürgermeister König Wahl 2024 1&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Bürgermeister König 2024 b.jpg|Bürgermeister König Wahl 2024 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 11.03. Ostseezeitung -  von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Housekeeping-Mitarbeiterin Susanne Kohlberger erlebte Wandel vom FDGB-Haus zum größten Hotelkomplex im Ort mit&lt;br /&gt;
;„Hanse-Kogge“ Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bettenwechsel im Haus „Rostock“ in Zimmer 13 der „Hanse-Kogge“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Susanne Kohlberger sind das alles routinierte Handgriffe. Sie braucht zwischen 30 und 45 Minuten für ein Zimmer, bis alles wieder blitzt und die nächsten Gäste dort schlafen können. Dann geht es zum nächsten Zimmer. Je nach Aufwand schafft sie bis zu 20 Zimmer pro Arbeitstag. Die 61-Jährige ist ein Urgestein des Vier-Sterne-Hauses in Koserow. Jüngst feierte das Hotel seinen 35. Geburtstag. Mit einer kurzen Unterbrechung ist Susanne Kohlberger eine Mitarbeiterin der ersten Stunde. Seit 33 Jahren arbeitet sie in der „Hanse-Kogge“. In der Hotelbranche sind solch lange Betriebszugehörigkeiten die Ausnahme. „Damals haben wir noch zu dritt gearbeitet“, erinnert sie sich. Zu den dreien zählte der Seniorchef Michael Raffelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 90er-Jahre bestand der ehemalige FDGB-Feriendienst aus zwei Gästezimmern, die sie betreuen musste. Hinzu kam der Gastraum an der Hauptstraße, der für Frühstück, Mittag und Abendessen vorgesehen war. „Die Struktur war noch eine völlig andere, denn das Kerngeschäft war unter anderem die Versorgung der Schulen mit Mittagessen“, sagt sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Jahren wuchs die Hotelanlage zur größten im gesamten Ort. Heute umfasst der Komplex &#039;&#039;&#039;152 Wohneinheiten&#039;&#039;&#039; in sieben Gebäuden sowie einen großen Sauna-, Wellness- und Fitnessbereich. Kohlberger kennt daher jeden Winkel des Hauses. Im Sommer wirbeln rund ein Dutzend vorrangig polnischsprachige Mitarbeiter des Housekeepings über das Gelände. „Meine Hände haben hier fast jede Ecke einmal berührt“, sagt sie und lacht.&lt;br /&gt;
Sie kann sich keinen anderen Arbeitgeber vorstellen. „Das familiäre Umfeld gefällt mir“, sagt sie. „Hanse-Kogge“-Chefin Anja Raffelt-Schäfer sagt, dass Geld bei der Arbeit nicht immer glücklich macht. „Es ist eine Mischung aus vielen Komponenten, die zu einem zufriedenen Mitarbeiter führen. Es nützt ja nichts, wenn man viel Geld verdient, jedoch jeden Tag unglücklich nach Hause geht, weil einem die Arbeit keinen Spaß bereitet.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Kollegen an der Rezeption oder im Service bekommt Kohlberger ihre Urlauber fast nie zu Gesicht. „Die Dankbarkeit für ein sauberes Zimmer kommt allerdings auch bei mir an. Entweder in Form einer Tafel Schokolade, eines kleinen Präsents oder des einen oder anderen Trinkgelds“, sagt sie. Sie erinnert sich an eine Urlauberin im Rollstuhl, die ihr einmal 50 Euro in die Hand gedrückt hat. „Das kommt aber nicht oft vor“, sagt sie. Bis zur Rente möchte sie noch in der „Kogge“ arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit sei zwar körperlich hart, aber sie mache ihr Spaß. „Ich habe einen Sinn für Sauberkeit und Ordnung“, sagt sie. Mit den Jahren hat sie auch gemerkt, welche Gruppe von Urlaubern ihre Zimmer leicht „verwüstet“ hinterlässt und wer auf Sauberkeit achtet. Meist sind es die Urlauber, die nur eine Nacht bleiben. Die Feriengäste hinterlassen ihr Zimmer ordentlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koserow im Jahre 2023 von oben von Peter Schröder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://youtu.be/LmgkFB5dJQg Koserow von oben 2023 von Peter Schröder mit dem Streckelberg und der neuen Seebrücke&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seebrücke geschwungen mit Glockenturm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Seebrücke ist höher über dem Meer errichtet, damit die Sturmfluten die Brücke nicht von der Seeseite aufrollen (zerstören) können. Drei aneinander gereihte geschwungene Bögen reichen in die Ostsee und enden dort mit einen Plattform. Auf dieser befinden sich 2 mehrstufige Pyramiden, die zum Sitzen und Verweilen einladen. Veranstaltungen auf der Seebrücke sind möglich. An den Streben des Geländers befinden sich kleine &amp;quot;Knoten&amp;quot; in unterschiedlicher Höhe. Diese ergeben auf die Länge betrachtet eine Wellenform. Mit Eintreten der Dämmerung wird die Seebrücke stimmungsvoll mit LEDs beleuchtet. &lt;br /&gt;
:Im &#039;&#039;&#039;August 2021&#039;&#039;&#039; wurde sie eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Glockenturm auf der Seebrücke soll an die Sage von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Vineta_Forschungen_Geschichte VINETA] erinnern. Mittwochs um 16 Uhr wird die Sage über Lautsprecher erzählt und dann läuten die Glocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow 1 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow 4 Streckelberg.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Seebrücke 2022 beleuchtet.jpeg&lt;br /&gt;
Datei:2021 Koserow 6.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücke Koserow Trauung 1.jpg|2022 Trauungen auf der Seebrücke&lt;br /&gt;
Datei:2022 Seebrücke Koserow Trauung 2.jpg|2022 Trauungen auf der Seebrücke&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Seebrücke Glocken.JPG|Bronzeglocken Info&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Turm Brücke Nacht.jpg|Glockenturm&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Seebrücke Oktober 2022 abends1.jpg|2022 Oktober © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Seebrücke Oktober 2022 abends2.jpg|2022 Oktober © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Seebrücke Oktober 2022 abends3.jpg|2022 Oktober © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=8dFPF9Rxy2w Sonnenaufgang - Seebrücke Koserow Aug 2022&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sonnenaufgang &#039;&#039;&#039;August 2022&#039;&#039;&#039; auf der Seebrücke mit Live Musik © [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtige Themen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freiwillige Feuerwehr Koserow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koserow FF 1.jpg|Daten gesammelt von&lt;br /&gt;
Datei:Koserow FF 2.jpg|Wolfgang Hauff, Zempin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schule Koserow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Koserow - Schule und Lehrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Damerow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Damerow_(Usedom) Damerow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Sturmflut Damerow.jpg |thumb|250px|rechts| Gedenkstein an die Sturmfluten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist slawischen Ursprungs, kommt aber im norddeutschen Raum öfter vor. (dab wendisch – Eiche ) Gadebusch schreibt &#039;&#039;&#039;1850&#039;&#039;&#039; – Damerow liegt bei einem Eichenwalde. In den Aufzeichnungen, die die Schweden für ihr neues Land nach dem 30jährigem Krieg vorgenommen haben, finden wir eine genauere Beschreibung, ab wann der Flecken bewohnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Dieser Hof ist auf der Koserower Karte eingezeichnet, wie er auf dessen Gemarkung gegen Sempin gelegen ist, wo das große Meer und das Acterwater einander so nahe laufen, daß dessen Intervallum nicht über 450 schwedische Ellen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Hof ist vor 20 Jahren errichtet worden. Der Schloßhauptmann von Pudagla soll hier sein Vieh Winter und Sommer über halten. Hier hat man 2 Bewohner, Hans Porwis mit Nr. 1 und Nils Person, einer aus Dalarna, Nr. 2. Diese haben ihren Aufenthalt von o.g. Herren als seine eigenen Diener, die da sein Vieh und Hofwerk pflegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annotion über Dammerow&lt;br /&gt;
Mit dem Ackerland dieses Hofes ist es wegen des üblen Sandgrundes sehr schlecht bestellt. [Es] soll aber trotzdem alle Jahre besät werden, weil man es von dem Vieh, das man hier hält, gut düngen kann. Die Wiese ist von Ansehen nicht übermäßig schön, aber soll gleichwohl so trächtig sein, dass man von ihr zweimal im Jahr [Heu] bergen kann und weil diese Wiese nicht so viel Vieh unterhalten kann, so wird auch Heu von der Herre Wisch hierher geholt, die auf der Laddiner Gemarkung liegt. Es sind an die 60 Stück Vieh, die es hier gegenwärtig gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779  Vorwerk&#039;&#039;&#039; 3 Meilen von Swienemünde nordwestwärts, nahe bei Coserow, auf der Landstraße von Uesedom und Swienemünde nach Wolgast, lieget gegen Norden an der Ostsee, und gegen Westen an dem Achterwasser, hat 50 Morgen 135 Ruthen, und ist zu Coserow in der Uesedomschen Synode eingepfarret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses kleine Vorwerk, von welchem keine Contribution, Prediger- und Küstergebühren gegeben werden, ist auf Erbzins ausgethan. Zwischen der Ostsee und dem Achterwasser ist hier ein schmaler Strich Landes von 5 bis 600 Schritten, wo die Ostsee schon mehr als einmal in das Achterwasser durchgebrochen ist. In dieser Gegend, etwa eine Meile nordostwärts in die See hinein, soll die ehemalige berühmte und versunkene Stadt Vineta gestanden haben. Was man aber noch davon in der See gefunden haben will, sind keine Stadtmauern oder Türme, sondern Felsen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; ein Ackerwerk mit einer Königlichen Waldwärterei, nach Koserow eingepfarrt auf dem schmalsten Landstrich der Insel, 5 Wohnhäuser, 32 Einwohner. 1872 u. 1874 Sturmflut vernichtet den Ort, Einwohner retten sich nach Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre &#039;&#039;&#039;1933&#039;&#039;&#039; steht im Heimatbuch – Die Insel Usedom – von Peter August Rolfs geschrieben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dort drüben am Waldrande steht die Försterei Damerow, ein schön gepflegter und beliebter Ausflugsort. Der Name „Damerow“ erinnert an viele Sturmfluten, die den Widerstand der moorigen, schmalen Landenge zu durchbrechen vermochten. Bei der großen Sturmflut in der Nacht vom 12. zum 13. November 1872 wurden die noch hohen Vordünen durchbrochen, der schützende Wald vernichtet und das Dorf Damerow durch die ins Achterwasser stürzenden Fluten schwer beschädigt. So fand die schon 14 Monate später kommende Flut nur schwache Hindernisse und zerstörte Damerow, bestehend aus 2 Zweifamilienhäusern, einer großen Viertennenscheune und einigen Ställen, vollständig.&lt;br /&gt;
Aus Mitteln privater Wohltätigkeit bekamen die Geschädigten 7699 Taler und siedelten nach Koserow über. Zuletzt brach hier die Ostsee in der verhängnisvollen Silvesternacht 1913 – 14 durch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort &#039;&#039;&#039;Damerow&#039;&#039;&#039; wurde 1872 und 1874 durch eine Sturmflut vernichtet.* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Sturmfluten_an_der_Ostseeküste Sturmfluten] Später war noch eine Försterei an dieser Stelle. Zu DDR Zeiten hatte die Forstwirtschaft Stralsund eine Ferieneinrichtung an dieser Stelle errichtet. Nach der Wende 1997 ist ein Hotel &amp;quot;VINETA&amp;quot; Damerow entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damerow wurde nach Koserow eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildergalerie Damerow - Forsthaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1901 Damerow.jpg|1901&lt;br /&gt;
Datei:1910 Damerow Forsthaus.jpg|1910&lt;br /&gt;
Datei:1928 Damerow Försterei.jpg|1928&lt;br /&gt;
Datei:Damerow Haus.jpg|Försterhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wal strandet 1363===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fischerei_Insel_Usedom#Wale_und_Delfine_in_der_Ostsee weitere Walstrandungen an der Ostsee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Jahre 1363 oder 1365 strandete ein Wal an der schmalsten Stelle der Insel.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche Greifswald.jpg |thumb|386px|rechts| Wal in der Marienkirche Greifswald - Wandgemälde]]&lt;br /&gt;
In der Chronik der Insel Usedom von 1863 lesen wir bei Gadebusch:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„ Im Jahre 1363 strandete auf unserer Insel beim Ackerwerk &#039;&#039;&#039;Damerow&#039;&#039;&#039; neben den Trümmern des versunkenen Vineta ein mächtiger Walfisch, von dessen Speck 360 Tonnen zur Freude der Fischer gefüllt werden konnten. In dem darauf folgenden Unglücksjahr 1364 war in Pommern die Pest unter den Namen des schwarzen Todes allgemein verbreitet.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
In der Chronik der Insel Usedom von 1909 zitiert [[Insel Usedom#Burkhardt.2C Robert|Robert Burkhardt Chronist der Insel Usedom]] den Chronisten des Mittelalters Kantzow: „ Im Jahre 1365 war ein großes Ungewitter in der See und es wurde sehr großes Wasser am Lande zu Pommern. Mit dem selben Wasser kam ein überaus großer Walfisch gegen Damerow an das Land zu Usedom, und als das Wasser wieder abging, blieb er auf dem trocknen Lande liegen und konnte nicht wegkommen. Darum kamen die Einwohner und töteten ihn und zerhieben ihn und wurde viele Last Fleisch von ihm gehauen. Davon stammen noch die großen Rippen, die man in Stralsund, in Wittenberg und anderen Städten hat.“ &lt;br /&gt;
Diese großen Knochen wurden stets nach solchen Strandungen von Walen „Wunder halber“ von den Herzögen verschickt. &lt;br /&gt;
Oft dachten die Menschen in jener Zeit, dass solch besonderes Ereignis, wie z.B. auch Kometen Unglücksboten sind und Krieg und Seuchen ausbrechen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Forscher Dr. Arnold Japha vermerkte 1908 in seiner Zusammenstellung mehr als 200 solcher Zufälle der Strandungen an der Ostseeküste. &lt;br /&gt;
In der Ahlbecker Chronik ist im Jahr 1894 solch ein Ereignis vermerkt. Von der Seebrücke aus sichtete man „ein großes Etwas“, man vermutet ein Wrack oder ein Ungeheuer. Elf Fischer fassten sich ein Herz und ruderten diesem Etwas entgegen. Nach eingehender Begutachtung war es ein Schnabelwal von 7 Meter Länge und ca. 72 Zentner Gewicht. Doch diese Fischer schlachteten ihn nicht, sondern brachten ihn per Boot nach Swinemünde und für 30 Pfennige konnte man ihn besichtigen. Dann verkauften die Fischer den Wal für 640 Mark an drei betuchte Herren, die damit eine Deutschlandreise antraten, aber in Leipzig war der penetrante Geruch nicht mehr auszuhalten und der Wal kam zum Abdecker. Im Stralsunder Meeresmuseum können die Gerippe solch großer Meeressäuger bestaunt werden. Auch in der Marienkirche in Greifswald, in der nördlichen Turmnische ist eine Zeichnung in natürlicher Größe angebracht. Der dargestellte Schwertwal strandet 1545 bei Eldena in der Dänischen Wieck. Im Juli 2005 fanden Segler einen 18 m langen Finnwal in der südlichen Ostsee. Allein das Herz hat einen Durchmesser von einem Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ostsee lebt ständig als einzige Walart der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Ostsee#Schweinswale_in_der_Ostsee Schweinswal]. Diese Tiere werden bis zu zwei Meter lang und waren einst sehr verbreitet. Swinemünde soll seinen Namen durch die damals große Anzahl der Tiere erhalten haben. Seit 50 Jahren sind die Bestände in der Ostsee stark zurückgegangen, so dass der Schweinswal auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Der Walfisch von Damerow&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; (1363)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Künstler Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie waren einst die Fischer froh,&lt;br /&gt;
:Als an dem Strand von Damerow&lt;br /&gt;
:Ein großer Walfisch war gelandet,&lt;br /&gt;
:Als Weltmeerreisender gestrandet,&lt;br /&gt;
:Und wie ein umgekipptes Boot&lt;br /&gt;
:Im Sande ruhte mausetot-&lt;br /&gt;
:Dreihundertsechzig Tonnen Speck&lt;br /&gt;
:Gewann man so auf einem Fleck,&lt;br /&gt;
:Und Fässer bester Stiefelschmiere&lt;br /&gt;
:Erhielt man von dem Säugetiere.-&lt;br /&gt;
:Doch heut ist alles aufgebraucht,&lt;br /&gt;
:Besorgt Jan Maat sein Pfeifchen raucht,&lt;br /&gt;
:Drum sei´s hier im Gebet erfleht,&lt;br /&gt;
:Daß mal ein Wal vor Anker geht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Koserow==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bücher:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Benz, u., Jeschek, Franz, Koserow das Juwel der Ostsee, Axel Dietrich Verlag , Peenemünde 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz, Wilhelm Meinhold Pfarrer und Dichter aus Pommern und seine Bernsteinhexe, Selbstverlag 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz, Karl Koch - Pädagoge und Heimatschriftsteller, Heimathefte für MV 6/1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[medium:2021_KOCH_Bilder.pdf|  Verwandtschaft der Familien KOCH auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz,  Vom Strandhotel zur Ferienwohnanlage Seeblick, Koserow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz,  Vom Deutschen Haus zur Hanse-Kogge, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz, August Wilhelm Schrödter, Fortsliche Biographien aus MV, Schwerin 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz, Aus der Geschichte der Koserower Seebrücken, Usdom Aktuell Nr. 4 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz, Sechs Generationen Gastlichkeit in Koserow, Usedom exclusiv 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz,  Die Geschichte des Vorwerks Damerow bei Koserow, Usedom exclusiv 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeschek, Franz,  Vom Fischer- und Bauerndorf COSEROW zum Ostseebad KOSEROW, 2020, ISBN 978-3-00-065286-8&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sturmfluten und Küstenschutz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei Hilde Stockmann [mailto:rohrspatz@gmx.com rohrspatz@gmx.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
* [https://www.rohrspatz.eu/home/vortr%C3%A4ge/ Vorträge über Koserow und die Insel Usedom]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuzug%C3%A4nge_gedruckter_Ortschroniken&amp;diff=145277</id>
		<title>Neuzugänge gedruckter Ortschroniken</title>
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		<updated>2026-03-30T09:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Druckwerke und Preprints beim Arbeitskreis oder einzelnen Chronisten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heimatverband M-V ==&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-am-stettiner-haff.de/amt-stettiner-haff/publikationen/ Ortschroniken im Amt Stettiner Haff]&lt;br /&gt;
* [https://rdg-historisch.de/stadtgeschichte.html Online-Publikationen von Ortschronistischer Forschung in Ribnitz-Damgarten]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=2ahUKEwiUhNTT8fPpAhUDGewKHRFqBzMQFjAEegQIAhAB&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.mediclin.de%2Ffileadmin%2F02_Dokumente_Share_verzeichnis%2F02_Klinikdokumente%2FMueritz%2FFestschrift_Mueritz_final.pdf&amp;amp;usg=AOvVaw3baKzsrHtqS8448pkDLlaQ zum PDF von MediClin (Hg.) 100 Jahre Klinik Waren/Müritz 2014]&lt;br /&gt;
* [http://ahrenshoop-beier.de/das_Haus.htm Ortschronistische Publikationen zu Ahrenshoop]&lt;br /&gt;
* [https://www.mecksikon.de/?p=article&amp;amp;aid=131 150 Jahre Blindenarbeit in Neukloster]&lt;br /&gt;
* [https://heimatverein-kluetzerwinkel.de/buchvorstellung-chronik-der-stadt-kluetz-von-m-rohde Chronik der Stadt Klütz von Manfred Rohde, 2020]&lt;br /&gt;
* Michael Heinz: Friedliche Revolution und demokratischer Übergang in den Kreisen Bad Doberan und Rostock-Land, 2009&lt;br /&gt;
* 25 Jahre Plattdütsch-Verein &amp;quot;Klönsnack Rosticker 7&amp;quot;, 1995-2020&lt;br /&gt;
* Kathleen Haack, Bernd Kasten und Jörg Pink. Die Heil- und Pflegeanstalt Sachsenberg-Lewenberg 1939-1945. Reihe Erinnerungsorte in Mecklenburg-Vorpommern, Band 2, Schwerin: Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, 2016. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Andrea Ruiken-Fabich: Schloss Schmarsow 1697-2010. In: Henning Rischer. Grenzregion zwischen Pommern und Mecklenburg, Vorträge 2010, Architektur. Schriften des Fördervereins Demminer Regionalmuseum e.V., Band 7, Schwerin: Thomas Helms Verlag, 2011. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Heimatverein Wieck e.V., 770 Jahre Wieck, Chronik, 1248-2018, Wieck im Wandel der Zeiten, 2018. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Kurt Noske. 725 Jahre Grimmen, 1287-2012, Ein Streifzug durch die Geschichte. Stadtverwaltung Grimmen, 2011. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Kultur- und Heimatverein Penkun e.V. 775 Jahre Stadt Penkun OT Storkow, 1240-2015, Festschrift 2015. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Gemeinde Uelitz (Hg.). 800 Jahre Uelitz. Geschichte eines mecklenburgischen Bauerndorfes 1218-2018. Eigenverlag 2018. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Christian Madaus. Grabow. Geschichte und Gegenwart, Schwerin: Stock und Stein, 2009 (3. Aufl). (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Andreas Parlow. Geschichte des Kirchspiels Basse und aller eingepfarrten Ortschaften. Auswertung und Ergänzung zum Familienbuch Basse, MFP-Sonderpublikation Nr. 5, Warnkenhagen: MFP-Tellow-Verlag, 2020. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Joachim Lehmann und Berthold Brinkmann. 100 Jahre [[Brinckmansdorf]]. Geschichte und Geschichten eines Rostocker Ortsteils 1921-2021, Redieck &amp;amp; Schade, 2020. (Netzfund)&lt;br /&gt;
* Gerhard Düker. Neustadt-Glewe. Eine mecklenburgische Kleinstadt von den Anfängen bis zur Gegenwart, Eigenverlag, 2017. (Sammlung HMV)&lt;br /&gt;
* [https://www.wald-mv.de/static/Wald-mv/Dateien/Landesforst/Samendarre/GeschichteSamendarre.pdf Geschichte der Forstsamendarre Jatznick]&lt;br /&gt;
* [https://www.tutow-chronik.de/ Ortschronik für Tutow von Horst Dassow]&lt;br /&gt;
* [https://www.waren-mueritz.de/de/unsere-stadt-waren-mueritz/stadtentwicklung/geschichte/ Stadtgeschichte Waren]&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Ulbrich: [[Frauenmark]]: aus der Chronik. 725-Jahrfeier 1989.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Himburg. Chronik der (Geschichte und) Beschreibung der weiland königlichen Domäne, z.Z. des Pfarrdorfes Groß [[Wildberg]], Kreis Demmin, in hoch- und plattdeutschen Versen verfaßt von Wilhelm Ernst Karl Friedrich Himburg. Vorgeschichte und Bearbeitung Rolf Voß: Schriftenreihe des Regionalmuseums Neubrandenburg Nr. 54. Neubrandenburg: Regionalmuseum, 2020.&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Bauer. Usedomer Mühlengeschichten. Heringsdorf: IGEL, 2008.&lt;br /&gt;
* Anke Holstein/Förderverein des Museums der Stadt Pasewalk (Hg.). 770 Jahre Pasewalk. Geschichte schreiben! Museumsheft anlässlich des 25. Jahrestages des Museums der Stadt Pasewalk 1996-2021, 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wossidlo-Forschungsstelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &#039;&#039;[[Wustrow, Ostseebad|Wustrower]] Geschichte und Geschichten&#039;&#039;. Rat der Gemeinde Ostseebad Wustrow, 1985.&lt;br /&gt;
* Michaele Cordesio: &#039;&#039;CHRONICON PARCHIMENSE oder Historische Beschreibung der Stadt [[Parchim]] im Herzogthum Mecklenburg&#039;&#039;. Eigenverlag, Rostock, 1670.&lt;br /&gt;
* Christine Steinbach: &#039;&#039;750 Jahre [[Karow]] — Aus der Geschichte eines mecklenburgischen Gutsdorfes&#039;&#039;.  Gemeinde Karow, 2004.&lt;br /&gt;
* H.-P. Pipping: &#039;&#039;[[Görlsow]] — Ein Dorf im Wandel der Zeit&#039;&#039;.  Eigenverlag, Görslow, 2004.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Busch, Eberhard Schudlich, Rudolf Pulz: &#039;&#039;[[Siggelkow]] — Beiträge zur Chronik eines mecklenburgischen Dorfes&#039;&#039;. Rat der Gemeinde Siggelkow, 1985.&lt;br /&gt;
* Walter Kintzel: &#039;&#039;750 Jahre [[Bobzin bei Lübz]]&#039;&#039;.  Rat der Stadt Lübz, 1985. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Wolf: &#039;&#039;[[Weisin]] 2000&#039;&#039;.  Gustav Bergter, 2000. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Werner Albrecht:  &#039;&#039;550 Jahre [[Gnevsdorf]] [[Wangelin]] — Geschichte und Geschichten aus Gnevsdorf und Wangelin&#039;&#039;.  Gemeinde Gnevsdorf, 1998.&lt;br /&gt;
* Manfred Bockholt, Erhard Bünger, Benno Gütschow, Johanna Jawinsky, Ingetraud Klagge:  &#039;&#039;Rund um den Schlossberg: [[Kösterbeck]] — [[Fresendorf]] — [[Roggentin]], Geschichte und Geschichten&#039;&#039;.  Interessengemeinschaft &amp;quot;Natur und Heimat&amp;quot; der Ortsgruppe der Volkssolidarität Roggentin, 2003.&lt;br /&gt;
* Walter Haak: &#039;&#039;[[Neubukow]] — Zur Geschichte einer kleinen mecklenburgischen Stadt&#039;&#039;.  Bd. 1-3, Druckerei Keuer, Neubukow, 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heidearchiv Wilfried Steinmüller==&lt;br /&gt;
* [[Heidearchiv Wilfried Steinmüller|Heidearchiv von Wilfried Steinmüller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv Claus Garve==&lt;br /&gt;
===Begrifferklärung===&lt;br /&gt;
* [[Claus Garve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
* Sebastian Heißel:  &#039;&#039;[[Neubukow]] — aus der Geschichte einer mecklenburgischen Landstadt&#039;&#039;. Stadt Neubukow, 1937.&lt;br /&gt;
* Gerhard Heinemann: &#039;&#039;Kleine Geschichte des Dorfes [[Warnkenhagen]]&#039;&#039;: Im Auftrag der Gemeinde Warnkenhagen aus Anlaß der 600 Jahrfeier der Ersterwähnung herausgegeben.  Eigenverlag des Verfassers, Warnkenhagen, 1998.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Davids: &#039;&#039;Geschichte — Geschichten und Chronik von [[Ivenack]] und Umgebung&#039;&#039;. Eigenverlag, Ivenack, 2. Auflage, 1998.&lt;br /&gt;
* Ulrich Ibendorf: &#039;&#039;Das Dorf [[Lichtenhagen]] — Menschen und Geschichte(n)&#039;&#039;. Verlag Jugend und Geschichte, Rostock, 1993.&lt;br /&gt;
* Walter Haak: &#039;&#039;Mühlen in [[Neubukow]] — Geschichte und Gegenwart&#039;&#039;. Stadt Neubukow (Hrsg.), 19nn.&lt;br /&gt;
* Martin Pfitzner, W. Karbe: &#039;&#039;Das alte und neue [[Strelitz]] — Volkskunde, Sagen, Flurnamen&#039;&#039;. Buchdruckerei der Landeszeitung, Neustrelitz, 1938.&lt;br /&gt;
* Steffi Brock: &#039;&#039;[[Festschrift 825 Jahre Hohenfelde]]&#039;&#039;. Gemeinde Hohenfelde (Hrsg.), 2002.&lt;br /&gt;
* Alfred Neumann, Manfred Netzel: &#039;&#039;1240-1965: [[Penkun]] in Vergangenheit und Gegenwart&#039;&#039;.  Stadt Penkun (Hrsg.), 1965.&lt;br /&gt;
* L. Sommermeier: &#039;&#039;Geologie der Neubukower Mulde&#039;&#039;. Sonderabdruck aus Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg, Güstrow, 1912.&lt;br /&gt;
* Stadt Neubukow (Hrsg.): &#039;&#039;Neubukow 750 Jahre: 1250-2000&#039;&#039;. Druckerei Karl Keuer, Neubukow, 2000.&lt;br /&gt;
* Walter Haak: &#039;&#039;Neubukow — Zur Geschichte einer kleinen mecklenburgischen Stadt&#039;&#039;.  Bd. 1-3, Druckerei Keuer, Neubukow, 2000.&lt;br /&gt;
* Karl Rolf Schultz: &#039;&#039;Die Chronik von [[Klinken]]&#039;&#039;. Dissertation, Universität Rostock, 1954.&lt;br /&gt;
* Otto Lemke: &#039;&#039;Geschichte der Stadt [[Brüel]]: mit der Geschichte der Brüeler Schützenzunft und den Flurnamen&#039;&#039;. Im Verlag der Brüeler Stadtverwaltung, Brüel, 1927.&lt;br /&gt;
* Friedrich Belg: &#039;&#039;Chronik der Stadt [[Grevesmühlen]]&#039;&#039;. Im Selbstverlag, Grevesmühlen, 1936.&lt;br /&gt;
* Eckart Redersborg: &#039;&#039;Chronik der Stadt [[Grevesmühlen]]&#039;&#039;. Bd. 2, im Selbstverlag, Grevesmühlen, 1995.&lt;br /&gt;
* Willi Kröger: &#039;&#039;[[Chronik 700 Jahre Neuendorf (bei Rostock)]]&#039;&#039;. Eigenverlag, 2014.&lt;br /&gt;
* Astrid Lautenschläger, Erich Voutta, Brgit Lange, Sieghard Asmus: &#039;&#039;Festschrift 725 Jahre [[Wilsen]]&#039;&#039;.  Gemeinde Kreien, 1999. (Karte)&lt;br /&gt;
* Burghard Keuthe und Autorenteam: &#039;&#039;600 Jahre [[Ziegendorf]] — Aus der Geschichte eines mecklenburgischen Dorfes&#039;&#039;. Gemeinde Ziegendorf, 1992.&lt;br /&gt;
* Johann-Georg Nehls (Hrsg.): &#039;&#039;[[Ruest]] — Vom Werden und Vergehen meines Heimatortes&#039;&#039;. Parchimer Verlag, Parchim, 1994.&lt;br /&gt;
* Fred Beckendorff: &#039;&#039;700 Jahre [[Below]]&#039;&#039;. Eigenverlag, 1996. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Fred Beckendorff: &#039;&#039;Zwischen Rummelberg und Leuschensoll — 775 Jahre [[Techentin]]&#039;&#039;.  Eigenverlag, 1994. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Fred Beckendorff: &#039;&#039;700 Jahre [[Augzin]] — Einige Daten aus der Geschichte des Dorfes&#039;&#039;.  Eigenverlag, 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitale Fundstücke andernorts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books/about/Ruest.html?id=TFYMAQAAMAAJ&amp;amp;redir_esc=y Dieter Garling, Günther Peters, Andrea Matischewski: &#039;&#039;[[Ruest]] — Chronik eines mecklenburgischen Dorfes&#039;&#039;. Plawe, Ruest, 2002.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hof_Stuthof_und_dessen_Holzweide,_vermessen_von_Friedrich_Rothermann&amp;diff=145276</id>
		<title>Hof Stuthof und dessen Holzweide, vermessen von Friedrich Rothermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hof_Stuthof_und_dessen_Holzweide,_vermessen_von_Friedrich_Rothermann&amp;diff=145276"/>
		<updated>2026-03-30T07:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarnow Stuthoff 2 AHR 952 1a j.jpg|thumb|900px|links| Rothermann 1765 Stuthoff Nr.1a]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarnow Stuthoff 1 AHR 952 2 j.jpg|thumb|900px|links| Rothermann 1765 Stuthoff Nr.1b)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothermann Stuthoff 2 AHR 953 j.jpg|thumb|900px|links| Rothermann 1765 Stuthoff Nr.2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothermann Fragez Stuthoff AHR 959 j.jpg|thumb|900px|links| Rothermann 1765 Stuthoff Nr.3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothermann Stuthoff 1 AHR 960 j.jpg|thumb|900px|links| Rothermann 1765 Stuthoff Nr.4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144974</id>
		<title>Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144974"/>
		<updated>2026-03-27T08:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Insel Usedom liegt im [[Oder]]delta und war Jahrhunderte von der [[Fischerei Insel Usedom| Fischwirtschaft]] geprägt. Sie ist die 2. größte Insel Deutschlands.&lt;br /&gt;
Ab 1824 bekam die Kreisstadt [[Swinemünde]] als erster Ort der Insel den Titel [[Ostseebäder Geschichte|&amp;quot;Seebad&amp;quot;]]. Das ist der Beginn des Tourismus auf der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|thumb|400px|rechts|Wanderkarte vor 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom Entstehunng Teile1 s-w.jpg|thumb|400px|rechts|aus dem Buch von [[Insel Usedom#Wille, Hermann Heinz|Heinz Wille]] - Die Insel Usedom - 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lied Usedom Noten Text.jpg|thumb|250px|rechts|Usedom - Lied]]&lt;br /&gt;
==Insel Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom grenze.png |thumb|200px|rechts| Form der Insel Usedom mit Grenze zu Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Gedicht von [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Hugo Scheele]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Stückchen Land, vom Wasser eingekreist, man geographisch eine Insel heißt;&lt;br /&gt;
:So liegt auch unsere kleine Welt da, gebettet in dem Oderdelta.&lt;br /&gt;
:Die Peene greift im weiten Bogen um diese Insel langgezogen,&lt;br /&gt;
:Die Swine, Haff und Meer, wie jeder weiß, vollenden dann den Wasserkreis.&lt;br /&gt;
:Die Dünenkette an der Ostsee Rand war einst Moräne, wie bekannt,&lt;br /&gt;
:Als noch ein Gletscher war dies Binnenmeer, geschoben aus dem Nordland her.&lt;br /&gt;
:So schuf die Flut sich selbst den Wall, an dem sich bricht der Wogen Schwall.&lt;br /&gt;
:Der flachen Dünen lange Reihe erhält im Streckelberg die Weihe,&lt;br /&gt;
:Es brandet hier zu uns´ren Füßen und Schwedens Küste scheint zu grüßen&lt;br /&gt;
:Doch zwischen See und Inselland zieht sich der Wald als grünes Band,&lt;br /&gt;
:Und schütz vor Wind und Sturmgebraus der Insulaner Hof und Haus.&lt;br /&gt;
:Dem Bauer, der den Roggen säet , das Saatgut aus der Hand nicht weht. - &lt;br /&gt;
:Droht auch das Meer die Insel zu verschlingen, es wird ihm nimmermehr gelingen,&lt;br /&gt;
:Der Geist, der einstmals sprach „Es werde“ wird schützen auch dies Fleckchen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Überblick.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/eb/Usedom_%C3%9Cberblick_pdf.pdf |[[medium:Usedom_Überblick_pdf.pdf|Kurzer Überblick - Insel Usedom - 92 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2017 Usedom Handkarte.jpg|Zeichnung 2017 Jana Ninnemann Usedom Agentur Karte von der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Geologie.jpg|Insel Usedom Geologie - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Rechtslage der Meeresräume.jpg| Rechtslage der Meeresräume - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2005 Oder alter Fluss.jpg|Oderfluß vor 10000 Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geographische Lage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.226165771484377%2C53.76657243186167%2C14.695587158203127%2C54.290080089394316&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.02955339563478%2C13.96087646484375&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0296&amp;amp;amp;mlon=13.9609#map=10/54.0292/13.9609&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte der Insel Usedom anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Name Usedom===&lt;br /&gt;
Die Insel war erst in zwei Herrschaftsbereiche geteilt und hatte diese Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur [[Wolgast]]er Burg gehörten (Pfarreien [[Krummin]] und [[Netzelkow Insel Usedom]]). Grenzort [[Ückeritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039;  - der östliche Teil der Insel, der unter der Burg Uznam (Usedom) stand. Ersterwähnung 946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wanzlow_und_Bukow Erklärungen bei Wikipedia für Buckow und Wanzlow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging der Namen der Stadt &#039;&#039;&#039;Usedom&#039;&#039;&#039; auf die ganze Insel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Usedoms Taufe - &#039;&#039;Gedicht von Hugo Scheele&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein frommer Mann, vom Papst gesandt, besuchte einst dies Inselland,&lt;br /&gt;
:Damit er konn´t in Rom erzählen, wo noch im Norden Kirchen fehlen&lt;br /&gt;
:Und ob die junge Christenheit sich übt in echter Frömmigkeit.-&lt;br /&gt;
:Nach einem Wandertage heiß, saß müd´er in der Fischer Kreis,&lt;br /&gt;
:Am kühlen Seewind sich erlabend, an einem warmen Sommerabend.&lt;br /&gt;
:Der Ostsee leichten Wellentanz versilberte des Mondes Glanz,&lt;br /&gt;
:Und glitzernd spiegelt´ sich im Meer ein unermesslich´ Sternenheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fremde, der von Rom erzählte, meint, dass auch hier die Kirche fehlte,&lt;br /&gt;
:Und sprach von Domen, stolzen Bauten, die Hörer sich am Barte kraulten,&lt;br /&gt;
:Dieweil sie dachten an´s bezahlen der wunderschönen Kathedralen.-&lt;br /&gt;
:Der ält´ste Fischer trat hervor, wies in den Himmel hoch empor&lt;br /&gt;
:Und sprach zum frommen Pilgersmann: „Seht Euch die Wölbung droben an,&lt;br /&gt;
:Geht dann zum großen Papst in Rom und sagt, dat wäre use Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel ward, als dies bekannt, von da an Usedom genannt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1990 Ahlbeck Steinzeit Insel Usedom Funde.jpg|Steinzeit - Funde auf Usedom (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Inseln Liste deutscher Inseln bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Pudagla_steuern_1714.pdf|1714 Steuerliste des Amtes Pudagla - Einwohner, Tiere, Erzeugnisse - pdf]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Usedom/Adressbuch_1939 Insel Usedom 1939 Einwohner bei wiki.genealogy]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Einwohnerverzeichnis1939.pdf 1939 alle Einwohner der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/95/1939_Einwohner_Usedom.pdf 1939 Einwohner=Verzeichnis &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
:::Die kleinen Ortshistorien zu jeder Siedlung  stammen von [[Robert Burkhardt]] und basieren auf dessen Auswertung von Steuerakten und den damaligen Kirchenbuchverkartungen.&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgaster_Ort Halbinsel der Insel Usedom - Wolgaster Ort]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Sagen]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Ruden]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom Künstler und Personen, die in Pommern und auf der Insel Usedom gewirkt haben]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf Lexikon Usedom Ersterwähnungen Verlag epubli pdf]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/ Sammlung über die Insel Usedom und Wollin]&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/familienforschung.html Verein Pommerscher Greif Orts- und Famlienforschung]&lt;br /&gt;
* [https://usedom.de/webcam Webcams der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
:Albrecht, Alois, Buske, Norbert	- Bischof Otto von Bamberg 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Braune, Gustav			- Führer durch die Ostseebäder &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Beschreibung Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Brüggeman 1779|Brüggemann 1779 - Der Usedomsche Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wilhelm_Br%C3%BCggemann Brüggemann bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Supplement Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1841_Beschreibung_Charakter%2C_Hochzeiten_Sprache.pdf | 1841 Eduard Benrmann: Beschreibung Charakter, Hochzeiten, Sprache, Kleidung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Burkhardt, Robert		- Chronik der Insel Usedom &#039;&#039;&#039;1909 - 1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10012981.html Gadebusch Wilhelm Friedrich - Chronik der Insel Usedom, &#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; , darin Ortschafts-Verzeichnis &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Landesaufnahme_von_Vorpommern Die schwedische Landesaufnahme] von Vorpommern Band 1 Insel Usedom  1995, ISBN 3-930066-12-2, Verlag Axel Dietrich Beschreibung &#039;&#039;&#039;1692 - 1702&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin: Preußisches Statistisches Landesamt, 1932., S. 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fischer, Fritz - Dreizner, Walter - Usedom Petermännchen-Verlag Schwerin 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Haas Prof. Dr. A.              - Usedom-Wolliner Sagen, Verlag Arthur Schuster 1924, Zweite Auflage [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%27%27%27Mehr_%C3%BCber_Alfred_Haas%27%27%27 Mehr über Haas]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hoogeweg, Dr. H			- Die Stifter und Klöster der Pro. Pommern, Band II 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Husen, Dr. Martin               - Von Zerstörern und Schnellbooten, GRIN Verlag/book on demand - OZ vom 31.08.2020, Insel Usedom S 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Niemeyer, Manfred		- Ortsnamenskunde Greifswald 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niekammer Landwirtschaftliche Güter 1939 Kreis Usedom-Wollin|Niekammer - Landwirtschaftliche Güter, 1939 Auszug Usedom-Wollin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schleinert, Dirk                - Die Geschichte der Insel Usedom, 2005 Hinstorff Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Usedom-Wolliner Blätter,        - Verlag Störr, Hefte 1-16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Freiwilligen Feuerwehren der Insel Usedom und Wollin 1932===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/fullscreen/PPN1831175568/1/ Freiwillige Feuerwehren - 50 Jahre Jubiläum Swinemünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronisten der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burkhardt, Robert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Foto.jpg |thumb|150px|rechts| Chronist Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Burkhardt.jpg |thumb|150px|rechts| Grab in Ückeritz von Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Urkunde Tod 1954.jpg| thumb|150px|rechts| 1954 Urkunde Tod]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom-Wolliner Blätter 7 Titel.jpg|thumb|150px|rechts|2004 Heft zum 50. Todestag von R. Burkhardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Burkhardt Robert Burkhardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Hannes_Burkhardt.pdf| Leben und Werke Robert Burkhardt von Hellmut Hannes - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Leben_Burkhardt_Usedomkurier_2004.pdf| 2004 Bericht Leben im Usedomkurier - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; 02/2014 des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;[[Robert Burkhardt]] – Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (1874 – 1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 2004 möchten wir unseren - Heimatforscher - , so steht es auf dem Gedenkstein auf dem Grab in Ückeritz aus Anlass des 50. Todestages und des 130. Geburtstages ehren. Die Gemeinde Ückeritz hat im Jahre 1982 ihm zu Ehren diesen Stein setzten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Max Burkhardt wurde am 02.10.1874 geboren und ist aufgewachsen in Rutha bei Lobeda in Thüringen. Verstorben ist er am 15.03.1954 in Ückeritz und ist dort auf dem herrlich gelegenen Friedhof, mit dem Blick auf das Achterwasser begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer etwas mehr über die Geschichte der Insel Usedom wissen möchte, wird bei der Suche nach entsprechender Literatur auf Robert Burkhardt stoßen. Er hat unter anderem die letzte zusammenfassende Chronik über die Insel Usedom in III  Teilen in den Jahren 1909 bis 1912 geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr. [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Hannes.2C_Hellmut Hellmut Hannes] hat 1992 in den Baltischen Studien erstmals einen Überblick über das Leben und die Werke von Robert Burkhardt gegeben. Er überschrieb seinen Artikel - Leben und Werk des Chronisten des Odermündungsgebietes - . Denn Robert Burkhardt hat nicht nur die umfassende Chronik über die Insel Usedom geschrieben, sondern auch große Chroniken über den Hafen, die Stadt und das Seebad [[Swinemünde]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Über 40 größere und kleinere Arbeiten konnte Dr. Hellmut Hannes auflisten und noch sind nicht alle erfasst. Durch den II. Weltkrieg sind einige Werke verlorengegangen, andere sind nur im Original in Privatbesitz vorhanden und deshalb nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt war aber nicht Historiker, sondern Lehrer aus Leidenschaft. Schon sein Großvater war Lehrer und er durfte als Vorschulkind am Unterricht teilnehmen, so dass er gleich in die zweite Klasse eingeschult werden konnte. So erzählte es mir in den vergangenen Tagen seine Schwiegertochter, Frau Hilde Burkhardt geb. Ermel, eine geborene Koserowerin. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes, Dietrich Burkhardt, er war viele Jahre Lehrer in Bansin, im Jahre 1997 von Mannheim wieder nach Koserow in ihr Elternhaus gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt unterrichtete schon mit 16 Jahren und legte 1897 die 2. Lehrerprüfung ab, die ihm die Berechtigung gab in anderen Ländern zu unterrichten. Im Sommer 1900 ging er als Mittelschullehrer nach Bergen auf Rügen. Das ist die erste Begegnung mit Pommern, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Dazu kam, dass er dort seine Frau Martha geb. Lübky kennen lernte und am 08.10.1903 in Bergen heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er wechselte die Stellen. So war er auch ab 1902 Lehrer in der höheren Mädchenschule in Wolgast, bis er im Oktober 1903 zum Rektor der Schulen der Stadt Usedom berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wurde er mit 30 Jahren heimisch. Mit Unterbrechung durch den I. Weltkrieg blieb er bis 1924 in der Stadt Usedom in seiner Stellung als Rektor. Dann übernahm er, wiederum als Rektor, die Knaben- und Berufsschule in der Kreisstadt [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er gehörte keiner Partei an und vertrat eine konservative Haltung, so wurde er 1934 vorzeitig aus dem Schuldienst entlassen.&lt;br /&gt;
:Doch seine bis dahin veröffentlichten Arbeiten über die Heimatgeschichte wusste der Magistrat der Stadt [[Swinemünde]] zu schätzen und bestellte ihn zum Leiter des Stadtarchives.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So hatte er die Möglichkeit viele Dokumente zu sichten und zu verarbeiten. Seine Arbeiten beruhen auf gründlichem Studium der Originale, eine Arbeit, die auch schwerwiegende Fehler der vorangegangenen Chronikschreiber belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem II. Weltkrieg musste die Familie [[Swinemünde]] verlassen, blieb aber auf der Insel Usedom. Eine kurze Zeit wohnte sie in Koserow, wo Robert Burkhardt auch ein Jahr Schulleiter in Koserow war. Danach wohnte er mit seiner Familie in Ückeritz. In der Nachkriegszeit half er mit das Schulsystem wieder aufzubauen und anzuleiten. Er war für den Schulbezirk Ahlbeck – Bansin – Ückeritz zuständig. Trotz eines 1946 erlittenen Schlaganfalles arbeitete er weiter. 1948 trat er endgültig in den Ruhestand. Aber weiterhin arbeitet er an historischen Werken. Seine Frau hielt handschriftlich seine Diktate fest. So entstand noch im Herbst des Jahres 1952 mit Unterstützung des Direktors der Ückeritzer Schule, Oberstudienrat Rudolf Roloff, das Werk: „Das Seebad Ückeritz im Spiegel der Geschichte“. Es ist noch nicht veröffentlicht, es wurde nur als Arbeitsmaterial für den Heimatverein des Ortes abgeschrieben. Selbst in der Bibliographie Robert Burkhardts von Dr. Hellmut Hannes ist die Chronik nicht enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1953 konnte Robert Burkhardt noch die Goldene Hochzeit mit den Familien seiner beiden Söhne feiern. (er heiratete am 08.10.1903 in Bergen auf Rügen)&lt;br /&gt;
:Am 15.03.1954 verstarb er in Ückeritz in seiner letzten Wohnung in der Villa „Tannenheim“. :Seine Frau verstarb im Jahre 1969, sein Sohn Prof. Dr. Jürgen Burkhardt im Jahre 1991 und sein Sohn Dietrich im Jahre 1997. Sie wurden dem Grab des Vaters in Ückeritz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ich bin auch kein Pommer, sondern bin in Sachsen im Braunkohlegebiet aufgewachsen, habe vor 40 Jahren die Insel kennen und lieben gelernt. Die Werke Robert Burkhardts, die leider nach 1945 selten veröffentlicht wurden, haben mich bei der geschichtlichen Erkundung begleitet. Immer wieder habe ich mir beim Lesen vorgestellt, wie fleißig er beim Studium gewesen sein muss, um all diese Fakten, die er den Originalunterlagen entnommen hat, zu ordnen – ... und das ohne Computer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu seinem umfangreichen Werk werden in den nächsten Ausgaben weitere Hinweise folgen. :Herzlichen Dank Frau H. Burkhardt und Herrn Oberstudienrat Rudolf Roloff für die Gespräche und die zur Verfügung gestellten Fotos.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1902 r burkhardt frau.jpg|1903 R. Burkhardt und Frau&lt;br /&gt;
Datei:1915 r burkhardt.jpg|1915 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:1938 r Burkhardt Heimatmuseum.jpg|1939 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Paar.jpg&lt;br /&gt;
Datei:GoldnesPaar.jpg|Goldenes Paar&lt;br /&gt;
Datei:Oma lübky burkhardt fam.jpg|Familie Burkhardt - sitzend: Helene Lübky mit Enkel Dietrich, hinter ihr Onkel Hans Lewerenz, rechts daneben Robert Burkhardt, neben ihm seine Frau Martha, ganz rechts Sohn Jürgen&lt;br /&gt;
Datei:R Burkhardt.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Originale Burkhardt.jpg|Burkhardt-Schriften vom Archiv Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:LIEPE NO Burkhardt Schrift.JPG|Kirchenbuch Liepe Schrift Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Karteikarten RB Usedom.jpg|Karteikarten angelegt von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Famlie Museum 2001.jpg|2001 Bericht über Familie und Museum Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 1.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 2.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:Mohr Mörder 1926.jpg|1926 - Mörder von Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Hannes Burkhardt Literatur.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/48/Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf |[[medium:Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf|Hellmut Hannes Zusammenstellung - Arbeiten von Robert Burkhardt - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 Festveranstaltung in Ückeritz: v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 1.jpg|2004 - Hilde Burkhardt, Rudolf Roloff Schuldirektor Ückeritz, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burkhardt, Robert - Werke====&lt;br /&gt;
[[Datei:1Glück König Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/34/Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf |[[medium:Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf|Glück und Ende des Königs von Swinemünde 1931 von Robert Burkhardt - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;:Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Robert Max Burkhardt - Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (geb. 02.10.1874 Rutha (bei Jena)  –  gest.15.03.1954 Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anlässlich des 50. Todestages hatten die Gemeindevertretung und der Heimatverein des Seebades Ückeritz in das Haus des Gastes eingeladen, um das Leben und Wirken Robert Burkhardts zu würdigen.&lt;br /&gt;
:An dieser festlichen Veranstaltung  nahmen die Schwiegertochter, Hilde Burkhardt und die Enkelin, Renate Korb teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039; erschien zum &#039;&#039;&#039;50. Todestages von Robert Burkhardt&#039;&#039;&#039; in den &amp;quot;Usedom-Wolliner Blätter 7&amp;quot; eine umfangreiche Dokumentation über sein Leben und Schaffen. Verlag Störr, Ostklüne ISBN: 3-9337040-08-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was hat Robert Burkhardt geschaffen, was uns heute noch bewegt? Weshalb erinnern wir in Dankbarkeit an seine geschaffenen Werke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Lehrer und Rektor u.a. in Wolgast, Stadt Usedom, Stadt [[Swinemünde]] und Koserow. Eine intensive, interessante Arbeit mit den Schülern hat sein Leben bestimmt. Noch heute erinnern sich einige seiner Schüler der Nachkriegszeit, wie lebendig er die Unterrichtsstunden gehalten hat, obwohl er nicht mehr der Jüngste war. Er selbst saß tagelang über den Büchern und Dokumenten u.a. in den Archiven in Stettin, Berlin, Wolgast und Greifswald. Seine Söhne kannten ihn nur mit Büchern in den Händen und stets eifrig Notizen machend. &lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 1.jpg|thumb|150px|rechts|Bibliographie 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 2.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 3.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Dr. Helmut Hannes&#039;&#039;&#039; hat im Jahre 1992 in den Baltischen Studien (NF Bd. 78) erstmals zusammenhängend das Leben und Werk dieses besonderen Menschen gewürdigt. Er konnte auf Aufzeichnungen und Mitteilungen der Söhne Prof. Dr. Jürgen Burkhardt und Realschullehrer i.R. Dietrich Burkhardt aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Das Schaffen des Chronisten des Odermündungsgebietes&#039;&#039;&#039;, so der Untertitel von Dr. Helmut Hannes, ist so vielfältig, dass uns die Gliederung der Bibliographie einen Einblick gewährt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;#Große Chroniken&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Einzelbetrachtungen&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Romane und Erzählungen&lt;br /&gt;
;#Festschriften zu Jubiläen und sonstigen Anlässen, z.B.: [https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8f/Burkhardt_Br%C3%BCcke.pdf  Festschrift zur &#039;&#039;&#039;Einweihung der Bäderbrücke&#039;&#039;&#039; Zecherin bei Usedom]&lt;br /&gt;
;#Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken&lt;br /&gt;
;#Verschiedenes&lt;br /&gt;
;#Unveröffentlichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heute möchte ich nur die Anlässe, die unter 4. Festschriften fallen, aufzählen, worüber Robert Burkhardt spezielle sehr umfangreiche und geschichtlich genau recherchierte Schriften angefertigt hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1909 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_-_Zeittafel_von_Zinnowitz#Zinnowitz_feiert_den_600._Jahrestag 600 jährigen Bestehen von Zinnowitz] (Zitz) 73 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 auf 163 Seiten eine Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum des vaterländischen Frauenvereins für den Kreis Usedom-Wollin ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:100 Jahre See- und Solbad Swinemünde im Jahre 1924 – eine Festschrift – 48 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Feier des 150jährigen Bestehens der Schützengilde zu Swinemünde im Jahre 1925,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Zum sichern Hafen&#039;&#039;“ Swinemünde, 75 jähriges Bestehen der Johannisloge im Jahre 1926 – 42 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der alten Zecheriner Brücke - Einweihung der Usedomer Bäderbrücke am 22.05.1931 – 32 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Jahrhundert Stadtsparkasse Swinemünde – 1936 – 72 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Burkhardt - Schiksalstage der Insel Usedom.pdf|R. Burkhardt – Schiksalsjahre der Insel Usedom pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So zeigen im Heft „&#039;&#039;&#039;Zinnowitz - Geschichtliches aus 6 Jahrhunderten&#039;&#039;&#039;“ von 1909 allein die Literaturnachweise am Ende unterteilt nach handschriftlichen und gedruckten Quellen, welche Studien Robert Burkhardt betrieben hat. Er war immer bemüht die ältesten Quellen zu finden und genau zu übermitteln, deshalb sind seine Werke heute so wertvoll für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zur Einweihung der Usedomer Bäderbrücke beschreibt Robert Burkhardt die Bedeutung der Zecheriner Fähre seit 800 Jahren mit wertvollen Hinweisen auf geschichtliche Zusammenhänge. In vielen Festschriften finden Familienforscher dabei zufällig auch wichtige Hinweise auf ihre Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leider sind all diese Festschriften nur selten noch aus zweiter Hand zu haben oder man leiht sie, soweit vorhanden, aus dem Landesmuseum in Greifswald aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Eingeweide Usedoms====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zum 600 jährigem Bestehen des Ortes Zinnowitz im Jahre 1909 von Robert Burkhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er schreibt: ...“&#039;&#039;So bildet der Untergrund unserer Insel ein mächtiges Kreidelager, an manchen Stellen 40 – 100 m stark, doch teilweise in beträchtlicher Tiefe. Auch blaue und schwarze Tonschichten werden regelmäßig erbohrt; selbst an Braunkohle fehlt es der Insel nicht. Bei Bohrungen in [[Swinemünde]] ergab sich folgendes Schema, das in ganzen auch auf Zinnowitz zutreffen dürfte:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bohrung Usedom.jpg|thumb|250px|rechts|Gedicht von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
::{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
| 1 – 46m ||| Schwemmland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 – 101m || weiße Kreide und Feuerstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 101 – 139m || Grünsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 139 – 168m || Kreidemergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 168 – 175m || sehr feiner Glaukonitsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 176 – 200m || schwarzer fetter Ton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 200 – 224m || schwarzer Mergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 224 – 251m || Grünsand mit Braunkohleteilchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 251 – 259m || weißer Sand mit Kohle, solehaltig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 259m - || dunkler fetter Sand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gadebusch, Thomas Heinrich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heinrich_Gadebusch Gadebusch bei Wikipedia]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hannes, Hellmut===&lt;br /&gt;
: * 03.03.1925 in [[Swinemünde]],  † 04.09.2023 in Beedenbostel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Hannes Hellmut Hannes bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Hannes_Burkhardt.pdf Robert Burkhardt Leben und Werk von Hellmut Hannes]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck vom letzten Neuenkirchen pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hellmut Hannes - Notizen Telefongespräch 07.03.2004 - Hilde Stockmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Schulfreund von den Söhnen Robert Burkhardts und in Swinemüde geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Grab in Ückeritz für R.B. war eingeebnet und er hat sich mit der Kirche Koserow und der Gemeinde dafür eingesetzt, dass ein neuer Grabstein aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hellmut Hannes hat 1982 in den Baltischen Studien über die &#039;&#039;&#039;Dorfkirchen der Insel Usedom&#039;&#039;&#039; geschrieben. Auch über die verschwundenen &#039;&#039;&#039;Figuren der Kirche Krummin&#039;&#039;&#039; hat er einen Artikel verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes 1977 Grab 2004 Burkhardt.jpg|Hellmut Hannes 1977 am Grab von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Robert Burkhardt 1977 1984.jpg|Burkhardt Grabsteine 1977 + 1984&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 in Ückeritz v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 AK Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|AK 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 OZ Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|OZ 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schleinert, Dirk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Schleinert Dirk Schleinert bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: &#039;&#039;&#039;Die Geschichte der Insel Usedom&#039;&#039;&#039;, Verlag HINSTORF 2005, ISBN 3-356-01081-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1966 geb. in Greifswald, Studium Geschichte, Skandinavistik und Archivwissenschaft in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wille, Hermann Heinz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Heinz_Wille Hermann Heinz Wille bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Heinz Wille.jpg| thumb|150px|rechts|Hermann Heinz Wille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 außen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Wanderheft in vielen Auflagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 innen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Widmung mit Unterschrift 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;*&#039;&#039; 01.06.1923 in Chemnitz&lt;br /&gt;
:† 07.03.2002 in Limbach-Oberfrohna &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hermann Heinz Wille besuchte die Volksschule, wurde Maschinenschlosser, Technischer Zeichner und Konstrukteur. 1942 wurde er zum Militär eingezogen, 1945 desertierte er. Nach dem Krieg arbeitete er als Bibliothekar, Leiter einer Kreisvolkshochschule und Redakteur für den Kinder- und Jugendfunk am Sender Leipzig. Es folgten Erstveröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichten, Hörspielen sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Seit 1948 freiberuflich, war er Mitglied im Schutzverband Deutscher Autoren bzw. im Deutschen Schriftstellerverband, seit 1990 im VS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wille schrieb neben historischen und naturwissenschaftlichen Sachbüchern auch historisch-biographische Romane sowie Landschaftsmonographien u. a. über das Erzgebirge, das Vogtland und seine Heimatstadt Chemnitz. Er war zudem als Herausgeber tätig. Sein Gesamtwerk umfasst 40 Titel, in mehrere Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von 2,5 Mio. Exemplaren. Allein sein bekanntestes Werk, der Stülpner-Roman „Der grüne Rebell“, erlebte 14 Auflagen mit insgesamt 500.000 Exemplaren. Das literarische Schaffen Hermann Heinz Willes wurde mehrmals mit staatlichen Auszeichnungen gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Usedom (1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bäderinsel Usedom (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin - Veränderungen der Auflagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da der Schriftsteller Wille in seinem Buch „&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039;“ 1953, welches 1999 einen Nachdruck erfuhr, mit viel Hintergrundwissen auch über Zempin berichtete, suchte ich die Verbindung, um noch unveröffentlichtes Material zu erhalten. Er antwortete ausführlich und berichtete, dass er von Zinnowitz aus oft in Zempin war. Leider fühlte er sich nicht mehr in der Lage sein umfangreiches Archiv durchzusehen. Er schickte eine Erstauflage des Wanderheftes mit einer Widmung: &lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Mit guten Wünschen für Frau Stockmann und das Wohlergehen der Gemeinde Zempin - H.H. Wille 09.09.99“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schriftsteller hat 1954, nach dem Krieg, neben vielen anderen Veröffentlichungen, die Tradition der „Reisebücher“ der Insel Usedom fortgesetzt. Diese Beschreibungen der touristischen Gegend legte aber verstärktes Augenmerk auf die nun sozialistischen Veränderungen. Diese kleinen Hefte erschienen bis 1975 in 14 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für das Seebad Zempin bis hin zum Museum von Otto Niemeyer-Holstein habe ich über die Erscheinungsjahre des Wanderheftes die Veränderungen zusammengestellt. Die Entwicklungsschritte des Ortes und die Sichtweite aus der Zeit kann man recht gut erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wanderung Zinnowitz - Zempin &lt;br /&gt;
;1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… „Die Promenade der Völkerfreundschaft“ (ab Haus „Wald und See“) mündet in einen sandigen Dünenweg nach Zempin. Auf unserem Weg berühren wir den „Dänengrund“. Eine tiefe Mulde in den rechts liegenden Braundünen. Er erinnert an die Landung dänischer Truppen im Dreißigjährigen Krieg. Der Sage nach soll sich hier auch der kühne Seepirat Klaus Störtebeker aufgehalten haben. Unmittelbar hinter dem „Dänengrund“  geht der Dünenweg in eine breite betonierte Promenade über, die als ehemalige Munitionsrollbahn ebenso wie die weitverzweigten Befestigungswerke an die unheilvollen Jahre des 2. Weltkrieges gemahnt. :Damals bildete Zempin den Standort starker Küstenschutz-Batterien und die Versuchs-Abschussbasis von V-Waffen. Am FDGB-Ferienheim „Frieden“ vorbei, dem Mittelpunkt des Zempiner Badeverkehrs, führt der Promenadenweg in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb. In den Dünen stehen noch die Reste alter malerischer Heringspackhäuser und Salzhütten, in denen die Fischer in früheren Zeiten das vom Staat gelieferte Salz aufbewahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Südteil des Ortes mit seinen sauberen schilfgedeckten Häusern liegt unmittelbar am Achterwasser. Besonders anmutig gelegen ist der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen. Am Achterwasser entlang führt ein Uferpfad ostwärts zum Ryck, einem kleinen, von der Natur geschaffenen Hafen. Hier, wo bis ins 13. Jahrhundert die Ostsee mit dem Achterwasser verbunden war, hat die Insel ihre schmalste Stelle (330 m), die mehr als einmal von Sturmfluten durchbrochen wurde. An jene unheilvollen Zeiten erinnert rechts der von Zempin nach Koserow führenden Straße (bei Kilometerstein 25,7) eine schlichte Holztafel mit der Inschrift: „Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zum Weiterwandern kehren wir in den Wald zurück. Am Flurstein T85/83/86 biegt ein Waldweg nach rechts ab; er durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern und geht dann zwischen der niedrigen Vordüne und dem schurgeraden Seedeich bis Koserow. Der Strand ist hier durch Buhnen gegen die Angriffe des Meeres gesichert. Ein schmaler Querpfad zweigt nach rechts ab über Deich und Straße (Kilometerstein 26,4) zum Ryck und dem Gehöft „Lüttenort“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zurück in den Wald! Am Flurstein T 85/83/86 biegt nach rechts der „Oberförsterweg“ ab. Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. &lt;br /&gt;
:Wir durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern. Kurz vor den niedrigen Vordünen und dem schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeich sind wir gezwungen, zum Strand abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1960 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. Rechts des Weges ist ein großes Kinderferienlager eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 streicht er:&lt;br /&gt;
:der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Rechts des Weges sind mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betriebe eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:bis Koserow führenden Seedeich nötigt uns ein Schild „Naturschutzgebiet“ zum Strande abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1964 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Am neuangelegten Konzertplatz und dem FDGB Ferienheim „Frieden“ …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Kilometerstein 26,4) zum Rieck und dem Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1965 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Besonders anmutig gelegen ist die KONSUM-Gaststätte „Inselhof“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1966 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des bekannten Malers Professor Malers Otto Niemeyer-Holstein, 1965 Präsident der „Biennale der Ostseeländer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1972 streicht er:&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“ Kehren wir – an der HO-Gaststätte „Waldhaus“ vorbei – in den Wald zurück! Hinter dem Zeitungskiosk (Flurstein T 85/83/86) biegt nach rechts der Oberförsterweg ab, der hinter der Seestraße in den Möwenweg übergeht. Zu beiden Seiten dieser Wege befinden sich mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betrieb und moderne Bungalows. Etwa 100 Meter nach Beginn des schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeiches biegt der Weg nach links zum FKK-Strand ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Auf halbem Weg quert er einen plattenbelegten Stranddurchgang, der nach rechts (über Deich und Straße) zum Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein und von dort aus zum Forstferienheim Damerow mit seiner attraktiven Forstgaststätte und Bungalowsiedlung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Insel Usedom Kirchen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen| Klöster, Kirchen der Insel Usedom und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten mit Landkarten der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901&lt;br /&gt;
Datei:1906 Oderdelda.jpg|1906&lt;br /&gt;
Datei:1910 Usedom Süd.jpg|1910&lt;br /&gt;
Datei:1918 Usedom Nord.jpg|1918&lt;br /&gt;
Datei:1920 Wolgast Gnitz.jpg|1920&lt;br /&gt;
Datei:1929 Swinemündung farbig.jpg|1929&lt;br /&gt;
Datei:1930 Swinemündung.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1932 Ahlbeck Heringsdorf Vogel farbig.jpg|1932&lt;br /&gt;
Datei:1936 Usedom Wollin.jpg|1936&lt;br /&gt;
Datei:1940 Ostseeküste.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1940 Usedom Wollin.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1941 Usedom Wollin.jpg|1941&lt;br /&gt;
Datei:1955 Usedom Wald.jpg|1955&lt;br /&gt;
Datei:1960 Usedom.jpg|1960&lt;br /&gt;
Datei:1961 Küste.jpg|1961&lt;br /&gt;
Datei:1982 Aufkleber.jpg|1982&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten Leporello der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
* Historisches Ansichtskartenleporello der Insel Usedom, Verlag Julius Simonsen, Oldenburg in Holstein, um ca. 1935; (worauf sich die 10 im Einband bezieht ist nicht eindeutig, da es sich um mehr als 10 Karten handelt - Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-1-Hülle.jpg|Insel Usedom Leporello / Einband&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-2-Swinemünde.jpg|Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-3-Swinemünde2.jpg|Swinemünde - Osternothhafen&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-4-Ahlbeck.jpg|Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-5-Heringsdorf.jpg|Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-6-Bansin.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-7-Ückeritz.jpg|Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-8-Kölpinsee.jpg|Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-9-Koserow.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-10-Zempin.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-11-Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-12-Trassenheide.jpg|Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-13-Karlshagen-Trassenheide Kopie.jpg|Karlshagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familien der Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbäume von Familien zusammengetragen aus Kirchenbüchern der Insel für &#039;&#039;&#039;angemeldete Personen&#039;&#039;&#039; [[OCH:Stammbäume Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bork, von===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;   Crienke, Suckow und Gumzin sind nach dem zu Stettin am Sonntage Trinitas 1527 ausgefertigten Lehnbriefe der Herzöge Jürgen und Barnim, alte Lehne der von Bork, welche die nachgesessenen Söhne des Hauptmanns Erdmann Curt von Bork besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Borcke von&#039;&#039;&#039; Georg Friedrich auf [[Krienke]] – geb. 1611, Studium in Wittenberg und Leipzig, 1635 vom letzten Herzog zum Referendar am [[Wolgast]]er Hofgericht ernannt, 1646 unter den Schweden Hofsgerichtsrat, 1652 nach Wismar, 1656 zum Hofgerichtspräsident berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte pommersche Geschlecht der Familie Borcke bildete in Hinterpommern einen abgerundeten Kreis mit mehreren Städten, unter anderem Labes, Regenwalde, Strahmel und Wangerin. Seit dem 12. Jahrhundert gehörten Dorf und Gut Stargordt einem Zweig der Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hatte die Familie auch Besitztümer in der Neumark und Vorpommern. Die Universitätsbibliothek Greifswald hat jetzt das komplette 5bändige Werk von Georg Sello: &amp;quot;Geschichtsquellen des burg- und schlossgesessenen Geschlechts von Borcke &amp;quot; digital zur Verfügung gestellt: [http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/toc/PPN781830729/1/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Informationen bietet auch die Webseite der Familie: [http://www.borcke.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koch - Lehrer und Kantor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2021_KOCH_Bilder.pdf|  Verwandtschaft der Familien KOCH auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian KOCH, Kantor, &#039;&#039;&#039; * &#039;&#039;&#039; Stolpe (Usedom) 08.08.&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;+&#039;&#039;&#039; Ahlbeck 01.06.&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; - Heirat 1848 Caroline Krüger Quellen: St. Amt Ahlbeck Urkunden Nr. 17 / 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann KOCH  &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; als junger Lehrer nach Ahlbeck gekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; gründet Gesangsverein - Kochsche Chor gab es bis in die 1930jiger Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Mitbegründer „Komitee zur Erbauung eine evangelischen Gotteshauses“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039;  auch Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ am 01.06.1894 in Ahlbeck - 1894 Juli Grundsteinlegung  - 22.07.1895 Einweihung der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kantor Koch.JPG|Bild des Kantors Koch an der Empore&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Gedenktafel Koch.JPG|Gedenktafel für Kantor Johann Koch&lt;br /&gt;
Datei:Grabsteine Koch in Ahlbeck.jpg|Grabsteine Koch Kantor und Frau an Ahlbeck-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Koch&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; im Schulhaus in Koserow geboren, sein Vater war Lehrer und Kantor in Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stettin besuchte er das Lehrerseminar und begann 1858 in [[Swinemünde]] mit der Unterrichtung der Schüler. Ab 1861 unterrichtete er in Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Kehlkopfleiden musste er den Unterricht aufgeben und widmete sich regionalhistorischen und pädagogischen Studien.&lt;br /&gt;
Er arbeitet als Hauslehrer in Vorpommern,  z.B. 1872 Jargenow bei Greifswald)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Koserow kehrte er 1890 zurück und starb &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; im Alter von 83 Jahren in seinem Geburtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Schriften von 1863 beschäftigen sich mit preußischen Gedenktagen: Schulfeier zum Geburtstage Wilhelm I. (22.03.), Gedenkfeier zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10. 1863)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; das Buch „Das Seebad Coserow“ (ab 1904 wird es Koserow geschrieben), dass 1867 in Berlin veröffentlicht wurde &lt;br /&gt;
Ab 1865 schreibt er Beiträge für das Pommersche Schulblatt (Ducherow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;  „Düne und Meer - Eine  Federzeichnung aus dem Seebade Coserow auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871&#039;&#039;&#039;  „Das Ostseebad Zinnowitz - Bilder aus dem Natur- und Volksleben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; erscheint das Werk „Strand und See - Naturansichten und Lebensbilder aus dem Seebade und Fischerdorfe Ahlbeck auf Usedom und dessen Umgebung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; „Zwei Schreckenstage  - Nachrichten über die Sturmflut an der deutschen Ostseeküste am 12. Und 13. November 1872, sowie über die den Geschädigten gewordene Hilfeleistung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; Deutsche Schulfibel in zwei Teilen - in Leipzig herausgegeben. Sie war mit Bildern namhafter Künstler versehen wurde in mindestens 5 Auflagen, besonders in Sachsen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; „Strandperlen“ Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; „Vineta, die von Meereswellen verschlungene Wendenstadt in Prosa und Poesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Deutsche Schulfibel.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Seebad Coserow.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Lehrer Koserow 1.jpg|Koch, Koserow Lehrer&lt;br /&gt;
Datei:Koch Stammbaum 1.jpg| Verwandtschaft zwischen Koserow und Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Koch.JPG|Tafel Gemeinde Koserow, erarbeitet von F.Jeschek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lepel, von===&lt;br /&gt;
Rittergeschlecht seit 1367 auf dem Gnitz nachweisbar. Ein Rittergeschlecht aus Niedersachsen. Seit 1236 in Mecklenburg und seit 1251 bei [[Lassan ]] sesshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lepel_(Adelsgeschlecht) Familie Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Bruno von Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCtzkow#Schlossberg_2001 von Lepel auch in Gützkow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Lepel Netzelkow an Grabtumba.jpg|Wappen von Lepel auf Grabtumba in [[Netzelkow Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 1.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 2.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 1.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 2.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Geschichte.jpg| Familie von Lepel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Lepel Treff Neuendorf.jpg|2008 Familientreff Neuendorf&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mai von Lepel.jpg|2008 von Lepel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuenkirchen, von ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Familie hatte ihr Zentrum in [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Mellenthin Mellenthin] auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Christoph_von_Neuenkirchen_.281567-1641.29 Leben von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Mellenthin#Familie von Neuenkirchen|aus dem Leben der Familie von Neuenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck des letzten Neuenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerin, von===&lt;br /&gt;
Der Stammvater der Schwerine ist Bernhard, Vogt von Schwerin (1178 – 1217) Sein jüngerer Sohn Daniel ist Begründer der Pommerschen und dessen ältester Sohn Gerhard Stifter der sogen. Usedomschen Linie, die 1543 erlosch, zweigte sich 1321 die Stolper Linie ab. Daniel von Schwerin hatte drei Söhne: Gerhard, Oldag und Werner. Gerhard (1251 – 1308) besaß auf der Insel die Güter Stolpe, (Ost-)Klüne und einen Teil von Kachlin; dazu kamen die Klosterlehen Katschow und Redomi (ein Teil des jetzigen Dewichow). Oldag war Besitzer der Klostergüter Cutzow, Luteborg und Görke sowie des anderen Cachliner Anteils. Werners Güter lagen in Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin_(Adelsgeschlecht)#Namenstr%C3%A4ger_(chronologisch) Familie von Schwerin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Urkunden 01.jpg|Kloster Pudagla Streit mit der Familie von Schwerin&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 292.jpg| S 292&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 293.jpg| S293&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 294.jpg| S 294&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 295.jpg|S 295&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usedom ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts von der Insel Usedom, dass seit dem 14. Jahrhundert auf der Insel Rügen ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht) von Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wartislaw===&lt;br /&gt;
später der „Bekenner“ genannt. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzog], erster erblicher Greifenherzog der Linie Vorpommern, wurde zwischen 1136 und 1148 ermordet. Er selbst trat schon vor 1124 zum christlichen Glauben über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kannte kein größeres Vergnügen als von Pudagla aus Bären, Wölfe und Hirsche zu jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Alth%C3%B6fer_Geschichte_chronologisch#Woizlawa_.28.E2.80.A0_1172.2C_beigesetzt_in_Althof.29 Tochter von Wartislaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Windmühlen auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlen auf Usedom Titel.jpg|thumb|200px|rechts |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/00/M%C3%BChlen_auf_Usedom.pdf  |[[medium:Mühlen auf Usedom.pdf|Geschichte der Mühlen auf der Insel Usedom – 76 Folien – pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779 Windmühlen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bannenmin:&#039;&#039;&#039; - Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Sauzin, Zecherin, Mahlzow (heute OT Stadt Wolgast) mit der Wolgastischen Fähre, Bannemin, Neberg, Crummin, Mölschow, Zinnowitz, des Vorwerks Ziemitz und des Fort Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Caseburg:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Caseburg, Fuhlensee und Woitzig zu Zwangsmahlgästen. Bei Caseburg ist auch eine Windschneidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catschow:&#039;&#039;&#039; - An Mahlgästen sind zu derselben die Einwohner der Dörfer Retzow, Catschow, Görke, Gummelin, Pretenow, Bansin, Sallentin und der Vorwerke Cachlin und Labömitz gelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coserow:&#039;&#039;&#039; - Deren Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Coserow, Zempin, Ueckeritz und Loddin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Garz:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Neverow, Boßin, Caminke, Garz, Corschwant, Zirchow, Ahlbeck königlichen Anteils, Ulrichshorst, und des Vorwerks Cutzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liepe:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Rankwitz, Quilitz, Restow, Liepe, Grüssow und Warth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mönchow:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Mönchow, Zecherin, Carnin, Gellentin und Gnewentin zu Zwangsmahlgästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pudagla:&#039;&#039;&#039; - auf welcher die Einwohner der Dörfer Benz, Stoben, Sellin, Neppermin, und des Vorwerks Pudagla mit der daselbst befindlichen Brau- und Brantweinbrennerei zu mahlen verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Uesedom Stadt&#039;&#039;&#039; hat 2 Windmühlen, die Zwangsmahlgäste derselben sind die Einwohner der Dörfer Welzin, Morgenitz, der Amtswiecke, und des Vorwerks Wilhelmshof mit der dabei befindlichen Ziegelei Westklüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Usedomer Mühlen - Zeugnisse der Geschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung - Trogmühlen - Mahlsteine - Wassermühlen - Windmühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trogmühle Morgenitz Kirche.JPG|Trogmühle Morgenitz aus der Stein- und Bronzezeit&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Trogmühle.jpg|Morgenitz an der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck ZeichnungWassermühle.jpg|Ahlbeck Wassermühle&lt;br /&gt;
Datei:Glück zu Logo.jpg|Gruß der Müller&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühle OZ.jpg| Bannemin Mühe 1967 durch Sturm gefallen&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Bergmühle.jpg|Bansin Bergmühle&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle AK.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle 1925 - 1995.jpg|Bansin 1925 - 1995&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Windmühle Plan.jpg|Bansin Plan&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Brand Mühle.jpg|Bansin &lt;br /&gt;
Datei:Benz Erdholländer1997.jpg||Benz Erdholländer&lt;br /&gt;
Datei:Benz Schindeln.jpg|2002 Benz neue Schindeln&lt;br /&gt;
Datei:Benz Mühle AK.jpg|Benz&lt;br /&gt;
Datei:2016 Benz Mühle.jpg| 2016 Mühle Benz&lt;br /&gt;
Datei:Kamminke 1963 Mühle.JPG|1963 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:2003 Kamminke Ruine.jpg|2003 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 01 2009.JPG|2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 02.JPG| 2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:1926 Karnin Genz Mühle.jpg|1926 Karnin Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Mühle AK.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2006 Mühle Kutzow.jpg|2006 Kutzow&lt;br /&gt;
Datei:1998 Neppermin Mühlen.jpg|1998 Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Bockwindmühle 1996.jpg|1996 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Transport.jpg| 1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 1997neu.jpg|1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla alte Welle.jpg|Pudagla alte Welle&lt;br /&gt;
Datei:Schild Pudagla Mühle.jpg|Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Backhaus.jpg|Pudagla Backhaus&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Flügel 2018.jpg|2018 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs.jpg|[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Rankwitz#SBZ_und_DDR_.281945-1990.29 Rankwitz Mühle Priebs]&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs1.jpg|Rankwitz Mühle Priebs&lt;br /&gt;
Datei:1967 Trassneheide Mühle.jpg|1967 Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:1980 Trassenheide VEB Carl Zeiss Jena.jpg|1980 Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Inselmühle.jpg|Usedom Stadt &lt;br /&gt;
Datei:Warthe Thimian.jpg|Warthe Fam. Thimian&lt;br /&gt;
Datei:Muehle Zempin.jpg|Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Erdholländer Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz mit Kirche.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle im Sandweg.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Greifswalder Oie Mühle.jpg|Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Rad groß.jpg |1997Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Schaufeln.jpg |Kachlin Schaufeln&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Windrad.jpg |2004 Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mühlen Usedom Buch.jpg|2008 Mühlen Buch&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen im Lieper Winkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Lieper_Winkel#M.C3.BChlen_im_Lieper_Winkel|Sonderausstellung 2025 im Museum Heimathof]] zu Mühlen in &#039;&#039;&#039;Liepe&#039;&#039;&#039; , &#039;&#039;&#039;Krienke&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Warthe&#039;&#039;&#039;, und &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* enthält Historie, Fotos und alle Müller der 6 ehemaligen Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehrer der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Artikel_-_Die_Lehrerschaft_auf_der_Insel_Usedom.pdf|Die Lehrerschaft auf der Insel Usedom 1888 - 1932 nach Orten - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Amtliches_Schulblatt_Rgbz.Stettin_Usedom.pdf|Schulblatt Regierungsbezirk Stettin - Usedom ursprünglich Exel - entsprechend zusammenfügen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Lehrer_Kirchspiel_Koserow.pdf| Lehrer im Kirchspiel Koserow - nach dem Kirchenbuch 1829 - 1945 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschulung 2023===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ostseezeitung&lt;br /&gt;
von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
25.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fast 400 Mädchen und Jungen kommen in die Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagvormittag wird in der Region rund um Usedom, [[Wolgast]], [[Lassan]] und [[Kröslin]] gefeiert.&lt;br /&gt;
[[Zinnowitz]]/[[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schultüten sind gepackt, der Rucksack steht bereit und die Füller bis zum Anschlag gefüllt: Für knapp 400 Mädchen und Jungen beginnt mit dem Schulbeginn am Montagmorgen der Ernst des Lebens. Auch für die Familien ändert sich der Tagesablauf. Zwischen Lassan, Kröslin, Wolgast und der Insel Usedom werden &#039;&#039;&#039;382 Mädchen und Jungen&#039;&#039;&#039; am Samstagvormittag eingeschult. Hier steigen die Einschulungsfeiern. In der &#039;&#039;&#039;Grundschule Zinnowitz&#039;&#039;&#039; wird am Samstagvormittag um 10 und 11 Uhr in zwei Durchgängen der Schulbeginn gefeiert. 32 Schüler der 1. Klasse besuchen dort ab Montag die Schule. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Heringsdorf&#039;&#039;&#039; sind in diesem Schuljahr sogar vier 1. Klassen am Start. 73 Jungen und Mädchen werden in der Schule begrüßt. Ab 9 Uhr wird dort im Stundentakt eine neue Klasse begrüßt.&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;&#039;Grundschule in Lassan&#039;&#039;&#039; öffnen am Samstag 22 Kinder ihre Schultüten und besichtigen ihre Klassenräume. Im Grundschulteil der Heine-Schule in &#039;&#039;&#039;Karlshagen&#039;&#039;&#039; begrüßt Schulleiterin Gabriele Reißmann am Samstagvormittag 42 Kinder. Die feierliche Stunde findet im Haus des Gastes um 10 und 11 Uhr statt.&lt;br /&gt;
Die Grundschule in der &#039;&#039;&#039;Wolgaster Baustraße&#039;&#039;&#039; hat in diesem Jahr vier 1. Klassen. Von 8 bis 11 Uhr finden die Feierstunden stündlich in der Aula des Schulgebäudes statt. 92 Schüler kommen dort in die Schule. Die 34 Mädchen und Jungen der &#039;&#039;&#039;Heberlein-Grundschule&#039;&#039;&#039; werden um 8.30 Uhr und um 10 Uhr willkommen geheißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 ABC-Schützen der &#039;&#039;&#039;evangelischen Schule in Wolgast&#039;&#039;&#039; starten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wolgaster Petri-Kirche in das Schulleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Vineta-Grundschule in Koserow&#039;&#039;&#039; starten am Montag 31 Kinder in den Schulalltag. Am Samstag findet dort um 10 Uhr die Einschulung statt. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Kröslin&#039;&#039;&#039; gehen ab Montag 14 Erstklässler zur Schule. Ihre Feierstunde findet am Samstag um 9.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Kröslin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Stadt Usedom&#039;&#039;&#039; sind ab Samstag 31 Erstklässler mit ihren Familien bei der Einschulung um 8.30 und 10.30 Uhr in der Aula dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die fünf neuen Erstklässer der &#039;&#039;&#039;Evangelischen Schule in Benz&#039;&#039;&#039; wird es am Samstag um 10 Uhr einen Einschulungsgottesdienst im Ort geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausmarken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hausmarken Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wetter der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eiszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wetter 2008 Usedom.jpg| 2008 Sonnenstunden&lt;br /&gt;
Datei:Siebenschläfer Wetter.jpg| Siebenschläfer&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 1.jpg|2017 Sturm Schäden 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 2.jpg|2017 Sturm Schäden 2&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 3.jpg|2017 Sturm Schäden 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogische Forschung auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung - Vortrag für Verein Pommerscher Greif 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Via Regia in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerwege Norden.JPG|Wege in Norddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg.JPG|Weg am Haff entlang&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerzeichen.jpg|Zeichen des Pilgerweges&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pilger Litauer.jpg|2008 Pilger aus Litauen&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 1.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 1.JPG|Stationen im Norden&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Wolgast.jpg|Wolgaster Kreuzweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radwege über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Radfernweg_Berlin%E2%80%93Usedom Radfernweg Berlin-Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Radwege.jpg|2008 Radwege&lt;br /&gt;
Datei:2022 Ostseeküsten-Radweg.jpg|2022 Küstenradweg Teil&lt;br /&gt;
Datei:12 Werbung Radweg.jpg&lt;br /&gt;
Datei:01 Rad .JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Rad.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:05 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Rad.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bombenangriffe auf Pommern 1940 - 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bombenangriffe 1940 - 1945.jpg |2021 Bombenangriffe auf Pommern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzziehung nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen in Greifswald und Schwerin am 20. und 21 September 1945 schlugen die Polen vor, im Gebiet Alt-Warp zugunsten Deutschlands und im Gebiet Stolzenburg und Böck sowie zwischen Marienhof und der Oder zugunsten Polens zu korrigieren. Dabei übersahen die Polen, dass sie den Wasseranschluss von [[Swinemünde]] übersehen hatten. Fünf Jahre mussten sie das Trinkwasser an Wolgast bezahlen. Im Januar 1951 wurden zwischen Polen und der DDR neue Grenzberichtigungen verhandelt. Das Trinkwasserreservoir viel an Polen. Die DDR erhielt ein Ausgleich in Richtung Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Minen beseitigen nach 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsvorbereitungen für den zweiten Weltkrieg verwandelte die Insel Usedom in eine riesige Kaserne. In Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz quartierten sich Ingenieure, Techniker und Soldaten ein, die in Peenemünde die geheimnisvollen V- Waffen produzierten. Der Strand zwischen Zempin und Koserow wurde vermint, um die Insel im Falle der Gefahr in zwei Teile sprengen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Jahre 1950 verwehrten hier Stacheldrahtverhaue den Durchgang. In Zempin wurden Betonrollbahnen und unterirdische Bunker gebaut. Was das Jahr 1945 an Leid, Not und Angst über die Menschen brachte, wird kein Usedomer jemals vergessen. Der Zusammenbruch des Faschismus hinterließ auf Usedom tiefe Spuren. Die Festlandsanbindung der Insel Usedom war komplett unterbrochen, was schwerwiegende wirtschaftliche und versorgungstechnische Probleme über Jahre nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begannen Kriegsgefangene und Freiwillige, unter der Regie der Roten Armee, die Minen zu räumen, vorallem auf der Straße und unter den Gleisen der nahen Bahnstrecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken aller Opfer des zweiten Weltkrieges wurde am 08.05.1995 auf dem Friedhof in Zempin ein Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug H. Wille „Die Insel Usedom”:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als der &#039;&#039;&#039;Soldat Ruhberg am 9. Mai 1945&#039;&#039;&#039; nach Zempin zurück kehrte, hörte er, daß in den Wiesen tote Soldaten lägen.&lt;br /&gt;
Mit einem Fischer ging er hinaus, um sie begraben zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Schritten wurde Ruhberg von einer explodierenden Mine in die Luft geschleudert, die ihm das rechte Bein zerschmetterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde den Inselbewohnern offenbar, welch grausames Ende ihnen die Faschisten zugedacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Koserow und Zempin an der schmalsten Stelle der Insel Usedom breitete sich ein endloses Minenfeld!&lt;br /&gt;
Tausende Minen waren heimtückisch im Sand verscharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beseitigung der furchtbaren Hinterlassenschaft durch ein sowjetisches Minenräumkommando verloren 19 Menschen, davon 5 Sowjetische Soldaten ihr Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brief von &#039;&#039;&#039;Curt Galke&#039;&#039;&#039;, ein Minensucher, nach einem Besuch in Zempin im Jahre 1993 mit Bildern und Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder sind aus dem Jahre 1949 - Mitarbeiter des Brandenburger Tauch- Spreng- und Schrottunternehmen.&lt;br /&gt;
Mit einem x ist Alfred Kindeleit * 06.04.1928 + 17.05.1949 &lt;br /&gt;
Mit XX ist Curt Galke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Minen räumen.jpg|Minen Räumen bei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Brief.jpg |1993 Brief Galke nach Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 1.jpg |Galke Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 2.jpg |Galke Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 3.jpg |Galke Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher.jpg |Minensucher&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 a.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 b.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 c.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1949 Maidemo.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Mai 1949.jpg| Demo 1. Mai 1949|&lt;br /&gt;
Datei:Grab Minenopfer 1993 gestohlen.jpg |1993 Grabstätte in Zempin- Kreuz wurde gestohlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift des Kreuzes welches gestohlen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier ruhen in Frieden 5 unbekannte Soldaten. Gefunden im Juli 1949 im Minenfeld Zempin.&lt;br /&gt;
Gott und Den dises Los getroffenen weiß, daß manche heiße Tränen um Euch fließt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Grabstelle, liegen auch 3 Minensucher, auch Alfred Kindeleit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz 5 unbekannte Soldaten.jpg|Das Holz-Kreuz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin unbekannte Soldaten Inschrift.jpg|Inschrift&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2 WK Stein.jpg|1995 gesezter Stein durch die Gemeinde Zempin an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1949 Minen.jpg |1949 Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1970 Brigadetagebuch.jpg |1970 ein Brigadetagebuch &lt;br /&gt;
Datei:1994 Bericht Minensucher.jpg |1994 Minensucher Leben&lt;br /&gt;
