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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18856</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
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		<updated>2019-06-05T12:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Land- und Forstwirtschaft&#039;&#039;&#039; (Landwirtschaftschule; Thünenhof; Forsthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pferdezucht (Unterbrinung der Pferde im herzoglichen Marstall; Pferde-Trainieranstalt im &amp;quot;Kornhaus&amp;quot; bis 18.. (Ausbildung der Pferde auch für den Rennsport); Hengstenstall; Hengskörungen; Fohlenschauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haltung von städtischen Bullen (Zuchtvieh) (vermutlich vor 1894 bis ca. 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Handwerk, Handel und Gewerbe&#039;&#039;&#039; (z.B. Uhrmacher Theodor Kugelberg mit seiner Fabrik von Thurm-, Hof- und Eisenbahn-Uhren, Gewerbeanmeldung 1891; Wind- und Wassermühlen; Brauereien; Chemische Fabrik; Parfümherstller um 1903 [siehe Kopfbogen]; Glashäger Mineralquellen; Molkerei) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Banken und Sparkassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Chronik Raiffeinbank e.G. Bad Doberan 1859-1994 (Stadtarchiv, Signatur ZS 1214)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften (Bad Schwartau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Patenschaften (Schiff, Abbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (das damals neu erbaute Schulgebäude in der heutigen Lessingstraße wurde 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] im ehemaligen Schützenhaus am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kulturhaus &amp;quot;Haus der Freundschaft&amp;quot; [DDR-Zeit], befand sich im ehemaligen Lindenhof, heute Rathaus, Severinstraße 6 (Tanzveranstaltungen, Theatervorführungen, Musikunterricht für Kinder usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pionierhaus [DDR-Zeit] befand sich im Kornhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfest; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater (Schauspielhaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums, Sonderausstellungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek (Geschichte, Veranstaltungen mit Schülern, z.B. Ferienleselust)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;); Liste der Häuser, die unter Denkmalschutz stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Veranstaltungen auf dem Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude, Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Töchterschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Logierhaus (Hotel...), Salongebäude (Kreisverwaltung), Großherzogliches Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus &amp;quot;Medini&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18855</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18855"/>
		<updated>2019-06-05T12:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kamp und Severinstraße */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Land- und Forstwirtschaft&#039;&#039;&#039; (Landwirtschaftschule; Thünenhof; Forsthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pferdezucht (Unterbrinung der Pferde im herzoglichen Marstall; Pferde-Trainieranstalt im &amp;quot;Kornhaus&amp;quot; bis 18.. (Ausbildung der Pferde auch für den Rennsport); Hengstenstall; Hengskörungen; Fohlenschauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haltung von städtischen Bullen (Zuchtvieh) (vermutlich vor 1894 bis ca. 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Handwerk, Handel und Gewerbe&#039;&#039;&#039; (z.B. Uhrmacher Theodor Kugelberg mit seiner Fabrik von Thurm-, Hof- und Eisenbahn-Uhren, Gewerbeanmeldung 1891; Wind- und Wassermühlen; Brauereien; Chemische Fabrik; Parfümherstller um 1903 [siehe Kopfbogen]; Glashäger Mineralquellen; Molkerei) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Banken und Sparkassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Chronik Raiffeinbank e.G. Bad Doberan 1859-1994 (Stadtarchiv, Signatur ZS 1214)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften (Bad Schwartau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Patenschaften (Schiff, Abbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (das damals neu erbaute Schulgebäude in der heutigen Lessingstraße wurde 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] im ehemaligen Schützenhaus am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kulturhaus &amp;quot;Haus der Freundschaft&amp;quot; [DDR-Zeit], befand sich im ehemaligen Lindenhof, heute Rathaus, Severinstraße 6 (Tanzveranstaltungen, Theatervorführungen, Musikunterricht für Kinder usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pionierhaus [DDR-Zeit] befand sich im Kornhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfest; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater (Schauspielhaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums, Sonderausstellungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek (Geschichte, Veranstaltungen mit Schülern, z.B. Ferienleselust)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;); Liste der Häuser, die unter Denkmalschutz stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Veranstaltungen auf dem Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude, Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Logierhaus (Hotel...), Salongebäude (Kreisverwaltung), Großherzogliches Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus &amp;quot;Medini&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18854</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18854"/>
