<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.ortschroniken-mv.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=GiselaFester</id>
	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.ortschroniken-mv.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=GiselaFester"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/GiselaFester"/>
	<updated>2026-05-14T01:02:47Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.6</generator>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronologischer_Abriss_der_Gelbensander_Geschichte&amp;diff=12944</id>
		<title>Chronologischer Abriss der Gelbensander Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronologischer_Abriss_der_Gelbensander_Geschichte&amp;diff=12944"/>
		<updated>2018-11-29T17:47:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GiselaFester: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die chronologische Geschichte Gelbensandes in Stichworten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==erste Erwähnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1675&#039;&#039;&#039;  Erste Erwähnung vom „Haus zum Gelben Sande“ des Heidereiters Hans Kühl, das von dänischen Truppen gebrandschatzt worden war.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1696&#039;&#039;&#039;  Das Haus „Gehlen Sandt“ auf der Reiterkarte von Gotfriet Lust graphisch dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==von 1700 bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1704&#039;&#039;&#039;  Im Volkenshäger Beichtkinderverzeichnis heißt es: „Noch ist eingepfarrt der Heydereiter  Hinrich Wetzel zum Gelbensande in der hochfürstlichen Ribnitzer Heyde“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1707&#039;&#039;&#039;  Erste Vorarbeiten zum Bau eines Jagdhauses mit Pferdestall für Herzog Christian Ludwig von Mecklenburg nach Plänen des Ingenieurs Christian Friedrich Gottlieb von dem Knesebeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1710&#039;&#039;&#039;  Lieferung einer Ladung Eichenholz per Schiff aus Stettin nach Ribnitz für den Bau des fürstlichen Jagdhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1718&#039;&#039;&#039;  Baukontrakt mit Baumeister von dem Knesebeck über:„Wiederaufbau des fürstlichen Jagdhauses zum Gelben Sande“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039;  Abriß des Heidereiterhauses von Wetzel und eines Pferdestalles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1750,7.8.&#039;&#039;&#039; Bau einer Teerschweelerei in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1754&#039;&#039;&#039;  Gelbensande wird eine der 16 in Mecklenburg neu eingerichteten herzoglichen Förstereien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1755&#039;&#039;&#039;  Bau einer Unterbringungsmöglichkeit für fünf bis sechs Pferde und 20 Hetzhunde für die herzoglichen Jagden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1775&#039;&#039;&#039;  in Mecklenburg werden insgesamt 21 Forstinspektionen eingerichtet, eine davon in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1782&#039;&#039;&#039;  Oberförster Ehlers als Forstverwalter in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1788&#039;&#039;&#039;  Großer Waldbrand an der Mörderkuhle (Waldrand am Hirschburger Landweg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1789&#039;&#039;&#039;  Oberförster Ehlers stirbt in Gelbensande &lt;br /&gt;
Oberförster von Schildfeld wird nach Gelbensande versetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1794&#039;&#039;&#039;  Oberförster Walter ist Forstverwalter in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800, 22.2.&#039;&#039;&#039; Karl Ernst Christian Böcler, der spätere Rostocker Stadtsyndikus und Komponist wird als Sohn des hiesigen Försters Böcler in Gelbensande geboren (gest. 16.6.1850 in Rostock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1806&#039;&#039;&#039;  Oberförster Samuel Böcler wird neuer Forstinspektor. Er berichtet über die Teerschweelerei: „daß Teerschweeler Zeppelin bitter arm sey ...er wisse nicht wovon er zu Michaelis die Pacht zahlen soll, da der Teerofen eingefallen sey.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1809&#039;&#039;&#039;  Heinrich Böcler als Sohn des Oberförsters in Gelbensande geboren. Er  gehört zu den ersten in Deutschland gewählten Abgeordneten, die 1848 in der Paulskirche Frankfurt/ Main zur Deutschen  Nationalversammlung zusammenkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811,11.5.&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler und Kandidat der Theologie Hans Wedel aus  Gelbensande  werden auf Betreiben der Franzosen von einem Rostocker  Gericht wegen Schmuggel und Mißachtung der Kontinentalsperrre zu  einer Strafe von 100 Reichstalern verurteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1812&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler und sein Bruder, Pfarrer in Blankenhagen  organisieren den Widerstand der Dorfgemeinschaften von Gelbensande, Willershagen und Blankenhagen, um gemeinsam marodierende napoleonische Truppen erfolgreich von hier zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1815&#039;&#039;&#039; Eine Wasserhose, über der Ostsee bei Graal entstanden zieht quer durch die Gelbensander Forst, bis Altheide  und hinterläßt eine Schneise der Zerstörung auf diesem Wege von einer halben Meile Breite (ca. 4,5 km )Baron Stenglin berichtet: „Teerschweeler Zeppelin gebe beim Brand immer mancherley Missgeschicke vor, aber er sey ein Trunkenbold.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1816,Januar&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler in Gelbensande verstorben (wie gestorben?), Philipp Freiherr von Stenglin wird unmittelbar darauf sein Amtsnachfolger.&lt;br /&gt;
Die Teerschweelerei Gelbensande bricht endgültig zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;Ein großer Wintersturm vernichtet große Waldbestände in der Gelbensander Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1819&#039;&#039;&#039;  Gelbensande besteht aus dem Forsthof mit 51 Bewohnern (Förster, Forstschreiber, Jäger) und einer verfallenen Teerschweelerei (zwischen dem heutigen Friedhof und Meiershausstelle gelegen), sowie ersten Tagelöhnerfamilien, einem Schweine- und einem Kuhhirten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1825,3.Juli&#039;&#039;&#039;  Viktor Friedrich Freiherr von Stenglin, der spätere Stadtkommandant von Schwerin wird in Gelbensande als Sohn des hiesigen Forstinspektors  geboren (stirbt am 29.8.1897 in Warnemünde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1830&#039;&#039;&#039;  Forstinspektor von Stenglin gründet den „Versorgungs-Verein für  Forstarbeiter zu Gelbensande“, eine der ersten Sozialkassen in  Mecklenburg. Er schreibt ein anerkanntes Fachbuch über industrielle Herstellung von Dünger. Der Erlös des Buches fließt in die 	Versorgungskasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1831&#039;&#039;&#039;  Johann Heinrich von Thünen hält sich zu Studienzwecken bei Forstinspektor von Stenglin in Gelbensande auf.&lt;br /&gt;
Jagdjunker von Wickede kommt in die Dienste des Barons von Stenglin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837,25.April&#039;&#039;&#039; Gründung einer Chausseebaukommission in der u.a. Forstinspektor von Stenglin und der Rostock/Rövershäger Forstinspektor H.F.Becker sowie Georg Garthe vertreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1841-43&#039;&#039;&#039; Bau der Chaussee Rostock - Ribnitz, als gänzlich neu angelegte Wegetrasse durch die Heide (davor war der über Volkenshagen, Behnkenhagen, Willershagen, Wilmshagen verlaufende alte Landweg die regionale Verkehrstrasse, die dann ihre Bedeutung verlor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1842&#039;&#039;&#039;  Die erste gebaute Büdnerei ist gleichzeitig Chausseehaus, in dem Büdner Kasten das Chausseegeld kassiert und gleichzeitig einen Ausschank betreibt (Heute „Immenhof“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1842&#039;&#039;&#039;  Oberforstmeister von Bülow kommt an die Forstinspektion in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1844,30.9.&#039;&#039;&#039;  Oberforstmeister von Stenglin stirbt in Gelbensande und wird in Volkenshagen begraben (Grab dort noch vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1845&#039;&#039;&#039;  Forstmeister von Bülow übernimmt die Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039;  Kasten erster Bürgermeister von Gelbensande (im 19.Jahrhundert wurden die hiesigen Bürgermeister vom Amt Ribnitz eingesetzt, dazu zwei Schöffen als Gemeinde-	vorstand)&lt;br /&gt;
Der Büdner Kielgast betreibt an der Chaussee eine Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039;  Forstmeister Schulz übernimmt die Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Meier tritt die Nachfolge von Kasten an (bis 1898)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039;  Das Gebäude der Revierförsterei Gelbensande wird im Mai  fertiggestellt &lt;br /&gt;
Das Dorf zählt 113 Einwohner. Sie leben in der 	Oberförsterei, der Revierförsterei, sieben Tagelöhnerkaten, sieben Büdnereien (darunter eine Schmiede und ein Krug) und einer Häuslerei. Auch eine Samenklängerei besteht zu der Zeit. Die Bewohner wählen jeweils einen Vertreter des Dorfes, der dem vom Amt berufenen Dorfschulzen beigegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1918==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871 ab,&#039;&#039;&#039; Bau der Häuslereien (Heutige Ostseite der Eichenallee, Baumaterial dafür wird zu großen Teilen aus der Wüstung eines in der Nähe untergegangenen Dorfes gewonnen), dazu rodete man östlich der heutigen Eichenallee den Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874&#039;&#039;&#039;  Forstmeister Max Garthe, der Enkel von Hermann Friedrich Becker und Sohn von Georg Garthe, zwei in Mecklenburg berühmten Forstmännern, wird aus Lübz auf die Forstinspektorenstelle in Gelbensande berufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876,August&#039;&#039;&#039;  Großfürst Wladimir Alexandrowitsch von Rußland und Großfürstin Marie Pawlowna sind für einige Tage Jagdgäste in der Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1877&#039;&#039;&#039; -Fertigstellung des neuen Forsthofes ( heute Pflegeeinrichtung „Charlottenhof“) Neben dem Forsthof, entlang des Meiershausstelle wird eine Allee amerikanischer Roteichen gepflanzt (&#039;&#039;&#039;älteste Roteichen-Allee Mecklenburgs&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Anschließend Abriß des rund 160 Jahre alten Forstinspektionsgebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039;  Ferdinand von Raesfeld, der „Vater des deutschen Waidwerkes“ ist Gast in der neuen Gelbensander Forstinspektion &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039;  Johann Meuser betreibt in der Dorfstraße 28 eine Schuhmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1884,August&#039;&#039;&#039;  Der regierende Fürst Heinrich XXII. des Fürstentums Reuß-Schleiz-Köstritz weilt als Jagdgast in der Gelbensander 	Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885, 1.5.&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für das Jagdschloß. Der Zarensohn Großfürst Michail Romanow besucht erstmals Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885,25.9.&#039;&#039;&#039; Richtfest am Jagdschloß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039;  Baubeginn der Eisenbahnlinie Rostock - Ribnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;  Heinrich Meuser Dorfschulze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1889,1.6.&#039;&#039;&#039; Die neuerbaute Bahnlinie Rostock - Ribnitz wird zu Pfingsten eröffnet. Neben dem Bahnhofsgebäude wird auch ein Empfangsgebäude für herzogliche Gäste errichtet. Ein ursprünglich als Wohngebäude für Bahnbedienstete vorgesehenes Gebäude neben dem Bahnübergang wird der Reichspost zur Verfügung gestellt und Gelbensande erhält das einzige ländliche Post-&#039;&#039;&#039;Amt&#039;&#039;&#039; in Mecklenburg-Schwerin.&lt;br /&gt;
