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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143063</id>
		<title>Geschichte der Post (Klütz)</title>
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		<updated>2026-02-23T14:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* 1991 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Beginn eines geordneten Postwesens in Mecklenburg mit festen Routen und Fahrplänen lässt sich in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen&amp;lt;ref&amp;gt; „Die Brandenburgisch-Preußische Post in Mecklenburg“ von Ludwig Dube, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits zuvor gab es Boten der Fürsten und Städte auf festen Strecken, die ihre Botengänge jedoch nur nach Bedarf durchführten. Zu dieser Zeit führten auch mehrere fremde Posten, wie die Lübische, die Brandenburgische oder Hamburgische Post, durch das Land.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es in Klütz ausgesehen hat, lässt sich bislang nicht konkret belegen. Fest steht, dass die von [[Plessen (Klütz)|Plessen]] in brieflichem Austausch mit ihrer Familie, den mecklenburgischen Herzögen und kirchlichen Obrigkeit in Ratzeburg, Schwerin und Lübeck standen, ebenso, wie die Klützer [[Klütz - Pastoren Sankt Marien|Pastoren]]. Diese werden wahrscheinlich eigene Boten gehabt haben. Oft war es üblich, Briefe und Benachrichtigungen auf Gutglauben Reisenden oder Händlern mitzugeben, die diese gegen eine Gebühr überbrachten, bzw. weiterleiteten. Auch führten Nebenlinien einiger Posten über den Klützer Winkel&amp;lt;ref&amp;gt;z.B. von Wismar über Hohenkirchen, Wohlenberg, Klütz, Rankendorf, Dassow, Schlutup nach Lübeck. Die Hauptlinie von Wismar nach Lübeck führte über Grevesmühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 – 2024 ===&lt;br /&gt;
Umstellung des bisherigen Kupferleitungsnetzes auf Glasfaser durch die WEMAG. Geschwindigkeitserhöhung von bislang 16 Mbit/s auf mögliche 1000 Mbit/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2010(?) ===&lt;br /&gt;
Mit Schließung des „[[Kaufhaus Klütz]]“ wechselt die Postfiliale zu &amp;quot;Ihr Kaufmann&amp;quot; am Markt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 ===&lt;br /&gt;
Verkauf der leerstehenden [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäude]] an einen Lübecker Investor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Das Klützer Postamt wird als eines der letzten Landpostämter in Mecklenburg geschlossen. Die Filial-Aufgaben, wie die Briefmarkenausgabe und die Brief- und Paketannahme übernimmt das „[[Kaufhaus Klütz]]“. Als Postverteilstation dient zunächst das „Alte [[Rathaus (Klütz)|Rathaus]]“ in der [[Schloßstraße 34]]. Später wird im Gewerbegebiet an der Lübecker Straße eine moderne Postverteilerstation errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 ===&lt;br /&gt;
Demontage der &amp;quot;alten&amp;quot; DDR-Vermittlungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1994 ===&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Sytem EWSD&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Festwiese. Mit der Inbetriebnahme erfolgte auch eine bessere Mobilfunkanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992-1995 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Kupferleitungsnetzes aus den 1930er und 1950er Jahren. Anbindung der neuen Vermittlungsstelle, an der Festwiese, über Lichtwellenleiter (LWL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Leiter des Postamtes, Bernhard Popkow, geht in Rente und gibt die Leitung des Postamtes an Frau Straub ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur besseren Gewährleistung der Postversorgung und somit Einsparung von Arbeitszeit, wurden 1989 in einem Postzustellrevier der Stadthälfte, Briefzustellfachanlagen errichtet, und die Postzustellung am 23.10.1989 über Postzustellfachanlagen eingeführt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bamburg standen nun eine lange Reihe von Postschließfächern entlang der Straße. Zuvor befanden sich die Postkästen in den Hausfluren. Da die Eingangstüren oft verschlossen waren, bestand für die Zusteller/in nicht immer Zugang zu den Postkästen. Es mussten Hauseinwohner &amp;quot;herausgeklingelt&amp;quot; werden, die dann nach unten zur Tür gehen und diese öffnen mussten. Es gab ja noch keine elektrischen Türöffner. In manchen Aufgängen wartete schon jemand auf den Postboten oder die Haustür war nur angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1988 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Der Neubau auf dem Postgrundstück des Gartenlandes für PCM Fernmeldetechnik wurde 1987/88 fertiggestellt, und seiner teilweisen Bestimmung in Betrieb genommen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eingesetzte Vermittlungstechnik war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenschalter Koordinatenschaltertechnik] MSN70.&lt;br /&gt;
Die Klützer Telefonnummern werden vierstellig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistelligen Telefonnummern (2xx, 3xx) bleiben bestehen und behalten ihre eigene Vermittlungsstelle im Hauptgebäude des Postamtes. Hier liefen auch die Spezialverbindungen zu den Militärobjekten wie Tarnewitz oder Elmenhorst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1986 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Auf Grund zunehmender fernmeldetechnischer Entwicklungen und somit nicht ausreichender Unterbringung der Anlagen im Postamt, wurde 1986 mit dem planmäßigen Neubau auf dem Postgrundstück des, bisherigen Gartenlandes begonnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht immer noch, inzwischen mit anderer Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1985 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Senkung des Arbeitsaufwandes und Einsparung von Arbeitszeit bzw. Personal, besonders durch die wachsende Bevölkerungszahl, wurden in den Neubaugebieten am Stadtrand von Klütz Briefzustellfachanlagen eingerichtet und werden nach Bedarf erweitert.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erleichterung für die Postzusteller führte zu viel Unmut und Geläster in der Bevölkerung. Kam die Post doch jetzt nicht mehr ins Haus und musste oft von weiter weg geholt werden. Außerdem vertraute nicht jeder der Sicherheit, der nun frei stehenden „Briefzustellfachanlagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.09.1981 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab September 1980 wird im Klützer Winkel eine neue Zustellform eingeführt. Die Postsendungen, Presseerzeugnisse und Kleingutsendungen werden vom Postamt Klütz von einem Mitarbeiter mit Kraftfahrzeug über Zustellfach und Paketfachanlagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;frei stehende Postschließfächer&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;in den Ortsteilen Klein-Pravtshagen, Hohen-Schönberg, Warnkenhagen, Brook, Elmenhorst, Steinbeck, Grundshaken, Tarnewitz Chaussee, Tarnewitz Köbissiedlung, Tarnewitz Dorf, Redewisch, Wichmannsdorf und Niederklütz, bestückt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.1971 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab 1. Juli 1971 wurde das Hauptpostamt Grevesmühlen, zu dem auch das Postamt Klütz leitungsmäßig unterstellt war, und das Hauptpostamt Wismar sowie die Fernmeldeämter Grevesmühlen und Wismar leitungsmäßig zu einem Post- und Fernmeldeamt Wismar vereinigt.&lt;br /&gt;
Somit wurde auch das Postamt Klütz leitungsmäßig dem Post und Fernmeldeamt Wismar unterstellt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies blieb so bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.Nov.1970 === &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Für die Ortschaften Goldbeck und Kühlenstein in Goldbeck wird eine Poststelle eingerichtet und verantwortungsmäßig dem HPA Grevesmühlen angegliedert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Februar 1969 === &lt;br /&gt;
Ein neues Annahmeverfahren wird im Toto-Lotto-Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1967 &lt;br /&gt;
Ein neuer Kleinguttarif wird eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1965 ===&lt;br /&gt;
Ab Monat Dezember 1965 wurde eine unbegrenzte Gesprächsdauer im Selbstwählferndienst möglich. (Siehe 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.05.1965 ===&lt;br /&gt;
Einführung eines neuen Annahme- und Abrechnungsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1965 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluetz-Postleitzahl-1964-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Neue Postleitzahlen werden im Brief- und Kleingutverkehr eingeführt. Klütz erhält die Postleitzahl 2425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 ===&lt;br /&gt;
im Jahre 1964 wurde die bisherige Lesezirkelzustellung eingestellt. Im Zustelldienst wurden sämtliche Reviere neu ausgemessen und in diesem Zusammenhang ein neues Prämienzeitlohnsysten eingeführt. Desgleichen wurde die alte Methode der Rundfunk und Zeitungsbezugsgelder durch eine neue Methode des gemeinsamen Quittungsdruckes ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962 ===&lt;br /&gt;
Eine 3 Minuten Selbstwählanlage wird in Betrieb genommen, die jedem Fernsprechteilnehmer ermöglicht, jeden gewünschten Anschluss im Kreisgebiet und darüber hinaus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.12.1961 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Klütz erstreckt sich ... auf die Stadt Klütz mit den Ortschaften Hofzumfelde, Oberklütz, Arpshagen, Goldbeck, Kühlenstein, Rankendorf-Abbau und Niederklütz. Sämtliche Umliegenden PST(Poststellen) rechnen direkt mit der Landpoststelle HPA (Hauptpostamt) Grevesmühlen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1960 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Redewisch und Wichmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 ===&lt;br /&gt;
Durch die Einrichtung der PST II ist der Personalbestand entsprechend verringert worden. Die restlichen 10 Kollegen schlossen sich im Juli 1960 zu einem sozialistischen Kollektiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 === &lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Hohen-Schönberg und Klein Pravtshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Oktober 1959 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz wird dem neugebildeten Hauptpostamt (HPA) Grevesmühlen unterstellt. In diesen Zusammenhang änderte sich die Zuführung der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Quartal 1956 ===&lt;br /&gt;
Das Lesezirkelkollektiv beim PA (Postamt) wird mit dem Wanderwimpel „Beste Lesezirkel-Dienststelle“ der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1957 ===&lt;br /&gt;
Einführung der 45h-Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.10.1955 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich umfasst neben dem Ortsbereich Klütz die PSt (II) Brook und Grundshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwicklung des Dienstes in den einzelnen Dienstzweigen stehen dem Postamt folgende Kräfte zur Verfügung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+  &lt;br /&gt;
| Betriebsleitung   || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Für Schalter- Packkammer- Abfertigungs- Entkartungs-&amp;lt;br&amp;gt;  Postzeitungs- Rundfunk- Lotto und Toto- Dienst  || : 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortszusteller || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landzusteller || : 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Elmenhorst || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Grundshagen || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinmachedienst || : 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18.06.1954 ===&lt;br /&gt;
Ein Lotto- und Totoschalter wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.02.1953 ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin eingesetzte VstW&amp;lt;ref&amp;gt;Vermitlungsstelle(Selbst-)Wählsystem)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird gegen ein neues System&amp;lt;ref&amp;gt;zunächst System 50, später System 55&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgetauscht. Die Telefonnummern werden dreistellig. Das eingesetzte System wurde erst 1994 mit der Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle (DVst) abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.06.1951 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz verliert im Zuge der Neustrukturierungen in der DDR seine Eigenständigkeit und wird Zweigpostamt des Hauptpostamtes Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.09.1935 ===&lt;br /&gt;
Boltenhagen wird an die Klützer Vermittlungsstelle angeschlossen. Endlich, wie viele der Boltenhagener Vermieter und Hotelbesitzer sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.04.1935 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer VstW&amp;lt;ref&amp;gt;VstW = Vermittlungsstelle Wählamt. D.h., dass die Telefonteilnehmer von nun an eine Telefonnummer innerhalb des Ortsnetzes selbst wählen konnten. Die Telefonnummern wurden zweistellig. Somit erhielten mehr Klützer die Chance auf ein Telefon.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zunächst eingesetzte VstW war sehr störanfällig. Für die neue Vermittlungsstelle erfolgt eigens ein Anbau auf der linken Seite des Postamtes. Dieses wurde optisch dem vorhandenen Gebäude angepasst. Mit der Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle wechselte das Fernsprechrechnungsgeschäft nach Grevesmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.12.1927 ===&lt;br /&gt;
Ankauf des Postgebäudes durch die Reichspost. Der Kaufpreis betrug 20.000 Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.1905 ===&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Klütz – Grevesmühlen wird eröffnet. Die Beförderung von Postsendungen erfolgt nun in einem eigenen, geschlossenen Wagenabteil über Grevesmühlen. In Klütz wird die Post sortiert und in die umliegenden Ortschaften weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.07.1899 ===&lt;br /&gt;
Telegraphenbetriebsstelle Klütz mit Fernsprechvermittlung (OB)&amp;lt;ref&amp;gt;OB = Ortsbatterie, d.h., dass die Stromversorgung vom Amt aus erfolgt. Die OB-Vermittlung ist eine Handvermittlung mit maximal 10 Teilnehmern. Die ersten Klützer Telefonnummern waren somit einstellig und etwas sehr Besonderes.&amp;lt;/ref&amp;gt; und öffentliche Sprechstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäudes]] in der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]], das anschließend als Postamt genutzt wurde. Ab wann diese Nutzung erfolgte, kann noch nicht nachvollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (13 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Grevesmühlen: 9.25 V., Aus Klütz: 3.10 N.&lt;br /&gt;
 ---&lt;br /&gt;
 Zwischen Klütz und Wismar (22 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Klütz: 4.35 V, Aus Wismar: 5.15 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1886, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (12 Kilom.)&lt;br /&gt;
 - Aus Grevesmühlen : 10.5 V.; in Klütz : 11.15 V.;&lt;br /&gt;
 - Aus Klütz: 3.15 N.; in Grevesmühlen: 4.25 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 2. Ausgabe, 1880, S.IIIV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.1877 === &lt;br /&gt;
Einrichtung eines Postamtes in Klütz, wahrscheinlich in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.1872 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer täglichen Personenpost zwischen Klütz und Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1862 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevismühlen ~ Klütz (1 3/4 M.) Pers.-P. &lt;br /&gt;
 Aus Grevismühlen ab: Nm. 3,30. an: Nm 5,30. &lt;br /&gt;
 Sonnt., Dienst. u. Freit., aus Klütz Vm. 2,30. :uv M. 7,30. :qv Mont., Mittw. u. Sonnab.&lt;br /&gt;
 (Siehe auch Sommerposten während der Badezeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Während der Badezeit gehende Sommer-Posten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Grevismühlen ||  –  Klütz ||  || - Boltenhagen || (2 1/4 M.) Pers.-P. aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm. 3,80. || Nm. 5,10. || an: || Nm. 5,40. || Grevismühlen Sonnt.,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm.11,40.:uv || M. 10,10. ||  || M. 9,30. : qv || Dienst., Freit., &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || aus Boltenhagen Mont., Mittw.,&amp;lt;br&amp;gt; Sonnab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Wismar || – Grevismühlen ||  || - Klütz || - Boltenhagen ||  (5 M.) Pers.-P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm.4. || Nm. 6. ||  || Ab. 8. || an: Ab. 8,40. ||   während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25, ||  || Vm. 7,45. ||  Vm. 7,15. : qv || Juli u. August.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab : || Vm. 10,30. || Mt. 12,30. ||  || Nm. 2,30. || an: Nm. 3,10. || während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25. ||  || Vm. 7,45. || Vm. 7,15. : qv || Sept.: Sonnt., Dienst., Freit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Ab. || = || Abend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. || = || Mittag&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Nm. || = || Nachmittag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm. || = || Vormittag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1852 ===&lt;br /&gt;
Nachweis einer eigenen Poststation für Klütz, welche auch die umliegenden Ortschaften mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Theodor Burchard, Verzeichniß der sämmtlichen zum ritterschaftlichen Cataster steuernden Güter..., Rostock 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1851 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01.10.1851&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen führt nur noch bis nach Klütz&amp;lt;ref&amp;gt;Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt Nr.1 1851, Verfügung der Großherzoglichen General-Post-Direction über die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Die Abfahrt nach Klütz erfolgt aus Grevesmühlen am Montag und Donnerstag, Nachmittags 12.45 Uhr nach der Ankunft der Post von Wismar.“ Die Ankunft der Post aus Klütz erfolgt Dienstag und Freitag, „Vormittag 9 ½ Uhr“&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ferner soll zwischen Grevesmühlen und Klütz eine zweimal wöchentliche Fußpost eingerichtet werden, welche aus Grevesmühlen Dienstag und Freitag Nachmittag 12:45 Uhr nach Ankunft der Post von Lübeck und Wismar und aus Klütz Mittwoch und Sonnabend vormittags 9 1/2 Uhr erfolgt, so daß das Eintreffen dieser wie die der Personenpost in Grevesmühlen vor Abgang der Post nach Wismar erfolgt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Grevesmühlen, 29. September 1851, Großherzogliches Postamt, Broll“&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 01.02.2002, S.14&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende derselben Ausgabe ist folgender Hinweis zu finden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Nachricht. Von gegenwärtiger Probe- Nummer liegen eine Anzahl Exemplare bei den wohllöblichen Postämtern hier, in Gadebusch, Rehna, Dassow und Klütz zur Ansicht vor und nehmen solche etwaige Bestellungen entgegen. Die Versendung von hieraus geschieht jedesmal mit den frühesten Posten, so daß die Nummern an demselben Tage ihres Erscheinens in die Hände der geehrten Abonnenten kommen. ~ Inserate werden bis spätestens jeden Mittwoch und Sonnabend Vormittag erbeten. Die Redaction.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich dieses Postamt in Klütz befand, muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Klütz:&#039;&#039;&#039; H.G.F. Bruhns, interim. Postexpediteur &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Boltenhagen:&#039;&#039;&#039; I.I. Wichmann, Postexpediteur und Inhaber des Hotels zum Großherzog von Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1848 S.82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1844 ===&lt;br /&gt;
Von diesem Jahr an fuhr die Post zweispännig von Wismar und Grevesmühlen durch, den Klützer Winkel (und) wurde die Post zu Pferde und zu Fuß durch den Klützer Winkel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1821 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer Fuß-, später Fahrpost Schönberg – Klütz über Dassow. Bestand bis 1855.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-L. Brusch in Dassower Hefte Nr.10, S.23, „Aus den Mitteilungen des Heimatbundes für das Fürstentum Ratzeburg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
* „Aus der Geschichte des Postamtes Klütz“, kurze Beschreibung der Historie von ca. 1971, Grund und Ersteller sind unbekannt&lt;br /&gt;
* „[[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz (Meckl)]]“, 1955 – 1989, Autoren: Willy Möller, Bernhard Popkow.&lt;br /&gt;
* Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt ( https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1747768286 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Post]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143062</id>
		<title>Geschichte der Post (Klütz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143062"/>
		<updated>2026-02-23T14:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Zeitlicher Überblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Beginn eines geordneten Postwesens in Mecklenburg mit festen Routen und Fahrplänen lässt sich in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen&amp;lt;ref&amp;gt; „Die Brandenburgisch-Preußische Post in Mecklenburg“ von Ludwig Dube, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits zuvor gab es Boten der Fürsten und Städte auf festen Strecken, die ihre Botengänge jedoch nur nach Bedarf durchführten. Zu dieser Zeit führten auch mehrere fremde Posten, wie die Lübische, die Brandenburgische oder Hamburgische Post, durch das Land.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es in Klütz ausgesehen hat, lässt sich bislang nicht konkret belegen. Fest steht, dass die von [[Plessen (Klütz)|Plessen]] in brieflichem Austausch mit ihrer Familie, den mecklenburgischen Herzögen und kirchlichen Obrigkeit in Ratzeburg, Schwerin und Lübeck standen, ebenso, wie die Klützer [[Klütz - Pastoren Sankt Marien|Pastoren]]. Diese werden wahrscheinlich eigene Boten gehabt haben. Oft war es üblich, Briefe und Benachrichtigungen auf Gutglauben Reisenden oder Händlern mitzugeben, die diese gegen eine Gebühr überbrachten, bzw. weiterleiteten. Auch führten Nebenlinien einiger Posten über den Klützer Winkel&amp;lt;ref&amp;gt;z.B. von Wismar über Hohenkirchen, Wohlenberg, Klütz, Rankendorf, Dassow, Schlutup nach Lübeck. Die Hauptlinie von Wismar nach Lübeck führte über Grevesmühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 – 2024 ===&lt;br /&gt;
Umstellung des bisherigen Kupferleitungsnetzes auf Glasfaser durch die WEMAG. Geschwindigkeitserhöhung von bislang 16 Mbit/s auf mögliche 1000 Mbit/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2010(?) ===&lt;br /&gt;
Mit Schließung des „[[Kaufhaus Klütz]]“ wechselt die Postfiliale zu &amp;quot;Ihr Kaufmann&amp;quot; am Markt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 ===&lt;br /&gt;
Verkauf der leerstehenden [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäude]] an einen Lübecker Investor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Das Klützer Postamt wird als eines der letzten Landpostämter in Mecklenburg geschlossen. Die Filial-Aufgaben, wie die Briefmarkenausgabe und die Brief- und Paketannahme übernimmt das „[[Kaufhaus Klütz]]“. Als Postverteilstation dient zunächst das „Alte [[Rathaus (Klütz)|Rathaus]]“ in der [[Schloßstraße 34]]. Später wird im Gewerbegebiet an der Lübecker Straße eine moderne Postverteilerstation errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 ===&lt;br /&gt;
Demontage der &amp;quot;alten&amp;quot; DDR-Vermittlungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1994 ===&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Sytem EWSD&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Festwiese. Mit der Inbetriebnahme erfolgte auch eine bessere Mobilfunkanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992-1995 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Kupferleitungsnetzes aus den 1930er und 1950er Jahren. Anbindung der neuen Vermittlungsstelle, an der Festwiese, über Lichtwellenleiter (LWL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Leiter des Postamtes Herr Popkow geht in Rente und gibt die Leitung des Postamtes an Frau Straub ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur besseren Gewährleistung der Postversorgung und somit Einsparung von Arbeitszeit, wurden 1989 in einem Postzustellrevier der Stadthälfte, Briefzustellfachanlagen errichtet, und die Postzustellung am 23.10.1989 über Postzustellfachanlagen eingeführt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bamburg standen nun eine lange Reihe von Postschließfächern entlang der Straße. Zuvor befanden sich die Postkästen in den Hausfluren. Da die Eingangstüren oft verschlossen waren, bestand für die Zusteller/in nicht immer Zugang zu den Postkästen. Es mussten Hauseinwohner &amp;quot;herausgeklingelt&amp;quot; werden, die dann nach unten zur Tür gehen und diese öffnen mussten. Es gab ja noch keine elektrischen Türöffner. In manchen Aufgängen wartete schon jemand auf den Postboten oder die Haustür war nur angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1988 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Der Neubau auf dem Postgrundstück des Gartenlandes für PCM Fernmeldetechnik wurde 1987/88 fertiggestellt, und seiner teilweisen Bestimmung in Betrieb genommen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eingesetzte Vermittlungstechnik war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenschalter Koordinatenschaltertechnik] MSN70.&lt;br /&gt;
Die Klützer Telefonnummern werden vierstellig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistelligen Telefonnummern (2xx, 3xx) bleiben bestehen und behalten ihre eigene Vermittlungsstelle im Hauptgebäude des Postamtes. Hier liefen auch die Spezialverbindungen zu den Militärobjekten wie Tarnewitz oder Elmenhorst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1986 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Auf Grund zunehmender fernmeldetechnischer Entwicklungen und somit nicht ausreichender Unterbringung der Anlagen im Postamt, wurde 1986 mit dem planmäßigen Neubau auf dem Postgrundstück des, bisherigen Gartenlandes begonnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht immer noch, inzwischen mit anderer Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1985 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Senkung des Arbeitsaufwandes und Einsparung von Arbeitszeit bzw. Personal, besonders durch die wachsende Bevölkerungszahl, wurden in den Neubaugebieten am Stadtrand von Klütz Briefzustellfachanlagen eingerichtet und werden nach Bedarf erweitert.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erleichterung für die Postzusteller führte zu viel Unmut und Geläster in der Bevölkerung. Kam die Post doch jetzt nicht mehr ins Haus und musste oft von weiter weg geholt werden. Außerdem vertraute nicht jeder der Sicherheit, der nun frei stehenden „Briefzustellfachanlagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.09.1981 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab September 1980 wird im Klützer Winkel eine neue Zustellform eingeführt. Die Postsendungen, Presseerzeugnisse und Kleingutsendungen werden vom Postamt Klütz von einem Mitarbeiter mit Kraftfahrzeug über Zustellfach und Paketfachanlagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;frei stehende Postschließfächer&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;in den Ortsteilen Klein-Pravtshagen, Hohen-Schönberg, Warnkenhagen, Brook, Elmenhorst, Steinbeck, Grundshaken, Tarnewitz Chaussee, Tarnewitz Köbissiedlung, Tarnewitz Dorf, Redewisch, Wichmannsdorf und Niederklütz, bestückt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.1971 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab 1. Juli 1971 wurde das Hauptpostamt Grevesmühlen, zu dem auch das Postamt Klütz leitungsmäßig unterstellt war, und das Hauptpostamt Wismar sowie die Fernmeldeämter Grevesmühlen und Wismar leitungsmäßig zu einem Post- und Fernmeldeamt Wismar vereinigt.&lt;br /&gt;
Somit wurde auch das Postamt Klütz leitungsmäßig dem Post und Fernmeldeamt Wismar unterstellt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies blieb so bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.Nov.1970 === &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Für die Ortschaften Goldbeck und Kühlenstein in Goldbeck wird eine Poststelle eingerichtet und verantwortungsmäßig dem HPA Grevesmühlen angegliedert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Februar 1969 === &lt;br /&gt;
Ein neues Annahmeverfahren wird im Toto-Lotto-Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1967 &lt;br /&gt;
Ein neuer Kleinguttarif wird eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1965 ===&lt;br /&gt;
Ab Monat Dezember 1965 wurde eine unbegrenzte Gesprächsdauer im Selbstwählferndienst möglich. (Siehe 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.05.1965 ===&lt;br /&gt;
Einführung eines neuen Annahme- und Abrechnungsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1965 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluetz-Postleitzahl-1964-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Neue Postleitzahlen werden im Brief- und Kleingutverkehr eingeführt. Klütz erhält die Postleitzahl 2425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 ===&lt;br /&gt;
im Jahre 1964 wurde die bisherige Lesezirkelzustellung eingestellt. Im Zustelldienst wurden sämtliche Reviere neu ausgemessen und in diesem Zusammenhang ein neues Prämienzeitlohnsysten eingeführt. Desgleichen wurde die alte Methode der Rundfunk und Zeitungsbezugsgelder durch eine neue Methode des gemeinsamen Quittungsdruckes ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962 ===&lt;br /&gt;
Eine 3 Minuten Selbstwählanlage wird in Betrieb genommen, die jedem Fernsprechteilnehmer ermöglicht, jeden gewünschten Anschluss im Kreisgebiet und darüber hinaus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.12.1961 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Klütz erstreckt sich ... auf die Stadt Klütz mit den Ortschaften Hofzumfelde, Oberklütz, Arpshagen, Goldbeck, Kühlenstein, Rankendorf-Abbau und Niederklütz. Sämtliche Umliegenden PST(Poststellen) rechnen direkt mit der Landpoststelle HPA (Hauptpostamt) Grevesmühlen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1960 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Redewisch und Wichmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 ===&lt;br /&gt;
Durch die Einrichtung der PST II ist der Personalbestand entsprechend verringert worden. Die restlichen 10 Kollegen schlossen sich im Juli 1960 zu einem sozialistischen Kollektiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 === &lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Hohen-Schönberg und Klein Pravtshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Oktober 1959 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz wird dem neugebildeten Hauptpostamt (HPA) Grevesmühlen unterstellt. In diesen Zusammenhang änderte sich die Zuführung der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Quartal 1956 ===&lt;br /&gt;
Das Lesezirkelkollektiv beim PA (Postamt) wird mit dem Wanderwimpel „Beste Lesezirkel-Dienststelle“ der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1957 ===&lt;br /&gt;
Einführung der 45h-Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.10.1955 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich umfasst neben dem Ortsbereich Klütz die PSt (II) Brook und Grundshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwicklung des Dienstes in den einzelnen Dienstzweigen stehen dem Postamt folgende Kräfte zur Verfügung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+  &lt;br /&gt;
| Betriebsleitung   || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Für Schalter- Packkammer- Abfertigungs- Entkartungs-&amp;lt;br&amp;gt;  Postzeitungs- Rundfunk- Lotto und Toto- Dienst  || : 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortszusteller || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landzusteller || : 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Elmenhorst || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Grundshagen || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinmachedienst || : 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18.06.1954 ===&lt;br /&gt;
Ein Lotto- und Totoschalter wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.02.1953 ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin eingesetzte VstW&amp;lt;ref&amp;gt;Vermitlungsstelle(Selbst-)Wählsystem)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird gegen ein neues System&amp;lt;ref&amp;gt;zunächst System 50, später System 55&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgetauscht. Die Telefonnummern werden dreistellig. Das eingesetzte System wurde erst 1994 mit der Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle (DVst) abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.06.1951 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz verliert im Zuge der Neustrukturierungen in der DDR seine Eigenständigkeit und wird Zweigpostamt des Hauptpostamtes Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.09.1935 ===&lt;br /&gt;
Boltenhagen wird an die Klützer Vermittlungsstelle angeschlossen. Endlich, wie viele der Boltenhagener Vermieter und Hotelbesitzer sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.04.1935 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer VstW&amp;lt;ref&amp;gt;VstW = Vermittlungsstelle Wählamt. D.h., dass die Telefonteilnehmer von nun an eine Telefonnummer innerhalb des Ortsnetzes selbst wählen konnten. Die Telefonnummern wurden zweistellig. Somit erhielten mehr Klützer die Chance auf ein Telefon.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zunächst eingesetzte VstW war sehr störanfällig. Für die neue Vermittlungsstelle erfolgt eigens ein Anbau auf der linken Seite des Postamtes. Dieses wurde optisch dem vorhandenen Gebäude angepasst. Mit der Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle wechselte das Fernsprechrechnungsgeschäft nach Grevesmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.12.1927 ===&lt;br /&gt;
Ankauf des Postgebäudes durch die Reichspost. Der Kaufpreis betrug 20.000 Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.1905 ===&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Klütz – Grevesmühlen wird eröffnet. Die Beförderung von Postsendungen erfolgt nun in einem eigenen, geschlossenen Wagenabteil über Grevesmühlen. In Klütz wird die Post sortiert und in die umliegenden Ortschaften weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.07.1899 ===&lt;br /&gt;
Telegraphenbetriebsstelle Klütz mit Fernsprechvermittlung (OB)&amp;lt;ref&amp;gt;OB = Ortsbatterie, d.h., dass die Stromversorgung vom Amt aus erfolgt. Die OB-Vermittlung ist eine Handvermittlung mit maximal 10 Teilnehmern. Die ersten Klützer Telefonnummern waren somit einstellig und etwas sehr Besonderes.&amp;lt;/ref&amp;gt; und öffentliche Sprechstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäudes]] in der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]], das anschließend als Postamt genutzt wurde. Ab wann diese Nutzung erfolgte, kann noch nicht nachvollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (13 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Grevesmühlen: 9.25 V., Aus Klütz: 3.10 N.&lt;br /&gt;
 ---&lt;br /&gt;
 Zwischen Klütz und Wismar (22 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Klütz: 4.35 V, Aus Wismar: 5.15 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1886, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (12 Kilom.)&lt;br /&gt;
 - Aus Grevesmühlen : 10.5 V.; in Klütz : 11.15 V.;&lt;br /&gt;
 - Aus Klütz: 3.15 N.; in Grevesmühlen: 4.25 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 2. Ausgabe, 1880, S.IIIV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.1877 === &lt;br /&gt;
Einrichtung eines Postamtes in Klütz, wahrscheinlich in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.1872 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer täglichen Personenpost zwischen Klütz und Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1862 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevismühlen ~ Klütz (1 3/4 M.) Pers.-P. &lt;br /&gt;
 Aus Grevismühlen ab: Nm. 3,30. an: Nm 5,30. &lt;br /&gt;
 Sonnt., Dienst. u. Freit., aus Klütz Vm. 2,30. :uv M. 7,30. :qv Mont., Mittw. u. Sonnab.&lt;br /&gt;
 (Siehe auch Sommerposten während der Badezeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Während der Badezeit gehende Sommer-Posten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Grevismühlen ||  –  Klütz ||  || - Boltenhagen || (2 1/4 M.) Pers.-P. aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm. 3,80. || Nm. 5,10. || an: || Nm. 5,40. || Grevismühlen Sonnt.,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm.11,40.:uv || M. 10,10. ||  || M. 9,30. : qv || Dienst., Freit., &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || aus Boltenhagen Mont., Mittw.,&amp;lt;br&amp;gt; Sonnab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Wismar || – Grevismühlen ||  || - Klütz || - Boltenhagen ||  (5 M.) Pers.-P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm.4. || Nm. 6. ||  || Ab. 8. || an: Ab. 8,40. ||   während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25, ||  || Vm. 7,45. ||  Vm. 7,15. : qv || Juli u. August.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab : || Vm. 10,30. || Mt. 12,30. ||  || Nm. 2,30. || an: Nm. 3,10. || während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25. ||  || Vm. 7,45. || Vm. 7,15. : qv || Sept.: Sonnt., Dienst., Freit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Ab. || = || Abend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. || = || Mittag&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Nm. || = || Nachmittag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm. || = || Vormittag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1852 ===&lt;br /&gt;
Nachweis einer eigenen Poststation für Klütz, welche auch die umliegenden Ortschaften mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Theodor Burchard, Verzeichniß der sämmtlichen zum ritterschaftlichen Cataster steuernden Güter..., Rostock 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1851 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01.10.1851&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen führt nur noch bis nach Klütz&amp;lt;ref&amp;gt;Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt Nr.1 1851, Verfügung der Großherzoglichen General-Post-Direction über die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Die Abfahrt nach Klütz erfolgt aus Grevesmühlen am Montag und Donnerstag, Nachmittags 12.45 Uhr nach der Ankunft der Post von Wismar.“ Die Ankunft der Post aus Klütz erfolgt Dienstag und Freitag, „Vormittag 9 ½ Uhr“&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ferner soll zwischen Grevesmühlen und Klütz eine zweimal wöchentliche Fußpost eingerichtet werden, welche aus Grevesmühlen Dienstag und Freitag Nachmittag 12:45 Uhr nach Ankunft der Post von Lübeck und Wismar und aus Klütz Mittwoch und Sonnabend vormittags 9 1/2 Uhr erfolgt, so daß das Eintreffen dieser wie die der Personenpost in Grevesmühlen vor Abgang der Post nach Wismar erfolgt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Grevesmühlen, 29. September 1851, Großherzogliches Postamt, Broll“&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 01.02.2002, S.14&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende derselben Ausgabe ist folgender Hinweis zu finden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Nachricht. Von gegenwärtiger Probe- Nummer liegen eine Anzahl Exemplare bei den wohllöblichen Postämtern hier, in Gadebusch, Rehna, Dassow und Klütz zur Ansicht vor und nehmen solche etwaige Bestellungen entgegen. Die Versendung von hieraus geschieht jedesmal mit den frühesten Posten, so daß die Nummern an demselben Tage ihres Erscheinens in die Hände der geehrten Abonnenten kommen. ~ Inserate werden bis spätestens jeden Mittwoch und Sonnabend Vormittag erbeten. Die Redaction.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich dieses Postamt in Klütz befand, muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Klütz:&#039;&#039;&#039; H.G.F. Bruhns, interim. Postexpediteur &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Boltenhagen:&#039;&#039;&#039; I.I. Wichmann, Postexpediteur und Inhaber des Hotels zum Großherzog von Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1848 S.82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1844 ===&lt;br /&gt;
Von diesem Jahr an fuhr die Post zweispännig von Wismar und Grevesmühlen durch, den Klützer Winkel (und) wurde die Post zu Pferde und zu Fuß durch den Klützer Winkel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1821 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer Fuß-, später Fahrpost Schönberg – Klütz über Dassow. Bestand bis 1855.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-L. Brusch in Dassower Hefte Nr.10, S.23, „Aus den Mitteilungen des Heimatbundes für das Fürstentum Ratzeburg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
* „Aus der Geschichte des Postamtes Klütz“, kurze Beschreibung der Historie von ca. 1971, Grund und Ersteller sind unbekannt&lt;br /&gt;
* „[[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz (Meckl)]]“, 1955 – 1989, Autoren: Willy Möller, Bernhard Popkow.&lt;br /&gt;
* Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt ( https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1747768286 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Post]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143060</id>
		<title>Geschichte der Post (Klütz)</title>
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		<updated>2026-02-23T14:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* 16.06.1877 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Beginn eines geordneten Postwesens in Mecklenburg mit festen Routen und Fahrplänen lässt sich in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen&amp;lt;ref&amp;gt; „Die Brandenburgisch-Preußische Post in Mecklenburg“ von Ludwig Dube, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits zuvor gab es Boten der Fürsten und Städte auf festen Strecken, die ihre Botengänge jedoch nur nach Bedarf durchführten. Zu dieser Zeit führten auch mehrere fremde Posten, wie die Lübische, die Brandenburgische oder Hamburgische Post, durch das Land.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es in Klütz ausgesehen hat, lässt sich bislang nicht konkret belegen. Fest steht, dass die von [[Plessen (Klütz)|Plessen]] in brieflichem Austausch mit ihrer Familie, den mecklenburgischen Herzögen und kirchlichen Obrigkeit in Ratzeburg, Schwerin und Lübeck standen, ebenso, wie die Klützer [[Klütz - Pastoren Sankt Marien|Pastoren]]. Diese werden wahrscheinlich eigene Boten gehabt haben. Oft war es üblich, Briefe und Benachrichtigungen auf Gutglauben Reisenden oder Händlern mitzugeben, die diese gegen eine Gebühr überbrachten, bzw. weiterleiteten. Auch führten Nebenlinien einiger Posten über den Klützer Winkel&amp;lt;ref&amp;gt;z.B. von Wismar über Hohenkirchen, Wohlenberg, Klütz, Rankendorf, Dassow, Schlutup nach Lübeck. Die Hauptlinie von Wismar nach Lübeck führte über Grevesmühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 – 2024 ===&lt;br /&gt;
Umstellung des bisherigen Kupferleitungsnetzes auf Glasfaser durch die WEMAG. Geschwindigkeitserhöhung von bislang 16 Mbit/s auf mögliche 1000 Mbit/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 ===&lt;br /&gt;
Verkauf der leerstehenden [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäude]] an einen Lübecker Investor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Das Klützer Postamt wird als eines der letzten Landpostämter in Mecklenburg geschlossen. Die Filial-Aufgaben, wie die Briefmarkenausgabe und die Brief- und Paketannahme übernimmt das „[[Kaufhaus Klütz]]“. Als Postverteilstation dient zunächst das „Alte [[Rathaus (Klütz)|Rathaus]]“ in der [[Schloßstraße 34]]. Später wird im Gewerbegebiet an der Lübecker Straße eine moderne Postverteilerstation errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 ===&lt;br /&gt;
Demontage der &amp;quot;alten&amp;quot; DDR-Vermittlungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1994 ===&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Sytem EWSD&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Festwiese. Mit der Inbetriebnahme erfolgte auch eine bessere Mobilfunkanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992-1995 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Kupferleitungsnetzes aus den 1930er und 1950er Jahren. Anbindung der neuen Vermittlungsstelle, an der Festwiese, über Lichtwellenleiter (LWL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Leiter des Postamtes Herr Popkow geht in Rente und gibt die Leitung des Postamtes an Frau Straub ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur besseren Gewährleistung der Postversorgung und somit Einsparung von Arbeitszeit, wurden 1989 in einem Postzustellrevier der Stadthälfte, Briefzustellfachanlagen errichtet, und die Postzustellung am 23.10.1989 über Postzustellfachanlagen eingeführt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bamburg standen nun eine lange Reihe von Postschließfächern entlang der Straße. Zuvor befanden sich die Postkästen in den Hausfluren. Da die Eingangstüren oft verschlossen waren, bestand für die Zusteller/in nicht immer Zugang zu den Postkästen. Es mussten Hauseinwohner &amp;quot;herausgeklingelt&amp;quot; werden, die dann nach unten zur Tür gehen und diese öffnen mussten. Es gab ja noch keine elektrischen Türöffner. In manchen Aufgängen wartete schon jemand auf den Postboten oder die Haustür war nur angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1988 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Der Neubau auf dem Postgrundstück des Gartenlandes für PCM Fernmeldetechnik wurde 1987/88 fertiggestellt, und seiner teilweisen Bestimmung in Betrieb genommen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eingesetzte Vermittlungstechnik war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenschalter Koordinatenschaltertechnik] MSN70.&lt;br /&gt;
Die Klützer Telefonnummern werden vierstellig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistelligen Telefonnummern (2xx, 3xx) bleiben bestehen und behalten ihre eigene Vermittlungsstelle im Hauptgebäude des Postamtes. Hier liefen auch die Spezialverbindungen zu den Militärobjekten wie Tarnewitz oder Elmenhorst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1986 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Auf Grund zunehmender fernmeldetechnischer Entwicklungen und somit nicht ausreichender Unterbringung der Anlagen im Postamt, wurde 1986 mit dem planmäßigen Neubau auf dem Postgrundstück des, bisherigen Gartenlandes begonnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht immer noch, inzwischen mit anderer Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1985 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Senkung des Arbeitsaufwandes und Einsparung von Arbeitszeit bzw. Personal, besonders durch die wachsende Bevölkerungszahl, wurden in den Neubaugebieten am Stadtrand von Klütz Briefzustellfachanlagen eingerichtet und werden nach Bedarf erweitert.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erleichterung für die Postzusteller führte zu viel Unmut und Geläster in der Bevölkerung. Kam die Post doch jetzt nicht mehr ins Haus und musste oft von weiter weg geholt werden. Außerdem vertraute nicht jeder der Sicherheit, der nun frei stehenden „Briefzustellfachanlagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.09.1981 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab September 1980 wird im Klützer Winkel eine neue Zustellform eingeführt. Die Postsendungen, Presseerzeugnisse und Kleingutsendungen werden vom Postamt Klütz von einem Mitarbeiter mit Kraftfahrzeug über Zustellfach und Paketfachanlagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;frei stehende Postschließfächer&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;in den Ortsteilen Klein-Pravtshagen, Hohen-Schönberg, Warnkenhagen, Brook, Elmenhorst, Steinbeck, Grundshaken, Tarnewitz Chaussee, Tarnewitz Köbissiedlung, Tarnewitz Dorf, Redewisch, Wichmannsdorf und Niederklütz, bestückt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.1971 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab 1. Juli 1971 wurde das Hauptpostamt Grevesmühlen, zu dem auch das Postamt Klütz leitungsmäßig unterstellt war, und das Hauptpostamt Wismar sowie die Fernmeldeämter Grevesmühlen und Wismar leitungsmäßig zu einem Post- und Fernmeldeamt Wismar vereinigt.&lt;br /&gt;
Somit wurde auch das Postamt Klütz leitungsmäßig dem Post und Fernmeldeamt Wismar unterstellt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies blieb so bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.Nov.1970 === &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Für die Ortschaften Goldbeck und Kühlenstein in Goldbeck wird eine Poststelle eingerichtet und verantwortungsmäßig dem HPA Grevesmühlen angegliedert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Februar 1969 === &lt;br /&gt;
Ein neues Annahmeverfahren wird im Toto-Lotto-Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1967 &lt;br /&gt;
Ein neuer Kleinguttarif wird eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1965 ===&lt;br /&gt;
Ab Monat Dezember 1965 wurde eine unbegrenzte Gesprächsdauer im Selbstwählferndienst möglich. (Siehe 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.05.1965 ===&lt;br /&gt;
Einführung eines neuen Annahme- und Abrechnungsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1965 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluetz-Postleitzahl-1964-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Neue Postleitzahlen werden im Brief- und Kleingutverkehr eingeführt. Klütz erhält die Postleitzahl 2425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 ===&lt;br /&gt;
im Jahre 1964 wurde die bisherige Lesezirkelzustellung eingestellt. Im Zustelldienst wurden sämtliche Reviere neu ausgemessen und in diesem Zusammenhang ein neues Prämienzeitlohnsysten eingeführt. Desgleichen wurde die alte Methode der Rundfunk und Zeitungsbezugsgelder durch eine neue Methode des gemeinsamen Quittungsdruckes ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962 ===&lt;br /&gt;
Eine 3 Minuten Selbstwählanlage wird in Betrieb genommen, die jedem Fernsprechteilnehmer ermöglicht, jeden gewünschten Anschluss im Kreisgebiet und darüber hinaus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.12.1961 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Klütz erstreckt sich ... auf die Stadt Klütz mit den Ortschaften Hofzumfelde, Oberklütz, Arpshagen, Goldbeck, Kühlenstein, Rankendorf-Abbau und Niederklütz. Sämtliche Umliegenden PST(Poststellen) rechnen direkt mit der Landpoststelle HPA (Hauptpostamt) Grevesmühlen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1960 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Redewisch und Wichmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 ===&lt;br /&gt;
Durch die Einrichtung der PST II ist der Personalbestand entsprechend verringert worden. Die restlichen 10 Kollegen schlossen sich im Juli 1960 zu einem sozialistischen Kollektiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 === &lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Hohen-Schönberg und Klein Pravtshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Oktober 1959 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz wird dem neugebildeten Hauptpostamt (HPA) Grevesmühlen unterstellt. In diesen Zusammenhang änderte sich die Zuführung der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Quartal 1956 ===&lt;br /&gt;
Das Lesezirkelkollektiv beim PA (Postamt) wird mit dem Wanderwimpel „Beste Lesezirkel-Dienststelle“ der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1957 ===&lt;br /&gt;
Einführung der 45h-Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.10.1955 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich umfasst neben dem Ortsbereich Klütz die PSt (II) Brook und Grundshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwicklung des Dienstes in den einzelnen Dienstzweigen stehen dem Postamt folgende Kräfte zur Verfügung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+  &lt;br /&gt;
| Betriebsleitung   || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Für Schalter- Packkammer- Abfertigungs- Entkartungs-&amp;lt;br&amp;gt;  Postzeitungs- Rundfunk- Lotto und Toto- Dienst  || : 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortszusteller || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landzusteller || : 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Elmenhorst || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Grundshagen || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinmachedienst || : 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18.06.1954 ===&lt;br /&gt;
Ein Lotto- und Totoschalter wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.02.1953 ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin eingesetzte VstW&amp;lt;ref&amp;gt;Vermitlungsstelle(Selbst-)Wählsystem)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird gegen ein neues System&amp;lt;ref&amp;gt;zunächst System 50, später System 55&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgetauscht. Die Telefonnummern werden dreistellig. Das eingesetzte System wurde erst 1994 mit der Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle (DVst) abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.06.1951 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz verliert im Zuge der Neustrukturierungen in der DDR seine Eigenständigkeit und wird Zweigpostamt des Hauptpostamtes Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.09.1935 ===&lt;br /&gt;
Boltenhagen wird an die Klützer Vermittlungsstelle angeschlossen. Endlich, wie viele der Boltenhagener Vermieter und Hotelbesitzer sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.04.1935 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer VstW&amp;lt;ref&amp;gt;VstW = Vermittlungsstelle Wählamt. D.h., dass die Telefonteilnehmer von nun an eine Telefonnummer innerhalb des Ortsnetzes selbst wählen konnten. Die Telefonnummern wurden zweistellig. Somit erhielten mehr Klützer die Chance auf ein Telefon.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zunächst eingesetzte VstW war sehr störanfällig. Für die neue Vermittlungsstelle erfolgt eigens ein Anbau auf der linken Seite des Postamtes. Dieses wurde optisch dem vorhandenen Gebäude angepasst. Mit der Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle wechselte das Fernsprechrechnungsgeschäft nach Grevesmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.12.1927 ===&lt;br /&gt;
Ankauf des Postgebäudes durch die Reichspost. Der Kaufpreis betrug 20.000 Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.1905 ===&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Klütz – Grevesmühlen wird eröffnet. Die Beförderung von Postsendungen erfolgt nun in einem eigenen, geschlossenen Wagenabteil über Grevesmühlen. In Klütz wird die Post sortiert und in die umliegenden Ortschaften weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.07.1899 ===&lt;br /&gt;
Telegraphenbetriebsstelle Klütz mit Fernsprechvermittlung (OB)&amp;lt;ref&amp;gt;OB = Ortsbatterie, d.h., dass die Stromversorgung vom Amt aus erfolgt. Die OB-Vermittlung ist eine Handvermittlung mit maximal 10 Teilnehmern. Die ersten Klützer Telefonnummern waren somit einstellig und etwas sehr Besonderes.&amp;lt;/ref&amp;gt; und öffentliche Sprechstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäudes]] in der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]], das anschließend als Postamt genutzt wurde. Ab wann diese Nutzung erfolgte, kann noch nicht nachvollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (13 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Grevesmühlen: 9.25 V., Aus Klütz: 3.10 N.&lt;br /&gt;
 ---&lt;br /&gt;
 Zwischen Klütz und Wismar (22 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Klütz: 4.35 V, Aus Wismar: 5.15 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1886, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (12 Kilom.)&lt;br /&gt;
 - Aus Grevesmühlen : 10.5 V.; in Klütz : 11.15 V.;&lt;br /&gt;
 - Aus Klütz: 3.15 N.; in Grevesmühlen: 4.25 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 2. Ausgabe, 1880, S.IIIV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.1877 === &lt;br /&gt;
Einrichtung eines Postamtes in Klütz, wahrscheinlich in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.1872 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer täglichen Personenpost zwischen Klütz und Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1862 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevismühlen ~ Klütz (1 3/4 M.) Pers.-P. &lt;br /&gt;
 Aus Grevismühlen ab: Nm. 3,30. an: Nm 5,30. &lt;br /&gt;
 Sonnt., Dienst. u. Freit., aus Klütz Vm. 2,30. :uv M. 7,30. :qv Mont., Mittw. u. Sonnab.&lt;br /&gt;
 (Siehe auch Sommerposten während der Badezeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Während der Badezeit gehende Sommer-Posten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Grevismühlen ||  –  Klütz ||  || - Boltenhagen || (2 1/4 M.) Pers.-P. aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm. 3,80. || Nm. 5,10. || an: || Nm. 5,40. || Grevismühlen Sonnt.,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm.11,40.:uv || M. 10,10. ||  || M. 9,30. : qv || Dienst., Freit., &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || aus Boltenhagen Mont., Mittw.,&amp;lt;br&amp;gt; Sonnab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Wismar || – Grevismühlen ||  || - Klütz || - Boltenhagen ||  (5 M.) Pers.-P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm.4. || Nm. 6. ||  || Ab. 8. || an: Ab. 8,40. ||   während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25, ||  || Vm. 7,45. ||  Vm. 7,15. : qv || Juli u. August.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab : || Vm. 10,30. || Mt. 12,30. ||  || Nm. 2,30. || an: Nm. 3,10. || während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25. ||  || Vm. 7,45. || Vm. 7,15. : qv || Sept.: Sonnt., Dienst., Freit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Ab. || = || Abend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. || = || Mittag&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Nm. || = || Nachmittag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm. || = || Vormittag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1852 ===&lt;br /&gt;
Nachweis einer eigenen Poststation für Klütz, welche auch die umliegenden Ortschaften mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Theodor Burchard, Verzeichniß der sämmtlichen zum ritterschaftlichen Cataster steuernden Güter..., Rostock 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1851 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01.10.1851&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen führt nur noch bis nach Klütz&amp;lt;ref&amp;gt;Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt Nr.1 1851, Verfügung der Großherzoglichen General-Post-Direction über die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Die Abfahrt nach Klütz erfolgt aus Grevesmühlen am Montag und Donnerstag, Nachmittags 12.45 Uhr nach der Ankunft der Post von Wismar.“ Die Ankunft der Post aus Klütz erfolgt Dienstag und Freitag, „Vormittag 9 ½ Uhr“&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ferner soll zwischen Grevesmühlen und Klütz eine zweimal wöchentliche Fußpost eingerichtet werden, welche aus Grevesmühlen Dienstag und Freitag Nachmittag 12:45 Uhr nach Ankunft der Post von Lübeck und Wismar und aus Klütz Mittwoch und Sonnabend vormittags 9 1/2 Uhr erfolgt, so daß das Eintreffen dieser wie die der Personenpost in Grevesmühlen vor Abgang der Post nach Wismar erfolgt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Grevesmühlen, 29. September 1851, Großherzogliches Postamt, Broll“&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 01.02.2002, S.14&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende derselben Ausgabe ist folgender Hinweis zu finden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Nachricht. Von gegenwärtiger Probe- Nummer liegen eine Anzahl Exemplare bei den wohllöblichen Postämtern hier, in Gadebusch, Rehna, Dassow und Klütz zur Ansicht vor und nehmen solche etwaige Bestellungen entgegen. Die Versendung von hieraus geschieht jedesmal mit den frühesten Posten, so daß die Nummern an demselben Tage ihres Erscheinens in die Hände der geehrten Abonnenten kommen. ~ Inserate werden bis spätestens jeden Mittwoch und Sonnabend Vormittag erbeten. Die Redaction.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich dieses Postamt in Klütz befand, muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Klütz:&#039;&#039;&#039; H.G.F. Bruhns, interim. Postexpediteur &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Boltenhagen:&#039;&#039;&#039; I.I. Wichmann, Postexpediteur und Inhaber des Hotels zum Großherzog von Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1848 S.82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1844 ===&lt;br /&gt;
Von diesem Jahr an fuhr die Post zweispännig von Wismar und Grevesmühlen durch, den Klützer Winkel (und) wurde die Post zu Pferde und zu Fuß durch den Klützer Winkel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1821 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer Fuß-, später Fahrpost Schönberg – Klütz über Dassow. Bestand bis 1855.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-L. Brusch in Dassower Hefte Nr.10, S.23, „Aus den Mitteilungen des Heimatbundes für das Fürstentum Ratzeburg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
* „Aus der Geschichte des Postamtes Klütz“, kurze Beschreibung der Historie von ca. 1971, Grund und Ersteller sind unbekannt&lt;br /&gt;
* „[[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz (Meckl)]]“, 1955 – 1989, Autoren: Willy Möller, Bernhard Popkow.&lt;br /&gt;
* Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt ( https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1747768286 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Post]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143059</id>
		<title>Geschichte der Post (Klütz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143059"/>
		<updated>2026-02-23T14:12:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* 1890 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Beginn eines geordneten Postwesens in Mecklenburg mit festen Routen und Fahrplänen lässt sich in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen&amp;lt;ref&amp;gt; „Die Brandenburgisch-Preußische Post in Mecklenburg“ von Ludwig Dube, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits zuvor gab es Boten der Fürsten und Städte auf festen Strecken, die ihre Botengänge jedoch nur nach Bedarf durchführten. Zu dieser Zeit führten auch mehrere fremde Posten, wie die Lübische, die Brandenburgische oder Hamburgische Post, durch das Land.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es in Klütz ausgesehen hat, lässt sich bislang nicht konkret belegen. Fest steht, dass die von [[Plessen (Klütz)|Plessen]] in brieflichem Austausch mit ihrer Familie, den mecklenburgischen Herzögen und kirchlichen Obrigkeit in Ratzeburg, Schwerin und Lübeck standen, ebenso, wie die Klützer [[Klütz - Pastoren Sankt Marien|Pastoren]]. Diese werden wahrscheinlich eigene Boten gehabt haben. Oft war es üblich, Briefe und Benachrichtigungen auf Gutglauben Reisenden oder Händlern mitzugeben, die diese gegen eine Gebühr überbrachten, bzw. weiterleiteten. Auch führten Nebenlinien einiger Posten über den Klützer Winkel&amp;lt;ref&amp;gt;z.B. von Wismar über Hohenkirchen, Wohlenberg, Klütz, Rankendorf, Dassow, Schlutup nach Lübeck. Die Hauptlinie von Wismar nach Lübeck führte über Grevesmühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 – 2024 ===&lt;br /&gt;
Umstellung des bisherigen Kupferleitungsnetzes auf Glasfaser durch die WEMAG. Geschwindigkeitserhöhung von bislang 16 Mbit/s auf mögliche 1000 Mbit/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 ===&lt;br /&gt;
Verkauf der leerstehenden [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäude]] an einen Lübecker Investor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Das Klützer Postamt wird als eines der letzten Landpostämter in Mecklenburg geschlossen. Die Filial-Aufgaben, wie die Briefmarkenausgabe und die Brief- und Paketannahme übernimmt das „[[Kaufhaus Klütz]]“. Als Postverteilstation dient zunächst das „Alte [[Rathaus (Klütz)|Rathaus]]“ in der [[Schloßstraße 34]]. Später wird im Gewerbegebiet an der Lübecker Straße eine moderne Postverteilerstation errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 ===&lt;br /&gt;
Demontage der &amp;quot;alten&amp;quot; DDR-Vermittlungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1994 ===&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Sytem EWSD&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Festwiese. Mit der Inbetriebnahme erfolgte auch eine bessere Mobilfunkanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992-1995 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Kupferleitungsnetzes aus den 1930er und 1950er Jahren. Anbindung der neuen Vermittlungsstelle, an der Festwiese, über Lichtwellenleiter (LWL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Leiter des Postamtes Herr Popkow geht in Rente und gibt die Leitung des Postamtes an Frau Straub ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur besseren Gewährleistung der Postversorgung und somit Einsparung von Arbeitszeit, wurden 1989 in einem Postzustellrevier der Stadthälfte, Briefzustellfachanlagen errichtet, und die Postzustellung am 23.10.1989 über Postzustellfachanlagen eingeführt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bamburg standen nun eine lange Reihe von Postschließfächern entlang der Straße. Zuvor befanden sich die Postkästen in den Hausfluren. Da die Eingangstüren oft verschlossen waren, bestand für die Zusteller/in nicht immer Zugang zu den Postkästen. Es mussten Hauseinwohner &amp;quot;herausgeklingelt&amp;quot; werden, die dann nach unten zur Tür gehen und diese öffnen mussten. Es gab ja noch keine elektrischen Türöffner. In manchen Aufgängen wartete schon jemand auf den Postboten oder die Haustür war nur angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1988 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Der Neubau auf dem Postgrundstück des Gartenlandes für PCM Fernmeldetechnik wurde 1987/88 fertiggestellt, und seiner teilweisen Bestimmung in Betrieb genommen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eingesetzte Vermittlungstechnik war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenschalter Koordinatenschaltertechnik] MSN70.&lt;br /&gt;
Die Klützer Telefonnummern werden vierstellig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistelligen Telefonnummern (2xx, 3xx) bleiben bestehen und behalten ihre eigene Vermittlungsstelle im Hauptgebäude des Postamtes. Hier liefen auch die Spezialverbindungen zu den Militärobjekten wie Tarnewitz oder Elmenhorst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1986 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Auf Grund zunehmender fernmeldetechnischer Entwicklungen und somit nicht ausreichender Unterbringung der Anlagen im Postamt, wurde 1986 mit dem planmäßigen Neubau auf dem Postgrundstück des, bisherigen Gartenlandes begonnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht immer noch, inzwischen mit anderer Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1985 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Senkung des Arbeitsaufwandes und Einsparung von Arbeitszeit bzw. Personal, besonders durch die wachsende Bevölkerungszahl, wurden in den Neubaugebieten am Stadtrand von Klütz Briefzustellfachanlagen eingerichtet und werden nach Bedarf erweitert.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erleichterung für die Postzusteller führte zu viel Unmut und Geläster in der Bevölkerung. Kam die Post doch jetzt nicht mehr ins Haus und musste oft von weiter weg geholt werden. Außerdem vertraute nicht jeder der Sicherheit, der nun frei stehenden „Briefzustellfachanlagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.09.1981 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab September 1980 wird im Klützer Winkel eine neue Zustellform eingeführt. Die Postsendungen, Presseerzeugnisse und Kleingutsendungen werden vom Postamt Klütz von einem Mitarbeiter mit Kraftfahrzeug über Zustellfach und Paketfachanlagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;frei stehende Postschließfächer&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;in den Ortsteilen Klein-Pravtshagen, Hohen-Schönberg, Warnkenhagen, Brook, Elmenhorst, Steinbeck, Grundshaken, Tarnewitz Chaussee, Tarnewitz Köbissiedlung, Tarnewitz Dorf, Redewisch, Wichmannsdorf und Niederklütz, bestückt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.1971 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab 1. Juli 1971 wurde das Hauptpostamt Grevesmühlen, zu dem auch das Postamt Klütz leitungsmäßig unterstellt war, und das Hauptpostamt Wismar sowie die Fernmeldeämter Grevesmühlen und Wismar leitungsmäßig zu einem Post- und Fernmeldeamt Wismar vereinigt.&lt;br /&gt;
Somit wurde auch das Postamt Klütz leitungsmäßig dem Post und Fernmeldeamt Wismar unterstellt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies blieb so bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.Nov.1970 === &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Für die Ortschaften Goldbeck und Kühlenstein in Goldbeck wird eine Poststelle eingerichtet und verantwortungsmäßig dem HPA Grevesmühlen angegliedert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Februar 1969 === &lt;br /&gt;
Ein neues Annahmeverfahren wird im Toto-Lotto-Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1967 &lt;br /&gt;
Ein neuer Kleinguttarif wird eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1965 ===&lt;br /&gt;
Ab Monat Dezember 1965 wurde eine unbegrenzte Gesprächsdauer im Selbstwählferndienst möglich. (Siehe 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.05.1965 ===&lt;br /&gt;
Einführung eines neuen Annahme- und Abrechnungsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1965 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluetz-Postleitzahl-1964-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Neue Postleitzahlen werden im Brief- und Kleingutverkehr eingeführt. Klütz erhält die Postleitzahl 2425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 ===&lt;br /&gt;
im Jahre 1964 wurde die bisherige Lesezirkelzustellung eingestellt. Im Zustelldienst wurden sämtliche Reviere neu ausgemessen und in diesem Zusammenhang ein neues Prämienzeitlohnsysten eingeführt. Desgleichen wurde die alte Methode der Rundfunk und Zeitungsbezugsgelder durch eine neue Methode des gemeinsamen Quittungsdruckes ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962 ===&lt;br /&gt;
Eine 3 Minuten Selbstwählanlage wird in Betrieb genommen, die jedem Fernsprechteilnehmer ermöglicht, jeden gewünschten Anschluss im Kreisgebiet und darüber hinaus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.12.1961 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Klütz erstreckt sich ... auf die Stadt Klütz mit den Ortschaften Hofzumfelde, Oberklütz, Arpshagen, Goldbeck, Kühlenstein, Rankendorf-Abbau und Niederklütz. Sämtliche Umliegenden PST(Poststellen) rechnen direkt mit der Landpoststelle HPA (Hauptpostamt) Grevesmühlen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1960 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Redewisch und Wichmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 ===&lt;br /&gt;
Durch die Einrichtung der PST II ist der Personalbestand entsprechend verringert worden. Die restlichen 10 Kollegen schlossen sich im Juli 1960 zu einem sozialistischen Kollektiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 === &lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Hohen-Schönberg und Klein Pravtshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Oktober 1959 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz wird dem neugebildeten Hauptpostamt (HPA) Grevesmühlen unterstellt. In diesen Zusammenhang änderte sich die Zuführung der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Quartal 1956 ===&lt;br /&gt;
Das Lesezirkelkollektiv beim PA (Postamt) wird mit dem Wanderwimpel „Beste Lesezirkel-Dienststelle“ der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1957 ===&lt;br /&gt;
Einführung der 45h-Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.10.1955 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich umfasst neben dem Ortsbereich Klütz die PSt (II) Brook und Grundshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwicklung des Dienstes in den einzelnen Dienstzweigen stehen dem Postamt folgende Kräfte zur Verfügung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+  &lt;br /&gt;
| Betriebsleitung   || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Für Schalter- Packkammer- Abfertigungs- Entkartungs-&amp;lt;br&amp;gt;  Postzeitungs- Rundfunk- Lotto und Toto- Dienst  || : 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortszusteller || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landzusteller || : 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Elmenhorst || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Grundshagen || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinmachedienst || : 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18.06.1954 ===&lt;br /&gt;
Ein Lotto- und Totoschalter wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.02.1953 ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin eingesetzte VstW&amp;lt;ref&amp;gt;Vermitlungsstelle(Selbst-)Wählsystem)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird gegen ein neues System&amp;lt;ref&amp;gt;zunächst System 50, später System 55&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgetauscht. Die Telefonnummern werden dreistellig. Das eingesetzte System wurde erst 1994 mit der Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle (DVst) abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.06.1951 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz verliert im Zuge der Neustrukturierungen in der DDR seine Eigenständigkeit und wird Zweigpostamt des Hauptpostamtes Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.09.1935 ===&lt;br /&gt;
Boltenhagen wird an die Klützer Vermittlungsstelle angeschlossen. Endlich, wie viele der Boltenhagener Vermieter und Hotelbesitzer sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.04.1935 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer VstW&amp;lt;ref&amp;gt;VstW = Vermittlungsstelle Wählamt. D.h., dass die Telefonteilnehmer von nun an eine Telefonnummer innerhalb des Ortsnetzes selbst wählen konnten. Die Telefonnummern wurden zweistellig. Somit erhielten mehr Klützer die Chance auf ein Telefon.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zunächst eingesetzte VstW war sehr störanfällig. Für die neue Vermittlungsstelle erfolgt eigens ein Anbau auf der linken Seite des Postamtes. Dieses wurde optisch dem vorhandenen Gebäude angepasst. Mit der Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle wechselte das Fernsprechrechnungsgeschäft nach Grevesmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.12.1927 ===&lt;br /&gt;
Ankauf des Postgebäudes durch die Reichspost. Der Kaufpreis betrug 20.000 Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.1905 ===&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Klütz – Grevesmühlen wird eröffnet. Die Beförderung von Postsendungen erfolgt nun in einem eigenen, geschlossenen Wagenabteil über Grevesmühlen. In Klütz wird die Post sortiert und in die umliegenden Ortschaften weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.07.1899 ===&lt;br /&gt;
Telegraphenbetriebsstelle Klütz mit Fernsprechvermittlung (OB)&amp;lt;ref&amp;gt;OB = Ortsbatterie, d.h., dass die Stromversorgung vom Amt aus erfolgt. Die OB-Vermittlung ist eine Handvermittlung mit maximal 10 Teilnehmern. Die ersten Klützer Telefonnummern waren somit einstellig und etwas sehr Besonderes.&amp;lt;/ref&amp;gt; und öffentliche Sprechstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäudes]] in der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]], das anschließend als Postamt genutzt wurde. Ab wann diese Nutzung erfolgte, kann noch nicht nachvollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (13 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Grevesmühlen: 9.25 V., Aus Klütz: 3.10 N.&lt;br /&gt;
 ---&lt;br /&gt;
 Zwischen Klütz und Wismar (22 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Klütz: 4.35 V, Aus Wismar: 5.15 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1886, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (12 Kilom.)&lt;br /&gt;
 - Aus Grevesmühlen : 10.5 V.; in Klütz : 11.15 V.;&lt;br /&gt;
 - Aus Klütz: 3.15 N.; in Grevesmühlen: 4.25 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 2. Ausgabe, 1880, S.IIIV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.1877 === &lt;br /&gt;
Einrichtung eines Postamtes in Klütz (Wo?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.1872 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer täglichen Personenpost zwischen Klütz und Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1862 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevismühlen ~ Klütz (1 3/4 M.) Pers.-P. &lt;br /&gt;
 Aus Grevismühlen ab: Nm. 3,30. an: Nm 5,30. &lt;br /&gt;
 Sonnt., Dienst. u. Freit., aus Klütz Vm. 2,30. :uv M. 7,30. :qv Mont., Mittw. u. Sonnab.&lt;br /&gt;
 (Siehe auch Sommerposten während der Badezeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Während der Badezeit gehende Sommer-Posten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Grevismühlen ||  –  Klütz ||  || - Boltenhagen || (2 1/4 M.) Pers.-P. aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm. 3,80. || Nm. 5,10. || an: || Nm. 5,40. || Grevismühlen Sonnt.,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm.11,40.:uv || M. 10,10. ||  || M. 9,30. : qv || Dienst., Freit., &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || aus Boltenhagen Mont., Mittw.,&amp;lt;br&amp;gt; Sonnab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Wismar || – Grevismühlen ||  || - Klütz || - Boltenhagen ||  (5 M.) Pers.-P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm.4. || Nm. 6. ||  || Ab. 8. || an: Ab. 8,40. ||   während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25, ||  || Vm. 7,45. ||  Vm. 7,15. : qv || Juli u. August.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab : || Vm. 10,30. || Mt. 12,30. ||  || Nm. 2,30. || an: Nm. 3,10. || während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25. ||  || Vm. 7,45. || Vm. 7,15. : qv || Sept.: Sonnt., Dienst., Freit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Ab. || = || Abend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. || = || Mittag&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Nm. || = || Nachmittag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm. || = || Vormittag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1852 ===&lt;br /&gt;
Nachweis einer eigenen Poststation für Klütz, welche auch die umliegenden Ortschaften mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Theodor Burchard, Verzeichniß der sämmtlichen zum ritterschaftlichen Cataster steuernden Güter..., Rostock 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1851 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01.10.1851&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen führt nur noch bis nach Klütz&amp;lt;ref&amp;gt;Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt Nr.1 1851, Verfügung der Großherzoglichen General-Post-Direction über die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Die Abfahrt nach Klütz erfolgt aus Grevesmühlen am Montag und Donnerstag, Nachmittags 12.45 Uhr nach der Ankunft der Post von Wismar.“ Die Ankunft der Post aus Klütz erfolgt Dienstag und Freitag, „Vormittag 9 ½ Uhr“&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ferner soll zwischen Grevesmühlen und Klütz eine zweimal wöchentliche Fußpost eingerichtet werden, welche aus Grevesmühlen Dienstag und Freitag Nachmittag 12:45 Uhr nach Ankunft der Post von Lübeck und Wismar und aus Klütz Mittwoch und Sonnabend vormittags 9 1/2 Uhr erfolgt, so daß das Eintreffen dieser wie die der Personenpost in Grevesmühlen vor Abgang der Post nach Wismar erfolgt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Grevesmühlen, 29. September 1851, Großherzogliches Postamt, Broll“&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 01.02.2002, S.14&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende derselben Ausgabe ist folgender Hinweis zu finden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Nachricht. Von gegenwärtiger Probe- Nummer liegen eine Anzahl Exemplare bei den wohllöblichen Postämtern hier, in Gadebusch, Rehna, Dassow und Klütz zur Ansicht vor und nehmen solche etwaige Bestellungen entgegen. Die Versendung von hieraus geschieht jedesmal mit den frühesten Posten, so daß die Nummern an demselben Tage ihres Erscheinens in die Hände der geehrten Abonnenten kommen. ~ Inserate werden bis spätestens jeden Mittwoch und Sonnabend Vormittag erbeten. Die Redaction.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich dieses Postamt in Klütz befand, muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Klütz:&#039;&#039;&#039; H.G.F. Bruhns, interim. Postexpediteur &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Boltenhagen:&#039;&#039;&#039; I.I. Wichmann, Postexpediteur und Inhaber des Hotels zum Großherzog von Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1848 S.82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1844 ===&lt;br /&gt;
Von diesem Jahr an fuhr die Post zweispännig von Wismar und Grevesmühlen durch, den Klützer Winkel (und) wurde die Post zu Pferde und zu Fuß durch den Klützer Winkel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1821 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer Fuß-, später Fahrpost Schönberg – Klütz über Dassow. Bestand bis 1855.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-L. Brusch in Dassower Hefte Nr.10, S.23, „Aus den Mitteilungen des Heimatbundes für das Fürstentum Ratzeburg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
* „Aus der Geschichte des Postamtes Klütz“, kurze Beschreibung der Historie von ca. 1971, Grund und Ersteller sind unbekannt&lt;br /&gt;
* „[[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz (Meckl)]]“, 1955 – 1989, Autoren: Willy Möller, Bernhard Popkow.&lt;br /&gt;
* Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt ( https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1747768286 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Post]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143058</id>
		<title>Geschichte der Post (Klütz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143058"/>
		<updated>2026-02-23T14:10:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* 22.02.1953 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Beginn eines geordneten Postwesens in Mecklenburg mit festen Routen und Fahrplänen lässt sich in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen&amp;lt;ref&amp;gt; „Die Brandenburgisch-Preußische Post in Mecklenburg“ von Ludwig Dube, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits zuvor gab es Boten der Fürsten und Städte auf festen Strecken, die ihre Botengänge jedoch nur nach Bedarf durchführten. Zu dieser Zeit führten auch mehrere fremde Posten, wie die Lübische, die Brandenburgische oder Hamburgische Post, durch das Land.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es in Klütz ausgesehen hat, lässt sich bislang nicht konkret belegen. Fest steht, dass die von [[Plessen (Klütz)|Plessen]] in brieflichem Austausch mit ihrer Familie, den mecklenburgischen Herzögen und kirchlichen Obrigkeit in Ratzeburg, Schwerin und Lübeck standen, ebenso, wie die Klützer [[Klütz - Pastoren Sankt Marien|Pastoren]]. Diese werden wahrscheinlich eigene Boten gehabt haben. Oft war es üblich, Briefe und Benachrichtigungen auf Gutglauben Reisenden oder Händlern mitzugeben, die diese gegen eine Gebühr überbrachten, bzw. weiterleiteten. Auch führten Nebenlinien einiger Posten über den Klützer Winkel&amp;lt;ref&amp;gt;z.B. von Wismar über Hohenkirchen, Wohlenberg, Klütz, Rankendorf, Dassow, Schlutup nach Lübeck. Die Hauptlinie von Wismar nach Lübeck führte über Grevesmühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 – 2024 ===&lt;br /&gt;
Umstellung des bisherigen Kupferleitungsnetzes auf Glasfaser durch die WEMAG. Geschwindigkeitserhöhung von bislang 16 Mbit/s auf mögliche 1000 Mbit/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 ===&lt;br /&gt;
Verkauf der leerstehenden [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäude]] an einen Lübecker Investor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Das Klützer Postamt wird als eines der letzten Landpostämter in Mecklenburg geschlossen. Die Filial-Aufgaben, wie die Briefmarkenausgabe und die Brief- und Paketannahme übernimmt das „[[Kaufhaus Klütz]]“. Als Postverteilstation dient zunächst das „Alte [[Rathaus (Klütz)|Rathaus]]“ in der [[Schloßstraße 34]]. Später wird im Gewerbegebiet an der Lübecker Straße eine moderne Postverteilerstation errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 ===&lt;br /&gt;
Demontage der &amp;quot;alten&amp;quot; DDR-Vermittlungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1994 ===&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Sytem EWSD&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Festwiese. Mit der Inbetriebnahme erfolgte auch eine bessere Mobilfunkanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992-1995 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Kupferleitungsnetzes aus den 1930er und 1950er Jahren. Anbindung der neuen Vermittlungsstelle, an der Festwiese, über Lichtwellenleiter (LWL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Leiter des Postamtes Herr Popkow geht in Rente und gibt die Leitung des Postamtes an Frau Straub ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur besseren Gewährleistung der Postversorgung und somit Einsparung von Arbeitszeit, wurden 1989 in einem Postzustellrevier der Stadthälfte, Briefzustellfachanlagen errichtet, und die Postzustellung am 23.10.1989 über Postzustellfachanlagen eingeführt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bamburg standen nun eine lange Reihe von Postschließfächern entlang der Straße. Zuvor befanden sich die Postkästen in den Hausfluren. Da die Eingangstüren oft verschlossen waren, bestand für die Zusteller/in nicht immer Zugang zu den Postkästen. Es mussten Hauseinwohner &amp;quot;herausgeklingelt&amp;quot; werden, die dann nach unten zur Tür gehen und diese öffnen mussten. Es gab ja noch keine elektrischen Türöffner. In manchen Aufgängen wartete schon jemand auf den Postboten oder die Haustür war nur angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1988 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Der Neubau auf dem Postgrundstück des Gartenlandes für PCM Fernmeldetechnik wurde 1987/88 fertiggestellt, und seiner teilweisen Bestimmung in Betrieb genommen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eingesetzte Vermittlungstechnik war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenschalter Koordinatenschaltertechnik] MSN70.&lt;br /&gt;
Die Klützer Telefonnummern werden vierstellig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistelligen Telefonnummern (2xx, 3xx) bleiben bestehen und behalten ihre eigene Vermittlungsstelle im Hauptgebäude des Postamtes. Hier liefen auch die Spezialverbindungen zu den Militärobjekten wie Tarnewitz oder Elmenhorst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1986 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Auf Grund zunehmender fernmeldetechnischer Entwicklungen und somit nicht ausreichender Unterbringung der Anlagen im Postamt, wurde 1986 mit dem planmäßigen Neubau auf dem Postgrundstück des, bisherigen Gartenlandes begonnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht immer noch, inzwischen mit anderer Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1985 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Senkung des Arbeitsaufwandes und Einsparung von Arbeitszeit bzw. Personal, besonders durch die wachsende Bevölkerungszahl, wurden in den Neubaugebieten am Stadtrand von Klütz Briefzustellfachanlagen eingerichtet und werden nach Bedarf erweitert.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erleichterung für die Postzusteller führte zu viel Unmut und Geläster in der Bevölkerung. Kam die Post doch jetzt nicht mehr ins Haus und musste oft von weiter weg geholt werden. Außerdem vertraute nicht jeder der Sicherheit, der nun frei stehenden „Briefzustellfachanlagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.09.1981 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab September 1980 wird im Klützer Winkel eine neue Zustellform eingeführt. Die Postsendungen, Presseerzeugnisse und Kleingutsendungen werden vom Postamt Klütz von einem Mitarbeiter mit Kraftfahrzeug über Zustellfach und Paketfachanlagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;frei stehende Postschließfächer&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;in den Ortsteilen Klein-Pravtshagen, Hohen-Schönberg, Warnkenhagen, Brook, Elmenhorst, Steinbeck, Grundshaken, Tarnewitz Chaussee, Tarnewitz Köbissiedlung, Tarnewitz Dorf, Redewisch, Wichmannsdorf und Niederklütz, bestückt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.1971 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab 1. Juli 1971 wurde das Hauptpostamt Grevesmühlen, zu dem auch das Postamt Klütz leitungsmäßig unterstellt war, und das Hauptpostamt Wismar sowie die Fernmeldeämter Grevesmühlen und Wismar leitungsmäßig zu einem Post- und Fernmeldeamt Wismar vereinigt.&lt;br /&gt;
Somit wurde auch das Postamt Klütz leitungsmäßig dem Post und Fernmeldeamt Wismar unterstellt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies blieb so bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.Nov.1970 === &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Für die Ortschaften Goldbeck und Kühlenstein in Goldbeck wird eine Poststelle eingerichtet und verantwortungsmäßig dem HPA Grevesmühlen angegliedert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Februar 1969 === &lt;br /&gt;
Ein neues Annahmeverfahren wird im Toto-Lotto-Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1967 &lt;br /&gt;
Ein neuer Kleinguttarif wird eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1965 ===&lt;br /&gt;
Ab Monat Dezember 1965 wurde eine unbegrenzte Gesprächsdauer im Selbstwählferndienst möglich. (Siehe 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.05.1965 ===&lt;br /&gt;
Einführung eines neuen Annahme- und Abrechnungsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1965 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluetz-Postleitzahl-1964-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Neue Postleitzahlen werden im Brief- und Kleingutverkehr eingeführt. Klütz erhält die Postleitzahl 2425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 ===&lt;br /&gt;
im Jahre 1964 wurde die bisherige Lesezirkelzustellung eingestellt. Im Zustelldienst wurden sämtliche Reviere neu ausgemessen und in diesem Zusammenhang ein neues Prämienzeitlohnsysten eingeführt. Desgleichen wurde die alte Methode der Rundfunk und Zeitungsbezugsgelder durch eine neue Methode des gemeinsamen Quittungsdruckes ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962 ===&lt;br /&gt;
Eine 3 Minuten Selbstwählanlage wird in Betrieb genommen, die jedem Fernsprechteilnehmer ermöglicht, jeden gewünschten Anschluss im Kreisgebiet und darüber hinaus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.12.1961 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Klütz erstreckt sich ... auf die Stadt Klütz mit den Ortschaften Hofzumfelde, Oberklütz, Arpshagen, Goldbeck, Kühlenstein, Rankendorf-Abbau und Niederklütz. Sämtliche Umliegenden PST(Poststellen) rechnen direkt mit der Landpoststelle HPA (Hauptpostamt) Grevesmühlen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1960 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Redewisch und Wichmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 ===&lt;br /&gt;
Durch die Einrichtung der PST II ist der Personalbestand entsprechend verringert worden. Die restlichen 10 Kollegen schlossen sich im Juli 1960 zu einem sozialistischen Kollektiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 === &lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Hohen-Schönberg und Klein Pravtshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Oktober 1959 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz wird dem neugebildeten Hauptpostamt (HPA) Grevesmühlen unterstellt. In diesen Zusammenhang änderte sich die Zuführung der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Quartal 1956 ===&lt;br /&gt;
Das Lesezirkelkollektiv beim PA (Postamt) wird mit dem Wanderwimpel „Beste Lesezirkel-Dienststelle“ der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1957 ===&lt;br /&gt;
Einführung der 45h-Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.10.1955 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich umfasst neben dem Ortsbereich Klütz die PSt (II) Brook und Grundshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwicklung des Dienstes in den einzelnen Dienstzweigen stehen dem Postamt folgende Kräfte zur Verfügung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+  &lt;br /&gt;
| Betriebsleitung   || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Für Schalter- Packkammer- Abfertigungs- Entkartungs-&amp;lt;br&amp;gt;  Postzeitungs- Rundfunk- Lotto und Toto- Dienst  || : 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortszusteller || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landzusteller || : 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Elmenhorst || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Grundshagen || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinmachedienst || : 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18.06.1954 ===&lt;br /&gt;
Ein Lotto- und Totoschalter wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.02.1953 ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin eingesetzte VstW&amp;lt;ref&amp;gt;Vermitlungsstelle(Selbst-)Wählsystem)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird gegen ein neues System&amp;lt;ref&amp;gt;zunächst System 50, später System 55&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgetauscht. Die Telefonnummern werden dreistellig. Das eingesetzte System wurde erst 1994 mit der Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle (DVst) abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.06.1951 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz verliert im Zuge der Neustrukturierungen in der DDR seine Eigenständigkeit und wird Zweigpostamt des Hauptpostamtes Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.09.1935 ===&lt;br /&gt;