		<updated>2019-06-05T12:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kunst und Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Land- und Forstwirtschaft&#039;&#039;&#039; (Landwirtschaftschule; Thünenhof; Forsthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pferdezucht (Unterbrinung der Pferde im herzoglichen Marstall; Pferde-Trainieranstalt im &amp;quot;Kornhaus&amp;quot; bis 18.. (Ausbildung der Pferde auch für den Rennsport); Hengstenstall; Hengskörungen; Fohlenschauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haltung von städtischen Bullen (Zuchtvieh) (vermutlich vor 1894 bis ca. 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Handwerk, Handel und Gewerbe&#039;&#039;&#039; (z.B. Uhrmacher Theodor Kugelberg mit seiner Fabrik von Thurm-, Hof- und Eisenbahn-Uhren, Gewerbeanmeldung 1891; Wind- und Wassermühlen; Brauereien; Chemische Fabrik; Parfümherstller um 1903 [siehe Kopfbogen]; Glashäger Mineralquellen; Molkerei) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Banken und Sparkassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Chronik Raiffeinbank e.G. Bad Doberan 1859-1994 (Stadtarchiv, Signatur ZS 1214)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften (Bad Schwartau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Patenschaften (Schiff, Abbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (das damals neu erbaute Schulgebäude in der heutigen Lessingstraße wurde 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] im ehemaligen Schützenhaus am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kulturhaus &amp;quot;Haus der Freundschaft&amp;quot; [DDR-Zeit], befand sich im ehemaligen Lindenhof, heute Rathaus, Severinstraße 6 (Tanzveranstaltungen, Theatervorführungen, Musikunterricht für Kinder usw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pionierhaus [DDR-Zeit] befand sich im Kornhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfest; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater (Schauspielhaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums, Sonderausstellungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek (Geschichte, Veranstaltungen mit Schülern, z.B. Ferienleselust)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;); Liste der Häuser, die unter Denkmalschutz stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Veranstaltungen auf dem Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude, Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18853</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18853"/>
		<updated>2019-06-05T12:12:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Land- und Forstwirtschaft&#039;&#039;&#039; (Landwirtschaftschule; Thünenhof; Forsthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pferdezucht (Unterbrinung der Pferde im herzoglichen Marstall; Pferde-Trainieranstalt im &amp;quot;Kornhaus&amp;quot; bis 18.. (Ausbildung der Pferde auch für den Rennsport); Hengstenstall; Hengskörungen; Fohlenschauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haltung von städtischen Bullen (Zuchtvieh) (vermutlich vor 1894 bis ca. 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Handwerk, Handel und Gewerbe&#039;&#039;&#039; (z.B. Uhrmacher Theodor Kugelberg mit seiner Fabrik von Thurm-, Hof- und Eisenbahn-Uhren, Gewerbeanmeldung 1891; Wind- und Wassermühlen; Brauereien; Chemische Fabrik; Parfümherstller um 1903 [siehe Kopfbogen]; Glashäger Mineralquellen; Molkerei) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Banken und Sparkassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Chronik Raiffeinbank e.G. Bad Doberan 1859-1994 (Stadtarchiv, Signatur ZS 1214)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften (Bad Schwartau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Patenschaften (Schiff, Abbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (das damals neu erbaute Schulgebäude in der heutigen Lessingstraße wurde 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] im ehemaligen Schützenhaus am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums, Sonderausstellungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek (Geschichte, Veranstaltungen mit Schülern, z.B. Ferienleselust)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;); Liste der Häuser, die unter Denkmalschutz stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Veranstaltungen auf dem Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude, Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18852</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18852"/>
		<updated>2019-06-05T12:10:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kunst und Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Land- und Forstwirtschaft&#039;&#039;&#039; (Landwirtschaftschule; Thünenhof; Forsthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pferdezucht (Unterbrinung der Pferde im herzoglichen Marstall; Pferde-Trainieranstalt im &amp;quot;Kornhaus&amp;quot; bis 18.. (Ausbildung der Pferde auch für den Rennsport); Hengstenstall; Hengskörungen; Fohlenschauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haltung von städtischen Bullen (Zuchtvieh) (vermutlich vor 1894 bis ca. 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Handwerk, Handel und Gewerbe&#039;&#039;&#039; (z.B. Uhrmacher Theodor Kugelberg mit seiner Fabrik von Thurm-, Hof- und Eisenbahn-Uhren, Gewerbeanmeldung 1891; Wind- und Wassermühlen; Brauereien; Chemische Fabrik; Parfümherstller um 1903 [siehe Kopfbogen]; Glashäger Mineralquellen; Molkerei) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Banken und Sparkassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Chronik Raiffeinbank e.G. Bad Doberan 1859-1994 (Stadtarchiv, Signatur ZS 1214)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften (Bad Schwartau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Patenschaften (Schiff, Abbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums, Sonderausstellungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek (Geschichte, Veranstaltungen mit Schülern, z.B. Ferienleselust)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;); Liste der Häuser, die unter Denkmalschutz stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Veranstaltungen auf dem Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude, Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18851</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18851"/>