Datei:1994 Minen suchen bei Zempin.jpg |1994 Minensucher Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Zempin Forschung.jpg |Fragen zu den Minensuchern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Zempin - Ortschronik/en#Minenopfer|Beseitigung der Minen an der schmalsten Stelle der Insel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen Gewässernamen==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Deiche Achterwasser.jpg|thumb|200px|rechts|Deiche um das Achterwasser]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achterwasser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1267&#039;&#039;&#039; in einer Urkunde mare recem, „Meer jüngeren Ursprungs“ genannt. Vom Wort „achtern“: hinten - Hinterwasser. Zeitweise auch in Urkunden Lassansches Wasser genannt. Ausbuchtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenestrom Peenestromes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bresitz&#039;&#039;&#039; (Birkenort) 1177 Ersterwähnung – Bogislav schenkt das Dorf dem Kloster, 1267 letzte Erwähnung des Ortes – wahrscheinlich jetzt Wilhelmshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur Wolgaster Burg gehörten (Pfarreien Crummin und Netzelkow). Grenzort Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cämmerer See&#039;&#039;&#039; bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gothensee&#039;&#039;&#039; - 1779 Gotmersee, 1858 Gothner See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jürgensee&#039;&#039;&#039; 1779 steht dem Pächter des Vorwerkes Bauhof die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peene&#039;&#039;&#039; – die Quelle liegt in der Nähe von Gnoien bei Boddin. Sie mündet bei Anklam in den Peenestrom. Der Peenestrom mündet bei Peenemünde in den Greifswalder Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stagniß&#039;&#039;&#039; Försterei  - Neu Pudagala - aber auch heute Bezeichnung auch für den Stichkananl bei der Försterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tonnen&#039;&#039;&#039; ..Fahrrinnen im Peenestrom wurden früher mit verankerten, geteerten, dichten und leeren Holzfässern gekennzeichnet. Der Begriff hat sich auf die heutigen schwimmenden Seezeichen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vineta&#039;&#039;&#039; (Julin = Jumne = [https://de.wikipedia.org/wiki/Jomsburg Jomsburg]) 965 n.Ch. erstmals erwähnt von Ibrahim ibn Jakub, 1070 nach Ch. aufgeschrieben von Adam von Bremen. Beschreibung einer großen Stadt an der Oder deren Bewohner noch Heiden seien, aber recht reich. Da später die Stadt nicht mehr auffindbar war und es an der Ostsee große Sturmfluten waren, glaubte man, dass die Stadt in der Ostsee untergegeangen sei. Viele Sagen entstanden um diese reiche Stadt.&lt;br /&gt;
Ab 1952 Ausgrabungen in der Sadt Wollin, die eine große Besiedlung zur Wikingerzeit zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039; früher die Bezeichnung für den östliche Teil der Insel - Grenze war Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wocknin&#039;&#039;&#039; 1388 wurde in Wocknin am Strande bei Ückeritz für Wanderer und Schiffbrüchige ein Krug vom Kloster Pudagla eingerichtet. (Heute noch Wokninsee - Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zerninsee&#039;&#039;&#039; wurde 1938 unter Naturschutz gestellt. 1963 wurde der Naturschutz aufgehoben und 1995 wieder unter Naturschutz gestellt. Der See ist verlandet und nur noch eine &amp;quot;Zerninsenke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Naturschutzgebiete auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Kormorane tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Kormorane tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Werder Schafe tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Insel Werder Schafe tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Insel_Usedom&#039;&#039;&#039;Naturpark&#039;&#039;&#039;], dieser beinhaltet folgende &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiete&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Peenemünder Haken, Struck u. Ruden . . 1870 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Peenem%C3%BCnder_Haken,_Struck_und_Ruden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Großer Wotig. . . . . . . . .  . .203 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Gro%C3%9Fer_Wotig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Südspitze der Halbinsel Gnitz . . . . .  61 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Wockninsee . . . . . . . . . . . . . . . 49 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Wockninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mümmelkenmoor . . . . . . . . . . . . .   6 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCmmelkensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Gothensee und Thurbruch . . . . . . . . 800 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gothensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Halbinsel Cosim . . . . . . . . . . . . .85 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Halbinsel_Cosim bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Böhmke und Werder . . . . . . . . 118 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Inseln_B%C3%B6hmke_und_Werder bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Golm   . . . . . . . . . . .  .. . . . . 25 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Görmitz . . . . . . . . . . . . . 165 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mellentiner Os. . . . . . . . . . . . .  60 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Mellenthiner_Os bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Kleiner Krebssee . . . . . . . . . . . . 45 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Kleiner_Krebssee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Zerninsenke . . . . . . . . . . . . . . 375 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Zerninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Streckelberg . . . . . . . . . . . . . . 34 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Streckelsberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Naturpark Usedom Schild.jpg|Naturpark Schild in Zempin am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:2021 Grundwasser Insel Usedom.jpg |2021 Grundwasser + Wölfe&lt;br /&gt;
Datei:Oser.jpg|2021 Erklärung für Os wie bei Mellenthiner Os&lt;br /&gt;
Datei:2010 Streckelsberg Naturschutz Tafel 1.JPG|2010 Streckelsberg Tafel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Straeckesberg 2.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Streckelsberg 3.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:Streckelsberg Naturlehrpfad.jpg| 2021 Naturlehrpfad Streckelberg (auch Streckelsberg&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kreuzotter Peenemünde.jpg|2008 Kreuzotter Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:FFH 01.jpg|FFH Gebiete 1&lt;br /&gt;
Datei:FFH 02.jpg|FFH Gebiete 2&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 1.jpg|2023 a&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 2.jpg|2023 b&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 3.jpg|2023 c&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 4.jpg|2023 d&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 1 2024.jpg|2024 Gothensee 1 Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 2 2024.jpg|2024 Gothensee 2 Probleme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wockninsee===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Winter.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Tafel.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee Tafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wockninsee Eichen ersetzen Japanische Lärche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OZ 20.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ückeritz.&lt;br /&gt;
Das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Wockninsee in der Nähe von [[Ückeritz]] ist ein beliebter Anlaufpunkt für Naturfreunde. Es gibt einen ausgeschilderten Rundweg mit vielen Tafeln, die Flora und Fauna des Gebietes erklären. Doch zuletzt wurden die Sorgen um das Naturschutzgebiet immer größer - niedriger Wasserstand und Zersetzung des Torfkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat die Landesforstanstalt Geld in die Hand genommen, um das Naturschutzgebiet Wockninsee zu renaturieren. „Mit dem Einbau einer Sohlgleite ist ein weiterer Schritt zur Renaturierung des Naturschutzgebietes Wockninsee erfolgt“, sagt Falk Jagszent, Moorexperte bei der Landesforstanstalt MV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sohlgleite - so nennen Fachleute eine Staustufe - soll künftig dafür Sorge tragen, dass das Regenwasser länger im Naturschutzgebiet Wockninsee gehalten wird. Denn beim Wockninsee handelt es sich um einen verlandenden Strandsee, der einst Teil der Ostsee war und nun nur über Regenwasser gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit der Erhöhung des Wasserstandes hoffen wir, das Moor zu erhalten und den Prozess der Zersetzung des Torfkörpers zu stoppen. Im Idealfall pegelt sich der Wasserstand so ein, dass sogar neuer Torf entsteht, der dann als Langzeit-Kohlenstoffspeicher einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“ so der Moorexperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur im Wasser greifen die Maßnahmen, auch außerhalb stehen die weiteren Schritte fest. Dazu Felix Adolphi, Leiter des zuständigen Forstamtes [[Neu Pudagla]]: „Neben der Verbesserung des Wasserhaushaltes werden wir durch einen Waldumbau auch die Artenzusammensetzung im Naturschutzgebiet verbessern und damit naturnäher gestalten.“ So soll im Herbst ein Bestand von Sitkafichten komplett entnommen und ein Bestand Japanischer Lärche stark aufgelichtet werden. Beide Baumarten sind nicht heimisch und passen nicht zu diesem Naturraum, so Adolphi. Stattdessen werden im kommenden Jahr Eichen und Erlen gepflanzt. „Damit setzen wir langfristig auf Baumarten, die im Moor und dessen Randbereichen von Natur aus vorkommen und in Teilen zu hudewaldähnlichen (vormaliger (Ur-)Wald d.R.) Strukturen erzogen werden können, wie sie sich nördlich im Naturschutzgebiet anschließen“, sagt der Forstamtsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böhmke und Werder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke Werder.jpg|2022 Böhmke u. Werder&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 1.jpg|2022 Böhmke Möwen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 2.jpg|2022 Böhmke Möwen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 3.jpg|2022 Böhmke Möwen 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulrich Dunkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dunkel (*1910 Karlshagen, + 1994 Hamburg) begann nach seiner Schulzeit seine Arbeit als Journalist und Schriftsteller in [[Swinemünde]]. Dort erschien ca. &#039;&#039;&#039;1932 sein erstes Buch: Ruheloses Volk&#039;&#039;&#039; - Vom Vogelleben auf den Inseln Usedom und Wollin im Verlag Fritzsche. Er widmete dieses Buch seinen Eltern. Insbesondere als Ornithologe hat er auf Usedom und im Oderraum bis 1945 gewirkt. Bekannt ist sein Bemühen mit Paul Robien um das Naturschutzgebiet Zerninsee-Senke. Ulrich Dunkel ist dem Thema Natur und Leben immer treu geblieben und hat eine Vielzahl Publikationen und Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. Er starb 1994 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisnaturschutzbeauftragte Claus Schönert schreibt am 22.07.1997 in der Ostsee-Zeitung: „Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Ruden Ruden] ist mit 1870 Hektar nicht nur das größte der Insel Usedom, sonder auch das älteste. Schon 1925 erhielt es den Schutzstatus. Der Ornithologe Ulrich Dunkel hat zur Unterschutzstellung, Erforschung und Publikation des Gebietes beigetragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Natur Dunkel Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf |[[medium:Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf|Ruheloses Volk, Dunkel, Naturschutzgebiet Peenemünde 1930 pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrich1916.jpg|Dunkel, Ulrich 1916&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichElternKarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich mit Eltern&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichOskarCarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich&lt;br /&gt;
Datei:2016 Naturschutz Peenemüder Haken.jpg|2016 Grenze Peenemünder Haken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Info vom Zweckverband in Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Einwohner Kreis Wolgast .jpg|2007 Einwohner weniger im Kreis OVP&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zweckverband Wasser Abwasser Baurbeiten.jpg |2022 Bauarbeiten Trinkwasser- u. Abwasserleitungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 1.jpg|2022 Einwohner Vergleich 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 2.jpg|2022 Einwohner Vergleich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Ostseezeitung 2023 Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 a.jpg|Betriebe Daten 1&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 b.jpg|Betriebe Daten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungsblätter für die Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinden, die vom Amt Usedom Süd verwaltet werden, kommt monatlich eine Bürgerzeitung mit amtlichen Mitteilungen kostenlos ins Haus. Auch in älteren Ausgaben kann man stöbern. Für die [https://bernsteinbaeder-usedom.de/ Bernsteinbäder] (Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz] gab es vom November 1993 mit der Nr. 1 das Mitteilungsbalatt &amp;quot;De Amtsspeigel&amp;quot; vom gleichen Verlag bis 2004 zur Gründung des Amtes Usedom Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wittich.de/produkte/zeitungen/objekt/nr/3469 Usedomer Amtblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt für Amt Usedom-Süd.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt Impressum.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlen Ergebnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Landtagswahl Wahlkreis 30.jpg|2016 Landtagswahl Wahlkreis 30&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bürgermeister.jpg|2019 Wahl der Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 1.jpg|2019 Wahlen 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 2.jpg|2019 Wahlen 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 1.jpg|2019 Wahlen Insel 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 2.jpg|2019 Wahlen Insel 2&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Bürgermeister 2024.jpg|2024 vor der Wahl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bernstein Funde Probleme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein Bernstein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinzimmer Bernsteinzimmer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernstein brennt: daher sein Name vom niederdeutschen bernen = &#039;&#039;&#039;brennen&#039;&#039;&#039;; &lt;br /&gt;
älter Agtstein (oberdeutsch aiten = brennen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus steinzeitlichen Großsteingräbern wie auf Rügen zeigen die frühe Verarbeitung zu Schmuck oder Kultgegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Altertum erahnte man seine Herkunft als „SAFT“ von Bäumen, später zählte man ihn zu den Edelsteinen.&lt;br /&gt;
Bernstein wurde Handels- und Statusobjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renaissance und Barock waren die Blütezeit des Bernstein – Kunsthandwerkes: Schmuck, edle Gebrauchsgegenstände, Interieur wie das legendäre Bernsteinzimmer wurden aus ihm gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin war er schon seit der Antike bekannt – so als „ziehendes“ Mittel , durch Auflegen gegen Schmerzen vieler Art, zum Räuchern oder als Riechstein gegen Pest oder um Kindern das Zahnen zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bernstein – Baltischer Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Elektron  - Sonnenglanz nannten ihn die Griechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Succinum  - Saftstein nannten ihn die Römer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;78 %   Kohlenstoff&lt;br /&gt;
;10 %   Wasserstoff&lt;br /&gt;
;11 %   Sauerstoff&lt;br /&gt;
;  1 %   Zellsäfte mit Schwefel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor  35 – 55 Millionen Jahren – &lt;br /&gt;
Bernsteinwälder – Kiefernart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harz kommt unter Luftabschluss oder in Wasser oder wassergesättigten Gesteinsschichten – &lt;br /&gt;
Gelangt durch geologische Umlagerung in die so genannte „Blaue Erde“ in Braunkohlensanden oder eiszeitlichen Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde schon 3500 bis 1700 vor Christus nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik Karlshagen: &lt;br /&gt;
Auf der Karte eingezeichnet in Richtung Peenemündung eine Bernsteingrube 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch 1693 Bernsteingrube in &#039;&#039;&#039;Neverow&#039;&#039;&#039; aus Schwedenmatrikel 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom.jpg |Bernsteinaufkauf&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 1.jpg|Bernsteinfunde Verpachtung&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 2.jpg|1823 Preis&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 1895 Bernsteingrube.jpg|1895 Bernsteingrube bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinkreuz Usedom.jpg|Ausgrabung Stadt Usedom Fund&lt;br /&gt;
Datei:Kind Zahnkette.jpg|Werbung heute&lt;br /&gt;
Datei:AK Bernstein.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 1.jpg|2016 Bernstein Preis 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 2.jpg|2016 Bernstein Preis 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bernstein Swinemünde.jpg|2019 Fund in Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2021 Bernstein Tunnelbohrung.jpg|2021 Bernstein beim Tunnelbau?&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Inkluse Gecko.jpg|Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 1.jpg|2022 Bernstein 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 2.jpg|2022 Bernstein 2&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 1.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 1&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 2.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 2&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 a.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 b.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wikipedia - Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Bäderbahn - UBB] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_Gesteinsgarten Gesteinsgarten [[Neu Pudagla]]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz Görmitz]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz Gnitz Halbinsel der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Lepel, Bruno]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht)  Insel Rügen Usedom Familienname (Adelsgeschlecht)]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See bei der Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen Geschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZPj7M0sznNg &amp;quot;Geschichten &amp;amp; Sagen&amp;quot; über Usedom - Torsten-Michael Stahl - TMS Video 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe.JPG|Bernsteinhexe ca. 1925 - Lichte Porzellan / Thüringen&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf|Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:2020 Märchensammler.jpg|2020 Märchensammler - Vater vom Welziner Käser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele &#039;&#039;&#039;Sagen über Pommern&#039;&#039;&#039;, Rügen und Usedom - Wollin sammelte &#039;&#039;&#039;Alfred Haas&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[%27%27%27Mehr %C3%BCber Alfred Haas%27%27%27| Mehr über Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf|Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas Wassersagen.pdf|Haas Wassersagen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/books/edition/R%C3%BCgensche_Sagen_und_M%C3%A4rchen/W7tZAAAAMAAJ?hl=de| Pommersche Sagen, 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sagen Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der erste Lepel in Pommern.====&lt;br /&gt;
:[[#Lepel, von]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im dreizehnten Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung, als ein großes christliches Heer nach Pommern kam, um die Wenden aus dem Lande zu vertreiben. In demselben befand sich ein junger Rittersmann, Lepel geheißen. Derselbe wurde in einer blutigen Schlacht, die an dem Peenestrome, in der Gegend von Rubkow bis nach Lassahn hin gefochten wurde, schwer verwundet, so daß die Seinigen ihn auf dem Schlachtfelde liegen ließen. Als er aber für todt da lag, wurde er von einem Wenden gefunden, der noch Leben in ihm verspürte, sich seiner erbarmte, und ihn nach einer benachbarten Burg brachte. Dort war ein Edelfräulein, die nahm sich des Ritters an, pflegte ihn und heilte seine Wunden. Und als er wieder gesund und rüstig war, da heirathete er sie, und blieb bei ihr. Also kamen die Lepels zuerst nach Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Greifswalder wöchentlicher Anzeiger für 1818, Nr. 31.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Familie von Lepel.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Pommern besteht ein altes adliges Geschlecht: von Lepel, welches schon im dreizehnten Jahrhunderte soll in das Land gekommen sein. Dasselbe führt in seinem Wappen [98] eine Jungfrau, die eine Krone aus neun halben Löffeln trägt. Man erzählt darüber und über den Ursprung des Adels dieser Familie Folgendes: Vor Zeiten lebte zu Wien ein Zimmermann, Namens Joachim Lepel. Der wurde bei Aufbringung einer großen Thurmglocke, wobei er half, durch die Unvorsichtigkeit seiner Gehülfen getödtet, indem der Klöppel oder Knepel der Glocke auf ihn fiel. Da er nun aber eine Wittwe und neun Söhne hinterließ, und sein Lebenlang ein treuer und tüchtiger Handwerksmann gewesen war, so nahm sich der Kaiser nicht nur seiner hinterlassenen Familie an, und versorgte alle seine neun Söhne in seinen Diensten, sondern er erhob sie auch in den Adelstand, und gab ihnen das beschriebene Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesterding, Pommersches Museum, I. S. 241.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die beiden Störe und die geizigen Mönche zu Grobe====&lt;br /&gt;
[[Datei:08 Singschwan Fischzug Pudagla.jpg|thumb|250px|rechts|Fischzug Linolschnitt aus „Singschwan über Usedom“ von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Lande Usedom lag ehedem ein großes Kloster zu GROBE, welches vom Herzog Ratibor und seiner Gemahlin Pribislawa, einer Tochter des Herzogs Bolislaw von Polen, gestiftet worden war. Die Bauern der Umgebung wussten in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts von diesem Kloster Folgendes zu erzählen:&lt;br /&gt;
:Alle Jahre sollen aus dem frischen Haff zwei Störe vor das Kloster ge-kommen sein und sich den Mönchen daselbst einen von den beiden Stören genommen, während der andere wieder fortgeschwommen ist, um im nächsten Jahr in Begleitung eines zweiten zurückzukehren. So haben die Mönche alle Jahre immer einen Stör gehabt, bis sie zuletzt aus Geiz alle beide Störe einfingen. Seitdem sind keine Störe mehr nach GROBE gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alfred Haas 1924, Kantzow (+1542) – Chronik von Pommern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie das Achterwasser entstand====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie bekannt aus alten Sagen&lt;br /&gt;
:schuf der Herr die Welt in sieben Tagen.&lt;br /&gt;
:Dann ruhte er sich erstmal aus&lt;br /&gt;
:und hielt darauf den Vesperschmaus.&lt;br /&gt;
:Dann stieg er auf den höchsten Berg&lt;br /&gt;
:und sah sich an sein Tagewerk.&lt;br /&gt;
:Er schaute nach Osten und nach Westen,&lt;br /&gt;
:da war auch alles nach dem Besten,&lt;br /&gt;
:er schaute nach dem Süden und nach Norden,&lt;br /&gt;
:da wär er bald vor Schreck gestorben.&lt;br /&gt;
:Da sind noch ganz tiefe Rinnen,&lt;br /&gt;
:die können nicht bleiben, doch was beginnen.&lt;br /&gt;
:So rief er seine Englein her,&lt;br /&gt;
:es waren tausend und noch mehr:&lt;br /&gt;
:„Seht diese Rinne hier auf Erden,&lt;br /&gt;
:die muss sofort zu einem Flusse werden!“&lt;br /&gt;
:Die Engel hoben ihre Röcke an&lt;br /&gt;
:und fingen gleich zu pinkeln an.&lt;br /&gt;
:Da es waren eine Million,&lt;br /&gt;
:entstand sogleich der Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unten wurd es nass und immer nasser:&lt;br /&gt;
:und so entstand das Achterwasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unbekannt - aus Ückeritz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube|Insel Usedom in Videos über Natur, Fischerei, Kultur usw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher Themen Insel Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nordlichtverlag.de/ Nordlichtverlag Karlshagen Dr. Rainer Höll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erschienen beim Verlag [https://www.epubli.com/ epubli] - Autorin Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf |[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert pdf ISBN  978-3-7418-5338-8]]&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[medium:Lieper_Winkel_epubli.pdf|Lieper Winkel pdf ISBN 978-3-7418-2093-9]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Koserow Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/53/Kirche_Koserow_epubli.pdf |[[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Geschichte pdf ISBN  978-3-750250-60-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Sturmfluten 2020 Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0a/Sturmfluten_2020.pdf |[[medium:Sturmfluten_2020.pdf|Sturmfluten auf Usedoms pdf - wie entstehen sie und Schäden - ISBN 978-3-753124-67-4]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre pdf ISBN:978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern ISBN: 978-3-757526-45-0]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen der Insel Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e1/Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |[[medium:Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder pdf ISBN  978-3-7375-4112-1]]&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg||link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Geschichte der Schule, Lehrer, Schulbilder, Konfirmation, Hochzeiten pdf - ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Tiefert Buch.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf |[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom pdf ISBN  978-3-7375-4476-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Drak Heft Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/Drak_Heft_alles.pdf |[[medium:Drak_Heft_alles.pdf|Der Drak von Usedom erzählt pdf - ISBN  978-3-7450-4361-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Natur Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7e/Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf |[[medium:Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf|Natur Usedom in Gedichten und Werken von Scheele pdf  - ISBN  978-3-7375-3959-3]]&lt;br /&gt;
Datei:Scheele Köpfe Titel epubli.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7b/Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf |[[medium:Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf|Personen, die die Weltgeschichte bewegten - Scheele pdf - ISBN  978-3-7450-6875-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Singschwan Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/db/Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf |[[medium:Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf|Singschwan über Usedom Gedichte über Geschichte, Fauna und Flora der Insel Usedom pdf - ISBN 978-3-748517-80-1]] &lt;br /&gt;
Datei:Frau des Malers Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf |[[medium:Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf|Die Frau des Malers - Rosel Scheele - das Leben mit Hugo Scheele pdf - ISBN 978-3-7467-2224-5]]    &lt;br /&gt;
Datei:Lexikon Titel 2.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf |[[medium:Lexikon_2_Usedom_2020.pdf|Orte und Personen, Jahreszahlen der Ersterwähnungen, Familiennamen in der Schwedischen Landesaufnahme 1692 - 1709 ISBN 978-3-753110-50-9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fotobücher pdf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorträge [[Benutzer:HildeStockmann| Hilde Stockmann]] habe ich mit PowerPoint erstellt. Die einzelnen Folien habe ich dann in einem Fotobuch zusammengestellt. Die Firma hat dann diese Bücher in PDF zur Verfügung gestellt. Die Bilder herrschen deshalb vor und der Text ist mimimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Klöster auf Usedom Vortrag.pdf|Klöster auf Usedom Vortrag]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2011 Zempin Bilder.pdf| Seebad Zempin in Bildern]] &lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Gnitz.pdf| Usedom - Halbinsel Gnitz - Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Achterland.pdf| Usedomer Kirchen im Achterland]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Ostseestrand.pdf| Usdomer Kirchen am Ostseestrand]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Lieper Winkel.pdf| Lieper Winkel - Insel Usdom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Muehlen.pdf | Muehlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifswalder Oie.pdf| Insel Greifswalder Oie im Greifswalder Bodden]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifenherzoege Schloss Wolgst.pdf| Die GREIFEN und das Wolgaster Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Zinnowitz 700Jahre.pdf| 700 Jahre Zinnowitz Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Personen.pdf| Personen wirkten auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Freester Teppiche Ornamente.pdf| Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen und Ausstellungen==&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/ Landesmuseum digital]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahnenforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144973</id>
		<title>Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144973"/>
		<updated>2026-03-27T08:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Insel Usedom liegt im [[Oder]]delta und war Jahrhunderte von der [[Fischerei Insel Usedom| Fischwirtschaft]] geprägt. Sie ist die 2. größte Insel Deutschlands.&lt;br /&gt;
Ab 1824 bekam die Kreisstadt [[Swinemünde]] als erster Ort der Insel den Titel [[Ostseebäder Geschichte|&amp;quot;Seebad&amp;quot;]]. Das ist der Beginn des Tourismus auf der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|thumb|400px|rechts|Wanderkarte vor 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom Entstehunng Teile1 s-w.jpg|thumb|400px|rechts|aus dem Buch von [[Insel Usedom#Wille, Hermann Heinz|Heinz Wille]] - Die Insel Usedom - 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lied Usedom Noten Text.jpg|thumb|250px|rechts|Usedom - Lied]]&lt;br /&gt;
==Insel Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom grenze.png |thumb|200px|rechts| Form der Insel Usedom mit Grenze zu Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Gedicht von [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Hugo Scheele]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Stückchen Land, vom Wasser eingekreist, man geographisch eine Insel heißt;&lt;br /&gt;
:So liegt auch unsere kleine Welt da, gebettet in dem Oderdelta.&lt;br /&gt;
:Die Peene greift im weiten Bogen um diese Insel langgezogen,&lt;br /&gt;
:Die Swine, Haff und Meer, wie jeder weiß, vollenden dann den Wasserkreis.&lt;br /&gt;
:Die Dünenkette an der Ostsee Rand war einst Moräne, wie bekannt,&lt;br /&gt;
:Als noch ein Gletscher war dies Binnenmeer, geschoben aus dem Nordland her.&lt;br /&gt;
:So schuf die Flut sich selbst den Wall, an dem sich bricht der Wogen Schwall.&lt;br /&gt;
:Der flachen Dünen lange Reihe erhält im Streckelberg die Weihe,&lt;br /&gt;
:Es brandet hier zu uns´ren Füßen und Schwedens Küste scheint zu grüßen&lt;br /&gt;
:Doch zwischen See und Inselland zieht sich der Wald als grünes Band,&lt;br /&gt;
:Und schütz vor Wind und Sturmgebraus der Insulaner Hof und Haus.&lt;br /&gt;
:Dem Bauer, der den Roggen säet , das Saatgut aus der Hand nicht weht. - &lt;br /&gt;
:Droht auch das Meer die Insel zu verschlingen, es wird ihm nimmermehr gelingen,&lt;br /&gt;
:Der Geist, der einstmals sprach „Es werde“ wird schützen auch dies Fleckchen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Überblick.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/eb/Usedom_%C3%9Cberblick_pdf.pdf |[[medium:Usedom_Überblick_pdf.pdf|Kurzer Überblick - Insel Usedom - 92 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2017 Usedom Handkarte.jpg|Zeichnung 2017 Jana Ninnemann Usedom Agentur Karte von der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Geologie.jpg|Insel Usedom Geologie - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Rechtslage der Meeresräume.jpg| Rechtslage der Meeresräume - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2005 Oder alter Fluss.jpg|Oderfluß vor 10000 Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geographische Lage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.226165771484377%2C53.76657243186167%2C14.695587158203127%2C54.290080089394316&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.02955339563478%2C13.96087646484375&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0296&amp;amp;amp;mlon=13.9609#map=10/54.0292/13.9609&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte der Insel Usedom anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Name Usedom===&lt;br /&gt;
Die Insel war erst in zwei Herrschaftsbereiche geteilt und hatte diese Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur [[Wolgast]]er Burg gehörten (Pfarreien [[Krummin]] und [[Netzelkow Insel Usedom]]). Grenzort [[Ückeritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039;  - der östliche Teil der Insel, der unter der Burg Uznam (Usedom) stand. Ersterwähnung 946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wanzlow_und_Bukow Erklärungen bei Wikipedia für Buckow und Wanzlow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging der Namen der Stadt &#039;&#039;&#039;Usedom&#039;&#039;&#039; auf die ganze Insel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Usedoms Taufe - &#039;&#039;Gedicht von Hugo Scheele&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein frommer Mann, vom Papst gesandt, besuchte einst dies Inselland,&lt;br /&gt;
:Damit er konn´t in Rom erzählen, wo noch im Norden Kirchen fehlen&lt;br /&gt;
:Und ob die junge Christenheit sich übt in echter Frömmigkeit.-&lt;br /&gt;
:Nach einem Wandertage heiß, saß müd´er in der Fischer Kreis,&lt;br /&gt;
:Am kühlen Seewind sich erlabend, an einem warmen Sommerabend.&lt;br /&gt;
:Der Ostsee leichten Wellentanz versilberte des Mondes Glanz,&lt;br /&gt;
:Und glitzernd spiegelt´ sich im Meer ein unermesslich´ Sternenheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fremde, der von Rom erzählte, meint, dass auch hier die Kirche fehlte,&lt;br /&gt;
:Und sprach von Domen, stolzen Bauten, die Hörer sich am Barte kraulten,&lt;br /&gt;
:Dieweil sie dachten an´s bezahlen der wunderschönen Kathedralen.-&lt;br /&gt;
:Der ält´ste Fischer trat hervor, wies in den Himmel hoch empor&lt;br /&gt;
:Und sprach zum frommen Pilgersmann: „Seht Euch die Wölbung droben an,&lt;br /&gt;
:Geht dann zum großen Papst in Rom und sagt, dat wäre use Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel ward, als dies bekannt, von da an Usedom genannt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1990 Ahlbeck Steinzeit Insel Usedom Funde.jpg|Steinzeit - Funde auf Usedom (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Inseln Liste deutscher Inseln bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Pudagla_steuern_1714.pdf|1714 Steuerliste des Amtes Pudagla - Einwohner, Tiere, Erzeugnisse - pdf]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Usedom/Adressbuch_1939 Insel Usedom 1939 Einwohner bei wiki.genealogy]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Einwohnerverzeichnis1939.pdf 1939 alle Einwohner der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/95/1939_Einwohner_Usedom.pdf 1939 Einwohner=Verzeichnis &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
:::Die kleinen Ortshistorien zu jeder Siedlung  stammen von [[Robert Burkhardt]] und basieren auf dessen Auswertung von Steuerakten und den damaligen Kirchenbuchverkartungen.&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgaster_Ort Halbinsel der Insel Usedom - Wolgaster Ort]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Sagen]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Ruden]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom Künstler und Personen, die in Pommern und auf der Insel Usedom gewirkt haben]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf Lexikon Usedom Ersterwähnungen Verlag epubli pdf]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/ Sammlung über die Insel Usedom und Wollin]&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/familienforschung.html Verein Pommerscher Greif Orts- und Famlienforschung]&lt;br /&gt;
* [https://usedom.de/webcam Webcams der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
:Albrecht, Alois, Buske, Norbert	- Bischof Otto von Bamberg 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Braune, Gustav			- Führer durch die Ostseebäder &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Beschreibung Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Brüggeman 1779|Brüggemann 1779 - Der Usedomsche Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wilhelm_Br%C3%BCggemann Brüggemann bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Supplement Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1841_Beschreibung_Charakter%2C_Hochzeiten_Sprache.pdf | 1841 Eduard Benrmann: Beschreibung Charakter, Hochzeiten, Sprache, Kleidung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Burkhardt, Robert		- Chronik der Insel Usedom &#039;&#039;&#039;1909 - 1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10012981.html Gadebusch Wilhelm Friedrich - Chronik der Insel Usedom, &#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; , darin Ortschafts-Verzeichnis &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Landesaufnahme_von_Vorpommern Die schwedische Landesaufnahme] von Vorpommern Band 1 Insel Usedom  1995, ISBN 3-930066-12-2, Verlag Axel Dietrich Beschreibung &#039;&#039;&#039;1692 - 1702&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin: Preußisches Statistisches Landesamt, 1932., S. 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fischer, Fritz - Dreizner, Walter - Usedom Petermännchen-Verlag Schwerin 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Haas Prof. Dr. A.              - Usedom-Wolliner Sagen, Verlag Arthur Schuster 1924, Zweite Auflage [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%27%27%27Mehr_%C3%BCber_Alfred_Haas%27%27%27 Mehr über Haas]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hoogeweg, Dr. H			- Die Stifter und Klöster der Pro. Pommern, Band II 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Husen, Dr. Martin               - Von Zerstörern und Schnellbooten, GRIN Verlag/book on demand - OZ vom 31.08.2020, Insel Usedom S 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Niemeyer, Manfred		- Ortsnamenskunde Greifswald 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niekammer Landwirtschaftliche Güter 1939 Kreis Usedom-Wollin|Niekammer - Landwirtschaftliche Güter, 1939 Auszug Usedom-Wollin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schleinert, Dirk                - Die Geschichte der Insel Usedom, 2005 Hinstorff Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Usedom-Wolliner Blätter,        - Verlag Störr, Hefte 1-16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Freiwilligen Feuerwehren der Insel Usedom und Wollin 1932===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/fullscreen/PPN1831175568/1/ Freiwillige Feuerwehren - 50 Jahre Jubiläum Swinemünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronisten der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burkhardt, Robert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Foto.jpg |thumb|150px|rechts| Chronist Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Burkhardt.jpg |thumb|150px|rechts| Grab in Ückeritz von Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Urkunde Tod 1954.jpg| thumb|150px|rechts| 1954 Urkunde Tod]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom-Wolliner Blätter 7 Titel.jpg|thumb|150px|rechts|2004 Heft zum 50. Todestag von R. Burkhardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Burkhardt Robert Burkhardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Hannes_Burkhardt.pdf| Leben und Werke Robert Burkhardt von Hellmut Hannes - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Leben_Burkhardt_Usedomkurier_2004.pdf| 2004 Bericht Leben im Usedomkurier - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; 02/2014 des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;[[Robert Burkhardt]] – Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (1874 – 1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 2004 möchten wir unseren - Heimatforscher - , so steht es auf dem Gedenkstein auf dem Grab in Ückeritz aus Anlass des 50. Todestages und des 130. Geburtstages ehren. Die Gemeinde Ückeritz hat im Jahre 1982 ihm zu Ehren diesen Stein setzten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Max Burkhardt wurde am 02.10.1874 geboren und ist aufgewachsen in Rutha bei Lobeda in Thüringen. Verstorben ist er am 15.03.1954 in Ückeritz und ist dort auf dem herrlich gelegenen Friedhof, mit dem Blick auf das Achterwasser begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer etwas mehr über die Geschichte der Insel Usedom wissen möchte, wird bei der Suche nach entsprechender Literatur auf Robert Burkhardt stoßen. Er hat unter anderem die letzte zusammenfassende Chronik über die Insel Usedom in III  Teilen in den Jahren 1909 bis 1912 geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr. [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Hannes.2C_Hellmut Hellmut Hannes] hat 1992 in den Baltischen Studien erstmals einen Überblick über das Leben und die Werke von Robert Burkhardt gegeben. Er überschrieb seinen Artikel - Leben und Werk des Chronisten des Odermündungsgebietes - . Denn Robert Burkhardt hat nicht nur die umfassende Chronik über die Insel Usedom geschrieben, sondern auch große Chroniken über den Hafen, die Stadt und das Seebad [[Swinemünde]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Über 40 größere und kleinere Arbeiten konnte Dr. Hellmut Hannes auflisten und noch sind nicht alle erfasst. Durch den II. Weltkrieg sind einige Werke verlorengegangen, andere sind nur im Original in Privatbesitz vorhanden und deshalb nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt war aber nicht Historiker, sondern Lehrer aus Leidenschaft. Schon sein Großvater war Lehrer und er durfte als Vorschulkind am Unterricht teilnehmen, so dass er gleich in die zweite Klasse eingeschult werden konnte. So erzählte es mir in den vergangenen Tagen seine Schwiegertochter, Frau Hilde Burkhardt geb. Ermel, eine geborene Koserowerin. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes, Dietrich Burkhardt, er war viele Jahre Lehrer in Bansin, im Jahre 1997 von Mannheim wieder nach Koserow in ihr Elternhaus gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt unterrichtete schon mit 16 Jahren und legte 1897 die 2. Lehrerprüfung ab, die ihm die Berechtigung gab in anderen Ländern zu unterrichten. Im Sommer 1900 ging er als Mittelschullehrer nach Bergen auf Rügen. Das ist die erste Begegnung mit Pommern, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Dazu kam, dass er dort seine Frau Martha geb. Lübky kennen lernte und am 08.10.1903 in Bergen heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er wechselte die Stellen. So war er auch ab 1902 Lehrer in der höheren Mädchenschule in Wolgast, bis er im Oktober 1903 zum Rektor der Schulen der Stadt Usedom berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wurde er mit 30 Jahren heimisch. Mit Unterbrechung durch den I. Weltkrieg blieb er bis 1924 in der Stadt Usedom in seiner Stellung als Rektor. Dann übernahm er, wiederum als Rektor, die Knaben- und Berufsschule in der Kreisstadt [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er gehörte keiner Partei an und vertrat eine konservative Haltung, so wurde er 1934 vorzeitig aus dem Schuldienst entlassen.&lt;br /&gt;
:Doch seine bis dahin veröffentlichten Arbeiten über die Heimatgeschichte wusste der Magistrat der Stadt [[Swinemünde]] zu schätzen und bestellte ihn zum Leiter des Stadtarchives.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So hatte er die Möglichkeit viele Dokumente zu sichten und zu verarbeiten. Seine Arbeiten beruhen auf gründlichem Studium der Originale, eine Arbeit, die auch schwerwiegende Fehler der vorangegangenen Chronikschreiber belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem II. Weltkrieg musste die Familie [[Swinemünde]] verlassen, blieb aber auf der Insel Usedom. Eine kurze Zeit wohnte sie in Koserow, wo Robert Burkhardt auch ein Jahr Schulleiter in Koserow war. Danach wohnte er mit seiner Familie in Ückeritz. In der Nachkriegszeit half er mit das Schulsystem wieder aufzubauen und anzuleiten. Er war für den Schulbezirk Ahlbeck – Bansin – Ückeritz zuständig. Trotz eines 1946 erlittenen Schlaganfalles arbeitete er weiter. 1948 trat er endgültig in den Ruhestand. Aber weiterhin arbeitet er an historischen Werken. Seine Frau hielt handschriftlich seine Diktate fest. So entstand noch im Herbst des Jahres 1952 mit Unterstützung des Direktors der Ückeritzer Schule, Oberstudienrat Rudolf Roloff, das Werk: „Das Seebad Ückeritz im Spiegel der Geschichte“. Es ist noch nicht veröffentlicht, es wurde nur als Arbeitsmaterial für den Heimatverein des Ortes abgeschrieben. Selbst in der Bibliographie Robert Burkhardts von Dr. Hellmut Hannes ist die Chronik nicht enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1953 konnte Robert Burkhardt noch die Goldene Hochzeit mit den Familien seiner beiden Söhne feiern. (er heiratete am 08.10.1903 in Bergen auf Rügen)&lt;br /&gt;
:Am 15.03.1954 verstarb er in Ückeritz in seiner letzten Wohnung in der Villa „Tannenheim“. :Seine Frau verstarb im Jahre 1969, sein Sohn Prof. Dr. Jürgen Burkhardt im Jahre 1991 und sein Sohn Dietrich im Jahre 1997. Sie wurden dem Grab des Vaters in Ückeritz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ich bin auch kein Pommer, sondern bin in Sachsen im Braunkohlegebiet aufgewachsen, habe vor 40 Jahren die Insel kennen und lieben gelernt. Die Werke Robert Burkhardts, die leider nach 1945 selten veröffentlicht wurden, haben mich bei der geschichtlichen Erkundung begleitet. Immer wieder habe ich mir beim Lesen vorgestellt, wie fleißig er beim Studium gewesen sein muss, um all diese Fakten, die er den Originalunterlagen entnommen hat, zu ordnen – ... und das ohne Computer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu seinem umfangreichen Werk werden in den nächsten Ausgaben weitere Hinweise folgen. :Herzlichen Dank Frau H. Burkhardt und Herrn Oberstudienrat Rudolf Roloff für die Gespräche und die zur Verfügung gestellten Fotos.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1902 r burkhardt frau.jpg|1903 R. Burkhardt und Frau&lt;br /&gt;
Datei:1915 r burkhardt.jpg|1915 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:1938 r Burkhardt Heimatmuseum.jpg|1939 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Paar.jpg&lt;br /&gt;
Datei:GoldnesPaar.jpg|Goldenes Paar&lt;br /&gt;
Datei:Oma lübky burkhardt fam.jpg|Familie Burkhardt - sitzend: Helene Lübky mit Enkel Dietrich, hinter ihr Onkel Hans Lewerenz, rechts daneben Robert Burkhardt, neben ihm seine Frau Martha, ganz rechts Sohn Jürgen&lt;br /&gt;
Datei:R Burkhardt.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Originale Burkhardt.jpg|Burkhardt-Schriften vom Archiv Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:LIEPE NO Burkhardt Schrift.JPG|Kirchenbuch Liepe Schrift Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Karteikarten RB Usedom.jpg|Karteikarten angelegt von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Famlie Museum 2001.jpg|2001 Bericht über Familie und Museum Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 1.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 2.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:Mohr Mörder 1926.jpg|1926 - Mörder von Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Hannes Burkhardt Literatur.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/48/Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf |[[medium:Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf|Hellmut Hannes Zusammenstellung - Arbeiten von Robert Burkhardt - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 Festveranstaltung in Ückeritz: v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 1.jpg|2004 - Hilde Burkhardt, Rudolf Roloff Schuldirektor Ückeritz, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burkhardt, Robert - Werke====&lt;br /&gt;
[[Datei:1Glück König Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/34/Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf |[[medium:Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf|Glück und Ende des Königs von Swinemünde 1931 von Robert Burkhardt - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;:Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Robert Max Burkhardt - Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (geb. 02.10.1874 Rutha (bei Jena)  –  gest.15.03.1954 Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anlässlich des 50. Todestages hatten die Gemeindevertretung und der Heimatverein des Seebades Ückeritz in das Haus des Gastes eingeladen, um das Leben und Wirken Robert Burkhardts zu würdigen.&lt;br /&gt;
:An dieser festlichen Veranstaltung  nahmen die Schwiegertochter, Hilde Burkhardt und die Enkelin, Renate Korb teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039; erschien zum &#039;&#039;&#039;50. Todestages von Robert Burkhardt&#039;&#039;&#039; in den &amp;quot;Usedom-Wolliner Blätter 7&amp;quot; eine umfangreiche Dokumentation über sein Leben und Schaffen. Verlag Störr, Ostklüne ISBN: 3-9337040-08-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was hat Robert Burkhardt geschaffen, was uns heute noch bewegt? Weshalb erinnern wir in Dankbarkeit an seine geschaffenen Werke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Lehrer und Rektor u.a. in Wolgast, Stadt Usedom, Stadt [[Swinemünde]] und Koserow. Eine intensive, interessante Arbeit mit den Schülern hat sein Leben bestimmt. Noch heute erinnern sich einige seiner Schüler der Nachkriegszeit, wie lebendig er die Unterrichtsstunden gehalten hat, obwohl er nicht mehr der Jüngste war. Er selbst saß tagelang über den Büchern und Dokumenten u.a. in den Archiven in Stettin, Berlin, Wolgast und Greifswald. Seine Söhne kannten ihn nur mit Büchern in den Händen und stets eifrig Notizen machend. &lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 1.jpg|thumb|150px|rechts|Bibliographie 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 2.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 3.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Dr. Helmut Hannes&#039;&#039;&#039; hat im Jahre 1992 in den Baltischen Studien (NF Bd. 78) erstmals zusammenhängend das Leben und Werk dieses besonderen Menschen gewürdigt. Er konnte auf Aufzeichnungen und Mitteilungen der Söhne Prof. Dr. Jürgen Burkhardt und Realschullehrer i.R. Dietrich Burkhardt aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Das Schaffen des Chronisten des Odermündungsgebietes&#039;&#039;&#039;, so der Untertitel von Dr. Helmut Hannes, ist so vielfältig, dass uns die Gliederung der Bibliographie einen Einblick gewährt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;#Große Chroniken&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Einzelbetrachtungen&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Romane und Erzählungen&lt;br /&gt;
;#Festschriften zu Jubiläen und sonstigen Anlässen, z.B.: [https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8f/Burkhardt_Br%C3%BCcke.pdf  Festschrift zur &#039;&#039;&#039;Einweihung der Bäderbrücke&#039;&#039;&#039; Zecherin bei Usedom]&lt;br /&gt;
;#Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken&lt;br /&gt;
;#Verschiedenes&lt;br /&gt;
;#Unveröffentlichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heute möchte ich nur die Anlässe, die unter 4. Festschriften fallen, aufzählen, worüber Robert Burkhardt spezielle sehr umfangreiche und geschichtlich genau recherchierte Schriften angefertigt hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1909 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_-_Zeittafel_von_Zinnowitz#Zinnowitz_feiert_den_600._Jahrestag 600 jährigen Bestehen von Zinnowitz] (Zitz) 73 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 auf 163 Seiten eine Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum des vaterländischen Frauenvereins für den Kreis Usedom-Wollin ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:100 Jahre See- und Solbad Swinemünde im Jahre 1924 – eine Festschrift – 48 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Feier des 150jährigen Bestehens der Schützengilde zu Swinemünde im Jahre 1925,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Zum sichern Hafen&#039;&#039;“ Swinemünde, 75 jähriges Bestehen der Johannisloge im Jahre 1926 – 42 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der alten Zecheriner Brücke - Einweihung der Usedomer Bäderbrücke am 22.05.1931 – 32 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Jahrhundert Stadtsparkasse Swinemünde – 1936 – 72 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Burkhardt - Schiksalstage der Insel Usedom.pdf|R. Burkhardt – Schiksalsjahre der Insel Usedom pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So zeigen im Heft „&#039;&#039;&#039;Zinnowitz - Geschichtliches aus 6 Jahrhunderten&#039;&#039;&#039;“ von 1909 allein die Literaturnachweise am Ende unterteilt nach handschriftlichen und gedruckten Quellen, welche Studien Robert Burkhardt betrieben hat. Er war immer bemüht die ältesten Quellen zu finden und genau zu übermitteln, deshalb sind seine Werke heute so wertvoll für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zur Einweihung der Usedomer Bäderbrücke beschreibt Robert Burkhardt die Bedeutung der Zecheriner Fähre seit 800 Jahren mit wertvollen Hinweisen auf geschichtliche Zusammenhänge. In vielen Festschriften finden Familienforscher dabei zufällig auch wichtige Hinweise auf ihre Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leider sind all diese Festschriften nur selten noch aus zweiter Hand zu haben oder man leiht sie, soweit vorhanden, aus dem Landesmuseum in Greifswald aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Eingeweide Usedoms====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zum 600 jährigem Bestehen des Ortes Zinnowitz im Jahre 1909 von Robert Burkhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er schreibt: ...“&#039;&#039;So bildet der Untergrund unserer Insel ein mächtiges Kreidelager, an manchen Stellen 40 – 100 m stark, doch teilweise in beträchtlicher Tiefe. Auch blaue und schwarze Tonschichten werden regelmäßig erbohrt; selbst an Braunkohle fehlt es der Insel nicht. Bei Bohrungen in [[Swinemünde]] ergab sich folgendes Schema, das in ganzen auch auf Zinnowitz zutreffen dürfte:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bohrung Usedom.jpg|thumb|250px|rechts|Gedicht von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
::{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
| 1 – 46m ||| Schwemmland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 – 101m || weiße Kreide und Feuerstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 101 – 139m || Grünsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 139 – 168m || Kreidemergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 168 – 175m || sehr feiner Glaukonitsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 176 – 200m || schwarzer fetter Ton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 200 – 224m || schwarzer Mergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 224 – 251m || Grünsand mit Braunkohleteilchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 251 – 259m || weißer Sand mit Kohle, solehaltig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 259m - || dunkler fetter Sand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gadebusch, Thomas Heinrich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heinrich_Gadebusch Gadebusch bei Wikipedia]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hannes, Hellmut===&lt;br /&gt;
: * 03.03.1925 in [[Swinemünde]],  † 04.09.2023 in Beedenbostel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Hannes Hellmut Hannes bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Hannes_Burkhardt.pdf Robert Burkhardt Leben und Werk von Hellmut Hannes]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck vom letzten Neuenkirchen pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hellmut Hannes - Notizen Telefongespräch 07.03.2004 - Hilde Stockmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Schulfreund von den Söhnen Robert Burkhardts und in Swinemüde geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Grab in Ückeritz für R.B. war eingeebnet und er hat sich mit der Kirche Koserow und der Gemeinde dafür eingesetzt, dass ein neuer Grabstein aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hellmut Hannes hat 1982 in den Baltischen Studien über die &#039;&#039;&#039;Dorfkirchen der Insel Usedom&#039;&#039;&#039; geschrieben. Auch über die verschwundenen &#039;&#039;&#039;Figuren der Kirche Krummin&#039;&#039;&#039; hat er einen Artikel verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes 1977 Grab 2004 Burkhardt.jpg|Hellmut Hannes 1977 am Grab von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Robert Burkhardt 1977 1984.jpg|Burkhardt Grabsteine 1977 + 1984&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 in Ückeritz v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 AK Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|AK 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 OZ Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|OZ 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schleinert, Dirk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Schleinert Dirk Schleinert bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: &#039;&#039;&#039;Die Geschichte der Insel Usedom&#039;&#039;&#039;, Verlag HINSTORF 2005, ISBN 3-356-01081-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1966 geb. in Greifswald, Studium Geschichte, Skandinavistik und Archivwissenschaft in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wille, Hermann Heinz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Heinz_Wille Hermann Heinz Wille bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Heinz Wille.jpg| thumb|150px|rechts|Hermann Heinz Wille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 außen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Wanderheft in vielen Auflagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 innen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Widmung mit Unterschrift 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;*&#039;&#039; 01.06.1923 in Chemnitz&lt;br /&gt;
:† 07.03.2002 in Limbach-Oberfrohna &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hermann Heinz Wille besuchte die Volksschule, wurde Maschinenschlosser, Technischer Zeichner und Konstrukteur. 1942 wurde er zum Militär eingezogen, 1945 desertierte er. Nach dem Krieg arbeitete er als Bibliothekar, Leiter einer Kreisvolkshochschule und Redakteur für den Kinder- und Jugendfunk am Sender Leipzig. Es folgten Erstveröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichten, Hörspielen sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Seit 1948 freiberuflich, war er Mitglied im Schutzverband Deutscher Autoren bzw. im Deutschen Schriftstellerverband, seit 1990 im VS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wille schrieb neben historischen und naturwissenschaftlichen Sachbüchern auch historisch-biographische Romane sowie Landschaftsmonographien u. a. über das Erzgebirge, das Vogtland und seine Heimatstadt Chemnitz. Er war zudem als Herausgeber tätig. Sein Gesamtwerk umfasst 40 Titel, in mehrere Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von 2,5 Mio. Exemplaren. Allein sein bekanntestes Werk, der Stülpner-Roman „Der grüne Rebell“, erlebte 14 Auflagen mit insgesamt 500.000 Exemplaren. Das literarische Schaffen Hermann Heinz Willes wurde mehrmals mit staatlichen Auszeichnungen gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Usedom (1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bäderinsel Usedom (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin - Veränderungen der Auflagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da der Schriftsteller Wille in seinem Buch „&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039;“ 1953, welches 1999 einen Nachdruck erfuhr, mit viel Hintergrundwissen auch über Zempin berichtete, suchte ich die Verbindung, um noch unveröffentlichtes Material zu erhalten. Er antwortete ausführlich und berichtete, dass er von Zinnowitz aus oft in Zempin war. Leider fühlte er sich nicht mehr in der Lage sein umfangreiches Archiv durchzusehen. Er schickte eine Erstauflage des Wanderheftes mit einer Widmung: &lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Mit guten Wünschen für Frau Stockmann und das Wohlergehen der Gemeinde Zempin - H.H. Wille 09.09.99“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schriftsteller hat 1954, nach dem Krieg, neben vielen anderen Veröffentlichungen, die Tradition der „Reisebücher“ der Insel Usedom fortgesetzt. Diese Beschreibungen der touristischen Gegend legte aber verstärktes Augenmerk auf die nun sozialistischen Veränderungen. Diese kleinen Hefte erschienen bis 1975 in 14 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für das Seebad Zempin bis hin zum Museum von Otto Niemeyer-Holstein habe ich über die Erscheinungsjahre des Wanderheftes die Veränderungen zusammengestellt. Die Entwicklungsschritte des Ortes und die Sichtweite aus der Zeit kann man recht gut erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wanderung Zinnowitz - Zempin &lt;br /&gt;
;1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… „Die Promenade der Völkerfreundschaft“ (ab Haus „Wald und See“) mündet in einen sandigen Dünenweg nach Zempin. Auf unserem Weg berühren wir den „Dänengrund“. Eine tiefe Mulde in den rechts liegenden Braundünen. Er erinnert an die Landung dänischer Truppen im Dreißigjährigen Krieg. Der Sage nach soll sich hier auch der kühne Seepirat Klaus Störtebeker aufgehalten haben. Unmittelbar hinter dem „Dänengrund“  geht der Dünenweg in eine breite betonierte Promenade über, die als ehemalige Munitionsrollbahn ebenso wie die weitverzweigten Befestigungswerke an die unheilvollen Jahre des 2. Weltkrieges gemahnt. :Damals bildete Zempin den Standort starker Küstenschutz-Batterien und die Versuchs-Abschussbasis von V-Waffen. Am FDGB-Ferienheim „Frieden“ vorbei, dem Mittelpunkt des Zempiner Badeverkehrs, führt der Promenadenweg in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb. In den Dünen stehen noch die Reste alter malerischer Heringspackhäuser und Salzhütten, in denen die Fischer in früheren Zeiten das vom Staat gelieferte Salz aufbewahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Südteil des Ortes mit seinen sauberen schilfgedeckten Häusern liegt unmittelbar am Achterwasser. Besonders anmutig gelegen ist der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen. Am Achterwasser entlang führt ein Uferpfad ostwärts zum Ryck, einem kleinen, von der Natur geschaffenen Hafen. Hier, wo bis ins 13. Jahrhundert die Ostsee mit dem Achterwasser verbunden war, hat die Insel ihre schmalste Stelle (330 m), die mehr als einmal von Sturmfluten durchbrochen wurde. An jene unheilvollen Zeiten erinnert rechts der von Zempin nach Koserow führenden Straße (bei Kilometerstein 25,7) eine schlichte Holztafel mit der Inschrift: „Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zum Weiterwandern kehren wir in den Wald zurück. Am Flurstein T85/83/86 biegt ein Waldweg nach rechts ab; er durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern und geht dann zwischen der niedrigen Vordüne und dem schurgeraden Seedeich bis Koserow. Der Strand ist hier durch Buhnen gegen die Angriffe des Meeres gesichert. Ein schmaler Querpfad zweigt nach rechts ab über Deich und Straße (Kilometerstein 26,4) zum Ryck und dem Gehöft „Lüttenort“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zurück in den Wald! Am Flurstein T 85/83/86 biegt nach rechts der „Oberförsterweg“ ab. Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. &lt;br /&gt;
:Wir durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern. Kurz vor den niedrigen Vordünen und dem schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeich sind wir gezwungen, zum Strand abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1960 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. Rechts des Weges ist ein großes Kinderferienlager eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 streicht er:&lt;br /&gt;
:der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Rechts des Weges sind mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betriebe eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:bis Koserow führenden Seedeich nötigt uns ein Schild „Naturschutzgebiet“ zum Strande abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1964 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Am neuangelegten Konzertplatz und dem FDGB Ferienheim „Frieden“ …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Kilometerstein 26,4) zum Rieck und dem Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1965 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Besonders anmutig gelegen ist die KONSUM-Gaststätte „Inselhof“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1966 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des bekannten Malers Professor Malers Otto Niemeyer-Holstein, 1965 Präsident der „Biennale der Ostseeländer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1972 streicht er:&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“ Kehren wir – an der HO-Gaststätte „Waldhaus“ vorbei – in den Wald zurück! Hinter dem Zeitungskiosk (Flurstein T 85/83/86) biegt nach rechts der Oberförsterweg ab, der hinter der Seestraße in den Möwenweg übergeht. Zu beiden Seiten dieser Wege befinden sich mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betrieb und moderne Bungalows. Etwa 100 Meter nach Beginn des schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeiches biegt der Weg nach links zum FKK-Strand ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Auf halbem Weg quert er einen plattenbelegten Stranddurchgang, der nach rechts (über Deich und Straße) zum Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein und von dort aus zum Forstferienheim Damerow mit seiner attraktiven Forstgaststätte und Bungalowsiedlung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Insel Usedom Kirchen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen| Klöster, Kirchen der Insel Usedom und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten mit Landkarten der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901&lt;br /&gt;
Datei:1906 Oderdelda.jpg|1906&lt;br /&gt;
Datei:1910 Usedom Süd.jpg|1910&lt;br /&gt;
Datei:1918 Usedom Nord.jpg|1918&lt;br /&gt;
Datei:1920 Wolgast Gnitz.jpg|1920&lt;br /&gt;
Datei:1929 Swinemündung farbig.jpg|1929&lt;br /&gt;
Datei:1930 Swinemündung.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1932 Ahlbeck Heringsdorf Vogel farbig.jpg|1932&lt;br /&gt;
Datei:1936 Usedom Wollin.jpg|1936&lt;br /&gt;
Datei:1940 Ostseeküste.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1940 Usedom Wollin.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1941 Usedom Wollin.jpg|1941&lt;br /&gt;
Datei:1955 Usedom Wald.jpg|1955&lt;br /&gt;
Datei:1960 Usedom.jpg|1960&lt;br /&gt;
Datei:1961 Küste.jpg|1961&lt;br /&gt;
Datei:1982 Aufkleber.jpg|1982&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten Leporello der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
* Historisches Ansichtskartenleporello der Insel Usedom, Verlag Julius Simonsen, Oldenburg in Holstein, um ca. 1935; (worauf sich die 10 im Einband bezieht ist nicht eindeutig, da es sich um mehr als 10 Karten handelt - Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-1-Hülle.jpg|Insel Usedom Leporello / Einband&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-2-Swinemünde.jpg|Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-3-Swinemünde2.jpg|Swinemünde - Osternothhafen&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-4-Ahlbeck.jpg|Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-5-Heringsdorf.jpg|Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-6-Bansin.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-7-Ückeritz.jpg|Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-8-Kölpinsee.jpg|Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-9-Koserow.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-10-Zempin.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-11-Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-12-Trassenheide.jpg|Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-13-Karlshagen-Trassenheide Kopie.jpg|Karlshagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familien der Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbäume von Familien zusammengetragen aus Kirchenbüchern der Insel für &#039;&#039;&#039;angemeldete Personen&#039;&#039;&#039; [[OCH:Stammbäume Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bork, von===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;   Crienke, Suckow und Gumzin sind nach dem zu Stettin am Sonntage Trinitas 1527 ausgefertigten Lehnbriefe der Herzöge Jürgen und Barnim, alte Lehne der von Bork, welche die nachgesessenen Söhne des Hauptmanns Erdmann Curt von Bork besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Borcke von&#039;&#039;&#039; Georg Friedrich auf [[Krienke]] – geb. 1611, Studium in Wittenberg und Leipzig, 1635 vom letzten Herzog zum Referendar am [[Wolgast]]er Hofgericht ernannt, 1646 unter den Schweden Hofsgerichtsrat, 1652 nach Wismar, 1656 zum Hofgerichtspräsident berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte pommersche Geschlecht der Familie Borcke bildete in Hinterpommern einen abgerundeten Kreis mit mehreren Städten, unter anderem Labes, Regenwalde, Strahmel und Wangerin. Seit dem 12. Jahrhundert gehörten Dorf und Gut Stargordt einem Zweig der Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hatte die Familie auch Besitztümer in der Neumark und Vorpommern. Die Universitätsbibliothek Greifswald hat jetzt das komplette 5bändige Werk von Georg Sello: &amp;quot;Geschichtsquellen des burg- und schlossgesessenen Geschlechts von Borcke &amp;quot; digital zur Verfügung gestellt: [http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/toc/PPN781830729/1/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Informationen bietet auch die Webseite der Familie: [http://www.borcke.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koch - Lehrer und Kantor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2021_KOCH_Bilder.pdf|  Verwandtschaft der Familien KOCH auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian KOCH, Kantor, &#039;&#039;&#039; * &#039;&#039;&#039; Stolpe (Usedom) 08.08.&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;+&#039;&#039;&#039; Ahlbeck 01.06.&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; - Heirat 1848 Caroline Krüger Quellen: St. Amt Ahlbeck Urkunden Nr. 17 / 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann KOCH  &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; als junger Lehrer nach Ahlbeck gekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; gründet Gesangsverein - Kochsche Chor gab es bis in die 1930jiger Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Mitbegründer „Komitee zur Erbauung eine evangelischen Gotteshauses“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039;  auch Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ am 01.06.1894 in Ahlbeck - 1894 Juli Grundsteinlegung  - 22.07.1895 Einweihung der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kantor Koch.JPG|Bild des Kantors Koch an der Empore&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Gedenktafel Koch.JPG|Gedenktafel für Kantor Johann Koch&lt;br /&gt;
Datei:Grabsteine Koch in Ahlbeck.jpg|Grabsteine Koch Kantor und Frau an Ahlbeck-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Koch&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; im Schulhaus in Koserow geboren, sein Vater war Lehrer und Kantor in Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stettin besuchte er das Lehrerseminar und begann 1858 in [[Swinemünde]] mit der Unterrichtung der Schüler. Ab 1861 unterrichtete er in Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Kehlkopfleiden musste er den Unterricht aufgeben und widmete sich regionalhistorischen und pädagogischen Studien.&lt;br /&gt;
Er arbeitet als Hauslehrer in Vorpommern,  z.B. 1872 Jargenow bei Greifswald)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Koserow kehrte er 1890 zurück und starb &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; im Alter von 83 Jahren in seinem Geburtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Schriften von 1863 beschäftigen sich mit preußischen Gedenktagen: Schulfeier zum Geburtstage Wilhelm I. (22.03.), Gedenkfeier zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10. 1863)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; das Buch „Das Seebad Coserow“ (ab 1904 wird es Koserow geschrieben), dass 1867 in Berlin veröffentlicht wurde &lt;br /&gt;
Ab 1865 schreibt er Beiträge für das Pommersche Schulblatt (Ducherow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;  „Düne und Meer - Eine  Federzeichnung aus dem Seebade Coserow auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871&#039;&#039;&#039;  „Das Ostseebad Zinnowitz - Bilder aus dem Natur- und Volksleben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; erscheint das Werk „Strand und See - Naturansichten und Lebensbilder aus dem Seebade und Fischerdorfe Ahlbeck auf Usedom und dessen Umgebung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; „Zwei Schreckenstage  - Nachrichten über die Sturmflut an der deutschen Ostseeküste am 12. Und 13. November 1872, sowie über die den Geschädigten gewordene Hilfeleistung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; Deutsche Schulfibel in zwei Teilen - in Leipzig herausgegeben. Sie war mit Bildern namhafter Künstler versehen wurde in mindestens 5 Auflagen, besonders in Sachsen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; „Strandperlen“ Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; „Vineta, die von Meereswellen verschlungene Wendenstadt in Prosa und Poesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Deutsche Schulfibel.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Seebad Coserow.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Lehrer Koserow 1.jpg|Koch, Koserow Lehrer&lt;br /&gt;
Datei:Koch Stammbaum 1.jpg| Verwandtschaft zwischen Koserow und Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Koch.JPG|Tafel Gemeinde Koserow, erarbeitet von F.Jeschek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lepel, von===&lt;br /&gt;
Rittergeschlecht seit 1367 auf dem Gnitz nachweisbar. Ein Rittergeschlecht aus Niedersachsen. Seit 1236 in Mecklenburg und seit 1251 bei [[Lassan ]] sesshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lepel_(Adelsgeschlecht) Familie Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Bruno von Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCtzkow#Schlossberg_2001 von Lepel auch in Gützkow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Lepel Netzelkow an Grabtumba.jpg|Wappen von Lepel auf Grabtumba in [[Netzelkow Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 1.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 2.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 1.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 2.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Geschichte.jpg| Familie von Lepel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Lepel Treff Neuendorf.jpg|2008 Familientreff Neuendorf&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mai von Lepel.jpg|2008 von Lepel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuenkirchen, von ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Familie hatte ihr Zentrum in [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Mellenthin Mellenthin] auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Christoph_von_Neuenkirchen_.281567-1641.29 Leben von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Mellenthin#Familie von Neuenkirchen|aus dem Leben der Familie von Neuenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck des letzten Neuenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerin, von===&lt;br /&gt;
Der Stammvater der Schwerine ist Bernhard, Vogt von Schwerin (1178 – 1217) Sein jüngerer Sohn Daniel ist Begründer der Pommerschen und dessen ältester Sohn Gerhard Stifter der sogen. Usedomschen Linie, die 1543 erlosch, zweigte sich 1321 die Stolper Linie ab. Daniel von Schwerin hatte drei Söhne: Gerhard, Oldag und Werner. Gerhard (1251 – 1308) besaß auf der Insel die Güter Stolpe, (Ost-)Klüne und einen Teil von Kachlin; dazu kamen die Klosterlehen Katschow und Redomi (ein Teil des jetzigen Dewichow). Oldag war Besitzer der Klostergüter Cutzow, Luteborg und Görke sowie des anderen Cachliner Anteils. Werners Güter lagen in Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin_(Adelsgeschlecht)#Namenstr%C3%A4ger_(chronologisch) Familie von Schwerin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Urkunden 01.jpg|Kloster Pudagla Streit mit der Familie von Schwerin&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 292.jpg| S 292&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 293.jpg| S293&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 294.jpg| S 294&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 295.jpg|S 295&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usedom ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts von der Insel Usedom, dass seit dem 14. Jahrhundert auf der Insel Rügen ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht) von Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wartislaw===&lt;br /&gt;
später der „Bekenner“ genannt. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzog], erster erblicher Greifenherzog der Linie Vorpommern, wurde zwischen 1136 und 1148 ermordet. Er selbst trat schon vor 1124 zum christlichen Glauben über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kannte kein größeres Vergnügen als von Pudagla aus Bären, Wölfe und Hirsche zu jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Alth%C3%B6fer_Geschichte_chronologisch#Woizlawa_.28.E2.80.A0_1172.2C_beigesetzt_in_Althof.29 Tochter von Wartislaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Windmühlen auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlen auf Usedom Titel.jpg|thumb|200px|rechts |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/00/M%C3%BChlen_auf_Usedom.pdf  |[[medium:Mühlen auf Usedom.pdf|Geschichte der Mühlen auf der Insel Usedom – 76 Folien – pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779 Windmühlen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bannenmin:&#039;&#039;&#039; - Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Sauzin, Zecherin, Mahlzow (heute OT Stadt Wolgast) mit der Wolgastischen Fähre, Bannemin, Neberg, Crummin, Mölschow, Zinnowitz, des Vorwerks Ziemitz und des Fort Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Caseburg:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Caseburg, Fuhlensee und Woitzig zu Zwangsmahlgästen. Bei Caseburg ist auch eine Windschneidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catschow:&#039;&#039;&#039; - An Mahlgästen sind zu derselben die Einwohner der Dörfer Retzow, Catschow, Görke, Gummelin, Pretenow, Bansin, Sallentin und der Vorwerke Cachlin und Labömitz gelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coserow:&#039;&#039;&#039; - Deren Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Coserow, Zempin, Ueckeritz und Loddin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Garz:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Neverow, Boßin, Caminke, Garz, Corschwant, Zirchow, Ahlbeck königlichen Anteils, Ulrichshorst, und des Vorwerks Cutzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liepe:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Rankwitz, Quilitz, Restow, Liepe, Grüssow und Warth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mönchow:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Mönchow, Zecherin, Carnin, Gellentin und Gnewentin zu Zwangsmahlgästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pudagla:&#039;&#039;&#039; - auf welcher die Einwohner der Dörfer Benz, Stoben, Sellin, Neppermin, und des Vorwerks Pudagla mit der daselbst befindlichen Brau- und Brantweinbrennerei zu mahlen verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Uesedom Stadt&#039;&#039;&#039; hat 2 Windmühlen, die Zwangsmahlgäste derselben sind die Einwohner der Dörfer Welzin, Morgenitz, der Amtswiecke, und des Vorwerks Wilhelmshof mit der dabei befindlichen Ziegelei Westklüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Usedomer Mühlen - Zeugnisse der Geschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung - Trogmühlen - Mahlsteine - Wassermühlen - Windmühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trogmühle Morgenitz Kirche.JPG|Trogmühle Morgenitz aus der Stein- und Bronzezeit&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Trogmühle.jpg|Morgenitz an der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck ZeichnungWassermühle.jpg|Ahlbeck Wassermühle&lt;br /&gt;
Datei:Glück zu Logo.jpg|Gruß der Müller&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühle OZ.jpg| Bannemin Mühe 1967 durch Sturm gefallen&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Bergmühle.jpg|Bansin Bergmühle&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle AK.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle 1925 - 1995.jpg|Bansin 1925 - 1995&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Windmühle Plan.jpg|Bansin Plan&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Brand Mühle.jpg|Bansin &lt;br /&gt;
Datei:Benz Erdholländer1997.jpg||Benz Erdholländer&lt;br /&gt;
Datei:Benz Schindeln.jpg|2002 Benz neue Schindeln&lt;br /&gt;
Datei:Benz Mühle AK.jpg|Benz&lt;br /&gt;
Datei:2016 Benz Mühle.jpg| 2016 Mühle Benz&lt;br /&gt;
Datei:Kamminke 1963 Mühle.JPG|1963 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:2003 Kamminke Ruine.jpg|2003 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 01 2009.JPG|2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 02.JPG| 2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:1926 Karnin Genz Mühle.jpg|1926 Karnin Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Mühle AK.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2006 Mühle Kutzow.jpg|2006 Kutzow&lt;br /&gt;
Datei:1998 Neppermin Mühlen.jpg|1998 Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Bockwindmühle 1996.jpg|1996 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Transport.jpg| 1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 1997neu.jpg|1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla alte Welle.jpg|Pudagla alte Welle&lt;br /&gt;
Datei:Schild Pudagla Mühle.jpg|Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Backhaus.jpg|Pudagla Backhaus&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Flügel 2018.jpg|2018 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs.jpg|[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Rankwitz#SBZ_und_DDR_.281945-1990.29 Rankwitz Mühle Priebs]&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs1.jpg|Rankwitz Mühle Priebs&lt;br /&gt;
Datei:1967 Trassneheide Mühle.jpg|1967 Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:1980 Trassenheide VEB Carl Zeiss Jena.jpg|1980 Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Inselmühle.jpg|Usedom Stadt &lt;br /&gt;
Datei:Warthe Thimian.jpg|Warthe Fam. Thimian&lt;br /&gt;
Datei:Muehle Zempin.jpg|Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Erdholländer Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz mit Kirche.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle im Sandweg.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Greifswalder Oie Mühle.jpg|Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Rad groß.jpg |1997Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Schaufeln.jpg |Kachlin Schaufeln&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Windrad.jpg |2004 Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mühlen Usedom Buch.jpg|2008 Mühlen Buch&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen im Lieper Winkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Lieper_Winkel#M.C3.BChlen_im_Lieper_Winkel|Sonderausstellung 2025 im Museum Heimathof]] zu Mühlen in &#039;&#039;&#039;Liepe&#039;&#039;&#039; , &#039;&#039;&#039;Krienke&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Warthe&#039;&#039;&#039;, und &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* enthält Historie, Fotos und alle Müller der 6 ehemaligen Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehrer der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Artikel_-_Die_Lehrerschaft_auf_der_Insel_Usedom.pdf|Die Lehrerschaft auf der Insel Usedom 1888 - 1932 nach Orten - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Amtliches_Schulblatt_Rgbz.Stettin_Usedom.pdf|Schulblatt Regierungsbezirk Stettin - Usedom ursprünglich Exel - entsprechend zusammenfügen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Lehrer_Kirchspiel_Koserow.pdf| Lehrer im Kirchspiel Koserow - nach dem Kirchenbuch 1829 - 1945 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschulung 2023===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ostseezeitung&lt;br /&gt;
von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
25.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fast 400 Mädchen und Jungen kommen in die Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagvormittag wird in der Region rund um Usedom, [[Wolgast]], [[Lassan]] und [[Kröslin]] gefeiert.&lt;br /&gt;
[[Zinnowitz]]/[[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schultüten sind gepackt, der Rucksack steht bereit und die Füller bis zum Anschlag gefüllt: Für knapp 400 Mädchen und Jungen beginnt mit dem Schulbeginn am Montagmorgen der Ernst des Lebens. Auch für die Familien ändert sich der Tagesablauf. Zwischen Lassan, Kröslin, Wolgast und der Insel Usedom werden &#039;&#039;&#039;382 Mädchen und Jungen&#039;&#039;&#039; am Samstagvormittag eingeschult. Hier steigen die Einschulungsfeiern. In der &#039;&#039;&#039;Grundschule Zinnowitz&#039;&#039;&#039; wird am Samstagvormittag um 10 und 11 Uhr in zwei Durchgängen der Schulbeginn gefeiert. 32 Schüler der 1. Klasse besuchen dort ab Montag die Schule. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Heringsdorf&#039;&#039;&#039; sind in diesem Schuljahr sogar vier 1. Klassen am Start. 73 Jungen und Mädchen werden in der Schule begrüßt. Ab 9 Uhr wird dort im Stundentakt eine neue Klasse begrüßt.&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;&#039;Grundschule in Lassan&#039;&#039;&#039; öffnen am Samstag 22 Kinder ihre Schultüten und besichtigen ihre Klassenräume. Im Grundschulteil der Heine-Schule in &#039;&#039;&#039;Karlshagen&#039;&#039;&#039; begrüßt Schulleiterin Gabriele Reißmann am Samstagvormittag 42 Kinder. Die feierliche Stunde findet im Haus des Gastes um 10 und 11 Uhr statt.&lt;br /&gt;
Die Grundschule in der &#039;&#039;&#039;Wolgaster Baustraße&#039;&#039;&#039; hat in diesem Jahr vier 1. Klassen. Von 8 bis 11 Uhr finden die Feierstunden stündlich in der Aula des Schulgebäudes statt. 92 Schüler kommen dort in die Schule. Die 34 Mädchen und Jungen der &#039;&#039;&#039;Heberlein-Grundschule&#039;&#039;&#039; werden um 8.30 Uhr und um 10 Uhr willkommen geheißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 ABC-Schützen der &#039;&#039;&#039;evangelischen Schule in Wolgast&#039;&#039;&#039; starten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wolgaster Petri-Kirche in das Schulleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Vineta-Grundschule in Koserow&#039;&#039;&#039; starten am Montag 31 Kinder in den Schulalltag. Am Samstag findet dort um 10 Uhr die Einschulung statt. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Kröslin&#039;&#039;&#039; gehen ab Montag 14 Erstklässler zur Schule. Ihre Feierstunde findet am Samstag um 9.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Kröslin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Stadt Usedom&#039;&#039;&#039; sind ab Samstag 31 Erstklässler mit ihren Familien bei der Einschulung um 8.30 und 10.30 Uhr in der Aula dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die fünf neuen Erstklässer der &#039;&#039;&#039;Evangelischen Schule in Benz&#039;&#039;&#039; wird es am Samstag um 10 Uhr einen Einschulungsgottesdienst im Ort geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausmarken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hausmarken Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wetter der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eiszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wetter 2008 Usedom.jpg| 2008 Sonnenstunden&lt;br /&gt;
Datei:Siebenschläfer Wetter.jpg| Siebenschläfer&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 1.jpg|2017 Sturm Schäden 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 2.jpg|2017 Sturm Schäden 2&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 3.jpg|2017 Sturm Schäden 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogische Forschung auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung - Vortrag für Verein Pommerscher Greif 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Via Regia in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerwege Norden.JPG|Wege in Norddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg.JPG|Weg am Haff entlang&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerzeichen.jpg|Zeichen des Pilgerweges&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pilger Litauer.jpg|2008 Pilger aus Litauen&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 1.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 1.JPG|Stationen im Norden&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Wolgast.jpg|Wolgaster Kreuzweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radwege über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Radfernweg_Berlin%E2%80%93Usedom Radfernweg Berlin-Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Radwege.jpg|2008 Radwege&lt;br /&gt;
Datei:2022 Ostseeküsten-Radweg.jpg|2022 Küstenradweg Teil&lt;br /&gt;
Datei:12 Werbung Radweg.jpg&lt;br /&gt;
Datei:01 Rad .JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Rad.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:05 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Rad.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bombenangriffe auf Pommern 1940 - 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bombenangriffe 1940 - 1945.jpg |2021 Bombenangriffe auf Pommern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzziehung nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen in Greifswald und Schwerin am 20. und 21 September 1945 schlugen die Polen vor, im Gebiet Alt-Warp zugunsten Deutschlands und im Gebiet Stolzenburg und Böck sowie zwischen Marienhof und der Oder zugunsten Polens zu korrigieren. Dabei übersahen die Polen, dass sie den Wasseranschluss von [[Swinemünde]] übersehen hatten. Fünf Jahre mussten sie das Trinkwasser an Wolgast bezahlen. Im Januar 1951 wurden zwischen Polen und der DDR neue Grenzberichtigungen verhandelt. Das Trinkwasserreservoir viel an Polen. Die DDR erhielt ein Ausgleich in Richtung Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Minen beseitigen nach 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsvorbereitungen für den zweiten Weltkrieg verwandelte die Insel Usedom in eine riesige Kaserne. In Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz quartierten sich Ingenieure, Techniker und Soldaten ein, die in Peenemünde die geheimnisvollen V- Waffen produzierten. Der Strand zwischen Zempin und Koserow wurde vermint, um die Insel im Falle der Gefahr in zwei Teile sprengen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Jahre 1950 verwehrten hier Stacheldrahtverhaue den Durchgang. In Zempin wurden Betonrollbahnen und unterirdische Bunker gebaut. Was das Jahr 1945 an Leid, Not und Angst über die Menschen brachte, wird kein Usedomer jemals vergessen. Der Zusammenbruch des Faschismus hinterließ auf Usedom tiefe Spuren. Die Festlandsanbindung der Insel Usedom war komplett unterbrochen, was schwerwiegende wirtschaftliche und versorgungstechnische Probleme über Jahre nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begannen Kriegsgefangene und Freiwillige, unter der Regie der Roten Armee, die Minen zu räumen, vorallem auf der Straße und unter den Gleisen der nahen Bahnstrecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken aller Opfer des zweiten Weltkrieges wurde am 08.05.1995 auf dem Friedhof in Zempin ein Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug H. Wille „Die Insel Usedom”:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als der &#039;&#039;&#039;Soldat Ruhberg am 9. Mai 1945&#039;&#039;&#039; nach Zempin zurück kehrte, hörte er, daß in den Wiesen tote Soldaten lägen.&lt;br /&gt;
Mit einem Fischer ging er hinaus, um sie begraben zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Schritten wurde Ruhberg von einer explodierenden Mine in die Luft geschleudert, die ihm das rechte Bein zerschmetterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde den Inselbewohnern offenbar, welch grausames Ende ihnen die Faschisten zugedacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Koserow und Zempin an der schmalsten Stelle der Insel Usedom breitete sich ein endloses Minenfeld!&lt;br /&gt;
Tausende Minen waren heimtückisch im Sand verscharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beseitigung der furchtbaren Hinterlassenschaft durch ein sowjetisches Minenräumkommando verloren 19 Menschen, davon 5 Sowjetische Soldaten ihr Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brief von &#039;&#039;&#039;Curt Galke&#039;&#039;&#039;, ein Minensucher, nach einem Besuch in Zempin im Jahre 1993 mit Bildern und Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder sind aus dem Jahre 1949 - Mitarbeiter des Brandenburger Tauch- Spreng- und Schrottunternehmen.&lt;br /&gt;
Mit einem x ist Alfred Kindeleit * 06.04.1928 + 17.05.1949 &lt;br /&gt;
Mit XX ist Curt Galke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Minen räumen.jpg|Minen Räumen bei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Brief.jpg |1993 Brief Galke nach Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 1.jpg |Galke Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 2.jpg |Galke Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 3.jpg |Galke Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher.jpg |Minensucher&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 a.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 b.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 c.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1949 Maidemo.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Mai 1949.jpg| Demo 1. Mai 1949|&lt;br /&gt;
Datei:Grab Minenopfer 1993 gestohlen.jpg |1993 Grabstätte in Zempin- Kreuz wurde gestohlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift des Kreuzes welches gestohlen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier ruhen in Frieden 5 unbekannte Soldaten. Gefunden im Juli 1949 im Minenfeld Zempin.&lt;br /&gt;
Gott und Den dises Los getroffenen weiß, daß manche heiße Tränen um Euch fließt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Grabstelle, liegen auch 3 Minensucher, auch Alfred Kindeleit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz 5 unbekannte Soldaten.jpg|Das Holz-Kreuz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin unbekannte Soldaten Inschrift.jpg|Inschrift&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2 WK Stein.jpg|1995 gesezter Stein durch die Gemeinde Zempin an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1949 Minen.jpg |1949 Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1970 Brigadetagebuch.jpg |1970 ein Brigadetagebuch &lt;br /&gt;
Datei:1994 Bericht Minensucher.jpg |1994 Minensucher Leben&lt;br /&gt;