Boltenhagen wird an die Klützer Vermittlungsstelle angeschlossen. Endlich, wie viele der Boltenhagener Vermieter und Hotelbesitzer sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.04.1935 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer VstW&amp;lt;ref&amp;gt;VstW = Vermittlungsstelle Wählamt. D.h., dass die Telefonteilnehmer von nun an eine Telefonnummer innerhalb des Ortsnetzes selbst wählen konnten. Die Telefonnummern wurden zweistellig. Somit erhielten mehr Klützer die Chance auf ein Telefon.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zunächst eingesetzte VstW war sehr störanfällig. Für die neue Vermittlungsstelle erfolgt eigens ein Anbau auf der linken Seite des Postamtes. Dieses wurde optisch dem vorhandenen Gebäude angepasst. Mit der Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle wechselte das Fernsprechrechnungsgeschäft nach Grevesmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.12.1927 ===&lt;br /&gt;
Ankauf des Postgebäudes durch die Reichspost. Der Kaufpreis betrug 20.000 Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.1905 ===&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Klütz – Grevesmühlen wird eröffnet. Die Beförderung von Postsendungen erfolgt nun in einem eigenen, geschlossenen Wagenabteil über Grevesmühlen. In Klütz wird die Post sortiert und in die umliegenden Ortschaften weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.07.1899 ===&lt;br /&gt;
Telegraphenbetriebsstelle Klütz mit Fernsprechvermittlung (OB)&amp;lt;ref&amp;gt;OB = Ortsbatterie, d.h., dass die Stromversorgung vom Amt aus erfolgt. Die OB-Vermittlung ist eine Handvermittlung mit maximal 10 Teilnehmern. Die ersten Klützer Telefonnummern waren somit einstellig und etwas sehr Besonderes.&amp;lt;/ref&amp;gt; und öffentliche Sprechstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäudes]] in der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]], das anschließend als Postamt genutzt wurde. Ab wann diese Nutzung erfolgte, kann noch nicht nachvollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (13 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Grevesmühlen: 9.25 V., Aus Klütz: 3.10 N.&lt;br /&gt;
 ---&lt;br /&gt;
 Zwischen Klütz und Wismar (22 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Klütz: 4.35 V, Aus Wismar: 5.15 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1886, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (12 Kilom.)&lt;br /&gt;
 - Aus Grevesmühlen : 10.5 V.; in Klütz : 11.15 V.;&lt;br /&gt;
 - Aus Klütz: 3.15 N.; in Grevesmühlen: 4.25 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 2. Ausgabe, 1880, S.IIIV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.1877 === &lt;br /&gt;
Einrichtung eines Postamtes in Klütz (Wo?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.1872 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer täglichen Personenpost zwischen Klütz und Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1862 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevismühlen ~ Klütz (1 3/4 M.) Pers.-P. &lt;br /&gt;
 Aus Grevismühlen ab: Nm. 3,30. an: Nm 5,30. &lt;br /&gt;
 Sonnt., Dienst. u. Freit., aus Klütz Vm. 2,30. :uv M. 7,30. :qv Mont., Mittw. u. Sonnab.&lt;br /&gt;
 (Siehe auch Sommerposten während der Badezeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Während der Badezeit gehende Sommer-Posten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Grevismühlen ||  –  Klütz ||  || - Boltenhagen || (2 1/4 M.) Pers.-P. aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm. 3,80. || Nm. 5,10. || an: || Nm. 5,40. || Grevismühlen Sonnt.,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm.11,40.:uv || M. 10,10. ||  || M. 9,30. : qv || Dienst., Freit., &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || aus Boltenhagen Mont., Mittw.,&amp;lt;br&amp;gt; Sonnab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Wismar || – Grevismühlen ||  || - Klütz || - Boltenhagen ||  (5 M.) Pers.-P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm.4. || Nm. 6. ||  || Ab. 8. || an: Ab. 8,40. ||   während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25, ||  || Vm. 7,45. ||  Vm. 7,15. : qv || Juli u. August.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab : || Vm. 10,30. || Mt. 12,30. ||  || Nm. 2,30. || an: Nm. 3,10. || während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25. ||  || Vm. 7,45. || Vm. 7,15. : qv || Sept.: Sonnt., Dienst., Freit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Ab. || = || Abend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. || = || Mittag&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Nm. || = || Nachmittag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm. || = || Vormittag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1852 ===&lt;br /&gt;
Nachweis einer eigenen Poststation für Klütz, welche auch die umliegenden Ortschaften mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Theodor Burchard, Verzeichniß der sämmtlichen zum ritterschaftlichen Cataster steuernden Güter..., Rostock 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1851 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01.10.1851&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen führt nur noch bis nach Klütz&amp;lt;ref&amp;gt;Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt Nr.1 1851, Verfügung der Großherzoglichen General-Post-Direction über die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Die Abfahrt nach Klütz erfolgt aus Grevesmühlen am Montag und Donnerstag, Nachmittags 12.45 Uhr nach der Ankunft der Post von Wismar.“ Die Ankunft der Post aus Klütz erfolgt Dienstag und Freitag, „Vormittag 9 ½ Uhr“&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ferner soll zwischen Grevesmühlen und Klütz eine zweimal wöchentliche Fußpost eingerichtet werden, welche aus Grevesmühlen Dienstag und Freitag Nachmittag 12:45 Uhr nach Ankunft der Post von Lübeck und Wismar und aus Klütz Mittwoch und Sonnabend vormittags 9 1/2 Uhr erfolgt, so daß das Eintreffen dieser wie die der Personenpost in Grevesmühlen vor Abgang der Post nach Wismar erfolgt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Grevesmühlen, 29. September 1851, Großherzogliches Postamt, Broll“&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 01.02.2002, S.14&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende derselben Ausgabe ist folgender Hinweis zu finden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Nachricht. Von gegenwärtiger Probe- Nummer liegen eine Anzahl Exemplare bei den wohllöblichen Postämtern hier, in Gadebusch, Rehna, Dassow und Klütz zur Ansicht vor und nehmen solche etwaige Bestellungen entgegen. Die Versendung von hieraus geschieht jedesmal mit den frühesten Posten, so daß die Nummern an demselben Tage ihres Erscheinens in die Hände der geehrten Abonnenten kommen. ~ Inserate werden bis spätestens jeden Mittwoch und Sonnabend Vormittag erbeten. Die Redaction.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich dieses Postamt in Klütz befand, muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Klütz:&#039;&#039;&#039; H.G.F. Bruhns, interim. Postexpediteur &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Boltenhagen:&#039;&#039;&#039; I.I. Wichmann, Postexpediteur und Inhaber des Hotels zum Großherzog von Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1848 S.82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1844 ===&lt;br /&gt;
Von diesem Jahr an fuhr die Post zweispännig von Wismar und Grevesmühlen durch, den Klützer Winkel (und) wurde die Post zu Pferde und zu Fuß durch den Klützer Winkel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1821 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer Fuß-, später Fahrpost Schönberg – Klütz über Dassow. Bestand bis 1855.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-L. Brusch in Dassower Hefte Nr.10, S.23, „Aus den Mitteilungen des Heimatbundes für das Fürstentum Ratzeburg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
* „Aus der Geschichte des Postamtes Klütz“, kurze Beschreibung der Historie von ca. 1971, Grund und Ersteller sind unbekannt&lt;br /&gt;
* „[[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz (Meckl)]]“, 1955 – 1989, Autoren: Willy Möller, Bernhard Popkow.&lt;br /&gt;
* Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt ( https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1747768286 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Post]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143057</id>
		<title>Geschichte der Post (Klütz)</title>
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		<updated>2026-02-23T14:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* 1890 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Beginn eines geordneten Postwesens in Mecklenburg mit festen Routen und Fahrplänen lässt sich in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen&amp;lt;ref&amp;gt; „Die Brandenburgisch-Preußische Post in Mecklenburg“ von Ludwig Dube, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits zuvor gab es Boten der Fürsten und Städte auf festen Strecken, die ihre Botengänge jedoch nur nach Bedarf durchführten. Zu dieser Zeit führten auch mehrere fremde Posten, wie die Lübische, die Brandenburgische oder Hamburgische Post, durch das Land.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es in Klütz ausgesehen hat, lässt sich bislang nicht konkret belegen. Fest steht, dass die von [[Plessen (Klütz)|Plessen]] in brieflichem Austausch mit ihrer Familie, den mecklenburgischen Herzögen und kirchlichen Obrigkeit in Ratzeburg, Schwerin und Lübeck standen, ebenso, wie die Klützer [[Klütz - Pastoren Sankt Marien|Pastoren]]. Diese werden wahrscheinlich eigene Boten gehabt haben. Oft war es üblich, Briefe und Benachrichtigungen auf Gutglauben Reisenden oder Händlern mitzugeben, die diese gegen eine Gebühr überbrachten, bzw. weiterleiteten. Auch führten Nebenlinien einiger Posten über den Klützer Winkel&amp;lt;ref&amp;gt;z.B. von Wismar über Hohenkirchen, Wohlenberg, Klütz, Rankendorf, Dassow, Schlutup nach Lübeck. Die Hauptlinie von Wismar nach Lübeck führte über Grevesmühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 – 2024 ===&lt;br /&gt;
Umstellung des bisherigen Kupferleitungsnetzes auf Glasfaser durch die WEMAG. Geschwindigkeitserhöhung von bislang 16 Mbit/s auf mögliche 1000 Mbit/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 ===&lt;br /&gt;
Verkauf der leerstehenden [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäude]] an einen Lübecker Investor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Das Klützer Postamt wird als eines der letzten Landpostämter in Mecklenburg geschlossen. Die Filial-Aufgaben, wie die Briefmarkenausgabe und die Brief- und Paketannahme übernimmt das „[[Kaufhaus Klütz]]“. Als Postverteilstation dient zunächst das „Alte [[Rathaus (Klütz)|Rathaus]]“ in der [[Schloßstraße 34]]. Später wird im Gewerbegebiet an der Lübecker Straße eine moderne Postverteilerstation errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 ===&lt;br /&gt;
Demontage der &amp;quot;alten&amp;quot; DDR-Vermittlungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1994 ===&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Sytem EWSD&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Festwiese. Mit der Inbetriebnahme erfolgte auch eine bessere Mobilfunkanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992-1995 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Kupferleitungsnetzes aus den 1930er und 1950er Jahren. Anbindung der neuen Vermittlungsstelle, an der Festwiese, über Lichtwellenleiter (LWL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Leiter des Postamtes Herr Popkow geht in Rente und gibt die Leitung des Postamtes an Frau Straub ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur besseren Gewährleistung der Postversorgung und somit Einsparung von Arbeitszeit, wurden 1989 in einem Postzustellrevier der Stadthälfte, Briefzustellfachanlagen errichtet, und die Postzustellung am 23.10.1989 über Postzustellfachanlagen eingeführt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bamburg standen nun eine lange Reihe von Postschließfächern entlang der Straße. Zuvor befanden sich die Postkästen in den Hausfluren. Da die Eingangstüren oft verschlossen waren, bestand für die Zusteller/in nicht immer Zugang zu den Postkästen. Es mussten Hauseinwohner &amp;quot;herausgeklingelt&amp;quot; werden, die dann nach unten zur Tür gehen und diese öffnen mussten. Es gab ja noch keine elektrischen Türöffner. In manchen Aufgängen wartete schon jemand auf den Postboten oder die Haustür war nur angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1988 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Der Neubau auf dem Postgrundstück des Gartenlandes für PCM Fernmeldetechnik wurde 1987/88 fertiggestellt, und seiner teilweisen Bestimmung in Betrieb genommen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eingesetzte Vermittlungstechnik war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenschalter Koordinatenschaltertechnik] MSN70.&lt;br /&gt;
Die Klützer Telefonnummern werden vierstellig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistelligen Telefonnummern (2xx, 3xx) bleiben bestehen und behalten ihre eigene Vermittlungsstelle im Hauptgebäude des Postamtes. Hier liefen auch die Spezialverbindungen zu den Militärobjekten wie Tarnewitz oder Elmenhorst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1986 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Auf Grund zunehmender fernmeldetechnischer Entwicklungen und somit nicht ausreichender Unterbringung der Anlagen im Postamt, wurde 1986 mit dem planmäßigen Neubau auf dem Postgrundstück des, bisherigen Gartenlandes begonnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht immer noch, inzwischen mit anderer Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1985 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Senkung des Arbeitsaufwandes und Einsparung von Arbeitszeit bzw. Personal, besonders durch die wachsende Bevölkerungszahl, wurden in den Neubaugebieten am Stadtrand von Klütz Briefzustellfachanlagen eingerichtet und werden nach Bedarf erweitert.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erleichterung für die Postzusteller führte zu viel Unmut und Geläster in der Bevölkerung. Kam die Post doch jetzt nicht mehr ins Haus und musste oft von weiter weg geholt werden. Außerdem vertraute nicht jeder der Sicherheit, der nun frei stehenden „Briefzustellfachanlagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.09.1981 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab September 1980 wird im Klützer Winkel eine neue Zustellform eingeführt. Die Postsendungen, Presseerzeugnisse und Kleingutsendungen werden vom Postamt Klütz von einem Mitarbeiter mit Kraftfahrzeug über Zustellfach und Paketfachanlagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;frei stehende Postschließfächer&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;in den Ortsteilen Klein-Pravtshagen, Hohen-Schönberg, Warnkenhagen, Brook, Elmenhorst, Steinbeck, Grundshaken, Tarnewitz Chaussee, Tarnewitz Köbissiedlung, Tarnewitz Dorf, Redewisch, Wichmannsdorf und Niederklütz, bestückt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.1971 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab 1. Juli 1971 wurde das Hauptpostamt Grevesmühlen, zu dem auch das Postamt Klütz leitungsmäßig unterstellt war, und das Hauptpostamt Wismar sowie die Fernmeldeämter Grevesmühlen und Wismar leitungsmäßig zu einem Post- und Fernmeldeamt Wismar vereinigt.&lt;br /&gt;
Somit wurde auch das Postamt Klütz leitungsmäßig dem Post und Fernmeldeamt Wismar unterstellt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies blieb so bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.Nov.1970 === &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Für die Ortschaften Goldbeck und Kühlenstein in Goldbeck wird eine Poststelle eingerichtet und verantwortungsmäßig dem HPA Grevesmühlen angegliedert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Februar 1969 === &lt;br /&gt;
Ein neues Annahmeverfahren wird im Toto-Lotto-Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1967 &lt;br /&gt;
Ein neuer Kleinguttarif wird eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1965 ===&lt;br /&gt;
Ab Monat Dezember 1965 wurde eine unbegrenzte Gesprächsdauer im Selbstwählferndienst möglich. (Siehe 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.05.1965 ===&lt;br /&gt;
Einführung eines neuen Annahme- und Abrechnungsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1965 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluetz-Postleitzahl-1964-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Neue Postleitzahlen werden im Brief- und Kleingutverkehr eingeführt. Klütz erhält die Postleitzahl 2425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 ===&lt;br /&gt;
im Jahre 1964 wurde die bisherige Lesezirkelzustellung eingestellt. Im Zustelldienst wurden sämtliche Reviere neu ausgemessen und in diesem Zusammenhang ein neues Prämienzeitlohnsysten eingeführt. Desgleichen wurde die alte Methode der Rundfunk und Zeitungsbezugsgelder durch eine neue Methode des gemeinsamen Quittungsdruckes ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962 ===&lt;br /&gt;
Eine 3 Minuten Selbstwählanlage wird in Betrieb genommen, die jedem Fernsprechteilnehmer ermöglicht, jeden gewünschten Anschluss im Kreisgebiet und darüber hinaus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.12.1961 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Klütz erstreckt sich ... auf die Stadt Klütz mit den Ortschaften Hofzumfelde, Oberklütz, Arpshagen, Goldbeck, Kühlenstein, Rankendorf-Abbau und Niederklütz. Sämtliche Umliegenden PST(Poststellen) rechnen direkt mit der Landpoststelle HPA (Hauptpostamt) Grevesmühlen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1960 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Redewisch und Wichmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 ===&lt;br /&gt;
Durch die Einrichtung der PST II ist der Personalbestand entsprechend verringert worden. Die restlichen 10 Kollegen schlossen sich im Juli 1960 zu einem sozialistischen Kollektiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 === &lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Hohen-Schönberg und Klein Pravtshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Oktober 1959 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz wird dem neugebildeten Hauptpostamt (HPA) Grevesmühlen unterstellt. In diesen Zusammenhang änderte sich die Zuführung der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Quartal 1956 ===&lt;br /&gt;
Das Lesezirkelkollektiv beim PA (Postamt) wird mit dem Wanderwimpel „Beste Lesezirkel-Dienststelle“ der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1957 ===&lt;br /&gt;
Einführung der 45h-Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.10.1955 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich umfasst neben dem Ortsbereich Klütz die PSt (II) Brook und Grundshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwicklung des Dienstes in den einzelnen Dienstzweigen stehen dem Postamt folgende Kräfte zur Verfügung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+  &lt;br /&gt;
| Betriebsleitung   || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Für Schalter- Packkammer- Abfertigungs- Entkartungs-&amp;lt;br&amp;gt;  Postzeitungs- Rundfunk- Lotto und Toto- Dienst  || : 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortszusteller || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landzusteller || : 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Elmenhorst || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Grundshagen || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinmachedienst || : 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18.06.1954 ===&lt;br /&gt;
Ein Lotto- und Totoschalter wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.02.1953 ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin eingesetzte VstW wird gegen ein neues System&amp;lt;ref&amp;gt;zunächst System 50, später System 55&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgetauscht. Die Telefonnummern werden dreistellig. Das eingesetzte System wurde erst 1994 mit der Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle (DVst) abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.06.1951 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz verliert im Zuge der Neustrukturierungen in der DDR seine Eigenständigkeit und wird Zweigpostamt des Hauptpostamtes Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.09.1935 ===&lt;br /&gt;
Boltenhagen wird an die Klützer Vermittlungsstelle angeschlossen. Endlich, wie viele der Boltenhagener Vermieter und Hotelbesitzer sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.04.1935 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer VstW&amp;lt;ref&amp;gt;VstW = Vermittlungsstelle Wählamt. D.h., dass die Telefonteilnehmer von nun an eine Telefonnummer innerhalb des Ortsnetzes selbst wählen konnten. Die Telefonnummern wurden zweistellig. Somit erhielten mehr Klützer die Chance auf ein Telefon.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zunächst eingesetzte VstW war sehr störanfällig. Für die neue Vermittlungsstelle erfolgt eigens ein Anbau auf der linken Seite des Postamtes. Dieses wurde optisch dem vorhandenen Gebäude angepasst. Mit der Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle wechselte das Fernsprechrechnungsgeschäft nach Grevesmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.12.1927 ===&lt;br /&gt;
Ankauf des Postgebäudes durch die Reichspost. Der Kaufpreis betrug 20.000 Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.1905 ===&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Klütz – Grevesmühlen wird eröffnet. Die Beförderung von Postsendungen erfolgt nun in einem eigenen, geschlossenen Wagenabteil über Grevesmühlen. In Klütz wird die Post sortiert und in die umliegenden Ortschaften weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.07.1899 ===&lt;br /&gt;
Telegraphenbetriebsstelle Klütz mit Fernsprechvermittlung (OB)&amp;lt;ref&amp;gt;OB = Ortsbatterie, d.h., dass die Stromversorgung vom Amt aus erfolgt. Die OB-Vermittlung ist eine Handvermittlung mit maximal 10 Teilnehmern. Die ersten Klützer Telefonnummern waren somit einstellig und etwas sehr Besonderes.&amp;lt;/ref&amp;gt; und öffentliche Sprechstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäudes]] in der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]], das anschließend als Postamt genutzt wurde. Ab wann diese Nutzung erfolgte, kann noch nicht nachvollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke, Am Markt 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (13 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Grevesmühlen: 9.25 V., Aus Klütz: 3.10 N.&lt;br /&gt;
 ---&lt;br /&gt;
 Zwischen Klütz und Wismar (22 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Klütz: 4.35 V, Aus Wismar: 5.15 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1886, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (12 Kilom.)&lt;br /&gt;
 - Aus Grevesmühlen : 10.5 V.; in Klütz : 11.15 V.;&lt;br /&gt;
 - Aus Klütz: 3.15 N.; in Grevesmühlen: 4.25 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 2. Ausgabe, 1880, S.IIIV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.1877 === &lt;br /&gt;
Einrichtung eines Postamtes in Klütz (Wo?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.1872 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer täglichen Personenpost zwischen Klütz und Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1862 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevismühlen ~ Klütz (1 3/4 M.) Pers.-P. &lt;br /&gt;
 Aus Grevismühlen ab: Nm. 3,30. an: Nm 5,30. &lt;br /&gt;
 Sonnt., Dienst. u. Freit., aus Klütz Vm. 2,30. :uv M. 7,30. :qv Mont., Mittw. u. Sonnab.&lt;br /&gt;
 (Siehe auch Sommerposten während der Badezeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Während der Badezeit gehende Sommer-Posten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Grevismühlen ||  –  Klütz ||  || - Boltenhagen || (2 1/4 M.) Pers.-P. aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm. 3,80. || Nm. 5,10. || an: || Nm. 5,40. || Grevismühlen Sonnt.,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm.11,40.:uv || M. 10,10. ||  || M. 9,30. : qv || Dienst., Freit., &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || aus Boltenhagen Mont., Mittw.,&amp;lt;br&amp;gt; Sonnab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Wismar || – Grevismühlen ||  || - Klütz || - Boltenhagen ||  (5 M.) Pers.-P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm.4. || Nm. 6. ||  || Ab. 8. || an: Ab. 8,40. ||   während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25, ||  || Vm. 7,45. ||  Vm. 7,15. : qv || Juli u. August.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab : || Vm. 10,30. || Mt. 12,30. ||  || Nm. 2,30. || an: Nm. 3,10. || während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25. ||  || Vm. 7,45. || Vm. 7,15. : qv || Sept.: Sonnt., Dienst., Freit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Ab. || = || Abend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. || = || Mittag&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Nm. || = || Nachmittag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm. || = || Vormittag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1852 ===&lt;br /&gt;
Nachweis einer eigenen Poststation für Klütz, welche auch die umliegenden Ortschaften mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Theodor Burchard, Verzeichniß der sämmtlichen zum ritterschaftlichen Cataster steuernden Güter..., Rostock 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1851 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01.10.1851&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen führt nur noch bis nach Klütz&amp;lt;ref&amp;gt;Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt Nr.1 1851, Verfügung der Großherzoglichen General-Post-Direction über die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Die Abfahrt nach Klütz erfolgt aus Grevesmühlen am Montag und Donnerstag, Nachmittags 12.45 Uhr nach der Ankunft der Post von Wismar.“ Die Ankunft der Post aus Klütz erfolgt Dienstag und Freitag, „Vormittag 9 ½ Uhr“&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ferner soll zwischen Grevesmühlen und Klütz eine zweimal wöchentliche Fußpost eingerichtet werden, welche aus Grevesmühlen Dienstag und Freitag Nachmittag 12:45 Uhr nach Ankunft der Post von Lübeck und Wismar und aus Klütz Mittwoch und Sonnabend vormittags 9 1/2 Uhr erfolgt, so daß das Eintreffen dieser wie die der Personenpost in Grevesmühlen vor Abgang der Post nach Wismar erfolgt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Grevesmühlen, 29. September 1851, Großherzogliches Postamt, Broll“&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 01.02.2002, S.14&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende derselben Ausgabe ist folgender Hinweis zu finden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Nachricht. Von gegenwärtiger Probe- Nummer liegen eine Anzahl Exemplare bei den wohllöblichen Postämtern hier, in Gadebusch, Rehna, Dassow und Klütz zur Ansicht vor und nehmen solche etwaige Bestellungen entgegen. Die Versendung von hieraus geschieht jedesmal mit den frühesten Posten, so daß die Nummern an demselben Tage ihres Erscheinens in die Hände der geehrten Abonnenten kommen. ~ Inserate werden bis spätestens jeden Mittwoch und Sonnabend Vormittag erbeten. Die Redaction.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich dieses Postamt in Klütz befand, muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Klütz:&#039;&#039;&#039; H.G.F. Bruhns, interim. Postexpediteur &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Boltenhagen:&#039;&#039;&#039; I.I. Wichmann, Postexpediteur und Inhaber des Hotels zum Großherzog von Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1848 S.82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1844 ===&lt;br /&gt;
Von diesem Jahr an fuhr die Post zweispännig von Wismar und Grevesmühlen durch, den Klützer Winkel (und) wurde die Post zu Pferde und zu Fuß durch den Klützer Winkel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1821 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer Fuß-, später Fahrpost Schönberg – Klütz über Dassow. Bestand bis 1855.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-L. Brusch in Dassower Hefte Nr.10, S.23, „Aus den Mitteilungen des Heimatbundes für das Fürstentum Ratzeburg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
* „Aus der Geschichte des Postamtes Klütz“, kurze Beschreibung der Historie von ca. 1971, Grund und Ersteller sind unbekannt&lt;br /&gt;
* „[[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz (Meckl)]]“, 1955 – 1989, Autoren: Willy Möller, Bernhard Popkow.&lt;br /&gt;
* Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt ( https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1747768286 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Post]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143056</id>
		<title>Geschichte der Post (Klütz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Geschichte_der_Post_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143056"/>
		<updated>2026-02-23T14:07:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* 1890 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Beginn eines geordneten Postwesens in Mecklenburg mit festen Routen und Fahrplänen lässt sich in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen&amp;lt;ref&amp;gt; „Die Brandenburgisch-Preußische Post in Mecklenburg“ von Ludwig Dube, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bereits zuvor gab es Boten der Fürsten und Städte auf festen Strecken, die ihre Botengänge jedoch nur nach Bedarf durchführten. Zu dieser Zeit führten auch mehrere fremde Posten, wie die Lübische, die Brandenburgische oder Hamburgische Post, durch das Land.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es in Klütz ausgesehen hat, lässt sich bislang nicht konkret belegen. Fest steht, dass die von [[Plessen (Klütz)|Plessen]] in brieflichem Austausch mit ihrer Familie, den mecklenburgischen Herzögen und kirchlichen Obrigkeit in Ratzeburg, Schwerin und Lübeck standen, ebenso, wie die Klützer [[Klütz - Pastoren Sankt Marien|Pastoren]]. Diese werden wahrscheinlich eigene Boten gehabt haben. Oft war es üblich, Briefe und Benachrichtigungen auf Gutglauben Reisenden oder Händlern mitzugeben, die diese gegen eine Gebühr überbrachten, bzw. weiterleiteten. Auch führten Nebenlinien einiger Posten über den Klützer Winkel&amp;lt;ref&amp;gt;z.B. von Wismar über Hohenkirchen, Wohlenberg, Klütz, Rankendorf, Dassow, Schlutup nach Lübeck. Die Hauptlinie von Wismar nach Lübeck führte über Grevesmühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2019 – 2024 ===&lt;br /&gt;
Umstellung des bisherigen Kupferleitungsnetzes auf Glasfaser durch die WEMAG. Geschwindigkeitserhöhung von bislang 16 Mbit/s auf mögliche 1000 Mbit/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1997 ===&lt;br /&gt;
Verkauf der leerstehenden [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäude]] an einen Lübecker Investor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Das Klützer Postamt wird als eines der letzten Landpostämter in Mecklenburg geschlossen. Die Filial-Aufgaben, wie die Briefmarkenausgabe und die Brief- und Paketannahme übernimmt das „[[Kaufhaus Klütz]]“. Als Postverteilstation dient zunächst das „Alte [[Rathaus (Klütz)|Rathaus]]“ in der [[Schloßstraße 34]]. Später wird im Gewerbegebiet an der Lübecker Straße eine moderne Postverteilerstation errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1995 ===&lt;br /&gt;
Demontage der &amp;quot;alten&amp;quot; DDR-Vermittlungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1994 ===&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle&amp;lt;ref&amp;gt;Sytem EWSD&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Festwiese. Mit der Inbetriebnahme erfolgte auch eine bessere Mobilfunkanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992-1995 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Kupferleitungsnetzes aus den 1930er und 1950er Jahren. Anbindung der neuen Vermittlungsstelle, an der Festwiese, über Lichtwellenleiter (LWL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991 ===&lt;br /&gt;
Der bisherige Leiter des Postamtes Herr Popkow geht in Rente und gibt die Leitung des Postamtes an Frau Straub ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur besseren Gewährleistung der Postversorgung und somit Einsparung von Arbeitszeit, wurden 1989 in einem Postzustellrevier der Stadthälfte, Briefzustellfachanlagen errichtet, und die Postzustellung am 23.10.1989 über Postzustellfachanlagen eingeführt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bamburg standen nun eine lange Reihe von Postschließfächern entlang der Straße. Zuvor befanden sich die Postkästen in den Hausfluren. Da die Eingangstüren oft verschlossen waren, bestand für die Zusteller/in nicht immer Zugang zu den Postkästen. Es mussten Hauseinwohner &amp;quot;herausgeklingelt&amp;quot; werden, die dann nach unten zur Tür gehen und diese öffnen mussten. Es gab ja noch keine elektrischen Türöffner. In manchen Aufgängen wartete schon jemand auf den Postboten oder die Haustür war nur angelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1988 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Der Neubau auf dem Postgrundstück des Gartenlandes für PCM Fernmeldetechnik wurde 1987/88 fertiggestellt, und seiner teilweisen Bestimmung in Betrieb genommen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eingesetzte Vermittlungstechnik war die [https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenschalter Koordinatenschaltertechnik] MSN70.&lt;br /&gt;
Die Klützer Telefonnummern werden vierstellig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreistelligen Telefonnummern (2xx, 3xx) bleiben bestehen und behalten ihre eigene Vermittlungsstelle im Hauptgebäude des Postamtes. Hier liefen auch die Spezialverbindungen zu den Militärobjekten wie Tarnewitz oder Elmenhorst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1986 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Auf Grund zunehmender fernmeldetechnischer Entwicklungen und somit nicht ausreichender Unterbringung der Anlagen im Postamt, wurde 1986 mit dem planmäßigen Neubau auf dem Postgrundstück des, bisherigen Gartenlandes begonnen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht immer noch, inzwischen mit anderer Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1985 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Senkung des Arbeitsaufwandes und Einsparung von Arbeitszeit bzw. Personal, besonders durch die wachsende Bevölkerungszahl, wurden in den Neubaugebieten am Stadtrand von Klütz Briefzustellfachanlagen eingerichtet und werden nach Bedarf erweitert.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erleichterung für die Postzusteller führte zu viel Unmut und Geläster in der Bevölkerung. Kam die Post doch jetzt nicht mehr ins Haus und musste oft von weiter weg geholt werden. Außerdem vertraute nicht jeder der Sicherheit, der nun frei stehenden „Briefzustellfachanlagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.09.1981 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab September 1980 wird im Klützer Winkel eine neue Zustellform eingeführt. Die Postsendungen, Presseerzeugnisse und Kleingutsendungen werden vom Postamt Klütz von einem Mitarbeiter mit Kraftfahrzeug über Zustellfach und Paketfachanlagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;frei stehende Postschließfächer&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;in den Ortsteilen Klein-Pravtshagen, Hohen-Schönberg, Warnkenhagen, Brook, Elmenhorst, Steinbeck, Grundshaken, Tarnewitz Chaussee, Tarnewitz Köbissiedlung, Tarnewitz Dorf, Redewisch, Wichmannsdorf und Niederklütz, bestückt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.07.1971 ===&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ab 1. Juli 1971 wurde das Hauptpostamt Grevesmühlen, zu dem auch das Postamt Klütz leitungsmäßig unterstellt war, und das Hauptpostamt Wismar sowie die Fernmeldeämter Grevesmühlen und Wismar leitungsmäßig zu einem Post- und Fernmeldeamt Wismar vereinigt.&lt;br /&gt;
Somit wurde auch das Postamt Klütz leitungsmäßig dem Post und Fernmeldeamt Wismar unterstellt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies blieb so bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.Nov.1970 === &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Für die Ortschaften Goldbeck und Kühlenstein in Goldbeck wird eine Poststelle eingerichtet und verantwortungsmäßig dem HPA Grevesmühlen angegliedert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Februar 1969 === &lt;br /&gt;
Ein neues Annahmeverfahren wird im Toto-Lotto-Dienst eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1967 &lt;br /&gt;
Ein neuer Kleinguttarif wird eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1965 ===&lt;br /&gt;
Ab Monat Dezember 1965 wurde eine unbegrenzte Gesprächsdauer im Selbstwählferndienst möglich. (Siehe 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.05.1965 ===&lt;br /&gt;
Einführung eines neuen Annahme- und Abrechnungsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1965 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluetz-Postleitzahl-1964-2.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Neue Postleitzahlen werden im Brief- und Kleingutverkehr eingeführt. Klütz erhält die Postleitzahl 2425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1964 ===&lt;br /&gt;
im Jahre 1964 wurde die bisherige Lesezirkelzustellung eingestellt. Im Zustelldienst wurden sämtliche Reviere neu ausgemessen und in diesem Zusammenhang ein neues Prämienzeitlohnsysten eingeführt. Desgleichen wurde die alte Methode der Rundfunk und Zeitungsbezugsgelder durch eine neue Methode des gemeinsamen Quittungsdruckes ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962 ===&lt;br /&gt;
Eine 3 Minuten Selbstwählanlage wird in Betrieb genommen, die jedem Fernsprechteilnehmer ermöglicht, jeden gewünschten Anschluss im Kreisgebiet und darüber hinaus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31.12.1961 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Klütz erstreckt sich ... auf die Stadt Klütz mit den Ortschaften Hofzumfelde, Oberklütz, Arpshagen, Goldbeck, Kühlenstein, Rankendorf-Abbau und Niederklütz. Sämtliche Umliegenden PST(Poststellen) rechnen direkt mit der Landpoststelle HPA (Hauptpostamt) Grevesmühlen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1960 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Redewisch und Wichmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 ===&lt;br /&gt;
Durch die Einrichtung der PST II ist der Personalbestand entsprechend verringert worden. Die restlichen 10 Kollegen schlossen sich im Juli 1960 zu einem sozialistischen Kollektiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juli 1960 === &lt;br /&gt;
Einrichtung der Poststellen II in Hohen-Schönberg und Klein Pravtshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01. Oktober 1959 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz wird dem neugebildeten Hauptpostamt (HPA) Grevesmühlen unterstellt. In diesen Zusammenhang änderte sich die Zuführung der Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Quartal 1956 ===&lt;br /&gt;
Das Lesezirkelkollektiv beim PA (Postamt) wird mit dem Wanderwimpel „Beste Lesezirkel-Dienststelle“ der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.01.1957 ===&lt;br /&gt;
Einführung der 45h-Woche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15.10.1955 ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich umfasst neben dem Ortsbereich Klütz die PSt (II) Brook und Grundshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwicklung des Dienstes in den einzelnen Dienstzweigen stehen dem Postamt folgende Kräfte zur Verfügung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+  &lt;br /&gt;
| Betriebsleitung   || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Für Schalter- Packkammer- Abfertigungs- Entkartungs-&amp;lt;br&amp;gt;  Postzeitungs- Rundfunk- Lotto und Toto- Dienst  || : 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortszusteller || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landzusteller || : 2 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Elmenhorst || : 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pst(II) Grundshagen || : 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinmachedienst || : 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== 18.06.1954 ===&lt;br /&gt;
Ein Lotto- und Totoschalter wird eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.02.1953 ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin eingesetzte VstW wird gegen ein neues System&amp;lt;ref&amp;gt;zunächst System 50, später System 55&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgetauscht. Die Telefonnummern werden dreistellig. Das eingesetzte System wurde erst 1994 mit der Inbetriebnahme der digitalen Vermittlungsstelle (DVst) abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.06.1951 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz verliert im Zuge der Neustrukturierungen in der DDR seine Eigenständigkeit und wird Zweigpostamt des Hauptpostamtes Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14.09.1935 ===&lt;br /&gt;
Boltenhagen wird an die Klützer Vermittlungsstelle angeschlossen. Endlich, wie viele der Boltenhagener Vermieter und Hotelbesitzer sagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01.04.1935 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer VstW&amp;lt;ref&amp;gt;VstW = Vermittlungsstelle Wählamt. D.h., dass die Telefonteilnehmer von nun an eine Telefonnummer innerhalb des Ortsnetzes selbst wählen konnten. Die Telefonnummern wurden zweistellig. Somit erhielten mehr Klützer die Chance auf ein Telefon.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zunächst eingesetzte VstW war sehr störanfällig. Für die neue Vermittlungsstelle erfolgt eigens ein Anbau auf der linken Seite des Postamtes. Dieses wurde optisch dem vorhandenen Gebäude angepasst. Mit der Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle wechselte das Fernsprechrechnungsgeschäft nach Grevesmühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29.12.1927 ===&lt;br /&gt;
Ankauf des Postgebäudes durch die Reichspost. Der Kaufpreis betrug 20.000 Mark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 08.08.1905 ===&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie Klütz – Grevesmühlen wird eröffnet. Die Beförderung von Postsendungen erfolgt nun in einem eigenen, geschlossenen Wagenabteil über Grevesmühlen. In Klütz wird die Post sortiert und in die umliegenden Ortschaften weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.07.1899 ===&lt;br /&gt;
Telegraphenbetriebsstelle Klütz mit Fernsprechvermittlung (OB)&amp;lt;ref&amp;gt;OB = Ortsbatterie, d.h., dass die Stromversorgung vom Amt aus erfolgt. Die OB-Vermittlung ist eine Handvermittlung mit maximal 10 Teilnehmern. Die ersten Klützer Telefonnummern waren somit einstellig und etwas sehr Besonderes.&amp;lt;/ref&amp;gt; und öffentliche Sprechstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des [[Kaiserliches Postamt (Klütz)|Gebäudes]] in der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]], das anschließend als Postamt genutzt wurde. Ab wann diese Nutzung erfolgte, kann noch nicht nachvollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1886 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (13 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Grevesmühlen: 9.25 V., Aus Klütz: 3.10 N.&lt;br /&gt;
 ---&lt;br /&gt;
 Zwischen Klütz und Wismar (22 Kilom.).&lt;br /&gt;
 Aus Klütz: 4.35 V, Aus Wismar: 5.15 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1886, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1880 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zwischen Grevesmühlen und Klütz (12 Kilom.)&lt;br /&gt;
 - Aus Grevesmühlen : 10.5 V.; in Klütz : 11.15 V.;&lt;br /&gt;
 - Aus Klütz: 3.15 N.; in Grevesmühlen: 4.25 N.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 2. Ausgabe, 1880, S.IIIV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.06.1877 === &lt;br /&gt;
Einrichtung eines Postamtes in Klütz (Wo?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.08.1872 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer täglichen Personenpost zwischen Klütz und Wismar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1862 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Post-Course&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevismühlen ~ Klütz (1 3/4 M.) Pers.-P. &lt;br /&gt;
 Aus Grevismühlen ab: Nm. 3,30. an: Nm 5,30. &lt;br /&gt;
 Sonnt., Dienst. u. Freit., aus Klütz Vm. 2,30. :uv M. 7,30. :qv Mont., Mittw. u. Sonnab.&lt;br /&gt;
 (Siehe auch Sommerposten während der Badezeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Während der Badezeit gehende Sommer-Posten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Schwerin und Strelitz, 1862, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || Grevismühlen ||  –  Klütz ||  || - Boltenhagen || (2 1/4 M.) Pers.-P. aus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm. 3,80. || Nm. 5,10. || an: || Nm. 5,40. || Grevismühlen Sonnt.,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm.11,40.:uv || M. 10,10. ||  || M. 9,30. : qv || Dienst., Freit., &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || aus Boltenhagen Mont., Mittw.,&amp;lt;br&amp;gt; Sonnab.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Wismar || – Grevismühlen ||  || - Klütz || - Boltenhagen ||  (5 M.) Pers.-P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab: || Nm.4. || Nm. 6. ||  || Ab. 8. || an: Ab. 8,40. ||   während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25, ||  || Vm. 7,45. ||  Vm. 7,15. : qv || Juli u. August.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab : || Vm. 10,30. || Mt. 12,30. ||  || Nm. 2,30. || an: Nm. 3,10. || während des&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. 12,5. :uv || Vm. 9,25. ||  || Vm. 7,45. || Vm. 7,15. : qv || Sept.: Sonnt., Dienst., Freit.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Ab. || = || Abend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mt. || = || Mittag&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Nm. || = || Nachmittag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vm. || = || Vormittag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1852 ===&lt;br /&gt;
Nachweis einer eigenen Poststation für Klütz, welche auch die umliegenden Ortschaften mitversorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Theodor Burchard, Verzeichniß der sämmtlichen zum ritterschaftlichen Cataster steuernden Güter..., Rostock 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1851 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;01.10.1851&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen führt nur noch bis nach Klütz&amp;lt;ref&amp;gt;Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt Nr.1 1851, Verfügung der Großherzoglichen General-Post-Direction über die Personenpost zwischen Grevesmühlen und Boltenhagen&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Die Abfahrt nach Klütz erfolgt aus Grevesmühlen am Montag und Donnerstag, Nachmittags 12.45 Uhr nach der Ankunft der Post von Wismar.“ Die Ankunft der Post aus Klütz erfolgt Dienstag und Freitag, „Vormittag 9 ½ Uhr“&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Ferner soll zwischen Grevesmühlen und Klütz eine zweimal wöchentliche Fußpost eingerichtet werden, welche aus Grevesmühlen Dienstag und Freitag Nachmittag 12:45 Uhr nach Ankunft der Post von Lübeck und Wismar und aus Klütz Mittwoch und Sonnabend vormittags 9 1/2 Uhr erfolgt, so daß das Eintreffen dieser wie die der Personenpost in Grevesmühlen vor Abgang der Post nach Wismar erfolgt.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Grevesmühlen, 29. September 1851, Großherzogliches Postamt, Broll“&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht in der Ostseezeitung vom 01.02.2002, S.14&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende derselben Ausgabe ist folgender Hinweis zu finden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;„Zur Nachricht. Von gegenwärtiger Probe- Nummer liegen eine Anzahl Exemplare bei den wohllöblichen Postämtern hier, in Gadebusch, Rehna, Dassow und Klütz zur Ansicht vor und nehmen solche etwaige Bestellungen entgegen. Die Versendung von hieraus geschieht jedesmal mit den frühesten Posten, so daß die Nummern an demselben Tage ihres Erscheinens in die Hände der geehrten Abonnenten kommen. ~ Inserate werden bis spätestens jeden Mittwoch und Sonnabend Vormittag erbeten. Die Redaction.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich dieses Postamt in Klütz befand, muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1848 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Klütz:&#039;&#039;&#039; H.G.F. Bruhns, interim. Postexpediteur &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;In Boltenhagen:&#039;&#039;&#039; I.I. Wichmann, Postexpediteur und Inhaber des Hotels zum Großherzog von Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, 1848 S.82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1844 ===&lt;br /&gt;
Von diesem Jahr an fuhr die Post zweispännig von Wismar und Grevesmühlen durch, den Klützer Winkel (und) wurde die Post zu Pferde und zu Fuß durch den Klützer Winkel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1821 ===&lt;br /&gt;
Einrichtung einer Fuß-, später Fahrpost Schönberg – Klütz über Dassow. Bestand bis 1855.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-L. Brusch in Dassower Hefte Nr.10, S.23, „Aus den Mitteilungen des Heimatbundes für das Fürstentum Ratzeburg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen: ==&lt;br /&gt;
* „Aus der Geschichte des Postamtes Klütz“, kurze Beschreibung der Historie von ca. 1971, Grund und Ersteller sind unbekannt&lt;br /&gt;
* „[[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz (Meckl)]]“, 1955 – 1989, Autoren: Willy Möller, Bernhard Popkow.&lt;br /&gt;
* Grevesmühlen-Rehna-Gadebuscher Wochen-Blatt ( https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1747768286 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Post]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kaiserliches_Postamt_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143055</id>
		<title>Kaiserliches Postamt (Klütz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kaiserliches_Postamt_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143055"/>
		<updated>2026-02-23T14:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Das Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Das Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude des Postamtes wurde 1890 von dem Klützer Schmiedemeister Ludwig Denker erbaut. Es entspricht in seinem Stil nicht den sonstigen Kaiserlichen Postämter, die von dem königlich preußischen Post-Rath, [[https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_von_Stephan|Heinrich von Stephan]], in ihrer Bauform vereinheitlicht worden waren. Dieses und die nachvollziehbaren Umbauten und Anpassungen im Inneren, legen die Annahme nahe, dass das Gebäude ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit seines Baus, 1890, stellte das Gebäude das Ende der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]] dar. Alle Gebäude in Richtung [[Schloss Bothmer]]/Ortsausgang Grevesmühlen entstanden später. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Garten finden sich an einer bestimmten Stelle immer wieder Reste von Eisenschlacke und Brennrückstände, die von einem Rennofen stammen könnten. Diese können aber bislang nicht in einen genaueren Zusammenhang gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „Das Gebäude besitzt als ehemaliges Postgebäude, errichtet als klassizistisches Einzelbauwerk in der Kaiserzeit im Jahr 1890, eine herausragende historische und städtebauliche Bedeutung. Das ehemalige Postamt steht unter Denkmalschutz&amp;lt;ref&amp;gt;aus der: Rahmenplanerische Stellungnahme der Architekten Dipl. Ing. BDA Chlumsky-Peters-Hildebrand GmbH zum Modernisierungsantrag Schloßstraße 29 in Klütz, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „Beschreibung:&lt;br /&gt;
 Zweieinhalbgeschossiger, fünfachsiger, traufstándiger, verputzter Backsteinbau mit Satteldach; Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, darauf Akroterienaufsátze als Schmuck; hochrechteckige Fenster im Erdgeschoß mit profilierter Rahmung, im Obergeschoß mit kräftiger Verdachung; im im Mezzanin Rundfenster mit inneren Vierpässen; Eingangstüren in der 1. und 4. Achse von rechts; links ein eingeschossiger, einachsiger Anbau mit Flachdach und Attika; der Gliederung der Vorderfront durch Putzbehandlung: Sockel zunächst glatt, dann mit einer Schicht Diamantquadern; das Erdgeschoß und der Mittelrisalit gequadert, das Obergeschoß und das Mezzanin glatt verputzt; die Rückfront insgesamt glatt verputzt, die Mittelachse etwas höher gezogen; in der ersten Achse links eine Tür, ‘dort der Zugang zur Wohnung im Obergeschoß; Treppe zur Wohnung erhalten. An der Rückfront Backsteinstall.&amp;lt;br&amp;gt;Das Postgebäude an der Schloßstraße, mit seinen klassizistischen Putzelementen hat städtischen Charakter und damit erst 1938 ein Zeugnis der Geschichte von Klütz, das formell das Stadtrecht bekam, aber schon im 18. und 19. Jahrhundert seine Rechte wie die Ansiedlung von Handwerkern und Krämern, die laut dem Landesgrundgesetzlichen Erbvergleich von 1755 nur in Städten erlaubt war, verteidigt hatte. Daher ist die Post aus historischen Gründen denkmalwert. Darüber hinaus besteht für die Forschung nach der Typologie der Postgebäude im 19. Jahrhundert ein wissenschaftliches Interesse an dem Bau&amp;lt;ref&amp;gt; aus der denkmalrechtlichen Stellungnahme, Busjan, Juni 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2018 ===&lt;br /&gt;
Umfangreiche Fassadenrestaurierungsarbeiten, Restaurierung der Bekrönung und des Giebelfensters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2014 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Daches und Regenrinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2001 ===&lt;br /&gt;
Das Haus wird an eine Klützer Familie verkauft und saniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Die Post stellt den Betrieb als Postamt ein. Das Gebäude wird an einen Lübecker Investor verkauft. Dieser plant, im ehemaligen Postgebäude 4 Mietwohnungen einzurichten. Eine davon wird bis 2001 im Untergeschoss realisiert. Das Obergeschoss wird bis 2000 als eine Wohnung vermietet. Die inzwischen leerstehende Vermittlungsstelle im Garten soll als Einfamilienhaus umgebaut werden. Dieses scheitert, da hierfür keine Baugenehmigung erteilt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz erhält 1989 einen neuen Fassadenanstrich, in „Postgrau“. Dieser war gut 10 Jahre später schon wieder komplett verwittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1976 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die noch aus der kapitalistischen Gesellschaftsordnung von 1945 bisher noch bestandenen baulichen Arbeitsverhältnisse entsprachen nicht mehr den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
Die Betriebsräume im Postamt Klütz, der Vereinigte Annahmeschalter, der Paket-Schalter, der Toto-Lotto-Schalter, der Arbeitsraum für die Postbeförderung Ein-und Abgang sowie der Postkundenbedienungsraum wurden im Jahre 1976 zweckmäßiger umgebaut und modernisiert.&lt;br /&gt;
Die bisherige Ofenbeheizung wurde auf elektrische Nachtspeicheröfenbeheizung umgestellt, und eine Sanitäre Anlage geschaffen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin gab es im Gebäude keine Innentoiletten. Es standen hinter dem Stallgebäude für die Mitarbeiter und Bewohner Plumpsklos zu Verfügung. An deren Stelle wurde später eine Garage für einen Post-Trabant errichtet. Erstmals gab es auch Waschgelegenheiten im Gebäude. In die oben gelegenen Wohnungen wurde ein Badezimmer eingebaut. Die Toilette für die Mitarbeiter befand sich unter der Treppe in das Obergeschoss in einem ehemaligen Durchgang. Die Wasserversorgung erfolgte über eine Handpumpe auf dem Hof vor dem Stallgebäude.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1963 ===&lt;br /&gt;
Zur Erhaltung und Verschönerung des Postgebäudes wurde im Jahre 1963 die Fassade renoviert und bekam einen neuen Anstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1955 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Das Postamt befindet sich auf dem im Jahre 1927 von dem Schmiedemeister Ludwig Denker in Klütz käuflich erworbenen Grundstück in der Ernst-Thälmannstr. Nr 23. Die Gesamtfläche ist etwa 2200qm groß und beherbergt außer dem Dienstgebäude noch ein Stallgebäude und einen großen Garten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Räume sind vorhanden: &lt;br /&gt;
* 1 Zimmer für den AV (Amtsvorsteher)&lt;br /&gt;
* 1 gemeinsamer Raum für die Abfertigung und Entkartung u. den Schalter sowie PZV (Postzeitungsvertrieb) &lt;br /&gt;
* 1 Packkammer &lt;br /&gt;
* 1 Zustellerraum &lt;br /&gt;
* 1 Schaltervorraum &lt;br /&gt;
* 1 besonderer Raum für den Wählbetrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienstbetrieb wickelt sich in den unteren Räumen ab, während die in der 1.Etage befindliche Dienstwohnung von 2 Kollegen des Postamtes bewohnt wird.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Postchronik]])&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des Gebäudes in der heutigen Schloßstraße 29 durch den Schmiedemeister Ludwig Denker im klassizistischen Stil, wahrscheinlich als Wohn- und Geschäftshaus. Zu dieser Zeit eröffneten, inspiriert durch den Kaufhaus-Pionier, [[Gustav Ramelow]], einige [[Kaufhäuser in Klütz]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist auf der Straßenseite weitgehend im originalen Zustand erhalten. Selbst Anpassungen aus der DDR-Zeit orientieren sich an dem vorhandenen Baustil. Die verwendeten neuen Baumaterialien, vertragen sich jedoch nicht mit den ursprünglich verwendeten und werden nach und nach ausgetauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dach hatte zu Beginn keine Regenrinnen. Das Regenwasser lief über eine Traufkante. Für den nachträglichen Anbau der Regenrinnen, wahrscheinlich in den dreißiger Jahren, wurde das Dach angehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgänger ===&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz]]&lt;br /&gt;
* Kurze &#039;Postchronik von 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postämter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kaiserliches_Postamt_(Kl%C3%BCtz)&amp;diff=143054</id>
		<title>Kaiserliches Postamt (Klütz)</title>
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		<updated>2026-02-23T14:02:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* 1890 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Das Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude des Postamtes wurde 1890 von dem Klützer Schmiedemeister Ludwig Denker erbaut. Es entspricht in seinem Stil nicht den sonstigen Kaiserlichen Postämter, die von dem königlich preußischen Post-Rath, [[https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_von_Stephan|Heinrich von Stephan]], in ihrer Bauform vereinheitlicht worden waren. Dieses und die nachvollziehbaren Umbauten und Anpassungen im Inneren, legen die Annahme nahe, dass das Gebäude ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit seines Baus, 1890, stellte das Gebäude das Ende der [[Schloßstraße (Klütz)| Schloßstraße]] dar. Alle Gebäude in Richtung [[Schloss Bothmer]]/Ortsausgang Grevesmühlen entstanden später. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Garten finden sich an einer bestimmten Stelle immer wieder Reste von Eisenschlacke und Brennrückstände, die von einem Rennofen stammen könnten. Diese können aber bislang nicht in einen genaueren Zusammenhang gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „Das Gebäude besitzt als ehemaliges Postgebäude, errichtet als klassizistisches Einzelbauwerk in der Kaiserzeit im Jahr 1990, eine herausragende historische und städtebauliche Bedeutung. Das ehemalige Postamt steht unter Denkmalschutz&amp;lt;ref&amp;gt;aus der: Rahmenplanerische Stellungnahme der Architekten Dipl. Ing. BDA Chlumsky-Peters-Hildebrand GmbH zum Modernisierungsantrag Schloßstraße 29 in Klütz, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „Beschreibung:&lt;br /&gt;
 Zweieinhalbgeschossiger, fünfachsiger, traufstándiger, verputzter Backsteinbau mit Satteldach; Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, darauf Akroterienaufsátze als Schmuck; hochrechteckige Fenster im Erdgeschoß mit profilierter Rahmung, im Obergeschoß mit kräftiger Verdachung; im im Mezzanin Rundfenster mit inneren Vierpässen; Eingangstüren in der 1. und 4. Achse von rechts; links ein eingeschossiger, einachsiger Anbau mit Flachdach und Attika; der Gliederung der Vorderfront durch Putzbehandlung: Sockel zunächst glatt, dann mit einer Schicht Diamantquadern; das Erdgeschoß und der Mittelrisalit gequadert, das Obergeschoß und das Mezzanin glatt verputzt; die Rückfront insgesamt glatt verputzt, die Mittelachse etwas höher gezogen; in der ersten Achse links eine Tür, ‘dort der Zugang zur Wohnung im Obergeschoß; Treppe zur Wohnung erhalten. An der Rückfront Backsteinstall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Das ist Postgebäude an der Schloßstraße, mit seinen klassizistischen Putzelementen hat städtischen Charakter und damit erst 1938 ein Zeugnis der Geschichte von Klütz, das formell das Stadtrecht bekam, aber schon im 18. und 19. Jahrhundert seine Rechte wie die Ansiedlung von Handwerkern und Krämern, die laut dem Landesgrundgesetzlichen Erbvergleich von 1755 nur in Städten erlaubt war, verteidigt hatte. Daher ist die Post aus historischen Gründen denkmalwert. Darüber hinaus besteht für die Forschung nach der Typologie der Postgebäude im 19. Jahrhundert ein wissenschaftliches Interesse an dem Bau&amp;lt;ref&amp;gt; aus der denkmalrechtlichen Stellungnahme, Busjan, Juni 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2018 ===&lt;br /&gt;
Umfangreiche Fassadenrestaurierungsarbeiten, Restaurierung der Bekrönung und des Giebelfensters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2014 ===&lt;br /&gt;
Erneuerung des Daches und Regenrinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2001 ===&lt;br /&gt;
Das Haus wird an eine Klützer Familie verkauft und saniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1996 ===&lt;br /&gt;
Die Post stellt den Betrieb als Postamt ein. Das Gebäude wird an einen Lübecker Investor verkauft. Dieser plant, im ehemaligen Postgebäude 4 Mietwohnungen einzurichten. Eine davon wird bis 2001 im Untergeschoss realisiert. Das Obergeschoss wird bis 2000 als eine Wohnung vermietet. Die inzwischen leerstehende Vermittlungsstelle im Garten soll als Einfamilienhaus umgebaut werden. Dieses scheitert, da hierfür keine Baugenehmigung erteilt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1989 ===&lt;br /&gt;
Das Postamt Klütz erhält 1989 einen neuen Fassadenanstrich, in „Postgrau“. Dieser war gut 10 Jahre später schon wieder komplett verwittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1976 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die noch aus der kapitalistischen Gesellschaftsordnung von 1945 bisher noch bestandenen baulichen Arbeitsverhältnisse entsprachen nicht mehr den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
Die Betriebsräume im Postamt Klütz, der Vereinigte Annahmeschalter, der Paket-Schalter, der Toto-Lotto-Schalter, der Arbeitsraum für die Postbeförderung Ein-und Abgang sowie der Postkundenbedienungsraum wurden im Jahre 1976 zweckmäßiger umgebaut und modernisiert.&lt;br /&gt;
Die bisherige Ofenbeheizung wurde auf elektrische Nachtspeicheröfenbeheizung umgestellt, und eine Sanitäre Anlage geschaffen.“&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin gab es im Gebäude keine Innentoiletten. Es standen hinter dem Stallgebäude für die Mitarbeiter und Bewohner Plumpsklos zu Verfügung. An deren Stelle wurde später eine Garage für einen Post-Trabant errichtet. Erstmals gab es auch Waschgelegenheiten im Gebäude. In die oben gelegenen Wohnungen wurde ein Badezimmer eingebaut. Die Toilette für die Mitarbeiter befand sich unter der Treppe in das Obergeschoss in einem ehemaligen Durchgang. Die Wasserversorgung erfolgte über eine Handpumpe auf dem Hof vor dem Stallgebäude.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1963 ===&lt;br /&gt;
Zur Erhaltung und Verschönerung des Postgebäudes wurde im Jahre 1963 die Fassade renoviert und bekam einen neuen Anstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1955 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Das Postamt befindet sich auf dem im Jahre 1927 von dem Schmiedemeister Ludwig Denker in Klütz käuflich erworbenen Grundstück in der Ernst-Thälmannstr. Nr 23. Die Gesamtfläche ist etwa 2200qm groß und beherbergt außer dem Dienstgebäude noch ein Stallgebäude und einen großen Garten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Räume sind vorhanden: &lt;br /&gt;
* 1 Zimmer für den AV (Amtsvorsteher)&lt;br /&gt;
* 1 gemeinsamer Raum für die Abfertigung und Entkartung u. den Schalter sowie PZV (Postzeitungsvertrieb) &lt;br /&gt;
* 1 Packkammer &lt;br /&gt;
* 1 Zustellerraum &lt;br /&gt;
* 1 Schaltervorraum &lt;br /&gt;
* 1 besonderer Raum für den Wählbetrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienstbetrieb wickelt sich in den unteren Räumen ab, während die in der 1.Etage befindliche Dienstwohnung von 2 Kollegen des Postamtes bewohnt wird.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Postchronik]])&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1890 ===&lt;br /&gt;
Bau des Gebäudes in der heutigen Schloßstraße 29 durch den Schmiedemeister Ludwig Denker im klassizistischen Stil, wahrscheinlich als Wohn- und Geschäftshaus. Zu dieser Zeit eröffneten, inspiriert durch den Kaufhaus-Pionier, [[Gustav Ramelow]], einige [[Kaufhäuser in Klütz]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist auf der Straßenseite weitgehend im originalen Zustand erhalten. Selbst Anpassungen aus der DDR-Zeit orientieren sich an dem vorhandenen Baustil. Die verwendeten neuen Baumaterialien, vertragen sich jedoch nicht mit den ursprünglich verwendeten und werden nach und nach ausgetauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dach hatte zu Beginn keine Regenrinnen. Das Regenwasser lief über eine Traufkante. Für den nachträglichen Anbau der Regenrinnen, wahrscheinlich in den dreißiger Jahren, wurde das Dach angehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgänger ===&lt;br /&gt;
Zuvor befand sich die Post am Markt. Soweit nachvollziehbar in dem Vorgangerbau der heutigen Apotheke.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Vor Jahren lag das frühere Postamt am Markt, jetzt ist ein Friseurgeschäft darin &#039;&#039;(jetzige Apotheke?)&#039;&#039;. Einige Stufen führten zu einem Briefschlitz in der Außenwand. Ich sehe noch den alten Vater Schott, wie er mit bedächtigem Schritt diese Stufen hinauf schritt, den Brief einsteckte, wieder hinunter und nochmals hinauf, um sich zu überzeugen, dass die Postsache auch nicht vorbei gesteckt war. Der alte Herr war peinlich genau in dem was er tat. Er betrieb, als er in Klütz eingewandert war, eine Färberei, legte aber bald einen Laden an, und der Handel mit Textilwaren machte ihn zum reichsten Mann von Klütz.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Brief von Elisabeth Gundlach geb. Meyer für Elsbeth Steinbeck, der Tochter ihrer liebsten Freundin Mathilde Steinbeck, aus dem Jahre 1944&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Postchronik (1955-1989)|Chronik des Postamtes Klütz]]&lt;br /&gt;
* Kurze &#039;Postchronik von 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postämter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133163</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133163"/>
		<updated>2025-09-15T13:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Wilhelm Reitz (1877-1907) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Gedenket an eure Lehrer!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zum Gedächtnis von Pastor Wilhelm Reitz.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 (von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]])&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Am Sonntag, den 14. Juni ds. Js. wurde nach dem Hauptgottesdienst in der Sakristei unserer Kirche ein Bild des früheren Seelsorgers unserer Gemeinde, des Pastors Wilhelm Reitz enthüllt. Der Ortspastor widmete dem langjährigen Seelsorger der Klützer Gemeinde herzliche Worte des Gedenkens und führte nach Verlesung des Bibelwortes Hebräer 13,7: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ folgendes aus: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Liebe Klützer Gemeindeglieder! Zu einer kurzen Feierstunde haben wir uns hier in der Sakristei heute versammelt, um eines Seelsorgers zu gedenken, der heute vor 59 Jahren mit 250 von 400 Stimmen zum Seelsorger dieser Gemeinde gewählt wurde. Es war der damalige Rektor in Parchim, Pastor Wilhelm Reitz, der als Nachfolger von Pastor Johannes Erdmann gewählt wurde. Pastor Reitz ist dann über 30 Jahre bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1907 in Klütz tätig gewesen. Während dieser Zeit hat er Sonntag für Sonntag auf dieser Kanzel gestanden und der Gemeinde das Wort Gottes verkündigt. 30 Jahre hindurch hat er die Kinder dieser Gemeinde getauft und sie am Altar dieser Kirche eingesegnet; wieviel Paare sind von ihm getraut worden und wieviele Glieder dieser Gemeinde hat er zur letzten Ruhe gebettet! Jeder Mensch hat seine Eigenart, auch jeder Pastor. Und jeder Pastor dient seiner Gemeinde in seiner Eigenart und gibt ihr somit eine Zeitlang sein Gepräge. Auch Pastor Reitz hat der Klützer Gemeinde während der 31 Jahre seiner Wirksamkeit sein Gepräge gegeben. Viele unter uns erinnern sich seiner noch sehr gut und verdanken ihm viel. Auch sein Wirken in unserer Gemeinde ist vielen zum Segen geworden. Er ist noch nicht vergessen, die Erinnerung an ihn ist, das habe ich immer wieder auf meinen Gemeindebesuchen feststellen können, noch ganz lebendig, obwohl ihm nun schon wieder Pastor Buschmann, Behm, Timm und ich gefolgt sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Seit langer Zeit besteht der Plan, den früheren Seelsorgern dieser Gemeinde hier in diesem Raum neben dem schon vorhandenen Bild von Pastor Dühring (1789—1828) ein Bild zum Gedächtnis zu weihen, eingedenk des verlesenen Wortes: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ Dieser Plan findet heute seine erste Erfüllung mit der Weihe des Bildes von Pastor Wilhelm Reitz. Andere sollen folgen. Alle diese Bilder sollen mir und meinen Nachfolgern im Amt immer wieder bei unserem sonntäglichen Dienst der Verkündung der Botschaft von Jesus Christus eine Mahnung zur Treue sein und sie sollen die Gemeinde selber immer wieder erinnern, die nicht zu vergessen, die ihr einst mit dieser Botschaft in Treue und Hingabe dienten. So weihe ich dieses Bild zum Gedächtnis des langjährigen Seelsorgers Pastor Wilhelm Reitz mit den Worten: „Pastor Wilhelm Reitz, wir gedenken Deiner als des langjährigen Seelsorgers unserer Gemeinde, der Du das Wort Gottes gesagt hast, das alte und immer neue Wort Gottes von der rettenden Liebe in Jesus Christus, unserem Heiland, der da ist und der da war und der da kommt!“ Amen!&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirchgemeinde Klütz, Nr. 41, Oktober 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde für seine Buchsammlung eine Katalog erstellt der mindestestens aus zwei Bänden bestand, von denen einer erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Katalog ist zu finden unter: [http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
* war der erste evangelische Pastor in Klütz&lt;br /&gt;
* wurde von den Plessen eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch: [[Klütz_-_Reformation]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* sein Vorgänger wurde von den Plessen aus dem Amt gejagt&lt;br /&gt;
* „ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133162</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-15T13:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Wilhelm Reitz (1877-1907) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Gedenket an eure Lehrer!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zum Gedächtnis von Pastor Wilhelm Reitz.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 (von [[Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]])&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Am Sonntag, den 14. Juni ds. Js. wurde nach dem Hauptgottesdienst in der Sakristei unserer Kirche ein Bild des früheren Seelsorgers unserer Gemeinde, des Pastors Wilhelm Reitz enthüllt. Der Ortspastor widmete dem langjährigen Seelsorger der Klützer Gemeinde herzliche Worte des Gedenkens und führte nach Verlesung des Bibelwortes Hebräer 13,7: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ folgendes aus: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Liebe Klützer Gemeindeglieder! Zu einer kurzen Feierstunde haben wir uns hier in der Sakristei heute versammelt, um eines Seelsorgers zu gedenken, der heute vor 59 Jahren mit 250 von 400 Stimmen zum Seelsorger dieser Gemeinde gewählt wurde. Es war der damalige Rektor in Parchim, Pastor Wilhelm Reitz, der als Nachfolger von Pastor Johannes Erdmann gewählt wurde. Pastor Reitz ist dann über 30 Jahre bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1907 in Klütz tätig gewesen. Während dieser Zeit hat er Sonntag für Sonntag auf dieser Kanzel gestanden und der Gemeinde das Wort Gottes verkündigt. 30 Jahre hindurch hat er die Kinder dieser Gemeinde getauft und sie am Altar dieser Kirche eingesegnet; wieviel Paare sind von ihm getraut worden und wieviele Glieder dieser Gemeinde hat er zur letzten Ruhe gebettet! Jeder Mensch hat seine Eigenart, auch jeder Pastor. Und jeder Pastor dient seiner Gemeinde in seiner Eigenart und gibt ihr somit eine Zeitlang sein Gepräge. Auch Pastor Reitz hat der Klützer Gemeinde während der 31 Jahre seiner Wirksamkeit sein Gepräge gegeben. Viele unter uns erinnern sich seiner noch sehr gut und verdanken ihm viel. Auch sein Wirken in unserer Gemeinde ist vielen zum Segen geworden. Er ist noch nicht vergessen, die Erinnerung an ihn ist, das habe ich immer wieder auf meinen Gemeindebesuchen feststellen können, noch ganz lebendig, obwohl ihm nun schon wieder Pastor Buschmann, Behm, Timm und ich gefolgt sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Seit langer Zeit besteht der Plan, den früheren Seelsorgern dieser Gemeinde hier in diesem Raum neben dem schon vorhandenen Bild von Pastor Dühring (1789—1828) ein Bild zum Gedächtnis zu weihen, eingedenk des verlesenen Wortes: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ Dieser Plan findet heute seine erste Erfüllung mit der Weihe des Bildes von Pastor Wilhelm Reitz. Andere sollen folgen. Alle diese Bilder sollen mir und meinen Nachfolgern im Amt immer wieder bei unserem sonntäglichen Dienst der Verkündung der Botschaft von Jesus Christus eine Mahnung zur Treue sein und sie sollen die Gemeinde selber immer wieder erinnern, die nicht zu vergessen, die ihr einst mit dieser Botschaft in Treue und Hingabe dienten. So weihe ich dieses Bild zum Gedächtnis des langjährigen Seelsorgers Pastor Wilhelm Reitz mit den Worten: „Pastor Wilhelm Reitz, wir gedenken Deiner als des langjährigen Seelsorgers unserer Gemeinde, der Du das Wort Gottes gesagt hast, das alte und immer neue Wort Gottes von der rettenden Liebe in Jesus Christus, unserem Heiland, der da ist und der da war und der da kommt!“ Amen!&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirchgemeinde Klütz, Nr. 41, Oktober 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde für seine Buchsammlung eine Katalog erstellt der mindestestens aus zwei Bänden bestand, von denen einer erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Katalog ist zu finden unter: [http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
* war der erste evangelische Pastor in Klütz&lt;br /&gt;
* wurde von den Plessen eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch: [[Klütz_-_Reformation]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* sein Vorgänger wurde von den Plessen aus dem Amt gejagt&lt;br /&gt;
* „ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133161</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133161"/>
		<updated>2025-09-15T13:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* (August) Joh. Erdmann (1829-1877) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Gedenket an eure Lehrer!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zum Gedächtnis von Pastor Wilhelm Reitz.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Am Sonntag, den 14. Juni ds. Js. wurde nach dem Hauptgottesdienst in der Sakristei unserer Kirche ein Bild des früheren Seelsorgers unserer Gemeinde, des Pastors Wilhelm Reitz enthüllt. Der Ortspastor widmete dem langjährigen Seelsorger der Klützer Gemeinde herzliche Worte des Gedenkens und führte nach Verlesung des Bibelwortes Hebräer 13,7: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ folgendes aus: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Liebe Klützer Gemeindeglieder! Zu einer kurzen Feierstunde haben wir uns hier in der Sakristei heute versammelt, um eines Seelsorgers zu gedenken, der heute vor 59 Jahren mit 250 von 400 Stimmen zum Seelsorger dieser Gemeinde gewählt wurde. Es war der damalige Rektor in Parchim, Pastor Wilhelm Reitz, der als Nachfolger von Pastor Johannes Erdmann gewählt wurde. Pastor Reitz ist dann über 30 Jahre bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1907 in Klütz tätig gewesen. Während dieser Zeit hat er Sonntag für Sonntag auf dieser Kanzel gestanden und der Gemeinde das Wort Gottes verkündigt. 30 Jahre hindurch hat er die Kinder dieser Gemeinde getauft und sie am Altar dieser Kirche eingesegnet; wieviel Paare sind von ihm getraut worden und wieviele Glieder dieser Gemeinde hat er zur letzten Ruhe gebettet! Jeder Mensch hat seine Eigenart, auch jeder Pastor. Und jeder Pastor dient seiner Gemeinde in seiner Eigenart und gibt ihr somit eine Zeitlang sein Gepräge. Auch Pastor Reitz hat der Klützer Gemeinde während der 31 Jahre seiner Wirksamkeit sein Gepräge gegeben. Viele unter uns erinnern sich seiner noch sehr gut und verdanken ihm viel. Auch sein Wirken in unserer Gemeinde ist vielen zum Segen geworden. Er ist noch nicht vergessen, die Erinnerung an ihn ist, das habe ich immer wieder auf meinen Gemeindebesuchen feststellen können, noch ganz lebendig, obwohl ihm nun schon wieder Pastor Buschmann, Behm, Timm und ich gefolgt sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Seit langer Zeit besteht der Plan, den früheren Seelsorgern dieser Gemeinde hier in diesem Raum neben dem schon vorhandenen Bild von Pastor Dühring (1789—1828) ein Bild zum Gedächtnis zu weihen, eingedenk des verlesenen Wortes: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ Dieser Plan findet heute seine erste Erfüllung mit der Weihe des Bildes von Pastor Wilhelm Reitz. Andere sollen folgen. Alle diese Bilder sollen mir und meinen Nachfolgern im Amt immer wieder bei unserem sonntäglichen Dienst der Verkündung der Botschaft von Jesus Christus eine Mahnung zur Treue sein und sie sollen die Gemeinde selber immer wieder erinnern, die nicht zu vergessen, die ihr einst mit dieser Botschaft in Treue und Hingabe dienten. So weihe ich dieses Bild zum Gedächtnis des langjährigen Seelsorgers Pastor Wilhelm Reitz mit den Worten: „Pastor Wilhelm Reitz, wir gedenken Deiner als des langjährigen Seelsorgers unserer Gemeinde, der Du das Wort Gottes gesagt hast, das alte und immer neue Wort Gottes von der rettenden Liebe in Jesus Christus, unserem Heiland, der da ist und der da war und der da kommt!“ Amen!&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirchgemeinde Klütz, Nr. 41, Oktober 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde für seine Buchsammlung eine Katalog erstellt der mindestestens aus zwei Bänden bestand, von denen einer erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Katalog ist zu finden unter: [http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
* war der erste evangelische Pastor in Klütz&lt;br /&gt;
* wurde von den Plessen eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch: [[Klütz_-_Reformation]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* sein Vorgänger wurde von den Plessen aus dem Amt gejagt&lt;br /&gt;
* „ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133160</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-15T13:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Wilhelm Reitz (1877-1907) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Gedenket an eure Lehrer!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zum Gedächtnis von Pastor Wilhelm Reitz.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Am Sonntag, den 14. Juni ds. Js. wurde nach dem Hauptgottesdienst in der Sakristei unserer Kirche ein Bild des früheren Seelsorgers unserer Gemeinde, des Pastors Wilhelm Reitz enthüllt. Der Ortspastor widmete dem langjährigen Seelsorger der Klützer Gemeinde herzliche Worte des Gedenkens und führte nach Verlesung des Bibelwortes Hebräer 13,7: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ folgendes aus: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Liebe Klützer Gemeindeglieder! Zu einer kurzen Feierstunde haben wir uns hier in der Sakristei heute versammelt, um eines Seelsorgers zu gedenken, der heute vor 59 Jahren mit 250 von 400 Stimmen zum Seelsorger dieser Gemeinde gewählt wurde. Es war der damalige Rektor in Parchim, Pastor Wilhelm Reitz, der als Nachfolger von Pastor Johannes Erdmann gewählt wurde. Pastor Reitz ist dann über 30 Jahre bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1907 in Klütz tätig gewesen. Während dieser Zeit hat er Sonntag für Sonntag auf dieser Kanzel gestanden und der Gemeinde das Wort Gottes verkündigt. 30 Jahre hindurch hat er die Kinder dieser Gemeinde getauft und sie am Altar dieser Kirche eingesegnet; wieviel Paare sind von ihm getraut worden und wieviele Glieder dieser Gemeinde hat er zur letzten Ruhe gebettet! Jeder Mensch hat seine Eigenart, auch jeder Pastor. Und jeder Pastor dient seiner Gemeinde in seiner Eigenart und gibt ihr somit eine Zeitlang sein Gepräge. Auch Pastor Reitz hat der Klützer Gemeinde während der 31 Jahre seiner Wirksamkeit sein Gepräge gegeben. Viele unter uns erinnern sich seiner noch sehr gut und verdanken ihm viel. Auch sein Wirken in unserer Gemeinde ist vielen zum Segen geworden. Er ist noch nicht vergessen, die Erinnerung an ihn ist, das habe ich immer wieder auf meinen Gemeindebesuchen feststellen können, noch ganz lebendig, obwohl ihm nun schon wieder Pastor Buschmann, Behm, Timm und ich gefolgt sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Seit langer Zeit besteht der Plan, den früheren Seelsorgern dieser Gemeinde hier in diesem Raum neben dem schon vorhandenen Bild von Pastor Dühring (1789—1828) ein Bild zum Gedächtnis zu weihen, eingedenk des verlesenen Wortes: „Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben!“ Dieser Plan findet heute seine erste Erfüllung mit der Weihe des Bildes von Pastor Wilhelm Reitz. Andere sollen folgen. Alle diese Bilder sollen mir und meinen Nachfolgern im Amt immer wieder bei unserem sonntäglichen Dienst der Verkündung der Botschaft von Jesus Christus eine Mahnung zur Treue sein und sie sollen die Gemeinde selber immer wieder erinnern, die nicht zu vergessen, die ihr einst mit dieser Botschaft in Treue und Hingabe dienten. So weihe ich dieses Bild zum Gedächtnis des langjährigen Seelsorgers Pastor Wilhelm Reitz mit den Worten: „Pastor Wilhelm Reitz, wir gedenken Deiner als des langjährigen Seelsorgers unserer Gemeinde, der Du das Wort Gottes gesagt hast, das alte und immer neue Wort Gottes von der rettenden Liebe in Jesus Christus, unserem Heiland, der da ist und der da war und der da kommt!“ Amen!&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirchgemeinde Klütz, Nr. 41, Oktober 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde für seine Buchsammlung eine Katalog erstellt der mindestestens aus zwei Bänden bestand, von denen einer erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Katalog ist zu finden unter: [http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
* war der erste evangelische Pastor in Klütz&lt;br /&gt;
* wurde von den Plessen eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch: [[Klütz_-_Reformation]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* sein Vorgänger wurde von den Plessen aus dem Amt gejagt&lt;br /&gt;
* „ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133139</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-13T15:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde für seine Buchsammlung eine Katalog erstellt der mindestestens aus zwei Bänden bestand, von denen einer erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Katalog ist zu finden unter: [http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
* war der erste evangelische Pastor in Klütz&lt;br /&gt;
* wurde von den Plessen eingesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch: [[Klütz_-_Reformation]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* sein Vorgänger wurde von den Plessen aus dem Amt gejagt&lt;br /&gt;
* „ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Reformation&amp;diff=133138</id>
		<title>Klütz - Reformation</title>
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		<updated>2025-09-13T15:02:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reformation im [[Klütz]] des 16. Jahrhunderts kann nicht losgelöst von den Geschehnissen im [[Klützer Winkel]] und der Umgegend betrachtet werden. Waren doch die Familien der Klützer Ritter von Plessen mit fast allem Landadel in der Umgegend verwandt, bekannt und verschwägert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Brüsehafer erstellte 1934-35 im [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] eine umfassende Beschreibung der Geschehnisse in dieser Zeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere interessante Betrachtungen finden sich in der Chronik von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] weiter unten. Diese beleuchten auch ein wenig die Verhältnisse der neuen lutherischen Pastoren. Eine aktuelle Aufarbeitung der Geschehnisse muss später erfolgen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Reformation im Klützer Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Reformation in Mecklenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammengestellt nach den 2. Heft des Evangelischen Preßverbandes Mecklenburg: Das Erbe der Väter, Mecklenburgische Kirchengeschichte im Grundriss von :Pastor D. Dr. Karl Schmalz, Schwerin. Allen:Freunden Mecklenburgischer Kirchengeschichte sei dies Heft angelegentlich empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr.28&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im nächsten Gemeindeblatt wird Herr Kantor Brüsehafer, Klütz, aus alten Akten eine ausführliche Zusammenstellung über die Einführung der Reformation im „Klützer Winkel“ bringen. Nach den Lutherfeiern des Lutherjahres 1933 wird es für viele unserer Gemeindeglieder nicht uninteressant sein, einmal Näheres darüber zu erfahren, wie „Luthers Geist und Luthers Lehr’ in unserer engeren Heimat Eingang gefunden haben. Da nun aber die Ereignisse, die sich bei der Einführung der Reformation in unserer Gegend abgespielt haben, in engstem Zusammenhang stehen mit der Einführung der Reformation in Mecklenburg überhaupt, schicke ich diesen Artikel als kurzen Überblick voran.&#039;&#039; ([[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wömpner]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie überall in Deutschland war auch in Mecklenburg das Kichenwesen alt und zum Tode reif. Ein neues musste kommen, und es kam. In Wittenberg brach es durch und trieb feine Wellenschläge durch alles deutsches Land bis in das, unsere. Zwar in den ersten Jahren des großen von Luther mit dem berühmten Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 begonnenen Kampfe blieb in Mecklenburg noch alles ruhig. Auch der Wormser Reichstag mit seinem „Hier stehe ich, ich kann nicht anders” ist scheinbar unbemerkt an ihm vorübergegangen. Aber in der Stille und Tiefe arbeitete es; da taten die lutherschen Flugschriften ihre Werk, und um 1523 tauchen auch in Mecklenburg wie überall die Prediger des neuen Evangeliums auf, entlaufene Mönche aus dem Orden Luthers oder dem volkstümlichen Franziskanerorden, junge Vikare, die über Luthers Schriften geraten sind. Meist weiß man nicht, woher sie gekommen sind, aber eines Tages stehen sie da und predigen, und das Volk, vor allem das niedere, läuft ihnen zu. In Rostock ist es der junge Kaplan an der Petrikirche, Joachim Schlüter, eines Fährmanns aus Dömitz Sohn, der mit seiner feurigen, Beredsamkeit die unruhigen Massen der Handmerker, Schiffer und Hafenarbeiter um seine Kanzel versammelt und der Führer der Bewegung wird. Er ist es, der das erste plattdeutsche Gesangbüchlein herausgegeben und unser Volk die neuen Lieder singen gelehrt hat. In Rostock gelang es der Bürgerschaft erst nach und nach, dem Rate die Besetzung zunächst der städtischen Spitale und endlich auch die der großen Pfarrkirchen mit evangelischen Prädikanten abzutrotzen. Erst 1531, als die Reformation auch in den verbündeten Städten Hamburg und Lübeck zum Siege gekommen war, wurde sie auch in Rostock durchgeführt und nahm der nun in seiner Mehrheit gewonnene Rat das Kirchenregiment in evangelischem Sinne in die Hand, wurden die Klöster aufgehoben und in Schulen und Armenhäuser umgewandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wismar ist es der Vorsteher des Franziskanerklosters, Hinrich Neper, ein Stadtkind, der an die Spitze tritt und auf seiner Klosterkanzel das „reine Wort Gottes“ verkündet. Ihm zur Seite stehen seine beiden Ordensgenossen Clemens Timme und Johann Windt, und bald haben sie die Übermacht in der Stadt. Es fehlt nicht an stürmischen Auftritten. Zu Weihnachten 1524 kommt es in der Nikolaikirche zu Wismar zu einem förmlichen Kampf, in dem es schließlich den Schiffern gelingt, ihren Prädikanten, den Johann Windt, auf die Kanzel zu bringen, und als Never mit seinen Genossen die Gegner zu einer öffentlichen Disputation herausgefordert hat, da schichtet die erregte Menge auf dem Marktplatze schon einen Scheiterhaufen auf; wer in dem Redekampfe unterliegt, der soll brennen. Und es war nicht zweifelhaft, dass das den Verteidigern des alten Glaubens zugedacht war. So grimmig ernst war es diesen Menschen. Dennoch dauerte es Jahre, bis das Neue sich durchgesetzt hatte, da nicht nur die Priesterschaft, sondern auch die besitzenden Schichten und das Stadtregiment zäh am Alten hingen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Schwerin, wo der Dom sich der neuen Lehre hartnäckig verschloss, predigte der aus Süddeutschland stammende Prädikant Martin Oberländer, mit Genehmigung des Herzogs in der St. Georgskapelle vor dem Tor, und die Bürger liefen ihm zu. So ging es überall her. Die Herzöge griffen hier und dort ein, um Ordnung zu Schaffen, aber da der eine, Heinrich, evangelisch gesinnt war, der andere, Albrecht, mit Zähigkeit an der alten Kirche hing, so ward dadurch die Verwirrung nur vermehrt. Der eine verjagte die neuen Prediger, der andere führte sie wieder zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen aber war die neue Lehre längst auch auf das Land vorgedrungen und hatte auch hier alles in Bewegung gebracht. Hier ist es besonders der den „Pfaffen“ verschuldete und daher schon lange auffällige Adel, welcher der neuen Bewegung zufällt, entlaufene Mönche aufnimmt und sie in seinen Patronatskirchen predigen lässt, so die Rieben zu Galenbeck, die Flotow auf Stuer, ja, er verjagt wohl den alten Pfarrer, so die Plessen in Klütz und Damshagen, um einen Prediger der neuen Art in die Pfarre zu setzen. Auch die Bauern wurden unruhig. Nur dort, wo eine starke Hand es noch eine Weile aufrecht hielt, wie die des römisch gesinnten Herzogs Albrecht in feinem Landesteil, die Domherren von Schwerin und Güstrow in ihren Patronatskirchen, oder der Abt von Doberan in den seinen dauerte das alte Kirchenwesen noch, freilich unter dem wachsenden Widerstande der Bevölkerung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber es waren nicht nur Triebkräfte echter, religiöser Art, die sich hier auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwälzungen und Seelenwandlungen regen sich auch allerlei andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten des Eigennutzes und der Habsucht. Der den „Pfaffen“ verschuldete Adel sucht seine Schulden loszuwerden, verweigert Zins und Kapital, bemächtigt sich der Pfarräcker. Die Bauern liefern das Meßkorn nicht mehr, die städtischen Pächter kirchlicher Ackertücke zahlen keine Pacht. Es kommt sogar zu Gewalttätigkeiten gegen die Pfarrer. Immer dringender notwendig wurde das Eingreifen der landesherrlichen Gewalt, wenn nicht alles verlorengehen sollte, und darin waren sich beide Herzöge einig, daß die bürgerliche Ordnung unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wenn sie auch in ihren religiösen Ansichten weit auseinandergingen. So ließen sie dann 1534 nach dem Vorbilde der auf Luthers Forderung in Sachsen gehaltenen Kirchenvisitation durch eine Kommission das Land bereisen, überall das Eigentum und die Einkünfte der fürstlichen Patronatspfarren aufzeichnen und sicherstellen. Weiter freilich ging die Einigkeit nicht. Wo es sich um die Lehre handelte, mußte der Evangelisch gesinnte Herzog Heinrich allein vorgehen und blieb ihm der Landesteil seines Bruders verschlossenen. Der erste Versuch, den er in dieser Richtung im folgenden Jahre machte, war denn auch, wie seine Abgesandten selbst klagen, „nur der Schalten einer Visitation”. Aber dabei konnte es nicht bleiben, eine neue Ordnung mußte geschaffen werden, und der junge, aus tiefster Seele evangelische Herzog Magnus, der zum Bischof von Schwerin erwählt war, drängte feinen zögernden Vater Heinrich vorwärts. So berief dieser endlich 1537 den Braunschweiger Prediger Johann Niebling als Superintendenten für da ganze Land nach Parchim. In seinem Auftrage hat dieser dann unserem Lande die erste evangelische Kirchenordnung, eine „Korte Anwisinge der Lere“, Ordnung des Gottesdienstes und der Sakramente enthaltend, sowie den ersten Katechismus, beide in plattdeutscher Sprache, gegeben, und diese neue Ordnung 1541-42 in einer allgemeinen Visitation aller Kirchen des Landes, soweit sie nicht im Albrechts Teil lagen, eingeführt. Damit hat die neue evangelische Landeskirche ihre erste rechtliche Grundlage erhalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ehe sie sich ausbauen konnte, wurde alles noch einmal wieder in Frage gestellt. Immer gefahrdrohender war die Lage der Evangelischen im Reiche geworden. Luther war 1546 gestorben, der Kaiser Karl V., auf der Höhe feiner Macht, entschlossen, sie zur Vernichtung der Evangelischen einzusetzen. Der Sturm brach los: die Evangelischen wurden 1647 vernichtend bei Mühlberg an der Elbe geschlagen, ihre Führer, der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf von Hessen, schmachteten in Gefangenschaft. Auf dem Reichstage zu Augsburg erließ der Kaiser im sog. Interim Bestimmungen, welche darauf zielten, die Lehre und Ordnung der katholischen Kirche fast in allen Punkten wiederherzustellen. Während seine Truppen unterwegs waren, das letzte Bollwerk der Evangelischen, das feste Magdeburg zu belagern, erging seine Aufforderung, sich dem Interim zu fügen, auch an die mecklenburgischen Herzöge. Hier war inzwischen der katholische Albrecht gestorben und an seine Stelle sein junger, hochbegabter und entschlossen evangelisch gesinnter Sohn Johann Albrecht I. getreten. Als sie den Drohungen des Kaisers gegenüber die Antwort nicht länger verschieben konnten, versammelten beide Herzöge, der alte Heinrich und der junge Johann Albrecht, die Stände ihres Landes, Prälaten, Ritter und Städte, am 20. Juni 1549 zum Landtag an der alten Versammlungsstätte, der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg. In ihrem Auftrag legte der Kanzler Johann von Lucka, auch er ein um des Glaubens willen von den Kaiserlichen Vertriebener, den Ständen die Lage dar. Einmütig erklärten sie darauf, daß sie entschlossen seien, mit den Fürsten bei der reinen evangelischen Lehre zu bleiben und dafür Leib, Gut und Blut einzusetzen. In allem wollten sie dem Kaiser gehorsam sein, nur in dem einen nicht. Dementsprechend ward dem Kaiser geantwortet. An diesem Tage ist unsere Kirche im eigentlichsten Sinne des Wortes Landeskirche geworden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Benutzt wurden zu dieser Arbeit: Raabe, Vaterlandskunde Boll, Abriß der Meckl Sandeskunde sowie mehrere Auflätze von G. E.F. Lisch in den Jahrbüchern des Vereins für meckl. Geschichte und Altertumskunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Teil 1) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 29&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen muß ich zunächst einige Bemerkungen über die staatlich-kirchliche Ordnung in unserer engeren Heimat zur Zeit der Reformation vorausschicken. Der Klützer Ort - der Name Klützer Winkel ist erst in jüngerer Zeit entstanden, früher hieß er nur Klützer Ort, mitunter auch Creutzer Ort - bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft, die mit einer halbinselartigen, stumpfen Spitze in die Ostsee hineinragt. Im Süden bildet eine Gerade, etwa vom südlichen Punkt der Wohlenberger Wieck bis zum Dassower Binnensee die Grenze. So in drei Richtungen vom Meer begrenzt, lag das Ländchen von aller Welt abgeschnitten, ohne eine Stadt, ohne nennenswerten Handels- und Gewerbeverkehr, und hat sich diese bestimmte Einheit lange Zeit hindurch bewahrt. Im Süden berührte die allerdings viel benutzte Landstraße zwischen den beiden mächtigen Hansastädten Lübeck und Wismar die Gegend, aber auch sie war wegen ihres unergründlichen Zustandes mehr berüchtigt als beliebt. Hatte doch eine bestimmte Stelle dieser Straße den vielsagenden Namen „die kalte Herberge“, weil die Reisenden dort in der Regel umwarfen und im Freien Unterkunft beziehen mußten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Staatlich gehörte der Klüger Ort schon damals zu dem Amte Grevesmühlen. Die mecklenburgischen Herzöge ließen das Amt durch einen fürstlichen Vogt (Vogtei) verwalten. In älterer Zeit zerfiel die Gebiet in drei zum Obotritenlande gehörige Landstriche: das Land Dartsow, den Wald Clutse und das Land Bresen. Die Namen haben sich zum Teil bis auf den heutigen Tag in denen der Flecken Klütz und Dassow erhalten.  Der Name Bresen ist wahrscheinlich auf das slawische Wort brezezny, d.h. am Ufer liegend, zurückzuführen. Das ganze Amt bestand früher fast ausnahmslos aus Rittergütern, mit denen die Besitzer vom Fürsten beliehen waren (Lehngüter). Als Gegenleistung verlangte der Lehnsherr von dem Lehnsträger Kriegs- und Hofdienst. Diese Ritter oder rittermäßigen Vasallen bewohnten nicht nur die ganze Gegend, sondern beherrschten sie auch im eigentlichen Sinn des Wortes und drückten schon damals dem ganzen Landstrich den Stempel auf. Es ist das Stammland vieler alter Rittergeschlechter, die hier ihre zahlreichen Güter und Burgen hatten. Sogar die Flecken Klütz und Dassow waren solche Lehn der von Plessen und von Parkentin. Sehr ausgeprägt unter dem Adel des Klützer Ortes war der enge Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl - „alle for einen”. Dieses Einstehen füreinander führte oft zu kriegerischen Verwicklungen, die ihren Ausgang nicht selten in einer Wirtshausschlägerei der Dienstleute hatten, die sich aber häufig zu jahrelangen Fehden auswuchsen. So ist uns aus dem Jahre 1505 urkundlich bezeugt, daß die streitbare Irmgard von Buchwald, Herrin in Volksdorf bei Dassow, einen richtigen mecklenburgisch-lübischen Krieg zu Wege brachte, nur weil drei ihrer Bauern im Volksdorfer Krug von einigen Fischern aus Lübeck eine Tracht Prügel bezogen hatten. In diesen Krieg, der drei Jahre das Land verwüstete, und in den sogar der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig verwickelt wurden, konnte die Frau von Buchwald sich nur einlassen, weil sie wußte, daß ihr der gesamte Adel des Klützer Ortes beistehen würde. Auch in friedlichen Zeitläufen wurde die mächtige Handelsstadt Lübeck gern und oft von dem Adel des Klützer Ortes aufgesucht. Sehr oft mögen es Geldgeschäfte gewesen sein, die die Ritter nach Lübeck führten. Sie, die fast immer arm am Beutel waren, fanden in den reichen Handelsherren und auch in der wohlhabenden Lübecker Geistlichkeit zunächst willige Geldgeber. Schließlich aber wurde diese Art der geschäftlichen Beziehungen doch zu eng, „man wurde zu nahe verwandt,“ und es entwickelte sich wieder eine erbitterte Feindschaft aus diesen Bankgeschäften. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kirchlicher Beziehung lag der Klützer Ort in der nächsten Nähe von drei Bischofssitzen: Lübeck, Ratzeburg, Schwerin. Südlich von dem Ländchen, in einer Tagesreise bequem zu erreichen, hatte der Bischof von Ratzeburg vor Jahrhunderten das Prämonstratenser Nonnen-Kloster Rehna gegründet. Der Propst von Rehna hatte im Auftrage des Bischofs v. R. die Aufsicht über die Kirchen und Pfarren im Klützer Ort zu führen, jedoch tritt er in der Reformations-Bewegung in unserer Gegend fast gänzlich in den Hintergrund. Der mächtigste Gegner der Evangelischen war immer der Bischof von Ratzeburg, zu dessen Sprengel der Klützer Ort gehörte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bistum Ratzeburg wurde um das Jahr 1050 von dem Erzbischof Adalbert von Bremen, dem Erzieher des fränkischen Kaisers Heinrich V., errichtet. Nach kurzer Dauer fiel es dem Wendenaufstand von 1066 zum Opfer. (Gottschalk) Erst Heinrich der Löwe, der in den wendischen Ländern die Verbreitung des Deutschtums und des Christentums als seine Hauptaufgabe ansah, besetzte im Jahre 1154 den fast ein Jahrhundert lang verwaisten Ratzeburger Bischofsstuhl mit dem Magdeburger Propst Evermod. Zur Zeit der Reformation war Heinrich Bergmeier Bischof von Ratzeburg. Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm am 13. Juli 1525 Georg von Blomendal (Blumental, der auch zugleich Bischof von Lebus (Mark Brandenburg)) war und der den Bischofssitz bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1550 inne hatte. Von Mecklenburg gehörte zum Ratzeburger Kirchensprengel der westliche Streifen, als Grenze etwa die Linie von Grevesmühlen bis Dömitz, also auch der Klützer Ort. &lt;br /&gt;