		<updated>2019-06-05T12:05:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Wirtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
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 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
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{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
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==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
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(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
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==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Land- und Forstwirtschaft&#039;&#039;&#039; (Landwirtschaftschule; Thünenhof; Forsthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pferdezucht (Unterbrinung der Pferde im herzoglichen Marstall; Pferde-Trainieranstalt im &amp;quot;Kornhaus&amp;quot; bis 18.. (Ausbildung der Pferde auch für den Rennsport); Hengstenstall; Hengskörungen; Fohlenschauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haltung von städtischen Bullen (Zuchtvieh) (vermutlich vor 1894 bis ca. 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Handwerk, Handel und Gewerbe&#039;&#039;&#039; (z.B. Uhrmacher Theodor Kugelberg mit seiner Fabrik von Thurm-, Hof- und Eisenbahn-Uhren, Gewerbeanmeldung 1891; Wind- und Wassermühlen; Brauereien; Chemische Fabrik; Parfümherstller um 1903 [siehe Kopfbogen]; Glashäger Mineralquellen; Molkerei) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Banken und Sparkassen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Chronik Raiffeinbank e.G. Bad Doberan 1859-1994 (Stadtarchiv, Signatur ZS 1214)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften (Bad Schwartau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Patenschaften (Schiff, Abbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18850</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18850"/>
		<updated>2019-06-05T11:30:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kommunalpolitik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
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 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
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===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
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==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
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==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
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===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
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===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
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- Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
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====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften (Bad Schwartau)&lt;br /&gt;
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- Patenschaften (Schiff, Abbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18849</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18849"/>
		<updated>2019-06-05T11:28:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Erster Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
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==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
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===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
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===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
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* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
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==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Buchenberg (&amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) 1926/27 (Scan u. Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau des Denkmals 2010 (Artikel des Ostsee-Anzeigers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bad Doberan Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
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- Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18846</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18846"/>
		<updated>2019-06-05T11:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Erster Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
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==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
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==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
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* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
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===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
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===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
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===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
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===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Rekruten (Link=Scans)(Signatur, Akten des Stadtarchivs)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18845</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18845"/>
		<updated>2019-06-05T11:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