Datei:1994 Minen suchen bei Zempin.jpg |1994 Minensucher Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Zempin Forschung.jpg |Fragen zu den Minensuchern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Zempin - Ortschronik/en#Minenopfer|Beseitigung der Minen an der schmalsten Stelle der Insel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen Gewässernamen==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Deiche Achterwasser.jpg|thumb|200px|rechts|Deiche um das Achterwasser]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achterwasser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1267&#039;&#039;&#039; in einer Urkunde mare recem, „Meer jüngeren Ursprungs“ genannt. Vom Wort „achtern“: hinten - Hinterwasser. Zeitweise auch in Urkunden Lassansches Wasser genannt. Ausbuchtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenestrom Peenestromes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bresitz&#039;&#039;&#039; (Birkenort) 1177 Ersterwähnung – Bogislav schenkt das Dorf dem Kloster, 1267 letzte Erwähnung des Ortes – wahrscheinlich jetzt Wilhelmshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur Wolgaster Burg gehörten (Pfarreien Crummin und Netzelkow). Grenzort Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cämmerer See&#039;&#039;&#039; bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gothensee&#039;&#039;&#039; - 1779 Gotmersee, 1858 Gothner See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jürgensee&#039;&#039;&#039; 1779 steht dem Pächter des Vorwerkes Bauhof die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peene&#039;&#039;&#039; – die Quelle liegt in der Nähe von Gnoien bei Boddin. Sie mündet bei Anklam in den Peenestrom. Der Peenestrom mündet bei Peenemünde in den Greifswalder Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stagniß&#039;&#039;&#039; Försterei  - Neu Pudagala - aber auch heute Bezeichnung auch für den Stichkananl bei der Försterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tonnen&#039;&#039;&#039; ..Fahrrinnen im Peenestrom wurden früher mit verankerten, geteerten, dichten und leeren Holzfässern gekennzeichnet. Der Begriff hat sich auf die heutigen schwimmenden Seezeichen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vineta&#039;&#039;&#039; (Julin = Jumne = [https://de.wikipedia.org/wiki/Jomsburg Jomsburg]) 965 n.Ch. erstmals erwähnt von Ibrahim ibn Jakub, 1070 nach Ch. aufgeschrieben von Adam von Bremen. Beschreibung einer großen Stadt an der Oder deren Bewohner noch Heiden seien, aber recht reich. Da später die Stadt nicht mehr auffindbar war und es an der Ostsee große Sturmfluten waren, glaubte man, dass die Stadt in der Ostsee untergegeangen sei. Viele Sagen entstanden um diese reiche Stadt.&lt;br /&gt;
Ab 1952 Ausgrabungen in der Sadt Wollin, die eine große Besiedlung zur Wikingerzeit zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039; früher die Bezeichnung für den östliche Teil der Insel - Grenze war Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wocknin&#039;&#039;&#039; 1388 wurde in Wocknin am Strande bei Ückeritz für Wanderer und Schiffbrüchige ein Krug vom Kloster Pudagla eingerichtet. (Heute noch Wokninsee - Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zerninsee&#039;&#039;&#039; wurde 1938 unter Naturschutz gestellt. 1963 wurde der Naturschutz aufgehoben und 1995 wieder unter Naturschutz gestellt. Der See ist verlandet und nur noch eine &amp;quot;Zerninsenke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Naturschutzgebiete auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Kormorane tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Kormorane tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Werder Schafe tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Insel Werder Schafe tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Insel_Usedom&#039;&#039;&#039;Naturpark&#039;&#039;&#039;], dieser beinhaltet folgende &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiete&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Peenemünder Haken, Struck u. Ruden . . 1870 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Peenem%C3%BCnder_Haken,_Struck_und_Ruden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Großer Wotig. . . . . . . . .  . .203 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Gro%C3%9Fer_Wotig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Südspitze der Halbinsel Gnitz . . . . .  61 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Wockninsee . . . . . . . . . . . . . . . 49 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Wockninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mümmelkenmoor . . . . . . . . . . . . .   6 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCmmelkensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Gothensee und Thurbruch . . . . . . . . 800 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gothensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Halbinsel Cosim . . . . . . . . . . . . .85 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Halbinsel_Cosim bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Böhmke und Werder . . . . . . . . 118 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Inseln_B%C3%B6hmke_und_Werder bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Golm   . . . . . . . . . . .  .. . . . . 25 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Görmitz . . . . . . . . . . . . . 165 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mellentiner Os. . . . . . . . . . . . .  60 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Mellenthiner_Os bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Kleiner Krebssee . . . . . . . . . . . . 45 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Kleiner_Krebssee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Zerninsenke . . . . . . . . . . . . . . 375 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Zerninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Streckelberg . . . . . . . . . . . . . . 34 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Streckelsberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Naturpark Usedom Schild.jpg|Naturpark Schild in Zempin am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:2021 Grundwasser Insel Usedom.jpg |2021 Grundwasser + Wölfe&lt;br /&gt;
Datei:Oser.jpg|2021 Erklärung für Os wie bei Mellenthiner Os&lt;br /&gt;
Datei:2010 Streckelsberg Naturschutz Tafel 1.JPG|2010 Streckelsberg Tafel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Straeckesberg 2.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Streckelsberg 3.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:Streckelsberg Naturlehrpfad.jpg| 2021 Naturlehrpfad Streckelberg (auch Streckelsberg&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kreuzotter Peenemünde.jpg|2008 Kreuzotter Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:FFH 01.jpg|FFH Gebiete 1&lt;br /&gt;
Datei:FFH 02.jpg|FFH Gebiete 2&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 1.jpg|2023 a&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 2.jpg|2023 b&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 3.jpg|2023 c&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 4.jpg|2023 d&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 1 2024.jpg|2024 Gothensee 1 Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 2 2024.jpg|2024 Gothensee 2 Probleme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wockninsee===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Winter.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Tafel.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee Tafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wockninsee Eichen ersetzen Japanische Lärche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OZ 20.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ückeritz.&lt;br /&gt;
Das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Wockninsee in der Nähe von [[Ückeritz]] ist ein beliebter Anlaufpunkt für Naturfreunde. Es gibt einen ausgeschilderten Rundweg mit vielen Tafeln, die Flora und Fauna des Gebietes erklären. Doch zuletzt wurden die Sorgen um das Naturschutzgebiet immer größer - niedriger Wasserstand und Zersetzung des Torfkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat die Landesforstanstalt Geld in die Hand genommen, um das Naturschutzgebiet Wockninsee zu renaturieren. „Mit dem Einbau einer Sohlgleite ist ein weiterer Schritt zur Renaturierung des Naturschutzgebietes Wockninsee erfolgt“, sagt Falk Jagszent, Moorexperte bei der Landesforstanstalt MV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sohlgleite - so nennen Fachleute eine Staustufe - soll künftig dafür Sorge tragen, dass das Regenwasser länger im Naturschutzgebiet Wockninsee gehalten wird. Denn beim Wockninsee handelt es sich um einen verlandenden Strandsee, der einst Teil der Ostsee war und nun nur über Regenwasser gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit der Erhöhung des Wasserstandes hoffen wir, das Moor zu erhalten und den Prozess der Zersetzung des Torfkörpers zu stoppen. Im Idealfall pegelt sich der Wasserstand so ein, dass sogar neuer Torf entsteht, der dann als Langzeit-Kohlenstoffspeicher einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“ so der Moorexperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur im Wasser greifen die Maßnahmen, auch außerhalb stehen die weiteren Schritte fest. Dazu Felix Adolphi, Leiter des zuständigen Forstamtes [[Neu Pudagla]]: „Neben der Verbesserung des Wasserhaushaltes werden wir durch einen Waldumbau auch die Artenzusammensetzung im Naturschutzgebiet verbessern und damit naturnäher gestalten.“ So soll im Herbst ein Bestand von Sitkafichten komplett entnommen und ein Bestand Japanischer Lärche stark aufgelichtet werden. Beide Baumarten sind nicht heimisch und passen nicht zu diesem Naturraum, so Adolphi. Stattdessen werden im kommenden Jahr Eichen und Erlen gepflanzt. „Damit setzen wir langfristig auf Baumarten, die im Moor und dessen Randbereichen von Natur aus vorkommen und in Teilen zu hudewaldähnlichen (vormaliger (Ur-)Wald d.R.) Strukturen erzogen werden können, wie sie sich nördlich im Naturschutzgebiet anschließen“, sagt der Forstamtsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böhmke und Werder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke Werder.jpg|2022 Böhmke u. Werder&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 1.jpg|2022 Böhmke Möwen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 2.jpg|2022 Böhmke Möwen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 3.jpg|2022 Böhmke Möwen 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulrich Dunkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dunkel (*1910 Karlshagen, + 1994 Hamburg) begann nach seiner Schulzeit seine Arbeit als Journalist und Schriftsteller in [[Swinemünde]]. Dort erschien ca. &#039;&#039;&#039;1932 sein erstes Buch: Ruheloses Volk&#039;&#039;&#039; - Vom Vogelleben auf den Inseln Usedom und Wollin im Verlag Fritzsche. Er widmete dieses Buch seinen Eltern. Insbesondere als Ornithologe hat er auf Usedom und im Oderraum bis 1945 gewirkt. Bekannt ist sein Bemühen mit Paul Robien um das Naturschutzgebiet Zerninsee-Senke. Ulrich Dunkel ist dem Thema Natur und Leben immer treu geblieben und hat eine Vielzahl Publikationen und Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. Er starb 1994 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisnaturschutzbeauftragte Claus Schönert schreibt am 22.07.1997 in der Ostsee-Zeitung: „Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Ruden Ruden] ist mit 1870 Hektar nicht nur das größte der Insel Usedom, sonder auch das älteste. Schon 1925 erhielt es den Schutzstatus. Der Ornithologe Ulrich Dunkel hat zur Unterschutzstellung, Erforschung und Publikation des Gebietes beigetragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Natur Dunkel Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf |[[medium:Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf|Ruheloses Volk, Dunkel, Naturschutzgebiet Peenemünde 1930 pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrich1916.jpg|Dunkel, Ulrich 1916&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichElternKarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich mit Eltern&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichOskarCarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich&lt;br /&gt;
Datei:2016 Naturschutz Peenemüder Haken.jpg|2016 Grenze Peenemünder Haken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Info vom Zweckverband in Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Einwohner Kreis Wolgast .jpg|2007 Einwohner weniger im Kreis OVP&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zweckverband Wasser Abwasser Baurbeiten.jpg |2022 Bauarbeiten Trinkwasser- u. Abwasserleitungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 1.jpg|2022 Einwohner Vergleich 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 2.jpg|2022 Einwohner Vergleich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Ostseezeitung 2023 Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 a.jpg|Betriebe Daten 1&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 b.jpg|Betriebe Daten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungsblätter für die Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinden, die vom Amt Usedom Süd verwaltet werden, kommt monatlich eine Bürgerzeitung mit amtlichen Mitteilungen kostenlos ins Haus. Auch in älteren Ausgaben kann man stöbern. Für die [https://bernsteinbaeder-usedom.de/ Bernsteinbäder] (Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz] gab es vom November 1993 mit der Nr. 1 das Mitteilungsbalatt &amp;quot;De Amtsspeigel&amp;quot; vom gleichen Verlag bis 2004 zur Gründung des Amtes Usedom Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wittich.de/produkte/zeitungen/objekt/nr/3469 Usedomer Amtblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt für Amt Usedom-Süd.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt Impressum.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlen Ergebnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Landtagswahl Wahlkreis 30.jpg|2016 Landtagswahl Wahlkreis 30&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bürgermeister.jpg|2019 Wahl der Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 1.jpg|2019 Wahlen 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 2.jpg|2019 Wahlen 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 1.jpg|2019 Wahlen Insel 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 2.jpg|2019 Wahlen Insel 2&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Bürgermeister 2024.jpg|2024 vor der Wahl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bernstein Funde Probleme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein Bernstein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinzimmer Bernsteinzimmer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernstein brennt: daher sein Name vom niederdeutschen bernen = &#039;&#039;&#039;brennen&#039;&#039;&#039;; &lt;br /&gt;
älter Agtstein (oberdeutsch aiten = brennen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus steinzeitlichen Großsteingräbern wie auf Rügen zeigen die frühe Verarbeitung zu Schmuck oder Kultgegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Altertum erahnte man seine Herkunft als „SAFT“ von Bäumen, später zählte man ihn zu den Edelsteinen.&lt;br /&gt;
Bernstein wurde Handels- und Statusobjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renaissance und Barock waren die Blütezeit des Bernstein – Kunsthandwerkes: Schmuck, edle Gebrauchsgegenstände, Interieur wie das legendäre Bernsteinzimmer wurden aus ihm gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin war er schon seit der Antike bekannt – so als „ziehendes“ Mittel , durch Auflegen gegen Schmerzen vieler Art, zum Räuchern oder als Riechstein gegen Pest oder um Kindern das Zahnen zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bernstein – Baltischer Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Elektron  - Sonnenglanz nannten ihn die Griechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Succinum  - Saftstein nannten ihn die Römer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;78 %   Kohlenstoff&lt;br /&gt;
;10 %   Wasserstoff&lt;br /&gt;
;11 %   Sauerstoff&lt;br /&gt;
;  1 %   Zellsäfte mit Schwefel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor  35 – 55 Millionen Jahren – &lt;br /&gt;
Bernsteinwälder – Kiefernart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harz kommt unter Luftabschluss oder in Wasser oder wassergesättigten Gesteinsschichten – &lt;br /&gt;
Gelangt durch geologische Umlagerung in die so genannte „Blaue Erde“ in Braunkohlensanden oder eiszeitlichen Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde schon 3500 bis 1700 vor Christus nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik Karlshagen: &lt;br /&gt;
Auf der Karte eingezeichnet in Richtung Peenemündung eine Bernsteingrube 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch 1693 Bernsteingrube in &#039;&#039;&#039;Neverow&#039;&#039;&#039; aus Schwedenmatrikel 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom.jpg |Bernsteinaufkauf&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 1.jpg|Bernsteinfunde Verpachtung&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 2.jpg|1823 Preis&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 1895 Bernsteingrube.jpg|1895 Bernsteingrube bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinkreuz Usedom.jpg|Ausgrabung Stadt Usedom Fund&lt;br /&gt;
Datei:Kind Zahnkette.jpg|Werbung heute&lt;br /&gt;
Datei:AK Bernstein.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 1.jpg|2016 Bernstein Preis 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 2.jpg|2016 Bernstein Preis 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bernstein Swinemünde.jpg|2019 Fund in Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2021 Bernstein Tunnelbohrung.jpg|2021 Bernstein beim Tunnelbau?&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Inkluse Gecko.jpg|Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 1.jpg|2022 Bernstein 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 2.jpg|2022 Bernstein 2&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 1.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 1&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 2.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 2&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 a.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 b.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wikipedia - Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Bäderbahn - UBB] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_Gesteinsgarten Gesteinsgarten [[Neu Pudagla]]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz Görmitz]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz Gnitz Halbinsel der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Lepel, Bruno]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht)  Insel Rügen Usedom Familienname (Adelsgeschlecht)]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See bei der Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen Geschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZPj7M0sznNg &amp;quot;Geschichten &amp;amp; Sagen&amp;quot; über Usedom - Torsten-Michael Stahl - TMS Video 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe.JPG|Bernsteinhexe ca. 1925 - Lichte Porzellan / Thüringen&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf|Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:2020 Märchensammler.jpg|2020 Märchensammler - Vater vom Welziner Käser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele &#039;&#039;&#039;Sagen über Pommern&#039;&#039;&#039;, Rügen und Usedom - Wollin sammelte &#039;&#039;&#039;Alfred Haas&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[%27%27%27Mehr %C3%BCber Alfred Haas%27%27%27| Mehr über Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf|Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas Wassersagen.pdf|Haas Wassersagen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/books/edition/R%C3%BCgensche_Sagen_und_M%C3%A4rchen/W7tZAAAAMAAJ?hl=de| Pommersche Sagen, 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sagen Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der erste Lepel in Pommern.====&lt;br /&gt;
:[[#Lepel, von]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im dreizehnten Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung, als ein großes christliches Heer nach Pommern kam, um die Wenden aus dem Lande zu vertreiben. In demselben befand sich ein junger Rittersmann, Lepel geheißen. Derselbe wurde in einer blutigen Schlacht, die an dem Peenestrome, in der Gegend von Rubkow bis nach Lassahn hin gefochten wurde, schwer verwundet, so daß die Seinigen ihn auf dem Schlachtfelde liegen ließen. Als er aber für todt da lag, wurde er von einem Wenden gefunden, der noch Leben in ihm verspürte, sich seiner erbarmte, und ihn nach einer benachbarten Burg brachte. Dort war ein Edelfräulein, die nahm sich des Ritters an, pflegte ihn und heilte seine Wunden. Und als er wieder gesund und rüstig war, da heirathete er sie, und blieb bei ihr. Also kamen die Lepels zuerst nach Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Greifswalder wöchentlicher Anzeiger für 1818, Nr. 31.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Familie von Lepel.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Pommern besteht ein altes adliges Geschlecht: von Lepel, welches schon im dreizehnten Jahrhunderte soll in das Land gekommen sein. Dasselbe führt in seinem Wappen [98] eine Jungfrau, die eine Krone aus neun halben Löffeln trägt. Man erzählt darüber und über den Ursprung des Adels dieser Familie Folgendes: Vor Zeiten lebte zu Wien ein Zimmermann, Namens Joachim Lepel. Der wurde bei Aufbringung einer großen Thurmglocke, wobei er half, durch die Unvorsichtigkeit seiner Gehülfen getödtet, indem der Klöppel oder Knepel der Glocke auf ihn fiel. Da er nun aber eine Wittwe und neun Söhne hinterließ, und sein Lebenlang ein treuer und tüchtiger Handwerksmann gewesen war, so nahm sich der Kaiser nicht nur seiner hinterlassenen Familie an, und versorgte alle seine neun Söhne in seinen Diensten, sondern er erhob sie auch in den Adelstand, und gab ihnen das beschriebene Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesterding, Pommersches Museum, I. S. 241.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die beiden Störe und die geizigen Mönche zu Grobe====&lt;br /&gt;
[[Datei:08 Singschwan Fischzug Pudagla.jpg|thumb|250px|rechts|Fischzug Linolschnitt aus „Singschwan über Usedom“ von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Lande Usedom lag ehedem ein großes Kloster zu GROBE, welches vom Herzog Ratibor und seiner Gemahlin Pribislawa, einer Tochter des Herzogs Bolislaw von Polen, gestiftet worden war. Die Bauern der Umgebung wussten in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts von diesem Kloster Folgendes zu erzählen:&lt;br /&gt;
:Alle Jahre sollen aus dem frischen Haff zwei Störe vor das Kloster ge-kommen sein und sich den Mönchen daselbst einen von den beiden Stören genommen, während der andere wieder fortgeschwommen ist, um im nächsten Jahr in Begleitung eines zweiten zurückzukehren. So haben die Mönche alle Jahre immer einen Stör gehabt, bis sie zuletzt aus Geiz alle beide Störe einfingen. Seitdem sind keine Störe mehr nach GROBE gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alfred Haas 1924, Kantzow (+1542) – Chronik von Pommern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie das Achterwasser entstand====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie bekannt aus alten Sagen&lt;br /&gt;
:schuf der Herr die Welt in sieben Tagen.&lt;br /&gt;
:Dann ruhte er sich erstmal aus&lt;br /&gt;
:und hielt darauf den Vesperschmaus.&lt;br /&gt;
:Dann stieg er auf den höchsten Berg&lt;br /&gt;
:und sah sich an sein Tagewerk.&lt;br /&gt;
:Er schaute nach Osten und nach Westen,&lt;br /&gt;
:da war auch alles nach dem Besten,&lt;br /&gt;
:er schaute nach dem Süden und nach Norden,&lt;br /&gt;
:da wär er bald vor Schreck gestorben.&lt;br /&gt;
:Da sind noch ganz tiefe Rinnen,&lt;br /&gt;
:die können nicht bleiben, doch was beginnen.&lt;br /&gt;
:So rief er seine Englein her,&lt;br /&gt;
:es waren tausend und noch mehr:&lt;br /&gt;
:„Seht diese Rinne hier auf Erden,&lt;br /&gt;
:die muss sofort zu einem Flusse werden!“&lt;br /&gt;
:Die Engel hoben ihre Röcke an&lt;br /&gt;
:und fingen gleich zu pinkeln an.&lt;br /&gt;
:Da es waren eine Million,&lt;br /&gt;
:entstand sogleich der Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unten wurd es nass und immer nasser:&lt;br /&gt;
:und so entstand das Achterwasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unbekannt - aus Ückeritz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube|Insel Usedom in Videos über Natur, Fischerei, Kultur usw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher Themen Insel Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nordlichtverlag.de/ Nordlichtverlag Karlshagen Dr. Rainer Höll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erschienen beim Verlag [https://www.epubli.com/ epubli] - Autorin Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf |[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert pdf ISBN  978-3-7418-5338-8]]&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[medium:Lieper_Winkel_epubli.pdf|Lieper Winkel pdf ISBN 978-3-7418-2093-9]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Koserow Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/53/Kirche_Koserow_epubli.pdf |[[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Geschichte pdf ISBN  978-3-750250-60-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Sturmfluten 2020 Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0a/Sturmfluten_2020.pdf |[[medium:Sturmfluten_2020.pdf|Sturmfluten auf Usedoms pdf - wie entstehen sie und Schäden - ISBN 978-3-753124-67-4]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre pdf ISBN:978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern ISBN: 978-3-757526-45-0]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen der Insel Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e1/Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |[[medium:Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder pdf ISBN  978-3-7375-4112-1]]&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg||link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Geschichte der Schule, Lehrer, Schulbilder, Konfirmation, Hochzeiten pdf - ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Tiefert Buch.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf |[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom pdf ISBN  978-3-7375-4476-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Drak Heft Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/Drak_Heft_alles.pdf |[[medium:Drak_Heft_alles.pdf|Der Drak von Usedom erzählt pdf - ISBN  978-3-7450-4361-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Natur Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7e/Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf |[[medium:Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf|Natur Usedom in Gedichten und Werken von Scheele pdf  - ISBN  978-3-7375-3959-3]]&lt;br /&gt;
Datei:Scheele Köpfe Titel epubli.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7b/Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf |[[medium:Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf|Personen, die die Weltgeschichte bewegten - Scheele pdf - ISBN  978-3-7450-6875-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Singschwan Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/db/Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf |[[medium:Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf|Singschwan über Usedom Gedichte über Geschichte, Fauna und Flora der Insel Usedom pdf - ISBN 978-3-748517-80-1]] &lt;br /&gt;
Datei:Frau des Malers Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf |[[medium:Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf|Die Frau des Malers - Rosel Scheele - das Leben mit Hugo Scheele pdf - ISBN 978-3-7467-2224-5]]    &lt;br /&gt;
Datei:Lexikon Titel 2.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf |[[medium:Lexikon_2_Usedom_2020.pdf|Orte und Personen, Jahreszahlen der Ersterwähnungen, Familiennamen in der Schwedischen Landesaufnahme 1692 - 1709 ISBN 978-3-753110-50-9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fotobücher pdf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorträge [[Benutzer:HildeStockmann| Hilde Stockmann]] habe ich mit PowerPoint erstellt. Die einzelnen Folien habe ich dann in einem Fotobuch zusammengestellt. Die Firma hat dann diese Bücher in PDF zur Verfügung gestellt. Die Bilder herrschen deshalb vor und der Text ist mimimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Klöster auf Usedom Vortrag.pdf|Klöster auf Usedom Vortrag]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2011 Zempin Bilder.pdf| Seebad Zempin in Bildern]] &lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Gnitz.pdf| Usedom - Halbinsel Gnitz - Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Achterland.pdf| Usedomer Kirchen im Achterland]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Ostseestrand.pdf| Usdomer Kirchen am Ostseestrand]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Lieper Winkel.pdf| Lieper Winkel - Insel Usdom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Muehlen.pdf | Muehlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifswalder Oie.pdf| Insel Greifswalder Oie im Greifswalder Bodden]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifenherzoege Schloss Wolgst.pdf| Die GREIFEN und das Wolgaster Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Zinnowitz 700Jahre.pdf| 700 Jahre Zinnowitz Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Personen.pdf| Personen wirkten auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Freester Teppiche Ornamente.pdf| Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen und Ausstellungen==&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/ Landesmuseum digital]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahnenforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144972</id>
		<title>Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144972"/>
		<updated>2026-03-27T08:14:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Sagen Insel Usedom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Insel Usedom liegt im [[Oder]]delta und war Jahrhunderte von der [[Fischerei Insel Usedom| Fischwirtschaft]] geprägt. Sie ist die 2. größte Insel Deutschlands.&lt;br /&gt;
Ab 1824 bekam die Kreisstadt [[Swinemünde]] als erster Ort der Insel den Titel [[Ostseebäder Geschichte|&amp;quot;Seebad&amp;quot;]]. Das ist der Beginn des Tourismus auf der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|thumb|400px|rechts|Wanderkarte vor 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom Entstehunng Teile1 s-w.jpg|thumb|400px|rechts|aus dem Buch von [[Insel Usedom#Wille, Hermann Heinz|Heinz Wille]] - Die Insel Usedom - 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lied Usedom Noten Text.jpg|thumb|250px|rechts|Usedom - Lied]]&lt;br /&gt;
==Insel Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom grenze.png |thumb|200px|rechts| Form der Insel Usedom mit Grenze zu Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Gedicht von [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Hugo Scheele]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Stückchen Land, vom Wasser eingekreist, man geographisch eine Insel heißt;&lt;br /&gt;
:So liegt auch unsere kleine Welt da, gebettet in dem Oderdelta.&lt;br /&gt;
:Die Peene greift im weiten Bogen um diese Insel langgezogen,&lt;br /&gt;
:Die Swine, Haff und Meer, wie jeder weiß, vollenden dann den Wasserkreis.&lt;br /&gt;
:Die Dünenkette an der Ostsee Rand war einst Moräne, wie bekannt,&lt;br /&gt;
:Als noch ein Gletscher war dies Binnenmeer, geschoben aus dem Nordland her.&lt;br /&gt;
:So schuf die Flut sich selbst den Wall, an dem sich bricht der Wogen Schwall.&lt;br /&gt;
:Der flachen Dünen lange Reihe erhält im Streckelberg die Weihe,&lt;br /&gt;
:Es brandet hier zu uns´ren Füßen und Schwedens Küste scheint zu grüßen&lt;br /&gt;
:Doch zwischen See und Inselland zieht sich der Wald als grünes Band,&lt;br /&gt;
:Und schütz vor Wind und Sturmgebraus der Insulaner Hof und Haus.&lt;br /&gt;
:Dem Bauer, der den Roggen säet , das Saatgut aus der Hand nicht weht. - &lt;br /&gt;
:Droht auch das Meer die Insel zu verschlingen, es wird ihm nimmermehr gelingen,&lt;br /&gt;
:Der Geist, der einstmals sprach „Es werde“ wird schützen auch dies Fleckchen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Überblick.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/eb/Usedom_%C3%9Cberblick_pdf.pdf |[[medium:Usedom_Überblick_pdf.pdf|Kurzer Überblick - Insel Usedom - 92 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2017 Usedom Handkarte.jpg|Zeichnung 2017 Jana Ninnemann Usedom Agentur Karte von der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Geologie.jpg|Insel Usedom Geologie - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Rechtslage der Meeresräume.jpg| Rechtslage der Meeresräume - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2005 Oder alter Fluss.jpg|Oderfluß vor 10000 Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geographische Lage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.226165771484377%2C53.76657243186167%2C14.695587158203127%2C54.290080089394316&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.02955339563478%2C13.96087646484375&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0296&amp;amp;amp;mlon=13.9609#map=10/54.0292/13.9609&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte der Insel Usedom anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Name Usedom===&lt;br /&gt;
Die Insel war erst in zwei Herrschaftsbereiche geteilt und hatte diese Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur [[Wolgast]]er Burg gehörten (Pfarreien [[Krummin]] und [[Netzelkow Insel Usedom]]). Grenzort [[Ückeritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039;  - der östliche Teil der Insel, der unter der Burg Uznam (Usedom) stand. Ersterwähnung 946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wanzlow_und_Bukow Erklärungen bei Wikipedia für Buckow und Wanzlow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging der Namen der Stadt &#039;&#039;&#039;Usedom&#039;&#039;&#039; auf die ganze Insel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Usedoms Taufe - &#039;&#039;Gedicht von Hugo Scheele&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein frommer Mann, vom Papst gesandt, besuchte einst dies Inselland,&lt;br /&gt;
:Damit er konn´t in Rom erzählen, wo noch im Norden Kirchen fehlen&lt;br /&gt;
:Und ob die junge Christenheit sich übt in echter Frömmigkeit.-&lt;br /&gt;
:Nach einem Wandertage heiß, saß müd´er in der Fischer Kreis,&lt;br /&gt;
:Am kühlen Seewind sich erlabend, an einem warmen Sommerabend.&lt;br /&gt;
:Der Ostsee leichten Wellentanz versilberte des Mondes Glanz,&lt;br /&gt;
:Und glitzernd spiegelt´ sich im Meer ein unermesslich´ Sternenheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fremde, der von Rom erzählte, meint, dass auch hier die Kirche fehlte,&lt;br /&gt;
:Und sprach von Domen, stolzen Bauten, die Hörer sich am Barte kraulten,&lt;br /&gt;
:Dieweil sie dachten an´s bezahlen der wunderschönen Kathedralen.-&lt;br /&gt;
:Der ält´ste Fischer trat hervor, wies in den Himmel hoch empor&lt;br /&gt;
:Und sprach zum frommen Pilgersmann: „Seht Euch die Wölbung droben an,&lt;br /&gt;
:Geht dann zum großen Papst in Rom und sagt, dat wäre use Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel ward, als dies bekannt, von da an Usedom genannt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1990 Ahlbeck Steinzeit Insel Usedom Funde.jpg|Steinzeit - Funde auf Usedom (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Inseln Liste deutscher Inseln bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Pudagla_steuern_1714.pdf|1714 Steuerliste des Amtes Pudagla - Einwohner, Tiere, Erzeugnisse - pdf]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Usedom/Adressbuch_1939 Insel Usedom 1939 Einwohner bei wiki.genealogy]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Einwohnerverzeichnis1939.pdf 1939 alle Einwohner der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/95/1939_Einwohner_Usedom.pdf 1939 Einwohner=Verzeichnis &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
:::Die kleinen Ortshistorien zu jeder Siedlung  stammen von [[Robert Burkhardt]] und basieren auf dessen Auswertung von Steuerakten und den damaligen Kirchenbuchverkartungen.&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgaster_Ort Halbinsel der Insel Usedom - Wolgaster Ort]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Sagen]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Ruden]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom Künstler und Personen, die in Pommern und auf der Insel Usedom gewirkt haben]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf Lexikon Usedom Ersterwähnungen Verlag epubli pdf]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/ Sammlung über die Insel Usedom und Wollin]&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/familienforschung.html Verein Pommerscher Greif Orts- und Famlienforschung]&lt;br /&gt;
* [https://usedom.de/webcam Webcams der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
:Albrecht, Alois, Buske, Norbert	- Bischof Otto von Bamberg 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Braune, Gustav			- Führer durch die Ostseebäder &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Beschreibung Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Brüggeman 1779|Brüggemann 1779 - Der Usedomsche Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wilhelm_Br%C3%BCggemann Brüggemann bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Supplement Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1841_Beschreibung_Charakter%2C_Hochzeiten_Sprache.pdf | 1841 Eduard Benrmann: Beschreibung Charakter, Hochzeiten, Sprache, Kleidung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Burkhardt, Robert		- Chronik der Insel Usedom &#039;&#039;&#039;1909 - 1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10012981.html Gadebusch Wilhelm Friedrich - Chronik der Insel Usedom, &#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; , darin Ortschafts-Verzeichnis &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Landesaufnahme_von_Vorpommern Die schwedische Landesaufnahme] von Vorpommern Band 1 Insel Usedom  1995, ISBN 3-930066-12-2, Verlag Axel Dietrich Beschreibung &#039;&#039;&#039;1692 - 1702&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin: Preußisches Statistisches Landesamt, 1932., S. 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fischer, Fritz - Dreizner, Walter - Usedom Petermännchen-Verlag Schwerin 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Haas Prof. Dr. A.              - Usedom-Wolliner Sagen, Verlag Arthur Schuster 1924, Zweite Auflage [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%27%27%27Mehr_%C3%BCber_Alfred_Haas%27%27%27 Mehr über Haas]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hoogeweg, Dr. H			- Die Stifter und Klöster der Pro. Pommern, Band II 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Husen, Dr. Martin               - Von Zerstörern und Schnellbooten, GRIN Verlag/book on demand - OZ vom 31.08.2020, Insel Usedom S 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Niemeyer, Manfred		- Ortsnamenskunde Greifswald 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niekammer Landwirtschaftliche Güter 1939 Kreis Usedom-Wollin|Niekammer - Landwirtschaftliche Güter, 1939 Auszug Usedom-Wollin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schleinert, Dirk                - Die Geschichte der Insel Usedom, 2005 Hinstorff Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Usedom-Wolliner Blätter,        - Verlag Störr, Hefte 1-16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Freiwilligen Feuerwehren der Insel Usedom und Wollin 1932===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/fullscreen/PPN1831175568/1/ Freiwillige Feuerwehren - 50 Jahre Jubiläum Swinemünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronisten der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burkhardt, Robert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Foto.jpg |thumb|150px|rechts| Chronist Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Burkhardt.jpg |thumb|150px|rechts| Grab in Ückeritz von Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Urkunde Tod 1954.jpg| thumb|150px|rechts| 1954 Urkunde Tod]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom-Wolliner Blätter 7 Titel.jpg|thumb|150px|rechts|2004 Heft zum 50. Todestag von R. Burkhardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Burkhardt Robert Burkhardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Hannes_Burkhardt.pdf| Leben und Werke Robert Burkhardt von Hellmut Hannes - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Leben_Burkhardt_Usedomkurier_2004.pdf| 2004 Bericht Leben im Usedomkurier - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; 02/2014 des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;[[Robert Burkhardt]] – Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (1874 – 1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 2004 möchten wir unseren - Heimatforscher - , so steht es auf dem Gedenkstein auf dem Grab in Ückeritz aus Anlass des 50. Todestages und des 130. Geburtstages ehren. Die Gemeinde Ückeritz hat im Jahre 1982 ihm zu Ehren diesen Stein setzten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Max Burkhardt wurde am 02.10.1874 geboren und ist aufgewachsen in Rutha bei Lobeda in Thüringen. Verstorben ist er am 15.03.1954 in Ückeritz und ist dort auf dem herrlich gelegenen Friedhof, mit dem Blick auf das Achterwasser begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer etwas mehr über die Geschichte der Insel Usedom wissen möchte, wird bei der Suche nach entsprechender Literatur auf Robert Burkhardt stoßen. Er hat unter anderem die letzte zusammenfassende Chronik über die Insel Usedom in III  Teilen in den Jahren 1909 bis 1912 geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr. [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Hannes.2C_Hellmut Hellmut Hannes] hat 1992 in den Baltischen Studien erstmals einen Überblick über das Leben und die Werke von Robert Burkhardt gegeben. Er überschrieb seinen Artikel - Leben und Werk des Chronisten des Odermündungsgebietes - . Denn Robert Burkhardt hat nicht nur die umfassende Chronik über die Insel Usedom geschrieben, sondern auch große Chroniken über den Hafen, die Stadt und das Seebad [[Swinemünde]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Über 40 größere und kleinere Arbeiten konnte Dr. Hellmut Hannes auflisten und noch sind nicht alle erfasst. Durch den II. Weltkrieg sind einige Werke verlorengegangen, andere sind nur im Original in Privatbesitz vorhanden und deshalb nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt war aber nicht Historiker, sondern Lehrer aus Leidenschaft. Schon sein Großvater war Lehrer und er durfte als Vorschulkind am Unterricht teilnehmen, so dass er gleich in die zweite Klasse eingeschult werden konnte. So erzählte es mir in den vergangenen Tagen seine Schwiegertochter, Frau Hilde Burkhardt geb. Ermel, eine geborene Koserowerin. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes, Dietrich Burkhardt, er war viele Jahre Lehrer in Bansin, im Jahre 1997 von Mannheim wieder nach Koserow in ihr Elternhaus gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt unterrichtete schon mit 16 Jahren und legte 1897 die 2. Lehrerprüfung ab, die ihm die Berechtigung gab in anderen Ländern zu unterrichten. Im Sommer 1900 ging er als Mittelschullehrer nach Bergen auf Rügen. Das ist die erste Begegnung mit Pommern, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Dazu kam, dass er dort seine Frau Martha geb. Lübky kennen lernte und am 08.10.1903 in Bergen heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er wechselte die Stellen. So war er auch ab 1902 Lehrer in der höheren Mädchenschule in Wolgast, bis er im Oktober 1903 zum Rektor der Schulen der Stadt Usedom berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wurde er mit 30 Jahren heimisch. Mit Unterbrechung durch den I. Weltkrieg blieb er bis 1924 in der Stadt Usedom in seiner Stellung als Rektor. Dann übernahm er, wiederum als Rektor, die Knaben- und Berufsschule in der Kreisstadt [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er gehörte keiner Partei an und vertrat eine konservative Haltung, so wurde er 1934 vorzeitig aus dem Schuldienst entlassen.&lt;br /&gt;
:Doch seine bis dahin veröffentlichten Arbeiten über die Heimatgeschichte wusste der Magistrat der Stadt [[Swinemünde]] zu schätzen und bestellte ihn zum Leiter des Stadtarchives.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So hatte er die Möglichkeit viele Dokumente zu sichten und zu verarbeiten. Seine Arbeiten beruhen auf gründlichem Studium der Originale, eine Arbeit, die auch schwerwiegende Fehler der vorangegangenen Chronikschreiber belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem II. Weltkrieg musste die Familie [[Swinemünde]] verlassen, blieb aber auf der Insel Usedom. Eine kurze Zeit wohnte sie in Koserow, wo Robert Burkhardt auch ein Jahr Schulleiter in Koserow war. Danach wohnte er mit seiner Familie in Ückeritz. In der Nachkriegszeit half er mit das Schulsystem wieder aufzubauen und anzuleiten. Er war für den Schulbezirk Ahlbeck – Bansin – Ückeritz zuständig. Trotz eines 1946 erlittenen Schlaganfalles arbeitete er weiter. 1948 trat er endgültig in den Ruhestand. Aber weiterhin arbeitet er an historischen Werken. Seine Frau hielt handschriftlich seine Diktate fest. So entstand noch im Herbst des Jahres 1952 mit Unterstützung des Direktors der Ückeritzer Schule, Oberstudienrat Rudolf Roloff, das Werk: „Das Seebad Ückeritz im Spiegel der Geschichte“. Es ist noch nicht veröffentlicht, es wurde nur als Arbeitsmaterial für den Heimatverein des Ortes abgeschrieben. Selbst in der Bibliographie Robert Burkhardts von Dr. Hellmut Hannes ist die Chronik nicht enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1953 konnte Robert Burkhardt noch die Goldene Hochzeit mit den Familien seiner beiden Söhne feiern. (er heiratete am 08.10.1903 in Bergen auf Rügen)&lt;br /&gt;
:Am 15.03.1954 verstarb er in Ückeritz in seiner letzten Wohnung in der Villa „Tannenheim“. :Seine Frau verstarb im Jahre 1969, sein Sohn Prof. Dr. Jürgen Burkhardt im Jahre 1991 und sein Sohn Dietrich im Jahre 1997. Sie wurden dem Grab des Vaters in Ückeritz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ich bin auch kein Pommer, sondern bin in Sachsen im Braunkohlegebiet aufgewachsen, habe vor 40 Jahren die Insel kennen und lieben gelernt. Die Werke Robert Burkhardts, die leider nach 1945 selten veröffentlicht wurden, haben mich bei der geschichtlichen Erkundung begleitet. Immer wieder habe ich mir beim Lesen vorgestellt, wie fleißig er beim Studium gewesen sein muss, um all diese Fakten, die er den Originalunterlagen entnommen hat, zu ordnen – ... und das ohne Computer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu seinem umfangreichen Werk werden in den nächsten Ausgaben weitere Hinweise folgen. :Herzlichen Dank Frau H. Burkhardt und Herrn Oberstudienrat Rudolf Roloff für die Gespräche und die zur Verfügung gestellten Fotos.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1902 r burkhardt frau.jpg|1903 R. Burkhardt und Frau&lt;br /&gt;
Datei:1915 r burkhardt.jpg|1915 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:1938 r Burkhardt Heimatmuseum.jpg|1939 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Paar.jpg&lt;br /&gt;
Datei:GoldnesPaar.jpg|Goldenes Paar&lt;br /&gt;
Datei:Oma lübky burkhardt fam.jpg|Familie Burkhardt - sitzend: Helene Lübky mit Enkel Dietrich, hinter ihr Onkel Hans Lewerenz, rechts daneben Robert Burkhardt, neben ihm seine Frau Martha, ganz rechts Sohn Jürgen&lt;br /&gt;
Datei:R Burkhardt.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Originale Burkhardt.jpg|Burkhardt-Schriften vom Archiv Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:LIEPE NO Burkhardt Schrift.JPG|Kirchenbuch Liepe Schrift Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Karteikarten RB Usedom.jpg|Karteikarten angelegt von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Famlie Museum 2001.jpg|2001 Bericht über Familie und Museum Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 1.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 2.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:Mohr Mörder 1926.jpg|1926 - Mörder von Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Hannes Burkhardt Literatur.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/48/Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf |[[medium:Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf|Hellmut Hannes Zusammenstellung - Arbeiten von Robert Burkhardt - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 Festveranstaltung in Ückeritz: v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 1.jpg|2004 - Hilde Burkhardt, Rudolf Roloff Schuldirektor Ückeritz, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burkhardt, Robert - Werke====&lt;br /&gt;
[[Datei:1Glück König Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/34/Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf |[[medium:Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf|Glück und Ende des Königs von Swinemünde 1931 von Robert Burkhardt - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;:Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Robert Max Burkhardt - Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (geb. 02.10.1874 Rutha (bei Jena)  –  gest.15.03.1954 Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anlässlich des 50. Todestages hatten die Gemeindevertretung und der Heimatverein des Seebades Ückeritz in das Haus des Gastes eingeladen, um das Leben und Wirken Robert Burkhardts zu würdigen.&lt;br /&gt;
:An dieser festlichen Veranstaltung  nahmen die Schwiegertochter, Hilde Burkhardt und die Enkelin, Renate Korb teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039; erschien zum &#039;&#039;&#039;50. Todestages von Robert Burkhardt&#039;&#039;&#039; in den &amp;quot;Usedom-Wolliner Blätter 7&amp;quot; eine umfangreiche Dokumentation über sein Leben und Schaffen. Verlag Störr, Ostklüne ISBN: 3-9337040-08-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was hat Robert Burkhardt geschaffen, was uns heute noch bewegt? Weshalb erinnern wir in Dankbarkeit an seine geschaffenen Werke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Lehrer und Rektor u.a. in Wolgast, Stadt Usedom, Stadt [[Swinemünde]] und Koserow. Eine intensive, interessante Arbeit mit den Schülern hat sein Leben bestimmt. Noch heute erinnern sich einige seiner Schüler der Nachkriegszeit, wie lebendig er die Unterrichtsstunden gehalten hat, obwohl er nicht mehr der Jüngste war. Er selbst saß tagelang über den Büchern und Dokumenten u.a. in den Archiven in Stettin, Berlin, Wolgast und Greifswald. Seine Söhne kannten ihn nur mit Büchern in den Händen und stets eifrig Notizen machend. &lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 1.jpg|thumb|150px|rechts|Bibliographie 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 2.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 3.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Dr. Helmut Hannes&#039;&#039;&#039; hat im Jahre 1992 in den Baltischen Studien (NF Bd. 78) erstmals zusammenhängend das Leben und Werk dieses besonderen Menschen gewürdigt. Er konnte auf Aufzeichnungen und Mitteilungen der Söhne Prof. Dr. Jürgen Burkhardt und Realschullehrer i.R. Dietrich Burkhardt aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Das Schaffen des Chronisten des Odermündungsgebietes&#039;&#039;&#039;, so der Untertitel von Dr. Helmut Hannes, ist so vielfältig, dass uns die Gliederung der Bibliographie einen Einblick gewährt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;#Große Chroniken&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Einzelbetrachtungen&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Romane und Erzählungen&lt;br /&gt;
;#Festschriften zu Jubiläen und sonstigen Anlässen, z.B.: [https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8f/Burkhardt_Br%C3%BCcke.pdf  Festschrift zur &#039;&#039;&#039;Einweihung der Bäderbrücke&#039;&#039;&#039; Zecherin bei Usedom]&lt;br /&gt;
;#Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken&lt;br /&gt;
;#Verschiedenes&lt;br /&gt;
;#Unveröffentlichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heute möchte ich nur die Anlässe, die unter 4. Festschriften fallen, aufzählen, worüber Robert Burkhardt spezielle sehr umfangreiche und geschichtlich genau recherchierte Schriften angefertigt hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1909 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_-_Zeittafel_von_Zinnowitz#Zinnowitz_feiert_den_600._Jahrestag 600 jährigen Bestehen von Zinnowitz] (Zitz) 73 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 auf 163 Seiten eine Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum des vaterländischen Frauenvereins für den Kreis Usedom-Wollin ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:100 Jahre See- und Solbad Swinemünde im Jahre 1924 – eine Festschrift – 48 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Feier des 150jährigen Bestehens der Schützengilde zu Swinemünde im Jahre 1925,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Zum sichern Hafen&#039;&#039;“ Swinemünde, 75 jähriges Bestehen der Johannisloge im Jahre 1926 – 42 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der alten Zecheriner Brücke - Einweihung der Usedomer Bäderbrücke am 22.05.1931 – 32 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Jahrhundert Stadtsparkasse Swinemünde – 1936 – 72 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Burkhardt - Schiksalstage der Insel Usedom.pdf|R. Burkhardt – Schiksalsjahre der Insel Usedom pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So zeigen im Heft „&#039;&#039;&#039;Zinnowitz - Geschichtliches aus 6 Jahrhunderten&#039;&#039;&#039;“ von 1909 allein die Literaturnachweise am Ende unterteilt nach handschriftlichen und gedruckten Quellen, welche Studien Robert Burkhardt betrieben hat. Er war immer bemüht die ältesten Quellen zu finden und genau zu übermitteln, deshalb sind seine Werke heute so wertvoll für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zur Einweihung der Usedomer Bäderbrücke beschreibt Robert Burkhardt die Bedeutung der Zecheriner Fähre seit 800 Jahren mit wertvollen Hinweisen auf geschichtliche Zusammenhänge. In vielen Festschriften finden Familienforscher dabei zufällig auch wichtige Hinweise auf ihre Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leider sind all diese Festschriften nur selten noch aus zweiter Hand zu haben oder man leiht sie, soweit vorhanden, aus dem Landesmuseum in Greifswald aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Eingeweide Usedoms====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zum 600 jährigem Bestehen des Ortes Zinnowitz im Jahre 1909 von Robert Burkhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er schreibt: ...“&#039;&#039;So bildet der Untergrund unserer Insel ein mächtiges Kreidelager, an manchen Stellen 40 – 100 m stark, doch teilweise in beträchtlicher Tiefe. Auch blaue und schwarze Tonschichten werden regelmäßig erbohrt; selbst an Braunkohle fehlt es der Insel nicht. Bei Bohrungen in [[Swinemünde]] ergab sich folgendes Schema, das in ganzen auch auf Zinnowitz zutreffen dürfte:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bohrung Usedom.jpg|thumb|250px|rechts|Gedicht von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
::{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
| 1 – 46m ||| Schwemmland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 – 101m || weiße Kreide und Feuerstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 101 – 139m || Grünsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 139 – 168m || Kreidemergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 168 – 175m || sehr feiner Glaukonitsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 176 – 200m || schwarzer fetter Ton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 200 – 224m || schwarzer Mergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 224 – 251m || Grünsand mit Braunkohleteilchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 251 – 259m || weißer Sand mit Kohle, solehaltig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 259m - || dunkler fetter Sand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gadebusch, Thomas Heinrich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heinrich_Gadebusch Gadebusch bei Wikipedia]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hannes, Hellmut===&lt;br /&gt;
: * 03.03.1925 in [[Swinemünde]],  † 04.09.2023 in Beedenbostel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Hannes Hellmut Hannes bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Hannes_Burkhardt.pdf Robert Burkhardt Leben und Werk von Hellmut Hannes]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck vom letzten Neuenkirchen pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hellmut Hannes - Notizen Telefongespräch 07.03.2004 - Hilde Stockmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Schulfreund von den Söhnen Robert Burkhardts und in Swinemüde geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Grab in Ückeritz für R.B. war eingeebnet und er hat sich mit der Kirche Koserow und der Gemeinde dafür eingesetzt, dass ein neuer Grabstein aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hellmut Hannes hat 1982 in den Baltischen Studien über die &#039;&#039;&#039;Dorfkirchen der Insel Usedom&#039;&#039;&#039; geschrieben. Auch über die verschwundenen &#039;&#039;&#039;Figuren der Kirche Krummin&#039;&#039;&#039; hat er einen Artikel verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes 1977 Grab 2004 Burkhardt.jpg|Hellmut Hannes 1977 am Grab von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Robert Burkhardt 1977 1984.jpg|Burkhardt Grabsteine 1977 + 1984&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 in Ückeritz v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 AK Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|AK 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 OZ Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|OZ 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schleinert, Dirk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Schleinert Dirk Schleinert bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: &#039;&#039;&#039;Die Geschichte der Insel Usedom&#039;&#039;&#039;, Verlag HINSTORF 2005, ISBN 3-356-01081-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1966 geb. in Greifswald, Studium Geschichte, Skandinavistik und Archivwissenschaft in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wille, Hermann Heinz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Heinz_Wille Hermann Heinz Wille bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Heinz Wille.jpg| thumb|150px|rechts|Hermann Heinz Wille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 außen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Wanderheft in vielen Auflagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 innen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Widmung mit Unterschrift 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;*&#039;&#039; 01.06.1923 in Chemnitz&lt;br /&gt;
:† 07.03.2002 in Limbach-Oberfrohna &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hermann Heinz Wille besuchte die Volksschule, wurde Maschinenschlosser, Technischer Zeichner und Konstrukteur. 1942 wurde er zum Militär eingezogen, 1945 desertierte er. Nach dem Krieg arbeitete er als Bibliothekar, Leiter einer Kreisvolkshochschule und Redakteur für den Kinder- und Jugendfunk am Sender Leipzig. Es folgten Erstveröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichten, Hörspielen sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Seit 1948 freiberuflich, war er Mitglied im Schutzverband Deutscher Autoren bzw. im Deutschen Schriftstellerverband, seit 1990 im VS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wille schrieb neben historischen und naturwissenschaftlichen Sachbüchern auch historisch-biographische Romane sowie Landschaftsmonographien u. a. über das Erzgebirge, das Vogtland und seine Heimatstadt Chemnitz. Er war zudem als Herausgeber tätig. Sein Gesamtwerk umfasst 40 Titel, in mehrere Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von 2,5 Mio. Exemplaren. Allein sein bekanntestes Werk, der Stülpner-Roman „Der grüne Rebell“, erlebte 14 Auflagen mit insgesamt 500.000 Exemplaren. Das literarische Schaffen Hermann Heinz Willes wurde mehrmals mit staatlichen Auszeichnungen gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Usedom (1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bäderinsel Usedom (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin - Veränderungen der Auflagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da der Schriftsteller Wille in seinem Buch „&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039;“ 1953, welches 1999 einen Nachdruck erfuhr, mit viel Hintergrundwissen auch über Zempin berichtete, suchte ich die Verbindung, um noch unveröffentlichtes Material zu erhalten. Er antwortete ausführlich und berichtete, dass er von Zinnowitz aus oft in Zempin war. Leider fühlte er sich nicht mehr in der Lage sein umfangreiches Archiv durchzusehen. Er schickte eine Erstauflage des Wanderheftes mit einer Widmung: &lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Mit guten Wünschen für Frau Stockmann und das Wohlergehen der Gemeinde Zempin - H.H. Wille 09.09.99“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schriftsteller hat 1954, nach dem Krieg, neben vielen anderen Veröffentlichungen, die Tradition der „Reisebücher“ der Insel Usedom fortgesetzt. Diese Beschreibungen der touristischen Gegend legte aber verstärktes Augenmerk auf die nun sozialistischen Veränderungen. Diese kleinen Hefte erschienen bis 1975 in 14 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für das Seebad Zempin bis hin zum Museum von Otto Niemeyer-Holstein habe ich über die Erscheinungsjahre des Wanderheftes die Veränderungen zusammengestellt. Die Entwicklungsschritte des Ortes und die Sichtweite aus der Zeit kann man recht gut erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wanderung Zinnowitz - Zempin &lt;br /&gt;
;1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… „Die Promenade der Völkerfreundschaft“ (ab Haus „Wald und See“) mündet in einen sandigen Dünenweg nach Zempin. Auf unserem Weg berühren wir den „Dänengrund“. Eine tiefe Mulde in den rechts liegenden Braundünen. Er erinnert an die Landung dänischer Truppen im Dreißigjährigen Krieg. Der Sage nach soll sich hier auch der kühne Seepirat Klaus Störtebeker aufgehalten haben. Unmittelbar hinter dem „Dänengrund“  geht der Dünenweg in eine breite betonierte Promenade über, die als ehemalige Munitionsrollbahn ebenso wie die weitverzweigten Befestigungswerke an die unheilvollen Jahre des 2. Weltkrieges gemahnt. :Damals bildete Zempin den Standort starker Küstenschutz-Batterien und die Versuchs-Abschussbasis von V-Waffen. Am FDGB-Ferienheim „Frieden“ vorbei, dem Mittelpunkt des Zempiner Badeverkehrs, führt der Promenadenweg in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb. In den Dünen stehen noch die Reste alter malerischer Heringspackhäuser und Salzhütten, in denen die Fischer in früheren Zeiten das vom Staat gelieferte Salz aufbewahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Südteil des Ortes mit seinen sauberen schilfgedeckten Häusern liegt unmittelbar am Achterwasser. Besonders anmutig gelegen ist der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen. Am Achterwasser entlang führt ein Uferpfad ostwärts zum Ryck, einem kleinen, von der Natur geschaffenen Hafen. Hier, wo bis ins 13. Jahrhundert die Ostsee mit dem Achterwasser verbunden war, hat die Insel ihre schmalste Stelle (330 m), die mehr als einmal von Sturmfluten durchbrochen wurde. An jene unheilvollen Zeiten erinnert rechts der von Zempin nach Koserow führenden Straße (bei Kilometerstein 25,7) eine schlichte Holztafel mit der Inschrift: „Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zum Weiterwandern kehren wir in den Wald zurück. Am Flurstein T85/83/86 biegt ein Waldweg nach rechts ab; er durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern und geht dann zwischen der niedrigen Vordüne und dem schurgeraden Seedeich bis Koserow. Der Strand ist hier durch Buhnen gegen die Angriffe des Meeres gesichert. Ein schmaler Querpfad zweigt nach rechts ab über Deich und Straße (Kilometerstein 26,4) zum Ryck und dem Gehöft „Lüttenort“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zurück in den Wald! Am Flurstein T 85/83/86 biegt nach rechts der „Oberförsterweg“ ab. Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. &lt;br /&gt;
:Wir durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern. Kurz vor den niedrigen Vordünen und dem schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeich sind wir gezwungen, zum Strand abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1960 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. Rechts des Weges ist ein großes Kinderferienlager eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 streicht er:&lt;br /&gt;
:der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Rechts des Weges sind mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betriebe eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:bis Koserow führenden Seedeich nötigt uns ein Schild „Naturschutzgebiet“ zum Strande abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1964 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Am neuangelegten Konzertplatz und dem FDGB Ferienheim „Frieden“ …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Kilometerstein 26,4) zum Rieck und dem Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1965 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Besonders anmutig gelegen ist die KONSUM-Gaststätte „Inselhof“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1966 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des bekannten Malers Professor Malers Otto Niemeyer-Holstein, 1965 Präsident der „Biennale der Ostseeländer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1972 streicht er:&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“ Kehren wir – an der HO-Gaststätte „Waldhaus“ vorbei – in den Wald zurück! Hinter dem Zeitungskiosk (Flurstein T 85/83/86) biegt nach rechts der Oberförsterweg ab, der hinter der Seestraße in den Möwenweg übergeht. Zu beiden Seiten dieser Wege befinden sich mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betrieb und moderne Bungalows. Etwa 100 Meter nach Beginn des schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeiches biegt der Weg nach links zum FKK-Strand ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Auf halbem Weg quert er einen plattenbelegten Stranddurchgang, der nach rechts (über Deich und Straße) zum Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein und von dort aus zum Forstferienheim Damerow mit seiner attraktiven Forstgaststätte und Bungalowsiedlung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Insel Usedom Kirchen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen| Klöster, Kirchen der Insel Usedom und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten mit Landkarten der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901&lt;br /&gt;
Datei:1906 Oderdelda.jpg|1906&lt;br /&gt;
Datei:1910 Usedom Süd.jpg|1910&lt;br /&gt;
Datei:1918 Usedom Nord.jpg|1918&lt;br /&gt;
Datei:1920 Wolgast Gnitz.jpg|1920&lt;br /&gt;
Datei:1929 Swinemündung farbig.jpg|1929&lt;br /&gt;
Datei:1930 Swinemündung.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1932 Ahlbeck Heringsdorf Vogel farbig.jpg|1932&lt;br /&gt;
Datei:1936 Usedom Wollin.jpg|1936&lt;br /&gt;
Datei:1940 Ostseeküste.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1940 Usedom Wollin.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1941 Usedom Wollin.jpg|1941&lt;br /&gt;
Datei:1955 Usedom Wald.jpg|1955&lt;br /&gt;
Datei:1960 Usedom.jpg|1960&lt;br /&gt;
Datei:1961 Küste.jpg|1961&lt;br /&gt;
Datei:1982 Aufkleber.jpg|1982&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten Leporello der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
* Historisches Ansichtskartenleporello der Insel Usedom, Verlag Julius Simonsen, Oldenburg in Holstein, um ca. 1935; (worauf sich die 10 im Einband bezieht ist nicht eindeutig, da es sich um mehr als 10 Karten handelt - Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-1-Hülle.jpg|Insel Usedom Leporello / Einband&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-2-Swinemünde.jpg|Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-3-Swinemünde2.jpg|Swinemünde - Osternothhafen&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-4-Ahlbeck.jpg|Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-5-Heringsdorf.jpg|Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-6-Bansin.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-7-Ückeritz.jpg|Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-8-Kölpinsee.jpg|Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-9-Koserow.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-10-Zempin.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-11-Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-12-Trassenheide.jpg|Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-13-Karlshagen-Trassenheide Kopie.jpg|Karlshagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familien der Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbäume von Familien zusammengetragen aus Kirchenbüchern der Insel für &#039;&#039;&#039;angemeldete Personen&#039;&#039;&#039; [[OCH:Stammbäume Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bork, von===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;   Crienke, Suckow und Gumzin sind nach dem zu Stettin am Sonntage Trinitas 1527 ausgefertigten Lehnbriefe der Herzöge Jürgen und Barnim, alte Lehne der von Bork, welche die nachgesessenen Söhne des Hauptmanns Erdmann Curt von Bork besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Borcke von&#039;&#039;&#039; Georg Friedrich auf [[Krienke]] – geb. 1611, Studium in Wittenberg und Leipzig, 1635 vom letzten Herzog zum Referendar am [[Wolgast]]er Hofgericht ernannt, 1646 unter den Schweden Hofsgerichtsrat, 1652 nach Wismar, 1656 zum Hofgerichtspräsident berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte pommersche Geschlecht der Familie Borcke bildete in Hinterpommern einen abgerundeten Kreis mit mehreren Städten, unter anderem Labes, Regenwalde, Strahmel und Wangerin. Seit dem 12. Jahrhundert gehörten Dorf und Gut Stargordt einem Zweig der Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hatte die Familie auch Besitztümer in der Neumark und Vorpommern. Die Universitätsbibliothek Greifswald hat jetzt das komplette 5bändige Werk von Georg Sello: &amp;quot;Geschichtsquellen des burg- und schlossgesessenen Geschlechts von Borcke &amp;quot; digital zur Verfügung gestellt: [http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/toc/PPN781830729/1/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Informationen bietet auch die Webseite der Familie: [http://www.borcke.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koch - Lehrer und Kantor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2021_KOCH_Bilder.pdf|  Verwandtschaft der Familien KOCH auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian KOCH, Kantor, &#039;&#039;&#039; * &#039;&#039;&#039; Stolpe (Usedom) 08.08.&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;+&#039;&#039;&#039; Ahlbeck 01.06.&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; - Heirat 1848 Caroline Krüger Quellen: St. Amt Ahlbeck Urkunden Nr. 17 / 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann KOCH  &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; als junger Lehrer nach Ahlbeck gekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; gründet Gesangsverein - Kochsche Chor gab es bis in die 1930jiger Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Mitbegründer „Komitee zur Erbauung eine evangelischen Gotteshauses“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039;  auch Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ am 01.06.1894 in Ahlbeck - 1894 Juli Grundsteinlegung  - 22.07.1895 Einweihung der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kantor Koch.JPG|Bild des Kantors Koch an der Empore&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Gedenktafel Koch.JPG|Gedenktafel für Kantor Johann Koch&lt;br /&gt;
Datei:Grabsteine Koch in Ahlbeck.jpg|Grabsteine Koch Kantor und Frau an Ahlbeck-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Koch&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; im Schulhaus in Koserow geboren, sein Vater war Lehrer und Kantor in Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stettin besuchte er das Lehrerseminar und begann 1858 in [[Swinemünde]] mit der Unterrichtung der Schüler. Ab 1861 unterrichtete er in Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Kehlkopfleiden musste er den Unterricht aufgeben und widmete sich regionalhistorischen und pädagogischen Studien.&lt;br /&gt;
Er arbeitet als Hauslehrer in Vorpommern,  z.B. 1872 Jargenow bei Greifswald)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Koserow kehrte er 1890 zurück und starb &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; im Alter von 83 Jahren in seinem Geburtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Schriften von 1863 beschäftigen sich mit preußischen Gedenktagen: Schulfeier zum Geburtstage Wilhelm I. (22.03.), Gedenkfeier zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10. 1863)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; das Buch „Das Seebad Coserow“ (ab 1904 wird es Koserow geschrieben), dass 1867 in Berlin veröffentlicht wurde &lt;br /&gt;
Ab 1865 schreibt er Beiträge für das Pommersche Schulblatt (Ducherow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;  „Düne und Meer - Eine  Federzeichnung aus dem Seebade Coserow auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871&#039;&#039;&#039;  „Das Ostseebad Zinnowitz - Bilder aus dem Natur- und Volksleben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; erscheint das Werk „Strand und See - Naturansichten und Lebensbilder aus dem Seebade und Fischerdorfe Ahlbeck auf Usedom und dessen Umgebung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; „Zwei Schreckenstage  - Nachrichten über die Sturmflut an der deutschen Ostseeküste am 12. Und 13. November 1872, sowie über die den Geschädigten gewordene Hilfeleistung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; Deutsche Schulfibel in zwei Teilen - in Leipzig herausgegeben. Sie war mit Bildern namhafter Künstler versehen wurde in mindestens 5 Auflagen, besonders in Sachsen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; „Strandperlen“ Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; „Vineta, die von Meereswellen verschlungene Wendenstadt in Prosa und Poesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Deutsche Schulfibel.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Seebad Coserow.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Lehrer Koserow 1.jpg|Koch, Koserow Lehrer&lt;br /&gt;
Datei:Koch Stammbaum 1.jpg| Verwandtschaft zwischen Koserow und Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Koch.JPG|Tafel Gemeinde Koserow, erarbeitet von F.Jeschek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lepel, von===&lt;br /&gt;
Rittergeschlecht seit 1367 auf dem Gnitz nachweisbar. Ein Rittergeschlecht aus Niedersachsen. Seit 1236 in Mecklenburg und seit 1251 bei [[Lassan ]] sesshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lepel_(Adelsgeschlecht) Familie Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Bruno von Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCtzkow#Schlossberg_2001 von Lepel auch in Gützkow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Lepel Netzelkow an Grabtumba.jpg|Wappen von Lepel auf Grabtumba in [[Netzelkow Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 1.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 2.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 1.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 2.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Geschichte.jpg| Familie von Lepel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Lepel Treff Neuendorf.jpg|2008 Familientreff Neuendorf&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mai von Lepel.jpg|2008 von Lepel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuenkirchen, von ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Familie hatte ihr Zentrum in [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Mellenthin Mellenthin] auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Christoph_von_Neuenkirchen_.281567-1641.29 Leben von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Mellenthin#Familie von Neuenkirchen|aus dem Leben der Familie von Neuenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck des letzten Neuenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerin, von===&lt;br /&gt;
Der Stammvater der Schwerine ist Bernhard, Vogt von Schwerin (1178 – 1217) Sein jüngerer Sohn Daniel ist Begründer der Pommerschen und dessen ältester Sohn Gerhard Stifter der sogen. Usedomschen Linie, die 1543 erlosch, zweigte sich 1321 die Stolper Linie ab. Daniel von Schwerin hatte drei Söhne: Gerhard, Oldag und Werner. Gerhard (1251 – 1308) besaß auf der Insel die Güter Stolpe, (Ost-)Klüne und einen Teil von Kachlin; dazu kamen die Klosterlehen Katschow und Redomi (ein Teil des jetzigen Dewichow). Oldag war Besitzer der Klostergüter Cutzow, Luteborg und Görke sowie des anderen Cachliner Anteils. Werners Güter lagen in Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin_(Adelsgeschlecht)#Namenstr%C3%A4ger_(chronologisch) Familie von Schwerin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Urkunden 01.jpg|Kloster Pudagla Streit mit der Familie von Schwerin&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 292.jpg| S 292&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 293.jpg| S293&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 294.jpg| S 294&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 295.jpg|S 295&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usedom ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts von der Insel Usedom, dass seit dem 14. Jahrhundert auf der Insel Rügen ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht) von Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wartislaw===&lt;br /&gt;
später der „Bekenner“ genannt. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzog], erster erblicher Greifenherzog der Linie Vorpommern, wurde zwischen 1136 und 1148 ermordet. Er selbst trat schon vor 1124 zum christlichen Glauben über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kannte kein größeres Vergnügen als von Pudagla aus Bären, Wölfe und Hirsche zu jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Alth%C3%B6fer_Geschichte_chronologisch#Woizlawa_.28.E2.80.A0_1172.2C_beigesetzt_in_Althof.29 Tochter von Wartislaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Windmühlen auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlen auf Usedom Titel.jpg|thumb|200px|rechts |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/00/M%C3%BChlen_auf_Usedom.pdf  |[[medium:Mühlen auf Usedom.pdf|Geschichte der Mühlen auf der Insel Usedom – 76 Folien – pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779 Windmühlen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bannenmin:&#039;&#039;&#039; - Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Sauzin, Zecherin, Mahlzow (heute OT Stadt Wolgast) mit der Wolgastischen Fähre, Bannemin, Neberg, Crummin, Mölschow, Zinnowitz, des Vorwerks Ziemitz und des Fort Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Caseburg:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Caseburg, Fuhlensee und Woitzig zu Zwangsmahlgästen. Bei Caseburg ist auch eine Windschneidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catschow:&#039;&#039;&#039; - An Mahlgästen sind zu derselben die Einwohner der Dörfer Retzow, Catschow, Görke, Gummelin, Pretenow, Bansin, Sallentin und der Vorwerke Cachlin und Labömitz gelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coserow:&#039;&#039;&#039; - Deren Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Coserow, Zempin, Ueckeritz und Loddin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Garz:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Neverow, Boßin, Caminke, Garz, Corschwant, Zirchow, Ahlbeck königlichen Anteils, Ulrichshorst, und des Vorwerks Cutzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liepe:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Rankwitz, Quilitz, Restow, Liepe, Grüssow und Warth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mönchow:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Mönchow, Zecherin, Carnin, Gellentin und Gnewentin zu Zwangsmahlgästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pudagla:&#039;&#039;&#039; - auf welcher die Einwohner der Dörfer Benz, Stoben, Sellin, Neppermin, und des Vorwerks Pudagla mit der daselbst befindlichen Brau- und Brantweinbrennerei zu mahlen verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Uesedom Stadt&#039;&#039;&#039; hat 2 Windmühlen, die Zwangsmahlgäste derselben sind die Einwohner der Dörfer Welzin, Morgenitz, der Amtswiecke, und des Vorwerks Wilhelmshof mit der dabei befindlichen Ziegelei Westklüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Usedomer Mühlen - Zeugnisse der Geschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung - Trogmühlen - Mahlsteine - Wassermühlen - Windmühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trogmühle Morgenitz Kirche.JPG|Trogmühle Morgenitz aus der Stein- und Bronzezeit&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Trogmühle.jpg|Morgenitz an der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck ZeichnungWassermühle.jpg|Ahlbeck Wassermühle&lt;br /&gt;
Datei:Glück zu Logo.jpg|Gruß der Müller&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühle OZ.jpg| Bannemin Mühe 1967 durch Sturm gefallen&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Bergmühle.jpg|Bansin Bergmühle&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle AK.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle 1925 - 1995.jpg|Bansin 1925 - 1995&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Windmühle Plan.jpg|Bansin Plan&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Brand Mühle.jpg|Bansin &lt;br /&gt;
Datei:Benz Erdholländer1997.jpg||Benz Erdholländer&lt;br /&gt;
Datei:Benz Schindeln.jpg|2002 Benz neue Schindeln&lt;br /&gt;
Datei:Benz Mühle AK.jpg|Benz&lt;br /&gt;
Datei:2016 Benz Mühle.jpg| 2016 Mühle Benz&lt;br /&gt;
Datei:Kamminke 1963 Mühle.JPG|1963 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:2003 Kamminke Ruine.jpg|2003 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 01 2009.JPG|2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 02.JPG| 2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:1926 Karnin Genz Mühle.jpg|1926 Karnin Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Mühle AK.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2006 Mühle Kutzow.jpg|2006 Kutzow&lt;br /&gt;
Datei:1998 Neppermin Mühlen.jpg|1998 Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Bockwindmühle 1996.jpg|1996 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Transport.jpg| 1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 1997neu.jpg|1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla alte Welle.jpg|Pudagla alte Welle&lt;br /&gt;
Datei:Schild Pudagla Mühle.jpg|Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Backhaus.jpg|Pudagla Backhaus&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Flügel 2018.jpg|2018 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs.jpg|[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Rankwitz#SBZ_und_DDR_.281945-1990.29 Rankwitz Mühle Priebs]&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs1.jpg|Rankwitz Mühle Priebs&lt;br /&gt;
Datei:1967 Trassneheide Mühle.jpg|1967 Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:1980 Trassenheide VEB Carl Zeiss Jena.jpg|1980 Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Inselmühle.jpg|Usedom Stadt &lt;br /&gt;
Datei:Warthe Thimian.jpg|Warthe Fam. Thimian&lt;br /&gt;
Datei:Muehle Zempin.jpg|Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Erdholländer Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz mit Kirche.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle im Sandweg.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Greifswalder Oie Mühle.jpg|Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Rad groß.jpg |1997Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Schaufeln.jpg |Kachlin Schaufeln&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Windrad.jpg |2004 Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mühlen Usedom Buch.jpg|2008 Mühlen Buch&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen im Lieper Winkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Lieper_Winkel#M.C3.BChlen_im_Lieper_Winkel|Sonderausstellung 2025 im Museum Heimathof]] zu Mühlen in &#039;&#039;&#039;Liepe&#039;&#039;&#039; , &#039;&#039;&#039;Krienke&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Warthe&#039;&#039;&#039;, und &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* enthält Historie, Fotos und alle Müller der 6 ehemaligen Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehrer der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Artikel_-_Die_Lehrerschaft_auf_der_Insel_Usedom.pdf|Die Lehrerschaft auf der Insel Usedom 1888 - 1932 nach Orten - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Amtliches_Schulblatt_Rgbz.Stettin_Usedom.pdf|Schulblatt Regierungsbezirk Stettin - Usedom ursprünglich Exel - entsprechend zusammenfügen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Lehrer_Kirchspiel_Koserow.pdf| Lehrer im Kirchspiel Koserow - nach dem Kirchenbuch 1829 - 1945 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschulung 2023===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ostseezeitung&lt;br /&gt;
von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
25.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fast 400 Mädchen und Jungen kommen in die Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagvormittag wird in der Region rund um Usedom, [[Wolgast]], [[Lassan]] und [[Kröslin]] gefeiert.&lt;br /&gt;
[[Zinnowitz]]/[[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schultüten sind gepackt, der Rucksack steht bereit und die Füller bis zum Anschlag gefüllt: Für knapp 400 Mädchen und Jungen beginnt mit dem Schulbeginn am Montagmorgen der Ernst des Lebens. Auch für die Familien ändert sich der Tagesablauf. Zwischen Lassan, Kröslin, Wolgast und der Insel Usedom werden &#039;&#039;&#039;382 Mädchen und Jungen&#039;&#039;&#039; am Samstagvormittag eingeschult. Hier steigen die Einschulungsfeiern. In der &#039;&#039;&#039;Grundschule Zinnowitz&#039;&#039;&#039; wird am Samstagvormittag um 10 und 11 Uhr in zwei Durchgängen der Schulbeginn gefeiert. 32 Schüler der 1. Klasse besuchen dort ab Montag die Schule. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Heringsdorf&#039;&#039;&#039; sind in diesem Schuljahr sogar vier 1. Klassen am Start. 73 Jungen und Mädchen werden in der Schule begrüßt. Ab 9 Uhr wird dort im Stundentakt eine neue Klasse begrüßt.&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;&#039;Grundschule in Lassan&#039;&#039;&#039; öffnen am Samstag 22 Kinder ihre Schultüten und besichtigen ihre Klassenräume. Im Grundschulteil der Heine-Schule in &#039;&#039;&#039;Karlshagen&#039;&#039;&#039; begrüßt Schulleiterin Gabriele Reißmann am Samstagvormittag 42 Kinder. Die feierliche Stunde findet im Haus des Gastes um 10 und 11 Uhr statt.&lt;br /&gt;
Die Grundschule in der &#039;&#039;&#039;Wolgaster Baustraße&#039;&#039;&#039; hat in diesem Jahr vier 1. Klassen. Von 8 bis 11 Uhr finden die Feierstunden stündlich in der Aula des Schulgebäudes statt. 92 Schüler kommen dort in die Schule. Die 34 Mädchen und Jungen der &#039;&#039;&#039;Heberlein-Grundschule&#039;&#039;&#039; werden um 8.30 Uhr und um 10 Uhr willkommen geheißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 ABC-Schützen der &#039;&#039;&#039;evangelischen Schule in Wolgast&#039;&#039;&#039; starten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wolgaster Petri-Kirche in das Schulleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Vineta-Grundschule in Koserow&#039;&#039;&#039; starten am Montag 31 Kinder in den Schulalltag. Am Samstag findet dort um 10 Uhr die Einschulung statt. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Kröslin&#039;&#039;&#039; gehen ab Montag 14 Erstklässler zur Schule. Ihre Feierstunde findet am Samstag um 9.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Kröslin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Stadt Usedom&#039;&#039;&#039; sind ab Samstag 31 Erstklässler mit ihren Familien bei der Einschulung um 8.30 und 10.30 Uhr in der Aula dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die fünf neuen Erstklässer der &#039;&#039;&#039;Evangelischen Schule in Benz&#039;&#039;&#039; wird es am Samstag um 10 Uhr einen Einschulungsgottesdienst im Ort geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausmarken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hausmarken Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wetter der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eiszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wetter 2008 Usedom.jpg| 2008 Sonnenstunden&lt;br /&gt;
Datei:Siebenschläfer Wetter.jpg| Siebenschläfer&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 1.jpg|2017 Sturm Schäden 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 2.jpg|2017 Sturm Schäden 2&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 3.jpg|2017 Sturm Schäden 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogische Forschung auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung - Vortrag für Verein Pommerscher Greif 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerwege Norden.JPG|Wege in Norddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg.JPG|Weg am Haff entlang&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerzeichen.jpg|Zeichen des Pilgerweges&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pilger Litauer.jpg|2008 Pilger aus Litauen&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 1.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 1.JPG|Stationen im Norden&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Wolgast.jpg|Wolgaster Kreuzweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radwege über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Radfernweg_Berlin%E2%80%93Usedom Radfernweg Berlin-Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Radwege.jpg|2008 Radwege&lt;br /&gt;
Datei:2022 Ostseeküsten-Radweg.jpg|2022 Küstenradweg Teil&lt;br /&gt;
Datei:12 Werbung Radweg.jpg&lt;br /&gt;
Datei:01 Rad .JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Rad.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:05 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Rad.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bombenangriffe auf Pommern 1940 - 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bombenangriffe 1940 - 1945.jpg |2021 Bombenangriffe auf Pommern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzziehung nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen in Greifswald und Schwerin am 20. und 21 September 1945 schlugen die Polen vor, im Gebiet Alt-Warp zugunsten Deutschlands und im Gebiet Stolzenburg und Böck sowie zwischen Marienhof und der Oder zugunsten Polens zu korrigieren. Dabei übersahen die Polen, dass sie den Wasseranschluss von [[Swinemünde]] übersehen hatten. Fünf Jahre mussten sie das Trinkwasser an Wolgast bezahlen. Im Januar 1951 wurden zwischen Polen und der DDR neue Grenzberichtigungen verhandelt. Das Trinkwasserreservoir viel an Polen. Die DDR erhielt ein Ausgleich in Richtung Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Minen beseitigen nach 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsvorbereitungen für den zweiten Weltkrieg verwandelte die Insel Usedom in eine riesige Kaserne. In Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz quartierten sich Ingenieure, Techniker und Soldaten ein, die in Peenemünde die geheimnisvollen V- Waffen produzierten. Der Strand zwischen Zempin und Koserow wurde vermint, um die Insel im Falle der Gefahr in zwei Teile sprengen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Jahre 1950 verwehrten hier Stacheldrahtverhaue den Durchgang. In Zempin wurden Betonrollbahnen und unterirdische Bunker gebaut. Was das Jahr 1945 an Leid, Not und Angst über die Menschen brachte, wird kein Usedomer jemals vergessen. Der Zusammenbruch des Faschismus hinterließ auf Usedom tiefe Spuren. Die Festlandsanbindung der Insel Usedom war komplett unterbrochen, was schwerwiegende wirtschaftliche und versorgungstechnische Probleme über Jahre nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begannen Kriegsgefangene und Freiwillige, unter der Regie der Roten Armee, die Minen zu räumen, vorallem auf der Straße und unter den Gleisen der nahen Bahnstrecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken aller Opfer des zweiten Weltkrieges wurde am 08.05.1995 auf dem Friedhof in Zempin ein Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug H. Wille „Die Insel Usedom”:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als der &#039;&#039;&#039;Soldat Ruhberg am 9. Mai 1945&#039;&#039;&#039; nach Zempin zurück kehrte, hörte er, daß in den Wiesen tote Soldaten lägen.&lt;br /&gt;
Mit einem Fischer ging er hinaus, um sie begraben zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Schritten wurde Ruhberg von einer explodierenden Mine in die Luft geschleudert, die ihm das rechte Bein zerschmetterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde den Inselbewohnern offenbar, welch grausames Ende ihnen die Faschisten zugedacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Koserow und Zempin an der schmalsten Stelle der Insel Usedom breitete sich ein endloses Minenfeld!&lt;br /&gt;
Tausende Minen waren heimtückisch im Sand verscharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beseitigung der furchtbaren Hinterlassenschaft durch ein sowjetisches Minenräumkommando verloren 19 Menschen, davon 5 Sowjetische Soldaten ihr Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brief von &#039;&#039;&#039;Curt Galke&#039;&#039;&#039;, ein Minensucher, nach einem Besuch in Zempin im Jahre 1993 mit Bildern und Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder sind aus dem Jahre 1949 - Mitarbeiter des Brandenburger Tauch- Spreng- und Schrottunternehmen.&lt;br /&gt;
Mit einem x ist Alfred Kindeleit * 06.04.1928 + 17.05.1949 &lt;br /&gt;
Mit XX ist Curt Galke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Minen räumen.jpg|Minen Räumen bei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Brief.jpg |1993 Brief Galke nach Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 1.jpg |Galke Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 2.jpg |Galke Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 3.jpg |Galke Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher.jpg |Minensucher&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 a.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 b.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 c.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1949 Maidemo.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Mai 1949.jpg| Demo 1. Mai 1949|&lt;br /&gt;
Datei:Grab Minenopfer 1993 gestohlen.jpg |1993 Grabstätte in Zempin- Kreuz wurde gestohlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift des Kreuzes welches gestohlen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier ruhen in Frieden 5 unbekannte Soldaten. Gefunden im Juli 1949 im Minenfeld Zempin.&lt;br /&gt;
Gott und Den dises Los getroffenen weiß, daß manche heiße Tränen um Euch fließt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Grabstelle, liegen auch 3 Minensucher, auch Alfred Kindeleit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz 5 unbekannte Soldaten.jpg|Das Holz-Kreuz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin unbekannte Soldaten Inschrift.jpg|Inschrift&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2 WK Stein.jpg|1995 gesezter Stein durch die Gemeinde Zempin an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1949 Minen.jpg |1949 Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1970 Brigadetagebuch.jpg |1970 ein Brigadetagebuch &lt;br /&gt;
Datei:1994 Bericht Minensucher.jpg |1994 Minensucher Leben&lt;br /&gt;
Datei:1994 Minen suchen bei Zempin.jpg |1994 Minensucher Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Zempin Forschung.jpg |Fragen zu den Minensuchern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Zempin - Ortschronik/en#Minenopfer|Beseitigung der Minen an der schmalsten Stelle der Insel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen Gewässernamen==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Deiche Achterwasser.jpg|thumb|200px|rechts|Deiche um das Achterwasser]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achterwasser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1267&#039;&#039;&#039; in einer Urkunde mare recem, „Meer jüngeren Ursprungs“ genannt. Vom Wort „achtern“: hinten - Hinterwasser. Zeitweise auch in Urkunden Lassansches Wasser genannt. Ausbuchtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenestrom Peenestromes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bresitz&#039;&#039;&#039; (Birkenort) 1177 Ersterwähnung – Bogislav schenkt das Dorf dem Kloster, 1267 letzte Erwähnung des Ortes – wahrscheinlich jetzt Wilhelmshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur Wolgaster Burg gehörten (Pfarreien Crummin und Netzelkow). Grenzort Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cämmerer See&#039;&#039;&#039; bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gothensee&#039;&#039;&#039; - 1779 Gotmersee, 1858 Gothner See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jürgensee&#039;&#039;&#039; 1779 steht dem Pächter des Vorwerkes Bauhof die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peene&#039;&#039;&#039; – die Quelle liegt in der Nähe von Gnoien bei Boddin. Sie mündet bei Anklam in den Peenestrom. Der Peenestrom mündet bei Peenemünde in den Greifswalder Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stagniß&#039;&#039;&#039; Försterei  - Neu Pudagala - aber auch heute Bezeichnung auch für den Stichkananl bei der Försterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tonnen&#039;&#039;&#039; ..Fahrrinnen im Peenestrom wurden früher mit verankerten, geteerten, dichten und leeren Holzfässern gekennzeichnet. Der Begriff hat sich auf die heutigen schwimmenden Seezeichen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vineta&#039;&#039;&#039; (Julin = Jumne = [https://de.wikipedia.org/wiki/Jomsburg Jomsburg]) 965 n.Ch. erstmals erwähnt von Ibrahim ibn Jakub, 1070 nach Ch. aufgeschrieben von Adam von Bremen. Beschreibung einer großen Stadt an der Oder deren Bewohner noch Heiden seien, aber recht reich. Da später die Stadt nicht mehr auffindbar war und es an der Ostsee große Sturmfluten waren, glaubte man, dass die Stadt in der Ostsee untergegeangen sei. Viele Sagen entstanden um diese reiche Stadt.&lt;br /&gt;