Zwischen dem Bahnhof Gelbensande und den Küstenorten Groß-Müritz und Grahl wird eine Postkutschverbindung eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039;  Der Zimmermeister Carl Willbrandt eröffnet in der Dorfstraße 27 eine Tischlerei.&lt;br /&gt;
25-Jähriges Dienstjubiläum des Forstmeisters Max Garthe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039;  Wenige Monate vor ihrem Tode besucht Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg, die Tochter von Königin Luise, Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039;  Bau des Bahnarbeiterwohnhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892, Oktober&#039;&#039;&#039;  Georg von Arnswald, der „Vater des Naturschutzes in Mecklenburg“ beginnt seine Forstausbildung an der Forstinspektion Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039;  Adolf von Oertzen tritt als Forstinspektor die Nachfolge von Max Garthe an, der nach 28 Dienstjahren in den Ruhestand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895,25.11.&#039;&#039;&#039;  1.Reichstreffen des Deutschen Jagdhundeverbandes „Hirschmann“ in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039;  Schulze Carl Dethloff (hat das Amt bis 1919 inne)&lt;br /&gt;
Der Ort hat 148 Einwohner und besteht aus:Jagdschloß,Forsthof,Holzwärterhaus,7 Büdnereien (Schmied,1 Krüger), 11Häusler (1 Schankwirt, 1 Branntweinhändler), einer Poststation, einer Posthaltestelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897,1.Juni&#039;&#039;&#039; Bislang auf der Chaussee bestehende Postkutschenlinie wird durch eine Postomnibuslinie ersetzt.&lt;br /&gt;
Im selben Jahr erhält Gelbensande ein Telefonamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1899&#039;&#039;&#039; Sägewerk Kähler gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1901,14.9.&#039;&#039;&#039;  Promenadenfahrt des „Mitteleuropäischen  Motorwagen-Vereins“ nach Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904,4.9.&#039;&#039;&#039;  Verlobung der Herzogin Cecilie mit dem deutschen Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1906&#039;&#039;&#039;  Der Steinschläger Lemke zu Völkshagen erhält den Auftrag für einen Steindamm (heutiger Hirschburger Landweg) in Gelbensande, 1800 laufende Meter Bordsteine und 620 cbm Pflastersteine in der Zeit vom 19.11.1906 - 1.2.1907 zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; Förster Hauer (bis dahin Revierförster von Meiershausstelle) baut sein Wohnhaus in der Dorfstraße (heute Sitz des Verwaltungsamtes).&lt;br /&gt;
Karl Schuldt eröffnet in der Dorfstraße 24 einen Gemischtwarenhandel.&lt;br /&gt;
Gelbensande hat 146 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911, 13.11.&#039;&#039;&#039;  Landung des aus Magdeburg kommenden Ballons „Delitzsch“ auf der Gelbensander Feldmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;  Maurermeister Karl Hauschild eröffnet in Gelbensande einen Baubetrieb.&lt;br /&gt;
In Gelbensande exixtiert eine Landesgestütsstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Karl Kranz (erstmals von einer Gemeindevertretung gewählt, der Gemeindevorstand wird durch einen Kassenwärter ergänzt).&lt;br /&gt;
Das Sägewerk Kähler arbeitet mit 20 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
Familie Cords kauft das Hauersche Wohnhaus und richtet hier ein Kinderheim ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1921&#039;&#039;&#039;  Haus der Familie von Oertzen am Ende des Lindenwegs I gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1922&#039;&#039;&#039;  Gelbensande wird mittels „Brotwagen“ des Bäckers Plog aus Bentwisch mit Backwaren beliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039;  Schlachter Max Siggelkow eröffnet in der Dorfstraße eine Fleischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039;  Gründung eines „Kriegerbundes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau der Kirche in Gelbensande und Anlage des Friedhofes (bis dahin wurden Gelbensander Einwohner auf dem Friedhof in Volkenshagen beerdigt). Der Friedhof befindet sich mit hoher Warscheinlichkeit an der Stelle der ein Jahrhundert zuvor eingegangenen Teerschweelerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der Bahnlinie Rövershagen - Graal-Müritz wird die Postkutschenlinie von Gelbensande aus eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039;  Gründung der Klempnerei Karl Hamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039;  Gelbensande hat 225 Einwohner und 36 Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039;  Frau Carla Kunz eröffnet in der Dorfstraße 6 einen zweiten 	Gemischtwarenladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932,10.9.&#039;&#039;&#039;  28 Dorfbewohner gründen die freiwillige Feuerwehr Gelbensande/Willershagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039;  Der Boxweltmeister Max Schmeling besucht den ehemaligen Großherzog in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039;  Gelbensande hat 246 Einwohner&lt;br /&gt;
Bürgermeister Wilhelm Harms wird von NS-Behörden eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Villa Cords am Meiershausstelleweg wird fertiggestellt.&lt;br /&gt;
Maurermeister Otto Albrecht läßt sich am Meiershausstelleweg nieder.&lt;br /&gt;
Forstinspektor Adolf von Oertzen läßt sich im Frühjahr, inzwischen 77jährig pensionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939&#039;&#039;&#039;  Baron Brandenstein wird Forstinspektor der Privatforsten des Großherzoges in Gelbensande (bis 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939,4.4.&#039;&#039;&#039; Die Firma Wagner, Pelikanwerke Hannover kauft das Kinderheim von Familie Cords und betreibt es weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1940,19.4.&#039;&#039;&#039;  Adolf v. Oertzen stirbt in Gelbensande im Alter von 79 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941, 25.9.&#039;&#039;&#039;  Max Spiegelberg aus Willershagen kauft ein mit einem Gebäude bestandenes Grundstück vom Großherzog und richtet hier eine Tischlerei ein (heute HVBM am Sportplatzweg), davor existierte hier eine Kistenfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039;  Die sogenannten Kriegs-Behelfsheime auf dem Rosinenberg werden gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943,7.5.&#039;&#039;&#039; Der Betrieb des Kinderheimes wird eingestellt und hier 6 ausgebombte Familien aus Rostock untergebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943,November&#039;&#039;&#039;  Am westlichen Ortsrand von Gelbensande wird begonnen das Konzentrationslager Schwarzenpfost-Steinheide zu errichten, das sich dann im folgenden Jahr über eine Fläche von 97 ha ausdehnt. Hier müssen weibliche Häftlinge aus Ravensbrück und männliche Häftlinge aus Barth und Sachsenhausen Flugzeugteile für die Heinkel-Werke herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1944,2.11.&#039;&#039;&#039; Prof. Dr. Friedrich Brunstaed, früherer Rektor der Universität Rostock, dort zwei Jahre zuvor ausgebombt und nach Willershagen gezogen, stirbt und wird auf dem Friedhof in Gelbensande beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,April&#039;&#039;&#039;  Im Gelbensander Jagdschloss ist ein höherer SS-Stab einquartiert und im Dorf kursiert das Gerücht, daß hier ein „Führerhauptquartier“ eingerichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,1.5.&#039;&#039;&#039; Lazarettzug bleibt auf der Bahnstrecke bei Gelbensande stecken. Die Kranken und Verwundeten des Lazarettes werden im Jagdschloß, Forsthof, Kinderheim Wagner und der Villa Cords untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,2.5.&#039;&#039;&#039; Rote Armee besetzt Gelbensande (am Vortage hatte ein Rotarmist aus Blankenhagen angerufen: „Morgen kommen wir zu Euch“). Revierförster Wilhelm Prüter erschießt seine Familie und sich selbst auf dem Boden der Revierförsterei und auch Schulleiter Dunz begeht Selbstmord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; Erich Kähler und Otto Jühlke werden erste Nachkriegsbürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR bis 1990==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Kinderheim, der Forsthof und das Jagdschloß wird als Teil des Kreiskrankenhauses betrieben, das aus dem Lazarett hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
Als erstes &#039;&#039;&#039;Dorf&#039;&#039;&#039; in Mecklenburg-Vorpommern gründen die Gelbensander eine Ortsgruppe des Kulturbundes, die am Ende des Jahres bereits 40 Mitglieder zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948,1.4.&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Johann Sinnig (Gemeinderat hat neben dem Bürgermeister noch zwei Mitglieder, Friedrich Helms und Hans Alm).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Kinderheim wird nun als Schule genutzt(„Schule des Friedens“). Vorher gingen die Gelbensander in Willershagen zur Schule.&lt;br /&gt;
Der Elektrobetrieb Kunibert Hoeft wird gegründet (Heute Fa. Tesche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; Dietrich (&amp;quot;Dieten&amp;quot;) Kranz wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
Der Gemischtwarenladen von Frau Kunz wird verstaatlicht und als Konsum bis 1985 weiter betrieben.&lt;br /&gt;