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 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
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 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
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- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012) - umbenannnt in Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18844</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18844"/>
		<updated>2019-06-05T11:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18843</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18843"/>
		<updated>2019-06-05T11:10:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
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==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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- Handwerk, Handel und Gewerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Banken und Sparkassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: &lt;br /&gt;
Regionale Schule am Kamp&lt;br /&gt;
Realschule am Buchenberg&lt;br /&gt;
Lessinggrundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18842</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18842"/>
		<updated>2019-06-05T11:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kunst und Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
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==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Banken und Sparkassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lessingschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetheschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchenbergschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18841</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18841"/>
		<updated>2019-06-05T11:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
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* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
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==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
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==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Banken und Sparkassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stadtschulen&#039;&#039;&#039;: Bürgerschule, Schulgebäude ist das Kornhaus auf dem Klostergelände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtung des &#039;&#039;&#039;Gymnasiums&#039;&#039;&#039; nach der Verleihung des Stadtrechtes (Abriss des Schauspielhauses und Schulneubau im neogotischen Baustil (&amp;quot;Möckelbau&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lessingschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetheschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchenbergschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher: &#039;&#039;&#039;Privatschulen&#039;&#039;&#039;: Verein der höheren Mädchenschule ist der Träger (Gebäude in der heutigen Lessingstraße wird 1898 bezogen); Steinmannsche Erziehungsanstalt [für Knaben] am Schützenplatz (heute Maxim-Gorki-Platz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute: Christliche Münsterschule auf dem Kammerhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18840</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18840"/>
		<updated>2019-06-05T10:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* DLRG */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
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* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
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===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
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==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
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===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
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- Banken und Sparkassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18839</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18839"/>
		<updated>2019-06-05T10:38:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
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 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
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==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
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===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
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===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
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===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
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* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
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- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18838</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18838"/>
		<updated>2019-06-05T10:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
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 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
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==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
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==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
Verein der höheren Mädchenschule&lt;br /&gt;
Volkshochschulverein(um 1920)&lt;br /&gt;
Doberaner Volkschor (um 1920)&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18837</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18837"/>
		<updated>2019-06-05T10:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
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 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
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 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