Wir gehen fehl, wenn wir einen katholischen Bischof der damaligen Zeit etwa mit einem heutigen Landesbischof vergleichen. Freilich übte auch er die Aufsicht über die Pfarrer seines Gebietes aus, aber im übrigen war er mehr Kirchenfürst als Kirchendiener. Meistens waren die hohen Kirchenämter in Händen von Adeligen. Oft besaßen sie mehrere fette Pfründen wie z.B. Georg von Blomendal. Sie durften nur nicht verheiratet sein, im übrigen lebten sie wie die weltlichen Adeligen. Sie hatten ihre Burg mit der oft zahlreichen Burgbesatzung. Blomendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während feiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde. Sie gingen auf die Jagd, gaben glänzende Feste und führten ein bequemes, üppige und oft unsittliches Leben. Ihre Einnahmen waren bedeutend, auch dann noch, wenn sie für ihre Betätigung bis zu 10000 Gulden zahlen mußten. Dazu kamen dann noch die vielen Geschenke an die päpstlichen Beamten. In vielen Fällen besaßen die hohen kirchlichen Würdenträger nicht einmal geistliche Bildung; sie ließen dann ihr Amt von einem Geistlichen verwalten, bezogen aber nichtsdestoweniger ihre Einkünfte. Dementsprechend war auch die niedere Geistlichkeit. Dem Ratzeburger Bischof Bergmeier wird einmal vorgeworfen, daß „er eine Schreiber und anderes lose Gesindel auf die Pfarren hin und wieder gesetzet”. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation in den Klützer Ort ging nur deswegen so früh vor sich, weil der Adel so stark an die Lübecker Geistlichkeit verschuldet war und auf diese Weise hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten. Dieses Bestreben zeigte sich überall in Mecklenburg, trat aber nirgends so früh und grell hervor als im Klützer Ort. Es war also nicht der evangelische Sinn und die Liebe zu Luthers Lehre, die den Adel zur Einführung der Reformation bewogen, sondern der Grund lag in einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Vorteil. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon um 1450 mußte der mecklenburgische Herzog Heinrich in diese Geldstreitigkeiten eingreifen. Durch seine Vermittlung kam auf dem Schlosse zu Schönberg schließlich ein Vergleich zwischen dem Adel und dem Domkapitel zu Lübeck zustande, nach dem die Vasallen die schuldigen Zinsen zahlen sollten, die Geistlichen den über sie verhängten Kirchenbann aufhoben. Mit der Zeit wurde die Sache jedoch ernsthafter. Während die höhere Geistlichkeit (Bischöfe, Domherren, Pröpste) große Landgüter kauften und so ihr Geld sicher stellten, hatten die lübischen geistlichen Stiftungen von geringerer Bedeutung (Vikarien, Kalande u. a. Brüderschaften) ihre Kapitalien vorzugsweise in den adeligen Gütern des Klützer Ortes zinsbar belegt. Ihre geringen Einkünfte gestatteten ihnen den Erwerb großer Landgüter nicht. Dagegen war am Ende des 15. Jahrhunderts der Groll der Bevölkerung gegen die Geldanhäufung und das Güterkaufen der höheren Geistlichkeit so stark, daß man es vorzog, nun auch die kleineren geistlichen Stiftungen mehr und mehr zu bedenken. Und so kam&#039;s, daß sich auch hier allmählich große Summen ansammelten, und es gab in dieser Zeit wohl kein Gut des Klützer Ortes, in dem nicht Kapitalien kleinerer geistlicher Stiftungen Lübecks landen. Der ganze Adel unserer Gegend war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, und die Summe, die sich durch lange Jahre hindurch angehäuft hatte, war nicht unbedeutend. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über das Pfründenunwesen und über die vielen geistlichen Stiftungen, die doch letzten Endes aus den Opferpfennigen und den Ablaßschillingen der Beichtkinder zusammen genommen waren, kann es nicht wundernehmen, daß der Adel sich diese Verhältnisse zunutze machte und die Ansicht vertrat, das geliehene Geld hätte die Geistlichkeit zu Unrecht erworben, und die Rückgabe schon aus diesem Grunde hintertrieb. Wenn auch diese Ansicht vom Rechtsstandpunkt aus nicht zu halten war, so fand sie in dem damaligen Haß gegen die Geistlichkeit immer neue Nahrung, und bei der Geschlossenheit der Weigerung begann die Geistlichkeit, sich bald ernsthaft um das Ihre zu sorgen. &lt;br /&gt;
Sie verklagte deshalb im Jahre 1501 ihre Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. Diese mußten sich notgedrungen mit der Angelegenheit befassen, da die Geistlichkeit sich schon in Rom beschwert hatte, und der Ausgang für die Vasallen nachteilig werden konnte. Deshalb verglichen am 29. März 1503 zu Wismar die Herzöge Magnus und Balthasar von Mecklenburg „Die gemeinen Vikareien und Kalandsbrüder aller Kirchen und Kalande in der Stadt Lübeck“ und die Vasallen des Klützer Ortes in folgender Weise: „Aller Streit, der bis dahin gewaltet hat, soll niedergeschlagen sein und jeder Teil die von ihm bisher verlegten Kosten tragen, die Geistlichkeit entsagt und quittiert — allen rückständigen Zinsen, welche etwa 30 000 gute Mark (druttich dusend gude margk) betragen und setzt „In Ansehung der Armut der Vasallen” den Zinsfuß auf 5 % herunter, welche Summe fortan jährlich in der Oktave der Heil. Drei Könige (1.-10. Januar) in Lübeck gezahlt werden soll, die Schuldbriefe mögen lauten wie sie wollen; - dagegen wollen die Herzöge, welche „merklich zu Sinn genommen, angesehen und gerne gehört haben, wie die Vikareien und Kalandsbrüder nach ihrem Begehr ihren Mannen und Getreuen im Guten die rückständige Rente alle haben lassen wollen und ihrem Urteil beifällig gewesen sind, den Geistlichen wiederum günstig und gnädig sein und ihnen Gunst und Gnade beweisen nämlich alle Gebrechen der Schuldbriefe, wenn diese etwa dergleichen haben sollten, erfüllen und ihnen die Erlaubnis geben, künftig ihre Schuldner mit geistlichen Gerichten und Strafen zu verfolgen, auch mit dem Banne, und diesen überall im Lande verkündigen und anschlagen zu lassen, und das Recht, da die herzoglichen Vögte und Knechte zur Beitreibung der Schulden bei Vermeidung fürstlicher Ungnade, treulich behülflich sein sollen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein glänzender Vergleich - wenigstens für den Adel. Er selbst nannte ihn „Willkürsurteil und Ausspruch“ (wilkorsordel unde utsprake). Für die Hergabe von 30000 guten Mark erhielt die Geistlichkeit eigentlich recht wenig oder - bei  Licht besehen - garnichts! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So hofften denn die Gläubiger auf den nächsten Antonitermin, an dem doch die 5 %igen Zinsen fällig waren. Sie warteten vergeblich. Der Adel zahlte so wenig nach als vor dem Vertrage, weder Zinsen noch Kapital. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Klage bei den mecklenburgischen Herzögen. Acht Jahre später 1511 kamen sie in Grevesmühlen mit der Geistlichkeit zusammen. Ein neuer Vertrag bestimmte, alle bisherigen und künftigen Zinsen fallen zu lassen und die Kapitalien in 15 Jahren abzuzahlen. Die Geistlichen sandten zu Ostern 1512 die beglaubigten Abschriften der Schuldverschreibungen ein und im Dezember 1512 wurde auf einer Zusammenkunft in Gadebusch ein neuer Vergleich geschlossen „zwischen den gemeinen Vikareien, Commendisten und anderen Geistlichen aller Kirchen, Kalande und Bruderschaften der Stadt Lübeck“ und „unsern Gudemannen und Lieben Getreuen im Creutzer Ort in Grundlage der Briefe und Siegel nach Anzeige zweier Register und zweier Receffe&amp;quot;. Darnach sollten alle Zinsen niedergeschlagen und die Kapitalien in 10 Jahren, jährlich im Umschlage zum 10. Teil „ohne ferneren Aufschlag” abgetragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 2) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Fortsetzung. &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Am 12. März 1515 sehen sich die beiden mecklenburgischen Herzöge wieder gezwungen einzugreifen. Die Schuldner haben den Vertrag vom Jahre 1512 abermals nicht gehalten; nicht ein Pfennig ist gezahlt. Die Herzöge drohen jedem einzelnen mit Zwangsvollstreckung, falls bis Johannis 1515 keine Zahlung erfolgt ist. Aber auch diesmal erfolgt nichts, und die angedrohte Zwangsvollstreckung unterbleibt ebenfalls. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1517 setzt die Reformation ein, und der Adel denkt nun erst recht nicht daran, die Schulden zu bezahlen. Fast überall in Mecklenburg und darüber hinaus verteidigt der Adel die Zurückhaltung der Zinsen und Kapitalien mit mehr Hartnäckigkeit als Berechtigung, und die öffentliche Meinung ist auf Seiten des Adels. Die Geistlichkeit beginnt für den endgültigen Verlust der Gelder zu fürchten. Von einflußreichen Kirchherren gedrängt, legen sich die Herzöge wieder ins Mittel. Die alte Leier: Vergleich, Herabsetzung des Zinsfußes um 1%, Androhung von Zwangsmaßnahmen, ausbleiben der Zahlung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verzweiflung versucht die Geistlichkeit sogar den Weg der Gewalt. Im Jahre 1528 rüstet das Domkapitel gegen den boshaften Schuldner Heinrich Smeker auf Wüstenfelde eine Streitmacht von 300 Mann aus. Ein Priester führt sie an. Sie überfallen die Burg, wüten wie die Wandalen, aber Geld bringen sie nicht heim. Prozesse und Termine werden angesagt, aber schließlich wagt sich kein Bote mehr mit den Ladungen auf die Ritterburgen. Bissige Hunde verweigern ihnen den Eintritt, oder sie werden unter Hohnlachen und Prügel davongejagt. Die Geistlichkeit kann die Ladungen nicht mehr anbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgender drastischer Zwischenfall ist in ähnlicher Form gewiß auch auf anderen Burgen vorgekommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Im festen Haus zu Arpshagen herrschte lärmende Freude. Vom Burgherrn Reimar von Plessen eingeladen, hatten sich die Nachbarn und Vettern Sievert von Plessen aus Goldbeck und Berend von Plessen zu Gantenbeck eingefunden. Krachend stießen die schweren Zinnkrüge, mit dem dunklen Gerstensaft gefüllt, auf den klobigen Eichentisch, nachdem die Ritter einen langen Zug getan. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Hört einmal, Brüder,” rief der Ritter Reimar gröhlend, „Ihr, wißt, wie hart uns die Lübischen Pfaffen und Vikare bedrängen. Die paar Gulden, die sie uns geliehen haben, wollen Sie wieder haben. Heute morgen schickten sie mir einen Boten mit der Forderung nach Zahlung. Ich habe ihm heimgeleuchtet, diesem Stadtfratz Mit der Hundepeitsche habe ich ihn weidlich gegerbt. Geschrien hat er, als wenn er am Spieße stak. Mein Knecht Hennecke empfing ihn draußen mit der Gabel und kitzelte ihn. Da hat er vor lauter Lachen nicht einmal die Brücke gefunden, er ist in den Graben gesprungen -- Mag sein, daß er noch darin liegt.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine dröhnende Lache schallte durch den engen Raum und stieß sich an der niedrigen Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Recht so, recht so!“ bekräftigte Sievert, Herr von Goldbeck. Ausgetrieben werden muß den Dickbäuchen in Lübeck ihr Gelüste. Laß sie sich an den Lübischen Pfeffersäcken halten und einen rechtschaffenen Ritter ungeschoren lassen.” Hennecke war eingetreten. Er füllte aufs neue die Krüge. „Hast dus auch zu arg gemeint mit der Mistgabel?” fragte Berend den Knecht. „Ich will meinen, daß der Lübische Zahlmeister auf der andern Seite wieder aus dem Burggraben gekrochen ist. Sonst   könnten uns die Lübecker ein paar 100 Stadtknechte auf den Hals hetzen!” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Das ist so, gnädiger Herr,” erwiderte Hennecke, „Ich habe ihn abreiten sehen! Seinen dürren Klepper hatte er vorsichtig auf jener Seite des Burggrabens an die Linde gebunden. Aber seine Herren werden ihn nicht mehr erkennen. Sein bunter Flitterkram hing ihm tropfend um die schlotternden Beine. Schwarz wie der Leibhaftige selbst kletterte er auf den Gaul.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Ja, ja!” schrie Reimar, „haltet uns die Pfaffen fern! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wer da will hebben ein reines Hus, dei lat Mönken un Papen dorrut; denn Mönke, Müse, Mutten un Maden, scheiden selten ahn groten Schaden.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Inzwischen war auch der von Tarnewitz auf Tarnewitz, der von Negendank auf Redewisch und der von Schoß auf Kalkhorst eingetroffen, und jedesmal wurde mit ungestümen Ergötzen der Vorgang in ausführlicher Breite wiederholt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübischen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer, Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen und fordert von den Herzögen, daß sie „diejenigen, die in diesen Zeiten wider die Geistlichkeit streben, zur Billigkeit weisen möchten.“ Er sendet 1529 eine Einzelaufstellung der Schulden ein und bittet noch einmal um Innehaltung der Verträge. Die Herzöge antworten darauf nicht einmal. Sie haben jetzt noch weniger als früher den Mut oder die Macht, dem Recht Geltung zu verschaffen. Inzwischen treten Ereignisse ein, die allerdings ein Eingreifen verhindern. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich eine Liste der Schuldner und der Schuldsumme bringen. Die ganze Aufstellung hier abzudrucken, würde zu viel Raum erfordern; ich beschränke mich deshalb darauf, die in unserer Nähe liegenden Güter zu nennen. Die Schuldverschreibungen sind alle im 15. Jahrhundert ausgestellt; viele sind schon aus den Jahren 1427 und 1430. Man kann wohl annehmen, daß im Jahre 1530 50 Jahre lang keine Zinsen bezahlt waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Plessen zu Klütz, Arpshagen, Grundeshagen, &amp;lt;br&amp;gt;Gantenbeck, Damshagen, Brandenhof, Großenhof, Hoikendorf, &amp;lt;br&amp;gt;Tressow, Zierow, Barnekow, Parin, Hohen Schönfeld || - || 10000 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Buchwald zu Johannstorf || - || 2262 ½ || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Schotz zu Dönkendorf, Nienhagen und Kalkhorst || - || 22671 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Quitzow zu Vogtshagen und Tankenhagen || - || 22597 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Negendank zu Redewisch und Zierow || - || 3500 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Parkentin zu Lütgenhof, Prieschendorf und Dassow || - || 3600 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die vom Brook zu Brook und Witsol || - || 1110 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Tarnewitz zu Tarnewitz und Stellshagen || - || 1395 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Scharfenberg zu Walmstorf || - || 125 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Hagen zu Grevesmühlen || - || 100 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Stralendorf zu Krankow || - || 1508 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  || 96800 || MK&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die hier nicht aufgeführten Schuldner insges. || - || 10620 ||  Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;Hauptstuhl&#039;&#039;&#039;  || &#039;&#039;&#039;37420&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;MK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;				 &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;									       &lt;br /&gt;
 alle tyt beth to ener scharperen rekenschop. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist merkwürdig, daß die Reformation in dem abgelegenen Klützer Ort früher Fuß faßte als im ganzen übrigen Mecklenburg, etwa mit Ausnahme von Rostock, wo das Luthertum allerdings früher gepredigt wurde, aber erst später frei ward. Noch merkwürdiger ist, daß sich hier der Adel für die Reformation einsetzte, während es sonst im allgemeinen von Neuerungen nicht viel willen will. Die Gründe dafür waren, wie aus den bisherigen Ausführungen hervorgeht, zum großen Teil materieller Art. Gewiß mag mancher auch in der richtigen Erkenntnis der Lage oder in einer gewissen Begeisterung für die Sache Luthers gehandelt haben, und vielleicht ist auch das Streben einzelner Adeligen, das Joch der übermütigen, dummen und verdorbenen Geistlichkeit abzuschütteln, nicht ohne Einfluß geblieben, aber in der,Gesamtheit benutzte der Adel ohne Zweifel die religiöse Bewegung, um sich von seinen drückenden Schulden ohne große Aufregung zu befreien. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1524 der Ratzeburger Bischof Heinrich Bergmeyer starb und nach einem halben Jahr Georg von Blomendal zu seinem Nachfolger gewählt wurde, da war grade diese Wahl nicht von ungefähr, und es ging ein Schrecken durch die lutherisch Gesinnten im Ratzeburger Bischofssprengel. Georg von Blomendal, schon längere Zeit Bischof von Lebus, war ein kalter, eisernder Mann, der strenge an den altkirchlichen Satzungen hielt und das Luthertum unterdrückte, wo er nur konnte. Man war sich klar darüber, warum gerade dieser Mann Bischof in Ratzeburg wurde, der es wie kein anderer verstand, die Abtrünnigen und Ketzer zur Vernunft zu bringen. In feinem Bischofssitz Lebus war er mehr gefürchtet als geliebt. Das beweist folgendes Vorkommnis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das geistliche Ministerium der Stadt Brandenburg widersetzte sich einmal den Anordnungen des Bandenburgischen Kurfürsten. Darauf drohte dieser: „Wollt ihr mich zum Ordinario nicht leiden, so will ich euch dem Papst oder dem Bischof von Lebus befehlen, die werden euch wohl regieren.&amp;quot; Erschrocken antworteten die Geistlichen: „O gnädiger Herr, behüt uns Gott vor dem Papst und dem Bischof von Lebus, es ist ein Teufel wie der andere.” &lt;br /&gt;
Nachdem Georg von Blomendal in sein neues Bistum Ratzeburg eingeführt war, kehrte er seinem Wirkungskreis bald den Rücken. Der Aufenthalt in Lebus sagte ihn mehr zu, und die Ratzeburger Pfründe war ihm ohnehin sicher. Er ließ sich jahrelang in Ratzeburg nicht sehen, und das zu einer Zeit, wo sich alles in Gärung befand. In Lebus wurde er allerdings seines Lebens auch nicht froh. Der Adel war auch dort nicht sein Freund. Er mußte es erleben, daß die Ritter Heinrich Queiß auf Possin, Nickel von Minkwitz auf Sonnenwalde und Otto von Schlieben auf Baruth ihn wegen einer Streitigkeit überfielen, und ihn um ein Haar gefangen genommenen hätten. Es gelang ihm, im letzten Augenblick zu entfliehen, und seine Verfolger zerstörten sein Schloß in Fürstenwalde mit der Kirche und der Stadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Bischofswahl regte sich der lutherische Geist im Ratzeburger Kirchensprengel. Vor allen Dingen wurde die Enteignung geistlichen Vermögens und geistlicher Landgüter versucht. Der Rat der Stadt Lübeck war aber den Bischof beigesprungen und hatte sein Land gegen alle Angriffe der Ketzerei und der Habsucht geschützt. Am 16. März 1526 dankt der Papst dem Rate sehr verbindlich dafür, daß er „die lutherische Ketzerei, welche wie eine ansteckende Pest die meisten Länder Deutschlands vergiftet und hier viel Schaden und Unglück angerichtet habe, von der Stadt Lübeck und dessen Gebiet abgewehrt und in einigen benachbarten Gegenden, auch dem Bistum Ratzeburg gegen die lutherischen Ketzer und die Zerstörer der Kirche Hilfe geleistet habe.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gerade zu der Zeit, als der Papst dem Lübecker Rat so artig dankte, brach das Ungewitter im Klützer Ort los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch offener Feindseligkeiten gibt die Neubesetzung der Pfarre zu Gressow. Der weltliche Patron dieser Kirche war Berend von Plessen, der seinen Sitz zu Tressow hatte. In der Kirche zu Gressow hatten die von Plessen auch ihr Erbbegräbnis, und außerdem hatten sie dort drei Vikareien, d. h. Nebenpfarren mit drei Häusern gestiftet, „die ihnen eigentümlich und erblich zustanden.“ Das Besetzungsrecht der Pfarre hatte aber wie in der ganzen Vogtei Grevesmühlen seit 300 Jahren der Ratzeburger Bischof. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof Bergmeyer hatte nun einen blinden Pfarrer oder wie der herzogliche Geschichtenschreiber und Mathematiker Magister Tilemann Stella berichtet, „einen ungeschickten Pfaffen mit einem Auge“ nach Gressow gesetzt. Dieser Mann war nicht imstande, die Pfarre ordnungsgemäß zu verwalten. Er mußte oft aus der Kirche getragen werden. Die von Plessen beklagten sich bei dem Bischof und baten um einen andern Pfarrer. Die Bitte wurde abgeschlagen, vielleicht „weil es ihm mehr am Geld als an der Pfarrkinder Seelen gelegen.“ Bald darauf starb Bischof Bergmeier, und sein Nachfolger Georg von Blomendal war „in viel Zeit nicht in Ratzeburg” und konnte keine „Achtung auf die Mängel der Pfarre Gressow haben. Die Gressower Pfarrkinder wandten sich im Einverständnis ihres Pfarrers, der selber seine Unfähigkeit fühlte, an die von Plessen mit der Bitte, daß sie dem Pfarrer einen „Prediger zu Hilfe setzen möchten, der den Pfarrleuten die heiligen Sakramente reichen könne.“ Die von Plessen „handelten denn auch mit Gunst und Willen des blinden Pfarrers dahin, daß er, weil bei der geistlichen Obrigkeit kein schuldiges Einsehen zu finden war, darein willigte, daß sie als weltliche Pfarrkinder und Herren einen gedingten Helfer aufnehmen möchten.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berend von Plessen entließ darum den blinden Pfarrer und setzte als seinen Nachfolger einen „gelehrten und frommen Priester ein, der sich eines unberüchtigten, guten Lebens befleißigte und das ewige Gotteswort hell und lauter predigte.“ &lt;br /&gt;
Dieser erste und lutherische Pfarrer in unserer Gegend war Thomas Aderpul. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Mann war früher Priester in Lübeck gewesen, hatte aber durch seine ketzerischen Predigten den Unwillen des Lübecker Bischofes auf sich gezogen. Als er dann gar in die Ehe trat, da kannte der Haß gegen ihn keine Grenzen. Der Lübecker Bischof berichtet über ihn, daß er „in Lübeck zum Aufruhr gepredigt und sich auch gegen kaiserliches Edikt derselben Büberei beflissen und viele einfältige Leute verführt”, d.h. er hatte lutherisch gepredigt. Schließlich hat der Bischof ihn ins Gefängnis geworfen und endlich gegen das Versprechen, dem Bistum auf 10 Meilen nicht nahe zu kommen, aus Lübeck verwiesen. Wahrscheinlich ist er dem Berend v. Plessen schon von Lübeck aus bekannt gewesen und er hat sich gleich nach seiner Ausweisung nach Gressow begeben! Wenigstens ist er, als der Ritter ihm die Pfarre überträgt, der dortigen Gemeinde schon bekannt und hat dort schon gepredigt. Nach einer alten Nachricht soll er vorher in der Plessenschen Hauskapelle zu Barnekow und Gressow, amtiert haben. Nach derselben Nachricht soll er von Luther geschickt sein. Diese Vermutungen sind indessen nicht nachweisbar, da die Forscher seinen Namen in den Wittenberger Studenten-Verzeichnissen nicht gefunden haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner neuen Gemeinde erfreut Thomas Aderpul sich bald eines besonderen Vertrauens. Er hielt sich „nach Aussagen aller Zeugen in Gressow dermaßen, daß die Pfarrkinder alle wohl mit ihm zufrieden waren; denn er hatte das ewige Gotteswort hell und lauter gepredigt und somit nach gebührlichen Pfarrechten und alter Gewohnheit dermaßen christlich gehandelt, daß sie des allen guten Gefallen und sonderliche Andacht gehabt hatten.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach altem Kirchenrecht war es nun allerdings eine gewalttätige Handlung, und der Ratzeburger Bischof wird zu solchem eigenmächtigen Vorgehen des Berend von Plessen nicht stillschweigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt)&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 3) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thomas Aderpul Pfarrer in Gressow wurde, schrieb man das Jahr 1526. Seine Berufung muß in der ganzen Gegend wie ein Feuerzeichen gewirkt haben. Die Reformation macht rasche Fortschritte. Ende des Jahres schreibt der Dompropst J. Mus einen Brief über die Ausbreitung der Ketzerei im Klützer Ort an den Bischof Georg von Blomendal, der noch immer in Lebus weilt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „De Papen im krutzer orde stellen sich seltsam an, nemen wiber, schelden up de hillighen, missen, papen unde moneke. In Iwer g. karken gressow is noch de disperate Boue; derglick thom klutze is en ander her Hinrich fister furdreuen; to freberhaghenn hefft her iuochim wittenborch ok en wiff genamen; und Iw. g. hefft alle karken im klußer orde tho furlenen, wouol man sick hoghe erbut, werden doch de boesen prediger geledenn fast in allen flekken des landes thu mekelenborch. Unſer hergodt make idt alle gut. Iwen g. stifft, godt si loff, samit eren underdanen stan noch wol.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Schriftsprache würde der Brief etwa so lauten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Die Pfaffen im Klützer Ort stellen sich seltsam an, nehmen Frauen, schelten auf die Heiligen, Messen, Pfaffen und Mönche. In Euer Gnaden Kirche zu Gressow ist noch der ungehorsame Bube: desgleichen ist in Klütz der Priester Herr Hinrich vertrieben. Der Priester Joachim Wittenburg in Friedrichshagen hat auch ein Weib genommen. Und doch haben Euer Gnaden alle Pfarren im Klützer Ort mit Recht zu besetzen. Die bösen Prediger werden gelitten in fast allen Orten des Landes Mecklenburg. Unser Herrgott mache alles gut. Euer Gnaden Stift, Gott sei Lob, samt Euren Untertanen stehen noch wohl.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich im Jahre 1529 hat sich die Lage im Bistum Ratzeburg so zugespitzt, daß Georg von Blomendal keine persönliche Anwesenheit für nötig erachtet. Nachdem ihm die Pröpste Bericht erstattet haben, erkennt er, daß es die höchste Zeit ist, hier zu handeln. Mit streng Katholischen Eifer geht er vor, um zu retten, was noch zu retten ist. In einem Schreiben an die mecklenburgischen Herzöge heißt es, er habe, als er vor kurzem in sein Stift gekommen sei, zu großer Beschwerung seines Gewissens gefunden, daß in den mecklenburgischen Landen und im Stifte an vielen Enden die lutherische Ketzerei bei etlichen vom Adel, Bürgern und Bauern, auch einem großen Teile der Geistlichkeit eingerissen sei. Namentlich habe er einen vergeßlichen Pfaffen, der vorher in Lübeck zum Aufruhr gepredigt, in Gressow gefunden. Dieser Pfaffe habe öffentlich auf der Kanzel gepredigt, „alle Dinge über, unter, in der Erde, Holzung, Wasser, Weide und Jagd seien einem jeglichen gemein und niemand sonderlich zuständig.“ Es seien auch Bauern aus andern Gemeinden bei ihm, dem Bischof, gewesen, die sich über ihre Pfarrer, daß sie mit der lutherischen, Ketzerei die Gemeinden verdürben, beklagt, und gesagt hätten, so sie Verlaub hätten, sollte ihr Pfarrer nicht lebendig vom Predigtstuhl kommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von Plessen sind indessen ganz anderer Ansicht über die Ursache des Streites zwischen dem Bischof und Aderpul. Sie behaupten, der Bischof habe einige Gressower Pfarrkinder wegen rückständiger Zehnten in den Bann getan und dem Plessenschen Prediger zugemutet, den Bannfluch öffentlich von der Kanzel zu verkünden. Aderpul habe sich aber solches zu tun geweigert und deshalb habe der Bischof einen Haß auf ihn geworfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem weisen sie mit Recht darauf Hin, daß der Bischof, wenn er die Verkündung des Bannes von Aderpul verlangte, ihn damit als ordentlichen Priester anerkannt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer düsteren Dezembernacht des Jahres 1529 brechen von Schönberg, dem bischöflichen Schlosse, einige dreißig Reiter auf. Sie sind schwer bewaffnet. In scharfem Trabe geht es nach Osten. Die Bewohner des Städtchens Grevesmühlen zerbrechen sich die Köpfe über die Ursache des späten Rittes der bischöflichen Reisigen, aber nichts erfahren sie. So schnell wie sie gekommen, gehts zum Wismarschen Tor wieder, hinaus. Endlich ist Gressow erreicht. Dort ruht alles im tiefsten Schlummer. Das Pfarrgehöft wird umstellt. Der Anführer dringt mit einigen Reitern ins Haus. Sie überfallen den Priester, binden ihn wie einen Missetäter und schleppen ihn nach Schönberg. Hier wird er in ein „hartes, schweres, verderbliches Gefängnis gesetzt“. Lange hat man geglaubt, er sei nicht mehr unter den Lebenden. Voll Zorn schreibt Bernd v. Plessen am nächsten Tage einen groben Brief an den Bischof und fordert von ihm, er möge seinen Prediger sofort auf freien Fuß setzen, da er ihn ohne „einige Vorklage, auch unersucht und unversagt einigen Rechtes, dessen sich der Priester allezeit erboten“ überfallen habe. Ebenso schroff antwortet der Bischof, die v. Plessen sollten sich nur um ihre Bauern kümmern; sie hätten ihm kein Maß zu geben, wie er mit seinen Pfarrern umzugehen habe, darin sei er allein dem Papst verantwortlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Beschwerde der von Plessen legen sich auch die mecklenburgischen Herzöge ins Mittel und verlangen von dem Bischof die Freilassung des evangelischen Predigers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist umsonst. Der Bischof antwortet, da ihm das Kirchenlehen in Gressow zustehe und er den Pfaffen nicht in die Pfarre eingewiesen habe, so stehe ihm auch das Recht zu, ihn in Schönberg gefangen zu halten. Die von Plessen sehen ein, daß gütliche Unterhandlungen nicht zum Ziele führen. Sie greifen zur Gewalt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Spätnachmittage des 26. Dezembers 1539 sitzt der Bischof in seinem Schlosse zu Schönberg. Der leidige Streit mit den v. Plessen regt ihn doch mehr auf als er zugeben will. Er kennt die trotzigen Gesellen vom Klützer Adel und weiß, daß sie selbst vor unbedachtsamen Schritten nicht zurückschrecken. Er hat seinen Burghauptmann Bernd Rohr rufen lassen. Ihm schärft er noch einmal die größte Vorsicht ein, „auf das Schloß mit Oeffnen und Zuschließen wohl acht zu haben, auch keinen Fürsten oder sonst jemand Hinein und Ablager darin halten zu lassen, einen starken Burgfrieden zu halten und auf die Vorwerke mit Fleiß acht zu haben.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wird ihm ein Bote gemeldet, der ihm einen Brief übergibt. Nichts Gutes ahnend, bricht er ihn und liest: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Erwürdigen inn godvader ond Hern Hern G. Blomendal, Bischof tho Ratzeborch ankame dieser Brief samptlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Würdiger Her. Sy hebben noch in guter Gedachtniß, dat wy alle die von Plessen jw schrifftlich hebben anzeigen laten der Unbilligkeit halven, die uns geschehen synnt ann unsern Karkherren u. Euangelifchen Prediger, up sulke antheiginge en slecht anthwort erlanget hebben, dat wi nu in synen werden blyuen lathen vnd kamen up solken Homuth annders nicht merken, sonder dat de boeme mith jw muth groenen twe mal ym jar, dar he nor ein mal mit vns andern grönet, Szo schole wy gelike vol unwethenn hebben und darthu verdacht syn, dat wy sulken Homuth, die vns wedderfharen is, nicht schimplich willen von jw upgenamen, sunder gedacht un gebrakenn scal werden tho synertide.&lt;br /&gt;
 Dat mach jw Gnade jw angedenk annehmen. Geschrewen Anno 1529.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alle die v. Plessen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 alles vor ein geschrewen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uebersetzung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ihr habt noch in gutem Gedächtnis, daß wir alle die von Plessen Euch schriftlich haben anzeigen lassen der Unbilligkeit halber, die uns geschehen ist an unserm Kirchherrn und evangelischen Prediger. Auf solche Anzeige haben wir eine schlechte Antwort erlanget, daß wir es in Zukunft werden bleiben lassen. Wir können auf solchen Hochmut nicht anders antworten: „Ihr glaubt, daß für Euch die Bäume zweimal im Jahre grünen, da sie für uns andere nur einmal grünen“ So wollen wir solchen Hochmut, der uns widerfahren ist, nicht schimpflich von Euch aufnehmen, sondern er soll gedacht und gebrochen werden zu seiner Zeit. Dessen mag Euer Gnaden wohl eingedenk sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wars. Einen förmlichen Absagebrief - eine Kriegserklärung, wie wir heute sagen würden – hielt der Bischof in seinen Händen. Sein Gesicht hatte sich beim Lesen verfärbt, aber schnell hat er die Fassung wieder gewonnen: Mit einem erzwungenen Lächeln zeigt er den Fehdebrief einem Hauptmann und sagt höhnisch: „Was sollten die Kreutzerörter tun? Wenn es eine gute große Kanne Bier wäre, so wären die Kreutzerörter gute Nachbars dazu, sie söffen sie wohl aus!&amp;quot; Aber der Schloßhauptmann ist anderer Ansicht. Besorgt gibt er seine Meinung kund: „Gnädiger Herr! Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen können, die lassen sich auch wohl finden und halten, was sie zusagen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 4) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 33&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schönberger Burghauptmann Bernd Rohr sollte recht behalten mit seiner Prophezeiung: „Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen, die lassen sich wohl finden und halten, was sie zusagen.“ Er ließ am Abend die Wachen verstärken und schärfte ihnen die allergrößte Aufmerksamkeit ein. Die Sicherheit der Tore prüfte er selber noch am späten Abend. Der alte Degen kannte den Adel des Klützer Ortes besser als sein Herr. Aber als ihm am nächsten Morgen früh die Meldung gemacht wurde: „Die von Plessen halten mit 100 Rittern und vielen Knechten vor dem Tore&amp;quot;, da sprang er entsetzt aus dem Bett; soviel Schneid hatte selbst er ihnen nicht zugetraut. Es war so: Noch in der Nacht waren die Plessen aufgebrochen, und als der Dezembermorgen graute, da hielten sie vor der bischöflichen Burg, allerdings in achtungsvoller Entfernung, aber doch so nahe, daß man sie zählen konnte: Mehr als 100 gut bewaffnete Ritter und ein Troß Knechte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Burg ging es zu wie in einem aufgestörten Ameisenhaufen. Die Besatzung rannte wild durcheinander, aber nach wenigen Augenblicken stand jeder an seinem Platz auf den Wällen. Lautlos - wenigstens für die da draußen - war jeder auf seinen Posten geeilt. Keinen Ton hatten die Belagerer vernommen. Ihnen schien es fast, als ob in der Burg noch alles im tiefsten Schlummer läge, und einige Hitzköpfe erwogen, ob nicht eine Überrumpelung schnell zum Ziel führen würde. Aber der alte Bernd von Plessen sagte: „Gesellen, glaubt nicht, daß auch nur einer von diesen Bischofsknechten in der Nacht ein Auge zugemacht hat. Sie liegen seit gestern Abend bereit, uns zu empfangen und warten jetzt auf unsern Angriff. Darauf sollen sie warten, bis sie schwarz werden. Daß sie den Herzog auf uns hetzen könnten wegen Verletzung des Burgfriedens! Nein, du alter Fuchs, in diese Falle gehen wir nicht. Aber ungeschoren sollt ihr mir nicht davonkommen, ein gehöriges Maß Angst will ich euch ins schlotternde Gebein jagen“. Darauf schickte er einen Ritter mit einem Hornbläser bis auf Rufweite ans Bollwerk. Der Trompeter blies ein Signal, und der Ritter rief mit dröhnender Stimme: „Wir die von Plessen und ihre Mitgesellen begehren unsern evangelischen Prediger und Kirchherrn Thomas Aderpul frei, los und ledig. So ihr solches Begehr abweist, möchte euch Schlimmes geschehen!“ Nichts rührte sich. - Hatten sie es nicht gehört? - Also noch einmal: Signal - „Wir, die von Plessen -.“ Waren denn überhaupt Menschen darin? Ein drittes Mal! Da erdröhnte vom Schlosse her ein Schuß, ein zweiter und ein Dritter. Das war die Antwort. Niemand war verletzt. Wahrscheinlich hatte man blind gefeuert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein verwunschenes Schloß lag die bischöfliche Burg in der glitzernden Wintersonne. Der Zug war mißlungen. Die von Plessen hatten den geistlichen Herrn und feine Burgbesatzung unterschätzt. Die ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und Gewalt anzuwenden, schien den Belagerern nicht geraten, auch waren sie zu einem erfolgreichen Sturm auf die Feste nicht gerüstet. Aber einen Denkzettel sollte der Bischof haben, daß ihm die Augen übergingen. Und nun wurde aus dem Befreiungszug ein Raubzug, und so mannhaft und ehrenwert die von Plessen bisher für Thomas Aderpul eingetreten waren, so unrühmlich und anrüchig war das, was nun folgte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerieten die großen Herren in einen Strauß, gings ans Rupfen und konnten sie sich einander auf ihren festen Burgen nicht beikommen, so mußten die armen Bauern die Federn lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Stift Schönberg gehörte eine Reihe von Dörfern, deren Bauern dem Bischof dienst- und zinspflichtig waren. Was lag nach den damaligen Kriegsbräuchen näher, als daß man an diesen Mannen des Bischofs sein Mütchen kühlte, sich an ihnen schadlos hielt. Und so zog diese Horde in die nächstgelegenen Dörfer und fiel über die Bauern her, „pochte sie aus“, wie man damals sagte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus genauen Verzeichnissen der „nahm un beschedigung“, die der Bischof später aufstellen ließ, wissen wir, daß den Bauern nicht viel geblieben ist. Manche von ihnen werden kaum mehr als ihr nacktes Leben gerettet haben. Vor allen Dingen hatten die Räuber es auf das Vieh, vornehmlich auf Pferde, abgesehen. Bemerkenswert an diesen Schadensrechnungen ist die große Zahl der Pferde, die die Bauern damals besaßen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Vieh wurde ihnen genommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Pferde !! Kühe !! Schafe !! Schweine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Groß Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Jolp || 27 || 30 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wendelbome Wiggerdes || 22 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wigger Wiggerdes || 21 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tewes Krikhen || 8 || 7 || 12 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || 1 || 8 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2.Klein Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lütke Boie || 14 || 14 || 22 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Boie || 13 || 4 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Boie || 18 || 9 || 24 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laurens Boie || 1 || 10 || 20 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || - || 19 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || - || 14 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&#039;&#039;&#039;. Blüssen&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detloff Fridach || 9 || 16 || 20 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Luders || 15 || 10 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Woltmann || 10 || 9 || 6 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Rentzow || 12 || 10 || 26 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4. Rodenberg&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goslick Rentzow || 13 || 16 || 18 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hinrick Busch || 14 || 27 || 28 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Souenmarck || 14 || 18 || 13 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dethmer || 8 || 15 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5. Rüschenbeck&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes  || 4 || - || 2 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Kocke || - || 19 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (&#039;&#039;ein Vorfahre unseres Gemeindegliedes, &amp;lt;br&amp;gt;des Kohlenhändlers Adolf Kock)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6.Poppenhusen&#039;&#039;&#039;  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || 21 || 30 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes || 1 || 2 || 30 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| des Karkheren man to Gadebusk || 16 || 17 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(d. h. ein Bauer, der dem Pfarrer zu Gadebusch pflichtig war)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;251&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;279&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;465&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Vieh wurden fast sämtliche Gebrauchsgegenstände aus Stall und Scheune und fast aller Hausrat gestohlen. Alles hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber die Schaden-Ersatzansprüche lassen uns so wertvolle Schlüsse auf das Leben der damaligen Bauern ziehen und gewähren uns einen so genauen Einblick in die damaligen Preise, daß ich wenigstens die Verlust-Liste eines Ausgeplünderten hersetzen will. Die angegebenen Preise sind die Forderungen für das geraubte Stück, müssen sich also mit dem damaligen Barwert decken. Leider sind mir manche Bezeichnungen dunkel geblieben: ich bitte alle Leser, besonders die älteren, in ihrem plattdeutschen Wortschatz Umschau zu halten, und die Bedeutung aufzuhellen. Der Bauer Clawes Rentzow aus Blüssen stellt folgende Schadens-Ersatzansprüche&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte Bände [[https://books.google.de/books?id=d2QrAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA88&amp;amp;lpg=RA5-PA88&amp;amp;dq=snorrocke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dPo3BXFLAo&amp;amp;sig=ACfU3U0J3WiePjNTgnBGzCQJgMxJcXyXrQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw4vPggp2GAxU3iv0HHdy5CjwQ6AF6BAghEAM#v=onepage&amp;amp;q=snorrocke&amp;amp;f=false 14-16 S. 88-89]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || perde, dat perdt ||  ||  || 8 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || koie (&#039;&#039;Kühe&#039;&#039;), de koie ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || schape, dat stucke ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || grapen for 		   ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || ketel (&#039;&#039;Kessel&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for einen  ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for den andern ||  ||  || 5 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  wagen for ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || thome for  ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vlesk (&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;) for ||  ||  || 10 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7  || side speckes (&#039;&#039;Speckseiten&#039;&#039;) ||  ||  || 7 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Linnenwerk ||  ||  || 12 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;  || snorrocke (snor=Schnurbart/Bartrock/Barthalter?) &amp;lt;br&amp;gt; par leidescher mouven (&#039;&#039;Ärmel&#039;&#039;) &amp;lt;br&amp;gt; leidenscher kragen &#039;&#039;(aus der Stadt Leyden )&#039;&#039;  || tohope &amp;lt;br&amp;gt;(&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;) ||  ||  5 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bruggescher Rock  ||  ||  || 2 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(aus der belgischen Stadt Brügge, &amp;lt;br&amp;gt;aus der im Mittelalter viele Webwaren gekauft wurden)&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  ||   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || grawen (&#039;&#039;grauen&#039;&#039;) Rock for ||  ||  ||  ||  || 20 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || paar wittehaßen (&#039;&#039;Galoschen?&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || smer (Schmiere - Schmalz? - Fett?) for 	 ||  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || schepel (&#039;&#039;Scheffel&#039;&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;korde (&#039;&#039;Kordel?, Seil?&#039;&#039;) || tohope || 1 Gulden ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || sadel (&#039;&#039;Sattel?&#039;&#039;) mit helsinge (?)&amp;lt;br&amp;gt;thom || tohope  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par plochisern (&#039;&#039;Pflugscharen&#039;&#039;) ||  ||  || 1 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redes ||  geldes (&#039;&#039;bares Geld&#039;&#039;) ||  ||  || 40 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| for || egghetow (?) 				  ||  ||  || 1 ½ || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || nige (&#039;&#039;neue&#039;&#039;) selen (&#039;&#039;Sielen&#039;&#039;) vnd plochboker (?) 	  ||  || 1 Gulden ||   ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || harhamer for 				   ||  ||  ||  ||  || 4 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(Hammer zum Haaren (Schärfen) der Sensen&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ½ || stoueken-kanne  (&#039;&#039;Bierkanne&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Verlust-Listen der andern Bauern gebe ich auszugsweise noch einige andere Gegenstände mit ihren Preisen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || speth (2) Vlesches (&#039;&#039;Fleisch)&#039;&#039; for ||  ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-rugge (&#039;&#039;Stück Schweinerücken&#039;&#039;) ||   ||   || 12  || )Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-koppe (&#039;&#039;Stück Schweinekopf&#039;&#039;)  ||  ||  || 1 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || punt talges (&#039;&#039;Pfund Talk&#039;&#039;) ||   ||   || 10 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || punt wasses (&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;)  || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || stige lichte 	(&#039;&#039;Kerzen?&#039;&#039;)			   ||   ||   || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || laken beierwanth, mutzen un anner linnentuch || 30 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leidensche hoiken (&#039;&#039;Mäntel&#039;&#039;) 	  || 12 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || beiderwandes rocke || 2 ½ ||  Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par buxen (&#039;&#039;Hosen&#039;&#039;) ||   ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bedde (&#039;&#039;Bett&#039;&#039;)				  || 5 || Mark ||   || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 ||  houetkissen (&#039;&#039;Hauptkisssen/Kopfkissen&#039;&#039;) || 4 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || stolkissen (&#039;&#039;Unterbett&#039;&#039;) || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || houetpole (&#039;&#039;Kopfpfühl/Federkisse&#039;&#039;n)	  ||   ||   || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || timmerbil (&#039;&#039;Zimmer(er)beil&#039;&#039;) || 2 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || woltexe (Wald-Aexte) 		  || 2 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || binderze ||  ||  || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  seitze (&#039;&#039;Sense&#039;&#039;) 			 || 1 ||  Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leeseitzen 				 || 3 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  ketelhaken 		 || 1 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || (&#039;&#039;Kesselhaken, um den Kessel über das Feuer zu hängen&#039;&#039;)	 ||   ||   ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  sulweren papegoie 	 || 4 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || (&#039;&#039;silberner Papagei, ein Zier-Gegenstand&#039;&#039;)  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwert des Geraubten wurde auf 42023 Schilling angegeben, eine achtbare Summe, wenn man bedenkt, daß ein Pferd damals 8 Mark, kostete. Außerdem erbrachen die Räuber die Kapelle zu Blüssen, zerstörten ihre Einrichtung und raubten oder vernichteten die Messegewänder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Fortsetzung und Schluß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Raubzug der von Plessen nahm an demselben Tage bei Gutow sein Ende. Dort wurde die Beute verteilt, und die Räuber zogen in dem wohligen Gefühl, dem verhaßten Bischof eins ausgewischt zu haben, auf ihre Burgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof sandte noch am gleichen Tage einen reitenden Boten an die mecklenburgischen Herzöge mit einer Klageschrift und forderte ein energisches Eingreifen gegen die Friedensstörer. Er berief sich dabei auf einen Beschluß in Speier, nach dem sich auch die mecklenburgischen Herzöge verpflichtet hatten, daß „wenn ein Stand, der überzogen werde, einen andern zu Hülfe rufen würde, demselben geholfen werden solle.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach reichlich einer Woche erließen denn auch die Herzöge an die von Plessen einen Befehl, den Landfrieden nicht zu stören. Damit hielten sie die Sache für erledigt. Der Bischof gab sich damit indessen nicht zufrieden. Er übersandte den Herzögen genaue Einzelheiten des Raubzuges, forderte energisch Ersatz für den angerichteten Schaden und beklagte sich vor allem über den Einbruch in die Kapelle zu Blüssen, den Raub der Meßgewänder und die Mißhandlung eines Vikars. Er schilderte dann sie kirchlichen Zustände im Klützer Winkel und betonte, daß der Adel evangelische Pfarrer in Klütz, Friedrichshagen, Diederichshaͤgen eingesetzt habe, die sich unbotmäßig gegen ihn benähmen, und droht schließlich mit der Klage beim Reichskammergericht. Die Herzöge erneuerten nun ihren Befehl an die von Plessen und forderten sie auf, den angerichteten Schaden zu ersetzen. Die Ritter mußten aber nur zu genau, was von solchen herzoglichen Anordnungen zu halten sei, und forderten die Herausgabe ihres Pfarrers Thomas Aderpul, von Wiedergutmachung war nicht die Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Bischof einsieht, daß er nichts erreicht, macht er die Sache beim Reichskammergericht anhängig, und nun beginnt ein Prozeß „gegen Henneke, Johann, Reimar und Berend, Gebrüder und Vettern von Plessen und Consorten“, der sich mit Petitionen und Protestationen, mit Repliken, Dupliken und Tripliken wie ein endloser Schwanz über ein Jahrzehnt hinzieht. - Und Thomas Aderpul - die Ursache des ganzen Streites?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzt er noch immer im Gefängnis? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Hören die Ritter nichts von ihrem Prediger. Es wird hier und da gemutmaßt, er sei nicht. mehr unter den Lebenden. Auf Umwegen erfahren die von Plessen endlich, daß er noch immer in Schönberg gefangen gehalten werde. Mit Gewalt ist nichts auszurichten, so greifen die Ritter zur List. Der Magister [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tilemann_Stella Tileman Stella]], dem wir die Kunde von diesen Vorgängen verdanken, erzählt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Berend von Plessen habe einen Kerl aufgebracht, der sich für Thomas Aderpuls Blutsfreund ausgegeben und dem Bischof Brandbriefe zugeschickt habe. Als nun der Bischof gesehen, daß er immer mehr Feinde erhalte, habe er den Prediger gegen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Urfehde Urfehde]] freigelassen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 1531 - wahrscheinlich ist er länger als ein Jahr im Gefängnis gewesen - ist Aderpul wieder Pfarrer in Gressow. Doch hat seine Wirksamkeit hier nicht lange gedauert. Die Bauern, wahrscheinlich aufgehetzt durch die Papisten, wollen keinen Pfarrer haben, der im Gefängnis gesessen hat. Sie verklagen ihn beim Herzog, daß er in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Austeilung der Sakramente lässig gewesen sei. Der Herzog versetzte darum Aderpul als ersten evangelischen Pfarrer nach Malchin. Dort tritt er Mitte des Jahres 1531 auf. Hier wirkte er 17 Jahre lang. Er ist mit seinen Erfolgen in Malchin aber nicht zufrieden und geht deshalb 1548 als erster evangelischer Pfarrer nach Bützow. Dort ist er 1556 gestorben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Klützer Ort nahm die Reformation trotz des Streites zwischen Adel und Bischof ihren Fortgang. Gressow blieb lutherisch, und in Klütz, Diederichshagen und Friedrichshagen waren schon 1530 lutherische Prediger, trotz des bischöflichen Patronats. Nach und nach folgten auch die andern Gemeinden, im Jahre 1540 ist die ganze Gegend lutherisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste evangelische Pfarrer in Klütz hieß [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Henricus]]. Der Adel des Klützer Ortes scheint sich aber die Reformation nicht sehr zu Herzen genommen zu haben. In einem Visitations-Bericht aus dem Jahre 1535 heißt es über die Pfarre in Klütz: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein ander, Henricus, Kirchherr zum Klucz, ein fein Mann, beklagt sich des Edelmanns des Namens Bernhart von Pless, zum Arbshagen gesessen, daß er ihm an seiner Kirchenbührung verkürzt, droht ihm am Leben zu schaden und bei 4 mal tödlichen gesucht und überfallen hat.“ &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt und endet die Reformation im Klützer Ort mit Gewalttaten und Güterentziehungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß beim Reichskammergericht schien kein Ende nehmen zu wollen. Die letzten Prozessakten, die uns erhalten sind, stammen aus dem Jahre 1543. Wann das Endurteil gefällt ist, läßt sich nicht mehr feststellen. Es ist uns auch nicht mehr erhalten. Der mehrfach erwähnte Geschichtsschreiber Tileman Stella nimmt an, daß die Plessen zu einer Geldbuße verurteilt sind. Manche Teilnehmer an dem Raubzuge sind inzwischen schon gestorben, andere haben sich mit dem Bischof verglichen. In einzelnen Fällen haben die Streitigkeiten bis zum Tode des Bischofs im Jahre 1550 gedauert. Damit hatte alle Fehde ein Ende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Notizen von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 1967&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; in der Übertragung von E. Möller 19??&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert galt es wieder einmal, daß &amp;quot;die Zeit erfüllet war&amp;quot;. Große innere Unruhe erfüllte die Herzen, ein Unbefriedigtsein, eine Friedelosigkeit, ein Warten auf ein Neues, das kommen mußte, aber das man nicht schaffen konnte, das geschenkt werden mußte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche kirchliche Frömmigkeit war rettungslos veräußerlicht. Der mittelalterliche Bauernstand voller Unruhe und Erbitterung. Der Adel und das Rittertum in schwieriger, wirtschaftlicher Lage!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mecklenburg war die Luft voller Spannungen: Die Verwilderung der Pastoren, das Bistum Schwerin verwaltet von einem unmündigen fürstlichen Knaben. Zwar fehlten in Mecklenburg die drückenden Leibeigenschaftsverhältnisse, welche die Bauern in Süd- und Mitteldeutschland für den revolutionären Gedanken reif gemacht hatten und dann zum Bauernkrieg führten bei der Berührung mißt der reformatorischen Bewegung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Bauer war noch nicht leibeigen, seine Kinder freizügig, er selbst nur verpflichtet, beim Verlassen der Hufe in einem Erben oder einem Käufer einen Ersatzmann zu stellen. Die herkömmlichen Dienste von 8 Tagen im Jahr zwar auf einen Tag in je 3 Wochen vermehrt - erst in der 2.Hälfte des Jahrhunderts auf 3 Tage in der Woche vermehrt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie landwirtschaftliche Arbeiter war gesucht und hatte ein gutes Auskommen. Gegenüber der Raub- und Fehdelust des Adels hatten die Herzöge den Landfrieden durchgesetzt, so daß die Lage der Bauern bei steigenden Kornpreisen in Mecklenburg zufriedenstellend war. Dennoch nahmen sie durch die Reformation gebotene Móglichkeit wahr, die Lasten abzuwerfen und verweigerten den Zehnten an die Kirche!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all das hinein schlugen die Thesen des jungen Wittenburger Professor und Augustiner-Mönches wie ein zündender Blitz. .........&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Ablaßzetteln, durch deren Verkauf das Geld für den Bau der Peterskirche in Rom aufgebracht werden sollte, war auch in Mecklenburg in Schwung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legat Arkimbod war hier der Ablaßprediger nach dem Vorbilde Tetzals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt! Arkimbold erzielte in Lübeck, Güstrow, Schwerin und Wismar gewaltige Summen. In Wismar allein &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Goldgulden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsacht und der Bann über Luther, die Verdammung seiner Bücher wurde 1521 auch von allen mecklenburgischen Kanzeln verkündigt. Trotz Verbot gingen die Schriften von Hand zu Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1522 tauchen in Mecklenburg überall plótzlich Prediger des neuen Evangeliums auf, verlaufene Mönche. Sie fanden bereitwillige Aufnahme, besonders in den Gutshäusern und Schlóssern des Adels, denn durch den Landfrieden war das Raubwesen gelegt und nun verschuldet und verarmt. Sie sahen in der neuen Sache die große Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Adel nimt die entlaufenen Mönche auf und läßt sie in seinen Patronatskirchen predigen, ja sogar dann, wenn der Ritter das Patronatsrecht nicht besaß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So die Plessen in Damshagen, sie vertreiben den alten Pfarrer 1528 und ersetzen ihn durch einen evangelischen Predikanten: Johann Koneke. Aber sie leb in in großer Armut. Von seinem Nachfolger Caspar von der Brügge heißt es 1534:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;ein gerechter, frommer Kirchherr hat aber wenig Besoldung und ist damit nicht auf der Pfarre zu halten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es in Klütz 1535 der lutherische Prediger [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Hinrich Wonninck]], auch Henricus genannt, von dem es heißt:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ein feiner Mann, aber Bernhard von Plessen auf Arpshagen, an seiner Besoldung ihn gekürzt, wurde bedroht, viermal überfallen und zu töten versucht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grevesmühlen: Anton Ebbert (Elbert) 1540, bekommt keinen Zehnten, nimmt Urlaub und Es waren nicht nur Triebkráfte echter religióser Art, die sich auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwálzungen zeigen sich auch andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten Trieben des Eigennutzes und der Habgier!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders im Klützer Winkel deutlich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht lagen in der Nähe des Klützer Ortes drei Bischofssitze: Lübeck, Ratzeburg und Schwerin. Unser ganzes Gebiet gehörte zum Bistum Ratzeburg, dessen Bischof immer ein starker Gegner derReformation war. (Heinrich Bergmeier - Bischof in Ratzeburg)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm 1525 Georg von Blumendal, der bis zum Erlöschen des Ratzeburger Bischofssitzes 1550 hier Bischof war!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Kirchenämter waren meistens in Händen von Adligen. Sie besaßen, wie Georg v.Blumendal, mehrere fette Pfründen. Sie waren weltliche adlige Kirchenfürsten, die nur nicht verheiratet sein durften. Sie hatten eine Burg mit zahlreicherBurgbesatzung. Bischof Blumendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während seiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde.------&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation im Klützer Ort ging nur deshalb so schnell vor sich, weil der gesamte Adel total an die LÜbecker Geistlichkeit verschuldet war und nun hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bestreben trat nirgends in Mecklenburg so stark hervor als im Klützer Winkel. Der ganze Adel des Klutzer Winkels war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, eine bedeutende Summe hatte sich angehäuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 Klage der Geistlichkeit gegen die Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 - Vergleich zwischen Lübecker Geistlichkeit und den Vasallen der Herzöge im Klützer&lt;br /&gt;
Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel zahlte zum nächsten Termin weder Zinsen noch Kapitalien zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Vertrag 1512.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 ordnen Herzöge Zwangsvollstreckung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt bei der Drohung- es folgt nichts!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 setzt Reformation ein. Adel zahlt erst recht nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Lübecker Geistlichkeit wird in Arpshagen bei Reiner v. Plessen mit der Hundepeitsche verprügelt, mit der Mistforke von einem Knecht verfolgt und in den Burggraben getrieben. Schwarz wie der Leibhaftige aus dem Graben geklettert und so nach Lübeck auf seinem Gaul.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck ein in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübschen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sendet 1529 eine Schuldenaufstelung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge antworten nicht darauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Plessen hatten allein die höchsten Einzelschulden: 10.000 Mark.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr. 28, 29, 30, 31, 33, 34&lt;br /&gt;
* Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; Seite 1-2, von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Angstmann. Historischer Roman. Fritz Meyer-Scharffenberg, Hinstorff, 1976. ISBN: 3356001078&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<title>Klütz - Reformation</title>
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		<updated>2025-09-13T15:01:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reformation im [[Klütz]] des 16. Jahrhunderts kann nicht losgelöst von den Geschehnissen im [[Klützer Winkel]] und der Umgegend betrachtet werden. Waren doch die Familien der Klützer Ritter von Plessen mit fast allem Landadel in der Umgegend verwandt, bekannt und verschwägert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Brüsehafer erstellte 1934-35 im [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] eine umfassende Beschreibung der Geschehnisse in dieser Zeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere interessante Betrachtungen finden sich in der Chronik von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] weiter unten. Diese beleuchten auch ein wenig die Verhältnisse der neuen lutherischen Pastoren. Eine aktuelle Aufarbeitung der Geschehnisse muss später erfolgen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Reformation im Klützer Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Reformation in Mecklenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammengestellt nach den 2. Heft des Evangelischen Preßverbandes Mecklenburg: Das Erbe der Väter, Mecklenburgische Kirchengeschichte im Grundriss von :Pastor D. Dr. Karl Schmalz, Schwerin. Allen:Freunden Mecklenburgischer Kirchengeschichte sei dies Heft angelegentlich empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr.28&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im nächsten Gemeindeblatt wird Herr Kantor Brüsehafer, Klütz, aus alten Akten eine ausführliche Zusammenstellung über die Einführung der Reformation im „Klützer Winkel“ bringen. Nach den Lutherfeiern des Lutherjahres 1933 wird es für viele unserer Gemeindeglieder nicht uninteressant sein, einmal Näheres darüber zu erfahren, wie „Luthers Geist und Luthers Lehr’ in unserer engeren Heimat Eingang gefunden haben. Da nun aber die Ereignisse, die sich bei der Einführung der Reformation in unserer Gegend abgespielt haben, in engstem Zusammenhang stehen mit der Einführung der Reformation in Mecklenburg überhaupt, schicke ich diesen Artikel als kurzen Überblick voran.&#039;&#039; ([[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wömpner]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie überall in Deutschland war auch in Mecklenburg das Kichenwesen alt und zum Tode reif. Ein neues musste kommen, und es kam. In Wittenberg brach es durch und trieb feine Wellenschläge durch alles deutsches Land bis in das, unsere. Zwar in den ersten Jahren des großen von Luther mit dem berühmten Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 begonnenen Kampfe blieb in Mecklenburg noch alles ruhig. Auch der Wormser Reichstag mit seinem „Hier stehe ich, ich kann nicht anders” ist scheinbar unbemerkt an ihm vorübergegangen. Aber in der Stille und Tiefe arbeitete es; da taten die lutherschen Flugschriften ihre Werk, und um 1523 tauchen auch in Mecklenburg wie überall die Prediger des neuen Evangeliums auf, entlaufene Mönche aus dem Orden Luthers oder dem volkstümlichen Franziskanerorden, junge Vikare, die über Luthers Schriften geraten sind. Meist weiß man nicht, woher sie gekommen sind, aber eines Tages stehen sie da und predigen, und das Volk, vor allem das niedere, läuft ihnen zu. In Rostock ist es der junge Kaplan an der Petrikirche, Joachim Schlüter, eines Fährmanns aus Dömitz Sohn, der mit seiner feurigen, Beredsamkeit die unruhigen Massen der Handmerker, Schiffer und Hafenarbeiter um seine Kanzel versammelt und der Führer der Bewegung wird. Er ist es, der das erste plattdeutsche Gesangbüchlein herausgegeben und unser Volk die neuen Lieder singen gelehrt hat. In Rostock gelang es der Bürgerschaft erst nach und nach, dem Rate die Besetzung zunächst der städtischen Spitale und endlich auch die der großen Pfarrkirchen mit evangelischen Prädikanten abzutrotzen. Erst 1531, als die Reformation auch in den verbündeten Städten Hamburg und Lübeck zum Siege gekommen war, wurde sie auch in Rostock durchgeführt und nahm der nun in seiner Mehrheit gewonnene Rat das Kirchenregiment in evangelischem Sinne in die Hand, wurden die Klöster aufgehoben und in Schulen und Armenhäuser umgewandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wismar ist es der Vorsteher des Franziskanerklosters, Hinrich Neper, ein Stadtkind, der an die Spitze tritt und auf seiner Klosterkanzel das „reine Wort Gottes“ verkündet. Ihm zur Seite stehen seine beiden Ordensgenossen Clemens Timme und Johann Windt, und bald haben sie die Übermacht in der Stadt. Es fehlt nicht an stürmischen Auftritten. Zu Weihnachten 1524 kommt es in der Nikolaikirche zu Wismar zu einem förmlichen Kampf, in dem es schließlich den Schiffern gelingt, ihren Prädikanten, den Johann Windt, auf die Kanzel zu bringen, und als Never mit seinen Genossen die Gegner zu einer öffentlichen Disputation herausgefordert hat, da schichtet die erregte Menge auf dem Marktplatze schon einen Scheiterhaufen auf; wer in dem Redekampfe unterliegt, der soll brennen. Und es war nicht zweifelhaft, dass das den Verteidigern des alten Glaubens zugedacht war. So grimmig ernst war es diesen Menschen. Dennoch dauerte es Jahre, bis das Neue sich durchgesetzt hatte, da nicht nur die Priesterschaft, sondern auch die besitzenden Schichten und das Stadtregiment zäh am Alten hingen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Schwerin, wo der Dom sich der neuen Lehre hartnäckig verschloss, predigte der aus Süddeutschland stammende Prädikant Martin Oberländer, mit Genehmigung des Herzogs in der St. Georgskapelle vor dem Tor, und die Bürger liefen ihm zu. So ging es überall her. Die Herzöge griffen hier und dort ein, um Ordnung zu Schaffen, aber da der eine, Heinrich, evangelisch gesinnt war, der andere, Albrecht, mit Zähigkeit an der alten Kirche hing, so ward dadurch die Verwirrung nur vermehrt. Der eine verjagte die neuen Prediger, der andere führte sie wieder zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen aber war die neue Lehre längst auch auf das Land vorgedrungen und hatte auch hier alles in Bewegung gebracht. Hier ist es besonders der den „Pfaffen“ verschuldete und daher schon lange auffällige Adel, welcher der neuen Bewegung zufällt, entlaufene Mönche aufnimmt und sie in seinen Patronatskirchen predigen lässt, so die Rieben zu Galenbeck, die Flotow auf Stuer, ja, er verjagt wohl den alten Pfarrer, so die Plessen in Klütz und Damshagen, um einen Prediger der neuen Art in die Pfarre zu setzen. Auch die Bauern wurden unruhig. Nur dort, wo eine starke Hand es noch eine Weile aufrecht hielt, wie die des römisch gesinnten Herzogs Albrecht in feinem Landesteil, die Domherren von Schwerin und Güstrow in ihren Patronatskirchen, oder der Abt von Doberan in den seinen dauerte das alte Kirchenwesen noch, freilich unter dem wachsenden Widerstande der Bevölkerung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber es waren nicht nur Triebkräfte echter, religiöser Art, die sich hier auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwälzungen und Seelenwandlungen regen sich auch allerlei andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten des Eigennutzes und der Habsucht. Der den „Pfaffen“ verschuldete Adel sucht seine Schulden loszuwerden, verweigert Zins und Kapital, bemächtigt sich der Pfarräcker. Die Bauern liefern das Meßkorn nicht mehr, die städtischen Pächter kirchlicher Ackertücke zahlen keine Pacht. Es kommt sogar zu Gewalttätigkeiten gegen die Pfarrer. Immer dringender notwendig wurde das Eingreifen der landesherrlichen Gewalt, wenn nicht alles verlorengehen sollte, und darin waren sich beide Herzöge einig, daß die bürgerliche Ordnung unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wenn sie auch in ihren religiösen Ansichten weit auseinandergingen. So ließen sie dann 1534 nach dem Vorbilde der auf Luthers Forderung in Sachsen gehaltenen Kirchenvisitation durch eine Kommission das Land bereisen, überall das Eigentum und die Einkünfte der fürstlichen Patronatspfarren aufzeichnen und sicherstellen. Weiter freilich ging die Einigkeit nicht. Wo es sich um die Lehre handelte, mußte der Evangelisch gesinnte Herzog Heinrich allein vorgehen und blieb ihm der Landesteil seines Bruders verschlossenen. Der erste Versuch, den er in dieser Richtung im folgenden Jahre machte, war denn auch, wie seine Abgesandten selbst klagen, „nur der Schalten einer Visitation”. Aber dabei konnte es nicht bleiben, eine neue Ordnung mußte geschaffen werden, und der junge, aus tiefster Seele evangelische Herzog Magnus, der zum Bischof von Schwerin erwählt war, drängte feinen zögernden Vater Heinrich vorwärts. So berief dieser endlich 1537 den Braunschweiger Prediger Johann Niebling als Superintendenten für da ganze Land nach Parchim. In seinem Auftrage hat dieser dann unserem Lande die erste evangelische Kirchenordnung, eine „Korte Anwisinge der Lere“, Ordnung des Gottesdienstes und der Sakramente enthaltend, sowie den ersten Katechismus, beide in plattdeutscher Sprache, gegeben, und diese neue Ordnung 1541-42 in einer allgemeinen Visitation aller Kirchen des Landes, soweit sie nicht im Albrechts Teil lagen, eingeführt. Damit hat die neue evangelische Landeskirche ihre erste rechtliche Grundlage erhalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ehe sie sich ausbauen konnte, wurde alles noch einmal wieder in Frage gestellt. Immer gefahrdrohender war die Lage der Evangelischen im Reiche geworden. Luther war 1546 gestorben, der Kaiser Karl V., auf der Höhe feiner Macht, entschlossen, sie zur Vernichtung der Evangelischen einzusetzen. Der Sturm brach los: die Evangelischen wurden 1647 vernichtend bei Mühlberg an der Elbe geschlagen, ihre Führer, der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf von Hessen, schmachteten in Gefangenschaft. Auf dem Reichstage zu Augsburg erließ der Kaiser im sog. Interim Bestimmungen, welche darauf zielten, die Lehre und Ordnung der katholischen Kirche fast in allen Punkten wiederherzustellen. Während seine Truppen unterwegs waren, das letzte Bollwerk der Evangelischen, das feste Magdeburg zu belagern, erging seine Aufforderung, sich dem Interim zu fügen, auch an die mecklenburgischen Herzöge. Hier war inzwischen der katholische Albrecht gestorben und an seine Stelle sein junger, hochbegabter und entschlossen evangelisch gesinnter Sohn Johann Albrecht I. getreten. Als sie den Drohungen des Kaisers gegenüber die Antwort nicht länger verschieben konnten, versammelten beide Herzöge, der alte Heinrich und der junge Johann Albrecht, die Stände ihres Landes, Prälaten, Ritter und Städte, am 20. Juni 1549 zum Landtag an der alten Versammlungsstätte, der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg. In ihrem Auftrag legte der Kanzler Johann von Lucka, auch er ein um des Glaubens willen von den Kaiserlichen Vertriebener, den Ständen die Lage dar. Einmütig erklärten sie darauf, daß sie entschlossen seien, mit den Fürsten bei der reinen evangelischen Lehre zu bleiben und dafür Leib, Gut und Blut einzusetzen. In allem wollten sie dem Kaiser gehorsam sein, nur in dem einen nicht. Dementsprechend ward dem Kaiser geantwortet. An diesem Tage ist unsere Kirche im eigentlichsten Sinne des Wortes Landeskirche geworden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Benutzt wurden zu dieser Arbeit: Raabe, Vaterlandskunde Boll, Abriß der Meckl Sandeskunde sowie mehrere Auflätze von G. E.F. Lisch in den Jahrbüchern des Vereins für meckl. Geschichte und Altertumskunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Teil 1) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 29&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen muß ich zunächst einige Bemerkungen über die staatlich-kirchliche Ordnung in unserer engeren Heimat zur Zeit der Reformation vorausschicken. Der Klützer Ort - der Name Klützer Winkel ist erst in jüngerer Zeit entstanden, früher hieß er nur Klützer Ort, mitunter auch Creutzer Ort - bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft, die mit einer halbinselartigen, stumpfen Spitze in die Ostsee hineinragt. Im Süden bildet eine Gerade, etwa vom südlichen Punkt der Wohlenberger Wieck bis zum Dassower Binnensee die Grenze. So in drei Richtungen vom Meer begrenzt, lag das Ländchen von aller Welt abgeschnitten, ohne eine Stadt, ohne nennenswerten Handels- und Gewerbeverkehr, und hat sich diese bestimmte Einheit lange Zeit hindurch bewahrt. Im Süden berührte die allerdings viel benutzte Landstraße zwischen den beiden mächtigen Hansastädten Lübeck und Wismar die Gegend, aber auch sie war wegen ihres unergründlichen Zustandes mehr berüchtigt als beliebt. Hatte doch eine bestimmte Stelle dieser Straße den vielsagenden Namen „die kalte Herberge“, weil die Reisenden dort in der Regel umwarfen und im Freien Unterkunft beziehen mußten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Staatlich gehörte der Klüger Ort schon damals zu dem Amte Grevesmühlen. Die mecklenburgischen Herzöge ließen das Amt durch einen fürstlichen Vogt (Vogtei) verwalten. In älterer Zeit zerfiel die Gebiet in drei zum Obotritenlande gehörige Landstriche: das Land Dartsow, den Wald Clutse und das Land Bresen. Die Namen haben sich zum Teil bis auf den heutigen Tag in denen der Flecken Klütz und Dassow erhalten.  Der Name Bresen ist wahrscheinlich auf das slawische Wort brezezny, d.h. am Ufer liegend, zurückzuführen. Das ganze Amt bestand früher fast ausnahmslos aus Rittergütern, mit denen die Besitzer vom Fürsten beliehen waren (Lehngüter). Als Gegenleistung verlangte der Lehnsherr von dem Lehnsträger Kriegs- und Hofdienst. Diese Ritter oder rittermäßigen Vasallen bewohnten nicht nur die ganze Gegend, sondern beherrschten sie auch im eigentlichen Sinn des Wortes und drückten schon damals dem ganzen Landstrich den Stempel auf. Es ist das Stammland vieler alter Rittergeschlechter, die hier ihre zahlreichen Güter und Burgen hatten. Sogar die Flecken Klütz und Dassow waren solche Lehn der von Plessen und von Parkentin. Sehr ausgeprägt unter dem Adel des Klützer Ortes war der enge Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl - „alle for einen”. Dieses Einstehen füreinander führte oft zu kriegerischen Verwicklungen, die ihren Ausgang nicht selten in einer Wirtshausschlägerei der Dienstleute hatten, die sich aber häufig zu jahrelangen Fehden auswuchsen. So ist uns aus dem Jahre 1505 urkundlich bezeugt, daß die streitbare Irmgard von Buchwald, Herrin in Volksdorf bei Dassow, einen richtigen mecklenburgisch-lübischen Krieg zu Wege brachte, nur weil drei ihrer Bauern im Volksdorfer Krug von einigen Fischern aus Lübeck eine Tracht Prügel bezogen hatten. In diesen Krieg, der drei Jahre das Land verwüstete, und in den sogar der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig verwickelt wurden, konnte die Frau von Buchwald sich nur einlassen, weil sie wußte, daß ihr der gesamte Adel des Klützer Ortes beistehen würde. Auch in friedlichen Zeitläufen wurde die mächtige Handelsstadt Lübeck gern und oft von dem Adel des Klützer Ortes aufgesucht. Sehr oft mögen es Geldgeschäfte gewesen sein, die die Ritter nach Lübeck führten. Sie, die fast immer arm am Beutel waren, fanden in den reichen Handelsherren und auch in der wohlhabenden Lübecker Geistlichkeit zunächst willige Geldgeber. Schließlich aber wurde diese Art der geschäftlichen Beziehungen doch zu eng, „man wurde zu nahe verwandt,“ und es entwickelte sich wieder eine erbitterte Feindschaft aus diesen Bankgeschäften. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kirchlicher Beziehung lag der Klützer Ort in der nächsten Nähe von drei Bischofssitzen: Lübeck, Ratzeburg, Schwerin. Südlich von dem Ländchen, in einer Tagesreise bequem zu erreichen, hatte der Bischof von Ratzeburg vor Jahrhunderten das Prämonstratenser Nonnen-Kloster Rehna gegründet. Der Propst von Rehna hatte im Auftrage des Bischofs v. R. die Aufsicht über die Kirchen und Pfarren im Klützer Ort zu führen, jedoch tritt er in der Reformations-Bewegung in unserer Gegend fast gänzlich in den Hintergrund. Der mächtigste Gegner der Evangelischen war immer der Bischof von Ratzeburg, zu dessen Sprengel der Klützer Ort gehörte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bistum Ratzeburg wurde um das Jahr 1050 von dem Erzbischof Adalbert von Bremen, dem Erzieher des fränkischen Kaisers Heinrich V., errichtet. Nach kurzer Dauer fiel es dem Wendenaufstand von 1066 zum Opfer. (Gottschalk) Erst Heinrich der Löwe, der in den wendischen Ländern die Verbreitung des Deutschtums und des Christentums als seine Hauptaufgabe ansah, besetzte im Jahre 1154 den fast ein Jahrhundert lang verwaisten Ratzeburger Bischofsstuhl mit dem Magdeburger Propst Evermod. Zur Zeit der Reformation war Heinrich Bergmeier Bischof von Ratzeburg. Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm am 13. Juli 1525 Georg von Blomendal (Blumental, der auch zugleich Bischof von Lebus (Mark Brandenburg)) war und der den Bischofssitz bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1550 inne hatte. Von Mecklenburg gehörte zum Ratzeburger Kirchensprengel der westliche Streifen, als Grenze etwa die Linie von Grevesmühlen bis Dömitz, also auch der Klützer Ort. &lt;br /&gt;
Wir gehen fehl, wenn wir einen katholischen Bischof der damaligen Zeit etwa mit einem heutigen Landesbischof vergleichen. Freilich übte auch er die Aufsicht über die Pfarrer seines Gebietes aus, aber im übrigen war er mehr Kirchenfürst als Kirchendiener. Meistens waren die hohen Kirchenämter in Händen von Adeligen. Oft besaßen sie mehrere fette Pfründen wie z.B. Georg von Blomendal. Sie durften nur nicht verheiratet sein, im übrigen lebten sie wie die weltlichen Adeligen. Sie hatten ihre Burg mit der oft zahlreichen Burgbesatzung. Blomendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während feiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde. Sie gingen auf die Jagd, gaben glänzende Feste und führten ein bequemes, üppige und oft unsittliches Leben. Ihre Einnahmen waren bedeutend, auch dann noch, wenn sie für ihre Betätigung bis zu 10000 Gulden zahlen mußten. Dazu kamen dann noch die vielen Geschenke an die päpstlichen Beamten. In vielen Fällen besaßen die hohen kirchlichen Würdenträger nicht einmal geistliche Bildung; sie ließen dann ihr Amt von einem Geistlichen verwalten, bezogen aber nichtsdestoweniger ihre Einkünfte. Dementsprechend war auch die niedere Geistlichkeit. Dem Ratzeburger Bischof Bergmeier wird einmal vorgeworfen, daß „er eine Schreiber und anderes lose Gesindel auf die Pfarren hin und wieder gesetzet”. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation in den Klützer Ort ging nur deswegen so früh vor sich, weil der Adel so stark an die Lübecker Geistlichkeit verschuldet war und auf diese Weise hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten. Dieses Bestreben zeigte sich überall in Mecklenburg, trat aber nirgends so früh und grell hervor als im Klützer Ort. Es war also nicht der evangelische Sinn und die Liebe zu Luthers Lehre, die den Adel zur Einführung der Reformation bewogen, sondern der Grund lag in einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Vorteil. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon um 1450 mußte der mecklenburgische Herzog Heinrich in diese Geldstreitigkeiten eingreifen. Durch seine Vermittlung kam auf dem Schlosse zu Schönberg schließlich ein Vergleich zwischen dem Adel und dem Domkapitel zu Lübeck zustande, nach dem die Vasallen die schuldigen Zinsen zahlen sollten, die Geistlichen den über sie verhängten Kirchenbann aufhoben. Mit der Zeit wurde die Sache jedoch ernsthafter. Während die höhere Geistlichkeit (Bischöfe, Domherren, Pröpste) große Landgüter kauften und so ihr Geld sicher stellten, hatten die lübischen geistlichen Stiftungen von geringerer Bedeutung (Vikarien, Kalande u. a. Brüderschaften) ihre Kapitalien vorzugsweise in den adeligen Gütern des Klützer Ortes zinsbar belegt. Ihre geringen Einkünfte gestatteten ihnen den Erwerb großer Landgüter nicht. Dagegen war am Ende des 15. Jahrhunderts der Groll der Bevölkerung gegen die Geldanhäufung und das Güterkaufen der höheren Geistlichkeit so stark, daß man es vorzog, nun auch die kleineren geistlichen Stiftungen mehr und mehr zu bedenken. Und so kam&#039;s, daß sich auch hier allmählich große Summen ansammelten, und es gab in dieser Zeit wohl kein Gut des Klützer Ortes, in dem nicht Kapitalien kleinerer geistlicher Stiftungen Lübecks landen. Der ganze Adel unserer Gegend war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, und die Summe, die sich durch lange Jahre hindurch angehäuft hatte, war nicht unbedeutend. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über das Pfründenunwesen und über die vielen geistlichen Stiftungen, die doch letzten Endes aus den Opferpfennigen und den Ablaßschillingen der Beichtkinder zusammen genommen waren, kann es nicht wundernehmen, daß der Adel sich diese Verhältnisse zunutze machte und die Ansicht vertrat, das geliehene Geld hätte die Geistlichkeit zu Unrecht erworben, und die Rückgabe schon aus diesem Grunde hintertrieb. Wenn auch diese Ansicht vom Rechtsstandpunkt aus nicht zu halten war, so fand sie in dem damaligen Haß gegen die Geistlichkeit immer neue Nahrung, und bei der Geschlossenheit der Weigerung begann die Geistlichkeit, sich bald ernsthaft um das Ihre zu sorgen. &lt;br /&gt;
Sie verklagte deshalb im Jahre 1501 ihre Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. Diese mußten sich notgedrungen mit der Angelegenheit befassen, da die Geistlichkeit sich schon in Rom beschwert hatte, und der Ausgang für die Vasallen nachteilig werden konnte. Deshalb verglichen am 29. März 1503 zu Wismar die Herzöge Magnus und Balthasar von Mecklenburg „Die gemeinen Vikareien und Kalandsbrüder aller Kirchen und Kalande in der Stadt Lübeck“ und die Vasallen des Klützer Ortes in folgender Weise: „Aller Streit, der bis dahin gewaltet hat, soll niedergeschlagen sein und jeder Teil die von ihm bisher verlegten Kosten tragen, die Geistlichkeit entsagt und quittiert — allen rückständigen Zinsen, welche etwa 30 000 gute Mark (druttich dusend gude margk) betragen und setzt „In Ansehung der Armut der Vasallen” den Zinsfuß auf 5 % herunter, welche Summe fortan jährlich in der Oktave der Heil. Drei Könige (1.-10. Januar) in Lübeck gezahlt werden soll, die Schuldbriefe mögen lauten wie sie wollen; - dagegen wollen die Herzöge, welche „merklich zu Sinn genommen, angesehen und gerne gehört haben, wie die Vikareien und Kalandsbrüder nach ihrem Begehr ihren Mannen und Getreuen im Guten die rückständige Rente alle haben lassen wollen und ihrem Urteil beifällig gewesen sind, den Geistlichen wiederum günstig und gnädig sein und ihnen Gunst und Gnade beweisen nämlich alle Gebrechen der Schuldbriefe, wenn diese etwa dergleichen haben sollten, erfüllen und ihnen die Erlaubnis geben, künftig ihre Schuldner mit geistlichen Gerichten und Strafen zu verfolgen, auch mit dem Banne, und diesen überall im Lande verkündigen und anschlagen zu lassen, und das Recht, da die herzoglichen Vögte und Knechte zur Beitreibung der Schulden bei Vermeidung fürstlicher Ungnade, treulich behülflich sein sollen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein glänzender Vergleich - wenigstens für den Adel. Er selbst nannte ihn „Willkürsurteil und Ausspruch“ (wilkorsordel unde utsprake). Für die Hergabe von 30000 guten Mark erhielt die Geistlichkeit eigentlich recht wenig oder - bei  Licht besehen - garnichts! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So hofften denn die Gläubiger auf den nächsten Antonitermin, an dem doch die 5 %igen Zinsen fällig waren. Sie warteten vergeblich. Der Adel zahlte so wenig nach als vor dem Vertrage, weder Zinsen noch Kapital. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Klage bei den mecklenburgischen Herzögen. Acht Jahre später 1511 kamen sie in Grevesmühlen mit der Geistlichkeit zusammen. Ein neuer Vertrag bestimmte, alle bisherigen und künftigen Zinsen fallen zu lassen und die Kapitalien in 15 Jahren abzuzahlen. Die Geistlichen sandten zu Ostern 1512 die beglaubigten Abschriften der Schuldverschreibungen ein und im Dezember 1512 wurde auf einer Zusammenkunft in Gadebusch ein neuer Vergleich geschlossen „zwischen den gemeinen Vikareien, Commendisten und anderen Geistlichen aller Kirchen, Kalande und Bruderschaften der Stadt Lübeck“ und „unsern Gudemannen und Lieben Getreuen im Creutzer Ort in Grundlage der Briefe und Siegel nach Anzeige zweier Register und zweier Receffe&amp;quot;. Darnach sollten alle Zinsen niedergeschlagen und die Kapitalien in 10 Jahren, jährlich im Umschlage zum 10. Teil „ohne ferneren Aufschlag” abgetragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 2) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Fortsetzung. &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. März 1515 sehen sich die beiden mecklenburgischen Herzöge wieder gezwungen einzugreifen. Die Schuldner haben den Vertrag vom Jahre 1512 abermals nicht gehalten; nicht ein Pfennig ist gezahlt. Die Herzöge drohen jedem einzelnen mit Zwangsvollstreckung, falls bis Johannis 1515 keine Zahlung erfolgt ist. Aber auch diesmal erfolgt nichts, und die angedrohte Zwangsvollstreckung unterbleibt ebenfalls. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1517 setzt die Reformation ein, und der Adel denkt nun erst recht nicht daran, die Schulden zu bezahlen. Fast überall in Mecklenburg und darüber hinaus verteidigt der Adel die Zurückhaltung der Zinsen und Kapitalien mit mehr Hartnäckigkeit als Berechtigung, und die öffentliche Meinung ist auf Seiten des Adels. Die Geistlichkeit beginnt für den endgültigen Verlust der Gelder zu fürchten. Von einflußreichen Kirchherren gedrängt, legen sich die Herzöge wieder ins Mittel. Die alte Leier: Vergleich, Herabsetzung des Zinsfußes um 1%, Androhung von Zwangsmaßnahmen, ausbleiben der Zahlung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verzweiflung versucht die Geistlichkeit sogar den Weg der Gewalt. Im Jahre 1528 rüstet das Domkapitel gegen den boshaften Schuldner Heinrich Smeker auf Wüstenfelde eine Streitmacht von 300 Mann aus. Ein Priester führt sie an. Sie überfallen die Burg, wüten wie die Wandalen, aber Geld bringen sie nicht heim. Prozesse und Termine werden angesagt, aber schließlich wagt sich kein Bote mehr mit den Ladungen auf die Ritterburgen. Bissige Hunde verweigern ihnen den Eintritt, oder sie werden unter Hohnlachen und Prügel davongejagt. Die Geistlichkeit kann die Ladungen nicht mehr anbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgender drastischer Zwischenfall ist in ähnlicher Form gewiß auch auf anderen Burgen vorgekommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Im festen Haus zu Arpshagen herrschte lärmende Freude. Vom Burgherrn Reimar von Plessen eingeladen, hatten sich die Nachbarn und Vettern Sievert von Plessen aus Goldbeck und Berend von Plessen zu Gantenbeck eingefunden. Krachend stießen die schweren Zinnkrüge, mit dem dunklen Gerstensaft gefüllt, auf den klobigen Eichentisch, nachdem die Ritter einen langen Zug getan. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Hört einmal, Brüder,” rief der Ritter Reimar gröhlend, „Ihr, wißt, wie hart uns die Lübischen Pfaffen und Vikare bedrängen. Die paar Gulden, die sie uns geliehen haben, wollen Sie wieder haben. Heute morgen schickten sie mir einen Boten mit der Forderung nach Zahlung. Ich habe ihm heimgeleuchtet, diesem Stadtfratz Mit der Hundepeitsche habe ich ihn weidlich gegerbt. Geschrien hat er, als wenn er am Spieße stak. Mein Knecht Hennecke empfing ihn draußen mit der Gabel und kitzelte ihn. Da hat er vor lauter Lachen nicht einmal die Brücke gefunden, er ist in den Graben gesprungen -- Mag sein, daß er noch darin liegt.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine dröhnende Lache schallte durch den engen Raum und stieß sich an der niedrigen Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Recht so, recht so!“ bekräftigte Sievert, Herr von Goldbeck. Ausgetrieben werden muß den Dickbäuchen in Lübeck ihr Gelüste. Laß sie sich an den Lübischen Pfeffersäcken halten und einen rechtschaffenen Ritter ungeschoren lassen.” Hennecke war eingetreten. Er füllte aufs neue die Krüge. „Hast dus auch zu arg gemeint mit der Mistgabel?” fragte Berend den Knecht. „Ich will meinen, daß der Lübische Zahlmeister auf der andern Seite wieder aus dem Burggraben gekrochen ist. Sonst   könnten uns die Lübecker ein paar 100 Stadtknechte auf den Hals hetzen!” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Das ist so, gnädiger Herr,” erwiderte Hennecke, „Ich habe ihn abreiten sehen! Seinen dürren Klepper hatte er vorsichtig auf jener Seite des Burggrabens an die Linde gebunden. Aber seine Herren werden ihn nicht mehr erkennen. Sein bunter Flitterkram hing ihm tropfend um die schlotternden Beine. Schwarz wie der Leibhaftige selbst kletterte er auf den Gaul.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Ja, ja!” schrie Reimar, „haltet uns die Pfaffen fern! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wer da will hebben ein reines Hus, dei lat Mönken un Papen dorrut; denn Mönke, Müse, Mutten un Maden, scheiden selten ahn groten Schaden.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Inzwischen war auch der von Tarnewitz auf Tarnewitz, der von Negendank auf Redewisch und der von Schoß auf Kalkhorst eingetroffen, und jedesmal wurde mit ungestümen Ergötzen der Vorgang in ausführlicher Breite wiederholt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübischen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer, Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen und fordert von den Herzögen, daß sie „diejenigen, die in diesen Zeiten wider die Geistlichkeit streben, zur Billigkeit weisen möchten.“ Er sendet 1529 eine Einzelaufstellung der Schulden ein und bittet noch einmal um Innehaltung der Verträge. Die Herzöge antworten darauf nicht einmal. Sie haben jetzt noch weniger als früher den Mut oder die Macht, dem Recht Geltung zu verschaffen. Inzwischen treten Ereignisse ein, die allerdings ein Eingreifen verhindern. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich eine Liste der Schuldner und der Schuldsumme bringen. Die ganze Aufstellung hier abzudrucken, würde zu viel Raum erfordern; ich beschränke mich deshalb darauf, die in unserer Nähe liegenden Güter zu nennen. Die Schuldverschreibungen sind alle im 15. Jahrhundert ausgestellt; viele sind schon aus den Jahren 1427 und 1430. Man kann wohl annehmen, daß im Jahre 1530 50 Jahre lang keine Zinsen bezahlt waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Die von Plessen zu Klütz, Arpshagen, Grundeshagen, &amp;lt;br&amp;gt;Gantenbeck, Damshagen, Brandenhof, Großenhof, Hoikendorf, &amp;lt;br&amp;gt;Tressow, Zierow, Barnekow, Parin, Hohen Schönfeld || - || 10000 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Buchwald zu Johannstorf || - || 2262 ½ || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Schotz zu Dönkendorf, Nienhagen und Kalkhorst || - || 22671 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Quitzow zu Vogtshagen und Tankenhagen || - || 22597 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Negendank zu Redewisch und Zierow || - || 3500 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Parkentin zu Lütgenhof, Prieschendorf und Dassow || - || 3600 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die vom Brook zu Brook und Witsol || - || 1110 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Tarnewitz zu Tarnewitz und Stellshagen || - || 1395 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Scharfenberg zu Walmstorf || - || 125 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Hagen zu Grevesmühlen || - || 100 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Stralendorf zu Krankow || - || 1508 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  || 96800 || MK&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die hier nicht aufgeführten Schuldner insges. || - || 10620 ||  Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;Hauptstuhl&#039;&#039;&#039;  || &#039;&#039;&#039;37420&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;MK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;				 &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;									       &lt;br /&gt;