Die Betriebssportgemeinschaft Medizin Gelbensande wird gegründet. In ihr gibt es auch eine Sektion Reiten und für kurze Zeit lebt hier die bis 1944 in Willershagen gepflegte Tradition des Tonnenabschlagens wieder auf. Der heutige Sportplatz ist damals Reitturnierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039;  Die Sparkasse eröffnet im vorherigen Gemeindebüro in der Dorfstrasse eine Filiale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955,18.11.&#039;&#039;&#039; Ilse Mützelburg Bürgermeister (bis 1959), nachdem Bürgermeister Dietrich Kranz in den Westen geflüchtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1956,27.6.&#039;&#039;&#039; Versuch der Eingemeindung von Meiershausstelle durch die Gemeindevertretung Gelbensande wird seitens der Hansestadt Rostock abgelehnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1959&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Jürgen Schiweck (nur kurzzeitig), noch im selben Jahr gefolgt von Bürgermeister Alfred Fock, der aus Rostock nach Gelbensande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039;  Verpachtung des Sägewerkes Kähler an Firma Osmose Holzschutz, Inhaber Heidtfeld und Franke,Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962 Februar&#039;&#039;&#039;  Erich Mau wird Bürgermeister(bis 1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willershagen wird zu Gelbensande eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Die DEFA dreht in Gelbensande Teile des Films „Das verrückte Fischerdorf“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039;  In die ehemalige Textilverkaufstelle von Kaufmann Karl Schuldt zieht das Gemeindebüro ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1965,Oktober&#039;&#039;&#039;  Kurt Tertel wird Bürgermeister (bis 1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1969,15.9.&#039;&#039;&#039;  Rudolf Bernau wird Bürgermeister von Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039;  Büdnerei 4 an der Transitstrasse wird wegen Baufälligkeit abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970 ab&#039;&#039;&#039;  Walter Ulbricht nutzt den Bahnhof Gelbensande, um hier vom Regierungszug in sein Dienstauto umzusteigen und in sein Feriendomizil Neuhaus zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1976&#039;&#039;&#039; Abriss des ehemaligen herzoglichen Waldhauses bei Meiershausstelle (Im Volksmund „Verchow-Haus“, wann gebaut ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039;  In Gelbensande gründet sich ein Jugendklub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; Schließung der Gaststätte „Zur grünen Eiche“ in der  Eichenallee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1979, Januar&#039;&#039;&#039; Nach der Silvester-Schneekatastrophe ist Gelbensande 4 Wochen von der Außenwelt abgeschnitten.&lt;br /&gt;
Die Scheune der ehemaligen Forstinspektion wird abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1980&#039;&#039;&#039;  In den folgenden vier Jahren werden die Ortslagen Gelbensande und Willershagen an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen (ab 1971 versorgte eine Großbrunnenanlage bei Meiershausstelle den Ort mit 	Trinkwasser, da giftige Tränkstoffe der Firma „Osmose“ die Brunnen des Ortes vergiftet hatten. Davor hatten alle Grundstücke eigene Brunnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1981,Januar&#039;&#039;&#039; Villa Cords wird durch einen Brand zerstört und in den Folgejahren etwas verändert wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039;  Der Jugendklub schließt einen Partnerschaftsvertrag mit der Schiffsbesatzung des Frosttrawlers „Skagerrak“ und der Hochschule für Schauspielkunst in Rostock ab (in diesem Zusammenhang hat Katrin Waligura, „Schwester Stephanie“ bei einer Veranstaltung im Sportlerheim ihren ersten Auftritt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer ist Baubeginn für den ersten Block im neuen Wohngebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1983,Mai&#039;&#039;&#039;  Fertigstellung der Kinderkombination mit 108 Krippen- und 54 Kindergartenplätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1983,Juni&#039;&#039;&#039;	Das auf Feuerung mit Rohbraunkohle konzipierte Heizhaus ist im Bau (zu der Zeit sind bereits 200 der später insgesamt 575 Wohnungen bezogen). Bis dahin erfolgt die Wärmeversorgung durch eine provisorische Heizanlage in mobilen Eisen-Containern.&lt;br /&gt;
Bau der polytechnischen Oberschule mit 24 Unterrichtsräumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984,Mai/ Juni&#039;&#039;&#039;	Bau der Turnhalle&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984,1.6.&#039;&#039;&#039;	Harry Deike wird Bürgermeister	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984, Juli&#039;&#039;&#039;  Fertigstellung des 12. und letzten Wohnblocks.&lt;br /&gt;
Einrichtung einer provisorischen Verkaufsstelle im Wohngebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1985,1.10.&#039;&#039;&#039;  Die Konsum-Kaufhalle im Wohngebiet wird eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986,April&#039;&#039;&#039;  Norbert Quellmalz wird Bürgermeister für den vorfristig abgelösten Harry Deike (bis Mai 1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;  Eröffnung der Gaststätte und Schulspeisung im Neubaugebiet durch den Konsum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039;  Das Sportlerheim wird abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990, Mai&#039;&#039;&#039;	Dr.Wolfgang Leithäuser wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
Ein Westberliner Firmenkonsortium will im Jagdschloss ein Spielcasino einrichten. Darauf hin erfolgt der Freizug des Hauses und es steht bis Ende 1995 leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990,8.Juli&#039;&#039;&#039; der ehemalige, verdienstvolle Bürgermeister Rudolf Bernau verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990,November&#039;&#039;&#039;  Bernd Mutzeck amtierender Bürgermeister&lt;br /&gt;
Der Zentralrat der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und die Regierung Israels bedanken sich offiziell bei den Gelbensandern für die herzliche Aufnahme und Betreuung von 33 sowjetisch-jüdischen Emigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991,März&#039;&#039;&#039;	Klaus Reddmann Bürgermeister (ab September 1991 wird die Bürgermeisterfunktion ehrenamtlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991,Mai&#039;&#039;&#039; Für eineinhalb Jahre werden im Wohnheim des Düngemittelwerkes mehr als 100 Roma untergebracht.&lt;br /&gt;
Daraus erwachsen in der Folgezeit viele Konflikte. Eineinhalb Jahr später ist das Haus unbewohnbar und nicht mehr&lt;br /&gt;
sanierbar, so dass nur noch der Abriss bleibt (der aber erst 1999 erfolgt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039;  Umbau des Feuerwehrgebäudes&lt;br /&gt;
Das Verwaltungsamt in Gelbensande erhält ein Standesamt.&lt;br /&gt;
Das neue Haus  der Pflegeeinrichtung „Charlottenhof“ wird gebaut.&lt;br /&gt;
Der Pferdestall der ehemaligen Forstinspektion wird abgerissen.&lt;br /&gt;
Das Wohn- und Geschäftshaus Birkenallee wird gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994,5.Juli&#039;&#039;&#039;	Martina Tesche wird Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Ledigenwohnheim des Militärforstbetriebes am Meiershausstelleweg wird abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997,13.2.&#039;&#039;&#039; Durch Beschluss der Gemeindevertretung erhält Gelbensande ein Wappen ( Entwurf und historische Begründung von W. Steinmüller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039;  Die Einfamilienhaussiedlungen südlich und nördlich vom Lindenweg I werden gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039;  Das Heizhaus in Gelbensande wird als erstes in Mecklenburg-Vorpommern auf Holzhackschnitzelheizung umgerüstet.&lt;br /&gt;
Die gesamte Ortslage Gelbensande ist an das zentrale Abwassernetz angeschlossen (Kläranlage Körkwitz).&lt;br /&gt;
Die Bundesbahn baut den neuen Bahnhaltepunkt als „Musterprojekt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039;  Der Pferdestall der Revierförsterei sowie der Plattenbau des früheren Wohnheimes des Düngemittelwerkes am Lindenweg I werden abgerissen um hier weitere Einfamilienhäuser zu bauen.&lt;br /&gt;
Die Bundesforstbehörde baut am Meiershausstelleweg eine neue Revierförsterei(die aber bereits rund 15 Jahre später wieder abgerissen wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999,Juni&#039;&#039;&#039;  Rüdiger Flemming wird Bürgermeister.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GiselaFester</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronologischer_Abriss_der_Gelbensander_Geschichte&amp;diff=12939</id>
		<title>Chronologischer Abriss der Gelbensander Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronologischer_Abriss_der_Gelbensander_Geschichte&amp;diff=12939"/>
		<updated>2018-11-29T17:29:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GiselaFester: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die chronologische Geschichte Gelbensandes in Stichworten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==erste Erwähnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1675&#039;&#039;&#039;  Erste Erwähnung vom „Haus zum Gelben Sande“ des Heidereiters Hans Kühl, das von dänischen Truppen gebrandschatzt worden war.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1696&#039;&#039;&#039;  Das Haus „Gehlen Sandt“ auf der Reiterkarte von Gotfriet Lust graphisch dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==von 1700 bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1704&#039;&#039;&#039;  Im Volkenshäger Beichtkinderverzeichnis heißt es: „Noch ist eingepfarrt der Heydereiter  Hinrich Wetzel zum Gelbensande in der hochfürstlichen Ribnitzer Heyde“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1707&#039;&#039;&#039;  Erste Vorarbeiten zum Bau eines Jagdhauses mit Pferdestall für Herzog Christian Ludwig von Mecklenburg nach Plänen des Ingenieurs Christian Friedrich Gottlieb von dem Knesebeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1710&#039;&#039;&#039;  Lieferung einer Ladung Eichenholz per Schiff aus Stettin nach Ribnitz für den Bau des fürstlichen Jagdhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1718&#039;&#039;&#039;  Baukontrakt mit Baumeister von dem Knesebeck über:„Wiederaufbau des fürstlichen Jagdhauses zum Gelben Sande“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039;  Abriß des Heidereiterhauses von Wetzel und eines Pferdestalles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1750,7.8.&#039;&#039;&#039; Bau einer Teerschweelerei in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1754&#039;&#039;&#039;  Gelbensande wird eine der 16 in Mecklenburg neu eingerichteten herzoglichen Förstereien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1755&#039;&#039;&#039;  Bau einer Unterbringungsmöglichkeit für fünf bis sechs Pferde und 20 Hetzhunde für die herzoglichen Jagden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1775&#039;&#039;&#039;  in Mecklenburg werden insgesamt 21 Forstinspektionen eingerichtet, eine davon in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1782&#039;&#039;&#039;  Oberförster Ehlers als Forstverwalter in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1788&#039;&#039;&#039;  Großer Waldbrand an der Mörderkuhle (Waldrand am Hirschburger Landweg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1789&#039;&#039;&#039;  Oberförster Ehlers stirbt in Gelbensande &lt;br /&gt;