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- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein (ab 1907) und Doberaner Männerchor&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18836</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18836"/>
		<updated>2019-06-05T09:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
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 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
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==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr===== (Chronik und Bilder von Junge)&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doberaner Rennverein (1822)&lt;br /&gt;
Gewerbeverein&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18834</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18834"/>
		<updated>2019-06-05T08:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Institutionen und Vereine */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
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 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
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Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Gewerbeverein&lt;br /&gt;
Verein Plattsnacker (1979-2004)&lt;br /&gt;
Seniorenverband - BRH, Bund der Ruheständler und Hinterbliebenen, Ortsverband (1990-2017)&lt;br /&gt;
Freundeskreis Ehm Welk e.V. Bad Doberan (ab 1994)&lt;br /&gt;
VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V. (ab 1998)&lt;br /&gt;
Kornhaus e.V. (ab 1992)&lt;br /&gt;
Kamp-Theater Bad Doberan e.V. (ab 2012), Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V. (ab 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18833</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18833"/>
		<updated>2019-06-05T08:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kunst und Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
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==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
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===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
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==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bad Doberan Heute===   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
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- Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
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- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
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- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, Wirtschaftsgebäude und Altes Amtshaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr=====&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
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====andere Religionen====&lt;br /&gt;
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====Soziales====&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18832</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18832"/>
		<updated>2019-06-05T08:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kunst und Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
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 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
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==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
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==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
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==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bad Doberan Heute===   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
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- Handwerk, Handel und Gewerbe&lt;br /&gt;
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- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
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- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
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====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
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- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliothek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, WirtschaftsgebäudeAltes Amtshaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr=====&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18831</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18831"/>
		<updated>2019-06-05T08:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Kunst und Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
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==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
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==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
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==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bad Doberan Heute===   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Handwerk, Handel und Gewerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Banken und Sparkassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen (Kampfeste; Anbaden in Heiligendamm; Klostermarkt; Kulturnacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino (&amp;quot;Kinogeschichte&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen (Geschichte des Stadt- und Bädermuseums)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtbibliotek   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale (Skulpturen,z.B: der Melker; der &amp;quot;Backenzahn&amp;quot;) [Baudenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Klostergelände (Münster, Kornhaus, WirtschaftsgebäudeAltes Amtshaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr=====&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hier_finden_Menschen_ihren_Platz_die_in_Doberan_geboren,_gestorben_oder_durch_Ereignisse_in_besonderer_Beziehung_zum_Ort_stehen._...&amp;diff=18830</id>