 alle tyt beth to ener scharperen rekenschop. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist merkwürdig, daß die Reformation in dem abgelegenen Klützer Ort früher Fuß faßte als im ganzen übrigen Mecklenburg, etwa mit Ausnahme von Rostock, wo das Luthertum allerdings früher gepredigt wurde, aber erst später frei ward. Noch merkwürdiger ist, daß sich hier der Adel für die Reformation einsetzte, während es sonst im allgemeinen von Neuerungen nicht viel willen will. Die Gründe dafür waren, wie aus den bisherigen Ausführungen hervorgeht, zum großen Teil materieller Art. Gewiß mag mancher auch in der richtigen Erkenntnis der Lage oder in einer gewissen Begeisterung für die Sache Luthers gehandelt haben, und vielleicht ist auch das Streben einzelner Adeligen, das Joch der übermütigen, dummen und verdorbenen Geistlichkeit abzuschütteln, nicht ohne Einfluß geblieben, aber in der,Gesamtheit benutzte der Adel ohne Zweifel die religiöse Bewegung, um sich von seinen drückenden Schulden ohne große Aufregung zu befreien. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1524 der Ratzeburger Bischof Heinrich Bergmeyer starb und nach einem halben Jahr Georg von Blomendal zu seinem Nachfolger gewählt wurde, da war grade diese Wahl nicht von ungefähr, und es ging ein Schrecken durch die lutherisch Gesinnten im Ratzeburger Bischofssprengel. Georg von Blomendal, schon längere Zeit Bischof von Lebus, war ein kalter, eisernder Mann, der strenge an den altkirchlichen Satzungen hielt und das Luthertum unterdrückte, wo er nur konnte. Man war sich klar darüber, warum gerade dieser Mann Bischof in Ratzeburg wurde, der es wie kein anderer verstand, die Abtrünnigen und Ketzer zur Vernunft zu bringen. In feinem Bischofssitz Lebus war er mehr gefürchtet als geliebt. Das beweist folgendes Vorkommnis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das geistliche Ministerium der Stadt Brandenburg widersetzte sich einmal den Anordnungen des Bandenburgischen Kurfürsten. Darauf drohte dieser: „Wollt ihr mich zum Ordinario nicht leiden, so will ich euch dem Papst oder dem Bischof von Lebus befehlen, die werden euch wohl regieren.&amp;quot; Erschrocken antworteten die Geistlichen: „O gnädiger Herr, behüt uns Gott vor dem Papst und dem Bischof von Lebus, es ist ein Teufel wie der andere.” &lt;br /&gt;
Nachdem Georg von Blomendal in sein neues Bistum Ratzeburg eingeführt war, kehrte er seinem Wirkungskreis bald den Rücken. Der Aufenthalt in Lebus sagte ihn mehr zu, und die Ratzeburger Pfründe war ihm ohnehin sicher. Er ließ sich jahrelang in Ratzeburg nicht sehen, und das zu einer Zeit, wo sich alles in Gärung befand. In Lebus wurde er allerdings seines Lebens auch nicht froh. Der Adel war auch dort nicht sein Freund. Er mußte es erleben, daß die Ritter Heinrich Queiß auf Possin, Nickel von Minkwitz auf Sonnenwalde und Otto von Schlieben auf Baruth ihn wegen einer Streitigkeit überfielen, und ihn um ein Haar gefangen genommenen hätten. Es gelang ihm, im letzten Augenblick zu entfliehen, und seine Verfolger zerstörten sein Schloß in Fürstenwalde mit der Kirche und der Stadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Bischofswahl regte sich der lutherische Geist im Ratzeburger Kirchensprengel. Vor allen Dingen wurde die Enteignung geistlichen Vermögens und geistlicher Landgüter versucht. Der Rat der Stadt Lübeck war aber den Bischof beigesprungen und hatte sein Land gegen alle Angriffe der Ketzerei und der Habsucht geschützt. Am 16. März 1526 dankt der Papst dem Rate sehr verbindlich dafür, daß er „die lutherische Ketzerei, welche wie eine ansteckende Pest die meisten Länder Deutschlands vergiftet und hier viel Schaden und Unglück angerichtet habe, von der Stadt Lübeck und dessen Gebiet abgewehrt und in einigen benachbarten Gegenden, auch dem Bistum Ratzeburg gegen die lutherischen Ketzer und die Zerstörer der Kirche Hilfe geleistet habe.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gerade zu der Zeit, als der Papst dem Lübecker Rat so artig dankte, brach das Ungewitter im Klützer Ort los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch offener Feindseligkeiten gibt die Neubesetzung der Pfarre zu Gressow. Der weltliche Patron dieser Kirche war Berend von Plessen, der seinen Sitz zu Tressow hatte. In der Kirche zu Gressow hatten die von Plessen auch ihr Erbbegräbnis, und außerdem hatten sie dort drei Vikareien, d. h. Nebenpfarren mit drei Häusern gestiftet, „die ihnen eigentümlich und erblich zustanden.“ Das Besetzungsrecht der Pfarre hatte aber wie in der ganzen Vogtei Grevesmühlen seit 300 Jahren der Ratzeburger Bischof. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof Bergmeyer hatte nun einen blinden Pfarrer oder wie der herzogliche Geschichtenschreiber und Mathematiker Magister Tilemann Stella berichtet, „einen ungeschickten Pfaffen mit einem Auge“ nach Gressow gesetzt. Dieser Mann war nicht imstande, die Pfarre ordnungsgemäß zu verwalten. Er mußte oft aus der Kirche getragen werden. Die von Plessen beklagten sich bei dem Bischof und baten um einen andern Pfarrer. Die Bitte wurde abgeschlagen, vielleicht „weil es ihm mehr am Geld als an der Pfarrkinder Seelen gelegen.“ Bald darauf starb Bischof Bergmeier, und sein Nachfolger Georg von Blomendal war „in viel Zeit nicht in Ratzeburg” und konnte keine „Achtung auf die Mängel der Pfarre Gressow haben. Die Gressower Pfarrkinder wandten sich im Einverständnis ihres Pfarrers, der selber seine Unfähigkeit fühlte, an die von Plessen mit der Bitte, daß sie dem Pfarrer einen „Prediger zu Hilfe setzen möchten, der den Pfarrleuten die heiligen Sakramente reichen könne.“ Die von Plessen „handelten denn auch mit Gunst und Willen des blinden Pfarrers dahin, daß er, weil bei der geistlichen Obrigkeit kein schuldiges Einsehen zu finden war, darein willigte, daß sie als weltliche Pfarrkinder und Herren einen gedingten Helfer aufnehmen möchten.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berend von Plessen entließ darum den blinden Pfarrer und setzte als seinen Nachfolger einen „gelehrten und frommen Priester ein, der sich eines unberüchtigten, guten Lebens befleißigte und das ewige Gotteswort hell und lauter predigte.“ &lt;br /&gt;
Dieser erste und lutherische Pfarrer in unserer Gegend war Thomas Aderpul. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Mann war früher Priester in Lübeck gewesen, hatte aber durch seine ketzerischen Predigten den Unwillen des Lübecker Bischofes auf sich gezogen. Als er dann gar in die Ehe trat, da kannte der Haß gegen ihn keine Grenzen. Der Lübecker Bischof berichtet über ihn, daß er „in Lübeck zum Aufruhr gepredigt und sich auch gegen kaiserliches Edikt derselben Büberei beflissen und viele einfältige Leute verführt”, d.h. er hatte lutherisch gepredigt. Schließlich hat der Bischof ihn ins Gefängnis geworfen und endlich gegen das Versprechen, dem Bistum auf 10 Meilen nicht nahe zu kommen, aus Lübeck verwiesen. Wahrscheinlich ist er dem Berend v. Plessen schon von Lübeck aus bekannt gewesen und er hat sich gleich nach seiner Ausweisung nach Gressow begeben! Wenigstens ist er, als der Ritter ihm die Pfarre überträgt, der dortigen Gemeinde schon bekannt und hat dort schon gepredigt. Nach einer alten Nachricht soll er vorher in der Plessenschen Hauskapelle zu Barnekow und Gressow, amtiert haben. Nach derselben Nachricht soll er von Luther geschickt sein. Diese Vermutungen sind indessen nicht nachweisbar, da die Forscher seinen Namen in den Wittenberger Studenten-Verzeichnissen nicht gefunden haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner neuen Gemeinde erfreut Thomas Aderpul sich bald eines besonderen Vertrauens. Er hielt sich „nach Aussagen aller Zeugen in Gressow dermaßen, daß die Pfarrkinder alle wohl mit ihm zufrieden waren; denn er hatte das ewige Gotteswort hell und lauter gepredigt und somit nach gebührlichen Pfarrechten und alter Gewohnheit dermaßen christlich gehandelt, daß sie des allen guten Gefallen und sonderliche Andacht gehabt hatten.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach altem Kirchenrecht war es nun allerdings eine gewalttätige Handlung, und der Ratzeburger Bischof wird zu solchem eigenmächtigen Vorgehen des Berend von Plessen nicht stillschweigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt)&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 3) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thomas Aderpul Pfarrer in Gressow wurde, schrieb man das Jahr 1526. Seine Berufung muß in der ganzen Gegend wie ein Feuerzeichen gewirkt haben. Die Reformation macht rasche Fortschritte. Ende des Jahres schreibt der Dompropst J. Mus einen Brief über die Ausbreitung der Ketzerei im Klützer Ort an den Bischof Georg von Blomendal, der noch immer in Lebus weilt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „De Papen im krutzer orde stellen sich seltsam an, nemen wiber, schelden up de hillighen, missen, papen unde moneke. In Iwer g. karken gressow is noch de disperate Boue; derglick thom klutze is en ander her Hinrich fister furdreuen; to freberhaghenn hefft her iuochim wittenborch ok en wiff genamen; und Iw. g. hefft alle karken im klußer orde tho furlenen, wouol man sick hoghe erbut, werden doch de boesen prediger geledenn fast in allen flekken des landes thu mekelenborch. Unſer hergodt make idt alle gut. Iwen g. stifft, godt si loff, samit eren underdanen stan noch wol.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Schriftsprache würde der Brief etwa so lauten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Die Pfaffen im Klützer Ort stellen sich seltsam an, nehmen Frauen, schelten auf die Heiligen, Messen, Pfaffen und Mönche. In Euer Gnaden Kirche zu Gressow ist noch der ungehorsame Bube: desgleichen ist in Klütz der Priester Herr Hinrich vertrieben. Der Priester Joachim Wittenburg in Friedrichshagen hat auch ein Weib genommen. Und doch haben Euer Gnaden alle Pfarren im Klützer Ort mit Recht zu besetzen. Die bösen Prediger werden gelitten in fast allen Orten des Landes Mecklenburg. Unser Herrgott mache alles gut. Euer Gnaden Stift, Gott sei Lob, samt Euren Untertanen stehen noch wohl.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich im Jahre 1529 hat sich die Lage im Bistum Ratzeburg so zugespitzt, daß Georg von Blomendal keine persönliche Anwesenheit für nötig erachtet. Nachdem ihm die Pröpste Bericht erstattet haben, erkennt er, daß es die höchste Zeit ist, hier zu handeln. Mit streng Katholischen Eifer geht er vor, um zu retten, was noch zu retten ist. In einem Schreiben an die mecklenburgischen Herzöge heißt es, er habe, als er vor kurzem in sein Stift gekommen sei, zu großer Beschwerung seines Gewissens gefunden, daß in den mecklenburgischen Landen und im Stifte an vielen Enden die lutherische Ketzerei bei etlichen vom Adel, Bürgern und Bauern, auch einem großen Teile der Geistlichkeit eingerissen sei. Namentlich habe er einen vergeßlichen Pfaffen, der vorher in Lübeck zum Aufruhr gepredigt, in Gressow gefunden. Dieser Pfaffe habe öffentlich auf der Kanzel gepredigt, „alle Dinge über, unter, in der Erde, Holzung, Wasser, Weide und Jagd seien einem jeglichen gemein und niemand sonderlich zuständig.“ Es seien auch Bauern aus andern Gemeinden bei ihm, dem Bischof, gewesen, die sich über ihre Pfarrer, daß sie mit der lutherischen, Ketzerei die Gemeinden verdürben, beklagt, und gesagt hätten, so sie Verlaub hätten, sollte ihr Pfarrer nicht lebendig vom Predigtstuhl kommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von Plessen sind indessen ganz anderer Ansicht über die Ursache des Streites zwischen dem Bischof und Aderpul. Sie behaupten, der Bischof habe einige Gressower Pfarrkinder wegen rückständiger Zehnten in den Bann getan und dem Plessenschen Prediger zugemutet, den Bannfluch öffentlich von der Kanzel zu verkünden. Aderpul habe sich aber solches zu tun geweigert und deshalb habe der Bischof einen Haß auf ihn geworfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem weisen sie mit Recht darauf Hin, daß der Bischof, wenn er die Verkündung des Bannes von Aderpul verlangte, ihn damit als ordentlichen Priester anerkannt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer düsteren Dezembernacht des Jahres 1529 brechen von Schönberg, dem bischöflichen Schlosse, einige dreißig Reiter auf. Sie sind schwer bewaffnet. In scharfem Trabe geht es nach Osten. Die Bewohner des Städtchens Grevesmühlen zerbrechen sich die Köpfe über die Ursache des späten Rittes der bischöflichen Reisigen, aber nichts erfahren sie. So schnell wie sie gekommen, gehts zum Wismarschen Tor wieder, hinaus. Endlich ist Gressow erreicht. Dort ruht alles im tiefsten Schlummer. Das Pfarrgehöft wird umstellt. Der Anführer dringt mit einigen Reitern ins Haus. Sie überfallen den Priester, binden ihn wie einen Missetäter und schleppen ihn nach Schönberg. Hier wird er in ein „hartes, schweres, verderbliches Gefängnis gesetzt“. Lange hat man geglaubt, er sei nicht mehr unter den Lebenden. Voll Zorn schreibt Bernd v. Plessen am nächsten Tage einen groben Brief an den Bischof und fordert von ihm, er möge seinen Prediger sofort auf freien Fuß setzen, da er ihn ohne „einige Vorklage, auch unersucht und unversagt einigen Rechtes, dessen sich der Priester allezeit erboten“ überfallen habe. Ebenso schroff antwortet der Bischof, die v. Plessen sollten sich nur um ihre Bauern kümmern; sie hätten ihm kein Maß zu geben, wie er mit seinen Pfarrern umzugehen habe, darin sei er allein dem Papst verantwortlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Beschwerde der von Plessen legen sich auch die mecklenburgischen Herzöge ins Mittel und verlangen von dem Bischof die Freilassung des evangelischen Predigers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist umsonst. Der Bischof antwortet, da ihm das Kirchenlehen in Gressow zustehe und er den Pfaffen nicht in die Pfarre eingewiesen habe, so stehe ihm auch das Recht zu, ihn in Schönberg gefangen zu halten. Die von Plessen sehen ein, daß gütliche Unterhandlungen nicht zum Ziele führen. Sie greifen zur Gewalt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Spätnachmittage des 26. Dezembers 1539 sitzt der Bischof in seinem Schlosse zu Schönberg. Der leidige Streit mit den v. Plessen regt ihn doch mehr auf als er zugeben will. Er kennt die trotzigen Gesellen vom Klützer Adel und weiß, daß sie selbst vor unbedachtsamen Schritten nicht zurückschrecken. Er hat seinen Burghauptmann Bernd Rohr rufen lassen. Ihm schärft er noch einmal die größte Vorsicht ein, „auf das Schloß mit Oeffnen und Zuschließen wohl acht zu haben, auch keinen Fürsten oder sonst jemand Hinein und Ablager darin halten zu lassen, einen starken Burgfrieden zu halten und auf die Vorwerke mit Fleiß acht zu haben.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wird ihm ein Bote gemeldet, der ihm einen Brief übergibt. Nichts Gutes ahnend, bricht er ihn und liest: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Erwürdigen inn godvader ond Hern Hern G. Blomendal, Bischof tho Ratzeborch ankame dieser Brief samptlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Würdiger Her. Sy hebben noch in guter Gedachtniß, dat wy alle die von Plessen jw schrifftlich hebben anzeigen laten der Unbilligkeit halven, die uns geschehen synnt ann unsern Karkherren u. Euangelifchen Prediger, up sulke antheiginge en slecht anthwort erlanget hebben, dat wi nu in synen werden blyuen lathen vnd kamen up solken Homuth annders nicht merken, sonder dat de boeme mith jw muth groenen twe mal ym jar, dar he nor ein mal mit vns andern grönet, Szo schole wy gelike vol unwethenn hebben und darthu verdacht syn, dat wy sulken Homuth, die vns wedderfharen is, nicht schimplich willen von jw upgenamen, sunder gedacht un gebrakenn scal werden tho synertide.&lt;br /&gt;
 Dat mach jw Gnade jw angedenk annehmen. Geschrewen Anno 1529.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alle die v. Plessen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 alles vor ein geschrewen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uebersetzung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ihr habt noch in gutem Gedächtnis, daß wir alle die von Plessen Euch schriftlich haben anzeigen lassen der Unbilligkeit halber, die uns geschehen ist an unserm Kirchherrn und evangelischen Prediger. Auf solche Anzeige haben wir eine schlechte Antwort erlanget, daß wir es in Zukunft werden bleiben lassen. Wir können auf solchen Hochmut nicht anders antworten: „Ihr glaubt, daß für Euch die Bäume zweimal im Jahre grünen, da sie für uns andere nur einmal grünen“ So wollen wir solchen Hochmut, der uns widerfahren ist, nicht schimpflich von Euch aufnehmen, sondern er soll gedacht und gebrochen werden zu seiner Zeit. Dessen mag Euer Gnaden wohl eingedenk sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wars. Einen förmlichen Absagebrief - eine Kriegserklärung, wie wir heute sagen würden – hielt der Bischof in seinen Händen. Sein Gesicht hatte sich beim Lesen verfärbt, aber schnell hat er die Fassung wieder gewonnen: Mit einem erzwungenen Lächeln zeigt er den Fehdebrief einem Hauptmann und sagt höhnisch: „Was sollten die Kreutzerörter tun? Wenn es eine gute große Kanne Bier wäre, so wären die Kreutzerörter gute Nachbars dazu, sie söffen sie wohl aus!&amp;quot; Aber der Schloßhauptmann ist anderer Ansicht. Besorgt gibt er seine Meinung kund: „Gnädiger Herr! Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen können, die lassen sich auch wohl finden und halten, was sie zusagen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 4) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 33&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schönberger Burghauptmann Bernd Rohr sollte recht behalten mit seiner Prophezeiung: „Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen, die lassen sich wohl finden und halten, was sie zusagen.“ Er ließ am Abend die Wachen verstärken und schärfte ihnen die allergrößte Aufmerksamkeit ein. Die Sicherheit der Tore prüfte er selber noch am späten Abend. Der alte Degen kannte den Adel des Klützer Ortes besser als sein Herr. Aber als ihm am nächsten Morgen früh die Meldung gemacht wurde: „Die von Plessen halten mit 100 Rittern und vielen Knechten vor dem Tore&amp;quot;, da sprang er entsetzt aus dem Bett; soviel Schneid hatte selbst er ihnen nicht zugetraut. Es war so: Noch in der Nacht waren die Plessen aufgebrochen, und als der Dezembermorgen graute, da hielten sie vor der bischöflichen Burg, allerdings in achtungsvoller Entfernung, aber doch so nahe, daß man sie zählen konnte: Mehr als 100 gut bewaffnete Ritter und ein Troß Knechte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Burg ging es zu wie in einem aufgestörten Ameisenhaufen. Die Besatzung rannte wild durcheinander, aber nach wenigen Augenblicken stand jeder an seinem Platz auf den Wällen. Lautlos - wenigstens für die da draußen - war jeder auf seinen Posten geeilt. Keinen Ton hatten die Belagerer vernommen. Ihnen schien es fast, als ob in der Burg noch alles im tiefsten Schlummer läge, und einige Hitzköpfe erwogen, ob nicht eine Überrumpelung schnell zum Ziel führen würde. Aber der alte Bernd von Plessen sagte: „Gesellen, glaubt nicht, daß auch nur einer von diesen Bischofsknechten in der Nacht ein Auge zugemacht hat. Sie liegen seit gestern Abend bereit, uns zu empfangen und warten jetzt auf unsern Angriff. Darauf sollen sie warten, bis sie schwarz werden. Daß sie den Herzog auf uns hetzen könnten wegen Verletzung des Burgfriedens! Nein, du alter Fuchs, in diese Falle gehen wir nicht. Aber ungeschoren sollt ihr mir nicht davonkommen, ein gehöriges Maß Angst will ich euch ins schlotternde Gebein jagen“. Darauf schickte er einen Ritter mit einem Hornbläser bis auf Rufweite ans Bollwerk. Der Trompeter blies ein Signal, und der Ritter rief mit dröhnender Stimme: „Wir die von Plessen und ihre Mitgesellen begehren unsern evangelischen Prediger und Kirchherrn Thomas Aderpul frei, los und ledig. So ihr solches Begehr abweist, möchte euch Schlimmes geschehen!“ Nichts rührte sich. - Hatten sie es nicht gehört? - Also noch einmal: Signal - „Wir, die von Plessen -.“ Waren denn überhaupt Menschen darin? Ein drittes Mal! Da erdröhnte vom Schlosse her ein Schuß, ein zweiter und ein Dritter. Das war die Antwort. Niemand war verletzt. Wahrscheinlich hatte man blind gefeuert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein verwunschenes Schloß lag die bischöfliche Burg in der glitzernden Wintersonne. Der Zug war mißlungen. Die von Plessen hatten den geistlichen Herrn und feine Burgbesatzung unterschätzt. Die ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und Gewalt anzuwenden, schien den Belagerern nicht geraten, auch waren sie zu einem erfolgreichen Sturm auf die Feste nicht gerüstet. Aber einen Denkzettel sollte der Bischof haben, daß ihm die Augen übergingen. Und nun wurde aus dem Befreiungszug ein Raubzug, und so mannhaft und ehrenwert die von Plessen bisher für Thomas Aderpul eingetreten waren, so unrühmlich und anrüchig war das, was nun folgte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerieten die großen Herren in einen Strauß, gings ans Rupfen und konnten sie sich einander auf ihren festen Burgen nicht beikommen, so mußten die armen Bauern die Federn lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Stift Schönberg gehörte eine Reihe von Dörfern, deren Bauern dem Bischof dienst- und zinspflichtig waren. Was lag nach den damaligen Kriegsbräuchen näher, als daß man an diesen Mannen des Bischofs sein Mütchen kühlte, sich an ihnen schadlos hielt. Und so zog diese Horde in die nächstgelegenen Dörfer und fiel über die Bauern her, „pochte sie aus“, wie man damals sagte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus genauen Verzeichnissen der „nahm un beschedigung“, die der Bischof später aufstellen ließ, wissen wir, daß den Bauern nicht viel geblieben ist. Manche von ihnen werden kaum mehr als ihr nacktes Leben gerettet haben. Vor allen Dingen hatten die Räuber es auf das Vieh, vornehmlich auf Pferde, abgesehen. Bemerkenswert an diesen Schadensrechnungen ist die große Zahl der Pferde, die die Bauern damals besaßen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Vieh wurde ihnen genommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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!  !! Pferde !! Kühe !! Schafe !! Schweine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Groß Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Jolp || 27 || 30 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wendelbome Wiggerdes || 22 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wigger Wiggerdes || 21 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tewes Krikhen || 8 || 7 || 12 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || 1 || 8 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2.Klein Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lütke Boie || 14 || 14 || 22 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Boie || 13 || 4 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Boie || 18 || 9 || 24 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laurens Boie || 1 || 10 || 20 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || - || 19 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || - || 14 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&#039;&#039;&#039;. Blüssen&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detloff Fridach || 9 || 16 || 20 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Luders || 15 || 10 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Woltmann || 10 || 9 || 6 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Rentzow || 12 || 10 || 26 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4. Rodenberg&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goslick Rentzow || 13 || 16 || 18 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hinrick Busch || 14 || 27 || 28 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Souenmarck || 14 || 18 || 13 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dethmer || 8 || 15 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5. Rüschenbeck&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes  || 4 || - || 2 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Kocke || - || 19 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (&#039;&#039;ein Vorfahre unseres Gemeindegliedes, &amp;lt;br&amp;gt;des Kohlenhändlers Adolf Kock)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6.Poppenhusen&#039;&#039;&#039;  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || 21 || 30 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes || 1 || 2 || 30 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| des Karkheren man to Gadebusk || 16 || 17 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(d. h. ein Bauer, der dem Pfarrer zu Gadebusch pflichtig war)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;251&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;279&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;465&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Vieh wurden fast sämtliche Gebrauchsgegenstände aus Stall und Scheune und fast aller Hausrat gestohlen. Alles hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber die Schaden-Ersatzansprüche lassen uns so wertvolle Schlüsse auf das Leben der damaligen Bauern ziehen und gewähren uns einen so genauen Einblick in die damaligen Preise, daß ich wenigstens die Verlust-Liste eines Ausgeplünderten hersetzen will. Die angegebenen Preise sind die Forderungen für das geraubte Stück, müssen sich also mit dem damaligen Barwert decken. Leider sind mir manche Bezeichnungen dunkel geblieben: ich bitte alle Leser, besonders die älteren, in ihrem plattdeutschen Wortschatz Umschau zu halten, und die Bedeutung aufzuhellen. Der Bauer Clawes Rentzow aus Blüssen stellt folgende Schadens-Ersatzansprüche&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte Bände [[https://books.google.de/books?id=d2QrAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA88&amp;amp;lpg=RA5-PA88&amp;amp;dq=snorrocke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dPo3BXFLAo&amp;amp;sig=ACfU3U0J3WiePjNTgnBGzCQJgMxJcXyXrQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw4vPggp2GAxU3iv0HHdy5CjwQ6AF6BAghEAM#v=onepage&amp;amp;q=snorrocke&amp;amp;f=false 14-16 S. 88-89]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || perde, dat perdt ||  ||  || 8 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || koie (&#039;&#039;Kühe&#039;&#039;), de koie ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || schape, dat stucke ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || grapen for 		   ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || ketel (&#039;&#039;Kessel&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for einen  ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for den andern ||  ||  || 5 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  wagen for ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || thome for  ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vlesk (&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;) for ||  ||  || 10 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7  || side speckes (&#039;&#039;Speckseiten&#039;&#039;) ||  ||  || 7 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Linnenwerk ||  ||  || 12 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;  || snorrocke (snor=Schnurbart/Bartrock/Barthalter?) &amp;lt;br&amp;gt; par leidescher mouven (&#039;&#039;Ärmel&#039;&#039;) &amp;lt;br&amp;gt; leidenscher kragen &#039;&#039;(aus der Stadt Leyden )&#039;&#039;  || tohope &amp;lt;br&amp;gt;(&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;) ||  ||  5 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bruggescher Rock  ||  ||  || 2 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(aus der belgischen Stadt Brügge, &amp;lt;br&amp;gt;aus der im Mittelalter viele Webwaren gekauft wurden)&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  ||   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || grawen (&#039;&#039;grauen&#039;&#039;) Rock for ||  ||  ||  ||  || 20 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || paar wittehaßen (&#039;&#039;Galoschen?&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || smer (Schmiere - Schmalz? - Fett?) for 	 ||  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || schepel (&#039;&#039;Scheffel&#039;&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;korde (&#039;&#039;Kordel?, Seil?&#039;&#039;) || tohope || 1 Gulden ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || sadel (&#039;&#039;Sattel?&#039;&#039;) mit helsinge (?)&amp;lt;br&amp;gt;thom || tohope  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par plochisern (&#039;&#039;Pflugscharen&#039;&#039;) ||  ||  || 1 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redes ||  geldes (&#039;&#039;bares Geld&#039;&#039;) ||  ||  || 40 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| for || egghetow (?) 				  ||  ||  || 1 ½ || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || nige (&#039;&#039;neue&#039;&#039;) selen (&#039;&#039;Sielen&#039;&#039;) vnd plochboker (?) 	  ||  || 1 Gulden ||   ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || harhamer for 				   ||  ||  ||  ||  || 4 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(Hammer zum Haaren (Schärfen) der Sensen&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ½ || stoueken-kanne  (&#039;&#039;Bierkanne&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Verlust-Listen der andern Bauern gebe ich auszugsweise noch einige andere Gegenstände mit ihren Preisen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || speth (2) Vlesches (&#039;&#039;Fleisch)&#039;&#039; for ||  ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-rugge (&#039;&#039;Stück Schweinerücken&#039;&#039;) ||   ||   || 12  || )Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-koppe (&#039;&#039;Stück Schweinekopf&#039;&#039;)  ||  ||  || 1 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || punt talges (&#039;&#039;Pfund Talk&#039;&#039;) ||   ||   || 10 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || punt wasses (&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;)  || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || stige lichte 	(&#039;&#039;Kerzen?&#039;&#039;)			   ||   ||   || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || laken beierwanth, mutzen un anner linnentuch || 30 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leidensche hoiken (&#039;&#039;Mäntel&#039;&#039;) 	  || 12 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || beiderwandes rocke || 2 ½ ||  Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par buxen (&#039;&#039;Hosen&#039;&#039;) ||   ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bedde (&#039;&#039;Bett&#039;&#039;)				  || 5 || Mark ||   || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 ||  houetkissen (&#039;&#039;Hauptkisssen/Kopfkissen&#039;&#039;) || 4 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || stolkissen (&#039;&#039;Unterbett&#039;&#039;) || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || houetpole (&#039;&#039;Kopfpfühl/Federkisse&#039;&#039;n)	  ||   ||   || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || timmerbil (&#039;&#039;Zimmer(er)beil&#039;&#039;) || 2 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || woltexe (Wald-Aexte) 		  || 2 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || binderze ||  ||  || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  seitze (&#039;&#039;Sense&#039;&#039;) 			 || 1 ||  Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leeseitzen 				 || 3 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  ketelhaken 		 || 1 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || (&#039;&#039;Kesselhaken, um den Kessel über das Feuer zu hängen&#039;&#039;)	 ||   ||   ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  sulweren papegoie 	 || 4 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || (&#039;&#039;silberner Papagei, ein Zier-Gegenstand&#039;&#039;)  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwert des Geraubten wurde auf 42023 Schilling angegeben, eine achtbare Summe, wenn man bedenkt, daß ein Pferd damals 8 Mark, kostete. Außerdem erbrachen die Räuber die Kapelle zu Blüssen, zerstörten ihre Einrichtung und raubten oder vernichteten die Messegewänder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Fortsetzung und Schluß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Raubzug der von Plessen nahm an demselben Tage bei Gutow sein Ende. Dort wurde die Beute verteilt, und die Räuber zogen in dem wohligen Gefühl, dem verhaßten Bischof eins ausgewischt zu haben, auf ihre Burgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof sandte noch am gleichen Tage einen reitenden Boten an die mecklenburgischen Herzöge mit einer Klageschrift und forderte ein energisches Eingreifen gegen die Friedensstörer. Er berief sich dabei auf einen Beschluß in Speier, nach dem sich auch die mecklenburgischen Herzöge verpflichtet hatten, daß „wenn ein Stand, der überzogen werde, einen andern zu Hülfe rufen würde, demselben geholfen werden solle.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach reichlich einer Woche erließen denn auch die Herzöge an die von Plessen einen Befehl, den Landfrieden nicht zu stören. Damit hielten sie die Sache für erledigt. Der Bischof gab sich damit indessen nicht zufrieden. Er übersandte den Herzögen genaue Einzelheiten des Raubzuges, forderte energisch Ersatz für den angerichteten Schaden und beklagte sich vor allem über den Einbruch in die Kapelle zu Blüssen, den Raub der Meßgewänder und die Mißhandlung eines Vikars. Er schilderte dann sie kirchlichen Zustände im Klützer Winkel und betonte, daß der Adel evangelische Pfarrer in Klütz, Friedrichshagen, Diederichshaͤgen eingesetzt habe, die sich unbotmäßig gegen ihn benähmen, und droht schließlich mit der Klage beim Reichskammergericht. Die Herzöge erneuerten nun ihren Befehl an die von Plessen und forderten sie auf, den angerichteten Schaden zu ersetzen. Die Ritter mußten aber nur zu genau, was von solchen herzoglichen Anordnungen zu halten sei, und forderten die Herausgabe ihres Pfarrers Thomas Aderpul, von Wiedergutmachung war nicht die Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Bischof einsieht, daß er nichts erreicht, macht er die Sache beim Reichskammergericht anhängig, und nun beginnt ein Prozeß „gegen Henneke, Johann, Reimar und Berend, Gebrüder und Vettern von Plessen und Consorten“, der sich mit Petitionen und Protestationen, mit Repliken, Dupliken und Tripliken wie ein endloser Schwanz über ein Jahrzehnt hinzieht. - Und Thomas Aderpul - die Ursache des ganzen Streites?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzt er noch immer im Gefängnis? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Hören die Ritter nichts von ihrem Prediger. Es wird hier und da gemutmaßt, er sei nicht. mehr unter den Lebenden. Auf Umwegen erfahren die von Plessen endlich, daß er noch immer in Schönberg gefangen gehalten werde. Mit Gewalt ist nichts auszurichten, so greifen die Ritter zur List. Der Magister [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tilemann_Stella Tileman Stella]], dem wir die Kunde von diesen Vorgängen verdanken, erzählt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Berend von Plessen habe einen Kerl aufgebracht, der sich für Thomas Aderpuls Blutsfreund ausgegeben und dem Bischof Brandbriefe zugeschickt habe. Als nun der Bischof gesehen, daß er immer mehr Feinde erhalte, habe er den Prediger gegen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Urfehde Urfehde]] freigelassen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 1531 - wahrscheinlich ist er länger als ein Jahr im Gefängnis gewesen - ist Aderpul wieder Pfarrer in Gressow. Doch hat seine Wirksamkeit hier nicht lange gedauert. Die Bauern, wahrscheinlich aufgehetzt durch die Papisten, wollen keinen Pfarrer haben, der im Gefängnis gesessen hat. Sie verklagen ihn beim Herzog, daß er in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Austeilung der Sakramente lässig gewesen sei. Der Herzog versetzte darum Aderpul als ersten evangelischen Pfarrer nach Malchin. Dort tritt er Mitte des Jahres 1531 auf. Hier wirkte er 17 Jahre lang. Er ist mit seinen Erfolgen in Malchin aber nicht zufrieden und geht deshalb 1548 als erster evangelischer Pfarrer nach Bützow. Dort ist er 1556 gestorben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Klützer Ort nahm die Reformation trotz des Streites zwischen Adel und Bischof ihren Fortgang. Gressow blieb lutherisch, und in Klütz, Diederichshagen und Friedrichshagen waren schon 1530 lutherische Prediger, trotz des bischöflichen Patronats. Nach und nach folgten auch die andern Gemeinden, im Jahre 1540 ist die ganze Gegend lutherisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste evangelische Pfarrer in Klütz hieß [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Henricus]]. Der Adel des Klützer Ortes scheint sich aber die Reformation nicht sehr zu Herzen genommen zu haben. In einem Visitations-Bericht aus dem Jahre 1535 heißt es über die Pfarre in Klütz: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein ander, Henricus, Kirchherr zum Klucz, ein fein Mann, beklagt sich des Edelmanns des Namens Bernhart von Pless, zum Arbshagen gesessen, daß er ihm an seiner Kirchenbührung verkürzt, droht ihm am Leben zu schaden und bei 4 mal tödlichen gesucht und überfallen hat.“ &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt und endet die Reformation im Klützer Ort mit Gewalttaten und Güterentziehungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß beim Reichskammergericht schien kein Ende nehmen zu wollen. Die letzten Prozessakten, die uns erhalten sind, stammen aus dem Jahre 1543. Wann das Endurteil gefällt ist, läßt sich nicht mehr feststellen. Es ist uns auch nicht mehr erhalten. Der mehrfach erwähnte Geschichtsschreiber Tileman Stella nimmt an, daß die Plessen zu einer Geldbuße verurteilt sind. Manche Teilnehmer an dem Raubzuge sind inzwischen schon gestorben, andere haben sich mit dem Bischof verglichen. In einzelnen Fällen haben die Streitigkeiten bis zum Tode des Bischofs im Jahre 1550 gedauert. Damit hatte alle Fehde ein Ende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Notizen von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 1967&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; in der Übertragung von E. Möller 19??&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert galt es wieder einmal, daß &amp;quot;die Zeit erfüllet war&amp;quot;. Große innere Unruhe erfüllte die Herzen, ein Unbefriedigtsein, eine Friedelosigkeit, ein Warten auf ein Neues, das kommen mußte, aber das man nicht schaffen konnte, das geschenkt werden mußte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche kirchliche Frömmigkeit war rettungslos veräußerlicht. Der mittelalterliche Bauernstand voller Unruhe und Erbitterung. Der Adel und das Rittertum in schwieriger, wirtschaftlicher Lage!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mecklenburg war die Luft voller Spannungen: Die Verwilderung der Pastoren, das Bistum Schwerin verwaltet von einem unmündigen fürstlichen Knaben. Zwar fehlten in Mecklenburg die drückenden Leibeigenschaftsverhältnisse, welche die Bauern in Süd- und Mitteldeutschland für den revolutionären Gedanken reif gemacht hatten und dann zum Bauernkrieg führten bei der Berührung mißt der reformatorischen Bewegung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Bauer war noch nicht leibeigen, seine Kinder freizügig, er selbst nur verpflichtet, beim Verlassen der Hufe in einem Erben oder einem Käufer einen Ersatzmann zu stellen. Die herkömmlichen Dienste von 8 Tagen im Jahr zwar auf einen Tag in je 3 Wochen vermehrt - erst in der 2.Hälfte des Jahrhunderts auf 3 Tage in der Woche vermehrt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie landwirtschaftliche Arbeiter war gesucht und hatte ein gutes Auskommen. Gegenüber der Raub- und Fehdelust des Adels hatten die Herzöge den Landfrieden durchgesetzt, so daß die Lage der Bauern bei steigenden Kornpreisen in Mecklenburg zufriedenstellend war. Dennoch nahmen sie durch die Reformation gebotene Móglichkeit wahr, die Lasten abzuwerfen und verweigerten den Zehnten an die Kirche!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all das hinein schlugen die Thesen des jungen Wittenburger Professor und Augustiner-Mönches wie ein zündender Blitz. .........&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Ablaßzetteln, durch deren Verkauf das Geld für den Bau der Peterskirche in Rom aufgebracht werden sollte, war auch in Mecklenburg in Schwung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legat Arkimbod war hier der Ablaßprediger nach dem Vorbilde Tetzals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt! Arkimbold erzielte in Lübeck, Güstrow, Schwerin und Wismar gewaltige Summen. In Wismar allein &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Goldgulden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsacht und der Bann über Luther, die Verdammung seiner Bücher wurde 1521 auch von allen mecklenburgischen Kanzeln verkündigt. Trotz Verbot gingen die Schriften von Hand zu Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1522 tauchen in Mecklenburg überall plótzlich Prediger des neuen Evangeliums auf, verlaufene Mönche. Sie fanden bereitwillige Aufnahme, besonders in den Gutshäusern und Schlóssern des Adels, denn durch den Landfrieden war das Raubwesen gelegt und nun verschuldet und verarmt. Sie sahen in der neuen Sache die große Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Adel nimt die entlaufenen Mönche auf und läßt sie in seinen Patronatskirchen predigen, ja sogar dann, wenn der Ritter das Patronatsrecht nicht besaß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So die Plessen in Damshagen, sie vertreiben den alten Pfarrer 1528 und ersetzen ihn durch einen evangelischen Predikanten: Johann Koneke. Aber sie leb in in großer Armut. Von seinem Nachfolger Caspar von der Brügge heißt es 1534:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;ein gerechter, frommer Kirchherr hat aber wenig Besoldung und ist damit nicht auf der Pfarre zu halten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es in Klütz 1535 der lutherische Prediger [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Hinrich Wonninck]], auch Henricus genannt, von dem es heißt:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ein feiner Mann, aber Bernhard von Plessen auf Arpshagen, an seiner Besoldung ihn gekürzt, wurde bedroht, viermal überfallen und zu töten versucht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grevesmühlen: Anton Ebbert (Elbert) 1540, bekommt keinen Zehnten, nimmt Urlaub und Es waren nicht nur Triebkráfte echter religióser Art, die sich auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwálzungen zeigen sich auch andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten Trieben des Eigennutzes und der Habgier!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders im Klützer Winkel deutlich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht lagen in der Nähe des Klützer Ortes drei Bischofssitze: Lübeck, Ratzeburg und Schwerin. Unser ganzes Gebiet gehörte zum Bistum Ratzeburg, dessen Bischof immer ein starker Gegner derReformation war. (Heinrich Bergmeier - Bischof in Ratzeburg)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm 1525 Georg von Blumendal, der bis zum Erlöschen des Ratzeburger Bischofssitzes 1550 hier Bischof war!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Kirchenämter waren meistens in Händen von Adligen. Sie besaßen, wie Georg v.Blumendal, mehrere fette Pfründen. Sie waren weltliche adlige Kirchenfürsten, die nur nicht verheiratet sein durften. Sie hatten eine Burg mit zahlreicherBurgbesatzung. Bischof Blumendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während seiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde.------&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation im Klützer Ort ging nur deshalb so schnell vor sich, weil der gesamte Adel total an die LÜbecker Geistlichkeit verschuldet war und nun hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bestreben trat nirgends in Mecklenburg so stark hervor als im Klützer Winkel. Der ganze Adel des Klutzer Winkels war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, eine bedeutende Summe hatte sich angehäuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 Klage der Geistlichkeit gegen die Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 - Vergleich zwischen Lübecker Geistlichkeit und den Vasallen der Herzöge im Klützer&lt;br /&gt;
Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel zahlte zum nächsten Termin weder Zinsen noch Kapitalien zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Vertrag 1512.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 ordnen Herzöge Zwangsvollstreckung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt bei der Drohung- es folgt nichts!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 setzt Reformation ein. Adel zahlt erst recht nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Lübecker Geistlichkeit wird in Arpshagen bei Reiner v. Plessen mit der Hundepeitsche verprügelt, mit der Mistforke von einem Knecht verfolgt und in den Burggraben getrieben. Schwarz wie der Leibhaftige aus dem Graben geklettert und so nach Lübeck auf seinem Gaul.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck ein in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübschen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sendet 1529 eine Schuldenaufstelung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge antworten nicht darauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Plessen hatten allein die höchsten Einzelschulden: 10.000 Mark.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr. 28, 29, 30, 31, 33, 34&lt;br /&gt;
* Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; Seite 1-2, von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Der Angstmann. Historischer Roman. Fritz Meyer-Scharffenberg, Hinstorff, 1976. ISBN: 3356001078&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Reformation&amp;diff=133087</id>
		<title>Klütz - Reformation</title>
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		<updated>2025-09-11T13:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reformation im [[Klütz]] des 16. Jahrhunderts kann nicht losgelöst von den Geschehnissen im [[Klützer Winkel]] und der Umgegend betrachtet werden. Waren doch die Familien der Klützer Ritter von Plessen mit fast allem Landadel in der Umgegend verwandt, bekannt und verschwägert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Brüsehafer erstellte 1934-35 im [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] eine umfassende Beschreibung der Geschehnisse in dieser Zeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere interessante Betrachtungen finden sich in der Chronik von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] weiter unten. Diese beleuchten auch ein wenig die Verhältnisse der neuen lutherischen Pastoren. Eine aktuelle Aufarbeitung der Geschehnisse muss später erfolgen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Reformation im Klützer Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Reformation in Mecklenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammengestellt nach den 2. Heft des Evangelischen Preßverbandes Mecklenburg: Das Erbe der Väter, Mecklenburgische Kirchengeschichte im Grundriss von :Pastor D. Dr. Karl Schmalz, Schwerin. Allen:Freunden Mecklenburgischer Kirchengeschichte sei dies Heft angelegentlich empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr.28&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im nächsten Gemeindeblatt wird Herr Kantor Brüsehafer, Klütz, aus alten Akten eine ausführliche Zusammenstellung über die Einführung der Reformation im „Klützer Winkel“ bringen. Nach den Lutherfeiern des Lutherjahres 1933 wird es für viele unserer Gemeindeglieder nicht uninteressant sein, einmal Näheres darüber zu erfahren, wie „Luthers Geist und Luthers Lehr’ in unserer engeren Heimat Eingang gefunden haben. Da nun aber die Ereignisse, die sich bei der Einführung der Reformation in unserer Gegend abgespielt haben, in engstem Zusammenhang stehen mit der Einführung der Reformation in Mecklenburg überhaupt, schicke ich diesen Artikel als kurzen Überblick voran.&#039;&#039; ([[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wömpner]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie überall in Deutschland war auch in Mecklenburg das Kichenwesen alt und zum Tode reif. Ein neues musste kommen, und es kam. In Wittenberg brach es durch und trieb feine Wellenschläge durch alles deutsches Land bis in das, unsere. Zwar in den ersten Jahren des großen von Luther mit dem berühmten Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 begonnenen Kampfe blieb in Mecklenburg noch alles ruhig. Auch der Wormser Reichstag mit seinem „Hier stehe ich, ich kann nicht anders” ist scheinbar unbemerkt an ihm vorübergegangen. Aber in der Stille und Tiefe arbeitete es; da taten die lutherschen Flugschriften ihre Werk, und um 1523 tauchen auch in Mecklenburg wie überall die Prediger des neuen Evangeliums auf, entlaufene Mönche aus dem Orden Luthers oder dem volkstümlichen Franziskanerorden, junge Vikare, die über Luthers Schriften geraten sind. Meist weiß man nicht, woher sie gekommen sind, aber eines Tages stehen sie da und predigen, und das Volk, vor allem das niedere, läuft ihnen zu. In Rostock ist es der junge Kaplan an der Petrikirche, Joachim Schlüter, eines Fährmanns aus Dömitz Sohn, der mit seiner feurigen, Beredsamkeit die unruhigen Massen der Handmerker, Schiffer und Hafenarbeiter um seine Kanzel versammelt und der Führer der Bewegung wird. Er ist es, der das erste plattdeutsche Gesangbüchlein herausgegeben und unser Volk die neuen Lieder singen gelehrt hat. In Rostock gelang es der Bürgerschaft erst nach und nach, dem Rate die Besetzung zunächst der städtischen Spitale und endlich auch die der großen Pfarrkirchen mit evangelischen Prädikanten abzutrotzen. Erst 1531, als die Reformation auch in den verbündeten Städten Hamburg und Lübeck zum Siege gekommen war, wurde sie auch in Rostock durchgeführt und nahm der nun in seiner Mehrheit gewonnene Rat das Kirchenregiment in evangelischem Sinne in die Hand, wurden die Klöster aufgehoben und in Schulen und Armenhäuser umgewandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wismar ist es der Vorsteher des Franziskanerklosters, Hinrich Neper, ein Stadtkind, der an die Spitze tritt und auf seiner Klosterkanzel das „reine Wort Gottes“ verkündet. Ihm zur Seite stehen seine beiden Ordensgenossen Clemens Timme und Johann Windt, und bald haben sie die Übermacht in der Stadt. Es fehlt nicht an stürmischen Auftritten. Zu Weihnachten 1524 kommt es in der Nikolaikirche zu Wismar zu einem förmlichen Kampf, in dem es schließlich den Schiffern gelingt, ihren Prädikanten, den Johann Windt, auf die Kanzel zu bringen, und als Never mit seinen Genossen die Gegner zu einer öffentlichen Disputation herausgefordert hat, da schichtet die erregte Menge auf dem Marktplatze schon einen Scheiterhaufen auf; wer in dem Redekampfe unterliegt, der soll brennen. Und es war nicht zweifelhaft, dass das den Verteidigern des alten Glaubens zugedacht war. So grimmig ernst war es diesen Menschen. Dennoch dauerte es Jahre, bis das Neue sich durchgesetzt hatte, da nicht nur die Priesterschaft, sondern auch die besitzenden Schichten und das Stadtregiment zäh am Alten hingen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Schwerin, wo der Dom sich der neuen Lehre hartnäckig verschloss, predigte der aus Süddeutschland stammende Prädikant Martin Oberländer, mit Genehmigung des Herzogs in der St. Georgskapelle vor dem Tor, und die Bürger liefen ihm zu. So ging es überall her. Die Herzöge griffen hier und dort ein, um Ordnung zu Schaffen, aber da der eine, Heinrich, evangelisch gesinnt war, der andere, Albrecht, mit Zähigkeit an der alten Kirche hing, so ward dadurch die Verwirrung nur vermehrt. Der eine verjagte die neuen Prediger, der andere führte sie wieder zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen aber war die neue Lehre längst auch auf das Land vorgedrungen und hatte auch hier alles in Bewegung gebracht. Hier ist es besonders der den „Pfaffen“ verschuldete und daher schon lange auffällige Adel, welcher der neuen Bewegung zufällt, entlaufene Mönche aufnimmt und sie in seinen Patronatskirchen predigen lässt, so die Rieben zu Galenbeck, die Flotow auf Stuer, ja, er verjagt wohl den alten Pfarrer, so die Plessen in Klütz und Damshagen, um einen Prediger der neuen Art in die Pfarre zu setzen. Auch die Bauern wurden unruhig. Nur dort, wo eine starke Hand es noch eine Weile aufrecht hielt, wie die des römisch gesinnten Herzogs Albrecht in feinem Landesteil, die Domherren von Schwerin und Güstrow in ihren Patronatskirchen, oder der Abt von Doberan in den seinen dauerte das alte Kirchenwesen noch, freilich unter dem wachsenden Widerstande der Bevölkerung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber es waren nicht nur Triebkräfte echter, religiöser Art, die sich hier auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwälzungen und Seelenwandlungen regen sich auch allerlei andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten des Eigennutzes und der Habsucht. Der den „Pfaffen“ verschuldete Adel sucht seine Schulden loszuwerden, verweigert Zins und Kapital, bemächtigt sich der Pfarräcker. Die Bauern liefern das Meßkorn nicht mehr, die städtischen Pächter kirchlicher Ackertücke zahlen keine Pacht. Es kommt sogar zu Gewalttätigkeiten gegen die Pfarrer. Immer dringender notwendig wurde das Eingreifen der landesherrlichen Gewalt, wenn nicht alles verlorengehen sollte, und darin waren sich beide Herzöge einig, daß die bürgerliche Ordnung unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wenn sie auch in ihren religiösen Ansichten weit auseinandergingen. So ließen sie dann 1534 nach dem Vorbilde der auf Luthers Forderung in Sachsen gehaltenen Kirchenvisitation durch eine Kommission das Land bereisen, überall das Eigentum und die Einkünfte der fürstlichen Patronatspfarren aufzeichnen und sicherstellen. Weiter freilich ging die Einigkeit nicht. Wo es sich um die Lehre handelte, mußte der Evangelisch gesinnte Herzog Heinrich allein vorgehen und blieb ihm der Landesteil seines Bruders verschlossenen. Der erste Versuch, den er in dieser Richtung im folgenden Jahre machte, war denn auch, wie seine Abgesandten selbst klagen, „nur der Schalten einer Visitation”. Aber dabei konnte es nicht bleiben, eine neue Ordnung mußte geschaffen werden, und der junge, aus tiefster Seele evangelische Herzog Magnus, der zum Bischof von Schwerin erwählt war, drängte feinen zögernden Vater Heinrich vorwärts. So berief dieser endlich 1537 den Braunschweiger Prediger Johann Niebling als Superintendenten für da ganze Land nach Parchim. In seinem Auftrage hat dieser dann unserem Lande die erste evangelische Kirchenordnung, eine „Korte Anwisinge der Lere“, Ordnung des Gottesdienstes und der Sakramente enthaltend, sowie den ersten Katechismus, beide in plattdeutscher Sprache, gegeben, und diese neue Ordnung 1541-42 in einer allgemeinen Visitation aller Kirchen des Landes, soweit sie nicht im Albrechts Teil lagen, eingeführt. Damit hat die neue evangelische Landeskirche ihre erste rechtliche Grundlage erhalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ehe sie sich ausbauen konnte, wurde alles noch einmal wieder in Frage gestellt. Immer gefahrdrohender war die Lage der Evangelischen im Reiche geworden. Luther war 1546 gestorben, der Kaiser Karl V., auf der Höhe feiner Macht, entschlossen, sie zur Vernichtung der Evangelischen einzusetzen. Der Sturm brach los: die Evangelischen wurden 1647 vernichtend bei Mühlberg an der Elbe geschlagen, ihre Führer, der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf von Hessen, schmachteten in Gefangenschaft. Auf dem Reichstage zu Augsburg erließ der Kaiser im sog. Interim Bestimmungen, welche darauf zielten, die Lehre und Ordnung der katholischen Kirche fast in allen Punkten wiederherzustellen. Während seine Truppen unterwegs waren, das letzte Bollwerk der Evangelischen, das feste Magdeburg zu belagern, erging seine Aufforderung, sich dem Interim zu fügen, auch an die mecklenburgischen Herzöge. Hier war inzwischen der katholische Albrecht gestorben und an seine Stelle sein junger, hochbegabter und entschlossen evangelisch gesinnter Sohn Johann Albrecht I. getreten. Als sie den Drohungen des Kaisers gegenüber die Antwort nicht länger verschieben konnten, versammelten beide Herzöge, der alte Heinrich und der junge Johann Albrecht, die Stände ihres Landes, Prälaten, Ritter und Städte, am 20. Juni 1549 zum Landtag an der alten Versammlungsstätte, der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg. In ihrem Auftrag legte der Kanzler Johann von Lucka, auch er ein um des Glaubens willen von den Kaiserlichen Vertriebener, den Ständen die Lage dar. Einmütig erklärten sie darauf, daß sie entschlossen seien, mit den Fürsten bei der reinen evangelischen Lehre zu bleiben und dafür Leib, Gut und Blut einzusetzen. In allem wollten sie dem Kaiser gehorsam sein, nur in dem einen nicht. Dementsprechend ward dem Kaiser geantwortet. An diesem Tage ist unsere Kirche im eigentlichsten Sinne des Wortes Landeskirche geworden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Benutzt wurden zu dieser Arbeit: Raabe, Vaterlandskunde Boll, Abriß der Meckl Sandeskunde sowie mehrere Auflätze von G. E.F. Lisch in den Jahrbüchern des Vereins für meckl. Geschichte und Altertumskunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Teil 1) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 29&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen muß ich zunächst einige Bemerkungen über die staatlich-kirchliche Ordnung in unserer engeren Heimat zur Zeit der Reformation vorausschicken. Der Klützer Ort - der Name Klützer Winkel ist erst in jüngerer Zeit entstanden, früher hieß er nur Klützer Ort, mitunter auch Creutzer Ort - bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft, die mit einer halbinselartigen, stumpfen Spitze in die Ostsee hineinragt. Im Süden bildet eine Gerade, etwa vom südlichen Punkt der Wohlenberger Wieck bis zum Dassower Binnensee die Grenze. So in drei Richtungen vom Meer begrenzt, lag das Ländchen von aller Welt abgeschnitten, ohne eine Stadt, ohne nennenswerten Handels- und Gewerbeverkehr, und hat sich diese bestimmte Einheit lange Zeit hindurch bewahrt. Im Süden berührte die allerdings viel benutzte Landstraße zwischen den beiden mächtigen Hansastädten Lübeck und Wismar die Gegend, aber auch sie war wegen ihres unergründlichen Zustandes mehr berüchtigt als beliebt. Hatte doch eine bestimmte Stelle dieser Straße den vielsagenden Namen „die kalte Herberge“, weil die Reisenden dort in der Regel umwarfen und im Freien Unterkunft beziehen mußten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Staatlich gehörte der Klüger Ort schon damals zu dem Amte Grevesmühlen. Die mecklenburgischen Herzöge ließen das Amt durch einen fürstlichen Vogt (Vogtei) verwalten. In älterer Zeit zerfiel die Gebiet in drei zum Obotritenlande gehörige Landstriche: das Land Dartsow, den Wald Clutse und das Land Bresen. Die Namen haben sich zum Teil bis auf den heutigen Tag in denen der Flecken Klütz und Dassow erhalten.  Der Name Bresen ist wahrscheinlich auf das slawische Wort brezezny, d.h. am Ufer liegend, zurückzuführen. Das ganze Amt bestand früher fast ausnahmslos aus Rittergütern, mit denen die Besitzer vom Fürsten beliehen waren (Lehngüter). Als Gegenleistung verlangte der Lehnsherr von dem Lehnsträger Kriegs- und Hofdienst. Diese Ritter oder rittermäßigen Vasallen bewohnten nicht nur die ganze Gegend, sondern beherrschten sie auch im eigentlichen Sinn des Wortes und drückten schon damals dem ganzen Landstrich den Stempel auf. Es ist das Stammland vieler alter Rittergeschlechter, die hier ihre zahlreichen Güter und Burgen hatten. Sogar die Flecken Klütz und Dassow waren solche Lehn der von Plessen und von Parkentin. Sehr ausgeprägt unter dem Adel des Klützer Ortes war der enge Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl - „alle for einen”. Dieses Einstehen füreinander führte oft zu kriegerischen Verwicklungen, die ihren Ausgang nicht selten in einer Wirtshausschlägerei der Dienstleute hatten, die sich aber häufig zu jahrelangen Fehden auswuchsen. So ist uns aus dem Jahre 1505 urkundlich bezeugt, daß die streitbare Irmgard von Buchwald, Herrin in Volksdorf bei Dassow, einen richtigen mecklenburgisch-lübischen Krieg zu Wege brachte, nur weil drei ihrer Bauern im Volksdorfer Krug von einigen Fischern aus Lübeck eine Tracht Prügel bezogen hatten. In diesen Krieg, der drei Jahre das Land verwüstete, und in den sogar der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig verwickelt wurden, konnte die Frau von Buchwald sich nur einlassen, weil sie wußte, daß ihr der gesamte Adel des Klützer Ortes beistehen würde. Auch in friedlichen Zeitläufen wurde die mächtige Handelsstadt Lübeck gern und oft von dem Adel des Klützer Ortes aufgesucht. Sehr oft mögen es Geldgeschäfte gewesen sein, die die Ritter nach Lübeck führten. Sie, die fast immer arm am Beutel waren, fanden in den reichen Handelsherren und auch in der wohlhabenden Lübecker Geistlichkeit zunächst willige Geldgeber. Schließlich aber wurde diese Art der geschäftlichen Beziehungen doch zu eng, „man wurde zu nahe verwandt,“ und es entwickelte sich wieder eine erbitterte Feindschaft aus diesen Bankgeschäften. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kirchlicher Beziehung lag der Klützer Ort in der nächsten Nähe von drei Bischofssitzen: Lübeck, Ratzeburg, Schwerin. Südlich von dem Ländchen, in einer Tagesreise bequem zu erreichen, hatte der Bischof von Ratzeburg vor Jahrhunderten das Prämonstratenser Nonnen-Kloster Rehna gegründet. Der Propst von Rehna hatte im Auftrage des Bischofs v. R. die Aufsicht über die Kirchen und Pfarren im Klützer Ort zu führen, jedoch tritt er in der Reformations-Bewegung in unserer Gegend fast gänzlich in den Hintergrund. Der mächtigste Gegner der Evangelischen war immer der Bischof von Ratzeburg, zu dessen Sprengel der Klützer Ort gehörte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bistum Ratzeburg wurde um das Jahr 1050 von dem Erzbischof Adalbert von Bremen, dem Erzieher des fränkischen Kaisers Heinrich V., errichtet. Nach kurzer Dauer fiel es dem Wendenaufstand von 1066 zum Opfer. (Gottschalk) Erst Heinrich der Löwe, der in den wendischen Ländern die Verbreitung des Deutschtums und des Christentums als seine Hauptaufgabe ansah, besetzte im Jahre 1154 den fast ein Jahrhundert lang verwaisten Ratzeburger Bischofsstuhl mit dem Magdeburger Propst Evermod. Zur Zeit der Reformation war Heinrich Bergmeier Bischof von Ratzeburg. Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm am 13. Juli 1525 Georg von Blomendal (Blumental, der auch zugleich Bischof von Lebus (Mark Brandenburg)) war und der den Bischofssitz bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1550 inne hatte. Von Mecklenburg gehörte zum Ratzeburger Kirchensprengel der westliche Streifen, als Grenze etwa die Linie von Grevesmühlen bis Dömitz, also auch der Klützer Ort. &lt;br /&gt;
Wir gehen fehl, wenn wir einen katholischen Bischof der damaligen Zeit etwa mit einem heutigen Landesbischof vergleichen. Freilich übte auch er die Aufsicht über die Pfarrer seines Gebietes aus, aber im übrigen war er mehr Kirchenfürst als Kirchendiener. Meistens waren die hohen Kirchenämter in Händen von Adeligen. Oft besaßen sie mehrere fette Pfründen wie z.B. Georg von Blomendal. Sie durften nur nicht verheiratet sein, im übrigen lebten sie wie die weltlichen Adeligen. Sie hatten ihre Burg mit der oft zahlreichen Burgbesatzung. Blomendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während feiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde. Sie gingen auf die Jagd, gaben glänzende Feste und führten ein bequemes, üppige und oft unsittliches Leben. Ihre Einnahmen waren bedeutend, auch dann noch, wenn sie für ihre Betätigung bis zu 10000 Gulden zahlen mußten. Dazu kamen dann noch die vielen Geschenke an die päpstlichen Beamten. In vielen Fällen besaßen die hohen kirchlichen Würdenträger nicht einmal geistliche Bildung; sie ließen dann ihr Amt von einem Geistlichen verwalten, bezogen aber nichtsdestoweniger ihre Einkünfte. Dementsprechend war auch die niedere Geistlichkeit. Dem Ratzeburger Bischof Bergmeier wird einmal vorgeworfen, daß „er eine Schreiber und anderes lose Gesindel auf die Pfarren hin und wieder gesetzet”. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation in den Klützer Ort ging nur deswegen so früh vor sich, weil der Adel so stark an die Lübecker Geistlichkeit verschuldet war und auf diese Weise hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten. Dieses Bestreben zeigte sich überall in Mecklenburg, trat aber nirgends so früh und grell hervor als im Klützer Ort. Es war also nicht der evangelische Sinn und die Liebe zu Luthers Lehre, die den Adel zur Einführung der Reformation bewogen, sondern der Grund lag in einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Vorteil. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon um 1450 mußte der mecklenburgische Herzog Heinrich in diese Geldstreitigkeiten eingreifen. Durch seine Vermittlung kam auf dem Schlosse zu Schönberg schließlich ein Vergleich zwischen dem Adel und dem Domkapitel zu Lübeck zustande, nach dem die Vasallen die schuldigen Zinsen zahlen sollten, die Geistlichen den über sie verhängten Kirchenbann aufhoben. Mit der Zeit wurde die Sache jedoch ernsthafter. Während die höhere Geistlichkeit (Bischöfe, Domherren, Pröpste) große Landgüter kauften und so ihr Geld sicher stellten, hatten die lübischen geistlichen Stiftungen von geringerer Bedeutung (Vikarien, Kalande u. a. Brüderschaften) ihre Kapitalien vorzugsweise in den adeligen Gütern des Klützer Ortes zinsbar belegt. Ihre geringen Einkünfte gestatteten ihnen den Erwerb großer Landgüter nicht. Dagegen war am Ende des 15. Jahrhunderts der Groll der Bevölkerung gegen die Geldanhäufung und das Güterkaufen der höheren Geistlichkeit so stark, daß man es vorzog, nun auch die kleineren geistlichen Stiftungen mehr und mehr zu bedenken. Und so kam&#039;s, daß sich auch hier allmählich große Summen ansammelten, und es gab in dieser Zeit wohl kein Gut des Klützer Ortes, in dem nicht Kapitalien kleinerer geistlicher Stiftungen Lübecks landen. Der ganze Adel unserer Gegend war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, und die Summe, die sich durch lange Jahre hindurch angehäuft hatte, war nicht unbedeutend. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über das Pfründenunwesen und über die vielen geistlichen Stiftungen, die doch letzten Endes aus den Opferpfennigen und den Ablaßschillingen der Beichtkinder zusammen genommen waren, kann es nicht wundernehmen, daß der Adel sich diese Verhältnisse zunutze machte und die Ansicht vertrat, das geliehene Geld hätte die Geistlichkeit zu Unrecht erworben, und die Rückgabe schon aus diesem Grunde hintertrieb. Wenn auch diese Ansicht vom Rechtsstandpunkt aus nicht zu halten war, so fand sie in dem damaligen Haß gegen die Geistlichkeit immer neue Nahrung, und bei der Geschlossenheit der Weigerung begann die Geistlichkeit, sich bald ernsthaft um das Ihre zu sorgen. &lt;br /&gt;
Sie verklagte deshalb im Jahre 1501 ihre Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. Diese mußten sich notgedrungen mit der Angelegenheit befassen, da die Geistlichkeit sich schon in Rom beschwert hatte, und der Ausgang für die Vasallen nachteilig werden konnte. Deshalb verglichen am 29. März 1503 zu Wismar die Herzöge Magnus und Balthasar von Mecklenburg „Die gemeinen Vikareien und Kalandsbrüder aller Kirchen und Kalande in der Stadt Lübeck“ und die Vasallen des Klützer Ortes in folgender Weise: „Aller Streit, der bis dahin gewaltet hat, soll niedergeschlagen sein und jeder Teil die von ihm bisher verlegten Kosten tragen, die Geistlichkeit entsagt und quittiert — allen rückständigen Zinsen, welche etwa 30 000 gute Mark (druttich dusend gude margk) betragen und setzt „In Ansehung der Armut der Vasallen” den Zinsfuß auf 5 % herunter, welche Summe fortan jährlich in der Oktave der Heil. Drei Könige (1.-10. Januar) in Lübeck gezahlt werden soll, die Schuldbriefe mögen lauten wie sie wollen; - dagegen wollen die Herzöge, welche „merklich zu Sinn genommen, angesehen und gerne gehört haben, wie die Vikareien und Kalandsbrüder nach ihrem Begehr ihren Mannen und Getreuen im Guten die rückständige Rente alle haben lassen wollen und ihrem Urteil beifällig gewesen sind, den Geistlichen wiederum günstig und gnädig sein und ihnen Gunst und Gnade beweisen nämlich alle Gebrechen der Schuldbriefe, wenn diese etwa dergleichen haben sollten, erfüllen und ihnen die Erlaubnis geben, künftig ihre Schuldner mit geistlichen Gerichten und Strafen zu verfolgen, auch mit dem Banne, und diesen überall im Lande verkündigen und anschlagen zu lassen, und das Recht, da die herzoglichen Vögte und Knechte zur Beitreibung der Schulden bei Vermeidung fürstlicher Ungnade, treulich behülflich sein sollen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein glänzender Vergleich - wenigstens für den Adel. Er selbst nannte ihn „Willkürsurteil und Ausspruch“ (wilkorsordel unde utsprake). Für die Hergabe von 30000 guten Mark erhielt die Geistlichkeit eigentlich recht wenig oder - bei  Licht besehen - garnichts! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So hofften denn die Gläubiger auf den nächsten Antonitermin, an dem doch die 5 %igen Zinsen fällig waren. Sie warteten vergeblich. Der Adel zahlte so wenig nach als vor dem Vertrage, weder Zinsen noch Kapital. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Klage bei den mecklenburgischen Herzögen. Acht Jahre später 1511 kamen sie in Grevesmühlen mit der Geistlichkeit zusammen. Ein neuer Vertrag bestimmte, alle bisherigen und künftigen Zinsen fallen zu lassen und die Kapitalien in 15 Jahren abzuzahlen. Die Geistlichen sandten zu Ostern 1512 die beglaubigten Abschriften der Schuldverschreibungen ein und im Dezember 1512 wurde auf einer Zusammenkunft in Gadebusch ein neuer Vergleich geschlossen „zwischen den gemeinen Vikareien, Commendisten und anderen Geistlichen aller Kirchen, Kalande und Bruderschaften der Stadt Lübeck“ und „unsern Gudemannen und Lieben Getreuen im Creutzer Ort in Grundlage der Briefe und Siegel nach Anzeige zweier Register und zweier Receffe&amp;quot;. Darnach sollten alle Zinsen niedergeschlagen und die Kapitalien in 10 Jahren, jährlich im Umschlage zum 10. Teil „ohne ferneren Aufschlag” abgetragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 2) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Fortsetzung. &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. März 1515 sehen sich die beiden mecklenburgischen Herzöge wieder gezwungen einzugreifen. Die Schuldner haben den Vertrag vom Jahre 1512 abermals nicht gehalten; nicht ein Pfennig ist gezahlt. Die Herzöge drohen jedem einzelnen mit Zwangsvollstreckung, falls bis Johannis 1515 keine Zahlung erfolgt ist. Aber auch diesmal erfolgt nichts, und die angedrohte Zwangsvollstreckung unterbleibt ebenfalls. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1517 setzt die Reformation ein, und der Adel denkt nun erst recht nicht daran, die Schulden zu bezahlen. Fast überall in Mecklenburg und darüber hinaus verteidigt der Adel die Zurückhaltung der Zinsen und Kapitalien mit mehr Hartnäckigkeit als Berechtigung, und die öffentliche Meinung ist auf Seiten des Adels. Die Geistlichkeit beginnt für den endgültigen Verlust der Gelder zu fürchten. Von einflußreichen Kirchherren gedrängt, legen sich die Herzöge wieder ins Mittel. Die alte Leier: Vergleich, Herabsetzung des Zinsfußes um 1%, Androhung von Zwangsmaßnahmen, ausbleiben der Zahlung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verzweiflung versucht die Geistlichkeit sogar den Weg der Gewalt. Im Jahre 1528 rüstet das Domkapitel gegen den boshaften Schuldner Heinrich Smeker auf Wüstenfelde eine Streitmacht von 300 Mann aus. Ein Priester führt sie an. Sie überfallen die Burg, wüten wie die Wandalen, aber Geld bringen sie nicht heim. Prozesse und Termine werden angesagt, aber schließlich wagt sich kein Bote mehr mit den Ladungen auf die Ritterburgen. Bissige Hunde verweigern ihnen den Eintritt, oder sie werden unter Hohnlachen und Prügel davongejagt. Die Geistlichkeit kann die Ladungen nicht mehr anbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgender drastischer Zwischenfall ist in ähnlicher Form gewiß auch auf anderen Burgen vorgekommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Im festen Haus zu Arpshagen herrschte lärmende Freude. Vom Burgherrn Reimar von Plessen eingeladen, hatten sich die Nachbarn und Vettern Sievert von Plessen aus Goldbeck und Berend von Plessen zu Gantenbeck eingefunden. Krachend stießen die schweren Zinnkrüge, mit dem dunklen Gerstensaft gefüllt, auf den klobigen Eichentisch, nachdem die Ritter einen langen Zug getan. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Hört einmal, Brüder,” rief der Ritter Reimar gröhlend, „Ihr, wißt, wie hart uns die Lübischen Pfaffen und Vikare bedrängen. Die paar Gulden, die sie uns geliehen haben, wollen Sie wieder haben. Heute morgen schickten sie mir einen Boten mit der Forderung nach Zahlung. Ich habe ihm heimgeleuchtet, diesem Stadtfratz Mit der Hundepeitsche habe ich ihn weidlich gegerbt. Geschrien hat er, als wenn er am Spieße stak. Mein Knecht Hennecke empfing ihn draußen mit der Gabel und kitzelte ihn. Da hat er vor lauter Lachen nicht einmal die Brücke gefunden, er ist in den Graben gesprungen -- Mag sein, daß er noch darin liegt.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine dröhnende Lache schallte durch den engen Raum und stieß sich an der niedrigen Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Recht so, recht so!“ bekräftigte Sievert, Herr von Goldbeck. Ausgetrieben werden muß den Dickbäuchen in Lübeck ihr Gelüste. Laß sie sich an den Lübischen Pfeffersäcken halten und einen rechtschaffenen Ritter ungeschoren lassen.” Hennecke war eingetreten. Er füllte aufs neue die Krüge. „Hast dus auch zu arg gemeint mit der Mistgabel?” fragte Berend den Knecht. „Ich will meinen, daß der Lübische Zahlmeister auf der andern Seite wieder aus dem Burggraben gekrochen ist. Sonst   könnten uns die Lübecker ein paar 100 Stadtknechte auf den Hals hetzen!” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Das ist so, gnädiger Herr,” erwiderte Hennecke, „Ich habe ihn abreiten sehen! Seinen dürren Klepper hatte er vorsichtig auf jener Seite des Burggrabens an die Linde gebunden. Aber seine Herren werden ihn nicht mehr erkennen. Sein bunter Flitterkram hing ihm tropfend um die schlotternden Beine. Schwarz wie der Leibhaftige selbst kletterte er auf den Gaul.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Ja, ja!” schrie Reimar, „haltet uns die Pfaffen fern! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wer da will hebben ein reines Hus, dei lat Mönken un Papen dorrut; denn Mönke, Müse, Mutten un Maden, scheiden selten ahn groten Schaden.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Inzwischen war auch der von Tarnewitz auf Tarnewitz, der von Negendank auf Redewisch und der von Schoß auf Kalkhorst eingetroffen, und jedesmal wurde mit ungestümen Ergötzen der Vorgang in ausführlicher Breite wiederholt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübischen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer, Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen und fordert von den Herzögen, daß sie „diejenigen, die in diesen Zeiten wider die Geistlichkeit streben, zur Billigkeit weisen möchten.“ Er sendet 1529 eine Einzelaufstellung der Schulden ein und bittet noch einmal um Innehaltung der Verträge. Die Herzöge antworten darauf nicht einmal. Sie haben jetzt noch weniger als früher den Mut oder die Macht, dem Recht Geltung zu verschaffen. Inzwischen treten Ereignisse ein, die allerdings ein Eingreifen verhindern. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich eine Liste der Schuldner und der Schuldsumme bringen. Die ganze Aufstellung hier abzudrucken, würde zu viel Raum erfordern; ich beschränke mich deshalb darauf, die in unserer Nähe liegenden Güter zu nennen. Die Schuldverschreibungen sind alle im 15. Jahrhundert ausgestellt; viele sind schon aus den Jahren 1427 und 1430. Man kann wohl annehmen, daß im Jahre 1530 50 Jahre lang keine Zinsen bezahlt waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Plessen zu Klütz, Arpshagen, Grundeshagen, &amp;lt;br&amp;gt;Gantenbeck, Damshagen, Brandenhof, Großenhof, Hoikendorf, &amp;lt;br&amp;gt;Tressow, Zierow, Barnekow, Parin, Hohen Schönfeld || - || 10000 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Buchwald zu Johannstorf || - || 2262 ½ || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Schotz zu Dönkendorf, Nienhagen und Kalkhorst || - || 22671 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Quitzow zu Vogtshagen und Tankenhagen || - || 22597 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Negendank zu Redewisch und Zierow || - || 3500 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Parkentin zu Lütgenhof, Prieschendorf und Dassow || - || 3600 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die vom Brook zu Brook und Witsol || - || 1110 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Tarnewitz zu Tarnewitz und Stellshagen || - || 1395 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Scharfenberg zu Walmstorf || - || 125 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Hagen zu Grevesmühlen || - || 100 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Stralendorf zu Krankow || - || 1508 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  || 96800 || MK&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die hier nicht aufgeführten Schuldner insges. || - || 10620 ||  Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;Hauptstuhl&#039;&#039;&#039;  || &#039;&#039;&#039;37420&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;MK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;				 &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;									       &lt;br /&gt;
 alle tyt beth to ener scharperen rekenschop. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist merkwürdig, daß die Reformation in dem abgelegenen Klützer Ort früher Fuß faßte als im ganzen übrigen Mecklenburg, etwa mit Ausnahme von Rostock, wo das Luthertum allerdings früher gepredigt wurde, aber erst später frei ward. Noch merkwürdiger ist, daß sich hier der Adel für die Reformation einsetzte, während es sonst im allgemeinen von Neuerungen nicht viel willen will. Die Gründe dafür waren, wie aus den bisherigen Ausführungen hervorgeht, zum großen Teil materieller Art. Gewiß mag mancher auch in der richtigen Erkenntnis der Lage oder in einer gewissen Begeisterung für die Sache Luthers gehandelt haben, und vielleicht ist auch das Streben einzelner Adeligen, das Joch der übermütigen, dummen und verdorbenen Geistlichkeit abzuschütteln, nicht ohne Einfluß geblieben, aber in der,Gesamtheit benutzte der Adel ohne Zweifel die religiöse Bewegung, um sich von seinen drückenden Schulden ohne große Aufregung zu befreien. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1524 der Ratzeburger Bischof Heinrich Bergmeyer starb und nach einem halben Jahr Georg von Blomendal zu seinem Nachfolger gewählt wurde, da war grade diese Wahl nicht von ungefähr, und es ging ein Schrecken durch die lutherisch Gesinnten im Ratzeburger Bischofssprengel. Georg von Blomendal, schon längere Zeit Bischof von Lebus, war ein kalter, eisernder Mann, der strenge an den altkirchlichen Satzungen hielt und das Luthertum unterdrückte, wo er nur konnte. Man war sich klar darüber, warum gerade dieser Mann Bischof in Ratzeburg wurde, der es wie kein anderer verstand, die Abtrünnigen und Ketzer zur Vernunft zu bringen. In feinem Bischofssitz Lebus war er mehr gefürchtet als geliebt. Das beweist folgendes Vorkommnis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das geistliche Ministerium der Stadt Brandenburg widersetzte sich einmal den Anordnungen des Bandenburgischen Kurfürsten. Darauf drohte dieser: „Wollt ihr mich zum Ordinario nicht leiden, so will ich euch dem Papst oder dem Bischof von Lebus befehlen, die werden euch wohl regieren.&amp;quot; Erschrocken antworteten die Geistlichen: „O gnädiger Herr, behüt uns Gott vor dem Papst und dem Bischof von Lebus, es ist ein Teufel wie der andere.” &lt;br /&gt;
Nachdem Georg von Blomendal in sein neues Bistum Ratzeburg eingeführt war, kehrte er seinem Wirkungskreis bald den Rücken. Der Aufenthalt in Lebus sagte ihn mehr zu, und die Ratzeburger Pfründe war ihm ohnehin sicher. Er ließ sich jahrelang in Ratzeburg nicht sehen, und das zu einer Zeit, wo sich alles in Gärung befand. In Lebus wurde er allerdings seines Lebens auch nicht froh. Der Adel war auch dort nicht sein Freund. Er mußte es erleben, daß die Ritter Heinrich Queiß auf Possin, Nickel von Minkwitz auf Sonnenwalde und Otto von Schlieben auf Baruth ihn wegen einer Streitigkeit überfielen, und ihn um ein Haar gefangen genommenen hätten. Es gelang ihm, im letzten Augenblick zu entfliehen, und seine Verfolger zerstörten sein Schloß in Fürstenwalde mit der Kirche und der Stadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Bischofswahl regte sich der lutherische Geist im Ratzeburger Kirchensprengel. Vor allen Dingen wurde die Enteignung geistlichen Vermögens und geistlicher Landgüter versucht. Der Rat der Stadt Lübeck war aber den Bischof beigesprungen und hatte sein Land gegen alle Angriffe der Ketzerei und der Habsucht geschützt. Am 16. März 1526 dankt der Papst dem Rate sehr verbindlich dafür, daß er „die lutherische Ketzerei, welche wie eine ansteckende Pest die meisten Länder Deutschlands vergiftet und hier viel Schaden und Unglück angerichtet habe, von der Stadt Lübeck und dessen Gebiet abgewehrt und in einigen benachbarten Gegenden, auch dem Bistum Ratzeburg gegen die lutherischen Ketzer und die Zerstörer der Kirche Hilfe geleistet habe.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gerade zu der Zeit, als der Papst dem Lübecker Rat so artig dankte, brach das Ungewitter im Klützer Ort los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch offener Feindseligkeiten gibt die Neubesetzung der Pfarre zu Gressow. Der weltliche Patron dieser Kirche war Berend von Plessen, der seinen Sitz zu Tressow hatte. In der Kirche zu Gressow hatten die von Plessen auch ihr Erbbegräbnis, und außerdem hatten sie dort drei Vikareien, d. h. Nebenpfarren mit drei Häusern gestiftet, „die ihnen eigentümlich und erblich zustanden.“ Das Besetzungsrecht der Pfarre hatte aber wie in der ganzen Vogtei Grevesmühlen seit 300 Jahren der Ratzeburger Bischof. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof Bergmeyer hatte nun einen blinden Pfarrer oder wie der herzogliche Geschichtenschreiber und Mathematiker Magister Tilemann Stella berichtet, „einen ungeschickten Pfaffen mit einem Auge“ nach Gressow gesetzt. Dieser Mann war nicht imstande, die Pfarre ordnungsgemäß zu verwalten. Er mußte oft aus der Kirche getragen werden. Die von Plessen beklagten sich bei dem Bischof und baten um einen andern Pfarrer. Die Bitte wurde abgeschlagen, vielleicht „weil es ihm mehr am Geld als an der Pfarrkinder Seelen gelegen.“ Bald darauf starb Bischof Bergmeier, und sein Nachfolger Georg von Blomendal war „in viel Zeit nicht in Ratzeburg” und konnte keine „Achtung auf die Mängel der Pfarre Gressow haben. Die Gressower Pfarrkinder wandten sich im Einverständnis ihres Pfarrers, der selber seine Unfähigkeit fühlte, an die von Plessen mit der Bitte, daß sie dem Pfarrer einen „Prediger zu Hilfe setzen möchten, der den Pfarrleuten die heiligen Sakramente reichen könne.“ Die von Plessen „handelten denn auch mit Gunst und Willen des blinden Pfarrers dahin, daß er, weil bei der geistlichen Obrigkeit kein schuldiges Einsehen zu finden war, darein willigte, daß sie als weltliche Pfarrkinder und Herren einen gedingten Helfer aufnehmen möchten.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berend von Plessen entließ darum den blinden Pfarrer und setzte als seinen Nachfolger einen „gelehrten und frommen Priester ein, der sich eines unberüchtigten, guten Lebens befleißigte und das ewige Gotteswort hell und lauter predigte.“ &lt;br /&gt;
Dieser erste und lutherische Pfarrer in unserer Gegend war Thomas Aderpul. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Mann war früher Priester in Lübeck gewesen, hatte aber durch seine ketzerischen Predigten den Unwillen des Lübecker Bischofes auf sich gezogen. Als er dann gar in die Ehe trat, da kannte der Haß gegen ihn keine Grenzen. Der Lübecker Bischof berichtet über ihn, daß er „in Lübeck zum Aufruhr gepredigt und sich auch gegen kaiserliches Edikt derselben Büberei beflissen und viele einfältige Leute verführt”, d.h. er hatte lutherisch gepredigt. Schließlich hat der Bischof ihn ins Gefängnis geworfen und endlich gegen das Versprechen, dem Bistum auf 10 Meilen nicht nahe zu kommen, aus Lübeck verwiesen. Wahrscheinlich ist er dem Berend v. Plessen schon von Lübeck aus bekannt gewesen und er hat sich gleich nach seiner Ausweisung nach Gressow begeben! Wenigstens ist er, als der Ritter ihm die Pfarre überträgt, der dortigen Gemeinde schon bekannt und hat dort schon gepredigt. Nach einer alten Nachricht soll er vorher in der Plessenschen Hauskapelle zu Barnekow und Gressow, amtiert haben. Nach derselben Nachricht soll er von Luther geschickt sein. Diese Vermutungen sind indessen nicht nachweisbar, da die Forscher seinen Namen in den Wittenberger Studenten-Verzeichnissen nicht gefunden haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner neuen Gemeinde erfreut Thomas Aderpul sich bald eines besonderen Vertrauens. Er hielt sich „nach Aussagen aller Zeugen in Gressow dermaßen, daß die Pfarrkinder alle wohl mit ihm zufrieden waren; denn er hatte das ewige Gotteswort hell und lauter gepredigt und somit nach gebührlichen Pfarrechten und alter Gewohnheit dermaßen christlich gehandelt, daß sie des allen guten Gefallen und sonderliche Andacht gehabt hatten.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach altem Kirchenrecht war es nun allerdings eine gewalttätige Handlung, und der Ratzeburger Bischof wird zu solchem eigenmächtigen Vorgehen des Berend von Plessen nicht stillschweigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt)&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 3) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thomas Aderpul Pfarrer in Gressow wurde, schrieb man das Jahr 1526. Seine Berufung muß in der ganzen Gegend wie ein Feuerzeichen gewirkt haben. Die Reformation macht rasche Fortschritte. Ende des Jahres schreibt der Dompropst J. Mus einen Brief über die Ausbreitung der Ketzerei im Klützer Ort an den Bischof Georg von Blomendal, der noch immer in Lebus weilt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „De Papen im krutzer orde stellen sich seltsam an, nemen wiber, schelden up de hillighen, missen, papen unde moneke. In Iwer g. karken gressow is noch de disperate Boue; derglick thom klutze is en ander her Hinrich fister furdreuen; to freberhaghenn hefft her iuochim wittenborch ok en wiff genamen; und Iw. g. hefft alle karken im klußer orde tho furlenen, wouol man sick hoghe erbut, werden doch de boesen prediger geledenn fast in allen flekken des landes thu mekelenborch. Unſer hergodt make idt alle gut. Iwen g. stifft, godt si loff, samit eren underdanen stan noch wol.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Schriftsprache würde der Brief etwa so lauten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Die Pfaffen im Klützer Ort stellen sich seltsam an, nehmen Frauen, schelten auf die Heiligen, Messen, Pfaffen und Mönche. In Euer Gnaden Kirche zu Gressow ist noch der ungehorsame Bube: desgleichen ist in Klütz der Priester Herr Hinrich vertrieben. Der Priester Joachim Wittenburg in Friedrichshagen hat auch ein Weib genommen. Und doch haben Euer Gnaden alle Pfarren im Klützer Ort mit Recht zu besetzen. Die bösen Prediger werden gelitten in fast allen Orten des Landes Mecklenburg. Unser Herrgott mache alles gut. Euer Gnaden Stift, Gott sei Lob, samt Euren Untertanen stehen noch wohl.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich im Jahre 1529 hat sich die Lage im Bistum Ratzeburg so zugespitzt, daß Georg von Blomendal keine persönliche Anwesenheit für nötig erachtet. Nachdem ihm die Pröpste Bericht erstattet haben, erkennt er, daß es die höchste Zeit ist, hier zu handeln. Mit streng Katholischen Eifer geht er vor, um zu retten, was noch zu retten ist. In einem Schreiben an die mecklenburgischen Herzöge heißt es, er habe, als er vor kurzem in sein Stift gekommen sei, zu großer Beschwerung seines Gewissens gefunden, daß in den mecklenburgischen Landen und im Stifte an vielen Enden die lutherische Ketzerei bei etlichen vom Adel, Bürgern und Bauern, auch einem großen Teile der Geistlichkeit eingerissen sei. Namentlich habe er einen vergeßlichen Pfaffen, der vorher in Lübeck zum Aufruhr gepredigt, in Gressow gefunden. Dieser Pfaffe habe öffentlich auf der Kanzel gepredigt, „alle Dinge über, unter, in der Erde, Holzung, Wasser, Weide und Jagd seien einem jeglichen gemein und niemand sonderlich zuständig.“ Es seien auch Bauern aus andern Gemeinden bei ihm, dem Bischof, gewesen, die sich über ihre Pfarrer, daß sie mit der lutherischen, Ketzerei die Gemeinden verdürben, beklagt, und gesagt hätten, so sie Verlaub hätten, sollte ihr Pfarrer nicht lebendig vom Predigtstuhl kommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von Plessen sind indessen ganz anderer Ansicht über die Ursache des Streites zwischen dem Bischof und Aderpul. Sie behaupten, der Bischof habe einige Gressower Pfarrkinder wegen rückständiger Zehnten in den Bann getan und dem Plessenschen Prediger zugemutet, den Bannfluch öffentlich von der Kanzel zu verkünden. Aderpul habe sich aber solches zu tun geweigert und deshalb habe der Bischof einen Haß auf ihn geworfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem weisen sie mit Recht darauf Hin, daß der Bischof, wenn er die Verkündung des Bannes von Aderpul verlangte, ihn damit als ordentlichen Priester anerkannt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer düsteren Dezembernacht des Jahres 1529 brechen von Schönberg, dem bischöflichen Schlosse, einige dreißig Reiter auf. Sie sind schwer bewaffnet. In scharfem Trabe geht es nach Osten. Die Bewohner des Städtchens Grevesmühlen zerbrechen sich die Köpfe über die Ursache des späten Rittes der bischöflichen Reisigen, aber nichts erfahren sie. So schnell wie sie gekommen, gehts zum Wismarschen Tor wieder, hinaus. Endlich ist Gressow erreicht. Dort ruht alles im tiefsten Schlummer. Das Pfarrgehöft wird umstellt. Der Anführer dringt mit einigen Reitern ins Haus. Sie überfallen den Priester, binden ihn wie einen Missetäter und schleppen ihn nach Schönberg. Hier wird er in ein „hartes, schweres, verderbliches Gefängnis gesetzt“. Lange hat man geglaubt, er sei nicht mehr unter den Lebenden. Voll Zorn schreibt Bernd v. Plessen am nächsten Tage einen groben Brief an den Bischof und fordert von ihm, er möge seinen Prediger sofort auf freien Fuß setzen, da er ihn ohne „einige Vorklage, auch unersucht und unversagt einigen Rechtes, dessen sich der Priester allezeit erboten“ überfallen habe. Ebenso schroff antwortet der Bischof, die v. Plessen sollten sich nur um ihre Bauern kümmern; sie hätten ihm kein Maß zu geben, wie er mit seinen Pfarrern umzugehen habe, darin sei er allein dem Papst verantwortlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Beschwerde der von Plessen legen sich auch die mecklenburgischen Herzöge ins Mittel und verlangen von dem Bischof die Freilassung des evangelischen Predigers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist umsonst. Der Bischof antwortet, da ihm das Kirchenlehen in Gressow zustehe und er den Pfaffen nicht in die Pfarre eingewiesen habe, so stehe ihm auch das Recht zu, ihn in Schönberg gefangen zu halten. Die von Plessen sehen ein, daß gütliche Unterhandlungen nicht zum Ziele führen. Sie greifen zur Gewalt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Spätnachmittage des 26. Dezembers 1539 sitzt der Bischof in seinem Schlosse zu Schönberg. Der leidige Streit mit den v. Plessen regt ihn doch mehr auf als er zugeben will. Er kennt die trotzigen Gesellen vom Klützer Adel und weiß, daß sie selbst vor unbedachtsamen Schritten nicht zurückschrecken. Er hat seinen Burghauptmann Bernd Rohr rufen lassen. Ihm schärft er noch einmal die größte Vorsicht ein, „auf das Schloß mit Oeffnen und Zuschließen wohl acht zu haben, auch keinen Fürsten oder sonst jemand Hinein und Ablager darin halten zu lassen, einen starken Burgfrieden zu halten und auf die Vorwerke mit Fleiß acht zu haben.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wird ihm ein Bote gemeldet, der ihm einen Brief übergibt. Nichts Gutes ahnend, bricht er ihn und liest: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Erwürdigen inn godvader ond Hern Hern G. Blomendal, Bischof tho Ratzeborch ankame dieser Brief samptlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Würdiger Her. Sy hebben noch in guter Gedachtniß, dat wy alle die von Plessen jw schrifftlich hebben anzeigen laten der Unbilligkeit halven, die uns geschehen synnt ann unsern Karkherren u. Euangelifchen Prediger, up sulke antheiginge en slecht anthwort erlanget hebben, dat wi nu in synen werden blyuen lathen vnd kamen up solken Homuth annders nicht merken, sonder dat de boeme mith jw muth groenen twe mal ym jar, dar he nor ein mal mit vns andern grönet, Szo schole wy gelike vol unwethenn hebben und darthu verdacht syn, dat wy sulken Homuth, die vns wedderfharen is, nicht schimplich willen von jw upgenamen, sunder gedacht un gebrakenn scal werden tho synertide.&lt;br /&gt;