Ab 1952 Ausgrabungen in der Sadt Wollin, die eine große Besiedlung zur Wikingerzeit zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039; früher die Bezeichnung für den östliche Teil der Insel - Grenze war Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wocknin&#039;&#039;&#039; 1388 wurde in Wocknin am Strande bei Ückeritz für Wanderer und Schiffbrüchige ein Krug vom Kloster Pudagla eingerichtet. (Heute noch Wokninsee - Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zerninsee&#039;&#039;&#039; wurde 1938 unter Naturschutz gestellt. 1963 wurde der Naturschutz aufgehoben und 1995 wieder unter Naturschutz gestellt. Der See ist verlandet und nur noch eine &amp;quot;Zerninsenke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Naturschutzgebiete auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Kormorane tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Kormorane tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Werder Schafe tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Insel Werder Schafe tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Insel_Usedom&#039;&#039;&#039;Naturpark&#039;&#039;&#039;], dieser beinhaltet folgende &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiete&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Peenemünder Haken, Struck u. Ruden . . 1870 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Peenem%C3%BCnder_Haken,_Struck_und_Ruden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Großer Wotig. . . . . . . . .  . .203 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Gro%C3%9Fer_Wotig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Südspitze der Halbinsel Gnitz . . . . .  61 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Wockninsee . . . . . . . . . . . . . . . 49 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Wockninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mümmelkenmoor . . . . . . . . . . . . .   6 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCmmelkensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Gothensee und Thurbruch . . . . . . . . 800 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gothensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Halbinsel Cosim . . . . . . . . . . . . .85 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Halbinsel_Cosim bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Böhmke und Werder . . . . . . . . 118 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Inseln_B%C3%B6hmke_und_Werder bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Golm   . . . . . . . . . . .  .. . . . . 25 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Görmitz . . . . . . . . . . . . . 165 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mellentiner Os. . . . . . . . . . . . .  60 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Mellenthiner_Os bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Kleiner Krebssee . . . . . . . . . . . . 45 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Kleiner_Krebssee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Zerninsenke . . . . . . . . . . . . . . 375 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Zerninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Streckelberg . . . . . . . . . . . . . . 34 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Streckelsberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Naturpark Usedom Schild.jpg|Naturpark Schild in Zempin am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:2021 Grundwasser Insel Usedom.jpg |2021 Grundwasser + Wölfe&lt;br /&gt;
Datei:Oser.jpg|2021 Erklärung für Os wie bei Mellenthiner Os&lt;br /&gt;
Datei:2010 Streckelsberg Naturschutz Tafel 1.JPG|2010 Streckelsberg Tafel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Straeckesberg 2.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Streckelsberg 3.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:Streckelsberg Naturlehrpfad.jpg| 2021 Naturlehrpfad Streckelberg (auch Streckelsberg&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kreuzotter Peenemünde.jpg|2008 Kreuzotter Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:FFH 01.jpg|FFH Gebiete 1&lt;br /&gt;
Datei:FFH 02.jpg|FFH Gebiete 2&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 1.jpg|2023 a&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 2.jpg|2023 b&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 3.jpg|2023 c&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 4.jpg|2023 d&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 1 2024.jpg|2024 Gothensee 1 Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 2 2024.jpg|2024 Gothensee 2 Probleme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wockninsee===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Winter.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Tafel.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee Tafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wockninsee Eichen ersetzen Japanische Lärche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OZ 20.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ückeritz.&lt;br /&gt;
Das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Wockninsee in der Nähe von [[Ückeritz]] ist ein beliebter Anlaufpunkt für Naturfreunde. Es gibt einen ausgeschilderten Rundweg mit vielen Tafeln, die Flora und Fauna des Gebietes erklären. Doch zuletzt wurden die Sorgen um das Naturschutzgebiet immer größer - niedriger Wasserstand und Zersetzung des Torfkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat die Landesforstanstalt Geld in die Hand genommen, um das Naturschutzgebiet Wockninsee zu renaturieren. „Mit dem Einbau einer Sohlgleite ist ein weiterer Schritt zur Renaturierung des Naturschutzgebietes Wockninsee erfolgt“, sagt Falk Jagszent, Moorexperte bei der Landesforstanstalt MV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sohlgleite - so nennen Fachleute eine Staustufe - soll künftig dafür Sorge tragen, dass das Regenwasser länger im Naturschutzgebiet Wockninsee gehalten wird. Denn beim Wockninsee handelt es sich um einen verlandenden Strandsee, der einst Teil der Ostsee war und nun nur über Regenwasser gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit der Erhöhung des Wasserstandes hoffen wir, das Moor zu erhalten und den Prozess der Zersetzung des Torfkörpers zu stoppen. Im Idealfall pegelt sich der Wasserstand so ein, dass sogar neuer Torf entsteht, der dann als Langzeit-Kohlenstoffspeicher einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“ so der Moorexperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur im Wasser greifen die Maßnahmen, auch außerhalb stehen die weiteren Schritte fest. Dazu Felix Adolphi, Leiter des zuständigen Forstamtes [[Neu Pudagla]]: „Neben der Verbesserung des Wasserhaushaltes werden wir durch einen Waldumbau auch die Artenzusammensetzung im Naturschutzgebiet verbessern und damit naturnäher gestalten.“ So soll im Herbst ein Bestand von Sitkafichten komplett entnommen und ein Bestand Japanischer Lärche stark aufgelichtet werden. Beide Baumarten sind nicht heimisch und passen nicht zu diesem Naturraum, so Adolphi. Stattdessen werden im kommenden Jahr Eichen und Erlen gepflanzt. „Damit setzen wir langfristig auf Baumarten, die im Moor und dessen Randbereichen von Natur aus vorkommen und in Teilen zu hudewaldähnlichen (vormaliger (Ur-)Wald d.R.) Strukturen erzogen werden können, wie sie sich nördlich im Naturschutzgebiet anschließen“, sagt der Forstamtsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böhmke und Werder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke Werder.jpg|2022 Böhmke u. Werder&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 1.jpg|2022 Böhmke Möwen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 2.jpg|2022 Böhmke Möwen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 3.jpg|2022 Böhmke Möwen 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulrich Dunkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dunkel (*1910 Karlshagen, + 1994 Hamburg) begann nach seiner Schulzeit seine Arbeit als Journalist und Schriftsteller in [[Swinemünde]]. Dort erschien ca. &#039;&#039;&#039;1932 sein erstes Buch: Ruheloses Volk&#039;&#039;&#039; - Vom Vogelleben auf den Inseln Usedom und Wollin im Verlag Fritzsche. Er widmete dieses Buch seinen Eltern. Insbesondere als Ornithologe hat er auf Usedom und im Oderraum bis 1945 gewirkt. Bekannt ist sein Bemühen mit Paul Robien um das Naturschutzgebiet Zerninsee-Senke. Ulrich Dunkel ist dem Thema Natur und Leben immer treu geblieben und hat eine Vielzahl Publikationen und Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. Er starb 1994 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisnaturschutzbeauftragte Claus Schönert schreibt am 22.07.1997 in der Ostsee-Zeitung: „Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Ruden Ruden] ist mit 1870 Hektar nicht nur das größte der Insel Usedom, sonder auch das älteste. Schon 1925 erhielt es den Schutzstatus. Der Ornithologe Ulrich Dunkel hat zur Unterschutzstellung, Erforschung und Publikation des Gebietes beigetragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Natur Dunkel Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf |[[medium:Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf|Ruheloses Volk, Dunkel, Naturschutzgebiet Peenemünde 1930 pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrich1916.jpg|Dunkel, Ulrich 1916&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichElternKarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich mit Eltern&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichOskarCarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich&lt;br /&gt;
Datei:2016 Naturschutz Peenemüder Haken.jpg|2016 Grenze Peenemünder Haken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Info vom Zweckverband in Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Einwohner Kreis Wolgast .jpg|2007 Einwohner weniger im Kreis OVP&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zweckverband Wasser Abwasser Baurbeiten.jpg |2022 Bauarbeiten Trinkwasser- u. Abwasserleitungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 1.jpg|2022 Einwohner Vergleich 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 2.jpg|2022 Einwohner Vergleich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Ostseezeitung 2023 Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 a.jpg|Betriebe Daten 1&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 b.jpg|Betriebe Daten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungsblätter für die Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinden, die vom Amt Usedom Süd verwaltet werden, kommt monatlich eine Bürgerzeitung mit amtlichen Mitteilungen kostenlos ins Haus. Auch in älteren Ausgaben kann man stöbern. Für die [https://bernsteinbaeder-usedom.de/ Bernsteinbäder] (Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz] gab es vom November 1993 mit der Nr. 1 das Mitteilungsbalatt &amp;quot;De Amtsspeigel&amp;quot; vom gleichen Verlag bis 2004 zur Gründung des Amtes Usedom Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wittich.de/produkte/zeitungen/objekt/nr/3469 Usedomer Amtblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt für Amt Usedom-Süd.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt Impressum.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlen Ergebnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Landtagswahl Wahlkreis 30.jpg|2016 Landtagswahl Wahlkreis 30&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bürgermeister.jpg|2019 Wahl der Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 1.jpg|2019 Wahlen 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 2.jpg|2019 Wahlen 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 1.jpg|2019 Wahlen Insel 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 2.jpg|2019 Wahlen Insel 2&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Bürgermeister 2024.jpg|2024 vor der Wahl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bernstein Funde Probleme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein Bernstein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinzimmer Bernsteinzimmer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernstein brennt: daher sein Name vom niederdeutschen bernen = &#039;&#039;&#039;brennen&#039;&#039;&#039;; &lt;br /&gt;
älter Agtstein (oberdeutsch aiten = brennen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus steinzeitlichen Großsteingräbern wie auf Rügen zeigen die frühe Verarbeitung zu Schmuck oder Kultgegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Altertum erahnte man seine Herkunft als „SAFT“ von Bäumen, später zählte man ihn zu den Edelsteinen.&lt;br /&gt;
Bernstein wurde Handels- und Statusobjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renaissance und Barock waren die Blütezeit des Bernstein – Kunsthandwerkes: Schmuck, edle Gebrauchsgegenstände, Interieur wie das legendäre Bernsteinzimmer wurden aus ihm gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin war er schon seit der Antike bekannt – so als „ziehendes“ Mittel , durch Auflegen gegen Schmerzen vieler Art, zum Räuchern oder als Riechstein gegen Pest oder um Kindern das Zahnen zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bernstein – Baltischer Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Elektron  - Sonnenglanz nannten ihn die Griechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Succinum  - Saftstein nannten ihn die Römer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;78 %   Kohlenstoff&lt;br /&gt;
;10 %   Wasserstoff&lt;br /&gt;
;11 %   Sauerstoff&lt;br /&gt;
;  1 %   Zellsäfte mit Schwefel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor  35 – 55 Millionen Jahren – &lt;br /&gt;
Bernsteinwälder – Kiefernart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harz kommt unter Luftabschluss oder in Wasser oder wassergesättigten Gesteinsschichten – &lt;br /&gt;
Gelangt durch geologische Umlagerung in die so genannte „Blaue Erde“ in Braunkohlensanden oder eiszeitlichen Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde schon 3500 bis 1700 vor Christus nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik Karlshagen: &lt;br /&gt;
Auf der Karte eingezeichnet in Richtung Peenemündung eine Bernsteingrube 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch 1693 Bernsteingrube in &#039;&#039;&#039;Neverow&#039;&#039;&#039; aus Schwedenmatrikel 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom.jpg |Bernsteinaufkauf&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 1.jpg|Bernsteinfunde Verpachtung&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 2.jpg|1823 Preis&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 1895 Bernsteingrube.jpg|1895 Bernsteingrube bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinkreuz Usedom.jpg|Ausgrabung Stadt Usedom Fund&lt;br /&gt;
Datei:Kind Zahnkette.jpg|Werbung heute&lt;br /&gt;
Datei:AK Bernstein.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 1.jpg|2016 Bernstein Preis 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 2.jpg|2016 Bernstein Preis 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bernstein Swinemünde.jpg|2019 Fund in Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2021 Bernstein Tunnelbohrung.jpg|2021 Bernstein beim Tunnelbau?&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Inkluse Gecko.jpg|Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 1.jpg|2022 Bernstein 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 2.jpg|2022 Bernstein 2&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 1.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 1&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 2.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 2&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 a.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 b.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wikipedia - Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Bäderbahn - UBB] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_Gesteinsgarten Gesteinsgarten [[Neu Pudagla]]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz Görmitz]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz Gnitz Halbinsel der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Lepel, Bruno]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht)  Insel Rügen Usedom Familienname (Adelsgeschlecht)]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See bei der Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen Geschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZPj7M0sznNg &amp;quot;Geschichten &amp;amp; Sagen&amp;quot; über Usedom - Torsten-Michael Stahl - TMS Video 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe.JPG|Bernsteinhexe ca. 1925 - Lichte Porzellan / Thüringen&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf|Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:2020 Märchensammler.jpg|2020 Märchensammler - Vater vom Welziner Käser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele &#039;&#039;&#039;Sagen über Pommern&#039;&#039;&#039;, Rügen und Usedom - Wollin sammelte &#039;&#039;&#039;Alfred Haas&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[%27%27%27Mehr %C3%BCber Alfred Haas%27%27%27| Mehr über Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf|Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas Wassersagen.pdf|Haas Wassersagen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/books/edition/R%C3%BCgensche_Sagen_und_M%C3%A4rchen/W7tZAAAAMAAJ?hl=de| Pommersche Sagen, 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sagen Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der erste Lepel in Pommern.====&lt;br /&gt;
:[[#Lepel, von]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im dreizehnten Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung, als ein großes christliches Heer nach Pommern kam, um die Wenden aus dem Lande zu vertreiben. In demselben befand sich ein junger Rittersmann, Lepel geheißen. Derselbe wurde in einer blutigen Schlacht, die an dem Peenestrome, in der Gegend von Rubkow bis nach Lassahn hin gefochten wurde, schwer verwundet, so daß die Seinigen ihn auf dem Schlachtfelde liegen ließen. Als er aber für todt da lag, wurde er von einem Wenden gefunden, der noch Leben in ihm verspürte, sich seiner erbarmte, und ihn nach einer benachbarten Burg brachte. Dort war ein Edelfräulein, die nahm sich des Ritters an, pflegte ihn und heilte seine Wunden. Und als er wieder gesund und rüstig war, da heirathete er sie, und blieb bei ihr. Also kamen die Lepels zuerst nach Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Greifswalder wöchentlicher Anzeiger für 1818, Nr. 31.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Familie von Lepel.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Pommern besteht ein altes adliges Geschlecht: von Lepel, welches schon im dreizehnten Jahrhunderte soll in das Land gekommen sein. Dasselbe führt in seinem Wappen [98] eine Jungfrau, die eine Krone aus neun halben Löffeln trägt. Man erzählt darüber und über den Ursprung des Adels dieser Familie Folgendes: Vor Zeiten lebte zu Wien ein Zimmermann, Namens Joachim Lepel. Der wurde bei Aufbringung einer großen Thurmglocke, wobei er half, durch die Unvorsichtigkeit seiner Gehülfen getödtet, indem der Klöppel oder Knepel der Glocke auf ihn fiel. Da er nun aber eine Wittwe und neun Söhne hinterließ, und sein Lebenlang ein treuer und tüchtiger Handwerksmann gewesen war, so nahm sich der Kaiser nicht nur seiner hinterlassenen Familie an, und versorgte alle seine neun Söhne in seinen Diensten, sondern er erhob sie auch in den Adelstand, und gab ihnen das beschriebene Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesterding, Pommersches Museum, I. S. 241.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die beiden Störe und die geizigen Mönche zu Grobe====&lt;br /&gt;
[[Datei:08 Singschwan Fischzug Pudagla.jpg|thumb|250px|rechts|Fischzug Linolschnitt aus „Singschwan über Usedom“ von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Lande Usedom lag ehedem ein großes Kloster zu GROBE, welches vom Herzog Ratibor und seiner Gemahlin Pribislawa, einer Tochter des Herzogs Bolislaw von Polen, gestiftet worden war. Die Bauern der Umgebung wussten in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts von diesem Kloster Folgendes zu erzählen:&lt;br /&gt;
:Alle Jahre sollen aus dem frischen Haff zwei Störe vor das Kloster ge-kommen sein und sich den Mönchen daselbst einen von den beiden Stören genommen, während der andere wieder fortgeschwommen ist, um im nächsten Jahr in Begleitung eines zweiten zurückzukehren. So haben die Mönche alle Jahre immer einen Stör gehabt, bis sie zuletzt aus Geiz alle beide Störe einfingen. Seitdem sind keine Störe mehr nach GROBE gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alfred Haas 1924, Kantzow (+1542) – Chronik von Pommern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie das Achterwasser entstand====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie bekannt aus alten Sagen&lt;br /&gt;
:schuf der Herr die Welt in sieben Tagen.&lt;br /&gt;
:Dann ruhte er sich erstmal aus&lt;br /&gt;
:und hielt darauf den Vesperschmaus.&lt;br /&gt;
:Dann stieg er auf den höchsten Berg&lt;br /&gt;
:und sah sich an sein Tagewerk.&lt;br /&gt;
:Er schaute nach Osten und nach Westen,&lt;br /&gt;
:da war auch alles nach dem Besten,&lt;br /&gt;
:er schaute nach dem Süden und nach Norden,&lt;br /&gt;
:da wär er bald vor Schreck gestorben.&lt;br /&gt;
:Da sind noch ganz tiefe Rinnen,&lt;br /&gt;
:die können nicht bleiben, doch was beginnen.&lt;br /&gt;
:So rief er seine Englein her,&lt;br /&gt;
:es waren tausend und noch mehr:&lt;br /&gt;
:„Seht diese Rinne hier auf Erden,&lt;br /&gt;
:die muss sofort zu einem Flusse werden!“&lt;br /&gt;
:Die Engel hoben ihre Röcke an&lt;br /&gt;
:und fingen gleich zu pinkeln an.&lt;br /&gt;
:Da es waren eine Million,&lt;br /&gt;
:entstand sogleich der Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unten wurd es nass und immer nasser:&lt;br /&gt;
:und so entstand das Achterwasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unbekannt - aus Ückeritz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube|Insel Usedom in Videos über Natur, Fischerei, Kultur usw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher Themen Insel Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nordlichtverlag.de/ Nordlichtverlag Karlshagen Dr. Rainer Höll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erschienen beim Verlag [https://www.epubli.com/ epubli] - Autorin Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf |[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert pdf ISBN  978-3-7418-5338-8]]&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[medium:Lieper_Winkel_epubli.pdf|Lieper Winkel pdf ISBN 978-3-7418-2093-9]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Koserow Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/53/Kirche_Koserow_epubli.pdf |[[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Geschichte pdf ISBN  978-3-750250-60-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Sturmfluten 2020 Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0a/Sturmfluten_2020.pdf |[[medium:Sturmfluten_2020.pdf|Sturmfluten auf Usedoms pdf - wie entstehen sie und Schäden - ISBN 978-3-753124-67-4]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre pdf ISBN:978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern ISBN: 978-3-757526-45-0]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen der Insel Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e1/Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |[[medium:Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder pdf ISBN  978-3-7375-4112-1]]&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg||link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Geschichte der Schule, Lehrer, Schulbilder, Konfirmation, Hochzeiten pdf - ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Tiefert Buch.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf |[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom pdf ISBN  978-3-7375-4476-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Drak Heft Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/Drak_Heft_alles.pdf |[[medium:Drak_Heft_alles.pdf|Der Drak von Usedom erzählt pdf - ISBN  978-3-7450-4361-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Natur Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7e/Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf |[[medium:Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf|Natur Usedom in Gedichten und Werken von Scheele pdf  - ISBN  978-3-7375-3959-3]]&lt;br /&gt;
Datei:Scheele Köpfe Titel epubli.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7b/Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf |[[medium:Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf|Personen, die die Weltgeschichte bewegten - Scheele pdf - ISBN  978-3-7450-6875-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Singschwan Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/db/Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf |[[medium:Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf|Singschwan über Usedom Gedichte über Geschichte, Fauna und Flora der Insel Usedom pdf - ISBN 978-3-748517-80-1]] &lt;br /&gt;
Datei:Frau des Malers Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf |[[medium:Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf|Die Frau des Malers - Rosel Scheele - das Leben mit Hugo Scheele pdf - ISBN 978-3-7467-2224-5]]    &lt;br /&gt;
Datei:Lexikon Titel 2.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf |[[medium:Lexikon_2_Usedom_2020.pdf|Orte und Personen, Jahreszahlen der Ersterwähnungen, Familiennamen in der Schwedischen Landesaufnahme 1692 - 1709 ISBN 978-3-753110-50-9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fotobücher pdf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorträge [[Benutzer:HildeStockmann| Hilde Stockmann]] habe ich mit PowerPoint erstellt. Die einzelnen Folien habe ich dann in einem Fotobuch zusammengestellt. Die Firma hat dann diese Bücher in PDF zur Verfügung gestellt. Die Bilder herrschen deshalb vor und der Text ist mimimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Klöster auf Usedom Vortrag.pdf|Klöster auf Usedom Vortrag]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2011 Zempin Bilder.pdf| Seebad Zempin in Bildern]] &lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Gnitz.pdf| Usedom - Halbinsel Gnitz - Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Achterland.pdf| Usedomer Kirchen im Achterland]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Ostseestrand.pdf| Usdomer Kirchen am Ostseestrand]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Lieper Winkel.pdf| Lieper Winkel - Insel Usdom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Muehlen.pdf | Muehlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifswalder Oie.pdf| Insel Greifswalder Oie im Greifswalder Bodden]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifenherzoege Schloss Wolgst.pdf| Die GREIFEN und das Wolgaster Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Zinnowitz 700Jahre.pdf| 700 Jahre Zinnowitz Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Personen.pdf| Personen wirkten auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Freester Teppiche Ornamente.pdf| Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen und Ausstellungen==&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/ Landesmuseum digital]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahnenforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Pudagla&amp;diff=144971</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Pudagla</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Pudagla&amp;diff=144971"/>
		<updated>2026-03-27T08:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Pudagla&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Pudagla&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}Fortlaufende Ortschronik des Ortes &#039;&#039;&#039;Pudagla&#039;&#039;&#039; auf der [[Insel Usedom]]. Ca. 1309 zog das Kloster von [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Grobe]] nach [[Pudagla]]. 1574 Schloss als Witwensitz erbaut. Amtsverwaltung auch der Schweden und Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pudagla im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
[[Datei:2001 Kameke.jpg|thumb|150px|rechts|2001 Hinweis auf Camic/Kameke und Konker Berg]]&lt;br /&gt;
Pudagla (Putglow – put Glowe – unter dem Berge) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1263: wird Camic erwähnt. 1307 verkaufte Peter von Kamik das Dorf an das Kloster Pudagla. Das Dorf wird in den Ort Pudagla aufgegangen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1273: Ersterwähnung - wird von Barnim I. dem Kloster Grobe geschenkt, einschließlich einer Mühlenstelle an der heutigen Bäcke. [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1278: erhält das Kloster jährlich zwei Mark aus der herzoglichen Fischereikasse. von Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1307: gestattet Bogislav IV. die Verlegung des Klosters nach Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1308: vom Bischof Heinrich von Kammin und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1310: vom Papst Clemens V. genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1309: Kloster aus Grobe bei Usedom hier errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1355: war die Klosterkapelle im Bau. (Heute nicht mehr vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1534: Auflösung des Klosters, Land zur herzoglichen Domäne geschlagen und bis 1808 von den Bauern der Amtsdörfer bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1535: am 30.09. Abt Gerhard Zarte bekam eine Entschädigung von 300 Rheinischen Gulden bei der Abdankung durch die Reformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1574: wurde das Schloss - Hauptgebäude erbaut als Witwensitz der Herzogin Marie von Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1693: Pudaglas Amtsschloß oder -hof, welches in den katholischen Zeiten ein Kloster gewesen ist, zugleich mit dem ganzen Pudaglaer Amt, hat vor einiger Zeit Herr Schloßhauptmann von Borck für 4400 Rthl arrediert. Jetzt gehen die Leute vom Pudaglaer Hof nach Benz zur Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezeichnung der Häuser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1. ist das Schloß, 2. die kleine Kapelle, 3. Der Krug wo der Heidereiter Wentland wohnt, 4. Scheune, 5 Brauhaus, 6. Brunnen, 7. der Viehhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Pudaglas Hof grenzt im Süden an die Amtsdörfer Bentz und Neppermin, im Westen stößt die Bucht Achterwasser in dessen Gemarkung hinein. Im Norden liegt das Amtsdorf Ukritz mit selbiger Bucht, und dann erstreckt sich der Amtswald ganz bis zum Salzmeer. Zum Osten hin von der Salzsee wird der Amtswald ganz in Banzin und Sellin einberechnet bis zum See Smoll, der zum Hof gehört, und zuletzt das Amtsdorf Stoben runter nach Bentz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1714: * [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/ef/Pudagla_steuern_1714.pdf Steuern erhoben vom Amt Pudagla für einige Orte auf Usedom] - Zusammenstellung André Leichsenring&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung ( bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1742: wurden die ersten Kartoffeln durch die Dorfschulzen in den Amtsdörfern zum Anbau verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1779: der Sitz des königlichen Beamten und Generalpächters des Amtes Pudagla, 2 Meilen von Uesedom gegen Norden, lieget an dem Achterwasser und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Schmollensee Schmollensee], und hat ein Schloß, welches der Herzog Ernst Ludewig 1574 für seine Frau Mutter, die verwitwete Fürstinn Maria, zu einem Leibgedinge erbauen ließ, und in welchem jetzt der Beamte wohnet, 3 Büdner, 2 Colonistenfamilien, 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 1 Krug an der Landstraße über welchen diejenigen, welche von Uesedom, Swienemünde und Wolgast kommen, oder dahin reisen wollen, ihren Weg nehmen müssen, und ist zu Benz in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Das hiesige ritterfreie Vorwerk hat 1786 Morgen 124 Ruthen. Der Teil des Ackers bis an die Schäferei heißt das Binnenfeld, und derjenige Teil, welcher jenseits der Schäferei liegt, das Sandfeld. Jedes ist wiederum in 3 Felder abgeteilt, von welchem jährlich so wohl in dem Binnen- als in dem sandfelde ein Feld mit Winter- und ein Feld mit Sommerkorn besäet wird, das 3te aber brache lieget. Der Acker träget guten Roggen und gute Gerste, und die Wiesen sind ebenfalls ziemlich gut. Die Weide hat das Vorwerk in den bei Pudagla befindlichen Brüchen, welche weitläufig, jedoch auch zugleich sehr tief sind. Die Dienste werden von den Dorfschaften Benz, Neppermin, Stoben, Sellin, Qulitz und Rankwitz geleistet. Die Fischerei hat das Vorwerk in den Schmollen- Schwarzen- Paskenseen, und in dem so genannten großen Bache. Pudagla war ehemals ein berühmtes Augustinerkloster, und wurde nach der Reformation zu einem Amte gemacht. Auf die von Klostergebäuden übrig gebliebenen Mauern ist nachher das Brau- und Brandweinbrennerhaus gesetzet worden. Auch sind noch Ueberbleibsel einer hieselbst gewesenen Kapelle vorhanden, welche ohngefähr seit 50 Jahren zerstöret worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1779: Jacob Schmidt, Müllermeister, kauft die Mühle und Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1794: wird ein Wolfsjäger angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1824: Verlegung der Verwaltung nach Swinemünde. Zum Amtsbereich gehörten 48 Dörfer, 14 Vorwerke, 10 Windmühlen und eine Ziegelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858: Königliches Amts-Vorwerk und Dorf nebst ehem. Oberförsterei, am [https://de.wikipedia.org/wiki/Schmollensee Schmollensee] und Achterwasser belegen und nach Benz eingepfarrt, hat außer dem herrschaftlichen Hofe nebst Branntweinbrennerei 1 Müller, 1 Krüger und 6 Büdner. Die Zahl der Wohnhäuser beträgt 18 mit 178 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935: Gründung der Feuerwehr, erster Spritzenmeister Fritz Otto Bohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1937: Mühle Pudagla beendet die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom#Windmühlen auf Usedom|Windmühlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1971: Gerätehaus für die FF gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Mühle Pudagla.jpg|thumb|200px|rechts|Mühlenfest 2021 in Pudagla]]&lt;br /&gt;
;1997: am 23.04. wird die Mühle zur Sanierung demontiert. und am 25.10. Einweihung. Ein Jahr später wird der Mahlgang eingebaut. Sie kann jetzt wieder Mehl mahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011: Firma CEP baut einen Bohrturm auf zur Suche nach Erdöl. Ist auch fündig, aber der Ölpreis ist so gesunken, dass nicht gefördert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2018: die Haltestelle Schmollensee wird von der UBB (Usedom Bäderbahn) zweigleisig ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2021: Der Heimatverein Summyn 1990 e.V. bewirbt sich im Kreiswettbewerb &amp;quot;Unser Dorf hat Zukunft&amp;quot; und konkurriert mit 8 Gemeinden aus dem Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pudagla Angelteiche.jpg|2008 Angelteiche&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pudagla Schloss.jpg|2008 Schloss Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pudagla Mühle.jpg|2026 Mühle Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:2016 Pudagla.jpg|2016 Schmurr&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Chronik 2022 a.jpg|2022 Pudagla Chronik Druck a?&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Chronik 2022 b.jpg|2022 Pudagla Chronik Druck b?&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Flügel neu 1.jpg|2023 Mühle bekommt neue Flügel 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 April Flügel neu 2.jpg|2023 Mühle bekommt neue Flügel 2&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla FF Möhring.jpg|2023 FF Möhring&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
===Das Kloster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.xn--klstermv-o4a.de/ Klöster in MV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Pudagla|Kloster Pudagla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Pudagla|Schloss Pudagla - auf den Fundamenten des Klosters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kloster 1 Pudagla.jpg|Glück und Ende des Klosters Pudagla von R. Burkhardt 1&lt;br /&gt;
Datei:Kloster 2 Pudagla.jpg|Glück und Ende des Klosters Pudagla von R. Burkhardt 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühle===&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom#Windmühlen auf Usedom|Windmühlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Glaubensberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Glaubensberg 6.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neu Pudagla Försterei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Neu Pudagla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz Ortschronik nach Jahreszahlen#Bildergalerie Försterei, Waldkabinet, Gesteinsgarten|Försterei Gesteinsgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Pudagla==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teufelstein bei Pudagla===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsstein_(Pudagla)Teufelstein bei Pudgla bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Teufelsstein oder Riesenstein ist ein Findling im Achterwasser westlich von Pudagla im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der als Geotop ausgewiesene Stein befindet sich auf der Scharbank des Achterwassers rund 200 Meter westlich des Konker Berges. Die Entfernung zu dessen Kliff beträgt rund 100 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Findling ist 4,0 Meter lang, 3,8 Meter breit und 2,7 Meter hoch, wovon durchschnittlich 1,2 Meter unterhalb des Wasserspiegels liegen. Der Umfang beträgt 10 Meter. Das Volumen wurde zu 22 Kubikmeter berechnet. Er besteht aus Granit mit blauem Quarz und wurde während der Weichseleiszeit durch Gletscher aus Småland nach Vorpommern gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Sage nach wollte der Teufel oder ein Riese den Bau des Klosters Pudagla verhindern, indem er den Stein zum Kloster warf. Der Stein entglitt ihm jedoch aus den Fingern, prallte gegen den Konker Berg und rollte ins Wasser.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Teufelstein Pudagla 1.JPG |Blick zum Teufelstein&lt;br /&gt;
Datei:Teufelstein Pudagla 2.JPG |Teufelstein bei Pudagla&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Pudaglaer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144938</id>
		<title>Insel Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Insel_Usedom&amp;diff=144938"/>
		<updated>2026-03-26T14:49:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Wetter der Insel Usedom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Insel Usedom liegt im [[Oder]]delta und war Jahrhunderte von der [[Fischerei Insel Usedom| Fischwirtschaft]] geprägt. Sie ist die 2. größte Insel Deutschlands.&lt;br /&gt;
Ab 1824 bekam die Kreisstadt [[Swinemünde]] als erster Ort der Insel den Titel [[Ostseebäder Geschichte|&amp;quot;Seebad&amp;quot;]]. Das ist der Beginn des Tourismus auf der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|thumb|400px|rechts|Wanderkarte vor 1911]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom Entstehunng Teile1 s-w.jpg|thumb|400px|rechts|aus dem Buch von [[Insel Usedom#Wille, Hermann Heinz|Heinz Wille]] - Die Insel Usedom - 1955]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lied Usedom Noten Text.jpg|thumb|250px|rechts|Usedom - Lied]]&lt;br /&gt;
==Insel Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom grenze.png |thumb|200px|rechts| Form der Insel Usedom mit Grenze zu Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Gedicht von [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung|Hugo Scheele]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Stückchen Land, vom Wasser eingekreist, man geographisch eine Insel heißt;&lt;br /&gt;
:So liegt auch unsere kleine Welt da, gebettet in dem Oderdelta.&lt;br /&gt;
:Die Peene greift im weiten Bogen um diese Insel langgezogen,&lt;br /&gt;
:Die Swine, Haff und Meer, wie jeder weiß, vollenden dann den Wasserkreis.&lt;br /&gt;
:Die Dünenkette an der Ostsee Rand war einst Moräne, wie bekannt,&lt;br /&gt;
:Als noch ein Gletscher war dies Binnenmeer, geschoben aus dem Nordland her.&lt;br /&gt;
:So schuf die Flut sich selbst den Wall, an dem sich bricht der Wogen Schwall.&lt;br /&gt;
:Der flachen Dünen lange Reihe erhält im Streckelberg die Weihe,&lt;br /&gt;
:Es brandet hier zu uns´ren Füßen und Schwedens Küste scheint zu grüßen&lt;br /&gt;
:Doch zwischen See und Inselland zieht sich der Wald als grünes Band,&lt;br /&gt;
:Und schütz vor Wind und Sturmgebraus der Insulaner Hof und Haus.&lt;br /&gt;
:Dem Bauer, der den Roggen säet , das Saatgut aus der Hand nicht weht. - &lt;br /&gt;
:Droht auch das Meer die Insel zu verschlingen, es wird ihm nimmermehr gelingen,&lt;br /&gt;
:Der Geist, der einstmals sprach „Es werde“ wird schützen auch dies Fleckchen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Überblick.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/eb/Usedom_%C3%9Cberblick_pdf.pdf |[[medium:Usedom_Überblick_pdf.pdf|Kurzer Überblick - Insel Usedom - 92 Folien – pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2017 Usedom Handkarte.jpg|Zeichnung 2017 Jana Ninnemann Usedom Agentur Karte von der Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Geologie.jpg|Insel Usedom Geologie - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Rechtslage der Meeresräume.jpg| Rechtslage der Meeresräume - Lehrpfad Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2005 Oder alter Fluss.jpg|Oderfluß vor 10000 Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geographische Lage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;450&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.226165771484377%2C53.76657243186167%2C14.695587158203127%2C54.290080089394316&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.02955339563478%2C13.96087646484375&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0296&amp;amp;amp;mlon=13.9609#map=10/54.0292/13.9609&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte der Insel Usedom anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Name Usedom===&lt;br /&gt;
Die Insel war erst in zwei Herrschaftsbereiche geteilt und hatte diese Namen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur [[Wolgast]]er Burg gehörten (Pfarreien [[Krummin]] und [[Netzelkow Insel Usedom]]). Grenzort [[Ückeritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039;  - der östliche Teil der Insel, der unter der Burg Uznam (Usedom) stand. Ersterwähnung 946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wanzlow_und_Bukow Erklärungen bei Wikipedia für Buckow und Wanzlow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging der Namen der Stadt &#039;&#039;&#039;Usedom&#039;&#039;&#039; auf die ganze Insel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Usedoms Taufe - &#039;&#039;Gedicht von Hugo Scheele&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein frommer Mann, vom Papst gesandt, besuchte einst dies Inselland,&lt;br /&gt;
:Damit er konn´t in Rom erzählen, wo noch im Norden Kirchen fehlen&lt;br /&gt;
:Und ob die junge Christenheit sich übt in echter Frömmigkeit.-&lt;br /&gt;
:Nach einem Wandertage heiß, saß müd´er in der Fischer Kreis,&lt;br /&gt;
:Am kühlen Seewind sich erlabend, an einem warmen Sommerabend.&lt;br /&gt;
:Der Ostsee leichten Wellentanz versilberte des Mondes Glanz,&lt;br /&gt;
:Und glitzernd spiegelt´ sich im Meer ein unermesslich´ Sternenheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Fremde, der von Rom erzählte, meint, dass auch hier die Kirche fehlte,&lt;br /&gt;
:Und sprach von Domen, stolzen Bauten, die Hörer sich am Barte kraulten,&lt;br /&gt;
:Dieweil sie dachten an´s bezahlen der wunderschönen Kathedralen.-&lt;br /&gt;
:Der ält´ste Fischer trat hervor, wies in den Himmel hoch empor&lt;br /&gt;
:Und sprach zum frommen Pilgersmann: „Seht Euch die Wölbung droben an,&lt;br /&gt;
:Geht dann zum großen Papst in Rom und sagt, dat wäre use Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Insel ward, als dies bekannt, von da an Usedom genannt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus der Geschichte der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1990 Ahlbeck Steinzeit Insel Usedom Funde.jpg|Steinzeit - Funde auf Usedom (Neuer Ahlbecker Badeanzeiger 1/1990)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Insel Usedom Geschichte Hauff.pdf|Geschichte der Insel Usedom – gesammelt von Wolfgang Hauff, Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Inseln Liste deutscher Inseln bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Pudagla_steuern_1714.pdf|1714 Steuerliste des Amtes Pudagla - Einwohner, Tiere, Erzeugnisse - pdf]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Usedom/Adressbuch_1939 Insel Usedom 1939 Einwohner bei wiki.genealogy]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/c/c8/Einwohnerverzeichnis1939.pdf 1939 alle Einwohner der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/95/1939_Einwohner_Usedom.pdf 1939 Einwohner=Verzeichnis &#039;&#039;&#039;Auszug Geschichte der Orte&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
:::Die kleinen Ortshistorien zu jeder Siedlung  stammen von [[Robert Burkhardt]] und basieren auf dessen Auswertung von Steuerakten und den damaligen Kirchenbuchverkartungen.&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgaster_Ort Halbinsel der Insel Usedom - Wolgaster Ort]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4derarchitektur Bäderarchitektur bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Greifswalder Oie]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Sagen]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Ruden]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%BCnstler_Insel_Usedom Künstler und Personen, die in Pommern und auf der Insel Usedom gewirkt haben]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf Lexikon Usedom Ersterwähnungen Verlag epubli pdf]&lt;br /&gt;
* [[Lubinsche Karte]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach decken]]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-genealogie.de/ Sammlung über die Insel Usedom und Wollin]&lt;br /&gt;
* [[Schriftsteller der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/familienforschung.html Verein Pommerscher Greif Orts- und Famlienforschung]&lt;br /&gt;
* [https://usedom.de/webcam Webcams der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
:Albrecht, Alois, Buske, Norbert	- Bischof Otto von Bamberg 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Braune, Gustav			- Führer durch die Ostseebäder &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Beschreibung Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Brüggeman 1779|Brüggemann 1779 - Der Usedomsche Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wilhelm_Br%C3%BCggemann Brüggemann bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüggemann, Ludwig Wilhelm	- Supplement Vor- und Hinterpommern &#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:1841_Beschreibung_Charakter%2C_Hochzeiten_Sprache.pdf | 1841 Eduard Benrmann: Beschreibung Charakter, Hochzeiten, Sprache, Kleidung - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Burkhardt, Robert		- Chronik der Insel Usedom &#039;&#039;&#039;1909 - 1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10012981.html Gadebusch Wilhelm Friedrich - Chronik der Insel Usedom, &#039;&#039;&#039;1863&#039;&#039;&#039; , darin Ortschafts-Verzeichnis &#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Landesaufnahme_von_Vorpommern Die schwedische Landesaufnahme] von Vorpommern Band 1 Insel Usedom  1995, ISBN 3-930066-12-2, Verlag Axel Dietrich Beschreibung &#039;&#039;&#039;1692 - 1702&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin: Preußisches Statistisches Landesamt, 1932., S. 93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fischer, Fritz - Dreizner, Walter - Usedom Petermännchen-Verlag Schwerin 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Haas Prof. Dr. A.              - Usedom-Wolliner Sagen, Verlag Arthur Schuster 1924, Zweite Auflage [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%27%27%27Mehr_%C3%BCber_Alfred_Haas%27%27%27 Mehr über Haas]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Haas_(Volkskundler) Alfred Haas bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hoogeweg, Dr. H			- Die Stifter und Klöster der Pro. Pommern, Band II 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Husen, Dr. Martin               - Von Zerstörern und Schnellbooten, GRIN Verlag/book on demand - OZ vom 31.08.2020, Insel Usedom S 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Niemeyer, Manfred		- Ortsnamenskunde Greifswald 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Niekammer Landwirtschaftliche Güter 1939 Kreis Usedom-Wollin|Niekammer - Landwirtschaftliche Güter, 1939 Auszug Usedom-Wollin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schleinert, Dirk                - Die Geschichte der Insel Usedom, 2005 Hinstorff Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Usedom-Wolliner Blätter,        - Verlag Störr, Hefte 1-16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Freiwilligen Feuerwehren der Insel Usedom und Wollin 1932===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/fullscreen/PPN1831175568/1/ Freiwillige Feuerwehren - 50 Jahre Jubiläum Swinemünde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronisten der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Burkhardt, Robert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Foto.jpg |thumb|150px|rechts| Chronist Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Burkhardt.jpg |thumb|150px|rechts| Grab in Ückeritz von Robert Burkhardt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt Urkunde Tod 1954.jpg| thumb|150px|rechts| 1954 Urkunde Tod]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedom-Wolliner Blätter 7 Titel.jpg|thumb|150px|rechts|2004 Heft zum 50. Todestag von R. Burkhardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Burkhardt Robert Burkhardt bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[medium:Hannes_Burkhardt.pdf| Leben und Werke Robert Burkhardt von Hellmut Hannes - pdf]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Leben_Burkhardt_Usedomkurier_2004.pdf| 2004 Bericht Leben im Usedomkurier - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; 02/2014 des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;[[Robert Burkhardt]] – Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (1874 – 1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 2004 möchten wir unseren - Heimatforscher - , so steht es auf dem Gedenkstein auf dem Grab in Ückeritz aus Anlass des 50. Todestages und des 130. Geburtstages ehren. Die Gemeinde Ückeritz hat im Jahre 1982 ihm zu Ehren diesen Stein setzten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Max Burkhardt wurde am 02.10.1874 geboren und ist aufgewachsen in Rutha bei Lobeda in Thüringen. Verstorben ist er am 15.03.1954 in Ückeritz und ist dort auf dem herrlich gelegenen Friedhof, mit dem Blick auf das Achterwasser begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer etwas mehr über die Geschichte der Insel Usedom wissen möchte, wird bei der Suche nach entsprechender Literatur auf Robert Burkhardt stoßen. Er hat unter anderem die letzte zusammenfassende Chronik über die Insel Usedom in III  Teilen in den Jahren 1909 bis 1912 geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dr. [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Hannes.2C_Hellmut Hellmut Hannes] hat 1992 in den Baltischen Studien erstmals einen Überblick über das Leben und die Werke von Robert Burkhardt gegeben. Er überschrieb seinen Artikel - Leben und Werk des Chronisten des Odermündungsgebietes - . Denn Robert Burkhardt hat nicht nur die umfassende Chronik über die Insel Usedom geschrieben, sondern auch große Chroniken über den Hafen, die Stadt und das Seebad [[Swinemünde]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Über 40 größere und kleinere Arbeiten konnte Dr. Hellmut Hannes auflisten und noch sind nicht alle erfasst. Durch den II. Weltkrieg sind einige Werke verlorengegangen, andere sind nur im Original in Privatbesitz vorhanden und deshalb nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt war aber nicht Historiker, sondern Lehrer aus Leidenschaft. Schon sein Großvater war Lehrer und er durfte als Vorschulkind am Unterricht teilnehmen, so dass er gleich in die zweite Klasse eingeschult werden konnte. So erzählte es mir in den vergangenen Tagen seine Schwiegertochter, Frau Hilde Burkhardt geb. Ermel, eine geborene Koserowerin. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes, Dietrich Burkhardt, er war viele Jahre Lehrer in Bansin, im Jahre 1997 von Mannheim wieder nach Koserow in ihr Elternhaus gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Robert Burkhardt unterrichtete schon mit 16 Jahren und legte 1897 die 2. Lehrerprüfung ab, die ihm die Berechtigung gab in anderen Ländern zu unterrichten. Im Sommer 1900 ging er als Mittelschullehrer nach Bergen auf Rügen. Das ist die erste Begegnung mit Pommern, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Dazu kam, dass er dort seine Frau Martha geb. Lübky kennen lernte und am 08.10.1903 in Bergen heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er wechselte die Stellen. So war er auch ab 1902 Lehrer in der höheren Mädchenschule in Wolgast, bis er im Oktober 1903 zum Rektor der Schulen der Stadt Usedom berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wurde er mit 30 Jahren heimisch. Mit Unterbrechung durch den I. Weltkrieg blieb er bis 1924 in der Stadt Usedom in seiner Stellung als Rektor. Dann übernahm er, wiederum als Rektor, die Knaben- und Berufsschule in der Kreisstadt [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er gehörte keiner Partei an und vertrat eine konservative Haltung, so wurde er 1934 vorzeitig aus dem Schuldienst entlassen.&lt;br /&gt;
:Doch seine bis dahin veröffentlichten Arbeiten über die Heimatgeschichte wusste der Magistrat der Stadt [[Swinemünde]] zu schätzen und bestellte ihn zum Leiter des Stadtarchives.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So hatte er die Möglichkeit viele Dokumente zu sichten und zu verarbeiten. Seine Arbeiten beruhen auf gründlichem Studium der Originale, eine Arbeit, die auch schwerwiegende Fehler der vorangegangenen Chronikschreiber belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem II. Weltkrieg musste die Familie [[Swinemünde]] verlassen, blieb aber auf der Insel Usedom. Eine kurze Zeit wohnte sie in Koserow, wo Robert Burkhardt auch ein Jahr Schulleiter in Koserow war. Danach wohnte er mit seiner Familie in Ückeritz. In der Nachkriegszeit half er mit das Schulsystem wieder aufzubauen und anzuleiten. Er war für den Schulbezirk Ahlbeck – Bansin – Ückeritz zuständig. Trotz eines 1946 erlittenen Schlaganfalles arbeitete er weiter. 1948 trat er endgültig in den Ruhestand. Aber weiterhin arbeitet er an historischen Werken. Seine Frau hielt handschriftlich seine Diktate fest. So entstand noch im Herbst des Jahres 1952 mit Unterstützung des Direktors der Ückeritzer Schule, Oberstudienrat Rudolf Roloff, das Werk: „Das Seebad Ückeritz im Spiegel der Geschichte“. Es ist noch nicht veröffentlicht, es wurde nur als Arbeitsmaterial für den Heimatverein des Ortes abgeschrieben. Selbst in der Bibliographie Robert Burkhardts von Dr. Hellmut Hannes ist die Chronik nicht enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1953 konnte Robert Burkhardt noch die Goldene Hochzeit mit den Familien seiner beiden Söhne feiern. (er heiratete am 08.10.1903 in Bergen auf Rügen)&lt;br /&gt;
:Am 15.03.1954 verstarb er in Ückeritz in seiner letzten Wohnung in der Villa „Tannenheim“. :Seine Frau verstarb im Jahre 1969, sein Sohn Prof. Dr. Jürgen Burkhardt im Jahre 1991 und sein Sohn Dietrich im Jahre 1997. Sie wurden dem Grab des Vaters in Ückeritz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Ich bin auch kein Pommer, sondern bin in Sachsen im Braunkohlegebiet aufgewachsen, habe vor 40 Jahren die Insel kennen und lieben gelernt. Die Werke Robert Burkhardts, die leider nach 1945 selten veröffentlicht wurden, haben mich bei der geschichtlichen Erkundung begleitet. Immer wieder habe ich mir beim Lesen vorgestellt, wie fleißig er beim Studium gewesen sein muss, um all diese Fakten, die er den Originalunterlagen entnommen hat, zu ordnen – ... und das ohne Computer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu seinem umfangreichen Werk werden in den nächsten Ausgaben weitere Hinweise folgen. :Herzlichen Dank Frau H. Burkhardt und Herrn Oberstudienrat Rudolf Roloff für die Gespräche und die zur Verfügung gestellten Fotos.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1902 r burkhardt frau.jpg|1903 R. Burkhardt und Frau&lt;br /&gt;
Datei:1915 r burkhardt.jpg|1915 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:1938 r Burkhardt Heimatmuseum.jpg|1939 R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Paar.jpg&lt;br /&gt;
Datei:GoldnesPaar.jpg|Goldenes Paar&lt;br /&gt;
Datei:Oma lübky burkhardt fam.jpg|Familie Burkhardt - sitzend: Helene Lübky mit Enkel Dietrich, hinter ihr Onkel Hans Lewerenz, rechts daneben Robert Burkhardt, neben ihm seine Frau Martha, ganz rechts Sohn Jürgen&lt;br /&gt;
Datei:R Burkhardt.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Originale Burkhardt.jpg|Burkhardt-Schriften vom Archiv Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:LIEPE NO Burkhardt Schrift.JPG|Kirchenbuch Liepe Schrift Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Karteikarten RB Usedom.jpg|Karteikarten angelegt von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Burkhardt Famlie Museum 2001.jpg|2001 Bericht über Familie und Museum Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 1.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 1&lt;br /&gt;
Datei:2006 König von Swinemünde 2.jpg|2006 Bericht über den König von Swinemünde 2&lt;br /&gt;
Datei:Mohr Mörder 1926.jpg|1926 - Mörder von Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Hannes Burkhardt Literatur.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/48/Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf |[[medium:Burkhardt_Zusammenstellung_von_Hanns.pdf|Hellmut Hannes Zusammenstellung - Arbeiten von Robert Burkhardt - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 Festveranstaltung in Ückeritz: v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 1.jpg|2004 - Hilde Burkhardt, Rudolf Roloff Schuldirektor Ückeritz, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burkhardt, Robert - Werke====&lt;br /&gt;
[[Datei:1Glück König Titel.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/3/34/Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf |[[medium:Gl%C3%BCck_umnd_Ende_des_K%C3%B6nigs_von_Swinem%C3%BCnde_1931%29.pdf|Glück und Ende des Königs von Swinemünde 1931 von Robert Burkhardt - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;:Im &amp;quot;Amtsspeigel&amp;quot; des Amtes Usedom-Mitte veröffentlicht von Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Robert Max Burkhardt - Heimatforscher&#039;&#039;&#039; (geb. 02.10.1874 Rutha (bei Jena)  –  gest.15.03.1954 Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anlässlich des 50. Todestages hatten die Gemeindevertretung und der Heimatverein des Seebades Ückeritz in das Haus des Gastes eingeladen, um das Leben und Wirken Robert Burkhardts zu würdigen.&lt;br /&gt;
:An dieser festlichen Veranstaltung  nahmen die Schwiegertochter, Hilde Burkhardt und die Enkelin, Renate Korb teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039; erschien zum &#039;&#039;&#039;50. Todestages von Robert Burkhardt&#039;&#039;&#039; in den &amp;quot;Usedom-Wolliner Blätter 7&amp;quot; eine umfangreiche Dokumentation über sein Leben und Schaffen. Verlag Störr, Ostklüne ISBN: 3-9337040-08-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was hat Robert Burkhardt geschaffen, was uns heute noch bewegt? Weshalb erinnern wir in Dankbarkeit an seine geschaffenen Werke? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Lehrer und Rektor u.a. in Wolgast, Stadt Usedom, Stadt [[Swinemünde]] und Koserow. Eine intensive, interessante Arbeit mit den Schülern hat sein Leben bestimmt. Noch heute erinnern sich einige seiner Schüler der Nachkriegszeit, wie lebendig er die Unterrichtsstunden gehalten hat, obwohl er nicht mehr der Jüngste war. Er selbst saß tagelang über den Büchern und Dokumenten u.a. in den Archiven in Stettin, Berlin, Wolgast und Greifswald. Seine Söhne kannten ihn nur mit Büchern in den Händen und stets eifrig Notizen machend. &lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 1.jpg|thumb|150px|rechts|Bibliographie 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 2.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burkhardt 3.jpg|thumb|150px|rechts| Bibliographie 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Dr. Helmut Hannes&#039;&#039;&#039; hat im Jahre 1992 in den Baltischen Studien (NF Bd. 78) erstmals zusammenhängend das Leben und Werk dieses besonderen Menschen gewürdigt. Er konnte auf Aufzeichnungen und Mitteilungen der Söhne Prof. Dr. Jürgen Burkhardt und Realschullehrer i.R. Dietrich Burkhardt aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Das Schaffen des Chronisten des Odermündungsgebietes&#039;&#039;&#039;, so der Untertitel von Dr. Helmut Hannes, ist so vielfältig, dass uns die Gliederung der Bibliographie einen Einblick gewährt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;#Große Chroniken&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Einzelbetrachtungen&lt;br /&gt;
;#Heimatgeschichtliche Romane und Erzählungen&lt;br /&gt;
;#Festschriften zu Jubiläen und sonstigen Anlässen, z.B.: [https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/8f/Burkhardt_Br%C3%BCcke.pdf  Festschrift zur &#039;&#039;&#039;Einweihung der Bäderbrücke&#039;&#039;&#039; Zecherin bei Usedom]&lt;br /&gt;
;#Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken&lt;br /&gt;
;#Verschiedenes&lt;br /&gt;
;#Unveröffentlichtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heute möchte ich nur die Anlässe, die unter 4. Festschriften fallen, aufzählen, worüber Robert Burkhardt spezielle sehr umfangreiche und geschichtlich genau recherchierte Schriften angefertigt hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1909 zum [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_-_Zeittafel_von_Zinnowitz#Zinnowitz_feiert_den_600._Jahrestag 600 jährigen Bestehen von Zinnowitz] (Zitz) 73 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1912 auf 163 Seiten eine Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum des vaterländischen Frauenvereins für den Kreis Usedom-Wollin ,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:100 Jahre See- und Solbad Swinemünde im Jahre 1924 – eine Festschrift – 48 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Feier des 150jährigen Bestehens der Schützengilde zu Swinemünde im Jahre 1925,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Zum sichern Hafen&#039;&#039;“ Swinemünde, 75 jähriges Bestehen der Johannisloge im Jahre 1926 – 42 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von der alten Zecheriner Brücke - Einweihung der Usedomer Bäderbrücke am 22.05.1931 – 32 Seiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Jahrhundert Stadtsparkasse Swinemünde – 1936 – 72 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Burkhardt - Schiksalstage der Insel Usedom.pdf|R. Burkhardt – Schiksalsjahre der Insel Usedom pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Kirchen auf Usedom 1911 kl.pdf|Robert Burkhardt – 1911 ev. Kirchen auf Usedom 127 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So zeigen im Heft „&#039;&#039;&#039;Zinnowitz - Geschichtliches aus 6 Jahrhunderten&#039;&#039;&#039;“ von 1909 allein die Literaturnachweise am Ende unterteilt nach handschriftlichen und gedruckten Quellen, welche Studien Robert Burkhardt betrieben hat. Er war immer bemüht die ältesten Quellen zu finden und genau zu übermitteln, deshalb sind seine Werke heute so wertvoll für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zur Einweihung der Usedomer Bäderbrücke beschreibt Robert Burkhardt die Bedeutung der Zecheriner Fähre seit 800 Jahren mit wertvollen Hinweisen auf geschichtliche Zusammenhänge. In vielen Festschriften finden Familienforscher dabei zufällig auch wichtige Hinweise auf ihre Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Leider sind all diese Festschriften nur selten noch aus zweiter Hand zu haben oder man leiht sie, soweit vorhanden, aus dem Landesmuseum in Greifswald aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Eingeweide Usedoms====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Festschrift zum 600 jährigem Bestehen des Ortes Zinnowitz im Jahre 1909 von Robert Burkhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er schreibt: ...“&#039;&#039;So bildet der Untergrund unserer Insel ein mächtiges Kreidelager, an manchen Stellen 40 – 100 m stark, doch teilweise in beträchtlicher Tiefe. Auch blaue und schwarze Tonschichten werden regelmäßig erbohrt; selbst an Braunkohle fehlt es der Insel nicht. Bei Bohrungen in [[Swinemünde]] ergab sich folgendes Schema, das in ganzen auch auf Zinnowitz zutreffen dürfte:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Bohrung Usedom.jpg|thumb|250px|rechts|Gedicht von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
::{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
| 1 – 46m ||| Schwemmland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 – 101m || weiße Kreide und Feuerstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 101 – 139m || Grünsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 139 – 168m || Kreidemergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 168 – 175m || sehr feiner Glaukonitsand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 176 – 200m || schwarzer fetter Ton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 200 – 224m || schwarzer Mergel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 224 – 251m || Grünsand mit Braunkohleteilchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 251 – 259m || weißer Sand mit Kohle, solehaltig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 259m - || dunkler fetter Sand&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gadebusch, Thomas Heinrich===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heinrich_Gadebusch Gadebusch bei Wikipedia]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hannes, Hellmut===&lt;br /&gt;
: * 03.03.1925 in [[Swinemünde]],  † 04.09.2023 in Beedenbostel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Hannes Hellmut Hannes bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Hannes_Burkhardt.pdf Robert Burkhardt Leben und Werk von Hellmut Hannes]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck vom letzten Neuenkirchen pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hellmut Hannes - Notizen Telefongespräch 07.03.2004 - Hilde Stockmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Er war Schulfreund von den Söhnen Robert Burkhardts und in Swinemüde geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Grab in Ückeritz für R.B. war eingeebnet und er hat sich mit der Kirche Koserow und der Gemeinde dafür eingesetzt, dass ein neuer Grabstein aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hellmut Hannes hat 1982 in den Baltischen Studien über die &#039;&#039;&#039;Dorfkirchen der Insel Usedom&#039;&#039;&#039; geschrieben. Auch über die verschwundenen &#039;&#039;&#039;Figuren der Kirche Krummin&#039;&#039;&#039; hat er einen Artikel verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes 1977 Grab 2004 Burkhardt.jpg|Hellmut Hannes 1977 am Grab von R. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein Robert Burkhardt 1977 1984.jpg|Burkhardt Grabsteine 1977 + 1984&lt;br /&gt;
Datei:2004 Festveranstaltung in Ückeritz 2.jpg|2004 in Ückeritz v.l. Dr. Hellmut Hannes, Hilde Burkhardt, Frau Hannes, Renate Korb geb. Burkhardt&lt;br /&gt;
Datei:2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 AK Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|AK 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:2004 OZ Hellmut Hannes Verdienstkreuz.jpg|OZ 2004 Hellmut Hannes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
Datei:Hellmut Hannes.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schleinert, Dirk===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Schleinert Dirk Schleinert bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: &#039;&#039;&#039;Die Geschichte der Insel Usedom&#039;&#039;&#039;, Verlag HINSTORF 2005, ISBN 3-356-01081-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: 1966 geb. in Greifswald, Studium Geschichte, Skandinavistik und Archivwissenschaft in Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wille, Hermann Heinz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Heinz_Wille Hermann Heinz Wille bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Heinz Wille.jpg| thumb|150px|rechts|Hermann Heinz Wille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 außen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Wanderheft in vielen Auflagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderheft 1954 innen.jpg| thumb|150px|rechts|1954 Widmung mit Unterschrift 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;*&#039;&#039; 01.06.1923 in Chemnitz&lt;br /&gt;
:† 07.03.2002 in Limbach-Oberfrohna &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hermann Heinz Wille besuchte die Volksschule, wurde Maschinenschlosser, Technischer Zeichner und Konstrukteur. 1942 wurde er zum Militär eingezogen, 1945 desertierte er. Nach dem Krieg arbeitete er als Bibliothekar, Leiter einer Kreisvolkshochschule und Redakteur für den Kinder- und Jugendfunk am Sender Leipzig. Es folgten Erstveröffentlichungen von Lyrik, Kurzgeschichten, Hörspielen sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Seit 1948 freiberuflich, war er Mitglied im Schutzverband Deutscher Autoren bzw. im Deutschen Schriftstellerverband, seit 1990 im VS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wille schrieb neben historischen und naturwissenschaftlichen Sachbüchern auch historisch-biographische Romane sowie Landschaftsmonographien u. a. über das Erzgebirge, das Vogtland und seine Heimatstadt Chemnitz. Er war zudem als Herausgeber tätig. Sein Gesamtwerk umfasst 40 Titel, in mehrere Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von 2,5 Mio. Exemplaren. Allein sein bekanntestes Werk, der Stülpner-Roman „Der grüne Rebell“, erlebte 14 Auflagen mit insgesamt 500.000 Exemplaren. Das literarische Schaffen Hermann Heinz Willes wurde mehrmals mit staatlichen Auszeichnungen gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Insel Usedom (1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bäderinsel Usedom (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zempin - Veränderungen der Auflagen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da der Schriftsteller Wille in seinem Buch „&#039;&#039;&#039;Die Insel Usedom&#039;&#039;&#039;“ 1953, welches 1999 einen Nachdruck erfuhr, mit viel Hintergrundwissen auch über Zempin berichtete, suchte ich die Verbindung, um noch unveröffentlichtes Material zu erhalten. Er antwortete ausführlich und berichtete, dass er von Zinnowitz aus oft in Zempin war. Leider fühlte er sich nicht mehr in der Lage sein umfangreiches Archiv durchzusehen. Er schickte eine Erstauflage des Wanderheftes mit einer Widmung: &lt;br /&gt;
:„&#039;&#039;Mit guten Wünschen für Frau Stockmann und das Wohlergehen der Gemeinde Zempin - H.H. Wille 09.09.99“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schriftsteller hat 1954, nach dem Krieg, neben vielen anderen Veröffentlichungen, die Tradition der „Reisebücher“ der Insel Usedom fortgesetzt. Diese Beschreibungen der touristischen Gegend legte aber verstärktes Augenmerk auf die nun sozialistischen Veränderungen. Diese kleinen Hefte erschienen bis 1975 in 14 Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für das Seebad Zempin bis hin zum Museum von Otto Niemeyer-Holstein habe ich über die Erscheinungsjahre des Wanderheftes die Veränderungen zusammengestellt. Die Entwicklungsschritte des Ortes und die Sichtweite aus der Zeit kann man recht gut erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wanderung Zinnowitz - Zempin &lt;br /&gt;
;1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… „Die Promenade der Völkerfreundschaft“ (ab Haus „Wald und See“) mündet in einen sandigen Dünenweg nach Zempin. Auf unserem Weg berühren wir den „Dänengrund“. Eine tiefe Mulde in den rechts liegenden Braundünen. Er erinnert an die Landung dänischer Truppen im Dreißigjährigen Krieg. Der Sage nach soll sich hier auch der kühne Seepirat Klaus Störtebeker aufgehalten haben. Unmittelbar hinter dem „Dänengrund“  geht der Dünenweg in eine breite betonierte Promenade über, die als ehemalige Munitionsrollbahn ebenso wie die weitverzweigten Befestigungswerke an die unheilvollen Jahre des 2. Weltkrieges gemahnt. :Damals bildete Zempin den Standort starker Küstenschutz-Batterien und die Versuchs-Abschussbasis von V-Waffen. Am FDGB-Ferienheim „Frieden“ vorbei, dem Mittelpunkt des Zempiner Badeverkehrs, führt der Promenadenweg in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb. In den Dünen stehen noch die Reste alter malerischer Heringspackhäuser und Salzhütten, in denen die Fischer in früheren Zeiten das vom Staat gelieferte Salz aufbewahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Südteil des Ortes mit seinen sauberen schilfgedeckten Häusern liegt unmittelbar am Achterwasser. Besonders anmutig gelegen ist der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen. Am Achterwasser entlang führt ein Uferpfad ostwärts zum Ryck, einem kleinen, von der Natur geschaffenen Hafen. Hier, wo bis ins 13. Jahrhundert die Ostsee mit dem Achterwasser verbunden war, hat die Insel ihre schmalste Stelle (330 m), die mehr als einmal von Sturmfluten durchbrochen wurde. An jene unheilvollen Zeiten erinnert rechts der von Zempin nach Koserow führenden Straße (bei Kilometerstein 25,7) eine schlichte Holztafel mit der Inschrift: „Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zum Weiterwandern kehren wir in den Wald zurück. Am Flurstein T85/83/86 biegt ein Waldweg nach rechts ab; er durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern und geht dann zwischen der niedrigen Vordüne und dem schurgeraden Seedeich bis Koserow. Der Strand ist hier durch Buhnen gegen die Angriffe des Meeres gesichert. Ein schmaler Querpfad zweigt nach rechts ab über Deich und Straße (Kilometerstein 26,4) zum Ryck und dem Gehöft „Lüttenort“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Sturmfluten zerstörten hier am 11. bis 13. November 1872 und 9. bis 10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“&lt;br /&gt;
:Zurück in den Wald! Am Flurstein T 85/83/86 biegt nach rechts der „Oberförsterweg“ ab. Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. &lt;br /&gt;
:Wir durchquert ein tolles Durcheinander von Hügeln und Bunkertrümmern. Kurz vor den niedrigen Vordünen und dem schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeich sind wir gezwungen, zum Strand abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1960 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:…. in das Fischerdorf (1100 Einwohner) mit seinen Fischräuchereien und dem modern eingerichteten Fischverwertungsbetrieb.&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut. Rechts des Weges ist ein großes Kinderferienlager eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 streicht er:&lt;br /&gt;
:der „Inselhof“, in dessen Aufenthaltsraum die einheimischen Künstler ihre Werke ausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1961 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Rechts des Weges sind mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betriebe eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:bis Koserow führenden Seedeich nötigt uns ein Schild „Naturschutzgebiet“ zum Strande abzubiegen. Die Sturmfluten der letzten Jahre haben den Dünenweg überschwemmt. Ein schmaler Querpfad ….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1964 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Am neuangelegten Konzertplatz und dem FDGB Ferienheim „Frieden“ …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(Kilometerstein 26,4) zum Rieck und dem Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1965 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Besonders anmutig gelegen ist die KONSUM-Gaststätte „Inselhof“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1966 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des bekannten Malers Professor Malers Otto Niemeyer-Holstein, 1965 Präsident der „Biennale der Ostseeländer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1972 streicht er:&lt;br /&gt;
:Die Fischer arbeiten gemeinsam in einer Genossenschaft. Sorgen um den Absatz der Fänge kennen sie nicht mehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Links haben sich in den letzten Jahren Angehörige der Intelligenz einige geschmackvolle Sommerhäuser erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975 fügt er ein:&lt;br /&gt;
:10. Februar 1874 das Vorwerk Damerow.“ Kehren wir – an der HO-Gaststätte „Waldhaus“ vorbei – in den Wald zurück! Hinter dem Zeitungskiosk (Flurstein T 85/83/86) biegt nach rechts der Oberförsterweg ab, der hinter der Seestraße in den Möwenweg übergeht. Zu beiden Seiten dieser Wege befinden sich mehrere große Kinderferienlager volkseigener Betrieb und moderne Bungalows. Etwa 100 Meter nach Beginn des schnurgeraden bis Koserow führenden Seedeiches biegt der Weg nach links zum FKK-Strand ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:… Auf halbem Weg quert er einen plattenbelegten Stranddurchgang, der nach rechts (über Deich und Straße) zum Gehöft „Lüttenort“, dem Wohnsitz des Malers Otto Niemeyer-Holstein und von dort aus zum Forstferienheim Damerow mit seiner attraktiven Forstgaststätte und Bungalowsiedlung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Insel Usedom Kirchen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen| Klöster, Kirchen der Insel Usedom und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten mit Landkarten der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=100px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1900 Karte Usedom farbig.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1901 Rügen Usedom.jpg|1901&lt;br /&gt;
Datei:1906 Oderdelda.jpg|1906&lt;br /&gt;
Datei:1910 Usedom Süd.jpg|1910&lt;br /&gt;
Datei:1918 Usedom Nord.jpg|1918&lt;br /&gt;
Datei:1920 Wolgast Gnitz.jpg|1920&lt;br /&gt;
Datei:1929 Swinemündung farbig.jpg|1929&lt;br /&gt;
Datei:1930 Swinemündung.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1930 Usedom Rügen.jpg|1930&lt;br /&gt;
Datei:1932 Ahlbeck Heringsdorf Vogel farbig.jpg|1932&lt;br /&gt;
Datei:1936 Usedom Wollin.jpg|1936&lt;br /&gt;
Datei:1940 Ostseeküste.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1940 Usedom Wollin.jpg|1940&lt;br /&gt;
Datei:1941 Usedom Wollin.jpg|1941&lt;br /&gt;
Datei:1955 Usedom Wald.jpg|1955&lt;br /&gt;
Datei:1960 Usedom.jpg|1960&lt;br /&gt;
Datei:1961 Küste.jpg|1961&lt;br /&gt;
Datei:1982 Aufkleber.jpg|1982&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ansichtskarten Leporello der Insel Usedom===&lt;br /&gt;
* Historisches Ansichtskartenleporello der Insel Usedom, Verlag Julius Simonsen, Oldenburg in Holstein, um ca. 1935; (worauf sich die 10 im Einband bezieht ist nicht eindeutig, da es sich um mehr als 10 Karten handelt - Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-1-Hülle.jpg|Insel Usedom Leporello / Einband&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-2-Swinemünde.jpg|Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-3-Swinemünde2.jpg|Swinemünde - Osternothhafen&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-4-Ahlbeck.jpg|Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-5-Heringsdorf.jpg|Heringsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-6-Bansin.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-7-Ückeritz.jpg|Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-8-Kölpinsee.jpg|Kölpinsee&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-9-Koserow.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-10-Zempin.jpg|Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-11-Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-12-Trassenheide.jpg|Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom-Leporello-13-Karlshagen-Trassenheide Kopie.jpg|Karlshagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familien der Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbäume von Familien zusammengetragen aus Kirchenbüchern der Insel für &#039;&#039;&#039;angemeldete Personen&#039;&#039;&#039; [[OCH:Stammbäume Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bork, von===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800&#039;&#039;&#039;   Crienke, Suckow und Gumzin sind nach dem zu Stettin am Sonntage Trinitas 1527 ausgefertigten Lehnbriefe der Herzöge Jürgen und Barnim, alte Lehne der von Bork, welche die nachgesessenen Söhne des Hauptmanns Erdmann Curt von Bork besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Borcke von&#039;&#039;&#039; Georg Friedrich auf [[Krienke]] – geb. 1611, Studium in Wittenberg und Leipzig, 1635 vom letzten Herzog zum Referendar am [[Wolgast]]er Hofgericht ernannt, 1646 unter den Schweden Hofsgerichtsrat, 1652 nach Wismar, 1656 zum Hofgerichtspräsident berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte pommersche Geschlecht der Familie Borcke bildete in Hinterpommern einen abgerundeten Kreis mit mehreren Städten, unter anderem Labes, Regenwalde, Strahmel und Wangerin. Seit dem 12. Jahrhundert gehörten Dorf und Gut Stargordt einem Zweig der Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später hatte die Familie auch Besitztümer in der Neumark und Vorpommern. Die Universitätsbibliothek Greifswald hat jetzt das komplette 5bändige Werk von Georg Sello: &amp;quot;Geschichtsquellen des burg- und schlossgesessenen Geschlechts von Borcke &amp;quot; digital zur Verfügung gestellt: [http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/toc/PPN781830729/1/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Informationen bietet auch die Webseite der Familie: [http://www.borcke.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Koch - Lehrer und Kantor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2021_KOCH_Bilder.pdf|  Verwandtschaft der Familien KOCH auf Usedom - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Ahlbeck====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian KOCH, Kantor, &#039;&#039;&#039; * &#039;&#039;&#039; Stolpe (Usedom) 08.08.&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;+&#039;&#039;&#039; Ahlbeck 01.06.&#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; - Heirat 1848 Caroline Krüger Quellen: St. Amt Ahlbeck Urkunden Nr. 17 / 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann KOCH  &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; als junger Lehrer nach Ahlbeck gekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; gründet Gesangsverein - Kochsche Chor gab es bis in die 1930jiger Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Mitbegründer „Komitee zur Erbauung eine evangelischen Gotteshauses“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1883&#039;&#039;&#039;  auch Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ am 01.06.1894 in Ahlbeck - 1894 Juli Grundsteinlegung  - 22.07.1895 Einweihung der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kantor Koch.JPG|Bild des Kantors Koch an der Empore&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck Gedenktafel Koch.JPG|Gedenktafel für Kantor Johann Koch&lt;br /&gt;
Datei:Grabsteine Koch in Ahlbeck.jpg|Grabsteine Koch Kantor und Frau an Ahlbeck-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Koch in Koserow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Koch&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;1836&#039;&#039;&#039; im Schulhaus in Koserow geboren, sein Vater war Lehrer und Kantor in Koserow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stettin besuchte er das Lehrerseminar und begann 1858 in [[Swinemünde]] mit der Unterrichtung der Schüler. Ab 1861 unterrichtete er in Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Kehlkopfleiden musste er den Unterricht aufgeben und widmete sich regionalhistorischen und pädagogischen Studien.&lt;br /&gt;
Er arbeitet als Hauslehrer in Vorpommern,  z.B. 1872 Jargenow bei Greifswald)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Koserow kehrte er 1890 zurück und starb &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; im Alter von 83 Jahren in seinem Geburtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Schriften von 1863 beschäftigen sich mit preußischen Gedenktagen: Schulfeier zum Geburtstage Wilhelm I. (22.03.), Gedenkfeier zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10. 1863)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1864&#039;&#039;&#039; das Buch „Das Seebad Coserow“ (ab 1904 wird es Koserow geschrieben), dass 1867 in Berlin veröffentlicht wurde &lt;br /&gt;
Ab 1865 schreibt er Beiträge für das Pommersche Schulblatt (Ducherow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;  „Düne und Meer - Eine  Federzeichnung aus dem Seebade Coserow auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871&#039;&#039;&#039;  „Das Ostseebad Zinnowitz - Bilder aus dem Natur- und Volksleben“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; erscheint das Werk „Strand und See - Naturansichten und Lebensbilder aus dem Seebade und Fischerdorfe Ahlbeck auf Usedom und dessen Umgebung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; „Zwei Schreckenstage  - Nachrichten über die Sturmflut an der deutschen Ostseeküste am 12. Und 13. November 1872, sowie über die den Geschädigten gewordene Hilfeleistung“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039; Deutsche Schulfibel in zwei Teilen - in Leipzig herausgegeben. Sie war mit Bildern namhafter Künstler versehen wurde in mindestens 5 Auflagen, besonders in Sachsen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &#039;&#039;&#039;1900&#039;&#039;&#039; „Strandperlen“ Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039; „Vineta, die von Meereswellen verschlungene Wendenstadt in Prosa und Poesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Deutsche Schulfibel.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Titel Seebad Coserow.jpg|Koch - Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Koch Lehrer Koserow 1.jpg|Koch, Koserow Lehrer&lt;br /&gt;
Datei:Koch Stammbaum 1.jpg| Verwandtschaft zwischen Koserow und Ahlbeck&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Koch.JPG|Tafel Gemeinde Koserow, erarbeitet von F.Jeschek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lepel, von===&lt;br /&gt;
Rittergeschlecht seit 1367 auf dem Gnitz nachweisbar. Ein Rittergeschlecht aus Niedersachsen. Seit 1236 in Mecklenburg und seit 1251 bei [[Lassan ]] sesshaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lepel_(Adelsgeschlecht) Familie Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Bruno von Lepel bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCtzkow#Schlossberg_2001 von Lepel auch in Gützkow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Lepel Netzelkow an Grabtumba.jpg|Wappen von Lepel auf Grabtumba in [[Netzelkow Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 1.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Lassan 2.jpg|Lepel in Lassan&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 1.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2007 Lepel v. Egbert 2.jpg|2007 Egbert von Lepel Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Lepel Geschichte.jpg| Familie von Lepel&lt;br /&gt;
Datei:2008 Lepel Treff Neuendorf.jpg|2008 Familientreff Neuendorf&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mai von Lepel.jpg|2008 von Lepel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neuenkirchen, von ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Familie hatte ihr Zentrum in [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Mellenthin Mellenthin] auf der Insel Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin#Christoph_von_Neuenkirchen_.281567-1641.29 Leben von Christoph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Mellenthin#Familie von Neuenkirchen|aus dem Leben der Familie von Neuenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e8/Neuenkirchen_Grab_in_L%C3%BCbeck.pdf Grab in Lübeck des letzten Neuenkirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwerin, von===&lt;br /&gt;
Der Stammvater der Schwerine ist Bernhard, Vogt von Schwerin (1178 – 1217) Sein jüngerer Sohn Daniel ist Begründer der Pommerschen und dessen ältester Sohn Gerhard Stifter der sogen. Usedomschen Linie, die 1543 erlosch, zweigte sich 1321 die Stolper Linie ab. Daniel von Schwerin hatte drei Söhne: Gerhard, Oldag und Werner. Gerhard (1251 – 1308) besaß auf der Insel die Güter Stolpe, (Ost-)Klüne und einen Teil von Kachlin; dazu kamen die Klosterlehen Katschow und Redomi (ein Teil des jetzigen Dewichow). Oldag war Besitzer der Klostergüter Cutzow, Luteborg und Görke sowie des anderen Cachliner Anteils. Werners Güter lagen in Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerin_(Adelsgeschlecht)#Namenstr%C3%A4ger_(chronologisch) Familie von Schwerin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Urkunden 01.jpg|Kloster Pudagla Streit mit der Familie von Schwerin&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 292.jpg| S 292&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 293.jpg| S293&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 294.jpg| S 294&lt;br /&gt;
Datei:Schwerin von S 295.jpg|S 295&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usedom ist der Name eines alten pommerschen Adelsgeschlechts von der Insel Usedom, dass seit dem 14. Jahrhundert auf der Insel Rügen ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht) von Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wartislaw===&lt;br /&gt;
später der „Bekenner“ genannt. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Greifenherz%C3%B6ge Greifenherzog], erster erblicher Greifenherzog der Linie Vorpommern, wurde zwischen 1136 und 1148 ermordet. Er selbst trat schon vor 1124 zum christlichen Glauben über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kannte kein größeres Vergnügen als von Pudagla aus Bären, Wölfe und Hirsche zu jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Alth%C3%B6fer_Geschichte_chronologisch#Woizlawa_.28.E2.80.A0_1172.2C_beigesetzt_in_Althof.29 Tochter von Wartislaw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Windmühlen auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlen auf Usedom Titel.jpg|thumb|200px|rechts |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/00/M%C3%BChlen_auf_Usedom.pdf  |[[medium:Mühlen auf Usedom.pdf|Geschichte der Mühlen auf der Insel Usedom – 76 Folien – pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779 Windmühlen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bannenmin:&#039;&#039;&#039; - Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Sauzin, Zecherin, Mahlzow (heute OT Stadt Wolgast) mit der Wolgastischen Fähre, Bannemin, Neberg, Crummin, Mölschow, Zinnowitz, des Vorwerks Ziemitz und des Fort Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Caseburg:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Caseburg, Fuhlensee und Woitzig zu Zwangsmahlgästen. Bei Caseburg ist auch eine Windschneidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catschow:&#039;&#039;&#039; - An Mahlgästen sind zu derselben die Einwohner der Dörfer Retzow, Catschow, Görke, Gummelin, Pretenow, Bansin, Sallentin und der Vorwerke Cachlin und Labömitz gelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coserow:&#039;&#039;&#039; - Deren Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Coserow, Zempin, Ueckeritz und Loddin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Garz:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Neverow, Boßin, Caminke, Garz, Corschwant, Zirchow, Ahlbeck königlichen Anteils, Ulrichshorst, und des Vorwerks Cutzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liepe:&#039;&#039;&#039; - Die Zwangsmahlgäste sind die Einwohner der Dörfer Rankwitz, Quilitz, Restow, Liepe, Grüssow und Warth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mönchow:&#039;&#039;&#039; - hat die Einwohner der Dörfer Mönchow, Zecherin, Carnin, Gellentin und Gnewentin zu Zwangsmahlgästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pudagla:&#039;&#039;&#039; - auf welcher die Einwohner der Dörfer Benz, Stoben, Sellin, Neppermin, und des Vorwerks Pudagla mit der daselbst befindlichen Brau- und Brantweinbrennerei zu mahlen verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Uesedom Stadt&#039;&#039;&#039; hat 2 Windmühlen, die Zwangsmahlgäste derselben sind die Einwohner der Dörfer Welzin, Morgenitz, der Amtswiecke, und des Vorwerks Wilhelmshof mit der dabei befindlichen Ziegelei Westklüne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Usedomer Mühlen - Zeugnisse der Geschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung - Trogmühlen - Mahlsteine - Wassermühlen - Windmühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Trogmühle Morgenitz Kirche.JPG|Trogmühle Morgenitz aus der Stein- und Bronzezeit&lt;br /&gt;
Datei:Morgenitz Trogmühle.jpg|Morgenitz an der Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ahlbeck ZeichnungWassermühle.jpg|Ahlbeck Wassermühle&lt;br /&gt;
Datei:Glück zu Logo.jpg|Gruß der Müller&lt;br /&gt;
Datei:Bannemin Mühle OZ.jpg| Bannemin Mühe 1967 durch Sturm gefallen&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Bergmühle.jpg|Bansin Bergmühle&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle AK.jpg|Bansin&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Mühle 1925 - 1995.jpg|Bansin 1925 - 1995&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Windmühle Plan.jpg|Bansin Plan&lt;br /&gt;
Datei:Bansin Brand Mühle.jpg|Bansin &lt;br /&gt;
Datei:Benz Erdholländer1997.jpg||Benz Erdholländer&lt;br /&gt;
Datei:Benz Schindeln.jpg|2002 Benz neue Schindeln&lt;br /&gt;
Datei:Benz Mühle AK.jpg|Benz&lt;br /&gt;
Datei:2016 Benz Mühle.jpg| 2016 Mühle Benz&lt;br /&gt;
Datei:Kamminke 1963 Mühle.JPG|1963 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:2003 Kamminke Ruine.jpg|2003 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 01 2009.JPG|2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:Mühle 02.JPG| 2009 Kamminke&lt;br /&gt;
Datei:1926 Karnin Genz Mühle.jpg|1926 Karnin Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Mühle AK.jpg|Koserow&lt;br /&gt;
Datei:2006 Mühle Kutzow.jpg|2006 Kutzow&lt;br /&gt;
Datei:1998 Neppermin Mühlen.jpg|1998 Neppermin&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Bockwindmühle 1996.jpg|1996 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Transport.jpg| 1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 1997neu.jpg|1997 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla alte Welle.jpg|Pudagla alte Welle&lt;br /&gt;
Datei:Schild Pudagla Mühle.jpg|Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Backhaus.jpg|Pudagla Backhaus&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Mühle Flügel 2018.jpg|2018 Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs.jpg|[https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Rankwitz#SBZ_und_DDR_.281945-1990.29 Rankwitz Mühle Priebs]&lt;br /&gt;
Datei:Rankwitz Priebs1.jpg|Rankwitz Mühle Priebs&lt;br /&gt;
Datei:1967 Trassneheide Mühle.jpg|1967 Trassenheide&lt;br /&gt;
Datei:1980 Trassenheide VEB Carl Zeiss Jena.jpg|1980 Ferienlager&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Inselmühle.jpg|Usedom Stadt &lt;br /&gt;
Datei:Warthe Thimian.jpg|Warthe Fam. Thimian&lt;br /&gt;
Datei:Muehle Zempin.jpg|Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Erdholländer Zinnowitz.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz mit Kirche.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Mühle im Sandweg.jpg|Zinnowitz&lt;br /&gt;
Datei:Greifswalder Oie Mühle.jpg|Greifswalder Oie&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Rad groß.jpg |1997Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Schaufeln.jpg |Kachlin Schaufeln&lt;br /&gt;
