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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-11T00:50:54Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wustrow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=62334</id>
		<title>Wustrow fortlaufende Chronik</title>
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		<updated>2022-01-17T22:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GeroKurtz: /* Bis zur Reichseinigung (bis 1871) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Wustrow - Chronologie und Geschichte(n)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostseebad-Wustrow Ortsplan um1914.jpg|thumb|550px|rechts|Wustrow Ortsplan ca. 1914 ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Die Boddenkultur - Zur Ur- und Frühgeschichte des Fischlandes&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Herkunft von Wustrow&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MUB Nummer: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kirchdorf (Wustrow) im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1777,bis     &lt;br /&gt;
:Zu den Gottesdiensten wird um einen &amp;quot;gesegneten Strand&amp;quot; gebetet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1843&#039;&#039;&#039;    Wustrow erhält eine feste Straßenverbindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039;    Gründung der Navigationsschule (existierte bis 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;    Der &amp;quot;Große Brand&amp;quot;, 43 Büdnereien und 5 Bauerngehöfte werden zerstört. Noch im selben Jahr beginnt der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1843&#039;&#039;&#039;    Verheerende Ostsee-Sturmflut mit mehreren Deichdurchbrüchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Deutsches Reich bis 1918&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
[[Datei:RZ 11 Juli 1884 Wustrow Peters 1.jpg| rechts|250px|Christian Peters Gerichtsverfahren Wustrow RZ 11. Juli 1884  1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RZ 11 Juli 1884 Wustrow Peters 2.jpg|thumb| rechts|250px|Christian Peters Gerichtsverfahren Wustrow RZ 11. Juli 1884  2]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039;    Die von dem Schweriner Architekten Theodor Krüger erbaute neue, neugotische Kirche wird geweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1880&#039;&#039;&#039;    Beginn des Badebetriebes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039;    180 Badegäste verweilen in der Saison in Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039;    Bau der Rettungsstation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039;    Erweiterung und Ausbau der Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039;   An der Seefahrtsschule entsteht der Turm für die Ausbildung zur astronomischen Navigation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Deutsches Reich bis 1945&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR bis 1990&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1949, 6. Mai&#039;&#039;&#039;   Wiedereröffnung der Seefahrtsschule und anschließende Erweiterung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039;   Bau des Internates zur Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1959 - 1964&#039;&#039;&#039;   Bau des neuen Lehrgebäudes der Seefahrtsschule (Lehrgebäude, Bibliothek, Planetarium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1965&#039;&#039;&#039;     Vor der Wustrower Küste strandet der Segelfrachter &amp;quot;Stinne&amp;quot;. einheimische übernehmen das Wrack und verholen es an Land auf die Boddenseite, wo es fortan als Unterkunft dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039;    Die Kirche erhält eine Jehmlich-Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1992&#039;&#039;&#039;   Schließung der Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992/1993&#039;&#039;&#039;    Bau der neuen Seebrücke (240 m lang)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018, 21.8.&#039;&#039;&#039;   Einsturz des Daches der ehemaligen Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Kirche bis 1868.jpg|250px|rechts|thumb|Die alte Kirche von &amp;quot;Kirchdorf&amp;quot;, wie Wustrow noch im 19. Jahrhundert genannt wurde ist im Jahre 1868 abgerissen worden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Kirche von * [[Wustrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]] .&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Kirche 1868 erb.jpg|250px|rechts|thumb|Die neue Kirche von &amp;quot;Kirchdorf&amp;quot;, ist im Jahre 1868 erbaut worden.]]&lt;br /&gt;
;In alten Urkunden begegnet uns die wendische, vollständigere Bezeichnung &amp;quot;Swantewustrowe&amp;quot;, das heißt &amp;quot;heilige Insel &amp;quot;. &lt;br /&gt;
:Der 1868 begonnenen Neubau der Kirche steht auf dem alten wendischen Burgwall, der zugleich Fliehburg und Heiligtum war, durch Wassergräben inselgleich geschützt.&lt;br /&gt;
:Der Inselcharakter Wustrows wurde dadurch verstärkt, daß ursprünglich südlich von Wustrow (am Permin) und nördlich vom Ahrenshooper Wald eine schiffbare durchfahrt von der offenen See zum Bodden bestand.&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;gotische Altbau der Kirche&#039;&#039;&#039; zu Wustrow ar bis zu halber Höhe in Feldstein aufgeführt und mit zwei Seitenschiffen angelegt.&lt;br /&gt;
:Er besaß einen für Mecklenburg höchst seltenen runden Chor.&lt;br /&gt;
:Dieser Altbau wurde für den neugotischen Neubau abgerissen.&lt;br /&gt;
:Nur ein gotischer Taufstein und einiges kirchliches Gerät sind noch von dem ursprünglichen Bau erhalten geblieben. &lt;br /&gt;
:Durch die erhöhte Lage ist der Turm als Wahrzeichen des Fischlands weithin sichtbar und bietet durch die zugängliche Treppenanlage gute Aussicht über Bodden, Ort und See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schwedenschanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Friedhof an der Schwedenschanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die beiden Mühlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Seefahrtsschule===&lt;br /&gt;
*[[Die Seefahrtsschule Wustrow Auszug Raabe Volkskunde 1864]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Seenotrettugsstation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Barnstorf als Teil von Wustrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof IV====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof III====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof II====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof I====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Fischland, Sturmfluten und Küstenschutz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hexe Tilsche Schellwegen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Swantewustrow&amp;quot;, &amp;quot;Kirchdorf&amp;quot; oder &amp;quot;Wustrow&amp;quot; - über die Jahrhunderte im Spiegel von Literatur und Zeitgenossen&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Beschreibung der dreyviertel Insel Fischland&amp;quot; Pastor Voß (Warnkenhagen)  1793]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Beschreibung des Fischlandes&amp;quot; Anonymus in &amp;quot;Neue Monatsschrift von und für Mecklenburg&amp;quot; 1795]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Die Halb-Insel Fischland und ihre Bewohner&amp;quot; Anonymus in &amp;quot;Freimüthiges Abendblatt&amp;quot; 21. Dezember 1832]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Eine Küstenwanderung von der Warnow bis Wustrow...&amp;quot; Pastor Ludwig Dolberg 1885]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Das Wustrower Königsschießen&amp;quot; Wustrow im Spiegel des Literaten und Satirikers Johannes Trojan 1894]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Wustrower Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Balzer, Thuro&#039;&#039;&#039; - Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 9.5.1882 Weißhof (Marienwerder/Ostpreußen)&lt;br /&gt;
gest. 8.11.1967 Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindheit auf dem Lande; praktische Lehre in&lt;br /&gt;
verschiedenen Ateliers, zuletzt in Breslau; 1902&lt;br /&gt;
Schüler der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe&lt;br /&gt;
Breslau; 1904 Prüfung als Zeichen-, 1906 als&lt;br /&gt;
Turnlehrer; bis 1906 Maler in Breslau; 1908&lt;br /&gt;
akademischer Zeichenlehrer an der Großen&lt;br /&gt;
Stadtschule Rostock; Maler der mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Landschaft: »Kleiner Ostseehafen«, »Dorflandschaft&lt;br /&gt;
an der Küste«, »Bucht von Ahrenshoop«, »Wiecker&lt;br /&gt;
Moor«, »Landweg nach dem Regen«, »Tauwetter«;&lt;br /&gt;
Städteansichten von Rostock und Doberan;&lt;br /&gt;
Blumenstillleben und Porträts (Selbstbildnis);&lt;br /&gt;
Gebrauchsgrafiker; 1909 Sonderausstellung des&lt;br /&gt;
Kunstvereins Rostock; 1916 Übersiedlung nach&lt;br /&gt;
Wustrow (Fischland); 1919-1922 Geschäftsführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Bastian, Willy&#039;&#039;&#039; -Pädagoge, Denkmalpfleger===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 5.1.1893 Kieth&lt;br /&gt;
gest. 24.1.1970 Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pädagogikstudium in Berlin; lange Zeit Lehrer&lt;br /&gt;
in Wustrow; trug dort die umfangreichste&lt;br /&gt;
Privatsammlung an Artefakten von Mecklenburg&lt;br /&gt;
zusammen; stellvertretender Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
des Landes; Aufbau einer ehrenamtlichen&lt;br /&gt;
Pflegeorganisation; 1935 Berufung an das&lt;br /&gt;
Mecklenburgische Landesmuseum Schwerin;&lt;br /&gt;
Neuaufstellung einer großen Schausammlung&lt;br /&gt;
im Schweriner Schloss; 1953 Leiter des&lt;br /&gt;
Forschungsunternehmens »Burgwallaufnahmen&lt;br /&gt;
Mecklenburg« beim Institut für Ur- und&lt;br /&gt;
Frühgeschichte der Deutschen Akademie der&lt;br /&gt;
Wissenschaften Berlin; 1935 Mitglied des Vereins für&lt;br /&gt;
mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde;&lt;br /&gt;
1938 John-Brinckman-Preis; »Der Boddenfund«&lt;br /&gt;
(1935); »Vorgeschichtliche Handwerkskunst in&lt;br /&gt;
Mecklenburg« (1937); »Corpus archäologischer&lt;br /&gt;
Quellen zur Frühgeschichte« (1973); »Das&lt;br /&gt;
steinzeitliche Fischland« und »Frühbesiedlung&lt;br /&gt;
und Umweltbedingungen« in »Mecklenburgische&lt;br /&gt;
Monatshefte« (1927); »Stromburgen im ehemaligen&lt;br /&gt;
Land Barth und die Burg Vitte in Ahrenshoop« in&lt;br /&gt;
»Jahrbuch für Bodendenkmalpflege« (1961).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Gilles, Werner&#039;&#039;&#039; - Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 29.8.1894 Rheydt (Mönchengladbach)&lt;br /&gt;
gest. 22.6.1961 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realgymnasium in Mühlheim (Ruhr); 1914 Studium&lt;br /&gt;
an der Kunstakademie Kassel; 1914-1918 Soldat&lt;br /&gt;
im Ersten Weltkrieg; 1919-1921 Studium an der&lt;br /&gt;
Hochschule für Bildende Kunst in Weimar bei&lt;br /&gt;
Walther Klemm und am Bauhaus Weimar bei Lionel&lt;br /&gt;
Feininger; ab 1921 regelmäßige Aufenthalte in&lt;br /&gt;
Italien; 1925-1927 in Düsseldorf; Auszeichnung&lt;br /&gt;
mit dem Rom-Preis und 1931/32 Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Villa Massimo; 1932/33 in Berlin; übernahm 1933&lt;br /&gt;
ein verwahrlostes Haus in Barnstorf (bei Wustrow)&lt;br /&gt;
auf dem Fischland, lebte 1934/35 in Born auf dem&lt;br /&gt;
Darß; malte Landschaftsbilder und Hafenansichten;&lt;br /&gt;
»Boote und Fischer am Strand« (1933); Freundschaft&lt;br /&gt;
mit Gerhard Marcks, der 1937 eine Porträtbüste und&lt;br /&gt;
eine Kreidezeichnung von ihm anfertigte; arbeitete&lt;br /&gt;
1936-1945 in der Künstlergemeinschaft Klosterstraße&lt;br /&gt;
Berlin und in Italien; 1937 Beschlagnahme fünf seiner&lt;br /&gt;
Aquarelle aus dem Besitz der Berliner Nationalgalerie&lt;br /&gt;
(ein Bild in der Ausstellung »Entartete Kunst«&lt;br /&gt;
in München); lebte 1945-1948 in Vöcklabrück&lt;br /&gt;
(Österreich) und in Schwarzenbach an der Saale,&lt;br /&gt;
seit 1948 in München und während des Sommers auf&lt;br /&gt;
Ischia; Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, der&lt;br /&gt;
Berliner und der Rheinischen Sezession; 1954 Großer&lt;br /&gt;
Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Holtz, Erich Theodor&#039;&#039;&#039; - Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 29.12.1885 Storkow&lt;br /&gt;
gest. 27.6.1956 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Apotheker&lt;br /&gt;
Ehefrau: Hedwig Holtz-Sommer, Malerin&lt;br /&gt;
Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Dresden und&lt;br /&gt;
der Akademie der Künste Berlin; lebte zunächst in&lt;br /&gt;
Berlin und 1917-1924 in Prerow im Haus Lindenhöhe;&lt;br /&gt;
leitete hier gemeinsam mit Theodor Schulze-&lt;br /&gt;
Jasmer die Darßer Kunsthütte; seit 1924 in Wustrow&lt;br /&gt;
ansässig; Küstenlandschaften, auch Bildnisse und&lt;br /&gt;
Stillleben; Vorsitzender des Künstlerkreises Fischland;&lt;br /&gt;
Mitglied des Künstlerkollektives Ahrenshoop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Holtz-Sommer, Hedwig&#039;&#039;&#039; (geb.: Sommer) - Malerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 22.8.1901 Berlin&lt;br /&gt;
gest. 23.8.1970 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemann: Erich Theodor Holtz, Maler&lt;br /&gt;
Bis 1911 Volksschule in Dortmund, 1912-1917&lt;br /&gt;
Höhere Töchterschule in Gera; 1917-1921 Schülerin&lt;br /&gt;
der Kunstgewerbeschule und Lehre als Schneiderin;&lt;br /&gt;
1922-1924 Modezeichnerin in Esslingen (Neckar);&lt;br /&gt;
1925-1927 Schneiderin in Gera; 1927-1929&lt;br /&gt;
Hochschule für Bildende Kunst in Weimar; 1929-&lt;br /&gt;
1933 freischaffend in Weimar; 1934 Heirat und&lt;br /&gt;
in Wustrow ansässig; Porträts und Landschaften&lt;br /&gt;
vom Fischland; »Kinderporträt« (1942); »Bildnis&lt;br /&gt;