 Dat mach jw Gnade jw angedenk annehmen. Geschrewen Anno 1529.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alle die v. Plessen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 alles vor ein geschrewen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uebersetzung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ihr habt noch in gutem Gedächtnis, daß wir alle die von Plessen Euch schriftlich haben anzeigen lassen der Unbilligkeit halber, die uns geschehen ist an unserm Kirchherrn und evangelischen Prediger. Auf solche Anzeige haben wir eine schlechte Antwort erlanget, daß wir es in Zukunft werden bleiben lassen. Wir können auf solchen Hochmut nicht anders antworten: „Ihr glaubt, daß für Euch die Bäume zweimal im Jahre grünen, da sie für uns andere nur einmal grünen“ So wollen wir solchen Hochmut, der uns widerfahren ist, nicht schimpflich von Euch aufnehmen, sondern er soll gedacht und gebrochen werden zu seiner Zeit. Dessen mag Euer Gnaden wohl eingedenk sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wars. Einen förmlichen Absagebrief - eine Kriegserklärung, wie wir heute sagen würden – hielt der Bischof in seinen Händen. Sein Gesicht hatte sich beim Lesen verfärbt, aber schnell hat er die Fassung wieder gewonnen: Mit einem erzwungenen Lächeln zeigt er den Fehdebrief einem Hauptmann und sagt höhnisch: „Was sollten die Kreutzerörter tun? Wenn es eine gute große Kanne Bier wäre, so wären die Kreutzerörter gute Nachbars dazu, sie söffen sie wohl aus!&amp;quot; Aber der Schloßhauptmann ist anderer Ansicht. Besorgt gibt er seine Meinung kund: „Gnädiger Herr! Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen können, die lassen sich auch wohl finden und halten, was sie zusagen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 4) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 33&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schönberger Burghauptmann Bernd Rohr sollte recht behalten mit seiner Prophezeiung: „Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen, die lassen sich wohl finden und halten, was sie zusagen.“ Er ließ am Abend die Wachen verstärken und schärfte ihnen die allergrößte Aufmerksamkeit ein. Die Sicherheit der Tore prüfte er selber noch am späten Abend. Der alte Degen kannte den Adel des Klützer Ortes besser als sein Herr. Aber als ihm am nächsten Morgen früh die Meldung gemacht wurde: „Die von Plessen halten mit 100 Rittern und vielen Knechten vor dem Tore&amp;quot;, da sprang er entsetzt aus dem Bett; soviel Schneid hatte selbst er ihnen nicht zugetraut. Es war so: Noch in der Nacht waren die Plessen aufgebrochen, und als der Dezembermorgen graute, da hielten sie vor der bischöflichen Burg, allerdings in achtungsvoller Entfernung, aber doch so nahe, daß man sie zählen konnte: Mehr als 100 gut bewaffnete Ritter und ein Troß Knechte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Burg ging es zu wie in einem aufgestörten Ameisenhaufen. Die Besatzung rannte wild durcheinander, aber nach wenigen Augenblicken stand jeder an seinem Platz auf den Wällen. Lautlos - wenigstens für die da draußen - war jeder auf seinen Posten geeilt. Keinen Ton hatten die Belagerer vernommen. Ihnen schien es fast, als ob in der Burg noch alles im tiefsten Schlummer läge, und einige Hitzköpfe erwogen, ob nicht eine Überrumpelung schnell zum Ziel führen würde. Aber der alte Bernd von Plessen sagte: „Gesellen, glaubt nicht, daß auch nur einer von diesen Bischofsknechten in der Nacht ein Auge zugemacht hat. Sie liegen seit gestern Abend bereit, uns zu empfangen und warten jetzt auf unsern Angriff. Darauf sollen sie warten, bis sie schwarz werden. Daß sie den Herzog auf uns hetzen könnten wegen Verletzung des Burgfriedens! Nein, du alter Fuchs, in diese Falle gehen wir nicht. Aber ungeschoren sollt ihr mir nicht davonkommen, ein gehöriges Maß Angst will ich euch ins schlotternde Gebein jagen“. Darauf schickte er einen Ritter mit einem Hornbläser bis auf Rufweite ans Bollwerk. Der Trompeter blies ein Signal, und der Ritter rief mit dröhnender Stimme: „Wir die von Plessen und ihre Mitgesellen begehren unsern evangelischen Prediger und Kirchherrn Thomas Aderpul frei, los und ledig. So ihr solches Begehr abweist, möchte euch Schlimmes geschehen!“ Nichts rührte sich. - Hatten sie es nicht gehört? - Also noch einmal: Signal - „Wir, die von Plessen -.“ Waren denn überhaupt Menschen darin? Ein drittes Mal! Da erdröhnte vom Schlosse her ein Schuß, ein zweiter und ein Dritter. Das war die Antwort. Niemand war verletzt. Wahrscheinlich hatte man blind gefeuert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein verwunschenes Schloß lag die bischöfliche Burg in der glitzernden Wintersonne. Der Zug war mißlungen. Die von Plessen hatten den geistlichen Herrn und feine Burgbesatzung unterschätzt. Die ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und Gewalt anzuwenden, schien den Belagerern nicht geraten, auch waren sie zu einem erfolgreichen Sturm auf die Feste nicht gerüstet. Aber einen Denkzettel sollte der Bischof haben, daß ihm die Augen übergingen. Und nun wurde aus dem Befreiungszug ein Raubzug, und so mannhaft und ehrenwert die von Plessen bisher für Thomas Aderpul eingetreten waren, so unrühmlich und anrüchig war das, was nun folgte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerieten die großen Herren in einen Strauß, gings ans Rupfen und konnten sie sich einander auf ihren festen Burgen nicht beikommen, so mußten die armen Bauern die Federn lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Stift Schönberg gehörte eine Reihe von Dörfern, deren Bauern dem Bischof dienst- und zinspflichtig waren. Was lag nach den damaligen Kriegsbräuchen näher, als daß man an diesen Mannen des Bischofs sein Mütchen kühlte, sich an ihnen schadlos hielt. Und so zog diese Horde in die nächstgelegenen Dörfer und fiel über die Bauern her, „pochte sie aus“, wie man damals sagte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus genauen Verzeichnissen der „nahm un beschedigung“, die der Bischof später aufstellen ließ, wissen wir, daß den Bauern nicht viel geblieben ist. Manche von ihnen werden kaum mehr als ihr nacktes Leben gerettet haben. Vor allen Dingen hatten die Räuber es auf das Vieh, vornehmlich auf Pferde, abgesehen. Bemerkenswert an diesen Schadensrechnungen ist die große Zahl der Pferde, die die Bauern damals besaßen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Vieh wurde ihnen genommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Pferde !! Kühe !! Schafe !! Schweine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Groß Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Jolp || 27 || 30 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wendelbome Wiggerdes || 22 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wigger Wiggerdes || 21 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tewes Krikhen || 8 || 7 || 12 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || 1 || 8 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2.Klein Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lütke Boie || 14 || 14 || 22 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Boie || 13 || 4 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Boie || 18 || 9 || 24 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laurens Boie || 1 || 10 || 20 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || - || 19 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || - || 14 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&#039;&#039;&#039;. Blüssen&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detloff Fridach || 9 || 16 || 20 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Luders || 15 || 10 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Woltmann || 10 || 9 || 6 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Rentzow || 12 || 10 || 26 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4. Rodenberg&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goslick Rentzow || 13 || 16 || 18 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hinrick Busch || 14 || 27 || 28 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Souenmarck || 14 || 18 || 13 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dethmer || 8 || 15 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5. Rüschenbeck&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes  || 4 || - || 2 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Kocke || - || 19 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (&#039;&#039;ein Vorfahre unseres Gemeindegliedes, &amp;lt;br&amp;gt;des Kohlenhändlers Adolf Kock)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6.Poppenhusen&#039;&#039;&#039;  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || 21 || 30 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes || 1 || 2 || 30 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| des Karkheren man to Gadebusk || 16 || 17 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(d. h. ein Bauer, der dem Pfarrer zu Gadebusch pflichtig war)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;251&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;279&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;465&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Vieh wurden fast sämtliche Gebrauchsgegenstände aus Stall und Scheune und fast aller Hausrat gestohlen. Alles hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber die Schaden-Ersatzansprüche lassen uns so wertvolle Schlüsse auf das Leben der damaligen Bauern ziehen und gewähren uns einen so genauen Einblick in die damaligen Preise, daß ich wenigstens die Verlust-Liste eines Ausgeplünderten hersetzen will. Die angegebenen Preise sind die Forderungen für das geraubte Stück, müssen sich also mit dem damaligen Barwert decken. Leider sind mir manche Bezeichnungen dunkel geblieben: ich bitte alle Leser, besonders die älteren, in ihrem plattdeutschen Wortschatz Umschau zu halten, und die Bedeutung aufzuhellen. Der Bauer Clawes Rentzow aus Blüssen stellt folgende Schadens-Ersatzansprüche&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte Bände [[https://books.google.de/books?id=d2QrAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA88&amp;amp;lpg=RA5-PA88&amp;amp;dq=snorrocke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dPo3BXFLAo&amp;amp;sig=ACfU3U0J3WiePjNTgnBGzCQJgMxJcXyXrQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw4vPggp2GAxU3iv0HHdy5CjwQ6AF6BAghEAM#v=onepage&amp;amp;q=snorrocke&amp;amp;f=false 14-16 S. 88-89]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || perde, dat perdt ||  ||  || 8 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || koie (&#039;&#039;Kühe&#039;&#039;), de koie ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || schape, dat stucke ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || grapen for 		   ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || ketel (&#039;&#039;Kessel&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for einen  ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for den andern ||  ||  || 5 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  wagen for ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || thome for  ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vlesk (&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;) for ||  ||  || 10 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7  || side speckes (&#039;&#039;Speckseiten&#039;&#039;) ||  ||  || 7 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Linnenwerk ||  ||  || 12 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;  || snorrocke (snor=Schnurbart/Bartrock/Barthalter?) &amp;lt;br&amp;gt; par leidescher mouven (&#039;&#039;Ärmel&#039;&#039;) &amp;lt;br&amp;gt; leidenscher kragen &#039;&#039;(aus der Stadt Leyden )&#039;&#039;  || tohope &amp;lt;br&amp;gt;(&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;) ||  ||  5 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bruggescher Rock  ||  ||  || 2 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(aus der belgischen Stadt Brügge, &amp;lt;br&amp;gt;aus der im Mittelalter viele Webwaren gekauft wurden)&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  ||   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || grawen (&#039;&#039;grauen&#039;&#039;) Rock for ||  ||  ||  ||  || 20 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || paar wittehaßen (&#039;&#039;Galoschen?&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || smer (Schmiere - Schmalz? - Fett?) for 	 ||  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || schepel (&#039;&#039;Scheffel&#039;&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;korde (&#039;&#039;Kordel?, Seil?&#039;&#039;) || tohope || 1 Gulden ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || sadel (&#039;&#039;Sattel?&#039;&#039;) mit helsinge (?)&amp;lt;br&amp;gt;thom || tohope  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par plochisern (&#039;&#039;Pflugscharen&#039;&#039;) ||  ||  || 1 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redes ||  geldes (&#039;&#039;bares Geld&#039;&#039;) ||  ||  || 40 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| for || egghetow (?) 				  ||  ||  || 1 ½ || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || nige (&#039;&#039;neue&#039;&#039;) selen (&#039;&#039;Sielen&#039;&#039;) vnd plochboker (?) 	  ||  || 1 Gulden ||   ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || harhamer for 				   ||  ||  ||  ||  || 4 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(Hammer zum Haaren (Schärfen) der Sensen&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ½ || stoueken-kanne  (&#039;&#039;Bierkanne&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Verlust-Listen der andern Bauern gebe ich auszugsweise noch einige andere Gegenstände mit ihren Preisen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || speth (2) Vlesches (&#039;&#039;Fleisch)&#039;&#039; for ||  ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-rugge (&#039;&#039;Stück Schweinerücken&#039;&#039;) ||   ||   || 12  || )Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-koppe (&#039;&#039;Stück Schweinekopf&#039;&#039;)  ||  ||  || 1 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || punt talges (&#039;&#039;Pfund Talk&#039;&#039;) ||   ||   || 10 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || punt wasses (&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;)  || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || stige lichte 	(&#039;&#039;Kerzen?&#039;&#039;)			   ||   ||   || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || laken beierwanth, mutzen un anner linnentuch || 30 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leidensche hoiken (&#039;&#039;Mäntel&#039;&#039;) 	  || 12 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || beiderwandes rocke || 2 ½ ||  Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par buxen (&#039;&#039;Hosen&#039;&#039;) ||   ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bedde (&#039;&#039;Bett&#039;&#039;)				  || 5 || Mark ||   || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 ||  houetkissen (&#039;&#039;Hauptkisssen/Kopfkissen&#039;&#039;) || 4 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || stolkissen (&#039;&#039;Unterbett&#039;&#039;) || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || houetpole (&#039;&#039;Kopfpfühl/Federkisse&#039;&#039;n)	  ||   ||   || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || timmerbil (&#039;&#039;Zimmer(er)beil&#039;&#039;) || 2 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || woltexe (Wald-Aexte) 		  || 2 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || binderze ||  ||  || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  seitze (&#039;&#039;Sense&#039;&#039;) 			 || 1 ||  Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leeseitzen 				 || 3 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  ketelhaken 		 || 1 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || (&#039;&#039;Kesselhaken, um den Kessel über das Feuer zu hängen&#039;&#039;)	 ||   ||   ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  sulweren papegoie 	 || 4 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || (&#039;&#039;silberner Papagei, ein Zier-Gegenstand&#039;&#039;)  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwert des Geraubten wurde auf 42023 Schilling angegeben, eine achtbare Summe, wenn man bedenkt, daß ein Pferd damals 8 Mark, kostete. Außerdem erbrachen die Räuber die Kapelle zu Blüssen, zerstörten ihre Einrichtung und raubten oder vernichteten die Messegewänder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Fortsetzung und Schluß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Raubzug der von Plessen nahm an demselben Tage bei Gutow sein Ende. Dort wurde die Beute verteilt, und die Räuber zogen in dem wohligen Gefühl, dem verhaßten Bischof eins ausgewischt zu haben, auf ihre Burgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof sandte noch am gleichen Tage einen reitenden Boten an die mecklenburgischen Herzöge mit einer Klageschrift und forderte ein energisches Eingreifen gegen die Friedensstörer. Er berief sich dabei auf einen Beschluß in Speier, nach dem sich auch die mecklenburgischen Herzöge verpflichtet hatten, daß „wenn ein Stand, der überzogen werde, einen andern zu Hülfe rufen würde, demselben geholfen werden solle.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach reichlich einer Woche erließen denn auch die Herzöge an die von Plessen einen Befehl, den Landfrieden nicht zu stören. Damit hielten sie die Sache für erledigt. Der Bischof gab sich damit indessen nicht zufrieden. Er übersandte den Herzögen genaue Einzelheiten des Raubzuges, forderte energisch Ersatz für den angerichteten Schaden und beklagte sich vor allem über den Einbruch in die Kapelle zu Blüssen, den Raub der Meßgewänder und die Mißhandlung eines Vikars. Er schilderte dann sie kirchlichen Zustände im Klützer Winkel und betonte, daß der Adel evangelische Pfarrer in Klütz, Friedrichshagen, Diederichshaͤgen eingesetzt habe, die sich unbotmäßig gegen ihn benähmen, und droht schließlich mit der Klage beim Reichskammergericht. Die Herzöge erneuerten nun ihren Befehl an die von Plessen und forderten sie auf, den angerichteten Schaden zu ersetzen. Die Ritter mußten aber nur zu genau, was von solchen herzoglichen Anordnungen zu halten sei, und forderten die Herausgabe ihres Pfarrers Thomas Aderpul, von Wiedergutmachung war nicht die Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Bischof einsieht, daß er nichts erreicht, macht er die Sache beim Reichskammergericht anhängig, und nun beginnt ein Prozeß „gegen Henneke, Johann, Reimar und Berend, Gebrüder und Vettern von Plessen und Consorten“, der sich mit Petitionen und Protestationen, mit Repliken, Dupliken und Tripliken wie ein endloser Schwanz über ein Jahrzehnt hinzieht. - Und Thomas Aderpul - die Ursache des ganzen Streites?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzt er noch immer im Gefängnis? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Hören die Ritter nichts von ihrem Prediger. Es wird hier und da gemutmaßt, er sei nicht. mehr unter den Lebenden. Auf Umwegen erfahren die von Plessen endlich, daß er noch immer in Schönberg gefangen gehalten werde. Mit Gewalt ist nichts auszurichten, so greifen die Ritter zur List. Der Magister [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tilemann_Stella Tileman Stella]], dem wir die Kunde von diesen Vorgängen verdanken, erzählt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Berend von Plessen habe einen Kerl aufgebracht, der sich für Thomas Aderpuls Blutsfreund ausgegeben und dem Bischof Brandbriefe zugeschickt habe. Als nun der Bischof gesehen, daß er immer mehr Feinde erhalte, habe er den Prediger gegen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Urfehde Urfehde]] freigelassen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 1531 - wahrscheinlich ist er länger als ein Jahr im Gefängnis gewesen - ist Aderpul wieder Pfarrer in Gressow. Doch hat seine Wirksamkeit hier nicht lange gedauert. Die Bauern, wahrscheinlich aufgehetzt durch die Papisten, wollen keinen Pfarrer haben, der im Gefängnis gesessen hat. Sie verklagen ihn beim Herzog, daß er in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Austeilung der Sakramente lässig gewesen sei. Der Herzog versetzte darum Aderpul als ersten evangelischen Pfarrer nach Malchin. Dort tritt er Mitte des Jahres 1531 auf. Hier wirkte er 17 Jahre lang. Er ist mit seinen Erfolgen in Malchin aber nicht zufrieden und geht deshalb 1548 als erster evangelischer Pfarrer nach Bützow. Dort ist er 1556 gestorben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Klützer Ort nahm die Reformation trotz des Streites zwischen Adel und Bischof ihren Fortgang. Gressow blieb lutherisch, und in Klütz, Diederichshagen und Friedrichshagen waren schon 1530 lutherische Prediger, trotz des bischöflichen Patronats. Nach und nach folgten auch die andern Gemeinden, im Jahre 1540 ist die ganze Gegend lutherisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste evangelische Pfarrer in Klütz hieß [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Henricus]]. Der Adel des Klützer Ortes scheint sich aber die Reformation nicht sehr zu Herzen genommen zu haben. In einem Visitations-Bericht aus dem Jahre 1535 heißt es über die Pfarre in Klütz: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein ander, Henricus, Kirchherr zum Klucz, ein fein Mann, beklagt sich des Edelmanns des Namens Bernhart von Pless, zum Arbshagen gesessen, daß er ihm an seiner Kirchenbührung verkürzt, droht ihm am Leben zu schaden und bei 4 mal tödlichen gesucht und überfallen hat.“ &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt und endet die Reformation im Klützer Ort mit Gewalttaten und Güterentziehungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß beim Reichskammergericht schien kein Ende nehmen zu wollen. Die letzten Prozessakten, die uns erhalten sind, stammen aus dem Jahre 1543. Wann das Endurteil gefällt ist, läßt sich nicht mehr feststellen. Es ist uns auch nicht mehr erhalten. Der mehrfach erwähnte Geschichtsschreiber Tileman Stella nimmt an, daß die Plessen zu einer Geldbuße verurteilt sind. Manche Teilnehmer an dem Raubzuge sind inzwischen schon gestorben, andere haben sich mit dem Bischof verglichen. In einzelnen Fällen haben die Streitigkeiten bis zum Tode des Bischofs im Jahre 1550 gedauert. Damit hatte alle Fehde ein Ende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Notizen von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 1967&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; in der Übertragung von E. Möller 19??&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert galt es wieder einmal, daß &amp;quot;die Zeit erfüllet war&amp;quot;. Große innere Unruhe erfüllte die Herzen, ein Unbefriedigtsein, eine Friedelosigkeit, ein Warten auf ein Neues, das kommen mußte, aber das man nicht schaffen konnte, das geschenkt werden mußte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche kirchliche Frömmigkeit war rettungslos veräußerlicht. Der mittelalterliche Bauernstand voller Unruhe und Erbitterung. Der Adel und das Rittertum in schwieriger, wirtschaftlicher Lage!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mecklenburg war die Luft voller Spannungen: Die Verwilderung der Pastoren, das Bistum Schwerin verwaltet von einem unmündigen fürstlichen Knaben. Zwar fehlten in Mecklenburg die drückenden Leibeigenschaftsverhältnisse, welche die Bauern in Süd- und Mitteldeutschland für den revolutionären Gedanken reif gemacht hatten und dann zum Bauernkrieg führten bei der Berührung mißt der reformatorischen Bewegung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Bauer war noch nicht leibeigen, seine Kinder freizügig, er selbst nur verpflichtet, beim Verlassen der Hufe in einem Erben oder einem Käufer einen Ersatzmann zu stellen. Die herkömmlichen Dienste von 8 Tagen im Jahr zwar auf einen Tag in je 3 Wochen vermehrt - erst in der 2.Hälfte des Jahrhunderts auf 3 Tage in der Woche vermehrt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie landwirtschaftliche Arbeiter war gesucht und hatte ein gutes Auskommen. Gegenüber der Raub- und Fehdelust des Adels hatten die Herzöge den Landfrieden durchgesetzt, so daß die Lage der Bauern bei steigenden Kornpreisen in Mecklenburg zufriedenstellend war. Dennoch nahmen sie durch die Reformation gebotene Móglichkeit wahr, die Lasten abzuwerfen und verweigerten den Zehnten an die Kirche!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all das hinein schlugen die Thesen des jungen Wittenburger Professor und Augustiner-Mönches wie ein zündender Blitz. .........&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Ablaßzetteln, durch deren Verkauf das Geld für den Bau der Peterskirche in Rom aufgebracht werden sollte, war auch in Mecklenburg in Schwung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legat Arkimbod war hier der Ablaßprediger nach dem Vorbilde Tetzals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt! Arkimbold erzielte in Lübeck, Güstrow, Schwerin und Wismar gewaltige Summen. In Wismar allein &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Goldgulden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsacht und der Bann über Luther, die Verdammung seiner Bücher wurde 1521 auch von allen mecklenburgischen Kanzeln verkündigt. Trotz Verbot gingen die Schriften von Hand zu Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1522 tauchen in Mecklenburg überall plótzlich Prediger des neuen Evangeliums auf, verlaufene Mönche. Sie fanden bereitwillige Aufnahme, besonders in den Gutshäusern und Schlóssern des Adels, denn durch den Landfrieden war das Raubwesen gelegt und nun verschuldet und verarmt. Sie sahen in der neuen Sache die große Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Adel nimt die entlaufenen Mönche auf und läßt sie in seinen Patronatskirchen predigen, ja sogar dann, wenn der Ritter das Patronatsrecht nicht besaß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So die Plessen in Damshagen, sie vertreiben den alten Pfarrer 1528 und ersetzen ihn durch einen evangelischen Predikanten: Johann Koneke. Aber sie leb in in großer Armut. Von seinem Nachfolger Caspar von der Brügge heißt es 1534:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;ein gerechter, frommer Kirchherr hat aber wenig Besoldung und ist damit nicht auf der Pfarre zu halten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es in Klütz 1535 der lutherische Prediger [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Hinrich Wonninck]], auch Henricus genannt, von dem es heißt:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ein feiner Mann, aber Bernhard von Plessen auf Arpshagen, an seiner Besoldung ihn gekürzt, wurde bedroht, viermal überfallen und zu töten versucht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grevesmühlen: Anton Ebbert (Elbert) 1540, bekommt keinen Zehnten, nimmt Urlaub und Es waren nicht nur Triebkráfte echter religióser Art, die sich auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwálzungen zeigen sich auch andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten Trieben des Eigennutzes und der Habgier!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders im Klützer Winkel deutlich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht lagen in der Nähe des Klützer Ortes drei Bischofssitze: Lübeck, Ratzeburg und Schwerin. Unser ganzes Gebiet gehörte zum Bistum Ratzeburg, dessen Bischof immer ein starker Gegner derReformation war. (Heinrich Bergmeier - Bischof in Ratzeburg)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm 1525 Georg von Blumendal, der bis zum Erlöschen des Ratzeburger Bischofssitzes 1550 hier Bischof war!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Kirchenämter waren meistens in Händen von Adligen. Sie besaßen, wie Georg v.Blumendal, mehrere fette Pfründen. Sie waren weltliche adlige Kirchenfürsten, die nur nicht verheiratet sein durften. Sie hatten eine Burg mit zahlreicherBurgbesatzung. Bischof Blumendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während seiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde.------&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation im Klützer Ort ging nur deshalb so schnell vor sich, weil der gesamte Adel total an die LÜbecker Geistlichkeit verschuldet war und nun hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bestreben trat nirgends in Mecklenburg so stark hervor als im Klützer Winkel. Der ganze Adel des Klutzer Winkels war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, eine bedeutende Summe hatte sich angehäuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 Klage der Geistlichkeit gegen die Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 - Vergleich zwischen Lübecker Geistlichkeit und den Vasallen der Herzöge im Klützer&lt;br /&gt;
Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel zahlte zum nächsten Termin weder Zinsen noch Kapitalien zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Vertrag 1512.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 ordnen Herzöge Zwangsvollstreckung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt bei der Drohung- es folgt nichts!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 setzt Reformation ein. Adel zahlt erst recht nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Lübecker Geistlichkeit wird in Arpshagen bei Reiner v. Plessen mit der Hundepeitsche verprügelt, mit der Mistforke von einem Knecht verfolgt und in den Burggraben getrieben. Schwarz wie der Leibhaftige aus dem Graben geklettert und so nach Lübeck auf seinem Gaul.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck ein in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübschen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sendet 1529 eine Schuldenaufstelung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge antworten nicht darauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Plessen hatten allein die höchsten Einzelschulden: 10.000 Mark.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr. 28, 29, 30, 31, 33, 34&lt;br /&gt;
* Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; Seite 1-2, von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Reformation&amp;diff=133086</id>
		<title>Klütz - Reformation</title>
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		<updated>2025-09-11T13:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reformation im [[Klütz]] des 16. Jahrhunderts kann nicht losgelöst von den Geschehnissen im [[Klützer Winkel]] und der Umgegend betrachtet werden. Waren doch die Familien der Klützer Ritter von Plessen mit fast allem Landadel in der Umgegend verwandt, bekannt und verschwägert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Brüsehafer erstellte 1934-35 im [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] eine umfassende Beschreibung der Geschehnisse in dieser Zeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere interessante Betrachtungen finden sich in der Chronik von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] weiter unten. Diese beleuchten auch ein wenig die Verhältnisse der neuen lutherischen Pastoren. Eine aktuelle Aufarbeitung der Geschehnisse muss später erfolgen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Reformation im Klützer Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Reformation in Mecklenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammengestellt nach den 2. Heft des Evangelischen Preßverbandes Mecklenburg: Das Erbe der Väter, Mecklenburgische Kirchengeschichte im Grundriss von :Pastor D. Dr. Karl Schmalz, Schwerin. Allen:Freunden Mecklenburgischer Kirchengeschichte sei dies Heft angelegentlich empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr.28&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im nächsten Gemeindeblatt wird Herr Kantor Brüsehafer, Klütz, aus alten Akten eine ausführliche Zusammenstellung über die Einführung der Reformation im „Klützer Winkel“ bringen. Nach den Lutherfeiern des Lutherjahres 1933 wird es für viele unserer Gemeindeglieder nicht uninteressant sein, einmal Näheres darüber zu erfahren, wie „Luthers Geist und Luthers Lehr’ in unserer engeren Heimat Eingang gefunden haben. Da nun aber die Ereignisse, die sich bei der Einführung der Reformation in unserer Gegend abgespielt haben, in engstem Zusammenhang stehen mit der Einführung der Reformation in Mecklenburg überhaupt, schicke ich diesen Artikel als kurzen Überblick voran.&#039;&#039; ([[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wömpner]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie überall in Deutschland war auch in Mecklenburg das Kichenwesen alt und zum Tode reif. Ein neues musste kommen, und es kam. In Wittenberg brach es durch und trieb feine Wellenschläge durch alles deutsches Land bis in das, unsere. Zwar in den ersten Jahren des großen von Luther mit dem berühmten Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 begonnenen Kampfe blieb in Mecklenburg noch alles ruhig. Auch der Wormser Reichstag mit seinem „Hier stehe ich, ich kann nicht anders” ist scheinbar unbemerkt an ihm vorübergegangen. Aber in der Stille und Tiefe arbeitete es; da taten die lutherschen Flugschriften ihre Werk, und um 1523 tauchen auch in Mecklenburg wie überall die Prediger des neuen Evangeliums auf, entlaufene Mönche aus dem Orden Luthers oder dem volkstümlichen Franziskanerorden, junge Vikare, die über Luthers Schriften geraten sind. Meist weiß man nicht, woher sie gekommen sind, aber eines Tages stehen sie da und predigen, und das Volk, vor allem das niedere, läuft ihnen zu. In Rostock ist es der junge Kaplan an der Petrikirche, Joachim Schlüter, eines Fährmanns aus Dömitz Sohn, der mit seiner feurigen, Beredsamkeit die unruhigen Massen der Handmerker, Schiffer und Hafenarbeiter um seine Kanzel versammelt und der Führer der Bewegung wird. Er ist es, der das erste plattdeutsche Gesangbüchlein herausgegeben und unser Volk die neuen Lieder singen gelehrt hat. In Rostock gelang es der Bürgerschaft erst nach und nach, dem Rate die Besetzung zunächst der städtischen Spitale und endlich auch die der großen Pfarrkirchen mit evangelischen Prädikanten abzutrotzen. Erst 1531, als die Reformation auch in den verbündeten Städten Hamburg und Lübeck zum Siege gekommen war, wurde sie auch in Rostock durchgeführt und nahm der nun in seiner Mehrheit gewonnene Rat das Kirchenregiment in evangelischem Sinne in die Hand, wurden die Klöster aufgehoben und in Schulen und Armenhäuser umgewandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wismar ist es der Vorsteher des Franziskanerklosters, Hinrich Neper, ein Stadtkind, der an die Spitze tritt und auf seiner Klosterkanzel das „reine Wort Gottes“ verkündet. Ihm zur Seite stehen seine beiden Ordensgenossen Clemens Timme und Johann Windt, und bald haben sie die Übermacht in der Stadt. Es fehlt nicht an stürmischen Auftritten. Zu Weihnachten 1524 kommt es in der Nikolaikirche zu Wismar zu einem förmlichen Kampf, in dem es schließlich den Schiffern gelingt, ihren Prädikanten, den Johann Windt, auf die Kanzel zu bringen, und als Never mit seinen Genossen die Gegner zu einer öffentlichen Disputation herausgefordert hat, da schichtet die erregte Menge auf dem Marktplatze schon einen Scheiterhaufen auf; wer in dem Redekampfe unterliegt, der soll brennen. Und es war nicht zweifelhaft, dass das den Verteidigern des alten Glaubens zugedacht war. So grimmig ernst war es diesen Menschen. Dennoch dauerte es Jahre, bis das Neue sich durchgesetzt hatte, da nicht nur die Priesterschaft, sondern auch die besitzenden Schichten und das Stadtregiment zäh am Alten hingen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Schwerin, wo der Dom sich der neuen Lehre hartnäckig verschloss, predigte der aus Süddeutschland stammende Prädikant Martin Oberländer, mit Genehmigung des Herzogs in der St. Georgskapelle vor dem Tor, und die Bürger liefen ihm zu. So ging es überall her. Die Herzöge griffen hier und dort ein, um Ordnung zu Schaffen, aber da der eine, Heinrich, evangelisch gesinnt war, der andere, Albrecht, mit Zähigkeit an der alten Kirche hing, so ward dadurch die Verwirrung nur vermehrt. Der eine verjagte die neuen Prediger, der andere führte sie wieder zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen aber war die neue Lehre längst auch auf das Land vorgedrungen und hatte auch hier alles in Bewegung gebracht. Hier ist es besonders der den „Pfaffen“ verschuldete und daher schon lange auffällige Adel, welcher der neuen Bewegung zufällt, entlaufene Mönche aufnimmt und sie in seinen Patronatskirchen predigen lässt, so die Rieben zu Galenbeck, die Flotow auf Stuer, ja, er verjagt wohl den alten Pfarrer, so die Plessen in Klütz und Damshagen, um einen Prediger der neuen Art in die Pfarre zu setzen. Auch die Bauern wurden unruhig. Nur dort, wo eine starke Hand es noch eine Weile aufrecht hielt, wie die des römisch gesinnten Herzogs Albrecht in feinem Landesteil, die Domherren von Schwerin und Güstrow in ihren Patronatskirchen, oder der Abt von Doberan in den seinen dauerte das alte Kirchenwesen noch, freilich unter dem wachsenden Widerstande der Bevölkerung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber es waren nicht nur Triebkräfte echter, religiöser Art, die sich hier auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwälzungen und Seelenwandlungen regen sich auch allerlei andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten des Eigennutzes und der Habsucht. Der den „Pfaffen“ verschuldete Adel sucht seine Schulden loszuwerden, verweigert Zins und Kapital, bemächtigt sich der Pfarräcker. Die Bauern liefern das Meßkorn nicht mehr, die städtischen Pächter kirchlicher Ackertücke zahlen keine Pacht. Es kommt sogar zu Gewalttätigkeiten gegen die Pfarrer. Immer dringender notwendig wurde das Eingreifen der landesherrlichen Gewalt, wenn nicht alles verlorengehen sollte, und darin waren sich beide Herzöge einig, daß die bürgerliche Ordnung unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wenn sie auch in ihren religiösen Ansichten weit auseinandergingen. So ließen sie dann 1534 nach dem Vorbilde der auf Luthers Forderung in Sachsen gehaltenen Kirchenvisitation durch eine Kommission das Land bereisen, überall das Eigentum und die Einkünfte der fürstlichen Patronatspfarren aufzeichnen und sicherstellen. Weiter freilich ging die Einigkeit nicht. Wo es sich um die Lehre handelte, mußte der Evangelisch gesinnte Herzog Heinrich allein vorgehen und blieb ihm der Landesteil seines Bruders verschlossenen. Der erste Versuch, den er in dieser Richtung im folgenden Jahre machte, war denn auch, wie seine Abgesandten selbst klagen, „nur der Schalten einer Visitation”. Aber dabei konnte es nicht bleiben, eine neue Ordnung mußte geschaffen werden, und der junge, aus tiefster Seele evangelische Herzog Magnus, der zum Bischof von Schwerin erwählt war, drängte feinen zögernden Vater Heinrich vorwärts. So berief dieser endlich 1537 den Braunschweiger Prediger Johann Niebling als Superintendenten für da ganze Land nach Parchim. In seinem Auftrage hat dieser dann unserem Lande die erste evangelische Kirchenordnung, eine „Korte Anwisinge der Lere“, Ordnung des Gottesdienstes und der Sakramente enthaltend, sowie den ersten Katechismus, beide in plattdeutscher Sprache, gegeben, und diese neue Ordnung 1541-42 in einer allgemeinen Visitation aller Kirchen des Landes, soweit sie nicht im Albrechts Teil lagen, eingeführt. Damit hat die neue evangelische Landeskirche ihre erste rechtliche Grundlage erhalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ehe sie sich ausbauen konnte, wurde alles noch einmal wieder in Frage gestellt. Immer gefahrdrohender war die Lage der Evangelischen im Reiche geworden. Luther war 1546 gestorben, der Kaiser Karl V., auf der Höhe feiner Macht, entschlossen, sie zur Vernichtung der Evangelischen einzusetzen. Der Sturm brach los: die Evangelischen wurden 1647 vernichtend bei Mühlberg an der Elbe geschlagen, ihre Führer, der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf von Hessen, schmachteten in Gefangenschaft. Auf dem Reichstage zu Augsburg erließ der Kaiser im sog. Interim Bestimmungen, welche darauf zielten, die Lehre und Ordnung der katholischen Kirche fast in allen Punkten wiederherzustellen. Während seine Truppen unterwegs waren, das letzte Bollwerk der Evangelischen, das feste Magdeburg zu belagern, erging seine Aufforderung, sich dem Interim zu fügen, auch an die mecklenburgischen Herzöge. Hier war inzwischen der katholische Albrecht gestorben und an seine Stelle sein junger, hochbegabter und entschlossen evangelisch gesinnter Sohn Johann Albrecht I. getreten. Als sie den Drohungen des Kaisers gegenüber die Antwort nicht länger verschieben konnten, versammelten beide Herzöge, der alte Heinrich und der junge Johann Albrecht, die Stände ihres Landes, Prälaten, Ritter und Städte, am 20. Juni 1549 zum Landtag an der alten Versammlungsstätte, der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg. In ihrem Auftrag legte der Kanzler Johann von Lucka, auch er ein um des Glaubens willen von den Kaiserlichen Vertriebener, den Ständen die Lage dar. Einmütig erklärten sie darauf, daß sie entschlossen seien, mit den Fürsten bei der reinen evangelischen Lehre zu bleiben und dafür Leib, Gut und Blut einzusetzen. In allem wollten sie dem Kaiser gehorsam sein, nur in dem einen nicht. Dementsprechend ward dem Kaiser geantwortet. An diesem Tage ist unsere Kirche im eigentlichsten Sinne des Wortes Landeskirche geworden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Benutzt wurden zu dieser Arbeit: Raabe, Vaterlandskunde Boll, Abriß der Meckl Sandeskunde sowie mehrere Auflätze von G. E.F. Lisch in den Jahrbüchern des Vereins für meckl. Geschichte und Altertumskunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Teil 1) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 29&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen muß ich zunächst einige Bemerkungen über die staatlich-kirchliche Ordnung in unserer engeren Heimat zur Zeit der Reformation vorausschicken. Der Klützer Ort - der Name Klützer Winkel ist erst in jüngerer Zeit entstanden, früher hieß er nur Klützer Ort, mitunter auch Creutzer Ort - bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft, die mit einer halbinselartigen, stumpfen Spitze in die Ostsee hineinragt. Im Süden bildet eine Gerade, etwa vom südlichen Punkt der Wohlenberger Wieck bis zum Dassower Binnensee die Grenze. So in drei Richtungen vom Meer begrenzt, lag das Ländchen von aller Welt abgeschnitten, ohne eine Stadt, ohne nennenswerten Handels- und Gewerbeverkehr, und hat sich diese bestimmte Einheit lange Zeit hindurch bewahrt. Im Süden berührte die allerdings viel benutzte Landstraße zwischen den beiden mächtigen Hansastädten Lübeck und Wismar die Gegend, aber auch sie war wegen ihres unergründlichen Zustandes mehr berüchtigt als beliebt. Hatte doch eine bestimmte Stelle dieser Straße den vielsagenden Namen „die kalte Herberge“, weil die Reisenden dort in der Regel umwarfen und im Freien Unterkunft beziehen mußten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Staatlich gehörte der Klüger Ort schon damals zu dem Amte Grevesmühlen. Die mecklenburgischen Herzöge ließen das Amt durch einen fürstlichen Vogt (Vogtei) verwalten. In älterer Zeit zerfiel die Gebiet in drei zum Obotritenlande gehörige Landstriche: das Land Dartsow, den Wald Clutse und das Land Bresen. Die Namen haben sich zum Teil bis auf den heutigen Tag in denen der Flecken Klütz und Dassow erhalten.  Der Name Bresen ist wahrscheinlich auf das slawische Wort brezezny, d.h. am Ufer liegend, zurückzuführen. Das ganze Amt bestand früher fast ausnahmslos aus Rittergütern, mit denen die Besitzer vom Fürsten beliehen waren (Lehngüter). Als Gegenleistung verlangte der Lehnsherr von dem Lehnsträger Kriegs- und Hofdienst. Diese Ritter oder rittermäßigen Vasallen bewohnten nicht nur die ganze Gegend, sondern beherrschten sie auch im eigentlichen Sinn des Wortes und drückten schon damals dem ganzen Landstrich den Stempel auf. Es ist das Stammland vieler alter Rittergeschlechter, die hier ihre zahlreichen Güter und Burgen hatten. Sogar die Flecken Klütz und Dassow waren solche Lehn der von Plessen und von Parkentin. Sehr ausgeprägt unter dem Adel des Klützer Ortes war der enge Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl - „alle for einen”. Dieses Einstehen füreinander führte oft zu kriegerischen Verwicklungen, die ihren Ausgang nicht selten in einer Wirtshausschlägerei der Dienstleute hatten, die sich aber häufig zu jahrelangen Fehden auswuchsen. So ist uns aus dem Jahre 1505 urkundlich bezeugt, daß die streitbare Irmgard von Buchwald, Herrin in Volksdorf bei Dassow, einen richtigen mecklenburgisch-lübischen Krieg zu Wege brachte, nur weil drei ihrer Bauern im Volksdorfer Krug von einigen Fischern aus Lübeck eine Tracht Prügel bezogen hatten. In diesen Krieg, der drei Jahre das Land verwüstete, und in den sogar der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig verwickelt wurden, konnte die Frau von Buchwald sich nur einlassen, weil sie wußte, daß ihr der gesamte Adel des Klützer Ortes beistehen würde. Auch in friedlichen Zeitläufen wurde die mächtige Handelsstadt Lübeck gern und oft von dem Adel des Klützer Ortes aufgesucht. Sehr oft mögen es Geldgeschäfte gewesen sein, die die Ritter nach Lübeck führten. Sie, die fast immer arm am Beutel waren, fanden in den reichen Handelsherren und auch in der wohlhabenden Lübecker Geistlichkeit zunächst willige Geldgeber. Schließlich aber wurde diese Art der geschäftlichen Beziehungen doch zu eng, „man wurde zu nahe verwandt,“ und es entwickelte sich wieder eine erbitterte Feindschaft aus diesen Bankgeschäften. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kirchlicher Beziehung lag der Klützer Ort in der nächsten Nähe von drei Bischofssitzen: Lübeck, Ratzeburg, Schwerin. Südlich von dem Ländchen, in einer Tagesreise bequem zu erreichen, hatte der Bischof von Ratzeburg vor Jahrhunderten das Prämonstratenser Nonnen-Kloster Rehna gegründet. Der Propst von Rehna hatte im Auftrage des Bischofs v. R. die Aufsicht über die Kirchen und Pfarren im Klützer Ort zu führen, jedoch tritt er in der Reformations-Bewegung in unserer Gegend fast gänzlich in den Hintergrund. Der mächtigste Gegner der Evangelischen war immer der Bischof von Ratzeburg, zu dessen Sprengel der Klützer Ort gehörte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bistum Ratzeburg wurde um das Jahr 1050 von dem Erzbischof Adalbert von Bremen, dem Erzieher des fränkischen Kaisers Heinrich V., errichtet. Nach kurzer Dauer fiel es dem Wendenaufstand von 1066 zum Opfer. (Gottschalk) Erst Heinrich der Löwe, der in den wendischen Ländern die Verbreitung des Deutschtums und des Christentums als seine Hauptaufgabe ansah, besetzte im Jahre 1154 den fast ein Jahrhundert lang verwaisten Ratzeburger Bischofsstuhl mit dem Magdeburger Propst Evermod. Zur Zeit der Reformation war Heinrich Bergmeier Bischof von Ratzeburg. Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm am 13. Juli 1525 Georg von Blomendal (Blumental, der auch zugleich Bischof von Lebus (Mark Brandenburg)) war und der den Bischofssitz bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1550 inne hatte. Von Mecklenburg gehörte zum Ratzeburger Kirchensprengel der westliche Streifen, als Grenze etwa die Linie von Grevesmühlen bis Dömitz, also auch der Klützer Ort. &lt;br /&gt;
Wir gehen fehl, wenn wir einen katholischen Bischof der damaligen Zeit etwa mit einem heutigen Landesbischof vergleichen. Freilich übte auch er die Aufsicht über die Pfarrer seines Gebietes aus, aber im übrigen war er mehr Kirchenfürst als Kirchendiener. Meistens waren die hohen Kirchenämter in Händen von Adeligen. Oft besaßen sie mehrere fette Pfründen wie z.B. Georg von Blomendal. Sie durften nur nicht verheiratet sein, im übrigen lebten sie wie die weltlichen Adeligen. Sie hatten ihre Burg mit der oft zahlreichen Burgbesatzung. Blomendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während feiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde. Sie gingen auf die Jagd, gaben glänzende Feste und führten ein bequemes, üppige und oft unsittliches Leben. Ihre Einnahmen waren bedeutend, auch dann noch, wenn sie für ihre Betätigung bis zu 10000 Gulden zahlen mußten. Dazu kamen dann noch die vielen Geschenke an die päpstlichen Beamten. In vielen Fällen besaßen die hohen kirchlichen Würdenträger nicht einmal geistliche Bildung; sie ließen dann ihr Amt von einem Geistlichen verwalten, bezogen aber nichtsdestoweniger ihre Einkünfte. Dementsprechend war auch die niedere Geistlichkeit. Dem Ratzeburger Bischof Bergmeier wird einmal vorgeworfen, daß „er eine Schreiber und anderes lose Gesindel auf die Pfarren hin und wieder gesetzet”. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation in den Klützer Ort ging nur deswegen so früh vor sich, weil der Adel so stark an die Lübecker Geistlichkeit verschuldet war und auf diese Weise hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten. Dieses Bestreben zeigte sich überall in Mecklenburg, trat aber nirgends so früh und grell hervor als im Klützer Ort. Es war also nicht der evangelische Sinn und die Liebe zu Luthers Lehre, die den Adel zur Einführung der Reformation bewogen, sondern der Grund lag in einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Vorteil. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon um 1450 mußte der mecklenburgische Herzog Heinrich in diese Geldstreitigkeiten eingreifen. Durch seine Vermittlung kam auf dem Schlosse zu Schönberg schließlich ein Vergleich zwischen dem Adel und dem Domkapitel zu Lübeck zustande, nach dem die Vasallen die schuldigen Zinsen zahlen sollten, die Geistlichen den über sie verhängten Kirchenbann aufhoben. Mit der Zeit wurde die Sache jedoch ernsthafter. Während die höhere Geistlichkeit (Bischöfe, Domherren, Pröpste) große Landgüter kauften und so ihr Geld sicher stellten, hatten die lübischen geistlichen Stiftungen von geringerer Bedeutung (Vikarien, Kalande u. a. Brüderschaften) ihre Kapitalien vorzugsweise in den adeligen Gütern des Klützer Ortes zinsbar belegt. Ihre geringen Einkünfte gestatteten ihnen den Erwerb großer Landgüter nicht. Dagegen war am Ende des 15. Jahrhunderts der Groll der Bevölkerung gegen die Geldanhäufung und das Güterkaufen der höheren Geistlichkeit so stark, daß man es vorzog, nun auch die kleineren geistlichen Stiftungen mehr und mehr zu bedenken. Und so kam&#039;s, daß sich auch hier allmählich große Summen ansammelten, und es gab in dieser Zeit wohl kein Gut des Klützer Ortes, in dem nicht Kapitalien kleinerer geistlicher Stiftungen Lübecks landen. Der ganze Adel unserer Gegend war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, und die Summe, die sich durch lange Jahre hindurch angehäuft hatte, war nicht unbedeutend. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über das Pfründenunwesen und über die vielen geistlichen Stiftungen, die doch letzten Endes aus den Opferpfennigen und den Ablaßschillingen der Beichtkinder zusammen genommen waren, kann es nicht wundernehmen, daß der Adel sich diese Verhältnisse zunutze machte und die Ansicht vertrat, das geliehene Geld hätte die Geistlichkeit zu Unrecht erworben, und die Rückgabe schon aus diesem Grunde hintertrieb. Wenn auch diese Ansicht vom Rechtsstandpunkt aus nicht zu halten war, so fand sie in dem damaligen Haß gegen die Geistlichkeit immer neue Nahrung, und bei der Geschlossenheit der Weigerung begann die Geistlichkeit, sich bald ernsthaft um das Ihre zu sorgen. &lt;br /&gt;
Sie verklagte deshalb im Jahre 1501 ihre Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. Diese mußten sich notgedrungen mit der Angelegenheit befassen, da die Geistlichkeit sich schon in Rom beschwert hatte, und der Ausgang für die Vasallen nachteilig werden konnte. Deshalb verglichen am 29. März 1503 zu Wismar die Herzöge Magnus und Balthasar von Mecklenburg „Die gemeinen Vikareien und Kalandsbrüder aller Kirchen und Kalande in der Stadt Lübeck“ und die Vasallen des Klützer Ortes in folgender Weise: „Aller Streit, der bis dahin gewaltet hat, soll niedergeschlagen sein und jeder Teil die von ihm bisher verlegten Kosten tragen, die Geistlichkeit entsagt und quittiert — allen rückständigen Zinsen, welche etwa 30 000 gute Mark (druttich dusend gude margk) betragen und setzt „In Ansehung der Armut der Vasallen” den Zinsfuß auf 5 % herunter, welche Summe fortan jährlich in der Oktave der Heil. Drei Könige (1.-10. Januar) in Lübeck gezahlt werden soll, die Schuldbriefe mögen lauten wie sie wollen; - dagegen wollen die Herzöge, welche „merklich zu Sinn genommen, angesehen und gerne gehört haben, wie die Vikareien und Kalandsbrüder nach ihrem Begehr ihren Mannen und Getreuen im Guten die rückständige Rente alle haben lassen wollen und ihrem Urteil beifällig gewesen sind, den Geistlichen wiederum günstig und gnädig sein und ihnen Gunst und Gnade beweisen nämlich alle Gebrechen der Schuldbriefe, wenn diese etwa dergleichen haben sollten, erfüllen und ihnen die Erlaubnis geben, künftig ihre Schuldner mit geistlichen Gerichten und Strafen zu verfolgen, auch mit dem Banne, und diesen überall im Lande verkündigen und anschlagen zu lassen, und das Recht, da die herzoglichen Vögte und Knechte zur Beitreibung der Schulden bei Vermeidung fürstlicher Ungnade, treulich behülflich sein sollen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein glänzender Vergleich - wenigstens für den Adel. Er selbst nannte ihn „Willkürsurteil und Ausspruch“ (wilkorsordel unde utsprake). Für die Hergabe von 30000 guten Mark erhielt die Geistlichkeit eigentlich recht wenig oder - bei  Licht besehen - garnichts! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So hofften denn die Gläubiger auf den nächsten Antonitermin, an dem doch die 5 %igen Zinsen fällig waren. Sie warteten vergeblich. Der Adel zahlte so wenig nach als vor dem Vertrage, weder Zinsen noch Kapital. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Klage bei den mecklenburgischen Herzögen. Acht Jahre später 1511 kamen sie in Grevesmühlen mit der Geistlichkeit zusammen. Ein neuer Vertrag bestimmte, alle bisherigen und künftigen Zinsen fallen zu lassen und die Kapitalien in 15 Jahren abzuzahlen. Die Geistlichen sandten zu Ostern 1512 die beglaubigten Abschriften der Schuldverschreibungen ein und im Dezember 1512 wurde auf einer Zusammenkunft in Gadebusch ein neuer Vergleich geschlossen „zwischen den gemeinen Vikareien, Commendisten und anderen Geistlichen aller Kirchen, Kalande und Bruderschaften der Stadt Lübeck“ und „unsern Gudemannen und Lieben Getreuen im Creutzer Ort in Grundlage der Briefe und Siegel nach Anzeige zweier Register und zweier Receffe&amp;quot;. Darnach sollten alle Zinsen niedergeschlagen und die Kapitalien in 10 Jahren, jährlich im Umschlage zum 10. Teil „ohne ferneren Aufschlag” abgetragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 2) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Fortsetzung. &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. März 1515 sehen sich die beiden mecklenburgischen Herzöge wieder gezwungen einzugreifen. Die Schuldner haben den Vertrag vom Jahre 1512 abermals nicht gehalten; nicht ein Pfennig ist gezahlt. Die Herzöge drohen jedem einzelnen mit Zwangsvollstreckung, falls bis Johannis 1515 keine Zahlung erfolgt ist. Aber auch diesmal erfolgt nichts, und die angedrohte Zwangsvollstreckung unterbleibt ebenfalls. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1517 setzt die Reformation ein, und der Adel denkt nun erst recht nicht daran, die Schulden zu bezahlen. Fast überall in Mecklenburg und darüber hinaus verteidigt der Adel die Zurückhaltung der Zinsen und Kapitalien mit mehr Hartnäckigkeit als Berechtigung, und die öffentliche Meinung ist auf Seiten des Adels. Die Geistlichkeit beginnt für den endgültigen Verlust der Gelder zu fürchten. Von einflußreichen Kirchherren gedrängt, legen sich die Herzöge wieder ins Mittel. Die alte Leier: Vergleich, Herabsetzung des Zinsfußes um 1%, Androhung von Zwangsmaßnahmen, ausbleiben der Zahlung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verzweiflung versucht die Geistlichkeit sogar den Weg der Gewalt. Im Jahre 1528 rüstet das Domkapitel gegen den boshaften Schuldner Heinrich Smeker auf Wüstenfelde eine Streitmacht von 300 Mann aus. Ein Priester führt sie an. Sie überfallen die Burg, wüten wie die Wandalen, aber Geld bringen sie nicht heim. Prozesse und Termine werden angesagt, aber schließlich wagt sich kein Bote mehr mit den Ladungen auf die Ritterburgen. Bissige Hunde verweigern ihnen den Eintritt, oder sie werden unter Hohnlachen und Prügel davongejagt. Die Geistlichkeit kann die Ladungen nicht mehr anbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgender drastischer Zwischenfall ist in ähnlicher Form gewiß auch auf anderen Burgen vorgekommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Im festen Haus zu Arpshagen herrschte lärmende Freude. Vom Burgherrn Reimar von Plessen eingeladen, hatten sich die Nachbarn und Vettern Sievert von Plessen aus Goldbeck und Berend von Plessen zu Gantenbeck eingefunden. Krachend stießen die schweren Zinnkrüge, mit dem dunklen Gerstensaft gefüllt, auf den klobigen Eichentisch, nachdem die Ritter einen langen Zug getan. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Hört einmal, Brüder,” rief der Ritter Reimar gröhlend, „Ihr, wißt, wie hart uns die Lübischen Pfaffen und Vikare bedrängen. Die paar Gulden, die sie uns geliehen haben, wollen Sie wieder haben. Heute morgen schickten sie mir einen Boten mit der Forderung nach Zahlung. Ich habe ihm heimgeleuchtet, diesem Stadtfratz Mit der Hundepeitsche habe ich ihn weidlich gegerbt. Geschrien hat er, als wenn er am Spieße stak. Mein Knecht Hennecke empfing ihn draußen mit der Gabel und kitzelte ihn. Da hat er vor lauter Lachen nicht einmal die Brücke gefunden, er ist in den Graben gesprungen -- Mag sein, daß er noch darin liegt.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine dröhnende Lache schallte durch den engen Raum und stieß sich an der niedrigen Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Recht so, recht so!“ bekräftigte Sievert, Herr von Goldbeck. Ausgetrieben werden muß den Dickbäuchen in Lübeck ihr Gelüste. Laß sie sich an den Lübischen Pfeffersäcken halten und einen rechtschaffenen Ritter ungeschoren lassen.” Hennecke war eingetreten. Er füllte aufs neue die Krüge. „Hast dus auch zu arg gemeint mit der Mistgabel?” fragte Berend den Knecht. „Ich will meinen, daß der Lübische Zahlmeister auf der andern Seite wieder aus dem Burggraben gekrochen ist. Sonst   könnten uns die Lübecker ein paar 100 Stadtknechte auf den Hals hetzen!” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Das ist so, gnädiger Herr,” erwiderte Hennecke, „Ich habe ihn abreiten sehen! Seinen dürren Klepper hatte er vorsichtig auf jener Seite des Burggrabens an die Linde gebunden. Aber seine Herren werden ihn nicht mehr erkennen. Sein bunter Flitterkram hing ihm tropfend um die schlotternden Beine. Schwarz wie der Leibhaftige selbst kletterte er auf den Gaul.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Ja, ja!” schrie Reimar, „haltet uns die Pfaffen fern! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wer da will hebben ein reines Hus, dei lat Mönken un Papen dorrut; denn Mönke, Müse, Mutten un Maden, scheiden selten ahn groten Schaden.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Inzwischen war auch der von Tarnewitz auf Tarnewitz, der von Negendank auf Redewisch und der von Schoß auf Kalkhorst eingetroffen, und jedesmal wurde mit ungestümen Ergötzen der Vorgang in ausführlicher Breite wiederholt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübischen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer, Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen und fordert von den Herzögen, daß sie „diejenigen, die in diesen Zeiten wider die Geistlichkeit streben, zur Billigkeit weisen möchten.“ Er sendet 1529 eine Einzelaufstellung der Schulden ein und bittet noch einmal um Innehaltung der Verträge. Die Herzöge antworten darauf nicht einmal. Sie haben jetzt noch weniger als früher den Mut oder die Macht, dem Recht Geltung zu verschaffen. Inzwischen treten Ereignisse ein, die allerdings ein Eingreifen verhindern. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich eine Liste der Schuldner und der Schuldsumme bringen. Die ganze Aufstellung hier abzudrucken, würde zu viel Raum erfordern; ich beschränke mich deshalb darauf, die in unserer Nähe liegenden Güter zu nennen. Die Schuldverschreibungen sind alle im 15. Jahrhundert ausgestellt; viele sind schon aus den Jahren 1427 und 1430. Man kann wohl annehmen, daß im Jahre 1530 50 Jahre lang keine Zinsen bezahlt waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Plessen zu Klütz, Arpshagen, Grundeshagen, &amp;lt;br&amp;gt;Gantenbeck, Damshagen, Brandenhof, Großenhof, Hoikendorf, &amp;lt;br&amp;gt;Tressow, Zierow, Barnekow, Parin, Hohen Schönfeld || - || 10000 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Buchwald zu Johannstorf || - || 2262 ½ || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Schotz zu Dönkendorf, Nienhagen und Kalkhorst || - || 22671 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Quitzow zu Vogtshagen und Tankenhagen || - || 22597 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Negendank zu Redewisch und Zierow || - || 3500 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Parkentin zu Lütgenhof, Prieschendorf und Dassow || - || 3600 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die vom Brook zu Brook und Witsol || - || 1110 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Tarnewitz zu Tarnewitz und Stellshagen || - || 1395 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Scharfenberg zu Walmstorf || - || 125 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Hagen zu Grevesmühlen || - || 100 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Stralendorf zu Krankow || - || 1508 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  || 96800 || MK&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die hier nicht aufgeführten Schuldner insges. || - || 10620 ||  Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;Hauptstuhl&#039;&#039;&#039;  || &#039;&#039;&#039;37420&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;MK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;				 &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;									       &lt;br /&gt;
 alle tyt beth to ener scharperen rekenschop. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist merkwürdig, daß die Reformation in dem abgelegenen Klützer Ort früher Fuß faßte als im ganzen übrigen Mecklenburg, etwa mit Ausnahme von Rostock, wo das Luthertum allerdings früher gepredigt wurde, aber erst später frei ward. Noch merkwürdiger ist, daß sich hier der Adel für die Reformation einsetzte, während es sonst im allgemeinen von Neuerungen nicht viel willen will. Die Gründe dafür waren, wie aus den bisherigen Ausführungen hervorgeht, zum großen Teil materieller Art. Gewiß mag mancher auch in der richtigen Erkenntnis der Lage oder in einer gewissen Begeisterung für die Sache Luthers gehandelt haben, und vielleicht ist auch das Streben einzelner Adeligen, das Joch der übermütigen, dummen und verdorbenen Geistlichkeit abzuschütteln, nicht ohne Einfluß geblieben, aber in der,Gesamtheit benutzte der Adel ohne Zweifel die religiöse Bewegung, um sich von seinen drückenden Schulden ohne große Aufregung zu befreien. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1524 der Ratzeburger Bischof Heinrich Bergmeyer starb und nach einem halben Jahr Georg von Blomendal zu seinem Nachfolger gewählt wurde, da war grade diese Wahl nicht von ungefähr, und es ging ein Schrecken durch die lutherisch Gesinnten im Ratzeburger Bischofssprengel. Georg von Blomendal, schon längere Zeit Bischof von Lebus, war ein kalter, eisernder Mann, der strenge an den altkirchlichen Satzungen hielt und das Luthertum unterdrückte, wo er nur konnte. Man war sich klar darüber, warum gerade dieser Mann Bischof in Ratzeburg wurde, der es wie kein anderer verstand, die Abtrünnigen und Ketzer zur Vernunft zu bringen. In feinem Bischofssitz Lebus war er mehr gefürchtet als geliebt. Das beweist folgendes Vorkommnis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das geistliche Ministerium der Stadt Brandenburg widersetzte sich einmal den Anordnungen des Bandenburgischen Kurfürsten. Darauf drohte dieser: „Wollt ihr mich zum Ordinario nicht leiden, so will ich euch dem Papst oder dem Bischof von Lebus befehlen, die werden euch wohl regieren.&amp;quot; Erschrocken antworteten die Geistlichen: „O gnädiger Herr, behüt uns Gott vor dem Papst und dem Bischof von Lebus, es ist ein Teufel wie der andere.” &lt;br /&gt;
Nachdem Georg von Blomendal in sein neues Bistum Ratzeburg eingeführt war, kehrte er seinem Wirkungskreis bald den Rücken. Der Aufenthalt in Lebus sagte ihn mehr zu, und die Ratzeburger Pfründe war ihm ohnehin sicher. Er ließ sich jahrelang in Ratzeburg nicht sehen, und das zu einer Zeit, wo sich alles in Gärung befand. In Lebus wurde er allerdings seines Lebens auch nicht froh. Der Adel war auch dort nicht sein Freund. Er mußte es erleben, daß die Ritter Heinrich Queiß auf Possin, Nickel von Minkwitz auf Sonnenwalde und Otto von Schlieben auf Baruth ihn wegen einer Streitigkeit überfielen, und ihn um ein Haar gefangen genommenen hätten. Es gelang ihm, im letzten Augenblick zu entfliehen, und seine Verfolger zerstörten sein Schloß in Fürstenwalde mit der Kirche und der Stadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Bischofswahl regte sich der lutherische Geist im Ratzeburger Kirchensprengel. Vor allen Dingen wurde die Enteignung geistlichen Vermögens und geistlicher Landgüter versucht. Der Rat der Stadt Lübeck war aber den Bischof beigesprungen und hatte sein Land gegen alle Angriffe der Ketzerei und der Habsucht geschützt. Am 16. März 1526 dankt der Papst dem Rate sehr verbindlich dafür, daß er „die lutherische Ketzerei, welche wie eine ansteckende Pest die meisten Länder Deutschlands vergiftet und hier viel Schaden und Unglück angerichtet habe, von der Stadt Lübeck und dessen Gebiet abgewehrt und in einigen benachbarten Gegenden, auch dem Bistum Ratzeburg gegen die lutherischen Ketzer und die Zerstörer der Kirche Hilfe geleistet habe.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gerade zu der Zeit, als der Papst dem Lübecker Rat so artig dankte, brach das Ungewitter im Klützer Ort los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch offener Feindseligkeiten gibt die Neubesetzung der Pfarre zu Gressow. Der weltliche Patron dieser Kirche war Berend von Plessen, der seinen Sitz zu Tressow hatte. In der Kirche zu Gressow hatten die von Plessen auch ihr Erbbegräbnis, und außerdem hatten sie dort drei Vikareien, d. h. Nebenpfarren mit drei Häusern gestiftet, „die ihnen eigentümlich und erblich zustanden.“ Das Besetzungsrecht der Pfarre hatte aber wie in der ganzen Vogtei Grevesmühlen seit 300 Jahren der Ratzeburger Bischof. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof Bergmeyer hatte nun einen blinden Pfarrer oder wie der herzogliche Geschichtenschreiber und Mathematiker Magister Tilemann Stella berichtet, „einen ungeschickten Pfaffen mit einem Auge“ nach Gressow gesetzt. Dieser Mann war nicht imstande, die Pfarre ordnungsgemäß zu verwalten. Er mußte oft aus der Kirche getragen werden. Die von Plessen beklagten sich bei dem Bischof und baten um einen andern Pfarrer. Die Bitte wurde abgeschlagen, vielleicht „weil es ihm mehr am Geld als an der Pfarrkinder Seelen gelegen.“ Bald darauf starb Bischof Bergmeier, und sein Nachfolger Georg von Blomendal war „in viel Zeit nicht in Ratzeburg” und konnte keine „Achtung auf die Mängel der Pfarre Gressow haben. Die Gressower Pfarrkinder wandten sich im Einverständnis ihres Pfarrers, der selber seine Unfähigkeit fühlte, an die von Plessen mit der Bitte, daß sie dem Pfarrer einen „Prediger zu Hilfe setzen möchten, der den Pfarrleuten die heiligen Sakramente reichen könne.“ Die von Plessen „handelten denn auch mit Gunst und Willen des blinden Pfarrers dahin, daß er, weil bei der geistlichen Obrigkeit kein schuldiges Einsehen zu finden war, darein willigte, daß sie als weltliche Pfarrkinder und Herren einen gedingten Helfer aufnehmen möchten.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berend von Plessen entließ darum den blinden Pfarrer und setzte als seinen Nachfolger einen „gelehrten und frommen Priester ein, der sich eines unberüchtigten, guten Lebens befleißigte und das ewige Gotteswort hell und lauter predigte.“ &lt;br /&gt;
Dieser erste und lutherische Pfarrer in unserer Gegend war Thomas Aderpul. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Mann war früher Priester in Lübeck gewesen, hatte aber durch seine ketzerischen Predigten den Unwillen des Lübecker Bischofes auf sich gezogen. Als er dann gar in die Ehe trat, da kannte der Haß gegen ihn keine Grenzen. Der Lübecker Bischof berichtet über ihn, daß er „in Lübeck zum Aufruhr gepredigt und sich auch gegen kaiserliches Edikt derselben Büberei beflissen und viele einfältige Leute verführt”, d.h. er hatte lutherisch gepredigt. Schließlich hat der Bischof ihn ins Gefängnis geworfen und endlich gegen das Versprechen, dem Bistum auf 10 Meilen nicht nahe zu kommen, aus Lübeck verwiesen. Wahrscheinlich ist er dem Berend v. Plessen schon von Lübeck aus bekannt gewesen und er hat sich gleich nach seiner Ausweisung nach Gressow begeben! Wenigstens ist er, als der Ritter ihm die Pfarre überträgt, der dortigen Gemeinde schon bekannt und hat dort schon gepredigt. Nach einer alten Nachricht soll er vorher in der Plessenschen Hauskapelle zu Barnekow und Gressow, amtiert haben. Nach derselben Nachricht soll er von Luther geschickt sein. Diese Vermutungen sind indessen nicht nachweisbar, da die Forscher seinen Namen in den Wittenberger Studenten-Verzeichnissen nicht gefunden haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner neuen Gemeinde erfreut Thomas Aderpul sich bald eines besonderen Vertrauens. Er hielt sich „nach Aussagen aller Zeugen in Gressow dermaßen, daß die Pfarrkinder alle wohl mit ihm zufrieden waren; denn er hatte das ewige Gotteswort hell und lauter gepredigt und somit nach gebührlichen Pfarrechten und alter Gewohnheit dermaßen christlich gehandelt, daß sie des allen guten Gefallen und sonderliche Andacht gehabt hatten.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach altem Kirchenrecht war es nun allerdings eine gewalttätige Handlung, und der Ratzeburger Bischof wird zu solchem eigenmächtigen Vorgehen des Berend von Plessen nicht stillschweigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt)&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 3) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thomas Aderpul Pfarrer in Gressow wurde, schrieb man das Jahr 1526. Seine Berufung muß in der ganzen Gegend wie ein Feuerzeichen gewirkt haben. Die Reformation macht rasche Fortschritte. Ende des Jahres schreibt der Dompropst J. Mus einen Brief über die Ausbreitung der Ketzerei im Klützer Ort an den Bischof Georg von Blomendal, der noch immer in Lebus weilt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „De Papen im krutzer orde stellen sich seltsam an, nemen wiber, schelden up de hillighen, missen, papen unde moneke. In Iwer g. karken gressow is noch de disperate Boue; derglick thom klutze is en ander her Hinrich fister furdreuen; to freberhaghenn hefft her iuochim wittenborch ok en wiff genamen; und Iw. g. hefft alle karken im klußer orde tho furlenen, wouol man sick hoghe erbut, werden doch de boesen prediger geledenn fast in allen flekken des landes thu mekelenborch. Unſer hergodt make idt alle gut. Iwen g. stifft, godt si loff, samit eren underdanen stan noch wol.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Schriftsprache würde der Brief etwa so lauten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Die Pfaffen im Klützer Ort stellen sich seltsam an, nehmen Frauen, schelten auf die Heiligen, Messen, Pfaffen und Mönche. In Euer Gnaden Kirche zu Gressow ist noch der ungehorsame Bube: desgleichen ist in Klütz der Priester Herr Hinrich vertrieben. Der Priester Joachim Wittenburg in Friedrichshagen hat auch ein Weib genommen. Und doch haben Euer Gnaden alle Pfarren im Klützer Ort mit Recht zu besetzen. Die bösen Prediger werden gelitten in fast allen Orten des Landes Mecklenburg. Unser Herrgott mache alles gut. Euer Gnaden Stift, Gott sei Lob, samt Euren Untertanen stehen noch wohl.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich im Jahre 1529 hat sich die Lage im Bistum Ratzeburg so zugespitzt, daß Georg von Blomendal keine persönliche Anwesenheit für nötig erachtet. Nachdem ihm die Pröpste Bericht erstattet haben, erkennt er, daß es die höchste Zeit ist, hier zu handeln. Mit streng Katholischen Eifer geht er vor, um zu retten, was noch zu retten ist. In einem Schreiben an die mecklenburgischen Herzöge heißt es, er habe, als er vor kurzem in sein Stift gekommen sei, zu großer Beschwerung seines Gewissens gefunden, daß in den mecklenburgischen Landen und im Stifte an vielen Enden die lutherische Ketzerei bei etlichen vom Adel, Bürgern und Bauern, auch einem großen Teile der Geistlichkeit eingerissen sei. Namentlich habe er einen vergeßlichen Pfaffen, der vorher in Lübeck zum Aufruhr gepredigt, in Gressow gefunden. Dieser Pfaffe habe öffentlich auf der Kanzel gepredigt, „alle Dinge über, unter, in der Erde, Holzung, Wasser, Weide und Jagd seien einem jeglichen gemein und niemand sonderlich zuständig.“ Es seien auch Bauern aus andern Gemeinden bei ihm, dem Bischof, gewesen, die sich über ihre Pfarrer, daß sie mit der lutherischen, Ketzerei die Gemeinden verdürben, beklagt, und gesagt hätten, so sie Verlaub hätten, sollte ihr Pfarrer nicht lebendig vom Predigtstuhl kommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von Plessen sind indessen ganz anderer Ansicht über die Ursache des Streites zwischen dem Bischof und Aderpul. Sie behaupten, der Bischof habe einige Gressower Pfarrkinder wegen rückständiger Zehnten in den Bann getan und dem Plessenschen Prediger zugemutet, den Bannfluch öffentlich von der Kanzel zu verkünden. Aderpul habe sich aber solches zu tun geweigert und deshalb habe der Bischof einen Haß auf ihn geworfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem weisen sie mit Recht darauf Hin, daß der Bischof, wenn er die Verkündung des Bannes von Aderpul verlangte, ihn damit als ordentlichen Priester anerkannt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer düsteren Dezembernacht des Jahres 1529 brechen von Schönberg, dem bischöflichen Schlosse, einige dreißig Reiter auf. Sie sind schwer bewaffnet. In scharfem Trabe geht es nach Osten. Die Bewohner des Städtchens Grevesmühlen zerbrechen sich die Köpfe über die Ursache des späten Rittes der bischöflichen Reisigen, aber nichts erfahren sie. So schnell wie sie gekommen, gehts zum Wismarschen Tor wieder, hinaus. Endlich ist Gressow erreicht. Dort ruht alles im tiefsten Schlummer. Das Pfarrgehöft wird umstellt. Der Anführer dringt mit einigen Reitern ins Haus. Sie überfallen den Priester, binden ihn wie einen Missetäter und schleppen ihn nach Schönberg. Hier wird er in ein „hartes, schweres, verderbliches Gefängnis gesetzt“. Lange hat man geglaubt, er sei nicht mehr unter den Lebenden. Voll Zorn schreibt Bernd v. Plessen am nächsten Tage einen groben Brief an den Bischof und fordert von ihm, er möge seinen Prediger sofort auf freien Fuß setzen, da er ihn ohne „einige Vorklage, auch unersucht und unversagt einigen Rechtes, dessen sich der Priester allezeit erboten“ überfallen habe. Ebenso schroff antwortet der Bischof, die v. Plessen sollten sich nur um ihre Bauern kümmern; sie hätten ihm kein Maß zu geben, wie er mit seinen Pfarrern umzugehen habe, darin sei er allein dem Papst verantwortlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Beschwerde der von Plessen legen sich auch die mecklenburgischen Herzöge ins Mittel und verlangen von dem Bischof die Freilassung des evangelischen Predigers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist umsonst. Der Bischof antwortet, da ihm das Kirchenlehen in Gressow zustehe und er den Pfaffen nicht in die Pfarre eingewiesen habe, so stehe ihm auch das Recht zu, ihn in Schönberg gefangen zu halten. Die von Plessen sehen ein, daß gütliche Unterhandlungen nicht zum Ziele führen. Sie greifen zur Gewalt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Spätnachmittage des 26. Dezembers 1539 sitzt der Bischof in seinem Schlosse zu Schönberg. Der leidige Streit mit den v. Plessen regt ihn doch mehr auf als er zugeben will. Er kennt die trotzigen Gesellen vom Klützer Adel und weiß, daß sie selbst vor unbedachtsamen Schritten nicht zurückschrecken. Er hat seinen Burghauptmann Bernd Rohr rufen lassen. Ihm schärft er noch einmal die größte Vorsicht ein, „auf das Schloß mit Oeffnen und Zuschließen wohl acht zu haben, auch keinen Fürsten oder sonst jemand Hinein und Ablager darin halten zu lassen, einen starken Burgfrieden zu halten und auf die Vorwerke mit Fleiß acht zu haben.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wird ihm ein Bote gemeldet, der ihm einen Brief übergibt. Nichts Gutes ahnend, bricht er ihn und liest: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Erwürdigen inn godvader ond Hern Hern G. Blomendal, Bischof tho Ratzeborch ankame dieser Brief samptlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Würdiger Her. Sy hebben noch in guter Gedachtniß, dat wy alle die von Plessen jw schrifftlich hebben anzeigen laten der Unbilligkeit halven, die uns geschehen synnt ann unsern Karkherren u. Euangelifchen Prediger, up sulke antheiginge en slecht anthwort erlanget hebben, dat wi nu in synen werden blyuen lathen vnd kamen up solken Homuth annders nicht merken, sonder dat de boeme mith jw muth groenen twe mal ym jar, dar he nor ein mal mit vns andern grönet, Szo schole wy gelike vol unwethenn hebben und darthu verdacht syn, dat wy sulken Homuth, die vns wedderfharen is, nicht schimplich willen von jw upgenamen, sunder gedacht un gebrakenn scal werden tho synertide.&lt;br /&gt;
 Dat mach jw Gnade jw angedenk annehmen. Geschrewen Anno 1529.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alle die v. Plessen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 alles vor ein geschrewen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uebersetzung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ihr habt noch in gutem Gedächtnis, daß wir alle die von Plessen Euch schriftlich haben anzeigen lassen der Unbilligkeit halber, die uns geschehen ist an unserm Kirchherrn und evangelischen Prediger. Auf solche Anzeige haben wir eine schlechte Antwort erlanget, daß wir es in Zukunft werden bleiben lassen. Wir können auf solchen Hochmut nicht anders antworten: „Ihr glaubt, daß für Euch die Bäume zweimal im Jahre grünen, da sie für uns andere nur einmal grünen“ So wollen wir solchen Hochmut, der uns widerfahren ist, nicht schimpflich von Euch aufnehmen, sondern er soll gedacht und gebrochen werden zu seiner Zeit. Dessen mag Euer Gnaden wohl eingedenk sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wars. Einen förmlichen Absagebrief - eine Kriegserklärung, wie wir heute sagen würden – hielt der Bischof in seinen Händen. Sein Gesicht hatte sich beim Lesen verfärbt, aber schnell hat er die Fassung wieder gewonnen: Mit einem erzwungenen Lächeln zeigt er den Fehdebrief einem Hauptmann und sagt höhnisch: „Was sollten die Kreutzerörter tun? Wenn es eine gute große Kanne Bier wäre, so wären die Kreutzerörter gute Nachbars dazu, sie söffen sie wohl aus!&amp;quot; Aber der Schloßhauptmann ist anderer Ansicht. Besorgt gibt er seine Meinung kund: „Gnädiger Herr! Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen können, die lassen sich auch wohl finden und halten, was sie zusagen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 4) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 33&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schönberger Burghauptmann Bernd Rohr sollte recht behalten mit seiner Prophezeiung: „Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen, die lassen sich wohl finden und halten, was sie zusagen.“ Er ließ am Abend die Wachen verstärken und schärfte ihnen die allergrößte Aufmerksamkeit ein. Die Sicherheit der Tore prüfte er selber noch am späten Abend. Der alte Degen kannte den Adel des Klützer Ortes besser als sein Herr. Aber als ihm am nächsten Morgen früh die Meldung gemacht wurde: „Die von Plessen halten mit 100 Rittern und vielen Knechten vor dem Tore&amp;quot;, da sprang er entsetzt aus dem Bett; soviel Schneid hatte selbst er ihnen nicht zugetraut. Es war so: Noch in der Nacht waren die Plessen aufgebrochen, und als der Dezembermorgen graute, da hielten sie vor der bischöflichen Burg, allerdings in achtungsvoller Entfernung, aber doch so nahe, daß man sie zählen konnte: Mehr als 100 gut bewaffnete Ritter und ein Troß Knechte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Burg ging es zu wie in einem aufgestörten Ameisenhaufen. Die Besatzung rannte wild durcheinander, aber nach wenigen Augenblicken stand jeder an seinem Platz auf den Wällen. Lautlos - wenigstens für die da draußen - war jeder auf seinen Posten geeilt. Keinen Ton hatten die Belagerer vernommen. Ihnen schien es fast, als ob in der Burg noch alles im tiefsten Schlummer läge, und einige Hitzköpfe erwogen, ob nicht eine Überrumpelung schnell zum Ziel führen würde. Aber der alte Bernd von Plessen sagte: „Gesellen, glaubt nicht, daß auch nur einer von diesen Bischofsknechten in der Nacht ein Auge zugemacht hat. Sie liegen seit gestern Abend bereit, uns zu empfangen und warten jetzt auf unsern Angriff. Darauf sollen sie warten, bis sie schwarz werden. Daß sie den Herzog auf uns hetzen könnten wegen Verletzung des Burgfriedens! Nein, du alter Fuchs, in diese Falle gehen wir nicht. Aber ungeschoren sollt ihr mir nicht davonkommen, ein gehöriges Maß Angst will ich euch ins schlotternde Gebein jagen“. Darauf schickte er einen Ritter mit einem Hornbläser bis auf Rufweite ans Bollwerk. Der Trompeter blies ein Signal, und der Ritter rief mit dröhnender Stimme: „Wir die von Plessen und ihre Mitgesellen begehren unsern evangelischen Prediger und Kirchherrn Thomas Aderpul frei, los und ledig. So ihr solches Begehr abweist, möchte euch Schlimmes geschehen!“ Nichts rührte sich. - Hatten sie es nicht gehört? - Also noch einmal: Signal - „Wir, die von Plessen -.“ Waren denn überhaupt Menschen darin? Ein drittes Mal! Da erdröhnte vom Schlosse her ein Schuß, ein zweiter und ein Dritter. Das war die Antwort. Niemand war verletzt. Wahrscheinlich hatte man blind gefeuert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein verwunschenes Schloß lag die bischöfliche Burg in der glitzernden Wintersonne. Der Zug war mißlungen. Die von Plessen hatten den geistlichen Herrn und feine Burgbesatzung unterschätzt. Die ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und Gewalt anzuwenden, schien den Belagerern nicht geraten, auch waren sie zu einem erfolgreichen Sturm auf die Feste nicht gerüstet. Aber einen Denkzettel sollte der Bischof haben, daß ihm die Augen übergingen. Und nun wurde aus dem Befreiungszug ein Raubzug, und so mannhaft und ehrenwert die von Plessen bisher für Thomas Aderpul eingetreten waren, so unrühmlich und anrüchig war das, was nun folgte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerieten die großen Herren in einen Strauß, gings ans Rupfen und konnten sie sich einander auf ihren festen Burgen nicht beikommen, so mußten die armen Bauern die Federn lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Stift Schönberg gehörte eine Reihe von Dörfern, deren Bauern dem Bischof dienst- und zinspflichtig waren. Was lag nach den damaligen Kriegsbräuchen näher, als daß man an diesen Mannen des Bischofs sein Mütchen kühlte, sich an ihnen schadlos hielt. Und so zog diese Horde in die nächstgelegenen Dörfer und fiel über die Bauern her, „pochte sie aus“, wie man damals sagte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus genauen Verzeichnissen der „nahm un beschedigung“, die der Bischof später aufstellen ließ, wissen wir, daß den Bauern nicht viel geblieben ist. Manche von ihnen werden kaum mehr als ihr nacktes Leben gerettet haben. Vor allen Dingen hatten die Räuber es auf das Vieh, vornehmlich auf Pferde, abgesehen. Bemerkenswert an diesen Schadensrechnungen ist die große Zahl der Pferde, die die Bauern damals besaßen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Vieh wurde ihnen genommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Pferde !! Kühe !! Schafe !! Schweine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Groß Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Jolp || 27 || 30 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wendelbome Wiggerdes || 22 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wigger Wiggerdes || 21 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tewes Krikhen || 8 || 7 || 12 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || 1 || 8 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2.Klein Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lütke Boie || 14 || 14 || 22 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Boie || 13 || 4 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Boie || 18 || 9 || 24 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laurens Boie || 1 || 10 || 20 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || - || 19 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || - || 14 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&#039;&#039;&#039;. Blüssen&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detloff Fridach || 9 || 16 || 20 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Luders || 15 || 10 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Woltmann || 10 || 9 || 6 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Rentzow || 12 || 10 || 26 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4. Rodenberg&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goslick Rentzow || 13 || 16 || 18 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hinrick Busch || 14 || 27 || 28 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Souenmarck || 14 || 18 || 13 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dethmer || 8 || 15 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5. Rüschenbeck&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes  || 4 || - || 2 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Kocke || - || 19 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (&#039;&#039;ein Vorfahre unseres Gemeindegliedes, &amp;lt;br&amp;gt;des Kohlenhändlers Adolf Kock)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6.Poppenhusen&#039;&#039;&#039;  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || 21 || 30 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes || 1 || 2 || 30 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| des Karkheren man to Gadebusk || 16 || 17 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(d. h. ein Bauer, der dem Pfarrer zu Gadebusch pflichtig war)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;251&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;279&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;465&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Vieh wurden fast sämtliche Gebrauchsgegenstände aus Stall und Scheune und fast aller Hausrat gestohlen. Alles hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber die Schaden-Ersatzansprüche lassen uns so wertvolle Schlüsse auf das Leben der damaligen Bauern ziehen und gewähren uns einen so genauen Einblick in die damaligen Preise, daß ich wenigstens die Verlust-Liste eines Ausgeplünderten hersetzen will. Die angegebenen Preise sind die Forderungen für das geraubte Stück, müssen sich also mit dem damaligen Barwert decken. Leider sind mir manche Bezeichnungen dunkel geblieben: ich bitte alle Leser, besonders die älteren, in ihrem plattdeutschen Wortschatz Umschau zu halten, und die Bedeutung aufzuhellen. Der Bauer Clawes Rentzow aus Blüssen stellt folgende Schadens-Ersatzansprüche&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte Bände [[https://books.google.de/books?id=d2QrAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA88&amp;amp;lpg=RA5-PA88&amp;amp;dq=snorrocke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dPo3BXFLAo&amp;amp;sig=ACfU3U0J3WiePjNTgnBGzCQJgMxJcXyXrQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw4vPggp2GAxU3iv0HHdy5CjwQ6AF6BAghEAM#v=onepage&amp;amp;q=snorrocke&amp;amp;f=false 14-16 S. 88-89]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || perde, dat perdt ||  ||  || 8 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || koie (&#039;&#039;Kühe&#039;&#039;), de koie ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || schape, dat stucke ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || grapen for 		   ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || ketel (&#039;&#039;Kessel&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for einen  ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for den andern ||  ||  || 5 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  wagen for ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || thome for  ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vlesk (&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;) for ||  ||  || 10 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7  || side speckes (&#039;&#039;Speckseiten&#039;&#039;) ||  ||  || 7 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Linnenwerk ||  ||  || 12 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;  || snorrocke (snor=Schnurbart/Bartrock/Barthalter?) &amp;lt;br&amp;gt; par leidescher mouven (&#039;&#039;Ärmel&#039;&#039;) &amp;lt;br&amp;gt; leidenscher kragen &#039;&#039;(aus der Stadt Leyden )&#039;&#039;  || tohope &amp;lt;br&amp;gt;(&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;) ||  ||  5 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bruggescher Rock  ||  ||  || 2 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(aus der belgischen Stadt Brügge, &amp;lt;br&amp;gt;aus der im Mittelalter viele Webwaren gekauft wurden)&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  ||   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || grawen (&#039;&#039;grauen&#039;&#039;) Rock for ||  ||  ||  ||  || 20 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || paar wittehaßen (&#039;&#039;Galoschen?&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || smer (Schmiere - Schmalz? - Fett?) for 	 ||  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || schepel (&#039;&#039;Scheffel&#039;&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;korde (&#039;&#039;Kordel?, Seil?&#039;&#039;) || tohope || 1 Gulden ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || sadel (&#039;&#039;Sattel?&#039;&#039;) mit helsinge (?)&amp;lt;br&amp;gt;thom || tohope  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par plochisern (&#039;&#039;Pflugscharen&#039;&#039;) ||  ||  || 1 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redes ||  geldes (&#039;&#039;bares Geld&#039;&#039;) ||  ||  || 40 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| for || egghetow (?) 				  ||  ||  || 1 ½ || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || nige (&#039;&#039;neue&#039;&#039;) selen (&#039;&#039;Sielen&#039;&#039;) vnd plochboker (?) 	  ||  || 1 Gulden ||   ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || harhamer for 				   ||  ||  ||  ||  || 4 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(Hammer zum Haaren (Schärfen) der Sensen&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ½ || stoueken-kanne  (&#039;&#039;Bierkanne&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Verlust-Listen der andern Bauern gebe ich auszugsweise noch einige andere Gegenstände mit ihren Preisen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || speth (2) Vlesches (&#039;&#039;Fleisch)&#039;&#039; for ||  ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-rugge (&#039;&#039;Stück Schweinerücken&#039;&#039;) ||   ||   || 12  || )Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-koppe (&#039;&#039;Stück Schweinekopf&#039;&#039;)  ||  ||  || 1 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || punt talges (&#039;&#039;Pfund Talk&#039;&#039;) ||   ||   || 10 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || punt wasses (&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;)  || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || stige lichte 	(&#039;&#039;Kerzen?&#039;&#039;)			   ||   ||   || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || laken beierwanth, mutzen un anner linnentuch || 30 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leidensche hoiken (&#039;&#039;Mäntel&#039;&#039;) 	  || 12 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || beiderwandes rocke || 2 ½ ||  Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par buxen (&#039;&#039;Hosen&#039;&#039;) ||   ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bedde (&#039;&#039;Bett&#039;&#039;)				  || 5 || Mark ||   || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 ||  houetkissen (&#039;&#039;Hauptkisssen/Kopfkissen&#039;&#039;) || 4 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || stolkissen (&#039;&#039;Unterbett&#039;&#039;) || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || houetpole (&#039;&#039;Kopfpfühl/Federkisse&#039;&#039;n)	  ||   ||   || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || timmerbil (&#039;&#039;Zimmer(er)beil&#039;&#039;) || 2 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || woltexe (Wald-Aexte) 		  || 2 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || binderze ||  ||  || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  seitze (&#039;&#039;Sense&#039;&#039;) 			 || 1 ||  Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leeseitzen 				 || 3 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  ketelhaken 		 || 1 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || (&#039;&#039;Kesselhaken, um den Kessel über das Feuer zu hängen&#039;&#039;)	 ||   ||   ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  sulweren papegoie 	 || 4 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || (&#039;&#039;silberner Papagei, ein Zier-Gegenstand&#039;&#039;)  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwert des Geraubten wurde auf 42023 Schilling angegeben, eine achtbare Summe, wenn man bedenkt, daß ein Pferd damals 8 Mark, kostete. Außerdem erbrachen die Räuber die Kapelle zu Blüssen, zerstörten ihre Einrichtung und raubten oder vernichteten die Messegewänder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Fortsetzung und Schluß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Raubzug der von Plessen nahm an demselben Tage bei Gutow sein Ende. Dort wurde die Beute verteilt, und die Räuber zogen in dem wohligen Gefühl, dem verhaßten Bischof eins ausgewischt zu haben, auf ihre Burgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof sandte noch am gleichen Tage einen reitenden Boten an die mecklenburgischen Herzöge mit einer Klageschrift und forderte ein energisches Eingreifen gegen die Friedensstörer. Er berief sich dabei auf einen Beschluß in Speier, nach dem sich auch die mecklenburgischen Herzöge verpflichtet hatten, daß „wenn ein Stand, der überzogen werde, einen andern zu Hülfe rufen würde, demselben geholfen werden solle.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach reichlich einer Woche erließen denn auch die Herzöge an die von Plessen einen Befehl, den Landfrieden nicht zu stören. Damit hielten sie die Sache für erledigt. Der Bischof gab sich damit indessen nicht zufrieden. Er übersandte den Herzögen genaue Einzelheiten des Raubzuges, forderte energisch Ersatz für den angerichteten Schaden und beklagte sich vor allem über den Einbruch in die Kapelle zu Blüssen, den Raub der Meßgewänder und die Mißhandlung eines Vikars. Er schilderte dann sie kirchlichen Zustände im Klützer Winkel und betonte, daß der Adel evangelische Pfarrer in Klütz, Friedrichshagen, Diederichshaͤgen eingesetzt habe, die sich unbotmäßig gegen ihn benähmen, und droht schließlich mit der Klage beim Reichskammergericht. Die Herzöge erneuerten nun ihren Befehl an die von Plessen und forderten sie auf, den angerichteten Schaden zu ersetzen. Die Ritter mußten aber nur zu genau, was von solchen herzoglichen Anordnungen zu halten sei, und forderten die Herausgabe ihres Pfarrers Thomas Aderpul, von Wiedergutmachung war nicht die Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Bischof einsieht, daß er nichts erreicht, macht er die Sache beim Reichskammergericht anhängig, und nun beginnt ein Prozeß „gegen Henneke, Johann, Reimar und Berend, Gebrüder und Vettern von Plessen und Consorten“, der sich mit Petitionen und Protestationen, mit Repliken, Dupliken und Tripliken wie ein endloser Schwanz über ein Jahrzehnt hinzieht. - Und Thomas Aderpul - die Ursache des ganzen Streites?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzt er noch immer im Gefängnis? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Hören die Ritter nichts von ihrem Prediger. Es wird hier und da gemutmaßt, er sei nicht. mehr unter den Lebenden. Auf Umwegen erfahren die von Plessen endlich, daß er noch immer in Schönberg gefangen gehalten werde. Mit Gewalt ist nichts auszurichten, so greifen die Ritter zur List. Der Magister [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tilemann_Stella Tileman Stella]], dem wir die Kunde von diesen Vorgängen verdanken, erzählt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Berend von Plessen habe einen Kerl aufgebracht, der sich für Thomas Aderpuls Blutsfreund ausgegeben und dem Bischof Brandbriefe zugeschickt habe. Als nun der Bischof gesehen, daß er immer mehr Feinde erhalte, habe er den Prediger gegen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Urfehde Urfehde]] freigelassen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 1531 - wahrscheinlich ist er länger als ein Jahr im Gefängnis gewesen - ist Aderpul wieder Pfarrer in Gressow. Doch hat seine Wirksamkeit hier nicht lange gedauert. Die Bauern, wahrscheinlich aufgehetzt durch die Papisten, wollen keinen Pfarrer haben, der im Gefängnis gesessen hat. Sie verklagen ihn beim Herzog, daß er in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Austeilung der Sakramente lässig gewesen sei. Der Herzog versetzte darum Aderpul als ersten evangelischen Pfarrer nach Malchin. Dort tritt er Mitte des Jahres 1531 auf. Hier wirkte er 17 Jahre lang. Er ist mit seinen Erfolgen in Malchin aber nicht zufrieden und geht deshalb 1548 als erster evangelischer Pfarrer nach Bützow. Dort ist er 1556 gestorben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Klützer Ort nahm die Reformation trotz des Streites zwischen Adel und Bischof ihren Fortgang. Gressow blieb lutherisch, und in Klütz, Diederichshagen und Friedrichshagen waren schon 1530 lutherische Prediger, trotz des bischöflichen Patronats. Nach und nach folgten auch die andern Gemeinden, im Jahre 1540 ist die ganze Gegend lutherisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste evangelische Pfarrer in Klütz hieß [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Henricus]]. Der Adel des Klützer Ortes scheint sich aber die Reformation nicht sehr zu Herzen genommen zu haben. In einem Visitations-Bericht aus dem Jahre 1535 heißt es über die Pfarre in Klütz: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein ander, Henricus, Kirchherr zum Klucz, ein fein Mann, beklagt sich des Edelmanns des Namens Bernhart von Pless, zum Arbshagen gesessen, daß er ihm an seiner Kirchenbührung verkürzt, droht ihm am Leben zu schaden und bei 4 mal tödlichen gesucht und überfallen hat.“ &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt und endet die Reformation im Klützer Ort mit Gewalttaten und Güterentziehungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß beim Reichskammergericht schien kein Ende nehmen zu wollen. Die letzten Prozessakten, die uns erhalten sind, stammen aus dem Jahre 1543. Wann das Endurteil gefällt ist, läßt sich nicht mehr feststellen. Es ist uns auch nicht mehr erhalten. Der mehrfach erwähnte Geschichtsschreiber Tileman Stella nimmt an, daß die Plessen zu einer Geldbuße verurteilt sind. Manche Teilnehmer an dem Raubzuge sind inzwischen schon gestorben, andere haben sich mit dem Bischof verglichen. In einzelnen Fällen haben die Streitigkeiten bis zum Tode des Bischofs im Jahre 1550 gedauert. Damit hatte alle Fehde ein Ende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Notizen von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 1967&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; in der Übertragung von E. Möller 19??&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert galt es wieder einmal, daß &amp;quot;die Zeit erfüllet war&amp;quot;. Große innere Unruhe erfüllte die Herzen, ein Unbefriedigtsein, eine Friedelosigkeit, ein Warten auf ein Neues, das kommen mußte, aber das man nicht schaffen konnte, das geschenkt werden mußte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche kirchliche Frömmigkeit war rettungslos veräußerlicht. Der mittelalterliche Bauernstand voller Unruhe und Erbitterung. Der Adel und das Rittertum in schwieriger, wirtschaftlicher Lage!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mecklenburg war die Luft voller Spannungen: Die Verwilderung der Pastoren, das Bistum Schwerin verwaltet von einem unmündigen fürstlichen Knaben. Zwar fehlten in Mecklenburg die drückenden Leibeigenschaftsverhältnisse, welche die Bauern in Süd- und Mitteldeutschland für den revolutionären Gedanken reif gemacht hatten und dann zum Bauernkrieg führten bei der Berührung mißt der reformatorischen Bewegung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Bauer war noch nicht leibeigen, seine Kinder freizügig, er selbst nur verpflichtet, beim Verlassen der Hufe in einem Erben oder einem Käufer einen Ersatzmann zu stellen. Die herkömmlichen Dienste von 8 Tagen im Jahr zwar auf einen Tag in je 3 Wochen vermehrt - erst in der 2.Hälfte des Jahrhunderts auf 3 Tage in der Woche vermehrt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie landwirtschaftliche Arbeiter war gesucht und hatte ein gutes Auskommen. Gegenüber der Raub- und Fehdelust des Adels hatten die Herzöge den Landfrieden durchgesetzt, so daß die Lage der Bauern bei steigenden Kornpreisen in Mecklenburg zufriedenstellend war. Dennoch nahmen sie durch die Reformation gebotene Móglichkeit wahr, die Lasten abzuwerfen und verweigerten den Zehnten an die Kirche!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all das hinein schlugen die Thesen des jungen Wittenburger Professor und Augustiner-Mönches wie ein zündender Blitz. .........&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Ablaßzetteln, durch deren Verkauf das Geld für den Bau der Peterskirche in Rom aufgebracht werden sollte, war auch in Mecklenburg in Schwung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legat Arkimbod war hier der Ablaßprediger nach dem Vorbilde Tetzals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt! Arkimbold erzielte in Lübeck, Güstrow,Schwerin und Wismar gewaltige Summen. In Wismar allein &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Goldgulden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsacht und der Bann über Luther, die Verdammung seiner Bücher wurde 1521 auch von allen mecklenburgischen Kanzeln verkündigt. Trotz Verbot gingen die Schriften von Hand zu Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1522 tauchen in Mecklenburg überall plótzlich Prediger des neuen Evangeliums auf, verlaufene Mönche. Sie fanden bereitwillige Aufnahme, besonders in den Gutshäusern und Schlóssern des Adels, denn durch den Landfrieden war das Raubwesen gelegt und nun verschuldet und verarmt. Sie sahen in der neuen Sache die große Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Adel nimt die entlaufenen Mönche auf und läßt sie in seinen Patronatskirchen predigen, ja sogar dann, wenn der Ritter das Patronatsrecht nicht besaß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So die Plessen in Damshagen, sie vertreiben den alten Pfarrer 1528 und ersetzen ihn durch einen evangelischen Predikanten: Johann Koneke. Aber sie leb in in großer Armut. Von seinem Nachfolger Caspar von der Brügge heißt es 1534:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;ein gerechter, frommer Kirchherr hat aber wenig Besoldung und ist damit nicht auf der Pfarre zu halten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es in Klütz 1535 der lutherische Prediger [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Hinrich Wonninck]], auch Henricus genannt, von dem es heißt:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ein feiner Mann, aber Bernhard von Plessen auf Arpshagen, an seiner Besoldung ihn gekürzt, wurde bedroht, viermal überfallen und zu töten versucht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grevesmühlen: Anton Ebbert (Elbert) 1540, bekommt keinen Zehnten, nimmt Urlaub und Es waren nicht nur Triebkráfte echter religióser Art, die sich auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwálzungen zeigen sich auch andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten Trieben des Eigennutzes und der Habgier!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders im Klützer Winkel deutlich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht lagen in der Nähe des Klützer Ortes drei Bischofssitze: Lübeck, Ratzeburg und Schwerin. Unser ganzes Gebiet gehörte zum Bistum Ratzeburg, dessen Bischof immer ein starker Gegner derReformation war. (Heinrich Bergmeier - Bischof in Ratzeburg)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm 1525 Georg von Blumendal, der bis zum Erlöschen des Ratzeburger Bischofssitzes 1550 hier Bischof war!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Kirchenämter waren meistens in Händen von Adligen. Sie besaßen, wie Georg v.Blumendal, mehrere fette Pfründen. Sie waren weltliche adlige Kirchenfürsten, die nur nicht verheiratet sein durften. Sie hatten eine Burg mit zahlreicherBurgbesatzung. Bischof Blumendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während seiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde.------&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation im Klützer Ort ging nur deshalb so schnell vor sich, weil der gesamte Adel total an die LÜbecker Geistlichkeit verschuldet war und nun hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bestreben trat nirgends in Mecklenburg so stark hervor als im Klützer Winkel. Der ganze Adel des Klutzer Winkels war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, eine bedeutende Summe hatte sich angehäuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 Klage der Geistlichkeit gegen die Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 - Vergleich zwischen Lübecker Geistlichkeit und den Vasallen der Herzöge im Klützer&lt;br /&gt;
Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel zahlte zum nächsten Termin weder Zinsen noch Kapitalien zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Vertrag 1512.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 ordnen Herzöge Zwangsvollstreckung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt bei der Drohung- es folgt nichts!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 setzt Reformation ein. Adel zahlt erst recht nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Lübecker Geistlichkeit wird in Arpshagen bei Reiner v. Plessen mit der Hundepeitsche verprügelt, mit der Mistforke von einem Knecht verfolgt und in den Burggraben getrieben. Schwarz wie der Leibhaftige aus dem Graben geklettert und so nach Lübeck auf seinem Gaul.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck ein in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübschen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sendet 1529 eine Schuldenaufstelung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge antworten nicht darauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Plessen hatten allein die höchsten Einzelschulden: 10.000 Mark.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr. 28, 29, 30, 31, 33, 34&lt;br /&gt;
* Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; Seite 1-2, von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Reformation&amp;diff=133085</id>
		<title>Klütz - Reformation</title>
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		<updated>2025-09-11T13:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reformation im [[Klütz]] des 16. Jahrhunderts kann nicht losgelöst von den Geschehnissen im [[Klützer Winkel]] und der Umgegend betrachtet werden. Waren doch die Familien der Klützer Ritter von Plessen mit fast allem Landadel in der Umgegend verwandt, bekannt und verschwägert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Brüsehafer erstellte 1934-35 im [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] eine umfassende Beschreibung der Geschehnisse in dieser Zeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere interessante Betrachtungen finden sich in der Chronik von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] weiter unten. Diese beleuchten auch ein wenig die Verhältnisse der neuen lutherischen Pastoren. Eine aktuelle Aufarbeitung der Geschehnisse muss später erfolgen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Reformation im Klützer Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Reformation in Mecklenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammengestellt nach den 2. Heft des Evangelischen Preßverbandes Mecklenburg: Das Erbe der Väter, Mecklenburgische Kirchengeschichte im Grundriss von :Pastor D. Dr. Karl Schmalz, Schwerin. Allen:Freunden Mecklenburgischer Kirchengeschichte sei dies Heft angelegentlich empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr.28&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im nächsten Gemeindeblatt wird Herr Kantor Brüsehafer, Klütz, aus alten Akten eine ausführliche Zusammenstellung über die Einführung der Reformation im „Klützer Winkel“ bringen. Nach den Lutherfeiern des Lutherjahres 1933 wird es für viele unserer Gemeindeglieder nicht uninteressant sein, einmal Näheres darüber zu erfahren, wie „Luthers Geist und Luthers Lehr’ in unserer engeren Heimat Eingang gefunden haben. Da nun aber die Ereignisse, die sich bei der Einführung der Reformation in unserer Gegend abgespielt haben, in engstem Zusammenhang stehen mit der Einführung der Reformation in Mecklenburg überhaupt, schicke ich diesen Artikel als kurzen Überblick voran.&#039;&#039; ([[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wömpner]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie überall in Deutschland war auch in Mecklenburg das Kichenwesen alt und zum Tode reif. Ein neues musste kommen, und es kam. In Wittenberg brach es durch und trieb feine Wellenschläge durch alles deutsches Land bis in das, unsere. Zwar in den ersten Jahren des großen von Luther mit dem berühmten Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 begonnenen Kampfe blieb in Mecklenburg noch alles ruhig. Auch der Wormser Reichstag mit seinem „Hier stehe ich, ich kann nicht anders” ist scheinbar unbemerkt an ihm vorübergegangen. Aber in der Stille und Tiefe arbeitete es; da taten die lutherschen Flugschriften ihre Werk, und um 1523 tauchen auch in Mecklenburg wie überall die Prediger des neuen Evangeliums auf, entlaufene Mönche aus dem Orden Luthers oder dem volkstümlichen Franziskanerorden, junge Vikare, die über Luthers Schriften geraten sind. Meist weiß man nicht, woher sie gekommen sind, aber eines Tages stehen sie da und predigen, und das Volk, vor allem das niedere, läuft ihnen zu. In Rostock ist es der junge Kaplan an der Petrikirche, Joachim Schlüter, eines Fährmanns aus Dömitz Sohn, der mit seiner feurigen, Beredsamkeit die unruhigen Massen der Handmerker, Schiffer und Hafenarbeiter um seine Kanzel versammelt und der Führer der Bewegung wird. Er ist es, der das erste plattdeutsche Gesangbüchlein herausgegeben und unser Volk die neuen Lieder singen gelehrt hat. In Rostock gelang es der Bürgerschaft erst nach und nach, dem Rate die Besetzung zunächst der städtischen Spitale und endlich auch die der großen Pfarrkirchen mit evangelischen Prädikanten abzutrotzen. Erst 1531, als die Reformation auch in den verbündeten Städten Hamburg und Lübeck zum Siege gekommen war, wurde sie auch in Rostock durchgeführt und nahm der nun in seiner Mehrheit gewonnene Rat das Kirchenregiment in evangelischem Sinne in die Hand, wurden die Klöster aufgehoben und in Schulen und Armenhäuser umgewandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wismar ist es der Vorsteher des Franziskanerklosters, Hinrich Neper, ein Stadtkind, der an die Spitze tritt und auf seiner Klosterkanzel das „reine Wort Gottes“ verkündet. Ihm zur Seite stehen seine beiden Ordensgenossen Clemens Timme und Johann Windt, und bald haben sie die Übermacht in der Stadt. Es fehlt nicht an stürmischen Auftritten. Zu Weihnachten 1524 kommt es in der Nikolaikirche zu Wismar zu einem förmlichen Kampf, in dem es schließlich den Schiffern gelingt, ihren Prädikanten, den Johann Windt, auf die Kanzel zu bringen, und als Never mit seinen Genossen die Gegner zu einer öffentlichen Disputation herausgefordert hat, da schichtet die erregte Menge auf dem Marktplatze schon einen Scheiterhaufen auf; wer in dem Redekampfe unterliegt, der soll brennen. Und es war nicht zweifelhaft, dass das den Verteidigern des alten Glaubens zugedacht war. So grimmig ernst war es diesen Menschen. Dennoch dauerte es Jahre, bis das Neue sich durchgesetzt hatte, da nicht nur die Priesterschaft, sondern auch die besitzenden Schichten und das Stadtregiment zäh am Alten hingen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Schwerin, wo der Dom sich der neuen Lehre hartnäckig verschloss, predigte der aus Süddeutschland stammende Prädikant Martin Oberländer, mit Genehmigung des Herzogs in der St. Georgskapelle vor dem Tor, und die Bürger liefen ihm zu. So ging es überall her. Die Herzöge griffen hier und dort ein, um Ordnung zu Schaffen, aber da der eine, Heinrich, evangelisch gesinnt war, der andere, Albrecht, mit Zähigkeit an der alten Kirche hing, so ward dadurch die Verwirrung nur vermehrt. Der eine verjagte die neuen Prediger, der andere führte sie wieder zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen aber war die neue Lehre längst auch auf das Land vorgedrungen und hatte auch hier alles in Bewegung gebracht. Hier ist es besonders der den „Pfaffen“ verschuldete und daher schon lange auffällige Adel, welcher der neuen Bewegung zufällt, entlaufene Mönche aufnimmt und sie in seinen Patronatskirchen predigen lässt, so die Rieben zu Galenbeck, die Flotow auf Stuer, ja, er verjagt wohl den alten Pfarrer, so die Plessen in Klütz und Damshagen, um einen Prediger der neuen Art in die Pfarre zu setzen. Auch die Bauern wurden unruhig. Nur dort, wo eine starke Hand es noch eine Weile aufrecht hielt, wie die des römisch gesinnten Herzogs Albrecht in feinem Landesteil, die Domherren von Schwerin und Güstrow in ihren Patronatskirchen, oder der Abt von Doberan in den seinen dauerte das alte Kirchenwesen noch, freilich unter dem wachsenden Widerstande der Bevölkerung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber es waren nicht nur Triebkräfte echter, religiöser Art, die sich hier auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwälzungen und Seelenwandlungen regen sich auch allerlei andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten des Eigennutzes und der Habsucht. Der den „Pfaffen“ verschuldete Adel sucht seine Schulden loszuwerden, verweigert Zins und Kapital, bemächtigt sich der Pfarräcker. Die Bauern liefern das Meßkorn nicht mehr, die städtischen Pächter kirchlicher Ackertücke zahlen keine Pacht. Es kommt sogar zu Gewalttätigkeiten gegen die Pfarrer. Immer dringender notwendig wurde das Eingreifen der landesherrlichen Gewalt, wenn nicht alles verlorengehen sollte, und darin waren sich beide Herzöge einig, daß die bürgerliche Ordnung unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wenn sie auch in ihren religiösen Ansichten weit auseinandergingen. So ließen sie dann 1534 nach dem Vorbilde der auf Luthers Forderung in Sachsen gehaltenen Kirchenvisitation durch eine Kommission das Land bereisen, überall das Eigentum und die Einkünfte der fürstlichen Patronatspfarren aufzeichnen und sicherstellen. Weiter freilich ging die Einigkeit nicht. Wo es sich um die Lehre handelte, mußte der Evangelisch gesinnte Herzog Heinrich allein vorgehen und blieb ihm der Landesteil seines Bruders verschlossenen. Der erste Versuch, den er in dieser Richtung im folgenden Jahre machte, war denn auch, wie seine Abgesandten selbst klagen, „nur der Schalten einer Visitation”. Aber dabei konnte es nicht bleiben, eine neue Ordnung mußte geschaffen werden, und der junge, aus tiefster Seele evangelische Herzog Magnus, der zum Bischof von Schwerin erwählt war, drängte feinen zögernden Vater Heinrich vorwärts. So berief dieser endlich 1537 den Braunschweiger Prediger Johann Niebling als Superintendenten für da ganze Land nach Parchim. In seinem Auftrage hat dieser dann unserem Lande die erste evangelische Kirchenordnung, eine „Korte Anwisinge der Lere“, Ordnung des Gottesdienstes und der Sakramente enthaltend, sowie den ersten Katechismus, beide in plattdeutscher Sprache, gegeben, und diese neue Ordnung 1541-42 in einer allgemeinen Visitation aller Kirchen des Landes, soweit sie nicht im Albrechts Teil lagen, eingeführt. Damit hat die neue evangelische Landeskirche ihre erste rechtliche Grundlage erhalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ehe sie sich ausbauen konnte, wurde alles noch einmal wieder in Frage gestellt. Immer gefahrdrohender war die Lage der Evangelischen im Reiche geworden. Luther war 1546 gestorben, der Kaiser Karl V., auf der Höhe feiner Macht, entschlossen, sie zur Vernichtung der Evangelischen einzusetzen. Der Sturm brach los: die Evangelischen wurden 1647 vernichtend bei Mühlberg an der Elbe geschlagen, ihre Führer, der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf von Hessen, schmachteten in Gefangenschaft. Auf dem Reichstage zu Augsburg erließ der Kaiser im sog. Interim Bestimmungen, welche darauf zielten, die Lehre und Ordnung der katholischen Kirche fast in allen Punkten wiederherzustellen. Während seine Truppen unterwegs waren, das letzte Bollwerk der Evangelischen, das feste Magdeburg zu belagern, erging seine Aufforderung, sich dem Interim zu fügen, auch an die mecklenburgischen Herzöge. Hier war inzwischen der katholische Albrecht gestorben und an seine Stelle sein junger, hochbegabter und entschlossen evangelisch gesinnter Sohn Johann Albrecht I. getreten. Als sie den Drohungen des Kaisers gegenüber die Antwort nicht länger verschieben konnten, versammelten beide Herzöge, der alte Heinrich und der junge Johann Albrecht, die Stände ihres Landes, Prälaten, Ritter und Städte, am 20. Juni 1549 zum Landtag an der alten Versammlungsstätte, der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg. In ihrem Auftrag legte der Kanzler Johann von Lucka, auch er ein um des Glaubens willen von den Kaiserlichen Vertriebener, den Ständen die Lage dar. Einmütig erklärten sie darauf, daß sie entschlossen seien, mit den Fürsten bei der reinen evangelischen Lehre zu bleiben und dafür Leib, Gut und Blut einzusetzen. In allem wollten sie dem Kaiser gehorsam sein, nur in dem einen nicht. Dementsprechend ward dem Kaiser geantwortet. An diesem Tage ist unsere Kirche im eigentlichsten Sinne des Wortes Landeskirche geworden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Benutzt wurden zu dieser Arbeit: Raabe, Vaterlandskunde Boll, Abriß der Meckl Sandeskunde sowie mehrere Auflätze von G. E.F. Lisch in den Jahrbüchern des Vereins für meckl. Geschichte und Altertumskunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Teil 1) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 29&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen muß ich zunächst einige Bemerkungen über die staatlich-kirchliche Ordnung in unserer engeren Heimat zur Zeit der Reformation vorausschicken. Der Klützer Ort - der Name Klützer Winkel ist erst in jüngerer Zeit entstanden, früher hieß er nur Klützer Ort, mitunter auch Creutzer Ort - bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft, die mit einer halbinselartigen, stumpfen Spitze in die Ostsee hineinragt. Im Süden bildet eine Gerade, etwa vom südlichen Punkt der Wohlenberger Wieck bis zum Dassower Binnensee die Grenze. So in drei Richtungen vom Meer begrenzt, lag das Ländchen von aller Welt abgeschnitten, ohne eine Stadt, ohne nennenswerten Handels- und Gewerbeverkehr, und hat sich diese bestimmte Einheit lange Zeit hindurch bewahrt. Im Süden berührte die allerdings viel benutzte Landstraße zwischen den beiden mächtigen Hansastädten Lübeck und Wismar die Gegend, aber auch sie war wegen ihres unergründlichen Zustandes mehr berüchtigt als beliebt. Hatte doch eine bestimmte Stelle dieser Straße den vielsagenden Namen „die kalte Herberge“, weil die Reisenden dort in der Regel umwarfen und im Freien Unterkunft beziehen mußten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Staatlich gehörte der Klüger Ort schon damals zu dem Amte Grevesmühlen. Die mecklenburgischen Herzöge ließen das Amt durch einen fürstlichen Vogt (Vogtei) verwalten. In älterer Zeit zerfiel die Gebiet in drei zum Obotritenlande gehörige Landstriche: das Land Dartsow, den Wald Clutse und das Land Bresen. Die Namen haben sich zum Teil bis auf den heutigen Tag in denen der Flecken Klütz und Dassow erhalten.  Der Name Bresen ist wahrscheinlich auf das slawische Wort brezezny, d.h. am Ufer liegend, zurückzuführen. Das ganze Amt bestand früher fast ausnahmslos aus Rittergütern, mit denen die Besitzer vom Fürsten beliehen waren (Lehngüter). Als Gegenleistung verlangte der Lehnsherr von dem Lehnsträger Kriegs- und Hofdienst. Diese Ritter oder rittermäßigen Vasallen bewohnten nicht nur die ganze Gegend, sondern beherrschten sie auch im eigentlichen Sinn des Wortes und drückten schon damals dem ganzen Landstrich den Stempel auf. Es ist das Stammland vieler alter Rittergeschlechter, die hier ihre zahlreichen Güter und Burgen hatten. Sogar die Flecken Klütz und Dassow waren solche Lehn der von Plessen und von Parkentin. Sehr ausgeprägt unter dem Adel des Klützer Ortes war der enge Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl - „alle for einen”. Dieses Einstehen füreinander führte oft zu kriegerischen Verwicklungen, die ihren Ausgang nicht selten in einer Wirtshausschlägerei der Dienstleute hatten, die sich aber häufig zu jahrelangen Fehden auswuchsen. So ist uns aus dem Jahre 1505 urkundlich bezeugt, daß die streitbare Irmgard von Buchwald, Herrin in Volksdorf bei Dassow, einen richtigen mecklenburgisch-lübischen Krieg zu Wege brachte, nur weil drei ihrer Bauern im Volksdorfer Krug von einigen Fischern aus Lübeck eine Tracht Prügel bezogen hatten. In diesen Krieg, der drei Jahre das Land verwüstete, und in den sogar der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig verwickelt wurden, konnte die Frau von Buchwald sich nur einlassen, weil sie wußte, daß ihr der gesamte Adel des Klützer Ortes beistehen würde. Auch in friedlichen Zeitläufen wurde die mächtige Handelsstadt Lübeck gern und oft von dem Adel des Klützer Ortes aufgesucht. Sehr oft mögen es Geldgeschäfte gewesen sein, die die Ritter nach Lübeck führten. Sie, die fast immer arm am Beutel waren, fanden in den reichen Handelsherren und auch in der wohlhabenden Lübecker Geistlichkeit zunächst willige Geldgeber. Schließlich aber wurde diese Art der geschäftlichen Beziehungen doch zu eng, „man wurde zu nahe verwandt,“ und es entwickelte sich wieder eine erbitterte Feindschaft aus diesen Bankgeschäften. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kirchlicher Beziehung lag der Klützer Ort in der nächsten Nähe von drei Bischofssitzen: Lübeck, Ratzeburg, Schwerin. Südlich von dem Ländchen, in einer Tagesreise bequem zu erreichen, hatte der Bischof von Ratzeburg vor Jahrhunderten das Prämonstratenser Nonnen-Kloster Rehna gegründet. Der Propst von Rehna hatte im Auftrage des Bischofs v. R. die Aufsicht über die Kirchen und Pfarren im Klützer Ort zu führen, jedoch tritt er in der Reformations-Bewegung in unserer Gegend fast gänzlich in den Hintergrund. Der mächtigste Gegner der Evangelischen war immer der Bischof von Ratzeburg, zu dessen Sprengel der Klützer Ort gehörte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bistum Ratzeburg wurde um das Jahr 1050 von dem Erzbischof Adalbert von Bremen, dem Erzieher des fränkischen Kaisers Heinrich V., errichtet. Nach kurzer Dauer fiel es dem Wendenaufstand von 1066 zum Opfer. (Gottschalk) Erst Heinrich der Löwe, der in den wendischen Ländern die Verbreitung des Deutschtums und des Christentums als seine Hauptaufgabe ansah, besetzte im Jahre 1154 den fast ein Jahrhundert lang verwaisten Ratzeburger Bischofsstuhl mit dem Magdeburger Propst Evermod. Zur Zeit der Reformation war Heinrich Bergmeier Bischof von Ratzeburg. Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm am 13. Juli 1525 Georg von Blomendal (Blumental, der auch zugleich Bischof von Lebus (Mark Brandenburg)) war und der den Bischofssitz bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1550 inne hatte. Von Mecklenburg gehörte zum Ratzeburger Kirchensprengel der westliche Streifen, als Grenze etwa die Linie von Grevesmühlen bis Dömitz, also auch der Klützer Ort. &lt;br /&gt;
Wir gehen fehl, wenn wir einen katholischen Bischof der damaligen Zeit etwa mit einem heutigen Landesbischof vergleichen. Freilich übte auch er die Aufsicht über die Pfarrer seines Gebietes aus, aber im übrigen war er mehr Kirchenfürst als Kirchendiener. Meistens waren die hohen Kirchenämter in Händen von Adeligen. Oft besaßen sie mehrere fette Pfründen wie z.B. Georg von Blomendal. Sie durften nur nicht verheiratet sein, im übrigen lebten sie wie die weltlichen Adeligen. Sie hatten ihre Burg mit der oft zahlreichen Burgbesatzung. Blomendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während feiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde. Sie gingen auf die Jagd, gaben glänzende Feste und führten ein bequemes, üppige und oft unsittliches Leben. Ihre Einnahmen waren bedeutend, auch dann noch, wenn sie für ihre Betätigung bis zu 10000 Gulden zahlen mußten. Dazu kamen dann noch die vielen Geschenke an die päpstlichen Beamten. In vielen Fällen besaßen die hohen kirchlichen Würdenträger nicht einmal geistliche Bildung; sie ließen dann ihr Amt von einem Geistlichen verwalten, bezogen aber nichtsdestoweniger ihre Einkünfte. Dementsprechend war auch die niedere Geistlichkeit. Dem Ratzeburger Bischof Bergmeier wird einmal vorgeworfen, daß „er eine Schreiber und anderes lose Gesindel auf die Pfarren hin und wieder gesetzet”. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation in den Klützer Ort ging nur deswegen so früh vor sich, weil der Adel so stark an die Lübecker Geistlichkeit verschuldet war und auf diese Weise hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten. Dieses Bestreben zeigte sich überall in Mecklenburg, trat aber nirgends so früh und grell hervor als im Klützer Ort. Es war also nicht der evangelische Sinn und die Liebe zu Luthers Lehre, die den Adel zur Einführung der Reformation bewogen, sondern der Grund lag in einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Vorteil. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon um 1450 mußte der mecklenburgische Herzog Heinrich in diese Geldstreitigkeiten eingreifen. Durch seine Vermittlung kam auf dem Schlosse zu Schönberg schließlich ein Vergleich zwischen dem Adel und dem Domkapitel zu Lübeck zustande, nach dem die Vasallen die schuldigen Zinsen zahlen sollten, die Geistlichen den über sie verhängten Kirchenbann aufhoben. Mit der Zeit wurde die Sache jedoch ernsthafter. Während die höhere Geistlichkeit (Bischöfe, Domherren, Pröpste) große Landgüter kauften und so ihr Geld sicher stellten, hatten die lübischen geistlichen Stiftungen von geringerer Bedeutung (Vikarien, Kalande u. a. Brüderschaften) ihre Kapitalien vorzugsweise in den adeligen Gütern des Klützer Ortes zinsbar belegt. Ihre geringen Einkünfte gestatteten ihnen den Erwerb großer Landgüter nicht. Dagegen war am Ende des 15. Jahrhunderts der Groll der Bevölkerung gegen die Geldanhäufung und das Güterkaufen der höheren Geistlichkeit so stark, daß man es vorzog, nun auch die kleineren geistlichen Stiftungen mehr und mehr zu bedenken. Und so kam&#039;s, daß sich auch hier allmählich große Summen ansammelten, und es gab in dieser Zeit wohl kein Gut des Klützer Ortes, in dem nicht Kapitalien kleinerer geistlicher Stiftungen Lübecks landen. Der ganze Adel unserer Gegend war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, und die Summe, die sich durch lange Jahre hindurch angehäuft hatte, war nicht unbedeutend. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über das Pfründenunwesen und über die vielen geistlichen Stiftungen, die doch letzten Endes aus den Opferpfennigen und den Ablaßschillingen der Beichtkinder zusammen genommen waren, kann es nicht wundernehmen, daß der Adel sich diese Verhältnisse zunutze machte und die Ansicht vertrat, das geliehene Geld hätte die Geistlichkeit zu Unrecht erworben, und die Rückgabe schon aus diesem Grunde hintertrieb. Wenn auch diese Ansicht vom Rechtsstandpunkt aus nicht zu halten war, so fand sie in dem damaligen Haß gegen die Geistlichkeit immer neue Nahrung, und bei der Geschlossenheit der Weigerung begann die Geistlichkeit, sich bald ernsthaft um das Ihre zu sorgen. &lt;br /&gt;
Sie verklagte deshalb im Jahre 1501 ihre Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. Diese mußten sich notgedrungen mit der Angelegenheit befassen, da die Geistlichkeit sich schon in Rom beschwert hatte, und der Ausgang für die Vasallen nachteilig werden konnte. Deshalb verglichen am 29. März 1503 zu Wismar die Herzöge Magnus und Balthasar von Mecklenburg „Die gemeinen Vikareien und Kalandsbrüder aller Kirchen und Kalande in der Stadt Lübeck“ und die Vasallen des Klützer Ortes in folgender Weise: „Aller Streit, der bis dahin gewaltet hat, soll niedergeschlagen sein und jeder Teil die von ihm bisher verlegten Kosten tragen, die Geistlichkeit entsagt und quittiert — allen rückständigen Zinsen, welche etwa 30 000 gute Mark (druttich dusend gude margk) betragen und setzt „In Ansehung der Armut der Vasallen” den Zinsfuß auf 5 % herunter, welche Summe fortan jährlich in der Oktave der Heil. Drei Könige (1.-10. Januar) in Lübeck gezahlt werden soll, die Schuldbriefe mögen lauten wie sie wollen; - dagegen wollen die Herzöge, welche „merklich zu Sinn genommen, angesehen und gerne gehört haben, wie die Vikareien und Kalandsbrüder nach ihrem Begehr ihren Mannen und Getreuen im Guten die rückständige Rente alle haben lassen wollen und ihrem Urteil beifällig gewesen sind, den Geistlichen wiederum günstig und gnädig sein und ihnen Gunst und Gnade beweisen nämlich alle Gebrechen der Schuldbriefe, wenn diese etwa dergleichen haben sollten, erfüllen und ihnen die Erlaubnis geben, künftig ihre Schuldner mit geistlichen Gerichten und Strafen zu verfolgen, auch mit dem Banne, und diesen überall im Lande verkündigen und anschlagen zu lassen, und das Recht, da die herzoglichen Vögte und Knechte zur Beitreibung der Schulden bei Vermeidung fürstlicher Ungnade, treulich behülflich sein sollen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein glänzender Vergleich - wenigstens für den Adel. Er selbst nannte ihn „Willkürsurteil und Ausspruch“ (wilkorsordel unde utsprake). Für die Hergabe von 30000 guten Mark erhielt die Geistlichkeit eigentlich recht wenig oder - bei  Licht besehen - garnichts! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So hofften denn die Gläubiger auf den nächsten Antonitermin, an dem doch die 5 %igen Zinsen fällig waren. Sie warteten vergeblich. Der Adel zahlte so wenig nach als vor dem Vertrage, weder Zinsen noch Kapital. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Klage bei den mecklenburgischen Herzögen. Acht Jahre später 1511 kamen sie in Grevesmühlen mit der Geistlichkeit zusammen. Ein neuer Vertrag bestimmte, alle bisherigen und künftigen Zinsen fallen zu lassen und die Kapitalien in 15 Jahren abzuzahlen. Die Geistlichen sandten zu Ostern 1512 die beglaubigten Abschriften der Schuldverschreibungen ein und im Dezember 1512 wurde auf einer Zusammenkunft in Gadebusch ein neuer Vergleich geschlossen „zwischen den gemeinen Vikareien, Commendisten und anderen Geistlichen aller Kirchen, Kalande und Bruderschaften der Stadt Lübeck“ und „unsern Gudemannen und Lieben Getreuen im Creutzer Ort in Grundlage der Briefe und Siegel nach Anzeige zweier Register und zweier Receffe&amp;quot;. Darnach sollten alle Zinsen niedergeschlagen und die Kapitalien in 10 Jahren, jährlich im Umschlage zum 10. Teil „ohne ferneren Aufschlag” abgetragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 2) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Fortsetzung. &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. März 1515 sehen sich die beiden mecklenburgischen Herzöge wieder gezwungen einzugreifen. Die Schuldner haben den Vertrag vom Jahre 1512 abermals nicht gehalten; nicht ein Pfennig ist gezahlt. Die Herzöge drohen jedem einzelnen mit Zwangsvollstreckung, falls bis Johannis 1515 keine Zahlung erfolgt ist. Aber auch diesmal erfolgt nichts, und die angedrohte Zwangsvollstreckung unterbleibt ebenfalls. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1517 setzt die Reformation ein, und der Adel denkt nun erst recht nicht daran, die Schulden zu bezahlen. Fast überall in Mecklenburg und darüber hinaus verteidigt der Adel die Zurückhaltung der Zinsen und Kapitalien mit mehr Hartnäckigkeit als Berechtigung, und die öffentliche Meinung ist auf Seiten des Adels. Die Geistlichkeit beginnt für den endgültigen Verlust der Gelder zu fürchten. Von einflußreichen Kirchherren gedrängt, legen sich die Herzöge wieder ins Mittel. Die alte Leier: Vergleich, Herabsetzung des Zinsfußes um 1%, Androhung von Zwangsmaßnahmen, ausbleiben der Zahlung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verzweiflung versucht die Geistlichkeit sogar den Weg der Gewalt. Im Jahre 1528 rüstet das Domkapitel gegen den boshaften Schuldner Heinrich Smeker auf Wüstenfelde eine Streitmacht von 300 Mann aus. Ein Priester führt sie an. Sie überfallen die Burg, wüten wie die Wandalen, aber Geld bringen sie nicht heim. Prozesse und Termine werden angesagt, aber schließlich wagt sich kein Bote mehr mit den Ladungen auf die Ritterburgen. Bissige Hunde verweigern ihnen den Eintritt, oder sie werden unter Hohnlachen und Prügel davongejagt. Die Geistlichkeit kann die Ladungen nicht mehr anbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgender drastischer Zwischenfall ist in ähnlicher Form gewiß auch auf anderen Burgen vorgekommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Im festen Haus zu Arpshagen herrschte lärmende Freude. Vom Burgherrn Reimar von Plessen eingeladen, hatten sich die Nachbarn und Vettern Sievert von Plessen aus Goldbeck und Berend von Plessen zu Gantenbeck eingefunden. Krachend stießen die schweren Zinnkrüge, mit dem dunklen Gerstensaft gefüllt, auf den klobigen Eichentisch, nachdem die Ritter einen langen Zug getan. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Hört einmal, Brüder,” rief der Ritter Reimar gröhlend, „Ihr, wißt, wie hart uns die Lübischen Pfaffen und Vikare bedrängen. Die paar Gulden, die sie uns geliehen haben, wollen Sie wieder haben. Heute morgen schickten sie mir einen Boten mit der Forderung nach Zahlung. Ich habe ihm heimgeleuchtet, diesem Stadtfratz Mit der Hundepeitsche habe ich ihn weidlich gegerbt. Geschrien hat er, als wenn er am Spieße stak. Mein Knecht Hennecke empfing ihn draußen mit der Gabel und kitzelte ihn. Da hat er vor lauter Lachen nicht einmal die Brücke gefunden, er ist in den Graben gesprungen -- Mag sein, daß er noch darin liegt.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine dröhnende Lache schallte durch den engen Raum und stieß sich an der niedrigen Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Recht so, recht so!“ bekräftigte Sievert, Herr von Goldbeck. Ausgetrieben werden muß den Dickbäuchen in Lübeck ihr Gelüste. Laß sie sich an den Lübischen Pfeffersäcken halten und einen rechtschaffenen Ritter ungeschoren lassen.” Hennecke war eingetreten. Er füllte aufs neue die Krüge. „Hast dus auch zu arg gemeint mit der Mistgabel?” fragte Berend den Knecht. „Ich will meinen, daß der Lübische Zahlmeister auf der andern Seite wieder aus dem Burggraben gekrochen ist. Sonst   könnten uns die Lübecker ein paar 100 Stadtknechte auf den Hals hetzen!” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Das ist so, gnädiger Herr,” erwiderte Hennecke, „Ich habe ihn abreiten sehen! Seinen dürren Klepper hatte er vorsichtig auf jener Seite des Burggrabens an die Linde gebunden. Aber seine Herren werden ihn nicht mehr erkennen. Sein bunter Flitterkram hing ihm tropfend um die schlotternden Beine. Schwarz wie der Leibhaftige selbst kletterte er auf den Gaul.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Ja, ja!” schrie Reimar, „haltet uns die Pfaffen fern! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wer da will hebben ein reines Hus, dei lat Mönken un Papen dorrut; denn Mönke, Müse, Mutten un Maden, scheiden selten ahn groten Schaden.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Inzwischen war auch der von Tarnewitz auf Tarnewitz, der von Negendank auf Redewisch und der von Schoß auf Kalkhorst eingetroffen, und jedesmal wurde mit ungestümen Ergötzen der Vorgang in ausführlicher Breite wiederholt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübischen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer, Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen und fordert von den Herzögen, daß sie „diejenigen, die in diesen Zeiten wider die Geistlichkeit streben, zur Billigkeit weisen möchten.“ Er sendet 1529 eine Einzelaufstellung der Schulden ein und bittet noch einmal um Innehaltung der Verträge. Die Herzöge antworten darauf nicht einmal. Sie haben jetzt noch weniger als früher den Mut oder die Macht, dem Recht Geltung zu verschaffen. Inzwischen treten Ereignisse ein, die allerdings ein Eingreifen verhindern. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich eine Liste der Schuldner und der Schuldsumme bringen. Die ganze Aufstellung hier abzudrucken, würde zu viel Raum erfordern; ich beschränke mich deshalb darauf, die in unserer Nähe liegenden Güter zu nennen. Die Schuldverschreibungen sind alle im 15. Jahrhundert ausgestellt; viele sind schon aus den Jahren 1427 und 1430. Man kann wohl annehmen, daß im Jahre 1530 50 Jahre lang keine Zinsen bezahlt waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Die von Plessen zu Klütz, Arpshagen, Grundeshagen, &amp;lt;br&amp;gt;Gantenbeck, Damshagen, Brandenhof, Großenhof, Hoikendorf, &amp;lt;br&amp;gt;Tressow, Zierow, Barnekow, Parin, Hohen Schönfeld || - || 10000 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Buchwald zu Johannstorf || - || 2262 ½ || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Schotz zu Dönkendorf, Nienhagen und Kalkhorst || - || 22671 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Quitzow zu Vogtshagen und Tankenhagen || - || 22597 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Negendank zu Redewisch und Zierow || - || 3500 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Parkentin zu Lütgenhof, Prieschendorf und Dassow || - || 3600 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die vom Brook zu Brook und Witsol || - || 1110 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Tarnewitz zu Tarnewitz und Stellshagen || - || 1395 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Scharfenberg zu Walmstorf || - || 125 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Hagen zu Grevesmühlen || - || 100 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Stralendorf zu Krankow || - || 1508 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  || 96800 || MK&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die hier nicht aufgeführten Schuldner insges. || - || 10620 ||  Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;Hauptstuhl&#039;&#039;&#039;  || &#039;&#039;&#039;37420&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;MK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;				 &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;									       &lt;br /&gt;
 alle tyt beth to ener scharperen rekenschop. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist merkwürdig, daß die Reformation in dem abgelegenen Klützer Ort früher Fuß faßte als im ganzen übrigen Mecklenburg, etwa mit Ausnahme von Rostock, wo das Luthertum allerdings früher gepredigt wurde, aber erst später frei ward. Noch merkwürdiger ist, daß sich hier der Adel für die Reformation einsetzte, während es sonst im allgemeinen von Neuerungen nicht viel willen will. Die Gründe dafür waren, wie aus den bisherigen Ausführungen hervorgeht, zum großen Teil materieller Art. Gewiß mag mancher auch in der richtigen Erkenntnis der Lage oder in einer gewissen Begeisterung für die Sache Luthers gehandelt haben, und vielleicht ist auch das Streben einzelner Adeligen, das Joch der übermütigen, dummen und verdorbenen Geistlichkeit abzuschütteln, nicht ohne Einfluß geblieben, aber in der,Gesamtheit benutzte der Adel ohne Zweifel die religiöse Bewegung, um sich von seinen drückenden Schulden ohne große Aufregung zu befreien. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1524 der Ratzeburger Bischof Heinrich Bergmeyer starb und nach einem halben Jahr Georg von Blomendal zu seinem Nachfolger gewählt wurde, da war grade diese Wahl nicht von ungefähr, und es ging ein Schrecken durch die lutherisch Gesinnten im Ratzeburger Bischofssprengel. Georg von Blomendal, schon längere Zeit Bischof von Lebus, war ein kalter, eisernder Mann, der strenge an den altkirchlichen Satzungen hielt und das Luthertum unterdrückte, wo er nur konnte. Man war sich klar darüber, warum gerade dieser Mann Bischof in Ratzeburg wurde, der es wie kein anderer verstand, die Abtrünnigen und Ketzer zur Vernunft zu bringen. In feinem Bischofssitz Lebus war er mehr gefürchtet als geliebt. Das beweist folgendes Vorkommnis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das geistliche Ministerium der Stadt Brandenburg widersetzte sich einmal den Anordnungen des Bandenburgischen Kurfürsten. Darauf drohte dieser: „Wollt ihr mich zum Ordinario nicht leiden, so will ich euch dem Papst oder dem Bischof von Lebus befehlen, die werden euch wohl regieren.&amp;quot; Erschrocken antworteten die Geistlichen: „O gnädiger Herr, behüt uns Gott vor dem Papst und dem Bischof von Lebus, es ist ein Teufel wie der andere.” &lt;br /&gt;
Nachdem Georg von Blomendal in sein neues Bistum Ratzeburg eingeführt war, kehrte er seinem Wirkungskreis bald den Rücken. Der Aufenthalt in Lebus sagte ihn mehr zu, und die Ratzeburger Pfründe war ihm ohnehin sicher. Er ließ sich jahrelang in Ratzeburg nicht sehen, und das zu einer Zeit, wo sich alles in Gärung befand. In Lebus wurde er allerdings seines Lebens auch nicht froh. Der Adel war auch dort nicht sein Freund. Er mußte es erleben, daß die Ritter Heinrich Queiß auf Possin, Nickel von Minkwitz auf Sonnenwalde und Otto von Schlieben auf Baruth ihn wegen einer Streitigkeit überfielen, und ihn um ein Haar gefangen genommenen hätten. Es gelang ihm, im letzten Augenblick zu entfliehen, und seine Verfolger zerstörten sein Schloß in Fürstenwalde mit der Kirche und der Stadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Bischofswahl regte sich der lutherische Geist im Ratzeburger Kirchensprengel. Vor allen Dingen wurde die Enteignung geistlichen Vermögens und geistlicher Landgüter versucht. Der Rat der Stadt Lübeck war aber den Bischof beigesprungen und hatte sein Land gegen alle Angriffe der Ketzerei und der Habsucht geschützt. Am 16. März 1526 dankt der Papst dem Rate sehr verbindlich dafür, daß er „die lutherische Ketzerei, welche wie eine ansteckende Pest die meisten Länder Deutschlands vergiftet und hier viel Schaden und Unglück angerichtet habe, von der Stadt Lübeck und dessen Gebiet abgewehrt und in einigen benachbarten Gegenden, auch dem Bistum Ratzeburg gegen die lutherischen Ketzer und die Zerstörer der Kirche Hilfe geleistet habe.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gerade zu der Zeit, als der Papst dem Lübecker Rat so artig dankte, brach das Ungewitter im Klützer Ort los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch offener Feindseligkeiten gibt die Neubesetzung der Pfarre zu Gressow. Der weltliche Patron dieser Kirche war Berend von Plessen, der seinen Sitz zu Tressow hatte. In der Kirche zu Gressow hatten die von Plessen auch ihr Erbbegräbnis, und außerdem hatten sie dort drei Vikareien, d. h. Nebenpfarren mit drei Häusern gestiftet, „die ihnen eigentümlich und erblich zustanden.“ Das Besetzungsrecht der Pfarre hatte aber wie in der ganzen Vogtei Grevesmühlen seit 300 Jahren der Ratzeburger Bischof. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof Bergmeyer hatte nun einen blinden Pfarrer oder wie der herzogliche Geschichtenschreiber und Mathematiker Magister Tilemann Stella berichtet, „einen ungeschickten Pfaffen mit einem Auge“ nach Gressow gesetzt. Dieser Mann war nicht imstande, die Pfarre ordnungsgemäß zu verwalten. Er mußte oft aus der Kirche getragen werden. Die von Plessen beklagten sich bei dem Bischof und baten um einen andern Pfarrer. Die Bitte wurde abgeschlagen, vielleicht „weil es ihm mehr am Geld als an der Pfarrkinder Seelen gelegen.“ Bald darauf starb Bischof Bergmeier, und sein Nachfolger Georg von Blomendal war „in viel Zeit nicht in Ratzeburg” und konnte keine „Achtung auf die Mängel der Pfarre Gressow haben. Die Gressower Pfarrkinder wandten sich im Einverständnis ihres Pfarrers, der selber seine Unfähigkeit fühlte, an die von Plessen mit der Bitte, daß sie dem Pfarrer einen „Prediger zu Hilfe setzen möchten, der den Pfarrleuten die heiligen Sakramente reichen könne.“ Die von Plessen „handelten denn auch mit Gunst und Willen des blinden Pfarrers dahin, daß er, weil bei der geistlichen Obrigkeit kein schuldiges Einsehen zu finden war, darein willigte, daß sie als weltliche Pfarrkinder und Herren einen gedingten Helfer aufnehmen möchten.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berend von Plessen entließ darum den blinden Pfarrer und setzte als seinen Nachfolger einen „gelehrten und frommen Priester ein, der sich eines unberüchtigten, guten Lebens befleißigte und das ewige Gotteswort hell und lauter predigte.“ &lt;br /&gt;
Dieser erste und lutherische Pfarrer in unserer Gegend war Thomas Aderpul. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Mann war früher Priester in Lübeck gewesen, hatte aber durch seine ketzerischen Predigten den Unwillen des Lübecker Bischofes auf sich gezogen. Als er dann gar in die Ehe trat, da kannte der Haß gegen ihn keine Grenzen. Der Lübecker Bischof berichtet über ihn, daß er „in Lübeck zum Aufruhr gepredigt und sich auch gegen kaiserliches Edikt derselben Büberei beflissen und viele einfältige Leute verführt”, d.h. er hatte lutherisch gepredigt. Schließlich hat der Bischof ihn ins Gefängnis geworfen und endlich gegen das Versprechen, dem Bistum auf 10 Meilen nicht nahe zu kommen, aus Lübeck verwiesen. Wahrscheinlich ist er dem Berend v. Plessen schon von Lübeck aus bekannt gewesen und er hat sich gleich nach seiner Ausweisung nach Gressow begeben! Wenigstens ist er, als der Ritter ihm die Pfarre überträgt, der dortigen Gemeinde schon bekannt und hat dort schon gepredigt. Nach einer alten Nachricht soll er vorher in der Plessenschen Hauskapelle zu Barnekow und Gressow, amtiert haben. Nach derselben Nachricht soll er von Luther geschickt sein. Diese Vermutungen sind indessen nicht nachweisbar, da die Forscher seinen Namen in den Wittenberger Studenten-Verzeichnissen nicht gefunden haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner neuen Gemeinde erfreut Thomas Aderpul sich bald eines besonderen Vertrauens. Er hielt sich „nach Aussagen aller Zeugen in Gressow dermaßen, daß die Pfarrkinder alle wohl mit ihm zufrieden waren; denn er hatte das ewige Gotteswort hell und lauter gepredigt und somit nach gebührlichen Pfarrechten und alter Gewohnheit dermaßen christlich gehandelt, daß sie des allen guten Gefallen und sonderliche Andacht gehabt hatten.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach altem Kirchenrecht war es nun allerdings eine gewalttätige Handlung, und der Ratzeburger Bischof wird zu solchem eigenmächtigen Vorgehen des Berend von Plessen nicht stillschweigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt)&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 3) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thomas Aderpul Pfarrer in Gressow wurde, schrieb man das Jahr 1526. Seine Berufung muß in der ganzen Gegend wie ein Feuerzeichen gewirkt haben. Die Reformation macht rasche Fortschritte. Ende des Jahres schreibt der Dompropst J. Mus einen Brief über die Ausbreitung der Ketzerei im Klützer Ort an den Bischof Georg von Blomendal, der noch immer in Lebus weilt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „De Papen im krutzer orde stellen sich seltsam an, nemen wiber, schelden up de hillighen, missen, papen unde moneke. In Iwer g. karken gressow is noch de disperate Boue; derglick thom klutze is en ander her Hinrich fister furdreuen; to freberhaghenn hefft her iuochim wittenborch ok en wiff genamen; und Iw. g. hefft alle karken im klußer orde tho furlenen, wouol man sick hoghe erbut, werden doch de boesen prediger geledenn fast in allen flekken des landes thu mekelenborch. Unſer hergodt make idt alle gut. Iwen g. stifft, godt si loff, samit eren underdanen stan noch wol.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Schriftsprache würde der Brief etwa so lauten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Die Pfaffen im Klützer Ort stellen sich seltsam an, nehmen Frauen, schelten auf die Heiligen, Messen, Pfaffen und Mönche. In Euer Gnaden Kirche zu Gressow ist noch der ungehorsame Bube: desgleichen ist in Klütz der Priester Herr Hinrich vertrieben. Der Priester Joachim Wittenburg in Friedrichshagen hat auch ein Weib genommen. Und doch haben Euer Gnaden alle Pfarren im Klützer Ort mit Recht zu besetzen. Die bösen Prediger werden gelitten in fast allen Orten des Landes Mecklenburg. Unser Herrgott mache alles gut. Euer Gnaden Stift, Gott sei Lob, samt Euren Untertanen stehen noch wohl.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich im Jahre 1529 hat sich die Lage im Bistum Ratzeburg so zugespitzt, daß Georg von Blomendal keine persönliche Anwesenheit für nötig erachtet. Nachdem ihm die Pröpste Bericht erstattet haben, erkennt er, daß es die höchste Zeit ist, hier zu handeln. Mit streng Katholischen Eifer geht er vor, um zu retten, was noch zu retten ist. In einem Schreiben an die mecklenburgischen Herzöge heißt es, er habe, als er vor kurzem in sein Stift gekommen sei, zu großer Beschwerung seines Gewissens gefunden, daß in den mecklenburgischen Landen und im Stifte an vielen Enden die lutherische Ketzerei bei etlichen vom Adel, Bürgern und Bauern, auch einem großen Teile der Geistlichkeit eingerissen sei. Namentlich habe er einen vergeßlichen Pfaffen, der vorher in Lübeck zum Aufruhr gepredigt, in Gressow gefunden. Dieser Pfaffe habe öffentlich auf der Kanzel gepredigt, „alle Dinge über, unter, in der Erde, Holzung, Wasser, Weide und Jagd seien einem jeglichen gemein und niemand sonderlich zuständig.“ Es seien auch Bauern aus andern Gemeinden bei ihm, dem Bischof, gewesen, die sich über ihre Pfarrer, daß sie mit der lutherischen, Ketzerei die Gemeinden verdürben, beklagt, und gesagt hätten, so sie Verlaub hätten, sollte ihr Pfarrer nicht lebendig vom Predigtstuhl kommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von Plessen sind indessen ganz anderer Ansicht über die Ursache des Streites zwischen dem Bischof und Aderpul. Sie behaupten, der Bischof habe einige Gressower Pfarrkinder wegen rückständiger Zehnten in den Bann getan und dem Plessenschen Prediger zugemutet, den Bannfluch öffentlich von der Kanzel zu verkünden. Aderpul habe sich aber solches zu tun geweigert und deshalb habe der Bischof einen Haß auf ihn geworfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem weisen sie mit Recht darauf Hin, daß der Bischof, wenn er die Verkündung des Bannes von Aderpul verlangte, ihn damit als ordentlichen Priester anerkannt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer düsteren Dezembernacht des Jahres 1529 brechen von Schönberg, dem bischöflichen Schlosse, einige dreißig Reiter auf. Sie sind schwer bewaffnet. In scharfem Trabe geht es nach Osten. Die Bewohner des Städtchens Grevesmühlen zerbrechen sich die Köpfe über die Ursache des späten Rittes der bischöflichen Reisigen, aber nichts erfahren sie. So schnell wie sie gekommen, gehts zum Wismarschen Tor wieder, hinaus. Endlich ist Gressow erreicht. Dort ruht alles im tiefsten Schlummer. Das Pfarrgehöft wird umstellt. Der Anführer dringt mit einigen Reitern ins Haus. Sie überfallen den Priester, binden ihn wie einen Missetäter und schleppen ihn nach Schönberg. Hier wird er in ein „hartes, schweres, verderbliches Gefängnis gesetzt“. Lange hat man geglaubt, er sei nicht mehr unter den Lebenden. Voll Zorn schreibt Bernd v. Plessen am nächsten Tage einen groben Brief an den Bischof und fordert von ihm, er möge seinen Prediger sofort auf freien Fuß setzen, da er ihn ohne „einige Vorklage, auch unersucht und unversagt einigen Rechtes, dessen sich der Priester allezeit erboten“ überfallen habe. Ebenso schroff antwortet der Bischof, die v. Plessen sollten sich nur um ihre Bauern kümmern; sie hätten ihm kein Maß zu geben, wie er mit seinen Pfarrern umzugehen habe, darin sei er allein dem Papst verantwortlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Beschwerde der von Plessen legen sich auch die mecklenburgischen Herzöge ins Mittel und verlangen von dem Bischof die Freilassung des evangelischen Predigers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist umsonst. Der Bischof antwortet, da ihm das Kirchenlehen in Gressow zustehe und er den Pfaffen nicht in die Pfarre eingewiesen habe, so stehe ihm auch das Recht zu, ihn in Schönberg gefangen zu halten. Die von Plessen sehen ein, daß gütliche Unterhandlungen nicht zum Ziele führen. Sie greifen zur Gewalt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Spätnachmittage des 26. Dezembers 1539 sitzt der Bischof in seinem Schlosse zu Schönberg. Der leidige Streit mit den v. Plessen regt ihn doch mehr auf als er zugeben will. Er kennt die trotzigen Gesellen vom Klützer Adel und weiß, daß sie selbst vor unbedachtsamen Schritten nicht zurückschrecken. Er hat seinen Burghauptmann Bernd Rohr rufen lassen. Ihm schärft er noch einmal die größte Vorsicht ein, „auf das Schloß mit Oeffnen und Zuschließen wohl acht zu haben, auch keinen Fürsten oder sonst jemand Hinein und Ablager darin halten zu lassen, einen starken Burgfrieden zu halten und auf die Vorwerke mit Fleiß acht zu haben.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wird ihm ein Bote gemeldet, der ihm einen Brief übergibt. Nichts Gutes ahnend, bricht er ihn und liest: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Erwürdigen inn godvader ond Hern Hern G. Blomendal, Bischof tho Ratzeborch ankame dieser Brief samptlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Würdiger Her. Sy hebben noch in guter Gedachtniß, dat wy alle die von Plessen jw schrifftlich hebben anzeigen laten der Unbilligkeit halven, die uns geschehen synnt ann unsern Karkherren u. Euangelifchen Prediger, up sulke antheiginge en slecht anthwort erlanget hebben, dat wi nu in synen werden blyuen lathen vnd kamen up solken Homuth annders nicht merken, sonder dat de boeme mith jw muth groenen twe mal ym jar, dar he nor ein mal mit vns andern grönet, Szo schole wy gelike vol unwethenn hebben und darthu verdacht syn, dat wy sulken Homuth, die vns wedderfharen is, nicht schimplich willen von jw upgenamen, sunder gedacht un gebrakenn scal werden tho synertide.&lt;br /&gt;
 Dat mach jw Gnade jw angedenk annehmen. Geschrewen Anno 1529.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alle die v. Plessen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 alles vor ein geschrewen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uebersetzung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ihr habt noch in gutem Gedächtnis, daß wir alle die von Plessen Euch schriftlich haben anzeigen lassen der Unbilligkeit halber, die uns geschehen ist an unserm Kirchherrn und evangelischen Prediger. Auf solche Anzeige haben wir eine schlechte Antwort erlanget, daß wir es in Zukunft werden bleiben lassen. Wir können auf solchen Hochmut nicht anders antworten: „Ihr glaubt, daß für Euch die Bäume zweimal im Jahre grünen, da sie für uns andere nur einmal grünen“ So wollen wir solchen Hochmut, der uns widerfahren ist, nicht schimpflich von Euch aufnehmen, sondern er soll gedacht und gebrochen werden zu seiner Zeit. Dessen mag Euer Gnaden wohl eingedenk sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wars. Einen förmlichen Absagebrief - eine Kriegserklärung, wie wir heute sagen würden – hielt der Bischof in seinen Händen. Sein Gesicht hatte sich beim Lesen verfärbt, aber schnell hat er die Fassung wieder gewonnen: Mit einem erzwungenen Lächeln zeigt er den Fehdebrief einem Hauptmann und sagt höhnisch: „Was sollten die Kreutzerörter tun? Wenn es eine gute große Kanne Bier wäre, so wären die Kreutzerörter gute Nachbars dazu, sie söffen sie wohl aus!&amp;quot; Aber der Schloßhauptmann ist anderer Ansicht. Besorgt gibt er seine Meinung kund: „Gnädiger Herr! Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen können, die lassen sich auch wohl finden und halten, was sie zusagen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 4) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 33&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schönberger Burghauptmann Bernd Rohr sollte recht behalten mit seiner Prophezeiung: „Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen, die lassen sich wohl finden und halten, was sie zusagen.“ Er ließ am Abend die Wachen verstärken und schärfte ihnen die allergrößte Aufmerksamkeit ein. Die Sicherheit der Tore prüfte er selber noch am späten Abend. Der alte Degen kannte den Adel des Klützer Ortes besser als sein Herr. Aber als ihm am nächsten Morgen früh die Meldung gemacht wurde: „Die von Plessen halten mit 100 Rittern und vielen Knechten vor dem Tore&amp;quot;, da sprang er entsetzt aus dem Bett; soviel Schneid hatte selbst er ihnen nicht zugetraut. Es war so: Noch in der Nacht waren die Plessen aufgebrochen, und als der Dezembermorgen graute, da hielten sie vor der bischöflichen Burg, allerdings in achtungsvoller Entfernung, aber doch so nahe, daß man sie zählen konnte: Mehr als 100 gut bewaffnete Ritter und ein Troß Knechte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Burg ging es zu wie in einem aufgestörten Ameisenhaufen. Die Besatzung rannte wild durcheinander, aber nach wenigen Augenblicken stand jeder an seinem Platz auf den Wällen. Lautlos - wenigstens für die da draußen - war jeder auf seinen Posten geeilt. Keinen Ton hatten die Belagerer vernommen. Ihnen schien es fast, als ob in der Burg noch alles im tiefsten Schlummer läge, und einige Hitzköpfe erwogen, ob nicht eine Überrumpelung schnell zum Ziel führen würde. Aber der alte Bernd von Plessen sagte: „Gesellen, glaubt nicht, daß auch nur einer von diesen Bischofsknechten in der Nacht ein Auge zugemacht hat. Sie liegen seit gestern Abend bereit, uns zu empfangen und warten jetzt auf unsern Angriff. Darauf sollen sie warten, bis sie schwarz werden. Daß sie den Herzog auf uns hetzen könnten wegen Verletzung des Burgfriedens! Nein, du alter Fuchs, in diese Falle gehen wir nicht. Aber ungeschoren sollt ihr mir nicht davonkommen, ein gehöriges Maß Angst will ich euch ins schlotternde Gebein jagen“. Darauf schickte er einen Ritter mit einem Hornbläser bis auf Rufweite ans Bollwerk. Der Trompeter blies ein Signal, und der Ritter rief mit dröhnender Stimme: „Wir die von Plessen und ihre Mitgesellen begehren unsern evangelischen Prediger und Kirchherrn Thomas Aderpul frei, los und ledig. So ihr solches Begehr abweist, möchte euch Schlimmes geschehen!“ Nichts rührte sich. - Hatten sie es nicht gehört? - Also noch einmal: Signal - „Wir, die von Plessen -.“ Waren denn überhaupt Menschen darin? Ein drittes Mal! Da erdröhnte vom Schlosse her ein Schuß, ein zweiter und ein Dritter. Das war die Antwort. Niemand war verletzt. Wahrscheinlich hatte man blind gefeuert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein verwunschenes Schloß lag die bischöfliche Burg in der glitzernden Wintersonne. Der Zug war mißlungen. Die von Plessen hatten den geistlichen Herrn und feine Burgbesatzung unterschätzt. Die ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und Gewalt anzuwenden, schien den Belagerern nicht geraten, auch waren sie zu einem erfolgreichen Sturm auf die Feste nicht gerüstet. Aber einen Denkzettel sollte der Bischof haben, daß ihm die Augen übergingen. Und nun wurde aus dem Befreiungszug ein Raubzug, und so mannhaft und ehrenwert die von Plessen bisher für Thomas Aderpul eingetreten waren, so unrühmlich und anrüchig war das, was nun folgte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerieten die großen Herren in einen Strauß, gings ans Rupfen und konnten sie sich einander auf ihren festen Burgen nicht beikommen, so mußten die armen Bauern die Federn lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Stift Schönberg gehörte eine Reihe von Dörfern, deren Bauern dem Bischof dienst- und zinspflichtig waren. Was lag nach den damaligen Kriegsbräuchen näher, als daß man an diesen Mannen des Bischofs sein Mütchen kühlte, sich an ihnen schadlos hielt. Und so zog diese Horde in die nächstgelegenen Dörfer und fiel über die Bauern her, „pochte sie aus“, wie man damals sagte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus genauen Verzeichnissen der „nahm un beschedigung“, die der Bischof später aufstellen ließ, wissen wir, daß den Bauern nicht viel geblieben ist. Manche von ihnen werden kaum mehr als ihr nacktes Leben gerettet haben. Vor allen Dingen hatten die Räuber es auf das Vieh, vornehmlich auf Pferde, abgesehen. Bemerkenswert an diesen Schadensrechnungen ist die große Zahl der Pferde, die die Bauern damals besaßen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Vieh wurde ihnen genommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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!  !! Pferde !! Kühe !! Schafe !! Schweine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Groß Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Jolp || 27 || 30 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wendelbome Wiggerdes || 22 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wigger Wiggerdes || 21 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tewes Krikhen || 8 || 7 || 12 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || 1 || 8 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2.Klein Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lütke Boie || 14 || 14 || 22 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Boie || 13 || 4 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Boie || 18 || 9 || 24 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laurens Boie || 1 || 10 || 20 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || - || 19 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || - || 14 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&#039;&#039;&#039;. Blüssen&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detloff Fridach || 9 || 16 || 20 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Luders || 15 || 10 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Woltmann || 10 || 9 || 6 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Rentzow || 12 || 10 || 26 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4. Rodenberg&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goslick Rentzow || 13 || 16 || 18 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hinrick Busch || 14 || 27 || 28 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Souenmarck || 14 || 18 || 13 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dethmer || 8 || 15 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5. Rüschenbeck&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes  || 4 || - || 2 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Kocke || - || 19 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (&#039;&#039;ein Vorfahre unseres Gemeindegliedes, &amp;lt;br&amp;gt;des Kohlenhändlers Adolf Kock)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6.Poppenhusen&#039;&#039;&#039;  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || 21 || 30 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes || 1 || 2 || 30 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| des Karkheren man to Gadebusk || 16 || 17 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(d. h. ein Bauer, der dem Pfarrer zu Gadebusch pflichtig war)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;251&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;279&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;465&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Vieh wurden fast sämtliche Gebrauchsgegenstände aus Stall und Scheune und fast aller Hausrat gestohlen. Alles hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber die Schaden-Ersatzansprüche lassen uns so wertvolle Schlüsse auf das Leben der damaligen Bauern ziehen und gewähren uns einen so genauen Einblick in die damaligen Preise, daß ich wenigstens die Verlust-Liste eines Ausgeplünderten hersetzen will. Die angegebenen Preise sind die Forderungen für das geraubte Stück, müssen sich also mit dem damaligen Barwert decken. Leider sind mir manche Bezeichnungen dunkel geblieben: ich bitte alle Leser, besonders die älteren, in ihrem plattdeutschen Wortschatz Umschau zu halten, und die Bedeutung aufzuhellen. Der Bauer Clawes Rentzow aus Blüssen stellt folgende Schadens-Ersatzansprüche&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte Bände [[https://books.google.de/books?id=d2QrAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA88&amp;amp;lpg=RA5-PA88&amp;amp;dq=snorrocke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dPo3BXFLAo&amp;amp;sig=ACfU3U0J3WiePjNTgnBGzCQJgMxJcXyXrQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw4vPggp2GAxU3iv0HHdy5CjwQ6AF6BAghEAM#v=onepage&amp;amp;q=snorrocke&amp;amp;f=false 14-16 S. 88-89]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || perde, dat perdt ||  ||  || 8 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || koie (&#039;&#039;Kühe&#039;&#039;), de koie ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || schape, dat stucke ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || grapen for 		   ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || ketel (&#039;&#039;Kessel&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for einen  ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for den andern ||  ||  || 5 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  wagen for ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || thome for  ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vlesk (&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;) for ||  ||  || 10 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7  || side speckes (&#039;&#039;Speckseiten&#039;&#039;) ||  ||  || 7 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Linnenwerk ||  ||  || 12 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;  || snorrocke (snor=Schnurbart/Bartrock/Barthalter?) &amp;lt;br&amp;gt; par leidescher mouven (&#039;&#039;Ärmel&#039;&#039;) &amp;lt;br&amp;gt; leidenscher kragen &#039;&#039;(aus der Stadt Leyden )&#039;&#039;  || tohope &amp;lt;br&amp;gt;(&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;) ||  ||  5 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bruggescher Rock  ||  ||  || 2 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(aus der belgischen Stadt Brügge, &amp;lt;br&amp;gt;aus der im Mittelalter viele Webwaren gekauft wurden)&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  ||   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || grawen (&#039;&#039;grauen&#039;&#039;) Rock for ||  ||  ||  ||  || 20 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || paar wittehaßen (&#039;&#039;Galoschen?&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || smer (Schmiere - Schmalz? - Fett?) for 	 ||  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || schepel (&#039;&#039;Scheffel&#039;&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;korde (&#039;&#039;Kordel?, Seil?&#039;&#039;) || tohope || 1 Gulden ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || sadel (&#039;&#039;Sattel?&#039;&#039;) mit helsinge (?)&amp;lt;br&amp;gt;thom || tohope  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par plochisern (&#039;&#039;Pflugscharen&#039;&#039;) ||  ||  || 1 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redes ||  geldes (&#039;&#039;bares Geld&#039;&#039;) ||  ||  || 40 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| for || egghetow (?) 				  ||  ||  || 1 ½ || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || nige (&#039;&#039;neue&#039;&#039;) selen (&#039;&#039;Sielen&#039;&#039;) vnd plochboker (?) 	  ||  || 1 Gulden ||   ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || harhamer for 				   ||  ||  ||  ||  || 4 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(Hammer zum Haaren (Schärfen) der Sensen&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ½ || stoueken-kanne  (&#039;&#039;Bierkanne&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Verlust-Listen der andern Bauern gebe ich auszugsweise noch einige andere Gegenstände mit ihren Preisen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || speth (2) Vlesches (&#039;&#039;Fleisch)&#039;&#039; for ||  ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-rugge (&#039;&#039;Stück Schweinerücken&#039;&#039;) ||   ||   || 12  || )Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-koppe (&#039;&#039;Stück Schweinekopf&#039;&#039;)  ||  ||  || 1 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || punt talges (&#039;&#039;Pfund Talk&#039;&#039;) ||   ||   || 10 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || punt wasses (&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;)  || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || stige lichte 	(&#039;&#039;Kerzen?&#039;&#039;)			   ||   ||   || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || laken beierwanth, mutzen un anner linnentuch || 30 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leidensche hoiken (&#039;&#039;Mäntel&#039;&#039;) 	  || 12 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || beiderwandes rocke || 2 ½ ||  Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par buxen (&#039;&#039;Hosen&#039;&#039;) ||   ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bedde (&#039;&#039;Bett&#039;&#039;)				  || 5 || Mark ||   || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 ||  houetkissen (&#039;&#039;Hauptkisssen/Kopfkissen&#039;&#039;) || 4 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || stolkissen (&#039;&#039;Unterbett&#039;&#039;) || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || houetpole (&#039;&#039;Kopfpfühl/Federkisse&#039;&#039;n)	  ||   ||   || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || timmerbil (&#039;&#039;Zimmer(er)beil&#039;&#039;) || 2 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || woltexe (Wald-Aexte) 		  || 2 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || binderze ||  ||  || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  seitze (&#039;&#039;Sense&#039;&#039;) 			 || 1 ||  Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leeseitzen 				 || 3 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  ketelhaken 		 || 1 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || (&#039;&#039;Kesselhaken, um den Kessel über das Feuer zu hängen&#039;&#039;)	 ||   ||   ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  sulweren papegoie 	 || 4 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || (&#039;&#039;silberner Papagei, ein Zier-Gegenstand&#039;&#039;)  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwert des Geraubten wurde auf 42023 Schilling angegeben, eine achtbare Summe, wenn man bedenkt, daß ein Pferd damals 8 Mark, kostete. Außerdem erbrachen die Räuber die Kapelle zu Blüssen, zerstörten ihre Einrichtung und raubten oder vernichteten die Messegewänder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Fortsetzung und Schluß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Raubzug der von Plessen nahm an demselben Tage bei Gutow sein Ende. Dort wurde die Beute verteilt, und die Räuber zogen in dem wohligen Gefühl, dem verhaßten Bischof eins ausgewischt zu haben, auf ihre Burgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof sandte noch am gleichen Tage einen reitenden Boten an die mecklenburgischen Herzöge mit einer Klageschrift und forderte ein energisches Eingreifen gegen die Friedensstörer. Er berief sich dabei auf einen Beschluß in Speier, nach dem sich auch die mecklenburgischen Herzöge verpflichtet hatten, daß „wenn ein Stand, der überzogen werde, einen andern zu Hülfe rufen würde, demselben geholfen werden solle.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach reichlich einer Woche erließen denn auch die Herzöge an die von Plessen einen Befehl, den Landfrieden nicht zu stören. Damit hielten sie die Sache für erledigt. Der Bischof gab sich damit indessen nicht zufrieden. Er übersandte den Herzögen genaue Einzelheiten des Raubzuges, forderte energisch Ersatz für den angerichteten Schaden und beklagte sich vor allem über den Einbruch in die Kapelle zu Blüssen, den Raub der Meßgewänder und die Mißhandlung eines Vikars. Er schilderte dann sie kirchlichen Zustände im Klützer Winkel und betonte, daß der Adel evangelische Pfarrer in Klütz, Friedrichshagen, Diederichshaͤgen eingesetzt habe, die sich unbotmäßig gegen ihn benähmen, und droht schließlich mit der Klage beim Reichskammergericht. Die Herzöge erneuerten nun ihren Befehl an die von Plessen und forderten sie auf, den angerichteten Schaden zu ersetzen. Die Ritter mußten aber nur zu genau, was von solchen herzoglichen Anordnungen zu halten sei, und forderten die Herausgabe ihres Pfarrers Thomas Aderpul, von Wiedergutmachung war nicht die Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Bischof einsieht, daß er nichts erreicht, macht er die Sache beim Reichskammergericht anhängig, und nun beginnt ein Prozeß „gegen Henneke, Johann, Reimar und Berend, Gebrüder und Vettern von Plessen und Consorten“, der sich mit Petitionen und Protestationen, mit Repliken, Dupliken und Tripliken wie ein endloser Schwanz über ein Jahrzehnt hinzieht. - Und Thomas Aderpul - die Ursache des ganzen Streites?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzt er noch immer im Gefängnis? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Hören die Ritter nichts von ihrem Prediger. Es wird hier und da gemutmaßt, er sei nicht. mehr unter den Lebenden. Auf Umwegen erfahren die von Plessen endlich, daß er noch immer in Schönberg gefangen gehalten werde. Mit Gewalt ist nichts auszurichten, so greifen die Ritter zur List. Der Magister [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tilemann_Stella Tileman Stella]], dem wir die Kunde von diesen Vorgängen verdanken, erzählt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Berend von Plessen habe einen Kerl aufgebracht, der sich für Thomas Aderpuls Blutsfreund ausgegeben und dem Bischof Brandbriefe zugeschickt habe. Als nun der Bischof gesehen, daß er immer mehr Feinde erhalte, habe er den Prediger gegen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Urfehde Urfehde]] freigelassen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 1531 - wahrscheinlich ist er länger als ein Jahr im Gefängnis gewesen - ist Aderpul wieder Pfarrer in Gressow. Doch hat seine Wirksamkeit hier nicht lange gedauert. Die Bauern, wahrscheinlich aufgehetzt durch die Papisten, wollen keinen Pfarrer haben, der im Gefängnis gesessen hat. Sie verklagen ihn beim Herzog, daß er in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Austeilung der Sakramente lässig gewesen sei. Der Herzog versetzte darum Aderpul als ersten evangelischen Pfarrer nach Malchin. Dort tritt er Mitte des Jahres 1531 auf. Hier wirkte er 17 Jahre lang. Er ist mit seinen Erfolgen in Malchin aber nicht zufrieden und geht deshalb 1548 als erster evangelischer Pfarrer nach Bützow. Dort ist er 1556 gestorben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Klützer Ort nahm die Reformation trotz des Streites zwischen Adel und Bischof ihren Fortgang. Gressow blieb lutherisch, und in Klütz, Diederichshagen und Friedrichshagen waren schon 1530 lutherische Prediger, trotz des bischöflichen Patronats. Nach und nach folgten auch die andern Gemeinden, im Jahre 1540 ist die ganze Gegend lutherisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste evangelische Pfarrer in Klütz hieß [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Henricus]]. Der Adel des Klützer Ortes scheint sich aber die Reformation nicht sehr zu Herzen genommen zu haben. In einem Visitations-Bericht aus dem Jahre 1535 heißt es über die Pfarre in Klütz: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein ander, Henricus, Kirchherr zum Klucz, ein fein Mann, beklagt sich des Edelmanns des Namens Bernhart von Pless, zum Arbshagen gesessen, daß er ihm an seiner Kirchenbührung verkürzt, droht ihm am Leben zu schaden und bei 4 mal tödlichen gesucht und überfallen hat.“ &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt und endet die Reformation im Klützer Ort mit Gewalttaten und Güterentziehungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß beim Reichskammergericht schien kein Ende nehmen zu wollen. Die letzten Prozessakten, die uns erhalten sind, stammen aus dem Jahre 1543. Wann das Endurteil gefällt ist, läßt sich nicht mehr feststellen. Es ist uns auch nicht mehr erhalten. Der mehrfach erwähnte Geschichtsschreiber Tileman Stella nimmt an, daß die Plessen zu einer Geldbuße verurteilt sind. Manche Teilnehmer an dem Raubzuge sind inzwischen schon gestorben, andere haben sich mit dem Bischof verglichen. In einzelnen Fällen haben die Streitigkeiten bis zum Tode des Bischofs im Jahre 1550 gedauert. Damit hatte alle Fehde ein Ende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Notizen von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 1967&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; in der Übertragung von E. Möller 19??&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert galt es wieder einmal, daß &amp;quot;die Zeit erfüllet war&amp;quot;. Große innere Unruhe erfüllte die Herzen, ein Unbefriedigtsein, eine Friedelosigkeit, ein Warten auf ein Neues, das kommen mußte, aber das man nicht schaffen konnte, das geschenkt werden mußte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche kirchliche Frömmigkeit war rettungslos veräußerlicht. Der mittelalterliche Bauernstand voller Unruhe und Erbitterung. Der Adel und das Rittertum in schwieriger, wirtschaftlicher Lage!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mecklenburg war die Luft voller Spannungen: Die Verwilderung der Pastoren, das Bistum Schwerin verwaltet von einem unmündigen fürstlichen Knaben. Zwar fehlten in Mecklenburg die drückenden Leibeigenschaftsverhältnisse, welche die Bauern in Süd- und Mitteldeutschland für den revolutionären Gedanken reif gemacht hatten und dann zum Bauernkrieg führten bei der Berührung mißt der reformatorischen Bewegung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Bauer war noch nicht leibeigen, seine Kinder freizügig, er selbst nur verpflichtet, beim Verlassen der Hufe in einem Erben oder einem Käufer einen Ersatzmann zu stellen. Die herkömmlichen Dienste von 8 Tagen im Jahr zwar auf einen Tag in je 3 Wochen vermehrt - erst in der 2.Hälfte des Jahrhunderts auf 3 Tage in der Woche vermehrt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie landwirtschaftliche Arbeiter war gesucht und hatte ein gutes Auskommen. Gegenüber der Raub- und Fehdelust des Adels hatten die Herzöge den Landfrieden durchgesetzt, so daß die Lage der Bauern bei steigenden Kornpreisen in Mecklenburg zufriedenstellend war. Dennoch nahmen sie durch die Reformation gebotene Móglichkeit wahr, die Lasten abzuwerfen und verweigerten den Zehnten an die Kirche!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all das hinein schlugen die Thesen des jungen Wittenburger Professor und Augustiner-Mönches wie ein zündender Blitz. .........&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Ablaßzetteln, durch deren Verkauf das Geld für den Bau der Peterskirche in Rom aufgebracht werden sollte, war auch in Mecklenburg in Schwung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legat Arkimbod war hier der Ablaßprediger nach dem Vorbilde Tetzals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt! Arkimbold erzielte in Lübeck, Güstrow,Schwerin und Wismar gewaltige Summen. In Wismar allein &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Goldgulden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsacht und der Bann über Luther, die Verdammung seiner Bücher wurde 1521 auch von allen mecklenburgischen Kanzeln verkündigt. Trotz Verbot gingen die Schriften von Hand zu Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1522 tauchen in Mecklenburg überall plótzlich Prediger des neuen Evangeliums auf, verlaufene Mönche. Sie fanden bereitwillige Aufnahme, besonders in den Gutshäusern und Schlóssern des Adels, denn durch den Landfrieden war das Raubwesen gelegt und nun verschuldet und verarmt. Sie sahen in der neuen Sache die große Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Adel nimt die entlaufenen Mönche auf und läßt sie in seinen Patronatskirchen predigen, ja sogar dann, wenn der Ritter das Patronatsrecht nicht besaß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So die Plessen in Damshagen, sie vertreiben den alten Pfarrer 1528 und ersetzen ihn durch einen evangelischen Predikanten: Johann Koneke. Aber sie leb in in großer Armut. Von seinem Nachfolger Caspar von der Brügge heißt es 1534:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;ein gerechter, frommer Kirchherr hat aber wenig Besoldung und ist damit nicht auf der Pfarre zu halten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es in Klütz 1535 der lutherische Prediger [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Hinrich Wonninck]], auch Henricus genannt, von dem es heißt:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ein feiner Mann, aber Bernhard von Plessen auf Arpshagen, an seiner Besoldung ihn gekürzt, wurde bedroht, viermal überfallen und zu töten versucht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grevesmühlen: Anton Ebbert (Elbert) 1540, bekommt keinen Zehnten, nimmt Urlaub und Es waren nicht nur Triebkráfte echter religióser Art, die sich auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwálzungen zeigen sich auch andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten Trieben des Eigennutzes und der Habgier!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders im Klützer Winkel deutlich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht lagen in der Nähe des Klützer Ortes drei Bischofssitze: Lübeck, Ratzeburg und Schwerin. Unser ganzes Gebiet gehörte zum Bistum Ratzeburg, dessen Bischof immer ein starker Gegner derReformation war. (Heinrich Bergmeier - Bischof in Ratzeburg)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm 1525 Georg von Blumendal, der bis zum Erlöschen des Ratzeburger Bischofssitzes 1550 hier Bischof war!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Kirchenämter waren meistens in Händen von Adligen. Sie besaßen, wie Georg v.Blumendal, mehrere fette Pfründen. Sie waren weltliche adlige Kirchenfürsten, die nur nicht verheiratet sein durften. Sie hatten eine Burg mit zahlreicherBurgbesatzung. Bischof Blumendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während seiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde.------&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation im Klützer Ort ging nur deshalb so schnell vor sich, weil der gesamte Adel total an die LÜbecker Geistlichkeit verschuldet war und nun hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bestreben trat nirgends in Mecklenburg so stark hervor als im Klützer Winkel. Der ganze Adel des Klutzer Winkels war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, eine bedeutende Summe hatte sich angehäuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 Klage der Geistlichkeit gegen die Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 - Vergleich zwischen Lübecker Geistlichkeit und den Vasallen der Herzöge im Klützer&lt;br /&gt;
Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel zahlte zum nächsten Termin weder Zinsen noch Kapitalien zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Vertrag 1512.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 ordnen Herzöge Zwangsvollstreckung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt bei der Drohung- es folgt nichts!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 setzt Reformation ein. Adel zahlt erst recht nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Lübecker Geistlichkeit wird in Arpshagen bei Reiner v. Plessen mit der Hundepeitsche verprügelt, mit der Mistforke von einem Knecht verfolgt und in den Burggraben getrieben. Schwarz wie der Leibhaftige aus dem Graben geklettert und so nach Lübeck auf seinem Gaul.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck ein in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübschen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sendet 1529 eine Schuldenaufstelung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge antworten nicht darauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Plessen hatten allein die höchsten Einzelschulden: 10.000 Mark.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
    • [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr. 28, 29, 30, 31, 33, 34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Reformation&amp;diff=133084</id>
		<title>Klütz - Reformation</title>