Datei:Kachlin Windrad.jpg |2004 Kachlin Windrad&lt;br /&gt;
Datei:2008 Mühlen Usedom Buch.jpg|2008 Mühlen Buch&lt;br /&gt;
Datei:1-Poster-Übersicht-Seite001.png|Standorte Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlen im Lieper Winkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Lieper_Winkel#M.C3.BChlen_im_Lieper_Winkel|Sonderausstellung 2025 im Museum Heimathof]] zu Mühlen in &#039;&#039;&#039;Liepe&#039;&#039;&#039; , &#039;&#039;&#039;Krienke&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Warthe&#039;&#039;&#039;, und &#039;&#039;&#039;Rankwitz&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* enthält Historie, Fotos und alle Müller der 6 ehemaligen Mühlen im [[Lieper Winkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lehrer der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Artikel_-_Die_Lehrerschaft_auf_der_Insel_Usedom.pdf|Die Lehrerschaft auf der Insel Usedom 1888 - 1932 nach Orten - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Amtliches_Schulblatt_Rgbz.Stettin_Usedom.pdf|Schulblatt Regierungsbezirk Stettin - Usedom ursprünglich Exel - entsprechend zusammenfügen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Lehrer_Kirchspiel_Koserow.pdf| Lehrer im Kirchspiel Koserow - nach dem Kirchenbuch 1829 - 1945 - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschulung 2023===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ostseezeitung&lt;br /&gt;
von Hannes Ewert&lt;br /&gt;
25.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fast 400 Mädchen und Jungen kommen in die Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagvormittag wird in der Region rund um Usedom, [[Wolgast]], [[Lassan]] und [[Kröslin]] gefeiert.&lt;br /&gt;
[[Zinnowitz]]/[[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schultüten sind gepackt, der Rucksack steht bereit und die Füller bis zum Anschlag gefüllt: Für knapp 400 Mädchen und Jungen beginnt mit dem Schulbeginn am Montagmorgen der Ernst des Lebens. Auch für die Familien ändert sich der Tagesablauf. Zwischen Lassan, Kröslin, Wolgast und der Insel Usedom werden &#039;&#039;&#039;382 Mädchen und Jungen&#039;&#039;&#039; am Samstagvormittag eingeschult. Hier steigen die Einschulungsfeiern. In der &#039;&#039;&#039;Grundschule Zinnowitz&#039;&#039;&#039; wird am Samstagvormittag um 10 und 11 Uhr in zwei Durchgängen der Schulbeginn gefeiert. 32 Schüler der 1. Klasse besuchen dort ab Montag die Schule. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Heringsdorf&#039;&#039;&#039; sind in diesem Schuljahr sogar vier 1. Klassen am Start. 73 Jungen und Mädchen werden in der Schule begrüßt. Ab 9 Uhr wird dort im Stundentakt eine neue Klasse begrüßt.&lt;br /&gt;
An der &#039;&#039;&#039;Grundschule in Lassan&#039;&#039;&#039; öffnen am Samstag 22 Kinder ihre Schultüten und besichtigen ihre Klassenräume. Im Grundschulteil der Heine-Schule in &#039;&#039;&#039;Karlshagen&#039;&#039;&#039; begrüßt Schulleiterin Gabriele Reißmann am Samstagvormittag 42 Kinder. Die feierliche Stunde findet im Haus des Gastes um 10 und 11 Uhr statt.&lt;br /&gt;
Die Grundschule in der &#039;&#039;&#039;Wolgaster Baustraße&#039;&#039;&#039; hat in diesem Jahr vier 1. Klassen. Von 8 bis 11 Uhr finden die Feierstunden stündlich in der Aula des Schulgebäudes statt. 92 Schüler kommen dort in die Schule. Die 34 Mädchen und Jungen der &#039;&#039;&#039;Heberlein-Grundschule&#039;&#039;&#039; werden um 8.30 Uhr und um 10 Uhr willkommen geheißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 ABC-Schützen der &#039;&#039;&#039;evangelischen Schule in Wolgast&#039;&#039;&#039; starten um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wolgaster Petri-Kirche in das Schulleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Vineta-Grundschule in Koserow&#039;&#039;&#039; starten am Montag 31 Kinder in den Schulalltag. Am Samstag findet dort um 10 Uhr die Einschulung statt. In der &#039;&#039;&#039;Gemeinde Kröslin&#039;&#039;&#039; gehen ab Montag 14 Erstklässler zur Schule. Ihre Feierstunde findet am Samstag um 9.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Kröslin statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Stadt Usedom&#039;&#039;&#039; sind ab Samstag 31 Erstklässler mit ihren Familien bei der Einschulung um 8.30 und 10.30 Uhr in der Aula dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die fünf neuen Erstklässer der &#039;&#039;&#039;Evangelischen Schule in Benz&#039;&#039;&#039; wird es am Samstag um 10 Uhr einen Einschulungsgottesdienst im Ort geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausmarken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hausmarken Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wetter der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eiszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wetter 2008 Usedom.jpg| 2008 Sonnenstunden&lt;br /&gt;
Datei:Siebenschläfer Wetter.jpg| Siebenschläfer&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 1.jpg|2017 Sturm Schäden 1&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 2.jpg|2017 Sturm Schäden 2&lt;br /&gt;
Datei:2017 Sturm Usedom 3.jpg|2017 Sturm Schäden 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogische Forschung auf Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Züssow Greif 2016 Titel.jpg| [[Medium:Züssow Greif 2016 a.pdf|Familienforschung - Vortrag für Verein Pommerscher Greif 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pilgerweg - Jakobsweg über die Insel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerwege Norden.JPG|Wege in Norddeutschland&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg.JPG|Weg am Haff entlang&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerzeichen.jpg|Zeichen des Pilgerweges&lt;br /&gt;
Datei:2008 Pilger Litauer.jpg|2008 Pilger aus Litauen&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 1.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 1.JPG|Stationen im Norden&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Stationen 2.JPG|&lt;br /&gt;
Datei:Pilgerweg Wolgast.jpg|Wolgaster Kreuzweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radwege über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Radfernweg_Berlin%E2%80%93Usedom Radfernweg Berlin-Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2008 Radwege.jpg|2008 Radwege&lt;br /&gt;
Datei:2022 Ostseeküsten-Radweg.jpg|2022 Küstenradweg Teil&lt;br /&gt;
Datei:12 Werbung Radweg.jpg&lt;br /&gt;
Datei:01 Rad .JPG&lt;br /&gt;
Datei:02 Rad.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:04 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:05 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:06 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:08 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:09 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:10 Rad.JPG&lt;br /&gt;
Datei:11 Rad.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bombenangriffe auf Pommern 1940 - 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bombenangriffe 1940 - 1945.jpg |2021 Bombenangriffe auf Pommern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzziehung nach 1945===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gesprächen in Greifswald und Schwerin am 20. und 21 September 1945 schlugen die Polen vor, im Gebiet Alt-Warp zugunsten Deutschlands und im Gebiet Stolzenburg und Böck sowie zwischen Marienhof und der Oder zugunsten Polens zu korrigieren. Dabei übersahen die Polen, dass sie den Wasseranschluss von [[Swinemünde]] übersehen hatten. Fünf Jahre mussten sie das Trinkwasser an Wolgast bezahlen. Im Januar 1951 wurden zwischen Polen und der DDR neue Grenzberichtigungen verhandelt. Das Trinkwasserreservoir viel an Polen. Die DDR erhielt ein Ausgleich in Richtung Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Minen beseitigen nach 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsvorbereitungen für den zweiten Weltkrieg verwandelte die Insel Usedom in eine riesige Kaserne. In Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz quartierten sich Ingenieure, Techniker und Soldaten ein, die in Peenemünde die geheimnisvollen V- Waffen produzierten. Der Strand zwischen Zempin und Koserow wurde vermint, um die Insel im Falle der Gefahr in zwei Teile sprengen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Jahre 1950 verwehrten hier Stacheldrahtverhaue den Durchgang. In Zempin wurden Betonrollbahnen und unterirdische Bunker gebaut. Was das Jahr 1945 an Leid, Not und Angst über die Menschen brachte, wird kein Usedomer jemals vergessen. Der Zusammenbruch des Faschismus hinterließ auf Usedom tiefe Spuren. Die Festlandsanbindung der Insel Usedom war komplett unterbrochen, was schwerwiegende wirtschaftliche und versorgungstechnische Probleme über Jahre nach sich zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begannen Kriegsgefangene und Freiwillige, unter der Regie der Roten Armee, die Minen zu räumen, vorallem auf der Straße und unter den Gleisen der nahen Bahnstrecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken aller Opfer des zweiten Weltkrieges wurde am 08.05.1995 auf dem Friedhof in Zempin ein Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug H. Wille „Die Insel Usedom”:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als der &#039;&#039;&#039;Soldat Ruhberg am 9. Mai 1945&#039;&#039;&#039; nach Zempin zurück kehrte, hörte er, daß in den Wiesen tote Soldaten lägen.&lt;br /&gt;
Mit einem Fischer ging er hinaus, um sie begraben zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Schritten wurde Ruhberg von einer explodierenden Mine in die Luft geschleudert, die ihm das rechte Bein zerschmetterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt wurde den Inselbewohnern offenbar, welch grausames Ende ihnen die Faschisten zugedacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Koserow und Zempin an der schmalsten Stelle der Insel Usedom breitete sich ein endloses Minenfeld!&lt;br /&gt;
Tausende Minen waren heimtückisch im Sand verscharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beseitigung der furchtbaren Hinterlassenschaft durch ein sowjetisches Minenräumkommando verloren 19 Menschen, davon 5 Sowjetische Soldaten ihr Leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Brief von &#039;&#039;&#039;Curt Galke&#039;&#039;&#039;, ein Minensucher, nach einem Besuch in Zempin im Jahre 1993 mit Bildern und Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder sind aus dem Jahre 1949 - Mitarbeiter des Brandenburger Tauch- Spreng- und Schrottunternehmen.&lt;br /&gt;
Mit einem x ist Alfred Kindeleit * 06.04.1928 + 17.05.1949 &lt;br /&gt;
Mit XX ist Curt Galke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Minen räumen.jpg|Minen Räumen bei Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Brief.jpg |1993 Brief Galke nach Zempin&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 1.jpg |Galke Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 2.jpg |Galke Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:1993 Galke Minensucher 3.jpg |Galke Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher.jpg |Minensucher&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 a.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 b.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1 Mai 1949 c.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher 1949 Maidemo.jpg |Demo 1. Mai 1949&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Mai 1949.jpg| Demo 1. Mai 1949|&lt;br /&gt;
Datei:Grab Minenopfer 1993 gestohlen.jpg |1993 Grabstätte in Zempin- Kreuz wurde gestohlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift des Kreuzes welches gestohlen wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier ruhen in Frieden 5 unbekannte Soldaten. Gefunden im Juli 1949 im Minenfeld Zempin.&lt;br /&gt;
Gott und Den dises Los getroffenen weiß, daß manche heiße Tränen um Euch fließt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Grabstelle, liegen auch 3 Minensucher, auch Alfred Kindeleit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kreuz 5 unbekannte Soldaten.jpg|Das Holz-Kreuz&lt;br /&gt;
Datei:Zempin unbekannte Soldaten Inschrift.jpg|Inschrift&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2 WK Stein.jpg|1995 gesezter Stein durch die Gemeinde Zempin an gleicher Stelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1949 Minen.jpg |1949 Zeitung&lt;br /&gt;
Datei:1970 Brigadetagebuch.jpg |1970 ein Brigadetagebuch &lt;br /&gt;
Datei:1994 Bericht Minensucher.jpg |1994 Minensucher Leben&lt;br /&gt;
Datei:1994 Minen suchen bei Zempin.jpg |1994 Minensucher Ückeritz&lt;br /&gt;
Datei:Minensucher Zempin Forschung.jpg |Fragen zu den Minensuchern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Zempin - Ortschronik/en#Minenopfer|Beseitigung der Minen an der schmalsten Stelle der Insel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen Gewässernamen==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Deiche Achterwasser.jpg|thumb|200px|rechts|Deiche um das Achterwasser]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achterwasser:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1267&#039;&#039;&#039; in einer Urkunde mare recem, „Meer jüngeren Ursprungs“ genannt. Vom Wort „achtern“: hinten - Hinterwasser. Zeitweise auch in Urkunden Lassansches Wasser genannt. Ausbuchtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Peenestrom Peenestromes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bresitz&#039;&#039;&#039; (Birkenort) 1177 Ersterwähnung – Bogislav schenkt das Dorf dem Kloster, 1267 letzte Erwähnung des Ortes – wahrscheinlich jetzt Wilhelmshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Buckow&#039;&#039;&#039; (Buchenwald?) – Bezeichnung des Teiles der Insel, die zur Wolgaster Burg gehörten (Pfarreien Crummin und Netzelkow). Grenzort Ückeritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cämmerer See&#039;&#039;&#039; bei Peenemünde ist rund 18 Hektar groß. Die maximale Tiefe liegt bei rund 3,5 m, Im Durchschnitt liegt die Tiefe bei 1,10 m. Hechte, Barsche, Zander, Aale, Karpfen, Schleie, Rotfeder und Plötze leben im See. Der See ist durch den Bau eines Deiches zum Peenestrom entstanden, während des Aufbaus der Herresversuchsanstalt Peenemünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gothensee&#039;&#039;&#039; - 1779 Gotmersee, 1858 Gothner See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jürgensee&#039;&#039;&#039; 1779 steht dem Pächter des Vorwerkes Bauhof die Fischerei zur Hälfte, und die andere Hälfte dem Magistrate zu Uesedom zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peene&#039;&#039;&#039; – die Quelle liegt in der Nähe von Gnoien bei Boddin. Sie mündet bei Anklam in den Peenestrom. Der Peenestrom mündet bei Peenemünde in den Greifswalder Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stagniß&#039;&#039;&#039; Försterei  - Neu Pudagala - aber auch heute Bezeichnung auch für den Stichkananl bei der Försterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tonnen&#039;&#039;&#039; ..Fahrrinnen im Peenestrom wurden früher mit verankerten, geteerten, dichten und leeren Holzfässern gekennzeichnet. Der Begriff hat sich auf die heutigen schwimmenden Seezeichen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vineta&#039;&#039;&#039; (Julin = Jumne = [https://de.wikipedia.org/wiki/Jomsburg Jomsburg]) 965 n.Ch. erstmals erwähnt von Ibrahim ibn Jakub, 1070 nach Ch. aufgeschrieben von Adam von Bremen. Beschreibung einer großen Stadt an der Oder deren Bewohner noch Heiden seien, aber recht reich. Da später die Stadt nicht mehr auffindbar war und es an der Ostsee große Sturmfluten waren, glaubte man, dass die Stadt in der Ostsee untergegeangen sei. Viele Sagen entstanden um diese reiche Stadt.&lt;br /&gt;
Ab 1952 Ausgrabungen in der Sadt Wollin, die eine große Besiedlung zur Wikingerzeit zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wanzlow&#039;&#039;&#039; früher die Bezeichnung für den östliche Teil der Insel - Grenze war Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wocknin&#039;&#039;&#039; 1388 wurde in Wocknin am Strande bei Ückeritz für Wanderer und Schiffbrüchige ein Krug vom Kloster Pudagla eingerichtet. (Heute noch Wokninsee - Ückeritz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zerninsee&#039;&#039;&#039; wurde 1938 unter Naturschutz gestellt. 1963 wurde der Naturschutz aufgehoben und 1995 wieder unter Naturschutz gestellt. Der See ist verlandet und nur noch eine &amp;quot;Zerninsenke&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Naturschutzgebiete auf Usedom==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Kormorane tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Kormorane tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Werder Schafe tot.jpg|thumb|200px|rechts|2021 Insel Werder Schafe tot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Usedom ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Insel_Usedom&#039;&#039;&#039;Naturpark&#039;&#039;&#039;], dieser beinhaltet folgende &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiete&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Peenemünder Haken, Struck u. Ruden . . 1870 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Peenem%C3%BCnder_Haken,_Struck_und_Ruden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Großer Wotig. . . . . . . . .  . .203 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Gro%C3%9Fer_Wotig bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Südspitze der Halbinsel Gnitz . . . . .  61 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Wockninsee . . . . . . . . . . . . . . . 49 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Wockninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mümmelkenmoor . . . . . . . . . . . . .   6 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCmmelkensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Gothensee und Thurbruch . . . . . . . . 800 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Gothensee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Halbinsel Cosim . . . . . . . . . . . . .85 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Halbinsel_Cosim bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Böhmke und Werder . . . . . . . . 118 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Inseln_B%C3%B6hmke_und_Werder bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Golm   . . . . . . . . . . .  .. . . . . 25 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Insel Görmitz . . . . . . . . . . . . . 165 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Mellentiner Os. . . . . . . . . . . . .  60 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Mellenthiner_Os bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Kleiner Krebssee . . . . . . . . . . . . 45 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Kleiner_Krebssee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Zerninsenke . . . . . . . . . . . . . . 375 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Zerninsee bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
  Streckelberg . . . . . . . . . . . . . . 34 ha  [https://de.wikipedia.org/wiki/Streckelsberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Naturpark Usedom Schild.jpg|Naturpark Schild in Zempin am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:2021 Grundwasser Insel Usedom.jpg |2021 Grundwasser + Wölfe&lt;br /&gt;
Datei:Oser.jpg|2021 Erklärung für Os wie bei Mellenthiner Os&lt;br /&gt;
Datei:2010 Streckelsberg Naturschutz Tafel 1.JPG|2010 Streckelsberg Tafel&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Straeckesberg 2.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:2010 Naturschutz Streckelsberg 3.JPG|2010&lt;br /&gt;
Datei:Streckelsberg Naturlehrpfad.jpg| 2021 Naturlehrpfad Streckelberg (auch Streckelsberg&lt;br /&gt;
Datei:2008 Kreuzotter Peenemünde.jpg|2008 Kreuzotter Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:FFH 01.jpg|FFH Gebiete 1&lt;br /&gt;
Datei:FFH 02.jpg|FFH Gebiete 2&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 1.jpg|2023 a&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 2.jpg|2023 b&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 3.jpg|2023 c&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Natur 2023 4.jpg|2023 d&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 1 2024.jpg|2024 Gothensee 1 Probleme&lt;br /&gt;
Datei:Gothensee 2 2024.jpg|2024 Gothensee 2 Probleme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wockninsee===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Winter.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ückeritz Wockninsee Tafel.jpg||thumb|250px|rechts|Wockninsee Tafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wockninsee Eichen ersetzen Japanische Lärche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OZ 20.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ückeritz.&lt;br /&gt;
Das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Wockninsee in der Nähe von [[Ückeritz]] ist ein beliebter Anlaufpunkt für Naturfreunde. Es gibt einen ausgeschilderten Rundweg mit vielen Tafeln, die Flora und Fauna des Gebietes erklären. Doch zuletzt wurden die Sorgen um das Naturschutzgebiet immer größer - niedriger Wasserstand und Zersetzung des Torfkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hat die Landesforstanstalt Geld in die Hand genommen, um das Naturschutzgebiet Wockninsee zu renaturieren. „Mit dem Einbau einer Sohlgleite ist ein weiterer Schritt zur Renaturierung des Naturschutzgebietes Wockninsee erfolgt“, sagt Falk Jagszent, Moorexperte bei der Landesforstanstalt MV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sohlgleite - so nennen Fachleute eine Staustufe - soll künftig dafür Sorge tragen, dass das Regenwasser länger im Naturschutzgebiet Wockninsee gehalten wird. Denn beim Wockninsee handelt es sich um einen verlandenden Strandsee, der einst Teil der Ostsee war und nun nur über Regenwasser gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit der Erhöhung des Wasserstandes hoffen wir, das Moor zu erhalten und den Prozess der Zersetzung des Torfkörpers zu stoppen. Im Idealfall pegelt sich der Wasserstand so ein, dass sogar neuer Torf entsteht, der dann als Langzeit-Kohlenstoffspeicher einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“ so der Moorexperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur im Wasser greifen die Maßnahmen, auch außerhalb stehen die weiteren Schritte fest. Dazu Felix Adolphi, Leiter des zuständigen Forstamtes [[Neu Pudagla]]: „Neben der Verbesserung des Wasserhaushaltes werden wir durch einen Waldumbau auch die Artenzusammensetzung im Naturschutzgebiet verbessern und damit naturnäher gestalten.“ So soll im Herbst ein Bestand von Sitkafichten komplett entnommen und ein Bestand Japanischer Lärche stark aufgelichtet werden. Beide Baumarten sind nicht heimisch und passen nicht zu diesem Naturraum, so Adolphi. Stattdessen werden im kommenden Jahr Eichen und Erlen gepflanzt. „Damit setzen wir langfristig auf Baumarten, die im Moor und dessen Randbereichen von Natur aus vorkommen und in Teilen zu hudewaldähnlichen (vormaliger (Ur-)Wald d.R.) Strukturen erzogen werden können, wie sie sich nördlich im Naturschutzgebiet anschließen“, sagt der Forstamtsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Böhmke und Werder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke Werder.jpg|2022 Böhmke u. Werder&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 1.jpg|2022 Böhmke Möwen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 2.jpg|2022 Böhmke Möwen 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Böhmke 3.jpg|2022 Böhmke Möwen 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Peenemünde===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulrich Dunkel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dunkel (*1910 Karlshagen, + 1994 Hamburg) begann nach seiner Schulzeit seine Arbeit als Journalist und Schriftsteller in [[Swinemünde]]. Dort erschien ca. &#039;&#039;&#039;1932 sein erstes Buch: Ruheloses Volk&#039;&#039;&#039; - Vom Vogelleben auf den Inseln Usedom und Wollin im Verlag Fritzsche. Er widmete dieses Buch seinen Eltern. Insbesondere als Ornithologe hat er auf Usedom und im Oderraum bis 1945 gewirkt. Bekannt ist sein Bemühen mit Paul Robien um das Naturschutzgebiet Zerninsee-Senke. Ulrich Dunkel ist dem Thema Natur und Leben immer treu geblieben und hat eine Vielzahl Publikationen und Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. Er starb 1994 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisnaturschutzbeauftragte Claus Schönert schreibt am 22.07.1997 in der Ostsee-Zeitung: „Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Ruden Ruden] ist mit 1870 Hektar nicht nur das größte der Insel Usedom, sonder auch das älteste. Schon 1925 erhielt es den Schutzstatus. Der Ornithologe Ulrich Dunkel hat zur Unterschutzstellung, Erforschung und Publikation des Gebietes beigetragen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Natur Dunkel Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf |[[medium:Dunkel_-_Ruheloses_Volk_OCR.pdf|Ruheloses Volk, Dunkel, Naturschutzgebiet Peenemünde 1930 pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrich1916.jpg|Dunkel, Ulrich 1916&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichElternKarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich mit Eltern&lt;br /&gt;
Datei:DunkelUlrichOskarCarlshagen.jpg|Dunkel, Ulrich&lt;br /&gt;
Datei:2016 Naturschutz Peenemüder Haken.jpg|2016 Grenze Peenemünder Haken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur der Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Info vom Zweckverband in Ückeritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007 Einwohner Kreis Wolgast .jpg|2007 Einwohner weniger im Kreis OVP&lt;br /&gt;
Datei:2022 Zweckverband Wasser Abwasser Baurbeiten.jpg |2022 Bauarbeiten Trinkwasser- u. Abwasserleitungen&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 1.jpg|2022 Einwohner Vergleich 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Einwohner Insel Usedom 2.jpg|2022 Einwohner Vergleich 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Ostseezeitung 2023 Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 a.jpg|Betriebe Daten 1&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Wirtschaft 2023 b.jpg|Betriebe Daten 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitteilungsblätter für die Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gemeinden, die vom Amt Usedom Süd verwaltet werden, kommt monatlich eine Bürgerzeitung mit amtlichen Mitteilungen kostenlos ins Haus. Auch in älteren Ausgaben kann man stöbern. Für die [https://bernsteinbaeder-usedom.de/ Bernsteinbäder] (Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz] gab es vom November 1993 mit der Nr. 1 das Mitteilungsbalatt &amp;quot;De Amtsspeigel&amp;quot; vom gleichen Verlag bis 2004 zur Gründung des Amtes Usedom Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wittich.de/produkte/zeitungen/objekt/nr/3469 Usedomer Amtblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt für Amt Usedom-Süd.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Amtsblatt Impressum.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wahlen Ergebnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2016 Landtagswahl Wahlkreis 30.jpg|2016 Landtagswahl Wahlkreis 30&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bürgermeister.jpg|2019 Wahl der Bürgermeister&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 1.jpg|2019 Wahlen 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Kommunalwahl 2.jpg|2019 Wahlen 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 1.jpg|2019 Wahlen Insel 1&lt;br /&gt;
Datei:2019 Wahlen Insel 2.jpg|2019 Wahlen Insel 2&lt;br /&gt;
Datei:Insel Usedom Bürgermeister 2024.jpg|2024 vor der Wahl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bernstein Funde Probleme==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein Bernstein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinzimmer Bernsteinzimmer bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernstein brennt: daher sein Name vom niederdeutschen bernen = &#039;&#039;&#039;brennen&#039;&#039;&#039;; &lt;br /&gt;
älter Agtstein (oberdeutsch aiten = brennen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde aus steinzeitlichen Großsteingräbern wie auf Rügen zeigen die frühe Verarbeitung zu Schmuck oder Kultgegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Altertum erahnte man seine Herkunft als „SAFT“ von Bäumen, später zählte man ihn zu den Edelsteinen.&lt;br /&gt;
Bernstein wurde Handels- und Statusobjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renaissance und Barock waren die Blütezeit des Bernstein – Kunsthandwerkes: Schmuck, edle Gebrauchsgegenstände, Interieur wie das legendäre Bernsteinzimmer wurden aus ihm gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin war er schon seit der Antike bekannt – so als „ziehendes“ Mittel , durch Auflegen gegen Schmerzen vieler Art, zum Räuchern oder als Riechstein gegen Pest oder um Kindern das Zahnen zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bernstein – Baltischer Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Elektron  - Sonnenglanz nannten ihn die Griechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Succinum  - Saftstein nannten ihn die Römer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Zusammensetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;78 %   Kohlenstoff&lt;br /&gt;
;10 %   Wasserstoff&lt;br /&gt;
;11 %   Sauerstoff&lt;br /&gt;
;  1 %   Zellsäfte mit Schwefel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor  35 – 55 Millionen Jahren – &lt;br /&gt;
Bernsteinwälder – Kiefernart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harz kommt unter Luftabschluss oder in Wasser oder wassergesättigten Gesteinsschichten – &lt;br /&gt;
Gelangt durch geologische Umlagerung in die so genannte „Blaue Erde“ in Braunkohlensanden oder eiszeitlichen Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde schon 3500 bis 1700 vor Christus nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik Karlshagen: &lt;br /&gt;
Auf der Karte eingezeichnet in Richtung Peenemündung eine Bernsteingrube 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch 1693 Bernsteingrube in &#039;&#039;&#039;Neverow&#039;&#039;&#039; aus Schwedenmatrikel 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom.jpg |Bernsteinaufkauf&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 1.jpg|Bernsteinfunde Verpachtung&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinfang Usedom 2.jpg|1823 Preis&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 1895 Bernsteingrube.jpg|1895 Bernsteingrube bei Peenemünde&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinkreuz Usedom.jpg|Ausgrabung Stadt Usedom Fund&lt;br /&gt;
Datei:Kind Zahnkette.jpg|Werbung heute&lt;br /&gt;
Datei:AK Bernstein.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 1.jpg|2016 Bernstein Preis 1&lt;br /&gt;
Datei:2016 Bernstein 2.jpg|2016 Bernstein Preis 2&lt;br /&gt;
Datei:2019 Bernstein Swinemünde.jpg|2019 Fund in Swinemünde&lt;br /&gt;
Datei:2021 Bernstein Tunnelbohrung.jpg|2021 Bernstein beim Tunnelbau?&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Inkluse Gecko.jpg|Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 1.jpg|2022 Bernstein 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Bernstein Usedom 2.jpg|2022 Bernstein 2&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 1.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 1&lt;br /&gt;
Datei:Bernstein Phosphor Verbrennung 2.jpg|2023 Phosphor Verbrennung 2&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 a.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 1&lt;br /&gt;
Datei:Ribnitz Bernstein 2023 b.jpg|Sammlung von 1923 im Ribnitz Museum 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wikipedia - Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom Insel Usedom bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_B%C3%A4derbahn Bäderbahn - UBB] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_Gesteinsgarten Gesteinsgarten [[Neu Pudagla]]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rmitz Görmitz]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnitz Gnitz Halbinsel der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_von_Lepel-Gnitz Lepel, Bruno]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedom_(Adelsgeschlecht)  Insel Rügen Usedom Familienname (Adelsgeschlecht)]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usedomer_See Usedomer See bei der Stadt Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen Geschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZPj7M0sznNg &amp;quot;Geschichten &amp;amp; Sagen&amp;quot; über Usedom - Torsten-Michael Stahl - TMS Video 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe.JPG|Bernsteinhexe ca. 1925 - Lichte Porzellan / Thüringen&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf|Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:2020 Märchensammler.jpg|2020 Märchensammler - Vater vom Welziner Käser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele &#039;&#039;&#039;Sagen über Pommern&#039;&#039;&#039;, Rügen und Usedom - Wollin sammelte &#039;&#039;&#039;Alfred Haas&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[%27%27%27Mehr %C3%BCber Alfred Haas%27%27%27| Mehr über Haas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom.pdf|Haas 1904 Sagen-Wollin-Usedom - pdf]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Haas Wassersagen.pdf|Haas Wassersagen - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/books/edition/R%C3%BCgensche_Sagen_und_M%C3%A4rchen/W7tZAAAAMAAJ?hl=de| Pommersche Sagen, 1926]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_von_Pommern_und_R%C3%BCgen Sagen von Pommern und Rügen bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sagen Insel Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der erste Lepel in Pommern.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es war im dreizehnten Jahrhunderte nach unserer Zeitrechnung, als ein großes christliches Heer nach Pommern kam, um die Wenden aus dem Lande zu vertreiben. In demselben befand sich ein junger Rittersmann, Lepel geheißen. Derselbe wurde in einer blutigen Schlacht, die an dem Peenestrome, in der Gegend von Rubkow bis nach Lassahn hin gefochten wurde, schwer verwundet, so daß die Seinigen ihn auf dem Schlachtfelde liegen ließen. Als er aber für todt da lag, wurde er von einem Wenden gefunden, der noch Leben in ihm verspürte, sich seiner erbarmte, und ihn nach einer benachbarten Burg brachte. Dort war ein Edelfräulein, die nahm sich des Ritters an, pflegte ihn und heilte seine Wunden. Und als er wieder gesund und rüstig war, da heirathete er sie, und blieb bei ihr. Also kamen die Lepels zuerst nach Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Greifswalder wöchentlicher Anzeiger für 1818, Nr. 31.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Familie von Lepel.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Pommern besteht ein altes adliges Geschlecht: von Lepel, welches schon im dreizehnten Jahrhunderte soll in das Land gekommen sein. Dasselbe führt in seinem Wappen [98] eine Jungfrau, die eine Krone aus neun halben Löffeln trägt. Man erzählt darüber und über den Ursprung des Adels dieser Familie Folgendes: Vor Zeiten lebte zu Wien ein Zimmermann, Namens Joachim Lepel. Der wurde bei Aufbringung einer großen Thurmglocke, wobei er half, durch die Unvorsichtigkeit seiner Gehülfen getödtet, indem der Klöppel oder Knepel der Glocke auf ihn fiel. Da er nun aber eine Wittwe und neun Söhne hinterließ, und sein Lebenlang ein treuer und tüchtiger Handwerksmann gewesen war, so nahm sich der Kaiser nicht nur seiner hinterlassenen Familie an, und versorgte alle seine neun Söhne in seinen Diensten, sondern er erhob sie auch in den Adelstand, und gab ihnen das beschriebene Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gesterding, Pommersches Museum, I. S. 241.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die beiden Störe und die geizigen Mönche zu Grobe====&lt;br /&gt;
[[Datei:08 Singschwan Fischzug Pudagla.jpg|thumb|250px|rechts|Fischzug Linolschnitt aus „Singschwan über Usedom“ von Hugo Scheele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Lande Usedom lag ehedem ein großes Kloster zu GROBE, welches vom Herzog Ratibor und seiner Gemahlin Pribislawa, einer Tochter des Herzogs Bolislaw von Polen, gestiftet worden war. Die Bauern der Umgebung wussten in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts von diesem Kloster Folgendes zu erzählen:&lt;br /&gt;
:Alle Jahre sollen aus dem frischen Haff zwei Störe vor das Kloster ge-kommen sein und sich den Mönchen daselbst einen von den beiden Stören genommen, während der andere wieder fortgeschwommen ist, um im nächsten Jahr in Begleitung eines zweiten zurückzukehren. So haben die Mönche alle Jahre immer einen Stör gehabt, bis sie zuletzt aus Geiz alle beide Störe einfingen. Seitdem sind keine Störe mehr nach GROBE gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alfred Haas 1924, Kantzow (+1542) – Chronik von Pommern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie das Achterwasser entstand====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie bekannt aus alten Sagen&lt;br /&gt;
:schuf der Herr die Welt in sieben Tagen.&lt;br /&gt;
:Dann ruhte er sich erstmal aus&lt;br /&gt;
:und hielt darauf den Vesperschmaus.&lt;br /&gt;
:Dann stieg er auf den höchsten Berg&lt;br /&gt;
:und sah sich an sein Tagewerk.&lt;br /&gt;
:Er schaute nach Osten und nach Westen,&lt;br /&gt;
:da war auch alles nach dem Besten,&lt;br /&gt;
:er schaute nach dem Süden und nach Norden,&lt;br /&gt;
:da wär er bald vor Schreck gestorben.&lt;br /&gt;
:Da sind noch ganz tiefe Rinnen,&lt;br /&gt;
:die können nicht bleiben, doch was beginnen.&lt;br /&gt;
:So rief er seine Englein her,&lt;br /&gt;
:es waren tausend und noch mehr:&lt;br /&gt;
:„Seht diese Rinne hier auf Erden,&lt;br /&gt;
:die muss sofort zu einem Flusse werden!“&lt;br /&gt;
:Die Engel hoben ihre Röcke an&lt;br /&gt;
:und fingen gleich zu pinkeln an.&lt;br /&gt;
:Da es waren eine Million,&lt;br /&gt;
:entstand sogleich der Peenestrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unten wurd es nass und immer nasser:&lt;br /&gt;
:und so entstand das Achterwasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unbekannt - aus Ückeritz&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Videos über die Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube|Insel Usedom in Videos über Natur, Fischerei, Kultur usw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher Themen Insel Usedom ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nordlichtverlag.de/ Nordlichtverlag Karlshagen Dr. Rainer Höll]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Erschienen beim Verlag [https://www.epubli.com/ epubli] - Autorin Hilde Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Buch Inselkunde 01 Bootsmodelle Tiefert.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/64/Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf |[[medium:Bootsmodelle_Tiefert_epubli.pdf|Bootsmodelle Konrad Tiefert pdf ISBN  978-3-7418-5338-8]]&lt;br /&gt;
Datei:Lieper Winkel Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ab/Lieper_Winkel_epubli.pdf |[[medium:Lieper_Winkel_epubli.pdf|Lieper Winkel pdf ISBN 978-3-7418-2093-9]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Koserow Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/53/Kirche_Koserow_epubli.pdf |[[medium:Kirche_Koserow_epubli.pdf|Kirche Koserow Geschichte pdf ISBN  978-3-750250-60-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:Bernsteinhexe Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/75/Bernsteinhexe_epubli.pdf |[[medium:Bernsteinhexe_epubli.pdf|Bernsteinhexe pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-746722-56-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Sturmfluten 2020 Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0a/Sturmfluten_2020.pdf |[[medium:Sturmfluten_2020.pdf|Sturmfluten auf Usedoms pdf - wie entstehen sie und Schäden - ISBN 978-3-753124-67-4]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre pdf ISBN:978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern ISBN: 978-3-757526-45-0]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirchen der Insel Titel.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/e/e1/Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |[[medium:Kirchen_der_Insel_Usedom.pdf |Kirchen der Insel Usedom Daten und Bilder pdf ISBN  978-3-7375-4112-1]]&lt;br /&gt;
Datei:Sagen Usedom Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/67/Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |[[medium:Sagenhafte_Insel_Usedom_pdf.pdf |Sagen der Insel Usedom pdf - Verlag epubli ISBN: 978-3-7375-4628-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg||link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Geschichte der Schule, Lehrer, Schulbilder, Konfirmation, Hochzeiten pdf - ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Tiefert Buch.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b3/Tiefert_Fischen_epubli.pdf |[[medium:Tiefert_Fischen_epubli.pdf|Fischer Konrad Tiefert: Leben und Fischen auf Usedom pdf ISBN  978-3-7375-4476-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Drak Heft Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/8/86/Drak_Heft_alles.pdf |[[medium:Drak_Heft_alles.pdf|Der Drak von Usedom erzählt pdf - ISBN  978-3-7450-4361-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Natur Usedom Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7e/Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf |[[medium:Natur_Usedom_H_Scheele_epubli.pdf|Natur Usedom in Gedichten und Werken von Scheele pdf  - ISBN  978-3-7375-3959-3]]&lt;br /&gt;
Datei:Scheele Köpfe Titel epubli.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/7b/Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf |[[medium:Scheele_Personen_Welt_epubli.pdf|Personen, die die Weltgeschichte bewegten - Scheele pdf - ISBN  978-3-7450-6875-7]]&lt;br /&gt;
Datei:Singschwan Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/db/Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf |[[medium:Singschwan_%C3%BCber_Usedom_1936_epubli.pdf|Singschwan über Usedom Gedichte über Geschichte, Fauna und Flora der Insel Usedom pdf - ISBN 978-3-748517-80-1]] &lt;br /&gt;
Datei:Frau des Malers Titel.JPG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf |[[medium:Frau_des_Malers_-_SCHEELE_epubli.pdf|Die Frau des Malers - Rosel Scheele - das Leben mit Hugo Scheele pdf - ISBN 978-3-7467-2224-5]]    &lt;br /&gt;
Datei:Lexikon Titel 2.jpg| link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/03/Lexikon_2_Usedom_2020.pdf |[[medium:Lexikon_2_Usedom_2020.pdf|Orte und Personen, Jahreszahlen der Ersterwähnungen, Familiennamen in der Schwedischen Landesaufnahme 1692 - 1709 ISBN 978-3-753110-50-9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fotobücher pdf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorträge [[Benutzer:HildeStockmann| Hilde Stockmann]] habe ich mit PowerPoint erstellt. Die einzelnen Folien habe ich dann in einem Fotobuch zusammengestellt. Die Firma hat dann diese Bücher in PDF zur Verfügung gestellt. Die Bilder herrschen deshalb vor und der Text ist mimimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Klöster auf Usedom Vortrag.pdf|Klöster auf Usedom Vortrag]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2011 Zempin Bilder.pdf| Seebad Zempin in Bildern]] &lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Gnitz.pdf| Usedom - Halbinsel Gnitz - Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Achterland.pdf| Usedomer Kirchen im Achterland]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Kirchen Ostseestrand.pdf| Usdomer Kirchen am Ostseestrand]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Lieper Winkel.pdf| Lieper Winkel - Insel Usdom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Muehlen.pdf | Muehlen auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifswalder Oie.pdf| Insel Greifswalder Oie im Greifswalder Bodden]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Greifenherzoege Schloss Wolgst.pdf| Die GREIFEN und das Wolgaster Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Zinnowitz 700Jahre.pdf| 700 Jahre Zinnowitz Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Usedom Personen.pdf| Personen wirkten auf Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Media:2012 Freester Teppiche Ornamente.pdf| Freester Fischer-Teppiche, Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen und Ausstellungen==&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/ Landesmuseum digital]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahnenforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Arbeitsordner_zu_Otto900&amp;diff=144937</id>
		<title>Arbeitsordner zu Otto900</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Arbeitsordner_zu_Otto900&amp;diff=144937"/>
		<updated>2026-03-26T12:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Sonstige Stichworte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hauptseite/Materialsammlung: [[Otto von Bamberg - Apostel der Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Termine:== &lt;br /&gt;
;23.März online Zoom Raum 2  Gespräch mit den Usedomer Akteuren zur Zusammenarbeit (Dr. Jikeli + eventuell Bürgermeister von Usedom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:noch vereinbaren: Vor Ort Termin mit Usedom s.o. + Wolgast Termin mit Stephan Rade und evtl Bgm. von Usedom ( versuchen die beiden Termine zu verbinden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Klärung der Veröffentlichungsrechte der Lagomar-Karte und evtl. Erlangung der Digitalversion zur Überarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Termin in Kloster Stolpe mit dortigem Verein zur Ortschronik-Schulung mit Abstimmung zu Hotspot der Otto Route verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Martin Buchsteiner infos entsprechend seiner Mail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Weitere Überlegungen: Tourismusverband: Prüfen, ob die Möglichkeit besteht, braune Schilder an der Autobahn mit Hinweis auf Otto-Ereigisorte anzubringen, Reise-App mit Hinweisen auf Otto-Ereignisorte und das historische Geschehen. (Umsetzung Tourismusverband).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesprächsinhalte der Partner-Orte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Grundsätzliche Zusammenarbeit  (dazu Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
:Finden des Aufstellpunktes, Standortsuche&lt;br /&gt;
:Genehmigungsverfahren ?&lt;br /&gt;
:Verknüpfung mit den Vor-Ort-Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Via Regia Orte an der Pilgerroute:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Die Pilgerroute selbst]]===&lt;br /&gt;
:Verlauf&lt;br /&gt;
:Was ist vor Ort vorhanden ?&lt;br /&gt;
:Routenführung von der iberischen Halbinsel bis Osteuropa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Demmin]]===&lt;br /&gt;
===[[Gützkow]]===&lt;br /&gt;
===[[Stolpe]]===&lt;br /&gt;
===[[Wolgast]]===&lt;br /&gt;
===[[Stadt Usedom]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Ratibor_I. Ratibor I.].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf polnischer Seite:==&lt;br /&gt;
===Lubin===&lt;br /&gt;
===Kammin===&lt;br /&gt;
===Wollin===&lt;br /&gt;
===Stettin===&lt;br /&gt;
===Pyritz (südl. Stettin)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zu den Tafeln==&lt;br /&gt;
:dazu ergänzend die Lagomar-Karte nutzen&lt;br /&gt;
:vorläufig je 5 Tafeln auf deutscher wie auf polnischer Seite&lt;br /&gt;
:Holger Entwürfe  mit QR-Code von 2024 raussuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Ablage Korrespondenzen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Stichworte==&lt;br /&gt;
* Das St.Otto-Heim in Zinnowitz&lt;br /&gt;
::* [http://www.st-otto-zinnowitz.de/ St. Otto-Heim in Zinnowitz trägt seinen Namen]&lt;br /&gt;
* Beitrag aus dem Mecklenburg-Magazin (Karte und Text von Udo Funk (kein Veröffentlichungsrecht!)&lt;br /&gt;
* Stefan Rade/Wolgast&lt;br /&gt;
* Pirat Wyszak -&amp;gt; Otto von Bamberg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Via Regia==&lt;br /&gt;
;Der Verlauf der Via Regia von der Iberischen Halbinsel zur osteuropäischen Kiewer Rus läßt sich in unserer Region für das frühe Mittelalter bis zur Christanisierung der Wenden, die keine Schrift benutzten, im wesentlichen nur aus archäologischen Funden sowie arabischen (u.a. Ibrahim ibn Jakub), fränkischen (z.B. Thietmar von Merseburg) und skandinavischen (Knytlingasaga, Jomswikinger-Saga) Berichten von außerhalb des wendischen Siedlungsgebietes, herleiten. &lt;br /&gt;
:Erst mit dem Einzug der Schriftsprache, besonders klösterlicher Aufzeichnungen (z.B.Helmhold von Bosau), sowie Berichten an Königs- und Fürstenhöfen (Z.B. Thietmar voon Merseburg oder Saxo Grammaticus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihre Route über die Jahrhunderte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Königsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Handelsweg&lt;br /&gt;
:Via Regia auch die Handelsroute von den Sklavenfängern der Ranen zu den Sklavenhändlern im &lt;br /&gt;
:Entstehung des Wortes Sklaven auf der Via Regia arabischen Cordoba  Slawen -&amp;gt; arabisch &amp;quot;Sakaliba&amp;quot; -&amp;gt; [[Sklaven]]&lt;br /&gt;
:Welche &#039;&#039;&#039;Haupt&#039;&#039;&#039;handelsgüter auf der Via Regia ?&lt;br /&gt;
:Sklaven, Wachs, Honig, Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Heerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Missionsweg / Pilgerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Diplomatische Missionen und Sklavenhandel über die Via Regia (besonders aus dem arabischen Raum, Kalifat Cordoba)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wenden am Kalifenhofe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 1.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 01]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 2.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 02]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=%22Eine_K%C3%BCstenwanderung_von_der_Warnow_bis_Wustrow...%22_Pastor_Ludwig_Dolberg_1885&amp;diff=144892</id>
		<title>&quot;Eine Küstenwanderung von der Warnow bis Wustrow...&quot; Pastor Ludwig Dolberg 1885</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=%22Eine_K%C3%BCstenwanderung_von_der_Warnow_bis_Wustrow...%22_Pastor_Ludwig_Dolberg_1885&amp;diff=144892"/>
		<updated>2026-03-25T21:29:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Wustrow, Halbinsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das &amp;quot;Fischland-Wustrow-Kapitel&amp;quot; umfasst die Seiten 152 - 210&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f152.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 152]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f153.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 153]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f154.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 154]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f155.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 155]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f156.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 156]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f157.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 157]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f158.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 158]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f159.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 159]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f160.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 160]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f161.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 161]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f162.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 162]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f163.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 163]]&lt;br /&gt;
[[ Datei:DoKü 164.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 164]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f165.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 165]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f166.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 166]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f167.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 167]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f168.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 168]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f169.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 169]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f170.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 170]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f171.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 171]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f172.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 172]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f173.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 173]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f174.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 174]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f175.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 175]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f176.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 176]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f177.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 177]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f178.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 178]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f179.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 179]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f180.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 180]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f181.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 181]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f182.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 182]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f183.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 183]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f184.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 184]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f185.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 185]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f186.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 186]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f187.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 187]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f188.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 188]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f189.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 189]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f190.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 190]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f191.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 191]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f192.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 192]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f193.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 193]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f194.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 194]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f195.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 195]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f196.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 196]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f197.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 197]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f198.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 198]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f199.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 199]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f200.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 200]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f201.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 201]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f202.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 202]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f203.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 203]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f204.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 204]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f205.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 205]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f206.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 206]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f207.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 207]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f208.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 208]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f209.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 209]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DoKü f210.jpg|900px|links||Fischland Dolberg S. 210]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischland-Darß-Zingst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wustrow_in_den_Mecklenburgischen_Jahrb%C3%BCchern&amp;diff=144891</id>
		<title>Wustrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wustrow_in_den_Mecklenburgischen_Jahrb%C3%BCchern&amp;diff=144891"/>
		<updated>2026-03-25T21:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Wustrow (Ostseebad)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beiträge==&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00001891 Der wendische Burgwall oder Tempelwall von Wustrow auf Fischland   Georg Christian Friedrich Lisch In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.27 (1862) S.187-190]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00001900 Die Kirche zu Wustrow auf Fischland   Georg Christian Friedrich Lisch In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.27 (1862) S.200-201]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002134 Der Burgwall auf Wustrow und das Gestüt zu Dierhagen  Wilhelm Gottlieb Beyer. - In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 32 (1867), S.60-65 ]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002534 Der Tempelwall von Wustrow auf Fischland (Nachtrag zu Jahrb. XXVII, S. 187)  Georg Christian Friedrich Lisch In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.39 (1874) S.168-169]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003276 Ansiedlung bei Wustrow und Niehagen  Robert Beltz In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd.64 (1899) S.143-144]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischland-Darß-Zingst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Das_Land_Swante-Wustrow_oder_Das_Fischland,_von_C.J.F.Peters;_von_Heinrich_Lange_%27%27%271934%27%27%27_neu_bearbeitete_und_wesentlich_vermehrte_vierte_Auflage&amp;diff=144890</id>
		<title>Das Land Swante-Wustrow oder Das Fischland, von C.J.F.Peters; von Heinrich Lange &#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; neu bearbeitete und wesentlich vermehrte vierte Auflage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Das_Land_Swante-Wustrow_oder_Das_Fischland,_von_C.J.F.Peters;_von_Heinrich_Lange_%27%27%271934%27%27%27_neu_bearbeitete_und_wesentlich_vermehrte_vierte_Auflage&amp;diff=144890"/>
		<updated>2026-03-25T21:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 000.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 000]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 000a.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 000a]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 001.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 001]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 002.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 002]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 003.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 003]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 004.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 005.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 006.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 007.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 008.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 009.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 010.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 011.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 012.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 013.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 014.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 015.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 015]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 016.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 017.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 017]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 018.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 019.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 020.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 020]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 021.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 022.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 022]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 023.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 023]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 024.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 025.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 025]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 026.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 026]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 027.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 027]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 028.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 028]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 029.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 029]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 030.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 030]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 031.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 031]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow_Peters_032.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 032]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow_Peters_033.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 033]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow_Peters_034.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 034]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow_Peters_035.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 035]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow_Peters_036.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 036]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 037.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 037]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 038.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 038]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 039.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 039]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 040.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 040]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 041.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 041]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 042.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 042]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 043.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 043]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 044.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 044]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 045.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 045]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 046.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 046]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 047.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 047]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 048.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 048]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 049.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 049]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 050.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 050]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 051.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 051]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 052.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 052]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 054.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 054]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 056.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 056]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 060.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 060]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 061.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 061]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 062.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 062]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 063.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 063]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 064.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 064]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 065.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 065]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 066.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 066]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 067.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 067]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 085.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 085]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 091.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 091]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 096.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 096]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 102.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 102]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 103.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 103]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 104.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 104]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 105.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 105]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 106.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 106]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 107.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 107]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 108.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 108]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 109.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 109]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 110.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 110]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 111.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 111]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 112.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 112]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 113.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 113]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 119.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 119]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 120.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 120]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 121.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 121]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Peters 122.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 122]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wustrow Peters 127.jpg|900px|links|Wustrow Peters Lange 1934 127]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischland-Darß-Zingst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=%22Badeleben_gestern_und_heute_im_Ostseebad_Wustrow_(Fischland)%22_J%C3%BCrgen_Pieplow_32_S._1.Auflage_2006_2.Auflage_%3F_3._verbesserte_Auflage_2016&amp;diff=144889</id>
		<title>&quot;Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)&quot; Jürgen Pieplow 32 S. 1.Auflage 2006 2.Auflage ? 3. verbesserte Auflage 2016</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=%22Badeleben_gestern_und_heute_im_Ostseebad_Wustrow_(Fischland)%22_J%C3%BCrgen_Pieplow_32_S._1.Auflage_2006_2.Auflage_%3F_3._verbesserte_Auflage_2016&amp;diff=144889"/>
		<updated>2026-03-25T21:26:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Wustrow (Ostseebad)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|01 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|02 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|03 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:17 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|17 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:18 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|18 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:19 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|19 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|20 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:21 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|21 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:22 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|22 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:23 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|23 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:24 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|24 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:25 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|25 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:26 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|26 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:27 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|27 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:28 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|28 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:29 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|29 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:30 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|30 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:31 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|31 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:32 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006.jpg|900px|links|32 Pieplow Ostseebad Wustrow Badeleben 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebäder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischland-Darß-Zingst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=%22Beschreibung_des_Fischlandes%22_Anonymus_in_%22Neue_Monatsschrift_von_und_f%C3%BCr_Mecklenburg%22_1795&amp;diff=144888</id>
		<title>&quot;Beschreibung des Fischlandes&quot; Anonymus in &quot;Neue Monatsschrift von und für Mecklenburg&quot; 1795</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=%22Beschreibung_des_Fischlandes%22_Anonymus_in_%22Neue_Monatsschrift_von_und_f%C3%BCr_Mecklenburg%22_1795&amp;diff=144888"/>
		<updated>2026-03-25T21:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischland anonym 1795 S 161.jpg|900px|links|Fischland anonym 1795 S 161]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischland anonym 1795 S 162.jpg|900px|links|Fischland anonym 1795 S 162]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischland anonym 1795 S 163.jpg|900px|links|Fischland anonym 1795 S 163]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischland anonym 1795 S 164.jpg|900px|links|Fischland anonym 1795 S 164]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischland anonym 1795 S 165.jpg|900px|links|Fischland anonym 1795 S 165]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischland anonym 1795 S 166.jpg|900px|links|Fischland anonym 1795 S 166]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischland anonym 1795 S 167.jpeg|900px|links|Fischland anonym 1795 S 167]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischland-Darß-Zingst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zwischenablage_Murchin&amp;diff=144869</id>
		<title>Zwischenablage Murchin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zwischenablage_Murchin&amp;diff=144869"/>
		<updated>2026-03-25T20:41:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwischenablage wird genutzt, um selbst gefundene Bausteine zu parken, oder von anderen Chronisten zugearbeitete Bausteine zur Übermittlung hier einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 26.März Ostseezeitung von Henrik Nitzsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Berliner belebt das &#039;&#039;&#039;DDR-Kulturhaus in Murchin&#039;&#039;&#039; / Erste Veranstaltungen im denkmalgeschützten Gebäude&lt;br /&gt;
61 Räume, rund 2000 Quadratmeter Fläche – wer mit Hugo Habrich und seinem Vater durch das alte Kulturhaus in Murchin geht, merkt schnell: Das hier ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein Stück Geschichte. Und vor allem viel Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwei Jahren erwarb der junge Berliner das historische Haus zwischen Usedom und Anklam von den Erben des tragisch verunglückten Vorbesitzers Meermann. Seitdem pendelt er fast jedes Wochenende nach Vorpommern.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seiner Familie und seinem Vater arbeitet er daran, das Kulturhaus mit seiner bewegten ostdeutschen Vergangenheit aus dem Dornröschenschlaf zu holen. Bekannt wurde das Haus nach der Wende als legendäre Großraumdiskothek „Hyperdome“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Haupteingang stehen die beiden Habrichs bei der Begrüßung, flankiert von vier Hunden. Vor dem Gebäude parkt ein Wohnmobil. Hier übernachten beide, wenn sie auf der Baustelle sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am früheren Eingang der Diskothek hängt noch immer ein Banner mit dem Spruch: „Die Nacht ist zu schade, um irgendwo einzupennen.“ Eines ist für Hugo Habrich klar: „Eine Diskothek wird es auf keinen Fall mehr.“&lt;br /&gt;
Stattdessen soll das Kulturhaus wieder ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen. Ein großer Raum ist bereits wieder zugänglich: die alte Bauernstube. Früher war sie Gaststätte, Kneipe, Treffpunkt und Herzstück des Hauses. Heute steht dort eine lange Tafel mit vielen Stühlen. Am „Stammtisch“ stehen noch drei originale Bänke aus der Kneipenzeit, der Tisch stammt ebenfalls aus den früheren Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wand- und Deckenfresken widmen sich der deutsch-ungarischen Freundschaft: Ungarn unterstützte 1954 den Bau des Hauses. Das ist ein Detail, das bis heute sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in den riesigen Saal blickt, kann die Vergangenheit fast hören: Bumm, bumm, bumm. Hier haben Menschen getanzt und die Nacht zum Tag gemacht. In den 90er-Jahren brachte der „Hyperdome“ Techno nach Vorpommern. Heute ist der Saal gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ausgerechnet dieses verfallene, unter Denkmalschutz stehende Gebäude? Für Familie Habrich ist die Antwort klar: „Wir sind Ostdeutsche. Wir haben gesehen, wie die besten Stücke auf Usedom verkauft wurden. Mit diesem Ort wollten wir ein Stück unserer Geschichte zurückholen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gleicht vieles einer Großbaustelle. Das Dach ist bereits repariert, aktuell wird eine neue Abwasserleitung verlegt. „Wir kämpfen uns von Raum zu Raum“, sagt Hugo Habrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peu à peu zieht wieder Leben ins Kulturhaus. Einige Räume sollen bald dem Feuerwehrsport aus Murchin zur Verfügung stehen. In einem Raum steht noch der alte Heizkessel. Dieser soll erhalten bleiben als Zeugnis der Vergangenheit. Die Bauernstube ist derweil schon wieder ein Treffpunkt geworden. Hier wird regelmäßig Tischtennis und Darts gespielt. Der Kultur- und Heimatverein veranstaltete Ende 2025 eine Seniorenweihnachtsfeier mit rund 70 Gästen.&lt;br /&gt;
Einmal pro Woche soll künftig auch ein Friseur für mehrere Stunden ins Haus kommen. „Wir wollen Menschen verbinden, Meinungen austauschen und Kultur lebendig halten“, sagt Hugo Habrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kauf des Kulturhauses beantragte die Familie Einsicht in die Bauunterlagen beim Landkreis. „Wir wurden vertröstet, da viel zu tun sei. 2025 hakten wir nach. Es hieß, dass die Unterlagen aus betrieblichen Gründen nicht zugänglich sind. Uns wurde mitgeteilt, dass viele Dokumente verschimmelt sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreissprecher Florian Stahlkopf: „Die betreffenden Akten werden in Anklam archiviert. Ein Teil der dort gelagerten Akten ist von Schimmelbefall betroffen, so auch die Akten das Kulturhaus Murchin betreffend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis beabsichtige, eine Aufbereitung durch eine Fachfirma durchführen zu lassen. Wegen des Schimmelbefalls sei die Ausreichung der Akten derzeit nicht vertretbar. Hugo Habrich ärgert sich zudem, dass eine vom Landrat ursprünglich schriftlich zugesagte Kaufoption für ein Grundstück neben dem alten Park, den die Habrichs wieder zusammenführen und in den Originalzustand versetzen wollen, überraschend zurückgezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreissprecher bestätigt das. „Zwischenzeitlich hat die Gemeinde Murchin jedoch um den Erwerb eines kleinen Teils der Fläche zum Zwecke des Allgemeinwohls gebeten. Derzeit ist geplant, den Großteil der Fläche an den Eigentümer des Kulturhauses und einen kleinen Teil an die Gemeinde zu verkaufen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist eng mit der Geschichte des Hauses verbunden. In den 90er-Jahren kam er selbst als Gast in den „Hyperdome“. Gemeinsam mit seinen Freunden reiste er von seinem damaligen Wohnort auf Hiddensee an, um DJ Jens Kunkel auflegen zu hören. Am Morgen nahmen sie die erste Fähre zurück zur Insel. „Das waren wilde Zeiten“, sagt er lachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kehrt er nicht als Partygast zurück, sondern als jemand, der dabei hilft, dass in diesem Haus ein neues Kapitel geschrieben werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zwischenablage_Murchin&amp;diff=144868</id>
		<title>Zwischenablage Murchin</title>
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		<updated>2026-03-25T20:41:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Zwischenablage wird genutzt, um selbst gefundene Bausteine zu parken, oder von anderen Chronisten zugearbeitete Bausteine zur Übermittlung hier einzusetzen.  ;2026 26.März Ostseezeitung von Henrik Nitzsche  Ein Berliner belebt das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DDR-Kulturhaus in Murchin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; / Erste Veranstaltungen im denkmalgeschützten Gebäude 61 Räume, rund 2000 Quadratmeter Fläche – wer mit Hugo Habrich und seinem Vater durch das alte Kulturhaus in Murchin geht, merkt s…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Zwischenablage wird genutzt, um selbst gefundene Bausteine zu parken, oder von anderen Chronisten zugearbeitete Bausteine zur Übermittlung hier einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 26.März Ostseezeitung von Henrik Nitzsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Berliner belebt das &#039;&#039;&#039;DDR-Kulturhaus in Murchin&#039;&#039;&#039; / Erste Veranstaltungen im denkmalgeschützten Gebäude&lt;br /&gt;
61 Räume, rund 2000 Quadratmeter Fläche – wer mit Hugo Habrich und seinem Vater durch das alte Kulturhaus in Murchin geht, merkt schnell: Das hier ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein Stück Geschichte. Und vor allem viel Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwei Jahren erwarb der junge Berliner das historische Haus zwischen Usedom und Anklam von den Erben des tragisch verunglückten Vorbesitzers Meermann. Seitdem pendelt er fast jedes Wochenende nach Vorpommern.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seiner Familie und seinem Vater arbeitet er daran, das Kulturhaus mit seiner bewegten ostdeutschen Vergangenheit aus dem Dornröschenschlaf zu holen. Bekannt wurde das Haus nach der Wende als legendäre Großraumdiskothek „Hyperdome“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Haupteingang stehen die beiden Habrichs bei der Begrüßung, flankiert von vier Hunden. Vor dem Gebäude parkt ein Wohnmobil. Hier übernachten beide, wenn sie auf der Baustelle sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am früheren Eingang der Diskothek hängt noch immer ein Banner mit dem Spruch: „Die Nacht ist zu schade, um irgendwo einzupennen.“ Eines ist für Hugo Habrich klar: „Eine Diskothek wird es auf keinen Fall mehr.“&lt;br /&gt;
Stattdessen soll das Kulturhaus wieder ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen. Ein großer Raum ist bereits wieder zugänglich: die alte Bauernstube. Früher war sie Gaststätte, Kneipe, Treffpunkt und Herzstück des Hauses. Heute steht dort eine lange Tafel mit vielen Stühlen. Am „Stammtisch“ stehen noch drei originale Bänke aus der Kneipenzeit, der Tisch stammt ebenfalls aus den früheren Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wand- und Deckenfresken widmen sich der deutsch-ungarischen Freundschaft: Ungarn unterstützte 1954 den Bau des Hauses. Das ist ein Detail, das bis heute sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in den riesigen Saal blickt, kann die Vergangenheit fast hören: Bumm, bumm, bumm. Hier haben Menschen getanzt und die Nacht zum Tag gemacht. In den 90er-Jahren brachte der „Hyperdome“ Techno nach Vorpommern. Heute ist der Saal gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ausgerechnet dieses verfallene, unter Denkmalschutz stehende Gebäude? Für Familie Habrich ist die Antwort klar: „Wir sind Ostdeutsche. Wir haben gesehen, wie die besten Stücke auf Usedom verkauft wurden. Mit diesem Ort wollten wir ein Stück unserer Geschichte zurückholen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gleicht vieles einer Großbaustelle. Das Dach ist bereits repariert, aktuell wird eine neue Abwasserleitung verlegt. „Wir kämpfen uns von Raum zu Raum“, sagt Hugo Habrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peu à peu zieht wieder Leben ins Kulturhaus. Einige Räume sollen bald dem Feuerwehrsport aus Murchin zur Verfügung stehen. In einem Raum steht noch der alte Heizkessel. Dieser soll erhalten bleiben als Zeugnis der Vergangenheit. Die Bauernstube ist derweil schon wieder ein Treffpunkt geworden. Hier wird regelmäßig Tischtennis und Darts gespielt. Der Kultur- und Heimatverein veranstaltete Ende 2025 eine Seniorenweihnachtsfeier mit rund 70 Gästen.&lt;br /&gt;
Einmal pro Woche soll künftig auch ein Friseur für mehrere Stunden ins Haus kommen. „Wir wollen Menschen verbinden, Meinungen austauschen und Kultur lebendig halten“, sagt Hugo Habrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kauf des Kulturhauses beantragte die Familie Einsicht in die Bauunterlagen beim Landkreis. „Wir wurden vertröstet, da viel zu tun sei. 2025 hakten wir nach. Es hieß, dass die Unterlagen aus betrieblichen Gründen nicht zugänglich sind. Uns wurde mitgeteilt, dass viele Dokumente verschimmelt sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreissprecher Florian Stahlkopf: „Die betreffenden Akten werden in Anklam archiviert. Ein Teil der dort gelagerten Akten ist von Schimmelbefall betroffen, so auch die Akten das Kulturhaus Murchin betreffend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis beabsichtige, eine Aufbereitung durch eine Fachfirma durchführen zu lassen. Wegen des Schimmelbefalls sei die Ausreichung der Akten derzeit nicht vertretbar. Hugo Habrich ärgert sich zudem, dass eine vom Landrat ursprünglich schriftlich zugesagte Kaufoption für ein Grundstück neben dem alten Park, den die Habrichs wieder zusammenführen und in den Originalzustand versetzen wollen, überraschend zurückgezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreissprecher bestätigt das. „Zwischenzeitlich hat die Gemeinde Murchin jedoch um den Erwerb eines kleinen Teils der Fläche zum Zwecke des Allgemeinwohls gebeten. Derzeit ist geplant, den Großteil der Fläche an den Eigentümer des Kulturhauses und einen kleinen Teil an die Gemeinde zu verkaufen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater ist eng mit der Geschichte des Hauses verbunden. In den 90er-Jahren kam er selbst als Gast in den „Hyperdome“. Gemeinsam mit seinen Freunden reiste er von seinem damaligen Wohnort auf Hiddensee an, um DJ Jens Kunkel auflegen zu hören. Am Morgen nahmen sie die erste Fähre zurück zur Insel. „Das waren wilde Zeiten“, sagt er lachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kehrt er nicht als Partygast zurück, sondern als jemand, der dabei hilft, dass in diesem Haus ein neues Kapitel geschrieben werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=144821</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Garz (Usedom)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=144821"/>
		<updated>2026-03-24T21:14:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Garz in der Zeitung ab 1991 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zur Geschichte von Garz=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abgeschrieben von Dokumenten, die 2009 in der Kirche Garz ausgestellt waren&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vita eines Prüfeninger Mönches wir über eine Segelfahrt von Bischof Otto I. von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise (1124) nach Pommern berichtet. Von Stettin fuhr er übers Haff in die kleine Stadt Griditz (im dt. Burg oder Burgwall) und dann weiter nach Liubin (heute Lebin) am selben Tag, deuten auf unser Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Otto I. bei diesem Besuch einheimische Heiden taufte oder sogar eine Kirche gründete ist nicht eindeutig belegt, aber stark zu vermuten. Demnach könnte Garz das älteste Kirchdorf der Insel sein und viel älter als es Urkunden belegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten urkundlichen Hinweis auf unser Dorf gibt es im Jahre &#039;&#039;&#039;1231&#039;&#039;&#039;, wo ein Parochianus Petrus aus Gardist (Garz) mit seiner Unterschrift ein amtliches Schreiben beglaubigt. 11 Jahre später &#039;&#039;&#039;(1242)&#039;&#039;&#039; bezeugt eine Kaufurkunde den Verkauf der beiden Dörfer Gardis und Kasibour, von den slawischen Besitzern Sabic und Rozsuar, an das damals noch pommersche Kloster Dargun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Burgwalls der einstigen bronzezeitlichen Fluchtburg auf dem Golmberg, zeugen sogar von einer über 2700-jährigen Geschichte der Besiedlung und Nutzung des Garzer Gebietes durch Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1124&#039;&#039;&#039; besuchte Bischof Otto von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise in Pommern Gridiz (im deutschen: „kleine Burg“). Vermutlich handelte es sich dabei um das heutige Dorf Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1242&#039;&#039;&#039; wird urkundlich belegt, dass die slawischen Besitzer Sabik und Rozsvar, das Dorf Gardis an das Kloster Dargun verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1450&#039;&#039;&#039; wurde die heutige Kirche gebaut.&lt;br /&gt;
Wegen einer vielbereisten Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) wurde die Kirche durch eine Gilde (Bruderschaft) als eine Art Nachtlager und Asylheim für Reisende eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1602&#039;&#039;&#039;  eine Windmühle wird erwähnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1. Petter Schütt ist Schulze, 2. Hans Pardell und 3. Jochom Pervetz sind Vollbauern und haben ein jeder gleichviel Land zu bewirtschaften. 4. Jocom Knut ist ein Müller, wie gesagt wird, der fast so viel Land wie ein Bauer hat. %. Michel Gottas ist ein Kossat und hat Land von 2 Kossatenhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Amtsgut Gartz ist auf dem Lande Ysedom im Amt Pudagla belegen und liegt auf der Inselseite zum Frischen Haff. Dessen Land ist sehr bergig und sandig. Auf allen Seiten des Dorfes liegen hohe Berge mit Eichen- und Kiefernwald drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Grenzen gehen im Süden mit dem Frischen Haff zusammen, zum Osten mit dem Amtsdorf Camminken, zum Norden mit der Kronheide und Korswantz, zum Westen mit Cirkow, Kutzow und Newerow. Kirche gibt es im Dorf, mit einem Turmdrauf, doch deren Pastor wohnt in Zirkow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Zeiten haben 9 Bauern hier im dem Dorf gewohnt und 2 Kossaten, deren Höfe liegen wüst und unbebaut, von den Bauern 6 Stück und eine Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Für Wolfsnetze wird von jedem wie in den anderen Amtsdörfern jährlich Hanf und Geld gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenserwerb und Unterhalt haben die Bauern in Gartz teils von ihrem Acker, wovon sie mit der Zeit etwas verkaufen können, teils auch mit ihrem Vieh, von dem sie einen schönen Haufen haben und jährlich davon verkaufen, teils auch von ihren Fischen, welche sie wohl meistens für ihren Hausgebrauch bedürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (1720 - 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1781&#039;&#039;&#039; starben an „Roter Ruhr“ 33 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 Der Glockemturm ist baufällig. Die Glocken extra gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1800&#039;&#039;&#039; entwickelte sich Garz vom Fischerdorf zu einem Arbeiter und Eigentümerdorf.&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte der Garzer Familien (etwa 60) lebten um 1925 von einer Arbeitsstelle in [[Swinemünde]]. Auch die Bauern und Landwirte hatten ihre Kunden hauptsächlich in [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (1813 bis 1871)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken 1864 - 1871.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1864-1871]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1856&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl vor der Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1866&#039;&#039;&#039; Choleraepidemie kostet viele Menschenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Chinakämpfer.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an 1913 Chinakämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel 1914-1918.jpg |thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1914-1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; - große Glocke muss für den Krieg abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; im I. Weltkrieg kamen 18 Garzer Einwohner ums Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; August Lempke, Kirchenältester spendet eine neue Glocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; Bau des Fliegerhorstes in Garz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Windmühle wurde abgerissen, störte den Flugbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; In der Senke auf dem Berg Golm wird ein Friedhof für Marinesoldaten und ein Teil des Friedhofes für andere Waffengattungen angeklegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Die kleine Glocke muss für Kriegszwecke abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; im 2. Weltkrieg blieben 29 Männer und Jugendliche auf den Schlachtfeldern. Weitere 10  Einwohner starben nach Ende des Krieges durch Gewalt oder Suizid. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 am 12. März&#039;&#039;&#039; wird [[Swinemünde]] von 671 Flugzeugen mit 1609 Bomben angegriffen. Da sehr viele Flüchtlinge vom Osten bis nach Swinemünde gekommen waren, können die Toten nur geschätzt werden (ca. 20.000), die dann in Massengräbern auf dem Golm begraben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 4. Mai 1945&#039;&#039;&#039; wurde Garz durch sowjetische Flugzeuge bombardiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 - 1992&#039;&#039;&#039; Flugplatz von Roter Armee genutzt, bis 1984 auch mit Panzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; Errichtung einer Maschinen Ausleihstation MAS im Kanonanschuppen.Der Schuppen stammte noch aus der Zeit der Garnison Swinemünde auf dem Exerzierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; wird die Plastik &amp;quot;Frierende Faru im Soldatenmantel&amp;quot; vom Bildhauer Leptin aus Bansin aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1960&#039;&#039;&#039; Gründung der LPG und MTS (Maschinen-Traktoren-Station)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Teilnutzung des Flughafen durch die &amp;quot;Interflug&amp;quot; - Fluggesellschaft der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; Bildhauer Wolfgang Eckhard aus Rostock gestaltet den Rundbau auf dem Friedhof Golm mit der Inschrift &amp;quot;Das nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint&amp;quot; (Johannes R. Becher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Zivile Nutzung des Flughafens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; am 01.03. geht die Kriegsgräberanlage in die Trägerschaft des Volksbundes Deutscher Kriegsgäberfürsorge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Neue Glocke durch Spenden eingeweiht, Glockemgießerei Bachert, Karlsruhe Inschrift: &amp;quot;Sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe.&amp;quot; (Worte von Theodor Heuss)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Verwaltung : Amt Useedom-Süd, vorher: Amt Ahlbeck-Stettiner Haff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; Grenze nach Polen geöffnet - erst nur für Fußgänger, Radfahrer und Reisebussse, ab 2007 auch PKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; Fluggäste im Jahr: 33.291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; Neues Ferienhausgebiet entsteht zwischen Zirchow und Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garz in der Zeitung ab 1991===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1991 Erinnerungen.jpg| 1991 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:1991 Garz Kirche.jpg|1991 Kirche Garz&lt;br /&gt;
Datei:1991 Wolgaster Anzeiger.jpg|1991&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 1.jpg|1998 Teiil 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 2.jpg|1998 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz a.jpg|1999 Garz Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz b.jpg|1999 Garz teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Garz Totenbrettchen.jpg|2000 Totenbrettchen|&lt;br /&gt;
Datei:2000 Tafel Kirche Kriegsende.jpg|2000 Tafel Kriegsende&lt;br /&gt;
Datei:2001 Garz Linde.jpg|2001 Linde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2001 Grenze .jpg|2001 Grenze Polen&lt;br /&gt;
Datei:2001 Nov OZ.jpg|2001&lt;br /&gt;
Datei:2001 Votivschiff Garz.jpg|2001 Votivschiff&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Erinnerungen.jpg|2003 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Goldene H.jpg|2003 Goldene Hochzeit&lt;br /&gt;
Datei:2004 Gemeinde Garz.jpg|2004 Gemeinde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2005 Glocke.jpg|2005 neue Glocke&lt;br /&gt;
Datei:2005 Pilgerweg.jpg|2005 Pilgerweg&lt;br /&gt;
Datei:2007 775 u FF 100.jpg|2007 Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:2007 Festumzug.jpg|2007 Festumzug&lt;br /&gt;
Datei:2007 FF 100.jpg|2007 FF wird 100&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenze.jpg|2007 Grenze&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenzöffnung.jpg|2007 Grenzöffnung&lt;br /&gt;
Datei:2007 Schwestern.jpg|2007 Schwestern&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 1.jpg|2008 Fliegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 2.jpg|2008 Fliegen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Usedom.jpg|2008 Flugzeuge Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 4.jpg|2008 Fliegen Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 5.jpg|2008 Fliegen Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Flugplatz .jpg|2008 Garz Flugplatz Kunstflieger Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 8.jpg|2008 Fliegen Teil 8&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 9.jpg|Fliegen Teil 9&lt;br /&gt;
Datei:2008 Flugverkehr Usedom.jpg|2008 Flugverkehr Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Wasserwerk.jpg|2008 Wasserwerk Garz&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Bauen.jpg|2009 Bauten&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Riemer.jpg|2009 Riemer&lt;br /&gt;
Datei:2009 Zerninsee-Senke.jpg|2009 Zerninsee-Senke&lt;br /&gt;
Datei:2010 FF Garz.jpg|2010 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 1.jpg|2011 Einwohner Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 2.jpg|2011 Einwohner Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz FF.jpg|2011 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Renz FF.jpg|2011 Renz FF&lt;br /&gt;
Datei:2012 Neumann 95 .jpg|2012 Neumann 95&lt;br /&gt;
Datei:2013 Garz Brand.jpg|2013 Brand in Garz&lt;br /&gt;
Datei:2023 Heringsdorf Flughafen.jpg|2023 Flughafen&lt;br /&gt;