Ottomar Enking« (1943); »Selbstbildnis« (1946);&lt;br /&gt;
»Fischländer Kapitän« (1947); »Alte Fischländerin«&lt;br /&gt;
(1954); Fischlandserie mit 19 Aquarellen (1956-&lt;br /&gt;
1966; »Wustrower Straße«, »Wustrower Hafen«,&lt;br /&gt;
»Am Strande«, »Fischlandhäuser«); Illustrationen&lt;br /&gt;
zu Maxim Gorkis »Drei Menschen« (1951), Nikolai&lt;br /&gt;
Gogols »Das Bildnis« (1954) und Anton Tschechows&lt;br /&gt;
Erzählungen »In der Barbierstube« (1957),&lt;br /&gt;
»Das Kunstwerk« (1957), »Im Dunkeln« (1957),&lt;br /&gt;
»Unteroffizier Prischibejew« (1960), »Der Orden«&lt;br /&gt;
(1961) und »Übers Ziel hinausgeschossen« (1962);&lt;br /&gt;
Zeichnungen zu Max Frischs »Andorra« (1963) sowie&lt;br /&gt;
Bertolt Brechts »Mutter Courage« (1964/65) und&lt;br /&gt;
»Der Kaukasische Kreidekreis« (1955); 1952 Mitglied&lt;br /&gt;
eines mecklenburgischen Künstlerkollektivs, das den&lt;br /&gt;
Aufbau Berlins in Malerei und Grafik gestaltete und&lt;br /&gt;
des Künstlerkollektives Ahrenshoop; 1961 Leitung des&lt;br /&gt;
Mal- und Zeichenzirkels des Deutschen Kulturbundes;&lt;br /&gt;
1946 und 1949 auf den Deutschen Kunstausstellung&lt;br /&gt;
Dresden; 1947 eigene Ausstellung im Museum&lt;br /&gt;
Rostock; 1956 in der Ausstellung Mecklenburger&lt;br /&gt;
Künstler im Landesmuseum Schwerin; 1963 und 1966&lt;br /&gt;
in der Ausstellung des Verbandes Bildender Künstler&lt;br /&gt;
Deutschlands, Bezirk Rostock in Rostock; 1940&lt;br /&gt;
Dürerpreis der Stadt Nürnberg; 1965 Johannes-R.-&lt;br /&gt;
Becher-Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Hurtzig, Hans Erich&#039;&#039;&#039; - Theologe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 3.4.1909 Grevesmühlen&lt;br /&gt;
gest. 14.10.1941 vor Moskau (Russland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Paul (Hermann Martin) H., Theologe&lt;br /&gt;
Abitur in Schwerin; 1927 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Erlangen, Zürich und Rostock, 1933-1941 Pastor auf&lt;br /&gt;
dem Fischland; Gedenktafel in der Wustrower Kirche;&lt;br /&gt;
Käthe Miethe setzte ihm in »Das Fischland« (1949)&lt;br /&gt;
ein literarisches Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Jaenichen, Johann&#039;&#039;&#039; (auch: Hanns) - Bildhauer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 8.10.1873&lt;br /&gt;
gest. 7.5.1945 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehefrau: Hedwig Woermann, Bildhauerin, Malerin&lt;br /&gt;
Gab seine Tätigkeit als Finanzassessor bei der&lt;br /&gt;
sächsischen Eisenbahn auf, um sich der Kunst zu&lt;br /&gt;
widmen; Studien in Rom, vor allem zur Darstellung&lt;br /&gt;
von Pferden; 1908 Heirat mit Hedwig Woermann&lt;br /&gt;
in Rom; 1909 Übersiedlung auf einen Bauernhof in&lt;br /&gt;
Sceaux (bei Paris); 1914 Rückkehr nach Dresden;&lt;br /&gt;
1919 Umzug nach Wustrow auf dem Fischland; Atelier&lt;br /&gt;
in der alten Fischräucherei in Barnstorf; schuf Pferde und&lt;br /&gt;
Reiterskulpturen; Reisen nach Frankreich und&lt;br /&gt;
einige Jahre Aufenthalt in Argentinien; Selbstmord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Klünder, Arnold&#039;&#039;&#039; - Maler, Grafiker, Kunsthandwerker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 3.11.1909 Groß Stepenitz (Pommern; Stepnica/Polen)&lt;br /&gt;
gest. 23.12.1976 Rostock begr. Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehefrau: Barbara K., Kunsthandwerkerin, Malerin&lt;br /&gt;
Studium an den Kunstgewerbeschulen in Stettin&lt;br /&gt;
und Berlin-Charlottenburg; freischaffend in Berlin&lt;br /&gt;
tätig; lebte nach seiner Heirat 1946 in Althagen auf&lt;br /&gt;
dem Fischland im Haus seiner Schwiegereltern Dora&lt;br /&gt;
Koch-Stetter und Fritz Koch-Gotha; malte vor allem&lt;br /&gt;
maritime Motive; gründete 1950 mit seiner Frau&lt;br /&gt;
die Keramikwerkstatt Klünder im Künstlerhaus am&lt;br /&gt;
Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Klünder, Barbara&#039;&#039;&#039; (geb.: Koch) - Kunsthandwerkerin, Malerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 28.9.1919 Berlin&lt;br /&gt;
gest. 8.4.1988 Althagen begr. Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Fritz Koch-Gotha, Maler, Grafiker&lt;br /&gt;
Mutter: Dora Koch-Stetter, Malerin, Pädagogin&lt;br /&gt;
Ehemann: Arnold K., Maler, Grafiker, Kunsthandwerker&lt;br /&gt;
Kam schon als Kind jährlich mit ihren Eltern auf das&lt;br /&gt;
Fischland; nach der Ausbombung in Berlin ständiger&lt;br /&gt;
Wohnsitz in Althagen; 1946 Heirat; betrieb mit ihrem&lt;br /&gt;
Mann eine gemeinsame Keramikwerkstatt; setzte&lt;br /&gt;
sich für die Bewahrung des Erbes ihrer Eltern ein; im&lt;br /&gt;
Kulturbund und in der Gemeindevertretung aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Kriemann, Albert&#039;&#039;&#039; - Seemann, Modellbauer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1872 (Bad) Doberan&lt;br /&gt;
gest. 1945 Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seefahrtsschule Wustrow; Steuermanns- und&lt;br /&gt;
Kapitänspatent; infolge eines Unfalls berufsunfähig;&lt;br /&gt;
Modellschiffsschnitzer, stellte Schiffstypen und&lt;br /&gt;
Seezeichen dar; besaß in seinem privaten Museum&lt;br /&gt;
etwa 150 Modelle, die 1945 ins Schifffahrtsmuseum&lt;br /&gt;
Leningrad kamen; einige Modelle kehrten im Zuge&lt;br /&gt;
der Rückführung der Dresdener Kunstschätze zurück;&lt;br /&gt;
entwarf ein Wappen für Wustrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Lange, Heinrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge, Organist, (niederdeutscher) Schriftsteller (&#039;&#039;&#039;Ehrenbürger des Ostseebades Wustrow&#039;&#039;&#039;)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 23.7.1863 Tessin &lt;br /&gt;
gest. 6.10.1938 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Zimmerer&lt;br /&gt;
Stadtschule in Tessin; 1884/85 Lehrerseminar&lt;br /&gt;
Neukloster; 1885 Lehrer in Sülze; 1886-1890 Lehrer&lt;br /&gt;
in Dierhagen; 1890 Erster Lehrer in Hohenfelde (bei&lt;br /&gt;
Doberan); zugleich Küster und Organist in Althof;&lt;br /&gt;
1907-1927 Lehrer, Küster und Organist in Wustrow;&lt;br /&gt;
1904 Gründer des Plattdeutschen Vereins in Doberan;&lt;br /&gt;
nach Übersiedlung auf das Fischland Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Vereins; 1908 Vorsitzender des Plattdeutschen&lt;br /&gt;
Vereins Fischland; Leiter eines Kinderchors und eines&lt;br /&gt;
Gesangvereins in Wustrow; 1928 Ehrenbürger von&lt;br /&gt;
Wustrow; lebte seit 1929 in Rostock; niederdeutsche&lt;br /&gt;
Gedichte und Geschichten in Zeitungen und&lt;br /&gt;
Zeitschriften; schrieb hoch- und niederdeutsche&lt;br /&gt;
Erzählungen und Lustspiele; »Kapitän Peiter Potts&lt;br /&gt;
Abendteuer tau Water un tau Land« (1899); »Dörch&lt;br /&gt;
Nacht tau’m Licht« (1901); »Dei Wendenkron«&lt;br /&gt;
(1905); »Dei Gegenbuhlers« (1905); »Unter dem&lt;br /&gt;
Banner des Löwen. Geschichtliche Erzählung aus&lt;br /&gt;
dem Anfange des 14. Jahrhunderts« (1906); »Twei&lt;br /&gt;
Geschichten ut ’e Franzosentid« (1909); »Aus&lt;br /&gt;
schwerer Zeit. Geschichtliche Erzählungen aus&lt;br /&gt;
Mecklenburgs Vergangenheit« (1910); »Fritz Reuter&lt;br /&gt;
als Heiratsstifter« (1910); übersetzte mehrere Werke&lt;br /&gt;
von John Brinckman ins Hochdeutsche wie »Peter&lt;br /&gt;
Lorenz bei Abukir und andere Geschichten« (1914);&lt;br /&gt;
Herausgeber einer Werkausgabe von Fritz Reuter&lt;br /&gt;
mit Biographie »Sämtliche Werke« (8 Bde.; 1904);&lt;br /&gt;
Neubearbeitung von Carl Johann Friedrich Peters’&lt;br /&gt;
»Das Land Swante Wustrow oder Das Fischland«&lt;br /&gt;
(1926); »Das Tonnenfest in Wustrow auf Fischland«&lt;br /&gt;
in der Zeitschrift des Heimatbundes »Mecklenburg«&lt;br /&gt;
(1912); »Fischerei und Schiffahrt auf dem&lt;br /&gt;
Fischlande« in »Mecklenburgische Heimat« (1931);&lt;br /&gt;
»Die Bauernlegung in Mecklenburg-Schwerin« in&lt;br /&gt;
»Mecklenburgische Monatshefte« (1935).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[mehr über Heinrich Lange]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Lettow, Toska&#039;&#039;&#039; - Pädagogin, Schriftstellerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 13.6.1895 Wustrow &lt;br /&gt;
gest. 6.3.1985 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Ulrich L., Mediziner&lt;br /&gt;
1918 Lehrerin an der Stadtschule Ribnitz; hier&lt;br /&gt;
wurde ihr Stück »Die Nebelfrau« aufgeführt;&lt;br /&gt;
»Swante Wostrowe« (1917; Roman, der auf dem&lt;br /&gt;
Fischland spielt); »Laternenkinder« (1921);&lt;br /&gt;
»Ram Mohun« (1924); zusammen mit Margarete&lt;br /&gt;
Bruch Herausgeberin von »Schön ist der Mutter&lt;br /&gt;
liebliche Heimat. Deutsche Muttergedichte aus&lt;br /&gt;
2 Jahrhunderten.« (1935); »Swante-Wustrows&lt;br /&gt;
600 jährige Gedenkfeier« in »Mecklenburgische&lt;br /&gt;
Monatshefte« (1928).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Menzler, Dora&#039;&#039;&#039; - Pädagogin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1874&lt;br /&gt;
gest. 10.9.1951 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründete 1908 in Leipzig eine der ersten&lt;br /&gt;
Gymnastikschulen in Deutschland; bildete vor allem&lt;br /&gt;
Lehrerinnen für Körperkultur aus; erwarb 1919 in&lt;br /&gt;
Wustrow ein Haus, verlegte das Sommersemester&lt;br /&gt;
an die Ostsee und führte dort Ferienkurse der Dora-&lt;br /&gt;
Menzler-Schule für Gymnastik und gestaltende&lt;br /&gt;
Bewegung durch; 1933 Weiterführung der Einrichtung&lt;br /&gt;
von ihrer Kollegin Hildegard Marsmann als Menzler-&lt;br /&gt;
Marsmann-Schule bis 1951; »Körperschulung der&lt;br /&gt;
Frau in Bildern und Merkworten« (5 Bde., 1924/25);&lt;br /&gt;
»Die Schönheit deines Körpers. Das Ziel unserer&lt;br /&gt;
gesundheitlich-künstlerischen Körperschulung«&lt;br /&gt;
(1924); »Gestaltete Bewegung. Neues aus der Dora&lt;br /&gt;
Menzler-Schule« (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Methling, Fritz&#039;&#039;&#039; - Pädagoge, Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 13.8.1911 Rostocker Wulfshagen&lt;br /&gt;
gest. 17.3.1989 Wustrow &lt;br /&gt;
Soldat im Zweiten Weltkrieg und amerikanische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; seit 1950-1976 Lehrer für Deutsch&lt;br /&gt;
und Fremdsprachen an der Seefahrtschule Wustrow;&lt;br /&gt;
widmete sich in seiner Freizeit und nach der&lt;br /&gt;
Pensionierung der Malerei; 1982 Ausstellung im&lt;br /&gt;
Fischlandhaus Wustrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Miethe, Käthe&#039;&#039;&#039; - Schriftstellerin, Übersetzerin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Käthe Miethe 1968 zum 75ten Geburtstag a.jpg|thumb|200px|rechts|Käthe Miethe 1968]]&lt;br /&gt;
geb. 11.3.1893 Rathenow&lt;br /&gt;
gest. 12.3.1961 Althagen (heute zu Ahrenshoop)&lt;br /&gt;
begr. Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolf (Christian Heinrich) M., Chemiker, Fotograf,&lt;br /&gt;
Erfinder&lt;br /&gt;
Höhere Töchterschule in Berlin; lebte längere Zeit&lt;br /&gt;
in Skandinavien, wo sie Sprachstudien betrieb; im&lt;br /&gt;
Ersten Weltkrieg Rote-Kreuz-Helferin in Belgien;&lt;br /&gt;
Referentin beim Presseattaché in Holland; ab 1918&lt;br /&gt;
Mitarbeiterin der »Deutschen Allgemeinen Zeitung«&lt;br /&gt;
und anderer Presseorgane; übersetzte Bücher aus&lt;br /&gt;
dem Norwegischen, Dänischen und Holländischen;&lt;br /&gt;
Bibliothekarin, Publizistin, Verlagslektorin und&lt;br /&gt;
Heimatschriftstellerin; 1939 Umzug in ihr Haus auf&lt;br /&gt;
dem Fischland (Büdnerei B54 in Althagen); 1923-&lt;br /&gt;
1944 entstanden Jugend- und Mädchenbücher: »Die&lt;br /&gt;
Smaragde des Pharao« (1923), »Das Stadtmädel wird&lt;br /&gt;
Bäuerin« (1935), »Flucht und Heimkehr« (1936),&lt;br /&gt;
»Schifferkinder« (1937) und »Hanning sucht ihren&lt;br /&gt;
Weg« (1941); Herausgeberin von Heimatbüchern:&lt;br /&gt;
»Das Fischland« (1949; 9. Aufl., 2008), »Die Insel&lt;br /&gt;
Hiddensee« (1951), »Die Insel Rügen« (1953;&lt;br /&gt;
8. Aufl., 1958), »Die Halbinsel Darß und Zingst«&lt;br /&gt;
(1956) und »Stralsund, die Stadt am Sund« (1958);&lt;br /&gt;
»Unter eigenem Dach. Zwei Erzählungen aus dem&lt;br /&gt;
Fischland« (1949; 6. Aufl., 1962); »Bark Magdalene.&lt;br /&gt;
Ein Fischländer Heimatroman« (1951; 8. Aufl.,&lt;br /&gt;
1999); »Die Flut. Bilder vom alten Ahrenshoop«&lt;br /&gt;
(1953; 5. Aufl., 2004); »Auf großer Fahrt. Die&lt;br /&gt;
Navigationsschule zu Wustrow auf Fischland« (1956);&lt;br /&gt;
»Der erste Rang. Erzählung« (1957); »Rauchfahnen&lt;br /&gt;
am Horizont. Roman einer Seemannsfamilie« (1959);&lt;br /&gt;
»… und keine Möwe fliegt allein. Erzählung« (1960);&lt;br /&gt;
»So reiten sie in Althagen« (1933), »Alte Türen an&lt;br /&gt;
der Wasserkante« (1934) und »Seemannspoesie.&lt;br /&gt;
Ein Kapitel über Reiseandenken« (1934) in&lt;br /&gt;
»Mecklenburgische Monatshefte«.&lt;br /&gt;
*[[Mehr zu Käthe Miethe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Morich, (Johann Heinrich) Otto&#039;&#039;&#039; - Theologe, Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 27.8.1829 Braunschweig&lt;br /&gt;
gest. 24.2.1912 Wismar&lt;br /&gt;
begr. Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Pädagoge&lt;br /&gt;
Gymnasium in Braunschweig; 1849-1852 Studium&lt;br /&gt;
in Göttingen; 1853 Hauslehrer in Ueffingen (bei&lt;br /&gt;
Braunschweig), 1855/56 in Braunschweig; 1857&lt;br /&gt;
Lehrer an einer Privatschule in Wittenburg; 1857&lt;br /&gt;
Gymnasiallehrer in Schwerin; 1858 Rektor in&lt;br /&gt;
Gadebusch, 1864 in Dargun; 1874-1900 Pastor in&lt;br /&gt;
Wustrow; 1900 Kirchenrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Neckel, Werner&#039;&#039;&#039; - Seemann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 30.10.1887 Wildkuhl&lt;br /&gt;
gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Wilhelm (Julius Ludwig Christian) N., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Schule in Röbel, Stavenhagen und Güstrow;&lt;br /&gt;
ab 1903 Ausbildung zum Seemann; 1908&lt;br /&gt;