		<title>Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Hier_finden_Menschen_ihren_Platz_die_in_Doberan_geboren,_gestorben_oder_durch_Ereignisse_in_besonderer_Beziehung_zum_Ort_stehen._...&amp;diff=18830"/>
		<updated>2019-06-05T08:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: Bedeutende Persönlichkeiten der Stadt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einwohner Doberans u.a., die beruflich und/oder persönlich etwas für die Stadt bewirkt haben (EHRENBÜRGERLISTE, Liste der Bürgermeister, Schulleiter/-direktoren); außerdem Künstler, Schriftsteller, Fotografen (z.B. Ilse Mühlbach; Klaus Havemann; Beckmann und Marquardt)- siehe EHRENBUCH (späte DDR-Zeit); verschiedene Herzöge und adlige Familien; Äbte des Doberaner Klosters... [siehe auch Internet: u.a. Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkmäler der Stadt!!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18829</id>
		<title>Fortlaufende Chronik des Klosters und der Stadt Doberan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Chronik_des_Klosters_und_der_Stadt_Doberan&amp;diff=18829"/>
		<updated>2019-06-05T07:57:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glaewe: /* Bad Doberan Heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18209&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Bad Doberan&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11432 (2005)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.1027&lt;br /&gt;
 | lon = 11.9139&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Geographische Lage&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/54.1061/11.9027 E 012°33&#039;01&#039;&#039; / N 054°10&#039;66&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtchronik&lt;br /&gt;
 | ort = Doberan (Bad)&lt;br /&gt;
 | zeit = 1171 - fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = Doberaner Chronistengruppe&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2018&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte Doberans&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zu Bad Doberan gehören drei Ortsteile=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Heiligendamm]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rehaklinik, Kliniken, Fachschule für Angewandte Kunst, Allgemeines)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Althof]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*[[Vorder-Bollhagen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Doberan chronologisch&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ur- und Frühgeschichte in der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Althof und Doberan im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Landschaft in ihrer Entstehung und als Naturraum===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[geographisches]]&lt;br /&gt;
* [[geologisches]]&lt;br /&gt;
* [[Klima, Wetter]]&lt;br /&gt;
* [[Natur und Umwelt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zur Ur- und Frühgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zisterzienserkloster und seine Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadt Bad Doberan und ihre Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildung/Schulwesen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutende Doberaner===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hier finden Menschen ihren Platz die in Doberan geboren, gestorben oder durch Ereignisse in besonderer Beziehung zum Ort stehen. ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus der Region Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bad Doberan Heute===   VERWIRREND!!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirtschaft====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Handwerk, Handel und Gewerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Banken und Sparkassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verlage und Zeitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerbegebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kommunalpolitik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kreisgebietsreform, Kreisverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Partnerschaften, Patenschaften (Schiff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Organisationen und deren Partner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Parteien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bildungswesen, Entwicklung des Schulwesens====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Realschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptschule, Förderschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Allgemeines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kunst und Kultur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Künstler in Bad Doberan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baumeister (Severin, Demmler, Seydewitz, Möckel, Korff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Schriftsteller (Reuter, Welk, Griese, Ringeling, Wossidlo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Feste, Traditionen und Veranstaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theater, Kino&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Museen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Denkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Institutionen und Vereine====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polizei=====&lt;br /&gt;
=====Post=====&lt;br /&gt;
=====Bahn (Reichsbahn, Deutsche Bahn AG; Molli-Bahn)=====&lt;br /&gt;
=====Feuerwehr=====&lt;br /&gt;
=====DLRG=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vereine====&lt;br /&gt;
(welche, existierten wann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