Oberförster von Schildfeld wird nach Gelbensande versetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1794&#039;&#039;&#039;  Oberförster Walter ist Forstverwalter in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800, 22.2.&#039;&#039;&#039; Karl Ernst Christian Böcler, der spätere Rostocker Stadtsyndikus und Komponist wird als Sohn des hiesigen Försters Böcler in Gelbensande geboren (gest. 16.6.1850 in Rostock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1806&#039;&#039;&#039;  Oberförster Samuel Böcler wird neuer Forstinspektor. Er berichtet über die Teerschweelerei: „daß Teerschweeler Zeppelin bitter arm sey ...er wisse nicht wovon er zu Michaelis die Pacht zahlen soll, da der Teerofen eingefallen sey.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1809&#039;&#039;&#039;  Heinrich Böcler als Sohn des Oberförsters in Gelbensande geboren. Er  gehört zu den ersten in Deutschland gewählten Abgeordneten, die 1848 in der Paulskirche Frankfurt/ Main zur Deutschen  Nationalversammlung zusammenkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811,11.5.&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler und Kandidat der Theologie Hans Wedel aus  Gelbensande  werden auf Betreiben der Franzosen von einem Rostocker  Gericht wegen Schmuggel und Mißachtung der Kontinentalsperrre zu  einer Strafe von 100 Reichstalern verurteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1812&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler und sein Bruder, Pfarrer in Blankenhagen  organisieren den Widerstand der Dorfgemeinschaften von Gelbensande, Willershagen und Blankenhagen, um gemeinsam marodierende napoleonische Truppen erfolgreich von hier zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1815&#039;&#039;&#039; Eine Wasserhose, über der Ostsee bei Graal entstanden zieht quer durch die Gelbensander Forst, bis Altheide  und hinterläßt eine Schneise der Zerstörung auf diesem Wege von einer halben Meile Breite (ca. 4,5 km )Baron Stenglin berichtet: „Teerschweeler Zeppelin gebe beim Brand immer mancherley Missgeschicke vor, aber er sey ein Trunkenbold.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1816,Januar&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler in Gelbensande verstorben (wie gestorben?), Philipp Freiherr von Stenglin wird unmittelbar darauf sein Amtsnachfolger.&lt;br /&gt;
Die Teerschweelerei Gelbensande bricht endgültig zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;Ein großer Wintersturm vernichtet große Waldbestände in der Gelbensander Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1819&#039;&#039;&#039;  Gelbensande besteht aus dem Forsthof mit 51 Bewohnern (Förster, Forstschreiber, Jäger) und einer verfallenen Teerschweelerei (zwischen dem heutigen Friedhof und Meiershausstelle gelegen), sowie ersten Tagelöhnerfamilien, einem Schweine- und einem Kuhhirten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1825,3.Juli&#039;&#039;&#039;  Viktor Friedrich Freiherr von Stenglin, der spätere Stadtkommandant von Schwerin wird in Gelbensande als Sohn des hiesigen Forstinspektors  geboren (stirbt am 29.8.1897 in Warnemünde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1830&#039;&#039;&#039;  Forstinspektor von Stenglin gründet den „Versorgungs-Verein für  Forstarbeiter zu Gelbensande“, eine der ersten Sozialkassen in  Mecklenburg. Er schreibt ein anerkanntes Fachbuch über industrielle Herstellung von Dünger. Der Erlös des Buches fließt in die 	Versorgungskasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1831&#039;&#039;&#039;  Johann Heinrich von Thünen hält sich zu Studienzwecken bei Forstinspektor von Stenglin in Gelbensande auf.&lt;br /&gt;
Jagdjunker von Wickede kommt in die Dienste des Barons von Stenglin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837,25.April&#039;&#039;&#039; Gründung einer Chausseebaukommission in der u.a. Forstinspektor von Stenglin und der Rostock/Rövershäger Forstinspektor H.F.Becker sowie Georg Garthe vertreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1841-43&#039;&#039;&#039; Bau der Chaussee Rostock - Ribnitz, als gänzlich neu angelegte Wegetrasse durch die Heide (davor war der über Volkenshagen, Behnkenhagen, Willershagen, Wilmshagen verlaufende alte Landweg die regionale Verkehrstrasse, die dann ihre Bedeutung verlor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1842&#039;&#039;&#039;  Die erste gebaute Büdnerei ist gleichzeitig Chausseehaus, in dem Büdner Kasten das Chausseegeld kassiert und gleichzeitig einen Ausschank betreibt (Heute „Immenhof“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1842&#039;&#039;&#039;  Oberforstmeister von Bülow kommt an die Forstinspektion in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1844,30.9.&#039;&#039;&#039;  Oberforstmeister von Stenglin stirbt in Gelbensande und wird in Volkenshagen begraben (Grab dort noch vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1845&#039;&#039;&#039;  Forstmeister von Bülow übernimmt die Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039;  Kasten erster Bürgermeister von Gelbensande (im 19.Jahrhundert wurden die hiesigen Bürgermeister vom Amt Ribnitz eingesetzt, dazu zwei Schöffen als Gemeinde-	vorstand)&lt;br /&gt;
Der Büdner Kielgast betreibt an der Chaussee eine Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039;  Forstmeister Schulz übernimmt die Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Meier tritt die Nachfolge von Kasten an (bis 1898)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039;  Das Gebäude der Revierförsterei Gelbensande wird im Mai  fertiggestellt &lt;br /&gt;
Das Dorf zählt 113 Einwohner. Sie leben in der 	Oberförsterei, der Revierförsterei, sieben Tagelöhnerkaten, sieben Büdnereien (darunter eine Schmiede und ein Krug) und einer Häuslerei. Auch eine Samenklängerei besteht zu der Zeit. Die Bewohner wählen jeweils einen Vertreter des Dorfes, der dem vom Amt berufenen Dorfschulzen beigegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1918==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871 ab,&#039;&#039;&#039; Bau der Häuslereien (Heutige Ostseite der Eichenallee, Baumaterial dafür wird zu großen Teilen aus der Wüstung eines in der Nähe untergegangenen Dorfes gewonnen), dazu rodete man östlich der heutigen Eichenallee den Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874&#039;&#039;&#039;  Forstmeister Max Garthe, der Enkel von Hermann Friedrich Becker und Sohn von Georg Garthe, zwei in Mecklenburg berühmten Forstmännern, wird aus Lübz auf die Forstinspektorenstelle in Gelbensande berufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876,August&#039;&#039;&#039;  Großfürst Wladimir Alexandrowitsch von Rußland und Großfürstin Marie Pawlowna sind für einige Tage Jagdgäste in der Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1877&#039;&#039;&#039; -Fertigstellung des neuen Forsthofes ( heute Pflegeeinrichtung „Charlottenhof“) Neben dem Forsthof, entlang des Meiershausstelle wird eine Allee amerikanischer Roteichen gepflanzt (&#039;&#039;&#039;älteste Roteichen-Allee Mecklenburgs&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Anschließend Abriß des rund 160 Jahre alten Forstinspektionsgebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039;  Ferdinand von Raesfeld, der „Vater des deutschen Waidwerkes“ ist Gast in der neuen Gelbensander Forstinspektion &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039;  Johann Meuser betreibt in der Dorfstraße 28 eine Schuhmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1884,August&#039;&#039;&#039;  Der regierende Fürst Heinrich XXII. des Fürstentums Reuß-Schleiz-Köstritz weilt als Jagdgast in der Gelbensander 	Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885, 1.5.&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für das Jagdschloß. Der Zarensohn Großfürst Michail Romanow besucht erstmals Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885,25.9.&#039;&#039;&#039; Richtfest am Jagdschloß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039;  Baubeginn der Eisenbahnlinie Rostock - Ribnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;  Heinrich Meuser Dorfschulze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1889,1.6.&#039;&#039;&#039; Die neuerbaute Bahnlinie Rostock - Ribnitz wird zu Pfingsten eröffnet. Neben dem Bahnhofsgebäude wird auch ein Empfangsgebäude für herzogliche Gäste errichtet. Ein ursprünglich als Wohngebäude für Bahnbedienstete vorgesehenes Gebäude neben dem Bahnübergang wird der Reichspost zur Verfügung gestellt und Gelbensande erhält das einzige ländliche Post-&#039;&#039;&#039;Amt&#039;&#039;&#039; in Mecklenburg-Schwerin.&lt;br /&gt;
Zwischen dem Bahnhof Gelbensande und den Küstenorten Groß-Müritz und Grahl wird eine Postkutschverbindung eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039;  Der Zimmermeister Carl Willbrandt eröffnet in der Dorfstraße 27 eine Tischlerei.&lt;br /&gt;
25-Jähriges Dienstjubiläum des Forstmeisters Max Garthe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039;  Wenige Monate vor ihrem Tode besucht Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg, die Tochter von Königin Luise, Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039;  Bau des Bahnarbeiterwohnhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892, Oktober&#039;&#039;&#039;  Georg von Arnswald, der „Vater des Naturschutzes in Mecklenburg“ beginnt seine Forstausbildung an der Forstinspektion Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039;  Adolf von Oertzen tritt als Forstinspektor die Nachfolge von Max Garthe an, der nach 28 Dienstjahren in den Ruhestand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895,25.11.&#039;&#039;&#039;  1.Reichstreffen des Deutschen Jagdhundeverbandes „Hirschmann“ in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039;  Schulze Carl Dethloff (hat das Amt bis 1919 inne)&lt;br /&gt;
Der Ort hat 148 Einwohner und besteht aus:Jagdschloß,Forsthof,Holzwärterhaus,7 Büdnereien (Schmied,1 Krüger), 11Häusler (1 Schankwirt, 1 Branntweinhändler), einer Poststation, einer Posthaltestelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897,1.Juni&#039;&#039;&#039; Bislang auf der Chaussee bestehende Postkutschenlinie wird durch eine Postomnibuslinie ersetzt.&lt;br /&gt;
Im selben Jahr erhält Gelbensande ein Telefonamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1899&#039;&#039;&#039; Sägewerk Kähler gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1901,14.9.&#039;&#039;&#039;  Promenadenfahrt des „Mitteleuropäischen  Motorwagen-Vereins“ nach Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904,4.9.&#039;&#039;&#039;  Verlobung der Herzogin Cecilie mit dem deutschen Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1906&#039;&#039;&#039;  Der Steinschläger Lemke zu Völkshagen erhält den Auftrag für einen Steindamm (heutiger Hirschburger Landweg) in Gelbensande, 1800 laufende Meter Bordsteine und 620 cbm Pflastersteine in der Zeit vom 19.11.1906 - 1.2.1907 zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; Förster Hauer (bis dahin Revierförster von Meiershausstelle) baut sein Wohnhaus in der Dorfstraße (heute Sitz des Verwaltungsamtes).&lt;br /&gt;
Karl Schuldt eröffnet in der Dorfstraße 24 einen Gemischtwarenhandel.&lt;br /&gt;
Gelbensande hat 146 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911, 13.11.&#039;&#039;&#039;  Landung des aus Magdeburg kommenden Ballons „Delitzsch“ auf der Gelbensander Feldmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;  Maurermeister Karl Hauschild eröffnet in Gelbensande einen Baubetrieb.&lt;br /&gt;
In Gelbensande exixtiert eine Landesgestütsstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Karl Kranz (erstmals von einer Gemeindevertretung gewählt, der Gemeindevorstand wird durch einen Kassenwärter ergänzt).&lt;br /&gt;