Steuermannsprüfung; 1912 Kapitänsprüfung in&lt;br /&gt;
Wustrow; fuhr 1913/14 für die Woermann-Linie&lt;br /&gt;
in Hamburg; 1908/09 Einjährig-Freiwilliger in der&lt;br /&gt;
Kriegsmarine; 1914 Zweiter Offizier auf der Henriette&lt;br /&gt;
Woermann in Kamerun; in Kriegsgefangenschaft&lt;br /&gt;
in Dahomey und Marokko; entkam 1916 nach&lt;br /&gt;
Deutschland; Kriegsmarine; fuhr ab 1919 mit der&lt;br /&gt;
Woermann- und Stinneslinie; 1926 im Auftrag des&lt;br /&gt;
Mangrovenrindengeschäfts Gorsky aus Hamburg in&lt;br /&gt;
Ostafrika; 1930 in Deutschland; seit 1931 Farmer und&lt;br /&gt;
Hotelbesitzer in Walfisch-Bay (Südwestafrika).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Niemann, Gottfried&#039;&#039;&#039; - Maler, Kunstwissenschaftler, Musikwissenschaftler, Komponist===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 28.1.1882 Berlin&lt;br /&gt;
gest. 1945 Picher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Albert N., Sänger&lt;br /&gt;
Sein Vater war der weltberühmte Heldentenor und&lt;br /&gt;
Wagnersänger Albert N. (1831-1917), in erster&lt;br /&gt;
Ehe mit der Schauspielerin Marie Seebach (1829-&lt;br /&gt;
1897) verheiratet; Sohn aus zweiter Ehe mit der&lt;br /&gt;
Schauspielerin Hedwig Raabe (1844-1905); Studium&lt;br /&gt;
an den Akademien in Dresden und München; lebte in&lt;br /&gt;
Wustrow (Fischland); Landschaftsbilder: »Ostseebad&lt;br /&gt;
Ahrenshoop« (1931); »Rauhreif« (1931), »Wustrow&lt;br /&gt;
auf dem Fischland« (um 1933) und »Herbstabend&lt;br /&gt;
auf dem Fischland« (1935); Autor der Schriften&lt;br /&gt;
»Richard Wagner und Arnold Böcklin« (1904)&lt;br /&gt;
und »Einführung in die Bildende Kunst« (1928);&lt;br /&gt;
»Albert Niemanns Verhältnis zur Musik. Zu des&lt;br /&gt;
Künstlers 100. Geburtstag am 15. Januar 1931« in&lt;br /&gt;
»Die Musik« (1931); »Rettet die Heimat!« (1933),&lt;br /&gt;
»Erntesegen meckenburgischer Erde« (1935) und&lt;br /&gt;
»Vogelgeschichten aus meinem Garten« (1936) in&lt;br /&gt;
»Mecklenburgische Monatshefte«; schrieb Suiten für&lt;br /&gt;
Violine und Klavier, Klavierstücke und Lieder nach&lt;br /&gt;
eigenen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Peters, Christian Johann Friedrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. ?&lt;br /&gt;
gest. nach 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850-1884 Lehrer an der Navigationsschule in&lt;br /&gt;
Wustrow auf dem Fischland; schrieb das erste&lt;br /&gt;
Heimatbuch über das Fischland »Das Land Swante&lt;br /&gt;
Wustrow oder das Fischland« (1862; 3. Aufl., 1926&lt;br /&gt;
überarbeitet von Heinrich Lange).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Röhl, Karl&#039;&#039;&#039; - Pädagoge, niederdeutscher Schriftsteller===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1889 Wustrow &lt;br /&gt;
gest. 1968 Wiek (Rügen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910-1932 Lehrer in Zicker auf Zudar (Rügen);&lt;br /&gt;
1932-1964 Lehrer in Wiek (Rügen); liebevoll&lt;br /&gt;
Papa Röhl genannt; widmete sich besonders&lt;br /&gt;
dem Heimatkundeunterricht und der Pflege der&lt;br /&gt;
niederdeutschen Sprache; seine Gedichte erschienen&lt;br /&gt;
in Zeitungen, Zeitschriften und in »Plattdeutsche&lt;br /&gt;
Lyrik« (1925).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Scharnow, Ulrich&#039;&#039;&#039; - Seemann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 4.10.1926 Küstrin&lt;br /&gt;
gest. 20.5.1999 Warnemünde (Rostock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 an der Schiffsjungenschule Stettin; Matrose;&lt;br /&gt;
Seefahrtsschule Elsfleth; Studium und 1967&lt;br /&gt;
Promotion an der Pädagogischen Hochschule&lt;br /&gt;
Potsdam; Ausbildungsoffizier; Kapitänspatent; Lehrer,&lt;br /&gt;
ab 1965 stellvertretender Direktor der Seefahrtschule&lt;br /&gt;
Wustrow, dann Prorektor der Ingenieurhochschule&lt;br /&gt;
für Seefahrt Warnemünde-Wustrow, 1991&lt;br /&gt;
Emeritierung; begründete das Warnemünder Modell&lt;br /&gt;
der Seefahrtsausbildung; an der Entwicklung der&lt;br /&gt;
Laderaummeteorologie beteiligt; 1990 Gründer&lt;br /&gt;
und bis 1995 Leiter des Nautischen Vereins in&lt;br /&gt;
Rostock; 1992-1998 stellvertretender Vorsitzender&lt;br /&gt;
des Ständigen Fachausschusses des Deutschen&lt;br /&gt;
Nautischen Vereins; »Ozeanographie für Nautiker«&lt;br /&gt;
(1961); »Seekarte, Kompass und Radarschirm«&lt;br /&gt;
(1962); »Die meteorologische Navigation als&lt;br /&gt;
eine Methode zur optimalen Nutzung physischgeographischer&lt;br /&gt;
Gegebenheiten im Seeverkehr«&lt;br /&gt;
(Diss., 1967); »Seemannschaft« (3 Bde.; 1975-&lt;br /&gt;
1984); »Lexikon Seefahrt« (1976; 5. Aufl.,&lt;br /&gt;
1988); »Grundlagen der Ozeanologie« (1978);&lt;br /&gt;
»Maritime Wetterkunde« (1990); »Die Verwendung&lt;br /&gt;
morphologischer Kleinformen am winterlichen&lt;br /&gt;
Ostseestrand für den Geographieunterricht« in&lt;br /&gt;
»Zeitschrift für den Erdkundeunterricht« (1957);&lt;br /&gt;
»Die Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/&lt;br /&gt;
Wustrow« in »Seewirtschaft« (1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Schütz, Ernst Friedrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 5.11.1821 Rostock&lt;br /&gt;
gest. 18.11.1880 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seemännisch-nautische Ausbildung auf&lt;br /&gt;
Marineschiffen; Navigationslehrer in Danzig; 1846-&lt;br /&gt;
1880 Lehrer und Direktor der neu gegründeten&lt;br /&gt;
Großherzoglichen Navigationsschule in Wustrow;&lt;br /&gt;
1847/48 Bau des Schulgebäudes; seit 1847 Leiter der&lt;br /&gt;
Großherzoglich-Mecklenburgischen Rettungsanstalt in&lt;br /&gt;
Wustrow; nach seinem Tod Benennung des Wustrower&lt;br /&gt;
Ruderrettungsboot in »Navigationsschuldirektor&lt;br /&gt;
Schütz«, das 1945 Angehörigen der Kriegsmarine zur&lt;br /&gt;
Flucht diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Steinfatt, Walter&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 23.12.1900 Schwerin&lt;br /&gt;
gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realgymnasium in Schwerin; 1918 Abitur; im&lt;br /&gt;
Ersatzbataillon des Grenadier-Regiments Nr. 89;&lt;br /&gt;
1919 Mathematik- und Physikstudium in Rostock&lt;br /&gt;
und Kiel; 1924 Staatsprüfung; 1926 pädagogische&lt;br /&gt;
Prüfung; 1927-1931 Studienassessor in Wismar;&lt;br /&gt;
1932 Studienrat an der Seefahrtschule Wustrow;&lt;br /&gt;
»Funknavigation für die Schiffahrt« (1954);&lt;br /&gt;
»Nautische Astronomie« (1962); »Astronomische&lt;br /&gt;
Navigation« (1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Voss, Friedrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 30.1.1887 Wustrow&lt;br /&gt;
gest. 4.9.1974 Friedberg (Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realgymnasium in Rostock; 1905-1909 Mathematik und&lt;br /&gt;
Naturwissenschaftsstudium in Rostock und&lt;br /&gt;
München; 1910-1913 wissenschaftlicher Hilfslehrer&lt;br /&gt;
am Realgymnasium Malchin; 1912 Promotion&lt;br /&gt;
in Rostock; 1913 Oberlehrer am Lyzeum und&lt;br /&gt;
Oberlyzeum in Güstrow; seit 1921 Studienrat am&lt;br /&gt;
Gymnasium Friderico Francisceum Bad Doberan;&lt;br /&gt;
1966 Umzug nach Friedberg (Hessen); 1936-1945&lt;br /&gt;
Kreisnaturschutzbeauftragter Landkreis Rostock;&lt;br /&gt;
Mitglied des Vereins der Freunde der Naturgeschichte&lt;br /&gt;
in Mecklenburg; »Die Klassifikation der Kurven&lt;br /&gt;
zweiter Ordnung und zweiter Klasse bei Plücker«&lt;br /&gt;
(Diss., 1912).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wendlandt, Johann (Jens) Friedrich Theodor - Theologe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 25.9.1812 Wustrow &lt;br /&gt;
gest. 20.4.1890 Hohenmocker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann&lt;br /&gt;
1824-1832 Gymnasium in Salzwedel; 1832-1834&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1834/35 in Berlin;&lt;br /&gt;
wegen Mitgliedschaft in der Alten Greifswalder&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia mit sechs Wochen&lt;br /&gt;
Gefängnis bestraft, die er in der Berliner Hausvogtei&lt;br /&gt;
verbüßte; nach Hauslehrertätigkeit und den beiden&lt;br /&gt;
theologischen Prüfungen Prediger in Teterin (bei&lt;br /&gt;
Anklam); 1841 Pfarrer in Sarnow, Synode Wollin,&lt;br /&gt;
1853 in Altsarnow; 1861 Pfarrer in Altstadt Pyritz&lt;br /&gt;
und zugleich Seminardirektor; 1866-1890 Pastor in&lt;br /&gt;
Hohenmocker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Woermann, Hedwig (verh.: Jaenichen)&#039;&#039;&#039; - Bildhauerin, Malerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1.11.1879 Hamburg&lt;br /&gt;
gest. 22.12.1960 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph W., Kaufmann, Reeder&lt;br /&gt;
Ehemann: Johann Jaenichen, Bildhauer&lt;br /&gt;
Um 1900 Malschule bei Fritz Mackensen in&lt;br /&gt;
Worpswede; 1900-1903 Unterricht in Bildhauerei bei&lt;br /&gt;
Emile Bourdelle in Paris; 1903-1908 Bildhauerin in&lt;br /&gt;
Rom; 1908 Heirat; 1909-1914 auf einem Bauernhof&lt;br /&gt;
in Sceaux (bei Paris); 1911 Afrikareise; 1914&lt;br /&gt;
Malerin in Dresden; 1919 in Wustrow ansässig;&lt;br /&gt;
1939 Mitinhaberin der Bunten Stube Ahrenshoop;&lt;br /&gt;
gestaltete besonders die mecklenburgische Landschaft&lt;br /&gt;
und die Ostseeküste; »Schwarze Frau am Meer«&lt;br /&gt;
(1917); »Sommernachtsfantasie« (um 1920);&lt;br /&gt;
»Kuhhirte Schümann mit Hund« (1937); größter Teil&lt;br /&gt;
ihrer Arbeiten in ihrem Haus in Wustrow (Museum&lt;br /&gt;
Woermann); seit 1927 Mitglied des Vereins Berliner&lt;br /&gt;
Künstlerinnen; 1928 in der Frühjahrsausstellung des&lt;br /&gt;
Vereins vertreten; zog 1928 nach Paris, 1932 nach&lt;br /&gt;
Buenos Aires (Argentinien); 1936 Rückkehr nach&lt;br /&gt;
Wustrow; überlebte 1945 einen Selbstmordversuch,&lt;br /&gt;
bei dem aber ihr Mann starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Wustrow und das Fischland&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Riese auf Wustrow&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wustrow auf Fischland geht die Sage, daß ein&lt;br /&gt;
Riese mit Hilfe eines Schimmels in einer Nacht den&lt;br /&gt;
ganzen Berg, auf welchem die Kirche steht, zusammengefahren&lt;br /&gt;
habe. Es wird noch die Vertiefung in der&lt;br /&gt;
Wiesenfläche daneben landeinwärts gezeigt, aus welcher&lt;br /&gt;
er die Erde genommen haben soll.&lt;br /&gt;
Lisch in den Meklenburg. Jahrbüchern 27, 189, wo&lt;br /&gt;
der Riese auf den Wendengott Swantevit gedeutet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Hexe als Fuchs&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hexen hat es auch in Wustrow gegeben. Sie konnten&lt;br /&gt;
allerlei Thiergestalten annehmen. Einst geht eine&lt;br /&gt;
Hexe in Fuchsgestalt übers Feld und bezaubert das&lt;br /&gt;
Vieh ihres Nachbarn. Wie sie damit fertig ist und&lt;br /&gt;
nach Hause will, kommt ihr Mann von seinem Tagewerk&lt;br /&gt;
heim. Sie ergreift bei seinem Anblick die Flucht,&lt;br /&gt;
schlüpft durch die Hinterthür und versteckt sich im&lt;br /&gt;
Bett. Aber sie hat es so eilig, daß sie den Schwanz&lt;br /&gt;
heraus hängen läßt. Das sieht der Mann und läuft&lt;br /&gt;
nach seinem Beile, um den Fuchs zu tödten. Wie er&lt;br /&gt;
zurückkommt, liegt seine Frau im Bette und der&lt;br /&gt;
Fuchs sammt Schwanz ist verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr. H. in Wustrow; vgl. Müllenhoff S. 230.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Hexe als Wehrwolf&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal geht eine Hexe in Gestalt eines Wehrwolfs über&lt;br /&gt;
Feld, um die Kühe eines Bauern zu behexen. Da&lt;br /&gt;
kommt ihr Mann daher, und wie er den Wehrwolf&lt;br /&gt;
sieht, befürchtet er, es sei seine Frau und ruft ihm zu&lt;br /&gt;
›Marie, Marie, wat deihst du do?‹ Da erschrickt das&lt;br /&gt;
Weib und verwandelt sich in ihre menschliche Gestalt.&lt;br /&gt;
Aber wie sich der Mann ihr nähert, hängen ihr&lt;br /&gt;
noch die langen rothen Haare über Hals und Brust&lt;br /&gt;
und ihre Augen funkeln noch ganz wie Wolfsaugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr. H. in Wustrow; vgl. NS. 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Beiern&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wustrow auf dem Fischlande wird in der Weihnachts-&lt;br /&gt;
und Neujahrsnacht von 1 bis 2 Uhr gebeiert&lt;br /&gt;
und mit der großen Glocke geläutet. Wenn die Leute&lt;br /&gt;
dies hören, stehen sie auf und trinken Kaffee und&lt;br /&gt;
essen Semmel (Stoll) dazu. Darauf legen sie sich wieder&lt;br /&gt;
nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminarist Rühberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Der überfüllte Himmelssaal&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oll Käppen Brathiring von´t Fischland het gaut un giern sien achtzig Johr up de Nack. Hei hett sien Dag´n Hasenfaut in de Tasch hatt. Man nu will hei bie Petrus eins anfragen, wat för em in´n Himmel noch´n lütten Platz frie is. Hei kümmt nu baben an un kloppt an de Himmelsdör.&lt;br /&gt;
Donn geiht de Dör up un Petrus fröggt: &amp;quot;Wecker is dor?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier is Käppen Brathiring von´t Fischland&amp;quot;, seggt oll Brathiring.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Un wat wullst du?&amp;quot; fröggt Petrus wierer.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, antert Brathiering, &amp;quot;ick wull eins anfragen, wat ick woll ok´n Platz in´n Himmel kriegen künn?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dat deit mi leed&amp;quot;, seggt Petrus, &amp;quot; dat ward sworhollen. Kiek, de Bänken sünd all beset´t, un dor is kein einzigst Platz mihr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Un dormit geiht de Himmelsdör up, un de oll Käppen süht, dat nu jo sülben, dat alle Plätze besett´t sünd.&lt;br /&gt;
Na, donn treckt Käppen Brathiring jo wedder af.&lt;br /&gt;