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		<updated>2025-09-11T13:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reformation im [[Klütz]] des 16. Jahrhunderts kann nicht losgelöst von den Geschehnissen im [[Klützer Winkel]] und der Umgegend betrachtet werden. Waren doch die Familien der Klützer Ritter von Plessen mit fast allem Landadel in der Umgegend verwandt, bekannt und verschwägert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Brüsehafer erstellte 1934-35 im [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] eine umfassende Beschreibung der Geschehnisse in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Reformation im Klützer Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Reformation in Mecklenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammengestellt nach den 2. Heft des Evangelischen Preßverbandes Mecklenburg: Das Erbe der Väter, Mecklenburgische Kirchengeschichte im Grundriss von :Pastor D. Dr. Karl Schmalz, Schwerin. Allen:Freunden Mecklenburgischer Kirchengeschichte sei dies Heft angelegentlich empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr.28&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im nächsten Gemeindeblatt wird Herr Kantor Brüsehafer, Klütz, aus alten Akten eine ausführliche Zusammenstellung über die Einführung der Reformation im „Klützer Winkel“ bringen. Nach den Lutherfeiern des Lutherjahres 1933 wird es für viele unserer Gemeindeglieder nicht uninteressant sein, einmal Näheres darüber zu erfahren, wie „Luthers Geist und Luthers Lehr’ in unserer engeren Heimat Eingang gefunden haben. Da nun aber die Ereignisse, die sich bei der Einführung der Reformation in unserer Gegend abgespielt haben, in engstem Zusammenhang stehen mit der Einführung der Reformation in Mecklenburg überhaupt, schicke ich diesen Artikel als kurzen Überblick voran.&#039;&#039; ([[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wömpner]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie überall in Deutschland war auch in Mecklenburg das Kichenwesen alt und zum Tode reif. Ein neues musste kommen, und es kam. In Wittenberg brach es durch und trieb feine Wellenschläge durch alles deutsches Land bis in das, unsere. Zwar in den ersten Jahren des großen von Luther mit dem berühmten Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 begonnenen Kampfe blieb in Mecklenburg noch alles ruhig. Auch der Wormser Reichstag mit seinem „Hier stehe ich, ich kann nicht anders” ist scheinbar unbemerkt an ihm vorübergegangen. Aber in der Stille und Tiefe arbeitete es; da taten die lutherschen Flugschriften ihre Werk, und um 1523 tauchen auch in Mecklenburg wie überall die Prediger des neuen Evangeliums auf, entlaufene Mönche aus dem Orden Luthers oder dem volkstümlichen Franziskanerorden, junge Vikare, die über Luthers Schriften geraten sind. Meist weiß man nicht, woher sie gekommen sind, aber eines Tages stehen sie da und predigen, und das Volk, vor allem das niedere, läuft ihnen zu. In Rostock ist es der junge Kaplan an der Petrikirche, Joachim Schlüter, eines Fährmanns aus Dömitz Sohn, der mit seiner feurigen, Beredsamkeit die unruhigen Massen der Handmerker, Schiffer und Hafenarbeiter um seine Kanzel versammelt und der Führer der Bewegung wird. Er ist es, der das erste plattdeutsche Gesangbüchlein herausgegeben und unser Volk die neuen Lieder singen gelehrt hat. In Rostock gelang es der Bürgerschaft erst nach und nach, dem Rate die Besetzung zunächst der städtischen Spitale und endlich auch die der großen Pfarrkirchen mit evangelischen Prädikanten abzutrotzen. Erst 1531, als die Reformation auch in den verbündeten Städten Hamburg und Lübeck zum Siege gekommen war, wurde sie auch in Rostock durchgeführt und nahm der nun in seiner Mehrheit gewonnene Rat das Kirchenregiment in evangelischem Sinne in die Hand, wurden die Klöster aufgehoben und in Schulen und Armenhäuser umgewandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wismar ist es der Vorsteher des Franziskanerklosters, Hinrich Neper, ein Stadtkind, der an die Spitze tritt und auf seiner Klosterkanzel das „reine Wort Gottes“ verkündet. Ihm zur Seite stehen seine beiden Ordensgenossen Clemens Timme und Johann Windt, und bald haben sie die Übermacht in der Stadt. Es fehlt nicht an stürmischen Auftritten. Zu Weihnachten 1524 kommt es in der Nikolaikirche zu Wismar zu einem förmlichen Kampf, in dem es schließlich den Schiffern gelingt, ihren Prädikanten, den Johann Windt, auf die Kanzel zu bringen, und als Never mit seinen Genossen die Gegner zu einer öffentlichen Disputation herausgefordert hat, da schichtet die erregte Menge auf dem Marktplatze schon einen Scheiterhaufen auf; wer in dem Redekampfe unterliegt, der soll brennen. Und es war nicht zweifelhaft, dass das den Verteidigern des alten Glaubens zugedacht war. So grimmig ernst war es diesen Menschen. Dennoch dauerte es Jahre, bis das Neue sich durchgesetzt hatte, da nicht nur die Priesterschaft, sondern auch die besitzenden Schichten und das Stadtregiment zäh am Alten hingen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Schwerin, wo der Dom sich der neuen Lehre hartnäckig verschloss, predigte der aus Süddeutschland stammende Prädikant Martin Oberländer, mit Genehmigung des Herzogs in der St. Georgskapelle vor dem Tor, und die Bürger liefen ihm zu. So ging es überall her. Die Herzöge griffen hier und dort ein, um Ordnung zu Schaffen, aber da der eine, Heinrich, evangelisch gesinnt war, der andere, Albrecht, mit Zähigkeit an der alten Kirche hing, so ward dadurch die Verwirrung nur vermehrt. Der eine verjagte die neuen Prediger, der andere führte sie wieder zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen aber war die neue Lehre längst auch auf das Land vorgedrungen und hatte auch hier alles in Bewegung gebracht. Hier ist es besonders der den „Pfaffen“ verschuldete und daher schon lange auffällige Adel, welcher der neuen Bewegung zufällt, entlaufene Mönche aufnimmt und sie in seinen Patronatskirchen predigen lässt, so die Rieben zu Galenbeck, die Flotow auf Stuer, ja, er verjagt wohl den alten Pfarrer, so die Plessen in Klütz und Damshagen, um einen Prediger der neuen Art in die Pfarre zu setzen. Auch die Bauern wurden unruhig. Nur dort, wo eine starke Hand es noch eine Weile aufrecht hielt, wie die des römisch gesinnten Herzogs Albrecht in feinem Landesteil, die Domherren von Schwerin und Güstrow in ihren Patronatskirchen, oder der Abt von Doberan in den seinen dauerte das alte Kirchenwesen noch, freilich unter dem wachsenden Widerstande der Bevölkerung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber es waren nicht nur Triebkräfte echter, religiöser Art, die sich hier auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwälzungen und Seelenwandlungen regen sich auch allerlei andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten des Eigennutzes und der Habsucht. Der den „Pfaffen“ verschuldete Adel sucht seine Schulden loszuwerden, verweigert Zins und Kapital, bemächtigt sich der Pfarräcker. Die Bauern liefern das Meßkorn nicht mehr, die städtischen Pächter kirchlicher Ackertücke zahlen keine Pacht. Es kommt sogar zu Gewalttätigkeiten gegen die Pfarrer. Immer dringender notwendig wurde das Eingreifen der landesherrlichen Gewalt, wenn nicht alles verlorengehen sollte, und darin waren sich beide Herzöge einig, daß die bürgerliche Ordnung unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wenn sie auch in ihren religiösen Ansichten weit auseinandergingen. So ließen sie dann 1534 nach dem Vorbilde der auf Luthers Forderung in Sachsen gehaltenen Kirchenvisitation durch eine Kommission das Land bereisen, überall das Eigentum und die Einkünfte der fürstlichen Patronatspfarren aufzeichnen und sicherstellen. Weiter freilich ging die Einigkeit nicht. Wo es sich um die Lehre handelte, mußte der Evangelisch gesinnte Herzog Heinrich allein vorgehen und blieb ihm der Landesteil seines Bruders verschlossenen. Der erste Versuch, den er in dieser Richtung im folgenden Jahre machte, war denn auch, wie seine Abgesandten selbst klagen, „nur der Schalten einer Visitation”. Aber dabei konnte es nicht bleiben, eine neue Ordnung mußte geschaffen werden, und der junge, aus tiefster Seele evangelische Herzog Magnus, der zum Bischof von Schwerin erwählt war, drängte feinen zögernden Vater Heinrich vorwärts. So berief dieser endlich 1537 den Braunschweiger Prediger Johann Niebling als Superintendenten für da ganze Land nach Parchim. In seinem Auftrage hat dieser dann unserem Lande die erste evangelische Kirchenordnung, eine „Korte Anwisinge der Lere“, Ordnung des Gottesdienstes und der Sakramente enthaltend, sowie den ersten Katechismus, beide in plattdeutscher Sprache, gegeben, und diese neue Ordnung 1541-42 in einer allgemeinen Visitation aller Kirchen des Landes, soweit sie nicht im Albrechts Teil lagen, eingeführt. Damit hat die neue evangelische Landeskirche ihre erste rechtliche Grundlage erhalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ehe sie sich ausbauen konnte, wurde alles noch einmal wieder in Frage gestellt. Immer gefahrdrohender war die Lage der Evangelischen im Reiche geworden. Luther war 1546 gestorben, der Kaiser Karl V., auf der Höhe feiner Macht, entschlossen, sie zur Vernichtung der Evangelischen einzusetzen. Der Sturm brach los: die Evangelischen wurden 1647 vernichtend bei Mühlberg an der Elbe geschlagen, ihre Führer, der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf von Hessen, schmachteten in Gefangenschaft. Auf dem Reichstage zu Augsburg erließ der Kaiser im sog. Interim Bestimmungen, welche darauf zielten, die Lehre und Ordnung der katholischen Kirche fast in allen Punkten wiederherzustellen. Während seine Truppen unterwegs waren, das letzte Bollwerk der Evangelischen, das feste Magdeburg zu belagern, erging seine Aufforderung, sich dem Interim zu fügen, auch an die mecklenburgischen Herzöge. Hier war inzwischen der katholische Albrecht gestorben und an seine Stelle sein junger, hochbegabter und entschlossen evangelisch gesinnter Sohn Johann Albrecht I. getreten. Als sie den Drohungen des Kaisers gegenüber die Antwort nicht länger verschieben konnten, versammelten beide Herzöge, der alte Heinrich und der junge Johann Albrecht, die Stände ihres Landes, Prälaten, Ritter und Städte, am 20. Juni 1549 zum Landtag an der alten Versammlungsstätte, der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg. In ihrem Auftrag legte der Kanzler Johann von Lucka, auch er ein um des Glaubens willen von den Kaiserlichen Vertriebener, den Ständen die Lage dar. Einmütig erklärten sie darauf, daß sie entschlossen seien, mit den Fürsten bei der reinen evangelischen Lehre zu bleiben und dafür Leib, Gut und Blut einzusetzen. In allem wollten sie dem Kaiser gehorsam sein, nur in dem einen nicht. Dementsprechend ward dem Kaiser geantwortet. An diesem Tage ist unsere Kirche im eigentlichsten Sinne des Wortes Landeskirche geworden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Benutzt wurden zu dieser Arbeit: Raabe, Vaterlandskunde Boll, Abriß der Meckl Sandeskunde sowie mehrere Auflätze von G. E.F. Lisch in den Jahrbüchern des Vereins für meckl. Geschichte und Altertumskunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Teil 1) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 29&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen muß ich zunächst einige Bemerkungen über die staatlich-kirchliche Ordnung in unserer engeren Heimat zur Zeit der Reformation vorausschicken. Der Klützer Ort - der Name Klützer Winkel ist erst in jüngerer Zeit entstanden, früher hieß er nur Klützer Ort, mitunter auch Creutzer Ort - bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft, die mit einer halbinselartigen, stumpfen Spitze in die Ostsee hineinragt. Im Süden bildet eine Gerade, etwa vom südlichen Punkt der Wohlenberger Wieck bis zum Dassower Binnensee die Grenze. So in drei Richtungen vom Meer begrenzt, lag das Ländchen von aller Welt abgeschnitten, ohne eine Stadt, ohne nennenswerten Handels- und Gewerbeverkehr, und hat sich diese bestimmte Einheit lange Zeit hindurch bewahrt. Im Süden berührte die allerdings viel benutzte Landstraße zwischen den beiden mächtigen Hansastädten Lübeck und Wismar die Gegend, aber auch sie war wegen ihres unergründlichen Zustandes mehr berüchtigt als beliebt. Hatte doch eine bestimmte Stelle dieser Straße den vielsagenden Namen „die kalte Herberge“, weil die Reisenden dort in der Regel umwarfen und im Freien Unterkunft beziehen mußten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Staatlich gehörte der Klüger Ort schon damals zu dem Amte Grevesmühlen. Die mecklenburgischen Herzöge ließen das Amt durch einen fürstlichen Vogt (Vogtei) verwalten. In älterer Zeit zerfiel die Gebiet in drei zum Obotritenlande gehörige Landstriche: das Land Dartsow, den Wald Clutse und das Land Bresen. Die Namen haben sich zum Teil bis auf den heutigen Tag in denen der Flecken Klütz und Dassow erhalten.  Der Name Bresen ist wahrscheinlich auf das slawische Wort brezezny, d.h. am Ufer liegend, zurückzuführen. Das ganze Amt bestand früher fast ausnahmslos aus Rittergütern, mit denen die Besitzer vom Fürsten beliehen waren (Lehngüter). Als Gegenleistung verlangte der Lehnsherr von dem Lehnsträger Kriegs- und Hofdienst. Diese Ritter oder rittermäßigen Vasallen bewohnten nicht nur die ganze Gegend, sondern beherrschten sie auch im eigentlichen Sinn des Wortes und drückten schon damals dem ganzen Landstrich den Stempel auf. Es ist das Stammland vieler alter Rittergeschlechter, die hier ihre zahlreichen Güter und Burgen hatten. Sogar die Flecken Klütz und Dassow waren solche Lehn der von Plessen und von Parkentin. Sehr ausgeprägt unter dem Adel des Klützer Ortes war der enge Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl - „alle for einen”. Dieses Einstehen füreinander führte oft zu kriegerischen Verwicklungen, die ihren Ausgang nicht selten in einer Wirtshausschlägerei der Dienstleute hatten, die sich aber häufig zu jahrelangen Fehden auswuchsen. So ist uns aus dem Jahre 1505 urkundlich bezeugt, daß die streitbare Irmgard von Buchwald, Herrin in Volksdorf bei Dassow, einen richtigen mecklenburgisch-lübischen Krieg zu Wege brachte, nur weil drei ihrer Bauern im Volksdorfer Krug von einigen Fischern aus Lübeck eine Tracht Prügel bezogen hatten. In diesen Krieg, der drei Jahre das Land verwüstete, und in den sogar der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig verwickelt wurden, konnte die Frau von Buchwald sich nur einlassen, weil sie wußte, daß ihr der gesamte Adel des Klützer Ortes beistehen würde. Auch in friedlichen Zeitläufen wurde die mächtige Handelsstadt Lübeck gern und oft von dem Adel des Klützer Ortes aufgesucht. Sehr oft mögen es Geldgeschäfte gewesen sein, die die Ritter nach Lübeck führten. Sie, die fast immer arm am Beutel waren, fanden in den reichen Handelsherren und auch in der wohlhabenden Lübecker Geistlichkeit zunächst willige Geldgeber. Schließlich aber wurde diese Art der geschäftlichen Beziehungen doch zu eng, „man wurde zu nahe verwandt,“ und es entwickelte sich wieder eine erbitterte Feindschaft aus diesen Bankgeschäften. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kirchlicher Beziehung lag der Klützer Ort in der nächsten Nähe von drei Bischofssitzen: Lübeck, Ratzeburg, Schwerin. Südlich von dem Ländchen, in einer Tagesreise bequem zu erreichen, hatte der Bischof von Ratzeburg vor Jahrhunderten das Prämonstratenser Nonnen-Kloster Rehna gegründet. Der Propst von Rehna hatte im Auftrage des Bischofs v. R. die Aufsicht über die Kirchen und Pfarren im Klützer Ort zu führen, jedoch tritt er in der Reformations-Bewegung in unserer Gegend fast gänzlich in den Hintergrund. Der mächtigste Gegner der Evangelischen war immer der Bischof von Ratzeburg, zu dessen Sprengel der Klützer Ort gehörte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bistum Ratzeburg wurde um das Jahr 1050 von dem Erzbischof Adalbert von Bremen, dem Erzieher des fränkischen Kaisers Heinrich V., errichtet. Nach kurzer Dauer fiel es dem Wendenaufstand von 1066 zum Opfer. (Gottschalk) Erst Heinrich der Löwe, der in den wendischen Ländern die Verbreitung des Deutschtums und des Christentums als seine Hauptaufgabe ansah, besetzte im Jahre 1154 den fast ein Jahrhundert lang verwaisten Ratzeburger Bischofsstuhl mit dem Magdeburger Propst Evermod. Zur Zeit der Reformation war Heinrich Bergmeier Bischof von Ratzeburg. Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm am 13. Juli 1525 Georg von Blomendal (Blumental, der auch zugleich Bischof von Lebus (Mark Brandenburg)) war und der den Bischofssitz bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1550 inne hatte. Von Mecklenburg gehörte zum Ratzeburger Kirchensprengel der westliche Streifen, als Grenze etwa die Linie von Grevesmühlen bis Dömitz, also auch der Klützer Ort. &lt;br /&gt;
Wir gehen fehl, wenn wir einen katholischen Bischof der damaligen Zeit etwa mit einem heutigen Landesbischof vergleichen. Freilich übte auch er die Aufsicht über die Pfarrer seines Gebietes aus, aber im übrigen war er mehr Kirchenfürst als Kirchendiener. Meistens waren die hohen Kirchenämter in Händen von Adeligen. Oft besaßen sie mehrere fette Pfründen wie z.B. Georg von Blomendal. Sie durften nur nicht verheiratet sein, im übrigen lebten sie wie die weltlichen Adeligen. Sie hatten ihre Burg mit der oft zahlreichen Burgbesatzung. Blomendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während feiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde. Sie gingen auf die Jagd, gaben glänzende Feste und führten ein bequemes, üppige und oft unsittliches Leben. Ihre Einnahmen waren bedeutend, auch dann noch, wenn sie für ihre Betätigung bis zu 10000 Gulden zahlen mußten. Dazu kamen dann noch die vielen Geschenke an die päpstlichen Beamten. In vielen Fällen besaßen die hohen kirchlichen Würdenträger nicht einmal geistliche Bildung; sie ließen dann ihr Amt von einem Geistlichen verwalten, bezogen aber nichtsdestoweniger ihre Einkünfte. Dementsprechend war auch die niedere Geistlichkeit. Dem Ratzeburger Bischof Bergmeier wird einmal vorgeworfen, daß „er eine Schreiber und anderes lose Gesindel auf die Pfarren hin und wieder gesetzet”. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation in den Klützer Ort ging nur deswegen so früh vor sich, weil der Adel so stark an die Lübecker Geistlichkeit verschuldet war und auf diese Weise hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten. Dieses Bestreben zeigte sich überall in Mecklenburg, trat aber nirgends so früh und grell hervor als im Klützer Ort. Es war also nicht der evangelische Sinn und die Liebe zu Luthers Lehre, die den Adel zur Einführung der Reformation bewogen, sondern der Grund lag in einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Vorteil. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon um 1450 mußte der mecklenburgische Herzog Heinrich in diese Geldstreitigkeiten eingreifen. Durch seine Vermittlung kam auf dem Schlosse zu Schönberg schließlich ein Vergleich zwischen dem Adel und dem Domkapitel zu Lübeck zustande, nach dem die Vasallen die schuldigen Zinsen zahlen sollten, die Geistlichen den über sie verhängten Kirchenbann aufhoben. Mit der Zeit wurde die Sache jedoch ernsthafter. Während die höhere Geistlichkeit (Bischöfe, Domherren, Pröpste) große Landgüter kauften und so ihr Geld sicher stellten, hatten die lübischen geistlichen Stiftungen von geringerer Bedeutung (Vikarien, Kalande u. a. Brüderschaften) ihre Kapitalien vorzugsweise in den adeligen Gütern des Klützer Ortes zinsbar belegt. Ihre geringen Einkünfte gestatteten ihnen den Erwerb großer Landgüter nicht. Dagegen war am Ende des 15. Jahrhunderts der Groll der Bevölkerung gegen die Geldanhäufung und das Güterkaufen der höheren Geistlichkeit so stark, daß man es vorzog, nun auch die kleineren geistlichen Stiftungen mehr und mehr zu bedenken. Und so kam&#039;s, daß sich auch hier allmählich große Summen ansammelten, und es gab in dieser Zeit wohl kein Gut des Klützer Ortes, in dem nicht Kapitalien kleinerer geistlicher Stiftungen Lübecks landen. Der ganze Adel unserer Gegend war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, und die Summe, die sich durch lange Jahre hindurch angehäuft hatte, war nicht unbedeutend. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über das Pfründenunwesen und über die vielen geistlichen Stiftungen, die doch letzten Endes aus den Opferpfennigen und den Ablaßschillingen der Beichtkinder zusammen genommen waren, kann es nicht wundernehmen, daß der Adel sich diese Verhältnisse zunutze machte und die Ansicht vertrat, das geliehene Geld hätte die Geistlichkeit zu Unrecht erworben, und die Rückgabe schon aus diesem Grunde hintertrieb. Wenn auch diese Ansicht vom Rechtsstandpunkt aus nicht zu halten war, so fand sie in dem damaligen Haß gegen die Geistlichkeit immer neue Nahrung, und bei der Geschlossenheit der Weigerung begann die Geistlichkeit, sich bald ernsthaft um das Ihre zu sorgen. &lt;br /&gt;
Sie verklagte deshalb im Jahre 1501 ihre Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. Diese mußten sich notgedrungen mit der Angelegenheit befassen, da die Geistlichkeit sich schon in Rom beschwert hatte, und der Ausgang für die Vasallen nachteilig werden konnte. Deshalb verglichen am 29. März 1503 zu Wismar die Herzöge Magnus und Balthasar von Mecklenburg „Die gemeinen Vikareien und Kalandsbrüder aller Kirchen und Kalande in der Stadt Lübeck“ und die Vasallen des Klützer Ortes in folgender Weise: „Aller Streit, der bis dahin gewaltet hat, soll niedergeschlagen sein und jeder Teil die von ihm bisher verlegten Kosten tragen, die Geistlichkeit entsagt und quittiert — allen rückständigen Zinsen, welche etwa 30 000 gute Mark (druttich dusend gude margk) betragen und setzt „In Ansehung der Armut der Vasallen” den Zinsfuß auf 5 % herunter, welche Summe fortan jährlich in der Oktave der Heil. Drei Könige (1.-10. Januar) in Lübeck gezahlt werden soll, die Schuldbriefe mögen lauten wie sie wollen; - dagegen wollen die Herzöge, welche „merklich zu Sinn genommen, angesehen und gerne gehört haben, wie die Vikareien und Kalandsbrüder nach ihrem Begehr ihren Mannen und Getreuen im Guten die rückständige Rente alle haben lassen wollen und ihrem Urteil beifällig gewesen sind, den Geistlichen wiederum günstig und gnädig sein und ihnen Gunst und Gnade beweisen nämlich alle Gebrechen der Schuldbriefe, wenn diese etwa dergleichen haben sollten, erfüllen und ihnen die Erlaubnis geben, künftig ihre Schuldner mit geistlichen Gerichten und Strafen zu verfolgen, auch mit dem Banne, und diesen überall im Lande verkündigen und anschlagen zu lassen, und das Recht, da die herzoglichen Vögte und Knechte zur Beitreibung der Schulden bei Vermeidung fürstlicher Ungnade, treulich behülflich sein sollen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein glänzender Vergleich - wenigstens für den Adel. Er selbst nannte ihn „Willkürsurteil und Ausspruch“ (wilkorsordel unde utsprake). Für die Hergabe von 30000 guten Mark erhielt die Geistlichkeit eigentlich recht wenig oder - bei  Licht besehen - garnichts! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So hofften denn die Gläubiger auf den nächsten Antonitermin, an dem doch die 5 %igen Zinsen fällig waren. Sie warteten vergeblich. Der Adel zahlte so wenig nach als vor dem Vertrage, weder Zinsen noch Kapital. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Klage bei den mecklenburgischen Herzögen. Acht Jahre später 1511 kamen sie in Grevesmühlen mit der Geistlichkeit zusammen. Ein neuer Vertrag bestimmte, alle bisherigen und künftigen Zinsen fallen zu lassen und die Kapitalien in 15 Jahren abzuzahlen. Die Geistlichen sandten zu Ostern 1512 die beglaubigten Abschriften der Schuldverschreibungen ein und im Dezember 1512 wurde auf einer Zusammenkunft in Gadebusch ein neuer Vergleich geschlossen „zwischen den gemeinen Vikareien, Commendisten und anderen Geistlichen aller Kirchen, Kalande und Bruderschaften der Stadt Lübeck“ und „unsern Gudemannen und Lieben Getreuen im Creutzer Ort in Grundlage der Briefe und Siegel nach Anzeige zweier Register und zweier Receffe&amp;quot;. Darnach sollten alle Zinsen niedergeschlagen und die Kapitalien in 10 Jahren, jährlich im Umschlage zum 10. Teil „ohne ferneren Aufschlag” abgetragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 2) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Fortsetzung. &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. März 1515 sehen sich die beiden mecklenburgischen Herzöge wieder gezwungen einzugreifen. Die Schuldner haben den Vertrag vom Jahre 1512 abermals nicht gehalten; nicht ein Pfennig ist gezahlt. Die Herzöge drohen jedem einzelnen mit Zwangsvollstreckung, falls bis Johannis 1515 keine Zahlung erfolgt ist. Aber auch diesmal erfolgt nichts, und die angedrohte Zwangsvollstreckung unterbleibt ebenfalls. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1517 setzt die Reformation ein, und der Adel denkt nun erst recht nicht daran, die Schulden zu bezahlen. Fast überall in Mecklenburg und darüber hinaus verteidigt der Adel die Zurückhaltung der Zinsen und Kapitalien mit mehr Hartnäckigkeit als Berechtigung, und die öffentliche Meinung ist auf Seiten des Adels. Die Geistlichkeit beginnt für den endgültigen Verlust der Gelder zu fürchten. Von einflußreichen Kirchherren gedrängt, legen sich die Herzöge wieder ins Mittel. Die alte Leier: Vergleich, Herabsetzung des Zinsfußes um 1%, Androhung von Zwangsmaßnahmen, ausbleiben der Zahlung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verzweiflung versucht die Geistlichkeit sogar den Weg der Gewalt. Im Jahre 1528 rüstet das Domkapitel gegen den boshaften Schuldner Heinrich Smeker auf Wüstenfelde eine Streitmacht von 300 Mann aus. Ein Priester führt sie an. Sie überfallen die Burg, wüten wie die Wandalen, aber Geld bringen sie nicht heim. Prozesse und Termine werden angesagt, aber schließlich wagt sich kein Bote mehr mit den Ladungen auf die Ritterburgen. Bissige Hunde verweigern ihnen den Eintritt, oder sie werden unter Hohnlachen und Prügel davongejagt. Die Geistlichkeit kann die Ladungen nicht mehr anbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgender drastischer Zwischenfall ist in ähnlicher Form gewiß auch auf anderen Burgen vorgekommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Im festen Haus zu Arpshagen herrschte lärmende Freude. Vom Burgherrn Reimar von Plessen eingeladen, hatten sich die Nachbarn und Vettern Sievert von Plessen aus Goldbeck und Berend von Plessen zu Gantenbeck eingefunden. Krachend stießen die schweren Zinnkrüge, mit dem dunklen Gerstensaft gefüllt, auf den klobigen Eichentisch, nachdem die Ritter einen langen Zug getan. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Hört einmal, Brüder,” rief der Ritter Reimar gröhlend, „Ihr, wißt, wie hart uns die Lübischen Pfaffen und Vikare bedrängen. Die paar Gulden, die sie uns geliehen haben, wollen Sie wieder haben. Heute morgen schickten sie mir einen Boten mit der Forderung nach Zahlung. Ich habe ihm heimgeleuchtet, diesem Stadtfratz Mit der Hundepeitsche habe ich ihn weidlich gegerbt. Geschrien hat er, als wenn er am Spieße stak. Mein Knecht Hennecke empfing ihn draußen mit der Gabel und kitzelte ihn. Da hat er vor lauter Lachen nicht einmal die Brücke gefunden, er ist in den Graben gesprungen -- Mag sein, daß er noch darin liegt.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine dröhnende Lache schallte durch den engen Raum und stieß sich an der niedrigen Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Recht so, recht so!“ bekräftigte Sievert, Herr von Goldbeck. Ausgetrieben werden muß den Dickbäuchen in Lübeck ihr Gelüste. Laß sie sich an den Lübischen Pfeffersäcken halten und einen rechtschaffenen Ritter ungeschoren lassen.” Hennecke war eingetreten. Er füllte aufs neue die Krüge. „Hast dus auch zu arg gemeint mit der Mistgabel?” fragte Berend den Knecht. „Ich will meinen, daß der Lübische Zahlmeister auf der andern Seite wieder aus dem Burggraben gekrochen ist. Sonst   könnten uns die Lübecker ein paar 100 Stadtknechte auf den Hals hetzen!” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Das ist so, gnädiger Herr,” erwiderte Hennecke, „Ich habe ihn abreiten sehen! Seinen dürren Klepper hatte er vorsichtig auf jener Seite des Burggrabens an die Linde gebunden. Aber seine Herren werden ihn nicht mehr erkennen. Sein bunter Flitterkram hing ihm tropfend um die schlotternden Beine. Schwarz wie der Leibhaftige selbst kletterte er auf den Gaul.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Ja, ja!” schrie Reimar, „haltet uns die Pfaffen fern! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wer da will hebben ein reines Hus, dei lat Mönken un Papen dorrut; denn Mönke, Müse, Mutten un Maden, scheiden selten ahn groten Schaden.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Inzwischen war auch der von Tarnewitz auf Tarnewitz, der von Negendank auf Redewisch und der von Schoß auf Kalkhorst eingetroffen, und jedesmal wurde mit ungestümen Ergötzen der Vorgang in ausführlicher Breite wiederholt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübischen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer, Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen und fordert von den Herzögen, daß sie „diejenigen, die in diesen Zeiten wider die Geistlichkeit streben, zur Billigkeit weisen möchten.“ Er sendet 1529 eine Einzelaufstellung der Schulden ein und bittet noch einmal um Innehaltung der Verträge. Die Herzöge antworten darauf nicht einmal. Sie haben jetzt noch weniger als früher den Mut oder die Macht, dem Recht Geltung zu verschaffen. Inzwischen treten Ereignisse ein, die allerdings ein Eingreifen verhindern. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich eine Liste der Schuldner und der Schuldsumme bringen. Die ganze Aufstellung hier abzudrucken, würde zu viel Raum erfordern; ich beschränke mich deshalb darauf, die in unserer Nähe liegenden Güter zu nennen. Die Schuldverschreibungen sind alle im 15. Jahrhundert ausgestellt; viele sind schon aus den Jahren 1427 und 1430. Man kann wohl annehmen, daß im Jahre 1530 50 Jahre lang keine Zinsen bezahlt waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Plessen zu Klütz, Arpshagen, Grundeshagen, &amp;lt;br&amp;gt;Gantenbeck, Damshagen, Brandenhof, Großenhof, Hoikendorf, &amp;lt;br&amp;gt;Tressow, Zierow, Barnekow, Parin, Hohen Schönfeld || - || 10000 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Buchwald zu Johannstorf || - || 2262 ½ || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Schotz zu Dönkendorf, Nienhagen und Kalkhorst || - || 22671 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Quitzow zu Vogtshagen und Tankenhagen || - || 22597 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Negendank zu Redewisch und Zierow || - || 3500 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Parkentin zu Lütgenhof, Prieschendorf und Dassow || - || 3600 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die vom Brook zu Brook und Witsol || - || 1110 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Tarnewitz zu Tarnewitz und Stellshagen || - || 1395 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Scharfenberg zu Walmstorf || - || 125 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Hagen zu Grevesmühlen || - || 100 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Stralendorf zu Krankow || - || 1508 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  || 96800 || MK&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die hier nicht aufgeführten Schuldner insges. || - || 10620 ||  Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;Hauptstuhl&#039;&#039;&#039;  || &#039;&#039;&#039;37420&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;MK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;				 &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;									       &lt;br /&gt;
 alle tyt beth to ener scharperen rekenschop. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist merkwürdig, daß die Reformation in dem abgelegenen Klützer Ort früher Fuß faßte als im ganzen übrigen Mecklenburg, etwa mit Ausnahme von Rostock, wo das Luthertum allerdings früher gepredigt wurde, aber erst später frei ward. Noch merkwürdiger ist, daß sich hier der Adel für die Reformation einsetzte, während es sonst im allgemeinen von Neuerungen nicht viel willen will. Die Gründe dafür waren, wie aus den bisherigen Ausführungen hervorgeht, zum großen Teil materieller Art. Gewiß mag mancher auch in der richtigen Erkenntnis der Lage oder in einer gewissen Begeisterung für die Sache Luthers gehandelt haben, und vielleicht ist auch das Streben einzelner Adeligen, das Joch der übermütigen, dummen und verdorbenen Geistlichkeit abzuschütteln, nicht ohne Einfluß geblieben, aber in der,Gesamtheit benutzte der Adel ohne Zweifel die religiöse Bewegung, um sich von seinen drückenden Schulden ohne große Aufregung zu befreien. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1524 der Ratzeburger Bischof Heinrich Bergmeyer starb und nach einem halben Jahr Georg von Blomendal zu seinem Nachfolger gewählt wurde, da war grade diese Wahl nicht von ungefähr, und es ging ein Schrecken durch die lutherisch Gesinnten im Ratzeburger Bischofssprengel. Georg von Blomendal, schon längere Zeit Bischof von Lebus, war ein kalter, eisernder Mann, der strenge an den altkirchlichen Satzungen hielt und das Luthertum unterdrückte, wo er nur konnte. Man war sich klar darüber, warum gerade dieser Mann Bischof in Ratzeburg wurde, der es wie kein anderer verstand, die Abtrünnigen und Ketzer zur Vernunft zu bringen. In feinem Bischofssitz Lebus war er mehr gefürchtet als geliebt. Das beweist folgendes Vorkommnis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das geistliche Ministerium der Stadt Brandenburg widersetzte sich einmal den Anordnungen des Bandenburgischen Kurfürsten. Darauf drohte dieser: „Wollt ihr mich zum Ordinario nicht leiden, so will ich euch dem Papst oder dem Bischof von Lebus befehlen, die werden euch wohl regieren.&amp;quot; Erschrocken antworteten die Geistlichen: „O gnädiger Herr, behüt uns Gott vor dem Papst und dem Bischof von Lebus, es ist ein Teufel wie der andere.” &lt;br /&gt;
Nachdem Georg von Blomendal in sein neues Bistum Ratzeburg eingeführt war, kehrte er seinem Wirkungskreis bald den Rücken. Der Aufenthalt in Lebus sagte ihn mehr zu, und die Ratzeburger Pfründe war ihm ohnehin sicher. Er ließ sich jahrelang in Ratzeburg nicht sehen, und das zu einer Zeit, wo sich alles in Gärung befand. In Lebus wurde er allerdings seines Lebens auch nicht froh. Der Adel war auch dort nicht sein Freund. Er mußte es erleben, daß die Ritter Heinrich Queiß auf Possin, Nickel von Minkwitz auf Sonnenwalde und Otto von Schlieben auf Baruth ihn wegen einer Streitigkeit überfielen, und ihn um ein Haar gefangen genommenen hätten. Es gelang ihm, im letzten Augenblick zu entfliehen, und seine Verfolger zerstörten sein Schloß in Fürstenwalde mit der Kirche und der Stadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Bischofswahl regte sich der lutherische Geist im Ratzeburger Kirchensprengel. Vor allen Dingen wurde die Enteignung geistlichen Vermögens und geistlicher Landgüter versucht. Der Rat der Stadt Lübeck war aber den Bischof beigesprungen und hatte sein Land gegen alle Angriffe der Ketzerei und der Habsucht geschützt. Am 16. März 1526 dankt der Papst dem Rate sehr verbindlich dafür, daß er „die lutherische Ketzerei, welche wie eine ansteckende Pest die meisten Länder Deutschlands vergiftet und hier viel Schaden und Unglück angerichtet habe, von der Stadt Lübeck und dessen Gebiet abgewehrt und in einigen benachbarten Gegenden, auch dem Bistum Ratzeburg gegen die lutherischen Ketzer und die Zerstörer der Kirche Hilfe geleistet habe.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gerade zu der Zeit, als der Papst dem Lübecker Rat so artig dankte, brach das Ungewitter im Klützer Ort los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch offener Feindseligkeiten gibt die Neubesetzung der Pfarre zu Gressow. Der weltliche Patron dieser Kirche war Berend von Plessen, der seinen Sitz zu Tressow hatte. In der Kirche zu Gressow hatten die von Plessen auch ihr Erbbegräbnis, und außerdem hatten sie dort drei Vikareien, d. h. Nebenpfarren mit drei Häusern gestiftet, „die ihnen eigentümlich und erblich zustanden.“ Das Besetzungsrecht der Pfarre hatte aber wie in der ganzen Vogtei Grevesmühlen seit 300 Jahren der Ratzeburger Bischof. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof Bergmeyer hatte nun einen blinden Pfarrer oder wie der herzogliche Geschichtenschreiber und Mathematiker Magister Tilemann Stella berichtet, „einen ungeschickten Pfaffen mit einem Auge“ nach Gressow gesetzt. Dieser Mann war nicht imstande, die Pfarre ordnungsgemäß zu verwalten. Er mußte oft aus der Kirche getragen werden. Die von Plessen beklagten sich bei dem Bischof und baten um einen andern Pfarrer. Die Bitte wurde abgeschlagen, vielleicht „weil es ihm mehr am Geld als an der Pfarrkinder Seelen gelegen.“ Bald darauf starb Bischof Bergmeier, und sein Nachfolger Georg von Blomendal war „in viel Zeit nicht in Ratzeburg” und konnte keine „Achtung auf die Mängel der Pfarre Gressow haben. Die Gressower Pfarrkinder wandten sich im Einverständnis ihres Pfarrers, der selber seine Unfähigkeit fühlte, an die von Plessen mit der Bitte, daß sie dem Pfarrer einen „Prediger zu Hilfe setzen möchten, der den Pfarrleuten die heiligen Sakramente reichen könne.“ Die von Plessen „handelten denn auch mit Gunst und Willen des blinden Pfarrers dahin, daß er, weil bei der geistlichen Obrigkeit kein schuldiges Einsehen zu finden war, darein willigte, daß sie als weltliche Pfarrkinder und Herren einen gedingten Helfer aufnehmen möchten.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berend von Plessen entließ darum den blinden Pfarrer und setzte als seinen Nachfolger einen „gelehrten und frommen Priester ein, der sich eines unberüchtigten, guten Lebens befleißigte und das ewige Gotteswort hell und lauter predigte.“ &lt;br /&gt;
Dieser erste und lutherische Pfarrer in unserer Gegend war Thomas Aderpul. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Mann war früher Priester in Lübeck gewesen, hatte aber durch seine ketzerischen Predigten den Unwillen des Lübecker Bischofes auf sich gezogen. Als er dann gar in die Ehe trat, da kannte der Haß gegen ihn keine Grenzen. Der Lübecker Bischof berichtet über ihn, daß er „in Lübeck zum Aufruhr gepredigt und sich auch gegen kaiserliches Edikt derselben Büberei beflissen und viele einfältige Leute verführt”, d.h. er hatte lutherisch gepredigt. Schließlich hat der Bischof ihn ins Gefängnis geworfen und endlich gegen das Versprechen, dem Bistum auf 10 Meilen nicht nahe zu kommen, aus Lübeck verwiesen. Wahrscheinlich ist er dem Berend v. Plessen schon von Lübeck aus bekannt gewesen und er hat sich gleich nach seiner Ausweisung nach Gressow begeben! Wenigstens ist er, als der Ritter ihm die Pfarre überträgt, der dortigen Gemeinde schon bekannt und hat dort schon gepredigt. Nach einer alten Nachricht soll er vorher in der Plessenschen Hauskapelle zu Barnekow und Gressow, amtiert haben. Nach derselben Nachricht soll er von Luther geschickt sein. Diese Vermutungen sind indessen nicht nachweisbar, da die Forscher seinen Namen in den Wittenberger Studenten-Verzeichnissen nicht gefunden haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner neuen Gemeinde erfreut Thomas Aderpul sich bald eines besonderen Vertrauens. Er hielt sich „nach Aussagen aller Zeugen in Gressow dermaßen, daß die Pfarrkinder alle wohl mit ihm zufrieden waren; denn er hatte das ewige Gotteswort hell und lauter gepredigt und somit nach gebührlichen Pfarrechten und alter Gewohnheit dermaßen christlich gehandelt, daß sie des allen guten Gefallen und sonderliche Andacht gehabt hatten.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach altem Kirchenrecht war es nun allerdings eine gewalttätige Handlung, und der Ratzeburger Bischof wird zu solchem eigenmächtigen Vorgehen des Berend von Plessen nicht stillschweigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt)&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 3) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thomas Aderpul Pfarrer in Gressow wurde, schrieb man das Jahr 1526. Seine Berufung muß in der ganzen Gegend wie ein Feuerzeichen gewirkt haben. Die Reformation macht rasche Fortschritte. Ende des Jahres schreibt der Dompropst J. Mus einen Brief über die Ausbreitung der Ketzerei im Klützer Ort an den Bischof Georg von Blomendal, der noch immer in Lebus weilt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „De Papen im krutzer orde stellen sich seltsam an, nemen wiber, schelden up de hillighen, missen, papen unde moneke. In Iwer g. karken gressow is noch de disperate Boue; derglick thom klutze is en ander her Hinrich fister furdreuen; to freberhaghenn hefft her iuochim wittenborch ok en wiff genamen; und Iw. g. hefft alle karken im klußer orde tho furlenen, wouol man sick hoghe erbut, werden doch de boesen prediger geledenn fast in allen flekken des landes thu mekelenborch. Unſer hergodt make idt alle gut. Iwen g. stifft, godt si loff, samit eren underdanen stan noch wol.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Schriftsprache würde der Brief etwa so lauten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Die Pfaffen im Klützer Ort stellen sich seltsam an, nehmen Frauen, schelten auf die Heiligen, Messen, Pfaffen und Mönche. In Euer Gnaden Kirche zu Gressow ist noch der ungehorsame Bube: desgleichen ist in Klütz der Priester Herr Hinrich vertrieben. Der Priester Joachim Wittenburg in Friedrichshagen hat auch ein Weib genommen. Und doch haben Euer Gnaden alle Pfarren im Klützer Ort mit Recht zu besetzen. Die bösen Prediger werden gelitten in fast allen Orten des Landes Mecklenburg. Unser Herrgott mache alles gut. Euer Gnaden Stift, Gott sei Lob, samt Euren Untertanen stehen noch wohl.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich im Jahre 1529 hat sich die Lage im Bistum Ratzeburg so zugespitzt, daß Georg von Blomendal keine persönliche Anwesenheit für nötig erachtet. Nachdem ihm die Pröpste Bericht erstattet haben, erkennt er, daß es die höchste Zeit ist, hier zu handeln. Mit streng Katholischen Eifer geht er vor, um zu retten, was noch zu retten ist. In einem Schreiben an die mecklenburgischen Herzöge heißt es, er habe, als er vor kurzem in sein Stift gekommen sei, zu großer Beschwerung seines Gewissens gefunden, daß in den mecklenburgischen Landen und im Stifte an vielen Enden die lutherische Ketzerei bei etlichen vom Adel, Bürgern und Bauern, auch einem großen Teile der Geistlichkeit eingerissen sei. Namentlich habe er einen vergeßlichen Pfaffen, der vorher in Lübeck zum Aufruhr gepredigt, in Gressow gefunden. Dieser Pfaffe habe öffentlich auf der Kanzel gepredigt, „alle Dinge über, unter, in der Erde, Holzung, Wasser, Weide und Jagd seien einem jeglichen gemein und niemand sonderlich zuständig.“ Es seien auch Bauern aus andern Gemeinden bei ihm, dem Bischof, gewesen, die sich über ihre Pfarrer, daß sie mit der lutherischen, Ketzerei die Gemeinden verdürben, beklagt, und gesagt hätten, so sie Verlaub hätten, sollte ihr Pfarrer nicht lebendig vom Predigtstuhl kommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von Plessen sind indessen ganz anderer Ansicht über die Ursache des Streites zwischen dem Bischof und Aderpul. Sie behaupten, der Bischof habe einige Gressower Pfarrkinder wegen rückständiger Zehnten in den Bann getan und dem Plessenschen Prediger zugemutet, den Bannfluch öffentlich von der Kanzel zu verkünden. Aderpul habe sich aber solches zu tun geweigert und deshalb habe der Bischof einen Haß auf ihn geworfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem weisen sie mit Recht darauf Hin, daß der Bischof, wenn er die Verkündung des Bannes von Aderpul verlangte, ihn damit als ordentlichen Priester anerkannt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer düsteren Dezembernacht des Jahres 1529 brechen von Schönberg, dem bischöflichen Schlosse, einige dreißig Reiter auf. Sie sind schwer bewaffnet. In scharfem Trabe geht es nach Osten. Die Bewohner des Städtchens Grevesmühlen zerbrechen sich die Köpfe über die Ursache des späten Rittes der bischöflichen Reisigen, aber nichts erfahren sie. So schnell wie sie gekommen, gehts zum Wismarschen Tor wieder, hinaus. Endlich ist Gressow erreicht. Dort ruht alles im tiefsten Schlummer. Das Pfarrgehöft wird umstellt. Der Anführer dringt mit einigen Reitern ins Haus. Sie überfallen den Priester, binden ihn wie einen Missetäter und schleppen ihn nach Schönberg. Hier wird er in ein „hartes, schweres, verderbliches Gefängnis gesetzt“. Lange hat man geglaubt, er sei nicht mehr unter den Lebenden. Voll Zorn schreibt Bernd v. Plessen am nächsten Tage einen groben Brief an den Bischof und fordert von ihm, er möge seinen Prediger sofort auf freien Fuß setzen, da er ihn ohne „einige Vorklage, auch unersucht und unversagt einigen Rechtes, dessen sich der Priester allezeit erboten“ überfallen habe. Ebenso schroff antwortet der Bischof, die v. Plessen sollten sich nur um ihre Bauern kümmern; sie hätten ihm kein Maß zu geben, wie er mit seinen Pfarrern umzugehen habe, darin sei er allein dem Papst verantwortlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Beschwerde der von Plessen legen sich auch die mecklenburgischen Herzöge ins Mittel und verlangen von dem Bischof die Freilassung des evangelischen Predigers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist umsonst. Der Bischof antwortet, da ihm das Kirchenlehen in Gressow zustehe und er den Pfaffen nicht in die Pfarre eingewiesen habe, so stehe ihm auch das Recht zu, ihn in Schönberg gefangen zu halten. Die von Plessen sehen ein, daß gütliche Unterhandlungen nicht zum Ziele führen. Sie greifen zur Gewalt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Spätnachmittage des 26. Dezembers 1539 sitzt der Bischof in seinem Schlosse zu Schönberg. Der leidige Streit mit den v. Plessen regt ihn doch mehr auf als er zugeben will. Er kennt die trotzigen Gesellen vom Klützer Adel und weiß, daß sie selbst vor unbedachtsamen Schritten nicht zurückschrecken. Er hat seinen Burghauptmann Bernd Rohr rufen lassen. Ihm schärft er noch einmal die größte Vorsicht ein, „auf das Schloß mit Oeffnen und Zuschließen wohl acht zu haben, auch keinen Fürsten oder sonst jemand Hinein und Ablager darin halten zu lassen, einen starken Burgfrieden zu halten und auf die Vorwerke mit Fleiß acht zu haben.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wird ihm ein Bote gemeldet, der ihm einen Brief übergibt. Nichts Gutes ahnend, bricht er ihn und liest: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Erwürdigen inn godvader ond Hern Hern G. Blomendal, Bischof tho Ratzeborch ankame dieser Brief samptlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Würdiger Her. Sy hebben noch in guter Gedachtniß, dat wy alle die von Plessen jw schrifftlich hebben anzeigen laten der Unbilligkeit halven, die uns geschehen synnt ann unsern Karkherren u. Euangelifchen Prediger, up sulke antheiginge en slecht anthwort erlanget hebben, dat wi nu in synen werden blyuen lathen vnd kamen up solken Homuth annders nicht merken, sonder dat de boeme mith jw muth groenen twe mal ym jar, dar he nor ein mal mit vns andern grönet, Szo schole wy gelike vol unwethenn hebben und darthu verdacht syn, dat wy sulken Homuth, die vns wedderfharen is, nicht schimplich willen von jw upgenamen, sunder gedacht un gebrakenn scal werden tho synertide.&lt;br /&gt;
 Dat mach jw Gnade jw angedenk annehmen. Geschrewen Anno 1529.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alle die v. Plessen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 alles vor ein geschrewen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uebersetzung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ihr habt noch in gutem Gedächtnis, daß wir alle die von Plessen Euch schriftlich haben anzeigen lassen der Unbilligkeit halber, die uns geschehen ist an unserm Kirchherrn und evangelischen Prediger. Auf solche Anzeige haben wir eine schlechte Antwort erlanget, daß wir es in Zukunft werden bleiben lassen. Wir können auf solchen Hochmut nicht anders antworten: „Ihr glaubt, daß für Euch die Bäume zweimal im Jahre grünen, da sie für uns andere nur einmal grünen“ So wollen wir solchen Hochmut, der uns widerfahren ist, nicht schimpflich von Euch aufnehmen, sondern er soll gedacht und gebrochen werden zu seiner Zeit. Dessen mag Euer Gnaden wohl eingedenk sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wars. Einen förmlichen Absagebrief - eine Kriegserklärung, wie wir heute sagen würden – hielt der Bischof in seinen Händen. Sein Gesicht hatte sich beim Lesen verfärbt, aber schnell hat er die Fassung wieder gewonnen: Mit einem erzwungenen Lächeln zeigt er den Fehdebrief einem Hauptmann und sagt höhnisch: „Was sollten die Kreutzerörter tun? Wenn es eine gute große Kanne Bier wäre, so wären die Kreutzerörter gute Nachbars dazu, sie söffen sie wohl aus!&amp;quot; Aber der Schloßhauptmann ist anderer Ansicht. Besorgt gibt er seine Meinung kund: „Gnädiger Herr! Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen können, die lassen sich auch wohl finden und halten, was sie zusagen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 4) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 33&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schönberger Burghauptmann Bernd Rohr sollte recht behalten mit seiner Prophezeiung: „Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen, die lassen sich wohl finden und halten, was sie zusagen.“ Er ließ am Abend die Wachen verstärken und schärfte ihnen die allergrößte Aufmerksamkeit ein. Die Sicherheit der Tore prüfte er selber noch am späten Abend. Der alte Degen kannte den Adel des Klützer Ortes besser als sein Herr. Aber als ihm am nächsten Morgen früh die Meldung gemacht wurde: „Die von Plessen halten mit 100 Rittern und vielen Knechten vor dem Tore&amp;quot;, da sprang er entsetzt aus dem Bett; soviel Schneid hatte selbst er ihnen nicht zugetraut. Es war so: Noch in der Nacht waren die Plessen aufgebrochen, und als der Dezembermorgen graute, da hielten sie vor der bischöflichen Burg, allerdings in achtungsvoller Entfernung, aber doch so nahe, daß man sie zählen konnte: Mehr als 100 gut bewaffnete Ritter und ein Troß Knechte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Burg ging es zu wie in einem aufgestörten Ameisenhaufen. Die Besatzung rannte wild durcheinander, aber nach wenigen Augenblicken stand jeder an seinem Platz auf den Wällen. Lautlos - wenigstens für die da draußen - war jeder auf seinen Posten geeilt. Keinen Ton hatten die Belagerer vernommen. Ihnen schien es fast, als ob in der Burg noch alles im tiefsten Schlummer läge, und einige Hitzköpfe erwogen, ob nicht eine Überrumpelung schnell zum Ziel führen würde. Aber der alte Bernd von Plessen sagte: „Gesellen, glaubt nicht, daß auch nur einer von diesen Bischofsknechten in der Nacht ein Auge zugemacht hat. Sie liegen seit gestern Abend bereit, uns zu empfangen und warten jetzt auf unsern Angriff. Darauf sollen sie warten, bis sie schwarz werden. Daß sie den Herzog auf uns hetzen könnten wegen Verletzung des Burgfriedens! Nein, du alter Fuchs, in diese Falle gehen wir nicht. Aber ungeschoren sollt ihr mir nicht davonkommen, ein gehöriges Maß Angst will ich euch ins schlotternde Gebein jagen“. Darauf schickte er einen Ritter mit einem Hornbläser bis auf Rufweite ans Bollwerk. Der Trompeter blies ein Signal, und der Ritter rief mit dröhnender Stimme: „Wir die von Plessen und ihre Mitgesellen begehren unsern evangelischen Prediger und Kirchherrn Thomas Aderpul frei, los und ledig. So ihr solches Begehr abweist, möchte euch Schlimmes geschehen!“ Nichts rührte sich. - Hatten sie es nicht gehört? - Also noch einmal: Signal - „Wir, die von Plessen -.“ Waren denn überhaupt Menschen darin? Ein drittes Mal! Da erdröhnte vom Schlosse her ein Schuß, ein zweiter und ein Dritter. Das war die Antwort. Niemand war verletzt. Wahrscheinlich hatte man blind gefeuert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein verwunschenes Schloß lag die bischöfliche Burg in der glitzernden Wintersonne. Der Zug war mißlungen. Die von Plessen hatten den geistlichen Herrn und feine Burgbesatzung unterschätzt. Die ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und Gewalt anzuwenden, schien den Belagerern nicht geraten, auch waren sie zu einem erfolgreichen Sturm auf die Feste nicht gerüstet. Aber einen Denkzettel sollte der Bischof haben, daß ihm die Augen übergingen. Und nun wurde aus dem Befreiungszug ein Raubzug, und so mannhaft und ehrenwert die von Plessen bisher für Thomas Aderpul eingetreten waren, so unrühmlich und anrüchig war das, was nun folgte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerieten die großen Herren in einen Strauß, gings ans Rupfen und konnten sie sich einander auf ihren festen Burgen nicht beikommen, so mußten die armen Bauern die Federn lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Stift Schönberg gehörte eine Reihe von Dörfern, deren Bauern dem Bischof dienst- und zinspflichtig waren. Was lag nach den damaligen Kriegsbräuchen näher, als daß man an diesen Mannen des Bischofs sein Mütchen kühlte, sich an ihnen schadlos hielt. Und so zog diese Horde in die nächstgelegenen Dörfer und fiel über die Bauern her, „pochte sie aus“, wie man damals sagte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus genauen Verzeichnissen der „nahm un beschedigung“, die der Bischof später aufstellen ließ, wissen wir, daß den Bauern nicht viel geblieben ist. Manche von ihnen werden kaum mehr als ihr nacktes Leben gerettet haben. Vor allen Dingen hatten die Räuber es auf das Vieh, vornehmlich auf Pferde, abgesehen. Bemerkenswert an diesen Schadensrechnungen ist die große Zahl der Pferde, die die Bauern damals besaßen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Vieh wurde ihnen genommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Pferde !! Kühe !! Schafe !! Schweine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Groß Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Jolp || 27 || 30 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wendelbome Wiggerdes || 22 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wigger Wiggerdes || 21 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tewes Krikhen || 8 || 7 || 12 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || 1 || 8 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2.Klein Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lütke Boie || 14 || 14 || 22 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Boie || 13 || 4 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Boie || 18 || 9 || 24 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laurens Boie || 1 || 10 || 20 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || - || 19 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || - || 14 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&#039;&#039;&#039;. Blüssen&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detloff Fridach || 9 || 16 || 20 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Luders || 15 || 10 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Woltmann || 10 || 9 || 6 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Rentzow || 12 || 10 || 26 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4. Rodenberg&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goslick Rentzow || 13 || 16 || 18 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hinrick Busch || 14 || 27 || 28 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Souenmarck || 14 || 18 || 13 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dethmer || 8 || 15 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5. Rüschenbeck&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes  || 4 || - || 2 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Kocke || - || 19 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (&#039;&#039;ein Vorfahre unseres Gemeindegliedes, &amp;lt;br&amp;gt;des Kohlenhändlers Adolf Kock)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6.Poppenhusen&#039;&#039;&#039;  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || 21 || 30 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes || 1 || 2 || 30 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| des Karkheren man to Gadebusk || 16 || 17 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(d. h. ein Bauer, der dem Pfarrer zu Gadebusch pflichtig war)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;251&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;279&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;465&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Vieh wurden fast sämtliche Gebrauchsgegenstände aus Stall und Scheune und fast aller Hausrat gestohlen. Alles hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber die Schaden-Ersatzansprüche lassen uns so wertvolle Schlüsse auf das Leben der damaligen Bauern ziehen und gewähren uns einen so genauen Einblick in die damaligen Preise, daß ich wenigstens die Verlust-Liste eines Ausgeplünderten hersetzen will. Die angegebenen Preise sind die Forderungen für das geraubte Stück, müssen sich also mit dem damaligen Barwert decken. Leider sind mir manche Bezeichnungen dunkel geblieben: ich bitte alle Leser, besonders die älteren, in ihrem plattdeutschen Wortschatz Umschau zu halten, und die Bedeutung aufzuhellen. Der Bauer Clawes Rentzow aus Blüssen stellt folgende Schadens-Ersatzansprüche&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte Bände [[https://books.google.de/books?id=d2QrAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA88&amp;amp;lpg=RA5-PA88&amp;amp;dq=snorrocke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dPo3BXFLAo&amp;amp;sig=ACfU3U0J3WiePjNTgnBGzCQJgMxJcXyXrQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw4vPggp2GAxU3iv0HHdy5CjwQ6AF6BAghEAM#v=onepage&amp;amp;q=snorrocke&amp;amp;f=false 14-16 S. 88-89]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || perde, dat perdt ||  ||  || 8 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || koie (&#039;&#039;Kühe&#039;&#039;), de koie ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || schape, dat stucke ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || grapen for 		   ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || ketel (&#039;&#039;Kessel&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for einen  ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for den andern ||  ||  || 5 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  wagen for ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || thome for  ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vlesk (&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;) for ||  ||  || 10 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7  || side speckes (&#039;&#039;Speckseiten&#039;&#039;) ||  ||  || 7 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Linnenwerk ||  ||  || 12 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;  || snorrocke (snor=Schnurbart/Bartrock/Barthalter?) &amp;lt;br&amp;gt; par leidescher mouven (&#039;&#039;Ärmel&#039;&#039;) &amp;lt;br&amp;gt; leidenscher kragen &#039;&#039;(aus der Stadt Leyden )&#039;&#039;  || tohope &amp;lt;br&amp;gt;(&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;) ||  ||  5 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bruggescher Rock  ||  ||  || 2 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(aus der belgischen Stadt Brügge, &amp;lt;br&amp;gt;aus der im Mittelalter viele Webwaren gekauft wurden)&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  ||   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || grawen (&#039;&#039;grauen&#039;&#039;) Rock for ||  ||  ||  ||  || 20 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || paar wittehaßen (&#039;&#039;Galoschen?&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || smer (Schmiere - Schmalz? - Fett?) for 	 ||  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || schepel (&#039;&#039;Scheffel&#039;&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;korde (&#039;&#039;Kordel?, Seil?&#039;&#039;) || tohope || 1 Gulden ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || sadel (&#039;&#039;Sattel?&#039;&#039;) mit helsinge (?)&amp;lt;br&amp;gt;thom || tohope  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par plochisern (&#039;&#039;Pflugscharen&#039;&#039;) ||  ||  || 1 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redes ||  geldes (&#039;&#039;bares Geld&#039;&#039;) ||  ||  || 40 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| for || egghetow (?) 				  ||  ||  || 1 ½ || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || nige (&#039;&#039;neue&#039;&#039;) selen (&#039;&#039;Sielen&#039;&#039;) vnd plochboker (?) 	  ||  || 1 Gulden ||   ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || harhamer for 				   ||  ||  ||  ||  || 4 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(Hammer zum Haaren (Schärfen) der Sensen&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ½ || stoueken-kanne  (&#039;&#039;Bierkanne&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Verlust-Listen der andern Bauern gebe ich auszugsweise noch einige andere Gegenstände mit ihren Preisen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || speth (2) Vlesches (&#039;&#039;Fleisch)&#039;&#039; for ||  ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-rugge (&#039;&#039;Stück Schweinerücken&#039;&#039;) ||   ||   || 12  || )Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-koppe (&#039;&#039;Stück Schweinekopf&#039;&#039;)  ||  ||  || 1 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || punt talges (&#039;&#039;Pfund Talk&#039;&#039;) ||   ||   || 10 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || punt wasses (&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;)  || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || stige lichte 	(&#039;&#039;Kerzen?&#039;&#039;)			   ||   ||   || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || laken beierwanth, mutzen un anner linnentuch || 30 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leidensche hoiken (&#039;&#039;Mäntel&#039;&#039;) 	  || 12 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || beiderwandes rocke || 2 ½ ||  Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par buxen (&#039;&#039;Hosen&#039;&#039;) ||   ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bedde (&#039;&#039;Bett&#039;&#039;)				  || 5 || Mark ||   || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 ||  houetkissen (&#039;&#039;Hauptkisssen/Kopfkissen&#039;&#039;) || 4 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || stolkissen (&#039;&#039;Unterbett&#039;&#039;) || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || houetpole (&#039;&#039;Kopfpfühl/Federkisse&#039;&#039;n)	  ||   ||   || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || timmerbil (&#039;&#039;Zimmer(er)beil&#039;&#039;) || 2 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || woltexe (Wald-Aexte) 		  || 2 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || binderze ||  ||  || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  seitze (&#039;&#039;Sense&#039;&#039;) 			 || 1 ||  Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leeseitzen 				 || 3 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  ketelhaken 		 || 1 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || (&#039;&#039;Kesselhaken, um den Kessel über das Feuer zu hängen&#039;&#039;)	 ||   ||   ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  sulweren papegoie 	 || 4 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || (&#039;&#039;silberner Papagei, ein Zier-Gegenstand&#039;&#039;)  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwert des Geraubten wurde auf 42023 Schilling angegeben, eine achtbare Summe, wenn man bedenkt, daß ein Pferd damals 8 Mark, kostete. Außerdem erbrachen die Räuber die Kapelle zu Blüssen, zerstörten ihre Einrichtung und raubten oder vernichteten die Messegewänder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Fortsetzung und Schluß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Raubzug der von Plessen nahm an demselben Tage bei Gutow sein Ende. Dort wurde die Beute verteilt, und die Räuber zogen in dem wohligen Gefühl, dem verhaßten Bischof eins ausgewischt zu haben, auf ihre Burgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof sandte noch am gleichen Tage einen reitenden Boten an die mecklenburgischen Herzöge mit einer Klageschrift und forderte ein energisches Eingreifen gegen die Friedensstörer. Er berief sich dabei auf einen Beschluß in Speier, nach dem sich auch die mecklenburgischen Herzöge verpflichtet hatten, daß „wenn ein Stand, der überzogen werde, einen andern zu Hülfe rufen würde, demselben geholfen werden solle.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach reichlich einer Woche erließen denn auch die Herzöge an die von Plessen einen Befehl, den Landfrieden nicht zu stören. Damit hielten sie die Sache für erledigt. Der Bischof gab sich damit indessen nicht zufrieden. Er übersandte den Herzögen genaue Einzelheiten des Raubzuges, forderte energisch Ersatz für den angerichteten Schaden und beklagte sich vor allem über den Einbruch in die Kapelle zu Blüssen, den Raub der Meßgewänder und die Mißhandlung eines Vikars. Er schilderte dann sie kirchlichen Zustände im Klützer Winkel und betonte, daß der Adel evangelische Pfarrer in Klütz, Friedrichshagen, Diederichshaͤgen eingesetzt habe, die sich unbotmäßig gegen ihn benähmen, und droht schließlich mit der Klage beim Reichskammergericht. Die Herzöge erneuerten nun ihren Befehl an die von Plessen und forderten sie auf, den angerichteten Schaden zu ersetzen. Die Ritter mußten aber nur zu genau, was von solchen herzoglichen Anordnungen zu halten sei, und forderten die Herausgabe ihres Pfarrers Thomas Aderpul, von Wiedergutmachung war nicht die Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Bischof einsieht, daß er nichts erreicht, macht er die Sache beim Reichskammergericht anhängig, und nun beginnt ein Prozeß „gegen Henneke, Johann, Reimar und Berend, Gebrüder und Vettern von Plessen und Consorten“, der sich mit Petitionen und Protestationen, mit Repliken, Dupliken und Tripliken wie ein endloser Schwanz über ein Jahrzehnt hinzieht. - Und Thomas Aderpul - die Ursache des ganzen Streites?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzt er noch immer im Gefängnis? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Hören die Ritter nichts von ihrem Prediger. Es wird hier und da gemutmaßt, er sei nicht. mehr unter den Lebenden. Auf Umwegen erfahren die von Plessen endlich, daß er noch immer in Schönberg gefangen gehalten werde. Mit Gewalt ist nichts auszurichten, so greifen die Ritter zur List. Der Magister [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tilemann_Stella Tileman Stella]], dem wir die Kunde von diesen Vorgängen verdanken, erzählt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Berend von Plessen habe einen Kerl aufgebracht, der sich für Thomas Aderpuls Blutsfreund ausgegeben und dem Bischof Brandbriefe zugeschickt habe. Als nun der Bischof gesehen, daß er immer mehr Feinde erhalte, habe er den Prediger gegen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Urfehde Urfehde]] freigelassen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 1531 - wahrscheinlich ist er länger als ein Jahr im Gefängnis gewesen - ist Aderpul wieder Pfarrer in Gressow. Doch hat seine Wirksamkeit hier nicht lange gedauert. Die Bauern, wahrscheinlich aufgehetzt durch die Papisten, wollen keinen Pfarrer haben, der im Gefängnis gesessen hat. Sie verklagen ihn beim Herzog, daß er in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Austeilung der Sakramente lässig gewesen sei. Der Herzog versetzte darum Aderpul als ersten evangelischen Pfarrer nach Malchin. Dort tritt er Mitte des Jahres 1531 auf. Hier wirkte er 17 Jahre lang. Er ist mit seinen Erfolgen in Malchin aber nicht zufrieden und geht deshalb 1548 als erster evangelischer Pfarrer nach Bützow. Dort ist er 1556 gestorben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Klützer Ort nahm die Reformation trotz des Streites zwischen Adel und Bischof ihren Fortgang. Gressow blieb lutherisch, und in Klütz, Diederichshagen und Friedrichshagen waren schon 1530 lutherische Prediger, trotz des bischöflichen Patronats. Nach und nach folgten auch die andern Gemeinden, im Jahre 1540 ist die ganze Gegend lutherisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste evangelische Pfarrer in Klütz hieß [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Henricus]]. Der Adel des Klützer Ortes scheint sich aber die Reformation nicht sehr zu Herzen genommen zu haben. In einem Visitations-Bericht aus dem Jahre 1535 heißt es über die Pfarre in Klütz: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein ander, Henricus, Kirchherr zum Klucz, ein fein Mann, beklagt sich des Edelmanns des Namens Bernhart von Pless, zum Arbshagen gesessen, daß er ihm an seiner Kirchenbührung verkürzt, droht ihm am Leben zu schaden und bei 4 mal tödlichen gesucht und überfallen hat.“ &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt und endet die Reformation im Klützer Ort mit Gewalttaten und Güterentziehungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß beim Reichskammergericht schien kein Ende nehmen zu wollen. Die letzten Prozessakten, die uns erhalten sind, stammen aus dem Jahre 1543. Wann das Endurteil gefällt ist, läßt sich nicht mehr feststellen. Es ist uns auch nicht mehr erhalten. Der mehrfach erwähnte Geschichtsschreiber Tileman Stella nimmt an, daß die Plessen zu einer Geldbuße verurteilt sind. Manche Teilnehmer an dem Raubzuge sind inzwischen schon gestorben, andere haben sich mit dem Bischof verglichen. In einzelnen Fällen haben die Streitigkeiten bis zum Tode des Bischofs im Jahre 1550 gedauert. Damit hatte alle Fehde ein Ende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Notizen von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 1967&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; in der Übertragung von E. Möller 19??&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert galt es wieder einmal, daß &amp;quot;die Zeit erfüllet war&amp;quot;. Große innere Unruhe erfüllte die Herzen, ein Unbefriedigtsein, eine Friedelosigkeit, ein Warten auf ein Neues, das kommen mußte, aber das man nicht schaffen konnte, das geschenkt werden mußte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche kirchliche Frömmigkeit war rettungslos veräußerlicht. Der mittelalterliche Bauernstand voller Unruhe und Erbitterung. Der Adel und das Rittertum in schwieriger, wirtschaftlicher Lage!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mecklenburg war die Luft voller Spannungen: Die Verwilderung der Pastoren, das Bistum Schwerin verwaltet von einem unmündigen fürstlichen Knaben. Zwar fehlten in Mecklenburg die drückenden Leibeigenschaftsverhältnisse, welche die Bauern in Süd- und Mitteldeutschland für den revolutionären Gedanken reif gemacht hatten und dann zum Bauernkrieg führten bei der Berührung mißt der reformatorischen Bewegung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Bauer war noch nicht leibeigen, seine Kinder freizügig, er selbst nur verpflichtet, beim Verlassen der Hufe in einem Erben oder einem Käufer einen Ersatzmann zu stellen. Die herkömmlichen Dienste von 8 Tagen im Jahr zwar auf einen Tag in je 3 Wochen vermehrt - erst in der 2.Hälfte des Jahrhunderts auf 3 Tage in der Woche vermehrt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie landwirtschaftliche Arbeiter war gesucht und hatte ein gutes Auskommen. Gegenüber der Raub- und Fehdelust des Adels hatten die Herzöge den Landfrieden durchgesetzt, so daß die Lage der Bauern bei steigenden Kornpreisen in Mecklenburg zufriedenstellend war. Dennoch nahmen sie durch die Reformation gebotene Móglichkeit wahr, die Lasten abzuwerfen und verweigerten den Zehnten an die Kirche!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all das hinein schlugen die Thesen des jungen Wittenburger Professor und Augustiner-Mönches wie ein zündender Blitz. .........&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Ablaßzetteln, durch deren Verkauf das Geld für den Bau der Peterskirche in Rom aufgebracht werden sollte, war auch in Mecklenburg in Schwung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legat Arkimbod war hier der Ablaßprediger nach dem Vorbilde Tetzals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt! Arkimbold erzielte in Lübeck, Güstrow,Schwerin und Wismar gewaltige Summen. In Wismar allein &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Goldgulden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsacht und der Bann über Luther, die Verdammung seiner Bücher wurde 1521 auch von allen mecklenburgischen Kanzeln verkündigt. Trotz Verbot gingen die Schriften von Hand zu Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1522 tauchen in Mecklenburg überall plótzlich Prediger des neuen Evangeliums auf, verlaufene Mönche. Sie fanden bereitwillige Aufnahme, besonders in den Gutshäusern und Schlóssern des Adels, denn durch den Landfrieden war das Raubwesen gelegt und nun verschuldet und verarmt. Sie sahen in der neuen Sache die große Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Adel nimt die entlaufenen Mönche auf und läßt sie in seinen Patronatskirchen predigen, ja sogar dann, wenn der Ritter das Patronatsrecht nicht besaß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So die Plessen in Damshagen, sie vertreiben den alten Pfarrer 1528 und ersetzen ihn durch einen evangelischen Predikanten: Johann Koneke. Aber sie leb in in großer Armut. Von seinem Nachfolger Caspar von der Brügge heißt es 1534:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;ein gerechter, frommer Kirchherr hat aber wenig Besoldung und ist damit nicht auf der Pfarre zu halten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es in Klütz 1535 der lutherische Prediger [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Hinrich Wonninck]], auch Henricus genannt, von dem es heißt:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ein feiner Mann, aber Bernhard von Plessen auf Arpshagen, an seiner Besoldung ihn gekürzt, wurde bedroht, viermal überfallen und zu töten versucht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grevesmühlen: Anton Ebbert (Elbert) 1540, bekommt keinen Zehnten, nimmt Urlaub und Es waren nicht nur Triebkráfte echter religióser Art, die sich auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwálzungen zeigen sich auch andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten Trieben des Eigennutzes und der Habgier!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders im Klützer Winkel deutlich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht lagen in der Nähe des Klützer Ortes drei Bischofssitze: Lübeck, Ratzeburg und Schwerin. Unser ganzes Gebiet gehörte zum Bistum Ratzeburg, dessen Bischof immer ein starker Gegner derReformation war. (Heinrich Bergmeier - Bischof in Ratzeburg)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm 1525 Georg von Blumendal, der bis zum Erlöschen des Ratzeburger Bischofssitzes 1550 hier Bischof war!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Kirchenämter waren meistens in Händen von Adligen. Sie besaßen, wie Georg v.Blumendal, mehrere fette Pfründen. Sie waren weltliche adlige Kirchenfürsten, die nur nicht verheiratet sein durften. Sie hatten eine Burg mit zahlreicherBurgbesatzung. Bischof Blumendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während seiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde.------&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation im Klützer Ort ging nur deshalb so schnell vor sich, weil der gesamte Adel total an die LÜbecker Geistlichkeit verschuldet war und nun hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bestreben trat nirgends in Mecklenburg so stark hervor als im Klützer Winkel. Der ganze Adel des Klutzer Winkels war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, eine bedeutende Summe hatte sich angehäuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 Klage der Geistlichkeit gegen die Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 - Vergleich zwischen Lübecker Geistlichkeit und den Vasallen der Herzöge im Klützer&lt;br /&gt;
Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel zahlte zum nächsten Termin weder Zinsen noch Kapitalien zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Vertrag 1512.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 ordnen Herzöge Zwangsvollstreckung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt bei der Drohung- es folgt nichts!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 setzt Reformation ein. Adel zahlt erst recht nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Lübecker Geistlichkeit wird in Arpshagen bei Reiner v. Plessen mit der Hundepeitsche verprügelt, mit der Mistforke von einem Knecht verfolgt und in den Burggraben getrieben. Schwarz wie der Leibhaftige aus dem Graben geklettert und so nach Lübeck auf seinem Gaul.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck ein in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübschen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sendet 1529 eine Schuldenaufstelung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge antworten nicht darauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Plessen hatten allein die höchsten Einzelschulden: 10.000 Mark.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
    • [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr. 28, 29, 30, 31, 33, 34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Reformation&amp;diff=133083</id>
		<title>Klütz - Reformation</title>
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		<updated>2025-09-11T13:20:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Reformation im [[Klütz]] des 16. Jahrhunderts kann nicht losgelöst von den Geschehnissen im [[Klützer Winkel]] und der Umgegend betrachtet werden. Waren doch die Familien der Klützer Ritter von Plessen mit fast allem Landadel in der Umgegend verwandt, bekannt und verschwägert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Brüsehafer erstellte 1934-35 im [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] eine umfassende Beschreibung der Geschehnisse in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die Reformation im Klützer Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Reformation in Mecklenburg&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammengestellt nach den 2. Heft des Evangelischen Preßverbandes Mecklenburg: Das Erbe der Väter, Mecklenburgische Kirchengeschichte im Grundriss von :Pastor D. Dr. Karl Schmalz, Schwerin. Allen:Freunden Mecklenburgischer Kirchengeschichte sei dies Heft angelegentlich empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr.28&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorwort&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im nächsten Gemeindeblatt wird Herr Kantor Brüsehafer, Klütz, aus alten Akten eine ausführliche Zusammenstellung über die Einführung der Reformation im „Klützer Winkel“ bringen. Nach den Lutherfeiern des Lutherjahres 1933 wird es für viele unserer Gemeindeglieder nicht uninteressant sein, einmal Näheres darüber zu erfahren, wie „Luthers Geist und Luthers Lehr’ in unserer engeren Heimat Eingang gefunden haben. Da nun aber die Ereignisse, die sich bei der Einführung der Reformation in unserer Gegend abgespielt haben, in engstem Zusammenhang stehen mit der Einführung der Reformation in Mecklenburg überhaupt, schicke ich diesen Artikel als kurzen Überblick voran.&#039;&#039; ([[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wömpner]]) &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie überall in Deutschland war auch in Mecklenburg das Kichenwesen alt und zum Tode reif. Ein neues musste kommen, und es kam. In Wittenberg brach es durch und trieb feine Wellenschläge durch alles deutsches Land bis in das, unsere. Zwar in den ersten Jahren des großen von Luther mit dem berühmten Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 begonnenen Kampfe blieb in Mecklenburg noch alles ruhig. Auch der Wormser Reichstag mit seinem „Hier stehe ich, ich kann nicht anders” ist scheinbar unbemerkt an ihm vorübergegangen. Aber in der Stille und Tiefe arbeitete es; da taten die lutherschen Flugschriften ihre Werk, und um 1523 tauchen auch in Mecklenburg wie überall die Prediger des neuen Evangeliums auf, entlaufene Mönche aus dem Orden Luthers oder dem volkstümlichen Franziskanerorden, junge Vikare, die über Luthers Schriften geraten sind. Meist weiß man nicht, woher sie gekommen sind, aber eines Tages stehen sie da und predigen, und das Volk, vor allem das niedere, läuft ihnen zu. In Rostock ist es der junge Kaplan an der Petrikirche, Joachim Schlüter, eines Fährmanns aus Dömitz Sohn, der mit seiner feurigen, Beredsamkeit die unruhigen Massen der Handmerker, Schiffer und Hafenarbeiter um seine Kanzel versammelt und der Führer der Bewegung wird. Er ist es, der das erste plattdeutsche Gesangbüchlein herausgegeben und unser Volk die neuen Lieder singen gelehrt hat. In Rostock gelang es der Bürgerschaft erst nach und nach, dem Rate die Besetzung zunächst der städtischen Spitale und endlich auch die der großen Pfarrkirchen mit evangelischen Prädikanten abzutrotzen. Erst 1531, als die Reformation auch in den verbündeten Städten Hamburg und Lübeck zum Siege gekommen war, wurde sie auch in Rostock durchgeführt und nahm der nun in seiner Mehrheit gewonnene Rat das Kirchenregiment in evangelischem Sinne in die Hand, wurden die Klöster aufgehoben und in Schulen und Armenhäuser umgewandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wismar ist es der Vorsteher des Franziskanerklosters, Hinrich Neper, ein Stadtkind, der an die Spitze tritt und auf seiner Klosterkanzel das „reine Wort Gottes“ verkündet. Ihm zur Seite stehen seine beiden Ordensgenossen Clemens Timme und Johann Windt, und bald haben sie die Übermacht in der Stadt. Es fehlt nicht an stürmischen Auftritten. Zu Weihnachten 1524 kommt es in der Nikolaikirche zu Wismar zu einem förmlichen Kampf, in dem es schließlich den Schiffern gelingt, ihren Prädikanten, den Johann Windt, auf die Kanzel zu bringen, und als Never mit seinen Genossen die Gegner zu einer öffentlichen Disputation herausgefordert hat, da schichtet die erregte Menge auf dem Marktplatze schon einen Scheiterhaufen auf; wer in dem Redekampfe unterliegt, der soll brennen. Und es war nicht zweifelhaft, dass das den Verteidigern des alten Glaubens zugedacht war. So grimmig ernst war es diesen Menschen. Dennoch dauerte es Jahre, bis das Neue sich durchgesetzt hatte, da nicht nur die Priesterschaft, sondern auch die besitzenden Schichten und das Stadtregiment zäh am Alten hingen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Schwerin, wo der Dom sich der neuen Lehre hartnäckig verschloss, predigte der aus Süddeutschland stammende Prädikant Martin Oberländer, mit Genehmigung des Herzogs in der St. Georgskapelle vor dem Tor, und die Bürger liefen ihm zu. So ging es überall her. Die Herzöge griffen hier und dort ein, um Ordnung zu Schaffen, aber da der eine, Heinrich, evangelisch gesinnt war, der andere, Albrecht, mit Zähigkeit an der alten Kirche hing, so ward dadurch die Verwirrung nur vermehrt. Der eine verjagte die neuen Prediger, der andere führte sie wieder zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen aber war die neue Lehre längst auch auf das Land vorgedrungen und hatte auch hier alles in Bewegung gebracht. Hier ist es besonders der den „Pfaffen“ verschuldete und daher schon lange auffällige Adel, welcher der neuen Bewegung zufällt, entlaufene Mönche aufnimmt und sie in seinen Patronatskirchen predigen lässt, so die Rieben zu Galenbeck, die Flotow auf Stuer, ja, er verjagt wohl den alten Pfarrer, so die Plessen in Klütz und Damshagen, um einen Prediger der neuen Art in die Pfarre zu setzen. Auch die Bauern wurden unruhig. Nur dort, wo eine starke Hand es noch eine Weile aufrecht hielt, wie die des römisch gesinnten Herzogs Albrecht in feinem Landesteil, die Domherren von Schwerin und Güstrow in ihren Patronatskirchen, oder der Abt von Doberan in den seinen dauerte das alte Kirchenwesen noch, freilich unter dem wachsenden Widerstande der Bevölkerung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber es waren nicht nur Triebkräfte echter, religiöser Art, die sich hier auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwälzungen und Seelenwandlungen regen sich auch allerlei andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten des Eigennutzes und der Habsucht. Der den „Pfaffen“ verschuldete Adel sucht seine Schulden loszuwerden, verweigert Zins und Kapital, bemächtigt sich der Pfarräcker. Die Bauern liefern das Meßkorn nicht mehr, die städtischen Pächter kirchlicher Ackertücke zahlen keine Pacht. Es kommt sogar zu Gewalttätigkeiten gegen die Pfarrer. Immer dringender notwendig wurde das Eingreifen der landesherrlichen Gewalt, wenn nicht alles verlorengehen sollte, und darin waren sich beide Herzöge einig, daß die bürgerliche Ordnung unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wenn sie auch in ihren religiösen Ansichten weit auseinandergingen. So ließen sie dann 1534 nach dem Vorbilde der auf Luthers Forderung in Sachsen gehaltenen Kirchenvisitation durch eine Kommission das Land bereisen, überall das Eigentum und die Einkünfte der fürstlichen Patronatspfarren aufzeichnen und sicherstellen. Weiter freilich ging die Einigkeit nicht. Wo es sich um die Lehre handelte, mußte der Evangelisch gesinnte Herzog Heinrich allein vorgehen und blieb ihm der Landesteil seines Bruders verschlossenen. Der erste Versuch, den er in dieser Richtung im folgenden Jahre machte, war denn auch, wie seine Abgesandten selbst klagen, „nur der Schalten einer Visitation”. Aber dabei konnte es nicht bleiben, eine neue Ordnung mußte geschaffen werden, und der junge, aus tiefster Seele evangelische Herzog Magnus, der zum Bischof von Schwerin erwählt war, drängte feinen zögernden Vater Heinrich vorwärts. So berief dieser endlich 1537 den Braunschweiger Prediger Johann Niebling als Superintendenten für da ganze Land nach Parchim. In seinem Auftrage hat dieser dann unserem Lande die erste evangelische Kirchenordnung, eine „Korte Anwisinge der Lere“, Ordnung des Gottesdienstes und der Sakramente enthaltend, sowie den ersten Katechismus, beide in plattdeutscher Sprache, gegeben, und diese neue Ordnung 1541-42 in einer allgemeinen Visitation aller Kirchen des Landes, soweit sie nicht im Albrechts Teil lagen, eingeführt. Damit hat die neue evangelische Landeskirche ihre erste rechtliche Grundlage erhalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ehe sie sich ausbauen konnte, wurde alles noch einmal wieder in Frage gestellt. Immer gefahrdrohender war die Lage der Evangelischen im Reiche geworden. Luther war 1546 gestorben, der Kaiser Karl V., auf der Höhe feiner Macht, entschlossen, sie zur Vernichtung der Evangelischen einzusetzen. Der Sturm brach los: die Evangelischen wurden 1647 vernichtend bei Mühlberg an der Elbe geschlagen, ihre Führer, der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf von Hessen, schmachteten in Gefangenschaft. Auf dem Reichstage zu Augsburg erließ der Kaiser im sog. Interim Bestimmungen, welche darauf zielten, die Lehre und Ordnung der katholischen Kirche fast in allen Punkten wiederherzustellen. Während seine Truppen unterwegs waren, das letzte Bollwerk der Evangelischen, das feste Magdeburg zu belagern, erging seine Aufforderung, sich dem Interim zu fügen, auch an die mecklenburgischen Herzöge. Hier war inzwischen der katholische Albrecht gestorben und an seine Stelle sein junger, hochbegabter und entschlossen evangelisch gesinnter Sohn Johann Albrecht I. getreten. Als sie den Drohungen des Kaisers gegenüber die Antwort nicht länger verschieben konnten, versammelten beide Herzöge, der alte Heinrich und der junge Johann Albrecht, die Stände ihres Landes, Prälaten, Ritter und Städte, am 20. Juni 1549 zum Landtag an der alten Versammlungsstätte, der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg. In ihrem Auftrag legte der Kanzler Johann von Lucka, auch er ein um des Glaubens willen von den Kaiserlichen Vertriebener, den Ständen die Lage dar. Einmütig erklärten sie darauf, daß sie entschlossen seien, mit den Fürsten bei der reinen evangelischen Lehre zu bleiben und dafür Leib, Gut und Blut einzusetzen. In allem wollten sie dem Kaiser gehorsam sein, nur in dem einen nicht. Dementsprechend ward dem Kaiser geantwortet. An diesem Tage ist unsere Kirche im eigentlichsten Sinne des Wortes Landeskirche geworden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Benutzt wurden zu dieser Arbeit: Raabe, Vaterlandskunde Boll, Abriß der Meckl Sandeskunde sowie mehrere Auflätze von G. E.F. Lisch in den Jahrbüchern des Vereins für meckl. Geschichte und Altertumskunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Teil 1) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 29&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen muß ich zunächst einige Bemerkungen über die staatlich-kirchliche Ordnung in unserer engeren Heimat zur Zeit der Reformation vorausschicken. Der Klützer Ort - der Name Klützer Winkel ist erst in jüngerer Zeit entstanden, früher hieß er nur Klützer Ort, mitunter auch Creutzer Ort - bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft, die mit einer halbinselartigen, stumpfen Spitze in die Ostsee hineinragt. Im Süden bildet eine Gerade, etwa vom südlichen Punkt der Wohlenberger Wieck bis zum Dassower Binnensee die Grenze. So in drei Richtungen vom Meer begrenzt, lag das Ländchen von aller Welt abgeschnitten, ohne eine Stadt, ohne nennenswerten Handels- und Gewerbeverkehr, und hat sich diese bestimmte Einheit lange Zeit hindurch bewahrt. Im Süden berührte die allerdings viel benutzte Landstraße zwischen den beiden mächtigen Hansastädten Lübeck und Wismar die Gegend, aber auch sie war wegen ihres unergründlichen Zustandes mehr berüchtigt als beliebt. Hatte doch eine bestimmte Stelle dieser Straße den vielsagenden Namen „die kalte Herberge“, weil die Reisenden dort in der Regel umwarfen und im Freien Unterkunft beziehen mußten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Staatlich gehörte der Klüger Ort schon damals zu dem Amte Grevesmühlen. Die mecklenburgischen Herzöge ließen das Amt durch einen fürstlichen Vogt (Vogtei) verwalten. In älterer Zeit zerfiel die Gebiet in drei zum Obotritenlande gehörige Landstriche: das Land Dartsow, den Wald Clutse und das Land Bresen. Die Namen haben sich zum Teil bis auf den heutigen Tag in denen der Flecken Klütz und Dassow erhalten.  Der Name Bresen ist wahrscheinlich auf das slawische Wort brezezny, d.h. am Ufer liegend, zurückzuführen. Das ganze Amt bestand früher fast ausnahmslos aus Rittergütern, mit denen die Besitzer vom Fürsten beliehen waren (Lehngüter). Als Gegenleistung verlangte der Lehnsherr von dem Lehnsträger Kriegs- und Hofdienst. Diese Ritter oder rittermäßigen Vasallen bewohnten nicht nur die ganze Gegend, sondern beherrschten sie auch im eigentlichen Sinn des Wortes und drückten schon damals dem ganzen Landstrich den Stempel auf. Es ist das Stammland vieler alter Rittergeschlechter, die hier ihre zahlreichen Güter und Burgen hatten. Sogar die Flecken Klütz und Dassow waren solche Lehn der von Plessen und von Parkentin. Sehr ausgeprägt unter dem Adel des Klützer Ortes war der enge Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl - „alle for einen”. Dieses Einstehen füreinander führte oft zu kriegerischen Verwicklungen, die ihren Ausgang nicht selten in einer Wirtshausschlägerei der Dienstleute hatten, die sich aber häufig zu jahrelangen Fehden auswuchsen. So ist uns aus dem Jahre 1505 urkundlich bezeugt, daß die streitbare Irmgard von Buchwald, Herrin in Volksdorf bei Dassow, einen richtigen mecklenburgisch-lübischen Krieg zu Wege brachte, nur weil drei ihrer Bauern im Volksdorfer Krug von einigen Fischern aus Lübeck eine Tracht Prügel bezogen hatten. In diesen Krieg, der drei Jahre das Land verwüstete, und in den sogar der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig verwickelt wurden, konnte die Frau von Buchwald sich nur einlassen, weil sie wußte, daß ihr der gesamte Adel des Klützer Ortes beistehen würde. Auch in friedlichen Zeitläufen wurde die mächtige Handelsstadt Lübeck gern und oft von dem Adel des Klützer Ortes aufgesucht. Sehr oft mögen es Geldgeschäfte gewesen sein, die die Ritter nach Lübeck führten. Sie, die fast immer arm am Beutel waren, fanden in den reichen Handelsherren und auch in der wohlhabenden Lübecker Geistlichkeit zunächst willige Geldgeber. Schließlich aber wurde diese Art der geschäftlichen Beziehungen doch zu eng, „man wurde zu nahe verwandt,“ und es entwickelte sich wieder eine erbitterte Feindschaft aus diesen Bankgeschäften. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kirchlicher Beziehung lag der Klützer Ort in der nächsten Nähe von drei Bischofssitzen: Lübeck, Ratzeburg, Schwerin. Südlich von dem Ländchen, in einer Tagesreise bequem zu erreichen, hatte der Bischof von Ratzeburg vor Jahrhunderten das Prämonstratenser Nonnen-Kloster Rehna gegründet. Der Propst von Rehna hatte im Auftrage des Bischofs v. R. die Aufsicht über die Kirchen und Pfarren im Klützer Ort zu führen, jedoch tritt er in der Reformations-Bewegung in unserer Gegend fast gänzlich in den Hintergrund. Der mächtigste Gegner der Evangelischen war immer der Bischof von Ratzeburg, zu dessen Sprengel der Klützer Ort gehörte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bistum Ratzeburg wurde um das Jahr 1050 von dem Erzbischof Adalbert von Bremen, dem Erzieher des fränkischen Kaisers Heinrich V., errichtet. Nach kurzer Dauer fiel es dem Wendenaufstand von 1066 zum Opfer. (Gottschalk) Erst Heinrich der Löwe, der in den wendischen Ländern die Verbreitung des Deutschtums und des Christentums als seine Hauptaufgabe ansah, besetzte im Jahre 1154 den fast ein Jahrhundert lang verwaisten Ratzeburger Bischofsstuhl mit dem Magdeburger Propst Evermod. Zur Zeit der Reformation war Heinrich Bergmeier Bischof von Ratzeburg. Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm am 13. Juli 1525 Georg von Blomendal (Blumental, der auch zugleich Bischof von Lebus (Mark Brandenburg)) war und der den Bischofssitz bis zu seinem Erlöschen im Jahre 1550 inne hatte. Von Mecklenburg gehörte zum Ratzeburger Kirchensprengel der westliche Streifen, als Grenze etwa die Linie von Grevesmühlen bis Dömitz, also auch der Klützer Ort. &lt;br /&gt;
Wir gehen fehl, wenn wir einen katholischen Bischof der damaligen Zeit etwa mit einem heutigen Landesbischof vergleichen. Freilich übte auch er die Aufsicht über die Pfarrer seines Gebietes aus, aber im übrigen war er mehr Kirchenfürst als Kirchendiener. Meistens waren die hohen Kirchenämter in Händen von Adeligen. Oft besaßen sie mehrere fette Pfründen wie z.B. Georg von Blomendal. Sie durften nur nicht verheiratet sein, im übrigen lebten sie wie die weltlichen Adeligen. Sie hatten ihre Burg mit der oft zahlreichen Burgbesatzung. Blomendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während feiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde. Sie gingen auf die Jagd, gaben glänzende Feste und führten ein bequemes, üppige und oft unsittliches Leben. Ihre Einnahmen waren bedeutend, auch dann noch, wenn sie für ihre Betätigung bis zu 10000 Gulden zahlen mußten. Dazu kamen dann noch die vielen Geschenke an die päpstlichen Beamten. In vielen Fällen besaßen die hohen kirchlichen Würdenträger nicht einmal geistliche Bildung; sie ließen dann ihr Amt von einem Geistlichen verwalten, bezogen aber nichtsdestoweniger ihre Einkünfte. Dementsprechend war auch die niedere Geistlichkeit. Dem Ratzeburger Bischof Bergmeier wird einmal vorgeworfen, daß „er eine Schreiber und anderes lose Gesindel auf die Pfarren hin und wieder gesetzet”. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation in den Klützer Ort ging nur deswegen so früh vor sich, weil der Adel so stark an die Lübecker Geistlichkeit verschuldet war und auf diese Weise hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten. Dieses Bestreben zeigte sich überall in Mecklenburg, trat aber nirgends so früh und grell hervor als im Klützer Ort. Es war also nicht der evangelische Sinn und die Liebe zu Luthers Lehre, die den Adel zur Einführung der Reformation bewogen, sondern der Grund lag in einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Vorteil. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon um 1450 mußte der mecklenburgische Herzog Heinrich in diese Geldstreitigkeiten eingreifen. Durch seine Vermittlung kam auf dem Schlosse zu Schönberg schließlich ein Vergleich zwischen dem Adel und dem Domkapitel zu Lübeck zustande, nach dem die Vasallen die schuldigen Zinsen zahlen sollten, die Geistlichen den über sie verhängten Kirchenbann aufhoben. Mit der Zeit wurde die Sache jedoch ernsthafter. Während die höhere Geistlichkeit (Bischöfe, Domherren, Pröpste) große Landgüter kauften und so ihr Geld sicher stellten, hatten die lübischen geistlichen Stiftungen von geringerer Bedeutung (Vikarien, Kalande u. a. Brüderschaften) ihre Kapitalien vorzugsweise in den adeligen Gütern des Klützer Ortes zinsbar belegt. Ihre geringen Einkünfte gestatteten ihnen den Erwerb großer Landgüter nicht. Dagegen war am Ende des 15. Jahrhunderts der Groll der Bevölkerung gegen die Geldanhäufung und das Güterkaufen der höheren Geistlichkeit so stark, daß man es vorzog, nun auch die kleineren geistlichen Stiftungen mehr und mehr zu bedenken. Und so kam&#039;s, daß sich auch hier allmählich große Summen ansammelten, und es gab in dieser Zeit wohl kein Gut des Klützer Ortes, in dem nicht Kapitalien kleinerer geistlicher Stiftungen Lübecks landen. Der ganze Adel unserer Gegend war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, und die Summe, die sich durch lange Jahre hindurch angehäuft hatte, war nicht unbedeutend. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über das Pfründenunwesen und über die vielen geistlichen Stiftungen, die doch letzten Endes aus den Opferpfennigen und den Ablaßschillingen der Beichtkinder zusammen genommen waren, kann es nicht wundernehmen, daß der Adel sich diese Verhältnisse zunutze machte und die Ansicht vertrat, das geliehene Geld hätte die Geistlichkeit zu Unrecht erworben, und die Rückgabe schon aus diesem Grunde hintertrieb. Wenn auch diese Ansicht vom Rechtsstandpunkt aus nicht zu halten war, so fand sie in dem damaligen Haß gegen die Geistlichkeit immer neue Nahrung, und bei der Geschlossenheit der Weigerung begann die Geistlichkeit, sich bald ernsthaft um das Ihre zu sorgen. &lt;br /&gt;