Das Sägewerk Kähler arbeitet mit 20 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
Familie Cords kauft das Hauersche Wohnhaus und richtet hier ein Kinderheim ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1921&#039;&#039;&#039;  Haus der Familie von Oertzen am Ende des Lindenwegs I gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1922&#039;&#039;&#039;  Gelbensande wird mittels „Brotwagen“ des Bäckers Plog aus Bentwisch mit Backwaren beliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039;  Schlachter Max Siggelkow eröffnet in der Dorfstraße eine Fleischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039;  Gründung eines „Kriegerbundes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau der Kirche in Gelbensande und Anlage des Friedhofes (bis dahin wurden Gelbensander Einwohner auf dem Friedhof in Volkenshagen beerdigt). Der Friedhof befindet sich mit hoher Warscheinlichkeit an der Stelle der ein Jahrhundert zuvor eingegangenen Teerschweelerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der Bahnlinie Rövershagen - Graal-Müritz wird die Postkutschenlinie von Gelbensande aus eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039;  Gründung der Klempnerei Karl Hamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039;  Gelbensande hat 225 Einwohner und 36 Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039;  Frau Carla Kunz eröffnet in der Dorfstraße 6 einen zweiten 	Gemischtwarenladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932,10.9.&#039;&#039;&#039;  28 Dorfbewohner gründen die freiwillige Feuerwehr Gelbensande/Willershagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039;  Der Boxweltmeister Max Schmeling besucht den ehemaligen Großherzog in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039;  Gelbensande hat 246 Einwohner&lt;br /&gt;
Bürgermeister Wilhelm Harms wird von NS-Behörden eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Villa Cords am Meiershausstelleweg wird fertiggestellt.&lt;br /&gt;
Maurermeister Otto Albrecht läßt sich am Meiershausstelleweg nieder.&lt;br /&gt;
Forstinspektor Adolf von Oertzen läßt sich im Frühjahr, inzwischen 77jährig pensionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939&#039;&#039;&#039;  Baron Brandenstein wird Forstinspektor der Privatforsten des Großherzoges in Gelbensande (bis 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939,4.4.&#039;&#039;&#039; Die Firma Wagner, Pelikanwerke Hannover kauft das Kinderheim von Familie Cords und betreibt es weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1940,19.4.&#039;&#039;&#039;  Adolf v. Oertzen stirbt in Gelbensande im Alter von 79 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941, 25.9.&#039;&#039;&#039;  Max Spiegelberg aus Willershagen kauft ein mit einem Gebäude bestandenes Grundstück vom Großherzog und richtet hier eine Tischlerei ein (heute HVBM am Sportplatzweg), davor existierte hier eine Kistenfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039;  Die sogenannten Kriegs-Behelfsheime auf dem Rosinenberg werden gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943,7.5.&#039;&#039;&#039; Der Betrieb des Kinderheimes wird eingestellt und hier 6 ausgebombte Familien aus Rostock untergebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943,November&#039;&#039;&#039;  Am westlichen Ortsrand von Gelbensande wird begonnen das Konzentrationslager Schwarzenpfost-Steinheide zu errichten, das sich dann im folgenden Jahr über eine Fläche von 97 ha ausdehnt. Hier müssen weibliche Häftlinge aus Ravensbrück und männliche Häftlinge aus Barth und Sachsenhausen Flugzeugteile für die Heinkel-Werke herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1944,2.11.&#039;&#039;&#039; Prof. Dr. Friedrich Brunstaed, früherer Rektor der Universität Rostock, dort zwei Jahre zuvor ausgebombt und nach Willershagen gezogen, stirbt und wird auf dem Friedhof in Gelbensande beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,April&#039;&#039;&#039;  Im Gelbensander Jagdschloss ist ein höherer SS-Stab einquartiert und im Dorf kursiert das Gerücht, daß hier ein „Führerhauptquartier“ eingerichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,1.5.&#039;&#039;&#039; Lazarettzug bleibt auf der Bahnstrecke bei Gelbensande stecken. Die Kranken und Verwundeten des Lazarettes werden im Jagdschloß, Forsthof, Kinderheim Wagner und der Villa Cords untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,2.5.&#039;&#039;&#039; Rote Armee besetzt Gelbensande (am Vortage hatte ein Rotarmist aus Blankenhagen angerufen: „Morgen kommen wir zu Euch“). Revierförster Wilhelm Prüter erschießt seine Familie und sich selbst auf dem Boden der Revierförsterei und auch Schulleiter Dunz begeht Selbstmord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; Erich Kähler und Otto Jühlke werden erste Nachkriegsbürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR bis 1990==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Kinderheim, der Forsthof und das Jagdschloß wird als Teil des Kreiskrankenhauses betrieben, das aus dem Lazarett hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
Als erstes &#039;&#039;&#039;Dorf&#039;&#039;&#039; in Mecklenburg-Vorpommern gründen die Gelbensander eine Ortsgruppe des Kulturbundes, die am Ende des Jahres bereits 40 Mitglieder zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948,1.4.&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Johann Sinnig (Gemeinderat hat neben dem Bürgermeister noch zwei Mitglieder, Friedrich Helms und Hans Alm).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Kinderheim wird nun als Schule genutzt(„Schule des Friedens“). Vorher gingen die Gelbensander in Willershagen zur Schule.&lt;br /&gt;
Der Elektrobetrieb Kunibert Hoeft wird gegründet (Heute Fa. Tesche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; Dietrich (&amp;quot;Dieten&amp;quot;) Kranz wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
Der Gemischtwarenladen von Frau Kunz wird verstaatlicht und als Konsum bis 1985 weiter betrieben.&lt;br /&gt;
Die Betriebssportgemeinschaft Medizin Gelbensande wird gegründet. In ihr gibt es auch eine Sektion Reiten und für kurze Zeit lebt hier die bis 1944 in Willershagen gepflegte Tradition des Tonnenabschlagens wieder auf. Der heutige Sportplatz ist damals Reitturnierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039;  Die Sparkasse eröffnet im vorherigen Gemeindebüro in der Dorfstrasse eine Filiale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955,18.11.&#039;&#039;&#039; Ilse Mützelburg Bürgermeister (bis 1959), nachdem Bürgermeister Dietrich Kranz in den Westen geflüchtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1956,27.6.&#039;&#039;&#039; Versuch der Eingemeindung von Meiershausstelle durch die Gemeindevertretung Gelbensande wird seitens der Hansestadt Rostock abgelehnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1959&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Jürgen Schiweck (nur kurzzeitig), noch im selben Jahr gefolgt von Bürgermeister Alfred Fock, der aus Rostock nach Gelbensande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039;  Verpachtung des Sägewerkes Kähler an Firma Osmose Holzschutz, Inhaber Heidtfeld und Franke,Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962 Februar&#039;&#039;&#039;  Erich Mau wird Bürgermeister(bis 1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willershagen wird zu Gelbensande eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Die DEFA dreht in Gelbensande Teile des Films „Das verrückte Fischerdorf“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039;  In die ehemalige Textilverkaufstelle von Kaufmann Karl Schuldt zieht das Gemeindebüro ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1965,Oktober&#039;&#039;&#039;  Kurt Tertel wird Bürgermeister (bis 1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1969,15.9.&#039;&#039;&#039;  Rudolf Bernau wird Bürgermeister von Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039;  Büdnerei 4 an der Transitstrasse wird wegen Baufälligkeit abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970 ab&#039;&#039;&#039;  Walter Ulbricht nutzt den Bahnhof Gelbensande, um hier vom Regierungszug in sein Dienstauto umzusteigen und in sein Feriendomizil Neuhaus zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1976&#039;&#039;&#039; Abriss des ehemaligen herzoglichen Waldhauses bei Meiershausstelle (Im Volksmund „Verchow-Haus“, wann gebaut ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039;  In Gelbensande gründet sich ein Jugendklub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; Schließung der Gaststätte „Zur grünen Eiche“ in der  Eichenallee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1979, Januar&#039;&#039;&#039; Nach der Silvester-Schneekatastrophe ist Gelbensande 4 Wochen von der Außenwelt abgeschnitten.&lt;br /&gt;
Die Scheune der ehemaligen Forstinspektion wird abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1980&#039;&#039;&#039;  In den folgenden vier Jahren werden die Ortslagen Gelbensande und Willershagen an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen (ab 1971 versorgte eine Großbrunnenanlage bei Meiershausstelle den Ort mit 	Trinkwasser, da giftige Tränkstoffe der Firma „Osmose“ die Brunnen des Ortes vergiftet hatten. Davor hatten alle Grundstücke eigene Brunnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1981,Januar&#039;&#039;&#039; Villa Cords wird durch einen Brand zerstört und in den Folgejahren etwas verändert wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039;  Der Jugendklub schließt einen Partnerschaftsvertrag mit der Schiffsbesatzung des Frosttrawlers „Skagerrak“ und der Hochschule für Schauspielkunst in Rostock ab (in diesem Zusammenhang hat Katrin Waligura, „Schwester Stephanie“ bei einer Veranstaltung im Sportlerheim ihren ersten Auftritt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer ist Baubeginn für den ersten Block im neuen Wohngebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1983,Mai&#039;&#039;&#039;  Fertigstellung der Kinderkombination mit 108 Krippen- und 54 Kindergartenplätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1983,Juni&#039;&#039;&#039;	Das auf Feuerung mit Rohbraunkohle konzipierte Heizhaus ist im Bau (zu der Zeit sind bereits 200 der später insgesamt 575 Wohnungen bezogen). Bis dahin erfolgt die Wärmeversorgung durch eine provisorische Heizanlage in mobilen Eisen-Containern.&lt;br /&gt;
Bau der polytechnischen Oberschule mit 24 Unterrichtsräumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984,Mai/ Juni&#039;&#039;&#039;	Bau der Turnhalle&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984,1.6.&#039;&#039;&#039;	Harry Deike wird Bürgermeister	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984, Juli&#039;&#039;&#039;  Fertigstellung des 12. und letzten Wohnblocks.&lt;br /&gt;