Nah Dagener acht kloppt oll Bradhiring wedder an bie Petrus. De Dör geiht ok wedder up, un Petrus fröggt: &amp;quot;Wat gifft´t? Dor büst du jo all wedder .&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, seggt Brathiring, &amp;quot;ick wull man blot fragen, wat nu all´n Platz in´n Himmel frie worden is.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Donn geiht wedder de Himmelsdör up, un de Bänken sünd noch all besett´t.&lt;br /&gt;
Dor hölt Käppen Bradhiring de beiden Händ´n vör den Mund un röppt so luut as hei jichtens kann: &amp;quot;Schipp up´n Strand´n!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Donn hebben all de Fohrenslüd&amp;quot;, de in´n Himmel seten, Büüt bargen wullt, un de Bänken sünd all frie worden.&lt;br /&gt;
Käppen Bradhiering is up disse Wies´in den Himmel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Tangerort auf Fischland&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Dierhagen und Wustrow tritt das Land&lt;br /&gt;
etwas weiter vor in die Binnensee und bildet einen&lt;br /&gt;
Vorsprung, der mit Schilf und Rohr bewachsen ist.&lt;br /&gt;
Dieser Haken heißt der Tangerort. In früheren Zeiten&lt;br /&gt;
soll die Verbindung zwischen dort und der pommerschen&lt;br /&gt;
Küste so schmal gewesen sein, daß man einen&lt;br /&gt;
Eselskopf in die Rinne geworfen und darauf tretend&lt;br /&gt;
die Wasserrinne überschreiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. Burmeister-Körkwitz nach Mittheilung des Lehrers&lt;br /&gt;
Gernenz-Dierhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Wustrower Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GeroKurtz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wustrow_fortlaufende_Chronik&amp;diff=62333</id>
		<title>Wustrow fortlaufende Chronik</title>
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		<updated>2022-01-17T22:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GeroKurtz: /* Bis zur Reichseinigung (bis 1871) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Wustrow - Chronologie und Geschichte(n)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostseebad-Wustrow Ortsplan um1914.jpg|thumb|550px|rechts|Wustrow Ortsplan ca. 1914 ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Die Boddenkultur - Zur Ur- und Frühgeschichte des Fischlandes&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Herkunft von Wustrow&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MUB Nummer: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kirchdorf (Wustrow) im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1777,bis     &lt;br /&gt;
:Zu den Gottesdiensten wird um einen &amp;quot;gesegneten Strand&amp;quot; gebetet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1843&#039;&#039;&#039;    Wustrow erhält eine feste Straßenverbindung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039;    Gründung der Navigationsschule (existierte bis 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039;    Der &amp;quot;Große Brand&amp;quot;, 43 Büdnereien und 5 Bauerngehöfte werden zerstört. Noch im selben Jahr beginnt der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1843&#039;&#039;&#039;    Große Ostsee-Sturmflut mit mehreren Deichdurchbrüchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Deutsches Reich bis 1918&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
[[Datei:RZ 11 Juli 1884 Wustrow Peters 1.jpg| rechts|250px|Christian Peters Gerichtsverfahren Wustrow RZ 11. Juli 1884  1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RZ 11 Juli 1884 Wustrow Peters 2.jpg|thumb| rechts|250px|Christian Peters Gerichtsverfahren Wustrow RZ 11. Juli 1884  2]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039;    Die von dem Schweriner Architekten Theodor Krüger erbaute neue, neugotische Kirche wird geweiht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1880&#039;&#039;&#039;    Beginn des Badebetriebes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1881&#039;&#039;&#039;    180 Badegäste verweilen in der Saison in Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1905&#039;&#039;&#039;    Bau der Rettungsstation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1911&#039;&#039;&#039;    Erweiterung und Ausbau der Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039;   An der Seefahrtsschule entsteht der Turm für die Ausbildung zur astronomischen Navigation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Deutsches Reich bis 1945&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR bis 1990&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1949, 6. Mai&#039;&#039;&#039;   Wiedereröffnung der Seefahrtsschule und anschließende Erweiterung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1953&#039;&#039;&#039;   Bau des Internates zur Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1959 - 1964&#039;&#039;&#039;   Bau des neuen Lehrgebäudes der Seefahrtsschule (Lehrgebäude, Bibliothek, Planetarium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1965&#039;&#039;&#039;     Vor der Wustrower Küste strandet der Segelfrachter &amp;quot;Stinne&amp;quot;. einheimische übernehmen das Wrack und verholen es an Land auf die Boddenseite, wo es fortan als Unterkunft dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039;    Die Kirche erhält eine Jehmlich-Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1992&#039;&#039;&#039;   Schließung der Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992/1993&#039;&#039;&#039;    Bau der neuen Seebrücke (240 m lang)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018, 21.8.&#039;&#039;&#039;   Einsturz des Daches der ehemaligen Seefahrtsschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirchen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Kirche bis 1868.jpg|250px|rechts|thumb|Die alte Kirche von &amp;quot;Kirchdorf&amp;quot;, wie Wustrow noch im 19. Jahrhundert genannt wurde ist im Jahre 1868 abgerissen worden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Kirche von * [[Wustrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]] .&lt;br /&gt;
[[Datei:Wustrow Kirche 1868 erb.jpg|250px|rechts|thumb|Die neue Kirche von &amp;quot;Kirchdorf&amp;quot;, ist im Jahre 1868 erbaut worden.]]&lt;br /&gt;
;In alten Urkunden begegnet uns die wendische, vollständigere Bezeichnung &amp;quot;Swantewustrowe&amp;quot;, das heißt &amp;quot;heilige Insel &amp;quot;. &lt;br /&gt;
:Der 1868 begonnenen Neubau der Kirche steht auf dem alten wendischen Burgwall, der zugleich Fliehburg und Heiligtum war, durch Wassergräben inselgleich geschützt.&lt;br /&gt;
:Der Inselcharakter Wustrows wurde dadurch verstärkt, daß ursprünglich südlich von Wustrow (am Permin) und nördlich vom Ahrenshooper Wald eine schiffbare durchfahrt von der offenen See zum Bodden bestand.&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;gotische Altbau der Kirche&#039;&#039;&#039; zu Wustrow ar bis zu halber Höhe in Feldstein aufgeführt und mit zwei Seitenschiffen angelegt.&lt;br /&gt;
:Er besaß einen für Mecklenburg höchst seltenen runden Chor.&lt;br /&gt;
:Dieser Altbau wurde für den neugotischen Neubau abgerissen.&lt;br /&gt;
:Nur ein gotischer Taufstein und einiges kirchliches Gerät sind noch von dem ursprünglichen Bau erhalten geblieben. &lt;br /&gt;
:Durch die erhöhte Lage ist der Turm als Wahrzeichen des Fischlands weithin sichtbar und bietet durch die zugängliche Treppenanlage gute Aussicht über Bodden, Ort und See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schwedenschanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Friedhof an der Schwedenschanze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die beiden Mühlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Seefahrtsschule===&lt;br /&gt;
*[[Die Seefahrtsschule Wustrow Auszug Raabe Volkskunde 1864]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Seenotrettugsstation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Barnstorf als Teil von Wustrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof IV====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof III====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof II====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hof I====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Fischland, Sturmfluten und Küstenschutz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hexe Tilsche Schellwegen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Swantewustrow&amp;quot;, &amp;quot;Kirchdorf&amp;quot; oder &amp;quot;Wustrow&amp;quot; - über die Jahrhunderte im Spiegel von Literatur und Zeitgenossen&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Beschreibung der dreyviertel Insel Fischland&amp;quot; Pastor Voß (Warnkenhagen)  1793]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Beschreibung des Fischlandes&amp;quot; Anonymus in &amp;quot;Neue Monatsschrift von und für Mecklenburg&amp;quot; 1795]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Die Halb-Insel Fischland und ihre Bewohner&amp;quot; Anonymus in &amp;quot;Freimüthiges Abendblatt&amp;quot; 21. Dezember 1832]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Eine Küstenwanderung von der Warnow bis Wustrow...&amp;quot; Pastor Ludwig Dolberg 1885]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===* [[&amp;quot;Das Wustrower Königsschießen&amp;quot; Wustrow im Spiegel des Literaten und Satirikers Johannes Trojan 1894]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Wustrower Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Balzer, Thuro&#039;&#039;&#039; - Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 9.5.1882 Weißhof (Marienwerder/Ostpreußen)&lt;br /&gt;
gest. 8.11.1967 Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindheit auf dem Lande; praktische Lehre in&lt;br /&gt;
verschiedenen Ateliers, zuletzt in Breslau; 1902&lt;br /&gt;
Schüler der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe&lt;br /&gt;
Breslau; 1904 Prüfung als Zeichen-, 1906 als&lt;br /&gt;
Turnlehrer; bis 1906 Maler in Breslau; 1908&lt;br /&gt;
akademischer Zeichenlehrer an der Großen&lt;br /&gt;
Stadtschule Rostock; Maler der mecklenburgischen&lt;br /&gt;
Landschaft: »Kleiner Ostseehafen«, »Dorflandschaft&lt;br /&gt;
an der Küste«, »Bucht von Ahrenshoop«, »Wiecker&lt;br /&gt;
Moor«, »Landweg nach dem Regen«, »Tauwetter«;&lt;br /&gt;
Städteansichten von Rostock und Doberan;&lt;br /&gt;
Blumenstillleben und Porträts (Selbstbildnis);&lt;br /&gt;
Gebrauchsgrafiker; 1909 Sonderausstellung des&lt;br /&gt;
Kunstvereins Rostock; 1916 Übersiedlung nach&lt;br /&gt;
Wustrow (Fischland); 1919-1922 Geschäftsführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Bastian, Willy&#039;&#039;&#039; -Pädagoge, Denkmalpfleger===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 5.1.1893 Kieth&lt;br /&gt;
gest. 24.1.1970 Schwerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pädagogikstudium in Berlin; lange Zeit Lehrer&lt;br /&gt;
in Wustrow; trug dort die umfangreichste&lt;br /&gt;
Privatsammlung an Artefakten von Mecklenburg&lt;br /&gt;
zusammen; stellvertretender Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
des Landes; Aufbau einer ehrenamtlichen&lt;br /&gt;
Pflegeorganisation; 1935 Berufung an das&lt;br /&gt;
Mecklenburgische Landesmuseum Schwerin;&lt;br /&gt;
Neuaufstellung einer großen Schausammlung&lt;br /&gt;
im Schweriner Schloss; 1953 Leiter des&lt;br /&gt;
Forschungsunternehmens »Burgwallaufnahmen&lt;br /&gt;
Mecklenburg« beim Institut für Ur- und&lt;br /&gt;
Frühgeschichte der Deutschen Akademie der&lt;br /&gt;
Wissenschaften Berlin; 1935 Mitglied des Vereins für&lt;br /&gt;
mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde;&lt;br /&gt;
1938 John-Brinckman-Preis; »Der Boddenfund«&lt;br /&gt;
(1935); »Vorgeschichtliche Handwerkskunst in&lt;br /&gt;
Mecklenburg« (1937); »Corpus archäologischer&lt;br /&gt;
Quellen zur Frühgeschichte« (1973); »Das&lt;br /&gt;
steinzeitliche Fischland« und »Frühbesiedlung&lt;br /&gt;
und Umweltbedingungen« in »Mecklenburgische&lt;br /&gt;
Monatshefte« (1927); »Stromburgen im ehemaligen&lt;br /&gt;
Land Barth und die Burg Vitte in Ahrenshoop« in&lt;br /&gt;
»Jahrbuch für Bodendenkmalpflege« (1961).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Gilles, Werner&#039;&#039;&#039; - Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 29.8.1894 Rheydt (Mönchengladbach)&lt;br /&gt;
gest. 22.6.1961 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realgymnasium in Mühlheim (Ruhr); 1914 Studium&lt;br /&gt;
an der Kunstakademie Kassel; 1914-1918 Soldat&lt;br /&gt;
im Ersten Weltkrieg; 1919-1921 Studium an der&lt;br /&gt;
Hochschule für Bildende Kunst in Weimar bei&lt;br /&gt;
Walther Klemm und am Bauhaus Weimar bei Lionel&lt;br /&gt;
Feininger; ab 1921 regelmäßige Aufenthalte in&lt;br /&gt;
Italien; 1925-1927 in Düsseldorf; Auszeichnung&lt;br /&gt;
mit dem Rom-Preis und 1931/32 Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Villa Massimo; 1932/33 in Berlin; übernahm 1933&lt;br /&gt;
ein verwahrlostes Haus in Barnstorf (bei Wustrow)&lt;br /&gt;
auf dem Fischland, lebte 1934/35 in Born auf dem&lt;br /&gt;
Darß; malte Landschaftsbilder und Hafenansichten;&lt;br /&gt;
»Boote und Fischer am Strand« (1933); Freundschaft&lt;br /&gt;
mit Gerhard Marcks, der 1937 eine Porträtbüste und&lt;br /&gt;
eine Kreidezeichnung von ihm anfertigte; arbeitete&lt;br /&gt;
1936-1945 in der Künstlergemeinschaft Klosterstraße&lt;br /&gt;
Berlin und in Italien; 1937 Beschlagnahme fünf seiner&lt;br /&gt;
Aquarelle aus dem Besitz der Berliner Nationalgalerie&lt;br /&gt;
(ein Bild in der Ausstellung »Entartete Kunst«&lt;br /&gt;
in München); lebte 1945-1948 in Vöcklabrück&lt;br /&gt;
(Österreich) und in Schwarzenbach an der Saale,&lt;br /&gt;
seit 1948 in München und während des Sommers auf&lt;br /&gt;
Ischia; Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, der&lt;br /&gt;
Berliner und der Rheinischen Sezession; 1954 Großer&lt;br /&gt;
Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Holtz, Erich Theodor&#039;&#039;&#039; - Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 29.12.1885 Storkow&lt;br /&gt;
gest. 27.6.1956 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Apotheker&lt;br /&gt;
Ehefrau: Hedwig Holtz-Sommer, Malerin&lt;br /&gt;
Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Dresden und&lt;br /&gt;
der Akademie der Künste Berlin; lebte zunächst in&lt;br /&gt;
Berlin und 1917-1924 in Prerow im Haus Lindenhöhe;&lt;br /&gt;
leitete hier gemeinsam mit Theodor Schulze-&lt;br /&gt;
Jasmer die Darßer Kunsthütte; seit 1924 in Wustrow&lt;br /&gt;
ansässig; Küstenlandschaften, auch Bildnisse und&lt;br /&gt;
Stillleben; Vorsitzender des Künstlerkreises Fischland;&lt;br /&gt;
Mitglied des Künstlerkollektives Ahrenshoop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Holtz-Sommer, Hedwig&#039;&#039;&#039; (geb.: Sommer) - Malerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 22.8.1901 Berlin&lt;br /&gt;
gest. 23.8.1970 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemann: Erich Theodor Holtz, Maler&lt;br /&gt;
Bis 1911 Volksschule in Dortmund, 1912-1917&lt;br /&gt;
Höhere Töchterschule in Gera; 1917-1921 Schülerin&lt;br /&gt;
der Kunstgewerbeschule und Lehre als Schneiderin;&lt;br /&gt;
1922-1924 Modezeichnerin in Esslingen (Neckar);&lt;br /&gt;
1925-1927 Schneiderin in Gera; 1927-1929&lt;br /&gt;
Hochschule für Bildende Kunst in Weimar; 1929-&lt;br /&gt;
1933 freischaffend in Weimar; 1934 Heirat und&lt;br /&gt;
in Wustrow ansässig; Porträts und Landschaften&lt;br /&gt;
vom Fischland; »Kinderporträt« (1942); »Bildnis&lt;br /&gt;
Ottomar Enking« (1943); »Selbstbildnis« (1946);&lt;br /&gt;
»Fischländer Kapitän« (1947); »Alte Fischländerin«&lt;br /&gt;
(1954); Fischlandserie mit 19 Aquarellen (1956-&lt;br /&gt;
1966; »Wustrower Straße«, »Wustrower Hafen«,&lt;br /&gt;
»Am Strande«, »Fischlandhäuser«); Illustrationen&lt;br /&gt;
zu Maxim Gorkis »Drei Menschen« (1951), Nikolai&lt;br /&gt;
Gogols »Das Bildnis« (1954) und Anton Tschechows&lt;br /&gt;
Erzählungen »In der Barbierstube« (1957),&lt;br /&gt;
»Das Kunstwerk« (1957), »Im Dunkeln« (1957),&lt;br /&gt;
»Unteroffizier Prischibejew« (1960), »Der Orden«&lt;br /&gt;
(1961) und »Übers Ziel hinausgeschossen« (1962);&lt;br /&gt;
Zeichnungen zu Max Frischs »Andorra« (1963) sowie&lt;br /&gt;
Bertolt Brechts »Mutter Courage« (1964/65) und&lt;br /&gt;
»Der Kaukasische Kreidekreis« (1955); 1952 Mitglied&lt;br /&gt;
eines mecklenburgischen Künstlerkollektivs, das den&lt;br /&gt;
Aufbau Berlins in Malerei und Grafik gestaltete und&lt;br /&gt;
des Künstlerkollektives Ahrenshoop; 1961 Leitung des&lt;br /&gt;
Mal- und Zeichenzirkels des Deutschen Kulturbundes;&lt;br /&gt;
1946 und 1949 auf den Deutschen Kunstausstellung&lt;br /&gt;
Dresden; 1947 eigene Ausstellung im Museum&lt;br /&gt;
Rostock; 1956 in der Ausstellung Mecklenburger&lt;br /&gt;
Künstler im Landesmuseum Schwerin; 1963 und 1966&lt;br /&gt;
in der Ausstellung des Verbandes Bildender Künstler&lt;br /&gt;
Deutschlands, Bezirk Rostock in Rostock; 1940&lt;br /&gt;
Dürerpreis der Stadt Nürnberg; 1965 Johannes-R.-&lt;br /&gt;
Becher-Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Hurtzig, Hans Erich&#039;&#039;&#039; - Theologe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 3.4.1909 Grevesmühlen&lt;br /&gt;
gest. 14.10.1941 vor Moskau (Russland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Paul (Hermann Martin) H., Theologe&lt;br /&gt;
Abitur in Schwerin; 1927 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Erlangen, Zürich und Rostock, 1933-1941 Pastor auf&lt;br /&gt;
dem Fischland; Gedenktafel in der Wustrower Kirche;&lt;br /&gt;
Käthe Miethe setzte ihm in »Das Fischland« (1949)&lt;br /&gt;
ein literarisches Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Jaenichen, Johann&#039;&#039;&#039; (auch: Hanns) - Bildhauer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 8.10.1873&lt;br /&gt;
gest. 7.5.1945 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehefrau: Hedwig Woermann, Bildhauerin, Malerin&lt;br /&gt;
Gab seine Tätigkeit als Finanzassessor bei der&lt;br /&gt;
sächsischen Eisenbahn auf, um sich der Kunst zu&lt;br /&gt;
widmen; Studien in Rom, vor allem zur Darstellung&lt;br /&gt;
von Pferden; 1908 Heirat mit Hedwig Woermann&lt;br /&gt;
in Rom; 1909 Übersiedlung auf einen Bauernhof in&lt;br /&gt;
Sceaux (bei Paris); 1914 Rückkehr nach Dresden;&lt;br /&gt;
1919 Umzug nach Wustrow auf dem Fischland; Atelier&lt;br /&gt;
in der alten Fischräucherei in Barnstorf; schuf Pferde und&lt;br /&gt;
Reiterskulpturen; Reisen nach Frankreich und&lt;br /&gt;
einige Jahre Aufenthalt in Argentinien; Selbstmord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Klünder, Arnold&#039;&#039;&#039; - Maler, Grafiker, Kunsthandwerker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 3.11.1909 Groß Stepenitz (Pommern; Stepnica/Polen)&lt;br /&gt;
gest. 23.12.1976 Rostock begr. Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehefrau: Barbara K., Kunsthandwerkerin, Malerin&lt;br /&gt;
Studium an den Kunstgewerbeschulen in Stettin&lt;br /&gt;
und Berlin-Charlottenburg; freischaffend in Berlin&lt;br /&gt;
tätig; lebte nach seiner Heirat 1946 in Althagen auf&lt;br /&gt;
dem Fischland im Haus seiner Schwiegereltern Dora&lt;br /&gt;
Koch-Stetter und Fritz Koch-Gotha; malte vor allem&lt;br /&gt;
maritime Motive; gründete 1950 mit seiner Frau&lt;br /&gt;
die Keramikwerkstatt Klünder im Künstlerhaus am&lt;br /&gt;
Bodden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Klünder, Barbara&#039;&#039;&#039; (geb.: Koch) - Kunsthandwerkerin, Malerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 28.9.1919 Berlin&lt;br /&gt;
gest. 8.4.1988 Althagen begr. Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Fritz Koch-Gotha, Maler, Grafiker&lt;br /&gt;
Mutter: Dora Koch-Stetter, Malerin, Pädagogin&lt;br /&gt;
Ehemann: Arnold K., Maler, Grafiker, Kunsthandwerker&lt;br /&gt;
Kam schon als Kind jährlich mit ihren Eltern auf das&lt;br /&gt;
Fischland; nach der Ausbombung in Berlin ständiger&lt;br /&gt;
Wohnsitz in Althagen; 1946 Heirat; betrieb mit ihrem&lt;br /&gt;
Mann eine gemeinsame Keramikwerkstatt; setzte&lt;br /&gt;
sich für die Bewahrung des Erbes ihrer Eltern ein; im&lt;br /&gt;
Kulturbund und in der Gemeindevertretung aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Kriemann, Albert&#039;&#039;&#039; - Seemann, Modellbauer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1872 (Bad) Doberan&lt;br /&gt;
gest. 1945 Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seefahrtsschule Wustrow; Steuermanns- und&lt;br /&gt;
Kapitänspatent; infolge eines Unfalls berufsunfähig;&lt;br /&gt;
Modellschiffsschnitzer, stellte Schiffstypen und&lt;br /&gt;
Seezeichen dar; besaß in seinem privaten Museum&lt;br /&gt;
etwa 150 Modelle, die 1945 ins Schifffahrtsmuseum&lt;br /&gt;
Leningrad kamen; einige Modelle kehrten im Zuge&lt;br /&gt;
der Rückführung der Dresdener Kunstschätze zurück;&lt;br /&gt;
entwarf ein Wappen für Wustrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Lange, Heinrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge, Organist, (niederdeutscher) Schriftsteller (&#039;&#039;&#039;Ehrenbürger des Ostseebades Wustrow&#039;&#039;&#039;)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 23.7.1863 Tessin &lt;br /&gt;
gest. 6.10.1938 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Zimmerer&lt;br /&gt;
Stadtschule in Tessin; 1884/85 Lehrerseminar&lt;br /&gt;
Neukloster; 1885 Lehrer in Sülze; 1886-1890 Lehrer&lt;br /&gt;
in Dierhagen; 1890 Erster Lehrer in Hohenfelde (bei&lt;br /&gt;
Doberan); zugleich Küster und Organist in Althof;&lt;br /&gt;
1907-1927 Lehrer, Küster und Organist in Wustrow;&lt;br /&gt;
1904 Gründer des Plattdeutschen Vereins in Doberan;&lt;br /&gt;
nach Übersiedlung auf das Fischland Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Vereins; 1908 Vorsitzender des Plattdeutschen&lt;br /&gt;
Vereins Fischland; Leiter eines Kinderchors und eines&lt;br /&gt;
Gesangvereins in Wustrow; 1928 Ehrenbürger von&lt;br /&gt;
Wustrow; lebte seit 1929 in Rostock; niederdeutsche&lt;br /&gt;
Gedichte und Geschichten in Zeitungen und&lt;br /&gt;
Zeitschriften; schrieb hoch- und niederdeutsche&lt;br /&gt;
Erzählungen und Lustspiele; »Kapitän Peiter Potts&lt;br /&gt;
Abendteuer tau Water un tau Land« (1899); »Dörch&lt;br /&gt;
Nacht tau’m Licht« (1901); »Dei Wendenkron«&lt;br /&gt;
(1905); »Dei Gegenbuhlers« (1905); »Unter dem&lt;br /&gt;
Banner des Löwen. Geschichtliche Erzählung aus&lt;br /&gt;
dem Anfange des 14. Jahrhunderts« (1906); »Twei&lt;br /&gt;
Geschichten ut ’e Franzosentid« (1909); »Aus&lt;br /&gt;
schwerer Zeit. Geschichtliche Erzählungen aus&lt;br /&gt;
Mecklenburgs Vergangenheit« (1910); »Fritz Reuter&lt;br /&gt;
als Heiratsstifter« (1910); übersetzte mehrere Werke&lt;br /&gt;
von John Brinckman ins Hochdeutsche wie »Peter&lt;br /&gt;
Lorenz bei Abukir und andere Geschichten« (1914);&lt;br /&gt;
Herausgeber einer Werkausgabe von Fritz Reuter&lt;br /&gt;
mit Biographie »Sämtliche Werke« (8 Bde.; 1904);&lt;br /&gt;
Neubearbeitung von Carl Johann Friedrich Peters’&lt;br /&gt;
»Das Land Swante Wustrow oder Das Fischland«&lt;br /&gt;
(1926); »Das Tonnenfest in Wustrow auf Fischland«&lt;br /&gt;
in der Zeitschrift des Heimatbundes »Mecklenburg«&lt;br /&gt;
(1912); »Fischerei und Schiffahrt auf dem&lt;br /&gt;
Fischlande« in »Mecklenburgische Heimat« (1931);&lt;br /&gt;
»Die Bauernlegung in Mecklenburg-Schwerin« in&lt;br /&gt;
»Mecklenburgische Monatshefte« (1935).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[mehr über Heinrich Lange]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Lettow, Toska&#039;&#039;&#039; - Pädagogin, Schriftstellerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 13.6.1895 Wustrow &lt;br /&gt;
gest. 6.3.1985 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Ulrich L., Mediziner&lt;br /&gt;
1918 Lehrerin an der Stadtschule Ribnitz; hier&lt;br /&gt;
wurde ihr Stück »Die Nebelfrau« aufgeführt;&lt;br /&gt;
»Swante Wostrowe« (1917; Roman, der auf dem&lt;br /&gt;
Fischland spielt); »Laternenkinder« (1921);&lt;br /&gt;
»Ram Mohun« (1924); zusammen mit Margarete&lt;br /&gt;
Bruch Herausgeberin von »Schön ist der Mutter&lt;br /&gt;
liebliche Heimat. Deutsche Muttergedichte aus&lt;br /&gt;
2 Jahrhunderten.« (1935); »Swante-Wustrows&lt;br /&gt;
600 jährige Gedenkfeier« in »Mecklenburgische&lt;br /&gt;
Monatshefte« (1928).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Menzler, Dora&#039;&#039;&#039; - Pädagogin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1874&lt;br /&gt;
gest. 10.9.1951 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründete 1908 in Leipzig eine der ersten&lt;br /&gt;
Gymnastikschulen in Deutschland; bildete vor allem&lt;br /&gt;
Lehrerinnen für Körperkultur aus; erwarb 1919 in&lt;br /&gt;
Wustrow ein Haus, verlegte das Sommersemester&lt;br /&gt;
an die Ostsee und führte dort Ferienkurse der Dora-&lt;br /&gt;
Menzler-Schule für Gymnastik und gestaltende&lt;br /&gt;
Bewegung durch; 1933 Weiterführung der Einrichtung&lt;br /&gt;
von ihrer Kollegin Hildegard Marsmann als Menzler-&lt;br /&gt;
Marsmann-Schule bis 1951; »Körperschulung der&lt;br /&gt;
Frau in Bildern und Merkworten« (5 Bde., 1924/25);&lt;br /&gt;
»Die Schönheit deines Körpers. Das Ziel unserer&lt;br /&gt;
gesundheitlich-künstlerischen Körperschulung«&lt;br /&gt;
(1924); »Gestaltete Bewegung. Neues aus der Dora&lt;br /&gt;
Menzler-Schule« (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Methling, Fritz&#039;&#039;&#039; - Pädagoge, Maler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 13.8.1911 Rostocker Wulfshagen&lt;br /&gt;
gest. 17.3.1989 Wustrow &lt;br /&gt;
Soldat im Zweiten Weltkrieg und amerikanische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; seit 1950-1976 Lehrer für Deutsch&lt;br /&gt;
und Fremdsprachen an der Seefahrtschule Wustrow;&lt;br /&gt;
widmete sich in seiner Freizeit und nach der&lt;br /&gt;
Pensionierung der Malerei; 1982 Ausstellung im&lt;br /&gt;
Fischlandhaus Wustrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Miethe, Käthe&#039;&#039;&#039; - Schriftstellerin, Übersetzerin===&lt;br /&gt;
[[Datei:Käthe Miethe 1968 zum 75ten Geburtstag a.jpg|thumb|200px|rechts|Käthe Miethe 1968]]&lt;br /&gt;
geb. 11.3.1893 Rathenow&lt;br /&gt;
gest. 12.3.1961 Althagen (heute zu Ahrenshoop)&lt;br /&gt;
begr. Wustrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolf (Christian Heinrich) M., Chemiker, Fotograf,&lt;br /&gt;
Erfinder&lt;br /&gt;
Höhere Töchterschule in Berlin; lebte längere Zeit&lt;br /&gt;
in Skandinavien, wo sie Sprachstudien betrieb; im&lt;br /&gt;
Ersten Weltkrieg Rote-Kreuz-Helferin in Belgien;&lt;br /&gt;
Referentin beim Presseattaché in Holland; ab 1918&lt;br /&gt;
Mitarbeiterin der »Deutschen Allgemeinen Zeitung«&lt;br /&gt;
und anderer Presseorgane; übersetzte Bücher aus&lt;br /&gt;
dem Norwegischen, Dänischen und Holländischen;&lt;br /&gt;
Bibliothekarin, Publizistin, Verlagslektorin und&lt;br /&gt;
Heimatschriftstellerin; 1939 Umzug in ihr Haus auf&lt;br /&gt;
dem Fischland (Büdnerei B54 in Althagen); 1923-&lt;br /&gt;
1944 entstanden Jugend- und Mädchenbücher: »Die&lt;br /&gt;
Smaragde des Pharao« (1923), »Das Stadtmädel wird&lt;br /&gt;
Bäuerin« (1935), »Flucht und Heimkehr« (1936),&lt;br /&gt;
»Schifferkinder« (1937) und »Hanning sucht ihren&lt;br /&gt;
Weg« (1941); Herausgeberin von Heimatbüchern:&lt;br /&gt;
»Das Fischland« (1949; 9. Aufl., 2008), »Die Insel&lt;br /&gt;
Hiddensee« (1951), »Die Insel Rügen« (1953;&lt;br /&gt;
8. Aufl., 1958), »Die Halbinsel Darß und Zingst«&lt;br /&gt;
(1956) und »Stralsund, die Stadt am Sund« (1958);&lt;br /&gt;
»Unter eigenem Dach. Zwei Erzählungen aus dem&lt;br /&gt;
Fischland« (1949; 6. Aufl., 1962); »Bark Magdalene.&lt;br /&gt;
Ein Fischländer Heimatroman« (1951; 8. Aufl.,&lt;br /&gt;
1999); »Die Flut. Bilder vom alten Ahrenshoop«&lt;br /&gt;
(1953; 5. Aufl., 2004); »Auf großer Fahrt. Die&lt;br /&gt;