Datei:Garz Wahl 2024.jpg| 2024 Wahl für EU&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 25.März Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Garz glänzt mit Gastfreundschaft  von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorf auf Usedom führt bundesweites Ranking an / Viele Ferienunterkünfte sorgen für Top-Bewertungen&lt;br /&gt;
Von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde Garz auf der Insel Usedom steht überraschend im bundesweiten Rampenlicht: Laut aktuellen Auswertungen der Reiseplattform Booking.com ist der &#039;&#039;&#039;Ort der gastfreundlichste in ganz Deutschland.&#039;&#039;&#039; Grundlage dafür sind mehr als 370 Millionen verifizierte Gästebewertungen aus aller Welt.&lt;br /&gt;
An die Spitze in Deutschland hat es das kleine Garz mit rund &#039;&#039;&#039;300 Einwohnern&#039;&#039;&#039; geschafft. Wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den sogenannten Traveller Review Awards werden unter anderem Unterkünfte ausgezeichnet, die sich laut Gästebewertungen durch besondere Herzlichkeit und Servicequalität hervortun. Entscheidend für Rankings von Orten oder Regionen ist nicht die absolute Zahl der guten Bewertungen, sondern der Anteil ausgezeichneter Unterkünfte im Verhältnis zum gesamten Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb profitieren kleinere Orte wie Garz besonders: Wenn es dort viele gut bewertete Ferienwohnungen oder Pensionen gibt, kann der Anteil der prämierten Unterkünfte schnell sehr hoch sein. Deswegen sind auch andere kleine Urlaubsregionen wie Fuhlendorf in der Nähe von Barth oder Pellworm in Schleswig-Holstein vorn mit dabei. Laut dem Ranking ist übrigens Montepulciano in Italien die urlauberfreundlichste Stadt der Welt – eine Kleinstadt mit rund 14.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahren ist in Garz und Zirchow eines der größten Ferienhausgebiete auf Usedom gebaut worden. Hunderte neue Wohneinheiten – darunter einige Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, aber auch viele Ferienimmobilien – sind dort entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Garz sind aktuell etwa &#039;&#039;&#039;110 bis 120 Unterkünfte&#039;&#039;&#039; auf Booking.com gelistet. Ein großer Teil davon – rund 50 Einheiten – gehört direkt zur Ferienanlage „Oase am Haff“. Überdies werden von der „Oase am Haff“ als Mietvermittler auch Ferienunterkünfte anderer Bauträger und Eigentümer betreut, „sodass wir insgesamt rund 80 Objekte in der Vermietung im Ort Garz haben“, erklärt Stefan Koch, vom Management der Ferienanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfreulich ist für ihn, dass von den 80 betreuten Unterkünften rund 60 Prozent mit einem Traveller Award ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese hohe Quote ist nicht nur eine großartige Anerkennung für unseren Standort, sondern auch für die Qualität unserer täglichen Arbeit. Sie spiegelt die Zufriedenheit und Wertschätzung wider, die wir regelmäßig von unseren Gästen erfahren“, betonen auch Renate und Gerd-Peter Irkens, die die „Oase am Haff“ gegründet und aufgebaut haben – und auch noch selbst vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Ort überhaupt in die Wertung aufgenommen wird, müssen mindestens 50 ausgezeichnete Unterkünfte an dem Reiseziel vorhanden sein. Entscheidend ist anschließend der Anteil dieser prämierten Betriebe im Verhältnis zum gesamten Unterkunftsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dokumenten, die 2009 in der Kirche ausgestellt waren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich die erste [[Insel Usedom Kirchen#Garz (Usedom) Kirche|Garzer Kirche]] befand ist nicht mehr bekannt. Oft waren die ersten Inselkirchen schilfgedeckte Holzkirchen, die von den Mönchen des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Klosters Grobe]] (bei Usedom) gebaut wurden. Die Mönche gingen in die Dörfer und gründeten die ersten christlichen Kirchgemeinden auf der Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige Garzer Kirche stammt zum größten Teil aus dem 15. Jh., ist durch viele spätere Veränderungen aber ein Bauwerk der letzten Jahrhunderte. Ein Feldsteinbogen hinter dem Altar, das Altarfundament aus Feldsteinen und Teile der Grundmauern könnten sogar schon aus dem 12. Oder 13. Jh. Stammen. Giebelblenden im Stil der Spätromanik  [[Datei:Gedenken 1939 - 1945.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1939-1945]]bis Gotik, eine entfernter Anbau an der Nordseite, die zugemauerten kleinen Fenster und der ehemalige Eingang an der Südseite, machen es fast unmöglich das einstige Aussehen der Kirche nachzuempfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hölzerner Glockenturm wurde im 18. Jh. Wegen Baufälligkeit entfernt. Aus Geldmangel wurde 1854 vor der Kirche ein freistehender Glockenstuhl errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Grundmauern des Vorgängerbaues baute die „Elenden Gilde“ (eine Bruderschaft) die Kirche um 1450 wieder auf und richtet hier eine Art Asylheim ein. Bedingt durch die vielbereiste Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) suchten hier Reisende und Händler Schutz und Nachtlager, bevor sie am nächsten Tag über den Fluss Swine mit Fährkähnen auf die Insel Wollin übersetzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz Orgelbauer.jpg|thumb|200px|rechts|Garz Orgelbauer]]&lt;br /&gt;
Die Innenausstattung des 18.Jh. hatte sicherlich einmal eine farbenfrohe Bemalung. Der jetzige Altar ersetzte einen Schnitzaltar (Katharinenaltar), der vermutlich im 30-jährigen Krieg von den Schweden geraubt oder zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Sakramentniesche stammt schon aus dem 16. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kirchenschiffsmodelle (Votivschiffe) erinnern an die Nähe zur Seefahrt ([[Swinemünde]r Hafen). Beim großen Schiff (anno 1770) handelt es sich um eine preußische Fregatte. Die Initialen F.R. weisen auf den Preußenkönig Friedrich II. hin. Das kleine Schiff wird etwas jünger (um 1825) sein. Der genaue Ursprung dieser Schiffe ist nicht bekannt. In der Ostseeregion wurden den Kirchen von Seeleuten gebaute Votivschiffe gestiftet. Sie dienten zur Erinnerung an gefährliche Fahrten oder sie zeigten Gott dadurch ihren Dank für ihre Errettung aus Seenot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel mit ihren aus Platzmangel nach vorne und zur Seite gekrümmten Holzbässen  wurde 1856 von der Orgelbaufirma Kaltschmidt aus Stettin eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenbrettchen und Holztafeln erinnern an Krankheit, Schicksalsschläge und Kriege der letzten Jahrhunderte. Auf ihnen stehen zum Teil Namen von ehemaligen Garzern, deren Enkel und Urenkel heute im Dorf leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenboden wurde in alten Zeiten von den Fischern des Dorfes zum Trocknen und Aufbewahren der Fischernetze genutzt. Darum gibt es auch kein Gewölbe und das Dach verläuft auffällig steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um den Kirchhof aus lose aufeinander gestapelten Feldsteinen bestehende Mauer wurde bereits 1575 erwähnt. Sie war zur Stabilität mit Moos (Mosch) bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der auf dem Kirchhof stehenden Linde gehören zu einem Baum, der nach Einschätzung eines Baumkundlers vor ca. 700 Jahren gepflanzt wurde. Die Linde hatte vor dem Sturmschaden 1992 einen Umfang von 8,50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm] und seine Umgebung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 entstand diese Ausstellung der seit 2006 aufgelösten Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e.V. in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Zirchow. In der Ausstellung sind wichtige geschichtliche Fakten und Bildmaterial zusammengetragen worden. Sie gibt Einblicke in die Wechselhafte, durch Krieg und Elend gezeichnete Geschichte des Golms und der umliegenden Dörfer. Die Anfänge und die Entwicklung des Weltbades Swinemünde bis hin zum Bombenangriff 1945, sowie die Gründe für die Trennung der Stadt von Deutschland nach dem Kriege werden dargestellt.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht aber der Golm als Mahnmal für tausende Kriegstote. Heute ist der Golm eine würdige und besinnliche Gedenkstätte und zum großen Teil auch Begräbnisstätte für die mehr als 20000 Kriegstoten des Swinemünder Gebietes.&lt;br /&gt;
Die Autoren stützten sich dabei auf Chronisten, Geschichtsbücher, Lexika, Zeitzeugen, Heimatbücher und Archivmaterial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel Unterstützung kam von den Bewohnern der umliegenden Orte. Und von ehemaligen Swinemündern. Mit Bildmaterial, Infos und Hinweisen trugen sie zum Gelingen dieser Ausstellung bei, die mittlerweile in den Besitz der Jugendbegegnungsstätte Kamminke gegeben wurde. Die Ausstellung wird ihnen hier in der Garzer Dorfkirche vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Kühlcke (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um den Golm und Garz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sagen vom Golm&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Usedom-Wolliner Sagen, Haas 1924 S 54 f&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gollen auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Frau auf dem Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwünschte Frau im Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milchmädchen soll die Prinzessin im Golm erlösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landmann soll für die Prinzessin Purpur kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin im Golm erscheint mehreren jungen Leuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin als Hirschkuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Prinzessin erlöst werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;172. Der Gollen auf Usedom.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Usedom, nicht weit von dem Dorfe Caminke am Haff liegt ein Berg, der Gollen oder Gollenberg geheißen, der in ganz Pommern wegen der schönen Aussicht bekannt ist, die man auf seiner Spitze hat. Der ist auf folgende Weise entstanden: In alten Zeiten lebte auf der Insel Usedom ein Fürst, der nur eine einzige Tochter und viele Schätze hatte. Er war sehr geizig, und wollte daher, um von den Schätzen nichts zu missen, bei seinen Lebzeiten die Prinzessin nicht verheirathen, wies vielmehr alle Freier zurück. Als er nun aber endlich starb, da war die Prinzessin schon in die Jahre gekommen, und eben so häßlich geworden, wie sie früher schön gewesen war. Deshalb wartete sie auch vergebens, daß sich noch ein Freier melden werde. Zuletzt erschien indeß ein mächtiger Zauberer, der wollte sie freien. Aber weil er grundhäßlich war, so gab sie ihm einen Korb. Darüber ergrimmte der Zauberer, und er verwandelte das Schloß, in welchem sie wohnte, in einen Berg, und bannte sie mit ihren Schätzen auf ewige Zeiten in denselben. Dabei sprach er die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do ligt dat Gollen (Gold),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schall mi wol över hollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bet stumm&#039;n betern Frieger kümmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ub&#039;n Hansdag, &#039;n rein Sundagskind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg, der also entstanden war, erhielt von da an den Namen, den er noch führt, und die verwünschte Prinzessin muß seitdem im Innern desselben bei ihren Schätzen sitzen und die hüten. Alle Jahre auf den Johannistag kommt sie heraus, um zu sehen, ob der stumme Freier, das reine Sonntagskind, sie noch nicht freien und erlösen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hat man sie noch im Jahre 1822 gesehen. Am Johannistage solchen Jahres spielten einige Kinder aus dem benachbarten Dorfe am Gollenberge, als sie auf einmal von diesem herabkam, und auf die Kinder zuging. Die Kinder liefen aber schreiend davon. Da sah man sie langsam und trauernd zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte.&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 172&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Garzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerninsee-Senke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war früher es ein See, in dem die Garzer auch gefischt haben. Nun ist der See verlandet und es ist ein Moorgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Golm===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ur- und frühgeschichtliche Besiedlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm (Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Das Relief der heutigen Odermündung entstand erst durch die sogenannte Weichseleiszeit, als ein letzter Gletschervorstoß dieses Gebiet formte.&lt;br /&gt;
Der Rückzug der Vereisung erfolgte vor 14000 bis 15000 Jahren. Durch Hebungen und Senkungen des Bodens erhielt die Ostsee ihre heutige Form und die Verbindung zur Nordsee.&lt;br /&gt;
Noch vor 3000 Jahren war der Golm ständig von Ostseewasser und Oder umspült. In 1000 Jahren verlandete die Odermündung und viele Inseln entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1860&#039;&#039;&#039; bei Aufforstungsarbeiten erste Bodenfunde – eine 13 cm lange, sehr sauber gearbeitete Felsgesteinsaxt und in der Nähe eine kleine sechs Zentimeter hohe, gehenkelte Tasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039; wurde erstmals von einem Burgwall auf dem Golm berichtet. (slawischen Ursprungs lt. Burkhardt) Er erwähnte auch jungbronzezeitliche Urnengräber auf dem Golm, die Lage ist nicht mehr bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Golm gehört zum Gemeindegebiet des Ortes Garz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1584&#039;&#039;&#039; älteste Reisebeschreibung durch den hessischen Pfarrer M. Johann RHENAN. Er suchte nach Bodenschätzen (Salz und Erze) : ...daß gebirge  Gollen [Golm] ..Durchzogen undt besehen, Aber weniger denn nichts befunden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; schwedische Landesmatrikel: ..ein von Eichen und Buchen bestandener Berg des Amtsdorfes Garz beschrieben und aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1821&#039;&#039;&#039; Sohn des „Königs von [[Swinemünde]]“, Krause regt den Bau einer Säule auf dem Golm an und unterstützt den Bau. (für Oktoberfeuer, für Gedenken Völkerschlacht bei Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; Halle mit Säulen errichtet auf dem Golm. 1863 Abriß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Straße zum Golm gebaut, es ist die erste befestigte Straße von [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Quelle&#039;&#039;&#039; auf dem Golm wird Luisenquelle genannt, da Luise von Preußen für die Straße gespendet hat.&lt;br /&gt;
Die Quellen am Nordhang des Golms wurden bis zum Zweiten Weltkrieg von einer Swinemünder Firma zur Mineralwasser-Produktion genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; Ein einfaches Gebäude mit Aussichtsturm wird errichtet. Genannt „Onkel Thoms Hütte, nach dem Betreiber Thoms. Ab Himmelfahrt begann die Saison auf dem Golm. Der Esel bringt Bier auf den Berg, Ponywagen bringen das Trinkwasser. Schieß- und Würfelbuden, Aussichtsturm aus Holz, Fernrohr und Schaukel sind vorhanden.&lt;br /&gt;
Bis Ende des Sommers 1944 war Onkel Thoms Hütte geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876 am 15. Mai&#039;&#039;&#039; wird die Eisenbahnstrecke bis [[Swinemünde]] eingleisig fertig. Gleisbett und Brücken schon für 2. Gleis errichtet. – und ist 1908 bereits zweigleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Sommer 1880&#039;&#039;&#039; hält der Zug einmal vormittags und einmal nachmittags an der Blockhaltestelle 22 – Golm für die Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935 – 1937&#039;&#039;&#039; wird der Fliegerhorst Garz als militärische Anlage gebaut.&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegsjahren werden auf dem Golm Schützengräben ausgehoben und Baracken für ca. 200 Soldaten errichtet.&lt;br /&gt;
Seit dem Sommer 1943 werden auf dem Golm verunglückte Soldaten von U-Booten, des Fliegerhorstes und im Swinemünder Lazarett gestorbene Soldaten beigesetzt.&lt;br /&gt;
Auch Tote der Flüchtlingstrecks, die wochenlang unterhalb des Golms entlang zogen, wurden dann hier bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;den Mittagsstunden des 12. März&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; kam es zu einem amerikanischen Bombenangriff auf die Stadt Swinemünde, in der sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Flüchtlingsströmen mehr als 100.000 Menschen aufhielten. Rund 20.000 von ihnen verloren bei diesem Angriff ihr Leben. Nahezu alle Opfer wurden anonym in Massengräbern auf dem Golm bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1967&#039;&#039;&#039; ist der Golm mit seiner unmittelbaren Umgebung ein Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
Die Umgebung des Golm ist durch einen ausgedehnten Buchenwald mit entsprechender Flora und Fauna geprägt. So wurden am Golm und seiner Umgebung unter anderem Bruten von Wanderfalken, Seeadlern, Wespenbussarden, Wiedehopfen und Raufußkauz nachgewiesen. &lt;br /&gt;
Nach 1990 wurde darüber hinaus der Uhu wieder angesiedelt. Zu den hier zu findenden Pflanzen zählen unter anderem der Waldschwingel, das Christophskraut und die Zwiebeltragende Zahnwurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; wurde der Rostocker Bildhauer Wolfgang Eckardt mit dem Bau eines „Mahnmals gegen Krieg und Faschismus“ beauftragt. Seinen Vorschlägen folgend wurden die vier bis dahin getrennten Friedhöfe durch entsprechende Rasenflächen gestalterisch vereinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zentraler Stelle auf dem Berg entstand bis &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ein zweigeteilter Ringbau aus Beton von mehreren Metern Durchmesser. Dieser ist begehbar und trägt an den Innenseiten der Betonmauern die Inschriften „DREIUNDZWANZIGTAUSEND TOTE DES ZWEITEN WELTKRIEGES MAHNEN“ sowie „DASS NIE EINE MUTTER MEHR IHREN SOHN BEWEINT“. Auf ein geplantes Relief wurde, sowohl aus finanziellen als auch aus künstlerischen Gründen, verzichtet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Leptien Bildhauer.jpg|thumb|200px|rechts|Bildhauer Leptien]]&lt;br /&gt;
Es wurde die vom Bansiner Bildhauer Rudolf Leptien 1952 geschaffene Plastik „Die Frierende Frau im Soldatenmantel“ nicht aufgestellt, da er 1959 nach West-Berlin flüchtete. Erst &lt;br /&gt;
1984 erfolgte die Aufstellung der auf seinem ehemaligen Grundstück gefundenen Figur. (Episoden Zempin Herr Fritz Heinz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Golm – Skulptur von Rudolf Leptien (1907-1977)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die „Frau im Soldatenmantel“ wurde von Fritz Heinz, jetzt in Zempin wohnend, aus eigenem Entschluss 1984 auf dem Golm aufgestellt.&lt;br /&gt;
Fritz Heinz, Brief vom 9. Oktober 2002: „Diese Skulptur habe ich persönlich im Herbst 1984 in einer &amp;gt;Nacht- und Nebelaktion&amp;lt; aufgestellt, nachdem ich mich mit der Geschichte des Golm vertraut gemacht habe. Ich erfuhr von dieser Skulptur, holte sie mit Kran und LKW, nicht ganz legal, von einem Grundstück in Bansin und stellte sie auf dem Golm auf. Nur wenige waren in diese Aktion eingeweiht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: Kriegsgräberstätte Golm Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ISBN 3-935749-26-0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; wird die Verantwortung für Pflege und Erhaltung der Gemeinde Kamminke übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992, am 12. März,&#039;&#039;&#039; wurde die Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e. V. gegründet. Ziel des Vereins ist der Einsatz für die Erhaltung und würdige Gestaltung des Kriegsopferfriedhofes Pastor Simon und Frau besonders aktiv!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Träger der Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab 1995&#039;&#039;&#039; wurde die Gestaltung des Geländes durch zusätzliche Elemente ergänzt. So wurden um den Rundbau verschiedene Kreuze aus Granit und Holz sowie Bronzetafeln mit den bekannten Namen von hier beerdigten Toten aufgestellt. Darüber hinaus wurde ein Schaukasten am Beginn des Aufgangs zur Gedenkstätte sowie ein Informationsgebäude mit Informationen zur Geschichte des Ortes errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 13. März 2005&#039;&#039;&#039; erfolgte die Eröffnung einer, vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der ehemaligen Kamminker Dorfschule eingerichteten, internationalen [http://www.jbs-golm.de Jugendbegegnungsstätte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 26. August 2010&#039;&#039;&#039; musste der Volksbund die Namenstafeln auf dem Golm angesichts mehrerer Diebstähle entfernen lassen. Hier können Sie alle Tafeln, wie sie zuvor auf dem Golm installiert waren, noch einmal einsehen.[http://www.jbs-golm.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=144820</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Garz (Usedom)</title>
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		<updated>2026-03-24T21:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Garz in der Zeitung ab 1991 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zur Geschichte von Garz=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abgeschrieben von Dokumenten, die 2009 in der Kirche Garz ausgestellt waren&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vita eines Prüfeninger Mönches wir über eine Segelfahrt von Bischof Otto I. von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise (1124) nach Pommern berichtet. Von Stettin fuhr er übers Haff in die kleine Stadt Griditz (im dt. Burg oder Burgwall) und dann weiter nach Liubin (heute Lebin) am selben Tag, deuten auf unser Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Otto I. bei diesem Besuch einheimische Heiden taufte oder sogar eine Kirche gründete ist nicht eindeutig belegt, aber stark zu vermuten. Demnach könnte Garz das älteste Kirchdorf der Insel sein und viel älter als es Urkunden belegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten urkundlichen Hinweis auf unser Dorf gibt es im Jahre &#039;&#039;&#039;1231&#039;&#039;&#039;, wo ein Parochianus Petrus aus Gardist (Garz) mit seiner Unterschrift ein amtliches Schreiben beglaubigt. 11 Jahre später &#039;&#039;&#039;(1242)&#039;&#039;&#039; bezeugt eine Kaufurkunde den Verkauf der beiden Dörfer Gardis und Kasibour, von den slawischen Besitzern Sabic und Rozsuar, an das damals noch pommersche Kloster Dargun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Burgwalls der einstigen bronzezeitlichen Fluchtburg auf dem Golmberg, zeugen sogar von einer über 2700-jährigen Geschichte der Besiedlung und Nutzung des Garzer Gebietes durch Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1124&#039;&#039;&#039; besuchte Bischof Otto von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise in Pommern Gridiz (im deutschen: „kleine Burg“). Vermutlich handelte es sich dabei um das heutige Dorf Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1242&#039;&#039;&#039; wird urkundlich belegt, dass die slawischen Besitzer Sabik und Rozsvar, das Dorf Gardis an das Kloster Dargun verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1450&#039;&#039;&#039; wurde die heutige Kirche gebaut.&lt;br /&gt;
Wegen einer vielbereisten Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) wurde die Kirche durch eine Gilde (Bruderschaft) als eine Art Nachtlager und Asylheim für Reisende eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1602&#039;&#039;&#039;  eine Windmühle wird erwähnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1. Petter Schütt ist Schulze, 2. Hans Pardell und 3. Jochom Pervetz sind Vollbauern und haben ein jeder gleichviel Land zu bewirtschaften. 4. Jocom Knut ist ein Müller, wie gesagt wird, der fast so viel Land wie ein Bauer hat. %. Michel Gottas ist ein Kossat und hat Land von 2 Kossatenhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Amtsgut Gartz ist auf dem Lande Ysedom im Amt Pudagla belegen und liegt auf der Inselseite zum Frischen Haff. Dessen Land ist sehr bergig und sandig. Auf allen Seiten des Dorfes liegen hohe Berge mit Eichen- und Kiefernwald drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Grenzen gehen im Süden mit dem Frischen Haff zusammen, zum Osten mit dem Amtsdorf Camminken, zum Norden mit der Kronheide und Korswantz, zum Westen mit Cirkow, Kutzow und Newerow. Kirche gibt es im Dorf, mit einem Turmdrauf, doch deren Pastor wohnt in Zirkow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Zeiten haben 9 Bauern hier im dem Dorf gewohnt und 2 Kossaten, deren Höfe liegen wüst und unbebaut, von den Bauern 6 Stück und eine Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Für Wolfsnetze wird von jedem wie in den anderen Amtsdörfern jährlich Hanf und Geld gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenserwerb und Unterhalt haben die Bauern in Gartz teils von ihrem Acker, wovon sie mit der Zeit etwas verkaufen können, teils auch mit ihrem Vieh, von dem sie einen schönen Haufen haben und jährlich davon verkaufen, teils auch von ihren Fischen, welche sie wohl meistens für ihren Hausgebrauch bedürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (1720 - 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1781&#039;&#039;&#039; starben an „Roter Ruhr“ 33 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 Der Glockemturm ist baufällig. Die Glocken extra gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1800&#039;&#039;&#039; entwickelte sich Garz vom Fischerdorf zu einem Arbeiter und Eigentümerdorf.&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte der Garzer Familien (etwa 60) lebten um 1925 von einer Arbeitsstelle in [[Swinemünde]]. Auch die Bauern und Landwirte hatten ihre Kunden hauptsächlich in [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (1813 bis 1871)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken 1864 - 1871.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1864-1871]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1856&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl vor der Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1866&#039;&#039;&#039; Choleraepidemie kostet viele Menschenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Chinakämpfer.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an 1913 Chinakämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel 1914-1918.jpg |thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1914-1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; - große Glocke muss für den Krieg abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; im I. Weltkrieg kamen 18 Garzer Einwohner ums Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; August Lempke, Kirchenältester spendet eine neue Glocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; Bau des Fliegerhorstes in Garz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Windmühle wurde abgerissen, störte den Flugbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; In der Senke auf dem Berg Golm wird ein Friedhof für Marinesoldaten und ein Teil des Friedhofes für andere Waffengattungen angeklegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Die kleine Glocke muss für Kriegszwecke abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; im 2. Weltkrieg blieben 29 Männer und Jugendliche auf den Schlachtfeldern. Weitere 10  Einwohner starben nach Ende des Krieges durch Gewalt oder Suizid. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 am 12. März&#039;&#039;&#039; wird [[Swinemünde]] von 671 Flugzeugen mit 1609 Bomben angegriffen. Da sehr viele Flüchtlinge vom Osten bis nach Swinemünde gekommen waren, können die Toten nur geschätzt werden (ca. 20.000), die dann in Massengräbern auf dem Golm begraben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 4. Mai 1945&#039;&#039;&#039; wurde Garz durch sowjetische Flugzeuge bombardiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 - 1992&#039;&#039;&#039; Flugplatz von Roter Armee genutzt, bis 1984 auch mit Panzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; Errichtung einer Maschinen Ausleihstation MAS im Kanonanschuppen.Der Schuppen stammte noch aus der Zeit der Garnison Swinemünde auf dem Exerzierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; wird die Plastik &amp;quot;Frierende Faru im Soldatenmantel&amp;quot; vom Bildhauer Leptin aus Bansin aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1960&#039;&#039;&#039; Gründung der LPG und MTS (Maschinen-Traktoren-Station)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Teilnutzung des Flughafen durch die &amp;quot;Interflug&amp;quot; - Fluggesellschaft der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; Bildhauer Wolfgang Eckhard aus Rostock gestaltet den Rundbau auf dem Friedhof Golm mit der Inschrift &amp;quot;Das nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint&amp;quot; (Johannes R. Becher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Zivile Nutzung des Flughafens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; am 01.03. geht die Kriegsgräberanlage in die Trägerschaft des Volksbundes Deutscher Kriegsgäberfürsorge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Neue Glocke durch Spenden eingeweiht, Glockemgießerei Bachert, Karlsruhe Inschrift: &amp;quot;Sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe.&amp;quot; (Worte von Theodor Heuss)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Verwaltung : Amt Useedom-Süd, vorher: Amt Ahlbeck-Stettiner Haff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; Grenze nach Polen geöffnet - erst nur für Fußgänger, Radfahrer und Reisebussse, ab 2007 auch PKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; Fluggäste im Jahr: 33.291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; Neues Ferienhausgebiet entsteht zwischen Zirchow und Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garz in der Zeitung ab 1991===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1991 Erinnerungen.jpg| 1991 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:1991 Garz Kirche.jpg|1991 Kirche Garz&lt;br /&gt;
Datei:1991 Wolgaster Anzeiger.jpg|1991&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 1.jpg|1998 Teiil 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 2.jpg|1998 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz a.jpg|1999 Garz Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz b.jpg|1999 Garz teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Garz Totenbrettchen.jpg|2000 Totenbrettchen|&lt;br /&gt;
Datei:2000 Tafel Kirche Kriegsende.jpg|2000 Tafel Kriegsende&lt;br /&gt;
Datei:2001 Garz Linde.jpg|2001 Linde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2001 Grenze .jpg|2001 Grenze Polen&lt;br /&gt;
Datei:2001 Nov OZ.jpg|2001&lt;br /&gt;
Datei:2001 Votivschiff Garz.jpg|2001 Votivschiff&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Erinnerungen.jpg|2003 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Goldene H.jpg|2003 Goldene Hochzeit&lt;br /&gt;
Datei:2004 Gemeinde Garz.jpg|2004 Gemeinde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2005 Glocke.jpg|2005 neue Glocke&lt;br /&gt;
Datei:2005 Pilgerweg.jpg|2005 Pilgerweg&lt;br /&gt;
Datei:2007 775 u FF 100.jpg|2007 Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:2007 Festumzug.jpg|2007 Festumzug&lt;br /&gt;
Datei:2007 FF 100.jpg|2007 FF wird 100&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenze.jpg|2007 Grenze&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenzöffnung.jpg|2007 Grenzöffnung&lt;br /&gt;
Datei:2007 Schwestern.jpg|2007 Schwestern&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 1.jpg|2008 Fliegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 2.jpg|2008 Fliegen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Usedom.jpg|2008 Flugzeuge Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 4.jpg|2008 Fliegen Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 5.jpg|2008 Fliegen Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Flugplatz .jpg|2008 Garz Flugplatz Kunstflieger Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 8.jpg|2008 Fliegen Teil 8&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 9.jpg|Fliegen Teil 9&lt;br /&gt;
Datei:2008 Flugverkehr Usedom.jpg|2008 Flugverkehr Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Wasserwerk.jpg|2008 Wasserwerk Garz&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Bauen.jpg|2009 Bauten&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Riemer.jpg|2009 Riemer&lt;br /&gt;
Datei:2009 Zerninsee-Senke.jpg|2009 Zerninsee-Senke&lt;br /&gt;
Datei:2010 FF Garz.jpg|2010 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 1.jpg|2011 Einwohner Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 2.jpg|2011 Einwohner Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz FF.jpg|2011 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Renz FF.jpg|2011 Renz FF&lt;br /&gt;
Datei:2012 Neumann 95 .jpg|2012 Neumann 95&lt;br /&gt;
Datei:2013 Garz Brand.jpg|2013 Brand in Garz&lt;br /&gt;
Datei:2023 Heringsdorf Flughafen.jpg|2023 Flughafen&lt;br /&gt;
Datei:Garz Wahl 2024.jpg| 2024 Wahl für EU&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 25.März Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Garz glänzt mit Gastfreundschaft  von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorf auf Usedom führt bundesweites Ranking an / Viele Ferienunterkünfte sorgen für Top-Bewertungen&lt;br /&gt;
Von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde Garz auf der Insel Usedom steht überraschend im bundesweiten Rampenlicht: Laut aktuellen Auswertungen der Reiseplattform Booking.com ist der Ort der gastfreundlichste in ganz Deutschland. Grundlage dafür sind mehr als 370 Millionen verifizierte Gästebewertungen aus aller Welt.&lt;br /&gt;
An die Spitze in Deutschland hat es das kleine Garz mit rund &#039;&#039;&#039;300 Einwohnern&#039;&#039;&#039; geschafft. Wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den sogenannten Traveller Review Awards werden unter anderem Unterkünfte ausgezeichnet, die sich laut Gästebewertungen durch besondere Herzlichkeit und Servicequalität hervortun. Entscheidend für Rankings von Orten oder Regionen ist nicht die absolute Zahl der guten Bewertungen, sondern der Anteil ausgezeichneter Unterkünfte im Verhältnis zum gesamten Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb profitieren kleinere Orte wie Garz besonders: Wenn es dort viele gut bewertete Ferienwohnungen oder Pensionen gibt, kann der Anteil der prämierten Unterkünfte schnell sehr hoch sein. Deswegen sind auch andere kleine Urlaubsregionen wie Fuhlendorf in der Nähe von Barth oder Pellworm in Schleswig-Holstein vorn mit dabei. Laut dem Ranking ist übrigens Montepulciano in Italien die urlauberfreundlichste Stadt der Welt – eine Kleinstadt mit rund 14.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahren ist in Garz und Zirchow eines der größten Ferienhausgebiete auf Usedom gebaut worden. Hunderte neue Wohneinheiten – darunter einige Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, aber auch viele Ferienimmobilien – sind dort entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Garz sind aktuell etwa &#039;&#039;&#039;110 bis 120 Unterkünfte&#039;&#039;&#039; auf Booking.com gelistet. Ein großer Teil davon – rund 50 Einheiten – gehört direkt zur Ferienanlage „Oase am Haff“. Überdies werden von der „Oase am Haff“ als Mietvermittler auch Ferienunterkünfte anderer Bauträger und Eigentümer betreut, „sodass wir insgesamt rund 80 Objekte in der Vermietung im Ort Garz haben“, erklärt Stefan Koch, vom Management der Ferienanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfreulich ist für ihn, dass von den 80 betreuten Unterkünften rund 60 Prozent mit einem Traveller Award ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese hohe Quote ist nicht nur eine großartige Anerkennung für unseren Standort, sondern auch für die Qualität unserer täglichen Arbeit. Sie spiegelt die Zufriedenheit und Wertschätzung wider, die wir regelmäßig von unseren Gästen erfahren“, betonen auch Renate und Gerd-Peter Irkens, die die „Oase am Haff“ gegründet und aufgebaut haben – und auch noch selbst vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Ort überhaupt in die Wertung aufgenommen wird, müssen mindestens 50 ausgezeichnete Unterkünfte an dem Reiseziel vorhanden sein. Entscheidend ist anschließend der Anteil dieser prämierten Betriebe im Verhältnis zum gesamten Unterkunftsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dokumenten, die 2009 in der Kirche ausgestellt waren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich die erste [[Insel Usedom Kirchen#Garz (Usedom) Kirche|Garzer Kirche]] befand ist nicht mehr bekannt. Oft waren die ersten Inselkirchen schilfgedeckte Holzkirchen, die von den Mönchen des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Klosters Grobe]] (bei Usedom) gebaut wurden. Die Mönche gingen in die Dörfer und gründeten die ersten christlichen Kirchgemeinden auf der Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige Garzer Kirche stammt zum größten Teil aus dem 15. Jh., ist durch viele spätere Veränderungen aber ein Bauwerk der letzten Jahrhunderte. Ein Feldsteinbogen hinter dem Altar, das Altarfundament aus Feldsteinen und Teile der Grundmauern könnten sogar schon aus dem 12. Oder 13. Jh. Stammen. Giebelblenden im Stil der Spätromanik  [[Datei:Gedenken 1939 - 1945.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1939-1945]]bis Gotik, eine entfernter Anbau an der Nordseite, die zugemauerten kleinen Fenster und der ehemalige Eingang an der Südseite, machen es fast unmöglich das einstige Aussehen der Kirche nachzuempfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hölzerner Glockenturm wurde im 18. Jh. Wegen Baufälligkeit entfernt. Aus Geldmangel wurde 1854 vor der Kirche ein freistehender Glockenstuhl errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Grundmauern des Vorgängerbaues baute die „Elenden Gilde“ (eine Bruderschaft) die Kirche um 1450 wieder auf und richtet hier eine Art Asylheim ein. Bedingt durch die vielbereiste Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) suchten hier Reisende und Händler Schutz und Nachtlager, bevor sie am nächsten Tag über den Fluss Swine mit Fährkähnen auf die Insel Wollin übersetzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz Orgelbauer.jpg|thumb|200px|rechts|Garz Orgelbauer]]&lt;br /&gt;
Die Innenausstattung des 18.Jh. hatte sicherlich einmal eine farbenfrohe Bemalung. Der jetzige Altar ersetzte einen Schnitzaltar (Katharinenaltar), der vermutlich im 30-jährigen Krieg von den Schweden geraubt oder zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Sakramentniesche stammt schon aus dem 16. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kirchenschiffsmodelle (Votivschiffe) erinnern an die Nähe zur Seefahrt ([[Swinemünde]r Hafen). Beim großen Schiff (anno 1770) handelt es sich um eine preußische Fregatte. Die Initialen F.R. weisen auf den Preußenkönig Friedrich II. hin. Das kleine Schiff wird etwas jünger (um 1825) sein. Der genaue Ursprung dieser Schiffe ist nicht bekannt. In der Ostseeregion wurden den Kirchen von Seeleuten gebaute Votivschiffe gestiftet. Sie dienten zur Erinnerung an gefährliche Fahrten oder sie zeigten Gott dadurch ihren Dank für ihre Errettung aus Seenot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel mit ihren aus Platzmangel nach vorne und zur Seite gekrümmten Holzbässen  wurde 1856 von der Orgelbaufirma Kaltschmidt aus Stettin eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenbrettchen und Holztafeln erinnern an Krankheit, Schicksalsschläge und Kriege der letzten Jahrhunderte. Auf ihnen stehen zum Teil Namen von ehemaligen Garzern, deren Enkel und Urenkel heute im Dorf leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenboden wurde in alten Zeiten von den Fischern des Dorfes zum Trocknen und Aufbewahren der Fischernetze genutzt. Darum gibt es auch kein Gewölbe und das Dach verläuft auffällig steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um den Kirchhof aus lose aufeinander gestapelten Feldsteinen bestehende Mauer wurde bereits 1575 erwähnt. Sie war zur Stabilität mit Moos (Mosch) bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der auf dem Kirchhof stehenden Linde gehören zu einem Baum, der nach Einschätzung eines Baumkundlers vor ca. 700 Jahren gepflanzt wurde. Die Linde hatte vor dem Sturmschaden 1992 einen Umfang von 8,50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm] und seine Umgebung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 entstand diese Ausstellung der seit 2006 aufgelösten Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e.V. in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Zirchow. In der Ausstellung sind wichtige geschichtliche Fakten und Bildmaterial zusammengetragen worden. Sie gibt Einblicke in die Wechselhafte, durch Krieg und Elend gezeichnete Geschichte des Golms und der umliegenden Dörfer. Die Anfänge und die Entwicklung des Weltbades Swinemünde bis hin zum Bombenangriff 1945, sowie die Gründe für die Trennung der Stadt von Deutschland nach dem Kriege werden dargestellt.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht aber der Golm als Mahnmal für tausende Kriegstote. Heute ist der Golm eine würdige und besinnliche Gedenkstätte und zum großen Teil auch Begräbnisstätte für die mehr als 20000 Kriegstoten des Swinemünder Gebietes.&lt;br /&gt;
Die Autoren stützten sich dabei auf Chronisten, Geschichtsbücher, Lexika, Zeitzeugen, Heimatbücher und Archivmaterial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel Unterstützung kam von den Bewohnern der umliegenden Orte. Und von ehemaligen Swinemündern. Mit Bildmaterial, Infos und Hinweisen trugen sie zum Gelingen dieser Ausstellung bei, die mittlerweile in den Besitz der Jugendbegegnungsstätte Kamminke gegeben wurde. Die Ausstellung wird ihnen hier in der Garzer Dorfkirche vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Kühlcke (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um den Golm und Garz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sagen vom Golm&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Usedom-Wolliner Sagen, Haas 1924 S 54 f&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gollen auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Frau auf dem Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwünschte Frau im Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milchmädchen soll die Prinzessin im Golm erlösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landmann soll für die Prinzessin Purpur kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin im Golm erscheint mehreren jungen Leuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin als Hirschkuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Prinzessin erlöst werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;172. Der Gollen auf Usedom.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Usedom, nicht weit von dem Dorfe Caminke am Haff liegt ein Berg, der Gollen oder Gollenberg geheißen, der in ganz Pommern wegen der schönen Aussicht bekannt ist, die man auf seiner Spitze hat. Der ist auf folgende Weise entstanden: In alten Zeiten lebte auf der Insel Usedom ein Fürst, der nur eine einzige Tochter und viele Schätze hatte. Er war sehr geizig, und wollte daher, um von den Schätzen nichts zu missen, bei seinen Lebzeiten die Prinzessin nicht verheirathen, wies vielmehr alle Freier zurück. Als er nun aber endlich starb, da war die Prinzessin schon in die Jahre gekommen, und eben so häßlich geworden, wie sie früher schön gewesen war. Deshalb wartete sie auch vergebens, daß sich noch ein Freier melden werde. Zuletzt erschien indeß ein mächtiger Zauberer, der wollte sie freien. Aber weil er grundhäßlich war, so gab sie ihm einen Korb. Darüber ergrimmte der Zauberer, und er verwandelte das Schloß, in welchem sie wohnte, in einen Berg, und bannte sie mit ihren Schätzen auf ewige Zeiten in denselben. Dabei sprach er die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do ligt dat Gollen (Gold),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schall mi wol över hollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bet stumm&#039;n betern Frieger kümmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ub&#039;n Hansdag, &#039;n rein Sundagskind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg, der also entstanden war, erhielt von da an den Namen, den er noch führt, und die verwünschte Prinzessin muß seitdem im Innern desselben bei ihren Schätzen sitzen und die hüten. Alle Jahre auf den Johannistag kommt sie heraus, um zu sehen, ob der stumme Freier, das reine Sonntagskind, sie noch nicht freien und erlösen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hat man sie noch im Jahre 1822 gesehen. Am Johannistage solchen Jahres spielten einige Kinder aus dem benachbarten Dorfe am Gollenberge, als sie auf einmal von diesem herabkam, und auf die Kinder zuging. Die Kinder liefen aber schreiend davon. Da sah man sie langsam und trauernd zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte.&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 172&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Garzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerninsee-Senke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war früher es ein See, in dem die Garzer auch gefischt haben. Nun ist der See verlandet und es ist ein Moorgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Golm===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ur- und frühgeschichtliche Besiedlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm (Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Das Relief der heutigen Odermündung entstand erst durch die sogenannte Weichseleiszeit, als ein letzter Gletschervorstoß dieses Gebiet formte.&lt;br /&gt;
Der Rückzug der Vereisung erfolgte vor 14000 bis 15000 Jahren. Durch Hebungen und Senkungen des Bodens erhielt die Ostsee ihre heutige Form und die Verbindung zur Nordsee.&lt;br /&gt;
Noch vor 3000 Jahren war der Golm ständig von Ostseewasser und Oder umspült. In 1000 Jahren verlandete die Odermündung und viele Inseln entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1860&#039;&#039;&#039; bei Aufforstungsarbeiten erste Bodenfunde – eine 13 cm lange, sehr sauber gearbeitete Felsgesteinsaxt und in der Nähe eine kleine sechs Zentimeter hohe, gehenkelte Tasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039; wurde erstmals von einem Burgwall auf dem Golm berichtet. (slawischen Ursprungs lt. Burkhardt) Er erwähnte auch jungbronzezeitliche Urnengräber auf dem Golm, die Lage ist nicht mehr bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Golm gehört zum Gemeindegebiet des Ortes Garz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1584&#039;&#039;&#039; älteste Reisebeschreibung durch den hessischen Pfarrer M. Johann RHENAN. Er suchte nach Bodenschätzen (Salz und Erze) : ...daß gebirge  Gollen [Golm] ..Durchzogen undt besehen, Aber weniger denn nichts befunden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; schwedische Landesmatrikel: ..ein von Eichen und Buchen bestandener Berg des Amtsdorfes Garz beschrieben und aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1821&#039;&#039;&#039; Sohn des „Königs von [[Swinemünde]]“, Krause regt den Bau einer Säule auf dem Golm an und unterstützt den Bau. (für Oktoberfeuer, für Gedenken Völkerschlacht bei Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; Halle mit Säulen errichtet auf dem Golm. 1863 Abriß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Straße zum Golm gebaut, es ist die erste befestigte Straße von [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Quelle&#039;&#039;&#039; auf dem Golm wird Luisenquelle genannt, da Luise von Preußen für die Straße gespendet hat.&lt;br /&gt;
Die Quellen am Nordhang des Golms wurden bis zum Zweiten Weltkrieg von einer Swinemünder Firma zur Mineralwasser-Produktion genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; Ein einfaches Gebäude mit Aussichtsturm wird errichtet. Genannt „Onkel Thoms Hütte, nach dem Betreiber Thoms. Ab Himmelfahrt begann die Saison auf dem Golm. Der Esel bringt Bier auf den Berg, Ponywagen bringen das Trinkwasser. Schieß- und Würfelbuden, Aussichtsturm aus Holz, Fernrohr und Schaukel sind vorhanden.&lt;br /&gt;
Bis Ende des Sommers 1944 war Onkel Thoms Hütte geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876 am 15. Mai&#039;&#039;&#039; wird die Eisenbahnstrecke bis [[Swinemünde]] eingleisig fertig. Gleisbett und Brücken schon für 2. Gleis errichtet. – und ist 1908 bereits zweigleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Sommer 1880&#039;&#039;&#039; hält der Zug einmal vormittags und einmal nachmittags an der Blockhaltestelle 22 – Golm für die Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935 – 1937&#039;&#039;&#039; wird der Fliegerhorst Garz als militärische Anlage gebaut.&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegsjahren werden auf dem Golm Schützengräben ausgehoben und Baracken für ca. 200 Soldaten errichtet.&lt;br /&gt;
Seit dem Sommer 1943 werden auf dem Golm verunglückte Soldaten von U-Booten, des Fliegerhorstes und im Swinemünder Lazarett gestorbene Soldaten beigesetzt.&lt;br /&gt;
Auch Tote der Flüchtlingstrecks, die wochenlang unterhalb des Golms entlang zogen, wurden dann hier bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;den Mittagsstunden des 12. März&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; kam es zu einem amerikanischen Bombenangriff auf die Stadt Swinemünde, in der sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Flüchtlingsströmen mehr als 100.000 Menschen aufhielten. Rund 20.000 von ihnen verloren bei diesem Angriff ihr Leben. Nahezu alle Opfer wurden anonym in Massengräbern auf dem Golm bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1967&#039;&#039;&#039; ist der Golm mit seiner unmittelbaren Umgebung ein Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
Die Umgebung des Golm ist durch einen ausgedehnten Buchenwald mit entsprechender Flora und Fauna geprägt. So wurden am Golm und seiner Umgebung unter anderem Bruten von Wanderfalken, Seeadlern, Wespenbussarden, Wiedehopfen und Raufußkauz nachgewiesen. &lt;br /&gt;
Nach 1990 wurde darüber hinaus der Uhu wieder angesiedelt. Zu den hier zu findenden Pflanzen zählen unter anderem der Waldschwingel, das Christophskraut und die Zwiebeltragende Zahnwurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; wurde der Rostocker Bildhauer Wolfgang Eckardt mit dem Bau eines „Mahnmals gegen Krieg und Faschismus“ beauftragt. Seinen Vorschlägen folgend wurden die vier bis dahin getrennten Friedhöfe durch entsprechende Rasenflächen gestalterisch vereinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zentraler Stelle auf dem Berg entstand bis &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ein zweigeteilter Ringbau aus Beton von mehreren Metern Durchmesser. Dieser ist begehbar und trägt an den Innenseiten der Betonmauern die Inschriften „DREIUNDZWANZIGTAUSEND TOTE DES ZWEITEN WELTKRIEGES MAHNEN“ sowie „DASS NIE EINE MUTTER MEHR IHREN SOHN BEWEINT“. Auf ein geplantes Relief wurde, sowohl aus finanziellen als auch aus künstlerischen Gründen, verzichtet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Leptien Bildhauer.jpg|thumb|200px|rechts|Bildhauer Leptien]]&lt;br /&gt;
Es wurde die vom Bansiner Bildhauer Rudolf Leptien 1952 geschaffene Plastik „Die Frierende Frau im Soldatenmantel“ nicht aufgestellt, da er 1959 nach West-Berlin flüchtete. Erst &lt;br /&gt;
1984 erfolgte die Aufstellung der auf seinem ehemaligen Grundstück gefundenen Figur. (Episoden Zempin Herr Fritz Heinz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Golm – Skulptur von Rudolf Leptien (1907-1977)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die „Frau im Soldatenmantel“ wurde von Fritz Heinz, jetzt in Zempin wohnend, aus eigenem Entschluss 1984 auf dem Golm aufgestellt.&lt;br /&gt;
Fritz Heinz, Brief vom 9. Oktober 2002: „Diese Skulptur habe ich persönlich im Herbst 1984 in einer &amp;gt;Nacht- und Nebelaktion&amp;lt; aufgestellt, nachdem ich mich mit der Geschichte des Golm vertraut gemacht habe. Ich erfuhr von dieser Skulptur, holte sie mit Kran und LKW, nicht ganz legal, von einem Grundstück in Bansin und stellte sie auf dem Golm auf. Nur wenige waren in diese Aktion eingeweiht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: Kriegsgräberstätte Golm Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ISBN 3-935749-26-0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; wird die Verantwortung für Pflege und Erhaltung der Gemeinde Kamminke übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992, am 12. März,&#039;&#039;&#039; wurde die Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e. V. gegründet. Ziel des Vereins ist der Einsatz für die Erhaltung und würdige Gestaltung des Kriegsopferfriedhofes Pastor Simon und Frau besonders aktiv!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Träger der Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab 1995&#039;&#039;&#039; wurde die Gestaltung des Geländes durch zusätzliche Elemente ergänzt. So wurden um den Rundbau verschiedene Kreuze aus Granit und Holz sowie Bronzetafeln mit den bekannten Namen von hier beerdigten Toten aufgestellt. Darüber hinaus wurde ein Schaukasten am Beginn des Aufgangs zur Gedenkstätte sowie ein Informationsgebäude mit Informationen zur Geschichte des Ortes errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 13. März 2005&#039;&#039;&#039; erfolgte die Eröffnung einer, vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der ehemaligen Kamminker Dorfschule eingerichteten, internationalen [http://www.jbs-golm.de Jugendbegegnungsstätte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 26. August 2010&#039;&#039;&#039; musste der Volksbund die Namenstafeln auf dem Golm angesichts mehrerer Diebstähle entfernen lassen. Hier können Sie alle Tafeln, wie sie zuvor auf dem Golm installiert waren, noch einmal einsehen.[http://www.jbs-golm.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=144819</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Garz (Usedom)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=144819"/>
		<updated>2026-03-24T21:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Garz in der Zeitung ab 1991 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zur Geschichte von Garz=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abgeschrieben von Dokumenten, die 2009 in der Kirche Garz ausgestellt waren&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vita eines Prüfeninger Mönches wir über eine Segelfahrt von Bischof Otto I. von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise (1124) nach Pommern berichtet. Von Stettin fuhr er übers Haff in die kleine Stadt Griditz (im dt. Burg oder Burgwall) und dann weiter nach Liubin (heute Lebin) am selben Tag, deuten auf unser Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Otto I. bei diesem Besuch einheimische Heiden taufte oder sogar eine Kirche gründete ist nicht eindeutig belegt, aber stark zu vermuten. Demnach könnte Garz das älteste Kirchdorf der Insel sein und viel älter als es Urkunden belegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten urkundlichen Hinweis auf unser Dorf gibt es im Jahre &#039;&#039;&#039;1231&#039;&#039;&#039;, wo ein Parochianus Petrus aus Gardist (Garz) mit seiner Unterschrift ein amtliches Schreiben beglaubigt. 11 Jahre später &#039;&#039;&#039;(1242)&#039;&#039;&#039; bezeugt eine Kaufurkunde den Verkauf der beiden Dörfer Gardis und Kasibour, von den slawischen Besitzern Sabic und Rozsuar, an das damals noch pommersche Kloster Dargun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Burgwalls der einstigen bronzezeitlichen Fluchtburg auf dem Golmberg, zeugen sogar von einer über 2700-jährigen Geschichte der Besiedlung und Nutzung des Garzer Gebietes durch Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1124&#039;&#039;&#039; besuchte Bischof Otto von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise in Pommern Gridiz (im deutschen: „kleine Burg“). Vermutlich handelte es sich dabei um das heutige Dorf Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1242&#039;&#039;&#039; wird urkundlich belegt, dass die slawischen Besitzer Sabik und Rozsvar, das Dorf Gardis an das Kloster Dargun verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1450&#039;&#039;&#039; wurde die heutige Kirche gebaut.&lt;br /&gt;
Wegen einer vielbereisten Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) wurde die Kirche durch eine Gilde (Bruderschaft) als eine Art Nachtlager und Asylheim für Reisende eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1602&#039;&#039;&#039;  eine Windmühle wird erwähnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1. Petter Schütt ist Schulze, 2. Hans Pardell und 3. Jochom Pervetz sind Vollbauern und haben ein jeder gleichviel Land zu bewirtschaften. 4. Jocom Knut ist ein Müller, wie gesagt wird, der fast so viel Land wie ein Bauer hat. %. Michel Gottas ist ein Kossat und hat Land von 2 Kossatenhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Amtsgut Gartz ist auf dem Lande Ysedom im Amt Pudagla belegen und liegt auf der Inselseite zum Frischen Haff. Dessen Land ist sehr bergig und sandig. Auf allen Seiten des Dorfes liegen hohe Berge mit Eichen- und Kiefernwald drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Grenzen gehen im Süden mit dem Frischen Haff zusammen, zum Osten mit dem Amtsdorf Camminken, zum Norden mit der Kronheide und Korswantz, zum Westen mit Cirkow, Kutzow und Newerow. Kirche gibt es im Dorf, mit einem Turmdrauf, doch deren Pastor wohnt in Zirkow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Zeiten haben 9 Bauern hier im dem Dorf gewohnt und 2 Kossaten, deren Höfe liegen wüst und unbebaut, von den Bauern 6 Stück und eine Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Für Wolfsnetze wird von jedem wie in den anderen Amtsdörfern jährlich Hanf und Geld gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenserwerb und Unterhalt haben die Bauern in Gartz teils von ihrem Acker, wovon sie mit der Zeit etwas verkaufen können, teils auch mit ihrem Vieh, von dem sie einen schönen Haufen haben und jährlich davon verkaufen, teils auch von ihren Fischen, welche sie wohl meistens für ihren Hausgebrauch bedürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (1720 - 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1781&#039;&#039;&#039; starben an „Roter Ruhr“ 33 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 Der Glockemturm ist baufällig. Die Glocken extra gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1800&#039;&#039;&#039; entwickelte sich Garz vom Fischerdorf zu einem Arbeiter und Eigentümerdorf.&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte der Garzer Familien (etwa 60) lebten um 1925 von einer Arbeitsstelle in [[Swinemünde]]. Auch die Bauern und Landwirte hatten ihre Kunden hauptsächlich in [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (1813 bis 1871)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken 1864 - 1871.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1864-1871]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1856&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl vor der Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1866&#039;&#039;&#039; Choleraepidemie kostet viele Menschenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Chinakämpfer.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an 1913 Chinakämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel 1914-1918.jpg |thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1914-1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; - große Glocke muss für den Krieg abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; im I. Weltkrieg kamen 18 Garzer Einwohner ums Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; August Lempke, Kirchenältester spendet eine neue Glocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; Bau des Fliegerhorstes in Garz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Windmühle wurde abgerissen, störte den Flugbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; In der Senke auf dem Berg Golm wird ein Friedhof für Marinesoldaten und ein Teil des Friedhofes für andere Waffengattungen angeklegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Die kleine Glocke muss für Kriegszwecke abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; im 2. Weltkrieg blieben 29 Männer und Jugendliche auf den Schlachtfeldern. Weitere 10  Einwohner starben nach Ende des Krieges durch Gewalt oder Suizid. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 am 12. März&#039;&#039;&#039; wird [[Swinemünde]] von 671 Flugzeugen mit 1609 Bomben angegriffen. Da sehr viele Flüchtlinge vom Osten bis nach Swinemünde gekommen waren, können die Toten nur geschätzt werden (ca. 20.000), die dann in Massengräbern auf dem Golm begraben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 4. Mai 1945&#039;&#039;&#039; wurde Garz durch sowjetische Flugzeuge bombardiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 - 1992&#039;&#039;&#039; Flugplatz von Roter Armee genutzt, bis 1984 auch mit Panzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; Errichtung einer Maschinen Ausleihstation MAS im Kanonanschuppen.Der Schuppen stammte noch aus der Zeit der Garnison Swinemünde auf dem Exerzierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; wird die Plastik &amp;quot;Frierende Faru im Soldatenmantel&amp;quot; vom Bildhauer Leptin aus Bansin aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1960&#039;&#039;&#039; Gründung der LPG und MTS (Maschinen-Traktoren-Station)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Teilnutzung des Flughafen durch die &amp;quot;Interflug&amp;quot; - Fluggesellschaft der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; Bildhauer Wolfgang Eckhard aus Rostock gestaltet den Rundbau auf dem Friedhof Golm mit der Inschrift &amp;quot;Das nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint&amp;quot; (Johannes R. Becher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Zivile Nutzung des Flughafens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; am 01.03. geht die Kriegsgräberanlage in die Trägerschaft des Volksbundes Deutscher Kriegsgäberfürsorge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Neue Glocke durch Spenden eingeweiht, Glockemgießerei Bachert, Karlsruhe Inschrift: &amp;quot;Sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe.&amp;quot; (Worte von Theodor Heuss)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Verwaltung : Amt Useedom-Süd, vorher: Amt Ahlbeck-Stettiner Haff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; Grenze nach Polen geöffnet - erst nur für Fußgänger, Radfahrer und Reisebussse, ab 2007 auch PKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; Fluggäste im Jahr: 33.291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; Neues Ferienhausgebiet entsteht zwischen Zirchow und Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garz in der Zeitung ab 1991===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1991 Erinnerungen.jpg| 1991 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:1991 Garz Kirche.jpg|1991 Kirche Garz&lt;br /&gt;
Datei:1991 Wolgaster Anzeiger.jpg|1991&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 1.jpg|1998 Teiil 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 2.jpg|1998 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz a.jpg|1999 Garz Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz b.jpg|1999 Garz teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Garz Totenbrettchen.jpg|2000 Totenbrettchen|&lt;br /&gt;
Datei:2000 Tafel Kirche Kriegsende.jpg|2000 Tafel Kriegsende&lt;br /&gt;
Datei:2001 Garz Linde.jpg|2001 Linde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2001 Grenze .jpg|2001 Grenze Polen&lt;br /&gt;
Datei:2001 Nov OZ.jpg|2001&lt;br /&gt;
Datei:2001 Votivschiff Garz.jpg|2001 Votivschiff&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Erinnerungen.jpg|2003 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Goldene H.jpg|2003 Goldene Hochzeit&lt;br /&gt;
Datei:2004 Gemeinde Garz.jpg|2004 Gemeinde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2005 Glocke.jpg|2005 neue Glocke&lt;br /&gt;
Datei:2005 Pilgerweg.jpg|2005 Pilgerweg&lt;br /&gt;
Datei:2007 775 u FF 100.jpg|2007 Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:2007 Festumzug.jpg|2007 Festumzug&lt;br /&gt;
Datei:2007 FF 100.jpg|2007 FF wird 100&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenze.jpg|2007 Grenze&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenzöffnung.jpg|2007 Grenzöffnung&lt;br /&gt;
Datei:2007 Schwestern.jpg|2007 Schwestern&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 1.jpg|2008 Fliegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 2.jpg|2008 Fliegen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Usedom.jpg|2008 Flugzeuge Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 4.jpg|2008 Fliegen Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 5.jpg|2008 Fliegen Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Flugplatz .jpg|2008 Garz Flugplatz Kunstflieger Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 8.jpg|2008 Fliegen Teil 8&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 9.jpg|Fliegen Teil 9&lt;br /&gt;
Datei:2008 Flugverkehr Usedom.jpg|2008 Flugverkehr Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Wasserwerk.jpg|2008 Wasserwerk Garz&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Bauen.jpg|2009 Bauten&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Riemer.jpg|2009 Riemer&lt;br /&gt;
Datei:2009 Zerninsee-Senke.jpg|2009 Zerninsee-Senke&lt;br /&gt;
Datei:2010 FF Garz.jpg|2010 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 1.jpg|2011 Einwohner Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 2.jpg|2011 Einwohner Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz FF.jpg|2011 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Renz FF.jpg|2011 Renz FF&lt;br /&gt;
Datei:2012 Neumann 95 .jpg|2012 Neumann 95&lt;br /&gt;
Datei:2013 Garz Brand.jpg|2013 Brand in Garz&lt;br /&gt;
Datei:2023 Heringsdorf Flughafen.jpg|2023 Flughafen&lt;br /&gt;
Datei:Garz Wahl 2024.jpg| 2024 Wahl für EU&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 25.März Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Garz glänzt mit Gastfreundschaft  von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorf auf Usedom führt bundesweites Ranking an / Viele Ferienunterkünfte sorgen für Top-Bewertungen&lt;br /&gt;
Von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde Garz auf der Insel Usedom steht überraschend im bundesweiten Rampenlicht: Laut aktuellen Auswertungen der Reiseplattform Booking.com ist der Ort der gastfreundlichste in ganz Deutschland. Grundlage dafür sind mehr als 370 Millionen verifizierte Gästebewertungen aus aller Welt.&lt;br /&gt;
An die Spitze in Deutschland hat es das kleine Garz mit rund 300 Einwohnern geschafft. Wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den sogenannten Traveller Review Awards werden unter anderem Unterkünfte ausgezeichnet, die sich laut Gästebewertungen durch besondere Herzlichkeit und Servicequalität hervortun. Entscheidend für Rankings von Orten oder Regionen ist nicht die absolute Zahl der guten Bewertungen, sondern der Anteil ausgezeichneter Unterkünfte im Verhältnis zum gesamten Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb profitieren kleinere Orte wie Garz besonders: Wenn es dort viele gut bewertete Ferienwohnungen oder Pensionen gibt, kann der Anteil der prämierten Unterkünfte schnell sehr hoch sein. Deswegen sind auch andere kleine Urlaubsregionen wie Fuhlendorf in der Nähe von Barth oder Pellworm in Schleswig-Holstein vorn mit dabei. Laut dem Ranking ist übrigens Montepulciano in Italien die urlauberfreundlichste Stadt der Welt – eine Kleinstadt mit rund 14.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahren ist in Garz und Zirchow eines der größten Ferienhausgebiete auf Usedom gebaut worden. Hunderte neue Wohneinheiten – darunter einige Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, aber auch viele Ferienimmobilien – sind dort entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Garz sind aktuell etwa &#039;&#039;&#039;110 bis 120 Unterkünfte&#039;&#039;&#039; auf Booking.com gelistet. Ein großer Teil davon – rund 50 Einheiten – gehört direkt zur Ferienanlage „Oase am Haff“. Überdies werden von der „Oase am Haff“ als Mietvermittler auch Ferienunterkünfte anderer Bauträger und Eigentümer betreut, „sodass wir insgesamt rund 80 Objekte in der Vermietung im Ort Garz haben“, erklärt Stefan Koch, vom Management der Ferienanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfreulich ist für ihn, dass von den 80 betreuten Unterkünften rund 60 Prozent mit einem Traveller Award ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese hohe Quote ist nicht nur eine großartige Anerkennung für unseren Standort, sondern auch für die Qualität unserer täglichen Arbeit. Sie spiegelt die Zufriedenheit und Wertschätzung wider, die wir regelmäßig von unseren Gästen erfahren“, betonen auch Renate und Gerd-Peter Irkens, die die „Oase am Haff“ gegründet und aufgebaut haben – und auch noch selbst vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Ort überhaupt in die Wertung aufgenommen wird, müssen mindestens 50 ausgezeichnete Unterkünfte an dem Reiseziel vorhanden sein. Entscheidend ist anschließend der Anteil dieser prämierten Betriebe im Verhältnis zum gesamten Unterkunftsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dokumenten, die 2009 in der Kirche ausgestellt waren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich die erste [[Insel Usedom Kirchen#Garz (Usedom) Kirche|Garzer Kirche]] befand ist nicht mehr bekannt. Oft waren die ersten Inselkirchen schilfgedeckte Holzkirchen, die von den Mönchen des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Klosters Grobe]] (bei Usedom) gebaut wurden. Die Mönche gingen in die Dörfer und gründeten die ersten christlichen Kirchgemeinden auf der Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige Garzer Kirche stammt zum größten Teil aus dem 15. Jh., ist durch viele spätere Veränderungen aber ein Bauwerk der letzten Jahrhunderte. Ein Feldsteinbogen hinter dem Altar, das Altarfundament aus Feldsteinen und Teile der Grundmauern könnten sogar schon aus dem 12. Oder 13. Jh. Stammen. Giebelblenden im Stil der Spätromanik  [[Datei:Gedenken 1939 - 1945.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1939-1945]]bis Gotik, eine entfernter Anbau an der Nordseite, die zugemauerten kleinen Fenster und der ehemalige Eingang an der Südseite, machen es fast unmöglich das einstige Aussehen der Kirche nachzuempfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hölzerner Glockenturm wurde im 18. Jh. Wegen Baufälligkeit entfernt. Aus Geldmangel wurde 1854 vor der Kirche ein freistehender Glockenstuhl errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Grundmauern des Vorgängerbaues baute die „Elenden Gilde“ (eine Bruderschaft) die Kirche um 1450 wieder auf und richtet hier eine Art Asylheim ein. Bedingt durch die vielbereiste Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) suchten hier Reisende und Händler Schutz und Nachtlager, bevor sie am nächsten Tag über den Fluss Swine mit Fährkähnen auf die Insel Wollin übersetzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz Orgelbauer.jpg|thumb|200px|rechts|Garz Orgelbauer]]&lt;br /&gt;
Die Innenausstattung des 18.Jh. hatte sicherlich einmal eine farbenfrohe Bemalung. Der jetzige Altar ersetzte einen Schnitzaltar (Katharinenaltar), der vermutlich im 30-jährigen Krieg von den Schweden geraubt oder zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Sakramentniesche stammt schon aus dem 16. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kirchenschiffsmodelle (Votivschiffe) erinnern an die Nähe zur Seefahrt ([[Swinemünde]r Hafen). Beim großen Schiff (anno 1770) handelt es sich um eine preußische Fregatte. Die Initialen F.R. weisen auf den Preußenkönig Friedrich II. hin. Das kleine Schiff wird etwas jünger (um 1825) sein. Der genaue Ursprung dieser Schiffe ist nicht bekannt. In der Ostseeregion wurden den Kirchen von Seeleuten gebaute Votivschiffe gestiftet. Sie dienten zur Erinnerung an gefährliche Fahrten oder sie zeigten Gott dadurch ihren Dank für ihre Errettung aus Seenot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel mit ihren aus Platzmangel nach vorne und zur Seite gekrümmten Holzbässen  wurde 1856 von der Orgelbaufirma Kaltschmidt aus Stettin eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenbrettchen und Holztafeln erinnern an Krankheit, Schicksalsschläge und Kriege der letzten Jahrhunderte. Auf ihnen stehen zum Teil Namen von ehemaligen Garzern, deren Enkel und Urenkel heute im Dorf leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenboden wurde in alten Zeiten von den Fischern des Dorfes zum Trocknen und Aufbewahren der Fischernetze genutzt. Darum gibt es auch kein Gewölbe und das Dach verläuft auffällig steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um den Kirchhof aus lose aufeinander gestapelten Feldsteinen bestehende Mauer wurde bereits 1575 erwähnt. Sie war zur Stabilität mit Moos (Mosch) bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der auf dem Kirchhof stehenden Linde gehören zu einem Baum, der nach Einschätzung eines Baumkundlers vor ca. 700 Jahren gepflanzt wurde. Die Linde hatte vor dem Sturmschaden 1992 einen Umfang von 8,50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm] und seine Umgebung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 entstand diese Ausstellung der seit 2006 aufgelösten Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e.V. in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Zirchow. In der Ausstellung sind wichtige geschichtliche Fakten und Bildmaterial zusammengetragen worden. Sie gibt Einblicke in die Wechselhafte, durch Krieg und Elend gezeichnete Geschichte des Golms und der umliegenden Dörfer. Die Anfänge und die Entwicklung des Weltbades Swinemünde bis hin zum Bombenangriff 1945, sowie die Gründe für die Trennung der Stadt von Deutschland nach dem Kriege werden dargestellt.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht aber der Golm als Mahnmal für tausende Kriegstote. Heute ist der Golm eine würdige und besinnliche Gedenkstätte und zum großen Teil auch Begräbnisstätte für die mehr als 20000 Kriegstoten des Swinemünder Gebietes.&lt;br /&gt;
Die Autoren stützten sich dabei auf Chronisten, Geschichtsbücher, Lexika, Zeitzeugen, Heimatbücher und Archivmaterial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel Unterstützung kam von den Bewohnern der umliegenden Orte. Und von ehemaligen Swinemündern. Mit Bildmaterial, Infos und Hinweisen trugen sie zum Gelingen dieser Ausstellung bei, die mittlerweile in den Besitz der Jugendbegegnungsstätte Kamminke gegeben wurde. Die Ausstellung wird ihnen hier in der Garzer Dorfkirche vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Kühlcke (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um den Golm und Garz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sagen vom Golm&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Usedom-Wolliner Sagen, Haas 1924 S 54 f&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gollen auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Frau auf dem Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwünschte Frau im Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milchmädchen soll die Prinzessin im Golm erlösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landmann soll für die Prinzessin Purpur kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin im Golm erscheint mehreren jungen Leuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin als Hirschkuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Prinzessin erlöst werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;172. Der Gollen auf Usedom.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Usedom, nicht weit von dem Dorfe Caminke am Haff liegt ein Berg, der Gollen oder Gollenberg geheißen, der in ganz Pommern wegen der schönen Aussicht bekannt ist, die man auf seiner Spitze hat. Der ist auf folgende Weise entstanden: In alten Zeiten lebte auf der Insel Usedom ein Fürst, der nur eine einzige Tochter und viele Schätze hatte. Er war sehr geizig, und wollte daher, um von den Schätzen nichts zu missen, bei seinen Lebzeiten die Prinzessin nicht verheirathen, wies vielmehr alle Freier zurück. Als er nun aber endlich starb, da war die Prinzessin schon in die Jahre gekommen, und eben so häßlich geworden, wie sie früher schön gewesen war. Deshalb wartete sie auch vergebens, daß sich noch ein Freier melden werde. Zuletzt erschien indeß ein mächtiger Zauberer, der wollte sie freien. Aber weil er grundhäßlich war, so gab sie ihm einen Korb. Darüber ergrimmte der Zauberer, und er verwandelte das Schloß, in welchem sie wohnte, in einen Berg, und bannte sie mit ihren Schätzen auf ewige Zeiten in denselben. Dabei sprach er die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do ligt dat Gollen (Gold),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schall mi wol över hollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bet stumm&#039;n betern Frieger kümmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ub&#039;n Hansdag, &#039;n rein Sundagskind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg, der also entstanden war, erhielt von da an den Namen, den er noch führt, und die verwünschte Prinzessin muß seitdem im Innern desselben bei ihren Schätzen sitzen und die hüten. Alle Jahre auf den Johannistag kommt sie heraus, um zu sehen, ob der stumme Freier, das reine Sonntagskind, sie noch nicht freien und erlösen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hat man sie noch im Jahre 1822 gesehen. Am Johannistage solchen Jahres spielten einige Kinder aus dem benachbarten Dorfe am Gollenberge, als sie auf einmal von diesem herabkam, und auf die Kinder zuging. Die Kinder liefen aber schreiend davon. Da sah man sie langsam und trauernd zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte.&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 172&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Garzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerninsee-Senke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war früher es ein See, in dem die Garzer auch gefischt haben. Nun ist der See verlandet und es ist ein Moorgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Golm===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ur- und frühgeschichtliche Besiedlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm (Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Das Relief der heutigen Odermündung entstand erst durch die sogenannte Weichseleiszeit, als ein letzter Gletschervorstoß dieses Gebiet formte.&lt;br /&gt;
Der Rückzug der Vereisung erfolgte vor 14000 bis 15000 Jahren. Durch Hebungen und Senkungen des Bodens erhielt die Ostsee ihre heutige Form und die Verbindung zur Nordsee.&lt;br /&gt;
Noch vor 3000 Jahren war der Golm ständig von Ostseewasser und Oder umspült. In 1000 Jahren verlandete die Odermündung und viele Inseln entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1860&#039;&#039;&#039; bei Aufforstungsarbeiten erste Bodenfunde – eine 13 cm lange, sehr sauber gearbeitete Felsgesteinsaxt und in der Nähe eine kleine sechs Zentimeter hohe, gehenkelte Tasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039; wurde erstmals von einem Burgwall auf dem Golm berichtet. (slawischen Ursprungs lt. Burkhardt) Er erwähnte auch jungbronzezeitliche Urnengräber auf dem Golm, die Lage ist nicht mehr bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Golm gehört zum Gemeindegebiet des Ortes Garz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1584&#039;&#039;&#039; älteste Reisebeschreibung durch den hessischen Pfarrer M. Johann RHENAN. Er suchte nach Bodenschätzen (Salz und Erze) : ...daß gebirge  Gollen [Golm] ..Durchzogen undt besehen, Aber weniger denn nichts befunden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; schwedische Landesmatrikel: ..ein von Eichen und Buchen bestandener Berg des Amtsdorfes Garz beschrieben und aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1821&#039;&#039;&#039; Sohn des „Königs von [[Swinemünde]]“, Krause regt den Bau einer Säule auf dem Golm an und unterstützt den Bau. (für Oktoberfeuer, für Gedenken Völkerschlacht bei Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; Halle mit Säulen errichtet auf dem Golm. 1863 Abriß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Straße zum Golm gebaut, es ist die erste befestigte Straße von [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Quelle&#039;&#039;&#039; auf dem Golm wird Luisenquelle genannt, da Luise von Preußen für die Straße gespendet hat.&lt;br /&gt;
Die Quellen am Nordhang des Golms wurden bis zum Zweiten Weltkrieg von einer Swinemünder Firma zur Mineralwasser-Produktion genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; Ein einfaches Gebäude mit Aussichtsturm wird errichtet. Genannt „Onkel Thoms Hütte, nach dem Betreiber Thoms. Ab Himmelfahrt begann die Saison auf dem Golm. Der Esel bringt Bier auf den Berg, Ponywagen bringen das Trinkwasser. Schieß- und Würfelbuden, Aussichtsturm aus Holz, Fernrohr und Schaukel sind vorhanden.&lt;br /&gt;
Bis Ende des Sommers 1944 war Onkel Thoms Hütte geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876 am 15. Mai&#039;&#039;&#039; wird die Eisenbahnstrecke bis [[Swinemünde]] eingleisig fertig. Gleisbett und Brücken schon für 2. Gleis errichtet. – und ist 1908 bereits zweigleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Sommer 1880&#039;&#039;&#039; hält der Zug einmal vormittags und einmal nachmittags an der Blockhaltestelle 22 – Golm für die Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935 – 1937&#039;&#039;&#039; wird der Fliegerhorst Garz als militärische Anlage gebaut.&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegsjahren werden auf dem Golm Schützengräben ausgehoben und Baracken für ca. 200 Soldaten errichtet.&lt;br /&gt;
Seit dem Sommer 1943 werden auf dem Golm verunglückte Soldaten von U-Booten, des Fliegerhorstes und im Swinemünder Lazarett gestorbene Soldaten beigesetzt.&lt;br /&gt;
Auch Tote der Flüchtlingstrecks, die wochenlang unterhalb des Golms entlang zogen, wurden dann hier bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;den Mittagsstunden des 12. März&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; kam es zu einem amerikanischen Bombenangriff auf die Stadt Swinemünde, in der sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Flüchtlingsströmen mehr als 100.000 Menschen aufhielten. Rund 20.000 von ihnen verloren bei diesem Angriff ihr Leben. Nahezu alle Opfer wurden anonym in Massengräbern auf dem Golm bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1967&#039;&#039;&#039; ist der Golm mit seiner unmittelbaren Umgebung ein Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
Die Umgebung des Golm ist durch einen ausgedehnten Buchenwald mit entsprechender Flora und Fauna geprägt. So wurden am Golm und seiner Umgebung unter anderem Bruten von Wanderfalken, Seeadlern, Wespenbussarden, Wiedehopfen und Raufußkauz nachgewiesen. &lt;br /&gt;
Nach 1990 wurde darüber hinaus der Uhu wieder angesiedelt. Zu den hier zu findenden Pflanzen zählen unter anderem der Waldschwingel, das Christophskraut und die Zwiebeltragende Zahnwurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; wurde der Rostocker Bildhauer Wolfgang Eckardt mit dem Bau eines „Mahnmals gegen Krieg und Faschismus“ beauftragt. Seinen Vorschlägen folgend wurden die vier bis dahin getrennten Friedhöfe durch entsprechende Rasenflächen gestalterisch vereinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zentraler Stelle auf dem Berg entstand bis &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ein zweigeteilter Ringbau aus Beton von mehreren Metern Durchmesser. Dieser ist begehbar und trägt an den Innenseiten der Betonmauern die Inschriften „DREIUNDZWANZIGTAUSEND TOTE DES ZWEITEN WELTKRIEGES MAHNEN“ sowie „DASS NIE EINE MUTTER MEHR IHREN SOHN BEWEINT“. Auf ein geplantes Relief wurde, sowohl aus finanziellen als auch aus künstlerischen Gründen, verzichtet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Leptien Bildhauer.jpg|thumb|200px|rechts|Bildhauer Leptien]]&lt;br /&gt;
Es wurde die vom Bansiner Bildhauer Rudolf Leptien 1952 geschaffene Plastik „Die Frierende Frau im Soldatenmantel“ nicht aufgestellt, da er 1959 nach West-Berlin flüchtete. Erst &lt;br /&gt;
1984 erfolgte die Aufstellung der auf seinem ehemaligen Grundstück gefundenen Figur. (Episoden Zempin Herr Fritz Heinz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Golm – Skulptur von Rudolf Leptien (1907-1977)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die „Frau im Soldatenmantel“ wurde von Fritz Heinz, jetzt in Zempin wohnend, aus eigenem Entschluss 1984 auf dem Golm aufgestellt.&lt;br /&gt;
Fritz Heinz, Brief vom 9. Oktober 2002: „Diese Skulptur habe ich persönlich im Herbst 1984 in einer &amp;gt;Nacht- und Nebelaktion&amp;lt; aufgestellt, nachdem ich mich mit der Geschichte des Golm vertraut gemacht habe. Ich erfuhr von dieser Skulptur, holte sie mit Kran und LKW, nicht ganz legal, von einem Grundstück in Bansin und stellte sie auf dem Golm auf. Nur wenige waren in diese Aktion eingeweiht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: Kriegsgräberstätte Golm Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ISBN 3-935749-26-0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; wird die Verantwortung für Pflege und Erhaltung der Gemeinde Kamminke übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992, am 12. März,&#039;&#039;&#039; wurde die Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e. V. gegründet. Ziel des Vereins ist der Einsatz für die Erhaltung und würdige Gestaltung des Kriegsopferfriedhofes Pastor Simon und Frau besonders aktiv!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Träger der Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab 1995&#039;&#039;&#039; wurde die Gestaltung des Geländes durch zusätzliche Elemente ergänzt. So wurden um den Rundbau verschiedene Kreuze aus Granit und Holz sowie Bronzetafeln mit den bekannten Namen von hier beerdigten Toten aufgestellt. Darüber hinaus wurde ein Schaukasten am Beginn des Aufgangs zur Gedenkstätte sowie ein Informationsgebäude mit Informationen zur Geschichte des Ortes errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 13. März 2005&#039;&#039;&#039; erfolgte die Eröffnung einer, vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der ehemaligen Kamminker Dorfschule eingerichteten, internationalen [http://www.jbs-golm.de Jugendbegegnungsstätte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 26. August 2010&#039;&#039;&#039; musste der Volksbund die Namenstafeln auf dem Golm angesichts mehrerer Diebstähle entfernen lassen. Hier können Sie alle Tafeln, wie sie zuvor auf dem Golm installiert waren, noch einmal einsehen.[http://www.jbs-golm.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=144818</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Garz (Usedom)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Garz_(Usedom)&amp;diff=144818"/>
		<updated>2026-03-24T21:05:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Garz in der Zeitung ab 1991 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Garz (Usedom)&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zur Geschichte von Garz=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abgeschrieben von Dokumenten, die 2009 in der Kirche Garz ausgestellt waren&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vita eines Prüfeninger Mönches wir über eine Segelfahrt von Bischof Otto I. von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise (1124) nach Pommern berichtet. Von Stettin fuhr er übers Haff in die kleine Stadt Griditz (im dt. Burg oder Burgwall) und dann weiter nach Liubin (heute Lebin) am selben Tag, deuten auf unser Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Otto I. bei diesem Besuch einheimische Heiden taufte oder sogar eine Kirche gründete ist nicht eindeutig belegt, aber stark zu vermuten. Demnach könnte Garz das älteste Kirchdorf der Insel sein und viel älter als es Urkunden belegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten urkundlichen Hinweis auf unser Dorf gibt es im Jahre &#039;&#039;&#039;1231&#039;&#039;&#039;, wo ein Parochianus Petrus aus Gardist (Garz) mit seiner Unterschrift ein amtliches Schreiben beglaubigt. 11 Jahre später &#039;&#039;&#039;(1242)&#039;&#039;&#039; bezeugt eine Kaufurkunde den Verkauf der beiden Dörfer Gardis und Kasibour, von den slawischen Besitzern Sabic und Rozsuar, an das damals noch pommersche Kloster Dargun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des Burgwalls der einstigen bronzezeitlichen Fluchtburg auf dem Golmberg, zeugen sogar von einer über 2700-jährigen Geschichte der Besiedlung und Nutzung des Garzer Gebietes durch Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Garz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1124&#039;&#039;&#039; besuchte Bischof Otto von Bamberg bei seiner ersten Missionsreise in Pommern Gridiz (im deutschen: „kleine Burg“). Vermutlich handelte es sich dabei um das heutige Dorf Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1242&#039;&#039;&#039; wird urkundlich belegt, dass die slawischen Besitzer Sabik und Rozsvar, das Dorf Gardis an das Kloster Dargun verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Um 1450&#039;&#039;&#039; wurde die heutige Kirche gebaut.&lt;br /&gt;
Wegen einer vielbereisten Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) wurde die Kirche durch eine Gilde (Bruderschaft) als eine Art Nachtlager und Asylheim für Reisende eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1602&#039;&#039;&#039;  eine Windmühle wird erwähnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; Einwohner: 1. Petter Schütt ist Schulze, 2. Hans Pardell und 3. Jochom Pervetz sind Vollbauern und haben ein jeder gleichviel Land zu bewirtschaften. 4. Jocom Knut ist ein Müller, wie gesagt wird, der fast so viel Land wie ein Bauer hat. %. Michel Gottas ist ein Kossat und hat Land von 2 Kossatenhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Amtsgut Gartz ist auf dem Lande Ysedom im Amt Pudagla belegen und liegt auf der Inselseite zum Frischen Haff. Dessen Land ist sehr bergig und sandig. Auf allen Seiten des Dorfes liegen hohe Berge mit Eichen- und Kiefernwald drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Grenzen gehen im Süden mit dem Frischen Haff zusammen, zum Osten mit dem Amtsdorf Camminken, zum Norden mit der Kronheide und Korswantz, zum Westen mit Cirkow, Kutzow und Newerow. Kirche gibt es im Dorf, mit einem Turmdrauf, doch deren Pastor wohnt in Zirkow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Zeiten haben 9 Bauern hier im dem Dorf gewohnt und 2 Kossaten, deren Höfe liegen wüst und unbebaut, von den Bauern 6 Stück und eine Kossatenstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Für Wolfsnetze wird von jedem wie in den anderen Amtsdörfern jährlich Hanf und Geld gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenserwerb und Unterhalt haben die Bauern in Gartz teils von ihrem Acker, wovon sie mit der Zeit etwas verkaufen können, teils auch mit ihrem Vieh, von dem sie einen schönen Haufen haben und jährlich davon verkaufen, teils auch von ihren Fischen, welche sie wohl meistens für ihren Hausgebrauch bedürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (1720 - 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1781&#039;&#039;&#039; starben an „Roter Ruhr“ 33 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 Der Glockemturm ist baufällig. Die Glocken extra gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1800&#039;&#039;&#039; entwickelte sich Garz vom Fischerdorf zu einem Arbeiter und Eigentümerdorf.&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte der Garzer Familien (etwa 60) lebten um 1925 von einer Arbeitsstelle in [[Swinemünde]]. Auch die Bauern und Landwirte hatten ihre Kunden hauptsächlich in [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (1813 bis 1871)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenken 1864 - 1871.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1864-1871]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1856&#039;&#039;&#039; Glockenstuhl vor der Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1866&#039;&#039;&#039; Choleraepidemie kostet viele Menschenleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Chinakämpfer.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an 1913 Chinakämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel 1914-1918.jpg |thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1914-1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; - große Glocke muss für den Krieg abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; im I. Weltkrieg kamen 18 Garzer Einwohner ums Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; August Lempke, Kirchenältester spendet eine neue Glocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; Bau des Fliegerhorstes in Garz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; Windmühle wurde abgerissen, störte den Flugbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039; In der Senke auf dem Berg Golm wird ein Friedhof für Marinesoldaten und ein Teil des Friedhofes für andere Waffengattungen angeklegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; Die kleine Glocke muss für Kriegszwecke abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; im 2. Weltkrieg blieben 29 Männer und Jugendliche auf den Schlachtfeldern. Weitere 10  Einwohner starben nach Ende des Krieges durch Gewalt oder Suizid. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 am 12. März&#039;&#039;&#039; wird [[Swinemünde]] von 671 Flugzeugen mit 1609 Bomben angegriffen. Da sehr viele Flüchtlinge vom Osten bis nach Swinemünde gekommen waren, können die Toten nur geschätzt werden (ca. 20.000), die dann in Massengräbern auf dem Golm begraben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 4. Mai 1945&#039;&#039;&#039; wurde Garz durch sowjetische Flugzeuge bombardiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945 - 1992&#039;&#039;&#039; Flugplatz von Roter Armee genutzt, bis 1984 auch mit Panzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950&#039;&#039;&#039; Errichtung einer Maschinen Ausleihstation MAS im Kanonanschuppen.Der Schuppen stammte noch aus der Zeit der Garnison Swinemünde auf dem Exerzierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039; wird die Plastik &amp;quot;Frierende Faru im Soldatenmantel&amp;quot; vom Bildhauer Leptin aus Bansin aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1960&#039;&#039;&#039; Gründung der LPG und MTS (Maschinen-Traktoren-Station)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Teilnutzung des Flughafen durch die &amp;quot;Interflug&amp;quot; - Fluggesellschaft der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; Bildhauer Wolfgang Eckhard aus Rostock gestaltet den Rundbau auf dem Friedhof Golm mit der Inschrift &amp;quot;Das nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint&amp;quot; (Johannes R. Becher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; Zivile Nutzung des Flughafens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; am 01.03. geht die Kriegsgräberanlage in die Trägerschaft des Volksbundes Deutscher Kriegsgäberfürsorge über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; Neue Glocke durch Spenden eingeweiht, Glockemgießerei Bachert, Karlsruhe Inschrift: &amp;quot;Sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe.&amp;quot; (Worte von Theodor Heuss)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; Verwaltung : Amt Useedom-Süd, vorher: Amt Ahlbeck-Stettiner Haff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; Grenze nach Polen geöffnet - erst nur für Fußgänger, Radfahrer und Reisebussse, ab 2007 auch PKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; Fluggäste im Jahr: 33.291&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; Neues Ferienhausgebiet entsteht zwischen Zirchow und Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Garz in der Zeitung ab 1991===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1991 Erinnerungen.jpg| 1991 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:1991 Garz Kirche.jpg|1991 Kirche Garz&lt;br /&gt;
Datei:1991 Wolgaster Anzeiger.jpg|1991&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 1.jpg|1998 Teiil 1&lt;br /&gt;
Datei:1998 Garz 2.jpg|1998 Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz a.jpg|1999 Garz Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:1999 Nov Garz b.jpg|1999 Garz teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2000 Garz Totenbrettchen.jpg|2000 Totenbrettchen|&lt;br /&gt;
Datei:2000 Tafel Kirche Kriegsende.jpg|2000 Tafel Kriegsende&lt;br /&gt;
Datei:2001 Garz Linde.jpg|2001 Linde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2001 Grenze .jpg|2001 Grenze Polen&lt;br /&gt;
Datei:2001 Nov OZ.jpg|2001&lt;br /&gt;
Datei:2001 Votivschiff Garz.jpg|2001 Votivschiff&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Erinnerungen.jpg|2003 Erinnerungen&lt;br /&gt;
Datei:2003 Garz Goldene H.jpg|2003 Goldene Hochzeit&lt;br /&gt;
Datei:2004 Gemeinde Garz.jpg|2004 Gemeinde Garz&lt;br /&gt;
Datei:2005 Glocke.jpg|2005 neue Glocke&lt;br /&gt;
Datei:2005 Pilgerweg.jpg|2005 Pilgerweg&lt;br /&gt;
Datei:2007 775 u FF 100.jpg|2007 Jubiläum&lt;br /&gt;
Datei:2007 Festumzug.jpg|2007 Festumzug&lt;br /&gt;
Datei:2007 FF 100.jpg|2007 FF wird 100&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenze.jpg|2007 Grenze&lt;br /&gt;