====ev. luth. Kirche====&lt;br /&gt;
====röm. Kath. Kirche====&lt;br /&gt;
====Glaubensgemeinschaften====&lt;br /&gt;
====andere Religionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Soziales====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt===&lt;br /&gt;
===Soziale Einrichtungen (Krankenhaus, Altersheim, Jugendklub u.ä.)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kur- und Bäderwesen, Tourismus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prominente Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seebadlisten und Nizze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
===Beherbergung===&lt;br /&gt;
===Freizeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rennbahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Doberan===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kamp und Severinstraße====&lt;br /&gt;
(Roter und weißer Pavillon, Kurhaus, Kreisverwaltung, Palais, Kamp-Apotheke, Cafe Peters, Haus Medini)&lt;br /&gt;
====Alexandrinenplatz====&lt;br /&gt;
(Gymnasium, Lessingschule, Haus Nizze, Haus Gottesfrieden, Haus Brügge, Moorbad)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Straßen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mollistraße, Markt, Baumstraße, Neue Reihe, Beethovenstraße (Möckel-Haus), Dammchaussee, goethestraße, Brandt´s Höh, Parkentiner Weg (&amp;quot;Drei-Maler-Haus&amp;quot;), Friedrich-Franz-Straße (&amp;quot;Ernst Voß-Haus&amp;quot;), Tempelberg, Maxim-Gorki-Platz (Handwerkerhaus), Bergstraße, Lindenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kammerhof==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchenberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberan im Spiegel von Zeitgenossen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Doberaner Originale==&lt;br /&gt;
(Ilse Mühlbach, Klaus Havemann, Studemund)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Begegnungen mit Menschen===&lt;br /&gt;
(amerik. Piloten, russ. Offiziere u.a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofsgeschichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pläne und bemerkenswerte Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Doberan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mönken in Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Brauerei in Doberan lebten vor Zeiten viele&lt;br /&gt;
Unterirdische, welche man ›Mönken‹ nannte. Diese&lt;br /&gt;
liehen sich oft gutmüthiger Leute Geräthe zum Kochen&lt;br /&gt;
und Backen aus, worin sie gewöhnlich beim&lt;br /&gt;
Wiederbringen etwas von dem Gebackenen liegen ließen.&lt;br /&gt;
Namentlich holten sie von einer Frau, die ›Trin-&lt;br /&gt;
Lischen‹ genannt wurde, ihren Backtrog. Als es ihnen&lt;br /&gt;
in Doberan aber nicht mehr gefiel, wollten sie diese&lt;br /&gt;
Frau noch besonders belohnen. Deshalb kamen sie einige&lt;br /&gt;
Nächte vor ihrem Abzuge in ihre Wohnung und&lt;br /&gt;
riefen ›Trin-Lischen, kumm mit, di is en Schatz beschęrt!‹&lt;br /&gt;
Sie ward aber bange und rief ›Ik kann nich,&lt;br /&gt;
mi grugt‹! ›Nu kamen wi noch tweemal un denn trekken&lt;br /&gt;
wi von hir weg!‹ riefen die Mönken und verschwanden.&lt;br /&gt;
Als die Frau dies am anderen Morgen&lt;br /&gt;
ihrem Manne erzählte, sagte dieser, sie solle ihn nur&lt;br /&gt;
wecken, wenn die Mönken wiederkämen, er wolle&lt;br /&gt;
wohl mitgehen. Als aber die Mönken zum zweitenmale&lt;br /&gt;
kamen, mochte die Frau ihren Mann noch so viel&lt;br /&gt;
rütteln, er wachte nicht auf; und ebenso als sie zum&lt;br /&gt;
drittenmale kamen, denn er sollte nicht sehen, wo ihre&lt;br /&gt;
Schätze liegen. Die Mönken ließen aber bei ihrem&lt;br /&gt;
Wegzuge diesen Schatz in der Brauerei liegen, denn&lt;br /&gt;
als nach mehreren Jahren ein armer Müller die Braue-&lt;br /&gt;
rei gepachtet hatte, und seine Kinder einst im Sande&lt;br /&gt;
spielten und kleine Gruben machten, fanden sie das&lt;br /&gt;
Gold und brachten es ihrem Vater, der dadurch ein&lt;br /&gt;
reicher Mann wurde.&lt;br /&gt;
H. Ohnesorge. (aus Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzheben.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsmann aus Bartenshagen, der am Abend&lt;br /&gt;
von Doberan zurückkehrte, sah, wie er über den Buchenberg&lt;br /&gt;
ging, plötzlich ein Feuer vor sich, und da&lt;br /&gt;
ihm seine Pfeife ausgegangen war, trat er heran und&lt;br /&gt;
wollte eine Kohle auflegen. Kaum hat er sie aber in&lt;br /&gt;
der Hand, so brennt sie nicht mehr; er wirft sie ärgerlich&lt;br /&gt;
weg, nimmt eine zweite, mit der es ihm ebenso&lt;br /&gt;
geht und dann noch fünf andere. Zu Hause erzählt er&#039;s&lt;br /&gt;
seiner Frau; die sagt, da wäre Gold vergraben, er solle&lt;br /&gt;
hingehen und ein Tuch oder sonst was ins Feuer werfen,&lt;br /&gt;
dann werde der Schatz sein. Der Mann war aber&lt;br /&gt;
zu müde und blieb zu Hause. Am andern Morgen kam&lt;br /&gt;
er wieder an der Stelle vorbei; da sah er im Grase sieben&lt;br /&gt;
große goldene Schaustücke, die als Schatz in der&lt;br /&gt;
Familie bewahrt wurden. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Prinzessin im Buchenberge bei Doberan.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Im Buchenberge bei Doberan wohnt eine verwünschte&lt;br /&gt;
Prinzessin, die nur alle hundert Jahre am Johannistage&lt;br /&gt;
zwischen 12 und 1 Uhr Mittags erlöst werden kann.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 hütete der Knecht Hinrichsen die Schafe&lt;br /&gt;
an der östlichen Seite des Buchenberges. Es war&lt;br /&gt;
am Tage vor Johannis um die Mittagszeit. Da erschien&lt;br /&gt;
ihm eine weiße Dame und sagte ihm, er könne&lt;br /&gt;
sie erlösen, wenn er sie am nächsten Tage um dieselbe&lt;br /&gt;
Stunde küsse; sie werde in Gestalt einer Kröte, mit&lt;br /&gt;
einem rothen Bändchen um den Hals, kommen. Der&lt;br /&gt;
Schäfer versprach; als aber am andern Tage die Kröte&lt;br /&gt;