Navigationsschule zu Wustrow auf Fischland« (1956);&lt;br /&gt;
»Der erste Rang. Erzählung« (1957); »Rauchfahnen&lt;br /&gt;
am Horizont. Roman einer Seemannsfamilie« (1959);&lt;br /&gt;
»… und keine Möwe fliegt allein. Erzählung« (1960);&lt;br /&gt;
»So reiten sie in Althagen« (1933), »Alte Türen an&lt;br /&gt;
der Wasserkante« (1934) und »Seemannspoesie.&lt;br /&gt;
Ein Kapitel über Reiseandenken« (1934) in&lt;br /&gt;
»Mecklenburgische Monatshefte«.&lt;br /&gt;
*[[Mehr zu Käthe Miethe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Morich, (Johann Heinrich) Otto&#039;&#039;&#039; - Theologe, Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 27.8.1829 Braunschweig&lt;br /&gt;
gest. 24.2.1912 Wismar&lt;br /&gt;
begr. Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Pädagoge&lt;br /&gt;
Gymnasium in Braunschweig; 1849-1852 Studium&lt;br /&gt;
in Göttingen; 1853 Hauslehrer in Ueffingen (bei&lt;br /&gt;
Braunschweig), 1855/56 in Braunschweig; 1857&lt;br /&gt;
Lehrer an einer Privatschule in Wittenburg; 1857&lt;br /&gt;
Gymnasiallehrer in Schwerin; 1858 Rektor in&lt;br /&gt;
Gadebusch, 1864 in Dargun; 1874-1900 Pastor in&lt;br /&gt;
Wustrow; 1900 Kirchenrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Neckel, Werner&#039;&#039;&#039; - Seemann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 30.10.1887 Wildkuhl&lt;br /&gt;
gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Wilhelm (Julius Ludwig Christian) N., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Schule in Röbel, Stavenhagen und Güstrow;&lt;br /&gt;
ab 1903 Ausbildung zum Seemann; 1908&lt;br /&gt;
Steuermannsprüfung; 1912 Kapitänsprüfung in&lt;br /&gt;
Wustrow; fuhr 1913/14 für die Woermann-Linie&lt;br /&gt;
in Hamburg; 1908/09 Einjährig-Freiwilliger in der&lt;br /&gt;
Kriegsmarine; 1914 Zweiter Offizier auf der Henriette&lt;br /&gt;
Woermann in Kamerun; in Kriegsgefangenschaft&lt;br /&gt;
in Dahomey und Marokko; entkam 1916 nach&lt;br /&gt;
Deutschland; Kriegsmarine; fuhr ab 1919 mit der&lt;br /&gt;
Woermann- und Stinneslinie; 1926 im Auftrag des&lt;br /&gt;
Mangrovenrindengeschäfts Gorsky aus Hamburg in&lt;br /&gt;
Ostafrika; 1930 in Deutschland; seit 1931 Farmer und&lt;br /&gt;
Hotelbesitzer in Walfisch-Bay (Südwestafrika).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Niemann, Gottfried&#039;&#039;&#039; - Maler, Kunstwissenschaftler, Musikwissenschaftler, Komponist===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 28.1.1882 Berlin&lt;br /&gt;
gest. 1945 Picher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Albert N., Sänger&lt;br /&gt;
Sein Vater war der weltberühmte Heldentenor und&lt;br /&gt;
Wagnersänger Albert N. (1831-1917), in erster&lt;br /&gt;
Ehe mit der Schauspielerin Marie Seebach (1829-&lt;br /&gt;
1897) verheiratet; Sohn aus zweiter Ehe mit der&lt;br /&gt;
Schauspielerin Hedwig Raabe (1844-1905); Studium&lt;br /&gt;
an den Akademien in Dresden und München; lebte in&lt;br /&gt;
Wustrow (Fischland); Landschaftsbilder: »Ostseebad&lt;br /&gt;
Ahrenshoop« (1931); »Rauhreif« (1931), »Wustrow&lt;br /&gt;
auf dem Fischland« (um 1933) und »Herbstabend&lt;br /&gt;
auf dem Fischland« (1935); Autor der Schriften&lt;br /&gt;
»Richard Wagner und Arnold Böcklin« (1904)&lt;br /&gt;
und »Einführung in die Bildende Kunst« (1928);&lt;br /&gt;
»Albert Niemanns Verhältnis zur Musik. Zu des&lt;br /&gt;
Künstlers 100. Geburtstag am 15. Januar 1931« in&lt;br /&gt;
»Die Musik« (1931); »Rettet die Heimat!« (1933),&lt;br /&gt;
»Erntesegen meckenburgischer Erde« (1935) und&lt;br /&gt;
»Vogelgeschichten aus meinem Garten« (1936) in&lt;br /&gt;
»Mecklenburgische Monatshefte«; schrieb Suiten für&lt;br /&gt;
Violine und Klavier, Klavierstücke und Lieder nach&lt;br /&gt;
eigenen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Peters, Christian Johann Friedrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. ?&lt;br /&gt;
gest. nach 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850-1884 Lehrer an der Navigationsschule in&lt;br /&gt;
Wustrow auf dem Fischland; schrieb das erste&lt;br /&gt;
Heimatbuch über das Fischland »Das Land Swante&lt;br /&gt;
Wustrow oder das Fischland« (1862; 3. Aufl., 1926&lt;br /&gt;
überarbeitet von Heinrich Lange).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Röhl, Karl&#039;&#039;&#039; - Pädagoge, niederdeutscher Schriftsteller===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1889 Wustrow &lt;br /&gt;
gest. 1968 Wiek (Rügen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910-1932 Lehrer in Zicker auf Zudar (Rügen);&lt;br /&gt;
1932-1964 Lehrer in Wiek (Rügen); liebevoll&lt;br /&gt;
Papa Röhl genannt; widmete sich besonders&lt;br /&gt;
dem Heimatkundeunterricht und der Pflege der&lt;br /&gt;
niederdeutschen Sprache; seine Gedichte erschienen&lt;br /&gt;
in Zeitungen, Zeitschriften und in »Plattdeutsche&lt;br /&gt;
Lyrik« (1925).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Scharnow, Ulrich&#039;&#039;&#039; - Seemann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 4.10.1926 Küstrin&lt;br /&gt;
gest. 20.5.1999 Warnemünde (Rostock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 an der Schiffsjungenschule Stettin; Matrose;&lt;br /&gt;
Seefahrtsschule Elsfleth; Studium und 1967&lt;br /&gt;
Promotion an der Pädagogischen Hochschule&lt;br /&gt;
Potsdam; Ausbildungsoffizier; Kapitänspatent; Lehrer,&lt;br /&gt;
ab 1965 stellvertretender Direktor der Seefahrtschule&lt;br /&gt;
Wustrow, dann Prorektor der Ingenieurhochschule&lt;br /&gt;
für Seefahrt Warnemünde-Wustrow, 1991&lt;br /&gt;
Emeritierung; begründete das Warnemünder Modell&lt;br /&gt;
der Seefahrtsausbildung; an der Entwicklung der&lt;br /&gt;
Laderaummeteorologie beteiligt; 1990 Gründer&lt;br /&gt;
und bis 1995 Leiter des Nautischen Vereins in&lt;br /&gt;
Rostock; 1992-1998 stellvertretender Vorsitzender&lt;br /&gt;
des Ständigen Fachausschusses des Deutschen&lt;br /&gt;
Nautischen Vereins; »Ozeanographie für Nautiker«&lt;br /&gt;
(1961); »Seekarte, Kompass und Radarschirm«&lt;br /&gt;
(1962); »Die meteorologische Navigation als&lt;br /&gt;
eine Methode zur optimalen Nutzung physischgeographischer&lt;br /&gt;
Gegebenheiten im Seeverkehr«&lt;br /&gt;
(Diss., 1967); »Seemannschaft« (3 Bde.; 1975-&lt;br /&gt;
1984); »Lexikon Seefahrt« (1976; 5. Aufl.,&lt;br /&gt;
1988); »Grundlagen der Ozeanologie« (1978);&lt;br /&gt;
»Maritime Wetterkunde« (1990); »Die Verwendung&lt;br /&gt;
morphologischer Kleinformen am winterlichen&lt;br /&gt;
Ostseestrand für den Geographieunterricht« in&lt;br /&gt;
»Zeitschrift für den Erdkundeunterricht« (1957);&lt;br /&gt;
»Die Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/&lt;br /&gt;
Wustrow« in »Seewirtschaft« (1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Schütz, Ernst Friedrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 5.11.1821 Rostock&lt;br /&gt;
gest. 18.11.1880 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seemännisch-nautische Ausbildung auf&lt;br /&gt;
Marineschiffen; Navigationslehrer in Danzig; 1846-&lt;br /&gt;
1880 Lehrer und Direktor der neu gegründeten&lt;br /&gt;
Großherzoglichen Navigationsschule in Wustrow;&lt;br /&gt;
1847/48 Bau des Schulgebäudes; seit 1847 Leiter der&lt;br /&gt;
Großherzoglich-Mecklenburgischen Rettungsanstalt in&lt;br /&gt;
Wustrow; nach seinem Tod Benennung des Wustrower&lt;br /&gt;
Ruderrettungsboot in »Navigationsschuldirektor&lt;br /&gt;
Schütz«, das 1945 Angehörigen der Kriegsmarine zur&lt;br /&gt;
Flucht diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Steinfatt, Walter&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 23.12.1900 Schwerin&lt;br /&gt;
gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realgymnasium in Schwerin; 1918 Abitur; im&lt;br /&gt;
Ersatzbataillon des Grenadier-Regiments Nr. 89;&lt;br /&gt;
1919 Mathematik- und Physikstudium in Rostock&lt;br /&gt;
und Kiel; 1924 Staatsprüfung; 1926 pädagogische&lt;br /&gt;
Prüfung; 1927-1931 Studienassessor in Wismar;&lt;br /&gt;
1932 Studienrat an der Seefahrtschule Wustrow;&lt;br /&gt;
»Funknavigation für die Schiffahrt« (1954);&lt;br /&gt;
»Nautische Astronomie« (1962); »Astronomische&lt;br /&gt;
Navigation« (1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Voss, Friedrich&#039;&#039;&#039; - Pädagoge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 30.1.1887 Wustrow&lt;br /&gt;
gest. 4.9.1974 Friedberg (Hessen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realgymnasium in Rostock; 1905-1909 Mathematik und&lt;br /&gt;
Naturwissenschaftsstudium in Rostock und&lt;br /&gt;
München; 1910-1913 wissenschaftlicher Hilfslehrer&lt;br /&gt;
am Realgymnasium Malchin; 1912 Promotion&lt;br /&gt;
in Rostock; 1913 Oberlehrer am Lyzeum und&lt;br /&gt;
Oberlyzeum in Güstrow; seit 1921 Studienrat am&lt;br /&gt;
Gymnasium Friderico Francisceum Bad Doberan;&lt;br /&gt;
1966 Umzug nach Friedberg (Hessen); 1936-1945&lt;br /&gt;
Kreisnaturschutzbeauftragter Landkreis Rostock;&lt;br /&gt;
Mitglied des Vereins der Freunde der Naturgeschichte&lt;br /&gt;
in Mecklenburg; »Die Klassifikation der Kurven&lt;br /&gt;
zweiter Ordnung und zweiter Klasse bei Plücker«&lt;br /&gt;
(Diss., 1912).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wendlandt, Johann (Jens) Friedrich Theodor - Theologe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 25.9.1812 Wustrow &lt;br /&gt;
gest. 20.4.1890 Hohenmocker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann&lt;br /&gt;
1824-1832 Gymnasium in Salzwedel; 1832-1834&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1834/35 in Berlin;&lt;br /&gt;
wegen Mitgliedschaft in der Alten Greifswalder&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia mit sechs Wochen&lt;br /&gt;
Gefängnis bestraft, die er in der Berliner Hausvogtei&lt;br /&gt;
verbüßte; nach Hauslehrertätigkeit und den beiden&lt;br /&gt;
theologischen Prüfungen Prediger in Teterin (bei&lt;br /&gt;
Anklam); 1841 Pfarrer in Sarnow, Synode Wollin,&lt;br /&gt;
1853 in Altsarnow; 1861 Pfarrer in Altstadt Pyritz&lt;br /&gt;
und zugleich Seminardirektor; 1866-1890 Pastor in&lt;br /&gt;
Hohenmocker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Woermann, Hedwig (verh.: Jaenichen)&#039;&#039;&#039; - Bildhauerin, Malerin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geb. 1.11.1879 Hamburg&lt;br /&gt;
gest. 22.12.1960 Wustrow &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph W., Kaufmann, Reeder&lt;br /&gt;
Ehemann: Johann Jaenichen, Bildhauer&lt;br /&gt;
Um 1900 Malschule bei Fritz Mackensen in&lt;br /&gt;
Worpswede; 1900-1903 Unterricht in Bildhauerei bei&lt;br /&gt;
Emile Bourdelle in Paris; 1903-1908 Bildhauerin in&lt;br /&gt;
Rom; 1908 Heirat; 1909-1914 auf einem Bauernhof&lt;br /&gt;
in Sceaux (bei Paris); 1911 Afrikareise; 1914&lt;br /&gt;
Malerin in Dresden; 1919 in Wustrow ansässig;&lt;br /&gt;
1939 Mitinhaberin der Bunten Stube Ahrenshoop;&lt;br /&gt;
gestaltete besonders die mecklenburgische Landschaft&lt;br /&gt;
und die Ostseeküste; »Schwarze Frau am Meer«&lt;br /&gt;
(1917); »Sommernachtsfantasie« (um 1920);&lt;br /&gt;
»Kuhhirte Schümann mit Hund« (1937); größter Teil&lt;br /&gt;
ihrer Arbeiten in ihrem Haus in Wustrow (Museum&lt;br /&gt;
Woermann); seit 1927 Mitglied des Vereins Berliner&lt;br /&gt;
Künstlerinnen; 1928 in der Frühjahrsausstellung des&lt;br /&gt;
Vereins vertreten; zog 1928 nach Paris, 1932 nach&lt;br /&gt;
Buenos Aires (Argentinien); 1936 Rückkehr nach&lt;br /&gt;
Wustrow; überlebte 1945 einen Selbstmordversuch,&lt;br /&gt;
bei dem aber ihr Mann starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Wustrow und das Fischland&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Riese auf Wustrow&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wustrow auf Fischland geht die Sage, daß ein&lt;br /&gt;
Riese mit Hilfe eines Schimmels in einer Nacht den&lt;br /&gt;
ganzen Berg, auf welchem die Kirche steht, zusammengefahren&lt;br /&gt;
habe. Es wird noch die Vertiefung in der&lt;br /&gt;
Wiesenfläche daneben landeinwärts gezeigt, aus welcher&lt;br /&gt;
er die Erde genommen haben soll.&lt;br /&gt;
Lisch in den Meklenburg. Jahrbüchern 27, 189, wo&lt;br /&gt;
der Riese auf den Wendengott Swantevit gedeutet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Hexe als Fuchs&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hexen hat es auch in Wustrow gegeben. Sie konnten&lt;br /&gt;
allerlei Thiergestalten annehmen. Einst geht eine&lt;br /&gt;
Hexe in Fuchsgestalt übers Feld und bezaubert das&lt;br /&gt;
Vieh ihres Nachbarn. Wie sie damit fertig ist und&lt;br /&gt;
nach Hause will, kommt ihr Mann von seinem Tagewerk&lt;br /&gt;
heim. Sie ergreift bei seinem Anblick die Flucht,&lt;br /&gt;
schlüpft durch die Hinterthür und versteckt sich im&lt;br /&gt;
Bett. Aber sie hat es so eilig, daß sie den Schwanz&lt;br /&gt;
heraus hängen läßt. Das sieht der Mann und läuft&lt;br /&gt;
nach seinem Beile, um den Fuchs zu tödten. Wie er&lt;br /&gt;
zurückkommt, liegt seine Frau im Bette und der&lt;br /&gt;
Fuchs sammt Schwanz ist verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr. H. in Wustrow; vgl. Müllenhoff S. 230.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Hexe als Wehrwolf&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal geht eine Hexe in Gestalt eines Wehrwolfs über&lt;br /&gt;
Feld, um die Kühe eines Bauern zu behexen. Da&lt;br /&gt;
kommt ihr Mann daher, und wie er den Wehrwolf&lt;br /&gt;
sieht, befürchtet er, es sei seine Frau und ruft ihm zu&lt;br /&gt;
›Marie, Marie, wat deihst du do?‹ Da erschrickt das&lt;br /&gt;
Weib und verwandelt sich in ihre menschliche Gestalt.&lt;br /&gt;
Aber wie sich der Mann ihr nähert, hängen ihr&lt;br /&gt;
noch die langen rothen Haare über Hals und Brust&lt;br /&gt;
und ihre Augen funkeln noch ganz wie Wolfsaugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr. H. in Wustrow; vgl. NS. 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Beiern&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wustrow auf dem Fischlande wird in der Weihnachts-&lt;br /&gt;