Einrichtung einer provisorischen Verkaufsstelle im Wohngebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1985,1.10.&#039;&#039;&#039;  Die Konsum-Kaufhalle im Wohngebiet wird eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986,April&#039;&#039;&#039;  Norbert Quellmalz wird Bürgermeister für den vorfristig abgelösten Harry Deike (bis Mai 1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;  Eröffnung der Gaststätte und Schulspeisung im Neubaugebiet durch den Konsum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039;  Das Sportlerheim wird abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990, Mai&#039;&#039;&#039;	Dr.Wolfgang Leithäuser wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
Ein Westberliner Firmenkonsortium will im Jagdschloss ein Spielcasino einrichten. Darauf hin erfolgt der Freizug des Hauses und es steht bis Ende 1995 leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990,8.Juli&#039;&#039;&#039; der ehemalige, verdienstvolle Bürgermeister Rudolf Bernau verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990,November&#039;&#039;&#039;  Bernd Mutzeck amtierender Bürgermeister&lt;br /&gt;
Der Zentralrat der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und die Regierung Israels bedanken sich offiziell bei den Gelbensandern für die herzliche Aufnahme und Betreuung von 33 sowjetisch-jüdischen Emigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991,März&#039;&#039;&#039;	Klaus Reddmann Bürgermeister (ab September 1991 wird die Bürgermeisterfunktion ehrenamtlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991,Mai&#039;&#039;&#039; Für eineinhalb Jahre werden im Wohnheim des Düngemittelwerkes mehr als 100 Roma untergebracht.&lt;br /&gt;
Daraus erwachsen in der Folgezeit viele Konflikte. Eineinhalb Jahr später ist das Haus unbewohnbar und nicht mehr&lt;br /&gt;
sanierbar, so dass nur noch der Abriss bleibt (der aber erst 1999 erfolgt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039;  Umbau des Feuerwehrgebäudes&lt;br /&gt;
Das Verwaltungsamt in Gelbensande erhält ein Standesamt.&lt;br /&gt;
Das neue Haus  der Pflegeeinrichtung „Charlottenthal“ wird gebaut.&lt;br /&gt;
Der Pferdestall der ehemaligen Forstinspektion wird abgerissen.&lt;br /&gt;
Das Wohn- und Geschäftshaus Birkenallee wird gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994,5.Juli&#039;&#039;&#039;	Martina Tesche wird Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Ledigenwohnheim des Militärforstbetriebes am Meiershausstelleweg wird abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997,13.2.&#039;&#039;&#039; Durch Beschluss der Gemeindevertretung erhält Gelbensande ein Wappen ( Entwurf und historische Begründung von W. Steinmüller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039;  Die Einfamilienhaussiedlungen südlich und nördlich vom Lindenweg I werden gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039;  Das Heizhaus in Gelbensande wird als erstes in Mecklenburg-Vorpommern auf Holzhackschnitzelheizung umgerüstet.&lt;br /&gt;
Die gesamte Ortslage Gelbensande ist an das zentrale Abwassernetz angeschlossen (Kläranlage Körkwitz).&lt;br /&gt;
Die Bundesbahn baut den neuen Bahnhaltepunkt als „Musterprojekt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039;  Der Pferdestall der Revierförsterei sowie der Plattenbau des früheren Wohnheimes des Düngemittelwerkes am Lindenweg I werden abgerissen um hier weitere Einfamilienhäuser zu bauen.&lt;br /&gt;
Die Bundesforstbehörde baut am Meiershausstelleweg eine neue Revierförsterei(die aber bereits rund 15 Jahre später wieder abgerissen wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999,Juni&#039;&#039;&#039;  Rüdiger Flemming wird Bürgermeister.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GiselaFester</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronologischer_Abriss_der_Gelbensander_Geschichte&amp;diff=12938</id>
		<title>Chronologischer Abriss der Gelbensander Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Chronologischer_Abriss_der_Gelbensander_Geschichte&amp;diff=12938"/>
		<updated>2018-11-29T17:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GiselaFester: /* Die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die chronologische Geschichte Gelbensandes in Stichworten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==erste Erwähnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1675&#039;&#039;&#039;  Erste Erwähnung vom „Haus zum Gelben Sande“ des Heidereiters Hans Kühl, das von dänischen Truppen gebrandschatzt worden war.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1696&#039;&#039;&#039;  Das Haus „Gehlen Sandt“ auf der Reiterkarte von Gotfriet Lust graphisch dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==von 1700 bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1704&#039;&#039;&#039;  Im Volkenshäger Beichtkinderverzeichnis heißt es: „Noch ist eingepfarrt der Heydereiter  Hinrich Wetzel zum Gelbensande in der hochfürstlichen Ribnitzer Heyde“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1707&#039;&#039;&#039;  Erste Vorarbeiten zum Bau eines Jagdhauses mit Pferdestall für Herzog Christian Ludwig von Mecklenburg nach Plänen des Ingenieurs Christian Friedrich Gottlieb von dem Knesebeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1710&#039;&#039;&#039;  Lieferung einer Ladung Eichenholz per Schiff aus Stettin nach Ribnitz für den Bau des fürstlichen Jagdhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1718&#039;&#039;&#039;  Baukontrakt mit Baumeister von dem Knesebeck über:„Wiederaufbau des fürstlichen Jagdhauses zum Gelben Sande“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1749&#039;&#039;&#039;  Abriß des Heidereiterhauses von Wetzel und eines Pferdestalles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1750,7.8.&#039;&#039;&#039; Bau einer Teerschweelerei in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1754&#039;&#039;&#039;  Gelbensande wird eine der 16 in Mecklenburg neu eingerichteten herzoglichen Förstereien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1755&#039;&#039;&#039;  Bau einer Unterbringungsmöglichkeit für fünf bis sechs Pferde und 20 Hetzhunde für die herzoglichen Jagden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1775&#039;&#039;&#039;  in Mecklenburg werden insgesamt 21 Forstinspektionen eingerichtet, eine davon in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1782&#039;&#039;&#039;  Oberförster Ehlers als Forstverwalter in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1788&#039;&#039;&#039;  Großer Waldbrand an der Mörderkuhle (Waldrand am Hirschburger Landweg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1789&#039;&#039;&#039;  Oberförster Ehlers stirbt in Gelbensande &lt;br /&gt;
Oberförster von Schildfeld wird nach Gelbensande versetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1794&#039;&#039;&#039;  Oberförster Walter ist Forstverwalter in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1800, 22.2.&#039;&#039;&#039; Karl Ernst Christian Böcler, der spätere Rostocker Stadtsyndikus und Komponist wird als Sohn des hiesigen Försters Böcler in Gelbensande geboren (gest. 16.6.1850 in Rostock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1806&#039;&#039;&#039;  Oberförster Samuel Böcler wird neuer Forstinspektor. Er berichtet über die Teerschweelerei: „daß Teerschweeler Zeppelin bitter arm sey ...er wisse nicht wovon er zu Michaelis die Pacht zahlen soll, da der Teerofen eingefallen sey.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1809&#039;&#039;&#039;  Heinrich Böcler als Sohn des Oberförsters in Gelbensande geboren. Er  gehört zu den ersten in Deutschland gewählten Abgeordneten, die 1848 in der Paulskirche Frankfurt/ Main zur Deutschen  Nationalversammlung zusammenkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1811,11.5.&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler und Kandidat der Theologie Hans Wedel aus  Gelbensande  werden auf Betreiben der Franzosen von einem Rostocker  Gericht wegen Schmuggel und Mißachtung der Kontinentalsperrre zu  einer Strafe von 100 Reichstalern verurteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1812&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler und sein Bruder, Pfarrer in Blankenhagen  organisieren den Widerstand der Dorfgemeinschaften von Gelbensande, Willershagen und Blankenhagen, um gemeinsam marodierende napoleonische Truppen erfolgreich von hier zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung (bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1815&#039;&#039;&#039; Eine Wasserhose, über der Ostsee bei Graal entstanden zieht quer durch die Gelbensander Forst, bis Altheide  und hinterläßt eine Schneise der Zerstörung auf diesem Wege von einer halben Meile Breite (ca. 4,5 km )Baron Stenglin berichtet: „Teerschweeler Zeppelin gebe beim Brand immer mancherley Missgeschicke vor, aber er sey ein Trunkenbold.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1816,Januar&#039;&#039;&#039;  Oberförster Böcler in Gelbensande verstorben (wie gestorben?), Philipp Freiherr von Stenglin wird unmittelbar darauf sein Amtsnachfolger.&lt;br /&gt;
Die Teerschweelerei Gelbensande bricht endgültig zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1818&#039;&#039;&#039;Ein großer Wintersturm vernichtet große Waldbestände in der Gelbensander Forst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1819&#039;&#039;&#039;  Gelbensande besteht aus dem Forsthof mit 51 Bewohnern (Förster, Forstschreiber, Jäger) und einer verfallenen Teerschweelerei (zwischen dem heutigen Friedhof und Meiershausstelle gelegen), sowie ersten Tagelöhnerfamilien, einem Schweine- und einem Kuhhirten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1825,3.Juli&#039;&#039;&#039;  Viktor Friedrich Freiherr von Stenglin, der spätere Stadtkommandant von Schwerin wird in Gelbensande als Sohn des hiesigen Forstinspektors  geboren (stirbt am 29.8.1897 in Warnemünde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1830&#039;&#039;&#039;  Forstinspektor von Stenglin gründet den „Versorgungs-Verein für  Forstarbeiter zu Gelbensande“, eine der ersten Sozialkassen in  Mecklenburg. Er schreibt ein anerkanntes Fachbuch über industrielle Herstellung von Dünger. Der Erlös des Buches fließt in die 	Versorgungskasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1831&#039;&#039;&#039;  Johann Heinrich von Thünen hält sich zu Studienzwecken bei Forstinspektor von Stenglin in Gelbensande auf.&lt;br /&gt;
Jagdjunker von Wickede kommt in die Dienste des Barons von Stenglin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1837,25.April&#039;&#039;&#039; Gründung einer Chausseebaukommission in der u.a. Forstinspektor von Stenglin und der Rostock/Rövershäger Forstinspektor H.F.Becker sowie Georg Garthe vertreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1841-43&#039;&#039;&#039; Bau der Chaussee Rostock - Ribnitz, als gänzlich neu angelegte Wegetrasse durch die Heide (davor war der über Volkenshagen, Behnkenhagen, Willershagen, Wilmshagen verlaufende alte Landweg die regionale Verkehrstrasse, die dann ihre Bedeutung verlor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1842&#039;&#039;&#039;  Die erste gebaute Büdnerei ist gleichzeitig Chausseehaus, in dem Büdner Kasten das Chausseegeld kassiert und gleichzeitig einen Ausschank betreibt (Heute „Immenhof“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1842&#039;&#039;&#039;  Oberforstmeister von Bülow kommt an die Forstinspektion in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1844,30.9.&#039;&#039;&#039;  Oberforstmeister von Stenglin stirbt in Gelbensande und wird in Volkenshagen begraben (Grab dort noch vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1845&#039;&#039;&#039;  Forstmeister von Bülow übernimmt die Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039;  Kasten erster Bürgermeister von Gelbensande (im 19.Jahrhundert wurden die hiesigen Bürgermeister vom Amt Ribnitz eingesetzt, dazu zwei Schöffen als Gemeinde-	vorstand)&lt;br /&gt;