Sie verklagte deshalb im Jahre 1501 ihre Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. Diese mußten sich notgedrungen mit der Angelegenheit befassen, da die Geistlichkeit sich schon in Rom beschwert hatte, und der Ausgang für die Vasallen nachteilig werden konnte. Deshalb verglichen am 29. März 1503 zu Wismar die Herzöge Magnus und Balthasar von Mecklenburg „Die gemeinen Vikareien und Kalandsbrüder aller Kirchen und Kalande in der Stadt Lübeck“ und die Vasallen des Klützer Ortes in folgender Weise: „Aller Streit, der bis dahin gewaltet hat, soll niedergeschlagen sein und jeder Teil die von ihm bisher verlegten Kosten tragen, die Geistlichkeit entsagt und quittiert — allen rückständigen Zinsen, welche etwa 30 000 gute Mark (druttich dusend gude margk) betragen und setzt „In Ansehung der Armut der Vasallen” den Zinsfuß auf 5 % herunter, welche Summe fortan jährlich in der Oktave der Heil. Drei Könige (1.-10. Januar) in Lübeck gezahlt werden soll, die Schuldbriefe mögen lauten wie sie wollen; - dagegen wollen die Herzöge, welche „merklich zu Sinn genommen, angesehen und gerne gehört haben, wie die Vikareien und Kalandsbrüder nach ihrem Begehr ihren Mannen und Getreuen im Guten die rückständige Rente alle haben lassen wollen und ihrem Urteil beifällig gewesen sind, den Geistlichen wiederum günstig und gnädig sein und ihnen Gunst und Gnade beweisen nämlich alle Gebrechen der Schuldbriefe, wenn diese etwa dergleichen haben sollten, erfüllen und ihnen die Erlaubnis geben, künftig ihre Schuldner mit geistlichen Gerichten und Strafen zu verfolgen, auch mit dem Banne, und diesen überall im Lande verkündigen und anschlagen zu lassen, und das Recht, da die herzoglichen Vögte und Knechte zur Beitreibung der Schulden bei Vermeidung fürstlicher Ungnade, treulich behülflich sein sollen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein glänzender Vergleich - wenigstens für den Adel. Er selbst nannte ihn „Willkürsurteil und Ausspruch“ (wilkorsordel unde utsprake). Für die Hergabe von 30000 guten Mark erhielt die Geistlichkeit eigentlich recht wenig oder - bei  Licht besehen - garnichts! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So hofften denn die Gläubiger auf den nächsten Antonitermin, an dem doch die 5 %igen Zinsen fällig waren. Sie warteten vergeblich. Der Adel zahlte so wenig nach als vor dem Vertrage, weder Zinsen noch Kapital. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Klage bei den mecklenburgischen Herzögen. Acht Jahre später 1511 kamen sie in Grevesmühlen mit der Geistlichkeit zusammen. Ein neuer Vertrag bestimmte, alle bisherigen und künftigen Zinsen fallen zu lassen und die Kapitalien in 15 Jahren abzuzahlen. Die Geistlichen sandten zu Ostern 1512 die beglaubigten Abschriften der Schuldverschreibungen ein und im Dezember 1512 wurde auf einer Zusammenkunft in Gadebusch ein neuer Vergleich geschlossen „zwischen den gemeinen Vikareien, Commendisten und anderen Geistlichen aller Kirchen, Kalande und Bruderschaften der Stadt Lübeck“ und „unsern Gudemannen und Lieben Getreuen im Creutzer Ort in Grundlage der Briefe und Siegel nach Anzeige zweier Register und zweier Receffe&amp;quot;. Darnach sollten alle Zinsen niedergeschlagen und die Kapitalien in 10 Jahren, jährlich im Umschlage zum 10. Teil „ohne ferneren Aufschlag” abgetragen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;(Fortsetzung in der nächsten Nummer.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 2) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 30&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Fortsetzung. &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 12. März 1515 sehen sich die beiden mecklenburgischen Herzöge wieder gezwungen einzugreifen. Die Schuldner haben den Vertrag vom Jahre 1512 abermals nicht gehalten; nicht ein Pfennig ist gezahlt. Die Herzöge drohen jedem einzelnen mit Zwangsvollstreckung, falls bis Johannis 1515 keine Zahlung erfolgt ist. Aber auch diesmal erfolgt nichts, und die angedrohte Zwangsvollstreckung unterbleibt ebenfalls. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1517 setzt die Reformation ein, und der Adel denkt nun erst recht nicht daran, die Schulden zu bezahlen. Fast überall in Mecklenburg und darüber hinaus verteidigt der Adel die Zurückhaltung der Zinsen und Kapitalien mit mehr Hartnäckigkeit als Berechtigung, und die öffentliche Meinung ist auf Seiten des Adels. Die Geistlichkeit beginnt für den endgültigen Verlust der Gelder zu fürchten. Von einflußreichen Kirchherren gedrängt, legen sich die Herzöge wieder ins Mittel. Die alte Leier: Vergleich, Herabsetzung des Zinsfußes um 1%, Androhung von Zwangsmaßnahmen, ausbleiben der Zahlung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verzweiflung versucht die Geistlichkeit sogar den Weg der Gewalt. Im Jahre 1528 rüstet das Domkapitel gegen den boshaften Schuldner Heinrich Smeker auf Wüstenfelde eine Streitmacht von 300 Mann aus. Ein Priester führt sie an. Sie überfallen die Burg, wüten wie die Wandalen, aber Geld bringen sie nicht heim. Prozesse und Termine werden angesagt, aber schließlich wagt sich kein Bote mehr mit den Ladungen auf die Ritterburgen. Bissige Hunde verweigern ihnen den Eintritt, oder sie werden unter Hohnlachen und Prügel davongejagt. Die Geistlichkeit kann die Ladungen nicht mehr anbringen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgender drastischer Zwischenfall ist in ähnlicher Form gewiß auch auf anderen Burgen vorgekommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Im festen Haus zu Arpshagen herrschte lärmende Freude. Vom Burgherrn Reimar von Plessen eingeladen, hatten sich die Nachbarn und Vettern Sievert von Plessen aus Goldbeck und Berend von Plessen zu Gantenbeck eingefunden. Krachend stießen die schweren Zinnkrüge, mit dem dunklen Gerstensaft gefüllt, auf den klobigen Eichentisch, nachdem die Ritter einen langen Zug getan. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Hört einmal, Brüder,” rief der Ritter Reimar gröhlend, „Ihr, wißt, wie hart uns die Lübischen Pfaffen und Vikare bedrängen. Die paar Gulden, die sie uns geliehen haben, wollen Sie wieder haben. Heute morgen schickten sie mir einen Boten mit der Forderung nach Zahlung. Ich habe ihm heimgeleuchtet, diesem Stadtfratz Mit der Hundepeitsche habe ich ihn weidlich gegerbt. Geschrien hat er, als wenn er am Spieße stak. Mein Knecht Hennecke empfing ihn draußen mit der Gabel und kitzelte ihn. Da hat er vor lauter Lachen nicht einmal die Brücke gefunden, er ist in den Graben gesprungen -- Mag sein, daß er noch darin liegt.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine dröhnende Lache schallte durch den engen Raum und stieß sich an der niedrigen Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Recht so, recht so!“ bekräftigte Sievert, Herr von Goldbeck. Ausgetrieben werden muß den Dickbäuchen in Lübeck ihr Gelüste. Laß sie sich an den Lübischen Pfeffersäcken halten und einen rechtschaffenen Ritter ungeschoren lassen.” Hennecke war eingetreten. Er füllte aufs neue die Krüge. „Hast dus auch zu arg gemeint mit der Mistgabel?” fragte Berend den Knecht. „Ich will meinen, daß der Lübische Zahlmeister auf der andern Seite wieder aus dem Burggraben gekrochen ist. Sonst   könnten uns die Lübecker ein paar 100 Stadtknechte auf den Hals hetzen!” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Das ist so, gnädiger Herr,” erwiderte Hennecke, „Ich habe ihn abreiten sehen! Seinen dürren Klepper hatte er vorsichtig auf jener Seite des Burggrabens an die Linde gebunden. Aber seine Herren werden ihn nicht mehr erkennen. Sein bunter Flitterkram hing ihm tropfend um die schlotternden Beine. Schwarz wie der Leibhaftige selbst kletterte er auf den Gaul.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Ja, ja!” schrie Reimar, „haltet uns die Pfaffen fern! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wer da will hebben ein reines Hus, dei lat Mönken un Papen dorrut; denn Mönke, Müse, Mutten un Maden, scheiden selten ahn groten Schaden.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Inzwischen war auch der von Tarnewitz auf Tarnewitz, der von Negendank auf Redewisch und der von Schoß auf Kalkhorst eingetroffen, und jedesmal wurde mit ungestümen Ergötzen der Vorgang in ausführlicher Breite wiederholt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübischen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer, Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen und fordert von den Herzögen, daß sie „diejenigen, die in diesen Zeiten wider die Geistlichkeit streben, zur Billigkeit weisen möchten.“ Er sendet 1529 eine Einzelaufstellung der Schulden ein und bittet noch einmal um Innehaltung der Verträge. Die Herzöge antworten darauf nicht einmal. Sie haben jetzt noch weniger als früher den Mut oder die Macht, dem Recht Geltung zu verschaffen. Inzwischen treten Ereignisse ein, die allerdings ein Eingreifen verhindern. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich eine Liste der Schuldner und der Schuldsumme bringen. Die ganze Aufstellung hier abzudrucken, würde zu viel Raum erfordern; ich beschränke mich deshalb darauf, die in unserer Nähe liegenden Güter zu nennen. Die Schuldverschreibungen sind alle im 15. Jahrhundert ausgestellt; viele sind schon aus den Jahren 1427 und 1430. Man kann wohl annehmen, daß im Jahre 1530 50 Jahre lang keine Zinsen bezahlt waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Die von Plessen zu Klütz, Arpshagen, Grundeshagen, &amp;lt;br&amp;gt;Gantenbeck, Damshagen, Brandenhof, Großenhof, Hoikendorf, &amp;lt;br&amp;gt;Tressow, Zierow, Barnekow, Parin, Hohen Schönfeld || - || 10000 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Buchwald zu Johannstorf || - || 2262 ½ || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Schotz zu Dönkendorf, Nienhagen und Kalkhorst || - || 22671 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Quitzow zu Vogtshagen und Tankenhagen || - || 22597 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Negendank zu Redewisch und Zierow || - || 3500 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Parkentin zu Lütgenhof, Prieschendorf und Dassow || - || 3600 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die vom Brook zu Brook und Witsol || - || 1110 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Tarnewitz zu Tarnewitz und Stellshagen || - || 1395 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Scharfenberg zu Walmstorf || - || 125 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Hagen zu Grevesmühlen || - || 100 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die von Stralendorf zu Krankow || - || 1508 || Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  || 96800 || MK&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die hier nicht aufgeführten Schuldner insges. || - || 10620 ||  Mk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;Hauptstuhl&#039;&#039;&#039;  || &#039;&#039;&#039;37420&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;MK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}	&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;				 &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
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 alle tyt beth to ener scharperen rekenschop. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist merkwürdig, daß die Reformation in dem abgelegenen Klützer Ort früher Fuß faßte als im ganzen übrigen Mecklenburg, etwa mit Ausnahme von Rostock, wo das Luthertum allerdings früher gepredigt wurde, aber erst später frei ward. Noch merkwürdiger ist, daß sich hier der Adel für die Reformation einsetzte, während es sonst im allgemeinen von Neuerungen nicht viel willen will. Die Gründe dafür waren, wie aus den bisherigen Ausführungen hervorgeht, zum großen Teil materieller Art. Gewiß mag mancher auch in der richtigen Erkenntnis der Lage oder in einer gewissen Begeisterung für die Sache Luthers gehandelt haben, und vielleicht ist auch das Streben einzelner Adeligen, das Joch der übermütigen, dummen und verdorbenen Geistlichkeit abzuschütteln, nicht ohne Einfluß geblieben, aber in der,Gesamtheit benutzte der Adel ohne Zweifel die religiöse Bewegung, um sich von seinen drückenden Schulden ohne große Aufregung zu befreien. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1524 der Ratzeburger Bischof Heinrich Bergmeyer starb und nach einem halben Jahr Georg von Blomendal zu seinem Nachfolger gewählt wurde, da war grade diese Wahl nicht von ungefähr, und es ging ein Schrecken durch die lutherisch Gesinnten im Ratzeburger Bischofssprengel. Georg von Blomendal, schon längere Zeit Bischof von Lebus, war ein kalter, eisernder Mann, der strenge an den altkirchlichen Satzungen hielt und das Luthertum unterdrückte, wo er nur konnte. Man war sich klar darüber, warum gerade dieser Mann Bischof in Ratzeburg wurde, der es wie kein anderer verstand, die Abtrünnigen und Ketzer zur Vernunft zu bringen. In feinem Bischofssitz Lebus war er mehr gefürchtet als geliebt. Das beweist folgendes Vorkommnis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Das geistliche Ministerium der Stadt Brandenburg widersetzte sich einmal den Anordnungen des Bandenburgischen Kurfürsten. Darauf drohte dieser: „Wollt ihr mich zum Ordinario nicht leiden, so will ich euch dem Papst oder dem Bischof von Lebus befehlen, die werden euch wohl regieren.&amp;quot; Erschrocken antworteten die Geistlichen: „O gnädiger Herr, behüt uns Gott vor dem Papst und dem Bischof von Lebus, es ist ein Teufel wie der andere.” &lt;br /&gt;
Nachdem Georg von Blomendal in sein neues Bistum Ratzeburg eingeführt war, kehrte er seinem Wirkungskreis bald den Rücken. Der Aufenthalt in Lebus sagte ihn mehr zu, und die Ratzeburger Pfründe war ihm ohnehin sicher. Er ließ sich jahrelang in Ratzeburg nicht sehen, und das zu einer Zeit, wo sich alles in Gärung befand. In Lebus wurde er allerdings seines Lebens auch nicht froh. Der Adel war auch dort nicht sein Freund. Er mußte es erleben, daß die Ritter Heinrich Queiß auf Possin, Nickel von Minkwitz auf Sonnenwalde und Otto von Schlieben auf Baruth ihn wegen einer Streitigkeit überfielen, und ihn um ein Haar gefangen genommenen hätten. Es gelang ihm, im letzten Augenblick zu entfliehen, und seine Verfolger zerstörten sein Schloß in Fürstenwalde mit der Kirche und der Stadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Bischofswahl regte sich der lutherische Geist im Ratzeburger Kirchensprengel. Vor allen Dingen wurde die Enteignung geistlichen Vermögens und geistlicher Landgüter versucht. Der Rat der Stadt Lübeck war aber den Bischof beigesprungen und hatte sein Land gegen alle Angriffe der Ketzerei und der Habsucht geschützt. Am 16. März 1526 dankt der Papst dem Rate sehr verbindlich dafür, daß er „die lutherische Ketzerei, welche wie eine ansteckende Pest die meisten Länder Deutschlands vergiftet und hier viel Schaden und Unglück angerichtet habe, von der Stadt Lübeck und dessen Gebiet abgewehrt und in einigen benachbarten Gegenden, auch dem Bistum Ratzeburg gegen die lutherischen Ketzer und die Zerstörer der Kirche Hilfe geleistet habe.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gerade zu der Zeit, als der Papst dem Lübecker Rat so artig dankte, brach das Ungewitter im Klützer Ort los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den äußeren Anlaß zu dem Ausbruch offener Feindseligkeiten gibt die Neubesetzung der Pfarre zu Gressow. Der weltliche Patron dieser Kirche war Berend von Plessen, der seinen Sitz zu Tressow hatte. In der Kirche zu Gressow hatten die von Plessen auch ihr Erbbegräbnis, und außerdem hatten sie dort drei Vikareien, d. h. Nebenpfarren mit drei Häusern gestiftet, „die ihnen eigentümlich und erblich zustanden.“ Das Besetzungsrecht der Pfarre hatte aber wie in der ganzen Vogtei Grevesmühlen seit 300 Jahren der Ratzeburger Bischof. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof Bergmeyer hatte nun einen blinden Pfarrer oder wie der herzogliche Geschichtenschreiber und Mathematiker Magister Tilemann Stella berichtet, „einen ungeschickten Pfaffen mit einem Auge“ nach Gressow gesetzt. Dieser Mann war nicht imstande, die Pfarre ordnungsgemäß zu verwalten. Er mußte oft aus der Kirche getragen werden. Die von Plessen beklagten sich bei dem Bischof und baten um einen andern Pfarrer. Die Bitte wurde abgeschlagen, vielleicht „weil es ihm mehr am Geld als an der Pfarrkinder Seelen gelegen.“ Bald darauf starb Bischof Bergmeier, und sein Nachfolger Georg von Blomendal war „in viel Zeit nicht in Ratzeburg” und konnte keine „Achtung auf die Mängel der Pfarre Gressow haben. Die Gressower Pfarrkinder wandten sich im Einverständnis ihres Pfarrers, der selber seine Unfähigkeit fühlte, an die von Plessen mit der Bitte, daß sie dem Pfarrer einen „Prediger zu Hilfe setzen möchten, der den Pfarrleuten die heiligen Sakramente reichen könne.“ Die von Plessen „handelten denn auch mit Gunst und Willen des blinden Pfarrers dahin, daß er, weil bei der geistlichen Obrigkeit kein schuldiges Einsehen zu finden war, darein willigte, daß sie als weltliche Pfarrkinder und Herren einen gedingten Helfer aufnehmen möchten.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berend von Plessen entließ darum den blinden Pfarrer und setzte als seinen Nachfolger einen „gelehrten und frommen Priester ein, der sich eines unberüchtigten, guten Lebens befleißigte und das ewige Gotteswort hell und lauter predigte.“ &lt;br /&gt;
Dieser erste und lutherische Pfarrer in unserer Gegend war Thomas Aderpul. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Mann war früher Priester in Lübeck gewesen, hatte aber durch seine ketzerischen Predigten den Unwillen des Lübecker Bischofes auf sich gezogen. Als er dann gar in die Ehe trat, da kannte der Haß gegen ihn keine Grenzen. Der Lübecker Bischof berichtet über ihn, daß er „in Lübeck zum Aufruhr gepredigt und sich auch gegen kaiserliches Edikt derselben Büberei beflissen und viele einfältige Leute verführt”, d.h. er hatte lutherisch gepredigt. Schließlich hat der Bischof ihn ins Gefängnis geworfen und endlich gegen das Versprechen, dem Bistum auf 10 Meilen nicht nahe zu kommen, aus Lübeck verwiesen. Wahrscheinlich ist er dem Berend v. Plessen schon von Lübeck aus bekannt gewesen und er hat sich gleich nach seiner Ausweisung nach Gressow begeben! Wenigstens ist er, als der Ritter ihm die Pfarre überträgt, der dortigen Gemeinde schon bekannt und hat dort schon gepredigt. Nach einer alten Nachricht soll er vorher in der Plessenschen Hauskapelle zu Barnekow und Gressow, amtiert haben. Nach derselben Nachricht soll er von Luther geschickt sein. Diese Vermutungen sind indessen nicht nachweisbar, da die Forscher seinen Namen in den Wittenberger Studenten-Verzeichnissen nicht gefunden haben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner neuen Gemeinde erfreut Thomas Aderpul sich bald eines besonderen Vertrauens. Er hielt sich „nach Aussagen aller Zeugen in Gressow dermaßen, daß die Pfarrkinder alle wohl mit ihm zufrieden waren; denn er hatte das ewige Gotteswort hell und lauter gepredigt und somit nach gebührlichen Pfarrechten und alter Gewohnheit dermaßen christlich gehandelt, daß sie des allen guten Gefallen und sonderliche Andacht gehabt hatten.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach altem Kirchenrecht war es nun allerdings eine gewalttätige Handlung, und der Ratzeburger Bischof wird zu solchem eigenmächtigen Vorgehen des Berend von Plessen nicht stillschweigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt)&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 3) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 31&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Thomas Aderpul Pfarrer in Gressow wurde, schrieb man das Jahr 1526. Seine Berufung muß in der ganzen Gegend wie ein Feuerzeichen gewirkt haben. Die Reformation macht rasche Fortschritte. Ende des Jahres schreibt der Dompropst J. Mus einen Brief über die Ausbreitung der Ketzerei im Klützer Ort an den Bischof Georg von Blomendal, der noch immer in Lebus weilt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „De Papen im krutzer orde stellen sich seltsam an, nemen wiber, schelden up de hillighen, missen, papen unde moneke. In Iwer g. karken gressow is noch de disperate Boue; derglick thom klutze is en ander her Hinrich fister furdreuen; to freberhaghenn hefft her iuochim wittenborch ok en wiff genamen; und Iw. g. hefft alle karken im klußer orde tho furlenen, wouol man sick hoghe erbut, werden doch de boesen prediger geledenn fast in allen flekken des landes thu mekelenborch. Unſer hergodt make idt alle gut. Iwen g. stifft, godt si loff, samit eren underdanen stan noch wol.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer heutigen Schriftsprache würde der Brief etwa so lauten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Die Pfaffen im Klützer Ort stellen sich seltsam an, nehmen Frauen, schelten auf die Heiligen, Messen, Pfaffen und Mönche. In Euer Gnaden Kirche zu Gressow ist noch der ungehorsame Bube: desgleichen ist in Klütz der Priester Herr Hinrich vertrieben. Der Priester Joachim Wittenburg in Friedrichshagen hat auch ein Weib genommen. Und doch haben Euer Gnaden alle Pfarren im Klützer Ort mit Recht zu besetzen. Die bösen Prediger werden gelitten in fast allen Orten des Landes Mecklenburg. Unser Herrgott mache alles gut. Euer Gnaden Stift, Gott sei Lob, samt Euren Untertanen stehen noch wohl.” &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich im Jahre 1529 hat sich die Lage im Bistum Ratzeburg so zugespitzt, daß Georg von Blomendal keine persönliche Anwesenheit für nötig erachtet. Nachdem ihm die Pröpste Bericht erstattet haben, erkennt er, daß es die höchste Zeit ist, hier zu handeln. Mit streng Katholischen Eifer geht er vor, um zu retten, was noch zu retten ist. In einem Schreiben an die mecklenburgischen Herzöge heißt es, er habe, als er vor kurzem in sein Stift gekommen sei, zu großer Beschwerung seines Gewissens gefunden, daß in den mecklenburgischen Landen und im Stifte an vielen Enden die lutherische Ketzerei bei etlichen vom Adel, Bürgern und Bauern, auch einem großen Teile der Geistlichkeit eingerissen sei. Namentlich habe er einen vergeßlichen Pfaffen, der vorher in Lübeck zum Aufruhr gepredigt, in Gressow gefunden. Dieser Pfaffe habe öffentlich auf der Kanzel gepredigt, „alle Dinge über, unter, in der Erde, Holzung, Wasser, Weide und Jagd seien einem jeglichen gemein und niemand sonderlich zuständig.“ Es seien auch Bauern aus andern Gemeinden bei ihm, dem Bischof, gewesen, die sich über ihre Pfarrer, daß sie mit der lutherischen, Ketzerei die Gemeinden verdürben, beklagt, und gesagt hätten, so sie Verlaub hätten, sollte ihr Pfarrer nicht lebendig vom Predigtstuhl kommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von Plessen sind indessen ganz anderer Ansicht über die Ursache des Streites zwischen dem Bischof und Aderpul. Sie behaupten, der Bischof habe einige Gressower Pfarrkinder wegen rückständiger Zehnten in den Bann getan und dem Plessenschen Prediger zugemutet, den Bannfluch öffentlich von der Kanzel zu verkünden. Aderpul habe sich aber solches zu tun geweigert und deshalb habe der Bischof einen Haß auf ihn geworfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem weisen sie mit Recht darauf Hin, daß der Bischof, wenn er die Verkündung des Bannes von Aderpul verlangte, ihn damit als ordentlichen Priester anerkannt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einer düsteren Dezembernacht des Jahres 1529 brechen von Schönberg, dem bischöflichen Schlosse, einige dreißig Reiter auf. Sie sind schwer bewaffnet. In scharfem Trabe geht es nach Osten. Die Bewohner des Städtchens Grevesmühlen zerbrechen sich die Köpfe über die Ursache des späten Rittes der bischöflichen Reisigen, aber nichts erfahren sie. So schnell wie sie gekommen, gehts zum Wismarschen Tor wieder, hinaus. Endlich ist Gressow erreicht. Dort ruht alles im tiefsten Schlummer. Das Pfarrgehöft wird umstellt. Der Anführer dringt mit einigen Reitern ins Haus. Sie überfallen den Priester, binden ihn wie einen Missetäter und schleppen ihn nach Schönberg. Hier wird er in ein „hartes, schweres, verderbliches Gefängnis gesetzt“. Lange hat man geglaubt, er sei nicht mehr unter den Lebenden. Voll Zorn schreibt Bernd v. Plessen am nächsten Tage einen groben Brief an den Bischof und fordert von ihm, er möge seinen Prediger sofort auf freien Fuß setzen, da er ihn ohne „einige Vorklage, auch unersucht und unversagt einigen Rechtes, dessen sich der Priester allezeit erboten“ überfallen habe. Ebenso schroff antwortet der Bischof, die v. Plessen sollten sich nur um ihre Bauern kümmern; sie hätten ihm kein Maß zu geben, wie er mit seinen Pfarrern umzugehen habe, darin sei er allein dem Papst verantwortlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Beschwerde der von Plessen legen sich auch die mecklenburgischen Herzöge ins Mittel und verlangen von dem Bischof die Freilassung des evangelischen Predigers. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch das ist umsonst. Der Bischof antwortet, da ihm das Kirchenlehen in Gressow zustehe und er den Pfaffen nicht in die Pfarre eingewiesen habe, so stehe ihm auch das Recht zu, ihn in Schönberg gefangen zu halten. Die von Plessen sehen ein, daß gütliche Unterhandlungen nicht zum Ziele führen. Sie greifen zur Gewalt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Spätnachmittage des 26. Dezembers 1539 sitzt der Bischof in seinem Schlosse zu Schönberg. Der leidige Streit mit den v. Plessen regt ihn doch mehr auf als er zugeben will. Er kennt die trotzigen Gesellen vom Klützer Adel und weiß, daß sie selbst vor unbedachtsamen Schritten nicht zurückschrecken. Er hat seinen Burghauptmann Bernd Rohr rufen lassen. Ihm schärft er noch einmal die größte Vorsicht ein, „auf das Schloß mit Oeffnen und Zuschließen wohl acht zu haben, auch keinen Fürsten oder sonst jemand Hinein und Ablager darin halten zu lassen, einen starken Burgfrieden zu halten und auf die Vorwerke mit Fleiß acht zu haben.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wird ihm ein Bote gemeldet, der ihm einen Brief übergibt. Nichts Gutes ahnend, bricht er ihn und liest: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Erwürdigen inn godvader ond Hern Hern G. Blomendal, Bischof tho Ratzeborch ankame dieser Brief samptlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Würdiger Her. Sy hebben noch in guter Gedachtniß, dat wy alle die von Plessen jw schrifftlich hebben anzeigen laten der Unbilligkeit halven, die uns geschehen synnt ann unsern Karkherren u. Euangelifchen Prediger, up sulke antheiginge en slecht anthwort erlanget hebben, dat wi nu in synen werden blyuen lathen vnd kamen up solken Homuth annders nicht merken, sonder dat de boeme mith jw muth groenen twe mal ym jar, dar he nor ein mal mit vns andern grönet, Szo schole wy gelike vol unwethenn hebben und darthu verdacht syn, dat wy sulken Homuth, die vns wedderfharen is, nicht schimplich willen von jw upgenamen, sunder gedacht un gebrakenn scal werden tho synertide.&lt;br /&gt;
 Dat mach jw Gnade jw angedenk annehmen. Geschrewen Anno 1529.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alle die v. Plessen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 alles vor ein geschrewen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uebersetzung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ihr habt noch in gutem Gedächtnis, daß wir alle die von Plessen Euch schriftlich haben anzeigen lassen der Unbilligkeit halber, die uns geschehen ist an unserm Kirchherrn und evangelischen Prediger. Auf solche Anzeige haben wir eine schlechte Antwort erlanget, daß wir es in Zukunft werden bleiben lassen. Wir können auf solchen Hochmut nicht anders antworten: „Ihr glaubt, daß für Euch die Bäume zweimal im Jahre grünen, da sie für uns andere nur einmal grünen“ So wollen wir solchen Hochmut, der uns widerfahren ist, nicht schimpflich von Euch aufnehmen, sondern er soll gedacht und gebrochen werden zu seiner Zeit. Dessen mag Euer Gnaden wohl eingedenk sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da wars. Einen förmlichen Absagebrief - eine Kriegserklärung, wie wir heute sagen würden – hielt der Bischof in seinen Händen. Sein Gesicht hatte sich beim Lesen verfärbt, aber schnell hat er die Fassung wieder gewonnen: Mit einem erzwungenen Lächeln zeigt er den Fehdebrief einem Hauptmann und sagt höhnisch: „Was sollten die Kreutzerörter tun? Wenn es eine gute große Kanne Bier wäre, so wären die Kreutzerörter gute Nachbars dazu, sie söffen sie wohl aus!&amp;quot; Aber der Schloßhauptmann ist anderer Ansicht. Besorgt gibt er seine Meinung kund: „Gnädiger Herr! Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen können, die lassen sich auch wohl finden und halten, was sie zusagen!“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (Teil 4) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 33&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Fortsetzung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schönberger Burghauptmann Bernd Rohr sollte recht behalten mit seiner Prophezeiung: „Die Gesellen, die die große Kanne Bier wohl aussaufen, die lassen sich wohl finden und halten, was sie zusagen.“ Er ließ am Abend die Wachen verstärken und schärfte ihnen die allergrößte Aufmerksamkeit ein. Die Sicherheit der Tore prüfte er selber noch am späten Abend. Der alte Degen kannte den Adel des Klützer Ortes besser als sein Herr. Aber als ihm am nächsten Morgen früh die Meldung gemacht wurde: „Die von Plessen halten mit 100 Rittern und vielen Knechten vor dem Tore&amp;quot;, da sprang er entsetzt aus dem Bett; soviel Schneid hatte selbst er ihnen nicht zugetraut. Es war so: Noch in der Nacht waren die Plessen aufgebrochen, und als der Dezembermorgen graute, da hielten sie vor der bischöflichen Burg, allerdings in achtungsvoller Entfernung, aber doch so nahe, daß man sie zählen konnte: Mehr als 100 gut bewaffnete Ritter und ein Troß Knechte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Burg ging es zu wie in einem aufgestörten Ameisenhaufen. Die Besatzung rannte wild durcheinander, aber nach wenigen Augenblicken stand jeder an seinem Platz auf den Wällen. Lautlos - wenigstens für die da draußen - war jeder auf seinen Posten geeilt. Keinen Ton hatten die Belagerer vernommen. Ihnen schien es fast, als ob in der Burg noch alles im tiefsten Schlummer läge, und einige Hitzköpfe erwogen, ob nicht eine Überrumpelung schnell zum Ziel führen würde. Aber der alte Bernd von Plessen sagte: „Gesellen, glaubt nicht, daß auch nur einer von diesen Bischofsknechten in der Nacht ein Auge zugemacht hat. Sie liegen seit gestern Abend bereit, uns zu empfangen und warten jetzt auf unsern Angriff. Darauf sollen sie warten, bis sie schwarz werden. Daß sie den Herzog auf uns hetzen könnten wegen Verletzung des Burgfriedens! Nein, du alter Fuchs, in diese Falle gehen wir nicht. Aber ungeschoren sollt ihr mir nicht davonkommen, ein gehöriges Maß Angst will ich euch ins schlotternde Gebein jagen“. Darauf schickte er einen Ritter mit einem Hornbläser bis auf Rufweite ans Bollwerk. Der Trompeter blies ein Signal, und der Ritter rief mit dröhnender Stimme: „Wir die von Plessen und ihre Mitgesellen begehren unsern evangelischen Prediger und Kirchherrn Thomas Aderpul frei, los und ledig. So ihr solches Begehr abweist, möchte euch Schlimmes geschehen!“ Nichts rührte sich. - Hatten sie es nicht gehört? - Also noch einmal: Signal - „Wir, die von Plessen -.“ Waren denn überhaupt Menschen darin? Ein drittes Mal! Da erdröhnte vom Schlosse her ein Schuß, ein zweiter und ein Dritter. Das war die Antwort. Niemand war verletzt. Wahrscheinlich hatte man blind gefeuert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ein verwunschenes Schloß lag die bischöfliche Burg in der glitzernden Wintersonne. Der Zug war mißlungen. Die von Plessen hatten den geistlichen Herrn und feine Burgbesatzung unterschätzt. Die ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Und Gewalt anzuwenden, schien den Belagerern nicht geraten, auch waren sie zu einem erfolgreichen Sturm auf die Feste nicht gerüstet. Aber einen Denkzettel sollte der Bischof haben, daß ihm die Augen übergingen. Und nun wurde aus dem Befreiungszug ein Raubzug, und so mannhaft und ehrenwert die von Plessen bisher für Thomas Aderpul eingetreten waren, so unrühmlich und anrüchig war das, was nun folgte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerieten die großen Herren in einen Strauß, gings ans Rupfen und konnten sie sich einander auf ihren festen Burgen nicht beikommen, so mußten die armen Bauern die Federn lassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Stift Schönberg gehörte eine Reihe von Dörfern, deren Bauern dem Bischof dienst- und zinspflichtig waren. Was lag nach den damaligen Kriegsbräuchen näher, als daß man an diesen Mannen des Bischofs sein Mütchen kühlte, sich an ihnen schadlos hielt. Und so zog diese Horde in die nächstgelegenen Dörfer und fiel über die Bauern her, „pochte sie aus“, wie man damals sagte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus genauen Verzeichnissen der „nahm un beschedigung“, die der Bischof später aufstellen ließ, wissen wir, daß den Bauern nicht viel geblieben ist. Manche von ihnen werden kaum mehr als ihr nacktes Leben gerettet haben. Vor allen Dingen hatten die Räuber es auf das Vieh, vornehmlich auf Pferde, abgesehen. Bemerkenswert an diesen Schadensrechnungen ist die große Zahl der Pferde, die die Bauern damals besaßen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Vieh wurde ihnen genommen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Pferde !! Kühe !! Schafe !! Schweine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1. Groß Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Jolp || 27 || 30 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wendelbome Wiggerdes || 22 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wigger Wiggerdes || 21 || 15 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tewes Krikhen || 8 || 7 || 12 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || 1 || 8 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2.Klein Bünsdorf&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lütke Boie || 14 || 14 || 22 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Boie || 13 || 4 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Boie || 18 || 9 || 24 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laurens Boie || 1 || 10 || 20 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || - || 19 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| de Herde || - || - || 14 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&#039;&#039;&#039;. Blüssen&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Detloff Fridach || 9 || 16 || 20 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Luders || 15 || 10 || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Woltmann || 10 || 9 || 6 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Rentzow || 12 || 10 || 26 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;4. Rodenberg&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goslick Rentzow || 13 || 16 || 18 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hinrick Busch || 14 || 27 || 28 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jürgen Souenmarck || 14 || 18 || 13 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dethmer || 8 || 15 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;5. Rüschenbeck&#039;&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes  || 4 || - || 2 || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Kocke || - || 19 || 29 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (&#039;&#039;ein Vorfahre unseres Gemeindegliedes, &amp;lt;br&amp;gt;des Kohlenhändlers Adolf Kock)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;6.Poppenhusen&#039;&#039;&#039;  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clawes Wiggerdes || - || 21 || 30 || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hans Wiggerdes || 1 || 2 || 30 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| des Karkheren man to Gadebusk || 16 || 17 || 20 || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;(d. h. ein Bauer, der dem Pfarrer zu Gadebusch pflichtig war)&#039;&#039; ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;&#039;251&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;279&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;465&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem Vieh wurden fast sämtliche Gebrauchsgegenstände aus Stall und Scheune und fast aller Hausrat gestohlen. Alles hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber die Schaden-Ersatzansprüche lassen uns so wertvolle Schlüsse auf das Leben der damaligen Bauern ziehen und gewähren uns einen so genauen Einblick in die damaligen Preise, daß ich wenigstens die Verlust-Liste eines Ausgeplünderten hersetzen will. Die angegebenen Preise sind die Forderungen für das geraubte Stück, müssen sich also mit dem damaligen Barwert decken. Leider sind mir manche Bezeichnungen dunkel geblieben: ich bitte alle Leser, besonders die älteren, in ihrem plattdeutschen Wortschatz Umschau zu halten, und die Bedeutung aufzuhellen. Der Bauer Clawes Rentzow aus Blüssen stellt folgende Schadens-Ersatzansprüche&amp;lt;ref&amp;gt;Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte Bände [[https://books.google.de/books?id=d2QrAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA88&amp;amp;lpg=RA5-PA88&amp;amp;dq=snorrocke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dPo3BXFLAo&amp;amp;sig=ACfU3U0J3WiePjNTgnBGzCQJgMxJcXyXrQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiw4vPggp2GAxU3iv0HHdy5CjwQ6AF6BAghEAM#v=onepage&amp;amp;q=snorrocke&amp;amp;f=false 14-16 S. 88-89]]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || perde, dat perdt ||  ||  || 8 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || koie (&#039;&#039;Kühe&#039;&#039;), de koie ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28 || schape, dat stucke ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || grapen for 		   ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || ketel (&#039;&#039;Kessel&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for einen  ||  ||  || 4 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  - for den andern ||  ||  || 5 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  wagen for ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || thome for  ||  ||  || 2 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Vlesk (&#039;&#039;Fleisch&#039;&#039;) for ||  ||  || 10 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7  || side speckes (&#039;&#039;Speckseiten&#039;&#039;) ||  ||  || 7 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Linnenwerk ||  ||  || 12 || “ ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;1&amp;lt;br&amp;gt;  || snorrocke (snor=Schnurbart/Bartrock/Barthalter?) &amp;lt;br&amp;gt; par leidescher mouven (&#039;&#039;Ärmel&#039;&#039;) &amp;lt;br&amp;gt; leidenscher kragen &#039;&#039;(aus der Stadt Leyden )&#039;&#039;  || tohope &amp;lt;br&amp;gt;(&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;) ||  ||  5 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bruggescher Rock  ||  ||  || 2 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(aus der belgischen Stadt Brügge, &amp;lt;br&amp;gt;aus der im Mittelalter viele Webwaren gekauft wurden)&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  ||   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || grawen (&#039;&#039;grauen&#039;&#039;) Rock for ||  ||  ||  ||  || 20 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || paar wittehaßen (&#039;&#039;Galoschen?&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || smer (Schmiere - Schmalz? - Fett?) for 	 ||  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || schepel (&#039;&#039;Scheffel&#039;&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;korde (&#039;&#039;Kordel?, Seil?&#039;&#039;) || tohope || 1 Gulden ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&amp;lt;br&amp;gt;1 || sadel (&#039;&#039;Sattel?&#039;&#039;) mit helsinge (?)&amp;lt;br&amp;gt;thom || tohope  || 1 Gulden  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par plochisern (&#039;&#039;Pflugscharen&#039;&#039;) ||  ||  || 1 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redes ||  geldes (&#039;&#039;bares Geld&#039;&#039;) ||  ||  || 40 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| for || egghetow (?) 				  ||  ||  || 1 ½ || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || nige (&#039;&#039;neue&#039;&#039;) selen (&#039;&#039;Sielen&#039;&#039;) vnd plochboker (?) 	  ||  || 1 Gulden ||   ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || harhamer for 				   ||  ||  ||  ||  || 4 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &#039;&#039;(Hammer zum Haaren (Schärfen) der Sensen&#039;&#039; ||  ||  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ½ || stoueken-kanne  (&#039;&#039;Bierkanne&#039;&#039;) ||  ||  ||  ||  || 8 || Schilling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Verlust-Listen der andern Bauern gebe ich auszugsweise noch einige andere Gegenstände mit ihren Preisen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || speth (2) Vlesches (&#039;&#039;Fleisch)&#039;&#039; for ||  ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-rugge (&#039;&#039;Stück Schweinerücken&#039;&#039;) ||   ||   || 12  || )Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dat || stuck swines-koppe (&#039;&#039;Stück Schweinekopf&#039;&#039;)  ||  ||  || 1 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || punt talges (&#039;&#039;Pfund Talk&#039;&#039;) ||   ||   || 10 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || punt wasses (&#039;&#039;Wachs&#039;&#039;)  || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || stige lichte 	(&#039;&#039;Kerzen?&#039;&#039;)			   ||   ||   || 12 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25 || laken beierwanth, mutzen un anner linnentuch || 30 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leidensche hoiken (&#039;&#039;Mäntel&#039;&#039;) 	  || 12 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || beiderwandes rocke || 2 ½ ||  Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || par buxen (&#039;&#039;Hosen&#039;&#039;) ||   ||  || 5 || Schilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || bedde (&#039;&#039;Bett&#039;&#039;)				  || 5 || Mark ||   || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 ||  houetkissen (&#039;&#039;Hauptkisssen/Kopfkissen&#039;&#039;) || 4 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || stolkissen (&#039;&#039;Unterbett&#039;&#039;) || 3 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || houetpole (&#039;&#039;Kopfpfühl/Federkisse&#039;&#039;n)	  ||   ||   || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || timmerbil (&#039;&#039;Zimmer(er)beil&#039;&#039;) || 2 || Mark ||  ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || woltexe (Wald-Aexte) 		  || 2 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || binderze ||  ||  || 5 || Schilling &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  seitze (&#039;&#039;Sense&#039;&#039;) 			 || 1 ||  Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 ||  leeseitzen 				 || 3 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  ketelhaken 		 || 1 || Mark ||   ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || (&#039;&#039;Kesselhaken, um den Kessel über das Feuer zu hängen&#039;&#039;)	 ||   ||   ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 ||  sulweren papegoie 	 || 4 || Mark ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || (&#039;&#039;silberner Papagei, ein Zier-Gegenstand&#039;&#039;)  ||  ||  ||  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtwert des Geraubten wurde auf 42023 Schilling angegeben, eine achtbare Summe, wenn man bedenkt, daß ein Pferd damals 8 Mark, kostete. Außerdem erbrachen die Räuber die Kapelle zu Blüssen, zerstörten ihre Einrichtung und raubten oder vernichteten die Messegewänder&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Fortsetzung folgt.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einführung der Reformation im Klützer Ort (letzter Teil) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindeblatt Nr. 34&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Brüsehafer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Fortsetzung und Schluß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Raubzug der von Plessen nahm an demselben Tage bei Gutow sein Ende. Dort wurde die Beute verteilt, und die Räuber zogen in dem wohligen Gefühl, dem verhaßten Bischof eins ausgewischt zu haben, auf ihre Burgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bischof sandte noch am gleichen Tage einen reitenden Boten an die mecklenburgischen Herzöge mit einer Klageschrift und forderte ein energisches Eingreifen gegen die Friedensstörer. Er berief sich dabei auf einen Beschluß in Speier, nach dem sich auch die mecklenburgischen Herzöge verpflichtet hatten, daß „wenn ein Stand, der überzogen werde, einen andern zu Hülfe rufen würde, demselben geholfen werden solle.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach reichlich einer Woche erließen denn auch die Herzöge an die von Plessen einen Befehl, den Landfrieden nicht zu stören. Damit hielten sie die Sache für erledigt. Der Bischof gab sich damit indessen nicht zufrieden. Er übersandte den Herzögen genaue Einzelheiten des Raubzuges, forderte energisch Ersatz für den angerichteten Schaden und beklagte sich vor allem über den Einbruch in die Kapelle zu Blüssen, den Raub der Meßgewänder und die Mißhandlung eines Vikars. Er schilderte dann sie kirchlichen Zustände im Klützer Winkel und betonte, daß der Adel evangelische Pfarrer in Klütz, Friedrichshagen, Diederichshaͤgen eingesetzt habe, die sich unbotmäßig gegen ihn benähmen, und droht schließlich mit der Klage beim Reichskammergericht. Die Herzöge erneuerten nun ihren Befehl an die von Plessen und forderten sie auf, den angerichteten Schaden zu ersetzen. Die Ritter mußten aber nur zu genau, was von solchen herzoglichen Anordnungen zu halten sei, und forderten die Herausgabe ihres Pfarrers Thomas Aderpul, von Wiedergutmachung war nicht die Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Bischof einsieht, daß er nichts erreicht, macht er die Sache beim Reichskammergericht anhängig, und nun beginnt ein Prozeß „gegen Henneke, Johann, Reimar und Berend, Gebrüder und Vettern von Plessen und Consorten“, der sich mit Petitionen und Protestationen, mit Repliken, Dupliken und Tripliken wie ein endloser Schwanz über ein Jahrzehnt hinzieht. - Und Thomas Aderpul - die Ursache des ganzen Streites?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sitzt er noch immer im Gefängnis? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lange Hören die Ritter nichts von ihrem Prediger. Es wird hier und da gemutmaßt, er sei nicht. mehr unter den Lebenden. Auf Umwegen erfahren die von Plessen endlich, daß er noch immer in Schönberg gefangen gehalten werde. Mit Gewalt ist nichts auszurichten, so greifen die Ritter zur List. Der Magister [[https://de.wikipedia.org/wiki/Tilemann_Stella Tileman Stella]], dem wir die Kunde von diesen Vorgängen verdanken, erzählt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „Berend von Plessen habe einen Kerl aufgebracht, der sich für Thomas Aderpuls Blutsfreund ausgegeben und dem Bischof Brandbriefe zugeschickt habe. Als nun der Bischof gesehen, daß er immer mehr Feinde erhalte, habe er den Prediger gegen [[https://de.wikipedia.org/wiki/Urfehde Urfehde]] freigelassen.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 1531 - wahrscheinlich ist er länger als ein Jahr im Gefängnis gewesen - ist Aderpul wieder Pfarrer in Gressow. Doch hat seine Wirksamkeit hier nicht lange gedauert. Die Bauern, wahrscheinlich aufgehetzt durch die Papisten, wollen keinen Pfarrer haben, der im Gefängnis gesessen hat. Sie verklagen ihn beim Herzog, daß er in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Austeilung der Sakramente lässig gewesen sei. Der Herzog versetzte darum Aderpul als ersten evangelischen Pfarrer nach Malchin. Dort tritt er Mitte des Jahres 1531 auf. Hier wirkte er 17 Jahre lang. Er ist mit seinen Erfolgen in Malchin aber nicht zufrieden und geht deshalb 1548 als erster evangelischer Pfarrer nach Bützow. Dort ist er 1556 gestorben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Klützer Ort nahm die Reformation trotz des Streites zwischen Adel und Bischof ihren Fortgang. Gressow blieb lutherisch, und in Klütz, Diederichshagen und Friedrichshagen waren schon 1530 lutherische Prediger, trotz des bischöflichen Patronats. Nach und nach folgten auch die andern Gemeinden, im Jahre 1540 ist die ganze Gegend lutherisch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste evangelische Pfarrer in Klütz hieß [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Henricus]]. Der Adel des Klützer Ortes scheint sich aber die Reformation nicht sehr zu Herzen genommen zu haben. In einem Visitations-Bericht aus dem Jahre 1535 heißt es über die Pfarre in Klütz: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ein ander, Henricus, Kirchherr zum Klucz, ein fein Mann, beklagt sich des Edelmanns des Namens Bernhart von Pless, zum Arbshagen gesessen, daß er ihm an seiner Kirchenbührung verkürzt, droht ihm am Leben zu schaden und bei 4 mal tödlichen gesucht und überfallen hat.“ &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt und endet die Reformation im Klützer Ort mit Gewalttaten und Güterentziehungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß beim Reichskammergericht schien kein Ende nehmen zu wollen. Die letzten Prozessakten, die uns erhalten sind, stammen aus dem Jahre 1543. Wann das Endurteil gefällt ist, läßt sich nicht mehr feststellen. Es ist uns auch nicht mehr erhalten. Der mehrfach erwähnte Geschichtsschreiber Tileman Stella nimmt an, daß die Plessen zu einer Geldbuße verurteilt sind. Manche Teilnehmer an dem Raubzuge sind inzwischen schon gestorben, andere haben sich mit dem Bischof verglichen. In einzelnen Fällen haben die Streitigkeiten bis zum Tode des Bischofs im Jahre 1550 gedauert. Damit hatte alle Fehde ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willi Wömptner - &amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Notizen von [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Willi Wömpner]] zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 1967&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter Unterlagen - sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; in der Übertragung von E. Möller 19??&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der Beginn der Reformation im Klützer Winkel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert galt es wieder einmal, daß &amp;quot;die Zeit erfüllet war&amp;quot;. Große innere Unruhe erfüllte die Herzen, ein Unbefriedigtsein, eine Friedelosigkeit, ein Warten auf ein Neues, das kommen mußte, aber das man nicht schaffen konnte, das geschenkt werden mußte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche kirchliche Frömmigkeit war rettungslos veräußerlicht. Der mittelalterliche Bauernstand voller Unruhe und Erbitterung. Der Adel und das Rittertum in schwieriger, wirtschaftlicher Lage!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Mecklenburg war die Luft voller Spannungen: Die Verwilderung der Pastoren, das Bistum Schwerin verwaltet von einem unmündigen fürstlichen Knaben. Zwar fehlten in Mecklenburg die drückenden Leibeigenschaftsverhältnisse, welche die Bauern in Süd- und Mitteldeutschland für den revolutionären Gedanken reif gemacht hatten und dann zum Bauernkrieg führten bei der Berührung mißt der reformatorischen Bewegung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Bauer war noch nicht leibeigen, seine Kinder freizügig, er selbst nur verpflichtet, beim Verlassen der Hufe in einem Erben oder einem Käufer einen Ersatzmann zu stellen. Die herkömmlichen Dienste von 8 Tagen im Jahr zwar auf einen Tag in je 3 Wochen vermehrt - erst in der 2.Hälfte des Jahrhunderts auf 3 Tage in der Woche vermehrt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie landwirtschaftliche Arbeiter war gesucht und hatte ein gutes Auskommen. Gegenüber der Raub- und Fehdelust des Adels hatten die Herzöge den Landfrieden durchgesetzt, so daß die Lage der Bauern bei steigenden Kornpreisen in Mecklenburg zufriedenstellend war. Dennoch nahmen sie durch die Reformation gebotene Móglichkeit wahr, die Lasten abzuwerfen und verweigerten den Zehnten an die Kirche!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all das hinein schlugen die Thesen des jungen Wittenburger Professor und Augustiner-Mönches wie ein zündender Blitz. .........&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von Ablaßzetteln, durch deren Verkauf das Geld für den Bau der Peterskirche in Rom aufgebracht werden sollte, war auch in Mecklenburg in Schwung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legat Arkimbod war hier der Ablaßprediger nach dem Vorbilde Tetzals: Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt! Arkimbold erzielte in Lübeck, Güstrow,Schwerin und Wismar gewaltige Summen. In Wismar allein &#039;&#039;&#039;2000&#039;&#039;&#039; Goldgulden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsacht und der Bann über Luther, die Verdammung seiner Bücher wurde 1521 auch von allen mecklenburgischen Kanzeln verkündigt. Trotz Verbot gingen die Schriften von Hand zu Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1522 tauchen in Mecklenburg überall plótzlich Prediger des neuen Evangeliums auf, verlaufene Mönche. Sie fanden bereitwillige Aufnahme, besonders in den Gutshäusern und Schlóssern des Adels, denn durch den Landfrieden war das Raubwesen gelegt und nun verschuldet und verarmt. Sie sahen in der neuen Sache die große Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Adel nimt die entlaufenen Mönche auf und läßt sie in seinen Patronatskirchen predigen, ja sogar dann, wenn der Ritter das Patronatsrecht nicht besaß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So die Plessen in Damshagen, sie vertreiben den alten Pfarrer 1528 und ersetzen ihn durch einen evangelischen Predikanten: Johann Koneke. Aber sie leb in in großer Armut. Von seinem Nachfolger Caspar von der Brügge heißt es 1534:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;ein gerechter, frommer Kirchherr hat aber wenig Besoldung und ist damit nicht auf der Pfarre zu halten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es in Klütz 1535 der lutherische Prediger [[Klütz - Pastoren Sankt Marien#Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?)|Hinrich Wonninck]], auch Henricus genannt, von dem es heißt:&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Ein feiner Mann, aber Bernhard von Plessen auf Arpshagen, an seiner Besoldung ihn gekürzt, wurde bedroht, viermal überfallen und zu töten versucht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grevesmühlen: Anton Ebbert (Elbert) 1540, bekommt keinen Zehnten, nimmt Urlaub und Es waren nicht nur Triebkráfte echter religióser Art, die sich auswirkten. In solchen Zeiten großer Umwálzungen zeigen sich auch andere Triebe, politische, soziale, wirtschaftliche bis hinab zu den niedersten Trieben des Eigennutzes und der Habgier!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird besonders im Klützer Winkel deutlich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht lagen in der Nähe des Klützer Ortes drei Bischofssitze: Lübeck, Ratzeburg und Schwerin. Unser ganzes Gebiet gehörte zum Bistum Ratzeburg, dessen Bischof immer ein starker Gegner derReformation war. (Heinrich Bergmeier - Bischof in Ratzeburg)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er am 2. Oktober 1524 starb, folgte ihm 1525 Georg von Blumendal, der bis zum Erlöschen des Ratzeburger Bischofssitzes 1550 hier Bischof war!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Kirchenämter waren meistens in Händen von Adligen. Sie besaßen, wie Georg v.Blumendal, mehrere fette Pfründen. Sie waren weltliche adlige Kirchenfürsten, die nur nicht verheiratet sein durften. Sie hatten eine Burg mit zahlreicherBurgbesatzung. Bischof Blumendal hatte im Stift Schönberg eine stark befestigte Burg, die während seiner langen Abwesenheit von einem Burghauptmann verwaltet wurde.------&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung der Reformation im Klützer Ort ging nur deshalb so schnell vor sich, weil der gesamte Adel total an die LÜbecker Geistlichkeit verschuldet war und nun hoffte, die Kapitalien der Geistlichkeit in seinem Besitz zu behalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bestreben trat nirgends in Mecklenburg so stark hervor als im Klützer Winkel. Der ganze Adel des Klutzer Winkels war der Lübecker Geistlichkeit verschuldet, eine bedeutende Summe hatte sich angehäuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 Klage der Geistlichkeit gegen die Schuldner bei den mecklenburgischen Herzögen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 - Vergleich zwischen Lübecker Geistlichkeit und den Vasallen der Herzöge im Klützer&lt;br /&gt;
Winkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adel zahlte zum nächsten Termin weder Zinsen noch Kapitalien zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Vertrag 1512.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 ordnen Herzöge Zwangsvollstreckung an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt bei der Drohung- es folgt nichts!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 setzt Reformation ein. Adel zahlt erst recht nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bote der Lübecker Geistlichkeit wird in Arpshagen bei Reiner v. Plessen mit der Hundepeitsche verprügelt, mit der Mistforke von einem Knecht verfolgt und in den Burggraben getrieben. Schwarz wie der Leibhaftige aus dem Graben geklettert und so nach Lübeck auf seinem Gaul.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1528 mischt sich auch der Rat der Stadt Lübeck ein in die Streitigkeiten. Er bittet im Interesse der lübschen geistlichen Stiftungen um Vollstreckung der gegen den Adel des Klützer Ortes erlassenen Zwangsmaßnahmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sendet 1529 eine Schuldenaufstelung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herzöge antworten nicht darauf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Plessen hatten allein die höchsten Einzelschulden: 10.000 Mark.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
    • [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr. 28, 29, 30, 31, 33, 34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133016</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-08T21:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Heinrich Westerheide (1711-1743) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde für seine Buchsammlung eine Katalog erstellt der mindestestens aus zwei Bänden bestand, von denen einer erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Katalog ist zu finden unter: [http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133015</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133015"/>
		<updated>2025-09-08T21:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Ludwig Mellmann (1745-1789) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133014</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-08T21:32:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Johann Dühring (1789-1828) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133013</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-08T21:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Heinrich Westerheide (1711-1743) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Chronik von [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Pastor Wöpner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik Wömpner mit Aufarbeitung alter  Unterlagen sogenannte &amp;quot;Nebenchronik&amp;quot; (Abschrift)&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich folgende Notiz:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ein unter den hiesigen Pfarrakten befindliches, freilich nur defektes, jedoch alle Kennzeichen der Gültigkeit habendes Protocollum commissiones (Kommissionsprotokoll) in Sachen des Pastors Westerheide, Klägers contra den derzeitigen hiesigen Organisten Lorenz, Beklagten, datiert, Klütz, den 13. August 1713 abgehalten von dem Konsistorialrat und Superintendenten Albert Joachim von Krackewitzen als fürstlichen Commissarius, enthält bald am Anfange:&amp;lt;br&amp;gt; Beklagter sei befragt worden, ob er nicht wegen seiner Widersetzlichkeit gegen den Prediger bereits mit Dienstentlassung bedroht worden sei, und habe geantwortet, zwar habe man ihn mit Aufkündigung seines Dienstes zu schrecken gesucht, jedoch nur weil er dem Verlangen des Predigers, falls er abwesend oderkrank sei, in der Kirche zu lesen sich nicht und darum nicht habe füfgen wollen, weil es allhier nimmer Gebrauch! Auf die weitere Frage,ob er wohl wisse, daß es durchgehend im Lande sonsten der Gebrauch Sei, me der Organist erwidert: &amp;quot;Ja, auf den Dörfern, aber nicht allhier, weil es ein Flecken wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133012</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133012"/>
		<updated>2025-09-08T21:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Johann Dühring (1789-1828) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor [[#Willi Wömpner (1933-1973)|Willi Wöpner]]:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133011</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-08T21:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Johann Dühring (1789-1828) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor Willi Wöpner:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt [[#Heinrich Westerheide (1711-1743)|Pastor Westerheide]]. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=133010</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-08T21:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Johann Dühring (1789-1828) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Notiz aus der Chronik von Pastor Willi Wöpner:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1731 - 1761, Pächter in Wiechmannsdorf: Joachim Heinrich Dühring stammt aus Bülow, vorher Pächter in Passenow, Thürkow und Thurow, verstarb am2. April 1761, 73 Jahre alt, 25 Jahre Verwalter, weil sein Großvater ein Schäfer gewesen, ward ihm keine Leichenpredigt gehalten. Die Standrede am Altar hielt Pastor Westerheide. Die fürstlichen Bauern aus Tarnewitz und Boltenhagen trugen die Leiche. Die Leichenprozession bestand aus vielen Kutschen. In der Kirche ward gewöhnlich Massen (nicht darüber hinaus!) geopfert. Der Sohn dieses Herrn Dühring aus Wiechmannsdorf, Joachim, David Dühring, war&lt;br /&gt;
Pächter zu Broock von 1766 - 1804 und dessen Sohn wiederum der Pastor Johann Christoph Ehrenreich Dühring war von 1789 - 1828 Pastor in Klütz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132936</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132936"/>
		<updated>2025-09-06T20:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[#Karl Timm (1927-1933)|Pastor Timm]] schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132935</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten stehende Auflistung sollte ziehmlich vollständig die Pastoren der Klützer Sankt Marien Kirche abbilden. Es kann uns aber natürlich der eine oder andere noch unbekannt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132934</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Heinrich Westerheide (1711-1743) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Catalogus Von allerhand auserlesenen Theologischen, Juristischen, Philologischen, Philosophischen, Historischen und Politischen auch einigen Medicinischen Büchern Welche der selige Herr Hinrich Westerheide, Pastor zu Klütz im Mecklenburgischen mit grossen Kosten gesammlet und den 20. Julii 1745. zu Wismar auf dem Rath-Hause offentlich an den Meistbietenden verkauffet werden sollen. /Erste Section/ Wismar: von Andr. Sebast. Wincklern, [1745]&amp;lt;ref&amp;gt;http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn887858678&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132933</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (12.2024-03.2025)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132932</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:26:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   )&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132931</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:22:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Ludwig Mellmann (1745-1789) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf [[Schloss Bothmer (Klütz)|Schloß Bothmer]] „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132930</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Ludwig Mellmann (1745-1789) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* Ludewig Erich Mellmann, getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:TodesAnzeige_Pastor_Mellman_Altonaer_Mercurius_vom_19.03.1790..jpg&amp;diff=132929</id>
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		<updated>2025-09-06T19:17:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todes-Anzeige von Pastor Mellman, Klütz&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;quot;Altonaer Mercurius&amp;quot; vom 19.03.1790.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132928</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Ludwig Mellmann (1745-1789) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=132926</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-09-06T19:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Ludwig Mellmann (1745-1789) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<title>Datei:TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790..jpg</title>
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		<updated>2025-09-06T19:13:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TodesAnzeige Pastor Mellman Altonaer Mercurius vom 19.03.1790.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130760</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-17T10:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert bzw. ergänzt. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130759</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-17T10:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025 &#039;&#039;([[Datei:Liederblatt_zur_Einführung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf|mini|]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:Liederblatt_zur_Einf%C3%BChrung_Pasorin_Kirsten_Hoffmann-Busch_09-03-2025.pdf&amp;diff=130758</id>
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		<updated>2025-07-17T10:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: Quelle:Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Quelle:Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-Lizenz}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130757</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130757"/>
		<updated>2025-07-17T10:29:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025)&lt;br /&gt;
[[Datei:Liederblatt zur Einführung Pasorin Kirsten Hoffmann-Busch 09-03-2025|mini|Liederblatt zur Einführung Pasorin Kirsten Hoffmann-Busch 09-03-2025]]&lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130713</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-16T12:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025, &lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130712</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-16T12:10:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025, &lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch gemeinsame Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Inhalt des Biefes ist dem Autor noch nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130711</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-16T12:07:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Hermann Schröder (15??-1568) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025, &lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch gemeinsame Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später (1568-1595) Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130710</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-16T11:52:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* (August) Joh. Erdmann (1829-1877) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025, &lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch gemeinsame Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51 jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130709</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-16T11:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* (August) Joh. Erdmann (1829-1877) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025, &lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch gemeinsame Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Vater:&#039;&#039;&#039; Erdmann, Johann Ernst Friedrich, get. zu Waltershausen in Thüringen 1759 Sept. 1, Sohn des Kandidaten der Theologie und Kollektors Johann Hiob, Bruder des Pastor Joh. Christoph Friedrich in Gr. Tessin, Kollaborator an Seminar und Hofgemcinde zu Ludwigslust 1793 Neujahr, Seminarinspektor 1793 Michaelis, Pastor 1798 Sept. 23, zugleich Präpos., gestorben am Nervenfieber 1814 April 18 im 55 Jahr — Verh. 1794 Luise Charl. Ulrike Abel, get. zu Ludwigslust 1772 Okt. 20, Tochter des Hofmusikus Leopold August, gestorben 1813 Dez. 26 im 42. Jahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130708</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-16T11:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* (August) Joh. Erdmann (1829-1877) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025, &lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch gemeinsame Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref&amp;gt;heute der &amp;quot;alte Friedhof&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glävecke, Peter Friedrich Bonaventura&#039;&#039;&#039;, geb. zu Rostock 1814 April 9, Sohn des Kaufmanns Joachim Friedrich, (und der Doroth. Sophie Christ. Amalie Koeve), Bruderssohn der Pastoren Johann Martin in Parkentin und Jakob August in Lübow, Lehrer an der Privatschule in Boizenburg 1845, &#039;&#039;&#039;zur Vertretung des Pastor Erdmann in Klütz ordiniert&#039;&#039;&#039; 1848 Nov. 9, gestorben am 1877 Oktober 29 im 64. Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kl%C3%BCtz_-_Pastoren_Sankt_Marien&amp;diff=130707</id>
		<title>Klütz - Pastoren Sankt Marien</title>
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		<updated>2025-07-16T11:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeimatvereinKlützerWinkel: /* Karl Timm (1927-1933) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pastor Timm stellte im &#039;&#039;&#039;[[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt]] Nr.10, 10/1930&#039;&#039;&#039; eine Aufstellung der Pastoren bis zu ihm selbst zusammen. Diese wurde hier um die danach im Amt befindlichen erweitert. Sie bezieht sich auf die bekannten evangelischen Pastoren seit der [[Klütz - Reformation|Reformation]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pastor Timm schreibt in seiner Einleitung:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Von 17 Klützer Pastoren wissen wir die Namen. Bei den ersten 6 lassen sich genaue Ziffern für die Dauer ihrer Amtstätigkeit nicht angeben. In dem, was wir über ihr Leben wissen, verbindet sich Licht und Schatten wie bei allen Menschen. Da Klütz in früheren Zeiten eine der besseren Pfarren im Lande war, sind die meisten Pastoren recht lange hier im Amt gewesen und großenteils hier verstorben oder von hier aus in den Ruhestand getreten, was bei andern Pfarren oft nicht der Fall ist. Und nun die Namen mit kurzen Hinweisen auf Bemerkenswertes aus ihrem Leben:&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Friedrich Schlie finden wir hierzu:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Pfarrer von Klütz treten uns, ausser Vikaren und Altaristen, die wir hier übergehen, in den Urkunden entgegen um 1237 ein Magister Cono, um 1266 der Pleban Johann, um 1319 Gottschalk Wulf, um 1340 Wilke von Stade. Nach ihm (ohne genaue Jahresangabe) ist Siegfried von Kramon Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist. Um 1372 ist Maquardus rector ecclesie parochialis in Clutze. Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche, Werner Jesewitz und Johann Stuve, doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. Zur Zeit der Reformation, um 1534, ist Pfarrer Henricus, um 1541 Dietrich Wollemann (Theodoricus Walman) Kirchherr zu Klütz, zwischen 1568 und 1594 Friedrich Desburg, um 1598 Urban Höbel, um 1610 Paul Augustin, um 1614 Martin Krüger, um 1630 dessen Sohn Joachim Krüger, zwischen 1674 und 1709 Friedlieb Ansel (Anselius), zwischen 1710 und 1743 Heinrich Westerheyde, zwischen 1745 und 1789 Ludwig Erich Mellmann, von 1789 bis 1810 Joh. Chr. Ehrenrich Dühring.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirsten Hoffmann-Busch (2025-   ) ===&lt;br /&gt;
* Invokavit 9. März, 14:00 Uhr, Klütz, Einführung Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch anschließend Empfang in der Kirche. (Klützer Winkel Kirchen Bote: Gottesdienste und Termine März 2025 bis Mai 2025, &lt;br /&gt;
* Frau des früheren Klützer Pastors Philipp Busch&lt;br /&gt;
* von 2001 bis 2011 Pastorin in Kalkhorst&lt;br /&gt;
* von 2013 bis 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Philipp Busch gemeinsame Pastorenstelle auf der Insel Föhr&lt;br /&gt;
* 1969 in Hagenow geboren&lt;br /&gt;
* wuchs in Boizenburg an der Elbe auf, wo sie auch 1988 das Abitur machte.&lt;br /&gt;
* studierte Theologie in Rostock, Berlin und Wien&lt;br /&gt;
* Vikariat in Bentwisch&lt;br /&gt;
* arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Rostock, wo sie die Weiterbildung für Hochschullehrende leitete&lt;br /&gt;
* 3 Kinder&lt;br /&gt;
Quelle: Klützer Winkel Kirchen Bote, 03-05 2025, S.11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hans- Jürgen Müller und Anneli Freund (2024-2025) ===&lt;br /&gt;
* Pastoren i.R. in (Ruhestand) übernehmen in der Vakanzzeit vom 01.12.2024 bis Ende Februar viele Pfarramtsangelegenheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ehepaar&amp;lt;ref&amp;gt;Klützer Winkel Kirchen Bote, Dez.2024 - Feb.2025, S.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ziehen 2024 in die Region, zunächst nach Elmenhorst, dann nach Grundhagen&lt;br /&gt;
** übenahmen 2013 Kleine Kirchgemeinde am Chiemsee&lt;br /&gt;
** Pastorin Freund: &lt;br /&gt;
*** 1954 in Wuppertal geboren&lt;br /&gt;
*** studierte Theologie&lt;br /&gt;
*** arbeitete während Studienunterbrechung als Sozialarbeiterin&lt;br /&gt;
*** schloss ihr Studium in Berlin ab&lt;br /&gt;
*** danach u.a. in den Stadtteilen Berlin Moabit und Berlin Mitte, Prenzlauer Berg tätig&lt;br /&gt;
** Pastor Müller: &lt;br /&gt;
***1959 in Würzburg geboren&lt;br /&gt;
*** Studium der Theologie in Marburg und Berlin&lt;br /&gt;
*** eine erwachsene Tochter&lt;br /&gt;
*** danach kurz an der Universität in Bayreuth tätig&lt;br /&gt;
*** dann theologischer Referent für den christlich-jüdischen Dialog in der bayerischen Landeskirche&lt;br /&gt;
* Unterstützung durch weitere Haupt und Ehrenamtliche, wie Pastorin i.R. Wolf, Pastorin Fabienne Fronek (ev. K. Grevesmühlen), Pastor Andreas Kunert (ev.K. Dassow), Karl-Christian Rehsöft (Kirchgemeinderat Klütz) und Marie Leubner (Gemeindepädagogin der Kirchgemeinde Klütz-Boltenhagen-Bössow), welche die Gottesdienstvertretungen übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pirina Kittel (2013-2024) ===&lt;br /&gt;
* Vikarin Pirina Kittel. Rostock, wird mit Wirkung vom 1. Mai 2000 in ein privatrechtliches Pfarrerdienstverhältnis auf Probe zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs berufen. Gleichzeitig wird ihr der Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den verbundenen Kirchgemeinden Rödlin und Warbende erteilt. Sie führt die Amtsbezeichnung „Pastorin zur Anstellung&amp;quot; (Pastorin z.A.)&lt;br /&gt;
* Pastorin Pirina Kittel, Rödlin, wurde nach Beendigung des dreijährigen Probedienstes die Diensteignung zuerkannt und damit das Bewerbungsrecht verliehen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2003 wird ihr der unbefristete Auftrag zur selbständigen Verwaltung der Pfarrstelle in den Kirchgemeinden Rödlin-Wanzka und Warbende erteilt. Sie steht in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche.&lt;br /&gt;
* unter Pastorin Kittel finden umfangreiche Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Pastorenhaus und Pfarrgarten statt.&lt;br /&gt;
* Weiterhin wird der &amp;quot;Alte Friedhof&amp;quot; neugestaltet&lt;br /&gt;
* geht am 01.12.2024 in Rente.&lt;br /&gt;
* Verabschiedungsgottesdiest fand am 01.12.2024 (1. Advent) um 14.00Uhr in der Klützer Sankt Marienkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phillip Busch (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
* zunächst auf Probe, ab 2009.11.01 wurde ihm die Pfarre übertragen, später Pastor bei St. Johannis auf Föhr, &lt;br /&gt;
* geb. 04.09.1969 – gest. 11.12.2022 an Krebs&lt;br /&gt;
* Theologiestudium zunächst in Mainz später in Rostock. &lt;br /&gt;
* Verheiratet mit Kirsten Hoffmann-Busch, ebenfalls Pastorin, zunächst in Kalkhorst, später gemeinsame Stelle auf Föhr.&lt;br /&gt;
* Pastor Philipp Busch, [[Klütz]], wird mit Wirkung vom 1. März 2012 zum Propst der Propstei Grevesmühlen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peter Wittenburg (1998-2006) ===&lt;br /&gt;
* geb. 25.10.1941 in Wismar&lt;br /&gt;
* theologische Prüfung vom 17.bis 23. Oktober 1968&lt;br /&gt;
* Vikar Peter Wittenburg, z. Z. Predigerseminar Schwerin, mit der Verwaltung der Pfarre Hornstorf zum 1. Mai 1968 /106/ 1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf auf die Pfarre daselbst zum 1. Juli 1970 / 120i1 Hornstorf, Prediger&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Peter Wittenburg in Hornstorf ist die freigewordene Pfarre II an der St.Petri / Nikolaikirche in Rostock zum 1.Dezember 1976 übertragen worden. /453/1 Rostock-St.Petri, Prediger&lt;br /&gt;
* initiiert 1992 Wiederaufbau des Kirchturms der Petrikirche in Rostock&lt;br /&gt;
* von 1995 bis 1998 Propst in Kaliningrad, Weggang wegen „Querelen zwischen Pastorenschaft und einheimischen Gemeindegliedern“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, Rostock, wird auf seinen Antrag gemäß § 91 des Pfarrergesetzes der VELKD in der Fassung seiner Bekanntmachung vom 30. Dezember 1993 (KABI 1994 S. 46 ff.) mit Wirkung vom 1. November 1995 für einen Zeitraum von 3 Jahren vom Dienst als Pastor in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beurlaubt, um einen pastoralen Dienst in Kaliningrad - Königsberg zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* „zuletzt beurlaubt für den Dienst als Pastor in Kaliningrad, ist die vakante Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 1. Dezember 1998 übertragen worden. Schwerin. 16. November 1998“&lt;br /&gt;
* Pastor Peter Wittenburg, [[Klütz]], tritt wegen erreichens der Altersgrenze gemäß § 104 Abs. 1 Pfarrergesetz mit Wirkung vom 1. November 2006 in den Ruhestand&lt;br /&gt;
* Wohnort Rostock.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartmut Glüer (1985–1998) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Hartmut Glüer aus Bentwisch ist die freigewordene Pfarrstelle in der Kirchgemeinde Klütz zum 16. Oktober 1985 übertragen worden. Klütz, Prediger / 112-3&lt;br /&gt;
* PA Glüer, Hartmut/49 Pastor Hartmut Glüer. Klütz. wird auf, einen Antrag vom 7. Januar l997 gemäß § 104 Abs. 2 Nr. 1 Pfarrgesetz (KABI 1997 S. 86) mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in den Ruhestand versetzt. Schwerin, 5. Dezember 1997, Beste, Landesbischof&lt;br /&gt;
* Geboren: 14.11.1935&lt;br /&gt;
* Gestorben: 22.11.2024 (OZ-19.12.2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich-Wilhelm Witte (1973–1985) ===&lt;br /&gt;
* Dem Pastor Friedrich-Wilhelm Witte aus Herzfelde/Kreis Seehausen ist die Pfarre [[Klütz]] zum 1. Oktober 1973 übertragen worden. /105/ Klütz, Prediger &lt;br /&gt;
* 1. 9. 1979 Propstei Grevesmühlen und Schönberg, Propst Friedrich-Wilhelm Witte, Klütz&lt;br /&gt;
* Der Propst Friedrich-Wilhelm Witte in Klütz beendet gemäß Pfarrerdienstgesetz des Bundes der Evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik vom 28. September 1982 §§ 51 und 52 seinen Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs auf der Pfarrstelle Klütz mit dem 31. Mai 1984, um mit Wirkung vom l.Juni 1984 seinen Dienst in der Evangelischen Kirche Greifswald als Superintendent des Kirchenkreises Altentreptow und als Inhaber der Pfarrstelle Altentreptow II fortzusetzen. Friedrich-Wilhelm Witte, Pers. Akten/90-8 (KA Nr.5 1984)&lt;br /&gt;
* Die Pastorin Anneliese Witte, wohnhaft in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, wurde auf Grund der Wahl durch die Kirchenleitung mit Wirkung vom 1. Januar 1978 als teilbeschäftigte Pastorin mit dem Dienst der missionarisch ökumenischen Arbeit in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs beauftragt. /9/ Anneliese Witte, Pers. Akten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Willi Wömpner (1933-1973) ===&lt;br /&gt;
* geboren am 29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
* 2. Heimgerufen wurde: Pastor _i.R. Willy Wömpner in Klütz, [[Klütz - Predigerstraße|Predigerstraße]] 8, am 23. Februar 1979 im 73.Lebensjahr. /55/ Willy Wömpner, Pers. Akten (Kirchliches Amtsblatt Nr.6 1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl Timm (1927-1933) ===&lt;br /&gt;
* als Pfarrverweser in Klütz eingef. 1927 Aug. 14.&lt;br /&gt;
* geb. in Pritzier in Meckl., Pastorensohn.&lt;br /&gt;
* geb. 1900 April 28&lt;br /&gt;
* vorher (1923-1927) 4 Jahre Pastor in Groß Poserin.&lt;br /&gt;
* Vater Timm, Karl, Erbpáchterss. aus 2abel, geb. 1867. Seit 1896 Febr. 3, Propst des Hagenower Cirkels.— Söhne Pastoren in Kessin, Klütz und Boddin. Ein vierter Sohn Eckhard ist stud. theol.&lt;br /&gt;
* Bruder Dietrich Timm von 1924-1931 Pastor in Proseken, dann in Kessin&lt;br /&gt;
* Bruder Hermann Timm seit 1930 Pastor in Boddin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Behm (1909-1927) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Pritzier i. Meckl. am 24. August 1882 als Sohn des Pastors, späteren an Ulr. Behm. Pastor Behm wurde 1927 zum Landessuperintendenten in Bad Doberan ernannt(in&lt;br /&gt;
Doberan 1927 eingeführt Juli 3.). Seine Amtszeit in Klütz stand besonders im Zeichen des großen Weltkrieges und seiner Folgen und brachte ihn in besonders ernstem Erleben mit seiner Gemeinde in engste Verbindung. Verheiratet mit Annemarie Saß aus Waren 1910. &lt;br /&gt;
* gest. 13.06.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Buschmann (1907-1909) ===&lt;br /&gt;
* geb. 7. Aug. 1866. zu Güstrow, Postsekretärssohn (Vater später Postdirektor in Waren), gest. zu Kissingen, wohin er sich zur Kur begeben hatte, am 11. Mai 1909 im 43. Lebensjahre, begraben in Waren. Verheiratet mit Auguste Sibeth aus Breesen bei Sülze, lebt als Witwe in Rostock. Pastor Buchmanns Bild hängt in vielen Häusern unserer Gemeinde in Zusammenstellung mit dem Bild unserer Kirche. Man rühmt ihm nach, daß er besonders schön gesungen habe. Leider erschwerte ihm sein längeres Leiden seine Amtstätigkeit sehr.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe. geb.Sibeth starb nach 27jahrigem Witwenstande zu Rostock1936, Juni 7, im 68. Jahr, begraben in Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelm Reitz (1877-1907) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Schwerin am 8. Juli 1842 als Prorektorssohn&lt;br /&gt;
* in den Ruhestand getreten Dezember 1907&lt;br /&gt;
* gest. zu Rostock 14. Jan. 1915. im 73. Lebensjahre.&lt;br /&gt;
* Verheiratet 1874 mit Johanna Mendt aus Parchim. &lt;br /&gt;
* Frau Pastor Reitz starb am 13. Mai 1922 in Schwerin.&lt;br /&gt;
* Sohn Fritz ist Direktor der Meckl. Depositen- und Wechselbankin Rostock&lt;br /&gt;
* Sohn Hans, Bankobersekretär in Berlin-Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (August) Joh. Erdmann (1829-1877) ===&lt;br /&gt;
* geb. 10. Jan. 1810 zu Schwaan, Pastorssohn, Vater. Vorher in Bössow, in den Ruhestand getreten nach 51jähriger seelsorgerischer Tätigkeit Michaelis 1877, gest. zu Rostock 22. Jan. 1883, im 83. Lebensjahre, begraben in Klütz auf dem neuen Friedhof neben seiner ersten Frau. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Caroline Erdmann, Bruderstochter seines Vaters: aus Gr. Tessin, und 2. mit Wilhelmine Lévèqus aus Ludwigslust, Tochter des Großh. Kammerdieners. Pastor Erdmann gehörte zur Meckl. Abgeordnetenkammer und saß im linken Zentrum. Er hatte als letzter die Pfarrlandwirtschaft selber im Betrieb, worin er, wie noch heute bekannt, 2 braune Pferde und 7 schwarze Kühe hielt. (August Erdmann war Sohn des Präpositus (Johann) Ernst (Friedrich) Erdmann und jüngerer Bruder des Orientalisten Franz von Erdmann. Er studierte ab 1818 Evangelische Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach bestandenem Examen war er ab 1826 Pastor an der Dorfkirche Bössow. Von 1829 bis 1877 wirkte er als Pastor an der Marienkirche (Klütz). 1848 vertrat er den Wahlkreis Mecklenburg-Schwerin 12 in der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung. Er gehörte dem linken Zentrum an. (https://de.wikipedia.org/wiki/August_Erdmann_(Theologe))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann Dühring (1789-1828) ===&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Ehrenreich Dühring &amp;lt;ref&amp;gt; Kirchgemeindeblatt der Gemeinde Klütz Nr. 20, 10/1932 &amp;lt;/ref&amp;gt; geb. zu Castorf i. Lbg. 26. Mai 1764, Sohn des späteren Gräfl. Bothmerschen Pächters Joachim David Dühring zu Brook, gest. 21. April 1828 am Lungenschlag im 64. Lebensjahre, begraben auf dem alten Klützer Kirchhof in der Nähe der Bothmerschen Kapelle westwärts. Verheiratet 1790 mit Magdalene Mellmann, Tochter des Vorgängers. - Dührings Bild in der damaligen Tracht hängt in unserer Sakristei.&lt;br /&gt;
* schrieb eine Chronik der Pfarre mit aktuellen Ereignissen&lt;br /&gt;
* Ein Bruder, Caspar Ulrich, war Gutspächter zu Brook bei Klütz&lt;br /&gt;
* dessen Sohn der 1884 im 70. Jahr starb, Dr. med. Ludwig Dühring in Waren, verh. in dritter Ehe m. Friederike Birckenstaedt, Tochter des Präpos. Joachim in Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ludwig Mellmann (1745-1789) ===&lt;br /&gt;
* getauft: zu Wismar St. Marien am 13. August 1717, Schneiderssohn, in den Ruhestand getreten Juli 1789, gest. 8. März 1790 im 73. Lebensjahre. Verheiratet mit Margarete Weiter: beide 1745, Tochter des Vorgängers. Ihre Hochzeit war auf Schloß Bothmer „bei einer Versammlung von lauter Adlichen.“ Ein Sohn war Professor Juris in Kiel, ein anderer Professor der griechischen und lateinischen Sprache an der Universität Moskau, dieser wurde 1795 durch Militär über die russische Grenze gebracht und starb zu Georgenburg bei Insterburg vor Hunger. Eine Tochter heiratete den Nachfolger, eine andere den Pächter Lange zu Damshagen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Für Se. Hochfürstl. Durchlaucht Unsern Regierenden, Gnädigsten Landes=Fürsten und Herrn ist Anno 1747 den 5. Aprill ein freywilliges Don Gratuit von der Priesterschafft in der Parchimschen Superintendentur bewilliget worden und es haben würcklich dazu beigetragen: ... der Pastor Flege zu Kalkhorst 8 Ducaten oder 22 Rthlr., der &#039;&#039;&#039;Pastor Meelmann zu Klütz&#039;&#039;&#039; 22 Rthlr., der Pastor Schmidt zu Damshagen 11 Rthlr. ... &amp;quot;Summa summarum 569 Thlr. 36 ßl.Ohne den Beitrag der Ehrn Prediger in Wittenburg&amp;quot; &amp;quot;Welches hiebey unterthänigst präsentiret Jacob Bernhard Polchow.&amp;quot; &amp;quot;Dömitz, den 11. April 1747.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Friedrich Lisch : &amp;quot;Herzog Carl Leopold und die Geistlichkeit&amp;quot; In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 39 (1874), S. 59-61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Westerheide (1711-1743) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Lübeck 2. Juli 1678, gest. 25. Febr. 1743 im 65. Lebensjahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Johanna Nolten aus Wismar und 2. mit Margarete Wacker, Schusterstochter aus [[Klütz]]. Er war ein gelehrter Mann und haste „eine gar aussiehmende Bibliothek“. Er zieht als erster Pastor ins neue Pfarrhaus, das während seiner Amtszeit gebaut wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Friedlieb Ansehl (1674-1710) ===&lt;br /&gt;
* geboren zu Malchow um 1648, gest. Jan. 1710 im 62. Jahre. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdal. Krüger, Tochter des Vorgängers, und 2. mit Dorothea Elswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Joachim Krüger (1650-1674) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Klütz um 1619, Sohn des Vorgängers, unterschrieb die Konkordienformel am 11. Januar 1650. Verheiratet mit Margarete von Wüllen. Frauenschwester des Pastor Tarnow in Dassow, gestorben a. Wwe. 1676 bg. April 12. Schwiegersohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin Krüger (1614-1649) ===&lt;br /&gt;
* geb. zu Rostock um 1584. unterschrieb die Konkordienformel 5. Juni 1614. Er war zweimal verheiratet: 1. mit Magdalene Tarnow, Pastorentochter aus Grevesmühlen, 2. mit Elisabeth Drenckhahn. Letztere bat als Witwe 17. April 1667 den Herzog um Gewährung einer Kollekte zur Loskaufung ihres Sohnes aus türkischer Gefangenschaft und Sklaverei. Von 5 Söhnen wurden 3 wieder Pastor.&lt;br /&gt;
* Seine Witwe, Elisabeth Drenckhahn, starb bei ihrem ... Sohne Pastor Nicolaus Jofua zu Ziethen 1683. (Ziethener Kirchenrechnungsbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paul Augustin (1610-1614) ===&lt;br /&gt;
* aus Grömitz in Holstein. Er unterschrieb die Konkordienformel am 13. April 1610&lt;br /&gt;
* war wohl ohne Frage ein Sohn des Pastors Heinrich Augustini, der in Grömitz 60 Jahre, von 1561 bis 1621, amtierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urban Hövel (1598-1610) ===&lt;br /&gt;
* aus Wismar. &lt;br /&gt;
* imm. 1590&lt;br /&gt;
* Er unterschrieb am 15. Dezember 1598 die Konkordienformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrich Deschborg (Desburg, Tesburgiuß) (1568-1594) ===&lt;br /&gt;
* zwischen 1568 und 1594, wahrscheinlich Sohn des Pastors Luder Desburg in Grevesmühlen&amp;lt;ref&amp;gt;Der 1583 immatr. Luderus Dcschborg Klutzensis wird nach&lt;br /&gt;
seinemGroßvater genannt sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wird erwähnt in dem Visitir-Buch des Amts und der Stadt Grevismühlen vom Jahre 1568 folio 212, wo es sich um Streitigkeiten bezüglich der Bamburg handelt, als ein „friedtseliger Prediger“. Von Pastor Deschborg ist uns, die Originalabschrift eines interessanten Briefes betreffend seine Gerechtsame an der Bamburg aus dem Jahre 1589 erhalten, dieser Brief ist noch in niederdeutscher Mundart abgefaßt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hermann Schröder (15??-1568) ===&lt;br /&gt;
* wurde später Pastor in Diedrichshagen.&lt;br /&gt;
* Nennung duch Pfarrnachrichten zwischen Wollemann und Desburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dietrich Wollemann (Walmann) (15?? - 15??) ===&lt;br /&gt;
* Im Visitationsprotokoll&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeblatt für die Kirgemeinde Klütz, No.10, S.3&amp;lt;/ref&amp;gt; von &#039;&#039;&#039;1541&#039;&#039;&#039; heißt es von ihm: &#039;&#039;&amp;quot;... er ist ein Säufer, Zänker...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heinrich Wonninck genannt Henricus (1533?-?) ===&lt;br /&gt;
„ein fein Mann”, etwa 3 oder 4 Jahre hier Pastor. Er beklagte sich 1535 über Bernhard von Plessen auf Arpshagen, daß er ihn an seiner Kirchenbörung verkürzt, auch gedräuet, ihm am Leben zu schaden, und ihn bei vier Malen tödlichen gesucht und überfallen habe. 1663 erwähnt der Pastor J. Krüger seiner mit dem Bemerken „gegen diesen guten Pastor wären die Nobiles störrig gewesen, und er hätte deswegen samt den Juraten und dem ganzen Kirchspiel an den Landesfürsten supplicieret.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werner Jesewitz und Johann Stuve ===&lt;br /&gt;
Ferner ergeben sich für spätere Zeiten des XV. Jahrhunderts aus dem Buch des grossen Wismar&#039;schen Kalands noch zwei Geistliche,(s.o.), doch ist über ihre Zeit, wieviel vor oder nach 1430, nichts Genaueres anzugeben. (&#039;&#039;Friedrich Schlie&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maquardus ===&lt;br /&gt;
um 1372 Maquardus ist rector ecclesie parochialis in Clutze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried von Kramon ===&lt;br /&gt;
* ist Rector der Kirche zu Klütz zur selben Zeit als Heinrich von Tarnewitz dort Vicerector ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilke von Stade ===&lt;br /&gt;
um 1340&lt;br /&gt;
=== Gottschalk Wulf ===&lt;br /&gt;
um 1319&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleban Johann ===&lt;br /&gt;
* um 1266&lt;br /&gt;
* erwähnt im Urkundenbuch des Bistums Lübeck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://play.google.com/store/books/details?id=2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdid=book-2TwOAAAAQAAJ&amp;amp;rdot=1 Urkundenbuch des Bistums Lübeck bei google books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seite 188 als &amp;quot;Johannes [https://de.wikipedia.org/wiki/Leutpriester plebanus] in Clutse&amp;quot;&lt;br /&gt;
* dito Mecklenburger Urkundenbuch II, 1084, S.299-300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magister Cono ===&lt;br /&gt;
* um 1237&amp;lt;ref&amp;gt;Die heutige Kirche ist 1250 geweiht worden. Hiermit ist ein Vorgänger belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wird 1237 in der folgenden Urkunde erwähnt: MUB I, 1237 Dec. 26. Ratzeburg . 471 . Ludolf , Bischof von Ratzeburg , bestätigt das Nonnenkloster Rehna .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Klütz - Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz|Gemeindeblatt der Kirchgemeinde Klütz]] Nr.10, 10/1930&lt;br /&gt;
* Kirchliches Amtsblatt (https://www.kirchenrecht-nordkirche.de/search/kirchliches_amtsblatt)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;quot;. II. Band, von Geh. Hofr. Prof. Dr. Friedrich Schlie, 1899&lt;br /&gt;
* Mecklenburgische Urkundenbücher, Band I - XXIV (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Lübecker Urkundenbücher (u.a. bei https://Books.Google.com)&lt;br /&gt;
* Willgeroth, Gustav: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege : mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation (5 Bände bei Rosdok: https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/recordIdentifier/rosdok%252Fppn717435970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeimatvereinKlützerWinkel</name></author>
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