und Neujahrsnacht von 1 bis 2 Uhr gebeiert&lt;br /&gt;
und mit der großen Glocke geläutet. Wenn die Leute&lt;br /&gt;
dies hören, stehen sie auf und trinken Kaffee und&lt;br /&gt;
essen Semmel (Stoll) dazu. Darauf legen sie sich wieder&lt;br /&gt;
nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminarist Rühberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Der überfüllte Himmelssaal&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oll Käppen Brathiring von´t Fischland het gaut un giern sien achtzig Johr up de Nack. Hei hett sien Dag´n Hasenfaut in de Tasch hatt. Man nu will hei bie Petrus eins anfragen, wat för em in´n Himmel noch´n lütten Platz frie is. Hei kümmt nu baben an un kloppt an de Himmelsdör.&lt;br /&gt;
Donn geiht de Dör up un Petrus fröggt: &amp;quot;Wecker is dor?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier is Käppen Brathiring von´t Fischland&amp;quot;, seggt oll Brathiring.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Un wat wullst du?&amp;quot; fröggt Petrus wierer.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, antert Brathiering, &amp;quot;ick wull eins anfragen, wat ick woll ok´n Platz in´n Himmel kriegen künn?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dat deit mi leed&amp;quot;, seggt Petrus, &amp;quot; dat ward sworhollen. Kiek, de Bänken sünd all beset´t, un dor is kein einzigst Platz mihr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Un dormit geiht de Himmelsdör up, un de oll Käppen süht, dat nu jo sülben, dat alle Plätze besett´t sünd.&lt;br /&gt;
Na, donn treckt Käppen Brathiring jo wedder af.&lt;br /&gt;
Nah Dagener acht kloppt oll Bradhiring wedder an bie Petrus. De Dör geiht ok wedder up, un Petrus fröggt: &amp;quot;Wat gifft´t? Dor büst du jo all wedder .&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, seggt Brathiring, &amp;quot;ick wull man blot fragen, wat nu all´n Platz in´n Himmel frie worden is.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Donn geiht wedder de Himmelsdör up, un de Bänken sünd noch all besett´t.&lt;br /&gt;
Dor hölt Käppen Bradhiring de beiden Händ´n vör den Mund un röppt so luut as hei jichtens kann: &amp;quot;Schipp up´n Strand´n!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Donn hebben all de Fohrenslüd&amp;quot;, de in´n Himmel seten, Büüt bargen wullt, un de Bänken sünd all frie worden.&lt;br /&gt;
Käppen Bradhiering is up disse Wies´in den Himmel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Tangerort auf Fischland&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Dierhagen und Wustrow tritt das Land&lt;br /&gt;
etwas weiter vor in die Binnensee und bildet einen&lt;br /&gt;
Vorsprung, der mit Schilf und Rohr bewachsen ist.&lt;br /&gt;
Dieser Haken heißt der Tangerort. In früheren Zeiten&lt;br /&gt;
soll die Verbindung zwischen dort und der pommerschen&lt;br /&gt;
Küste so schmal gewesen sein, daß man einen&lt;br /&gt;
Eselskopf in die Rinne geworfen und darauf tretend&lt;br /&gt;
die Wasserrinne überschreiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. Burmeister-Körkwitz nach Mittheilung des Lehrers&lt;br /&gt;
Gernenz-Dierhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Wustrower Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GeroKurtz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wustrow_(Ostseebad)&amp;diff=62332</id>
		<title>Wustrow (Ostseebad)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wustrow_(Ostseebad)&amp;diff=62332"/>
		<updated>2022-01-17T22:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GeroKurtz: /* chronistische Arbeiten zu Wustrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilfried Steinmüller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Wustrow (Ostseebad)&lt;br /&gt;
 | plz = 18347&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Fischland-Darß&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
 | einwohner = 1131 (2016)&lt;br /&gt;
 | lat = 54.3486&lt;br /&gt;
 | lon = 12.3981&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das Ostseebad Wustrow liegt auf dem südwestlichen Drittel der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und ist der Hauptort des mecklenburgischen Teils der Halbinsel, dem Fischland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/#map=14/54.3456/12.3971 Koordinaten: lat 54.3456 lon 12.3981]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malchin Wustrow Ortseingang am Permin oJ a.jpg|600px|rechts|thumb|Wustrow Ortseingang am Kuhleger 1914 Carl Malchin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Band 1 Seite 723-729 und Band 2 S. 443/444 &lt;br /&gt;
;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Wustrow&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:, Poststation, Dorf mit Pfarrkirche, Schule, Navigationsschule, 12 Erbpächtern, 250 Büdnern (dav. 3 Gasthäuser,, 4 Schenkwirthe, 2 Mühlen, Schmiede), 2 Zollwächter. 1890  1052 Einwohner, 1855 1083 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wustrow ist der &#039;&#039;&#039;Hauptort des sogenannten *[[Fischlands]]&#039;&#039;&#039;, welches an dieser Stelle eine besondere Besprechung finden mag, da es entschieden zu den interessantesten Bezirken Mecklenburgs gehört, einmal wegen der durch die abgelegene Lage des Ländchens bedingten Eigenthümlichkeiten des Bodens, der Lebensweise, Sitten und Gebräuche der Einwohner, und dann wegen der ansehnlichen Bedeutung, die der seemännische Beruf der Bevölkerung hieselbst gewonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Fischland bildet einen schmalen Landstrich zwischen der Ostsee und dem Ribniter Binnensee und ist ein Theil der Landenge, welche 1/2 Meile westwärts von Ribnitz nach Nordosten sich hinziehend die zu Pommern gehörige Halbinsel Darß mit dem Festlande Mecklenburgs verbindet. &lt;br /&gt;
:Die Grenze des Binnenwassers zwischen Mecklenburg und Pommern läuft von der nordöstlichen Spitze des Fischlandes in grader Linie südlich. &lt;br /&gt;
:Das Fischland hieß ursprünglich &#039;&#039;&#039;Swante Wustrow, d.h. die heilige Insel&#039;&#039;&#039; -der Name Fischland kam erst Ende des 16. Jahrhunderts auf -, und war ein selbständiges, rings von Wasser umgebenes Ländchen. &lt;br /&gt;
:Vom Darß war es durch einen Wasserlauf getrennt. Am nördlichen Ende desselben lag ein alter Ort Ahrenshoop (zu Pommern gehörig), der sich bis auf die Gegenwart als kleines Dorf erhalten hat. &lt;br /&gt;
:Die Wasserverbindung soll dort nach der Sage bis Mitte des 18. Jahrhunderts bestanden haben, aber schon &#039;&#039;&#039;1567&#039;&#039;&#039; scheint sie nicht mehr in befahrbarem Zustande gewesen zu sein. &lt;br /&gt;
:Die Südgrenze des ehemaligen Swante Wustrow ist bei dem Dorf Wustrow zu suchen, woselbst die Recknitz sich ehedem einen Weg zur Ostsee bahnte, und zwar da, wo noch heute die Binnensee - dort der Permin genannt - scharf in das Land einschneidet. &lt;br /&gt;
:Das Fischland tritt in der Geschichte zuerst im 13. Jahrhundert als Klosterbesitz auf und zwar gehörte es damals dem Cisterezienserkloster in Riga. &lt;br /&gt;
:Im 14. Jahrhundert kam es vorübergehend an die dänische Krone, sodann an die Ritter v.d.Hude. Dann ward es wiederum Klosterbesitz, es kam zum Kloster Ribnitz, dem es 341 Jahre angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1669&#039;&#039;&#039; ward es für das Domanium erworben, wozu es noch jetzt gehört. &lt;br /&gt;
:Die Zugehörigkeit zum Kloster Ribnitz hatte sich vielfach für das Fischland als wohlthätig erwiesen, geschädigt wurde dasselbe dagegen schwer durch die nordischen Wirren Ende des 14. Jahrhunderts, zu welcher Zeit die Vitalienbrüder im Ribnitzer Hafen bei Wustrow eine Zufluchtstätte fanden. &lt;br /&gt;
:Auf einer alten Karte ist wohl im Zusammenhang hiermit jener Hafen als Störtebecker-Hafen verzeichnet. &lt;br /&gt;
:Das Unwesen der Vitalienbrüder veranlaßte verschiedene Seestädte zu Gegenmaßregeln, und hierbei kam es zu einer Zuschüttung des Ribnitzer Hafens. &lt;br /&gt;
:Verschiedene thatkräftige Landesfürsten machten später Versuche, den Hafen wieder herzustellen, aber so eifrig manchmal die Verhandlungen hierüber auch betrieben wurden, so kam das Werk doch nicht zu Stande. &lt;br /&gt;
:Zweimal ist der Bau wirklich begonnen. &lt;br /&gt;
:Der angefangene erste Durchstich wird der alte Hafen genannt. &lt;br /&gt;
:Etwas nördlich davon befinden sich gleichfalls Spuren eines alten Canalbetts; die betreffende Stelle heißt der neue Hafen. &lt;br /&gt;
:Neuerdings tauchte das Hafenprojekt nach der großen &#039;&#039;&#039;Sturmflut&#039;&#039;&#039; von &#039;&#039;&#039;1872&#039;&#039;&#039; auf. &lt;br /&gt;
:Schon längst hatte die schlechte Beschaffenheit und das stellenweise beständige Abnehmen der Ostseeküste Besorgnis erregt. &lt;br /&gt;
:Am 13. November trat die längst befürchtete Katastrophe ein. &lt;br /&gt;
:Ein heftiger Nordoststurm setzte die niedrigen Gegenden völlig unter Wasser. Ost- und Binnensee bildeten eine gesammte Meeresfläche. &lt;br /&gt;
:In Wustrow standen mehrere Häuser bis an die Fensterbrüstung unter Wasser, noch schlimmer stand es in Althagen. &lt;br /&gt;
:An mehreren Stellen waren vollständige Durchbrüche der Landwege entstanden, deren einer in der Nähe des alten Hafens eine Tiefe von 5 und eine Breite von etwa 15m hatte. &lt;br /&gt;
:Nunmehr ward wieder in Erinnerung gebracht, daß in alten Zeiten, so lange der Störtebeks-Hafen bestand, sich zu beiden Seiten des Durchlaufs Land gebildet habe, und also die Wiedereröffnung des Hafens das wirksamste Schutztmittel für das Fischland geben würde. &lt;br /&gt;
:Im Weiteren, ward hervorgehoben, könne der Durchstich für merkantile Zwecke wie für die Außenfischerei genügend nuttzbar gemacht werden. :Trotzdem kam der Durchstich, dessen Ausführung allerdings sehr kostspielig gewesen wäre, auch diesmal nicht zu Stande, sondern man begnügte sich mit dem Bau eines Deiches längs des Strandes. &lt;br /&gt;
:Der Deich wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1875&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; fertig gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Durch seine &#039;&#039;&#039;Bodenbeschaffenheit&#039;&#039;&#039; ist das Fischland, wie schon angedeutet, von den angrenzenden Bezirken durchaus verschieden. &lt;br /&gt;
:Es fällt nach dem Grenzort Ahrenshoop ziemlich schroff zum Bette des vormaligen Canals. &lt;br /&gt;
:An der Ostsee hat es steil abfallende Ufer, während es an der Binnensee mit einer fast senkrechten Wand von 6 m Höhe endet. &lt;br /&gt;
:Diese Ufer lassen die Bodenschichten deutlich erkennen. &lt;br /&gt;
:Auf dem Thon lagert mit einer Mächtigkeit von 3 - 6 m gelber Lehm. &lt;br /&gt;
:An höher gelegenen Punkten geht der Lehm nach oben in einschüssigen Sand über, der die Ackerkrume trägt. &lt;br /&gt;
:Südlich vom Fischland zieht sich ein ganz ebener, westlich sandiger, östlich mooriger und sumpfiger Landstrich hin, der keine Spur von gelbem Lehm enthält. &lt;br /&gt;
:Der Boden nördlich von Fischland hat eine ähnliche Beschaffenheit wie der Boden im Süden. &lt;br /&gt;
:Trotz der Ungunst der Bodenverhältnisse waren auf dem Fischlande doch beachtenswerthe Fortschritte im Ackerbau zu verzeichnen. &lt;br /&gt;
:Nachdem ehedem das hier gebaute Korn kaum dem eigenen Bedarf genügte, konnte gegen Ende des 17. Jahrhunderts schon Getreide, namentlich Gerste, ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
:Neben der &#039;&#039;&#039;Ackerwirtschaft&#039;&#039;&#039; war lange Zeit die Fischerei der wichtigste Erwerbszweig, in dem Grade, wie jedoch die Hauswirthe ihre Aufmerksamkeit mehr der Ackerwirthschaft zuwandten, sank auch die Bedeutung der Fischerei, zumal der Fischreichthum von Jahr zu Jahr nachließ. &lt;br /&gt;
:Von weit größerer Bedeutung als die &#039;&#039;&#039;Fischerei&#039;&#039;&#039; erwies sich für das Fischland dagegen die &#039;&#039;&#039;Schifffahrt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
:Schon &#039;&#039;&#039;1764&#039;&#039;&#039; wird sie als recht lebhaft geschildert, und befanden sich die Fahrzeuge damals meist in den Händen unabhängiger Schiffer. &lt;br /&gt;
:Als jedoch die Fahrzeuge immer größer wurden, sah man sich genöthigt, mehr begüterte Leute zur Betheiligung am Schiffbau heran zu ziehen. &lt;br /&gt;
:Nun wuchs die Zahl der vom Fischland fahrenden Schiffe von Jahr zu Jahr. &lt;br /&gt;
:Beabsichtigte jemand ein Schiff zu bauen, so ließ er sich gewöhnlich von dem Kaufmann, den er zum Correspondenten seines Fahrzeuges gewonnen, eine Missive geben, in der die nothwendige Bausumme in Antheile (Parthen) zerlegt war. &lt;br /&gt;
:Es wurde nun zur Zeichnung solcher Parthen aufgefordet, und wurde diesere Aufforderung in genügender Weise nachgekommen, so kam der Sammler in den Besitz eines Schiffes, mit dem er seine Fahrten beginnen konnte, doch hatten natürlich die Zeichneer der Parten Antheil an dem Gewinn, den das Schiff abwarf. &lt;br /&gt;
:Es gab eine Zeit, wo dieser Gewinn so erheblich war - Mitte der 1850er Jahre warfen die Parten Dividenden von 20 bis 30 % ab -, daß dadurch der Wohlstand der Fischländer außerordentlich gehoben wurde. &lt;br /&gt;
:Je mehr jedoch der Bau der eisernen Schiffe in Aufnahme kam, desto mehr ging der Gewinn der Fischländischen Rhederei, welche nur Segelschiffe baute, zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Noch &#039;&#039;&#039;1862&#039;&#039;&#039; waren 132 Schiffe in Fischland beheimathet, diese Zahl ist seitdem unausgesetzt zurückgegangen. &lt;br /&gt;
:Von einer Berufswahl war auf dem Fischland lange Zeit fast gar nicht die Rede. &lt;br /&gt;
:Mit Ausnahme weniger junger Leute, welche auswärts die höheren Schulen besuchten oder sich dem Kaufmanns- und Handwerkerstande zuwandten, fuhren fast alle männlichen Einwohner zur See. &lt;br /&gt;
:Der Schiffersohn suchte sich möglichst mit der Schiffertochter zu verbinden und die Eltern und verwandten Familien des jungen Paares waren dann darauf bedacht, den jungen Mann in den Besitz eines Schiffes zu bringen. &lt;br /&gt;