Datei:2007 Grenzöffnung.jpg|2007 Grenzöffnung&lt;br /&gt;
Datei:2007 Schwestern.jpg|2007 Schwestern&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 1.jpg|2008 Fliegen Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 2.jpg|2008 Fliegen Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Usedom.jpg|2008 Flugzeuge Teil 3&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 4.jpg|2008 Fliegen Teil 4&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 5.jpg|2008 Fliegen Teil 5&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Flugplatz .jpg|2008 Garz Flugplatz Kunstflieger Teil 6&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 8.jpg|2008 Fliegen Teil 8&lt;br /&gt;
Datei:2008 Fliegen Teil 9.jpg|Fliegen Teil 9&lt;br /&gt;
Datei:2008 Flugverkehr Usedom.jpg|2008 Flugverkehr Insel Usedom&lt;br /&gt;
Datei:2008 Garz Wasserwerk.jpg|2008 Wasserwerk Garz&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Bauen.jpg|2009 Bauten&lt;br /&gt;
Datei:2009 Garz Riemer.jpg|2009 Riemer&lt;br /&gt;
Datei:2009 Zerninsee-Senke.jpg|2009 Zerninsee-Senke&lt;br /&gt;
Datei:2010 FF Garz.jpg|2010 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 1.jpg|2011 Einwohner Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Einwohner 2.jpg|2011 Einwohner Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz FF.jpg|2011 Garzer FF&lt;br /&gt;
Datei:2011 Garz Renz FF.jpg|2011 Renz FF&lt;br /&gt;
Datei:2012 Neumann 95 .jpg|2012 Neumann 95&lt;br /&gt;
Datei:2013 Garz Brand.jpg|2013 Brand in Garz&lt;br /&gt;
Datei:2023 Heringsdorf Flughafen.jpg|2023 Flughafen&lt;br /&gt;
Datei:Garz Wahl 2024.jpg| 2024 Wahl für EU&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2026 25.März Ostseezeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Garz glänzt mit Gastfreundschaft  von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorf auf Usedom führt bundesweites Ranking an / Viele Ferienunterkünfte sorgen für Top-Bewertungen&lt;br /&gt;
Von Cornelia Meerkatz und Stefanie Ploch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde Garz auf der Insel Usedom steht überraschend im bundesweiten Rampenlicht: Laut aktuellen Auswertungen der Reiseplattform Booking.com ist der Ort der gastfreundlichste in ganz Deutschland. Grundlage dafür sind mehr als 370 Millionen verifizierte Gästebewertungen aus aller Welt.&lt;br /&gt;
An die Spitze in Deutschland hat es das kleine Garz mit rund 300 Einwohnern geschafft. Wie ist das möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den sogenannten Traveller Review Awards werden unter anderem Unterkünfte ausgezeichnet, die sich laut Gästebewertungen durch besondere Herzlichkeit und Servicequalität hervortun. Entscheidend für Rankings von Orten oder Regionen ist nicht die absolute Zahl der guten Bewertungen, sondern der Anteil ausgezeichneter Unterkünfte im Verhältnis zum gesamten Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb profitieren kleinere Orte wie Garz besonders: Wenn es dort viele gut bewertete Ferienwohnungen oder Pensionen gibt, kann der Anteil der prämierten Unterkünfte schnell sehr hoch sein. Deswegen sind auch andere kleine Urlaubsregionen wie Fuhlendorf in der Nähe von Barth oder Pellworm in Schleswig-Holstein vorn mit dabei. Laut dem Ranking ist übrigens Montepulciano in Italien die urlauberfreundlichste Stadt der Welt – eine Kleinstadt mit rund 14.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahren ist in Garz und Zirchow eines der größten Ferienhausgebiete auf Usedom gebaut worden. Hunderte neue Wohneinheiten – darunter einige Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, aber auch viele Ferienimmobilien – sind dort entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Garz sind aktuell etwa &#039;&#039;&#039;110 bis 120 Unterkünfte&#039;&#039;&#039; auf Booking.com gelistet. Ein großer Teil davon – rund 50 Einheiten – gehört direkt zur Ferienanlage „Oase am Haff“. Überdies werden von der „Oase am Haff“ als Mietvermittler auch Ferienunterkünfte anderer Bauträger und Eigentümer betreut, „sodass wir insgesamt rund 80 Objekte in der Vermietung im Ort Garz haben“, erklärt Stefan Koch, vom Management der Ferienanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfreulich ist für ihn, dass von den 80 betreuten Unterkünften rund 60 Prozent mit einem Traveller Award ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese hohe Quote ist nicht nur eine großartige Anerkennung für unseren Standort, sondern auch für die Qualität unserer täglichen Arbeit. Sie spiegelt die Zufriedenheit und Wertschätzung wider, die wir regelmäßig von unseren Gästen erfahren“, betonen auch Renate und Gerd-Peter Irkens, die die „Oase am Haff“ gegründet und aufgebaut haben – und auch noch selbst vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Ort überhaupt in die Wertung aufgenommen wird, müssen mindestens 50 ausgezeichnete Unterkünfte an dem Reiseziel vorhanden sein. Entscheidend ist anschließend der Anteil dieser prämierten Betriebe im Verhältnis zum gesamten Unterkunftsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dokumenten, die 2009 in der Kirche ausgestellt waren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich die erste [[Insel Usedom Kirchen#Garz (Usedom) Kirche|Garzer Kirche]] befand ist nicht mehr bekannt. Oft waren die ersten Inselkirchen schilfgedeckte Holzkirchen, die von den Mönchen des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Klosters Grobe]] (bei Usedom) gebaut wurden. Die Mönche gingen in die Dörfer und gründeten die ersten christlichen Kirchgemeinden auf der Insel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige Garzer Kirche stammt zum größten Teil aus dem 15. Jh., ist durch viele spätere Veränderungen aber ein Bauwerk der letzten Jahrhunderte. Ein Feldsteinbogen hinter dem Altar, das Altarfundament aus Feldsteinen und Teile der Grundmauern könnten sogar schon aus dem 12. Oder 13. Jh. Stammen. Giebelblenden im Stil der Spätromanik  [[Datei:Gedenken 1939 - 1945.JPG|thumb|200px|rechts|Garz Gedenken an die Toten 1939-1945]]bis Gotik, eine entfernter Anbau an der Nordseite, die zugemauerten kleinen Fenster und der ehemalige Eingang an der Südseite, machen es fast unmöglich das einstige Aussehen der Kirche nachzuempfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein hölzerner Glockenturm wurde im 18. Jh. Wegen Baufälligkeit entfernt. Aus Geldmangel wurde 1854 vor der Kirche ein freistehender Glockenstuhl errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Grundmauern des Vorgängerbaues baute die „Elenden Gilde“ (eine Bruderschaft) die Kirche um 1450 wieder auf und richtet hier eine Art Asylheim ein. Bedingt durch die vielbereiste Handelsstraße (Anklam-Garz-Wollin) suchten hier Reisende und Händler Schutz und Nachtlager, bevor sie am nächsten Tag über den Fluss Swine mit Fährkähnen auf die Insel Wollin übersetzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz Orgelbauer.jpg|thumb|200px|rechts|Garz Orgelbauer]]&lt;br /&gt;
Die Innenausstattung des 18.Jh. hatte sicherlich einmal eine farbenfrohe Bemalung. Der jetzige Altar ersetzte einen Schnitzaltar (Katharinenaltar), der vermutlich im 30-jährigen Krieg von den Schweden geraubt oder zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Sakramentniesche stammt schon aus dem 16. Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kirchenschiffsmodelle (Votivschiffe) erinnern an die Nähe zur Seefahrt ([[Swinemünde]r Hafen). Beim großen Schiff (anno 1770) handelt es sich um eine preußische Fregatte. Die Initialen F.R. weisen auf den Preußenkönig Friedrich II. hin. Das kleine Schiff wird etwas jünger (um 1825) sein. Der genaue Ursprung dieser Schiffe ist nicht bekannt. In der Ostseeregion wurden den Kirchen von Seeleuten gebaute Votivschiffe gestiftet. Sie dienten zur Erinnerung an gefährliche Fahrten oder sie zeigten Gott dadurch ihren Dank für ihre Errettung aus Seenot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel mit ihren aus Platzmangel nach vorne und zur Seite gekrümmten Holzbässen  wurde 1856 von der Orgelbaufirma Kaltschmidt aus Stettin eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totenbrettchen und Holztafeln erinnern an Krankheit, Schicksalsschläge und Kriege der letzten Jahrhunderte. Auf ihnen stehen zum Teil Namen von ehemaligen Garzern, deren Enkel und Urenkel heute im Dorf leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenboden wurde in alten Zeiten von den Fischern des Dorfes zum Trocknen und Aufbewahren der Fischernetze genutzt. Darum gibt es auch kein Gewölbe und das Dach verläuft auffällig steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um den Kirchhof aus lose aufeinander gestapelten Feldsteinen bestehende Mauer wurde bereits 1575 erwähnt. Sie war zur Stabilität mit Moos (Mosch) bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der auf dem Kirchhof stehenden Linde gehören zu einem Baum, der nach Einschätzung eines Baumkundlers vor ca. 700 Jahren gepflanzt wurde. Die Linde hatte vor dem Sturmschaden 1992 einen Umfang von 8,50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm] und seine Umgebung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 entstand diese Ausstellung der seit 2006 aufgelösten Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e.V. in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Zirchow. In der Ausstellung sind wichtige geschichtliche Fakten und Bildmaterial zusammengetragen worden. Sie gibt Einblicke in die Wechselhafte, durch Krieg und Elend gezeichnete Geschichte des Golms und der umliegenden Dörfer. Die Anfänge und die Entwicklung des Weltbades Swinemünde bis hin zum Bombenangriff 1945, sowie die Gründe für die Trennung der Stadt von Deutschland nach dem Kriege werden dargestellt.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht aber der Golm als Mahnmal für tausende Kriegstote. Heute ist der Golm eine würdige und besinnliche Gedenkstätte und zum großen Teil auch Begräbnisstätte für die mehr als 20000 Kriegstoten des Swinemünder Gebietes.&lt;br /&gt;
Die Autoren stützten sich dabei auf Chronisten, Geschichtsbücher, Lexika, Zeitzeugen, Heimatbücher und Archivmaterial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel Unterstützung kam von den Bewohnern der umliegenden Orte. Und von ehemaligen Swinemündern. Mit Bildmaterial, Infos und Hinweisen trugen sie zum Gelingen dieser Ausstellung bei, die mittlerweile in den Besitz der Jugendbegegnungsstätte Kamminke gegeben wurde. Die Ausstellung wird ihnen hier in der Garzer Dorfkirche vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel Kühlcke (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um den Golm und Garz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sagen vom Golm&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Usedom-Wolliner Sagen, Haas 1924 S 54 f&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gollen auf Usedom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarze Frau auf dem Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwünschte Frau im Golm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milchmädchen soll die Prinzessin im Golm erlösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landmann soll für die Prinzessin Purpur kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin im Golm erscheint mehreren jungen Leuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prinzessin als Hirschkuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Prinzessin erlöst werden kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;172. Der Gollen auf Usedom.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Usedom, nicht weit von dem Dorfe Caminke am Haff liegt ein Berg, der Gollen oder Gollenberg geheißen, der in ganz Pommern wegen der schönen Aussicht bekannt ist, die man auf seiner Spitze hat. Der ist auf folgende Weise entstanden: In alten Zeiten lebte auf der Insel Usedom ein Fürst, der nur eine einzige Tochter und viele Schätze hatte. Er war sehr geizig, und wollte daher, um von den Schätzen nichts zu missen, bei seinen Lebzeiten die Prinzessin nicht verheirathen, wies vielmehr alle Freier zurück. Als er nun aber endlich starb, da war die Prinzessin schon in die Jahre gekommen, und eben so häßlich geworden, wie sie früher schön gewesen war. Deshalb wartete sie auch vergebens, daß sich noch ein Freier melden werde. Zuletzt erschien indeß ein mächtiger Zauberer, der wollte sie freien. Aber weil er grundhäßlich war, so gab sie ihm einen Korb. Darüber ergrimmte der Zauberer, und er verwandelte das Schloß, in welchem sie wohnte, in einen Berg, und bannte sie mit ihren Schätzen auf ewige Zeiten in denselben. Dabei sprach er die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do ligt dat Gollen (Gold),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schall mi wol över hollen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bet stumm&#039;n betern Frieger kümmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ub&#039;n Hansdag, &#039;n rein Sundagskind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg, der also entstanden war, erhielt von da an den Namen, den er noch führt, und die verwünschte Prinzessin muß seitdem im Innern desselben bei ihren Schätzen sitzen und die hüten. Alle Jahre auf den Johannistag kommt sie heraus, um zu sehen, ob der stumme Freier, das reine Sonntagskind, sie noch nicht freien und erlösen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hat man sie noch im Jahre 1822 gesehen. Am Johannistage solchen Jahres spielten einige Kinder aus dem benachbarten Dorfe am Gollenberge, als sie auf einmal von diesem herabkam, und auf die Kinder zuging. Die Kinder liefen aber schreiend davon. Da sah man sie langsam und trauernd zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Acten der Pomm. Gesellschaft für Geschichte.&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 172&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Garzer Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerninsee-Senke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war früher es ein See, in dem die Garzer auch gefischt haben. Nun ist der See verlandet und es ist ein Moorgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Golm===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ur- und frühgeschichtliche Besiedlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Golm_(Usedom) Golm (Usedom) bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
Das Relief der heutigen Odermündung entstand erst durch die sogenannte Weichseleiszeit, als ein letzter Gletschervorstoß dieses Gebiet formte.&lt;br /&gt;
Der Rückzug der Vereisung erfolgte vor 14000 bis 15000 Jahren. Durch Hebungen und Senkungen des Bodens erhielt die Ostsee ihre heutige Form und die Verbindung zur Nordsee.&lt;br /&gt;
Noch vor 3000 Jahren war der Golm ständig von Ostseewasser und Oder umspült. In 1000 Jahren verlandete die Odermündung und viele Inseln entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1860&#039;&#039;&#039; bei Aufforstungsarbeiten erste Bodenfunde – eine 13 cm lange, sehr sauber gearbeitete Felsgesteinsaxt und in der Nähe eine kleine sechs Zentimeter hohe, gehenkelte Tasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039; wurde erstmals von einem Burgwall auf dem Golm berichtet. (slawischen Ursprungs lt. Burkhardt) Er erwähnte auch jungbronzezeitliche Urnengräber auf dem Golm, die Lage ist nicht mehr bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Golm gehört zum Gemeindegebiet des Ortes Garz.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1584&#039;&#039;&#039; älteste Reisebeschreibung durch den hessischen Pfarrer M. Johann RHENAN. Er suchte nach Bodenschätzen (Salz und Erze) : ...daß gebirge  Gollen [Golm] ..Durchzogen undt besehen, Aber weniger denn nichts befunden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039; schwedische Landesmatrikel: ..ein von Eichen und Buchen bestandener Berg des Amtsdorfes Garz beschrieben und aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1821&#039;&#039;&#039; Sohn des „Königs von [[Swinemünde]]“, Krause regt den Bau einer Säule auf dem Golm an und unterstützt den Bau. (für Oktoberfeuer, für Gedenken Völkerschlacht bei Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1834&#039;&#039;&#039; Halle mit Säulen errichtet auf dem Golm. 1863 Abriß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; Straße zum Golm gebaut, es ist die erste befestigte Straße von [[Swinemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Quelle&#039;&#039;&#039; auf dem Golm wird Luisenquelle genannt, da Luise von Preußen für die Straße gespendet hat.&lt;br /&gt;
Die Quellen am Nordhang des Golms wurden bis zum Zweiten Weltkrieg von einer Swinemünder Firma zur Mineralwasser-Produktion genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039; Ein einfaches Gebäude mit Aussichtsturm wird errichtet. Genannt „Onkel Thoms Hütte, nach dem Betreiber Thoms. Ab Himmelfahrt begann die Saison auf dem Golm. Der Esel bringt Bier auf den Berg, Ponywagen bringen das Trinkwasser. Schieß- und Würfelbuden, Aussichtsturm aus Holz, Fernrohr und Schaukel sind vorhanden.&lt;br /&gt;
Bis Ende des Sommers 1944 war Onkel Thoms Hütte geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876 am 15. Mai&#039;&#039;&#039; wird die Eisenbahnstrecke bis [[Swinemünde]] eingleisig fertig. Gleisbett und Brücken schon für 2. Gleis errichtet. – und ist 1908 bereits zweigleisig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Sommer 1880&#039;&#039;&#039; hält der Zug einmal vormittags und einmal nachmittags an der Blockhaltestelle 22 – Golm für die Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935 – 1937&#039;&#039;&#039; wird der Fliegerhorst Garz als militärische Anlage gebaut.&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegsjahren werden auf dem Golm Schützengräben ausgehoben und Baracken für ca. 200 Soldaten errichtet.&lt;br /&gt;
Seit dem Sommer 1943 werden auf dem Golm verunglückte Soldaten von U-Booten, des Fliegerhorstes und im Swinemünder Lazarett gestorbene Soldaten beigesetzt.&lt;br /&gt;
Auch Tote der Flüchtlingstrecks, die wochenlang unterhalb des Golms entlang zogen, wurden dann hier bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;den Mittagsstunden des 12. März&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; kam es zu einem amerikanischen Bombenangriff auf die Stadt Swinemünde, in der sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Flüchtlingsströmen mehr als 100.000 Menschen aufhielten. Rund 20.000 von ihnen verloren bei diesem Angriff ihr Leben. Nahezu alle Opfer wurden anonym in Massengräbern auf dem Golm bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit 1967&#039;&#039;&#039; ist der Golm mit seiner unmittelbaren Umgebung ein Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
Die Umgebung des Golm ist durch einen ausgedehnten Buchenwald mit entsprechender Flora und Fauna geprägt. So wurden am Golm und seiner Umgebung unter anderem Bruten von Wanderfalken, Seeadlern, Wespenbussarden, Wiedehopfen und Raufußkauz nachgewiesen. &lt;br /&gt;
Nach 1990 wurde darüber hinaus der Uhu wieder angesiedelt. Zu den hier zu findenden Pflanzen zählen unter anderem der Waldschwingel, das Christophskraut und die Zwiebeltragende Zahnwurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; wurde der Rostocker Bildhauer Wolfgang Eckardt mit dem Bau eines „Mahnmals gegen Krieg und Faschismus“ beauftragt. Seinen Vorschlägen folgend wurden die vier bis dahin getrennten Friedhöfe durch entsprechende Rasenflächen gestalterisch vereinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zentraler Stelle auf dem Berg entstand bis &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ein zweigeteilter Ringbau aus Beton von mehreren Metern Durchmesser. Dieser ist begehbar und trägt an den Innenseiten der Betonmauern die Inschriften „DREIUNDZWANZIGTAUSEND TOTE DES ZWEITEN WELTKRIEGES MAHNEN“ sowie „DASS NIE EINE MUTTER MEHR IHREN SOHN BEWEINT“. Auf ein geplantes Relief wurde, sowohl aus finanziellen als auch aus künstlerischen Gründen, verzichtet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Leptien Bildhauer.jpg|thumb|200px|rechts|Bildhauer Leptien]]&lt;br /&gt;
Es wurde die vom Bansiner Bildhauer Rudolf Leptien 1952 geschaffene Plastik „Die Frierende Frau im Soldatenmantel“ nicht aufgestellt, da er 1959 nach West-Berlin flüchtete. Erst &lt;br /&gt;
1984 erfolgte die Aufstellung der auf seinem ehemaligen Grundstück gefundenen Figur. (Episoden Zempin Herr Fritz Heinz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Golm – Skulptur von Rudolf Leptien (1907-1977)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die „Frau im Soldatenmantel“ wurde von Fritz Heinz, jetzt in Zempin wohnend, aus eigenem Entschluss 1984 auf dem Golm aufgestellt.&lt;br /&gt;
Fritz Heinz, Brief vom 9. Oktober 2002: „Diese Skulptur habe ich persönlich im Herbst 1984 in einer &amp;gt;Nacht- und Nebelaktion&amp;lt; aufgestellt, nachdem ich mich mit der Geschichte des Golm vertraut gemacht habe. Ich erfuhr von dieser Skulptur, holte sie mit Kran und LKW, nicht ganz legal, von einem Grundstück in Bansin und stellte sie auf dem Golm auf. Nur wenige waren in diese Aktion eingeweiht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: Kriegsgräberstätte Golm Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ISBN 3-935749-26-0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; wird die Verantwortung für Pflege und Erhaltung der Gemeinde Kamminke übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992, am 12. März,&#039;&#039;&#039; wurde die Interessengemeinschaft Gedenkstätte Golm e. V. gegründet. Ziel des Vereins ist der Einsatz für die Erhaltung und würdige Gestaltung des Kriegsopferfriedhofes Pastor Simon und Frau besonders aktiv!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Träger der Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab 1995&#039;&#039;&#039; wurde die Gestaltung des Geländes durch zusätzliche Elemente ergänzt. So wurden um den Rundbau verschiedene Kreuze aus Granit und Holz sowie Bronzetafeln mit den bekannten Namen von hier beerdigten Toten aufgestellt. Darüber hinaus wurde ein Schaukasten am Beginn des Aufgangs zur Gedenkstätte sowie ein Informationsgebäude mit Informationen zur Geschichte des Ortes errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 13. März 2005&#039;&#039;&#039; erfolgte die Eröffnung einer, vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der ehemaligen Kamminker Dorfschule eingerichteten, internationalen [http://www.jbs-golm.de Jugendbegegnungsstätte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am 26. August 2010&#039;&#039;&#039; musste der Volksbund die Namenstafeln auf dem Golm angesichts mehrerer Diebstähle entfernen lassen. Hier können Sie alle Tafeln, wie sie zuvor auf dem Golm installiert waren, noch einmal einsehen.[http://www.jbs-golm.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Quellenausz%C3%BCge_zur_Vor-_und_Fr%C3%BChgeschichte&amp;diff=144817</id>
		<title>Quellenauszüge zur Vor- und Frühgeschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Quellenausz%C3%BCge_zur_Vor-_und_Fr%C3%BChgeschichte&amp;diff=144817"/>
		<updated>2026-03-24T20:51:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [[Rostocker Heide (Landschaft)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 1924 Ludwig Krause Fundchronik==&lt;br /&gt;
* [[vor 1924 Ludwig Krause Fundchronik]] - noch in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis 1926 Eugen Geinitz==&lt;br /&gt;
* [[bis 1926 Eugen Geinitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 1942 Robert Beltz==&lt;br /&gt;
* [[vor 1942 Robert Beltz]] noch in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1957 Aus [[Otto Kolp]] &amp;quot;Die Nordöstliche Heide...&amp;quot;==&lt;br /&gt;
* [[1957 Aus Otto Kolp &amp;quot;Die Nordöstliche Heide...&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1985 Aus Ostseezeitung==&lt;br /&gt;
* [[1985 Aus Ostseezeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1997 Aus Ostseezeitung==&lt;br /&gt;
* [[1997 Aus Ostseezeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2008 Aus Wilfried Steinmüller &amp;quot;Rostocker Heide - Geschichte, Landschaft ...==&lt;br /&gt;
* [[2008 Aus Wilfried Steinmüller &amp;quot;Rostocker Heide - Geschichte, Landschaft ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2014 Der Fund von Ronald Klafack==&lt;br /&gt;
* [[2014 Der Fund von Ronald Klafack]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Otto_von_Bamberg_-_Apostel_der_Pommern&amp;diff=144784</id>
		<title>Otto von Bamberg - Apostel der Pommern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Otto_von_Bamberg_-_Apostel_der_Pommern&amp;diff=144784"/>
		<updated>2026-03-24T19:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Der Cordula-Schrein aus dem Camminer Domschatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Apostel der Pommern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pommern Geschichte Zeitungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 3 Tafeln.jpg|thumb|350px| Otto Heim Zinnowitz - Triptychon – Relief geschaffen 1978 vom Kunstformer Erhard John aus modernen Materialien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|thumb|250px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |Otto von Bamberg – Apostel der Pommern - ISBN: 978-3-757526-45-0|[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern - pdf 56 Folien - ISBN: 978-3-757526-45-0  Verlag epubli]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto 1879 01.jpg|thumb|250px|1879 Otto von Bamberg von Dr. Adolf Zinzow, Pyritz pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/60/Otto_1879.pdf|[[medium:Otto_1879.pdf|1879 Otto von Bamberg von Dr. Adolf Zinzow, Pyritz - pdf]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1128 ging durch ihn die Christianisierung der &#039;&#039;&#039;[[Insel Usedom]]&#039;&#039;&#039; von der Burg Usedom aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der polnische, christliche Herzog Boleslaw hatte die heidnischen Pomoranen nach wechselvollen Kämpfen besiegt. Zu den Friedensbedingungen, die der polnische Herzog diktierte, gehörte die Annahme des christlichen Glaubens. Um den Vollzug dieser Bedingungen bat er den Bamberger Bischof Otto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das pommersche Herzogtum &#039;&#039;&#039;Wartislaws I.&#039;&#039;&#039; reichte im Osten über die Persante bis zum Gollen, im Süden bis an das Land Zantoch, im Westen bis Demmin und bis zur Ryckmündung. Die Inseln Usedom und Wollin gehörten ihm ebenfalls. Im Auftrag des Polenherzogs Boleslaw III. (1102-1138) unternimmt Bischof Otto von Bamberg seine erste Missionsreise nach Pommern. Er kommt über Pyritz (12. Juni 1124), wo er die ersten Pommern tauft, nach Stettin, zerstört dort den Triglaw-Tempel. Der Götze Triglaw war aus massivem Gold, hatte drei Gesichter, zum Zeichen, daß er Herr über Himmel, Erde und Hölle sei  - diesen Triglaw erhält Otto als Geschenk und bringt ihn später dem Papst Honorius. Bischof Otto zieht weiter nach Cammin und Wollin; über Kolberg und Belgard kehrt er nach Polen zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die zweite Reise&#039;&#039;&#039; Bischof Ottos von Bamberg geht &#039;&#039;&#039;im Jahre 1128&#039;&#039;&#039; nach Pommern mit Unterstützung des deutschen Königs Lothar von Sachsen. Otto von Bamberg nimmt auf weiten Strecken den Schiffsweg. Zuerst auf der Saale bis Merseburg, dann die Elbe abwärts bis Magdeburg, dort traf er den Erzbischof Norbert, den Gründer der Prämonstratenser. Dann führte der Weg über Havelberg nach Demmin und weiter nach [[Usedom Stadt|Usedom]]. Der Landtag zu Usedom gestattet ihm, in Pommern zu missionieren. Viele Adlige lassen sich taufen. Bischof Otto kann im Konflikt zwischen dem Herzog Boleslaw III. und [[Greifenherzöge|Wartislaw I]]. vermitteln. Er veranlasst den Polenherzog, von einem Kriegszug nach Pommern abzusehen; dafür erkennt Wartislaw erneut die Lehnsabhängigkeit von Polen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebensweg Otto von Bamberg===&lt;br /&gt;
[[Datei:AK Ottobrunnen Pyritz alt.JPG| thumb|250px|AK Pyritz Brunnen - bei der ersten Reise 1124 erste Taufen von Otto]] &lt;br /&gt;
[[Datei:AK Brunnen Pyritz.jpg|thumb|250px|AK Pyritz Brunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2015 Pyritz Ottobrunnen.jpg| thumb|250px|2015 Ottobrunnen in Pyritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren um 1060 in Mittelfranken, gestorben 1139 in Bamberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Abschluss seiner Ausbildung wanderte er nach Polen und eröffnete dort eine Schule, setzte seine Fortbildung fort und wurde zum Priester geweiht. Er war Kaplan am Hofe Wladislaws in Krakau. Er kehrte ins Reich zurück, wurde Hofkaplan und Reichskanzler Kaiser Heinrich IV. 1102 übernahm er das Bistum Bamberg, zog nach Rom und kehrte erst 1106, von Papst Paschalis geweiht, in sein Bistum zurück. Über dreißig Klöster gründete er in den nächsten zwanzig Jahren seines Pontifikats. 1124 nahm er sich der Christianisierung der heidnischen Ostseeslawen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der ersten Reise erbaute er 11 Kirchen und hatte in acht Städten christliche Gemeinden begründet.  Unruhen der Pommern veranlassten 1127 den Polenherzog, zu einem Krieg gegen Pommern zu rüsten. Herzog Wartislaw rief die Vermittlung des Bamberger Bischofs an, und Otto unternahm 1128, mit Vollmacht des Papstes Honorius II., unter Schutz des Kaisers Lothar, die zweite Missionsreise nach Pommern. Es gelang ihm mit Mühe, Boleslaw von seinem Vorhaben abzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;1. Pfingstfeiertag 1128&#039;&#039;&#039; fasste die Versammlung pommerscher Adliger in Usedom den Beschluss, das Christentum überall in Pommern einzuführen; einige Kastellane ließen sich taufen.  Zwei Priester wurden als Vorhut nach Wolgast gesandt. Diese konnten sich nur mit Hilfe von Freunden vor der Wut der Menschen gegen die neue Lehre retten. Angefacht hatte diese Wut ein heidnischer Priester, verkleidete als [[Slawische Götter|Gott Gerovitt]], er erschien in der Dämmerung vorüberziehenden Landsleuten in dem geheiligten Haine bei [[Zinnowitz]], jetzt [[Zempin Straßen Wege Häuser#Hexenheide|Hexenheide]] genannt, und stieß schreckliche Drohungen gegen die [[Wolgast]]er aus, wenn sie den fremden Gott annehmen würden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto zog dann mit Herzog Wartislaw und einer Schaar Kriegsvolk nach Wolgast, weiter nach Stettin, Wollin und Cammin und gründete neue Kirchen. Ende des Jahres war Bischof Otto wieder in Bamberg. Bis zu seinem Lebensende widmete er sich ganz seinem Bamberger Bistum und förderte sein Missionswerk in Pommern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider erlebte er nicht die Erfüllung seines Wunsches - einen Bischof für Pommern zu weihen. Im Kloster Michaelsberg in Bamberg wurde er 1139 begraben. Adalbert, war ein Kaplan des Herzogs Boleslaw, und er schloss sich schon bei der ersten Missionsreise 1124 Otto von Bamberg an. Er blieb dann zuerst in Usedom. Im Jahre 1140 wurde das pommersche Bistum in Wollin begründet und Adalbert erhielt am 14.Oktober 1140 die Weihe als Bischof in Rom durch den Papst Innozenz II.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Usedom erinnert das Granitkreuz auf dem Schlossberg in der Stadt Usedom - errichtet 1928 zur Erinnerung an den 1. Pfingstfeiertag 1128 - an die Christianisierung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem trägt das christliche Kinderheim in Zinnowitz den Namen Ottos. Dort, wo um die Jahrhundertwende ein Gasthaus zwischen Zinnowitz und Trassenheide stand, erholen sich seit 1915 Kinder aus ganz Deutschland. Nur während des II. Weltkrieges war es als Lazarett genutzt. Das St. Otto Heim ist heute ein katholisches staatlich anerkanntes Kinderkurheim. Dort sind die drei abgebildeten Reliefs, geschaffen vom Kunstformer Herrn Erhard John im Jahre 1986 zu sehen.  Es ist ein ungewöhnliches Material. der Künstler hat erst ein Tonmodell geschaffen, davon ein Gipsnegativ gegossen, dahinein seitenverkehrt die Schrift eingegraben. Von diesem Negativ wurde ein Abguss aus Polyesterharz mit gestoßenem Ziegel, indem ein Glasgewebe eingebracht ist, erstellt. Nach der Reinigung der Oberfläche wurde diese versiegelt. Das Triptychon zeigt den Lebensweg Ottos und seine vollbrachten Leistungen, die Taufe der Slawen und die Hilfe Ottos für die Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 H.Sto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bistum und das Kloster Cammin===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kamie%C5%84_Pomorski Cammin in Pommern bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Cammin  Bistum Cammin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Cordula-Schrein aus dem Camminer Domschatz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schrein_von_Cammin Cordulaschrein bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Cordula-Schrein.jpg|thumb|500px|&amp;lt;center&amp;gt; Ist der Cordula-Schrein auf immer verloren?]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beitrag aus den Baltischen Studien einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom und Stadt Cammin 2013===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Cammin_(Kamie%C5%84_Pomorski) Dom zu Cammin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei:2013 Cammin 15.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rathaus von Cammin in Pommern 2013:===&lt;br /&gt;
Fotos: H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:Cammin 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 07.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==900 Jahre Taufen in Pommern==&lt;br /&gt;
* [https://www.otto900.de/ Veranstaltungen zu 900 Jahre Taufen in Pommern]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw-Ged%C3%A4chtniskirche Wartislaw Kirche in Stolpe an der Peene bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Stolpe (an der Peene)]]&lt;br /&gt;
* [[Stadt Usedom]] Arbeitsordner für Feierlichkeiten 900 2028 in Pommern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Otto Orte Pommern.jpg|Orte erinnern an Otto&lt;br /&gt;
Datei:2022 Otto Erinnerungen 1.jpg|2022 - 900 Jahre – Taufen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Otto Erinnerungen 2.jpg|2022 – 900 Jahre – Taufen 2&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Wartislaw Kirche.jpg|Otto - Jesus - Wartislaw - Kirche [[Stolpe (an der Peene)]]&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Ottojahr.jpg|Wolgast Vorbereitung Ottojahr 2024&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Bamberger Erzbischöfe 2024.jpg|2024 Bamberger Erzbischöfe &lt;br /&gt;
Datei:Bamberger-erzbischoefe-besuchen-usedom von Tom Schröter.jpg|Bamberger Erzbischöfe in Usedom 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Lagomar-Karte mit der Missionsroute Otto´s von Bamberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto v Bamberg Lagomar Karte a.jpg |thumb|1050px|rechts| Lagomarkarte Vorderseite ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto v Bamberg Lagomar Karte b.jpg |thumb|1050px|rechts| Lagomarkarte Rückseite]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Via Regia - auch die Route der Missionsreisen Otto´s 1124 und 1128==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Verlauf der Via Regia im 11ten und 12ten Jahrhundert.jpg|700px|Der Verlauf der via regia im 11./12. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Die Via Regia in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Erich Stegemann, Seestadt Rostock  (Vollständige Transkription des o.g. Beitrages aus der Zeitschrift &amp;quot;Mannus - Zeitschrift für Deutsche Vorgeschichte 1940 Jg. 32 Heft. 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In seiner Mecklenburgischen Geschichte (Hinstorff 1909) sagt Witte: „Zwei binnenländische Handelsstraßen führten (um 800) von hier (Julin) durch Mecklenburg, die eine wahrscheinlich über Stettin, Pasewalk, Rethra, Malchow, Schwerin, Ratzeburg nach Hamburg, die andere, die sog. Königstraße, über das zu Wasser erreichbare Demmin nach Dargun, Lüchow, Laage und weiter nach Westen.“ Über den genaueren Verlauf der zuerst angeführten Straße im Lande Stargard bringt Deus Ausführungen in den Meckl. Strel. Geschichtsblättern, Jahrg. 1933. Über den Anschluß dieser Straße nach Osten an die 1237 genannte „via regia“ von Stettin „versus Premiczlawe“ (Prenzlau) berichtet &lt;br /&gt;
M u n d (Die Heer- und Handelsstraßen der Mark Brandenburg vom Zeitalter der ostdeutschen Kolonisation bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, Diss. Berlin 1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten über den Verlauf der Straße Demmin-Laage und weiter nach Westen finden sich nur spärlich. Im folgenden sollen sie gesammelt und gewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Bezeichnung „Königstraße“ übersetzt Witte „via regia“, urkundlich erstmalig am 8. Februar 1216 auftretend (MUB 233). Nach Glöckner bezeichnet via regia die öffentlichen Straßen im Gegensatz zu Privatstraßen (Meckl. Jahrb. 10, S. 389f) . Tritt uns der Name via regia für eine Straße, „que ducit de Luchowe in Lauena“, auch erst 1216 entgegen, so ist doch diese Straße selbst schon 1173 nachweisbar. Im Mecklenburgischen Urkundenbuche (111) heißt es: ….in viam que per se de Dimin viantes deducit ad Dargon et Luchow.“ Also schon zu Beginn der ostdeutschen Kolonisation führte eine via regia von Demmin über Dargun und Lüchow nach Laage. Sie war sicher schon früher vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Via regia Route in Mecklenburg.jpg|500px|Route der via regia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Dargon für die wendische Feste an jener Stelle, an welcher später das Kloster Dargun angelegt wurde, deutet darauf hin. Nach Lisch (Kultur- und Gesch.-Denkm. Meckl.) ist der Name abzuleiten von dem wendischen dorga, draga = Tal, Furche, Engpaß, woraus sich der Begriff Weg, Straße entwickelt hat . Auch der Name des Ortes Laage, ebenfalls als Wendenburg nachweisbar, ist aus dem Slavischen entstanden und bedeutet „Brückenort“. Beide wendischen Ortsnamen bezeugen, daß die Orte schon zur Zeit der Entstehung ihrer Namen an einer Straße lagen, deren Verkehr so bedeutend war, daß seine Bedeutung zur Namensbildung führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, daß dänische Mönche das Kloster Dargun an der via regia gründeten, weist auf gute Verbindungen des Ortes nach Dänemark hin. Von Demmin führte ein Landweg über Stettin nach Wollin an der Ostsee, Demmin war auch  auf dem Wasserwege von der See aus erreichbar. Diese Verkehrsmöglichkeiten machten sich die Mönche nutzbar, als sie sich die Genehmigung zur Ansiedlung auch dänischer Kolonisten geben ließen (MUB 114, Meckl. Jb. 13, S. 113). Eine Reihe wendischer Festen bezeichnet den Lauf der alten Straße: Wolkow, Dargon, Altkalen, Granzow (?), Neu-Nieköhr und Laage (Beltz, 4 Karten z. Vorgesch. Meckl., IV).  Außer der urkundlich nachweisbaren Station Lüchow weist v. Pressentin auf eine Sandgrube nahe dem untergegangenen Covel hin, in deren Nähe nach seiner Ansicht die via regia vorbeiführte (Lisch, Kultur und Gesch.-Denkm. Meckl. I, S. 611).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Remlin wurde ein Münzfund geborgen, dessen 124 Stücke aus der Zeit 973 – 1055 stammen (Meckl. Jahrb. 9, A, S. 462). Der Fundort gibt einen weiteren Anhaltspunkt der Straßenführung zur Wendenzeit, auf die man aus dem Alter der Münzen schließen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher führte die Straße von Laage aus weiter nach Westen. Darauf deutet schon der Name „Brückenort“ hin. Der Recknitz-Übergang bei Laage ist sogar genau bestimmbar. Noch 1887 konnte man in der Linie Kirchturm Laage – Kirchturm Kronskamp Dammreste im Recknitz- und Pludderbachtal erkennen mit einer Abzweigung nach Rostock (Meckl. Jb. 52, S. 213).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die über diesen Damm und eine nicht mehr erkennbare Brücke weiter nach Westen führende Straße ist der Name urkundlich nicht nachweisbar. Im folgenden soll aber auch dieser Teil der großen Straße als via regia bezeichnet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Via regia laage recknitzübergang.jpg|500px|&amp;quot;Brückenort&amp;quot;- Laage an der Recknitzquerung der via-regia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Station sieht Beltz in dem bei Dudinghausen entdeckten wendischen Pfahl oder Packbau (Meckl. Jb. 58, S. 213).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo führte nun die via regia über die Warnow? Jegorov (Die Kolonisation Mecklenburgs im 13. Jahrhundert, Moskau 1915, deutsch von Ostrogorsky, Breslau 1930) gibt Schwaan an, während Staak den Übergang bei Bützow vermutet ( „Mecklenburg“, 23. Jg., Nr. 2). Lisch aber scheint mir den Beweis erbracht zu haben, daß die via regia bei der Fürstenburg Werle über die Warnow ging: „Auch führte die alte Landstraße von Schwaan nach Güstrow früher näher an Wiek vorbei, ndem sie auf dem schwaaner Gebiete von dem Schlosse zu Schwaan zuerst am linken Ufer der Warnow Feldmark oberhalb über die Warnow ging; noch im Anfange des 16. Jahrhunderts war dieser Weg als der „alte güstrowsche Weg“ bekannt und noch in neueren Zeiten sah man im Wasser die alten Brückenpfähle (Meckl. Jb. 6, S. 97; Kultur- und Gesch- Denkm. Meckl. IV, S. 181).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1 km nordostwärts der Burg Werle liegt Wiek. Nach Wigger (Meckl. Jb. 28, S.27) gab es in der Wendenzeit „Märkte an bestimmten Tagen, besonders wohl in den größeren Ortschaften, die unmittelbar von den Burgen, oft auf künstlich erhöhten Warfen, entstanden und von den Deutschen „Wiek“ genannt wurden. („Wiek“ ist wohl die germanisierte Form eines ursprünglich wendischen Wortes. Die  Mater verborum erklärt p.8: Forum locus convenuiz vasee, p. 24: vicus, vez. Vgl. forum quod dicitur Sithem . Cod. Pom. I, p.36 und Boguphal in Meckl. Jb. 27, S. 128 (siehe auch MUB 4570).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Annahme, daß die Bezeichnung des Ortes alt ist, vermute ich hier den Marktplatz vor der Burg Werle an der via regia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1336 trafen sich in den Bergen bei Mistorf Johann II. Und Johann III. Von Werle mit Albrecht von Mecklenburg. Das deutet auf günstige Wege nach diesem Orte. Hier dürfte sich ein weiterer Anhaltspunkt für den Verlauf unserer Straße finden (MUB 5704).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitschrift „Monatshefte für Mecklenburg“, Juni 1938, bringt Becker in der Besprechung der Waffenfunde aus der Warnow bei Schwaan weiteres Material, aus dem darauf geschlossen werden kann, daß sich der Warnowübergang bei Werle befand, und das er mindestens schon im 11. und 12. Jahrhundert benutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn König Waldemar von Rostock her an der Warnow entlang nach Rukieten zog, wie Becker annimmt, so hätte er das linke Warnowufer nicht benutzen können, um zum Angriff auf die Wenden, die er bei Werle vermuten mußte, nicht einen durch die Fürstenburg gesperrten Fluß-Übergang erzwingen zu müssen. Denn außer auf Brücken oder vielleicht mit Fähren ist ein Warnow-Übergang nicht denkbar; Furten sind bei dem Sumpfgelände kaumzu erwarten. Benutzte er aber das rechte Warnowufer, so nahm er bestimmte den guten Weg von Rostock nach Laage, um bei Laage auf die via regia überzugehen. Auf dieser traf er dann bei Rukieten mit dem Wenden zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allem darf nunmehr angenommen werden, daß die via regia von Laage über Dudinghausen, Rukieten, Mistorf und Wiek nach Burg Werle führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Via regia warnowquerung bei werle.jpg|500px|Die Warnowquerung der via regia bei Werle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 fand man bei Schwaan einen Schatz, der u.a. 3240 Münzen enthielt, deren jüngste aus dem Jahre 1030 stammt. Die Prägeorte dieser Münzen, die wohl 1030 oder kurz darauf hier vergraben wurden, weisen auf vielseitige Handelsbeziehungen hin; ihr Alter bezeugt zugleich wieder das Alter dieser Straße. Der Fund wurde genau westlich der Stadt Schwaan geborgen, also nicht unmittelbar an der weiter unten festzustellenden via regia, sondern etwa 5 km nördlich davon. Das kann uns aber nicht hindern, den Fund mit der alten Straße in Verbindung zu bringen, zumal auch der Schatz von Ramlin an ihr gefunden wurde. Und der dritte dieser Funde wurde bei Schwerin gemacht, also ebenfalls in einer durch eine alte Straße bekannten Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wendenfeste ‚Parkow, die „Hohe Burg“ und der „Ritterdamm“ (vgl. Staak, Die via regia – der Ritterdamm? „Meckl.“, 23. Jg., Nr. 2) geben den weiteren Verlauf der via regia bis Neukloster, wo im Seminargarten die Wendenfeste Kussin nachgewiesen worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den weiteren Weg, von Neukloster nach Wismar, habe ich bestimmte Anhaltspunkte nicht finden können. Zwar gibt Staak an, daß die Sage mit klarer Bestimmtheit und überlegener Häufigkeit von einem Wege von Hohe Burg nach Neuburg und Kritzowburg spreche, doch möchte ich darauf zunächst nicht bauen. Auch Jegorovs Begründung der Annahme, daß die via regia über Triwalk geführt habe, erscheint mir zu gesucht. Ich lasse diese Frage daher einstweilen offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jegorov sagt: „Es ist interressant, daß der Verlauf dieser communis strata dem der heutigen Landstraße aus Lübeck nach Dassow, Grevesmühlen und Wismar mit einer Biegung nordwärts zu Proseken genau entspricht.“ Das dürfte für die Zeit nach 1299 zutreffen. Nach einer Urkunde vom 22. Februar 1299 (MUB 2546) soll der Weg (von Dammhusen) über die Feldmark von Woltersdorf vollständig gelegt werden. In diesem Wege sehe ich die Fortsetzung der bisher verfolgten Straße über Wismar hinaus zur Wendenfeste Gr. Woltersdorf. Von da aus führte die via regia weiter an das Nordende des Tressower Sees, an dem die Burg Tressow lag . Und  nun mag sie dem Zuge der heutigen Kunststraße nach Grevesmühlen gefolgt sein, das Lisch als wichtigen Punkt an der alten Landstraße von Wismar nach Lübeck bezeichnet (Kultur- und Gesch.-Denkm. Meckl. II, S. 340). Um 1220 war die Strecke von Grevesmühlen nach Dassow gut benutzbar gemacht, damit sie „für das Leben und das Hab und Gut nicht gefährlich werde“ (MUB 229). Und die  Urkunde 250 spricht von einer „ausgebauten Straße“  (..preparationi uie..).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Wendenburg Dassow führte nun die via regia nach Buku (Alt-Lübeck). Am 1. Oktober 1261 eroberten die Lübecker die Feste Dassow und ließen sich die Versicherung geben, daß weder in Dassow noch an irgend einer Stelle der Straße von Dassow bis Grevesmühlen eine Burg neu errichtet werden solle. - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunden, die von dem Verlaufe der via regia zur Wendenzeit zeugen, sind leider nicht bekannt; doch lassen Belege aus dem 13. Jahrhundert und spätere manche Schlüsse zu. Große Beweiskraft haben die Funde aus der Wendenzeit: Burgen, Dämme und Münzen- sowie Waffenfunde. Dazu kommen die Deutungen wendischer Ortsnamen, alte Flurnamen und Sagen. Viel verspreche ich mir von einer Begehung des im großen und ganzen festgelegten Wegezuges. Aus den Geländeschwierigkeiten und aus den mutmaßlichen alten Wasserständen lassen  sich unter Berücksichtigung der alten Verkehrsmittel sicher manche Einzelheiten ermitteln. Auch aus Besonderheiten der Pflanzenwelt dürften sich Folgerungen ergeben. Vielleicht ergäben auch alte Karten (Tilemann Stella, Schmettau) Anhaltspunkte. Zu versuchen wäre auch, ob etwa Überlieferungen alter Erbkrüge und Erbschmieden am Straßenzuge Rückschlüsse zulassen. Ich möchte hoffen, daß weitere Forschungen dieser Art Einzelheiten über den Verlauf der via regia in Mecklenburg klären. In der Hauptsache dürfte der Zug dieser alten Straße, die nach Beckers Ansicht schon vor der Wendenzeit bestand, festgelegt sein.&amp;quot;  (Transkription: Wilfried Steinmüller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sich über die Jahrhunderte auf der Via Regia abspielte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier nachfolgend aufgeführten Quellen stehen mit hoher Warscheinlichkeit in unmittelbarem Bezug zur Via Regia:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002525 Alterthümer von Schwaan Georg Christian Friedrich Lisch. - In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.39 (1874) S.152-153]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg014/51918470X.pdf Die Waffenfunde in der Warnow bei Schwaan und ihre Bedeutung für Mecklenburg  Julius Becker In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.14 (1938) 162 S.239-248]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00000652 Schwert von Schwaan Georg Christian Friedrich Lisch In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.9 (1844 S.397-398]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00001845 Der Silberfund von Schwaan  Georg Christian Friedrich Lisch In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.26 (1861) S.241-284]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Via Regia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik der Stadt Usedom und seinen 13 dazugeh%C3%B6renden Ortsteilen#Schlossberg und Bischof Otto von Bamberg|Otto von Bamberg in der Stadt Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vineta Forschungen Geschichte#Otto von Bamberg| Vineta Forschungen und Otto von Bamberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-mv.de/nachrichten/2014/juli/eine-tour-auf-den-spuren-des-missionars-otto-von-bamberg Webseite der Kirche MV - Otto von Bamberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bamberg Otto von Bamberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Otto_von_Bamberg.pdf| Bischof Otto von Bamberg auf Usedom - pdf - Fotobuch zum Vortrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.st-otto-zinnowitz.de/ St. Otto-Heim in Zinnowitz trägt seinen Namen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1834600154/1/ Otto von Bamberg 1932 von Paul Großkopf 136 Seiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Otto_I._(Bischof_von_Bamberg) Bischof Otto bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839931213/1/LOG_0000/ Buch Pyritz 1807-1813 Ottoweg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bischof Otto i. von Bamberg - Beginn der Christianisierung des Peenegebietes - Kirchengeschichtliche Beiträge 1978?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der heilige Otto , Alois Albrecht, 1989 St. Otto-Verlag GmbH, Bamberg  ISBN: 3-87693-052-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bischof Otto von Bamberg - Sein Wirken für Pommern, Thomas Helms Verlag, 2003  ISBN 3-935749-22-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welt im Wandel - Otto von Bamberg und die Christianisierung Pommerns vor 900 Jahren - Begleitschrift zur Ausstellung im Museum Wolgast 2024 - ISBN 978-3-9825911-2-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchaeologie/Fund-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2025-02-bildstein-aus-klotzow/ Fund in Klotzow - Bildstein Ist es Otto von Bamberg?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rätsel des Bildsteins von Klotzow - Otto oder nicht Otto, das ist hier die Frage ?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pCRwSUzlYS0&amp;amp;t=79s Bildstein bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024&lt;br /&gt;
Ein vermutlich 900 Jahre alter, sehr seltener sogenannter Bildstein ist durch Bauarbeiten von Peter Wittenberg in Klotzow entdeckt worden. Am 14. August wurde der Bildstein von Kulturministerin Bettina Martin, dem Landesarchäologen Dr. Detlef Janzten und dem Finder Peter Wittenberg vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Bildstein von Klotzow.jpg |Thumb|500px|rechts|Lkr. Vorpommern-Greifswald. Die Schauseite des Bildsteins (Höhe etwa 1 m, Breite etwa 60 cm). Das Schräglicht macht die Darstellung sichtbar.Foto: LAKD M-V, Landesarchäologie, Andreas Paasch]]&lt;br /&gt;
[https://www.google.com/search?q=klotzow+stein&amp;amp;sca_esv=0cdd55f649411b52&amp;amp;sxsrf=ANbL-n4hFyDb3BkN1FZrCKIPjFaZtV2xgQ%3A1770639632209&amp;amp;source=hp&amp;amp;ei=ENGJaYbHCojs7_UP0obRwAI&amp;amp;iflsig=AFdpzrgAAAAAaYnfIJcSdwaKkV3zE9bOrF8LdKHw-u60&amp;amp;oq=klotzow+&amp;amp;gs_lp=Egdnd3Mtd2l6IghrbG90em93ICoCCAAyBBAjGCcyCBAAGIAEGMsBMgYQABgNGB4yBhAAGA0YHjIGEAAYDRgeMgYQABgNGB4yBhAAGA0YHjIGEAAYDRgeMgYQABgNGB4yBBAAGB5ImDdQAFiuEHAAeACQAQCYAYYCoAHcCKoBBTEuNi4xuAEByAEA-AEBmAIIoAKCCsICChAjGPAFGCcYyQLCAgsQABiABBiRAhiKBcICCxAuGIAEGJECGIoFwgILEC4YgAQY0QMYxwHCAgUQLhiABMICBRAAGIAEwgIVEC4YgAQYExjHARgnGIoFGI4FGK8BwgIKECMYgAQYJxiKBcICERAuGIAEGJECGNEDGMcBGIoFwgIOEC4YgAQYxwEYywEYrwHCAggQLhiABBjLAcICBxAAGIAEGA3CAgkQLhiABBgKGA3CAgcQLhiABBgNmAMAkgcFMC43LjGgB9RnsgcFMC43LjG4B4IKwgcHMi0xLjYuMcgHbIAIAA&amp;amp;sclient=gws-wiz#fpstate=ive&amp;amp;vld=cid:09e66a08,vid:pCRwSUzlYS0,st:0 Sensationsfund in Klotzow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen über Otto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Sage_Otto_v_Bamberg_1922.pdf|Sagen über Otto v Bamberg 1922 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nr. 12 Die Verengung der Divenow - Wunder - Versandung der Einfahrt, dadurch weniger Überfälle auf Vineta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sanct Otto in Julin, und Bogdal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von Cammin zog Sanct Otto zu Wasser nach Julin. Allda kam er des Abends an. Weil es aber bekannt war, daß die Juliner keinen Christen in ihrer Stadt duldeten, und weil der Bischof bedachte, wie es dem Bischof Bernhard daselbst ergangen war, so fürchtete er sich, offen in die Stadt einzuziehen, und er begab sich daher auf Anrathen der Räthe des Herzogs Wartislav bei Nacht in das Schloß, welches der Herzog allda hatte, und welches eine sichere Freistatt war für Alle, die bedrängt und verfolgt wurden. Des anderen Morgens aber erfuhren das die Bürger, und sie liefen vor das Schloß, rufend, daß den Verkehrern des Glaubens und der guten Sitten ihres Vaterlandes nirgends Friede und Sicherheit sein sollte. Sie brachen auch die Thore des Schlosses auf, drangen mit Unsinnigkeit in die Gemächer und jagten Sanct Otten mit seinen Begleitern aus der Stadt. Dabei liefen viele des gemeinen Pöbels zu und warfen nach den Fremden mit Steinen und Koth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Darunter war Einer, ein Wende, der schlug den heiligen Bischof mit einer großen Runge, daß er niederfiel und von seinen Dienern wieder aufgehoben werden mußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vornehmsten der Stadt schickten aber darauf zu dem Bischof, und baten ihn um Verzeihung wegen des Vorgefallenen, und sprachen zu ihm, daß sie zwar nicht abgeneigt wären, sich taufen zu lassen, daß sie aber erst sehen wollten, was die Bürger zu Stettin machten, welche das Haupt der Pommerschen Städte sei, und daher billig vorgehen müsse; würden sich diese taufen lassen, so wollten sie in Julin es auch. Der Bischof zog deshalb zuerst nach Stettin, und nachdem die Stettiner sich hatten taufen lassen, kehrte er nach Julin zurück, wo die Bürger, arm und reich, nun mit Freuden herzuliefen, um die heilige Taufe von ihm zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unter denselben war jener Wende, der ihn mit der Runge geschlagen hatte. Den gereute diese seine That jetzt sehr, und als er zur Taufe kam, sagte er auf sein Wendisch zu dem Bischofe: Bog dal, ize cien nie zabil, das heißt: Gott gab, daß ich dich nicht erschlug. Darauf gab ihm Sanct Otto den Namen von den ersten Worten, die er geredet, also daß er Bogdal geheißen wurde. Dieser Name besteht noch jetzt in Pommern und besonders auf der Insel Wollin, und hat daher seinen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kantzow, Pomerania, I. S. 99. 100. 100.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 149. II. S. 432.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Cramer, Pomm. Kirchen-Chronik, I. S. 41.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kanngießer, Gesch. v. Pommern, S. 606-620.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsordner zu Otto900==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ Arbeitsordner zu Otto900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto von Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Arbeitsordner_zu_Otto900&amp;diff=144771</id>
		<title>Arbeitsordner zu Otto900</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Arbeitsordner_zu_Otto900&amp;diff=144771"/>
		<updated>2026-03-24T15:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Stadt Usedom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Otto_von_Bamberg_-_Apostel_der_Pommern Otto von Bamberg - Apostel der Pommern ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Termine:== &lt;br /&gt;
;23.März online Zoom Raum 2  Gespräch mit den Usedomer Akteuren zur Zusammenarbeit (Dr. Jikeli + eventuell Bürgermeister von Usedom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:noch vereinbaren: Vor Ort Termin mit Usedom s.o. + Wolgast Termin mit Stephan Rade und evtl Bgm. von Usedom ( versuchen die beiden Termine zu verbinden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Klärung der Veröffentlichungsrechte der Lagomar-Karte und evtl. Erlangung der Digitalversion zur Überarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Termin in Kloster Stolpe mit dortigem Verein zur Ortschronik-Schulung mit Abstimmung zu Hotspot der Otto Route verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Martin Buchsteiner infos entsprechend seiner Mail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Weitere Überlegungen: Tourismusverband: Prüfen, ob die Möglichkeit besteht, braune Schilder an der Autobahn mit Hinweis auf Otto-Ereigisorte anzubringen, Reise-App mit Hinweisen auf Otto-Ereignisorte und das historische Geschehen. (Umsetzung Tourismusverband).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesprächsinhalte der Partner-Orte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Grundsätzliche Zusammenarbeit  (dazu Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
:Finden des Aufstellpunktes, Standortsuche&lt;br /&gt;
:Genehmigungsverfahren ?&lt;br /&gt;
:Verknüpfung mit den Vor-Ort-Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Via Regia Orte an der Pilgerroute:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[die Pilgerroute selbst]]===&lt;br /&gt;
:Verlauf&lt;br /&gt;
:Was ist vor Ort vorhanden ?&lt;br /&gt;
:Routenführung von der iberischen Halbinsel bis Osteuropa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Demmin]]===&lt;br /&gt;
===[[Gützkow]]===&lt;br /&gt;
===[[Stolpe]]===&lt;br /&gt;
===[[Wolgast]]===&lt;br /&gt;
===[[Stadt Usedom]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Ratibor_I. Ratibor I.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==auf polnischer Seite:==&lt;br /&gt;
===Lubin===&lt;br /&gt;
===Kammin===&lt;br /&gt;
===Wollin===&lt;br /&gt;
===Stettin===&lt;br /&gt;
===Pyritz (südl. Stettin)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu den Tafeln==&lt;br /&gt;
:dazu ergänzend die Lagomar-Karte nutzen&lt;br /&gt;
:vorläufig je 5 Tafeln auf deutscher wie auf polnischer Seite&lt;br /&gt;
:Holger Entwürfe  mit QR-Code von 2024 raussuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Ablage Korrespondenzen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==sonstige Stichworte==&lt;br /&gt;
:-Das St.Otto-Heim in Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Beitrag aus dem Mecklenburg-Magazin (Karte und Text von Udo Funk (kein Veröffentlichungsrecht !!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Stefan Rade/ Wolgast    Pirat Wyszak-&amp;gt; Otto von Bamberg ?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Via Regia==&lt;br /&gt;
;Der Verlauf der Via Regia von der Iberischen Halbinsel zur osteuropäischen Kiewer Rus läßt sich in unserer Region für das frühe Mittelalter bis zur Christanisierung der Wenden, die keine Schrift benutzten, im wesentlichen nur aus archäologischen Funden sowie arabischen (u.a. Ibrahim ibn Jakub), fränkischen (z.B. Thietmar von Merseburg) und skandinavischen (Knytlingasaga, Jomswikinger-Saga) Berichten von außerhalb des wendischen Siedlungsgebietes, herleiten. &lt;br /&gt;
:Erst mit dem Einzug der Schriftsprache, besonders klösterlicher Aufzeichnungen (z.B.Helmhold von Bosau), sowie Berichten an Königs- und Fürstenhöfen (Z.B. Thietmar voon Merseburg oder Saxo Grammaticus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihre Route über die Jahrhunderte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Königsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Handelsweg&lt;br /&gt;
:Via Regia auch die Handelsroute von den Sklavenfängern der Ranen zu den Sklavenhändlern im &lt;br /&gt;
:Entstehung des Wortes Sklaven auf der Via Regia arabischen Cordoba  Slawen -&amp;gt; arabisch &amp;quot;Sakaliba&amp;quot; -&amp;gt; [[Sklaven]]&lt;br /&gt;
:Welche &#039;&#039;&#039;Haupt&#039;&#039;&#039;handelsgüter auf der Via Regia ?&lt;br /&gt;
:Sklaven, Wachs, Honig, Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Heerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Missionsweg / Pilgerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Diplomatische Missionen und Sklavenhandel über die Via Regia (besonders aus dem arabischen Raum, Kalifat Cordoba)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wenden am Kalifenhofe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 1.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 01]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 2.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 02]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Arbeitsordner_zu_Otto900&amp;diff=144769</id>
		<title>Arbeitsordner zu Otto900</title>
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		<updated>2026-03-24T14:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Stadt Usedom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Otto_von_Bamberg_-_Apostel_der_Pommern Otto von Bamberg - Apostel der Pommern ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Termine:== &lt;br /&gt;
;23.März online Zoom Raum 2  Gespräch mit den Usedomer Akteuren zur Zusammenarbeit (Dr. Jikeli + eventuell Bürgermeister von Usedom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:noch vereinbaren: Vor Ort Termin mit Usedom s.o. + Wolgast Termin mit Stephan Rade und evtl Bgm. von Usedom ( versuchen die beiden Termine zu verbinden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Klärung der Veröffentlichungsrechte der Lagomar-Karte und evtl. Erlangung der Digitalversion zur Überarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Termin in Kloster Stolpe mit dortigem Verein zur Ortschronik-Schulung mit Abstimmung zu Hotspot der Otto Route verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Martin Buchsteiner infos entsprechend seiner Mail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Weitere Überlegungen: Tourismusverband: Prüfen, ob die Möglichkeit besteht, braune Schilder an der Autobahn mit Hinweis auf Otto-Ereigisorte anzubringen, Reise-App mit Hinweisen auf Otto-Ereignisorte und das historische Geschehen. (Umsetzung Tourismusverband).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesprächsinhalte der Partner-Orte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Grundsätzliche Zusammenarbeit  (dazu Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
:Finden des Aufstellpunktes, Standortsuche&lt;br /&gt;
:Genehmigungsverfahren ?&lt;br /&gt;
:Verknüpfung mit den Vor-Ort-Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Via Regia Orte an der Pilgerroute:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[die Pilgerroute selbst]]===&lt;br /&gt;
:Verlauf&lt;br /&gt;
:Was ist vor Ort vorhanden ?&lt;br /&gt;
:Routenführung von der iberischen Halbinsel bis Osteuropa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Demmin]]===&lt;br /&gt;
===[[Gützkow]]===&lt;br /&gt;
===[[Stolpe]]===&lt;br /&gt;
===[[Wolgast]]===&lt;br /&gt;
===Stadt Usedom===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stadt Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Ratibor_I. Ratibor I.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==auf polnischer Seite:==&lt;br /&gt;
===Lubin===&lt;br /&gt;
===Kammin===&lt;br /&gt;
===Wollin===&lt;br /&gt;
===Stettin===&lt;br /&gt;
===Pyritz (südl. Stettin)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu den Tafeln==&lt;br /&gt;
:dazu ergänzend die Lagomar-Karte nutzen&lt;br /&gt;
:vorläufig je 5 Tafeln auf deutscher wie auf polnischer Seite&lt;br /&gt;
:Holger Entwürfe  mit QR-Code von 2024 raussuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Ablage Korrespondenzen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==sonstige Stichworte==&lt;br /&gt;
:-Das St.Otto-Heim in Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Beitrag aus dem Mecklenburg-Magazin (Karte und Text von Udo Funk (kein Veröffentlichungsrecht !!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Stefan Rade/ Wolgast    Pirat Wyszak-&amp;gt; Otto von Bamberg ?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Via Regia==&lt;br /&gt;
;Der Verlauf der Via Regia von der Iberischen Halbinsel zur osteuropäischen Kiewer Rus läßt sich in unserer Region für das frühe Mittelalter bis zur Christanisierung der Wenden, die keine Schrift benutzten, im wesentlichen nur aus archäologischen Funden sowie arabischen (u.a. Ibrahim ibn Jakub), fränkischen (z.B. Thietmar von Merseburg) und skandinavischen (Knytlingasaga, Jomswikinger-Saga) Berichten von außerhalb des wendischen Siedlungsgebietes, herleiten. &lt;br /&gt;
:Erst mit dem Einzug der Schriftsprache, besonders klösterlicher Aufzeichnungen (z.B.Helmhold von Bosau), sowie Berichten an Königs- und Fürstenhöfen (Z.B. Thietmar voon Merseburg oder Saxo Grammaticus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihre Route über die Jahrhunderte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Königsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Handelsweg&lt;br /&gt;
:Via Regia auch die Handelsroute von den Sklavenfängern der Ranen zu den Sklavenhändlern im &lt;br /&gt;
:Entstehung des Wortes Sklaven auf der Via Regia arabischen Cordoba  Slawen -&amp;gt; arabisch &amp;quot;Sakaliba&amp;quot; -&amp;gt; [[Sklaven]]&lt;br /&gt;
:Welche &#039;&#039;&#039;Haupt&#039;&#039;&#039;handelsgüter auf der Via Regia ?&lt;br /&gt;
:Sklaven, Wachs, Honig, Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Heerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Missionsweg / Pilgerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Diplomatische Missionen und Sklavenhandel über die Via Regia (besonders aus dem arabischen Raum, Kalifat Cordoba)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wenden am Kalifenhofe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 1.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 01]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 2.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 02]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Arbeitsordner_zu_Otto900&amp;diff=144768</id>
		<title>Arbeitsordner zu Otto900</title>
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		<updated>2026-03-24T14:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Otto_von_Bamberg_-_Apostel_der_Pommern Otto von Bamberg - Apostel der Pommern ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Termine:== &lt;br /&gt;
;23.März online Zoom Raum 2  Gespräch mit den Usedomer Akteuren zur Zusammenarbeit (Dr. Jikeli + eventuell Bürgermeister von Usedom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:noch vereinbaren: Vor Ort Termin mit Usedom s.o. + Wolgast Termin mit Stephan Rade und evtl Bgm. von Usedom ( versuchen die beiden Termine zu verbinden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Klärung der Veröffentlichungsrechte der Lagomar-Karte und evtl. Erlangung der Digitalversion zur Überarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Termin in Kloster Stolpe mit dortigem Verein zur Ortschronik-Schulung mit Abstimmung zu Hotspot der Otto Route verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Martin Buchsteiner infos entsprechend seiner Mail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Weitere Überlegungen: Tourismusverband: Prüfen, ob die Möglichkeit besteht, braune Schilder an der Autobahn mit Hinweis auf Otto-Ereigisorte anzubringen, Reise-App mit Hinweisen auf Otto-Ereignisorte und das historische Geschehen. (Umsetzung Tourismusverband).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesprächsinhalte der Partner-Orte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Grundsätzliche Zusammenarbeit  (dazu Kontaktdaten)&lt;br /&gt;
:Finden des Aufstellpunktes, Standortsuche&lt;br /&gt;
:Genehmigungsverfahren ?&lt;br /&gt;
:Verknüpfung mit den Vor-Ort-Aktivitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Via Regia Orte an der Pilgerroute:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[die Pilgerroute selbst]]===&lt;br /&gt;
:Verlauf&lt;br /&gt;
:Was ist vor Ort vorhanden ?&lt;br /&gt;
:Routenführung von der iberischen Halbinsel bis Osteuropa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Demmin]]===&lt;br /&gt;
===[[Gützkow]]===&lt;br /&gt;
===[[Stolpe]]===&lt;br /&gt;
===[[Wolgast]]===&lt;br /&gt;
===[[Stadt Usedom]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Ratibor_I. Ratibor I.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==auf polnischer Seite:==&lt;br /&gt;
===Lubin===&lt;br /&gt;
===Kammin===&lt;br /&gt;
===Wollin===&lt;br /&gt;
===Stettin===&lt;br /&gt;
===Pyritz (südl. Stettin)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==zu den Tafeln==&lt;br /&gt;
:dazu ergänzend die Lagomar-Karte nutzen&lt;br /&gt;
:vorläufig je 5 Tafeln auf deutscher wie auf polnischer Seite&lt;br /&gt;
:Holger Entwürfe  mit QR-Code von 2024 raussuchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Ablage Korrespondenzen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==sonstige Stichworte==&lt;br /&gt;
:-Das St.Otto-Heim in Zinnowitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:- Beitrag aus dem Mecklenburg-Magazin (Karte und Text von Udo Funk (kein Veröffentlichungsrecht !!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Stefan Rade/ Wolgast    Pirat Wyszak-&amp;gt; Otto von Bamberg ?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Via Regia==&lt;br /&gt;
;Der Verlauf der Via Regia von der Iberischen Halbinsel zur osteuropäischen Kiewer Rus läßt sich in unserer Region für das frühe Mittelalter bis zur Christanisierung der Wenden, die keine Schrift benutzten, im wesentlichen nur aus archäologischen Funden sowie arabischen (u.a. Ibrahim ibn Jakub), fränkischen (z.B. Thietmar von Merseburg) und skandinavischen (Knytlingasaga, Jomswikinger-Saga) Berichten von außerhalb des wendischen Siedlungsgebietes, herleiten. &lt;br /&gt;
:Erst mit dem Einzug der Schriftsprache, besonders klösterlicher Aufzeichnungen (z.B.Helmhold von Bosau), sowie Berichten an Königs- und Fürstenhöfen (Z.B. Thietmar voon Merseburg oder Saxo Grammaticus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ihre Route über die Jahrhunderte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Königsweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Handelsweg&lt;br /&gt;
:Via Regia auch die Handelsroute von den Sklavenfängern der Ranen zu den Sklavenhändlern im &lt;br /&gt;
:Entstehung des Wortes Sklaven auf der Via Regia arabischen Cordoba  Slawen -&amp;gt; arabisch &amp;quot;Sakaliba&amp;quot; -&amp;gt; [[Sklaven]]&lt;br /&gt;
:Welche &#039;&#039;&#039;Haupt&#039;&#039;&#039;handelsgüter auf der Via Regia ?&lt;br /&gt;
:Sklaven, Wachs, Honig, Bernstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Heerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Missionsweg / Pilgerweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Diplomatische Missionen und Sklavenhandel über die Via Regia (besonders aus dem arabischen Raum, Kalifat Cordoba)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wenden am Kalifenhofe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 1.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 01]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden am Kalifenhofe 2.jpg|700px|links|Wenden am Kalifenhofe 02]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Greifenherz%C3%B6ge&amp;diff=144767</id>
		<title>Greifenherzöge</title>
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		<updated>2026-03-24T14:51:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Information zum Greifen - Geschlecht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einiges aus meiner Sammlung der Greifenherzöge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greifen war die Bezeichnung der Dynastie der Herzöge von [[Pommern Geschichte Zeitungen|Pommern]]. Sie leitet sich von dem Wappentier ab, einem aufrecht schreitenden Greifen, der erstmals in den 1190er Jahren auf einem Siegel Herzog Kasimirs I. nachweisbar ist. Bei den Untersuchungen der Denkmalpflege von 2014 wegen der Restaurierung der einzigartigen Ausmalungen der Kirche in Behrenhoff (Kreis Vorpommern-Greifswald) wurden diese in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pommern ist der GREIF ein Wappentier und Symbol bis heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zusammensetzung des stärksten Tieres der Luft, dem Adler und dem stärksten Tier der Erde dem Löwen. Diese Sybol war später auf dem Schild der Ritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen farbe.JPG|thumb|250px|rechts|Wappen der Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf weitere Erklärungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Pommerns Wappen Pommern bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Greifenherzog Franz I a.jpg|Franz I. Beerdigung Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Greifenherzog Franz I b.jpg|Franz I. Beerdigung Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Greif.jpg|Wappen Greif&lt;br /&gt;
Datei:010 Schloss Wolgast - Greifengeschlecht.jpg |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf |[[medium:Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf|Wolgaster Schloss und die Greifenherzöge - pdf - 60 Seiten]]&lt;br /&gt;
Datei:Siegel1214 Bogislaw II.jpg|Siegel 1214 Bogislaw II.&lt;br /&gt;
Datei:Siegel1302 Otto I.jpg|Siegel 1302 Otto I.&lt;br /&gt;
Datei:Ernst Ludwig Relief.jpg|Ernst Ludwig Relief - Uni Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:Bogislaw Goldmünze.jpg|Goldmünze Bogislaw&lt;br /&gt;
Datei:Kapelle Särge Greifen.jpg|Särge der Greifen - Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Herzogsgruft.JPG|Herzogsgruft Wolgast in der Petrikirche&lt;br /&gt;
Datei:2021 Greifen Hochzeiten 1.jpg|2021 Greifen - Hochzeiten Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Greifen Hochzeiten 2.jpg|2021 Greifen - Hochzeiten Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Clara von Braunschweig-Lüneburg 1.jpg|2022 Clara von Braunschweig-L. 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Clara von Braunschweig-Lüneburg 2.jpg|2022 Clara von Braunschweig-L. 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifenherzöge Teilung 1.jpg|2022 Teilungen der Ländereien 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifenherzöge Teilung 2.jpg|2022 Teilungen der Ländereien 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greif modern 1.jpg|2022 moderner Greif für Werbung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greif modern 2.jpg|2022 moderner Greif für Werbung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Greif in Pommern.pdf|2014 Greif in Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wolgaster Schloss==&lt;br /&gt;
Das [[Wolgast]]er Schloss war mit über 50 Wandteppichen ausgestattet, die man teilweise auch mit auf Reisen zu den anderen Herrschersitze nahm.&lt;br /&gt;
Der wertvollste, der Croy-Teppich wurde von Ernst Bogislaw von Croy der Uni [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] vermacht. Er befindet sich heute im Greifswalder Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; wurde er zum nationalen Kulturgut erklärt.&lt;br /&gt;
Er wurde in die Liste des national wertvollen Kulturguts eingetragen. In dieses Verzeichnis werden Kulturgüter aufgenommen, die für das kulturelle Verständnis und die Identität Deutschlands von besonders herausragender Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rund 31 Quadratmeter große Teppich wurde um &#039;&#039;&#039;1554&#039;&#039;&#039; im Auftrag des Herzogs Philipps I. von Pommern vom Teppichwirker Peter Heymans geschaffen. Die Vorlagen der Porträts des sächsischen Fürstenhauses stammten aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Jüngeren. Nach dem Tod Annas von Pommern im Jahr 1660, der letzten Angehörigen des Greifenhauses, stiftete ihr Sohn Ernst Bogislaw von Croy den Teppich und weiteren Besitz seiner Mutter der Universität Greifswald. Zum Gedenken an Anna und die Pommernherzöge wurde der Teppich alle zehn Jahre der Öffentlichkeit präsentiert. Erst seit 2005 ist das Prunkstück dauerhaft im Pommerschen Landesmuseum Greifswalkd ausgestellt und ist nicht nur ein bedeutendes Zeugnis der Reformationszeit, sondern repräsentiert damit auch einen wichtigen Teil der pommerschen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgebildet sind Philipp I. mit seiner Familie des pommerschen Fürstenhauses sowie die Familie seiner Gemahlin Maria aus dem kursächsischen Fürstenhaus anlässlich ihrer Hochzeit. Die Predigt zu diesem Anlass hatte Luther gehalten, der auch unter den insgesamt 23 auf dem Teppich dargestellten Personen zu finden ist – zentral auf der Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Film „Der Croy-Teppich wird lebendig“: [https://youtu.be/e7zHFkfVQhY Croy Teppich]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:041 Croy Teppich.jpg |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Croy_Teppich.pdf  |[[medium:Croy_Teppich.pdf|Der Croy Teppich pdf 48 Seiten]]&lt;br /&gt;
Datei:2008 Vortrag Bugenhagen.jpg|Vortrag Bugenhagen, der auch auf dem Teppich abgebildet ist&lt;br /&gt;
Datei:2019 Schloss Wolgast Teppich.jpg|2019 Schloss Wolgast Teppich&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Teppich 1.jpg|2021 Croy Fest 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Teppich 2.jpg|2021 Croy Fest 2&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Fest Greifswald.jpg|2021 Croy Fest Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Film 1.jpg|2022 Wolgast Schloss Film 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Wolgast Schloss Film 2.jpg|2022 Wolgast Schloss Film 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zum Greifen - Geschlecht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifen Greifen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ratibor_I. Ratibor I. bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw_I. Wartislaw bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Greifen Stammliste der Greifen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/04/Greif_in_Pommern.pdf Greif in Pommern]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Pommern#Pommern-Stettin_und_Pommern-Wolgast Pommern Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cro%C3%BF-Teppich Croy-Teppich bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ueckerm%C3%BCnde Schloss Ueckermünde]&lt;br /&gt;
:* [[Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
* [https://www.univerlag-leipzig.de/catalog/bookstore/article/2294-Herzog_Bogislaw_XIII_von_Pommern Herzog Bogislaw XIII. von Pommern]&lt;br /&gt;
* [[Pommern Geschichte Zeitungen]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Loitz_Pommernherzogin_Denkmal_2024.pdf|Loitz Pommernherzogin Denkmal 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch unter [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zwischenablage_Schloss_Ludwigsburg_Gemeinde_Loissin Ludwigsburg Gemeinde Loisin]&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Herzog Philipps Trauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1536 ließ Herzog Philipp I. von Pommern sich Fräulein Maria, Tochter des Herzogs Johann von Sachsen, ehelich beilegen. Die Trauung geschah zu Torgau, und zwar durch den theuren Mann Doctor Martin Luther. Dabei trug es sich zu, daß bei der Umwechselung der Trauringe einer von diesen dem Doctor aus der Hand glitt und auf die Erde fiel. Darüber bewegte er sich und sah eine ganze Weile still vor sich hin, dann sprach er mit lauter Stimme die Worte: Teufel, es gehet dich nichts an! – Etliche meinen, es habe hierdurch angedeutet werden sollen, daß die Ehe des Herzogs mehrere Jahre lang ohne Erben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Micrälius, Alt. Pommerl. I. S. 350.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Das_Aussterben_der_Herz%C3%B6ge_von_Pommern Das Aussterben der Herzöge bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ueckermünder Heide Barnimskreuz 1.jpg|Barnimskreuz in der Ueckermünder Heide&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann#Vorträge - Folien mit PowerPoint|Vorträge - PowerPoint -Folien über die Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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		<title>Greifenherzöge</title>
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		<updated>2026-03-24T14:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Information zum Greifen - Geschlecht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einiges aus meiner Sammlung der Greifenherzöge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greifen war die Bezeichnung der Dynastie der Herzöge von [[Pommern Geschichte Zeitungen|Pommern]]. Sie leitet sich von dem Wappentier ab, einem aufrecht schreitenden Greifen, der erstmals in den 1190er Jahren auf einem Siegel Herzog Kasimirs I. nachweisbar ist. Bei den Untersuchungen der Denkmalpflege von 2014 wegen der Restaurierung der einzigartigen Ausmalungen der Kirche in Behrenhoff (Kreis Vorpommern-Greifswald) wurden diese in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Pommern ist der GREIF ein Wappentier und Symbol bis heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Zusammensetzung des stärksten Tieres der Luft, dem Adler und dem stärksten Tier der Erde dem Löwen. Diese Sybol war später auf dem Schild der Ritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen farbe.JPG|thumb|250px|rechts|Wappen der Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf weitere Erklärungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Pommerns Wappen Pommern bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Greifenherzog Franz I a.jpg|Franz I. Beerdigung Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:Greifenherzog Franz I b.jpg|Franz I. Beerdigung Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Greif.jpg|Wappen Greif&lt;br /&gt;
Datei:010 Schloss Wolgast - Greifengeschlecht.jpg |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b5/Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf |[[medium:Schloss_Wolgast_-_Greifengeschlecht.pdf|Wolgaster Schloss und die Greifenherzöge - pdf - 60 Seiten]]&lt;br /&gt;
Datei:Siegel1214 Bogislaw II.jpg|Siegel 1214 Bogislaw II.&lt;br /&gt;
Datei:Siegel1302 Otto I.jpg|Siegel 1302 Otto I.&lt;br /&gt;
Datei:Ernst Ludwig Relief.jpg|Ernst Ludwig Relief - Uni Greifswald&lt;br /&gt;
Datei:Bogislaw Goldmünze.jpg|Goldmünze Bogislaw&lt;br /&gt;
Datei:Kapelle Särge Greifen.jpg|Särge der Greifen - Wolgast&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Herzogsgruft.JPG|Herzogsgruft Wolgast in der Petrikirche&lt;br /&gt;
Datei:2021 Greifen Hochzeiten 1.jpg|2021 Greifen - Hochzeiten Teil 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Greifen Hochzeiten 2.jpg|2021 Greifen - Hochzeiten Teil 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Clara von Braunschweig-Lüneburg 1.jpg|2022 Clara von Braunschweig-L. 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Clara von Braunschweig-Lüneburg 2.jpg|2022 Clara von Braunschweig-L. 2&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greifenherzöge Teilung 1.jpg|2022 Teilungen der Ländereien 1&lt;br /&gt;
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Datei:2022 Greif modern 1.jpg|2022 moderner Greif für Werbung 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Greif modern 2.jpg|2022 moderner Greif für Werbung 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Greif in Pommern.pdf|2014 Greif in Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wolgaster Schloss==&lt;br /&gt;
Das [[Wolgast]]er Schloss war mit über 50 Wandteppichen ausgestattet, die man teilweise auch mit auf Reisen zu den anderen Herrschersitze nahm.&lt;br /&gt;
Der wertvollste, der Croy-Teppich wurde von Ernst Bogislaw von Croy der Uni [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] vermacht. Er befindet sich heute im Greifswalder Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; wurde er zum nationalen Kulturgut erklärt.&lt;br /&gt;
Er wurde in die Liste des national wertvollen Kulturguts eingetragen. In dieses Verzeichnis werden Kulturgüter aufgenommen, die für das kulturelle Verständnis und die Identität Deutschlands von besonders herausragender Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rund 31 Quadratmeter große Teppich wurde um &#039;&#039;&#039;1554&#039;&#039;&#039; im Auftrag des Herzogs Philipps I. von Pommern vom Teppichwirker Peter Heymans geschaffen. Die Vorlagen der Porträts des sächsischen Fürstenhauses stammten aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Jüngeren. Nach dem Tod Annas von Pommern im Jahr 1660, der letzten Angehörigen des Greifenhauses, stiftete ihr Sohn Ernst Bogislaw von Croy den Teppich und weiteren Besitz seiner Mutter der Universität Greifswald. Zum Gedenken an Anna und die Pommernherzöge wurde der Teppich alle zehn Jahre der Öffentlichkeit präsentiert. Erst seit 2005 ist das Prunkstück dauerhaft im Pommerschen Landesmuseum Greifswalkd ausgestellt und ist nicht nur ein bedeutendes Zeugnis der Reformationszeit, sondern repräsentiert damit auch einen wichtigen Teil der pommerschen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgebildet sind Philipp I. mit seiner Familie des pommerschen Fürstenhauses sowie die Familie seiner Gemahlin Maria aus dem kursächsischen Fürstenhaus anlässlich ihrer Hochzeit. Die Predigt zu diesem Anlass hatte Luther gehalten, der auch unter den insgesamt 23 auf dem Teppich dargestellten Personen zu finden ist – zentral auf der Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Film „Der Croy-Teppich wird lebendig“: [https://youtu.be/e7zHFkfVQhY Croy Teppich]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:041 Croy Teppich.jpg |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/f/fb/Croy_Teppich.pdf  |[[medium:Croy_Teppich.pdf|Der Croy Teppich pdf 48 Seiten]]&lt;br /&gt;
Datei:2008 Vortrag Bugenhagen.jpg|Vortrag Bugenhagen, der auch auf dem Teppich abgebildet ist&lt;br /&gt;
Datei:2019 Schloss Wolgast Teppich.jpg|2019 Schloss Wolgast Teppich&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Teppich 1.jpg|2021 Croy Fest 1&lt;br /&gt;
Datei:2021 Croy Teppich 2.jpg|2021 Croy Fest 2&lt;br /&gt;
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Datei:2022 Wolgast Schloss Film 2.jpg|2022 Wolgast Schloss Film 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zum Greifen - Geschlecht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifen Greifen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ratibor_I. Ratibor I.]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Greifen Stammliste der Greifen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/04/Greif_in_Pommern.pdf Greif in Pommern]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Pommern#Pommern-Stettin_und_Pommern-Wolgast Pommern Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cro%C3%BF-Teppich Croy-Teppich bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ueckerm%C3%BCnde Schloss Ueckermünde]&lt;br /&gt;
:* [[Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
* [https://www.univerlag-leipzig.de/catalog/bookstore/article/2294-Herzog_Bogislaw_XIII_von_Pommern Herzog Bogislaw XIII. von Pommern]&lt;br /&gt;
* [[Pommern Geschichte Zeitungen]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Loitz_Pommernherzogin_Denkmal_2024.pdf|Loitz Pommernherzogin Denkmal 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch unter [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zwischenablage_Schloss_Ludwigsburg_Gemeinde_Loissin Ludwigsburg Gemeinde Loisin]&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Herzog Philipps Trauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1536 ließ Herzog Philipp I. von Pommern sich Fräulein Maria, Tochter des Herzogs Johann von Sachsen, ehelich beilegen. Die Trauung geschah zu Torgau, und zwar durch den theuren Mann Doctor Martin Luther. Dabei trug es sich zu, daß bei der Umwechselung der Trauringe einer von diesen dem Doctor aus der Hand glitt und auf die Erde fiel. Darüber bewegte er sich und sah eine ganze Weile still vor sich hin, dann sprach er mit lauter Stimme die Worte: Teufel, es gehet dich nichts an! – Etliche meinen, es habe hierdurch angedeutet werden sollen, daß die Ehe des Herzogs mehrere Jahre lang ohne Erben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Micrälius, Alt. Pommerl. I. S. 350.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Das_Aussterben_der_Herz%C3%B6ge_von_Pommern Das Aussterben der Herzöge bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ueckermünder Heide Barnimskreuz 1.jpg|Barnimskreuz in der Ueckermünder Heide&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann#Vorträge - Folien mit PowerPoint|Vorträge - PowerPoint -Folien über die Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Otto_von_Bamberg_-_Apostel_der_Pommern&amp;diff=144708</id>
		<title>Otto von Bamberg - Apostel der Pommern</title>
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		<updated>2026-03-23T13:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* 900 Jahre Taufen in Pommern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Apostel der Pommern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bamberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pommern Geschichte Zeitungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz 3 Tafeln.jpg|thumb|350px| Otto Heim Zinnowitz - Triptychon – Relief geschaffen 1978 vom Kunstformer Erhard John aus modernen Materialien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto von Bamberg Druck1 Titel 9 .jpg|thumb|250px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/b/b4/Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf |Otto von Bamberg – Apostel der Pommern - ISBN: 978-3-757526-45-0|[[medium:Otto_von_Bamberg_Inselkunde_9.pdf|Otto von Bamberg – Apostel der Pommern - pdf 56 Folien - ISBN: 978-3-757526-45-0  Verlag epubli]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto 1879 01.jpg|thumb|250px|1879 Otto von Bamberg von Dr. Adolf Zinzow, Pyritz pdf|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/60/Otto_1879.pdf|[[medium:Otto_1879.pdf|1879 Otto von Bamberg von Dr. Adolf Zinzow, Pyritz - pdf]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1128 ging durch ihn die Christianisierung der &#039;&#039;&#039;[[Insel Usedom]]&#039;&#039;&#039; von der Burg Usedom aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der polnische, christliche Herzog Boleslaw hatte die heidnischen Pomoranen nach wechselvollen Kämpfen besiegt. Zu den Friedensbedingungen, die der polnische Herzog diktierte, gehörte die Annahme des christlichen Glaubens. Um den Vollzug dieser Bedingungen bat er den Bamberger Bischof Otto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das pommersche Herzogtum &#039;&#039;&#039;Wartislaws I.&#039;&#039;&#039; reichte im Osten über die Persante bis zum Gollen, im Süden bis an das Land Zantoch, im Westen bis Demmin und bis zur Ryckmündung. Die Inseln Usedom und Wollin gehörten ihm ebenfalls. Im Auftrag des Polenherzogs Boleslaw III. (1102-1138) unternimmt Bischof Otto von Bamberg seine erste Missionsreise nach Pommern. Er kommt über Pyritz (12. Juni 1124), wo er die ersten Pommern tauft, nach Stettin, zerstört dort den Triglaw-Tempel. Der Götze Triglaw war aus massivem Gold, hatte drei Gesichter, zum Zeichen, daß er Herr über Himmel, Erde und Hölle sei  - diesen Triglaw erhält Otto als Geschenk und bringt ihn später dem Papst Honorius. Bischof Otto zieht weiter nach Cammin und Wollin; über Kolberg und Belgard kehrt er nach Polen zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die zweite Reise&#039;&#039;&#039; Bischof Ottos von Bamberg geht &#039;&#039;&#039;im Jahre 1128&#039;&#039;&#039; nach Pommern mit Unterstützung des deutschen Königs Lothar von Sachsen. Otto von Bamberg nimmt auf weiten Strecken den Schiffsweg. Zuerst auf der Saale bis Merseburg, dann die Elbe abwärts bis Magdeburg, dort traf er den Erzbischof Norbert, den Gründer der Prämonstratenser. Dann führte der Weg über Havelberg nach Demmin und weiter nach [[Usedom Stadt|Usedom]]. Der Landtag zu Usedom gestattet ihm, in Pommern zu missionieren. Viele Adlige lassen sich taufen. Bischof Otto kann im Konflikt zwischen dem Herzog Boleslaw III. und [[Greifenherzöge|Wartislaw I]]. vermitteln. Er veranlasst den Polenherzog, von einem Kriegszug nach Pommern abzusehen; dafür erkennt Wartislaw erneut die Lehnsabhängigkeit von Polen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebensweg Otto von Bamberg===&lt;br /&gt;
[[Datei:AK Ottobrunnen Pyritz alt.JPG| thumb|250px|AK Pyritz Brunnen - bei der ersten Reise 1124 erste Taufen von Otto]] &lt;br /&gt;
[[Datei:AK Brunnen Pyritz.jpg|thumb|250px|AK Pyritz Brunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2015 Pyritz Ottobrunnen.jpg| thumb|250px|2015 Ottobrunnen in Pyritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren um 1060 in Mittelfranken, gestorben 1139 in Bamberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Abschluss seiner Ausbildung wanderte er nach Polen und eröffnete dort eine Schule, setzte seine Fortbildung fort und wurde zum Priester geweiht. Er war Kaplan am Hofe Wladislaws in Krakau. Er kehrte ins Reich zurück, wurde Hofkaplan und Reichskanzler Kaiser Heinrich IV. 1102 übernahm er das Bistum Bamberg, zog nach Rom und kehrte erst 1106, von Papst Paschalis geweiht, in sein Bistum zurück. Über dreißig Klöster gründete er in den nächsten zwanzig Jahren seines Pontifikats. 1124 nahm er sich der Christianisierung der heidnischen Ostseeslawen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der ersten Reise erbaute er 11 Kirchen und hatte in acht Städten christliche Gemeinden begründet.  Unruhen der Pommern veranlassten 1127 den Polenherzog, zu einem Krieg gegen Pommern zu rüsten. Herzog Wartislaw rief die Vermittlung des Bamberger Bischofs an, und Otto unternahm 1128, mit Vollmacht des Papstes Honorius II., unter Schutz des Kaisers Lothar, die zweite Missionsreise nach Pommern. Es gelang ihm mit Mühe, Boleslaw von seinem Vorhaben abzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;1. Pfingstfeiertag 1128&#039;&#039;&#039; fasste die Versammlung pommerscher Adliger in Usedom den Beschluss, das Christentum überall in Pommern einzuführen; einige Kastellane ließen sich taufen.  Zwei Priester wurden als Vorhut nach Wolgast gesandt. Diese konnten sich nur mit Hilfe von Freunden vor der Wut der Menschen gegen die neue Lehre retten. Angefacht hatte diese Wut ein heidnischer Priester, verkleidete als [[Slawische Götter|Gott Gerovitt]], er erschien in der Dämmerung vorüberziehenden Landsleuten in dem geheiligten Haine bei [[Zinnowitz]], jetzt [[Zempin Straßen Wege Häuser#Hexenheide|Hexenheide]] genannt, und stieß schreckliche Drohungen gegen die [[Wolgast]]er aus, wenn sie den fremden Gott annehmen würden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto zog dann mit Herzog Wartislaw und einer Schaar Kriegsvolk nach Wolgast, weiter nach Stettin, Wollin und Cammin und gründete neue Kirchen. Ende des Jahres war Bischof Otto wieder in Bamberg. Bis zu seinem Lebensende widmete er sich ganz seinem Bamberger Bistum und förderte sein Missionswerk in Pommern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider erlebte er nicht die Erfüllung seines Wunsches - einen Bischof für Pommern zu weihen. Im Kloster Michaelsberg in Bamberg wurde er 1139 begraben. Adalbert, war ein Kaplan des Herzogs Boleslaw, und er schloss sich schon bei der ersten Missionsreise 1124 Otto von Bamberg an. Er blieb dann zuerst in Usedom. Im Jahre 1140 wurde das pommersche Bistum in Wollin begründet und Adalbert erhielt am 14.Oktober 1140 die Weihe als Bischof in Rom durch den Papst Innozenz II.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel Usedom erinnert das Granitkreuz auf dem Schlossberg in der Stadt Usedom - errichtet 1928 zur Erinnerung an den 1. Pfingstfeiertag 1128 - an die Christianisierung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem trägt das christliche Kinderheim in Zinnowitz den Namen Ottos. Dort, wo um die Jahrhundertwende ein Gasthaus zwischen Zinnowitz und Trassenheide stand, erholen sich seit 1915 Kinder aus ganz Deutschland. Nur während des II. Weltkrieges war es als Lazarett genutzt. Das St. Otto Heim ist heute ein katholisches staatlich anerkanntes Kinderkurheim. Dort sind die drei abgebildeten Reliefs, geschaffen vom Kunstformer Herrn Erhard John im Jahre 1986 zu sehen.  Es ist ein ungewöhnliches Material. der Künstler hat erst ein Tonmodell geschaffen, davon ein Gipsnegativ gegossen, dahinein seitenverkehrt die Schrift eingegraben. Von diesem Negativ wurde ein Abguss aus Polyesterharz mit gestoßenem Ziegel, indem ein Glasgewebe eingebracht ist, erstellt. Nach der Reinigung der Oberfläche wurde diese versiegelt. Das Triptychon zeigt den Lebensweg Ottos und seine vollbrachten Leistungen, die Taufe der Slawen und die Hilfe Ottos für die Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 H.Sto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bistum und das Kloster Cammin===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kamie%C5%84_Pomorski Cammin in Pommern bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Cammin  Bistum Cammin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Cordula-Schrein aus dem Camminer Domschatz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Cordula-Schrein.jpg|thumb|500px|&amp;lt;center&amp;gt; Ist der Cordula-Schrein auf immer verloren?]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beitrag aus den Baltischen Studien einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom und Stadt Cammin 2013===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Cammin_(Kamie%C5%84_Pomorski) Dom zu Cammin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013 Cammin 01.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:2013 Cammin 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Cammin 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Cammin 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Cammin 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:2013 Cammin 15.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rathaus von Cammin in Pommern 2013:===&lt;br /&gt;