Der Büdner Kielgast betreibt an der Chaussee eine Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1851&#039;&#039;&#039;  Forstmeister Schulz übernimmt die Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Meier tritt die Nachfolge von Kasten an (bis 1898)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1867&#039;&#039;&#039;  Das Gebäude der Revierförsterei Gelbensande wird im Mai  fertiggestellt &lt;br /&gt;
Das Dorf zählt 113 Einwohner. Sie leben in der 	Oberförsterei, der Revierförsterei, sieben Tagelöhnerkaten, sieben Büdnereien (darunter eine Schmiede und ein Krug) und einer Häuslerei. Auch eine Samenklängerei besteht zu der Zeit. Die Bewohner wählen jeweils einen Vertreter des Dorfes, der dem vom Amt berufenen Dorfschulzen beigegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1918==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1871 ab,&#039;&#039;&#039; Bau der Häuslereien (Heutige Ostseite der Eichenallee, Baumaterial dafür wird zu großen Teilen aus der Wüstung eines in der Nähe untergegangenen Dorfes gewonnen), dazu rodete man östlich der heutigen Eichenallee den Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1874&#039;&#039;&#039;  Forstmeister Max Garthe, der Enkel von Hermann Friedrich Becker und Sohn von Georg Garthe, zwei in Mecklenburg berühmten Forstmännern, wird aus Lübz auf die Forstinspektorenstelle in Gelbensande berufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1876,August&#039;&#039;&#039;  Großfürst Wladimir Alexandrowitsch von Rußland und Großfürstin Marie Pawlowna sind für einige Tage Jagdgäste in der Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1877&#039;&#039;&#039; -Fertigstellung des neuen Forsthofes ( heute Pflegeeinrichtung „Charlottenhof“) Neben dem Forsthof, entlang des Meiershausstelle wird eine Allee amerikanischer Roteichen gepflanzt (&#039;&#039;&#039;älteste Roteichen-Allee Mecklenburgs&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Anschließend Abriß des rund 160 Jahre alten Forstinspektionsgebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1878&#039;&#039;&#039;  Ferdinand von Raesfeld, der „Vater des deutschen Waidwerkes“ ist Gast in der neuen Gelbensander Forstinspektion &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039;  Johann Meuser betreibt in der Dorfstraße 28 eine Schuhmacherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1884,August&#039;&#039;&#039;  Der regierende Fürst Heinrich XXII. des Fürstentums Reuß-Schleiz-Köstritz weilt als Jagdgast in der Gelbensander 	Forstinspektion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885, 1.5.&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung für das Jagdschloß. Der Zarensohn Großfürst Michail Romanow besucht erstmals Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1885,25.9.&#039;&#039;&#039; Richtfest am Jagdschloß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1886&#039;&#039;&#039;  Baubeginn der Eisenbahnlinie Rostock - Ribnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039;  Heinrich Meuser Dorfschulze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1889,1.6.&#039;&#039;&#039; Die neuerbaute Bahnlinie Rostock - Ribnitz wird zu Pfingsten eröffnet. Neben dem Bahnhofsgebäude wird auch ein Empfangsgebäude für herzogliche Gäste errichtet. Ein ursprünglich als Wohngebäude für Bahnbedienstete vorgesehenes Gebäude neben dem Bahnübergang wird der Reichspost zur Verfügung gestellt und Gelbensande erhält das einzige ländliche Post-&#039;&#039;&#039;Amt&#039;&#039;&#039; in Mecklenburg-Schwerin.&lt;br /&gt;
Zwischen dem Bahnhof Gelbensande und den Küstenorten Groß-Müritz und Grahl wird eine Postkutschverbindung eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039;  Der Zimmermeister Carl Willbrandt eröffnet in der Dorfstraße 27 eine Tischlerei.&lt;br /&gt;
25-Jähriges Dienstjubiläum des Forstmeisters Max Garthe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039;  Wenige Monate vor ihrem Tode besucht Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg, die Tochter von Königin Luise, Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892&#039;&#039;&#039;  Bau des Bahnarbeiterwohnhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1892, Oktober&#039;&#039;&#039;  Georg von Arnswald, der „Vater des Naturschutzes in Mecklenburg“ beginnt seine Forstausbildung an der Forstinspektion Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039;  Adolf von Oertzen tritt als Forstinspektor die Nachfolge von Max Garthe an, der nach 28 Dienstjahren in den Ruhestand geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1895,25.11.&#039;&#039;&#039;  1.Reichstreffen des Deutschen Jagdhundeverbandes „Hirschmann“ in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039;  Schulze Carl Dethloff (hat das Amt bis 1919 inne)&lt;br /&gt;
Der Ort hat 148 Einwohner und besteht aus:Jagdschloß,Forsthof,Holzwärterhaus,7 Büdnereien (Schmied,1 Krüger), 11Häusler (1 Schankwirt, 1 Branntweinhändler), einer Poststation, einer Posthaltestelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1897,1.Juni&#039;&#039;&#039; Bislang auf der Chaussee bestehende Postkutschenlinie wird durch eine Postomnibuslinie ersetzt.&lt;br /&gt;
Im selben Jahr erhält Gelbensande ein Telefonamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1899&#039;&#039;&#039; Sägewerk Kähler gegründet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1901,14.9.&#039;&#039;&#039;  Promenadenfahrt des „Mitteleuropäischen  Motorwagen-Vereins“ nach Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1904,4.9.&#039;&#039;&#039;  Verlobung der Herzogin Cecilie mit dem deutschen Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1906&#039;&#039;&#039;  Der Steinschläger Lemke zu Völkshagen erhält den Auftrag für einen Steindamm (heutiger Hirschburger Landweg) in Gelbensande, 1800 laufende Meter Bordsteine und 620 cbm Pflastersteine in der Zeit vom 19.11.1906 - 1.2.1907 zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1910&#039;&#039;&#039; Förster Hauer (bis dahin Revierförster von Meiershausstelle) baut sein Wohnhaus in der Dorfstraße (heute Sitz des Verwaltungsamtes).&lt;br /&gt;
Karl Schuldt eröffnet in der Dorfstraße 24 einen Gemischtwarenhandel.&lt;br /&gt;
Gelbensande hat 146 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911, 13.11.&#039;&#039;&#039;  Landung des aus Magdeburg kommenden Ballons „Delitzsch“ auf der Gelbensander Feldmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;  Maurermeister Karl Hauschild eröffnet in Gelbensande einen Baubetrieb.&lt;br /&gt;
In Gelbensande exixtiert eine Landesgestütsstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsches Reich bis 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Karl Kranz (erstmals von einer Gemeindevertretung gewählt, der Gemeindevorstand wird durch einen Kassenwärter ergänzt).&lt;br /&gt;
Das Sägewerk Kähler arbeitet mit 20 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
Familie Cords kauft das Hauersche Wohnhaus und richtet hier ein Kinderheim ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1921&#039;&#039;&#039;  Haus der Familie von Oertzen am Ende des Lindenwegs I gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1922&#039;&#039;&#039;  Gelbensande wird mittels „Brotwagen“ des Bäckers Plog aus Bentwisch mit Backwaren beliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039;  Schlachter Max Siggelkow eröffnet in der Dorfstraße eine Fleischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039;  Gründung eines „Kriegerbundes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau der Kirche in Gelbensande und Anlage des Friedhofes (bis dahin wurden Gelbensander Einwohner auf dem Friedhof in Volkenshagen beerdigt). Der Friedhof befindet sich mit hoher Warscheinlichkeit an der Stelle der ein Jahrhundert zuvor eingegangenen Teerschweelerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der Bahnlinie Rövershagen - Graal-Müritz wird die Postkutschenlinie von Gelbensande aus eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1929&#039;&#039;&#039;  Gründung der Klempnerei Karl Hamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039;  Gelbensande hat 225 Einwohner und 36 Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932&#039;&#039;&#039;  Frau Carla Kunz eröffnet in der Dorfstraße 6 einen zweiten 	Gemischtwarenladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1932,10.9.&#039;&#039;&#039;  28 Dorfbewohner gründen die freiwillige Feuerwehr Gelbensande/Willershagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1936&#039;&#039;&#039;  Der Boxweltmeister Max Schmeling besucht den ehemaligen Großherzog in Gelbensande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039;  Gelbensande hat 246 Einwohner&lt;br /&gt;
Bürgermeister Wilhelm Harms wird von NS-Behörden eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Villa Cords am Meiershausstelleweg wird fertiggestellt.&lt;br /&gt;
Maurermeister Otto Albrecht läßt sich am Meiershausstelleweg nieder.&lt;br /&gt;
Forstinspektor Adolf von Oertzen läßt sich im Frühjahr, inzwischen 77jährig pensionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939&#039;&#039;&#039;  Baron Brandenstein wird Forstinspektor der Privatforsten des Großherzoges in Gelbensande (bis 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939,4.4.&#039;&#039;&#039; Die Firma Wagner, Pelikanwerke Hannover kauft das Kinderheim von Familie Cords und betreibt es weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1940,19.4.&#039;&#039;&#039;  Adolf v. Oertzen stirbt in Gelbensande im Alter von 79 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941, 25.9.&#039;&#039;&#039;  Max Spiegelberg aus Willershagen kauft ein mit einem Gebäude bestandenes Grundstück vom Großherzog und richtet hier eine Tischlerei ein (heute HVBM am Sportplatzweg), davor existierte hier eine Kistenfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039;  Die sogenannten Kriegs-Behelfsheime auf dem Rosinenberg werden gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943,7.5.&#039;&#039;&#039; Der Betrieb des Kinderheimes wird eingestellt und hier 6 ausgebombte Familien aus Rostock untergebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1943,November&#039;&#039;&#039;  Am westlichen Ortsrand von Gelbensande wird begonnen das Konzentrationslager Schwarzenpfost-Steinheide zu errichten, das sich dann im folgenden Jahr über eine Fläche von 97 ha ausdehnt. Hier müssen weibliche Häftlinge aus Ravensbrück und männliche Häftlinge aus Barth und Sachsenhausen Flugzeugteile für die Heinkel-Werke herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1944,2.11.&#039;&#039;&#039; Prof. Dr. Friedrich Brunstaed, früherer Rektor der Universität Rostock, dort zwei Jahre zuvor ausgebombt und nach Willershagen gezogen, stirbt und wird auf dem Friedhof in Gelbensande beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,April&#039;&#039;&#039;  Im Gelbensander Jagdschloss ist ein höherer SS-Stab einquartiert und im Dorf kursiert das Gerücht, daß hier ein „Führerhauptquartier“ eingerichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,1.5.&#039;&#039;&#039; Lazarettzug bleibt auf der Bahnstrecke bei Gelbensande stecken. Die Kranken und Verwundeten des Lazarettes werden im Jagdschloß, Forsthof, Kinderheim Wagner und der Villa Cords untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945,2.5.&#039;&#039;&#039; Rote Armee besetzt Gelbensande (am Vortage hatte ein Rotarmist aus Blankenhagen angerufen: „Morgen kommen wir zu Euch“). Revierförster Wilhelm Prüter erschießt seine Familie und sich selbst auf dem Boden der Revierförsterei und auch Schulleiter Dunz begeht Selbstmord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039; Erich Kähler und Otto Jühlke werden erste Nachkriegsbürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR bis 1990==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Kinderheim, der Forsthof und das Jagdschloß wird als Teil des Kreiskrankenhauses betrieben, das aus dem Lazarett hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