kam, entsetzte er sich so, daß er davon lief. Die Prinzessin&lt;br /&gt;
klagte und jammerte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Vgl. Niederh. 2, 235; NS. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
Am Buchenberge bei Doberan hütete einst ein Schäfer&lt;br /&gt;
seine Schafe. Plötzlich sah er eine Schlange auf sich&lt;br /&gt;
zukommen. Er wollte entfliehen, da sprach sie ihn an&lt;br /&gt;
und fragte, ob er Muth genug habe, in nächster Nacht&lt;br /&gt;
ein großes Werk zu bestehen; dann solle er zwischen&lt;br /&gt;
12 und 1 Uhr an eine bestimmte Stelle des Berges&lt;br /&gt;
kommen. Der Schäfer versprach es; aber als er in der&lt;br /&gt;
Nacht die Schlange, von einer Schaar kleinerer umgeben,&lt;br /&gt;
nahen und Miene machen sah, ihn zu umschlingen,&lt;br /&gt;
ergriff er die Flucht. Da wehklagte die Schlange&lt;br /&gt;
hinter ihm her und sagte, er hätte, wenn er ausgeharrt,&lt;br /&gt;
sie erlösen und zugleich einen großen dort vergrabenen&lt;br /&gt;
Schatz erlangen können; nun müsse sie so lange&lt;br /&gt;
warten, bis an der Stelle eine Buche erwachsen, aus&lt;br /&gt;
deren Brettern eine Wiege gefertigt werde, und wer in&lt;br /&gt;
der Wiege gewiegt sei, könne sie erlösen.&lt;br /&gt;
Lehrer Fr. Haase in Rostock. (Bartsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bau der Doberaner Kirche.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1186 Fürst Heinrich Borwin I. von&lt;br /&gt;
Meklenburg beschloß, das zerstörte Cistercienser-&lt;br /&gt;
Mönchskloster Doberan wieder herzustellen, wählte&lt;br /&gt;
er für dasselbe nicht den alten Ort, sondern einen&lt;br /&gt;
neuen, und zwar aus dem Grunde, weil er, der Sage&lt;br /&gt;
nach, ein Gelübde gethan haben soll, da das neue&lt;br /&gt;
Kloster aufzubauen, wo er das erste Wild erlegen&lt;br /&gt;
werde. Der Fürst tödtete nun auf der Stelle, wo noch&lt;br /&gt;
heute die alte prächtige Doberaner Kirche steht, einen&lt;br /&gt;
ausgezeichnet schönen Hirsch und begann hier sofort&lt;br /&gt;
den Bau dieser Kirche und des neuen Doberaner Klosters.&lt;br /&gt;
Nach Vollendung der Kirche soll der Kopf des&lt;br /&gt;
Hirsches zur ewigen Erinnerung dort aufgehangen&lt;br /&gt;
worden sein, wo er sich noch jetzt befindet.&lt;br /&gt;
Niederh. 2, 31 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das heilige Blut.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hirte in der Nähe von Doberan sah seine Heerde&lt;br /&gt;
durch räuberische Wölfe beunruhigt und geschädigt.&lt;br /&gt;
Das war zu der Zeit, als Herzog Heinrich der Löwe&lt;br /&gt;
das Land Meklenburg verwüstete und das Volk mit&lt;br /&gt;
Gewalt zum Christenthum bekehrte. Wie der Hirte&lt;br /&gt;
einst sorgend bei sich seinen Verlust bedachte und&lt;br /&gt;
seine Heerde heimtrieb, nahte ihm eine dunkle Männergestalt&lt;br /&gt;
und rieth ihm, eine geweihte Hostie in seinen&lt;br /&gt;
Hirtenstab einzuschließen, dann würde sie sicher&lt;br /&gt;
weiden und sich mehren. Wohl bangte dem Hirten,&lt;br /&gt;
diesem gottlosen Rathe zu folgen; da es aber immer&lt;br /&gt;
ärger wurde, entschloß er sich dazu, ließ sich im Kloster&lt;br /&gt;
Doberan das Abendmahl reichen, trug das Brot,&lt;br /&gt;
statt es zu essen, nach Hause und schloß es in den&lt;br /&gt;
Hirtenstab ein. Von da an blieben die Schafe nicht&lt;br /&gt;
nur vom Wolfe verschont, sondern mehrten sich auch&lt;br /&gt;
von Jahr zu Jahr. Er ward bald ein reicher Mann. Einmal&lt;br /&gt;
aber theilte er seinem Weibe sein Geheimniß mit.&lt;br /&gt;
Diese, eine fromme Frau, erzählte es dem Abte des&lt;br /&gt;
Klosters, und der Convent beschloß, in feierlicher&lt;br /&gt;
Procession die Hostie ins Kloster zurückzubringen.&lt;br /&gt;
Als man den Stab öffnete, floßen Blutstropfen heraus.&lt;br /&gt;
Die Hostie ward von da an unter dem Namen des heiligen&lt;br /&gt;
Blutes im Kloster aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Lehrer Pechel bei Niederh. 1, 213 ff. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mädchen in Stein verwandelt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Doberaner Kirche wird dem Fremden unter andern&lt;br /&gt;
ähnlichen Raritäten oder sogenannten Reliquien&lt;br /&gt;
auch die Salzsäule von Lot&#039;s Weib gezeigt, eine aus&lt;br /&gt;
einer Art kalkhaltigem Sandstein roh gehauene Figur,&lt;br /&gt;
welcher aber der Kopf, beide Arme und der untere&lt;br /&gt;
Theil der Füße fehlen. Außer dieser Sage existirt noch&lt;br /&gt;
eine zweite, also lautend. Vor Alters wurde einst ein&lt;br /&gt;
in Doberan dienendes Mädchen von ihrer Herrschaft&lt;br /&gt;
zu Felde geschickt, um dort eine Arbeit zu verrichten.&lt;br /&gt;
Man hatte ihr Käse und Brot als Essen mitgegeben.&lt;br /&gt;
Sie war aber hiermit nicht zufrieden, sondern fluchte,&lt;br /&gt;
auf dem Felde angelangt, laut darüber, daß sie so&lt;br /&gt;
schlechte Nahrung von ihrer Herrschaft bekomme.&lt;br /&gt;
Andere Leute, die das Dienstmädchen beruhigen wollten,&lt;br /&gt;
machten sie nur noch immer böser und wüthender.&lt;br /&gt;
Als sie nun aber endlich gar auch das Brot und&lt;br /&gt;
den Käse verfluchte, da wurde sie zur Strafe für solchen&lt;br /&gt;
Frevel in jenen Stein verwandelt, dessen Reste&lt;br /&gt;
man noch heutigen Tages in der Kirche zu Doberan&lt;br /&gt;
sieht. Der Stein wurde nämlich später von dem Felde&lt;br /&gt;
in die Kirche gebracht und dort zur Warnung für andere&lt;br /&gt;
Gottlose aufbewahrt.&lt;br /&gt;
Niederh. 4, 37 f. und Bartsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Doberaner Feldmark==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links zu weiterführenden Seiten im Internet==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/DOBRANJO54XC Bad Doberan in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Musterdorf Doberan bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glaewe</name></author>
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