Fotos: H.Stockmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Cammin 07.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==900 Jahre Taufen in Pommern==&lt;br /&gt;
* [https://www.otto900.de/ Veranstaltungen zu 900 Jahre Taufen in Pommern]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wartislaw-Ged%C3%A4chtniskirche Wartislaw Kirche in Stolpe an der Peene bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Stolpe (an der Peene)]]&lt;br /&gt;
* [[Stadt Usedom]] Arbeitsordner für Feierlichkeiten 900 2028 in Pommern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2022 Otto Orte Pommern.jpg|Orte erinnern an Otto&lt;br /&gt;
Datei:2022 Otto Erinnerungen 1.jpg|2022 - 900 Jahre – Taufen 1&lt;br /&gt;
Datei:2022 Otto Erinnerungen 2.jpg|2022 – 900 Jahre – Taufen 2&lt;br /&gt;
Datei:Stolpe Wartislaw Kirche.jpg|Otto - Jesus - Wartislaw - Kirche [[Stolpe (an der Peene)]]&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast 2024 Ottojahr.jpg|Wolgast Vorbereitung Ottojahr 2024&lt;br /&gt;
Datei:Usedom Stadt Bamberger Erzbischöfe 2024.jpg|2024 Bamberger Erzbischöfe &lt;br /&gt;
Datei:Bamberger-erzbischoefe-besuchen-usedom von Tom Schröter.jpg|Bamberger Erzbischöfe in Usedom 2024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Lagomar-Karte mit der Missionsroute Otto´s von Bamberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto v Bamberg Lagomar Karte a.jpg |thumb|1050px|rechts| Lagomarkarte Vorderseite ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto v Bamberg Lagomar Karte b.jpg |thumb|1050px|rechts| Lagomarkarte Rückseite]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Via Regia - auch die Route der Missionsreisen Otto´s 1124 und 1128==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Verlauf der Via Regia im 11ten und 12ten Jahrhundert.jpg|700px|Der Verlauf der via regia im 11./12. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Die Via Regia in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Erich Stegemann, Seestadt Rostock  (Vollständige Transkription des o.g. Beitrages aus der Zeitschrift &amp;quot;Mannus - Zeitschrift für Deutsche Vorgeschichte 1940 Jg. 32 Heft. 3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In seiner Mecklenburgischen Geschichte (Hinstorff 1909) sagt Witte: „Zwei binnenländische Handelsstraßen führten (um 800) von hier (Julin) durch Mecklenburg, die eine wahrscheinlich über Stettin, Pasewalk, Rethra, Malchow, Schwerin, Ratzeburg nach Hamburg, die andere, die sog. Königstraße, über das zu Wasser erreichbare Demmin nach Dargun, Lüchow, Laage und weiter nach Westen.“ Über den genaueren Verlauf der zuerst angeführten Straße im Lande Stargard bringt Deus Ausführungen in den Meckl. Strel. Geschichtsblättern, Jahrg. 1933. Über den Anschluß dieser Straße nach Osten an die 1237 genannte „via regia“ von Stettin „versus Premiczlawe“ (Prenzlau) berichtet &lt;br /&gt;
M u n d (Die Heer- und Handelsstraßen der Mark Brandenburg vom Zeitalter der ostdeutschen Kolonisation bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, Diss. Berlin 1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten über den Verlauf der Straße Demmin-Laage und weiter nach Westen finden sich nur spärlich. Im folgenden sollen sie gesammelt und gewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Bezeichnung „Königstraße“ übersetzt Witte „via regia“, urkundlich erstmalig am 8. Februar 1216 auftretend (MUB 233). Nach Glöckner bezeichnet via regia die öffentlichen Straßen im Gegensatz zu Privatstraßen (Meckl. Jahrb. 10, S. 389f) . Tritt uns der Name via regia für eine Straße, „que ducit de Luchowe in Lauena“, auch erst 1216 entgegen, so ist doch diese Straße selbst schon 1173 nachweisbar. Im Mecklenburgischen Urkundenbuche (111) heißt es: ….in viam que per se de Dimin viantes deducit ad Dargon et Luchow.“ Also schon zu Beginn der ostdeutschen Kolonisation führte eine via regia von Demmin über Dargun und Lüchow nach Laage. Sie war sicher schon früher vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Via regia Route in Mecklenburg.jpg|500px|Route der via regia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Dargon für die wendische Feste an jener Stelle, an welcher später das Kloster Dargun angelegt wurde, deutet darauf hin. Nach Lisch (Kultur- und Gesch.-Denkm. Meckl.) ist der Name abzuleiten von dem wendischen dorga, draga = Tal, Furche, Engpaß, woraus sich der Begriff Weg, Straße entwickelt hat . Auch der Name des Ortes Laage, ebenfalls als Wendenburg nachweisbar, ist aus dem Slavischen entstanden und bedeutet „Brückenort“. Beide wendischen Ortsnamen bezeugen, daß die Orte schon zur Zeit der Entstehung ihrer Namen an einer Straße lagen, deren Verkehr so bedeutend war, daß seine Bedeutung zur Namensbildung führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, daß dänische Mönche das Kloster Dargun an der via regia gründeten, weist auf gute Verbindungen des Ortes nach Dänemark hin. Von Demmin führte ein Landweg über Stettin nach Wollin an der Ostsee, Demmin war auch  auf dem Wasserwege von der See aus erreichbar. Diese Verkehrsmöglichkeiten machten sich die Mönche nutzbar, als sie sich die Genehmigung zur Ansiedlung auch dänischer Kolonisten geben ließen (MUB 114, Meckl. Jb. 13, S. 113). Eine Reihe wendischer Festen bezeichnet den Lauf der alten Straße: Wolkow, Dargon, Altkalen, Granzow (?), Neu-Nieköhr und Laage (Beltz, 4 Karten z. Vorgesch. Meckl., IV).  Außer der urkundlich nachweisbaren Station Lüchow weist v. Pressentin auf eine Sandgrube nahe dem untergegangenen Covel hin, in deren Nähe nach seiner Ansicht die via regia vorbeiführte (Lisch, Kultur und Gesch.-Denkm. Meckl. I, S. 611).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Remlin wurde ein Münzfund geborgen, dessen 124 Stücke aus der Zeit 973 – 1055 stammen (Meckl. Jahrb. 9, A, S. 462). Der Fundort gibt einen weiteren Anhaltspunkt der Straßenführung zur Wendenzeit, auf die man aus dem Alter der Münzen schließen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher führte die Straße von Laage aus weiter nach Westen. Darauf deutet schon der Name „Brückenort“ hin. Der Recknitz-Übergang bei Laage ist sogar genau bestimmbar. Noch 1887 konnte man in der Linie Kirchturm Laage – Kirchturm Kronskamp Dammreste im Recknitz- und Pludderbachtal erkennen mit einer Abzweigung nach Rostock (Meckl. Jb. 52, S. 213).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die über diesen Damm und eine nicht mehr erkennbare Brücke weiter nach Westen führende Straße ist der Name urkundlich nicht nachweisbar. Im folgenden soll aber auch dieser Teil der großen Straße als via regia bezeichnet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Via regia laage recknitzübergang.jpg|500px|&amp;quot;Brückenort&amp;quot;- Laage an der Recknitzquerung der via-regia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Station sieht Beltz in dem bei Dudinghausen entdeckten wendischen Pfahl oder Packbau (Meckl. Jb. 58, S. 213).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo führte nun die via regia über die Warnow? Jegorov (Die Kolonisation Mecklenburgs im 13. Jahrhundert, Moskau 1915, deutsch von Ostrogorsky, Breslau 1930) gibt Schwaan an, während Staak den Übergang bei Bützow vermutet ( „Mecklenburg“, 23. Jg., Nr. 2). Lisch aber scheint mir den Beweis erbracht zu haben, daß die via regia bei der Fürstenburg Werle über die Warnow ging: „Auch führte die alte Landstraße von Schwaan nach Güstrow früher näher an Wiek vorbei, ndem sie auf dem schwaaner Gebiete von dem Schlosse zu Schwaan zuerst am linken Ufer der Warnow Feldmark oberhalb über die Warnow ging; noch im Anfange des 16. Jahrhunderts war dieser Weg als der „alte güstrowsche Weg“ bekannt und noch in neueren Zeiten sah man im Wasser die alten Brückenpfähle (Meckl. Jb. 6, S. 97; Kultur- und Gesch- Denkm. Meckl. IV, S. 181).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1 km nordostwärts der Burg Werle liegt Wiek. Nach Wigger (Meckl. Jb. 28, S.27) gab es in der Wendenzeit „Märkte an bestimmten Tagen, besonders wohl in den größeren Ortschaften, die unmittelbar von den Burgen, oft auf künstlich erhöhten Warfen, entstanden und von den Deutschen „Wiek“ genannt wurden. („Wiek“ ist wohl die germanisierte Form eines ursprünglich wendischen Wortes. Die  Mater verborum erklärt p.8: Forum locus convenuiz vasee, p. 24: vicus, vez. Vgl. forum quod dicitur Sithem . Cod. Pom. I, p.36 und Boguphal in Meckl. Jb. 27, S. 128 (siehe auch MUB 4570).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Annahme, daß die Bezeichnung des Ortes alt ist, vermute ich hier den Marktplatz vor der Burg Werle an der via regia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1336 trafen sich in den Bergen bei Mistorf Johann II. Und Johann III. Von Werle mit Albrecht von Mecklenburg. Das deutet auf günstige Wege nach diesem Orte. Hier dürfte sich ein weiterer Anhaltspunkt für den Verlauf unserer Straße finden (MUB 5704).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitschrift „Monatshefte für Mecklenburg“, Juni 1938, bringt Becker in der Besprechung der Waffenfunde aus der Warnow bei Schwaan weiteres Material, aus dem darauf geschlossen werden kann, daß sich der Warnowübergang bei Werle befand, und das er mindestens schon im 11. und 12. Jahrhundert benutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn König Waldemar von Rostock her an der Warnow entlang nach Rukieten zog, wie Becker annimmt, so hätte er das linke Warnowufer nicht benutzen können, um zum Angriff auf die Wenden, die er bei Werle vermuten mußte, nicht einen durch die Fürstenburg gesperrten Fluß-Übergang erzwingen zu müssen. Denn außer auf Brücken oder vielleicht mit Fähren ist ein Warnow-Übergang nicht denkbar; Furten sind bei dem Sumpfgelände kaumzu erwarten. Benutzte er aber das rechte Warnowufer, so nahm er bestimmte den guten Weg von Rostock nach Laage, um bei Laage auf die via regia überzugehen. Auf dieser traf er dann bei Rukieten mit dem Wenden zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allem darf nunmehr angenommen werden, daß die via regia von Laage über Dudinghausen, Rukieten, Mistorf und Wiek nach Burg Werle führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Via regia warnowquerung bei werle.jpg|500px|Die Warnowquerung der via regia bei Werle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 fand man bei Schwaan einen Schatz, der u.a. 3240 Münzen enthielt, deren jüngste aus dem Jahre 1030 stammt. Die Prägeorte dieser Münzen, die wohl 1030 oder kurz darauf hier vergraben wurden, weisen auf vielseitige Handelsbeziehungen hin; ihr Alter bezeugt zugleich wieder das Alter dieser Straße. Der Fund wurde genau westlich der Stadt Schwaan geborgen, also nicht unmittelbar an der weiter unten festzustellenden via regia, sondern etwa 5 km nördlich davon. Das kann uns aber nicht hindern, den Fund mit der alten Straße in Verbindung zu bringen, zumal auch der Schatz von Ramlin an ihr gefunden wurde. Und der dritte dieser Funde wurde bei Schwerin gemacht, also ebenfalls in einer durch eine alte Straße bekannten Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wendenfeste ‚Parkow, die „Hohe Burg“ und der „Ritterdamm“ (vgl. Staak, Die via regia – der Ritterdamm? „Meckl.“, 23. Jg., Nr. 2) geben den weiteren Verlauf der via regia bis Neukloster, wo im Seminargarten die Wendenfeste Kussin nachgewiesen worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den weiteren Weg, von Neukloster nach Wismar, habe ich bestimmte Anhaltspunkte nicht finden können. Zwar gibt Staak an, daß die Sage mit klarer Bestimmtheit und überlegener Häufigkeit von einem Wege von Hohe Burg nach Neuburg und Kritzowburg spreche, doch möchte ich darauf zunächst nicht bauen. Auch Jegorovs Begründung der Annahme, daß die via regia über Triwalk geführt habe, erscheint mir zu gesucht. Ich lasse diese Frage daher einstweilen offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jegorov sagt: „Es ist interressant, daß der Verlauf dieser communis strata dem der heutigen Landstraße aus Lübeck nach Dassow, Grevesmühlen und Wismar mit einer Biegung nordwärts zu Proseken genau entspricht.“ Das dürfte für die Zeit nach 1299 zutreffen. Nach einer Urkunde vom 22. Februar 1299 (MUB 2546) soll der Weg (von Dammhusen) über die Feldmark von Woltersdorf vollständig gelegt werden. In diesem Wege sehe ich die Fortsetzung der bisher verfolgten Straße über Wismar hinaus zur Wendenfeste Gr. Woltersdorf. Von da aus führte die via regia weiter an das Nordende des Tressower Sees, an dem die Burg Tressow lag . Und  nun mag sie dem Zuge der heutigen Kunststraße nach Grevesmühlen gefolgt sein, das Lisch als wichtigen Punkt an der alten Landstraße von Wismar nach Lübeck bezeichnet (Kultur- und Gesch.-Denkm. Meckl. II, S. 340). Um 1220 war die Strecke von Grevesmühlen nach Dassow gut benutzbar gemacht, damit sie „für das Leben und das Hab und Gut nicht gefährlich werde“ (MUB 229). Und die  Urkunde 250 spricht von einer „ausgebauten Straße“  (..preparationi uie..).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Wendenburg Dassow führte nun die via regia nach Buku (Alt-Lübeck). Am 1. Oktober 1261 eroberten die Lübecker die Feste Dassow und ließen sich die Versicherung geben, daß weder in Dassow noch an irgend einer Stelle der Straße von Dassow bis Grevesmühlen eine Burg neu errichtet werden solle. - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunden, die von dem Verlaufe der via regia zur Wendenzeit zeugen, sind leider nicht bekannt; doch lassen Belege aus dem 13. Jahrhundert und spätere manche Schlüsse zu. Große Beweiskraft haben die Funde aus der Wendenzeit: Burgen, Dämme und Münzen- sowie Waffenfunde. Dazu kommen die Deutungen wendischer Ortsnamen, alte Flurnamen und Sagen. Viel verspreche ich mir von einer Begehung des im großen und ganzen festgelegten Wegezuges. Aus den Geländeschwierigkeiten und aus den mutmaßlichen alten Wasserständen lassen  sich unter Berücksichtigung der alten Verkehrsmittel sicher manche Einzelheiten ermitteln. Auch aus Besonderheiten der Pflanzenwelt dürften sich Folgerungen ergeben. Vielleicht ergäben auch alte Karten (Tilemann Stella, Schmettau) Anhaltspunkte. Zu versuchen wäre auch, ob etwa Überlieferungen alter Erbkrüge und Erbschmieden am Straßenzuge Rückschlüsse zulassen. Ich möchte hoffen, daß weitere Forschungen dieser Art Einzelheiten über den Verlauf der via regia in Mecklenburg klären. In der Hauptsache dürfte der Zug dieser alten Straße, die nach Beckers Ansicht schon vor der Wendenzeit bestand, festgelegt sein.&amp;quot;  (Transkription: Wilfried Steinmüller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sich über die Jahrhunderte auf der Via Regia abspielte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die hier nachfolgend aufgeführten Quellen stehen mit hoher Warscheinlichkeit in unmittelbarem Bezug zur Via Regia:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002525 Alterthümer von Schwaan Georg Christian Friedrich Lisch. - In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.39 (1874) S.152-153]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg014/51918470X.pdf Die Waffenfunde in der Warnow bei Schwaan und ihre Bedeutung für Mecklenburg  Julius Becker In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.14 (1938) 162 S.239-248]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00000652 Schwert von Schwaan Georg Christian Friedrich Lisch In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.9 (1844 S.397-398]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00001845 Der Silberfund von Schwaan  Georg Christian Friedrich Lisch In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.26 (1861) S.241-284]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Via Regia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik der Stadt Usedom und seinen 13 dazugeh%C3%B6renden Ortsteilen#Schlossberg und Bischof Otto von Bamberg|Otto von Bamberg in der Stadt Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vineta Forschungen Geschichte#Otto von Bamberg| Vineta Forschungen und Otto von Bamberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-mv.de/nachrichten/2014/juli/eine-tour-auf-den-spuren-des-missionars-otto-von-bamberg Webseite der Kirche MV - Otto von Bamberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bamberg Otto von Bamberg bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:2012_Otto_von_Bamberg.pdf| Bischof Otto von Bamberg auf Usedom - pdf - Fotobuch zum Vortrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.st-otto-zinnowitz.de/ St. Otto-Heim in Zinnowitz trägt seinen Namen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1834600154/1/ Otto von Bamberg 1932 von Paul Großkopf 136 Seiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Otto_I._(Bischof_von_Bamberg) Bischof Otto bei wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1839931213/1/LOG_0000/ Buch Pyritz 1807-1813 Ottoweg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bischof Otto i. von Bamberg - Beginn der Christianisierung des Peenegebietes - Kirchengeschichtliche Beiträge 1978?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der heilige Otto , Alois Albrecht, 1989 St. Otto-Verlag GmbH, Bamberg  ISBN: 3-87693-052-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bischof Otto von Bamberg - Sein Wirken für Pommern, Thomas Helms Verlag, 2003  ISBN 3-935749-22-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welt im Wandel - Otto von Bamberg und die Christianisierung Pommerns vor 900 Jahren - Begleitschrift zur Ausstellung im Museum Wolgast 2024 - ISBN 978-3-9825911-2-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchaeologie/Fund-des-Monats/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2025-02-bildstein-aus-klotzow/ Fund in Klotzow - Bildstein Ist es Otto von Bamberg?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Rätsel des Bildsteins von Klotzow - Otto oder nicht Otto, das ist hier die Frage ?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pCRwSUzlYS0&amp;amp;t=79s Bildstein bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2024&lt;br /&gt;
Ein vermutlich 900 Jahre alter, sehr seltener sogenannter Bildstein ist durch Bauarbeiten von Peter Wittenberg in Klotzow entdeckt worden. Am 14. August wurde der Bildstein von Kulturministerin Bettina Martin, dem Landesarchäologen Dr. Detlef Janzten und dem Finder Peter Wittenberg vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Bildstein von Klotzow.jpg |Thumb|500px|rechts|Lkr. Vorpommern-Greifswald. Die Schauseite des Bildsteins (Höhe etwa 1 m, Breite etwa 60 cm). Das Schräglicht macht die Darstellung sichtbar.Foto: LAKD M-V, Landesarchäologie, Andreas Paasch]]&lt;br /&gt;
[https://www.google.com/search?q=klotzow+stein&amp;amp;sca_esv=0cdd55f649411b52&amp;amp;sxsrf=ANbL-n4hFyDb3BkN1FZrCKIPjFaZtV2xgQ%3A1770639632209&amp;amp;source=hp&amp;amp;ei=ENGJaYbHCojs7_UP0obRwAI&amp;amp;iflsig=AFdpzrgAAAAAaYnfIJcSdwaKkV3zE9bOrF8LdKHw-u60&amp;amp;oq=klotzow+&amp;amp;gs_lp=Egdnd3Mtd2l6IghrbG90em93ICoCCAAyBBAjGCcyCBAAGIAEGMsBMgYQABgNGB4yBhAAGA0YHjIGEAAYDRgeMgYQABgNGB4yBhAAGA0YHjIGEAAYDRgeMgYQABgNGB4yBBAAGB5ImDdQAFiuEHAAeACQAQCYAYYCoAHcCKoBBTEuNi4xuAEByAEA-AEBmAIIoAKCCsICChAjGPAFGCcYyQLCAgsQABiABBiRAhiKBcICCxAuGIAEGJECGIoFwgILEC4YgAQY0QMYxwHCAgUQLhiABMICBRAAGIAEwgIVEC4YgAQYExjHARgnGIoFGI4FGK8BwgIKECMYgAQYJxiKBcICERAuGIAEGJECGNEDGMcBGIoFwgIOEC4YgAQYxwEYywEYrwHCAggQLhiABBjLAcICBxAAGIAEGA3CAgkQLhiABBgKGA3CAgcQLhiABBgNmAMAkgcFMC43LjGgB9RnsgcFMC43LjG4B4IKwgcHMi0xLjYuMcgHbIAIAA&amp;amp;sclient=gws-wiz#fpstate=ive&amp;amp;vld=cid:09e66a08,vid:pCRwSUzlYS0,st:0 Sensationsfund in Klotzow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen über Otto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Sage_Otto_v_Bamberg_1922.pdf|Sagen über Otto v Bamberg 1922 von Haas - pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nr. 12 Die Verengung der Divenow - Wunder - Versandung der Einfahrt, dadurch weniger Überfälle auf Vineta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sanct Otto in Julin, und Bogdal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von Cammin zog Sanct Otto zu Wasser nach Julin. Allda kam er des Abends an. Weil es aber bekannt war, daß die Juliner keinen Christen in ihrer Stadt duldeten, und weil der Bischof bedachte, wie es dem Bischof Bernhard daselbst ergangen war, so fürchtete er sich, offen in die Stadt einzuziehen, und er begab sich daher auf Anrathen der Räthe des Herzogs Wartislav bei Nacht in das Schloß, welches der Herzog allda hatte, und welches eine sichere Freistatt war für Alle, die bedrängt und verfolgt wurden. Des anderen Morgens aber erfuhren das die Bürger, und sie liefen vor das Schloß, rufend, daß den Verkehrern des Glaubens und der guten Sitten ihres Vaterlandes nirgends Friede und Sicherheit sein sollte. Sie brachen auch die Thore des Schlosses auf, drangen mit Unsinnigkeit in die Gemächer und jagten Sanct Otten mit seinen Begleitern aus der Stadt. Dabei liefen viele des gemeinen Pöbels zu und warfen nach den Fremden mit Steinen und Koth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Darunter war Einer, ein Wende, der schlug den heiligen Bischof mit einer großen Runge, daß er niederfiel und von seinen Dienern wieder aufgehoben werden mußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vornehmsten der Stadt schickten aber darauf zu dem Bischof, und baten ihn um Verzeihung wegen des Vorgefallenen, und sprachen zu ihm, daß sie zwar nicht abgeneigt wären, sich taufen zu lassen, daß sie aber erst sehen wollten, was die Bürger zu Stettin machten, welche das Haupt der Pommerschen Städte sei, und daher billig vorgehen müsse; würden sich diese taufen lassen, so wollten sie in Julin es auch. Der Bischof zog deshalb zuerst nach Stettin, und nachdem die Stettiner sich hatten taufen lassen, kehrte er nach Julin zurück, wo die Bürger, arm und reich, nun mit Freuden herzuliefen, um die heilige Taufe von ihm zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unter denselben war jener Wende, der ihn mit der Runge geschlagen hatte. Den gereute diese seine That jetzt sehr, und als er zur Taufe kam, sagte er auf sein Wendisch zu dem Bischofe: Bog dal, ize cien nie zabil, das heißt: Gott gab, daß ich dich nicht erschlug. Darauf gab ihm Sanct Otto den Namen von den ersten Worten, die er geredet, also daß er Bogdal geheißen wurde. Dieser Name besteht noch jetzt in Pommern und besonders auf der Insel Wollin, und hat daher seinen Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kantzow, Pomerania, I. S. 99. 100. 100.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Micrälius, Altes Pommerland, I. S. 149. II. S. 432.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Cramer, Pomm. Kirchen-Chronik, I. S. 41.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kanngießer, Gesch. v. Pommern, S. 606-620.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsordner zu Otto900==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[+ Arbeitsordner zu Otto900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto von Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zempin&amp;diff=144707</id>
		<title>Zempin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zempin&amp;diff=144707"/>
		<updated>2026-03-23T12:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Information zu Zempin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Zempin (Seebad)&lt;br /&gt;
 | plz = 17459&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Usedom Süd&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 958 (2021)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0664&lt;br /&gt;
 | lon = 13.9542&lt;br /&gt;
}}[[Zempin]] ist ein &#039;&#039;&#039;staatlich anerkanntes Seebad&#039;&#039;&#039; und liegt in der Mitte der &#039;&#039;&#039;[[Insel Usedom]]&#039;&#039;&#039; zwischen [[Zinnowitz]] und [[Koserow]]. Es gehört zum [[Kirche Koserow auf der Insel Usedom |Kirchspiel Koserow]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seebäder Zempin, [[Koserow]], [[Loddin]] und [[Ückeritz]] präsentieren sich unter dem Slogan &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Bernsteinbäder&amp;quot;&#039;&#039;&#039; der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.0664/13.9542 Breite: 54.0664 Länge: 13.9542 ] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.930149078369142%2C54.056868909656174%2C13.976068496704103%2C54.073214349017256&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.06504243352302%2C13.953108787536621&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0650&amp;amp;amp;mlon=13.9531#map=15/54.0650/13.9531&amp;quot;&amp;lt;/small&amp;gt;-Größere Karte von Zempin anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Zempin==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Wappen farbig 400.jpg |thumb|250px|rechts| Wappen von Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Blasonierung&#039;&#039;&#039; zum Wappen der Gemeinde Seebad Zempin: &lt;br /&gt;
Das Wappen ist durch einen Wellenschnitt geteilt von Blau und Silber, oben übereinander zwei goldene Sprotten, die untere nach links gewendet, unten ein blauer Zwillingsbalken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graphiker Mathias Zapfe aus Weimar hat dieses Wappen gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fisch steht für das Achterwasser, der andere Fische für die Ostsee. Die Farbe Gold erhielten sie, da viele Räuchereien in Zempin existierten und auch heute noch Fische geräuchert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1998 unter der Nummer 0156 in die Wappenrolle des Landes eingetragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ersterwähnung neue Urkunde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Schriftzug 1547 - bereinigt.jpg|thumb|250px|Schriftliche Erwähnung 1547 (Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]: dieser Schriftzug wurde durch mich herausgearbeitet, Original [[Zempin_-_Ortschronik/en#Ersterw.C3.A4hnung_neue_Urkunde|hier!]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oktober 2025:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1547&#039;&#039;&#039; - Zempin ist nachweislich 24 Jahre älter als bisher bekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
André Leichsenring fand im digitalen Onlinearchiv des Staatsarchiv Stettin eine ältere Wasserordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* weitere Informationen sind hier zu finden: [[Zempin_-_Ortschronik/en#Ersterw.C3.A4hnung_neue_Urkunde|Ersterwähnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Hafen Boote kl 800.jpg |thumb|350px|rechts|Hafen am Achterwasser Foto privat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurplatz schmal Zempin.jpg |thumb|350px|rechts|Kurplatz mit Ostseeblick Foto privat]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zempin – das kleinste Seebad auf Usedom&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hat sein ganz eigenes Gesicht. Die &#039;&#039;&#039;Ersterwähnung erfolgte 1547&#039;&#039;&#039; in der Lassanschen Wasserordnung des [[Greifenherzöge|Greifenherzog]] Philipp I. in Wolgast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat sich aus einem [[Fischerei_Insel_Usedom| Fischerort]] am Achterwasser ganz langsam zum Seebad entwickelt. Vieles erinnert noch heute an den Fischerort, so die über 40 rohrgedeckten Häuser im Ortskern und entlang des Achterwassers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner naturbelassener Hafen, an dem noch heute die kleinen Fischerkähne liegen. Daneben hat sich der Anglerverein einen Ausgangspunkt geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der großen ca. 400 jährigen Eiche kann man sitzen und auf das gegenüberliegende Ufer schauen und den Kirchturm von Lassan entdecken. Viel Grün ist im Ort zu finden, auch einige sandige Wege mit Wiesenkräutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuerwehrgebäude hat den zentralen Platz bekommen und man sieht, wie es sich Stück um Stück vergrößert hat, so wie das Dorf, ist auch dieses Haus mit seiner Ausrüstung gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber steht die Schule, heute ein Vereinshaus, Fischerstraße 11,  mit vielen wechselnden Ausstellungen und den alten Ladenmöbeln des Kaufmannes aus Zempin. Seit Sommer 2000 gehen die wenigen Kinder in die Grundschule nach Koserow.&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt zwei goldene Fische, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand und viele Fische wurden geräuchert, deshalb die Farbe Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute sind noch eigene Fischräuchereien und Gaststätten im Ort vorhanden, die den eigenen Fang verarbeiten. Am Strand entstanden durch die großen Heringsfänge um 1830 die Salzhütten, in denen das steuerfreie Salz aufbewahrt wurde. Diese zerfallenen Gebäude machten Platz für die neue Kurpromenade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1911 die Eisenbahn den Ort erobert hat, kamen auch die Urlauber immer zahlreicher. Die Villen an der Waldstraße entstanden und auch sie zeigen die Bäderarchitektur, wenn auch etwas bescheidener. Viele Villen wurden liebevoll nach der Wende restauriert und es befinden sich angenehme, freundliche Ferienwohnungen darin. Heute hat Zempin über 900 Einwohner, aber es beherbergt in einem Jahr ca. 50 000 Gäste. Aus den Betriebsferienheimen der DDR-Zeit sind Pensionen und Hotels geworden. Der Campingplatz mit Stellplätzen mit direktem Blick auf die [[Ostsee]] ist sehr beliebt. Aber auch fast zu jedem Haus gehören liebevoll eingerichtete Ferienwohnungen, die von langjährigen Gästen nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter, gemietet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele schöne Parkplätze in Strandnähe, aber auch am Achterwasser wurden nach der Wende geschaffen. [[Datei:10 Streckelberg Inselhof 800.jpg|thumb|350px|rechts|Vom Inselhof bis zum Streckelberg Foto privat]] Auch an Busparkplätze wurde gedacht, um den Kurzreisenden die Erkundung des Ortes zu erleichtern. Die Möglichkeit mit der Bahn anzureisen ist seit dem Jahre 2000 ohne Fußmarsch über die Wolgaster Brücke möglich. Die Fernzüge erhalten Anschluss an die UBB (Usedomer Bäderbahn) in Züssow, so kann man von Züssow bis Zempin ohne umsteigen reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders beliebt ist nicht nur Baden am feinen weißen Sandstrand, sondern auch das Wandern und Radfahren auf den vielen bewaldeten Wegen. Viele Tafeln des Orts- und Naturlehrpfades erklären Ihnen die Geschichte des Ortes, so z.B. die Herstellung eines [[Rohrdach_decken| Rohrdaches]] oder die vielen Naturschönheiten. Sie sind herzlich eingeladen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenverkehrsamt des Seebades Zempin, 17459 Zempin, Fischerstraße 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 038377 – 42162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail  [mailto:info@seebad-zempin.de info@seebad-zempin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wandel des Ortsnamen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahrhunderte hat sich der Ortsname von Zempin immer wieder verändert. Verschiedene Bezeichnungen lassen sich in diversen historischen Quellen und Karten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Name.jpg|rechts|thumb|250px|Schriftliche Erwähnung 1571]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ortsname !! Jahr !! Ortsname&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1547 || Zempin || 1711 || Zempihn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1571 ||Zempin|| 1728 || Zempin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1589 || Zempÿnn || 1769 || Zempihn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1618 || Sempin || 1769 || Zempin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1666 || Zempÿn || 1798 || Zempien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1688 || Sempin || 1811 || Zempin&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zempin im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Diese Landkarte von Zempin wurde 2004 von Ulrike Krause für die Gemeinde gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:02 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:04 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:06 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:07 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:08 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2004 Zempin Handkarte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2004 Zempin Handkarte Rück.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;center&amp;gt;Diese Karte mit Informationen von 2022 &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Karte 2022 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Karte 2022 b.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien==&lt;br /&gt;
===Historische Luftbilder ca. 1935===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| Zempin Strand Seebrücke&lt;br /&gt;
Datei:04 Strandst Fischerstr nach Nord.jpg| Strandstraße und Fischerstraße nach Nord&lt;br /&gt;
Datei:05 Hauptstraße Richtung Ost.jpg| Hauptstraße Richtung Ost&lt;br /&gt;
Datei:06 Waldstr Ostsee.jpg| Waldstraße und Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:08 Strandstr Hauptstr Ostsee.jpg| Strandstraße und Hauptstraße &lt;br /&gt;
Datei:10 Hauptstr Richtung West Strandstr.jpg| Hauptstraße Strandstraße Richtung West&lt;br /&gt;
Datei:11 Peenestr Achterwasser.jpg| Peenestraße und Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:02 Inselhof Steg.jpg| Inselhof mit Steg&lt;br /&gt;
Datei:03 Fischerst Achterwasser.jpg| Fischerstraße und Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:07 FF Schule Zickenberg.jpg| Feuerwehr, Zickenberg und Schule&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drohnenbilder Zempin Mai 2015===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken! Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Feuerwehr Mai 2015.jpg |  Feuerwehr&lt;br /&gt;
Datei:02 Feuerwehr Pumpenplatz.jpg |  Pumpenplatz&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Boote ganz.jpg |Hafen Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Boote Rundell.jpg |Hafenplatz&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Fischerstraße.jpg |Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:07 Inselhof Streckelberg.jpg |Inselhof bis Streckelberg&lt;br /&gt;
Datei:08 Peenestr Achterwasser.jpg |Peenestraße Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:09 Rieck bis Inselhof.jpg |Rieck bis Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:020 Inselhof.jpg |Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:10 Streckelberg Inselhof.jpg |Streckelberg&lt;br /&gt;
Datei:012 Waldstraße 2.jpg |Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:13 Kleingarten Ostsee.jpg |Kleingärten bis zur Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:14 Achterwasser Ostsee.jpg |Achterwasser und Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:15 FF Fischerstr.jpg |FF Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:16 Fischerstr.jpg |Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:17 Rieckstraße.jpg |Rieckstraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Hansestraße.jpg |Hansestraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Waldstraße.jpg |Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Hafen ONH 1.jpg |Hafen bei ONH&lt;br /&gt;
Datei:20 Rieck Achterwasser.jpg |Rieck zum Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:20 schmalste Stelle.jpg |schmalste Stelle der Insel&lt;br /&gt;
Datei:20 Fischereistandort.jpg |Fischereistandort&lt;br /&gt;
Datei:20 Strand Morgensonne.jpg |Ostsee am Morgen&lt;br /&gt;
Datei:20 Kurplatz Strandkörbe.jpg |Kurplatz und Strandkörbe&lt;br /&gt;
Datei:20 Kurplatz ganz.jpg |Kurplatz&lt;br /&gt;
Datei:20 Parkplatz Waldstr.jpg |Parkplatz Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Waldhaus.jpg |Waldhaus&lt;br /&gt;
Datei:20 Zempin Zentrun Blick Achterwasser.jpg |Blick zum Achterwasser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drohnenbilder August 2021 P. Schröder===&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken! Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Für große Bilder Klick - auf Vergrößerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luft Hauptstraße Ost.JPG|Zempin Hauptstraße Ost&lt;br /&gt;
Datei:Luft Hauptstraße West.JPG|Zempin Hauptstraße West&lt;br /&gt;
Datei:Luft Inselhof 2021.JPG|Zempin Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:Luft Schule FF.JPG|Zempin Schule FF&lt;br /&gt;
Datei:Luft Strandstraße Nord.JPG|Zempin Strandstraße Nord&lt;br /&gt;
Datei:Luft Waldstraße.jpg|Zempin Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:Luft Zempin West.JPG|Zempin West&lt;br /&gt;
Datei:Luft Zempin West 2.JPG|Zempin West&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 Luft B111 Richtung Ost.jpg|2023 B111 West Straßenmeisterei - Gartenberg&lt;br /&gt;
Datei:Luft Zempin Strandzugang.jpg|Zempin Strandzugang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Video - Aufnahmen vom Friedhof Zempin aus in Richtung Ost:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=P2hKBy7mwME&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Strand Panorama Herbst 2024.jpg|center|800px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Strandpanorama vom Rettungsturm aufgenommen / Herbst 2024&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Webcam vom Seebad Zempin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Kurplatz .JPG|link=https://webcams.bernsteinbaeder-usedom.de/webcam/ostsee/index.php |Webcam Strand&lt;br /&gt;
Datei:Hafen Zempin.JPG|link=https://webcams.bernsteinbaeder-usedom.de/webcam/achterwasser/index.php |Webcam Hafen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zum Anzeigen und Aktualisieren auf das jeweilige Bild klicken!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Post- und Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1977 Dorfstr Zempin.jpg| 1977 Dorfstr&lt;br /&gt;
Datei:Pk130 Zempin.jpg|Blick über den Ort zur Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:Pk063 Zempin.jpg|Fischer am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 705(d).jpg|Schulbau von 1833&lt;br /&gt;
Datei:ZempinPk111.jpg|Inselhof am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei: Zempin Badehaus.jpg| Strandleben&lt;br /&gt;
Datei: Zempin Laden Neumann.jpg|Ampelkreuzung B111&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Pk270.JPG|Erstes Hotel und Gasthaus an der Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1933 Strand.jpg|1933 Badehaus &lt;br /&gt;
Datei:Zewmpin 1954 Frieden.jpg|1954 FDGB Heim Frieden ehem. Strandhotel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreichere Sammlung historischer Post- und Ansichtskarten vom Seebad Zempin ist unter :&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Historische Post- und Ansichtskarten|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Zempin - Historische Post- und Ansichtskarten&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=80px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Ak durch KI bewegt.mp4|[[Medium:Zempin-Ak durch KI bewegt.mp4|durch KI animierte über 100 Jahre alte Ansichtskarte, Blick von der Kreuzung in die Strandstraße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orts- und Naturlehrpfad Tafeln==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginn ist im Jahr 1996 mit der Aufstellung der ersten Tafeln. Zu diesen Tafeln wurde ein Faltblatt entwickelt mit den drei Zempiner [[Zempin - Ortschronik/en#Zempiner Wanderwege|Wanderwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Ortslehrpfad 01.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/74/1997_Ortslehrpfad.pdf |[[medium:1997_Ortslehrpfad.pdf| Heft zum Orts- und Naturlehrpfad 1997]]  &lt;br /&gt;
Datei:Ortseingang 1 2019.JPG|Ortseingang Partnergemeinde Klein Nordende&lt;br /&gt;
Datei:Ortseingang 2 2019.JPG|Ortseingang &lt;br /&gt;
Datei:Tafel Geschichte Zempin.jpg|Geschichte Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempiner Muehle.jpg|Zempiner Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Rohrdachdeckerei.jpg|Hausbau mit Lehm und Schilfrohr&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|Alte Räucherei&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Inselhof.jpg|Vineta Inselhof Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Schule.jpg|Geschichte der Schule Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Duenen.jpg|Pflanzen und Dünenschutz&lt;br /&gt;
Datei:Tafel-Pflanzen.jpg|Pflanzen zum Dünenschutz&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Heim Frieden.jpg|Strandhotel später FDGB Heim Frieden&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Seebrücke Musikpavillon.jpg|Seebrücke und Musikpavillon&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Sturmfluten und Rettungsschwimmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2023 Orts- und Naturlehrpfad Tafeln===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues Design überarbeiteter Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:B01-Geschichte Zempins-2023-klein (3000).jpg| Geschichte Zempin&lt;br /&gt;
Datei:G04-Fischerei am Achterwasser 2023 (3000).jpg|Fischerei Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:R07-Ostseefischerei2023 (3000).jpg|Fischerei Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebrücke und Musikpavillon.jpg|Seebrücke und Musikpavillon&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Strandhotel Heim Frieden.jpg|Strandhotel - Heim Frieden&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Sturmfluten Rettungsschwimmer.jpg|Sturmfluten - Rettungsschwimmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zempin Ortschronik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Zempin - Ortschronik&amp;lt;/big&amp;gt; - fortlaufend&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Schulchroniken der Schule zu Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zempiner Heimathefte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Heimatheften wurde die Geschichte des Seebades Zempin auf der Insel Usedom in nicht chronologischer Reihenfolge festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Inhalt der einzelnen Hefte siehe [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Literatur_.C3.BCber_Zempin hier] oder zum direkten Betrachten der jeweiligen Zempiner Heimathefte auf folgende Bilder klicken. &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Titel Heft 1.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/04/Zempiner_Heimathefte_1_OCR.pdf |[[medium: Zempiner_Heimathefte_1_OCR.pdf |Heimatheft Nr. 1 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Heft 2.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/60/Zempiner_Heimathefte_2_OCR_Seiten_geornet.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_2_OCR_Seiten_geornet.pdf|Heimatheft Nr. 2 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:03 Titel Heft 3.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5d/Zempiner_Heimathefte_3_OCR.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_3_OCR.pdf|Heimatheft Nr. 3 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Heft 4.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/94/Zempiner_Heimathefte_4_OCR.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_4_OCR.pdf|Heimatheft Nr. 4 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel 5 vorn.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Zempiner_Heimathefte_5_OCR.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_5_OCR.pdf|Heimatheft Nr. 5 - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Zempin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Zempin Zempin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.amtusedom.de/?page_id=118 Web-Seite des Amtes Usedom Süd]&lt;br /&gt;
* [http://www.seebad-zempin.de/ Web-Seite des Fremdenverkehrsamtes]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatmuseum_Zempin Vereinshaus Zempin Ausstellungen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Fischer Familien Bilder]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Straßen Wege Häuser]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Gestern - Heute]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Historische Post- und Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensläufe]]&lt;br /&gt;
::* [[Leben der Zempinerin Christa Graf]]&lt;br /&gt;
::* [[Zempin Senta Wodrich erzählt:]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Gedichte]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Friedhof und Grabsteine]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Gemeindeprotokolle| Gemeindeprotokolle 1947 - 1970]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Dokumente Grundstücke]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Großfotos Wanderausstellung Bernsteinbäder]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube]] &lt;br /&gt;
* [https://www.camping-zempin.de/ Campingplatz Zempin]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Koserow auf der Insel Usedom|Kirchspiel Koserow]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Partnerschaft mit Klein Nordende|Zempin - Partnerschaft mit Klein Nordende]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#Scheele.2C Hugo|Künstler Hugo SCHEELE]]&lt;br /&gt;
::* [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#K.C3.BChn.2C Rosa|Künstlerin Rosa KÜHN]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#Sieger.2C Kurt-Heinz|Künstler Kurt-Heinz SIEGER]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#Max, Wolfgang|Wolfgang Max]]&lt;br /&gt;
* [https://www.online-ofb.de/koserow/?lang=de Ortsfamilienbuch für das Kirchspiel Koserow]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ZEMPINJO64XB Zempin in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetit Magnetit am Zempiner Strand bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Silber-%C3%96lweide#Verwendung Silberölweide hat den Namen &#039;&#039;&#039;Zempin&#039;&#039;&#039; erhalten - bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom|Künstler der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach_decken|Rohrdach (Reet) decken]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte|Geschichte der Ostseebäder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Klick auf Bild - öffnet die jeweilige PDF - &#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/autoren/hilde-stockmann-11692 erschienen im &#039;&#039;&#039;epubli&#039;&#039;&#039; Verlag]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Schulbilder Hochzeiten Konfirmation ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre ISBN: 978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zempin&amp;diff=144706</id>
		<title>Zempin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zempin&amp;diff=144706"/>
		<updated>2026-03-23T12:42:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Information zur Insel Usedom */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Zempin (Seebad)&lt;br /&gt;
 | plz = 17459&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Usedom Süd&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 958 (2021)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.0664&lt;br /&gt;
 | lon = 13.9542&lt;br /&gt;
}}[[Zempin]] ist ein &#039;&#039;&#039;staatlich anerkanntes Seebad&#039;&#039;&#039; und liegt in der Mitte der &#039;&#039;&#039;[[Insel Usedom]]&#039;&#039;&#039; zwischen [[Zinnowitz]] und [[Koserow]]. Es gehört zum [[Kirche Koserow auf der Insel Usedom |Kirchspiel Koserow]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seebäder Zempin, [[Koserow]], [[Loddin]] und [[Ückeritz]] präsentieren sich unter dem Slogan &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Bernsteinbäder&amp;quot;&#039;&#039;&#039; der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.0664/13.9542 Breite: 54.0664 Länge: 13.9542 ] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.930149078369142%2C54.056868909656174%2C13.976068496704103%2C54.073214349017256&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.06504243352302%2C13.953108787536621&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0650&amp;amp;amp;mlon=13.9531#map=15/54.0650/13.9531&amp;quot;&amp;lt;/small&amp;gt;-Größere Karte von Zempin anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Zempin==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Wappen farbig 400.jpg |thumb|250px|rechts| Wappen von Zempin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Blasonierung&#039;&#039;&#039; zum Wappen der Gemeinde Seebad Zempin: &lt;br /&gt;
Das Wappen ist durch einen Wellenschnitt geteilt von Blau und Silber, oben übereinander zwei goldene Sprotten, die untere nach links gewendet, unten ein blauer Zwillingsbalken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graphiker Mathias Zapfe aus Weimar hat dieses Wappen gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fisch steht für das Achterwasser, der andere Fische für die Ostsee. Die Farbe Gold erhielten sie, da viele Räuchereien in Zempin existierten und auch heute noch Fische geräuchert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1998 unter der Nummer 0156 in die Wappenrolle des Landes eingetragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ersterwähnung neue Urkunde==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Schriftzug 1547 - bereinigt.jpg|thumb|250px|Schriftliche Erwähnung 1547 (Anm. [[Benutzer:DirkHerrmann|Dirk Herrmann]]: dieser Schriftzug wurde durch mich herausgearbeitet, Original [[Zempin_-_Ortschronik/en#Ersterw.C3.A4hnung_neue_Urkunde|hier!]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Oktober 2025:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1547&#039;&#039;&#039; - Zempin ist nachweislich 24 Jahre älter als bisher bekannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
André Leichsenring fand im digitalen Onlinearchiv des Staatsarchiv Stettin eine ältere Wasserordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* weitere Informationen sind hier zu finden: [[Zempin_-_Ortschronik/en#Ersterw.C3.A4hnung_neue_Urkunde|Ersterwähnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Hafen Boote kl 800.jpg |thumb|350px|rechts|Hafen am Achterwasser Foto privat]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurplatz schmal Zempin.jpg |thumb|350px|rechts|Kurplatz mit Ostseeblick Foto privat]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zempin – das kleinste Seebad auf Usedom&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zempin hat sein ganz eigenes Gesicht. Die &#039;&#039;&#039;Ersterwähnung erfolgte 1547&#039;&#039;&#039; in der Lassanschen Wasserordnung des [[Greifenherzöge|Greifenherzog]] Philipp I. in Wolgast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat sich aus einem [[Fischerei_Insel_Usedom| Fischerort]] am Achterwasser ganz langsam zum Seebad entwickelt. Vieles erinnert noch heute an den Fischerort, so die über 40 rohrgedeckten Häuser im Ortskern und entlang des Achterwassers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner naturbelassener Hafen, an dem noch heute die kleinen Fischerkähne liegen. Daneben hat sich der Anglerverein einen Ausgangspunkt geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der großen ca. 400 jährigen Eiche kann man sitzen und auf das gegenüberliegende Ufer schauen und den Kirchturm von Lassan entdecken. Viel Grün ist im Ort zu finden, auch einige sandige Wege mit Wiesenkräutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuerwehrgebäude hat den zentralen Platz bekommen und man sieht, wie es sich Stück um Stück vergrößert hat, so wie das Dorf, ist auch dieses Haus mit seiner Ausrüstung gewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber steht die Schule, heute ein Vereinshaus, Fischerstraße 11,  mit vielen wechselnden Ausstellungen und den alten Ladenmöbeln des Kaufmannes aus Zempin. Seit Sommer 2000 gehen die wenigen Kinder in die Grundschule nach Koserow.&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt zwei goldene Fische, einer steht für das Achterwasser und einer für den Strand und viele Fische wurden geräuchert, deshalb die Farbe Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute sind noch eigene Fischräuchereien und Gaststätten im Ort vorhanden, die den eigenen Fang verarbeiten. Am Strand entstanden durch die großen Heringsfänge um 1830 die Salzhütten, in denen das steuerfreie Salz aufbewahrt wurde. Diese zerfallenen Gebäude machten Platz für die neue Kurpromenade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1911 die Eisenbahn den Ort erobert hat, kamen auch die Urlauber immer zahlreicher. Die Villen an der Waldstraße entstanden und auch sie zeigen die Bäderarchitektur, wenn auch etwas bescheidener. Viele Villen wurden liebevoll nach der Wende restauriert und es befinden sich angenehme, freundliche Ferienwohnungen darin. Heute hat Zempin über 900 Einwohner, aber es beherbergt in einem Jahr ca. 50 000 Gäste. Aus den Betriebsferienheimen der DDR-Zeit sind Pensionen und Hotels geworden. Der Campingplatz mit Stellplätzen mit direktem Blick auf die [[Ostsee]] ist sehr beliebt. Aber auch fast zu jedem Haus gehören liebevoll eingerichtete Ferienwohnungen, die von langjährigen Gästen nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter, gemietet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele schöne Parkplätze in Strandnähe, aber auch am Achterwasser wurden nach der Wende geschaffen. [[Datei:10 Streckelberg Inselhof 800.jpg|thumb|350px|rechts|Vom Inselhof bis zum Streckelberg Foto privat]] Auch an Busparkplätze wurde gedacht, um den Kurzreisenden die Erkundung des Ortes zu erleichtern. Die Möglichkeit mit der Bahn anzureisen ist seit dem Jahre 2000 ohne Fußmarsch über die Wolgaster Brücke möglich. Die Fernzüge erhalten Anschluss an die UBB (Usedomer Bäderbahn) in Züssow, so kann man von Züssow bis Zempin ohne umsteigen reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders beliebt ist nicht nur Baden am feinen weißen Sandstrand, sondern auch das Wandern und Radfahren auf den vielen bewaldeten Wegen. Viele Tafeln des Orts- und Naturlehrpfades erklären Ihnen die Geschichte des Ortes, so z.B. die Herstellung eines [[Rohrdach_decken| Rohrdaches]] oder die vielen Naturschönheiten. Sie sind herzlich eingeladen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenverkehrsamt des Seebades Zempin, 17459 Zempin, Fischerstraße 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: 038377 – 42162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail  [mailto:info@seebad-zempin.de info@seebad-zempin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wandel des Ortsnamen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahrhunderte hat sich der Ortsname von Zempin immer wieder verändert. Verschiedene Bezeichnungen lassen sich in diversen historischen Quellen und Karten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin Name.jpg|rechts|thumb|250px|Schriftliche Erwähnung 1571]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ortsname !! Jahr !! Ortsname&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1547 || Zempin || 1711 || Zempihn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1571 ||Zempin|| 1728 || Zempin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1589 || Zempÿnn || 1769 || Zempihn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1618 || Sempin || 1769 || Zempin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1666 || Zempÿn || 1798 || Zempien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1688 || Sempin || 1811 || Zempin&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zempin im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Diese Landkarte von Zempin wurde 2004 von Ulrike Krause für die Gemeinde gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:02 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:03 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:04 Zempin Karte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:05 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:06 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:07 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:08 rück Zempin.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2004 Zempin Handkarte.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2004 Zempin Handkarte Rück.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;lt;center&amp;gt;Diese Karte mit Informationen von 2022 &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Karte 2022 a.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Karte 2022 b.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerien==&lt;br /&gt;
===Historische Luftbilder ca. 1935===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Strand Seebrücke.jpg| Zempin Strand Seebrücke&lt;br /&gt;
Datei:04 Strandst Fischerstr nach Nord.jpg| Strandstraße und Fischerstraße nach Nord&lt;br /&gt;
Datei:05 Hauptstraße Richtung Ost.jpg| Hauptstraße Richtung Ost&lt;br /&gt;
Datei:06 Waldstr Ostsee.jpg| Waldstraße und Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:08 Strandstr Hauptstr Ostsee.jpg| Strandstraße und Hauptstraße &lt;br /&gt;
Datei:10 Hauptstr Richtung West Strandstr.jpg| Hauptstraße Strandstraße Richtung West&lt;br /&gt;
Datei:11 Peenestr Achterwasser.jpg| Peenestraße und Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:02 Inselhof Steg.jpg| Inselhof mit Steg&lt;br /&gt;
Datei:03 Fischerst Achterwasser.jpg| Fischerstraße und Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:07 FF Schule Zickenberg.jpg| Feuerwehr, Zickenberg und Schule&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drohnenbilder Zempin Mai 2015===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken! Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Feuerwehr Mai 2015.jpg |  Feuerwehr&lt;br /&gt;
Datei:02 Feuerwehr Pumpenplatz.jpg |  Pumpenplatz&lt;br /&gt;
Datei:03 Hafen Boote ganz.jpg |Hafen Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:04 Hafen Boote Rundell.jpg |Hafenplatz&lt;br /&gt;
Datei:06 Hafen Fischerstraße.jpg |Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:07 Inselhof Streckelberg.jpg |Inselhof bis Streckelberg&lt;br /&gt;
Datei:08 Peenestr Achterwasser.jpg |Peenestraße Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:09 Rieck bis Inselhof.jpg |Rieck bis Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:020 Inselhof.jpg |Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:10 Streckelberg Inselhof.jpg |Streckelberg&lt;br /&gt;
Datei:012 Waldstraße 2.jpg |Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:13 Kleingarten Ostsee.jpg |Kleingärten bis zur Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:14 Achterwasser Ostsee.jpg |Achterwasser und Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:15 FF Fischerstr.jpg |FF Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:16 Fischerstr.jpg |Fischerstraße&lt;br /&gt;
Datei:17 Rieckstraße.jpg |Rieckstraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Hansestraße.jpg |Hansestraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Waldstraße.jpg |Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Hafen ONH 1.jpg |Hafen bei ONH&lt;br /&gt;
Datei:20 Rieck Achterwasser.jpg |Rieck zum Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:20 schmalste Stelle.jpg |schmalste Stelle der Insel&lt;br /&gt;
Datei:20 Fischereistandort.jpg |Fischereistandort&lt;br /&gt;
Datei:20 Strand Morgensonne.jpg |Ostsee am Morgen&lt;br /&gt;
Datei:20 Kurplatz Strandkörbe.jpg |Kurplatz und Strandkörbe&lt;br /&gt;
Datei:20 Kurplatz ganz.jpg |Kurplatz&lt;br /&gt;
Datei:20 Parkplatz Waldstr.jpg |Parkplatz Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:20 Waldhaus.jpg |Waldhaus&lt;br /&gt;
Datei:20 Zempin Zentrun Blick Achterwasser.jpg |Blick zum Achterwasser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drohnenbilder August 2021 P. Schröder===&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken! Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Für große Bilder Klick - auf Vergrößerung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luft Hauptstraße Ost.JPG|Zempin Hauptstraße Ost&lt;br /&gt;
Datei:Luft Hauptstraße West.JPG|Zempin Hauptstraße West&lt;br /&gt;
Datei:Luft Inselhof 2021.JPG|Zempin Inselhof&lt;br /&gt;
Datei:Luft Schule FF.JPG|Zempin Schule FF&lt;br /&gt;
Datei:Luft Strandstraße Nord.JPG|Zempin Strandstraße Nord&lt;br /&gt;
Datei:Luft Waldstraße.jpg|Zempin Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:Luft Zempin West.JPG|Zempin West&lt;br /&gt;
Datei:Luft Zempin West 2.JPG|Zempin West&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 2023 Luft B111 Richtung Ost.jpg|2023 B111 West Straßenmeisterei - Gartenberg&lt;br /&gt;
Datei:Luft Zempin Strandzugang.jpg|Zempin Strandzugang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Video - Aufnahmen vom Friedhof Zempin aus in Richtung Ost:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=P2hKBy7mwME&amp;lt;/youtube&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zempin-Strand Panorama Herbst 2024.jpg|center|800px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Strandpanorama vom Rettungsturm aufgenommen / Herbst 2024&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Webcam vom Seebad Zempin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Kurplatz .JPG|link=https://webcams.bernsteinbaeder-usedom.de/webcam/ostsee/index.php |Webcam Strand&lt;br /&gt;
Datei:Hafen Zempin.JPG|link=https://webcams.bernsteinbaeder-usedom.de/webcam/achterwasser/index.php |Webcam Hafen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zum Anzeigen und Aktualisieren auf das jeweilige Bild klicken!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Post- und Ansichtskarten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1977 Dorfstr Zempin.jpg| 1977 Dorfstr&lt;br /&gt;
Datei:Pk130 Zempin.jpg|Blick über den Ort zur Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:Pk063 Zempin.jpg|Fischer am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:Zempin hist. PK 705(d).jpg|Schulbau von 1833&lt;br /&gt;
Datei:ZempinPk111.jpg|Inselhof am Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei: Zempin Badehaus.jpg| Strandleben&lt;br /&gt;
Datei: Zempin Laden Neumann.jpg|Ampelkreuzung B111&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Pk270.JPG|Erstes Hotel und Gasthaus an der Waldstraße&lt;br /&gt;
Datei:Zempin 1933 Strand.jpg|1933 Badehaus &lt;br /&gt;
Datei:Zewmpin 1954 Frieden.jpg|1954 FDGB Heim Frieden ehem. Strandhotel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreichere Sammlung historischer Post- und Ansichtskarten vom Seebad Zempin ist unter :&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Historische Post- und Ansichtskarten|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Zempin - Historische Post- und Ansichtskarten&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=80px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin-Ak durch KI bewegt.mp4|[[Medium:Zempin-Ak durch KI bewegt.mp4|durch KI animierte über 100 Jahre alte Ansichtskarte, Blick von der Kreuzung in die Strandstraße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orts- und Naturlehrpfad Tafeln==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginn ist im Jahr 1996 mit der Aufstellung der ersten Tafeln. Zu diesen Tafeln wurde ein Faltblatt entwickelt mit den drei Zempiner [[Zempin - Ortschronik/en#Zempiner Wanderwege|Wanderwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1997 Ortslehrpfad 01.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/74/1997_Ortslehrpfad.pdf |[[medium:1997_Ortslehrpfad.pdf| Heft zum Orts- und Naturlehrpfad 1997]]  &lt;br /&gt;
Datei:Ortseingang 1 2019.JPG|Ortseingang Partnergemeinde Klein Nordende&lt;br /&gt;
Datei:Ortseingang 2 2019.JPG|Ortseingang &lt;br /&gt;
Datei:Tafel Geschichte Zempin.jpg|Geschichte Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempiner Muehle.jpg|Zempiner Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Rohrdachdeckerei.jpg|Hausbau mit Lehm und Schilfrohr&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Alte Raecherei.jpg|Alte Räucherei&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Inselhof.jpg|Vineta Inselhof Zempin &lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Schule.jpg|Geschichte der Schule Zempin&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Zempin Duenen.jpg|Pflanzen und Dünenschutz&lt;br /&gt;
Datei:Tafel-Pflanzen.jpg|Pflanzen zum Dünenschutz&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Heim Frieden.jpg|Strandhotel später FDGB Heim Frieden&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Seebrücke Musikpavillon.jpg|Seebrücke und Musikpavillon&lt;br /&gt;
Datei:Tafel Sturmfluten-Rettungsschwimmer.jpg|Sturmfluten und Rettungsschwimmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2023 Orts- und Naturlehrpfad Tafeln===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Neues Design überarbeiteter Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:B01-Geschichte Zempins-2023-klein (3000).jpg| Geschichte Zempin&lt;br /&gt;
Datei:G04-Fischerei am Achterwasser 2023 (3000).jpg|Fischerei Achterwasser&lt;br /&gt;
Datei:R07-Ostseefischerei2023 (3000).jpg|Fischerei Ostsee&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebrücke und Musikpavillon.jpg|Seebrücke und Musikpavillon&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Strandhotel Heim Frieden.jpg|Strandhotel - Heim Frieden&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Sturmfluten Rettungsschwimmer.jpg|Sturmfluten - Rettungsschwimmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zempin Ortschronik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Zempin - Ortschronik&amp;lt;/big&amp;gt; - fortlaufend&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Schulchroniken der Schule zu Zempin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zempiner Heimathefte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Heimatheften wurde die Geschichte des Seebades Zempin auf der Insel Usedom in nicht chronologischer Reihenfolge festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Inhalt der einzelnen Hefte siehe [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zempin_-_Ortschronik/en#Literatur_.C3.BCber_Zempin hier] oder zum direkten Betrachten der jeweiligen Zempiner Heimathefte auf folgende Bilder klicken. &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Titel Heft 1.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/04/Zempiner_Heimathefte_1_OCR.pdf |[[medium: Zempiner_Heimathefte_1_OCR.pdf |Heimatheft Nr. 1 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Heft 2.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/6/60/Zempiner_Heimathefte_2_OCR_Seiten_geornet.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_2_OCR_Seiten_geornet.pdf|Heimatheft Nr. 2 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:03 Titel Heft 3.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/5d/Zempiner_Heimathefte_3_OCR.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_3_OCR.pdf|Heimatheft Nr. 3 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel Heft 4.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/9/94/Zempiner_Heimathefte_4_OCR.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_4_OCR.pdf|Heimatheft Nr. 4 - pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Titel 5 vorn.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/4/46/Zempiner_Heimathefte_5_OCR.pdf |[[medium:Zempiner_Heimathefte_5_OCR.pdf|Heimatheft Nr. 5 - pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Zempin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Zempin Zempin bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.amtusedom.de/?page_id=118 Web-Seite des Amtes Usedom Süd]&lt;br /&gt;
* [http://www.seebad-zempin.de/ Web-Seite des Fremdenverkehrsamtes]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatmuseum_Zempin Vereinshaus Zempin Ausstellungen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Fischer Familien Bilder]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Straßen Wege Häuser]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Gestern - Heute]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Historische Post- und Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Lebensläufe]]&lt;br /&gt;
::* [[Leben der Zempinerin Christa Graf]]&lt;br /&gt;
::* [[Zempin Senta Wodrich erzählt:]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Friedhof und Grabsteine]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Gemeindeprotokolle| Gemeindeprotokolle 1947 - 1970]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin - Dokumente Grundstücke]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Großfotos Wanderausstellung Bernsteinbäder]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Schwedenzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Videos bei Youtube]] &lt;br /&gt;
* [https://www.camping-zempin.de/ Campingplatz Zempin]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Koserow auf der Insel Usedom|Kirchspiel Koserow]]&lt;br /&gt;
* [[Zempin Partnerschaft mit Klein Nordende|Zempin - Partnerschaft mit Klein Nordende]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#Scheele.2C Hugo|Künstler Hugo SCHEELE]]&lt;br /&gt;
::* [[Hugo Scheele - Künstler Usedom Sammlung]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#K.C3.BChn.2C Rosa|Künstlerin Rosa KÜHN]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#Sieger.2C Kurt-Heinz|Künstler Kurt-Heinz SIEGER]]&lt;br /&gt;
::* [[Künstler Insel Usedom#Max, Wolfgang|Wolfgang Max]]&lt;br /&gt;
* [https://www.online-ofb.de/koserow/?lang=de Ortsfamilienbuch für das Kirchspiel Koserow]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/ZEMPINJO64XB Zempin in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetit Magnetit am Zempiner Strand bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Silber-%C3%96lweide#Verwendung Silberölweide hat den Namen &#039;&#039;&#039;Zempin&#039;&#039;&#039; erhalten - bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zur Insel Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Fischerei Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler Insel Usedom|Künstler der Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
* [https://www.treffpunkt-ostsee.de/ostsee/sehenswertes/museen-insel-usedom.php Museen auf der Insel Usedom]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmfluten an der Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrdach_decken|Rohrdach (Reet) decken]]&lt;br /&gt;
* [[Ostseebäder Geschichte|Geschichte der Ostseebäder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Klick auf Bild - öffnet die jeweilige PDF - &#039;&#039;&#039;  [https://www.epubli.com/autoren/hilde-stockmann-11692 erschienen im &#039;&#039;&#039;epubli&#039;&#039;&#039; Verlag]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Seebad Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/a9/Zempin_Seebad_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Seebad_epubli.pdf|Vom Fischerdorf zum Seebad ISBN 978-3-7418-4289-4]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin Schulbilder Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/7/79/Zempin_Schulbilder_epubli.pdf |[[medium:Zempin_Schulbilder_epubli.pdf|Schulbilder Hochzeiten Konfirmation ISBN  978-3-7467-4418-6]]&lt;br /&gt;
Datei:Zempin gestern heute Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/55/Zempin_gestern_heute_epubli.pdf |[[medium:Zempin_gestern_heute_epubli.pdf|Zempin gestern - heute ISBN  978-3-7418-7480-2]]&lt;br /&gt;
Datei:450 Jahre Zempin 0.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1d/Zempin_450_Jahre.pdf |[[medium:Zempin_450_Jahre.pdf|Zempin 450 Jahre ISBN: 978-3-753159-87-4]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seebäder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubinsche_Karte&amp;diff=144705</id>
		<title>Lubinsche Karte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Lubinsche_Karte&amp;diff=144705"/>
		<updated>2026-03-23T12:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bildnis Lubinus.jpg|thumb|150px|rechts|Bildnis Lubinus Ausstellung 2019 in Wolgast]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lubinus Leben.jpg|thumb|150px|rechts|Leben Lubinus - Ausstellung 2019 in Wolgast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1618&#039;&#039;&#039; Lubinsche Karte – Herzogtum Pommern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Lubinsche_Karte Lubinsche Karte bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Nova_illustrissimi_principatus_Pomerani%C3%A6_descriptio?uselang=de Lubinsche Karte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pommern Geschichte Zeitungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1610  fasste Philipp II. den Entschluss die pommersche Landschaft besser darstellen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge und deren Staatsbeamte unterstützten die Reise des Wissenschaftlers durch ihr Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2019 war im Museum Wolgast darüber eine Ausstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karte wurde auf zwölf Kupferplatten gestochen. Die zusammengesetzten gedruckten Blätter ergaben eine Größe von 1,25 Meter Höhe und 2,21 Meter Breite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [http://lubinus.pl/ &#039;&#039;&#039;www.lubinus.pl&#039;&#039;&#039;]  kann man die einzelnen Orte der Reise und vieles mehr sehen und lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der großen Karte sind abgebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;49 Ansichten&#039;&#039;&#039; von Städten, Klöstern und Schlössern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;354 Adelswappen&#039;&#039;&#039; und es werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammbäume der Stettiner und Rügenschen Herzöge und Beschreibungen über den Zustand des Landes und der Menschen - z.B.&lt;br /&gt;
79 Fischarten  genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lubinsche Karte von Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute erstaunt die Genauigkeit der verzeichneten Städte und Dörfer, insgesamt etwa &#039;&#039;&#039;2800 Ortschaften&#039;&#039;&#039;. Die Pommern-Karte Eilhard Lubins ist ein Meisterwerk der Kartographie, einzigartig in dieser Zeit, vielfach kopiert, doch lange &#039;&#039;&#039;unübertroffen.&#039;&#039;&#039; Das Kulturhistorische Museum der Hansestadt Stralsund besitzt ein koloriertes Exemplar der historischen Drucke dieser Karte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 &amp;quot;Die Große Lubinsche Karte von Pommern&amp;quot; Aus Anlaß des Neudrucks der Karte verfaßt. Stettin 1926 (neu abgedruckt in: Eckard Jäger, Roderich Schmidt (Hrsg.): Die Große Lubinsche Karte von Pommern aus dem Jahre 1618. Mit beschreibendem Text von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%27%27%27Mehr_%C3%BCber_Alfred_Haas%27%27%27 Alfred Haas] (1926). Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1980, ISBN 3-922296-18-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lubinus Pommernkarte 1.jpg|1618 Lubinsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Lubinsche-Karte farbig.jpg|1618 Lubinsche Karte farbig&lt;br /&gt;
Datei:1894 Usedom Lubin.jpg|1894 Disskussion über die Stadtbilder&lt;br /&gt;
Datei:Usedom 1618.jpg|1618 Ausschnitt Insel Usedom&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wusterhusen&amp;diff=144704</id>
		<title>Wusterhusen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wusterhusen&amp;diff=144704"/>
		<updated>2026-03-23T12:39:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Weiterführende Information zu Wusterhusen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Wusterhusen&lt;br /&gt;
 | plz = 17509&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Lubmin&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 1094 (2022)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1157&lt;br /&gt;
 | lon = 13.6189&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.1157&amp;amp;mlon=13.6189#map=15/54.1157/13.6189 Breite: 54.1157 Länge: 13.6189] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.589315414428713%2C54.10477884028652%2C13.64853858947754%2C54.126713839867165&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=54.11574779101137%2C13.618927001953125&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.1157&amp;amp;amp;mlon=13.6189#map=15/54.1157/13.6189&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Wusterhusen anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Wusterhusen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wusterhusen Wappen.png|thumb|250px|rechts|Wappen Wusterhusen]]&lt;br /&gt;
Blasonierung: „In Grün eine aus dem Unterrand emporkommende, achteckige silberne Kirchturmspitze mit einem goldenen Wetterhahn auf einem kugelförmigen Knauf; begleitet: rechts von einem goldenen Bütnerschlägel, links von einer goldenen Ähre.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen und die Flagge wurde von dem Weimarer Heraldiker Michael Zapfe gestaltet. Es wurde zusammen mit der Flagge am 29. Mai 2000 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 208 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusterhusen ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern.Sie gehört dem Amt [[Lubmin]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wusterhusen selbst war ein Anger- und Kirchdorf mit kleinen bäuerlichen Gehöften und Handwerker- sowie Landarbeiterkaten. 1897 erhielt Wusterhusen einen Anschluss an die Kleinbahn [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]]–[[Wolgast]] (KGW) mit einem Haltepunkt südlich der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wusterhusen im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:St.-Johannes-Kirche_(Wusterhusen)?uselang=de Bilder der Kirche Wusterhusen und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Interior_of_St.-Johannes-Kirche_(Wusterhusen) Inneneinrichtung der Kirche Wusterhusen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wusterhusen - Ortschronik/en==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wusterhusen - Fortlaufende Ortschronik]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Wusterhusen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Wusterhusen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gov.genealogy.net/item/show/WUSSEN_O2201 Wusterhusen in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wusterhusen Wusterhusen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Wusterhusen Kirche Wusterhusen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.amtlubmin.de/ Amt Lubmin Verwaltung]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Greifswalder_Bodden Greifswalder Bodden bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakte==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144623</id>
		<title>Streit auf dem Hof von Johann thor Balck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144623"/>
		<updated>2026-03-22T07:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/1997_Aus_Ostseezeitung 1997_Aus_Ostseezeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Kern des &#039;&#039;&#039;Ortes&#039;&#039;&#039; Markgrafenheide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144621</id>
		<title>Streit auf dem Hof von Johann thor Balck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144621"/>
		<updated>2026-03-22T07:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/1997_Aus_Ostseezeitung 1997_Aus_Ostseezeitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144620</id>
		<title>Streit auf dem Hof von Johann thor Balck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144620"/>
		<updated>2026-03-22T07:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/1997_Aus_Ostseezeitung|1997_Aus_Ostseezeitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144619</id>
		<title>Streit auf dem Hof von Johann thor Balck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Streit_auf_dem_Hof_von_Johann_thor_Balck&amp;diff=144619"/>
		<updated>2026-03-22T07:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/1997_Aus_Ostseezeitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueber_die_Einfuhr_fremden_Tannenholzes_in_Rostock%22&amp;diff=144597</id>
		<title>Ueber die Einfuhr fremden Tannenholzes in Rostock&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Ueber_die_Einfuhr_fremden_Tannenholzes_in_Rostock%22&amp;diff=144597"/>
		<updated>2026-03-22T07:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:RH Becker FA 1824 Tannenholz.jpg|850px|links|RH Becker FA 1824 Tannenholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bäume]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Stadt_Usedom&amp;diff=144596</id>
		<title>Stadt Usedom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Stadt_Usedom&amp;diff=144596"/>
		<updated>2026-03-22T07:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Usedom Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsordner zu Otto900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt Usedom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===erste Kontaktmail 12_2_2026===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Forwarded message&lt;br /&gt;
Von: &amp;quot;Günther sen. Jikeli&amp;quot; &amp;lt;jikelisen@gmail.com&amp;gt;&lt;br /&gt;
Date: Do., 12. Feb. 2026 um 12:58 Uhr&lt;br /&gt;
Subject: Otto900&lt;br /&gt;
To: &amp;lt;stark@heimatverband-mv.de&amp;gt;, &amp;lt;buchsteiner@heimatverband-mv.de&amp;gt;, &amp;lt;info@ortschroniken-mv.de&amp;gt;&lt;br /&gt;
﻿&lt;br /&gt;
﻿;Usedomer Geschichts- und Heimatverein e.V.&lt;br /&gt;
Vorsitzender: Dr. Günther Jikeli&lt;br /&gt;
Peenestrasse 10, 17406 Usedom&lt;br /&gt;
0152/33858930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimatverband und  AK Ortschronisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir Usedomer haben uns sehr gefreut, Sie im Pommerschen Landesmuseum bzw. über die Video-Zuschaltung nach Greifswald zu sehen und zu hören, welche Überlegungen Sie für die Jubiläumsveranstaltungen im Jubiläumsjahr 2028 haben und was wir gemeinsam machen können. Wir begrüßen das sehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns liegt daran, uns mit Ihnen vor Ort in der Bischof Otto-Stadt Usedom in naher Zukunft einmal zu treffen und uns auszutauschen.&lt;br /&gt;
Wir möchten Sie daher herzlich einladen, nach Usedom zu kommen. Gerne führen wir Sie an die historischen Orte, die heute  Bodendenkmäler aus slawischer und christlicher Zeit sind und wichtige Ausgrabungsstätten waren. Was fand Bischof Otto in der BURGSTADT UZNAM vor und was hat er dort initiiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usedom ist immer eine Reise wert.&lt;br /&gt;
Das wusste schon der legendäre Bischof Otto!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Dr. Günther Jikeli&lt;br /&gt;
Vorsitzender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===zweite Mail===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===dritte Mail===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Unvollst%C3%A4ndige_Chronik_von_ABM_ca._1995&amp;diff=144522</id>
		<title>Unvollständige Chronik von ABM ca. 1995</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Unvollst%C3%A4ndige_Chronik_von_ABM_ca._1995&amp;diff=144522"/>
		<updated>2026-03-21T14:42:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ca. 1995 wurden durch die BQG West in Mölschow Arbeitsbeschaffungsmaßnahen (ABM) vergeben und auf der [[Insel Usedom]] geschichtliche Daten gesammelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Sammlung für den Ort Mellenthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mellenthin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 03.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 04.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 05.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 06.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 07.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 08.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 09.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 10.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 11.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 12.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 13.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 14.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 15.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 16.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 17.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 18.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 19.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 20.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 21.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 22.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 23.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 24.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 25.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 26.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 27.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 28.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 29.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 30.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 31.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 32.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 33.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 34.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 35.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 36.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 37.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 38.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 52.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 53.jpg|950px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mellenthin 54.jpg|950px|links|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Koserow_-_Schule_und_Lehrer&amp;diff=144521</id>
		<title>Koserow - Schule und Lehrer</title>
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		<updated>2026-03-21T14:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Schule und Lehrer Koserow nach Jahreszahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Schule und Lehrer Koserow nach Jahreszahlen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus der Kirchenchronik [[Koserow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 - Lehrer WULKOW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 - 1854 Küster und Schullehrer Carl Friedrich KOCH. Er starb am 07.08.1854 an der Halsschwindsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 - Küster und Schullehrer KROLL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 - (24.11.) – August Ludwig Hermann SCHMIDT, Sohn des Küsters Schmidt zu [[Krummin|Crummin]], war bisher Lehrer in Neppermin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 - Küster SCHMIDT wird nach Morgenitz versetzt. Küster PAUL, bisher Küster in Neuendorf bei [[Anklam|Anclam]] beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 - ging der Lehrer und Küster EHMKE in Coserow wegen Krankheit in den Ruhestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 - Küster Franz GOHDES beginnt. 01.03.1896 schied Lehrer GOHDES aus, ging nach Köslin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 - bis 13.08. Johannes TRAST aus Kessin b. Treptow a.Toll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 - ab 26.08. Gustav KINDT aus Zeidlitz – Küster und Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 - Am 1.Oktober beging der Küster, Standesbeamte und Vorsitzende des Kriegervereins sein 50jähriges Lehrerjubiläum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 - 1. April – Die Schule zu Koserow hört auf Sozietätsschule zu sein und wurde Kommunalschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – das alte Schulgebäude genügte den Anforderungen nicht mehr., da die Schülerzahl schon auf etwa 110 Kinder angewachsen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1. April als 2. Lehrer der junge Lehrer BUCHHOLZ angestellt. Es wird ein zweiter Klassenraum im Hause des Töpfermeisters KIESOW angemietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 – der neue Schulbau wurde in gefälliger Weise ausgeführt mit hohem roten Dach und breiten Fenstern, die durch bunte Läden verziert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – am 3.November feierte der Küsterlehrer in [[Koserow]], Gustav KINDT sein 25jähriges Dienstjubiläum. 24 Jahre hat er hier am Ort gewirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – am 6. Dezember wurde der 84 Jahre alte Friedrich Wilhelm EHMKE, der als Koserower Lehrer und Küster 27 Jahre, von 1863 bis 1890 arbeitete, beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 – Am 9. September verstarb der 1. Lehrer und Küster Gustav KINDT &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 – Am 1. Mai wurde der 2.Lehrer, Karl BUCHHOLZ, als Nachfolger für Lehrer Kindt feierlich eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 – Für den versetzten 1. Lehrer BUCHHOLZ ist der Lehrer und Organist Otto PETER aus [[Anklam]] getreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 – 2. Lehrer HESSE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 – Lehrer und Organist Otto PETER erleidet einen Schlaganfall auf der Chaussee nach [[Zinnowitz]] und stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel der Geschichte der Schule Koserow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Tafel der Gemeinde Koserow erarbeitet von Dr. Franz Jeschek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Schule 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Schule 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Koserow Schule 3.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundschule der Brensteinbäder in Koserow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2017 Koserow Einschulung Bernsteinbäder.jpg|2017 Einschulung der Kinder der Bernsteinbäder in Koserow&lt;br /&gt;
Datei:Einschulung 2023 Usedom -Wolgast.jpg|2023 Einschulung Usedom-Wolgast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulchronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Usedom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Pudagla&amp;diff=144520</id>
		<title>Pudagla</title>
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		<updated>2026-03-21T14:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HildeStockmann: /* Kurztext zum Ort Pudagla */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Pudagla&lt;br /&gt;
 | plz = 17429&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Usedom-Süd&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 482 (2018)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.969&lt;br /&gt;
 | lon = 14.0667&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}Der Ort liegt südlich der Eisenbahn der Haltestelle Schmollensee auf der [[Insel Usedom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.9692&amp;amp;mlon=14.0657#map=14/53.9692/14.0657 Breite: 53.969 Länge: 14.0667]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=14.020614624023438%2C53.95330776140082%2C14.112453460693361%2C53.986073652596765&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.969693927231795%2C14.066534042358398&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.9697&amp;amp;amp;mlon=14.0665#map=14/53.9697/14.0665&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Pudagla anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amt Pudagla&#039;&#039;&#039; [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Schloss_Pudagla Verwaltung im Schloss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; begreift 12 Meilen im Umfange. Die an dem Achterwasser und an der Peene belegenen Dörfer desselben leiden sehr durch die fortdauerende Abspülung ihrer Aecker, Hütungen und Wiesen, ohne daß ein sicheres Mittel zur Abwendung dieses Schadens anzuwenden möglich ist. Denn der Acker besteht aus lehmigten. An diesen setzet sich im Winter das Eis, welches, da es von den Frühlingsstürmen mit Gewalt davon abgerissen wird, einen Teil des Lehmbodens unterwärts wegnimmt, so daß bei dem beständigen Anspülen das Wasser der obere Teil der Erde nachfallen muß. Auf diese Art leiden insonderheit die in dem so genannten Uesedomschen Winkel belegene Zecherin und Gnewentin, das Vorwerk Wilhelmshof, und die sämtlichen am Achterwasser belegenen Dörfer des so genannten [[Lieper Winkel]], und vornehmlich das Dorf [[Grüssow]]. Unter der Schwedischen Regierung war das Amt Pudagla von dem Amte Wolgast, welches auch zum Teil auf der Insel Usedom liegt verschieden. Zu dem letzten gehörten die Vorwerke Mälschow, Crummin, Damerow, Neberg, Zempin und Zitz, jetzt Zinnowitz genannt, daher derjenige District, in welchem diese Oerter liegen, auch noch jetzt der Wolgastische Ort genannt wird. Nach dem Friedenschluße aber von 1720. Da der Peenestrom zur Grenze zwischen dem Preußischen und Schwedischen Gebiete gesetzt word, wurden die vorhin genannten Oerter mit dem Amte Pudagla vereiniget. Von den Amtsdörfern sind nicht nur die von den Pommerschen Herzogen verpfändte Dörfer und Vorwerke Labömitz und Lütebock, Catschow, Retzow und Sallentin, Cavelacker mit den Kämpershusen und Gerichtslande, Mönchow mit der Ziegelei Westklüne, und 1 Coßäthe in Pretenow wiederum eingelöset, sondern auch die Vorwerke Mölschow und Ziemitz mit den dazu gehörigen Dörfern, welche von der Krone Schweden an den Bürgermeister Cülemann in Stralsund verpfändet worden, gleichfalls von dem Könige Friedrich Wilhelm wieder zu dem Amte gebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen von Pudagla ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Pudagla.jpg |thumb|150px|rechts| Wappen von Pudagla]]&lt;br /&gt;
Blasonierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Silber ein durchgehender grüner Hügel mit abflachenden Seiten, darauf rechts ein grüner Laubbaum, links ein grüner Nadelbaum; darunter eine beiderseits gestutzte rote Ziegelmauer mit offenem schwarzen Tor, dessen bogenförmiger Giebel die Mauer etwas überragt; in der Toröffnung drei natürliche goldene Rosen pfahlweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Reestower Jens Kuhle gestaltet. Es wurde am 8. Mai 1998 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 161 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Heinz Schütt: Auf Schild und Flagge, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zum Ort Pudagla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pudagla (Putglow – put Glowe – unter dem Berge) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1307: gestattet Bogislav IV. die Verlegung des [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Pudagla|Klosters nach Pudagla]]. 1308 vom Bischof Heinrich von Kammin und 1310 vom Papst Clemens V. genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1309: Kloster aus [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|&#039;&#039;&#039;Grobe&#039;&#039;&#039;]] bei Usedom hier errichtet. 1355 war die Klosterkapelle im Bau. (Heute nicht mehr vorhanden) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Kloster sind zahlreiche Urkunden vorhanden durch Schenkungen, Kauf und Tausch der Grundstück und Orte.&lt;br /&gt;
Es wurden später auch Fälschungen einiger Urkunden festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war dann immer Sitz der Verwaltung, erst Amtmänner des Klosters, dann schwedische Beamte und danach die preußischen Amtmänner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pudagla im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 1844.jpg|1844 Schloss Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla Domäne.jpg|Domäne Pudagla&lt;br /&gt;
Datei:2009 Eingang Schloss Pudagla.JPG|2009 Eingang Schloss&lt;br /&gt;
Datei:2009 Wappen Greif Pudagla.JPG|2009 Wappen Greifengeschlecht&lt;br /&gt;
Datei:2014 Pudagla Schloss.JPG|2014&lt;br /&gt;
Datei:Pudagal Turm Schloss.jpg|2014&lt;br /&gt;
Datei:2014 Turm neu.JPG|2014&lt;br /&gt;
Datei:2015 Schlossgebäude.JPG|2015 Blick zum Schloss&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 2023 Schloss Gaststätte 1.jpg|2023 Gaststätte 1&lt;br /&gt;
Datei:Pudagla 2023 Schloss Gaststätte 2.jpg|2023 Gaststätte 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik/en von Pudagla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik von Pudagla]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Pudagla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Pudagla ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/PUDGLAJO73AW Pudagla in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pudagla Pudagla bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.amtusedom.de/?page_id=92 Pudagla beim Amt Usedom-Süd]&lt;br /&gt;
* [http://www.usedom-bockwindmuehle-pudagla.de/ Bockwindmühle Pudagla]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Pudagla]]&lt;br /&gt;
* [[Insel Usedom Kirchen#Kloster Grobe|Kloster Grobe]]&lt;br /&gt;
* [http://www.praemonstratenser.de/81.html Grobe und Pudagla im Reiseführer des Prämonstratenser-Ordens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlungen von Postkarten, Prospekten und Zeitungsausschnitten: Einsicht bei [[Benutzer:HildeStockmann|Hilde Stockmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/autor/Hilde-Stockmann/11692 Bücher über die Geschichte der Insel Usedom von Hilde Stockmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HildeStockmann</name></author>
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