:Für die Ausbildung der Seefahrer, welche zur Führung von Schiffen deutscher Flagge zugelassen werden sollen, sorgt die zu Wustrow befindliche &#039;&#039;&#039;Navigationsschule&#039;&#039;&#039;, die im Jahre &#039;&#039;&#039;1846&#039;&#039;&#039; begründet wurde. &lt;br /&gt;
:Sie hat außer dem Direktor 3 Lehrer und 1 Hilfslehrer. &lt;br /&gt;
:Die nächste Behörde ist das aus einem Beamten des Amts Ribnitz und aus zwei Schifferältesten bestehende Curatoriums, welches die Verwaltungsangelegenheiten zu besorgen hat, während die Leitung des Unterrichts dem Director zusteht. &lt;br /&gt;
:Gesondert hiervon ist die Prüfungscommission für Seeleute zu Wustrow, die aus einem Vorsitzenden, zwei öffentlichen Navigationslehrern und zwei Schiffahrtskundigen besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:So lange sich das Interesse der Fischländer ausschließlich der Seefahrt zuwandte, hatte man hier für Anlegung eines Seebades wenig Sinn, obschon Wustrow sich dazu trefflich eignete. Jetzt ist ein solches längst errichtet und damit sind vielen Fischländeren neue Erwerbsquellen eröffnet. &lt;br /&gt;
:Uebersieht man vom hohen Ufer aus das kleine, zwischen den Wassern liegende Ländchen, so gewährt es zur Sommerzeit, wenn die wogenden Getreidefelder, die Gerste, Hafer, Roggen, Erbsen und Weizen liefern, die Fluren schmücken, mit den in der Mitte desselben gelegenen Dörfern einen überaus freundlichen Anblick. &lt;br /&gt;
:Der günstigste Eindruck, den Fischland macht, wird noch gehoben, wenn man mit seinen Bewohnern, ihrer Lebensweise, Sitten und Gebräuchen näher vertraut wird. &lt;br /&gt;
:Die Ortschaften des Fischlands sind zu zwei Gemeindeverbänden vereinigt. Der erste umfaßt Wustrow und Barnstorf, beide im Süden am Permin gelegen, der andere dagegen das schon erwähnte Althagen-Fulge mit Niehagen, sämmtlich im Norden Fischlands gelegen.&lt;br /&gt;
:Unmittelbar an dem Landungsplatze bei Wustrow steht die Kirche mit dem Pfarrdorfe, dieser Punkt ist das alte wendische Wustrow. &lt;br /&gt;
:Neben dem Hafen breitet sich nämlich eine weite, tiefe Wiese aus, und in dieser erhebt sich ein künstlich aufgetragener, großer, hoher &#039;&#039;&#039;Burgwall&#039;&#039;&#039;, welcher ganz die Bauart der großen wendischen Burgwälle hat. &lt;br /&gt;
:Mitten auf diesem Burgwall steht die &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
:Es ist warscheinlich, daß in der heidnischen Zeit nur der von moorigen Wiesen umgebene Burgwall den Namen &amp;quot;Swante Wustrow&amp;quot; führte und davon das ganze Ländchen den Namen erhielt. &lt;br /&gt;
:Die alte Kirche zu Wustrow stammte aus dem 14.Jahrhundert und war in ausgebildetem gothischen Stil aufgeführt. &lt;br /&gt;
:Sie wurde Anfang der 70er Jahre wegen zu großer Baufälligkeit abgebrochen. An derselben Stelle ist eine neue Kirche gebaut und im September &#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; geweiht worden. &lt;br /&gt;
:Es ist diese Kirche eine schöne Kreuzkirche im gothischen Stil. &lt;br /&gt;
:Die Ausstattung ist einfach, doch würdevoll. &lt;br /&gt;
:Besonders wertvoll ist das Altargemälde des Professors Stever zu Düsseldorf &amp;quot;Christus auf dem Meere&amp;quot; darstellend. Vom Thurm aus erfreut man sich anziehender Fernsichten.&lt;br /&gt;
:Von großer Bedeutung ist nicht nur für den Ort, sondern für das gesammte Fischland die &#039;&#039;&#039;Anlegung des Seebads&#039;&#039;&#039; bei Wustrow. &#039;&#039;&#039;1880&#039;&#039;&#039; ging derselben  die Begründung des Gemeinnützigen Vereins voraus, dessen Aufgabe es sein sollte, den Ortseinwohnern neue Erwebsquellen nachzuweisen. &lt;br /&gt;
:Dieser Verein nahm nun das Projekt einer Bade-Einrichtung energisch auf. &lt;br /&gt;
:Wustrow befindet sich etwa 5-10 Minuten vom Ostseestrande und es führen zu demselben zwei schöne feste Wege. &lt;br /&gt;
:Längs des Strandes sind ausgedehnte Promenaden vorhanden, der Strand hat festen Sandgrund. &lt;br /&gt;
:Es wurden nun vom Verein Badezellen errichtet, auch Anpflanzungen an den zum Strande führenden Wegen angelegt. Im Sommer &#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; ward Wustrow zuerst als Ostseebad angekündigt. &lt;br /&gt;
:Im Sommer &#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; ward auch ein Strandpavillion gebaut, der Ort mit Rücksicht auf den Badeverkehr mannigfach verschöneret. &lt;br /&gt;
:Diese Bemühungen blieben nicht erfolglos. Die Zahl der Badegäste ward immer erheblicher, namentlich nachdem &#039;&#039;&#039;1888&#039;&#039;&#039; Ribnitz  Eisenbahnverbindung erhalten hat, und durch diese, sowie durch regelmäßige Dampferverbindung mit Ribnitz der Verkehr des Fischlands mit der Außenwelt sehr erleichtert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Außer den Bade-Einrichtungen befinden sich am Strande die bereits &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; angelegte Rettungsanstalt, außerdem ward &#039;&#039;&#039;1866&#039;&#039;&#039; eine &#039;&#039;&#039;Rettungsstation&#039;&#039;&#039; der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger angelegt. &lt;br /&gt;
:Für die schon erwähnte &#039;&#039;&#039;Navigationsschule&#039;&#039;&#039; ward &#039;&#039;&#039;1847&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;1848&#039;&#039;&#039; ein großes Schulgebäude errichtet.&lt;br /&gt;
:Erwähnung verdient noch ein Volksfest, das sogenannte &#039;&#039;&#039;Tonnenabschlagen&#039;&#039;&#039;, welches hier stets vor Beginn der Ernte abgehalten wird. :An einer geeigneten Stelle in der Dorfstraße wird eine mit Laub umwundene Tonne zwischen zwei aufgerichteten Stangen aufgezogen, unter welcher die mit vielen verschiedenfarbigen Bändern und großen Blumensträußen geschmückten Bauernknechte der Reihe nach beim Klange der Musik durchreiten und mit Knütteln die Tonne abzuschlagen sich bemühen. &lt;br /&gt;
:Der, welcher die Stäbe zum Fallen bringt, heißt Stäbenkönig und der, bei dessen Schlag das letzte Stück zu Boden fällt, Bodenkönig. :Beide erhalten vom Amt Geschenke. &lt;br /&gt;
:In den aufgestellten Zuckerbuden findet man Leckeres für den Gaumen, und am Abend ist Tanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;&#039;Barnstorf&#039;&#039;&#039; bei Wustrow, nahe südöstlich bei Wustrow, Dorf mit 4 Erbpächtern. &#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039;   25 Einwohner, &#039;&#039;&#039;1855&#039;&#039;&#039;  29 Einwohner.&lt;br /&gt;
Der Acker gehört zu dem besten auf Fischland.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;S.715 &#039;&#039;&#039;Althagen&#039;&#039;&#039; bei Wustrow mit Fulge ,1/2 Meile nördlich von diesem Ort, Dorf mit 11 Erbpächtern (1 Krüger), 83 Büdnern, Schule, &lt;br /&gt;
:1890  375 Einwohner, 1864 450 Einwohner&lt;br /&gt;
:Althagen liegt unter 54 Grad 22 Minuten nördlicher Breite und ist der nördlichste Ort Mecklenburgs, der längste Tag währt hier 16 Stunden 58 Minuten, der kürzeste 7 Stunden 2 Minuten, das ist ein Unterschiedvon 16 Minuten gegen den südlichsten Punkt beider Mecklenburg bei Fürstenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;S.716 &#039;&#039;&#039;Niehagen&#039;&#039;&#039; bei Wustrow, zwischen Althagen und Wustrow, Dorf mit 4 Erbpächtern, 1 Achtelhufner, 36 Büdnern (1 Schenkwirt).&lt;br /&gt;
:1890  139 Einwohner, 1864 167 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wustrow im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Die älteste bildliche Darstellung Wustrows im Ribnitzer Klosterinventarium 1620.jpg |Die älteste bildliche Darstellung Wustrows im Ribnitzer Klosterinventarium 1620&lt;br /&gt;
Datei:Wustrow Schmettau 1788 vergrößerter Ausschnitt.jpg|Wustrow Schmettau 1788 vergrößerter Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:Ostseebad-Wustrow Ortsplan um1914.jpg|Wustrow Ortsplan ca. 1914&lt;br /&gt;
Datei:Wustrow LUBI 1936.jpg|Wustrow Luftbild 1 1936&lt;br /&gt;
Datei:Wustrow Seefahrtsschule um 1936.jpg|Wustrow Seefahrtsschule um 1936&lt;br /&gt;
Datei:Wustrow Ortsplan 1986.jpg|Wustrow Ortsplan von 1987&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==fortlaufende Chronik von Wustrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wustrow fortlaufende Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chronistische Arbeiten zu Wustrow==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, oft aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wustrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Wustrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Wustrow in den mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Die Navigationsschule in Wustrow auf Fischland Schwerin : Hofbuchdruckerei, 1846]]&lt;br /&gt;
* [[Regulativ für die Steuermanns- und Schifferprüfungen an der Navigationsschule in Wustrow auf Fischland  Mecklenburg-Schwerin, Großherzog, Friedrich Franz *1823-1883*. - Schwerin , Hofbuchdruckerei, 1848]]&lt;br /&gt;
* [[Die Schulordnung und der Lehrplan der Navigationsschule zu Wustrow auf Fischland Schwerin , Hofbuchdruckerei, 1849]] &lt;br /&gt;
* [[L.L.Ludwig Dolberg &amp;quot;Eine Küstenwanderung von der Warnow bis Wustrow durch die Rostocker Haide, Grahl, Müritz, Dändorf und Dierhagen wie das Fischland&amp;quot; Ribnitz 1885]]&lt;br /&gt;
* [[Wustrower Badeprospekt ca. 1919]]&lt;br /&gt;
* [[Das Land Swante-Wustrow oder das Fischland: Eine geschichtliche Darstellung von C. J. F. Peters, Ausgabe 1862]]&lt;br /&gt;
* [[Das Land Swante-Wustrow oder Das Fischland, von C.J.F.Peters; von Heinrich Lange &#039;&#039;&#039;1934&#039;&#039;&#039; neu bearbeitete und wesentlich vermehrte vierte Auflage]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Der Boddenfund - eine nordische Faustkeilkultur von altsteinzeitlichem Gepräge&amp;quot; Willy Bastian o.J.]] (Auszüge)&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Das Fischland - ein Heimatbuch&amp;quot;   Miethe, Käthe *1893-1961*. - 2. Aufl. - Rostock : Hinstorff, 1950]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Ahrenshoop, Wustrow, Dierhagen - Bodden, Meer und Bäder&amp;quot; Glander, Hermann. - Schwerin - Wähmann, 1968]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Entwicklung der nautischen Ausbildung in Deutschland bis zum Ende des 2. Weltkrieges unter besonderer Berücksichtigung der Seefahrtschule Wustrow auf dem Fischland&amp;quot;, Günther, Rolf K.. - Ostseebad Wustrow, 1971]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Wustrower Geschichte und Geschichten - Wustrow - von der Entstehung bis zu unserer sozialistischen Gegenwart&amp;quot; Lübbe, Gunther. - 1. Aufl. - Wustrow , Rat der Gemeinde Ostseebad Wustrow, 1985]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Kirche in Wustrow auf Fischland&amp;quot;, Stier, Claus &amp;quot;1936-2016&amp;quot;, - Wustrow, 1988]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Historische Dokumente der Entstehung der Navigationsschule zu Wustrow auf dem Fischland&amp;quot;, Moeck, Eckard - Warnemünde/Wustrow, 1989]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Wustrow auf dem Fischlande - ein Exkursionsführer in die Geschichte und Gegenwart der ältesten Fischlandgemeinde&amp;quot; Schulz, Friedrich. - Ahrenshoop - Bunte Stube, 1990]] &lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Fischländer Tonnenfeste - ein Beitrag zur Geschichte des hiesigen Volksbrauches&amp;quot;  Lübbe, Gunther. - Wustrow - Tunnknüppel Verl., 2007 ]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Halbinsel Fischland-Darss-Zingst und das Barther Land - eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Wustrow, Prerow, Zingst und Barth&amp;quot; Billwitz, Konrad - Köln : Böhlau, 2009]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Sturmflutschutz auf dem Fischland - Buhnenbau Wustrow&amp;quot; 2009 - Mecklenburg-Vorpommern Staatliches Amt für Umwelt und Natur Stralsund. - Rostock : Verl. Redieck &amp;amp; Schade, 2009]] &lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Fischland, Darß und Zingst : Reise- und Landschaftsführer&amp;quot; Buchwald, Roland. - 4., vollst. überarb., erw. und neu gestaltete Aufl. - Ilmenau - Grünes Herz, 2010]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Von Hufen, Höfen und Hausbäumen auf dem Fischland&amp;quot; Freitag, Ulla. - Wustrow - Kurverwaltung Ostseebad, 2010]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Der Fischländer Friedhof&amp;quot; Pieplow, Jürgen/ Freitag, Ulla. - Wustrow - Kurverwaltung Ostseebad, 2011]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die Büdnereien und ihre Bewohner in Wustrow auf dem Fischland - 1860 - 1930&amp;quot; -Bradhering, Ellen. - 1. Aufl. - Eigenverlag, 2013]] &lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Wo Kapitäne geboren wurden: Zur Geschichte der Seefahrtschule Wustrow&amp;quot; -Rudi Czerwenka - 1. Aufl. - Pekrul &amp;amp; Sohn GbR, 2015]] &lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Badeleben gestern und heute im Ostseebad Wustrow (Fischland)&amp;quot; Jürgen Pieplow 32 S.  1.Auflage 2006 2.Auflage ? 3. verbessert Auflage 2016]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Die ehemaligen Bauernhöfe und ihre Bewohner in Wustrow auf dem Fischland und die Bewohner der Höfe in Barnstorf&amp;quot; Autoren - Joachim Permien, Elle Bradherig, Joachim Permin; Eigenverlag 2016; 255 Seiten]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Leuchtfeuer- und Nebelsignalstation Wustrow/Fischland&amp;quot; Luttermann, Hans-Joachim. - Wustrow - Förderverein Nebelstation, 2016]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[+Zwischenablage Ostseebad Wustrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Wustrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/WUSROWJO64EI Wustrow in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wustrow_(Fischland) Wustrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
[Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GeroKurtz</name></author>
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