Als erstes &#039;&#039;&#039;Dorf&#039;&#039;&#039; in Mecklenburg-Vorpommern gründen die Gelbensander eine Ortsgruppe des Kulturbundes, die am Ende des Jahres bereits 40 Mitglieder zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948,1.4.&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Johann Sinnig (Gemeinderat hat neben dem Bürgermeister noch zwei Mitglieder, Friedrich Helms und Hans Alm).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1948&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Kinderheim wird nun als Schule genutzt(„Schule des Friedens“). Vorher gingen die Gelbensander in Willershagen zur Schule.&lt;br /&gt;
Der Elektrobetrieb Kunibert Hoeft wird gegründet (Heute Fa. Tesche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1951&#039;&#039;&#039; Dietrich (&amp;quot;Dieten&amp;quot;) Kranz wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
Der Gemischtwarenladen von Frau Kunz wird verstaatlicht und als Konsum bis 1985 weiter betrieben.&lt;br /&gt;
Die Betriebssportgemeinschaft Medizin Gelbensande wird gegründet. In ihr gibt es auch eine Sektion Reiten und für kurze Zeit lebt hier die bis 1944 in Willershagen gepflegte Tradition des Tonnenabschlagens wieder auf. Der heutige Sportplatz ist damals Reitturnierplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039;  Die Sparkasse eröffnet im vorherigen Gemeindebüro in der Dorfstrasse eine Filiale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955,18.11.&#039;&#039;&#039; Ilse Mützelburg Bürgermeister (bis 1959), nachdem Bürgermeister Dietrich Kranz in den Westen geflüchtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1956,27.6.&#039;&#039;&#039; Versuch der Eingemeindung von Meiershausstelle durch die Gemeindevertretung Gelbensande wird seitens der Hansestadt Rostock abgelehnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1959&#039;&#039;&#039;  Bürgermeister Jürgen Schiweck (nur kurzzeitig), noch im selben Jahr gefolgt von Bürgermeister Alfred Fock, der aus Rostock nach Gelbensande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961&#039;&#039;&#039;  Verpachtung des Sägewerkes Kähler an Firma Osmose Holzschutz, Inhaber Heidtfeld und Franke,Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962 Februar&#039;&#039;&#039;  Erich Mau wird Bürgermeister(bis 1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willershagen wird zu Gelbensande eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; Die DEFA dreht in Gelbensande Teile des Films „Das verrückte Fischerdorf“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039;  In die ehemalige Textilverkaufstelle von Kaufmann Karl Schuldt zieht das Gemeindebüro ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1965,Oktober&#039;&#039;&#039;  Kurt Tertel wird Bürgermeister (bis 1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1969,15.9.&#039;&#039;&#039;  Rudolf Bernau wird Bürgermeister von Gelbensande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039;  Büdnerei 4 an der Transitstrasse wird wegen Baufälligkeit abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970 ab&#039;&#039;&#039;  Walter Ulbricht nutzt den Bahnhof Gelbensande, um hier vom Regierungszug in sein Dienstauto umzusteigen und in sein Feriendomizil Neuhaus zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1976&#039;&#039;&#039; Abriss des ehemaligen herzoglichen Waldhauses bei Meiershausstelle (Im Volksmund „Verchow-Haus“, wann gebaut ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039;  In Gelbensande gründet sich ein Jugendklub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; Schließung der Gaststätte „Zur grünen Eiche“ in der  Eichenallee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1979, Januar&#039;&#039;&#039; Nach der Silvester-Schneekatastrophe ist Gelbensande 4 Wochen von der Außenwelt abgeschnitten.&lt;br /&gt;
Die Scheune der ehemaligen Forstinspektion wird abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1980&#039;&#039;&#039;  In den folgenden vier Jahren werden die Ortslagen Gelbensande und Willershagen an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen (ab 1971 versorgte eine Großbrunnenanlage bei Meiershausstelle den Ort mit 	Trinkwasser, da giftige Tränkstoffe der Firma „Osmose“ die Brunnen des Ortes vergiftet hatten. Davor hatten alle Grundstücke eigene Brunnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1981,Januar&#039;&#039;&#039; Villa Cords wird durch einen Brand zerstört und in den Folgejahren etwas verändert wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039;  Der Jugendklub schließt einen Partnerschaftsvertrag mit der Schiffsbesatzung des Frosttrawlers „Skagerrak“ und der Hochschule für Schauspielkunst in Rostock ab (in diesem Zusammenhang hat Katrin Waligura, „Schwester Stephanie“ bei einer Veranstaltung im Sportlerheim ihren ersten Auftritt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer ist Baubeginn für den ersten Block im neuen Wohngebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1983,Mai&#039;&#039;&#039;  Fertigstellung der Kinderkombination mit 108 Krippen- und 54 Kindergartenplätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1983,Juni&#039;&#039;&#039;	Das auf Feuerung mit Rohbraunkohle konzipierte Heizhaus ist im Bau (zu der Zeit sind bereits 200 der später insgesamt 575 Wohnungen bezogen). Bis dahin erfolgt die Wärmeversorgung durch eine provisorische Heizanlage in mobilen Eisen-Containern.&lt;br /&gt;
Bau der polytechnischen Oberschule mit 24 Unterrichtsräumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984,Mai/ Juni&#039;&#039;&#039;	Bau der Turnhalle&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984,1.6.&#039;&#039;&#039;	Harry Deike wird Bürgermeister	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1984, Juli&#039;&#039;&#039;  Fertigstellung des 12. und letzten Wohnblocks.&lt;br /&gt;
Einrichtung einer provisorischen Verkaufsstelle im Wohngebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1985,1.10.&#039;&#039;&#039;  Die Konsum-Kaufhalle im Wohngebiet wird eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1986,April&#039;&#039;&#039;  Norbert Quellmalz wird Bürgermeister für den vorfristig abgelösten Harry Deike (bis Mai 1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;  Eröffnung der Gaststätte und Schulspeisung im Neubaugebiet durch den Konsum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039;  Das Sportlerheim wird abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990, Mai&#039;&#039;&#039;	Dr.Wolfgang Leithäuser wird Bürgermeister.&lt;br /&gt;
Ein Westberliner Firmenkonsortium will im Jagdschloss ein Spielcasino einrichten. Darauf hin erfolgt der Freizug des Hauses und es steht bis Ende 1995 leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990,8.Juli&#039;&#039;&#039; der ehemalige, verdienstvolle Bürgermeister Rudolf Bernau verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1990,November&#039;&#039;&#039;  Bernd Mutzeck amtierender Bürgermeister&lt;br /&gt;
Der Zentralrat der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und die Regierung Israels bedanken sich offiziell bei den Gelbensandern für die herzliche Aufnahme und Betreuung von 33 sowjetisch-jüdischen Emigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991,März&#039;&#039;&#039;	Klaus Reddmann Bürgermeister (ab September 1991 wird die Bürgermeisterfunktion ehrenamtlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1991,Mai&#039;&#039;&#039; Für eineinhalb Jahre werden im Wohnheim des Düngemittelwerkes mehr als 100 Roma untergebracht.&lt;br /&gt;
Daraus erwachsen in der Folgezeit viele Konflikte. Eineinhalb Jahr später ist das Haus unbewohnbar und nicht mehr&lt;br /&gt;
sanierbar, so daß nur noch der Abriß bleibt (der aber erst 1999 erfolgt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039;  Umbau des Feuerwehrgebäudes&lt;br /&gt;
Das Verwaltungsamt in Gelbensande erhält ein Standesamt.&lt;br /&gt;
Das neue Haus  der Pflegeeinrichtung „Charlottenthal“ wird gebaut.&lt;br /&gt;
Der Pferdestall der ehemaligen Forstinspektion wird abgerissen.&lt;br /&gt;
Das Wohn- und Geschäftshaus Birkenallee wird gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1994,5.Juli&#039;&#039;&#039;	Martina Tesche wird Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039;  Das ehemalige Ledigenwohnheim des Militärforstbetriebes am Meiershausstelleweg wird abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997,13.2.&#039;&#039;&#039; Durch Beschluss der Gemeindevertretung erhält Gelbensande ein Wappen ( Entwurf und historische Begründung von W. Steinmüller)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039;  Die Einfamilienhaussiedlungen südlich und nördlich vom Lindenweg I werden gebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1998&#039;&#039;&#039;  Das Heizhaus in Gelbensande wird als erstes in Mecklenburg-Vorpommern auf Holzhackschnitzelheizung umgerüstet.&lt;br /&gt;
Die gesamte Ortslage Gelbensande ist an das zentrale Abwassernetz angeschlossen (Kläranlage Körkwitz).&lt;br /&gt;
Die Bundesbahn baut den neuen Bahnhaltepunkt als „Musterprojekt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039;  Der Pferdestall der Revierförsterei sowie der Plattenbau des früheren Wohnheimes des Düngemittelwerkes am Lindenweg I werden abgerissen um hier weitere Einfamilienhäuser zu bauen.&lt;br /&gt;
Die Bundesforstbehörde baut am Meiershausstelleweg eine neue Revierförsterei(die aber bereits rund 15 Jahre später wieder abgerissen wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1999,Juni&#039;&#039;&#039;  Rüdiger Flemming wird Bürgermeister.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GiselaFester</name></author>
	</entry>
</feed>